Anja Busse (Gedächtnistrainerin): 5 Dinge, die ich gerne mit 20 gewusst hätte
Shownotes
Vielleicht kennst du den Spruch „5 Things I Wish I knew when I was 20“? In einem persönlichen Talk erfährst du 5 große Learnings, die Anja Busse im Business, aber auch im Privatleben gemacht hat. Er berichtet von entscheidenden Stationen im Leben, wie z.B. dem Studium, dem Einstieg ins Berufsleben, aber auch von Erfahrungen aus seinem Privatleben, die ihn zu dem gemacht haben, was er heute ist. Diese Episode gibt dir Anreize, Neues auszuprobieren und soll dir helfen erfolgreicher zu werden. Egal, ob du noch jünger als 20 Jahre bist oder älter. Anja Busse ist zertifizierte Gedächtnistrainerin und Lerncoachin, spezialisiert auf die Anwendung von Gedächtnistechniken für alle Altersgruppen. Mit einem akademischen Hintergrund in Rhetorik und Linguistik teilt sie ihr Fachwissen sowohl in Schulen und Unternehmen als auch privat. Sie bietet Trainings an, die Menschen dabei unterstützen, ihre mentale Leistungsfähigkeit in Beruf und Alltag zu verbessern. Anja arbeitet in Deutschland, Österreich und der Schweiz und bietet individuelle Coachings für nachhaltiges Lernen und effektive Gedächtnisstrategien an. Die 5 Dinge: 1) Gehirngerechtes Lernen funktioniert über die Verknüpfung von Informationen, Storytelling und visuelle Elemente (z.B. Mindmaps) – dafür gibt es ganz gezielte Methode wie etwa die LOCI-Methode 2) Wir haben viele negative Glaubenssätze, die uns extrem limitieren und unglücklich machen, sich aber auflösen lassen 3) Kreativität ist unglaublich wichtig für unser Wohlbefinden 4) Gewaltfreie Kommunikation aus Beobachtung, Gefühl, Bedürfnis und Bitte ermöglicht uns, konfliktfreier mit anderen zu kommunizieren 5) Wissen ist wichtig, darum sollten wir es generieren und verknüpfen, um darauf zugreifen zu können und Dinge in ihrer Vernetzung zu verstehen __________________________ ||||| PERSONEN ||||| 👤 Joel Kaczmarek, Geschäftsführer digital kompakt 👤 Anja Busse, Gründerin von Gedächtnishelden __________________________ ||||| SPONSOREN ||||| 🔥 Übersicht aller Sponsoren __________________________ ||||| PLAYLISTS ||||| Lust auf mehr? Entdecke unsere Playlists mit weiteren spannenden Episoden zum Thema: 🎧 5 Dinge, die ich gerne mit 20 gewusst hätte __________________________ ||||| LEXIKON ||||| Du verstehst nur Bahnhof? Zu viel Fachchinesisch? Unser Lexikon hilft dir dabei, die wichtigsten Fachbegriffe zu verstehen: __________________________ ||||| KAPITEL ||||| (00:00:00) Vorstellung & Einführung ins Thema (00:06:22) Gehirngerecht lernen (00:23:31) Negative Glaubenssätze machen unglücklich (00:27:19) Kreativität ist wichtig (00:31:46) Gewaltfreie Kommunikation (00:39:30) Das große Ganze hilft bei Problemen __________________________ ||||| WIR ||||| 🧢 Ich bin übrigens Joël, der Macher dieses Podcasts. Ich bin ein Creator und Medienunternehmer, der für Wachstum und Vielfalt steht. Mein Vorgehen besteht darin, dass ich inspirierende und erfolgreiche Menschen interviewe, um von ihnen zu lernen und Wissensabkürzungen für dich und mich aufzutun. 👉 Mit meinem Podcast digital kompakt zeige ich dir Wachstumsstrategien für dein (Digital-)Business, indem ich erfolgreiche Unternehmen und Expert:innen interviewe 👉 Mit meinem Podcast 5 Dinge mit 20 zeige ich dir, wie du persönlich wachsen kannst, indem ich inspirierende Menschen frage, was sind ihre 5 Dinge, die sie gerne schon mit 20 gewusst hätten 👉 In meinem Newsletter fasse ich dir Jeden Freitag die besten Learnings aus meinen Podcasts zusammen sowie viele weitere Einsichten aus meinen Aktivitäten. 💛 Abonniere „digital kompakt“ auf Apple Podcasts, Spotify & Co. Wenn dir die Folge gefallen hat, hinterlasse uns bitte eine Fünf-Sterne-Bewertung! 👥 Wir streben die Verwendung einer geschlechtsneutralen Sprache an. In Fällen, in denen dies nicht gelingt, gelten sämtliche Personenbezeichnungen für alle Geschlechter.Transkript anzeigen
00:00:00: Hallo Leute, heute eine besondere Folge bei Digital Compact bzw.
00:00:04: ein besonderer Weg wie sie hierher kamen!
00:00:06: Denn ihr wisst ja vielleicht ich habe noch einen zweiten Podcast der heißt Fünf Dinge mit zwanzig und darin spreche ich ja mit inspirierenden Menschen darüber was denn ihre fünf Dinger sind die Sie gerne schon mit zwansicht gewusst hätten.
00:00:17: Also die Idee ist, dass wir möglichst vielfältige Learnings von den Menschen ableiten.
00:00:21: So auch mit der lieben Anja-Busse, die du gleich hörst!
00:00:24: Weil Anja ist Gedächtnestrainerin und gedächtnis Coach... ...und ich habe gedacht wow das wird bestimmt voll interessant mal zu hören wie sie so auf die Welt blickt.
00:00:31: und es wurde's auch.
00:00:32: Aber wir haben hinterher festgestellt, dass die Art der Folge einfach nicht so richtig zu fünf Dinge mit zwanzig passt sondern besser zu digital kompakt.
00:00:40: Warum?
00:00:41: Fünf Dinge mit Zwanzig richtet sich eher um vielfältige Learnings und diese Folge bezieht sich sehr oft und sehr intensiv und sehr stark auf ein Thema nämlich gehörngerechtes Lernen!
00:00:50: Und damit ist sie ja perfekt für digital kompackt.
00:00:52: von daher was du gleich im folgenden hören wirst es also mein Intro zu fünf dinge und auch diese Formatfunktionsweise und Du wirst merken Es geht halt wie gesagt viel viel umgehören Gerechtes lernen.
00:01:03: Du nimmst also ganz viel mit dazu, wie du dein Gehirn trainieren kannst und die Dinge besser merken kannst.
00:01:08: Wie du einfach so lernst und dir so Dinge merkst das es für dich und deinen Gehirnen am besten funktioniert.
00:01:12: von daher viel Spaß mit dieser besonderen Folge und hör mal unbedingt rein!
00:01:17: Achtung wenn du lieber alles beim Alten lassen willst dann schalte jetzt ab!
00:01:25: Na los komm einmal gelauscht für immer berauscht.
00:01:32: Es eignet sich für Schüler, es eignete sich für Studierende.
00:01:35: Es eignet sich auch eben für Berufstätige die irgendwelche Präsentationen halten müssen.
00:01:41: Konni an der Mauer und so haben sie quasi einen klanglichen Eselsbrücke um sich Conrad Adenauer zu merken.
00:01:48: Wir lernen mit diesen
00:01:50: Routen
00:01:51: oder auch mit den Geschichten sehr gehirngerecht Dass man Dinge ansprechen kann und zwar so, dass der andere nicht angegriffen wird.
00:01:58: Und aufgrund dessen kein Widerstand verspürt, sondern annehmen kann
00:02:02: was ich sage.
00:02:24: Hi five Leute!
00:02:25: Hier ist Joelle und ich hab wieder eine großartige Person am Start die mir ihre fünf Dinge verrät, die sie gerne schon mit zwanzig gewusst hätte.
00:02:31: Und zwar heute.
00:02:32: ist das jemand, der das garantiert wissen muss.
00:02:35: Denn die Person, die ich zu Gast habe, die liebe Anja Busse Die ist Lern- und Gedächtniscoachin.
00:02:40: Also, die hat ein gutes Gedächnis, die wird sich an vieles erinnern seitdem sie zwanzig ist.
00:02:44: Und daneben ist Anja auch noch ganz spannend vielfältig unterwegs nämlich als Rhetorikerin, die spezialisiert auf die Stimme und die Sprache ist.
00:02:53: Sie schreibt auch fleißig Bücher zum Beispiel über interfeminine Konflikte.
00:02:57: also man merkt, Anja macht sich aus sehr viele Gedanken darüber wie es zwischen Menschen so funktioniert und funktionieren kann.
00:03:03: Von daher war ich extrem neugierig mal zu hören jemand der sich Was hattet ihr denn gerne schon mit zwanzig gewusst?
00:03:10: Und das Bingset, liebe Anja bin ich ja mal gespannt.
00:03:12: Schön dass du da bist hallo!
00:03:13: Hallo
00:03:14: Joelle herzlichen Dank für die Einladung.
00:03:16: freue mich hier zu sein.
00:03:17: Da muss ich natürlich gleich reingretchen auch also mit Gedächtnis hellen.
00:03:20: Das ist so die Brand mit der Du unterwegs bist in Sachen Lernen und Gedechniskotion.
00:03:25: Wie bist Du denn dazu gekommen?
00:03:26: Ja sich hatte ja schon die ersten Berührungspunkte während meiner Studiums Denn die Gedächnistechniken stammen mir eigentlich aus der Retorik Aus der Antike Und ich habe damals schon immer ein bisschen mehr darüber erfahren wollen und auch die Gedächtnistechnik anwenden wollen.
00:03:42: Ich hab aber nie wirklich jemanden kennengelernt, der mir diesbezüglich hat weiterhelfen können also bei dem ich hätte so einen richtig cooles Training machen können.
00:03:50: Es gibt ein Haufen Bücher, aber wie das mit den Büchern ist, die liest man und findet man toll oder auch so Seminare, Wochenendsseminare Die besucht man und findet ganz toll was man da gelernt hat.
00:04:03: Aber nachher haben wir es dann Ja, in der Umsetzung im Alltag.
00:04:07: Und genau das ist eben auch das was ich mit Gedächtnishelden ändern möchte dass sich nicht einfach nur Seminare anbiete wo man Gedächnistechniken lernt sondern Ich möchte dann anschließend meine Teilnehmer begleiten dass die es dann tatsächlich auch Im alltag anwenden können.
00:04:25: also ich weiß das einzige mal wo ich mit sowas berührung hatte war ich habe mich hier beide teile dr kawa schiemann gehören jogging für den nintendo gekauft.
00:04:34: Da war es auch mal solche Übungen mit, kriegst ganz viele Sätze gesagt oder Worte und solltest du dir merken.
00:04:39: Was darf man sich darunter vorstellen unter Gedächtnis-Training dann eigentlich?
00:04:44: Also muss ein bisschen unterscheiden zwischen Gedächenestraining und Gedächnestechniken.
00:04:48: also man... Es gehört natürlich auch dazu dass man das Gedechenes trainiert und es gehört auch dazu, dass man seine Konzentration schult.
00:04:57: aber die Gedächnestechnik sind tatsächlich Methoden sein Gedächtnis unterstützt, damit man die Dinge, die man sich behalten möchte tangibel macht.
00:05:08: Also dass man darauf wieder gut zugreifen kann und das sind zum Beispiel die Loki-Methode.
00:05:13: Die stammt eben wie gesagt aus der Antike Markus Tuius Zitzer oder hat die ganz genau beschrieben in seinem Deoratore.
00:05:20: und dabei geht es darum, dass man sich eine Route baut also verschiedene Punkte beispielsweise in einem Raum oder auf einem Weg Und dass man diese Punkte dann verbindet mit, oder an diese Punkte Bilder hängt.
00:05:36: Ja?
00:05:36: Von die einen ... Das sind quasi Eselsprüten, die an das erinnern sollen was man sich behalten möchte.
00:05:43: Ich hab das mal gelesen, dass man es wie so eine Art Reise macht.
00:05:45: ne wenn man sich so ein Kartenspiel merkt, mit meinetwegen zweiunddreißig oder vierundsechzig Karten und so sich die Farben merken weiß ich, piek zwei, dann kommt der Herzbube und dann liest das jenes, daß man sich eigentlich so eine Geschichte daraus baut.
00:05:56: So ob ich das mal ... Darf man sich das so ungefähr vorstellen?
00:05:59: Ja, das gibt es aus.
00:05:59: Es gibt auch die Geschichtentechnik, dass man sich tatsächlich so eine Geschichte ausdenkt.
00:06:04: Aber auf die hat eben bestimmten Ablauf und dann kann man sich die Sachen ganz gut merken.
00:06:09: Und dazu gibt es eben noch die Technik, daß man sich Zahlen in Form von Bildern merken kann.
00:06:14: Das ist das sogenannte Master System.
00:06:17: Und da kann man sie beispielsweise... Also das finde ich immer... Das zeigt besonders deutlich wie effizient diese Gedächtnestechniken sind.
00:06:25: Da kann sich jemand wie du und ich innerhalb von zehn Minuten, vierzig bis achtzig Zahlen merken.
00:06:33: Und zwar der Reihenfolge nackt also zum Beispiel die Zahl Pi mit ja vierzig Stellen hinterm Komma oder... ...achtzig Stellen hintam Komma und das finde ich schon sehr beeindruckend!
00:06:43: Also wenn man eben diese Gedächtnistechniken nicht nutzt dann wird man dafür ja wahrscheinlich einige Wochen brauchen damit es nicht zu Zahlen drehen kommt.
00:06:53: Aber mit diesem System klappt es eben weitaus schneller und auch zuverlässiger.
00:06:58: Okay, und sag mal was sind so typische Anwendungsfälle für deine Arbeit?
00:07:02: Also wofür bucht dich jemand wenn ich jetzt gecoach werden möchte in Sachen Gedächtnis?
00:07:06: Was ist so ein Anlass dafür?
00:07:07: Also einen Anlass habe ich ja schon gesagt das kommt eigentlich aus der Retorik also dient es quasi dazu dass sich mir reden merken kann.
00:07:16: Ich brauche dann keine Karteikarten mehr, keine Stichwortzettel.
00:07:21: Sondern habe quasi die ganze Rede in meinem Kopf oder auf meiner Route oder als Geschichte vorliegen und kann die dann abgehen?
00:07:29: Und bin dabei ganz natürlich... Die coole Sache ist eben wenn ich diese Route wieder vorstellen möchte dass meine Augen eben auch entsprechend wandern und ich wirke tatsächlich so als würde ich gerade das was sich sage eben auch denken Und das hat wirkt es so authentisch.
00:07:48: Und es funktioniert eben auch und gibt demjenigen, der diese Techniken anwendet auf eine gewisse Sicherheit.
00:07:54: Spannend!
00:07:55: Ich habe den Song für diesen Podcast hier geschrieben und manchmal strackele ich mit dem Text von daher.
00:07:59: Ja dann kommst du mir ja dann...
00:08:03: Damit kann man sich tatsächlich alles merken also auch Songtexte oder sogar Musikstücke.
00:08:10: Also wenn du irgendeinen Musikinstrument spielst, dann kannst du dir die Abfolge der Akkorde wunderbar merken.
00:08:17: Also letztendlich steht es jedem offen, das eignet sich für Schüler und Studierende auch eben für Berufstätige die irgendwelche Präsentationen halten müssen aber natürlich auch für Senioren die einfach geistig fit bleiben wollen und vielleicht neues Wissen generieren wollen und sich nicht mehr so trauen Und das Gefühl haben euch, ich bin jetzt schon zu alt.
00:08:40: Ich kann mir Dinge nicht mehr gut
00:08:41: merken.".
00:08:41: Ja also neues Wissen generieren nehmen wir mal zum Anlass heute.
00:08:44: dann lass uns doch mal an deine fünf Dinge starten und sag mal bei Damen es ist ja nach alter Schule eigentlich so dass man nicht so nach dem Alter fragt höflicherweise.
00:08:51: aber ich finde immer ganz spannend wenn mein Gästen zu wissen von wo aus sie auf die zwanzig zurück schauen.
00:08:56: magst du das teilen oder fühlst dich unwohl?
00:08:58: Ach natürlich teile ich das!
00:09:00: Ich werde morgen fifty-fünfzig Jahre alt.
00:09:02: Einen Tag
00:09:03: vor dem Geburtstag nehmen wir das auf Wünsche ich ja beim Morgen auch schon eine Party, das ist ja cool.
00:09:08: Ja wahrscheinlich gibt es keine
00:09:11: kommen liegt an dir.
00:09:14: Na gut vielleicht holt jetzt am Wochenende nach gut also thirty-fünf Jahre quasi in der Rückschau.
00:09:18: was ist denn so?
00:09:19: das erste Thema was du da sagst dass wir mit zwanzig schon wertvoll gewesen zu wissen tatsächlich
00:09:24: ist es dieses gehirngerechte lernen.
00:09:26: also das hätte ich tatsächlich gerne schon viel früher gewusst und vielleicht nicht erst mit zwantzig sondern vielleicht sogar schon während meiner schulzeit.
00:09:35: Die Art, wie man damit lernt ist so motivierend.
00:09:39: Man hat einfach das Gefühl, dass man damit alles lernen kann und es macht irgendwie auch richtig Spaß weil man ebenso gut darauf zugreifen kann.
00:09:47: Und wie man selbst irgendwie das Lernen kennengelernt hat.
00:09:50: in der Schule, ist es ja nun so.
00:09:52: Man lernt meistens eben für die nächste Schulaufgabe, für die nächsten Arbeit und im Anschluss vergisst du wieder alles.
00:10:00: Alles ist irgendwie im Kurzzeitgedächtnis und nichts gerät ins Langzeitgedechnis.
00:10:06: Auch während des Studiums habe ich ... Ja!
00:10:09: diesen Satz noch immer in meinem Kopf.
00:10:12: Es ist gar nicht so wichtig, alles zu wissen sondern es ist wichtig zu wissen wo's steht.
00:10:17: und das halte ich heutzutage zurückblicken tatsächlich für einen absoluten Quatsch weil ich kann nicht mit dem denken was sich nicht in meinem kopf habe.
00:10:27: Wenn ich immer wieder neue recherchieren muss und neu nachschauen muss, okay was weiß ich überhaupt oder was brauche ich um eine Aufgabe zu machen?
00:10:36: dann kann ich damit nicht wirklich produktiv denken.
00:10:40: Und aufgrund dessen gibt es eben auch ja wenig vernetztes Denken und es gibt ja auch wenig interdisziplinäre Studien.
00:10:49: und was finde ich hätte sich tatsächlich damit geändert?
00:10:54: Ich hätte das schon viel... Also gerne viel früher gekonnt.
00:10:58: Aber jetzt versteh ich das, wie du es meinst?
00:10:59: Als du eben sagtest man muss nur wissen wo's steht da hab' ich gedacht du beziehst es auf deinen Kopf also wo in deinem Gedächtnis ist sozusagen steht in deiner Geschichte.
00:11:06: aber so wie man es dir erzählt hat war das quasi die externe Quelle und du sagst nein ich brauchts quasi in mir drin.
00:11:12: verstehe, verstehe.
00:11:13: Genau Ich meine dass was du ansonsten gerade beschrieben hast ich habe mal immer den Begriff dazugehört bolemi lernen!
00:11:18: Also dass man sowas lernt ums auszukotzen und dann ist es auch wieder weg.
00:11:23: ja deswegen... Ich weiß, was du meinst.
00:11:26: Und jetzt sind wir ein bisschen abstrakt geblieben, finde ich?
00:11:28: Vielleicht können wir ja mal deine Lernmethode ... Du hast eben Pi genannt!
00:11:32: Vielleicht kann man ja mal beschreiben, dass wir das mal an dem Beispiel durch die Klinik.
00:11:34: Geht es einfach so spontan und eher oder braucht's da ein bisschen Vorbereitung?
00:11:38: Ja dafür müsste ich eigentlich eine Tabelle aufzeigen.
00:11:42: also letztendlich ist es so, dass jeder Ziffer einen Konsonant beziehungsweise einer konsonanten Gruppe zugeordnet ist diese Konsonanten mithilfe von Vokalen quasi zu Wörtern formiert, sodass dann die Bilder für diese Wörter quasi die Zahlen darstellen.
00:12:05: Also so steht zum Beispiel das Bild für eine Matte – also dabei kann man sich entweder nur eine Fußmatte ja zum Abstreifen der Füße vorstellen oder aber eine Tourenmattel kann man.
00:12:18: Dieses Bild steht dann quasi für die einunddreißig, weil das M steht für die drei und das T oder auch das D steht für Die Eins.
00:12:29: Aber Mathe schreibt sich doch mit doppelt T also das erste T?
00:12:33: Das sind eben keine Konsonanten sondern es sind nur die konsonantischen Laute.
00:12:37: du hörst ja nicht das doppelte Du sagst ja Nicht Mathe Sondern du sagst Mathe
00:12:43: Ah, okay.
00:12:44: Dann ist quasi so eine... Da hab ich so ne Buchstabenübersetzung also einunddreißig.
00:12:49: Wie so'ne Geheimschrift quasi?
00:12:51: Und es ist immer auf zwei Zahlen.
00:12:53: Also wenn ich jetzt Pi bauen möchte drei Komma eins vier eins fünf dann wäre jetzt die drei.
00:12:57: Eins wär schon mal die Matte weil ein und dreißig mit dem Kommand
00:12:59: zwischendurch.
00:13:00: Genau genau.
00:13:01: Und dann
00:13:01: bräuchte ich jetzt die einundvierzig quasi als nächste Zahl.
00:13:04: Genau und dann merkst du dir eben also erstmal musst du dir eine Route bauen beispielsweise durch deine Wohnung oder durch dein Haus und als ersten guten Punkt merkt man sich dann am besten eben zum Beispiel die Eingangstür.
00:13:19: Und danach soll es eine gewisse Reihenfolge haben, dass sie eben ja sehr easy zugänglich ist, was ich da nicht... durch meine Wohnung Hüpfe sozusagen und von einem Punkt zum anderen springen muss, sondern dass es eine gewisse Reihenfolge hat.
00:13:34: Und dafür einfach logisch aufgebaut ist diese Rote.
00:13:39: Dann hängst du an deine ruten Punkte Also jetzt zum Beispiel an die Eingangstür, du legst vor der Eingangs-Tür diese Fußmatte.
00:13:47: Weil hier ist z.B.
00:13:48: der zweite Ort unser Schrank und aus dem Schrank kommt bei mir eine Ratte.
00:13:53: Und Ratte steht eben für die einundvierzig ja?
00:13:58: Das R steht für die vier und das T eben wieder für die eins.
00:14:03: Nix am darauf folgenden Routenpunkt, dass es bei uns einen Gardrobenhaken... der direkt neben dem Schrank aufgehängt ist, quasi da an der Wand hängt und da hängt eine Lupe dran.
00:14:17: Und Lupe steht für die fünf neun.
00:14:20: Ja?
00:14:21: Und so ist es einfach wunderbar Tangibel dass du eben dir diese Zahlen merkst und diese Zahlen ja abrufen kannst.
00:14:31: Aber
00:14:31: okay wenn ich jetzt also ein System mir jetzt so angucke dann ist alles was mit einer drei zu tun hat immer einen M Alles was mit einer eins zu tun hat immer ein t alles mit ne vier mann er und alles mit einer also fünf müsste in L sein.
00:14:43: Und neuen P. das heißt wenn ich jetzt wenn ich, jetzt von dreißig bilden möchte dann müsste ich irgendwie kann ich sagen mal oder moll?
00:14:51: Oder irgendwas in der art nicht habe ich es richtig verstanden.
00:14:54: genau
00:14:54: das ist ja witzig.
00:14:56: Das wirklich funktioniert tatsächlich einwandfrei und man.
00:15:00: Kann es sehr schnell lernen und es lohnt sich eben auch vor allem wenn man viele zahlen lernen muss.
00:15:06: Und wann, wo muss man zahlen lernen?
00:15:08: Zahlen braucht man ja nicht unbedingt nur für die Mathematik.
00:15:10: Also es eignet sich zum Beispiel auch wunderbar ums einmal eins relativ schnell zu lernen.
00:15:15: Man kann sich da mit Pinnnummern merken, Karten nummern aber natürlich auch Geschichtszahlen.
00:15:21: also irgendjemand der Geschichte studiert für den ist auch dieses Master System eine riesengroße Hilfe.
00:15:29: Also man kann z.B.
00:15:30: innerhalb von zwanzig Minuten könnte man sich dann zum Beispiel alle Bundeskanzler der Republik Deutschland merken, inklusive der Amtszeiten von Warn bis Wangen die regiert haben.
00:15:41: und das ist eben auf so eine kreative Art und Weise.
00:15:44: also jetzt ist dieses Master System natürlich nicht mehr sehr kreativ, du kannst dir da natürlich deine Wörter bauen aber um dir beispielsweise den ersten Bundeskantler Konrad Adenauer zu merken Ja, dafür bräuchtest du, wenn du den noch nicht gehört hast.
00:16:02: Den Namen bräuchtest du irgendein Bild.
00:16:04: und den Kindern sag ich beispielsweise die eben den Namen vielleicht noch nie gehört haben, wenn das so ein achtjähriges Kind ist dann sage ich der dir an deinem ersten guten Punkt eine Mauer vor und vor dieser Mauer steht Connie, Connie an der Mauer ja?
00:16:19: Und so haben sie quasi so einen klangliche Eselsbrücke um sich Konrad Adenauer zu merken.
00:16:27: Okay, also Buchstab beziehungsweise Worte übersetzt man quasi in ähnlich klang und zahlen übersetzen wir den Konsonanten die dann zusammen in kurz Worten.
00:16:35: Mit Vokalen dazwischen ein wort ergeben so dass ich war ja eine Kette
00:16:39: genau.
00:16:40: Also sehr viel immer mit wort klang zu tun vor allem wenn es sich eben um neue nahmen oder.
00:16:48: Um fremdwörter handelt oder zum beispiel auch um vokabeln.
00:16:53: also das eignet sich auch sensationell gut um vorkabeln um sich wo Kabeln einzuprägen.
00:16:58: Und das coole dabei ist, dass wenn du eine Rute gebaut hast und dir Bilder dazu kreiert hast, dass du gar nicht mehr das Buchbar brauchst, um zu wiederholen – und du musst auch gar nicht so viel mehr wiederholern!
00:17:11: Also du wiederholst quasi nur fünf Mal?
00:17:14: Und es auch in relativ großen Abständen….
00:17:18: also du wiederholtest nach einer Stunde, nach einem Tag, nach einer Woche oder nach einem Monat... Nach einem halben Jahr und nach einem Jahr und dann Irgendwann auch im Langzeitgedächtnis.
00:17:28: Wahrscheinlich, wenn es dich interessiert oder wenn du das Gefühl hast, du musst das irgendwie für eine Schulaufgabe lernen dann wirst du das wahrscheinlich sowieso häufiger wiederholen und dann ist das auch eher noch im Langzeitgedächnis.
00:17:41: aber es bleibt wirklich ja sehr schön zugänglich und sehr zuverlässig.
00:17:45: also kann natürlich sein dass du mal das ein oder andere vergisst aber längst nicht so viel wie wenn du beispielsweise mit Karteikarten lernst bei Karteikkarten eigentlich der größte Quatsch ist, um zu lernen weil es uns nicht hilft so verknüpfen.
00:18:00: und das ist das was unser Gehirn immer machen möchte.
00:18:03: Ich möchte verknüpfen ich möchte verstehen ich möchte dass das was sich neu lerne mit etwas Verknüpfe was ich schon kann Ja, oder was ich schon weiß.
00:18:12: Hilfen wir noch mal dieses Verknüpfen besser zu verstehen?
00:18:15: Ich meine wo verbinde dich denn quasi... Es geht ja immer so ein Stück weit darum wenn ich etwas lerne das ist nicht nur auswendig lernen um es wieder rezitieren zu können sondern sich auch verstehe was damit anzufangen ist.
00:18:26: und wieso ist das denn so wenn ich jetzt aus einer einen dreißig in den Mathe mache?
00:18:30: also wo habe ich deine verknüpfung gebaut?
00:18:32: Die
00:18:32: Verknüpfungen entsteht dadurch dass du quasi dir diese Route baust und die Route ist quasi das was du mit den Bildern verknüpft.
00:18:42: Und man weiß heutzutage auch, dass unser Hypokampus – der eben die Schnittstelle zwischen dem Kurzzeitgedächtnis und dem Langzeitgedächenes ist, das er sehr stark mit Orten arbeitet oder auch mit Geschichten, mit Episoden.
00:18:58: Das heißt wir lernen mit diesen Routen oder auf mit den Geschichten sehr gehirngerecht!
00:19:05: Wir unterstützen unser Gehirn, dass wir gut darauf zugreifen können.
00:19:09: Aber was ich jetzt auch noch mit Verknüpfen meine ist, wenn du beispielsweise etwas Neues lernst.
00:19:15: Dann ist es immer sinnvoll sich zu fragen weiß ich schon irgendwas darüber?
00:19:21: oder anstatt sich Notizen linear zu machen also in Textformen ist das weit aus sinnvoller und dass es ja auch kein Geheimnis ist.
00:19:28: Das kennen ja auch schon viele, dass man sich eine Mindmap baut wo man sich quasi auch Dinge visualisiert einen Überblick bekommt und Dinge viel besser verknüpfen kann.
00:19:40: Und eben auch Schnittstellen sieht, wie was also welcher hast mit einem anderen Ast vielleicht auch zusammenhängt?
00:19:49: Unser Hirn möchte einfach nicht nur Dinge aufnehmen und speichern sondern wir möchten Verknüpfung herstellen Wir möchten verstehen tatsächlich und das Gute ist eben auch wenn man mit diesen Routen lernt Das wird irgendwann so offen und tangibel.
00:20:06: Und letzten Endes ist es ja auch so, wenn ich dann quasi zum Beispiel diese Bundeskanzler gelernt habe und höre dann mal wieder irgendwie was von Gerhard Schröder oder sowas.
00:20:17: Dann hab' ich ja schonmal diesen Gerhard Schroeder irgendwie gelernt und hat vielleicht auch die Amtszeit von ihm dazu gelernt.
00:20:25: Wenn ich jetzt noch neue Informationen höre, kann ich die wunderbar mit dem, was ich da schon habe, verknüpfen!
00:20:32: Und kann so ganz viel Wissen aufbauen, hingegen wenn ich das nur auswendig lerne.
00:20:38: Dann ja kann es natürlich durchaus sein wie eben bei die Symbolemie lernen dass sich das schon gleich wieder vergessen habe und dann kann ich eben kein Wissen generieren.
00:20:49: Ich stelle manchmal auch fest dass irgendwie also das gehören ja auch mit so Art Bildern arbeitet.
00:20:53: Es gibt ja auch Menschen die sagen sie sehen Zahlen und wissen, da stimmt was nicht mit.
00:20:58: Und können aber gar nichts sagen warum.
00:20:59: oder das macht bei denen Bilder auf?
00:21:02: Ich hab das bei meinen Kindern zum Beispiel beobachtet.
00:21:04: Bei mir gab es das nicht, aber die kriegen immer so die verliebten Paare beigebracht.
00:21:07: Die lernen quasi welche Zahlen zusammen.
00:21:09: mal zehn ergeben drei und sieben zwei und acht eins und neun.
00:21:14: Wenn's so eingesickert ist dann guckt man sich so zahlen wenn du dann addierst oder subtrahierst wie ein Reflex weil eigentlich ist ja das komische eigentlich können wir alle gar nicht rechnen sondern eigentlich ist nur auswendig gelernt was wir oft tun fünf mal fünf ist fünfundzwanzig, dann haben wir uns das solange eingepeitscht bis wir das wissen.
00:21:29: Wenn du dann auf einmal fragst was ist denn irgendwie fünfmal siebzig oder sowas?
00:21:32: Oder fünfmal achtzig, dann scheitert es natürlich kolossal weil du gar nicht soweit gedacht hast.
00:21:36: da musstest sozusagen immer so zerbröseln und so weiter.
00:21:39: deswegen finde ich eigentlich ganz fasziniert dass wenn das Gehirn einmal so ein Bild aufgemacht hat was sich gesetzt hat das ist dann quasi immer wieder reproduzierbar ist ohne dass du Denkkapazität brauchst sondern wie so einen Reflex irgendwie ne.
00:21:51: Und jetzt noch mal Frage an dich, du hast ja gesagt gehörngerechtes Lernen hättest du gerne schon früher gewusst.
00:21:55: Was glaubst Du wie sich ein Leben verändert?
00:21:57: Wenn man im jungen Alter diese Art des Lernens quasi mitnimmt versus wenn man so lernt wie du und ich das vielleicht in der Schule noch beigebracht haben?
00:22:04: was ist anders mit der anderen Methodik?
00:22:06: es ist einfach anders dass du wissen generierst dass du die Dinge nicht wieder vergisst sondern dass du darauf aufbauen kannst.
00:22:13: und stell dir noch vor Du wüsstest wenigstens die Hälfte von dem, was du jemals gelernt hast sei es während der Schulzeit oder während des Studiums.
00:22:21: Wie sensationell wäre das und wie viel mehr Wissen hättest du bis jetzt aufgebaut?
00:22:27: Also ich finde das einfach unvorstellbar!
00:22:29: Und die Sache ist dass es Lernen damit tatsächlich auch Spaß macht weil du dir die Dinge behältest und das motiviert total noch mehr zu lernen.
00:22:39: also Ich glaube, dass sich einfach viel mehr wüsste.
00:22:44: Ja,
00:22:44: wenn ist das an?
00:22:45: Also sagen wir jetzt mal.
00:22:46: Ich hab zum Beispiel öfters den Fall ich lese ein buch.
00:22:50: Ich lese auch oft als halt arbeitsbedingt Sachbücher.
00:22:53: Dann lese ich jetzt meinetwegen Johnster Lecky, Big Five for Life.
00:22:56: Und der hat irgendwie so drei, vier, fünf Ansätze und dann denk ich, ah cool!
00:22:59: Normalerweise hätte ich mir das immer unterstrichen.
00:23:01: oder schreibt mir was raus.
00:23:02: also ich tue mich damit sehr schwer so ein externes Gedächtnis zu sammeln von Büchern.
00:23:06: meistens merke ich mit zwei oder drei Items aus so einem Buch.
00:23:08: So zwei-drei Leuchttürme that's it und ganz viele Details vergisst du.
00:23:12: wie würde Anja so'n Buch lesen und memorieren mit deinen gehörten Techniken?
00:23:16: Genau.
00:23:16: Die Frage ist, wie schreibst du es dir denn auf?
00:23:18: Schon allein das?
00:23:20: Lineasi Punkte!
00:23:22: Wenn du dir schon alleine da eine Mindmap erstellen würdest, würdest du nicht das Schriftlich abspeichern sondern du würdest tatsächlich ein Bild speichern.
00:23:33: und Mindmaps leben ja auch dadurch dass du dir nicht nur Wörter aufschreibst sondern dass du tatsächlich auch was dazu malest.
00:23:42: Das regt außerdem auch noch deine Kreativität an Und dann kannst du das zum Beispiel auch noch speziell auf eine Route abspeichern.
00:23:50: Also, du könntest beispielsweise dir eine Route kreieren und eine Mindmap an einen Routenpunkt legen.
00:23:58: Ja?
00:23:58: Und so öffnest du dir oder gibst du dir die Möglichkeit, dass das alles wie ein offenes Buch ist.
00:24:06: Wenn du wieder was Neues hörst, dann kannst Du auf diese Mindmap zugreifen Und kann's das wissen dann vielleicht mit was ganz anderem verknüpfen?
00:24:15: Also ich glaube eben auch, dass unsere Gesellschaft davon extremst profitieren würde.
00:24:21: Weil wir zu wenig Verknüpfung auch interdisziplinär herstellen.
00:24:28: Es gibt viele Menschen die sind in einem Bereich gut, die kennen aber keinen anderen Bereich und dadurch, dass wir so viel vergessen Ja, fast sogar beigebracht bekommen geht so viel verloren.
00:24:44: Also nicht nur für den Einzelnen sondern tatsächlich auch für die Gesellschaft.
00:24:49: Aber stimmt was du sagst?
00:24:50: Manchmal starrt man.
00:24:51: es gibt glaube ich Menschen die haben mehr vergessen als man selbst gelernt hat so ungefähr also Was für Wissen eigentlich so verloren geht wo man ja vielleicht auch sagt der körper schafft neuen platz im gehörn ist schon beeindruckend Gut, spannender Punkt.
00:25:05: Was nennt's weiter?
00:25:05: Ja und letztendlich ist es ja bei unserem oder mit unserem Gehirn so je mehr wir in uns aufnehmen desto größer wird unser geistiges Fassungsvermögen.
00:25:15: ja also ganz anders als so ein Computer.
00:25:18: irgendwann is die Festplatte eines Computers voll.
00:25:23: Unsere Festplatte ist eigentlich nie voll.
00:25:25: Ich hab das immer gedacht, ich hab das gemerkt als ich Russisch gelernt habe in der Uni.
00:25:30: Wir durften uns aussuchen und wollte BWL machen oder Russistik war so einer von mehreren anderen Optionen noch.
00:25:34: Und ich hab dann russisch gelernt und irgendwann gemerkt ... Ich hab es mit französischen Vokabeln durcheinandergebracht.
00:25:39: Ich dachte, mein Kopf ist voll!
00:25:40: Ich hab da franziösisch abgespeichert, jetzt müsste ich's durch Russisch ersetzen.
00:25:45: Aber sagst du mir genau das Gegenteil?
00:25:46: Dass wir da infinite Space haben, wenn nicht mehr lerne, dass das Gehirn ausmachen kann?
00:25:51: Genau.
00:25:52: Das ist interessant.
00:25:53: Daran
00:25:54: glaube ich fest.
00:25:55: Was ist dein zweiter Punkt?
00:25:56: Mein zweiter punkt sind Glaubenssätze, also da bin ich übrigens auch im Zusammenhang mit diesem gehirngerechten Lernen gestoßen dass... Also ich bin ja quasi auf einen neuen Glauben Satz gestoßt nämlich das jeder alles lernen kann wenn er möchte.
00:26:15: und in Diesem Zusammenhang bin ich eben aber auch darauf gestoßen, dass wir sehr viele negative Glaubenssätze haben.
00:26:24: Zum Beispiel eben das wir nicht alles lernen können oder Ich muss alles richtig machen.
00:26:29: und diese negativen Glauben setze die limitieren uns extrem Und ich glaube auch, dass sie sehr stark verantwortlich sind für Gefühle die uns unglücklich machen.
00:26:42: Was ist so dein Vorgehen was du entwickelt hast um zu erkennen dass du Glaubenssätze hast, die dich ausbremsen?
00:26:48: Das ist ja manchmal so ein Autopilotenmodus den man gar nicht mitkriegt.
00:26:50: wie gelingt dir das das in die Sichtbarkeit zu kriegen?
00:26:53: Ja das ist gar nicht so einfach.
00:26:55: also man muss In sich hinein hören was es letztendlich was mich so limitiert Dass ich unglücklich bin.
00:27:04: ne
00:27:04: Also eine gewisse Introspektion.
00:27:06: das heißt Du hörst so in Dich rein fühlst in dich rein und guckst ihr dann quasi an, was das bei dir ausgelöst haben könnte?
00:27:13: Ja also eigentlich war es tatsächlich der Auslöser dass wir alles lernen können wenn wir wollen.
00:27:18: Weil ich für meinen Teil habe häufig gedacht, dass wir eben nicht alles lernen könnten oder dass wir sehr stark begrenzt sind.
00:27:27: Wir haben unsere Talente und auch in der Schule hat man häufig ja das Gefühl, dass man gar nicht direkt lernt.
00:27:38: Aber dann steckt ja auch der Gedanke des Willens hinter.
00:27:40: Also es ist so ein bisschen das was einen interessiert, was man gerne mag sagt man ja auch darüber dass man richtig gut.
00:27:45: also war für dich die Einsicht wenn man es denn will?
00:27:48: Dann geht alles und dass das nicht so ist das war bis dato dann sozusagen nur ein Glauben Satz den du hattest dir damit quasi eigentlich wiederlegt war.
00:27:55: Nee das war nicht das wollen sondern ich glaube dass wir auch in einem System leben dass das tatsächlich... wenig Entwicklung fördert.
00:28:04: Also wenn du was nicht kannst, dann bekommst du es auch nicht wirklich beigebracht.
00:28:09: in der Schule habe ich das Gefühl.
00:28:11: Ja, okay.
00:28:12: Es werden Fehler markiert aber es wird nicht an diesen Fehlern gearbeitet.
00:28:17: Und hast du trotzdem in deinem Leben, dass du dir jetzt von da ausgehend weiteren Glaubenssätzen widmest?
00:28:23: Oder ging es dir nur darum, dass es dieser eine war dessen Auflösung dir quasi so ne ganz neue Perspektive beschert hat.
00:28:30: Nee ich hab mich dann mehr noch mit diesen negativen Glaubenschätzen beschäftigt und bin dahinter gekommen.
00:28:36: ja weshalb ich mich selbst blockiere?
00:28:39: also der Glaubenschaft Ich muss alles richtig machen oder ich muss gut sein um geliebt zu werden Und ich glaube, das ist in unserer Leistungsgesellschaft sehr stark verankert.
00:28:52: Und es ist dir gelungen so was abzulegen?
00:28:53: Ja schon!
00:28:56: Es gibt ja eben auch diese Aussage du darfst Fehler machen um weiterzukommen und kannst deine Fehler als Sprosse auf einer Leiter betrachten.
00:29:08: Also was ich mit dir sozusagen versuche herauszuarbeiten Dass andere Menschen auch in die Lage versetzt werden sich den Glauben setzen, die sie selbst haben vielleicht ist ganz anderer als bei dir.
00:29:19: Sich der anzunehmen so hast du da was für dich entwickelt oder war.
00:29:22: das ist dein fahrt wo du sagen dass es ein bisschen uniques das ist vielleicht nur für deinen thema jetzt konkret funktioniert hat.
00:29:27: oder würdest du sagen es gibt sowas Allgemein Anwendbares, sag ich mal.
00:29:31: So ein typisches Vorgehen.
00:29:33: Man muss einfach in sich hineinhorchen und behaupthorchen was macht mich denn letztendlich unglücklich?
00:29:39: Und da vielleicht ein bisschen oder bereit sein, da ein bisschen tiefer zu schürfen.
00:29:44: Na gut!
00:29:45: Wir tauchen mal weiter apropos in sich rein horchen.
00:29:48: Was ist dein dritter Punkt?
00:29:49: Mein dritter punkt ist wie wichtig eigentlich Kreativität ist und zwar für unser Wohlbefinden unseren inneren Frieden.
00:30:01: Denn ich glaube, dass die Kreativität, ja Neurola oder das ist eigentlich auch belegt, dass es neuronale Coherenz fördert und Stress reduziert und dass wir uns in unserem Alltag häufig ein sehr rational nur mit Dingen beschäftigen.
00:30:19: Ja, ist komisch.
00:30:20: ne man geht viel übers Denken wenig so über.
00:30:22: es ist Kreativität dann in der Logik das fühlen wenn wir sonst sehr international das denken ist.
00:30:27: oder was ist mein passendes Bild?
00:30:29: Ich glaube kreativitäts nicht nur fühlen aber natürlich auch.
00:30:32: aber es geht auch ja sehr stark tatsächlich um diesen musischen Bereich also umschreiben, ums Musikieren und aber auch um künstlerische Aktivitäten wie dieses Malen zeichnen.
00:30:45: Ich glaube, die wenigsten Erwachsenen gehen diesen Tätigkeiten nach oder geben sich Raum dafür.
00:30:52: Machst du das?
00:30:52: Nicht ja!
00:30:54: Wie der...
00:30:54: Beispielsweise Klavier und auch den Glaubenssatz dass ich nicht gut zeichnen kann.
00:31:00: aber ich gehe jetzt auch wieder mehr und mehr dazu über eben auch mal den Stift in die Hand zu nehmen Farben in die hand zu nehmen um Ja, meine Rechte gehen Hälfte noch so ein bisschen mehr zu aktivieren.
00:31:12: Aber
00:31:12: ich weiß auch echt was du meinst?
00:31:13: Ich habe irgendwann ... Mein Vater hat immer zu mir gesagt junge lernen Instrument als Kind.
00:31:17: Du wirst es später bereuen wenn du es nicht gemacht hast aber das war irgendwie nicht Fand irgendwie nichts zu mir und ich hab's dann mal im Alter angefangen Gitarre zu lernen Und das war wirklich krass!
00:31:26: Ich hatte das Gefühl man baut neue Gehirnbahnen aus Also, dass du auf immer ganz anderem Fahrten unterwegs bist.
00:31:33: Ich glaube das kann man fast gar nicht so erklären.
00:31:34: Ich habe es fähreweise nicht durchgehalten weil es mir dann irgendwie zu viel wird und mich hat es eine gewisse Energie gekostet diese Gehirnbahnen auszubilden.
00:31:42: Das ist Musiker an der Stelle aber ich glaube es ist total richtig, dass es nochmal eine ganz andere Stimulanz gibt in einem drin.
00:31:50: Ja also gut manche versuchen das vielleicht zu kompensieren indem sie auch Musik einfach hören.
00:31:55: die Frage ist bewegen Sie sich auch dabei?
00:31:59: Lassen sie tatsächlich da diesem Gefühl und dieser Kreativität auf freiem Raum, denn auch Bewegung denke ich kann.
00:32:05: Kann kreativitäts sein
00:32:08: und das hast du ihm gesagt ist sei sogar wissenschaftlich belegt.
00:32:11: hast du dich dazu belesen wie kreativity quasi auf den menschen und seinen wohlbefinden einzahlt?
00:32:16: ja also ich habe jetzt nicht ewig viel literatur dazu gelesen aber es ist bekannt dass es den cortisol spiegel steckt Und eben auch Stress reduziert.
00:32:26: Spannend!
00:32:26: Hat das dann eigentlich auch so eine meditative Komponente?
00:32:29: Kann man eigentlich so kreativität betrachten als etwas, was ähnlich ist wie Meditation?
00:32:34: Würdest du das sagen?
00:32:35: Wenn
00:32:35: man sich da hinein begibt und loslassen kann durchaus.
00:32:40: Also wahrscheinlich gerade musizieren und auch gerade zeichnen... Da kann man glaube ich auch zu seinem Gefühl finden.
00:32:48: Das gibt ja auf Therapien diesbezüglich.
00:32:51: Ja, ich denk grad so drüber nach wo man das eigentlich alles einbringen kann.
00:32:54: Ich denke zum Beispiel gerade kennst du hier diese Bügelperlenbilder?
00:32:57: Wenn man mal so Perlen steckt... ...ich fang mal in so einer Psychotherapiepraxis und saß da in der Küche und guckte mich um und überall an den Wänden hingen solche Perlenbildern die so gebügelt sind, wo die so stecken und dann drüber sitzen.
00:33:09: Dann meinte er zu mir ja wenn wir hier Tagesklinik haben, dann machen sie das sozusagen zur Entspannung.
00:33:15: also Das war so noch auf Burnout spezialisierte Klinik unter anderem.
00:33:19: Also das scheint ja irgendwie
00:33:20: Der Lars für Erwachsene.
00:33:22: Ja, stimmt!
00:33:22: Da steht meine Frau total drauf.
00:33:24: Deswegen ist eigentlich ganz fasziniert was man da alles so mittlerweile machen kann.
00:33:27: wie baust du das denn ein in deinen Alltag?
00:33:29: Also ist es sozusagen separiert von deinem beruflichen Schaffen oder verbindest du das sogar mit dem was du beruflich machst?
00:33:35: also momentan kann ich sehr gut verbinden und zuvor habe ich eben hauptsächlich dann musiziert ja um runterzukommen ... da so ein bisschen anders mal zu stimulieren.
00:33:49: Witzig!
00:33:49: Ja, und ich meine das Schöne ist ja gerade in deinem Berufsfeld hast du ja eigentlich auch mit deinen vorherigen Sachen gesagt... wie es zusammenhängt.
00:33:55: also wenn du sagst mit einem Mindmap und was zum Malen merkt man sich die Sachen besser dann hast du sogar beide Sachen mitgenommen.
00:34:00: Dann hast du dir diese Hänge besser gemerkt und dich noch entspannt.
00:34:03: was für deinen Wohlbefinden getan durch den kreativen Parts eigentlich ganz lustig ne?
00:34:06: Ja definitiv Und es macht dann auch viel mehr Spaß zu lernen tatsächlich.
00:34:11: Bin ich immer neugierig, was dein vierter Punkt ist?
00:34:12: Mein vierter punkt ist die gewaltfreie Kommunikation.
00:34:16: Die habe ich ja schon viel früher gekonnt oder auch viel früher darüber etwas gewusst und hat natürlich auch direkt mit meinem Studium zu tun denn in Rhetorik geht das ja auch darum Widerstände abzubauen... ...und genau das ist eigentlich auch das was die Gewaltfreien Kommunikations versucht.
00:34:35: Dass man Dinge ansprechen kann und zwar so, dass der andere nicht angegriffen wird.
00:34:40: Und aufgrund dessen kein Widerstand verspürt sondern annehmen kann.
00:34:45: was ich sage?
00:34:47: Also ich kenne die auch ist ja ein Konzept von Marshall Rosenberg, wenn ich mich nicht täusche das so maßgeblich mit entwickelt hat.
00:34:53: aber es gibt vielleicht viele Menschen uns jetzt zu tun die das nicht kennen.
00:34:56: magst du mal beschreiben wie gewaltfreie Kommunikation funktioniert?
00:34:59: Gewaltfreier Kommunikations funktioniert in dem Man kein Urteil fällt und den anderen eben nicht angreift, sondern hauptsächlich über seine Empfindung, seine Gefühle spricht.
00:35:16: Die man dem anderen quasi darlegt.
00:35:18: Und der andere kann gegen die Gefühlen, die ich in mir trage eigentlich nichts erwidern oder keinen Widerstand aufbauen.
00:35:28: Es sei denn, ich beschuldige den Anderen dass ich diese Gefühle habe, weil er irgendwas gemacht hat.
00:35:36: Aber wenn ich da lege wie es mir mit einer Situation geht und warum es mir so geht und den anderen eben dabei nicht angreife dann ja... Hat man eine Basis, worüber man sprechen kann?
00:35:51: Es gibt ja diese vier Schritte, die der hat.
00:35:52: Ich bringe die immer durcheinander.
00:35:54: Also ich vergesse irgendwie immer einen aber wir können es ja mal zusammenbauen.
00:35:58: also ich weiß das erste war man schildert hier glaube ich eine Beobachtung.
00:36:01: ne?
00:36:01: Genau!
00:36:02: Man schilder eine beobachtungen und danach schilderte man welche welche Gefühle dies in einem hervorruft.
00:36:10: Dann kommt der Schritt den ich immer vergessen mich Bedürfnisse formulieren also welches bedürfnis sich aus dem Gefühl ergibt und dann die Bitte oder den Wunsch die man ansteigen
00:36:17: kann.
00:36:17: Genau, dann der direkte Appell.
00:36:19: deshalb Bitte ich dich, dies und jenes zu tun.
00:36:23: Genau!
00:36:24: Ja das ist faszinierend.
00:36:25: gelingt dir das ein Alltag einzubauen?
00:36:26: Weil also ich meine jetzt eine ist ja, das kennt man auch aus dem Management auch Ich-Botschaften.
00:36:30: Also wenn man Ich-Bootschaftensendet da... Das ist ja so ein bisschen...
00:36:34: Da muss man aber sehr vorsichtig sein mit diesen Ich-bootschaftnen.
00:36:37: ne denn diese Ich-botschaftn die ja mit diesen ich Botschaften transportiert man trotzdem häufig einen Vorwurf dem anderen gegenüber.
00:36:46: Und Vorwürfe Resultieren eben dann ganz schnell, oder bauen einen ganz schnellen Widerstand in dem anderen auf.
00:36:53: Entweder sind das da mal rechtfertigungen...
00:36:56: Und wie schaffst du es dass eine Ich-Botschaft trotzdem nicht als Vorwurf rüberkommt?
00:36:59: Also weißt du was ich meine?
00:37:02: Was würdest du sagen ist so die eine Klammer, die der Rosenberg macht, die man sonst vielleicht verpasst wenn man nur in Ich-Bootschaften redet?
00:37:07: Da kann man ja trotzdem sagen, ich finde scheiße und was du machst, dann ist immer noch ein Angriff!
00:37:11: Was ist denn daran der wichtigste Schritt?
00:37:14: Wie gehst du damit um, dass du das hinkriegst und nicht als Vorwurf rüberkommst.
00:37:18: Ja also das ist diese Beobachtung letztendlich.
00:37:22: Ich beziehe es nicht auf den anderen sondern ich bezieh es auch eine Beobuchtung die der andere ... eben zuscht oder der andere zustimmen kann.
00:37:32: Hast du noch so ein Beispiel im Kopf, wo du das mal in jüngerer Vergangenheit gemacht hast?
00:37:36: und also um was Unverfängliches, wo Du sagst da kann man es ganz schön dran ablesen?
00:37:40: Na ja man kann es natürlich im privaten Bereich.
00:37:43: ne wenn er irgendwie ärgert dass da schon wieder keine Ahnung der Pulli auf dem Sofa liegt obwohl der eigentlich nichts zu suchen hat.
00:37:53: na dann kann man natürlich ist das einen ganz Ein gängiges Beispiel, was wahrscheinlich jeder hat.
00:38:01: Die meisten würden wahrscheinlich sagen, kannst du jetzt nicht endlich mal diesen Pulli hier weg räumen?
00:38:06: Ständig liegt etwas von dir rum und schon allein diese Verallgemeinderung auch.
00:38:10: ständig liegt hier was von dir um.
00:38:12: Und der andere wird eben ständig angegriffen.
00:38:14: das machen wir sehr stark mit unserer Kommunikation.
00:38:18: in unserer kommunikation und mit unserer Sprache fällt mir tatsächlich auch sehr schwer, diese gewaltfreie Kommunikation immer umzusetzen.
00:38:28: Weil wir einfach sie nicht gelernt haben von Grund auf.
00:38:32: Also muss man sich schon immer wieder zusammenreißen, dass man tatsächlich nur das... was zum Beobachten ist und auch keine Generalisierungen trifft.
00:38:42: Ja, es ist aber auch schwierig!
00:38:43: Also ich hab das mal eine Zeit lang mit meiner Frau so ein bisschen durch exerziert... ...und die wurde dann eher so richtig sauer, weil sie das Gefühl hatte jetzt bist du wieder so konstruiert, ne?
00:38:51: Weil wenn man das jetzt in Rosenberg-Bahn hier sagen würde, dann würde man ja wahrscheinlich sagen Ich beobachte dass Du regelmäßig deinen Pullover hier liegen lässt.
00:39:00: Das löst in mir einen Gefühl von Unzufriedenheit aus, weil ich das Bedürfnis habe Ordnung in meinem Leben zu haben, weil ich das brauche um mich strukturiert zu fühlen.
00:39:10: Daher hab' ich die Bitte an dich das doch irgendwie wegzuräumen und darauf zu achten dass irgendwie das Wohnzimmer hier ordentlich bleibt.
00:39:16: können wir uns da auch verständigen?
00:39:17: so eine Art?
00:39:17: Ja ja es wirkt natürlich absolut aufgesetzt ne?
00:39:22: Und nicht künstlich ne?
00:39:24: Das ist natürlich die Kunst per se das natürlich klingen zu lassen.
00:39:30: Hast du dann einen Weg gefunden wie dir das gelingt?
00:39:32: Ja also Freundlichkeit ist natürlich auch ein extremer Schlüssel.
00:39:37: Aber gar nicht so einfach, wenn man dann in so einer gereizten Situation ist.
00:39:40: Also ich finde, da gehört doch ganz viel zu.
00:39:42: Das ist ja per se erst mal einfach zu sagen ... So eine Kommunikation besteht aus vier Schritten.
00:39:46: aber diesen Abstand zu haben also eigentlich erstmal zu erkennen Was ist denn eigentlich mein Bedürfnis?
00:39:53: Ich brauche für mich Ordnung, weil es gibt mir ein Gefühl von Struktur in einer Welt, die mir sonst sehr unordentlich vorkommt.
00:39:59: Und was wird das alles so rückzübersetzt?
00:40:01: Es hat ja auch eine gewisse Komplexität drin.
00:40:03: Da braucht's ganz viel Kenntnis von einem selber.
00:40:06: Deswegen finde ich aus der Sicht doppelt schwer und dann noch zu schaffen, das so zu verpacken, dass es natürlich rüberkommt ... Da ist schon irgendwie ganz schön sportliche Übung, finde ich.
00:40:15: Ja da braucht es tatsächlich sehr viel Übung das ist wahr.
00:40:18: Hast du einen Kurs dazu gemacht oder mal dich coachen lassen dazu?
00:40:21: Ich habe ein Kurs dazugemacht und mich natürlich auch mit meiner Dissertation damit beschäftigt weil ich glaube dass das ein gutes Instrument vor allem für Konflikte unter Frauen ist um... Konflikte da eben ansprechen zu können, weil die eben häufig auch geleugnet werden.
00:40:38: Haben
00:40:38: Frauen eine andere Art von Konflikten als Männern oder als zwischengeschlechtlich?
00:40:42: Ja!
00:40:44: Also Frauen haben andere Handlungsmotive für sie.
00:40:48: Die Beziehung ist sehr wichtig und alles was sie so erleben wird sehr stark auf dieser Ebene interpretiert und gesehen.
00:40:57: Und wie ist es bei Männern im Umkehrschluss?
00:40:59: Männer sind eher leistungsorientiert Also für die ist es... also sie treibt Leistung sehr stark an, eben diese Beziehungs-Ebene ist nicht so derart wichtig und sie beziehen auch nicht alles auf sich.
00:41:12: Interesting!
00:41:12: Genau.
00:41:13: Und das ist eben deshalb ist da die gewaltfreie Kommunikation zwischen Frauen besonders wichtig damit sich die Frauen eben nicht angegriffen fühlen oder dass sie mehr nicht erleben, dass diese Bezierungen irgendwie angegangen wird oder angegriffEN wird ne?
00:41:29: dass sie sich sehr stark schnell persönlich angegriffen fühlen.
00:41:32: Ja, das versteh ich total.
00:41:33: also wenn man sagt, dass man es auf die Beziehungsebene gleich nimmt dann ist ja jeder Konflikt auch quasi eine ganz andere Gefährdung, die davon ausgeht.
00:41:41: Also da hab' ich einen ganz anderen Druck und eine ganz anderer Angst vor so einem Konflik, wenn er quasi die Grundfeste unseres Miteinanders betrifft versus ich beziehe ihn nur auf ne Leistung.
00:41:50: Kann ich das halt verstehen?
00:41:52: Spannend!
00:41:54: Nun gut, wenn ich richtig mitgezählt habe einer fehlt noch ein Punkt.
00:41:57: Ja, im Prinzip haben wir das schon eingebaut.
00:41:59: Es war eigentlich diese Wissensgenerierung wie wichtig Wissen ist weil ich glaube dass wir Probleme in unserer Welt besser begegnen würden wenn wir ein Blick für das große Ganze hätten also wenn wir ja viel mehr verbinden würden, viel mehr verknüpfen würden.
00:42:18: Siehst du dann sowas wie KI eher als Chance oder fast eher als Problem?
00:42:21: Wenn man heutzutage einfach hingeht und fragt die Maschine anstatt sein Gehirn.
00:42:25: Es
00:42:25: kommt darauf an, wie man es nutzt.
00:42:27: ne wenn man seinen Gehirnen ausschaltet... ...und die KI alles machen lässt, dann sehe ich eine Gefahr darin weil wir heutzu tage schon dazu neigen Dinge, die wir nicht wissen sofort zu googeln.
00:42:41: Anstatt sie uns aber zu merken wissen wir es zehn Minuten später schon nicht mehr.
00:42:46: Also die Gefahr besteht, dass wir unser Gehirn verkümmern lassen.
00:42:50: eines Erachtens.
00:42:52: Es ist interessant, darfst du dich das man eigentlich die besten Techniken hat um an Wissen zu kommen?
00:42:59: Manchmal vielleicht sogar welches zu generieren.
00:43:01: laufen wir trotzdem eigentlich Gefahr unwissens zu sein?
00:43:04: lerne ich ja daraus oder
00:43:05: Ja glaub ich schon.
00:43:07: Was ist denn so die Ableitung für dich?
00:43:08: Also wenn ich mir deine fünf Punkte mal anschaue, also wir können sie ja nochmal zusammenfassen du findest gehörngerechtes Lernen total wertvoll hätte es gerne früher gekonnt.
00:43:17: Wir haben viele negative Glaubenssätze, die uns extrem limitieren und unglücklich machen.
00:43:21: Punkt drei wie wichtig eigentlich Kreativität das von unserer Wohlbefinden.
00:43:25: Punkt vier gewaltfreie Kommunikation.
00:43:27: und punkt fünf wissen ist wichtig.
00:43:28: darum sollten wir es generieren.
00:43:30: Wenn du als jetzt mal in eine Ableitung gießt Also du könntest ja jetzt zum Beispiel sagen Schule, das Thema Lernen.
00:43:37: Da wird ja sozusagen den Ursprung gesetzt.
00:43:39: also fast alle deine Punkte die wir besprochen haben könnte man ja eigentlich im Schulsystem ändern.
00:43:43: gibt es da so Maßnahmen wo du sagst wenn wir dies dass oder jenes tun dann nehmen wir da ganz viel mit?
00:43:48: Ja das denke ich schon.
00:43:49: also unser Bildungssystem sollten wir von Grund auf ändern.
00:43:52: momentan ist es tatsächlich so Sobald wir irgendwie eine Arbeit geschrieben haben, können wir getrostes vergessen was wir bis dato gelernt haben.
00:44:01: Ja man sollte es dahin gehen ändern dass man nachhaltiger lernt.
00:44:05: ja das ist nicht nur darum geht für irgendeine Prüfung zu lernen sondern tatsächlich für sein Leben lernt.
00:44:13: und dazu gehört auch dass man dass man tatsächlich lernt zu reflektieren und tatsächlich auch Wissen generiert Darauf aufbaut was man, was mal gelernt hat und das nicht wieder vergessen darf.
00:44:29: Ich meine was ist der Sinn des Lernens wenn ich jetzt anschließend wieder vergesse?
00:44:33: Ja aber auch krass weil wenn ich mal alleine jetzt die fünf Punkte mit dir wieder kapituliere wie komplexes es am Ende des Tages also A. auf eine bestimmte Art zu lernen ob das Gehirn gerecht ist.
00:44:43: B das Wissen sozusagen wirklich zu generieren, miteinander zu verknüpfen.
00:44:48: C eine gewisse Kreativität einfließen zu lassen, damit man das Ganze auch noch irgendwie verdaulicher macht und mit einem gewissen Wohlbefinden ist.
00:44:55: Und wenn wir dann das Wissens in den Austausch mit anderen noch zusammenbringen da dann auch zu gucken wie mache ich das Gewalt frei?
00:45:00: Und mich selber immer zu hinterfragen welche Glauben setzt sich also.
00:45:03: Das ist ein ganz schönes Potpourri eigentlich was da so zustande kommt.
00:45:06: ja Also Ich glaube dass wir tatsächlich auch In unserer Welt weniger Probleme hätten Wenn wir Nachhaltiger lernen würden.
00:45:16: Warum?
00:45:16: Weil, weil wir teilweise die Konsequenzen gar nicht absehen und auch unterschiedliche Bereiche nicht vernetzen.
00:45:23: also weiß ich nicht wie.
00:45:25: wir sehen die Chemie als ein Bereich Wir sehen die Physik als Einbereich Und wir sehen Die Umwelt oder die Biologie Als Einbereich.
00:45:33: aber letztendlich schaffen wir es Nicht dass sich diese Komponenten so vernetzen, dass sie zusammenspielen und dass sich eben Konsequenzen schon im Vorhinein absehen kann.
00:45:44: Ich meine wenn ich alles aus Plastik baue weil Plastika gewisse Vorteile hat aber Außenvorlasse das Plastikum ein Stoff ist der nicht abgebaut werden kann ja der sich eigentlich nur verkleinert Aber letztendlich bestehen bleibt und für unseren Organismus schlecht ist.
00:46:06: Dann hat es eben zur Folge, womit wir jetzt zu kämpfen haben ja?
00:46:11: Schlimme ist.
00:46:11: ich glaube die Leute wissen das schon.
00:46:13: Manchmal ist das andere Wissen nur irgendwie wichtiger wenn es monetär anwendbar ist.
00:46:18: aber ja ein interessanter Gedanke
00:46:20: Ja das wissen sie heutzutage.
00:46:22: Aber ich glaube nicht dass man das früher so gesehen hat.
00:46:26: Vielleicht hast du recht vielleicht schaue ich manchmal mit dem aufgeklähten Blick auf eine ungeklähte Vergangenheit.
00:46:31: Und jetzt Jetzt können du nicht das Schuhsystem so ohne weiteres ändern.
00:46:36: Machst du denn in deinem Mikro-Kosmos was?
00:46:37: Also ich hab deiner Webseite entnommen, du hast auch drei Kinder.
00:46:40: Bringst du den Ding anders bei?
00:46:42: Findest du diese Sachen zu gehörngerechtem Lernen, Kreativität und Co.
00:46:45: bei denen an wenn du mit denen in die Schule schlernst?
00:46:48: Die sind ja mittlerweile schon recht groß.
00:46:51: Leider habe ich das selbst zu spät anwenden gelernt.
00:46:56: Ich hab jetzt noch einen Sohn der Zuhause ist, er ist siebzehn Aber wie du dir vorstellen kannst, hat ja auch keine Lust mehr mit Mami zu lernen.
00:47:03: und alles was Mamo sagt ist eigentlich auch will er nicht so recht hören.
00:47:08: Aber meine Elterntochter die studiert Medizin und die hat das jetzt schon für sich entdeckt dass sie damit leichter lernen kann kreativer und vor allem sich die Dinge einfach viel leichter merken kann.
00:47:20: also es eine effiziente Lernweise weil wir unser Gehirn unterstützen.
00:47:25: Machst du es mit deinen Enkeln dann, wenn die Kinder kriegen?
00:47:27: Deine Kinder, dass du denen dann beibringst wie sie direkt gehört.
00:47:29: Auf jeden
00:47:30: Fall!
00:47:30: Auf jeden fall.
00:47:32: Also davon werde ich nicht mehr abkommen und ich werde versuchen das in die Welt hinaus zu tragen.
00:47:38: Und tatsächlich versuche ich mit meinen Gedächtnishelden auch Kindern und gerne Lehrern beizubringen wie man tatsächlich nachhaltig lernt.
00:47:48: Es ist ein A, ein kreatives Lernen, ein sehr nachhaltiges Lernen was total Spaß macht und eben motiviert weil man sich so viel behält
00:47:58: Wenn wir jetzt Menschen haben, die uns zugehört haben und sind selber neugierig darauf.
00:48:02: Also Gedächtnis-Helden ist jetzt mal eine Anlaufstelle aber gibt es irgendwie Bücher oder Inhalte, die man da zu konsumieren kann wenn man gerne verstehen möchte wie das im Detail funktioniert?
00:48:10: Ja!
00:48:10: Es gibt ganz viele Bücher über die Gedächnestechniken.
00:48:14: Die Sache ist nur dass ich glaube wenn sie nicht begleitet werden also es bedarf schon sehr viel Disziplin dass man von seinen alten Gewohnheiten wegkommt weil am Anfang Es ist natürlich schwer, zumal ich ja aufgesagt habe dass wir gar nicht so viel kreativ arbeiten sich kreative mit dieser Lernmethode auseinanderzusetzen.
00:48:36: Also es ist leicht wenn ich jemanden eine rote Aufzeige und ihm aufzeige welche Bilder sich da gut zu eignen um sich Dinge zu merken.
00:48:51: aber es ist was anderes wenn man sich selbst diese Bilder schaffen muss.
00:48:55: Da muss man am Anfang Geduld haben und sich auch ein bisschen fordern.
00:49:01: Es ist nicht sofort da, ja?
00:49:02: So'n Bild wenn ich mir keine Ahnung welchen Begriff beispielsweise merken möchte oder wenn Ich mir einen Namen merken Möchte Oder irgendwelche medizinischen Begriffe Ja dann muss ich schon anfänglich ein bisschen Geduld Haben um diese Kreativität hervorzukitzeln.
00:49:23: Und ich glaube viele Menschen Haben Schwierigkeiten, ihre alten Gebotheiten.
00:49:28: Dieses Jahr ich schreibe etwas linear auf Karteikarten und lerne es einfach oder wiederhole es einfach so lange bis es dann letztendlich in meinem Kopf ist.
00:49:40: Na interessant also liebe Anja vielen vielen Dank für deine fünf Punkte aber auch für diese ganze Welt die sich da aufgemacht hat.
00:49:46: Also fand ich total spannend mal zu lernen was das da eigentlich noch so gibt.
00:49:50: Vielen vielen dank!
00:49:51: Ja nicht danke dir dass ich die Gelegenheit hatte Grund zu
00:50:17: tun.
00:50:23: Genauso wie für einen Besuch auf unseren Social-Media-Kanälen, um Updates und exzessive Inhalte zu erhalten.
00:50:27: Die Links findest du in den Shownotes.
00:50:28: Wir freuen uns nämlich über deine Anregung und Feedback zur zukünftigen Themen und Gästen!
00:50:33: So, jetzt hören wir noch mal unseren Podcastsong rein.
00:50:35: Bis zum nächsten Mal.
00:50:35: Bleib inspiriert und neugierig.
00:50:37: Dein Joel Wirklich ehrlich, was ist für dich heute unberlich?
00:51:40: Sollen wir gewärtig sein oder einfach sein?
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