Meeting Mastery: Wie mache ich ein gutes Meeting?
Shownotes
Meetings schlucken Zeit, Energie und oft auch Ambitionen – 37 Prozent aller Termine starten verspätet, ein Drittel erscheint überflüssig. Woran Meetings wirklich scheitern: fehlende Klarheit, mangelnde Vorbereitung, soziale Routinen, die niemand in Frage stellt. Wie radikale Agenda-Disziplin, geteilte Verantwortung und kleine Tools verpuffte Stunden in produktive Zusammenarbeit verwandeln, zeigt Erik Pfannmöller – Gründer und Kulturberater. Eine Einladung zum ehrlichen Blick auf Meetingkultur, die Menschen und Arbeit schützt.
Du erfährst…
…wie Erik Pfannmöller Meetings revolutioniert und Produktivität steigert.
…welche Best Practices für Organisator*innen und Teilnehmende gelten.
…warum One-on-One-Meetings entscheidend für Führungskräfte sind.
||||| PERSONEN |||||
👤 Joël Kaczmarek, Geschäftsführer digital kompakt
👤 Erik Pfannmöller, Gründer & CEO Culture Code Foundation
||||| SPONSOREN |||||
🔥 Übersicht aller Sponsoren
||||| LINKS |||||
🚨 Culture Code Foundation
🚨 ShouldItBeAMeeting.com
🚨 Buch: "Das Prinzip der Pyramide"
||||| PLAYLISTS |||||
Lust auf mehr? Entdecke unsere Playlists mit weiteren spannenden Episoden zum Thema:
🎧 Leadership
🎧 Firmenkultur
||||| LEXIKON |||||
Du verstehst nur Bahnhof? Zu viel Fachchinesisch? Unser Lexikon hilft dir dabei, die wichtigsten Fachbegriffe zu verstehen:
🔹 **Best Practices** - Bewährte Methoden und Techniken, die sich in der Praxis als effektiv erwiesen haben.
🔹 **Asynchrones Arbeiten** - Arbeitsform, bei der die Mitarbeitenden nicht gleichzeitig, sondern zu unterschiedlichen Zeiten arbeiten und kommunizieren.
🔹 **Zwei-Pizza-Regel** - Eine Regel, die besagt, dass ein Team nur so groß sein sollte, dass zwei Pizzen alle Mitglieder satt machen können, typischerweise 5-8 Personen.
🔹 **Meetingkultur** - Die Art und Weise, wie Meetings in einem Unternehmen organisiert, durchgeführt und wahrgenommen werden.
🔹 **Silent Reading Time** - Eine Phase in einem Meeting, in der die Teilnehmer still lesen, um sich auf die Agenda vorzubereiten oder Dokumente zu überblicken.
||||| KAPITEL |||||
(00:00:00) Vorbereitung und Einführung ins Thema
(00:04:11) Wann ist es sinnvoll Meetings zu veranstalten?
(00:07:31) No Agenda no Meeting: Ziel, Agenda, Zeit und Vorbereitung
(00:17:10) Meeting Timing: Wie wichtig Pünktlichkeit ist
(00:22:53) Virtuelle vs Hybride vs Live Meetings: Welche Regeln gelten?
(00:24:46) Best Practices für Meetingteilnehmende
(00:28:03) Be present and engaged: engagiert dabei sein oder nicht teilnehmen
(00:32:16) Regeln für One on One Meetings
(00:34:37) KI-Tools für Meetings: Notizen, Vorbereitung, Zusammenfassung
||||| WIR |||||
🧢 Ich bin übrigens Joël, der Macher dieses Podcasts. Ich bin ein Creator und Medienunternehmer, der für Wachstum und Vielfalt steht. Mein Vorgehen besteht darin, dass ich inspirierende und erfolgreiche Menschen interviewe, um von ihnen zu lernen und Wissensabkürzungen für dich und mich aufzutun.
👉 Mit meinem Podcast digital kompakt zeige ich dir Wachstumsstrategien für dein (Digital-)Business, indem ich erfolgreiche Unternehmen und Expert:innen interviewe
👉 Mit meinem Podcast 5 Dinge mit 20 zeige ich dir, wie du persönlich wachsen kannst, indem ich inspirierende Menschen frage, was sind ihre 5 Dinge, die sie gerne schon mit 20 gewusst hätten
👉 In meinem Newsletter fasse ich dir Jeden Freitag die besten Learnings aus meinen Podcasts zusammen sowie viele weitere Einsichten aus meinen Aktivitäten.
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Transkript anzeigen
00:00:00: Digital Kompakt.
00:00:01: Heute aus dem Bereich
00:00:02: Führung
00:00:03: mit deinem Moderator Joel Kaczmarek.
00:00:05: Los geht's.
00:00:14: Hallo Leute, hier ist Joel und ich sitze mal wieder mit dem lieben Erik van Möller zusammen.
00:00:17: Und Erik hat ja was ganz Spannendes am Start.
00:00:20: Der ist nämlich der Gründer einer Spezialberatung für Firmkultur.
00:00:23: Und er und ich haben ja auch schon mal fleißig drüber geredet, was Firmkultur ist.
00:00:27: Denn mit der Culture Code Foundation sieht er ganz viele Unternehmen und hat Best Practices abgeleitet, wie Kultur richtig gut funktioniert.
00:00:33: Und jetzt kommt der Clou.
00:00:35: Kultur besteht ja aus einzelnen Elementen, die zu Kultur zusammenfinden.
00:00:38: Und wir haben uns überlegt, weil er da nämlich auch entsprechende Schulungen zu, dass wir das doch mal einzeln durchdeklinieren.
00:00:44: Und heute reden wir über ein Thema, was riesig viel Impact hat, uns alle betrifft, was wir tagtäglich tun, aber wahrscheinlich nie gelernt haben, nämlich, wie mache ich eigentlich ein gelungenes Meeting?
00:00:54: Weil vielleicht geht es euch ja auch so, dass ihr sagt, hey, Meetings mache ich dann dauernd und da klar habe ich da meine best practices, aber so richtig gelernt hat man es so eigentlich nicht, oder?
00:01:01: Und deswegen machen wir das heute und wir teilen das auf.
00:01:03: Und zwar, wir reden als erstes mal darüber, wie sieht denn ein gelungenes Meeting aus Organisationssicht aus?
00:01:08: Also wenn ich Organisator oder Organisatorin eines Meetings bin, versus unser zweiter Punkt, wenn ich teilnehmend bin.
00:01:14: Also als Teilnehmende ist es ja nochmal ganz anders, wie Meetingsstrukturiert ist.
00:01:17: Und dann schauen wir uns noch einen Spezialfall an, nämlich die one-on-one Meetings.
00:01:20: Das heißt, wenn ich ein Meeting habe, wo zwei Personen zum Beispiel in Form eines Sure Fix mit... miteinander reden.
00:01:24: Und den Abschluss bildet noch was Spannendes.
00:01:26: Nämlich, wie sieht es denn für die Organisation insgesamt aus?
00:01:29: Also mal weg von den Individuen hin zu den Prozessen.
00:01:32: Was brauche ich prozessual, damit ich jetzt Unternehmen gute Meetings mache.
00:01:35: So, that being said, lieber Erik, da freue ich mich total drauf und schön, dass du wieder da bist.
00:01:39: Moin Moin.
00:01:39: Hallo
00:01:39: Duell, freut mich, bei dir zu sein.
00:01:41: Lass uns doch vielleicht mal mit einem kurzen Impact beginnen, also mal zu betrachten, was Meetings eigentlich ausmachen, weil ich habe früher mal eine Firma gegründet, die hat Online-Meetings gemacht.
00:01:49: und irgendwann habe ich zu meinem Team gesagt, Leute, eigentlich müssen wir keine Technologie für Meetings machen, sondern eigentlich müssen wir den Leuten erklären, wie macht man gute Meetings.
00:01:56: Weil mir immer klar geworden ist, wie viel Geld da drin steckt.
00:01:58: Also wenn man sich mal anguckt, wie viel Zeit wir in Meetings verbringen und eine Stunde Arbeitszeit von einem top bezahlten Managerin oder Manager, das ist ja richtig Impact.
00:02:06: Von daher hast du vielleicht so ein bisschen Number-Crunching-Material, um mal den Impact zu betreiben.
00:02:10: Danke, Joel, sehr gerne.
00:02:12: Wusstest du, dass siebenunddreißig Prozent aller Meetings im Durchschnitt zehn Minuten und vierzig Sekunden verspätet starten?
00:02:18: Wenn man das hochrechnet, mit dem typischen Arbeitnehmer, dann kommt man auf vier Arbeitstage pro Jahr, acht Stunden Tage, die Menschen rumsitzen, bei Meetings zu spät starten.
00:02:27: Wie gesagt, in der Durchschnittsfirma, das ist, wenn man sich das mal herunter rechnet, ja klar.
00:02:31: Jeder wartet noch auf den Kollegen.
00:02:32: Ah, jeder geht sich noch schnell in den Kaffee holen.
00:02:34: Jedes dritte Meeting zehn Minuten zu spät.
00:02:37: vier Arbeitstage pro Jahr.
00:02:38: Alleine das sind fünf Prozent Produktivität nur an der Zeit.
00:02:41: Und wenn man dann auch weiß, wie viel Zeit eigentlich Leute in dann existierenden Meetings verbringen, nämlich durchschnittlich elf Stunden pro Woche und dass ein Drittel aller Meetings als unnötig angesehen werden.
00:02:52: Dann haben wir noch viel größeren Hebel, das heißt das Thema Meetings ist einer der größten Produktivitätshebel.
00:02:57: Und deswegen sprechen wir heute drüber, denn Firmenkultur ist ja die Summe aller Verhaltensweise in einer Firma.
00:03:03: Also die operative Firmenkultur ist, wie mache ich Meetings, wie treffe ich Entscheidungen, wie kommuniziere ich.
00:03:08: Und genau darüber sprechen wir, das heißt ja nicht umsonst, Meetingkultur.
00:03:11: Aber krass, okay, also F-Kommer drei Stunden pro Woche, das ist ja dann quasi ein Viertel deiner Zeit.
00:03:16: Ein Drittel sagt unnötig, okay, krass, intensiv.
00:03:19: Lass es doch vielleicht mit denjenigen anfangen, die so ein Meeting gestalten, nämlich die Organisatorinnen und Organisatorinnen.
00:03:25: Was sind so die wichtigsten Best Practices aus Sicht von einer Organisationsperson?
00:03:29: Die
00:03:29: erste wichtigste Frage ist, sollte es überhaupt ein Meeting sein?
00:03:32: Und da gibt es noch eine ganz lustige Website, die heißt shoulditbeameeting.com.
00:03:35: Habe ich nicht gebaut, macht es aber richtig.
00:03:37: Und da muss man sich die Frage stellen, brauche ich überhaupt die Leute zur richtigen Zeit parallel in ein Meeting?
00:03:43: Oder kann ich einfach eine E-Mail rumschreiben?
00:03:46: muss überhaupt eine Entscheidung getroffen werden.
00:03:48: Sind es überhaupt mehr als eine Person, die ich dazu brauche.
00:03:51: Und wenn ich nur eine Person brauche, weil ich keine Meeting einstellen kann, dann kann ich einfach anrufen oder vorbei gehen zum Schreibtisch und es ist viel effizienter.
00:03:57: Und wenn man das durchspielt und diese lustige Website should it be a meeting.com sich fragt, dann kommt man darauf, dass die meisten Themen eigentlich gar keine Meetings sind und die Leute nur einen Meeting einstellen, weil sie über irgendwas reden wollen, aber Eigentlich hätten sie auch eine E-Mail schreiben können.
00:04:11: Aber
00:04:11: kannst du noch mal genauer ausführen, was sozusagen der Faktor ist, der es zu einem Meeting macht?
00:04:16: Also wann ist es sinnvoll und wann nicht?
00:04:18: Also es ist jetzt Dringlichkeit, es ist irgendwie Anzahl Personen, was ist es?
00:04:21: Die haben so ein kleines lustiges Float Chart, ich kann das ja mal durchgehen.
00:04:24: Nämlich muss eine Entscheidung getroffen werden.
00:04:27: Ja.
00:04:28: Und dann brauche ich Input von anderen Leuten.
00:04:31: Wenn ich den nicht brauche, kann ich es einfach alleine machen.
00:04:33: So.
00:04:34: Wenn ich aber Input von anderen Leuten brauche und nicht mehr als eine Person, dann bin ich bei der Frage, muss ich es gleichzeitig machen mit den Leuten?
00:04:44: Weil das Thema Asynchrones arbeiten ist ja ein Riesenthema.
00:04:47: Du kannst ja eine Idee schreiben, das ist meine Idee und dann schreiben Leute dazu, finde ich gut, finde ich nicht so gut.
00:04:51: Und das ist dann sozusagen die Frage, nur wenn eine Entscheidung getroffen werden muss, ich mehrere Leute brauche und die zur gleichen Zeit darüber sprechen müssen, muss ich mir noch die Frage stellen, sind die Leute jetzt gerade verfügbar im Raum?
00:05:04: oder im virtuellen Raum?
00:05:05: und kann ich sie einfach anrufen, in einem Gruppenanrufen und sagen, hey, du, ich würd kurz drüber sprechen.
00:05:08: Ich weiß, ihr sitzt eh alle am Rechner.
00:05:11: Und nur dann stelle ich ein Meeting ein.
00:05:13: Und wenn man dieser Logik folgt, dann fällt schon ein großer Teil der Meetings raus.
00:05:17: Okay.
00:05:18: Gut, also erster Punkt schüttet Bier-Meeting.
00:05:20: Worum geht's noch?
00:05:20: Kurze Meetings und die zwei Pizzaregel.
00:05:23: Die typische Sache ist, dass man defaultet zu, alles mal ein Meeting machen, eine halbe Stunde.
00:05:28: Aber warum muss ein Meeting eine halbe Stunde sein?
00:05:31: Es gibt Meetings, wenn man sagt, ich wollte nur das eine Thema kurz besprechen, warum stellt man nicht auf zehn Minuten ein?
00:05:36: Weil wenn du eine halbe Stunde ein Meeting machst als default, dann denken die Leute auch, sie können eine halbe Stunde Meeting machen.
00:05:42: Das ist wie wenn du ein Marketing-Budget hast, pro Jahr, dann wird das auch ausgegeben.
00:05:46: Das heißt, rein psychologisch sollte man Meetings eher kürzer einstellen und lieber die Agenda kurz knapp halten und nicht sagen, ja, fünf Minuten Update, fünf Minuten Kaffeepause, zehn Minuten zu spät starten, fünf Minuten reden.
00:05:56: Und das kombiniert mit der zwei Pizzaregel.
00:05:59: Zwei große Pizzen.
00:06:00: können ungefähr fünf bis acht Leute, wenn überhaupt satt machen.
00:06:04: Und alles, was größer ist, ist kein Meeting mehr, sondern eine Präsentation.
00:06:09: Denn du kannst effizienter Art und Weise, steht dir vor, du stehst in einem Kreis mit Freunden in so einer Gruppe und einer redet, du kannst ja nicht alle Leute in ihrer Meinung fragen.
00:06:18: Weil jeder Rede in der Minute, da bist du ja schon acht Minuten mit nur einer etwas gesagt, dann hast du noch keinen Dialog.
00:06:22: Das heißt, ein Meeting ist ja so eine Art Dialog, ein Gespräch zwischen Menschen.
00:06:26: Und wenn die Gruppe größer wird, ich persönlich bin da schon eher bei drei, vier, fünf Leuten, dann ist es kein Dialog mehr.
00:06:32: Ihr kennt das alle.
00:06:33: Zwei, drei Leute, die reden, sich einen Mund fusslich viel zu lange und die anderen haben nichts zu sagen.
00:06:38: Und das ist einfach ineffizient, weil meistens, die, die nichts zu sagen haben, einfach introvertierte Menschen sind.
00:06:43: Aber die trotzdem, wo die den haben, die aber nicht zu Wort kommen.
00:06:45: Jetzt mal noch Punkt vielleicht zu dem Keep It Short, also das kurz zu halten.
00:06:49: Manchmal ist es ja trotzdem so, dass es so eine menschelnde Komponente gibt.
00:06:52: Also, dass du ja auf dem Wege, gerade wenn du eine Remote-Former bist, eigentlich das einzige Mal deine Kollegin siehst.
00:06:57: Also, ist es okay, trotzdem den das wegzunehmen oder gleich so das durch was anderes aus, diesen sozialen Kit, der da so entsteht?
00:07:03: Ich hab mit meinem Team zweimal die Woche so einen Review, das heißt Week-Start-Meeting und am Mittwoch einen Mid-Reague-Review.
00:07:09: Und der erste Agenda-Punkt ist, wie geht's hier, wie war das Wochenende?
00:07:13: Lass uns doch mal sprechen.
00:07:15: Und wenn du mit einer Mitarbeiter einen Week-Start-Meeting hast, dann ist es vollkommen okay, ein paar Minuten die menschliche Komponente zu beleuchten.
00:07:22: Es ist nur wichtig, das nicht aus dem Auge zu verlieren.
00:07:24: Und einen Week-Start-Meeting oder einen One-to-One-Meeting ist was anderes, wie, hey, wir möchten gerne über die Entscheidung im Geschäft treffen.
00:07:31: Und vielleicht kommen wir da später noch zu, weil ich war zur Vorbereitung und Nachbereitung und würde mich noch mal einiges interessieren, aber das kommt bestimmt noch.
00:07:37: Das nächste, was ich so von dir gelernt habe, war das Thema Agenda, dass das irgendwie wichtig ist bei Meetings.
00:07:41: Hume ich doch noch mal dazu ab.
00:07:42: Meetings in dem Computer oder in einem Bürosetting werden typischerweise mal Kalender eingestellt.
00:07:46: Man sagt, lass uns an dem Tag um vierzehn Uhr treffen und damit es keiner vergisst, macht der Organisator einen Kalender Eintrag.
00:07:51: Das würde ich sagen, ist Standard.
00:07:53: Da braucht man gar nicht drüber reden.
00:07:55: Und wenn man ein Meeting macht und teilweise ein, zwei Wochen voraus plant oder viele Meetings hat, dann sollten ja die Teilnehmer wissen, worum es eigentlich geht.
00:08:01: Das heißt, du brauchst eine Überschrift.
00:08:03: Und ich bin ein ganz flacher Freund von diesen drei Schritt.
00:08:06: Goal.
00:08:07: Was ist das Ziel von diesem Meeting in einem Stichpunkt oder Satz?
00:08:10: Was ist die Agenda?
00:08:11: In jeweils genau einem Stichpunkt, nicht mehr und dahinter in klar meine Zeitangabe in Minuten, was man glaubt, wie lange man dafür braucht als Organisator.
00:08:19: Und zum Schluss, die letzte Überschrift ist Vorbereitung.
00:08:22: Das heißt, was soll der Teilnehmer machen, um vorbereitet zu sein?
00:08:25: Und mit diesen Informationen, idealerweise noch verlinkt oder angehängt oder was auch immer, kann man das Meeting gut gestalten und jeder kann zu jeder Zeit drauf schon, okay.
00:08:33: Das Meeting nächste Woche, da weiß ich, worum es geht.
00:08:36: Die guten Leute, die ich im Business-Kontext erlebt hab, die haben immer gesagt, du hast mich zu einer Meeting eingeladen, dass kein Agenda drin, da komm ich nicht hin.
00:08:42: Also, braucht's diese Radikalität?
00:08:44: No agenda, no meeting.
00:08:45: Ganz klarer Satz.
00:08:46: Und jetzt kommen wir zum Thema Firmkultur.
00:08:48: Ich hatte in einem der vorherigen Podcasts gesagt, Kultur ist das schlechteste akzeptierter Verhalten in einer Firma.
00:08:54: Wenn es akzeptiert wird, dass es Meetings ohne Agenda gibt, dann wird's zum Standard.
00:08:58: Das schlechteste akzeptierte Falt in einer Firma.
00:09:00: Okay, das ist ganz plakativ, weil es das so deutlich macht.
00:09:04: Was lässt man sozusagen durchgehen?
00:09:05: Okay, so, und jetzt hast du ja eben schon einen weiteren Punkt angeschnitten, nämlich das Thema Vorbereitung.
00:09:10: Was macht ein gut vorbereitetes Meeting aus als Organisator jetzt?
00:09:12: Ich würde zuallererst sagen, dass man sich überlegt, was will ich eigentlich erreichen?
00:09:16: Also, wenn man die Agenda schreibt, dann ist ja schon die Frage, okay, wie sollen sich die Vorbereiten?
00:09:21: Und wenn die sich vorbereiten, dann muss ich ja eigentlich meine Gedanken schon vorher zusammenfassen.
00:09:25: Das heißt, idealerweise ... Jetzt kommen wir zu der zweiten Sache.
00:09:30: Brauche ich fünfzig Prozent der Meetingzeit zur Vorbereitung eines Meetings?
00:09:34: Was auch das Problem darstellt, wenn man zu viele Meetings hat, dass man Meetings nicht gut vorbereiten kann und dass die Leute immer zu wenig Zeit haben.
00:09:40: Wenn man sich aber vorstellt, dass die eigene Vorbereitungszeit sich Zeit spart im Meeting, wenn dort vier Leute drin sind, dann ist es effizienter, dass die eine Person sich ein bisschen Zeit nimmt, dass wenn die anderen Leute länger im Meeting sitzen.
00:09:53: Was mir ganz oft aufgefallen ist, wenn man, und jetzt kommen wir gleich zu einem anderen Punkt, Share Up Front Always.
00:09:58: Also immer, immer, immer vor Abnotizenteilen, nämlich das sind meine Gedanken zu diesem Thema, das sind meine Gedanken zu diesem Thema.
00:10:05: Und wenn man das zu jedem Agenda-Punkt drunterschreibt, dann kommt man zu dem Fall, okay, das ist kontrovers.
00:10:10: Das sollte ich diskutieren oder, nee, hier sind eigentlich alle agreed.
00:10:12: Das braucht man gar nicht, das können wir direkt durchgehen.
00:10:15: Das heißt, dieses Vorbereiten als Organisator, was will ich eigentlich erreichen?
00:10:20: Führt oft zu der Fragestellung, okay.
00:10:23: Brauch ich das Meeting überhaupt?
00:10:24: Weil vielleicht muss ich einfach vorher mal den Kollegen anrufen, der den kontroversen Stadtpunkt hat und mit ihm seine zwei Argumente austauschen, weil alle anderen vier in dem Meeting sind sowieso meiner Meinung.
00:10:33: Damit wir diesen einen kontroversen Punkt diskutieren können, denn den Meeting lebt ja von der Interaktion der Leute, und zwar one-to-one oder eins-zu-zwei oder eins-zu-drei, denn den Meeting ist ja keine Präsentation.
00:10:44: Aber dazu können wir gleich noch.
00:10:46: Sag mal, wenn wir jetzt immer über Vorbereitung reden, also das ist gesagt, fünfzig Prozent der Meetingszeit.
00:10:49: Wenn ich jetzt also ein halbstündiges Meeting mache, investiere ich fünfzehn Minuten in die Vorbereitung, so verstehe ich das jetzt?
00:10:54: Ja, richtig.
00:10:55: Das sagen wir als Faustregel, weil es erst mal viel anhört.
00:10:59: Und wenn man sich die Zeit nimmt und überlegt, wie lange das eigentlich ist, nämlich nach Kinder schreiben, sich vorbereiten, dann ist das mindestens die Zeit, die man braucht.
00:11:06: Es gibt Meetings, da muss man für anderthalb Stunden Brainstorming Workshop, für eine strategische Entscheidung, zehn Stunden vorbereiten und ein langes Memo schreiben und Gedanken sortieren.
00:11:16: Die meisten Meetings sind aber, ja, da laden wir die drei Leute eine, sprechen da mal drüber.
00:11:20: Und dann fängt man an, dass sozusagen der Organisator sagt, wir wollen doch heute mal über das Thema sprechen, die Leute kommen fünf Minuten zu spät und dann sind zehn Minuten rum, hat noch gar nichts geschafft.
00:11:29: Okay, also mindestens war quasi das entscheidende Wort, weil ich auch gedacht, dass es eigentlich eher mehr ist.
00:11:33: Alles klar.
00:11:35: Das kann ich mir gut vorstellen, wenn man so unverarbeitet ist, dann dattelt man so, dann schweift man ab, kommt von hunderts ins tausendste.
00:11:40: Jetzt ist ja nur die Frage bei so einer Vorbereitung, wie stelle ich denn sicher, dass die Leute die Vorbereitung überhaupt zur Kenntnis nehmen und wahrgenommen haben?
00:11:46: Also ich kenne so diese Amazon-Story, die ja, glaube ich, erzählt haben.
00:11:50: Jeff Bezos hat mal eingeführt, die ersten zehn Minuten sind Reading Time, also da wird wirklich still gelesen, um garantiert sicherstellen zu können, dass jeder die Vorbereitungsdokumente gelesen hat.
00:11:58: Ist das so?
00:11:59: das, was ich tun kann, um meine Vorbereitung quasi auch durchzubringen, bis zu den Teilen nehmen oder was empfiehlst du?
00:12:03: Man kann ja von Jeff Bezos halten, was man will, aber der Punkt ist absolut valide.
00:12:08: Es hängt von der Mietingkultur ab.
00:12:09: In meiner Firma lesen alle Leute die Vorbereitung, weil das so funktioniert.
00:12:14: Das ist unsere Mietingkultur.
00:12:16: Ich habe aber Kunden und Leute, die sagen, meine Kollegen lesen das nicht.
00:12:19: Und ich sag, wenn du merkst, als Organisator, dass deine Kollegen das nicht gelesen haben, dann machst du eine Silent Weeding Time, weil ein Meeting, wo zwei Leute es gelesen haben und zwei Leute nicht.
00:12:32: ist kein Meeting, denn die Leute haben ja nicht den richtigen Informationsstand.
00:12:35: Deswegen bin ich ein großer Freund von Silent Reading Time, aber und jetzt kommt der Punkt.
00:12:41: Jetzt hast du wieder exorbitiert und introvertierte Menschen oder schwierige Sachverhalte, wo man sich vielleicht Gedanken machen muss zu seiner Meinung, wo man nicht ad hoc was raus hauen kann.
00:12:49: wo man vielleicht nochmal seine Gedanken durchdenken muss.
00:12:52: Und das zu einer ruhigen Zeit, weil das tiefe komplizierte Arbeit ist, Deep Work, sagt man im Aufgabenmanagement, dann will ich doch sagen, oh, da ist dieses Meeting zu dieser Strategie und da muss ich das durchdenken, dann nehme ich mir auch eine halbe Stunde Zeit als Teilnehmer vorher.
00:13:04: Wenn du das in Echtzeit machst, ist das die zweitbeste Variante.
00:13:08: Aber jetzt zurück zur Realität, wenn keiner sich vorbereitet, dann ist die zweitbeste Variante die erstbeste Variante.
00:13:14: Okay.
00:13:15: So.
00:13:16: Und jetzt habe ich bei dir einen Punkt gelesen, den wir da mal daran anschließen können.
00:13:20: Da war ich noch nicht so ganz sicher, was du damit meinst, was du geschrieben.
00:13:23: No Oral Update Meetings.
00:13:25: Das ist der kritischste Punkt, den ich am öftesten diskutiere mit Organisatoren.
00:13:29: Ja, wir machen da mal ein Update Meeting.
00:13:31: Und wenn man sich die Statistiken anschaut, in welcher Geschwindigkeit der Durchschnittsbüro Mensch tippt, in welcher Geschwindigkeit er lesen kann und in welcher Geschwindigkeit er reden kann, dann kommt man drauf, dass Lesen mehr als Doppel so schnell wie sprechen ist.
00:13:45: Und,
00:13:46: dass wenn Menschen sprechen, statt etwas schriftlich formulieren, sie die doppelte Anzahl Würter benutzen.
00:13:52: Das heißt, wenn Joel mir ein Update gibt, wie es gerade läuft bei Digital Compact, und er das in schriftlichen Stichpunkten vorhermacht, schriftlich, dann hat er weniger Text und ich lese es doppelt so schnell.
00:14:03: Wenn ich aber in der Reihe rum die Frage stelle, dann dauert es viermal so lange, das Update zu machen.
00:14:08: Das heißt, faktische Updates im Sinne von, wir haben diese in den typischen Sales Meeting.
00:14:13: Da hab ich immer die Diskussion, wir müssen darüber unsere Kunden über die Deals sprechen.
00:14:17: Ich sag ja, und die Vorbereitung ist, dass im CRM-System alle Deals up to date sind, die Stati up to date sind, die Deal values up to date sind und alle Sachen gepflegt sind.
00:14:25: Das ist die Vorbereitung.
00:14:26: Aber der Vertriebler muss nicht sagen, ich war bei dem Kunden und hab das Meeting gehabt und deswegen ist der Deal jetzt auf der Phase Discovery in der Pipeline.
00:14:33: Das ist ein Update.
00:14:35: Das Update sollte aber ersichtlich sein für alle und man sollte lieber diskutieren, meine kritische Frage zu dem Kunden ist X. Und dieses Ja, wir machen, wir geben mal ein Update.
00:14:44: Das ist unglaublicher Waste of Time, denn schreibt das Update schriftlich auf irgendwo.
00:14:50: Schreibt eine Teams-Nachricht, schreibt das vor dem Meeting auf eine bestimmte Page zu den Meeting-Notizen und dann machst du Silent Reading Time oder Leute lesen es vorher.
00:14:59: Aber das lerne ich ja auch draus, dass im Prinzip ein effizientes Meeting daran besteht, dass ich einen gewissen Teil der Arbeitvorverlagere bevor sozusagen alle dran teilnehmen, also dass ich nicht die gemeinsame Erdheim belaste, sondern eher die Individualzeit vorne weg.
00:15:11: Genau, man muss das historisch sehen.
00:15:13: Historisch gab es ja keine echtzeit synchronisierten, browserbasierten Notizsysteme.
00:15:19: Heutzutage hast du eine Meeting-Notes-Page und da kann jeder an Echtzeit sehen, was der andere tippt und das einfach da reinschreiben und es ist immer in der richtigen Stelle.
00:15:26: Früher gab es das nicht, da kam jeder mit Gedanken in den Meeting.
00:15:29: Deswegen ist das so eine Habit im Sinne von, ja, wir machen mal ein Update-Meeting, so ein Project Steering-Meeting.
00:15:34: Wir managen ja auch die Kulturprojekte für und mit unseren Kunden und ich sage immer, du, hier gibt es diese zehn Action-Items und jeder muss vor dem Meeting in zwei Sätzen zusammenfassen, ist mein Status Grün, Gelb oder Rot und warum.
00:15:47: weil ich spreche nur noch über die roten in den meeting und zwar priorisiert von den roten updates wo es blocker gibt.
00:15:52: die müssen wir lösen in dem meeting dort wo grün ist.
00:15:54: du habe ich gelesen schön danke weiter geht's
00:15:56: und sagt man jetzt hattest du ja deinen einen punkt eben schon erwähnt mit diesem share upfront also immer vorne weg schon infosteilen du hast das so gesagt dass das nur die organisierende personen machen soll.
00:16:06: gilt das für die teilen nehmenden auch?
00:16:07: jetzt kommen zu den pro tips.
00:16:09: langsam wenn ich organisator bin Und ich will zum Beispiel eine Entscheidung treffen.
00:16:14: Dann sollte ich als Organisator vor dem Entscheidungs-Meeting einen mehrstufigen Prozess fahren.
00:16:18: Schritt eins ist, ich teile ein Dokument, danach – und jetzt sind wir schon beim Modul-Entscheidung-Treffen, aber ich nehme kurz was vorn weg – danach frage ich, Wer hat welche Gedanken zu welcher der vorgeschlagenen Lösungsoptionen?
00:16:32: Im dritten Schritt nehme ich als Organisator mir die Gedanken der Leute, sortiere sie.
00:16:36: Und wenn alle Leute zu Unterentscheidungen allein sind, brauchen wir nicht mehr darüber sprechen, sage ich, danke schön, wir haben entschieden.
00:16:41: Oder ich finde, hier ist aber ein kritischer Punkt, über den müssen wir diskutieren.
00:16:45: Das heißt, Notizenteilen, Feedback, Asynchron, das ist auch wichtig für introvertierte Menschen, die sonst ihre Meinung nicht sagen, die die besser formulieren können, wenn sie schriftlich sind.
00:16:54: Dann fasse ich das nochmal zusammen und es ist schon oft vorgekommen.
00:16:57: Dass man Meetings absagen kann, weil alle eigentlich die gleiche Meinung haben.
00:17:01: Und jetzt ist ja bei dir was angeschwungen schon mal, was ich auch ganz interessant finde.
00:17:05: Du hast ja gesagt, wenn Leute so fünf Minuten zu spät kommen, weil was ich ja immer wieder beobachte ist, dass Leute so back to back Meetings machen.
00:17:11: Und anknüffend an das Thema Vorbereitung erscheint es mir eigentlich ganz sinnvoll, dass ich vor einem Termin fünfzehn Minuten habe und nachher auch noch mal.
00:17:19: Ist es so, habe ich da gerade eine Best Practice entdeckt, lieber Erik?
00:17:21: Und du sagst ja, ist so oder riecht
00:17:24: mich?
00:17:24: Nein, Joel, das klingt immer so einfach.
00:17:26: Aber es ist das der typische Fehler, dass man Meetings überzieht und das nächste Meeting zu spät anfängt.
00:17:31: Deswegen am Anfang die Statistik mit Meetings fängt durch nicht zehn Minuten zu spät an.
00:17:34: Bei sieben und dreißig Prozent der Meetings.
00:17:36: Aber es ist ganz wichtig, dass man auf die Minute anfängt.
00:17:41: Und zwar aus Respekt gegenüber denen, die pünktlich sind.
00:17:44: Um auch ganz klar zu sagen, das ist ja auch ein sozialer Habitus, wenn einer fünf Minuten zu spät kommt.
00:17:49: dann ist er zu spät, da muss die Person sich entschuldigen und nicht, nein, wir warten darauf die Kollegen.
00:17:53: Und es ist ganz interessant, ich habe ja mit ganz viel, ganz spannend, ich lerne ganz viele Firmkulturen kennen.
00:17:58: Es gibt welche, die starten um Null Null, es gibt welche starten um eine Minute nach und es gibt welche, die warten fünf Minuten.
00:18:04: Und ich kann jetzt schon sagen, Firmen, die fünf Minuten warten, haben keine Hochleistungskultur, weil sie in jedem Meeting fünf Minuten verlieren, weil es der Habitus ist, fünf Minuten zu warten.
00:18:13: Und das ist so eine, ich erzähle da gerne die Geschichte.
00:18:17: So was fuchst mich, vielleicht weil ich mal Ex-Leistungssportler war und mir einfach Verzögerungen nicht leisten kann, aber das fuchst mich richtig.
00:18:23: Und ich habe bei meiner vorherigen Firma die Team-Stand-Ups gehabt und der war um neun.
00:18:28: So, und dann kamen die Leute immer sieben nach neun, acht nach neun, weil sie ja auf um neun planen und ein bisschen später kommen.
00:18:35: Und dann haben wir auf acht, du, sieben und fünfzig gelegt.
00:18:38: Und dann kamen sie trotzdem immer noch zu spät.
00:18:40: Und irgendwann habe ich das mal recherchiert und wir haben angefangen, grüne und rote Glaskugel in eine Schale zu legen.
00:18:45: Und wenn alle pünktlich waren, durfte jede Person eine Grüne reintun.
00:18:48: Und wenn sie zu spät kommen, gab es das Social Shaming, die rote Kugel reinzulegen.
00:18:53: Und wir haben dann, Monat für Monat gemessen, wie viele rote Kugeln als Prozent aller Kugeln drinne waren.
00:18:58: Und ich kann sagen, wir sind mit vierzehnt Prozent gestartet, wir waren zum Schluss bei null Kommaprozent.
00:19:03: Weil es einen sozial geächteten Algorithmus gab, also ein Prozess, du kommst nicht zu spät.
00:19:10: Und das wurde visualisiert über diese roten Kugeln in diesem sichtbaren Glas im Eingangsbereich, wo wir das Stand-up gemacht haben für das Team.
00:19:17: Und das kann man mit jedem Team machen.
00:19:19: Aber im Kern ging es nur darum, sei pünktlich, sonst ist die Gruppe sauer auf dich.
00:19:23: Weil wir uns dann als Gruppe nach jedem Monat gesagt haben, was wollen wir als Gruppe im nächsten Monat für ein Prozentzahl erreichen?
00:19:29: Dann waren wir von vierzehn auf zwölf Prozent auf zehn Prozent.
00:19:31: Und wir haben es geschafft, auf Null, X Prozent zu geben.
00:19:34: Und dass die Leute dann gesagt haben, zehn Minuten vorher, oh, du, es tut mir richtig leid, liebes Team.
00:19:39: Ich hab einfach's verplant heute.
00:19:40: Das heißt ... diesen Habitus umzudrehen von, ich komme lieber eine Minute früher, weil sonst sind alle richtig sauer zu, alle kommen zu spät.
00:19:47: Dieses akademische Viertel, dass man manchmal so in Deutschland spricht, das ist ein absoluter Produktivitätskiller.
00:19:53: Und dann so die schwarze Kugel, wenn man das Meeting komplett vergessen hat.
00:19:58: No shots, ganz schlimm.
00:20:00: Ah,
00:20:00: okay.
00:20:00: Ja, spannend, aber glaube ich gerne.
00:20:03: Aber du hast eben so schön gesagt, man wartet nicht auf die Leute, sondern man fängt direkt an.
00:20:07: Das Blöde ist ja nur, wenn du dann gleich ein Thema besprechen willst, wo die Person, die gerade fehlt, ausgerechnet der Kernwissensträger ist oder wo die Meinung gerade relevant ist.
00:20:14: Was mache ich denn dann?
00:20:15: Das Meetingabsagen.
00:20:16: Und zwar genau.
00:20:18: nach zwei Minuten.
00:20:18: Außer die Person hat sich entschuldigt und hat eine gute Entschuldigung.
00:20:21: Du sagst das Meeting ab und dann schreibst du in den Meeting-Kanal oder in wen auch immer an die Leute, du Entschuldigung, die Person ist nicht gekommen, wir müssen das Meeting aufgrund dessen verschieben.
00:20:30: Und dann ist die Person in der Rechtfertigungspflicht.
00:20:33: Und jetzt sind wir bei Konsequenz von solchen.
00:20:35: Und ich hatte vorhin gesagt, Firmkultur ist das schlechteste akzeptierte Verhalten, wenn man es in seinem Team oder als Führungskraft oder als Meetingorganisator akzeptiert.
00:20:45: dann wird es zum sozialen Habitus und das ist Firmkultur.
00:20:48: Wenn man jetzt mal ganz unproduktive, sehr bürokratische, sagen wir mal, verwaltungsähnliche Firmen sieht, Corporate manchmal, dann sind das einfach nur akzeptierte Verhaltensweisen, die bei einem Start-up, die meist sehr, sehr performant sind, schnell denken, schnell iterieren, wo Zeiten rar aus gut ist, wo man kein Geld und keine Zeit, aber viel Leidenschaft und Energie hat.
00:21:09: Also das ist die Firmenkultur ist die Art, wie machen wir Meetings oder wie treffen wir Entscheidungen?
00:21:13: Wie kommunizieren wir?
00:21:14: Wie wollen wir vorankommen?
00:21:15: Und ich sage mal, die zweite Unart ist ja ein Meetings nicht nur zu spät zu beginnen, sondern hast du ja auch schon angedeutet, das auch zu spät zu enden.
00:21:21: Ja.
00:21:22: Es gibt doch diese Meetings, du kennst die, wo man so intensiv diskutiert und man merkt als Organisator und auch erzählt immer, oh, das wird aber knapp.
00:21:30: Und dann braucht man die Courage wirklich, und wir sind immer wieder bei Werten, wie Courage und Firmkultur, die Courage sagen, liebe Leute, Das Mieting wird zu lange dauern.
00:21:39: Was sollen wir tun?
00:21:40: Sollen wir das Mieting weitermachen?
00:21:43: Habt ihr alle Zeit oder sollen wir Folgetermin machen?
00:21:46: Und das inklusive zehn Prozent Zeit, die man immer pro Verbrauch für die Zusammenfassung.
00:21:51: Die meisten Meetings gehen dann drei Minuten drüber und einfach dann shut down, weil irgendjemand sagt, jetzt muss ich aber wirklich gehen zum nächsten Termin.
00:21:57: Aber das ist ja nicht professionell.
00:21:59: Okay, also du, habe ich das gerade richtig gehört, ein weiterer Punkt bei dir ist, dass du zehn Prozent der Zeit des Meetings, also bei einer Stunde, sechs Minuten nimmst, um alles nochmal zusammenzufassen.
00:22:06: Genau.
00:22:06: Wir sprechen natürlich von Idealzeiten und von idealem Best Practice, aber ja, so ist es.
00:22:10: Denn was ich immer mache und mir angewöhnt habe, ist, ich ziehe von der Meetingszeit zehn Prozent ab und sage, unsere Meetingszeit ist vorbei oder mein Steuer ist da hin und sagt, das haben wir heute besprochen.
00:22:20: Und mittlerweile bei KI muss man es nicht mal mehr aufschreiben.
00:22:23: Du sagst nur, wir haben besprochen.
00:22:25: Peter macht das bis dann, Klaus macht das bis dahin und bei dem Punkt setzen wir neuen Termin auf innerhalb der nächsten Woche.
00:22:31: Und wenn man das Transkript hat, kann man das sogar die KI zusammenfassen lassen.
00:22:35: Und wenn man dann noch Zeit hat, zu sagen, stimmen alle damit überein und damit meine ich aktives Commitment, zu sagen, hat jemand etwas dagegen, habe ich etwas falsch zusammengefasst, dann hast du Verbindlichkeit für die nächsten Schritte und jedes Meeting hat immer.
00:22:51: einen nächsten Schritt.
00:22:52: Es gibt immer mindestens einen nächsten Schritt.
00:22:54: Und
00:22:54: sag mal, abschließende Frage so zum Thema organisierende Person.
00:22:58: Wie ist denn eigentlich so deine Haltung?
00:23:00: virtuell versus hybrid versus live?
00:23:05: Es gibt eigentlich nur zwei Typen.
00:23:06: Also ich hatte ja eine komplett remote Firma die letzten Jahre und vorher eine remote, schreckliche Hybrid Firma.
00:23:12: Wenn alle virtuell sind, ist es klar, dass alle virtuell sind.
00:23:15: Wenn alle im Raum sind, ist auch klar, alle sind im Raum.
00:23:18: Und wie gehst du mit gemischten Meetings um?
00:23:20: wo eigentlich Leute am Standort sind, aber andere Personen remote.
00:23:24: Und dann hast du dieses Bürger zweiter Klasse-Problem.
00:23:28: Wenn fünf Leute in einem Team im Raum sitzen, dann kriegst du ja nie diese direkten Gespräche mit.
00:23:33: Dann gucken die sich an, dann hat man einen Raum mikrotypischerweise.
00:23:37: Und wenn man das langfristig sieht, sind das Bürger zweiter Klasse, die immer remote sind.
00:23:42: Das heißt, es gibt eine Regel und die besagt, wenn eine Person im Meeting virtuell ist, dann gehen alle anderen nicht in den Meetingraum, sondern loggen sich virtuell ein.
00:23:52: Das ist die gleiche Regel, wenn man drüber nachdenkt, soziale Intelligenz.
00:23:55: Fünf Leute in einer Gruppe, einer spricht Englisch.
00:23:58: Welche Sprache spricht man?
00:23:59: Also, wenn die Geschäftssprache Englisch ist, du sprichst Englisch.
00:24:02: Das ist the least principle.
00:24:03: Die Gruppe ist in dem Falle so, wie die eine Person, die hybride ist.
00:24:07: Es gibt nur eine Ausnahme und die ist, dass die Person mal zufällig krank ist.
00:24:12: Und sonst immer physisch im Team dabei.
00:24:14: Aber wenn man die Grundregel beherrscht, immer wenn ich das sage, dann resoniert das mit den Workshop-Teilen.
00:24:19: Ja, das stimmt.
00:24:19: Ich habe das auch schon mal gefühlt, als ich mal in der Woche krank war und in den Meetings nur so teilgenommen habe und gar nicht so richtig was sagen konnte.
00:24:26: Genau.
00:24:27: Glaubst du, es ändert sich, falls so Virtual Reality-Brillen aufkommen?
00:24:30: Also kennt man ja auch, weil der Augenkontakt und dieses in einem Raum sein, das ist ja so die Schwierigkeit, ne?
00:24:35: Ich hoffe, es um ehrlich zu sein.
00:24:36: Facebook hat ja sehr intensiv auf das Thema Metaverse investiert, bevor sie jetzt auf sehr stark high-iumgeschwenkt sind.
00:24:42: Es ist nur eine Frage der Zeit, bis es kommt.
00:24:44: Ich glaube, fest, dass es kommen wird.
00:24:46: Okay.
00:24:47: Na gut, da darf man ja mal gespannt sein.
00:24:49: So, jetzt haben wir über OrganisatorInnen geredet.
00:24:51: Jetzt geht es um die Teilnehmenden.
00:24:52: Also, wenn ich Teilnehmend an einem Meeting bin, lass uns da auch mal durchdeklinieren, was so die Best Practices sind.
00:24:57: Was ist das Erste?
00:24:58: Das ist so ein bisschen angelehnt an das, was der Organisator machen muss.
00:25:01: Der Organisator muss eine Agenda machen und schreiben, wie ich mich vorbereiten muss.
00:25:04: und ich muss mich vorbereiten.
00:25:06: Das heißt, in Abhängigkeit davon, was der Organisator möchte, wenn ich das Meeting akzeptiere, dann ist es wie eine Art Handshake.
00:25:13: Ich mache das, was du aufgeschrieben hast und zwar in der Qualität, wie du es beschrieben hast.
00:25:16: Das heißt, sich vorzubereiten ist ein extrem wichtiges Thema.
00:25:19: Das kann sein, dass man ein Dokument liest.
00:25:21: Das kann sein, dass man gebeten wird, sich fünf Stichpunkte aufzuschreiben für den Brainstorming-Meeting.
00:25:27: Man muss sich auch klar sein, es gibt manchmal Meetings, wo man eine gewisse Rolle hat.
00:25:32: Zum Beispiel ist man der Fachexperte.
00:25:34: Dann sollte man seine Argumente vorher strukturieren.
00:25:36: Okay, das finde ich nachvollziehbar.
00:25:40: Was findest du sonst noch wichtig?
00:25:41: Ich denk grad so noch um einen anderen Punkt, nämlich das Thema Kommunikation.
00:25:43: Wie Leute so reden miteinander in so einem Meeting, weil ich hab ja jetzt von dir schon gelernt, ich ziehe sozusagen Sachen nach vorne, dass alle schon mal vorbereitet sind und dann hast du ja aber so diesen Faktor, der eine redet total ausschweifend, die andere wiederholt nochmal, was die Person vorher gesagt hat, weil sie sich so vielleicht auch so die Meriten etwas anhaften will, also da gibt's ja so das eine oder andere rund ums Thema sprechen.
00:26:02: Hast du da einen Tipp?
00:26:03: Da hab ich vorallem erst mal ein Buch.
00:26:05: Und das Buchtipp ist das Pyramidenprinzip oder the Pyramid Principle von Barbara Minto.
00:26:10: Ich finde das so eingängig.
00:26:11: Nämlich die Pyramide beginnt mit der Spitze.
00:26:13: Nämlich die Spitze ist das Ende der Geschichte, das ich sagen will.
00:26:17: Das heißt, wenn ich einen Argument bis zu Ende mache, sage ich, und deswegen glaube ich, das sollten wir so machen.
00:26:22: Und wenn man das umdreht, dass man sagt, ich glaube, wir sollten das so machen, komm mal weil.
00:26:26: Und dann folgen meine Argumente in einer So eine Art Stichpunktliste im Kopf oder einer logischen Kette, dass ich sage A für zu B, B für zu C und deswegen ist mein Argument nochmal zusammenfassend so.
00:26:37: Ich habe manchmal Meetings, wo die Leute zwei Minuten reden und ich nicht weiß, was ist denn jetzt der Standpunkt.
00:26:43: Aber ich fühle besser darauf eingehen könnte, wenn er logisch strukturiert ist und deswegen mit dem wichtigsten Punkt starten und gleichzeitig sich kurz halten.
00:26:53: Einfach mit den kürzesten Worten erklären, was man sagt und ganz viele Menschen sagen etwas und wiederholen dann noch mal, was sie gesagt haben und nicht einfach das Argument sagen und kurz nach einem Satz sagen, das reicht.
00:27:08: Nur, wenn man wenig redet, heißt das nicht, dass die Argumente nicht stichhaltig sind.
00:27:12: Wie kann man Leute dahintrainieren?
00:27:13: Also, ich verstehe total, was du sagst.
00:27:15: Wenn du sagst, pass mal auf, ich argumentiere jetzt, oder meine Haltung ist, wir sollten in der Kantine die Öffnungszeiten um eine Stunde verlängern, weil wir alle, und jetzt gebe ich euch mal die Argumente dazu, erstens, zweitens, drittens.
00:27:26: Er hat fast was Rhetorisches, was man den Leuten dann beibringt.
00:27:28: Das stimmt, Joel.
00:27:29: Und deswegen gibt es das Modul Kommunikation bei uns.
00:27:31: Und es gibt das Modul Emails und Messaging, wo man noch mal klar sagt, gerade in der mündlichen Kommunikation, also auch in der schriftlichen, sollte man sich kurz halten.
00:27:41: Und ich kann einen kleinen Sneak Preview geben, wir sprechen noch über das Thema Emails und Messaging, schreibt eine E-Mail und fragt die KI, dass sie die E-Mail in der Hälfte der Worte formuliert.
00:27:49: Und es wird funktionieren.
00:27:51: Und das ging vor KI nicht, aber mittlerweile total easy.
00:27:54: Bitte formulier mir die E-Mail so, dass zuerst mein Hauptargument kommt, danach meine Argumente und kürze sie um die Hälfte.
00:28:00: Es funktioniert.
00:28:01: Das ist ein absolutes Best-Practice.
00:28:03: Geil.
00:28:04: Geil, das merk ich mir.
00:28:06: Klasse.
00:28:07: Ich hab bei dir auch noch einen weiteren Punkt gelesen, der lautet, be present and engaged.
00:28:11: Also ich hab schon gelernt, Präsenz ist bei Leadership immer wichtig, ist damit gemeint, dass die Leute immer aufs Handy glotzen, während sie ein Meeting machen?
00:28:17: oder was meinst du damit?
00:28:18: Das ist so eine ganz schlimme Angewohnheit.
00:28:20: Das ist auch Disrespect gegenüber den anderen Leuten im Meeting.
00:28:23: wenn man wieder über wertorientiertes Verhalten spricht, Leute checken, ihr Telefon, Leute machen was anderes, haben das Gefühl, ich werde nicht gebraucht und ich könnte was Produktiveres machen.
00:28:33: Und jetzt ist die Frage, warum haben die das Gefühl, weil das Meeting langweilig ist?
00:28:37: Warum ist das Meeting langweilig, weil der Organisator keine Interessant dargestellt hat oder weil wir nur ein Aural Update Meeting haben und ich aus dem Marketing Team bin und mein Marketing-Kollege gerade erzählt, was ich sowieso schon weiß, weil ich ja im Marketing-Team-Meeting schon ständig immer mit drin bin.
00:28:50: Das heißt, dann ist das Meeting langweilig.
00:28:52: Ich vergleich das manchmal mit einer Präsentation, wenn man so eine Keynote-Speech hört und es gibt welche, die ist spannend, da hören die Leute zu oder da fangen die Leute an zu tuscheln.
00:29:00: Das kennt man ja so, im Theater oder so was.
00:29:04: Wenn die Leute anfangen zu tuscheln oder die Leute anfangen, was anderes zu machen, dann ist das Meeting schlecht organisiert, weil dann ist die Person nicht notwendig.
00:29:11: Und jetzt kommen wir zu genau dem Punkt, wenn man als Teilnehmer dieses Gefühl hat, ich bin nicht notwendig, dann braucht man Courage, um zu sagen, liebe Organisator, Entweder schriftlich oder mündlich und sehr positiv und freundlich.
00:29:23: Ich habe die Agenda des Meetings gesehen, Sidekick-Agenda.
00:29:26: Ich weiß, worüber wir sprechen werden.
00:29:28: Ich glaube, ich kann ja keinen Mehrwert mehr leisten.
00:29:30: Ich würde mich gern auf was anderes fokussieren.
00:29:33: Ich wähle mich aus.
00:29:34: Und zack, ist man raus.
00:29:36: Und wenn das wiederum Meetingkultur akzeptiert ist und nicht sozial geächtet oder man FaceTime braucht und dieser Hochleistungsgedanke in einer Firma drin ist, dann sollte man dafür Beifall oder ein Schulterklopp verkriegen und nicht Was?
00:29:50: Der geht aus dem Meeting raus?
00:29:51: Das ist ja blöd.
00:29:52: Und ganz oft sieht man genau das Gegenteil.
00:29:54: Ich wollte dich fragen, was ist die typische Reaktion, die du erlebst, wenn jemand so was macht?
00:29:58: Ich hab das Gefühl, ich leist dir keinen Beitrag mehr, ich verabschiede mich.
00:30:00: Das Thema ist so kontrovers, dass wir in unseren Workshops sechs verschiedene Beispielsätze für verschiedene Punkte gemacht haben.
00:30:07: Zum Beispiel, wenn man glaubt, es gibt kein Agenda-Punkt mehr, oder wenn man sein Standpunkt gesagt hat, oder wenn man das Gefühl hat, jemand rede zu lange.
00:30:14: Wir geben Beispielsätze vor, weil es für Menschen so schwer ist.
00:30:18: Spannend.
00:30:19: Hast du vielleicht noch so eine letzte Betrachtung, was jetzt die Teilnehmenden angeht an so ein Meeting, wenn wir über die virtuellen Meetings reden?
00:30:25: Weil du hast gesagt, entweder nur live oder nur virtuell, gibt es was virtuelles angeht, noch Sonderregeln?
00:30:30: Ja,
00:30:30: wir sagen, in kleinen Meetings ist immer die Kamera an.
00:30:34: Man sagt ja, es gibt Zoom-Vertieg und Meeting-Vertieg.
00:30:37: Die Herausforderung ist aber, wenn du die Möglichkeit hast, Termine mit Kamera zu machen, alle machen ja Termine mit Kamera, und du sie nicht wahrnimmst, dann verlierst du Informationen in Meetings.
00:30:46: Stell dir vor, man würde ... physische Meetings machen, aber jeder telefoniert über eine Art Telefonspinne.
00:30:52: Das macht man nicht, denn es gibt visuelle Qs, die man sehen kann, auch in einem virtuellen Crawl, natürlich anders als physisch, die gibt es.
00:30:59: Und deswegen ist die Grundregel in kleinen Meetings, kleiner vier Leute, zwei Pizza-Regel, ist einfach die Kamera an per Default.
00:31:05: Im Gegensatz dazu, in großen Meetings, in Town Hall Präsentationen, wo Präsentationen, keine Meetings, du, da muss ich nur zuhören.
00:31:13: So, und wenn dann die Präsentation langweilig ist, dann hören die Leute nicht zu, aber dann ist wiederum der Präsentierende Schuld.
00:31:18: Okay,
00:31:18: ich würde sagen, guter Zeitpunkt für eine kurze Zusammenfassung, weil ich finde, OrganisatorInnen und Teilnehmer lässt sich nicht immer so ganz sauber trennen.
00:31:25: Das ist ja auch miteinander verwoben.
00:31:27: Also, wenn es um die Organisation geht, hatten wir die Punkte.
00:31:30: Should it be a meeting oder braucht es gar kein Termin?
00:31:33: Keep it short, also möglichst öfter die Kurzzeiten.
00:31:35: Die Two-Pizza-Roll, also maximal fünf bis acht Teilnehmende, keine Agenda, kein Meeting.
00:31:40: Ein gutes Meeting ist immer ein gut vorbereitetes und es gibt keine mündlichen Update-Meetings.
00:31:45: Ansonsten gilt Teile alles upfront, also schon vorne weg, was du sagen möchtest.
00:31:50: Beginne pünktlich und Ende möglichst früh, zehn Prozent deiner Zeit ungefähr, um es zusammenzufassen.
00:31:55: und entweder alle Menschen physisch oder alle virtuell.
00:31:58: Und für die Teilnehmenden haben wir gesagt, prepare, also auch hier heißt es sich vor, bereiten, klar sprechen und möglichst kurz, präsent sein und engagiert, Meetings verlassen, bei denen man keinen Mehrwert mehr stiften kann und immer die Kamera an haben in kleinen virtuellen Meetings.
00:32:13: So, jetzt bin ich ja mal neugierig.
00:32:15: Jetzt gibt es ja noch so eine Sonderform, nämlich one-on-ones, also gerne mal so fixes oder vielleicht ein bisschen zwei Personen, was du bis Gesprächen um eine Entscheidung zu treffen, gelten für one-on-one Meetings nochmal andere Regeln.
00:32:26: Also, ja, ist so.
00:32:27: One-on-one-Meetings sind typischerweise die, die die Führungskraft mit seinen Teammitgliedern hat, und zwar wöchentlich, zweivöchentlich, zweimal die Woche.
00:32:34: Das sind die typischen one-on-one-Meetings.
00:32:37: Die machen sehr viele Meetings aus.
00:32:38: Sowohl für die Führungskraft als auch für die einzelnen.
00:32:41: Und hier gibt es einen Best-Practice, wo man erst mal drauf kommen muss.
00:32:45: Wie einfach ist das?
00:32:45: zum Schluss?
00:32:46: Gemeinsame digital geteilte Notizen.
00:32:50: Das heißt, du hast ein Tool.
00:32:51: Das kann ein Google Doc sein.
00:32:52: Das kann eine Notion-Page, eine Confluence-Page sein.
00:32:55: Und die ist Reverse.
00:32:56: Das heißt, immer das Neuste steht ganz oben.
00:32:59: Keiner muss krollen.
00:33:00: Und du hast wie ein Template, wo drinnen steht Agenda, das und das Meeting.
00:33:04: Du kopierst das Agenda.
00:33:05: In den Unterpunkten ist schon direkt die Stichpunkte drauf, nämlich, sozusagen, wer worüber spricht und beide füllen.
00:33:12: das Dokument vorher aus, was das zweite Best Practice ist.
00:33:15: Das heißt, du hast im Kalender ein Wort, ein Dokument, das ist mit einem Klick zu öffnen, das dauert auch nur fünf Sekunden.
00:33:21: und wenn man in der Woche eine Idee hat, das muss ich in meiner Führungskraft besprechen oder die Führung, das muss ich meinen Kollegen besprechen, schreib einen Stichpunkt auf, auf das Dokument, das ein Rückwärtsdokument ist.
00:33:31: Das heißt, immer oben.
00:33:32: das Neuste und der Trick ist, wenn man das macht über eine halbe Jahr, über ein Jahr, dann merkt man, was man besprochen hat.
00:33:39: und welche Themen eigentlich aufkam und kann später im Dokument suchen.
00:33:42: Man kann heutzutage auch die KI fragen, sag mal, wie oft haben wir schon über das Thema Performance gesprochen, wenn die Führungskraft das Wort Performance aufschreibt oder Zielerreichungsgrad oder Performance Improvement Plan oder wann haben wir eigentlich angefangen, über das Projekt zu sprechen?
00:33:55: und diese Idee, dass man one-on-one Meeting in Notizen hat, die in einem Dokument sind, rückwärts sortiert und von beiden vorbereitet.
00:34:05: Das ist jetzt das zweite Best Practices.
00:34:07: dass man sich in die Agenda schon reinschreiben kann.
00:34:10: Update zu dieser KPI, Projektstand zu dem Thema.
00:34:13: Und man dann, wenn sich die Projekte ändern, die Standardagenda verändert, das hilft total.
00:34:18: Und es ist auch wichtig zu sagen, das ist nicht so, dass der Mitarbeiter mal eine Führungskraft reportiert, sondern im Gegenteil, die Führungskraft sollte sich Fragen stellen, welche Fragen muss ich stellen, um einen Mitarbeiter allum passend zu verstehen.
00:34:29: Welche Probleme hatten der vielleicht gerade?
00:34:31: Welche neuen Initiativen sollte ich denn vielleicht machen?
00:34:34: Was muss ich dann kommunizieren?
00:34:36: Würdest du denn solche Meetings, also solche Notizen, machst du sowas noch per Hand oder würdest du für sowas eher die KI empfehlen?
00:34:43: Weil ich finde, das macht ja auch was mit der Aufmerksamkeit, wenn jemand immer da steht, dann erstmal einen Tipp, was gerade besprochen wurde.
00:34:48: Die Vorbereitung würde ich schon per Hand machen, also am Computer, nicht per Hand.
00:34:52: Ich bin auch nicht so ein riesiger Freund der KI-Notizen, außer bei großen Meetings, wo man sich wirklich die Zeit nimmt, um nochmal das Meeting zusammenzufassen.
00:35:00: Weil in einem One-on-One-Meeting ist es ja typischerweise manchmal zehn Minuten Viertelstunde bestellt.
00:35:05: Mach's drei Sachen.
00:35:06: Dann reicht's auch, wenn man sagt, wir haben besprochen, Person macht das bis dann.
00:35:10: So, drei Stichwurte, dass man's einfach so im Kopf hat.
00:35:14: Der Overhead KI-basierte Notizen zu machen, die dann auch noch nicht so perfekt sind, ist schon noch da.
00:35:19: Ich glaube, das wird kommen.
00:35:22: Aber das verändert nicht, dass man sich vorbereiten muss und aufschreiben soll, worüber man eigentlich sprechen will in den Meeting.
00:35:27: Und oftmals gehe ich für diese One-on-one-Meetings vorhelfen und sortiere noch mal.
00:35:32: Ich hab so die drei Standard-Agenda-Punkte Update-Information, die sind schriftlich, da redet man nicht drüber, Discussion Points und Asks im Sinne von, ich würde dich bitten dies und dies zu tun.
00:35:41: oder kannst du mich da unterstützen?
00:35:43: Okay,
00:35:44: spannend, also haben wir noch gar nicht mal geredet, aber mal eine Agenda sozusagen Best Practice.
00:35:48: Also wir haben ja schon gelernt, Ziel, Agenda, Zeitangabe und jetzt können wir meine eigene Schriftchen nicht lesen.
00:35:54: Vorbereitung.
00:35:55: Sind die wichtigsten Faktoren, wenn ich sozusagen Meeting vorbereite, aber das nochmal so runterzubrechen, sehr schön.
00:36:00: Und gibt es sonst noch Faktoren, wo du sagst, das ist auch noch ein wichtiger Best Practice, wenn ich One-on-One-Meetings mache, außer jetzt die gemeinsam geteilten Notizen?
00:36:06: Also wir hatten schon gesagt, die zweite Sache ist beide, müssen sich vorher die Agenda schriftlich machen.
00:36:12: Es gibt für die Führungskräfte nach einem Punkt, nämlich diese One-on-One-Meetings sind Wertschätzung und die nicht anderen Themen priorisieren.
00:36:19: Ja, da kam ein wichtiger Business Call rein oder da muss ich in den Kunden springen.
00:36:23: Das heißt, oftmals passiert es, dass Führungskräfte diese Termine einfach absagen.
00:36:27: Manchmal einfach nur Termine, nee, die kleinen, ach, ist nur ein one-on-one Meeting.
00:36:31: Wenn man versteht, dass eine Führungskraft eigentlich das Kraftwerk ist, das Mitarbeiter motiviert, einen guten Job zu machen, ihnen die Richtung vorgibt, dann sind eigentlich die one-on-one Meetings wichtiger als das Management-Meeting oder was dran geht.
00:36:44: Das heißt, diese Meetings mit der gleichen Priorität zu behandeln wie jedes andere Meeting, Weil das Schlimmste ist.
00:36:50: Ja, mein Chef, der hat wieder mein One-One-Meeting gekänzt.
00:36:53: Da wollte ich das Thema mit dem besprechen.
00:36:55: Das lehmt die Organisation, weil Mitarbeiter zählen darauf zu sagen, ich hab Dienstag das Determin mit meinem Chef, das sprechen wir mal drüber, dann komme ich zurück zum Projekt.
00:37:03: So was lehmt die Organisation und es ist nicht wertschätzend.
00:37:06: Gut, find ich echt relevanter Punkt, hast du recht, dass man schnell verführt.
00:37:10: Abschließend gibt es so Prozessual oder Prozedural noch Sachen, die ich aus Firmensicht insgesamt von oben steuern sollte, weil alles, was wir besprochen haben, Betrifft der Individuen.
00:37:20: Entweder bin ich teilnehmend oder organisierend an so einem Meeting, wir haben es in mehreren oder zu zweit.
00:37:24: Gibt es da aus Organisationssicht noch Sachen, die du für sehr wichtig erachtest?
00:37:28: Wenn wir diese Schulungen machen für Mitarbeiter zu den Best Practices, weil nur weil wir da jetzt drüber sprechen, macht man das nicht, um das Leben, Spüren, an Beispielen kriegen, müssen manchmal Firmen, Mitarbeiter unterstützen.
00:37:38: Wir haben da drei.
00:37:39: Die erste Sache ist Meetingsaufzeichnen.
00:37:42: große Meetingsaufzeichnen, bei meinen ich Town Halls oder Team Meetings, die größer sind.
00:37:47: Hey, jeden Monat machen wir einmal das Produktmeeting oder einmal im Katarfinnet das Meeting statt, die aufnehmen und dann zentralisiert, bei den Meetingnotizen zu speichern.
00:37:57: Man kann sich zum Schluss darauf referenzieren und sagen, wir haben in dem Meeting das gesagt.
00:38:01: Hier sind die Vorliegen dazu, da ist das Recording.
00:38:04: Der Effekt davon zeigt sich erst später, wenn man ein halbes Jahr später sagt, in dem Meeting haben wir doch schon mal darüber gesprochen.
00:38:09: oder wenn Mitarbeiter krank sind, die können dann nämlich nicht mehr sagen, nee, da war ich nicht da, sondern man kann sich's ja anschauen.
00:38:15: Zweifere Geschwindigkeit, es gibt wenige Meetings, die muss man sich als Mitarbeiter anschauen, und zwar hundert Prozent Town Hall Meetings und vom Eigendepartement die großen Updates.
00:38:24: Und da gibt's auch keine Wahl, weil sonst verlierst du Mitarbeiter, die sagen, da war ich ja nicht da, das wusste ich gar nicht.
00:38:29: Und wenn man sich überlegt, das hält dann Prozesse und Projekte auf, dann ist die Aussage, findet einen Standardweg.
00:38:35: Meetings aufzuzeichnen, auch physisch.
00:38:37: Und das lohnt sich das Investment.
00:38:39: Und dann, jetzt kommen wir zu dem zweiten Punkt, zentralisierte Meeting-Notizen.
00:38:44: Wenn es so Team-Meetings gibt.
00:38:46: Jede Firma hat ja so eine Art Wiki, so eine Art Notion oder Confluence oder Microsoft OneNote oder so eine Art persistente Informationsspeicherungssoftware.
00:38:57: Dort sollte es für jedes Team den Reiter Meetings geben und so eine Art Meeting-Template, Meeting-Datenbank, wo steht Wer hat wann an welche Meeting-Teile genommen?
00:39:04: Das kann ich mit einem Blick aus einem Template machen.
00:39:07: Meistens wie diese Serie in allen Meetings mit Produktmarketing-Update oder Vertriebs-Update oder wie die auch immer heißen, damit ich weiß, was wann passiert ist.
00:39:17: Und das beste Beispiel dafür sind die Town Halls.
00:39:19: Die firmenrelevanten Meetings, die sollen aufgenommen sein.
00:39:23: Jeder Mitarbeiter muss wissen, das steht unter Company Town Halls und da ist eine Liste mit den letzten Meetings und es ist klar, dass ich es mir anschauen muss.
00:39:32: Dann, es gibt auch so eine Verbindlichkeit, dann kann keiner mehr sagen, nee, da war ich ja nicht da, das wusste ich nicht.
00:39:38: Würdest du das denn, sag ich mal, bis auf die Spitze treiben, dass man vielleicht sogar kleine Tests macht, mit Fragen zu dem Meeting, um zu überprüfen, ob die Leute die Videos wirklich angeschaut haben?
00:39:46: Ich persönlich mache das.
00:39:48: Und ich habe bei meinen Kollegen, meiner vorherigen Firma einfach gesagt, ich gehe davon aus, jeder weiß das.
00:39:53: Und manchmal wusste ich, dass jemand krank war und hab dann explizit eine Frage gestellt, nicht um denjenigen bloßzustellen und zu schauen, ob es wirklich funktioniert hat.
00:40:00: weil ich danach im Monumon-Meeting sagen konnte, habe ich Notiz gemacht.
00:40:04: Ich glaube, du hast es nicht geschaut, oder?
00:40:06: Noch mal, Kultur ist das schlechteste akzeptierte Verhalten und die Summe aller Verhalten in der Firma.
00:40:12: Und deswegen sprechen wir auch über operative Kultur, weil Meetings halt so viel sind.
00:40:18: Und wenn ich akzeptiere, dass Leute im Urlaub sind und sich nicht das Townhall-Meeting anschauen, wo die Quartalzziele oder die Filmstrategie vorgestellt wird, dann verliere ich die, die sind immer zehn, zwanzig Prozent nicht da.
00:40:29: Vertriebstermin, Krankheit, Geschäftsreise, Urlaub.
00:40:33: Aber ich hab aufhört, du bist bei mir auf mich einen Punkt noch schuldig geliebt.
00:40:35: Du hast gesagt, ihr habt drei Best Practices auf sich der Firma.
00:40:38: Große Meetings aufnehmen, zentralisierte Notizen, was ist dritte?
00:40:41: Handel von Thema KI, die größte Umweltsung, die wir ja gerade haben, und das Thema KI Notetaking.
00:40:47: Das ist recht generisch, und zwar ist die Aussage, triff als Firma eine Entscheidung, wie ihr das macht.
00:40:53: Die meisten Firmen nutzen einfach Teams Transkripte.
00:40:56: Und dann kann man das Transkript, das gespeichert ist am Teams-Termin, später befragen.
00:41:01: Manche benutzen so extra Agenten, so dritte Tools, die mit ins Meeting reinkommen.
00:41:05: Aber die Quintessenz ist, manche Teams möchten das gerne.
00:41:09: Und anstatt das alle Kraut und Rüben machen, soll ich als Firma entscheiden, wir machen das mit diesem Tool und das benutzen alle.
00:41:15: Oder das sollten alle benutzen.
00:41:17: Weil es funktioniert, es funktioniert wirklich exzellent.
00:41:19: Wir machen ja manchmal so Kulturanalysen und dafür haben wir manchmal zwanzig Interviews mit Leuten und ich mache mir keine Handnotizen mehr, sondern ich frag zum Schluss nach, wie viele Leute haben was gesagt, wie sich was, also anonymisiert.
00:41:31: Das funktioniert, genau dafür sind diese KI-Modelle gemacht, große Texte gut zusammenzufassen.
00:41:36: Aber hast du nicht vorhin gesagt, als ich dich gefragt habe, wie machst du das mit den Notizen, macht das eine KI, oder mache ich die selbst, dass die noch mit Vorsicht gezogen ist?
00:41:43: Wir müssen zwei verschiedene Sachen jetzt voneinander drin, das eine ist.
00:41:46: glaube ich, dass es schon für schnelle, kleine Meetings funktioniert, für V-Wonder One Meetings, die nicht kompliziert sind.
00:41:54: Und die zweite Sache ist, möchte ich als Firma, dass es Kraut und Rüben ist.
00:41:57: Möchte ich sagen, jeder darf sein Tool benutzen, wie auch immer, oder will ich sagen, wenn wir das machen, machen wir es so.
00:42:03: Und die werden dann zentralisiert dort gespeichert, zum Beispiel.
00:42:06: Das heißt, die Firma sollte schon festlegen, wie es gemacht wird, ob man es macht.
00:42:10: Sollte eine persönliche Entscheidung sein, vom Meeting-Organisator.
00:42:14: Okay, also nochmal zusammengefasst.
00:42:16: Was die One-on-One-Meetings angeht, haben wir gesagt.
00:42:18: Erstens, gemeinsame Notizen führen von hinten nach vorne, also oben steht das aktuellste.
00:42:23: Beide sollten sich gut vorbereiten und die geschäftsführenden Personen oder die Führungskräfte sollten darauf achten, dass die Zeit mit den Mitarbeitenden eine Wertschätzungzeit ist, also die nicht für irgendwas anderes immer opfern.
00:42:33: Was die Firma angeht, kamen erstens, dass wir große Meetings aufzeichnen sollten, zweitens, man notizen zentralisieren sollte und drittens, wenn KI No-Taking dann vereinheitlicht.
00:42:42: Und lieber Erik, ich würd ja mal sagen, ich mach mich jetzt gleich auch mal auf und werd hier so eine Notizengeschichte anlegen für uns.
00:42:47: Und hab ganz, ganz viel gelernt, dass ich nicht mehr hier so ein Loop bin in Sachen Notizen, in Sachen Meetings.
00:42:52: Von daher ganz, ganz herzlichen Dank.
00:42:53: Und ich freu mich schon aufs nächste Mal, wenn es dann wahrscheinlich in Richtung E-Mail und Co.
00:42:56: geht.
00:42:56: Also da bin ich ja mal gespannt, was du da noch auf der Fana hast.
00:42:59: Vielen, vielen Dank.
00:43:00: Danke, Joel.
00:43:02: Danke fürs Zuhören beim Digital-Kompakt-Podcast.
00:43:06: Du merkst, hier ziehst du massig Wissen für dich und dein Unternehmen heraus.
00:43:11: Wenn du mit uns noch erfolgreicher werden möchtest, abonniere uns auf den gängigen Podcast-Plattformen und hey, je größer wir werden, desto mehr Menschen können wir helfen.
00:43:21: Also, erzähl doch auch deinen Kolleginnen und Kollegen von uns.
00:43:25: Bis zum nächsten Mal.
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