Rebuy 📱: Wie funktioniert der ReCommerce-Markt? | #Unternehmensführung 🧠

Shownotes

C-LEVEL INTERVIEW | Waren gebraucht zu kaufen und verkaufen, ist nicht nur für den Geldbeutel gut, sondern auch für die Umwelt. Im Bereich Medien und Consumer Electronics ist hier rebuy seit Langem ein essentieller Player. Deren CEO Philipp Gattner erzählt uns im Interview, wie rebuys An- und Verkaufsmodell funktioniert, warum Automatisierung und künstliche Intelligenz auch im Recommerce-Markt immer wichtiger werden und wieso er in dieser Branche enormes Potential für die Zukunft sieht. Du erfährst... …wieviel Umsatz rebuy aktuell macht …wie der Grading-Prozess von rebuy funktioniert …ob das Geschäftsmodell von rebuy auch dezentral eingesetzt werden kann …welcher Medientyp am meisten Umsatz bringt …warum rebuy keine Kleidung verkauft …wieso Philipp die Zukunft für den Gebrauchtmarkt optimistisch sieht …ob rebuy in Zukunft mehr KI einsetzen möchte …weshalb für Philipp der Börsengang nicht dringend ist Diese Episode dreht sich schwerpunktmäßig um Unternehmertum: Denn getreu dem digital kompakt Motto "Lerne von den Besten" trifft sich Joel in freudiger Regelmäßigkeit mit den erfolgreichsten Unternehmer:innen aus der Startup- und Digitalwirtschaft. Egal ob Scale-up, Soonicorn, Unicorn oder erfolgreicher Mittelständler – in unseren Episoden zu Unternehmertum lassen dich die Besten hinter ihre Kulissen blicken und nehmen dich mit auf eine Reise zur Strategie, Entstehung und Entwicklung ihrer Firmen. __________________________ ||||| PERSONEN ||||| 👤 Joel Kaczmarek, Geschäftsführer digital kompakt 👤 Philipp Gattner, CEO ReBuy __________________________ ||||| SPONSOREN ||||| 🔥 [Übersicht](https://www.digitalkompakt.de/sponsoren/) aller Sponsoren __________________________ ||||| KAPITEL ||||| (00:00:00) Vorstellung und Einführung ins Thema (00:07:49) Lässt sich rebuy’s Geschäftsmodell dezentralisieren? (00:13:10) Wohin wird sich der Gebrauchtmarkt entwickeln? (00:18:15) KI und andere Zukunfts-Strategien __________________________ ||||| WIR ||||| 🧢 Ich bin übrigens Joël! Ich liebe es, mein Wissen zu erweitern und neue Dinge kennen zu lernen. [Das teile ich hier mit dir](https://lnk.to/joyofjoel) 💡 Du konntest dir keine Notizen machen? [In meinem Newsletter](https://newsletter.makersandshakers.club/) fasse ich dir für jede Folge die wichtigsten Punkte zusammen 👀 Hier findest du [alle Links zu digital kompakt](https://lnk.to/dkompakt) 💛 Abonniere „digital kompakt“ auf Apple Podcasts, Spotify & Co. Wenn dir die Folge gefallen hat, hinterlasse uns bitte eine Fünf-Sterne-Bewertung! 👥 Wir streben die Verwendung einer geschlechtsneutralen Sprache an. In Fällen, in denen dies nicht gelingt, gelten sämtliche Personenbezeichnungen für alle Geschlechter.

Transkript anzeigen

00:00:00: Digital Compact.

00:00:01: Heute aus dem Bereich digitales Unternehmertum mit deinem Moderator Joel Kaczmarek.

00:00:06: Los geht's!

00:00:16: Hallo Leute,

00:00:16: mein Name ist Joel Katschmarek ich bin der Geschäftsführer von Digital Compakt und wie ihr wisst interessiert mich einerseits Unternehmertum immer sehr das heißt ich möchte immer gerne verstehen wir Unternehmen funktionieren was hier Geschäftsunterlässe und dies dazu kamen und andererseits bin ich ein großer Fan von Nachhaltigkeit und habe die Umwelt tief im Herzen.

00:00:32: Und heute verbinden wir beides quasi mal, denn ich rede mit dem lieben Philipp Gattner.

00:00:36: Der ist Geschäftsführer bei Rebuy.

00:00:38: Kennt ihr bestimmt wo man gebraucht Elektronik verkaufen kann?

00:00:41: Ankaufen etc.

00:00:43: Wie funktioniert denn eigentlich das Geschäftsmodell von Rebuy?

00:00:46: Weil ich hab die in der Vergangenheit hier und da schon ein bisschen begleitet.

00:00:49: Das heißt, wir werden über Operations reden wie funktioniert der ganze Stuff den man da macht?

00:00:52: aber vor allem möchte ich natürlich die Strategie dahinter verstehen dass ganze Markt umfällt weil wir alle wissen es gibt ja durchaus viel billig Angebot im Markt gerade wo mich natürlich neugierig stimmt was machten das mit so gebraucht Verkäufen?

00:01:02: und nevertheless ist es immer total das wichtige Thema wenn dann unsere Umwelt deckt.

00:01:05: So darum freue ich mich schon heute total auf diese Folge.

00:01:07: und wie bei Philipp that being said moin moin!

00:01:09: Hi Joel vielen Dank für die Einladung.

00:01:11: So, aber habe ich das eigentlich richtig gelesen?

00:01:13: Dass du seit Februar, neunzehn Geschäftsführer bist.

00:01:15: Dann nehmen wir es gerade in Februar auf und dann kann ich dir quasi gratulieren hier zu vier Jahren Betriebszugehörigkeit!

00:01:20: Das ist korrekt sogar zu fünf Jahren wenn ich richtig rechte.

00:01:23: Oh ja stimmt, wir haben schon zwanzig, vierzwanzig.

00:01:24: Ich sehe dich hier noch im letzten Jahr.

00:01:25: Erzähl mal ganz kurz was ist so deine Rolle bei REBI?

00:01:27: Also was machst Du alles?

00:01:28: Was verstehst Du unter Deiner Ägide?

00:01:30: wie darf ich mir deinen Job

00:01:30: vorstellen?!

00:01:31: Ich bin

00:01:31: seit fünf Jahren CEO von REBI mit keiner der Gründe.

00:01:34: Der Anfang von RE BI geht deutlich weiter zurück.

00:01:36: Es ist schon zwei tausendvier gegründet worden.

00:01:38: Ich bin dann zweitausendfünfzehnt praktisch auch auf den Zug aufgesprungen und seit zwei Neunzehn jetzt in einer Rolle.

00:01:44: Was machen wir bei Rebuy?

00:01:45: Wir bezeichnen uns selbst als C-to B to C Recommerce Company, also ganz einfach handeln wir mit gebrauchten Produkten.

00:01:52: Also einerseits Consumer Electronics, Smartphones, Tablets, MacBooks relativ breit bis hin zu Spiegelreflexkameras, Konsolen

00:02:00: etc.,

00:02:00: das ist unsere größte Kategorie was den Umsatz angeht.

00:02:03: Und dann eine zweite Kategorie – das sind Medien!

00:02:05: In erster Linie Bücher Aber auch CDs, DVDs und Spiele.

00:02:11: Im Vergleich zu den klassischen Marktplätzen decken wir am Ende die komplette Wertschöpfungskette ab.

00:02:16: Also machen nicht nur den Ankauf von Privatpersonen sondern auch die kompletten Logistik-Produkt werden geprüft bei uns in der Logistika teilweise repariert wenn es notwendig ist und dann am Ende unsere Website

00:02:26: verkauft.".

00:02:27: Ja aber C to B to C macht's ja eigentlich ganz schön bildlich.

00:02:29: also ihr seid das B sozusagen zwischen zwei Konsumentenseiten also der einen Seite die er gebrauchte Sachen verkauft und die anderen die sie an kaufen möchte?

00:02:36: Absolut, Sie in unserem Fall sind Privatpersonen wirklich im eigentlichen Sinne.

00:02:41: Also es ist nicht so dass wir von Unternehmen an kaufen oder an Unternehmen verkaufen.

00:02:45: Es gab sogar mal eine Zeit lang wo wir damit experimentiert haben aber wir haben am Ende gesagt unser Fokus liegt auf den Privat-Personen.

00:02:51: und deswegen ganz klar C to B to C.

00:02:53: Und gib uns mal ein Gefühl wo Rebuy grad steht.

00:02:55: also wie viele Mitarbeitende habt ihr derzeit?

00:02:57: was macht ihr so einen Umsatz?

00:02:58: Wo sind eure großen Zentren?

00:03:00: wahrscheinlich habt ihr ja mehrere mit denen ihr arbeitet.

00:03:02: Wie sieht's dabei euch aus?

00:03:03: Wir haben zum ersten Mal umsatzseitig die zweihundert Millionen Grenze durchbrochen und konnten das im letzten Jahr, also zwanzig-dreinzwanzig auch nochmal deutlich steigern.

00:03:12: Wir sind jetzt seit fünf Jahren profitabel.

00:03:14: und wenn ich sagen profitabel dann ist es jetzt auch nicht adjusted EBTR, da geht auch runter bis in den Net Profit der dann tatsächlich positiv ist dass so ein bisschen vielleicht zur finanziellen Einordnung um so ein bißchen die Operations zu verdeutlichen oder auch die Größe die dahinter steht.

00:03:28: wir handeln im jahr um die zehn Millionen Produkte.

00:03:31: Du hast ein bisschen gefragt nach den verschiedenen Standorten, die wir haben.

00:03:35: So was macht man jetzt nicht mit einem kleinen Logistikstandort?

00:03:38: So sind wir natürlich gestartet aber inzwischen haben wir eine Headquarter wo wir so die übergreifenden Funktionen haben Management Team, Marketing Team ist Commercial Teams, Developer et cetera.

00:03:48: In Berlin in Kreuzberg und dann haben wir drei Operations Center, zwei außerhalb von Berlin und eins in Poznan.

00:03:54: Wir haben praktisch ein großes Warehouse in Berlin in Rudow wo wir die ganzen Medienprodukte prüfen und lagern einen großen Standort in Pozen an wo wir Prüfung von Elektronikprodukten vornehmen und wo auch ein großes Reparaturzentrum angeschlossen ist, ein Ereignis von uns.

00:04:10: Unser neuster Standort seit inzwischen aber auch drei Jahren ist in Berlin-Falkensee, wo wir bestimmte Elektronikkategorien aktuell sind das wirklich vor allem Smartphones inzwischen automatisiert überprüfen.

00:04:21: Crazy da hast du dann quasi so Laufbänder, da laufen die Telefone drüber und dann greift es um den Arm zu guckt die an und legt sie wieder zurück.

00:04:27: Genauso funktioniert das.

00:04:28: Am Anfang, wenn die Produkte praktisch ausgepackt sind kann man sich vorstellen alle in unterschiedlichen Paketen weil da halt vom Endkunden kommen werden ausgepackten gehen dann auf einen Fleece Band.

00:04:37: und dann gibt es praktisch noch ein Prozess Schritt der aktuell Manuell ausgeführt wird.

00:04:41: Das ist die Reinigung damit bisher noch keinen zufrieden Stellenprozess gefunden wie man das automatisiert machen kann.

00:04:47: wir testen gerade ein paar Optionen und da gibt's ehrlich gesagt auch ein paar vielversprechende Ansätze.

00:04:51: aber aktuell wird das sozusagen noch manuell gemacht.

00:04:56: praktisch zwei Prüfstationen.

00:04:58: An der ersten Station gibt es so einen Greifarm, der packt das in Roboter und sieht ein bisschen aus wie ein Geldautomat.

00:05:03: da geht dann die Klappe auf wird das Handy rein gelegt und dann werden erstmal mehrere Dutzend funktionale Tests durchgeführt.

00:05:09: Ein Display-Test wo Paxi so einem Cursor immer über das Display geht, Audio-Tests, Kamera-Teste, Paxis einmal alles durch.

00:05:16: Dann dauert so um die drei Minuten, dann wird das Produkt wieder rausgegriffen wieder aufs Fließband gelegt Und dann kommt ein praktischen zweiter Greif Arm mit dem Handy wieder runter legtes.

00:05:24: eine zweite Maschine findet dann die optische Bewertung statt.

00:05:27: Das ist jetzt relativ hochauflösende Kameras, der wird von allen Seiten werden mehrere Fotos geschossen, Kratzer ausgemessen etc.

00:05:33: und auf Basis der Fotos kann der Algorithmus dann den optischen Zustand des Produkts erstellen.

00:05:38: Ich war in Rudo mal, mein ich.

00:05:40: Ich hab da mit Laurence Leuchttem nicht durchgegangen.

00:05:42: Das kann man sich gar nicht vorstellen!

00:05:44: Wo wirklich meterhohe Regale waren... Da merkt man ja dann die Attraktivität.

00:05:47: jetzt aus der Umweltsicht, sag' ich mal heraus.

00:05:49: Wenn man sich überlegt, wenn das alles sozusagen zurück in den Kreislauf geführt wird, es ist ja durchaus attraktiv.

00:05:53: und da habe ich aber eine Frage an dich.

00:05:54: Mich beschäftigt ja immer, geht in ein Anikaufsprozess, man schickt die Sachen dahin, dann werden sie gegraded und dann sagt man okay pass mal auf bei denen fünf Sachen Daumen hoch?

00:06:02: Bei denen drei Sachen Daume runter?

00:06:03: Die riechen nach Zigarette oder Kratzer drauf or what's so ever.

00:06:06: Und ich frag mich immer ob man eigentlich als Geschäftsmodell sich sogar einen Anreiz hat.

00:06:11: Produkte, die eigentlich gut sind, down to grain und zu sagen so nee ist nicht so geil.

00:06:15: hast du die Wahl zwischen wir schicken es dir wieder zurück oder wir vernichten's?

00:06:18: Weil weißt du was ich meine?

00:06:20: die Hürde ist natürlich super hoch das wieder zurückzunehmen.

00:06:22: wird sowas gemacht in der Branche?

00:06:24: dass man auch mal sagt Produkte die eigentlich noch verkauffähig sind da sagen wir dem Kunden so ne würden mir nicht an kaufen.

00:06:29: und wenn er dann aber sagt wie kompostiert den Scheiß dass man sie doch noch ins zähzyklus gibt

00:06:33: könnte man jetzt als erstes mal denken, wenn man jedoch sehr kurzfristig auf das Geschäftsmodell schaut.

00:06:38: Ich glaube wir machen zwischen zwei Drittel unseres Umsatzes mit Bestandskunden.

00:06:41: ich glaube dass wäre dann extrem kurzfristigt gedacht, wenn da solche Praktiken verfolgen würde.

00:06:46: für uns ist aber gar dieses ganze Thema Ankaufskurte was du gerade angesprochen hast eine extrem wichtige Kennzahl.

00:06:52: der Branchenstandard und da sind wir auch vor ein paar Jahren gestartet es dass bei ungefähr seventy-fünf Prozent der Produkte die zu uns geschickt worden sind am Ende auch angekauft haben.

00:07:00: Und das hat natürlich dazu geführt, dass wir extrem hohe Kosten hatten, weil ein Viertel der Produkte für die haben wir die Logistikkosten getragen.

00:07:06: Versand ist da für den Kunden kostenlos?

00:07:08: Wir hatten zweitens die Produkte nicht bei uns im Lager, wenn sie sich angekauft haben und drittens waren die Kunden nicht happy, weil die eigentlich ihr Produkt verkaufen wollten, haben diesen ganzen Aufwand betrieben es zu uns zu schicken und wir haben es am Ende nicht angekauft.

00:07:18: Und deswegen war das sozusagen eines der Fokusthemen in den letzten Jahren diese Ankaufskurte hochzubringen.

00:07:23: und da hat uns dieses Thema Automatisierung extrem geholfen, weil man einfach eine Objektivität in die Beurteilung rein bekommt.

00:07:29: Das macht einen Riesenunterschied, wenn Wir können auch noch Fotos dazu legen und das hat dazu geführt, dass wir inzwischen bei einer Ankaufskurte sind von deutlich über neunzig Prozent.

00:07:39: Was natürlich dann letztlich sehr deutliche in der Kundenzufriedenheit widerschlägt aber am Ende auch in unserer PNL weil es die Kosten reduziert und Inventory aufbaut und damit Umsatzpotenzial bringt.

00:07:49: Und sag mal, kann man das was du da beschrieben hast eigentlich auch dezentralisieren.

00:07:52: Weil ich habe es teilweise schon gesehen dass wenn Du in so Einkaufszentren bist, dass da so Automaten stehen die sehen aus wie so Getränkeautomaten hier pack dein Handy rein und dann guckt da immer so eine Kamera drüber ob das Ding zerkratzt ist welche Version das hat etc.

00:08:03: pp.

00:08:04: und dann kriegst du den Preis kannst du die Kreditkarte reinstecken und kriegs die Kohle überwiesen.

00:08:08: Ist sowas in eurer Welt quasi auch schon gang und gäbe?

00:08:10: Das ist durchaus

00:08:11: denkbar und das war zusätzlicher Grund, warum wir uns damals für die Automatisierung entschieden haben.

00:08:15: Weil wie gesagt haben klein im ersten Schritt macht es erstmal zentral Sinn.

00:08:19: ja weil man dann die Technologie auch nochmal trainieren verbessern kann aber vielleicht zu einem Punkt kommt wo man wirklich gute Gradingautomaten hat die man dann auch dezentral aufstellen kann.

00:08:28: ich spreche aktuell futur.

00:08:31: einfach deswegen wenn man sich die automaten anschaut die aktuell im markt sind können so ein basic check machen.

00:08:36: aber gerade wenn's in optische Details geht da sind einfach häufig diese Automaten nicht in der Lage, diese Differenz herzustellen.

00:08:43: Grasen daher eher die niedrigwärtigen Produkte

00:08:46: ab.".

00:08:46: Und sag mal was macht ihr?

00:08:47: Wenn jetzt ... Du hast gesagt über neunzig Prozent Ankaufkodoptier mittlerweile.

00:08:50: Was ist mit dem Rest?

00:08:51: Schickt dir den wieder zurück oder recycelt ihr?

00:08:53: Was sind da so eure Prozesse

00:08:54: dahinter?".

00:08:55: Genau, da kann der Kunde bzw.

00:08:57: die Kundin entscheiden.

00:08:58: wenn wir zu keinem Angebot kommen was den Kunden passt wird es einfach kostenlos zurück gesendet.

00:09:02: Wir geben aber auch immer die Option dass wir es entsorgen beziehungsweise recyceln.

00:09:06: das ist dann aber auch so.

00:09:08: also wenn wir die Produkte nicht weiter verkaufen können arbeiten wir mit Partner zusammen die sich dann auf das Thema Recycling spezialisiert haben.

00:09:14: Was wir in letzten Jahr ein bisschen stärker fussiert haben dass wir auch defekte Produkte ankaufen, die entweder bei uns reparieren im Reparaturzentrum oder sie in ihre Bestandteile zerlegen und dann selbst Ersatzteile herstellen.

00:09:27: Die wird dann hinter wieder für die Reparature verwenden.

00:09:30: das kann man vielleicht auch hin und wieder in der Presse lesen ist gar nicht so einfach Ersatzteile für viele Elektronikprodukte zu bekommen weil die Hersteller da versuchen noch ein Finger draufzuhaben.

00:09:39: Aber die vertreibt ihr nicht nach draußen?

00:09:41: Die benutzt ihr nur für eure interne Reparaturen.

00:09:43: Genau!

00:09:43: Die benutzen wir für unsere interne reparaturen.

00:09:45: Weil Botleneck ist ganz klar immer auf der Ankauf sowohl was so ganze komplett funktionierende Produkt angeht als auch Ersatzteile.

00:09:54: Habt ihr denn eigentlich auch dieses Rating, das ihr macht?

00:09:56: Dieses oder Grading hast du, glaube ich, genannt?

00:09:57: ne?

00:09:58: Dass man sagt wie gut die sind.

00:09:59: Gießt ihr das auch in so ein Siegel?

00:10:01: weil bei Videospielen ist es ja zum Beispiel so.

00:10:03: oder auch wenn du so Sammelkarten hast und du sowas verschweißt verboxt hast mit einem hohen Value von was weiß ich Neun, neun Komma irgendwas dann ist es hier richtig so einen Wertreiber kann man da auch ein Geschäft draus machen.

00:10:13: für euch dass ihr sagt Es ist so approved by Rebuy oder ist es bisher irgendwie einfach zu far off?

00:10:17: Also bei uns macht es tatsächlich einen großen Unterschied, in welcher Grading-Stufe ein Produkt eingeordnet worden ist.

00:10:23: Ausschließlich was den optischen Zustand angeht.

00:10:26: Funktional City müssen die natürlich alle top sein und dann gibt's die Differenzen in der Optik anschließend auch sehr stark im Preis wieder.

00:10:33: Unser Ziel ist wenn jemand bei uns kauft dass das sozusagen Qualitätssiegel genug ist, dann spielt zum Ende eigentlich keine Rolle ob das da eine A eins oder A zwei sondern das hat dann etwas mit der Kunden Präferenz zu tun.

00:10:44: aber das Produkt an sich muss die höchsten Kriterien.

00:10:48: Entsprechend ist auch der Grund warum wir am Ende drei Jahre Garantie geben, was uns glaube ich auch für einen allen Marktplätzen abgrenzen.

00:10:53: Wir haben einfach den Vorteil dass alle Produkte die wir am ende verkaufen vorher durch unsere Prozesse gelaufen sind und wir alle überprüfen konnten.

00:10:59: deswegen können wir dann auch selbstbewusst drei Jahre Quarantie bieten?

00:11:03: Wie macht ihr es denn bei Medien?

00:11:04: Weil wenn ich jetzt ein Raucherhaushalt habe, kann das problematisch sein.

00:11:07: Wenn ich einen Buch hab die Seiten sind vergibt oder was rausgeht... Also es gibt ja signifikant mehr Faktoren da.

00:11:11: Müssen da immer noch die Menschen draufgucken?

00:11:13: Genau!

00:11:13: Da ist tatsächlich so dass am Ende die Überprüfung des Produkts Menschen übernehmen weil es da tatsächlich noch keinen Weg gibt der diese unterschiedlichen Qualitätsfassetten abbildet.

00:11:23: Ich glaube wo wir ansetzen können oder wo wir auch stark angesetzt haben alle unterstützende Prozesse zu automatisieren.

00:11:30: Wie schneidet man den Prozess?

00:11:32: Vorne wird ausgepackt, werden dann die Produkte sozusagen rüber gereicht oder gehen sie auch wieder auf einen Fließband?

00:11:37: Gibt es so eine Vorelektion das bestimmte Leute nur DVDs machen und das bestimmten Leute nur Bücher machen und die Bücher praktisch auch so bei dem Grading Experten landen dass sie sofort überprüft werden können?

00:11:48: wo da sind genau die Tests wie du sie gerade beschrieben hast?

00:11:51: ja also da wird ein Buch praktisch einmal relativ schnell durchgeblättert geguckt ist er irgendwas verklebt unterstrichen vergeht Dann ein Geruchstest, also eine Hygienetest und dann kann man relativ schnell als erfahrener Grader – das macht ehrlich gesagt noch einen Riesenunterschied feststellen ob eine Produkt in einem wiederverkaufbaren Zustand ist oder nicht.

00:12:07: Und wenn du jetzt mal so die Medienseite beschreibst?

00:12:10: Was sind so diese Dinge mit denen ihr den meisten Umsatz macht?

00:12:12: weil DVDs denke ich ja immer kannst du für zehn Cent noch gefühlt verkaufen.

00:12:15: was ist denn so das Medium da was euch den Umsatz beschert?

00:12:18: Das sind tatsächlich die Bücher, die da den größten Umsatz machen.

00:12:21: Aber es ist auch jetzt noch überraschend, dass wir mehrere Millionen CDs und DVDs im Jahr bei uns handeln und verkaufen.

00:12:28: Wir gehen nicht davon aus, dass in zehn Jahren noch einen großen Umsatz mit CDs oder DVDs machen werden.

00:12:34: Da wird natürlich sehr viel gestreamt werden aber das sieht auf eine Elektronik-Kategorie und beim Medien bei den Büchern ganz anders aus.

00:12:41: Der europäische Buchmarkt von gebrauchten Büchtern wird auf sechs Milliarden Euro geschätzt.

00:12:47: Es wird ein Wachstum prognostiziert.

00:12:49: Das ist nicht auf dem Level wie Consumer-Elektronik, aber da liegt man so bei vier Prozent hier über hier wachstume.

00:12:54: Wenn man dann sagt, man ist Marktführer in den Bereich und dann noch ein paar Prozentpunkte drauflegen kann, dann ist das natürlich ein interessantes Geschäftsmodell sozusagen ein starkes Backbone für profitablen Wachstoomscase wo das Wachsstum natürlich perspektivisch auch weiterhin aus der Elektrodekaterie gekommen wird.

00:13:10: Ihr habt nie Kleidung gemacht ne?

00:13:12: Ne wir haben nie Kleido gemacht!

00:13:13: Über die Jahre immer mehr bin ich einfach ein extrem großer Fan von Fokussierungen und vor allem von der Fokusierung, wenn in dem Kerngeschäft einfach noch wahnsinnig viel Potenzial ist.

00:13:22: Ich bin einfach kein Fan davon hinterher im Bauchladen zu haben und verschiedenste Kategorien, in denen man überall der Durchschnitt isst dann lieber weniger Kategorian und da die Maßstäbe immer weiter und die Standards immer weiter nach oben zu ziehen und damit auch sozusagen diese Markführerschaft zu zementieren.

00:13:35: Und dann bleibt immer noch genug Zeit nach vorne um in weitere Kategorie zu gehen.

00:13:39: aber wenn wir jetzt über Konsumentektronik sprichte hat man zweistellige Wachstums Arten allein im Markt, wenn dann noch sagt man das Führunteren ist da schon genug Wachstumsspielraum nach oben.

00:13:47: Weil wo ich ja mit dir gerne hinauch möchte, ist dass wir mal so Big Picture-Wagen zu betrachten in dem gesamten Gebrauchtmarkt.

00:13:54: Wir haben natürlich den Trend, dass immer mehr Billigprodukte aufkommen.

00:13:58: Das ist bei Fashion noch mal ein anderer Drall als jetzt bei Elektronik.

00:14:01: also ich glaube auch irgendwie so einen Xiaomi oder wie sie alle heißen die jetzt Handys deutlich günstiger herstellen als vielleicht eine iPhone.

00:14:06: das macht wahrscheinlich auch schon einmal gewissen Druck aber auf einem anderen Niveau als wenn wir jetzt hier von Temu, Zara und She Innen und Co reden.

00:14:13: So was ich ja so beobachtet hab is' von gebraucht waren, überhaupt nicht mehr verkaufen lassen.

00:14:20: Teilweise den Effekt dass das die neu günstiger sind oder dass es reparierend teilweise auch mehr kostet als es neu zu kaufen.

00:14:26: Deswegen was ist denn so dein Blick da drauf?

00:14:28: Ist es eine richtige Wahrnehmung?

00:14:30: Ist das so?

00:14:30: ne Frage von Das kommt darauf an was ich betrachte.

00:14:33: wie siehst du das als Profi?

00:14:34: Ich glaube, die Wahrnehmung wie diese gerade beschrieben hast ist eine Absicht richtiger.

00:14:37: Du brauchst ein bestimmtes Wertniveau was zweifelsfrei bei einem iPhone gegeben ist wo man auch weiß der Preisverfall über die Zeit ist relativ gering und nach zwei Jahren haben die Produkte immer noch einen Wert von mehr als hundert Euro.

00:14:50: In Geschäftsmodellen wo man eher niedrige Preispunkte hat muss man einfach extrem effizient mit einer hohen Profität unterwegs sein dass man so ein Geschäfts-Modell profitabel betreiben kann bzw dann Relative Grossmarschen haben, die das erlauben.

00:15:05: Das ist

00:15:05: Fashion!

00:15:06: Wenn wir jetzt mal Luxury ausklammern für den Gebrauchtmarkt dann eigentlich halbwegs tot.

00:15:11: oder ist es so eine bisschen herabblickende Sichtweise, die ich hier gerade habe?

00:15:15: Weil ich meine klar sowas wie Iber-Kleinern zeigen oder weiß nicht.

00:15:17: Kleinerkreise und wie's alle heißen sind, erfahrt sich an sich bisher großer Nachfrage.

00:15:21: aber wenn ich mir die Preisniveaus angucke frage ich mich schon ob das eine lange Zukunft noch hat.

00:15:25: Wenn man auf den Status quo schaut, ist es vielleicht nicht so einfach sich vorzustellen dass man das Profitabend betreiben kann.

00:15:30: Ich glaube aber, dass seit verschiedenen Trends eigentlich Indikaten spielen.

00:15:34: Thema Nummer eins ist die Nachfrage ist mit Sicherheit da am Ende braucht aber so ein Geschäftsmüll extrem viel Volumen.

00:15:40: und der Punkt Nummer zwei gibt's Entwicklung das sozusagen eine Einpreisung von Umweltkosten perspektivisch vielleicht stattfinden wird und damit dann auch die Kostenpunkte der Neuware ein Stück weit nach oben gehen.

00:15:52: Was passiert denn da eigentlich politisch?

00:15:54: Also man könnte ja jetzt aus politischer Regulierung sagen, man macht halt Hersteller auch irgendwie für das Recycling verantwortlich oder macht es steuerlich attraktiv Dinge gebraucht zu kaufen.

00:16:02: Sowas in der Richtung.

00:16:03: tut sich da was oder ist es bisher so ein völlig weißer Fleck?

00:16:06: Ne, da tut sich was.

00:16:07: also das Thema Recht auf Reparierbarkeit.

00:16:09: Was jetzt gerade in der EU Form annimmt ist ein sehr wichtiges Element weil es einfach aktuell so ist dass viele Hersteller einfach nicht daran interessiert sind die Langlebigkeit der Elektronikprodukte zu fördern weil sie gewissermaßen auch davon leben dass die Produktlegend Siebpläne eine gewisse Kürze haben.

00:16:26: Das schlägt sich einfach darin nieder Dass die Architektur der Produkte häufig so ist, dass eine Reparrierbarkeit extrem schwierig ist.

00:16:33: Mein zweites Thema Ersatzteilen extrem schwierig ist.

00:16:37: Bei iPhones eine Ersatzteile zu bekommen, ist nicht einfach selbst für so einen großen Spieler wie uns und selbst wenn man Zugang bekommt sind die Preispunkte einfach künstlich extrem hoch sodass in den meisten Fällen wenig Sinn macht ein Produkt reparieren zu lassen.

00:16:51: und dieses Recht auf Reparierbarkeit das versucht halt dem entgegenzutreten.

00:16:56: da gibt es eine ganze Reihe von Auflagen die jetzt gerade in der Ausarbeitung sind die auch öffnen die einzelne Mitgliedstaaten weitergetragen werden wo den OEMs in Apple Samsung etc.

00:17:05: auferlegt wird, dass die Produkte auf eine Art und Weise hergestellt werden, dass sie wirklich deutlich einfacher sind zu reparieren – nicht irgendwie umständlich verklebt beispielsweise – und das der Zugang zur Ersatzteilung deutlich vereinfacht wird und die Preispunkte sinken.

00:17:17: Also das ist so ein Beispiel wie das Thema Langlebigkeit von Produkten auch auf politischer Ebene immer mehr aufgegriffen

00:17:23: wird.".

00:17:24: Wie kommt es denn, das Ersatzteil so schwer zu kriegen, sondern dann noch so teuer?

00:17:27: Das ist am Ende eine künstliche Verknappung, die sehr stark von den OEMs getrieben wird.

00:17:33: Also es gibt jetzt keine Gründe warum ein iPhone display mehrere hundert Euro kosten muss.

00:17:37: das ist am ende eine künstliche Verknappung und ich glaube dass hat die Politik erkannt und versucht jetzt dort dagegen zu arbeiten.

00:17:43: und das ist schön weil das so ein schönes Beispiel dafür ist wie der Druck der Konsumentinnen und Konsumenten dazu führt dass da auch Bewegungen auf politischer Ebene entsteht weil es am Ende einfach ein großer Ebel ist um verschiedenste Umweltprobleme an weniger Verschwendung von Ressourcen, Müllvermeidung aber dann natürlich auch Reduktion von CO² dadurch das einfach weniger produziert werden muss.

00:18:04: Es ist ja einfach asozial.

00:18:06: Also sorry, man kennt auch die Story so aus dem Waschmarschidenbereich das weiße Ware da irgendwie bewusst so gebaut wird dass sie nach so einem Jahr kaputt geht.

00:18:13: also fände ich nachvollziehbar dass sich man sich darüber ärgert.

00:18:15: was ist denn eigentlich in deinem Segment aber auch noch so mit dem Thema KI?

00:18:18: Also was glaubst du denn hat KI noch für Möglichkeiten bei euch umzuwälzen?

00:18:22: Also ihr könnt natürlich jetzt diesen Grading-Prozess nochmal betrachten.

00:18:24: Da könnte ich mir vorstellen dass dann irgendwie da nochmal ganz andere Dinge passieren.

00:18:27: Aber vielleicht gibt es ja noch weitere Elemente Die mir doch die Kreativität gerade fehlt mir das vorzustellen.

00:18:31: Das Geschäftsmodell hat ja verschiedene Facetten.

00:18:34: Wir sind zu einem gewissen Grad ein E-Commerce Unternehmen, wir haben Marketing und Performance-Marketing.

00:18:39: Wir haben Mitfalle-Marketting

00:18:40: etc.,

00:18:40: mit allen Thematiken die sich dahinter verbirgen unter den ganzen Angriffspunkten oder Bereichen wo KI mit Sicherheit helfen kann.

00:18:47: Unser Pricing kann man sich auch vorstellen.

00:18:50: sieben Millionen Medienprodukte das wird auch seit Jahren nicht mehr händisch gemacht sondern da steckt zu dem Hohengrad Machine Learning dahinter was am Ende ja auch sozusagen nur eine Form von KI ist Entwicklung einfach nochmal mehr Möglichkeiten uns gebracht haben.

00:19:04: Also ich glaube, so die klassischen Ansatzpunkte, die man von einem E-Commerce Unternehmen kennt sind auch bei uns KI relevant.

00:19:09: und was uns natürlich so ein bisschen abgrenzt ist das ganze Thema Grading Repair wo wir jetzt schon mit so einen Wissengrad mit KI arbeiten aber wie eigentlich davon ausgehen dass es noch deutlich mehr Möglichkeiten geben sollte und viele Investitionen die in der Vergangenheit oder sozusagen wenn man traditionelle Ansätze verfolgt hätte sehr groß gewesen werden durch KI niedriger wären.

00:19:30: Ich meine Pricing, da sprichst du ja etwas ganz Spannendes an.

00:19:32: Am Ende des Tages ist bei euch quasi die Mathematikaufgabe das ihr es schafft die Produkte einzukaufen und teurer wieder zu verkaufen und alles was dazwischen ist an Handlingkosten also die Logistik.

00:19:43: zu euch die zehn Prozent die immer noch wieder zurückschicken müsst weil quasi nicht angekauft wird das ganze aufbereiten etc.

00:19:49: pp.

00:19:49: dass es alles abgedeckt wird.

00:19:50: Was ist denn so euer ungefähres Framing?

00:19:52: Also was für eine Marge optimiert ihr den zwischen Ankauf- und Verkauf?

00:19:56: Das ist sehr unterschiedlich zwischen den Kategorien und nicht nur zwischen den überkategorierenden Consumer Electronics und Medien, sondern da gibt es wirklich nochmal New-Orson zwischen den Subkategoren und dann auch einzelnen Artikeln.

00:20:04: Aber ganz grob kann man sagen dass wir bei Consumer Electronic Differenz von Ankaufs und Verkaufspreis von rund dreißig Prozent sprechen.

00:20:12: Bei Medien ist das deutlich höher weil einfach die Preispunkte niedriger sind und deutlich mehr relative Marge notwendig ist um die operative Kosten dahinter abzudecken.

00:20:22: oder sprechen war dann eher von einer Grossmarge von um die siebzig

00:20:24: Prozent.

00:20:25: Hast du noch so abschließend mal einen kleinen Ausblick?

00:20:28: Wo geht's denn für euch hin, also in welchen Nationen seid ihr eigentlich schon immer noch gar nicht drüber geredet.

00:20:31: Vielleicht mag sie auch nochmal ein Satz sagen zu eurer Gesellschaft der Struktur.

00:20:34: ich weiß als ich damals mit Lawrence mich viel behalten hab da ging es damals darum ob so ein Medienmarkt bei euch einsteigt weil da war natürlich die Verkaufsorte der Medien relevant um über den Re-Commerce nachzudenken.

00:20:44: Also ich hatte dann eine kleine Schlussperspektive.

00:20:46: Wir

00:20:46: haben einen ganz klaren Fokus auf Deutschland.

00:20:48: Machen zwischen achtzig und neunzig Prozent unseres Umsatzes hier einfach auch wieder so ein.

00:20:52: Fokusthemen, was ich hier extrem viel Potenzial sehe sind aber noch in fünf weiteren Märkten.

00:20:56: Wir sind in Österreich noch wir sind in Frankreich die Niederlanden in Spanien und Italien.

00:21:01: oder wenn wir über Wachstum und Zukunfts diskutieren gibt es eigentlich immer drei Bereiche, in denen man wachsen kann innerhalb der bestehende Geografie mit den bestehenden Kategorien also sprich in Deutschland mit Konsume Elektronik und Medien.

00:21:11: da würde jetzt manche sagen oh ist ja langweilig Aber wenn man sich überlegt dass wir ein bisschen mehr als zwei Millionen Euro Umsatz machen und das natürlich Multi Milliarden Euro Markt ist, finden wir das ehrlich gesagt extrem attraktiv.

00:21:22: Und natürlich auch ist das Wachstum mit relativ wenig Risiko verbunden weil da geht es wirklich darum dass was wir aktuell tun noch ein Stück weit besser zu machen und den Markt stärker zu penetrieren.

00:21:32: Fahrt Nummer zwei ist natürlich geografische Expansion also praktisch in dem ersten Schritt die internationalen Märkte in denen wir aktuell sind, die wir aber praktisch nur so an der Seite betreiben ohne vollen Fokus da an Stärke und Fokus draufzulegen diese Länder zu tragen, das ist Fahrt Nummer zwei.

00:21:48: und Fahrt Nr.

00:21:48: drei ist die Expansion in neuen Kategorien.

00:21:51: Wir haben gerade drüber gesprochen über Fashion – ich weiß nicht ob Fashion unbedingt da so die nächste Kategorie für uns wäre, aber da gibt es durchaus wirklich sehr attraktive Kategoren, die man sehr gut unter diesen Schirm-Rebuy fassen könnte und ehrlich gesagt auch gut zu unseren Kunden passen als ich denke jetzt nur an sowas wie Haushaltsgeräte oder Küchengeräten.

00:22:09: Wieder ähnliche Kriterien wie bei Unterhaltungselektronik.

00:22:13: Hohe Preispunkte, niedriger Preisverfall, versendbar gewissen Kundendutzenden wir stiften können dadurch dass wir diese Produkte wirklich testen also sprich eine gewisse Möglichkeit bei der Qualität noch mal in Nutzen zu stiftern.

00:22:24: Und hilfe nochmal mit der Gesellschaftastruktur wie seid ihr eigentlich aufgestellt?

00:22:27: weil sonst würde ich ja in Richtung Börsengang auch mal fragen ob das ein Thema wäre gibt es ja durchaus auch teilweise kleinere Segmenten die man arbeiten kann.

00:22:34: Gesellschaftastruktur ist so dass wir von der Governance her inzwischen sehr sauer aber strukturiert sind.

00:22:40: Zwischen ist es so, dass etwas mehr als die Hälfte der Anteile besitzt sind von dem Private Equity Unternehmen und den LPs dahinter.

00:22:47: Und dadurch hilft das, dass es da nicht irgendwie große Widersprüche oder irgendwelche internen Querelen gibt, sondern wir laufen am Ende in eine Richtung.

00:22:53: Du hast jetzt Börsengang gerade schon mal angesprochen.

00:22:55: Ich glaube, da gibt's am Ende auch wieder da unterschiedliche Pfade, die man sich vorstellen kann.

00:22:59: Ich glaub mein Learning aus den letzten acht Jahren ist möglichst viel Fokus auf das operative Business.

00:23:04: dann ergibt sich der Rest automatisch.

00:23:06: ich glaube wenn unsere Zahlen Und damit man jetzt nicht nur die finanziellen Kennzahlen, sondern auch Kundenzufriedenheit etc.

00:23:11: gut sind muss man sich auch um die nächsten Schritte keine Gedanken machen, die kommen dann automatisch.

00:23:16: und ich glaube was einfach schön ist das ganze Thema Kreislaufwirtschaft auch in der Investoren-Community immer interessanter wird.

00:23:21: und ja man die da nicht nur mit Strategien spricht für die natürlich das Thema immer relevanter wird sondern auch Finanzinvestoren et cetera.

00:23:28: also so die klassischen Spieler

00:23:30: Denkst du manchmal sonst über Konsolidierung nach?

00:23:31: Also gerade wenn jetzt vielleicht der eine oder andere Player strauchelt, ist es dann spannend Teams zu kaufen oder Technologien oder Kunden oder sich mit anderen zusammenzutun.

00:23:40: Ist das für euch ein Thema oder eher nicht so?

00:23:41: Das

00:23:42: ist auf jeden Fall für uns auch ein Thema.

00:23:44: Ich sehe extrem viel Potenzial im organischen Wachstum und im organischem Wachsum ist einfach wenig Risiko, aber natürlich gucken wir uns den Markt an.

00:23:52: Sieht aber, würde ich sagen eher opportunistisch unterwegs, aber in der Lage jetzt auch mit unserer Misstorenstruktur unser Governance da an der einen oder anderen Stellung das Thema von Konsolidierung vorhanden zu treiben muss aber dann wirklich Sinn machen.

00:24:03: Ja, gut Philipp.

00:24:03: Dann ganz herzlichen Dank für diesen bunten Ritt durch die Kreislaufwirtschaft!

00:24:07: Ich sage erliegt mir am Herzen viel vielen Dank dafür und ja weiterhin viel Erfolg.

00:24:10: Sehr

00:24:10: gerne hat mich

00:24:11: sehr gefreut.

00:24:14: Danke fürs Zuhören beim Digital-Kompakt Podcast.

00:24:18: Du merkst hier ziehst du massig Wissen für dich und dein Unternehmen heraus.

00:24:22: Wenn du mit uns noch erfolgreicher werden möchtest abonniere uns auf den gängigen Podcast Plattformen.

00:24:28: Und hey je größer wir werden desto mehr Menschen können wir helfen.

00:24:32: Also, erzähl doch auch deinen Kolleginnen und Kollegen von uns.

00:24:36: Bis zum nächsten Mal!

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.