Everphone 📱: Das Startup, das hunderttausende Geräte verleiht | #Unternehmensführung 🧠
Shownotes
C-LEVEL INTERVIEW | Stell dir vor, die bist gerade mitten in einem dringenden Geschäftsprozess und plötzlich gibt dein Handy oder dein Laptop den Geist auf. Was wäre, wenn du, anstatt lange auf die Reparatur zu warten, sofort ein Alternativ-Gerät zur Verfügung hättest? Genau diesen Service bietet Everphone an. Im Gespräch mit Joel erzählt deren CEO Jan Dzulko, wieso er sich für dieses Business entschieden hat, wie er Everphone in die Systeme etablierter Großkunden einfügt und wie man ein solch aufwendiges Geschäft profitabel macht.
Du erfährst…
…welche Services Everphone anbietet
…wieso sich Everphone auf Großkunden spezialisiert hat
…ob es andere Anbieter gibt, die Everphone Konkurrenz machen
…über welchen Weg Everphone akquiriert
…wie Everphone zur Nachhaltigkeit auf dem Smartphone-Markt beiträgt
…warum Jan die Mitarbeiter lieber im Office als zuhause hat
…weshalb Everphone keinen Druck sieht, in andere Bereiche zu erweitern
…wie Jan Everphone in die Profitabilität führen will
Diese Episode dreht sich schwerpunktmäßig um Unternehmertum: Denn getreu dem digital kompakt Motto \"Lerne von den Besten\" trifft sich Joel in freudiger Regelmäßigkeit mit den erfolgreichsten Unternehmer:innen aus der Startup- und Digitalwirtschaft. Egal ob Scale-up, Soonicorn, Unicorn oder erfolgreicher Mittelständler – in unseren Episoden zu Unternehmertum lassen dich die Besten hinter ihre Kulissen blicken und nehmen dich mit auf eine Reise zur Strategie, Entstehung und Entwicklung ihrer Firmen.
||||| PERSONEN |||||
👤 Joel Kaczmarek, Geschäftsführer digital kompakt
👤 Jan Dzulko, CEO & Founder everphone
||||| SPONSOREN |||||
🔥 Übersicht aller Sponsoren
||||| KAPITEL |||||
(00:00:00) Vorstellung und Einführung ins Thema
(00:09:01) Wie ist Everphone aufgebaut?
(00:16:07) Der Wettbewerb von Everphone
(00:18:18) Was ist die Kostenstruktur?
(00:22:19) Office vs. Home-Office
(00:27:24) Wie nachhaltig ist Everphone?
(00:33:22) Der Weg in die Profitabilität
||||| WIR |||||
💡 Du konntest dir keine Notizen machen? Unser digital kompakt + Newsletter fasst dir für jede Folge die wichtigsten Punkte zusammen
💛 Mehr tolle Sachen von uns
👥 Wir von digital kompakt streben die Verwendung einer geschlechtsneutralen Sprache an. In Fällen, in denen dies nicht gelingt, gelten sämtliche Personenbezeichnungen für alle Geschlechter.
Transkript anzeigen
00:00:00: Digital Compact.
00:00:01: Heute aus dem Bereich digitales Unternehmertum mit deinem Moderator Joel Kaczmarek.
00:00:06: Los
00:00:07: geht's!
00:00:16: Hallo Leute, mein Name ist Joel Katschmarek.
00:00:17: ich bin der Geschäftsführer von Digital Compakt und vielleicht hört ihr heute das Lächeln meiner Stimme?
00:00:21: Ich freue mich nämlich einen alten Bekannten wiederzusehen mit denen ich heute ein Deep Dive in seine Company mache, nämlich den lieben Jan Julko.
00:00:27: Und Jan macht eine spannende Firma namens Everphone.
00:00:30: Ich werde gleich mit ihm nochmal nach recherchieren wie er das genau nennt des Deservice.
00:00:34: man kann sich es vorstellen als ein One Stop Shop für Geräte, die man in Unternehmen benutzt.
00:00:39: Also für Leihgeräte mit Fokus auf Großkunden.
00:00:41: dazu kommen wir gleich.
00:00:42: also werden mal schön deep dive machen.
00:00:43: so wie ist der Laden entstanden?
00:00:44: was das Produkt heute?
00:00:46: Wettbewerb die Klassik aber natürlich auch ganz viele spannende Sachen drumherum.
00:00:49: ich habe eben schon im Vorgespräch von ihm gelernt den macht jetzt ja auch government.
00:00:52: also wenn hier die männen blackcomb die haben auch telefone von jan.
00:00:55: also spannender case und lieber Jan ey freu mich total dass du da bist.
00:00:58: moin
00:00:58: Ja Moin schön hier zu sein schön dich mal wiederzusehen und großartigen Pulli
00:01:03: Dankeschön!
00:01:03: Den hört man jetzt natürlich nicht Aber er hat Blumen Sehr gut.
00:01:08: Ich hab mir heute so Freeflow verordnet, wollen wir einfach mal in die Entstehung reintauchen?
00:01:12: Wie hast du begonnen mit Everphone?
00:01:15: Ihr dreht ja mittlerweile große Räder!
00:01:16: Ich finde auch ganz geil, Leuten die Inspiration mitzugeben.
00:01:19: Manchmal fängt man mit Zahnrädern an und baut noch mal aus wie ihr auch gepivotet habt.
00:01:24: Dann werden sie größer.
00:01:25: ist da der geile Story.
00:01:26: Ja war bei uns ja ganz genau so.
00:01:28: Fängt wirklich an und oft wird mir gesagt dass das erfunden klingt.
00:01:32: aber es war tatsächlich so.
00:01:33: ich habe zwanzig fünfzehn mein Telefon fallen lassen Und damals war mein Telefon so was wie die Fernsteuerung meines Lebens.
00:01:39: Ich hab damit navigiert, Autos aufgemacht, Türen aufgemacht sozusagen unnatürlich kommuniziert.
00:01:44: Das bedeute ich brauchte das permanent und dann war ja lange Zeit bei checkvierundzwanzig.
00:01:49: natürlich brutal überversichert habe ich meine Versicherung gemeldet.
00:01:52: Mein Telefon ist kaputt und die sagte mir dann mensch Schickst doch ein, wir reparieren es dir.
00:01:56: und ich fragte wie lang dauert's in die Sacken, vierzehn Tage.
00:01:58: Und ich dachte mir was mache ich vierzehntage lang ohne Telefon?
00:02:01: Ich kann nicht leben diese vierzehmtage!
00:02:03: Also was habe ich gemacht?
00:02:04: Ich hab das Telefon eingeschickt, mir im selben Moment Neues gekauft.
00:02:07: als es wieder kam, habe ich das Alter auf eBay verkauft und dachte so warum macht das nicht jemand für mich?
00:02:11: Und in dem moment entstand die Idee Grundidee für Everphone, dass ich gesagt habe das Telefone ist das wichtigste Device in meinem Leben.
00:02:18: Ohne das kann ich keinen Tag leben.
00:02:20: Sozusagen wie kriege ich es hin, dass das immer verfügbar ist?
00:02:23: Everphone sozusagen in meinen Händen und haben dann ursprünglich erst mal ein BTC Produkt gegründet was wir damals den ADAC für Smartphones genannt haben.
00:02:31: Das heißt wenn dein Telefon kaputt ist hat mir eben genau diesen Service.
00:02:34: Es kommt jemand in Berlin wirklich per Kurier gibt ihr neues Telefon.
00:02:37: du hast vierzehn Tage Zeit kannst deine Daten übertragen schickst das alte zurück.
00:02:41: gefühlt geiler service.
00:02:42: Kunden haben's auch geliebt, wir haben es ein Jahr lang ausgerollt und dann hat so'n bisschen meine eigene Vergangenheit von Check-IV mir in den Allerwertesten gebissen.
00:02:50: Weil wir natürlich allen Kunden und Kundinnen da draußen beigebracht haben, so möglichst günstig die Dienstleistung zu machen – und da waren wir natürlich teurer in unserem Service, der signifikant besser war als eine Versicherung zum Beispiel!
00:03:01: Und in dem Moment haben wir belegt, wie du siehst kommen wir nicht richtig weiter?
00:03:04: Und zufälligerweise rief uns eine Firma an, die einen großen Vertrieb hatte und gesagt hat wenn bei uns die Telefon Eintag ausfallen steht hier der Laden Stil.
00:03:12: Wollt ihr nicht euren Service für unsere zweihundert Devices anbieten?
00:03:16: Und habe ich gemerkt, wow!
00:03:17: Okay wir hatten einen Riesenkastemagosition-Kost für fünfhundert Endkunden.
00:03:20: jetzt haben wir durch einen Telefon naht Zweihundert neue Kundinnen gewonnen, da scheint ein BtoB Case.
00:03:25: Und dann sind wir sozusagen nach einem Jahr.
00:03:27: diesen beschriebenen Pivot haben wir dann gemacht und haben dann gleichzeitig auch das nicht weg von sozusagen nur dieser Reparatur in Ersatzleistung hinzu.
00:03:35: Wir managen diese Devices komplett.
00:03:37: Das ist eben auch das Spannende.
00:03:38: im btb geht es weniger darum das Telefon zu ersetzen.
00:03:42: Es ist nicht ein Reparaturservice vereinfacht gesagt sondern pro zweieinhalb Tausend Devices braucht ein normales Unternehmen einen FTE Ein IT-Admin-Person normalerweise und diese Person wollen wir ersetzen.
00:03:53: Wir wollen es wirklich als Service machen, dass so eine Art Cloud für Digital Devices
00:03:56: ist.
00:03:57: Zwei einhalb Tausend Geräte erst ab da hast du einen FTE?
00:04:00: Ich hätte gedacht das hast du schon auf Hufzig gerät.
00:04:02: Gefühlt ist das so wenn man Kleinstunternehmen hat und die Manager muss... Aber wenn wir bei größeren Unternehmen sprechen, sind da natürlich gewisse Prozesse, Automatisierungen und so weiter Standardisierung vorhanden.
00:04:12: Das bedeutet es ungefähr.
00:04:14: aber dennoch, wenn das mal runterrechnest sozusagen.
00:04:15: Es sind dann zwei Stunden pro Device.
00:04:17: So kann man's auch ausdrücken.
00:04:19: Das durchschnittliche Device kostet vierhundert Euro.
00:04:21: Eine Stunde IT sagen wir Bumleck hundert Euro?
00:04:23: Dann hast du zweieinhalb Euro die auf die Vierhundert-Euro-Cup-Ex kommen.
00:04:27: Zweihundert Euro Personal obendrauf.
00:04:29: Das ist ein Drittel!
00:04:30: Das kann man optimieren.
00:04:32: Und ihr macht ja mittlerweile nicht nur Telefon
00:04:33: oder?!
00:04:34: Genau, also wir machen mittlerweile alle mobilen Devices.
00:04:37: Das sind bei uns Telefone Tablets, Laptops primär.
00:04:40: Machen dann auch mal so Exoten wie VR-Brillen, auch wenn die ja noch nicht ganz so abgehoben haben, wie Apple sich das vielleicht wünscht.
00:04:45: Merkst du denn dass Everphone noch der richtige Name für euch?
00:04:48: Die Analogie zu Salesforce wurde da oft bemüht, die mittlerweile ja auch ein Operations Tool sind und ein Marketing Tool
00:04:54: usw.,
00:04:54: aber vereinfacht gesagt... Ich hänge sehr an dem Namen, ich finde er sieht schön ausgeschrieben gerade wenn es klein ist.
00:05:01: Er ist eingängig.
00:05:02: und ja wir müssen dann zwar immer erklären Ja wir machen noch Tablets und Laptops und andere Devices aber ja.
00:05:07: Ach ich finde per se weißt du wenn was man eine Brand das ist ne Brand Punkt so.
00:05:11: ich meine ganz ehrlich Disney heißt auch nach einem Typen der irgendwie vor zehn Jahrzehnten gestorben ist wenn man's mal genau nimmt ne?
00:05:16: Wenn ich jetzt sage, dass ich mal ein Unternehmen bin und mache das mit euch, habe ich es richtig verstanden.
00:05:20: Ihr macht nicht nur hier hast du ein Gerät und hier ist ein neues wenn ein Geräte kaputt gegangen ist sondern ihr manischt alles.
00:05:25: also wenn ich jetzt irgendwie da weiß ich nicht Slack Office Suite und so ein Stuff drauf bauen will dann macht das alles ihr.
00:05:30: Ja, ganz genau.
00:05:31: Und vor allem die Security-Anforderungen werden ja immer höher.
00:05:34: das bedeutet wir müssen einen Mobile Device Management installieren oft Endpoint Security wie man es so schön nennt also Cyber Security Schutz der drauf gebaut wird.
00:05:42: Vor allem sind es aber auch die Workflows.
00:05:43: Wir erlauben dass verschiedene Mitarbeitende die Devices auswählen können.
00:05:48: Das ist nicht ein Standard Devices Jeder bekommt.
00:05:50: das gleiche geht schon los bei Apple versus Android.
00:05:53: Jeder möchte bei dem bleiben, was man kennt und wo man sich gut umgeht.
00:05:56: Dadurch kommt extreme Komplexität rein und diese Komplexkeit schafft es die interne IT eigentlich nie zu einem Service-Level abzudecken, was die Erwartungshaltung der Mitarbeitenden mittlerweile ist Und das machen wir eben als Service komplett, dass das Unternehmen wirklich überhaupt keine Arbeit hat.
00:06:11: Ich hätte mal lustige Weise über den Modell nachgedacht, weil ich habe mich mit Boris Lockschirm von Sprykama unterhalten und der hat mir erzählt.
00:06:16: Wir sind schon echt fitter Laden wir gucken echt hin und trotzdem passiert es dir immer wieder dass du mal hier eine Lizenz liegen lässt und da das muss doch ein Riesen-Business sein gerade je größer die Firma wie viele ungenutzte Lizenzen du da hast, die du bezahlst oder?
00:06:28: Absolut!
00:06:29: Und bei uns ja noch stärker sozusagen auch die Mobilfunktarife die ihr an einem Telefon immer mit dahin hängen.
00:06:35: und das ist tatsächlich was wir jetzt schon haben d.h.
00:06:37: in dem Moment wo ein Device zurückgegeben wird beenden wir alle Lizenzen, die wir unter Kontrolle haben.
00:06:42: Also im Mobile Device Management Lizenz der Telefon Tarif wird abgemeldet und das ist eben genau Teil des On- bzw Off-Bordings.
00:06:49: Zweite ganz wichtige Sache, die dann am Ende passiert wird was für Firmen auch immer ein Riesenhassel war, ist die Daten zu löschen.
00:06:56: Und zwar muss so ein Unternehmen also gerade wenn wir jetzt ein bisschen in Security und zum Beispiel EY ist ja eine Kunde von uns wo eben Datensicherheit sehr hoch ist Die brauchen einen Zertifikat der Löschung.
00:07:06: Wir machen einen Zertifat, das wird hinterlegt.
00:07:08: Das können die später den Prüfern zeigen, dass es das gibt und solche Dinge.
00:07:11: da sind ganz viele Prozesse bei Konzernen dahinter, die wir mit abdecken müssen.
00:07:15: Und die Automatisierung digitalisieren wir eben komplett.
00:07:18: Ich hab gerade so gedacht, wenn du so großer Versicherer bist hast wieder eine Budapest zu Hause gemacht.
00:07:22: Die
00:07:22: kommen hier und vor uns.
00:07:23: Die hören mal runter!
00:07:25: Dann wird's auf ebay verkauft.
00:07:27: Da gibt´s Ärger.
00:07:28: Ja krass, dann merken wir mal was da alles so hintersteckt.
00:07:31: Kannst du mir das mit dieser Mobile Device-Software noch einmal erklären?
00:07:34: Was steh ich mir da herunter vor?
00:07:36: Ja, also das kam eigentlich mit der DSGVO.
00:07:38: Da ging es los dass die ganzen Anbieter im Infekt iOS und Android das nativ im Betriebssystem mit angeboten haben.
00:07:45: Das bedeutet man trennt die privaten und beruflichen Daten.
00:07:48: Also das ist erstmal auf einer ganz tiefen Ebene werden da zwei Container gebildet Dass diese beiden Sachen wirklich getrennt sind und nicht in irgendeiner Form vermischen.
00:07:57: Und das zweite ist eben dass auf der berufliche Seite gewisse Dinge einfach nicht erlaubt sind.
00:08:04: je nach Arbeitsumfeld, wo man ist könnte in einem Forschungszentrum die Kamera im gewissen Bereich abgeschaltet werden.
00:08:11: Dass du keine Kamera machen kannst oder du darfst nur gewisse Apps installieren auf dem Telefon damit du nicht irgendeinen Trojaner dir einfängst.
00:08:17: über Talking Tom glaube ich war da mal so ein schönes Beispiel was die Daten abgezogen hat.
00:08:21: das bedeutet es geht wirklich primär um Datenintegrität und Sicherheit.
00:08:25: Aber was ist das denn für dich, für eine unangbare Aufgabe?
00:08:28: Wenn du so ne Komplexität dann managen musst, wenn der einer sagt ich hab da irgendein Institut, da darf die Kamera nicht gehen.
00:08:32: Der Dritte sagt naja hier die Payment Apps und ansonsten geht gar nix.
00:08:35: also es wäre pain in the ass.
00:08:36: Dafür gibt es Everphone.
00:08:38: Ich glaube Jeff Bezos hat bei Amazon mal gesagt, your margin is my opportunity und ich sage you're complexity as my opportunity.
00:08:44: Denn man muss ja auch vorstellen sonst müssten das die arme IT-Abteilung, die interne müsste das machen.
00:08:49: und da wir das mittlerweile... Wir haben so vierhunderttausend Devices da draußen.
00:08:52: Wir haben eigentlich jeden Case schon gesehen.
00:08:54: Das bedeutet, wir haben Prozesse dafür.
00:08:56: Wir wissen wie man das automatisiert und digitalisiert und ist einfach effizienter wenn wir das machen.
00:09:01: Ich habe jetzt gerade also heute hab ich grad mir so ein Artikel angelesen über eure Finanzierung, können wir später noch zu kommen.
00:09:06: Da sieht man dich in eurem Lager mit diesen Staffeln von iPads und iPhones und was weiß ich nicht?
00:09:10: Was gibt mir mal so'n Gefühl für die Company wie viele Leute arbeiten für euch?
00:09:14: Wie habt ihr so ein riesiges Lager unter so eine Batterie an Menschen, die dann auf den Smartphones den Stuff installieren?
00:09:19: Also es muss ja voll spannend sein!
00:09:20: Ganz genau, exakt.
00:09:21: Und deswegen dass ich liebe das auch wirklich.
00:09:22: also auch wenn man jetzt die Firma mal als Firma sieht kommen wir sehr aus dem digitalen Space und habe immer nur mit virtuellen Gütern hantiert.
00:09:29: Jetzt zum ersten Mal so ein Logistikteil damit drin zu haben Das bedeutet ja Wir haben hier in Berlin in der Köpenicker Straße wirklich einen Lager.
00:09:37: dort wird gerade dieses Projekt geschäft Also so ein Rollout teilweise wirklich manuell deployt, wie man so schön sagt.
00:09:43: Also das heißt installiert, Images aufgespielt und dann kann es vorkommen dass da wirklich zweitausend Devices liegen die konfektioniert werden und dann rausgeschickt werden.
00:09:53: Teilweise fahren wir sie selbst zu den Kunden.
00:09:54: Machen ist eigentlich alles noch Menschen?
00:09:56: Weil ich erinnere mich hatte ein Interview mit Rebi, die mir zum Beispiel gesagt haben, dass dieser ganze Prozess wenn diese ein Smartphone ankaufen das Display angucken und die Anschlüsse checken und so das machen als Roboter.
00:10:05: Wie ist es bei euch?
00:10:06: Ja, ich glaube da waren sie techno-optimistisch.
00:10:08: Ja dafür gibt es Roboter.
00:10:10: also das haben wir ja auch.
00:10:11: Wir nehmen die Devices zurück, refurbischen die Graden.
00:10:13: die nennt man das dann in der Sprache.
00:10:15: Das geht teilautomatisiert und entweder benutzen wir die weiter.
00:10:18: Also wenn Sie zwei Jahre mit BCG Berater gelebt haben können die noch super für einen Rider von Lieferando zum Beispiel nochmal zwei Jahre genutzt werden.
00:10:26: Das ist eines der großen Sachen von uns.
00:10:28: wie verlängern den Lebenszyklus Und deswegen holen wir selbst die Device zurück Gucken uns die uns an.
00:10:32: Können wir die noch weiter benutzen oder durch leichtes Refurbishing weiter nutzen, die wirklich kaputt sind.
00:10:37: Die geben wir weg.
00:10:38: also die reparieren wir dann nicht selbst.
00:10:39: dennoch wir machen dieses Grading das machen wir selbst und dafür gibt es auch Roboter.
00:10:43: da war Rewind nicht ganz falsch aber die sind noch nicht so dass wirklich niemand das mehr anfassen muss.
00:10:47: Die machen so die Grundarbeit aber drauf schauen am Ende des Tages muss man doch leider nochmal.
00:10:52: Aber ich sage mal den anderen Stuff, wenn du jetzt hingehst und sagst, du musst jetzt irgendwie wie du es gerade geschrieben hast führen.
00:10:56: Wie zweieinhalb Tausend Telefone Textverarbeitung installieren oder das Mail-Programm irgendwie paar Einstellungen ändern macht es einen Mensch?
00:11:02: Oder kannst du das sozusagen zwei tausend Geräte an den Hub anschließen und der macht das einmal für alle gleich.
00:11:07: Es gibt tatsächlich auch Kunden, die haben ihre eigene App.
00:11:10: Die gibt es einfach nicht im App Store.
00:11:11: Das heißt da müssen wir dann ein Prozess bauen das die im schlimmsten Falle per Hand installiert wird.
00:11:15: Ansonsten dankbarerweise gibt's mittlerweile große Schritte vorwärts.
00:11:19: mit Zero Touch nennt sich das ganze dass man wirklich Devices nicht mehr anfassen muss und dafür ist so wichtig, dass wir sozusagen in der gesamten Lieferkette immer alle Informationen haben.
00:11:29: von Apple, Samsung und den Herstellern wissen in dem Moment die E-Mai.
00:11:32: Und wenn wir die EMI wissen können wir auf das Telefon zugreifen.
00:11:35: Wenn man diese Rechte hat sozusagen.
00:11:36: aber da die Devices uns gehören haben wir die Rechte und können alles installieren.
00:11:40: Da sind viele Sachen schon komplett automatisiert.
00:11:42: Ich meine du musst doch geile Daten haben.
00:11:43: Wenn du dir so die deutschen Führungssetagen anschaust wird er meistens mit Apple oder mit Samsung oder mit Google vorhin telefoniert?
00:11:49: Ja natürlich mit Apple glaube ich kann man sich gut vorstellen.
00:11:52: seventy fünf Prozent der Flotte roughly glaube ich ist es noch so.
00:11:55: Deutschland ist auch ein Appelland.
00:11:56: Die Flagships von Apple sind schon bei uns die meist genutzten Devices.
00:11:59: Aber du musst ja in deinem Freundeskreis bestfriend von jedem sein, weil du die geilsten Konditionen bei denen wahrscheinlich kriegst.
00:12:03: Bestfriend?
00:12:04: Ich glaube das geht allen Ärzten da draußen ähnlich.
00:12:07: immer wenn es irgendjemand irgendwas hat auf der zu dem Kumpel, der irgendwie gerade Arzt ist.
00:12:11: Ist bei mir natürlich auch so.
00:12:12: ich kriege sehr viele Anfragen ob ich mal mich um den Riss im Display kümmern kann.
00:12:15: Ich kann da wenig machen sozusagen aber ich kenne wenigstens Leute, die's machen können
00:12:19: was bei dir schon ein bisschen anklangen.
00:12:21: also ihr fokussiert euch nur auf Großkunden.
00:12:22: Ihr macht gar nicht so KMUs und Co.
00:12:24: Also wir haben das historisch gesehen.
00:12:26: Die ersten Kunden waren dann kleinere Kunden, ist glaube ich auch bei Start-ups ja oft so.
00:12:29: CellCycle ist schnell daran übt man und lernt man.
00:12:32: Wir haben aber immer mehr gemerkt dass die Probleme der Großkunden multipliziert werden weil sie haben viele Offices.
00:12:39: zum Beispiel da geht es schon los.
00:12:40: Dann hat mein kleines Office in Belgien und braucht einen eigenen Device Manager oder Managerin um die Fünfzig Devices in Belgier zu machen.
00:12:46: Das heißt die Komplexität wird höher, die Anforderungen werden höher.
00:12:50: Datenschutz, Internationalität.
00:12:52: Und das heißt, wir haben da einfach gemerkt.
00:12:54: Dafür lohnt es sich wirklich am Anfang in Workshops das Onboarding richtig intensiv zu machen aber dann auch wirklich eine komplette Automatisierung zu tun.
00:13:02: und das lohnt sich halt erst wenn man tausend zwei tausende Weißes hat nicht wenn man vierhundertfünfzig hat.
00:13:07: Deswegen zielen wir jetzt auf die Großkunden und das muss ich sagen macht richtig Spaß!
00:13:11: Ab wie viele Geräte ist es bei euch?
00:13:12: Also was ist euer Minimum?
00:13:14: Wenn du sagst so unter zweitausend kommen wir leider nicht zusammen oder...
00:13:17: Ja, ganz genau.
00:13:18: Also wir machen ab fünfhundert sozusagen aber nur eigentlich wenn die Aussicht ist das es ein größeres Unternehmen werden kann.
00:13:23: dafür dann aber Europa Nordamerika.
00:13:26: Wenn eine größere Anfrage für ein Land ist zum Beispiel Für einen Kunden BMW haben wir Südafrika aufgemacht weil sie gesagt haben hey da haben Wir auch in der ganze Menge Devices und dass Es eben auch das Schöne mit großen Konzernen spricht sieht man Das ganze Bild Man sieht sozusagen den gesamten Auftrag der dahinter steht Und macht Dann auch mal etwas was man ansonsten vielleicht sagen würde das hätten wir als Entscheidung hätten wir nicht südafrica.
00:13:47: Jetzt bin ich heile froh und man weiß ja, die halbe deutsche Grunderszene bewegt sich im Winter nach Südafrika.
00:13:53: Das heißt es nebenbei auch sehr schön aber das macht dann auch einfach Spaß solche Lösungen für die großen Konzerne zu finden.
00:13:58: Ich finde es immer so ein bisschen eklig.
00:14:00: Es hat mal den gleichen Beigeschmack von reiche Weiße gehen ins schwarze Landtourismus oder vielleicht bin ich da auch ein bisschen komisch?
00:14:06: Es hat etwas, ich verstehe es auf der anderen
00:14:08: Seite.
00:14:09: Ja das Recht mit Klima definitiv ist schon doch sehr lang.
00:14:12: Da kann ich's auch verstehen und es ist halt ein wunderschöner Fleck.
00:14:16: Ich finde ja auch wertvoll wenn solche Orte prosperieren.
00:14:18: Gut verstanden aber das muss ja unfassbar komplexer Sales sein!
00:14:21: Wenn du hier sag' ich mal nur mit solchen Butzen zu tun hast wie macht ihr das?
00:14:24: Es hat mich total überrascht, wie angenehm das ist.
00:14:27: Wie gesagt sozialisiert bei Checkwaren-Zwanzig.
00:14:29: Das heißt natürlich B to C viel Call Center Arbeit vereinfacht gesagt ganz anderer Sales mit diesen Großunternehmen.
00:14:35: Das bedeutet die haben sehr klare Vorstellungen was sie brauchen.
00:14:38: da gibt es einen strukturierten Request for Proposal Prozess danach gibt's eine Ausschreibung in der Ausschreiben gibt's Workshops.
00:14:44: also das bedeutet dass richtig spannend.
00:14:46: dieser Salesprozess den zu begleiten dauert ewig also ein Jahr mindestens sind bei uns die Sales Prozesse.
00:14:52: heißt man muss auch sehr genau aufpassen befüllt man die Pipeline, weil wir dann auch quasi nur einen Großkunden ausrollen können in so ein zwei Monaten.
00:15:00: Das heißt, wir müssen uns das immer so ein bisschen time wie und wann wir das machen?
00:15:02: Aber das Tolle ist eben dass man wirklich in Lösungsgeschäft denkt.
00:15:05: also jedes Unternehmen kommt mit spezifischen kleinen Abwandlungen für die wir neue Lösungen finden müssen aber schon Lösung bei anderen Unternehmen zurückgreifen können und sagen haben wir schon mal gesehen Machen wir genauso Und dann oft sind die Kunden total begeistert gesagt ihr wisst schon wieder geht Wir können es in unser ServiceNow Prozess einbauen ist ja fantastisch.
00:15:22: Was sind die Pfade in dieser Ausschreibung?
00:15:24: Also wird so was einfach regelmäßig von den Konzernen ausgeschrieben und bewirbt sich darauf fertig aus.
00:15:28: oder musst du da so klassischen Grassroots Sales machen, dass du sagst ich brauche einen Champion.
00:15:32: Dann wäre es entscheider usw.
00:15:34: Insbesondere wenn man The New Kid on the Block ist, muss man diesen Grassroot Sales machen.
00:15:39: Das heißt wir haben die klassischen SDRs, glaube ich, die sehr bekannt sind in allen Sales-Organisationen, die eigentlich nur in den großen Unternehmen überhaupt mal platzieren, dass es uns gibt und was wir tun.
00:15:48: Und wenn wir das haben sozusagen dann lernen wir wann eine Ausschreibung ist und dann gehen wir aktiv hin und bewerben uns auf die Ausschreiben.
00:15:55: Das heisst es gibt jetzt nicht irgendwie ein Board wo man guckt und da schreiben die DAX-Unternehmen aus sondern wir sind mit denen im Kontakt.
00:16:01: Aber das ist auch wieder der Vorteil von diesem Großkunden Sales.
00:16:03: Es gibt ja nur eine überschaubare Menge, die in unsere relevante Zielgruppe
00:16:07: fallen.".
00:16:26: Erstmal bei uns ist der generelle Webwerb natürlich, wie kommt ein Device in einen Unternehmen?
00:16:31: Also das bedeutet mediamarkt theoretisch mal vereinfacht gesagt ist ein Wettbewerber.
00:16:35: In der Realität da draußen im Pitches was sehen wir?
00:16:37: oft sind die traditionellen Leasing Anbieter.
00:16:39: Die Leasing-Anbietern lösen aber natürlich nur das finanzielle Problem.
00:16:42: dazu kommen meistens die Systemhäuser klassische Bächle und Computercenter ähnliche und oft tun sie sich zusammen Weil die Leasinganbieter haben auf der einen Seite die finanzielle Lösung, die wir auch anbieten, das man monatlich zahlt.
00:16:54: Die Systemhäuser haben tatsächliche Arbeitserleichterung für die IT.
00:16:58: aber daran dass es glaube ich auch genau das Problem was wir dann gelöst haben.
00:17:01: Es gab keine integrierte Lösung sondern jeder kocht sein eigenes Süppchen sind zwei Silos und die Informationen fließen schlecht darunter Und dadurch waren dann Rollouts zu spät weil ist eben zu späd angemeldet wurde an den Leasing Anbietern usw.
00:17:13: natürlich gibt es eben teilweise noch Kunden da draußen die kaufen Geräte und managen sie selbst.
00:17:19: Und die müssen wir erst mal überzeugen, dass unsere Lösung effizienter und vor allem Cup-Ex schonender ist.
00:17:23: Ich weiß es gar nicht so genau.
00:17:24: Ist Grover auch in eurem Segment oder machen Sie nur BtoC?
00:17:26: Die machen primär Bto C. Die machen noch B to b aber eher im sehr kleinen Bereich.
00:17:30: Also was sie gar nicht machen ist dieses Device Management wirklich reingehen oder eine Anbindung an Service.
00:17:35: Das sind alles Sachen.
00:17:36: da winken die ab!
00:17:37: Wir waren vielleicht am Anfang mal ein bisschen im Konkurrenz.
00:17:39: mittlerweile würde ich sagen.
00:17:40: Wir sehen sie nie in irgendeiner Ausschreibung.
00:17:42: Gibt's jemand, der sonst genauso ist wie du?
00:17:44: Der das Gleiche macht wie du exakt?
00:17:45: oder seid ihr da so ein bisschen allein auf weiter Flur in positiven Sinne.
00:17:48: Also es gibt die ersten, die uns jetzt kopieren.
00:17:50: The Weiß Now heißt jetzt einen Wettbewerber, dass es die CAG einem Service-Dienstleister haben, die sich zusammengetan und versuchen uns zu replizieren.
00:17:57: Und das war irgendwie ich glaube, es kam vor anderthalb Jahren auch so ein schönes Kompliment!
00:18:01: wird man irgendwie validiert, weil natürlich am Anfang haben die uns ausgelacht.
00:18:04: Die großen Leasing-Companies reden wir über zwanzig Milliarden Unternehmen, die da draußen gegen uns antreten.
00:18:09: Wir haben wirklich gesagt was wollt ihr?
00:18:10: Du weißt es ist ein Service aber noch nie gehört.
00:18:12: Fälliger Quatsch.
00:18:13: und dann fünf Jahre später nachdem er ausgelacht wurde kopiert zu werden war doch etwas das mich gefreut hat.
00:18:18: Und jetzt helfen wir nochmal zu verstehen wie sozusagen die Kostenstruktur ist.
00:18:21: also... gehe ich trotzdem hin und kaufe über euch so ein Smartphone oder zahle ich einen monatlichen Beitrag, der sage ich mal alles beinhaltet.
00:18:27: Also theoretisch den Kaufpreis antheilig auf die Nutzungsdauer gerechnet.
00:18:31: Euer Management, das ganze IT-Gedöns was ihr sozusagen übernimmt.
00:18:34: ist es so?
00:18:35: Ganz genau!
00:18:36: Das würde ich genau benutzen nicht besitzen.
00:18:38: Ich glaube die nächste Analogie die es gibt ist die Cloud Also AWS, früher hatte es als Unternehmen einen Server im Keller.
00:18:44: Da lief deine Webseite drauf und irgendwann kam AWS und hat gesagt, willst du wirklich die Firewall installieren?
00:18:49: Und wenn irgendwie der Server kaputt ist, die Festplatte austauschen?
00:18:52: Nee, willst nicht!
00:18:53: Du zahlst ab jetzt monatlich für deinen Serverspace in der Cloud.
00:18:56: Genauso ist Everphone... Die User zahlen für die monatliche Nutzung.
00:18:59: Ein Fixpreis, das auch wirklich alles drin kann so oft kaputt gehen wie es will und so weiter... ...die ganze Management des MDM Alles was du möchtest wird in diesen einen Preis reingemacht der wirklich monatlich gezahlt wird.
00:19:09: Dann haben wir noch eine Riesen Flexibilität mit eingebaut.
00:19:11: Das heißt wenn Mitarbeiter das Unternehmen verlassen kannst du das Gerät einfach zurückgeben Und da gibt's nicht so ne Mindestlaufzeit.
00:19:16: Also Leasing hat immer klassisch dort so eine Mindest-Laufzeit.
00:19:19: Wenn du es vorher zurück geben willst musst du eine Vorfälligkeitsentschädigung Was mehr oder weniger den Rest der Leasingrate war zahlen.
00:19:24: Und dann haben wir gesagt Ne Wir wollen wirklich die Benutzung bezahlen lassen und wir wollten es einfach machen.
00:19:28: Das heißt du kannst als CFO des Unternehmens genau sagen, monatlich zahle ich zwanzig Euro und das mach ich mal die tausend Mitarbeiterinnen und dann hab' ich den
00:19:36: Preis.".
00:19:36: Ist so ein Telefon über euch bezogen günstiger?
00:19:39: Wenn ich zweieinhalbtausend Geräte als anderthalbtausende nehme gibt's da sozusagen
00:19:42: Mengenrabatte?".
00:19:43: Ein bisschen würde ich jetzt sagen nicht wahnsinnig viel ist ja leider auch so... Auch einen Apple gibt ja keine besonders großen Rabatte wenn man es direkt kauft.
00:19:52: Was da eben einer Preisverbesserung führt, ist dass genau diese Automatisierung und Digitalisierung und Skalierungssachen die wir machen eine Anbindung an ServiceNow, die einmal gemacht werden muss, diskaliert.
00:20:03: ServiceNow ist so ein Workflow Management Tool, ein internationales was mehr oder weniger große Konzerne damit benutzen um ihre internen Workflows komplett zu automatisieren.
00:20:12: Und diese Sachen also die Sachen die wir speziell programmieren müssen oder die Workflows die wir für die Unternehmen aufsetzen müssen, die skalieren natürlich mit Größe enorm Und da kommt auch die größte Ersparnis deswegen auf der FTE-Seite, als dass wir wirklich sagen, wir kriegen Mengenrabatt.
00:20:26: Kannst du mal ein Gefühl geben was so ein Gerät kostet pro Monat?
00:20:28: Ungefähr zwischen ich würde sagen zehn und zwanzig Euro ist so die Range in der wir uns meistens bewegen Oben natürlich die Flagships, am unteren Ende dann eher die einfachen Telefone.
00:20:38: Also überschaubar!
00:20:38: Immer so hartes Numbugcrunching?
00:20:40: Wie viel Mitarbeitung habt ihr und wie viele Umsätze macht ihr mit dir auf dem Modell?
00:20:43: Wir haben momentan ca.
00:20:43: twohundfünfzig Mitarbeiter.
00:20:45: Fast alle in Berlin, ein paar in München und ein paar im Miami machen knapp hundert Millionen Umsatz jetzt dieses Jahr.
00:20:50: Am letztes Jahr glaube ich fünfzebzig gemacht.
00:20:52: roughly guter Mittelständler Da
00:20:54: hast du wahrscheinlich auch Comchern oder also der Hau'n doch Kunden komm ab.
00:20:56: wenn du da einmal da zwei tausend Geräte reingehemmert hast und dich bewiesen hast, dann läuft der Schuh.
00:21:01: Ja, das meine Großkunden auch sehr angenehm und vor allem du bist ja auch die ganze Zeit im Austausch.
00:21:04: Das heißt, du verbesserst das System und dass auch da wieder die Analogie zur Cloud glaube ich dir hält ziemlich gut.
00:21:10: bis so ein Anbieter die Cloud wechselt muss man schon richtig was schlecht machen und da bemühen wir uns halt enorm, dass wir die Happiness hochhalten.
00:21:17: also der John ist da minimal.
00:21:19: von den Großkund haben wir noch gar nicht mehr verloren.
00:21:21: Ich überlege die ganze Zeit noch so wie gut du sozusagen steuern kannst.
00:21:24: Also ob deine eigentliche Aufgabe nur ist, deine Brand bekannt zu machen und zu sagen I'm the guy if oder ob du es auch irgendwie steueren kannst?
00:21:32: Hast du irgendeinen Hebel im Marketing dass du noch was tun kannst um deine Pipeline quasi zu füllen
00:21:36: uns bekannt zu machen.
00:21:37: Das ist glaube ich die größte Sache, es kennt uns erst mal oder es kannte uns niemand.
00:21:42: mittlerweile würde ich sagen sind wir schon sehr bekannt in unserem spezifischen Bereich.
00:21:45: aber das ist wirklich aktiv Outreach.
00:21:46: Sponsoringen oder zu sagen wir machen Werbe plakatieren die EM jetzt voll?
00:21:51: Das ist eher nicht etwas was uns wirklich hilft weil wir eben keine Endkunden suchen sondern wir müssen gezielt unsere Zielgruppe ansprechen.
00:21:57: was bei uns enorm hilft is die Leute die die Firma wechseln wieder zu kontaktieren weil sie natürlich schon mal Erfahrungen mit einfach von gemacht haben und dann bei ihrem neuen Arbeitgeber sagen, Mensch ich kenne da einfach vor uns hat super geklappt.
00:22:08: Ladet die doch mal mit zu dem Pitch ein.
00:22:10: also das ist super!
00:22:11: Ja oder du solltest dir bei einem hochgewertigen Podcast mal die Transformationsformate angucken und man da nicht werbung schaltet.
00:22:16: Nur mal so um das zu droppen.
00:22:17: Das hört
00:22:17: sich sehr gut an.
00:22:19: Ja krass.
00:22:19: und sag mal du würdest ja auch so die Arbeitssituation am Markt krass kennen.
00:22:24: Also ich habe mir diesen Vorgespräch schon gelernt.
00:22:26: so Back to Office riesiges Thema.
00:22:28: wie erlebst du sonst so das deutsche Büro sozusagen?
00:22:31: Sehr interessant, ich glaube was ja uns alle betrifft und da kommt eben noch mal mit rein.
00:22:35: Dass wir ein Unternehmen sind das eben auch einen großen Logistik Anteil hat.
00:22:40: Und da was mir sehr klar geworden ist diesen Luxus den wir digitale arbeitende die ganze Zeit hatten also sowohl während Corona war es krass.
00:22:48: Wir alle konnten unser Job weiter machen aber viele Leute konnten ihren Job physisch einfach gar nicht erbringen.
00:22:52: in dieser zeit und jetzt Aber auch danach dass hybride arbeiten kann Ich natürlich im logis jemand der bei uns in der logistik arbeitet nicht sagen Du kannst jetzt irgendwie nehmen deine Päckchen mit nach Hause und verschickt die von da.
00:23:02: Das ist schwierig, das bedeutet, es ist für uns so ein fernes Anteil mit drin.
00:23:05: Ich ganz persönlich habe auch das Gefühl dass es manchen Leuten gar nicht so gut tut die ganze Zeit schon allein morgens die Option zu haben so ach soll ich heute ins Büro kommen oder nicht?
00:23:14: Ich bin eher ein Freund ins Bürogrück zurückzukommen und möchte das aber gleichzeitig auch wirklich incentivieren, dass man wieder diese Community stärker ausbildet und sagt so, dafür bieten wir auch im Büro was.
00:23:26: Merke das eigentlich auch bei allen anderen insbesondere dass ich weiß nicht wie viel du mit Silicon Valley Startups zu tun hast.
00:23:32: die sind mittlerweile alle wieder voll im Office.
00:23:33: Vier plus eins würde ich sagen ist das was die Leute gerade noch so tolerieren.
00:23:37: aber die meisten sagen wieder ne es wird wieder im office gearbeitet.
00:23:40: mir tut's auch gut Ich bin gerne im office.
00:23:42: Ach, ich hab dafür gehört ein großer deutscher Software-Ambitär mit drei Buchstaben.
00:23:45: Da gab's dir ne Aufstand der Knöpfe.
00:23:47: also als es da ist back to office, dann habt ihr den Ding an der Waffe.
00:23:50: vor allem wenn du international bist hast ja gleich das Thema.
00:23:53: Wenn du dann sagst okay Ich bin irgendwie in Griechenland und dann musst du vielleicht nach Athen ziehen weil da das Headquarter ist Du bist aber auf Mykonos Weil du deine geiles Häuschen auf einer Insel hast.
00:24:01: Also das ist ja super komplex.
00:24:03: Was ist denn so dein Take drauf?
00:24:04: Dass du glaubst dass irgendwie Office wieder the place to be is.
00:24:07: Ich wünsche mir das für mich alleine, dass wir wieder mehr im Office sind.
00:24:11: Weil ich die Bindung merke und vor allem auch das junge Mitarbeiter, die neu reinkommen.
00:24:15: Eine viel stärkere Bindung zum Team aufbauen, eine viel stärker die Kultur mitaufnehmen.
00:24:19: Auf der anderen Seite verstehe ich natürlich auch, dass sich Lebensunwürfe ein bisschen verändert haben.
00:24:22: also deswegen versuche ich das so ein bisschen sanft- und wertschätzend zu machen.
00:24:26: aber deswegen ist der Plan es zu incentivieren die Leute wieder ins Büro zurück zu holen und was zu bieten Aber es auch zu fördern.
00:24:33: Das bedeutet da arbeiten wir momentan sehr dran zu sagen Mensch kommt doch ins Büro, gucken aber individuell, wenn wirklich genau was du jetzt gerade sagst.
00:24:40: Dass jemand einfach nicht mehr in Berlin wohnt und vielleicht seine Entscheidung auch darauf basiert hat dass man dann sagt okay wie können wir es irgendwie zusammenbringen?
00:24:46: Aber going forward würde ich sagen bei Everphone auf jeden Fall deutlich mehr im Büro als das in der Vergangenheit war und ganz sicher mehr als in dieser Coronazeit als wir alle remote gearbeitet haben.
00:24:55: Ja man stammt ja manchmal, weil man so denkt ist er eigentlich viele Vorteile was so Talent Recruiting angeht oder einfach auch Flexibilität.
00:25:01: Ich glaube der Kulturgedanke sollte man nicht unterschätzen und für mich klingt's so als wenn ihr sehr effizient seid Leute dafür, dass ihr da irgendwie vierhunderttausend Geräte verwendet.
00:25:08: Das klingt noch ganz schön hässl!
00:25:10: Wir sind am Ende ein Execution Company.
00:25:12: Wir haben kein Algorithmus erfunden, der die Welt verändert wo es Geld regnet sondern jedes Paket verdient Geld.
00:25:17: aber jedes Pakett will auch erstmal verschickt werden.
00:25:18: Effizienz denke ich ist die primäre Sache an der wir jeden Tag arbeiten weil natürlich nur dann bleibt was übrig wenn wir wirklich besser sind als die internen IT Abteilungen die wir ersetzen möchten mit unserem Service und das erwarten unsere Kunden und Kundinnen da draußen auch dass wir das besser und günstiger machen.
00:25:33: deswegen ich glaube dieser Vergleich mit Amazon dahin bisschen Aber in manchen Stellen ist er richtig guter Service ist jetzt nicht die üppigste in dem Bereich.
00:25:42: Ist ja ein bisschen
00:25:54: in den Verruf gekommen, fast in den letzten Jahren.
00:25:56: aber diese sogenannte Hassel-Culture.
00:25:57: Aber bei uns die Energie du musst mal kommen wenn so'n Rollout ist für so'nen großen Kunden das wir wirklich mal beim Onboarding von BMW haben wir sechzig tausend Pakete in sechs Wochen verschickt.
00:26:06: Da is eine Energie in dem Raum Da reden die Leute, glaub ich noch fünf Jahre später.
00:26:10: Oha!
00:26:10: Weißt du?
00:26:11: Noch damals haben wir bis abends da gesessen und Pizza gegessen... Und es hört sich immer so an, das war richtig viel Arbeit.
00:26:16: Aber irgendwie denken wir als gesamtes Team dran zurück.
00:26:19: War das eine geile Zeit.
00:26:20: Das hat auch so ne Energie.
00:26:21: Ich weiß, da muss auch mal wieder ne Ruhephase danach kommen aber irgendwie mag ich dieses Mahat trainieren kann auf was Schönes haben.
00:26:27: Ja, am Ende des Tages geht es ja manchmal auch um den Flow.
00:26:29: Also du kannst ja viel arbeiten wenn du in so einem Flowzustand bist.
00:26:31: Geht der jetzt nicht um die Piechers?
00:26:33: Ich habe gerade gedacht ich hatte gerade dieses Bild vor irgendwie diese Pyramide gebaut haben.
00:26:35: Diese Holzbalken in deiner Lage und dann rolltest du da so die Steine drüber einer mit der Pieche... So darf's ja nicht sein sondern das kann ich schon verstehen.
00:26:42: Aber ich meine was mir noch als Gedanke kommt seid ihr denn eigentlich automatisch auch eine internationale Firma?
00:26:46: also würdet ihr jetzt auch Aufträge aus Frankreich Italien Südamerika whatsoever annehmen?
00:26:51: Absolut und das ist ja genau, dass warum wir so gerne auf die Konzerne gehen.
00:26:55: Und es auch so ein bisschen unsere Internationalisierung Strategie.
00:26:57: ich hatte gesagt mit Miami in Büro viele unserer europäischen Kunden sind den USA die bedienen wir dann gerne.
00:27:03: Wenn wir in den Ländern natürlich dann Kunden gewinnen, haben wir jetzt auch gerade im Europäischen Kontext.
00:27:08: In den UK und Frankreich haben wir originäre Kunden die von dort kommen.
00:27:12: aber begonnen hat es eigentlich mit den globalisierten deutschen Unternehmen, die in den anderen Ländern eine Dependance hatten, die wir dann gemanagt haben.
00:27:18: Da haben wir ein bisschen die Besonderheiten der Märkte kennengelernt und können da halt drauf aufsetzen.
00:27:22: und muss sagen das macht mir persönlich auch super Spaß!
00:27:24: Sag mal, und wie ist mit Nachhaltigkeit?
00:27:26: Also du hast ja eben gerade schon erzählt es gibt riesige Einsparpotenziale.
00:27:29: also auch was was Refurbishment angeht würdest du sagen dass ihr einen Footprint den Grünen auf der Erde hinterlasst.
00:27:34: Auf jeden Fall, ist eine Sache die ich an Everphone so extrem gerne mag und geht fast auf die Gründungsgeschichte ein.
00:27:40: Das kaputte Gerät... Ich habe mir Neues gekauft.
00:27:42: das heißt im Endeffekt leider ich muss dein neues Smartphone kaufen das braucht Ressourcen seltenerden usw.. Aber ich hab' das alte dann refurbischen Lassen von der Versicherung damals und abverkaufte auf ebay damit eine andere Person sich kein neues Telefon kaufen muss.
00:27:55: Und das gleiche Prinzip gilt natürlich für Everphone.
00:27:57: das heißt A wir verlängern den Lebenszyklus indem es wirklich nochmal anderen Kunden zur Verfügung stellen dies dann noch mal nutzen.
00:28:03: Ich sag mal, drei Jahre ist so die Durchschnittsnutzungszeit im Primärmarkt vereinfacht gesagt.
00:28:07: Und wenn wir in den zweiten Vermieterungszyklus gehen dann auch nochmal zweieinhalb Jahre.
00:28:11: das heißt wir verlängern von drei auf fünf und ein halb Jahre oder das Gerät können wir nicht noch einmal vermieten weil es nicht nachgefragt wird Dann verkaufen wir's ja auf dem Zweitmarkt über Rebuy hat zuvor schon genannt Backmarket.
00:28:21: diese alle heißen und dann bekommt es ja nochmal einen zweiten Lebenszyklos Die Schubladengeräte, die wir alle kennen.
00:28:26: Ich glaube es gibt Studien, die sagen es gibt dreihundert Millionen Use Devices in deutschen Schubladen liegend.
00:28:31: Die versuchen wir natürlich durch dieses System zu verhindern.
00:28:33: und das Tolle ist eben da wir die Geräte besitzen kommen sie auch immer wieder zu uns zurück weil keiner will für etwas zahlen was man nicht benutzt.
00:28:39: das heißt hundert Prozent kommen zu ever von zurück und Hundert Prozent werden refurbished oder recycled.
00:28:44: Das heißt wir können garantieren dass kein Elektronikschrott jemals bei ever von raus kommt.
00:28:49: Uns funktioniert ökologisch und ökonomisch, das ist irgendwie auch sehr relativ selten dass die Sachen Hand in Hand gehen, dass man nicht extra Geld zahlen muss für die Ökologie sondern es macht auch total Sinn das Gerät länger zu benutzen weil es immer noch wert in so einem benutzten iPhone.
00:29:03: nach drei Jahren kann man das ja noch super weiter benutzen.
00:29:05: Das bedeutet Es macht auch Total Sinn das weiterzunutzen.
00:29:08: Und habt ihr das richtig verstanden?
00:29:09: Ihr geht dann wirklich, habt quasi ein paar hundert oder ein paar tausend Geräte und schleudert sie sozusagen zur Rebuy rüber und verkaufen die dann weiter.
00:29:16: Vereinfacht gesagt, ja ganz genau.
00:29:17: Also ich glaube es sind so dreitausend Monate aktuell.
00:29:19: Da schauen wir erstmal welche können wir weiter benutzen?
00:29:21: ist unser Lieblingscase?
00:29:22: Wir bieten übrigens und das vielleicht auch total interessant die nächste Generation der Arbeitnehmer da draußen... ...wir bieten die Möglichkeit zu sagen hey willst du in die Tüte gesprochenen iPhone SE oder lieber ein Refurbished Thirteen Pro Max?
00:29:33: Und dann hat man quasi die Wahl weil im Endeffekt die vom Wert her ähnlich sind verbringt neu das eine das andere refurbished.
00:29:39: Und da gibt es einfach sehr, sehr viele Leute die mittlerweile sagen dann nämlich viel lieber das Refurbished-Telefon.
00:29:44: Gutes grünes Gewissen.
00:29:45: ich habe gefühlt trotzdem noch bessere Hardware und das heißt wir versuchen diese refurbishte weiß ist wirklich salonfähig zu machen sehen aber auch dass gerade in der nächsten Generation das sehr gerne akzeptiert wird.
00:29:53: Und stelle ich mir das dann so vor?
00:29:55: Dass dann ein Großkunde bei euch eine eigene Art Buchungsplattform hat wo er sagt ach ja hier die Frau Meyer und Herr Schmidt haben jetzt neue Abteilungen mit jeweils zehn Mitarbeitenden Ordern.
00:30:05: wir mal zwanzig Phones und dann geht drei wieder weg.
00:30:07: Dann entordere ich die wieder, ist das auf dem Niveau?
00:30:09: Also zum Glück mittlerweile enablen wir die End-User-Sapps zu tun!
00:30:13: Das ist eben das, was die interne IT komplett entlastet.
00:30:16: Früher war es immer so, dass Frau Schmidt wie du gesagt hast würde zu internen IT oder zum IT Help Desk gehen und sagen ich brauche ein neues Telefon und wenn's kaputt ist wird sie auch wieder hinlaufen und sagen er ist kaputt!
00:30:24: Wir haben mittlerweile einen Portal.
00:30:26: da gehen die End-User selbst hin und sagen hey mein Telefon ist kaput und dann machen wir den Austausch direkt mit der End-Userin und nehmen sozusagen diese Schleife über die interner IT komplett raus.
00:30:34: und deswegen ist ein voll integriertes System man zahlt ja einen monatlichen Beitrag für ein funktionierendes Telefon.
00:30:39: das heißt wir müssen keine Schadensmeldungen machen da muss nichts getan werden sondern Tauschen einfach das Telefon aus.
00:30:43: Und das machen wir eben in der direkten Kommunikation.
00:30:45: Aber auch da wieder muss man sagen, pro Unternehmen komplett anders.
00:30:48: teilweise müssen Freigabeprozesse eingehalten werden, die auf verschiedenen Hierarchie-Ebenen anders strukturiert werden und so weiter, dass jedes Unternehmen komplett anderes organisiert.
00:30:56: Ein schönes Modell.
00:30:57: was wir zum Beispiel haben ist Co-Payment.
00:30:58: also mittlerweile sagen wir bleiben wir bei dem Beispiel des iPhone SEs.
00:31:01: ich hätte gerne das neuest und tollste Modell weil es tolle Videos von meinen Kindern machen kann.
00:31:06: In dem Moment gibt's einen Co-payment über die Haltsabrechnung.
00:31:09: Man zahlt zehn Euro dazu und kriegt wirklich das absolute Flagship Und kann das ja durch diese Datentrennung privat und beruflich nutzen, auch das wieder.
00:31:16: Wenn wir bei Sustainability sind es tut mir im Herzen weh wenn Leute zwei Telefone haben.
00:31:20: Man kann das digital trennen!
00:31:21: Es gibt keine Notwendigkeit und ist eine Ressourcenverschwendung aus dem Nervz.
00:31:25: wer will schon mit zwei Telefonen rumlaufen?
00:31:27: Auch da wieder kommen wir zurück.
00:31:28: warum machen Großkunden so viel Spaß sowas zu implementieren dass über die Gehaltsabrechnungen dann dieses Co-Payment gemacht wird?
00:31:33: Das lohnt sich natürlich nicht wenn man irgendwie zwar einer Telefonne da draußen hat aber wenn ich ein Zehntausend habe dann kann ich einen super coolen Prozess da umbauen.
00:31:39: Dass
00:31:39: du jetzt hingehst und sagst, ich habe das jetzt gebaut.
00:31:41: Weil ich hab Kunden die haben zehntausend Mitarbeitende.
00:31:44: Jetzt ermöglicht es auch Leuten mit drei Hundert Angestellten.
00:31:47: Das ist sozusagen nicht dass ihr das von oben nach unten immer mal runter kaskadiert?
00:31:50: Doch bestimmt und hoffentlich aber auch da wieder fokusfokusfocus man hat begrenzte Ressourcen will man's allen recht machen kommen mittelklasse Produkte raus.
00:31:58: und deswegen haben wir gesagt Wir konzentrieren uns erstmal auf die großen Unternehmen bauen deren wirklich spezifisches Lösungsgeschäft und deren Lösung so dass das wirklich AAA ist dass der Wettbewerb servicetechnisch bei weitem drunter liegt.
00:32:10: Und wenn wir das irgendwann mal hinbekommen haben, auch gelernt haben wie diese Use Cases aussehen dann versuchen wir es zu automatisieren dass man da wirklich Self-Onboarding machen kann.
00:32:17: aber das momentan sind wir noch nicht ganz da.
00:32:19: Ich könnte gut damit leben Jann!
00:32:20: Wenn du dann einfach in drei Jahren hier Way kaufst und freut sich unser Freund Jonas und mein Geldboard und deine auch
00:32:27: Reden mit drei Jahren
00:32:29: Ja, man muss jetzt die lahmen.
00:32:30: Was soll ich sagen?
00:32:31: Wie bezahlsten sie Party eigentlich?
00:32:33: Weil wenn ich dich richtig verstanden habe seid ihr noch nicht profitabel oder?
00:32:35: Wir haben den amerikanischen Investor Kevin Ryan und als ich letztens sagte du Kevin wir werden jetzt profitabel damit.
00:32:40: also Warum das denn?
00:32:42: Der hat MongoDB gegründet und ich glaube irgendwie zehn Jahre lang nur Verluste eingefahren.
00:32:47: Das ist ja so ein bisschen das amerikanische Mindset, nee!
00:32:49: Es ist ganz klar in unserem Geschäftsmodell eben da ein großer Teil der Erlöse.
00:32:53: also wir müssen erst die Telefone kaufen dann bewirtschaften wir die mal vereinfacht gesagt am Ende kommen sie zurück und wir verkaufen sie ab.
00:33:00: das heißt dreißig Prozent unserer Erlösung sind am Ende der Laufzeit.
00:33:03: Also ist viel Working Capital was du brauchst?
00:33:05: Viel Working Capital.
00:33:06: Und wir müssen vorfinanzieren, weil die Kosten sind tendenziell am Anfang... ...die Sales-Kosten, die Rollout-Kosten usw.. Das heißt wir müssen in der Wachstumsphase immer vorfinanzieren!
00:33:14: Also eigentlich bin ich gewohnt alle anderthalb Jahre entweder fremdkapital oder eigenkapital einzusammeln und mache das ganz fleißig mit sehr geübt darin
00:33:23: Ja, aber okay krass.
00:33:24: Das heißt ja auch du hast einen krassen Ramp-Up.
00:33:26: Du darfst also keinen Churn haben, den hast du nicht, dein Modell ist er dankbar.
00:33:29: D.h.,
00:33:29: du baust irgendwann sozusagen so eine Welle auf die immer größer wird und dann frisst am Ende der spät kommende Umsatz, die früh steigenden Kosten nochmal auf!
00:33:36: Genau, exakt.
00:33:37: Und dann sozusagen kommt der Moment wo die Welle hoffentlich irgendwann bricht.
00:33:39: und dieses Hoffentliches eigentlich reden wir jetzt genau darum.
00:33:42: ich verrate da in der deutschen Grunderszene glaube ich nichts Neues.
00:33:46: wenn ich sage Profitabilität ist momentan das Buzzword was überall rumgeht ja es bei uns natürlich auch so und dass es eben genau das ein bisschen Wachstum runter zu nehmen und dafür aber jetzt in die Profitibilität mit dieser Welle die von hinten drückt die bei uns eben ungefähr zweieinhalb Jahre ist Wenn du weißt vor zweieinhalb Jahren ausgeliefert wurde Dann Kommt's ungefähr Jetzt zurück.
00:34:05: Balancieren wir jetzt gerade, dass wir genau jetzt in die Profitabilität reingehen.
00:34:09: Ebitdr schon sehr lange.
00:34:10: Ebet jetzt ziemlich gerade und dann Cashflow wirklich auch im nächsten Jahr irgendwann.
00:34:14: Wie viel Fanning habt ihr schon aufgenommen bisher?
00:34:16: Equity knapp hundert Millionen.
00:34:18: Debt grade neue Facility mit der Citibank zweihundertvierzig Millionen.
00:34:22: Dreihundert
00:34:23: vierzig Million!
00:34:23: Ja
00:34:24: ja schon etwas größer Operation.
00:34:26: Wohin hast du die ausgesucht?
00:34:27: also nach was für Investoren hast du so geguckt?
00:34:28: Mir war immer wichtig, dass ich einen guten Draht zu investoren habe.
00:34:33: Natürlich gibt es gute alte Pekunia non OLED aber man muss mit den Menschen in diesem Bereich tatsächlich auch zusammenarbeiten.
00:34:39: das heißt gerade auf der EK-Seite, gerade der Neuste.
00:34:41: wir haben gerade eine Finanzierungsrunde gemacht Anfang des Jahres.
00:34:44: Da haben wir sehr drauf geacht, dass der neue Investor wirklich auch so einen Personal fit hat.
00:34:48: Dass wir mit dem gut zusammenarbeiten können auf der FK Seite.
00:34:51: Das heißt die Banken, die wir gewählt haben wollten wir zu immer größerem Renommee gehen weil das wiederum für unsere großen Kunden natürlich wichtig ist.
00:35:00: wird das Gerät finanziert von den?
00:35:02: ganz am Anfang waren es irgendwelche kleinen Boutiquen oder eben mittlerweile von der Citibank Plus.
00:35:07: das zweite ist natürlich internationales Geschäft, die Citibank.
00:35:09: Da können wir Geräte in England in Pfund ausliefern – in Amerika, in Dollar und Europa in Euro.
00:35:15: Das bedeutet, dass die Flexibilität da viel höher ist.
00:35:17: Und sag mal jetzt seid ihr viel auf technischen Geräten?
00:35:19: Wenn ich es einmal an Ausbau denke, wer ist auch denkbar, dass sie andere Kategorien hinzunimmt also... Mobiliar zum Beispiel, weil wenn jetzt irgendwie ein Tisch oder ein Stuhl.
00:35:27: Gar keinen Fall!
00:35:30: Ne also wir haben sehr lange gewartet mit Laptops.
00:35:32: Wir haben gerade erst angefangen Laptop zu machen.
00:35:34: auch da wiederum ich glaube dran wir wollen einen exzellenten Service erbringen und das bedeutet ja auch dass wir innerhalb von zb einem Tag so ein Telefon austauschen weil wenn dein telefon nicht geht willst du am nächsten tag natürlich spätestens ein neues haben weil es eben in so ein wichtiges device ist.
00:35:49: Das jetzt auf andere Kategorien auszurollen ist extrem komplex, schon bei Laptops.
00:35:53: Ich meine ich muss denken, Laptop sind andere Tastaturen.
00:35:55: da hast du dann eine schwedische Tastatur.
00:35:57: die musst du im Lager vorhalten, die musst Du konfektionieren und so weiter.
00:35:59: Ne also da bin ich für lieber ein kleines Sortiment aber da wirklich in einem Service Level was niemand anderes erreicht.
00:36:05: deswegen tüsche ich leg mich fest werden wir nie machen.
00:36:08: Crazy!
00:36:09: Aber ihr müsst ja auch ein krasses Inventory Management mit euch am Start haben.
00:36:12: Wir haben sozusagen extrem eine Core Software gebaut, und das ist tatsächlich auch die große Überraschung.
00:36:16: Die alle Eigenkapitalen im Historen oder die ganzen Inventionshands, wenn sie bei uns zu Diligence machen?
00:36:20: Das erste Mal immer mal die Frage, ja was hilft dir?
00:36:22: Ihr seid Logistiker ihr verschiebt Boxen sozusagen.
00:36:25: aber bei uns der große Unterschied ist eben dass es ein komplett integriertes System ist.
00:36:29: Das heißt wir haben den Core selbst programmiert, haben auch fünfzig Programmierer sozusagen wirklich auf unser Payroll die eigenen Systeme so an unser System anpassen, dass es voll integriert ist.
00:36:40: und zum Beispiel haben wir unser eigenes Warnwirtschaftssystem gebaut.
00:36:43: Haben da auf Odu aufgesetzt, das ist eine standardisierte Open Source Software aber die ganz spezifisch für unseren Fall angepasst zum Beispiel zu geben.
00:36:50: in unserer Industrie ist es normal, dass man natürlich am Ende die E-Mai hat Aber es gibt nur noch eine sogenannte EID.
00:36:57: Und nur wenn man beide mitführt, kann man dieses automatische Deployment machen.
00:37:00: Das heißt ich könnte theoretisch ein Telefon... ...wenn ich die EID habe und das wird in Brasilien ausgeliefert,... ...kann ich das over the air betanken mit dem Profil des Vorstands von einem unserer Kunden?
00:37:11: Das gab keine Software, die das hergegeben hat!
00:37:13: D.h.,
00:37:13: dieses Modul mussten wir selbst bauen und da haben wir eben alles in so einem Core-Customize, dass wir wirklich für unseren Workflow, würde ich sagen, State of The Art Software haben.
00:37:20: So was liebe ich ja, wenn man so... Ich meine es ist auch eine krasse Berry of Entry wie man bei uns in Norddeutsch sagt.
00:37:24: Ja, so ne Komplexität handeln und Respekt!
00:37:27: Das macht auch genau den Unterschied und das ist auch ganz interessant weil wir bei den Kunden oft als Substitut wahrgenommen werden und erst den Markt immer ein bisschen zeigen müssen.
00:37:36: Wir machen viel mehr.
00:37:37: ihr könnt euch das gar nicht vorstellen Wie das ist wenn ihr zu unserem Service wechselt Weil wir an so viele Edge Cases mitgedacht haben dass eben die Rechnungen auf wirklich landesspezifische Umsatzsteuerthemen angepasst wurde was viele andere überhaupt nicht können, weil das früher die interne IT dann gemanagt hat sozusagen.
00:37:55: Aber wir müssen es ja mitmanagen und dafür haben ganz viel Software geschrieben.
00:37:58: Was wird so euer Ausbau sein?
00:38:00: Also wenn du jetzt mal in die Zukunft guckst vielleicht so abschließende Frage wo willst du noch hingehen?
00:38:04: Ja
00:38:04: also erstmal global gerade Konzerne natürlich von sich von uns wünschen.
00:38:08: ihr habt jetzt schon die Telefonen Europa und Nordamerika.
00:38:11: warum könnt ihr nicht Südamerika und Singapur mitmachen?
00:38:13: Das zweite ist natürlich, so schnöde Profitabilitätsziel zu erreichen.
00:38:17: Aber das ist so in greifbarer Nähe weil dann gerade in unserem Businessmodell stehen uns ganz neue Möglichkeiten zur Verfügung.
00:38:23: wir müssen viel fremdkapital aufnehmen und natürlich sind Banken am aller begeisterten profitablen Unternehmen Geld zur Verfügung zu stellen.
00:38:30: Das bedeutet dass wird da unsere sogenannten Unit Economics Seite nochmal richtig helfen.
00:38:34: wenn wir da eine Profitibilität sind
00:38:36: Verwässerst du dabei eigentlich hart, wenn du dauernd Nacht tanken musst?
00:38:38: Ja
00:38:38: immer.
00:38:39: Muss man, gehört ja auch dazu ist glaube ich aber auch normal.
00:38:41: ab so einer Größenordnung in dem wir sind.
00:38:43: Verwessert man immer mit.
00:38:44: das ist part of the game.
00:38:45: Ich weiß noch mit Robin Bielow eines meiner ersten Interviews und dann haben wir nicht mein Interview, man hat uns kennengelernt am Standarm-Markt, da meinte der zu mir hier so einen geilen Team Europe Startup Spruch.
00:38:55: Es ist besser ein kleines Stück an eine Melone zu haben als ein großes an einer Erbse.
00:39:01: Merk' ich mehr!
00:39:03: Na gut, so viel zum Sprüche klopfen heute.
00:39:04: Hey Jan!
00:39:05: Es war doch ein geiler Ritt, eine geile Kampagne die du da baust.
00:39:07: Freut mich total.
00:39:08: Ich hoffe bleibst noch ein bisschen erhalten weil ich könnte mir vorstellen nach sieben Jahren geschweift der Geist ja auch mal und so aber wirkst.
00:39:13: jetzt wenn du viel Spaß dran hast und vor allem wenn es auch noch einen geilen Klima-Impact hat freut mich Total.
00:39:17: Danke dir Ja ich habe mega Spaß dran Tolles Exaktive mit dem ich das zusammen arbeite.
00:39:21: Und wirklich mit den Kunden ist es zum ersten Mal gefühlt in meinem Leben dass die Kunden nicht nerven sondern spannende Herausforderungen haben die wir lösen.
00:39:27: also ich mach das noch ein Weilchen und sag dir in drei jahren wie's mir geht.
00:39:31: Na dann, besser ist das heute gar nicht.
00:39:33: Danke dir!
Neuer Kommentar