Kritisch nachgefragt bei Movinga-Gründer Bastian Knutzen | #Unternehmensführung 🧠

Shownotes

C-LEVEL INTERVIEW | Angesichts seines rasanten Wachstums und der ähnlich schnell gestiegenen Bewertung, stellt die Umzugsplattform Movinga eines der deutschen Hypeunternehmen dieser Tage dar. Digital kompakt traf Geschäftsführer Bastian Knutzen zu einem umfangreichen Gespräch für seinen Unternehmer-Podcast Deep Dive, um auf unterschiedliche Aspekte von Movingas Geschäftsmodell kritisch einzugehen. Du erfährst... ...wie bei der Online-Vermittlung von Umzügen eigentlich Einsparpotenziale von bis zu 70% möglich sein sollen ...ob sich ein Umzugsvolumen wirklich per Algorithmus berechnen lässt ...wie weitere Wachstumsstrategie von Movinga aussehen ➡️ Du konntest dir keine Notizen machen? Unser [digital kompakt+ Newsletter](newsletter.digitalkompakt.de) fasst dir für jede Folge die wichtigsten Punkte zusammen Diese Episode dreht sich schwerpunktmäßig um Unternehmertum: Denn getreu dem digital kompakt Motto "Lerne von den Besten" trifft sich Joel in freudiger Regelmäßigkeit mit den erfolgreichsten Unternehmer:innen aus der Startup- und Digitalwirtschaft. Egal ob Scale-up, Soonicorn, Unicorn oder erfolgreicher Mittelständler – in unseren Episoden zu Unternehmertum lassen dich die Besten hinter ihre Kulissen blicken und nehmen dich mit auf eine Reise zur Strategie, Entstehung und Entwicklung ihrer Firmen. __________________________ ||||| PERSONEN ||||| 👤 Joel Kaczmarek, Geschäftsführer digital kompakt 👤 Bastian Knutzen, __________________________ ||||| SPONSOREN ||||| 🔥 [Übersicht](https://www.digitalkompakt.de/sponsoren/) aller Sponsoren __________________________ ||||| KAPITEL ||||| (00:00:00) Zur Funktionsweise von Movinga (00:05:13) Preisabrechnung bei Umzügen per Algorithmus (00:09:57) Leerfahrtenreduktion und Movingas Gebührenstruktur (00:15:10) Umsetzungsrisiko bei vertikal integrierten Marken (00:17:46) Referrals, Kauffrequenz und Warenkörbe bei Movinga (00:19:51) Kundenbewertungen und Kostenreduktion (00:22:59) Bei Movinga angebundene Speditionen (00:26:14) Die Bewertung von Movinga (00:30:42) Die Investoren von Movinga (00:34:16) Nutzergewinnung (00:37:58) Internationale Märkte und Marktgröße (00:42:38) Movingas Wettbewerb (00:46:04) Finanzierungs-, Wachstums- und Exitpläne (00:48:19) Verantwortung, Stressbewältigung und Mitarbeiterführung __________________________ ||||| WIR ||||| 💛 [Mehr](https://lnk.to/dkompakt) tolle Sachen von uns  👥 Wir von digital kompakt streben die Verwendung einer geschlechtsneutralen Sprache an. In Fällen, in denen dies nicht gelingt, gelten sämtliche Personenbezeichnungen für alle Geschlechter.

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00:00:00: Hallo und herzlich willkommen zu einem neuen Deep Dive Podcast von Digital Compact.

00:00:04: Heute bei einem superspannenden Unternehmen, zu dem ich auch schon ein bisschen was gemacht habe – bei Mo Winger befinden wir uns heute!

00:00:09: Und ich bedanke mich ganz herzlich bei Bastian Krutz und für die Gastfreundschaft.

00:00:15: Erklär uns doch mal, worum genau geht es eigentlich bei Movinga?

00:00:18: Ja.

00:00:18: Bei uns beim Movinger geht's darum, dass wir mit Movingar eine vertikale, vertikal integrierte Plattform gebaut haben, mit der wir die Umzugstienstleistung ins Internet bringen.

00:00:27: Wir haben das ein bisschen gesehen, dass das Thema Umzug eigentlich so das Stressthema Nummer eins bei den Leuten ist.

00:00:32: und was wir machen ist, dass auf der Kundenseite für die Kunden die Dienstleistungen deutlich einfacher machen viel bequemer zuverlässiger und einfach schneller.

00:00:41: Auf der anderen Seite, auf der Partnerseite unseren zuverlässigen Partnerunternehmen helfen eine bessere Auslastung zu schaffen weniger Lehrfahrten zu haben und mit uns

00:00:49: zusammenzuwachsen.".

00:00:50: Wenn ich das jetzt in eigenen Worten nochmal zusammenfasse dann haben wir auf der Kundenseite also die Vereinfachungen Transparenz und die Kalkulationssicherheit nämlich mal an und auf der Speditionszeit wiederum die Lehrzeitenoptimierung und das Generieren von Aufträgen.

00:01:01: Genau, richtig.

00:01:02: Also auf der Partner-Seite ist es halt so dass wir den Partnern irgendwie auf der einen Seite Wachstum bringen dadurch das wir aber die Lehrfahrten von denen reduzieren und damit halt die Auslastung optimieren bringen wir dann auch gleichzeitig Effizienzen mittelfristig also mehr Revenue und mehr

00:01:17: Profit.

00:01:18: Jetzt hast du gesagt ihr seid vertikal integriert.

00:01:20: was genau heißt das?

00:01:21: Das heißt dass wir auf Kundenseite dem Kunden wirklich ein End to end Umzugserlebnis bieten.

00:01:25: das heißt der Kunde geht zu uns Vom ersten Kontakt bis zur Rechnung, das ist nur Movinga als einziger Touchpoint.

00:01:31: Das heißt wenn er irgendwelche Rückfragen hat es ist Movingaa der Umzügs-Lkw der ankommt mit Movingan gemaltes gebrandet die Kartons sind gebranded und die Helfer tragen unsere Movingatische jetzt.

00:01:40: Das heisst das ist wirklich eine End to end Experience und wir sind sozusagen für den Kunden der One Stop Shop für alles rund um seinen Umzug.

00:01:47: Also ich sag mal von Auftragserteilung über Planungen, Umsetzung, Nachbereitung bis hin zur Rechnungslegung.

00:01:52: Das seid alles ihr!

00:01:53: Genau das sind wir.

00:01:54: Das heißt wir garantieren dem Kunden zum Beispiel wenn er jetzt den Preis X bezahlt dass es auch dabei bleibt, dass da kein mehr Aufwand geltend gemacht wird, dass er den Preis bezahlt und dafür die zuverlässige Umzungsdienstleistung bekommt.

00:02:04: Jetzt muss man verstehen Ihr manage diese gesamte Transaktion und die ist mit euch gebrandet.

00:02:08: aber die Fahrzeuge und Speditionen die das ganze durchführen die gehören nicht euch.

00:02:12: Man kann das, was du jetzt gerade angesprochen hast, ein bisschen mit Flixbus vergleichen.

00:02:16: Auch da ist es ja so dass es lokale mittelständische Busunternehmen sind die durch Flixbuss auf einen ganz anderes Level gekommen sind und mit denen zusammen gewachsen sind.

00:02:24: und auch bei denen wurden dadurch halt signifikant Leerfahrten reduziert weswegen halt auf der Kundenseite eine Ersparnisse möglich ist und gleichzeitig der Partner profitabler wird.

00:02:33: Also wenn wir das Flixbus Beispiel jetzt nochmal aufgreifen, so wie die Busse, die dort fahren nicht zu Flixbuss gehören, gehören euch nicht die LKWs aber ihr lasst sie aus, nehmt die gesamte Umzugsplanung vor, brandet die gesamten Transaktionen Aber Sie gehören Euch eben nicht!

00:02:45: Das heißt Ihr seid eigentlich mehr so ein bisschen was wie ein Disponent?

00:02:48: Wir sind mehr als ein Dispanent.

00:02:49: also ich glaube was halt spannend ist für den umzugspartner.

00:02:53: Die Kernkompetenz der meisten Umzugsunternehmen ist nun mal das Umziehen.

00:02:56: Das Kartonspacken, das Ladungssichern oder die Möbelmontage und alles was irgendwie damit zusammenhängt.

00:03:02: Wo viele Umzungsunternehmen nicht die Kapazitäten für haben bzw.

00:03:06: was auch einfach ökonomisch nicht Sinn macht wenn sie da irgendwie sich kapazitäten aneignen und Skills auch irgendwo aneignen, ist halt alles was darum, was um den Umzug herum passiert.

00:03:16: Also was Kundenakquisition angeht, was das Thema Routing angeht... ...was Kundenservice angeht und alles was quasi rund um den umzug stattfindet.

00:03:24: Das heißt die eigentliche Umzugsdurchführung da sind unsere Partner die Profis, die können es.

00:03:29: Wo wir ihnen halt behilflich sein können bzw wo wir gut zusammenarbeiten können, dass wir halt die Preiserstellung ihn abnehmen vorher wirklich ein relativ langwieriger komplizierter Prozess war, dass Leute bei denen die Wohnung kamen.

00:03:40: Dann deinen Möbel sich angeschaut haben um abschätzen zu können wie viel Volumen und Kubikmeter du tatsächlich umziehen möchtest.

00:03:48: Das nehmen wir den ab, bringen das ins Internet, vereinfachen das und lassen quasi die Umzugsunternehmen bei ihrer Kernkompetenz dem eigentlichen umziehen.

00:03:57: Und das sehen wir als eine Win-win Situation für beide weil die Umzugspartner sich auf das konzentrieren was sie gut können Und wir haben einen Hintergrund Internet vorher gemacht, nehmen quasi alles rund um die Umzugsdienstleistung

00:04:09: ab.

00:04:09: Wenn wir diesen ganzen Ablauf jetzt noch mal so ein bisschen zusammenfassen... Also typischerweise ist es so man findet irgendwie in seinem Briefkasten ein Zettel oder man wird angerufen oder man stellt im Netz eine Anfrage und wird dann kontaktiert.

00:04:19: Dann kommt ein sogenannte Aquisiteur und bemisst eigentlich durch Begehung der Wohnung wie viel Volumen entsteht und diesen gesamten Prozess wollt ihr vereinfachen indem das mit einem Algorithmus tätig der Daten erfasst und datengetrieben.

00:04:30: das berechnet

00:04:31: Genau richtig.

00:04:32: Ich habe über das Thema schon so ein bisschen geschrieben und hab dann irgendwie wütende Kommentare bekommen, dass sei der größte Bullshit!

00:04:36: Das sei überhaupt nicht möglich weil Haushalte seien viel zu.

00:04:39: variant ist gar nicht möglich.

00:04:41: Also es gibt klar gibt es eine gewisse Variante und auch wir haben irgendwie gerade am Anfang natürlich gewisse Outlays.

00:04:46: Das heißt wie gehen sie denn am Anfang wenn wir zum Beispiel einen neuen Markt starten?

00:04:49: Gehen wir mal in einen gewissen abschätzbares Risiko rein Und wir holen uns halt gewisse Datenpunkte von Kunden, bei einer kleineren Wohnung reichen uns wirklich ein paar wenige Datenfelder.

00:05:00: Die Anzahl der Zimmer die Anzahl Personen wie viele Quadratmeters sind welche Etage und ob es einen Aufzug gibt und basierend darauf können wir dann relativ genau abschätzen was das für ein Aufwand ist.

00:05:09: Also wenn man sich einen Umzug anguckt, es ist immer die Distanz, die den Preis ausmacht und das Volumen.

00:05:14: Distanz ist relativ straight forward klar.

00:05:16: Das Volumen weiß halt kein Kunde wie viele Kubikmeters sind Und das kann man halt extrem gut annähern über solche Datenfelder.

00:05:23: Die werden dann hinten raus in unserem Algorithmus noch erweitert um viele andere Punkte.

00:05:26: Wir schauen uns zum Beispiel da wirklich hyperlocal real estate Daten an und sagen ich meine es ist ja irgendwo.

00:05:33: macht der Sinn dass irgendwie eine Wohnung Mitte oder in Prenzlau Berg andere Charakteristiken hat als einen Outskirts von Berlin.

00:05:40: Aber es geht doch nicht nur um so was, was ist denn wenn jemand zum Beispiel sagt ich habe besonders zerbrechliche Sachen die gesondert geschützt werden müssen?

00:05:45: Oder er hat ein Klavier das sehr schwer ist oder ein Teil so eingelagert wird oder jemand trennt sich als Paar und sagt das eine muss zum einen das andere zum anderen wie löst ihr den sowas?

00:05:53: Klar das sind dann irgendwie spezielle Dienstleistungen.

00:05:55: was jetzt gerade beschrieben habt das geht halt für den Standardumzug für solche Sachen werden auch wirklich andere verrückte Sachen.

00:06:01: Also wir haben schon internationale Umzüge gemacht, dann haben schon Traktoren in Iran transportiert.

00:06:05: also da gibt es Sachen die man jetzt nicht einfach über so ein paar Standardfelder erregeln kann.

00:06:10: aber auch da... können wir die dann halt manuell noch hinzufügen.

00:06:13: zum Algorithmus und auch da haben wir einen akkuraten Preis.

00:06:15: Und was wir jetzt einfach mal gemacht haben, um zu sehen wie akkurat das am Ende des Tages wirklich ist... Wir haben halt einfach mal rund zwanzig Umzugsunternehmen eingeladen nach Steglitz in den Haus und haben die einfach mal schätzen lassen, wie viel Volumen das denn da ist.

00:06:28: weil so funktioniert ja die Branche herkömmlicherweise dass die Akquisiteure haben, die zu den Häusern rausfahren und das abschätzen.

00:06:34: Und überraschenderweise, wir hatten am Ende auch wirklich, ich glaube es war ein Dreiundzwanzig Unternehmen, haben dann am Ende dreiundzwziger verschiedener Schätzung.

00:06:41: Die Einschätzung vom Volumen war deswegen am Ende des Tages normal verteilt und unser Algorithmus ist mittlerweile deutlich akkurater und spannend ist natürlich mit jedem Umzug den wir durchführen haben im zusätzlichen Datenpunkt und können das Ganze nochmal refiningen und das wird noch mal

00:06:54: akkurat.

00:06:55: Ist denn das mehrstufig wenn ihr einen Umzug plant?

00:06:57: Also dass man zum Beispiel sagt der Anfang ist diese Nullacht Fünfzehnabfrage.

00:07:02: Genau, richtig.

00:07:03: Wenn jetzt zum Beispiel auch wenn es eine dreihundert Quadratmeter Wohnung ist dann brauchen wir noch mehr Informationen.

00:07:07: Der Detailgerd beziehungsweise die Anzahl an Fragen verändert sich je nach Wohnungsgröße.

00:07:11: Dann gibt's weitere Fragen die gestellt werden und wie lange wohnen sie in der Wohnung um abschätzen zu können wie viele Sachen sich angesammelt haben?

00:07:17: Also wird Movinga für mich immer ineffizienter oder aufwendiger?

00:07:20: Je größer meine Wohnung ist und je länger ich da wohne?

00:07:22: Ja kannst du so sagen aber das ist immer noch deutlich einfacher als irgendwie mit jemandem zu dir einzuladen der halt durch die komplette Wohnung geht oder eine Umzugsgutliste auszufüllen wo du wirklich auf den Detailgrad von der Anzahl deiner Handtuchhalter beantworten musst, welche Möbel du transportieren möchtest.

00:07:37: Wobei ich bei euch ein AGBs gelesen habe, ihr sagt auch die Kunden müssen Umzugslisten bereitstellen, wenn das wollt?

00:07:42: Genau!

00:07:42: Wenn wir das wollen... Die Idee ist halt so bequem zu machen wie irgendwie möglich bei einem durch Daten und Technologie ermöglichen hohen Accuracy

00:07:51: Level.

00:07:51: Wie hoch ist denn sozusagen der Unterschied, wenn ihr einen Umzugspreis kalkuliert.

00:07:57: und wenn jetzt jemand eine Spedition dahin gehen würde Welche Differenz zwischen dem?

00:08:01: Zwischen Schätzwert durch den Raum laufen und du guckst mit deinem Algorithmus.

00:08:05: Das hängt natürlich vom Umzug, aber es gibt Riesenunterschiede.

00:08:08: Es hängt davon ab wie lange der Umzug ist, wie groß die Wohnung ist, welche Tage das ist, ob es einen geeigneten Aufzug gibt und verschiedenste andere Themen.

00:08:15: Vatermutter-Kid drei Personen, drei Zimmerwohnungen bauen sich ein Haarus ziehen dahin oben.

00:08:21: Wie teuer würdest du schätzen?

00:08:22: jetzt mal so, wie teuer ist typischerweise so'n Umzug?

00:08:24: Sag ich's jetzt innerstädtisch oder drei Personen... Vom

00:08:27: Berlins Zentrum nach Berlinrand.

00:08:29: Drei Personen?

00:08:30: Drei Person, will ich schätzen.

00:08:32: Sechsund und siebenhundert Euro innerhalb von Berlin.

00:08:34: Was würde mir jetzt einen Spediteur dafür berechnen?

00:08:37: Es kommt auch da natürlich auf den Speditörn und es gibt glaube ich im Umzugsgewerbe ein Riesen-Price-Bread.

00:08:42: was wir da gesehen haben ist das der durchschnittliche Unterschied zwischen dem günstigsten und dem teuersten Angebot was du bekommst ungefähr vierenhalb Exes.

00:08:49: Das heißt du kannst für deinen Umzug entweder tausend Euro zahlen oder vier und halbtausend für den gleichen Service.

00:08:55: also es zeigt dass eine extrem hohe intransparent da Was wir halt machen, wir garantieren dem Kunden und liefern es dann auch am Ende in eine zuverlässige gute Umzugsexperience.

00:09:04: Und haben dabei affordable Rates – warum sind die Rates affordable?

00:09:07: Dadurch dass wir da ineffizienzend rausnehmen.

00:09:09: Zum Beispiel?

00:09:10: Wir sind ja jetzt gerade durch den Prozess der Angebotserstellungen durchgegangen was bei uns deutlich einfacher ist und auch deutlich kosteneffizienter.

00:09:17: Bei längeren Routen ist das so wenn du zum Beispiel umziehst von Berlin nach München Sorgenwelt dafür, dass im nächsten Tag eine Umzugstation von München nach Berlin und das können wir halt machen.

00:09:26: Dadurch, dass wir jetzt schon einige Tausend Umzüge machen, sind wir in der Lage dazu die Ressourcen zu bündeln.

00:09:31: Und das können oftmals lokale Umzugsunternehmen davon nicht.

00:09:35: Wie viele Umzügen setzt ihr hier, sagen wir mal an Deutschland beschränkt?

00:09:37: Im Monat eigentlich um?

00:09:38: Ich habe ja gerade gesagt mehrere tausend.

00:09:40: Können

00:09:41: fünftausende sein?

00:09:41: Können zweitausend sein?

00:09:42: Richtig!

00:09:43: Also konkreter kann ich da leider nicht sagen.

00:09:46: Umsatz

00:09:47: Ähnlich.

00:09:48: Tausender

00:09:49: mit tausender Bereiche Umsatz.

00:09:51: Kannst du ein bisschen nachvollziehen können, dass ich da keine konkreten Zahlen...

00:09:54: Wie viel Gebühr erhebt ihr eigentlich?

00:09:55: Bei uns ist es nicht so das eine feste Gebühr ist sondern das was wir an einem Umzug verdienen oder auch nicht verdienen hängt da auch wieder ab welche Distanz es ist, was ja Sinn macht.

00:10:05: Das glaube ich je länger die Distanz ist, desto höher ist unser Effizienzgewinn und desto mehr Umzüge wir durchführen, desto meer Netzwerkeffekte haben wir.

00:10:11: Und desto auf mehr Routen können wir die Lehrfahrten rausnehmen und die Kapazitäten optimieren.

00:10:17: Das heißt es variiert mit der Anzahl an Aufträgen in einer bestimmten Region wie diese einzelnen Aufträge strukturiert sind.

00:10:24: Was ist für Distanzen?

00:10:25: Was für Wohnungsgrößen sind

00:10:26: usw.?

00:10:26: Vielleicht

00:10:27: kann sie mal erklären warum er mit höheren Distancen mehr Einsparungen hat.

00:10:30: wenn man denkt hier wenn ich jetzt von Berlin nach Hamburg fahre dass man da eigentlich nur Autobahn fährt und das dadurch simpel ist Ich

00:10:34: habe ja gerade diesen Aspekt der Lehrfahrt angesprochen ... München nach, ich weiß nicht, Frankfurt zieht.

00:10:41: Ist ja der Effekt die Kosten, die auf der Lehrfahrt ... ... nicht, die da anfallen und der ... ... nisch realisierte Gewinn deutlich geringer als wenn es von München ... ... nach Hamburg

00:10:51: ist.

00:10:51: Hab' ich dich verstanden?

00:10:52: Wenn du für München Nach Hamburg ziehst fährst du, ich weiss nicht, zehn Stunden... Und am nächsten Tag fahren die, fährt das Umsuchsmannenden wieder zehn Stunden leer zurück.

00:11:01: Und ihr habt sozusagen für Dien-Hamburg dann schon den nächsten Job?

00:11:03: Genau!

00:11:03: Wenn wir halt in Hamburg einen nächsten Job haben und die dann wieder nicht leer zurückfahren sondern halt auf beiden Strecken halt irgendwie eine Umzug durchführen können, spaßt du als Kunde deutlich mehr je länger die Strecke ist.

00:11:13: Jetzt hast Du gesagt deine Gebühren variieren je nach Distanz und anderen Faktoren.

00:11:17: was ist denn das Minimum mit dem ich rechnen muss als Spedition wenn man sich bei Euch registriert?

00:11:21: Auch da es gibt keine feste Gebührenstrukturen, das hängt davon ab wie der Umzug einfach aussieht.

00:11:26: Es gibt da keine Minimumsgebühren, es hängt auch davon ab wir differenzieren dabei unseren Umzugspartnern je nach der Qualität und je nach dem Kunden Feedback, was wir reinbekommen.

00:11:35: Und da gibt es jetzt keinen festen, keine feste Commission.

00:11:37: die wird charge'n.

00:11:38: Ich möchte Ihnen jetzt nichts Böses aber da sind doch manchmal vielleicht ein relativ einfach Menschen, die sagen okay schön ich kriege da Aufträge vermittelt, die wollen auch am Anfang von dir wissen, was du rechnen müssen, was sie von ihrer Marge an dich abgeben müssen?

00:11:48: Wir wollten das halt von Anfang an für die Umzugspartner so simpel und einfach machen wie irgendwie möglich

00:11:54: d.h.,

00:11:55: wir gehen dann nicht über bestimmte Gebühren tabellen oder ähnliches und wir sagen einfach ok hier ist ein Umzug Der hat einen bestimmten Preis und wir würden uns freuen, dass du den abwickelndst.

00:12:06: Also im Prinzip ein bisschen auktionshaft oder was?

00:12:08: Nee!

00:12:08: Nicht auktionsaft, das haben wir gesehen, es gibt's in dem Markt.

00:12:11: In reverse auction Modelle gibts da verschiedene.

00:12:14: Any van in UK, Mayhemmer in Deutschland, in den USA gibts der UShip... Und das ist das, was Umzugsunternehmen nicht wollen.

00:12:20: Weil da starten Riesenaufwand bis sie dann irgendwie einen Auftrag gewinnen.

00:12:23: Sie müssen irgendwie einige Dutzend Angebote teils raus schicken um einen einzelnen Auftrag zu gewinnen und dass es ja wieder nicht die Kernkompetenz von einem Umzugsunternehmen an Gebote rauszuschicken.

00:12:34: Sondern was wir halt machen ist wir differenzieren.

00:12:36: Da haben wir eine Liste von Preferred Partnern in verschiedenen Regionen und schauen uns dann einfach an was die cover'n Welche Fleet die haben, welche Services die anbieten und die kriegen dann darauf basierend die Umzüge angeboten beziehungsweise kriegen sie dann zu einem bestimmten Preis vorgegeben.

00:12:52: Und die können dann Tell get or leave it, die Aufträge durchführen.

00:12:56: Aber wie entscheidet denn wer die kriegt?

00:12:57: Ist das so First come first serve?

00:12:59: also wer zuerst da ist, kriegt er als erstes den Auftrag?

00:13:01: Genau wir differenzieren dann auch verschiedene Qualitätsleveln und dann ist es First come fast served.

00:13:05: So jetzt will ich aber trotzdem von jemand eine Zahl hören.

00:13:07: Wir sagen mal in einer dreikäffigen Familie zieht von Mitte Kern Berlin sozusagen Berlin in den Rand drei Zimmer ... baut sich ein Häuschen.

00:13:14: Sechs-hundert Euro kostet einen Umzug, wie viel Geld kriegt ihr davon?

00:13:17: Auch da hängt es wieder davon ab was wir gerade für Kapazitäten haben... ...wie wir ausgelastet sind und wo Partner ausgelasset sind.

00:13:23: Ob wir dadurch irgendwie eine Downtime reduzieren können.

00:13:26: also ist...

00:13:27: Also mehr wenn du ihm gefallen tust dass du ihm sozusagen Läfer da spaßst oder wenn man sagen will wahrscheinlich auch gibt's die Sonnalität im Umzugsmarkt?

00:13:34: Es

00:13:34: gibt es gibt es.

00:13:34: es gibt die Sonalitäten.

00:13:35: also im Sommer werden deutlich mehr Umziege durchgeführt.

00:13:38: gleichzeitig weil sie so ein bisschen beobachtet haben ist das im Sommer auch ne kürzere Lead-Time ist, also zwischen der Buchung des Umzuges und der Durchführungsumzug.

00:13:46: Ist im Sommer die Vorlaufzeit geringer als im Winter?

00:13:48: Ich will jetzt mal von dir trotzdem eine Zahl haben!

00:13:50: Was verdient Movinga an einem Dreiköpflinge sozusagen neben Saison?

00:13:53: Drei Personen ziehen vom Kern nach Rad.

00:13:55: Grob in der Dimension.

00:13:57: Ja da kann ich dir keine konkrete Zahl sagen... Kannst

00:14:00: du die oder willst du nicht?

00:14:01: Will ich nicht.

00:14:04: Na gut was ich mich so ein bisschen frage ist bin ihr die ganze Abwicklung vornehmend von A bis Z?

00:14:09: Heißt das ihr besitzt den Kunden auch die ganze Kundenerfahrung, aber ihr tragt auch die gesamte Verantwortung.

00:14:13: Das heißt es erschwert ja so ein Geschäftsmodell durchaus auch.

00:14:16: Lohnt sich ist dieses Risiko wirklich einen Kauf zu nehmen anstatt die Kunden weiterzureichen und zu sagen nach Medizinflug?

00:14:21: Ich glaube das lohnt sich auf jeden Fall!

00:14:22: Unser Ziel ist es halt mit Movinga eine starke Marke aufzubauen.

00:14:26: Und in einer Marke kann man nur aufbauen wenn der Kunde seine Erlebnisse dann am Ende des Tages auf Movingas zurück wird und nicht auf einen Partner an denen das Ganze weitergegeben wurde.

00:14:33: Und ich glaube das ist halt was wirklich gefehlt hat dass jemand wirklich end-to-end das Thema wirklich besitzt, beziehungsweise sich der Verantwortung annimmt und die Risiken, die damit einhergehen.

00:14:44: Ich meine klar für den Kunden machen wir es so einfach wie möglich und am Anfang haben wir dann ein gewisses Kalkulationsrisiko was wir durch Technologie- und Daten reduzieren können.

00:14:53: das auf unsere Karte zu nehmen und dem Kunden da wirklich eine gute Erfahrung zu garantieren ist das was Kunden vorher vermisst haben und glaube ich auch einer der Gründe warum wir sehen dass da von Kundenseiten einen großer Nied anscheinend war für so ein Geschäftsmodell.

00:15:05: Also ich geb dir der Tennenz ja recht, ich frage mich ein bisschen wie macht ihr das denn?

00:15:08: Also zusammen mal da geht irgendwie eine Ming-Wase kaputt oder irgendwie dieses teure Hochzeitsportzelan.

00:15:13: Dann rufen die euch an, stieb dir dann den Check sozusagen unter der Tür durch.

00:15:16: und wie muss man sich das vorstellen... Wie kontrolliert ihr denn diese ganze Kundenerfahrung und was passiert wenn mal was schiefgeht?

00:15:21: Ich glaube so fundamental warum wir dazu in der Lage sind gute Kundenerfahrungen zu liefern ist so ein bisschen.

00:15:27: man kann es ganz gut vergleichen mit der Taxiindustrie.

00:15:30: Was wir jetzt ändern, ist halt dass der Umzug als Dienstleistung für den Partner keine One-of-Transaction mehr ist.

00:15:38: Weil wir sind halt da in einer Situation das wir bei unseren Partnern, wir konzentrieren uns auf wenige Partnern bei denen wir halt einen signifikanten Anteil ausmachen und dadurch dass wir halt wirklich einen hohen Prozentsatz von der Umsätze unserer Partner verantworten haben die halt eine Interesse daran auch gute Qualität zu liefern.

00:15:54: weil das machen wir von Anfang an vom Beginn der Partnerschaft mit unserem lokalen Umzugsunternehmen klar.

00:15:58: Wir sagen okay Wir können zusammenarbeiten und wir können zusammen wachsen, die Qualität muss aber stimmen.

00:16:04: Und eure Kunden, unsere Kunden müssten zu flieben sein.

00:16:07: Okay, aber jetzt hast du eigentlich das gleiche ja noch mal gesagt wie schon vorher was ihr macht?

00:16:10: So, jetzt hast Du noch die Note hingegeben mit... Die haben intrinsisches Interesse weil ihr sozusagen den viele Leads gibt.

00:16:15: Aber

00:16:16: es ist mehr als Leads sind da wirklich Umzüge!

00:16:19: Und ich glaube dieses reine Lead Generation Modell Es ist halt da so ein bisschen die Herausforderung für den Kunden, dass er irgendwie am Ende des Tages trotzdem noch in Transparenz hat und trotzdem noch einen Riesen-Spread hat was Kosten und Qualität angeht.

00:16:32: Und bei Movinga weiß er halt okay ich gehe dahin!

00:16:34: Ich habe eine Lösung, ich hab ne One-Stop-Solution, die meinen Umzug gescheit und zuverlässig durch Effizienzgewinne auch kostengünstig realisieren wird.

00:16:43: Wie ist das eigentlich?

00:16:43: Wie viele eurer Kunden empfehlen euch eigentlich weiter?

00:16:46: Das sind im Umzugsmarkt ist glaube ich ein Markt wo World of Mouse absolut eine große Rolle spielt.

00:16:50: Ich meine es macht der Sinn.

00:16:52: Als erstes fragst du irgendwie deine Freunde, fragst Du einen bekannten Kreis und auch bei uns ist es jetzt schon ein deutlich zweistelliger Betrag von Referals.

00:17:01: Ohne dass wir da unsere Kunden incentivieren also ohne das wir irgendwie Großgutscheine rausgeben gibt's halt der Anteil von Kunden deutlich steigen.

00:17:10: und jetzt schon im zweistellen Bereich...

00:17:11: Mit zwei Stimmen war ich meinst du Prozent?

00:17:12: Ja genau.

00:17:13: Ich zahme mich mit den vierzig Prozent.

00:17:14: Genau

00:17:14: richtig!

00:17:15: Worauf ich hinaus möchte, weswegen ich auch nach Referals Frage ist Als One-Stop Shop, wie ihr euch selber nennt.

00:17:21: Also als jemand der die ganze Transaktion kontrolliert Würde ich tippen, müsst ihr auf die erste Transaktion profitabel sein?

00:17:27: Weil ich denke es gibt nicht so viele Leute, die zweimal einen Umzug bei euch buchen.

00:17:31: Bin sechs Monaten also zumindest...

00:17:33: Absolut!

00:17:33: Also ich glaube die Frequency bei den Kunden ist deutlich geringer als bei anderen Geschäftsmodellen.

00:17:37: Was bei uns glaube ich spannend ist halt dass der durchschnittliche Warenkörper deutlich höher ist und wir durch Effizienzgewinne halt super starke Netze gefegt haben und deswegen auch relativ schnell sehr attraktive Union Economics, sodass wir dann halt relativ schnell auch profitabel im operativen agieren kann.

00:17:52: Gleichzeitig ist es so, wie du gerade schon angesprochen hast, Referals sind ein Riesenthema und wir sind jetzt gerade dabei hier eine Marke aufzubauen in einem Space wo es keine wirkliche Marke gibt.

00:18:01: Und mittelfristig wird's dann auch so sein dass halt die Customer Lifetime theoretisch weil halt ein sehr hoher Anteil Referals da ist mehr als eins ist sondern nicht nur eins sondern hat wirklich eins, fünf, eins, sechs.

00:18:14: wie auch immer sich das entwickelt mit

00:18:16: die Transaktionen, die sich bei euch bewegen von den Kunden sind sehr hoch.

00:18:19: Also ihr habt einen gewissen Anteil also lohnt sich das für euch.

00:18:21: aber die kommen auch nicht so oft wieder weil man nicht so often umzieht.

00:18:24: deswegen ist wichtig dass sie das ihren Freunden empfehlen.

00:18:26: Genau richtig!

00:18:26: So können wir uns zusammenfassen.

00:18:28: Ich glaube das ist es.

00:18:29: unser Fokus ist deswegen klar wirklich irgendwie zufriedene Kunden zu haben, die uns weiterhin fehlen eine Marke aufzubauen, dass halt wirklich irgendwann so ist So ein bisschen so wie es jetzt irgendwie bei anderen großen Marken ist, wenn man vielleicht an Schuhe denkt.

00:18:43: Denkt man dann zu Land oder dass man halt in einiger Zeit sagt okay umzüge Movinga

00:18:47: Wie ist das eigentlich Stichwort Bewertung?

00:18:49: Weil du hast ja auch gesagt Transparenz ist eines eurer Themen.

00:18:52: Ich habe mal im Netz geguckt also ich hab gar nicht so viel großartig Bewertungen gesehen die dich zu euch gesehen haben.

00:18:56: die waren relativ durchwachsen.

00:18:57: Also es gab Plattformen normalerweise so wie fünf von fünf Stern Es gab welche da waren es drei von drei und dann haben wie immer Leute geholpt dass ihr ihr Porzellan kaputt ist und keine Ahnung.

00:19:06: Also

00:19:07: ich glaube, wir haben dann ganz klar einen Fokus drauf und verbessern da unsere Dienstleistungen von Tag zu Tag um noch mehr wirklich zufriedene Kunden zu haben.

00:19:16: Und haben da auch intern wirklich einen starken Fokus darauf in dem Welt wirklich ganz klar am besten wie zufrieden sind die Kunden vor dem Umzug während des Umzugs nach dem Umzug.

00:19:25: Haben da sehr viel gemacht und sind jetzt glaube ich in der Lage wirklich konstant ein super Umzugserlebnis zu ermöglichen.

00:19:32: Hörst du ein bisschen raus das es am Anfang durchaus auch mal geknazt hat im Gewinde?

00:19:35: Ich glaub Was heißt geknaht zum Gewinner?

00:19:38: Also ich glaube klar hat man irgendwie am Anfang noch Sachen, wo man nicht alles wusste über die Umzugssinnleistung noch gelernt hat und dann sehr kulant dem Kunden natürlich gegenüber war.

00:19:48: Ich glaube das ist bei vielen Businesses so.

00:19:50: aber was ich heute sagen will ist dass wir glaube ich da einen starken Fokus drauf haben und wirklich in der Lage sind ein konstant gutes Umzugserlebnis den Kunden zu ermöglichen.

00:20:00: Was man bei euch liest ist, dass ihr den Leuten so ein bisschen versprecht oder zumindest in Aussicht stellt.

00:20:04: Ihr könntet die Kosten für einen Umzug um bis zu siebzig Prozent senken.

00:20:08: also in Interviews auf eurer Webseite kommt das immer wieder vor.

00:20:11: wenn man sich mit Leuten aus der Branche unterhält sagen die vierzig Prozent zu versprechen wäre schon insuriös.

00:20:17: sowas ist gar nicht möglich wenn man eine vernünftige Lizenz hat die du brauchst um so ne Flotte zu haben und wenn man wirklich die Vehikel hat Lkw's nicht nur solche Großraumwagen Wenn man Versicherung zahlt und wenn wir Mindestlohn zahlt.

00:20:29: Also Wo kommen solche siebzig Prozent her?

00:20:32: oder ist das nicht eher so ein bisschen ein Patent des Marketingversprechen und die Praxis sieht anders aus?

00:20:36: Nee, also es ist ja bis zu siebzehn Prozent.

00:20:38: Also es ist nicht bei jedem Umzug möglich aber gerade bei längeren Routen ist es halt möglich.

00:20:42: Wir haben jetzt gerade auch schon kurz über irgendwie München-Hamburg gesprochen.

00:20:46: Wenn man jetzt bei dem Umzug bleibt, ist es dann so wenn man sich das anguckt Man kann ja auch den Service an sich noch entbündeln dass man sagt okay in München habe ich einen lokalen Partner.

00:20:55: Die Mowinger Leute kommen hin packen die Kartons demontieren die Möbel, laden den Lkw und dann fährt ein einzelner Umzugshälfer hoch nach Hamburg.

00:21:06: Endlädt den Umzugswagen, montiert die Mürbel, packt die Kartons aus usw.

00:21:11: Und in Hamburg selbst kommen noch Leute dazu lokale Partner.

00:21:14: Am nächsten Tag findet dann halt die Rückfahrt statt.

00:21:16: Wenn man sich die einzelnen Cost-Servings, wenn man die addiert, kommt man auf diese Seventiechprozent.

00:21:20: Wenn der sich überlegt, normalerweise wird der Umzug Münchenhamburg tausend Euro kosten und er wird am nächsten Tag zurückfahren Die Kosten werden trotzdem anfallen für drei Leute, die irgendwie diese tausend Kilometer zurücklegen und man halt auf beiden Strecken signifikant Kosten rausnimmt.

00:21:36: Und dann kommt man an diese, an diese siebzig Prozent.

00:21:38: Also

00:21:39: im Prinzip schafft ihr Einsparung durch Vernetzung?

00:21:41: Genau!

00:21:42: So kann man es sagen.

00:21:43: Ich hatte ja gerade schon kurz gesagt Netzwerkeffekte.

00:21:45: Das zeichnet glaube ich das Geschäftsmodell aus.

00:21:47: Mit einer ansteigenden Anzahl von Umzügen haben wir immer mehr Netzwerkeffekt und können dadurch für den Kunden immer bessere Rates ermöglichen.

00:21:55: Wie viele Spezitionen sind denn eigentlich bei euch angebunden?

00:21:58: Das ist eine Zahl, die ich auch leider nicht kommunizieren kann.

00:22:00: Okay.

00:22:00: Soll ich mal ein bisschen pikanter formulieren?

00:22:02: Was ich mich frage... Also ich habe mich bei Verbänden richtig erkundigt und habe gelernt dass es ungefähr einen Tausend Vierhundert Vollbetriebe gibt für Spedition.

00:22:10: Mit den Verbändenen die ich teilweise geredet hab waren neunhundert von diesen tausend vierhundert sozusagen Mitglieder Und da hieß es dann kein einziger oder sehr sehr sehr wenige würden mit euch arbeiten weil ich glaube das ist doch immer so ein bisschen, machen wir uns jetzt vor, so Branchen stehen jetzt auch nicht auf Onlineisierung, auf Digitalisierung wo ich mich frage, wenn es Tausend Führer in Deutschland gibt.

00:22:30: So und die Hundehunderte.

00:22:32: Also ich glaube unser Approach ist ganz klar weniger Partner zu haben, weil wir wissen diesen hundert Prozent zuverlässig sind und da dann einen signifikanten Anteil zu haben.

00:22:40: Aber ich glaube dadurch sind wir in der Lage den Partner wirklich gut auszulasten, da wirklich ganz andere Rates zu ermöglichen und auch für den Partner signifikant zu sein und auf einer guten Ebene mit dem zusammenarbeiten zu können um halt wirklich dem Kunden gegenüber da eine gute Customer Experience zu möglichen und die Value Chain mehr oder weniger auch.

00:23:01: unter Kontrolle bringen zu können.

00:23:02: Finde ich ja durchaus glaubwürdig, ist ja auch sozusagen in deinem intrinsischen Interesse wenn man der Geschäftsmodell sich anschaut.

00:23:06: Ich freu mich nur wo kommen die her?

00:23:07: Wenn sozusagen zwei Drittel der professionellen Unternehmen in Deutschland sagen sie arbeiten mit euch gar nicht zusammen und ich habe mal nachgeschaut das ganze Graumarkt.

00:23:17: Wir zahlen kein Mindestlohn wir haben nicht versichert unseren Spaß Der ist irgendwie deutlich größer.

00:23:20: zehnmal so groß, vierzehntausend also werden von irgendwie zwei Dritteln der Profis nicht mehr in euch arbeiten wäre doch die naheliegende Vermutung dass ihr eher ein bisschen in diesem Graumartbereich seid.

00:23:29: Also ich meine, wenn wir Umzugsunternehmen on-boarden schauen wir uns natürlich alle legal Requirements an.

00:23:34: Dass da die entsprechenden notwendigen Lizenzen da sind es gibt ja die EU Güterkraftverkehrslizenz was die Versicherungen da sind das Gewerbeanmeldung von.

00:23:42: In all diese Themen schauen wir jetzt natürlich an beim Onboarding der Partner.

00:23:46: und also wie gerade gesagt wir setzen auf wenige zuverlässige signifikante Partner was glaube ich absolut Sinn macht und schauen natürlich dass alle requirements erfüllt sind.

00:23:57: Habt ihr eigentlich auch eigene Fahrzeuge?

00:23:59: Das hat man am Anfang immer gelesen, dass ihr sowas habt.

00:24:01: Also ich weiß, ihr habt eure Lizenz auf eine eigene Flotte zurückgezogen also könnt ja gar keine haben.

00:24:04: wir dürfen zumindest keine wie.

00:24:06: Wir haben einen ganz klaren Fokus darauf mit Partnern, mit lokalen Subunternehmen zusammenzuarbeiten die auszulassen zu einem sehr signifikanten Anteil und dadurch wirklich das ganze sehr schnell irgendwie askalieren zu können.

00:24:20: be dabei eine gute Kundenerfahrung zu ermöglichen und garantieren zu

00:24:23: finde ich faktisch plausibel, aber heißt ja im Umkehrschluss wird es mal am Anfang gesagt hat die habt eine eigene Flöste plus irgendwie Letzheiten füllen.

00:24:29: das ist nicht so funktioniert.

00:24:30: Genau also ich glaube wir sind ja noch ein relativ junges Unternehmen und haben in der Zeit relativ viel lernen können glaub ich über den Markt, über das Kundenverhalten, den Kundenwunsch.

00:24:41: Wir sind ja auch gestartet mit einer reinen Vermittlung von studentischen Umzugshelfern wo wir uns ein bisschen gedacht haben okay Studenten sind irgendwie zuverlässig, sind pünktlich, sind trustworthy Und viele Kunden aber auf der anderen Seite gesagt haben, okay, der Akademiker, der soll meine Sachen steppen.

00:24:56: Der hat keine Erfahrungen und kann nicht richtig anpacken.

00:24:59: Wo wir dann auch wirklich nach drei, vier Wochen gesagt haben Okay, wir machen einen Cut... ...und haben wirklich nach dreivier Wochen das erste Mal unser Geschäftsmodell umgestellt.

00:25:05: Ich glaube, dass man da relativ schnell relativ viel lernt, gehört ein bisschen dazu und ist auch extrem wichtig!

00:25:11: Du bist zwanzig?

00:25:12: Dreizwanzig.

00:25:13: Drei zwanzzig,

00:25:13: okay.

00:25:14: Ich glaub es gibt sehr viele... Menschen, die eine Spedition führen.

00:25:18: Die das vielleicht in zweiter dritter Generation von Papa oder Opa übernommen haben und ihr Leben lang hart arbeiten wirklich gucken müssen wie sie auf ihre Kohlen kommen.

00:25:26: Und du bist Dreiundzwanzig?

00:25:27: Hast irgendwie wieviel Mitarbeiter?

00:25:29: Dreihundertsiebzig

00:25:29: gerade!

00:25:30: DreiHundertsiesbzig und ihr seid irgendwie nach meinen Recherchen mit neunzig Millionen Euro bewertet.

00:25:34: Wie machst Du jemandem der sich sozusagen den des Kreuzkrumm macht wirklich im wahrsten des Wortes via Klasse Demen?

00:25:41: Wo kommt so'ne Wertentwicklung in so kurzer Zeit eigentlich her?

00:25:44: Ich glaube, wenn man da mit den Partnern, mit denen wir eng zusammenarbeitet spricht.

00:25:48: Für die ist es relativ plausibel.

00:25:51: Die sehen halt wirklich so ein bisschen okay.

00:25:53: Wir sind wirklich Anrufe, die hier reinkommen und wo dann Leute anrufen und sagen ok.

00:25:57: Geht das jetzt so weiter?

00:25:58: Ich habe jetzt irgendwie meine Fleet Size verdreifacht, seitdem wir zusammenarbeiten.

00:26:03: Ich möchte dass es so weitergeht.

00:26:05: können wir noch mehr Aufträge geben.

00:26:06: Ich wachs total schnell.

00:26:07: ihr lasst mich viel viel besser aus.

00:26:09: ich hatte vorher irgendwie einen Downtime von irgendwie vierzig Prozent Und die reduziert, ihr macht mich profitabler und größer.

00:26:16: Der kann das gut nachvollziehen weil er halt sieht irgendwie dass wir ineffizienzen aus dem Markt nehmen.

00:26:20: Ich glaube das ist das spannende an einem Geschäftsmodell, dass es nicht ein reiner Marktplatz ist sondern dadurch, dass wir halt wirklich Lehrfahrten reduzieren, dadurch dass wir Ineffizienten aus dem Marktnehmen wirklich Wert schaffen.

00:26:32: Vielleicht sind deine Eltern wie meine Eltern, die sind jetzt nicht so hardcore

00:26:35: online.

00:26:36: Lass dir mal diese Zahl auf die Zunge zergehen!

00:26:38: Wenn mein Vater sagen würde er macht eine Firma auf und liest nach zwei Jahren neunzig Millionen Euro, neunzig Millionen mal so zum Festschreiben... Was für ein Bild benutzt du denn?

00:26:47: Wie erklärst du das deinen Eltern wenn du sagst so?

00:26:49: also es müsste doch für die Gaga klingen.

00:26:51: Echt bis dreiundzwanzig fürs drehen hat fünfzig Leute.

00:26:52: ich glaube da gibt's auch genug Leute die sagen der kann das gar nicht viel zu jung.

00:26:55: was soll?

00:26:55: das gibt über mir die Kohle und so Das ist schon bisschen Gaga muss man mal sagen.

00:26:59: oder?

00:27:01: Ich glaube, wenn man sich wirklich anguckt was das Ganze für ein Potenzial hat und wo das Ganze hinführen kann.

00:27:06: Man kann sich ja andere Promotion angucken, wo irgendwie große Player Indivizenzen rausgenommen haben.

00:27:12: Wenn du in den Hotel buchst gehst dir auch direkt zu booking.com Was eine sehr kleine Teilige sehr offline dominierte fragmentierte Industrie irgendwie deutlich vereinfacht hat Und da zappelt ja auch nicht wirklich jemand an dem Wert.

00:27:23: Wenn man sich dann anguckt aus Investoren Seite Das fällt extrem schnell wachsen dass wir halt irgendwie auf was die Technologie angeht und auf einem sehr fortgeschrittenen Level sind, dann ist das glaube ich besser nachvollziehbar als wenn man jetzt einfach von außen sagt okay woher kommt da irgendwie der Wert?

00:27:41: Also an meinen Recherchen wärst du jetzt, wenn ich mir deinen Anpaltspaket angucke und diese Bewertung alleine du als dreinzwanzigjähriger junger Mensch irgendwie neunzehn Millionen Euro schwer.

00:27:50: Das ist jetzt natürlich ein Papierwert.

00:27:51: Machen wir uns nichts vor, das kriegst du so vielleicht wahrscheinlich nicht erlöst?

00:27:54: Dann hast du da noch Liquidationspräferenzen von Investoren drin.

00:27:58: aber was macht das mit so einem jungen Menschen wenn er auf einmal potenziell so wohlhabend ist oder zumindest auch eine Verantwortung trägt?

00:28:05: Also mir und das gleiche gilt dafür Christ als mein Mitgründer für uns ist es halt einfach extrem spannend weil wir sehen dass wir wirklich etwas bewegen können, dass wir was wirklich Großes schaffen können und irgendwie einen Markt nachhaltig irgendwie besser machen können, indem wir halt wirklich Leerzeiten rausnehmen.

00:28:21: Indem wir Ineffizienzen eliminieren und indem wir den Kunden...

00:28:25: Ja aber das ist dein Mantra!

00:28:26: Das ist dein Berufsmantra.

00:28:27: jetzt mal mit dir persönlich.

00:28:28: Neunzehn Millionen Euro mal ganz ehrlich du bist frisch von der Uni.

00:28:30: Es gibt Leute die arbeiten könnten drei Leben lang arbeiten verdienen nicht so viel Geld.

00:28:33: Das musst du doch was mit ihr machen.

00:28:36: Also ich glaube ich habe gar nicht so fairerweise gar nicht mehr Zeit da irgendwie groß irgendwie drüber nachzudenken weil es gibt hier relativ viel zu tun und da stürzt sich nämlich darauf hier irgendwie noch das ganze viel größere zu machen.

00:28:49: Ich meine man darf auch also gewiss Journalisten packen, jemand will dich immer kritisch an gerade wenn auch viel Geld hinterlegt.

00:28:54: Aber man darf ja durchaus mit Anerkennung und Respekt mal sagen du bist doch ein sehr junger Mensch der ein großes Unternehmen leitet, viel Geld aufgenommen hat.

00:29:00: wie hast du das eigentlich gelernt?

00:29:02: Also es zeigt ja mir keiner an der Uni wie man es schafft irgendwie von einem großen englischen Investor für einen Euro aufs Konto über diesen zu

00:29:08: bekommen.

00:29:08: Ja ich glaube da kann man nicht wirklich durch eine Schule gehen ... haben wir da einfach gesehen, dass es irgendwie ein Problem gibt.

00:29:16: Dass es irgendwie einen Markt gibt wo irgendwas verbessert werden kann... ...wo irgendwie Potenzial da ist.

00:29:21: und dann waren wir halt wahrscheinlich so ein bisschen zur richtigen Zeit am richtigen Ort.

00:29:25: Wann waren da?

00:29:26: glaube ich ziemlich schnell in allem was wir gemacht haben?

00:29:28: Wir haben hart gearbeitet, haben eine extrem gutes Team glaube ich in kurzer Zeit zusammengestellt und ich glaube all das sind halt Punkte die dann irgendwie potenzielle Investoren überzeugt haben.

00:29:38: Index Ventures ist ja durchaus einer der bekanntesten, darf man sagen in der Internetbranche und Digitalbranche.

00:29:43: Habt ihr wirklich ein echtes Dickschiff an Land gezogen?

00:29:45: Um zu haben wir einen Euro haben die alleine investiert?

00:29:48: wie habt ihr das zum Beispiel gemacht?

00:29:49: Wie seid ihr dann hier angekommen?

00:29:50: Wie war da so der Prozess?

00:29:51: Wie ist es mit denen zu arbeiten?

00:29:52: Ich glaube von der Zusammenarbeit sind wir da extrem happy.

00:29:55: also vom Index bekommen wir sehr viel Unterstützung gerade was irgendwie gute Leute angeht gerade was eine langfristige View auf die Company angeht wohin wir gehen sollten, wie wir unser Wachstummanagen und was Internationalisierung angeht.

00:30:10: Weil die Leute bei INDEX halt sehr viele Companies einfach schon gesehen haben und sehen, wie man irgendwie landen... Wie man wirklich Unternehmen groß machen kann und welche Strukturen und welche Prozesse da irgendwie wichtig sind.

00:30:21: Prozess mit INDEx also.

00:30:22: wir standen schon relativ lange in Kontakt schon vor der ersten Finanzierungsrunde Und da haben wir uns immer wieder ausgetauscht und haben die auch wirklich als den Partner gesehen mit dem wir auch Lust haben, wirklich langfristig zusammenzuarbeiten.

00:30:37: Weil wir wissen nicht mehr... Es wird jetzt einige Jahre sein die wir mit denen verbringen müssen, wo du da übelst.

00:30:42: und dann muss man sich glaube ich wirklich Gedanken machen ob man noch wirklich mit den Leuten zusammenarbeiten möchte.

00:30:47: und da hatten wir ein super Gefühl bei den Leuten von Index.

00:30:50: Der Mitgründer gibt ja beide an der WHO studiert und die Sammler sind investiert.

00:30:53: ist das so ein bisschen Automatismus wenn WHO ein Internetunternehmen macht dass Sammlwahl Geld gibt?

00:30:58: Das weiß ich nicht.

00:30:59: Es gibt glaube ich auch viele, die es ohne Sammel machen und es gibt auch viele Nicht-Wehr-Uler wo Rocket oder GFC oder die Sammelbrüder investiert haben.

00:31:07: Bei uns war's halt so vom Setup ist das finden wir super weil es halt viele funktionale Themen gibt in den Rocket einfach extrem gut ist Und wie viele Sachen von denen einfach lernen können und da auch wirklich super guter Input kommt.

00:31:21: Also was das ich, wenn wir jetzt irgendwie in den verschiedenen Ländern, in denen wir aktiv sind, internationale Gesellschaften aufgesetzt haben ist es ein Prozess.

00:31:27: Wenn wir uns alleine gegangen wären hätte der ein bisschen gedauert.

00:31:29: so haben wir halt irgendwie bei Rocket Bescheid gesagt und ja solche Sachen haben die halt schon irgendwie ein paar Hundert mal gemacht.

00:31:35: Habt ihr eigentlich nicht Angst dass man Rocket Internet hingeht?

00:31:37: In einen Movinga-Modell nimmt und irgendwie in ... weiß ich die sind ja international unterwegs.

00:31:42: Südafrika, Vietnam klont oder in sozusagen Nachbord im mittleren Osten.

00:31:47: Asien allgemein machte da keine Sorgen

00:31:49: Nee, also ich glaube bisher haben wir jetzt im Rocket-Battel zusammenarbeitet so kennengelernt dass die da wirklich unterstützend sind und ich meine das sind ja auch unsere Interessen aligned.

00:31:58: In denen halt irgendwie einen signifikanten Anteil am Unternehmen haben, haben die ein Interesse daran dass es dem Unternehmen groß

00:32:03: wird.

00:32:04: Aber wenn sie das Ding selber bauen in Asien dann haben sie noch einen signifikanteren Anteil?

00:32:07: Gut, also fairerweise Vietnam ist jetzt nicht unser Zielmarkt Nummer eins und ich glaube nicht dass das gerade für uns in Thema

00:32:15: wäre.

00:32:16: Wie ist das eigentlich mit einem Samwatz zusammen zu arbeiten?

00:32:18: So im Alltag rufst du dich nachts um zwei an.

00:32:20: Ist ja aggressiv, sehr nett ist der Supportive.

00:32:22: wie muss man sich das vorstellen?

00:32:23: Bei der Zusammenarbeit haben wir wirklich Rocket als extrem positiv wahrgenommen.

00:32:28: Ich meine, man muss sich halt auch klar machen ich glaube wir sind halt kein Rocket-Internet-Filmer.

00:32:32: klar die sind hier klarer finanzieller Investor.

00:32:37: aber für uns war es wirklich extrem hilfreich.

00:32:39: also es sind hier einige Leute in verschiedenen Themen, die hier irgendwie aufgebaut werden.

00:32:43: Die Rocket-Expertise reinbringen was Marketing, was Produkt.

00:32:46: Aber sagen wir konkret, geht doch mal zusammen bei Rocket als Institution auch so vor?

00:32:50: Wie fühlt sich das an und wie ist der Typ darauf?

00:32:52: Ich glaube relativ Numbers dürfen.

00:32:55: also wenn wir besprochen haben, wie es ums Business steht war er sehr oft Zahlen fokussiert macht ja auch irgendwo Sinn.

00:33:02: Relativ kurz angebunden klar und relativ direkt.

00:33:05: aber ja.

00:33:07: also das würde ich beschreiben Auch auch in unserem Fall hilfreich.

00:33:13: Nutzer, lass uns mal ein bisschen darüber sprechen weil du hast ja gesagt es gibt durchaus ein saisonales Geschäft.

00:33:17: das liegt auch sozusagen die Abstand wird kleiner zwischen suchen und buchen im Sommer.

00:33:23: Zwischen Buchen und Umzug

00:33:24: oder Buchen umzug?

00:33:25: Wo findet ihr eigentlich eure Nutzer?

00:33:27: Unsere Nutzer sind.

00:33:28: wir sind ja jetzt gerade schon über den Bereich wo Fairwells geht gang.

00:33:31: Teil sind Empfehlungen die über bestehende oder alte Kunden kommen einen Teil kommt über direkte Partnerschaften Die wir abgeschlossen haben, das sind jetzt zum Beispiel als Beispiel in Deutschland ist es zum Beispiel ImmobilienScout.

00:33:43: Das Kunden irgendwie eine Anfrage stellen ein paar Fragen beantworten zu eben Umzug und wird ihn dann darauf basierenden Angebot schicken.

00:33:50: ImmobilieScout sagt, im Jahr zeigten sie zwei Hunderttausend Anfragen pro Jahr sozusagen vermittelt in Sachen Umzügen.

00:33:55: Es ist ein Drittel.

00:33:56: D.h.,

00:33:57: jeder dritte Umzug in Deutschland wird durch einen kleinen Anzeigenportal vermitteln.

00:34:01: Da hast du ja eigentlich eine starke Abhängigkeit

00:34:03: von Immobilien Squad jetzt.

00:34:05: Also was ich für Zahlen habe, ist dass ungefähr neunundhalb Millionen Umzüge in Deutschland stattfinden.

00:34:10: Es sind ungefähr sechs Millionen Haushalte also beziehungsweise neun und ein halb Millionen Personen, sechs Millionen Haushalte, also sechs Millionen Umzuge die jedes Jahr durchgeführt werden und das knapp achtzig Prozent der Leute davon sich im Internet informieren.

00:34:22: Und ich glaube was wir halt schaffen können mit unserem Geschäftsmodell dadurch, dass wir eine Umzugstienstleistung nachhaltig auch günstiger machen, dadurch dass wir halt Individuenzen rausnehmen, ist das wir den Markt nochmal zusätzlich erweitern können von Leuten, die gesagt haben, okay, ein Umzug mit einer Umzugshema ist unglaublich komplex.

00:34:36: Es dauert sehr lange und sehr kostspielig.

00:34:39: Und dadurch dass wir diese Faktoren irgendwie geteckelt haben können wir den Markt noch mal deutlich erweitern?

00:34:44: Gut, aber das war keine Antwort auf die Frage!

00:34:46: Wir haben gesagt kleine Anzeigenportale machen viel aus, du sagst achtzig Prozent gegenüber online.

00:34:49: Okay da ist wahrscheinlich Google großer Anteil, da kannst Du Anzeige buchen es wird aber irgendwann eine Schweine teuer sondern dann hast Du Immobilien Scout, sie können Dir bisschen dektieren.

00:34:55: wenn Sie Volumen haben hast Du immer auch Einfluss.

00:34:58: Wie machst Du Dich unabhängig von Leeds externer Quellen?

00:35:00: Genau indem man halt eine starke Marke aufbaut, indem man den Anteil an Referals, also an Kunden die beim Film kommen noch weiter nach oben bringt und in dem man halt die Go-to Adresse wird für das Thema Umzug.

00:35:17: Okay, Mark ist immer gut und sicherlich wenn du so ein verlässlicher Partner bist auch aber am Ende des Tages regiert doch Cash.

00:35:22: Bei Immobilien Squad wird auch die Medien den Umzug geben der ihm den am sichersten durchführt und das meiste Geld wahrscheinlich zahlt.

00:35:28: Immobilien-Scout ist ja wirklich reiner Lead Generator und verkauft halt quasi die Anfragen an verschiedenen Unternehmens.

00:35:36: Aber da wirst du doch auch, musst du doch sozusagen in den Scheiben noch die harten Zahlen?

00:35:40: Also ich glaube Immobilien-Scot war es für uns halt ein guter Kanal einfach, weil da Kunden die irgendwie... Ich meine wenn man sich gerade nach Immobilie umschaut legt halt irgendwie der Umzug extrem nah.

00:35:51: Klar ist ja keine Frage aber du bist doch dann abhängig davon!

00:35:52: Die haben noch eine Marktmacht also die sozusagen will dich in eine Wohnung mieten?

00:35:55: Ja im Immobilien-Skott ist auch nicht unser einziger Pan.

00:35:59: Kann ich auch wieder leider nicht sagen, es gibt verschiedene Portale.

00:36:02: Es gibt verschiedene Lead Generator.

00:36:04: Es sind verschiedene direkte Partnerschaften mit denen wir zusammenarbeiten.

00:36:07: Kommen wir mal eine Torte auf wieviel Prozent kommt über Google?

00:36:09: Wie viel über Kleinanzeigenportale?

00:36:12: Auch da kann ich leider keine genauen Zahlen konzentrieren.

00:36:14: aber das ist nicht so dass alles über dem Immobilien-Scout kommt und dort auch nicht wirklich ansatzweise alles.

00:36:18: Ich meine vielleicht denke ich ja auch falsch.

00:36:20: Ich hätte durchaus auch Kommentare unter meinen Artikeln die gesagt haben in der Branche lacht man sich kringlich wenn man liest die meisten Umzüge über den Immobilie-Scouts vermittelt dass sie gar nicht so einen krassen Einfluss haben.

00:36:27: Haben die vielleicht recht?

00:36:28: Hab ich falsch recherchiert.

00:36:29: Ich hab ja gerade gesagt, meine Einschätzung ist, dass ungefähr achtzehn Prozent des Demands online liegt

00:36:35: und ich weiß... Du bist ja online!

00:36:37: Gut aber da sind die zwei Hunderttausend Anfragen deutlich weniger als die sechs Millionen Euro, sechs Millionen Umzüge, das wären ja nur zwei Millionen, die darüber abgeben können werden würden.

00:36:46: Also ich glaub extrem vieles Online von der Nachfrage und extrem viel können wir dadurch abschöpfen, dass wir einfach eine starke Marke bauen und Kunden zufrieden machen.

00:36:55: Ein bisschen merken seid ihr eigentlich

00:36:55: aktiv?!

00:36:56: Wir sind momentan aktiv in der Dachregel, also Deutschland und Österreich-Schweiz.

00:37:00: In UK, in Irland, Frankreich und Italien.

00:37:02: Okay das war eigentlich die Skripte.

00:37:03: sieben

00:37:04: ne?

00:37:04: Siegen Märkte genau!

00:37:05: Wie unterscheiden sich solche Unzugsmärkte?

00:37:08: Gibt es einige Unterschiede.

00:37:09: Ich glaube wenn man sich jetzt zum Beispiel Großbritannien anguckt ist für uns ein extrem spannender Markt wo der Anteil an internationalen Umzügen sehr hoch ist.

00:37:18: Einviertel der Umzüge die mit einem Umzugsunternehmen durchgeführt werden sind international.

00:37:22: Markt irgendwie zum Teil darin liegen dass halt eine Insel ist.

00:37:25: aber Ansonsten gibt es auch viele X-Pads, die aus Großbritannien in den USA gehen nach Australien.

00:37:32: Und das geht natürlich für uns damit einher, dass halt ein relativ hoher wahren Korb ist und auch da geben wir wieder in die Richtung Effizienzgewinne.

00:37:38: Je länger die Distanz ist, desto höher unsere Effizience gewinnen.

00:37:41: Da kommen wir dann schnell in dem Bereich, dass wir Container konsolidieren können und auch wirklich durch Skaleneffekte das Ganze für den Kunden deutlich preiswerter machen kann.

00:37:50: Ich hab ja mal gehört, dass in England es eigentlich sehr verbreitet ist.

00:37:53: Wenn ich eine Wohnung miete, ist das ein Two Room Apartment und nichts mit Quadratmeter.

00:37:57: Das muss doch für einen Algorithmus wie euch tödlich sein oder?

00:37:59: Absolut!

00:38:00: Was heißt tödliche?

00:38:01: Am Anfang sind wir natürlich in den Markt gegangen.

00:38:04: Einer der Hauptdeterminanten vom Preis war in Deutschland... ...und in der kompletten Dachregion die Quadratmeternzahl.

00:38:09: Und wie du gerade gesagt hast, in UK ist es üblich, man mietet halt einfach ein Three Room Studio To bedroom flat, whatever.

00:38:18: Klar, da müssen wir natürlich das Ganze darum adjusten und auch in den UK gibt es ansonsten noch Unterschiede.

00:38:24: also zum Beispiel das Thema Küchentransport spielt da gar keine Rolle.

00:38:27: ich glaube so verrückt sind nur deutsche Küche umzuziehen.

00:38:30: aber nichtsdestotrotz, also es gibt schon Unterschiede.

00:38:33: Es gibt auch regional extreme Unterschiede Und wenn man sich das ganze Pricing vom Umzug anguckt ist es einfach extrem intransparent.

00:38:39: Man kann ja jetzt nicht sagen okay Ich habe jetzt den perfekten Blueprint Man kann ihn jetzt eins zu eins in andere Länder übertragen, sondern man muss immer das Ganze anpassen.

00:38:48: Das Verhalten der Kunden ist anders die Fall-off Zeit ist anders Die Distanzen sind anders Der Aufwand der Möbel ist anders Das Service Level wird es anders.

00:38:59: In manchen Märkten ist es deutlich üblicher dass man komplett den Rund um Serviceumzug bucht als den anderen.

00:39:05: Nur als Arzt zum Beispiel ist es üblich, dass Leute wirklich ein volles Service umzubuchen, zwei Wochen in Urlaub fahren und wiederkommen.

00:39:11: das Internet ist angeschlossen, der Kühlschrank ist aufgefüllt und irgendwie die Früchte stehen auf dem Wohnzimmertisch.

00:39:16: Was sind so die nächsten Regionen, an denen ihr expandieren wollt?

00:39:19: Ich glaube, wir sind in Europa jetzt wirklich auf einem extrem guten Weg wachsen weiterhin stark und können da wirklich nochmal einiges machen.

00:39:27: Was für uns natürlich eine extrem spannende Markt ist, sind dann die USA.

00:39:31: Das hatte ich ja gerade schon angesprochen.

00:39:33: also das ist halt einfach der größte Umzugsmarkt der Welt mit sehr langen Distanzen was mit sehr hohen Warenkörben einher geht und mit hohem Effizienz gewinnen verbunden mit dann irgendwann auch sehr guten Margen.

00:39:44: Gleichzeitig ist das Service-Level und die Willing, dass du für Service bist.

00:39:49: Die Zahlungsbereitschaft auch eine sehr hohe in den USA.

00:39:52: Weswegen das für uns ein absolut spannender Markt ist.

00:39:55: Wie groß schätzt du denn euren Markt eigentlich ein?

00:39:57: Also wenn man mal den Umzugsmarkt nimmt in Europa, sagen wir mal wie viel schätzst du denen?

00:40:01: Wir können ja da Deutschland als Beispiel nehmen... Ich habe gerade gesagt es sind neun, halb Millionen Leute, die jetzt um zehn, sechs Millionen Haushalte.

00:40:07: Und in Deutschland allein ist es ungefähr einen sieben Milliarden Markt.

00:40:10: also Der Umzug kostet dann knapp über tausend Euro im Durchschnitt.

00:40:13: Sieben Milliarden in Deutschland Europa?

00:40:14: Was würdest du da schätzen, wenn wir jetzt mal deine sieben Märkte nimmst?

00:40:17: Genau.

00:40:17: also ich glaube Europa ist ungefähr knapp über dreißig Milliarden Wenn man sich die verschiedenen Märkte anschaut.

00:40:22: Das heißt es ist ein Riesenmarkt und spannend ist glaube ich daran wie klein der Moment ist Dass halt der größte Player weniger als einen Prozent Marktanteil

00:40:31: hat USA.

00:40:32: Wie würdest Du die dann schätzen?

00:40:32: Jetzt haben wir dreizig, sieben und?

00:40:35: USA ist größer als der komplette europäische Markt würde ich auf fünf vierzig Milliarden schätzen.

00:40:40: Und in USA ist halt spannend, es gibt auch wirklich größere Umzugsfirmen.

00:40:45: Santa Fe ist wirklich einer der größten United Vanelines Mayflowers.

00:40:49: Die konzentrieren sich aber so ein bisschen auf Corporate Accounts, auf Military Moving und man kann das ein bisschen beschreiben wenn man sich den Umzugsmarkt als eine Pyramide vorstellt.

00:40:59: Konzentriern Sie sich auf die Spitze der Pyramiden!

00:41:01: Für Kunden gibt's auch da nicht wirklich ne große Brand die das Ganze irgendwie durch Technologie-und Daten einfacher und zuverlässiger

00:41:06: macht.

00:41:10: keine Umzugsfirma und auch keine vertikal integrierte Plattform, sondern reiner Lead Generator.

00:41:16: Weiß ich nicht, komisch für diese ganzen Marktzahlen?

00:41:18: Ich finde die sind relativ intranspariert!

00:41:19: Also der eine sagt irgendwie sie sind so in zuviel Millionen oder so in so vielen Milliarden, der andere sagt ne Spedition kostet X ja nur Y also... wo kriegst du da den Zahlen eigentlich her?

00:41:27: Bei mir war dein Lack ja nicht bei sieben Milliarden irgendwie.

00:41:29: Okay also meine Zahlen beziehen jetzt.

00:41:30: es gibt ne Studie die wird von der Telekom durchgeführt und vom Mayhemmer.

00:41:34: Gut lass uns immer ein schönes Thema reden Wettbewerb.

00:41:37: Wie beurteilst Du den?

00:41:38: Also ihr seid ja Ich glaube, ihr habt diesen Ansatz schon entwickelt.

00:41:42: Aber ihr seid ja nicht alleine mit.

00:41:44: Also ich glaub in den Märkten wo wir sind was da halt extrem spannend ist.

00:41:48: es gibt du hast jetzt gerade moving.com angesprochen Es gibt glaube ich viele Plattformen die irgendwie die Buchung einfacher machen Die Markplatz sind Irgendwie Reverse-Orction-Plattformen sind Wir haben jetzt gerade kurz Anyven and My Hammer angerissen aber es gibt halt niemanden der auf signifikanten Level wirklich das Thema end to end owned und dadurch die Technologieeffizienz wenig realisiert.

00:42:10: Ich meine, es gibt etwas schon, da gibts ja in Deutschland, da geh dir wahrscheinlich das Taschentasche auf, Movago.

00:42:17: also da liest man sogar dass sich der Business Angel der das finanziert hat vorher mit euch unterhalten hat viel gesehen hat und dann ist lieber selber gegründet hat.

00:42:24: so zumindest liest mal ob's stimmt sei mal reingestellt.

00:42:27: also stimmt das?

00:42:29: Also hatte ich ja gerade schon gesagt wir müssen glaube ich einfach und das haben wir bisher gut gemacht um jetzt halt einfach Kein Stück vom Gaspedal gehen.

00:42:38: Ich glaube, wenn man immer wirklich sehr schnell unterwegs ist und das Business größer macht die Prozesse besser macht, die Kunden zufrieden machen, dann braucht man sich nicht nach links oder rechts umschauen.

00:42:48: Das braucht man nie in einem Business.

00:42:50: Man muss sich selber gucken.

00:42:51: Aber trotzdem!

00:42:52: Ist da was dran?

00:42:52: Dass der sozusagen sich euer Geschäft angeguckt hat, in dem Fall der Philipp Magin... ...und dann etwas Eigenes gemacht hat und man jetzt irgendwie sich nicht so gut leihen

00:42:58: kann?!

00:42:59: Also ich meine im Wettbewerbsumfeld... Klar ist er jetzt nicht unglaublich viel Kontakt, aber ich glaube wie gerade schon angesprochen wir bauen halt hier einfach eine Company, konzentrieren uns drauf und haben damit auch ehrlich gesagt echt genug zu tun.

00:43:13: Trotzdem, wie verordert ihr denn Movago?

00:43:15: Ja also ich hatte ja jetzt gerade schon mal gesagt... Ich glaube wir sind da auf einem sehr guten Weg weiter extrem schnell zu wachsen.

00:43:22: Es

00:43:22: ist keine Antwort wie du Movago verantwortest!

00:43:25: Das ist wie du dich verortest.

00:43:26: Aber wenn du jetzt euch siehst, wo siehst du die...?

00:43:28: Ich sehe uns als denjenigen der als First Mover Da ein gutes Produkt gebaut hat, eine gute Technologie gebaut hat und da einen Fokus hat und den nicht verlieren wird, sondern weiter Gas geben wird.

00:43:40: Ich habe hier gesehen, ihr seid schlingel.

00:43:41: Ihr habt euch sogar von Mowago die dort auch Domains gesichert?

00:43:43: Warum macht man so was?

00:43:44: Auch

00:43:45: da kann ich einen Kommentar zu abgeben.

00:43:48: Wir konzentrieren uns darauf, hier ein gutes Business zu bauen.

00:43:52: also ja...

00:43:53: Dazu sind auch Mowagos und Orgdomains.

00:43:57: Ist das eigentlich so ein klassischer Wundertexted Allmark in dem ihr seid?

00:43:59: Also ist es so wenn einer den dominiert dass er ihm gehört.

00:44:02: Ich glaube, wir haben jetzt gerade das Thema Netzwerkeffekte angerissen und die sind schon sehr stark.

00:44:08: Also mit jedem weiteren Umzug, den wir durchfinden, haben wir halt bessere Daten und können den Buchungsprozess bequemer machen für den Kunden weil wir weniger Datenpunkte abfragen müssen, weil wir die extra polieren können.

00:44:18: über unseren Pricing-Algorithmus.

00:44:20: B. können wir halt die Raten für die Kunden mit jedem weiteren Umzug nochmal deutlich günstiger

00:44:24: machen.

00:44:24: Okay also kurz an Wort.

00:44:25: Ja!

00:44:26: Ich glaube vieles deutet darauf hin.

00:44:30: Also ist es dann auch so ein bisschen so, dass wenn man den First Mover Vorteil hat und viel Kapital zur Verfügung hat.

00:44:34: Dass man da dann durchaus sozusagen gut aufgestellt ist?

00:44:37: Ich glaube im Moment sind wir wieder in einer guten Lage.

00:44:39: also wir haben glaube ich fast.

00:44:40: was die Prozesse angeht sind wir super aufgestellt.

00:44:42: das die Technologie angeht bin ich da sehr zufrieden und zuversichtlich.

00:44:46: Wir sind mit Kapital ausgestattet aber noch viel wichtiger mit extrem guten Investoren die uns wirklich operativ weiterhelfen und operativ guten Input geben.

00:44:57: Das heißt, wir sind da extrem zuversichtlich.

00:45:00: Planet ihr eigentlich weitere Finanzierung?

00:45:02: Das muss man schauen wie sich das Business entwickeln wird.

00:45:05: Was

00:45:05: ist denn so der Endplan?

00:45:06: Wenn du einen Investor anbohrt nimmst musst du eigentlich immer sagen wo die Reise mal hingeht.

00:45:09: Ich habe jetzt schonmal ein bisschen klingeln hören.

00:45:11: Börsen gang wenn man zu euch liest.

00:45:13: Ist das euer Ziel oder wollte von ihm gekauft werden?

00:45:15: was ist da der Anspruch?

00:45:16: Ich glaube damit beschäftigen wir uns jetzt vielerweise nicht nicht viel.

00:45:20: also ich glaube halt wenn man einfach sich darauf konzentriert ein gutes Business zu bauen was zu einem gewissen Zeitpunkt auch mal wirklich signifikant profitabel werden kann, damit es immer einen Weg geben.

00:45:30: Wie der dann aussieht das wären wir in ein paar Jahren sehen.

00:45:32: Aber ich würde schon sagen dass Börse so für euch der wahrscheinlichste Weg ist zu müssen.

00:45:34: bei dem Anspruch wenn ihr sagt du sagst wenn Du sagst du willst den Zalando für die Umzugsbranche werden Dann kannst Dich eigentlich also wüsst Dich wenige Leute die Dich kaufen sollen

00:45:41: Ja durchaus möglich.

00:45:42: Also es kann sein dass es irgendwann irgendwann so kommen wird.

00:45:45: Wir wollen aber jetzt erstmal die nächsten Jahre hier operativ irgendwie wie Gas geben und da nicht unsere Energie auf irgendwelche Exit-Kanäle verschwenden.

00:45:54: Lass uns mal umdrehen, überlegt ihr die Leute zu kaufen?

00:45:57: Du meinst jetzt hier die Umzugsfilm?

00:45:59: Ja zum Beispiel ein Wettbewerber oder so macht es Sinn irgendwie.

00:46:01: also ist ja auch bisschen die Grundfrage glaubst du daran dass man sich den Markt kaufen kann oder muss man ihn selber aufbauen?

00:46:07: Ich glaube wenn wir einfach weiter auf dem Gaspedal sind dann werden wir im Zweifelsfall schneller wachsen als andere und deswegen macht sie einfach die eigenen Operations auf einem super Level zu bringen selbst weiter schnell zu wachsen, um damit halt weitere Marktanteile zu gewinnen.

00:46:22: Also du würdest dich eher sozusagen, würdest dir ja selbst einen neuen Markt aufbauen als dir ein Player in einem neuen Markt zu kaufen?

00:46:28: Ja das muss man sich natürlich dann immer genau angucken.

00:46:31: aber im Zweifelsfall glaube ich dass wir den Team haben und die Technologie haben, dass wir schneller wachsen als viele andere.

00:46:36: Wie lange braucht ihr denn eigentlich von Markteintritt bis es funktioniert solide?

00:46:40: Habt ihr da irgendwie so ein Standardvorgehen mittlerweile schon entwickelt?

00:46:42: Ich meine klar, die Merkt unterscheiden sich schon ziemlich.

00:46:46: Was was die Struktur angeht und bis man da wirklich eine gescheite Durchdringung hat und diese Netzwerkeffekte realisieren kann das dauert ein bisschen ist jetzt kein fester Zeitraum.

00:46:54: ich glaube in UK sind wir am Oktober gestartet sind wir da schon wirklich seit einigen Monaten auch im Level wo ich sage dass wir haben den Markt beziehungsweise sind dabei den Markt zu durchdringen.

00:47:10: Danke, dass du dein Satz genau beendest.

00:47:11: wären.

00:47:11: Ich trinke das sehr aufmerksam.

00:47:13: Gerne!

00:47:14: Gut zum Abschluss lassen wir uns mal auch ein paar persönliche Fragen stellen.

00:47:18: Macht es dir manchmal Angst so viel Verantwortung zu haben?

00:47:21: Also belastet einer's

00:47:23: auch?

00:47:24: Nee also... Es treibt einen eher an.

00:47:26: Es motiviert einen eher und setzt einem unter Adrenalin, dass man halt sieht okay.

00:47:29: Wir haben hier die Möglichkeit was wirklich richtig richtig großes zu bauen.

00:47:33: Ein super Team was was hier irgendwie zusammen mit Gas gibt Und ich würde sagen, das ist eher zusätzliche Motivation.

00:47:41: Aber wenn du sagst Adrenalin, wie schützt du dich dann eigentlich gegen so Sachen wie Burnout?

00:47:45: Wenn du arbeitest, ist ja lange sehr viel...

00:47:47: Ja also ich glaube halt, worauf wir halt achten, dass es schon irgendwie ab und zu mal eine Auszeit, dass man sich in der Auszeit nimmt.

00:47:55: Dass man auch mal irgendwie rausfährt.

00:47:58: Dass ein Abwechslung... Vieles geht durch das Aufgabengebiet einherbe und es ist extrem abwechsung, es reicht extrem herausfordernd Und ich glaube, wenn man da trotzdem versucht irgendwie gesund zu leben kann man dann den ganzen entgegenwetten.

00:48:12: Ich hab gehört von dir dass du um fünf Uhr vierzig teilweise schon auf der Arbeit bist oder am Arbeiten sammst.

00:48:17: mal so was hast du für einen Arbeitsstall?

00:48:19: Ist das ein bisschen dieses typische Management-Style wie du sozusagen Agis?

00:48:22: Ich

00:48:23: glaub' ich habe da jetzt keinen festen Stil sondern es hängt davon ab was gerade zu tun ist.

00:48:27: und ja ich mein's kann natürlich auch länger werden.

00:48:29: aber es ist nicht irgendwie Ansatz da zu versuchen so viel zu arbeiten wie möglich sondern einfach die Sachen, die irgendwie anstehen, irgendwie so gut wie möglich zu lösen und die Kompanie weiter nach vorne zu bringen.

00:48:43: Trotzdem ist es immer ein bisschen heiß drauf in einem Start-up von wann arbeitet man da?

00:48:46: Ist das wirklich auch bei euch in dem Fall ganz konkret wenn ihr sagt ihr wollt gute Kundenexperience aufs Gaspedal und so?

00:48:52: also Wann fängt der Tag an?

00:48:53: Wann hört er auf?

00:48:54: Jetzt sagst du mir wieder kann ich nicht sagen...

00:48:57: Also der Tag fängt früh morgens an und hat selten von Mitternacht auf.

00:49:00: Mitternachts

00:49:01: okay!

00:49:02: Fünf Tage die Woche sechs sieben.

00:49:04: Also man ist vier in zwanzig Stunden, sieben Tage die Woche bei dem Thema und auch eigentlich jeden Tag im

00:49:09: Büro.

00:49:10: Was für eine Philosophie verfolgt ihr dann eigentlich beim Führen von Mitarbeitern?

00:49:13: Ich glaube was uns extrem wichtig ist, dass wir hier im Unternehmen gute Feedback-Prozesse haben weil ich glaube nur wenn ein Mitarbeiter weiß wo er gerade steht kann er auch irgendwie unternehmerisch tätig sein, kann er strategisch tätigs sein und damit geht anher das er weiß wo die Company grade steht.

00:49:28: also wir versuchen hier sehr viel Transparenz an den tag zu legen indem wir halt einmal pro Woche ein All-Hins Meeting haben, jeden Dienstag quasi alle Leuten sagen okay das sind die Neuigkeiten.

00:49:36: Es gibt irgendwie Neues aus der Firma dass wir wirklich Wert darauf legen, dass hier regelmäßig auf einer wöchentlichen Basis One on one Gespräche stattfinden, die auch wieder dreihundertsechzig

00:49:46: Grad

00:49:47: Gespräche sind und das halt wirklich jederweise.

00:49:49: ok wo geht es hin?

00:49:50: Wo können wir das hierhin bringen?

00:49:52: Was damit einhergeht was wir am Anfang des Jahres jetzt eingeführt haben In der gesamten Company OKARS, das ist ein Management-System was von Google entwickelt wurde.

00:50:00: OKARS steht für Objectives und Key Results.

00:50:04: Womit wir jetzt super Erfahrungen gemacht haben?

00:50:05: Wir haben halt quasi uns zusammengesetzt und es ist auch da wieder ein zweiseitiger Feedbackprozess also geht nicht nur top down sondern bottom up.

00:50:13: Das wird gesagt im Ok.

00:50:14: Wir haben jetzt irgendwie drei Hauptziele, drei Objectives in der gesamte Firma.

00:50:19: Vielleicht ein Beispiel jetzt in Richtung Wachstum, in Richtung Profitabilität und in Richtung Kundenzufriedenheit.

00:50:25: Und dann kaskadebt man halt da dann die ganzen Ziele runter.

00:50:28: Und spannend ist dann halt wirklich jeder irgendwie seine persönlichen Ziele, die er zu jeder Zeit einsehen kann gleichzeitig aber auch die von allen anderen.

00:50:36: Das hat bei uns ein bisschen dazu geführt dass die Leute nicht in ihren Silos arbeiten sondern das große Picture sehen.

00:50:44: Die Möglichkeit dass wir hier einen globalen Marktführer bauen können sehen die tagtägliche operative Arbeit nur vor den Augen

00:50:53: haben.

00:50:54: Gut, Bastian!

00:50:54: Ganz herzlichen Dank.

00:50:55: Super spannend natürlich.

00:50:56: Junge Menschen viel Verantwortung und große Missionen.

00:50:58: Ich drücke dir die Daumen.

00:51:00: Danke dir für das Gespräch.

00:51:02: Gerne,

00:51:03: danke dir.

00:51:04: Hab mich gefreut.

00:51:05: Over and out.

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