MissPompadour 🎨: Das Startup rund um Farbe | #Unternehmensführung 🧠

Shownotes

C-LEVEL INTERVIEW | Der Markt für Farben, Lacke und co. scheint auf den ersten Blick dominiert von ein paar großen Platzhirschen. Doch dazwischen gibt es Interessantes zu entdecken: etwa MissPompadour. Die 2019 gegründete Firma bricht in vielerlei Hinsicht mit etablierten Strukturen: Der Verkauf findet in erster Linie online statt und die Zielgruppe sind Frauen. Im Gespräch mit Joel erklärt deren Mitgründer Erik Reintjes, wie sie mit einer Kombination aus hochwertigen Produkten, ausgiebiger Beratung und Influencer-Marketing ihre Nische gefunden haben. Du erfährst... …warum Erik zum Farb-Verkäufer geworden ist …wie man zum Wiederkauf von Farben anregt …wieso sich MissPompadour auf Frauen als Zielgruppe fokussiert haben …weshalb MissPompadour auf Eigenmarken setzt …was Beratung zur Säule des Erfolgs von MissPompadour macht …warum Erik die Expansion in neue Bereiche skeptisch sieht …welche Rolle Influencer-Marketing für MissPompadour spielt …ob Erik die Firma verkaufen würde Diese Episode dreht sich schwerpunktmäßig um Unternehmertum: Denn getreu dem digital kompakt Motto "Lerne von den Besten" trifft sich Joel in freudiger Regelmäßigkeit mit den erfolgreichsten Unternehmer:innen aus der Startup- und Digitalwirtschaft. Egal ob Scale-up, Soonicorn, Unicorn oder erfolgreicher Mittelständler – in unseren Episoden zu Unternehmertum lassen dich die Besten hinter ihre Kulissen blicken und nehmen dich mit auf eine Reise zur Strategie, Entstehung und Entwicklung ihrer Firmen. __________________________ ||||| PERSONEN ||||| 👤 Joel Kaczmarek, Geschäftsführer digital kompakt 👤 Erik Reintjes, Geschäftsführer MissPompadour __________________________ ||||| SPONSOREN ||||| 🔥 [Übersicht](https://www.digitalkompakt.de/sponsoren/) aller Sponsoren __________________________ ||||| KAPITEL ||||| (00:00:00) Vorstellung und Einführung ins Thema (00:05:44) Gibt es beim Farbkauf Retention? (00:10:52) Wieso setzt MissPompadour auf Eigenmarken? (00:18:36) Die Rolle von Beratung bei MissPompadour (00:23:51) Wo verkauft MissPompadour? (00:32:40) Influencer-Marketing (00:38:43) Wie ist MissPompadour finanziert? __________________________ ||||| WIR ||||| 🧢 Ich bin übrigens Joël! Ich liebe es, mein Wissen zu erweitern und neue Dinge kennen zu lernen. [Das teile ich hier mit dir](https://lnk.to/joyofjoel) 💡 Du konntest dir keine Notizen machen? [In meinem Newsletter](https://newsletter.makersandshakers.club/) fasse ich dir für jede Folge die wichtigsten Punkte zusammen 👀 Hier findest du [alle Links zu digital kompakt](https://lnk.to/dkompakt) 💛 Abonniere „digital kompakt“ auf Apple Podcasts, Spotify & Co. Wenn dir die Folge gefallen hat, hinterlasse uns bitte eine Fünf-Sterne-Bewertung! 👥 Wir streben die Verwendung einer geschlechtsneutralen Sprache an. In Fällen, in denen dies nicht gelingt, gelten sämtliche Personenbezeichnungen für alle Geschlechter.

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00:00:16: Hallo Leute, mein Name ist Joel Kaczmarek.

00:00:17: Ich bin der Geschäftsführer von Digital Compact und heute wird es bunt!

00:00:21: Und zwar im wortwörtlichen Sinne denn mit dem lieben Erik Reintjes habe ich den Geschäftsfühler und Gründer von Miss Pompadour am Start.

00:00:28: Vielleicht kennt ihr das Unternehmen ja?

00:00:29: Verkauft Farben und ist so einer der Rising Stars schlechthin in Sachen e-Commerce.

00:00:34: und ich war neugierig mal zu erfahren wie genau das Geschäft eigentlich funktioniert, weil Erik und ich saßen schon auf dem Speakers Dinner der K-Fünf irgendwie gegenüber.

00:00:42: Da habe ich von was ein oder andere gesagt bekommen wo ich durchaus erstaunt war zum Beispiel dass man sich vor allem auf B to C fokussiert.

00:00:47: solche Späße das werden wir heute hier diskutieren.

00:00:49: ja und von daher that being said schön Erik dass du da bist moin

00:00:52: moin vielen dank für die Einladung.

00:00:54: erzähl mal bisschen was zu dir.

00:00:55: wo kommst du her?

00:00:56: Wie kommt es?

00:00:56: ist dass du Farben verkaufst.

00:00:57: hast du irgendwie Mahler Eltern bis den Handwerker oder bis den Designer?

00:01:02: wie kam das?

00:01:02: Wir werden die Frage oft gestellt und ehrlich gesagt, das ist einfach nur Zufall gewesen.

00:01:06: Also ich komme persönlich aus Regensburg und da ist auch unser Firmensitz in der Oberpfalz in Bayern.

00:01:12: Wenn ich ganz vorne anfangen soll meine Schwester und meine Mutter hatten Einrichtungsgeschäft in Regensburger haben sozusagen dieses Konzept Store Thema gehabt also Kaffee Möbel Kleinzeug.

00:01:23: Und die beiden sind oft nach Frankreich-Holland gefahren und haben alte Möbel gekauft und haben sie dann im Laden gestrichen und haben die dann weiter verkauft.

00:01:30: Und irgendwann haben die Kundinnen gefragt, was für eine Farbe sie das machen.

00:01:33: Dann haben Sie eine andere Fremdmarke sozusagen verkauft und ich habe dann im Zuge meines Modus in Design Management Studiums die Möglichkeit gehabt den Abschluss mit einem fiktiven Unternehmen zu machen sozusagen also statt einer arbeiten fiktives Unternehmen.

00:01:47: Und dann hab' ich die beiden einfach gefragt ob ich nicht ihr Geschäft als Online-Shop duplicieren soll weil ich damals noch beim Sport Schuster in der E-Commerce Abteilung neben dem Studium gearbeitet habe Und mir gedacht habe, irgendwie braucht doch jedes Geschäft heutzutage auch einen Online-Shop.

00:02:01: Genau so ist das Ganze überhaupt entstanden.

00:02:03: Das Geschäft haben die beiden dann geschlossen aus privaten Gründen und der Online-Schopp war immer noch da und wir haben einfach schnell gemerkt dass dieses Thema Farbe online gar nicht so schlecht ankommt.

00:02:13: und so ist es eigentlich entstanden.

00:02:14: also kein Businessplan keine Idee nicht der klassische WHO Weg und hier lass mal schauen welchen Markt wir verändern können sondern es ist einfach von Hölzchen auf Stöckchen.

00:02:25: und so hat sich das ganze entwickelt.

00:02:26: Ich bin ja ehrlich gesagt so aus Passion herausbohnt man eigentlich auch die coolsten Firmen, also Reisbrettfirmen sind mir nicht so sympathisch wie deine.

00:02:33: Ohne es jetzt hart bewerten will aber wenn du Design Management studiert hast dann hast du auch selber Design Fähigkeiten oder bist du wirklich eher der Manager?

00:02:40: Leider können meine Hände nicht das übertragen, was mein Kopf sich vorstellt.

00:02:44: Also ich bin schon eher der Manager oder bewährte Dinge glaube ich ganz gut.

00:02:48: also... Ich habe Sachen im Kopf, hab zum Glück tolle Leute um mich rum die das dann umsetzen und ich wiederum sage dann ob es mir, ob ich's gut finde und auch wichtig finde Das würde jetzt mal so als meinen Talent bezeichnen.

00:02:59: aber leider den Stift aufsetzen und selber zeichnen oder designen das kann ich leider nicht

00:03:03: Naja!

00:03:04: Aber ich find' es auch ganz nett wenn man den Management Part kann die Ideen an andere machen lassen kann.

00:03:07: So kann man ja auch Skaliuren reinbringen.

00:03:09: Und jetzt ist ja Farbe nicht gleich Farbe, also vielleicht sollten wir mal spezifizieren was du machst.

00:03:13: Also es gäbe jetzt irgendwie Wandfarbe.

00:03:15: Es gibt Lacke Es gibt Möbelfarben.

00:03:17: Du könntest theoretisch auch Textilfarben verkaufen.

00:03:20: Was is so euer Sweet Spot?

00:03:21: Der Hauptbegriff nennt sich Steif in Deutschland Bautenfarbe, aber ich rede jetzt wir reden immer von der DIY Farbe.

00:03:28: Also Farben die unsere Kunden selber kaufen und selber verstreichen ohne den Maler.

00:03:33: Wir sind da spezialisiert auf das Thema Lack- und Wandfarbe.

00:03:36: Lack auf der einen Seite Projekt getrieben Möbel Küchen Holzdecken Türen also alles was man was man streichen kann und dann natürlich die Wandfarbe.

00:03:45: Da vielleicht noch mal den Bogen zurückzuspannen, wo wir herkommen... Meine Mutter hat früher schon immer alles gestrichen.

00:03:50: Wenn der einen Heizkörper nicht gefallen hat, dann hat sie schnell Weißgestrichen!

00:03:54: Ob das jetzt mit dem Vermieter abgesprochen war oder nicht?

00:03:56: War ihr ziemlich

00:03:56: Schnuppe?!

00:03:57: Aber sie hat es halt oft in England gesehen

00:03:58: usw.,

00:03:59: da ist das ganz normal.

00:04:00: Wenn ihr eine Holzdecke nicht gefallen habt, hat sie sie gestrichene.

00:04:03: Und das haben wir im Endeffekt auch in unsere Communities übertragen als wir online angefangen haben.

00:04:08: Meine Schwester hat einfach ein Heizköpper gestrichenen, hat ihn vorher nachher Foto hochgeladen Und dann haben die Kundinnen eigentlich erst gesehen, was das Produktfarbe noch kann außer des klassische.

00:04:18: Ich streiche halt meine Wand bunt oder weiß oder grau und das ist vielleicht auch so ein bisschen der Unterschied von uns zu anderen Farbmarken.

00:04:24: wir sind sehr projektgetrieben.

00:04:26: also unsere Kunden haben immer ein Projekt junge Familie das Haus von der Oma geerbt Alles Bahama-Beech, Eichenbrauen.

00:04:34: Aber jetzt nicht zweiehunderttausend Euro auf der Seite um das Haus kennzusanieren und dann sehen Sie halt bei uns die Möglichkeit dieses Projektes dass sie diese ganzen Sachen streichen können.

00:04:43: Deshalb sind wir auch in diesem Lackbereich sehr stark während andere Farbmarken oder der Farbmarkt natürlich sehr wandlastig ist.

00:04:50: Und da haben wir sicherlich auch einen neuen Markt mit aufgemacht die letzten Jahre.

00:04:53: Ja du hast ja eingangs schon erzählt, dass deine Mutter und dein Schwester irgendwie alte Möbel gekauft und dann gestrichen haben.

00:04:58: Also ich kann mir jetzt wirklich so vorstellen die fahren einem noch Holland rüber auf dem Flohmarkt kaufen da ein schönes Holzmöbel und dann wird das irgendwie keine Ahnung mintgrün gestrichene oder wie?

00:05:06: Ja genau, also es gab ja mal diese Shabby-Schick-Phase.

00:05:09: Das war so ein Trend das man Möbel weiß gestrichen hat und uns ein bisschen abgewetzt hat.

00:05:13: damit's Juist ausschaut... Also ich würde mal sagen einer unserer größten Juist Cases sind Kunden die bei IKEA weiß sich das Kallax Regal kaufen oder die IWA Regale, dass klassische IKEA weiß und oder das Holz reicht halt nicht und dann streichen sie es.

00:05:27: Also das ist Klassiker.

00:05:28: Also Individualisierung mit unseren Farben jetzt natürlich heutzutage mit unsere Eigenmarke.

00:05:33: Wir haben angefangen mit fünf Fremdmarken, also da waren wir sozusagen noch der Farbhändler online.

00:05:38: Aber da sind wir ja total umgeswitched und haben jetzt mit unserer Eigenmarke Miss Pompadour bedient da sozusagen dieses Feld mit.

00:05:44: Das war so eine der wesentlichsten Fragen die du auf unserem Speakers Dinner glaube ich vom ganzen Tisch gestellt bekommen hast.

00:05:49: Ja wie oft kauft man denn eigentlich Farbe?

00:05:50: Ihr müsst doch voll die geringe Wiederkaufsquote haben!

00:05:52: Also wenn ich einmal ein Zimmer gestrichen habe dann bleibt es ja irgendwie vier bis sieben Jahre so.

00:05:57: das ist dann quasi deine Antwort darauf.

00:05:59: Also erst mal verändert sich der Trend zum Glück, dass man nicht mehr alle vier bis sieben Jahre streicht.

00:06:04: Weil die Farbqualitäten heute so gut sind das du im Endeffekt in drei bis vier Stunden den ganzen Raum gestrichen hast.

00:06:10: Das heißt Streichen hat bei uns immer noch ein bisschen dieses negative besetzt.

00:06:15: Man sieht aus einer Wohnung aus.

00:06:17: Man muss es nachweißeln, wie man im Bayerischen sagt.

00:06:20: Weißstreichen hat keinen Bock drauf und will das Geld nicht ausgeben.

00:06:23: Deshalb ist Streichend immer so was oft noch Negatives.

00:06:26: In anderen Ländern z.B.

00:06:27: Holland, Frankreich, England ... Das Erste, was die Leute machen, wenn sie einziehen, ist alles Streichen.

00:06:31: Sie sich das sofort selber machen.

00:06:33: Dieser Trend kommt glücklicherweise zu uns.

00:06:36: Du kaufst hier nicht nur zwei-, dreimal im Jahr neue Kissen, Neue Vorhänge, Tischdecken, assesoires.

00:06:41: Sondern streichest auch zwei-, dreimal im Jahr vielleicht nicht immer den selben Raum, aber unterschiedliche Räume.

00:06:48: Natürlich haben wir jetzt kein Produkt wie Kosmetik was du immer wieder in der Retention... hast, aber unser Ziel ist schon dass unsere Kundin drei bis vier mal kauft im Jahr.

00:06:57: Weil es so ist haben wir natürlich ganz klar den Fokus das jeder Sale bei uns profitabel sein muss.

00:07:01: also wir sind von Anfang an Wir waren die ersten dreieinhalb Jahre komplett gebootstrapped Das heißt jede Dose musste Geld verdienen und das fahren wir jetzt auch immer noch soweiter.

00:07:10: Also eine klassische Journey ist bei uns ne Kunden.

00:07:12: Ich sag oft Kunden weil über achtzig Prozent unserer Kundinnen sind weiblich Sieht auf unseren Kanälen Influencer wie auch immer Dass sie das machen kann.

00:07:19: dann bestellt sie bei uns das erste Mal und streicht so klassisch diese Ikea-Komode zum Beispiel oder die Wickelkomode, die sie schon immer zu Hause stehen hat.

00:07:26: Und dann merkt ihr okay das geht eigentlich super einfach es stinkt nicht.

00:07:29: ich kann's einfach zuhause machen.

00:07:30: der Partner oder die Partnerin ist überzeugt dass es funktioniert und dann gehts hier ans nächste Projekt weil dann sagt sich ok jetzt probiere ich mal die Türen aus oder die Küche und dann sagt sie vielleicht noch Das hat mir jetzt so gut gefallen Jetzt mache auch noch das Schlafzimmer in einer schönen Farbe So und das ist dann.

00:07:44: das ist die Journey die wir bauen müssen.

00:07:46: und dann kommen wir auf drei vier Mal Sales im Jahr auf eine Kundin.

00:07:50: Aber klar, es ist nicht so einfach wie bei anderen Produkten.

00:07:54: Sag doch mal ein bisschen was zur Farbqualität.

00:07:56: Ich bin ja einer so'n Paranoiker, also ich hab von meinen Freunden von Aerie die machen so Pflanzentöpfe, die die Luftfilter mal gelernt das belastetste Zimmer in der Wohnung ist in der Regel des Kinderzimmer weil da kaufst du neuen Teppich neue Möbel und streist die Wände und dann dämpft sozusagen alles aus.

00:08:11: Wie ist es beim Thema Farbe heutzutage?

00:08:13: Also vielleicht kannst du immer so ein bisschen Gefühl für Preis geben.

00:08:16: seid ihr jetzt eher teuer mittel oder eher günstig?

00:08:18: und sagen wir nachhaltigkeit gesundheit wie steht's darum?

00:08:21: Wir haben ja sogar auch eine Kinderzimmerlinie, also Little Pomp nennt sich die bei uns.

00:08:25: Die wir extra rausgebracht haben um das Kinderzimmert zu streichen.

00:08:29: von der Qualität vom VK-Preis sind wir mittleres Preissegment.

00:08:33: eK Preis sind wir hohes preisegment.

00:08:36: Also das ist was wo wir für uns sozusagen Qualität über Profit gestellt haben weil das Produkt muss funktionieren.

00:08:45: also wenn du unsere Bewertungen anschaust oder wie die Kundin über uns sprechen es eigentlich immer Und dieses Superprodukt hat halt den Grund.

00:08:57: Unsere Kundinnen erstens vertrauen sie uns, weil wir ihnen sagen das Projekt was du machen willst funktioniert und die will einfach nur die Dose aufmachen streichen Dose zumachen fertig so wenn das mit dem Produkt nicht funktioniert also dann kriegste.

00:09:10: heute wird man Schiffstorn sagen ne?

00:09:11: Also weil Farbe ist auch klingt immer crazy aber ein total privates Produkt Weil unsere Kunden lassen ja unser Produkt in ihr innerstes Also ihr Schlafzimmer und das muss funktionieren.

00:09:23: Und deshalb haben wir gesagt, Qualität ist das Wichtigste.

00:09:25: Unser Produkt ist auch hundert Prozent Made in Europe also in Deutschland und in Holland produziert und auch Inhaltsstoff technisch.

00:09:33: erstens ist es heute gesetzlich gar nicht mehr erlaubt dass du Produkte benutzen darfst.

00:09:37: die VOC nennt sich das.

00:09:38: Das ist sozusagen der Konservierungsstoff Der so ausdunstet Dass Du medizinische Probleme kriegen würdest Und unsere Farben sind wasserbasiert.

00:09:46: Das heißt, früher da gab es noch diesen zwei Komponentenlack.

00:09:50: Das ist dieser klassische Lack wo man diesen Geruch kennt dass es stinkt und so weiter.

00:09:54: das gibt's heutzutage alles nicht mehr.

00:09:56: also die farben sind pflanzen basiert Wasser basiert oft schon aus sechzig Prozent recycelten Inhaltsstoffe d.h wenn du eine Wand streichst nach sechs Jahren ist sozusagen diese Biomasse wieder nachgewachsen.

00:10:07: Also die Farbinustrie ist eigentlich extrem weit auf dem Thema aber noch lange nicht am Ende, weil das Produkt immer noch funktionieren muss und es gibt immer noch die technischen Möglichkeiten zum Beispiel hundert Prozent nachhaltige Produkte herzustellen.

00:10:20: Aber das wird jetzt ganz schnell kommen, denn dieser Green Deal, der auf uns alle zukommt, wird unsere Branche extremst verändern.

00:10:27: also wir gehen davon aus dass achtzig Prozent der Anteile, die jetzt in unserem Produkt sind, in fünf Jahren überhaupt nicht mehr benutzt werden dürfen.

00:10:34: Das heißt nicht, dass sie schlecht oder giftig sind weil sich das durch diesen Green Deal-Akt sozusagen verändert.

00:10:43: Und das ist natürlich in der Branche, die eher im Jahrzehnten rechnet eine totale Veränderung.

00:10:48: Lässt auch viele aufhorchen und viele auch verängstigt agieren.

00:10:52: Aber ich meine ja zu Recht ... Ich glaub, die Geschichte stimmen vielleicht kennst du sie ja auch?

00:10:57: Es gab damals ... Ich weiß gar nicht, welche Jahrhundertzahl wir da reden!

00:11:01: Ich weiß nur, dass Napoleon einer der Betroffenen sein sollte.

00:11:04: Der ist ja am Ende auch verrückt geworden oder was in der Art hat eine mentale Krankheit.

00:11:08: Es gab einen Farbton, der so im Europa, diesem viktorianischen total angesagt war und da war aber ... Es war im Endeffekt, da war es Blei drin?

00:11:19: Quechsilber wurde damals verarbeitet, genau!

00:11:21: Und dann sind halt reihenweise Leute, haben halt irgendwie mentale Probleme.

00:11:25: Also im Prinzip verrückt geworden, weil die die ganze Zeit diese nicht ausdünnsten Stoffe eingeatmet haben.

00:11:29: Weil wirklich jede dritte Edelwohnung damals quasi diesen Grünton war.

00:11:32: es glaube ich hatte ja.

00:11:34: Was weiß ich?

00:11:34: Wahrscheinlich so British Racing Green oder was in der Art also hat echt Impact.

00:11:38: Ja und ich meine man... Es gibt ja mehr komplett.

00:11:40: von daher fair enough.

00:11:42: Was jetzt nochmal ganz interessant wäre.

00:11:43: zu verstehen ist auch wie hast du's denn geschafft das ihr selber Farben fertigt?

00:11:48: Also lasst dir die Auftrags produzieren Oder habt ihr euch der selber Kompetenzen aufgebaut?

00:11:52: Weil ich meine, das ist ja ein hochchemischer Vorgang eigentlich.

00:11:55: Genau also es ist sogar fast auf der Ebene von Lebensmittelproduktion weil natürlich durch diese wasserbasierten Produktion und diesen geringen Anteil in Konservierungsstoffe natürlich auch in der Produktion gar keine Bakterien mehr reinkommen dürfen.

00:12:07: in das Produkt war sonst kippt und stink dann halt vergammelt hat Damals angefangen, als wir noch unsere Fremdmarken verkauft haben während Corona.

00:12:14: Das war ja die Phase wo wir so im Endeffekt in einer schwierigen Zeit positiv gewachsen sind muss man ganz klar sagen Baumärkte waren zu.

00:12:21: Die ganze Farbbranche hatte das Thema E-Commerce und nicht auf dem Schirm selbst.

00:12:25: die Baumärkten hatten diese Kategoriefarbe.

00:12:28: einfach war halt irgendwo versteckt im Hintersteck des Online Shops.

00:12:31: Das heißt, die Leute sind automatisch auf uns gestolpert.

00:12:33: Aber wir haben da schon gemerkt wie langsam und unagil diese Branche ist und haben für uns entschieden um dieses Wachstum halten zu können und auch unseren Anspruch an Qualität dass wir eine Eigenmarke auf den Markt bringen müssen Wie du gerade schon gesagt hast das macht man nicht mal schnell selber.

00:12:50: also die großen Hersteller.

00:12:51: es gibt in Deutschland so fünf sechs große Herstelle Die gibt's seit neunzig hundert hundert zehn Jahren.

00:12:57: die haben große Produktionsstraßen Da müsste man schnell mal ein Kapital von zwanzig, dreißig, vierzig Millionen in die Hand nehmen um das überhaupt aufzubauen.

00:13:05: Das heißt wir lassen produzieren aber unsere Rezeptur dass wir nicht mehr nur der Marketing Case bespombelt sind wenn man es böse sagen möchte sondern natürlich auch die Hoheit über das Produkt haben nicht sehr so.

00:13:19: trotz.

00:13:20: die Produktion selber werden wir nie angreifen, weil das ist einfach heutzutage nicht mehr logisch.

00:13:25: Das heißt, wir haben tolle Partner mit denen es wir zusammenarbeiten eine Firma in Holland auch hundertdreißigjähriges Familienunternehmen ein großer Hersteller in Deutschland, mit dem konzipieren die wir die Produkte selber nachdem wie wir's für unsere Kunden brauchen aber die Produktion selbst übernehmen die

00:13:43: Wenn das Produkt Misspomperdur heißt wundert mich jetzt auch nicht dass da neunzig Prozent Frauen sind.

00:13:48: Ist es für euch denn uninteressant, sage ich mal auch den männlichen Paar und da vor allem natürlich die Maler- und die Malereibetriebe irgendwie zu gewinnen?

00:13:56: Also Maler und Malereiebetriebe halten erstmal gar kein Interesse an uns.

00:14:00: Weil sie natürlich mit der Einkaufsmarsche des Produktes zusätzlich neben dem Auftrag Geld verdienen.

00:14:07: Das heißt, Sie haben Verträge mit großen Herstellern wie Alpina, Prilux usw.. kaufen das Produkt ein, geben aber den vollen Verkaufspreis an die Kundin weiter.

00:14:15: Und das ist was ... Also wollen wir gar nicht zur Verfügung stellen und deshalb sind wir dafür Mahler auch nicht interessant.

00:14:20: Zudem ist es auch aktuell super schwierig überhaupt Mahler zu finden für Kunden.

00:14:25: Das heißt, dass sie ja da wo wir den Sweetspot sehen.

00:14:28: Du kannst selber schnell streichen.

00:14:29: Streichen ist ein Handwerk, das kann im Endeffekt jeder oder jede.

00:14:32: Das hören zwar die Maler oft nicht so gerne, aber nichtsdestotrotz ist das etwas, was jeder kann.

00:14:37: Deshalb kann man sich eigentlich diesen Kostenpunkt als Kundin sparen.

00:14:41: Was war noch mal die Frage davor?

00:14:43: Männer.

00:14:44: Wir haben das nicht geplant, also dieses Pompadour ist aus der Geschichte weil der Laden hieß pompadur.

00:14:49: wir haben das Miss noch davor gesetzt um den ganzen irgendwie so ein bisschen internationaleren Touch zu geben.

00:14:54: natürlich is auch mit meiner Schwester und Mitgründerin Astrid die auch Geschäftsführerin ist natürlich in sehr stark weiblicher Touch mit drin in der Firma.

00:15:02: Und wir haben einfach immer gesagt es ist verrückt dass eine ganze Branche Sei es die Fahrbranche oder auch die Baumarktbranche.

00:15:09: Fünfzig Prozent der Gesellschaft komplett ignorieren in der Kommunikation und auch im Support Handwerk zu begehen, deshalb war's für uns eigentlich logisch zu sagen wenn Frauen ignoriert werden im Marketing, in der kommunikation über auch in den Produkten.

00:15:25: also unsere Pinsel zum Beispiel sind einfach dünner leichter kleiner damit sie besser gehalten werden können.

00:15:30: Wir verkaufen auch kleinere Rollen.

00:15:32: Ja, das sind so Details!

00:15:34: Das ist natürlich auch was wir gelernt haben über die fünf Jahre.

00:15:37: Über unsere Tausenden Kontakte in der Kundenberatung und so weiter... Was die Kundin eigentlich braucht um halt einfach easy zu Hause zu streichen?

00:15:44: Also wir müssen nicht mit zehn Liter Eimern kommen weil es ist halt ein hohes Gewicht.

00:15:48: Zwei-Einhalb Liter Eimer reicht Easy da würde der Maler drüber lachen.

00:15:51: aber die Kundinnen sagt ja den kann ich halt selber durchs Haus schleppen.

00:15:54: Das sind so einfach so Kleinigkeiten.

00:15:57: viele männliche Kunden, die halt sagen du ehrlich gesagt ich geh halt ungern in den Baumarkt und stelle eine Frage weil da werde ich nur blöd angemacht.

00:16:04: Haben vielleicht auch ein bisschen manchetten die kumpels zu fragen wie streiche denn eigentlich?

00:16:08: Weil dann kommt ihr wie du weißt nicht wie man streicht.

00:16:10: Also bevor ich mit dem Thema zu tun hatte, wusste ich auch nicht wie man richtig streicht.

00:16:14: So woher soll man es auch können?

00:16:15: Man muss ja Leute fragen!

00:16:16: Deshalb sind wir wahrscheinlich auch halt in unserer Community oder mit unserer großen Community einfach sehr supportive und unterstützen halt unsere Kundinnen.

00:16:23: und so hat sich das entwickelt dass einfach sehr stark weiblicher Kundensatz da ist.

00:16:28: aber Männer können bei uns genauso kaufen.

00:16:30: Aber es ist genau das Thema, was du so ansprichst, wo ich gerade übernach gedacht habe.

00:16:33: Zum einen wie commerce tauglich ist das?

00:16:35: Weil wenn du da halt... also hier wird's auch in so zehn-zwanzig Liter einmal gedacht, aber selbst wenn du dreieinhalb Liter verschickst, dann bist du ja beim teuren DHL Paket.

00:16:41: Das sind ja mal schnell zehn, fünfzehn Prozent irgendwie deiner Deine Amage oder der Druckpreis ist.

00:16:46: Und beim Thema Streichen habe ich auch darüber nachgedacht weil wie geht's so?

00:16:48: Also Ich bin immer der Meinung obwohl es so einfach ist das Streichen was wo ich super schlecht drin bin Weil dann wird es irgendwie fleckig und kriegst du da nicht die richtige Deckung hin und so weiter und sofort.

00:16:55: Oder was ich hasse wie die Pässe zu Türrahmen lackieren Besonders die aus Metall Die muss ja eigentlich vorher entweder abbeizen oder irgendwie anschleifen Da hab' ich sogar kein Bock mehr drauf.

00:17:05: Also du sagst, es ist beides händelbar.

00:17:07: Sowohl der logistische Teil als auch das selber machen?

00:17:09: Der logistischen Teil ist absolut händlbar.

00:17:12: Kostentechnisch ist alles machbar und muss halt mit DAL verhandeln, dass man nicht Kilopreise bezahlt sondern Paketpreise bezahlt.

00:17:19: Wir haben jetzt einfach über fünf Jahre uns dieses Know-how angeeignet.

00:17:24: machen die Logistik selber.

00:17:25: Wir haben mal überlegt, das auch zu sourcen aber ehrlich gesagt kriegt es keiner gut hin und deshalb haben wir auch für uns entschieden weiter selberzumachen.

00:17:33: erstens weil wir es glaube ich richtig gut können.

00:17:35: und zweitens Weil wir auch gerne Arbeitgeber in dem Bereich sind.

00:17:37: Und wie du schon gesagt hast ist Gewicht natürlich hoch.

00:17:40: jeder kennt DHL sagt ein Paket muss zweieinhalb Meter Fallhöhe aushalten.

00:17:44: Das ist natürlich bei Farbe utopisch.

00:17:48: Aber wir haben da viel Hirnschmalz reingestellt, um das hinzukriegen.

00:17:50: Das funktioniert wirklich gut und wir haben natürlich noch einen großen Vorteil bei unserem Produkt.

00:17:53: Wir haben eine Retourenquote von unter zwei Prozent Und in der Mischkalkulation lohnt sich das dann auch wieder Dasselbe machen?

00:17:59: also Metallrahm musst du mit unseren Produkten nicht mehr abschleifen oder abweizen.

00:18:03: Die Lacke sind heutzutage so die legen sich genauso um das Metall wie um das Holz.

00:18:08: Da kommen wir halt zu dem Thema des Preises.

00:18:10: Also Farbe ist wirklich ein Produkt.

00:18:12: Je besser die Qualität je teurer ist der Inhalt.

00:18:15: eine Wandfarbe für neunundzwanzig Euro kaufst, bei zehn Litern muss dir klar sein das deckt nicht.

00:18:20: Ist so!

00:18:21: Also das weiß der Farbherrsteller, dass wissen auch die Maler... Das ist halt das Thema.

00:18:25: und wenn du da mal in einem höheren Preisbereich gehst dann hast du auch keine Flecking-Wende mehr weil einfach die Farbe sich über die Wand legt und deshalb ist es dann für jeden machbar.

00:18:33: Ob's einem Spaß macht oder nicht ist dann die andere Entscheidung.

00:18:36: Na gut, macht Sinn.

00:18:38: Du hast gesagt, ihr werdet für zwei Sachen gelobt von der Qualität eurer Farbe und die Beratung.

00:18:43: Wie macht ihr das?

00:18:43: Habt ihr da eine Hotline oder Online?

00:18:46: Was macht ihr anders als andere?

00:18:47: Damals, als meine Schwester die Farben auch noch stationär verkauft hat.

00:18:50: Hat sie einfach den Kunden ihre private Handynummer gegeben und hat gesagt schick mir doch später eine WhatsApp und schickt mir ein Bild wie das geworden ist wenn ihr noch Fragen hast.

00:18:58: so dass war einfach aus ihr raus und das ist was.

00:19:01: das haben wir zum Beispiel super schnell auf den Webshop übersetzt.

00:19:04: also wir waren glaube ich das zweite Unternehmen überhaupt in Deutschland welches WhatsApp Business installiert hatte.

00:19:09: Wir hatten dann sogar Besucher aus Silicon Valley, die von WhatsApp extra nach Deutschland gekommen sind um zu schauen wie wir das nutzen.

00:19:15: Das war natürlich total verrückt weil da waren wir noch... also da saßen wir zu dritt im Büro ganz kleine Pupsbude und irgendwie saßen da drei Manager vom WhatsApp und wollten sich erklären lassen was dieses conversational commerce nennt man es jetzt.

00:19:28: Also die hatten für sich noch gar nicht gesehen, was sie da eigentlich für eine großartige Möglichkeit mit ihrem Tool haben.

00:19:33: Und wir haben diesen WhatsApp-Button von Anfang an im Shop gehabt und Kunden schicken uns Bilder, Nachrichten, Videotelefonie dann natürlich über alle anderen Messenger, die es gibt, ob Facebook Messenger ist, Instagram Messenger ja jetzt auch der klassische Chat im Shop Und natürlich die Telefon-Hotline.

00:19:50: Wir haben wirklich neunzehn Mitarbeiterinnen da sitzen, die Montag bis Samstag beraten und da geht es nicht nur darum das Produkt richtig zu beraten sondern die Dame ruft an und sagt meine Tochter zieht jetzt aus.

00:20:01: Die geht in die Uni, das Zimmer ist leer.

00:20:03: ich möchte's mir irgendwie schön machen und dabei ist ja noch traurig dass ihre Tochter das Haus verlässt.

00:20:07: Das heißt du hast eine psychologische Komponente und das ist das wo wir glaube ich ganz klar uns unterscheiden von den Mitbewerbern oder wo wir auch unser Wachstum hergekriegt haben.

00:20:17: Wir nehmen unsere Kunden ernst.

00:20:19: Wir reden mit ihr, wir sind immer für sie erreichbar und nicht nur das eCommerce-Unternehmen wo du schnell eine Bestellung absetzt und Kundenberatungen anschreibst wo es meine Bestellungen im Chatbot antwortet sondern wir leisten uns wirklich diesen Menschenkontakt.

00:20:32: auch hier wieder natürlich unter zwei Prozent Rettourenquote weil wir halt so gut beraten dass die Kundinnen gar nicht erstmal das falsche Produkt bestellt und eine sehr starke emotionale Bindung.

00:20:42: und da kommen wir dann wieder zum Retention Thema.

00:20:44: Die Kundin geht halt nicht mehr in den Baumarkt oder kauft eine andere Marke, weil wir sind im Endeffekt als Marke im Handy der Kunden zwischen der besten Freundin und vielleicht der Mutter- oder der Tochter sitzen wir dazwischen.

00:20:56: Und was willst du als Markel mehr?

00:20:57: Also besser geht es ja nicht!

00:20:58: Also meine Schwester und ich, wir kommen halt aus so einer Handelsfamilie, meine Großeltern hatten Sportgeschäft und so, also wir sind Händler.

00:21:04: So, und wir haben einfach versucht den Handel zu übersetzen auf den E-Commerce.

00:21:07: Das ist das, was wir glaube ich am Besten können.

00:21:10: Wie viel

00:21:10: seid ihr denn eigentlich mittlerweile und was macht hier so ein Umsatz?

00:21:12: Also wir nennen den Umsatz, nennen wir gerade eine Zahl das wir so zwanzig Millionen dieses Jahr machen.

00:21:16: Wir sind aktuell achtzig Leute plus noch ein paar Externe aber im Endeffekt bauen wir grade auch das weiteres Team noch aus weil wir uns weiterhin Wachstum bewegen müssen.

00:21:25: so die Kapis die wir gerade haben.

00:21:27: Und wenn man jetzt mal über Wettbewerb bei euch nachdenkt, also ich hätte so angenommen euer Nummer eins.

00:21:31: Wett bewerbt ist wahrscheinlich sowas wie schöner Wohnfarbe die ich im Baumarkt kaufe oder... Also was ist das?

00:21:37: Apina und Brilux schon genannt.

00:21:38: Das ist ja eher wirklich professionelle Wandfarbe, die man glaube ich für wirkliche Malerarbeiten kauft.

00:21:42: Jetzt gar nicht so viel des Designs.

00:21:44: Ich sehe bei mir im Viertel immer, wenn man ein bisschen tiefere Taschen hat diese Faro & Ball-Läden oder halt so die klassischen Eigenmarken der Baumärkte.

00:21:51: Das wäre sozusagen wahrscheinlich so das Lineup, dass ich aufmachen würde.

00:21:53: Wie verordert ihr euch da?

00:21:55: Was sagst du?

00:21:56: der USP, die Beratung nehme ich jetzt mal an und die Qualitätpreisleistung.

00:21:59: Ja

00:22:00: und glaube auch wie wir Farbe denken, wie ich es vorhin schon gesagt hatte dass wir halt diesen Projekt Faktor haben und das hat davor einfach noch keine andere Farbmarke so für sich kommuniziert.

00:22:08: oder hat das selbst vielleicht auch nicht gesehen?

00:22:10: Der schöner Wohnen ist wahrscheinlich die stärkste Marke in dem Bereich.

00:22:14: aber Preissegment unter uns im Baumarkt da sehen wir halt genau dieses Thema von.

00:22:19: Wer berät das Produkt eigentlich?

00:22:20: Wer kümmert sich um die Fragen, die aufkommen.

00:22:23: Da sehe ich uns halt auch in dem Sweetspot.

00:22:25: Die Tussi-Bereich wie wir es jetzt gerade fahren oder zumindest Eigenmarken gibt's leider.

00:22:31: Ich sag bewusst leider überhaupt nicht aktuell.

00:22:34: Wir haben mal ein paar probiert, die haben es aber leider alle nicht geschafft.

00:22:37: Es wäre schön wenn wir nicht immer so alleine kämpfen müssten auf dem Markt weil wir natürlich immer erklären müssen du kannst Farbe online kaufen hast trotzdem die Top-Qualität Du kriegst trotzdem die schönen Farbtöne und musst nicht in den stationären Handel wobei wir schicken die Leute jetzt ins stationäre Handel.

00:22:51: oder können wir gleich nochmal drüber sprechen?

00:22:53: Es wär schön wenn man das nicht immer allein machen müsste Aber es ist halt so.

00:22:56: Alpina die denken in anderen Dimensionen.

00:22:59: Das sind Milliardenkonzerne, die sehen den Bau und das ist für uns natürlich auch gut.

00:23:03: Also klar, die haben auch so Untermarken und ich weiß auch für wen die dann noch produzieren.

00:23:08: aber am Ende geht es bei denen um die Tonnen Liter anzahlen.

00:23:13: Faro Ball ist eine tolle Marke.

00:23:15: Die gehen bewusst auf den ganz hochpreisigen Bereich.

00:23:17: Hundertfünfzig Euro die Dose.

00:23:19: Das ist schon für unsere Kundinnen einfach ein Preis, den sie gar nicht zahlen.

00:23:24: möchten und deshalb stoßen wir da auch nicht aufeinander, ich glaube das ist es auch gut.

00:23:29: Und die sind natürlich auch eher international aktiv.

00:23:31: Es ist ganz schwer zu sagen weil ich sehe aktuell eigentlich keine Konkurrenz für uns.

00:23:35: Der Markt ist groß.

00:23:36: Wir sprechen in Deutschland von diesem Bautenfarbenbereich um die fünf Milliarden.

00:23:40: Ist es eher unser Ziel den Baumärkten und den großen Farbhersteller ein bisschen Marktanteil wegzuluchsen als jetzt uns mit anderen Marken zu vergleichen?

00:23:48: Weil ich glaube jeder kann sich seine Lücke suchen

00:23:52: Welche Länder bedient ihr denn eigentlich alle?

00:23:53: Also

00:23:53: klassisch Deutschland, Schweiz, Österreich und wir sind jetzt dieses Jahr in Holland und Frankreich gestartet.

00:23:59: Das Ganze lassen wir aber superorganisch wachsen!

00:24:01: Also wir haben uns auch hier entschieden, jetzt nicht mit Budgets reinzugehen sondern auch wieder erst mal die Communities aufzubauen.

00:24:08: Unser Produkt zu erklären, wie da zu erklären was kannst du mit Farbe eigentlich machen?

00:24:11: Weil in diesen Ländern ist es noch nicht angekommen zum Beispiel einfach die Badfliesen zu streichen und dann muss man natürlich auch so ein bisschen schauen wie die Länder unterschiedlich agieren.

00:24:20: In Südfrankreich wird z.B.

00:24:21: viel weniger gestrichen als im Norden weil die Leute mehr draußen sind.

00:24:24: das ist einfach nicht so'n Faktor dass es zum Beispiel auch warum Italien für uns aktuell noch nicht ganz interessant ist.

00:24:30: Wer mehr drin ist, der will es natürlich drin schön haben.

00:24:32: Nicht umsonst sind die Skandinavier da so super stark, ne?

00:24:35: Weil sie halt einfach den großen Teil der Zeit einfach drinnen verbringen und wenn du den ganzen Tag am Strand bist dann ist das vielleicht nicht ganz so wichtig.

00:24:42: Scheiß Klimawandel für dich noch!

00:24:45: Das ist ja mal so.

00:24:45: der aktuell kalte Sommer ist für uns großartig.

00:24:48: Und genau, dann haben wir natürlich schon ... also Polen sehen wir ganz klar als super interessant an weil die einfach richtig Bock haben auf das Thema Zuhause DIY überhaupt e-Commerce Also kaufen online Und klar, Skandinavien steht auch noch vor der Tür.

00:25:02: Also da werden wir dieses Jahr nicht mehr aber nächstes Jahr uns darauf konzentrieren.

00:25:05: Du hast jetzt eben gesagt ihr bringt die auch in die Baumärkte also verkauft ihr auch stationär.

00:25:09: oder was willst du damit sagen?

00:25:10: Ja, Baumärkte nicht.

00:25:11: Wir haben uns nicht gegen entschieden aber wir waren auch in Gesprächen und der Baumarkt hat sich gegen uns entschieden.

00:25:16: das ist aber vollkommen in Ordnung.

00:25:18: Wir sind jetzt gestartet diese Woche bei Gartencenter Dena, es sind hundertundzwanzig Stores in Deutschland und da sind wir jetzt in acht Läden.

00:25:25: einfach mal als Test weil wie auch aus Spass immer so ein bisschen sagen Dena ist so ein bischen der Baumart der Frau.

00:25:30: ja also du hast diesen ganzen Pflanzenbereich auch schon.

00:25:33: DIY gibt immer mehr Tierfutter.

00:25:36: wenn du mal durchläufst siehst du dass genau unsere Zielgruppe.

00:25:40: Und jetzt kann man natürlich einfach diesen Bogenschlagen von, die Kunde baut sich ein schönes Hochbeet, kauft sich eine Gartenbank und so weiter.

00:25:47: Dener sagt immer sie sind sozusagen vom Garten bis zum Eingangsbereich.

00:25:52: So da gibt es schon viele Elemente, die man streichen kann.

00:25:54: Gartenzäune, Garagentore usw.

00:25:57: Da greifen wir jetzt rein mit der erstmal acht Läden um zu schauen ob das funktioniert wie das funktioniert?

00:26:03: Dann haben wir auch noch weitere Pläne.

00:26:04: Das ist alles gerade in der Mache aber kann ich jetzt leider nichts zu sagen.

00:26:08: Was wäre denn, wenn ihr eure Farben bei DM verkaufen würdet?

00:26:12: Wenn die nicht so groß sind, sag ich mal.

00:26:14: Müsste das doch so... ...wenn Frauen eure Zielgruppe sind eigentlich supergut passen oder?

00:26:18: Haben wir natürlich auch schon überlegt.

00:26:20: also weiß ich Astrid hat auch schon mal überlegt jetzt einfach mal ein cooles Display mit Edeka warum eigentlich nicht?

00:26:24: oder wie du jetzt grad gesagt hast DM müsste man testen.

00:26:29: Farbe ist auch so Thema.

00:26:30: was wir online immer als Problem in Anführungszeichen haben is kein Impulsprodukt.

00:26:36: Also wir haben oft eine Kunden-Journey von drei, vier, fünf, sechs Wochen bevor es zum Sale kommt.

00:26:42: Also sie sehen sozusagen was kannst du damit machen?

00:26:45: Wir holen sie in unseren Funnel Dann sprechen Sie erst mal mit ihrem Partner und einer Partnerin.

00:26:50: hast Du eigentlich Bock das zu streichen?

00:26:52: Keine Ahnung.

00:26:52: dann kommt ne Woche Ferien dazwischen dann bist Du wieder im Urlaub und so.

00:26:56: Und bis es dann wirklich zu diesem Punkt kommt Das kann sich schonmal zeitlich ziehen und So ganz klassische weiß ich nicht Influencer Rabatt Code Aktion des zieht bei uns null.

00:27:06: Also das bei Modespuck und zu Kosmetik, da geht es ja wie die Hölle.

00:27:10: Das ist mir klar.

00:27:11: aber das ist bei unseren Kundinnen total egal weil die kaufen erst wenn sie bereit sind das ganze dann umzusetzen.

00:27:18: Deshalb sind wir auch nicht so ein Hyperscale Startup wie man so schön sagen würde Weil wir müssen erstmal noch diese Zeit überbrücken.

00:27:26: Und jetzt so langsam kommen wir in dieses Thema.

00:27:27: dass wir das geschafft haben das hat jetzt auch einfach drei Jahre gedauert gut und profitabel einzukaufen, dass wir diese Zeit überbrücken können.

00:27:36: Genau das selbe sehen wir halt auch oder würde ich jetzt auch sehen im stationären Handel?

00:27:40: Ich glaube nicht, dass du in den DM-Markt reingehst und siehst oh krass ein weißer Lack, den nehme ich jetzt mal mit.

00:27:45: Mal schauen was ich damit streiche.

00:27:46: Gibt es sicher aber ich glaube nicht in der Masse, dass es sich für alle lohnt.

00:27:50: Was wir jetzt gerade machen ist... Wir haben ja auch wie hier wieder sozusagen den Baumarkt als Konkurrent bei klassisches Szenario Es regnet draußen Familie sitzt morgens am Tisch.

00:28:02: Frau sagt, boah komm heute ist schlechtes Wetter lass doch einfach mal schnell streichen.

00:28:06: Ich bestell die Farben bei Miss Pompadour.

00:28:07: dann sagt er ach das ist ja nur diese Instagrammarke kenne ich nicht.

00:28:10: lasst mal schnell zum Baumarkt fahren das haben sie sicher auch so.

00:28:13: und dann fahren die samstags zu baumack kaufen das uns streichen.

00:28:16: So wir brauchen jetzt im endeffekt auch einen ort wo wer unseren Kundinnen in der Beratung sagen können Freitags.

00:28:22: Sie sagt, ich würde gerne am Wochenende streichen und dann sagen wir, dann fahr doch schnell zum Däner!

00:28:26: Da stehen unsere Produkte, lass den lieben Gruß da, kauf's da... Damit wollen wir sozusagen diesen Verlust der Kundinnen vorbeugen weil sie das Zeitthema hat.

00:28:36: Wenn du erzählst, dass so viele Leute ihre Kallachsregale damit streichen oder die Billies oder whatever it is warum macht ihr nicht was mit Ikea zusammen?

00:28:43: Die haben ja sogar sowas auch schon.

00:28:45: teilweise habe ich im Store gesehen, dass sie zwei Farbtöne haben, haben eine mal eine Komode angemalt.

00:28:49: Dann denkst du roh, aber das ist halt so eine Farbarmut.

00:28:52: Da hast du dann irgendwie ... Das Mintgrün und das Babyrosa?

00:28:55: Ist das nicht eigentlich ein Space für euch?

00:28:58: Weil wahrscheinlich der Pitch den wir je gemacht haben seit drei Jahren auf irgendeinem Schreibtisch liegt, den irgendeinen Bereichsleiter nicht aufgeräumt hat!

00:29:06: Also ist eine Sache, die ich jedem Start-up empfehlen kann.

00:29:09: Es macht erst mal euer eigenes Ding weil große Warten absolut gar nicht auf euch und sehen auch oft die Opportunities gar nicht.

00:29:15: also wie lange wir überhaupt?

00:29:17: Astrid und meine Schwester mit Gründern Astrid unsere Einkaufsleiterin waren jetzt auf der Farbe.

00:29:21: das sind sozusagen unsere Branchenmesse kreativer

00:29:23: Name

00:29:24: genau.

00:29:25: Und die zwei sind über die Messe gelaufen, haben neues Streichzubehör gesucht.

00:29:29: Also von hey süße geh mal zur Seite zu.

00:29:32: was wollt ihr hier eigentlich?

00:29:33: Klassisches Thema ja!

00:29:35: Aber nicht so.

00:29:35: und dann aber auch das Thema wir würden gerne bei euch Farbrollen kaufen.

00:29:40: Ja ihr wisst schon dass wir unter zweitausend nix verkaufen und wir jetzt sagen ja wir brauchen aber zwar hunderttausend.

00:29:45: da siehst du einfach es dauert lange bis große Firmen oder große Branchen junge, schnelle Firmen akzeptieren oder sehen dass da Potenzial drin steckt.

00:29:54: Also ich würde mich sehr freuen von IKEA zu hören aber aktuell haben sie das noch nicht ganz gesehen und hinterher rennen tun wir auch nicht.

00:30:03: Ja aber ich weiß was du meinst.

00:30:04: es ist manchmal unfassbar wie unkreativ manche Unternehmen sind wenn du in gut Ideen vorschlägst wie so die in ihrem eigenen Saft sind.

00:30:09: also vielleicht hier.

00:30:10: mein Freund Henning Hesen sagt ja immer Elefantentreibens gerne mit Elefanten.

00:30:13: vielleicht muss man auch erst eine gewisse Größe haben damit sich dann sozusagen Zahlen sie halt das Doppelte und machen es dann aber selber.

00:30:20: Ja, damals als wir entschieden haben eine Eigenmarke zu machen, das war mitten der Hochzeit Corona sind wir dieses Farbemessen... Da gab's die Messe aktuell nicht wegen Corona, da sind wir des Verzeichnisses durchgegangen und wir haben alle Hersteller angeschrieben und hab gefragt Wir brauchen eine EigenMarke!

00:30:32: Wer hat Bock?

00:30:32: Und es hat einer zurückgeschrieben Der hats mit uns gemacht.

00:30:35: Der hat uns später auch gesagt, wenn das nicht funktionierte hätte sein Job verloren.

00:30:38: Und jetzt sind wir der größte Einzelkunde dieser Firma und machen für die wahrscheinlich fünf bis acht Prozent des Jahresumsatzes so.

00:30:45: Das ist einfach nur weil einer mal gesagt hat kommen.

00:30:47: wir probieren es!

00:30:48: Und das würde ich vielen empfehlen, es einfach mal zu machen.

00:30:52: Weil ich glaube dass viele da tolle Chancen verpassen.

00:30:54: Von der anderen Seite redet sich's halt auch immer leichter.

00:30:57: Ich weiß natürlich auch wenn sowas halt nicht funktioniert und man viel in den Sand setzt muss man erstmal seinen Vorgesetzten oder Vorgesetzte erklären können also trauen sich ja auch nicht im Allem.

00:31:06: Was siehst du denn noch so als Ausbau für euch?

00:31:08: Oder gehts darum eigentlich nur das was ihr jetzt macht sage ich mal zu skalieren und dann weitere Märkte zu tragen?

00:31:14: Also erstmal ist unser großes Ziel, einfach weiterhin eine gesunde wachsende Firma zu bleiben und zu sein.

00:31:20: Wir haben nicht so diese Allmachts-Fantasie.

00:31:23: wir wollen das schnellste und größte werden.

00:31:25: Wir fahren damit ganz gut glaube ich realistisch zu agieren.

00:31:29: Nichtsdestotrotz haben wir für uns festgeschrieben die tonangebende Farbfirma in Europa zu werden.

00:31:34: Das heißt dass was wir jetzt die letzten fünf Jahre geschafft haben Schnellere Geschwindigkeit natürlich.

00:31:41: Das wollen wir jetzt auch übertragen auf erstens die anderen Länder und auch in den Markt, also wie ich vorhin schon gesagt habe der Markt ist groß Und vor allem auch dieser Shift im E-Commerce.

00:31:50: Also DIY ist ja aktuell glaube ich der einzige Bereich Der wächst.

00:31:55: Ja weil Möbel ist glaube ich durch Fashion ist durch und Jetzt ist halt gerade DIY.

00:32:00: das heißt wenn wir überhaupt mal diesen Shift vom stationären Handel mitgehen Wachsen wir eh einfach automatisch mit.

00:32:08: Dann geht es darum so gut zu sein, dass wenn in der Zukunft jemand sagt ich will streichen.

00:32:13: Dass er im Kopf halt Miss Bombe dur hat.

00:32:15: Das ist so ein Ziel.

00:32:16: Jetzt andere Dinge wie ach ja man könnte auch noch Textilien dazu nehmen oder vielleicht macht man jetzt doch wohnen und so bin ich?

00:32:23: Oder sind wir drei Gründe einfach kein großer Fan von?

00:32:25: weil?

00:32:26: dann verzettelt man sich und wofür denn auch?

00:32:29: also Ich glaube das machen andere dann besser.

00:32:31: Es gibt tolle Living Shops und wir müssen jetzt nicht anfangen, uns gegen West Wing aufzubauen.

00:32:37: Dafür ist der Fahrtmarkt oder unser DIY Markt auch einfach

00:32:39: spannend.".

00:32:40: Und ich sage mal so in Sachen Marketing also wenn du sagst es geht's um die Anwendung?

00:32:44: Ich würde dir mal vermuten dass so Instagram und Pinterest irgendwie so eure Nummer eins Destinations sein müssen.

00:32:50: Genau also Pinterest ist super wichtig für uns.

00:32:53: Erstens, ich glaube das unterschätzen viele weil halt dieser Content einfach bleibt.

00:32:58: Das ist ja immer das was an Instagram so ein bisschen nervig ist.

00:33:00: du kannst heute einen Superpost machen und morgen sieht man schon wieder keiner mehr.

00:33:04: Und Pinterest da kannst du halt super deine Bibliotheken füllen kann es einfach spreaden und die Leute oder die Kundinnen suchen dann natürlich auch noch Inspiration.

00:33:12: deshalb also für uns ganz ganz wichtig.

00:33:15: Ganz spannend im Performance Bereich.

00:33:16: Pinterest funktioniert für uns zum Beispiel gar nicht so gut Also die bezahlten Ads, aber der ganz normale organische Content geht da super.

00:33:25: Klar, Instagram immer wichtig vor allem natürlich auch im Zuge der Influencer-Korporation.

00:33:31: YouTube Videos ist wichtig.

00:33:32: Du weißt es wahrscheinlich selber wenn du irgendwas reparieren willst guckst du mal auf YouTube ob das nicht schon jemand gemacht hat.

00:33:38: also das heißt auch da natürlich weil sie nicht fließen streichen, Türen streichen so eine ganze klassische Suchbegriffe auf YouTube.

00:33:45: Die besetzen wir natürlich ja auch.

00:33:47: Auch die PR-Arbeit ist immer noch wichtig in unserem Bereich.

00:33:50: Living und Homezeitschriften sind immer noch stark, klar.

00:33:53: ein paar verschwinden auch immer mal wieder vom Markt aber trotzdem ist das nicht unwichtig für uns.

00:33:59: Worauf ich jetzt wirklich baue ist TikTok Shopping.

00:34:02: also wir machen eigentlich seit fünf Jahren schon Instagram Lives dreimal die Woche.

00:34:06: Also es ist... Wir haben so ein bisschen unser eigenes Home Shopping über Instagram gemacht.

00:34:09: Das haben wir auch während Corona gestartet und haben's beibehalten weil wir natürlich sehr immer noch ein beratungsintensives Produkt haben und unser Produkt erklären müssen.

00:34:18: Und deshalb ist Instagram live für uns da wirklich super wichtig, aber Instagram hat's leider nie geschafft es irgendwie so hinzukriegen dass die Leute das auch als Sales-Kanal oder als Kaufkanal für sich sehen.

00:34:28: So ich hoffe, dass TikTok Shopping jetzt mit dem Gelernten aus Asien das rüberbringt.

00:34:32: dann sind wir die ersten die da einfach sofort Gas geben und von mir aus jeden Tag eine Stunde Verkaufsshow starten.

00:34:38: Wir haben unser Studio, wir können da alles streichen man kann alles zeigen und nicht glaube, dass das wirklich nochmal geht für unser Produkt jetzt werden könnte.

00:34:46: Wir müssen da sein, wo unsere Kundin ist, ob es jetzt kommunikativ ist.

00:34:49: Wir sind ja auch zum Beispiel auf Amazon mit unserem Produkt.

00:34:52: gar nicht jetzt weil wir gesagt haben okay wir müssen da auch den noch mehr Umsatz machen sondern weil wir halt Kundinnen haben die kaufen einfach nur über Amazon.

00:34:59: Die haben da halt ihr Bezahlsystem was easy is und die fragen dann bei uns warum kann ich euch da nicht kaufen?

00:35:05: Also das ist für uns ein weiterer Sales Kanal genauso wie Otto.

00:35:08: Da sind wir auch genau.

00:35:09: Und also wir versuchen einfach dazu zu sein wo unsere Kunden ist und vielleicht an unserer Produkte auch kauft.

00:35:13: Ja, ich kann mir das auch total gut vorstellen.

00:35:14: Alleine wenn du die ganzen Influencer auf TikTok dazu kriegst, dass wenn du mal so ein DIY-Hansel da hast, der sagt hier this is how I build this und dann das Zeug verlinkt, macht wahrscheinlich mega viel Sinn.

00:35:23: Aber du hattest ja gesagt, dass Influenzen für euch eigentlich nicht funktionieren?

00:35:26: Wann tun sie das denn und wann nicht?

00:35:28: Langfristig also.

00:35:29: wir machen eigentlich nur langfristige Verträge oft in einem Dreivierteljahr Jahr.

00:35:34: Wir haben zum Beispiel eine Influenz drin, den nehme ich immer ganz gerne als Beispiel.

00:35:38: Home and Heartmade nennt die sich, mit der sind wir zusammengekommen.

00:35:41: Da hatte sie fünfzigtausend Follower.

00:35:42: jetzt hat sie glaube ich siebenhundfünfzigtaussend FOLLOWER!

00:35:45: Die ist mit unserem Fliesenstreichen Content sozusagen gewachsen.

00:35:49: das heißt sie hat mit unseren Produktfliesen gestrichen und dass hat die ganzen Followers in ihren Channel reingezogen.

00:35:54: Mit der haben wir auch zum Beispiel einen eigenen Farbton.

00:35:57: also die ist ein absoluter Beesch Fan.

00:35:59: Kann man jetzt drüber denken, was man möchte.

00:36:00: Aber der ist alles beige?

00:36:02: Aber die hat ihr beige mit Home and Heartmade und mit der haben wir einen klassischen Produktdeal sozusagen.

00:36:07: also die wird mit beteiligt wenn wir eine Dose verkaufen Und die macht für uns relevant.

00:36:12: sechsstellige Umsätze und das ist sowas.

00:36:14: Das funktioniert super!

00:36:15: Da haben wir mehrere in dieser Pipeline.

00:36:18: Die müssen halt immer wieder ein Projekt zeigen Immer mal wieder streichen selber auch die Lust haben ihren Followerin das Produkt zu erklären Dann funktioniert das super.

00:36:27: Wenn ich jetzt Influencerin XY einkaufe, sage hier sind zwei Tausend Euro und mache eine Story mit Rabattcode.

00:36:32: Ich habe meine Küche gestrichen ... Das funktioniert gar nicht bei uns.

00:36:35: Null!

00:36:36: Also selbst wir hatten auch mal eine Influenzerin mit über einer Million Follower.

00:36:40: Die hat eine Story gepostet.

00:36:41: da haben wir glaube ich zwei Sales gemacht bei einem fünfstelligen Investment.

00:36:44: Das zahlt man dafür?

00:36:45: Ja auf der einen Seite Outsch aber auf der anderen Seite hat uns das total die Türen zu anderen Influenzerinnen geöffnet, die vielleicht mit unserer Marke gar nicht zusammengearbeitet hätten.

00:36:55: also äh vom Follower-Bereich ein bisschen niedrigeres Niveau.

00:36:59: Die haben gesehen, okay krass die arbeitet mit denen zusammen.

00:37:02: Die zahlen die Rechnung das hat alles funktioniert.

00:37:04: also wir als Firma zahlen dann auch einfach und es hat alles funktionieren.

00:37:07: Das war trotzdem eine gute Kommunikation und da haben wir ganz viele danach ganz viele tolle Kooperationen rausgekriegt, die wir sonst nie bekommen hätten.

00:37:15: Und dassen hat sich's wieder gelohnt.

00:37:16: aber wenn ihr natürlich erst mal das Geld über Weiß denkt ja der damit... Aber gut das sind so Dinge die lernt man daraus ne?

00:37:23: Kann ich bei dir auch so ein Shoels Royal Blau kriegen?

00:37:26: Ist das möglich?

00:37:27: oder mischt die auch Rallfarben an, kann nicht für euch mehr alles ausholen und fahren was geht.

00:37:30: Wie dein Pullover.

00:37:31: Prinzipiell würde es gehen wir machen's aber nicht.

00:37:33: also Wir haben einfach unsere Farbpalette.

00:37:35: Das ist auch die Miss Pompadour-Farbpalette Die auch mit viel Hirnschmalz entwickelt wurde.

00:37:40: Aber grundsätzlich ist das Konzept ja nicht so schwer.

00:37:43: Also wir haben ja viele Farbtöne, viele Qualitäten.

00:37:45: Das heißt wir bräuchten extremst viel Logistikfläche Und deshalb hast du sozusagen immer die Basen Die sind immer gleich und da wird dann die Pigmentierung reingegeben.

00:37:53: Das heißt, wenn du bei uns bestellst machen wir die Dose fertig und schicken sie dir zu außer natürlich bei unseren absoluten Top-Sellern.

00:38:00: Die lassen wir natürlich vor produzieren weil sonst würden wir da aus der Kurve fliegen.

00:38:03: das heißt Wir könnten auch den Blautunneln jetzt gerade an deinem Pullover Tracks können wir die auch machen.

00:38:08: aber es würde so viel Ungereimtheiten ins Daily Business reinbringen Und ich glaube auch hätte nicht viele Vorteile.

00:38:15: Deshalb haben wir unsere Fahrpalette und fahren damit ganz gut.

00:38:18: doch doch doch Jewels Royal Blue, hab ich alles schon vor Augen.

00:38:21: Aber das reden wir später.

00:38:24: Wenn du fünfhunderttausend Follower auf Instagram warst, kann man darüber sprechen, ob er dir allein den Farbton macht?

00:38:29: Okay,

00:38:31: Challenge accepted!

00:38:33: Ja cool... aber kann ich verstehen dann habt ihr wahrscheinlich diese Rüttler-Maschinen die sich im Baumarkt immer so bewundere wenn man da so was reinspritzt und dann schütteln wie die Farben

00:38:40: bisschen durchwischt sind.

00:38:41: Genau, haben wir ein paar in der Reihe stehen genau

00:38:43: Nice nice Sag mal so.

00:38:45: letzte Fragen, komplex für mich noch.

00:38:47: Wie habt ihr die Party eigentlich finanziert?

00:38:49: Ich bin nicht täusche sind doch hier meine Befreude Sven Ritter und Jochen Krisch glaub ich auch so frühe Geldgeber bei euch.

00:38:54: Frühe Gelbgeber genau also wie vorhin gesagt die ersten dreieinhalb Jahre waren wir gebootstrapped.

00:38:59: Nicht ein Euro von einer Bank nicht einen Euro von der Familie.

00:39:02: Wir haben eine Dose gekauft haben sie verkauft, haben kein Geld für Marketing ausgegeben.

00:39:08: Wir haben damals gestartet, das kann ich vielleicht noch kurz erzählen mit einer Facebook-Gruppe.

00:39:11: Das war die Zeit, da hatte Facebook dieses Gruppenthema extrem gepusht weil sie Angst hatten dass dieses Social Media irgendwie verloren geht was es ja trotzdem ist.

00:39:19: aber und da haben wir damals eine Gruppe gemacht DIY Streichen mit Kreidefarben von Miss Pompadour.

00:39:25: erstens wurden diese Gruppen sehr gut voran gezeigt und dieser DIY-Suchbegriff wurde viel genutzt.

00:39:32: Und da sind wir sehr schnell in dieser Gruppe gewachsen, also damals jetzt haben über neunzigtausend Mitglieder in der geschlossenen Gruppe aber damals waren es halt fünf sechs tausend dann sehr schnell ein zwei Wochen und da haben wir diese vorhernach Bilder reingepostet.

00:39:44: Und dann haben die gefragt, wo gibt's denn die Farbe?

00:39:46: und so haben sie bei uns gekauft.

00:39:48: Das heißt wir hatten eigentlich überhaupt keine Kosten fürs Marketing weil wir da die ersten Sales mitgemacht haben.

00:39:53: Damals war das noch aus dem Arbeitszimmer meiner Schwester raus ein IVA-Regal einen Computer ein Etikettendrucker.

00:40:00: So sind wir entstanden.

00:40:02: Und so sind wir gewachsen und haben immer bis zum nächsten Pain Point, solange es nicht mehr ging, haben wir gewartet, bis wir das nächste Investment gemacht haben.

00:40:11: So sind in diesen dreieinhalb Jahren dann gewachsen.

00:40:13: Damals war ich eingeladen beim Sven Drittau im Chef-Treff, der nachher gesagt hat, du lass mal im Kontakt bleiben, weil er baut ein Vehikel mit seiner Fury.

00:40:25: Das ist ja auch deren Investmentvehicle und auch deren Fond.

00:40:29: haben sie sozusagen eine Gruppierung zusammengebracht.

00:40:32: Da ist der Sven drin und der Jochen drinnen, zum Beispiel auch der Roberto, der Gründer von BSTN vom Sneaker Store.

00:40:40: Der Diegmann, das ist der Grinder von Road Surfer.

00:40:43: Hast du wahrscheinlich auf der K-Fünf gesehen?

00:40:45: Und noch ein paar andere.

00:40:46: Genau die haben in einer Investitionsrunde in uns investiert.

00:40:50: da war es aber für uns ganz klar.

00:40:53: also warum wir das gemacht haben war nicht wegen des Geldes weil wir waren damals gesund Sondern weil wir gemerkt haben, dass wir ... Das klingt erst mal vielleicht Paradox.

00:41:01: Aber das wir alles sehr gut können außer E-Commerce.

00:41:04: Wir haben ja nur immer agiert und reagiert, weil es ist ja alles passiert.

00:41:08: Und dann haben wir erst mal so gesehen okay was?

00:41:10: jetzt brauchen wir mal ein Business planen?

00:41:12: Also man muss ja mal wo wollen wir denn eigentlich hin?

00:41:14: Dann haben wir überlegt okay was sind denn so Sachen wie CRM Roars und also so Begriffe mit denen schnell um sich geworfen wird?

00:41:21: aber wir hatten im DailyBusiness überhaupt keine Ahnung davon!

00:41:24: Und dann haben wir uns damit einfach sehr viel Wissen ins Unternehmen geholt, ne?

00:41:27: Weil im Endeffekt sind das alles Gründer die E-Commerce Businesses gebaut haben bis weit in die Milliarde rein.

00:41:32: Wenn du halt so internationalisierst kannst du halt mal schnell anrufen und kannst sagen Du wie habt ihr das denn damals gemacht?

00:41:37: Und dann sagt er halt nicht ja hier müsst ihr wie hunderttausend investieren sondern sagt du ganz ehrlich Wir haben da halt eine Studentin hingesetzt und haben gesagt mach mal fangen wir in Frankreich an und verkaufen halt zwei drei Hunde Futter Dosen bei zu plus zum Beispiel damals Ja und so!

00:41:49: Wir wirklich haben uns Smart Money ins Unternehmen geholen kann man ganz klar so sagen Dieses Jahr haben wir dann noch mal eine Vesta gefunden, der aus der Branche ist.

00:41:57: Aus der Farbbranche.

00:41:58: Ich kann leider nicht sagen wer es ist weil wir das noch so ein bisschen gerade für uns behalten aus strategischen Gründen.

00:42:03: aber da haben wir uns sozusagen wirklich die Farbexpertise reingeholt.

00:42:08: also es ist kein Farbhersteller aber es ist jemand der in jedem Farbprodukt dieser Welt eigentlich drin ist.

00:42:13: Und wie ich ja vorhin schon gesagt hab, für uns ist es jetzt wichtig nicht mehr nur eine Marke zu sein, die ein Produkt verkauft.

00:42:19: Was sie nicht selbst produziert, sondern wir wollen natürlich auch die Hoheit über das Produkt.

00:42:23: und das war jetzt für uns einfach noch mal ganz wichtig da einen tollen Partner mit ins Boot zu holen.

00:42:27: Auch hundertdreißigjähriges Familienunternehmen, die denken anders, die agieren anders... ...und ist kein V-Zehler der sagt ihr müsst das auf Hundert Millionen hoch ballern!

00:42:36: Sondern die denken langfristig.

00:42:38: und so haben wir uns wieder sozusagen auf der einen Seite das Smart Money reingeholt, auf der anderen Seite wieder Wissen reingeholt ins Unternehmen.

00:42:44: Und natürlich auch Kapitalklar, weil das ist glücklicherweise aktuell brauchen wir es nicht.

00:42:49: Sehr komfortabler Situation!

00:42:51: Was ist denn aber eigentlich so das Endziel dann?

00:42:52: Weil ich meine, es wäre jetzt ein leichtes, dass Nendrylux sagt hier kommen die Jungs und Mädels, die kaufen immer Meck.

00:42:57: Das wird jetzt unsere BtoC-Sparte.

00:42:59: Die stellen wir mal neben you name it unserer Eigenmarken.

00:43:02: oder da wir konsolidieren und das würde sozusagen B to C und btb machen wir darüber bummen.

00:43:07: Es wäre so easy peasy eigentlich.

00:43:08: Ist das sozusagen the way to go oder was habt ihr so im Kopf.

00:43:11: Wir haben viele Optionen im Kopf.

00:43:13: Astrid hat vier Kinder, Nicky hat zwei und ich habe zwei.

00:43:16: Gelb.

00:43:16: wahrscheinlich auch vielleicht mal jemand, der Bock hat und sagt, ich mach das weiter.

00:43:20: Natürlich wenn jemand irgendwann um die Ecke kommt und sagt es ist was ... Das würde perfekt in unser Portfolio passen.

00:43:25: kann das auch sein dass wir sagen natürlich aber da muss auch erst einmal jemand kommen.

00:43:29: Ich glaube als wir damals hast du nicht noch alleine im Büro saßen und gesagt du ganz ehrlich vielleicht schaffen wir es ja irgendwann mal dass jemand in uns investiert Und das war einfach nur so ein Gedanke.

00:43:37: und dann haben wir beide gelacht und haben weiter gearbeitet.

00:43:39: Da hatte ich noch so an meinem Kühlschrank kleben dieses Jahr schaff mir eins Komma fünf Millionen Umsatz.

00:43:43: Aber wenn ich jetzt schon das Unternehmen dem Gedanken, ich muss oder will es verkaufen.

00:43:49: Dann glaube ich nicht dass man das Unternehmen gut baut.

00:43:51: Dafür gibt's auch zu viele Beispiele aktuell im Detoxierbereich.

00:43:55: Kosmetik zum Beispiel die jetzt irgendwie an Henkel verkauft haben oder so wo es halt gar nicht funktioniert weil natürlich der Konzern überhaupt nicht die Emotionalität an den Produkt hat und diese Geschwindigkeit und so.

00:44:04: ja da müsste schon Partner kommen der uns versteht unser Produkt versteht unsere Mitarbeiter versteht wir sind wirklich gern Arbeitgeber.

00:44:12: Wir haben tolles Team Familien, die bei uns arbeiten.

00:44:15: Also wir sind kein Familienunternehmen aber wir haben Schwestern also Leitungen Einkauf leitung Kundenberatung sind Schwesten und so.

00:44:21: Bei uns ist es schon sehr familiär.

00:44:24: Da muss schon viel stimmen dass da jemand kommt und sagt hier ich klatsche dir nicht fünfzig Millionen auf den Tisch und kauft das Ding.

00:44:30: Das ist nicht wie wir das machen wollen.

00:44:32: jetzt wollen wir erst mal weiter wachsen.

00:44:34: wir wollen gutes gesundes Unternehmen sein.

00:44:36: alles was auf uns zukommt schauen wir uns an und dann gucken wir weiter

00:44:40: Finde ich gesund.

00:44:41: Jetzt erst mal Nächsten Meilenstein, jetzt vielleicht erst mal sagen Schoels Royal Blue, umsatz

00:44:47: ... Erstmal Prioritäten setzen?

00:44:48: Genau!

00:44:51: Und dann geht's weiter.

00:44:52: Ja cool Erik Du, vielen Dank.

00:44:54: Es war echt ein spannender Ritt.

00:44:55: Ich liebe solche Geschichten wie deine!

00:44:57: Ich hab mir hier echt aufgeschoben was ich als gelernt habe ja?

00:44:59: Frauen bisher anders served im Farbbereich.

00:45:02: Je kälter der Marktest du attraktiver für Farben.

00:45:04: also so eine Sache mag ich ja kein Impulsprodukt.

00:45:06: Also spannend.

00:45:07: Dinge

00:45:08: die wir im Daily Doing gelernt haben wo wir von denen wir natürlich vorher auch keine Ahnung hatten aber ja genau

00:45:13: Ja cool.

00:45:14: dann drücke euch ganz feste die Daumen auf bald und danke dass du die Welt und diesen Podcast hier bunter machst.

00:45:19: gerne

00:45:20: ciao Danke fürs Zuhören beim Digital-Kompakt-Podcast.

00:45:27: Du merkst, hier ziehst du massig Wissen für dich und dein Unternehmen heraus!

00:45:30: Wenn du mit uns noch erfolgreicher werden möchtest, abonniere uns auf den gängigen Podcastplattformen – und hey, je größer wir werden, desto mehr Menschen können wir helfen.

00:45:41: Also erzähl doch auch deinen Kolleginnen und Kollegen von uns.

00:45:45: Bis zum nächsten Mal.

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