Raul Krauthausen: Wie barrierefrei ist unsere Arbeitswelt wirklich? | #Diversity 🏳️🌈
Shownotes
EXPERTENGESPRÄCH | Die Themen Diversity und Barrierefreiheit spielen auch in der Arbeitswelt eine immer größere Rolle. Trotzdem gilt es noch, einen weiten Weg zurückzulegen. Im Gespräch mit Joel und Lunia erklärt Aktivist Raul Krauthausen, wo wir bei dem Thema in Deutschland aktuell stehen. Wie mache ich mein Unternehmen für Menschen mit Behinderungen attraktiv? Welche Berufsfelder haben noch besonders viel Aufholbedarf? Und was ist noch zu tun, um ein wirklich barrierefreies Arbeitsumfeld zu schaffen? Du erfährst... …wieviele Menschen mit Behinderung es auf dem Arbeitsmarkt gibt …wie barrierefrei Büro-Jobs heute sind …welche Berufsfelder noch Nachholbedarf haben …warum Raul Behinderten-Werkstätte skeptisch betrachtet …weshalb eine ganzheitliche Sicht auf Diversity so wichtig ist …wieso Empathie alleine für Raul nicht genug ist …welche Barrieren in der Arbeitswelt am dringendsten beseitigt werden müssen …was Raul ändern würde, wenn er in der Entscheidungsposition wäre Diese Episode dreht sich schwerpunktmäßig um Diversity: Lasst uns Organisationen neu, offen und tolerant denken! Nachdem wir anfangs die Organisationsentwicklerin Marina Löwe und Ratepay-Gründerin Miriam Wohlfarth wiederholt vor dem Mirko hatten, um dich für Diversity zu sensibilisieren, diskutiert Joel mittlerweile regelmäßig mit Lunia Hara (Diconium) zu Themen rund um Leadership und Diversity. Dabei geht es den beiden explizit nicht um Mann oder Frau, sondern um die Schaffung von Empathie füreinander sowie ein ganzheitliches Bild und Verständnis für verschiedene Rollen und Perspektiven. __________________________ ||||| PERSONEN ||||| 👤 Joel Kaczmarek, Geschäftsführer digital kompakt 👤 Lunia Hara, LinkedIn Changemaker 👤 Raul Krauthausen, Activist, Autor & Gründer Sozialhelden e.V. __________________________ ||||| SPONSOREN ||||| 🔥 [Übersicht](https://www.digitalkompakt.de/sponsoren/) aller Sponsoren __________________________ ||||| KAPITEL ||||| (00:00:00) Vorstellung und Einführung ins Thema (00:08:51) Menschen mit Behinderung in der Arbeitswelt (00:15:25) Wie barrierefrei sind Berufsbilder? (00:22:07) Ruinöse Empathie (00:31:28) Was würde Raul ändern? __________________________ ||||| WIR ||||| 🧢 Ich bin übrigens Joël! Ich liebe es, mein Wissen zu erweitern und neue Dinge kennen zu lernen. [Das teile ich hier mit dir](https://lnk.to/joyofjoel) 💡 Du konntest dir keine Notizen machen? [In meinem Newsletter](https://newsletter.makersandshakers.club/) fasse ich dir für jede Folge die wichtigsten Punkte zusammen 👀 Hier findest du [alle Links zu digital kompakt](https://lnk.to/dkompakt) 💛 Abonniere „digital kompakt“ auf Apple Podcasts, Spotify & Co. Wenn dir die Folge gefallen hat, hinterlasse uns bitte eine Fünf-Sterne-Bewertung! 👥 Wir streben die Verwendung einer geschlechtsneutralen Sprache an. In Fällen, in denen dies nicht gelingt, gelten sämtliche Personenbezeichnungen für alle Geschlechter.Transkript anzeigen
00:00:00: Digital Kompakt.
00:00:01: Heute aus dem Bereich Führung mit deinem Moderator Joel Kaczmarek.
00:00:05: Los geht's!
00:00:15: Hallo Leute, mein Name ist Joel Katschmarek Ich bin der Geschäftsführer von Digital Compact und heute habe ich endlich mal wieder die liebe Lune Haran meiner Seite.
00:00:21: Wenn Lune da ist, die ist ja Projektmanagerin bei Dikonium dann geht es darum wie können wir eigentlich empathischer führen?
00:00:27: Das heißt wir versuchen eigentlich immer für Vielfalt den Blick zu weiten und den Menschen mitzugeben was da alles dahinter steckt und vielleicht auch hier und dazu entmistifizieren und vor allem auch so die Demonisierung wegzunehmen.
00:00:38: So und heute haben wir uns ein besonderes Thema ausgesucht.
00:00:40: Wir möchten nämlich darüber sprechen, wie barrierefrei ist denn eigentlich unsere Arbeitswelt?
00:00:44: Also vor allem auch die Digitale in den ganzen Startups weil da gibt es ja irgendwie riesige Dinge zu tun sind.
00:00:49: ich kann euch eine Sache verraten unser Gast, den wir uns dazu eingeladen haben.
00:00:53: Den lieben Raul Krauthausen hatten wir schon mal zu Gast und zwar mit der Anja zusammen wo wir immer über Mobility reden.
00:01:00: Ich kann euch sagen ich verlinke das am besten mal in den Show Notes.
00:01:02: Das war das Highlight für mich schlechthin diesen Podcast zu haben weil ich so viel gelernt habe und so viele Perspektivarbeitungen hatte was ich relativ selten in der Intensität habe dass ich es mit Lunea gesagt hab.
00:01:11: ok das müssen wir wiederholen Weil der liebe Raul ist Aktivist und setzt sich genau für dieses Thema ein klärt dazu auf.
00:01:16: Er hat einen tollen Newsletter den ich immer empfange.
00:01:18: er hat mehrere Bücher geschrieben auch noch ein bisschen mehr.
00:01:21: Und wir wollen heute halt mal verstehen, wie sieht das denn eigentlich aus?
00:01:24: Also wir wollen mal den Perspektivwechsel machen.
00:01:26: und wie war Ihre Freizeit in unserer Arbeitswelt wirklich?
00:01:28: Wie fühlt sich das aus der anderen Warte an?
00:01:30: was gibt es noch zu tun?
00:01:31: also es gibt Sichtthemen.
00:01:32: deswegen halte ich mich nicht länger mit der Vorrede auf schön dass ihr da seid ihr beiden moin moin erzähle mal eins zwei setze zu dir Raul!
00:01:39: Wie bist du aktiv?
00:01:40: Wie engagierst du dich für Menschen die dich noch nicht kennen?
00:01:43: Ja, ich habe Gesellschaft und Wirtschaftskommunikation studiert an der Universität der Künste.
00:01:47: Ich habe dann jahrelang in Werbeagenturen gearbeitet als Projektleiter.
00:01:51: Dann später vier Jahre beim Radio als Programmmanager hab' mich selbstständig gemacht bzw.
00:01:56: ab einer Organisation gegründet die sich Sozialhelden nennt.
00:01:59: Das ist eine gemeinnützige Organisation, die seit fast zwanzig Jahren sich für die Rechte von behinderten Menschen einsetzt.
00:02:06: Wir arbeiten mit modernen Methoden, wir arbeiten vor allem mit Kommunikationsmaßnahmen.
00:02:12: Wistinnen für Inklusion und Barrierefreiheit, können inzwischen auch davon leben.
00:02:17: Wir bei den Sozialhälten haben uns irgendwann gesagt wir wollen eine unsere eigenen Arbeitslosigkeit arbeiten also dass es eigentlich darum geht das man uns vielleicht später nicht mehr braucht.
00:02:26: Das ist natürlich ein bisschen naiv weil da noch eine Menge Holz zu hacken ist natürlich aber ich bin sehr dankbar.
00:02:31: und dass sich meine Erfahrungen auch in der Werbewelt machen konnte beim Radio machen konnte muss auch ehrlich sagen.
00:02:37: es hat mir auch sehr viel Spaß gemacht.
00:02:39: Und was ich nie werden wollte, ist eigentlich dieser Berufsbehinderte.
00:02:43: Also der, der jetzt quasi mit dem Thema Vielfalt und Behinderung und Inklusion irgendwie seinen Lebensunterhalt bestreiten kann – ist es jetzt aber irgendwie doch geworden?
00:02:52: Ich versuche weder zu sagen wie man die andere Zeit meines Lebens mit anderen Dingen so tun.
00:02:57: Zum Beispiel habe ich jetzt gerade ganz aktuell ein Kinderbuch rausgebracht als Ehler das All erobert hat, zusammen mit meiner Kollegin Adina Herrmann.
00:03:04: Wo wir mal ein Kinderbuch geschrieben haben zum Thema Behinderung dass wir selber als Kinder gerne gelesen hätten und möglichst frei ist von Klischees, Annahmen, Leitmobbing, Einsamkeit also einfach von zwei Freundinnen handelt die gemeinsam einen Abenteuer erleben wollen.
00:03:21: Zum ersten Treffen im Podcast, bei der anderen Folge von ich erzählt hab weiß ich noch.
00:03:23: Ich hab dich gefragt wie spricht man eigentlich da korrekt drüber?
00:03:26: Weil bei solchen Themen gibt's ja oft auch so Berührungsängste oder Angst was falsch zu machen und mir ist echt hängen geblieben wie du meintest.
00:03:31: so Ja nein!
00:03:32: Man sagt irgendwie Menschen mit Behinderung und zum Beispiel nicht Behinderte weil ich sag jetzt zu dir auch nicht glatzkopf.
00:03:38: Du bist ein Mensch mit Glatze aber du bist halt ein Mensch.
00:03:39: das ist mir irgendwie hingeblieben.
00:03:41: Wie ist denn generell so der Zugang den du dir wünschst zu dem Thema?
00:03:43: wenn man darüber redet über Barrierefreiheit und Inklusion
00:03:46: Wir beraten ja viele Medien, wenn sie dann eben auch vor der Frage stehen wie spreche ich darüber?
00:03:50: Wie schreibe ich darüber?
00:03:51: und da ist es erst mal glaube ich ein guter Hinweis zu sagen man sollte den Behinderung betrachten wie eine Haarfarbe.
00:03:58: Also sie ist jetzt nicht immer präsent im Leben eines bindeten Menschen.
00:04:01: aber es gibt natürlich Situationen wo eine A-Farbe oder eben eine Behinderungen auch mal nerven kann.
00:04:05: Es ist nicht so das werde ich aus mir herausblicke Ich die ganze Zeit darüber nachdenke dass sich um Rollstuhl sitze Und ich gehe auch nicht weinend ins Bett.
00:04:15: Das ist ja mein Leben, ich kenne das nicht anders.
00:04:18: Und ich vermisse nichts!
00:04:19: Es kann aber immer wieder Situationen geben in denen die Behinderung mich einschränkt oder vor allem die Barrieren im Alltag mich einschenken.
00:04:27: Deswegen empfehle ich immer die Formulierung Behinderte Mensch wo der Mensch mit Behinderungen, wobei behindert der Mensch sogar ein bisschen besser ist weil es noch offen lässt ob ich behindert bin oder eben durch fehlende Barrierefreiheit behindert werde.
00:04:40: Das ist immer ein Wechselspiel aus meiner eigenen Eigenschaft als Mensch mit Behinderung und der Umwelt.
00:04:45: Aber wenn wir jetzt zum Beispiel in diesem Podcast sitzen und aufzeichnen, und wir alle wahrscheinlich auf Stühlen setzen.
00:04:51: Es ist egal ob mein Stuhl ein Rollstuhl ist oder euer Stuhlein Bürostuhl?
00:04:56: Ja
00:04:56: ich meine es hat ja auch wirklich Impact.
00:04:58: also ich habe vor kurzem zwar so vor drei vier Wochen glaube ich hab mich mit jemandem gesprochen der hat eine ziemlich hohe Position ziemlich ziemlich ziemlich großen Unternehmen Und er sagte dann zu mir ja bei uns wurde jetzt gerade der Begriff All Hands Meeting abgeschafft.
00:05:11: Also sagt man ja zu einem Meeting, wo alle Mitarbeitenden zusammenkommen und in der Regel fragt der CEO dann irgendwie Dinge.
00:05:17: Ja weil nicht alle Menschen Hände haben oder nicht alle zwei Hände habe so ist die Leute halt irgendwie einschränkt.
00:05:22: Und ich hab's so die Erfahrung gemacht.
00:05:24: Der Betroffene der Minister Zelt hat gesagt, er findet das so wie total drüber.
00:05:27: Und auch alle anderen Menschen die ich davon erzählt habe haben erzählt, dass finde ich irgendwie viel zu... Zu much!
00:05:31: Wo hängt das an?
00:05:32: Wo hört es auf?
00:05:32: Das ist ja dieses ewige Kampf den man mit diesen Thematiken irgendwie hat.
00:05:35: Vielleicht kannst du uns mal eine Orientierung geben weil mir persönlich ist immer schon wichtig, dass man Leute irgendwie mit denen auf einer Art umgeht wo sie sich wohl fühlen und in ihrer Vollständigkeit berücksichtigt fühlen.
00:05:45: Und dann gibt es halt dieses andere Extrem, dass Menschen oftmals so das Gefühl haben, ihnen wird was weggenommen.
00:05:49: Oder es ist kleinlich und da haben wir nicht andere Probleme.
00:05:52: Ja ich versteh' was du meinst?
00:05:53: Ich kann ja natürlich jetzt auch keine Absolution erteilen!
00:05:56: Ich würde dann wahrscheinlich mich leichter abgeholt fühlen wenn man mir gleich eine Alternative vorschlägt.
00:06:03: Also All-Together Meeting würdest ihr vielleicht auch tun und ist vielleicht sogar besser weil es mehr sagt als All Hands.
00:06:09: Manchmal sind die Alternativen auch wirklich besser.
00:06:11: aber was ich jetzt eigentlich versuche zu vermeiden Also manchmal vermeiden wir Themen und benutzen dann Euphemismen.
00:06:19: Dann wird dann sowas gesagt wie Handicap oder Andersbegabt, oder Specialneed.
00:06:23: Um bloß nicht das Wort Behinderung zu sagen.
00:06:26: aber da wo Specialneeds sind gibt es ja noch ganz schnell Special Institutions und so dass es auch wieder ein Problem sein kann wenn man Dinge sagen wir mal Nicht benennt.
00:06:36: also deswegen eine Sprache ist mächtig und komplex Und nicht jede Verbesserung ist eine Verbesserungen.
00:06:42: Aber ich denke es ist wichtig darüber nachzudenken und zu reflektieren und sich auch auszutauschen.
00:06:46: Also ich habe zum Beispiel zuletzt Erfahrung gemacht, wenn es heißt irgendwie Blinderfleck.
00:06:50: Also, ich hab da einen blinden Fleck oder wir sind auf dem rechten Auge blind.
00:06:53: Das ist ja so Floskeln, die man sagt und das... Ich merke, dass es abelistische Sprache ist.
00:06:59: Und dazu muss sich aber auch selber erst gestoßen werden von unseren Kolleginnen, die eine Seebehindurung haben.
00:07:05: Dann kann man sagen, wir haben die Stelle nicht ausreichend beleuchtet!
00:07:08: Da geh' ich dann mit und bin dann auch dankbar für die Erfahrung.
00:07:12: Was du beschreibst, Joel, ist vielleicht diese Angst dafür in der Ecke gestellt zu werden als weißer Cis-Tut ohne Behinderungen irgendwie sich beigert, Feedback aufzunehmen.
00:07:22: Und ich denke wir sollten den Menschen auch mehr Fehler toleranz zugestehen.
00:07:25: Es geht nicht immer darum alles sofort richtig zu machen aber sobald du signalisiert dass du lernbereit bist ist das Klima und das Umfeld ja oft auch ein anderes.
00:07:34: Auch mir passieren ja ähnlich wie dir, dass ich halt sage Ich kenne mich nicht mit allen Diversitätsdimensionen aus und es ist normal dass ich dann halt irgendein da auch Fehler mache.
00:07:45: ich muss da auch drauf gestoßen werden.
00:07:47: Das, was mir bei vielen in diesen ganzen Diskussionen fehlt.
00:07:50: Dieses einfach diese Bereitschaft lernen zu wollen und zu verstehen das, was man eigentlich abverlangt ist gar nicht so viel.
00:07:58: Es wird mehr darüber diskutiert als eigentlich was diese Änderung erfordert.
00:08:02: Und da geht es letztendlich aus meiner Sicht auch viel um Deutungshoheit.
00:08:07: Wer hat die Macht?
00:08:09: Zu sagen Was richtig ist und was nicht und gar nicht um die Sache an sich.
00:08:14: Und ich finde halt gerade so krass, also jetzt in Bayern das Genderverbot.
00:08:18: Also wo man einfach denkt, okay, Markus Söder behauptet die ganze Zeit Sprache wird verboten von den Linken und von den Woken.
00:08:25: Und was macht er?
00:08:26: Er macht selber diesen Arschloch-Move ja!
00:08:28: Also man denkt so merkst du es eigentlich selber
00:08:30: noch?!
00:08:31: Das ist dieses trotzige Kleinkind in Markus Söhler, dass einfach Patu nichts ändern will.
00:08:37: Also eigentlich ist schon auch eine Machtfrage weil einige meinen sie hätten mehr Recht zu bestimmen, weil sie glauben vielleicht in der Mehrheit zu sein was eigentlich auch totaler Quatsch ist.
00:08:47: Weil aus meiner Sicht gibt es diese Mehrheit gar nicht wenn es um Menschen geht.
00:08:51: Wenn wir langsam mal zur Arbeitswelt kommen hast du eigentlich Zahlen von wie viel Menschen wir reden die eine Behinderung haben und am Arbeitsmarkt verfügbar sind?
00:09:00: Also ich kann zu einzelnen Sachen sagen, es gibt irgendwie zehn Prozent der Bürger haben eine Behinderung.
00:09:05: Unternehmen ab zwanzig Mitarbeiterinnen müssen fünf Prozent ihrer Belegschaft mit Behinderungen besetzen.
00:09:12: Sonst müssen sie eine Ausgleichsabgabe zahlen und es gibt eine doppelsohre Arbeitslosigkeit von Menschen mit gleichem akademischen Grad im Vergleich zu nicht bindenden Menschen.
00:09:23: Und natürlich sind die meisten Menschen mit Binderung alt.
00:09:26: Das heißt, wenn wir sagen, acht Millionen behinderte Menschen leben in Deutschland sind die meisten wahrscheinlich im Rentenalter.
00:09:32: Aber die, die übrig bleiben, die sind dann oft vom Arbeitsmarkt nicht gesehen.
00:09:38: Viele von denen können arbeiten und wir müssen die freigestehen.
00:09:40: was gilt als Behindert?
00:09:42: Also du kannst ja auch schon eine Behinderung haben, wenn du zum Beispiel eine Krebserkrankung hast oder wenn du ne Nussallergie hast musst dich jetzt nicht unbedingt einschränken.
00:09:50: Warum sagst du natürlich sind die alt.
00:09:52: Durch den demografischen Wandel haben wir immer mehr die Situation, dass Menschen immer älter werden und durch die bessere medizinische Versorgung älther werden.
00:10:01: Und auch mit Behinderungen älder werden, die also nicht mehr auf biologischen Wege so schnell abtreten.
00:10:07: Es gibt zum Beispiel gerade sehr viele Menschen mit Behnderungen, die ihre Eltern überleben was einfach vor... vierzig Jahren noch nicht so der Fall war.
00:10:14: Dann haben wir natürlich auch die Situation, das wird oft unterschätzt, dass Menschen mit Behinderungen am schnellsten wachsende Minderheit sind.
00:10:22: Also wenn wir mal nicht über den Arbeitsmarkt reden sondern über Konsum dann haben wir einfach ein riesiges Potenzial an Kundinnen und Kunden, wenn wir behinderte Menschen ernst nehmen würden.
00:10:32: Allein im Tourismus ist es einen Milliardenmarkt – der barrierefreie Tourismus!
00:10:37: Weil alte Menschen gerne reisen in Vergleich zu jungen, die vielleicht oft das Geld noch.
00:10:41: Ich erinnere mich unser Gespräch, was wir damals zum Thema Mobility hatten.
00:10:44: War ein ziemlich offenbarungs-Eid.
00:10:46: also wir hatten damals drüber gesprochen dass es Fluglinien gibt die Menschen mit Behinderung dazu nötigen das sie mit Windeln in Flieger sitzen.
00:10:52: Wir haben darüber geredet, dass es einen Großteil Berliner S-Bahnhöfe gibt wo du keinen Fahrstuhl hast.
00:10:56: Das heißt wenn Du irgendwie von A nach B kommen willst bist du teilweise Kilometer weit über die Straße fahren.
00:11:00: Wir haben über die Polemage zu so einem Buschen gerede dass es kaum Taxis dafür gibt.
00:11:03: und und und Also deswegen sage ich Es war eine lernende Folge weil's so erschreckend war Wie erlebst Du denn so die Arbeitswelt heutzutage?
00:11:10: Jetzt sage ich mal im Durchschnitt, da müssen wir glaube ich viele verschiedene Themen aufmachen.
00:11:14: Aber wenn wir jetzt so an die Digitalwirtschaft denken – an der Bürojobs-, an Arbeitsumfelder?
00:11:18: Wie ist es da in Sachen bei Ihrer Freiheit?
00:11:20: Du hast recht!
00:11:20: Das ist ein bisschen komplex.
00:11:22: Es scheint auch mehr als in diese Botgas-Folge hier reinpasst, weil es ja auch verschiedene Welten gibt.
00:11:27: Es gibt einmal die Arbeitgebendenwelt dann quasi die Frage zu stellen was wird eigentlich gesucht und was wird gebraucht.
00:11:33: Wenn wir jetzt den IT Sektor nehmen sind das oft irgendwie keine Ahnung.
00:11:36: Kommunikatorinnen oder ProgrammiererInnen Gerade startups sind wahrscheinlich sogar aktiv, was Diversität angeht.
00:11:44: Also dass sie irgendwie sagen okay unser Server müssen mit CO² neutral am Strom beschrieben werden.
00:11:50: Dass die an einem gewissen Awareness schon für bestimmte Themen haben und dann eben auch auf Vielfalt achten.
00:11:55: aber wenn du dann zum Beispiel eine Anzeige schaltest und du sagst wir suchen einen Programmierer mit Behinderung Dann passiert es sehr häufig das Unternehmen uns erzählen, dass sich niemand beworben hat.
00:12:04: Und das kann verschiedene Gründe haben.
00:12:05: also es kann einmal den Grund haben vielleicht selber nicht barrierefrei war, also wenn ich blind bin und kann das PDF aber nicht benutzen oder öffnen oder hochladen oder signieren was ja alles inzwischen digital läuft.
00:12:17: Und dann bin ich halt raus!
00:12:19: Es gab auch keine Möglichkeit es euch zu sagen weil es gibt kein Kontaktformular dass barrierofrei ist usw.. Da kriegt man es oft gar nicht mehr mit.
00:12:27: Oder aber und das gibts auch soviel gehört soweit dazu behinderte Menschen wurden in dem Bereich auch gar nicht ausgebildet.
00:12:33: Also wenn die Hochschule nicht barrierer frei dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass die Person es auch nicht gelernt hat.
00:12:39: Das Talsystem kann sehr schnell, sehr komplex werden.
00:12:42: Da muss man dann genau schauen wo hat man zum Beispiel gesucht?
00:12:46: Es gibt Datenbanken, es gibt extra Jobplattformen für dieses Thema oder aber man muss dann ein spezifisches Handling machen so wie man das ja dann auch bei Top-Talenten machen würde.
00:12:55: Man sagt ja, dass eigentlich egal was man für welche Diversity-Dimension macht das am Ende profitieren alle davon.
00:13:03: und es ist das was mir fehlt.
00:13:04: Dass halt diese Vorteile wenig beleuchtet werden oder nie darüber diskutiert.
00:13:09: Es wird immer drüber diskutiert warum etwas nicht geht wo man schon entgegen gekommen ist.
00:13:14: Wenn wir mehr darüber diskutieren würden, was sind eigentlich die gesellschaftlichen Vorteile?
00:13:19: Wenn wir bestimmte Dinge tun.
00:13:21: Ich glaube dann würden wir vielleicht auch vielmehr dafür einsetzen weil wir dann erkennen okay ich habe etwas davon wenn beispielsweise Wohnungen in Zukunft von vornherein barrierefrei gebaut werden dass ich dann im Alter gar nicht mehr aus meiner Wohnung raus muss wenn ich vielleicht auf dem Rollstuhl angewiesen bin oder wenn ich einen Unfall habe das sich an meinem Wornort bleiben kann und sofort eine neue Wohnung suchen muss, weil ich da gar nicht mehr die Treppen hoch komme.
00:13:47: Ich bin also ein bisschen zweigespeiten wenn ich ehrlich bin, weil wenn man diese Logik weiter denkt dann kann das ja quasi dazu führen dass man nur dann Vielfalt macht.
00:13:58: im Unternehmen wird es auch was bringen Und ich denke, Menschen mit Vielfaltmerkmalen haben auch ein Recht darauf normal zu sein.
00:14:06: Also normal durchschnittlich gut, normal durchsschnittlich schlecht und ich möchte nicht quasi nur dann in einer Firma gewollt sein wenn ich irgendwie allen anderen ein gutes Gefühl gebe.
00:14:17: Ich möchte auch dann gewollт sein oder gebraucht.
00:14:19: mich fühlen, wenn ich einfach meinen Job mache.
00:14:22: Und wir glaube in dieser Diversity-Community, in der wir uns auch viel mit diesen Themen beschäftigen keinen Gefallen tun, wenn wir immer von Vorteilen für alle sprechen.
00:14:30: es gibt trotzdem ja auch Konflikte und Auseinandersetzung mit verschiedenen Erfahrungswelten, wie dann plötzlich aufeinanderprallen.
00:14:38: Es gibt Reibungen, es gibt Dinge die erst mal gelernt werden müssen von der Struktur und von der Organisation, von den Kolleginnen vor allem.
00:14:45: Wie sage ich's denn jetzt?
00:14:46: Kann ich jemanden ohne Arme die Hand geben?
00:14:48: Das ist ja erstmal Unsicherheit auch in einem Unternehmen am Anfang.
00:14:52: Diese Schwelle muss man überschreiten bevorst vielleicht zu dieser Vielfalt für alle positiven Effekt kommt.
00:14:59: Und da glaube ich geben halt viele schon auf davor, aber sagen sie so anstrengend macht so viel Arbeit und so.
00:15:05: Es gibt erstmal auch eine Auseinandersetzung mit meinen eigenen Vorurteilen, mit meinem eigenen Ängsten und wenn ich vielleicht so Hause gerade super viel zu tun habe dann hab' ich dafür auf der Arbeit nicht auch noch Kapazitäten.
00:15:15: Ich will das nicht schön reden!
00:15:17: Ich will einfach nur sagen dass wir da auch Michael auf Widerstände stoßen wo wir die Leute nicht abholen würden.
00:15:23: wir sagen aber du wächst daran.
00:15:25: Wie ist es denn generell?
00:15:26: Du hast ja so einen schönen Buchtitel auch, der da lautet.
00:15:29: Dachdecker wollte ich eh nicht werden!
00:15:30: Die Frage liegt ja nahe... wie viel Zugang zu Berufsbildern habe ich denn heutzutage wenn ich irgendwie mit einer Behinderung unterwegs bin?
00:15:37: Wenn ich Mensch mit Behinderungen
00:15:38: bin?!
00:15:38: Also beim Dachdekker und im Rollstuhl ist jetzt relativ plain Vanilla würde ich mal sagen.
00:15:42: aber das ist ja hoffentlich nicht überall so sondern hoffentlich an möglichst wenigen Stellen.
00:15:45: Das heißt wir wissen so das Big Picture Es ist so verheerend wie in der Mobilitätsbranche oder deutlich besser.
00:15:51: Also Menschen mit Behinderung werden in Deutschland ja systematisch aussortiert.
00:15:54: In Sondereinrichtungen, Förderschulen, behinderten Einrichtungen... Berufsbildungswerken, Behindertenwerkstätten und so.
00:16:02: Und je länger man in diesen Sonderwelten ist, desto schwerer ist es da wieder rauszukommen weil man einfach auch bestimmte Dinge nicht gelernt hat dann also wie z.B.
00:16:10: die Auseinandersetzung mit Nicht-Behinderten Argumente zu führen.
00:16:13: Man kriegt ja diese Einrichtung auch oft beigebracht dass die Welt da draußen böse ist und gefährlich und man dankbar sein soll das man doch hier jetzt Unterschlupf gefunden hat Es relativ wenig sagen wir mal ansporen entwickelt wird es draußen außerhalb der Werkstatt mal zu versuchen.
00:16:27: Und wenn ich jetzt von der Schule komme und ich möchte eine Ausbildung starten, und ich brauche vielleicht Unterstützung in Form von Assistenz oder Umbaumaßnahmen.
00:16:35: Dann sind oft Arbeitsagenturen ja die ersten AnstrichpartnerInnen, die haben dann oft auch gar nicht gelernt was alles möglich ist und empfehlen eigentlich fast jeden Menschen, der im Rollstuhl sitzt den Beruf der Bürokauffrau oder des Bürokaufmanns.
00:16:48: Das ist halt wenn du aber keine Ahnung lieber T-Arztin werden möchtest, nicht hilfreich!
00:16:52: Ich weiß nicht, wie viele Ausbildungen du schon gemacht hast hinter dir.
00:16:55: Aber ich kenne dich aus verschiedenen Kontexten.
00:16:57: Das heißt, du hast eine Menge ausprobiert.
00:16:59: Du hast Design-Thinking gemacht
00:17:00: usw.,
00:17:01: wo dann ein Mensch mit Behinderung schnell gesagt werden würde, was soll man denn noch alles finanzieren?
00:17:07: Aber du kannst es einfach machen!
00:17:08: Und da werden behinderte Menschen auch oft die Chancen genommen, sich auszuprobieren und Erfahrung zu sammeln.
00:17:14: Bei meiner Erwerbsbiografie war es so... Ich habe studiert.
00:17:18: Ich hatte das Glück, dass die Universität barrierefrei war einigermaßen aber der Oberhof nicht.
00:17:24: Das heißt ich bin immer super umständlich zur Uni gekommen.
00:17:27: Ich wollte einen Auslandsemester machen und dann sagte man mir im Studierendenbüro, dass das nicht geht wegen meiner Behinderung.
00:17:33: Dann hab ich gefragt warum?
00:17:34: Und er meinte ja weil das keine Versicherung bezahlen würde!
00:17:37: Und ich habe das geglaubt.
00:17:38: Nach meinem Studium habe ich dann erfahren, dass Freundinnen von mir mit komplexeren Behinderungen als meiner in Ghana waren und da irgendwie einen Ausland-Semester gemacht haben, wo niemand macht der Versicherung gefragt hat.
00:17:49: Das heißt, ich hab auch selber viel zu früh aufgegeben und mir wurde quasi durch eine Ansage, es würde keine Versicherung machen, so viel Angst gemacht, dass ich jetzt auch noch nicht mal hinterfragt
00:17:59: habe.".
00:17:59: Kann es sein, dass Behindertenwerkstätten das befördern?
00:18:03: Dass behinderte Menschen manche Ausbildungen nicht ermöglich werden oder schwerer ermöglicht werden.
00:18:09: Weil man eh davon ausgeht die kommen eh nicht auf dem Arbeitsmarkt So, auf dem normalen Markt?
00:18:14: Genau.
00:18:15: Und die verdienen ja auch sehr wenig.
00:18:16: Die verdienen weniger als im Mindestlohn in diesen Werkstätten und Werkstädten sind nur dann, sagen wir mal finanziert
00:18:23: bzw.,
00:18:23: sie sind nur da wirtschaftlich wenn Sie ausgelastet sind.
00:18:27: Das heißt, Sie müssen die Beschäftigten haben und Sie müssen Auftragslage haben um das zu einem günstigen Preis produzieren können.
00:18:33: Wenn das Geschäftsmodell steht ist es superwirtschaftlich!
00:18:36: Wenn Sie aber jetzt sagen würden unser Kriterium ist Wir vermitteln viele Beschäftigte in den allgemeinen Arbeitsmarkt dann würden ja quasi ihre potenten Mitarbeiterinnen verlieren und zwar regelmäßig.
00:18:46: Und dann funktioniert dieses Anreizmodell gar nicht mehr, deswegen passiert auch so wenig Vermittlung.
00:18:51: also oft ist es so ein Promil wenn der Glücker ist ein Prozent Das ist niemals ausreichend, wenn Unternehmen mindestens fünf Prozent ihrer Belegschaft mit Menschen in Binderungen ausstatten müssen.
00:19:02: Ab zwanzig Mitarbeiterinnen.
00:19:04: Da entscheidet es da irgendeinen großen Gap zu geben.
00:19:06: Viele Start-ups wissen das zum Beispiel gar nicht, ne?
00:19:08: Die produzieren dann ihr Müsli oder ihre Schokolade oder ihren Kaffee in irgendwelchen Werkstätten und denen wurde dann gesagt ja, das ist gut!
00:19:16: Ihr habt ja auch soziales Engagement und so... Und guckt mal, Menschen in Behinderung werden hier teuer beschäftigen und die haben eine Aufgabe.
00:19:22: Die Start-Ups wissen dann eben oft gar nicht.
00:19:23: dass da weniger als der Mindestlohn gezahlt wird und die richtig Akkordarbeit machen.
00:19:27: Teilweise bis zu acht Stunden am Tag schon, ich würde jetzt mal sagen eine gewisse Ausbeutung auch stattfindet.
00:19:33: Ehrlich gesagt spiegeln wir noch einmal insgesamt den Wert von so etwas weil... Ich bin immer so den Eindruck das in meiner Wahrnehmung ist es wirklich immer wie ein Auffangbecken.
00:19:41: So nach dem Motto ja guck mal ist doch super!
00:19:43: Da können sie noch ein bisschen was arbeiten.
00:19:45: irgendwie wird dann immer getöpfert habe ich den Eindruck?
00:19:47: Und könnt sich doch glücklich schätzen bei was ist denn die Alternative?
00:19:50: und ich verstehe das gar nicht.
00:19:51: also warum soll denn jemand der mit Einschränkungen zu tun hat, nicht in der Lage sein einen Berufsbild genauso zu machen wie jeder andere.
00:19:57: Ich finde jetzt irgendwie schade, wenn es eigentlich so was Negatives ist, weil das ist ja genau, wie du sagst.
00:20:02: Sonst hatte man immer den Touch so, es hatten wir etwas Soziales und Klas... Die Erwartungshaltung ist ein bisschen niedriger.
00:20:07: aber ich finde es von außen relativ schwer zu verorten, wie eine Institution einzuschätzen
00:20:12: ist.
00:20:12: Das ist auch gar nicht so leicht.
00:20:13: Und die haben auch alle sehr gutes Marketing und die Leute, mit denen man zu tun hat sind dann meistens nicht beinahete Menschen.
00:20:19: also wenn du mit deinem Stand-up jetzt sagst irgendwie wir haben dir Kaffee, wir würden ihn gerne verpacken konfektionieren lassen.
00:20:24: Die Ansprechpartnerinnen von der Werkstatt, die du da nass sind immer nicht beinnahe.
00:20:28: Die verkaufen ihr denn natürlich alles und sie sind dann auch gut darin das tolle ihre Arbeit hervorzuheben.
00:20:33: aber wenn du jetzt zum Beispiel sagen würdest euch würde mich gerne mal mit den Beschäftigten unterhalten Dann kannst du das garantiert nie in Abwesenheit eines Nichtbeinaheten machen.
00:20:41: Es gibt ein Wort dafür, das nennt sich Plot.
00:20:44: Also People Living on Disableds, also Menschen die am Thema Behinderung einfach Geld verdienen und selber keine Behinderungen haben.
00:20:51: Es gibt ja diese Kater für Vielfalt und es gibt diese ganzen Vielfalskonferenzen und so.
00:20:56: Und ich hab manchmal den Eindruck eigentlich nur noch von Männern um Frauen, die Rede ist auf solchen Veranstaltungen und manchmal noch people of color aber die Dimension Behinderung eigentlich als Letzte oder gar nicht mitgedacht wird.
00:21:09: Fängt jetzt auch auf?
00:21:10: Es fällt mir auch auf und ich hatte dazu auch meinen Beitrag geschrieben, dass er letztendlich aufzutun.
00:21:16: Was wäre eigentlich wenn die Frauenquote morgen erfüllt wäre?
00:21:20: Wer würde dann auf der Führungsetage sitzen?
00:21:23: Ist das die Zukunft, die wir eigentlich wollen, oft die wir hinzuarbeiten?
00:21:26: Und das ist eigentlich im Jahre zwanzig vierundzwanzig nicht mehr eine Frauenquote sein sollte.
00:21:32: Wenn wir über eine Quote sprechen, dann bitte eine Diversity-Quote dass wir alle Dimensionen betrachten, weil das ist nachhaltiger.
00:21:41: Es ist ein Grundproblem und wir brauchen eine nachhaltige gesamthafte Lösung
00:21:46: Und vielleicht ist es sogar ein Grundproblem mit keinem End-Ziel.
00:21:50: Vielleicht ist es einfach sich permanent reflektieren hinter Fragen, wo können wir besser werden?
00:21:55: Aber es ist nicht so dass es eine Checkliste gibt die wir irgendwann abgehakt haben.
00:21:59: nachdem wir alle vielmals Merkmale einmal durchhaben können auch wieder über Intersektionalitäten reden und dann wird's nochmal komplex.
00:22:07: Sag mal, vielleicht ist das ja auch ein schönes Stichwort.
00:22:09: In unserem Vorgespräch hatte Lunia dich auf einen Beitrag angesprochen den du veröffentlicht hast.
00:22:13: Da ging es um ruinöse Empathie!
00:22:15: Was hat's denn damit auf sich?
00:22:17: Ja, ich bin auf den Begriff gestoßen im Kontext eines Videos von Robert Habeck.
00:22:21: Das war vor dem Jahr oder vor anderthalb Jahren übrigens um die Frauenquote in Unternehmen und er hat dann in einem Instagram Video sinngemäß gesagt dass es total wichtig ist das in Führungssetagen Vielfalt existiert und man darauf achtet usw.
00:22:35: Er hat aber vermissen lassen was er als Wirtschaftsminister der nun mal ist gedenkt zu tun.
00:22:40: Das heißt, er ist empathisch aber eben ruinös.
00:22:43: Weil er nicht sagt was er als jemand mit Macht und Verantwortung tut um die Situation zu verbessern.
00:22:48: Dieses Nicken dieses Ja ja stimmt wir sind alle vielfältig oder ja ja wir haben alle im Bäckchen zu tragen.
00:22:54: Ja ja es gibt kein normal muss dann irgendwann auch unterlegt werden mit einer Aktion.
00:22:58: und wenn das nicht passiert dann ist es eher kontraproduktiv und führt glaube ich in Falle von der Politik zu so ner Politikverdrossenheit weil sagen können sie viel.
00:23:07: Markus Söder ist ja der Meister darin Sein Fähnchen permanent in den Wind.
00:23:12: So wie er glaubt, dass gerade das Volk es will.
00:23:14: Heute sagt der Höhen, morgen sagt der Hot.
00:23:16: Was hieß du denn so als die, wenn wir jetzt mal an die Arbeitswelt denken?
00:23:19: Als die größten Barrieren, die gerade so bestehen?
00:23:21: also was gehört eigentlich aus dem Weg geräumt?
00:23:24: Ein Ansatz könnte sein zu hinterfragen, wenn man sagt wir würden ja was bewirbt sich niemand.
00:23:29: Dass man dann noch mal genauer schaut wo hat man denn nachgeguckt bei Stepstone?
00:23:33: Wenn man da eine Anzeige schaltet okay ist die Wahrscheinlichkeit tatsächlich nicht hoch dass ein Bewerberin mit Behinderung sich bewirft weil da natürlich auch schon sehr viel negative Erfahrungen gemacht wurden.
00:23:43: ich kann Leute haben vierhundert Bewerben geschrieben mit einem akademischen Abschluss und wurden noch nicht eingeladen.
00:23:49: Wenn Menschen schon in der Bewerbung kundtun, dass sie eine Bindung haben, wäre es schon ein erster Schritt sich auf jeden Fall
00:23:55: einzuladen.".
00:23:55: und dann so nochmal die Gelegenheit, sich kennenzulernen.
00:23:58: Auch hier sind seine eigenen Vorteile vielleicht zu hinterfragen.
00:24:01: Ich kann mich an einen Bewerbungsprozess erinnern den ich mal hatte Da hab' ich mich beworben Praktikum in der Agentur Und ich habe lange überlegt ob ich meine Behinderung preisgebe In der Bewerbung.
00:24:10: Das wäre ein Eiwein gewesen Sie nicht preiszugeben und dort zu erscheinen Und alle sind irgendwie mehr oder weniger agitiert.
00:24:16: Dann dachte ich schreibst du in die Bewerbing rein Weil man sieht es mir so oder so früher später einfach eher an Abdann ist.
00:24:21: aber so formuliert Die Personalerin nicht dass das als ausgeht benutzen kann.
00:24:25: Also ich habe dann gesagt, ja da ich im Rollstuhl sitze wäre es wichtig zu wissen ob ihr Ort barrierefrei ist für das Bewerbungsgespräch.
00:24:33: Anderenfalls müssen wir uns woanders treffen.
00:24:34: irgendwie so und das heißt sie hat jetzt nicht das Argument zu sagen unser Gebäude ist nicht barrierofrei.
00:24:39: deswegen laden wir sie nicht ein weil ich hab mir einen Ausweg gezeigt.
00:24:42: die war so neugierig zu wissen was könnte denn dieses anders sein dass sie mich deswegen einloot und das war für Sie glaube ich der Schritt dann zu begreifen.
00:24:50: okay der sitzt halt auch nur im Rollstoel der kann ja trotzdem beim Computer sitzen und trotzdem die Arbeit machen.
00:24:56: Diesen Schritt zu gehen, ist glaube ich das – und das weiß man auch aus zahlreichen Studien!
00:25:00: ist immer die größte Hürde.
00:25:02: Also, der erste Bewerberin mit vielfalls Merkmal-Mitbehinderung ist immer in die größten Überbindung für ein Unternehmen.
00:25:09: und wenn man es dann aber mal gemacht hat, dann haben natürlich die Belegschaften, die Personalabteilungen, die Geschäftsführung das gelernt wie das funktioniert und dass es gelingen kann.
00:25:16: Und dann ist es in der Regel auch leichter.
00:25:19: Das ist wahrscheinlich auch der Grund warum Großkonzerne ihre Quoten eher erfüllen als KMUs.
00:25:25: Und wenn man jetzt sagt, okay ich bin Startup aus Berlin-Kreuzberg und ich möchte meine vierzigköpfige Belegschaft mit viel Freiheit haben empfiehlt es sich genauer zu schauen.
00:25:34: In welchen Gewerken suchen wir denn?
00:25:36: Also suchen wir zum Beispiel Graphic Design oder suchen wir Programmierung ob es da nicht z.B Ausbildungsstätten gibt die behinderte Menschen auch ausgebildet haben?
00:25:45: Und da gibt es in Berlin Brandenburg zum Beispiel Berufsbildungswerke, die auch die Kommunikationsdesignerinnen ausbilden mit Behinderung.
00:25:52: Die haben auch Tage auf den Tür und da kann man auch die Leute kennenlernen und dann einfach direkt eiskalt abwerben.
00:25:58: Das war nicht mit Heidhandigen vorhin, dass man vielleicht auch mal schon ein bisschen sich mehr Mühe machen muss.
00:26:03: Die wachsen nicht an Bollen!
00:26:04: Bei vielen gilt ja auch mal so sehr Vorurteil, hey die wirst du schwer los und sich deswegen dann eher sträuben einzustellen.
00:26:13: Wie siehst Du das?
00:26:14: Muss da tatsächlich was vom Gesetzgeber nochmal gemacht werden um zu unterstützen oder...
00:26:19: Ja ich glaube diese Ausgabe ist einfach zu kurz gebracht.
00:26:22: Das sagen dann eher Leute die wirklich keinen Bock haben.
00:26:26: Aber Fakt ist auch, es gibt Möglichkeiten, Menschen mit Bindungen zu entlassen.
00:26:30: Es ist nicht unmöglich.
00:26:32: da muss halt der Betriebsrat wenn man einen hat zustimmen und die sehen das oft dann auch ein wenn es möglich ist.
00:26:38: Das jetzt als Grund zu denen sie gar nichts einzustellen?
00:26:41: Es hat ja auch den Grund warum es diese verbesserten Arbeitsbedingungen für behinderte Menschen gibt oder rechte Regeln also mehr Urlaubstage zum Beispiel das Recht auf Assistenz am Arbeitsplatz oder Fördergelder, die auch der Arbeitgeber beantragen kann.
00:26:54: Wenn man einen Menschen mit Behinderung anstellt... Das ist schon sinnvoll!
00:26:57: Also das gibt ich wieder jetzt ungern kürzen.
00:26:59: Dann wird er den Unternehmen, die Angst nehmen, wenn die Leute wirklich los werden misst, dann geht es auch.
00:27:05: Gibt's denn ansonsten eigentlich von dem Reihen Physik her oft Faktoren, die problematisch sind?
00:27:11: Also das Intranet was nicht barrierefrei ist Die Büros, die keine Fahrstühle haben nicht ebenerdig sind.
00:27:17: Wer weiß was ich meine?
00:27:18: Also ist das ein häufiges Thema?
00:27:20: Also Büros ,die keine Fahrschüler haben ja.
00:27:22: Intranets und Apps und Websites, denen ich barrierefrei bin.
00:27:26: Da gibt es ab dem Jahr zwanzivundzwanzig die Verpflichtung dass diese barrieren frei sein müssen Und das bedeutet in diesem Fall für Menschen mit Sinnesbehinderungen also Das heißt Für blinde Menschen Mit Autodescriptionen Vorlesbar und für gehörlose Menschen Videos mit Untertiteln.
00:27:41: Jemand, der am Rollstuhl sitzt, braucht keine Begegnung freier Website.
00:27:44: Aber er braucht dann einen Aufzug und da fehlt zum Beispiel die Verpflichtung das das Gebäude ein Aufzug braucht Auch weil das natürlich viel auffindiger ist, einen Aufzug nachträglich in den Altbau einzubauen als eine Website barrierofrei zu machen.
00:27:58: Aber es gibt noch ne andere Hürde über die wir ja noch nicht gesprochen haben.
00:28:01: Ich hatte mal ein Gespräch mit einer Informatik-Kaufrau Die sehr lange damit gehardet hat ob sie die Ausbildung anfangen soll Weil in der Beschreibung zur Ausbildung gesagt wurde man müsse schwer heben weil man die Computer und Bildschirme von A nach B tragen muss.
00:28:16: Und sie hatte aber ne Herzerkrankungen und durfte sich körperlich nicht über anstrellen Und die Arbeitsagentur hat ihr davon abgeraten.
00:28:22: Dann hat sie trotzdem diese Ausbildung begonnen und am Ende ihrer Ausbildung erinnerte sich an das Gespräch mit der Arbeitsagendur, und sie musste kein einziges bei einem Computer tragen.
00:28:34: Warum nicht?
00:28:35: Weil man alles nur noch mit Tablets oder Laptops macht und nicht mehr mit diesen großen Röhrenmonitoren und Desktop-PCs.
00:28:41: Das heißt, die hatte nachgeforscht wo kann es dann eigentlich alles her?
00:28:45: Und es stellte sich heraus, dass die Arbeitsbeschreibung, die Job-Beschreibung einfach nie aktualisiert wurden.
00:28:50: Da wurde einfach Copy Paste und Copy Paste von Jahr zu Jahr von Ausbildung zur Ausbildung, Job Beschreibung zum Job Beschriebung gemacht, wo dann teilweise noch stand und musste Monitoro von A nach B getragen, obwohl das gar nicht mehr unter super Selten der Fall ist.
00:29:03: oder wenn dann sind's halt Flachbildschirme, die einfach nichts mehr wiegen?
00:29:06: Da macht es zum Beispiel auch mal Sinn zu schauen... ist es noch aktuell, was wir brauchen.
00:29:11: Und es ist wirklich kritisch, dass die Person das können
00:29:14: muss.".
00:29:14: Als ich mich beim Radiobewarm-up da hieß es ja und wie machst du das dann bei den Ordner aus dem vierten Regalfach haben willst?
00:29:21: Nach meinen vier Jahren im Radio kann ich euch sagen, ich habe noch nie einen Ordner gebraucht!
00:29:25: Ich hab Computer gesessen.
00:29:27: Ich weiß nicht wo das herkommt.
00:29:28: Vielleicht hat man das früher alles auf Papier gemacht aber damals hatten sie auch schon E-Mails als ich beim Radio gearbeitet habe.
00:29:35: Aber die Frage, wer ist dafür verantwortlich?
00:29:37: Wer kümmert sich um diese Dinge.
00:29:39: Und da hatte ich mein Gespräch, das fand ich interessant, aber da bist du wahrscheinlich die Expertin, dass die Personalerinnen mir oft gar nicht diejenigen sind, die die Kolleginnen werden von der Stelle, die ausgeschrieben wird und die dann oft auch gar nicht wissen was überhaupt an den Job gebraucht wird.
00:29:55: Dann lassen sie sich zur Zeit von den Vorgesetzten geben und dann formulieren die das vielleicht irgendwie so wie Sie glauben, dass es benötigt wird.
00:30:01: Aber es gibt ja kaum Kontakt!
00:30:02: von der Personalabteilung zum Azubi oder zur Seniorin in einem anderen Gewerk.
00:30:07: Und da, glaube ich, könnte man noch besser
00:30:09: sein.".
00:30:29: muss das jetzt jemand weiblicher sein, also das denkt man ja eher mit.
00:30:32: Andere Dimensionen wird es dann halt schon wieder weniger.
00:30:35: Wenn eine neue Position frei wird wo wir wissen dass kann auch die Person so erfüllen wollen wir das nicht aktiv angehen und das eigentlich glaube ich heute noch zu wenig passiert, weil aber halt auch Zahlen fehlen und einfach eine Strategie.
00:30:50: Bei der BBC ist ein gutes Beispiel wie sie Diversität in ihre bezüglichen Sendungen und aber auch Arbeit erhöht haben.
00:30:57: die haben sich beispielsweise Gesamtbevölkerung angeschaut und nehmen da die Quoten und sagen muss ich halt in ihrem Programm widerspiegeln.
00:31:06: Und das finde ich halt auch erstmal einen guten Ansatz zumindest mal zum als Staat.
00:31:11: Und dann wäre natürlich in der nächsten Schritt, wenn wir jetzt das Thema Fernsehen in Deutschland nehmen.
00:31:15: Dass wir People of Color oder Menschen mit Behinderung nicht nur dann einladen, wenn Diversität das Thema ist.
00:31:22: Anhand denen sprechen lassen.
00:31:23: Du wirst ja wahrscheinlich auch Leidenschaften hast aber selten zum Fragen wurdest.
00:31:28: Vielleicht abschließende Frage an dich.
00:31:30: Wenn du jetzt das Zepter des Handels in der Hände hättest?
00:31:32: Wenn du als Politiker wärst
00:31:33: z.B.,
00:31:34: oder irgendjemand, der irgendwie Einfluss nehmen kann so auf die Gesellschaft und die Arbeitswelt als Ganzes was würdest du tun?
00:31:39: Ich glaube, ich würde gesetzlich regeln.
00:31:41: Dass Unternehmen barrierefrei sein müssen, Produkt- und Dienstleistungen und dass ihre Quoten erfüllen müssen.
00:31:47: Und wenn sie es nicht tun, die Strafen einfach so hoch sind, dass Unternehmen sich aus rein marktwirtschaftlichen Gründen Lösungen überlegen.
00:31:56: Wir sehen das auch in bestimmten Bereichen, dass das funktioniert.
00:31:59: Es gibt viele Produkte, die erfunden wurden für Menschen mit Behinderung und da eine große Innovationskraft herkommt dass sie, sagen wir mal im Mainstream wurden.
00:32:10: Wurden diese Produkte auch gut?
00:32:13: Untertitel!
00:32:14: Seitdem wir sie auf Netflix brauchen, geben sich ja Leute Mühe.
00:32:16: Sprachcomputer, Sigrid Alexa und Co.
00:32:19: waren ursprünglich mal super gerestliche Teile die Menschen mit Behinderung hatten, die super teuer waren, womit sie das Telefon steuern konnten... Und es war alles super schlecht.
00:32:27: Man wurde nie verstanden von diesen Geräten.
00:32:30: Und plötzlich baut Apple sowas oder Amazon ...und dann werden die Dinge gut, weil es einfach Geld dahintersteckt und da investiert wird und inzwischen an viele Menschen mitbinden um diese Produkte, weil sie einfach besser sind als das was Sie vorher hatten.
00:32:43: Und diese Wechselwirkung glaube ich kann sehr viel Innovation hervorbringen.
00:32:47: die Digitalisierung hilft uns da auch Barrieren abzubauen wenn wir behinderte Menschen von Anfang an mitdenken.
00:32:54: Ich habe da ein Beispiel.
00:32:55: Das bringe ich immer ganz gerne mit!
00:32:56: Ich bin jetzt seit zwei Jahren Hörgeräteträger Und da war beim Ohr nach und ich dachte, es sind schwerwürdig.
00:33:02: Sie brauchen eine Zöhrgeräte!
00:33:03: Und das habe ich erst mal so frustriert, ne?
00:33:05: Wenn du so mit Anfang vierzig erfährst, okay, du bist nicht nur eine Brillenschlein- und ein Rollgefahrer, sondern jetzt brauchst du auch eine Hörgerät.
00:33:11: Das ist jetzt auch Erdendowner.
00:33:12: Und dann stand ich vor diesem Hörgärät der Akustiker also dieser Laden wo man die Dinge halt kauft.
00:33:17: Ich hab mir selbst so die Frage gestellt wie gehst du da jetzt
00:33:20: rein?!
00:33:20: Gehst du da als Patient rein oder gehst du dann als Nerd rein?
00:33:24: Und ich bin halt als Nerd reingegangen, weil ich mag Technik und dachte okay wenn du da erst reingehst, dann willst du auch den geilsten Scheiß.
00:33:30: Stieß auf einen Hörgeräteakustiker der selber auch nerd ist!
00:33:34: Wir haben dann zwei Stunden lang genirdet, haben uns über Hör Geräte unterhalten und dann meint er ja also passt immer auf... Ich empfehle ihm dieses Modell.
00:33:41: das war auch steuer aber es ist halt gerade der heiße Scheiß am Hör-Gerät dem Markt.
00:33:46: Und wissen Sie was mit der ganzen KI, die jetzt gerade kommt?
00:33:49: Die nächsten fünf bis zehn Jahre wird ein Fest in der Hörgerätindustrie.
00:33:53: Weil da Quantensprünge passieren.
00:33:55: also es gibt keine... Batterieprobleme mehr, zum Beispiel.
00:33:58: Die Akkus halten lang genug.
00:33:59: Früher hatte ich Klassenkameraden mit Hörgeräten die vier mehr am Tag die Batterien gewechselt haben.
00:34:04: Das Problem gibt es einfach nicht mehr, das ist einfach weg.
00:34:07: Seidst du aus der Akkus und ihr haltet in den zwanzig Stunden Und wenn du schläfst kann soll deine Hör Geräte aufladen.
00:34:12: Früher galten Menschen als sehbehindert, wenn sie eine Brille trugen... ...und jetzt ist die Brille ein Modeassist war.
00:34:18: Und das Gleiche wird passieren mit Hergeräten, weil die Airpods inzwischen ein Mode-Assessor geworden sind.
00:34:23: Und dass vor zwei Jahren in den USA der Hergerätemarkt liberalisiert wurde bedeutet ich kann jetzt Over the Counter also am Schalter von Media Markt und Co.
00:34:33: Hergerädete kaufen ohne ein ärztliches Attest.
00:34:36: Das ist ein Milliardenmarkt geworden plötzlich für Sony Samsung und Apple Die jetzt quasi in diesen Markt reingehen.
00:34:43: Das heißt, wir werden in Zukunft Hergeräte haben.
00:34:45: Die aussehen wie Airpods oder Airpads sind die aber Hergerätefunktionen haben.
00:34:50: das passiert gerade jetzt.
00:34:51: nächste iOS Update Achtzehn da können die Airport Pro zwei nicht nur cancelling sollen auch Verstärkung von Tönen und dann haben sie damit den Markt der Hergerädete betreten.
00:35:02: Das ist alles ein Spektrum.
00:35:03: gilt man dann ein Jahr zweier behindert wenn mein Airport im Ort.
00:35:06: Crazy also ich sehe schon hier steckt noch Futter für weitere aufeinander treffen mit dir.
00:35:11: Alle guten Dinge sind mal mindestens drei.
00:35:13: Für den Moment, ganz herzlichen Dank.
00:35:15: war wie immer Augen öffnen und einfach interessant.
00:35:17: auch diese Perspektive wechselt in die Alunia genannt hat.
00:35:19: Und genauso natürlich auch dir.
00:35:20: vielen Dank liebe Alunya!
00:35:21: War viel zu lange dass du nicht mehr hier warst.
00:35:23: also schön das wir deinen stell dich ein hatten.
00:35:25: Vielen
00:35:25: vielen dank Raul.
00:35:26: Also ich habe dieses Gespräch sehr genossen viele neue Sachen gelernt aber auch viele Parallelen entdeckt und danke dir für diesen Ausdruck.
00:35:35: Ich
00:35:35: danke dir Danke fürs Zuhören beim Digital Kompakt Podcast.
00:35:42: Du merkst, hier ziehst du massig Wissen für dich und dein Unternehmen heraus!
00:35:47: Wenn du mit uns noch erfolgreicher werden möchtest abonniere uns auf den gängigen Podcast-Plattformen.
00:35:52: und hey je größer wir werden desto mehr Menschen können wir helfen.
00:35:57: also erzähl doch auch deinen Kolleginnen und Kollegen von uns bis zum nächsten mal.
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