Wie Conrad ohne Umsatzschwund von B2C zu B2B wechselte | #Transformation 💻
Shownotes
EXPERTENGESPRÄCH | So wechselt man heute! Joel diskutiert mit Ralf Bühler und Marcus Worbs die erfolgreichen Strategien von Conrad Electronic zur Stabilität der Umsätze trotz Digitalisierung. Relevante Themen sind die kontinuierliche Transformation des Geschäftsmodells, die Bedeutung offener Kommunikation mit Mitarbeitenden, die Internationalisierung und Nutzung von Künstlicher Intelligenz im Unternehmenskontext. Wie hat Conrad es geschafft, ohne Verluste von B2C zu B2B zu wechseln? Du erfährst... ...wie Ralf Bühler und Conrad Electronic ihre Umsätze trotz fortschreitender Digitalisierung stabil gehalten haben ...welche Bedeutung offene Kommunikation während des Transformationsprozesses hatte ...wie kleinere Unternehmen auch auf B2C-Plattformen einkaufen können ...wie Conrad Electronic Wachstumsperspektiven im Bereich der digitalen Beschaffung sieht ...in welchen Bereichen Conrad Electronic Künstliche Intelligenz einsetzt ...mehr über die Transformation von Conrad Electronic ...von Ralf Bühlers persönlichen Zielen, Führungsansätzen und beruflichen Hacks ...wie Conrad Electronic durch den Einsatz von digitalen Prozessen seine Flexibilität und Lieferfähigkeit aufrechterhalten konnte Diese Episode dreht sich schwerpunktmäßig um Digitalisierung: Joel und sein Co-Moderator Marcus Worbs, Partner bei PwC im Bereich Cloud und Digital, nehmen dich mit an Bord, wenn sie mit bekannten mittelständischen Unternehmen darüber sprechen, wie diese ihre Digitalisierung umsetzen. Mit dabei bei jeder Folge: erfahrene Unternehmer:innen und Expert:innen. __________________________ ||||| PERSONEN ||||| 👤 Joel Kaczmarek, Geschäftsführer digital kompakt 👤 Marcus Worbs, Partner bei PwC im Bereich Cloud und Digital 👤 Ralf Bühler, CEO Conrad Electronic __________________________ ||||| SPONSOREN ||||| 🔥 [Übersicht](https://www.digitalkompakt.de/sponsoren/) aller Sponsoren __________________________ ||||| KAPITEL ||||| (00:00:00) Vorstellung & Einführung ins Thema (00:05:24) Erfolgreiche Digitalisierung & Austausch (00:12:33) Team & Lieferengpässe (00:20:33) Digitale Beschaffung & Wachstum (00:29:20) Nachhaltigkeit & B2C (00:38:03) Fragenhagel __________________________ ||||| WIR ||||| 🧢 Ich bin übrigens Joël! Ich liebe es, mein Wissen zu erweitern und neue Dinge kennen zu lernen. [Das teile ich hier mit dir](https://lnk.to/joyofjoel) 💡 Du konntest dir keine Notizen machen? [In meinem Newsletter](https://newsletter.makersandshakers.club/) fasse ich dir für jede Folge die wichtigsten Punkte zusammen 👀 Hier findest du [alle Links zu digital kompakt](https://lnk.to/dkompakt) 💛 Abonniere „digital kompakt“ auf Apple Podcasts, Spotify & Co. Wenn dir die Folge gefallen hat, hinterlasse uns bitte eine Fünf-Sterne-Bewertung! 👥 Wir streben die Verwendung einer geschlechtsneutralen Sprache an. In Fällen, in denen dies nicht gelingt, gelten sämtliche Personenbezeichnungen für alle Geschlechter.Transkript anzeigen
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00:00:15: Hallo Leute, mein Name ist Joel Kaczmarek.
00:00:17: Ich bin der Geschäftsführer von Digital Compact und vielleicht erinnert ihr euch dass ich ja regelmäßig meinen Freund den lieben Markus Warbs mit am Start habe.
00:00:24: Der ist Partner bei PVC Und Markus ist mein Ass wenn es darum geht das wir digitale Geschichten nach erzählen und genau gesagt die Transformationsgeschichte.
00:00:33: Und Markus und ich haben uns heute da eine sehr schöne Geschichte für rausgesucht.
00:00:36: Ich würde davon sagen, also es ist ja nie abgeschlossen digitalisieren weil sie sind schon zusehensweit
00:00:40: kommen und zwar
00:00:41: Konrad-Elektronik!
00:00:42: Als geneigter Bastler natürlich einer meiner Lieblingsläden und der liebe Ralph Bühler, der ist dort CEO und vielleicht kriegt ihr das ja so mit wenn er die Medien liest Ja, Konrad ist ja wirklich schon seit hundert Jahren am Start.
00:00:53: sprich Traditionen trifft auf Wandelungswunsch und ich glaube es ist auch gut gelungen.
00:00:57: deswegen wollen wir heute mal nachverziehen Wie das denn eigentlich vonstatten ging?
00:01:01: Weil Conrad hat sich nämlich in den letzten Jahren von einem BtoC-Technikhändler zu einer Beschaffungsplattform für den technischen Bedarf von Geschäftskunden
00:01:08: transformiert.
00:01:09: Ich geb zu, das muss dich ablesen!
00:01:10: Weil es komplex ist und da kann man sich vorstellen dass die Prozessung dazu erreichen noch komplexer sind.
00:01:14: Und die wollen wir heute mal von Ralph kennenlernen was da eigentlich alles dazu gehört.
00:01:17: Von daher freue ich mich schon mit euch beiden zu reden.
00:01:19: Schön, dass ihr da seid Moin moin!
00:01:23: So, kommt Markus und du machst heute den Anfang.
00:01:24: Wir haben am Anfang immer eine obligatorische persönliche Frage nämlich welchen Fußabdruck möchtest Du mit Deinem Leben auf der Erde hinterlassen?
00:01:32: Das
00:01:32: ist natürlich irre dass man gleich zum anfangen die schwierigste Frage des Lebens oder die Frage nach dem Sinn des Lebens gestellt kriegt.
00:01:38: ja aber ich glaube so einen ganz großen Vorsatz habe Ich nicht sondern das was mein Ziel ist es dass die Menschen die ich irgendwie in meinem leben berühre Mit denen spreche dass sie einen überwiegend positiven Eindruck von dem Gespräch ... der Kopf behalten, ja.
00:01:53: Also dieser Abdruck oder dieser Wunsch mit Menschen in Kontakt zu kommen und dabei irgendwie ein gutes, positives Gefühl zu erzeugen.
00:01:59: Das ist das was mich antreibt so auf der persönlichen Seite.
00:02:02: Das kann ich total teilen, ja?
00:02:03: B-Kind sage ich immer so als mein Motto... Und meine Apropos mit Menschen im Kontakt kommen, das hast du ja schon an sehr vielen Orten gemacht also in München,... ...in Hamburg, in Hongkong, in London.
00:02:12: Du warst super viel auf der Welt unterwegs gerade bei angelsächsischen Unternehmen.
00:02:15: Da darf vielleicht auch mal die Frage gestattet sein,... Also
00:02:22: ist natürlich, wenn man sich an meinen Lebenslauf anschaut ein durchaus ein feststellbarer Bruch.
00:02:26: Man hört es vielleicht ein bisschen.
00:02:27: ich bin theoretisch praktisch in Münchner ja also bin in Bayern aufgewachsen aber ein bissel um die Welt rumgekommen und habe den Großteil meines Lebens eigentlich damit verbracht in Unternehmen Geschäftsmodelle zu entwickeln Umsätze zu steigern neue Geschäfts Modelle auszurollen.
00:02:41: Und genau das tue ich bei Convert gerade wieder.
00:02:43: Die spannendste Aufgabe hier ist einen Unternehmen dass viele kennen Vielleicht nicht für das, wofür wir heute stehen.
00:02:50: Aber ein Unternehmen, das viele können in ein neues Geschäftsmodell reinzubringen.
00:02:53: und als mich damals der Dr.
00:02:55: Conrad kontaktiert hat war das so mein erster Gedanke.
00:02:57: Konrad kenne ich.
00:02:58: dann habe ich festgestellt, kenne doch nicht so gut wie mir das vorstellt.
00:03:01: und dann war die Aufgabe spannend, die er mir beschrieben hat.
00:03:03: und so bin ich zu Conrad gekommen und damit zum ersten Mal in meiner Laufbahn bei einem deutschen Unternehmer gelandet.
00:03:09: Sehr schön!
00:03:10: Du hast es ja gerade schon beschrieben, du hast Conrad dann doch nicht so gekannt wie du gedacht hast.
00:03:15: Das Geschäftsmodell wurde quasi auf links gedreht und viele kennen Conrad eben noch als sehr gut sortierten Spezialhändler für Elektronikartikel.
00:03:22: Kannst du uns deswegen mal kurz erläutern, wie Conrad heute positioniert ist?
00:03:26: Und was auch die größten Hürden in diesem Transformationsprozess waren von einem B-to C endkundenorientierten Unternehmen zu einem B to B Fokus?
00:03:35: Ja also das natürlich auch wieder eine Riesenfrage, die lässt sich dann vermutlich eine halbe Stunde beantworten, aber so viel Zeit haben wir nicht.
00:03:42: Deswegen versuche ich es wirklich auf die Nagelspitze zu treiben.
00:03:45: Also heute stehen wir für digitale Beschaffung und wollen Geschäftskunden dabei helfen ihre Beschaffungen deutlich digitaler zu gestalten um damit Versorgungssicherheit Komplexitätsreduzierung und natürlich auch Ressourcenschonung irgendwie herbeizuführen.
00:03:59: Jetzt kann man sich vorstellen wenn man aus dem B to C Welt kommt also mit Millionen von Kunden arbeitet und plötzlich trifft man auf eine vollkommen andere Anforderungslandschaft das da sowohl Prozessseite, also auch auf der menschlichen Seite als auch im Geschäftsmodell sich ganz viele Dinge ändern müssen.
00:04:16: Ja diese Dinge verändern sich nicht von heute auf morgen sondern das ist ein Prozess.
00:04:20: Schwell hat vorher gesagt Transformationen ist eigentlich nie zu Ende, also nach der Transformation ist Vordertransformation.
00:04:27: Und ich glaube so ein bisschen mit diesen Gedanken haben wir uns diesem Thema gestellt.
00:04:32: Transformation passiert für mich immer in drei Schritten.
00:04:35: ja du brauchst auf die eine Seite mal Weizsicht umzuschauen.
00:04:38: was ändert sich in deinem Modell?
00:04:39: dann brauchst du Mut die Veränderung durchzuführen und da brauchste das Durchhaltevermögen um auch deine Transformation wirklich umzusetzen.
00:04:45: dabei musst du die Menschen mitnehmen.
00:04:47: Das ist eigentlich die größte Aufgabe weil ohne Menschen auch im digitalen Geschäftsmodell kriegst nicht verändert, ohne Menschen verstehst du nicht was deine Kunden von dir brauchen und dann musst du einfach jeden Tag an der Umsetzung dieser Inputs verarbeiten um den Kunden das Ergebnis zu geben.
00:05:03: Deshalb bringt und da haben wir jeden Tag Herausforderungen, jeden Tag kleine Erfolge.
00:05:07: und deswegen würde ich jedem warnen der sich diese Transformation immer als Lift von ja ich hebe eine Tonne dann bin ich fertig sondern nein wir heben jeden Tag hundert Gramm und das beständig weiter und irgendwann haben wir dann diese Tonne sozusagen in die Luft gehoben ... in dem Prozess sind wir weit fortgeschritten, aber lange nicht zu Ende.
00:05:24: Es ist ein schönes Bild!
00:05:25: Ein anderes Bild was ich mal gehört habe von Christoph Werner der meinte zum Jahr.
00:05:29: also der CEO von DM hat immer gesagt weißt du, ... ... die Digitalisierung ist so ein Stück weit wie ein DJ.
00:05:34: Einen Song läuft irgendwie aus und jetzt solch den nächsten reinfällt.
00:05:38: Du mischt es quasi auf den neuen rüber.
00:05:40: Und wo ich bei euch gerne mal darauf hinaus möchte ist... Beim Thema Umsatz ist das ja mal ganz schmerzlich.
00:05:45: Man hat in der Regel so ein Bestandsgeschäft, was riesigen Umsatz macht und dann baust du quasi das Digitale auf... ...und es ist immer irgendwie im Schlimmsten vielleicht sogar eine Disruption,... ...aber es ist halt immer so dass es kleiner ist.
00:05:54: Bei euch scheint es aber so, dass es eigentlich gelungen ist, eure Umsätze stabil zu halten.
00:05:58: Das heißt was waren denn die Erfolgsfaktoren, dass euch sowas gelungen sind?
00:06:01: Also wir machen das ja nicht zum ersten Mal!
00:06:03: Wir haben ja vorher drüber gesprochen, du hast in der Anmoderation gesagt, hundert Jahre.
00:06:07: Hundert Jahre hört sich so an also, dass es nach fünf Jahren nichts passiert ist.
00:06:10: und dann ist die letzten fünf Jahre das Geschäftsmodell von links nach rechts gedreht worden.
00:06:14: Ja wir sind ein Familienunternehmen und ich glaube, wir haben in unseren hundert Jahren irgendwie so vier, fünf Point Zeros gehabt.
00:06:20: Und Point Zero ist immer dieser Resetpunkt den da oder des Auslaufendes Songs wie du gerade beschreibst.
00:06:26: als Radio Reparaturwerkstatt angefangen.
00:06:28: Wir haben dann Bausätze, Fernsehe gebaut und dann haben wir den stationären Handel in Angriff genommen.
00:06:35: Dann haben wir das Kataloggeschäft Versandhandeln in Angriff genommen.
00:06:38: Und da haben wir ja das Internet online angenommen.
00:06:41: Das heißt diese Entwicklung ist ja hier stetig.
00:06:44: Ja, das ist das erste.
00:06:46: Das zweite ist, wir sind immer mit Weitsicht rangegangen.
00:06:49: Das heißt man hat immer gesehen wie könnte es denn weitergehen?
00:06:51: oder was könnte dann passieren dass das eigene Geschäftsmodell irgendwie aus den Angeln hebt und wo man sich neu erfinden muss?
00:06:58: Und ich glaube es ist uns immer wieder gut gelungen diesen Beatwechsel gut hinzukriegen.
00:07:02: Ja die von einem Lied zum anderen Lied der Übergang denen so zu gestalten, dass man rechtzeitig anfängt aus und einzufäden.
00:07:09: ja und das ist glaube ich das Erfolgsrezept auch bei diesem Wechsel.
00:07:12: Wir haben nicht beim Null angefangen.
00:07:15: Wir haben bei ungefähr dreißig Prozent unseres Umsatzes in Bitubi gemacht und dann haben wir die Entscheidungen getroffen, die wir getroffen haben.
00:07:22: Und so haben wir Stück für Stück diesen Fade Out und diesen Faden In sozusagen gemacht und haben damit erreicht dass wir den Umsatz stabil halten konnten in der Zeit trotz all der Veränderungen.
00:07:32: das heißt wenn du dir heute anschaust Konrad wir sind nach wie vor über eine Milliarde.
00:07:39: wir haben auch unter der Motorhaube ... quasi das gesamte Geschäftsmodell von... ... dreißig Prozent BtoB auf... ...fünfer, siebzig, achtzig Prozent BTOB geschoben.
00:07:49: Und dabei ganz viele Veränderungen gemacht aber nicht aus einem Punkt Null raus und plötzlich muss alles anders sein sondern mit vorausschau'n dann demut diese Veränderung auch anzustoßen.
00:07:59: Ja
00:08:00: klingt sehr spannend!
00:08:01: Ralf du hattest dich in unserem Vorgespräch schmunzelt als Chefpsychologe vom Konrad vorgestellt ja?
00:08:07: In solchen Prozessen fällt dem Management ja tatsächlich auch eine ganz wichtige Rolle zu.
00:08:13: Du hattest gerade schon gesagt, erfolgskritisch ist es die Mitarbeitenden so mitzunehmen dass sie trotz der entstehenden Unsicherheit durch einen Wandel entsteht in den größtmögliche Sicherheit verspüren.
00:08:24: Wie habt ihr denn das gemacht?
00:08:25: Also ganz konkret und wie hast du dich auch persönlich dabei eingebracht?
00:08:30: Es gibt natürlich nicht diese eine Maßnahme die alle Probleme aus der Weltschaft.
00:08:34: aber wenn du's über unter einem Motto sehen wirst, dann ist glaube ich offene Kommunikation auf jeden Fall desverbindende Element.
00:08:42: Ja du kannst wenn du in so einem Wandel bist musst du bis zu einem gewissen Grad natürlich die Vorbereitungen treffen bevor du diese Transformation losstößt.
00:08:51: aber du darfst nicht über den langen Zeitpunkt die Menschen im Unklaren lassen was von ihnen erwartet wird wo der Weg hingeht welchen Beitrag sie leisten können oder müssen auf diesem Weg.
00:09:02: und Um ganz ehrlich zu sein, du kannst auch nicht verhindern dass nicht alle Menschen diesen Weg mitgehen wollen.
00:09:07: Ja also ich glaube da darf man sich als jemand der so eine große Veränderung anstößt keine Illusionen hingeben und deswegen ist dieses Wort Kommunikation so platt.
00:09:15: das klingt trotzdem der Schlüssel zum Erfolg.
00:09:17: Das heißt du nimmst die Mitarbeiter wirklich an die Hand sagst wir wollen von A nach B Du kennst die Widerstände auf die du treffen wirst.
00:09:26: Die musst du monatelang um dich zu sagen jahrelang immer und immer Ernst nehmen, wahrnehmen und über Kommunikation auflösen.
00:09:35: Und dann ganz zu guter Letzt Erfolg bringt Erfolg!
00:09:38: Das heißt wenn die Menschen sehen das funktioniert und wenn sie Menschen sehen da ist ja wirklich ein Weg für uns Dann glauben wir auch dran und gehen den Weg mit.
00:09:47: ich glaube dass die große Kunst wie kriegt man aus dieser offenen Kommunikationsnachhaltung und dann dem Erzielen von erfolgen?
00:09:55: Wie bekommt man die Menschen aktiviert und mitgenommen wohlwissend dass da leider sich auch Veränderungen ergeben werden auf dem Weg.
00:10:02: Ich meine, jetzt ist ja Konrad ein Familienunternehmen.
00:10:04: Das hat ja durchaus seine Herausforderung.
00:10:06: Wie ist denn bei euch so das Zusammenspiel?
00:10:08: Wenn ihr mal die Eigentümer auf der anderen Seite seht ... Die Mitarbeitenden auf der Anderen passiert viel Austausch im Tagesgeschäft.
00:10:14: oder wie habt ihr das gelöst bei euch?
00:10:16: Ich sage, bei Familienunternehmen ohne Familie geht ja nicht.
00:10:19: Sonst ist man nur ein Unternehmen.
00:10:21: Also ich bin kein Familienmitglied, sagen einfach so Spaß ist halb, ich bin adoptiert aber natürlich findet Austausch statt.
00:10:27: die Familie betreibt dieses Unternehmen seit hundert Jahren ist hier sowohl emotional als auch finanziell hoch investiert und damit pflege ich den regelmäßigen Austausche mit dem Werner Konrad als Vertreter der Familie quasi.
00:10:39: Und wir schauen, dass wir gemeinsam den Weg so gut wie möglich beschreiben.
00:10:43: Den die Firma weiter geht und ich sage es mal als Interna.
00:10:46: Wir haben ein kleines geflügeltes Wort das heißt NIVO knows in fingers out und Ich glaube das beschreibt unsere Zusammenarbeit hervorragend.
00:10:55: Wir unterhalten uns über alles aber im Tagesgeschäft muss sich dann den Hut aufhaben.
00:10:59: Ja
00:11:00: klingt sehr gut.
00:11:03: Ihr scheint ja das Kro des Kraftstags ... der Transformation zum BtoB-Fokus hinter euch zu haben.
00:11:09: Du hast gerade gesagt, seventy achtzig Prozent... ... wandeln hat aber kein Ablaufdatum.
00:11:14: die Märkte sind auch viel zu dynamisch dafür.
00:11:16: Das heißt mich würde mal interessieren wie haltet ihr jetzt eure Wandelsfähigkeit aufrecht?
00:11:20: Auch auf der Ebene in der Mitarbeiter?
00:11:22: Wenn Flexibilität gerade für Unternehmen auch eurer Größe, aber ich denke es geht für andere Unternehmen ist in Zeiten der Digitalisierung ein wesentlicher Erfolgsfaktor.
00:11:31: Mit viel Energie ist die Kurzantwort auf die Frage wie hält man das am Laufen?
00:11:35: Aber ich glaube zwei Dinge sind so die Grundbestandteile dass man sich diese Wandelungsfähigkeit erhält.
00:11:42: Das eine ist, so platt es klingt Kundenorientierung weil nur wenn du weiterhin versuchst jeden Tag zu verstehen was deine Kunden bewegt, was du am Schluss an Leistung bringen musst um denen in ihrem Geschäft zu helfen kannst du selber die Veränderungen anstoßen um das zu tun.
00:11:57: also Kundenorientierungen ist das eine und das zweite Wort dass ich gerne gebrauche ist Neugier weil ich glaube Wandlung die nicht aus sich selbst rauskommt und dafür brauchst Du den Neugirr ist halt keine nachhaltige Veränderungen.
00:12:10: und deswegen, du brauchst diese zwei Dinge.
00:12:11: Wir versuchen diesen Neugier, neue Techniken, neue Problemlösungen, neue Geschäftsfelder bei uns im Unternehmen zu kultivieren und dann über die Kundenorientierung in eine Umsetzung zu kriegen.
00:12:21: Und damit bleiben wir current um es in Englisch zu sagen.
00:12:25: Damit versuchen wir Current zu bleiben, damit versuchen wir Innovationen zu erzeugen.
00:12:28: Damit versuchen wir auch die Anforderung an die Mitarbeiter regelmäßig nachzuschärfen.
00:12:33: Talent ist ja auch ein riesiges Thema, gerade in eurer Situation.
00:12:36: Weil ich sag mal unternehmen wie ihr ... Ihr seid früher in E-Commerce eingestiegen, habt jetzt diesen BtoB Fokus.
00:12:41: Wir haben diese Debatte immer mit Remote versus Office.
00:12:44: Gerade wenn man wie ihr ein komplexes Produkt macht was auch noch technisch ist sowohl bei dem was ihr verkauft als auch wir es verkaufen, wenn wir die dort vielleicht vor Ort haben Wie löst ihr das?
00:12:51: Also wie geht ihr mit diesem Kräfteverhältnis um und wie findet ihr die richtigen Leute?
00:12:54: Spannendes Thema, multidimensionales Thema Und auch dafür wieder mehr als eine Antwort!
00:12:59: Wir sind es Gott sei Dank in einer Größe angekommen als Unternehmen dass wir natürlich jetzt nicht nur in Anführungszeichen an einem Standort Menschen einstellen können.
00:13:07: Das heißt, wir stehen so auf drei Beinen was das Thema Talente betrifft.
00:13:10: Das eine ist, wir waren und sind immer noch ein Ausbildungsbetrieb.
00:13:15: Wir bilden ganz viel Mitarbeiter aus alles was wir an Skillsets brauchen in jeder Ausbildung form also von der klassischen Ausbildung Handel E-Commerce hin zu Dualen Studenten oder Werkstudenten.
00:13:28: Also wir bedienen diese Klavier Tour als einen ganz wichtigen Teil unserer Talentgewinnungen Und hier in der Umgebung haben auch die einer oder andere gute Universität oder Hochschule, die uns das ermöglicht.
00:13:40: Der zweite Teil ist, auch wenn wir ein deutsches Familienunternehmen sind.
00:13:43: Wir sind in siebzehn Ländern in Europa unterwegs.
00:13:46: Das heißt, wir haben uns relativ frühzeitig entschieden speziell was das Thema Entwicklung betrifft einen zweiten Standort aufzubauen.
00:13:53: der ist in Prag.
00:13:54: D.h.,
00:13:55: wir sind darüber in der Lage halt auch im nicht-deutschen Umfeld Talente zu akquirieren und haben dort den zwischenden großen Entwicklungsstandort stehen.
00:14:04: Und der dritte Teil ist natürlich das, Corona vermutlich leichter gemacht hat, als das vorher war über diese Flexibilisierung der Arbeit.
00:14:13: Also nicht weder fünf Tage im Büro in Hirschau noch fünf Tage überhaupt sind wir je nach Skill in ganz Deutschland unterwegs um Talente zu akquirieren.
00:14:23: natürlich immer mit Augenmaß weil der Klebstoff in der Firma entsteht natürlich trotzdem oft in der Präsenz Zusammenarbeit in der kreativen Problemlösung, im Raum an dem Whiteboard.
00:14:36: Und von daher sind wir jetzt nicht ganz frei aber wir sind schon ein relativ flexibles Unternehmen was den Standort betrifft.
00:14:42: Wandlung wird auch oft dazu genutzt die eigenen Prozesse noch mal zu optimieren und da würde mich interessieren wie ihr da vorgegangen seid.
00:14:49: hat euch die Digitalisierung da geholfen?
00:14:50: konntet ihr vieles automatisieren effizienter gestalten effektiver gestalten?
00:14:55: wie seite daran gegangen.
00:14:56: Also auch Prozesse sind ja eine kontinuierliche Weiterentwicklung.
00:14:59: Ja, mit jeder Veränderung in Kundenanforderungen hast du einen Bedarf an Prozessoptimierung oder Veränderungen.
00:15:06: Unsere war natürlich krass, muss man vorsichtig zu sagen denn wenn du jetzt quasi aus einer Welt kommst die darauf ausgelegt war im stationären Handel oder über online BtoC-Kunden zu bedienen dann hast du selbstverständlich dir eine Prozesslandschaft, eine Logistiklandschaft geschaffen, die eher in Richtung dieser Zielgruppe ausgerichtet war.
00:15:26: einiges an Optimierungsbedarf hatten und auch immer noch fleißig dabei sind, uns weiter zu einem BtoB-Unternehmen zu entwickeln.
00:15:33: Und dabei benutzen wir sowohl Automatisierung als auch alles was da an Softwareunterstützung in der Draußen sind.
00:15:39: ohne jetzt Werbung für andere Unternehmen machen zu wollen aber wir sind ein großer Anwender von Prozessoptimierungssoftwerf gibt es ja in Deutschland ein paar gute, gute und führende Unternehmen die uns dabei helfen unsere Prozesslandschaft anders aufzustellen.
00:15:51: Gleichzeitig muss man natürlich als Mittelständler ein gewisses Augenmaß bewahren.
00:15:56: Wir können nicht die Welt von heute auf morgen auch in unserer eigenen Prozesslandschaft vollkommen auf den Kopf stellen, weil das sowohl gesoßen als auch investmentechnisch schwierig ist.
00:16:05: Das heißt wir haben uns den ganzen Kernprozessen wirklich über Software-Tools genähert und wir haben es natürlich auf der Menschenseite weitestgehend über Automatisierung, Digitalisierung von Prozessabläufen geholfen.
00:16:18: Und jetzt zu guter Letzt!
00:16:21: Ja, auch bevor wir uns von einem B to C zu einem Bitubi-Unternehmen gewandelt haben ein durchaus digitales Unternehmen.
00:16:28: Wir haben ja ganz viel unsere Umsatzes über Webseite gemacht und den Großteil unserer Bitubii-Umsätze über digitale Anbindungen gemacht.
00:16:35: Das heißt diese Digitalisierung war vorher schon im vollen Gange, bevor wir da umgestellt haben und jetzt geht es mehr um Backendprozesse wie wir die noch alle auf die Bitubis Seite gedreht kriegen.
00:16:45: Wir haben viel über das Verkaufen geredet.
00:16:47: Das andere Spannende ist, wenn man in die Presse schaut ... Lieferengpässe war ein Riesenthema als Corona so die Hochphase erreichte.
00:16:54: Wie macht ihr das?
00:16:54: Wo bezieht ihr es immer lieferfähig zu sein?
00:16:57: Fertigt ihr auch selber?
00:16:59: Vielleicht habt ihr nähere Bezugsorte als in China.
00:17:02: Es wäre interessant zu verstehen, weil es ist neuralgisch!
00:17:05: Also...
00:17:05: Tolle Frage Schnell und all of the above werden.
00:17:08: natürlich die Kurzform der Antwort wäre.
00:17:10: Im BtoB-Umfeld ist es ja so, dass keiner unserer BTOB Kunden kommt weil er inspiriert werden möchte sondern der kommt mit einem ganz konkreten Problem was auch immer das Problem ist.
00:17:20: Er möchte ein neues Produkt bauen, er möchte eine Lösung die er heute nicht hat, er hat eine Maschine die ausgefallen ist, die repariert werden muss, er will ein neues Gebäude bauen.
00:17:29: Das heißt Wir sind dafür da, kurzfristige ungeplante sporadische Bedarfe so gut wie möglich bei unseren Geschäftskunden zu bedienen.
00:17:38: Und deswegen ist eine der Gedanken gewesen als wir damals uns umgedreht haben zu sagen Wie schaffen wir es außer über unser eigenes Lager Verfügbarkeiten zu schaffen?
00:17:47: Da war das Stichwort Marktplatz natürlich da.
00:17:49: und dann zu dem Zeitpunkt an den wir uns mit dem Thema Marktplatz beschäftigt haben Da kamen viele im BtoB-Umfeld verstanden, was Marktplatz ist.
00:17:58: Aber vor sieben Jahren haben die wenigsten geglaubt, dass Marktplatz ein Konzept ist, das im B to V wirklich funktionieren kann.
00:18:05: Das heißt wir haben eigenes Lager natürlich, was man von Conrad kennt.
00:18:09: Wir haben den Marktplatz gebaut um zusätzliche Produktverfügbarkeiten zu schaffen und ja!
00:18:14: Wir sind seit über dreißig Jahren auch in China selbst tätig um Produkte und Warenfluss zu ermöglichen und bauen dort auch teilweise Sonderlösungen für Kunden, Ladegeräte oder andere Themen die wir im Kundenauftrag selbst fertigen.
00:18:29: So dass wir wirklich die gesamte Klavier-Tour bedienen können.
00:18:32: und wir haben einen Service der heißt Sonderbeschaffung und Sonderbischaffung heisst auf Deutsch wenn es das bei Konrad oder auf dem Markt plötzlich gibt machen wir uns weltweit auf die Suche und auch da haben wir digitale Lösungen dafür um das möglichst effizient und möglichst schnell zu machen.
00:18:47: Und vielleicht da nochmal nachgefasst, im Vergleich zum Wettbewerb habt ihr der Wett bewerber die auch sagen wir beschaffen euch das.
00:18:52: Was bringt sozusagen die Naselspitze?
00:18:54: Wir haben vorhin schon gesprochen ein Stück weit nach vorne.
00:18:57: Wenn man jetzt mal über den deutschen Tellerrand hinaus schaut dann ist es ja so wenn wir heute in der Industrie unterwegs sind.
00:19:03: unsere Industrien sind hauptsächlich produzierendes Gewerbe Infrastruktur Themen Professional Services.
00:19:08: Wir bieten einen Technikprodukt Spektroman sehr breit Aber nichts im Vergleich zu dem, was ein amerikanischer Vollsortimenter mit dem A im Namen hat.
00:19:18: Ja weil wir ganz spezifisch gesagt haben Wir wollen der Problemlöser im technischen Bedarf umfällt sein.
00:19:24: Das ist das eine.
00:19:25: Schauen wir in diesem Markt Ist es ja so dass heute viele viele viele In einem fragmentierten Markt nicht miteinander sondern gegeneinander arbeiten.
00:19:34: Das heißt jeder will seine eigene Lösung finden.
00:19:37: Und ich glaube, was wir mit dem Marktplatz versucht haben ist ein Ökosystem einen Netzwerk zu schaffen in dem durchaus Wettbewerber miteinander arbeiten um ihre Kunden besser zu bedienen.
00:19:46: Das heißt, wir sehen heute auf unserem Marktplatz große Wett bewerber in Teilen unseres Produkt Spektrums die ihre Ware auf unseren Marktplatz verkaufen weil am Ende des Tages der Gedanke ist wie komme ich zu noch mehr Kunden, wie kriegt mein Produktspektrum?
00:20:02: Wie findet mein Produkt-Spektrum bei einem noch mehr Kunde Start?
00:20:04: und ich glaube der Gedanke.
00:20:06: Der ist im BtoB Umfeld einer der noch deutlich ausbauffähig ist und den versuchen wir natürlich zu nutzen weil man Konrad kennt, weil man Conrad schätzt, weil Man Conrad sympathisch findet weil wir eine Kundenbasis haben die halt außer unserer wie zu sie Vergangenheit auch bezogen sehr, sehr breit ist.
00:20:22: Und da kommen gerne Wettbewerber bei uns auf die Plattform und sagen, die Kundenbasis würden wir auch gerne mitbieten.
00:20:27: Ich glaube schon dass das einer unserer Vorteile ist, dass wir schaffen dieses Ökosystem irgendwie zu betreiben
00:20:33: Wo wir jetzt schon mitten in dieser BtoB-Perspektive sind, lass uns da doch auch noch mal tief an euer Geschäftsmodell einsteigen.
00:20:38: Also du hast ja grad auch schon sehr schön beschrieben... ...dass ihr diesen BTOB-Marktplatz eröffnet habt.
00:20:42: aber das klingt ja erstmal so als wenn es eher was für kleinere Unternehmen ist.
00:20:45: und dann jetzt mal also die großen Mittelständler-Dangs an Konzerne, die beschaffen ja eigentlich eine Regel über direkte Schnittstellen aus ihrem wahren Wirtschaftssystem.
00:20:52: Wie seid ihr das angegangen?
00:20:53: Du
00:20:53: hast recht von außen betrachtet, dass Marktplatz etwas auf einer Website stattfindet öffentlich zugänglich und damit eher für kleine Unternehmen vermutlich der Kanal des Einkaufs.
00:21:06: Bei uns ist es aber so, ich hatte einer der anderen Fragen ja beantwortet.
00:21:11: natürlich bei den Großkonzernen wird über deren war ein Wirtschaftssystem gekauft und da geht's eher darüber wie kriegt man Computersysteme miteinander verbunden?
00:21:19: Und das sind wir mit einem Ansatz unterwegs,
00:21:21: d.h.,
00:21:22: wir wollen möglichst anbindungsoffo sein heißt in dieser schönen Technikwelt scheinen viele Worte aus drei Buchstaben und mit einem i am Schluss dann zu enden.
00:21:30: Die heißen dann API, OCI, EDI, e-Kataloge was uns sonst noch einfällt?
00:21:35: Und wir haben es uns wirklich zur Aufgabe gemacht uns im Kundensysteme Großkundensystem so zu integrieren dass wir uns an den Kunden anpassen.
00:21:41: das ist die eine Sache und dabei legen wir Wert darauf dass die Marktplatz Sortimente auch in diese Systeme kommen können.
00:21:48: Das heißt Wir haben Lösungen gebaut indem wir Marktplatz zur Verfügung stellen und darüber bedienen wir auch die Großkunden mit diesem Angebot, das wir haben.
00:22:00: Was sind die Themen der großen Kunden?
00:22:02: Die Themen sind Lieferanten-Konsolidierungen.
00:22:05: Ich habe vorher gesagt Versorgungssicherheit – die Themen sind viel zu viele Produkte als dass Menschen sich mit jedem einzelnen Produkt beschäftigen können wenn es ab und zu mal gekauft wird.
00:22:16: und kein Unternehmen in mehrere Tausend Mitarbeiter hat mehrere Tausend Einkäufer, sondern meistens sind die Einkaufsabteilungen relativ klein.
00:22:25: Und was wir versuchen für die Großkunden zu ermöglichen ist quasi diesen alten B to C Gedanken.
00:22:30: Wir schaffen es an den Endkunden zukommen also wir schaffen quasi für die Benutzer in der Firma die Möglichkeit direkt einzukaufen über das wahren Wirtschaftssystem unserer Kunden aber in einem kontrollierten Umfeld so dass die Einkäuer die Strategien im Unternehmen trotzdem die Kontrolle behalten und das ist wie wir auf der Großkundenseite sehr erfolgreich unterwegs sind.
00:22:51: Wir wissen, wie man Einzelkunden bedient und wir schaffen die Komplexität raus aus dem System.
00:22:55: Wir erlauben Einkaufsabteilungen sich auf die High-Runner, die großvolumigen Artikel zu beschränken und wir sorgen dafür dass das der indirekte Bedarf, die Zeteile einfach funktionieren und das digital idealerweise.
00:23:07: Du hattest gerade schon ein großer Unternehmen mit A Amazon aus den USA genannt ja also ich nehme den Begriff jetzt mal in den Mund wenn nicht mehr so einen Arztpraxisvorstelle oder eine Steuerberatungskanzlein, Bauunternehmen mit fünfzigenshundert Mitarbeiter und Textart ab.
00:23:23: Die in ähnlicher Größenordnung sind.
00:23:25: Gehen die nicht automatisch eher auf gängige BTC-Plattformen um Beschaffen dort?
00:23:31: Wie schafft ihr es sozusagen dort in den relevanten Set dieser Kunden zu kommen?
00:23:36: oder sind sie für euch eben gar nicht relevant?
00:23:38: Wir müssen uns nichts vormachen!
00:23:40: Es gibt Menschen arbeiten in Firmen.
00:23:44: Menschen verhalten sich in der Firma teilweise so, wie sie sich zu Hause verhalten.
00:23:47: Damit wäre es einfach eine Utopie zu sagen die schauen nicht auch auf anderen Plattformen dabei.
00:23:53: ich glaube was wir nicht unterschätzen dürfen ist, dass wenn Firmen einkaufen die einen gewissen Anspruch an einer Kombination aus Preis, Verfügbarkeit und Qualität haben.
00:24:03: Denn das letzte was Firmen wollen ist, daß man ihnen ein Produkt liefert, das dann mindere Qualität ist oder ein Produkt Liefert des Ende des Tages zwar billig aber erst in Wochen verfügbar ist.
00:24:15: und ich glaube, das ist das was wir versuchen auf unserer Plattform besser als alle anderen zu machen.
00:24:20: Wie kriegen wir die ideale Kombination hin?
00:24:23: Und deswegen haben wir gerade was produzierende Unternehmen oder Menschen betrifft, die Produkte kaufen, die sie in eigenen Anwendungen oder eigenen Produkten dann wieder verbauen.
00:24:34: ist dieser Qualitätsanspruch einfach das, was wir sicherstellen müssen?
00:24:38: ja wie verhindern wird dass Ware verkauft wird, die irgendwo aus einem Kanal kommt wo man nicht weiß, ob die Ware original ist.
00:24:45: Wie verhindern wir das da Ware kommt?
00:24:47: Die im Zweifel schon mal gebraucht wurde aber eigentlich nicht mehr für den Anwendungsfall jetzt vorgesehen ist und diese Kombination aus Preisverfügbarkeit und Qualität, die versuchen wir besser als andere zu lösen von ganz klein?
00:25:02: dann machen wir es auf der Webseite bis ganz groß für die Großkolben
00:25:05: noch einmal auf das Thema Wandel zu sprechen, zu kommen.
00:25:10: Joel hat es gerade schon gesagt, dort zu ersprochen, ihr habt es mit stabilen Umsätzen bewältigt?
00:25:14: Wie sieht das denn jetzt vorn heraus mit der Wachstumsperspektive aus?
00:25:17: Ja wie groß ist einerseits der Appetit auch der Eigentümer?
00:25:20: Das von Dr.
00:25:21: Kondrat ja schon gesprochen und andererseits aus deiner Sicht die Notwendigkeit aus Marktsicht auf Dauer ein relevanter Marktteilnehmer bleiben zu können eben dafür wachsen zu müssen.
00:25:30: Wir haben Appetit und der Eigentümer hat Appetite, um es flat auszudrücken.
00:25:33: Also lasst mich noch mal vorne damit anfangen!
00:25:36: Ja also wir sprechen über einen hoch fragmentierten Markt, der in der Digitalisierung in vielen Fällen noch nicht matur ist ja.
00:25:44: Also digitale Beschaffung ist jetzt nicht das Thema, indem wir in Deutschland am weitesten fortgeschritten sind, in Europa, durchaus im ein oder anderen Land auch noch Nachholbedarf haben.
00:25:54: Tausende oder Zehntausende von Lieferanten, die heute ein bis zwei bis drei Produkt an einen Großkunden liefern und der Großkunde muss deswegen ganz viele Lieferanden pflegen.
00:26:05: Also ich behaupte digitale Beschaffung und Fragmentierung ist ein Thema bei dem wir eine große Wachstumsperspektive sehen.
00:26:14: was uns unterscheidet ist Wir sind ein Familienunternehmen und das Familien Unternehmen muss schlaue Entscheidungen treffen.
00:26:23: nicht wie das vielleicht ein fremd finanziertes Start-up tut, Geld verbrennen um irgendwann Geld zu verdienen sondern wir sind hundert Jahre alt.
00:26:30: Wir wollen unabhängig bleiben und wir wollen uns aus uns selbst rausfinanzieren.
00:26:33: Wir müssen also intelligente Entscheidungen treffen und darauf laufen alle unsere Wachstumspläne.
00:26:39: Wir sehen, dass wir als relevanter Marktplayer kann man nur sein wenn man wächst.
00:26:43: Ich glaube in Unternehmen das sich sagt ich bin in einer bestimmten Größenordnung über eine Milliarde unterwegs und ich muss nicht wachsen.
00:26:49: Das macht sich etwas vor weil wenn wir in einem fragmentierten Markt unterwegs sind und die Konsolidierung stattfindet und die Digitalisierung statt findet wird automatisch werden sich starke Player bilden gegen die man dann bestehen muss und wir wollen definitiv einer der strategischen wichtigen ... führenden Plattformen für digitale Beschaffung in Europa sein.
00:27:09: Hast du uns da auch mal auf die Wachstumsbereiche eingehen?
00:27:11: Also das ist eben schon gesagt, digitale Beschaffungen und auch die Fragmentierung anzugehen... Was sind denn sonst inhaltlich die Bereiche, in denen ihr wachsen wollt?
00:27:18: Weil vielleicht könnt ihr euch ja sogar auch vorstellen dass Ihr Produktseitig auch nochmal wächst,... ...dass Ihr komplett neue Produktkategorien mit dazu nehmt!
00:27:23: Also man soll niemals nie sagen im Moment glauben wir, dass wir ausreichend viele Produktkategory haben.
00:27:30: Drei Bereiche will ich nennen internationalisierung Bereich Nummer eins, also wir sind ein deutsches Familienunternehmen in Deutschland gegründet vor hundert Jahren.
00:27:37: Wir haben damit selbstverständlich im deutschsprachigen Markt eine andere Marktposition als im europäischen Ausland.
00:27:44: Wir sind zwar in siebzehn Ländern präsent aber natürlich nicht genauso entwickelt wie in Deutschland.
00:27:49: Internationalisierung ist eine unserer großen Aufgaben gerade eben im Land.
00:27:54: Damit verbunden schmeiße ich immer gerne das Thema Cross-Border Commerce rein.
00:28:00: uns als Konsumenten ganz einfach an, weil ich kann doch auf einer Webseite irgendwo in wo auch immer Italien Frankreich bestellen und alles läuft.
00:28:09: Ganz so leicht ist das im BtoB Umfeld leider nicht, da gibt es ganz viele Mehrwertsteuer-Fallstricke in Europa.
00:28:17: Da gibt's ganz, ganz viele transaktive oder legislative Themen die man lösen muss um quasi von Italien nach wo auch immer die Ware so fließen zu lassen in einem Ökosystem das die Steuerbehörden in allen Ländern glücklich sind.
00:28:32: Also Crossboarder-Commerce ist für uns wichtig weil und das Thema Nachhaltigkeit dann da nicht runterfallen zu lassen weil Es gibt oftmals Verknapplungen, trotzdem Ware im Markt.
00:28:44: Die ist nur unglücklicherweise an der falschen Stelle im falschen Land vielleicht sogar im falsche Kontinent und... Unser Ziel wäre es diese Ware besser als andere verfügbar zu machen und transaktierbar so dass dann in einer Verknappung eben trotzdem Ware vorhanden ist, also Cross-Border Commerce.
00:29:00: Und das Dritte ist der ganze Block den ich vorher mit eProcurement beschrieben habe.
00:29:04: gerade was die mittlerinnen und großen Kunden und die eigenen wahren Wirtschaftssysteme betrifft ist dieses Thema eProCurement noch bei Weitem nicht ausgeschöpft und wir glauben dass sich da in den nächsten Jahren ganz viel weiter tun wird und wir wollen da vorne mit dabei sein helfen, weiterzutreiben.
00:29:21: Ganz gute Nachfrage dazu noch.
00:29:22: du hast eben Nachhaltigkeit erwähnt.
00:29:24: was habt ihr denn eigentlich für ein Hebel wenn wir jetzt mal irgendwie in unseren Planeten denken auch mit dem was ihr tut Effizienten zu heben die halt für den Planeten sag ich mir auch gut sind die die nachhaltigkeit bei den Unternehmen erhöhen.
00:29:34: ESG ist ja auch ein Riesenthema.
00:29:36: Ich habe vorher auch davon gesprochen.
00:29:37: Wir haben auch etwas was sich eigenmarkt nennt.
00:29:39: da machen wir schon seit vielen Jahren Versuchen wir weitestgehend auf Plastik zu verzichten, also überall dort wo es einfach nicht notwendig ist.
00:29:46: Da haben wir vor Jahren angefangen quasi Verpackungen Plastic Free, muss ich in Englisch zu sagen.
00:29:52: Also von so ganz kleinen trivialen Dingen wie wenn wir sie in der Hand haben.
00:29:56: bitte lasst uns schauen dass das passiert.
00:29:59: Wir können natürlich auf der Logistik Seite sowohl im unserer Logistikauswander zum Kunden gerichteten Logistiken mithelfen indem wir wahren Shipments konsolidieren und des Dritte und das meine ich das glaube ich sieht man als Konsument nicht zwangsweise.
00:30:12: aber Ich bin ein Kind der Halbleiterei.
00:30:14: ich komme aus einem Bereich in dem wir eigentlich alle je nach Jahrzehnt zwei bis fünf Jahre einen Verknappungszyklus haben.
00:30:23: Der geht immer gleich los, plötzlich ist keine Ware mehr vorhanden und dann werden neue Fabriken gebaut.
00:30:29: Dann ist die Ware vorhandene, dann wird die Ware nicht mehr gebraucht und sind die Fabricken trotzdem da.
00:30:35: Was diese Zyklen alle gemein haben, ist dass trotz dieser ganzen Verknapungsthemen immer Ware in unterschiedlichen Dimensionen vorhandenen war.
00:30:44: Die War entweder irgendwo auf dem Planeten vorhanden, aber eben nicht in Deutschland um in Deutschland zu bleiben.
00:30:51: Also ist die Frage wie mache ich sie sichtbar und wie kriege ich die dann sinnhaft nach Deutschland?
00:30:54: Das zweite Thema ist es gibt für viele Produkte ein Substitut.
00:30:59: Ich will jetzt nicht sagen einen Ersatz, aber zumindest ein Produkt das sich wenn ich das andere gar nicht bekomme kann ich ein ersatzweise Produkt nehmen, das da genauso gut funktioniert.
00:31:09: Also dieses Thema Wo sind Substitute die man anbieten kann?
00:31:12: Da können wir einen Beitrag leisten auch digital einem Beitrag leisten.
00:31:16: und der dritte Teil ist Produkte haben einen Lebenszyklus aber ähnlich wie bei Lebensmittel lassen sich Lebenszykeln sag' ich mal etwas verlängern.
00:31:24: Ja, also wie schaffe ich es vielleicht an Ware die statt zwei Jahre alt drei Jahre alt ist trotzdem noch in den Verkehr zu bringen?
00:31:31: und das ist das worüber wir uns als Plattform als Händler heute Gedanken machen.
00:31:35: Wie schaffen wir diese Sichtbarkeit?
00:31:36: Wie kriegen wir diese Substitute besser abgebildet?
00:31:38: Und wie schaffen wir es vielleicht durch intelligente Warenbegutachtung Diese Ware die vom ein oder anderen als Zu-alt betrachtet wird trotzdem noch verwendbar zu machen?
00:31:49: Denn alles, was bereits produziert ist, muss nicht noch ein weiteres Mal produziert werden, wenn wir es zugänglich machen können.
00:31:55: Ist denn Refurbishment bei euch dann auch ein Geschäftsthema oder ist das zu nischig und so komplex?
00:32:00: Es
00:32:00: ist ein Thema, es ist nur bei BtoB-Umfeld heute ein deutlich kleineres Thema als das, was wir als Konsumenten kennen.
00:32:08: einfach daraus getrieben... Kann man sich vorstellen, einen Referb-Laptop oder ein Referbmobilephone zu verwenden in der Firma?
00:32:15: Absolut.
00:32:16: Aber können Sie sich Firmen vorstellen ganze Maschinen die woanders gestanden sind plötzlich in ihre Produktionslinien zu nehmen?
00:32:22: das sind wir weit davon entfernt sage ich mal.
00:32:24: deswegen ist referbt für uns im BtoB Umfeld heute einen nischen Thema natürlich aus dem Konsumergeschäft immer noch ein Thema mit dem wir uns beschäftigen und für das war auch Angebote haben.
00:32:33: Welchen Einfluss haben denn Unternehmen wie Shine, Temu und Social Commerce generell auf das BtoB-Geschäft aus deiner Sicht?
00:32:40: Habt ihr euch da schon etwas abgeschaut.
00:32:42: Also abgeschauert nicht!
00:32:43: Aber für mich ist es was anderes... Es gibt ja dieses goldene Richtwort, dass in der Halbzeit dreimal von dem Andy Grove geprägt worden ist.
00:32:50: Only the Paranoid Survive.
00:32:51: Ja Und ich glaube jeder egal ob B to C oder B To Be Unternehmung tut gut daran.
00:32:58: Shin Timo nicht auf die leichte Schulter zu nehmen.
00:33:01: Das heißt, wir schauen uns heute im BtoB-Umfeld nichts von ihnen ab weil es so ein bisschen gegen das läuft was uns die Kunden gerne mitteilen oder was unsere BTOB Kunden mitgeben.
00:33:11: aber ich glaube wir sind alle miteinander gut beraten das auch unserem Rader zu halten.
00:33:15: denn wenn wir uns die Wachstumsraten anschauen diese Unternehmen erzielen dann muss man nicht viel Fantasie haben dass sie auch eine Idee haben wie wir dann am Schluss in btb irgendwo Fuß fassen kann und von daher Wir haben die Augen offen.
00:33:28: Sag mal, wo du gerade das BtoC-Geschäft ansprichst, haben wir noch gar nicht drüber geredet.
00:33:31: Wollt ihr das eigentlich auch weiter ausbauen parallel zu eurem BtoB?
00:33:35: Hat es vielleicht sogar Synergieeffekte oder ist das eine zu hohe Komplexität wenn ihr beides quasi parallel fahrt?
00:33:40: Lass mich so beantworten!
00:33:42: Wir verkaufen heute Produkte die wir natürlich jetzt viel viel stärker auf die Bedürfnisse unserer BTOB Kunden ausrichten als wir das in der Vergangenheit getan haben.
00:33:51: aber wir können all diese Produkte Kunden verkaufen.
00:33:56: Das heißt, bei uns darf auch der BtoB-Sekunde weiter einkaufen und wir betreiben weiterhin einen der großen Technikshops in Deutschland.
00:34:03: aber wie gesagt unser Sortiment richtet sich halt oder wird ausgerichtet an den Bedürfnissen der BTOB Kunden.
00:34:09: nichtsdestotrotz es gibt Laptops Es gibt alles was das Konsumherz durchaus auch begehrt in der Technik nach wie vor bei Konrad.
00:34:17: Wir haben aber unseren Fokus ganz klar auf das BTOA Segment ausgerichtet.
00:34:21: Ein heißes Thema haben wir heute noch gar nicht angesprochen ... ist das Thema künstliche Intelligenz.
00:34:25: Wie weit setzt ihr das denn schon heute ein?
00:34:28: Und was da ja sich darauf wie KI den Einkaufsprozess in BTOB bereit in der Zukunft verändern wird?
00:34:34: KI, in aller Munde!
00:34:35: Ein bisschen wie das Thema E-Commerce vor ein paar Jahren in aller ... ... Munde war.
00:34:39: Ja ich war nicht mehr davor Hypes hinterher zu laufen und was ich damit meine... ... ist wir schauen uns KI an dort, wo sie Mehrwert generiert.
00:34:48: Und vieles von dem was wir als Konsumer heute wahrnehmen ist ja Generative HI die hoch spannend ist aber in unserem Umfeld vielleicht nicht ganz genau jetzt was die BTOB Welt betrifft der selben Stellenwert hat.
00:35:02: Nichtsdestotrotz ganz konkrete Beispiele damit man sich vorstellen kann was machen wir mit KI?
00:35:06: Wir haben zehn Millionen Produktangebote.
00:35:09: ich glaube ich muss niemand erklären dass alleine mit Menschen diese Masse an Produktdaten und Attributen nicht verarbeitbar ist.
00:35:17: Das heißt, wir benutzen KI, wir entwickeln KI-Modelle um diese Datenmasse an Produktdaten besser zu kategorisieren, besser zusammenzufassen, besser greifbar zu machen – einen Anwendungsbereich!
00:35:30: Zweiter Anwendensbereich?
00:35:31: Wir machen Millionen Transaktionen jedes Jahr.
00:35:34: Wir verwenden KI für Scoringmodelle also Credit Fraud Prevention solche Themen und natürlich beschäftigen wir uns mit der KI im Thema Customer Service After Sales Service.
00:35:48: Was können wir tun, um Kunden bessere Dienstleistungen zu geben?
00:35:52: Ob das dann ein Chatbot ist oder einen Advisor oder schlicht und ergreifend einfachen Zugang zur Self-Service Capabilities.
00:35:59: Das sind so die drei Bereiche wo wir heute ganz konkret versuchen entweder schon voll umgesetzt oder in der Umsetzung die KI zu verwenden.
00:36:06: ich sage immer Menschen und Maschinen ja wenn mich Menschen oder wenn mich Leute fragen Konrad was ist da anders dass eigentlich immer Menschen und Maschinen, weil wir wollen eine Plattform sein aber wir brauchen wirklich die Symbiose aus Mensch und Maschine.
00:36:18: Und deswegen schaue ich insofern kritisch auf die KI, kritisch positiv betrachtet.
00:36:23: wo kann die KI sofort mehr Wert stiften?
00:36:26: Dort gehen wir jetzt heute hier in die Umsetzung die anderen Themen, da schauen wir uns die Entwicklung der KI weiter an.
00:36:33: Im BtoB-Umfeld vielleicht auch noch noch relevant... Wir sind ein großes Unternehmen.
00:36:38: natürlich möchte ich verhindern dass das was wir über hundert Jahre gelernt haben plötzlich in large language models von Menschen in Hundert Stunden gelernt werden können.
00:36:47: also für uns einen Aspekt wie kriegen wir die KI so für uns genutzt?
00:36:51: Dass unser Wissen auf unsere wissen bleibt weil ansonsten haben wir natürlich im wettbewerb uns einen Beandienst erwiesen.
00:36:57: Du vielleicht zum ende auch noch so'n persönlich.
00:37:06: Was
00:37:09: ist mein Ziel?
00:37:17: Ich will nicht sagen, ich will die Reise zu Ende bringen.
00:37:19: Weil diese Reise wird hoffentlich nie ändern.
00:37:22: Aber ich habe vor fünf Jahren angefangen und gesagt... In Bildern gesprochen, wir wollen rauf auf den Mount Everest und der Mount Everest ist diese führende Beschaffungsplattform für technischen Bedarf zu werden.
00:37:33: Diese Reise ist noch bei Weitem nicht abgeschlossen.
00:37:36: ich möchte meinen Beitrag leisten dass man so weit wie möglich hochkommen und so schnell wie möglich auch kommen auf diesen Gipfel.
00:37:42: Für ein Familienunternehmen glaube ich es immer auch gut einen Ziel zu haben.
00:37:47: wenn man hundert Jahre alt ist dann möchte man gerne auch weiterhin unabhängig über seine Geschicke bestimmen können.
00:37:53: Das ist eine der Motivationen, die ich auch verpiegte, dass wir das, woran wir glauben und davon überzeugt sind, so lange wie möglich aus uns selbst heraus umsetzen können.
00:38:03: wäre es der zweite Aspekt.
00:38:05: Wir machen am Ende immer gerne Markus und ich einen kleinen Fragragel mit der Idee, dem ein paar Fragen stellen, die allgemein sind, die viele Leute voranbringen, wenn sie das spannende antworten hören.
00:38:15: Du antwortest ganz schnell ohne groß nachzudenken, dann kommst du aus dem Unterbewusstsein
00:38:20: Sehr gern.
00:38:21: Alf, was tust du um dein persönliches Wohlbefinden und deine Resilienz zu steigern?
00:38:24: ...
00:38:25: was ungewöhnlich ist.
00:38:26: Gold spielen und Musik hören, wobei denn mein Musikgeschmack für viele vermutlich anstrengend ist heißt Heavy Metal.
00:38:32: ich habe ein paar tausend CDs zu Hause auch liegen.
00:38:34: Ach geil!
00:38:35: War's schon wert der Fragen Hage?
00:38:39: Was sind dann so die drei wichtigsten Hecks, die du sonst hast um dich beruflich erfolgreichzumachen?
00:38:43: Getting Things...
00:38:43: Also es gibt ein System Getting Things.
00:38:45: Dann egal welches Software man verwendet Man muss sich selbst irgendwie am Laufen halten können.
00:38:51: also man braucht das System mit dem Du es einfach schaffst Dinge umzusetzen.
00:38:54: Das zweite ist, jeder von uns muss lernen.
00:38:56: deswegen verwende ich einen Tool namens Blinkist ganz oft also einfach... Ich fahre viel im Auto höre mir dann wieder ein Buch an krieg wieder ein paar neue Anregungen habe wieder ein Paar neue Gedanken im Kopf für was wir hier machen können.
00:39:08: das dritte ist wir müssen uns immer wieder dran erinnern selbst authentisch zu bleiben.
00:39:12: eine meiner Glaubenssätze ist wenn ich anfange zu Schauspielern dann bin ich nur noch halb soviel wert und ich glaube daran muss man sich immer wieder selbst erinnert nicht verstellen so sein wie man isst dass es die größte Beitrag dem er leisten kann.
00:39:23: Erinnerst du dich denn an einen Ratschlag, der dein Leben besonders positiv beeinflusst hat?
00:39:27: Ja den muss ich jetzt in Englisch sagen.
00:39:29: Der ist recht früh in meiner Karriere gefallen.
00:39:40: hängen geblieben, dass auch wenn es scheinbar keine Lösung gibt auf die ich komme kann ich durch viel Arbeit trotzdem schaffende Lösungen zu erzeugen.
00:39:47: und das ist was habe mein Leben lang irgendwie getrieben.
00:39:50: Natürlich versuche ich mit möglichst wenig Aufwandmöglichst großen Ausputz zu erreichen aber im Zweifel kann ich doch harte Arbeit auch machen.
00:39:57: Und
00:39:57: last but not least welches Buch zum Thema Digitalisierung kannst du denn empfehlen?
00:40:00: Wenn Du sagst du hörst sie eben auf der Autofahrt.
00:40:02: also kein ganz klassisches digitalisierungsbuch aber eines Auch zum Thema Digitalisierung immer spannend finde Start with Why.
00:40:11: Ich glaube wer das geschrieben hat, das wissen die meisten Simon Sinek weil ich glaube Digitalisierung ohne Richtung macht keinen Sinn und dieses Buch ist einfach zur Orientierung egal in welchem funktionalen Bereich man unterwegs ist.
00:40:23: eines dass man sich immer wieder zu Gemüte führen muss bevor man los rennt und gegen die Wand rennt.
00:40:27: Reif!
00:40:28: Großartig, also ich werd mir auch hier Niveau knows in fingers out.
00:40:32: Das muss ich mir noch mal überlegen, ob ich das dann zulasse aber ... Ich glaub wir werden beide drüber lachen der Doktor Conrad und ich genau.
00:40:40: Und ja hey, ich wünsche euch natürlich alles Gute für die Zukunft.
00:40:43: viel vielen Dank Auch an dich lieber Markus.
00:40:44: wieder herzlichen Dank für die tolle Koop.
00:40:46: hier macht immer großen Spaß mit dir.
00:40:48: und that being said viel Erfolg.
00:40:50: Danke noch von mir.
00:40:51: Tschüss an euch Du merkst,
00:41:00: hier ziehst du massig Wissen für dich
00:41:01: und dein Unternehmen
00:41:02: heraus.
00:41:03: Wenn du mit uns noch erfolgreicher werden möchtest, abonniere uns auf den gängigen Podcast-Plattformen – und hey!
00:41:09: Je größer wir werden, desto mehr Menschen können wir helfen.
00:41:13: Also erzähl doch auch deinen Kolleginnen von uns.
00:41:17: Bis zum nächsten Mal.
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