Luca 🍽️ : Kann der Corona-Durchstarter zur zentralen Gastro-Plattform werden? | #Unternehmensführung 🧠
Shownotes
C-LEVEL INTERVIEW | Wenn es um das Thema Luca App geht, wird von nicht Wenigen die Reaktion wahrscheinlich sein: “Gibt es die noch?” Ja, gibt es. Während die Zeiten als Corona-Warnapp inzwischen hinter der Firma liegen, arbeiten sie unermüdlich an neuen Konzepten, wie sie den Gastronomie-Aufenthalt einfacher und komfortabler machen können. Im Gespräch mit Joel erzählt Luca CEO und Co-Gründer Patrick Hennig, was sein Unternehmen über die Jahre gelernt hat, welche Services sie heute anbieten und welches Verbesserungs-Potential er beim Kunden-Handling in der Gastronomie sieht.
Du erfährst…
…wie Luca entstanden ist
…was Luca getan haben, um Datensicherheit zu gewährleisten
…welche Services Luca heute anbietet
…wie sich Luca von der Konkurrenz abhebt
…worauf sich Luca vor allem fokussiert
…ob Luca die alten Nutzer behalten oder komplett von vorne begonnen hat
…was für Locations außerhalb der Gastronomie für Luca interessant sind
…warum Luca immer noch nicht an das Sammeln von Daten-Massen glaubt
Diese Episode dreht sich schwerpunktmäßig um Unternehmertum: Denn getreu dem digital kompakt Motto \"Lerne von den Besten\" trifft sich Joel in freudiger Regelmäßigkeit mit den erfolgreichsten Unternehmer:innen aus der Startup- und Digitalwirtschaft. Egal ob Scale-up, Soonicorn, Unicorn oder erfolgreicher Mittelständler – in unseren Episoden zu Unternehmertum lassen dich die Besten hinter ihre Kulissen blicken und nehmen dich mit auf eine Reise zur Strategie, Entstehung und Entwicklung ihrer Firmen.
||||| PERSONEN |||||
👤 Joel Kaczmarek, Geschäftsführer digital kompakt
👤 Patrick Hennig, CEO/Co-Founder luca
||||| SPONSOREN |||||
🔥 Übersicht aller Sponsoren
||||| KAPITEL |||||
(00:00:00) Vorstellung und Einführung ins Thema
(00:08:59) Was macht Luca in 2023?
(00:16:32) Wie will sich Luca gegen die Konkurrenz durchsetzen?
(00:22:41) Hat Luca Nutzer aus Corona-App-Zeiten behalten?
(00:27:58) Luca’s Optionen außerhalb von Restaurants
(00:30:23) Könnte Luca jetzt Daten sammeln?
||||| WIR |||||
💛 Mehr tolle Sachen von uns
👥 Wir von digital kompakt bemühen uns um die Verwendung einer geschlechtsneutralen Sprache. In Fällen, in denen dies nicht gelingt, gelten sämtliche Personenbezeichnungen für alle Geschlechter.
Transkript anzeigen
00:00:00:
00:00:16: Hallo Leute, mein Name ist Joel Kaczmarek.
00:00:17: Ich bin der Geschäftsführer von Digital Compact und heute widmen wir uns mal den Thema Gastronomie!
00:00:22: Denn vielleicht erinnert ihr euch alle noch an diese schöne spannende App die wir damals zu Corona alle benutzt haben nämlich
00:00:27: Luca.
00:00:28: Die hat unter anderem der gute Patrick Henning.
00:00:30: der ist dort auch Geschäftsführer.
00:00:32: Den habe ich heute im
00:00:32: Gespräch
00:00:33: und ich möchte von ihm mal lernen, was hat sich seitdem eigentlich getan?
00:00:36: Das heißt wir werden mal so ein Stück weit in die Historie eintauchen von Luca.
00:00:38: da gibt es so die eine oder andere Geschichte und Anekdote, würde mich noch interessieren.
00:00:41: Und dann möchte ich mal verstehen wie das Produkt mittlerweile gestaltet und welches Geschäftsmodell verbindet sich denn?
00:00:47: Weil wenn ihr euch den Gastromarkt anguckt er ist ja hochgradig fragmentiert und gleichzeitig bietet er riesige Chancen.
00:00:52: Deswegen bin ich schon total neugierig und freue mich drauf mit dem lieben Patrick jetzt mal etwas zu starten.
00:00:56: Moin moin Patrick!
00:00:57: In diesem Sinne Hello
00:00:58: Hallo vielen Dank dir.
00:00:59: Wir
00:00:59: haben ja schon irgendwie im Off-Gespräch vor diesem Podcast festgestellt, dass wir beide eine gemeinsame Vergangenheit haben.
00:01:04: Nämlich im Hasso-Platner-Institut in Schönpotsdam.
00:01:07: Vielleicht fang mal historisch an mit Luca!
00:01:09: Wie ist das ganze Ding denn entstanden?
00:01:10: Wie kommt ein HPIler dazu, eine Gastro-Software zu entwickeln?
00:01:13: Ja,
00:01:13: das ist eine sehr gute Frage.
00:01:14: Und oftmals kommen die Dinge natürlich irgendwie völlig durch Zufall.
00:01:17: Phil und ich haben unsere erste Filme mal im Jahr zwei Tausend Fünfzehn gegründet.
00:01:20: By the way ja auch nach der Zeit am Hasse-Blatten-Institut.
00:01:22: Wir haben uns da viel mit Cyber Security beschäftigt.
00:01:24: Haben viele Projekte für die Bundesdruherei zum Beispiel gemacht.
00:01:27: Viele in diesem ganzen Umfeld auch von Frauenhofer zum Beispiel.
00:01:31: Dann haben da viele gemeinsame Forschungsprojekte begleitet... ...und so kam dann im August zwei tausend zwanzig die romantische Idee des an dem Wochenende zu machen mit Luca.
00:01:39: Damals hieß es noch nicht Luca sondern damals kamen aus einem privaten Umfeld.
00:01:42: jemand der in Berlin einen Club betreibt, hat uns gefragt, hey das mit den Zettel und es ist doch furchtbar.
00:01:47: Warum kann das in Deutschland digital passieren?
00:01:49: Und wir haben einfach ein paar Entwickler bei uns zusammengerufen und gesagt las loslegen und haben damals im Lichtenberg, im Wellenwerk bei einer Veranstaltung ausgetestet und dann hat so ein Stück weit eine Eigendynamik genommen.
00:02:00: aber es hat auch ein halbes Jahr gedauert bis die Eigendynamik gestartet hat.
00:02:02: habe ich immer eine kleine randfrage.
00:02:04: schon einer der kritischsten und gemeinsten.
00:02:06: ich erinnere mich das war das erste mal dass sich vom ccc also vom kaos computer club eine e-mail bekommen haben also nicht nur an ich sondern es war quasi ne presse ausländung mit ner warnung, dass doch irgendwie große datenschutz bedenken vorliegen was irgendwie eure luka app angeht.
00:02:21: Also dafür dass ihr für die bundesdruck gearbeitet habt und security richtig beherrscht hat finde ich das dann aber eigentlich voll den komischen case.
00:02:26: hast du deine story zu?
00:02:27: Ja, ganz viele Stories habe ich natürlich dazu.
00:02:29: Viele die mich begleitet haben und vor gutem Verband haben wir glaube ich vieles mitgemacht.
00:02:33: Ich glaub wichtig!
00:02:33: Wir haben einfach losgelegt, sicherlich haben wir das alles richtig gemacht.
00:02:36: Aber eins ist glaube ich ganz ganz wichtig wenn man sich diese Diskussion anschaut Das Kryptokonzept dass wir damals entwickelt haben Und ich hab einen guten Freund angerufen der bei Frauenhofer ist Mit dem wir ganz ganz viele Projekte gemacht haben Finden mir eine Verschlüsselung so dass am Ende dieses Dilemma Der Gastronom muss irgendwie Daten erfassen.
00:02:50: Gesetzgeber hat es vorgegeben Die Gesundheitsämter wollen im Worst Case drauf zugreifen und Im besten Fall haben wir als Anbieter da kein Zugriff drauf dafür.
00:02:56: Wir haben ja den Kryptokonzept entwickelt.
00:02:58: Und dieses Krypto-Konzept hat natürlich abgesichert, dass die Daten an einem zentralen Ort verschlüsselt lagen.
00:03:02: Das war ja die Grundkritik, die es damals gab, wenn man sich noch mal erinnert.
00:03:05: Aber wir haben es geschafft diese Daten so aufzusichern, das niemals auch nicht in einem einzigen Fall bei uns Daten abhanden kamen.
00:03:11: Es gab Fälle, die kritisiert wurden.
00:03:12: Man kann sich irgendwie an die Geschichte des Mainz damals erinnern als ich das erst beim Radio gehört habe, daß die Polizei Mainz oder die Staatsanwaltschaft Daten davon bekommen hat.
00:03:20: Wie kann denn das passieren?
00:03:22: Die Realität war einfach, dass man das Gesundheitsamt einen armen Mitarbeiter gezwungen hat, einen Corona-Fall zu simulieren und da ging es um Tötungsdelikt.
00:03:29: Und dann wurden zweiundzwanzig Menschen kontaktiert.
00:03:31: D.h.,
00:03:31: diese zweiund zwanzig Kontaktdaten hat das Gesundheitsamt auf manuellem Wege weitergegeben.
00:03:36: Das heißt, das System hat völlig funktioniert!
00:03:38: Wenn man sich einmal anschaut wie viel Daten heutzutage von Polizei und Staatsanwaltschaft tagtäglich vom Telekommunikationsanbietern abguckt... Das war mir vorher nie bewusst.
00:03:45: Es wurde mir erst da bewusst und ich habe in der Zeit jede Woche einmal mit Polizei- und Staatsanwaltschaft telefoniert, und ich glaube es war wirklich gut dass wir die Daten so abgesichert haben, weil am Ende war's ein Fall!
00:03:54: Und ich will gar nicht wissen wie oft das passiert ist als irgendwelche Listen im Restaurant zu lagen, weil wenn natürlich da die Polizeien-Restaurant läuft, dann gibt natürlich jeder alle Listen raus... Insofern glaube ich zeigt es, dass Technologie nur ein Teil ist, Kommunikation davon und politische Interessen usw.
00:04:08: können am Ende ein anderer sein.
00:04:10: Wir sind uns zumindest sehr sicher, dass diese Technologie gebaut hat genau so funktioniert, wie sie funktionieren soll.
00:04:15: War dann die Konsequenz eigentlich dass ihr noch eine dritte Schnittstelle bauen müsstet also nicht nur zu euch und zum Gastronomen sondern auch zu den öffentlichen Stellen haben die da Einsicht gefordert?
00:04:22: Ne, also einzig wurde da ganz oft gefordert.
00:04:24: Wir haben nie einzig gegeben weil wir es einfach nicht konnten.
00:04:27: ich glaube das war ganz wichtig und das war uns damals.
00:04:29: als wir entschieden haben dieses Krypto Konzept zu umzusetzen war uns das gar nicht bewusst.
00:04:33: Ich habe niemals darüber nachgedacht.
00:04:34: in den Gesprächen jede Woche Da kommt man die Uhr darstellen dann kam immer eine E-Mail über Support Oberkommissar sowieso aus irgendwo hätte gern Zugriff auf die Daten.
00:04:42: Dann hat irgendwie der Support Gang oder Nähe.
00:04:43: dann ist er immer bei mir rausgekommen Und dann hab' ich dem erklärt wie das System funktioniert und dann hieß es ja wir haben keinen Zugriffs darauf.
00:04:49: Dann kannst du die Uhr stellen.
00:04:50: zwei Stunden später riechst die Staatsanalyse und hatte genau das gleiche gefragt.
00:04:53: Also wirklich jede Woche, aber klar wir haben keinen Zug auf die Daten.
00:04:56: Das haben auch eigentlich alle akzeptiert.
00:04:57: Ganz im Gegenteil Martin hat dann vom Gesetzgeber noch mal nachgelegt und explizit aufgenommen dass diese Daten nicht verwendet werden dürfen für die Strafverfolgung.
00:05:04: also insofern hat man ja da genau diesen Schritt gewählt zu sagen ne also sie haben nur diesen Zweck Corona nach Verfolgung.
00:05:10: Aber wie kann ich den Corona-Nachverfolg machen, wenn ihr kein Zugriff auf die Daten habt?
00:05:13: Das können nur die Gastronomen.
00:05:15: Wir haben
00:05:15: im Grunde drei Schlüssel verteilt.
00:05:17: Also wir haben Einschlüsse verteilt beim Nutzer und beim Gastronom und beim Gesundheitsamt.
00:05:22: Und diese Schlüssel der Gesundheitsämter, da wurde die Gesundheitsämtern von der Bundesregierung verifiziert, dass es sich um Echte handelt.
00:05:27: aber wir waren niemals in Besitz einer dieser drei Schlüsse.
00:05:30: und um die Daten am Ende, die du im Restaurant erfasst hast zu entschlüsseln brauchst immer zwei von drei Schlüssen.
00:05:35: also entweder brauchst du den Nutzer oder den Gastronome des Gesundheitsamts Und damit war es eben abgesichert und natürlich über den Gesundheitsamt bis zu natürlichen Daten gekommen.
00:05:44: Aber das heißt, dass dann der Nutzer quasi zusagen musste.
00:05:47: Der hat quasi eine Info gekriegt.
00:05:48: hey Corona Fall liegt vor.
00:05:50: Du musst dir dann freigeben, dass das Gesundheitsamt ist einsehen darf.
00:05:53: oder wie muss man es vorstellen?
00:05:54: Noch mal
00:05:54: ein Stück anders weil wir von der Corona-Verordnung die es damals gab ja die Pflicht hat es im Restaurant abzugeben.
00:05:59: d.h.
00:06:00: im Restaurant hast du zugestimmt dass das Restaurant auf Anfrage der Gesundheitsämter diese Daten frei geben darf.
00:06:06: und das heißt das Restaurant hat die Anfragen bekommen weil sie in der Verantwortung waren das zu erfassen und das Restaurant haben die Daten dann freigegeben des Gesundheitsamts, die da keinen Schlüssel haben.
00:06:16: Wenn man sich das vorstellt so drei Boxen mit Schlüsseln dran.
00:06:18: ich brauche am Ende mindestens zwei Schlüssel um die Box zu öffnen und es kommt dann das Restaurant gemeinsam mit dem Gesundheitsamt eben machen und damit habe auch die Transparenz bekommen.
00:06:27: Ich hatte damals ein Push-Nachricht bekommen.
00:06:28: Da stand drin der Gesundheitsamt Berlin Mitte hat Zug auf meine Kontaktdaten gekommen.
00:06:33: Das heißt ich hab eine Datentransparenze eigentlich eingeführt bei mir als Person die ich vorher noch gar nicht kannte und dann hat sich natürlich die ganze Pandemie anders entwickelt.
00:06:40: ja das wissen wir diese Nachverfolgung dem Sinne die gab's ja dann gar hat auch gar keinen Sinn mehr gemacht, weil natürlich die Ressourcen im Gesundheitsamt da waren um das Stück für Stück nachzuverfolgen.
00:06:49: Aber ich glaube trotzdem wir haben einfach losgelegt und eine digitale Lösung gebaut.
00:06:52: Ich würde mir wünschen sowas wird es in Deutschland öfter geben und wenn immer ich zettel irgendwo sehe denke ich mir warum gibt's die?
00:06:57: Ich glaube man braucht kein fünf Jahresprojekt um hundert Millionen Euro um so was zu machen sondern man kann sowas auch ein paar Wochen und Monaten schaffen Prozesse digital umzusetzen.
00:07:05: Man muss es einfach wollen und man muss auch bereit sein vielleicht den einen oder anderen Fehler zu akzeptieren.
00:07:09: Das
00:07:09: frage ich mich regelmäßig voll mit der Gastronomie.
00:07:11: Da kommen wir jetzt zu, da gibt es ja wirklich noch riesige Potenziale was man als digitalisieren kann und mal unseren Nerd Talk jetzt ein bisschen verlassen.
00:07:17: Mal doch zu der Frage wie seid ihr denn eigentlich so abgehoben?
00:07:20: Zumal hier erinnere mich da auch noch ist nicht bei euch irgendwie Smoothu investiert?
00:07:23: war das nicht so dass hier Fantafier bei euch ja wie beteiligt war?
00:07:25: oder ob ich das falsch abgespeichert?
00:07:27: Ja, genau.
00:07:27: Die waren ja damals natürlich ... Die hatten eine große Tour, die wurde abgesagt oder zweimal verschoben.
00:07:31: Natürlich hatten sie auch ein bisschen Zeit und wir haben gesagt, Mensch, wir wollen am Ende jetzt nicht einen Kontakt nachverfolgen, sondern wir wollen irgendwie Leben ermöglichen.
00:07:38: Wir wollen Dinge einfach machbar machen.
00:07:40: Und wenn die Ansage von Politik, Virologen
00:07:42: usw.,
00:07:43: es geht immer über das ohne Nachverfolgung dann lass es uns machen und lasst es so verträglich wie möglich für alle machen.
00:07:48: Sowohl natürlich für Gastronomen, für Gäste im Ende auch für Künstler bei einem Konzert.
00:07:52: deswegen war nie involviert.
00:07:53: Dann haben wir das Ganze in einem Altenpflegeheim in Sachsen-Anhalt.
00:07:56: Da gab's auch diese Zettel und da wurde es noch gebraucht.
00:07:59: Jeder hatte nur eine Stunde Slot gebucht, sechs, sieben Minuten als gedauert die Zetteln auszufüllen und dann einfach Einkaufswagenchips von Amazon genommen und da irgendwie QR-Kurz draufgeklebt.
00:08:06: Und dann ging das auch da digital.
00:08:08: Das nächste war glaube ich Sylt?
00:08:09: Und in Sylt haben wir zum ersten Mal gemerkt, Hundertsechzig Restaurants – Wir haben einfach eine Lösung allen Hundertsächsig Restaurants gegeben!
00:08:15: Ich glaub hundertsechszig sind es.
00:08:16: Allein dadurch, dass es hundertsechzig Restaurants die gleiche Lösung hatten haben die gemerkt Menschen müssen immer wieder neu erklären.
00:08:21: Die gestern gemerkt ich registriere mich einmal ganz morgens mittags abends benutzen und ich glaube daraus ist eine ganz tolle Dynamik entstanden.
00:08:26: Und das ist glaube ich wenn man jetzt den Schwenk auf des heutige einmal macht genau das größte Problem.
00:08:30: aus meiner Gastronomie haben wir eben nicht Hundertsechtzig Restaurant die einen System anbieten sondern wir haben zweihundert verschiedene Restaurants.
00:08:36: Ich aber als Mensch ich gehe in hundert verschiedene Läden.
00:08:39: Ich habe ein iPhone oder auch ein Android Telefon dabei und ich erwarte sich damit irgendwie zurecht kommen und dass ich wenn ich das einmal lerne das überall nutze.
00:08:45: Und ich glaube, diese Fragmentierung ist das größte Hindernis in der Digitalisierung im alltäglichen Leben da draußen.
00:08:50: Da sind ganz viele tolle Dinge entstanden.
00:08:52: aber in dem alltäglichen Leben da draussen, da gibt es noch viel Potenzial und Gastronomie ist eines, dass besonders viel Potential in Zukunft geht.
00:08:59: So was macht denn eigentlich Luca heute?
00:09:01: Also vielleicht für all die Menschen, die euch damals noch aus der Pandemie kannten... Was ist denn heute quasi euer Product Offer?
00:09:06: Was mache ich mit euch wenn ich in ein Restaurant gehe?
00:09:08: Ich glaube, genau das was uns damals nie losgelassen hat diese Zettel die ineffizienten Prozesse.
00:09:13: Das war ja aus einer privaten Motivation heraus weil wir gesagt haben lass uns das irgendwie digitalisieren.
00:09:17: und genau dem.
00:09:18: wir gehen natürlich gerne in die Gastronomie essen trinken irgendwo Cafes Restaurants, Bars, Hotels.
00:09:23: es ist natürlich etwas was uns selber Spaß macht.
00:09:25: und wenn man sich mal anschaut passiert da ganz viel dass es da wo Begegnungen stattfinden, da wo Emotionen stattfinden.
00:09:29: Ganz oft sitzt man im Restaurant wartet auf einen Kellner um irgendwie noch ein Bier zu bestellen.
00:09:34: am Ende kommt er dann sagt man komm ich will direkt bezahlen.
00:09:36: Dann bringt er mir immer so ein Plastik Thermobilik mit einer Rechnung, dann rennt er wieder weg.
00:09:40: Also ich will mir mit Kreditkarte bezahlen und dann holt er so einen Akli-Kreditkartenthermel aus dem Dresden vor bis es im Bestcase hoffentlich gecharged ist und damit bezahle ich da.
00:09:48: Wenn ich mir diesen Prozess einmal angucke und mir vorstelle das ganze Thema Payment könnte weg sein, Systeme können miteinander sprechen, so haben wir gesagt okay lass doch genau da weiter machen wo wir eigentlich nicht so richtig aufgehört haben die Digitalisierung in der Gastronomie.
00:09:59: Es gibt hunderte verschiedene Systeme.
00:10:01: wenn ich heute ein Restaurant buche brauche ich fünf verschiedene Apps, reservieren mir vier Restaurants und am Ende wieder drei abzusagen furchtbar für alle Beteiligten.
00:10:08: Insofern haben wir gesagt, okay lasst die Menschen nicht möglich für dem selber zu bezahlen.
00:10:11: Lasst es verbinden mit Reservierung und das Verbind mit dem Kassensystem.
00:10:15: dann sehe ich auch was habe ich denn da eigentlich bestellt?
00:10:17: Absoluter Nightmare für jeden Kellner.
00:10:19: Freitagabend mit zehn Leuten auf die Idee kommen getrennt zu bezahl'n!
00:10:21: Das ist ja typisch Deutsch.
00:10:22: Jeder hat ein Smartphone der Tasche für knapp tausend Euro.
00:10:25: Das kann definitiv die Leistung erbringen zu sagen Ich bezahle drei Bier und einen Schnitzel.
00:10:30: Das können wir alles selber machen.
00:10:31: dafür brauchen wir eine Kellner, ne?
00:10:32: Sondern der Kellner soll dafür da sein um mir einen tollen Abend zu machen.
00:10:34: Ich glaube alles was qualitativ ist Ja, brauchen wir die Kellner?
00:10:37: Wir dürfen die Kellener da setzen.
00:10:38: Aber alles was transaktional ist und was am Ende kein Menschen braucht ich glaube das können wir abschaffen.
00:10:43: Und sagen mal es lebt doch immer so ein Stück weit von der Infrastruktur.
00:10:46: also wenn ich jetzt eure App installiere habt ihr alle gängigen Kassensysteme integriert.
00:10:50: kann ich in jedem Restaurant quasi mit euch bezahlen und den ganzen Prozess begleiten oder habt ihr quasi nur ein gewisses Portfolio?
00:10:57: Das ist gleichzeitig auch das größte Problem aktuell, dass alle Kassensysteme sind natürlich über die letzten dreißig Jahre gewachsen.
00:11:03: Es gibt zweihundert verschiedene, zumindest die wir kennen.
00:11:06: vielleicht gibt es am Ende mehr teilweise lokale Communities.
00:11:09: in Berlin gibt's andere KassENSystemen wie in München einfach historisch gewachsen und die KassEN Systemes sind am ende ein ganz ganz elementarer Bestandteil weil wenn das Restaurant abends kein Kassenserstimm hat kriege ich am Ende nichts zu essen.
00:11:19: Und insofern kann ich voll und ganz verstehen, dass wenn es einmal funktioniert das man sagt okay funktioniert gut genug.
00:11:24: Auf der anderen Seite sind natürlich die Kassensysteme auch technologisch gewachsen in den letzten Jahren.
00:11:29: Ich glaube, wenn jetzt jedes Kassensystem anfängt seinen eigenen QR Code zu entwickeln, seine eigene Bestellösung
00:11:34: usw.,
00:11:35: dann haben wir genau das Problem, dass die Adoption also die Akzeptanz beim Nutzer ganz ganz ganz schwierig ist.
00:11:39: Insofern ist wie du richtig sagst das Ziel mit allen Kassensesystemen da zusammenzuarbeiten.
00:11:44: Mit Manchen geht's besser, mit Manchen gehen schlechter.
00:11:46: Manche einer meint er muss ein eigenes System bauen.
00:11:49: eine Plattform sein, die Menschen da draußen verbindet.
00:11:51: Und das was der Konsument am Ende hat wird es sein, was entscheidet, was der Gastronom nehmen wird und insofern sind wir offen für alle und freuen uns über jedes Kassensystem, dass sich anbindet.
00:12:00: Im Moment habe ich dann die meisten der großen Kassensysteme sind angeboten.
00:12:03: Da gibt's ein paar große Namen.
00:12:04: Ich sag mal so C in zwölf Große gibts und das in achtzig neunzig Prozent davon waren es angebotten.
00:12:09: Da fehlen vielleicht noch zwei drei... und damit funktioniert es auch wirklich gut!
00:12:12: Damit ist es dann wirklich so, dass der Tisch sich wenn nicht im Handy einen NFC-Tekscanner oder einen QR-Core Scanner ich mir anzeige, Tisch fünf hat achtzig Euro oder stehen die wie drei Essen und drei Getränke.
00:12:21: Ich kann die bezahlen.
00:12:22: das Trinkgeld ist schon vor eingestellt was sich irgendwie vorher schon mal ausgewählt hatte.
00:12:26: Das heißt am Ende ist ein Klick und der Tisch ist bezahlt und ist im Kassensystem ausgebucht.
00:12:30: Das Trinkgelt ist richtig verbucht.
00:12:31: Trink Geld ist ein mega Thema was Steuern betrifft also es ist auch ordentlich genau ausgebucht dass es nicht eine Zahlung ist.
00:12:37: Das heisst das ist am ende für den Gast um eine massive Entlastung und der Kellner wenn er die Zahlprozesse sich spart sind auch manchmal vier fünf Minuten wenn er den Tisch splittet noch länger.
00:12:46: Das summiert sich einfach über die Zeit.
00:12:48: Und wir als Gäste, glaube ich, freuen uns wenn wir einmal was benutzt haben das wir möglichst vielen Plätzen benutzen können.
00:12:52: sofern ist das was du gerade meintest es aller wichtigste dass mit vielen Kassensystemen funktioniert weil ich will da wo ich normalerweise hingeht die zwanzig dreißig Locations wo ich regelmäßig essen und trinken geht dass die alle das unterstützen und das ist genau unser Ziel.
00:13:04: und dann ja haben wir jetzt glaub ich einen langen Weg hinter uns.
00:13:06: seit einem Jahr sind wir dabei und haben jetzt aber glaube ich eine Coverage die gut genug ist um in die Breite zu gehen.
00:13:11: Das haben wir auch unterschätzt ehrlicherweise.
00:13:12: Wir dachten das geht viel viel schneller.
00:13:14: Die haben alle Standard API's.
00:13:15: das wird schon funktionieren?
00:13:16: Ne ist es halt nicht Nagell mit in die Wand hauen wir den Ding an.
00:13:20: Oh Patrick bitte, wirklich?
00:13:24: Das weiß das sogar ich!
00:13:25: Nein aber Spaß beiseite... Ich meine ich wohne irgendwie in Berlin.
00:13:28: Ich glaube wir sind so des Mecker an Gastronomie und Digitalisierung.
00:13:32: also ich wüsste jetzt kein Restaurant-Attok wo ich irgendwie ein QR Chip auf dem Tisch habe wo ich mit eurer App bezahlen kann.
00:13:38: oder geht das manchmal noch nicht?
00:13:40: seh's nur an den Tischen nicht.
00:13:41: Also es gibt mittlerweile viele, die haben uns auf Mittebrenzlauberg konzentriert.
00:13:44: Ich glaube Mittebrentslauberge zahlen zwei Hundert.
00:13:46: Aber natürlich musst du da anfangen wo die Gastronomen heute sind ne?
00:13:48: QR Code NFC Chip auf dem Tisch ist natürlich die präferierte Lösung.
00:13:52: Wenn das jemand möchte dass der QR Code noch auf dem alten Thermo belegt drauf ist weil's in den Prozess besser reinpasst dann müssen wir das auch akzeptieren.
00:13:58: Das heißt das wird eine Weile dauern aber wir können ja nicht sagen mir das ist die Zukunft lass mal da loslegen sondern wir müssen hier da anfingen wo heute die Gastroneum sind Wo heute die Gäste sind.
00:14:06: Apple Pay Google Pay all das sind die Dinge die akzeptiert sind und die müssen wir natürlich auch unterstützt.
00:14:10: Deswegen ist es natürlich ein längerer Weg, aber man sieht die Restaurants, die dann auch die NFC-Texts QR-Codes auf dem Tisch haben.
00:14:16: Selbst wo die Zielgruppe gar nicht... Das müssen alle zwischen zwanzig und dreißig sein, die irgendwie da digital mega affin dafür sind und anfällig sind?
00:14:23: Nee!
00:14:23: Ist gar nicht so.
00:14:24: Wir haben Restaurants mit der Zielgruppen Fünfzig Plus und da funktioniert das super mit den NFC Texts.
00:14:29: Wir sehen ja auch in anderen Ländern in der Welt geht's deutlich schneller, auch gerade was das betrifft.
00:14:32: Und damit meine ich jetzt nicht nur China WeChat oder sowas.
00:14:35: In Indien kannst du eine Rikscha mit einem QR Code bezahlen.
00:14:38: Selbst wenn das Schweiz geht.
00:14:39: vieles über QA.
00:14:40: Also da glaube ich haben wir in Deutschland noch einiges aufzuholen und insofern ist es glaube ich keine Frage ob, sondern nur eine Frage wann.
00:14:46: Und da haben wir natürlich mit ganz vielen individuellen Gastronomen in Deutschland auch einiges vor uns.
00:14:50: Und sag mal konzentriert ihr euch alleinig auf den Bezahlprozess oder kann ich über eure App mehr machen?
00:14:55: Kann ich zum Beispiel einen Tisch reservieren, kann ich Essen bestellen zu mitnehmen oder schon mal ordern das wenn ich hinkomme dass schon fertig gekocht ist.
00:15:03: also solche Dinge.
00:15:03: worauf konzentriert ihr euch alles?
00:15:05: Die Zahlung ist natürlich die Basis davon, aber die Transaktion und was immer Transaktions passiert ist alles das wir hier tun.
00:15:10: Und das ist der Teil, in dem wir glauben da kann man auch den meisten Impact am Ende erzeugen.
00:15:14: Aber die Zahlung alleine einen QR-Cop mit dem ich etwas per Paypal meinwegen bezahlen kann, dann kann ich ja im Wochenende bauen.
00:15:19: Das ist in die Kriere, das sind die Kassensysteme schon schwieriger... ...aber ich glaube genau der Prozess den Kunden oder den Gast komplett abzufangen, die ganze Customer Journey abzufangend wie buche ich denn ein Restaurant?
00:15:28: Wie finde ich ein
00:15:28: Restaurant?!
00:15:29: Wie entscheide ich überhaupt, welche sich geht!
00:15:31: Wie buche Ich am Ende ein Tisch?
00:15:32: Da will ich keine fünf verschiedenen Apps nutzen sondern da will ich mir möglichst eine Plattform nutzen.
00:15:36: Und daher wollen wir auch mit Events zusammenarbeiten zu den Menschen, die in der Stadt kommen.
00:15:39: Das ist der Weg des Hammels, die Restaurants zu buchen damit die Restaurante wissen wer kommt da eigentlich rein.
00:15:44: Also wie bringe ich beide zusammen in einer Plattform?
00:15:46: Damit schaffe ich am Ende natürlich auch Verbindlichkeit.
00:15:48: Ich bin einmal in ein Restaurant reingelaufen, die haben mir im Kassensystem gezeigt.
00:15:51: Da standen all meine persönlichen Kontaktdaten.
00:15:53: Ein uraltes LinkedIn-Bild von mir.
00:15:55: da stand ich, komme immer fünfzehn bis dreißig Minuten zu spät und ich war sechzigmal da!
00:15:58: Alles Daten, die ich niemals die Zustimmung gegeben habe aber natürlich völlig verständlich.
00:16:02: Aber dieses Level der Experience ist am Ende nur für ganz wenige Gastronomen zugänglich Und ich als Gast hab ja einen Interesse dran dass sich dem vielleicht Vorabmitteil, Referenzen, Allergien sonstige Dinge an.
00:16:12: In einem fine Diningladen wird keiner auf die Idee bekommen um fünf Rängemenü zu bestellen digital viele Momente, wo es hinmacht oder im Biergarten überall, wo Menschen in der Schlange stehen.
00:16:21: In dem Theater und so weiter, wo's um Vorbestellung geht, wo ich Dinge vorrichten kann mit Mitarbeiter kantieren.
00:16:26: Und ich glaube genau dafür wollen wir einen Interface bauen was uns eben digital durch diese ganze Customer Journey durchführt.
00:16:32: Und was macht dich zuversichtlich dass du derjenige welche bist ja diese primäre plattform anbieten kann?
00:16:38: weil wenn ich mal den markt mir zum kopf durch dekliniere also es gibt ja super viele die an diesen schnitzstellen werken was die kassensysteme beziehungsweise payment selber dann hast du lieferung die digitalisierer als gibt er durchaus auch leute die nur sowas an bieten so eine digital speed für restaurants.
00:16:53: ich finde abkommen ist jetzt auch gerade noch so diese ganzen boxen hersteller.
00:16:56: also wenn du dir to go was mitnehmen so willst in so einer vitalbox oder sowas haben dann kannst du auch aus den apps von denen schon wieder raus bestellen.
00:17:02: Also der Wettbewerb ist ja riesig.
00:17:04: Was macht dich dazu versichtlich, dass ihr die Nase vornahmen könnt?
00:17:06: Der Wett-Bewerb glaube ich auch ganz gut.
00:17:08: Ich will auch gerne derjenigen sein, der all das alleine macht.
00:17:11: Wo ein Gap ist, den muss ich natürlich überbrücken.
00:17:13: aber überall da wo existierende Infrastruktur ist, die wir nutzen können es sollten wir sehr anbinden und ich meine im Kassenssystem ist etwas was extrem schwierig ist auszutauschen.
00:17:21: Da passiert kaum Veränderung.
00:17:22: Da hat sie immer einmal investiert und dann musste es auch mal einige Jahre funktionieren.
00:17:26: Das heißt wir müssen das nutzen an Infrastruktur die eh da ist.
00:17:29: Aber ich glaube, du hast einen ganz wichtigen Punkt angesprochen.
00:17:31: Es gibt verschiedene Player... Wenn man sich das aber mal anschaut, dass irgendwie die Kassensysteme der Kernsinn diese ganzen digitalisieren, wie du grad meintest, irgendwie Order-Payment-Systeme da gibts die Sandamea, aber alles so kleine Singlelösungen und Ich will ja die Plattform drumherum bauen.
00:17:44: Solche Plattformen gibt's hier auch schon wenn wir ehrlich sind.
00:17:46: Ja also Uber Eats, DoorDash all das sind ja Dinge, die ganzen Delivery Geschichten Die gibt es ja heute schon.
00:17:51: Die haben natürlich ein sehr klaren Fokus auf Delivery.
00:17:53: Wer ist aus meinen Fokus im stationären Bereich?
00:17:56: Aber natürlich, wenn ich heute bei Uber EATS bestelle war es über iets mehr über mich wie mein Lieblingsrestaurant, bei dem ich bestelle.
00:18:01: Und natürlich, wenn Uber Eats schon in den iPad heute im Restaurant stehen hat und die ganzen Bestellungen reinkommen.
00:18:06: Dann könnte es nur ein Schritt sein, dass sie sagen ok komm wir machen einen stationären Bereich auch noch mit, schmeiß euren Kassensystem raus kannst du Uber benutzen dafür?
00:18:12: Ich glaube genau darum geht's so eine Plattform eben hier in Deutschland Europa selber um Arze bauen Dass wir nicht auf die BigTags angewiesen sind Die ohnehin ja schon Konsumenten in ihren Apps haben.
00:18:21: Aber das zeigt auch der Erfolg denen die an dieser Stelle haben.
00:18:24: Das ist am Ende über den Konsument getrieben sein wird Um ne netten Kassensystem jetzt plötzlich auf die Idee kommt irgendwie nen bisschen Rastore App zu bauen, sondern am Ende muss es irgendwie vom Konsument getrieben werden und da braucht's glaube ich eine Kraftanstrengung das am ende auch natürlich zu incentivieren dass es in verschiedenen Bereichen eingesetzt wird.
00:18:40: Nicht nur in Berlin, Hamburg oder München die sind solche Tools ja heutzutage gar nicht zugänglich.
00:18:44: also da kann ich nichts mit Uber Eats bestellen.
00:18:46: aber ich glaub dass wir genau so eine Blattform bauen eben eine bauen die für alle zugängliche sein sollte und dafür versuchen wir natürlich alle Infrastruktur die schon gibt möglichst mitzunehmen.
00:18:55: Ja, ich habe gerade so nachgedacht.
00:18:56: Ich hatte Samab im Podcast und die sind ja ähnlich unterwegs.
00:19:01: also die machen diese Kassengeräte aber auch diese kleinen Handhelds die du manchmal kleineren Bläden hast oder auf so Märkten und sie sind ja eh nicht unterwegs ist ihr Aussagen wir haben jetzt unsere eigene Payment Lösung ich wusste gar nicht haben die mir beigebracht gibt eine eigene Samab App.
00:19:12: da kann man genau das gleiche machen wie bei dir kannst bezahlen etc.
00:19:14: pp.
00:19:15: Also ich überlege grad ein Stück weit auch ob eigentlich eure große Chance auch vielleicht der ländliche Raum ist Genau wie Du sagst dieser Big Tech Player die dann natürlich am Ende des Tages schaffst du ja irgendeinen Anker.
00:19:23: Also bei Summab in der Logik wäre jetzt der Anker, dass die Geräte vielleicht günstiger machen als die teuren neuen Kassensysteme.
00:19:29: Die man so aus der Vergangenheit kannte und auch flexibler, mobiler, innovativer... Und dafür kannst du hinten raus über die Software vielleicht nochmal ganz anders charge'n neben dem du dann den Prozess verlängerst ist in der Customer Journey So.
00:19:38: deswegen überlege ich gerade ob eigentlich so ländliche Gegner für euch eine große Chance sind.
00:19:42: oder willst du dich eher wirklich messen in allen Gebieten?
00:19:44: Also messen an allen Gebiet kann natürlich nie funktionieren.
00:19:47: Natürlich muss man sich irgendwie fokussieren.
00:19:49: Muss nicht unbedingt jetzt.
00:19:50: Berlin macht natürlich einfach Sinn weil am Anfang funktionieren Dinge, gehen Dinge schief ist es einfach einfach mal schnell irgendwie hinzufahren ins Restaurant.
00:19:56: Deswegen ist Berlin natürlich der natürliche Gauto-Market für uns.
00:19:59: aber natürlich sind so auch alle sagen wir B großen Städte ob das jetzt irgendwie Münster Heidelberg und sonst Würzburg ist Studentenstädte und sowas.
00:20:06: da kann ich natürlich auch relativ schnell eine höhere Reichweite erreichen.
00:20:09: Das sind die, die werden jetzt natürlich auch angehen.
00:20:11: Es gibt aber natürlich was jetzt Hammer macht mit den kleinen Kreditkartentüren, die kennen wir ja alle Ist ja schon ein Rieschen Schritt wenn man sich überlegt wie die Dinger vorher aufgesehen haben Und da ging's dagegen, ich glaube in der App gehts auch viel um Waller to Waller dass ich praktisch meinem Freund Geld schicken kann.
00:20:23: Das sind ja alles Dinge, die man am Ende vielleicht auch irgendwie integrieren kann.
00:20:26: Die Sinn machen das hier zusammenarbeiten.
00:20:28: Alles was es am Ende in die Breite bringen, dass Leute digital bezahlen ist für uns gut.
00:20:33: Deswegen sehe ich mich dann nicht unbedingt in direkter Konkurrenz.
00:20:35: aber du hast natürlich vollkommen recht zu kleinere Städte sind teilweise einfacher zu erschließen und schneller eine Netzwerkeffekt zu generieren.
00:20:41: weil was ich ja will ist net ein Order System hier in Hamburg eine Reservierung in München sondern ich will ihr genau diesen Hyperlocal Effekt haben sich verschiedene Läden gehen, bei achtzehn möglichsten mit uns am Ende bezahlen kann.
00:20:54: Weil davon lebt am Ende die Plattform und wir wissen alle eine Zahlung ist hochadransaktional in einer ganz geringen Marge.
00:21:00: Und am ende wenn ich es aber schafft dass dann ein Gast in der Stadt kommt und das ist ja im Ende eine Marge von weiß ich nicht sechzig Cent oder sowas auf einer zahlung von hundert Euro hab Dann kann natürlich vielleicht wenn ich dem Gasthelf irgendwie ein anderes Restaurant zu finden dem Restaurant indem man mit Helf neuen Umsatz zu bekommen dann ist er auch bereit dass ich da noch einen größeren Teil davon abbekomme.
00:21:17: am Ende brauche ich diese Hyperlog lokalen Ansetzen, dafür eignen sich in der Tat auch andere Städte wie nur die großen üblichen verdächtigen Städten.
00:21:25: Was ist denn eigentlich der Pitch mit dem ihr anreitet?
00:21:27: Also wenn du auf so einen Gastronomen triffst... Die haben ja vielleicht auch schon was!
00:21:31: Wie geht ihr dann ran und was macht euch attraktiv?
00:21:33: Also da gehen wir natürlich erstmal mit dem greinen Thema Payment rein.
00:21:36: Und wenn ich in so einem Gastronom heute gehe und sage, okay, wie viele Kellner arbeiten?
00:21:40: Wie viel Kreditkartentermis hast du?
00:21:42: Zehn Kellner, fünf Kredit-Kartenthermen ist es.
00:21:43: Dann an einem Freitagabend, wenn da sechzig Tische belegt sind, dann wird's ganz schön hektisch!
00:21:47: Die haben eh alle Apple Pay oder Google Pay.
00:21:49: Da haben wir ein Handy dabei.
00:21:51: Damit können die ganzen Ruhe, wann immer sie fertig sind, das Ding bestellen und bezahlen.
00:21:54: Damit spart der Gastronomen extrem viel Zeit.
00:21:56: Ganzes Thema Split Payment usw.. Am Ende gibt es noch einen riesen Benefit, dass die Kellner davon profitieren.
00:22:02: Wir haben im Momentan im Schnitt zu vierunddreißig Prozent mehr Trinkgeld bei uns im System wie das momentan in Berlin der Fall ist.
00:22:08: also im Moment an in Berlin sind wir bei, ich glaube es sind sieben und acht Prozent, die sind gerade beim Schnitt glaube ich bei zehn Komma neun.
00:22:13: Das ist natürlich nochmal ein Riesen-Anreiz und Kellner sind sehr wertvolles Gute heute.
00:22:16: Und das dritte Thema ist wenn ich ihm Reichweite biete in Form von so einer App, wir haben in Berlin glaube ich hunderttausend Tuesday auf den einzelnen Restaurantübersichten im Monat drauf dann bring ich auch einfach reich weiter in Restaurants und kann ihn vielleicht mehr Umsatz generieren.
00:22:29: Das heißt, das sind die drei Dinge mit denen ich heute einen Gastronom relativ leicht überzeugt
00:22:32: bekomme.".
00:22:33: Den Kellnern finde ich ja pfiffig und natürlich auch den Kellnerinnen zu sagen ihr kriegt mehr Trinkgeld, weil wir Sachen voreingestellt haben.
00:22:38: Und dadurch hast du zwar weniger Churn, weil das ist wirklich so ein Ding.
00:22:41: Das ist pffig!
00:22:42: Und sag mal gelang es euch denn dass ihr aus diesem ganzen Corona Hype die ganzen Insta als alle behalten habt?
00:22:47: Also haben die User euch auch nachdem's gar nicht mehr sehr um Listen in Restaurants geht?
00:22:51: Haben sie euch trotzdem behaltend aktiv gehalten und die Gastronomen genauso oder musstet ihr quasi ein Stück weit von vorne wieder anfangen?
00:22:56: Ja, also ich glaube was wir vor allem natürlich behalten müssen ist die Leute den Namen kennen.
00:23:00: Also neunzig Prozent der Deutschen haben schon davon gehört und wenn ich heute in ein Restaurant laufe und erzähle ihnen etwas von Luca da laufen jeden Tag zehn Leute rein.
00:23:06: Da ist es schon sehr viel wert dass sich irgendein Gespräch bekommen und Luca kennt auf jeden Fall weiß okay das war das mit den Zetteln.
00:23:11: Wir haben immerhin die zettel abgeschafft und das ist schon echt viel wert.
00:23:14: Und beim Gast ist es so ein Gast, der gewöhnt sich auch schnell um.
00:23:17: Natürlich gibt's noch einige, die die App noch installiert haben, brauchen natürlich einen App-Abteil, ich muss neuen AGBs zustimmen und so weiter.
00:23:22: insofern... ...und auf diese Daten haben wir nie Zugriff gehabt.
00:23:25: außerdem haben wir sie aktiv gelöscht damals.
00:23:27: das hat zwar auch den anderen verwundert aber als ein paar Datenschützer gefordert haben dass Unternehmen die Corona-Daten halt um die löschen.
00:23:32: also da ging es nicht nur um unsere sondern Impfzeltifikate.
00:23:35: alles möglich hier was Arbeitgeber?
00:23:36: ja.
00:23:36: dann haben wir gesagt Mensch komm lass einfach mal alle Daten die wir da haben löschten.
00:23:39: wir können sie wenigstens damit machen.
00:23:41: Das haben wir gemacht und insoferen haben werden.
00:23:42: natürlich ist die Haste noch.
00:23:45: Das sind auch viele davon übrig und das macht es natürlich deutlich einfacher, weil ich natürlich über eine App am Ende viel mehr Features anbieten kann wie wenn ich nur irgendwie eine Webseite oder einen E-Commerce Shop habe wo ich jetzt plötzlich irgendwie eine Bezahlung abbekomme.
00:23:57: Sondern ich kann den Nutzer am Ende Bewertungsbelege in der App bereitstellen.
00:24:00: Ich kann ganz viele Dinge machen, wenn er einmal die Rechnungsadresse hinterlegt hat.
00:24:03: Jeder kennt das, dass es ein Nightmare ist, wenn wir nicht einen Bewertung belegen brauchen mit einer richtigen Rechnuns-Adresse.
00:24:07: Kann ich bei mir doch im Profil hinterlegen und wenn immer der Gast möchte, schickt das Digital an das Kassensystem, ist schon hinterlegt, dann bewegt er direkt eine PDF-Rechnung zukünftig und kann sich irgendwie an seine Buchhaltung weiterleiten?
00:24:17: Das sind glaube ich die Dinge, die am Ende wirklich einen Impact machen.
00:24:20: Und da ist es schon von Vorteil, dass wir diese Basis und die Bekannte aus der Zeit haben.
00:24:24: aber natürlich hat's mit Corona und denen Sachen einfach gar nicht... mit zu tun und insofern gibt es ganz, ganz viele schöne Geschichten die man dabei erzählen kann.
00:24:30: Das ist das was am Ende glaube ich bleibt.
00:24:32: Wie kriegt ihr denn eigentlich die Exposure in den Restaurants hin?
00:24:34: Weil ich finde das große Asset ist ja wenn du an der Eingangstür oder auf deinem Tisch dieses Logo deiner App siehst und weißt alles gleich hier kann ich damit bezahlen weil sonst ist ja ganz oft so du gehst halt im Laden dass keine Ahnung sind jetzt hier irgendwie Leverando Uber Eats ist das Summer Up ist das Luca weiß was ich meine da steckt ja eigentlich totales Marketing Potenzial auch für euch dahinter.
00:24:53: Ja, total.
00:24:54: Ich meine in dem Moment wo so ein NFC-Tag auf den Tisch liegt das sind so kleine Runde oder vier ähnliche Texten.
00:24:58: mittlerweile ist es natürlich eine gewisse Wiedererkennung.
00:25:01: Auf der anderen Seite musst du auch einen Balance schaffen dass es jetzt nicht nach einer Werbung aussieht.
00:25:05: Das will ein Astronom natürlich auch nicht.
00:25:06: Das heißt ein Zweifel eher zurückhalten und wenn ich's einmal irgendwo mitbekommen habe dann erkenne ichs auch wieder Vielleicht auch darüber reserviert hab Dann weiß ich sowieso okay da kann ich damit bezahlen.
00:25:15: Da haben wir versucht mit bestimmten Marketingaktionen auch Dass wir dir ne Budget zurückgeben cashbackmäßig dass das also okay wo kann ich noch damit bezahl natürlich insofern zwei Seiten dieser ganzen Marketinggeschichte, die wir am Ende haben.
00:25:26: Wir können damit den Gastronomen Reichweite geben und kriegen.
00:25:30: auf der anderen Seite helfen uns damit die Gastronomens Sichtbarkeit bei den Konsumenten zu bekommen.
00:25:34: Das ist völlig klar!
00:25:35: Es braucht beides erhalten und damit funktioniert es aber auch ganz gut dass in so einem Restaurant teilweise siebzig-achtzig Prozent der Zahlungen über das Health Checkout abgewickelt werden kann.
00:25:42: Und sag mal worauf fokussiert ihr euch eigentlich?
00:25:44: weil ich hab das von Marco Böhrichs mal gelernt der macht ja mit Enfor auch so ein eigenes Kassensystem, der sagt immer ich konzentriere mich auf SMB's also Small Medium Size Businesses KMUs.
00:25:53: und mir ist hängen geblieben was der mal zu mir meinte dass er gesagt hat die meisten Gastronomen halten die ersten vier Jahre durch und dann gehen irgendwie achtzig Prozent Platte oder so.
00:26:00: Das heißt, man kann ja auch immer sich irgendwie anschauen.
00:26:02: Gehe ich jetzt auf Etablierte zu?
00:26:04: Die schon eine ganze Weile aktiv sind und versuche die zu überzeugen meine Lösung in ihren Mix mitaufzunehmen oder eine andere dadurch abzulösen.
00:26:10: Oder ich gucke mir so diese Fresh Starts in New Beginnings an also diejenigen, die gerade erst starten wie geht ihr das denn an?
00:26:16: Kommt
00:26:16: ein bisschen drauf an, was?
00:26:18: Dass er sagt Small and Medium-Size ist der Target kann ich verstehen.
00:26:21: Weil das ist ja die alte Story dass es diejenigen sind die deutlich mehr das Payment Revenues beitragen.
00:26:26: also wie wenn sich diesen ganz deutscher anguckt alle Retailer da kommt ja kaum etwas bei rum.
00:26:30: Das Payment revenue wird natürlich bei Small & Medium-size Business verdient weil die Volumina anders hin.
00:26:34: Wenn sofern ist das erstmal der relevante Reteil.
00:26:36: aber wir gehen mir vor im Grunde sehr hyper local.
00:26:39: erst mal Ich will bevor ich jetzt irgendwie anfangen in weiß nicht bei mir in der Heimat im Dorfnrestaurant damit aufzuschalten Will ich natürlich eher da wo schon eine gewisse Repräsentanz hat, da Verfügbarkeit erhöhen.
00:26:49: Und natürlich hast du gerade was zu antworten.
00:26:51: die neuen Restaurants ist es natürlich immer einfach das Systeme zu verkaufen.
00:26:54: Das ist aber für einen Kassensystem natürlich viel, viel relevanter.
00:26:56: Weil die Switching kostet von den Kassendsystemen ein bisschen einfach enorm und das ist auch für ein Restaurant schwierig.
00:27:01: Das heißt da natürlich auf die zu gehen, die neu aufmachen, ist vielleicht der einfache Weg.
00:27:05: Bei uns ist es glaube ich so ein bisschen was die Restaurants betrifft gemischt mit der Ausnahme dass wichtig ist, dass es ein Restaurant ist, das im wie Seated Service anbietet.
00:27:13: nur dann habe ich auch ein Mehrwert mit einem Self-Check out wenn ich jetzt irgendwie eine Tee gehabt habe, einen klassischen Backout oder sowas.
00:27:18: Eine Bar hat's einfach den Mehrwert aktuell.
00:27:21: Das ist wichtig.
00:27:22: um die Größe des Restaurants Das sollte schon in den fünf bis zehn Kellner haben.
00:27:25: Wir haben so ein paar KPIs, die uns angucken.
00:27:28: Das sind Restaurants, die der Sweetspot sehen und wo es am Ende auch wirklich eine Mehrwehr für Gastronom und Konsument hat.
00:27:33: Und dann natürlich klar, wenn es um weitere Services geht wie Ordering oder Preordering, da gibt's natürlich auch nur bestimmte, wo das überhaupt Sinn macht dieses Service anzubieten.
00:27:42: So Cache Restaurants, Business Lunches – da macht es einfach Sinn so was anzubießen.
00:27:47: Oder jetzt mit Preorder aus einem Thema wie die Staatsoper in München, wo du nie drüber nachdenken würdest.
00:27:51: aber weil wir unmengen Schlangen sind der Druck ganz hoch ist.
00:27:54: sowas zu digitalisieren macht nicht nur Spaß sondern hat am Ende einen Rieseninfekt.
00:27:58: Wo fangen die denn an, hört ihr auf?
00:27:59: Um ein paar Beispiele zu sagen.
00:28:00: Also ich verstehe total was du meinst.
00:28:01: Ich war mit meiner Frau, waren wir mal im Musical Wenn der Musical Pause ist und auch davor da bilden sich Schlangen Und jeder will halt in der Zeit etwas zu trinken haben.
00:28:08: wenn du dann nichts verkauft hast den Umsatz verloren.
00:28:10: Andres Beispiel das habe ist im Fußballstadion.
00:28:12: Ich bin ja bekennbar mal so christlich, ich bin ein Hatha PC-Fan und wenn ich im Olympiastadion da mit meinem Sohn irgendwie eine Wurst holen will und so einen Getränk.
00:28:17: Boah das ist halt irrwitzig!
00:28:18: Und es ist genauso in so einer Druckzone.
00:28:20: In der Logie gibt's noch ganz viele andere Orte wo man theoretisch mit euren Systemen arbeiten könnte.
00:28:24: Das heißt was ist denn euer Fokus?
00:28:26: Wo ist ihr vielleicht zu weit?
00:28:28: Biergärten gehören da auch noch dazu im Sommer.
00:28:29: Das ist jetzt das, was wir uns nächstes Jahr vornehmen.
00:28:32: aber so etwas wie ein Theater oder eine Oper in der Musical ist natürlich mega painful für jeden Konsument und am Ende für denjenigen, der die Gastronomie dort macht auch mega schlecht weil er damit ganz schön umsetzt auf der Straße lässt.
00:28:42: Und dann haben wir jetzt eben gerade so einen Referenzcase in München mit der Staatsoper zusammen mit Michael Käfer gemacht.
00:28:47: Da gibt es irgendwie einen Restaurant im Erdgeschoss Da gibt's ne Bar.
00:28:50: Es gibt oben nochmal drei Bars.
00:28:51: Wenn ich so'n Ticket kaufe meistens manchmal gehe ich ja öfters dahin weiß ich eh was ich will Dann kann ich ihm vor der Show Ich kann bis zu drei Pausen Getränke bestellen.
00:29:00: Ich sehe, wie viele Stetische es gibt für einen Stetisch und ich kriege an dem Tag die Nummer.
00:29:04: Das heißt, ich kann diesen ganzen Druck vor Ort rausnehmen.
00:29:06: Und das ist was, was wir jetzt natürlich sukzessive übertragen auf weitere Bereiche.
00:29:10: Das können Fußballstadien sein, das können Events generell sein oder eben auch Biergärten oder ein Food-Court auf einer Messe.
00:29:16: Es gibt aber nichts Schlimmeres, ihn Mensch in der Schlange stehenzulassen.
00:29:19: Wenn ich irgendwo eine Schlange stehe, denke ich mir immer, warum muss sich er damit ein Mensch mit seinen Händen, was im Touchscreen eintippt?
00:29:26: ja so verschwenderisch mit meiner Zeit um.
00:29:28: Ich könnte auch mit meinen Freunden da drüben am Wasser setzen, das ist völlig okay wenn es zwanzig Minuten dauert bis ich was kriege.
00:29:32: aber bitte sind mich doch nicht in der Schlange zu stehen und das einfach unnötig.
00:29:36: wir alle haben Smartphones die alles kann und das Potenzial nutzen wir denn aus.
00:29:40: das heißt überall da wo ich wirklich viel Zeit sparen kann.
00:29:42: das sind die Dinge auf die wir uns gerade fokussieren.
00:29:44: Mal verrückte Frage!
00:29:46: Was ist mit Einzelhandel?
00:29:47: Könnte dich nicht auch im Supermarkt mit Luca zahlen oder einem Baumarkt und kommen dann hin und ist schon preordered Genere
00:29:52: bezahlen an der Kasse, glaub ich.
00:29:54: Da hast du die Kreditkarte oder Appepay-Eder.
00:29:56: Da gibt's einfach nichts Einfaches.
00:29:58: Das macht keinen Sinn.
00:29:59: Aber natürlich alles was Preorder betrifft ist etwas das ich nicht nur mit Essen machen könnte aber ist momentan bei uns völlig außerhalb von Fokus.
00:30:06: Da konzentrieren wir es nicht drauf.
00:30:07: Ich weiß gar noch was da andere gibt, die das machen müssen wir mal nachgucken.
00:30:10: Aber es definitiv ein Valida Case.
00:30:11: Es gibt ja von den Anbietern.
00:30:13: bei Obi und Co kann ich ja online bestellen.
00:30:15: Pick and go!
00:30:15: Das gibts hier ohnehin von den anbietern selber.
00:30:18: Ich weiss doch wie hoch die Akzeptanz ist wirklich?
00:30:19: Ich hab's bisher noch nie genutzt aber wird natürlich total einleuchten.
00:30:23: Eine Sache, die ich mich noch beschäftigt, Thema Daten!
00:30:25: Also ihr habt gesagt bei Corona dürft ihr dir keine erheben.
00:30:27: das könnt ihr jetzt anders aussehen weil das was ihr da macht ist ja insofern hyper spannend wenn ich jetzt Gastronom wäre und du kommst zu mir an und sagst du pass mal auf nicht nur dass deine irgendwie Kellnerinnen hier mehr Trinkgeld kriegen und die mir uns lieben werdet wir wissen auch irgendwie durch irgendwie Zehntausend Restaurants die wir angebunden haben wann was bestellt wird wo wie?
00:30:43: Wir können auch noch deine Speisekarte optimieren wir können dir Verkaufsdaten irgendwie pitchen usw.
00:30:48: Mach dir sowas.
00:30:49: Es ist ein super spannendes Thema und ich hatte letzte Woche was in der Podiumsdiskussion, da haben wir darüber diskutiert.
00:30:53: Und dann waren Gastronomen und ich glaube ein Hotelier... ...und generell ist ja heutzutage noch sehr das Mindset bei jedem einzigen.
00:30:59: Ich will alles möglichen daten Egal ob ich das jemals brauche Ja und es ist der Fall den ich vorhin angesprochen habe.
00:31:03: Am Ende ist es völlig outdated.
00:31:04: Nur altes Bild mit dem kann je nix anfangen und Informationen die völlig quatsch sind.
00:31:07: Wie wär's denn wenn man einfach ein Stück des einmal umdrehen?
00:31:10: Nicht der Gastronom oder der Hoteliers haben wir die ganzen Daten Sondern ich als Konsument hab die ganze Daten.
00:31:14: Ich komme zu spät vielleicht.
00:31:16: Wie oft war ich in einem Restaurant?
00:31:17: Vielleicht gebe ich ihm sogar bei einer Reservierung an, welchen Restaurants war ich noch so, weil sie irgendwie freiter Rahmen der schwierigen Tisch zu kriegen und ich gibt das Approval oder den Konzent im Restaurant, dass er auf diese Daten zugreifen kann.
00:31:26: und wenn ich da immer hingebe als immer mein Stamm lokal ist dann kann ich es auch wieder wegnehmen.
00:31:30: Und in Return kriegt der Gastronom am Ende Daten die nicht nur seinen Restaurant betreffen sondern die alle betreffend, weil ich als Konsumentin diese Zugangstimmung gegeben habe.
00:31:37: Also das ist was, was uns wirklich beschäftigt.
00:31:39: Bevor jeder irgendwelche Datenziele sammelt von dem kein Mensch etwas weiß, es ist rechtlich schwierig und B hat am Ende auch nichts davon.
00:31:46: Lass doch wertvolle Daten nehmen und sie irgendwie transparent austauschen.
00:31:50: Und damit noch mehr Wert generieren, das sind natürlich solche Themen die am Ende der Gastronom von mir wissen kann.
00:31:55: was habe ich in anderen Restaurants vielleicht irgendwie bevorzugt gegessen?
00:31:58: Sind am ende aber auch jetzt mal anonymisierte Daten?
00:32:00: ja wenn nicht eine Zahl auf Verbinde mit einem Bonn was da alles konsumiert wurde das ist verbunden mit einem Konsument und gar nicht immer mit einer individuellen Person sondern natürlich mit demografischen Daten usw.
00:32:11: Weiß ich natürlich was die Zielgruppen sind.
00:32:12: wenn ich heute darüber nachdenke hiermit drei Freundene essen wie gerade eine Diät, der Dritter hat irgendwie eine Allergie und der Viertel will unbedingt einen Steak essen.
00:32:20: Da wird schwierig ein Restaurant zu finden da den Konsumenten zu unterstützen.
00:32:23: dazu generieren wir natürlich am Ende auch Daten die einem in deinem Zukunft das Leben viel viel leichter machen können und zum Beispiel wie du es angesprochen hattest Speiskarten optimierend zu können oder überhaupt mal zu wissen ja wie geht meine Speiskarte benutzt von wem?
00:32:36: Das ist ja auch schon mal viel.
00:32:37: ich glaube da kann man mit kleinen Mitteln viel erreichen weil heute ist leider alles möglichst noch fast analog und es gibt ja keine Daten und alle Daten sind irgendwo ver... und völlig outdated.
00:32:47: Und ich glaube, da können wir einiges noch zukünftig tun.
00:32:49: ja!
00:32:49: Naja, ich finde vor allem wenn die Leute daten und dann haben sie über die Paraneuer.
00:32:53: Ach du Scheiße!
00:32:53: Jetzt weißt ihr dass ich immer nur zehn Cent Trinkgeld gebe und das ist ja gar nicht auf die Person bezogen sondern ich denke halt wirklich gerade eher an sowas wie Lieber Bern Du hast hier ein geiles Kaffee in Berlin Mitte.
00:33:03: Kurzer Hinweis für dich Alle um dich rum haben ihre Kaffeepreise gerade um zwanzig Prozent angehoben Und es stört keinen.
00:33:08: oder Wenn du noch Chocolate Dip Cookies hinzu buchen würdest zu deinem Angebot Dann hättest du wahrscheinlich Umsatzerhöhungen von X im Innenaussicht Sowas Ja?
00:33:16: Oder Die und die Zeiten sind bei dir richtig beschissen da solltest immer irgendwie Rabatte anbieten, mach mal eine Happy Hour zu irgendwie achtzehn Uhr oder so was.
00:33:23: Die Optionen sind riesig!
00:33:24: Vielleicht kannst du mir zum Ende hinaus jetzt nochmal verraten... Was ist denn so das Szenario?
00:33:28: Was ihr euch für die Zukunft wünscht?
00:33:30: Wird es darauf noch hinauslaufen dass es so Konsolidierung gibt?
00:33:33: Jemand kauft euch und ihr seid dann Bestandteil von etwas anderem.
00:33:35: Seht ihr Richtung Börsengang?
00:33:37: also seid ihr so ambitioniert als ihr sowas seht?
00:33:39: wollt ihr irgendwie eigenständig bleiben?
00:33:41: also you name it weißt glaube ich wofür ich hinaus will.
00:33:42: ne
00:33:43: Also erstmal glaube ich warum wir eigenständigt bleiben im ersten Schritt Und diese ganzen Themen erst einmal abarbeiten.
00:33:47: Ja, ich glaube wir haben so viele Ideen und so viele Dinge die Spaß machen.
00:33:51: Und sehen jetzt im ersten Mal wenn es wirklich ein Jahr lang in Technologie investiert zeigen das solche Zahlprozesse funktionieren und sehen jetzt zum ersten mal dass es funktioniert.
00:33:59: Ich glaube diese Cases wollen wir noch weiter schaffen und wollen zeigen dass es wiederholbar ist und reproduzierbar ist.
00:34:03: Und dann schauen wir mal was uns am cleversten in die Breite bringt und was uns auch am cleveresten... Wir haben ja nicht nur Deutschland sondern wir haben in Europa noch ein paar weitere Länder.
00:34:11: Was uns da am Ende hinbringt, ich glaub da haben wir noch einiges vor uns um wie's denn den fünf oder zehn Jahren aussieht.
00:34:15: Da treffen wir uns einfach nochmal zu einem Gespräch, würde ich sagen.
00:34:18: Ja, sounds good!
00:34:19: Aber wenn du schon die Länder ansprichst, seid ihr bisher Deutschland Only oder macht ihr auch schon erst der Auslandsexperte?
00:34:24: Konzentrieren Sie mal auf Deutschland only ist groß genug, dann werden das nächste Jahr auf jeden Fall hier auf Deutschland konzentriert.
00:34:29: Du weißt trotzdem was ich meine.
00:34:30: ne also ich denke jetzt gerade so... Wenn ich irgendwie einen Liferando, einen Sammab und ein Luca zusammenstecken könnte wäre irgendwie auf einmal eine coole Connection da weil mit dem einen bezahle ich den anderen bestelle ich nach Hause und den dritten mache ich vielleicht die ganz bezahlende vor Ort.
00:34:41: Das juckt dich nicht mehr an.
00:34:43: Ich
00:34:43: weiß doch noch was du angespielt hast ja Klar, aber das kann ich auch über Partnerschaften machen.
00:34:47: Das meine ich, was ich vorhin meinte.
00:34:48: Ich muss ja gar nicht alles machen.
00:34:49: Man kann Dinge zusammenmachen ohne dass es eine Company ist.
00:34:52: Wir haben die Power, die Dinge zusammenzulegen und am Ende mehr für alle raus zu holen.
00:34:56: Für den Gast, für den Gastronom, mehr Zeit, mehr Geld zu sparen.
00:34:58: Und am Ende da draußen im alltäglichen Leben eine bessere und hoffentliche Digital-Experience zu
00:35:03: haben.".
00:35:03: Patrick, das war doch ein schönes Schlusswort!
00:35:05: Dann danke ich dir ganz herzlich, wünsche dir viel Erfolg und in der Tat wahrscheinlich bietet sich's an, dass wir uns in fünf Jahren spätestens nochmal wieder hören.
00:35:17: Danke dir, tschau!
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