Die 5 größten Fehler bei Objectives and Key Results (OKR) | #Unternehmenskommunikation 💬

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EXPERTENGESPRÄCH | Das Thema OKRs (Objectives and Key Results) ist in letzter Zeit auf großes Interesse in unserer Community gestoßen. Es ist eine Zielsetzungsmethode für Unternehmen, die durch Firmen wie IBM und Google bekannt wurde. Die fünf größten Fehler, die man hinsichtlich OKRs machen kann, offenbart uns Marco Alberti, Gründer und Geschäftsführer von Murakamy. Die Strategieberatungsfirma spezialisiert sich auf das Finden einer Vision und der Strategie. Sie gibt Unternehmen Insights zu moderner Führung und OKRs. Du erfährst... ...wie OKRs definiert werden ...wie Frameworks richtig eingeteilt werden ...was die Erfolgstreiber von Unternehmen sind ...wie Murakamy bei der Visions- und Strategiebildung hilft ...welche Kultur dafür gebraucht wird ...wie Ziele fokussiert werden ...wie aus Konsequenzen Veränderungen vorgenommen werden Diese Episode dreht sich schwerpunktmäßig um Kommunikation: Tauche ein in die Welt der Unternehmenskommunikation! Zusammen mit Expert:innen und Kommunikationsprofis analysieren wir praxisnahe Beispiele und teilen konkrete Tipps in Bereichen wie PR, interner und externer Kommunikation oder Werbung. __________________________ ||||| PERSONEN ||||| 👤 Joel Kaczmarek, Geschäftsführer digital kompakt 👤 Marco Alberti, Founder, OKRs & Strategie Berater | OKR Coach bei MURAKAMY __________________________ ||||| SPONSOREN ||||| 🔥 [Übersicht](https://www.digitalkompakt.de/sponsoren/) aller Sponsoren __________________________ ||||| KAPITEL ||||| (00:00:00) Vorstellung und Einführung ins Thema (00:03:44) Fehler #1: Frameworks (00:10:43) Fehler #2: Kontext, Visions- und Strategieentwicklung (00:16:15) Fehler #3: Unternehmenskultur (00:22:30) Fehler #4: Konsequenz (00:26:58) Fehler #5: Fokus __________________________ ||||| WIR ||||| 🧢 Ich bin übrigens Joël! Ich liebe es, mein Wissen zu erweitern und neue Dinge kennen zu lernen. [Das teile ich hier mit dir](https://lnk.to/joyofjoel) 💡 Du konntest dir keine Notizen machen? [In meinem Newsletter](https://newsletter.makersandshakers.club/) fasse ich dir für jede Folge die wichtigsten Punkte zusammen 👀 Hier findest du [alle Links zu digital kompakt](https://lnk.to/dkompakt) 💛 Abonniere „digital kompakt“ auf Apple Podcasts, Spotify & Co. Wenn dir die Folge gefallen hat, hinterlasse uns bitte eine Fünf-Sterne-Bewertung! 👥 Wir streben die Verwendung einer geschlechtsneutralen Sprache an. In Fällen, in denen dies nicht gelingt, gelten sämtliche Personenbezeichnungen für alle Geschlechter.

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00:00:00: Digital kompakt.

00:00:01: Heute aus dem Bereich digitales Unternehmertum mit deinem Moderator Joel Kaczmarek, los geht's!

00:00:16: Wir sorgen dafür dass es in der Organisation mindestens mal ein zwei Personen gibt die ausgebildet sind in diesem Bereich und wir nennen die OKR Champions das heißt sie sich das Know-how auf die Fahne schreiben und die wirklich dafür brennen am meisten zu verstehen in dem Unternehmen.

00:00:31: wie funktioniert denn das Framework eigentlich?

00:00:36: Du musst ja als jemand der seine OKRs macht Wissen, wo will die Organisation eigentlich langfristig hin?

00:00:42: Und was sind die relevanten Erfolgstreiber?

00:00:45: Also welche Größen versuchen wir eigentlich richtig konsequent positiv zu beeinflussen.

00:00:53: Okay erstens ja aus meiner Perspektive die Kunst die richtigen Dinge nicht zu tun und das muss man natürlich konsequent machen sonst passiert nicht viel.

00:01:05: Hallo Leute mein Name ist Joe Eckertschmarig.

00:01:07: Ich bin der Geschäftsführer von Digital Compact und heute ein Thema, was, glaube ich, total viele Menschen beschäftigt.

00:01:13: Nämlich OKRS.

00:01:14: Das kennt ihr.

00:01:15: das steht für Objectives and Key Results.

00:01:17: Es ist im Prinzip eine Zielsetzungsmethode Für Unternehmen die durch Firmen wie Google oder auch IBM groß wurde.

00:01:22: Und ich kann euch sagen als ich einmal auf einer schönen Reise war Im Israel mit einer Delegation habe ich einen Mann kennengelernt Der den Namen Marco Alberti trägt Und Marco ist der Mann Den ich kenne der sich Mit diesem thema am besten auskennt.

00:01:34: Er ist nämlich Gründer und Geschäftsführer von Murakami.

00:01:37: Es ist eine Strategieberatung, die sind unter anderem spezialisiert auf das Finden einer Vision, einer Mission der Strategie und er setzt sich natürlich auch mit Zielen auseinander in Formen von OKAs bis hin zur Kultur.

00:01:47: Und wie ich mit Marco so redete meint er Hey Joel!

00:01:49: Hat man deine Suche benutzt?

00:01:50: Auf seine neuen Webseite da ist gar nichts mit OKAs zu finden.

00:01:52: Da dachte ich ja shit hat er recht.

00:01:54: und mehr noch auch im Business Club Makers & Shakers wurde jetzt schon öfters auf das Thema OKAs angesprochen und da dachte ich mir wen ansprechen wenn nicht den Veteran schlechthin den guten Marco?

00:02:04: Heute reden wir deshalb über die fünf größten Fehler bei OKRs, also der Umsetzung bei der Realisierung von Objectives and Key Results.

00:02:12: Wir werden über Frameworks reden und über den Kontext des ganzen Reden, über Kultur, die man dafür braucht, über Konsequenz und Fokussieren wollen – all das heute!

00:02:19: Und darauf freue ich mich schon sehr lieber Marco.

00:02:20: Schön, dass du da bist.

00:02:21: Moin moin!

00:02:22: Moin Moin vielen vielen Dank für die Einladung.

00:02:24: Freu mich wirklich, dass wir das mal zusammen machen.

00:02:27: Ja, ist lang überfällig.

00:02:28: Ist ja manchmal so, dass man sich Sachen vornimmt und dann dauert's doch.

00:02:32: Spricht ... Speaking about OKRs, was Ziele?

00:02:35: Mein Ziel war schon lange mit dir was über OKR zu machen.

00:02:38: Schön, dass wir das tun.

00:02:39: Sag mal einen kurzen Satz zu dir!

00:02:41: Wie lebst du und arbeitest du?

00:02:43: Oh, da ist eine große Frage.

00:02:44: Ich wohne in München, lebe da auch, arbeite viel von hier remote bin aber natürlich im Kontext vom Kunden viel auf der Straße gewesen.

00:02:52: vor allem die letzten Jahre wird ein bisschen weniger gerade.

00:02:55: Und ansonsten bin ich als Geschäftsführer und Gründer von Moa Kami jetzt schon mit dem Thema OKAS speziell zehn Jahre plus unterwegs.

00:03:06: Und macht mir nicht viel andere Gedanken.

00:03:08: im beruflichen Kontext, also wie man eine Firma so nachhaltig steuert – da ist OKAS aus unserer Sicht das Mittel der Wahl!

00:03:15: Da hast du auch echt eine absolute Bewunderung für, dass du diese krasse Fokussierungen hinkriegst.

00:03:20: Dass du eine Sache halt so wirklich gut machst und gar nicht so viel links oder rechts guckst.

00:03:25: Also liebe Zuhörenden ich kann euch sagen Marco hab' ich schon im Vorgespräch gesagt macht auf mich immer den Eindruck von so einem milde lächelnden Mönch in Sachen OKA's wenn man mit ihm über Ziele redet.

00:03:34: das werdet ihr bestimmt auch merken Und damit starten wir mal straight rein.

00:03:37: natürlich positiv gemeint also Du hast die Weisheit der Mönche in Sachen Oka's Genau!

00:03:42: Also fünf große Fehler oder die größten Fehler bei Oka'S.

00:03:44: Die erste wäre dreht sich so rund ums Framework.

00:03:47: Beschreib mir mal, was du sagen würdest?

00:03:49: Was da der Hauptcase ist.

00:03:51: Zum einen muss man kurz verstehen, dass es unterschiedliche Interpretationen gibt.

00:03:56: Es gibt nicht eine OKA-Interpretation und die ist sozusagen der Standard, sondern über die Jahre haben sie sich unterschiedlichen Interpretations rausgebildet ... unsere ist eine davon und die haben bestimmte Nuancen und Unterschiede.

00:04:09: Da muss man sich einmal für eine festlegen, dann ist wichtig dass im ganzen Unternehmen alle das gleiche Verständnis haben.

00:04:14: von wie geht ein OKA es eigentlich überhaupt?

00:04:17: Weil wenn jeder sich seine Regeln zusammen sortiert und googelt.

00:04:22: Und natürlich dann auch die Regeln nutzt, die den eigenen Interessen gerade am nächsten sind.

00:04:28: Dann kommt ein unterschiedliches Gewächs raus.

00:04:31: aber es wird selten so ein einheitliches Framework.

00:04:33: Deswegen plädieren wir dafür egal für was man sich da entscheidet zu sagen okay wir definieren einmal genau.

00:04:39: wie geht das eigentlich bei uns?

00:04:41: Das kann man mit Online-Kursen machen das kann man irgendwie wenn man Confluence oder Notion nutzt in der eigenen kleinen digitalen Heimat machen.

00:04:50: Wie funktioniert das bei uns?

00:04:52: Was sind die Regeln, um sicherzustellen.

00:04:54: Das wollen ja auch Leute, die neu an Bord kommen mit dieser Aussage.

00:04:58: Ja klar okay, das kenne ich habe ich beim vorigen Arbeitgeber schon gemacht nicht plötzlich mit einer komplett anderen Perspektive da irgendwie reinkommen und sagen so hey, das kenn' ich ja ganz anders sondern dass man die eben entsprechend auf das Framework draufheben kann.

00:05:14: wie wir das in dem Unternehmen jeweils verstehen.

00:05:16: Das würde ich sagen ist rundum das Framewerk eines der wichtigsten Punkte.

00:05:20: Mal durf gefragt, haben die dann so Namen oder sowas?

00:05:23: Also gibt's da keine Ahnung das Alfa-Modell.

00:05:25: Oder das linksgedrehte Sohn und so.

00:05:27: also wie kann man diese Frameworks auseinanderhalten?

00:05:31: Ich denke man kommt vor allen Dingen durch die Leute denen man folgt mit unterschiedlichen frameworks in Berührung.

00:05:36: Wir sind durchaus ... In der Kryptoszene würde man das forknennen.

00:05:41: wir haben irgendwann festgestellt dass viele von den Dingen die man so in dem Allgemeinen Ansatz gesehen und gedacht hat, nicht so richtig funktionieren in unserer Praxis hier mit den Firmen, mit denen wir arbeiten.

00:05:53: Und deswegen haben wir bestimmte Sachen anders gemacht.

00:05:56: Da gibt es die noch mal andere Sachen dazu bauen

00:05:58: usw.,

00:05:59: weil man muss ja sagen ... Als ich das Thema entdeckt habe, gab es genau ein einziges Video dazu.

00:06:04: Das war von Google Ventures.

00:06:06: da gab's kein John Dörrbuch, also es gab keine Literatur darüber hinaus und das heißt man musste sowieso ein paar Lücken füllen und das haben mehrere Leute gleichzeitig gemacht und die haben einfach die Lücken unterschiedlich gefüllt.

00:06:19: aber es gibt keine irgendwie sauberen Nomenklature der unterschiedlichen Stilrichtungen würde ich sagen

00:06:25: Mhm.

00:06:26: Aber dann laufe ich auch ein Stück weit Gefahr, dass in einer Organisation das nach dem Weg A lerne und in anderen nach B, dass jede Organisation das anders macht unter gewissen Willstwuchs sagt oder wie?

00:06:36: Das ist sicher ein Thema.

00:06:38: Man muss natürlich sagen es hat nicht nur was zu tun mit dem Framework der Interpretation als solches sondern es hat auch etwas mit den Rahmenbedingungen zu tun.

00:06:46: Angenommen du Cam ist jetzt von Google aus einem internationalen Headquarter und nicht nach deutschen Vertriebsorganisation zum Beispiel Dann sitzen da ja eine bestimmte Art von Leuten in dem bestimmten Geschäftsmodell mit bestimmten Rahmenbedingungen.

00:07:00: Und wenn du dieses gleiche Set-up nach Deutschland im Mittelstand mit einem produzierenden Gewerbetransferierst, mit nicht Margen von siebenundneunzig Prozent sondern mit Margen vom drei Prozent dann sehen manche Sachen einfach anders aus.

00:07:15: und das muss man glaube ich auch noch ... mit einbeziehen.

00:07:19: Es passt nicht immer für jeden so, wie man sagt ja das haben wir da drüben so gemacht muss nichts zwingt auch hier funktionieren.

00:07:26: und hast du noch einen tip rund um diesen ersten fehler wie man so eine kommunikation gelingen lassen kann in der firma?

00:07:32: also wie stöb ich mich eigentlich zusammen framework ab dass da alle wirklich das gleiche verständnis haben

00:07:38: als ich kann ihr sagen wie wir es machen.

00:07:40: Wir sorgen dafür, dass es in der Organisation mindestens mal ein oder zwei Personen gibt.

00:07:45: Die ausgebildet sind in diesem Bereich und wir nennen die OKR Champions.

00:07:48: Das heißt sie sich das Know-how auf die Fahne schreiben und die wirklich dafür brennen ... am meisten zu verstehen in dem Unternehmen, wie funktioniert das Framework eigentlich.

00:07:58: Das ist die Ansprechpartnerin für jegliche Rückfragen, für On-Boardings und diese Sachen.

00:08:05: Wir glauben eine wichtige Sache ist diesem Framework ein Gesicht zu geben innerhalb der Organisation und zu sagen hey wir haben klare Anlaufstellen und wenn du zum Beispiel mehrere Standorte hast dann bietet es sich an eine Anlaufstelle pro Standort zum Beispiel zu haben.

00:08:18: also das ist eine essentielle Säule.

00:08:21: Und das Zweite, was wir glauben, was total hilfreich ist, wenn du den Standard definierst.

00:08:26: Also im Sinne von ... Wir haben so eine Confluence-Seite oder so ein Notion-Page, wo das dann alles mal definiert ist und möglicherweise einen eLearning, wo du jemandem ganz standardisiert in die Hand drücken kannst.

00:08:36: Schau mal!

00:08:38: Wir kommen an Bord, dass es wie wir aukeyhars sehen und dann kannst du dir das anschauen und danach bist du zumindest einmal über die Theorie so informiert.

00:08:45: Das hat den Vorteil, dass Champions das nicht dauernd neu trainieren müssen weil manchmal wird eine Person eingestellt und dann ist Haar im Onboarding ein bisschen schwierig, keine Zeit.

00:08:56: Und dann fällt es hinten runter.

00:08:57: um das eben zu vermeiden halten wir sowas wie in der e-learning Plattform oder wir haben dafür so einen online Kurs den wir an den Einführungen ausrollen aber irgendwie so ein Thema wo man sagt dass es ein standardisierter Weg sich in zwei bis drei Stunden dem Thema mal anzunehren und zu verstehen wie das funktioniert.

00:09:13: das würden wir sagen sind so essentielle Bausteine.

00:09:16: Und wenn ich jetzt eher ein kleines Unternehmen hab, also ich sag mal Start-up vielleicht zwanzig Mitarbeitende die nicht sich zwei Leute heiern können.

00:09:23: Wie macht man's da mit den Champions?

00:09:26: Also wir heiern sowieso selten Leute dazu, sondern meistens gibt es ja jemanden der diese Rolle übernehmen kann und das ist im Start up genauso.

00:09:34: Das ist auch nicht so dass eine Vollzeitstelle ist.

00:09:37: Das unterscheidet meiner Interpretation vor allen Dingen auch einen Champion von einem Okay, Arm Master dass der Workload deutlich geringer ist und du nicht wie so ein Scrum Master die Teams regelmäßig bei ihrer Arbeit betreust sondern das Du quasi der Wächter des Systems bist für Fragen zuständig bist.

00:09:55: Für mehr die Termine und all diese Sachen und dafür sorgen muss das.

00:09:59: jeder weiß was zu tun ist aber für das Tun selber bist du nicht verantwortlich.

00:10:04: Und da es dann auch keine Vollzeitrolle ist, kannst du das natürlich in einem Start-up deutlich einfacher abbilden.

00:10:10: und findest jemand der sagt ja ich habe Interesse an dem Thema.

00:10:13: Idealerweise nicht aus dem Leadership Team sondern so am Seitenrand.

00:10:16: und die Person sagt dann ja ich hab Interesse im Thema und ich kann mir das gut vorstellen und ich nehme euch da ein bisschen in die Verantwortung und dann die Hand und dann funktioniert das im Start up genauso gut.

00:10:26: Okay, verstehe.

00:10:27: Also die Person ist ja nicht dafür verantwortlich, die ganzen Sales- und Marketingziele und Co zu machen, sondern quasi ...

00:10:32: Wird gerne mal versucht im Sinne von, naja gut jetzt drehen wir das alles dem Champion an aber dann wär's eine andere Rolle?

00:10:40: Verstehe.

00:10:41: Gut!

00:10:41: Zweitgrößter Fehler du sagst es zu mir hey der Kontext is oft problematisch was ich vermute was so in die Richtung Visionsbildung Strategieentwicklung geht.

00:10:49: Was ist denn da so der Fehler den Du beobachtest?

00:10:52: Kontext heißt für uns Du musst ja, als jemand der seine OKRs macht wissen wo will die Organisation eigentlich langfristig hin und was sind die relevanten Erfolgstreiber.

00:11:02: Also welche Größen versuchen wir eigentlich richtig konsequent positiv zu beeinflussen?

00:11:09: Und das heißt für uns du brauchst eine strahlkräftige Vision und du brauchste Strategien die mit so einer Art mehr Treiberbaum Messbarkeiten verbunden sind, damit du weißt okay was sind denn eigentlich die relevanten Größen in dem Unternehmen?

00:11:23: Also wie funktioniert nur unser Modell eigentlich?

00:11:26: und das auf seine Ursächlichkeit runtergebrochen.

00:11:29: In dieser KPI-Welt wird ja gerne das Ziel für zehn Jahre oder ein zehn Jahresziel ausgegeben und dann kaskadierst du es einfach runter und schneidest die gleiche Zahl immer in kleinere Teile.

00:11:41: Was wir suchen sind kausale Zusammenhänge oder zumindest mal starke Korrelation dass eine Ursache Wirkprinzip entsteht, also das du weißt.

00:11:49: Was bewegt denn jetzt den Kunden dazu?

00:11:52: Das er wahrscheinlich ja kauft als nicht um es nicht alles hinten in Umsatz zu messen weil wenn du's im Umsatz sehen kannst dann ist es ja zu spät.

00:12:00: Also dann hat ein Kunde ja schon gekauft oder nicht gekauft.

00:12:04: wenn du allerdings weiter vorne dir Gedanken machst was ist denn jetzt eigentlich der relevante Treiber dafür?

00:12:10: die eins zwei drei Sachen dass Joel das Ding in den Warenkorb packt was auch immer es ist Dann bist du ja deutlich fokussierter mit deinen Handlungen.

00:12:19: Und in dieser Klarheit sieht man es nicht so oft, wie man sich's wünschen würde, sag ich mal.

00:12:25: Damit hast du natürlich auch den Leuten ... Nicht den Rahmen gegeben, ideal zu sagen hey!

00:12:31: Ich weiß jetzt was ich habe die nächsten drei Monate.

00:12:33: Ressourcen sind so und so viel Budget, so und zufürke Leute.

00:12:38: Und ich weiß, wie lange ich habe, drei Monate?

00:12:39: Jetzt muss ich ja sagen, wieviel Ziel kriege ich in diese drei Monate Und das muss ihr möglichst alleine können.

00:12:46: Aufgrund der Tatsache, dass ich schon weiß was die relevanten Erfolgstreiber wo wollen die anderen hin also meine quasi Abteilung auf der rechten und auf der linken und dann kann ich ja relativ gut antizipieren.

00:12:56: Wo macht es den Sinn hin zu spielen?

00:12:59: Wenn ich das aber nicht weiß und das so nebulös ist und sowas mit unserer Strategie ist wir wollen den Umsatz zwanzig Prozent steigern Dann bin ich relativ inhaltlich desorientiert und dann kann ich natürlich auch nur recht schlecht quasi einen Teil zu dem Puzzle hinzufügen, was am Ende passt.

00:13:18: Und was du dann siehst ist das in den OKR-Workshops wenn Sie so gemacht sind wie wir sie denken da musst du das Puzzel ja zusammensetzen und dann kommt ein CEO oder eine CEO plus Headoffs oder wie auch immer die Struktur dann heißt und packen ihre Puzzleteilchen aus und legen die alle zusammen.

00:13:35: Dann siehst du, das passt auch manchmal einfach nicht.

00:13:37: Und das liegt meistens am fehlenden Kontext?

00:13:41: Ich hab grad so gedacht, ob es vielleicht sogar die Untertreibung des Jahrhunderts war als du eben so höflich gesagt hast ... Das ist wahrscheinlich die Mehrzahl oder?

00:13:49: Absolut!

00:13:51: Was verschreibst Du dann als Medizin wenn dieser Kontextbaustein quasi bis dato fehlt?

00:13:56: wie gehst Du denn vor?

00:13:57: Also unsere Medizin hat klare Labels und hieße Vision Quest und Strategy Retreat, also sich mal zurückzuziehen.

00:14:05: Und mal ganz ruhig und besonnen die großen Karten zu legen um zu gucken wo drauf will man denn setzen?

00:14:12: Wie glauben wir das in unserem Modell funktioniert?

00:14:14: und wie glauben wir dann dass wir das positiv beeinflussen können und zwar auf der Ganz kausalen Seite immer aus dieser Kunden Perspektive raus und das ist finde ich einer der größten.

00:14:25: Ja, switch in der Sichtweise das Kunden Orientierung Kundenzentrierung dann ganz oft irgendwo in den Strategien steht.

00:14:35: Aber da gehört es ja nicht hin finde ich sondern wenn du den Benefit des Kunden in der Vision Mission verankerst und dann dir überlegst was ist den Leuten wichtig wo draufkommt an wann ist unsere Lösung besser als andere?

00:14:46: Was löst das Problem am billigsten am schnellsten am was auch immer?

00:14:50: Dann hast du natürlich eine Riesenliste von Sachen, die du positiv beeinflussen kannst.

00:14:55: Wenn du mal sagst naja wir wollen der größte werden, größer als die rechts und links oder so und zu viel Millionen Umsatz machen dann wird's halt mit der Orientierung schwierig weil dann kannst du alles machen vom dein Produkt verbessern bis Gummistiefel bei Amazon verkaufen.

00:15:10: Der Blumenstrauß ist groß Und dann ist es halt schwierig für die Leute das rauszufinden was gerade am sinnvollsten ist.

00:15:17: Hast du vielleicht abschließend zu dem zweiten Fehler noch einen Tipp, wenn jemand jetzt den Befund in seiner Organisation macht oder ein Ira?

00:15:24: Wie man dann am schlausten vorgeht.

00:15:25: Weil es ist ja durchaus so ... Ich glaub da leiden viele Mitarbeitende drunter aber das ist nicht immer einfach sowas einzukippten beim Management.

00:15:33: Nee also das wäre die größte Optimierungschance des Management davon zu überzeugen dass das wirklich mehr is als irgendwie was schön bunt angemaltes sondern komplexitätsreduzierend und orientierungsstiftend.

00:15:48: Und das Topmanagement inklusive der CEO, dem CEO, das wirklich als Nutzen empfindet und auch sagt, Strategien sind für mich Vektoren in der Richtung, in der ich meine Energie investieren will – nicht KPIs!

00:16:03: Dann hast du sauviel gewonnen und dann fängt es an den ganzen Nebel zu sortieren.

00:16:09: Das hilft den Leuten ungemein.

00:16:12: Krass.

00:16:13: Gut, kommen wir zum dritten Fehler.

00:16:15: Ich könnte mir vorstellen, auch da schlummert einiges an Potenzial rein.

00:16:18: was die Menge angeht des Thema Kultur?

00:16:21: Was hat's damit auf sich?

00:16:22: Also es kommt ja aus einer stark techorientierten Welt, wo du sehr viele Sachen schnell beeinflussen kannst, schnell testen kannst und so.

00:16:32: Und das heißt, da stecken natürlich auch bestimmte Haltungen dahinter.

00:16:37: Das hat auf der einen Seite etwas damit zu tun dass diese Agilität wie sie oft genannt wird irgendwie ein schnelles Anpassen erfordert.

00:16:45: Und das ist das Gegenteil von, ich plan das mal für die nächsten fünf Jahre und dann versuchen wir den Plan umzusetzen.

00:16:51: Also das erste kulturelle Thema ist die Anerkennung der Unkontrollierbarkeit vom Komplexität.

00:16:59: Da steckt leider Ohnmacht drin.

00:17:01: Das heißt so gut ich auch bin ... Ich kann es nicht kontrollieren!

00:17:05: Ich kann mich in dieser Komplexigkeit möglichst schlau versuchen zu navigieren Aber sie wird weiterhin machen, was sie will.

00:17:14: Und das ist ja schon mal die erste Erkenntnis, die man kulturell da irgendwie einweben muss, dass man das Ergebnis nicht wirklich in der Hand hat.

00:17:21: Weil am Ende steht noch ein bisschen Glück und Pech im Weg.

00:17:25: Was ich nicht sage, dass nicht auch Unvermögen im Weg stehen könnte aber das gilt es halt von Glück und pech sauber zu trennen.

00:17:31: Das ist ein hochanalytischer Prozess um das irgendwie hinzukriegen.

00:17:34: Aber da sehr genau und sehr ehrlich drauf zu gucken und zu sagen hey, das wussten wir nicht Das hätte auch keiner wissen können.

00:17:42: Und das hätte man wissen müssen, da eine saubere Unterscheidung hinzukriegen und dann leider auch damit klar zu kommen dass man die Ziele nur weil man sie sich setzt nicht erreichen kann.

00:17:53: also für mich ist Erfolg und Leistungen hat nichts damit zu tun den erwarteten zielen möglichst nahe zu kommen.

00:18:01: wenn ich weiß dass die prognose die in die zukunft abgebe sowieso irgendwas zwischen unwahrscheinlich und unmöglich.

00:18:07: Dann ist ja das Treffen dieser Prognose sehr wahrscheinlich, wenn ich sehr niedrige Ziele setze.

00:18:14: Und das ist nicht das was wir erreichen wollen sondern wir wollen ja möglichst ambitioniert in eine Richtung wandern und da ist der Mönch oder der Senn-Buddhist irgendwie ein sehr gutes Bild.

00:18:23: weil irgendwann habe ich mal so einen Sennspruch gelesen Wenn du das Ziel kennst zählt nur noch der Weg.

00:18:28: Das bei OKRs ähnlich.

00:18:30: also musst dir sehr lange überlegen wo willst du eigentlich hin wie viel Energie wir nicht da einwenden?

00:18:34: Was sind die wesentlichen Treiber die ich brauche?

00:18:36: Und wenn du es dann machst, dann geht's nur noch um die Umsetzung.

00:18:39: Also quasi auf den Boden gucken und einen Schritt vor dem anderen setzen.

00:18:43: Wenn die drei Monate rum sind, schaust du um dich herum und denkst wo bin ich?

00:18:46: Interessant!

00:18:48: Weil es hatte nichts damit zu tun ob du gut warst oder nicht, wenn du nicht so weit kamest weil sich die Rahmenbedingungen irgendwie ungünstig gegen dich entwickelt haben Wenn du die ganze Zeit auf so einem Stein hockst und wartest bis es Quartal um ist, dann hat's schon was damit zu tun.

00:19:04: Das muss man sauber auseinander dividieren aber da gibt's Mittel- und Wege.

00:19:08: Und das fällt einer deutsch geprägten Kultur mit.

00:19:11: wir müssen doch unsere Ziele erreichen.

00:19:14: so schwer?

00:19:15: Weil da steckt diese Unsicherheit drin, wenn ich meine Ziele nicht erreiche bin ich schlecht.

00:19:21: Da steckt natürlich auch drinnen ... wissen müssen, wie es geht.

00:19:26: Was im komplexen Umfeld extrem schwierig ist zu wissen, wie's geht und da muss man halt auch unterscheiden.

00:19:32: Steuert man was Kompliziertes oder was Komplexes?

00:19:34: Oder was komplett Einfaches und das ist glaube ich ein schweres kulturelles Thema hier die entsprechende Offenheit ranzubringen und zu sagen Ich weiß es auch nicht so genau aber lasst mal probieren.

00:19:45: Und beim probieren sind wir uns der Sache bewusst dass wir Strömungen von außen kriegen Aber wir schauen trotzdem sehr genau hin, wer engagiert probiert.

00:19:55: Also ich sage nicht das ist was mit extremer SFR zu tun hat sondern es hat schon etwas mit ... Wir versuchen das gemeinsam und dann müssen wir's auch ernsthaft versuchen um das in so eine Kultur zu kriegen und dann zu sagen ja ihr könnt auch Fehler machen aber halt nicht zweimal.

00:20:11: Und ein Fehler ist auch nicht unbedingt was was ich gerne hätte weil ein Fehler bedingt ja wahrscheinlich dass man es wahrscheinlich hätte wissen können.

00:20:19: Was wir gerne wollen, ist ein Experiment.

00:20:22: Also wir wollen sagen okay das haben wir noch nie so ausprobiert und hoffentlich kommt das bei raus.

00:20:26: dass die Hypothese und ob dir am Ende stimmt oder nicht werden wir sehen aber wir werden uns bemühen und damit dann klar zu kommen was dann da rauskommt.

00:20:33: das fällt vielen Unternehmen schwer.

00:20:36: Das ist mal so ein sehr spannender Layer in der Kultur.

00:20:40: Also Eingangs habe ich erst gedacht, ob sich das Thema Fehler-Toleranz dahinter versteckt.

00:20:44: Aber es ist eigentlich viel mehr.

00:20:45: Es ist sozusagen Experimentierbereitschaft in einem Umfeld was mir nicht bekannt ist und was Komplexität hat wo ich dich alles unter Kontrolle habe.

00:20:54: also... Das ist echt interessant!

00:20:55: Da stecken ja wirklich einige Schlagworte hinterher und macht Fehler Toleranz oder Experimentierfreude Umsetzungsgeschwindigkeit.

00:21:02: Was sagst du, so wie viele Unternehmen haben mit diesem Kulturaspekt?

00:21:06: Wenn du mal prozentual denkst von den Kunden Probleme.

00:21:08: Ich hätte gesagt ein großer deutscher Teil oder?

00:21:10: Ich würde es wahrscheinlich eher klustern weil wenn du alle Unternehmen über einen Kampf scherst dann ist das wahrscheinlich ein ungutes Ding.

00:21:17: ich würde sagen je größer und traditioneller das Unternehmen geprägt ist desto schwieriger ist es sich da wirklich drauf einzulassen Weil natürlich irgendwann jemand kommt und sagt hey das sind unsere Zahlen die müssen wir doch erreichen.

00:21:29: ne ich bin immer so ja klar aber Also wie?

00:21:32: Und wenn du oft genug gesehen hast, wie die dann am Ende erreicht werden und du eigentlich weißt das man sie so hätte lieber nicht erreichen sollen.

00:21:40: Wenn einem das Unternehmen gehört hätte, dann merkt man auch, wie viel Quatsch dann dabei rauskommt bei diesem Mindset wir müssen doch unsere Ziele erreichen weil da wären Kunden akquiriert, die total unprofitabel sind.

00:21:51: Da wäre ein Mitarbeiter verbrannt, weil man doch noch irgendwie hier kurz eine Zahl erreichen muss.

00:21:57: Also, wenn man von außen drauf guckt, macht's in der Regel.

00:22:00: Manchmal schon, weil man danach sonst nicht weitermachen könnte.

00:22:04: Aber in der Regel kommt ja nach dem einunddreißigsten Zwölften immer der erste Januar und dann ändert sich auch gar nicht so viel.

00:22:11: Wenn man aber versucht zu tun als wär es ganz krass was anderes, kommen teilweise Handlungen raus die nicht sonderlich zielführend sind in The Long

00:22:19: Run.

00:22:21: Ich weiß genau, was du meinst.

00:22:23: Und wahrscheinlich viele andere Menschen leidgetragen auch Und kein Verstanden.

00:22:28: Lass uns zum vierten Fehler kommen, das kennen wir alle von unseren persönlichen Zielen, so Stichwort Neujahrsvorsitzekonsequenz!

00:22:35: Ja okay, aus meiner Perspektive ist die Kunst nicht zu tun und das muss man natürlich konsequent machen sonst passiert nicht viel.

00:22:45: Du kennst ja die Analogie, dass Scrum macht jeder aber jeder macht irgendwie sowas wie Scrum Aber so richtig nach dem Lehrbuch machen es ja dann doch gar nicht so viel.

00:22:58: Und das stellen wir bei OKRs natürlich auch fest.

00:23:01: und Konsequenz heißt für uns schon, dass Framework mit all seinen unterschiedlichen Artifakten ist ja darauf aufgerichtet, dass du in so einer Form quasi kontinuierlicher Verbesserungsprozess ständig lernst.

00:23:14: wie kann ich das besser machen?

00:23:15: Wie geht der Prozess besser?

00:23:17: Wie komme ich dem Ziel näher um aus dieser Lernschleife Veränderungen vorzunehmen?

00:23:22: So wenn Teile davon weglässt und die Teile sind leider die Unangenehmen.

00:23:28: Und sagst ja, das passen wir mal für uns an!

00:23:31: Dann beraubst du dich teilweise dann des eigenen Lernprozesses weil das was OKAS dir vor die Füße spürt und zwar Quartal für Quartale relativ deutlich aufs Neue ist möglicherweise... Die Vision nicht so wirklich motivieren.

00:23:45: Die Strategien sind nicht so richtig klar.

00:23:49: Die Kultur ist irgendwie fehlerhaft oder teilweise.

00:23:52: jemand versteht seinen Job nicht oder erfüllt seine Rolle nicht, lass mal so sagen.

00:23:57: Also er hat eine Rolle die zu groß, zu klein was auch immer ist.

00:24:00: also das passt einfach in der Stelle nicht.

00:24:03: Das sind ja alles Sachen Die werden dadurch dass das so gut orchestriert ist und so relativ klar im Ende nachvollziehbar.

00:24:10: woran hat es denn gelegen?

00:24:13: Die wären ja deutlich Und das dann nicht sehen zu wollen und entsprechend zu handeln Ist halt leider nicht konsequent.

00:24:21: Und das würde ich als größtes Thema ansehen, dass du oftmals siehst.

00:24:26: Da ist ein Kompetenzthema hier haben wir ein Strukturthema da mehrere Leute in dem Team die sind eigentlich gar nicht in dem team weil diese sind eigentlich in der Funktional anderen Einheit.

00:24:37: aber jetzt tun wir mal so als wären wir agil und dann tun wir die leute da rein.

00:24:41: Aber gleichzeitig müssen die noch ihre ziele in ihren funktionalen Linien verfolgen Und ihre OKAs.

00:24:48: und dann sagen wir ihnen, hey ist doch total cooles System.

00:24:50: Und dass die dann jedes Mal sagen nie das ist total unrealistisch.

00:24:54: was ihr hier an Erwartungshaltung auf den Tisch legt und das dann mehrere iterationen konsequent zu ignorieren es nicht zielführend.

00:25:04: gibt's ein paar Klassiker in dem Bereich des konsequents ignorierens dieser Signale die man da eigentlich bekommt

00:25:11: ob einer der größten is wirklich dieses struktur thema also sitzen alle leute in dem raum und nicht mehr, dies braucht um die zentralen Entscheidungen zu treffen.

00:25:21: Also am Ende ist es ja eine Engpass-Entscheidung.

00:25:23: du guckst auf ein Thema und sagst okay die Company hat jetzt drei verschiedene Ziele und da sollten jetzt Abteilung eins zwei drei irgendwie drauf einwirken plus die Abteilungen haben ja noch selber Ziele.

00:25:35: so und dann ist natürlich die Frage wie priorisierst Du das?

00:25:38: Weil wenn irgendwann die Ressourcen zu knapp sind um all diese Themen in dem Quartal durch die Tür zu kriegen musst du ja ein tradeoff eingehen muss sagen okay wo investiere ich jetzt die ressource und zwar nach einer globalen optimierung?

00:25:51: also was dient am ehesten der company und nicht dem jeweiligen team so.

00:25:57: und wenn du das regelmäßig siehst und feststellst dass dann die leute die das entscheiden könnten nicht mit im raum sind.

00:26:06: Ja gut also stimmt total ich kann nur a oder b machen aber nicht A und B. Aber B will jemand von mir, der hier gar nicht dabei ist.

00:26:15: Dann merkst du natürlich, dass das dysfunktional ist weil die Entscheidung nicht getroffen werden kann.

00:26:20: und dann trifft eine Gruppe von Leuten eine Entscheidung und sagt wir entscheiden uns für A aber du weißt auf jeden Fall es wird Steuerfeuer geben weil Personen Team Land was auch immer da verantwortlich ist Die b wollen.

00:26:32: den hat ja niemand die konsequente Zusage abgerungen dass sie's das Quartal nicht unbedingt brauchen und deswegen darauf verzichten.

00:26:41: Die wollen es ja

00:26:41: weiter.".

00:26:42: Und das macht natürlich so ein strukturelles, wo werden Entscheidungen getroffen?

00:26:47: Thema sehr transparent.

00:26:50: Das wird am mitunter konsequentesten ignoriert, wenn wir das so sagen

00:26:55: wollen.

00:26:57: So, der fünfte Fehler ist einer, wo ich mich gefühlt auch wiedererkenne und wo ich das Gefühl habe, dir schon dreiviermal beigewohnt zu haben.

00:27:04: Wie du so Augenbrauen hebend daneben sitzt und ein bisschen maßt?

00:27:08: Es ist gar nicht so, es fühlt sich an.

00:27:10: Das ist der Fehler des Nicht-Fokussieren-Vollens!

00:27:13: Ja ... Das ist, würde ich sagen, der weitverbreitete.

00:27:17: Und ich finde auch der menschlichste.

00:27:19: Also wenn man mal sieht.

00:27:21: die durchschnittliche Zielerreichung Beim ersten Quartal würde ich sagen, so aus dem Bauch raus sind so dreißig Prozent von so einer Unternehmung.

00:27:31: Und wenn du Software-Systeme auswertest wo zehn Tausende von Key Results drin sind dann ist der Durchschnitt bei glaube ich zweiundfünfzig Prozent.

00:27:42: Das heißt ja... Wenn man jetzt den Pech Faktor ein bisschen herausrechnet das ist absurd.

00:27:48: zu optimistisch eingeschätzt ist was man alles so hinkriegt in diesem Quartals Weil dann ja schon noch immer Sachen sind, die man nebenbei machen muss.

00:27:58: Und das ist mein absolutes Nicht-Lieblingswort dieses sogenannte Tagesgeschäfts.

00:28:02: Das ist für mich nicht der Grund warum man die Ziele nicht erreicht sondern man hat das nur nicht richtig mit ein priorisiert.

00:28:09: also man muss ja doch irgendwie bestimmte Rollen erfüllen und die verfolgen auch hoffentlich Ziele und die gehören unter anderem auch mit rein.

00:28:19: Aber der andere Grund ist, dass man sich trotzdem maßlos überschätzt was alles in so ein Quartal geht.

00:28:27: Und mein Punkt ist das der essentielle Fehler daran ist es nicht über die Zeit zu korrigieren weil wenn ich dauernd feststelle dass ich mich überfordere indem was ich mir vornehme Lass sagen, du machst fünf objektes um jeweils vier kiwis als hast so zwanzig Kiwi salz.

00:28:47: Wenn du feststellst, so poch davon kommt immer nur die Hälfte dann wär's ja irgendwann ganz angebracht Nur die eine also ein Teil davon mal zu versuchen und dann wirklich zu sagen Ja da kommt auch wirklich was raus.

00:29:01: Ich habe zum Beispiel das glaube ich ganz hab ich mal in so einem workshop benutzt wenn Du dir so ne Umzugskiste vorstellst Und jeder von uns schon mal umgezogen diese pop-dinger.

00:29:10: Und jetzt hast du deine Bücherwand.

00:29:13: Nimmst du deinen Bücher Wand und packst in die Umzugskiste, bis sie voll ist?

00:29:15: Dann nimmst Du diese hohen Ängste A schwerer als ich dachte und B nach drei Minuten hast Du irgendwie einen Rückenschaden.

00:29:24: Jetzt ist doch schlau!

00:29:25: Das ist die Dinger so zu packen, dass Dir nicht beim Weg in Deine neue Wohnung das ganze Zeug durch den durchgebrochenen Kistenboden auf der Straße landet und Du jedes Mal vor diesem Scherbenhaufen stehst und sagst Die Hälfte ist angekommen, die andere liegt unterwegs.

00:29:41: In kleinen Teilen irgendwo auf der Straße und in meiner neuen Wohnung habe ich jetzt einen Mixer eine Kerze aber ein Bett wäre ja ganz geil gewesen und eine Lampe sind irgendwie gerade nicht mitgekommen.

00:29:54: er das jetzt doof hatte ich zwar geplant kam aber nicht an.

00:29:58: wenn man sagt jetzt machen wir erstmal dass das was essenziell ist und wenn ich da noch Zeit hab dann fahre ich nochmal zurück und hol etwas anderes Das würde jeder irgendwie sagen, ja klingt ganz nachvollziehbar.

00:30:08: Mit den eigenen Zielen packen wir uns die Bücherkiste voll bis unter das Dach und wundern uns jedes Mal aufs Neue, dass sie A zu schwer ist und B nicht so gut

00:30:15: hält.".

00:30:17: Wenn das der verbreiteste Fehler ist, den du beobachtest?

00:30:20: Was ist dann die beste Medizin dafür?

00:30:22: Naja, irgendwann zu beobachten... was will ich eigentlich wirklich?

00:30:27: Dass wenn man in den Kern von diesem ganzen New Work-Thema geht, dann ist ja die zentrale Frage, was will?

00:30:34: Das war okay, das ist nicht anders.

00:30:37: Wenn du sagst, hey, du kannst nur drei Kisten mit in deine neue Wohnung nehmen und wenn du sagste, du nimmst fünf dann kommt vielleicht die Hälfte von an, dann hast du vielleicht die falschen Sachen dabei.

00:30:46: aber wenn du wirklich sagst wirklich sicher kommen nur drei an welche Sachen brauchst du wirklich in der Kiste?

00:30:52: Und das ist ja eigentlich das zentrale Bild von dieser ganzen OKA-Geschichte dass du dir wirklich vor Augen führst, dass das alles limitiert ist Und dass nicht alles geht.

00:31:03: Wenn nicht, musst du die Sachen machen, die dich am weitesten bringen und deswegen ist die Frage was willst du eigentlich wirklich?

00:31:11: Marco, das war gefühlt auch ein wunderbares Schlusswort.

00:31:14: also ich habe so den Eindruck wir haben hier einen richtig guten halbstündigen Ritt hingelegt und ich glaube wir sollten noch mal eine Fortsetzung machen nochmal das ein oder andere okay erfolge Thema.

00:31:21: vielleicht darf ich ja noch einmal beherrlichen.

00:31:23: auf jeden Fall

00:31:24: Ja gut und für heute Vielen vielen Dank.

00:31:28: Also eine so viel coole Zitate wieder drin waren, also ich glaube das ist ne Abkürzung für viele Menschen und vielleicht verstehen die Leute jetzt da draußen auch warum ich mir den Anruck hab dass du so ein weiser Mönch bist der alles so milde Lächeln schon mal gesehen hat.

00:31:40: Vielen vielen dank!

00:31:41: Danke dir für die Erinnerung.

00:31:54: Wenn du mit uns noch erfolgreicher werden möchtest, abonniere uns auf den gängigen Podcast-Plattformen und hey!

00:31:59: Je größer wir werden, desto mehr Menschen können wir helfen.

00:32:03: Also erzähl doch auch deinen Kolleginnen von uns.

00:32:07: Bis zum nächsten Mal.

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