DB-Vorständin Markotten: So funktioniert die Transformation der Bahn | #Transformation 💻
Shownotes
EXPERTENGESPRÄCH | Von maroder Infrastruktur, über Dauer-Verspätungen, bis zu instabilen WLAN-Verbindungen: Die Deutsche Bahn hat auf ihrem Weg zur Digitalisierung mit zahlreichen Herausforderungen zu kämpfen. Doch Daniela Gerd tom Markotten, Vorständin für Digitalisierung und Technik bei der DB, nimmt diese Herausforderungen gerne an. Im Gespräch mit Joel und Marcus erzählt sie, was sie bereits erreicht hat, welche Probleme als nächstes gelöst werden sollen und was für Herausforderungen ihr Job so mit sich bringt. Du erfährst... …wie digitalisiert die Deutsche Bahn bereits in 2024 ist …welche Rolle künstliche Intelligenz bei der DB spielt …warum eine flächendeckende WLAN Verbindung so schwierig war …was für Herausforderungen die DB in näherer Zukunft angeht …ob die DB Prozesse für die Digitalisierung komplett überdenkt …womit die DB ihre Digitalisierung für Kunden und Mitarbeitenden attraktiv macht …wieso Kundenfeedback essenziell für die Entwicklung der DB Navigator App ist …wie Daniela bereichsübergreifende Projekte innerhalb der DB managt Diese Episode dreht sich schwerpunktmäßig um Digitalisierung: Joel und sein Co-Moderator Marcus Worbs, Partner bei PwC im Bereich Cloud und Digital, nehmen dich mit an Bord, wenn sie mit bekannten mittelständischen Unternehmen darüber sprechen, wie diese ihre Digitalisierung umsetzen. Mit dabei bei jeder Folge: erfahrene Unternehmer:innen und Expert:innen. __________________________ ||||| PERSONEN ||||| 👤 Joel Kaczmarek, Geschäftsführer digital kompakt 👤 Marcus Worbs, Partner bei PwC im Bereich Cloud und Digital 👤 Daniela Gerd tom Markotten, Board Member for Digitalization and Technology Deutsche Bahn __________________________ ||||| SPONSOREN ||||| 🔥 [Übersicht](https://www.digitalkompakt.de/sponsoren/) aller Sponsoren __________________________ ||||| KAPITEL ||||| (00:00:00) Vorstellung und Einführung ins Thema (00:07:02) Wie digitalisiert ist die DB bereits? (00:10:18) WLAN und andere Services (00:17:46) Was sind die größten Herausforderungen? (00:23:23) Wie beeinflusst die Digitalisierung die Mitarbeitenden? (00:30:21) Zusammenarbeit innerhalb des Konzerns __________________________ ||||| WIR ||||| 🧢 Ich bin übrigens Joël! Ich liebe es, mein Wissen zu erweitern und neue Dinge kennen zu lernen. [Das teile ich hier mit dir](https://lnk.to/joyofjoel) 💡 Du konntest dir keine Notizen machen? [In meinem Newsletter](https://newsletter.makersandshakers.club/) fasse ich dir für jede Folge die wichtigsten Punkte zusammen 👀 Hier findest du [alle Links zu digital kompakt](https://lnk.to/dkompakt) 💛 Abonniere „digital kompakt“ auf Apple Podcasts, Spotify & Co. Wenn dir die Folge gefallen hat, hinterlasse uns bitte eine Fünf-Sterne-Bewertung! 👥 Wir streben die Verwendung einer geschlechtsneutralen Sprache an. In Fällen, in denen dies nicht gelingt, gelten sämtliche Personenbezeichnungen für alle Geschlechter.Transkript anzeigen
00:00:00: Digital-Kompakt.
00:00:01: Heute aus dem Bereich Digitale Transformation mit einem Moderator Joel Kaczmarek.
00:00:07: Los geht's!
00:00:13: Hallo Leute, mein Name ist Joel Kaczmarek ich bin der Geschäftsführer von die Heta Compact und heute habe ich wieder den lieben Markus Forbes an meiner Seite.
00:00:22: Ihr wisst, wenn Markus mit am Start ist dann reden wir über die Geschichten hinter der Transformation.
00:00:26: Das heißt wir schauen uns interessante spannende Unternehmen an und fragen eigentlich mal nach wie diese digitalisieren was ihre Prozesse sind, wie ihre Learnings ausgefallen sind etc.
00:00:34: pp also richtig hohe Lern-Druckbetankung.
00:00:37: Markus macht übrigens auch was Neues, das Lächeln weh'n gleich mal und vielleicht ansonsten an dieser Stelle auch ein kleines Enttree zu unserem Gast.
00:00:44: Wir freuen uns nämlich sehr heute die Liebe Daniela Gerd-Tom Makotten am Start zu haben!
00:00:49: Daniela ist seit Jahrzehnundzwanzig Vorstand Digitalisierung und Technik bei der Deutschen Bahn und nach ihrem Wirtschaftsingenieur Studium war sie zunächst sechzehn Jahre Daimler Cosmos aktiv.
00:00:59: Also ihr merkt, das krieg ich hier schon jetzt mit.
00:01:00: Hier sind ganz viele Erfahrungsstränge die zusammenkommen weil sie war nämlich Executive Board Member der Daimler Mobilities Services GmbH und davor Leiterin der Digital Solutions & Services bei Daimlers Truck und danach wurde Daniela CEO von Mouvel.
00:01:13: Habt ihr bestimmt auch schon mal gehört?
00:01:14: Das ist ein Mobility Joint Venture von BMW und Daimlar.
00:01:17: Ich könnte es noch weiter aufzählen aber ich mach's einfach mal kurz.
00:01:20: Daniela hat schon ganz viel gesehen im Bereich Startup mit Andockung zum Thema Corporate und KMU.
00:01:26: Und aus diesem Fundus werden wir heute schöpfen, natürlich mit Fokus auf die deutsche Bahn, wo sie wie gesagt im Vorstand für Digitalisierung und Technik zuständig ist.
00:01:33: So, that being said, schön es dir da seid ihr beiden!
00:01:35: Moin moin!
00:01:36: Hallo Joel!
00:01:37: Markus, guck mal, habe ich eben so heiß angekündigt?
00:01:38: Du hast einen neuen Job, du machst was Neues.
00:01:40: Erzähl mal ganz kurz neue Ansätze zu dir.
00:01:41: Freut sich auch die Daniela, wenn ihr dich ein bisschen besser hier noch kennenlernt.
00:01:44: Ja danke Joel.
00:01:45: Seit Anfang März bin ich nun bei PVC Deutschland in dem Bereich Cloud and Digital wie auch in der Vergangenheit darum, Unternehmen dabei zu helfen ihre digitalen Geschäftsmodelle zu optimieren oder neue zu generieren und die damit verbundenen organisatorischen notwendigen Veränderungen dann auch tatsächlich mit umzusetzen.
00:02:03: Ja kann ja nur ein gutes Unternehmen sein wenn sie sich solche Top-Leute wie dich an den Start holen also einen noch breiterer Fundus der uns heute umweht.
00:02:10: sehr gut willst du denn auch gleich mal das Intro machen mit Daniela?
00:02:13: Willst du den start machen?
00:02:14: Sehr gerne.
00:02:15: Tanja, wir haben immer am Anfang eine obligatorische Frage nämlich welchen Fußabdruck möchtest du mit deinem Leben auf dieser schönen Erde hinterlassen?
00:02:23: Ja Mensch Markus ich habe schon gedacht da geht er ja mit der ersten Frage ja gleich in die vollen.
00:02:27: aber wenn du mich das so fragst für mich ist wichtig dass Menschen durch technische Innovation moderne bequeme und nachhaltige Mobilität erleben können.
00:02:37: Und wenn ich noch ein Schritt weitergehe, weil das ja die Diskussion, die wir gerade sehen.
00:02:41: Das auch für nachfolgende Generationen wie in lebenswertem Planeten haben auf dem sie in Freiheit leben können.
00:02:48: Wenn ich dazu einen kleinen Beitrag leisten kann dann bin ich happy!
00:02:50: Ich
00:02:51: würde gerade sagen, dass wir jetzt nicht grad tief ins Regal gegriffen.
00:02:53: Also sehr gut!
00:02:54: Man muss ja Ambitionen haben ne?
00:02:56: Bei Start-ups sagt man immer Aim for the moon reach the stars.
00:02:58: Also selbst wenn es vielleicht nicht bis zum Motor oder zu Maß schafft aber man schafft's auf jeden Fall bis in die Sterne.
00:03:02: von daher kann ich das nur unterstützen und hilft uns doch auch mal zu verstehen weil Digitalisierung und Technik klingt dann einem echt breiten Aufgabenspektrum.
00:03:09: was ist denn so grob?
00:03:10: dein Verantwortungsbereich Was machst du in deiner Rolle?
00:03:12: Ja so grobb ist da schon genau richtig.
00:03:13: also Es ist IT, es ist Technik.
00:03:15: Und es ist auch nochmal wichtig Schwere Instandhaltung Das müsst ihr euch so vorstellen wie Quasi Inspektion beim Auto nach vier oder sechs Jahren.
00:03:23: Bei uns sind das nach eins, fünf Millionen Kilometer Wohnzug in die Generalüberholung geht und da gehören auch zwölf Werke, die das tun in meine Verantwortung?
00:03:31: Das ist gut weil das erdet einen noch mal richtig.
00:03:34: und dazu kommen wieder schon gesagt dass das Thema IT Digitalisierung und Technik.
00:03:38: Und es ist ein Querschnittsthema.
00:03:40: Es gar keine Frage.
00:03:41: aber ein Thema ist mir an der Stelle total wichtig, dass Digitalisierung nur Synchron funktioniert.
00:03:47: Das heißt, ich muss die Schiene digitalisieren.
00:03:49: Ich muss die Züge digitalisierend und den Betrieb digitalisiert damit die Kunden – das wollen wir ja!
00:03:54: Die Kundinnen und Kunden am Ende draußen was spüren.
00:03:57: Der nächste Frage könnte direkt sein, wieso eigentlich Digitalisierung und Technik?
00:04:01: Wieso ist es in einem Verantwortungsbereich?
00:04:03: Und da sage ich Gott sei Dank weil wir ja sehen dass Digitalisierung & Technik einfach immer weiter zusammenwächst.
00:04:09: also gerade wenn wir papierlose Fabrik oder IoT denken kann man ganz schicke Sachen mit Sensorik und KI machen.
00:04:16: Wahrscheinlich kannst du dich persönlich nicht um alle Themen in diesen Bereichen kümmern.
00:04:21: Was ist denn so deine persönliche wöchentliche Agenda?
00:04:23: Ich kann mich tatsächlich nicht um alles persönlich kümmern, aber dafür habe ich ja ein tolles Team!
00:04:28: Mir geht es dann da einmal darum dass man sagt hey ziele vereinbaren und jeder marschiert dann los.
00:04:34: Und was für mich immer wichtig ist, in den Austausch zu gehen.
00:04:36: Einmal mit den Geschäftsfeldkollegen zu sagen wie können wir uns diesen Querschnittsthemen mit Technologie und Innovationen bestmöglich unterstützen?
00:04:44: Mit meinen Vorstandskolleginnen und natürlich auch mit Partnern aus Wirtschaft und Politik.
00:04:50: Was ich auch immer suche das Gespräch mit Mitarbeitenden und die eine oder andere Inspiration weil man will ja auch Vorreiter sein
00:04:58: Und ich meine, wir dürfen ja auch mal ganz ehrlich sein.
00:05:00: Dein Beruf ist wahrscheinlich auch mit vielen Vorurteilen behaftet.
00:05:04: also ganz viele Menschen denken bei der Bahn immer an die verspäteten Züge und mögern immer rum.
00:05:08: Ich finde total wichtig und wertvoll wenn Leute das einfach mal in die Hand nehmen.
00:05:12: und jetzt würde ich gerne mal verstehen was ist denn so eure Visionen die ihr damit verfolgt?
00:05:16: Also wie seht ihr dann so die Zukunft des Reisens?
00:05:18: welchen Anspruch habt ihr?
00:05:19: weil bei all den Klischees die euch wahrscheinlich immer um die Ohren wehnt es ja mal spannend zu fragen was ihr eigentlich wirklich verfolkt und wo ihr da schon steht?
00:05:26: Vielleicht noch einen Satz vorne weg, weil mir der wichtig ist genauso wie du es gesagt hast.
00:05:30: Mir ging's darum eben nicht mehr am Spielfeldrand zu stehen und zu meckern sondern zu sagen okay dann gehe ich mit aufs Spielfeld und gucke wie wir das Thema besser machen können.
00:05:39: unsere Vision oder unser Anspruch ist mehr Verkehr auf die Schiene zu bekommen.
00:05:43: Weil wir ja das nachhaltigste Verkehrsmittel sind.
00:05:46: natürlich ein aktiver Beitrag CO-II Emissionen zu reduzieren.
00:05:50: davon haben wir uns zehn Komma fünf Millionen Tonnen pro Jahr an Reduzierung.
00:05:55: sich dann komplett CO-frei unterwegs zu sein.
00:05:58: Und ich rede ja nicht über Zertifikate, ist auch nochmal wichtig.
00:06:01: und parallel dazu jetzt am Beispiel Güterverkehr den Marktanteil auf twenty fünf Prozent zu erhöhen und im Fernverkehr die Reisen in Zahlen zu verdoppeln.
00:06:09: Das sind ambitionierte Ziele aber wir wissen ja warum wir das tun.
00:06:13: Welche Rolle spielen denn dabei die digitalen Technologien und Innovation?
00:06:18: Ja, was ich da vielleicht vorweg schicken darf und alle nerds.
00:06:22: Und ich bin ja selber eine möge es mir verzeihen IT ist kein selbst Zweck sondern es geht immer darum zu sagen wie können wir das Leben den Menschen auch unseren Kundinnen und Kunden leichter machen mit der Bahn pünktlicher verlässlicher und nachhaltiger werden.
00:06:38: Was man vielleicht manchmal verkennt, dass wir es mit der Digitalisierung tatsächlich schaffen können, Kapazität auf der Schiene zu schaffen.
00:06:45: Das heißt, wir können mehr Züge fahren ohne weitere Gleise zu bauen.
00:06:48: wenn wir beispielsweise die digitale Instandhaltung nehmen dann schaffen wir es auch die ZüGE häufiger verfügbar zu haben.
00:06:55: Thema Asset Utilisation weil die ZÜGE sollen ja nicht in der Werkstatt stehen sie sollen für unsere Kundinnen und Kunden pünktlich unterwegs sein.
00:07:02: Ja cool und ich meine wir wollen ja auch ein paar Use Cases jetzt natürlich hier im Kontext von Digitalisierung und KI haben, dass wir die mal verstehen.
00:07:08: Und was die Deutsche Bahn natürlich bereits anbietet und was noch so geplant ist?
00:07:11: Wir können ja mal mit der Kundenperspektive anfangen weil da es ja so Grundbedürfnis Nummer eins bei einer Bahnreise logisch das sich erst einmal pünktlich und zuverlässig am Zielort ankomme.
00:07:20: Aktuell liegt der Fernverkehr bei vierundsechzig Prozent.
00:07:23: geplantes ist diesen Wert bis achtundzwanzig wieder auf Achtzig Prozent zu heben.
00:07:26: Von daher nehmen wir uns doch mal an die Hand wie hilft denn die Digitalisierung bei der Ziersetzung unterstützt, wenn zum Beispiel auch Anschlusszüge nicht erreicht werden oder einfach die Ankunft verspätet ist.
00:07:35: Da habt ihr bestimmt schon das eine oder andere im Köcher?
00:07:37: Danke dass du mich das fragst!
00:07:38: Natürlich können wir mit den Pünktlichkeitswerten heute überhaupt nicht zufrieden sein.
00:07:42: Das ist ein echtes Desaster gar keine Frage.
00:07:45: aber das Thema wo nach Du ja gerade oder aus Kundensicht frags ist zu sagen Die entscheidende Frage bekomme ich mein Anschlosszug.
00:07:51: Da sind wir schon bei der Reisendeninformation und auch bei einer ganzen Menge künstlicher Intelligenz.
00:07:56: Wir verarbeiten jeden Tag, einfach damit man sich das bildlich vorstellen kann, vierhundert Millionen Ereignisse vom Wetter von dem reisenden Aufkommen wo unsere Züge sich gerade aufhalten aber auch alle historischen Daten um möglichst gut zu antizipieren bekommst du deinen Anschlusszug ja oder nein?
00:08:12: Und dabei berücksichtigen wir beispielsweise auch ob du am selben Bahnsteig gegenüber dein Zug erreichen willst Gleiszehen gehen muss, damit wir gut prognostizieren können ob du es tatsächlich ohne Rennen mit Koffer zu deinem Anschlusszug schaffst.
00:08:28: Und wir haben immer dieses Thema Wagenreihung und bei einem Vierhundert Meter lang ICE wenn man da auf der anderen Seite des Zuges einsteigen muss ist das natürlich ein echtes Problem.
00:08:38: aber da sind wir mittlerweile auch mit an die neunneinzig Prozent Korrektheit unterwegs und auch beim Gleißwechsel.
00:08:45: Sind wir dann mittlerweile richtig gut?
00:08:47: was wir als Ziel für zwanzig vierundzwanzig uns vorgenommen haben, ist diese Infos.
00:08:51: Sollte es mal nicht der Fall sein so früh wie möglich zu geben und da kommt auch wieder Sensorik ins Spiel also wirklich auch automatisiert zu geben um vor allen Dingen auch konsistent aufzuspielen.
00:09:02: Da haben wir manchmal das Thema dass uns Kundinnen und Kunden sagen am Bahnsteigsanzeiger steht irgendwie fünf Minuten.
00:09:08: in meiner App steht drei Minuten.
00:09:09: Das liegt einfach daran dass an den Bahnsteig Anzeigern bisher immer nur in fünf Minuten Schritten angezeigt wurde.
00:09:14: Und wir haben gesagt Wir machen das jetzt genau gleich Minuten scharf, damit unsere Kundin nicht unsicher sind.
00:09:19: Was ist denn jetzt wirklich die korrekte Zahl?
00:09:21: Lass mal nur so als kleines Beispiel vorne weg!
00:09:23: Da würde ich gerne noch einmal nachfragen, die neunneinzig Prozent beziehen sich auf die Wagenreihung oder Zuverlässigkeit der Vorhersage der Ankunft.
00:09:29: Erstmal Wagenreiung und Gleiswechsel!
00:09:32: Und wenn du mich fragst im Sinne von Zuverlässigkeit der Vorgersage da ist es so dass wir ein Stück weit immer an der Pünktlichkeit hängen.
00:09:40: also je besser die Pünklichkeit desto besser die Vorhnersage.
00:09:43: Wenn das System so ein bisschen aus dem Tritt gerät dann kann nicht zwar mit der KI prognostizieren Das wird irgendwie schwierig aber ich brauche es ja konkret für die Reise Route des einzelnen Kunden und davor herzusagen, wie wird sich das auswirken?
00:09:57: Wird auch aus der Historie heraus dann immer schwieriger.
00:10:00: Ich gehe glücklicherweise immer ein bisschen schneller als die Bahn prognostiziert, deswegen kriege ich immer noch mehr Züge als mir angesagt wird.
00:10:05: Das finde ich immer
00:10:06: ganz gut!
00:10:06: Sehr gut.
00:10:06: aber wir müssen auf alle Reisenden berücksicht nehmen.
00:10:09: vielleicht brauchen wir da nochmal irgendwie verschiedene Zielgruppen.
00:10:12: der sportliche Typ der mit Reise Gepäck oder der mit Family unterwegs ist,
00:10:15: ja?
00:10:16: Gleich einen neuen Newcase ausgearbeitet.
00:10:18: Während der Reise ist für die Reisende natürlich auch die Konnektivität, die Grundvoraussetzung für die Nutzung digitaler Services.
00:10:25: Alle die man in der Bahn gereist sind wissen das es noch nicht so hund... Prozentig zufriedenstellen an vielen Stellen.
00:10:32: Was tut ihr bei der Bahn, um die Konnektivität im Zug zu verbessern?
00:10:36: Das ist sehr schade.
00:10:37: das zu mir, dass ein direktes Feedback so gibt es, das ist noch nicht so wie es sein soll weil ehrlich gesagt kriege ich in den letzten Monaten immer häufiger gesagt es ist wirklich um einiges besser geworden aber nichtsdestotrotz!
00:10:49: Der Anspruch ist und das ist tatsächlich für unsere Kundinnen und Kunden ist das eines der Topkriterien habe ich empfangen im Zug erlaubt, da ich aus der Automobilindustrie ursprünglich stamme.
00:11:01: Das autonome Fahren aus Kundensicht – das haben wir ja bei der Bahn!
00:11:04: Man kauft die Dicke letztlich rein und muss sich hier um den Verkehr kümmern.
00:11:07: Und was macht der moderne Kunde?
00:11:10: Der schnappt sich seinen Smartphone oder sein Tablet und will surfen oder irgendwelche anderen Themen im Netzstream.
00:11:15: von daher sind zwei Dinge wichtig.
00:11:16: jetzt wird es ganz kurz technisch und zwar einmal brauche ich flächendeckende Verfügbarkeit im Netz und ich brauche Bandbreite.
00:11:23: so und bei dem Thema Da sind wir wirklich gut unterwegs an den Gleisen entlang und auch weit vor der Zeit.
00:11:33: Kleines Beispiel also mit der Telekom und der Vodafone haben wir nochmal selbst Geld in die Hand genommen, dreistelliger Millionenbetrag zu sagen Wir brauchen diese flächendeckende Verfügbarkeit.
00:11:44: Die Telekom ist mittlerweile zu neunneunzig Prozent fertig mit dieser flächendeckenden Abdeckung und müsste es eigentlich erst zwanzig, sechsundzwanzig sein.
00:11:53: Also wir sind hier gut zwei Jahre vom Zeitplan und auch die Wodervollen ist vor Zeitplan.
00:11:58: von daher das ist super positiv.
00:12:00: Und jetzt kommt aber auf der anderen Seite das Thema Bandbreite.
00:12:04: Wenn du quasi mit tausend anderen Menschen im Zug sitzt und mir trauen hat KMH durch die Landschaft reist, dann bist du ganz schnell im Gigabit-Bereich.
00:12:13: also da reden wir über FünfG Technologie es sei denn alle wollen nur SMS schicken.
00:12:17: Aber das ist ja de facto nicht so.
00:12:19: Und von daher treiben wir auch dieses Thema weiter voran und haben da gerade ein Projekt GIND, nennt sich das im Mecklenburg-Vorpommern.
00:12:26: Wo wir quasi gemeinsam mit den Mobilfunkern am Gleis entlang diese FünfG-Technologie ausbauen.
00:12:35: Warum ist es für uns jetzt eine Innovation?
00:12:37: Weil viele fragen dann wieso Fünfg gibt's doch schon.
00:12:40: Wir brauchen Fünfge zukünftig für unseren digitalen Bahnbetrieb.
00:12:44: Also das heißt, wir müssen sowieso an den Gleisen entlang Masten aufstellen um FünfG betreiben zu können.
00:12:50: Jetzt haben wir gesagt warum machen wir das nicht gemeinsam?
00:12:53: Anstatt dass jeder sein Masten und seine Antenne hinstellt ganz zu schweigen vom Ressourcenverbrauch von den Planungsaufwänden und den Kosten für die einzelnen Masten ist jetzt die Idee und das haben wir genau in diesem Projekt in Mecklenburg-Vorpommern verprobt ein Mast kann seine Antenne draufsetzen, also wir für den digitalen Bahnbetrieb und die Mobilfunker jeweils auch.
00:13:13: Und das ist eine echte Innovation – es hat so noch nicht gegeben!
00:13:16: Man unterschätzt das glaube ich auch immer, was da alles an den Aufwand hinter der Hintersteckt.
00:13:19: Ich erinnere mich ja früher bei einem Inkubator für DeepTech und dann gab es einen Start-up.
00:13:22: die haben so Laserpunktverbesserungen gemacht.
00:13:24: Das heißt sie hatten Laser und konnten Objekte ausmessen und ich erinner mich noch ein Anwendungsfall war dass vorne auf die Züge der Bahn rauf zu schrauben weil die Bahnen glaube ich das Problem hat, dass die ganzen Gleiseteils auch zuwachsen.
00:13:35: So und bei denen aber Millionen Kilometern von irgendwie Gleisen wenn da jedes Mal halt man bisch drüber hängt du kannst ja nicht jedes mal als Abfahren.
00:13:42: also dass man sich das in dem Scale einfach auch klar macht dass da eigentlich hintersteckt, finde ich ganz wertvoll.
00:13:48: Das ist guter Punkt!
00:13:49: Wir nutzen aber jetzt eine andere Technologie.
00:13:51: Wir haben ja dreintausend Greiskilometer und erwachsen ganze Menge Bäume und Gebüsch.
00:13:56: das ist auch gut so.
00:13:57: wir machen es mittlerweile Satelliten gestützt und auch unterstützt quasi wie Predictive Grünwuchs zu sagen, wie wird sich das verändern und was sehen wir über die Satelliten so dass wir antizipieren können wann wir dort schneiden müssen bevor unser Baum ins Gleis fällt oder zu stark über die Gleise wuchert.
00:14:16: Genau in zehn Jahren kommt dann auch so ein Laser wie bei James Bond aus dem aus dem Satellit runter geschossen und der gesiegt ihn einfach im Lächeln.
00:14:22: Gucken wir mal!
00:14:26: Was sind denn ansonsten so die Reise begleitenden digitalen Services?
00:14:29: Ja, weil das beschäftigt ja glaube ich auch viele.
00:14:32: Was plant ihr dann da so?
00:14:33: was sind so die Kunden?
00:14:34: Lieblinge vielleicht auch?
00:14:35: also was kommt es in das gut an?
00:14:36: Ich glaub der Kunden Liebling ist natürlich weit reichend bekannt.
00:14:40: Das ist unsere DB Navigator App.
00:14:42: Das is die beliebsteste Reisende App in Deutschland und wir haben da drei Millionen Anfragen pro Tag.
00:14:49: Von daher ist das eine gute Geschichte und es ist ein Thema, das komplett in Haus entwickelt.
00:14:53: also gerade die neue Version, fünfhundert mitarbeitende Bahnen im Thema unterwegs und jetzt Schritte wenn du mich fragst für dieses Jahr.
00:15:01: Digitalisierung der Bahn Card, ganz wichtiges Thema und auch sowas wie Kalender Export und ansonsten das kennt ihr aber schon so was wie Comfort Check-in bestellen am Platz.
00:15:10: das sind natürlich Themen dass sie Leute gerne mögen.
00:15:12: und wenn wir mal auf das Thema Generalsanierung gucken weil wir sehen uns ja leider im Moment einer maroden Infrastruktur gegenüber und werden die jetzt auch in einem komplett anderen Verfahren modernisieren, indem wir sagen wie wir sperren.
00:15:25: Die Strecke für fünf Monate kann sich jeder darauf einstellen und danach ist sie nie gelnageneu.
00:15:29: Da setzen wir beispielsweise auch Augmented Reality ein um den Kundinnen und Kunden mit ihrem Handy den Weg zum schienen Ersatzverkehr also zu dem Für Sie richtigen Bus zu leiten und so weisen.
00:15:42: Aber es profitieren nicht nur eure Entkunden von den digitalen Services und dann sicherlich auch weitere Stakeholder wie Lockführer in die Wartung, die Planungen.
00:15:50: Du hast ja gerade schon auch angesprochen kannst du uns hier Einblick geben welche Use Cases ihr bereits in den letzten Jahren erfolgreich etablieren konntet auch hier was in diesen Bereichen noch zu erwarten ist, was geplant ist.
00:16:01: Ich hatte kürzlich auch aus dem Grid Management Bereich einen Podcast und habe da gelernt dass man durch digitales Grid Management bis zu dreißig Prozent mehr Strom durch das bestehende Hochspannungsleitungsnetz schicken kann also auch ohne weiteren Ausbau.
00:16:14: vielleicht hast du dafür eben auch analoge Beispiele im Schienennetz.
00:16:18: Das ist ja genau das, was ich vorher gesagt habe.
00:16:19: IT ist kein Selbstzweck sondern es soll halt insbesondere auch für unsere Mitarbeitenden das Leben leichter machen.
00:16:25: und wenn wir dann noch das Thema Fachkräftemangel mit ins Körbchen legen, dann ist Digitalisierung ein echter Erfolgsträger für die Zukunftsfähigkeit und auch ein attraktiver Arbeitgeber zu sein mit modernen Arbeitsmitteln und vor allen Dingen möglichst repetitive Arbeiten zu vermeiden.
00:16:41: Kleines Beispiel – wie haben wir in der Vergangenheit die Vorbefundung bei der Instandhaltung gemacht?
00:16:47: Das heißt, der Zug kam ins Werk gefahren.
00:16:49: Dann wurde der Strom freigestellt.
00:16:51: Da ist jemand um den Zug rumgelaufen und es oben raufgeklettert hat auf dem Dachgarten geguckt.
00:16:55: Ist das mit dem Stromabnehmer- und Klimaanlage in Ordnung?
00:16:59: Das hat mehrere Stunden gedauert und hat natürlich auch diese Gleiskapazität im Werk belegt.
00:17:05: Was machen wir heute?
00:17:06: Wir haben Kameratore aufgebaut da kommt auch wieder Sensorik, IoT und künstliche Intelligenz ins Spiel.
00:17:13: die Züge fahren dadurch Außenhaut gescannt und aufgenommen.
00:17:19: muss dieser Zug überhaupt in die Werkstatt kommen.
00:17:22: Und wenn ja, kann man natürlich in der Werkstadt die Mitarbeitenden schon informieren oder die Experten für die Themen auch die Ersatzteile bereitstellen anstatt dass die Menschen in der Vergangenheit um auf dem Zug rum klettern musste und teilweise müssen sie auch in die Grube runter um den Unterboden anzuschauen.
00:17:38: Da setzen wir mittlerweile Roboter ein so das er wirklich einen drei Hundertsechzig Grad Bild bekommen und der Mitarbeiter kann sich das quasi auf ein Tablett angucken.
00:17:46: Wenn wir mal die interne Perspektive bei euch jetzt auch einnehmen, was sind denn so die drei größten Herausforderungen für die Bahn?
00:17:50: Bei der Etablierung all dieser Use Cases, die du gerade beschrieben hast.
00:17:57: Zustandsbasierte Instandhaltung.
00:17:58: Der nächste Schritt, wenn ich das gerade noch sagen darf ist natürlich Predictive Maintenance also wirklich Vorhersagen zu treffen und Störungen bevor sie eintreten zu beheben Und dass es sowohl am Zug der Fall aber auch in der Infrastruktur Das wir da quasi indem wir mit Regelzügen drüber fahren die Sensorik montiert haben eben sehen verändert sich irgendwas an der Gleislage oder an den Beichen so dass wir quasi eingreifen können und nicht mehr mit dieser Störung dies heute der fall ist konfrontiert sind.
00:18:25: und genauso beim Zug Da fangen wir mit den kritischen Komponenten an.
00:18:28: Ihr kennt das Digital Twin und das sind bei uns halt die Bremse, die Tür- und die Klimaanlage, die für die Kunden einfach am relevantesten ist neben der Toilette.
00:18:35: aber auch da bei der Entleerung setzen wir mittlerweile Sensorik und künstliche Intelligenz ein.
00:18:41: Aber ich lass es dabei mal bewenden Du hattest mich ja nach Herausforderungen bei uns gefragt.
00:18:46: Das ist so eine Frage auch von Vertrauen und Akzeptanz.
00:18:49: Und deswegen ist es immer ganz wichtig, wo gibt's einen Schmerz den ihr derzeit habt?
00:18:53: Wie können wir euch helfen, den zu bewältigen?
00:18:55: Und wie muss das am Ende auch auf dem Tablet oder im System aussehen?
00:18:59: Das ist für euch tatsächlich nur irgendwie One-Click-Awayes und Digitalisierung eben nicht so einer Verkomplizierung beiträgt.
00:19:06: Das ist total wichtig!
00:19:08: Wenn ihr jetzt fragt, wir sind ja in einem großen Konzern unterwegs dann auch immer wieder das Thema zu betonen Proudly copied.
00:19:13: Es geht nicht darum, Dinge im eigenen Bereich neu zu erfinden sondern sich im Sinne Best Practice Sharing umzuschauen und zu gucken was gibt es denn eigentlich schon?
00:19:21: Gibt's nämlich eine ganze Menge mehr als man vielleicht denkt und von daher etablieren wir auch immer mehr so Tech Communities zur einzelnen Technologien wo man weiß da kann man hingehen und die können dann auch sagen gibts sowas schon im Konzern?
00:19:33: und wenn ja wie?
00:19:34: das Thema ist auch mal seeing is believing wenn ich mir angucken kann und sehe dass funktioniert ist für mich natürlich noch einfacher das in meinem Bereich einzusetzen.
00:19:42: Ganz kurze Nachfrage noch dazu, weil ich hab neulich so einen schönen Spruch gehört.
00:19:45: Wenn man ein scheiß Prozess digitalisiert hat man hinterher einen digitalen Scheißprozess was sich ganz an mir sand fand.
00:19:51: das heißt was mich auch mal interessieren würde ist geht ihr auch hin?
00:19:54: und wenn ihr sozusagen im Digitalisierungsprozess seid schaut euch die Prozesse nochmal als Ganzes an weil wenn man die digital abbildet es ja manchmal vielleicht sogar erforderlich sie auch komplett neu zu denken.
00:20:03: Ja unbedingt.
00:20:03: Ich würde das gleiche Wording verwenden, aber ich bin da inhaltlich total bei dir und deswegen auch das Thema Lean Excellence also zuerst zu schauen ist in irgendeiner Form diesen Prozess noch Verschwendung drin?
00:20:15: brauchen wir denn überhaupt?
00:20:16: können wir den Vereinfachen und auch standardisieren?
00:20:19: oder wenn man das getan haben dann fangen wir an zu digitalisieren aber erst wenn diese Schritte davor durchlaufen sind.
00:20:25: Das Thema broadly copied kann ich nur empfehlen, mal auf Newcore zu schauen.
00:20:29: Das ist der größte und erfolgreichste Stahlproduzent in den feinlichen Staaten.
00:20:33: Die haben das sozusagen zum System gemacht also die haben sich so aufgestellt dass man tatsächlich sehr viel dezentral ermöglicht.
00:20:40: ja und schauen sozusagen die restlichen Unternehmensteilnehmer.
00:20:42: was kann ich dann sozusagen im Best Practices lernen?
00:20:45: Es führt mich auch zu meiner nächsten Frage wo sieht sich denn die Bahn im internationalen Vergleich im Sinne von best practice und was wollt ihr vielleicht an der ein oder anderen Stelle noch lernen.
00:20:56: Da sind wir nicht alleine unterwegs und ihr könnt euch vorstellen, ich habe einmal als ich zur Bahn kam vor zweieinhalb Jahren vor allen Dingen geguckt was können wir aus der Automotiveindustrie mitnehmen, proudly copied So die Referenzsysteme, sagt man ja die Japaner und die Schweizer.
00:21:11: Das waren quasi meine ersten Dienstreisen zu sagen ich will schauen wie die das machen.
00:21:16: Und dass ist auch heute so.
00:21:17: also gerade mit Jay East unter SBB sind bei deinem engen partnerschaftlichen Austausch genauso wie mit den Franzosen und auch den Österreichern.
00:21:26: Schöne ist aber das insbesondere beim Thema künstliche Intelligenz.
00:21:30: wir haben Anfang letzten Jahres bei uns schon eine AI Factory gegründet weil ich einfach gesagt habe es ist eine Technologie gekommen, um zu bleiben und haben da auch mittlerweile über hundertfünfzig Leute an Bord.
00:21:41: Und natürlich in den verschiedenen Geschäftsfeldern noch Teams die sich dagegenseitig befruchten.
00:21:45: aber vielleicht nochmal ein ganz anderes Thema wenn wir über HVO sprechen Also Hydrated Vegetable Oil, also Ersatzstoff für Diesel.
00:21:54: Da sind wir auch absoluter Vorreiter gewesen.
00:21:57: Wir haben da neunzig Prozent weniger CO-Zweihemissionen.
00:22:00: Das Schöne ist dass man den Dieselmotoren dafür gar nicht umrüsten muss.
00:22:03: Natürlich setzen wir weiter auf Elektrifizierung aber man hat einfach bei manchen Diesel Logs wenn die End of Life sind oder Rangier-Logs, da macht es keinen Sinn die zu elektrifizieren und von daher ist das ein guter anderer Weg für uns CO² weiter zu reduzieren.
00:22:17: Das Thema werden eben über Konnektivität gesprochen.
00:22:19: Da bin ich gar nicht zugekommen.
00:22:20: wir bringen Konnexivität an den Zug Aber die Konnektivität muss ja auch in den Zug.
00:22:25: Das dem Scheibenlasern und vor allen Dingen das nachträgliche Scheibenleser, also wie mache ich denn heute doch eher faradäischen Käfig?
00:22:33: Den ich im Zug habe durch die bedampften Scheiben Wie mache ich den Durchlässiger für den Mobilfunk?
00:22:39: Wir Verfahren entwickelt ohne die Scheiben austauschen zu müssen einfach während einer normalen Instandhaltung die nachzuläsern so dass sich quasi ein hundertfach verstärktes Signal bekomme.
00:22:50: Es gibt noch ein paar andere Themen, aber wo ich sage hey da gucken auch die anderen auf uns und sagen cool was ihr da macht.
00:22:56: lasst uns einfach da auch im Best Practice Austausch so ähnlich wie wir es innerhalb der deutschen Bahn machen mit den ausländischen Partnern tun.
00:23:03: Das ist doch manchmal so verrückt was da geht.
00:23:04: Ich hatte vor kurzem einen Podcast mit Aida Den Kreuzfahrtschiffen Und sie haben auch erzählt Die können ihre Kreuzahrtschiffe mit Frittenfett bedanken Dann riecht's nur aus dem Schaunstein nach Pommes Ist ja nicht ganz lustig Krass, crazy.
00:23:21: Und wir machen hier was, ich sage mit Scheiben bei der Bahn nicht schlecht!
00:23:23: Jetzt hast du ja eben auch bei euren Herausforderungen über deinen Team also über deine Mitarbeitenden geredet dass das ein Thema ist und da es natürlich spannend mal nachzuhaken wie sich denn die Digitalisierung auf die Mitarbeiterinnen so auswirkt Also verändern sich die Arbeitsinhalte verbessert sich die Toolbase, hast du einfach mal so einen Feeling dafür zu kriegen?
00:23:39: Wie nehmt ihr die dann auch mit auf die Reise und verbessert das Know-how der Leute
00:23:42: im Sinne Co-Creation und auch Agila Software Entwicklung, die Leute wirklich von Anfang an mit dazu zu nehmen.
00:23:48: Und zwar die, die es nachher im tagtäglichen Leben einsetzen sollen, dass sie einfach auch da Mitsprache recht haben und am Ende nicht diese digitale Lösung formal nicht irgendwo in der Schublade verschwindet sondern mit Begeisterung angewendet wird.
00:24:01: Dazu gehört natürlich auch eine gewisse Offenheit was wir sehen verändern sich immer mehr Themen und sich auch mit diesen neuen Themen zu befassen.
00:24:10: Da kann ich aussagen, da sind wir bei uns jetzt mit dem Betriebsrat in einem sehr guten Austausch wo wir auch gesagt haben gerade künstliche Intelligenz ist eine Technologie die gekommen ist um zu bleiben.
00:24:20: lasst uns das im Schulterschluss vorantreiben und euch auch so weit enablen dass ihr uns dann auch die guten und im Zweifel kritischen Fragen stellen könnt.
00:24:28: Es ist immer ein Miteinander und es geht natürlich auch daran, wenn ich jetzt die jungen Generationen anschaue.
00:24:33: Die wollen einfach auch einen attraktiven Arbeitsplatz und die können sich am Ende aussuchen wo sie unterwegs sind.
00:24:38: Und wenn nicht dann mit irgendwelchen veralteten Tools unterwegs bin oder eben noch komplett mit Papier und Fax, dann winken die am Ende auch dankend ab und entscheiden sich vielleicht für einen anderen Arbeitgeber und das wollen wir natürlich nicht.
00:24:51: Das ist ein moderner Arbeitsplatz.
00:24:53: Moderne Arbeitsweisen geht bei den meisten Unternehmen, die sich mit Digitalisierung beschäftigen auch mit dem Schlagwort Agilisierung einher.
00:25:00: Wenn ich es richtig verstanden habe, ist bei euch die Debusiste schon seit einiger Zeit komplett auf ein agiles Arbeitsmodell umgestellt.
00:25:06: Wie stark haben sich denn die Prinzipien dieser Zusammenarbeitsformen und auch Organisationsstrukturen in anderen Bereichen der Deutschen Bahn durch die Digitalisierung verändert?
00:25:15: Und was sind die drei wichtigsten Lessons learned aus diesem Transformationsprozess, die du gerne mit unseren Hörerinnen teilen kannst?
00:25:21: Also das erste vielleicht sein noch kurz erwähnt.
00:25:23: Die DB Cyster ist unser interner IT-Dienstleister, sind um die siebentausend Menschen, die für uns die IT Digitalisierung KI alles was damit zu tun hat entwickeln Und das tun Sie in der agilen Softwareentwicklung und in der Selbstorganisation.
00:25:37: Damit sind sie eigentlich eine der größten Organisationen in Deutschland, wo wir das komplett umgesetzt haben.
00:25:43: Das Spannende ist ja dass manche sagen agile Softwareentwirkung dann macht jeder was er will wenn man es wirklich so tut wie es die Methode vorgibt.
00:25:50: Es ist einer der stringendesten und transparentesten Prozesse Die auch wirklich hart in der Konstellation sind Wie ich weiter gehe und relativ scharfes Tracking haben Was aus meiner Sicht total gut ist.
00:26:02: Das ist unsere Coder wirklich auch noch mal mitnimmt in dieser Selbstorganisation, wirklich zu sagen sie bewerben sich um Projekte.
00:26:08: Sie engagieren sich für diese Themen und machen es einfach zu ihrer Sache.
00:26:11: Ja das ist nochmal ein wichtiges Thema.
00:26:13: Fehlerkultur ist ein wichtigem Thema und wenn ihr jetzt mal fragt im Sinne oder auf Kununu guckt einer der beliebtesten Arbeitgeber, wenn ich im Bereich IT- und Softwareentwicklung unterwegs bin.
00:26:24: Ich glaube dass spricht schon für sich.
00:26:26: Wir haben eben schon über das Thema Fachkräftemangel gesprochen und gerade in der IT ist es ja auch ein großes Thema.
00:26:31: Wir können uns im Moment glücklich schätzen.
00:26:33: aus der Kombination Purpose Driven Company mit den coolsten Tools, die es gerade so am Markt gibt und dass eben noch in der Selbstorganisation ist für uns dann heute eine Kombination, die für IT-ler attraktiv ist.
00:26:47: Die agile Transformation, die ihr sozusagen angestoßen habt hat ja wahrscheinlich auch ein Effekt für eure Kunden.
00:26:54: Was ist denn durch Agilisierung schneller schöner besser geworden für eure Kunden und was wollt ihr noch dadurch erreichen?
00:27:01: Du hast ja gerade schon gesagt schneller schöener besser bei der agilen Softwareentwicklung.
00:27:05: aber das wisst ihr ja alle.
00:27:06: ich glaube all die Podcast hören, das wäre ein V-Modell und wir schreiben mal einen Lastenheft.
00:27:10: Und drei Jahre später kommt die Software zurück und man sagt oh das ist nicht so wie ich es mir vorgestellt habe dass das outdated ist.
00:27:16: Das ist ja glaube ich klar.
00:27:17: Es geht ja wirklich darum und wir nennen es so Business IT Fusion sich mit den Kolleginnen und Kollegen aus dem Fachbereich aus dem Geschäftsfeld hinzusetzen und dann in einem agilen Software Modell immer iterativ weiterzuentwickeln und zu sagen was ist das nächste wichtige Feature?
00:27:30: Was wir hier brauchen aus dem Backlog und dadurch gibt's eine ganz andere Transparenz und Geschwindigkeit Und es kommt am Schluss was raus, die Geschäftsfelder auch tatsächlich wollten.
00:27:40: Ist die neue Navigator App zum Beispiel agil entwickelt worden und wäre das gegebenenfalls sonst deutlich länger gewesen?
00:27:46: Also kannst du mal vielleicht da noch ein bisschen in die Tiefe gehen.
00:27:48: Das ist bestimmt immer spannend im Vergleich Vorversion und aktuelle Version.
00:27:52: Naja, zu sagen wäre es dann anders gewesen ist ja ein bisschen hypothetisch.
00:27:56: Aber was wir an der Stelle gemacht haben Agiles Software Entwicklung mit Story Points und Backlock und da auch immer zu sagen Was ist das nächste wichtige Feature?
00:28:04: Was wir jetzt da implementieren wollen, was auch von den Kunden unter Jetzt tatsächlich Kunden und Kunden hochgerated wurde Und Es gab eine Beta Testing Community wo man ganz früh im Kundenkreis einfach auch gezeigt hat hey Das ist drin.
00:28:16: was fehlt euch Dann noch?
00:28:17: was ist das nächstwichtigere Thema und ich glaube dass ist am Ende auch das entscheidende Digitalisierung alle erfolgreich machen soll, dann muss es den Kunden und Kunden in Mitarbeitenden helfen.
00:28:27: Und je näher die dran sind und ihr Feedback geben können, desto höher ist am Ende die Erfolgswahrscheinlichkeit.
00:28:32: Ich meine man ließ aber trotzdem auch immer wieder das Bahnprojekt am Ende deutlich teurer geworden, als ursprünglich geplant.
00:28:37: Also wenn wir ganz ehrlich sind ist es bei allen Projekten ja gefühlt so besonders bei Software, aber bei euch ist schon sehr visibel also was wie Stuttgart einundzwanzig denkt oder die Sanierung der Riedbahn?
00:28:44: und was macht ihr denn aus dem digitalen Technikressort heraus um die Kosten stärker im geplanten Rahmen zu halten?
00:28:50: Das ist gerade nicht so ausufert?
00:28:52: Ja dann lass mich mal ganz schnell entgegen Beispiel bringen.
00:28:56: Ihr kennt ja wahrscheinlich das Werk in Cottbus.
00:28:59: Da haben wir quasi das modernste Instandhaltungswerk, schwere Instandhaltungswerke gebaut und das haben wir im In-Time-Budget.
00:29:06: Das Werk ist jetzt seit Januar in Betrieb und für uns war das Thema, wir nennen es Partnerschaftsmodell Schiene.
00:29:13: Und was ist daran anders?
00:29:15: Wir haben zusammen mit allen Baufirmen uns hingesetzt und haben gesagt Was kann der Bau dieser Enstandhaltungshalle mit allen Innereien am Ende kosten haben das relativ hart verhandelt und haben dann am Ende gesagt, so jetzt sitzen wir alle in einem Boot.
00:29:28: Wenn es am Ende weniger kostet, dann teilen wir das was übrig geblieben ist quasi unter untereinander auf und wenn es mehr kostet, müssen wir alle noch mal was in die Mitte dazu legen.
00:29:38: Und das ist ein komplett anderes Verfahren.
00:29:40: Das haben wir auch von der TU Berlin begleiten lassen, dass wir zusammen an einem Strang ziehen und in einem Boot sitzen.
00:29:46: Sonst hast du einen Auftraggeber-Auftragnehmerverhältnis und was wir häufig gesehen habe, dass es sowas wie Nachtragshaushalt gab und noch weitere Leistungen abgerechnet wurden dann kommt es eben zu diesen Budgetüberschreitungen oder auch Verzögerung.
00:29:59: und wir haben gesagt so Ab jetzt gilt's!
00:30:03: dass gerade ab dem Zeitpunkt, wo wir den Preis verhandelt haben und da haben natürlich relativ viele Referenzen dazugezogen.
00:30:08: Das war auch wissen das ist ein ambitionierter Preis.
00:30:11: Ab dann gilt es und da sehen wir auch, dass der Team da wirklich an einem Strang zieht und deswegen waren wir da froh, dass wir genau zu dem Zeitpunkt wie was vorgesehen hatte auch die in Betriebnahme feiern konnten.
00:30:21: Wenn wir nochmal auf deine Rolle als Vorständen zurückkommen, du hattest es gerade schon erwähnt.
00:30:26: Ihr seid im Querschnittsbereich und gibt die operativen Geschäftsbereiche.
00:30:30: Welche Möglichkeiten hast Du denn ganz konkret in gesamten Konzernen Dinge zu etablieren?
00:30:34: Und wie läuft auch die Zusammenarbeit mit den anderen Tochterunternehmen?
00:30:38: Also meiner Sicht total gut, weil es ja immer darum geht zu sagen wir haben eine Innovation.
00:30:43: Die entwickeln werden in allermeisten Fällen nicht im stillen Kämmerlein sondern schon von Anfang an mit einem Geschäftsfeld oder mehreren zusammen und sagen wo gibt's einen besonderen Schmerz?
00:30:52: Lass uns mal zusammen über eine Lösung nachdenken!
00:30:54: Und ab dem Zeitpunkt ist es dann wichtig wie erzeugt man da eine Relevanz im ganzen Konzern das eben nicht nur ein POC also Proof of Concept ist dass man das Thema tatsächlich in die Skalierung bringt.
00:31:05: Es geht nicht darum, Dinge neu zu erfinden sondern zu sagen was ist eigentlich schon da und was kann ich nutzen?
00:31:11: Das ist auch immer mein Credo weil ich habe ja auch einen relativ großen Bereich zu sagen wir fangen bei uns an und auch bei uns gibt es ja auch eine schweren Instandhaltung zwölf Werke Da können wir stopfen gleich machen.
00:31:21: in der IT können wir Stopfen gleichmachen Und das dann auch raus in den in die restliche Organisation zu tragen.
00:31:26: das ist eigentlich die Idee.
00:31:27: Vielleicht eine ähnliche Frage, aber andere Perspektive.
00:31:29: Weil Digitalisierung ist ja gar kein Selbstzweck.
00:31:31: plus digitalisierung ist eigentlich auch irgendwie nie fertig und findet überall statt.
00:31:35: Gibt ihr an der Bahn Vorstände für Personenverkehr, für Güterverkehr per Personal
00:31:39: etc.,
00:31:40: wie stimmt die euch denn zwischen den einzelnen Ressorts ab?
00:31:42: Und wer kann zum Beispiel auch Digitalprojekt initiieren und wer benimmt dann aber auch die Verantwortung dafür?
00:31:46: Da gibt es ein ziemlich strukturierten Prozess also alles Neue Wenn was mit IT und Digitalisierung zu tun hat, das läuft quasi über meinen oder den Tisch von unserem CIO-CTO.
00:31:56: Also der Community um dann zu sagen hey spannendes Thema kann das vielleicht auch noch für jemand anders mit interessant werden?
00:32:03: Oder ist das etwas was wir erst mal mit einem Geschäftsfeld vorantreiben und danach so ähnlich wie ihr das auch schon als Beispiel habt einer geht mal vorne raus und teilt die Erfahrungen mit den anderen.
00:32:12: es hängt immer ein bisschen vom Thema ab aber so eine Entscheidung treffen wir ganz am Anfang und das heißt eigentlich mit einer Idee kann jeder erstmal um die Ecke gekommen und erwendet sich dann aber quasi an meinen Ressort, an die IT oder an die Technik.
00:32:24: Und dann haben wir es eigentlich auch schon transparent.
00:32:27: Was für mich immer total wichtig ist... Ich mag's eigentlich wenn es eine Doppelspitze gibt aus dem Fachbereich und im IT-Ler und zu sagen Wir sind wie siamesische Zwillinge und wir haben zusammen diese Verantwortung weil man dann zusammen in einem Boot sitzt und das Thema erfolgreich machen will.
00:32:41: Da habe ich sehr gute Erfahrungen in der Vergangenheit mitgemacht.
00:32:44: Deine Rolle als Vorstellenden Digitalisierung und Technik bringt sicherlich auch Herausforderungen mit sich.
00:32:49: Was sind denn die größten, denen du gegenüberstehst?
00:32:52: Was ich eben schon angesprochen habe, Unpünktlichkeit ist in großen Teilen auf die marode Infrastruktur zurückzuführen und die Digitalisierung auch die künstliche Intelligenz kann ihre Kraft tatsächlich erst so richtig entfalten wenn wir auf einer soliden und nicht so störanfälligen Infrastruktur aufbauen.
00:33:07: Ich kann zwar vorhersagen da wird es eine Störung geben aber das hilft mir ja relativ wenig.
00:33:12: und wenn ich zum Beispiel sage stärker in die Betriebssteuerung gehen und da reden wir über ähnliche Themen.
00:33:17: Auch wir trauen uns mit einer Digitalisierung des Bahnbetriebs, dreizig Prozent Kapazitätssteigerung zu auf der gleichen Gleiskilometer Anzahl, dreißig Prozent Mehrverkehr mit Digitalisierung.
00:33:30: aber dafür muss eben die Basis geschaffen werden um die Infrastruktur modernisiert werden.
00:33:34: und das ist nicht so ein Ping-Pong.
00:33:35: ich sage es nur so explizit weil mir schon mal jemand gesagt hat oh super dann investieren wir einfach jetzt nur noch ins Software und dann können wir uns das ja mit der Renovierung der Infrastruktur sparen.
00:33:44: oder das ist ja genauso nicht.
00:33:45: Wir brauchen sowohl das eine als auch das
00:33:48: andere.".
00:33:49: Jetzt ist es ja so, man überschätzt oft was man in zehn Jahren erreichen kann und unterschätzt aber was man fünf Jahre erreichen kann.
00:33:55: Das heißt wir werden jetzt mal den Zielkorridoren ein bisschen kleiner runterbrechen.
00:33:59: Was sind denn die drei wichtigsten Ziele in den nächsten ein bis zwei Jahren für deinen Bereich Digitalisierung und Technik?
00:34:05: Und wir können nochmal ein bisschen Fähnen, Zauberfähn spielen.
00:34:07: also wenn du jetzt einen Wunsch bei uns frei hättest, was wäre sozusagen dein Wunscht um die Zielerreichung noch wahrscheinlicher zu
00:34:12: machen?".
00:34:13: Also erstmal, dass quasi mit einem Zauberspruch die Infrastruktur modernisiert ist.
00:34:18: Das wäre schon mal eine riesengeschichte!
00:34:19: Wenn ihr das liefern könntet wär das toll.
00:34:22: und dann ist es ja so für die Nutzung von künstlicher Intelligenz brauche ich als Basis immer Daten.
00:34:28: je besser von der Qualität her, desto aussagekräftiger ist am Ende auch die KI.
00:34:32: Und das ist auch ein Thema wo ich sage wenn wir quasi die Verfügbarkeit der Daten flächendeckend geschnitten und geputzt so wie ich's brauche zur Verfügung hätten das würde uns das Leben auch nochmal leichter machen.
00:34:43: Und hast du so kurzfristige Ziele, dass du sagst die ersten einen bis zwei Jahre ist sozusagen ganz hoch auf der Agenda.
00:34:49: priorisiert dies das und jenes?
00:34:50: Mobilfunk im Zug, weil das einfach für unsere Kundinnen und Kunden ein wahnsinnig wichtiges Thema ist.
00:34:56: Denn das Thema Digitalisierung in der Enstandhaltung – da könnt ihr zwar sagen, dass es ein Thema hinter dem Vorhang, aber Pünktlichkeit beginnt im Werk.
00:35:03: Je weniger kurz die Züge im Werk stehen und draußen unterwegs sind umso besser.
00:35:08: und vor allen Dingen auch wenn ich sie nur noch dann in die Werkstatt holen muss, wenn Sie tatsächlich Instandhaltungen brauchen reduziert das natürlich auch nochmal die Kosten und bringt die Asset Utilisation auch nochmal hoch.
00:35:18: Sehr gut.
00:35:18: Daniela, das war ein super Gespräch und Markus und ich machen es am Ende immer so, dass wir gerne noch mit einem kleinen Fragenhagel ändern.
00:35:24: Das heißt er und ich stellen ihr im Wechsel ganz schnelle Fragen und du sollst ohne viel nachzudenken antworten weil dann kommt sie aus dem Unterbewusstsein und ist sozusagen sehr real!
00:35:32: Und ich kann ja mal den Anfang machen, weil's jetzt so bisschen in Metaebene, dass vielleicht auch andere Menschen die sich von dir inspirieren lassen wollen aus deiner Führungsrolle lernen oder dass die da auch Futter kriegen.
00:35:41: Und zwar ist die erste Frage was tust Du um dein persönliches Wohlbefinden und deine Resilienz zu steigern?
00:35:46: Zeit mit meiner Familie verbringen, ich hab drei Jungs und da ist immer was geboten.
00:35:49: Was sind die drei wichtigsten Hacks, die dich beruflich erfolgreich machen?
00:35:53: Immer neugierig sein, raus aus der Komfortzone, Neues ausprobieren und hartnäckig bleiben.
00:35:58: Erinnerst du dich an einen Ratschlag, der dein Leben besonders positiv beeinflusst hat?
00:36:02: Also mein erster Chef hat gesagt das Thema Augenhöhe ist wichtig.
00:36:05: zu sagen, mein Gesprächspartner ist okay und ich bin okay wir sind beide ok, man klappt doch alles andere.
00:36:11: Dann noch etwas Futter für unsere Hürren, welches Buch zum Thema Digitalisierung kannst du uns empfehlen?
00:36:16: Jetzt muss ich gestehen.
00:36:17: Ich bin eine totale Leseratte.
00:36:19: das hätte ich auch noch sagen können.
00:36:20: zum Thema Resilienz Arbeit bei der Digitalisierung.
00:36:24: da muss sich gesteht, da höre ich jetzt eher Podcast oder lese Newsletter.
00:36:28: Es ist Lex Friedman es ist irgendwie Techrunch Da sind Bücher eigentlich nicht so sehr.
00:36:32: dafür ist das Thema zu schnell drehende aus meiner Sicht.
00:36:35: Das ist aber auch eine supergute Antwort, wie die anderen auch.
00:36:37: Also liebe Daniela ganz herzlichen Dank für deinen Engagement natürlich das du dafür sorgst dass wir alle hier irgendwie besser und schneller und natürlich auch sicherer an unser Ziel kommen weil ich glaube es ein super wichtiger Purpose den Du da hast.
00:36:48: und natürlich aber auch ganz ganz herzlich einen dank für dieses tolle Gespräch genauso wie in den lieben Markus egal ob bei pwc oder dichonium mit dir macht immer Spaß.
00:36:56: vielen vielen dank.
00:36:56: euch beiden
00:36:57: sehr gerne Spass gemacht.
00:37:00: Danke fürs Zuhören beim Digital-Kompakt-Podcast.
00:37:04: Du merkst, jetzt siehst du massig Wissen für dich und dein
00:37:07: Unternehmen heraus!
00:37:09: Wenn du mit uns noch erfolgreicher werden möchtest, abonniere uns auf den gängigen Podcastplattformen – und hey, je größer wir werden,
00:37:16: desto
00:37:16: mehr Menschen können wir helfen.
00:37:19: Also erzähl doch auch deinen Kolleginnen und Kollegen von uns.
00:37:23: Bis zum nächsten Mal.
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