Das Geschäftsmodell des Limousinenvermittlers Blacklane | #Unternehmensführung 🧠
Shownotes
C-LEVEL INTERVIEW | Was steckt unter der Motorhaube des Geschäftsmodells von Blacklane? Wie will es der Limousinen-Fahrvermittler schaffen, die letzte Meile im Business-Bereich zu ownen? Wie ordnet sich das Unternehmen zwischen klassischen Taxen und Luxus-Fahrservices ein? Diese und viele weitere Fragen erörtern Digital kompakt und Jens Wohltorf im Podcast. Du erfährst... ...etwas zur ausgeklügelten Strategie im Hintergrund ...welchen Regulierungsaspekten, wie Steuer- und Personenbeförderungsgesetze, ist Blacklane unterworfen ...welcher Markt besonders relevant ist ...was ein Eimer Kirschen mit einem Fuhrpark zu tun hat ➡️ Du konntest dir keine Notizen machen? Unser [digital kompakt+ Newsletter](newsletter.digitalkompakt.de) fasst dir für jede Folge die wichtigsten Punkte zusammen Diese Episode dreht sich schwerpunktmäßig um Unternehmertum: Denn getreu dem digital kompakt Motto "Lerne von den Besten" trifft sich Joel in freudiger Regelmäßigkeit mit den erfolgreichsten Unternehmer:innen aus der Startup- und Digitalwirtschaft. Egal ob Scale-up, Soonicorn, Unicorn oder erfolgreicher Mittelständler – in unseren Episoden zu Unternehmertum lassen dich die Besten hinter ihre Kulissen blicken und nehmen dich mit auf eine Reise zur Strategie, Entstehung und Entwicklung ihrer Firmen. __________________________ ||||| PERSONEN ||||| 👤 Joel Kaczmarek, Geschäftsführer digital kompakt 👤 Jens Wohltorf, __________________________ ||||| SPONSOREN ||||| 🔥 [Übersicht](https://www.digitalkompakt.de/sponsoren/) aller Sponsoren __________________________ ||||| KAPITEL ||||| (00:00:00) Vorstellungsrunde und Einführung ins Thema (00:05:24) Der typische Usecase für Blacklane (00:08:49) Blacklanes Geschäftsmodell als vertikal integrierte Marke (00:12:56) Blacklanes Erlösmodell für die Partnerunternehmen (00:16:01) Blacklanes Zielgruppen- und Marketingstrategie (00:21:50) Das Vertriebsmodell von Blacklane (00:25:06) Internationalisierung und globaler Markt bei Fahrservices (00:29:44) Regulierung und Wettbewerb bei Reisedienstleistern (00:35:52) Welchen geschäftlichen Faktor stellen strategische Investoren dar? (00:37:25) Expansion des Geschäftes in verschiedene globale Märkte (00:42:22) Zukunftsaussichten und alternative Geschäftsmodelle für Blacklane (00:45:58) Das Finanzierungs- und Investorengefüge hinter Blacklane __________________________ ||||| WIR ||||| 💛 [Mehr](https://lnk.to/dkompakt) tolle Sachen von uns 👥 Wir von digital kompakt streben die Verwendung einer geschlechtsneutralen Sprache an. In Fällen, in denen dies nicht gelingt, gelten sämtliche Personenbezeichnungen für alle Geschlechter.Transkript anzeigen
00:00:00: Hallo und herzlich willkommen zu einem neuen Deep Dive Podcast von Digital Compact.
00:00:17: Heute geht es in Nobel zu, heute geht es um Mobilität.
00:00:20: Ich sitze hier im schönen Schöneberg zum ersten Mal witzigerweise für viele Interviews im Berlin-Schönebergen noch nie mit einem jungen Mann, mit dem ich schon mal zusammen Auto gefahren bin.
00:00:28: Und das ist auch so ein bisschen das Thema, stelle ich doch mal ganz kurz vor!
00:00:30: Ja vielen Dank.
00:00:31: mein Name ist Jens Wohltopf, ich bin einer der zwei Gründer von Black Lane, CEO der Gesellschaft und wir sind sehr stolz jetzt hier inzwischen in Schönerberg zu sitzen.
00:00:40: Das ist auch wohl verdient.
00:00:41: Sagen wir mal was Black Lane macht.
00:00:42: Black Lane hat den Auftrag und wir haben uns vorgenommen, die erste und letzte Meile der Reisekette zu schließen.
00:00:48: Das tun wir in der Zwischenzeit auch global in über fünfzig Ländern dieser Welt und erlauben so unserem Publikum ein echtes Tür-zu-Tür-Geschäft oftmals verbunden mit einem Flug.
00:00:58: Das musst du ein bisschen präzisieren.
00:00:59: Die erste und letzte Male kann ja auch wie eine Busfahrt sein oder einen Taxi, oder kann irgendwie Anhalter sein oder Ride Sharing.
00:01:05: was genau macht ihr?
00:01:06: Weil wir eben so nah an die Reiseindustrie angelehnt sind ist oftmals startet das mit einem Flughafen-Transfer.
00:01:12: Das kann von zu Hause sein zu einem Flughaufen typischerweise etwas längere Strecken.
00:01:16: Du verbringst mehr Zeit im Fahrzeug als eine übliche Taxifahrt um die Ecke.
00:01:21: Und dann im ankommenden Flughafenbereich kann es entweder auch wieder nur in der Innenstadttransfer sein oder sogar in die nächste Stadt, also tendenziell immer die längere Strecke wo sich lohnt etwas mehr auf Komfortqualität und Produktivität zu setzen.
00:01:35: Also ich hätte euch jetzt als Limousinservice eingeordnet.
00:01:38: was ihr macht ist eigentlich eine taksiartige Dienstleistung mit aber wirklich so schwarzes Auto-Sklasse.
00:01:43: da sind wir damals vor ein paar Jahren zu gründerstehende Zeiten zusammen im Auto gefahren.
00:01:47: Triffst das Limousine-Service oder ist euch das zu kurz?
00:01:50: Limousinen-Service würde es treffen, sobald sich gut vergleichen lässt mit der Legacy-Industrie da draußen.
00:01:55: Die es schon seit Jahrzehnten gibt und in der Tat ist das eines unserer Märkte die wir angreifen.
00:01:59: Taxi ähnlich ist tatsächlich der falsche Vergleich nicht nur im Sinne von Qualität sondern auch weil der Markten und anderer ist.
00:02:05: Die Taxiindustrie konzentriert sich auf innerstädtische Kurzstrecken Mobilität oftmals spontan.
00:02:10: Kurze Strecken kleine Ticket sizes und eben ein etwas variierendes Qualitätsniveau.
00:02:16: In diesem Markt tummeln wir uns gar nicht, sondern wir gehen imt auf die lange Strecke.
00:02:20: Die oftmals dann tatsächlich Teil der Reiseplanung ist eine viele Tage Vorlaufzeiten mit sich bringt dass man in einer Flugreise geht.
00:02:29: Lassen Sie es präzisieren, damit die Leute das in Ihrem Kopf getrennt kriegen?
00:02:34: Was man nicht so weiß, wenn man da oberflächlich drauf guckt, würde man denken, Taxi-Limosin ist doch irgendwie dasselbe aber es gibt ja sehr starke Regulierungsaspekte auch.
00:02:41: also hat ein bisschen den Hintergrund, dass die ganzen Staaten teilweise Taxis als eine Art Verlängerung ihres ÖPNV sehen und denen schützen.
00:02:48: Was mir noch so in Erinnerung geblieben ist von der Recherche, die ich da mal vor Uhrzeiten gemacht habe war.
00:02:52: Dass man das an unterschiedlichen Marktvorteilen ein bisschen auch messen kann ja.
00:02:56: Also Taxis machen irgendwie nur sieben Prozent Mehrwertsteuer auf ihre Rechnungen haben eigene Taxi-Spuren dürfen am Flughafen an bestimmten Stellen stehen.
00:03:03: Haben dafür aber auch irgendwie diese Beförderungspflicht, die ihr zum Beispiel nicht habt als Limousinservice.
00:03:07: Ja also es heißt wenn da jemand einsteckt müssen wir den auch transportieren.
00:03:10: und ich glaube was bei euch auch immer so ein Hebel war im Anfang oder so ein relevanter Faktor ist ja dass diese fernmündliche Rufung von irgendwie Limousinen langen Thema Dass man irgendwie sagt, ein Taxi kann nicht mehr ranwinken.
00:03:20: Eine Limousine muss ich mir eigentlich fernmündlich bestellen?
00:03:23: Was so ein bisschen klingt wie aus dem Anfang des Jahrhunderts, ehrlich gesagt.
00:03:26: Und ihr hattet diese Rückkehrpflicht zum Betriebssitz?
00:03:28: Das heißt im Gegensatz zu einem Taxi was wenn es auf dem Rückweg zum Bahnhof Zoo ist oder in seine Zentrale jemand mitnehmen kann theoretisch, der ihn ran winkt, dürft ihr das alles nicht... dass man die Besonderheiten im Vergleich zum Taxigeschäft, die ich damals wahrgenommen habe, ist das grob richtig wiedergegeben?
00:03:42: Das
00:03:42: ist sogar sehr richtig!
00:03:43: Nicht nur grob sondern sehr detailliert gutes Erinnerungsvermögen.
00:03:46: Es gibt noch so ein paar weitere Pflichten auch der Taxiindustrie wie z.B.
00:03:49: Tarifpflicht Die, die diese Mietwangeindustrie nicht hat und Preise aufrufen kann wie sie möchte.
00:03:55: Das gibt uns natürlich auch Freiheit gerade, die die Taxi-Industrie dann nicht hat.
00:03:59: aber genauso ist es.
00:04:00: das ist natürlich jetzt alles nur deutscher Markt.
00:04:02: wir haben das dann irgendwie zwei in fünfzig mal in der Welt immer ein bisschen anders.
00:04:06: In Deutschland ist es in der Tat so, dass diese Rückerpflicht besteht.
00:04:09: Als er denn immer bekommt wie das Gesetz lautet fernmündlich einen Folgeauftrag vermittelt.
00:04:14: Der muss aber beim Betriebssitz des Unternehmensein gehen und so weiter.
00:04:17: Da kriegt man schon die Implikation mit auf was du achten musst.
00:04:20: Du kannst all diese Faktoren nicht machen, du musst anders denken.
00:04:22: Es zahlt neunzehnt Prozent Mehrwertsteuer, musst überlegen deswegen Langstrecke macht dann auch Sinn.
00:04:26: wenn ich solche Geschichten fahre Kannst du mal den typischen Ablauf dann skizzieren?
00:04:31: Nutzt man euch eigentlich?
00:04:32: Was ist so der typische Kundenweg, um eure Dienstleistung zu nutzen.
00:04:36: Der klassische Use Case ist tatsächlich der Airport-Transfer oftmals über zig Kilometer in der Entfernung und im Durchschnitt weltweit über dreißig Kilometer.
00:04:46: da ist jetzt Berlin nicht ganz so repräsentativ.
00:04:48: mit Tegel international funktioniert das ein bisschen anders.
00:04:52: In diesem Zuge werden wir auch im Durchschnitt viele Tage vorher gebucht.
00:04:56: Oftmals eben im Zuge der Flugbuchung, der Hotelbuchung.
00:05:00: In diesem Moment kann ich meine Punkte mit Black Lane verknüpfen und mich dann von zu Hause abholen lassen, sei es jetzt hier in Berlins nach Tegel bringen lassen und wenn ich JFK lande, nach Manhattan reinfahren lassen und den ganzen Weg zurück.
00:05:14: Wie ist denn so eure Zielgruppe typischerweise gestrickt?
00:05:16: Man hat dann die Vermutung geschäftsreisene Ehe, Anwälte, Banker.
00:05:20: Ist das richtig oder ist es irgendwie ein Vorteil?
00:05:22: Geschäftsleute ja!
00:05:22: Anwältebanker klingt nach Exklusivität und teuer was wir nicht sind.
00:05:27: Das hebt uns ja eben auch ab von dieser Legacy-Industrie.
00:05:30: wenn du uns vergleichst mit der existierenden Altindustrie, der alten Limousinenservice Schlachtschiffe da draußen, dann sind wir mindestens mal die Hälfte, wenn ich ein Drittel oder ein Viertel günstiger.
00:05:40: Wie macht ihr das?
00:05:41: Durch bessere Kapazitätsauslastung.
00:05:44: Und die Industrie ist zu zwanzig Prozent klassischerweise nur ausgelastet gewesen, achtzig Prozent der Zeit stehen die Fahrzeuge rum oder haben eine Lehrfahrt, die wir dann eben füllen und wir versuchen eben dieses Ratio auch umzudrehen.
00:05:56: so funktioniert das.
00:05:57: Ich habe es mir mal angeguckt.
00:05:58: also wenn ich jetzt irgendwie in Berlin von Tegel Richtung Zentrum fahre ich hab mal unter den Linden genommen Es ist ja so ziemlich zentral lege ich bei euch irgendwie ... Prüfter, also Anfang Juni bei vierzig Euro.
00:06:09: Wenn ich ein Taxi nehme so roundabout sechsundzwanzig?
00:06:12: Also ihr seid immer noch irgendwie tendenziell doppelt so teuer wie ein Taxis.
00:06:15: aber wie ich jetzt mitschneide wenn ich mir einen klassischen Limousinsurface angeln würde wäre ich eher bei den Achtzig bis hundertzwanziger Euro.
00:06:21: Das kriegst du, genau.
00:06:22: Tegel Brutthal Adl und Hundertzwanzig sind in der Industrie ziemlich üblich.
00:06:27: Und darum macht es auch wenig Sinn, das tun wir nicht uns mit der Taxiindustrie zu vergleichen weil's einfach ein anderer Service ist.
00:06:34: In Berlin ist der Unterschied jetzt nicht so gravierend wie wenn Du einen vierzig-fünfzig-sechzig Kilometer Transfer hast in internationalen Destinationen.
00:06:42: Natürlich ist – das ist auch der Service Promise von uns – den kannst Du erst genießen die Qualität, den Komfort, wenn Du eben doch lang genug im Auto sitzt sonst ist es wirklich wurscht.
00:06:51: Und darum ist es ja auch nur wieder ein anderer Use Case.
00:06:55: und unsere Kunden genauso wie auch wir, wir fahren mal Taxi, wir fallen mal Black Lane, wir fangen mal Car Sharing je nachdem auf welche Situation es am besten passt.
00:07:03: Ich würde gerade sagen dieser Faktor dass das irgendwie schicker als Taxi ist in Deutschland nicht so stark spülbar.
00:07:08: ich glaube in anderen Märkten ist es signifikanter
00:07:11: Ja, und aber dieses ganze Off-Showpotenzial haben wir auch tatsächlich vor ein paar Jahren drüber geredet in dem Fahrzeug, in dem wir zusammen so nett saßen.
00:07:19: Das ist ja auch nicht die Value Proposition von uns, das spielen andere Player eher drauf rum auf dieser Klaviatur.
00:07:24: Du hast gerade nach der Hauptzielgruppe gefragt, tatsächlich zielen wir auf die Vielreisenden?
00:07:30: Das sind natürlich dann auch oftmals Geschäftsreisende, die brauchen einfach viel Produktivität und können sich keine Downtimes leisten.
00:07:36: Die können sich nicht eine Taxi-Schlange leisten wo sie eine Stunde warten und dann Cash Payment Probleme haben am Ende der Fahrt oder möglicherweise im Kreis gefahren wird damit das Taxameter weiter schön läuft ja?
00:07:47: Und es ist einfach eine professionelle Industrie die wir da bedienen, ein professionelles Publikum und die brauchen eben doch so einen Service.
00:07:53: Es ist total in jetzt mittlerweile als Geschäftsmodell von vertikal integrierten Marken zu sprechen.
00:07:57: Also ich habe euch auch erst gar nicht so verordnet, aber spätestens sind man so Sachen wie Flixbus denkt und ich meine es ist ja bei euch de facto auch so ihr besitzt keine eigenen Flotten sondern ihr nehmt im Prinzip Inventar vom dritten und lastet das aus.
00:08:09: Ist das ein Bild mit dem ihr euch auch seht?
00:08:10: Das heißt ihr sagt wir seid ein Modell was stark in die Tiefe geht und diese Prozesskette komplett?
00:08:15: Ja, wir nennen es bloß nicht so explizit.
00:08:18: Wir sprechen dann eher davon dass wir tatsächlich auch in unserer Mentalität und unserem Auftreten und wie wir uns kümmern um den Service wie ein klassischer Supplier handeln der tatsächlich dann auch das Brand nach außen gibt.
00:08:30: für den Kunden ist es eine Blacklane-Fahrt und wir nehmen das halt auch total ernst und sehen halt zu dass die Fahrt gut läuft.
00:08:37: wenn sie nicht gut läuft dann würde immer auf der Blacklane Marke zurück spiegeln Und das wollen wir natürlich vermeiden.
00:08:44: Ich meine, was ist der Faktor bei diesem vertikal integrierten Marken?
00:08:46: Es ist ja immer so diese Prozessübernahme also dass du eigentlich den gesamten Prozess verantwortest wie so ein One-Stop-Shop, wie man es in Neudeutsch sagt.
00:08:54: Ist das wichtig?
00:08:54: Wie macht ihr das auch, dass man dieser Erfahrung auch möglichst einheitlich gestaltet?
00:08:57: Ja, das ist total wichtig und das ist eben das A und O und das Problem an dem viele andere scheitern.
00:09:03: Das ist die Komplexität, die hinter Blackland steht wenn man zwei Hundertfünfzig Städte gleichzeitig steuern muss Und da setzen wir sehr viel Energie rein.
00:09:11: Wir haben es hier mit einem physischen Gut zu tun, das ist kein E-Commerce Shop oder so sondern es gibt eine physische Erfahrung auf der Straße vor Ort und je besser du die kontrollierst, desto einfacher kannst du auch sicherstellen dass der Service von A bis Z reibungslos läuft.
00:09:25: Und da gehen wir eben so tief rein.
00:09:27: das wird tatsächlich... Wir haben halt in jedem Fahrzeug die Technologien!
00:09:31: Wir können die Fahrzeuge tracken, wissen welcher Fahrer drin sitzt, wissen welche Auto genutzt wird, kennen die Prozessschritte, wissen wann der Passagier an Bord ist, wann er wieder abgesetzt wurde, an welcher Adresse er abgesetzt worden.
00:09:43: Das ganze Wedding unserer Partner wenn du jemanden...
00:09:45: Was
00:09:47: ist das?
00:09:48: die Prüfung vor Aufnahme in das Netzwerk.
00:09:51: Das ist ein sehr, sehr komplexer aufwendiger Prozess in dem wir auch uns keine Lücken leisten können.
00:09:56: Weil wie du sagtest am Anfang in einem sehr stark regulierten Markt spielen, da heißt es dann die Lizenzen überprüfen, Abgleichen und Versicherungspolisen einsammeln.
00:10:06: Die Leasingverträge unserer genutzten Fahrzeuge einzusehen damit wir wirklich verstehen und sicherstellen können dass wir die Qualität dahin stellen die der Kunde bei uns suchen möchte.
00:10:15: Krass!
00:10:15: Was habt ihr für einen Text deck um sowas zu realisieren?
00:10:17: Also was habt ihr dafür Systeme gebaut?
00:10:19: Alles selber gebaut, alles auf Ruby on Rails.
00:10:22: Nur ganz einfache Drittsysteme würden wir dazu kaufen aber nichts aus dem Kernsystem.
00:10:27: auch der ganze Onboarding Flow beispielsweise für unsere Partner.
00:10:30: das kommt aus unserer Fehler weil es gibt ja keine One Size Fits All Systeme da.
00:10:35: das ist ein sehr individueller Markt.
00:10:38: der muss eben auch genauso betrachtet und bedient werden
00:10:41: Und wenn ich es richtig mitgeschnitten habe, auch bis hin zu Hardware, die ihr selber sozusagen entwickelt.
00:10:44: Oder ist das Hardware auf dir zugreift über Soft-Verlösung in den Autos?
00:10:47: Das sind Apps auf Smartphones, die ihren Sofarer sollen bei sich tragen.
00:10:52: Wie ist denn das eigentlich?
00:10:52: beim Taxi Markt hatte man ja so den Eindruck, dass es so klassisch Winner takes it all.
00:10:57: der größte Publikums bekannteste macht da irgendwie das Rennen.
00:11:00: Es hat ja auch Markplatz Charakter also Angebot Nachfrage zusammenbringen.
00:11:03: siehst du das im Limousine Geschäft ähnlich oder an dem Last Mile First Mile Business was ihr irgendwie aufbauen holt?
00:11:10: Es ist ein Skalierungsgeschäft.
00:11:12: Natürlich unterliegt das economies of scale und wir können unseren Partner am besten auslasten, die Nutzung hochtreiben der Infrastruktur je mehr Volumen in einer Stadt haben natürlich und das spricht immer für den Großen im Markt.
00:11:26: Das ist aber kein Winna-Tax at all, was übrigens der Reithäling und Taximarkt auch nicht zu sein scheint.
00:11:31: Viele reden darüber.
00:11:32: Aber letztlich ist es auch eine sehr, sehr flüchtige Markt.
00:11:35: Da braucht nur ein neuer Player mit einem neuen Feature und vielleicht ein bisschen cooler daherkommen denn die Kunden haben ja keine Wechselhürden.
00:11:42: Und darum gibt's da so viele Dynamik in diesem innerstädtischen Mobilitätsmix und der Gewinner steht noch lange nicht fest.
00:11:50: Man hat immer so schnell den Eindruck, dass das mein Taxi ist und dann hast du damals taxi.eu und taxidee gehabt.
00:11:56: Also es ist ein Durchaus enger und im Kämpftermerk zumindest an der Front.
00:11:59: Kannst du uns eigentlich nur mal ein bisschen auseinander nehmen, wenn wir jetzt mal mein Beispiel von vorhin nehmt?
00:12:03: Vierzig Euro Transferkosten von irgendwie Tegel nach unter den Linden Wie viel bleibt denn eigentlich bei euch?
00:12:09: Ich habe mal gelesen ihr macht das als Differenz zwischen Endkunden- und Einkaufspreis.
00:12:12: Es ist tatsächlich variabel.
00:12:13: Wir sind kein Vermittler!
00:12:15: Wir sind keine Markler oder Broker Modell Sondern wir verkaufen im eigenen Namen auf eigene Rechnung Was uns von vielen Modellen da draußen unterscheidet.
00:12:23: Und das machen wir nicht aus Versehen, sondern mit vollem Bewusstsein.
00:12:25: Weil es eben auch eine Industrie ist die Hochzeiten und auch mal Mauerzeiten hat.
00:12:30: und wenn ich mir vor einem Montagmorgen vorstelle gerade der Geschäftsreise Verkehr der boomt an einem Montagmorgen, am Donnerstag-Freitagabend.
00:12:38: Dort sind die Kapazitäten am stärksten ausgelastet.
00:12:41: Sprich wenn ich dann noch extra Kapaziten gewinnen möchte im Markt, muss ich dafür tiefer in die Tasche greifen als an einen Mittwochnachmittag oder an einem Wochenende wo die meisten dieser Fahrzeuge eher umstehen.
00:12:52: und somit haben wir nicht eine feste Vermittlungsgebühr sondern die ist variabel und hängt vom Tag und auch der Zeit am Tag ab.
00:12:59: Ich versuch das ja immer zu verstehen, wie funktioniert denn das.
00:13:01: Wenn ich jetzt irgendwie eine Limousine vor Parkette und werde von euch angebunden und sage, ich habe jetzt einen besagten Montag Zeit Fahrten zu übernehmen läuft es so ab dass ihr mich einfach sozusagen euch Kontingente bei mir sicher zu einem Fixpreis der immer gleich ist oder variiert das sozusagen auch nach Nachfrage.
00:13:16: also wies du das Modell?
00:13:17: Das finde ich ja immer sehr abstrakt bei diesen Wertikern waren.
00:13:20: Das ist für unsere Partner im Grunde vorstellbar wie ein Eimer mit lauter Kirschen drin.
00:13:27: Als Unternehmer kann mir die Kirschen rauspicken, die gut in meinen normalen Plan passen.
00:13:31: Denn unsere Partner haben auch ihr Eigengeschäft ihre eigenen Kunden und dann füllen sie im Ziel gerichtet ihre Lehrfahrten beispielsweise auf oder andere machen ein Großteil ihres Geschäftes mit diesem einmal voller Kirschan, die Blackland dahin stellt.
00:13:45: Es funktioniert eben so dass wir wenn du beispielsweise deine Abholung entegel einbuchst das dann diese Kürsche in dem Eimer landet und dann mithilfe der Systeme, die wir unseren Partner zur Verfügung stellen werden.
00:13:58: Die darüber benachrichtigt und können prüfen ob es ihnen einen Plan passt oder nicht.
00:14:02: also Es wird nichts rein vermittelt Nichts rein geforst sondern ist alles freiwillig und nur dann wenn's passt.
00:14:09: Was habt ihr denn für weiteres Service?
00:14:11: Ist mit den ja eigentlich langfristig plant.
00:14:12: Also bisher habt ihr halt Stundenfahrten und Transferfahrten.
00:14:14: also entweder buch ich euch zu einer konkreten Zeit Oder sage ich will euch für eine bestimmte zeitkontingent haben.
00:14:20: was kann da noch so kommen?
00:14:22: Ganz viel.
00:14:24: Der Tisch ist voller Ideen und Opportunitäten, sei es dass man weitere Service-Klassen anbietet.
00:14:30: heute haben wir standardmäßig die Business Class den Business Van und die First Class je nach Use Case der Kunden.
00:14:36: Es gibt weitere Fahrzeugklassen kleinere größere die denkbar sind.
00:14:41: Es geht letztlich darum und das ist Black Lanes Anspruch dass wir den Stress aus der Reisekette nehmen.
00:14:46: Ja und er hört auch nicht nur eine Fahrzeugtür auf.
00:14:49: Wir wollen dieser Player dieser Providerseine in der Industrie, der hilft diese Reibung aus der Kette herauszunehmen.
00:14:56: Und da gibt es eben doch sehr viel drumherum die mich oder dich und jeden anderen Vielreisenden halt auch öfter ziemlich nervt.
00:15:04: Vielleicht sollte man mal so ein bisschen eingehen auf eure Geschäftskunden-Zielgruppe?
00:15:08: Was ist das für jemanden?
00:15:09: Hast du zum Beispiel gewisse Compliance Faktoren, die du unbedingt erfüllen solltest damit du irgendwie die gut erreist?
00:15:14: wie muss ich mir die vorstellen?
00:15:17: Also wenn du dann direkt mit Unternehmen integrierst und ihn beispielsweise das Blackline for Business Portal zur Verfügung stellst, dann hast du es tatsächlich öfter mit Travel Policies zu tun.
00:15:28: Da geht's um gewisse Hierarchiestufen in einem Unternehmen denen es erlaubt ist entweder nur ÖPNV oder Taxi vielleicht auch den Blackline Fahr-Service nutzen zu können.
00:15:38: Dann geht es um Abrechnungsmethodiken, die natürlich anders sind mit dem Expense-Management dahinter.
00:15:44: Was ein Unternehmen interessiert weniger dann den Einzelkunden und da muss man natürlich Lösungen hinstellen.
00:15:49: Je größer das Unternehmen wird desto abhängiger wird man auch von Drittsystemen.
00:15:55: Die ganz großen Corporates, die DAX-Unternehmen und dergleichen, die sitzen alle auf Travel Management Company Systeme, sei es American Express oder BCD oder Carlson Wagonley untergleichend.
00:16:06: Und unser Anspruch ist es eben in jedem System zu sein, wo unsere Kunden ihre Reisen buchen.
00:16:11: Denn wir brauchen sie nicht umaziehen und Sie sollen auch nicht switchen.
00:16:14: Sie sollen das möglichst in einem Fluss mit der Hotel- und Flugbuchung hinzufügen können, sprich dann integrieren wir eben auch mit diesen Travel Management Companies oder den Global Distribution Systems oder Online Travel Agencies wie Booking.com und Expedia.
00:16:27: Also man merkt, dass kann durchaus aufwendig werden wenn man sich da rein setzt.
00:16:30: also ich kenne es ja auch mit Purchase Orders und den ganzen Kramen die du dann hast gerade bei großen Unternehmen.
00:16:34: Wie findet ihr die denn?
00:16:35: Also wie macht ihr Vertrieb, wie schafft ihr euch neue Kunden an.
00:16:39: Die finden uns zumeist.
00:16:40: da haben wir auch gute Kanäle um gefunden zu werden.
00:16:43: oftmals benutzen viele die die Mitarbeiter schon individuell den Service und über Zeit wird das Volumen dann so signifikant dass auch das Travel Management einer eine solche Unternehmung Interesse hat das alles dann in professionellere Setups umzubauen.
00:16:57: Wir haben ein Vertriebsteam ja integrieren mit mit Fluglinien und dergleichen die natürlich auch alle wiederum einen Corporate Sales hinter sich haben.
00:17:05: Das ist eine komplexe Welt.
00:17:06: Dankenswerterweise gibt es nicht so viele Player wie uns, die mit so einem globalen Produkt unterwegs sein können und das anbieten können.
00:17:13: Und das spielt uns natürlich sehr in die Karten.
00:17:15: Muss man so Jungs da erst mal verbildigen?
00:17:17: Das ist Travelmanagement als Kraft?
00:17:19: Total!
00:17:20: Ja ja... Ja und das unterschätzt man schnell haben wir auch was für Komplexitäten dahinter sind und auch diese Systemlandschaften und auch das Alter der Systemlandsschaften daraus, die Jahrzehnte alt sind, teilweise monopolartige Strukturen dann auch haben.
00:17:33: oder das ist schon eine Herausforderung zu integrieren.
00:17:37: Und wie macht ihr das klassische Marketing?
00:17:39: Ich habe darüber nachgedacht, wer ist sonst bisher derjenige bei dem man an Flughäfen denkt, da bist du halt bei Taxi oder bei den ganzen Autovermietungen und Autovermittlungen machen ja gerne die Kiste.
00:17:48: große Billboards in Flughöfen- und Bahnhöfen so als Setz für Digital Startups erfahrungsmäßig immer teuer und sehr, sehr und dankbar weil schlecht messbar wäre.
00:17:56: So meine Hypothese ist nicht euer gewählter Kanal Nummer eins.
00:17:59: aber was wählt ihr denn für Kanäle um Analyse zu kommen?
00:18:02: Es ist mal klar, so eine Individual-Customer, die holt sich natürlich in erster Linie über Performance Marketing an Bord.
00:18:09: Das tun wir auf einigen Sprachen in einigen Ländern was natürlich dann auch schon alleine durch unsere Manpower und unsere Sprachfähigkeiten im Marketing Team natürliche Grenzen hat.
00:18:19: Was wir dann allerdings tun is', wir nutzen die existierenden Reiseanbieter oder Reiseplayer in der Industrie wie zum Beispiel in einem Mietwagenunternehmen Damit einerseits Sie auch mal was anderes anbieten können als einfach nur ein Fahrzeug, das sich selber fahren muss.
00:18:33: Sondern eben auch daneben mal etwas stellen können wo man gefahren werden kann.
00:18:37: als Alternative beispielsweise unsere Partnerschaft mit Herz die wir jüngst auch in Nouns haben und dann natürlich auch internationale Online Travel Agencies wie ein Booking wie ein Expedia die den Traffic schon haben den wir nicht selber erst neu erfinden müssen und dann im solchen Fahrwasser unseren Service anbieten können.
00:18:55: Also im Prinzip so eine Form von Reselling eigentlich
00:18:58: Auf deren Seite, absolut.
00:19:00: Und wenn du Performance-Marketing sagst dann wahrscheinlich die Klassiker, Display und Search Engine Advertising also Google?
00:19:06: Ja.
00:19:07: Machst du aus wie Facebook bei euch sind?
00:19:08: Facebook-Wärme oder ist das irgendwie nicht...
00:19:10: Macht auch Sinn.
00:19:11: man kann natürlich auch sehr gut tageten macht insbesondere auch interessanterweise Sinn bei der Fahrerseitigen Akquisitionen.
00:19:19: Dann da müssen wir den Marktplatz typisch auf beide Seiten schauen und skalieren können.
00:19:24: Aber auch LinkedIn-Social spielt eine große Rolle für uns, vor allem aber auch als Kommunikationskanal.
00:19:29: Also auch in unserem Customer Care & Operation der ja hier in Berlin sitzt mit seinen twenty four seven Schichtplanungen.
00:19:36: da findet immer mehr Kommunikation über soziale Medien und Facebook Messenger statt.
00:19:42: Ja krass.
00:19:43: Was hat denn eigentlich Kollege Maschmeyer, der bei euch investiert ist so in Sachen Vertrieb mit reingeben können?
00:19:47: Man sagt ja immer das er so der Vertriebskönig und ich erinnere mich, dass Frank mir mal erzählt hat einen Mitgründer finde ich übrigens bis heute lustig, dass der mit nach einem Steuer heißt und ein Mobility Startup macht.
00:19:56: Ich bin immer erzählt, dass irgendwie Karsten Maschmaier durchaus auch aktiv Input gibt bei so Sales Team.
00:20:01: Ist das so?
00:20:01: Und was bringt er dabei?
00:20:03: Ja total also nicht nur da Auch bei anderen Themen, aber gerade bei Vertriebsthemen natürlich sehr hänz-on.
00:20:09: Weil er in der Tat viel Erfahrung und viel Wissen beizusteuern hat und regelmäßig dann auch mit seinen Mitarbeitern bei uns Schulungen anbietet für unsere beispielsweise neu eingestellten Vertriebskollegen und sie mit dem nötigen Handwerkszeug ausrüstet.
00:20:24: Ich glaube, sein Ruf wird ja seinen Kompetenzen oft nicht ganz so gerecht?
00:20:27: Was lernt man von so Maschmeier in Sachen Sales?
00:20:29: Vieles!
00:20:29: Ich bin ja vorher nicht in einem Sales-Job gewesen... ...und wie man Einwände beantwortet, an welche Einwende man denken muss.
00:20:36: das größte Learning für mich persönlich und wahrscheinlich auch das Vertriebsteam dann hier ist, dass es doch schon ein relativ strukturierte Prozess sein kann.
00:20:44: Denn wo man sich sehr gut darauf vorbereiten kann seine Antworten und Lösungen wirklich schon vorbereitet hat das alles sehr viel reibungsfreier und letztlich erfolgreicher.
00:20:55: Wir sind allerdings nicht jetzt der, wir sind ja kein Vertriebsmodell wo man eine Unterschrift braucht und danach interessiert es einen nicht mehr sondern wir sind ein Reiseberatungvertriebsteam wo es darum geht nachhaltig dann Unternehmen auch zu entwickeln und ihnen zu helfen die Reisekosten zu optimieren und ihnen Möglichkeiten aufzuzeigen auch mehr Transparenz in die Reisekosten bringen zu können.
00:21:16: Wie ist das mit Mobile?
00:21:17: Spielt das bei euch schon eine Rolle, ihr habt auch ne App habe ich gesehen.
00:21:20: Ich weiß nicht ob jetzt Geschäftsreisen immer viel per App dann aktiv sind.
00:21:23: man möchte es eigentlich meinen aber manchmal lehrt an die Praxis ja was anderes.
00:21:26: Habt den großen Anteil mobile traffic?
00:21:28: Ja und dass ist auch sehr unterschiedlich je Weltregion- und Kundengruppe.
00:21:32: Aber die Apps werden regelmäßig genutzt natürlich gerade von den Heavy Usern von Black Lane kommt auch auf den Wochentag drauf an.
00:21:38: Gerade am Wochenende haben wir den Großteil der Buchungen sind tatsächlich inzwischen Mobile Und unsere App wird immer besser, sind wir auch immer stolzer drauf.
00:21:46: Also da sind tolle Funktionalitäten drin und das geht wirklich ruckzuck da dann eine Reise.
00:21:52: Aber ich glaube, im Appstor seid ihr so mit drei Sternen bewertet.
00:21:54: Das ist irgendwie jetzt nicht der Knaller.
00:21:56: oder habe ich euch... Tut man euch da... Ist ja manchmal unangpasses Spiel aber...
00:21:59: Müsst du mir mal schauen?
00:22:00: Also ich glaube die lad sie runter alle Hörer bitte runterladen kräftig buchen und Feedback geben.
00:22:08: Ich glaube, da brauchen wir uns nicht vor Verstecken Sie sehr funktional Und bringt genau das was sie tun muss.
00:22:13: Es ist ja auch ein mobiles Momentum Was wir haben in unserem Geschäftsmodell.
00:22:16: Da kann man halt sehr viel drum herum anbieten Um dem Kunden die Reise noch mehr zu vereinfachen.
00:22:23: Gut, also ich lerne Room to Grow an der Mobile Front.
00:22:25: Wie ist das generell mit euren Kunden?
00:22:27: Was sind so Customer Lifetime Values, Retention Rates?
00:22:29: Also bleiben die lange bei euch.
00:22:30: oder wird man ja immer denken bei Business-Kunden sagt mal eigentlich immer BtoB schwer zu überzeugen, bleibt länger.
00:22:36: Genau und so ist es auch.
00:22:37: Dafür sind die Sales Cycles ein bisschen länger und oftmals auch mit technischen Integration verbunden.
00:22:41: aber dafür bleiben sie dann dabei und entwickeln sich kräftig.
00:22:44: natürlich haben wir auch individual Kunden aber auch dort ist der Lifetime Value sehr erfreulich und rechnet sich mit dem Investment gut zusammen.
00:22:51: Natürlich kann man's bei Performance Marketing nicht vermeiden dass man den Pariser Honeymoon erwischt, der das einmal in seinem Leben gerne mal buchen möchte.
00:22:58: Wie sollte man so ein bisschen über Wettbewerber reden und vielleicht auch über die internationalen Märkte?
00:23:02: Ich habe mal also meine letzten Zahlen, die datieren aber eigentlich ich schon aus eher aus dem Anfang des Jahrzehnts.
00:23:07: Zwei Tausend vierzehn hätte ich mal geguckt.
00:23:08: da hab' ich den Limousinenmarkt mit einer Milliarde damals irgendwie überschlagen in Deutschland.
00:23:12: Taxi lag bei knapp drei Und wenn man bei euch so eure Unterlagen liest das war auch gleich schon zwei fünfzehn.
00:23:17: was ich ja gelesen hatte sagt man so Ja acht Billionen US-Dollar ist der Global Travel Market.
00:23:21: Was siehst du denn als euren Markt den ihr adressieren wollt Mit eurem Service?
00:23:27: Also in der Tat die Zahlen, die hatten wir damals auch recherchiert.
00:23:29: Die eine Milliarde für Limousine-Service in Deutschland und die drei gegenüber Taxi.
00:23:34: Vielleicht hast du sie sogar von uns?
00:23:36: Wahrscheinlich habe ich hier prägniert.
00:23:37: Weltweit sind wir allerdings auf zwanzig gekommen und davon spricht auch die Industrie, davon sprechen auch die globalen Vereinigung und kontinuierlich wachsend.
00:23:44: Vermeintlich erstaunlich aber letztlich wachsen ja diese ganzen Mobilitätsservicemärkte immer mehr.
00:23:49: der einzige Markt, der nicht mehr wächst ist das selbstbesessene Auto Und diese Budgets, die switchen.
00:23:54: eben Dieser Markt des Limousine-Services ist natürlich klassischerweise ein Markt, der uns angeht und in dem wir spielen.
00:24:00: Aber denk auch mal an kurzstrecken Flügen zwischen einem New York oder einem Philadelphia oder einem München oder einem Zürich.
00:24:07: Da hat man oftmals so viel Reibung in der Kette.
00:24:09: Man muss erst einmal zum Flughafen Security checken und dann ist der Flug verspätet.
00:24:13: Ich muss mich nach fremden Zeitplänen richten.
00:24:15: ich habe die ganze Zeit Produktivitätsunterbrechungen Gerade wenn ich mit einem oder zwei Kollegen auch reise, da vernichte ich wahnsinnig viel Geld und wahnsinnige Zeit, wenn ich so eine Strecke per Flug überwinden möchte.
00:24:27: Und da gehen wir eben auch rein und bieten eine Alternative an von der Tür abgeholt zu werden, wann immer ich möchte bei der Tür abgesetzt zu werden wo ich hin wollte Und sparen wahnsinnig viel Zeit und wahnsinnige Geld.
00:24:38: Also Japan hört man ja immer in Südkorea sehr kaufstark, aber vielleicht kannst du ja mal mit so einem Grundsatz diese Schwellenländer an Asien beschreiben?
00:24:44: Weil ich erinnere mich, ihr habt auch einen japanischen Investor an Bord genommen aus strategischer Sicht weil ihr da stärker werden wollte.
00:24:50: Wie sind denn die asiatische Schwelleländer so gediegen?
00:24:52: derzeit
00:24:53: von asiatischen Ländern und Patterns und Mustern zu sprechen ist an sich schon glaube ich nicht der richtige Ansatz, weil die Länder dort extrem unterschiedlich sind Gerade wenn man jetzt mal in China zum Beispiel reinzoomt, das ist ein so einzigartiger Markt der natürlich auch mit so einer Gewalt in die internationale Reisekette dringt.
00:25:10: An dem wir natürlich auch nicht vorbeikommen.
00:25:11: Wenn wir über Länder nachdenken dann denken wir immer erstmal an Inbound und Outbound Traffic.
00:25:17: also wir wollen die internationalen Reisen sind dann in einen Markt wie China bringen und brauchen dafür Lösungen.
00:25:21: Wollen aber auch die chinesische Mittelklasse die das Reisen entdeckt und wirklich wahnsinnig viele sind Den möchten wir auch gute Lösungen anbieten, um sie in der Welt bedienen zu können.
00:25:30: Das ist mit China so das ist auch mit Japan so.
00:25:33: Der letzte Schritt dann wenn man einen solchen Markt erschließen will dass es tatsächlich in den Domestikmarkt reinzugehen und zu sagen Wir wollen jetzt den Japaner in Tokio mit unserem Service bedienen Das aber wirklich die größte Kunst.
00:25:44: und dann auch der letzte Schritt.
00:25:46: Und wer das funktioniert?
00:25:47: Mit eurem japanischen Investor da irgendwie habt ihr das schnell lernen können hat ich das was gebracht.
00:25:51: Sie helfen uns in der Tat, den japanischen Markt zu verstehen und es dort auch mit sowohl demandtreibenden Partnern also Unternehmen, Unternehmenskunden oder auch Reiseanbietern in Verbindung zu bringen aber auch auf der Supply-Seite zu helfen.
00:26:05: Und uns dort mit den einschlägigen etablierten und renommierten Limousinservices zusammenzubringen.
00:26:10: Jetzt hast du ja schon irgendwie angedeutet ihr seid in zweiundfünfzig Ländern hast du gesagt und zweieinhalbzig Städte.
00:26:16: Wenn du jetzt sagst, USA ist irgendwie das relevanteste.
00:26:18: Asien ist im Kommen und Deutschland ist nur noch einer von vielen Märkten in Europa.
00:26:22: Wenn ich jetzt euer Investor wäre, ich hätte ja große Angst, dass ihr euch verzettelt weil selbst so richtige Granden im Internetgeschäft, Kollege Sampfer zum Beispiel sagt auch Biggest Internet-Plattform outside the US and China also die halten sich genau aus diesen Märkten eigentlich raus, weil sie so schwer sind.
00:26:35: Ihr seid in zweiundfünfzig Ländern aktiv?
00:26:37: Habt ihr da nicht Angst, euch zu verzetteln?
00:26:39: Nein, weil wir ein anderes Geschäftsmodell sind.
00:26:40: Wir sind im tatsächlichen Reiseanbieter.
00:26:43: Wir bedienen einen Teil der Reisekette nicht lokal denken, denn sie überschreitet ständig Grenzen und wir müssen unseren Kunden folgen wo sie sind.
00:26:52: Warum einige Anbieter in manchen Märkten scheitern?
00:26:55: Wir haben ja auch gesehen wie schwer auch in der Mobilitätsindustrie so ein China ist für einen internationalen Player.
00:27:02: das liegt halt daran dass die sich dann in den Domästikmarkt reinbeißen und das tun wir nicht!
00:27:06: Wir bringen Leute nach China und wir bringen Leute raus aus China.
00:27:10: Wir sind aber sehr vorsichtig, dann tatsächlich uns in einen Wettkampf mit den lokalen Platzhürschen zu werfen um den Chinesen in Shanghai zu bedienen.
00:27:17: Okay also das heißt wenn ich jetzt sozusagen reisen aus den USA bin, dann bietet ihr mir eine China-Fahrt an?
00:27:22: Aber ihr bittet die China Fahrt nicht unbedingt den Chinsen an!
00:27:24: Also da seid ihr nicht aggressiv im Marketing sondern derjenigen der dahin fliegt?
00:27:27: Ja er kann es natürlich buchen und es ist verfügbar aber wir sind nicht aggressif an dem Marketing- und Salesfront ganz genau.
00:27:33: Ah okay ja spannend zu lernen und zu verstehen.
00:27:37: Wie ist das generell, wenn wir die Regulierung in Deutschland haben?
00:27:39: Das ist mal ein Faktor.
00:27:40: In anderen Ländern ist hier teilweise noch viel harscher.
00:27:42: Also New Yorks ja auch so'n Beispiel mit seinen Taxiplaketten, die teilweise bis zu einer Million Dollar irgendwie kosten Frankreich irgendwie auch, teilweise sehr übersättigt.
00:27:49: wie kriegst du denn diese ganze Regulierungen in den Griff?
00:27:51: habt ihr da zum Beispiel eine eigene interne Rechtsabteilung oder wie macht ihr das?
00:27:54: Eine eigene interner Rechtsabteilung?
00:27:56: unserer Hartner Team das Affiliate Management Team hat auch die ganzen Kompetenzen für die einzelnen Märkte aufgebaut Und natürlich ist es auch ein sehr dynamischer Bereich.
00:28:05: Gerade wie du sagst, in New York ändert sich die Rechtsprechung in sehr kurzen Zeiträumen und da muss man eben am Puls bleiben.
00:28:11: Glücklicherweise hat Black Lane in vielen Städten... Inzwischen auch ein Stadium und ein Status erreicht, dass wir in die Beratung der Regulative dann auch mit Einbezogen werden.
00:28:21: Und uns an Senf dazugeben können wenn sie eine Gesetzesänderungen planen.
00:28:25: So bleibt man schon nah dran und kann darauf reagieren.
00:28:28: Okay also ich lerne ihr lobbyiert sogar schon bisschen?
00:28:31: Ja aus Versehen weil wir halt tatsächlich ein signifikanter Marktteilnehmer sind und dann angefragt werden
00:28:38: Und wen siehst du jetzt als dein Kernwettbewerb?
00:28:40: Weil wir haben es ja schon eigentlich so eingehens mal ein bisschen gesagt.
00:28:43: Taxi-Unternehmen ist eins, klassischer ÖPNV ist eins die Limousine Services Die älteren die so die klassischen das sind Faktor Mietwagen, Car Sharing, Ride Sharing Das ist ja irgendwie so total Heterogen.
00:28:55: mit wem mest ihr euch da und was?
00:28:57: was ist euer Benchmark?
00:28:59: Am einfachsten einzugrenzen ist natürlich wenn man sich die alte Limousinen Service Industrie anschaut.
00:29:04: Ja und diese sind dieser Jahr zwanzig Milliarden Markt Denn da hat man einen hundertprozentigen Overlap mit dem eigenen Service.
00:29:11: Aber wie du sagst, natürlich ist Rental Car auch ein sehr gut passender Vergleich.
00:29:15: Ja?
00:29:15: Kümmern sich auch eher um Langstrecke viel Flughafengeschäft.
00:29:19: Da nehmen wir auch ein Teil des Marktes wahr.
00:29:21: Kurzstreckenflüge.
00:29:23: Nehmen wir ein Teil.
00:29:23: das markt es war wo wir eben nicht reingehen ist kurz Strecke in der Stadt aber der Taxi Unternehmer oder dass das Taxi was dann auch mal eine vierzig Kilometer Streckel fährt Das ist wiederum dann Wettbewerb.
00:29:34: ja Das ist das Riesenmarkt, wie du merkst.
00:29:37: Mit vielen Marktteilnehmern.
00:29:38: viele davon haben auch eine Existenzberechtigung und wir sehen uns als sehr komplementären Teil dieser
00:29:44: Industrie.".
00:30:05: Aber brauchen wir ja auch nicht, weil wir in einem anderen Markt unterwegs sind.
00:30:08: Wir sind im Grunde derjenige, die an dem lokalen Uber... die Kunden rein spült in eine Stadt und auch wieder rausholt aus der Stadt.
00:30:16: Wir bringen Leute in die Stadt und raus aus einer Stadt, übergeben sie dann an innerstädtische Mobilitätsunternehmen.
00:30:22: Und da spielen diese ganzen Player.
00:30:24: Da spielen Sie auch mit Personentransport oder Paketen- oder Essenslieferung – das ist halt nicht unser Markt!
00:30:30: Ich meine gerade in den USA gehen ja schon so auf Limousine teilweise und selbst wenn man sich jetzt mal die klassischen Anbieter anguckt... Also Edison Lee zum Beispiel in Großbritannien ist ja ein Faktor.
00:30:38: Hundert Millionen Pfund irgendwie in Technologie von Private Equity Unternehmen übernommen worden.
00:30:43: Selbst solche, wo man denkt eher altbackenden Player gehen ja jetzt mehr in Digitalisierung rein und die sind vom Umsatzlevel.
00:30:49: wenn man sich mal anguckt was sie schieben?
00:30:50: Sind die schon noch mal den Faktor fünf größer als ihr?
00:30:53: Was ist also deiner eigenes Strategie und Roadmap gegen solche Player zu bestehen?
00:30:56: Dieses Beispiel ist ein lokaler Player der sich in der Tat dann technologisch auch sehr gut aufgestellt hat.
00:31:01: Hat eine sehr tolle Systeme mit dem Angebot Und lokal ist das dann natürlich auch jemand, mit dem man sich dort messen lassen muss.
00:31:07: So jemandem haben wir dann halt in jeder unserer zweihundertfünfzig Städte oder in den fünfzig Ländern.
00:31:12: da gibt es immer lokale Champions die es schon seit vielen Jahren gibt.
00:31:16: wenn sie allerdings das sind eben nicht die Taxi unternehmen und das sind nicht die Ride-Hailing Companies Das sind halt Addison Lee ist letztlich auch einer der zumindest mit ihrem kleineren Teil des Limousine Services tatsächlich unser relevanter Markt ist.
00:31:28: Aber wenn wir uns jetzt mal die Konkurrenz international so ein bisschen angucken.
00:31:31: Also Uber hast du gesagt, das ist eigentlich gar nicht dein Geschäft?
00:31:33: Das wäre eher einer derjenigen, die du auslastest.
00:31:36: Edison Lee und Co.
00:31:37: sind teilweise sehr regional also nur UK, nur USA.
00:31:40: in solchen Geschichten gibt es die Gemänt nicht eigentlich auch her dass man langsam an Konsolidierung denkt.
00:31:45: Also meine These wäre ja, dass das sukzessive zunimmt, dass dann einer den anderen kauft oder sich Marktanteile sozusagen erstellt.
00:31:51: Ist das für euch vielleicht sogar eine spannende Chance, dass man guckt sich an einen von denen anzudocken?
00:31:55: Wir haben in der Tat schon, hatten wir auch im letzten Jahr schon darüber geschrieben dass die Industrie muss konsolidieren.
00:32:01: Da gibt es einfach viel zu viele Player auf beiden Seiten eigentlich der Entwicklung nämlich einerseits in den althergebrachten Segment sehr wenige ganz große und sehr sehr viele mittelgroße und kleine die durch die Entwicklungen im Markt wahnsinnig unter Druck gesetzt werden und Marktanteile verlieren.
00:32:17: Und aber auch auf der Seite der vermeintlichen Mobilitätsstartups gibt es ja auch wahnsinnige viele Newcomer, die immer mal wieder was Kleines Neues anderes ausprobieren wollen oder auch geografisch eher eingeschränkt sind.
00:32:29: Da passiert viel und das sehen wir ja auch jetzt schon im Markt, dass viele Unternehmen Mergen, viele der älteren Unternehmen kleinere andere alte Unternehmen schlucken damit sie einen gewissen Scale erreichen.
00:32:41: Die Frage ist bloß ob das dann wirklich tatsächlich hilft den neuen Technologien die stören zu bieten, denen Markt einfach aufmischen?
00:32:47: Ja ich meine kaufen ist ja nicht immer, dass es reibungslos funktioniert mit diese Friction die man da hat dieser Reibung wird ja irgendwie mal unterschätzt.
00:32:53: Ich meine es ist ja trotzdem auch so, dass irgendwie Daimler im MyTexi komplett gekauft hat und ich habe bei euch auch Gesellschaft da.
00:32:59: Merkst du da auch ein bisschen das man irgendwie Synergien heben kann?
00:33:02: Dass ihr irgendwie Insights austauscht?
00:33:03: oder ist das nicht so stark?
00:33:05: Das kann ich nicht beurteilen.
00:33:06: inwieweit das MyTaxi geholfen hat die Akquisition durch Daimlers
00:33:11: Zwischen euch, weil ihr Gemeinsamgesellschaft abdacht.
00:33:13: Man kennt sich über den Weg und hat eine gemeinsame Verbindung und gibt sich Ratschläge vielleicht mehr als mit wild Fremden in dem Markt.
00:33:22: Jetzt aber nichts Systematisches was man dort leveragen könnte.
00:33:26: Aber klar, also mit solchen Playern tauscht man sich gerne aus.
00:33:29: Gerade wenn sie wie auf MyTaxi ist ja ein genauso gutes Beispiel.
00:33:32: sehr komplementär zum eigenen Service ist.
00:33:33: da könnte man noch viel mehr auch tun unseren Kunden dann, wenn man sie mal in eine Stadt gebracht hat und nicht dem Zufall zu überlassen sondern ihnen weiterhin auch zu helfen dort lokal für Kurzstrecke mobil zu sein.
00:33:45: Wie ist es denn generell mit den Strategien im Hintergrund?
00:33:47: Also ich meine, Six hat mit My Driver ja auch ein eigenes Angebot.
00:33:50: Ihr seid wie gesagt an Daimler angebunden.
00:33:52: Was ist das für ein Faktor wenn man euer Geschäft betrachtet?
00:33:55: Ist das relevant?
00:33:56: Es ist für uns ein sehr angenehmes Setting und man hört ja und weiß ja auch was die Industrie sagt über strategische Investoren.
00:34:03: Sie könnten theoretisch sehr stark stören.
00:34:06: Das ist etwas was wir überhaupt nicht merken.
00:34:08: mit Daimlers hilft uns sehr.
00:34:10: Nicht zuletzt auch stellt Daimlar her vorragende Autos her Die unsere Zehntausenden Partner weltweit auch gerne nutzen.
00:34:17: Da gibt es Synergien, auf die man abstellen kann.
00:34:19: Und wie gesagt, Simon ist sehr hilfreich und steht immer bereit wenn man sie bittet genauso übrigens als unsere anderen Investoren.
00:34:25: da haben wir sehr großes Glück gehabt.
00:34:27: Dann müssen wir später noch ein paar Sätze zu sagen aber trotzdem so kleine Randnotice noch zu dem Thema.
00:34:31: ist dann euer Exit eigentlich schon so bisschen vorgezeichnet?
00:34:34: also es wäre zum Beispiel spannender Case zu sagen man nennt Mai Taxi und Black Lane verschneidet.
00:34:38: das miteinander hat irgendwie einen Autobau im Hintergrund der sich halt auch Gedanken machen muss werde ich überhaupt noch so viele Autos verkaufen in der Zukunft?
00:34:44: die Karten ja schon ein bisschen gelegt?
00:34:45: Nein, sind in geheimster Weise gelegt.
00:34:47: Wir werden seit fünf Jahren, seitdem wir existieren immer wieder nach unseren Exitplänen gefragt aber die gibt es de facto nicht und wir wollen das Black Lane weiter so rasant wächst weiterhin so erfolgreich ist Die Reisekette optimiert und den Stress aus der Reise nimmt Und nur deswegen weil man einen Minderheits-Sherholder hat Der ein strategisches Interesse im Hinterkopf hat Ist es ja nicht gleich bedeutend.
00:35:08: mit einem vorgefertigten Exitkanal
00:35:10: Am Minderheit?
00:35:11: ist das schon was gut, die sind ja schon bei irgendwie...
00:35:14: Ja, und unter fünfzig ist man halt Winterheitsgesellschaft.
00:35:16: Wir müssen glaube ich noch mal ein paar Sätze trotzdem zu diesem großen Behemott irgendwie uber sagen.
00:35:22: Ich erinnere mich bei unserem ersten Interview als ihr so kurz nachdem ihr gestartet seid Und ich glaube das Maschmar Investment war wie drin haben wir auch über Uber geredet und damals war in der Branche so hinter vorgehaltene Hand.
00:35:31: So ja die werden in Deutschland irgendwie nie Erfolg haben weil sie diese ganze Regulierung nicht in den Griff kriegen.
00:35:35: Gibt es irgendwie so Fehler die das Unternehmen macht?
00:35:37: Die du siehst von denen Du sagst die macht Ihr zum Beispiel nicht.
00:35:40: Ich wäre vermessen, mich in eine Position zu begeben.
00:35:43: Ein so erfolgreicher Unternehmen wie Uber noch Ratschläge zu geben?
00:35:47: Sehr diplomatisch ja!
00:35:48: Ich
00:35:49: kann nur sagen, wie Blacklane es macht.
00:35:50: und Blacklane hat bis jetzt in all den Märkten wo wir unterwegs sind noch keinerlei rechtliche Probleme bekommen.
00:35:56: oder hätte dort auf der Granit gebissen... Wir haben immer den Weg des Dialogs gewählt natürlich auch gerade hier in unserem Heimatmarkt hatte eine sehr gute Verbindung hier zu den regulatorischen Behörden und haben unsere Absichten geteilt und auch angepasst im Vorfeld sodass wir sicherstellen konnten, dass man danach dann auch sauber operieren kann und wachsen kann.
00:36:16: Und nicht gleich am Anfang Sand ins Getriebe schütten lassen muss.
00:36:19: Das hat funktioniert und das ist unser Blueprint für die Expansion in der ganzen Welt.
00:36:24: Was man nicht unterschätzen darf, glaube ich, ist überhaupt, dass jedes einzelne Land teilweise sogar jeder einzelne Staat in einem Land eine eigene Kultur mit sich bringt und eigene Eigenarten und Gewohnheiten.
00:36:37: Da ist man grundsätzlich als europäisches Unternehmen So aus der Historie heraus und aus der Größe der einzelnen Länder in Europa, und der Gemeinschaft in Europa.
00:36:45: Wir hatten da Vorteile gegenüber dann vielleicht nordamerikanischen oder auch asiatischen chinesischen Unternehmen die einfach erstmal sehr, sehr große Heimatmärkte hat und sehr viele Jahre sehr erfolgreich in diesen Heimatmarktmärkten wachsen können.
00:36:58: Und erst mal sich nicht darüber Gedanken machen müssen wie andere Länder funktionieren zu so.
00:37:01: Das muss ein Europäer schon von Anfang an machen über Währungen, über Sprachen, über kulturelle Unterschiede nachzudenken.
00:37:07: Ja das merkt man.
00:37:08: solche Plays sind ja auch so ein bisschen imperialistisch dann unterwegs manchmal.
00:37:11: Und das scheitert bei manchen Ländern mehr, weil manche Ländern weniger genau.
00:37:15: Wie
00:37:15: lange braucht ihr mittlerweile um einen kompletten Markt aufzumachen?
00:37:18: Wir
00:37:19: haben im letzten Herbst.
00:37:21: innerhalb von drei Monaten haben wir sechzig neue Städte in Asien gelorscht.
00:37:24: Das ist ungefähr die Tagzahl, das war eigentlich die letzte wichtige oder dominante Reiseregion, die wir noch nicht so richtig gut erschlossen hatten.
00:37:32: es gibt immer noch weiße Flecken auf unserer Landkarte.
00:37:34: In Lateinamerika sind wenig stark, in Afrika sind wenig Stark.
00:37:39: Wir sind allerdings jetzt in einem Zuge, wo wir im Verbindung mit einer anstehenden Partnerschaft neue Märkte dann erschließen.
00:37:45: Wenn das für die Partnerschaft wichtig wäre?
00:37:47: Also nicht mehr auf Verdacht!
00:37:48: Wir haben weltweit jetzt achtzig Prozent der Geschäftsreiseströme abgedeckt und das ist ein guter Stand.
00:37:54: wenn wir morgen den Player aus Afrika an Bord holen und mit dem integrieren oder aus Südamerika dann würde es wiederum bedeuten dass wir in solchen Märkten nochmal nachziehen.
00:38:04: Das ist ein wahnsinniges Tempo, was ihr da fadet.
00:38:06: Wie viele Leute habt ihr gerade im Team mitgearbeitet?
00:38:09: Black Lane gesamthaft, zweihundertfünfzig.
00:38:12: Und das schafft ihr wirklich, wie zwanzig merkt es in drei Monaten?
00:38:15: Ja weil ich meine, diese Prozesse sind halt sehr gestreamleinend und auch sehr repetitiv die Schritte.
00:38:20: Die Dinge, die sich unterscheiden, sind vor allem dann die regulatorischen Rahmenbedingungen.
00:38:24: Die muss man immer wieder aufs Neue checken und man wird auch immer wieder überrascht, was man sich doch noch so einfallen lassen kann.
00:38:30: wir haben gedacht Vieles schon gesehen zu haben regulatorisch, aber wird immer mal wieder trotzdem überrascht.
00:38:36: Aber das ist das einzig wirklich individuelle.
00:38:38: Manchmal sind auch die Industriestrukturen unterschiedlich.
00:38:41: Da gibt es Länder gerade China ist ein Beispiel wo dann eher weniger dieser fragmentierten One-Man Shows die Industrie ausmachen.
00:38:48: Das ist fast überall auf der Welt so superfragmentiert sehr viele dieser sogenannten Owner Operators Die haben zwei oder drei Fahrzeuge im Schnitt In manchen Märkten Saudi-Arabien, China da sieht es anders aus oftmals auch state owned.
00:39:02: Sind die denn sehr homogenen?
00:39:03: die Märkte international auf denen ihr arbeitet?
00:39:05: Kannst du da viele Sachen übertragen oder ist jedes mal neuer?
00:39:07: Doch das was ich gerade sagte also das einzige Heterogene ist eigentlich dann die regulatorische Landschaft.
00:39:12: und selbst da gibt's natürlich auch den Muster ja europäischen Märkte ticken ähnlich, lateinamerikanische wiederum ähnlich Und der Rest ist tatsächlich Standard.
00:39:21: Das kann man dann auch sehr gut automatisieren, sehr gute Onboarding-Prozesse bauen für den Launch neuer Städte oder auch das Onboarding neuer Partner für existierende Städten und darum kann man so eine Geschwindigkeit an den Tag legen.
00:39:33: Hattet ihr eigentlich auch diese Probleme die irgendwie Uber, Lyft und Co hatten dass man sich gegenseitig irgendwie Fahrten buchte die kurz vorher wieder stornierte um dem anderen zu schaden?
00:39:41: Oder für Abwerbeversuche gibt es in eurer Branche auch oder ist das mehr so im harten Taxi Markt?
00:39:46: Abwerbeversuche gibt es immer zwischen, denn das ist ja eine begrenzte Ressource.
00:39:50: Es gibt jetzt nicht beliebig viel über Nacht neue Schauföre und neue Fahrzeuge zur Verfügung.
00:39:55: Und darum gewinnt dort das beste Produkt unter fährster Umgang und die besten Preise auf der Supply-Seite.
00:40:01: Wir bemühen uns einen sehr guten und offenen Dialog mit unseren Partnern zu haben – sehr vertrauenswürdig zu sein so dass sie wirklich das Gefühl bekommen was wir auch beabsichtigen eine Community und ein großes gemeinsames Ganze hier zu bauen.
00:40:15: Jetzt mal ein bisschen verrückt gedacht.
00:40:16: Bei Uber zum Beispiel habe ich auch gelesen, die haben ja so einen Roundabout-Hundertseiten langes Dokument über fliegende Autos.
00:40:22: Da haben wir es schon vor Jahren rausgegeben weil sie halt sagen das wird die Zukunft der Mobilität sein dass gerade Geschäftsreisende keine Lust haben irgendwie auf den Straßen stau schmutzig und so weiter zu fahren sondern fliegende Autos.
00:40:34: da denkst du erstmal was für ein Blödsinn.
00:40:36: jetzt haben wir in Deutschland haben ja Kollege Thelen und Co.
00:40:39: sehr inszeniert dieses Lilium Aviation.
00:40:44: Ich glaube für zwei Fahrer, also zwei Personen und fliegendes Auto irgendwie hinzustellen.
00:40:48: Vier ist so das Ziel.
00:40:50: Sind da es irgendwie Visionen?
00:40:52: Und man kann auch in die Richtung selbstfahrende Autos gehen, Elektromobilität sind das Sachen mit denen ihr euch auseinandersetzt oder ist das so Gagateran was eigentlich bei euch
00:41:00: überhaupt nicht gargaterant.
00:41:01: Es ist ja ganz klar dass die Industrie in diese Richtung geht und ist nur noch eine Frage im Grunde der Zeit ist und da scheiden sich tatsächlich die Geister haben wir das alles schon in drei bis fünf Jahren oder erst in fünf zu bis zwanzig?
00:41:12: Und in dieses Konzert brauche ich gar nicht einzustimmen.
00:41:15: Es wird kommen und wenn das so sein wird, dann wird Black Lane nach wie vor mit dem gleichen Geschäftsmodell weiter erfolgreich sein.
00:41:21: Denn es ist für uns und unseren Kundenstamm völlig egal ob unser Auto vier Räder hat oder zwei Flügel Ob jemand das Steuer festhält oder sich alleine drehen kann, denn das Gefühl für den Fahrgast bleibt das Gleiche.
00:41:36: Das ist höchstens schneller und angenehmer.
00:41:38: Darum sind wir weiter auf dem gleichen Pfad unterwegs und brauchen uns vor diesen Markt-Umbrüchen nicht fürchten.
00:41:44: Ganz im Gegenteil, es wird ein paar Unsicherheiten aus der Gleichung nehmen.
00:41:48: Und unseren heutigen Partnern und den Fahrern die Möglichkeit eröffnen noch mal mehr über einen Tellerrand hinaus zu blicken und noch mehr in der Reisekette zu optimieren als einfach nur dieses kurze Stück zwischen Blackland-Tür schließt sich und Blackland Tür öffnet sich wieder.
00:42:01: Macht es einen Unterschied, wenn man heute zum Beispiel im Tesla jemanden abholt?
00:42:04: Ist das sogar gern gesehen bei Business Client Tale als S-Class Onco?
00:42:08: Das kommt halt drauf an auf welches Clientale.
00:42:09: Business Reisen und Erweniger.
00:42:11: der ist ja auch nicht so offshowing aus sondern will einfach sicher von A nach B gebracht werden und komfortabel.
00:42:17: Da führt an so einer S-Klasse auch qualitativ relativ wenig dran vorbei, aber es ist natürlich schon mal ein kleiner Wow-Effekt.
00:42:23: Wenn man das Fahrzeug jetzt nicht kennt und das Gefühl mal bekommen möchte wird schon gerne genommen.
00:42:28: Aber wir müssen aufpassen dass wir diesen konsistenten Service weltweit auch nicht kompromittieren.
00:42:33: Wir wollen halt erreichen dass sich die Fahrt in Hongkong genauso anfühlt wie die in Kapstadt und die in San Francisco Und das ist letztlich dann auch eine Brandfrage.
00:42:42: Wir sind ein Multi-Brand Unternehmen, wir fahren nicht nur mit Mercedesen oder nicht nur BMWs oder Audis oder Lexuses jedoch muss es schon sich ähnlich anfühlen.
00:42:53: Ich erinnere mich, als ich mit Flixbus damals Podcast gemacht habe, haben die auch gesagt.
00:42:56: Die denken immer auf solche Sachen nach wie transportieren von Waren.
00:42:59: Ja?
00:42:59: Das macht beim Bus nochmal mehr Sinn wenn die da irgendwie unten ganze Fachabteilung teilweise leer haben.
00:43:05: sind solche Sachen und mein Uber denkt ja auch über Lieferungen nach Sachen an dir, die euch auch anschaut oder ist das zu weit weg?
00:43:10: verwestert dass eure Marke und eure Value Proposition zu stark.
00:43:13: Das verwässert nicht die Marke Und die Value Propositions Verwestern unseren Fokus.
00:43:18: Sie denken ja nicht nur darüber nach, also du kannst dir Pakete oder Pizza oder Passagiere, kannst du inzwischen alles mit solchen Plattformen buchen.
00:43:25: Wir denken bloß und auch unsere Mentalität wir sind halt ein Serviceunternehmen.
00:43:28: Wir wollen diesen Service das Reisens für einen Fahrgast... perfektionieren und so angenehm wie möglich gestalten.
00:43:35: Und da sind wir halt noch lange nicht am Ziel, ja?
00:43:37: Da gibt's Millionen Themen und Projekte die wir alle noch machen könnten und zu denen wir nicht kommen weil wir uns ständig fokussieren müssen und uns auch immer wieder am Riemen reißen müssen diesen Fokus nicht zu verlieren sonst fasert es halt auf.
00:43:51: Als guter Punkt jetzt um rüberzuroben zum letzten Thema Investoren können wir vielleicht einmal ein zwei Sätze sagen sozusagen im ganzen Umsatzplan Profitabilität.
00:43:58: wann wollt ihr eigentlich ein Unternehmen sein das sich selbst trägt Zahlen, die verfügbar sind.
00:44:10: Das finde ich jetzt noch nicht eine Mega-Wucht dafür dass ihr in so vielen Märkten aktiv seid?
00:44:14: Ich meine das gar nicht despektilig!
00:44:15: Es ist ein glaube ich sehr solides gutes Mittel aus Wachstum.
00:44:17: aber was ist denn so euer Plan oder es noch hingeht?
00:44:20: Ist das eine Einschätzung, die irgendwie unfreundlich ist?
00:44:21: Es ist überhaupt nicht unfreunderlich.
00:44:23: Also wir mehr als verdoppeln uns Jahr über Jahr im Schnitt sind mit einem in der Tat sehr stabilen und robustem Geschäftsmodell unterwegs, wo rüber wir uns glücklich schätzen können.
00:44:34: Wir haben einen Eingangs über die Marktgrößen gesprochen.
00:44:37: Das sind halt... Wir reden hier über hunderte Milliarden von Dollar-Marktgröße für diese angrenzenden Mobilitätsbereiche.
00:44:43: Ja also da kann man noch nicht mal sagen dass Black Lane an der Oberfläche kratzen würde Und darum haben wir da Wiesengroßes vor und verschleunigen das Wachstum gerade gegenüber Vorjahr.
00:44:54: Und versuchen auch dadurch den Abstand zu den Wettbewerbern mindestens gleichem Abstand zubehalten oder zu vergrößern, die Märkte sind da und wir werden uns nach und nach holen.
00:45:04: Gut, dann seid ihr sozusagen jetzt wenn man es mal hoch appliciert Richtung Achtzig Millionen Euro unterwegs?
00:45:09: Was ist denn für euch angedacht ab wann ihr Profitabel arbeiten wollt also so Profitabilitätsschwelle?
00:45:14: Ich glaube, wir sind gegenüber anderen Spielern in dieser Industrie auf sehr gesunden Economics unterwegs.
00:45:20: Mit einem sehr gesunden Abit.
00:45:22: Profitabilität muss man dann auch immer unterscheiden.
00:45:26: wie schneidet man ihn?
00:45:27: Man kann ihn sich halt zu Recht schneiden was ja manche auch tun und muss immer unterschreiben was ist Kerngeschäft.
00:45:32: Im Kerngeschäft kann man mit Wille und Gewalt jederzeit ins Profitable drehen also vor allem solche robusten Geschäftsmodelle wie unseres.
00:45:38: Dann lässt man jedoch Innovationsmöglichkeiten liegen.
00:45:42: Man kann sagen, Kerngeschäft ist dann so und so definiert.
00:45:45: Das ist profitabel bei uns.
00:45:47: aber wir haben natürlich Investitionsprojekte und Regionen wie Asien.
00:45:50: Wenn man die ernst nimmt wenn man den chinesischen Markt ernst nimmt dann erfordert das halt wieder neues Investment was dann wiederum den gesamten Kuchen dann auch verändert.
00:46:00: Ich finde das ja grundsätzlich fair, also die Leute gerade wenn man so die deutsche Presse liest ich glaube es haben viele noch nicht verstanden dass sowas lange lange Zeit irgendwie in den roten Zahlen liegt und wenn man ein Wachstum investiert das finde ich total valide.
00:46:11: Ich fand einfach ganz interessant, dass ihr einfach mal Zahlen kommuniziert bis wann ihr euch das vorstellt.
00:46:14: Also was ich gelesen hatte war in dem konkreten Auszug da wart ihr bei zwei fünfzen bei elf eineinhalb Millionen Euro Jahresfehlbetrag.
00:46:21: Da ist jetzt schon ne Summe aber ich glaub der geht irgendwie mehr als manchmal so.
00:46:24: die Marketing Schwelten Unternehmen anguckt.
00:46:27: Da hieß es Ende zwei siebzehn wollte irgendwie profitabel sein, aber lerne ich so ein bisschen Asien und Co hat noch ein bisschen längeren Atem den man da investieren muss
00:46:35: weil's eben auch eine neue Initiative ist.
00:46:37: oder schau dir den mittleren Osten an.
00:46:39: wir haben vorhin über Afrika und Lateinamerika gesprochen.
00:46:42: wenn man solche Märkte anschalten möchte dann erfordern Sie halt erstmal einen Investment.
00:46:46: aber du hast recht Das ist halt das Konzept eines Venture Capital finanziertem Unternehmen, dass man natürlich erstmal rote Zahlen schreibt und dann eine Entwicklung die normalerweise Jahrzehnte dauert in wenige Jahre drückt.
00:46:57: Dafür ist da natürlich der Abseil am Ende auch deutlich schneller da und deutlich größer.
00:47:02: Und da sind wir sehr gut auf Spur haben unsere Kosten sehr gut im Griff, die Burnrate sehr gut dem Griff ganz klar auf Profitabilitätskurs übertreffen unsere Planungen.
00:47:12: was immer mehr
00:47:13: Ja, vergessen die Leute immer.
00:47:15: So ein Zehnmal Geld und nicht Zweimal Geld oder Viermal Geld das muss man ja bei sowas mit Einplan.
00:47:19: so stichwort Wachstum ist eine schöne Brücke zum Thema Investoren.
00:47:22: Wir haben schon bisschen geredet über Daimler und diese Strategie Geschichte.
00:47:26: wir hatten den Maschmeyer jetzt mal beim Sales angerissen.
00:47:28: aber was ist denn generell irgendwie deine oder eure Strategie gewesen muss man sagen?
00:47:32: Bei der Auswahl eurer Investoren war es ein bisschen opportunistisch.
00:47:35: oder habt ihr da einen bestimmten Blick gehabt wo ich gesagt habe da und danach wollen wir unseren Gesellschaftskreis strukturieren
00:47:40: Sowohl als auch.
00:47:41: Man hat immer ... Ich hab's ja noch nicht oft gemacht, Blackland ist das erste Mal.
00:47:46: Darum kann ich da jetzt nicht schlaue Sprüche klopfen.
00:47:49: Aber es war bei in der Blackland-Historie immer eine Balance.
00:47:52: Es gab Finanzierungsrunden, wo man keine Wahl hatte und Optionen hatte.
00:47:59: Und das treibt natürlich ein Portfolio.
00:48:02: Wir hatten jetzt nicht eine konkrete Strategie.
00:48:05: Das müssen jetzt Player mit so einem ... vielleicht auch mit so einem Scale, dass sie uns die Hundert Millionen Runden finanzieren können.
00:48:14: Wir haben Frank und ich sehr stark darauf geachtet, können wir uns vorstellen, mit diesen Leuten über viele Jahre produktiv und konstruktiv und freundlich zusammenzuarbeiten?
00:48:23: Und hatten ohne jegliche Ausnahme all den Partnern, die wir an Bord haben genau dieses Gefühl!
00:48:28: Das hat uns nicht getrückt bis heute.
00:48:31: Wir sind wirklich dankbar dafür auch, dass wir diese Chance von den Leuten bekommen haben und sie so gut mithelfen.
00:48:36: Ohne aber zu stören!
00:48:38: Das ist auch eine Kunst immer da zu sein wenn man gebraucht wird, aber nie zu stören und das funktioniert sehr, sehr gut.
00:48:44: Wer sitzt denn eigentlich in eurem Board?
00:48:45: Ist es in Deutschland irgendwie immer hinter verschlossenen Türen?
00:48:48: Ich finde das mal ganz spannend eigentlich.
00:48:50: Wir haben fünf Personen in unserem Board, die zwei Gründer sind Teil davon... Wir haben den Jochen Gutbrot von Arai Digital und inzwischen auch BtoB Der Repräsentant, wir haben einen Borddirektor von Daimler.
00:49:03: Das ist der Emiya Osmanovic und dann haben wir noch den Fünften im Bunde.
00:49:07: das ist ein unabhängiger und zwar der Gründer einer der bedeutendsten Reisekonferenzen und Research Entitäten in den USA, der Focusrite, das ist der Philipp Wolff Und der hilft uns natürlich dann auch sehr viel Transparenz in diese Industrie zu erlangen und Türen in die Industrie öffnen.
00:49:23: Ja, spannend!
00:49:24: Ich finde dasselbe mal ein Start-up mit offen Weg geben.
00:49:26: Ich find sowas einen ganz wichtigen Faktor.
00:49:27: Ganz viele Leute benutzen so'n Board noch gar nicht für Signaling, das man da auch nochmal sich dezidiert Kompetenz reinholen kann und sozusagen die Netzwerke reinkommen.
00:49:34: Spannend.
00:49:35: Wie ist denn so das Arbeiten generell mit euren Investoren?
00:49:37: Also wie muss ich mir das vorstellen, wenn man mit einem Daimler kooperiert oder mit einem Alstin.
00:49:40: Ist das irgendwie, wie du sagst wirklich immer so auf Zuruf und dann über diese Gremium gefedert?
00:49:45: Oder wie fühlt sich das an?
00:49:46: gerade bei den Maschmalern sind da viele glaube ich neugierig.
00:49:51: Also ich meine, das ist ja auch die Entität.
00:49:53: Es ist ja keine Person, die bei uns investiert ist.
00:49:55: Bei uns investieren ist die Alstin GmbH und da sind viele Mitarbeiter, die dazugehören, die dann teilweise ihr Ressort wissen haben und je nach Themen, die wir haben, dann hinzugeeschaltet werden können.
00:50:06: Wir haben ordentliche Quarterly-Boardsitzungen, wir haben monatliche Check ins mit unseren Shareholders.
00:50:11: Das ist glaube ich auch mehr als das normale Startupunternehmen tun würden wo wir teilweise natürlich die Financials scheren aber eben auch strategische Themen erörtern.
00:50:20: es tun mir noch intensiver dann mit dem Beirat und da sind nicht nur telefonisch die Leute besuchen uns Auch ein.
00:50:26: Herr Maschmeier kommt gerne mal vorbei hier in Schöneberg und verbringt Zeit mit uns Und das können wir als Soundingboard nutzen für die neuesten Ideen die wir haben oder Fragen die auf dem Tisch liegen Und es ist, wie gesagt ein sehr angenehmes Arbeit miteinander.
00:50:40: Was ist denn so?
00:50:41: eure Roadmap bei der Finanzierungsseite?
00:50:42: Also ich habe gelesen ihr seid jetzt so bei gut vierzig Millionen Dollar was man öffentlich einsenken kann vielleicht plus minus.
00:50:47: Seid ihr damit schon am Ende der Reise oder kommt noch mal eine Schippe drauf gerade wenn's international geht?
00:50:51: Lattam hat mir schon gesagt mittlere Osten
00:50:54: also diese Zahlen die sind ja alle nicht validiert aber das sind schon Das sind schon gute Summen, die wir in den letzten fünf Jahren anvertraut bekommen haben und gerade die letzte Runde im vergangenen Sommer.
00:51:06: Die ist auch auf eine Break-even Finanzierung ausgerichtet.
00:51:09: Es sei denn man würde jetzt nochmal große neue Ideen verfolgen, große andere Märkte ansteuern wollen das kann man auch nie ausschließen dass das passiert
00:51:18: hervorragend, dann danke ich dir ganz herzlich, dass du so viel Zeit genommen hast.
00:51:21: Danke auch für das Interesse und an alle Zuhörer.
00:51:24: Schöne Grüße!
00:51:25: Und ich hoffe man sieht sich dann in dem nächsten Black Lane.
00:51:29: Ja kann ich gerne empfehlen.
00:51:30: Das darf ich auch als neutraler sagen ein sympathisches bodenständiges Unternehmen was wirklich... Dankeschön.
00:51:35: Ich glaube das was du sagst stimmt also bei manchen Leuten hat mehr komische Vibes bei dir irgendwie nicht...
00:51:38: Das ist lieb von dir, dankeschön!
00:51:40: In diesem Sinne Tschüss!
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