Gläserne Decke: Was tun, wenn ich trotz Leistung nicht befördert werde?
Shownotes
Leistung schafft noch keinen Aufstieg: Denise hält ihr Team zusammen, übernimmt Verantwortung, liefert Ergebnisse – bleibt trotzdem unsichtbar, wenn es um die nächste Beförderung geht. Vanessa Laszlo zeigt, warum viele Menschen an der eigenen Anpassung scheitern, weshalb systemische Grenzen echte Karrierefallen legen und wieso Wirkung erst entsteht, wenn Loyalität und Kompetenz sichtbar werden dürfen. Eine Einladung, alte Muster zu überprüfen und Raum für die eigene Stimme zu schaffen.
Du erfährst…
…wie Denise ihre Karriere durch strategische Sichtbarkeit vorantreibt.
…welche Rolle systemische Strukturen bei Beförderungen spielen.
…wie individuelles Feedback Denise zu einer besseren Führungskraft macht.
||||| PERSONEN |||||
👤 Joël Kaczmarek, Geschäftsführer digital kompakt
👤 Vanessa Laszlo, Leadership & Performance Consulting
||||| SPONSOREN |||||
🔥 Übersicht aller Sponsoren
||||| LINKS |||||
🚨 Webseite von Vanessa Laszlo
||||| PLAYLISTS |||||
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🎧 Leadership
🎧 Führung kompakt – Führung auf den Punkt gebracht
||||| LEXIKON |||||
Du verstehst nur Bahnhof? Zu viel Fachchinesisch? Unser Lexikon hilft dir dabei, die wichtigsten Fachbegriffe zu verstehen:
🔹 **Stressresilienz** - Fähigkeit, unter Druck stabil zu bleiben, Belastungen zu managen und das Team handlungsfähig zu halten.
🔹 **Teamlead** - Operative Leitungsrolle für ein Team mit Verantwortung für Ergebnisse, Ressourcen und Teamführung.
🔹 **KPI (Key Performance Indicator)** - Messbare Werte, die den Erfolg eines Unternehmens hinsichtlich seiner strategischen und operativen Ziele anzeigen.
||||| KAPITEL |||||
(00:00:00) Vorstellung und Einführung ins Thema
(00:01:24) Ist mangelnde Beförderung ein Geschlechterproblem?
(00:05:26) Warum Leistung nicht automatisch zu Aufstieg führt
(00:09:15) Ein Praxisbeispiel aus dem Unternehmensalltag
(00:11:21) Die Bedeutung des Teams für individuelle Karrierechancen
(00:16:27) Angepasstheit als Hindernis für Sichtbarkeit und Einfluss
(00:18:27) Always say Yes!
(00:21:15) Wie klare Kommunikation Beförderungen begünstigt
||||| WIR |||||
🧢 Ich bin übrigens Joël, der Macher dieses Podcasts. Ich bin ein Creator und Medienunternehmer, der für Wachstum und Vielfalt steht. Mein Vorgehen besteht darin, dass ich inspirierende und erfolgreiche Menschen interviewe, um von ihnen zu lernen und Wissensabkürzungen für dich und mich aufzutun.
👉 Mit meinem Podcast digital kompakt zeige ich dir Wachstumsstrategien für dein (Digital-)Business, indem ich erfolgreiche Unternehmen und Expert:innen interviewe
👉 Mit meinem Podcast 5 Dinge mit 20 zeige ich dir, wie du persönlich wachsen kannst, indem ich inspirierende Menschen frage, was sind ihre 5 Dinge, die sie gerne schon mit 20 gewusst hätten
👉 In meinem Newsletter fasse ich dir Jeden Freitag die besten Learnings aus meinen Podcasts zusammen sowie viele weitere Einsichten aus meinen Aktivitäten.
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👥 Wir streben die Verwendung einer geschlechtsneutralen Sprache an. In Fällen, in denen dies nicht gelingt, gelten sämtliche Personenbezeichnungen für alle Geschlechter.
Transkript anzeigen
00:00:00: Digital Kompakt.
00:00:01: Heute aus dem Bereich Führung.
00:00:03: Mit deinem Moderator Joel Kaczmarek.
00:00:06: Los
00:00:06: geht's!
00:00:16: Hallo Leute, hier ist Joelle und ich habe wieder die liebe Vanessa Laszlo zu Gast.
00:00:19: Ihr erinnert euch, die ultimative Person, wenn es euch darum geht, richtige Impact-Kommunikation zu erzielen, weil die liebe Vanessa und ich, die hat ja super viel Erfahrung und wir beide setzen uns dann immer hin und nehmen echte Fragen aus eurer Praxis, besprechen die superkompakt, immer Führung, immer schnell und immer sehr, sehr hands-on.
00:00:34: Und heute hat uns die liebe Denise dazu geschrieben, auch hier wurde der Name von der Redaktion geändert.
00:00:39: Und Denise hat ein Problem, das sicherlich ganz viele von euch kennen und zwar schreibt sie.
00:00:44: Ich mache es seit Jahren überdurchschnittlich.
00:00:46: Ich halte meinen Team stabil, springe überall ein, lief ihre Ergebnisse.
00:00:49: Aber wenn es um die nächste Beförderung geht, werden andere bevorzugt.
00:00:53: Ehrlich gesagt, verstehe ich es nicht.
00:00:54: Ich mache alles richtig und trotzdem scheint es nicht genug zu sein.
00:00:58: Liebe Vanessa, wir fühlen uns schon mal mit der Denise, aber bevor wir das tun, erst mal hallo und schön, dass du da bist.
00:01:03: Hallo, schön, dass ich da sein darf.
00:01:04: Vielen Dank.
00:01:05: Ja, das ist ja auch so ein bisschen schmerzhaft, was sie Denise da beschreibt.
00:01:09: Total.
00:01:10: Ich möchte mal so mit so einem ganz frechen Frage, es ist ein bisschen unangenehm jetzt, weil es Shit-Storm-Potenzial hat.
00:01:16: Das, was Denise da schreibt, würde ich so sagen, ist das ein frauenlastiges Problem?
00:01:21: Haben das eher Frauen als Männer oder ist das genderneutral?
00:01:24: Nein, das ist nicht genderneutral, aber es ist auch nicht frauenlastig.
00:01:27: Es ist die systemische Ungerechtigkeit, die Frauen metastrategisch ausgleichen müssen, die dazu führt, dass es ein Thema ist, was ganz viele Frauen haben, um es auf den Punkt zu bringen.
00:01:37: Frauen schaffen es in ihrer Karriere ganz häusig bis zum Maximum an operativer Verantwortung.
00:01:42: Ja, das heißt, sie haben ein Berg an Dingen.
00:01:45: die regeln.
00:01:46: Und da sind die so nützlich und verhalten sich auch so nützlich und so angepasst und so loyal und so systeminherent, kompensierend, prophylaktisch und sonst was, dass Menschen darüber, was leider aus freu sich nur Männer sind, gar keinen Grund haben, die weiter durchzulassen, weil die da einfach so einen Topjob machen.
00:02:06: Also von daher ja, ist es ein Problem, was viele Frauen haben, aber ich kenne das Problem natürlich auch von Männern.
00:02:12: Gar keine Frage.
00:02:13: Ich denke ja immer an so Krimis, wenn du so die Detektive siehst, die dann mal auf der Straße mit so einem sportlichen Auto oder die Verbrecher jagen und irgendwann werden die so Captain oder Lieutenant und so weiter und dann ist so ein ganz anderes Spiel auf einmal dabei und du merkst so, das Game ändert sich einfach komplett.
00:02:29: Du bist nicht
00:02:30: so, du hast zwar irgendwie das gleiche Spiel, aber du bist nicht mehr auf der gleichen Position, du spielst sozusagen so ein Subgame.
00:02:36: Das heißt das erste was ich so dachte bei Denise war Ob sie vielleicht ein bisschen das falsche Spiel spielt, steckt es da drin?
00:02:42: Ja, auf jeden Fall.
00:02:43: Also mein erster Gedanke war, dass Denise, wir können ja jetzt nur mutmaßen über die Frage, dass sie vielleicht noch denkt, dass ihre Leistung ausreicht, dass andere Menschen auch sehr aufmerksam werden und sehen, was sie für ein Top-Job macht und sie deshalb weiter nach oben lassen.
00:02:58: Und da muss man ganz klar sagen, für wen auch immer das jetzt nützlich ist, es reicht nicht aus.
00:03:03: Es reicht auch nicht aus, wenn du so eine Sozialisation hast, wie ich, die sagt, er bloß nicht angeben, das ist unsympathisch, immer schön Neidabwehr machen, sich lieber kleiner machen, als man ist, als größer und so.
00:03:14: Das ist ja auch eine Sozialisation, die gerade Frauen oft vermittelt bekommen, zumindest im Mittel viel mehr als Jungs.
00:03:20: Nein, es reicht nicht.
00:03:22: Tolle Arbeit reicht leider nicht aus.
00:03:24: Und wenn du tolle Arbeit verrichtest, also wirklich tolle Arbeit jetzt nicht, bist du rosa anmalt und noch dazu, bedingungsfrei verträglich bist, dann wirst du unsichtbar.
00:03:33: Dann bist du komplett unsichtbar.
00:03:35: Und diese Rollen kennen viele Frauen, aber auch Männer.
00:03:38: Also gerade, wenn du auch sozial kompetent bist, dann verrichtest du einen Maß an Arbeit, was dem System nutzt und deiner Karriere gar nix.
00:03:46: Du musst es erst auf On schalten.
00:03:48: Ich kenne so viele sozialen, hochkompetente Menschen, die sorgen dafür, die scannen.
00:03:53: Die sehen, oh, guck mal, hier gibt es Konflikte.
00:03:55: Da wissen die genau, mit wem sie mal reden müssen, um zu verstehen, um was es geht.
00:03:58: Dann wissen sie genau, mit wem sie über was reden müssen, um das zu klären.
00:04:02: Also ich kenne so viele Menschen, die auf so einem Low-Budget-Niveau Hardcore-Dinge für eine Organisation lösen, die, wenn man die weiterlaufen ließe, enorme Potenzen zur Zerstörung haben, die Geld kosten würden, Ressourcen, Commitment, Mitarbeiter, sonst was.
00:04:17: davon.
00:04:18: Es ist quasi Ausdruck ihres Waren selbst, alles das, was sie können, und sie benutzen nicht dieses High Quality Material für die Gestaltung ihrer Karriere, weil du musst es auf Onschalten.
00:04:29: Du musst dafür sorgen, dass dieses Maß an prophylaktischer Wirksamkeit, um jetzt mal bei diesem Beispiel zu bleiben, sichtbar wird.
00:04:37: Und das Paradoxe passiert, wenn du bedingungsfreie Verträglich angepasst und performant bist, bist du so gut wie unsichtbar.
00:04:43: Okay, also das arbeite ich noch mal ganz kurz für mich auf.
00:04:46: Punkt eins, was das Geschlecht angeht.
00:04:48: Die Systemik, wie das System gebaut ist und die Sozialisation führen dazu, dass es eher Frauen sind.
00:04:53: Es hat jetzt natürlich keinen biologischen Grund, dass Frauen netter sind oder so was, sondern es ist sozusagen ein Systemgame, was eine gewisse Wahrscheinlichkeit.
00:05:00: Genau, es ist ein System, das von Männern zu Männer erdacht wurde und in den Frauen keine konzeptionelle und oft auch keine handlungsleitende Rolle spielen.
00:05:09: Und wenn sie eine bekommen, dann sind sie in so einer Minderzahl.
00:05:12: Du kannst ja nicht als Individuum ein System verändern.
00:05:15: Du brauchst eine kritische Masse und das ist das Problem.
00:05:18: Deswegen ist es oft ein Frauenthema.
00:05:19: Und Frauen lösen oder brauchen auch eine Anpassung.
00:05:24: Die brauchen eine Anfassung, weil das System nicht für sie gemacht ist.
00:05:26: So,
00:05:27: zweiter Faktor.
00:05:27: Denise verwechselt offensichtlich Leistungen mit Wirkung.
00:05:31: So übersetzt ich das jetzt mal aus dem, was du gesagt hast.
00:05:34: Und da wollen wir jetzt natürlich ein bisschen besser in ihrem Sinne verstehen, warum das so ist.
00:05:37: Sondern Denise wird doch jetzt hier neben uns stehen und würde sagen, sag mal Vanessa, du hast gerade gesagt, wenn ich systemverträglich bin und Leistungen bringe, bin ich trotzdem unsichtbar.
00:05:44: Wie kann es sein, dass eine gute Leistung für mich zur Karrierebremse wird?
00:05:48: Ja, weil du nicht mehr in der Schule bist, wo Leistung identisch ist mit Noten.
00:05:53: Da hast du nur einen ganz kleinen Umsetzungsmodus, ja klar kannst du da auch ein bisschen Pech haben, der Lehrer stellt jetzt die Frage so komisch, das hast du nie gelernt, dann bist du unsicher, verlierst vielleicht einen Punkt oder zwei, aber die schulische Leistungssozialisation ist, Leistung ist Note, ist Wirksamkeit, ist Erfolg.
00:06:08: Und ganz ehrlich, und wenn du da deine ersten Meter machst und auf einmal merkst, wow, ich habe hier eine echte Mittelstreckenrakete im Kopf, ja, und hier geht ja was, und ich kann hier richtig PS zufahren, dann ist das ein bisschen gefährlich, weil es kann sein, dass dein Setpoint dahängen bleibt.
00:06:24: So, und dann gehst du ins Studium und da ist es ähnlich, noch nicht hinreichend anders, und dann kommst du in die Organisation, die belohnt dieses Verhalten die ersten hundert Meter paar Exzellenz, ja, weil so wirst du entdeckt.
00:06:35: als Leistungsträger.
00:06:37: Und so kommst du irgendwie in eine tolle Programme, wo du mehr lernst.
00:06:40: Du darfst vielleicht eine erste kleine Führungsrolle übernehmen als Teamlead oder Sonderprojekte, schaffst dir Street Credibility drauf und so.
00:06:47: Und da ist das noch so.
00:06:49: Und wenn du spätestens, wenn du merkst, Moment mal, hier geht es irgendwie gar nicht mehr weiter, dann weißt du, das Muster ist durch.
00:06:55: Einfach fertig, wie wenn der Tank leer ist.
00:06:58: Du brauchst jetzt ein anderes Muster und fahr eins, was dich auf deine Wirkung fokussiert.
00:07:04: Also auf das, was sollen denn andere als Konklusio daraus wahrnehmen?
00:07:09: Wie sollen andere mich denn wahrnehmen?
00:07:10: Und was sind denn eigentlich meine großen Themen, die als übergeordneter Rahmen über all dem Hassel und der Alltagskomplexität und so liegen, auf die ich einzahle mit meinem Verhalten?
00:07:22: Und gleichzeitig sind diese Themen auch dein Shitfilter oder dein Gartenzaun nach außen, der ist dir erst ermöglicht zu sagen, du ist total nett, dass du an mich denkst, danke für dein Vertrauen, aber dafür stehe ich nicht.
00:07:33: nicht zur Verfügung.
00:07:34: Das steht momentan nicht in unserem Fokus.
00:07:37: Lass uns das weiter vertiefen.
00:07:39: Also im Prinzip lerne ich jetzt, wenn du sozusagen Bundesliga spielst, so bis an die Europa League-Plätze ran, hast du das Game und wenn es Champions League ist, dann musst du aber deine Spielart verändern.
00:07:50: Total.
00:07:50: Wie?
00:07:51: Was muss ich da anders machen?
00:07:53: Was muss jetzt Denise irgendwie auf die Straße bringen, dass sie doch eben die Beförderung kriegt?
00:07:57: Also
00:07:57: erst mal müsste sie, muss sie dringend mit, nicht nur mit ihrem Chef, sondern du machst ja nicht allein Karriere und brauchst auch nicht eine Person, haben wir das vorletzend mal drüber gesprochen.
00:08:06: Denise brauchen Team Denise.
00:08:08: Ja, die brauchen mehr Menschen, außer sie selbst.
00:08:10: Die wissen, hier ist jemand der kanns und der wills und der ist ambitioniert und die ist bereit, noch viel mehr Verantwortung übernehmen, wenn wir sie lassen.
00:08:18: So, das ist die erste Mission, die Denise jetzt machen muss.
00:08:21: Allerdings muss sie nur vor Abarbeit machen, eine innere Klärung.
00:08:25: Sie muss einfach für sich klar haben, wer bin ich, was kann ich, was will ich, wie mache ich Dinge?
00:08:29: und was ist mein Angebot, wenn man mich jetzt an den nächsten mächtigeren Tisch lässt?
00:08:35: Was bringe ich mit?
00:08:38: So, das ist eine super, super, super wichtige Klärungsarbeit, die man vorher machen muss.
00:08:43: Und ja, das gehört zu den Dingen, die man schlecht alleine machen kann, ganz ehrlich, weil der blinde Fleck wandert halt mit.
00:08:49: Kannst du dich umdrehen, wie du willst, A. Und B, fallen wir immer in die Falle unserer Selbstverständlichkeiten.
00:08:56: Also, wir erleben das an uns normal, was unseres Zone of Genius ist, wo wir brillant sind, ist es aber leider für uns normal.
00:09:03: und diese Schwelle zu überwinden, das zu entnormalisieren und zu gucken, was hatten das eigentlich für Nutzen in diesem System, in diesem systemischen Zusammenhang, das zu operationalisieren.
00:09:15: Kannst du mal Beispiele geben, was so ein Angebot sein könnte, was eine Denise macht?
00:09:19: Nadine Denise ist offensichtlich Hochstressresilient.
00:09:22: Sie macht das schon eine ganze Weile und sie hält ihr Team stabil.
00:09:25: Also das heißt, sie ist offensichtlich jemand, der nicht nur managen, sondern auch leadership kann.
00:09:29: Das ist schon mal eine gute Kombi.
00:09:31: Damit kann man schon mal anfangen zu sagen, ich bring ja was mit, was für dieses System wichtig ist.
00:09:36: Und das müsste man dann jetzt... Es ist schwer, das jetzt auf so einem generischen Level zu halten, weil der Clou ist, du musst es hoch individuell, hoch persönlich machen.
00:09:43: Du musst dir wirklich überlegen, was ändert sich eigentlich, wenn ich den Raum betrete.
00:09:48: Was ändert sich eigentlich, wenn ich dieses Projekt mache?
00:09:52: Was ändert sich eigentlich, wenn ihr mir jetzt dieses Problem zum Lösen gibt?
00:09:56: Wie mache ich das?
00:09:57: Das muss sie rausarbeiten und dann gucken, ob das überhaupt wertvoll genug in dem System ist.
00:10:03: Oder ob sie da was kann, was woanders viel wertvoller ist.
00:10:07: Es ist keine Konsequenz.
00:10:09: Das, was sich bis dahin gebracht hat, muss nicht das sein an Fähigkeit.
00:10:12: Auf dem Nächsten wirst du vielleicht gar nichts mehr wert, wenn du aus dem rechten Strafraum die Tore schießen kannst, sondern dann wirst du vielleicht eher den Mittelstürmer da anlassen.
00:10:19: Das ist ein riesiges Problem.
00:10:21: Und der Klassiker, der Vater all diesen Problems ist, übrigens dieser Klassiker.
00:10:26: Oh, der ist ja fachlich richtig gut.
00:10:28: Den machen wir jetzt mal zur Führungskraft.
00:10:31: Dann kommst du als Belohnung für einen megakohlen fachlichen Stil in eine Position, wo du nichts mehr davon benutzen kannst.
00:10:38: Abgesehen, dass das ein Riesenverlustgeschäft wie Leute ist, außer auf dem Geizzettel nicht, ist das ein riesiger Verlust.
00:10:46: Die erleben sich auf einmal nicht mehr als selbstwirksam.
00:10:48: Die gehen in so eine Fassade, weil sie das Gefühl haben, nicht zugeben zu dürfen.
00:10:52: Ich kann das irgendwie nicht oder ich brauche hier Unterstützung, weil sie ja gewohnt sind, immer hier ganz vorne mit dabei gewesen zu sein, der High Fly oder sonst was.
00:10:59: Damit fängt das an.
00:11:01: Oder es wäre aus meiner Sicht ein klassisches Beispiel.
00:11:05: Und dem hat es vielleicht bis hier noch nicht gebraucht, eine strategische Arbeit, die sie selbst zum Thema hat und die braucht sie jetzt.
00:11:12: Nimm mich überlegen, nutze ich eigentlich die Kontakte, die ich habe mit Schlüsselpersonen über den Alltag hinaus.
00:11:19: Und vermutlich mag sie das nicht.
00:11:21: Das passt ja ein bisschen zu unserem Polizeiballspiel vorhin.
00:11:23: Also du bist vielleicht durch die Straßen gezogen, hast mit dem Telefonbuch hier aus den Verdächtigen die Infos rausgekloppt.
00:11:29: Und dann bist du auf einmal der Aktenwälzer und brauchst eine ganz andere Fähigkeit.
00:11:32: Versteh ich.
00:11:33: So, und jetzt rick kaputieren wir weiter.
00:11:34: Also, sie hat sich jetzt hingesetzt, jetzt hat sich ihre Fähigkeiten überlegt.
00:11:37: Hat appliziert, ob die Fähigkeiten, die sie bringen kann, an dem Tisch was wert sind.
00:11:40: Also es ist ein Einsatz am Pokertisch, der irgendwie Punkte gibt.
00:11:44: Dann hat sie sich ein Team aufgebaut.
00:11:45: So, und jetzt will sie Gas geben.
00:11:47: Was kommt als Nächstes?
00:11:48: Und
00:11:48: jetzt braucht sie ein Team nach oben.
00:11:50: Sie brauchen ein Team von oben, ein Patronat an Leuten und nicht nur eine Person.
00:11:54: Die sagen, alles klar, wir unterstützen dich dabei.
00:11:56: Wir sprechen positiv über dich in der Art und Weise, wie du das selber nicht machen kannst, ohne rot zu werden.
00:12:01: Wir verweisen andere auf dich, wenn deine Themen genannt werden und du nicht dabei bist.
00:12:05: Wir bringen dich mit in relevante Kommunikation, in relevante soziale Situationen, in denen du eine Rolle spielen kannst.
00:12:12: Und wir geben dir Chancen.
00:12:14: Ja, wir übergeben dir das, wir delegieren was an dich, wir nehmen dich irgendwohin mit, whatever.
00:12:18: Ja, also du brauchst einfach eine Gruppe an handlungsleitenden wichtigen Entschaltungsträgern, die sagen, alles klar, go for it.
00:12:25: Und wie incentiviere ich diese Mensch das zu tun?
00:12:27: Was ist deren Anreiz?
00:12:29: Naja, der Anreiz ist das oben, also eine... Ein Layer weiter ja auch wieder ein ganzes Bundle an Problemen gelöst werden oder Entwicklungen forciert werden müssen und Ziele erreicht werden müssen.
00:12:39: Die Frage ist nur, wird Denise als passende Person dafür identifiziert?
00:12:43: Und wer kennt die Antwort?
00:12:44: Nein.
00:12:46: Noch ist die Antwort nein.
00:12:47: Sie wird als absolut stimmig, perfekt in der Rolle gesehen, in der sie gerade ist.
00:12:53: Und das ist die Schwierigkeit, wenn du jetzt zum Beispiel so eine enorm krasse Alltagskomplexität hast.
00:12:58: Wie sollst du dich dann noch strategisch selbst transcendieren?
00:13:01: Also, wo nimmst du überhaupt die zeitlichen und gedanklichen und emotionalen Ressourcen her, jetzt zu überlegen, was heißt denn das, vom Balkon betraftet, aus einer Metaperspektive, wie fange ich ihn an, mich anders darzustellen, anders und ja?
00:13:14: Das heißt anders zu sprechen, was dauernd streng ist, weil sprechen ist halt so wie Atmen oder Singen oder Laufen, dass das sitzt einfach so unbewusst in uns, dass das einfach unheimlich schwer ist.
00:13:25: Und das ist wirklich ein Prozess.
00:13:27: Ich will den nicht pitschen, aber das macht man nicht alleine.
00:13:30: Das ist, das heißt, dann kann man nicht gut alleine machen, genauso wie man eine Karriere nicht alleine machen kann.
00:13:35: Und im Übrigen, um das rauszufinden, bin ich hier die richtige Person, um weiterzukommen, kann ich Dinge, die so nützlich sind, gerade auf dem nächsten Level, braucht Denise auch die Organisation in Form von den handlungsweitenen Menschen.
00:13:47: Das kann sie nicht theoretisch, gedanklich mit sich ausmachen, sondern sie braucht in der ersten Layer ein gedanklicher Klärung, um positioniert in diese Gespräche zu gehen und nicht nur symptomatisch.
00:13:58: Alles blöd, ich komme hier nicht weiter, Hilfe.
00:14:01: Sondern sie muss ja positioniert in diese Gespräche gehen und sagen, guck mal, das ist hier inzwischen Unordnung geraten.
00:14:07: Das ist mein Impact und das habe ich davon.
00:14:09: Ich möchte, dass wir das korrigieren.
00:14:11: Und by the way, wenn ich die und die Möglichkeiten bekomme, kann ich noch viel, viel wirksamer sein.
00:14:16: Also ist die adäquate Verhaltensweise diesen Patronen gegenüber, dieser Patronage, dass du es einforderst?
00:14:24: Also sollte sie ein bisschen
00:14:25: fordernder werden?
00:14:25: Auf jeden Fall, fordern ist schon mal gut.
00:14:27: Und ich meine jetzt nicht irgendwie unhöflich oder so.
00:14:29: Ich mein fordern im Sinne von ich weiß, wer ich bin, ich weiß, was ich kann und ich weiß, dass das hier nicht mehr adäquat ist.
00:14:36: Das ist ein super wichtige Message.
00:14:38: Und klar, idealtypisch würde ich mir wünschen, dass Chef so empathisch und so präsent und akkurat sind, dass sie drauf kommen.
00:14:45: Das ist natürlich wundervoll, ne?
00:14:47: Das sind übrigens immer die glücklichsten, kommittesten Menschen, die sagen, ja, ich weiß nicht, weil sie sitzen dann auf See-Level und sagen, ja, ich hatte das eigentlich gar nicht so monokausal vor Augen, dass ich das mal werde.
00:14:57: Das hat sich immer so ergeben.
00:14:59: Schön.
00:14:59: Weißt du, dann weißt du, das ist jetzt nicht jemand, der übermäßig viel Glück hatte, sondern der hatte das übermäßig Glück, tolle Chefs zu haben.
00:15:06: Nämlich Chefs die Mitarbeiter Entwicklung wichtig war und ich daraus geachtet haben, dass ihre Besties da nicht gehen, sondern genügend Grund haben zu bleiben.
00:15:15: Aber Denise hat vielleicht nicht so super tolle Chefs und da muss man denen auf die Sprünge helfen.
00:15:20: Bevor wir gleich mal auf diese andere Sprache eingehen, von der du eben gesprochen hast, gibt es so eine Art Währung, die ich in diesem Spiel handeln kann?
00:15:27: Also es ist ja im Prinzip eines der wechselseitigen Interessen.
00:15:31: Also eine Patronage bedeutet ja in der Regel, wenn es jetzt nicht gerade in dem Sinne ist, dass du etwas bedingungslos fördern willst aus Liebe zur Sache, dass du auch was von haben möchtest.
00:15:40: So, und ich überlege, was sind so die Währungen, die Denise dann ausspielen sollte?
00:15:43: Wenn ich darf, würde ich es einmal anders beantworten.
00:15:45: und dann auf deine Frage... Es hat mir gerade wirklich was total Wichtiges zum Frosch eingebracht.
00:15:52: Die Währung, die Denise fehlt, ist Aufmerksamkeit, Fokus.
00:15:58: Die macht offensichtlich ganz, ganz, ganz viel richtig, aber kein Schwein bemerkt es.
00:16:03: Jedenfalls nicht die richtigen Entscheider.
00:16:07: Also es nutzt einfach nichts der, die das Beste zu sein, wenn es keiner merkt.
00:16:12: Das ist die Währung, in die Denise nicht eingezahlt hat.
00:16:15: Deswegen kann sie da jetzt quasi nichts ernten.
00:16:19: Aber du meinst, deine Frage richtete sich quasi eher auf die Produkte, ob das jetzt gedacht, gefühlt oder gemacht ist, die Denise anbieten kann, ne?
00:16:27: Beides ein bisschen.
00:16:29: Aber da kommen wir ja gleich mal zu, wie man mit Kommunikation diese Aufmerksamkeit erzielt.
00:16:32: Wir sollten nur mal bei Angepasstheit reden, aber erzähl mal weiter.
00:16:35: Ja, also eine Grundvoraussetzung ist natürlich, sich zu erlauben, nicht nur angepasst zu sein, weil angepasst halt klingt halt Visibilität.
00:16:44: Und die klassischen Karrierewährungen sind natürlich, weil das sind ja Verena über Profitunternehmen.
00:16:49: Das sind ja hier keine Sozialbutzen, sondern Profitunternehmen.
00:16:53: Und da gibt es sehr selten Potenzial-Upgrades.
00:16:57: selten.
00:16:57: Ist natürlich so narrativ.
00:16:59: Aber in realiter lässt man sich zeigen, ob die Leute das können oder nicht.
00:17:04: Und das heißt, Denise braucht eigentlich so einen kleinen Erfolgsort, zumindest mental, wo sie weiß, ey, ich habe hier ein gottiges Projekt hochgezogen.
00:17:12: Hier habe ich KPIs Grün gemacht.
00:17:15: Hier habe ich eine super schwierige konfliktäre Situation im Team mega gut gelöst.
00:17:20: Und das muss sie auf der Zunge in die Welt tragen.
00:17:24: Also als evidenzbasierten Proof, hey, ich kann das und ich bin ready und ich will das auch.
00:17:30: Vielleicht, damit es ihr auch noch mal klarer wird.
00:17:33: Wie würdest du Angepasstheit definieren und was wäre denn das Gegenteil von Angepasstheit?
00:17:37: Angepasstheit heißt, ich bin in einer zu hundert Prozent reaktiven Position.
00:17:42: Ich gucke, wie sind hier die Regeln, wie wird hier gespielt und dann mache ich mit.
00:17:45: Und irgendwie ist es, wie ist das da naheliegend, dass das nicht besonders viel Aufmerksamkeit erzeugt.
00:17:50: Also wenn du sozusagen alles verstehst und alles so machst, dass du möglichst nicht auffällst, dann hast du zwar gelöst, dass du nicht negativ auffällst, aber du fällst halt auch nicht positiv auf und dieser Preis ist viel zu hoch.
00:18:01: Und das ist aber interessanterweise eine innere Stellschraube.
00:18:04: Jetzt kenne ich den hier nicht.
00:18:05: Die man sich aber angucken muss, würde ich jetzt mit meinen Kunden so machen.
00:18:08: Weil das hat ja einen höheren Wert.
00:18:10: Warum ist es dir denn so wichtig angepasst zu sein, dass deine Lerngeschichte, die weit über deine Unternehmensgeschichte hinweggeht, die wahrscheinlich schon viel tiefer sitzt?
00:18:18: Warum ist es denn so viel leichter angepasst zu sein als eigensinnig?
00:18:22: oder autonom.
00:18:23: Oder sonst was.
00:18:24: Das gehört auch zu dieser individuellen Vorbereitung.
00:18:27: Jetzt denke ich noch drüber nach, wieso die Balance dazwischen aussehen kann.
00:18:30: Weil ich erinnere mich an ein Interview, was ich mit einem asiatischen Topmanager geführt habe.
00:18:33: Er war ganz geil.
00:18:34: Der hat in Vietnam Coca-Cola-Groß gemacht, hat eine Getränkemarke gebaut, für über zwei Hundert Millionen verkauft.
00:18:39: Ist jetzt auch wieder in Führungsposition.
00:18:41: Der kam zu mir und hat gesagt, einer seiner Lehren ist always say yes.
00:18:45: Und ich sag wie always say yes.
00:18:46: Und er sagte ja, wenn dein Chef zu dir kommt und will, dass du eine Aufgabe erledigst, dann machst du das natürlich, weil wen würdest du denn eher befördern?
00:18:52: Derjenige, der immer alles zu deiner Zufriedenheit macht und mitdenkt oder denjenigen, der immer queruliert und sagt so, nee, das kann ich nicht, das will ich nicht, seh ich anders und so weiter und so fort.
00:19:00: Es fühlte sich für mich nicht stimmig an, was er gesagt hat, weil es, glaube ich, so ein extremes Gizzi, vielleicht habe ich noch falsch verstanden, aber ich überleg so, was ist sozusagen die richtige Mitte zwischen... immer Ja sagen und Befehlsverweigerung oder so die Nerftüte sein, die einfach immer nicht mitmacht.
00:19:15: Weißt du, was ich meine?
00:19:16: Da in diesem Spektrum.
00:19:18: Also
00:19:18: ich denke, die Nerftüte, die nicht mitmacht, die können wir jetzt ignorieren, weil das ist halt nun mal kein gelungenes Muster, um überhaupt Karriere zu machen oder weiterzukommen.
00:19:27: Im Bestfall wirst du halt geduldet und irgendwo geparkt.
00:19:29: Okay, das können wir, glaube ich, vergessen.
00:19:31: Dann war etwas, was wichtig ist in deinem Beispiel.
00:19:34: Wir reden hier vor dem Hintergrund einer kollektiven Kultur.
00:19:38: wie psychologisch ganz anders funktioniert als eine westliche individuelle Kollektur, ja, sowohl das Individuum und nicht die Community, nicht das Kollektiv, die Maßeinheit aller Dinge sind.
00:19:49: So, wir, das, was ich erzähle, ist immer übrigens vor dem kulturellen Hintergrund einer individuellen Kultur, weil in der bewege ich mich, sozusagen, nicht in der Kollektiven.
00:19:59: Und da darf man eigensinnig sein, wenn man sich selbst die Erlaubnis gibt.
00:20:03: Natürlich muss das einen konstruktiven Nutzen haben.
00:20:06: Also eigensinnig sein, weil man vielleicht eine querulatorische Veranlagung hat, als Selbstzweck ist natürlich bullshit.
00:20:12: Aber wenn du mit was sichtbar wirst, was erstmal Challenging ist, aber dann ein Gewinn beinhaltet oder zumindest eine Potenz, dann ist das Leadershipmaterial.
00:20:22: Und das in der kollektiven Kultur nicht so.
00:20:24: Du hast ja eben auch gesagt, Denise braucht eine andere Sprache.
00:20:27: Ja.
00:20:28: Was meinst du damit?
00:20:28: Was für eine Sprache braucht sie?
00:20:30: Sie braucht eine Sprache, also die innere Erlaubnis, in eine Sprache zu gehen, die ihren Beitrag sichtbar macht.
00:20:38: Weil in ihrer Frage kommt sie nicht vor als Teil der Gleichung.
00:20:42: Sie stellt eine Frage aus einer Passivität heraus.
00:20:45: Das ist eine passive Frage.
00:20:46: Aber wenn es um die nächste Beförderung geht, werden andere bevorzugt.
00:20:50: Das ist sozusagen, ich wähle hier eine mentale Landkarte mit einem Setup, das ist Destiny.
00:20:56: Warum ist das Schicksal gegen mich?
00:20:57: Aber es ist nicht Schicksal.
00:20:59: In der Ricksal steckt einfach ein nebene Menge harte Arbeit und auch in der Lern- und Wachstumsgeschichte eben auch das Design mit zu überlegen, wer muss mich eigentlich kennen und mit wem muss ich über was sprechen?
00:21:12: und die Bescheidenheit zu wissen, ich schaff das nicht allein, ich brauche einfach Hilfe.
00:21:15: Du hast ja eben gesagt, dass Angepasstzeit wahrscheinlich was ist, was in der Biografie schon mal früher irgendwie eine Rolle spielte.
00:21:21: Also das kommt jetzt nicht, weil sie das in der Firma als besonders erfolgsversprechend wahrnimmt.
00:21:25: Wenn du jetzt hinkommst und sagst, pass mal auf Denise, musst du ein bisschen mehr auf die Kacke hauen, zeig deinen Beitrag und hab Forderungen, hab sozusagen Dinge, die du als angemessen findest.
00:21:34: würde ich jetzt mal vermuten, dass Ihre erste Reaktion, das ist ja unangenehm, das ist ja so angebereit, das ist ja so bragging, sagt man auf Englisch so, so weißt du, dass ich so auf die Brust komme, das ist gar nicht meins wann, deshalb gibt es da nicht einen anderen Pfad.
00:21:44: Wie kriegst
00:21:45: du das hin?
00:21:46: Man kriegt das hin, indem man das individuell übersetzt.
00:21:48: Denismus ihren Weg finden, wie sie ohne Allergiefläschtes schafft.
00:21:52: Und er ist vielleicht komplett anders, als du das machen würdest oder als ich das machen würde.
00:21:57: Und deswegen braucht sie diesen individuellen Prozess.
00:21:59: Wo du dir überlegst und dich ein bisschen Challenge dabei, darf schon ein bisschen weh tun.
00:22:03: Also wähl den Satz, der dich challenge nach oben, der ein bisschen too much ist, wo das Gefühl ist, wo alles jetzt aber krass.
00:22:10: Aber der wird für Denise halt ihre Amplitude haben und bei dir wäre der ganz anders.
00:22:15: Da kann man nicht nur einen size fits all machen.
00:22:17: man kann jetzt nicht einfach so ein sheet aufmachen sagen geil hier sind dir die zwölf positionierungs.
00:22:21: fragen wie beantworte ich jetzt und dann habe ich mein text und mit dem laufe ich jetzt los.
00:22:25: nee du musst es natürlich individualisieren und zwar auch in dem sinne dass es zu dir passt und zu deiner bisherigen wenn ich immer so dramatisch sagen darf über lebensgeschichte.
00:22:36: Und wenn jetzt ein mensch bist aus welchen gründen auch immer zum beispiel einfach gelernt hat.
00:22:40: Ich muss ein Übermaß an Loyalität zeigen, weil sonst das ganze System auseinander bricht.
00:22:46: Was weiß ich, Eltern, die nur mit sich beschäftigt waren in Streit oder sonst was, gab es als Kind zu wenig Ressourcen.
00:22:52: Das bringt ja nicht nur Quitter, das bringt ja auch Leute, die schon ganz früh und ganz starkes Erwachsenen ich ausprägen mussten und immer äußerst loyal agieren.
00:23:01: No matter what, du verarscht mich kein Problem.
00:23:04: Ich verteil dir, komm mir mal das Beste draus und so.
00:23:06: Dann ist das halt natürlich eine ganz andere Nummer.
00:23:10: Jetzt zu sagen okay und mit Liebe und Respekt und Anerkennung für diese Lebensleistung ändere ich jetzt das Muster und ich mache das ganz bewusst.
00:23:20: Also individualisiert und ich habe jetzt so ein bisschen raus gehört die homöopathische Dosis.
00:23:24: Also klein anfangen und dann die Wellen größer werden lassen.
00:23:27: Ja, sie könnte zum Beispiel als erstes Mal würde ich jetzt empfehlen, sich mit ihrem Team zusammenzusetzen und sich Feedback zu holen, was sie als Lieder wirklich auszeichnet.
00:23:36: Und natürlich auch gern, woran sie weiter wachsen kann, aber das wäre schon mal das erste.
00:23:40: Und als nächsten Layer würde ich mir auf einer anderen Ebene auch Leute, also meinen Chefs natürlich bitten, auf einer horizontalen Ebene Kollegen bitten, erstmal sammeln.
00:23:52: Also was sind Eigenschaften, die du mit mir verknüpft?
00:23:54: Wie erlebst du mich?
00:23:56: Welche Art von Problemen würdest du mir zum Lösen geben?
00:23:59: Kann man sich ein paar vielleicht fünf schöne Fragen ausdenken?
00:24:02: und so kriegst du schon mal Material.
00:24:04: Und du kriegst auch Vokabelmaterial, was du direkt so benutzen kannst.
00:24:08: Das wäre, glaube ich, schon mal eine gute Emotional- und auch strategische Ausstattung.
00:24:12: Und dann muss sie, nachdem sie ihre erste Positionierungsarbeit gemacht hat, mit ihrem Chef sprechen, mindestens.
00:24:19: Und am besten mit noch ein paar Leuten und sagen, ich habe folgendes vor und geht es hier und unterstützt du mich dabei.
00:24:26: Und können wir bitte also hier einen Plan machen, was ich machen muss, was du machen kannst und wie das weitergeht.
00:24:33: Weil ich für mich realisiert habe, ich bin geparkt und ich möchte das verändern.
00:24:39: Also ich finde es mal faszinierend, mit welcher Art du das formulierst, weil es steckt so Konstrukt hinter und es hat so eine angenehme Art, das ist sozusagen fordernd, aber nicht unangenehm.
00:24:48: Also man merkt so... Das schleift man halt ein.
00:24:51: Das ist ein Lernprozess.
00:24:52: Das ist ein Lernprozess.
00:24:53: Und das ist wichtig.
00:24:54: Das hast du schön genäht.
00:24:55: Genau.
00:24:56: Fordernd heißt nicht unangenehm.
00:24:58: Und ich glaube, wir kennen ganz viele fordernde Leute, die einen in ganz unangenehme Situationen bringen.
00:25:04: Und deswegen will man das selbst nicht sein.
00:25:06: Und das war ein Game-Changer in meinem Leben, mir immer wieder bewusst zu machen, ich kann das aber anders besetzen.
00:25:11: Ich kann ja fordernd sein, anders besetzen und dann muss es nicht unangenehm sein.
00:25:15: Oder ich kann Macht anders besetzen und dann muss es nicht unentheger sein.
00:25:19: Oder ich kann Sichtbarkeit anders besetzen, mein Thema.
00:25:22: Und dann muss es nicht gefährlich sein.
00:25:24: Schön.
00:25:25: Dann wünschen wir der Denise und allen da draußen, nachdem sie sich überlegt haben, was sie wollen im Leben.
00:25:29: Viel Erfolg dabei, sich das zu erkämpfen oder sich zu holen.
00:25:33: Ja.
00:25:33: Will über Nessa.
00:25:34: Vielen Dank.
00:25:34: Ich freue mich schon aufs nächste Mal mit dir.
00:25:36: Ich mich auch.
00:25:37: Ciao.
00:25:39: Danke fürs Zuhören beim Digital-Kompakt-Podcast.
00:25:43: Du merkst, hier ziehst du massig Wissen für dich und dein Unternehmen heraus.
00:25:47: Wenn du mit uns noch erfolgreicher werden möchtest, abonniere uns auf den gängigen Podcast-Plattformen und hey, je größer wir werden, desto mehr Menschen können wir helfen.
00:25:58: Also, erzähl doch auch deinen Kolleginnen und Kollegen von uns.
00:26:02: Bis zum nächsten Mal.
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