Mymoria 🪦: Wie funktioniert das Online-Geschäft mit dem Tod? | #Unternehmensführung 🧠

Shownotes

C-LEVEL INTERVIEW | Niemand redet gerne darüber oder möchte auch nur daran denken, aber jeder braucht sie irgendwann: Bestatter. Einen davon haben wir in dieser Folge von “digital kompakt” zu Gast: Nämlich Björn Wolff, den Gründer des Omni-Channel-Bestattungshauses Mymoria. Im Gespräch mit Joel erklärt er, was ihn in diese ungewöhnliche Branche geführt hat, wie Mymoria den Bestattungs-Markt verändert und warum wir uns alle mehr über den Tod Gedanken machen sollten.

Du erfährst…

…wieso Björn Bestatter geworden ist

…warum Mymoria den Bestattungs-Markt konsolidieren möchte

…wie der Alltag eines Bestatters aussieht

…welche Bereiche des Prozesses Mymoria selbst macht

…was für Anekdoten Björn als Bestatter erlebt hat

…wieso Björn denkt, dass wir mehr über den Tod reden sollten

…wie man als Bestattungs-Unternehmen “rentabel” wird

…welche Ziele Mymoria für die Zukunft hat

Diese Episode dreht sich schwerpunktmäßig um Unternehmertum: Denn getreu dem digital kompakt Motto \"Lerne von den Besten\" trifft sich Joel in freudiger Regelmäßigkeit mit den erfolgreichsten Unternehmer:innen aus der Startup- und Digitalwirtschaft. Egal ob Scale-up, Soonicorn, Unicorn oder erfolgreicher Mittelständler – in unseren Episoden zu Unternehmertum lassen dich die Besten hinter ihre Kulissen blicken und nehmen dich mit auf eine Reise zur Strategie, Entstehung und Entwicklung ihrer Firmen.



||||| PERSONEN |||||

👤 Joel Kaczmarek, Geschäftsführer digital kompakt

👤 Björn Wolff, Gründer & Geschäftsführer von mymorie



||||| SPONSOREN |||||

🔥 Übersicht aller Sponsoren



||||| KAPITEL |||||

(00:00:00) Vorstellung und Einführung ins Thema

(00:04:47) Wie läuft der Beerdigungs-Prozess ab?

(00:11:06) Tipping Points

(00:18:06) Was erlebt man als Bestatter?

(00:25:55) Reden über den Tod

(00:32:49) Kosten und Gewinne

(00:39:55) Was sind die Zukunftspläne für Mymoria?


||||| WIR |||||

🧢 Ich bin übrigens Joël! Ich liebe es, mein Wissen zu erweitern und neue Dinge kennen zu lernen. Das teile ich hier mit dir

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Transkript anzeigen

00:00:00: Digital Compact.

00:00:01: Heute aus dem Bereich digitales Unternehmertum mit deinem Moderator Joel Kaczmarek.

00:00:06: Los

00:00:07: geht's!

00:00:16: Hallo Leute, mein Name ist Joel Katschmarek.

00:00:18: ich bin der Geschäftsführer von Digital Compakt und heute habe ich einen Interview-Gast wo ich mich schon ganz lange vorgenommen hab mal ein Gespräch zu führen weil ich total neugierig war wie bringt man denn bitte die Bestatterbranche ins Internet?

00:00:29: Weil Björn Wolf hat genau das gemacht mit Memoria, der sagt selber wir sind ein Omni-Channel Bestattungshaus.

00:00:34: Wo ich erst mal wissen wollte, okay, mein Omni Channel Bestattungshaus?

00:00:37: Der Begriff klingt ja schon geil!

00:00:38: Und natürlich bin ich wie gesagt neugierig was ist eigentlich das Geschäftsmittel dahinter, wie funktioniert das, wer sieht dieser Markt aus... Also ich will gar nicht lange um heißen Brei rumrehen, wir sollten mal straight starten.

00:00:46: Lieber Björnen, freu mich dass du da bist, hallo!

00:00:48: Hallo Joel, freut mich auch, dass ich da sein darf so wie du dich schon lange gefreut hast, damit mir das zu sprechen geht es mir ähnlich.

00:00:54: Freue mich auch bei dir zu sein.

00:00:55: Dankeschön, dankeschön Hand auf's Herz.

00:00:58: Wie bist du denn dazugekommen?

00:00:59: So was zu gründen.

00:01:00: Und wie nennt ihr euch eigentlich, also du sagst das Omnit-Channel Bestattungste seit dem Bestatter... Ich hab im Vorgespräch dich gefragt, seid ihr ein Online-Bestatter?

00:01:06: Nein man kann ja nicht online bestatten!

00:01:07: Ja fair!

00:01:08: Seid ihr sozusagen da drauf mal hin was die Dienstleistungen ist aber anyway erstmal wieder dazu gekommen bist.

00:01:12: Erstmal wir nennen uns Mal Moria und wir sind glaube ich Bestatter und alles andere können wir gleich erklären wie das funktioniert.

00:01:17: und das ist natürlich das allererste Mal dass ich frage höre ob ich dazugekommen bin.

00:01:21: bei vielen Startups hört man ja man hat selber mal den Anwendungsfall.

00:01:25: Ich bin jetzt selber noch nicht gestorben, aber der Anwendungsfall war es auch bei mir.

00:01:29: Im Trauerfall im Freundesfamilienkreis bin ich mal über das Thema gestorbert und hatte zu der Zeit vor, selber mal irgendwann zu gründen, hatte damit offene Augen und hat mir sehr viele Märkte angeguckt.

00:01:39: und da ist der Bestattungsbereich dann reingerutscht.

00:01:42: Und irgendwann ist er nicht mehr weggegangen und hat mich dann immer mehr fasziniert.

00:01:46: Damals mein Partner und ich haben uns das in der Tiefe angeschaut und dachten, wir hätten Themen vielleicht so verbessern die wir nicht so gut fanden.

00:01:52: Irgendwann haben wir gesagt kommen!

00:01:53: Der größte Scheiß an dem Business ist doch eigentlich, wenn wir mal Tacheles reden.

00:01:56: Das ist doch so teuer und so intransparent oder?

00:01:58: Also dann hast du gleichzeitig gar keine Markenbekanntheit.

00:02:01: also du kannst gefühlt gar nicht unterscheiden.

00:02:02: Ist Bestatter A oder B?

00:02:04: ist da jetzt ein Qualitätsunterschied?

00:02:05: weil es ist ja jetzt nicht wie Porsche versus Lamborghini vs VW oder whatever.

00:02:09: Also wird's mir gehen.

00:02:10: Wenn jetzt jemand gestorben wäre würdest du gefühelt bei Google schauen wo ist was in der Nähe Und da hingehen.

00:02:15: So, und in meiner alten Denke ist immer so Eichensag, Zehntausend Euro.

00:02:21: Wollen Sie noch das Blumengesteck A oder B?

00:02:23: Also das Bild, was ich von Deiner Branche habe...

00:02:25: Was glaubst Du denn, was eine durchschnittliche Bestattung kostet?

00:02:27: Zwischen siebenund zwölftausend Euro!

00:02:30: Das ist ne ganz spannende Frage.

00:02:32: Die haben wir kurz nach unserer Gründung, zwei tausendsechzehn und fünfzehn im Grünen, sechszehn war man an der Markt.

00:02:37: Haben wir das mal im Kuhdamm gemacht auf der Straße mal die Leute gefragt, welche Bestattungsarten kennst du?

00:02:42: Wie kostet

00:02:42: das?".

00:02:43: Und da kam so ein Sammelsurium Potpourri von ja bis zu tausend Euro bis also unter fünfzehntausend Euro bekommst gar nichts.

00:02:48: Bestattung Arten kannten nicht viele... Also da merkte man, uff!

00:02:51: Da ist wahnsinnig viel Luft nach oben in unserer Gesellschaft auch das zu verstehen.

00:02:55: und wenn man sich freut wer kommt dass es eigentlich relativ einfach ist halt das Tabuthema Nummer eins.

00:02:59: Du hast ja heute großes Glück.

00:03:01: Du kannst mir jede Frage stellen rund um ableben oder wie man bestattet.

00:03:05: ich kann's dir dann beantworten.

00:03:06: aber diese Situation hat man ja nie.

00:03:08: Das ist, glaube ich auch ein Stück dessen was uns ausmacht.

00:03:10: Wir haben von Anfang an gesagt kommen.

00:03:12: wir müssen darüber reden so viel wie möglich um das Thema wieder eine Gesellschaft zu platzieren und ein gewisse Know-how zu platzen dass Leute mündig werden selbst da drüber zu entscheiden weil man kommt nur alle achtzehn Jahre in die Situation durchschnittlich also achtzehnt Jahre dass man mal eine Bestattung planen muss.

00:03:26: das heißt selbst wenn du es mal gemacht hast Du hast keine Ahnung was du eigentlich gemacht hat oder was dir jetzt auf dich zukommt.

00:03:31: Und dann sind wir ehrlich ist ja eigentlich dass auch so eine Situation Banalitäten entscheiden darf.

00:03:36: Ja, wollen sie den Saga oder nur eine?

00:03:37: Welche Blumen finden Sie denn gut und wollen Traueranzeige dazu machen?

00:03:40: Ja nein.

00:03:42: Wenn man eine Vorsorge macht da kommen wir vielleicht später nochmal dazu dann kann man das ja alles gut schon für sich selbst einmal regeln und dann hat man als Hinterbliebener in dem Moment auch Zeit Abschied zu nehmen.

00:03:50: Das ist das neue Deutsch-Beske-Szenario.

00:03:51: Dies ist aber meistens nicht so ein... In Deutschland hat das kaum einer mal eine gute Vorsorge gemacht.

00:03:56: deswegen kommt man immer wieder auf diese Themen dass man das dann entscheiden muss Und Leute haben da keine Ahnung.

00:04:01: Jetzt kommen wir zu dem Punkt, den du vorgefahrt hast.

00:04:02: Das heißt das Gegenüber leitet eigentlich das was du da machst und was dann für ein Preis dran steht oder was du bekommst.

00:04:08: Das kannst du als Kunde ganz schwer in Relation setzen.

00:04:11: ist das ein richtiger Preis?

00:04:12: Ist das eine richtige Qualität?

00:04:14: Da haben wir damals angefangen.

00:04:15: Wir haben versucht, Preistransparenz in den Markt zu bekommen, dass man über unsere Webseite in einfachsten Schritten eben sich ein Bestandungsprodukt zusammenstellen kann und sofort sieht das kostet, sondern dabei bleibt es am Ende auch.

00:04:25: Und dadurch, dass wir viel digitalisieren und mittlerweile über ganz Deutschland das Ganze machen versuchen wir natürlich über Standardisierung auch einen hohen Qualitätsstandard hinzubekommen.

00:04:32: Sag doch mal du Schlingel was kostet nun?

00:04:34: Beerdigung im Durchschnitt.

00:04:35: Durchschnitt in Deutschland ist fünftausend siebenhundert Euro, davon sind aber nur so dreieinhalb tausend Euro wirklich die Bestatterkosten und der Rest ist Kosten für Friedhof.

00:04:43: Das sind auch nicht unerhebliche Kosten, die immer noch drauf kommen für ein Grab.

00:04:47: Vielleicht gehen wir mal den Prozess ein Stück weit durch?

00:04:49: Also gefühlt sind ja mehrere Parteien an so einem Prozess beteiligt und du hast ja vollkommen recht ich hätte es auch vermutet dass man da hingeht hat von Tut und Blasen keine Ahnung und bist total angeschossen weil du eigentlich voll am Trauern bist und weiß gar nicht wo oben unten.

00:05:01: Und ich glaub, was ja auch noch hinzukommt ist so dieser emotionale Druck.

00:05:03: Was wird von mir sozial erwartet?

00:05:05: Muss das Blumengestick XXL sein?

00:05:07: Braucht's da irgendwie noch einen Aufsteller mit dem Foto?

00:05:11: Ist es irgendwie unschicklich wenn ich keine Trauern zeige mache und so weiter und sofort... Von daher lass uns mal durchdeklinieren.

00:05:16: Also wenn jemand stirbt, was passiert eigentlich alles?

00:05:18: Als Bestatter ist man so ein bisschen der Windmanager, oder?

00:05:24: Das gehört ja auch zu den wichtigsten Events dazu.

00:05:26: Da gibt es eine Geburt, da gibts ne Bestattung vielleicht ne Hochzeit Kinder kriegen das sind schon die Top-Events wahrscheinlich im Leben.

00:05:32: Wenn man in die Situation kommt, passiert ja gar nicht mehr so oft zu Hause.

00:05:35: Sondern meistens passiert es im Krankenhaus, im Pflegeheim, im Altenheim... Also auch da haben wir ja verlernt dem Tod ins Auge zu sehen wenn man will, wenn man so will.

00:05:41: weil ich glaube wenn wir auf die Straße gehen würden zehn Leute fragen hast du schon mal einen toten Menschen gesehen?

00:05:45: würden neun sagen nein und einer würde jetzt ich komme von uns um Da war's noch normal, dass man zu Hause stirbt.

00:05:50: Meine Oma hab ich im Todesbett gesehen und da kam auch halbe Dorf zum Abschied nehmen.

00:05:55: Da hatte man an der Bezucht dazu ... Das ist nicht mehr so ein Stück weit verloren gegangen?

00:05:59: Ich kanns so'n Stück weit verstehen!

00:06:01: Wenn ich mit meinen Großeltern drüber geredet habe, slash wir haben nie darüber gereded.

00:06:05: Zwei Drogenationen davor, die direkt aus dem Krieg kamen.

00:06:07: Die hatten genug Tod und da hat man das verdrängt.

00:06:11: Also es ist in die Tabuzone abgedreht.

00:06:13: Dann haben wir den wandelenden Medizin.

00:06:15: Wir haben so viel ... neue Möglichkeiten, dass es halt dann oftmals eben auch genau im Krankenhaus endet.

00:06:21: Wenn dieser Moment eintritt, dann ist das erste was du von deinem Arzt oder vom Pläger bekommst hier Du brauchst jetzt einen Bestatter der sich um alles weitere kümmert Ab da ist es eigentlich so, dann suchst du dir erst mal einen Bestatter und der macht dann eine Abholung überführt wahrscheinlich in seiner eigenen Klimaräume.

00:06:33: Dann setzt man sich mit dem Bestatter zusammen und bespricht wie das ganze Event und alles drum herum werden soll.

00:06:39: Also da geht's dann einmal um das Event.

00:06:40: gibt's ne Trauerfeier ja oder nein, solls Blumen dazu geben und all das Mögliche und auch sowas wie auf welchem Friedhof soll es sein?

00:06:47: Oder... für sonstige begrebene Städten.

00:06:49: Das ist eine ganze Klaviatur.

00:06:50: und was wir auch gesehen haben, es ist halt so breit dass man zwar standardisieren kann aber nicht einen Standard einem Menschen überstülpen kann als das immer so ist.

00:06:58: Und wir versuchten über unsere Aufstellung so hinzubekommen, dass wir eben den Angehörigen oder den Hinterbliebenen in diesem Fall unseren Kunden in die Mittelpunkt stellen und sagen hey egal wie du's möchtest Wir haben dafür Lösungen, wir haben alles schon gemacht und egal in welcher Reihenfolge es machen willst das kriegen wir auch hin.

00:07:12: Und trotzdem kannst du ganz am Anfang dir schon einen ganz einfachen Angebot zusammenstellen und siehst was es kostet.

00:07:17: und deswegen haben wir ja auch so viel digitalisiert.

00:07:20: jeder unsere Mitarbeiter egal wo in Deutschland arbeitet auf einem Software Hub wenn man so will Und kann von überall in jeden Fall reinschauen und ist immer aussagekräftig.

00:07:29: Das heißt, wenn irgendjemand in deiner Familie sterben würde... ...in Hamburg dann könnte er sich passiert mitten an der Nacht mit einer Nacht ein Angebot bei uns erstellen und schauen schon wie das Ganze schon mal funktionieren könnte da schon Mal über ganz viele Sachen Gedanken machen Kann was ich tagsüber in unsere Bestattungsputik auf große Bleichen gehen.

00:07:45: Dann soll das ganze in München stattfinden dann haben wir da einen Team die das machen oder irgendwo am Land dann haben Wir da ein team das macht am Ende und sie Haben alle den gleichen Wissenstand und darüber schaffen wer wiederum Qualität.

00:07:54: aber jetzt ist ja so Da gibt's doch bestimmt noch weitere Rollen.

00:07:57: Also ich hätte jetzt gedacht ein Krematorium,

00:08:00: dann

00:08:00: wahrscheinlich den Friedhof und Trauerredner oder Rednerin.

00:08:03: Gerichtsmediziner wahrscheinlich nicht?

00:08:04: Das passiert wahrscheinlich schon vorher.

00:08:05: wenn irgendwie was ist dass du hier Totenscheine...

00:08:07: Nein, nein.

00:08:08: also es gibt eine erste Leichen-Schau die ist praktisch ja fest in des Todes und da gibt es zweite Leichen Schaus.

00:08:12: Zweite Leichen schaus nochmal vor dem Krematorium das man auch wirklich sieht.

00:08:15: deswegen die Todes bevor man erst den Feuer übergibt.

00:08:17: So ist es.

00:08:18: Wir wollten sehr beim Wort nennt heute ne!

00:08:20: Ja, aber stimmt.

00:08:21: Also passiert es öfters, dass jemand da in so einer Box liegt und dann

00:08:24: klopft?

00:08:24: Ich hoffe nicht!

00:08:25: Man liest das bestimmt ab und zu auf ein Bild Und dann war's in irgendwelchen anderen Ländern.

00:08:29: Ich glaube mit der Renge ins Wiesendorchstein sollte das nicht passieren.

00:08:32: Also mir ist nur nichts passiert.

00:08:33: Ist so'n Krematorium immer angedockt an die Friedhöfe?

00:08:35: Also ist das sozusagen Friedhofsleistung oder ist das bei euch Teil der Dienstleistungen?

00:08:38: Also Kramaturen sind meistens eigenständige Betriebe, genauso wie Trauerredner haben wir intern.

00:08:43: Aber manchmal nutzen auch externe Trauerräder Blumen die vom Blumenläden kommen.

00:08:46: Wir haben auch eigene Blumenläden aber nicht überall.

00:08:48: also hat man doch da wieder Externe Gewerke.

00:08:51: und ja da sind wir wieder bei dem Anfangskommentar eigentlich so Vent Manager weil wir müssen die verschiedenen Gewerken unter einen Hut bringen sie steuern Und unser Ziel ist aber trotzdem dass es für den Kunden so wahnsinnig einfach ist das er sich nicht um irgendwas kümmern muss sondern dass wir sagen Ja das möchten wir so Wir setzen das für dich um und am Ende bekommst du eine Rechnung, da steht alles drauf.

00:09:08: Heißt das in der Konsequenz?

00:09:10: Dass ihr in allen Städten, in denen ihr Angebot haben wollt, Lokalitäten haben müsst?

00:09:14: oder habt ihr zum Beispiel anfangs eher so gearbeitet, dass ihr wie so einer Art Marktplatz fungiert habt, dass hier einfach bestehende Bestatter aus den Städtern abbildet bei denen sozusagen was passiert und ihr seid einfach nur die Plattform da drüber?

00:09:24: Memoria hat sich über die Zeit entwickelt.

00:09:26: Das auch alles Kapitalbedarf hat.

00:09:28: Zum anderen weil man... auch nur in den Kapazitäten arbeiten kann, die man gerade hat.

00:09:32: Und wir haben am Anfang uns der Digitalisierung verschrieben.

00:09:36: Da haben wir erst eine Plattform gebaut über die man Angebote erstellen kann und relativ schnell – ich glaube, wir hatten da keine drei Monate gebraucht, damit wir komplett Deutschland auf Postlerzahlenebene Angebote für Bestattungen abgeben können und die auch zu dem Preis umsetzen.

00:09:49: Wir hatten damals noch nicht überall eigene Leute, die dann auch die letzte Meile umsetzten konnten also nämlich ... Wortspiele im Bestatterbereich sind tief.

00:09:59: Also wir hatten zum Beispiel für die Trauerfeiern, für die Überführungen, die man ja auch fahren muss, weil man muss ja so einen verstorbenen auch von A nach B überführen.

00:10:07: Keine eigenen Leute.

00:10:09: Das heißt da haben wir auf Subdienstleister wie wir Subdiensteleister Grammaturium und Subdiensleister Blumenhause etc.

00:10:14: haben dann eben auch bestattet als Subdientleister genommen, die für uns das vor Ort gemacht haben.

00:10:19: und trotzdem haben wir alles arrangiert.

00:10:20: Wir waren NIN-Vermittler.

00:10:22: Also das wollten wir nicht machen, weil wir wussten in dem Bereich geht es sehr um standardisierte Individualität wenn man so will.

00:10:29: Es geht sehr um Qualität und gibt man es aus der Hand und vermittelt nur dann gibt man genau die Essenz aus der hand nämlich die Qualität.

00:10:35: Es ist manchmal auch wahnsinnig schwierig und das hat uns auch Blutschweiß und Tränen gekostet aber ich glaube es war es war's wert weil nur dadurch konnten wir das Produkt bauen was wir heute haben.

00:10:42: Dann haben wir Boah, im Jahr zwei Tausend neunzehn angefangen auch in der Fläche uns aufzustellen so dass wir alle selbst machen können.

00:10:49: Und haben dann Autos Personal für Überführungen eingestellt sodass wir das Selbstmachen können und Personalvertrauerfeilbegleitung eingestellten sodass wird das Selbstmachen können.

00:10:57: Was wir bis heute noch nicht selbst machen ist sowas wie Kramation.

00:11:00: Da fahren wir immer noch zu den Kramaturchen, aber alles was die eigentliche Bestatterkennleistung ist machen wir mittlerweile selbst.

00:11:06: Was ist denn so der Tipping Point?

00:11:08: Ich denke gerade an Picnic!

00:11:09: Bei Picnic war es ja so... Die haben immer Städte gehabt und dann haben sie so eine Seite aufgemacht, haben gesagt hier wenn du von uns Essen geliefert haben willst melde dich an.

00:11:15: ab fünf tausend Leuten die bei uns bestellen würden fangen wir an das in Katalog zu nehmen, so nach der Logie ungefähr.

00:11:20: Musst natürlich gucken wo hast du deine Lager etc.

00:11:22: pp.

00:11:23: So ich kann mir vorstellen dass es bei euch so einen ähnlichen Take gibt dass man sagt Ab wann rechnet es sich denn, dass wir selbst jemand haben der die Leiche da fährt?

00:11:30: Ab wann Rechnet das sich dober nachzudenken Trauerredner fest vorzuhalten für einen Stadtgebiet oder ein Bundesland oder whatsoever.

00:11:36: Gibt's dabei euch so Tipping Points wo du sagst okay ab dann ist es attraktiv das komplett selbst umzusetzen.

00:11:41: deswegen haben wir angefangen.

00:11:42: Die

00:11:42: Stückzahl der Sterbefälle bringt auch mit sich dass man eben Auslastung schafft und dass sie nicht warten müssen darauf dass wieder mal über Führungen fahren sondern dass wir sie halt am Laufen halten.

00:11:51: Das ist aber ehrlicherweise im Bestandungsbereich, wir mittlerweile kaufen mehr Bestandungshäuser dazu und integrieren die dann in unsere Gruppe.

00:11:56: Da sehen wir manchmal das so der Umkreis dessen was ein Bestandermarkt gar nicht so groß ist.

00:12:00: Und manchmal sieht man siehst du also bestandungsautosautos die du mitkaufst sind zehn Jahre alt und haben eine Zehntausend Kilometer runter.

00:12:04: da fragen wir uns mal wie funktioniert das?

00:12:06: Weil ihr halt keine großen Wege haben ne?

00:12:07: Die fahren dann halt in ihrem Bereich wo sie nur sind und dann fahre ich halt direkt hinweg zum Standesamt und dann nochmal um sich zum Klima-Raum und noch einmal zum Krematorium.

00:12:14: das war's während wir schon größere Radien haben, die diese Leute dann bedienen müssen und wird dadurch auch Auslastung schaffen.

00:12:21: Und so lohnt sich das relativ schnell.

00:12:23: Macabre, ich frage aber gibt es Saisonalität beim Sterben?

00:12:25: Also Sommer zum Beispiel weil da wegen Hitze ganz viele sterben oder Winter wegen Einsamkeit oder whatever it is, gibt's das?

00:12:31: Ja absolut jetzt wo wir sprechen fängt die Hauptsaison wieder an wenn man so will.

00:12:35: Der Sommer ist sehr ruhig.

00:12:37: Das ist für die Bestatter einerseits gut, weil da können sie mal Urlaub in Urlaub fahren.

00:12:40: Hauptsterbezeit ist der Winter.

00:12:42: Da ist es halt nass kalt und für den Kreislauf schwierig.

00:12:45: Und da sind die meisten Bakterien unterwegs.

00:12:47: Da kommen viele zusammen.

00:12:48: Deswegen ist der winter deutlich stärker als der Sommer.

00:12:52: Ich denke das gerade einfach mal kalt wie ein Geschäftsmodell durch!

00:12:55: Wie ist es denn, gibt's auch so, sag ich mal BtoB-Nachfrage für euer Geschäft das jetzt zum Beispiel der Staat sagt wenn wir irgendwie Soldaten in Kriegsgebieten haben dass ihr sozusagen solche Massenaufträge habt oder hat?

00:13:05: macht der Staat sowas z.b.

00:13:07: selbst?

00:13:07: Oder ist es so, dass ihr, wenn man jetzt mal an den BTOB weiter denkt z.B.

00:13:11: mit anderen Bestattungshäusern die nicht euch gehören sagen könntet eure Software, eure Planungen eurer IT Tools whatsoever verkauft ihr an die weiter

00:13:18: Können wir machen.

00:13:18: Das gibt es im Markt auch, also es gibt auch bestatter Software-Tools mehr oder weniger nachgründung schon das erste mal angeguckt und die passten nicht zu dem was wir bauen wollten oder wo wir hin wollten, deswegen war es relativ schnell klar.

00:13:29: Wir müssen in eigene Infrastruktur investieren und deswegen haben wir von Anfang an selbst gebaut.

00:13:33: Es gibt auch Ausschreibungen für ordnungsbehördliche Bestattung von Städten.

00:13:38: Das sind so Social-Bestattungen hat wohl niemand mehr erlebt, aber muss sich irgendjemandem kümmern.

00:13:42: Und da gibt's dann die größere Stadt, das du mehr gibst und so.

00:13:45: Das ist dann schon eine Stadenausschreibung dafür gemacht.

00:13:47: und dann eben statt, dass ich bewerben dürfen wer würde das für welchen Preis machen?

00:13:51: Ist gut, weil so kümmern sich da jemanden rum.

00:13:54: Ein sehr positives Moment am Sozialstaats, dass sich eben auch jemand kümmert um Leute, die niemand mehr haben.

00:13:59: Insofern ja all das was wir machen könnte man wahrscheinlich auch im Betebimarkt machen ist aber nicht unser Fokus.

00:14:03: also wir haben reinen Bito-Siehansatz wachsen damit und fokussieren uns auch darauf.

00:14:07: Und jetzt sagen wir mal Hand aus Herz!

00:14:09: Wer wird denn Bestatter oder Bestatterin?

00:14:11: Also es ist ja jetzt nicht unbedingt, dass du sagst ich gehe studieren, ich mache eine Ausbildung als schon ungewöhnlicher Beruf.

00:14:15: Stimmt es auch

00:14:16: aus?!

00:14:17: Es ist ja schon auch ein schöner Beruf.

00:14:18: Denkt man vielleicht auf den ersten Moment nicht, aber wir haben sehr viele Sinnbewerbungen.

00:14:21: also Leute die sagen hey ich habe halt keinen Bock beim ... despektierlich gemeint beim fünftigsten Foodillery Service zu arbeiten sondern ich will irgendwie derselbe was zurückgeben.

00:14:30: und das ist ja bei uns auf eine Art und Weise schon so weil wir nahe Menschen arbeiten und in einer sehr schwierigen Situation helfen so gut wie können?

00:14:38: Und so wie ich das mitkriege kommen darf viele gute junge Bestatterkollegen nach.

00:14:41: Das freut mich tierisch weil ich glaube der Bestattermarkt braucht jungen Input weil er schon alt gewachsen ist, dann muss man glaube ich noch einmal historisch zurückschauen.

00:14:50: Wir hatten ja bis zu den zwei Staaten in einem.

00:14:54: Auch der Bestattungsbereich war staatlich in den neuen Bundesländern und daraus sind dann bestattungsunternehmen hervorgegangen.

00:15:01: im Ostbereich und im Westbereich gab es das halt schon länger.

00:15:05: Da war oftmals ein Gewerk was aus Schreinereien herauskam früher die dann merken, wir machen eh schon Kisten dafür.

00:15:12: Die Särge können wir auch gleich die ganze Bestattung machen und wir haben mittlerweile in Deutschland einen hyperfragmentierten Markt.

00:15:16: also wir haben über sechstausend Bestattern und die meisten davon sind wirklich Kleinsbetriebe.

00:15:20: aber es ist kein geschützer Beruf.

00:15:22: du musst also nicht unbedingt eine Ausbildung machen um bestatter zu sein.

00:15:25: Also du könntest auch morgen

00:15:27: Bestatter sein?

00:15:27: Ich könnte jetzt immer im Büro umflacken und sagen ich bringe Leute ohne die Erde und dann darf mir das keiner verbieten.

00:15:31: Ich dürfe jetzt morgen bestatter werden.

00:15:32: Ja ich könnte ja auch morgen Podcasthause werden wäre ja auch kein Thema muss ich auch können.

00:15:36: Und schon List geht auch, aber es ist gut wenn man eine macht und da geht da drin ein bisschen hin dass Leute die Ausbildung machen.

00:15:41: der Verband hat dafür einen Ausbildungszentrum geschaffen und ich glaube da kommen gute junge Köpfe nach.

00:15:46: Wenn du sagst Ausbildung was lernt man da genau?

00:15:48: Lernt man da sage ich mal etwas Handwerkliches?

00:15:50: Lernt man das emotionale Umgang mit den Kundinnen?

00:15:54: lernst du das organisatorische wenn du es eher wie so ein Eventplaner siehst Was ist das Wichtigste was man eigentlich können musste als

00:15:59: Bestatter?

00:16:00: Das sind jetzt aber zwei Fragen.

00:16:01: Was lernst du da und was ist das, dass meiner Meinung nach wichtigste etwas zu können muss?

00:16:04: Ich fange mal mit dem meiner Meinung noch Wichtigsten an.

00:16:06: Ich glaube es gibt unterschiedliche Bereiche dort und deswegen auch unterschiedliche Anforderungen.

00:16:10: Wir sind jetzt kein Unternehmen, was in der Colour so klein ist, dass wir die eiligen Wollmilchsaubbrauchen also einer, der irgendwie wunderbar mit Leuten kann und gleichzeitig auch einen Grab schaufeln, sondern wir können das in die einzelnen Untergewerke aufteilen.

00:16:23: So Kleinstbetriebe bei denen ist das natürlich so, dass sie viel abdecken müssen.

00:16:27: Und ich glaube, das allerwichtigste ist eigentlich, dass man empathisch ist.

00:16:30: Dass man mit Menschen reden kann und vielleicht nicht hier reden sondern noch viel wichtiger zuhören weil manchmal geht es einfach erst mal darum zuzuhören und in einer schlimmen Situation jemanden aufzufangen dadurch dass man ihm eine Möglichkeit gibt, dass er reden kann.

00:16:43: Also müssen wir ganz kurz im Bogen spannen.

00:16:44: Es gibt alles im Bestandesbereich ne?

00:16:45: Es gibt ja nicht nur Leute die sitzen vor dir ins Nürnholen können eigentlich kein Wort rauskriegen Nee!

00:16:49: Es gibt auch ganz aufgeräumte Leute.

00:16:50: Es gibt aber auch Leute die gar nicht mit uns in Kontakt kommen wollen.

00:16:53: Auch für die haben wir eine Lösung.

00:16:54: Klassisch Mein Vater habe ich gar nicht kennengelernt.

00:16:56: Er ist vor meiner Geburt schon weggerannt, also eigentlich Erzeuger.

00:16:59: Jetzt wurde ich vom Amt angeschrieben und ich bin der Verstattungspflicht.

00:17:02: Ich soll den unter die Erde bringen.

00:17:03: Könnt ihr euch bitte um alles kümmern?

00:17:05: Ich unterschreib jetzt das Angebot und ich will nie was von Hörschik mehr einfach in die Rechnung.

00:17:08: Hört sich kalt an aber ich finde auch etwas, was man respektieren muss!

00:17:12: Und ich glaube diese Bandbreite muss man erfüllen können... ...und das ist das Empathische, was mal mitbringen muss.. ..und dann gibt es für die unterschiedlichen Gewerke eben Sachen, die man glaube ich mit tun muss.

00:17:19: bei der Ausbildung dass du die fragtest Ich glaube, lernt man schon das ganze Package.

00:17:23: Ich glaube nur nicht, dass jeder immer das ganze Päckige braucht!

00:17:26: Es ist gut wenn man theoretisch weiß wie man einen Sack macht und wie man vielleicht das ausschalt... ...wenn man es mit der Hand machen muss oder wie man es beim Bagger macht.

00:17:33: In den Kleinstbetrieben muss ich vielleicht auch viele selber machen aber wenn's ein bisschen größer wird dann ist auch gut, wenn man wiederum Experten hat die das eine machen und Experten hier das andere machen weil auch ich könnte vielleicht Viele Sachen davon.

00:17:44: Ich hab alles mal irgendwie mitgemacht, damit ich weiß was wir machen.

00:17:47: Also ich habe schon Traurigen gehalten.

00:17:48: Ich habe Überführungen mit gemacht und Grundversorgung mitgemachten am toten Menschen.

00:17:52: Ich darf kein Bagger fahren aber ich war dabei wenn mir Gräber aufgemacht haben.

00:17:56: So als ich bin dem allen Herr.

00:17:58: Ich würde jetzt aber sagen... ...ich bin nicht in allem ein Experte.

00:18:02: oder gibt es Leute in unserer Firma die machen mir bei Längen das vor was sie da besser können.

00:18:06: Hinnerst du dich noch an eure erste Beerdigung?

00:18:08: Ja, also ich erinnere mich an den ersten Sterbefall.

00:18:10: Auf denen haben wir lange gewartet weil damals waren wir ja ein Online-Tool und wir hatten eine wahnsinnig coole Idee wie das funktioniert und wie man so als Gründer da reingeht denkt man okay wenn ich jetzt live schalte dann hagelts hier.

00:18:24: Und dann war aber gerade dürre Zeit und es hagelte leider nicht.

00:18:28: und dann haben wir da gewartet ich glaube fünf Tage lang und sah und da kommt Treffi rein und passiert etwas und dann plötzlich buchte einer wirklich darüber eine Bestattung.

00:18:35: und dann war ich so wow!

00:18:36: Es kann ansteuend funktionieren.

00:18:39: Den Ansatz, den wir damals hatten, haben wir relativ schnell wieder vorworfen weil er war nicht gut für die Kunden und das fand ich das was die... Das war in unserer Idee richtig aber den mussten wir immer weiter justieren.

00:18:48: Aber ich kann mich ans ganz viele Sachen erinnern.

00:18:50: Ich kann mich an meine erste Trauerräder erinneren.

00:18:52: Wir haben ein paar witzige Sachen, wir haben Gunter Gabriel bestattet es waren Riesenaufriss.

00:18:56: Wenn du Schlüsselmomente willst?

00:18:57: Ich habe einen.

00:18:58: der war im ersten Jahr, zwanzig, sechzehn im Zuweihnachtszeit da waren mir noch in der Reinhardstrasse gesessen.

00:19:03: hier wie man sich so ein kleines Büro eines Start-ups vorstellt, zwei Räume.

00:19:08: Viel zu viele Leute drin also viel zu viele waren wir glaube ich acht aber war schon zu viel und Wir hatten einer älteren Dame geholfen ihren Mann zu bestatten.

00:19:16: Und anders als in allem was ich vorher gemacht habe ist die Bestatterbranche etwas wo man auch mal Feedback bekommt und zwar nicht einfach nur eine Bewertung sondern auch manchmal Einfach wahnsinnig persönliches Feedback.

00:19:27: und dann kam ne Riesenkiste an mit der Post und die war einfach randvoll, mit selbst gebackenen Plätzchen.

00:19:32: Und diese Dame hatte ich mitbekommen wir sind da ein Unternehmen in Berlin Wir sind nicht so viele Leute und wollte sich bedanken und hat uns auch eine Kiste voller selbst genotter Plätzchung geschickt.

00:19:41: Ich war ja vorher bei HHS und hab Hotelzimmer vermittelt.

00:19:43: Da habe ich nie Plätzching bekommen dafür dass ich vielleicht ein saugutes Hotelzimmert zu einem schmalen Preis vermitteln habe.

00:19:51: Also nicht so, ich glaube auch die Haies-Kollegen machen super Job und kriegen auch gute Bewertungen.

00:19:54: Aber dieses wahnsinnig nahe am Kunden das habe ich vorher nie so erlebt.

00:19:59: Und das treibt mich ja immer noch.

00:20:00: Gab es was sehr Lustiges, was du mal erlebt hast?

00:20:02: Ich muss sagen wir sind jetzt kein Verein der immer die ganze Zeit zum Lachen in den Keller geht.

00:20:06: bei uns ist es auch nicht unbedingt langweilig.

00:20:08: Ich hab wahnsinnige viele lustige Momente mit meinen Kollegen gehabt auf unterschiedlichste Color Mit Kunden auch.

00:20:15: Ich hab am Anfang ja sehr, sehr viele Wochenend- und Nachtdienste, wo ich Handy neben mir liegen hatte selbst gemacht und deswegen sehr viel mit Kunden gesprochen.

00:20:24: Ich glaube einer der besonderen Momente war als ein Kunde, der eine Vorsorge bei uns abgeschlossen hat.

00:20:28: Also sagte er so, ich möchte Erdbestattung, der sagt die Blumen

00:20:32: usw.,

00:20:33: dann nochmal um tausend Euro erhöht hat und meinte das ist für Schnaps!

00:20:37: Ich will dass sie sich richtig einen reinziehen auf meiner Bestattung.

00:20:43: Ja, ich weiß nicht.

00:20:43: Manche Leute haben ja auch so einen trockenen Humor oder einen trockenden Zugang dazu.

00:20:47: Ich war mit meiner Oma mal die ich jahrelang nicht gesehen hatte.

00:20:51: Also manchmal ist es ja so, als manche Familien teilen und ich stand mir vor einem Grab auf einer Beerdigung, dann stand sie da, guckte wirklich in das Loch im Boden meinte, ich bin die nächste, die in die Kiste hüpft.

00:21:01: Und ich gucke nicht so an!

00:21:04: Du bekassst dann, ob es doch fit ist.

00:21:06: Ja ich hab Krebs und dies und das machen wir uns nix vor.

00:21:08: Ich mache als nächstes einen Abgang Und voll zufrieden.

00:21:11: Also meintet ihr auch ganz ernst ja?

00:21:13: Deswegen also ich meine die nächste Frage wäre so gewesen Erzähl doch mal von deiner Trauerrede.

00:21:17: wie war das so?

00:21:18: Da wars richtig an der Front quasi.

00:21:19: Das muss ja krass gewesen sein.

00:21:21: Ja und ich habe das nicht einmal passiert, also ich hab schon Blumenstor aus Traurien hinter mir.

00:21:24: Das letzte mal ehrlicherweise der Vater meint ist mit Grunas ist verstorben und da hat mich die Familie dann gefragt ob ich es dann machen kann?

00:21:29: Und das muss ich sagen war... Ich habe es wahnsinnig gerne gemacht aber das war emotional das was mich am meisten mal mitgenommen hat so ich bin.

00:21:37: ich kann sonst schon sehr gut unterscheiden und man bekommt als Bestatter glaube ich ein rundiges Fell und man ist ja meistens auch der hilfreiche Mensch der eben Mit Rat und Tat zur Seite steht.

00:21:46: Und wenn ich jetzt die Leute vor mir nicht kenne, dann kann ich da schon Trauerrede machen... Die emotional ist aber die mich jetzt nicht so berührt dass ich dann nicht mehr weiter reiten kann.

00:21:53: Da war es schon nah dran!

00:21:55: Also da muss sich schon ab und zu mal schlucken.

00:21:58: Aber das war wunderschön war dankbar, dass ich helfen konnte.

00:22:01: Ich hoffe, ich habe es auch gut

00:22:02: gemacht.".

00:22:03: Du hast ja immer ein Vorgespräch, du lernst was über die Leute ... Du lernest etwas über wie sie aufgewachsen sind und was sie speziell gemacht hat.

00:22:10: Und dann ist das irgendwie eine wahnsinnige Ehre so, die letzten Worte auf jemanden zu sprechen und das Leben vielleicht noch mal wiederzugeben.

00:22:16: So, dass sich die Leute daran erinnern.

00:22:18: Was ich da mache is', ich versuche immer lustige Anekdoten einzubauen!

00:22:21: Weil das ist das Schönste auf der Bestattung wenn du so... Die Leute vor dir sitzen hast, egal ob das jetzt zwölf oder hundertzwanzig sind.

00:22:29: Und die Leute, ja dann war er da und hat das gemacht.

00:22:33: Dann hat er da studiert oder ist er da aufgewachsen und so weiter... ...und was besonders war bei ihm.

00:22:38: und dann kommt in der Lustkindergdote.

00:22:39: Und du siehst die Leute erst mal so lachen!

00:22:41: Das ist so einer Leichterung für die Leute auch.

00:22:43: Deswegen versuche ich immer sowas einzubauen.

00:22:45: Also frage ich den Leuten auch da.

00:22:46: Was war denn irgendwie ganz speziell?

00:22:48: Gab es irgendein Tick von dem, den man nennen sollte?

00:22:50: Da kommt hier immer was.

00:22:50: also gibt's wahrscheinlich bei mir auch genug, was die Leute erzählen würden.

00:22:53: Ich war ganz baff, dass manche Leute ... Also, das ist mein Priester dann da.

00:22:56: Dann zählt's dem, wie war der in der Schatzi so?

00:22:59: Puh!

00:22:59: Finde ich manchmal staunig, dass die dann so ...

00:23:01: Wie hart sie manchmal ins Gericht gehen.

00:23:03: Ja.

00:23:04: Das heißt jetzt nicht so, ah... Er war immer für die Familie da, er opferte sich für alle so und jeder kommt dann so, ja, der hatte halt fremdgefickt

00:23:11: oder

00:23:12: hat halt hart gesoffen oder keine Ahnung, nix zu ... Oh!

00:23:16: Ich glaube, wenn man nur Travorenen schreibt, versucht man es trotzdem im guten Kontext zu bringen.

00:23:21: Man muss gar nicht ganz so hart ins Gerich gehen.

00:23:22: Gibt es

00:23:23: eigentlich?

00:23:23: Ich habe ja damals diese Serie gelesen.

00:23:24: Ich fand das sehr schade, dass sie die nicht fortgesetzt haben.

00:23:26: Ich mach mich mal bei dir stark, dass du hier vielleicht gebrandet finanzieren solltest mit Anke Engelke wo die Trauerrednerin war und da gab's ja... ich fand das so witzig!

00:23:35: Irgendwie beide aber in der Nähmrolle Ja,

00:23:36: aber auch gut, ich bin dabei

00:23:37: Du als Leiche oder?

00:23:39: Ich würde den machen, der immer diese komische, der so grottenäulmäßige aussieht In den Serien immer der hinten dann die so präpariert So den, den würd' ich...

00:23:46: Da muss doch was im Praktikum bei mir machen

00:23:48: Na gut.

00:23:48: Nein, aber Spaß beiseite!

00:23:49: Was ich da witzig fand war... Da gab's ja richtig so Mottobeerdigung.

00:23:52: Einer hat sich in so rot-weißen Union, FC Union Fußball begraben lassen.

00:23:55: Also ich glaube das ist natürlich überzeichnet, aber was gibt es natürlich immer?

00:23:59: Wir haben witzigerweise sogar bei uns in der Gruppe eine Bestattungs-Hali als wirklich ne Hali.

00:24:04: und neben dran ist ein Anbau also wie man jetzt zu zweit dann im Motorrad fahren würde, in den du aber einen Sack aus Glas, den du ein Sack reinlegen könntest.

00:24:12: Da gab´s schon auch so'ne Bikerbestattung wo zweiundfünfzig Bikes hinterhergefahren sind, wir vorne raus.

00:24:19: Das war jetzt eher so ein Club... Die haben mir das nicht die Polizei gefragt ob sie die Ampel sperren können, die haben die dann einfach gesperrt.

00:24:27: Also machen wir auch möglich!

00:24:28: Wir sind ja nur mit gefahren und für uns wurde gesperrt.

00:24:31: Kennst

00:24:31: du hier der Hundertjährige aus dem Fenster?

00:24:33: Und da gibt es einen zweiten Teil.

00:24:35: hast du ihm gelesen?

00:24:36: Und da ist jetzt so die Geschichte, der kommt ja durch die Weltgeschichte und dann kommt er irgendwie mit so einer Frau in Kontakt.

00:24:41: Die ist halt Bestatterin.

00:24:42: und dann kommen sie auf die Idee... ...die verkaufen Särge, die Handbemalt sind individuell!

00:24:47: Und dann ist der Klima sozusagen, der hat so ein Rocker-Neonazi der mit so SS-Sprüchen seinen Sack beschreiben will.

00:24:55: Die machen das dann noch, ne?

00:24:57: Das ist ja diskutiert an dem Buch und dann ist irgendwie ein Kind gestorben und es wird mit so Morosa, mit so Wölkchen und einem Häschen drauf besprüht.

00:25:04: Und dann verwechselt er denjenige, der die Dinger ausstirnt, die Serke!

00:25:07: Und dann hast du bei den Neonalsis halt das Ding und daraufhin wird der um die Ecke gebracht.

00:25:10: Also da habe ich grad so ein bisschen angedacht.

00:25:12: Eine Sache, die man da ernsthaft mit rausnehmen kann ist was ich schon immer merke und was man jetzt auch hier merkt wenn man in meiner Situation ist dass man darüber sprechen kann ohne dass man gerade einem Standungsfall hat liegen so rechts.

00:25:21: also dann ist ja schon so dass Leute wie trockene Schwämme sind weil sie haben wahnsinnig viel Fragen.

00:25:26: Sie haben nur nie die Möglichkeit, die zu stellen.

00:25:27: und das ist schon ein bisschen so was ich erzähle, dass immer gerne es ist wenn nicht mit meiner Frau und Freunden und bekannten Essen bin dann ist er also in Berlin das übliche.

00:25:34: Was machst denn du's?

00:25:34: Was machst du so?

00:25:35: Dann kann ich halt immer sagen so Ich bin Unternehmer da bist du in Berlin relativ schnell so Ah ja okay nichts da.

00:25:39: oder?

00:25:39: ich sag ich bin Bestatter Und dann weiß ich aber nächste Stunde darf ich den Tisch unterhalten und deswegen gucke vorher mal zu meiner Frau Wenn die abnickt dann gehe ich ollehnt ansonsten nicht.

00:25:49: Was macht meine Frau?

00:25:50: Die ist auch bei einem Startup Das schlägt kein Start-up mehr, aber diese Marketing.

00:25:55: Und sag mal, worauf es jetzt auch ein Stück weit hinausläuft ist so das Thema Ernsthaftigkeit.

00:25:59: also ich finde ja auch spannend man mit dir so Entwicklung zu verstehen.

00:26:02: gefühlt ist ja wirklich so tot was Bier ernstes in Deutschland und wie du gesagt hast er wird so tot geschwiegen.

00:26:07: Also man redet irgendwie auch nicht drüber.

00:26:10: Also A finde ich mir interessant.

00:26:11: warum ist das eigentlich?

00:26:12: Wir haben einen Hashtag wir reden darüber

00:26:13: Aber warum ist es so dass viele das nicht machen?

00:26:15: Also, mit dem Krieg fand ich schon mal ein Interessante Verstehung einiges.

00:26:18: Aber es gibt afrikanische Gesellschaften damit er gefeiert, wenn die tot sind oder drei Tage haben sie noch die Leichen im Wohnzimmer zu

00:26:24: machen?

00:26:24: Ja, da

00:26:26: gibts ja ganz viel!

00:26:26: Also A-Waum ist das so und B wandelt sich das also kommt auch bisschen mehr Lockerheit oder Offenheit da rein?

00:26:32: In der Bestatterbranche glaube ich denkt man das in den inneren Kreis da kommt halt sehr viel jetzt irgendwie Schwapp mal rüber und man macht das.

00:26:38: Ich sehe das jetzt in der Gesellschaft wenig.

00:26:40: Da ist schon immer noch sehr sehr viel in den alten Normen Und ich seh jetzt nicht dass die Leute irgendwie anfangen so viel wahnsinnig drüber zu sprechen.

00:26:46: Das kann man eigentlich nur machen, indem man es an Leuten anbietet.

00:26:48: und wir machen ganz viele Sachen in unseren Bestattungshäusern und bieten an, dass die Leute da teilnehmen und da gibt's schon coole Sachen.

00:26:54: also wir haben zum Beispiel jedes Jahr machen wir beim Maustag mit von der Sendung mit dem Maus wo ja Kinder eingeladen werden zu verschiedenen Berufen oder Gewerke öffnen dann machen wir jedes Jahr mit und in allen unseren Häusern wird dann irgendwie sehr gebemalt und die Kinder dürfen mal pro liegen Den ist es ja egal, ich find's spannend zu verstehen.

00:27:12: Leute sterben.

00:27:13: wie funktionierten das?

00:27:13: Jetzt kann ich damit anmalen... Ich leg mich da mal rein, für die hat ein großer Spaß.

00:27:17: aber man öffnet dieses Thema total und die wachsen vielleicht anders auf und fragen vielleicht auch zu Hause mal nach weil gerade bei Kindern den muss man immer einen besseren Rahmen bauen.

00:27:26: also wir haben mal eine Zeit lang versucht so Wunderkerzen mitzunehmen in jeder Bestattung und haben die einfach ausgeteilt damit man so einen letzten Moment hat.

00:27:33: Wir haben das eigentlich gemacht weil wir das mal gesehen haben.

00:27:36: Die Kinder freuen sich dann tierisch drüber.

00:27:37: Sie sind auf der Verstattung, da sind eh schon alle meine so ... Jetzt ist das ein Moment wo alle eine Wunderkerze hochhalten.

00:27:42: Für die Kinder halt cool!

00:27:43: Und dann nimmt das einen anderen Touch an und dann gehen die auch anders damit nach Hause und dann geht man offener mit dem Thema um.

00:27:49: Ich glaube nur durch solche kleinen Sachen werden wir schaffen dass es gesellschaftsfähiger wird.

00:27:53: So kann's natürlich auch irgendwie Trauercafés anbieten und was ich ... Alles was so als Initiativen ist, das sind bestimmt gute Sachen.

00:27:59: aber ich glaub wir müssen eigentlich da anfangen wo es dann in unsere Gesellschaft hinein.

00:28:03: irgendwann trägt.

00:28:05: Bestattungsmarkt an sich, der wandelt sich schon.

00:28:07: Wir hatten vor, als wir angefangen sind, hatten wir noch fast fünftig Prozent Sackbestattung und fünfzig Prozent Erdbestattungen.

00:28:13: Heutzutage sind wir bei achtzig Prozent FeuerbestattUNG.

00:28:15: Also da geht fast alles in die Urne im Digitalbereich sogar noch höher.

00:28:18: Da ist bei neunzig Prozent fast gar keine Sack-Bestattung mehr.

00:28:21: Das ist auch das wesentliche Sackgewerbe.

00:28:23: also du brauchst in Deutschland auch einen Sack für eine Feuerbestättung weil der Sack geht auch mit ins Feuer.

00:28:27: Aber jetzt so ganz aufwendige, was ich hier der Schalke Null Vier sage oder so.

00:28:31: Das ist halt dann selten.

00:28:32: das hat die Schalken nur vier Urne da.

00:28:34: es gibt schon Warum?

00:28:35: Weil unsere Gesellschaft sich wandelt.

00:28:37: gesellschaftliche Wandel der Mobilität.

00:28:39: Die zweite und dritte Generationen die wohnen nicht mehr darüber die erste wohnt pflegen die nicht mehr sind einfach wo anders.

00:28:45: also sieht man bei mir meine Mutter wohnt in München wir wohnieren berlin.

00:28:48: das heißt Man kann auch keinen Grab mehr pflegeln.

00:28:50: deswegen versucht man dann auch Bestattungsarten zu nutzen, die vielleicht keine Grabpflege mit sich bringen.

00:28:55: Preis-Sensibilität ist ein anderes Beispiel.

00:28:57: Früher war das ja... Also ich komme vom Bayerischen Dorf und da war es undenkbar!

00:29:00: Da hat man den Fahrer gefragt, was muss ich jetzt machen?

00:29:03: Er sagte, du gehst zu dem Bestattern und dann hat man aber nie beim Preis gesprochen.

00:29:06: Gebe ich klar noch ein Beispiel dafür.

00:29:08: So kam ich auch zum Markt.

00:29:09: Aber da hat man nicht mehr beim Preis gesprochen.

00:29:11: Mittlerweile lässt unsere Gesellschaft ein bisschen mündiger glaube ich.

00:29:14: Wenn man halt so einen kleinen Wagen ausgibt, dann fahrt man auch mal nach.

00:29:17: Ist ja auch zurecht.

00:29:18: also klar, wenn du eine Leistung jeder andere kaufen solltest du wissen wofür.

00:29:22: Als ich mir überlegte, dass das Beispiel dazu ist.

00:29:25: Da wussten meine Schwiegeltern schon und waren so nett als ein Elternteil meiner Schwiegeeltern verstorben ist mich mitzunehmen.

00:29:33: Und da war die dann im größeren Familienkreis zum Bestatter gegangen, zum Örtlichen.

00:29:36: Das war eine echt gute Beratung!

00:29:38: Ich habe mir alles angehört, hab geschaut wie dies machen... Dann ist man durch die Sagausstellung gegangen.

00:29:44: Das fand ich zu der Zeit etwas komisch aber es fanden alle nicht gut.

00:29:46: Hat die einzelnen Sachen ausgesucht?

00:29:49: Und am Ende hat man geschrieben und weiß ich eigentlich, wie man es macht.

00:29:51: Dann sind wir rausgegangen auf dem Parkplatz und bevor alle in die Autos eingestiegen sind, fand ich sehr nett, fragte mich meine Schwiegereltern und die Onkels tanten mal einfach oder so.

00:29:58: Sagen wir, wie war's denn für dich?

00:29:59: Hast du was mitgenommen?

00:30:00: Weißt du jetzt ob du was weiterhin im Bereich machen willst oder

00:30:02: nicht?".

00:30:03: Und ich frage ja, ich hab echt viel mitnehmen können.

00:30:06: darf ich euch eine Frage stellen?

00:30:07: Ja klar!

00:30:08: Was kostet das dann?

00:30:08: Und die waren so, ja ne haben wir gar nicht besprochen, ne?

00:30:11: Ne, ihr habt einfach oder schrieben... ...und das haltst du bis heute nach.

00:30:14: Das war so der Moment wo ich sagte okay also der Preistransferenz ist das erste was ich angreife weil das muss in den Markt sein.

00:30:18: Wir hatten den gesellschaftlichen Handel der Mobilität, um da wieder heranzukommen.

00:30:22: Preismündigkeit wir haben weniger Religiösität.

00:30:24: all das führt dazu dass sich so die der Bestattungsmarkt verändert hin zu mehr Digitalisierung hin zu anderen bestattungsarten.

00:30:31: Das sind zum Beispiel sebestattung weil Sebestattungen etwas was wunderschöne Bestattung ist aber man eben der offenen See hingegeben wird.

00:30:39: und dann kannst du da zwar Wenn wir jetzt einmal im Jahr mal hinfahren, mal raus fahren und dann nach dem Rechten gucken.

00:30:43: Aber du musst kein Grab irgendwie pflegen.

00:30:46: Baumbestattung ist etwas was auf Wog ist so dass man einfach in einem Wald ins Erdreich oder ins Wurzelwerk abgelassen wird.

00:30:53: aber da hat man keinen Grabstein keine Blumen die man auslegen darf sondern hat man maximal eben einen Namen schildern.

00:30:57: Baum also auch da gibt es keine Folgekosten gibt auch immer noch ein sehr, sehr hartes Friedhofsgesetz.

00:31:02: Es ist auf kommunaler Ebene also jede Stadt darf das irgendwie selbst machen für sich.

00:31:05: aber wir sind ja schon super restriktiv gegenüber all unseren Nachbarländern.

00:31:09: Da wäre ich froh wenn Europa das mal durch zentralisieren würde.

00:31:12: was in Holland und der Schweiz kannst du alles machen?

00:31:14: da darfst du die Urne mit nach Hause nehmen, wenn du magst, darfst den Leute schon nicht.

00:31:16: man

00:31:16: darf ja auch nicht verstreuen selber oder?

00:31:18: Du darfst ihn nicht verstreuen, ihr musst in einer Urne oder in einem Sack eben abgelassen werden usw.

00:31:22: Und so weiter und sofort!

00:31:23: Alles Sachen.

00:31:24: immer wieder geht's um die Totenruhe.

00:31:26: Wir wollen die Totenruh nicht stören.

00:31:27: Das verstehe ich, aber ich könnte auch verstreuen und ich hätte nichts dagegen.

00:31:32: Und wenn das der Verstorbene vielleicht auch noch selbst will, ist doch super!

00:31:35: Wenn es für die Familie das ist was ich wünschen, dann fehlt mir so ein bisschen die Weltoffenheit manchmal... Man würde jetzt denken, wow das entwickelt sich schnell weil Bremen hat's mal hinbekommen dass man zu Hause bestatten darf.

00:31:47: Aber das hat auch lange gedauert und so langsam fließt das vor sich hin.

00:31:51: oder sind wir den europäischen Nachbarn sehr weit hinterher?

00:31:54: Also ich bin so groß geworden, mein Vater hat immer zu mir gesagt Leute wenn ich mal tot bin dann fackert mich ab packt mich in Schuhkarton und schmeißt mich in die Mülltonne.

00:32:02: Wenn ich tot bin interessiert mich eh nicht mehr was mit mir ist und wisst da warum soll man nett sein zu den Leuten wenn sie gestorben sind?

00:32:07: seit ihr benetzt du mir wenn ich noch lebe.

00:32:09: Und das ist der Habitus mit dem ich irgendwie groß geworden bin und mir ging es aber auch mal total

00:32:12: egoistisch meiner Meinung nach.

00:32:14: Ja findest du?

00:32:14: Ja finde ich erklär ich dir auch worum.

00:32:16: Ich will wie viel hundertmal ein Erstgespräch gemacht habe mit Trauernden die dann in einer Situation, wo sie sich eigentlich genau um das kümmern sollten.

00:32:23: Nämlich ich will Abschied nehmen, ich will trauern und Banalitäten kümmer müssen wie welcher Sack?

00:32:29: Welche Urne welche Blumen?

00:32:30: und hätte dein Vater was für euch tun wollen nämlich euch die Last.

00:32:33: Den lieben wir noch.

00:32:34: Ich wollte

00:32:34: ja sagen also nicht er hätte sondern vielleicht spielte ihm das mal vor.

00:32:38: lieber Vater von Joel wenn du deiner Familie später mal die Last von den Schultern nehmen willst in dieser Situation weil da gibt es schon genug Last dann nimmst du dir emotionaler Last einem Besten dadurch dass du vorher schon sagst wie genau es sein soll.

00:32:49: Jetzt

00:32:49: haben wir ganz viel schon über dieses Geschäft geredet.

00:32:51: Gibt mir doch eigentlich mal ein Gefühl, wie seid ihr als Firma aufgestellt?

00:32:54: Wie viele Menschen arbeiten mittlerweile für dich?

00:32:56: also acht werden es wahrscheinlich nicht mehr sein in den zwei Geräumen?

00:32:58: Zwei drei mehr.

00:32:59: Bisschen über hundertseptzig Leute wahrscheinlich.

00:33:01: Wir arbeiten immer noch deutschlandweit bevor du fragst naja wir haben momentan kein Interesse daran irgendwie zu internationalisieren weil der deutsche mark gibt noch soviel mehr her.

00:33:09: wir haben vierzig nequatsch sieben vierzig Standorte.

00:33:12: mittlerweile wachsen unorganisch.

00:33:14: das heißt wir kaufen Bestattungshäuser und integrieren die dann in die Gruppe.

00:33:18: Die Kennzahlen für unsere Unternehmen nennen wir meistens nicht, da will ich... Kannst du sagen

00:33:21: wie viele Menschen du pro Jahr oder die Erde bringst?

00:33:23: Wir sind nicht fünfstellig!

00:33:25: Wir haben irgendwann zusammengezählt, wir haben irgendwie vor kurzer Zeit mal unsere zwanzigtausendste Bestattung so gemacht insgesamt.

00:33:31: Ich glaube daher können wir schon sagen, dass wir relativ viel Erfahrung haben.

00:33:35: Wieviele Margesen eigentlich auf so einer durchschnittlichen Beerdigung?

00:33:38: Das kommt total darauf an also je nach bestattungsart was dazu gebucht wird, was du noch drauf hast.

00:33:44: Ich glaube ich könnte diese Frage nicht so beantworten weil in Berlin ist es komplett anders als zum Beispiel in Stuttgart.

00:33:50: auch die Bestatter arbeiten anders.

00:33:52: wir haben oftmals Bereiche wo Bestatter alles aus einer Hand machen.

00:33:55: Wir haben aber auch solche Bereiche wie Berlin.

00:33:57: also da kannst du zu neun und sieben Prozent der Bestatter gehen.

00:34:00: Die sind Annahmebüro Aber dahinter gibt's dann Überführungs-Service.

00:34:04: Die machen eigentlich die Tätigkeiten Also die holen dann ab.

00:34:08: Du

00:34:08: hast ja gesagt, es gibt irgendwie über sechstausend Bestatter in Deutschland.

00:34:13: Gibt's da...

00:34:13: Zweieinhalbtausend Tote am Tag?

00:34:15: Falls du das fragst!

00:34:17: Na ich frau mich gerade...

00:34:17: Knapp ne Million im Jahr.

00:34:19: Wer sind so die größten Player?

00:34:20: und dann frage ich mich auch mal ist es eigentlich so überregional?

00:34:22: weil ich kenne zum Beispiel in Berlin gibts dann irgendwie sich mal Green-Eisen.

00:34:24: Wenn du in Berlin bist kommst du dann gar nicht an vorbei gefühlt.

00:34:26: Bums.

00:34:27: Weil ich dich jetzt gleich frage, wie viel Größte bist du sagst du mir eh sage ich dir nicht aber deswegen würde ich mal interessieren.

00:34:32: Also ich

00:34:33: glaube wir sind wahrscheinlich den Topf fünf.

00:34:35: Wie gut funktioniert eigentlich dieses Geschäft?

00:34:36: Es gibt ja so den einen oder anderen Bestatter, der Worte wie discount oder billig oder was Vergleichbares im Namen hat.

00:34:41: Also ist der Markt so ähnlich wie man das auch sonst aus dem Handel kennt, die ganz günstigen, die Luxus und das daneben und es ist das günstige Segment etwas, was attraktiv zu erschließen ist.

00:34:49: oder ist gar nicht Geld dasjenige was es macht.

00:34:51: Ich würde sagen, jedes Döbsche hat der Deckelge.

00:34:54: Das gibt auch den Markt für Discount-Bestattungen.

00:34:56: Der ist nicht so groß, glaub ich.

00:34:58: Der macht einstelligen Prozentsatz im Bestallungsmarkt aus.

00:35:02: Aber natürlich gibt es Leute, die genau nach dem Preis gucken müssen und für diese ist das super!

00:35:06: Auch wir haben einen Einstiegsangebot – wir nennen das jetzt nicht Discount oder Brille nicht billig raus, sondern wir haben einfach ein sehr performantes günstiges Angebot wo wir alles einmal reinmachen.

00:35:18: Wir machen aber auch keine Nepperstepperbauanfängerangebote.

00:35:22: Du findest bestimmt ganz schnell ein Bestandungsangebot, wo steht ab sechshundert sechsensechzig Euro.

00:35:26: Was aber dann am Ende vielleicht sehr viel teurer wird?

00:35:29: Weil du natürlich das sind nur die Grundbasis XY, die du da hast und eigentlich brauchst du noch AB und Z. Und das kommt auch noch obendrauf.

00:35:36: Wir versuchen eher alles aus einer Hand zu machen um da über die Qualität zu überzeugen.

00:35:40: Aber trotzdem haben wir ja auch viele Leute, die eben nicht so viel Geld haben, auch guter Einstiegsangebote.

00:35:45: Was kosten das eigentlich wenn du jetzt so einen Bestandungsunternehmen, so ein lokales kaufst?

00:35:48: Also hast du ja beschrieben... roundabout.

00:35:51: acht Leute arbeiten da, die haben ihren schwarzen Mercedes der Zehntausend nur auf dem Tacho hat.

00:35:55: Der eigentlich nur kurze Strecken fährt.

00:35:57: Das ist so ein Bestattungsinstitut wert heutzutage.

00:36:00: Wir schauen uns an wie viel Umsatz machen die?

00:36:01: Wieviel EWTA kommt heraus?

00:36:03: und dann überlegen wir uns was würde denn rauskommen unter den Zahlen die man hat zu dem wie wir aufgestellt sind.

00:36:09: also das wird es bei uns bringen und darauf können wir dann schauen.

00:36:13: was können wir uns dafür leisten?

00:36:14: Es ist halt ein Peoples Business Bestattung.

00:36:16: Das ist nicht irgendwie nur Amazon Seller, wo es einfach darum geht wie viel Wetter verkauft, wo kommen die Sachen her

00:36:22: etc.,

00:36:22: sondern bei uns ist halt super viel Peoples business.

00:36:24: also wenn das halt was sich ein Unternehmen ist wo nur zwei Leute arbeiten und da sind die beiden die raus wollen und das sind aber glücklicherweise auch die haben den Namen der an der Tür steht und sie sind im Sportverein im Dackelzöchter Club usw.. dann weißt du halt, wenn die beiden sofort rausgehen wird dein Geschäft wahrscheinlich untergehen.

00:36:40: Also das ist vielleicht ein Momentum da willst du auch nicht kaufen egal wie günstig das ist.

00:36:45: also da kommt sehr viel noch softepunkte und top die man sich angucken muss.

00:36:49: Wie macht man eigentlich Marketing für?

00:36:51: ich bringe Leute unter die Erde?

00:36:53: Als die ersten Querdenker-Demos durch Berlin gelaufen sind haben wir so'n fahrbares Plakat auf die Straße geschickt Und haben geschrieben unsere Mitarbeiter des Monats Das fanden die nie so gut.

00:37:06: Aber ansonsten wir versuchen offen und ehrlich über das Thema zu kommunizieren, wenn es eine sachliche Kommunikation ist.

00:37:12: Und wenn wir witziges Marketing machen wollen dann sind wir auch manchmal on the edge.

00:37:16: Ich würde dir mal tippen die meisten gucken doch wahrscheinlich irgendwie lokal oder googeln Bestatter und Wesset oder?

00:37:21: Das sind die drei großen Quellen.

00:37:23: sind erstmal... also wie gesagt, heute kommst du nur in alle achttinären Situationen was du machen willst, was machst du?

00:37:27: Gugel erstmal!

00:37:28: So.

00:37:28: da ist natürlich ein Weg dass Leute erst einmal gucken Wer ist denn hier der nächste Bestatter?

00:37:33: Ich glaube, im urbanen Raum ist das dann nochmal anders.

00:37:35: Weil da kennst du den Namen nicht!

00:37:36: Im ländlichen Raum kennst Du halt den einen Bestatter.

00:37:39: Da googlst Du eigentlich nur noch nach der Nummer.

00:37:41: Dann wenn Du das nicht machst sind die zwei anderen Hauptwege.

00:37:44: Also zweiter Weg ist Freunde und Bekannte Und das dritte ist einfach zum Bestatter zu gehen Das weißt Du wer es ist und geht dahin.

00:37:50: Also das ist der dritte Weg wie man zu einer Bestattung kommt.

00:37:52: Viele Namen sind sehr bekannt In bestattungsbereich für ein ganz kleinen Bereich also im Umkreis von fünf Kilometern je ländlicher es wird.

00:38:00: Das ist der Besteller, der da schon immer ist und dann gehe ich halt dahin.

00:38:02: Da ist Oma schon hingegangen aber auch das wandelt sich.

00:38:04: Das merkt man schon weil Leute eben auch Digitale sind.

00:38:07: die Leute die drin sitzen haben oftmals nicht mehr den Namen oder Tür.

00:38:09: Das gibt's schon auch weil auch schon dreimal verkauft hat man zwar hundert-achtzig Jahre Traditionen Aber die wunderschöre Tradition sind auf mehrere Familiennamen

00:38:16: verteilt.

00:38:17: Ich überlege an welchen Ort nicht werben würden.

00:38:18: Es ist ja so zynisch das ist aber wahrscheinlich sind es doch so alten Fliegeheime Krankenhäuser Hospizee Oder die Friedhöfe wo du wahrscheinlich immer wieder ein Logo platziert.

00:38:27: Ja, das sind ja auch wirklich genau die Locationen wo sich meistens bestattern lassen.

00:38:31: Also wenn du mal gegenüber Friedhof guckst dann sitzen da plötzlich drei.

00:38:34: Wir haben ja mit den eigenen Memoria-Botiken eine andere Strategie verfolgt Auch für die Gesellschaft.

00:38:39: Da sind wir ja mitten also in Großstädten mitten in die Innenstädte gegangen So ein A ins B lagen und haben dort boutikähnliche Geschäfte gemacht bei denen man ganz genauso eine Bestattung planen kann Die aber auch noch knapp hundert kurratierte Produkte haben schöne Karten Bücher Kinderbücher zu dem Tod.

00:38:54: Wenn man in diese Situation kommt, Kerzen zum selber machen – alles in einer gewissen Designqualität.

00:39:00: Wir wollen die Transparenz, die wir ja auch im Digitalen mitgebracht haben, in den Bestandungsmarkt bringen.

00:39:05: Deswegen sind wir in Innenstadt gegangen und deswegen haben wir komplett transparente Schaufensterflächen da, wo du durchgucken kannst.

00:39:12: Es gibt auch Bereiche, wo dich darin zurückziehen kannst wenn du mal Beratung dann machen willst.

00:39:16: aber du kannst da vorne erstmal durch gucken, da gibst du einen Eingangst oder gibst ein Tresen vorne, dann kommst du an, dann kannst mit Leuten reden, kriegst einen Kaffee jeder der da irgendwo vorbeiläuft einfach kürzer los sagen und man Kaffeefragen kriegt einen Koffee umsonst.

00:39:27: Da redet immer jemand mit dir über das Thema egal ob du den Sterber verlassst oder nicht.

00:39:30: Und dann waren wir aber von dem Punkt wie nennen wir das Kind?

00:39:32: Wenn wir es Bestattungshaus nennen dann hat ja jeder in seinem Kopf genau wieder diese Bilder.

00:39:37: Also mussten wir es irgendwie anders nennen und da ging es auch so ein bisschen Marketing los, wie könnte man's nennen?

00:39:41: Und dann kam mir irgendwann bei Sturms Boutique raus weil wir etwas anderes damit implizieren wollten sodass man eben denkt war das muss vielleicht auch was Schönes sein.

00:39:49: Es kommen nicht so viele Leute aus dem Krankenhaus rüber gestolpert wie wenn du beim Krankenhaus bist aber dafür kommen so viel mehr Leute mit deiner Marketingkontakt.

00:39:56: Ja spannend!

00:39:56: Aber abschließende Frage an dich.

00:39:58: Was glaubst du, wird noch so euer Ausbau?

00:40:00: Also wo geht's für euch hin?

00:40:01: Geht es nur darum dieses fragmentierte in Deutschland, sag ich mal zu konsolidieren und da Größe zu gewinnen?

00:40:06: oder habt ihr noch andere Vorhaben?

00:40:10: die Qualität und das, was man macht noch viel mehr professionellisiert.

00:40:14: Ich habe immer das Gefühl wir stehen bei sieben Prozent und drei Neunzig haben wir noch vor uns.

00:40:16: aber das hatte ich schon am ersten Tag.

00:40:18: zum Beispiel unsere digitalen Tools, die haben sich immer wieder nach den Anforderungen, die wir haben weiterentwickelt.

00:40:23: also wir waren ja mal anfangs nicht mandantenfähig weil wir eben, es gab Malmoria und keine andere Marke so jetzt mittlerweile haben wir so viele Marken mussten wir irgendwann mandantenfähig werden und mussten das irgendwie ausbauen um.

00:40:32: dann musste dein Marketing wiederum so aufbauen dass du halt auch mit ganz verschiedenen Brands das machen kannst und zwar dann sofort.

00:40:37: und ich glaube Je feinflächiger wir über Deutschland mit unseren Standorten wären, desto besser werden alle Prozesse in sich greifen.

00:40:46: Und desto ausgelasseter wird jeder einzelne Person bei uns arbeiten und desto besser wird der Preis für den Kunden.

00:40:50: Wenn

00:40:51: du dann abtrittst was willst du hinterlassen?

00:40:53: Was ist dir wichtig?

00:40:54: Also wenn dann würde ich es auf jeden Fall über unser Haus machen.

00:40:57: Ich würde immer immer unser Produkt nutzen weil ich so fest davon überzeugt bin dass wir eine sehr solide saubere gute Qualität bekommen.

00:41:04: und damit habe ich eigentlich schon viel hinterlassen.

00:41:06: und wenn das Leuten hilft habe ich doch so viel mehr erreicht als ich mir jemals träumen konnte wahrscheinlich.

00:41:11: Was glaubst du denn, was nach dem Tod passiert?

00:41:13: Oh!

00:41:13: Ich bin null gläubig.

00:41:14: Exitus-Schwarzbummen aus...

00:41:15: Ja, ich denke also ja da muss man dazu sagen, ich bin zwar römisch-katholisch in Unterfranken unter der schwarzen Wolke der CSU aufgewachsen aber ich bin nicht gläube ich.

00:41:27: Ich denke da kommen die Ringwürmer wenn Du im Sankt bist oder eben das Feuer und dann ist Asche.

00:41:33: Lieber Björn, es hat mir viel Spaß gemacht.

00:41:34: Vielen Dank für die Reise dahinter.

00:41:36: und ja ich sehe schon vielleicht leide ich dich auch mal ein hier zu fünf Dinge mit zwanzig.

00:41:39: Mal hören was einen Bestatter gern schon mitzwanzig wusst hätte.

00:41:41: Bis dahin!

00:41:44: Danke fürs Zuhören beim Digital-Kompakt

00:41:48: Podcast.

00:41:48: Du merkst

00:41:49: jetzt siehst du massig Wissen für Dich und dein Unternehmen heraus.

00:41:52: Wenn Du mit uns noch erfolgreicher werden möchtest abonniere uns auf den gängigen Podcast Plattformen.

00:41:58: Und hey je größer wir werden desto mehr Menschen können wir helfen.

00:42:03: Also, erzähl doch auch deinen Kolleginnen und Kollegen von uns.

00:42:07: Bis zum nächsten Mal!

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