Krasser Markenerfolg: SO bleibt deine Brand dauerhaft relevant 🔥

Shownotes

Zeitlose Marken entstehen aus Haltung, Verzicht und ständiger Selbstbefragung: Vitra und USM zeigen, wie Beständigkeit und radikale Reduktion im Design-Kompass ganze Generationen prägen. Zwischen Nachhaltigkeit, KI-getriebenen Kundenreisen und dem nervösen Markt wächst der Druck, Differenz zu leben und trotzdem offen zu bleiben – auch wenn es bedeutet, sich Trends und Erwartungen zu entziehen. Eine Episode für alle, die echte Relevanz im Wandel suchen.

Du erfährst…

…wie Designklassiker durch Beständigkeit und Authentizität entstehen

…welche Rolle Modularität und Nachhaltigkeit in der Möbelbranche spielen

…wie sich der Möbelmarkt durch Digitalisierung und KI verändert


||||| PERSONEN |||||

👤 Joël Kaczmarek, Geschäftsführer digital kompakt

👤 Pascal Skropke, Geschäftsführer bei Connox

👤 Roman Ehrhardt, Chief Sales Officer (CSO) Vitra

👤 Katharina Janku, Group Human Resources USM AG & CEO USM Germany


||||| SPONSOREN |||||

🔥 Übersicht aller Sponsoren

💪 Diese Folge entstand in Partnerschaft mit Design-Bestseller


||||| LEXIKON |||||

Du verstehst nur Bahnhof? Zu viel Fachchinesisch? Unser Lexikon hilft dir dabei, die wichtigsten Fachbegriffe zu verstehen:

🔹 **Rückwärtskompatibilität** - Die Fähigkeit neuer Produktteile, mit älteren Baugruppen oder Komponenten kompatibel zu bleiben.

🔹 **Paradox of Choice** - Die Theorie, dass zu viel Auswahl die Entscheidungsfindung erschwert und oft unzufriedener macht.

🔹 **Customer Journey** - Die gesamte Erfahrung eines Kunden mit einem Unternehmen von Anfang bis Ende der Beziehung.

🔹 **Total Cost of Ownership** - Gesamtkosten, die über die Lebensdauer eines Produkts entstehen (Anschaffung, Nutzung, Wartung, Entsorgung).

🔹 **Greenwashing** - Der Prozess, bei dem ein Unternehmen den Anschein erweckt, umweltfreundlicher zu sein, als es tatsächlich ist.


||||| KAPITEL |||||

(00:00:00) Vorstellung und Einführung ins Thema

(00:01:26) Was ist die DNA deiner Marke?

(00:08:51) Wie kreiere ich ein zeitloses Design?

(00:13:09) Langlebigkeit vs Neukäufe

(00:18:14) Shifts im Arbeitsmarkt als Traditionsunternehmen


||||| WIR |||||

🧢 Ich bin übrigens Joël, der Macher dieses Podcasts. Ich bin ein Creator und Medienunternehmer, der für Wachstum und Vielfalt steht. Mein Vorgehen besteht darin, dass ich inspirierende und erfolgreiche Menschen interviewe, um von ihnen zu lernen und Wissensabkürzungen für dich und mich aufzutun.

👉 Mit meinem Podcast digital kompakt zeige ich dir Wachstumsstrategien für dein (Digital-)Business, indem ich erfolgreiche Unternehmen und Expert:innen interviewe

👉 Mit meinem Podcast 5 Dinge mit 20 zeige ich dir, wie du persönlich wachsen kannst, indem ich inspirierende Menschen frage, was sind ihre 5 Dinge, die sie gerne schon mit 20 gewusst hätten

👉 In meinem Newsletter fasse ich dir Jeden Freitag die besten Learnings aus meinen Podcasts zusammen sowie viele weitere Einsichten aus meinen Aktivitäten.

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👥 Wir streben die Verwendung einer geschlechtsneutralen Sprache an. In Fällen, in denen dies nicht gelingt, gelten sämtliche Personenbezeichnungen für alle Geschlechter.

Transkript anzeigen

00:00:00:

00:00:14: Hallo Leute, hier ist Joel und heute habe ich eine schöne bunte Runde, die mich dazu weiterbildet, wie ich es eigentlich schaffe, dass meine Marke über Jahrzehnte relevant bleibt.

00:00:22: Denn ich habe gleich zwei Rollen heute hier, nämlich einmal ein Händler und dann zwei Hersteller und nicht irgendwem, sondern so die ultimativen Anbieter im Bereich Designmöbel.

00:00:32: Und zwar ist es zum einen die liebe Katharina Janku, die ist Geschäftsführerin unter anderem, sie hat mehrere Hüter auf, bei USM.

00:00:39: Sechzig Jahre alt dieses Jahr, das Möbelbau-System.

00:00:41: Also es wird richtig spannend, da mal auch ein bisschen was zu lernen.

00:00:43: Und dann der liebe Roman Erhard, der ist Geschäftsführer bei Vitra, aber auch noch einige andere Sachen mehr unter anderem CSO.

00:00:48: Und Vitra ist auch schon seventy-fünf Jahre alt und beide Firmen haben ja einen krassen im Impact in Sachen Design und Klassiker eigentlich.

00:00:55: So.

00:00:55: Und der Dritte im Bund ist der liebe Pascal Skropke.

00:00:57: Und Pascal wiederum ist auf der Händlerseite, der ist nämlich Geschäftsführer der Conox-Gruppe.

00:01:01: So, und das beschauen wir uns heute mal an.

00:01:03: Wie schaffe ich es eigentlich, dass meine Ja-Marco über Jahrzehnte lang relevant bleibt?

00:01:06: Und natürlich gucken wir auch ein bisschen aufs Bögelsegment.

00:01:08: Also mal zu verstehen, was passiert dann in diesem ganzen Kräftefeld zwischen Design, Geopolitik, Onlinehandel.

00:01:14: Was heißt das für ein Mobiljahr?

00:01:15: Also ich glaube, heute wird es nicht langweilig, im Gegenteil richtig, richtig spannend.

00:01:18: Von daher, that being said, schön, dass ihr drei da seid.

00:01:20: Hallo.

00:01:21: Hallo.

00:01:22: Das wird erst mal die große Aufgabe für alle unsere Zuhörer und unsere Stimmen auseinanderzuhalten.

00:01:26: Vielleicht fangen wir dann mal so mit einem kleinen DNA-Check an, habe ich mir so gedacht, dass wir vielleicht mal pö-a-pö versuchen zu verstehen, was eure Marken eigentlich so ausmachen.

00:01:35: So, und ich habe jetzt von Katharina schon mal gelernt, im Sinne von Ladies First.

00:01:39: Achtzehn-fünfundachtzig gegründet USM, Ulrichere Münzing, im schönen Ort Münzing, eigentlich als Schlosserei-Betrieb, aber seit, wie gesagt, sechszig Jahren jetzt schon ein Möbelsystem.

00:01:48: So, das ist mal so die harten Zahlen.

00:01:51: Fakten.

00:01:51: Aber hilfe mal so.

00:01:52: Katharina, was würdest du sagen?

00:01:53: Was ist so die DNA hinter eurer Marke?

00:01:55: Was macht euch aus?

00:01:57: Ich glaube, das, was man von uns weiß, ist, dass wir ein modulares Möbelbausystem sind, auch wenn das kein Mensch googeln würde.

00:02:03: Aber das ist das, was uns ausmacht, dass wir anpassungsfähig sind.

00:02:06: Ich glaube, uns macht aber auch absolut aus, dass wir eine Schweizer Unternehmung sind, die weltweit aktiv ist oder weltweit das Produkt vertreibt im Endeffekt.

00:02:15: Und dass wir beständig sind, das macht uns auch sehr aus.

00:02:17: Wir verzichten auf ganz schön viel.

00:02:20: Denn tatsächlich, wie du gerade gesagt hast, seit sechzig Jahren ist das Möbelbausystem das, was wir als USM herstellen und eben anbieten.

00:02:27: Also Beständigkeit heißt auch echt oft verzichten und Haltung waren.

00:02:30: Und manchmal ist das sehr, sehr anstrengend, vor allem wenn man mit so, ich sag mal, Markttendenzen, Nachfragen durch Händler, aber auch durch Kunden natürlich dann zu tun hat.

00:02:37: Und wie vertritt man das?

00:02:39: Und welche Argumentation behält man auch bei?

00:02:41: Und manchmal muss man die auch erinnern.

00:02:44: Okay, aber ich war gerade im Begriff dich zu fragen, warum Beständigkeit denn sozusagen diese Reduktion erfordert?

00:02:50: Ist es so, dass wenn ich zu viel Auswahl habe, dass dann zu viele Kombinationen möglich sind und dadurch wird sozusagen komplexes Aufrechtsverhältnis daran?

00:02:57: Ja, und zum anderen geht es natürlich auch sicherlich um Wiedererkennungswert, aber auch tatsächlich nachhaltig gedacht.

00:03:01: Wie viel Produkt, in welchen Arten, ich sag mal, Farben und Formen und so weiter ist denn eigentlich auch schon im Markt.

00:03:07: Und was passiert denn, wenn ich so eine hohe Qualität habe, dass das Jahrzehnte lang benutzbar ist und nicht verfällt oder nicht ausgetauscht werden muss.

00:03:14: Und ja, man hat manchmal das Glück, dass man über die Jahrzehnte, wie soll ich sagen, mal wieder in einen Trend kommt und der Luxus sozusagen wieder aktuell ist.

00:03:22: Und manchmal gibt es sicherlich auch Jahre, wo man merkt, okay, das wirkt ein bisschen aus.

00:03:27: aber da dann nicht mitzugehen, das ist schon was, was wir uns auf die Fahnen schreiben.

00:03:30: Und eben ein Design-Klassiker zu sein.

00:03:33: Da gehört es manchmal dazu, nicht dem aktuellen Trend zu folgen.

00:03:36: Was ist denn eigentlich so die Entscheidungsmatrix, die ihr dann immer abwandert?

00:03:39: Weil ich habe gerade so gedacht, modulares Möbelsystem, das verführt ja dann ganz viel zu machen, fängt vielleicht über Tische nach, dann denkst du vielleicht okay, wir könnten aber irgendwie auch Sitzmöbel machen, weil wir haben jetzt die Regale und die Tische, es wäre eigentlich voll logisch da auch noch was mit Stühlen zu machen, also wie schaffst du denn, ganz klare Linie zu fahren, welchen Ding du hinterhergehst und welchem nicht?

00:03:58: Im Endeffekt, also was es ja schon gibt, es gibt einen Hallertisch, es gibt sozusagen Eddons Obpflanzenwelten, nächstes Jahr Softpanels und Co.

00:04:04: Das gibt es schon, es ist jetzt nicht so, dass es nur das, das, das gibt.

00:04:08: Aber was mache ich im Kern mit dem Möbelbausystem?

00:04:10: Und da sind wir tatsächlich, also wir produzieren hier nach wie vor in der Schweiz auch Produktionsgetrieben.

00:04:15: Also, was ist denn realistisch?

00:04:16: Was können wir eigentlich noch zusätzlich produzieren?

00:04:19: Und zum Beispiel, wenn es dann um andere Werkstoffe geht, Zeit oder Materialitäten, sowas wie Holz, dann sind wir einfach nicht die Spezialisten.

00:04:26: Weil wie schon gesagt, dass wir, wie schon gesagt, dass wir, wie schon gesagt, dass wir, wie schon gesagt, dass wir, wie schon gesagt, dass wir, wie schon gesagt, dass wir, wie schon gesagt, dass wir, wie schon gesagt, dass wir, wie schon gesagt, dass wir, wie schon gesagt, dass wir, wie schon gesagt, dass wir, wie schon gesagt, dass wir, wie schon gesagt, dass wir, wie schon gesagt, dass wir, wie schon gesagt, dass wir, wie schon gesagt, dass wir, wie schon gesagt, dass wir, wie schon gesagt, dass wir, wie schon gesagt, dass wir, wie schon gesagt, dass wir, wie schon gesagt, dass wir, wie schon gesagt, dass wir, wie schon gesagt, dass wir, wie schon gesagt, dass wir, wie schon gewachsen ist und was eben so die steckenpferde sind oder was können wir besonders gut und schuster bleibt bei deinen leisten.

00:04:50: also versuchen nicht alles mögliche zu machen und deshalb ergänzen wir uns finde ich auch super mit davitra weil auf usm sitzen.

00:04:56: man kann das rein hypothetisch aber das will keine aufdauer Und das ist richtig so.

00:05:01: Natürlich hören wir auch auf den Markt.

00:05:02: So was wie Olif oder so eine Farbe, das passiert jetzt nicht so, weil bei uns irgendjemand sehr denkt, so morgens unter der Dusche, ich glaube, wir machen mal Olif, nein, da gibt es viele, ich sag mal, Stakeholder, da gibt es viele Gespräche, bei uns dauert es halt einfach nur ab und zu mal ticken länger.

00:05:16: Wer ist denn der Markt?

00:05:17: Also auf wen hört ihr da?

00:05:19: Gibt's so was wie Möbelinfluencer oder so eine Art, wie jemand, der die Geschmack vorgibt in Sachen Design?

00:05:24: Was ist das ich meine?

00:05:25: Wir vertreiben im selektiven Vertrieb, wie das so schön heißt.

00:05:28: Das heißt so jemand wie Pascal, der hier sitzt.

00:05:30: Die Handlerschaft ist verdammt wichtig für uns, die ja auch wiederum dann die Kommunikation mit den Endkunden hat.

00:05:35: Nichtsdestotrotz gehört es auch mit dazu, dass man keine Ahnung, weltweite Messen, dass man auch ein bisschen mal in andere Richtungen hört, vielleicht auch mal in andere Branchen schaut und nicht nur in der eigenen Suppe kocht.

00:05:46: Also manchmal ist es ja auch so, dass man ganz woanders hinschaut und dann merkt, okay, da passiert irgendwie was und hat das nicht auch für uns relevant in der Möbelbranche.

00:05:54: Es sind einfach sehr viele verschiedene und nicht eine einzige Stimme ist die lauteste, sondern es ist die Mischung an allen Stimmen zusammen.

00:06:01: Und das, was man dann aber auch als Unternehmung daraus zieht und sagt, ja, das ist ein Weg, den können wir gehen.

00:06:06: Weil am Ende immer nur auf andere hören und sich formen lassen, ist vielleicht auch nicht immer der beste Weg.

00:06:11: So, Roman, schon mal ein bisschen deine DNA an, also von deiner Marke.

00:06:14: Was würdest du sagen, was macht so Vitra aus?

00:06:16: Ich denke mal, verschiedene Sachen, die Katharina schon erwähnt hat, treffen eigentlich auch sehr gut auf uns zu.

00:06:20: spricht das Thema nicht jedem Trend hinterherlaufen.

00:06:23: Ich fange bald damit an, dass wir, wir sind Familienunternehmen, wir sind in der dritten Generation und jede Generation hat bei uns so ihren Beitrag zur Vitra-DNA oder zur Vitramission beigetragen.

00:06:34: Da war die erste Familiengeneration die Gründer.

00:06:37: Den ging es vor allen Dingen darum, ein kommerzielles Unternehmen aufzubauen über die zweite Generation.

00:06:41: Sehr viel auch in das Thema Kultur mit Vitra Designmuseum, dem Vitra Campus und die dritte Generation durch unseren aktuellen CEO durch die Nora Fehlbaum mit dem Thema.

00:06:50: Nachhaltigkeit.

00:06:51: Und das hat jeweils halt auch einen einflussenden Impact eigentlich auch auf das gehabt, was wir gemacht haben.

00:06:57: Eine hohe Qualität, eine hohes Maß an Zeitlosigkeit und eben nicht eben jedem Trend hinterher zu laufen.

00:07:03: Gegensatz zu USM haben wir eine relativ breite Produktpalette.

00:07:05: Das bedeutet auch ähnlich wie das, was du gesagt hast, man muss ab und zu mal Dinge aus dem Portfolio herausnehmen, um andere wieder hinzuzunehmen.

00:07:12: Ansonsten kommt Operations irgendwann nicht mehr so ganz hinterher.

00:07:15: Das muss man mit Bedacht machen und ich glaube, das ist so ein bisschen auch das, was Katharina gesagt hat.

00:07:20: Deswegen passen wahrscheinlich auch die Marke relativ gut zusammen.

00:07:23: Zumindest habe ich immer den Eindruck, wenn ich mir unsere Fachhandelspartner anschaue, aber auch unsere Kunden, dass man da sehr häufig Kombination von beiden Marken sieht.

00:07:30: Bei uns ist es so, dass wir ja in beiden Segmenten auch recht stark unterwegs sind, also sowohl in Arbeitswelten, also im Kontaktbereich, aber auch zu Hause.

00:07:39: Und das ist manchmal gar nicht so leicht, weil wir es eigentlich jeweils, wenn wir über Konkurrenten sprechen, das jeweils mit Spezialisten zu tun haben.

00:07:46: und man auf der einen Seite im Contract-Bereich gucken muss, was sozusagen die Arbeitswelten dominiert.

00:07:51: Da verändert sich gerade aktuell sehr viel und gleichzeitig verändert sich aber auch der Wohnhandel.

00:07:57: Und so verändern sich beide Welten aktuell und das ist eigentlich auch dann eine Herausforderung, wie du dafür sorgen kannst, dass du halt relevant bleibst.

00:08:03: Wenn ich dann noch so das letzte Teil zum Thema DNA hinzugeben würde, dann haben wir uns so dem Autoren-Design verschrieben.

00:08:11: Das bedeutet, wir machen eigentlich unsere Designs In der Regel nicht selbst, es gibt wenige Ausnahmen, aber in der Regel arbeiten wir mit Industrie-Designern und manchmal haben wir Ideen für Produkte, manchmal haben wir die Ideen und wir liefern sozusagen diese Ingenieurs-Skills dazu, für die die Schweiz und Deutschland auch bekannt sind, um daraus dann halt Produkte zu machen, die eigentlich zu uns, sie zur Vitra passen.

00:08:33: Von was reden wir denn da, ein Entwicklungsdauer?

00:08:35: Hängt wirklich sehr mit zusammen, ob das jetzt ein Stuhl ist oder ob man komplett neue Möbelkategorie ist, aber ich würde mal sagen, kannst du schon im Bereich von vier bis fünf Jahren ausgehen.

00:08:45: Ist es

00:08:45: noch schwierig, einen kurswissigen Trend zu haben?

00:08:49: Genau, das macht es noch schwieriger.

00:08:51: Weil

00:08:51: ich war gerade im Begriff nicht zu fragen, in dieses Autorenprinzip erinnere ich mich auch noch, dass ich auf der Orgatec mit damals Rudolf Pütz rumgelaufen bin, also deinem Vorgängernprinzip.

00:09:00: Und der erzählte mir das, der hat gesagt, Vitra ist niemals modern, hat er so gesagt.

00:09:03: Und ich dachte erst so, hey, ist modern nicht was Gutes?

00:09:05: Und dann hat er mir gesagt, nein, wir sind zeitlos und reden keinen Trend hinterher.

00:09:08: Und wir haben diese Autoren schafft.

00:09:10: Und ich frage mich ja, wie kriegten ihr das hin?

00:09:12: Also, wie schaff ich denn?

00:09:14: dass ich auf der einen Seite Autoren habe, die ja irgendwie schon nah am Zahn der Zeit sind und eine gewisse Kompetenz mitbringen.

00:09:20: Also da hätte ich gedacht, ich streue noch eigentlich Modernität ein.

00:09:23: Und gleichzeitig, wie sieht es denn aus, dass etwas wirklich zeitlos ist und dass es eben kein Trend ist?

00:09:28: Also was unterscheidet ein Trend von einem Klassiker?

00:09:30: ist für so ein Leiden, glaube ich, gar nicht so einfach zu sehen.

00:09:32: Also erstmal, wie kriegst du das hin mit externen Autoren, indem du dir die Autoren sehr, sehr genau ausrußt, mit denen du zusammenarbeitest?

00:09:37: Also da haben wir auch eine sehr langjährige, loiale Beziehung.

00:09:41: Und auf der anderen Seite, das ist halt der Impact, den die Marke halt hat.

00:09:43: Am Ende des Tages muss halt ein Vitraprodukt rauskommen.

00:09:46: Und für uns ist immer sehr wichtig, dass die Produkte auch zusammenpassen, selbst wenn sie von sehr unterschiedlichen Designern sind, dass sie auch mit Klassikern zusammenpassen.

00:09:54: Ich meine, darüber könnten wir, glaube ich, einen ganzen Podcast machen, wann etwas im Klassiker wird.

00:09:58: Das zeigt dann halt meistens erst die Zeit.

00:10:00: Aber ich würde mal sagen, so etwas wie eine gewisse Zeitlosigkeit, sehr starke funktionale Qualität, das sind halt schon Faktoren, die da eine Rolle spielen.

00:10:08: Aber was nachher ein Klassiker wird, das zeigt meistens erst die Zeit.

00:10:11: Was ist denn aber Zeitlosigkeit?

00:10:13: Also da bin ich ja noch auf der Suche danach, das besser zu verstehen.

00:10:15: Also zu viele Schnörkel, sind das sozusagen Designaspekte optischer Natur oder sind das Funktionen?

00:10:21: Was würdest du sagen, macht ein Möbel zeitlos?

00:10:23: Bei uns hat es schon sehr viel mit dem Verzicht auf Schnörkel zu tun.

00:10:26: Also wir versuchen eigentlich schon, Produkte so zu entwickeln und zu entwerfen, dass wir eigentlich alles das weglassen, was jetzt nicht einer Funktion folgt.

00:10:33: Ob das jetzt das ist, was sozusagen von Klassiker sorgt, das ist Tubidiskaster, aber zumindest kannst du daran relativ guten Vitraprodukte kennen.

00:10:40: Ich finde es interessant, zumindest das meine Wahrnehmung, dass es natürlich schon auch Unterschiede gibt innerhalb des Vitraproduktportfolios, aber alle... Produkte, ähnliche Haltung, ähnliche Geschichte.

00:10:50: Das macht Vitra, glaube ich, an ganz, ganz vielen Stellen aus, diese Qualität.

00:10:53: Ich habe das Gefühl, wenn ich in Messen unterwegs bin, gibt es ganz oft diese, die ich mir die Frage entstelle, teilweise werden.

00:10:58: Es gibt Marken, die stellen dann zwanzig, dreißig, vierzehn Neu-Produkte pro Saison aus und zeigen sie.

00:11:03: Und dann kommt auf die Frage, okay, welcher ist der Job, zu bedanken von diesem Produkt?

00:11:07: Was ist das Produkt, das beim Kunden anders oder besser löst, als die Produkte, die es schon gibt?

00:11:12: Ich weiß gar nicht, das Gespräch gibt es wahrscheinlich intern bei euch, Roman auch.

00:11:16: Man hat einen EPC, also Eams Plastic Chair in verschiedenen Varianten, der gut ausbildet und das auch in einer zeitlichen, also zeitlosen Variante, aber auch Unglaublich bequem, weil die Geschichte, wie er entstanden ist und auch das Design, was dahinter steht, sehr, sehr am Menschen angelegt ist.

00:11:32: Nicht direkt am Produkt, also nicht mit, okay, wir brauchen einen Stuhl, es sitzt vielleicht in der Lehne und Beine, sondern, okay, wie sitzt der Mensch?

00:11:39: Das Thema Ergonomie spielt eine ganz große Rolle und das merkt man.

00:11:42: Egal wie, vielleicht unbequem, der eine oder andere Stuhl aussehen, Markt von außen, sobald man sitzt, merkt man den Unterschied zwischen einem Vitrastuhl oder einem Stuhl aus einem großen Möbelhaus.

00:11:50: Also muss man sagen, das ist auch bei uns in der Branche aus, wenn es die Designbranche ist, sehr besonders.

00:11:55: viele, die das in dem Zuge mit der Konsequenz durchziehen.

00:11:58: Du hast dir einen Abendessen verdient, Pascal.

00:12:00: Danke.

00:12:02: Vielleicht noch eine Ergänzung dazu.

00:12:03: Also denke, dass das auch ein Wandel ist.

00:12:05: Wir haben uns jetzt zum Beispiel dazu verschrieben, dass wir keine Polster mehr verkleben, dass wir alle Bezüge abnehmbar machen.

00:12:12: Wenn du das jetzt mitgehst... hat das auch eine andere Ästhetik zufolge.

00:12:17: Und das ist halt auch ein Stück weit immer eine Frage, wie stark setzt sich das durch und was ist der Konsument nachher eigentlich am Ende als konsequent auch zu akzeptieren, um dieses neue Feature der Abnehmbarkeit von Bezügen haben zu können.

00:12:29: Und dementsprechend glaube ich auch, was wir jetzt irgendwie in zwanzig Jahren als zeitlos bezeichnen, mag vielleicht anders sein als das, was wir heute entsprechend definieren.

00:12:36: Also ich glaube, ein Design-Klassiker spürste... Hoffentlich immer ein bisschen an, wo kommt er her?

00:12:41: Ist aber immer noch relevant in der Zukunft, ohne dass jemand in der E-Zeit gedacht hat, warte mal, ich glaube, ich mache einen Design-Klassiker.

00:12:48: Nein, also ich glaube, das ist nie die Intention und ich glaube, viele Design-Klassiker zeichnen sich aus.

00:12:53: Eigentlich rein marktwirtschaftlich, nicht so richtig smart gedacht war.

00:12:57: Also, dass du nicht darüber nachdenkst, wie viel kann ich denn davon absetzen?

00:13:01: Wie hoch kann der Konsum sein?

00:13:02: Sondern eher, dass du was schaffen willst mit einer Relevanz jetzt, was eben in der Zukunft, ohne dass du es willst, dennoch relevant ist.

00:13:09: Vor allem, ich meine, da spreche ich hier einen ganz interessanten Aspekt an.

00:13:12: Wenn so ein Möbelstück saulange hält, verkauft es ja weniger davon, weil die Leute keins nachkaufen.

00:13:17: Also ist es nicht vielleicht manchmal auch ein Problem für euch, dass ihr solche Klassiker seid?

00:13:21: Ja, da muss man aus die Notitugen machen, ne?

00:13:23: Also wir sind zum Beispiel entstanden aus einem Eigenbedarf, wo ich hier gerade sitze.

00:13:26: Das ist das Pavillon in Münzingen.

00:13:28: Und das war das Bürogebäude, das in den Sechzigerjahren eingerichtet wurde.

00:13:33: Und hierfür ist das Möbelbausystem entstanden.

00:13:35: Aber zu der Zeit wurde was ganz anders produziert, was verkauft wurde, warum man dieses Büro einrichten wollte.

00:13:40: Und das ist alles erst nach und nach entstanden.

00:13:42: Und ja, am Anfang sicherlich, also wir sind jetzt schon sechzig Jahre auf dem Markt, das heißt, am Anfang kann man das sicherlich noch ganz easy denken im Sinne von gut, das kommt gut an, lass uns darauf vor, Minimum die letzten fünf Jahre, wenn nicht länger, ist auch immer darum geht, was gehört denn noch drum herum?

00:13:58: Was sind denn nicht nur Add-ons, die das Möbelwurstsystem ergänzen, sondern was sind eventuell auch Services?

00:14:04: So was wie Umplan der Differenzauftrag.

00:14:06: Also ich bin heute, glaube ich, die mit den super deutschen Wörtern, obwohl es eine Schweizer Unternehmung ist, aber tatsächlich auch die Kompetenz.

00:14:13: Weil einfach nur Umplan ist nicht.

00:14:14: Du musst ja überlegen, was ist der neue Nutzen?

00:14:17: Wie macht man das besonders sinnvoll?

00:14:19: Wie berät man den Kunden?

00:14:20: Und da kommt mehr außen rum und auch, ich glaube, wahrscheinlich auch bei euch, wo man oder auch Pascal das Thema Nachhaltigkeit darum her... Darumherum ergeben sich ja auch wieder neue Chancen und Möglichkeiten.

00:14:32: Und die muss man dann sehen.

00:14:33: und dann muss man schauen, wie passt das zu dem, was eigentlich unsere Kernkompetenz ist.

00:14:37: Ich

00:14:38: meine, du hast das Thema Services schon erwähnt.

00:14:39: Ich glaube, dass sich unsere Geschäftsmodelle in der Hinsicht auch verändern werden und verändern müssen.

00:14:44: Also die Tatsache, dass Unternehmen, wie wir eigentlich vielleicht in der Vergangenheit, einem hohen Neunzig-Prozent-Bereich davon gelebt haben, dass sie neue Produkte verkauft haben, habe ich starke Zweifel, dass das in zehn, fünfzehn Jahren immer noch der Fall sein wird.

00:14:57: Sondern da gibt es neue Geschäftsmodelle, da muss man sich heute darauf vorbereiten, weil diese Sachen langsam sich jetzt entwickeln.

00:15:03: Aber davon bin ich absolut überzeugt.

00:15:05: Ich denke, das sind halt Produkte, die nicht nur zeitlos sind, die auch lange halten.

00:15:09: Deswegen aber auch erlauben, dass man sie wieder aufpolstert, dass man sie wieder bearbeitet.

00:15:12: Und das sowohl im Privatbereich, aber vor allem auch im Project- und Contract-Business, wie du es meintest.

00:15:17: Auf einmal sagt man, man baut ein zeitloses Gebäude für die Universität, für die Politik und hat dann die Möglichkeit.

00:15:24: So ist okay dieses Produkt und dieses Design, also meistens auch eine Architekturgedanke hinter.

00:15:29: Das kann man auch in der Zukunft weiterhin so verwenden.

00:15:31: Absolut.

00:15:32: Ich finde aber auch, dass sich da das Konsumentenverhalten massiv verändert hat.

00:15:36: Meistens mal als Beispiel, ich war im Jahr zwei Tausend Siebzehnte bis zwei Tausend Zwanzig Geschäftsführer von Vitrain UK.

00:15:41: und zu dem Zeitpunkt, wenn du da in einem Kunden, also im Kontaktbereich, das Thema Langlewigkeit, gute Qualität, Total Cost of Ownership, Da hat der, den ich meistens angeguckt, gesagt, nein, ich schmeißen fünf Jahre den ganzen Möbel eh weg, ziehe oben und dann kaufe ich mir eh alles neu.

00:15:55: Aktuell einer von sehr schönes Projekt, das war kürzlich in Frankfurt bei einer recht großen Anwaltssoziätät.

00:16:01: Die waren komplett offen, gewisse Bereiche mit Zirkulärmöbeln einzurichten.

00:16:06: Also noch nicht mal offen, sondern die fanden das eigentlich eine richtig gute Idee und wollten auch gerne Möbel haben, denen man das ansieht.

00:16:12: damit sie dann halt auch ihren Kunden dort in der Customer Journey zeigen können, dass sie da entsprechend unterwegs sind, ob das dann immer Nachhaltigkeits-Story unterlegt ist oder ob das dann vielleicht auch ein bisschen Storytelling ist.

00:16:22: Das lassen wir mal irgendwie beiseite.

00:16:24: Aber es ist auf jeden Fall, hat es da einige Veränderungen gegeben im Denken und auch in den Anforderungen.

00:16:29: Da haben wir die richtigen Produkte da draußen, um solche Dienstleistungen auch anzubieten.

00:16:33: Und dementsprechend bin ich eigentlich auch da sehr positiv, was die Zukunft angeht.

00:16:37: Ich denke mal bei Katharina ist das wahrscheinlich auch so ähnlich.

00:16:39: Ihnen nicht, ja, aber man darf nicht vergessen, es geht auch mit einher tatsächlich, das ist ja ein Shift, also im Sinne von, wenn du jahrzehntelang neues Produkt verkaufst, und das ist sozusagen den Top-Skill.

00:16:50: Wie kriegst du das hin, dass zum Beispiel in der Händlerschaft das auch ankommt?

00:16:53: Wie kriegst du Kompetenz aufgebaut?

00:16:54: Und zwar so, dass es dem Händler am Ende auch Spaß macht, aber auch dem Kunden.

00:16:58: Ich hab manchmal das Gefühl, das hat ganz viel mit so, ich sag mal, Education zu tun.

00:17:01: Also, beim Kunden, es gibt viele Kunden, ja, modulares Möbelbausystem, schon mal gesagt, das googelt kein Mensch, weil er gar nicht weiß, dass das braucht.

00:17:10: Wenn man das dann mal hat, dann kauft man das aber erst mal einmal.

00:17:13: Und wie kriegen wir denn, also wir USM, unserem Kunden verklickert, dass du das wirklich relativ easy umbauen kannst und dass du dich auch draus das zu tun, weil die meisten Müll.

00:17:22: oder zum Beispiel Staurermübbel, was wir hier sind, sind nicht modular.

00:17:26: Das heißt, wir sagen ja eigentlich, wir sind in einer Gruppe von ganz vielen, aber wir sind irgendwie die ganz anderen darunter.

00:17:30: Da hast du auch im Contract-Business was ist denn überhaupt möglich?

00:17:33: Also ich glaube viele kommen auch mit so einem Buzzword-Bingo um die Ecke, weil sie jetzt irgendwelche Ziele versuchen irgendwo in Jahresberichte rein zu packen.

00:17:41: Wie mache ich das richtig?

00:17:42: Aber wie mache ich das auch Kernsolide ohne eben zum Beispiel Greenwashing zu betreiben und irgendwie Augenwischerei?

00:17:47: Also... Uns bei USM ist es wichtig, dass es wirklich Hand und Fuß hat und dass es grundsolide ist und dass da wirklich ganz, ganz viel, was wir uns auch auf die Fahnen schreiben, was man vielleicht gar nicht müsste.

00:17:56: Und wir verhaften uns da selbst, weil wir dran glauben.

00:17:59: Und ja, dass das aber alles nach außen zu tragen, ohne dann wieder Oberlehrer zu wirken, das kommt ja auch noch mit hinzu.

00:18:06: Ob du authentisch bist oder nicht, das merken alle.

00:18:08: Das merkt der Handel, das merkt der Kunde, das merken sozusagen auch die Marktbegleiter, das merken Stakeholder.

00:18:14: Okay, aber ich kann ja schon mal so als kleines Zwischenfazit sagen, also authentisch sein, Rückwärtskompatibilität, das ist sozusagen lange funktioniert, nicht so viele Design-Choices, damit irgendwie die Auswahl nicht zu groß wird.

00:18:25: Es sollte immer eine Funktion haben, daher Zeitlosigkeit, kein Trends hinterherrennen.

00:18:30: Storytelling und im Prinzip dabei nicht abgehoben wirken.

00:18:33: Puh.

00:18:34: Also ist ja schon ein bisschen was auf der Uhr, was ihr da alle mitbringen müsst.

00:18:36: Und jetzt frage ich mich ja, wenn wir mal so, so ziehen wir uns den Markt an, gucken wir langsam.

00:18:40: Roman hat ja eben schon ein bisschen was über den Britischen gesagt.

00:18:43: Früher nach fünf Jahren wegwerfen, heute wie zirkulär interessiert.

00:18:46: Wie ist denn so dieser ganze Schiff, der eigentlich in letzter Zeit auch entstanden ist?

00:18:50: Also wir hatten einerseits den Schiff hin ins Computerzeitalter, die Digitalisierung.

00:18:54: Man hält sich im Büro viel mehr auf und ganz anders.

00:18:56: Dann hatten wir hier irgendwie Pandemie und dann hielt sich keiner mehr im Büro auf.

00:19:00: Dann gab es wieder diesen Rückfluss.

00:19:01: Hey doch, das ist irgendwie ein wichtiger Ort.

00:19:04: Aber wir benutzen ihn jetzt anders.

00:19:05: Also da kann man sozusagen so ein bisschen Welle auf Welle auf Welle.

00:19:09: Wie erlebt ihr denn den Markt mittlerweile?

00:19:10: Also musstet ihr euch da auch neu erfinden in diesem ganzen letzten fünf bis zehn Jahren?

00:19:14: Ich würde sagen, aktuell würde ich ihn als recht nervös bezeichnen, den Markt, wenn man allgemein von dem Markt sprechen möchte.

00:19:22: Ich spreche jetzt vor allem mal von Contract.

00:19:23: Contract sagen wir als BtoB-Kunden.

00:19:26: Da merken wir, dass man gerade in Europa oder in Europa verstärkt, dass da einfach eine große Unsicherheit über das besteht, wie es jetzt konkret weitergeht.

00:19:33: Entscheidungen werden versucht, wirklich spät zu treffen.

00:19:36: Fühlt sich wohl mit eigentlich jeder Option, die einen nicht festlegt.

00:19:40: Im Wohnbereich, da hatten wir diese sehr starke Welle.

00:19:43: Während der Corona-Zeit, dann ist es unten nach der Corona-Zeit ein bisschen weniger geworden.

00:19:48: Und jetzt, muss ich sagen, ganz okay.

00:19:49: Aber man merkt halt einfach, dass etwas in Bewegung ist.

00:19:51: Ich war jetzt gerade in Asien gewesen.

00:19:54: Da gibt es schon richtig große Entwicklungsprojekte und so sehr ehrgeizige Entwicklungsprojekte.

00:19:58: Dementsprechend einfach eine spannende Region.

00:20:00: Keine Region, die bislang bei uns sehr starken Fokus gelegen hat.

00:20:03: Aber muss man sich auf jeden Fall auch angucken.

00:20:06: Ich sag mal, wie du so erzählst, denk ich grad so drüber nach.

00:20:09: Funktioniert es in eurem Segment gut, dass man so jemand wie Katharina und Roma miteinander verheiratet?

00:20:13: Also könnte man sagen, es sind beides zeitlose Marken, wir denken in Bandels.

00:20:17: Ich will ne Wandfarbe von Miss Pompadour, geiles Regal von USM, Vitra Deco, Cassina Cowl, also da kannst du ja, das kannst du ja spinnen bis zum geht nicht mehr.

00:20:25: Also Kuratierung von mehreren, sozusagen.

00:20:28: Genau, hundertprozent, das ist glaube ich, was wir auch als unsere Aufgabe sehen.

00:20:31: Wie schaffen wir es aus dieser Welt von großartigen Design für dich?

00:20:36: das richtige Zuhause zu machen mit verschiedenen Produkten von verschiedenen Herstellern.

00:20:40: Weil es gibt wenig, wenig, wenig, wenig Hersteller und wenig, wenig Produkte, wo man sagt, da kannst du alles aus einer Hand kriegen.

00:20:46: Das solltest du auch nicht machen.

00:20:47: Das ist furchtbar langweilig.

00:20:49: Nein, aber ich finde diese Monothematik, das funktioniert nicht.

00:20:53: Ich glaube, was es in der Zwischenzeit mehr gibt, ist, dass es eben durch sozusagen, egal ob Händler oder Innenarchitekten, wer auch immer sein mag, es könnten auch Content-Creator sein, die einfach sagen, das kombiniere ich jeweil und das erzeugt die Stimme.

00:21:05: und das drückt das aus.

00:21:06: Ich glaube aber tatsächlich auch, dass es immer mehr dahingeht, dass man diese Welten öffnet und nicht nur in der Möbelbranche denkt, sondern dass auch was Digitales mit dazu kommt, das Entertainment mit dazu kommt, das Bodenbelag mit dazu kommt, die Decke, das Licht und Co.

00:21:19: Und du nicht mehr so sagst, okay, das ist ein Stauraumöbel und vorne dran hast du Tisch und Stuhl.

00:21:23: Sondern ich glaube wirklich, es geht so ein bisschen in diese Öffnung von verschiedenen Segmenten.

00:21:28: Und ich glaube, es geht mir Richtung Anwender spezifischen Szenarien, als das wir sozusagen sagen, das ist der Händler für.

00:21:35: Und deshalb geht man dorthin.

00:21:36: Ich glaube, man muss eher analysieren, was wird denn wann gebraucht und wo bewegt sich da eine Welt hin?

00:21:41: Ich glaube, es gibt schon Dinge, die sich einfach geändert haben.

00:21:44: Und da geht es gar nicht mehr darum, dass wir feststellen, was könnten wir denn machen, sondern das ist Fakt.

00:21:49: Ja, und entweder verschleft man Zeit oder man geht mit.

00:21:52: Und manchmal sagt man vielleicht auch bewusst, man lässt einen Schritt raus, aber man darf sich dem nicht verschließen.

00:21:57: Na gut, also ihr Lieben, ich habe ganz viel von euch gelernt.

00:21:59: Zieht euch warm an, dann kann ich jetzt auch hier Designmarken bauen.

00:22:02: Mal gucken, wie lange ich brauche.

00:22:03: Nein, aber spannend, was ihr da sozusagen an Komplexität drin habt und was so die Ableitungen sind, die man dann doch machen kann, wenn man mal so ein Stück weit die konstruiert.

00:22:10: Von daher ganz lieben Dank an euch alle.

00:22:12: Und Daumen sind gedrückt.

00:22:13: Bis zum nächsten Jubiläum.

00:22:14: Danke

00:22:15: euch.

00:22:16: Danke schön.

00:22:16: Ciao.

00:22:17: Danke.

00:22:17: Ciao.

00:22:20: Danke fürs Zuhören beim Digital-Kompakt-Podcast.

00:22:24: Du merkst,

00:22:25: hier ziehst du massig Wissen für dich und dein

00:22:27: Unternehmen heraus.

00:22:29: Wenn du mit uns noch erfolgreicher werden möchtest, abonniere uns auf den gängigen Podcast-Plattformen und hey,

00:22:34: je größer wir werden,

00:22:36: desto mehr Menschen können wir helfen.

00:22:38: Also, erzähl doch auch deinen Kolleginnen und Kollegen von uns.

00:22:42: Bis zum nächsten Mal.

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