Alexander Graf: 5 Dinge, die ich gerne mit 20 gewusst hätte | #Selbstoptimierung 💪🏻

Shownotes

INSPIRATION | Vielleicht kennst du den Spruch „5 Things I Wish I knew when I was 20“? In einem persönlichen Talk erfährst du 5 große Learnings, die Alexander Graf im Business, aber auch im Privatleben gemacht hat. Er berichtet von entscheidenden Stationen im Leben, wie z.B. dem Studium, dem Einstieg ins Berufsleben, aber auch von Erfahrungen aus seinem Privatleben, die ihn zu dem gemacht haben, was er heute ist. Diese Episode gibt dir Anreize, Neues auszuprobieren und soll dir helfen erfolgreicher zu werden. Egal, ob du noch jünger als 20 Jahre bist oder älter. Alexander Graf ist ein renommierter E-Commerce-Experte, Unternehmer und Podcaster. Er ist Mitgründer und CEO von Spryker Systems, einer führenden Commerce-Technologieplattform, die Unternehmen dabei unterstützt, innovative und skalierbare digitale Geschäftsmodelle zu entwickeln. Alexander ist zudem Co-Host des bekannten Podcasts "Kassenzone", in dem er regelmäßig Einblicke in die Entwicklungen und Trends der digitalen Wirtschaft bietet. Mit seiner tiefgehenden Expertise und seinem Unternehmergeist hat er maßgeblich zur Digitalisierung und Transformation zahlreicher Unternehmen beigetragen. Die 5 Dinge: 3 Dinge, die Alexander Graf zufällig richtig machte: 1) Es ist bei Investments super schwer, den Markt (= Indizes) zu schlagen – außer es ist deine Profession, wo du dir evtl. einen Bonus erarbeiten kannst – daher folgte Alexander Graf stets der Philosophie, für den Vermögensaufbau alles auf eine Karte zu setzen (quasi 5 Wetten in 15 Jahren, von denen eine aufgeht) und für Vermögenserhalt sein Risiko zu verteilen 2) Einfach mal machen, egal was andere denken: ehrlicherweise bewegen sich die meisten von uns in einem sehr lauwarmen flachen Strom und dennoch sind die meisten Menschen Nein-Sager und unsicher und würden dir abraten, Dinge zu tun – Alexander Graf machte deshalb viele Dinge, die nicht unbedingt Sinn machten, ihn aber interessierten (Bsp. Bauernhof kaufen, Podcast starten) und erst mit Kindern machte er nur noch Dinge, die einen Wert erzeugen 3) „Zwei Autos, zwei Schlafzimmer, zwei Fernseher“ ist Alexander Grafs Leitspruch, um in Beziehungen Konflikte zu sparen, weil zwei Menschen mitunter verschiedene Rhythmen haben und wenn man den Partner dort nicht mit reinzieht, spart dies viele Konflikte – wie eine Fernbeziehung, man hat dann dem anderen deutlich mehr zu erzählen 4 Dinge, die Alexander Graf gerne mit 20 gewusst hätte: 1) Das, was wir als objektiv empfinden, gibt es in Beziehungen nicht, dort ist alles subjektiv, jede Person trägt ihre subjektive Justierung vor sich her und eine neutrale Objektivität, diesen Drittvergleich gibt es nicht 2) Alexander Graf hatte immer Eindruck, mit ausreichend Investitionen das Outcome beeinflussen zu können, doch auch wenn man denkt, die Determninanten in der Hand zu haben, lautet die Formel eigentlich: „Fleiß, Team, Geld und Idee mal Glück“ und auch wenn man Glück mit harter Arbeit befördern kann, lässt sich dieses Glück nicht beeinflussen, z.B. fehlt es oft einfach am Timing 3) "Mach es besser, aber beschwer dich nicht": Wenn du etwas ändern willst, musst du vorne weg gehen, aber wer will das heutzutage schon? Nur wenn mehr Leute mitmachen und den Hintern hochbekommen, funktioniert dies und etwas selber machen ist total schwer und es selber besser machen, ist fast unmöglich 4) „Nur die Kinder erinnern sich daran, wie viel man gearbeitet hat“: dieser Wert für die Kinder da zu sein (auch räumlich) ist essenziell wichtig, gerade da Reisen nicht mehr so gut möglich sind und unsere Kinder noch viel stärker vom Unbill der Wirtschaft, des Klimas usw. geprägt sein werden, weshalb ein Zuhause, zu dem man zurück kommen kann, wenn es mal nicht so läuft, umso wichtiger wird Diese Folge stammt aus unserem Podcast „5 Dinge mit 20“: Bei [5 Dinge mit 20](https://lnk.to/5Things20) trifft Joël Kaczmarek bekannte, erfolgreiche und interessante Menschen und befragt sie, was ihre 5 Dinge sind, die sie gerne schon mit 20 gewusst hätten. Auf diese Weise leiten diese inspirierenden Personen ihre wesentlichen Learnings und Lebenseinsichten ab und bescheren dir echte Wissensabkürzungen. 💛 Hat dir die Episode gefallen? Dann abonniere „5 Dinge mit 20“ auf Plattformen wie Apple Podcasts oder Spotify. Beachte, dass wir nur ausgewählte Folgen auch auf Digital Kompakt veröffentlichen. Abonniere dort, um Zugang zu mehr und früheren Episoden zu erhalten! 🎧 Lust auf mehr? Entdecke unsere [Playlist mit weiteren spannenden Episoden zum Thema](https://www.digitalkompakt.de/playlist/fuenf-dinge-mit-20) __________________________ ||||| PERSONEN ||||| 👤 Joel Kaczmarek, Geschäftsführer digital kompakt 👤 Alexander Graf, E-Commerce-Experte, Macher von Kassenzone und Gründer von Spryker Systems __________________________ ||||| SPONSOREN ||||| 🔥 [Übersicht](https://www.digitalkompakt.de/sponsoren/) aller Sponsoren __________________________ ||||| KAPITEL ||||| (00:00:00) Vorstellung und Einführung ins Thema (00:06:15) Die Bank gewinnt immer - außer es ist dein Beruf (00:10:27) Einfach mal machen! (00:14:04) Stressprävention (00:17:31) Keine Neutralität in Beziehungen (00:24:07) Chancen für Glück optimieren (00:30:35) Nicht beschweren, besser machen! (00:38:04) Deine Kindern erinnern sich, wie viel du gearbeitet hast __________________________ ||||| WIR ||||| 💛 Diese Folge stammt aus unserem Podcast [5 Dinge mit 20](https://lnk.to/5D20). Wenn dir die Folge gefallen hat, abonniere „5 Dinge mit 20“ auf Apple Podcasts, Spotify & Co. und hinterlasse uns bitte eine Fünf-Sterne-Bewertung! 🧢 Ich bin übrigens Joël! Ich liebe es, mein Wissen zu erweitern und neue Dinge kennen zu lernen. [Das teile ich hier mit dir](https://lnk.to/joyofjoel) 💡 Du konntest dir keine Notizen machen? [In meinem Newsletter](https://newsletter.makersandshakers.club/) fasse ich dir für jede Folge die wichtigsten Punkte zusammen 👥 Wir streben die Verwendung einer geschlechtsneutralen Sprache an. In Fällen, in denen dies nicht gelingt, gelten sämtliche Personenbezeichnungen für alle Geschlechter.

Transkript anzeigen

00:00:00:

00:00:15: Hallo Leute, mein Name ist Joel Kaczmarek.

00:00:17: Ich bin der Geschäftsführer von Digital Compact und heute habe ich wieder den lieben Alex Graf an meiner Seite.

00:00:21: Ihr wisst von Spryker, der Co-CEO mit Kassenszone aktiv, mit Energiezone.

00:00:25: also es gibt nichts was er irgendwann nix macht.

00:00:27: aber heute reden wir nicht über eCommerce sondern er verrät mir mal etwas seine fünf Dinge sind die er gerne schon mit zwanzig gewusst hätte Und ich glaub, bei Alex ist das besonders interessant.

00:00:35: Weil ah sieht er ja durch seinen Beruf sehr viele Firmen, trifft sehr viel Menschen und hat schon selbst sehr viel gemacht.

00:00:40: Von daher bin ich heute sehr gespannt und freue mich total!

00:00:42: Moin moin lieber Alex.

00:00:43: Moin Moin vielen Dank für die erneute Einladung.

00:00:46: Ja und

00:00:46: klau dir schon wieder deinen Moinmoin hier ne?

00:00:48: Servus würden sie in München sagen.

00:00:49: Ja aber gut.

00:00:50: Howdy Wir wollen mal

00:00:51: rein starten.

00:00:52: Ich hab gelernt du hast dich ein bisschen belesen.

00:00:54: auch im Vorfeld fand ich ja sehr sympathisch.

00:00:55: Genau ich habe mich belesene.

00:00:57: was sagen eigentlich andere für schlaue Sachen?

00:00:58: Du hast ja schon spannende Gäste hier gehabt mit Gero und Föhrer.

00:01:02: Der Vorbereitung ist mir ein Twitter-Post, nennt man das noch Post.

00:01:07: Aufgefallen von Jean Le Frévre, der sowieso so einen Buch geschrieben hat zum Thema sozusagen neunneinzig Dinge die du wissen solltest und er hat gestern eine Liste veröffentlicht mit Dingen, die ich gelernt habe und mit zwanzig gerne gewusst hätte.

00:01:19: Und da hab' ich mich natürlich versucht inspirieren zu lassen.

00:01:22: und bei ein paar Sachen habe ich gesagt ja, das stimmt wohl!

00:01:25: Bei ein paar anderen Sachen wirkt es im Grunde genommen so als ... müsst ihr ein paar erloschende Beziehungen verarbeiten.

00:01:33: Eine Frau zur gleichen Zeit oder einen Partner zur gleichen ... ... Zeit sollte genug sein, das ist eine der Empfehlungen von den ... Aber offensichtlich ist das in der heutigen Zeit eine Empfehlung wird.

00:01:45: Ja, da bin ich durchgegangen und da sind ein paar Sachen drin.

00:01:47: die fand ich ganz cool.

00:01:48: zum Beispiel Punkt zwei Spend time with your parents.

00:01:51: Du hast wahrscheinlich nur noch zweihundert Samstag Und das kann nicht gut verstehen.

00:01:56: Nicht weil ich nicht genug Zeit mit meinen Eltern oder schweigeine verbringe Sondern weil mir irgendwann jemand gesagt hat dass man nur Neunhundert Wochenenden hat bis die Kinder Achtzehn sind.

00:02:07: und ausziehen Stimmt ja auch wenn man das mal hoch rechnet ... und bis die Kinder zwölf sind, hat man... ... seventy-fünf Prozent der Zeit mit denen verbracht,... ... die man im Leben mit ihnen verbringt.

00:02:18: Also physische Zeiten in einem Raum beim Spielen, beim Kino.

00:02:21: Meine Kinder sind ja schon älter als zwölfe oder knapp älte als zwelf.

00:02:25: Und das zu realisieren, das war für mich ganz spannend.

00:02:28: Deswegen resoniert dieser Tipp spend time with your parents total gut!

00:02:34: Ich glaub,

00:02:34: die Zahlen werden nur noch schlimmer.

00:02:36: Bis die Kinder in den Neunzehnten sind, hast du achtzig Prozent der Zeit mit denen schon verbracht oder so?

00:02:39: Das ist richtig bitter.

00:02:41: von daher ...

00:02:42: Jaa!

00:02:42: Aber wir haben jetzt einen Gegentrenn mit dem teuren Wohnraum.

00:02:46: Der dürfte dazu führen, dass sich das vielleicht ein bisschen ins Positive dreht.

00:02:50: Ob das für beide Seiten jetzt gut ist weiß ich nicht genau aber es wird natürlich teurer auszuziehen wie.

00:02:55: Kinder bleiben länger zu Hause solange man nicht irgendwie auf dem hinterletzten Dorf wohnt und irgendwie an eine städtische Infrastruktur angebunden ist.

00:03:02: Es gab nen zweiten Tipp Den hab ich auch bei meinen Learnings drin oder so einen ähnlichen.

00:03:06: Settle down geographically und man merkt natürlich an dieser Liste, die der John da schreibt dass das eigentlich sehr stark auf die große Szene in New York oder LA zugeschnitten ist.

00:03:16: So ein Metropolen- oder weltläufige Bürgerwohn.

00:03:19: aber das sehe ich auch schon in meinem Freundeskreis für die sich irgendwann mal entschieden haben.

00:03:22: hey ich bleib jetzt hier im folgenden Dorf, im folgenen Stadt und baue jetzt hier mein Freundes Kreis oder auch meine Brüfe die Karriere auf und bin bereit zurückzustecken, was vielleicht auch berufliche Möglichkeiten angeht und eben dann nicht nach Kapstadt umzuziehen oder nach LA oder nach Shanghai.

00:03:37: Das hat den eigentlich ziemlich gut getan.

00:03:38: dieses permanente Hinterherrinnen nach Chancen und dann doch noch mal neues Land und neue Region ist irgendwas.

00:03:44: das geht wahrscheinlich gut bis man irgendwie Mitte zwanzig Anfang dreißig ist.

00:03:48: danach wird es einfach sehr schwer.

00:03:50: auf jeden Fall der Liste die Verlinkste bestimmt in den Schauen aus.

00:03:53: Find ich ganz spannend.

00:03:53: Als Schummelpaper für alle, die Ideen Blockarten haben.

00:03:57: Aber ein Satz vielleicht mal vorne weg von dir?

00:04:00: Was war so der Weg, wie du da rangegangen bist?

00:04:03: Bist du eher daran gegangen und hast gesagt es sind berufliche Dinge, die ich mir angeschaut habe oder eher privat leben.

00:04:09: War's mehr aus Reue getrieben oder mehr aus Freude über Erkenntnis?

00:04:12: was war dein Zugang zu dem Thema?

00:04:14: Also das erste Zugang war ziemlich schwer.

00:04:15: Ich hab mich noch hingesetzt und überlegt, was empfiehlt man denn jetzt Leuten?

00:04:18: Was sollte man irgendwie machen?

00:04:19: Du hast ja mit Gero und Co.. ... Studienwahl gesprochen, sollte man jetzt noch Informatiker sein... oder sollte man nicht Psychologe sein.

00:04:28: So bin ich da erst dran gegangen und habe dann aber tatsächlich an irgendeinem Abend wo ich was ganz anderes gemacht habe, bin ich auf zwei drei für mich spannende Erkenntnisse gekommen die ich dann aufgeschrieben hab.

00:04:37: Diese Liste ist einfach immer länger geworden.

00:04:39: also es war eher ein Zufallsprodukt gewesen.

00:04:40: Ich finde das total schwer sich da strukturiert daran zu setzen und jetzt setzten sie alle hin weil es bleibt Papier.

00:04:46: fünf Dinge die du dir selbst sagen würdest Da wäre wahrscheinlich nicht das rausgekommen.

00:04:51: Was jetzt bei mir so rauf ist eher ein Zufallsprodukt, was auch unter dem Einfluss von onehundertzwei Gläsern rumstand.

00:04:58: Kurzen Gläser rum.

00:04:59: Okay und ich hab schon gelernt von dir im Vorfeld du hast gesagt die sind vier Dinge aufgefallen.

00:05:03: also eigentlich machen wir sieben wenn mal.

00:05:05: ganz ehrlich es sind vier dinge die du gerne früher gewusst hättest und drei die du quasi durch Zufalls richtig gemacht hast in der Retrospektive als wertvoll erkannt hat.

00:05:13: habe ich das richtig wiedergegeben?

00:05:14: Genau, genau.

00:05:15: Und ich wollte jetzt nicht sklavisch fünf Sachen machen.

00:05:17: Wenn mir kein fünftes Cooles einfällt, würde ich das den Leuten ersparen.

00:05:20: Aber so habe ich die Liste aufgeteilt und ein paar Sachen sind gut gelaufen.

00:05:24: Die waren gar nicht so geplant.

00:05:26: Ich hab natürlich grundsätzlich Glück, dass ich gesund bin in einem guten Elternhaus aufgewachsen.

00:05:30: Bin mir nie materielle Sorgen machen musste.

00:05:32: also es ist eine Liste, die sozusagen von einem privilegierten Bürger kommt.

00:05:37: Die Liste sieht vielleicht anders aus als jemanden der ... keine Ahnung, einen Migrationshintergrund hat oder einen Flüchtlings-Hintergrund und da vielleicht ganz andere Verhältnisse gewohnt war.

00:05:46: Aber wahrscheinlich sind ja die meisten Hörer mit ähnlichen Backgrounds ausgestattet und mussten sich jetzt beim Thema Sachen für die Schule, Urlaube und irgendwie Heizen im Winter keine Gedanken machen und können sich da vielleicht ... Halbwegs mit Relaten.

00:06:02: Ja, ich

00:06:03: denke immer schon in einem Buch was ich mal daraus schreiben werde und es stimmt natürlich.

00:06:06: also vielleicht mache ich mal so eine Ausgabe.

00:06:08: wie geht's mir damit wenn ich Migrations-Background habe oder wenn ich sozial schwächergestellt bin oder zumindest so Kapitel?

00:06:12: das ist total relevant.

00:06:14: aber anyway ich will nicht weiter abschweifen.

00:06:16: lass uns zur Sache kommen!

00:06:17: Was ist dein erster Punkt?

00:06:18: Also ich fahre mal mit den Dingen an die gut gelaufen sind die ich nicht geplant hab und die ich aktiv gemacht habe und zwar habe ich ja BWL studiert Weil ich nicht anderes wusste, was ich tun sollte und da hatte ich einen Schwerpunkt war natürlich Finanztheorie.

00:06:31: Und der nicht sehr entertainige Finanzprofessor den ich da hatte hat natürlich sagen immer darauf gepocht dass es total schwierig ist den Markt zu schlagen.

00:06:39: das heißt wenn man irgendwie am Markt Geld verdienen will gewinnt immer die Bank Wenn man sich nicht markkomform verhält, sprich es gibt eigentlich nichts Besseres als in Börsen-Indizes zu investieren.

00:06:50: Und das habe ich, obwohl ich ja eigentlich recht nah dran bin an der Venture Capital Szene und permanent irgendwelche Aktientipps irgendwo herbekomme beibehalten die letzten fünfundzwanzig Jahre und hab'n nicht in einzelne Aktien investiert sondern mach einfach nur so Indexendage muss mich denn auch nicht drum kümmern und konnte eigentlich die letzten zwanzig jahre die fünf sechs Prozent Aktienmarktsteigerung immer mitnehmen.

00:07:10: Und das war eine total gute Sache.

00:07:12: und das ist so ganz nebenbei gekommen, ich versuche immer die Leute, die mir erzählen wollen sie haben ganz tolle Sachen im Portfolie nett-nett Vergleiche zu machen sozusagen okay wenn ihr jetzt irgendwie zehn Jahre angelegt hast dann müsstest du jetzt mit einem ETF vergleichen schon fünfzig, sechszig, siebzig Prozent in Plus sein.

00:07:27: zeigt mir mal net-net wo du rauskommst und bei den meisten klappt es irgendwie nicht und diesen Stress nicht mehr damit erspart habe.

00:07:32: und die Zeit Die ist eigentlich wert.

00:07:34: und das versuche ich auch bei den Kindern zu erzählen, dass am Ende immer die Bank gewinnt.

00:07:37: Egal was man macht ob es das Casino ist oder ein Gewinnspiel oder Lotto oder Börse... ...die Bank gewinnt immer außer dass es deine Profession ausser.

00:07:45: du bist professioneller Trader und machst nichts anderes als den ganzen Tag zu investieren.

00:07:49: wenn's dein Beruf isst kannst Du vielleicht einen sozusagen irgendeinen Bonus irgendwelchen Alpha kannst Du dir ... erarbeiten.

00:07:55: Aber sonst irgendwie bin ich ein sehr langweiliges Learning, aber... Ich glaube der eine oder andere hier spekuliert ja so'n bisschen.

00:08:02: Aber mehr als den ETF-Sparplan!

00:08:04: Braucht's einfach nicht.

00:08:07: Würde ich da mal mitgeben wollen?

00:08:09: Was war die Triebfeder, dass du vorgegangen bist?

00:08:10: War das Faulheit oder Überzeugung?

00:08:13: War es irgendwie Fokus?

00:08:14: Weil was ich so mitgekriegt hab ... Wenn ich jemals über Investments geredet habe, hab ich immer gesagt, ja, ich investiere nichts anderes.

00:08:20: Warum sollt ich?

00:08:21: Ich investiere nur in Spryker und mein Geld ist besser aufgehoben.

00:08:24: Warum sollte ich links und rechts gucken?

00:08:26: War der Grund oder was bei dir?

00:08:27: Ganz am Anfang, als ich mit acht sind, mein erstes Aktienportfolio hatte, hab auch im Rahmen dieser ... war ja so Ende der Neunziger, habe ich dann für so ... ... einzelne Aktien-Tipps Infineon Telekom und sowas irgendwie mitzunehmen.

00:08:39: Und vieles ist halt nicht funktioniert.

00:08:41: Es war also eine Zeitpunktfrage, dass ich dann ... ... mitten in Dotcom Crash gekommen bin... ... mit ganz kleinen Trägen natürlich.

00:08:47: Dann hab' ich mich dann in der Finanztheorie da beim Professor Nipple ... ... irgendwie daran zurückgeändert gefühlt ... ... gemeint.

00:08:53: okay das scheint irgendwie sinnvoll zu sein.

00:08:55: Es gibt wirklich kaum Leute die das schlagen.

00:08:56: wenn man sich die ganzen ... ... Investmentfonds anguckt, VC-Fonds, klassische Fonds.

00:09:00: Dann ist es für die meisten fast nicht möglich den Index zu wagen und in denen vorne jetzt letzten ... ... zwanzig Jahre erfolgreich sind noch einzumestieren ist ... ... statistisch auch oft nicht so schlau weil das überhaupt nicht heißt dass es ... ... nächsten zwanziger Jahre erfolgreich ist.

00:09:13: Und Florian Heinemann hat das bei mir im Podcast mal gut gesagt.

00:09:16: er meinte naja Es gibt quasi die Phase des Vermögensaufbaus da musst du quasi alles auf eine Karte setzen... ...und dann gibst du die Phase der Vermögen diversifikationen wenn du es erhalten willst.

00:09:25: Da musst du es relativ breit.

00:09:27: Und diese Karte bei mir sind zwei, drei Karten sicherlich mit den Gründungen die bisher gemacht habe.

00:09:32: Aber auf die konzentriere ich mich.

00:09:34: und alles links und rechts davon lasse ich halt sein.

00:09:36: das sind irgendwie Beiratsmandate Angel Investments Aktien Dinge.

00:09:40: Das macht für mich keinen Sinn kann irgendwann mal sinnvoller sein wenn es um Vermögensdiversifikationen geht.

00:09:45: aber Ich bin ja noch in der Phase in der Potenzieller Reichtum von mir In den Anteilen der Unternehmen gebunden ist er nicht beteiligt sind Und das hat sich ja noch gar nicht aus dem auf dem Konto widerspiegelt.

00:09:57: Das kann aber noch kommen oder auch nicht!

00:09:59: Was ist der Grund dafür, dass es beim Vermögensaufbau sinnhaft ist, auf eine Karte zu setzen und da nicht auch zu diversifizieren?

00:10:04: Was war so sein Take darauf?

00:10:06: Statistik also mit Diversifikationen sozusagen kannst du halt deine drei fünf Prozent erreichen... ...aber wenn du dich halt konzentrierst hast du halt ein klassisches Hit & Win Business.

00:10:13: Klar, kannst öfter mal in deinem Leben liegen Und hoffentlich investierst du jetzt nicht zwanzig Jahre deiner Zeiten etwas, was gar nicht funktioniert.

00:10:19: Sondern hast vielleicht fünf Wetten innerhalb von zehn, fünfzehn Jahren von denen eine funktioniert.

00:10:24: Das Statistisch gesehen der schlaure Move.

00:10:27: Na gut!

00:10:28: Was war das Zweite, was du durch Zufall richtig gemacht

00:10:30: hast?

00:10:30: Das zweite, was ich durch Zufeil richtig gemacht habe ist so ein Motto, was sich vor diesem Innovate or Die hatte.

00:10:34: Dass es einfach mal machen, egal was andere denken.

00:10:37: und da hab' ich extrem viel Aktivität losgetreten sowohl als ich damals bei Otto war oder in der Schule.

00:10:42: Ich hab schon Firmen gegründet.

00:10:43: Bei Otto hab ich dann Barcams gemacht Und geholfen irgendwie, die Mango zu kaufen.

00:10:48: Hab dann irgendwann mit Podcasts angefangen und das war eigentlich.

00:10:50: jede Einzelne dieser Aktivitäten war extrem riesigotbehaftet.

00:10:53: Man konnte gar nicht sagen was am Ende dabei rauskommt.

00:10:55: Was in so einem Corporate-Environment nicht normal ist.

00:10:58: Wenn man sagt warum machst du das denn jetzt?

00:11:00: Es kann noch sein dass es totaler Quatsch wird aber man nicht interessiert mich einfach ich hab total Bock dazu.

00:11:04: Jetzt fühlt sich irgendwie gut an das zu machen.

00:11:07: Das sind auch private Entscheidungen wie mit Anfang dreißig Meter von mir auf den Bauernhof zu ziehen weil wir irgendwie... nicht das Glück hatten, in Kilo oder Hamburg ein Haus zu finden und wir mussten dann noch jeden Tag pendeln zur Arbeit.

00:11:18: Das hat sich ja auch ein Stückchen geändert.

00:11:20: Und dieses Mal machen einfach mal zu überlegen was ist eigentlich für mich gut?

00:11:25: Oder für meine Familie, gut über mein Umfeld.

00:11:28: Worauf habe ich Bock?

00:11:28: um eben nicht nochmal zwanzig Leute zu fragen, was würden die jetzt tun?

00:11:31: Wir sehen die das total hilfreich weil die allermeisten Leute sind Nein-Sager und Zweifler, weil sie extrem unsicher sind.

00:11:39: Abratend Dinge zu tun.

00:11:40: und wir hatten ja mal so ein Interview mit dem Arnold Schwarzenegger.

00:11:43: Und den haben wir denen auf der Bühne gefragt, wie hast du denn mit Nein-Sagern oder Naysayern?

00:11:48: Wie bist du mit ihm umgegangen in deiner Karriere?

00:11:51: Weil er hat viele Dinge gemacht, die immer superkontrovers waren.

00:11:53: Er war Fitness-Senator oder Fitnessminister als er Zigarre geraucht hat, er war Öko-Minister als er Hammer gefahren ist.

00:11:59: Dann meinte er naja das habe ich wie folgt gelernt, zwanzig Prozent aller Menschen hassen ihre Mutter und sagen sowieso immer nein!

00:12:08: konzentriere ich mich nicht auf die Nein-Sager, sondern auf das was Sinn macht.

00:12:11: Das hat sich total angeboten und ich weiß auch nicht warum Leute so wenig tun.

00:12:15: Also Leute verfallen immer sehr schnell in Selbstzweifel und sind auch unsicher aber es gibt eigentlich wenig ... Es ist ja nicht so dass man seine ganze Karriere aufs Spiel setzt oder dass man eine ganze Existenz aufs Spiel setzt.

00:12:26: Das macht natürlich wenig Sinn.

00:12:28: Aber einfach wenn man mehr Dinge machen kann die man für richtig hält, egal ob es jetzt ich gründe einen neuen Fußballverein oder sagen wir jetzt im Dorf Geld um Eislaufbahn aufzubauen einfach mal machen.

00:12:39: Also da gegen den Strom zu schwimmen und wie gesagt der Strom ist Indem wir unterwegs sind, der ist sehr warm.

00:12:46: Der ist nicht tief.

00:12:47: Da kann man immer wieder aufstehen.

00:12:48: Kann ich empfehlen?

00:12:49: Macht total Sinn!

00:12:51: Erzähl mal was ist denn aber so ... Trotzdem hast du ja Entscheidungen getroffen.

00:12:54: Einfach machen war dir eine Weg.

00:12:56: Aber manchmal war es vielleicht auch einfach mal lassen.

00:12:58: Was war dein Detriebfeder oder was war dein Entscheidungsmodell wenn's sich nicht mit anderen Leuten austauschen war?

00:13:04: Ja also dieses einfach mal Lassen hatte ich in den ... Anfang meines Berufs nicht so sehr.

00:13:08: Da habe ich einfach sehr viele Dinge gemacht und konnte sehr viel ausprobieren, weil ich auch noch eine hohe Abhängigkeit hatte von anderen oder finanziellen Abhängigkeiten.

00:13:18: Und das hat dazu geführt, dass ich sehr viele Dinge parallel machen konnte.

00:13:22: Ich habe Schlafgut, ich hab extrem viel Energie und komme dann eigentlich recht gut zurecht damit viele Dinge ausprobieren.

00:13:28: Als ich an Kinder bekommen habe, hat sich dieser Fokus natürlich ein Stückchen geändert, da nimmt man alle Dinge raus die nicht unbedingt notwendig sind.

00:13:34: So Netzwerkveranstaltungen gehen, abends irgendwelche Ninnern gehen, so Kaffeeterminen... ... gehen, um mal irgendwie sich mit Leuten abzudaten.

00:13:40: Das habe ich, glaube ich, seit zehn Jahren nicht mehr gemacht.

00:13:42: Kommen wir treffen uns mal und daten uns mal ab!

00:13:44: Das erzeugt auch fast gar keinen Wert.

00:13:46: Also das ist einfach nichts raus in der Wertschöpfung rausgegangen... dass jetzt fairerweise nichts was man Leuten mitgeben kann,... ...um sich zu fokussieren bekomme Kinder.

00:13:53: Ja diesen Rat sollte man wahrscheinlich jetzt keinen geben aber das hat bei mir dazu geführt,... ...einfach nur die Dinge zu machen, die tatsächlich einen messbaren Wert hatten oder von dem ich geglaubt habe,... Und dann vielleicht drittes, sozusagen Low-Level.

00:14:06: Was lief gut und was ich geplant habe?

00:14:08: Wir verfolgen quasi bei uns in der Familie relativ einfache Philosophie um Konflikte zu sparen, weniger Konflichte zu haben.

00:14:16: Das beschreibe ich immer ganz einfach mit zwei Autos, zwei Schlafzimmern, zwei Fernseher ... Weil die schieben meiner Frau Teile das immer sehr verwirrend für den einen oder anderen weil die meisten schlafen ja als Paar oft in einem Bett.

00:14:30: haben wir fast noch nie getan, außer in unserer ersten Ständenwohnung.

00:14:34: Und das liegt gar nicht daran, dass wir uns irgendwie nicht mögen sondern weil wir ganz verschiedene Rhythmen haben.

00:14:38: ich geh viel später ins Bett, ich wache manchmal schon um vier und fünf auf macht dann irgendwie Sport oder du musst zum Flughafen und wenn man den Partner da nicht mit rein zieht in den eigenen Rhythmus erspart er super viele Konflikte genauso wie wenn man zwei Autos hat oder zwei E-Scooter heutzutage damit man sich das nicht teilen muss.

00:14:53: Zwei Fernseher würde man wahrscheinlich heute übersetzen mit zwei Laptops.

00:14:56: Das macht total Sinn und das mit dem zwei Strafzimmern ist wahrscheinlich auch nicht sozial konform.

00:15:01: Also ich kenne jetzt wenige, die das so verfolgen nimmt aber total Stress aus allen raus kann man wahrscheinlich auf ein Dorf auch besser umsetzen als in der Stadt oder in der Zimmer oft eine Bottleneck sind.

00:15:11: Aber kann ich hiermit geben lief total gut würde ich auch als generelles Learning ... durchaus teilen.

00:15:17: Für die Leute, die irgendwas suchen, was sie vielleicht noch nicht gehört haben?

00:15:20: Das ist ja

00:15:20: total interessant!

00:15:21: Wie hast du diesen Punkt gefunden?

00:15:22: Also war das so aus Schmerz heraus oder habt ihr das von Anfang an so gemacht?

00:15:26: Wie habt ihr es entwickelt?

00:15:27: Ne,

00:15:28: also ganz am Anfang weiß man oft so dass wenn ich sehr früh losfliegen musste... ...also vor Corona gab's ja noch diese Phase, dass man irgendwie morgens im ersten Flieger um sechs dann nach Frankfurt oder München abends letzter Fliege zurück und so klassische zwanzig Stunden Tage.

00:15:39: Das natürlich überhaupt nicht sozial kompatibel weil man dann Partner muss sehr früh mit aufstehen oder schläft schon drei Stunden, wenn man zurückkommt.

00:15:47: Dann hab ich teilweise schon mal irgendwie ... Auf der Couch geschlafen damit meine Frau nicht aufwacht und meine Schliegereltern haben das auch so gelebt seit zwanzig Jahren.

00:15:55: Und als wir die ein Haus gekauft haben, haben wir es einfach so übernommen.

00:16:00: Da haben wir genug Schlafzimmer, dann machen wir auch so.

00:16:01: Da hast du quasi mit dem Haus deiner Schwiegerelter auch ihre Rhythmen mitgekauft?

00:16:05: Oder die Rhythmentrennung?

00:16:07: Ja vielleicht, also merkt ihr selber.

00:16:08: Es ist jetzt quasi keine ... Aber ich seh da nur Vorteile!

00:16:13: in diesem Setup.

00:16:14: Ich hab das einmal bei einem Freund in der Schule erlebt, da war der Vater oder also der Stiefvater war ich glaube die Mutter der neuen Freund.

00:16:19: Der war Cropier was voll den ungewöhnlichen Beruf bei The Wave fand.

00:16:21: er hat halt echt so in der Spielbank hat der da Karten verteilt und der kam mit immer um fünf sechs Uhr morgens nach Hause plus hat tierisch geschneicht und dann war es wirklich so.

00:16:28: er hatte sein Schlafzimmer vorne in der Wohnung und die Frau die irgendwie in einer Bauffirma gearbeitet hat ganz hinten.

00:16:33: von daher kann ich schon verstehen was mich jetzt natürlich Frage ist Wenn du deinen eigenen Rhythmus hast und den Partner nicht mit in den Rhythmuss reinnimmst, läuft es natürlich Gefahr, dass du so Leben nebeneinander aufbaust.

00:16:42: Weißt du was ich meine?

00:16:43: Also wo hört denn das Auf?

00:16:44: des Zweigeteilte?

00:16:45: Das habe ich für eine Partnerschaft ist eigentlich ziemlich gut weil er so ein bisschen an der Fairbeziehung erinnert.

00:16:51: Man hat dann quasi noch mehr Dinge, von denen man sich berichten kann.

00:16:54: Oft ist es ja so, dass man andere Leute, die man nicht so oft sieht, viel interessanter findet und das kann man damit quasi befördern.

00:17:00: Es

00:17:00: ist gar nicht so, da ihr nebeneinander herlebt und jeder hat sein Leben und man nimmt irgendwie am Leben des anderen nicht teil sondern es ist mehr wie eine wechselseitige Entdeckungsreise meinst

00:17:07: du?

00:17:08: Die Teilnahme im Leben des jeweils Anderen ist ja durch die Kinder schon mehr als genug gegeben.

00:17:11: in der Regel.

00:17:13: Wir haben jetzt nicht das Ziel, dass wir alles gemeinsam machen können.

00:17:16: Mir hat jemand erzählt, irgendwie Therapeut war ... Weil es ist immer die These, hey, man muss mehr gemeinsame Hobbys haben.

00:17:22: Man kann auch gemeinsam Panneln gehen und sich trotzdem Scheiße finden.

00:17:26: Das fand ich sehr bezeichnend für diesen gemeinsamen Ausflug mit dem Kanu!

00:17:31: Na

00:17:31: gut, also das waren drei Dinge, die du durch Zufall richtig gemacht hast oder wo du durch glückliche Fügungen gewonnen hast?

00:17:36: Was war denn mal so eine Sache, wo du sagst... Das hätte ich gerne schon früher gewusst.

00:17:40: Ja, das ist eine Sache die hab' ich gelernt vom einem der besten Freunde.

00:17:43: Der wohnt auch in Berlin, der als Erbrechtsanwalt für internationales Erbrecht.

00:17:46: und da unterhalten wir jetzt auch oft über sozusagen Cases mit denen er zu tun hat.

00:17:50: Unter Einhaltung natürlich aller Schweigepflichten aber... Da gibt's dann so Cases wo dann Leute oder Geschwister ... sehr hohe Werte erben, ja?

00:17:58: Hundert Millionen zum Beispiel.

00:17:59: Ja und dann fällt dann quasi im Rahmen der App aus einer Sitzung aus, hey hier gibt es irgendwie noch ein Haus das hatten wir gar nicht ... ... irgendwie drin.

00:18:05: und dann ist dann fällt irgendwie auf dass da irgendwie ein Bild in irgendeiner Küche fehlt... ...dass war irgendwie tausend Dollar wert.

00:18:10: Darüber zerbrechen dann quasi die Beziehungen der Geschwister.

00:18:14: Und dann hat er zu mir mal gesagt naja das was wir so als objektiv empfinden und man sagt das kann doch gar nichts sein sozusagen diese Tausend Euro spielen auch gar keine Rolle.

00:18:22: das ist irgendwie Null Komma Null Null eins Prozent von dem Gesamtvermögen.

00:18:24: aber Diese Objektivität gibt es in Beziehungen nicht, auch zwischen Familien.

00:18:30: mit denen ist immer alles subjektiv.

00:18:32: Und dann kommt oft im Rahmen von Erbausenleitzung das irgendwie hoch und die Schwester wurde bevorteilt.

00:18:38: oder der Bruder hat schon Land bekommen oder dem hat die Mutter Geld zugesteckt ... ... gar nicht nur der Fall in solchen Beziehungen, sondern es gilt immer so.

00:18:48: Es gibt immer quasi irgendwie so ein Neid auf eine Beförderung oder jemand hat bei einer Reise mal durfte mal irgendwie einen Champagner mehr trinken als jemand anders und das hat mir total geholfen sozusagen Menschen besser zu verstehen.

00:19:01: Jeder hat irgendwie dieses Set an irgendwie Vorurteilen oder so einer bestimmten... ... sozusagen subjektiven Justierung trägt davor sich her.

00:19:09: Einige ein bisschen mehr als andere, die findet man an der Regel besonders bescheuert.

00:19:12: diese Leute... ...die das halt sehr stark vor sich her tragen.

00:19:15: Andere können das irgendwie ein bisschen verstecken aber es gibt diese... ...sozusagen diese neutrale Objektivität diesen Drittvergleich gibt es einfach nicht zwischen Menschen.

00:19:23: Es muss immer quasi neu ausgehandelt werden und das sind wir vielleicht als Gründer eher rationale Typen weil wir jetzt vielleicht um die Probleme sehen und sagen lasst das doch mal so machen, lass das doch einmal so machen.

00:19:32: Das hätte ich gerne viel früher verstanden, weil ich fand in meinem Berufsleben, auch Privatleben, Leute extrem oft sehr doof.

00:19:40: Weil ich gedacht habe, warum Reiliness nicht?

00:19:42: Warum sind die denn so dumm?

00:19:43: Warum finden diese hundert Euro irgendwie so wichtig?

00:19:45: Aber das ist quasi ... So ein präsenter Prozess bei denen steht im Vordergrund und erzeugt einen hohen Störgefühl bei diesen Menschen, dass das eben nicht funktioniert.

00:19:56: muss nicht dazu führen, dass man mit denen besser freuen wird.

00:19:59: Aber es hätte oft dazu geführt, dass ich wahrscheinlich zufrieden ins Bett gegangen wäre und dann gesagt habe, hier funktioniert's vielleicht nicht.

00:20:06: Wer weiß was ihn irgendwie hat?

00:20:08: Vielleicht ist das gerade seine Mutter im Krankenhaus oder jemand gestorben, man weiß es nicht.

00:20:13: Dann ist dieses eine kleine Ding ... Was für mich gar nicht wichtig war, aber für den war das ganz wichtig, kommt jetzt hoch.

00:20:20: Das hab ich lange nicht verstanden.

00:20:21: Und über diese Gespräche bin ich deutlich besser.

00:20:25: Das heißt noch lange nicht, dass ich jetzt alle Menschen total cool finde.

00:20:29: Aber ich kann sie besser

00:20:30: verstehen.".

00:20:30: Ich

00:20:30: überlege gerade so dieses Beispiel mit dem Erben ist natürlich insofern sehr intensiv als das man daran stich so stellvertretter Konflikte auch festmachen kann also das tausend Euro Bild auf hundert Millionen Euro Erbe was dann da irgendwie fehlt.

00:20:43: es kann dann irgendwie ein Stein des Anstoßes sein weil man vielleicht seit zwanzig Jahren sich schon geärgert hat dass der Papa gefühlt irgendwie immer das größte Weihnachtsgeschenk an das andere Kind gegeben hat oder sowas ne?

00:20:51: Also meinst du es hat damit zu tun.

00:20:53: oder ist diese fehlende Objektivität Manchmal auch aus der Situation herausgeboren, was gar nichts mit dem Kontext zu tun hat.

00:20:58: So wie du es grad beschrieben hast.

00:20:59: Ich hatte einen Scheiß Tag oder

00:21:00: so?

00:21:00: Genau das kann sein!

00:21:02: Also ich glaub' ich bin sehr rational und glaube immer dass man hier lass doch ja mal klären muss das Problem, man macht diesen, macht das... ...und dann klappt's auch irgendwie in einem direkten Gespräch, dann nachführt er aber wieder trotzdem drüber vielleicht gelästert und dann finden die das nicht.

00:21:12: Aber es gibt also diese Fähigkeit ist nicht normal und jeder hat so seinen Schüppchen einfach vor sich her.

00:21:20: Und das muss man glaube ich akzeptieren, damit es besser läuft.

00:21:24: Es muss ja jetzt nicht jeder total cool werden oder wie Stromberg es mal nannte sozusagen erst so ein harmoniefähiger Mensch dass sogar die behinderten Elfine zu ihm kommen?

00:21:32: Das ist nicht der Fall!

00:21:34: Ich glaube ich verstehe menschend ... besser, seitdem mir das klar geworden ist.

00:21:38: Und was ist in deinem Verhalten dann anders?

00:21:40: Also was hat dir dieses Wissen eröffnet, was dir vorher gefehlt hat?

00:21:43: Ich glaube ich erkenne Konflikte die sich quasi objektiv nicht lösen lassen eher... So, und bin auch bereit mal irgendwie zu warten oder zurückzugehen.

00:21:50: Und einen anderen Weg zu suchen.

00:21:52: Oft ist Warten tatsächlich eine valide Strategie weil sich das dann irgendwie legt und löst nach drei Tagen oder vier Tagen man es irgendwie besser machen kann.

00:22:00: Ich kann da noch Dinge besser beiseite legen obwohl ich da vielleicht mit einer Verhandlung oder mit irgendeinem Deal nicht ganz zufrieden war.

00:22:06: so drückt sich das bei mir in der Realität aus.

00:22:08: Man darf das auch nicht überinterpretieren.

00:22:10: man kann jetzt nicht sagen dass jetzt alles was irgendwie nicht funktioniert auf dieses Phänomen zurückzuführen.

00:22:15: Da würde man sich das ein bisschen einfach machen.

00:22:17: Aber bei so ein paar Dingen kann ich mir jetzt irgendwie einen Nachgang besser erklären, warum vielleicht das eine oder andere nicht funktioniert hat?

00:22:23: Gehst du da auf mehr drauf ein?

00:22:24: Also bist du empathischer geworden dadurch dass du dann die Leute mehr interviews und sagst du sag mal objektiv macht es für mich fühlt sich gerade jetzt nicht so nachvollziehbar an holen mich mal ab was ist in deinem Seelenleben los?

00:22:33: Bist du da natürlich trotzdem?

00:22:35: Ich glaub, die meisten Leute finden mich total schräg und komisch.

00:22:38: Weil ich so viele Sachen mache.

00:22:39: Die sind nicht einordnen können in irgendeine Schublade.

00:22:42: Da bin ich schon ziemlich schräger Vogel.

00:22:43: Der Mensch, der mal Rinder gezüchtet hat oder dies und das macht ... Da mach' ich mir keine Vorstellung.

00:22:48: Aber wie ich schon gesagt hab bei Punkt eins, das ist mir ziemlich egal.

00:22:53: Was für neugierige Frage am Rand, woher kommt es bei dir?

00:22:56: Bei dir ist oft schwer zu unterscheiden zwischen Sophie Sanz und Ernst.

00:23:00: Ist ja zum Beispiel bei dir so einen... Viele halten auch verarrogannt, was ich so mitkriege.

00:23:04: Wo ich immer sage, er ist einfach nur ironisch, der meint das gar nicht böse!

00:23:07: Achso?

00:23:07: Das stimmt, das fällt mir total schwerer.

00:23:09: Ich bin ja ein großer Fan von Business Line oder Postillon und ich schreihe diese Scherze wie wiederholt ich gern.

00:23:16: Und mich auch total lustig dabei, aber es kommt bestimmt mega-arrogant rüber.

00:23:22: Keine Ahnung woher das kommt, ich mache mir einfach nicht so viele Sorgen.

00:23:24: Mein Ausbilder damals bei der Bundeswehr, als ich die Offizierschule besucht habe ... Meinte im Zwischenfeedback zu mir, das war so ein Oberster Panzerschule-Graf.

00:23:33: Eines ihrer großen Probleme hier im Lehrgang ist ihre ausgesprochene Gelassenheit.

00:23:40: Sie nehmen das hier überhaupt nicht ernst?

00:23:43: Ja, weil ... Das ist ja alle Simuliertrotlern gegen Blauland!

00:23:48: Warum soll ich das in irgendeiner Form ernst

00:23:50: nehmen?!

00:23:51: Das fand er nicht so lustig.

00:23:52: Ich hab das für mich als stärker interpretiert aber der liebe Panzeroberst fands irgendwie doof.

00:23:56: Nee, ich hätte auch gesagt.

00:23:57: Das nimmt man ja auch Resilienz und kühlen Kopfbefahren?

00:24:00: Nein,

00:24:01: deswegen bist du Soldat im Gefecht der Unternehmer geworden und nicht der Waffen.

00:24:05: Ja gut!

00:24:06: Spannend!

00:24:07: Was ist das nächste?

00:24:08: Was war noch was?

00:24:09: Der nächste Punkt, was ich gerne viel lieber viel früher gesehen habe... Es gab mal bei Y-Kombinator School ... gibt es, glaube ich immer noch.

00:24:18: Das ist so ein Videofolge mit zehn Folgen... ... das hat damals Sam Altmann moderiert.

00:24:23: Da ging es um Gründung, Unternehmertum, Finanzierung also extrem cool,... ... sehr hoch besetzte online Schulungen kann man bei YouTube kostenlos sehen.

00:24:32: Und das war zu einer Zeit als ich für Otto im Business Development gearbeitet habe und wir hatten damals noch den Eindruck dass man mit ausreichend viel Investitionen in die Analyse von Geschäftsmodellen oder Märkten ... die Gleichung beeinflussen kann, also das Outcome beeinflüssen kann.

00:24:47: Wenn ich sozusagen setze lieber ... ... hundert Euro hier, hundert euro dort oder hundert ... ... Euro da hinten habe ich hier noch ein etwas besseres Team, ... ... hab' ich dann auch eine bessere Idee.

00:24:56: so was beeinflusst das Outcom am meisten?

00:24:58: Hat man immer das Gefühl diese Faktoren... ... die den Erfolg Determinieren, die hat man in der Hand.

00:25:05: Flies, Team, Idee, Geld und Sam Altmann hat dann relativ klar aufgezeigt.

00:25:12: Ich glaube, das war der zweite und dritte Folge.

00:25:14: Die Formel für Erfolg ist Flysteam Geld- und Idee.

00:25:19: alles zusammen in Klammern gesetzt mal Glück.

00:25:22: Und dieses Glück ... Ist nicht beeinflusstbar.

00:25:24: Das Glück kann Timing sein, das Glück kann sein dass jetzt gerade das iPhone erfunden wurde.

00:25:28: ich habe gerade Zeit und kann irgendwie Apps bauen.

00:25:31: Und das hat mir total geholfen.

00:25:33: also man muss schon hasseln sozusagen dieses Glück auch zu erzwingen.

00:25:36: Man muss ja quasi die Chancen optimieren Glück haben zu können ... und davon auch zu profitieren.

00:25:41: Aber es hat gar nichts damit zu tun, ob ich das beste Team hab oder am fleißigsten bin... ...oder die größte Finanzierung eingesammelt habe.

00:25:47: Und als ich das dann angeschaut habe und ich auch das verglichen habe mit diesen vielen Sachen, die ich da auch schon gemacht hatte,... ...hab mir das total geholfen.

00:25:54: also... ...hat mir das geholfem irgendwie die Dinge, die Ich mache.... besser einschätzen zu können.

00:26:00: Auch da darf man nicht überinterpretieren, wenn es tausendmal gescheitert ist und gar nichts auf die Reihe bekommt kann man nicht sagen, dass das Glück gefehlt.

00:26:08: So stark ist der Ausreißer auch nicht aber ... Es kann halt schon gut sein, dass man einfach ein super cooler Typ oder Typ pinn ist und mit coolen Leuten zusammengearbeitet hat, aber quasi nie das richtige Timing hatte.

00:26:22: Timing ist ja nur mal ein Teil dieser Glücks.

00:26:24: Gleichung, oder dass man eigentlich immer sozusagen den Markt nicht hergedaufen ist.

00:26:27: Dass man quasi kurz vor September, ... ... zwei Tausend Eins vor dem Dot-Com-Crest irgendwas gestartet is'.

00:26:32: Und hätte man das irgendwie drei Jahre früher gemacht, dann wäre man irgendwie der Ultra ... ... Entrepreneur geworden und hat das irgendwie ge- exited.

00:26:38: aber es war einfach das schlechte Timing.

00:26:39: Das ist so eine... Ich kann das nochmal raussuchen dieser Y-Kombinator-Schulung.

00:26:43: also ich kann das wirklich jedem empfehlen, sich das mal anzuschauen weil y-Kombinator damals noch viel relevanter war als heute, als Setup so als Gründer Blase dass auch mal nachvollziehbar erklärt wird, wie eigentlich erfolgreich zustande kommen kann.

00:26:57: Von natürlich Hardcore-Gebayersten-Retnern die in einem sehr lauwarm Strom der sehr flach ist ihr Glück machen konnten.

00:27:07: aber trotzdem war da vieles dabei.

00:27:09: was ich für mich das hätte ich wirklich gerne zehn Jahre früher gesehen weil ich habe an der Uni gelernt und hat eine Uni einen Eindruck wenn man jetzt hier Wenn man irgendwie nicht an der WHO ist oder wenn man nicht einen Boston Studier oder anderen coolen Uni und die besten Leute kennen, dann kann das nichts werden.

00:27:23: Aber das hat eigentlich mit dir ... Das hat kaum Einfluss auf die Erfolgsdeterministik.

00:27:29: Ich glaube, an diesen Unis lernt man im Grunde genommen nur seine Option zu optimieren also einfach mehr richtige Dinge zu tun aber... Schlussendlich Erfolg oder Misserfolg, das ist etwas was man dann gar nicht so sehr in der Hand hat.

00:27:40: Was

00:27:40: ist die Folge für deinen Schaffen dadurch?

00:27:43: Also wenn du jetzt einen Striker aufbaust und weißt okay Idee Haken hinter Team Qualität.

00:27:48: gut Cash kommt hin aber ich habe es gar nicht in der hand ob es erfolgreich wird weil was macht's

00:27:55: Für mein handeln bedeutet dass sich halt mich auf diese Sachen konzentriere die Ich sozusagen auch ohne ... diese langfristigen Rahmenbedingungen hätte.

00:28:04: Also würde auch ein Spulker machen, wenn das jetzt nicht irgendwie eine multimilliarde Dollar-Company werden kann?

00:28:08: Ich fokussiere mich darauf... die Dinge zu machen, die mich weiterbringe meiner Lernkurve.

00:28:12: und Lernkurve heißt ich will möglichst viele Gespräche mit möglichst vielen klugen Leuten an möglichst vielen Orten der Welt führen!

00:28:18: Und das, weil mich das irgendwie weiterbringt.

00:28:19: Weil der Austausch mit einem Taxifahrer in Indien bei der Geschäftsreise mehr Aha-Momente bei mir auslöst als zwanzigabende in irgendeiner Netzwerkveranstaltung in Berlin mit den immer gleichen Gründern und Geschichten und Voraussetzungen.

00:28:33: Das bedeutet das für mich.

00:28:34: Solange ich im Umfeld habe, wo ich diese Anzahl der Gespräche mit spannenden Leuten ... Spannende Leute kann der Taxifahrer sein, das kann ein Gründer sein, aber auch die ... ... Mutter vom Gründer sein, die man zu Hause besucht und ... ... seine Lebensgeschichte mal hört.

00:28:47: Das versuche ich so optimieren.

00:28:48: Und ob Spryker dann am Ende super erfolgreich ist oder ... ... medium erfolgreich spielt für mein persönliches Glücksempfinden... ... oder persönliche Ziel Erreichung gar nicht mehr eine große Rolle?

00:29:00: Natürlich wird es mega erfolgreich!

00:29:02: Falls ihr Investoren zuhören.

00:29:03: Okay, dann heißt es aber auch, dass du den Erfolg entkoppelst von dem was dich eigentlich als Privatmenschen vorbrannt bringt.

00:29:10: Es ist gar nicht so sehr nur um den Erfolg geht's sondern auch quasi was auf dem Weg zum Erfolg die übern Weg läuft.

00:29:15: Ja total!

00:29:16: Das kann ich auch nur machen weil das wie gesagt das Wasser in dem wir stehen nicht so doll fließt und schon ein bisschen lau warm ist und man da gut steht.

00:29:21: Wäre es jetzt anders würde ich jetzt quasi müsste super, super erfolgreich sein.

00:29:26: Damit jetzt keine Ahnung ... meine Familie mitmigrieren kann zu mir nach Deutschland oder in die USA?

00:29:31: Oder wie mich da irgendwie unterstützen möchte, dann wär's vielleicht auch anders!

00:29:34: Ich hab den Luxus das so gestalten zu können und es ist mir klar, dass das ein Luxus ist, den ich habe und deswegen kann ich dieses Verhalten ja nicht von allen anderen

00:29:41: erwarten.".

00:29:41: Hat's

00:29:42: trotzdem zur Konsequenz gehabt, dass du diese Fehlfaktoren, die du eben gesagt hattest, Team-Funding-Idee... Und was war das noch?

00:29:51: Dass du trotzdem viele Ressourcen drauf

00:29:53: legst?!

00:29:53: Ja, weil ... Sagen wir mal so, wenn die Formel quasi vorne in den Klammern irgendwie Glück hat.

00:29:58: Anders andere ist vielleicht eine Summe.

00:30:00: Fleiß-Team-ID und quasi alles kann irgendwie eins sein.

00:30:03: Dann ist natürlich wie der Faktor immer noch relevant.

00:30:06: Ja sozusagen weil das ja ein exponentielle... Kann ja eine exponentielle Gleichung werden, wenn was in der Klammer steht besonders groß ist.

00:30:12: Wenn du da mit einer schlechten ID oder einem schlechten Team agierst dann bringt dir der Fleiß auch nichts.

00:30:18: also muss man schon daran arbeiten.

00:30:19: aber ich habe heute weniger... Ich hätte quasi heute einen höheren Fokus auf mehr Dinge machen können, also schneller sein, schneller ausprobieren.

00:30:28: Als vielleicht in der Branche aktiv sein bei dem man fünf bis zehn Jahre braucht um überhaupt nachweisen zu können dass es funktioniert.

00:30:35: Spannend was ist Nummer drei?

00:30:37: Nummer

00:30:37: drei!

00:30:38: Nummer drei ist ein Learning das ich von meinem Schwiegervater und von Christian Wolf jetzt kurz gehört habe.

00:30:43: Das macht es besser.

00:30:44: und aber beschwerd ich nicht.

00:30:45: Der Christian Wolf war vor Kurzem beim Kaminabend und hat da so ein bisschen erzählt für diejenigen die jetzt nicht so aktiv Tagesschau gucken als der ehemalige Bundespräsident.

00:30:53: Der hat da so ein bisschen erzählt, wie sich die aktuelle Parteinlandschaft verändert.

00:30:57: Warum es immer so extremer wirkt?

00:31:00: Warum eigentlich der AfD einen Zulauf hat und nicht die Opposition ... Wenn die Menschen mit der Regierung unzufrieden sind, hat er in der Historien Deutsch schon immer die Oppositionszulauf gehabt.

00:31:09: Hat's jetzt aber nicht, weil die CDU auch nicht mehr konsensfähig ist.

00:31:13: Weil sie sehr extrem ist mit Söder, mit Merz, eins oder zwei anderen Kandidaten.

00:31:17: Und dann meint ihr ja, das stimmt!

00:31:20: Das ist so, das ist auch schlecht.

00:31:22: Ist auch schlecht dass irgendwie eine durchschnittliche Partei Mitglied in Deutschland bei den interpretierten Parteien über sechzig Jahre alt... ...ist, das lässt sich aber nicht ändern durch ärgerliche Twitter-Post sondern es geht im Grunde nur wenn man eintritt in die Parteinlandschaft.

00:31:37: Man muss gar nicht neue Gründen, man muss einfach mitmachen ja?

00:31:39: Man kann an der Basis einfach mitarbeiten und muss halt durch diese Mühle gehen, die man vielleicht anstrengend findet nur von außen zu sagen, es ist doof, dass das Glasfasernetz nicht verlegt wird oder die Heizungswände nicht funktioniert.

00:31:51: Das reicht einfach nicht aus und sollte auch mein Schwiegerfahrt beschrieben werden.

00:31:55: Wenn ihr was ändern willst, musst du vorne weggehen!

00:31:57: Aber wer will das schon?

00:31:58: Wer will heute schon Bürgermeisterwärmen von irgendeinem Ort ... Wer will schon irgendwie dreißig-vierzigabenden ja bei irgendwelchen Kommunalveranstaltungen sein, bei dem man das Gefühl hat, hey, ihr werdet eine Liste abgearbeiteten Glottissen?

00:32:09: irgendwie doof und die verstehen's nicht an ... treibe ich mich noch lieber rum bei meinen Freunden bei LinkedIn, die mir alle zustimmen.

00:32:16: Oder in der Bar in Berlin wo ... Die auch alle sagen das die anderen doof sind.

00:32:19: aber Ich bin der Meinung dass sich das nur verändert wenn mehr Leute mitmachen und quasi den Hintern hoch bekommen.

00:32:27: Und es geht nicht darum.

00:32:28: ich glaube mir auch nicht dass eine neue Partei hilft sondern die Institutionen die da sind.

00:32:32: egal ob jetzt die Jugendorganisation der FDP oder CDU der Grünen ist vollkommen egal.

00:32:37: Da müssen einfach mehr leute mit machen und mit daran arbeiten ... Land in diesem Fall, in die richtige Richtung bewegt.

00:32:43: Oder sie müssen ihre Meinung besser verfügbar machen oder publik machen?

00:32:47: Also ein Beispiel dazu ist meine Frau ist ja Kinderärztin, angestellte Kinderärztin und ich lebe ja täglich quasi das Drama was da alles nicht funktioniert von irgendwie Abrechnungssysteme sozusagen Mitarbeitergewinnung, Kommunikation mit Versicherung Jugendämter und ich mein naja also... Die Kinderärzte haben eine sehr schlechte Lobby.

00:33:05: Offensichtlich schaffen sie sich ja quasi nicht, ihre Anliegen zu transportieren.

00:33:09: Also müsst ihr selber darüber reden?

00:33:11: Eine WhatsApp-Gruppe reicht nicht, sondern ihr müsst einen Podcast zum Beispiel machen.

00:33:14: Daran helfe ich jetzt sozusagen, dass die ein Podcast startet der überraschenderweise Gesundheitszone heißt.

00:33:19: Das ist aber nur das erste Schritt dahin um dann auch in Gremien mitzuarbeiten bei denen dann entschieden wird hey wie verteil mir denn Geld im Gesundheitssystem sind wir?

00:33:27: wollen wir wirklich weiterhin, dass Medikamente jedes Jahr irgendwie ein zwei Prozent günstiger werden und Abhängen gemacht von Indien in China?

00:33:33: so Da muss man halt mitmachen.

00:33:35: Das kann man nicht anderen überlassen.

00:33:37: und der Thomas Heilmann, der auch mal hier beim Kassenzonen-Podcast ist meinte, na ja ... Politik ist eine Aufmerksamkeits-, Ökonomie-, Business.

00:33:44: Ja?

00:33:44: Das was quasi ganz oben auf dem Stapel liegt, das wird halt gemacht!

00:33:47: Es gibt halt eine Million Sachen, die man machen muss aber man kann halt nicht alles gleichzeitig machen.

00:33:51: Und deswegen bin ich so ein bisschen ... Ja, frustriert über die Art und Weise wie wir auch sozusagen unser Netzwerk eigentlich uns darüber aufregen was irgendwie nicht funktioniert.

00:34:00: Und es gibt ja nur wenige, die dann zum Beispiel im Rahmen des Startupverbandes Interessen sozusagen der Start-Up Szene supporten aber diese sozusagen wirklich einmal die Woche bereit sein sozusagen seinen Abend zu opfern.

00:34:11: Nicht Netflix schauen zu können oder einmal Paddleball weniger spielen dafür in einem Umfeld zu sein bei dem man sich nicht wohl fühlt bei dem nicht jeder sagt hey Joel ist megacooler Typ, Alex toll was du alles bei Linken schreibst.

00:34:24: Sondern sich anhören zu müssen ... Was man vielleicht falsch gemacht hat oder was man anders sehen müsste?

00:34:30: Das finde ich wichtig und das wird mir jetzt erst klar.

00:34:33: Und wie gesagt, ich bin auch über vierzig.

00:34:35: Aber eigentlich, und das war ein interessanter Punkt von Christian Wolf, muss man von seinen Kindern heute erwarten, dass sie einen Teil ihrer Zeit in der Politik, in Verbänden im Sportverein investieren!

00:34:48: Und nicht quasi alles in der Auslandsreise machen und sagen, hey, Costa Rica ist aber irgendwie das Gesundheitssystem viel besser als Deutschland.

00:34:56: Das soll man nach Costa Rica sehen?

00:34:57: Das ist ja so ein bisschen die Art und Weise wie vereinfacht wir versuchen das zu diskutieren.

00:35:02: Ist es

00:35:02: jetzt ein Learning was du vor allem in Bezug auf Politik hast oder gilt es für überall im Leben weil ... Passiert dir immer, dass Leute motzen und nicht mit anpacken sondern uns den anderen überlassen?

00:35:11: Nee, gilt immer.

00:35:13: Gilt genauso im Unternehmen auch.

00:35:14: also da hört man ja hey ich könnte das viel besser, das Marketing-Teil dann macht das falsch ist genau das gleiche.

00:35:19: Also als man Teil des Systems, also im Unternehmen genauso wie in der gutem Unternehmen hat man vielleicht nicht das Wahlrecht so im wenigen Unternehmen zumindest.

00:35:28: aber es gilt immer besser machen oder sich nicht beschweren.

00:35:31: Sonst ist es so ein bisschen der Christian Wohlfahrtessen, die hat den Fußballvergleichheit genommen.

00:35:34: Wir meint dann, na ja, schreien halt irgendwie in den Stadion, was jetzt der Spiele hätte machen müssen ... Aber selber machen ist total schwer!

00:35:41: Es selbst besser machen ist fast unmöglich und da hat er recht.

00:35:45: Also das ist mal ... auch wenn er CDU-Mitglied ist, hat er da recht?

00:35:50: Und was hat's für eine Implikation auf deinem Leben?

00:35:52: Engagierst du dich jetzt oder hast du sozusagen das hefte Sandels auch?

00:35:55: Also meine Frau möchte trotzdem nicht, dass ich mich hier lokal sozusagen um das Bürgermeisteramt bemühe.

00:36:00: Aber ich habe ja jetzt mit Energiezone ... Das ist eine Mischung aus sozusagen Spryker und persönlichen Interesses.

00:36:06: Wir haben natürlich einige Kunden in diesem Sektor auch, die wir da auch im Podcast mit einladen oder da reichen mir noch viele spannende Leute.

00:36:12: aber aus meiner Sicht leistet das wichtige Aufklärungsarbeit und es gibt darüber auch ein paar Programme, die ich unterstütze wo ich halt glaube dass es bei den gegebenen Energie auch in der Wärmewände sich damit irgendwie besser supporten kann weil ich besser verstehe was ich Allianzen dafür bilden kann.

00:36:25: Das ist nicht so sichtbar das kommt aber noch kann man im podcast auch noch nicht so richtig verfolgen.

00:36:30: Aber Ich versuche schon auch Dinge selber zu machen und nicht immer so zu sagen, alles ist doof.

00:36:35: Und ich überlege noch vielleicht.

00:36:36: letzte Frage dazu wie sortierst du deine Aufblacksamkeitsspanne dafür?

00:36:40: Also, da triffst du ja auch wieder Entscheidungen.

00:36:42: Was sind Dinge über die ich mich aufrege aber ans Handeln komme?

00:36:46: Und was sind Dinge, die mich vielleicht ärgern, wo ich dann aber beiseite gucke weil ich sage okay, da hab' ich jetzt keinen Recht mich drüber zu ärgeren, weil ich mach's auch nicht besser.

00:36:51: weißt du was ich meine?

00:36:52: Ja das war eigentlich ziemlich einfach immer so viele Sachen zu tun gleichzeitig.

00:36:57: Aktuell habe ich an so einem globalen Buchprojekt, das kommt in mehreren Sprachen raus mit verschiedenen Co-Autoren... So, das bestimmt jetzt gerade so ein bisschen in meinen Tag.

00:37:05: Das muss fertig werden, weil es für bestimmte Veranstaltungen einfach gedruckt werden muss.

00:37:08: Da kann ich nicht noch fünf andere Sachen machen... ...aber ich priorisiere auf jeden Fall schon ein bisschen danach was ein Ding für dich nicht reisen muss,... ...weil Reisen einfach extrem zeitintensiv ist wenn man irgendwo hinmuss,... ...alles was man irgendwie im Rechner ausmachen kann oder lokal würde ich schon mal eher mitnehmen,... ...wenn mir das auch sozusagen Zeit für die Familie.

00:37:25: ... gibt.

00:37:26: Und ansonsten merken das die Leute vielleicht daran, dass ich die eine oder andere E-Mail nicht beantworte.

00:37:31: Aber... Ich kann dann alle auch nicht sagen, tu' ich hab jetzt auch keine Zeit dafür,... ...dass es vielleicht der Down-Site-Instant dafür geht und man kann mich zum Beispiel nicht zum Kaffee trinken treffen oder einfach mal so sagen wollen wir nicht mal denne essen gehen.

00:37:42: Das geht seit Jahren nicht mehr, das mach ich auch nicht mehr.

00:37:44: Das mache ich quasi nur für Spiker, Kunden und Partner, weil das mein Job ist, um mich mit denen zu treffen.

00:37:50: aber ansonstem außerhalb mag ich das nicht.

00:37:51: Kann man dich mal besuchen kommen auf dein Bauernhof?

00:37:53: Mit dir ein bisschen bauen oder Trecker fahren?

00:37:55: Freunde können das, du kannst es jederzeit.

00:37:58: Das mach ich vielleicht wirklich mal ein echtes Überfällig!

00:38:00: Wenn ich mich schon bei dir selbst hier einlade dann sollte ich das mal tun.

00:38:03: Gut wenn ich richtig mitgezählt hab fehlt noch einen Punkt oder?

00:38:07: Einen Punkt fehlt noch den haben wir so ein bisschen gestriffen schon in anderen Sachen sozusagen was sich gerne früher hätte besser verstehen wollen.

00:38:12: Es gibt ja diesen Spruch dass sich nur die Kinder daran erinnern wie viel man gearbeitet hat.

00:38:16: Ich glaube das stimmt leider so auch fairerweise die Eltern weil meine Spiegel-Alternwohnheit quasi mit auf dem Hof Oder zumindest jetzt noch die Oma und meine Eltern wohl auch nicht weit weg Die erinnern sich auch genau, wie lange man gearbeitet hat.

00:38:27: Weil das sind nämlich die, bei denen die Kinder immer sind wenn ich unterwegs bin und meine Frau auch arbeitet.

00:38:32: Das heißt sie haben da eine gute Einschätzung.

00:38:35: Und sozusagen dieser Wert für die Kinder dazu sein und für die Kind ein Zuhause zu bieten, auch räumlich... Ich glaube was habe ich unterschätzt?

00:38:42: Also wir hatten jetzt das Glück dass wir diesen Raum schon sehr früh haben konnten und nicht irgendwie hin- und herziehen konnten aber ... wenn in einer Zeit, in der ja alles noch schwerer planbar wird und jetzt nach vorne bestimmte Ideale auch vielleicht nicht mehr verfolgt werden können wie irgendwie die ehrliche Reise ins Skigebiet oder nach Mallorca aufgrund des Thema Wandels.

00:39:01: Wird es glaube ich umso wichtiger quasi ein stabiles Zuhause für die Kinder zu bieten?

00:39:05: Das ist vollkommen egal was das für ein Zuhauses kann.

00:39:08: Es muss schon ein Ort sein an dem man halt zurück kommen kann weil... Dieser Ort, der wird glaube ich für unsere Kinder viel wichtiger als er vielleicht noch für uns war.

00:39:17: Weil die werden noch viel stärker geprägt werden von dem Unbild der Wirtschaft und des Klimas, also es ist nicht mehr planbar.

00:39:24: Sie werden dadurch dass sich die kompletten Berufe jetzt verändern in eine Karriere gehen, indem sie... ... zehn verschiedene Dinge, bis an die Lebensende ... ... sagen lernen und machen müssen.

00:39:37: Die werden wir nicht einmal Buchhalter werden können... ... das bis zum Ende des Lebens machen, sondern es wird sich so schnell verändern durch AI oder einfach weil sich Firmen jetzt einfach sehr schnell vom Marktverabschieden neu gegründet werden.

00:39:47: Und dann dieser Wert ein Zuhause zu haben, zu dem man auch zurückkommen kann wenn es nicht so gut läuft wie man sich da sonst vorstellt.

00:39:53: ich glaube dass ist total wichtig und ich glaube sozusagen das habe konnte ich erst in den letzten Jahren realisieren.

00:39:58: Das hätte ich aber lieber vorher bisschen Gewusst.

00:40:00: Und ich meine, das sind so ein bisschen Kalendersprüche und nur die Kinder erinnern sich oder alle sterben nackt.

00:40:05: So muss die Kohle schon das Volk bringen.

00:40:07: aber es stimmt leider.

00:40:09: Sag mal du bist ja nun in einer Rolle.

00:40:11: was Investoren?

00:40:12: Ich weiß wie dein Co-Founder Boris so tickt.

00:40:14: Also du bist ja eigentlich, gibt es ja viele Faktoren die auf dich einwirken und dich dazu verführen oder unter den Druck setzen viel zu leisten.

00:40:22: Viel zu arbeiten.

00:40:23: Wie kriegst Du's denn tariert?

00:40:24: Dass Du auf der einen Seite das was wir in einem der vorherigen Punkte hatten mit dem vielen Hasseln dass Du das gewährleistet ist und auf der anderen Seite dennoch diese Stabilität schaffst?

00:40:32: Zuhause

00:40:32: Das ist ja, glaube ich so ein bisschen wie eine normalen Beziehung auch.

00:40:35: Aber ich arbeite im Boset seit zehn Jahren mit den meisten Investoren ja auch zehn Jahre und man kennt sich vielleicht nicht so gut im ersten Jahr, aber wir lernen es sich erkennen!

00:40:42: Man weiß ja was irgendwie machbar ist, was nicht machbar is und braucht dann irgendwie auch ein faires Auskommen miteinander.

00:40:48: Und dass das eigentlich ein gutes Korrektiv, wenn jetzt irgendwie morgen irgendeine Heuschrecke Spiker übernimmt und alles durcheinanderwirft... ... kann das alles ganz anders aussehen, aber das ist bisher nicht der Fall.

00:40:57: Und es ist auch nicht absehbar, dass das passiert.

00:41:00: Aber ich glaube, es wie eine langen Beziehung, wenn man sich da einmal so eingeschwungen hat und weiß woran man isst... Viele unserer Mitarbeiter sind auch viele Jahre schon im Unternehmen,... dann nimmt das schon ordentlich Stress raus, wenn wir dann fehlen!

00:41:09: ... weiß der eine braucht halt seine zwei Wochen Oster-Oler, aber der andere macht irgendwie dies oder er braucht halt so irgendwie das.

00:41:14: Da kann man ihn halt nicht anrufen.

00:41:15: Das ist nicht vergleichbar mit dem Stress jetzt aus den ersten zwei drei Jahren.

00:41:19: Also

00:41:19: deine Lösung ist quasi du schaffst zu hasseln indem du eine Berufsbeziehung führst sag ich mal... ...wo sehr klar es wie die Bedürfnisse privater Natur sind,... ...die dann austarrieren wie ich wiederum beruflich agiere?

00:41:28: Wir suchen jetzt quasi eine Kausalkette einmal nachzuvollziehen!

00:41:32: Ja, wenn man es von außen so beschreibt.

00:41:35: Wenn

00:41:35: man kann's da runterbrechen, arbeitest du noch sehr viel?

00:41:37: Oder arbeiteste deutlich weniger seitdem du weißt, dass Kinder die einzigen sind, die sich daran erinnern, dass Papa oft nicht zu Hause

00:41:42: war?

00:41:42: Nicht arbeiten noch viel, aber das macht mir auch total Spaß!

00:41:45: Also ich mach jetzt ... Ich kann jetzt quasi nicht rumliegen am Strand oder so was.

00:41:50: Man muss mir Gedanken machen und ich hab die Fähigkeit, Dinge, die mich interessieren schnell in profitable Sachen zu übersetzen.

00:41:57: So kommen auch diese ganzen Agiturgründungen zustande oder diese ganzen Podcasts, die sich selbst tragen.

00:42:04: Aber gründen ist halt mein Hobby.

00:42:06: Das habe ich halt ein anderes Hobby als das, was andere haben.

00:42:09: Deswegen kann man es nicht so krass für allgemeinernd daraus kein Learning ziehen.

00:42:13: Das ist halt so mein Ding!

00:42:15: Ja, mein Ding ist auch immer viel Energie zu haben.

00:42:17: Immer ausgeschlafen zu sein und gelassen zu sein.

00:42:19: Das kann ich nicht anderen empfehlen.

00:42:21: Ich kann sagen hier Joel sei doch mal glücklich.

00:42:24: Mach heute was anderes.

00:42:25: Sei doch mal ein bisschen gelassen!

00:42:28: Das wäre extrem übergriffig, das von anderen zuvor.

00:42:31: Da habe ich halt Glück, dass das Wasser da extrem lauwarm ist.

00:42:35: Was

00:42:35: ist die Energie?

00:42:36: Wo kommt die her?

00:42:37: Ist es so ein bisschen ... Dass du Japaner einen Iki-Guy hast, also einen Lebenszweck, der dich morgens aus dem Bett springen lässt oder bist du einfach mit gesunder Füßes gesegnet?

00:42:45: Zum

00:42:45: Einen darfst du nicht mehr sehr neugierig.

00:42:47: Also mich interessieren total alle Sachen!

00:42:50: Ich kann mich jetzt quasi stundenlang mit einem Apfelbauer darüber unterhalten wie man den Apfel presst und verkauft.

00:42:55: Dass du übersetzt dich ja in Podcasts tatsächlich.

00:42:58: Ich glaub die Neugier ist es am Ende, mich interessiert irgendwie alles.

00:43:00: Und jetzt noch mal letzte Frage zu deinem letzten Punkt?

00:43:02: Wie stellst du dir sicher, dass du genug da bist für deine Familie?

00:43:05: Indem ich versuche Reisen planbarer zu machen... Also nicht mehr spontan, ah kann man nächste Woche nochmal schnell irgendwie nach München oder dies und das machen sondern als Versuch im Geländer irgendwie schon also einfach mal irgendwo nicht hinzureisen.

00:43:17: Das ist für mich das Greifbarste, wenn ich da bin auch wenn ich dann angeblich den ganzen Tag immer vom Rechner sitze.

00:43:23: aber gut dass wir ja auch so wenig jetzt nichts Breaker machen würde sondern wie auch die ganze Zeit vor dem Rechnersetzen das ist nun mal quasi unser Interface mit denen wir irgendwie arbeiten Aber weniger und planbarer reisen.

00:43:34: Sehr gut

00:43:35: Lieber Alex.

00:43:35: es hat mir viel viel Spaß gemacht.

00:43:36: also ich hab so einen Kopf voll.

00:43:38: Ich glaube das werde ich erst einmal verarbeiten bevor ich hier nochmal ein tolles Outro zusammen bauere.

00:43:43: Danke Bis zum nächsten Mal.

00:43:45: Hast du nicht deine Mutter?

00:43:48: Vielleicht kann man das sogar als Podcast-Titel nehmen, vielen Dank Joel!

00:43:55: Danke fürs Zuhören beim Digital-Kompakt-Podcast.

00:43:59: Du merkst hier ziehst du massig Wissen für dich und dein Unternehmen heraus.

00:44:03: Wenn du mit uns noch erfolgreicher werden möchtest abonniere uns auf den gängigen Podcastplattformen.

00:44:09: Und hey je größer wir werden desto mehr Menschen können wir helfen.

00:44:14: Also, erzähl doch auch deinen Kolleginnen und Kollegen von uns.

00:44:17: Bis zum nächsten Mal!

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