Xenia Meuser: 5 Dinge, die ich gerne mit 20 gewusst hätte
Shownotes
Vielleicht kennst du den Spruch „5 Things I Wish I knew when I was 20“? In einem persönlichen Talk erfährst du 5 große Learnings, die Xenia Meuser im Business, aber auch im Privatleben gemacht hat. Er berichtet von entscheidenden Stationen im Leben, wie z.B. dem Studium, dem Einstieg ins Berufsleben, aber auch von Erfahrungen aus seinem Privatleben, die ihn zu dem gemacht haben, was er heute ist. Diese Episode gibt dir Anreize, Neues auszuprobieren und soll dir helfen erfolgreicher zu werden. Egal, ob du noch jünger als 20 Jahre bist oder älter. Xenia Meuser ist eine erfahrene HR-Expertin und ehemalige Chief Human Resources Officer (CHRO) bei RTL Deutschland. Mit einer beeindruckenden Karriere in verschiedenen Führungspositionen bei Unternehmen wie Tchibo, der Otto Group und New Work SE, bringt sie umfangreiche Expertise in den Bereichen Kultur- und Organisationsentwicklung, Talent Management und Employer Branding mit. Xenia ist bekannt für ihre Fähigkeiten im Change Management und in der digitalen Transformation von HR-Prozessen. Ihre tiefgehenden Kenntnisse und innovativen Ansätze machen sie zu einer wertvollen Bereicherung für jede Organisation. Die 5 Dinge: 1) Xenia Meuser machte das Studium Angst vor der Routine im Job, doch auch wenn wir es in Deutschland Querwechslern schwer machen, war ihr Learning, dass wir uns immer neu erfinden können; viele kriegen wirklich Kompensation für einen Job, den sie eigentlich gar nicht mehr mögen, weil sie in einem goldenen Käfig stecken, dabei sind Branchen- und teilweise auch Berufswechsel immer möglich, auch wenn es Kraft kostet und evtl. anfänglich wirtschaftliche Rückschritte bedeutet 2) Arbeit sollte Spaß machen und es ist okay, mit dem Flow zu gehen, denn dort wird man immer besser performen – und dafür ist es wichtig, die eigenen Stärken und Schwächen zu kennen (wobei es in Ordnung ist, Schwächen zu haben und diese durch Hilfssysteme aufzufangen, als sie in Stärken verwandeln zu wollen) und danach ist die Frage, wie monetarisiere ich dies 3) Wenn dir Karriere wichtig ist, wirst du das auch mit Kind schaffen: Xenia Meuser wurde in ihrer ersten Führungsposition schwanger und fühlte sich schlecht, weil sie Blockaden im Kopf hatte, was die anderen denken – doch die Umstände wie wenig Schlaf waren viel merkbarer und dann geht es darum, wie ein Hilfssystem aussehen kann und sich die eigenen Grenzen bewusst zu machen (z.B. „ich will nur 30h arbeiten“) 4) Sie war gewohnt mit Mühe, Planung und Anstrengung alles zu schaffen, doch als ihr Kind dann nicht gut schlief und sie es nicht steuern konnte, regte sie das total auf, mit der Einsicht: „Jede:r kriegt das Kind, was es in dem Moment braucht“ und bei ihr war dies das Thema „Loslassen“ und dass sie über Erfahrungswissen und Ausprobieren das richtige Verhalten finden wird 5) Stärker auf die Intuition hören: selbst wenn wir es analytisch nicht belegen können, ist es in Ordnung, der Intuition zu folgen, denn richtig gute Entscheidungen werden zwar analytisch erklärt, aber intuitiv getroffen und wann immer sie beruflich gegen ihre Intution gehandelt hat, war es falsch – Sprache ist hier auch ein Verräter, etwas das man noch nicht im rationalen Denken hat, zeigt sich dann oft über die Sprache __________________________ ||||| PERSONEN ||||| 👤 Joel Kaczmarek, Geschäftsführer digital kompakt 👤 Xenia Meuser, Business Leader with high passion for HR/ Senior Advisor/ Speaker __________________________ ||||| SPONSOREN ||||| 🔥 Übersicht aller Sponsoren __________________________ ||||| PLAYLISTS ||||| Lust auf mehr? Entdecke unsere Playlists mit weiteren spannenden Episoden zum Thema: 🎧 5 Dinge, die ich gerne mit 20 gewusst hätte __________________________ ||||| LEXIKON ||||| Du verstehst nur Bahnhof? Zu viel Fachchinesisch? Unser Lexikon hilft dir dabei, die wichtigsten Fachbegriffe zu verstehen: 🔹 Partnermanagement - Die Verwaltung und Entwicklung von Beziehungen zu strategischen Partnern, um gemeinsam Geschäftsziele zu erreichen. 🔹 Diagnostik - In einem geschäftlichen Kontext die Analyse von Verhaltens- und Leistungsdaten zur Verbesserung der Mitarbeiterentwicklung und betrieblichen Effizienz. 🔹 Strength Finders - Ein psychometrisches Tool, das persönliche Stärken identifiziert und nutzt, um individuelle und berufliche Entwicklung zu fördern. 🔹 Operatives Modell - Ein Rahmenwerk, das beschreibt, wie ein Unternehmen seine operative Tätigkeit organisiert, um strategische Ziele zu erreichen. 🔹 Intuition - Die Fähigkeit, etwas direkt und sofort zu verstehen oder zu wissen, ohne dass es offenkundig rational hergeleitet werden kann. __________________________ ||||| KAPITEL ||||| (00:00:00) Intro (00:01:41) Vorstellung und Einführung ins Thema (00:12:04) Mit Leidenschaft im Job (00:20:24) Beziehung, Kind und Karriere (00:35:02) Wie unsere Kinder uns erziehen (00:40:43) Erfahrungen durch Coachings (00:49:41) Das innere Team (00:56:15) Weiterentwicklungsmöglichkeiten (01:01:22) Outro __________________________ ||||| WIR ||||| 🧢 Ich bin übrigens Joël, der Macher dieses Podcasts. Ich bin ein Creator und Medienunternehmer, der für Wachstum und Vielfalt steht. Mein Vorgehen besteht darin, dass ich inspirierende und erfolgreiche Menschen interviewe, um von ihnen zu lernen und Wissensabkürzungen für dich und mich aufzutun. 👉 Mit meinem Podcast digital kompakt zeige ich dir Wachstumsstrategien für dein (Digital-)Business, indem ich erfolgreiche Unternehmen und Expert:innen interviewe 👉 Mit meinem Podcast 5 Dinge mit 20 zeige ich dir, wie du persönlich wachsen kannst, indem ich inspirierende Menschen frage, was sind ihre 5 Dinge, die sie gerne schon mit 20 gewusst hätten 👉 In meinem Newsletter fasse ich dir Jeden Freitag die besten Learnings aus meinen Podcasts zusammen sowie viele weitere Einsichten aus meinen Aktivitäten. 💛 Abonniere „digital kompakt“ auf Apple Podcasts, Spotify & Co. Wenn dir die Folge gefallen hat, hinterlasse uns bitte eine Fünf-Sterne-Bewertung! 👥 Wir streben die Verwendung einer geschlechtsneutralen Sprache an. In Fällen, in denen dies nicht gelingt, gelten sämtliche Personenbezeichnungen für alle Geschlechter.Transkript anzeigen
00:00:00: Herzlich willkommen bei Digital Kompakt.
00:00:01: und kurzer Hinweis zum Anfang.
00:00:03: Die Folge, die du jetzt hörst stammt ursprünglich aus meinem Podcast fünf Dinge mit zwanzig.
00:00:08: Und darin frage ich inspirierende Menschen was denn ihre fünf Dinge sind, die sie gerne schon mit zwantzig gewusst hätten?
00:00:14: Und nur ein Bruchteil dieser Folgen teilen wir auch hier auf Digital Kompakt nämlich die mit Business Bezug.
00:00:18: das heißt wenn dir diese Episode gefällt dann abonniere unbedingt fünf Dinge Mit Zwanzig Denn dort findest Du viele weitere inspirierenden Gespräche und spannende Gäste.
00:00:27: jeden Freitag immer am fünften Tag der Woche erscheint dort eine neue Folge, perfekt um dein Wochenende mit wertvollen Einblicken zu starten.
00:00:34: Also die Links zum abonnieren findest du in den Show Notes.
00:00:36: und jetzt viel Spaß beim Zuhören!
00:01:00: Wir bilden für tolles Geld tolle Frauen aus und siebzig Prozent sagen danach möchte ich erst mal zu Hause bleiben.
00:01:05: Das finde ich
00:01:06: total verrückt,
00:01:07: aber scheint immer noch deutsch zu sein.
00:01:11: Es gibt schön Spruch.
00:01:12: Humor ist das letzte Loch aus dem die Wahrheit vereilt ja?
00:01:41: Hallo Leute!
00:01:42: Mein Name ist Scherke Kaczmarek.
00:01:43: Ich bin der Geschäftsführer von Digital Compact und heute habe ich einen besonderen Menschen am Start, der mir erzählen wird was denn ihre fünf Dinge sind die sie gerne schon mit zwanzig gewusst hätte.
00:01:52: Und zwar ist das die liebe Xenia Mäuser!
00:01:55: Ich kann euch sagen, Xenias hat in Sachen HR schon so gut wie alles gesehen.
00:01:58: Zuletzt war sie nämlich CRO bei RTL dann war sie bei New Work Lange, bei Xing, bei Otto, bei Chibo.
00:02:03: also wer so viel Personal gemacht hat, der hat glaube ich einiges erlebt und vor allem ist sie ja jetzt mittlerweile mit ihrer eigenen Beratung für den Mittelstand am start Die heißt Humming Blocks Wirksamkeit von HR zu erhöhen.
00:02:14: Dann habe ich mir gedacht, okay Xenia hat es so viel mit Personal gesehen wenn die nicht lauter Sachen hat, die sie gerne schon früher gewusst hätte Ich weiß nicht wer dann.
00:02:22: deswegen bin ich heute total neugierig und freue mich sehr.
00:02:24: Hallo liebe Xenias!
00:02:25: Ja vielen Dank Joel.
00:02:27: Danke für das nette Intro
00:02:29: Und ich bin ja neugirig.
00:02:30: deine fünf Punkte die gleich kommen.
00:02:32: Was ist es so für eine Richtung die du gewählt hast?
00:02:34: Also sind es mehr berufliche Sachen?
00:02:36: Sind es mehr zwischenmenschliche privates?
00:02:38: was ist es geworden?
00:02:39: Ich glaube es ist eine Mischung, weil ich glaube ja nicht an dieses getrennte privat und beruflich.
00:02:45: Sicherlich sind viele Learnings die sich dann berufliche angewandt haben, die sich aber auch aus Privaten ergeben haben.
00:02:50: also wie gesagt man ist ne ganzheitliche Person und die wenigsten trennen das wirklich.
00:02:56: Also glauben dass wir nicht zu trennen, aber du zeigst dir deine Facetten im privaten.
00:03:00: Das
00:03:01: stimmt, das stimmt.
00:03:02: Ist dir schwergefallen fünf Sachen rauszusuchen oder sind dir sogar mehr Sachen eingefallen?
00:03:05: Wie war's bei dir?
00:03:06: Also
00:03:06: ich habe das so erstmal ganz spontan runtergeschrieben für mich und dann hab' ich noch mal ein bisschen angefangen zu korrigieren und dann habe ich es mir aber heute Morgen nochmal angeschaut und bin dann doch bei dem spontan weil ich glaube häufig ist das was so intuitiv kommt auch wirklich das was dich bewegt.
00:03:19: sozusagen ja also so wäre es mich glaube ich relativ leicht gefallen und ich bin aber auch eine reflektierte Persönlichkeit.
00:03:25: also
00:03:25: okay dann lüfte mal den Vorhang.
00:03:27: was ist denn dein erster Punkt?
00:03:28: Also, als ich zwanzig war, war ich ja noch mitten in meinem dualen Studium und ich habe das gehasst.
00:03:33: Nicht weil ich das Studium gehaszt hab, sondern weil ich ... Wie gesagt, du hast alle Studien gemacht?
00:03:38: In der Firma dachte man, okay, das ist ganz nett!
00:03:41: bei meinen Praxisauffindheiten.
00:03:43: Aber das will ich ja nicht mal nebenan machen, weil mein Mutter war Apothekerin und mein Vater Beamter und meine Vorstellung war so, oh Gott!
00:03:49: Das muss ich mal neben anmachen.
00:03:50: wenn ich mir überlege wie ich mich da durchgequält habe und letzten Endes meine Jobs immer spannend waren und ich mich nie um also wegen Abwechslung irgendwie beschweren musste hätte ich den Druck gerne raus gehabt weil ich hab lange überlegt immer wieder breche ich das Studium ab mache wirklich weiter und hatte das nachher im Dozenten wirklich zu verdanken, der mich so auf das Personalthema gemenkt hat.
00:04:10: Und ich glaube es hätte viel Stress aus meinem Studium genommen wenn nicht diese Angst vor Routine und mein Leben an den selben Shop machen müssen gehabt hätte.
00:04:21: Das waren wir damals noch gar nicht so klar.
00:04:22: aber wie wichtig für mich wirklich Abwechslung ist weil ich eine hohe Anreizbarkeit habe.
00:04:26: Ich glaube, die Gefahr, dass ich jemals in basketienhaften Lande eh nicht bestehe.
00:04:31: Also das hätte ich gerne mit zwanzig gewusst, da hätte ich mehr Spaß im Studium
00:04:35: gehabt.".
00:04:35: Okay also deine Angst war, dass quasi du in so einen Gleichklang kommst?
00:04:39: Dass du immer dasselbe machst, keine Abwechslung hast und immer nur same-same?
00:04:42: Genau richtig!
00:04:43: Weil ich bin als Kind manchmal mit meiner Mutter an den Ferien mit in die Apotheken gegangen... ...und das gefühlte mich um alles gleiche.
00:04:49: Das fand ich als Kind ganz witzig, Seilmisabwiegen usw.. Aber ich habe gedacht, du willst doch nicht, wenn ich in irgendeiner Abteilung war.
00:04:55: Du willst noch nicht dein Leben lang jetzt morgens hier durch die Tür gehen und irgendwie Zahlen rein analysieren?
00:05:01: Und also das war vielleicht eine naive Vorstellung.
00:05:04: Es kam sicherlich sehr durch die prägung berufliche Prägung meiner Eltern diese Vorstellungen.
00:05:08: Ja, wenn du dich jetzt entscheidest musst du das dein Leben lange machen Und ich bin eigentlich total gut in den Entscheidungen, warum sage ich eigentlich?
00:05:15: Mir fällt das total leicht im Beruf Entscheidungen zu treffen.
00:05:18: Aber so Dinge wo ich das Gefühl habe Long Lasting da überlege dann doch länger Privat und ich glaube daher kam das im Studium dieses muss ich mich wirklich mit zwanzig schon festlegen was ich mein Leben lang machen möchte.
00:05:29: und es ist ja Quatsch du kannst immer wieder etwas Neues beginnen.
00:05:33: also mache ich ja jetzt gerade wenn du so willst.
00:05:35: Ich würde grad sagen Ist es denn eigentlich so, wenn man was studiert?
00:05:38: Dass man dann festgeschrieben ist.
00:05:40: Ich kann jetzt sagen, wenn ich Ingenieurswesen studiere und bin keine Ahnung bei einem Autobauer spezialisiert, die Reifenstellung oder so etwas von Fahrzeugen zu kontrollieren, dann bin ich relativ fix, möchte man schon meinen.
00:05:54: Wenn ich mir ein paar Jahre Formazie aufgehuckt habe, kommt jenseits von Medikamentenanmischung und Apotheke nicht so viel.
00:06:01: Aber das ist heute ganz anders.
00:06:03: Es ist ja genau dein Feld sogar.
00:06:05: Absolut.
00:06:05: Ich glaube schon, dass wir in Deutschland es querwechselnd noch weiter sehr viel schwerer machen als du das so in England oder Amerika siehst.
00:06:12: ja weil die Deutschen häufig über den Lebenslauf gehen was häufig auch bedeutet ich frag bei Topmanager gar nicht mehr rein ob Sie das wirklich können weil haben sie ja irgendwie mal gemacht.
00:06:21: ja also deswegen ich merke schon gerade heute wo sich viele Leute damit beschäftigen habe ich eigentlich vor zwanzig Jahren den richtigen Weg eingeschlagen wie für energies kostet wenn man dann wirklich nochmal ganz wechseln wird's also deine profession.
00:06:33: ich hab letztens mit jemandem gesprochen Die hat ganz lange Zeit Vertrieb gemacht und möchte jetzt ins Personal wesen.
00:06:39: Und hatte eher so die Idee, Erwachsenenentwicklung zu machen.
00:06:43: Der habe ich zum Beispiel gesagt Mensch guck doch lieber was ist eigentlich das was du als Vertrieblerin gelernt hast?
00:06:48: Wo wird es im Personal gefragt?
00:06:50: Und hab sie eher auf die Recruiting Schiene gebracht weil ich da wirklich in nicht Kompetenzen sehe.
00:06:55: Ich glaube dieses ganze Thema... Kompetenzen und Skills müssen wir tatsächlich neu denken.
00:06:59: Also ich finde es total spannend, eher in Clustergruppen zu denken wo du dann sozusagen unabhängig von den Inhalten unter Profession gucken kannst was ist eigentlich das was dieses Cluster können muss?
00:07:09: Und dann glaube ich kannst du Querwechsel noch sehr viel einfacher machen so.
00:07:12: Branchenwechsel glaube ich gehen immer noch in Deutschland.
00:07:14: aber wirklich zu sagen Ich war vorher Marketing-Spezialist und werde jetzt Data Analyst immer noch schwierig in Deutschland.
00:07:22: Kostet halt Kraft und muss bereit sein, finanziell auch vielleicht ein paar Jahre wieder einen Rückschritt zu machen?
00:07:27: Ja das wollte ich nämlich gerade als nächstes fragen ob du glaubst dass es heute anders ist als früher.
00:07:31: also bei deinen Eltern war das vielleicht wirklich so.
00:07:33: was die studiert haben war dann so ihr Leben lang ihr Job und man war dann früher mal noch keine ahnung.
00:07:37: vierzig jahre beide Siemens oder sowas.
00:07:39: das gibt's ja bei uns aber gar nicht mehr.
00:07:41: also ich würde fast denken unsere Kinder werden das genaue Gegenteil haben.
00:07:44: oder
00:07:44: Das glaube ich ehrlich gesagt auch.
00:07:46: und du siehst ja auch immer mehr wie Leute ihre berufliche Professionsplitten.
00:07:51: Gestern habe ich mit jemandem telefoniert, die ist Professorin und nebenbei macht's die Headhunting.
00:07:56: Also klar ihr Schwerpunkt ist irgendwie Personal aber fand ich irgendwie auch ganz cool.
00:07:59: dass sie sagt ne nur an der Uni zu sein ist mir zu lang weil ich baue mir jetzt so ein Beratungsbusiness auf.
00:08:05: Ich glaube dadurch das dieses ganze Thema Portless und Calling Wichtiger wird, dass die Leute auch merken.
00:08:11: Die Zufriedenheit kommt daraus, indem du Dinge machst, die dir wirklich Spaß machen und Mehrwert liefern.
00:08:17: Sind die Leute bereit mehr zu experimentieren?
00:08:19: Und eben nicht nur für Geld?
00:08:21: morgens ein und abends Haus zu gehen.
00:08:23: Also dieses Kompensation finde ich manchmal ganz gut im Begriff, weil ich glaube viele kriegen wirklich Kompensation für einen Job den sie eigentlich gar nicht mehr mögen ja?
00:08:32: Weil Sie in irgendeinen goldenen Käfig stecken!
00:08:34: Und ich bewundere Leute sehr die sich aus dem Goldenen Käfig bewegen und ich glaube unsere Kinder sind da viel flexibler.
00:08:42: Dieses klassische Karriere, so wie ich noch erzogen wurde höher weiter schneller.
00:08:46: Das ist glaube ich bei vielen wirklich nicht mehr der Antrieb sondern eher was macht mich Spaß?
00:08:50: Wie kann ich meine Persönlichkeit in etwas berufliches einbringen um mich möglichst wenig zu verbieten.
00:08:55: Ich hinn grad so an diese Steve Jobs Rede, ne?
00:08:57: In, ich weiß gar nicht, Oxford oder Harvard oder wo das war ... Oder wahrscheinlich Stanford was glaub' ich!
00:09:01: Wo er ja gesagt hat Stay Hungry.
00:09:04: und wenn ich jetzt gerade überlege Wenn du jetzt in der Situation wärst Du triffst quasi auf dein jungeres Ich, du hältst so eine Rede vor so einer Universität Und sollts den Leuten irgendwie so eine Motivation geben Würdest du zu denen sagen Hey Leute beruhigt euch ihr macht das nicht euer Leben lang Ihr habt immer noch die Freiheit oder würdest du sozusagen so einen Zwischenweg wählen?
00:09:19: Ich glaube, was ich denen sagen würde findet wirklich raus.
00:09:22: Was eurem Stärken sind und was euch in den Flow bringt.
00:09:25: also im Sinne von... ...was ist eigentlich die Challenge, die mir Spaß macht?
00:09:29: Und welche Kompetenz habe ich um diese Challenge zu schaffen?
00:09:32: Also das ist auch eines der Sachen, die ich mich hier aufgeschrieben hab.
00:09:35: Das hätte ich auch gerne mit zwanzig gewusst ja!
00:09:38: dass Arbeit echt Spaß machen sollte.
00:09:40: Ich wollte halt eher so erzogen, nur wenn es hart ist, ist das gut und so weiter... Und ich glaube, ich würde den wirklich mehr mitgeben.
00:09:47: Verstehe wer du bist!
00:09:48: Versteh deine Stärken was ich jungen Leuten immer mitgebe.
00:09:51: Verstehe aber auch deine Schwächen, weil Schwäche heißt für mich es lohnt sich nicht daran zu arbeiten.
00:09:55: Und ich merke immer wieder an alle Aufarten und sagen okay ist das also echt okay schwächensam?
00:10:00: Ja such dir halt ein Feld wo diese Schwäche egal ist und such dir vielleicht für die Momente wo man das eigentlich bräuchte halt Hilfssysteme mit tolle Kollegen, denen du vertrauen kannst, die das dann für dich machen und dafür unterstützt du sie in deiner Stärke.
00:10:12: so Und das würde ich den glaube ich sagen.
00:10:14: Ich habe mir damals viel zu wenig Gedanken gemacht, wer bin ich eigentlich?
00:10:18: Was macht mich aus und was motiviert mich?
00:10:20: Und was heißt es für meinen zukünftigen Job?
00:10:22: Das habe ich erst im Job gelernt!
00:10:23: Also wenn ich meinem heutigen zwanzigjährigen ich sagen könnte, was macht mich eigentlich aus?
00:10:27: Was sind meine Treiber?
00:10:28: Dann glaube ich hätte ich mir ein paar schleifen und vielleicht so über Tränchen in meinem Leben echt ersparen.
00:10:33: Also dein zweiter Punkt ist quasi Arbeit sollte echt Spaß machen.
00:10:36: Ja
00:10:36: genau, ich hab das genannt Es ist okay mit dem Floh zu gehen.
00:10:40: Also ich habe wirklich, glaube ich erst, eine zweijährige Weiterbildung sehr intensiv bei INSEAD gemacht.
00:10:46: Wo es sehr stark um deine Persönlichkeit, wer bist du eigentlich als Manager und wie kannst du über deine Fähigkeiten Organisationsentwicklung betreiben?
00:10:54: Und da ist mir das das erste Mal – und ich meine, da war ich irgendwie Anfang vierzig klar geworden – warum suche ich mich eigentlich immer Challenges die eigentlich echt super kalt sind, super Autofokonfonzonen, obwohl ich mittlerweile so ein großen Fundus an Wissen hat und auch weiß, was ich wirklich gut kann.
00:11:10: Und da ist mir erst klar geworden bei mir ist so stark dieser Treiber strenglich an und sei stark dass sich gar nicht gemerkt habe hey heute kann ich mir echt Sachen aussuchen die einfach Spaß machen wo ich im Floh bin wo auch meine Organisation viel mehr von hat weil ich dann ja immer besser performen werde als wenn ich mich total abholen muss.
00:11:31: So und bei mir kommt noch dazu, das ist mir damals dann auch klar geworden.
00:11:35: Wenn ich vor etwas Respekt habe, dann gehe ich noch mehr in die Energie.
00:11:39: also Leute würden denken Ortys ja super motiviert aber bei mir ist mein Stressmuster da noch mehr aufzudrehen sozusagen und mir eher die Challenge noch ein bisschen größer zu machen und dass meine ich auch mit Flo sich auch zu erlauben ab uns sozusagen.
00:11:52: okay Es reicht vielleicht auch mal der hundert Meter Lauf und das muss jetzt nicht der Marathon sein.
00:11:59: Also ein bisschen fürsorglich damit sich selber umzugehen, ich glaube dass hätte ich gerne meinem zwanzigjährigen gesagt
00:12:04: Ich habe da lustigerweise öfters schon mit Leuten darüber geredet zuletzt auch mit Gero, der bei mir auch im Podcast war, der halt auch meinte verfolgt deine eigenen Träume und nicht die anderer Menschen weil ansonsten fühlt es sich so an wie Arbeit was ich total eingängig fand.
00:12:17: Das stellt sich natürlich immer die Frage, viele Leute trauen sich das ja nicht.
00:12:20: Vielleicht haben sie eine Passion, die vielleicht auch als Brotlos gilt beispielsweise?
00:12:25: Was rätst du denn da?
00:12:27: oder was ist so dein Zugang, den du gefunden hast diesen Passionen vertrauen zu schenken dass es in etwas münden kann was trotzdem dich glücklich macht und vielleicht im besten Fall auch noch gleichzeitig erquicklich ist?
00:12:37: also ich glaube wichtig erst mal auch Feedback und Reflexion von außen zu bekommen, weil Leute die etwas richtig gut können, die schätzen das meistens selber nicht wert.
00:12:46: Nach dem Motivisor ist es doch ganz normal!
00:12:48: Und von Außen zu hören... Nee, das ist ein Stärke und ich bewunder dich dafür oder immer wenn ich das in das Problem habe ruf' ich Dich an.
00:12:56: Das hat mir total geholfen wirklich auch, ich sag mal, eine gewisse Wertschätzung für meine eigenen Stärken zu bekommen.
00:13:02: Das ist glaube ich erstmal das Wichtige.
00:13:04: Die andere Frage is', wie monetarisierig das dann?
00:13:07: Und da gibt es, glaube ich tatsächlich Leute die gerade im künstlerischen Bereich manchmal hadern weil es halt ja wie du sagst es gibt rotlose Kunst.
00:13:16: Ich habe da einige Leute in bekannten Kreis die dann sagen okay was ist das was ich tun muss um meine eigentlich Passion finanzieren zu können?
00:13:23: Das ist zwar auch immer ein Spagat ja trotzdem hilft denen das.
00:13:28: Ich habe gerade mit einer Freundin darüber gesprochen, bei der es so ist.
00:13:31: sie sagt halt mir hilft dieser Frame weil ich sage okay dass eine muss sich machen um meine eigene Leidenschaft leben zu können und die hat auch die klare Gewissheit daraus wird deswegen irgendwann auf was Großes entstehen.
00:13:41: also da stellt sich gar nicht die Frage sollte ich etwas anderes machen weil ich dann mehr Geld verdienen würde?
00:13:47: so und das kommt natürlich auch wieder auf deine Treiber an wie wichtig ist dir Status?
00:13:50: Wie wichtig ist ihr Geld?
00:13:52: Ich habe für mich schon erkannt, dass ich sehr lange auf durch meine Sozialisierung und Erziehung.
00:13:57: Mir das schon wichtig war.
00:13:58: was für ein Titel hab' ich ja gutes Geld zu verdienen macht auch Spaß aber it comes with the price!
00:14:04: Und ich kann für mich sagen in meinem Alter habe irgendwann gemerkt welchen Preis bin ich denn noch bereit zu zahlen und welchen eben auch nicht?
00:14:11: Das kann auch bedeuten, dass man dann eben partiell oder dauerhaft auf Geld verzichtet Job und Berufung zu wichtig ist, als dass ich mich zum Beispiel in einem goldenen Käfig einsperren lassen würde.
00:14:22: Aber das ist natürlich auch leichter gesagt wenn man auch schon einen gewissen Niveau an finanzieller Sicherheit
00:14:28: erreicht hat.
00:14:29: ja.
00:14:29: Ich meine, ich beobachte es auch oft, dass viele Menschen ihr Berufsleben wie so eine Art Söldnatum betreiben also dass die halt sagen Ja, das bezahlt mir mein Urlaub oder ich kriege dann irgendwann Rente dafür, dass ich vierzig Jahre dies das jenes mache haben aber gar keinen Spaß dran!
00:14:43: Und es ist trotzdem verankert.
00:14:45: Was glaubst du, woher kommt das?
00:14:47: Also
00:14:47: das kann sicherlich durch so eine Erziehung kommen wie ich sie genossen habe.
00:14:51: Nach dem Motto nur gut wenn es hart ist also nach dem Motten deine Bedürfnisse und Motivation spielt gar nicht so ein Roller.
00:14:57: Hauptsache du bist versorgt oder kannst dich um andere versorgen.
00:15:01: Ich glaube es liegt auch daran dass wir im deutschen Bildungssystem viel zu wenig Ressourcen orientiert, Kinder ausbilden.
00:15:10: Ich bin jetzt überhaupt kein Bildungsexperte, aber wir kriegen alle die gleichen Grundausbildung unabhängig von unseren Stärken und ich erlebe das ganz selten auch bei meinen Kindern dass Lehrer sich wirklich die Mühe machen zu verstehen was macht dieses Kind eigentlich aus?
00:15:23: Und was kann es um den das wiedergespiegelt wird?
00:15:26: Das heißt wir gehen glaube ich häufig in unsere Berufswahl ohne zu wissen wer wir sind.
00:15:31: Deswegen glaube ich, und dann hängt das ja sehr von Mut-und Persönlichkeit ab.
00:15:35: Ich bin einfach ein Mensch... Bei mir ist Autonomie und Unabhängigkeit ein totaler Treiber und ich habe deswegen wenig Angst sozusagen!
00:15:42: Wenn du aber jemand bist der eher sicherheitsbedürftig ist und du bist dann erstmal in Job und hast einen sicheren Job
00:15:47: usw.,
00:15:48: dann ist es glaube ich echt schwierig aus dem Mülle rauszutreten.
00:15:51: Gleichzeitig wenn man die neuesten Umfragen glauben darf, ist das Thema Sicherheit im Job immer weniger relevant.
00:15:58: Witzig finde ich aber gleichzeitig dass das Thema Gehalt, weiter eine hohe Reverenz hat und das Thema Purpose in diesen Abfragen gar nicht so stark auftaucht wie ich es vermuten würde.
00:16:08: Und ich glaube da haben wir die Generationsschrift.
00:16:11: Wie wichtig ist dir das Thema purpose?
00:16:13: Und ich glaube, ich hab für mich dieses Thema Popes auch erst erkannt durch meine Arbeit und zwar meinem Arbeit an mir selber als Person.
00:16:21: Aber natürlich weil dich als HRler viel mit dem Thema Popis in Kultur
00:16:25: auseinandersetzt.".
00:16:26: Wie hast du denn an dir gearbeitet?
00:16:27: Also ich
00:16:27: habe ganz naiv mit Mitte zwanzig, weil ich bin so ein neugieriger Mensch und beim Strength Finders Learner bei mir an eins habe ich eine Coaching-Ausbildung gemacht.
00:16:34: total naiv!
00:16:36: Und da habe ich, glaube ich das erste Mal mich selbst erfahren.
00:16:41: Ich hätte immer so das Gefühl, ich komme ja ganz gut durchs Leben und okay, ich hab vielleicht manchmal mehr Stress als andere und so.
00:16:46: aber dann habe ich das erst mal verstanden.
00:16:47: was sind eigentlich meine Treiber?
00:16:48: Was sind meine Stresspunkte usw.
00:16:51: Dann bin ich ein sehr analytischer Mensch der seit über zwanzig Jahren Diagnostik macht und habe einfach angefangen stark in Mustern zu denken wenn ich Leute kennengelernt und beobachtet habe, weil ich immer gemerkt hab, oh da sind Ähnlichkeiten irgendwie.
00:17:05: Ich glaube deswegen bin ich mittlerweile in der Selbstreflexion sehr gut aber auch in der Reflexion von anderen Und ich hatte zum Glück nie das Thema Kritikempfindlichkeit.
00:17:14: Also ich habe Feedback wenn es jetzt auf Augenhöhe und Konstruktiv gegeben wurde Immer als Chance gesehen mich damit auseinanderzusetzen.
00:17:21: Das heißt nicht dass sich jedes Feedback dann umgesetzt hat.
00:17:23: Manchmal gibt's ja auch so Geschenke wo du denkst.
00:17:25: also ist nicht meins und auch in drei Tagen ist es nicht meines Aber So Feedbacks, die mich echt getroffen haben aber eher mein Ego getroffen habe sie meinem Selbstbild nicht entsprachen.
00:17:35: Die haben ich glaube ich am weitesten gebracht.
00:17:38: Aber das braucht glaube ich wirklich diese Offenheit und Neugierde und auch zu sagen hey Ich muss nicht perfekt sein.
00:17:44: also das war bei mir auch um weg zu Schwächen stehen zu können ja Und auch nicht empfindlich zu sein wenn ich Kritik
00:17:51: bekomme.
00:17:52: was glaubst du denn?
00:17:52: wie kann man den menschen durch all die Punkte, die du gerade genannt hast.
00:17:56: Vielleicht so in diese Söldnerdenke reingeraten sind?
00:17:59: Was ist für Dien praktikabler Weg den Zugang zu sich selbst und ihren Stärken und ihrem Purpose zu finden?
00:18:05: Also erstmal braucht es ja einen Schmerz, ne?
00:18:06: Also wenn jemand sich das so gut geframed hat, dass er sagt ich gehe halt irgendwie die acht Stunden, neun Stunden zur Arbeit aber dafür habe ich ein tolles Privatleben und Reise usw.
00:18:14: Und er hat da gar keinen Schmerzen dann würde ich sagen der Mut sollte nicht wachgeküsst werden.
00:18:18: Ja also weil manchmal ist Erkenntnis auch etwas was dich eher unglücklich macht Leute, die wirklich einen Schmerz verspüren.
00:18:25: Da ist es, glaube ich hilfreich einmal in sich einzukernen und sich zu fragen was ist das, was den Schmerzen auslöst?
00:18:32: Und ich habe häufig erlebt dass Leute bei der Arbeit zu Themen gezwungen werden, die entweder nicht ihren Stärken sind,
00:18:37: d.h.,
00:18:38: die großen Stressauslösen weil ich mich ständig anpassen muss also mein natürliches Verhalten ständig auf die Erwartung anpassen muß.
00:18:44: Das kann sein, weil ich auch den falschen... Also auf dem Job sitze dessen Kompetenzen ich nicht habe.
00:18:49: Aber viel öfter hab' ich erlebt, dass sie sich eigentlich von der Unternehmenskultur und der Führungskultur unter Druck gesetzt fühlen und gegängelt fühlen – und nicht als Mensch gesehen fühlen.
00:18:59: Und ich hab Unternehmen erlebt wo der Mitarbeiter wirklich wie ein Kind behandelt wird!
00:19:03: Das merken Erwachsene ja?
00:19:05: Ob Sie plötzlich verkindlicht werden Und ich glaube, da sich mit auseinanderzusetzen.
00:19:11: Woher kommt dieser Schmerz?
00:19:12: Wo ist das was das Umfeld mir bietet nicht passend zu meinen Werten und Nichtpassen zu meinen Stärken und Interessen?
00:19:19: und dann sehr klar rauszufinden Was sind denn meine stärken und wo werden die gebraucht?
00:19:23: Ich habe ehrlich gesagt etwas ähnliches gerade gemacht als ich bei RTL raus bin und mir irgendwie klar wurde Ich möchte echt mein eigenes Ding machen ja also dieser Unabhängigkeitstreiber Ich sag mal skanierbarer HR irgendwie zu unterstützen, zu enablen.
00:19:38: Da hab ich mir auch ein Quotient genommen um nochmal klarzumachen was ist denn mein USP der sich aber eben auch monetarisieren lässt so und ich glaube da mutig zu sein aber auch selbstbewusst dass man etwas zu bieten hat sozusagen Und ich glaube viele Werden halt als Kind, aber auch als Erwachsener in der Firma häufig nicht so sozialisiert stärkenbasiert zu schauen was sie können sondern eher defizit orientiert.
00:20:03: Es gibt ja immer noch Beurteilungsbogen mit Fünfer Skala und das ist die Schwäche.
00:20:08: und so wo ich denke wenn jemand ganz viele Kreuze ganz schlecht hat dann ist es jetzt einfach nicht der richtige Job.
00:20:14: Und ich finde es viel spannender über Potenziale und Lernfelder und Stärken zu reden.
00:20:19: kannst du darüber auf deinen Weg finden.
00:20:21: Aber das bedeutet Arbeit und es auch sich in Unsicherheit
00:20:24: gegeben.".
00:20:25: Ja gut, spannend!
00:20:26: Dann lass uns mal zum dritten Punkt kommen.
00:20:27: was ist das bei dir?
00:20:28: Dritter Punkt ist das Thema Kind und Karriere gewesen.
00:20:31: also ich wollte immer Kinder haben aber ich habe mich sehr gequält mit dem richtigen Zeitpunkt Eigentlich zufällig schwanger geworden, als ich gerade meinen ersten Führungsshop hatte.
00:20:42: Und ich war total unglücklich und mir war das total unangenehm meinem Arbeitgeber gegen mich.
00:20:47: Also total peinlich!
00:20:49: Ich hab das doch jetzt in vier Monaten erzählt usw.. Und im Nachhinein habe ich mir Gedanken gemacht, die alle absurd waren.
00:20:57: Also meine Karriere ist danach genauso weitergegangen und es war eigentlich viel wichtiger sich mit meinem damaligen Mann auseinanderzusetzen.
00:21:05: wie wollen wir das als Paar machen?
00:21:08: Geht wer in alter Zeit?
00:21:09: Wie stellen wir uns das Betreuungskonzept vor.
00:21:11: Und ich erlebe viele junge Frauen, die dieses Thema
00:21:14: haben
00:21:15: und wenn ich dann sage ganz ehrlich es gibt eh nicht den richtigen Zeitpunkt aber wenn du, wenn dir Karriere machen was auch immer das bedeutet wichtig ist ja also für mich bedeutet das Führungen und darüber mehr Einfluss zu bekommen Dann wirst du das auch mit Kindern schaffen.
00:21:27: Ja Du musst dich halt damit auseinandersetzen.
00:21:29: so Und ich glaube, das hätte mich... Also vielleicht ist die wahre Antwort da nicht, weil mit zwanzig habe ich mich damit noch nicht so beschäftigt.
00:21:36: Aber so mit sechsundzwanzig, siebenzwanziger hat mich das sehr gequält, wann soll ich eigentlich keinen kriegen?
00:21:41: Wann ist der richtige Zeitpunkt?
00:21:42: und wie kriege ich das hin?
00:21:43: Mutter!
00:21:44: und arbeitende Person zu sein.
00:21:47: Also diese typischen Blocker, die man aber im Kopf hat.
00:21:49: also weiß ich nicht du bist zeitlich eingeschränkt deinen Schlafverhalten ändert sich deine Sozialisierung mit anderen Menschen verändert sich dein den Fokus verändert sich vielleicht auch deine Belastbarkeit.
00:22:00: das hast du alles gar nicht sozusagen da siehst sogar keinen Unterschied.
00:22:03: Also sagen wir mal so, damit habe ich mich weniger auseinandergesetzt.
00:22:06: Das kam eher als das Kind dann da war, dass ich sehr froh war, meine damaligen Chefin gesagt hat nehmt immer ein Jahr Elternzeit wenn du früher zurückkommen willst haben wir schon Projekte für dich Weil meine erste Tochter hat überhaupt nicht durchgeschlafen und da wäre ich gar nicht arbeitsfähig gewesen.
00:22:20: Aber das waren nicht die Dinge, über die ich mir vorher gedacht habe.
00:22:22: Ich hab eher so gedacht wie ernst nimmt man mich?
00:22:25: Wenn ich dann Mutter bin, kann ich überhaupt in Teilzeit?
00:22:29: Wie schaffe ich das?
00:22:30: Und ich muss sagen auch da ... Ich hab schon meinen Preis bezahlt.
00:22:33: Also ich hab immer achtzig Prozent gearbeitet aber das hieß natürlich wenn das Kind Bett war, hab ich abends wieder gearbeitet.
00:22:39: Ich hatte trotzdem gerne gemacht weil ich dadurch Jobs hatte, die mir halt mega Spaß gemacht haben.
00:22:45: leicht reden.
00:22:46: Aber meine Blockaden im Kopf, was denken die Anderen und so?
00:22:50: Die hätte ich mir nicht machen müssen, sondern wirklich eher... Wie baue ich ein Hilfssystem auf?
00:22:56: Also, ich habe gar nicht spät zum Beispiel erst... Erst als ich zur RTL gegangen bin, weil ich da ja gependet bin.
00:23:01: Habe ich mir sozusagen eine Haushälterin gegönnt also die auch Einkäufe gemacht hat, Wäschegebärchen hat.
00:23:05: Wo ich im Narren her gedacht hab, warum hast du das nicht längst gemacht?
00:23:09: Ich bin so jemanden und kann gut tausend Welle aber den Stress hätte ich mich echt von freikaufen können.
00:23:14: Und ich glaube, dass sind eher die Dinge zu gucken.
00:23:17: wie kann ich dann einen Umfeld schaffen, das ist für mich und die Kinder gut händelbar ist und ich das, was ich aber auch mit meinen Kindern erleben möchte, erleben kann.
00:23:26: Und das waren zum Glück schon Sachen also z.B.
00:23:27: jetzt zu klingen gegangen bin, weil ich ganz klar, ich arbeite nur achtzig Prozent.
00:23:31: Ich würde zwei freie Nachmittage haben.
00:23:33: Deswegen wollten die zuerst den Prozess beenden.
00:23:35: Okay verstehe ich total, aber das ist mir halt wichtig.
00:23:37: und dann na gut doch mit achtzig prozenten.
00:23:40: Das sage ich den Leuten heute eher werdet euch eigentlich klar?
00:23:43: Was sind eure Boundaries?
00:23:45: Wenn ihr da selbstbewusst in die Gespräche geht Das merkt das gegenüber.
00:23:49: Es hat keine drei Minuten gedauert, dann hat der damalige CEO gesagt, okay wenn wir dich nur mit achtzig Prozent kriegen sind's halt achtzig prozent so.
00:23:56: und das ist glaube ich viel wichtiger.
00:23:59: und eben sich gut zu überlegen wie organisiere ich das?
00:24:01: Wie kann ich mich entlasten?
00:24:02: Wer kann mich unterstützen?
00:24:04: Und das heißt natürlich auch als Paar diese Diskussion zu führen!
00:24:07: Okay also wenn ich es mal im Kopf nochmal auseinandersortiere worüber du dir vier Gedanken gemacht hast war eher die Wahrnehmung.
00:24:12: Also wie wirkst du auf andere und wie wirks du auf deinen Umfeld mit Kindern wo du sagst hatte gar keinen Impact.
00:24:19: Es hatte zumindest im beruflichen keinen Impact, das ist vielleicht ganz witzig oder ich fand es eigentlich gar nicht witzlig.
00:24:24: Ich war dann ja so in Krabbelgruppen und die einen haben mich ganz mitleidigt angeguckt nach dem Motto Gott, die Arme muss wieder... Also einer hat wirklich gesagt, ich finde das unmöglich, nein, nein!
00:24:34: Die Kinder sollten drei oder vier sein.
00:24:35: und habe ich irgendwann gesagt, also ich gehe in eine Woche wieder arbeiten, meinen Tochter ist das ein Jahr alt.
00:24:39: Und dann sagt sie sich so, Oxy, ich würde dir nicht zu nahe treten.
00:24:41: Wenn man arbeiten muss finanziell ist das natürlich was ganz anderes.
00:24:45: Und er hat gesagt naja ich wusste es nicht aber ich möchte.
00:24:47: und da dachte ich wow also ich war damals einund dreißig dass jemand Anfang Dreißig denken kann dass Frauen nur arbeiten gehen weil sie müssen.
00:24:55: ja und ich hatte auch Freunde wirklich gute Freundinnen die gesagt haben oh findest du nicht dass sie echt zu klein ist um sie zu einer Tagesrunde dazu geben?
00:25:02: Also dieses Überhöhen der deutschen Mutterrolle, was ja in Deutschland leider wirklich sehr stark in der Nazepreizeit geprägt wurde und nie so richtig aufgearbeitet wurde.
00:25:13: Das fand ich sehr belastend wie andere Mütter mit mir umgegangen sind.
00:25:17: Im Job hatte ich glaube ich ein einziges Mal eine männliche Führungskraft, der sagte oh Frau Meusel ihre Tochter tut mir echt leid dass sie jetzt schon wieder zurück sind.
00:25:23: aber das war ein einziges mal dass das passiert ist im Därtentradiertes Rollenmodell.
00:25:27: der hat viel gearbeitet die Frau war zuhause hat die drei Kinder versorgt so.
00:25:32: tatsächlich nie aufgekommen.
00:25:34: Also was du manchmal merkst, wenn ich dann irgendwann erzähle dass sich genannt ist die Leute eher überrascht sind weil der ein oder andere mich sicherlich in so eine Schublade erjagt Karrierefrauen nur Karrieren und sonst gibt es nichts sondern merken sie Plazio das ist ja ein soziales Wesen irgendwie.
00:25:48: Das gibt's sicher auch.
00:25:50: aber ich glaube das sind manchmal so Stereotypen die es in der Arbeitswelt gibt um das gegenüber abzuwerten.
00:25:55: Ja und das sind halt bei Frauen dann manchmal genau diese Bilder entweder bist du Karrieremrau oder Mutter.
00:26:01: Dass man beides sein kann, ist quasi gar nicht im Kopf verankert.
00:26:04: Ich glaube es kommt mehr und mehr.
00:26:05: aber guckt ihr auch an wie wenig weibliche Geschäftsführer oder Vorstände wir haben?
00:26:13: viel noch in der deutschen Sozialisierung zu tun.
00:26:15: Also wenn du dir unsere Freunde in Frankreich anguckst, da gehen die meisten Frauen gleich nach ein paar Wochen wieder arbeiten und wissen wir auch nicht was für Thema wir da an Deutschland haben.
00:26:24: Ich glaube, da bräuchte es nochmal Aufarbeitung unserer Historie und Geschichte.
00:26:29: Wir schweifen ein bisschen ab aber geht's manchmal auch so?
00:26:31: Es gibt ja auch mal so Extreme.
00:26:33: also wenn ich da manchmal Frauen sehe, die ihr Baby von Bauch schneiden und dann Meeting vor zehn Leuten machen mit einem Baby vom Bauch das finde ich irgendwie auch krass weil ich mir dann auch so denke... Also ein Kind hat dann nichts von beidem, hat nicht so die Mutter und die Nähe.
00:26:44: Hat aber auch nicht die Ruhe.
00:26:45: Weißt du was ich meine?
00:26:46: Es ist eigentlich ganz interessant da mal drüber nachzudenken wie kann man... also es ist ja gar nicht ob man beides vereinen kann sondern eigentlich nur wie.
00:26:54: Ja, sondern
00:26:56: wie!
00:26:58: Mein Friedo war immer wenn's der Mama gut geht gehts auf den Kindern gut und das glaube ich.
00:27:02: Und ich glaube dass man sich als Mutter überlegen muss was sind so Sachen?
00:27:06: Jedes Elternteil kriegt irgendwann so eine Abrechnung von den Kindern.
00:27:08: Das fand ich immer blöd an dir!
00:27:10: Und die Frage ist ja, was davon kannst du bezahlen?
00:27:13: oder sagst Ja es okay damit kann ich leben und was nicht?
00:27:15: Meine kleine Tochter hat zum Beispiel irgendwann gesagt als krank war Mama kann ich einfach mal krank sein und du bleibst bitte hier und organisierst nicht irgendwas.
00:27:23: und das war für mich echt so ok shit Ich priorisiere die Arbeit immer drüber und ab.
00:27:28: da war ich zu Hause wenn sie krank waren.
00:27:30: Ja das war ein super wichtiges Feedback Und dieses, was du gerade beschreibst, Meeting und Kind vorm Bauch usw.
00:27:36: Da hab ich eher gedacht okay da muss man glaube ich als Team drüber sprechen.
00:27:40: also es gibt ja auch Menschen die davon überfordert sind wenn jemand im Büro die Brust gibt und so weiter.
00:27:45: Ich finde das sind eher so Themen.
00:27:46: wie geht miteinander um?
00:27:48: Wie für Privates können die Kollegen irgendwie auch vertragen?
00:27:51: Ja weil es ist ja etwas sehr Intimes wie du mit deinem Kind umgehst.
00:27:53: Ich glaub dass werden wahrscheinlich eher die Gespräche die führen würde Was ich bei Xing immer super cool fand Wenn ich in eine Videokonferenz hatte und meine Tochter ist mal kurz reingerauscht, hat auch noch so ein Bildschirm gemacht.
00:28:04: Haben sich alle gefreut.
00:28:05: Also das fand ich eher cool dass es total akzeptiert war, dass du eben auch einen Familienleben hast.
00:28:11: Was aber auch klar war wenn du arbeitest sind deine Kinder betreut.
00:28:15: ja die können wir kurz rein winken.
00:28:17: Aber ich bin schwierig wenn du Arbeitest nebenbei deine Kinder bedreust Eins und Bein leidet auf jeden Fall.
00:28:22: Ja,
00:28:23: hast du eigentlich recht?
00:28:23: Mir geht's auch mal so ... Ich find das eher unangenehm, weil ich die ganze Zeit abgelenkt bin, wenn jemand sein Kind vom Bauch hat und wir machen ein Meeting.
00:28:30: Es ist mir jetzt gar nicht so aktiv passiert, aber bei dem Kind im Kopf, dass ich immer denke, ah, das Arme mit Entivität hast du auch recht!
00:28:37: Als ich erinnere mich an meine Mutter, sie hat ihr Kind auf einen Hundert-Person-Netzwerk-Event mitgenommen.
00:28:40: Ihr Baby schnallte vom Bauchen und hatte ihre Nennie noch dabei.
00:28:44: Und dann hast du abends mit ihr noch Debatten geführt, Gut klar, da werden
00:28:52: dann natürlich persönliche Werte und Landkarten irgendwie miteinander vermischt.
00:28:55: Und ich glaube, da hilft das im Team einfach mal... drüber zu reden.
00:28:58: Also ich finde ja immer gut, miteinander zu reden und nicht übereinanderzureden so.
00:29:02: Und manchmal erklären sich dann Dinge auch was da vielleicht für eine Not gerade hintersteckt, dass sie das so gemacht hat also.
00:29:09: Gut jetzt haben wir den ersten Teil schon ein bisschen auseinander genommen auf der Arbeit etwas gar nicht so wobei interessanterweise vielleicht kannst du es wirklich nochmal präzisieren viele Frauen haben doch glaube ich die Sorge, dass Sie mit Kindern einfach bei Beförderungen zum Beispiel übergangen werden.
00:29:21: gerade aus dem heraus was Du gesagt hast Ich kann nur achtzig Prozent machen, ich kann manchmal nicht die Abendstunden machen als alle anderen etc.
00:29:28: Es gibt ja schon ein paar Boundaries, die sich so ein bisschen verschieben und das hast du aber gar nicht erlebt sowohl bei Deiner als auch anderen Karrieren?
00:29:34: Also ich glaube ich hatte bei Otto da habe ich mein erstes Kind bekommen.
00:29:39: super Glück dass ich einen Chefin hatte der selber relativ spät Kinder bekommen hat und die mir glaube ich wirklich aus einer Haltung, weil sie mich gut kannte.
00:29:47: Dieses superambitionierte einfach gesagt hat hey ich versteh das aber guck mal.
00:29:51: und also deswegen hat sie mich überzeugt eine Jahr Elternzeit zu nehmen.
00:29:54: ja?
00:29:54: Ich hatte halt Angst in Gott wenn ich jahraus bin und ich habe dann so die wilde Idee gehabt sich kommen immer zu den wöchentlichen schon fixes Ja frisbeite gesehen was soll dass?
00:30:02: du bist überhaupt nicht drin du stürst nur.
00:30:06: Und ich war hier nachher super dankbar.
00:30:07: Ich glaube, es hilft auch sich mal mit Müttern die vielleicht im Rollenmodell leben was man selber interessant findet auseinanderzusetzen und auszutauschen.
00:30:15: und die hat mir ganz viele hilfreiche Tipps gegeben.
00:30:17: und deswegen glaube ich war das Thema Teilzeit nie ein Thema bei Otto so.
00:30:21: da muss man aber auch ehrlich sagen ich bin eigentlich auf den Job zurückgekommen mit sechzig Prozent.
00:30:26: Es war so'n Team die Job für Businesspartner und es wäre auch gegangen weil es war ein High Performing-Team Super kleines Team uns weiter.
00:30:32: Und dann hat man mich ganz kurz nach meiner Elternzeit gefragt, kannst du das Recruiting übernehmen?
00:30:37: Das wäre in der Sechzig-Prozentheit nicht gegangen.
00:30:39: Und ich meine, da hab' ich dann den ersten Kompromiss gemacht und bin auf achtzig Prozent gegangen.
00:30:43: Das heißt... Ich glaube was ich mir als Mutter die Job haben will wo sie Spaß hat, Impact hat überlegen muss Was sind meine persönlichen Boundaries?
00:30:53: Wenn ich zum Beispiel nur Vormittags arbeiten kann Dann wird's wahrscheinlich mit ein bisschen Rollen auch schwierig.
00:30:57: Da geht es ja nicht nur um Führungsrollen Und dafür finde ich schon wichtig für sich selber klar zu sein Wo setze ich jetzt mal eine private Priorität Über das was der Beruf mir geben kann?
00:31:07: Und das kann ich dann meinem Arbeitgeber nicht Vorwerfen.
00:31:11: Und ich kann mir vorstellen, dass es wirklich auch noch Arbeitgeber gibt die Frauen in Teilzeit gar nicht haben wollen genauso wie Männern nicht in Teilzahl.
00:31:17: aber die werden sicherlich weniger weil du kannst ja dieses Potenzial in Deutschland nicht verschenken.
00:31:22: Und ich finde es eher krass, dass ich ja letztens nach Umfragen gelesen habe, das siebzig Prozent der Akademikerinnen immer noch das tagierte Rollenmodell bevorzugen, wo ich so denke wow wir bilden für tolles Geld tolle Frauen aus und siebzehnt Prozent sagen danach möchte ich erst mal zu Hause bleiben.
00:31:37: Finde ich total verrückt aber ja scheint immer noch Deutschpunkt zu sagen.
00:31:42: Gut, lass uns doch mal bei dem Punkt so abschließen vielleicht auch noch ein paar Tipps und Tricks von dir einsammeln.
00:31:47: wir haben ja zwei Komponenten aufgemacht.
00:31:48: also das gesagt.
00:31:49: die eine Sorge war ja Arbeitreaktion Wirkung Effekte gar nichts eingetreten.
00:31:54: Die andere war aber eigentlich Lebensumgebung.
00:31:56: wie gestalt ich?
00:31:57: Wie kaspele ich es mit meinem Partner ab?
00:31:59: wo einigt man sich?
00:32:00: wie verhandelt man?
00:32:01: Welche Systeme etabliert mir?
00:32:03: was waren denn so die wichtigsten Punkte für dich in dieser zweiten Ebene?
00:32:06: Also
00:32:06: ich glaube das Wichtigste war wirklich Was viele Paarchen nicht machen, dass mein damaliger Mann und ich vorher, bevor wir überhaupt schwanger wurden oder ich schwanger wurde wirklich diskutiert haben wie stellen wir uns das vor.
00:32:18: Also welches Rollenmodell?
00:32:20: Welchen Part übernimmt er?
00:32:21: Was übernehme ich?
00:32:22: Wie lange bleibe ich in der Elternzeit?
00:32:25: Wer arbeitet Teilzeit
00:32:26: usw.?
00:32:27: Dass einmal echt hart ausdiskutiert haben.
00:32:29: Das waren schon Streitereien weil wir aus ganz unterschiedlichen Welten kamen.
00:32:32: seine Mutter hat nie gearbeitet meine Mutter immer gearbeitet uns weiter Und das war aber nachher total hilfreich, weil wir dann im Alltag diesen Konflikt nicht mehr hatten.
00:32:40: Das ist das erste, dann wirklich schnell gucken wie kann ich mir ein soziales Netz aufbauen?
00:32:44: Also sei es Tagesmutter, sei es Freunde oder Eltern
00:32:47: usw.,
00:32:47: da hatten wir Glück, weil sie eine tolle Tagesmurder hatten die Schwiegereltern, die auch bei Krankheitsfeilen aufgepasst haben und zu schauen... Was gibt der finanzielle Rahmen her?
00:32:57: So, ja.
00:32:58: Also was kann ich mir noch an der Leichterung holen?
00:33:00: Kann ich mir jemand holen, der meine Wohnung sauber macht?
00:33:03: Ja, kann nicht mehr das leisten!
00:33:04: Kann nicht mehr ein Babysitter leisten und so weiter... Das sind alles so Themen wo ich glaube dass es gut ist das vor der Schwangerschaft sich zu überlegen.
00:33:13: Wie ist das Thema Mental Load bei dir?
00:33:15: also das ist ja Ich kriege das bei meiner Frau mit, die sagt dann immer, weißt du?
00:33:18: Arbeit mache ich ja auch wie du.
00:33:19: Aber bei mir ist das Thema Mental-Load mit dem Familienplanung.
00:33:23: Werst du für die Schule das besorgen?
00:33:24: Für die Kita dieses... Das ist was mich so klingt!
00:33:26: Was können wir denn da
00:33:26: tun?!
00:33:27: So, was hast du da irgendwie einen Zugang?
00:33:29: Ja, ich glaube, da ist mein Glück.
00:33:33: in der Luft halten und das gibt mir auch Energie.
00:33:36: Also meine Tochter hat irgendwann gesagt, Mama ich kenn niemanden, der so effizient ist wie du weil wenn Du eine Sache machst, machst Du nebenbei schon drei weitere.
00:33:43: Und das ist auch so, wenn ich irgendwie einkaufen gehe und ich weiß in fünf Wochen es Ostern dann packe ich da und ich sehe was nettes packe ich das nebenbei mal ein.
00:33:49: so Ich habe natürlich schon gemerkt an in deinen ruhigen Stunden Bordes ist ganz schön viel was sich alles so organisiere Und auch da sich vielleicht klar zu werden, wo muss man Themen abgeben?
00:34:00: Wo muss deine Frau vielleicht dich bitten, gewisse Sachen zu organisieren und zu machen.
00:34:04: Ich habe dann nur eine sehr hohe Schmerzgrenze.
00:34:06: also ich würde sagen leider weil manchmal meins mir fällt es auch schwerer aber ich bin so gewohnt einfach ganz viel.
00:34:13: Sachen zu machen und irgendwie gibt mir das scheinbar auch
00:34:15: was.
00:34:16: Geht dir bestimmt auch so, also mir ist es in meinem Familienleben so wenn man was so richtig gerne macht Arbeit dann sind halt diese Rückschritte zu denen man manchmal gezwungen ist heute krank zu Hause bleiben.
00:34:25: oder nein heute reden wir mal eine Stunde über Elternabendplanung.
00:34:29: blau ich finde es ist richtig körperlicher Schmerz.
00:34:32: Du, Elternabend ist für mich bis heute körperlicher Schmerz.
00:34:35: Und meine Kleintop, das ist mega wichtig und deswegen gehe ich doch hin.
00:34:39: aber jedes Mal bin ich innerlicht und dann werden da Fragen gestellt wie denke ich ab die echt keinen anderen Sorgen.
00:34:44: also was ich schon wahrnehme dass Eltern die auch arbeiten Ihren Kindern mehr Freiheitsgrade geben, also es sind selten die Helikoptereltern.
00:34:53: Also euer Freund, deswegen würde ich jedem raten gehen auch arbeiten das tut doch deinem Kind gut weil Kinder wollen ja auch ihre Freiheitsgradung sich ausprobieren und so, ja?
00:35:02: Cool war fettig cool dass wir da ein kleines Exkurs gemacht haben.
00:35:05: jetzt bin ich neugierig auf deinen vierten Punkt.
00:35:07: Mein
00:35:07: vierten punkt der ist tatsächlich am meisten stand auch durch meine älteste Tochter als sie geboren wurde Hatte so für mich gelernt, wenn ich ein Treiber meiner Eltern war, streng dich an.
00:35:17: Sei schnell und streng nicht an!
00:35:18: Ich hatte gelernt... Wenn ich alles gut plane, wenn sich mich anstrengen, wenn das alles richtig gut mache, kriege ich alles hin.
00:35:24: Und dann kam dieses kleine Wesen und ich habe alles gemacht wie... Also ich weiß nicht ob dieses Buch jedes Kind kann schlafen lernen.
00:35:30: Kennst du?
00:35:30: Ich hab es gehasst.
00:35:32: Weil ich hab alles gemacht die ist da dritschend und dieses Kind schlief trotzdem einfach nicht.
00:35:36: Und ich war in so vielen Dingen verkrampft als Erstlingsmutter, weil ich halt so dachte, na ja.
00:35:41: Ich hab das ja im Griff und diese Fremdbestimmtheit ist mir so schwer
00:35:45: gefallen.".
00:35:46: Meine damalige Chefin hat gesagt, Senja, jeder kriegt das Kind was es in dem Moment braucht.
00:35:50: Darüber habe ich ganz viel nachgedacht und dann immer gedacht, was quete ich gerade so?
00:35:54: Was will dieses Kind dir
00:35:55: beibringen?".
00:35:56: Das war wirklich loslassen!
00:35:58: Mehr auf darauf zu vertrauen dass sich über Erfahrungswissen und Intuition schon die richtige Lösung finden werde mich weniger stoisch an irgendwelche Regeln von außen zu halten.
00:36:09: Und das hat tatsächlich auch mein Führungsverhalten verändert, weil ich war damals ja ganz junge Führungskraft und dachte halt auf, ich muss immer schon einen Plan haben wenn jemand gekündigt hatte, wo ich das immer erst erzählen wollte, wenn ich schon die Nachfolge hatte und so.
00:36:21: Und da zu merken, nee im Floh sein sagen was gerade ist, sagen was der Plan dahinter ist aber noch nicht für alles eine Lösung haben die Leute um dich herum nutzen, deren Erfahrungswissen.
00:36:33: Also dass du nicht alles alleine steuern und schaffen musst!
00:36:36: Das habe ich sehr stark über meine erste Tochter gelernt und das hat mich auch im beruflichen sehr entspannt.
00:36:42: also ich werde wahrscheinlich immer jemand sein der planerisch ist weil ich... das ist doch meine Form von Struktur.
00:36:46: Ich hab immer das Gefühl ich bin kopfswuselig dass ich irgendwie planen muss.
00:36:50: aber Diese Entspannung zu haben, ich muss nicht fünf Szenarien durchdenken.
00:36:55: Wahrscheinlich wird nicht eins davon kommen.
00:36:57: Ich muss nicht auf alles sofort eine Antwort
00:36:59: haben.".
00:37:00: Das hat mich in vielen Demsbereichen wirklich entspannt und auch einfach mal sagen zu können, ich weiß es auch gerade nicht so!
00:37:07: Aber das war damals ziemlich heftig weil ich halt gewohnt war dass sich mit Mühe anstrengend und Planungen alles hinbekomme.
00:37:13: Und da hat meine Tochter mir so richtig gezeigt, nee Mutti, so funktioniert's nicht.
00:37:19: Also ich finde, da steckt ja noch der Punkt des Fühlens drin.
00:37:22: Also so ein bisschen ins Fühlen kommen oder?
00:37:23: Ja absolut und da kommen wir schon eigentlich zu meinem glaubt.
00:37:27: dann auch.
00:37:27: fünften Punkt nämlich viel stärker auf die Intuition zu hören Und das hat sich sicherlich dort auch entwickelt ja intuitiv besser zu spüren Was braucht mein Kind was brauche ich aber auch gerade und dass auch im beruflichen Alltag weil Ich habe gemerkt wann immer ich beruflich gegen meine intuition gehandelt hab war es im nachhinein falsch.
00:37:49: Einklassisches Beispiel, was ich vielen bringe ist.
00:37:52: Ich bin wirklich eine sehr gute Diagnostikerin und manchmal gibt es aber Interviews wo ich sage... ...ich kann das analytisch nicht herleiten, aber bei dieser Person ist irgendwas irgendeine Unwucht und eigentlich sollte ich die nicht einstellen.
00:38:06: Und früher habe ich die Leute dann trotzdem eingestellt!
00:38:08: Und am Nachhinein habe ich mich jedes Mal geärgert weil sie jedes mal in Fehl-Einstellungen war.
00:38:12: Und heute sage ich, wenn ich dieses starke Bauchgefühl habe dann ist es auch okay mich nicht für diese Person zu entscheiden selbst wenn ich das analytisch nicht belegen kann.
00:38:21: Ich hab letztens ein Podcast gehört von der Stefanie Stahl heißt sie die noch gesagt hat richtig gute Entscheidungen werden zwar analytisch fundiert aber letzten Endes intuitiv getroffen.
00:38:34: weil dieses Erfahrungswissen dass wir haben das unterschätzen wir halt.
00:38:38: und das ist heute was Worauf ich ganz stark fuße auf meinem Erfahrungswissen und auf Mustern, die ich kennengelernt habe.
00:38:45: Und natürlich muss man das auch immer wieder Challenges und Hinterfragen ja also das wirklich als Hypothese erst mal betrachten.
00:38:51: Aber dass ist was, was ich meinem zwanzigjährigen mit ich mitgeben würde.
00:38:54: höre auf deine Intuitionen und du hast eine gute Intuition.
00:38:58: Das nimmt viel Stress und gibt Sicherheit.
00:39:00: Die Stephanie Stahl es ist doch glaube ich die hier dieses Thema so groß gemacht hat bitte dem das Kind in dir muss Heimat finden Genau.
00:39:07: Ist ja vielleicht
00:39:07: auch ganz passendes Thema dazu.
00:39:09: und ich, also das Buch kennst du, «Fünfzig Sätze die das Leben leichter machen» von meiner Freundin Karin Kuschig?
00:39:15: Die sagt ja... Nee, kann ich nicht!
00:39:16: Superboah, dann schenke ich dir mal eins.
00:39:18: Ich habe das glaube ich schon zwanzigmal verschenkt.
00:39:20: Karin sagt auch mal einer der Fünfzig Setze ist, ich weiß nicht heißt immer nein.
00:39:24: Und es ist so ganz lustig weil manchmal kommt man ja an den Punkt so, vielleicht genau wie du's grad beschrieben hast, so analytisch sitzt du da, denkst du war Risa alles richtig Fachlich kann die Person, dass ich will, guter Lebenslauf.
00:39:35: Gut gekleidet macht einen guten Einwohner irgendwie.
00:39:37: Ich weiß nicht so und das heißt dann eigentlich immer nein.
00:39:40: Ja
00:39:41: und ich habe auch angefangen.
00:39:42: also Sprache ist ein Verräter ja?
00:39:44: Und wenn ich selber eigentlich sage oder andere Leute, dann sag' ich immer was ist uneigentlich weil dahinter steckt irgendwas, was wir manchmal eben noch nicht in unser... in unserem rationalen Denken haben, aber es ist kein Zufall dass wir dann eigentlichen oder so oder solche Themen einbauen.
00:40:00: und was ich immer wieder feststelle wenn ich mit Topmanagern unterwegs bin.
00:40:05: Dass die diese Verbindung zwischen Ratio- und Emotion fast verloren haben das sie kaum noch Zugang zu ihren Emotionen haben Und das es dann häufig führt, dass sie in Stresssituationen völlig aus der Rolle fallen.
00:40:19: Der cholerische Chef oder der, der plötzlich alle überbügelt und einfach entscheidet.
00:40:23: Weil da irgendwas in ihn brodelt was sie aber zu dem Sie gar keinen Zugang mehr haben und dann passiert es halt einfach.
00:40:30: Es passiert mir und ich bin nicht mehr her meiner Lage und kann nicht mehr... Ich sag mal bewusst steuern, verhalt ich mich jetzt oder so?
00:40:38: Oder nicht.
00:40:38: Und ich glaube Leute die eine gute Intuition haben sind auch besser in Stresssituation zu überlegen.
00:40:43: ist mein Verhalten jetzt gerade angemessen oder es ist eigentlich unangemessen weil die Besser zwischen ihren Emotionen und das was tatsächlich in der Situation ist unterscheiden können?
00:40:53: Das
00:40:53: wäre so meine nächste Frage gewesen.
00:40:55: wenn ich mich nicht selber spüre Wenn ich keinen Zugang zudem habe was auf der Non-Logic Ebene ist wie kommt man da hin?
00:41:01: hast du dann Toolzettel gefunden?
00:41:03: Also ich coache auch und das sind die Leute, die ich häufig zwinge erst mal zu sagen wie fühlt sich... also wenn sie mir eine Situation zum Beispiel schreiben ja.
00:41:12: Wie hast du dich gefühlt?
00:41:13: Und dann kommt hell, wie gefühelt!
00:41:15: Ich seh halt, geh mal rein!
00:41:16: Wie hast Du Dich
00:41:17: geführt?!
00:41:17: Ja wütend okay.
00:41:19: wo saßt die Wut?
00:41:20: Also bewusst aufs körperliche zu lenken ja und die leute sind dann überrascht weil sie tatsächlich mal sagen ohja meine Wut sitzt hier oder meine Wut sitzt im Bauch.
00:41:28: Und die, wo es hier sitzt sind häufig die dann sprachlos sind, die diesen Bauch sitzen, die explodieren irgendwann und dann eine Herleite zu bekommen dass mein Gefühl körperlich in mir steckt und wenn ich das unterdrücke, dann platzt es halt irgendwann.
00:41:43: Und dann im nächsten Schritt auch rauszufinden, woher kommen denn diese Gefühle?
00:41:47: Das sind ja meistens irgendwelche alten Situationen hervorgerufen werden und die wir verwechseln mit der Situation, in der wir uns gerade befinden.
00:41:54: Ja?
00:41:54: Auch interessante Fragen wie alt bist du jetzt gerade wenn du das zu mir sagst?
00:41:59: oder wen siehst du hier grade?
00:42:00: sprichst jetzt eigentlich mit mir oder mit deiner Mutter?
00:42:02: so ja also welche Personen sitzen eigentlich am Tisch?
00:42:05: da sind sich auch immer eine schöne Übung.
00:42:07: ja inneres Team wem hast nur alles bei die Amtischung?
00:42:10: wer ist denn eigentlich immer der lauteste?
00:42:12: und darüber.
00:42:13: ich habe grad bei Topmanager erlebt Die mögen nicht so rum Psychologisieren den helfen so modelle um das greifbarer zu machen.
00:42:21: Und das innere Team zum Beispiel ist ein Modell, womit viele die nicht so die Emotionen für sich spüren und dafür halt auch bisschen Angst vor haben weil da geht es häufig um Kontrollverlust.
00:42:31: Die können zum Beispiel mit dem Modell ganz gut leben ja?
00:42:34: Was auch total gut hilft, sich auf den Stuhl des Andern zu setzen!
00:42:38: Okay du hast mir diese Situation beschrieben mit deiner Chefin.
00:42:41: jetzt setze ich mal auf ihren Stuhlen.
00:42:42: wie würde sie mir die Geschichte erzählen?
00:42:45: passiert da irgendwas, ja?
00:42:46: Also dieses auch zu verstehen.
00:42:47: Wir haben andere Landkarten interpretieren Dinge anders und so weiter.
00:42:52: aber auch da gilt wieder habe ich ein Schmerz und ich erlebe ganz häufig bei sehr erfolgreichen Managern und ManagerInnen dass die halt solange so erfolgreich waren das die Angst da reinzugehen größer ist als der Schmerzen den sie vielleicht ab und zu erleben weil Sie sind ja erstmal damit erfolgreich gewesen irgendwie mit dem Preis kommt.
00:43:11: Sei es, dass ich privat unglücklich bin oder dass meine Mitarbeiter Angst vor mir haben oder mein Aufsichtsrat mich hasst keine Ahnung.
00:43:18: also Ich glaube ganz wenigen gelingt das Mit sich und der Situation im Einklang zu sein.
00:43:24: Das
00:43:24: ist ja eine gute Einsicht.
00:43:26: Der Schmerz ist geringer als die angst sozusagen was man verliert wenn man darauf eingebt diese Kontrollverlust da zu gefährden.
00:43:33: Ja
00:43:33: Also ich hatte meinem Kollegen der hat mich nach fünf Jahren angerufen.
00:43:36: ich war ganz überrascht.
00:43:37: also wir hatten fünf Jahre nicht mehr zusammen gearbeitet Und der sagt, ich komme immer an so einen Punkt.
00:43:43: Immer wieder ist gleich in meiner Karriere und wir haben uns ja nicht gut verstanden weil du hast mich ja immer an eines Verstellen kritisiert die ich irgendwie nicht nehmen konnte.
00:43:50: aber jetzt gibt mir doch noch mal Feedback.
00:43:52: Ich war ein bisschen vor nach fünf Jahren und meinte also jetzt wirklich ne?
00:43:55: Ich kram jetzt mal so ein bisschen beim Genächtnis rum und dann habe ich ihm so ein paar Sachen benannt, die ich früher gesehen hab warum ich auch glaubt das es nicht hilfreich war für ihn und seine Entwicklung als Führungskraft usw.
00:44:05: Und dann fragte er mich, würdest Du mich denn auch coachen?
00:44:08: Also meine Frage ist, willst du überhaupt gekocht werden?
00:44:11: Bei meinem Eindruck ist das, dass du dich weiterhin von anderen nicht verstanden und nicht gesehen fühlst.
00:44:15: Aber dass du das Problem eher bei den Anderen siehst und nicht bei dir.
00:44:19: Und das Kotchen bringt ja nur was wenn du dich verändern möchtest!
00:44:24: Dann habe ich ihn sozusagen nach Hause geschickt und hab gesagt nimm dem mal drei, vier Wochen rein und füll mal rein ob es da überhaupt einen Zugewind für Dich gebe, wenn Du in die Themen reingehen würdest.
00:44:34: Der hat sich nie wieder gemeldet Und das war auch meine Hypothese.
00:44:37: Der hatte immer noch dieses Bild, die anderen sehen mich nur falsch und interpretieren das falsch.
00:44:41: der wollte sich nicht wirklich verändern.
00:44:42: Das ist ja auch okay.
00:44:43: also ich mein wir alle handeln aus einem Good intent weil wir glauben dass es für uns gut ist und das ist ja eine Groupingsstrategie gewisse Themen einfach mal liegen zu lassen und sich vielleicht auch nicht anzuschauen.
00:44:54: Was du beschrieben hast?
00:44:55: Die Angst vor Kontrollverlust.
00:44:57: was sagt denn deine Erfahrung?
00:44:59: wenn ich auf die Intuitionsebene gehe verliere ich den dann wirklich Kontrolle?
00:45:02: Also
00:45:02: nach meiner Erfahrung nicht.
00:45:03: Ich habe eher die Kontrolle immer verloren, wenn ich meine Intuition verdrängt hab, weil... ...ich kann das nur auf körperlicher Ebene.
00:45:14: Das war bei mir wie so ein Zerreißen.
00:45:15: irgendwie ja?
00:45:17: Ein ganz großer Druck!
00:45:18: Ich muss jetzt aber irgendwas im Körper was sagt Boah, das solltest du jetzt echt nicht tun und dieses sich selber Druck machen, die körperliche Reaktion unterdrücken für mich eher nachher was Bedrohliches gab.
00:45:31: Weil ich gemerkt habe, ich bin in irgendein Karussell und merke schon dass mir das nicht gut tut aber ich kann dieses Karusell nicht anhalten.
00:45:37: Und zu verstehen warum konnte ich dieses Karusell eigentlich nicht anhalten?
00:45:41: Was wäre mein Zugewinnen wenn ich es anhalten könnte?
00:45:43: Das war zum Beispiel meinen Weg stärker auf meine Institutionen zu hören!
00:45:47: Ich hatte eigentlich immer eine ganz gute Institution mir eine Challenge gesucht hat, die in den Tick zu groß war und so dieses Gefühl hatte ich muss das jetzt aber.
00:45:57: Ja, das ist meine Verantwortung!
00:45:59: Dann kam dieses Thema ganz gut, ganz stark bei mir hoch.
00:46:02: Und das für mich zu verstehen warum nehme ich mir überhaupt solche Challenges?
00:46:05: Warum habe ich dieses hohe Verantwortungsgefühl?
00:46:08: Das war mein Weg da reinzukommen und stärker auf meine Instruktion zu hören und auch da natürlich wieder Erfahrungswissen Weil ich gelernt hab, wann immer ich es nicht getan hat.
00:46:16: War's im Endeffekt durch!
00:46:17: Ich habe neulich so einen guten Satz gehört und da sagte eine Coachin über Trauma.
00:46:20: Da meinte die, Trauma ist verkörperter Schrecken.
00:46:24: Und man kann sowas aber auch nur über den Körper wieder lösen weil das ja verkörpert.
00:46:27: Das heißt er ist ja nicht vergeistigt.
00:46:29: also kannst du eigentlich nur bei diese körperliche Ebene gehen?
00:46:31: Es ist echt irgendwie ganz interessant warum wir uns in der Führungsebene immer auf das Kopf denken beschränken.
00:46:37: Ich hatte genau so wie ich jetzt mit dir über das Thema reden, da hatte ich Pipp Glockner am Podcast und dann hat er gesagt ja früher habe ich immer gedacht es sei ganz wichtig dass man super schnell und super gut denken kann.
00:46:45: Dann dachte ich ah jetzt kommt und jetzt weiß ich dass das fühlen ist und sagte er nein was bei ihm aber kam war Und heute weiß ich, es kommt auch auf die Informationen an.
00:46:53: Es geht nicht nur um den Prozessor, sondern um die Festplatte.
00:46:55: Dann saß ich so da und meinte, wo ist für dich Gefühl?
00:46:57: Hat er gesagt Gefühlsugatt-Feeling?
00:46:59: Das ist für mich geistiges Prozessieren was der Körper aber noch nicht übersetzt hat.
00:47:03: also das Gehirn hat schon prozessiert, aber es ist nicht ins Bewusstsein reingegangen.
00:47:07: Da meine ich so ja, weil es gibt ja trotzdem manchmal Feeling.
00:47:09: Also du fühlst ja mit Leuten was du wusstest.
00:47:11: Und was ist so deine Hypothese, woran liegt das?
00:47:13: Dass wir ein unglaubliches Diktat des Kopfes haben.
00:47:16: Das alles, was wir vergeistigen können, belegen analytisch betrachten und dass es wertvoll ist und nicht so ist, ist gleichzeitig wertlos.
00:47:23: Das ist echt eine große Frage.
00:47:25: Also nur mal ein paar Hypothesen im Raum geworfen.
00:47:28: Ich glaube, da gibt sich eine Erziehung, ich weiß leider nicht von welchem Professor einen tollen Vortrag, wo er sozusagen ... erklärt, wie sich neuronale Netze bilden.
00:47:37: Und wenn dein Kind eine Süßigkeit nimmt und du schreist es an.
00:47:42: dann lernt das Kind, oh hab was gemacht soll ich dich nicht wieder machen außer ich will angeschrien werden und wir sind ja eigentlich Schmerzvermeider sozusagen Ja?
00:47:49: Und so bringst du deinem Kind ja ständig bei was richtig ist und was falsch ist also angeblich richtig oder falsch.
00:47:55: Wenn du aber jetzt zum Beispiel ein sehr freiheitsliebendes lautes Kind hast und du sagst ihm immer sei nicht so laut sei nicht zu laut lernt das, dass ein Teil meiner Persönlichkeit der nicht gut und nicht erwünscht ist.
00:48:06: Und bis zur Abkopplung dieser Persönlichkeit oder andere gehen in die Revolutionen und werden dann erst so richtig laut.
00:48:12: Aber also deswegen glaube ich vieles Erziehung und sich mit seinen Kindern – ich sage jetzt mal auch wirklich auseinanderzusetzen!
00:48:19: Was hat meine Erziehungen damit zu tun wie ich als Mutter bin?
00:48:22: Ich hatte gerade ein Gespräch mit meiner Daughter Und die sagte so, ja, Mama.
00:48:27: Wie hast du das geschafft?
00:48:28: Dinge, die du an deiner Mutter nicht gut fangst anders zu machen?
00:48:30: und dann sag ich dir das erste ist mal sich klar zu werden was fand ich eigentlich nicht so gut?
00:48:34: und das zweite ist bewusst daran zu arbeiten und da meinte ich ihr zu ihr.
00:48:38: das kann aber auch manchmal schief gehen weil meine Mutter war jetzt nicht besonders fürsorglich und ich hatte immer totale Angst als Mutter nicht für sorglich genug zu sein.
00:48:45: Meine Kinder werben von mir heute vor dass ich zu viel fürsorgig sei.
00:48:48: also
00:48:48: man muss darauf
00:48:49: passen dass das Pende nicht zu weit auseinanderschwingt.
00:48:53: Und um auf deine eigentliche Frage zurückzukommen, neben dem Thema Sozialisierung.
00:48:56: Also was ist sozusagen anerkannt in der Gesellschaft?
00:48:59: Ich glaube Eltern die sehr abhängig davon sind was das Äußere glaubt.
00:49:03: Sozialisieren ihre Kinder glaube ich strenger.
00:49:05: so ignorier mal deine Gefühle oder das was du gerade fühlst ist nicht richtig.
00:49:10: Es wäre wahrscheinlich eine wilde Hypothese wenn Psychologen vielleicht sagen zu schwach sind.
00:49:14: aber es ist so meine Erfahrung und ich glaube dass wir in Deutschland eben im Bildungssystem noch ganz viel auf Kognition setzen, ja?
00:49:22: Auf Fleiß und Kognitions.
00:49:24: Also guckt ihr das an was meine Kinder auswendig lernen müssen.
00:49:27: da geht es noch wenig.
00:49:28: also es fängt ja so ein bisschen an in den Schoenen aber es geht eigentlich wenig um Sozialverhalten.
00:49:32: Es gibt wenig darum Auszufinden.
00:49:34: Was ist in dieser Situation gerade?
00:49:36: Was macht dich hüten?
00:49:37: Was verfordert dich unserem Alter?
00:49:39: Interessant!
00:49:41: Was hat's denn eigentlich mit diesem inneren Team auf sich von dem du eben gesprochen hast?
00:49:44: Das innere team ist sozusagen die Überlegung dass wir in unserer Persönlichkeit mehrere Facetten haben und sogenannte Stimmen, die zu uns sprechen.
00:49:53: Also zum Beispiel ins Korsen nennt das den Quachi.
00:49:55: also du sagst ich mache jetzt einfach eine Weltreise und der Quachi kommt und sagt bist Du denn verrückte Weltreisung?
00:50:00: Weißt Du was es kostet?
00:50:01: so ja!
00:50:02: Und so hast Du halt im Inneren Team verschiedene Teile, die dich in einer Situation sozusagen positiv könnte man sagen beraten aber vielleicht auch manchmal begrenzen.
00:50:14: Also das kann zum Beispiel der innere Zweifler sein, ja?
00:50:16: Der immer wieder sagt, oh Joelle bist du dir wirklich sicher!
00:50:20: Das kann aber auch das freudvolle Kind sein.
00:50:23: Die sagt ist doch egal lass uns einfach Quatsch machen, lass uns jetzt echt mal dumme Sachen machen.
00:50:28: ich habe da voll Bock drauf.
00:50:29: Das kann die strenge Mutter sein, die sagt Oh wenn Du dich so benimmst mutt ihr aber ganz traurig und damals zu gucken welche was sind eigentlich die Hauptstimmen die mich treiben und die mich vielleicht auch begrenzen.
00:50:42: Also dazu führen, dass ich mein Potenzial und das was ich eigentlich möchte nicht voll auslebe.
00:50:47: ja also wenn Ich eigentlich dieses Joyfulness in mir habe und will auch deswegen gerne im Job mal kreative verrückte Dinge machen würde aber ich hab ganz stark auf diese Stimme oh sei aber vorsichtig Und wenn wir uns nachher nicht ernähren können und so weiter.
00:51:00: Ja die Idee dahinter ist eigentlich zu verstehen Welche stümme sind welcher situation gerade hilfreich und welche stimme ist vielleicht zu laut?
00:51:08: und sollte durch jemand anderen am tisch ab und zu mal unterbrochen oder vielleicht sogar ersetzt werden.
00:51:14: Und macht man das dann teilweise, also hast du das in deiner beruflichen Karriere so gemacht?
00:51:18: Dass man dann das sogar teilweise auf so ein Team übertragen kann, dass du dann sagst okay Xenia ich bin jetzt mal dein Sparringspartner!
00:51:24: Ich glaube deinen Quatschie ist hier bisschen zu laut gerade, nimm den mal ein bisschen runter... Oder ist es eher was, was man mit sich selber
00:51:30: ausmacht?!
00:51:30: Also ich glaube, dass ich das unbewusst in meiner Berufsarbeit schon nutze aber nicht so dass ich jetzt sage.. Was ich schon, ich finde Jens Korsen hat einfach so ein paar Sprüche die echt gut sind.
00:51:40: Ich habe bestimmt schon mal zu einem Mitarbeiter gesagt, okay wer redet dir in das gerade ein?
00:51:45: Wer ist denn der Quatschie so wenn ich das Gefühl hatte dass die Leute ihr eigenes Potenzial nicht sehen und ihre Stärke nicht leben.
00:51:52: Aber das innere Team so eins zu eins habe ich noch nie auf dem Team übertragen.
00:51:55: Ich glaube was schon wichtig ist wenn du Mitarbeiter führst auch immer wieder auf diese Ebene zu gehen.
00:52:01: Also weil, was ich in meiner beruflichen Erfahrung erlebt habe ist dass wir ganz viele Themen post-rationalisieren das aber ganz viele Entscheidungen eigentlich auf emotionalen Treibern beruhen und das kann sein.
00:52:12: Macht es kann Angst sein das kann Wunsch nach Durchsatz sein.
00:52:16: ja es geht gar nicht.
00:52:17: darum mache ich das richtige.
00:52:18: Hauptsache Ich bestimme was gemacht wird Und ich habe gelernt, wenn du da dein Gegenüber besser lesen kannst und Hypothesen bildest dann kannst du eine Taktik wählen deine Themen durchzubekommen indem du die Treiber des Gegenübers sozusagen bedienst aber trotzdem versuchst.
00:52:33: Das ist deiner Sicht richtige fürs Unternehmen durchzubringen.
00:52:35: Und deswegen, glaube ich... Also so kriege ich häufig kognitive sehr rationale Menschen das sie sagen, du solltest dich damit beschäftigen weil dein Gegenüber hat halt auch Emotion und je besser die Emotionen vorahmen kannst oder voraussehen kannst desto besser kannst du deine Taktik sozusagen.
00:52:51: Oh, Taktik!
00:52:52: Das klingt interessant.
00:52:54: Und das erklär ich mir mal, dass was Geschäftsführer an mir wertgeschätzt haben, dass ich den häufig für sie irrationales Verhalten von anderen Stakeholder erklären konnte und dann mit ihnen eine Taktikum machen konnte.
00:53:04: Das kam hier nicht zu nahe, das war nicht so psychologisch... Aber so, ah okay jetzt verstehe ich warum der sich aus meiner Sicht so unsachlich verhält oder irrational.
00:53:12: und dann lass uns mal eine Taktik bauen.
00:53:14: Und das sind auch die Themen die mir total Spaß machen weil ich da halt ein ganz gutes Spür für habe.
00:53:18: was ist eigentlich in diesem Raum gerade los?
00:53:20: Es ist total lustig.
00:53:21: also zum einen hab' ich grad mal realisiert es gibt das Wort Post-Rationalisieren aber es gibt nicht das Wort postgefühlisieren oder sowas.
00:53:27: Also ist eigentlich ganz interessant.
00:53:29: ne Und wie charmant ironisch ist es eigentlich, dass jemand nicht in der Lage ist sich selbst zu spüren und da sozusagen zu verstehen was ihm vorgeht.
00:53:37: Und man macht das ihm schmackhaft indem man ihm anreizt zu verstehen, was ein anderer vorgeht!
00:53:43: Ja aber jetzt ist ja immer einfacher bei den anderen zu starten.
00:53:46: also als weil sie selber so zu sagen... Also das sind hier auch total spannend.
00:53:50: ich weiß gar nicht ob das was deutsches ist aber ich erlebe häufig so Abwertung anderer aus eigener Schwäche heraus oder aus Angst, dass andere meine Schwächen erkennen könnten.
00:53:59: Und das finde ich zum Beispiel auch total spannend.
00:54:02: wenn jemand auch im Team so abwertend unterwegs ist dann höre ich eigentlich nie auf die Abwartungen sondern ich überlege mir okay was ist das Thema?
00:54:09: Dass er die Person oder sie die Person abwerten muss.
00:54:12: Was ist eigentlich das Thema bei der anderen Person?
00:54:15: und das kann auch ein guter Weg sein Mitarbeiter dazu zu bringen mal mehr darüber zu reflektieren also Wie sie so auf das Team schauen, was sie eigentlich für einen Beitrag leisten und was das mit ihren Ängsten.
00:54:28: Und crazy Fantasies zu tun hat sozusagen.
00:54:31: Naja, vor allem sind ja manchmal auch die Wege interessant, die da irgendwie hinführen also... Manchmal gibt es Situationen finde ich, da merkst du Menschen werden so emotionaler Beifahrer?
00:54:39: Also dann sitzt du so da, guckst dich an und denkst so.. Du bist gar nicht beim Steuer.
00:54:43: Du fährst mit deinem Gefühl, was ist mit dir los?
00:54:46: Dann gibt's Situationen ... Ich hab so einen Manager-Typ im Kopf, der macht das mal ganz viel über bitterbösen Sarkasmus und Ironie.
00:54:53: Wenn da mal stichelnde Witze kommen, dann gibts die Aggressiven, die alle Leute einfach überfahren und dominieren wollen.
00:55:00: Es ist ganz ulkig, was es für Technik und Taktiken gibt.
00:55:03: Jeder hat seine Stressmuster und Copingsstrategien.
00:55:07: Und es gibt einen schönen Spruch, Humor ist das letzte Loch aus dem die Wahrheit vereist.
00:55:12: Also wenn ich Team-Sessions habe und ich merke, die gehen sehr kalt, sagst du schon miteinander oben?
00:55:17: Dann nehme ich schon diesen Humor auseinander und sage versteckten dahinter oder ein Boah gar nicht.
00:55:21: ne doch da steckt immer irgendwas hinter ja!
00:55:23: Und dann hast du plötzlich diese Situation über die gesprochen werden kann.
00:55:27: also es gibt ja auch häufig großer Elefanten im Raum und keiner mag sie ansprechen.
00:55:32: Und der Erste, der sie anspricht hat Angst den Köpfe zu werfen usw.
00:55:36: Deswegen glaube ich ist es auch echt gut sich bei Team-Geschichten Moderatoren zu holen die eben viel eher denen erlauben haben solche Themen zu spiegeln.
00:55:44: also ich habe gerade gestern mit einem Geschäftsführer gesprochen der so eine Teamsetsche machen möchte und dem habe ich auch empfohlen hey holt euch danach jemanden der euch regelmäßig in euren Führungsmeetings begleitet und spiegelte weil so ein Tag Team Event Super.
00:55:59: Und dann schreibt man sich paar Swots auf, aber danach ist man selten so diszipliniert, sich wieder daran zu bewerten, halten wir eigentlich das was wir uns vorgenommen haben ein?
00:56:08: ja und gerade so Teamdynamik, Teammuster glaube ich da braucht es häufig einen externen, der da spiegelt und da reingeht.
00:56:15: Abschließende Frage alles was du gerade beschrieben hast so dieses in die Intuition kommen sich selber finden wo lerne ich sowas?
00:56:23: oder brauche ich dafür einen Coach?
00:56:25: Und wenn ich einen Coach brauche, was ist das eigentlich für einer.
00:56:27: Weißt du, was ich meine?
00:56:28: also wenn jetzt Menschen zugehört haben und sagen oh wow da packe ich aber mal an wo mache ich das?
00:56:32: Da gibt
00:56:33: es viele Wege einmal Feedback von außen sich zu holen wie nämlich eigentlich andere war.
00:56:38: also ich finde dass es häufig ein guter Anfang ob wir um klar zu kriegen sind meine Stärken wirklich meine starken?
00:56:43: werden die von anderen aus so wahrgenommen und meinen Schwächen rauszuarbeiten.
00:56:46: Und das mache ich am besten, indem ich so selbst mit Fremdbild mache.
00:56:49: also wirklich erstmal Feedbacks einholen.
00:56:51: und wenn man selber fehlt so ein bisschen Angst und selber schon sehr kritisch mit sich ist sollte man für den ersten Mal von Leuten Feedback einholend die einem wohlgesonnen sind.
00:56:59: ja also man muss ja nicht gleich die ganze Keule und Schmerz sofort so und dann kann man derzeit mutiger werden.
00:57:04: bewusst Leute fragen wie man selber auch blöd findet so einfach mal um zu gucken wie guckende leute diese fürchterlich anders sind als ich auf mich rauf.
00:57:11: das ist glaube ich guter Einstieg.
00:57:14: Hunderttausend Bücher, also zum Beispiel Stefanie Stahl ist angesprochen.
00:57:17: Die hat auch so ein Workingbook habe ich auch Leuten schon empfohlen, wo ich mich mit deinem inneren Kind beschäftigt.
00:57:23: Meine Erfahrung ist jetzt im Business Alltag dass sich die meisten Leute wirklich einen Coach empfehle.
00:57:28: Also das ich mit denen raus arbeite wenn es Mitarbeiter von mir waren was ist denn das Thema eigentlich dahinter und dann sehr bewusst den Coach der Spitze aufs Thema geht?
00:57:37: Wenn du jetzt gerade so eine Entwicklungshammer hast weil da brauchst häufig externe Beratung und da helfen Trainings auch nicht so viel, weil du da ja sehr tief auf dich selber zurückgeworfen wirst.
00:57:49: Und ich meine es kann Coating sein, es gibt Leuten denen will ich ja nie zu sagen eine Therapie werbt auch nicht schlecht aber das können sie dann anmaßen.
00:57:57: Also es gibt dort diesen Spruch ist es nie zu spät für eine schöne Kindheit oder glückliche Kindheit?
00:58:02: und ich merke einfach auch wenn ich in meinen Freundeskreis gucke Das ist glaube ich auch was, was so in der zweiten Lebenshälfte bei vielen einfach nochmal hochkommt.
00:58:09: Bei mir kam es früher weil ich halt so naiv in diese Cutting-Ausbildung gegangen bin.
00:58:13: aber ich glaube viele fangen an somit vierzig zweite Lebenshäfte mal so ein Resumé zu ziehen.
00:58:19: ja Was ist eigentlich gut in meinem Leben?
00:58:21: Wie ich es mir vorgestellt habe, was macht mich glücklich und auch so ein bisschen davon abzukommen.
00:58:25: Was waren meine Ziele?
00:58:26: Weil wir setzen uns ja häufig zu Zielen und glauben Wir sind dann glücklich.
00:58:29: also bei mir war's zum Beispiel so Ich wurde so erzogen Du musst ganz schnell Eigentum haben Und da hättest du mit twenty-six mein erstes Haus und fühlte mich nicht glücklicher als vorher.
00:58:37: Ja!
00:58:38: Und ich glaube diese Erkenntnis dass Ziele alleine dich nicht glücklich machen Sondern wirklich die Frage Wer bist du eigentlich?
00:58:43: Als wer warst du gemeint und wie kannst du das ins Leben bringen?
00:58:46: Das klingt jetzt sehr philosophisch aber Das ist etwas, was aus meiner Erfahrung häufig dann zu Zufriedenheit und Glück führt.
00:58:54: Was aber natürlich bedeutet das du vielleicht auf Dinge verzichten musst?
00:58:57: Dass du plötzlich merkst Leute in deinem Umfeld von dir nicht gut oder der Job ist eigentlich nicht das Richtige.
00:59:02: also dahinter steht immer ein Zuwort was natürlich auch den Preis hat.
00:59:06: Für mich klingt es gar nicht mal nur so philosophisch sondern vor allem noch einem sehr schönen Schlusswort.
00:59:10: Von daher, ich hab das sehr genossen und es schreit nach einer Fortsetzung.
00:59:14: Also hast du dir jetzt eingebrockt?
00:59:17: Sehr gerne immer wieder!
00:59:18: Mit dir macht es sehr viel Spaß.
00:59:20: Likewise.
00:59:21: Und dann ganz herzlichen Dank.
00:59:22: vor allem werde ich natürlich aus der Ferne verfolgen oder auch vielleicht sogar manchmal aus dem aktiven Nähe was es mit den Hummingblocks bei dir so macht wie das wird.
00:59:30: Wo kommt denn der Name?
00:59:30: Das möchte ich zum Abschluss gerne noch wissen.
00:59:32: Ach du, das war eine Mischung.
00:59:33: Ich wollte gerne etwas irgendwie... Plastisches, was auch deutlich macht, dass wir einen Bauplan sozusagen für HR haben.
00:59:40: Also wir haben ja ein Operating-Model, das so zwischen tausend drei Tausend Mitarbeitenden passt entwickelt, was aus einzelnen Bausteinen, dass du auch eine gewisse Flexibilität da reinbringst besteht.
00:59:48: und mein ehemaliger Chef Thomas Vollmüller und der heute doch für mich Mentor ist, der sagt auch noch mal nee ihr müsst irgendwas Plastisches, was nachher so'n Brandmarkt irgendwie wird, für den Mittestand hast du schon die Blocks irgendwie?
01:00:00: Und so kamen wir auf Blocks oder mit Buildingblocks
01:00:02: usw.,
01:00:03: meine Partnerin Stefan von Elmbach.
01:00:05: Die hatte irgendwie das Thema Colibri und das fand ich aber viel zu weiblich, weil unsere Persona ist eher so männlicher Mittelstandsgeschäftsführer Mitte-Fürzig traditionell, eher Ingenieurtype also Ingenieurswesen, also eher Leftbrainy.
01:00:19: Und dann meinte sie irgendwann, ah ja mit dem Hummingbird ist echt total schade.
01:00:23: Und da meinte ich, ja Hummingblocks das ist es doch weil was wir ja reinbringen wollen also viele HR haben ja so das Gefühl sie werden nicht erkannt Sie haben keinen Einfluss und alles so schwer.
01:00:32: und so.
01:00:33: Ja und was wir sozusagen machen wie Framing zu sagen hey du musst die Sparfe des Businesses sprechen Du musst deren Probleme verstehen und dann macht's auch wieder Spaß Dann wirds auch wieder leicht.
01:00:42: und dass ist dieses Humming Das sollte HAA ja auch sein, ein bisschen der Social Glue.
01:00:50: Der dazu führt dass die Organisation resilient ist das die Leute stärkenbasiert das beste fürs Unternehmen bringen und gleichzeitig dabei Spaß haben.
01:00:57: Und so ist Hummingblocks entstanden.
01:00:59: Guck bei dir sogar geil beinahe namens für eine Position hören!
01:01:04: Also...
01:01:05: Aber wie gesagt, auch der große Quartets an die Steffi, die mich da auch groß gechallengenst hat sozusagen.
01:01:13: Sie sind ein gutes Team im Sinne von den Dingen auszubereiten.
01:01:16: Sehr gut!
01:01:17: Dafür ganz viel Erfolg sowie für alles andere und für heute.
01:01:20: ganz herzlichen Dank!
01:01:22: Sehr gerne!
01:01:26: Wow
01:01:27: das war ein inspirierendes Gespräch oder?
01:01:29: Denkt dran jeden Freitag dem fünften Tag der Woche erscheint eine neue Folge.
01:01:33: Also
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01:01:49: Damit auch kurz Zeit dafür!
01:01:50: Genauso wie für einen Besuch auf unseren Social Media Kanälen um Updates und exzessive Inhalte zu erhalten.
01:01:54: Die Links findest Du in den Shownotes.
01:01:55: Befreuen uns nämlich über Deine Anregungen und Feedback zu zukünftigen Themen und Gästen.
01:02:00: So, und jetzt hören wir noch mal unseren Podcast-Ton rein.
01:02:02: Bis zum nächsten Mal!
01:02:02: Bleib inspiriert und neugierig!
01:02:04: Dein Joel Wir sind, gib mir alle
01:02:52: und sag'.
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