René Obermann (Top-Manager): 5 Dinge, die ich gerne mit 20 gewusst hätte | #Selbstoptimierung 💪🏻
Shownotes
INSPIRATION | Vielleicht kennst du den Spruch „5 Things I Wish I knew when I was 20“? In einem persönlichen Talk erfährst du 5 große Learnings, die René Obermann im Business, aber auch im Privatleben gemacht hat. Er berichtet von entscheidenden Stationen im Leben, wie z.B. dem Studium, dem Einstieg ins Berufsleben, aber auch von Erfahrungen aus seinem Privatleben, die ihn zu dem gemacht haben, was er heute ist. Diese Episode gibt dir Anreize, Neues auszuprobieren und soll dir helfen erfolgreicher zu werden. Egal, ob du noch jünger als 20 Jahre bist oder älter.
René Obermann ist ein renommierter deutscher Manager und Unternehmer, bekannt für seine Rolle als ehemaliger CEO der Deutschen Telekom. Unter seiner Führung hat das Unternehmen bedeutende Fortschritte in der Digitalisierung und globalen Expansion gemacht. René ist derzeit Chairman of the Board bei Airbus und Co-Head des globalen Infrastruktur-Investmentteams bei Warburg Pincus und bringt seine umfangreiche Erfahrung in Technologie und Telekommunikation ein. Seine strategische Weitsicht und sein Engagement für Innovation machen ihn zu einer einflussreichen Persönlichkeit in der Wirtschaftswelt.
Die 5 Dinge:
1) Bildung und Erkenntnis sind wichtige Bausteine für eine erfolgreiche Karriere – in Schule und Universität \"lernst du zu lernen\"
2) Verstehe, was dich selbst antreibt, denn so rennst du nicht falschen Zielen hinterher und wirst besser in dem, was du tust, weil es dir wirklich Spaß macht
3) Versuche, weitgehend angstfrei zu leben, habe Respekt vor den Dingen und nimm Dinge ernst, doch Sorgen vor der Zukunft sind sinnlos
4) Umgib dich mit Menschen, die dir nicht nach dem Mund reden – meide Ja-Sager und laute Menschen
5) Firmen sollten auch politisch aktiv sein und sich für eine bessere Gesellschaft einsetzen
Diese Folge stammt aus unserem Podcast „5 Dinge mit 20“: Bei 5 Dinge mit 20 trifft Joël Kaczmarek bekannte, erfolgreiche und interessante Menschen und befragt sie, was ihre 5 Dinge sind, die sie gerne schon mit 20 gewusst hätten. Auf diese Weise leiten diese inspirierenden Personen ihre wesentlichen Learnings und Lebenseinsichten ab und bescheren dir echte Wissensabkürzungen.
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||||| PERSONEN |||||
👤 Joel Kaczmarek, Geschäftsführer digital kompakt
👤 René Obermann, Chairman of the Board Airbus
||||| SPONSOREN |||||
🔥 Übersicht aller Sponsoren
||||| KAPITEL |||||
(00:00:00) Vorstellung und Einführung ins Thema
(00:07:56) Wie Risiko-freudig ist René?
(00:13:45) Bildung und Erkenntnis
(00:18:05) Was treibt René an?
(00:25:14) Wie sehr wurde René von seiner Vita beprägt?
(00:33:01) Wie wird man angstfrei?
(00:35:40) Wie man Ja-Sager meidet
(00:43:17) Business & Politik
||||| WIR |||||
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🧢 Ich bin übrigens Joël! Ich liebe es, mein Wissen zu erweitern und neue Dinge kennen zu lernen. Das teile ich hier mit dir
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👥 Wir streben die Verwendung einer geschlechtsneutralen Sprache an. In Fällen, in denen dies nicht gelingt, gelten sämtliche Personenbezeichnungen für alle Geschlechter.
Transkript anzeigen
00:00:00: Herzlich willkommen bei Digital Kompakt.
00:00:01: und kurzer Hinweis zum Anfang.
00:00:03: Die Folge, die du jetzt hörst stammt ursprünglich aus meinem Podcast «Fünf Dinge mit zwanzig» und darin frage ich inspirierende Menschen was denn ihre fünf Dinge sind, die sie gerne schon mit zwantig gewusst hätten.
00:00:14: Und nur ein Bruchteil dieser Folgen teilen wir auch hier auf digital kompakt nämlich die Mit-Business Bezug.
00:00:18: das heißt wenn dir diese Episode gefällt dann abonniere unbedingt «Fünft Dinge mit Zwanzig», denn dort findest du viele weitere inspirierenden Gespräche und spannende Gäste.
00:00:27: Jeden Freitag immer am fünften Tag der Woche erscheint dort eine neue Folge perfekt um dein Wochenende einen Blick zu starten.
00:00:34: Also die Links zum abonnieren findest du in den Show Notes.
00:00:36: und jetzt viel Spaß beim Zuhören!
00:01:04: Also ich finde Respekt zu haben und auch umsichtig zu sein, und auch zu wissen dass Dinge schiefgehen können.
00:01:10: Und das die auch Konsequenzen haben deiner Entscheidungen.
00:01:13: Das ist ganz wichtig.
00:01:14: Aber Zu große Angst vor Fehlern zu haben Dass mal was Schief geht oder Verlustängste zu haben Ist nicht so gut.
00:01:20: Strategie heißt gute Analyse saubere Begründung Gute Projektionen Die hergeleitet sind von Frühindikatoren Und dann alles drauf ausrichten.
00:01:28: Und übrigens deine eigene Intuition Nicht vergessen wenn dein Bauch dir sagt Tolle Argumente Ich habe ein Störgefühl Da müsst ihr darauf aufhören.
00:01:52: Hi five Leute, ich hab eine große Art die neue Person wieder am Start.
00:01:55: Die mir ihre fünf Dinge verrät, die sie gerne schon mit zwanzig gewusst hätte.
00:01:58: Ich bin Joel Kaczmarek und zwar ist das ein alter Bekannter wie ich festgestellt habe.
00:02:02: Er und ich haben nämlich schon zu Gründer seine Zeiten einen Interview gemacht Und er erörte sich daran dass ich zu ihm gesagt habe oh man du bist ja so nahebar und es hat ihn ganz verdutzt.
00:02:09: Warum sollte ich das denn nicht sein nach dem Motto?
00:02:12: Und zwar der Mann über den ich hier spreche ist René Obermann.
00:02:14: Der war damals Vorstandsvorsitzender von der Telekom und gefühlt gibt es kein großes Unternehmen, wo er nicht irgendwie im Aufsichtsrat sitzt.
00:02:21: Wo er irgendwie die Strippen zieht.
00:02:22: also um euch nur mal ein paar Namen zu nennen Airbus Spotify eins-und-eins sowie auch bei Warburg Capital als Investor in Private Equity Bereich.
00:02:30: Also René hat super viel gesehen weiß wie große Firmen sich bewegen und da bin ich natürlich neugierig von ihm bisschen was zu lernen.
00:02:37: Ja, bad being sad lieber René schön dass du wieder da bist.
00:02:40: darf ich ja dann sagen moin Moin
00:02:41: moin schöne Grüße.
00:02:44: Ich frage mich ja bei dir oder beim Menschen in deiner Rolle immer, wie wird man auch so was?
00:02:48: Was du geworden bist.
00:02:49: Weißt du, was ich meine?
00:02:50: also braucht man da so ein bestimmtes Profil.
00:02:52: Ich habe mich die ganze Zeit so gefragt.
00:02:53: Also muss man sich zum Beispiel gerne streiten, muss man kämpfen mögen weil ich glaube auf den da oben je weiter an der Spitze werden ja die Messer immer schärfer.
00:03:00: Du musst glaube ich vor allem gegen deine eigenen Widerstände kämpfen als dich wirklich antreiben.
00:03:05: viel lernen viel arbeiten.
00:03:06: jedenfalls war das in der zeit so als ich angefangen hab meine Karriere zu machen.
00:03:10: Ich würde aber auch sagen, dass es heute immer noch so ist.
00:03:12: Dass du sehr beständig sein musst und dass du ein Inhalt, ein Thema haben muss, wofür du wirklich stehst und wo du dich gut auskennst.
00:03:20: also mit Halbwissen überall so'n bisschen schweben das bringt nichts.
00:03:24: zu den Punkten die du gerade genannt hast nur noch einen Satz.
00:03:26: Also ich kümmere mich heute im Schwerpunkt um Airbus als Aufsichtsratsvorsitzender Und bin bei Ionos noch stellvertretende Aufsicherheits-Vorsitzener Teile des Investmentadvisoriegeschäfts zuständig in Europa.
00:03:41: Wie
00:03:41: sieht eigentlich so ein typischer Tag bei dir aus, wenn man so viele Rollen parallel hat?
00:03:46: Der ist nie typisch!
00:03:47: Das ist immer... der Kalender sagt immer ja ganz klar gibt ihr die Struktur und da stehen deine Termine dann mit deiner Aufgaben.
00:03:54: aber in der Regel ist jedenfalls in meinem Leben es nie so abgelaufen wie geplant und das gilt auch für meine Tage.
00:04:00: sie fangen meistens früh an weil ich früh auf sterben und enden dafür relativ früher.
00:04:04: sich guckt dass ich somit acht neun Uhr wenn es klappt, irgendwie Auffaere zu arbeiten manchmal um zehn.
00:04:09: Und dann hast du natürlich Abendtermin und Verpflichtungen.
00:04:11: aber im Kern versuche ich so morgens zwischen sechs, sieben Uhr und abends acht produktiv zu sein.
00:04:16: Bist du jetzt einen Tag bei dir da eigentlich nur aus Meetings oder Telefonaten?
00:04:19: Nee auch aus Lesen vorbereiten nachbereiten.
00:04:22: Ich habe mir angewöhnt nach meinen Terminen immer auch ein paar Minuten zur Reflexion zu halten und nicht diese Back-to-Back Tage zu machen wo Du wirklich von einem ins nächste rennst.
00:04:30: Dann hast Du keine Zeit mehr zu überlegen was Du eigentlich gerade gelernt gehört gesehen hast.
00:04:34: Deshalb versuche ich, die immer etwas nachzubereiten und mich vorzubereiten auf den nächsten Schritt.
00:04:38: Aber hast du es auch, dass du dann mal irgendwie so ein Airbus-Werkshalle besuchst?
00:04:43: Und dir erklären lässt wie die neuen Flügel irgendwie den Luftstrumpf ändern?
00:04:45: Machst du sowas aus?
00:04:46: Richtig hänseln?
00:04:47: Regelmäßig sind wir als Aufsichtsräte und ich insbesondere natürlich weil mein Involvement noch stärker ist als das eines normalen Aufsichtstrats mit Wies vor Ort in den verschiedenen Standorten.
00:04:57: aber alle zu besuchen ist mir bis jetzt nicht gelungen sind ja auch deutlich über Hundert in mehr als Hundert Ländern.
00:05:03: Ich
00:05:03: hab mich auch bei Aufsichtsräten immer gefragt, also ich will jetzt nicht dispektilig klingen.
00:05:06: Aber arbeiten die wirklich?
00:05:07: Also machen die wirklich was?
00:05:09: oder ist es so dass sie sich immer nur Briefings durchlesen und dann ihr Wissen geben was sie eh haben?
00:05:13: Die
00:05:13: Zeiten sind vorbei, erstens weil die Verantwortlichkeit von Aufsichtsräten sichtbar gestiegen ist.
00:05:19: Du hast ja vor allem wenn Dinge schiefgehen in der Regel wird ja hinterfragt wer hat was versäumt oder nicht gewusst oder hätte wissen müssen und so weiter.
00:05:25: das heißt du bist gut beraten dich möglichst tief rein zu knien.
00:05:28: Und zweitens gibt es auch hängt sehr stark an der Struktur Wenn die deutschen Boards sind ja two-tiered Boards also aufsichtsrat und Vorstand getrennt und dann gibt's das andere Modell der DSE.
00:05:39: Also die gibts auch in Deutschland wiederum mitgetrennten Aufsichsrate Vorstandsstrukturen und es gibt diese SE-Form aber auch mit einem integrierten Board.
00:05:46: Und das haben wir bei Airbus,
00:05:47: d.h.,
00:05:47: wir sind ein Team mit zwölf Leuten davon ist der CEO ein Mitglied und auf den CEOs dann sozusagen die operative Übersetzung unserer strategischen Arbeit delegiert.
00:05:57: Und sagen wir, sind das immer alles nur so eine Alphatiere auf den Ebenen?
00:06:00: Oder gibt es da auch Leute die, sag ich mal gefühlsbetont sind ein bisschen nachdenklich.
00:06:04: Weißt du was ich meine?
00:06:05: man hat ja immer so dieses Bild... Genau
00:06:06: was du meinst und ich glaube die Charaktere haben sich über die letzten zwanzig dreißig Jahre sehr verändert aber nichts ist schwarz-weiß.
00:06:12: deshalb kann ich das gar nicht generalisieren.
00:06:14: Ich glaube nur, dass die Manager und Managerinnen mit meiner höheren Sozialkompetenz heute viel bessere Chancen haben, Karriere zu machen und vor allem sich zu halten weil du brauchst ja heute die Zustimmung aller Beteiligten.
00:06:24: Du wirst jeden Tag neu gewählt sozusagen auch von deinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.
00:06:29: Und in dieser schwierigen Umbaufase, in der Zeit in der ich dort tätig war als Vorstandschef von zwei sechs bis Ende zwei dreizehn gab es sehr viele Umbau Technologietransformationen auf IP.
00:06:40: Wir mussten die Kosten runterbringen, das heißt wir mussten in die Firma Wettbewerbsfähiger machen um wieder aufzuholen gegen die übermächtigen Wett bewerber im Inland aber auch im Ausland teilweise.
00:06:49: Also wir haben sehr viel verändert, mussten Innovationen schaffen, die Firma innovativer machen und die Marke verändern und aufladen.
00:06:54: und das war so eine Umbruchzeit und in dieser Zeit war eben auch Ein Vorstandschef, super öffentlich.
00:07:00: Ja und das ist heute immer noch so der Thema ist auch sehr öffentlich aber ich glaube damals war es noch mehr ein mediales Thema als heute.
00:07:06: also die Telekom Umbau wurde ja sehr beobachtet kritisiert sonst was.
00:07:10: Also ich hatte regelmäßig mediale Auftritte und in dieser Zeit bist du natürlich dann gefühlt gehörst du der Öffentlichkeit Aber mich hat's deshalb nicht gestört weil ich eigentlich mit Menschen gerne zu tun habe.
00:07:20: Deshalb wenn ich irgendwo gesessen haben Leute sind zu mir gekommen hatten irgendein Problem Mit der Telekom.
00:07:24: da gab es jetzt nicht ganz wenige davon.
00:07:26: Das fand ich immer ganz spannend in den meisten Fällen.
00:07:28: Wenn du dann das fünfte Mal bei der Pizza sitzt und fünfmal hintereinander angesprochen wirst, wird es irgendwann anstrengend.
00:07:33: aber ich fand's eigentlich immer interessant und ich hab versucht meinen Tag zu beginnen damals morgens mit einer Stunde Kundenarbeit.
00:07:39: also sprich habe mir durchgelesen was so an Beschwerden bei mir direkt im Büro landete und habe das dann mit dem Team diskutiert oder weitergeleitet und hab da raus gelernt.
00:07:47: Den Kunden geantwortet die waren immer ganz irritiert haben uns nie geglaubt Aber dadurch veränderst Du die Kultur in der Firma.
00:07:52: ja auch für mich selber war es auch gewinnbringend hat mir Freude gemacht.
00:07:56: Ein, zwei Beisteile habe ich noch im Kopf bevor ich mit ihnen fünf Dinge tauche die mich interessieren.
00:08:00: Was bist du für ein Typ vom Naturell?
00:08:02: Bist du so einer der Risikosuch, der gerne kämpft, der gern wagt?
00:08:06: oder bist Du eher reflektiert vorsichtig bedacht wie
00:08:09: tigst Du?
00:08:10: Ich glaube mehrere Seiten in Sachen Geschäftsführung Unternehmensentwicklung ist mein Grundprinzips habe ich gelernt von meinem sehr klugen Aufsichtsratsvorsitzenden dem Klaus Zumwinkel hat immer gesagt Die Firma darf nie ins Schwitzen kommen also einen Unternehmen muss immer so aufgestellt sein dass es auch kritische Phasen überlebt und dass es auch wenn Dinge schief laufen, ja das man dann trotzdem noch Reserven hat.
00:08:31: Und deshalb bin ich da, will nicht sagen Risikoalverse wäre zu viel aber... Ich versuche das immer ausgewogen zu halten, ohne Risiko und also Unternehmertum heißt ja eben unkalkulierbare Sachen möglichst zu vermeiden.
00:08:43: Aber du kannst eben nicht alles im Voraus antizipieren.
00:08:46: Du kannst so gut wie möglich analysieren und vorausplanen aber du weißt eben nicht um jede Weggablung wo du abbiegen sollst was dann richtig und falsch ist.
00:08:53: deshalb musst du auch in gewissem Maßrisiken eingehen.
00:08:55: aber das Risiko immer sauber abzuwägen und zu kalkulieren so gut es geht und für den Notfall auch Reserven bereit zu halten ist mein Prinzip in der Unternehmenführung.
00:09:04: Wart, bin ich doch nicht risikoavers.
00:09:07: Also ich habe zwei Hobbys die vielleicht einigermaßen Gefahr geneigt sind.
00:09:11: Ich bin Klettergern auf Berge und das kann auch schon mal schiefgehen wenn man den falschen Bergführer hat oder wenn man selber vor allem Fehler macht was meistens vorkommt als Schüler.
00:09:20: und ich fahre gern Motorrad.
00:09:21: Ist es ein bisschen so ein Klassiker, der Topmanager?
00:09:23: Der Adrenalin-Hobbyistat?
00:09:25: oder
00:09:25: ist das... Nein, ich fahre nicht.
00:09:26: Ich fahr Motorrad seit ich sechzehn bin und da war ich noch nicht Topmanagern und Kletter gerne auf Berge.
00:09:31: Und das habe ich mir mühsam erarbeitet weil ich sehr spät angefangen hab damit.
00:09:34: Er ist mit ca.
00:09:35: Mitte dreißig und des Kletterns ist nicht so einfach wenn man's später anfängt.
00:09:38: Ich bin ja auch schlecht darin aber es macht mir trotzdem total Spaß.
00:09:41: Ich hab Höhenangst Da bin ich irgendwie.
00:09:42: leider
00:09:42: auch Hatte ich auch Kann man überwinden über die Zeit.
00:09:45: Inzwischen habe ich tatsächlich keine Höhen angst mehr.
00:09:47: Okay, werde ich dich mal nachher noch zulöchern.
00:09:49: Und wofür stehst du so?
00:09:50: Also wenn irgendwie der Abgang mal ansteht und der Bus sich über den Haufen fährt oder du gehst so, hey Petrus Himmels Tür was willst du zurückblicken?
00:09:57: Ein Teil von Innovationsentwicklung in der Unternehmenswelt gewesen zu sein also sprich Unternehmen... weiterzuentwickeln und zwar in mehreren Hinsichten, erstens wenn du so willst im Inneren also sprich Unternehmenskultur Entwicklung hin zu mehr Neugier Innovationsfähigkeit das Psychogramm von Unternehmen angeschaut zu haben.
00:10:15: Also sprich auch die Psychologie innerhalb eines Unternehems zu beleuchten und anzuschauen.
00:10:20: wie funktionieren die Teams was bringt den Menschen in positiver Hinsicht in Wallung?
00:10:24: Was motiviert Leute?
00:10:25: Was gibt ihnen Sinn und Zweck?
00:10:27: Die Unternehnensführungen im Innern genauso wie die objektive Innovationsentwicklung vorangetrieben zu haben würde ich gerne mir ein bisschen auf die Fahne schreiben später.
00:10:35: Und persönlich würde ich mich freuen, wenn Menschen sagen das war ein verlässlicher Typ.
00:10:48: Jetzt Airbus, es könnten ja auch irgendwie Greenpeace
00:10:52: sein.
00:10:52: Ja das stimmt.
00:10:53: aber es gibt das verbindende Element und das war für mich immer Kommunikation und Technologie.
00:10:59: also ich komme ja sozusagen als Gründer aus der Mobilfunkseite.
00:11:02: im Schwerpunkt haben wir daran geglaubt dass man Menschen total unabhängig macht von Standort und letztlich sogar von die Idee ist noch nicht passiert bis jetzt dass man sie auch unabhängig macht davon, was Sie für einen sozialen Status haben.
00:11:15: Weil wenn du mit Mobilfunk die Leute erreichst dann hast du das Wissen der Welt am Daumen oder du bringst das Wissens der Welt sozusagen in jede Westentasche oder in jeder Hosentashe und damit kriegst du langfristig ja auch eine Konvergenz der Wohlstands- und Lebensverhältnisse hin.
00:11:29: Das ist sehr langfristiger, gebe ich zu!
00:11:31: Und dazu zählen auch noch viele andere Rahmenbedingungen.
00:11:33: Aber es ist schon ein entscheidender Faktor, du demokratisierst Wissen und am Ende ist Wissen- und Erkenntnis die Voraussetzung dafür dass es dir besser geht als Individuum und als Gesellschaft.
00:11:43: Das fand ich beim Mobilfunk war das so wichtig weil... Du konntest jetzt in vielen Länder nicht irgendwie eine Festnetzinfrastruktur hinbauen innerhalb weniger Jahre, aber du konntes innerhalb von wenigen Jahren Mobilfunk aufbauen.
00:11:53: Und wenn du siehst das wie innovativ zum Beispiel als gesamte Thema Payment oder Wallets in Afrika gewesen ist mit Mobile mal abgesehen von der Basisfunktionalität dann sind das schon ganz spannende Entwicklungen.
00:12:05: und wenn ich heute auf Airbus schaue Dann hast du da ja auch eine Konvergenz zwischen digitaler Technologie oder digitalen Technologien, eviationsspezifischen Dingen oder aerospace spezifische Dinge.
00:12:16: Ja ich hätte dir jetzt auch durchgehen lassen wenn du mir gesagt hast hat man den größten Leverage auch auf die Umwelt wenn man so ein Unternehmen ist also wenn du da ein Prozent Ersparnis an irgendwas hast.
00:12:23: das ist ja riesig.
00:12:25: Genau und das haben wir natürlich jetzt auch, also in den letzten dreißig Jahren sind ja fast die Hälfte sozusagen an Effizienz gewonnen worden.
00:12:33: Und Passagierkilometerverbrauch oder Ausstoß ans CO-Zweih ist deutlich runtergekommen hast du heute irgendwo zwischen sechzig-siebzig Gramm pro Passagerkilometer bei einer bestimmten Auslastung eines Flugzeugs.
00:12:44: Das ist natürlich auch ein Ergebnis unter anderem der Weiterentwicklung mit Hilfe digitaler Technologien gar keine Frage.
00:12:50: Und das Letzte, was mich noch interessiert.
00:12:51: Ein bisschen Gossip darf ich auch mal bringen wie passt zusammen dass du mit Maibert Ilner verheiratet bist?
00:12:55: Also ich finde es irgendwie charmant aber... Das ist ja so ein Hingucker Moment.
00:13:00: Wie kommt es?
00:13:00: Wie habt ihr euch so gefunden?
00:13:02: war mal Gast in ihrer Sendung, da hat sie mich doch sehr kritisch gefragt bezüglich des Umbaus der Telekom und damals der sozialen Spannungen die im Unternehmen waren.
00:13:11: Die so mittelmäßig gut gemanagt hatten finde ich im Nachhinein.
00:13:13: Wir haben es zwar hingekriegt am Ende und wir sind am Ende damit klargekommen und keiner der Beschäftigten musste das Unternehmen im Wege der Kündigung verlassen aber wir haben trotzdem eine Reihe von Spannung gehabt die ich mit heutiger Erkenntnis und heutiger Erfahrung vielleicht hätte er etwas besser managen können.
00:13:27: Aber Maybrit war damals journalistisch kritisch Lafontaine war mein sozusagen Counterpart und nach der Sendung haben wir das noch diskutiert.
00:13:36: Und dann haben wir über lange Zeit professionell kommuniziert erst noch, und irgendwann haben wir uns dann privat eben auch befreundet und dann drei Jahre später geheiratet.
00:13:45: Okay gut tauchen wir mal ein!
00:13:47: Fünf Dinge die du gerne mit zwanzig gewusst hättest.
00:13:49: was ist das erste bei dir?
00:13:50: Wenn ich nochmal zwanziger wäre ja jetzt schon über vierzig Jahre her dann würde ich sagen Bildung und Bildung vor allem auch Erkenntnis also... Diese zwei Dimensionen nenne ich nebeneinander, weil sie beide wichtig sind.
00:14:01: Bildung ist ein Glücksfaktor privat und beruflich.
00:14:04: Das ganze Leben ist interessanter und bietet mehr wenn du viel gelernt hast aber vor allem gelernt hast zu denken, zu hinterfragen und auch gelernt das zu lernen.
00:14:12: Wenn ich heute nochmal anfangen würde, dann würde ich mich nicht ganz so früh selbstständig machen.
00:14:16: Es hatte damals Gründe aber gibt immer Gründe und immer Entschuldigung.
00:14:19: Aber ich hätte eigentlich mir die zwei drei Jahre noch genommen fürs Studieren weil ich eigentlich BWL und VWL super spannend finde ja und Technologie auch super spannend finde.
00:14:27: also ich habe mir mehr Zeit genommen für das Studieren und im Laufe der letzten zwanzig dreißig Jahren noch mehr Zeitgenommen fürs Lesen weil ich wirklich gerne lesen und aus dem Lesen heraus auch immer viel gelernt habe.
00:14:37: Und es ist eben autodidaktisch zu lernen, viel mühsamer als wenn man die Chance nutzt zur Schule zu gehen.
00:14:41: Beziehungsweise zur Schule bin ich ja gern aber zu Ende studiert habe nicht.
00:14:45: Ich hab das über dich gelesen und zwar hat mich das nämlich mir sofort erschlossen weil wahrscheinlich deine praktische Arbeit dich viel mehr gelehrt hat als deine Universitäre hätte ich gedacht?
00:14:53: Ja du kommst in der praktischen... Erstens habe ich eine gute Ausbildung bei BMW gehabt.
00:14:57: Also ne Kaufmenscherausbildung, die war wirklich betrieblich und theoretisch auf beiden Seiten gut.
00:15:01: Deshalb ist mir das Studieren am Anfang so leicht gefallen dass sich parallel dass ich parallel etwas aufbauen konnte, anfangen konnte selbstständig.
00:15:10: Und das hat sich dann so schnell entwickelt, dass ich irgendwann aufgehört habe zu studieren.
00:15:13: Im Nachhinein würde ich sagen, ob ich zwei oder drei Sachen nicht richtig gesehen zum Beispiel als Technologie so große Bedeutung bekommt und vor allem Software alles dominieren wird.
00:15:21: Und es hätte mich stärker in Richtung Computer Science und Software noch orientiert.
00:15:24: Das hab' ich zu spät gemacht und das habe ich nachher autodidaktisch gemacht ja?
00:15:28: Und das ist nicht das Gleiche, als wenn man das richtig unter Anleitung lernt!
00:15:32: Aber so bildet man sich auch nicht fort.
00:15:33: Du bildest dich ja nicht danach, was der Markt sozusagen wo der hin explodiert sondern nach dem was deine Fähigkeiten und dein Interessen sind?
00:15:39: Das ist ein Aspekt aber du musst schon auf den Verstand einschalten und überlegen was ist relevant?
00:15:43: Ich hatte damals also in achtziger Jahre wohl gemerkt ja später achtzige Jahre da waren sehr viele Leute nicht berufstätig oder hatten keine Arbeit oder mussten irgendwie Taxi fahren weil sie Sachen studiert hatten die sie nicht einsetzen konnten.
00:15:55: diese Lage hat sich Gott sei Dank verändert.
00:15:57: Damals war das so und deshalb musste ich schon gucken Kannst du, was liegt dir?
00:16:00: Und wo musst du dich vielleicht ein bisschen mehr
00:16:02: anstrengen?".
00:16:10: Also ich arbeite das grad so ein bisschen auf.
00:16:11: Man hat sich ja manchmal dabei, dass viele der Dinge die du als Kind reingegeben hast eigentlich die Geschichten deiner Eltern sind aber nicht unbedingt deine und dann ist es so ein bißchen auszusortieren und ich finde es halt immer beides.
00:16:20: also auf der einen Seite war ich total dankbar für diesen Druck.
00:16:22: wann habe ich genau das gemacht was du gesagt hast?
00:16:24: Ich bin viel zur Schule gegangen, ich hab mich angestrengt, ich habe dieses gelernt wie man lernt hast du's gerade genannt?
00:16:28: Das ging mir gut!
00:16:29: Dann habe ich mir gemeint, informatik ist gar nicht meins Und das ist manchmal so schwer.
00:16:33: Was wird dir rein gegeben, was zu dir passt und was passt vielleicht nichts zu dir ist trotzdem wichtig.
00:16:36: Weißt Du was ich meine?
00:16:37: Ich weiß
00:16:38: ganz genau was du meinst.
00:16:39: Es geht natürlich nicht gegen deine Vergabung.
00:16:42: Aber ich glaube, dass Menschen viel... mehr eigentlich können, als sie sich manchmal selber zutrauen.
00:16:47: Das allerbeste Beispiel ist Mathematik.
00:16:49: Am Anfang machst du ein paar negative Erfahrungen als Kind und dann glaubst du, du bist nicht gut in Mathe?
00:16:54: Dann kommt jemanden erklärt dir die mathematischen Probleme von der anderen Seite mit einem anderen Bezug und Oliver Sutton sozusagen kommt dir die Erkenntnis.
00:17:01: Ich habe das gerade weil ich gerade parallel angefangen hab für einen Flugschein zu lernen und da ist es genauso dass mathematische Themen wieder auf den Tisch kommen.
00:17:08: jetzt einfache Sachen ja Aber das ich plötzlich wieder anfange, auch wie schön.
00:17:12: Toll!
00:17:13: Es gibt Anwendungen
00:17:13: dafür.".
00:17:16: Und ich meine würdest du denn sagen... Also es gibt ja oft so diesen... Mir ging's so.. Ich hab mich sehr nutzlos gefühlt als wir es der Uni kam ins Berufsleben gestartet bin und habe erst so zehn Jahre down the road wahrscheinlich erfahren wenn du dann so zurück guckst und auf das Umfeld von dir das du merkst okay Der war nicht an der Uni, dem fehlte Strukturierte.
00:17:32: Also ich hab so gemerkt das was du auch gerade gesagt hast Lernen zu lernen So doof ist.
00:17:36: manchmal klingt Beigebracht bekommen zu haben wie man nach Hausarbeit richtig strukturiert mit Fußnoten mit innen mit Inhaltsverzeichnissen Formatik und alles völlig banales.
00:17:44: Aber es ist so essentiell weil Du halt lernst Wie man wissen aufbereitet auf dass es andere verstehen können.
00:17:48: Ja Und die ist quasi in deinem Gehirn indexierst Dass es wieder findest.
00:17:52: ja
00:17:53: Das habe ich manchmal sich gemerkt habe so okay Die Uni bringt mir nicht.
00:17:55: also das was kann Ich mich nicht so viel anfangen was in der Uni denn?
00:17:57: aber das wie hilft mir mehr?
00:17:59: Na gut, aber ist ja beruhigend.
00:18:01: Also alle Kinder da draußen geht weiter fleißig zur Schule.
00:18:04: der Mann weiß wovon er redet.
00:18:05: offensichtlich dann Nummer zwei zu
00:18:07: verstehen was einen selber antreibt die ganzen choices die du hast du biegst immer irgendwo links oder rechts ab und dahinter steht ja die prägung aus der kindheit und jugend.
00:18:16: Das besser und früher zu verstehen wäre in meinem speziellen Fall hilfreich gewesen, weil ich immer früh durch die Gründung der Firma, die dann ja schnell expandierte, in Führungs- und Verantwortung kam.
00:18:26: Und dann auch oftmals mit älteren erfahreneren Managern so ein mittleres Management zu tun hatte.
00:18:33: Mit meinen sieben, zwanzig, achtundzwanzig fühlt sich mich denen irgendwie immer unterlegen.
00:18:36: Erstens war die manchmal tolle akademische Titel hatten und zweitens, weil sie schon ein paar Jahre Erfahrung hatten.
00:18:42: Aus die vielleicht nicht ausgeprägten Selbstwertgefühl entstehen nicht so gute Führungsverhaltensmuster.
00:18:49: Und deshalb ich lasse es mal so abstrakt und deshalb wäre es bei mir hilfreich gewesen das früher zu kapieren was eigentlich die Prägungen waren und was sie in einem auslösen.
00:18:59: Das habe ich dann durch Management, Coaching und durch Therapeutsch war es nicht aber das war schon analytisch gemacht mit einer erfahrenen amerikanischen Coach und das hat mir viel gebracht und darauf habe ich aufgebaut und weitergearbeitet.
00:19:12: Und das hat meine Art zu arbeiten, zu führen, mit Menschen umzugehen, nicht unwesentlich verändert.
00:19:19: Du hast gerade gesagt, ich belasse es mal abstrakt.
00:19:20: Ist das was, was dir im Nachhinein unangenehm ist?
00:19:22: Oder worüber du dich ärgerst bei dir?
00:19:23: Nee, wird nur jetzt den Rahmen sprengen!
00:19:25: Wir haben angefangen tatsächlich mit so etwas wie Bewegungsanalyse.
00:19:28: ja... Wie spürst du wenn jemand in einen Raum kommt, wie die oder derjenige tickt und was für Charaktere sind, wie du damit umgehst und bis hin dann in die eigene Bilder der Psyche.
00:19:38: also was sind deine Defizite?
00:19:39: Was sind deine Stärken?
00:19:40: Wo bist du selbst post?
00:19:41: Wo hast du ein Defizitgefühl und sowas?
00:19:43: Also auf Deutsch komplexe und vielleicht etwas vereinfacht und unwissenschaftlich ausgedrückt.
00:19:47: aber Ich finde das schon gut wenn man als Führungskraft weiß, wie man selber geprägt ist und wo man in der Vergangenheit vielleicht Überbetonungen oder unterbelichtet wurde oder zu wenig bekommen hat von.
00:19:58: Das finde ich schon gut weil du kannst dann dich selbst anders beobachten, du kannst dich selber in Bezug setzen zur anderen in einer souveränneren Art und Weise.
00:20:05: Was war denn bei dir?
00:20:06: Du hast ja gesagt den Punkt ist verstehe was dich selbst antreibt.
00:20:09: Wie war denn deine Reise dahin, dass du das selbst für dich verstanden hast?
00:20:12: Also die Coachin hat dir ja so ein bisschen, sag ich mal bei der Introspektion geholfen.
00:20:15: Aber dann hast Du bestimmt auch aufgearbeitet.
00:20:17: mal so Deine Vergangenheit.
00:20:18: und was war's denn bei Dir, wenn man in einer juli Jugend wahrscheinlich die Schule, die Eltern, die Pädagogen oder der Mentor irgendwas in der Art passt Dich da geleitet hat.
00:20:26: Wird wirklich jetzt weitgehend.
00:20:27: Ich bin bei meinen Großeltern aufgewachsen Und da war vieles sehr gut aber es waren nicht zwingend eine Hinleitung zu einem Selbstbewussten Unternehmerisch geprägten Charakter, sondern es war eher aus der Sorge, aus der existenziellen Sorge die beide hatten in der Nachkriegszeit und auch überhaupt durch den sozialen Hintergrund eine Prägung in Richtung guckt, dass du irgendwo unter kommst.
00:20:50: Ja also das Karriereidealsziel war, dass man mal ne Bankfiliale leiten sollte.
00:20:54: trotzdem ich würde sagen Ich habe ganz viel mitbekommen von meinen Großeltern was mir im Leben geholfen hat Auch wenn es manchmal mühsamer war.
00:21:02: Stichwort Verlässlichkeit und Verbindlichkeit Wenn du immer nur sich an das gebunden fühlst, was du sagst.
00:21:07: Das ist im Berufsleben eine gute Eigenschaft finde ich die ich bei anderen sehr schätze und versuche selber zu leben aber die macht es dir nicht immer zwingend einfacher.
00:21:15: Aber da sind wir genau bei dem, was ich gerade gesagt habe.
00:21:17: Das wahrscheinlich deine Großeltern auch mit ihrer Eventuellen Kriegsprägung die man noch hat dir dann so sage ich mal ihre Ängste mit reingegeben haben.
00:21:23: war das für dich?
00:21:24: So dass du das manchmal auch nach links und rechts sortieren musstest.
00:21:26: Was ist deins?
00:21:26: Was ist eigentlich
00:21:27: einer der Punkte die ich hätte vor mit zwanzig schon gerne wissen wollen Beziehungsweise hätte ich gerne schon früher verstanden ist Dass man eigentlich versuchen sollte weitgehend angstfrei zu leben?
00:21:37: Ja weil wenn man immer vor irgendwas Sorge hat oder Dann bist Du eigentlich nicht wirklich.
00:21:42: also Ich finde Respekt Zu Haben Und Auch umsichtig zu sein und auch zu wissen, dass Dinge schiefgehen können.
00:21:48: Und dass die auch Konsequenzen haben deiner Entscheidungen – das ist ganz wichtig!
00:21:51: Aber zu große Angst vor Fehlern zu haben, dass mal was schief geht oder Verlustängste zu haben ist nicht so gut?
00:21:57: Das wie gesagt ist ein Punkt den hätte ich schon gerne früher verstanden und mich danach ein wenig bär entwickelt.
00:22:03: Naja, das ist so ein bisschen... ich sage mal Entscheidung unter Freiheit sehen halt anders aus als Entscheidung unter Nichtsfreiheit.
00:22:09: So ist es ne?
00:22:09: Die Freiheit bedarf einer großen Verantwortlichkeit und einer echten Kultur ja!
00:22:14: Und es hat schon Udo DiFabio geschrieben in seinem Buch Kultur der Freiheit und das finde ich ist echt zutreffend.
00:22:20: Jetzt war dein Punkt ja Verstehe was dich selbst antreibt.
00:22:23: Wie fühlst bei dir Kopf wie fühlts bei dir Gefühl
00:22:25: Kann ich dir nicht genau sagen.
00:22:26: Ich glaube früher war ich in den jungen Jahren sehr emotionsgetrieben.
00:22:30: Inzwischen ist die Balance ein wenig besser geworden.
00:22:32: Ich schaue mit einem bisschen mehr Distanz so auf das Geschehen und springe nicht sofort sozusagen mit zu viel Emotion überall rein, sondern lasse auch manchmal eine Sache erst mal vorangehen und beobachte und schaut darauf analytischer als früher.
00:22:45: Ich glaube heute ist es in einem guten ausgewogenen Verhältnis.
00:22:48: Jetzt hast du eben gesagt, du bist bei deinen Großeldern groß geworden?
00:22:51: Also du gibst den Ton vor.
00:22:53: wo hast du dich wohlfühltes zu erzählen.
00:22:54: aber wie kommt's dass du mit deinen Eltern nicht groß geworden bist?
00:22:57: Meine Eltern waren getrennt.
00:22:59: Meine Mutter war im Theater, also Schauspielerin und war wirtschaftlich nicht in der Lage und hat einfach ein anderes Leben geführt.
00:23:06: Und meine Großeltern haben das sehr früh erkannt.
00:23:08: Da war ich noch in einem ganz jungen gerade erst auf der Welt sozusagen und haben daraus dann eben den Vorschlag gemacht dass sie sich doch kümmern könnten und es sollte temporär sein ist aber dann so geblieben bis meine Großmutter starb und mein Großvater und ich haben dann weiter gelebt zusammen und es war eine schwierige Zeit aber es war im Prinzip auch dann eine gute Zeit für uns.
00:23:25: Was war mit deinem Vater?
00:23:27: Mein Vater war in meinem Leben nicht wirklich präsent.
00:23:29: Er hatte aber auch kein einfaches Leben, muss man sagen.
00:23:31: Der war körperbehindert und hat in der Zeit so fünfzig oder sechziger Jahre damit doch sehr zu kämpfen gehabt.
00:23:37: Das waren andere Zeiten als heute.
00:23:39: Heute hättest du viel bessere Chancen, aber damals war das echt schwierig für ihn.
00:23:43: Zum einen bestaun ich natürlich die Resilienz, die Du hast unter nicht leichten Bedingungen dann etwas sehr erfolgreiches zu entwickeln.
00:23:50: Und zum anderen auch dass Du so verzeihend darauf blickst.
00:23:53: also es gibt ja viele Menschen, Ja, meine Mutter, mein Vater.
00:23:57: Bei dir scheint das aber sehr ... Nicht unemotional sondern ...
00:24:00: Nee, unemotional ist es tatsächlich nicht und ich glaube die Kernerkenntnis ist, dass wirklich alles für was gut ist ja?
00:24:06: Und dass Begegnungen im Leben oft sehr entscheidend sein können, dass Erfahrungen alle ihren Platz haben, dass irgendwie alles nachher dann hilft zu dem beizutragen, was aus deinem Leben wird.
00:24:16: Im Guten wie im schlechten Sinn übrigens!
00:24:18: Ich habe überhaupt keinen Goal, im Gegenteil.
00:24:20: Ich bin höchst dankbar für mich doch sehr privilegiert dass ich so viele Chancen hatte und davon einige nutzen konnte.
00:24:26: Und jetzt hab' ich ein Berufsleben was mir unglaublich Freude macht.
00:24:28: Ja, ich bin fasziniert über den gesamten Bereich Aerospace.
00:24:32: Ich glaube auch, dass diese Entwicklung die wir da machen in Richtung Sustainable Aviation, dass wir diese Pionierrolle haben suchen und wollen.
00:24:39: Also haben davon ja gar nicht so sagen es anmaßend.
00:24:42: Dass wir die Ersten sein wollen, die wirklich emissionsfrei letztlich fliegen oder ganz ganz emissionsarmfliegen mit Sustainable Fuels Und das wir auf der militärischen Seite eine Bedeutung haben gerade in dieser Zeit für Europas Sicherheitsarchitektur Das sind schon Sachen die mich sehr bewegen und die mich faszinieren wofür ich auch gerne mich einsetze.
00:24:58: Und bei Warburg Pincus habe ich eine tolle zweite Aufgabe, nämlich mich um das Investment Advisory in Europa mitzukümmern zusammen mit einem Kollegen in London.
00:25:07: Da werde ich Chairman sein ab dem Herbst und das finde ich auch ein großes Privileg, mir da sehr dankbar für.
00:25:12: Also ich bin wirklich happy!
00:25:14: Vielleicht ein abschließender Punkt, weil du gesagt hast dein zweiter Aspekt ist verstehe was dich selbst antreibt.
00:25:19: Hast du aus deiner Vita heraus einen Antrieb bekommen?
00:25:21: Weil Du hast ja bisschen gesagt Vater schwierig Geschichte Mutter schwierig Geschichte Großeltern auch eine also das so ganz viele Verwerfungen eigentlich mitbekommen und bei manchen Menschen es wäre dann noch so'n Antrieb der sich daraus entwickelt weil ich versuche gerade ob ich die Puzzleteile zusammensetzt aber ob ich sie richtig zusammengesetzt ist.
00:25:38: die Frage weil du auch meintest all diese Manager hat man sich da nochmal ein bisschen unterlegen gefühlt weil die große Titel hatten akademisch viel Erfahrung hatten, war deine Vita was?
00:25:46: Was dich sage ich mal sehr weit angetrieben hat.
00:25:49: Unbedingt!
00:25:50: Bei mir war der Wunsch unternehmerisch etwas zu machen.
00:25:53: Der ist schon recht früh entstanden weil ich Leute kennen gelernt habe oder Unternehmer kennengelernt habe die mehr das auch so erklärt haben dass es machbar ist, dass man sich nicht sozusagen unterordnen einorten muss und dass man noch eigene Ideen realisieren kann und dass das möglich ist.
00:26:07: und die haben das vorgelebt.
00:26:09: Die wirtschaftliche Situation zu Hause war sehr bescheiden also wir hätten wirklich wenig Geld Und es war ein Dauerthema.
00:26:14: Wenn du als Kind groß wirst und das Thema immer darum geht, ob irgendwas zu irgendwas reicht oder ob man eine zweite Limo trinken darf oder nicht irgendwann entwickelt du daraus einen gewissen Ehrgeiz?
00:26:23: Also bei mir war das so aus dieser sozialen Einschränkung raus doch herauszukommen.
00:26:29: Ich muss auch ehrlicherweise sagen, als Kind war's mir teilweise auch ein bisschen peinlich, als ich auf dem Gymnasium war.
00:26:33: Da waren ja viele Kinder von wohlhabenden Eltern und die haben sich teilweise dann auch ... Kinder können ja recht gnadenlos sein Also ein bisschen drüber lustig gemacht, wie wir gewohnt haben.
00:26:41: Wir haben im sozialen Wohnungsbau gewohnten das war okay aber es war jetzt nicht schön.
00:26:45: all diese Dinge tragen dazu bei und daraus habe ich einen gewissen Willen entwickelt also auch Geld zu verdienen um mich selbstständig zu machen.
00:26:51: später Ich
00:26:52: hab das auch gerade also ich bin mit Schulden groß geworden für meine Mutter weil sie irgendwie betrogen wurde beim Hauskauf Und ich kenne das, also genau diese Situation.
00:27:00: Gleichzeitig habe ich für mich aber festgestellt, vielleicht ist es auch eine individuelle Sting, dass wenn dann Geld auf einmal so ein Thema ist... ...it's anissue for you,... ...dass du nicht dein richtiges Potenzial ausschöpfst,... ...weil du dann hast sozusagen ein Stück weit narrow-minded.
00:27:14: Dann guckst du immer nur auf den Cash Faktor,... ...aber nicht unbedingt die beste Entscheidung, die ich treffe,... ...sondern das ist natürlich immer geldorientiert.
00:27:19: Weißt du was ich meine?
00:27:20: Ja absolut!
00:27:20: Ging dir das auch so?
00:27:21: Ja, ich glaube denn am Anfang die ersten Jahre.
00:27:24: Ich mache es konkret an dem was wir getan haben meine Kollegen und ich damals.
00:27:28: Ich habe eine kleine Firma gegründet aus meiner Studentenbude raus und das war ein Prinzip Handel mit Telekommunikationsentgeräten.
00:27:35: so fing das an als Nebenverdienst gedacht.
00:27:38: daraus hat sich nachher einen Service Provider Modell also ein sogenanntes MWNO Mobile Virtual Network Modell entwickelt.
00:27:43: Wir waren Dienstanbieter auf den Netzen D-I und D II damals Telekom und Vodafone Und dann später auch, je weiter das ging in Richtung E-Netz und LTE.
00:27:53: Ich bin am Anfang die ersten Jahre zu sehr darauf geachtet dass es immer kurzfristig ertragreich war was einerseits wichtig war aber andererseits die Expansionschancen limitiert hat.
00:28:03: Wir hätten viel schneller Wissen stark gewachsen Aber noch weiter wachsen können und dann später vielleicht irgendwann selber ein eigenes Netz bauen können.
00:28:11: Das war damals einfacher Echt eine schwierige Aufgabe.
00:28:14: Aber damals wäre die Chance vielleicht gegeben gewesen, dass wir in dieses Konsortium gegangen wären als Dienstantbieter uns beteiligt hätten im Netzkonsortium und das war mir zu groß, zu viel zu schnell.
00:28:25: also ich war jetzt nicht kein Verbandspieler um das mal sozusagen aber auch keiner der zu aggressiv zu schnell gewachsen ist.
00:28:30: Ja, weil stimmt.
00:28:31: Das ist so.
00:28:31: die andere Kehrseite ich habe auch immer... Ich bin sehr vorsichtorientiert dadurch dass ich das erlebt hab wie es mit Schulden und ich habe aber festgestellt Risikobereitschaft und Erfolgswahrscheinlichkeit gehen irgendwie oft Hand in Hand.
00:28:41: Hat sich das bei dir gedreht oder hat du's gekriegt?
00:28:43: Aber das ist jetzt schön formuliert.
00:28:45: Die Wahrheit ist ja statistisch gesehen große Risikobereitschaft geht in aller Regel beim Unternehmertum schief.
00:28:52: Also ich rede nur über die Statistik.
00:28:54: Es gibt natürlich immer wieder die Leuchttürme die herausragen und die innerhalb von fünf Jahren eine Milliardenfirma aufbauen.
00:28:59: Aber es gibt auch ein Vielfaches davon, das nicht so gut geht.
00:29:01: Deshalb ist eine gewisse Vernunft und Vorsicht beim Aufbau einer Firma gar nicht so schlecht.
00:29:06: Jedenfalls in der Zeit wo Venture Capital noch nie Floss wiederholen kann aus den Bienenwaben.
00:29:11: Das war damals eine etwas schwierige Zeit an Anfang der Neunziger.
00:29:15: Fremdfinanzierung war kaum eine Option und Eigenmittel für durch Venture, aber ebenfalls total unterbelichtet jedenfalls in Deutschland.
00:29:22: Deshalb wir mussten es quasi ein Stück mehr organisch machen, quasi Bootstrappen.
00:29:26: Ja
00:29:26: das komische ist ich habe das beim Pokern oft.
00:29:28: Ich denke oft bei Unternehmertum an einem Pokern immer wenn ich aggressiv gepokert hab so mit All-in'n und Reizen und Blöffen bin eigentlich immer schlechter gefahren als wenn ich sehr konservativ sozusagen geguckt habe.
00:29:37: was sind meine Blattchancen?
00:29:39: Was haste usw.. Von daher ist ja vielleicht was dran.
00:29:42: So, und dann hattest du eben gesagt Versuche weitgehend angstfrei zu leben?
00:29:45: War das dein dritter Punkt by the way oder ist dir die so... Ich
00:29:48: hoffe wir sind jetzt durcheinandergekommen.
00:29:49: Ist ja wurscht!
00:29:50: Also Angst war mein vierter Punkt.
00:29:52: Okay Warnow, lass uns bei dem mal ganz kurz bleiben.
00:29:54: Wo fahrtst Du denn?
00:29:55: Angst?
00:29:55: Angst zu scheitern, Angst wieder von vorne anfangen zu müssen.
00:29:59: Weil du hättest nicht scheitert können Ende der achtziger Anfang der neunziger Jahre mit großen Schulden.
00:30:06: Wie hättest du dich da wieder rausarbeiten können?
00:30:07: Nochmal, wir haben heute eine andere Welt und heute wenn du den Titel EI in deinem Firmennamen trägst oder in der Unterzeite dann hast du sehr schnell sehr viele Finanzierungsangebote.
00:30:16: Das war damals ein wenig anders.
00:30:18: das wurde dann besser als wir erfolgreich waren.
00:30:20: Da haben sie uns die Bude eingerannt.
00:30:22: Ja, ist komisch.
00:30:22: Ich habe mich das bei dir auch gefragt wie das immer ist wenn jemand so drei vier Aufsichtsratsmandate hat ob es irgendwann so eine Self-fulfilling Prophecy ist.
00:30:29: und nach dem Motto Wenn du einmal Vorstandschef der Telekom warst dass die danach quasi eh die Headhunter die Bude einrennen können.
00:30:35: Das ist fast ein bisschen egales was du machst.
00:30:37: weißt du was ich meine?
00:30:37: Ich will nicht deine Leistungsspieler nur ranzüllen.
00:30:40: Ja, finde ich auch nicht.
00:30:40: Also das kann schon sein.
00:30:42: also wenn Du einmal bekannt bist und eine große Verantwortung getragen hast Und dabei kein Mist gebaut hast oder einen ordentlichen Job gemacht hast dann hast du natürlich nachher ne andere Absprunghöhe genau so tief fallen.
00:30:52: Also von daher, ich würde aber sagen es ist leichter und du wirst mehr gefragt.
00:30:55: das ist
00:30:56: richtig.".
00:30:56: Mein Freund Sebastian Krumpegel hat immer gesagt der Teufel scheißt oft den größten Haufen und die versteht man mir was er damit meint!
00:31:02: Das passt nicht finde ich.
00:31:03: Findest du nicht?
00:31:04: Nein
00:31:04: also ich meine dass ist.
00:31:05: wenn Du auf die Akkumulation von Kapital- und Kapitalvermögensmehrung anspielst dann trifft es zu Wenn Du auf dem Faktor ansprichst dass jemand der eine Firma geführt hat automatisch die nächste oder die übernächste führt.
00:31:17: Das kann vielleicht einmal funktionieren, aber spätestens dann musst du Leistung zeigen.
00:31:21: Also ohne Performance bist du heute ziemlich schnell
00:31:23: weg.".
00:31:24: Sein Punkt war glaube ich... Wenn jemand erfolgreich ist, dann ist es so dass er automatisch die Leute anzieht weil wenn du groß bist, dann wollen halt immer mehr Leute an dieser Größe teilhaben.
00:31:31: Ja
00:31:31: klar!
00:31:32: Wenn Steve Jobs zu Besuch kommen kam damals als wir das iPhone vorgestellt haben.
00:31:36: Die Menschentraube war so schnell, so groß, das kannst du dir gar nicht vorstellen Ist ja logisch.
00:31:40: Der Erfolg und der Berühmtheitsfaktor machen natürlich sexy wenn du so willst.
00:31:45: Wie war der so?
00:31:45: Hast Du mit dem ein bisschen verkehrt
00:31:47: relativ viel, aber nur in der Vorbereitungsphase kennengelernt.
00:31:52: Vier, glaube ich am Flughafen in San Francisco in einem Meeting.
00:31:54: Da haben wir über Wireless und die Möglichkeiten gesprochen.
00:31:57: Das
00:31:57: war drei Jahre
00:31:58: prä-iPhone?
00:31:59: Ja genau!
00:31:59: Und dann ging es irgendwann um die Frage gewinnen wir oder gewinnt wo davor in der Bemühung Apple zu bekommen damals exklusiv für einige europäische Länder und wir haben das dann hinbekommen dass wir das iPhone in mehreren europäischen Ländern auch in Deutschland eine Zeit lang exklusive hatten und einführen konnten.
00:32:14: In Amerika leider nicht, das kam erst später.
00:32:16: Es hat uns in Amerika Probleme gemacht aber in Europa war's ein super Katalysator fürs Gespräch Und in dieser Zeit hatte ich schon häufiger mit ihm zu tun, mit Eddy Q., der das Projekt geleitet hat.
00:32:25: Aber vor allem auch mit Steve Jobs und er konnte – ich sage es mal vorsichtig – natürlich visionär sein und wahnsinnig charmant aber er konnte auch sehr deutlich werden!
00:32:35: Aber irgendwie schon wahnsinnigt beeindruckender Mensch.
00:32:37: Na ja man kennt ja die Geschichten, dass er mit Leuten im Fahrstuhl gefahren ist unten dann so noch ihren Job und oben nicht mehr.
00:32:42: Zum Glück war ich davon ja nicht abhängig.
00:32:44: Das
00:32:44: stimmt.
00:32:45: Nee nee, es hat aber schon ganz gut funktioniert.
00:32:48: wir waren nachher auch erfolgreich damit.
00:32:49: Ist
00:32:49: es jemand, mit dem man eine Beziehung aufbaut ne Zwischenmenschliche?
00:32:52: Also generell auf diesen Ebenen und auf den du dich legst.
00:32:54: Das würde ich mir nicht jetzt anmaßen.
00:32:56: Ich glaube wir waren fachlich sachlich im Gespräch ein paar mal also.
00:32:59: wir hatten jetzt auch nicht jede Woche Kontakt sowas nicht.
00:33:02: So euer web Thema Angst frei.
00:33:03: wie bist Du das los geworden?
00:33:04: war das einfach als sich der Erfolg eingestellt hat?
00:33:06: so Erfolg kittet irgendwie Probleme zu.
00:33:08: oder hast Du auch Maßnahmen ergriffen um Dich Deinen Ängsten zu stellen?
00:33:11: Erfolg kittet Probleme nicht zu, aber in der erfolgreich bist dann kriegst du irgendwann kompensierst du irgendwas was du vielleicht früher nicht so mitbekommen hast.
00:33:20: doch das hilft schon.
00:33:20: Das ist wenn du so willst auch eine Therapie.
00:33:22: Ich glaube dass viele Manager sich dessen entweder nicht bewusst sind oder das verdrängen.
00:33:26: Wenn du in einer großen Firma tätig bist in Topmanagement Funktion, dann musst du die Bühne auch lieben.
00:33:31: Wenn Du nicht bereit bist dich immer wieder vor kleinere größere Gruppen von Menschen zu stellen und zu erklären oder sie mitzunehmen, große Projekte davor haben.
00:33:41: Und da auch keine Freude an der Interaktion hast – und ganz ehrlich auch Freude auf positiven Resonanz hast!
00:33:48: Wenn man das nicht für sich selber realisiert, dann verschweigt man einen Teil der Wahrheit vor sich selbst.
00:33:54: Bist du denn eher introvertiert, extrovertiert?
00:33:57: Oder vielleicht ein bisschen beides
00:33:58: ambi-vertiert?!
00:33:59: Was denkst Du denn?
00:34:00: Ich hätte gesagt... Er introvertiert der Typ, der sich das extrovertiert.
00:34:04: Na ich glaub ambi-wertiert hat er dich gesagt.
00:34:05: Du hast glaube ich eine introvertierte Komponente?
00:34:07: Auf der anderen Seite bist du zu Menschen interessiert als dass man sagen würde, du bist voll introvertiet.
00:34:11: Dann könnt ihr zutreffen.
00:34:13: Ich überlege gerade noch so...ich sammel im Kopf immer schon für ein Buch die Punkte so, die dann die fünfzig Dinge, die ich gerne mit zwanzig gewusst hätte.
00:34:20: jetzt das Thema angstfrei.
00:34:21: nochmal abschließend gesagt Wenn du den Lexikoneintrag dazu bauen müsstest oder also die Erklärung dazu warum es irgendwie wichtig und wertvoll ist angstfreizuleben wie würdest lauten
00:34:29: Weil du für dich selber glücklicher bist, weil du für deine Umgebung ein viel wertvollerer Mensch bist und weil du auch erfolgreicher bist damit.
00:34:39: Also ich glaube das innere Glück hängt sehr stark davon ab dass du angstfrei bist.
00:34:43: Für deine umgebung wirst du einen viel besseren entspannteren und auch produktiver Typ mit dem man lieber umgeht der auf Menschen positiv strahlt abstrahlt.
00:34:51: Angst frei heißt nicht respektlos Angst frei ist nicht unbedacht aber du bist in deinem Job wenn du eine gute Balance gefunden hast viel viel besser.
00:34:59: Wo du gerade glücklich sagst, ist eigentlich erfolgreich sein und glücklich sein für dich gepaart oder sind das unterschiedliche Dinge?
00:35:06: Also ich kenne eine Reihe erfolgreicher Menschen.
00:35:08: Monetär erfolgreichem Menschen sowohl aus der Literatur als auch aus der Beschreibung als auch den einen oder anderen persönlich wo das nicht zwingend korreliert.
00:35:15: aber ich glaube dass es schwierig ist glücklich zu sein wenn du nicht auf die ein oder andere Weise beruflich oder überhaupt irgendeine sinnvolle Tätigkeit machst, wo der Sinn deiner Arbeit und das was du tust dir auch zurückgespiegelt wird.
00:35:28: Das ist nicht zwingend Karriere, es kann auch ein ganz anderer Erfolg sein aber irgendwie ohne Sinn.
00:35:33: da ist glaube ich schwierig glücklich zu sein und deshalb ist Erfolg im weiteren Sinne bin ich in so definieren darf hier gerade schon ein wichtiger Glücksfaktor, aber er ist nicht der einzige Glücks Faktor.
00:35:42: Gut,
00:35:42: jetzt haben wir drei Punkte schon mal durch.
00:35:44: Ich habe noch zwei Punkte die ich erwähnen möchte.
00:35:47: einmal wie wichtig das ist sich mit Menschen zum geben die einem nicht nach dem Mund reden Und das wird ganz schwierig Je höher du kommst.
00:35:54: Also einer der meines Erachtens, der beste ist in dem Bereich, ist der Tim Höttges.
00:35:58: Der kann das wirklich gut?
00:36:00: Der hat von vornherein sich immer mit Top-Top Leuten umgeben und hat den Widerspruch gesucht.
00:36:03: Ich habe mich damit nicht ganz so leicht getan aber ich hab es im Laufe des Lebens gelernt.
00:36:07: also ich kann heute gut mit Widerspruch, mit konstruktiver Kritik, mit anderen Meinungen viel besser umgehen als früher und empfinde das als enorm wertsteigend wenn ich weiß dass das miteinander grundsätzlich basiert auf Loyalitäten anerkennung.
00:36:19: Also wenn ich jetzt weiß, da ist einer der mir ständig an den Karren fahren weil er gerne meinen Job will dann reagiere wahrscheinlich auch anders.
00:36:24: Aber Menschen die einem widersprechen die in der Lage sind offen zu sein und ehrlich zu sein Und das konstruktiv tun finde ich enorm wichtig.
00:36:32: Das ist fast der entscheidende Erfolgsfaktor Privat wie beruflich übrigens.
00:36:36: also erstens die Jahrsager meiden und zweitens die lauten meiden Weil deren Erfolgskriterium oder das durchsetzen nicht dass durchsetzten kluger Gedanken und gute Argumente ist in einem fairen Austausch, sondern der Missbrauch der Macht.
00:36:48: Und das machen doch viele finde ich oder einige im
00:36:52: Topmanagement.".
00:36:53: Also ich verstehe den Punkt schon aber ich möchte ihn gerne nochmal für das Publikum besser aufbereitet haben oder es besser intensiver?
00:36:58: Was ist wenn du dir das nicht beherzigt was man gesagt hast?
00:37:00: versus.
00:37:01: was hast du davon wenn du's beherztest?
00:37:02: weißt also wie sehen diese beiden Sphären aus?
00:37:04: Wie sieht mein Leben aus wenn ich mich mit die Hasagern umgebe?
00:37:06: vs.
00:37:06: wie könnte es aussehen wenn ich das nicht tue.
00:37:08: Du bist am Ende reduziert auf deine Schulterklappen, ja der Großgilt der Uniform.
00:37:12: Und Yasager richten eine Firma am Ende ne große vor allem so aus dass es nicht drauf ankommt was richtig für die Firma ist und für die Entwicklung der Firma ist sondern den ist dann wichtig das sie das tun was dir gefällt.
00:37:22: da gibt's auch Empirie zu wo man belegt dass Sonnenkönige oft lange sich schlechter abschneiden.
00:37:27: Unternehmer die sich umgeben mit Leuten wie gesagt freundlich und konstruktiv aber auch widersprechen und sagen also ich Hab andere Argumente, hab eine andere Sichtweise.
00:37:36: Lass mal darüber reden!
00:37:37: Die haben am langen Ende mehr Erfolg.
00:37:38: auch dazu gibt's Imperie.
00:37:40: Gerade bei Firmen die langfristig von einer oder einem geführt werden siehst du wie die Persönlichkeit an der Spitze auf die Kultur im Unternehmen und letztlich nicht auf den Erfolg abfärbt ja?
00:37:50: Und wenn ich dann immer lese dass irgendeiner jetzt ein Jahr im Job ist und jetzt aber noch immer kein Erfolg gehabt er kann nur lachen.
00:37:56: es dauert ja viel länger bis in großen Unternehmen sich das übersetzt weil abgesehen von so groß spektakulären Symbolikmaßnahmen ab die dann Leute oft schon bringen müssen, damit sie irgendwie große Schlagzeilen kriegen.
00:38:05: Aber wenn man seriös arbeitet in einem Unternehmen oder arbeitet lange in einer Firma, dann zeigt sich über vier, fünf, sechs, sieben, acht Jahre, zehn Jahre.
00:38:14: was hast du aus diesem Unternehmen gemacht?
00:38:16: Und da kommt es eben ganz darauf an dass du es geschafft hast dich mit guten klugen Leuten zu umgeben wie in Loyalität Aber trotzdem aus dieser Loyalität raus auch immer ihren eigenen Gedanken gebracht haben, ihre eigenen Argumente gebracht haben und sich einfach weggeduckt haben.
00:38:29: Und man ganz blöde fragt wie baut man sowas operativ?
00:38:31: Weil ich kriege das ja mit ein Unternehmen wie den in denen du aktiv warst die Vorstandsvorsitzenden die sitzen ja teilweise gar nicht in der Kantine oder wenn sie da sitzen traut sich ja keiner sich denn zu setzen.
00:38:40: Du hast ne altes Bild glaube ich.
00:38:41: Wenn Geom und ich, Geopferie von Airbus und ich zusammen Mittag essen gehen, dann gehen wir doch selbstverständlich überall hin, wo es was zu Essen gibt.
00:38:47: Ja aber in die Kantine gerne uns sitzen mit Leuten und reden mit Leuten der Rede mit allen Leuten!
00:38:51: Und das ist heute finde ich viel weiter verbreitet als das Gemeinden angenommen wird.
00:38:56: Das alte Bild von früher separates Vorstandskasino im Zweifelsfall separater reservierter Aufzug und so dass ist glaube ich ein altes Bild.
00:39:04: Na, ich hab grad einen Bekannten im Kopf der arbeitet für ein Handelsriesen und da habe ich genau das Gefühl was du gerade beschrieben hast.
00:39:10: Da wird schon Kritik geäuse oder Dinge werden schon gesagt aber diese R-Furcht vor der Rolle ist ja noch schlimmer wenn du ein Familienunternehmen bist.
00:39:16: Wenn du dann der Sohn vom Patriarchen bist oder der Patriarch selber
00:39:19: Das stimmt, da hast du echt.
00:39:20: Also du hast auf der einen Seite diese Vorprägung dass die Leute dich erstmal wie gesagt erkennen an deinen Schulterklappen.
00:39:25: aber das ist ja dann deine Aufgabe als Führungskraft dafür zu sorgen dass die leute sehen dass du in Austausch sein willst.
00:39:31: Du hast es NABA genannt.
00:39:32: ich meine das auch im guten Sinne.
00:39:34: Du kannst nicht jedem alles recht machen.
00:39:35: Du kannst ja nicht auf jeden hören.
00:39:36: Du musst auch nach wenn du Argumente ausgetauschtest im Zweifelzoll kontrovers entscheiden und dann muss es auch durchziehen.
00:39:41: Aber davor musst den Leuten ein Ball bringen dass es dir wichtig ist dass sie ihre Meinung sagen Und gut argumentieren!
00:39:47: Das geht nicht von heute auf morgen.
00:39:49: Jahre in einem Unternehmen bist und sehr sichtbar bis für die Leute, dann spüren sie schon ob du nahbar bist und Argumenten aufgeschlossen.
00:39:54: So jetzt zu deiner ersten Frage wie setzt man es operativ um?
00:39:57: Neben dem eigenen Verhalten unter der wenn du so willst Vorbildlichkeit in diesem Verhalten musst du halt auch sehr genau auswählen mit wem du zusammenarbeitest.
00:40:04: In einem Buch from good to great steht the right people on the bus The wrong people off of the bus.
00:40:08: Das ist zwar schon zwanzig Jahre alt das Buch aber das würde ich heute noch unterschreiben.
00:40:11: In Führungsposition wo große Verantwortung getragen wird Kann man nicht tolerieren, dass Leute dieser Verantwortung nicht gewachsen sind oder sie ethisch nicht gut ausfüllen?
00:40:20: Oder sie fachlich kompetent... also von der Fachkompetenz ja nicht gut Ausfühlen.
00:40:23: Das geht
00:40:24: nicht.".
00:40:24: Ja da habe ich auch an uns die Tat hingedacht.
00:40:25: wie er immer gesagt hat ein guter Geschäftsführer schaut bei Erfolg aus dem Fabrikfenster auf sein Team und beim Misserfolg in den Spiegel und nicht umgekehrt.
00:40:32: Der Erfolg
00:40:33: gehört immer den Leuten und der Misserfolge gehört immer dir als Verantwortungsträger.
00:40:37: das muss das Prinzip sein.
00:40:38: Ich
00:40:39: hab mich dabei ertappt, wie du den Punktrad geschrieben hast umgibt dich nicht mit Ja-Sagern.
00:40:43: Dass ich instinktiv gedacht hätte, okay dann musst du die halt raussetzen, dann musstest du halt mal durchmischen, die Mannschaft.
00:40:47: oder ist das eigentlich voll der falsche Gedanke?
00:40:49: Kriegt man Leute, die vielleicht in so einem Ja-sagerdenk sind auch einfach gedreht indem man ihnen durch seinen Führungsstil zeigt, du nehm ich interessiert deine echte Meinung!
00:40:56: Ich brauche jetzt nicht den Salut vor den Schulter klappen sondern sag doch mal wirklich bitte was du denkst.
00:41:00: Das glaub' ich auch.
00:41:01: also es hängt immer davon ab da gibt's keine Pauschale aber wenn Du in einer Organisation längere Zeit wirkst und du nach Jahren sozusagen der Zusammenarbeit keine Veränderung in deinem Team hast, sondern Leute immer noch das Gleiche.
00:41:13: Dann hast du selber als Führungskraft nicht hinbekommen.
00:41:15: also ich glaube man kann bei vielen Leuten schon dafür sorgen dass ihre Scheu ablegen, ihre Angst ablegen.
00:41:20: aber es gibt eben auch Charaktere die sich nur in so einer Hierarchie wohlfühlen und dies perfektioniert haben dem Chef zu dienen und nicht der Organisationen.
00:41:28: und dann wird's manchmal schwierig Und dann muss man im Zweifelsfall auch Bewusstschritte tun und bewusst Veränderungen vornehmen.
00:41:34: Deshalb habe ich ja gesagt, the right people on the bus, the wrong people off the bus.
00:41:37: Die Topmanagement erste Aufgabe ist zu erkennen dass du Strategiekonform die richtigen Skills hast und die richtige Leute hast.
00:41:44: und diese Leute die vielleicht andere Sachen besser können woanders hin setzt auf andere Funktionen oder auch raus in Zweifel.
00:41:50: zwei gerade bei Führungsposition.
00:41:52: Es ist mittlerweile so, dass Diversity auch als ein wichtiges Element hervorgehoben wird.
00:41:55: Hast du das auch so gehandhabt bisher?
00:41:57: Und machst es immer noch, dass du sehr diverse Teams baust?
00:41:59: Weil das macht ja auch brutale Reibung eigentlich!
00:42:01: Ja, das ist doch nicht immer einfach im Investmentbereich zum Beispiel.
00:42:05: Das ist eine typisch Männerdominierte Szene nach wie vor.
00:42:09: aber sie weichen nur langsam auf bei der Telekom und daran kann man was ändern.
00:42:13: Aber dazu musst Du dann hingehen und die jungen Nachwuchskräfte quasi von der Pika aus ausbilden.
00:42:18: Du musst dir sozusagen deine eigene Talentpipeline bauen weil... Der Markt bietet nicht genug bis jetzt.
00:42:23: Und das hat viele Ursachen, bei der Telekom haben wir im Jahr die Frauenquote eingeführt und wer hatten uns vorgenommen?
00:42:29: Der Thomas Hattenberger und ich, den Anteil von Frauen in Führungspositionen auf dreißig Prozent zu kriegen innerhalb weniger Jahre – bis zum Jahr zweizehntfünfzehn.
00:42:36: Wir kamen von einer ganz niedrigen Zahl knapp zehn oder elf Prozent.
00:42:40: Wir haben dann aber nicht nur diese Zielvorgabe gemacht sondern auch einen ganzen Katalog an unterstützenden Prozessen und Maßnahmen dahintergelegt.
00:42:48: Das hat ein gutes Ergebnis gebracht, aber wir haben die Dreißig-Prozent Jedenfalls.
00:42:51: bis zu meinem Weggang Ende of twenty thirteen haben wir nicht geschafft.
00:42:55: Wir waren etwas über zwanzig Prozent immerhin, aber der Weg ist eingeschlagen und weitergegangen worden.
00:43:00: Damals war das wichtig um die glässende Decke zu durchbrechen.
00:43:03: Es war einfach viel schwieriger für Frauen, Karriere zu machen in diesem technischen Bereich, aber auch diesen Managementstrukturen.
00:43:09: Deshalb haben wir diesen harten Schritt gewählt.
00:43:11: Normalerweise finde ich Quotenregeln nicht so gut sondern einfach eine konsequente Personalpolitik und Führungspolitik.
00:43:18: Du hast gesagt, zwei Sachen möchtest du noch sagen.
00:43:19: Das eine war das umgibt dich mit den richtigen Menschen und dann ist noch einer so hoffen.
00:43:23: Ich habe zu spät gelernt dass Business auch politisch ist Und dass wir als Verantwortungsträger viel zu lange viel zu passiv waren Beziehungsweise nur in unseren jeweiligen Verbänden die Interessen der Branche oder des Unternehmens vertreten haben.
00:43:38: Wenn du politisch meinst, meinst du wirklich auf die Politbühne nicht innerorganisatorisch-politisch.
00:43:42: Innerorganisatorisch musst du dir aufpassen, dass du die Leute nicht politisch lenken oder so.
00:43:47: Das darfst du nicht und das geht auch gar nicht.
00:43:49: aber du kannst helfen Demokratie und Freiheit zu verteidigen.
00:43:52: Und dazu zählt vor allem, dass das System funktioniert.
00:43:55: Ich habe jetzt dazu einen ganz tollen Artikel im Handelsblatt gelesen vor ein paar Tagen, Kondom aus vom MIT und der... Noch mal gesagt, das ist eigentlich sehr einfach.
00:44:02: Kann ich dir empfehlen?
00:44:03: Er hat gesagt, dass das System für alle funktionieren muss und es fliegt zu uns um die Ohren Und das glaube ich haben wir ein bisschen vergessen.
00:44:09: Das ist das eine.
00:44:10: Also wir sprechen zu sehr die Sprache der Eliten.
00:44:13: Wir denken zu wenig durch die Augen der Leute Die vielleicht nicht so beglückt sind und nicht zu diesen Top-Eliten gehören Zu den Beglückten, die jetzt mit einem Exit irgendwie paar Millionen gemacht haben oder auch viele Millionen gemacht Haben, die man hier in Berlin allseits sehen kann.
00:44:25: Wir müssen viel mehr an die Leute denken, die nicht so privilegiert sind und müssen gucken, unsere Kommunikation, unsere Maßnahmen auch unserer Arbeit im Austausch mit der Politik.
00:44:37: Ich rede nicht einer blinden Umverteilung das Wort um nicht missverstanden zu werden.
00:44:41: ich bin sozialer Marktwirtschaftler aus Überzeugungen und ich glaube Leistung muss honoriert werden.
00:44:46: aber wir müssen aufpassen dass wir uns nicht so sehr abheben und wir haben zu wenig in der Politik gewirkt um kluge, langfristige Entscheidungen voranzutreiben.
00:44:55: als Wirtschaft finde ich.
00:44:57: Stichwort Energieverteidigung ja warum haben wir nicht viel früher obwohl?
00:45:00: die Erkenntnis war doch bei vielen schon da dass wir eine neue Bedrohungslage haben in Europa und trotzdem haben wir es zugelassen das die Bundeswehr so kaputt gespart wurde uns so schlecht geführt wurde I'm sorry, nicht in der militärischen Führung sondern aus politischer Seite.
00:45:14: Wir haben nichts getan da!
00:45:15: Wir haben nix getan den Sachen Energiediversifizierung viel zu wenig und wir haben das billige Gas gerne genommen usw.. Wir haben es zugelassen dass wir uns innerhalb Europas zu sehr von den Amerikanern abhängig gemacht haben sowohl in sicherheitspolitischer Frage als auch technologisch Und viel ist mehr und wir müssen die glaube ich da unsere Haltung ändern und viel aktiver einbringen.
00:45:33: Ich
00:45:33: würde gerade sagen, eigentlich die ganzen Unternehmen, denen du in der Vergangenheit gewirkt hast.
00:45:36: Die müssen ja auch unglaublich viel auf die Politik eingewirkt haben aber wahrscheinlich immer eher so in den Partikularinteressen und nicht auf dem globalen.
00:45:43: Wir
00:45:43: sagen das ist generell dass wir zu sehr particular Interessen orientiert waren in der Wirtschaft und dass wir Zu wenig darüber nachgedacht haben.
00:45:50: was ist eigentlich unser Wirken?
00:45:51: Was bedeutet es eigentlich für das politische Klima und für das soziale Klima?
00:45:55: Das Problem ist immer wenn man sowas sagt kann man leicht missinterpretiert werden.
00:45:58: ganzheitlich gesprochen meine ich Unternehmertum ist richtig und gut.
00:46:02: Und die meisten Unternehmerinnen und Unternehmer gucken auf ihre Leute viel mehr als man weiß, aber wir reden zu wenig darüber.
00:46:07: Wir haben zum Beispiel viel zu wenig uns engagiert für das Thema langfristiger Pack zusammen mit der Politik für ein neues Bildungssystem.
00:46:13: Warum zahlen wir keinen Bildungsoli?
00:46:15: Warum haben wir nicht überlegt, wie viel Aus- und Fortbildungszeit wir in den Unternehmen bereitstellen?
00:46:20: Warum können wir nicht mit der Politik darüber reden, wie wir die Leute in Sachen Digitaltechnologien weiter bilden.
00:46:25: Wir reden nur über Sachen, die so, finde ich, defensiv sind aber wir reden nicht über die Zukunftsgestaltung, die Zukunft der Arbeit eigentlich ein zentrales Thema zum Beispiel für die Sozialdemokratie.
00:46:34: Und wir müssten da eigentlich viel mehr mitwirken, finde Ich als Unternehmer
00:46:37: Und hilfe mir mal zu verstehen, wie kriegt man so was hin?
00:46:39: Weil ich hab den Eindruck es ist für Unternehmen immer dann schwierig sich für etwas einzusetzen wenn's langfristig is.
00:46:44: Also viele gucken ja auf das kurzfristig klarer Take-off oder klares Takeaway was ich habe versus... Ich hab einen langfristiges Take away deswegen.
00:46:51: Ich hab den eindruckes Wort oft so Kurzfristigkeit betonen noch schnell hier Diesel weiter steigern und noch mehr abverkauft das schön die Zahlen dann können wir den Werk investieren und dadurch wirds immer alles in die Zukunft nach hinten.
00:47:02: Ich würde
00:47:03: das für die Firmen, für die jetzt mit Verantwortung getragen haben differenzieren da sehen.
00:47:07: Also die Telekom zum Beispiel hat schon sehr, sehr früh – wir bei der Telekom haben es schon sehr früh für das Thema eine Verbesserung der investitionsbedingten Firmen modernen digitale Netze, Glasfasernetze
00:47:16: z.B.,
00:47:16: oder für VG-Fünfg geworben und wir haben keinen guten Job gemacht weil wir der Politik nicht die ökonomischen Zusammenhänge sauber erklärt haben uns sie öffentlich nicht sauber erklärt haben.
00:47:24: Sie hat immer so wie Lobbyismus geklungen!
00:47:26: Und ich würde sagen natürlich war's auch im Interesse der Telekommission als wäre auch im interesse des Marktes gewesen und das kann ich gerne in einem anderen Rahmen mal erklären warum.
00:47:33: Aber der Fokus war immer auf kurzfristige Verbraucherpreise und es hat hunderte von Milliarden Investments gehemmt.
00:47:39: Das Geld wäre am Markt ja da gewesen, nicht nur von einem Anbieter, das ist ganz viel.
00:47:43: Bei Airbus würde ich's auch nicht so sehen.
00:47:44: Ich glaube dass wir eine sehr langfristige Agentin davor folgen.
00:47:47: Wir müssen ja fünfzehntzwanzig Jahre nach vorne denken weil die Programme, die Entwicklungsprogramme so sind.
00:47:51: und wenn wir über Wasserstoff-Brennstoffe der Zukunft nachdenken und darüber jetzt vor Programme Vorentwicklungen machen dann machen wir es ja auch nicht, weil wir damit morgen Geld verdienen wollen sondern das ist ja ein Thema was in fünfzehn Jahren oder in zwanzig Jahren vielleicht mal Geld abwirft.
00:48:03: Und trotzdem, was ist so deine Antwort darauf?
00:48:04: Dass viele Unternehmen sich damit so schwer tun mit dem Thema investierenden Infrastruktur auf der politischen Ebene.
00:48:10: Weil also mir ging's immer so... Man hat ja irgendwie immer gedacht die ganzen Autobauer haben so die Elektrokonzepte alles schon in der Schublade.
00:48:15: Die sind schon alle vertestet.
00:48:16: man holt sie noch nicht raus um sein eigenes Modell nichts zu cannibalisieren und merkt das du ne die sind wirklich nackte um die Beine!
00:48:22: Und man hatte auch nach wie vor das Gefühl dass wahrscheinlich gute Gründe haben vielleicht absatzorientiert aber dass man sich mit dieser ganzen Denke irgendwie sehr sehr schwer tut dieses ganze disruptieren.
00:48:30: Schau
00:48:30: mal die Ganze Telekommunikationsbranche hat Entwicklung zu All-IP, also zur Umstellung auf Internettechnologie auch lange abgewährt.
00:48:38: Und die Argumente der Ingenieure waren immer Netzintegrität und ist das falsche Modell.
00:48:43: Wir müssen die Kontrolle haben über die verschiedenen Elemente vom Kernnetz bis zum Zugangsnetz.
00:48:47: ... so zum Vertikalität selber betreiben, wir können das Modell nicht die leeren und so weiter.
00:48:53: Das ist jetzt ein bisschen technisch.
00:48:54: Aber es war ja auch immer die Argumentation in der Telekommunikation bis es dann irgendwann unvermeidlich wurde... ...und dann haben die Unternehmen umgestellt.
00:49:02: Ich glaube dass ein bisschen zu knacken und große Unternehmen, große Bären sozusagen zum Tanzen zu bringen,... ...ist eine freutvolle Aufgabe, ist ne wichtige Aufgabe, sind schwierige Aufgaben und ist das was in meinem Leben jedenfalls nach wie vor... ...ne große Rolle spielt und wofür ich gerne stehen
00:49:17: würde.".
00:49:17: Ich finde, das Stichwort war Unumstößlichkeit gerade.
00:49:20: Wenn es gar nicht mehr geht dann wird sich gefühlt immer bewegt.
00:49:22: Aber weißt du darüber kann man natürlich immer lachen.
00:49:24: Man muss nur wissen dass die Realität ist wenn hunderttausend Leute über Jahrzehnte in einer bestimmten Technologie entwickelt und geforscht haben und tolle Sachen gemacht haben.
00:49:35: Dann kommt was von der Seite was total disruptiv ist was sozusagen den Teig austrocknet indem man selber grade schwimmt.
00:49:41: sollst du mit großer Begeisterung das drehen.
00:49:44: Das Innovators-Dilemma ist immer, wenn du auf einem bestimmten Geschäftsmodell mit einem bestimmtem Produkt in der Technologie sitzt und da kommt was Disruptives, was nur noch ein Zehntel kostet zum Beispiel oder all IP hat die Preise ja quasi auch null getrieben.
00:49:54: für Textnachrichten zum Beispiel war innerhalb über Nacht war irgendwie eine Milliarde Umsatz weg Und du hast kein Substitut dafür weil das Geschäfts-Modell ein anderes ist dann ist es sehr schwierig und deshalb kann man darüber immer von außen gucken lachen oder man kennt es versteht es als Manager Und versucht eine Organisation, einen Guteil dahingehend zu drehen.
00:50:11: Dass sie früher annimmt und nicht wartet bis zum letzten Moment sondern früher auf den Zug aufspringt oder auch den Zug mitgestaltet.
00:50:17: Das ist gar nicht so einfach!
00:50:18: Wenn ich die so zuhabe, habe ich den Eindruck man kann richtig deine Lernkurve merken wie die nach oben auch immer steiler wird?
00:50:23: Ist es so dass zwei Jahre die du jetzt machst dir nochmal viel krassere Wissenssprünge geben als zwei Jahre am Anfang deiner Karriere?
00:50:29: Anders also... Am Anfang war ich mehr im Detail.
00:50:32: da hätten wir so ein Gespräch wahrscheinlich nicht geführt weil ich mir nicht diese etwas, dieser Helikopterperspektive eingenommen hätte.
00:50:38: Und jetzt und das empfinde ich als großen Luxus dieser Phase meines Berufslebens kann ich ein bisschen mehr aus der Helikopteperspektive drauf schauen und versuchen die Zusammenhänge zu erkennen zwischen den Themen, zwischen Technologie zum Beispiel und sozialen Phänomenen usw.
00:50:51: Deshalb kann ich da heute anders draufschauen.
00:50:53: Ich würde sagen man lernt anders und man lernte andere Sachen.
00:50:56: aber wenn du am Anfang nicht das Detail lernst kannst du nachher auch kein Helikoper fliegen.
00:50:59: Wie schaffst du es da nicht manchmal auch depressiv zu werden, wenn du weißt diese Airbus-Strategie jetzt?
00:51:04: Die wird fünfzehn Jahre dauern auszurollen.
00:51:06: Ich bin in den Fünfzehnten vielleicht gar nicht mehr hier.
00:51:07: oder ein ganz anderer Rolle oder das du da trotzdem so Motivation hast.
00:51:11: Schau mal wir sind doch immer nur für eine bestimmte Zeit Stuart auf dem Schiff egal was ist.
00:51:17: also gibt doch überhaupt nichts was bis zum Ende aller Dinge begleiten kannst.
00:51:21: Du musst dich mit der Rolle dieser temporären Rolle nicht nur abfinden sondern damit anfreunden und ich bin sicher dass zb in der Tele kommen haben wir vieles angefangen und vieles bewegt, manches geschafft und manches nicht.
00:51:33: Und der Tim hat ganz viel als mein Nachfolger geschafft und Großartiges bewegt und vielleicht hat er auch nicht alles erreicht was er erreichen wollte und sein Nachfolge oder seine Nachfolgen werden wiederum.
00:51:42: also das ist der Gang der Dinge und damit muss man einfach total seinen Frieden machen.
00:51:47: hat man eigentlich in so einer Rolle, so eine Art... Kann man den Matrix-Code lesen?
00:51:51: Guckst du auf diese gesamte Organisation in der Ganzheitlichkeit und hast immer ein Instinkt was richtig ist und was nicht oder ist es ein riesiges Stückwerk aus.
00:51:58: Du musst in jedem Bereich mit zwanzig Leuten geredet haben um ansatzweise zu erahnen, was die richtige Strategie ist.
00:52:03: Also weißt du wie strategisch
00:52:05: das würde dich jetzt aus einer Aufsichtsratsrolle überfordern.
00:52:08: also Das ist nicht leistbar.
00:52:10: Wenn du hundert Stunden die Woche arbeitest, das schaffst du nicht.
00:52:12: dazu ist so eine Organisation jetzt zum Beispiel Airbus zu komplex und zu groß.
00:52:16: Du musst auf Menschen vertrauen und auf deren Detailkompetenz.
00:52:20: Da musst du das Gefühl entwickeln wem kannst du vertrauen?
00:52:23: Wo weißt du dass sich diese Person mit aller Kraft einsetzt Die notwendige Kompetenz hat Und auch ehrlich ist in der Rückmeldung?
00:52:29: Also wenn du versuchst überall einzudringen Bist du verloren
00:52:38: Links rum oder rechtsrum?
00:52:40: Also ich würde immer sagen, Strategy is Destiny.
00:52:42: Robert Bräubelmann Stanford.
00:52:45: Strategie heißt gute Analyse, gute Herleitung und in der Prognostik möglichst viele Indikatoren finden die deine Prognosen unterstützen Und dann die Organisationen darauf ausrichten und deine Ressourcen priorisieren, und deine Kapitale Allokation priorisierend.
00:52:59: Also es ist jetzt etwas theoretisch.
00:53:00: wie wir keinen Strategiekurs machen könnte ich auch nicht können Professorin besser.
00:53:03: aber jedenfalls sehe ich so gute Analyse saubere Begründungen, gute Projektionen die hergeleitet sind von Frühindikatoren und alles drauf ausrichten.
00:53:12: Und übrigens deiner eigenen Intuition nicht vergessen.
00:53:13: wenn dein Bauch dir sagt tolle Argumente Aber ich habe ein Störgefühl!
00:53:16: Dann musst du darauf auch hören Nicht alleine aber auch darf man nicht ausblenden.
00:53:20: Ich habe den Fehler öfter gemacht und wenn ich ein Störgefühl hatte, und trotzdem die Argumente, sozusagen die Sachargumente priorisiert habe ist ab und zu aber wirklich nicht so gut gegönnt
00:53:28: nachher.".
00:53:29: Funktioniert das denn heute auch noch so?
00:53:31: Vielleicht ist es ein bisschen in meiner Generation.
00:53:32: Ich kriege manchmal Paranoia, weil ich's Gefühl habe man macht einen Plan auf eine Welt die sich schon um dreihundert-achtzig Grad wieder oder hundert-achzig Grad fast so'n Bärbock zitat.
00:53:40: Hundert-Achzig Grad gedreht hat.
00:53:41: und weißt du was ich meine, es ändert sich einfach alles so schnell.
00:53:44: KI kommt auf zack disruptiert.
00:53:46: Neues Software eben nen Zack...
00:53:48: Ja, aber ist doch ein wunderbares Beispiel!
00:53:50: Er nimmt etabliertes Geschäftsmodell XY.
00:53:52: Du siehst, der Einfluss von KI wird immer größer und dann kannst du doch versuchen daraus abzuleiten wie lange es dauern bis so ein Modell trainiert ist, redest mit Experten was kann das Modell nachher tun auf diese spezielle Anwendung bezogen?
00:54:04: Und welche Strategie hat die Firma also das zum Beispiel beim Investment Bereich Private Equity sehr wichtig, dass wir immer genau mit denen reden und verstehen was für eine Strategie die haben in .ki-Deployment.
00:54:14: Und wenn das eine gute Strategie ist?
00:54:17: Wenn du glaubst, sie kriegen das hin und ihr habt technologische Substanz, dann kannst du sagen es KI ein Produktivitätssteiger an der Faktor und kann eine wettbewerbliche Differenzierung bringen.
00:54:24: Es hängt ja immer von der Qualität, der Daten ab und wie schnell adaptierst du die, wie schnell kommst du auf die Lernkurve usw.
00:54:30: Umgekehrt, wenn eine Firma keine gute KI-Strategie hat würde ich sagen es immer mal ne rote Lampe
00:54:34: mag ich.
00:54:34: Man merkt bei dir, man hat viele Antworten wenn man sozusagen so was lange macht.
00:54:38: Ja
00:54:38: ist auch viel Blöff dabei!
00:54:42: Ja aber René vielen Dank war ein schöner bunter Ritt.
00:54:44: Hat Spaß gemacht.
00:54:45: Joel danke dir.
00:54:46: Ebenso
00:54:50: Wow das waren inspirierendes Gespräch oder?
00:54:53: Denk dran jeden Freitag dem fünften Tag der Woche erscheint eine neue Folge.
00:54:57: also abonnier den Podcast unbedingt
00:54:59: damit
00:54:59: du keine Episode verpasst und teile ihn noch total gerne mit deinen freunden oder Kollegen.
00:55:04: Und wo wir schon über fünf Dinge sprechen, eine Fünf-Sterne-Bewertung auf der Podcastplattform deiner Wahl hilft uns sehr damit noch mehr Menschen von diesen inspirierenden Geschichten profitieren können.
00:55:12: Wir haben doch kurz Zeit dafür!
00:55:14: Genauso wie für einen Besuch auf unseren Social Media Kanälen um Updates und exzessive Inhalte zu erhalten.
00:55:18: Die Links findest du in den Show.
00:55:19: Notes Befreuen uns nämlich über deine Anregungen und Feedback zur zukünftigen Themen und Gästen.
00:55:24: So und jetzt hören wir nochmal unseren Podcast Song rein Bis zum nächsten Mal.
00:55:26: Bleib inspiriert und neugierig Dein Joel Oder völlig anders, wie ein Zaungas Du bist schon weit gegangen.
00:56:19: Bist du angekommen?
00:56:21: In Deiner Haut Komm her und sei wirklich ehrlich.
00:56:28: Was ist für Dich heute unentbehrlich Sollen wir gewertlich sein oder einfach seien So wie wir sind oder mehr.
00:56:40: Gib mir alles und sag.
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