Joel zieht blank für Florian Heinemann und Gero Decker
Shownotes
Erfolg fühlt sich selten wie eine gerade Linie an – manchmal ist er wild, chaotisch, voller Brüche und Zweifel. Joel Kaczmarek schaut zurück auf Gründerszene, Podcast-Experimente, gescheiterte Community-Pläne und all die Learnings, die abseits von Reichtum oder Rockstarklischees entstehen. Zwischen Boulevard-Journalismus und Wertschätzung entfaltet sich ein ehrlicher Blick auf Wachstum, innere Kämpfe und die Suche nach Bedeutung – für alle, die aus dem echten Erleben lernen wollen. Du erfährst... ...wie Joel Kaczmarek seine Reise in die Gründerszene begann und welche Learnings er aus dieser Zeit zieht. ...welche Herausforderungen und Erfolge Joel beim Aufbau von Digital Kompakt erlebte und welche Zukunftspläne er verfolgt. ...spannende Einblicke in die Welt des Podcastings und welche Strategien Joel für den Erfolg seiner Formate anwendet. __________________________ ||||| PERSONEN ||||| 👤 Joël Kaczmarek, Geschäftsführer digital kompakt 👤 Gero Decker, General Manager SAP Signavio 👤 Florian Heinemann, Venture-Experte | Gründer Project A __________________________ ||||| SPONSOREN ||||| 🔥 Übersicht aller Sponsoren __________________________ ||||| PLAYLISTS ||||| Lust auf mehr? Entdecke unsere Playlists mit weiteren spannenden Episoden zum Thema: __________________________ ||||| LEXIKON ||||| Du verstehst nur Bahnhof? Zu viel Fachchinesisch? Unser Lexikon hilft dir dabei, die wichtigsten Fachbegriffe zu verstehen: 🔹 Design Thinking - Ein kreativer Problemlösungsansatz, der die Bedürfnisse der Nutzer in den Mittelpunkt stellt. 🔹 Community Building - Der Prozess des Aufbaus und der Pflege einer Gemeinschaft oder Community rund um ein bestimmtes Thema oder Interesse. 🔹 KPIs - Key Performance Indicators, messbare Werte, die den Erfolg von Organisationen, Teams oder Projekten bewerten. 🔹 B2B - Business-to-Business, Geschäftsbeziehungen zwischen Unternehmen. 🔹 B2C - Business-to-Consumer, Geschäftsbeziehungen zwischen Unternehmen und Endverbrauchern. __________________________ ||||| KAPITEL ||||| (00:00:00) Vorstellung und Einführung ins Thema (00:02:38) Joels Weg in den Journalismus (00:10:13) Verantwortung und juristische Herausforderungen in der Chefredaktion (00:13:28) Der Schritt in die Selbstständigkeit und die Gründung von Digital Kompakt (00:15:48) Die frühen Jahre des Podcastings und Joels erste Erfahrungen (00:19:39) Schreiben für Print versus Sprechen im Podcast (00:23:55) Erfolgreiche Formate und die Erfolgsformel hinter Digital Kompakt (00:27:23) Wie Künstliche Intelligenz die Podcastbranche verändern könnte (00:32:12) Analyse und Entwicklung des Podcastmarktes im Wandel der Zeit (00:38:35) Erfolgsfaktoren und Themen, die Digital Kompakt prägen (00:47:53) Makers & Shakers – Joels Erfahrungen im Community Building (01:01:36) Wettbewerbsanalyse und Learnings aus der deutschen Podcastszene (01:02:56) Ausblick auf die Zukunft des Podcastens und persönliche Visionen __________________________ ||||| WIR ||||| 🧢 Ich bin übrigens Joël, der Macher dieses Podcasts. Ich bin ein Creator und Medienunternehmer, der für Wachstum und Vielfalt steht. Mein Vorgehen besteht darin, dass ich inspirierende und erfolgreiche Menschen interviewe, um von ihnen zu lernen und Wissensabkürzungen für dich und mich aufzutun. 👉 Mit meinem Podcast digital kompakt zeige ich dir Wachstumsstrategien für dein (Digital-)Business, indem ich erfolgreiche Unternehmen und Expert:innen interviewe 👉 Mit meinem Podcast 5 Dinge mit 20 zeige ich dir, wie du persönlich wachsen kannst, indem ich inspirierende Menschen frage, was sind ihre 5 Dinge, die sie gerne schon mit 20 gewusst hätten 👉 In meinem Newsletter fasse ich dir Jeden Freitag die besten Learnings aus meinen Podcasts zusammen sowie viele weitere Einsichten aus meinen Aktivitäten. 💛 Abonniere „digital kompakt“ auf Apple Podcasts, Spotify & Co. Wenn dir die Folge gefallen hat, hinterlasse uns bitte eine Fünf-Sterne-Bewertung! 👥 Wir streben die Verwendung einer geschlechtsneutralen Sprache an. In Fällen, in denen dies nicht gelingt, gelten sämtliche Personenbezeichnungen für alle Geschlechter.Transkript anzeigen
00:00:00: Digital Compact.
00:00:01: Heute aus dem Bereich Selbstoptimierung.
00:00:04: Mit deinem Moderator Joel Kaczmarek.
00:00:07: Luft
00:00:07: geht's.
00:00:16: Hallo Leute, Halli Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Digital Compact.
00:00:23: Und hier sitzt der liebe Joel am Mikrofon.
00:00:28: Und er weiß gar nicht, wie ihm geschieht.
00:00:29: heute, weil heute ist nicht er derjenige, der hier die Fragen stellt, sondern es sind mein Lieberfreund und Mitstreiter Florian und ich, die heute den Joel richtig grillen dürfen.
00:00:42: Joel.
00:00:43: Worauf hast du dich da bloß eingelassen?
00:00:45: Ja, das frage ich mich auch.
00:00:46: Aber es ist ganz ungewohnt auch, bei euch beiden habe ich sonst nie airtime, speziell bei Florian, deswegen ein ganz angenehmer Wechsel, weil sonst seid ihr die wirstenssträger, heute darf ich mal.
00:00:53: Ja.
00:00:54: Florian, was wollen wir denn wissen von dem Geohälder heute?
00:00:57: Was haben wir denn so ein bisschen vor?
00:00:59: Eine ganze Menge wollen wir wissen, also wir wollen natürlich erstmal wissen... Wie kommt es so weit kommen, also wie kommt es zu die Tag und Pack kommen.
00:01:06: Also erst mal ein bisschen deine mittlerweile auch etwas längere Historie in dieser Gründerszene nachzeichnen.
00:01:12: Das wäre ganz schön, da werden wir ein bisschen darauf angehen.
00:01:14: Dann Learnings zum Podcastmarkt, wo wir uns ein bisschen zu Gemüte führen, was hat sich da verändert, was sind auch Trends da vielleicht in dem Bereich.
00:01:22: Dann hat sich Joel ja auch noch versucht, du erinnert sich vielleicht Geo an er am Community Building, das war nicht so super.
00:01:28: Wir wollen ja nicht nur darüber reden, was Joel für ein super Typ ist, sondern auch was er gelernt hat und auch Niederlagen oder zwischenzeitliche Tiefs können ja durchaus Lerneffekte haben, die wollen wir gerne mit euch teilen.
00:01:41: Und dann hast du ja ein sehr interessantes Format noch, Joel, dass das fünf Dinge, die man mit zwanzig wissen wollte.
00:01:47: oder wissen sollte und von wirklich tollen Gästen und da wollen sie ein bisschen deine Learnings da rausdestudieren, damit unsere Hörer auch endlich mal was mitnehmen hier auf dem Kanal.
00:01:56: Und dann haben wir noch ein letztes Thema uns überlegt, dass wir mit dir auch gerne nochmal auch wieder vor dem Thema Take Home Value, Insights generieren.
00:02:06: Was hast du sonst so gelernt aus deiner Zeit als Podcast?
00:02:09: Das ist ja das Schöne.
00:02:10: Also ich vergleiche mal Podcast ein bisschen mit.
00:02:14: bezahlte Erwachsenen weiter Bildung, wenn man auf der Seite sitzt, wo du jetzt bist und davon wollen wir natürlich auch profitieren.
00:02:21: Schamlos und deine Hörer da eben auch dran teilhaben lassen.
00:02:24: Aber vielleicht fangen wir an Joel.
00:02:26: Wie konnte es so weit kommen?
00:02:27: Wie bist du überhaupt in diese Gründerszene reingekommen?
00:02:30: Und wie waren die ersten Gehversuche im Journalismus?
00:02:33: Aber wir halten bitte deine Historie kurz, damit wir uns dann später auf den Take-Home Value.
00:02:38: Konzentrierkant.
00:02:38: Sehr
00:02:38: gut.
00:02:39: Ja, lustigerweise habe ich gerade drüber nachgedacht, dass es ja manchmal eigentlich peinlich einfach ist, wie solche Fahde zustande kommen.
00:02:44: Ich war nämlich damals in der D-School, kennst du ja, glaube ich auch, von dem Uli Weinberg damals.
00:02:49: Da wurde die Design-Thinking-Unterricht.
00:02:50: Das kannte kein Arsch, und dann ging das ja voll Skyrocket.
00:02:54: Der hat mich quasi ausgebildet.
00:02:55: Da habe ich ein Projekt gemacht.
00:02:57: Und dann kamen ja irgendwann mein Tischell, der Projekt ist cool.
00:02:59: Ich will das hier firmen aus der D-School entstehen.
00:03:00: Ich habe da so einen Typen getroffen im Zug.
00:03:02: Der hat Studio DVZ finanziert.
00:03:04: Hier ist seine Visitenkarte.
00:03:05: Ruf den nochmal an.
00:03:07: mit einem Pitch irgendwie Kohle über den Tisch schiebt.
00:03:09: So, und die Visitenkarte, das war mal so eine kleine Moo-Kart damals, kennst du die noch?
00:03:14: M-O-O von Kolya Hebenstreit.
00:03:16: Mit dem habe ich mich zusammengesetzt und habe gesagt, hier so sieht es aus.
00:03:18: Und der hat mich einmal in der Mitte durchgebrochen, hat alles auseinandergekommen in dem Pitch, was geht.
00:03:22: Rightfully so.
00:03:23: Ich kann mir dem
00:03:23: Öhrer noch einmal sagen, was Studi-Vorzett ist, weil das wissen jetzt, glaube ich, auch nur die Eltern unter uns.
00:03:28: Das war mal ein sehr relevantes Social Network in Deutschland.
00:03:31: Genau.
00:03:31: Vor TikTok kam Instagram, vor Instagram kam Facebook und vor Facebook kam StudiVz.
00:03:37: Also das war ja damals eine Community für den... Oder zumindest
00:03:39: parallel mit Facebook kam
00:03:41: StudiVz, ne?
00:03:42: Das ist recht... Eigentlich war StudiVz das Copycat von Facebook komplett richtig.
00:03:46: Damals Team Europe Gründung, also von Essan Dariani als CEO, später stieg da Michael Brehm ein.
00:03:51: Ist ja auch so eine Grande aus der Start-up-Szene.
00:03:55: Dennis Bammann hat, glaube ich, die Technik gemacht, auch recht versiert im Tech-Bereich.
00:03:59: Und Lukas und Koller mit Team Europe waren halt so die Hauptfinanziers.
00:04:02: Die founding
00:04:03: Investors, hat man das damals auch schon genannt.
00:04:06: Ja, genau.
00:04:06: Das Höhle der Löwe mäßige abzocken.
00:04:09: Fünf, dreißig Prozent für mich für, wie, dreißigtausend Euro.
00:04:13: Aber ich bring dich ganz groß raus.
00:04:15: Die Art von Gründung war das.
00:04:16: Ja, das war mal auch so ein bisschen dieses Pimmelfech, wer sich den Gründertitel irgendwie auf die Visitenkarte schreiben durfte.
00:04:22: Naja, auf jeden Fall hat der mich halt getroffen und hat den Pitcher auseinander genommen und ich gesagt, du hast doch noch so einen Magazin-Dingsbums da, so ein Gründer-Szene, da kann ich da mal ein Artikel schreiben.
00:04:28: Da meinte er, willst du machen.
00:04:29: Aber ich gesagt, ja, ich find cool, mal so ein Ding von hinter den Kulissen mal zu sehen.
00:04:33: So, geht da was?
00:04:34: Ja, klar.
00:04:34: Und dann hat er mir, weiß ich nicht, noch ganz genau, Jörg Reinbold vorgestellt, der ja auch, der war zehn Jahre lang Chef von eBay und war da damit investiert in Better Place, diese Spendenplattform.
00:04:43: Und dem haben wir ein Artikel gemacht.
00:04:45: Und dann habe ich gesagt, Koja, das hat Spaß gemacht, kann ich noch mal oder kann ich öfter?
00:04:49: So ja, willst du nicht Chefredakteur werden?
00:04:51: Und in der Sekunde bin ich so völlig vom Glauben abgefangen, weil ich so dachte, so was ist das denn für einen Laden?
00:04:54: So ein daher gelaufener Typ, gerade frisch von der Uni, fragt nach dem zweiten Interview darf der Chefredakteur werden, aber so ging es los.
00:05:00: Und dann haben wir halt vier Jahre lang das Ding durch die Decke geschickt und im fünften Jahr dann an Axel Springer verkauft, wo es ja mittlerweile angesiedelt ist als Business Insider.
00:05:09: Wir sind hier hier im Business Podcast.
00:05:11: Wir wollen ein paar Zahlen haben, was war damals der Verkaufspreis von Gründer Szene beziehungsweise Vertical Media, hieß die Firma dahinter, an Axel Springer.
00:05:19: Aber wie viel wurde da verdient?
00:05:21: Und von wem?
00:05:22: Du warst ja selber Investor und du bist ja besser als ich.
00:05:27: Ja.
00:05:27: Aber ich frage ja dich.
00:05:30: Da ich Verschwiegenheitsscheiß unterschrieben habe, kannst du höchstens mal Ranges schätzen.
00:05:34: Aber sagen wir, unter fünf Millionen war man unterwegs, ich glaube so viel darf man sagen.
00:05:39: Und war ja von der Genese her Team Europe Produkt, war ja wirklich hundertprozent owned bei Team Europe, dann kam Mark Hoffmann und ich rein, haben das sozusagen professionellisieren dürfen.
00:05:49: Und dann hatten wir spannende Investoren, so wie dich, Klaus Hommels, Klass Kersting, noch eine Handvoll anderer.
00:05:54: Also eigentlich echt eine ganz coole Gruppe.
00:05:56: Und war ja auch noch so ... Weiß nicht, wie es dir so ging, aber ich fand das ja damals noch wilder Westen.
00:06:01: Ich weiß, ich hab dich immer mal getroffen auf einem Event von GameDuel, Berlin, zwei Punkt Null.
00:06:05: Und dann hast du mich so beiseite genommen und hast gesagt, weißt du, ich hab jetzt schon wieder deine Ida-Ling-Geschichte gelesen hier mit pdv und am Ida-
00:06:11: ... Ida-Ling war mal ein relevantes Dating-Netzwerk.
00:06:14: In der Tat.
00:06:15: Ich kann diese Scheiße nicht mehr lesen.
00:06:17: Ist ja okay, wenn du hier Vermutungen anstellst, aber dann lass doch mal wenigstens educated Guests daraus machen.
00:06:21: Ich ruf mich an, wenn du ein Thema hast und dann reden wir über die Sachen und so haben du und ich uns kennengelernt.
00:06:26: Ich glaube, ich habe dich als Schmierfink bezeichnet.
00:06:28: Ja, die ersten zwei, drei Spätschichten, unser Netzwerkevent damals, wenn ich dann in eine Runde kam, dann wurde ich mal mit, ah hallo, da kommt ja wieder der Schmierfink begrüßt, das weiß ich noch.
00:06:37: Was waren denn die Artikel, Joel, die am meisten Wellen geschlagen haben?
00:06:41: Oder wo du am meisten Backlash bekommen hast?
00:06:45: Wenn der Florian jetzt sagt, das geht noch besser.
00:06:47: Aber wo waren die richtigen Shitstorms, die über dich hier reingebrochen sind?
00:06:51: Also ich glaub, das Mais geklickte war damals Gruppon.
00:06:53: Wir hatten vier Geschäftsführer bei Gruppon und Florian war ja, glaube ich, auch relativ nah dran.
00:06:58: Damals war es ja so, die haben ja immer Deals verkauft, eine Deal-Plattform, kannst du halt sagen, hier, Massage-Salon an der Ecke bietet irgendwie zweihundert Gutscheiner an, kostet die Massage von thirty-fünf Euro statt fünfundsechzig und dann kannst du die halt kaufen und verschenken.
00:07:10: Und der Witz vom Modell war ja, wenn du die nicht eingelöst hast, dann haben sie verdient und die meisten Leute haben die halt nicht eingelöst, fünfzig Prozent.
00:07:15: Und die Story, die mir dann irgendwann mal zugetragen war, war, es gab immer so genannte Caps.
00:07:19: Das heißt, die sind hingegangen, die Vertriebler zu so einem Massagesalon oder zu einem Shop, der handgegelte Deckenverkauf der What-Eviled-Wars und haben mit Caps, also maximal Grenzen festgelegt.
00:07:30: Das heißt, der Gero als Masseur hat jetzt gesagt, okay, können wir machen, aber maximal fünfzig Massagen, dann wird es irgendwie dann nachwärts problematisch.
00:07:36: Und weil das natürlich eine sehr wachstumsorientierte Organisation war, passierte Folgendes.
00:07:39: Wenn die Sales-Leute zurück in die Zentrale kamen, hat der Geschäftsführer drauf geguckt und gesagt, okay, den Cap nehmen wir mal raus.
00:07:45: Und dann wurden halt nicht fünfzig Massagen, sondern achthundert verkauft.
00:07:48: Und die Geschichte war, dass es dann echt eine Massurin irgendwo bei München, glaube ich, gab, die bis in die Klappse, sag ich mal, also bis in die geschlossene Anstalt musste, weil die überlegt haben, sich das Leben zu nehmen, weil die gar nicht so viel massieren konnte, wie die Gutscheine da verkauft hat.
00:08:00: Ich glaube, es war sogar vierstillig.
00:08:02: Und das Ding haben wir da tematisiert, diesen grenzenlosen Hunger nach Wachstum und wir haben das übertitelt.
00:08:06: Da hab ich die vier Gesichter von den Geschäftsführern genommen, aber auf die Pferde gesetzt und dann hieß es die vier Reiter der Gruppon-Kalypse.
00:08:12: War ganz lustig.
00:08:13: Und, äh, da ginge richtig Skyrocket, weil natürlich jeder, der von denen verarscht wurde, in den Kommentaren angeschrieben hat, so, ja, war bei mir auch so.
00:08:21: Von daher, das war so das Ding, was am meisten abging, am meisten auf den Sack bekommen.
00:08:25: Da war Florian, glaub ich, sogar mal unschuldig, hab ich eigentlich immer für diese ganzen Delivery-Hero versus Lieferando-Artikel.
00:08:31: Ich hatte immer die ungangbare Situation, wenn ich bei Delivery Hero angerufen habe, gegen jemand ans Telefon, hat mir was gesagt, weil wir waren ja gleich das Portfolio.
00:08:38: Wenn ich bei Lieferando angerufen habe, also Delivery Hero war sozusagen ein Investment von Team Europe, die auch bei uns investiert waren, ging keiner aus diesem Grund dran.
00:08:47: Wenn man natürlich dachte, der Idiot wird hier bei uns nur Scheiße schreiben, was zum Effekt hatte, dass ich natürlich total parteisch aus darf, weil alles, was ich schreiben konnte, mal einseitig war, weil ich von den anderen keine Infos hatte.
00:08:57: Damals waren ja noch Kommentarschlachten anonym und so.
00:08:59: Da gab es ja hier noch nicht diesen Shit mit deinem Klarnamen und so.
00:09:02: War witzig.
00:09:04: Damals war Christoph Gerber, glaube ich, der war da auf der... Anerseite, ne?
00:09:08: Also bei, wie hieß denn sie Lieferheit, Lieferat?
00:09:10: Nee, Lieferandung.
00:09:11: Das war Christoph Gerber, der ja auch den, den, den, der ein oder anderes Jahrlich auch kennt, auch ein durchaus streitbarer Charakter ist.
00:09:18: Also sehr geradeaus und offen.
00:09:21: Ja, das war mal sehr schwer.
00:09:21: Das war Christoph Gerber und Jörg Gerbig, da hat man die immer schön durcheinander gebracht.
00:09:24: Und ich hatte ein, ein sehr angenehmes Erlebnis.
00:09:26: einmal, als ich auf dem HTG Family Day war in Bonn.
00:09:29: Florian war ja auch das ein oder andere Mal da, bin ich da mit dem Flieger nach Berlin zurückgeflogen.
00:09:33: Dann bin ich eingestiegen in das Flugzeug.
00:09:35: Ich hatte den Mittelplatz.
00:09:36: rechts neben mir, saß Lydia Benkel.
00:09:38: Gott hab sie seelig, die gibt's leider nicht mehr, ist leider schon gestorben.
00:09:41: Sehr coole Personen, aber die war MNA-Beraterin von Lieferando.
00:09:44: Und links neben mir saß Jörg Binnenbrücker, damals noch bei Dumont Ventures.
00:09:48: Heute hat er ja mit Hilfe in Florian.
00:09:51: Capdemic.
00:09:51: Dankeschön, neuen VC.
00:09:53: Und die Wahl richtig piste alle beide auf mich rechts und links kriegte ich dann so drauf, so ja gell, ich ende mich noch sehr genau, als wir unsere Finanzierungsrunde bauen wollten, mit einem wie zehn Millionen Runde, die ist uns um die Ohren geflogen, weil du Arschloch irgendein scheiß Artikel geschrieben hast, dann durfte ich mich eine Stunde auf dem Rückflug mit dem Talk, den ich gerade gehalten habe, rechtfertigen, warum ich das da irgendwie so geschrieben habe und und und.
00:10:11: Aber wir mochten uns hinterher immer noch von da was okay.
00:10:13: Ging das manchmal so weit, dass du dann wirklich juristisch irgendwie Probleme bekommen hast.
00:10:18: oder ist das dann eher so?
00:10:19: ne Joël, dass für dich nicht lustig und dabei bliebst dann auch?
00:10:21: Nee,
00:10:22: lustigerweise war da gar nichts.
00:10:23: Also ich fand die bewegenden Sachen waren ja auch eher, wenn du mit einem Geschäftsführer redetest und sagst das so hier, ich hab gehört, ihr müsst fünfzig Leute entlassen oder ihr steht von so wenns, sag mal was, wir machen Artikel und so.
00:10:32: und dann sagt er, ey, Kannst du bitte das Ding bis zum Montag zurückhalten?
00:10:35: Ich rede morgen erst mit meinem Team.
00:10:37: Ich fände irgendwie nicht cool, wenn die das aus der Presse erfahren.
00:10:39: So, auf dem Geschwindigkeitsniveau waren wir ja da teilweise.
00:10:42: Das war eher bewegend.
00:10:43: Ich glaube, wir haben einmal eine Abmahnung wegen Bildrechten bekommen.
00:10:45: Da haben wir bei Wikipedia irgendwo ein Foto genommen, sonst war da gar nichts.
00:10:48: Das Einzige, andere Juristische war eigentlich beim Sammabuch so ein bisschen.
00:10:51: Und auch da konnte ich es verstehen.
00:10:53: Da habe ich ein Buch über die Sammabuchs geschrieben.
00:10:55: Die Partner ist Internet.
00:10:55: Ich habe ja auch die eine oder andere Person da zitiert.
00:10:59: Und dann fing irgendwann an, die Myself und die Gala, glaube ich, also irgendwie zwei solche Magazine, die jetzt eher so für klatsch standen, über die Frauen von den drei Artikel zu schreiben.
00:11:08: Wirklich in einer Woche, der einen rief Montag an, der andere am Donnerstag oder so.
00:11:12: Und dann haben die auf uns zugekommen gesagt, seid mal Freunde der guten Unterhaltung, könnt ihr bitte da irgendwie die Frauenthemen rausnehmen und so.
00:11:17: Und dann haben wir gesagt, ja klar, kein Thema.
00:11:19: Dann durften wir die Auflage nur abverkaufen und danach wandeln.
00:11:22: Also wenn ich eine Erstauflage in den Händen halte, lese ich quasi mehr über die Sammers als eine Drittauflage.
00:11:27: Wie
00:11:27: viele Bücher hast du verkauft eigentlich von dem Buch, dann am Ende?
00:11:30: Oh, gute Frage.
00:11:32: Ich hätte jetzt so um die Zehntausend geschätzt oder noch, nee, nee, weniger wahrscheinlich.
00:11:36: Sechs, siebeneinhalb Tausend so in dem Dreh.
00:11:37: Okay, aber was ja für ein Sachbuch, für Nischenthema jetzt gar nicht scheiße ist eigentlich, ne?
00:11:41: Muss man sagen.
00:11:42: Ja, und ich meine, man muss halt immer dazusagen, mit Büchern verdient es ja kein Geld.
00:11:44: Also ich glaube, die Leute, die mit Büchern Geld verdienen in Deutschland, die kann es... Erklär
00:11:47: mal, was verdient man?
00:11:48: Wir sind ja ein Wirtschafts-Podcast, so finde ich.
00:11:50: Was verdient man für einen Betrag ungefähr, wenn man so ein Buch verkauft für dreißig Euro?
00:11:54: Was verdienstest du da als Autor?
00:11:56: Also es gibt Staffeln, kriegst du sozusagen Verträge, die sich staffeln je nach Anzahl verkaufter Bücher... Das heißt, wenn ich fünftausend Bücher verkauft habe, kriege ich ab dann mehr Prozentual-Anteil an.
00:12:06: Ich glaube, bei mir war das so an den zwanzig, fünfzwanzig Euro.
00:12:08: Hätte ich jetzt gesagt, habe ich so zwei Euro oder so verdient.
00:12:11: Ich glaube, zehn Prozent.
00:12:12: Und dann bin ich immer von zehn auf fünfzehn hoch gegangen mit Staffel.
00:12:15: Und damit war ich schon im Top-Eck.
00:12:16: Also da kam meine Buchagenda und meinte, ey, das ist hier der beste Deal, den ich hier ausgehandelt habe.
00:12:20: Das ist eigentlich drunter.
00:12:21: Von daher Long Story Short.
00:12:22: Ich würde mal schätzen, ich habe so zwölf, fünfzehntausend Euro mit dem Buch verdient und habe ein halbes Jahr daran geschrieben.
00:12:27: Also ... Was lernen wir
00:12:29: daraus?
00:12:30: Sachbuchautor ist nicht unbedingt ein einträgliches Geschäft.
00:12:33: Ja, kommt drauf an.
00:12:34: Das Interessante war, hast du eine Ahnung, wer deine Gilde ist, nämlich wer das meiste Geld mit Sachbüchern verdient?
00:12:41: Professoren.
00:12:43: Wirklich?
00:12:44: Ja, wirklich, weil der Hebel bei Büchern ist ja der Vorschuss.
00:12:47: Du musst immer einen hohen Vorschuss für dich raushandeln, weil wenn die dir schon viel über den Tisch geschoben haben, dann haben sie hinterher einen riesig hohen Druck, dass das Ding gut performt, dann machen die sozusagen geben die Gast die Verlage, dass das überall ausgestellt ist und so weiter.
00:12:58: So, und ich habe einen Vorschuss von, ich glaube, fünf oder zehntausend Euro in dem Dreh gekriegt.
00:13:02: Und wenn du ein Autor bist von einem universitären Buch, Die Dinger werden halt jedes Jahr, weiß ich, hast ein BWL-Buch geschrieben, so das Standardwerk, werden hunderte von denen in den Unis verkauft.
00:13:13: Die kosten dann nicht zehn Euro, sondern eher so neunzig Euro.
00:13:15: Dann kriegst du auch schon mal Vorschüsse von hunderttausend Euro.
00:13:18: Also da machst du richtig schmott, wenn du da der große Zampanopis in Sachen BWL oder die Heidemann-Methode in der VWL erklären kannst, dann ...
00:13:26: Wer kennt sie nicht?
00:13:27: Ja.
00:13:27: Ja.
00:13:28: Und sag mal, wie bist du dann abge- ... also du bist dann bei Gründer-Szenen raus, nach dem Sammabuch sozusagen oder während des Sammabuchs?
00:13:35: Und hast dich dann quasi noch mal komplett selbstständig gemacht.
00:13:38: Der Gründer-Szenis ist ja mittlerweile, das wissen wahrscheinlich einige Teil, der heißt glaube ich Premium-Gruppe, mittlerweile so Götzowelt, Business Insider und so weiter.
00:13:46: Das ist Teil davon geworden.
00:13:47: Du bist dann da raus und hast digitale Pack gestartet.
00:13:51: Es gab zwei Zwischenstufen.
00:13:53: Über eine habe ich lustigerweise... Gero kennengelernt, also ist ja ein bisschen manchmal auch instestuous alles in der Branche.
00:13:58: Ich wurde von Marc Hillbrand damals gefragt, ob ich nicht in Potsdam Lust habe, mit ihm zu arbeiten.
00:14:02: Der macht so Deep Tech Startups und ich sollte der Head of Business Development werden.
00:14:07: Dann saß ich beim Saviniplatz, beim Spanien, habe es zwei Uhr nachts verhandelt, Marc kann ganz gut verhandeln.
00:14:12: Zumindest sehr hart, Karle Fadel.
00:14:16: Der hat mir dann immer erzählt, macht das mal.
00:14:18: Ich kenne einen Typen, den können wir mal fragen, wie man vertriebordentlich macht.
00:14:21: Hier, der Gero, kennst du den?
00:14:23: Ich sag, ne, kenn ich dich.
00:14:24: Da macht hier so ein Ding, Signavio, kennst du das?
00:14:26: Ich sag, ja, schon mal gehört.
00:14:27: Ja, ja, ja.
00:14:28: Und so, na ja, dann ... Ich sag mal so, unsere Ehe hat vier Monate gehalten, weil ich dann doch festgestellt hab, Florian kann wahrscheinlich ein Liedchen von singen.
00:14:34: Ich bin so leidlich gut angestellten, fähig.
00:14:37: Ich glaube, es lag nicht an ihm, es lag eher so an der Mischung.
00:14:40: Wir mögen uns aber auch heute noch.
00:14:41: Ich habe dann mich selbstständig gemacht mit vier Freunden.
00:14:44: Wir wollten einen Online-Wedendienst gründen.
00:14:46: War an dem derzeit glaube ich paar Jahre zu früh voraus.
00:14:48: Zu Corona-Zeiten wäre es echt abgegangen.
00:14:51: Und das waren quasi die beiden Zwischenstufen, die ich hatte vor digital kompakt und das Ulkige war.
00:14:56: Ich wollte eigentlich den Videotypen mir finanzieren, um mein Start-up zu erklären.
00:14:59: Ich bin dann zum Manager-Magaziner, habe gesagt, sind wir Freunde der guten Unterhaltung.
00:15:02: Was haltet ihr davon?
00:15:03: Ich mache euch eine Videoreihe.
00:15:04: Ich habe sowieso Bock, mal wieder ein paar Gründer zu interviewen.
00:15:06: Und ihr zahlt mir ein Videotypen.
00:15:08: Naja, in der Zwischenzeit ist das Start-up sozusagen gegen die Wand gefahren.
00:15:11: Und dann habe ich gemerkt, ja, okay, aber die Interviews, das macht irgendwie Spaß.
00:15:14: Hast du wieder mal Bock drauf?
00:15:15: Und dann habe ich gesagt, okay, Video ist aber so scheiße teuer.
00:15:17: Mach doch Audio.
00:15:18: Lässt die Kamera einfach weg, machst du nur Mikro.
00:15:20: Und damals war auch Philipp Westermayer schon mit einem OMR-Podcast am Start.
00:15:24: Ich fand, man konnte damals sehen, dass das abheben würde.
00:15:26: Es war irgendwie plausibel.
00:15:28: Wann war das ungefähr?
00:15:29: Wann ging das
00:15:30: los?
00:15:31: Zwei, fünfzehn Jahre.
00:15:32: Ich glaub, Philipp war ein halbes Jahr vor mir dran, der sagte zu mir, als ich ihn gefragt hab, hey, hast du Bock, wir machen ein Interview zusammen?
00:15:36: Er sagt, ach, du hast zehn Jahres, ich auch, ist ja lustig.
00:15:38: Es war ein bisschen deprimierend, wenn du dachtest, so, okay, eine Million Menschen-Event versus Nischen-Podcast?
00:15:45: Nein, Spaß, aber ... Ja, so ging das damals los.
00:15:48: Was waren sonst noch so Vorbilder damals im Podcastbereich?
00:15:51: Gab es da schon etwas, was total durch die Decke geschossen war oder irgendwas, wo du sagtest?
00:15:55: Das muss ganz anders sein, das muss ich ganz anders machen, als was bisher da ist.
00:15:59: Nee, das war echt wilder Westen.
00:16:01: Es gab auch fast nichts so in Deutschland, was jetzt riesig groß wäre.
00:16:03: Ich fand OMR in unserer Branche noch das größte.
00:16:06: Ich glaube, Alex Graf war mit seinem Kassenzone, glaube ich, auch schon am Horizont, meine ich.
00:16:10: Und ich glaube, dass auch Jochen Krischchen das eine oder andere gemacht hat hier mit Exchanges, bei Exciting Commerce.
00:16:15: Das waren so die Ersten.
00:16:17: Ja,
00:16:17: Alexander Graf war, glaube ich, auch zwei Vierzehn oder so.
00:16:19: So vielleicht sogar früher.
00:16:21: Aber es gab jetzt noch nicht die großen Publikumstitel.
00:16:23: Die kamen so ein, zwei, drei Jahre später.
00:16:25: dass sie fest und flauschig los.
00:16:26: Und dann, da hat er gemerkt, damit hobt es dann ab.
00:16:28: Das war dann so die Gilde der Laber-Podcast.
00:16:30: Und dann kam die Gilde der Crime, True Crime-Podcast.
00:16:33: Und dann wurde es halt breiten wirksam.
00:16:36: Und ich meine, das ist halt wirklich so, ich hab damals Leute angeguckt und gesagt, du ich mach ein Podcast, für fünfhundert Euro bist du dabei, dass ich eine Anzeige über dich einspreche, how about it?
00:16:43: Und dann saß ich da und hab über, was haben wir gemacht?
00:16:45: Craft Beer, ich weiß nicht, hat einen Typen der Craft Beer verkauft und hat ein Bierkalender gemacht und so, dann saß ich da und hab den Leuten erzählt, hier Jungs, wenn ihr irgendwie im Business mal Langeweile habt, gehabt gibt es gar keinen Craft Beer Kalender, wollt ihr euch den nicht mal kaufen, hier ist der Link, so fing das an.
00:16:57: Und dann hast du die Preise gesteigert und dann entwickelte sich das halt alles so weiter.
00:17:01: Was kann man so für einen TKP erlösen, wenn man einen guten Business-Podcast hat?
00:17:04: Was ist dann so ein... TKP für die, für die über tausender Kontaktpreis, also das, was man quasi für tausend Downloads oder tausend Hörer bekommt.
00:17:12: Was ist da so ein realistischer Preis?
00:17:14: Tja,
00:17:14: also ist ja immer die Unterscheidung B to B versus B to C. B to B ist natürlich wesentlich höher, was du ja jetzt gefragt hast.
00:17:19: Wir sind damals, als wir angefangen haben, dynamisch zu vermarkten, also wo du dann immer einen anderen Spot hörst, in jeder Folge und nicht in die Tonspur reingebrannt, haben wir mit sechshundert Euro angefangen.
00:17:29: TKP.
00:17:29: Ich weiß noch nicht, mit Pipp Glöckner damals, ja, ja, sechshundert Euro.
00:17:33: Da kam Pep Klöckner und meinte nach so, Alter, du mit deinen Apothekerpreisen, wir machen ja keine Werbung und so.
00:17:37: Ein halbes Jahr später hat er auch welche gemacht und dann war wir im Gleichen gegeben, dann haben wir gelacht drüber.
00:17:41: Aber ich würd sagen, der Gegenwart ist ganz unterschiedlich.
00:17:43: Ich hab gestern grad jemanden gehabt, der hat gefragt, ob ich ihn mal mitvermarkten kann.
00:17:48: Er kommt nicht dazu, kriegt's, wenn er's macht, aber gut hin, der verkauft für fünfhundert Euro.
00:17:52: Da dachte ich, Alter, wir sind mittlerweile bei dreieinhalbfünfzig Euro TKP.
00:17:56: Und damit sind wir, glaub ich, immer noch so im Eliten-Eck.
00:17:59: Also, was mir Pottstars immer sagt, Alter, du bist zu toll.
00:18:02: Wie sollen wir das erklären?
00:18:03: Die anderen sind eher so bei zweihundert Euro, zweieinhalbfünfzig.
00:18:06: Aber wir haben halt auch krasse Leute da.
00:18:07: Deswegen, wenn du die Qualität hast, ist die kurze Antwort auf deine Frage.
00:18:11: Zweihundert bis dreieinhalbfünfzig Euro im Business-Bereich, im BtoC-Bereich geht's bei zwanzig Euro los und endet, glaube ich, so bei hundert, hundertzwanzig.
00:18:19: Alles ja deutlich, deutlich höher als das, was du jetzt mittlerweile im Fernseher- oder Printbereich erwirtschaftest.
00:18:24: Also BtoB natürlich sowieso, aber ich glaube auch der BtoC-Preis.
00:18:28: ist dann schon absolut am oberen Ende, ne?
00:18:31: Wie wichtig ist das?
00:18:32: Eingesprochen, wenn du selbst einsprichst, ist ja deutlich höherwertig, glaube ich, in der Wahrnehmung, als wenn der, also der so-callede Host-Read, ne?
00:18:40: Also, wenn der was macht, dann ist ja, wie ist der Unterschied zwischen Host-Read und Non-Host-Read?
00:18:46: Also, wenn du jetzt selbst Werbung machst, die auch einsprichst, die wird dann einfach nur bei dir eingeblendet, und versus Joel spricht, der Meister spricht sozusagen selbst, oder der Host spricht selbst, was ist da der Unterschied?
00:18:55: Also, wenn ich ganz ehrlich bin, gibt es eigentlich nur zwei Achsen.
00:18:57: weder du sprichst es selber ein oder der Werbepartner bringt dir seine Sachen schon frei aus und dann bist du halt mit wesentlich niedigeren Preisen dabei.
00:19:04: Also dann ist wahrscheinlich die Hälfte oder ein Drittel dessen und dann buchen die das auch eher über Agentur ein und dann musst du eigentlich dein System an irgendwelche Agentursysteme angedockt haben.
00:19:12: Wenn ich ganz ehrlich bin, sind wir dafür, glaube ich, zu pomadig.
00:19:15: Also so auf OMR-Niveau oder auch noch drüber bist du da wahrscheinlich eher dabei.
00:19:19: Eigentlich ist Hostrad der Standard und ich weiß, Alex Graf hat das mal gemacht.
00:19:22: Das fand ich eigentlich ganz witzig.
00:19:23: Da hat er sich irgendwie eine Frau geholt, die hatte so eine voll attraktive Stimme und hat dann versucht, dass dies bei ihm spricht, so als Kontrastprogramm und es hat halt kolossal nicht funktioniert und hat das am Ende wieder selber gemacht.
00:19:34: Heute würde man das vielleicht auch als sexistisch einordnen, wenn wir ehrlich sind.
00:19:37: Aber als Versuch fand ich es irgendwie neckisch.
00:19:39: Lass uns mal kurz über die Inhalte sprechen.
00:19:41: Was war für dich anders als zum Beispiel bei Gründer Szene, wenn du geschrieben hast, wenn du Artikel hattest und jetzt Podcast aufgenommen hast?
00:19:49: Was war anders, was war gleich?
00:19:51: Also ich glaube, ich habe damals einen großen Denkfehler gemacht oder sogar eigentlich zwei.
00:19:55: Ich bin da reingegangen, habe mir überlegt, okay, wen kennst du denn, der ein guter Gründer ist oder eine gute Gründerin?
00:19:59: Dann gab es damals noch nicht so viele, zwei, fünfzehn.
00:20:01: Also auch wenn es irgendwie alles professionell Es gab nicht nur die drei Ecken Team Europe, Fabian Hansmann und Konsorten und die Sammers.
00:20:09: Es gab schon jetzt ein paar mehr.
00:20:10: Es gab halt nicht so viele Leute, wo ich sagen würde, die spielen auf dem Niveau, wo ich sage, das ist eine geile Firma, die will ich intervieren.
00:20:16: Also hab ich mir überlegt, was kann ich tun?
00:20:18: Und hab dachte, naja, du müsstest dir ja eigentlich so wiederkehrende Moderatoren aufbauen.
00:20:21: Und der erste, also wirklich die dritte Folge, die jemals bei uns erschienen, das war Florian.
00:20:25: Und dann bin ich ja irgendwann uns ja an der Gedächtnisköpfe mal zum Essen getroffen und dann habe ich hier mit dem G-Roma gequatscht.
00:20:31: Und meine Logik war, und das war der erste Denkfehler, ich wollte so eine Art Wissensbibliothek bauen.
00:20:35: Das heißt, ich hatte die Idee, es gibt ganz viele verschiedene Themen, die für Unternehmer relevant sind.
00:20:39: Und das war eigentlich ein Gründerszene-Learning, weil Gründerszene hatte früher als Navigation immer die Spaten einer Firma.
00:20:44: Das heißt, du hattest Marketing, HR, Recht, IT, also das, was du sozusagen als Department in der Firma hast.
00:20:50: Und die Idee wollte ich fortsetzen und dachte mir, cool, du machst eine Audio-Datenbank zum Hören.
00:20:55: So, was war das Problem dabei?
00:20:56: Die Leute haben halt überhaupt nicht mehr durchgeblickt, wenn du über die fünf Formate hinaus warst.
00:21:00: Es war völlig chaotisch.
00:21:02: und der zweite Fehler war, Podcasts haben ja keine Didaktik.
00:21:05: Also wenn ich jetzt Florian interviewe, dann kann man zwar so fünfzehn Sachen lernen, aber ich kann es ja hinterher nicht nachmachen.
00:21:10: Also ich habe nicht das Werkzeug, dass ich weiß, ich bin jetzt in der Situation Phase X, da hat ja Florian das gesagt, sodass das funktioniert halt nicht.
00:21:16: Von daher war der Unterschied, dass wir eher in so eine Wissensbibliothek gearbeitet haben.
00:21:20: Und ich glaube, da bin ich eigentlich stolz drauf, wobei es mich manchmal gleichzeitig auch wormt.
00:21:25: Gründer Szene war halt sehr stark von der Kritik herkommt.
00:21:27: Das heißt, du hast draufgehauen, du hast immer gesucht, was funktioniert nicht gut oder was funktioniert genial und hast es so analytisch auseinandergenommen.
00:21:34: Und bei Digital Compact ist es eigentlich immer eher nur so, es ist wertschätzender, es ist positiver, es ist mehr so, hey, Gero, du bist eine Rakete, wie hast du das gemacht?
00:21:42: Alles klar, eins, zwei, drei, vier, fünf, sechs, sieben.
00:21:43: Wir haben hier bei Gründerszene halt hingegangen werden und hätten gesagt, okay, krass, Geschäftsmodelle geht da und da nicht auf.
00:21:48: Deswegen, versteht ihr, was ich meine, das ist so ein ganz anderer Take.
00:21:51: Und ich glaube, wer das ja wieder reingebracht hat, aber ich finde, auf einen guten Dreh ist Pip eigentlich, weil Pip macht quasi diese Analysen, aber sehr sachlich.
00:21:59: Kurze, kurze Specialty für den Hörer, Pip Klöckner.
00:22:02: macht zusammen mit einem kongenialen Partner den Doppelgänger-Podcast.
00:22:06: Ja, genau.
00:22:07: Also wer ihr nicht kennt, kann sich den auch mal anhören.
00:22:10: Aber sorry, wollte ich nicht unterbrechen.
00:22:11: Nö,
00:22:11: war auch eigentlich fertig, weil er macht das sehr sachlich, er macht das ja sehr analytisch und sehr faktenorientiert.
00:22:16: Wir waren halt sehr bissig.
00:22:17: Also ich weiß, ich hab auch mal einen Anruf bekommen, es fand die nicht so witzig, als ich den Delivery Hero genommen hab.
00:22:22: Früher hatten die wirklich noch einen Hero, das war so ein Typ, der hatte so eine komische Mütze auf, wo oben so eine Glaskuppel drin war und da waren die Pizza immer.
00:22:27: Dann hab ich den genommen, gefotoshoppt, hab den Mund, der gelächelt, auf Flunsch gedreht, hab den hinter Git dann gesetzt und hab geschrieben, Hausdurchsuchung bei Delivery Hero.
00:22:35: Das war so das Niveau, auf dem wir da gearbeitet haben.
00:22:38: Die Logik war immer Verpackung von der Bildzeitung, Inhalt vom Spiegel.
00:22:42: So war quasi die Ästhetik dahinter.
00:22:45: Ja, und da hast du wahrscheinlich auch mal ein bisschen übers Zielen ausgeschlossen hier und da.
00:22:48: Aber was macht mehr?
00:22:49: Also was findest du für dich jetzt selbst als Person befriedigender?
00:22:53: Also oder was erfüllt dich mehr?
00:22:55: Also jetzt eher dieser erst genannte Ansatz?
00:22:58: Spiegel im Kleidchen eines einer Bildzeitungen oder jetzt das, was du jetzt gerade versuchst, das etwas wertschätzendere und vielleicht dahinter schaunde und... eher sozusagen Verständnis über gemeinsam mit der Person tiefer einsteigen.
00:23:16: Was ist sozusagen aus deiner Sicht?
00:23:18: Mehr Spaß macht das Gemeine, weil es auch einfacher ist.
00:23:20: Weil es halt viel dankbarer ist zu sagen, so, ja hier, der Typ hat das und das und das falsch gemacht und ist ja auch super einfach.
00:23:27: Das Schwere und ich finde, Wertschöpfende ist natürlich das Wertschätzende.
00:23:30: Weil es viel komplizierter ist.
00:23:31: Es ist ein bisschen so wie dieses Prinzip.
00:23:33: Tut mir leid, dass ich dir einen so langen Brief geschrieben habe.
00:23:35: Ich hatte leider keine Zeit für einen kurzen.
00:23:37: Also es ist viel schwerer.
00:23:40: auch Reichweite drauf zu bringen auf etwas, was wertschätzend ist und aufzuzeigen, was sind denn die Hürden, die jemand genommen hat?
00:23:45: Was war die Ästhetik oder die Logik dahinter?
00:23:48: Also wenn du jetzt sagst, so hier, keine Ahnung, Labcoffee hat folgende Flaws in seinem Business Model, eins, zwei, drei, fünf, fünf, sechs, sieben.
00:23:55: Und wenn wir über Reichweite reden, vorhin hast du ja gesagt Groupon, das war so einer der Standout-Artikel, weil er auch spannende Sachen offengelegt hat.
00:24:03: Was waren denn jetzt so die Themen, die im Podcast besonders spannend waren, am meisten Leute hinter dem Ofen hervorgeloggt haben?
00:24:09: Ich kann ja mal parallel hier in Echtzeit, mal Lifetime und muss ein bisschen laden, kann ich ja mal die meistgeklickten of all times drehen.
00:24:17: Aber schon mal als Zwischenantwort, während ich hier in den Analytics rumforsche, was natürlich extrem gut ankam, was mich wirklich nachdenklich gemacht hatte, war, Florian war der erste, mit dem ich mal dieses Format ausprobiert habe, fünf Dinge, die ich gerne schon mit zwanzig gewusst hätte.
00:24:30: Und das Ding wurde instant dreimal so oft angehört wie alles andere, was wir jemals hatten bis dato.
00:24:37: Und vor allem war ich ganz baff, dass dann auch auch so ein OMR sich das Thema geschnappt hat.
00:24:41: Weil Pip war der Zweite, mit dem ich das Thema gemacht habe.
00:24:44: Und dann saß Pip bei OMR, hat Philipp davon erzählt, dass wir dieses Format machen.
00:24:48: Dann haben die sich geschlagene zwanzig Minuten darüber unterhalten, was man doch dabei lernen kann, was es eigentlich bedeutet und wie es ihnen selbst damit geht.
00:24:57: Also da war ich schon sehr, sehr baff.
00:24:58: Ja, und ich werde auch lustigerweise schon, dass du bestärkst hast.
00:25:01: Ich werde nicht jede Woche, aber schon mehrmals im Jahr lustigerweise, obwohl unsere Folge ja wirklich... paar Jahre her ist fast gar nicht mehr lang, sprechen mich dann noch Leute darauf an, dass sie das, also jetzt meine spezifische Folge aber auch generell dieses Format, dass sie das spannend finden.
00:25:18: Und jetzt nicht nur Leute, die ich jetzt gut kenne, sondern auch Leute, wo du so denkst, das ist ja erstaunlich, dass sie sich was angehört haben.
00:25:24: Und man weiß ja auch selbst gar nicht mehr so richtig, was man da gesagt hat, aber das Format, das ist vielleicht ein Weg, wie du sozusagen so dieses wertschätzende, trotzdem in eine Systematik gegossen hast, das ist ja eigentlich ganz spannend.
00:25:36: So, und ich hab mal geguckt, also unsere Top-Fünf-Titel.
00:25:38: Ich glaub, das geilste Jahr war anscheinend zwanzig-einundzwanzig, weil vier davon haben wir in dem Jahr gemacht.
00:25:41: Nummer eins drehte sich ums Thema Indoor-Pollution.
00:25:45: Also da hab ich über Luftverschmutzung im Büro gepodcastet, welchen nie auf die Idee gekommen, dass das Nummer eins ist.
00:25:50: Nummer zwei war lustigerweise ein Florian-Podcast.
00:25:52: KPIs, auf die jeder Investor schaut.
00:25:54: Nummer drei war Zukunftspotenziale von KI im Versicherungsmarkt.
00:25:58: Okay, dann kommt, was ist das beste Shop-System mit dem Kollegen Alex Graf und Jochen Krisch?
00:26:03: und dann Flaschenpost, das Milliarden-Geschäft mitgetränken.
00:26:07: Also das sind so die gefragtesten Inhalte bei uns.
00:26:10: Wie verschmutzt das mein Büro?
00:26:13: Aber was lernen wir aus dieser Liste?
00:26:16: Die sind ja ein bunter Mix.
00:26:17: Ich hätte jetzt gedacht, da kommt irgendein Pattern viel klarer raus an Themen, die so immer funktionieren.
00:26:24: Was ist das Pattern?
00:26:25: Also ich meine, du musst ja auch angehen und sagen, was interessiert die Leute?
00:26:28: Wie priorisierst du denn dann?
00:26:30: Also was ich gelernt habe ist, dass es halt so einen langen Nachbrenn-Effekt gibt.
00:26:33: Die höchste Abrufquote von einem Podcast, das wir in den ersten drei Tagen.
00:26:36: Das heißt, das Ding geht in den Äther, in den Fietereien und dann rufen die meisten Leute ab.
00:26:40: Und dann passiert aber Folgendes, so über den Verlauf von noch einem Monat oder dann drei Monaten, dann sechs und dann zwölf, nehmen die nochmal massiv an Reichweite zu.
00:26:48: Das heißt, es gibt so eine Art Seeoeffekt, habe ich in den Eindruck, dass nachdem, je nachdem wie die Keywords gebaut sind, die Leute das halt finden.
00:26:54: Also sowas wie KPIs, auf die jeder Investor schaut, ist ja total dankbar, weil jeder junge Gründer, der sich halt gerade auf den Pitch vorbereitet, der sucht halt danach, findet dann wahrscheinlich die Folge und klickt die an.
00:27:03: Das heißt, wenn es Sachen sind, die halt eine gewisse Zeitlosigkeit haben, dann werden wir immer darauf geachtet, fairerweise, und die so einen direkten Anwendungswert haben, dann funktionieren die gut.
00:27:12: Und momentan ist es so, wenn wir irgendwas mit KI machen, ich finde das total merkwürdig, weil ich denke, wir müssen ja schon völlig ausgelutscht sein, aber dann hast du immer, weiß ich nicht, fast doppelt so hoch oder auf jeden Fall signifikant höhere Reichweite drauf als auf normalen Folgen.
00:27:23: Ist KI eigentlich für das Podcast komplett ersetzen?
00:27:27: Also ich bin ein Riesenfan von Notebook LM.
00:27:29: Kennst du dieses Feature?
00:27:30: Du lädst da was auch immer für Content rein und dann macht sie ein Podcast daraus.
00:27:34: Macht dich das nicht stutzig?
00:27:36: oder wie guckst du da eigentlich drauf?
00:27:38: oder andere Leute, die mit Podcasting viel Liebe und Herzblut reinstellen?
00:27:43: Das Lustige ist, ich habe einen Freund, der ist so einer der besten Synchronsprecher an Deutschland, also ich ist so top fünf meist gebucht.
00:27:48: Und ich kriege aus dem Synchronsprecherlager immer gesagt, dass die alle damit rechnen, dass die in fünf Jahren irgendwie Adakta sind.
00:27:54: Dass die dann irgendwie die originale Schauspielerstimmen nehmen und die einfach translateen.
00:27:57: Geht ja jetzt schon, jetzt klingt es noch ein bisschen eckig so, aber in fünf Jahren, who knows.
00:28:01: Und ich hab mir lustig also noch nie Gedanken gemacht, ob das im Podcast auch droht.
00:28:06: Weil ich glaub, es ist so ein Personality-Thema, du hängst halt so an den Personen.
00:28:09: Ich glaub eher, dass folgendes passiert oder da baue ich drauf.
00:28:12: Ich bin ja ganz ehrlich, ich hab ja vorhin so scherzhaft angedeutet, dass mich das schon ein bisschen wormt, wenn ich so eine OMR-Möglichkeiten sehe.
00:28:18: und dann wo wir stehen, dann denke ich mir so, ey, die Messe ist ja noch lange nicht gesungen.
00:28:21: Das ist ja noch nicht mal Halbzeit.
00:28:22: Also ich gefühle stehen wir am Anfang.
00:28:24: So, und dann catcht mich jedes Mal wieder der Gedanke, sollte ich was auf Englisch machen, weil es hat ja viel, viel größere Sprachraum ist.
00:28:29: Also, wenn man im vorgespräch schon so ein bisschen gesagt, wenn du dir so ein Joe Logan anguckst mit der Reichweite, die der hat, und dann hat die deutschen Formate, das ist ja ein Joke, auch so monetär.
00:28:38: Kannst du das mal so ein bisschen in Relation stellen?
00:28:40: Also was habt ihr jetzt so für eine Reichweite?
00:28:41: Weißt du, was so ein OMR hat?
00:28:43: Vielleicht ein Pip oder so?
00:28:44: und dann vergleichter Rogan?
00:28:45: Kannst du das mal so?
00:28:47: Hast du dein Gefühl für?
00:28:48: Also ein paar Zahlen kenne ich auch, aber fangen du doch mal an.
00:28:50: Also ich würde mal, bei uns kenne ich die Zeilen ja relativ genau.
00:28:53: Das heißt, wir haben so roundabout vierzigtausend Abruf auf dem Podcast im Monat.
00:28:56: Also was mich voll nervt, das hätte ich eigentlich gern pro Folge.
00:28:58: Und ich würde sagen, da liegt wahrscheinlich so ein Doppelgänger, schätze ich jetzt mal, dreißig bis fünfzig, ohne es genau zu kennen.
00:29:05: Bei OMR würde ich tippen.
00:29:07: Pro Folge?
00:29:07: Vermutlich, ja.
00:29:09: Kann mich voll irren, aber wäre so meine Schätzung.
00:29:10: Von ein, zwei Jahren waren es, glaube ich, dreißigtausend.
00:29:13: Also würde ich mal denken, müsste es eigentlich so, der... Der Attraktor sein auf dem, die sind.
00:29:17: Und die machen das ja zweimal die Woche.
00:29:18: Das ist ja vielleicht auch noch mal wichtig, dass man das eben macht.
00:29:20: Ja, Wiederholung macht den Schlager und je mehr Frequenz, also je mehr Folgen ich mache, desto mehr Reichweite habe ich auch, habe ich auch wieder festgestellt.
00:29:25: OMR ist, glaube ich, ich habe lange nicht mehr mit denen über ihre folgenreichweite Geräte geredet.
00:29:29: Mir sagen sie auch nicht, ich krieg sie immer nur von dritten.
00:29:30: Ich hätte jetzt geschätzt, dass die wahrscheinlich so achtzig bis hunderttausend Abrufe auf einer Folge haben.
00:29:35: Und wenn die da Bohlen kommt, haben sie wahrscheinlich das Vierfacher oder so.
00:29:40: Oder Knossi.
00:29:40: Genau.
00:29:42: Personen der Zeitgeschichte halt, ja.
00:29:44: Ja, na vor allem, du brauchst halt immer Leute, die Reichweite haben.
00:29:46: Ich hab ja eine ganze Zeit lang mit Sebastian Grumbiegel von den Prinzenmarnefolien gemacht, weil mein Ziel war, mehr Probenenzen reinzubringen, bei digital kompakt, um die Reichweite zu steigern.
00:29:54: Und hab festgestellt, ich hab den geliebt, es war super geil, mit dem das zu machen.
00:29:58: Toller Typ, toller Einstellung und so weiter.
00:30:01: Der ist aber A in einem gewissen Alter.
00:30:02: Das heißt, der hat eine Followership, die sind halt so viertzig.
00:30:05: Eher Frauen.
00:30:07: Plus, er hat halt keine digitale Reichweite.
00:30:08: Also, der hat irgendwie so ... Dreieinhalb, vierenhalb Tausend Follower gehabt auf Instagram.
00:30:14: Da kriegst du nichts konvertiert auf dem Podcast.
00:30:15: So.
00:30:16: Wir hatten aber selbst auch Gäste da, die hatten irgendwie eine halbe Million oder mehr als Follower auf Instagram.
00:30:21: Das hat auch nicht auf die Folge richtig übertragen.
00:30:24: Das heißt, du kriegst dann viel Reichweite, wenn du selbst derjenige mit der halben Million bist und nicht der Gast.
00:30:29: Also wenn du Moderator bist, jetzt war es echt Pamela Reif mit ihren sieben Millionen oder so.
00:30:32: Wenn die anfängt, ein Podcast zu machen, dann hat sie natürlich ihr ganzen Follower, die sich für sie interessieren und die hören ihr zu.
00:30:37: Und so ein Joe Rogan im Gegenzug.
00:30:39: Ich kenne die Abrufzahlen, kenne ich gar nicht.
00:30:41: Mir ist nur damals Haften geblieben, wie er diesen Spotify-Deal kriegt, über hundert Millionen.
00:30:45: Du dachtest, what the fuck?
00:30:46: Also, ich glaub, so ein Studio-Boomens, was ja viele erfolgreiche Formate gemacht hat in Deutschland.
00:30:51: Hundert Millionen, muss man dazu sagen, über mehrere Jahre nach unserem Verständnis, ne?
00:30:56: Ja, genau.
00:30:56: Ich glaub, über fünf, wenn ich's richtig... So, und wenn ich jetzt mir mal so ein Studio-Boomens angucke, die wurden ja gerade gekauft, wenn mich nicht täusche.
00:31:03: Ich kenne deren Zahlen nicht, aber ich würde mal schätzen, die machen unter zehn Millionen Umsatz im Jahr.
00:31:07: Joe Rogan alleine kriegt von Spotify zwanzig pro Jahr dafür, dass er den Podcast da exklusiv macht, auf fünf Jahre.
00:31:13: Also immer so diese Dimensionen sich zu betrachten.
00:31:15: Ja, und Studio Moments, das werden wahrscheinlich viele auch nicht wissen.
00:31:17: Das ist zum Beispiel sowas wie Baywatch Berlin oder auch einfach mal Luppen mit Toni und was jetzt nicht wie sein Bruder heißt, Groß.
00:31:25: Felix.
00:31:26: Felix, genau, Toni und Felix Groß, der echt auch lustig ist, muss man sagen.
00:31:29: Also das ist ja immer so.
00:31:30: das Problem, dass du bei dem einen oder anderen Prominenten immer so denkst, oh, jetzt einmal höre ich mir das an, aber dass ich mir jetzt über Jahre das immer wieder anhöre.
00:31:39: Und da sind irgendwie Toni und Felix Groß echt ganz gute Beispiele, dass die das lustig machen können, genauso wie auch hier Bill.
00:31:45: und wie heißt der andere, Tom Cowlitz.
00:31:47: Ist echt lustig, weil du ja so im ersten Moment denkst, Gott, das will ich nicht, jetzt machen die auch noch ein Podcast, aber es ist wirklich nicht schlecht gemacht, muss man sagen.
00:31:54: Und obwohl die wirklich eine Reihe von solchen Formaten haben, ist ja dann das auch gar nicht so groß.
00:31:59: Also das ganze Studio-Bomance macht deutlich weniger Umsatz, so wie es aussieht, als den Joe Rogan alleine.
00:32:06: Und das ist schon erste deutsche Podcast-Liga, muss man ja
00:32:09: sagen.
00:32:09: Also das zeigt auch so ein bisschen die Unterschiedlichkeit.
00:32:12: Wächst denn der Podcast-Markt gleich gerade noch?
00:32:13: Also wenn man jetzt einen jungen ambitionierten Mensch ist und sagt, ich kenne mich total gut aus.
00:32:18: Mit, keine Ahnung, Schminke.
00:32:20: Macht das dann Sinn, noch wie ein Podcast zu machen?
00:32:22: Also, mein Eindruck ist, ehrlich gesagt, dass das hochgradig stagnativ ist.
00:32:25: Vielleicht... Also, der Markt als Ganzes wächst.
00:32:28: Aber wenn du neu startest, machst du das ja erst mal unter Ausstoß der Öffentlichkeit.
00:32:31: Ich glaube, ehrlich gesagt, wir oder so ein OMR hatten einen riesen Vorteil dadurch, dass wir den Zeitvorteil haben, dass wir einfach früher gestartet sind.
00:32:38: Es ist einfach schon super im Kämpft.
00:32:40: Und dann darf man ja auch nicht vergessen, was ja zum Beispiel dieses Jahr ein sehr erfolgreicher Podcast war, den wir auch bewerben, weil er gut ist.
00:32:45: Das ist ja der Peter Thiel Podcast gewesen.
00:32:47: vom Deutschlandfunk.
00:32:49: Und Deutschlandfunk hat jetzt zum Beispiel keine Gewinnambitionen mit so einem Podcast.
00:32:52: Das ist sozusagen öffentlich-rechtlich.
00:32:54: Du spielst da im Prinzip auf dem Niveau, auf ARD-Niveau, machst du auf einmal Inhalte im Wirtschaftsbereich.
00:33:00: Das heißt, da springen ja immer mehr auf aus dieser Regel.
00:33:02: Die Zeit, der NDR, der Deutschlandfunk und, und, und.
00:33:06: Plus halt schon die Großen, die es gibt.
00:33:09: Die Zeit
00:33:09: ist jetzt nicht öffentlich-rechtlich, dass du so als der Pferd erfällst.
00:33:11: Ja,
00:33:11: klar.
00:33:12: Aber für die ist das jetzt natürlich nicht der Kern, sicherlich der Monetarisierung.
00:33:17: Du hast recht.
00:33:18: Ja.
00:33:18: Nee, du hast die öffentlich rechtlichen, wo die Monetärisierung nicht so eine Rolle spielt.
00:33:21: Und du hast aber die großen Verlagshäuser oder auch süddeutsche Zeitungen und so weiter, die halt ihre Material da reinschießen.
00:33:26: Und natürlich mit ganz anderer Bestückung da anrücken als du.
00:33:29: Was ist denn bei dir hängen geblieben aus all diesen Folgen, die du gemacht hast?
00:33:33: Wie viele Folgen hast du eigentlich gemacht in den letzten zehn Jahren?
00:33:35: Wie viele Podcasts?
00:33:36: Was schätzt du denn?
00:33:37: Florian, mach du mal zuerst und ich sag mehr oder weniger.
00:33:40: Ja, ich hätte vermutet wahrscheinlich drei, vier Podcasts die Woche.
00:33:44: Das heißt, das wären ja dann, was ich, hundertfünfzig, zweieinhalb im Jahr.
00:33:47: Also was ich, tausend, fünfhundert bis zweitausend, über zehn Jahre?
00:33:50: Nein,
00:33:50: das ist schlecht.
00:33:50: Ich glaube, wir sind bei tausend, zweihundert und drei.
00:33:52: Siehst du?
00:33:53: Hast du viel Urlaub genommen, dann war das... Typisch Jenset.
00:33:59: Oder bist du Jenset?
00:34:00: Ich weiß gar nicht.
00:34:01: Egal.
00:34:01: Ich bin dreieinachtzig.
00:34:02: Ich glaube, ich bin... Was ist denn das dann?
00:34:03: Doch ist Jenset, ne?
00:34:04: January.
00:34:05: January, ja.
00:34:06: Ja.
00:34:07: Egal.
00:34:07: Auf jeden Fall viel Urlaub.
00:34:08: Ja.
00:34:09: Also ehrlich gesagt... Es ist ein bisschen so ein Fall von steht da tropfen hüllt den stein.
00:34:14: ich habe mit so vielen Leuten über Bewertung geredet und über wc gaming das natürlich irgendwas dann hängen bleibt.
00:34:18: aber ich fand die Sachen die mich am meisten bewegt haben ehrlich gesagt war immer wenn die leute so richtig persönlich wurden also ich weiß ich habe meine folge mit jen breder aufgenommen hat er mir davon erzählt dass er in seinem Büro beim erzähl des saß die assistentin war der wachhund vor der tür dass keiner reinkam der die däckgang geguckt hat überlegt über sichs leben nimmt.
00:34:33: so da sitzt du da und denkst alter.
00:34:36: Und dann hat er mir erzählt, wie er wieder einen Halt aus Leben gekriegt hat und wie er eine Vision entwickelt hat und warum er heute darauf zurückguckt und da völlig fassungslos ist.
00:34:44: Und das hast du halt so ein paar Mal.
00:34:45: Oder Josef Brunner kennt ja in Florian glaube ich auch ganz gut, wie der mir erzählt, das war eine fünftige mit zwanzig Folge.
00:34:52: Wie er als Kind quasi immer in der Backstube mit seinem Vater stand, ganz stolz, dann ist der Pleite gegangen und er wurde in der Schule immer als der Pleitegeier gehänselt und hat er sich gesagt, alles klar, euch Arschlöchern beweise ich, ich rawasche meinen Namen rein und das ist so bildlich, wie sich solche Leute einfach mit auf die Reise nehmen.
00:35:06: Der sagte dann, ich bin immer wandern gegangen und dann habe ich mich immer so von meinen Dämonen irgendwie die Berge hochgetrieben gefühlt.
00:35:11: und irgendwann habe ich gedacht, fuck you, ich lass meine Dämonen mich überholen und dann spann ich die an wie so eine Kutsche, lass ich mich von meinen Dämonen den Berg hochziehen.
00:35:18: Und dann erzählt er so und meint so, Ja, nach meinem dritten Exit, so in Klammern, die ich glaube im ersten, da wahrscheinlich, weiß ich nicht, zweihundert Millionen gemacht, im zweiten war irgendwie Börsengang und im dritten, ich krieg's gar nicht mehr zusammen, aber segnifikante Höhen, so nach meinem dritten Exit hab ich dann realisiert, Geld bringt deine Dämonen nicht zum Schweigen.
00:35:35: Also egal, wie viel Geld ich verdient habe, das wird ja nie wieder losgelassen.
00:35:39: So, und das sind halt die Storys, da sind sie da und du denkst so,
00:35:42: krass.
00:35:43: Und kannst du das planen, kannst du das voraussehen, dass eine Folge in diese Richtung gehen wird?
00:35:48: oder wie gehst du daran?
00:35:49: Meistens nicht.
00:35:50: Also ich habe gemerkt, ich habe so eine, es gibt ja solche und solche Folgen.
00:35:54: Wenn ich mit Florian rede, dann machen wir immer hier ohne Proben ganz nach oben, dann machen wir uns einen Themenplan und dann frage ich Fakten ab.
00:36:00: Wenn ich da jemanden sitzen habe, dann ist glaube ich so eine Mischung, dass du auf der einen Seite den Leuten zeigst, dass du echtes Interesse an den hast.
00:36:07: Weil ich glaube Neugier ist so Nummer eins wert bei uns.
00:36:10: Das macht mit Leuten schon ganz viel.
00:36:12: Und ich habe mir über die Jahre so eine Art Behutsamkeit angewöhnt.
00:36:15: Das heißt, manchmal hast du dann mitgekriegt, dass irgendjemand erzählt hat über seine gescheiterte Ehe oder dass irgendjemand in der Familie ein Todesfall passiert ist so.
00:36:22: Und dann musst du sowas, finde ich, auch anders anfassen.
00:36:25: Also, es ist schon so, sich trauen, die Dinge zu fragen.
00:36:28: Aber dann halt schon zu sagen, Gero, du entscheidest, wie weit wir jetzt hier gehen.
00:36:32: Also, fühl mal nicht rein.
00:36:34: Aber mit mich wird mal folgendes interessieren, eins, zwei, drei, fünf, sechs, sieben.
00:36:37: So, lustigerweise war das bei dir auch so?
00:36:39: Das ist ja damals gesagt, fühle mich hier wie auf der roten Couch bei dir.
00:36:42: Ja, es ist ja spannend, wenn man mit dir sich trifft, vor allen Dingen bei dir im Studio, physisch zusammensitzen, das Aufnehmen, da sitzt man zu zweit im kleinen Raum und alles ist ganz kuschelig und schön und man hat ein gutes Gespräch.
00:36:56: Und man vergisst ja total schnell, dass da potenziell das ganze Internet mithört.
00:37:03: Und es ist ja häufig einfach wie so ein Gespräch, wie man es hat unter Freunden, wenn man sich zu zweit trifft und spazieren geht oder an der Bar sitzt, mit dem Unterschied, dass es aufgenommen wird und im Internet bis in alle Ewigkeit anzuhören ist.
00:37:15: Gibst du den Interview nach so einem Art Disclaimer, so nach dem Motto, hier ist das Briefing, alles, was du jetzt sagst, wird in Zukunft gegen dich verwendet, oder das zu... Du sagst, hey, hey, hey, du biegst dir grad in eine Ecke ab.
00:37:28: Ich weiß nicht, ob du willst, dass die Welt das weiß oder dass das ein Hinterher rausgeschnitten wird.
00:37:33: Wie gehst du denn damit um?
00:37:34: Also es gibt immer einen Vortrag, wo ich den Leuten sage, hey, wir schneiden eh, also alles, was Störgeräusche sind oder wenn du hustest oder so ein Krams kommt alles raus.
00:37:41: Du wirst sehr eloquent klingen, egal ob du es warst.
00:37:43: Und wenn du irgendwas hast, wo du dich unwohl fühlst, sag mir hinterher Bescheid, indem wir es raus.
00:37:47: Es gibt auch die Möglichkeit, eine Abnahme bei uns vorzunehmen.
00:37:50: Das sage ich nicht so gerne, weil wenn ich es bei allen habe, dann verlängert es immer den Prozess.
00:37:55: Man kann es halt jederzeit machen.
00:37:56: Und dann, ehrlich gesagt, beschützt sich die Leute schon manchmal vor sich.
00:37:59: Es gibt ja schon einen Oversharing bei manchen Sachen, wo ich das Gefühl hatte, okay, jetzt fängt er an, von seiner Vorliebe für Frauenunterwäsche zu reden.
00:38:07: Da beschütze ich ihn mal, so krass jetzt nicht.
00:38:10: Aber es gab schon Fälle, wo ich hinterher den Leuten geschrieben habe, du hast an der Stelle das und das gesagt.
00:38:14: Ich glaub, das sieht so echt blöd aus, wenn ich das so ein R nehme.
00:38:16: Ich schneide das mal für dich raus, wenn es für dich okay ist.
00:38:18: Das danken die Leute auch, weil das brauchst du.
00:38:23: Gründerstehende wäre es genau anders gewesen, da hätten wir so ein Ding ins Schaufenster gestellt.
00:38:27: Und hier sage ich halt, pass mal auf, mir geht es darum, dir zu zeigen, deine Learnings zu zeigen.
00:38:31: Und nicht die eine Stelle, wo du eine blöde Formulierung gewählt hast.
00:38:35: Spannend.
00:38:36: Und so thematisch ist irgendwas, wo du sagst, da bist du jetzt ganz besonders stolz drauf oder Dinge, die erstaunlich waren, so was überhaupt rausarbeiten zu können, in die Welt bringen zu können.
00:38:45: Also echt, das habe ich unsere Sailsreihe mal sehr genossen.
00:38:47: Da habe ich total dafür gelernt.
00:38:50: Ansonsten darf man sagen, dass schon die intensivsten Bewegendsten Sachen war.
00:38:53: oder wenn ich aufs Jahr zurückgegucke, wo ich die spannendsten Leute kennengelernt, dann war das eigentlich immer bei den fünf Dingen mit zwanzig Thema.
00:38:59: Weil es auch so unterschiedliche waren.
00:39:00: Ich habe einen Berufssoldat gehabt, den habe ich in einem Flieger kennengelernt.
00:39:03: Da hat der bei uns auf so einer Militärausstellung einen Flugzeug erklärt, wie der damit mit vierzig Meter Spannweite, zweihundertzwanzig kmh, fünf Meter über dem Boden durch Äthiopien gejetet ist und hinten irgendwie den Reis rausgeschmissen hat und wie man den Reis verpacken muss, damit er nicht bei zweieinhalbzig kmh hinterher zerplatzt und überall liegt er und so.
00:39:19: Das ist ja krass, weil von daraus hangelt es sich dann weiter zu den nächsten Gesprächen.
00:39:22: Dann erzählt er dir halt, ja, weißt du, wenn die Kollegen dann halt im Fahrzeug sitzen, unterhalten sich gerade und dann fliegt eine Panzerfaustrakete zum rechten Fenster rein, zum linken wieder raus.
00:39:32: Die gucken so hinterher und das erste, was der Typ gesagt hat, war, na, ein Glück hatten wir heute eine Brille auf.
00:39:38: Und wenn du dann aber reingehst und mit den Leuten darüber redest, meinst du, ja, dann weißt du natürlich was da eigentlich hintersteckt.
00:39:42: Todesangst, ja.
00:39:44: Und das meine ich, du kaskadierst dann immer weiter in solche Ebenen rein.
00:39:48: Da muss man auch sehr genau zuhören.
00:39:50: Also du merkst bei so Gesprächen, wenn die Leute das anbieten und auch ob es sozusagen gerade passt, da reinzugehen, weil es hat ja auch so eine, es hat auch so ein Spannungsaufbau.
00:39:58: Also du kannst jetzt nicht irgendeine Sekunde reden über deine Kindheit und in der nächsten auf einmal Jahr wie hast du dein Business finanziert bekommen.
00:40:03: Aber siehst du irgendwas, was sozusagen, ich meine, du hast ja wirklich eine sehr breite Spannbreite an Leuten da gehabt in deinem Fünfding mit zwanzig.
00:40:12: Wie gesagt, das von René Obermann bis hin zum Berufsoldaten, sag ich, wobei sich René Obermann ja auch gerade sehr viel für Themen in dem Bereich interessiert.
00:40:20: Da wäre nochmal die Frage sozusagen, kannst du irgendwie, hast du da irgendwas an Gemeinsamkeiten erkannt?
00:40:26: Also alle Leute hätten ja, das kann man, glaube ich, sagen.
00:40:30: paar Dinge anders gesehen, wenn sie sozusagen das früher realisiert hätten.
00:40:34: Aber gibt es da irgendwelche Muster, die du gesehen hast, irgendwelche Common Themes, die man irgendwie mitgeben kann?
00:40:41: Also das eine ist, ich finde, die meistgegebene Antwort bei den fünf Ding mit zwanzig war, tu was du liebst.
00:40:46: Ich glaube, so ein René Obermann ist auch jemand.
00:40:48: Ich hab den hinterher mal gefragt, ich sag so, was hast du eigentlich für eine Agenda?
00:40:51: Also welche Logik ist denn in deiner Karriere drin?
00:40:54: Weil du machst bei der Telekom, dann machst du jetzt Airbus und dann machst du irgendwie jetzt SAP.
00:40:59: What's the logic?
00:41:00: Da hat gesagt, na ja, ich stehe für Informationssysteme.
00:41:02: Ich möchte sozusagen mein Thema aus Kommunikation und wie Menschen quasi miteinander interagieren.
00:41:07: Da dachte ich, ach, geil, der hat halt irgendwie ein Pattern, der hat sozusagen eine Überzeugung.
00:41:11: Und was ich dann festgestellt habe und lustigerweise richten wir uns jetzt darauf komplett aus, dass ich werde den Digital Compact Podcast umbenennen, ich werde die zusammenlegen, die Digital Compact und fünf Dinge mit zwanzig, weil was ich festgestellt habe, gute erfolgreiche Leute streben Wachstum an.
00:41:24: Und das ist in der nicht seltenen Anzahl von Fällen so, dass das in einer bestimmten Sequenz erfolgt.
00:41:30: Das heißt, der erste Phase, die die meisten haben, Das Wohlstand.
00:41:33: Das heißt, die stehen mir erst mal Wachstum im Bereich Wohlstand an, also gutes Gehalt kriegen, Rückstände, Rücklagen aufbauen, einfach Freiheit durch wirtschaftliche Unabhängigkeit erzeugen.
00:41:42: Und dann kommen die irgendwann an Punkt.
00:41:44: und es kommt dann sozusagen die zweite Phase des Wachstums oder Art des Wachstums, da geht es um Gesundheit.
00:41:48: Weil vielleicht hast du dich bis dahin schon kaputt gemacht auf einer Art, Rückenschmerzen, Burnout.
00:41:52: Vielleicht auch Familien nicht sehen, all solche Dinge.
00:41:55: Dann fängt man auf einmal an, mehr in Richtung Longevity zu denken.
00:41:57: Was muss ich tun, damit ich das hier lange durchhalte?
00:41:59: Bei dir, Florian, war ja lustigerweise einer der fünf Punkte, achte auf deine Gesundheit.
00:42:04: Der Körper ist kein Verschleißobjekt.
00:42:06: Also vielleicht bist du schon über zwei Hase zwei hinaus, weil die Dritte ist.
00:42:08: dann, die nennt nicht so Tiefgang, dass es im Prinzip darum geht, auch so ein Purpose zu haben.
00:42:13: Das ist so eine Mischung aus Mindset und einfach so eine Art Selbstverwirklichung erzeugen.
00:42:17: Das heißt dann fragen, ist die Leute alles klar, wenn ich abdrehe?
00:42:19: Was habe ich denn hinterlassen?
00:42:20: Wozu bin ich denn eigentlich da?
00:42:22: Diese drei Phasen, die kannst du halt super schön in so einem Podcast abbilden.
00:42:25: Das heißt, Montag wird bei uns dann so der Money Monday werden.
00:42:28: Da reden wir halt eher mehr über die Gitarre Kompaktinhalte.
00:42:30: Wie baue ich Vollstand auf?
00:42:32: Mittwoch wird der Wellness Wednesday werden.
00:42:34: Das heißt, was kann ich tun für meine Gesundheit?
00:42:35: Und Freitag wird dann mehr so der Freedom Friday.
00:42:38: Da kommen dann die fünf Dinge mit zwanzig.
00:42:40: Und das ist halt irgendwie eine ganz interessante Sache, dass die Leute halt mit so einer Neugier, mit so einer Offenheit daran gehen und halt dieses Thema Wachstum haben und drüberliegend, aber immer so eine Art Lebensziel.
00:42:48: Also wofür stehe ich eigentlich, wenn sie sich das nicht erst in der dritten Phase arbeiten.
00:42:52: Wie finden die Leute das Lebensziel?
00:42:54: Also ist das hast du das Gefühl, das ist ein eher so ein Zufallsprozess, also bei dem René Obermann hat, ich habe den Podcast auch gehört, da hatte man ja eher so das Gefühl, der hat sich schon immer so ein bisschen intuitiv entschieden für die nächste Station, dann auch jetzt Walker Pinkes und so weiter und dann so ein bisschen so den kommen, die Nominator da so dann über die Zeit für sich realisiert.
00:43:14: Oder sind die meisten von denen eher so vorab?
00:43:17: geplant und haben einen großen strategischen Plan.
00:43:20: Ich glaube, das ist Leidenschaft getrieben.
00:43:22: Also, das war lustigerweise, habe ich gar welche Ironie eigentlich, das war ausgerechnet Sebastian Krumbigel, der mir das beibrachte, der gesagt hat, ich wollte mit Sex schon Popstar werden.
00:43:29: Krumbigel,
00:43:30: das wäre ein bisschen vielleicht hier von den Prinzen, also wahrscheinlich erfolgreichste DDR.
00:43:35: Ja.
00:43:35: Ebenmals DDR Popband.
00:43:37: Ja, kann schon sein.
00:43:38: Vielleicht mit, wie heißen sie hier, alt wie ein Baum.
00:43:41: Ach Gott, na ja, Asche auf meinen Haupt, der haut mir auf die Schnauze, wenn du mich das nächste mal siehst.
00:43:44: Aber vielleicht freut er sich drüber und haste recht.
00:43:46: Nee, aber die Rundie war, dass mir eigentlich einen Künstler im Prinzip so einen der wichtigsten Ratsche gegeben hat, was die Businesswelt angeht.
00:43:51: Er hat gesagt, ich wollte mit Sex schon Popstar werden.
00:43:53: Ich war halt in dieser Ausbildung für klassische Musik, weil mir scheißegal, ich wusste, ich will Popstar werden.
00:43:57: Er macht immer diese Giste, so, ich will Popstar sein.
00:44:01: Da hatten wir mehrere.
00:44:02: Das doppelte sich irgendwann.
00:44:05: Die Leute sind dem am besten, was ihnen am meisten Spaß macht.
00:44:09: Dann musst du ein Stück weit abgleichen.
00:44:10: Wenn du am besten daran bist, Briefmarken zu sammeln, weiß ich nicht, ob das deinen Karriereziel ermöglicht.
00:44:17: Aber wenn man sich mal anguckt, du bist sehr gut da drin, Leuten Wissen zu vermitteln.
00:44:22: Du warst wie Professor und magst gerne Wissen zu teilen.
00:44:25: Dann bist du in eine Rolle gegangen, wo du das über dein Portfolien weg tust.
00:44:28: Und das ist, glaube ich, so ein Thema, was halt viele für sich irgendwie gefunden haben.
00:44:31: Das heißt ja nicht, dass das immer gerade war.
00:44:33: Aber ich hatte zum Beispiel einen sehr geilen Typ mit dem Podcast, Michael Ilgner.
00:44:36: Der war früher Leistungssportler im Wasserball, Olympionike.
00:44:40: Und dann war der zehn oder fünfzehn Jahre Chef der Deutschen Sporthilfe, bevor er dann Personalvorstand bei der Deutschen Bank wurde.
00:44:46: Und er hat sich angeguckt, was ist die Formel für Erfolg?
00:44:49: Was brauche ich, um erfolgreich zu sein?
00:44:51: Und er hat festgestellt, es ist ein Produkt aus drei Dingen, Du brauchst Talent, Training und Mindset.
00:44:57: Und Talent und Training checken die meisten noch.
00:45:00: Bei Mindset, also hinten wären die Enten fett, wie mein Vater immer sagt.
00:45:03: Weil Talent hast du oder hast du nicht, kannst du nur zum gewissen Teil beeinflussen.
00:45:06: Training ist irgendwann endlich.
00:45:08: Florian hat es mal so schön die Talentfreie Zone genannt.
00:45:10: Und Mindset ist aber der Hebel, wo du da noch dran arbeiten kannst.
00:45:14: Wenn du natürlich was machst, was du mit Leidenschaft machst, bei Gero war das auch so.
00:45:18: Bei Gero war eins der fünf Dinge auch, mach das, was du liebst, ansonsten fühlst du dich jeder Tag wie Arbeit an.
00:45:22: Das hat sich mir voll eingebrannt.
00:45:23: Weil ich dachte, das stimmt wie logisch.
00:45:24: Wenn ich was mache, wo ich keine Leidenschaft hab, ist es Arbeit.
00:45:27: Und das mal so als eine Formel gegossen, wie man dann quasi diese Patterns halt noch in den Produkt gießen kann.
00:45:33: Ich glaube, das kann man auch nachvollziehen.
00:45:35: Ich glaube, das Einzige, was man natürlich überachten muss, ist ... Man muss auch die ökonomischen Implikationen der eigenen Leidenschaft verstehen.
00:45:44: Also sprich, wenn du jetzt sagst, genau, ich bin passionierter Schmetterlingsbeobachter, dann ist das natürlich eine sehr schöne Leidenschaft.
00:45:50: Aber wahrscheinlich wird es einem nicht gelingen, sozusagen damit ein ökonomisch besonders auskömmliches Leben zu führen.
00:45:57: Das muss jetzt nicht schlimm oder schlecht sein.
00:46:00: Ich glaube, es muss einmal nur bewusst sein.
00:46:02: Deswegen bin ich immer so ein bisschen gegen dieses pauschale Follow your passion.
00:46:07: Artige weil das hat natürlich schon das ist natürlich erstmal erstmal korrekt aber ich glaube einige folgen natürlich.
00:46:14: also wenn jetzt sagt ich will gerne der top geiger werden oder schauspieler oder so dann muss man natürlich wissen dass die aller aller meisten menschen die gerne geiger werden wollen wahrscheinlich nicht in einem in dem anstellungswelt das abenden oder enden werden was was sozusagen jetzt besonders auskömmlich ist oder Schauspieler, die alle meisten Menschen, die das halt gerne wollen, werden damit sich schwer tun, in sozusagen ein finanziell gut ausgestattetes Leben zu führen.
00:46:43: Das ist jetzt per se erst mal nicht gut oder schlecht, aber ich glaube, das muss man einfach nur wissen, wie sind die Wahrscheinlichkeiten.
00:46:47: Und deswegen ist es, glaube ich, muss es schon auch wirklich zu einem passen.
00:46:52: Und man muss dann schon auch, je nachdem, was für ein Bereich das ist, muss man da einfach halt sehr, sehr, sehr, sehr gut sein.
00:46:58: Und ich glaub, das ist eben dann so ein bisschen die Nebenbedingungen bei dem Follow Your Passion Thema irgendwie.
00:47:04: Also wenn du jetzt alleinerziehende Mutter von vier Kindern bist und arbeitest in der Pflege, dann würde ich bei so einem Spruch mit ihr folgender Passion wahrscheinlich eher den Mittelfinger heben.
00:47:12: Nevertheless ist ja trotzdem was dran, dass das, was dich glücklich macht, natürlich auch das ist, wo du irgendwie wahrscheinlich die höchste Erfolgschance hast, zumindest eine gute Fähigkeit zu entwickeln.
00:47:21: Ob die Fähigkeit dann reicht, um dich zu ernähren, wieder eine andere Frage.
00:47:24: Ich hatte zum Beispiel gerade den erfolgreichsten Pokerspieler der Welt im Podcast.
00:47:28: Der hat irgendwie fifty-fünfzig Millionen Dollar Preisgeld gewonnen.
00:47:31: Wo denkst du, what the fuck?
00:47:33: Dann hab ich irgendwie zugehört, wie er erzählt hat, ja, aber ganz ehrlich beim Pokern, du bist nur am Sitzen, teilweise zehn Stunden lang am Tag, drei Tage am Stück bei so einem Turnier, hast nur künstliches Licht und dann ist es so, dass ein Bruchteil der Leute überhaupt damit gewinnen macht, ja, die meisten machen eher Verlust.
00:47:48: So, das hast du bei Rollmodels, siehst du natürlich nicht all die, die auf dem Wege dahin sozusagen die Hinter sich gelassen hat, ne?
00:47:53: Wo wir jetzt gerade bei Leidenschaft sind und auch der ökonomischen Situation und etwas funktioniert oder funktioniert auch nicht.
00:47:59: Lass uns vielleicht mal ein bisschen auf dich gucken, Joel.
00:48:02: Und mich würde mal interessieren, du machst ja diese Podcast-Geschichte auch schon seit zehn Jahren jetzt und das sehr, sehr visibel mit vielen, vielen Zuhörern.
00:48:10: Trotzdem hast du ja auch immer mal wieder Vorstoße genommen, sozusagen über das Podcast-Business hinaus zu gehen, zu gucken, was können wir denn sonst noch machen mit den Inhalten, die wir hier haben, mit den Personen, die wir hier die du in die Podcast bekommst.
00:48:24: Erzähl mal so ein bisschen, was du so alles probiert hast.
00:48:27: Weil für mich ist so ein bisschen die Analogie, wenn ich mir angucke, Influencer.
00:48:31: Social Media früher, das hat ausgereicht, Reichweite zu haben und dann habe ich irgendwie ein Produkt, das halte ich in die Kamera und dann kriege ich für meinen Post irgendwie X-Euro.
00:48:40: Bevor die Leute dann auf die Idee gekommen sind, dann mache ich meinen eigenen Schoko-Riegel.
00:48:43: Ähm, und Bewerbe den und auf einmal kommt da viel viel mehr Geld bei rum, wenn ich meine eigenen Produkte in den Markt gebe und selbst zum Unternehmer werde, als jetzt nur sozusagen Werbung, Werbung einzublend.
00:48:53: Wie war das bei dir, wie ist da so deine Denkweise?
00:48:55: und was sind so die Dinge, die du, die du probiert hast?
00:48:57: Also zum einen ist es so, ähm, auch wieder krummigelustigerweise hat man zu mir gesagt, Joel, Erfolg kittet alle Probleme zu.
00:49:04: Ja, in meinem Fall würde das heißen, Reichweite kittet alle Probleme zu.
00:49:07: Das heißt, wenn du einen Podcast hast, der eine Million mal im Monat gehört, dann gehen viel mehr Türen auf, was Werbevermarktungen angeht oder solche Produkte, als wie das jetzt bei uns, glaube ich, mit diesem superspitzen Thema ist.
00:49:18: Deswegen sage ich, war unser Fehler, dass wir zu spitz waren.
00:49:20: Also wir waren zu bibliothekenhaft, zu nischig.
00:49:22: Was man immer gar nicht so bewusst für euch dachte, ach, so als Handwerk, was ich brauche als Unternehmer, was muss doch jeder mögen, nee, ist nicht, ist viel zu spitz.
00:49:28: Was haben wir versucht?
00:49:29: Wir haben zum Beispiel, ich habe einen Freund, Gunnar, der macht ein Gaming-Podcast, der ist Stay Forever und der verdient sein Geld alleine nur über solche Plattformen wie Steady oder Patreon.
00:49:37: Das heißt, ihr könnt Hörer deines Podcastes und die Hörerinnen natürlich genauso Geld dafür geben, dass du ihnen extra Inhalte gibst.
00:49:43: So, und das haben wir für uns auch mal ausprobiert, weil ich dachte, krass, guck mal, der macht hier wie zwanzigtausend Euro ein Monat damit, how nice.
00:49:49: Und hat bei uns halt überhaupt nicht funktioniert, weil zum einen war es so, Es muss so wachsen.
00:49:54: Du kannst auch nicht alles auf einmal machen.
00:49:56: Gunnar hat mal so schön zu mir gesagt, du, wir hatten nur wie zehn Podcasts, die schon versucht haben, uns zu klonen.
00:49:59: Die sind alle krachend gescheitert, weil wir haben das sequenziell gemacht.
00:50:02: Wir haben eine Sache gemacht, wenn die funktioniert, haben wir die nächste dazu genommen.
00:50:05: Und wenn die funktioniert, haben wir sie beibaldet und dann die nächste gemacht.
00:50:07: So.
00:50:08: Und bei dem funktioniert das wunderbar.
00:50:10: Der macht halt Zusatzfolgen, wo die Leute für Blechen und einmal im Jahr kriegen, die eine handgeschriebene Geburtstagskarte und dann überweisen die eben die Kohle dafür.
00:50:15: So, bei uns war es so... Ich kriege dir dann mal Feedback, wir haben einfach die letzten zwanzig Minuten, dann will er kommen, machen's einfach, letzten zwanzig Minuten wegschneiden.
00:50:21: und dann sagen wir, wenn du das noch mehr hören willst, dann geh zu Patreon.
00:50:23: Und die Leute haben gar nicht verstanden, was krieg ich denn da?
00:50:26: Was ist denn in den zwanzig Minuten drin?
00:50:28: Erzählst du da, wie du nackt Lambada getanzt hast oder kommt da noch ein wertvoller Investoren-Input?
00:50:32: So, eine Geschichte.
00:50:33: Und dann habe ich irgendwann, also mir war sehr früh klar, meine Vision war immer, ich will Community-Oner sein und den dann Services verkaufen.
00:50:40: Das heißt, der Podcast war für mich eigentlich ein Mittel zum Zweck, deswegen habe ich eine Bibliothek gebaut, eine Logik, dass ich ganz viel Angebot habe und darauf dann Services baue.
00:50:47: Also habe ich dann irgendwann mich hingesetzt und gesagt, pass mal auf, dann machen wir doch jetzt mal ein Business Club draus.
00:50:50: Das wäre doch das Logischste, dass wir halt hingehen und kriegen so eine Monthly-Membership, weil mir ging das auch immer auf den Sack, ehrlich gesagt, immer die Podcast-Werbung verkaufen zu müssen.
00:50:58: Jee, das war wieder jemand hinterher, der hat gesagt, hallo, darf ich jetzt bitte mal hier über deinen Das
00:51:04: machst ja auch du, du bist sozusagen auch der oberste Vertriebler.
00:51:07: Du bist nicht nur sozusagen Chefredakteur, sondern auch oberster Podcast verkauft.
00:51:10: Ich werde
00:51:11: der Rolle gerade sehr wenig gerecht.
00:51:12: Momentan machen wir nur inbauen, Nachfrage beantworten.
00:51:14: Ansonsten haben wir schon Pottstars als Vermarktung, also der Podcastarm von OMR, die hier herzlich gegrüßt sind, die uns natürlich da mit toller Arbeit unterstützen.
00:51:23: Aber ansonsten mache ich auch vieles direkt.
00:51:24: Das stimmt schon.
00:51:26: Und es ist halt aber ein Geschäft, wo natürlich immer ein Vertrieb ist, muss immer wieder den nächsten Partner rennen und den nächsten Sponsor und und und.
00:51:31: Und hab ich gesagt, okay, mach doch ein Club Gedanken.
00:51:33: So, und das funktionierte halt dahingehend nicht.
00:51:35: Das hab ich hart gelernt.
00:51:37: Es gibt ja diese schöne Analyse der Value Proposition.
00:51:39: Wem löse ich welches Problem durch was?
00:51:42: So, und ich hatte das durch was, da waren wir richtig gut.
00:51:45: Also die Formate, die bei uns waren richtig, richtig gut.
00:51:47: Wir haben halt eine Online-Umgebung, da hatten wir Sessions drin, wir hatten bestimmte Formate, wo wir Wissen bei den Leuten abgebaut haben und den Leuten dann gezeigt haben.
00:51:55: Wir hatten irgendwie Live-Treffen, da sind die Leute rausgeschwebt, das hat also super gut funktioniert.
00:52:00: Wir haben mal einen Fehler gemacht, wir haben vorne nicht klar genug runtergebrochen.
00:52:03: Für wen machen wir das eigentlich?
00:52:04: Weben löse ich welches Produkt?
00:52:05: Wir haben allen Leuten alle Probleme lösen wollen.
00:52:08: durch unsere Methodik.
00:52:09: Und damit war das Ganze in Schieflage.
00:52:11: Und ich habe festgestellt, dass die Leute so eine Online-Fatigue hatten.
00:52:13: Das heißt, wenn die live treffen, da waren, sind die hier abgegangen.
00:52:16: Und es war auch wirklich cool, ehrlich gesagt.
00:52:18: Wir haben ja damals, deine Frau war auch da, Gero, mit euren Kindern.
00:52:21: Wir haben irgendwie gesagt, hier kommen, bringe deinen Mann oder deine Frau mit, bringe deine Kinder mit.
00:52:25: Da musst du keine Nennie einstellen, sondern dann kannst du hier das Volk genießen, weil es die Kinder sind versorgt.
00:52:29: Wir haben drei Erzieher da, kommen, setzt dich rein, machen Kopf an und die Sorgen aus.
00:52:34: haben die Leute Powernetzwerken lassen mit so Speednetworking.
00:52:38: Wir haben irgendwie einen Puls-Vortrag gehabt, wo die Leute dann interaktiv mit dem Publikum gearbeitet haben.
00:52:41: Das war richtig, richtig gut.
00:52:43: Aber das war total schwer mit einer relativ kleinen Besatzung.
00:52:46: Und wenn du die ganze Zeit diesen Online-Kladdere-Dutch mitziehst, halt aufrecht zu erhalten.
00:52:50: So.
00:52:50: Trotzdem glaube ich danach wie vor dran und deswegen werde ich das jetzt auch wieder beleben.
00:52:53: Also wenn wir diese ganze Umstellung machen mit Montag, Mittwoch, Freitag, ne Folge, wird der Business Club bei uns wieder der Funnel sein.
00:52:58: Aber wir ziehen ihn jetzt ganz, ganz anders auf.
00:53:00: Viel niedrigschwelliger.
00:53:02: Und ja, ich glaube, das wird ganz gut.
00:53:03: Aber man muss halt das klar haben.
00:53:05: Jetzt habe ich jetzt klar.
00:53:05: Jetzt habe ich verstanden, für wen mache ich das.
00:53:07: Und dann kommt auch klarer, welches Problem löse ich den Leuten.
00:53:10: Wie
00:53:10: funktioniert denn so eine so eine Community?
00:53:12: Brauche ich wie viel gemeinsame Identität oder gemeinsame Denkweise?
00:53:17: Was brauche ich eigentlich, um so eine so eine Community richtig, richtig anstatt zu bringen?
00:53:24: Normalerweise würde man ja mal sagen, es müssen möglichst gleich geschaltete Leute sein.
00:53:27: Also nur die Marketing-Dudes oder nur die Operation Ladies oder nur die Geschäftsführer oder nur Gründer oder oder oder.
00:53:32: Bei uns kam lustigerweise das Feedback, dass die Leute sich total gefreut haben, dass wir sehr heterogen waren.
00:53:36: Dass ich also gerade mal andere Perspektiven bekommen habe, dass dann da meinetwegen ein Marketing-Kerl saß, der eine IT-Dame gesagt hat, du guck mal dein Thema mit dem und dem, da kann ich dir helfen, es würde dich so und so lösen.
00:53:46: How about it?
00:53:47: So, von daher gibt's da wahrscheinlich die eine Wahrheit.
00:53:49: Ich glaub, du brauchst halt einen Ort und wir haben zum Beispiel festgestellt, dass unsere Online-Community von vielen nicht gesehen wurde.
00:53:54: Also ich hab relativ schnell gemerkt, es gibt so fünf Orte, an denen die Leute sich aufhalten.
00:53:57: Das ist das Mailfach, das ist WhatsApp, das ist der Kalender, das ist Slack und das ist LinkedIn.
00:54:03: Ein Business-Bereich ist, dass die fünf Orte, wenn du da nicht stattfindest, dann wird es schon sehr schwer, aufs Radar zu kommen.
00:54:09: Das heißt, wir haben irgendwann angefangen, eine WhatsApp-Gruppe zu bauen und zack gegen das Engagement hoch, hat aber auch andere wieder ausgeschlossen.
00:54:15: Von daher, ich glaube, heute brauchst du das, dass du einerseits am Ort stattfindest, wo die Leute dich sehen.
00:54:20: Da musst du sehr klar haben, welches Problem du löst, welchen Benefit ich kriege und ich glaube, du brauchst eine Live-Komponente, dass die Menschen sich wirklich sehen.
00:54:26: weil so die nächste Kachel angucken, das nächste Online-Meeting, wir hatten ganz oft, war ja bei dir leider auch so gross, hab ich so geschmerzt, ich saß da, ich denk so, boah, die krassesten Leute, du hast zwölf Anmeldungen und drei Leute kommen.
00:54:38: Da dachte ich, sterbe, das ist auch für alle Scheiße.
00:54:40: Das ist für mich unangenehm, das ist für den, der vorträgt unangenehm und selbst die drei, die da sind und eigentlich so Einzelgetreuung genießen, selbst den ist es auch unangenehm.
00:54:47: Und das lag halt an diesen Problemen.
00:54:48: Du brauchst mehr Reichweite drauf und du brauchst mehr Kleidwerdy, Ziegruppe ist und dann ein Ort, wo die sich alle treffen können.
00:54:55: Aber noch mal zu diesem Gemeinsam, weil du sagtest, eine Stärke war, dass auch so viele unterschiedliche Leute da waren.
00:54:59: Also kauf ich, okay, aber irgendein Vereinen des Elementes muss er sein.
00:55:03: Sind das Leute, die besonders ambitioniert sind im Leben oder die sich besonders unentdeckt fühlen und über sich hinauswachsen wollen?
00:55:10: Was war sozusagen das verbindende Element bisher?
00:55:13: Und was muss sich da dann?
00:55:14: oder ändert sich da was, wenn du jetzt nach vorne blickst?
00:55:18: Also wir haben ja unsere Community Makers und Checkers genannt.
00:55:22: Das war auch der Gedanke.
00:55:23: Das sollen Leute, die ins Machen kommen.
00:55:25: Also, ich betrachte das immer so, so ein typischer Leitsatz ist, okay, kacke, als Unternehmer jetzt.
00:55:30: Wenn es keiner macht, dann mach ich's halt selbst.
00:55:32: Also, dass du anfängst, zur Verantwortung zu unternehmen, übernehmen und selbst ins Machen zu kommen.
00:55:36: Das zweite war, dieses Shake war im Sinne von, ich rüttel so an den Grundfesten.
00:55:41: Ich sag halt so, nee, das find ich nicht gut, dass wir mit Benzin immer fahren, das muss doch auch anders gehen, das könnte auch mit Elektro gehen, so ungefähr, als jetzt ein bisschen plumpes Beispiel, ja.
00:55:48: Das heißt, Leute, die einfach Veränderung anstreben.
00:55:50: Und die, die wir mal da hatten, das waren in der Regel Leute, die halt wirklich sich so die neuesten Trends ein- geguckt haben, die spannend fanden, ein neues KI-Tools auszuprobieren.
00:55:57: Das war so der gemeinsame Nenner von denen.
00:55:59: Und die waren fairerweise relativ juniorisch.
00:56:01: Also ich weiß, ich bin mit dir einmal gefahren, Gero, dann habe ich gesagt, Gero, was muss ich machen, damit du in den Business Club kommst.
00:56:05: Du hast gesagt, ganz einfach, ich will da andere Unicorn-Founder treffen.
00:56:07: Ich will andere Leute, die die gleiche Perspektive haben, wie ich, mit denen ich mich austauschen kann.
00:56:11: Aber natürlich, je senioriger es wird im Niveau, zum einen steigen die Ansprüche, also dann muss ich wahrscheinlich hier eher einmal das Skill Royal ausbuchen, als dass ich irgendwie eine Off-Site-Location nehmen kann.
00:56:21: Und je mehr noch weniger Zeit.
00:56:22: Das heißt, die Kalender werden immer umso dichter.
00:56:24: heißt nicht, dass es nicht geht.
00:56:25: Wenn ich mir so Baden-Badener Unternehmertage angucke, da gehen Vorstände hin von börsen- und jittenunternehmen zwei Wochen am Stück, wo ich immer, mit dem Michael sitze ich mal da, sage mal Michael, wie machst du das?
00:56:35: Zwei Wochen von einem Vorstand in einem DAX-Konzern und das planen die auf einen Jahr am Voraus, crazy.
00:56:41: Ja, also es geht auch anders, es gibt ja Gegenbeweise, aber natürlich ist es sozusagen umso komplexer.
00:56:49: Was meinst du?
00:56:50: Was ist sozusagen das Element?
00:56:51: Warum sind so diese Baden-Bahner Unternehmergespräche?
00:56:54: Ich weiß gar nicht, wer das kennt, aber das gibt es, glaube ich, keine Ahnung, seit vierzig, fünfzig Jahren.
00:56:58: Sehr stark auch sozusagen für etablierte Unternehmen.
00:57:01: Es sind ein paar, meine ich jetzt mittlerweile aus ein paar Gründer dabei, aber primär ist das sozusagen DAX, großer Mittelstand und so weiter.
00:57:11: Warum?
00:57:12: Machen die das, also ich meine meine Wahrnehmung ist auch so ein bisschen das ist natürlich weil sehr.
00:57:16: Ist natürlich auch eine Auszeichnung damit dazugehören dazuzugehören und es ist natürlich auch ein Netzwerk von von Menschen was sich dort bildet was sehr wahrscheinlich eben oder wovon großer Prozentsatz von Menschen eben in dieser deutschen Corporate große Mittelstand.
00:57:32: Szene eben auch parallel, die sind, glaube ich, auch wenn die da anfangen, relativ ähnlich alt.
00:57:36: Ich meine, man muss glaube ich ein gewisses Alter haben, die dann sozusagen da gegenseitig ihre Karrieren begleiten und sich austauschen können und so weiter.
00:57:42: Da hast du halt schon eine wahrscheinlich eher homogene Gruppe, zumindest von dem, wo sie sich dann bewegen.
00:57:50: Das werden sehr unterschiedliche Menschen sein natürlich, aber sozusagen die bewegen sich in einem ähnlichen Kontext, werden ähnliche Herausforderungen haben.
00:57:55: Das ist ja so ein bisschen, das heißt, das spricht eher für dieses Homogene, was du ja am Anfang hattest.
00:58:00: Und uns hat natürlich eine Prestige Funktion.
00:58:02: Das ist schon eins der hochwertigsten Netzwerke, wo du wahrscheinlich in Deutschland mit dazugehören kannst.
00:58:08: Und das haben die natürlich einmal geschafft, diese Flughöhe zu kriegen.
00:58:10: Und deswegen ist es hat diese Attraktivität.
00:58:12: Und deswegen gehen da Leute hin, weil da war schon jeder DAX, also die Hälfte der DAX CEOs, die waren da mit vierzig oder mit, keine Ahnung, Mitte dreißig waren die da halt.
00:58:23: Und deswegen willst du natürlich dann auch rum oder zugehören.
00:58:25: Das ist so ein bisschen das Gleiche, warum du auch.
00:58:28: Warum Harvard Executive Education etwas anderes Preise verlangen kann als wahrscheinlich die Hochschule in Prag?
00:58:38: Ja, aber hast du noch irgendwas gemerkt oder gelernt, warum?
00:58:41: so was dann funktioniert und wie du diese Schwelle überschreiten kannst?
00:58:45: Ich glaube, es gibt unterschiedliche Magneten, die jede Community so für sich hat.
00:58:48: Also wenn ich mir zum Beispiel mal sowas wie YPO angucke, ist ja auch ein Netzwerk so ähnlich wie EO, Entrepreneurs' Organization.
00:58:55: Bei YPO kommt zum Beispiel jetzt jemand wie du, ja, so glaube ich, gut auf seine Kosten, weil da gehst du dann vielleicht in so ein Rhein-Chapter rein.
00:59:01: Also Omo und Westdeutschland, da sitzen die ganzen Familienunternehmer.
00:59:04: Wie treffst du woanders relativ schwierig?
00:59:05: Das heißt, da ist vielleicht ein spannender Asset weg.
00:59:07: Leute treffe ich da.
00:59:09: Bei so einem EO ist es so, ich mache das mal so liebevoll als Selbsthilfegruppe für Unternehmer, verpack ich das immer.
00:59:14: Plus ein Internationalisierungsgrad, da kannst du sozusagen mit gleichgesinnten über deine Themen reden und wirst gesehen.
00:59:19: Und ich glaube, was die alle verbindet, ist das Thema Safe Space.
00:59:21: Also du musst halt überall gesichert wissen, da kommen Leute, die für mich eine Relevanz haben und alles, was ich hier sage, bleibt auch hier.
00:59:27: Das ist ja bei BBUG auch so.
00:59:30: Wo der Michael Schwarz zum Beispiel, der das mit seinem Team da federführend macht, glaube ich auch ein unfassbares Talent darin hat, die Leute von morgen zu sehen.
00:59:36: Also wenn du mit Michael irgendwie dich unterhältst, dann merkst du, A ist der an Themen dran, die halt aufstrebend sind und B guckt er sich halt so eine Firma an und lädt den Vorstand ein in seinen BBUG, der dann in vier Jahre später auf einmal Vorstandsvorsitzende ist oder Vorstandsvorsitzende.
00:59:52: Also da hat er irgendwie so ein Menschengespür für auch so zu verstehen, welche Leute sind denn, da sind wir glaube ich wieder bei diesem Thema Makers und Shakers, wer sind denn die Leute, die was vorantreiben, die was verändern wollen und die dann in diese Rollen streben?
01:00:02: So.
01:00:03: Ansonsten hast du es genau gesagt.
01:00:04: Ich glaube, da ist auch bei der Witze ein bisschen pretzelst, bei dem Event.
01:00:07: Ganz ehrlich, beim ersten Mal hört er sich Kevin Spacey, da sagen alle, krass, dann hört er Kevin Spacey und hier, wie heißt der Richard Branson, dann ist Obama da, dann ist Schwarzenegger da und danach musst du dann gar nicht mehr unbedingt solche Leute zahlen, also vielleicht schon, aber du bist nicht mehr so drauf angewiesen wie vorher, weil dann hat's so eine Glaubwürdigkeit, dann hat's so diesen Stempel, der war schon da.
01:00:27: Wenn
01:00:27: du einmal diese Flughöhe irgendwie hast, das ist das schon, das ist ja bei OMR ähnlich gewesen.
01:00:33: Also wenn du einmal es schaffst, diese Flughöhe oder ein Lex Friedmann ist ja auch ein sehr bekannter Podcast.
01:00:37: Da gab es glaube ich mal einen Monat, da war erst Marc Adresen, dann Benjamin Netanyahu, was auch immer man jetzt vor dem Held, aber Marc Zuckerberg und dann noch irgendwie noch irgendwie der Kampfklasse und Sam Altman oder so.
01:00:48: Also das waren dann wirklich so vier Podcasten aneinander, wo du dachtest, das ist ja unfassbar.
01:00:51: Und Juwala Rari, genau das war auch noch.
01:00:54: Also alles wo du sagst, okay, das ist jetzt doesn't go much beyond this.
01:00:59: Und dann kommt und obwohl ich Lex Friedman ehrlicherweise als Podcaster gar nicht so wahnsinnig insightful finde ich weiß ich.
01:01:05: Gehen mir auch so.
01:01:06: Wahnsinnig lang zweieinhalb Stunden.
01:01:09: und ich finde jetzt wenn du das zum Beispiel vergleist mit so einem alles gesagt.
01:01:12: Also das finde ich echt gut weil du merkst ein guter Schalisten und ich finde irgendwie so Lex Friedman ist irgendwie so weiß nicht.
01:01:18: Also.
01:01:19: Da würde ich jetzt nicht hin, um wahnsinnig viel zu lernen.
01:01:24: Der schafft es nicht, aus diesen Gästen das Maximum rauszuholen.
01:01:27: Bei so einem alles gesagt merkst du, das sind wirklich einfach gut Journalisten.
01:01:32: Der hat einmal diese Flughöhe etabliert und dann ist das so eine Self-fulfilling-Prophecy irgendwie ganz spannend.
01:01:36: Ja, und ganz ehrlich, ich finde, da kann man auch gut, glaube ich, ablesen, was ein OMR zum Beispiel besser gemacht hat als wir.
01:01:41: Ich finde, die haben zwei Sachen smart gemacht.
01:01:43: Erstens, die haben das Thema Nische vs.
01:01:45: Breite erkannt, also haben mehr darauf geachtet, was ist Reichweiten stark.
01:01:49: und zweitens.
01:01:50: Der hat, glaub ich, echt ne Arsch in der Hose gehabt, zu sagen, alles klar, ich geh jetzt mal hin, pack für den Gary V hier Geld auf den Tisch, dass der zu mir kommt.
01:01:57: Und nächstes Jahr für den oder für die.
01:01:59: Und dann, glaub ich, aber auch smarte Moves, wie er sowas teilweise auch Quersip fensioniert.
01:02:02: Also hier mit Kim Kardashian war es ja, glaub ich, so, das hat ja eigentlich zu großen Teilen irgendein anderer Sugar, der die bezahlt.
01:02:07: Dafür, dass die dann halt nochmal kurzen Abstecher machte, winkte irgendwie so aus der Empfangshalle von dem Laden von dem und dann... flog sie weiter.
01:02:16: Das ist doch geil gemacht, das ist doch smart, auch dieses Verständnis zu haben, so eine Pickiness.
01:02:22: Wen nehme ich und wen nicht.
01:02:23: Da ziehe ich echt meinen Hut vor.
01:02:26: Aber Joel, das ist doch schön, dass wir jetzt für deine nächsten zehn Jahre noch mal so ein paar Weiterentwicklungsperspektiven aufgetan haben.
01:02:34: Also wohl, wo Joel trotz sozusagen Also der wirklich ja nicht unervorkreiche letzten zehn Jahre, wo wir noch ein paar Verbesserungspotenziale haben, das ist ja auch immer wichtig, dass man noch so ein paar Ziele hat, an die man arbeiten kann.
01:02:47: Also wenn wir jetzt in zehn Jahren nie widersprechen in ähnlicher Konstellation, erwarten wir mal eine etwas andere Flüge, nicht irgendwie nur so Typen wie der Gero und ich, sondern mal paar vernünftige Gäste.
01:02:56: Was
01:02:56: können wir denn erwarten für die nächsten zehn Jahre, Joel?
01:02:58: Ich habe es ja voll und so ein bisschen anmoderiert, wo ich ja neugierig drauf bin.
01:03:01: Ich denke immer drüber nach, ob ich Englisch machen sollte.
01:03:03: Und dann denke ich mittlerweile aber so, wahrscheinlich wird zukünftigen Feature sein, dass du eigentlich geilen Content machen musst und dann hast du so ein YouTube, was wahrscheinlich primärer Podcastkanal wird, wo du die Sprache einfach switchst und dann hast du nochmal eine andere Hausaufgabe über deinen Content nachzudenken, wenn du den halt mit einem Knopfdruck in adäquater Qualität immer auf Hindi, auf Englisch, auf Spanisch, auf Französisch hören kannst.
01:03:24: Also darauf bin ich echt neugierig.
01:03:26: Ja und ansonsten ein bisschen mehr Reichweitenstärke haben wir jetzt schon hier vorgenommen, was mich konkret angeht.
01:03:30: Ich
01:03:31: hätte jetzt gedacht, du sagst so Sachen wie... Ich werde Popstar.
01:03:34: Ach
01:03:34: so, das kommt erst Stufe zwei, das kommt erst danach, weil das musikalische stimmt, das habe ich bisher hier völlig verschwiegen.
01:03:41: Das fehlt mir doch gerade sehr.
01:03:43: Ja, das kann man auch mal googeln, das gibt es ja auch online, wenn man nach irgendwie Joel, Katz, Marek, irgendwie Lied oder sowas googelt, dann findet man Dein neues, Dein neues Jingle selbst eingesungen, glaube ich, selbst auch mit Prinzenunterstützung, ist das richtig?
01:03:58: Nee, ich habe das zusammen mit Jens von Wir sind Helden geschrieben.
01:04:01: Ah, stimmt, wir sind Helden.
01:04:02: Sorry, ich bin Astos.
01:04:03: Und das ist im Prinzip die Intro-Musik dann auch geworden für fünf Dinge mit zwanzig.
01:04:07: Die werden wir jetzt über den ganzen Podcast ausrollen, denke ich, weil es passt ja auch da.
01:04:11: Selbst eingesungen von Joel, das ist doch schön.
01:04:13: Ja, ja, und dann haben wir mal ein Experiment gemacht.
01:04:15: Ich weiß gar nicht, ob ich euch das jemals erzählt habe.
01:04:16: Ich hatte Niklas Müller zu Gast bei fünf Dinge mit zwanzig.
01:04:20: Er ist der Sänger von Jupiter Jones, auch eine ganz coole Band.
01:04:22: Die meisten kennen das Lied still von dem.
01:04:24: Und dann habe ich ihm so erzählt, dass er echt überlegt, ob es nicht voll geil wäre, mal aus so einem Interview hinterher in den Song zu gießen.
01:04:30: kriege ich ja hier die persönlichsten und krassesten Insights und bewegendsten Momente von dir.
01:04:35: Die sagt, ja, find ich geil, musst du unbedingt machen.
01:04:37: Ich sag, hast du Bock mit?
01:04:37: Ja, klar, mach ich.
01:04:38: Gesagt, getan, standen wir dann irgendwie da, haben Niklas Müller von Jupiter Jones und ich eingesungen, geschriebene Musik von Jens von Wir sind Helden.
01:04:48: Und es war halt so ganz andere Mucke.
01:04:49: Es war halt so eine, wie sagt man denn dazu?
01:04:52: Leicht melancholische Ballade vielleicht, ein gutes Haus.
01:04:56: Wie cool ist das bitte?
01:04:57: Also weißt du scheiß egal, ob es erfolgreich wird oder nicht.
01:05:00: Aber sagen, ich habe mit den beiden Song gemacht, das ist einfach noch Fun gemacht, das war es schon wert.
01:05:04: Ja, also wir merken schon, es gibt ein paar ambitionierte Ziele.
01:05:07: Du wirst musikalischer.
01:05:09: Das Niveau deiner Gäste wird sich aus der Bundesliga von uns beiden erhöhen.
01:05:15: Auf Premier League Niveau.
01:05:17: Und ja, also insofern wünschen wir natürlich viel Erfolg bei Joel.
01:05:21: Wie gesagt, in zwanzig, was ist das dann?
01:05:24: Fünfunddreißig sind wir wieder am Start.
01:05:26: Herbst, zwanzig, fünfunddreißig.
01:05:27: Guck mal, was draus geworden ist.
01:05:28: Da
01:05:28: klatschen wir dann aus der fünften Reihe Flore an.
01:05:31: So sieht es aus.
01:05:31: Wenn wir dann überhaupt noch dürfen, oder dann macht Kirikideschen jetzt.
01:05:35: Interview.
01:05:36: Oder Barack Obama.
01:05:39: Und Interview nicht dann, wie die nächsten zehn Jahre gelaufen sind.
01:05:43: Ja, in diesem Sinne.
01:05:44: Mach's gut.
01:05:45: Vielen, vielen Dank.
01:05:48: Danke fürs Zuhören beim Digital-Kompakt-Podcast.
01:05:52: Du merkst, jetzt siehst du massig Wissen für dich und dein Unternehmen heraus.
01:05:57: Wenn du mit uns noch erfolgreicher werden möchtest, abonniere uns auf den gängigen Podcast-Plattformen.
01:06:02: und hey,
01:06:02: je größer wir werden, desto mehr Menschen können wir helfen.
01:06:06: Also, erzähl doch auch deinen Kolleginnen und Kollegen von uns.
01:06:10: Bis zum nächsten Mal.
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