Mindful Productivity: So bist du produktiv ohne auszubrennen | #Unternehmenskommunikation 💬

Shownotes

EXPERTENGESPRÄCH | Viele Menschen leiden unter Burnout und Stress. In den verschiedensten Branchen spricht man von Überlastung. Wir haben zu viele Meetings und steht die Inbox einmal auf 0, gehen schon wieder die nächsten Emails ein. All das ist für viele von uns sehr belastend. Um den Worstcase zu vermeiden, solltest du von vornherein effizient arbeiten. Mit verschiedenen Tools wie z.B. Asana kannst du deine Produktivität steigern und Projektmanagement optimieren. Wie das geht erzählt dir Bernd Kopin im Talk mit Joel. Denn Bernd hat sich mit seinem Business BridgeFlow auf Prozess- bzw. Workmanagement spezialisiert. Du erfährst... …wie du deine Produktivität optimierst, ohne auszubrennen …wie du mit deinem Team effizienter arbeitest …die Gründerstory von BridgeFlow …welche Vorteile Asana gegenüber anderen Tools bietet …warum du weniger und langsamer arbeiten solltest …warum du deine Meetings zu dicht planst …warum du mit einer klaren Agenda arbeiten solltest …einen Überblick über Tools für dein Projekt- bzw. Workmanagement Diese Episode dreht sich schwerpunktmäßig um Kommunikation: Tauche ein in die Welt der Unternehmenskommunikation! Zusammen mit Expert:innen und Kommunikationsprofis analysieren wir praxisnahe Beispiele und teilen konkrete Tipps in Bereichen wie PR, interner und externer Kommunikation oder Werbung. __________________________ ||||| PERSONEN ||||| 👤 Joel Kaczmarek, Geschäftsführer digital kompakt 👤 Bernd Kopin, __________________________ ||||| SPONSOREN ||||| 🔥 [Übersicht](https://www.digitalkompakt.de/sponsoren/) aller Sponsoren __________________________ ||||| KAPITEL ||||| (00:00:00) Vorstellung und Einführung ins Thema (00:18:44) Mach weniger! Mach langsamer! (00:23:41) Das Problem mit den Meetings (00:37:45) Kollaboration optimieren (00:43:57) Verschiedene Workmanagement-Tools (00:54:05) Workflow - eine Sache der Gewöhnung? (00:59:15) Productivity Hacks __________________________ ||||| WIR ||||| 🧢 Ich bin übrigens Joël! Ich liebe es, mein Wissen zu erweitern und neue Dinge kennen zu lernen. [Das teile ich hier mit dir](https://lnk.to/joyofjoel) 💡 Du konntest dir keine Notizen machen? [In meinem Newsletter](https://newsletter.makersandshakers.club/) fasse ich dir für jede Folge die wichtigsten Punkte zusammen 👀 Hier findest du [alle Links zu digital kompakt](https://lnk.to/dkompakt) 💛 Abonniere „digital kompakt“ auf Apple Podcasts, Spotify & Co. Wenn dir die Folge gefallen hat, hinterlasse uns bitte eine Fünf-Sterne-Bewertung! 👥 Wir streben die Verwendung einer geschlechtsneutralen Sprache an. In Fällen, in denen dies nicht gelingt, gelten sämtliche Personenbezeichnungen für alle Geschlechter.

Transkript anzeigen

00:00:00:

00:00:16: Hallo Leute, mein Name ist Joel Kaczmarek.

00:00:17: Ich bin der Geschäftsführer von Digital Compact und heute dieses Thema sage ich dir wird der Knaller für dich weil ganz ehrlich betrifft uns alle.

00:00:24: und der liebe Bernd, Bernd Kulpin mit dem ich heute diese Podcastfolge aufnehme.

00:00:28: Der ist CEO bei BridgeFlow und er ist genau darauf spezialisiert ihr daraus zu helfen nämlich wir reden über Mindful Productivity.

00:00:34: was heißt das?

00:00:35: Wir wollen dir zeigen, wie du produktiv sein kannst ohne auszubrennen.

00:00:39: Weil wir kennen das ja alle!

00:00:40: Wir werden den Podcast öffnen mal so die Herausforderungen zu skizzieren... ...wie wir alle irgendwie nur am hasseln sind und so Burn-On haben und was es auch mit unserer Firma eigentlich bisher schon so gemacht hat weil die Firmen verändern sich ja auch.

00:00:50: seit Corona hat sich ganz viel getan Und da wollen wir dir raushelfen indem wir dir ein paar Tipps geben.

00:00:54: Was kann man als Individuum tun um produktiv zu sein und trotzdem nicht dabei kaputtzugehen?

00:00:59: Wie kann man eigentlich besser im Team miteinander zusammen arbeiten?

00:01:01: So, nach hinten raus gibt's auch noch ein paar coole Hacks.

00:01:03: Also ich glaube die Folge hat es so richtig in sich heute und vielleicht auch kurzer Satz wie Bernd uns jetzt kennengelernt haben.

00:01:08: wir sind beide nämlich ziemliche Fans von Produktivität und haben uns auch über Asana kennengelernet weil wir sind mit digital kompakt Asana-User der liebe Bern ist dort heavy user und haben gesagt ihr kommt das doch mal eine Dreiecksbeziehung aufmachen.

00:01:20: asana is also auch der liebe Sponsor von dem heutigen Podcast Weil die Jungs und Mädels haben es total gut verstanden genau das wo wir heute reden nämlich umzusetzen dass man ein sehr mächtiges

00:01:29: Tool hat

00:01:29: den man sehr produktiv ist ohne dabei zu kaputtzugehen, weil man gar nicht weiß was eigentlich wo ist.

00:01:34: Ich kann euch schon mal vorne wegnehmen wir haben versucht es abzulösen.

00:01:36: das geht gar nicht, weil's einfach sehr gut ist und dazu dann später einmal mehr!

00:01:39: So aber jetzt lieber Bernd erst mal schön dass du da bist moin moin

00:01:42: Moin moins freut mich sehr her zu sein.

00:01:44: Erzähl mal einen kurzen Schwenk zu dir.

00:01:45: wie bist du nur eigentlich zu deinem Thema gekommen?

00:01:46: Was macht ihr so als Company?

00:01:47: ich glaube das ist mal ganz interessant für die Hörerinnen.

00:01:49: als Erstes zu verstehen

00:01:50: Ja, sehr gerne.

00:01:51: Genau also ich muss ein bisschen ausholen.

00:01:53: dafür ist eine lange Geschichte.

00:01:55: Ich versuche sie zusammenzufassen.

00:01:56: Also vielleicht kurz was waren wir?

00:01:57: Ich bin Gründer von Bridgelow wie du schon gesagt hast und unterstützt Firmen dabei ja besser zusammenzuarbeiten im Team.

00:02:04: das ist einmal des Tooling.

00:02:05: da haben wir uns auf Asana spezialisiert sind dort Partner Das heißt wir helfen über der Auswahl durch die Lizenzen dann bei der Einführung von den Tool Trainings auch Integration oder Toolstack.

00:02:14: Es wird immer komplexer Und dann haben wir halt auch eine ganze Menge an Experten Die auch besseres Arbeit in dem Tool auch unterstützen.

00:02:21: Also wie mache ich OKAs besser?

00:02:23: Wie mache ich Projektmanagement besser, Task-Management all das was man quasi im Unternehmen braucht.

00:02:28: Da stützen wir immer mit dem Fokus natürlich aufs Tooling aber selbst nur noch ohne Tool unterwegs bis sind wir da Experten zu helfen.

00:02:34: Ich habe selber mehr Unternehmen gegründet und hatte immer den Schmerzpunkt des war damals... Ich hab eine Band gehabt Wir haben eigene Band Contests damals organisiert und irgendwann ist daraus ein Agentur entstanden Weil wir gesagt haben, hey, wir können das selber besser und Konzerte organisieren.

00:02:50: Und damals schon das Problem gehabt, das war glaube ich ... Dann fing es an, im Jahr zwei tausend sieben, zweitausend acht rum, dass wir Excel genutzt haben.

00:02:57: Und Excel ist nicht unbedingt das beste Projektmanagementool.

00:03:01: Wir hatten damals sogar noch einen lokalen Server.

00:03:03: Ich glaub Dropbox kam gerade oder Google Drive gab's noch gar nicht.

00:03:06: Da haben wir irgendwie lokale Server gehabt und gedacht, das muss doch besser gehen.

00:03:09: Das hat mich seitdem nicht mehr losgelassen.

00:03:11: Und ich hab dann bei auch den anderen Unternehmen, die ich danach gegründet habe immer nach Alternativen gesucht und hab mir dann jedes Tool auf diesem Markt kam.

00:03:19: Immer wenn was Neues rauskam, hab ich mir angeguckt, hab mich da reingenördet.

00:03:22: Da gab's ja Monday, Asana, Smartsheets, Podio, Trello oder Jira.

00:03:29: Mittlerweile gibt es noch viel mehr.

00:03:30: Ich hab mich total reingenört und hab für mich festgestellt ... Moment mal!

00:03:34: Das funktioniert?

00:03:36: Ja, mir macht das Spaß.

00:03:37: Ich kann

00:03:37: das.".

00:03:38: Und es sind immer mehr Leute auf mich zugekommen und haben gefragt ... Hey, man, kannst du das irgendwie?

00:03:42: Ich hab gehört und auch gesehen, ihr organisiert euch damit mit Tools.

00:03:45: Kannst du das nicht bei uns

00:03:46: machen?".

00:03:46: Dann irgendwann gemerkt im Moment mal die dritte Komponente.

00:03:48: Leute würden wir dafür Geld bezahlen um eben besseres Arbeiten mit Tools zu ermöglichen.

00:03:53: Und dann hat's irgendwann einen Klick gemacht und ich habe entschieden in den zwanzig-zwanzig Britschloh als gegen BH zu gründen.

00:03:58: Jetzt sind wir mittlerweile in Europa der größte Partner für Asana.

00:04:04: Ja, ist ganz lustig.

00:04:05: Ich hab die Tage mit Andrea Ballschuhn Podcast aufgenommen.

00:04:08: Der kommt erst ein bisschen später also dürfen sich die Hörerinnen noch gedulden.

00:04:11: Die macht hier das Frühstücksfernsehen beim ZDF volle Kanne und die hat es ganz geil auf so eine Formel runtergebracht.

00:04:16: Die hat gesagt naja man is beruflich dann am besten wenn man irgendwie die eigenen Werte darin wiederfindet, wenn man Spaß daran hat und Talente dafür hat.

00:04:23: Also kommt bei dir offensichtlich alles zusammen hast du irgendwie einen Talent dafür, hast Spaß an der Sache und zahlt auch noch deine Werte ein gut.

00:04:30: Und dann lass uns doch mal wie angedroht diese Herausforderungen skizzieren.

00:04:33: Weil ich glaube, wenn wir das mal erzählt haben, dann haben wir hier neunzig Prozent Zuhörquote und Durchhörquote weil sich jeder darin wiederfindet.

00:04:40: Wie würdest du denn so draußen beschreiben was da gerade so los ist?

00:04:43: Also es gibt glaub ich zwei Schichten auf der einen Seite Das Individuum Ich, wie organisiere ich mich als Mensch egal ob jetzt privat oder vor allem in der Arbeit Wie gehe ich an Arbeit dran?

00:04:55: wie gehe ich ein Projekt daran an Organisationen?

00:04:57: und auf der anderen Seite eben das Thema Teamwork, Teamarbeit unternehmen.

00:05:01: Wie organisieren sich Unternehmen?

00:05:02: Ich glaube, beides ist fundamental kaputtgegangen in den letzten Jahren und ich glaub vor allem Corona war da noch mal ein Katalysator der da nochmal sehr viel Öl ins Feuer gegossen hat.

00:05:12: Und wenn ich jetzt auf einen Satz runterbrechen müsste, würde ich sagen dass wir auch getrieben durch viele Best Practices und Methodiken dies ja auch seit Jahren schon gibt es wir uns organisieren als wären wir Maschinen.

00:05:24: also im Endeffekt versuchen wir Alles immer schneller, in immer kürzerer Zeit mit immer mehr Output zu machen und so funktionieren Maschinen.

00:05:34: Maschienen werden optimiert, werden darauf gebaut und Mensch funktioniert aber nicht so.

00:05:41: Und ich glaube das ist ein Dilemma.

00:05:42: Ich habe vielleicht nochmal da kurz ausgehalten.

00:05:45: Ich hab' im Jahr zwei tausend zwölf war das glaube ich.

00:05:47: Ist mir das Buch Getting Things Done von David Allen empfohlen worden?

00:05:50: Das habe ich gelesen und ich übertreibe mich wenn ich sage dass es mein Produktivitätsleben fundamental ins Bessere verändert hat.

00:05:58: Ich hab sehr viel dadurch gelernt, habe sehr viel Effizienzsteigung in mein tägliches Leben reingebracht und bin da auch zu einem Freak geworden der dann auch meine komplette Arbeit danach ausgerichtet hat und habt seitdem alle Bücher gelesen und Methodiken ausprobiert die es eigentlich dazu gibt.

00:06:13: jetzt neben den ganzen Tools wo ich ja eben so Bridgelor was erzählt hab Und ich glaub mittlerweile kommen viele Menschen an dem Punkt dass sie merken... Also, schau dir mal so einen typischen Arbeitsalltag an.

00:06:26: Geht ihr wahrscheinlich genauso?

00:06:27: Ich ertappe mich ja auch noch oft genug dabei.

00:06:30: Während wir hier reden oder während du jetzt die Zuhörer in den Podcast hören vielleicht sind sie gerade irgendwie stehen an der Schlange im Rewe oder sitzen in der U-Bahn.

00:06:38: Währen wir reden und wenn man zuhört kommen drei E-Mails rein, die ich nebenher lese.

00:06:42: Irgendwie Slack geht verrückt mit ganzen Notifications.

00:06:46: gleichzeitig fallen mir noch Dinge ein, die für die Arbeit machen muss.

00:06:50: Ja, jetzt spult du wahrscheinlich noch mal zehn Sekunden zurück den Podcast und hörst dir nochmal an was wir gerade gesprochen haben weil du grade nicht aufmerksam warst.

00:06:55: Und wir sind einfach in so einer toxischen Hyperaktivität ein Business Syndrome wie ich dazu immer sage.

00:07:02: Das ist nicht nur wahnsinnig unproduktiv also eigentlich genau das Gegenteil von dem was die ganzen Methodiken uns weiß machen wollen sondern es macht auch krank ja es ist auch nicht gesund.

00:07:13: Was es eingangs schon gesagt, Burn On ist gerade so ein aktuelles Thema.

00:07:17: Da gibt's auch einen wahnsinnig spannendes Buch zu was glaube ich erst letztes Jahr herausgekommen ist von zwei Psychotherapeuten die quasi festgestellt haben Es gibt noch etwas vor dem Burn Out.

00:07:27: also Leute die zusammenbrechen und gar nicht mehr können sind viele.

00:07:31: in meiner Bubble erkenne ich das ganz viel so.

00:07:33: Leute die ständig brennen aber immer weiterbrennen.

00:07:36: Die Kerze hört irgendwie nicht auf Die wird nicht kleiner, weil die Leute irgendwie gerade noch so die Kurve kriegen.

00:07:41: Aber trotzdem dieses ungesunde Burn on haben ständig gestresst sind ja keine Pausen machen multitasking und am Ende nicht produktiv sein.

00:07:49: ich glaube nochmal zurück auf das Eingangsstatement eine Maschine funktioniert zu aber ein Mensch verbraucht sich dann irgendwann und es muss einfach auf einer individuellen Ebene besser gehen und ich glaub dass ist jetzt auch so einen Aufwachen Was viele haben.

00:08:04: Ja, es ist ganz krass.

00:08:05: also ich erinnere mich, ich hab kurz mit einer jungen Gründerin mich unterhalten und da meinte die Azure in meinem Umfeld sind alle auf einmal so kaputt und ich sag wieso was meinst du denn?

00:08:12: Die nehmen alle Drogen!

00:08:14: Und ich sag wie sie nehmen alle drogen ja das ist alles so eine Power.

00:08:18: Du hast das.

00:08:18: im unserem Vorgespräch hast du so Hasselkultur genannt, so ne Hassel Kultur und dann nehmen die wohl alle... Das fand ich total ulkig.

00:08:24: LSD wo ich auch so... Ich hab immer gedacht, da kommt man auf so ein Trip oder so.

00:08:28: Und das fand ich sehr bedenklich, traurig, dass die Leute halt da draußen ... Es gibt's glaub ich immer, dass sich Leute mit Stoffen putzen.

00:08:34: Aber dass man quasi auf so einem ungewunden Niveau ist, dass man nicht mehr das normale Benzin, nämlich gesunde Nahrung einwirft, sondern schon den Schlaggas.

00:08:44: Wenn ich an diese ganzen Rennfilme denke?

00:08:47: Das find ich krass!

00:08:48: Was du gerade erzählt hast, multitasking always on steckt ja da drin.

00:08:52: Also von so vielen Leuten ... Gottbewahrer ist ja nicht jeder, der gleich Drogen nimmt.

00:08:57: Aber so viele Menschen, die ich kenne, erzählen halt immer, dass wir uns den Netflix-Film gucken auf der Couch und auf dem Handy surfen oder gucken Fußball und werden dessen noch TikToks.

00:09:04: Da geht ja das ... Der Kopf von mir kaputt bei?

00:09:06: Ja genau!

00:09:07: Ich find's schlimmer als normal angesehen wird.

00:09:10: Es gibt keinen mehr, der sagt, ich hab letztes Mal den Film angeguckt und nicht währenddessen Instagram mit TikTok aufgemacht.

00:09:16: Das gibts noch ganz selten.

00:09:19: Und es ist wirklich krank, wenn man darüber nachdenkt, weil man sich auch gar nicht realisiert.

00:09:24: Und wenn man dann

00:09:24: z.B.,

00:09:24: wie ich, als jemand da so ein bisschen kritischer drauf guckt ... Ich war ja auch in dieser Falle!

00:09:28: Ja?

00:09:28: Ich war hier auch eine Maschine und ich schau dann auch so ein bißchen kritischer darauf.

00:09:32: Und ich geb dir ein anderes Beispiel.

00:09:34: Auch hier werden sich wahrscheinlich neun Ninze Prozent der Zuhörer jetzt ertappt fühlen das Handy als Wecker zu nutzen.

00:09:39: Das iPhone oder das Smartphone als Weckern zu nutzen würde ich absolut nicht machen weil das erste was du morgens machst ist in den Bildschirm zu gucken erst mal das Licht dann gleichzeitig hast du dann Notifications auf dem Handy ... checkst deine Emails und bist im Kopf schon sofort in diesem Burn-On-Modus wieder, oder diesen Hustle-Modus.

00:09:56: Und ich habe ja auch sehr viele Workshops dazugegeben... ...und hab mal eine Gruppe, es waren so zwanzig Menschen, die in einem internationalen Konzern gearbeitet haben... ...dann hab ich gesagt kauft euch einfach mal einen analogen Wecker und probiert das mal für zwei Wochen aus,... ...eine Nacht hat mir jemand nach drei Wochen geschrieben und gesagt Berndes hat mein Leben verändert!

00:10:09: Ich bin morgens nicht mehr direkt im Kopf bei der Arbeit sondern... ...ich wache einfach auf und gehe dann erstmal weiß nicht duschen oder Frühstücken aber ich schaue mich ins Handy.

00:10:16: Das ist einfach Normalität geworden für viele von uns und bemerkt das gar nicht, dass wir da ständig in diesem Loops in dieser Hasselkultur und gar nicht rauskommen.

00:10:24: Ja ich glaube neulich habe ich mal so ein Kurzvideo gesehen.

00:10:26: hat einer einmal eine Messung durchgeführt wenn dein Smartphone neben deinem Bett liegt wie viel Strahlung es abgibt?

00:10:31: und die meiste gibt's ab wenn du es im Flugzeugmodus... an den Strom gestöpselt neben deinem Bett hast du.

00:10:35: Das ist mit einer der höchsten Strahlungsquellen, ne?

00:10:38: Also es kommt ja auch noch mal einen

00:10:39: Topf.

00:10:39: Und ich glaube wenn man sich selber ertappen kann, ist Nervosität, Unruhe.

00:10:43: Wenn ich mich irgendwie nicht mehr konzentrieren kann, dann kann ich ein Film ohne TikTok aufzumachen durchgucken.

00:10:47: Zähne knirrschen ist was viele Menschen haben auch tagsüber oder Magenprobleme, Müdigkeit das sind alles so Dinge wo man sich auch mal so ein bisschen frei bekommt und das eigentlich her und auch das wird mittlerweile habe ich somit bekommen schon fast als Normalität wahrgenommen.

00:11:01: Ich war beim Kieferdopäten, hab mir diese Schienen ergeholt oder ja... ich bin halt die ganze Zeit nervös.

00:11:05: also da wird auch wenig wenig reflektiert.

00:11:08: Ja und die Menschen sind glaube ich lange weiter nicht mehr gewohnt was total wichtig fürs Gehirn ist.

00:11:12: also ich habe neulich so eine Studie irgendwo aufgeschnappt fünfzig oder sechszig Prozent nutzendes Handy auf dem Klo.

00:11:18: Also nicht mal beim Kacken aufgutratisch verzichtest du darauf dich zu entkoppeln plus, wobei ich mich so tap-tap in deiner Beschreibung der Situation ist.

00:11:25: Ich hab auch das Gefühl, dass ich immer weniger Zeit habe für Dinge.

00:11:28: Also was wir früher vielleicht in sechs Monaten entwickelt hätten, entwickeln jetzt in einem ... dass man sich so ein bisschen verfolgt fühlt.

00:11:34: Und ich ne Sache auch mal, es gibt diesen schönen Satz busy is the new stupid ja?

00:11:38: Es gibt so eine Toxic Business das die Leute sich beschäftigt fühlen um auch das Gefühl zu haben von der Stelle zu kommen.

00:11:44: Dass sie was tun!

00:11:45: Also draußen ist überall Krise Dortenkrieg, Dortenkrieg.

00:11:48: Die Börse stürzen ab, die Energiekrise ach du Scheiße alles fliegt uns um die Ohren.

00:11:51: Wirtschaftsverlust hier Das geht Robert ab.

00:11:54: Rezession oh Gott oh Gott.

00:11:55: und dann hab ich den Eindruck ganz viele Leute sind einfach beschäftigt also beschäftigen sich einfach egal ob Sinn macht oder nicht um.

00:12:01: das Gefühl Geht dagegen an, das ist so wie sich es anfühlt.

00:12:05: Und dann machst du abends den Laptop zu und fragst dich was hab ich heute eigentlich gemacht?

00:12:08: Also ich war busy!

00:12:09: Ich habe Slack-Nachrichten beantwortet... ...ich hab Emails beantworten und saß in drei Meetings.

00:12:14: aber was hab' ich heut' eigentlich

00:12:14: gemacht?!

00:12:15: Das is auch ein Feedback, was ich sehr oft in Workshops oder auch von Kunden bekomme.

00:12:19: So ja, irgendwie mache ich die ganze Zeit was.. ..ich bin die ganze zeit am arbeiten, aber wirklich produktiv bin ich nicht.

00:12:25: und auch was du sagst Kann ich nur wiedergeben, dass viele Leute auch länger für Dinge brauchen.

00:12:29: Ich hab die Tage mal einen schönen Satz gesagt bekommen da meint jemand zu mehr.

00:12:32: Ich habe das Gefühl du machst immer mehr oder kommst nicht so ins Ernten und es ist wahrscheinlich bei vielen da draußen los, dass sie das Gefühl haben sie tun so viel wie noch nie Aber sie ernten eigentlich nichts Gutes davon, sondern sind nur im Arsch.

00:12:43: So und dann ist ja eine schöne Brücke um mal zu Organisationen rüberzugehen.

00:12:46: Dann haben wir quasi die zwei Problemfaktoren der Problemwelt, die gerade so herrscht, abgefrühstückt.

00:12:51: Mich das Eine ist das was man persönlich, was wir gerade so beschrieben haben wie es sich für einen selbst anfühlt.

00:12:56: Und das Andere ist aber auch die Organisation Mein Freund Christian Brittle über uns aus dem Business Club Makers und Shakers.

00:13:01: Der hat mal so schön gesagt, äh Joelle guck mal alleine wie Microsoft dein Leben mittlerweile shape weil alle Organisationen fügen das ein?

00:13:06: Und wenn du dann hier Outlook hast und hier irgendwie Teams ... Weißt du es gibt Leute, wenn er sich da einen Button ändert ist bei denen schon die halbe Welt zusammengebrochen.

00:13:13: also wir richten das alles so krass nach diesen Tools aus.

00:13:15: um nur mal ein Beispiel zu nennen ich glaube Du hast noch viel viel besserer wenn's an Organisation geht.

00:13:19: Ja

00:13:19: ich würde mir mal einen Schritt zurückgehen.

00:13:20: Wenn du mal schaust eine Friseurin oder Ein Maler Menschen die Berufe haben die man messen kann Die können viel einfacher sagen, ich war heute produktiv.

00:13:30: Ich habe mein Ziel erreicht.

00:13:31: Du und ich oder auch viele der Zuhörer die in einem Wissensarbeiter sind, können nicht einfach messen.

00:13:38: was war denn heute mein Output?

00:13:39: Also waren jetzt drei Meetings besser als fünf Meetings weil dieser Report besser ist als der andere Report.

00:13:45: Es ist wahnsinnig schwer zu messen.

00:13:47: und wie messen wir es dann mit Quantität?

00:13:50: Also genau das, was du gesagt hast.

00:13:51: Es geht gar nicht mehr um die Qualität.

00:13:52: Hab ich jetzt die Haare schön geschnitten?

00:13:54: Habe ich die Wand fertig gemalt?

00:13:56: Sind da vielleicht noch Flecken drauf?

00:13:57: Das kann man messen!

00:13:58: Aber kann man jetzt messen ob das Meeting den richtigen Output hatte?

00:14:02: Nicht immer.

00:14:02: Ja,

00:14:02: d.h.,

00:14:03: da fängt es eigentlich schon an so ein bisschen auch die Wurze wo das in Unternehmen herkommt.

00:14:07: und es gibt eine ganz interessante Studie.

00:14:10: Die kann ich auch gerne nochmal für die Show Notes teilen, die rausgefunden hat dass mindestens sechzig Prozent unserer Zeit auf der Arbeit in der Organisation verschwendet sind.

00:14:20: Work about work, also quasi damit beschäftigt sind in Meetings Informationen zusammensuchen oder Updates zu geben.

00:14:27: Sich Dokumente zusammenzusuchen und jemanden zu fragen wo ist eigentlich das was macht eigentlich wer?

00:14:33: Und der Rest die restlichen vierzig Prozent sind fast nur noch dafür da eigentlich davon zur Arbeit, wofür wir eingestellt wurden ja also beispielsweise im Vertrieb oder im Marketing.

00:14:42: Das wird jährlich erhoben diese Zahl und es hat sich über die Corona-Zeit Ja, weiter verschlimmert.

00:14:48: Also dass wir viel länger im Büro sitzen oder auch im Homeoffice während der Corona-Zeit da war ja sowieso ... Der Bruch zwischen Arbeit und Privat ist ja da sowieso noch mal viel mehr verschwommen.

00:14:58: das war ja dann nochmal schwieriger.

00:14:59: aber jetzt wo auch viele Menschen wieder in den Büro arbeiten, arbeiten wir länger eben weil wir so viel Zeit verschwenden und uns nicht auf die richtigen Dinge fokussieren.

00:15:07: Und auch da noch einmal, ne?

00:15:08: Während wir hier den Podcast machen hast du wahrscheinlich drei vier Slack Nachrichten bekommen fünf E-Mails.

00:15:13: Viele Leute Hören in Meetings gar nicht mehr zu und sind dann ständig hyper aktiv.

00:15:18: Zwischen zwischen den Emails und was im Meeting gesagt wird vor allem ins digitalisten wie oft erkenne ich Leute die dann quasi während ich mit ihnen rede mit den Augen, irgendwo was lesen ja wo man weiß die Person ist gar nicht voll und ganz da?

00:15:29: Und wie soll denn wie sollen der Personen noch produktiv sein und nicht ausbrennen?

00:15:35: Es gibt von UC Berkeley ein ganz interessantes Zitat von Dr.

00:15:40: Sehar Yusef, der ist Kognitive Neuroscientist, der mal gesagt hat multitasking is a myth.

00:15:45: every time you make a switch You pay attacks on both your time and energy.

00:15:50: und das hat so krass mit mir resoniert weil Wenn du mal reflektierst ja wenn wir jetzt quasi an der Sache Arbeit ist dann wird kurz auf dein Tiktor guckst einen kurzen E-Mail ließ und bist wieder zurück.

00:15:59: das wissen alle wie lange es braucht sich wieder da rein zu fokussieren.

00:16:01: aber eigentlich geht das noch viel viel viel tiefer.

00:16:04: Du bist weniger konzentriert deine Qualität nimmt ab deine Energie nimmt ab, und wie soll man da eigentlich noch produktiv sein?

00:16:10: Und da sind die Kulturen die wir heutzutage haben in Unternehmenskulturen meiner Meinung nach ganz ganz schlecht aufgebaut wie du auch sagst aufs Tooling Also Microsoft Teams zum Beispiel.

00:16:19: Die sind ja darauf ausgerichtet, dass das stimmig aufmacht, irgendwie Töne, Badges, Sounds, Farben, Rot-Warmfarbe, die wollen ja, dass du viel Zeit daran verbringst und ich glaube da sind viele Organisationen haben das noch nicht reflektiert, dass wir eigentlich in so einer... Dass wir sogar fangen sind und eigentlich viel besser uns als Team auch organisieren können.

00:16:38: Ja, weil ich meine, es greift ja auch so diese ... wie sagt man?

00:16:42: Zoom-Vertieg oder Fatigue durch.

00:16:44: Also dieses Remote-Verteeg sein, dass man halt viele Meetings back to back hat.

00:16:48: und ich frag mich dann ganz oft auch, warum ist das bei mir eigentlich so viel anstrengender als bei meinen Eltern noch?

00:16:53: Wenn ich immer die Zeit meiner Eltern denke, bei Papa hieß es immer noch, die Firma!

00:16:57: Man geht in die Firma... Und dann gab's vielleicht mal ein Fax, das war so das höchste der Gefühle.

00:17:01: Aber da gab es ja nicht zu Hause noch.

00:17:02: E-Mails lesen, Always On und ich weiß manchmal auch gar nicht ob das immer so gut ist wenn man irgendwie Homeoffice macht oder quasi der Kollege gefühlt nur einen Call entfernt ist.

00:17:13: aber ich geb dir total recht dieses ganze Thema Post Corona Effekte, so könnte man das jetzt zusammenfassen.

00:17:18: Das hat halt richtig reingehauen.

00:17:19: Ja absolut!

00:17:21: Ich merke es auf allen Ebenen.

00:17:21: also Punkt braucht man gar nicht viel mehr zu sagen.

00:17:24: Ja, und ich glaube manchmal wenn ich das so bildlich beschreiben müsste dann fühlt sich das manchmal so.

00:17:28: ansonsten hat mir so ein Affen im Kopf.

00:17:30: Und ganz viele lose Enten.

00:17:31: ja also dein Einloses End ist irgendwie dass du an deinen Podcast denkst wer ist mein nächster Gast?

00:17:35: Dann irgendwie was koche ich heute Abend dann.

00:17:38: Strategie für nächstes Quartal und zu weitern sofort in der Zit halt ständig an diesen Strengen geaffen ohne dass du es irgendwie kontrollieren kannst.

00:17:44: das heißt unser Kopf ist auch ständig irgendwie.

00:17:47: Reaktiv reagieren wir was unser Unterwurste mit dieser Affe eigentlich gerade zieht weil wir gar keinen Ort haben und auch gar keine Wirklich ein Prozess uns da ruhig in den Kopf zu bringen.

00:17:55: Ich glaube am Ende muss es dahin kommen, dass wir Ruhe in Organisationen bringen und auch Ruhe die Köpfe der Individuen.

00:18:01: Und das Beispiel mit deinem Vater sehe ich bei meinem Vater auch so ja?

00:18:04: Dass der irgendwie gefühlt ein bisschen ruhiger aus der Arbeit nach Hause kommt abends oder auch während der Arbeit so ein bisschen ist.

00:18:10: Das würde ich mir auch für viele... Aus unserer Generation und der Wissensarbeiter, die sehr viel digital arbeiten wünschen.

00:18:17: Ja, ich megings auch so als ich dieses Buch gelesen habe... Ich bin noch nicht immer ganz durch.

00:18:20: Ich hab's bei dem Drittel beendet.

00:18:21: Jetzt hab' ich bei ganz vielen Büchern so eine Marotte leider von mir.

00:18:24: Von Cal Newport Deep Work.

00:18:26: Das ist die erste Hefe des Buches nur erklärt warum es irgendwie total dumm ist das zu tun so zu arbeiten wie du es gerade skizziert hast.

00:18:32: Und das glaubt man dann total her, denkst du, stimmt.

00:18:34: Ich würd auch gern drei Tage lang nur eine Sache machen können und mich darauf fokussieren, dass wir ordentlich fertig machen.

00:18:39: Aber nein!

00:18:39: Da kommen ja irgendwie siebzig E-Mails und sonst so viel das und jenes mit welches dazu.

00:18:44: Gut aber okay... Wir haben jetzt ein bisschen mehr Zeit uns dafür gelassen darüber zu reden weil ich glaube es ist einfach für Leute auch mal wertvolles zu hören also dass es auch anderen Menschen so geht und wie sich das anfühlt, dass man sich daran wiederfindet.

00:18:53: Jetzt ist natürlich die spannende Frage was kann ich denn als Individuum tun um dem zu entkommen?

00:18:57: Ja Ich muss aber zurückgehen auf das Beispiel von unseren Vätern, wie die eigentlich arbeiten.

00:19:02: Und ich glaube es sind zwei Dinge... ...die wir besser machen können, die wir von denen lernen können,... ...die auch in unsere Arbeitsalltage einbringen können.

00:19:10: Das ist auf der einen Seite und das klingt jetzt!

00:19:12: Ist übrigens auch ein Tipp von Colin Newport, er hat gerade ein neues Buch rausgebracht, Slow Productivity nennt sich das.

00:19:17: Was ich von ihm mitgenommen habe, Deep Work hat ja auch schon die gleiche Kerbe geschlagen.

00:19:22: Mach weniger und mach's langsamer.

00:19:25: Und das klingt jetzt erstmal für alle die gtd gelesen haben five am club und wie diese ganzen produktivitätsbüch einfach heißen erst mal so krass kontraproduktiv momentmal ich will doch mehr schaffen und ich will auch produktiver sein und nicht weniger und langsam arbeiten.

00:19:37: Aber genau dass bringen wir was ich eingangs gesagt habe, dass wir uns eine Maschine organisieren und dann ausbrennen oder eigentlich die ganze Zeit weiter brennen.

00:19:45: Und stell dir mal vor, du hättest ständig dein höchstes Energielevel.

00:19:48: Du würdest ständig gut gelaunt und ohne Stress zur Arbeit gehen oder in deiner Arbeit arbeiten wie viel produktiver du wärst ja... ...und was ich zum Beispiel bei mir jetzt angefangen habe einzubauen auf viel vieler Kunden machen um zum Beispiel weniger zu machen ist wenn ich jetzt zum Beispiel ein neues Projekt starte erstmal noch mal innehalten und so überlegen.

00:20:07: Moment Mal, wie lange glaube ich denn eigentlich das ich brauche um dieses Projekt zu beenden?

00:20:12: Wie viele Stunden stecken dahinter?

00:20:13: Und wann habe ich denn überhaupt in meinem Kalender Zeit diese Stunden zu

00:20:16: blocken?".

00:20:17: Dann verdopple ich das!

00:20:19: Und dann ist die Frage nach kann ich dieses Projekt eigentlich machen?

00:20:24: Habe ich da überhaupt genug Zeit für?

00:20:25: muss ich irgendwas anderes je priorisieren oder muss sich vielleicht anders aufteilen oder dem Projekt mehr Zeit geben?

00:20:29: Du hast ja auch anfangs gesagt dass du viel länger aktuell für Dinge brauchst als früher Und ich kann ja sagen, woran das liegt weil wir uns absolut überschätzen.

00:20:38: Wir denken, wir könnten diese ganzen Projekte in viel weniger Zeit machen.

00:20:41: Ich würde es verdoppeln und die Länge des Projektes aber auch die Lange der einzelnen Aufgaben... ...verdoppeln!

00:20:47: Und dann gucken wir dieses Projekt immer noch.

00:20:49: starten Ja oder Nein?

00:20:50: Ist die Einschätzung immer noch korrekt?

00:20:53: Um sich das bildlich vorzustellen, gibt es die sogenannte Eisberg-Visualisierung.

00:20:58: Also du stellst einfach ein Eisberg vor der im Meer schwimmt und du siehst halt die Spitze.

00:21:03: Und das ist was wir eigentlich denken, dass das Projekt ist.

00:21:06: Aber darunter ist ja echt der richtige Eisberg, was wir nicht sehen Jede E-Mail Jedes Meeting Jede Task, die für dieses Projekt losdreht Die triggert irgendwas.

00:21:17: Eine E-mail kann eine Kaskade an E-Meilbeckern vorfluss treten Ein Meeting kann neue Aufgaben Los treten.

00:21:23: also das können wir bei dem beim start des projektes gar nicht wirklich antizipieren.

00:21:28: Und dass führt dann dazu, dass wir uns unterschätzen und dass du dann sagst oh nein jetzt habe ich noch irgendwie die zwei drei Projekte.

00:21:33: jetzt kommen noch was dazu noch ein Podcast noch ein.

00:21:36: Projekt noch eine Webseite und wenn man das macht dann fängt man an weniger Sachen zu arbeiten kann die an denen man sich dann die man dann arbeite für die man sich entschieden hat.

00:21:45: da kann man sich auch mal mehr zeit im kalender blocken.

00:21:49: dieses bekannte Time-Blocking, was ja viele machen.

00:21:51: Nur ich glaube einfach viele Leute machen das sehr falsch.

00:21:53: Aber wie kannst du Leuten die jetzt vielleicht auch nicht selbstständig sind und nicht alles selbst entscheiden können?

00:21:58: Was sie tun, sag' ich mal das Werkzeug an die Hand geben.

00:22:01: Die können ja jetzt nichts zu ihren Chefs gehen und sagen Ja, pass's mal auf!

00:22:04: Der Bert hat gesagt mach weniger und langsamer als der Chef.

00:22:07: Ich bin heute um fünf raus und erst einmal nur das halbe Penso.

00:22:11: Danke, tschüss!

00:22:11: Richtig,

00:22:11: richtig.

00:22:12: Also ist eine berechtigte Frage.

00:22:13: Und da würde ich springen schon irgendwie zu dem zweiten Thema Tooling, aber es ist unabhängig vom Thema Toolings.

00:22:20: Ich glaube das Thema Transparenz ist hier ganz wichtig!

00:22:23: Also wenn meine Vorgesetzte Transparens, also Einsicht darüber hat was ich eigentlich alles auf der Kette habe und was aus diesen einzelnen Projekten eigentlich entsteht an Follow-ups, an Aufgaben, an E-Mails... Und dass zwei drei Mal gesehen hat dann fragt sich die Personen wirklich auch okay?

00:22:38: Ich kann jetzt hier belegen Schau mal das sind alle Sachen nicht machen muss.

00:22:40: welches Projekt soll ich denn pausieren um eben dieses neue Projekt was du mir gerade gegeben hast Also Visibilität zu schaffen, auf Projekten und dann auch ein Verständnis für den Backlog zu schaffen.

00:22:51: Ich hab ja eingangs gesagt wir können unsere Arbeit nicht messen.

00:22:54: Als Knowledge Worker können wir nicht wirklich messen unseren Output.

00:22:57: Und dann denkt man ach komm hier.

00:22:58: die zwei Projekte hat der Joel.

00:23:00: dann gebe ich ihm jetzt noch ein drittes drauf.

00:23:01: aber wenn ich sehe was dahinter steht.

00:23:03: Ja das hat sich dann auch irgendwann mal eingependelt dass er unter zwei drei Projekts gute Erfahrungswerte hast, ist es denn wirklich doppelt?

00:23:09: Meinetwegen ist das ja nicht alles schwarz-weiß.

00:23:12: Es kann auch manchmal sein, dass es ein Drittel so lange ist.

00:23:14: Manchmal kannst du ja auch doppelt so lang sein, dreifachs solange, aber dass man da gute Werte hat um das einzuschätzen... Das ist oft ein guter Faktor dazu zu sagen hey lass uns bitte nochmal hinsetzen und überleg dir bitte ob wir noch einen Projekt dazu machen wollen weil das und das leidet darunter hier ist die Visibilität.

00:23:29: Und warum haben Chefs oft diese Visibilitäten nicht?

00:23:31: Weil sie in E-Mails, in Teams Nachrichten oder in irgendwelchen Google Doc's und Exelisten vergraben ist.

00:23:36: Und man das nicht einschätzen kann, überhaupt keine Übersicht hat über die Projekte?

00:23:41: Können wir gleich vertiefen, wenn wir aufs Tooling eingehen.

00:23:43: Was sind sonst noch deine Tipps?

00:23:45: Weil wie gesagt bei dem Punkt stehen geblieben sind.

00:23:47: was kann ich als Individuum tun?

00:23:48: also weniger und langsamer okay... Nicht ganz so einfach und nicht gerade eine geile Empfehlung, wenn man sich einen davon gehasselt fühlt und gehetzt aber irgendwie versteht man es ja.

00:23:58: Also ich würde ein ganz konkreter Tipp den man jetzt ab sofort umsetzen kann.

00:24:03: Schau dir mal deinen Kalender an!

00:24:04: Und schau mal an, ob du pausen.

00:24:06: Meine wegen nur fünfzehn Minuten kleine Blocker zwischen den zwei Terminen hast.

00:24:10: also das ist eine Mietung um neun dann hast du es in die miedigen und Nächsten mit ihm um zehn das ist im mieten um elf und dann ist lunch.

00:24:14: hast du dazwischen zeit?

00:24:16: oft nicht er die leute hetzen von meeting zu meeting.

00:24:18: zu mir ich glaube dass hat man eingangs auch kurz besprochen dass man überhaupt keine zeite dazu zu verarbeiten, aber auch ein Follower abzumachen.

00:24:24: Das heißt konsequent!

00:24:25: Also Call Newport geht sogar so weit und sagt stell dir die gleiche Zeit, die das Meeting oder diese Task wieder im Kalender hast noch mal als Puffer danach ein.

00:24:32: Stunde Meeting, Stunde Puffa.

00:24:34: Stunde Meetin, Stunde puffa Und dann merkst du auf einmal hast du nicht mehr acht Stunden wo du die Diro voll ballern kannst sondern nur noch vier Stunden weil der Rest für Puffers ist?

00:24:41: Das natürlich jetzt eine sehr extreme Art und Weise.

00:24:43: ich habe auch angefangen mal fünfzehn Minuten Blocker zu machen.

00:24:45: mittlerweile traue ich mich dreizig Minuten blocken zu machen und auch dass bringt so viel ... mehr Fokus in meinen Arbeitsalltag, weil ich auf einmal mal durchatmen kann nach dem Meeting.

00:24:55: Noch mal kurz Review passieren kann... Okay was sind eigentlich meine nächsten Schritte aus dem Meeting?

00:24:58: Da kann ich direkt abarbeiten!

00:24:59: Hab immer noch genug Zeit mir einen Kaffee zu machen und eine Banane zu essen vielleicht mal kurz an die Frischluft zu gehen und dann ins nächste Meeting zu gehen.

00:25:05: Und das klingt wie du auch sagst es klingt so einfach.

00:25:07: wir machen's aber nicht.

00:25:08: und wenn du deinen Kalender aber eh schon für Time Blocking nutzt, dann nutzt das aktiv um nochmal ein Blocker reinzustellen nach jedem Termin Egal ob es ein Termin mit dir selbst ist, ob du einem Report schreibst oder ob du ne Meeting sitzt Wahnsinnig wahnsinnig wichtig.

00:25:21: und das kannst du ab sofort, schau dir nächste Woche im Kalender an.

00:25:24: Und block dir auch ne andere Farbe.

00:25:25: mache ich dass.

00:25:25: ich mach das in so einem attraktiven blau... ...dass ich dann richtig Bock hab mir das raus zu blocken.

00:25:31: Ja aber

00:25:31: es ist doch ganz komisch.

00:25:32: also man trifft ja manchmal Firmen die dann sagen bei uns sind jetzt Termine schon immer per se als Standard nur von vierzig Minuten lang damit die Leute mal fünfzehn Minuten noch haben um auf Klo zu gehen.

00:25:40: Und es ist so bizarr, da hast du ja vom Recht dieses man fällt sich wie eine Maschine, dass man das wirklich so back-to-back macht.

00:25:49: Ich finde, man kann ja auch die Sachen gar nicht mehr prozessieren.

00:25:52: Das war auch in dem Köln Newport-Buch, also Deep Work heißt das oder auf Deutsch heißt es, konzentriert arbeiten, wenn ich mich nicht täusche.

00:25:59: Dass der mal so die Zahl vorgerechnet hat wie lange du brauchst bis Thema A abgearbeitet ist im Kopf und du KMA B aufnehmen kannst.

00:26:06: Also ... Sneak Preview ziemlich lange!

00:26:11: Richtig, richtig.

00:26:12: Du bist wahrscheinlich die Hälfte deines zweiten Meetings noch dabei, das Erste zu prozessiern.

00:26:15: Tut man sich da auch keinen Gefallen.

00:26:17: Ich glaube noch ein konkreter Tipp, den mir auch sehr geholfen hat ist die sogenannte sechs Wochenfalle nennt sich das.

00:26:23: Also stell dir vor ich frag dich jetzt hast du Lust in sechs Wochen ungefähr fünf, sechs Wochen hast du lust bei uns hier beim Team Workshop zu halten?

00:26:31: Du denkst ach in sechs wochen habe ich mega viel Zeit.

00:26:33: klar klar sage ich zu.

00:26:35: Jetzt stell dir die gleiche Frage nochmal wenn auf deinen Kalender nächsten zwei drei Tagen guckst Würdest du den Termin annehmen wenn in den nächsten zwei, drei Tagen keinen Platz dafür ist?

00:26:43: Wahrscheinlich nicht.

00:26:44: In sechs Wochen sieht dein Kalender nämlich auch wieder so aus weil du denkst Psychologisch auch, das ist soweit weg.

00:26:49: Hier ein Meeting rein, hier nochmal einen Committment rein und zack merkst du oh scheiße.

00:26:53: ich muss Sonntag jetzt noch mal den Vortrag für Bern vorbereiten weil ich habe überhaupt nicht die Medizalt gelassen.

00:26:58: also auch das ist was wo ich mich ertappt hab.

00:26:59: und diese sechs Wochenfalle diesen Trick nutze ich jetzt ganz oft um gewisse Committments.

00:27:05: die in muss ja nicht sechs Wochen sein vier fünf sechs Wochen in der Zukunft sind.

00:27:09: schau ich mit meinen Kalendern habe ich in nächsten drei vier Tagen hätte ich Zeit das zu machen dann blocken sie mir rein und dann blocke ich aber auch die Vorbereitung dafür.

00:27:16: Ich glaube, es ist wahrscheinlich auch ein bisschen ein männliches Thema.

00:27:19: Weil ich beobachte das ganz oft bei meinem Podcast und frag richtig krasse Leute an die Frauen sagen ja können wir machen?

00:27:27: Dann guckst du in die E-Mail und dann siehst du so what the fuck sechs Monate was mit dir oder nächstes Jahr hallo Bei den Kerln ist so, ja klar machen wir!

00:27:38: So über nächste Woche oder in drei Wochen.

00:27:41: Und wir reden von wirklich beschäftigt Menschen und ich glaube es hat ein bisschen damit zu tun dass nach dem alten Rollenbild immer noch oft die Frauen diejenigen sind die Kinder gemanagt haben und deswegen haben sie ganz klar diese Timeboxes in denen die denken und die planen sehr realistisch weil sie halt genau gewohnt sind okay warte mal wenn ich mit ihm zum Zahnarzt muss und danach irgendwie Spiel treff Playdate dann dies dann das dann jenes als solls gar nicht sexistisch klingen.

00:28:04: aber ich glaub die haben einfach vielfach ein vernünftigeres Zeitmanagement gelernt als Weckerle, die halt immer nur so sowieso mal alles mitnehmen.

00:28:10: Ja ja machen wir schon und dann nicht so abliefern.

00:28:13: Und ich glaube wenn man sich das wirklich mal selbst mit einer Sticky Note auf den Bildschirm irgendwie so sechs Wochen falle oder Iceberg Project, weil man sich es visuell sichtbar macht einfach nochmal kurz mein vor, kurz innehalten, macht das wirklich Sinn?

00:28:27: Oder bringe ich mich da eigentlich in noch mehr Stress?

00:28:29: Und stell dir mal vor du sitzt jetzt wirklich konsequent an Du verdoppelst die Zeit an der Projekte, du machst sehr aktiv Pausen.

00:28:37: Meinetwegen auch nur eine Viertelstunde, ne halbe Stunde nach einem Stunden Meeting und generell schätzt du deine Zeit ein bisschen wertvoller ein als wir es aktuell machen?

00:28:46: Und du machst das mal für drei vier Monate wie viel konzentrierter... ...und besser du eigentlich an den Dingen arbeitest.

00:28:52: und das bringt mich wieder zurück auf das Thema weniger!

00:28:55: Du schaffst nämlich dann auch weniger Dinge aber die machst du dann richtig.

00:28:59: und ich glaube was ich auch oft in meinen Circle so ein bisschen merk ist, dass die Qualität auch oft nachlässt.

00:29:03: Weil die Leute zu viel machen und unvorbereitet im Meetings kommen.

00:29:06: ja warum kommt der Unfall bei uns?

00:29:08: Ja weil ich zwei Meetings vorher auch hatte.

00:29:09: Ich hatte nicht mal Zeit mir das anzugucken gestern mein Tag war auch voller Meetings Und nochmal das nach krank.

00:29:15: Das ist überhaupt nicht gesund.

00:29:16: wir kommen dann abends heim sind total.

00:29:18: was habe ich euch eigentlich heute eigentlich gemacht?

00:29:20: und das meine ich mit das klingt erst Mal kontraproduktiv weniger zu machen und in einer natürlichen Geschwindigkeit zu arbeiten langsam Geschwindigkeits aber Dann wieder umdrehen, was dann eigentlich der Output ist.

00:29:31: Es ist viel, viel produktiver!

00:29:33: Ja und ich habe gerade so drüber nachgedacht es kann ja natürlich blühen dass du dann auf einmal Personalgespräche hast weil wenn sich etwas ändert also wenn Menschen sich ändern das Umfeld reagiert ja manchmal ablehnen drauf weil du natürlich nicht mehr in dem Modus funktionierst wie man es gewöhnt ist Und irgendwie ist man immer so... Also können Sie mir vorstellen viele sehen uns jetzt zu und sagen was schlechtes und ich glaube es gar nicht unbedingt so.

00:29:53: Ja, vielleicht führt's dazu, dass du auf lange Sicht aus deinem Job rauschernst.

00:29:58: Dass du gefeuert wirst oder von selbst erkündigst?

00:30:01: Wahrscheinlich ist es dann auch besser und gesünder so, weil du kaputt gehst.

00:30:04: Das kann man sich immer mal fragen ... Die meisten Leute denken ja nur in Effekten nicht in Preisen.

00:30:09: Was will ich erreichen?

00:30:10: aber nicht was kostet's mich?

00:30:12: Ich glaube auch, was wichtig zu verstehen ist, das ist ja nicht so, dass jeder Tag oder jede Woche alles hundert Prozent funktioniert.

00:30:19: also wird natürlich ist ja bei mir auch so, es wird natürlich sehr stressige Zeiten, sehr stressig Wochen und sehr stressigen Monate geben.

00:30:25: Wo ich das alles was ich mir vorgenommen habe nicht immer schaffe.

00:30:27: aber selbst wenn ich eine Sechzig-Siebzig Prozent von dem was ich mit vorgenommen hab mal schaffe und meine gute Woche hat man eine schlechte Woche bin ich trotzdem auf einem besseren Weg als wenn ich's gar nicht mache.

00:30:36: Das heißt dieses aktive Vornehmen dann ein bisschen mehr Kontrolle über meine Zeit einzubringen und eben dann auch im Team wie du auch richtig sagst Sichtbarkeit reinzubringen Und dann auch natürlich ist am Ende auch ein Changeprozess.

00:30:48: Also wir machen das bei uns im Unternehmen von Tag eins so, dass wir nicht diese Hyperaktivität zu Gutes geht, vermeiden zu versuchen.

00:30:55: Also wirklich Asynchronen zu arbeiten, so Gutes Geht.

00:30:58: und ich glaube ich habe drei feste Meetings im Kalender die geskaddelt sind.

00:31:02: Die weil es eine halbe bis dreifel Stunde dauern und der Rest ist eben wenn's sein muss ad hoc!

00:31:06: Und da kann man auch wahnsinnig viel im Team zusammenmachen.

00:31:09: Glaubst du denn aber eigentlich, dass an dem Markt so wie er ist, sage ich mal Qualität noch einen Wert hat?

00:31:14: Weil gerade durch KI hat man ja gemerkt ganz viele Dinge gehen viel schneller und natürlich viel schlechterer Qualität oft.

00:31:21: Ja also Ich will gar nicht sagen das KI schlechte Arbeit leistet Aber man merkt ja schon viele Dinge sind einfach ein bisschen hingeknallt.

00:31:27: So Und ich beobachte halt schon oft Ich bin ja auch im Informationsgeschäft, dass du jemandem Geld bezahlen lässt, das du ihm hochwertige Informationen zur Verfügung stellst.

00:31:37: Das ist schon relativ schwierig, weil er von Informationen zugebaut wurde.

00:31:40: Weißt du was ich meine?

00:31:42: Und das sozusagen in eine Währung zu übersetzen ... Hey!

00:31:46: Der Bernd schafft zwar weniger aber das Wasserschaf ist viel besser.

00:31:49: Er schafft viel wertigere Dinge.

00:31:52: Es ist an vielen Stellen gar nicht mehr so en vogue.

00:31:55: Temu und irgendwie TikTok-Gesellschaft, wo alles immer billig und schnell.

00:31:59: Und Hauptsache dann ist es besser than perfect wie Mark Zuckerberg mal gesagt hat.

00:32:03: Weißt du was ich meine?

00:32:04: Ja absolut!

00:32:05: Das wurde auch letzte Woche auf der UMA sehr viel diskutiert dieses Thema.

00:32:10: Und ich glaube auch hier relativ einstimmig wurde schon auch gesagt das Qualität auf jeden Fall immer den Trump da er quasi gewinnt Weil wir merken das am Ende, es kommt natürlich drauf an.

00:32:21: Timo hat seine Zielgruppe da geht's dann irgendwie billig, billig Ware und Klamotten aber während die sich langfristig durchsetzen bleibt abzuwarten.

00:32:28: Ich glaube auch vor allem was das Thema Content angeht Was das Thema digitale Wertigkeit angeht, ob es jetzt Tools sind Dienstleistungen sind Da wird sich Qualität immer durchsetzt.

00:32:38: Und was du gesagt hast der Bernd schafft jetzt weniger dafür besser.

00:32:41: eine andere Person weiß ja gar nicht dass ich weniger schaffe.

00:32:44: Das muss ich ja mit mir selber ausmachen.

00:32:45: Ich hab ja selber meine Liste an zehn Projekten und entscheidet dann für mich, okay ich fokussiere mich auf die fünf statt die zehn.

00:32:51: Und jemand extern das weiß es gar nicht.

00:32:53: also zum Beispiel ein Kunde der sieht einfach nur die Qualität stimmt wie schafft er das denn eigentlich dass ständig gute Videos kommen da ständig Gute Beratungsdienstleistung kommt usw.

00:33:02: Und im Team kann man auch gleich bisschen drüber sprechen wie ich das jetzt in einer Firma einem team schaffe.

00:33:07: da muss natürlich einen switch geben weg von dieser hyperaktivität zu der Akzeptanz oder auch zu diesem Switch.

00:33:13: Hey, Moment mal!

00:33:14: Wenn wir ein bisschen ruhiger arbeiten... Ruhig ist vielleicht auch ein gutes Wort.

00:33:17: Ein bisschen entspannt nicht aber ruhig.

00:33:20: Wir müssen ein bisschen entspannter arbeiten und nicht dieses ständige hyperaktive Switchen.

00:33:26: Apokalypse wurde auch ganz oft erwähnt dass die Leute irgendwie fünfzehn Apps pro Tag nutzen also nur für die Arbeit und dahin und her springen sondern das wird in den Fokus kriegen und da auch zusammen als Team produktiver werden.

00:33:39: Also ich meine, entspannt klingt eigentlich nicht so schlecht.

00:33:41: Man denkt da um wie man Beine hochlegen aber das Gegenteil von entspannt ist ja gespannt.

00:33:44: also ist man die ganze Zeit angespannt.

00:33:46: Ist eigentlich gar nicht so extremswert.

00:33:48: Hast du vielleicht noch einen Tipp abschließend zu dem was wir eben besprochen haben?

00:33:52: Weil wer gesagt hat weniger und langsamer dann hatten wir über die Puffer geredet für die Meetings.

00:33:56: Ich finde ganz oft jetzt auch das Problem dass die Meeting so unnötig lang geraten oder dass es auch so un nötig.

00:34:00: viele Meetings also viele von denen sind gar nicht notwendig sondern man hat das Gefühl es ist ein System was sich selbst am Leben hält.

00:34:07: Was ist so dein Tipp dafür, um die Länge und Anzahl an Meetings zu reduzieren?

00:34:12: Zwei Dinge.

00:34:12: Ich glaube es sollte kein Meeting ohne Purpose oder Vorbereitung geben.

00:34:16: Wenn ich ein Meeting-Anladung bekomme, ist bei uns auch die Regel, wenn ich eine Einladung zu einem Meeting bekomme da steht keinen Betreff drin, keinen Grund und keine Agenda dann sage ich das Meeting ab.

00:34:26: Oder sprich die Person nochmal drauf an und fragt hey müssen wir das wirklich machen?

00:34:30: also was ist der Grund für dieses Meeting?

00:34:32: Und ich glaube der zweite Tipp, den wir auch bei uns selber oder auch bei vielen unserer Kunden einsetzen ist tatsächlich mit einer für alle sichtbare immer aktuellen Agenda zu arbeiten.

00:34:41: Wo ich ganz genau weiß wer hat denn eigentlich welches Thema wie viel Zeit es dafür da und dass sich dann auch selber protokolliert.

00:34:48: Wir machen das zum Beispiel in Asana.

00:34:50: Da kannst du dann einfach ein Projekt als Meeting Agenda nutzen.

00:34:53: sagen wir mal wir haben wöchentliches Meeting jeden Montag um zehn Uhr.

00:34:55: Dann können bis zu diesem Termin können Leute Punkte hinzufügen In Asana In real time, das heißt die Agenda füllt oder entleert sich in realtime.

00:35:05: an dem Meeting gibt es dann jemanden der moderiert.

00:35:07: Dann auch sieht okay diese Themen haben wir diese Prioritäten haben wir und sprechen eben nicht die Egos sondern es spricht die Agender.

00:35:15: ja dass ist das zweites wäre einfach quasi Schritt für Schritt eine Agenda durchgehen auch einen klaren Timestamp haben.

00:35:20: ok dieses Thema braucht fünf Minuten.

00:35:21: wenn wir länger brauchen wird das vertagt aufs nächste thema.

00:35:24: Und ich glaube ein dritter Punkt noch ist das Thema Updates, also Asynchronität.

00:35:28: Das haben wir auch über Asana laufen,

00:35:29: d.h.,

00:35:29: Projektupdates oder Updats zu einzelnen Aufgaben sind für alle Visible oder alle Beteiligten und alle die es wissen müssen in dem jeweiligen Projekt oder einer sogenannten Inbox in Asana.

00:35:39: D.h.

00:35:39: Ich muss kein Meeting mehr einberufen.

00:35:41: wie läuft's denn mit Kunden b?

00:35:42: Wie läufts dann mit der Pipeline?

00:35:45: Brauche ich nicht mehr!

00:35:45: Das kann ich asynchronen nachgucken.

00:35:47: Klar wenn es einen Bedarf gibt da nochmal darüber zu sprechen, dann haben wir Aber quasi alles an einem Ort zu haben.

00:35:54: Eine One Single Source of Truth, alle Meeting Prozesse die nächsten Schritte, die Agenda Punkte aber auch die Projekt Updates.

00:36:00: das führt dazu dass ich A weniger Meetings und B kürzerer Meetings habe.

00:36:04: Ich hab das Thema brennt so in mir.

00:36:05: Ich habe sogar ein Video dazu aufgenommen kann man sich auf YouTube angucken wo ich da auch noch mal ganz im Detail auf so eine Agenda eingehe wie sowas aussehen kann.

00:36:13: und wenn man auch weniger und bessere Meetings dann hat aber da ist glaube ich eine Agender ganz wichtig Das Tool ganz wichtig und die Sichtbarkeit für alle, dass man quasi auch weniger ad hoc meetings braucht.

00:36:23: Und je länger wir darüber reden ich glaube auch ehrlich gesagt wenn jetzt Menschen hier zuhören Angst haben wenn sie anfangen solche Sachen umzusetzen das auf der Arbeit anecken.

00:36:30: Ich glaub ja fast eher dass man sich mehr street cred sozusagen mehr kredibilität mehr glaubwürdigkeit mehr Anerkennung ein holt weil als vorgesetzte oder Vorgesetzter jemanden dann im Team zu haben der sagt du ne Chef Eine.

00:36:43: zwei Regeln gibt's bei mir.

00:36:44: Ich komm zu Meetings nur, wenn es einen klaren Purpose gibt und die Dinge vorbereitet sind mit einer Agenda.

00:36:48: Ansonsten tut mir leid ist meine Zeit dafür so

00:36:50: wertvoll.".

00:36:51: Das setzt erst mal ne?

00:36:53: Da guckt man sich aber um!

00:36:54: Genau ich finde das kann auch in die Kultur vom Meeting von der Firma eingebracht werden also vor allem wenn wir nicht in Erführungspositionen werden.

00:37:01: Wenn ich ein Teamleiter kann ich das eigentlich mitbringen.

00:37:03: Es sei denn ich bin selber – und es ist leider oft so dass Menschen auch selber so'n Redebedürfnis haben, so'nen Ego was man dann quasi was man sich mitteilen muss Dann ist es natürlich auch nicht schlecht, wenn die Info vom Team kommt.

00:37:13: Wenn man da so ein bisschen rebelliert und sagt hey kein Purpose, kein Meeting aber ich hab in so vielen, mein Berufsleben in so viele Meetings gesessen wo ich mir dachte so wirklich so eine Zeit verschwören.

00:37:22: das führt ja noch mehr dazu wenn wir nochmal die Brücke schlagen zu diesem abgelenkt sein zu diesen ständigen Switch zwischen Tools dass die Leute ihren Laptop aufmachen und E-Mails checken Und der Person die vorne redet gar nicht mehr zuhören.

00:37:33: Und das ist ja auch, da gehen Leute oft mit Kopfschmerzen raus und sagen Boah was war das wieder für ein Meeting?

00:37:38: Ich habe gar nix geschafft außer paar E-Mails beantwortet.

00:37:40: Aber die hab ich auch nur halbherzig beantworten weil ich eigentlich irgendwie halb auch im Meeting war.

00:37:44: Das kann man auf jeden Fall viel besser machen!

00:37:46: Gut Zweiter Lösungsfahrt hast du gerade schon angedeutet, wie man besser zusammenarbeitet.

00:37:50: Zeit, dass wir auch mal über Tools und Prozesse reden?

00:37:52: Ja

00:37:52: genau!

00:37:53: Was

00:37:53: ist da deine

00:37:53: Magic?!

00:37:54: Also ich glaube ein Prozess, den man auf jeden Fall optimieren kann sind Meetings.

00:37:59: Und Meetings brauchen einen Ort und für uns ist der Ort eben Asana als Tool.

00:38:04: Es ist aber im Ende egal ob du irgendwie einen Google Doc nimmst oder irgendwie ein Google Sheet.

00:38:09: es völlig egal.

00:38:10: Du brauchst einen Ort wo alle in real time Das ist ganz wichtig in real-time mit einer guten Struktur Einsicht haben.

00:38:15: Das heißt, Visibilität ist ganz, ganz wichtig und dass wir alle am gleichen Kontext arbeiten.

00:38:20: Dass wir wissen das sind die Agenda, das sind Punkte über die wir sprechen und dann wenn wir uns treffen reden wir darüber und idealerweise habe ich auch alle anderen Informationen.

00:38:30: beispielsweise Asana ist so ein Zentrum an Unternehmen wo alles reinkommt Marketing Produkt HR IT Operations Cross Company Projekte das ist alles da drin.

00:38:39: Und wenn ich jetzt quasi mehr angucke, wie vielleicht klassischerweise Unternehmen organisiert sind dann gibt sie los.

00:38:44: Dann hat das eine Unternehmen Excel hier, das andere hat ein Teams-Channel hier... ...dann gibts irgendwie ein Word-Dokument dort, einen Powerpoint da, das sind ja die allerschlimmsten Projekte, die in Powerpoints organisiert werden.

00:38:53: Da gibt es Version eins zwei, eins Punkt drei, eins Prozent vier und dann weiß ich am Ende gar nicht mehr.

00:38:57: okay jetzt habe ich jemand aus dem Marketing der hat PowerPoint Präsentationen, jemand aus einem... Finanz themen team der hat eine exel.

00:39:03: wie konnten das zusammen?

00:39:05: also wie soll man da eigentlich noch zusammen arbeiten?

00:39:06: gibt es meistens den armen oder die arme Projektmanager, die dann allen hinterherlaufen dass dann nachträglich in irgendeinen exel oder ne andere PowerPoint eintragen und dann eigentlich immer nur.

00:39:15: ... hinterherlaufen und immer eine rückwärtsbasierte Betrachtung haben.

00:39:18: Wenn ich das aber hingegen alles in einem Tool habe, wo alles verknüpft ist... ...also mein HR-Prozess, mein IT-Prozess, Marketingprodukt,... also alle Abteilungen die ich in der Firma habe in einem tool zusammenkommen,... dann kann ich auch mal schnell Meeting mit allen einberufen weil die Informationen dort sind.

00:39:32: Also das ist vielleicht das eine so einen zentralen... Ort im Unternehmen zu haben.

00:39:36: Kurze Zwischenfrage dazu, ich fühle mich gerade so ein bisschen an Slack erinnert weil als wir unseren Webseiten relaunch gemacht haben hatten wir einen eigenen Channel für den relaunch und dann kamen so hier zack zack zwischenstand guck mal drüber ich saß okay hab folgende fünfzehn Punkte gefunden habe die durchnummeriert hab einen post sozusagen in dem slack zu channel gemacht zu den fünfzeh Sachen die irgendwie schief sind.

00:39:55: Und dann ist so meine erwartung eigentlich gewesen dass man im threat einfach antwortet mit vier punkt sieben ist erledigt Punkt drei ist da die dann hake ich die ab und so weiter und sofort.

00:40:02: aber ich habe das schon gemerkt ziemlich simpel, dass Leute nicht so in der Lage sind Themen threat orientiert zu denken.

00:40:10: Also das du sagst ich habe jetzt irgendwie ein Kanal da schaffe ich einen Item rein und dann wenn wir über dieses item reden wollen ist er bei Asana genauso.

00:40:16: Dann sagt ihr habt mal Haupttas, habt im Untertask und in dem Untertast kommentieren wir und da sind die Dinger drin.

00:40:20: Dass die Leute das schon überfordert.

00:40:22: Es ist in deiner Erfahrung wirklich praktikabel, dass man den Menschen quasi so eine Single Point of Truth gibt wo es dann sozusagen eine Verästelung gibt und die Leute checken das noch mit den Veräestelungen weil ich habe immer so Sorge, dass es dann lost ist.

00:40:33: Ja

00:40:33: also das sind sehr gutes Beispiel Und auch ein Riesen-Paintpoint, den viele haben, was du damit Slack sagst.

00:40:38: Slack ist Kommunikation und nicht Kollaboration.

00:40:41: Das sind riesen Unterschiede.

00:40:42: Slack als Tool, egal ob du jetzt Slack oder Microsoft Teams nennst, ist eigentlich am Ende egal Ist nicht für Kollaborationsgedacht.

00:40:48: das heißt deine sieben Punkte oder deine fünfzehn Punkte die werden untergehen weil sobald du das gepostet hast am gleichen Tag posten noch drei Leute in dem Channel und das Ding schrutscht wieder weiter hoch und es hat ja keinen Kontext Es liegt einfach nur im Chat.

00:40:59: und wenn ich jetzt quasi neu dazukomme ist Design an mich ein bisschen einarbeiten möchte haben will, dann muss ich mich durch hunderte Nachrichten durchlesen.

00:41:07: Das ist ja überhaupt nicht produktiv und dann muss sich dann irgendwie in Threads gehen und wieder in Threds und da antworten und dann habe ich nicht mal eine Checkliste wo ich das alles abarbeiten kann oder einen Bezug setzen kann.

00:41:16: Abhängigkeiten!

00:41:17: Timelines gibt es alles nicht.

00:41:18: also das ist genau das Gegenteil von Projektmanagement sondern das ist ja eigentlich dieses Organisieren über Chats.

00:41:24: also noch schlimmer sind wir hatten mal Kunden wurde sich die Designer über WhatsApp Gruppen organisiert haben.

00:41:28: Wo die ihre Aufgaben über Whatsapp verteilt haben.

00:41:31: wie soll das Ding funktionieren?

00:41:33: Und ich glaube, was ich eben sagen wollte ist du brauchst immer im Kontext und das ist zum Beispiel ein Tool der Sahne.

00:41:37: Ist es ein Projekt?

00:41:39: Und alles, was in diesem Kontext basiert finde ich auch in diesem Projekt.

00:41:42: Das heißt wenn ich jetzt nach drei Wochen wieder an diesem Projekt irgendwas mache dann habe ich alles an diesem einen Ort.

00:41:48: Ich sehe alle abgehackten Aufgaben, alle Abhängigkeiten den Status.

00:41:51: Ich brauche kein Meeting weil der Status Update ist drin und ich muss mich nicht durch hunderte Nachrichten Durchwühlen, also du findest die Sachen viel schneller.

00:41:58: dieses work about work was ich eigentlich gesagt habe.

00:42:00: Ich eigentlich ständig nach Informationen suche das ging ja bestimmt auch so oder den Leuten die dann an diesen fünfzehn Aufgaben arbeiten mussten.

00:42:06: Das muss ein totales Chaos kann mir vorstellen gewesen sein und das kommt dann auch dazu dass dann das Ding wieder länger dauert.

00:42:12: ihr findet wieder sachen nicht Und genau das ist eben nicht kontextbasiert.

00:42:18: Nicht glaube der zweite Teil der mir da noch ganz wichtig ist es die Asynchronität.

00:42:22: Slack ist ja diese erzeugte diese hyperaktivität.

00:42:24: wenn ich eine slacknachricht bekommen ist man Mein Gehirn darauf programmiert oder ist was Neues, das ist direkt wichtig.

00:42:29: Lass mal alles liegen, was du gerade machst.

00:42:31: Und ein Tool wie Asana ist so aufgebaut dass Du Informationen erst dann abrufst wenn Du entscheidest.

00:42:38: also Du kannst ja Notifications dort auch sehr gut pausieren und kannst sagen okay heute von elf bis eins setze ich mich an das Projekt dran.

00:42:44: jetzt klicke ich auf den Button Projekt Webseite Und jetzt lese ich mir durch, was da passiert ist.

00:42:48: Dann kann ich mir die Aufgaben angucken und daran arbeiten.

00:42:51: Und innerhalb dieses Tickets oder der Aufgabe schreiben okay, ich hab heute dem Designer einen Briefing gegeben.

00:42:55: Ich erwarte in den nächsten drei Tagen Feedback.

00:42:58: In Slack würde das in irgendeiner Nachricht untergehen.

00:42:59: Die Hälfte des Teams hat das gar nicht gelesen.

00:43:01: ihr müsst wieder ein Meeting anberufen.

00:43:02: hey wie sieht's denn eigentlich mit dem Design aus?

00:43:04: In Asana ist es dann einem Kontext und Asynchron.

00:43:07: also eben nicht Atok und so hektisch sondern Asynchronen.

00:43:10: Das ist ganz wichtig.

00:43:11: dafür stehen wir zum Beispiel auch bei Britschlow wie wir arbeiten Asynchron.

00:43:15: Wenns nicht brennt Wenn es nicht extrem wichtig ist, dann geht's in Asana.

00:43:19: Dann ist das Arsynchronen.

00:43:20: wenn es brennt ruf mich bitte an oder schreibt mir eine Slack Nachricht, wenn sie sich nur putzelt aber nicht brennnt ja Aber wenn ich glaube dass man geschafft hat in der Arsyncrone kontextbasierte Arbeitsweise zu gehen... ...dann wird man auch so ein aha moment haben und merken okay wow Ich kann auch zudem was wir vorgesagt haben ruhiger ein bisschen gelassener arbeiten, weil ich alles an einem Ort hab.

00:43:41: Das kann ich aus der Erfahrung der letzten zwölf Jahre mit Asana sagen ... das ist ein Gamechanger!

00:43:46: Und was wir merken sind viele Agenturen und Firmen arbeiten eben mit Microsoft Teams oder Slack und haben aber diese Hyperaktivität ständig dabei die Tools für Kommunikation und nicht für Kollaboration gebaut sind.

00:43:58: Auch wenn Asana heute unser Sugar Daddy isst, sei doch mal ehrlich.

00:44:01: also hast du auch mal anderes ausprobiert?

00:44:02: Zum Beispiel, was du meintest Monday.com oder ClickUp Oder gibt es ja durchaus noch einige weitere?

00:44:08: Also unsere Story war ja, oder wie ich auch selber dazu gekommen bin.

00:44:11: Ich hab das alles ausprobiert.

00:44:12: ClickUp, Mondays, Smartsheets, Trello, Gira da gibt's ja alles und ... Es gibt keinen richtig oder falsch.

00:44:18: Ich sag jetzt nicht, dass Asana für jede Firma, für jeden Case das Beste ist.

00:44:21: Wir haben uns damals für Asana eigentlich aus einem Hauptgrund entschieden.

00:44:25: Von den Features unterscheiden die sich am Ende gar nicht.

00:44:28: Designmäßig sehen alle super aus, super slick.

00:44:31: Mega viel, wie Sie im Hintergrund, viele sind mittlerweile personortiert.

00:44:35: Daran liegt's nicht.

00:44:36: Was für mich am Ende auch zum Thema Einfachheit oder Entspanntheit ganz wichtig war ist, dass das Team das Tool versteht und auch nutzt.

00:44:44: Weil was bringt es dir wenn du einen mega komplexen Gira-Prozess oder Mega komplexem Mandelprozess einbaust?

00:44:49: Und die Tools sind eben komplexer als Asana.

00:44:51: Das war dann eben für uns der entscheidende entscheidender Faktor und es nutzt keiner.

00:44:55: Es nutzt vielleicht an IT-Themen oder Leute die technisch schaffing sind und der Rest nutzt nicht.

00:44:58: Die gehen dann wieder in einer Insellösung gebaut Dann gehen die anderen wieder auf Slack Wieder auf E-Mail Teams.

00:45:04: Und was mich bei Asana damals überzeugt hat und auch weiterhin im Produkt der Philosophie ist, ist die Einfachheit dass die Adaptionsrate also wir haben ja auch Kunden mit mehreren tausend Mitarbeitern auf Asana sind.

00:45:13: kann man sich auch relativ schöne Caster dies angucken das sie das alle nutzen eben weil das Tool verständlich ist einfach gebaut ist klar brauchst du auch Training geborsten Mindset Change alles gehört auch da Liste zu aber es nutzen alle und das war für mich der Game Chat durch gesagt habe okay Wenn die HR-Person, die Marketingpersonen, die Vertriebler und der ITler alle Asana nutzen oder das gleiche Tool nutzen und sich daran abstimmen, dann entspare ich mir so viele Meetings, so viel Nachrichten.

00:45:37: Soviel Work about work!

00:45:38: Das war für mich am Ende der Game Changer.

00:45:41: Ich weiß ehrlich gesagt, was du meinst.

00:45:42: Weil der Anton, der bei uns die ganzen Automatisierung baut mit Digital X Results ... Der hat uns Klick ab.

00:45:48: Ich will nicht sagen verschrieben aber es hatte sozusagen die Stärke dass man's gut automatisieren kann per API und alle unsere Producer die den ganzen Podcast schneiden und zurecht arbeiten Die sind halt alle in einen Klickab geschoben worden.

00:45:59: So dann kannst Du halt von dort aus auch mit Formularen super krassen Sachen machen die Du halt zur Erdtable und so weiter migrierst wo wir arbeiten.

00:46:06: Und dann kam halt irgendwann die Diskussion auch so, ja sagen wir mal irgendwie hier so Zielsitzungen.

00:46:09: Es wäre mir ganz geil wenn wir das mal sauber abgebildet haben und wollen da nicht mal klick abnehmen.

00:46:12: Wenn wir eh schon da sind, then let's do everything there!

00:46:15: Ja?

00:46:15: So ich hab seit neun Jahren seitdem es die Gitarre kompakt gibt habe ich irgendwie so... Ich benutze den Asander sehr in Sprints also ich habe dann immer einen Wochensprint und an welche Taskswert hat und dann kannst du sehen wer was tut.

00:46:25: Das ist auch ganz fasziniert, wie man so ein simples Tool dann unterschiedlich nutzen kann.

00:46:28: Und wir sind so'n bisschen an Klick aber zerschellt weil's einfach so krass is'.

00:46:33: Ich bräuchte einen Berater der mir das irgendwie sechs Wochen konfiguriert und da kam ich dann so... Da hab ich hier mit Marco mit dem immer viel zu OKA machen.

00:46:40: Marco Alberti habe ich geredet und er meinte auch so äh ich bin jetzt nicht den Klickerb-Fan oder Kenner kenne ich einfach nich.

00:46:45: Aber wenns zu kompliziert iß, dann benutzt es keiner.

00:46:49: So keep it simple Ganz genau,

00:46:50: ganz genau!

00:46:52: Wenn ich jemand fragt, was sind denn die entscheidenden Kriterien?

00:46:55: Wenn ich jetzt ein neues Tool ausrollen will in der Firma.

00:46:58: Stell sicher das das Tool natürlich die Features hat, die du brauchst als Firma.

00:47:01: Also wenn du zum Beispiel nur irgendwie zwei Mannbude oder fünf Mannbube bist dann reicht Trello als Ticketing-System.

00:47:07: da gibt's to do is.

00:47:08: Da gibts ganz einfache Tools.

00:47:09: ja also bald du irgendwie eine Teamgröße sieben acht neun zehn Leute bist und du brauchest auch sowas wie Abhängigkeiten Zeit leisten Automatisierung Integration in andere Tools Dann musst du sicher gehen, dass das Tool deine Features, die du brauchst hast.

00:47:22: Aber auch, dass jeder das Tool nutzt.

00:47:24: und wir haben zum Beispiel bei der Messe Düsseldorf ein sehr konservativer Firma.

00:47:28: Haben wir Asana nicht angeführt was ihr gesagt habt hier ist jetzt Asana macht das sondern wir haben angefangen Fragen zu stellen.

00:47:34: Wir haben gesagt okay hör mal zu erzählen wir mal was in deinem Arbeitsleben was dir so Schmerzen bereitet jeden Tag?

00:47:40: Was könnte besser werden?

00:47:41: ich sitze in so vielen Meetings Ich krieg viel zu viele E-Mails.

00:47:44: Ich finde die Informationen nicht, ich find mich mit SharePoint nicht

00:47:46: zurecht.".

00:47:47: Okay was ist wenn ich dir sage dass wir das alles in einen Tool packen könnten und du dadurch zwei drei Stunden am Tag Zeit spaßt und noch eine Oberfläche hast die du verstehst und die Spaß macht?

00:47:55: Und übrigens alle deine Kollegen sind auch da drin!

00:47:57: Ja geil, wissen Sie

00:47:58: das?!

00:47:58: Das ist übrigens Asana.

00:48:00: Dann haben wir angefangen das quasi auf Lösungsebene einzubauen zu sagen Problem, Lösung und nichts zu sagen.

00:48:05: hier ist das Tool jetzt gemacht weil das machen auch viele Firmen falsche sagen Der Gründer sagt irgendwie oder ein Bereichsleiter sagt, hier ist jetzt das Tool.

00:48:12: Macht mal!

00:48:13: Und dann entsteht Chaos weil die haben ja alle einen Vollzeitjob.

00:48:15: keiner kann sich darum kümmern das Tool richtig einzuführen.

00:48:17: es gibt keine Regeln.

00:48:18: wann legen wir den Projekt an?

00:48:19: Wann eine Aufgabe, wann eine Subaufgabe welche Benennungen von Projekten machen wir?

00:48:23: Das sind alles Themen die natürlich überlegt sein müssen und... ...das ist natürlich mit Asana.

00:48:27: da gibt's natürlich Best Practices wo das da unterstützen wir zum Beispiel auch dass unsere Daseinsberechtigung aber das ist mit Asan hat zb alles sehr gut zu organisieren.

00:48:36: Also ich glaube, man merkt du und ich versuchen auch sehr proaktiv da Alternativen zu finden.

00:48:39: Weil mir ist es immer zu tief zu wieder so den Heiligen Grad gibt's gefühlt nicht aber Ich glaube da sind schon viele Dinger sag ich mal die gut funktionieren.

00:48:46: jetzt lassen sie es nochmal aufs abstrakte Niveau zurückbringen weil geht ja gar nicht so sehr um das Tool.

00:48:49: also ich glaub wird auch deutlich Cool, supergeiles Ding.

00:48:54: Aber es ging vor allem um bestimmte Faktoren wie die Asynchronicität und der Kontextbezug, den du ja auch schon genannt hast im Vergleich zu Slack.

00:49:01: Jetzt lass uns doch noch mal weiter reden über das Thema Prozesse, wie man als Team besser zusammenarbeitet.

00:49:05: Was hast du da so ein kleines einmal eins?

00:49:07: Hunderte, hunderte einmal eins.

00:49:08: aber ich kann jetzt zwei Beispiele geben.

00:49:10: Ein Onboardingprozess zum Beispiel.

00:49:11: Stell dir vor, du arbeitest, fängst jetzt morgen bei einer Firma anzuarbeiten.

00:49:15: Wie sieht denn das Onboarding aus?

00:49:16: bei vielen?

00:49:18: Es ist vielleicht einen PDF-Dokument oder Powerpointe, ein paar Videos zu dir anguckst und das ist schon gut.

00:49:24: Jetzt stell dir vor, du hättest eine Onboarding Checkliste wo jeder einzelne Schritt auch abharkbar sichtbar für alle die mit dir arbeiten drin ist.

00:49:33: dann kannst du das Schritt-für-Schritt abarbeiten hast es verlinkt mit dem richtigen Wickey, mit dem richtigem Video, mit einem richtigen Artikel Und mein Mentor oder meine Menti kann dann quasi auch immer sehen wo ich entstehe auch hier Transparenz zu schaffen.

00:49:46: Das ist zum Beispiel so einen Prozess wo wir merken wenn Onboardingprozess in einem Tool läuft wo alle Transparenz haben, es Asenkron abläuft und auch Kontext basiert nämlich der Kontext meines Onboardings.

00:49:56: Dann sind die Onboarding viel viel viel produktiver.

00:49:58: Die Leute verstehen die Firma und die Kultur viel besser... ...und der Outcome ist dann viel viel besser.

00:50:04: Das haben wir oft als Feedback bekommen bei uns das unser eigenes Onboarding sehr gut ist aber auch bei unseren Kunden.

00:50:10: Das gleiche gilt fürs Offboarding also wenn jemand die Firma verlässt für das Team ist man da auch ein Prozess aufbaut.

00:50:16: Sehr wichtig!

00:50:16: Ein anderes Beispiel sind so Anfragen Also klassischerweise Marketing, Design aber auch HR und IT haben sowas ganz oft.

00:50:25: Slack-Nachricht!

00:50:26: Joel kannst du mal bitte?

00:50:27: Bern kannst du bitte?

00:50:28: Ich brauche bitte das... Das kannst du ja gar nicht mehr händeln, wenn das alles in einem Slack-Kanal irgendwie läuft.

00:50:34: Auch das kannst du bei ein Ticketsystem.

00:50:35: Anfrage kommt rein.

00:50:37: Ich habe den Status wurde bearbeitet wird in ungefähr zwei Tagen gemacht.

00:50:40: Wenn es dringender ist sprechen wir noch mal.

00:50:41: aber Du hast absolute Visibilität und den Kontext.

00:50:44: wo steht denn das Ganze?

00:50:46: Also dass du so einen sogenannten Requestprozess aufbaust.

00:50:48: das sind Dinge wenn wir die in Firmen einbauen Ein Onboarding Prozess ein Request Prozess und Meeting Prozess.

00:50:53: das ist diese drei Sachen alleine sind wahnsinnige Game Changers.

00:50:57: schon

00:50:58: Wie so oft ist eigentlich relativ simpel, ne?

00:51:00: Es ist super simpel.

00:51:01: Aber du musst es halt richtig machen!

00:51:02: Also jeder weiß was ein Onboarding-Prozess ist aber wie ein guter Onboarding Prozess aussieht.

00:51:07: Es gibt andere Beispiele dass wir auch mit Templates arbeiten.

00:51:09: also wenn du einen Projekt immer wieder aufmachst das wir den template bauen... ...wie läuft denn ein Wasserfallprojekt ab?

00:51:14: Wie läuft dann ein Agiles Projektmanagement schnell ab?

00:51:16: Dass man da nicht alles immer neu erfinden muss sondern dass man sich bewährte Prozesse zurückgreift und sagt okay wir haben dieses Wasserfalltemplate hier klickt mal auf den Button dann ist das da Und man kann das natürlich auch viel weiter denken, also wenn du im Projektmanagement bist.

00:51:30: Was viele Firmen nutzen ist zum Beispiel ein Tool wie Personio ... um Abwesenheiten zu tracken.

00:51:34: Da haben aber nur die HR-Lad auf Zugriff, ich kann meine Abwesenhalten eintragen... und HR-Lehren haben darauf Zugriffs der restliche Team nicht!

00:51:42: Auch hier wenn ich jetzt Projektmanager bin oder ein Teamleiter, dann muss sich die Leute fragen wer ist eigentlich wann im Urlaub?

00:51:47: Dann wird es wieder manuell in irgendein Excel getrackt.

00:51:49: Das kann ich auch automatisieren.

00:51:50: das kann ich dann zum Beispiel in einem Tool meiner Wahl Asana rüberspiegeln.

00:51:54: habe dann in meinen Projekten zusätzlich noch die abwesen halten oder wann ist jemand beim Kunden?

00:51:58: Wann ist jemand remote?

00:52:00: im Urlaub, das kann ich alles reinspülen und dann für SOS und Management auch nutzen.

00:52:03: Auch das spart mir wieder drei-vier Talkmeetings, spart man wieder drei vier Axel-Listen ... Und zack hab' ich wieder mehr Ruhe in der Arbeit!

00:52:09: Am Ende geht's immer um Ruhe und fokussierteres Arbeiten.

00:52:13: Aber klingt ein bisschen so als wenn du Asana auch ganz schön stretched, also da braucht man ja so einen ... Wahrscheinlich brauche ich dann Bridgeflow mit zu erklären wie du es durch die benutzt.

00:52:20: oder hast du irgendwo so paar gute Onboardings?

00:52:22: Haben wir auch Videos, aber es gibt über zweitausend Integration die nativ laufen.

00:52:26: Das haben mittlerweile alle Tools wo du quasi nativ sagst irgendwie connect mit Jira und alles was da hinausgeht.

00:52:32: wenn du zum Beispiel sehr individuelle Prozesse hast du denkst ach das krieg ich doch nicht dargestellt.

00:52:36: Kriegen wir hin.

00:52:36: also sobald ein Tool in der Cloud ist und irgendwie eine API hat dann kann man die miteinander sprechen was denn geht?

00:52:42: Also wir haben bei uns glaube über zweihundertfünfzig Automatisierungen laufen im Unternehmen.

00:52:45: das heißt Bei uns ist ein Angebot zum Beispiel in zwei Klicks erstellt und andere Firmen sitzen einen halben Tag an einem Angebot, weil sich fünf Leute abstimmen müssen.

00:52:52: Bei uns sind das Zwei Klicks.

00:52:53: Und solche Sachen kann man noch auf die Spitze treiben, auf jeden Fall!

00:52:58: Und wenn du sagst ihr habt zweieinhalb Automatisierung im Laufen was sind so die Tools, die ihr euch alle einsetzt?

00:53:02: also der nicht nur alles als Anna sein.

00:53:04: Also wir nutzen als zentraler hat wo alles zusammenläuft haben aber auch Erdhebel zum Beispiel als Datenbank Profil unsere Daten reinfließen.

00:53:10: wir haben CM System Part Drive und wir haben ein Buchhaltungssystem.

00:53:13: sollen.

00:53:13: wenn du jetzt zum Beispiel bei mir etwas anfragst möchtest ein Angebot dann wirst du angelegt in unseren CM System.

00:53:17: ich sage okay Joel hätte gerne Fünfzig Enterprise Lizenzen, ich klick auf den Button.

00:53:22: Der zieht mir aus dem anderen Tool ein Angebot einen PDF.

00:53:24: das kann ich dann rauszielen und kann den E-Mail schicken.

00:53:26: Und wenn du sagst Jo machen wir, dann klicke ich auf den button gewonnen und dann erstellt sich automatisch basierend auf einem Template ein Projekt in Asana.

00:53:32: was wird zusammenmachen müssen?

00:53:34: Das ist so gestreamlined dass jemand der bei uns neu anfängt sowas im onboarding natürlich auch versteht beigebracht bekommt und sieht okay In meiner alten Firma musste ich irgendwie einen halben tag an einem Angebot arbeiten.

00:53:43: hier klickel ich einen button und alles ist da.

00:53:45: Und das ist natürlich auch noch mal schon eine ganz andere ganz andere Liga.

00:53:48: Was benutzt ihr für Buchhaltung, Chefdesk oder Lex-Office?

00:53:52: Lex Office genau.

00:53:53: Das ist auch so ein Ding.

00:53:54: Es ist wie die Asanas dieser Welt wenn du einmal an einem dieser Tools gefangen bist in Anführungsstrichen also sie haben einen sehr krassen Locket.

00:54:00: Absolut weil das jetzt nochmal umzuziehen... Das ist dann auch noch mal eine große Aufgabe.

00:54:05: Wie ist es denn jetzt eigentlich, wenn wir drüber reden wie man als Team besser zusammenarbeitet?

00:54:09: Da geht's doch viel um Umgewöhnung!

00:54:11: Weil ich meine gerade so aus bei meinem Team die Alex, die weiß genau dies organisierter als ich und manchmal muss er dem Joelle nochmal dreimal auf die Füße treten was ist hier mit dem Podcast oder wo sind die Tonspuren von dem usw.

00:54:23: Ich kann mir gut vorstellen dass wenn man anfängt Asynchron zu arbeiten das dann bei vielen der Nervositätpegel irgendwie hochgeht.

00:54:29: Also dieses sich gegenseitig strukturieren und Transparenz machen, was wann passiert.

00:54:35: Und wo der Status ist?

00:54:36: Das ist gar nicht so trivial!

00:54:38: Hast du da Tipps für?

00:54:39: Es ist eine sehr gute Frage.

00:54:40: also ich glaube wie alles im Leben kommt nichts einfach von heute auf morgen sondern man muss sich einpennen.

00:54:45: Ich würde jetzt auch nicht direkt mit allem... also wenn zum Beispiel du entscheidest dich jetzt morgen okay wir gehen sofort auf einen Tool, wir arbeiten sofort als Enkronen.

00:54:52: das wird nicht am nächsten Tag passieren sondern ich würde es immer Schritt-für-Schritt sein.

00:54:55: Wir machen das jetzt mal mit einem Prozess.

00:54:58: Beispielsweise könntest du ja jetzt sagen, wir machen jetzt mal Meetings über Asana.

00:55:01: Probiert das mal aus und dann hast du auch erstmal so ein Ballon, du siehst auch was funktioniert, was bei dir im Team vielleicht nicht funktioniert und dann könnt ihr darauf basierend weiterarbeiten und weitere Prozesse optimieren.

00:55:11: also ich würde nicht alles direkt umbrechen und sagen von heute auf morgen ist es auch ein Fehler was viele... Eine Erwartungshaltung, die viele haben.

00:55:18: Jetzt haben wir das Tool eingesetzt und jetzt wird alles besser.

00:55:20: Das Tool ist nur ein Puzzlestück!

00:55:21: Du musst es auch Schritt für Schritt machen, Change Management... Die Leute hängen an dem was funktioniert und warum soll ich's denn anders machen?

00:55:29: Und da komme ich dann wieder zurück auf das Thema Schmerzpunkt.

00:55:31: also wenn ich dir dann mal erzähle wie wenig Meetings sich eigentlich habe pro Woche und wie kurz ich in den wenig zeitlichen diesen Meetings noch verbringe Dann wird man neugierig aber ihr hast nur das geschafft.

00:55:41: Okay, lass mich das mal erklären.

00:55:42: Ich glaub damit muss man arbeiten, wenn wir das in ein Team reinbringen möchten immer mit einem Prozess oder mit einem Team das mal auszuprobieren und dann auch deine Kollegin ist vielleicht noch ein guter Champion die dann sagt okay ich setze mir jetzt die Asana- oder die Teamsmützer auf und ich kontrolliere jetzt und stelle sicher dass es auch eingeführt wird.

00:55:57: Und dann ist es ja auch so ein Thema zum Beispiel einen Change Management Trick den wir ganz oft machen Wenn wir in der Firma Asana einführen und wir kriegen trotzdem noch E-Mails von dem Kunden geschickt und wir arbeiten uns eigentlich zusammen in Asana zusammen Dann kannst du über ein Outlook oder Gmail Plug in, kannst aus dieser E-Mail sofort eine Aufgabe machen und dann antworte ich auf die E-mail nur mit dem Link zur Aufgabe.

00:56:16: Und dann klickt die Person drauf und sieht, ah stimmt das hätte ja eigentlich eine Task sein müssen.

00:56:19: Asynchronität kontextbisiert.

00:56:21: Das ist so ein kleiner Reminder den man ganz einfach einarbeiten kann um die Leute immer wieder dran erinnern

00:56:27: Wenn ihr, sag ich mal Prozesse einführt.

00:56:28: Wie viel davon ist automatisiert so ein Prozent?

00:56:30: Boah,

00:56:31: das ist eine gute Frage!

00:56:32: Das kann man so wahrscheinlich sagen.

00:56:33: Es kommt wirklich ganz auf den Kunden drauf an.

00:56:35: Das kann null Prozent sein weil Leute sehr manuell und sehr individuell arbeiten.

00:56:38: Das können aber auch teilweise hundert Prozent sein.

00:56:41: Also beispielsweise ... Ich kann ja einen Prozess geben der bei uns automatisiert es noch... wenn jetzt bei uns jemanden Training macht und das Training abgeschlossen ist geht automatisch ne Umfrage raus wie fandst du denn den Trainer die Trainerinnen wie fandest du den Inhalt?

00:56:53: Und dann bewertest du das, und dann kriegst du danach automatisch, kriegt bei uns der Trainer eine Task mit dem Feedback.

00:57:01: Die müssen sich das durchlesen – es ist ja auch wichtig!

00:57:03: Dann klicken sie auf den Button und dann geht automatischen PDF als Zertifikat an die Kundenhaus.

00:57:07: Muss ich keinen Button nicht mehr machen?

00:57:09: Nur dies bestätigen, das ich gelesen habe... ...und dann kriegt die Person mit ihrem Namen in PDF, hey du hast teilgenommen, Amazoner Training bei Bridgelaw hier ist dein Zertifikat.

00:57:16: Das ist zum Beispiel was wie wir auch denken, wo wir als Firma unseren eigenen Prozess aber auch unseren Kunden helfen zu sagen du kannst so viel einsparen.

00:57:23: Du kannst soviel mehr werden.

00:57:24: die Leute müssen nicht alles immer anfassen und das bringt ja auch Ruhe rein.

00:57:27: wenn ich weiß Zertifikat geht raus darauf kann ich mich verlassen.

00:57:30: Angebot ist in zwei Klicks gemacht drauf kann ich mir verlassen dann entsteht auch wahnsinnig viel Ruhe.

00:57:35: Ja, wenn man auf so einem bewößen Niveau ist.

00:57:36: Ich habe mich gerade dabei ertappt wie du es beschrieben hast.

00:57:38: dann würde ich denke mir auch so warte mal okay angebote würde ich in panda docs machen das hier mit irgendwie make automatisieren dass mit airtable und so.

00:57:45: ne.

00:57:45: also da fängt man immer noch an so zu denken.

00:57:47: Es ist denn braucht man eigentlich immer Berater für oder kann man sich als Unternehmen auch selbst aufhucken was du da gerade beschreibst?

00:57:52: Du brauchst eigentlich zwei Sachen brauchst jemanden der sich damit auskennt.

00:57:55: Also Make ist zum Beispiel auch das Tool das wir nutzen um diese Automatisierung zu bauen Und du brauchst natürlich jemanden der sich damit auskennt.

00:58:01: Es ist nicht ganz so trivial, es ist einfach zu nutzen wenn man ein bisschen Verständnis dafür hat.

00:58:04: aber wenn du jemanden intern hast der da Spaß dran hat die auch die Zeit dafür hat dann absolut gerne.

00:58:09: ich glaube du brauchts aber auf jeden Fall Unterstützung beim Buy-In von Management.

00:58:13: also wenn jetzt zum Beispiel das Management sich dagegen wehrt.

00:58:16: wir haben z.B.

00:58:16: die Berner Group als Kunden ja großer Mittelständler Jahre alt und da war es dann Christian Bernhard der entschieden hat So, wir nutzen jetzt Asana.

00:58:24: Wir werden jetzt organisieren ... Jetzt hat angefangen mit Meetings auch ein Newscast.

00:58:27: Wir organisieren unsere Meetings bei Asana und das hat dann quasi runtergepletschert auf alle Abteilungen, auf aller Hierarchieebenen wo wir auch als Trainer drin sind und quasi den Kolleginnen und Kollegen helfen das Tool besser zu verstehen und da auch mit Trainings reinzugehen.

00:58:41: Braust du einen Trainer?

00:58:42: Kommt auf die Firmengröße an wenn du nicht unbedingt den Bayern von ganz oben hast umso mehr Wenn du den Bayern vom oben hast und auch Ressourcen intern hast.

00:58:49: Leute die sich sagen okay neben meinem Vollzeitjob ... mach ich doch das Thema Asana.

00:58:54: Schwierig, aber es gibt wirklich Leute die können's so gut... ...die auch so eine Leidenschaft haben wie du oder ich,... ... weil die dann sagen, ich mache das jetzt noch und top habe ich hier zum Beispiel bei den Firmen, wo ich mitgearbeitet hab ja auch so gemacht.

00:59:03: Aber ich würde schon sagen, ... ... siebzig Prozent der Thuleinführung scheitern.

00:59:07: Gibt's da Statistiken zu?

00:59:09: Und wenn du eben zu dem dreißig Prozent gehören willst, die es richtig machen, ist das Investmententrainer... ...und auch Change Management Agents sehr wichtig!

00:59:15: Gut, so jetzt haben wir ja gesagt.

00:59:17: Wir wollen weniger und langsamer also in Sachen wenig.

00:59:19: Wir haben schon ziemlich viele Minuten auf der Uhr für wie die TikTok verwöhnte Zielgruppe da draußen.

00:59:24: aber wir haben dann versprochen nach hinten raus noch ein paar Hecks irgendwie aufzugreifen.

00:59:27: hast du da vielleicht noch eins zwei drei gute Sachen am Start?

00:59:29: Gerne!

00:59:30: Du hast ja, wir haben ja eingangs im Vorgespräch habe ich auch gesagt dass ich leidenschaftlicher Musiker bin und selber Musik gemacht hab und auch für mich immer Musik zum Fokussieren genutzt hab.

00:59:39: und mittlerweile gibt's auch da relativ interessante Studien und auch Tools Die nachweislich, das kann ich jetzt selber als Geniapig auch konfirm ist.

00:59:48: Es gibt Musik die dir hilft mehr den Fokus zu kommen.

00:59:51: also gehen wir noch mal zurück auf das Thema Block im Kalender.

00:59:53: ja du hast jetzt zwei Stunden geblockt um jetzt beispielsweise an einem Report zu arbeiten an deiner Webseite und danach eben weniger Pause in dem Blog rein so während du des arbeitest.

01:00:03: dann gibts es gibt einen Tool dass ich nutze das nennt sich Endel sind auch glaube ich sitz noch glaub ich in berlinen.de Nicht Musik.

01:00:11: Das sind Soundscapes, die quasi darauf aussehen auf verschiedenen Situationen.

01:00:14: deinen Gehirn und Gehirnen werden quasi mit der Musik so zu produzieren dass sie dir hilft das was du da gerade machst Sport oder auch fokussiertes Arbeiten zu unterstützen.

01:00:22: Und es funktioniert richtig gut.

01:00:24: also ich könnte da ohne gar nicht arbeiten.

01:00:26: aber es gibt auch ganz viele Playlists auf Spotify und wichtig ist das haben die Studien ergeben Es sollte wenig Gesang dabei sein, wenig Vocals.

01:00:32: Also sehr wenn die Vocal dabei sind dann sollten wir instrumental sein.

01:00:37: Sonst bringt dich das raus bis du abgelenkt.

01:00:39: Auch das es gibt keinen schwarz und weiß denken.

01:00:40: hier.

01:00:40: für manche leute funktionieren heavy metal song vielleicht besser, aber musik die relativ stetig ist.

01:00:46: Ohne viel gesang hilft produktiver zu arbeiten.

01:00:49: das ist was für mich ein game changer war.

01:00:50: also endel kann man sich aus dem iphone oder auf den mac runterladen super geil.

01:00:56: Und was uns noch als das ist jetzt fürs individuum was uns im team wahnsinnig krass geholfen hat sind sogenannte office hours.

01:01:04: viele Atok Anfragen, viele.

01:01:07: dieses Business kommt ja von den Slack-Nachrichten.

01:01:09: Hey Joel kannst du mir kurz erklären wo das ist?

01:01:10: oder Alexander hier?

01:01:11: ich habe noch eine Frage dazu?

01:01:13: Oder jemand ist neu im Vertrieb?

01:01:14: wie mache ich dem CRM System?

01:01:16: das was wir jetzt machen teilweise sogar täglich ist dass zum Beispiel unsere Head of Consulting oder unsere Head Of Sales Office Hours macht und solche Fragen beantwortet.

01:01:23: die ist dann verfügbar weiß auch ganz genau um fünfzehn Uhr am Donnerstag kann alle zu mir reinkommen diesen Call der es offen können sich einloggen können alle fragen stellen Und das reduziert die Anfragend die zwischen drin aufs Lack rein kommen Enorm.

01:01:35: Und das war für uns als Team auch ein wahnsinniger Gamechanger zu sagen, Office-Hours

01:01:39: einzubauen.".

01:01:40: Also ich gehe hier mit einigen Ideen nach Hause lieber bernd.

01:01:43: Das freut mich an!

01:01:44: To be continued würde ich sagen und hoffe dass auch da draußen viele Menschen mal so aus diesem brennenden Hamsterrad rauskommen.

01:01:50: also das Bild habe jetzt auch im Kopf einen Hamsterrat was schon brennt.

01:01:53: so können und da war ja durchaus das eine oder andere dabei.

01:01:56: Ja von daher kommst du nochmal wieder oder?

01:01:58: Sehr gerne absolut.

01:01:59: Ich bin mal gespannt was auch das Feedback ist, was Leute was jetzt um seine Zuhörer als Feedback geben.

01:02:04: Da können wir gerne noch ein paar Themen.

01:02:06: aufragend sind, das ist ja ... Wir haben in der Oberfläche gekratzt.

01:02:09: Wir können so viel tiefer gehen in andere Bereiche.

01:02:13: Na gut!

01:02:14: Der Anfang ist gemacht und Vertiefung folgt.

01:02:17: Vielen Dank, Bert.

01:02:18: Danke

01:02:18: dir auch.

01:02:29: Wenn du mit uns noch erfolgreicher werden möchtest, abonniere uns auf den gängigen Podcast-Plattformen und hey!

01:02:35: Je größer wir werden, desto mehr Menschen können wir helfen.

01:02:39: Also erzähl doch auch deinen Kolleginnen von uns.

01:02:43: Bis zum nächsten Mal.

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