OKRs im Unternehmen: Wie implementiere ich die Methodik erfolgreich?

Shownotes

In einem inspirierenden Gespräch mit Joel Kaczmarek enthüllt Tobias Haubert, Agile Coach bei Signal Iduna, die faszinierende Reise der Einführung von OKRs in einem etablierten Unternehmen. Tobias teilt seine Erfahrungen und gibt wertvolle Einblicke, wie man in einem großen Konzern agile Methoden erfolgreich implementiert. Von den Herausforderungen bis zu den Erfolgen – Tobias zeigt, wie gesunder Pragmatismus und eine klare Kommunikation den Weg zu mehr Effizienz und Transparenz ebnen. Ein Muss für alle, die Transformation hautnah erleben möchten! Du erfährst... …wie Tobias Haubert OKRs bei Signal Iduna erfolgreich einführte …welche Rolle gesunder Pragmatismus bei der Implementierung spielt …wie OKRs die Kommunikation und Transparenz im Unternehmen stärken …warum individuelle Anpassungen der OKR-Methodik entscheidend sind …welche Herausforderungen und Erfolge Signal Iduna mit OKRs erlebte __________________________ ||||| PERSONEN ||||| 👤 Joel Kaczmarek, Geschäftsführer digital kompakt 👤 Tobias Haubert, Agile Coach/Consultant __________________________ ||||| SPONSOREN ||||| 🔥 Übersicht aller Sponsoren 💪 Diese Folge entstand in Partnerschaft mit Signal Iduna __________________________ ||||| PLAYLISTS ||||| Lust auf mehr? Entdecke unsere Playlists mit weiteren spannenden Episoden zum Thema: 🎧 Digitalisierung und digitale Transformation 🎧 Transform __________________________ ||||| LEXIKON ||||| Du verstehst nur Bahnhof? Zu viel Fachchinesisch? Unser Lexikon hilft dir dabei, die wichtigsten Fachbegriffe zu verstehen: 🔹 Agile Coach - Eine Fachperson, die Teams und Organisationen dabei unterstützt, agile Methoden und Prinzipien effektiv umzusetzen. 🔹 Agiles Framework - Ein strukturierter Ansatz zur Implementierung agiler Methoden in Teams und Organisationen. 🔹 Customer - Der Kunde oder Endnutzer, für den ein Produkt oder eine Dienstleistung bestimmt ist. 🔹 Key Results - Messbare Ergebnisse, die den Fortschritt in Richtung eines übergeordneten Ziels (Objective) anzeigen. 🔹 Initiativenportfolio - Die Gesamtheit aller strategischen Initiativen, die ein Unternehmen zur Erreichung seiner Ziele verfolgt. __________________________ ||||| KAPITEL ||||| (00:00:00) Vorstellung und Einführung ins Thema (00:04:16) Wie funktionieren OKRs? (00:08:05) Wie implementiere ich OKRs? (00:15:42) Vorteile von OKRs (00:19:56) Herausforderungen bei der Implementierung __________________________ ||||| WIR ||||| 🧢 Ich bin übrigens Joël, der Macher dieses Podcasts. Ich bin ein Creator und Medienunternehmer, der für Wachstum und Vielfalt steht. Mein Vorgehen besteht darin, dass ich inspirierende und erfolgreiche Menschen interviewe, um von ihnen zu lernen und Wissensabkürzungen für dich und mich aufzutun. 👉 Mit meinem Podcast digital kompakt zeige ich dir Wachstumsstrategien für dein (Digital-)Business, indem ich erfolgreiche Unternehmen und Expert:innen interviewe 👉 Mit meinem Podcast 5 Dinge mit 20 zeige ich dir, wie du persönlich wachsen kannst, indem ich inspirierende Menschen frage, was sind ihre 5 Dinge, die sie gerne schon mit 20 gewusst hätten 👉 In meinem Newsletter fasse ich dir Jeden Freitag die besten Learnings aus meinen Podcasts zusammen sowie viele weitere Einsichten aus meinen Aktivitäten. 💛 Abonniere „digital kompakt“ auf Apple Podcasts, Spotify & Co. Wenn dir die Folge gefallen hat, hinterlasse uns bitte eine Fünf-Sterne-Bewertung! 👥 Wir streben die Verwendung einer geschlechtsneutralen Sprache an. In Fällen, in denen dies nicht gelingt, gelten sämtliche Personenbezeichnungen für alle Geschlechter.

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00:00:00: Digital Kompakt.

00:00:01: Heute aus dem Bereich Digitale Transformation mit deinem Moderator Joel Kaczmarek und den Experten der Signal

00:00:08: Iduna.

00:00:09: Los geht's!

00:00:18: Hallo Leute, heute geht es strukturiert zu weil ich habe wieder einen Freund von der Signal iduna da ihr wisst ja mit denen regelmäßig über Transformation und der liebe Tobias Haubert ist dort Agile Coach und ist so der Master of Disaster in Sachen Also, Objectives and Key Results.

00:00:34: Und wir beide schauen da mal drauf!

00:00:36: Wie sieht's denn eigentlich aus wenn ich bei einem großen bestehenden gut funktionierenden Unternehmen OKAs einführe?

00:00:40: Wie mache ich das?

00:00:41: Was ist die Reise bisher?

00:00:42: Was hat gut funktioniert was nicht?

00:00:43: Welche Herausforderungen gibt es?

00:00:45: Paar Tipps und Tricks und also heute Mal eine richtig konkrete Anleitung.

00:00:49: Und seit Bingset die VTobias freue mich darauf weil ich glaube das fragen sich echt viele wie das geht.

00:00:52: hello

00:00:53: Hallo!

00:00:54: Vielen, vielen Dank dass ich hier sein darf bei dir und mit dir ein bisschen über OK-Eyes quatschen darf.

00:00:58: Master of Disaster ist schon mal eine ganz treffende Berufsbezeichnung.

00:01:02: Gucken wir mal ob wir das mit OK erst gleich besser darstellen als ein Disaster.

00:01:06: Ja, ich mein lasst doch mal so Big Picture auch drauf schauen.

00:01:08: Also wenn wir jetzt mal ganz ehrlich sind eine Versicherung ist ja nicht das erste Unternehmen bei dem man an OKRs denkt also die Genese es ja eigentlich wenn ich mich richtig ins Sinne mal von IBM erfunden worden durch Google groß und bekannt gemacht worden dass er eigentlich eher so ein Start-up Style, agile Framework mit dem man quasi seine Zielsetzung bauen kann.

00:01:25: Von daher bin ich erstmal total angetan dass ihr das auch macht weil ich glaube ihr seid auch einfach innovativ unterwegs.

00:01:29: deswegen reden wir ja so Und mich wird ja mal ganz ehrlich gesprochen aber interessieren Es gibt ja immer eine Theorie bei OKRs und es gibt ja eine Praxis.

00:01:37: Und wenn du jetzt schon mal eure Reise bisher so betrachtest, wie viel von dem was ihr angenommen habt, wie's denn sein würde mit OKR ist in der Praxis wirklich eingelöst worden?

00:01:46: Erst mal bei der Versicherung denkt man nicht zwangsläufig an OKR, sondern man denkt auch nicht zwangsläufig, glaube ich, an so viel Agilität wie wir versuchen hier tatsächlich im Haus umzusetzen.

00:01:54: Was ist der Unterschied zwischen Theorien und Praxis?

00:01:56: Ich glaube, man kann es dann auf meinen echt Lieblingsansatz und quasi auf mein dickste Notiz, die ich mir hier im Vorbereit auf diesem Podcast aufgeschrieben habe zurückführen – und das ist gesunder Pragmatismus!

00:02:06: Also muss sich irgendwie alles die Balance halten.

00:02:08: Wir haben theoretischen Ansatz.

00:02:10: Wir wissen in der Theorie sehr gut, haben sehr gut verstanden was OKRs sind, was sie können, wofür Sie da sind und versuchen natürlich auch uns dem so gut es geht anzunähern.

00:02:18: Das bedeutet aber nicht, dass wir hier in so einem Methoden-Dockmark kommen, sondern wir versuchen natürlich in erster Linie das zu nutzen mit die Teams, die damit arbeiten, die Bereiche, die davon profitieren am Ende des gesamten Hausesignaliduna, davon profitiert.

00:02:34: Und da gilt es halt wirklich immer zu schauen wie viel Energie steckt man in so eine Methode?

00:02:38: Wo sagt man auch mal okay hier lasse ich mal fünf gerade sein und wir gucken uns vielleicht das im nächsten Quartal, den nächsten Zyklus nochmal.

00:02:44: Ich glaube, du weißt was ich meine.

00:02:46: Ich finde okay es ist so ein Tierchen was jeder auch so individuell für sich züchtet.

00:02:51: also es gibt gefühlt glaub ich nicht so die eine Machart und dann eskaliert man das sozusagen oder kaskaliert man es für jedes Unternehmen gleich durch und da können wir natürlich gleich mal drauf eingehen was das eigentlich genau für eine Methodik ist.

00:03:01: aber hast du's auch so erlebt dass ihr so eure eigenen Fahne finden musstet wie es euch sozusagen zu Recht baut?

00:03:06: Absolut!

00:03:06: Und wir mussten noch nicht mal unseren eigenen Fahrt für den gesamten Konzern finden, sondern wir mussen sogar noch für jeden Bereich und am Ende für jedes Team quasi den eigenen Fahrrad finden damit das funktioniert.

00:03:15: Deswegen ist es auch da.

00:03:17: also wir kommen nicht.

00:03:18: Prinzip dies kann wir sagen so macht ihr es okay.

00:03:19: erstens macht jetzt alle Wir kommen schon mit der Methodik und sagen so Das ist das ist der Plan.

00:03:24: und jetzt lass uns mal gucken wie können das bei dir funktionieren dass es oder bei euch funktionieren das dem team hilft das dem bereich hilft?

00:03:30: Wie können wir das gemeinsam quasi herausfinden?

00:03:32: Und

00:03:32: ich meine, jetzt sind wir natürlich schon so ein bisschen fanboy-mäßig hier gestartet und ah!

00:03:35: Wie war das?

00:03:35: Die hat sich das auch.

00:03:38: Vielleicht nehmen wir mal Leute mit an die Hand, die damit wenig Berührungspunkte hatten.

00:03:41: also wie würdest du so Big Picture diese Methodik beschreiben?

00:03:44: was macht OKRs aus?

00:03:45: OkRs macht einfach auf dass es grundsätzlich sehr leichtgewichtiges agiles Framework ist Was einem einfach hilft fokussiert an den wirklich wichtigen Dingen zu arbeiten.

00:03:54: Ich glaube das berühmtes Buch davon heißt ja auch ok R die Methodik do what matters most.

00:04:00: Schau einfach Dass du die wichtigsten Dinge im Blick hast und schau, dass du die fokussiert verfolgst.

00:04:05: Dass du dich nicht ablenken lässt und wenn du andere Sachen machst das immer wieder hinterfragst.

00:04:09: okay was mache ich denn dafür?

00:04:10: Nicht weil du ein set von zielen hast die du eigentlich verfolgsund die du wo du immer schaust wie bin ich hier unterwegs um meine ziele zu erreichen.

00:04:16: erklär vielleicht auch mal die funktionsweise.

00:04:18: wir müssen jetzt nicht episch werden weil ich glaube es gibt eine million podcast die ok erst gut erklären aber dass man so die groben basics für leute dies noch nicht so gut kennen einmal abgeholt hat.

00:04:25: Genau, also OKR ist bestimmt Objektives und Key Results aus diesen zwei Bausteinen.

00:04:28: Das Objektiv ist immer das Ziel was man beschreibt, es hat grundsätzlich... Vor allem in der Art, wie wir es auch leben.

00:04:33: Da habe ich auch schon andere Beispiele gesehen.

00:04:35: Keinerlei Messkriterien an denen man quasi festmachen kann dass man das Ziel jetzt erreicht hat und das ist eine reine Beschreibung des Ziels.

00:04:41: bei uns setzt sich das zusammen aus einem Kunden.

00:04:43: Das heißt wir wollen ganz klar das alle darüber nachdenken.

00:04:45: was ist mein Kunde?

00:04:46: Einem Zielzustand, d.h.

00:04:47: welchen Zielzustands will ich erreichen für diesen Grunden?

00:04:50: und dann noch einen Mehrwert.

00:04:51: Welchem Mehrwert hat denn der Kunde davon, dass ich den Zielzustrand erreiche?

00:04:54: Das Ganze soll relativ simpel gut verständlich für Dritte und gerne auch ambitioniert formuliert werden optimalerweise in einem Satz, in einem knackigen Satz zusammen hat.

00:05:04: Sondern jetzt um zu verstehen wann habe ich denn wirklich dieses Ziel erreicht?

00:05:07: Vor allem wenn wir über Mehrwerte sprechen.

00:05:08: dafür bräuchte dann die Key Results das heißt da sind die Schlüsselergebnisse Die wir aus dem Objektiv ableiten.

00:05:13: alle versprechen die wir ins Objektive schreiben müssen wir irgendwie messbar kriegen und dafür sind Key Resultat dass man da Messpunkte optimalerweise auch Wirkungsvolle Messpunkten.

00:05:23: das heißt nicht reine Output Ich hab XY getan sondern ich habe XY erreicht oder diese Wirkung wird erzählt dass wir die messen können, um zu verstehen das wir unser Objektiv als unser Ziel erreicht haben.

00:05:33: Im größeren Bild noch ein paar andere Regeln.

00:05:35: also das meinte ich gerade mit Fokus.

00:05:37: Wir sagen wir wollen so drei bis fünf Objekte pro Bereich, pro Team.

00:05:41: auch da sind wir rein pragmatisch.

00:05:42: je höher die Rechi-Emne je größer der Bereiche desto unrealistischer wird das.

00:05:45: aber versuchen schon das irgendwie da uns wieder auch dem zu nähern.

00:05:49: und bei den Key Results dasselbe.

00:05:51: wir sagen zwischen zwischen zwei und fünf Key Result viel mehr sollten es nicht sein, wenn du da sehr gut drin bist optimalerweise und du hast beispielsweise zwei Versprechen hinter deinem Objektiv stehen reichen dir auch manchmal vielleicht doch nur zwei Key Results.

00:06:02: Hast du mal ein Beispiel?

00:06:03: Also sofern du das sagen darfst was so ein typisches Key Result für euch wäre?

00:06:07: Das kann echt alles sein.

00:06:08: ich hätte ein gutes Beispiel dass wir haben einen Team wollte für die Sachbearbeitung die Dunkelverarbeitungsquote erhöhen.

00:06:14: Dunkel Verarbeitung ist alles was quasi im Hintergrund abläuft was du nicht aktiv irgendwie anfassen musst.

00:06:19: Ich hoffe, das erkläre ich jetzt richtig.

00:06:20: Das bin ich natürlich nicht der große Versicherungs-Experte, sondern spreche lieber über OKR wenn das ist jemand in den Kumpel.

00:06:26: Wenn das hinterher jemand kommentieren möchte okay aber für mich ist es genau das alles was du nicht aktiv anfassen musst.

00:06:31: das heißt es wird im Hintergrund verarbeitet geht dadurch natürlich viel schneller so.

00:06:35: und die wollten diese dunkel Verarbeitung erhöhen.

00:06:37: hatten sie das ins Objekt aufgeschrieben?

00:06:39: Für den Grundsatz wollen wir die dunkle Verarbeitungen erhöhen.

00:06:40: Was hat die Sachbearbeitung davon?

00:06:43: Sie hat davon dass sie sich nicht so viele Rückstände aufbauen bzw wie die Rückständen schneller abarbeiten können falls es die da gibt.

00:06:48: Und die KeyResist ging genau da drauf.

00:06:50: Das heißt, ein KeyResert war... Die Dunkelverarbeitungskurte wird auf X Prozent erhöht, sagen wir mal irgendwie, siebzig Prozent erhöhen.

00:06:56: So und das ist halt schon die Wirkung.

00:06:57: Das heisst, wir kommen da an.

00:06:58: Da steht es nicht drin.

00:06:59: was müssen wir tatsächlich konkret tun um dahin zu kommen?

00:07:02: Also ich schreibe da keine To-Do List rein.

00:07:03: Ich schreiber jetzt nicht Flüge der Dunkel Verarbeitung drei neue Komponenten in zu kaufenden neues Software.

00:07:07: Macht dies macht das.

00:07:08: Es uns als egal.

00:07:10: Wichtig ist die Wirkungen sogenannte Outcome, was am Ende da steht.

00:07:12: Und das ist wir landen bei Seventich Prozent Dunkel verarbeitungsgurt.

00:07:15: in dem Fall

00:07:16: Okay, also im Kern sag mal so, du gibst ein Ziel vor.

00:07:19: Du bist in Patterns die du messen kannst und der Weg dazwischen quasi das ist was die Teams dann eigenständig entwickeln können weil da kann es ja unterschiedliche Fahre hingeben verstanden.

00:07:28: Und mal so vom Timing her wann habt ihr das bei euch eingeführt?

00:07:30: Wir sind gestartet, das war auch noch bevor ich A da war und B mich mit OKRs befasst habe.

00:07:36: Mit einzelnen Tripes die dann als Pilotripes da waren, wo sie mit ihren Squads in ihrem Team in dem Bereich dann mit OKRS gearbeitet haben.

00:07:44: So ab dreiundzwanzig haben wir angefangen das Ganze dann weiter auszurollen auf alle Business-Tribes, die dann wieder auf der Tribe Ebene.

00:07:51: Das gesamte OKR System besteht optimalerweise aus mehreren Hierarchieebenen sodass man ein schönes System an Zielen hat, wo man sieht wie die aufeinander einzahlen.

00:07:59: Wie sie zusammenlaufen und am Ende den Unternehmenszielen anzukommen.

00:08:02: Ab von zwanzig sind wir dann voll durchgestartet.

00:08:06: Also ich sage mal gute drei Jahre Erfahrung auf dem Thema.

00:08:10: Und wenn du mal zurückdenkst was waren so die ersten Bausteine?

00:08:13: Was werden deine Tipps?

00:08:14: Wie implementiere ich denn eine Methode, wenn ich einen bestehenden funktionierenden Tanker habe und da jetzt ein komplett neues Framework drauf sitze?

00:08:20: Gesunder Pragmatismus.

00:08:21: Schau!

00:08:22: Was sind die Elemente der Methodik?

00:08:24: Was möchte ich denn damit erreichen?

00:08:26: Ich möchte eine Begrenzung von Zielen für Fokus.

00:08:28: Ich möchte, dass da ein Kunde drin steht und Ziel zu starten um Mehrwert, damit das Team sich Gedanken darüber macht was will ich eigentlich erreichen?

00:08:34: einige Teams und dass wir in einem Unternehmen auslose sein sind halt oft der Output getrieben d.h.

00:08:38: zu guckst was tue ich in die nächster Zeit?

00:08:41: und das wo ich dann hinkomme ist mein Ziel.

00:08:43: was wir so ein bisschen auch wollen ist zu verstehen okay was ist denn das Ziel und passen unsere Tätigkeiten dazu?

00:08:48: d.her?

00:08:49: es ist auch noch mal so ein kultureller Change der das ganze begleitet und der insgesamt tatsächlich auch deutlich am längsten braucht.

00:08:55: Aber dieser gesunde Pragmatismus, das ist eigentlich echt das zentrale Element.

00:08:58: Also lasse ich die Teams ausprobieren, guckt, dass alle gut verstehen was möchte man mit der Methodik?

00:09:02: Wie funktioniert sie?

00:09:03: und dann versuchen gemeinsam herauszufinden wie kann es bei euch funktionieren?

00:09:07: gerade in den Keyways sind die Messkriterien.

00:09:08: manchmal ist Teams ganz klar Ich wüsste Sie wüssten was sie messen müssten.

00:09:12: Manchmal haben sie aber vielleicht noch gar nicht die Möglichkeit das zu messen.

00:09:15: Manche Teams haben angefangen Messkritorien aufzubauen Ende einer gewissen Zeit Und manchmal kommt's halt auch raus, dass du gar keine so karten Kriterien hast Dass du wirklich das mit Zahlen messen kannst.

00:09:24: Dann hast du halt ein binäres Ziel, mach's am Ende Jahr nein.

00:09:27: Also ein binäres Key-Result sagst du am Ende ja nein das ist eigentlich das was wir rein methodisch nicht so wollen.

00:09:31: aber wieder gesunder Pragmatismus.

00:09:33: also muss ich nicht auf Teufel kommen raus dann noch irgendwie Mesketerien ausgraben wenn es dem Team hilft zu verstehen Wir sind hier auf einem guten Weg und es hilft darüber zu reden.

00:09:40: Das ist auch ganz wichtig das ganze als Kommunikationsgrundlage zu benutzen Gophered!

00:09:44: Da nimmste halt ein Binäresziel

00:09:45: Aber das ist ja schon so in Metias Res gegangen.

00:09:48: Also habt ihr nicht erstmal eine Phase auch gebraucht, wo ihr quasi geschult habt die Leute?

00:09:52: Was diese Methodik eigentlich kann und wo ihr Tools eingesetzt habt?

00:09:55: und angefangen habt ihr quasi in eurem Apparat der schon besteht zu implementieren?

00:09:58: Das Ganze wurde von einer ganzen Menge an Schulungen begleitet, angefangen bei uns in der AOE, Agile Organisationsentwicklung.

00:10:04: Wir sind ja einige Agile Coaches und Scrum Master, das heißt wir als auch Agile Methodik-Experten waren die Ersten, die ein solides Grundwissen von der OKA-Methodik haben mussten um das dann auch ins Haus zu tragen.

00:10:13: Das war so mit der erste Fokus zeitgleich also die Pilotripes dann liefen Und dann war es auch so'n bisschen free for all.

00:10:20: Also zwar klar, wir beschäftigen uns insgesamt mehr mit OKAs und hier sind jede Menge Schulungsangebote.

00:10:26: jeder der möchte kann zur dieser Schulung kommen, sondern noch viel der Product Owner Chapter Leads wahrgenommen und das geht bis heute noch.

00:10:31: Also wir bieten noch heute Schulungen an, gerade jetzt für noch nicht transformierte Bereiche die aber auch sich an das OKA-System des ganzen Hauses andocken wollen, die da auch mehr verstehen wollen wie funktioniert das?

00:10:42: Auch für diese bieten wir aktuell noch Schulung an und um das Ganze von der Toolseite her zu begleiten haben wir unseren Partner Workpass hier am Software wo man das ganze schön visualisieren kann dass wir benutzen um halt wirklich auch zu verstehen wie laufen mir die ganzen Ziele zusammen und die dann da auch an einen Ort gebündelt zu haben.

00:10:59: Okay, aber ich verstehe das richtig dass ihr sage ich mal mit einer kleinen Unit angefangen habt und dann ausgeweitet.

00:11:05: also ihr habt jetzt nicht aufs ganze System geschmissen und hier los geht's sondern ihr habt es sozusagen so Stück für Stück ausgeweidet?

00:11:11: Genau erst die Pilotripes, dann alle Business Tripes auf der Tribe Ebene, d.h.

00:11:15: das war eine Hierhie-Ebene Dann im selben Jahr schon alles kurz die damit freiwillig arbeiten wollten.

00:11:20: Und dann jetzt in den fünfundzwanzig ist gestartet letztes Jahr ... im Sommer mit dem neuen Priorisierungsprozess für... ...vielfünfundzwanzig.

00:11:27: Da sind wir dann einen großen Schritt weitergegangen, indem wir unser Initiativenportfolio, also alle Sachen die wir uns so viel vierfünfundzwanziger vorgenommen haben das erste Mal auch mit einem OKA ausgestattet haben.

00:11:35: Das heißt jede Initiative, die wir haben hat ein OKA-Set bekommen um zu beschreiben hey was will ich eigentlich, was ist eigentlich Ziel dieser Initiative?

00:11:42: Für wen höre ich am AirVertwitter und mit den Key Results woran mache ich das fest.

00:11:46: Und dann haben wir das ganze, also die Initiative haben eine Laufzeit von einem Jahr, d.h.

00:11:50: auch das OKA Set hat eine Lufzeit vom einem Jahr.

00:11:52: Jetzt haben wir uns aber gefragt, okay wie können wir das vielleicht übers Jahr noch deutlicher machen was gerade unsere Ziele sind und wie kann man das vor allem so nutzen?

00:12:02: Das ist zu dem Rhythmus der Organisation passt.

00:12:04: Der Rhythmum wird sehr stark vorgegeben durch den QB Art in Quarterly Business Review im Vorstand Tribe Lead zusammenkommen und gemeinsam schlaue Sachen entscheiden.

00:12:12: um die auch in die Lage zu setzen schlauer Sachen entscheidend zu können Haben wir dann noch zu den Jahresokas, Quartalsokas eingeführt.

00:12:20: Das heißt pro Quartal wird jetzt ein Okasset geschrieben was auf das Jahresokaz der Initiative einzählt.

00:12:26: Wir haben eine temporäre Hierarchie.

00:12:28: Die Initiativenokaz wiederum und damit sind für letztes Jahr gestartet zahlen dann auch die Organisationsokaz sein.

00:12:33: Das heisst wir haben seit letzten Jahr auch Organisations-Okazen und diese sind jetzt auch für twenty fünf besser geworden.

00:12:38: Auch für dieses Jahr haben wir uns vorgenommen da vor allem methodisch nochmal den nächsten Schritt zu gehen.

00:12:42: Sag mal, du hast ja eben auch erwähnt dass ihr teilweise in einzelnen Teams sogar diese OKA-Strukturen angepasst habt.

00:12:48: Wie stellt ihr denn trotzdem sicher das alles gesamtfunktionabel ist?

00:12:52: Weil normalerweise ist ja OKAs so Du definierst oben was und kaskadierst es nach unten Und wenn aber deine Kaskade natürlich die Sachen etwas anders strukturiert sind macht dir das ganz schnell Stress in so eine Organisation.

00:13:01: wie löst ihr das

00:13:02: Also grundsätzlich erstmal in der wir sehr viel Selbstverantwortung in die Teams geben und in die einzelnen Bereiche.

00:13:07: Das heißt, jeder hat seins im Blick.

00:13:09: Die einzelnen Initiativen-Oner, die dann für die Initiative okay erst verantwortlich sind haben natürlich im Blick das ihre Jahresziele verfolgt werden, dass ihre Quartalsziele verfolgt werden.

00:13:16: Dass da alles stimmt mit den Abhängigkeiten von anderen Teams.

00:13:20: Und die Initiativen zahlen dann auf die Organisations-OKRs ein, die wiederum Key Results haben.

00:13:25: Wo es dann Key Result Owner gibt, die für mehrere Initiatives den Blick drauf haben um zu verstehen wie bewegt sich denn dieses Key Resort von unserem Organisations OKR?

00:13:32: Das heißt man kann es schon in einzelne Bereiche gliedern wo vor allem inhaltlich verantwortlich Leute sind, die das ganze im Blick haben.

00:13:39: Auf der methodischen Seite ist es noch eine ganz andere Frage.

00:13:42: Das sind das, wo mit ich mich mehr beschäftige haben wir dadurch, dass wir so viele Edger-Coachs und Squamers da sind und wirklich überall im Haus vertreten sind.

00:13:49: Wirklich viele Leute, die dann an den richtigen Stellen unterstützen, dass das Ganze methodisch funktioniert.

00:13:54: Um das methodisch sicherzustellen, haben wir auch einen eigenen Feedbackprozess eingeführt, also der super wertvoll ist.

00:14:00: Und mit dem wir es dieses Jahr echt geschafft haben, die methodische Qualität des gesamten Hauses einen großen Schritt nach vorne zu bringen!

00:14:07: Jetzt mal Hand aufs Herz.

00:14:09: Wie war so die Reaktion, wenn du so eine Methode neu einführst?

00:14:11: Also ich habe gelernt du warst noch nicht ganz vom Beginn da.

00:14:13: aber wie erlebst du so ein Team?

00:14:15: was sich sage ich mal am Anfang ist es ja fairerweise wahrscheinlich auch sich bisschen durchquälen.

00:14:19: Ja wie ist das so die Resonanz gewesen

00:14:21: Wie die Reaktion auf jede Veränderung und alles neu.

00:14:23: Also es gibt Leute, die sind eher dabei, die sagen ja das klingt cool ich verstehe sich für das ausprobieren.

00:14:27: und es gibt natürlich auch Leute die sagen ne jetzt kommen wir machen hier schon so viel.

00:14:30: das müssen wir jetzt nicht auch noch machen.

00:14:32: da geht's natürlich auch viel um Kommunikation viel darum irgendwie aufzuzeigen okay dass das möchten wir damit erreichen dass warum irgendwie wer präsent zu machen ist wenn ich sage man macht das hier auch Spaß an der Freude oder weil Tobias Howard okay erst so geil findet dann kann ich am Ende des Tages sowieso nicht entscheiden sondern wir verfolgen da schon was.

00:14:47: mit Feraweise muss man dann sagen, dass es auch schwierig wird zu argumentieren wenn man selbst den kompletten Steuerungsprozess dadurch noch ein bisschen aufbläht.

00:14:54: Und das war eine der Herausforderungen wo wir gemerkt haben okay wir müssen auch gucken weil natürlich OKR ist nicht der einzige Steuerungs-Prozess in so einem großen Versicherungskonzern wie die Neiduna sind.

00:15:02: Wie geht das alles Hand in Hand und wie können wir das alles zusammenführen?

00:15:06: Dass das wirklich sinnvoll ist und dass wir vor allem auch und das ist auch ganz wichtig sowas wie eine doppelte Buchführung vermeiden.

00:15:11: Viele Squads sind Scrum-Teams, haben Sprintziele und ihre Gira Backlocks voll mit Epics.

00:15:18: Die auch eine längere Laufzeit haben.

00:15:20: Und da möchte ich jetzt nicht, dass in dem Okasset das selbe drin steht wie im Epic.

00:15:23: Dann sag' ich, schreib's in eine Sache... Also du musst keine doppelte Buchführung betreiben.

00:15:27: Und da sind wir wieder auf der Seite des Kulturellen Change, dass wir sagen okay was steht in dem Epic steht meist Output drin.

00:15:33: dann lass uns doch gucken das wir die OKRs wirklich nutzen als Kommunikationsgrundlage immer wieder darüber zu sprechen.

00:15:38: welche Wirkung wollen wir damit erzählen?

00:15:39: Was wollen wir für unseren Kunden wirklich erreichen?

00:15:42: und lassen es doch auch mal so ein kleines Resümee ziehen.

00:15:45: also wenn du jetzt mal so drauf blickst was würdest du sagen?

00:15:47: was funktioniert richtig gut mit der Methode?

00:15:49: Also mit der methode richtig gut funktioniert die Kommunikation.

00:15:52: Ich erinnere mich an einen Drafting, wo ich dabei war.

00:15:54: Vor knapp zwei Jahren war auch ein Team, da haben wir erst mal gesprochen was sind OKAs?

00:15:57: und die haben dann auch direkt im Anschluss gesagt hey für das nächste Quartal wollen wir uns den nächsten ersten OKAs draften.

00:16:02: Es ging dann los.

00:16:04: Das erste Thema für wen machen wir das?

00:16:06: Wer ist unser Kunde?

00:16:07: Und Person A sagt ja unsere Kunde ist ganz klar das und das Team und Person B sagt hey nein auf gar keinen Fall!

00:16:13: So dann ging es los.

00:16:14: wenn euch die vorher alle gefragt hätte wisst ihr wer eure Kunde sei gesagt ja klar Also wir arbeiten hier seit Jahren zusammen, natürlich wissen die wissen wer unser Kunde ist.

00:16:20: Aber sobald sie in diese Situation bringen okay dann benennt es doch mal ganz klar!

00:16:24: Dann gehen die Diskussion los und das ist super wertvoll.

00:16:27: einfach auch dass das Team gemeinsam versteht woran arbeiten wir hier?

00:16:30: was wollen wir eigentlich erreichen?

00:16:31: Und diese Diskussion schon darüber zu führen ist schon einmal ein großer Schritt nach vorne und das dann mal viermal im Jahr zu machen für so einen Quartal.

00:16:38: ich glaube das ist wirklich etwas was sich lohnt an Zeit zu investieren Selbst wenn wir dann am Ende zu dem Punkt kommen, dass es wieder methodisch ist und nicht das beste OK Assets haben.

00:16:45: Aber schon mal alleine, dass darüber gesprochen wurde?

00:16:47: Das ist echt wichtig!

00:16:48: Plus dann nimmst du das OK Asset natürlich mit und kannst auch anders drüber nochmal kommunizieren.

00:16:53: Das heißt in Rücksprachen mit Vorgesetzten kann man das mitten nehmen, kann sagen daran arbeiten wir gerade.

00:16:59: Wenn da mal... Jetzt kennen wir ja auch alle, da kommt mal was von der Seite rein bei uns.

00:17:02: Kommt mal im Vorstand sagt ihr aber das ist hier gerade superwichtig.

00:17:05: Natürlich selbstverständlich, dann wird das auch getan.

00:17:06: Aber wenn wir ein OK Assetz haben mehrere Protime, dann können wir immer wieder sagen okay von allen Dingen, an denen wir gerade arbeiten.

00:17:12: Weil wir sind hundertprozent ausgelastet.

00:17:13: Also es ist kein Team bei der Signaliduna das sagt auch ja ein bisschen mehr Arbeit können die schon gut gebrauchen?

00:17:17: Dass wir uns dann immer wieder fragen okay was lassen wir denn dafür sein?

00:17:19: und da gibt uns grade eine Möglichkeit darüber zu sprechen.

00:17:22: Das funktioniert jetzt auch noch nicht überall hundert prozentig aber da sind wir auf einem sehr guten Weg dass wir die OKR als wirkliche Kommunikationsgrundlage für sehr viele Gespräche bei der signaliduna darüber was wir erreichen wollen nutzen kann.

00:17:34: Und ich sage mal so rum, was ja vor allem das Ziel ist.

00:17:37: Dass man Ziele vielleicht schneller und auch umfangreicher erreicht oder sogar outperformt.

00:17:42: Merkt ihr das denn?

00:17:43: Also geht das auf dass ihr sag' ich mal schlagkräftiger seid, dass da mehr Effizienz drinsteckt?

00:17:47: Das wird durch den ganz großes Feld jetzt!

00:17:48: Ich glaube kann man noch nicht einmal alleine runterbrechen auf die OKA-Methodik.

00:17:52: Da kommen ganz viele verschiedene Dinge, die wir tun spielen damit rein, um am Ende zu sagen, dass wir in unserer gesamten Zielereichung irgendwie effektiver sind.

00:18:00: Ich glaube, wo wir OK Earth gut sind ist erstmal ein Verständnis dafür zu haben was passiert und daraus dann kluge Entscheidungen zu treffen.

00:18:06: Und für eine höhere Transparenz uns damit noch besser auseinanderzusetzen.

00:18:11: plus gerade in den Quesets gucken wir halt, dass wir sogenannte Leadingindicator haben.

00:18:15: Das heißt das wir versuchen die Messkriterien, die wir haben auf dem Weg zum Ziel zu erheben.

00:18:19: Dass wir nicht quasi am Ende des Tages oder am Ende dieses Jahres als Quartals uns hinstellen und sagen so haben wir unser Ziel erreichen.

00:18:24: wenn nicht woran hat es zu legen?

00:18:25: sondern dass wir wirklich unterwegs verstehen sind wir auf einem guten Weg unser Ziel zu erreichen.

00:18:29: Und das gilt für das gesamte Portfolio, dass Wir frühzeitig verstehen wo müssen Entscheidungen getroffen werden Wo gibt's Probleme?

00:18:34: Wo gibt es vielleicht Dinge die wir gelernt haben Gut im Blick haben und dafür sind okay als sehr gut nutzbar.

00:18:41: Und da sind wir auch gerade auf einen guten Weg, dass sich das bei uns genauso zeigt.

00:18:45: Lass uns doch den Faktor der Transparenz noch mal ein bisschen genauer angucken weil das war auch ein Aspekt, den ich fragen wollte.

00:18:50: Es geht ja auch viel darum, dass man klare KPIs hat also Messpunkte an denen ich Dinge festmachen kann.

00:18:54: Was würdest du sagen?

00:18:56: Wie beschreibst du so diesen Transparensfaktor?

00:18:57: wie hätte er sich bei euch durch die Einführung von OKAS verändert?

00:19:00: Also erstmal jeder der quasi für unser Toolwork hast in der Counter Kann alle Ziele des Unternehmens sein Und das führt schon mal zu einer sehr hohen Transparenz.

00:19:07: Es hilft aber vor allem für die Leute, die Entscheidungen treffen müssen und verstehen wie Dinge zusammenlaufen.

00:19:11: Das würde mir da Gespräche führen dass wir dann immer... auch mal reinschauen können und sagen, folgende Initiative.

00:19:17: Da ist der Vorteil vielleicht geringer als er sein sollte.

00:19:19: Wir haben noch einen Konfidenzniveau was wir mit angeben.

00:19:21: das heißt die verantwortliche Person kann auch noch ansagen wie sicher bin ich denn dass sich das Ziel erreiche?

00:19:26: Und das sind immer so Indikatoren.

00:19:27: wenn da etwas runtergeht in orangischem Bereich dann sieht man zumindest schon mal hey guck mal da müssen wir vielleicht mal hingucken wie können wir das noch unterstützen?

00:19:33: weil es wirklich wichtig ist dass wir dieses Ziel erreichen.

00:19:34: Es geht nie um Kontrolle.

00:19:36: also wir wollen hier nicht irgendwie schauen dass wir die Leute kontrollieren sondern das Gegenteil ist der Fall.

00:19:40: die Leute sollen selbstverantwortlich mehr Möglichkeiten haben zu signalisieren, wie es gerade aussieht und wo man vielleicht noch mal Unterstützung brauchen.

00:19:47: Und auch mal hingeguckt werden muss damit am Ende wirklich so viele Ziele wie möglich erreicht werden.

00:19:51: Das finde ich irgendwie.

00:19:52: am Ende des Jahres merken Robler fünf sechs Ziele erreichen wir aber nicht.

00:19:55: ja was machen wir jetzt damit?

00:19:57: Jetzt waren wir ehrlich haben über die erfolgreichen Sachen gesprochen gibt's doch Dinge wo du sagst das hat nicht so gut funktioniert

00:20:02: Das Ganze einzubauen in den gesamten Steuerungsprozess.

00:20:04: Das ist eine große Herausforderung, wo wir auch immer noch dran arbeiten und von Jahr für Jahr Fortschritte machen.

00:20:09: Gerade in den Business Tribes die Scourts mit Scrum arbeiten, die in letzten Jahren viel Transformationen durchlebt haben.

00:20:16: Auch da ist gerade gesunder Pragmatismus sehr wichtig, damit wir nicht gefühlt wie jedes Jahr eine neue Methode bekommen.

00:20:22: Auf der anderen Seite sind wir auch gerade dabei noch Bereiche außerhalb der bereits transformierten Bereiche an das OK-System anzubinden.

00:20:28: und da wiederum sind sehr viele dabei die sich da wirklich, die das sehr willkommen heißen, die sich darüber freuen jetzt Teil davon zu sein und auch für sich zu merken hier geht die gesamte Reise auf jeden Fall weiter.

00:20:37: Gab es denn so Dinge wo du sagen würdest ja am Anfang es nicht funktioniert?

00:20:41: Und jetzt aber schon, die ihr über die Zeit erst zum Laufen gebracht habt?

00:20:44: Ein großer Punkt ist, ich hatte es gerade gesagt bei Kiewesatz versuchen wir überall Outcome zu messen.

00:20:48: Also wirklich die Wirkung und nicht den reinen Output.

00:20:50: Und das habe ich gemerkt, dass war vor allem letztes Jahr so.

00:20:54: da haben wir uns auch in der Community von Leuten, die versuchen die Methodik so gut es geht aufzustellen und die Qualität sicherzustellen.

00:21:01: Da haben wir an diesem Outcom Begriff ein bisschen sehr aufgerieben viele Teams, wo wir dann auch noch mal als Begleiter gesagt haben okay lass uns doch nochmal schauen dass wir das Outcome orientiert dahin bekommen.

00:21:11: Und ich glaube das waren viele Diskussionen, die wir dann einige Teams zurück gemeldet haben.

00:21:14: also das hat schon Kraft gekostet da jetzt noch einmal drauf zu gucken weil und noch gar nicht in diesem Denken drin sind.

00:21:20: Deswegen meinte ich auch Eingangs der Kulturelle Change, das dauert wirklich bis man in so einen Denken reinkommt wenn du jahrelang quasi Output-Output gemacht hast.

00:21:26: und jetzt sagt ihr jemand, er denkt halt im Outcome, dass es nicht so einfach ist kein Schalter den du umstellen kannst vor allem weil's halt irgendwie auch ein Rückschluss auf deine Arbeit hat, dass du deine Tätigkeiten möglicherweise umstellst um eine andere Wirkung die du eigentlich haben möchtest zu erzählen.

00:21:38: Und mit dem Outcome-Begriff haben wir uns ein bisschen zu sehr drauf fokussiert.

00:21:42: Aber daraus ist auch diese Haltung vom wirklich gesunden Pragmatismus wirklich entstanden, also lass uns gucken dass wir das Outcome orientieren machen.

00:21:47: wenn es nicht geht dann geht's nicht!

00:21:49: Wie viel ist denn eigentlich auch Kulturarbeit gewesen wenn du sowas einführst?

00:21:52: Das Ganze bettet sich natürlich in die gesamte Transformation der Signal-Duna.

00:21:55: Wir gucken jetzt nicht nur speziell auf OKRs und sagen, da ist jetzt sehr große Kulturelle changed.

00:21:59: Da ist immer noch diese Outcome-Geschichte vor allem drin.

00:22:01: aber insgesamt geht das Hand in Hand mit ganz anderen Transformationsschritten, die wir auch noch haben und die natürlich eine große, große kulturelle Seite haben.

00:22:10: Dass viele Menschen, viele Teams sich damit auseinandersetzen wie es um meine Haltung zur Arbeit und wie wollen wir das ganze weiterentwickeln?

00:22:15: Und deswegen einfach in die ganze Transformationsreise der Signal Duna eingebettet, die auf der Kulturseite riesig ist!

00:22:21: Und jetzt hast du ja eben schon einer deiner aktuellen Herausforderungen thematisiert.

00:22:25: Was sind denn so die anderen, mit denen ihr euch gerade beschäftigt?

00:22:27: Das habt ihr so die ein oder zwei großen Hausaufgaben noch rund um OKA's?

00:22:30: Der Rollout in Bereiche, die noch nicht Teil der großen Transformation waren und da auch wieder das Gemeinsame herauszunehmen, hey wo macht das denn wirklich Sinn?

00:22:39: also muss eine Revision oder eine Unternehmensrechnung müssen die mit OKAs arbeiten.

00:22:42: kann das für euren Bereich eingesetzt werden.

00:22:44: Habt ihr Themen, die wir mit OKAS bearbeiten können?

00:22:46: Wir haben immer einen großen Unterschied zwischen Run and Change.

00:22:49: So ein OKS-Ziel natürlich hauptsächlich auf den Change Anteil.

00:22:52: Und da muss man auch ein bisschen gucken, ist der hoch genug das es sich lohnt damit OKS zu arbeiten?

00:22:56: Es gibt auch Gedanken dazu mal zu schauen tatsächlich wo ist denn komplizierte Wertschöpfung, wo ist komplexe Wertschüpfung?

00:23:03: und können wir das irgendwie so klar voneinander trennen dass wir sagen, dass wir nur im komplexen Bereich mit OKS arbeiten.

00:23:08: Gleichzeitig Wer das so eine OKA-Nutzung, die nah an dem ist wie es in vielen Bereichen funktionieren soll.

00:23:15: Also da hast du natürlich die Agilität drin, da hilf dir der Fokus, da hilft dir die Outcome Messung gleichzeitig wenn du's in anderen Bereichen einsetzt wo du das vielleicht nicht so hast weil schon ziemlich klar ist auch dass der Output sehr wichtig ist oder zu den Run-Tätigkeiten gehört.

00:23:28: selbst da kannst du ja nutzen rausziehen indem du's dann halt transparent machst und uns ans System andockt unter dieses gesamte Haushalten besseres Verständnis funktioniert wie Sachen zusammenlaufen.

00:23:36: Das heißt also dass wir auch noch so einen Tipp den ich gerne geben würde Man muss nicht jeden Mehrwert der Methodik quasi überall für hundert Prozent spüren, nur dass sie insgesamt erfolgreich sein kann.

00:23:46: Wenn Teams sagen ja Outcome ist jetzt hier nicht so meins und das mit der Messung funktioniert auch nicht so gut gleichzeitig trotzdem mal darzustellen hey wie tragt ihr denn zum Unternehmens Erfolg überhaupt bei?

00:23:56: Das würde ich gerne tun.

00:23:58: Da finde ich unfair, dass andere Initiativen zeigen wie sie zum Unternehmensverfolg beitragen und alle denken das sind nur die.

00:24:05: Guck mal was wir hier tolles machen!

00:24:07: Manchmal auch so schaufend ist der Methodik.

00:24:08: Mal zeigen hey was passiert dir bei uns?

00:24:11: Also man kann es für ganz viele Dinge nutzen und deswegen ist es auch so, dass wir wirklich mit vielen Teams versuchen herauszufinden wie kann's für euch funktionieren.

00:24:17: Und natürlich der Klassiker wenn du das einführst frag dich auch was kann ich dafür weglassen?

00:24:21: also immer on top Das merken wir bei unserem gesamten Steuerungsprozess.

00:24:26: Das ist auch kein guter Weg, sondern immer auch schauen okay was können wir da für schlanker machen?

00:24:30: Wie können wir die Dinge ein bisschen einfacher machen.

00:24:32: und wofür nutzen wir OKAs?

00:24:34: Was können wir dafür sein

00:24:35: lassen?".

00:24:36: Ja klar so Tobias!

00:24:37: Dann ganz herzlichen Dank für diese Offenheit und bin ich ja mal gespannt was du dann in weiteren drei Arten noch zu erzählen hast.

00:24:42: Immer

00:24:42: gerne danke schön.

00:24:45: Danke fürs Zuhören beim Digital-Kompakt Podcast.

00:24:49: Du merkst hier ziehst du massig Wissen für dich und dein Unternehmen heraus.

00:24:53: Wenn du mit uns noch erfolgreicher werden möchtest, abonniere uns auf den gängigen Podcast-Plattformen und hey!

00:24:59: Je größer wir werden, desto mehr Menschen können wir helfen.

00:25:03: Also erzähl doch auch deinen Kolleginnen von uns.

00:25:07: Bis zum nächsten Mal.

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