Zukunftsblick: Medium Kristina Sacken channelt Joel und das Podcasten
Shownotes
Viele Ideen, endlose Energie und trotzdem innere Leere: Wenn Selbstführung scheitert, helfen keine Tools, sondern der ehrliche Blick nach innen. Joel Kaczmarek zeigt, wie sich Strategie, Fühlen und unterdrückte Sehnsucht nach Fülle im Alltag widersprechen und warum Podcasten seine verborgenen Seiten ans Licht holt – als lebendiger Spiegel der eigenen Fragen, Zweifel und Möglichkeiten. Die Kraft echter Führung beginnt weit vor jedem Businessplan – oft da, wo Sprache Verletzlichkeit zulässt. Du erfährst... …wie innere Führung und Podcasting miteinander verbunden sind. …welche Rolle Sprache und Geschichten in der Führung spielen. …wie du durch Kommunikation Wachstum und Fülle erzeugst. __________________________ ||||| PERSONEN ||||| 👤 Joël Kaczmarek, Geschäftsführer digital kompakt 👤 Kristina Sacken, Gründerin und Leiterin der medialen Akademie sowie des Instituts für mediale Heilkreise und Transformation __________________________ ||||| SPONSOREN ||||| 🔥 Übersicht aller Sponsoren __________________________ ||||| PLAYLISTS ||||| Lust auf mehr? Entdecke unsere Playlists mit weiteren spannenden Episoden zum Thema: __________________________ ||||| LEXIKON ||||| Du verstehst nur Bahnhof? Zu viel Fachchinesisch? Unser Lexikon hilft dir dabei, die wichtigsten Fachbegriffe zu verstehen: 🔹 Podcasting - Die Erstellung und Verbreitung von Podcasts. 🔹 Mission-Statement - Eine schriftliche Erklärung, die die Ziele, Werte und den Zweck einer Person oder Organisation zusammenfasst. 🔹 ERP (Enterprise Resource Planning) - Eine Software zur Verwaltung und Integration der Hauptgeschäftsprozesse eines Unternehmens in Echtzeit. __________________________ ||||| KAPITEL ||||| (00:00:00) Vorstellung und Einführung ins Thema (00:03:02) Erste Erfahrungen von Joel in der Seelenberatung (00:08:18) Die Bedeutung von Sprache als Brücke zwischen Innen- und Außenwelt (00:13:29) Wahrnehmung des Körpers als Tor zur Intuition (00:18:10) Wie Podcasting zur Stimme der inneren Welt wird (00:20:55) Gesprochenes Wort vs. geschriebenes Wort (00:24:33) Persönliches Wachstum durch die Kraft des gesprochenen Wortes (00:33:10) Drei Erkenntnisse für erfolgreiches Podcasting (00:37:32) Zukunftsperspektiven für das Medium Podcast (00:40:39) Die Entwicklung von Sprache als Werkzeug bewusster Kommunikation (00:42:34) Zentrale Learnings aus dem Seelen-Channeling mit Joel __________________________ ||||| WIR ||||| 🧢 Ich bin übrigens Joël, der Macher dieses Podcasts. Ich bin ein Creator und Medienunternehmer, der für Wachstum und Vielfalt steht. Mein Vorgehen besteht darin, dass ich inspirierende und erfolgreiche Menschen interviewe, um von ihnen zu lernen und Wissensabkürzungen für dich und mich aufzutun. 👉 Mit meinem Podcast digital kompakt zeige ich dir Wachstumsstrategien für dein (Digital-)Business, indem ich erfolgreiche Unternehmen und Expert:innen interviewe 👉 Mit meinem Podcast 5 Dinge mit 20 zeige ich dir, wie du persönlich wachsen kannst, indem ich inspirierende Menschen frage, was sind ihre 5 Dinge, die sie gerne schon mit 20 gewusst hätten 👉 In meinem Newsletter fasse ich dir Jeden Freitag die besten Learnings aus meinen Podcasts zusammen sowie viele weitere Einsichten aus meinen Aktivitäten. 💛 Abonniere „digital kompakt“ auf Apple Podcasts, Spotify & Co. Wenn dir die Folge gefallen hat, hinterlasse uns bitte eine Fünf-Sterne-Bewertung! 👥 Wir streben die Verwendung einer geschlechtsneutralen Sprache an. In Fällen, in denen dies nicht gelingt, gelten sämtliche Personenbezeichnungen für alle Geschlechter.Transkript anzeigen
00:00:00: Willkommen bei Digital Compact.
00:00:19: Ich bin Christina Sacken.
00:00:20: Ich bin Juristin, Politologin und Medium und außerdem viel im Gespräch mit dir, lieber Joelle und ich freue mich sehr, mit dir heute ein Interview führen zu dürfen.
00:00:33: Ich begleite seit vielen Jahren Menschen, bewusster zu führen in erster Linie sich selbst, aber auch ihre Teams und ihr ganzes Leben und ihr Wirken in der Welt.
00:00:45: In diesem Zusammenhang haben wir ein Gespräch gehabt, eine mediale Beratung und haben geschaut, was Podcasting mit deiner inneren Führung zu tun hat und wie du in der Welt damit wirken möchtest.
00:00:58: Und heute möchte ich mit dir darüber sprechen, wie die Bilder deiner Seele, die dir gezeigt wurden von deinem Herzen, wie die bei dir ankommen und was du daraus ableitest für deine Führung in der Welt.
00:01:14: Also geht es darum, wer bin ich, wer bist du, was lenkt dich, wer lenkt dich in dir und wie möchtest du die Welt lenken?
00:01:24: Ja, bin ich immer gespannt.
00:01:26: Vor allem voll gut, dass wir hier sogar im Partner-Look sitzen.
00:01:28: Gefällt mir.
00:01:30: Blau in Blau, genau.
00:01:32: Joel, du bist ja eigentlich ein Mensch, der gut mit Zahlen, Strategien und Business-Logik arbeitet.
00:01:39: Was hat dich neugierig gemacht, dich auf eine mediale Sitzung einzulassen?
00:01:44: Also ich hab so drüber nachgedacht, das sind mehrere Dinge.
00:01:47: Der erste Schritt war, ich war in so einem Workshop von Karin Kuschig, die hat dieses Buch geschrieben, fünfzig Sätze, die das Leben leichter machen.
00:01:55: Und wenn du in diesem Workshop bist, so über drei Tage, dann machst du so eine Herzensreihe, so eine Arbeit, dass du so wer du als Typ bist.
00:02:00: Also das ist so richtig so ein Mission Statement zu dir selber.
00:02:02: Und bei mir kam raus, ich bin ein liebevoller, starker und spiritueller Mann.
00:02:06: Und da dachte ich, ach guck, spirituell war jetzt gar nicht so das erste Attribut gewesen, auf das ich komme.
00:02:11: Aber fand ich irgendwie spannend und ich hatte schon immer so, Hint fand ich so was auch immer gut, wenn Sachen irgendwie so ein bisschen überirdisch wirkten.
00:02:18: Und das zweite ist, ich hab ja durchaus gar nicht so leichte Vergangenheit.
00:02:21: Also ich bin irgendwie mit Schulden groß geworden.
00:02:24: In der Schule ging's manchmal hoch her und hab mir natürlich so als Überlebensstrategie gebaut, weil ich auch recht schnell denken kann, dass ich jetzt viele Sachen mit dem Kopf löse.
00:02:32: Aber der Kopf ist halt immer nur ein Baustein.
00:02:34: Es gibt ja noch den ganzen Körper und das ganze Fühlen.
00:02:37: Ich war mal lustigerweise bei so einer Tcm-Coachin und meinte so, ja, ich kann einfach schneller denken, als ich fühle.
00:02:43: Das meinte sie so, sie sind ja blöde, was erzählen sie denn für ein Quatsch?
00:02:46: Man kann irgendwie wissen, wieviel Gedanken man pro Sekunde verarbeiten kann.
00:02:49: Ich sag, nee, acht.
00:02:50: Schätzen Sie mal, wieviel man sozusagen über das Fühlen pro Sekunde verarbeiten kann.
00:02:53: Ich sag, keine Ahnung, dreißigtausend Prozesse.
00:02:56: Also, Fühlen ist viel schneller als denken.
00:02:58: Und das war, glaube ich, so ein bisschen so die Mischung, die da mich neugierig machte.
00:03:02: Also wenn du jetzt so eine mediale Seelenberatung machst, wo es um dich geht, was würdest du sagen, sind die ersten wichtigen Punkte, die du da mitnimmst?
00:03:12: Naja, ich finde, was ja spannend ist, ist ja manchmal den Blick so raus zu zoomen.
00:03:17: wenn du die ganze Reise so ein bisschen applizieren kannst.
00:03:19: Also wenn du sehen kannst, okay, ich bin gerade hier und das große übergeordnete Thema ist das und auf diesem Fahrt bin ich quasi bei zehn Prozent oder bei vierzig, also den Weg voraus, so ein Stück weit zu sehen.
00:03:30: Ja, das ist es eigentlich so, weil ich weiß nicht, ich hatte ja wahrscheinlich vielleicht viele Menschen da draußen, dass man manchmal auch so eine Unsicherheit verspürt, ist es gerade richtig, was ich mache, stimmt die Ausrichtung, stimmt die Geschwindigkeit, mit der ich das mache, sind die Menschen, mit denen ich umgebe, die richtigen.
00:03:42: Das ist so das, was mich daran eigentlich neugierig gemacht
00:03:44: hat.
00:03:45: Und hast du dich wiedererkannt bei dem, was deine Seele dir gesagt hat?
00:03:49: Also, offen gesprochen.
00:03:52: Wir werden gleich ein bisschen darüber reden, was du mir gesagt hast.
00:03:55: Wenn ich mich insgesamt betrachte, habe ich mich gar nicht wiedergefunden.
00:03:58: Wenn ich mich aktuell drin betrachte, wahrscheinlich ein bisschen schonen.
00:04:01: Weil der Punkt, den du mir ja gesagt hast, war ja, bist du ein bisschen Hans guck in die Luft gerade, hände in Taschen, schaust dich um, kommst nicht von der Stelle, du kommst nicht so ins Machen.
00:04:09: Und wenn du irgendjemand über mich befrast, was ist bei mir sonst immer so angesagt, ist, dass immer sofort produzieren, sofort entwickeln, sofort ins Machen kommen, ganz, ganz schnell.
00:04:17: Aber ich habe ja gerade eine Co-Founderin gefunden.
00:04:20: Wir schauen uns das gesamte Geschäft gerade an, planen durch, schauen uns Strategie an.
00:04:23: Das heißt, ich bin ein bisschen gezwungen, nicht in meinen opportunistisches, aktivistisches Ich zu gehen und sofort zu bauen, zu bauen, zu bauen, sondern den Schritt zurückzutreten, mir alles so Big Picture mal anzugucken.
00:04:34: Da sind wir wieder ein bisschen bei der großen Reise, also zu sagen, okay, was ist denn hier der Kanvas auf dem Bezeichnen?
00:04:40: Welches Spiel spielen wir eigentlich und mit welcher Art?
00:04:43: Und bevor das nicht steht, macht es ja keinen Sinn, loszulaufen.
00:04:47: ich bin gerade jetzt quasi fast zu verdammt gewesen oder gezwungen, im positiven Sinne Stillstand zu haben, damit ich es einmal ordentlich planen kann und dann ins Machen zu kommen.
00:04:56: Genau, also gehen wir vielleicht mal rein, was deine Seele so gesagt hat zum Thema Podcasten.
00:05:02: und zu deiner Seelenaufgabe.
00:05:04: Das erste Bild, was wir gesehen haben oder was ich gesehen habe, der Eindruck war eben dieser Hans Cook in die Luft, der dann total aktiv wird, sobald er in Kommunikation mit anderen ist.
00:05:15: Also das habe ich so verstanden, dass du ein Mensch bist, der sich selbst viele Gedanken macht und sobald deine Kommunikation kommt, also ein Gegenüberkont, gibt es bei dir eine Explosion an Energie und dann geht es los.
00:05:29: Also das bedeutet, du alleine für dich bist so in Gedanken und jonglierst eben deine ganzen Einbrücke.
00:05:37: Und wenn du dann jemand anderem dabei hast, dann fängt es an produktiv zu werden.
00:05:42: Hast du jetzt ja auch noch mal schön beschrieben.
00:05:44: Wobei, vielleicht habe ich dich auch falsch verstanden, weil in der Logik, das stimmt schon, da funktioniere ich wirklich oft.
00:05:48: Ich habe ganz oft, dass ich so Dinge entwickelt, drüber nachdenke und dann rufe ich immer Leute an.
00:05:51: Die sind immer ganz irritiert, dass es noch Menschen gibt, die anrufen.
00:05:54: Du rufst an, wieso schreibst du kein WhatsApp?
00:05:56: Und dann sage ich mal, ja, du, ich habe da ein Thema, deine Meinung interessieren und durch diesen Austausch, durch dieses Sparring kommen mir noch mal ganz viele Gedanken und Ideen.
00:06:04: Es ging bis dahin, dass ich mir irgendwann fragte, dass er sagte, sag mal, vertraust du dir selber nicht, dass du das immer erst allen anderen Leuten erzählen musst.
00:06:10: So sage ich, so sehr ist es gar nicht.
00:06:12: Vielleicht ein bisschen, dass ich mir so eine Art Marktbestätigung wünsche von Leuten, die ich für schlau halte.
00:06:17: Aber vor allem komme ich auch einfach auf neue Ideen und sehe so Fallstricke dabei.
00:06:21: Genau, also das finde ich es eben auch sehr wichtig, was für ein Typ Mensch man ist.
00:06:25: Gibt manche, die ziehen sich zurück so in den Elfenbeinturm und entwickeln dann da ihre Gedanken, ihre Welten und kommen damit raus und setzen die um.
00:06:37: Und dann gibt es Menschen, die entwickeln werden, sie reden.
00:06:40: So einer bin ich.
00:06:41: In diesem sparing ja genau und ich also da ist es halt eben auch sehr wichtig zu wissen was bin ich eigentlich für ein typ?
00:06:48: brauche ich eine resonanz in form von anderen menschen?
00:06:51: brauche ich eine resonanz in form von büchern oder podcast oder brauche ich wirklich stille zum arbeiten dass ich mich zurückziehe?
00:06:58: so bei mir ist es so.
00:07:00: ich bin dann am besten wenn ich mich zurückziehen kann und wirklich Frieden und Ruhe habe und dann bin ich am produktivsten, weil dann kann ich alles rausbringen.
00:07:09: Das ist auch so was, was die Seele uns sehr gut sagen kann.
00:07:12: Bei dir in dem Fall haben wir gesehen, entsteht dann richtig Geschwindigkeit und Produktivität, wenn du mit anderen interagierst und mit anderen spiegelst.
00:07:22: Das zweite wichtige Bild, was wir bekommen haben, ist dieses Dass du in einem Meer von Diamanten stehst.
00:07:32: Also jede Facette in dir bringt Wissen, Themen und Gedanken.
00:07:37: Und da ist einfach eine wahnsinnige Fülle an Interessen.
00:07:42: Auch an Können, an Begabungen, an Liebe, was du mit der Welt heilen willst.
00:07:48: Da merken wir schon auch, in dieser Fülle ist es für dich halt interessant, was kommt raus?
00:07:52: und das hat dann wieder was mit den Menschen zu tun, denen du begegnest.
00:07:55: Also wo geht das alles, was in mir drin ist, in Resonanz?
00:07:59: Ja, das trifft es ganz gut.
00:08:01: Es kann ja manchmal auch herausfordernd sein, wenn man viele Dinge beherrscht oder Dinge auch sehr schnell beherrscht, weil manches davon macht auch einsam.
00:08:08: Also wenn du Sachen schneller schaltest als andere Leute, musst du halt auch irgendwie einen Weg finden, wie du trotzdem kommunikativ bleibst.
00:08:14: Also so erlebe ich das oft.
00:08:15: Und ja, das ist ein treffendes Bild, definitiv.
00:08:18: Was bedeutet für dich Sprache?
00:08:21: Auch ganz viel.
00:08:21: Das ist halt, wie ich mit anderen Leuten in Interaktion gehe.
00:08:23: Das Komische ist, dass Sprache sich für mich jetzt nicht nur auf gesprochenes Wort bezieht, sondern auch auf, was ich an den Menschen optisch wahrnehme.
00:08:30: Es ist auch ganz schwer so was zu beschreiben, wenn ich manchmal Leute sehe, die mir Informationen geben und das für mich total klar ist, aber die anderen das gar nicht so wahrnehmen.
00:08:40: Also manchmal gibt es Leute, die dann zu mir kommen und sagen so, hey, sind wir.
00:08:43: Du vertraust mir so krass.
00:08:45: Wieso machst du denn das?
00:08:46: Pass doch mal ein bisschen besser auf.
00:08:48: Du kennst mich doch gar nicht.
00:08:49: Und ich versteh das immer gar nicht, weil ich gucke die Leute an und denkst, wieso ist doch alles da?
00:08:53: Also es ist ja alles sichtbar, was ich an Informationen brauche.
00:08:56: Ich krieg sofort mit, wenn du unehrlich bist.
00:08:58: Ich krieg auch sofort mit, wenn du dich unbehaglich fühlst.
00:09:01: Das ist für mich auch Sprache.
00:09:03: Aber natürlich ist es so über das gesprochene Wort dann das, wo natürlich die meiste Geschwindigkeit und die meiste Intensität aufkommt.
00:09:09: Das andere muss ich mal so ein bisschen rückübersetzen.
00:09:11: Also, wenn ich jemanden angucke, manchmal krieg ich es auch gar nicht so direkt in eine Facette gesagt.
00:09:15: Also, ich gucke dann an und sage, irgendwas stimmt mit dir nicht.
00:09:17: Bist du gerade traurig, bist du gerade wütend?
00:09:18: Ist gerade was los?
00:09:19: Und dann sagen die so, nee, aber das und das, ah, okay.
00:09:22: Also, manchmal brauche ich auch so eine bisschen so eine Justierung, bis es so geerdet ist.
00:09:25: Was kriege ich da gerade für eine Information über Körpersprache oder Energiesprache oder was immer das ist?
00:09:31: bis ich es dann quasi aber mir so in den Frame gepackt, dass ich verstehe, was es ist.
00:09:35: Wann ist für dich ein Gespräch magisch?
00:09:38: Ich funktioniere sehr über Geschichten, ehrlich gesagt.
00:09:40: Und wenn es Geschichten sind, die so mit Einsichten verbunden sind, wo ich einfach so eine Begeisterung hab, wo es so eine Prande gibt, wo es so was Interessantes gibt.
00:09:47: Und es kann manchmal was ganz Banales sein, dass mir jemand was über ein Geschäft erklärt.
00:09:52: Zum Beispiel erinnere ich mich noch Grupphorn damals, diese Gutscheingeschäfte.
00:09:54: Dann sagst du das, okay, das ist ja jetzt nicht so geil, man verkauft Gutscheine, what about it?
00:09:58: Und dann hast du aber verstanden, ah, okay, irgendwie nur ein Drittel wird eingelöst, die Hälfte nicht.
00:10:03: Ach, das ist das Business dahinter, dass die Leute den Scheiß kaufen und gar nicht ... Krass, wie frech ist das denn?
00:10:09: Das sind manchmal so Momente.
00:10:11: Oder wenn es natürlich so ganz emotionale Sachen sind.
00:10:13: Ja, wo deine ganzen Diamanten zum Leuchten kommen.
00:10:16: Wir halten uns vielleicht noch mal fest.
00:10:20: Im Verstand bist du jemand, der einfach sehr, sehr viel zu bieten hat und das kommt dann richtig in Bewegung in einem Gespräch, also mitten im Gegenüber.
00:10:29: Deswegen ist für dich Podcasten oder Sprechen oder Kommunikation eben ein wahnsinniger Verstärker von dem allen, was in dir drin ist, weil das so die Energie deiner Seele nach draußen findet und dann wirken kann.
00:10:43: Also total schön.
00:10:44: Vielleicht hast du einen Impuls dazu.
00:10:46: Manchmal frage ich mich das auch, was sozusagen die Magie ausmacht, weil ich habe das relativ häufig, dass so Top-Top-Top-Top-Level-Führungskräfte, große Spaß daran haben, sich mit mir zu unterhalten.
00:10:57: Und ich finde das immer ganz lustig, also auch nach so einem Podcast, weil dann sitzt da irgendwie so ein Topmanager vor dir, der mehrere Dutzend Milliarden teilweise an Umsatz schiebt.
00:11:08: und freut sich mit dir, sich unterhalten zu können.
00:11:10: Und ich hab mir das immer so postrationalisiert, dass ich denke, naja, okay, ich hab keine Aktien in seiner Firma, das heißt, man kann mir vertrauen.
00:11:16: Ich hab keinen Interesse, wenn ich den begegne.
00:11:18: Ich hab eine gewisse intellektuelle Geschwindigkeit und mich interessieren die Sachen wirklich.
00:11:21: Das macht, glaub ich, Spaß, dass die Leute keinen zum Reden haben.
00:11:24: Aber manchmal bestaun ich es trotzdem schon, wenn solche Leute so ganz viel und offen teilen.
00:11:29: Also das Bild, was ich dazu bekomme, ist wie ein Spiel an der Tischtennisplatte Pinkpong.
00:11:35: Und wenn du mit so einem Topmanager zusammen bist, dann weiß der schon, welcher Ball jetzt wieder von dem Gegenüber kommt.
00:11:42: Und deswegen ist für den im Normalfall in seinem Leben alles sehr voraussehbar.
00:11:48: Der weiß genau, jetzt kommt die Parade, jetzt kommt vielleicht die.
00:11:51: Und wenn er mit dir spielt ... kommen hundert Bälle gleichzeitig.
00:11:56: Und das ist halt für.
00:11:57: deswegen reden die so gerne mit dir, weil du halt nicht einen voraussehbaren Ball schießt, sondern du spielst halt hundert
00:12:05: Bälle.
00:12:05: Also das ist ja genau deine ganzen Diamanten, die kommen halt alle raus und dann macht so ... und dann kommt halt auch noch dein Humor dazu, ja, und diese Geschwindigkeit.
00:12:14: Und deswegen kommen die dann sozusagen aus ihrer Komfortzone, auch aus ihrer Langeweile, weil sie sagen, wow, krass, da geht ja richtig was auf.
00:12:22: Ich kann ja da ... auf alles antworten ja da geht es ja immer sofort weiter und ins nächste und dann noch und dann noch.
00:12:28: es geht halt so eine welt auf und dieses normale pingpong was sie dieses so pang pang pang was die sonst erleben ja mit menschen die einfach ja für sie gut einzuschätzen sind ist mit dir was ganz anderes weil du eben hundert bälle gleichzeitig rausknallst und dadurch wird es dann lustig und interessant und lebendig.
00:12:47: so ganz viel danke.
00:12:50: Okay, wir haben ja dann noch weiter geschaut und ich habe deinen Körper gefragt, wie sich dein Körper so findet.
00:12:56: Und dann hat dein Körper mir gesagt, er könnte auch, wenn es nach deinem Körper Ginge viel mehr Fülle haben und echt ein dicker Körper sein.
00:13:05: Also das fändest du jetzt gar nicht so schlimm, wenn du hundertfünfzig Kilo wiegen würdest und halt mehr in der Fülle und im Genuss wärst.
00:13:12: Fand ich dann auch wieder spannend, ja, weil du bist ja offensichtlich, also sehr atletischer Mensch.
00:13:18: Und dass dein Körper so sagt, das müsste gar nicht sein.
00:13:21: Ja, hat mich irritiert, weil ich so dachte, das ist doch voll ungesund, wenn man so viel wiegt.
00:13:25: Dann werd ich hier nur von malen siebzehnt oder so.
00:13:28: Macht dein Herz kassbar hier.
00:13:30: Aber ja, stimmt schon.
00:13:31: Mein Verstand ist eher auf, ich sehe gern adret und schlank und trainiert aus.
00:13:35: Ja, die Frage, die da bei mir kam, was hat bei dir Erfolg, auch mit Fülle zu tun?
00:13:44: Und wie weit?
00:13:45: Wie inwieweit gestattest du dir das?
00:13:47: oder ist es halt?
00:13:49: sagst du also wenn ich esketisch lebe bringt mich das eher zum Erfolg oder gestatt ich mir diese Fülle?
00:13:55: also der Körper hat ja da übertrieben ja aber der hat halt so mir gesagt so hey du könntest mir viel mehr Fülle zugestehen und das mit Erfolg verbinden wie man es vielleicht auch in anderen Zeiten auf dieser Erde gemacht hat.
00:14:07: ja da waren die erfolgreichen Menschen alle übergewichtig oder viele.
00:14:10: ja das war ein Zeichen dafür so.
00:14:11: wir haben es geschafft und heutzutage ist es ja eher so, dass wir eben eine gewisse Aschise auch mit erfolgreichen Menschen verbinden.
00:14:21: Ja, das ist ein interessanter Gedanke.
00:14:22: Also du glaubst, dass sozusagen Fülle, Körperfülle und Fülle im Leben, also Reichheitigkeit, dass da sozusagen so ein Zusammenhang sein könnte?
00:14:30: Ja, also zumindest hat dein Körper bei dir den Zusammenhang angezeigt.
00:14:33: Der hat gesagt, das fühlt körperlich für dich, wenn dein Körper in der Fülle ist.
00:14:38: Dass das für dich auch ein Zeichen von Erfolg ist.
00:14:42: Weil ich hab immer eher so diesen Gedanken, ich glaub, da bin ich ein bisschen gesellschaftskaputt.
00:14:46: Mir ist schon immer wichtig, dass mich auch Frauen attraktiv finden.
00:14:48: Und dann denk ich immer, so dicke Menschen finden man nicht so attraktiv.
00:14:52: Aber vielleicht ist das dann so, okay dicke Menschen gleich Geld, Geld gleich attraktiv.
00:14:59: Vielleicht denken wir nicht an dick, sondern ansatt.
00:15:03: Voll in der Fülle.
00:15:05: Und dass da dein Körper halt so gesagt hat, wenn du dich immer so hungrig hältst.
00:15:10: dass dann dieses Gefühl von ich bin satt und ich bin genähert und die Welt ist in Ordnung, dass das dann für dich schwieriger zu erleben ist.
00:15:19: Und da geht es ja dann auch wieder um Erfolg und Reichtum und dass dein Körper eben dir hier so sagt, gib mir doch ab und zu auch das Gefühl, dass ich satt sein darf und angekommen sein darf, weil das davon willst du ja mehr.
00:15:31: Ja, das ist echt ganz spannend, weil Karin, die ich ja eingangs erwähnt hatte mit diesem Workshop, die hat immer diesen Spruch Mangel zieht Mangel an und Fülle zieht Fülle an.
00:15:38: Von daher schließt sich da irgendwie ein Kreis.
00:15:40: Und ich bin faszinierend, wie viel Interpretationsspielraum oder wie viel Konzentration es auch braucht, um solche Dinge, die du empfängst, auch richtig innerlich zu prozessieren.
00:15:50: Also ich habe wirklich das im Sinne von, auf Englisch zu sagen, Obisity.
00:15:53: Wie wird es sagen wir auf Deutsch, wenn man zu dick ist, gedacht.
00:15:56: Aber Satz sein ist das ganz anderes, ja, spannend.
00:15:59: Ja, finde ich jetzt interessant.
00:16:01: Also ich glaube, so geht es vielen, dass wir die Bilder unserer Seele vielleicht gar nicht so verstehen, wie die Seele das gemeint hat oder die Bilder des Körpers.
00:16:09: Also in deinem Fall jetzt der Körper.
00:16:12: Gebt dir vielleicht ein Zeichen von Hunger und von Appetit und du interpretierst es so, ich brauche hier mehr Disziplin, weil wenn ich meinen Körper nicht im Griff habe, dann werde ich auch mein Leben nicht im Griff haben.
00:16:24: und dein Körper sagt dir einfach immer wieder, gib mir doch diese kleinen freudendes Satz, von mir aus jede Stunde am Tag und mach daraus was, weil Fülle zieht Fülle an.
00:16:36: so übertragen oder auch dieses mit dem ans guck in die luft ja wo du gesagt also wo?
00:16:41: dein verstand hat dich ja abgewertet?
00:16:43: ja wenn ich sag so ja ans guck in die luft und du hast einfach viele gedanken die sich so kreisen und in dem moment in dem jemand dazu kommt dann wird da was draus.
00:16:52: also dann kommt deine energie in bewegung.
00:16:55: Da hast du dich ja dann gleich negativ bewertet und hast so gesagt, wo bin ich denn so?
00:17:01: Wo funktioniere ich nicht sofort?
00:17:03: Dabei ist es ja gar keine Bewertung, sondern zwar einfach die Geschichte für dich.
00:17:07: Ah, okay, stimmt.
00:17:08: Ich bin Mensch, der durch die Kommunikation, die du ja sowieso die ganze Zeit machst.
00:17:13: Ich meine, das ist dein Leben, der da genau das Richtige für sich gefunden hat, um eben in die Umsetzung zu kommen.
00:17:20: Ja, es ist wirklich faszinierend, wie manchmal dann solche Prägungen irgendwie das bei mir in so eine Bahn schieben, wo es gar nicht gemeint war.
00:17:27: Allein deswegen freue ich mich gerade schon über das Gespräch, über die Einsicht.
00:17:31: Ich habe ja dann noch deinen Geistführer gechannelt, also die Energie, die um dich rum ist, die immer wieder Tipps gibt und die hat ja dann auch nochmal bestärkt, dass für dich Podcasten und Kommunikation wirklich wahnsinnige Gelegenheit ist.
00:17:47: Das, was du seelenmäßig nach draußen bringen möchtest, dann auch nach draußen zu bringen.
00:17:54: Und wann hast du gemerkt, dass Podcasten für dich ein gutes Medium ist, um deine innere Welt nach draußen zu bringen?
00:18:03: Es ist ja ganz urkig, es hat mich ja eigentlich eher gefunden.
00:18:05: Es war ja gar nicht so sehr, dass ich auf die Suche gegangen bin.
00:18:08: Ich wollte, als ich, vielleicht geht es ja vielen Menschen so, als ich Abitur in der Tasche hatte, so auf dem Fahrt dahin, hatte ich keine Ahnung, was ich beruflich machen sollte.
00:18:16: Ich fand irgendwie Journalist ganz cool.
00:18:18: Dann habe ich ein Praktikum bei einer Zeitung gemacht und ich fand es irgendwie bennert.
00:18:21: Das war so... Es war nicht mehr so dieser edle Beruf, den man früher irgendwie, weißt du, wenn ich so ein so Kala-Kolumne habe, wenn ich mit einem Blümchen als Kind gedacht habe oder so diese Watergate, sowas Aufdecken der Menschheit einen Dienst erweisen, das fehlte mir, sondern es wirkte alles irgendwie nur noch so, du bist so ein Lakei der Auflage.
00:18:39: Also hab ich gedacht, auch nee, ist doch nicht so das richtig.
00:18:40: Und dann hab ich studiert und hab mich immer so nebenberuflich engagiert, mal mit schreiben, mal mit Radio.
00:18:46: Und Co.
00:18:47: Und mein erster Job, da bin ich ja wirklich reingestolpert, weil ich das halt immer so im Studium gemacht habe und ganz neckisch fand, habe ich ja bei so einem Magazin gefragt, ob ich mal ein Artikel schreiben könnte.
00:18:55: Das war damals gründerszene.de.
00:18:56: Und dann haben die gesagt, ja und zwei Artikel später war ich auf einmal Chefredakteur von dem Ding und ein ganz wichtiges Element.
00:19:04: Auf eine rasanten Karriere, oder?
00:19:05: Ja,
00:19:05: also wirklich so.
00:19:06: Ich hab erst gedacht, ich hab gesagt, das hat Spaß gemacht, darf ich das noch mal machen?
00:19:09: Ja, willst du nicht Chefredakteur werden?
00:19:11: So war wirklich das Gespräch.
00:19:12: Ich hab gedacht, ach du Scheiß, was seid ihr denn für ein Unprofessioneller, Haufen?
00:19:15: Ich dachte, das sei hier was.
00:19:16: Hallo!
00:19:17: Ich darf hier gleich als Hans Kuck in die Luft jetzt beim zweiten Artikel Chefredakteur werden.
00:19:21: Na ja, aber ein ganz wichtiges Element waren damals Videointerviews.
00:19:24: Und der Typ, der das mal gestartet hatte, der hat immer so angefangen mit, sagen wir mal, wer bist du, was machst du?
00:19:29: Und so gehen jetzt immer los.
00:19:29: Ich hatte dann wirklich mit so einer hässlichen, mit so einem Kamp-Corner mit... Ich habe immer vor die Nase gelernt, wer bist du, was machst du?
00:19:35: So fing das an und da sind die Leute aber so drauf abgegangen.
00:19:37: Ich wurde ja damit angesprochen, dann wenn ich auf irgendwelchen Events war oder von uns auch, dann habe ich mich mal, hey Schell, wer bist du, was machst du?
00:19:43: So ging das irgendwie los.
00:19:44: und als ich es dann auf eigene Füße gestellt habe, weil wir haben ja die Firma irgendwann verkauft hier an Springer, Gründerszene.
00:19:50: Und dann im Nachgang habe ich gemerkt, da war Video dann nur so teuer.
00:19:53: Da musste ich wieder so einen Videotypen beschäftigen.
00:19:55: Der kostete dann auch zweieinhalb Tausend Aufwärts im Monat.
00:19:57: Nachkommen, lass das Video weg, mach nur den Ton.
00:20:00: Und so fing das an.
00:20:00: Und da war dann eine ganz komische Feststellung, dass du diesen Tiefgang auf einmal hast.
00:20:05: Weil wenn du ein Video gemacht hast, das durfte so zwanzig Minuten sein, Max.
00:20:08: Und vielleicht war das in dergebnis zehn.
00:20:10: Und mit so einem Podcast kannst du auf einmal anderthalb Stunden oder eine Stunde reden und bist auf einer ganz anderen Tiefe in Ebene mit den Leuten gekommen.
00:20:16: Ja, das ist schön, dass du das sagst mit der Tiefe.
00:20:19: Was glaubst du, macht das aus, dass das gesprochene Wort und so viel mehr bewegt, als jetzt zum Beispiel, wenn man das als Artikel liest?
00:20:29: Ja, das ist eine sehr gute Frage.
00:20:30: Ich glaube, es ist ja per se erst mal sehr intim.
00:20:33: Also ich bin so ein Kind der Hörspiele auch.
00:20:35: Ich höre mit meinen Kids jetzt noch irgendwie drei Fragezeichen und solche Sachen.
00:20:39: Also ich bin, glaube ich, ein Extremfall.
00:20:40: Ich bin sehr audiophil.
00:20:41: Das heißt, wenn ich beim Bäcker stehe und vor mir würde ein Synchronsprecher stehen, ich könnte dir hinterher sagen, welche Rolle der gesprochen hat.
00:20:47: Das geht manchen Leuten gar nicht so.
00:20:48: Aber dieses etwas im Ohr haben, das hat so eine Intimität und es geht halt direkt in deinen Kopf rein.
00:20:53: Ich meine über die Augen jetzt auch direkt in den Kopf rein.
00:20:56: Aber das hat nochmal, das schwingt ja viel mehr mit.
00:20:58: das bestimmt noch mal ein Thema besser erklären als ich, aber man sagt doch auch, ne, ne, ne, ne, ne, ne, ne, ne, ne, ne, ne, ne, ne, ne, ne, ne, ne, ne, ne, ne, ne, ne, ne, ne, ne, ne, ne, ne, ne, ne, ne, ne, ne, ne, ne, ne, ne, ne, ne, ne, ne, ne, ne, ne, ne, ne, ne, ne, ne, ne, ne, ne, ne, ne, ne, ne, ne, ne, ne, ne, ne, ne, ne, ne, ne, ne, ne, ne, ne, ne, ne, ne, Bei mir war der sehr hoch.
00:21:15: Ich glaube, irgendwann irgendwie von null bis hundert um in den neunzigern so ungefähr.
00:21:19: Und ich glaube, das ist ein bisschen das, weil Text ist ja erst mal sehr anonym, sehr kalt.
00:21:24: Ich lese auch oft Menschen raus aus Texten, aber es ist natürlich deutlich schwerer als aus Stimme.
00:21:28: Würdest du dann sagen, dass es so eine Kommunikationsverschiebung gab, jetzt also auch in deiner Biografie von Schreiben, dann hin zu gesprochenem Wort?
00:21:38: Und könntest du sagen, dass du damit die Menschen mit deinen inneren Diamanten noch ... besser erreichen kannst.
00:21:44: Ja, gab's.
00:21:45: Und ehrlich gesagt verlerne ich manchmal sogar Sachen und muss dann wieder so reaktivieren.
00:21:48: Es ist ein bisschen so, wie wenn man die so einmordelt im Gehirn.
00:21:51: Früher habe ich ja immer Newsartikel geschrieben und das ging bei mir ratzfatz.
00:21:54: in einer halben Stunde, dreiviertel Stunde war so ein Ding fertig.
00:21:57: Und das hatte eine Struktur und es hatte ein Spannungsbogen.
00:21:59: Und wenn du das nicht jeden Tag machst.
00:22:01: Also ich hatte immer keinen Spaß mehr dran, weil es ja auch immer mit Druck verbunden ist.
00:22:05: Veränderst du so deinen Denken.
00:22:06: Und genauso ist es, wenn du dann von Schreiben komplett auf Sprache wechselst.
00:22:10: Ich kann es schon immer noch gut, aber es ist halt ganz anders.
00:22:13: Und viele Leute sind auch immer ganz irritiert, wenn dann sozusagen so das Licht angeht.
00:22:17: Du redest mit den Leuten noch ganz normal und auf einmal sagst du dann, hallo und herzlich willkommen, da, da, da, da, da, und hast du deinen Sing-Sang drin.
00:22:24: Das bewegt die Leute auch auf eine Art.
00:22:25: Das heißt, da ist so eine andere Energiemodus auf einmal drin.
00:22:28: Und in meinem Fall ist es so, Ich glaube, ich habe da noch mal wesentlich feiner gelernt, auch zu kommunizieren mit Menschen, weil ich war bisher immer eher so ein bisschen brachial, würde ich sagen.
00:22:39: Wenn man Sachen schnell versteht, also die größte Todsinn in solcher Kommunikation ist ja dann, du weißt schon, was derjenige sagen will und unterbricht ihn.
00:22:46: Das habe ich teilweise bei Bekannten, die auch so schnell sind.
00:22:48: Die rechnen einem ab, weil sie schon wissen, was du sie fragen willst.
00:22:52: Und es braucht aber so eine feine Sensibilität manchmal.
00:22:54: Also ich hab zum Beispiel, ich hab gerade gestern, hab ich ein Interview von mir gehört, mit einem Schauspieler, der erzählte mir dann, dass sein Kind nonbinär ist.
00:23:02: So.
00:23:03: Und der Joel in mir will dann wissen, ah cool, was heißt denn das?
00:23:06: Erzähl doch mal und so.
00:23:07: Und der neue Joel ist dann halt eher so, dass er sagt, oh, spannend, Götz, sag mal, du bestimmst wie weit wir gehen, also ob du dich damit wohlfühlst und ob sich es auch für dein Kind richtig anfühlt.
00:23:18: Aber kannst du mich da mal ein bisschen mehr abholen, mehr die Kulissen nehmen, was das eigentlich heißt?
00:23:21: Ich kette das nicht so.
00:23:22: Und es ist halt so eine ganz andere Art der Kommunikation, wenn du die Leute ein bisschen mehr abholst und ein bisschen mehr dich einschwingst auf das Gegenüber.
00:23:30: Ich glaube da habe ich halt ganz viele, da habe ich noch mal richtig große Schritte gemacht, vor allem als es weniger businesslastig wurde.
00:23:35: Also als ich nicht mehr so stark nur Business Interviews führte, weil wenn ich jemanden frage, was ist deine Strategie, was ist dein Markt, wie funktioniert dein Produkt, ist es was anderes, als wenn ich dich frage, Christina, sag mal in deiner Kindheit, das und das, wie hat dein Vater mit dir dieses und jenes gemacht, warum wurdest du dann anwältet?
00:23:50: Das ist ja ein ganz anderer, ist ja viel mehr, viel mehr Nähe drin, ja?
00:23:53: Ja, also ich gehe jetzt so ein bisschen weiter in dem, was wir von deiner Seele mitbekommen haben, weil da ging es ja auch darum, dass es in der heutigen Zeit so wichtig ist, über Sprache und Bilder zu wirken.
00:24:06: Und dass du ein Mensch bist, haben wir gerade schon schön gehört, dass du sehr tiefgründig darüber berichten kannst, was wichtig ist in der Sprache, wie man andere erreicht, wie man Fragen stellt, wie man dazu kommt, andere vielleicht auch zu führen, eine Gestaltung in der Welt vorzunehmen über die Art und Weise, wie man nachfragt, wie man auch wirkt über Sprache.
00:24:30: Was ist, wenn du da so hinguckst in deinen Wirken hinein, was ist es, wohin längst du die Welt mit deinen Podcasts und mit dem, was an deinen Diamanten über deine Sprache und über das, wie man dich sieht, eben auch in den Videos und deine Fragen, was da rauskommt?
00:24:49: Ich habe irgendwann relativ schnell festgestellt, dass ich für das Thema Wachstum stehe.
00:24:53: Also ich streb Wachstum an und da ich irgendwie so multiple Interessen habe, reicht es für mich jetzt auch nicht nur über das Wachstum im Portemonnaie nachzudenken.
00:25:02: Das ist zwar schön und gut, aber diese Fülle ist einfach nur eine Energie, um Dinge zu bewegen.
00:25:07: Und wenn ich so Meditationen gerade mache, kommt bei mir immer wieder so dieses Thema Sichtbarkeit, also dass ich sozusagen eine hohe Sichtbarkeit erlange.
00:25:15: Ich habe das zu meiner Frau auch kürzlich wieder gesagt.
00:25:18: In meiner Vorstellung werde ich eine der bekanntesten Personen dieses Planeten.
00:25:21: Und dann ist ja aber die Frage, was steckt dahinter?
00:25:24: Also was ist das, die Mission?
00:25:27: Und die ehrliche Antwort ist, das weiß ich noch nicht.
00:25:29: Ich weiß, was mich das finden wird.
00:25:30: Das kriege ich immer.
00:25:30: Wenn ich so was auf meinem Leidenniveau mache, was du machst, kriege ich immer wieder so diesen Hinweis, das findet dich noch.
00:25:36: Ich muss erst noch näher an mich selbst ran.
00:25:38: Also ich muss mich selber noch besser kennen und verstehen, bevor ich weiß, warum ist dieses Instrument Reichweite plus Wachstum wichtig?
00:25:46: Was ist sozusagen das überbordene Ziel, was ich damit in die Welt bringe?
00:25:50: Weißt du, was ich meine?
00:25:51: Ja, total.
00:25:52: Also ich kann dir da auch eine Antwort geben.
00:25:53: Und zwar geht es um Führung.
00:25:56: Und da sind wir auch wieder dabei, was führt mich?
00:26:00: Ja, also da haben wir über deine Seelenbilder gesprochen.
00:26:02: und wie führe ich das nach außen?
00:26:04: Und für mich ist es total logisch, wenn du das jetzt sagst, weil du sagst, bei mir geht es um Wachstum, ja, darum, dass sich die Enten die Welt verändert und das Fülle entsteht.
00:26:12: Das ist das Bild, was du drin hast.
00:26:14: Und darum geht es ja ganz vielen Menschen, die Verantwortung übernommen haben, ja, die andere Menschen führen, denen geht es auch um Wachstum, um Innovation und eigentlich dann auch um... Fülle für alle, ja, dass es allen da gut geht.
00:26:28: Und da kommst du jetzt wieder ins Spiel, dass du eben begreifst, wie kann ich Übersprache führen?
00:26:35: Wie kann ich meine Gedanken so rüberbringen an Menschen, die in meinem Umfeld sind, ob das jetzt meine Beziehungspartner sind, meine Familie ist oder die Mitarbeiter, die ich führe?
00:26:46: Wie kann ich das so übertragen als Kunstform, dass ich eben meine Diamanten in Form von Wachstum oder Fülle, dass ich das übertragen kann und dass es dann in die ganze Gruppe kommt.
00:27:02: Ja, ich kann da auch eine Geschichte zu teilen, weil das ist so ein bisschen was Ulkiges gewesen.
00:27:07: Ich hatte eine Hexe im Podcast, die Tanja Maria Niemeyer bei Fünf Dinge mit zwanzig und habe mit der auch mal eine Session gemacht und dann stellte diese mir so eine Frage.
00:27:16: Ich weiß gar nicht mehr, was die Ausgangsfrage war.
00:27:19: Sie meinte so ein bisschen, wie siehst du dich so in Bezug auf die Welt und auf diese Spirituelle?
00:27:27: Und dann wurde ich so ein bisschen einsilbig, was wir bei mir nicht ausselten.
00:27:30: Sie meinte so, ich sage so, naja, das klingt ein bisschen komisch jetzt, wenn ich das so sage.
00:27:34: Aber manchmal steh ich so vom Spiegel und denk mir so, Ich bin gar nicht so ein Kirchengänger, aber dann kommt bei mir immer so dieses Bild, ich bin so ein Krieger Gottes.
00:27:43: Ich weiß, es klingt total bekloppt und die ließ mich gar nicht ausreden, meinte, ach so, nee, ja klar, du bist ein Lichtkrieger.
00:27:50: Und ich sag, was bin ich?
00:27:51: Ein Lichtkrieger?
00:27:52: So wie bei Star Wars, so einem Lichtschwert?
00:27:55: Nein, nein, nein.
00:27:56: Ein Lichtkrieger kämpft gar nicht, sondern ein Lichtkrieger ist jemand.
00:27:59: der ganz viele Dinge kennt in der Welt, kennenlernt und sie anderen verfügbar macht.
00:28:03: Das heißt, du gehst nicht hin und teils dein Wissen, sondern du bist quasi ein Gefäß für Menschen, dass sie ganz viele Dinge entdecken, weil du kennst sehr viel und du teilst sozusagen mit den Menschen Optionen und sie können sich die Dinge aussuchen, die sozusagen für sie stimmig sind.
00:28:17: Und da ist ein bisschen was dran.
00:28:19: Ich beobachte das manchmal auch in meiner Family, wenn sich bei meiner Frau in der Familie auf einmal Prozesse ändern, weil ich mit meiner Frau ein Gespräch gefütten, sie trägt es dann soweit.
00:28:26: Das ist wie wenn du so ein Stein ins Wasser wirfst und dann kommt so Wellen nach außen hin.
00:28:31: Ich glaube, es braucht ein bisschen Fantasie und Einführungsvermögen, wenn jetzt hier viele Businessmenschen zuhören, die sonst zynologisch sind.
00:28:38: So was erzählt er halt.
00:28:39: Ich, Krieger, hatte ein Ding an der Bimmel.
00:28:40: Aber ich fand es irgendwie stimmig, was sie meinte, weil ich funktioniere wirklich so, dass ich so ein Pult, so ein Potpuri an Wissen und Eindrücken sammle und damit Wachstum erzeuge.
00:28:50: Und dann kann sich jeder raussuchen, was ist dein richtiges Wachstum?
00:28:52: Was passt für dich in dem Potpuri?
00:28:54: Also würdest du sagen, dass Podcast dann auch oder eben die Verbreitung von gesprochenem Wort ein Führungsinstrument ist?
00:29:02: Ja, ich glaube schon.
00:29:03: Definitiv.
00:29:04: Also, ich meine, für mich ist ja ein Inspirationsinstrument.
00:29:07: Ich denke ja manchmal hoffentlich mehr keine, dass es mir das so viel Spaß macht und ich jeweils auch umsonst arbeiten würde es ungefähr.
00:29:13: Ja gut, aber jetzt hast du ja gerade über Führung gesprochen, also dass du kommunizierst und dass dadurch eine Führung oder eine Veränderung eintritt.
00:29:22: Ich hab's noch gar nicht so drüber nachgeteilt, aber eigentlich hast du recht, weil es ist natürlich so, du hast wahrscheinlich so Roundabout eine halbe Stunde bis Stunde, wo du Angebote auch bekommst und wo du quasi ja, also eigentlich eine Anregung, was sozusagen Fahrt sein könnte, um dich selbst auf ne neues Level zu bringen.
00:29:38: Vor dem Hintergrund stimmt das.
00:29:39: Und das kannst du ja auch als Werkzeug im Geschäft nutzen.
00:29:42: Also ich hab jetzt...
00:29:45: Was würdest du la Führungskraft jetzt empfehlen?
00:29:49: Wie kann man übers gesprochene Wort über ein Podcast zum Beispiel Führung kreieren?
00:29:57: Ich habe einen Freund und das ist glaube ich ein Beispiel der Hilfen dabei immer.
00:30:00: Ich habe einen Freund, der hat das jetzt in der Firma aufgerückt, führt quasi eine Gruppe von vier Marken.
00:30:05: Also ich habe vier Unternehmen, die alle so im Möbelbereich aktiv sind, also sehr designig und hat jeder so ein bisschen leicht anderen Zugang.
00:30:12: Natürlich steht der vor der Herausforderung, lege ich jetzt mehrere Marken zusammen, wie kriegen wir das hin, dass wir irgendwie so Wissenteilen, dass wir quasi über vier Organisationen hinweg, was das ja gefühlt so ein bisschen ist, eine Einheitlichkeit herstellen.
00:30:25: Und mit dem habe ich mich drüber unterhalten, weil der kam auch so von sich ein bisschen auf den Gedanken meinte, hey, vielleicht ist dein Thema Podcast-Singe auch sogar was.
00:30:32: Und bei mir springen dann sofort immer Ideen an, das denke ich so, ja natürlich.
00:30:35: Da kann ich dir aus dem Stand raus fünf Formate sagen, wie du deine ganze Kommunikation mit Hilfe von Podcast so verändern kannst.
00:30:42: dass das sozusagen kaskadiert, weil das Problem ist ja, du hast ja nicht mehr diese Wasserlochthematik.
00:30:45: Also früher war das so, es gab eine Firmenzentrale, da waren mehr oder minder alle Leute in der Firma, vielleicht hast du noch ein paar Satelliten in anderen Städten gehabt, aber trotzdem war es eigentlich so, man kam zusammen, tauschte sich aus, du hast die Ehrteile miteinander, die Berührung, dann hast du noch diese Watercooler-Gespräche.
00:31:00: Und so kaskadiert sich Wissen und auch irgendwie Stimmung irgendwie durch eine Firma.
00:31:04: Der ist massiv nachgelassen.
00:31:05: So, und das ist ja für den Kollegen jetzt ein leichtes dann zu sagen, pass mal auf.
00:31:10: Mach doch zum Beispiel aus jeder deiner vier Organisationen regelmäßig mitarbeiten und lass die ihre Arbeit vorstellen oder Updates geben, was sie gerade machen.
00:31:16: Nimm Projekte, die gerade im Gange sind und zeig die Fortschritte, weil das ist zum Beispiel ein Problem von dem.
00:31:20: Du hast vier Organisationen, die alle meinetwegen neues ERP einführen oder irgendeinen Shit.
00:31:24: Ist ja in der Regel vielleicht auch kreuzlangweilig.
00:31:26: Und dann kriegst du ja nichts mit.
00:31:27: Du siehst ja die Baby-Steps, dazwischen siehst du ja nicht.
00:31:30: Und die in der Sichtbarkeit oder in dem Fall Hörbarkeit zu bringen, so was macht ja total Sinn.
00:31:34: Oder auch mal Leute von außen reinholen, sich zum Beispiel in Impuls holen, den Aufzeichen und mit allen teilen.
00:31:40: Ich kannte eine andere Firma, das war eine Versicherung, die etwas ganz Cooles gemacht.
00:31:43: Die wollte den Vertriebplan immer Input geben, wie die besser Versicherung verkaufen können und was andere so gelernt haben.
00:31:49: Also wirst du in Dortmund, lernst du was über Vertrieb, was in München vielleicht gerade genauso funktionieren könnte?
00:31:54: total bekloppt es gemacht, aber ich fand es so genial.
00:31:56: Die haben sich geschämt, ich fand es total smart.
00:31:58: Die haben einen Anrufbeantworter angelegt, weil die haben ein Learning gehabt, die Vertriebler sitzen immer am Auto, das ist by the way so eine Geschichte, wo bei mir dann Energie entsteht, als ich die gehört habe, die sitzen immer am Auto und die haben kaum empfangen, was jetzt Internet angeht.
00:32:10: Wenn ich denen also ein Podcast drüber spiele, kommt dieser Datendurchsatz bei denen gar nicht an, weil die sitzen halt irgendwo auf der Autobahn, auf der A, irgendwas und hören den Shit nicht.
00:32:18: Also haben sie einen Anrufbeantworter jede Woche besprochen, weil Anrufen konnten, das ist ein Telefonempfang, hatten die im Auto.
00:32:23: Dann haben die quasi immer wöchentlich den Anruf beantwortet, Abgön hat eine neue Folge mit neuem Wissen.
00:32:27: Und sowas ist ja mega cool.
00:32:30: Das ist ja echt lustig, aber da merkt man schon, okay.
00:32:34: Da steckt wirklich im Detail ganz viel drin.
00:32:37: Also wenn ich jetzt eine Führungskraft wäre und sagen würde, okay, super Joel, habe ich verstanden.
00:32:42: Das gesprochene Wort geht mehr an meine Mitarbeiter raus, als wenn ich jetzt E-Mail schreibe.
00:32:49: Also ich mache jetzt immer ein Podcast und erzähle, was mir wichtig ist.
00:32:53: Motiviere vielleicht auch mein Team, weil sie mich sehen und hören können.
00:32:58: Dann habe ich jetzt mitgenommen, okay, da steckt schon viel im Detail drin.
00:33:02: Was sind so?
00:33:03: Die drei Hauptpunkte, die du mir jetzt vielleicht sagen würdest, wenn ich sage, ich möchte mal eine Mitarbeiter übers gesprochene Wort führen.
00:33:10: Was würdest du da sagen, auf was muss ich auf jeden Fall achten, wenn ich das machen möchte?
00:33:15: Also, ich finde eine, eine Gedanke, der mir gerade noch kommt, weil vielleicht noch ein Nachtrag, der auch spannend ist.
00:33:20: Podcasten ist ja vor allem ein Medium, was Menschen erreicht, während sie etwas anderes tun.
00:33:25: Also, du hast mich vorhin gefragt, was ist denn bei Lesen anders als bei Hören?
00:33:28: Ich kann hören, während ich was anderes mache.
00:33:31: Ich kann dabei Sport machen, ich kann Autofahren auf der Reise sein, ich kann putzen, whatever it is.
00:33:35: Das heißt, du erreichst damit Menschen in einer Situation, wo du sie sonst nicht erreichst.
00:33:39: Zum Beispiel ist mir noch eine zweite Geschichte angefallen.
00:33:40: Ich hatte einen Bekannten, der ist Leiter von einem Jacques-Wein-Depot für die ganze Region.
00:33:44: Kennst du vielleicht diese Weinkette, die so weinliegen?
00:33:47: Ja, kenne ich sehr gut, ja.
00:33:49: Besser als mir lieb ist, kenne ich das schon.
00:33:52: Und der sagte, ja, weißt du, unser Thema ist Profiliale.
00:33:55: Wir haben so zweihundert Weine ungefähr, die wir regelmäßig empfehlen.
00:33:58: Danach wird es eigentlich nischig.
00:33:59: So, zweihundert muss es aber eigentlich drauf haben.
00:34:01: Jetzt kommt ein neuer Verkäufer, wie bringe ich dem bei, was diese zweihundert Weine sind?
00:34:04: Wenn ich dem einen Audiofall geben könnte und sagen können, hier fünf Minuten zu jedem Wein, die besonders lernt, der viel schneller kann, der machen, während er das Lager aufräumt, kann er über die Weine lernen.
00:34:12: Also das ist so dieses Bild.
00:34:14: Aber zurück zu einer Frage, worauf sollte man achten?
00:34:16: Ich glaube, das eine ist Audioqualität.
00:34:19: Also, wenn es schlecht klingt, ist es immer unangenehm für die Leute, weil das ist dann schon wichtig.
00:34:23: Wenn du so ein Team im Ohr bist, muss es halt eine gute Qualität haben.
00:34:26: Das zweite ist Regelmäßigkeit.
00:34:28: Wiederholung macht den Schlager.
00:34:29: Wenn du natürlich immer nur unregelmäßig alle vier Wochen und mal nach drei Wochen, mal nach zwei, mal ein halbes Jahr gar nichts was hast, das ist auch so ein bisschen tödlich.
00:34:37: Und ich glaube, es sollte so eine gewisse Wiederkehrende Struktur haben.
00:34:40: Also, dass du weißt, alles klar.
00:34:42: Wenn die Christina hier aus der Zentrale in Niedertupfingen einen Firmen-Update schickt, dann kommen immer drei Sachen.
00:34:48: Erst werden neue Kollegen vorgestellt, dann werden Projekt-Updates gegeben und dann wird ein Ausblick aus dem nächsten Quartal gegeben.
00:34:53: Das brauchen die Leute, glaube ich.
00:34:55: Ja, das hört sich ja schon mal sehr gut an.
00:34:58: Was würdest du sagen, braucht eine Führungskraft, um über ihre Stimme oder mit ihrer Stimme gut wirken zu können?
00:35:06: Gibt's da auch was?
00:35:08: Also jetzt haben wir gesprochen über einen guten Ton, aber auch emotional.
00:35:12: Also wie kann ich eine Stimme bekommen, die wirklich gut trägt und die dann auch bei meinen Mitarbeitern ankommt?
00:35:19: Also ich glaube, das eine, was du brauchst, ist so ein gewisses Überzeugungstäter-Tum.
00:35:23: Also ich glaube, man hört einfach sehr massiv, wenn du über was redest, was dich nicht interessiert.
00:35:28: Deswegen wäre ich immer darauf gepolt, dass ich über Dinge rede, die mich selbst auch motivieren, wo quasi die Leidenschaft hinter ist.
00:35:35: Das habe ich lustigerweise von einem Musiker gelernt, das der gesagt hat hier, ich wusste schon mit sechs Jahren, ich will Popstar werden.
00:35:42: Und da, wo die Liebe ist, da ist man in der Regel auch irgendwie am erfolgreichsten und auch am ansteckendsten.
00:35:48: Das ist so die Basis.
00:35:50: Und dann gibt's halt so ein paar Hausaufgaben, die man beherrschen sollte.
00:35:53: Also ich hab ja vorhin erzählt, dass es diesen Kollegen gab, der Charisma messen konnte.
00:35:58: Und der konnte sagen, dass es irgendwie sieben Faktoren gibt anhand derer, du quasi mitkriegst, ob jemand gut redet oder nicht.
00:36:04: Das wird dann relativ technokratisch.
00:36:06: Das ist irgendwie, wie viele Pausen mache ich, geht die Stimme nach im Ende hoch oder runter, wie schnell red ich auch, wie viel Varianz habe ich drin.
00:36:15: Also das ist dann fast so ein bisschen technisch.
00:36:17: Und ich glaube, wenn ich aber über was rede, wo ich Leidenschaft habe, dann hast du so die Technik wahrscheinlich zu fünfzig Prozent natürlicherweise schon mal im Griff und die anderen fünfzig Prozent kannst du dir dann halt irgendwie noch beibringen.
00:36:27: Ja, also das klingt so, als könntest du das anderen sehr gut beibringen.
00:36:32: Weißt du, was ich mache?
00:36:32: Fass mal auf.
00:36:33: Ich werde eine Weiterleitung einrichten zu einem Formular.
00:36:36: Jeder, der jetzt zuhört und fühlt sich angesprochen, schreibe ich unten mal in die Shownoten rein.
00:36:42: Das schreibe ich da mal rein.
00:36:45: und dann, wenn jetzt jemand hier zuhört und sagt, hilf mir doch mal bitte Podcasten in mein Business zu kriegen, dann kann er das da finden oder sie.
00:36:52: Ja, total schön.
00:36:53: Also was, was, was mir jetzt hängen bleibt ist, Wir kommen ja aus so einer Generation der Hörspiele, TKKG, drei Fragezeichen.
00:37:02: Dann wurden wir aber gleichzeitig ja sehr übers Fernsehen geprägt und Fernsehen war ja immer echt volle Aufmerksamkeit, also da musste man hingucken.
00:37:11: Das haben natürlich auch Unternehmen genutzt, um unsere Aufmerksamkeit zu binden.
00:37:17: Die Werbung auf der einen Seite, aber natürlich gab es ja auch ganz viele Videopräsentationen in Unternehmen.
00:37:23: Also sind wir auch noch mit groß geworden, wo man sich dann alles per Video angucken sollte.
00:37:28: Und jetzt sagst du auch so... kommt eigentlich durch den Podcast wieder ein Medium, wo wir nebenher etwas machen können und über eine Stimme uns nicht nur brieseln lassen, sondern auch inspirieren lassen und das verbinden vielleicht mit einer Tätigkeit, die uns Spaß macht.
00:37:46: Wie siehst du da, wie entwickelt sich das weiter?
00:37:51: Leider, deswegen, du hast vollkommen recht, dass diese videokomponente Aufmerksamkeitsbindend ist.
00:37:56: Da strebt es halt gerade sehr stark hin, dass du halt, wenn die Leute irgendwie, also die Frage ist ja, wie ist der Pfad zu deinem Inhalt?
00:38:03: Wenn ich jetzt darüber rede, dass eine Firma einen Podcast hat, dann kannst du natürlich sagen, schiebe ich ins Internet oder mache ich ein Newsletter drauf, was nur an alle Mitarbeitenden geht.
00:38:11: Da wirst du darauf hingeworfen, dann kannst du das eintackt.
00:38:13: Da wirst du sagen, der Chef hat dir von der Kanzlerin gesprochen, ich höre mal lieber rein.
00:38:17: Zack.
00:38:17: Wenn du das natürlich nicht hast, wenn du sozusagen diesen Fahrt zu den Inhalten nicht hast, dann wird es natürlich ein bisschen sportlicher.
00:38:23: Weil wo halten sich die Leute denn heutzutage auf?
00:38:25: Wenn ich jetzt mal berufliche Leute gucke, dann in ihrem Kalender, in ihrem Mailfach, in ihrem WhatsApp, in ihrem LinkedIn, vielleicht noch in ihrem Slack und dann jetzt zusehen wahrscheinlich noch auf YouTube oder TikTok oder Instagram.
00:38:35: Also da hängen sie ja trotzdem auch rum.
00:38:36: Das heißt, was du gerade viel siehst ist, dass ... Thema Video halt als Kanal, um auf den Podcast hinzuführen, relevanter wird.
00:38:45: Beziehungsweise gibt es auch Leute, die sagen, wenn es keine Videospur gibt, dann gucke ich es nicht.
00:38:49: Also, dann konsumiere ich es nicht.
00:38:50: Gibt es auch.
00:38:52: Kannst du ja auch trotzdem nebenbei laufen lassen, machst dir das Fenster auch recht auf den rechten Monitor oder blendest es aus und hörst trotzdem zu.
00:38:58: Das heißt, ich glaube, die vordringliche Plattform für Podcasting wird YouTube zu meinem Schmerzen manchmal, weil das hebt das ganze Game halt nochmal an.
00:39:06: Aber wenn ich jetzt über Firmen rede, ist das, glaube ich, vernachlässigbar, erwartet ja jetzt keiner, dass du über das Wasser gehst.
00:39:11: Da kannst du ja Sachen machen, die so den guten Mittelweg fahren.
00:39:14: Aber das ist das eine.
00:39:15: Und wo ich sehr neugierig drauf bin, ich habe... sagen, dass ich hier eine der bekanntesten Persönlichkeiten des Planeten, diese Versteigung, der ich da irgendwie anfolge, habe ich immer drüber nachgedacht, ob ich irgendwie Englisch machen sollte und irgendwie breitere Themen.
00:39:30: Und mittlerweile denke ich mir so, ich glaube, wir werden ein paar Jahre halt an den Punkt kommen, dass der Inhalt die inhaltliche Qualität der Key ist.
00:39:36: und dann hast du halt einen KI-Faktor, dass du sagst, okay, jetzt will ich die Christina bitte ihr Challeling mal auf Sua Heli hören oder auf... Spanisch oder auf Französisch.
00:39:45: Es geht ja jetzt schon in OK, gibt dem mal noch zwei, drei Jahre, dann hast du auf einmal auch einen ganz anderen Wettbewerb um Inhalte.
00:39:51: Dann kannst du aus Südkorea Sachen konsumieren oder aus Namibia oder aus Spanien, you name it.
00:39:57: Also da bin ich mal gespannt, was da noch passiert.
00:39:59: Wie wird sich Sprache dann deiner Meinung nach als Kommunikationsmittel verändern?
00:40:05: Was macht das anziehend, dass wir dann einer bestimmten Person zuhören?
00:40:11: Da denke ich auch viel drüber nach, weil das Schwierige ist ja, sagen wir mal, es kommt wirklich das bisschen wie früher bei Star Trek.
00:40:16: Kennst du das noch, wenn die so diesen Universal übersetzt haben?
00:40:18: Die haben hier nur so ein kleines Clippy irgendwie an der Brust und auf einmal kannst du hier den Klingon genau so hören wie den Menschen.
00:40:24: Das Komische ist ja, aber es gibt ja ganz andere Sprachbilder in den einzelnen Ländern.
00:40:28: Ja, also in Deutschland sagen wir eine Hand wäscht die andere.
00:40:31: Auf Englisch sagt man, glaube ich, to scratch each other's back.
00:40:34: Also sich gegenseitig den Rücken kratzen.
00:40:36: Und da bin ich mal neugierig drauf, wieso was sich perspektivisch entwickelt.
00:40:40: Und ich glaube, das, was Sprache dann bewegen macht, sind die Geschichten.
00:40:44: Ich glaube, wenn du Geschichten hast und die bewegen können, die Emotionen wecken, in denen du dich wiederfindest, das wäre sonst so meine andere Vermutung, wo man halt sehr viel... Ja, sehr viel Wirkung erzielen kann.
00:40:55: Ja, wenn ich dir jetzt so zuhör, dann macht für mich das, was wir eben von deiner Seele empfangen haben, total viel Sinn.
00:41:02: Das ist darum geht eben... deine Diamanten nach draußen zu bringen, was du ja selber jetzt auch als wirklich großer Podcast in Deutschland schon machst.
00:41:11: Und das ist jetzt eben noch darum geht, anderen den Weg auch aufzumachen und damit auch noch mehr in die authentische Führung zu kommen, nämlich über die eigene Sprache.
00:41:20: Und ich finde es super, dass du das dann jetzt anbieten willst und dass sich daraus ein Produkt entwickelt, wo andere Menschen bei dir lernen können, wie sie ihre Geschichten erzählen, auch an ihre Mitarbeiter, an ihr Unternehmen und wie sie dadurch in Führung gehen können, auf eine Art und Weise, wo sie ihre Sprache authentisch einsetzen.
00:41:42: Vielleicht hat mich das ja auch schon gefunden, mir ist auch so wieder eingefallen, dass mir jemand mal eine URL angeboten hat und ich habe die echt gekauft, die Firmenpodcast.de heißt.
00:41:49: Also vielleicht klemm ich mich da wirklich mal hinter hier.
00:41:51: Die Show Notes geben dann mehr.
00:41:54: Okay.
00:41:56: Zum Abschluss, Trey.
00:41:57: Was nimmst du aus deinem Channeling, aus deinem Seelenchanneling mit?
00:42:01: Also zum einen dieses, was wir vorhin gesagt haben, warum sind es immer so diese Bahnen, in die man Sachen schnell wirft, obwohl es ganz anders gemeint ist, also dass man sich selbst sogar missverstehen kann, nicht nur andere.
00:42:14: Das finde ich ganz spannend.
00:42:15: Ich fand den Gedanken der Fülle und dieses sich selbst Fülle gönnen auch schön.
00:42:21: Ja, und dann das mit den Diamanten und das Übersprache in die Welt bringen, den Gedanken der Führung.
00:42:25: Weil es stimmt schon, Verantwortung übernehmen ist für mich irgendwie ein sehr hoher Wert.
00:42:29: Weil es beobachte ich ganz oft, dass Menschen sich damit schwer tun.
00:42:32: Mir fällt es nicht sehr schwer.
00:42:33: Und das in die Welt zu bringen, so den Leuten Dinge aufzuzeigen und auch Wege.
00:42:37: Vielleicht auch manchmal geht es auch darum, man braucht ja manchmal auch Vorbilder.
00:42:41: Mal gibt es Vorbilder am schlechten Mal im guten und einfach Wege zu kennen, wie man es anders macht.
00:42:45: Da ist doch was Spannendes dran.
00:42:47: Von daher, danke.
00:42:48: Das ist echt cooler, lustiger Ritt gewesen, weil ich auch sehr mag, dass ich mich selbst überführt habe.
00:42:52: Das finde ich sehr amüsant.
00:42:53: Ich bedanke mich bei dir für das tolle Interview.
00:42:57: Bis bald, lieber Trail.
00:42:58: Danke dir, tatao.
00:43:01: Danke fürs Zuhören beim Digital-Kompakt-Podcast.
00:43:06: Du merkst, hier ziehst du massig Wissen für dich und dein
00:43:09: Unternehmen heraus.
00:43:10: Wenn du mit uns noch
00:43:11: erfolgreicher
00:43:12: werden möchtest, abonniere uns auf den gängigen Podcast-Plattformen.
00:43:16: und hey, je größer wir werden, desto mehr Menschen können wir helfen.
00:43:20: Also, erzähl doch auch deinen Kolleginnen und Kollegen von uns.
00:43:24: Bis zum nächsten Mal.
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