Handly 🔨: Digitale Dachdecker decken dein Dach

Shownotes

Dachdecker:innen gründen oft im Zweifel, ob Organisation und Kund:innenakquise gelingen – dabei schlummern im Handwerk Chancen, die selten sichtbar werden. Wie sich aus Widerspruch Wachstum entfaltet, zeigt Bastian Meyer am eigenen Unternehmen: Erst Software, dann eigene Baustelle, immer echtes Risiko. Wer im Chaos von Zetteln und Ungewissheit neue Routinen sucht, findet hier einen ehrlichen Blick hinter die Kulissen von Handly – mit allem Stolz, Zweifel und der Kraft echter Veränderung. Du erfährst... …wie Handly Dachdecker\*innen bei der Gründung unterstützt und Prozesse optimiert …warum Bastian Meyer eine eigene Dachdeckerei gründete, um authentisch zu beraten …wie Handwerksbetriebe durch Digitalisierung und KI effizienter arbeiten können __________________________ ||||| PERSONEN ||||| 👤 Joël Kaczmarek, Geschäftsführer digital kompakt 👤 Bastian Meyer, Founder & CEO Handly __________________________ ||||| SPONSOREN ||||| 🔥 Übersicht aller Sponsoren __________________________ ||||| PLAYLISTS ||||| Lust auf mehr? Entdecke unsere Playlists mit weiteren spannenden Episoden zum Thema: 🎧 Deep Dive __________________________ ||||| LEXIKON ||||| Du verstehst nur Bahnhof? Zu viel Fachchinesisch? Unser Lexikon hilft dir dabei, die wichtigsten Fachbegriffe zu verstehen: 🔹 Selbstständige - Personen, die ein eigenes Gewerbe betreiben und nicht angestellt sind. 🔹 Auftragsbücher - Übersicht über bereits eingegangene und geplante Aufträge eines Betriebs. 🔹 Handwerker - Fachkräfte, die praktische, handwerkliche Arbeiten in einem Gewerbe ausführen. 🔹 Preiskalkulation - Berechnung der Preise für Produkte oder Dienstleistungen unter Berücksichtigung von Kosten und Marge. 🔹 Dachdeckerei - Betrieb, der Dächer baut, saniert oder repariert. __________________________ ||||| KAPITEL ||||| (00:00:00) Vorstellung und Einführung ins Thema (00:02:25) Entstehung und Gründungsgeschichte von Handly (00:05:17) Herausforderungen und zentrale Pain Points im Handwerk (00:08:35) Aufbau einer eigenen Dachdeckerei als strategischer Schritt (00:12:32) Leistungsportfolio von Handly: Software, Services und operative Unterstützung (00:19:05) Produkt- und Marktentwicklung: Roadmap und Fokus auf Dachdeckerei (00:26:01) Handly-Philosophie: Eigenständige Betriebe, kein Marktplatz, keine Konsolidierung (00:31:50) Wachstumsstrategie von Handly und Skalierung: Zielbild und Mehrwert für Betriebe (00:40:12) Einordnung als Softwarelösung: Lizenzmodell, Wettbewerbsumfeld und Abgrenzung (00:43:02) Zukunftsperspektiven, Vision und abschließender Ausblick __________________________ ||||| WIR ||||| 🧢 Ich bin übrigens Joël, der Macher dieses Podcasts. Ich bin ein Creator und Medienunternehmer, der für Wachstum und Vielfalt steht. Mein Vorgehen besteht darin, dass ich inspirierende und erfolgreiche Menschen interviewe, um von ihnen zu lernen und Wissensabkürzungen für dich und mich aufzutun. 👉 Mit meinem Podcast digital kompakt zeige ich dir Wachstumsstrategien für dein (Digital-)Business, indem ich erfolgreiche Unternehmen und Expert:innen interviewe 👉 Mit meinem Podcast 5 Dinge mit 20 zeige ich dir, wie du persönlich wachsen kannst, indem ich inspirierende Menschen frage, was sind ihre 5 Dinge, die sie gerne schon mit 20 gewusst hätten 👉 In meinem Newsletter fasse ich dir Jeden Freitag die besten Learnings aus meinen Podcasts zusammen sowie viele weitere Einsichten aus meinen Aktivitäten. 💛 Abonniere „digital kompakt“ auf Apple Podcasts, Spotify & Co. Wenn dir die Folge gefallen hat, hinterlasse uns bitte eine Fünf-Sterne-Bewertung! 👥 Wir streben die Verwendung einer geschlechtsneutralen Sprache an. In Fällen, in denen dies nicht gelingt, gelten sämtliche Personenbezeichnungen für alle Geschlechter.

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00:00:00: Wenn wir selbstständige oder angehende selbstständige Fragen, was so die größten Schmerzpunkte sind oder wofür sie am meisten Angst haben, sind es mal zwei Sachen, dass sie die Auftragsbücher nicht voll bekommen.

00:00:08: Was lustig ist, weil jeder würde in Deutschland sagen, es ist halt extrem schwer, einen Handwerker zu bekommen.

00:00:12: Viele Preisen z.B.

00:00:13: viel zu niedrig am Anfang, das ist so ein typisches Symptom, was jeder hat, der sich so selbstständig macht, glaub ich.

00:00:18: Hey, du kannst schon zwanzig Prozent mehr nehmen hier.

00:00:21: Preis scheint schon deutlich zu niedrig.

00:00:22: Wir probieren alles, was wir quasi unseren Partnern sagen.

00:00:25: Probieren wir selber unsere eigene Dachterkerei erst mal auf.

00:00:26: Das heißt, es wird geprobt.

00:00:27: Das heißt, es wird wirklich Geld verdienen.

00:00:29: Wir haben gesagt, wir legen da einmal Geld rein.

00:00:31: Und dann muss das Cash-for-Positiv funktionieren, wie jede andere

00:00:34: Betrieb auch.

00:00:55: Hi five Leute, hier ist Shuel und ich tauch mal wieder einen in die Welt der Start-ups.

00:00:58: Ich bin ja immer neugierig, wenn es sich auch mal um Handwerker dreht, weil ich glaube, das ist ein großer Bereich, den es noch... Ja, wo sich noch viel anbetet, wo man noch Disruption starten kann.

00:01:06: Und der liebe Bastian Mayer, der heute mit mir hier sitzt, hat ein spannendes Unternehmen namens Händli gegründet, wo ich neugierig bin, mehr zu erfahren, weil es ist mal ein bisschen ein anderes Geschäftsmodell und vor allem, wie gesagt, tief im Handwerkverrutsel.

00:01:16: Denn sie helfen Dachdeckern dabei, sich selbstständig zu machen und haben auch selbst eine Dachdeckerei, habe ich gelernt.

00:01:21: Von daher habe ich immer neugierig.

00:01:22: Erst mal schön, dass du da bist über Bastian.

00:01:24: Moin.

00:01:24: Vielen

00:01:24: lieben Dank, dass ich hier sein darf.

00:01:25: Und ja, genau, wir haben eine eigene Dachdeckerei.

00:01:28: Ich komme auch selber aus einer Handwerkerfamilie.

00:01:31: Also wirklich, ich muss dir vorstellen, jede männliche Person in meiner Familie ist Handwerker.

00:01:36: Also Opa-Elektriker, Vater ist selber auch Dachdecker.

00:01:40: Bei mir war es schon sehr, sehr früh klar, dass ich auf jeden Fall kein Handwerker werde, leider.

00:01:46: Du hast

00:01:46: zwei linke Hände

00:01:47: und zehn Daumen, kann man so sagen.

00:01:51: Nee, aber ich fand Tech halt immer super interessant und hab dann irgendwann gedacht, als ich mich dann auch nochmal mit Startouts und so dargesetzt hab, ist, wenn ich was machen will, auf jeden Fall im Handwerk sein soll.

00:02:00: haben wir auch schon sehr viel ausprobiert und gemacht.

00:02:02: Ja, du, das ist viel wert, wenn man ein Handwerk in der Familie hat.

00:02:05: Also, ich kann das andauern, dass irgendwas kaputt geht und man hat Probleme.

00:02:08: Und nämlich dann mal mit an die Hand.

00:02:11: Also, wie ist denn so eure Reise mit Händchen gestartet?

00:02:14: Also, was war so Stein des Anstoßes?

00:02:17: Für mich, ich habe an der Coat University in Berlin studiert.

00:02:19: Also, Uni, die gibt es doch eigentlich so lange, ich glaube, sechs oder sieben Jahre erst.

00:02:23: Ja, von Thomas Bachem.

00:02:24: Genau, von Thomas Bachem.

00:02:25: Das Konzept der Uni ist ein bisschen, Studenten einfach in einen Raum zu werfen und... Gucken, dass die startups gründen, was habe ich auch genau da gemacht.

00:02:33: Ich habe zwei Semester habe ich das Stream durchgehalten und dann habe ich die gegründet.

00:02:37: Und damals war mit mir so das Ding, ich wollte schauen, also ich hatte immer dieses Bild im Kopf von meinem Opa und meinem Vater, die sind Handwerker geworden, weil sie Handwerken wollen und ich, weil sie halt eine administrative Aufgabe uns aus erledigen möchten und hatte immer das Bild im Kopf, wo die am Küchentisch saßen irgendwie Papierstapel hatten und eigentlich darüber abgekotzt haben, dass die irgendwelche... Papiersachen machen mussten.

00:02:57: Und das kann eigentlich nicht sein.

00:02:59: Wir haben alles digitalisiert oder wir sind irgendwie alles am digitalisieren in der Start-up-Welt, aber wir müssen doch.

00:03:03: und im Handwerk gab es einfach so viele Leute.

00:03:05: Ich komme ursprünglich aus dem Rohrgebiet und gefühlt also fast jeden, den ich mit dem ich zur Schule gegangen bin, hat am Ende was im Handwerk gemacht danach auch.

00:03:12: Und das ist halt einfach so ein extrem wichtiger Part.

00:03:14: von unserer Gesellschaft auch.

00:03:16: Da habe ich mir gedacht, es muss doch irgendwie einen Weg geben, die zu unterstützen oder die zu helfen oder den das Leben einfach zu machen.

00:03:21: Und haben dann ursprünglich erst als reine Software gestartet, also haben wir einfach Software für Handwerksprüfe gebaut.

00:03:27: Die konnten dann Angebote, Rechnungen, alles Mögliche darüber schreiben.

00:03:30: Das haben wir so gut zwei Jahre lang gemacht.

00:03:33: Wir haben dann unsere Pre-Suite-Runde darüber geraced und dann irgendwann gemerkt, nur Software an Betriebe zu verkaufen, hat halt das Die meisten von dem Problem nicht wirklich gelöst und viele der Probleme sind viel tiefer.

00:03:45: Und haben gesagt, wir müssen, wenn wir das ernst meinen und wir den Betrieb wirklich helfen wollen, müssen wir viel tiefer reingehen.

00:03:51: Und haben dann das gemacht, was wir jetzt heute machen.

00:03:53: Das nennt sich so business in the box quasi vom Geschäftsmodell her.

00:03:55: Das war das wie so eine Art.

00:03:58: Form von Franchising ohne die Nachteile von Franchising.

00:04:01: Also, ich weiß nicht, ob der Reverse Franchising was sagt.

00:04:04: Also, es ist quasi so, man baut quasi die ganze Business-Infrastruktur für die Betriebe auf, kümmert sich um die ganze Backoffice Sachen, schaut, dass die Betriebe auf Marketingseite gut laufen.

00:04:14: Die Betriebe bleibt aber eine eigenständige Brand.

00:04:15: Also, das heißt, der betrieb ist einhundert Prozent selbstständig, gehört einhundert Prozent dem Owner, also dem Inhaber.

00:04:21: Und genau, wir machen halt alles hinten rum, worauf die kein Bock haben oder was, woran sie vielleicht noch nicht so besonders gut drin sind.

00:04:27: Und genau, das heißt, wir gehen halt sehr viel in Betriebe von Gründungen aus direkt mit rein.

00:04:33: Haben ursprünglich auch mit komplett Handwerk erst gestartet, haben dann gemerkt, dass es super schwierig ist.

00:04:37: Ein Elektriker baut seinen Betrieb komplett anders als einen Essakala, also einen Heizung zum Klimatechniker zum Beispiel, oder einen Dachdecker.

00:04:47: Genau, und haben uns dann irgendwann darauf entschieden, okay, wir gehen all in auf Dachdecker, haben dann auch unsere eigene Dachdeckerei gegründet, haben einen eigenen Dachdeckermeister bei uns, den wir eingestellt haben, da haben wir uns auch ein Büro sitzt und gesagt, wir gehen komplett da drauf und machen das.

00:05:02: Okay, wir gehen mal neu, also will ich noch besser verstehen, also... Der erste Paintpoint, den die haben, wo die abkürzten, ist Buchhaltung wahrscheinlich.

00:05:07: Rechnungslegung, Angebote und die ganze Scheiße.

00:05:09: Wer findet das schon geil?

00:05:10: Okay, wir parken hinter.

00:05:12: Das Zweite ist wahrscheinlich Akquise.

00:05:13: Ja, das ist natürlich

00:05:14: lustigerweise schon.

00:05:15: Immer wenn wir selbstständige oder angehende selbstständige Fragen, was so die größten Schmerzpunkte sind oder wovor sie am meisten Angst haben, sind wir zwei Sachen, dass sie die Auftragsbücher nicht voll bekommen.

00:05:25: Was lustig ist, weil jeder würde in Deutschland sagen, es ist halt extrem schwer, ein Handwerker zu bekommen.

00:05:29: Weil ich dachte, der kann das halt teilweise noch extremer.

00:05:31: Also da gibt es eine super krassen Nachfrage überhangen.

00:05:34: Am Ende des Tages ist bei denen die Herausforderungen, die wissen nicht so richtig, wie.

00:05:37: Also für die ist es dann meistens so was wie My Hammer oder irgendwie Lead-Portale und darüber kriege ich nicht mehr meine ersten Aufträge.

00:05:43: Das ist natürlich auch nicht super nachhaltig und langfristig für die Betriebe ist.

00:05:47: Und das Zweite ist halt, wie du gesagt hast, Finanzamt bzw.

00:05:48: Buchhaltung.

00:05:49: Weil ich glaube, damit will sich halt einfach niemand anlegen.

00:05:51: Und das wissen die selber auch, dass viele haben da auch schon mal schlechte Erfahrungen gemacht oder selber gemerkt, von irgendwelchen anderen Horror-Stories gehört, wo der Betrieb Bepleite gegangen sind und so und wollen das dann halt von Anfang an richtig machen.

00:06:02: Genau.

00:06:03: Aber wenn du so MyHammer sagst, ich erinnere mich damals vor, bei MyHammer hat das große Thema Adverse-Selektion.

00:06:07: Das heißt, dass die schlechten eigentlich nur sich da tummeln, weil die guten sind sozusagen gefragt.

00:06:13: Ist das nach wie vor ein Problem in der Handwerksbranche?

00:06:15: Würde ich nicht unbedingt sagen.

00:06:16: Wir haben schon auch mit sehr vielen extrem guten, also wir arbeiten mittlerweile auch mit Existieren im Betrieben zusammen.

00:06:21: Das heißt, wenn jemand irgendwie drei bis fünf Mitarbeiter hat, vielleicht eine halbe Million Euro Umsatz macht und jetzt sich überlegt, okay, ich muss irgendwie eine Büroperson einstellen bei uns.

00:06:29: Kommt teilweise dann trotzdem zu uns und arbeitet dann mit uns.

00:06:32: Und bei denen ist es auch so, das sind teilweise echt richtig gute Betriebe, die auch richtig gut laufen, wo effizienzmäßig vielleicht noch ein bisschen besser laufen kann.

00:06:39: Wir gucken uns dann halt immer so den Umsatz pro Mitarbeiter an.

00:06:41: Das ist immer eine sehr kalte Metrik.

00:06:43: Das ist nicht so ganz handwerklich, aber ist so ein ganz guter Punkt, um einen Betrieb zu bewerten.

00:06:49: Und viele Betriebe haben... Die sind busy, aber haben am Ende des Tages einen sehr schlechten Umsatz pro Mitarbeiter.

00:06:56: Also man sagt, sobald Dach der Dach kann, zum Beispiel, ist der Durchschnitt ca.

00:06:59: hundertzwanzigtausend Euro im Jahr pro Mitarbeiter, der quasi auf der Baustelle arbeitet.

00:07:04: Und wir versuchen das schon immer so auf zweihunderttausend plus hoch zu bekommen.

00:07:08: Bei den Betrieben, das geht eigentlich auch relativ gut, ohne dass die jetzt... mehr arbeiten müssen oder mehr Stunden machen müssen, sondern das ist einfach teilweise in der Art der Aufträge, die gemacht werden, in der Art und Weise, wie die Aufträge auch abgearbeitet werden.

00:07:18: Oft ist auch irgendwie Leerlauf zwischendrin und der Fakt, dass du oft einen Handwerker nicht erreichen willst und einen Auftrag haben willst, meistens das, dass ich gar nicht mehr daran erinnern kann, dass du auch gerufen hast.

00:07:28: Dass er in der Zeit gerade irgendwo Stress auf einer anderen Baustelle hatte und einfach gar keine Übersicht davon hatte.

00:07:33: Du bist einfach nur Nummer in seinem Telefonbuch, wo kein nicht mal Namen oder sowas drin steht.

00:07:37: Die rufen dann halt auch einfach nicht zurück.

00:07:39: Und als Kunde denkt man sich so als unmöglichen Dachdecker oder einen Handwerker zu bekommen, weil die sind ja alle, die Auftragsführer sind voll.

00:07:45: Und der Dachdecker sitzt dann da eine Woche später und sagt, oh shit, das habe ich mir nichts zu tun.

00:07:49: Und ja, genau, das kommt schon sehr, sehr, sehr auch mit der Disorganisation der Betriebe.

00:07:54: Also ein bisschen wie so ein Künstler, die können sozusagen die Kunst des Handwerk, aber brauchen eigentlich jemanden, der sich so ein bisschen managermäßig organisiert.

00:08:01: Sehr, sehr guter Vergleich tatsächlich.

00:08:02: Wir haben es auch schon öfter so gesagt, dass es schon sehr, sehr künstlermäßig ist, so sehr kreativ und so ein sehr in ihrer Craft.

00:08:08: Ähm, drin und versuchen da auch, um mal besser zu werden und sich da auch, hauptsächlich zu konzentrieren, aber sobald es halt irgendwas strukturell und ähm, ja, was irgendwie die Organisationenbedarf angeht, ist es immer ein bisschen schwieriger.

00:08:22: Und warum musst du dir selbst eine Dachdeckerei gründen, um anderen dabei helfen zu können, dass sie selbst als Dachdecker aktiv sind?

00:08:26: Äh, wir haben halt, wir haben halt gesagt, okay, wir wollen, was wir am Ende des Tages verkaufen, ist auch so so der richtige Weg, wenn man wie man heutzutage ein Handwerksbetrieb bzw.

00:08:34: ein Dachdeckerei baut.

00:08:36: Und ich finde, es ist deutlich authentischer, wenn man den Weg selber einmal gegangen ist bzw.

00:08:38: wenn man halt sagt, hey, wir packen unser eigenes Geld da rein und wir machen das selber auch.

00:08:42: Wir probieren alles, was wir quasi unseren Partnern sagen, probieren wir selber unsere eigene Dachdeckerei erstmal auf.

00:08:47: Das heißt, es ist wirklich ein Probe, das heißt, es muss wirklich Geld verdienen.

00:08:50: Wir haben gesagt, wir legen da einmal Geld rein und dann muss das Cash for positive funktionieren wie jeder andere Betrieb auch.

00:08:58: Das heißt, wir haben mit den gleichen Sachen am Anfang zu kämpfen gehabt wie jeder andere.

00:09:01: auch und muss das selber herausfinden mit limitierten Geld.

00:09:04: Und ich glaube, dadurch ist es erst mal viel authentischer, die Tipps, die Tipps, die wir denen geben.

00:09:09: Und das hilft natürlich auch so aus einer reinen Kredibilitätsperspektive.

00:09:12: Also wenn wir halt sagen, es ist ja nicht irgendwelche Büro-UPs, die halt jetzt irgendwie Handwerken erzählen wollen, so wie man einen besseren Betrieb baut.

00:09:21: Sondern wir sagen halt so, hey, bei uns gehen halt auch die BWLer, die wir einstellen bei uns, die gehen halt alle mal auf die Baustelle und machen aber Praktikum.

00:09:31: Ähm, damit wir auch, also damit jeder weiß, worum es am Ende des Tages geht, wenn wir mit den Partnern zusammenarbeiten, was wir zusammen dachten können.

00:09:38: Machst du auch zuhunderttausend Pro-Mitarbeiter bei dir in der Dachtegerei, du bist ein bisschen besser?

00:09:41: Äh, wir

00:09:41: sind tatsächlich jetzt gerade auf dem Weg, besser zu sein.

00:09:44: Ah,

00:09:45: okay.

00:09:46: Gut, verstanden.

00:09:47: Jetzt möchte ich aber natürlich besser durchdringen, wie quasi so diese Interaktion zwischen deinen Kunden und dir ist.

00:09:53: Also ich habe jetzt schon mal rausgehört, ihr selektiert.

00:09:56: Ihr nehmt jetzt nicht jeden, sondern man muss schon ein bisschen attraktiv sein.

00:09:58: Ja.

00:09:59: Okay, weil wenn ich mir so eure Webseite angucke, liest ich so ein bisschen so wie, hey, du willst dich selbstständig machen, weißt du, wann ich, wie wir helfen dir?

00:10:04: Ja.

00:10:05: Lass dich für mich so, als wenn ihr den Leuten auch bei dem Einstieg helft.

00:10:08: Ja,

00:10:08: ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja.

00:10:22: In der Regel hast du doch wieder diese Lektion, sehr junge Meister in der Regel.

00:10:26: Das heißt jemand, der jetzt irgendwie XXX ist, XXX, Ausbildung gemacht hat, sein Meister gemacht hat, meistens bei irgendeinem Betrieb war und keine Lust hat, bei dem Betrieb weiterhin zu arbeiten.

00:10:35: Warum auch immer.

00:10:36: Es gibt halt Zehntausend Gründe, warum Leute dann immer sagen, ich habe keinen Bock mehr von meinem Chef zu arbeiten.

00:10:40: Und dann sagen, hey, ich mache es besser und ich mache meinen eigenen Betrieb.

00:10:42: Und die versuchen wir quasi schon immer sehr abzuholen, weil natürlich erstmal nochmal deutlich digitaler Fiener sind.

00:10:46: Von Anfang an auch sehr gut verstehen, dass es halt ein Wettbewerbsvorteil gibt, wenn du von Anfang an professioneller und digitaler aufgestellt bist.

00:10:52: Und man kann von Anfang an den Betrieb besser formen, was auch die Arbeitsweisen angeht.

00:10:57: Und wir versuchen schon sehr, sehr mit sehr großer Überzeugung, sehr attraktive Prozesse von Anfang an mit reinzusetzen.

00:11:04: Das heißt, wie mache ich, wie verkaufe ich am Ende des Tages, meine Dienstleistung überhaupt richtig.

00:11:07: Also wie mache ich den Prozess?

00:11:09: von der Kunde kommt rein, die erste Anfrage kommt rein zu der Kunde unterschreibt mit dem Vertrag.

00:11:14: Bis so viele Sachen, die dazwischen da drin schiefgehen können oder die in der Regel sehr oft schief laufen, wo Kunden einfach hinten rüberfallen.

00:11:20: Oder wo es auch irgendwelche rechtlichen Fallen teilweise für Betriebe gibt, also es gab jetzt einfach dieses Widerrufsbelehrungsthema bei Handwerksbetrieben.

00:11:27: Also wenn man einen Privatverbraucher verkauft, gibt's ja immer wieder Rufsrecht.

00:11:31: Und als Handwerker musst du... Wenn du einen Kunden mit dem Kundenvertrag unterschreibst, musst du denen auch nur Wiederrufsbelehrung geben, ansonsten ist das Wiederrufsrecht genauso verlängert wie bei jeder anderen Dienstleistung auch.

00:11:41: Und das ist halt so ein großes Thema, also da gab es dann teilweise Sachen wie Kunden haben Verträge unterschrieben, wussten das der Handwerker das irgendwie nicht wusste und dann haben die die Dienstleistung machen lassen, haben wieder den Vertrag wiederrufen, mussten den Handwerker nicht bezahlen.

00:11:51: Also da gab es dann auch so ULG-Beschlüsse und das ist halt einfach dann für die Betriebe natürlich mega kacke, weil wenn du dann so fünfzigtausend Euro Dach sanierst, dass dann irgendwie deine zweite Auftrag ist, dann bricht das halt direkt das Genick.

00:12:06: Und deswegen sagen wir mal so, wie früher wir in den Betrieb reingehen können, dass du besser als in der Regel.

00:12:09: Das bringt aber auch Bettkammer, wenn man so durch die Welt geht.

00:12:11: Ja, ja,

00:12:12: ja.

00:12:12: Gute

00:12:13: Handwerke abzockt.

00:12:14: Passiert tatsächlich

00:12:15: öfter, als man denkt.

00:12:16: Ja.

00:12:17: Ist ja nicht so schön.

00:12:19: Und wie darf ich mir das dann vorstellen?

00:12:21: Also beziehen die bei euch nur an Anführungsstrichen Software oder habt ihr auch Services, die ihr reinverkauft?

00:12:26: Weil du hast ja so ein bisschen von dir am Reverse-Franchise gesprochen.

00:12:29: Also die läuft nur Software, auch Service.

00:12:33: Also, es ist beides.

00:12:34: Wir haben in dem Kern selber eine eigene Software entwickelt und die passen wir natürlich auch sehr so auf die ... ... nichts, die so eine Dachdeckerei hat erfragt.

00:12:43: Das heißt, dass man irgendwie Drohne auf Masse darüber machen kann, dass man Satellitenbilder vorher schon sehen kann, sich das Dach angucken kann, solche Sachen quasi.

00:12:50: Aber am Ende des Tages ist es trotzdem immer noch sehr viel manuelle Arbeit, die wir mit unseren Partnern haben.

00:12:57: Und das Ding ist halt, die sehen uns teilweise auch schon so als erweiterte Teil deren Teams.

00:13:03: Also wir interagieren auch wirklich jeden Tag fast mit denen.

00:13:06: Also wir nennen die auch gar nicht Kunden bei uns, sondern Partner, sondern weil das auch noch mal eine ganz andere Attitude quasi von uns intern mitbringen muss.

00:13:12: Und dadurch, dass natürlich selbstständig sind, ist es natürlich auch eine sehr intensen Zusammenarbeit, weil die arbeiten vieles als die sieben.

00:13:20: Und da kriegt man auch schon mal Samstag um drei Uhr eine WhatsApp-Sprachnachricht von einem der Partner reingedrückt.

00:13:27: Und dann antworten wir natürlich auch super schnell drauf.

00:13:30: Genau, weil wir quasi sagen, wir sitzen auch im gleichen Boot wie die.

00:13:32: Also so ein Geschäftsmodell funktioniert so, verdienen unser Geld über eine Umsatzbeteiligung.

00:13:36: Und wir sagen quasi, der Grund, warum wir das machen ist, dass wir das Gleiche wollen, wie der Betrieb dann habe, das haben möchte, also will, also dass wir einer Regel mehr Geld verdienen.

00:13:43: Und dabei haben wir dann halt gesagt, okay, wenn wir im gleichen Boot sitzen, dann heißt es auch wirklich im gleichen Boot zu sitzen und dann

00:13:50: skin in the

00:13:51: game quasi zu haben.

00:13:51: Genau.

00:13:52: Wie viel Prozent kriegt ihr an dem Umsatz, die so ein Dachdecker macht?

00:13:56: Ist

00:13:56: immer unterschiedlich, je nachdem, ob der Betrieb uns angefangen hat oder nicht und wie viel Umsatz der macht.

00:14:00: Es ist immer ein einstelliger Prozentbetrag.

00:14:02: Es kommt dann halt wie immer, wie gesagt, durch den Umsatzhandel.

00:14:04: Wir sind immer so zwischen, wir bewegen uns aktuell mal so zwischen fünf und neun Prozent vom Umsatz.

00:14:10: Und wenn man sich jetzt mal so ein Betrieb vorstellt, wie viel macht ihr und wie viel machen die Leute?

00:14:13: Also machen die wirklich sogar nur selber das Handwerk und ihr macht einen anderen Shit von Angebot, Rechnung bis... Weiß ich nicht, Nachbetreuung oder wahrscheinlich variiert es.

00:14:22: Ist variiert auch tatsächlich ein bisschen.

00:14:23: Es kommt so ein bisschen auf die Phase des Betriebes an.

00:14:26: Wenn der Betrieb gerade gründet, dann machen wir quasi alles, außer die Angebote selber zu schreiben, weil die in der Regel die Handwerker gehen selber auf die Baustelle, schauen sich selber das Objekt an, die wissen am besten ganz genau so, okay, hier gibt es irgendwie den Sonderfall, der beachtet werden muss.

00:14:42: Das weiß die meistens aus der Ferne einfach nicht.

00:14:44: Das heißt, die schreiben die Angebote immer noch selbst.

00:14:45: Wir versuchen es natürlich mit KI so einfach wie möglich zu machen.

00:14:48: und den noch zu erklären, wie kalkuliert man richtig.

00:14:51: Wir geben dann noch mal ein bisschen Feedback, was Preise angeht, weil wir arbeiten mittlerweile über dreißig Betrieben zusammengearbeitet, arbeiten mit über dreißig Betrieben zusammen.

00:14:59: Und das heißt, man sieht auch ungefähr so rein aus den, aus der Lokalität her, so wie die Preisschwankungen teilweise sind.

00:15:06: Und viele Preisen zum Beispiel viel zu niedrig am Anfang.

00:15:11: Das ist so ein typisches Symptom, was jeder hat, der sich selbstständig macht, glaube ich.

00:15:15: Und da ist dann halt teilweise auch einfach nur so Beratung, also zu sagen, hey, du kannst schon zwanzig Prozent mehr nehmen hier, also preis schon deutlich zu niedrig.

00:15:24: Und sobald der Betrieb dann halt richtig laufen geht, dann geben wir teilweise für die ein komplett ans Telefon.

00:15:28: Das heißt, wir spielen wirklich das ganze Backoffice für die.

00:15:30: Also es ruft wirklich immer irgendjemand an.

00:15:34: Und wenn der Betrieb wirklich gut sichtbar ist, auch online.

00:15:36: Wir bauen die Webseite, wir schauen, dass sie ein gutes Logo haben, wir schauen, dass die bei Google gut gefunden werden.

00:15:40: Wir machen ebenfalls auch Werbung für die.

00:15:43: Dann klingelt das Telefon schon sehr, sehr häufig und wir fangen das quasi so ein bisschen ab, strukturieren das so in den Kalendereien, dass die halt in den Stundenblock haben pro Tag, wo die dann irgendwie Kunden abarbeiten und die generell einfach ein bisschen organisiertes Arbeiten haben, die die Zeit auf der Baustelle am Ende maximieren können, weil, vor allem wenn man gerade anfängt, sondern versuchst du als Meister so viel Zeit wie möglich auf der Baustelle zu verbringen, weil du einfach am höchsten, den höchsten Stundensatz natürlich auch hast.

00:16:04: Ist das nicht

00:16:05: viel mehr wert als fünf bis neun Prozent?

00:16:06: Wahrscheinlich schon.

00:16:08: Unser Ziel ist es auch, langfristig natürlich noch mehr zu machen.

00:16:11: Das Einzige, was man halt immer sagen muss, man muss halt so verstehen, wie das Margenprofil im Handwerk selber natürlich aussieht.

00:16:16: Handwerker machen jetzt halt keine, so wie Software, achtzig Prozent Marge auf ihren Umsatz.

00:16:20: Sondern da ist man halt eher so bei zwanzig bis dreißig Prozent und da muss noch fix kostenvoll gedeckelt werden.

00:16:25: So bei uns ist so, bei uns ist langfristig halt noch mal so ein Thema.

00:16:29: Wir schauen uns am Ende des Tages die PNL von so einem Handwerksbetrieb an und schauen, welche Punkte wir komplett eliminieren.

00:16:36: Ein so großer Punkt, der auf jeder Handwerker PNL draufsteht, ist Material.

00:16:42: Einer der größten Hebel, die wir zum Beispiel langfristig haben werden, ist, wie schaffen wir es, dass Material nicht dreißig Prozent vom Umsatz sind, sondern nur fünfzehn Prozent vom Umsatz.

00:16:49: Das ist, was man am Ende des Tages auch wieder über Scale hinbekommt und darüber, dass wir als Handy quasi größer werden.

00:16:57: Ich glaube, ab dann wird es, glaube ich, sowieso noch verspannender, weil dann wird das Ersparnis, dass man über die Materialmage bekommt, größer, als dass man sowieso zahlt.

00:17:07: Das heißt, es gibt keinen ökonomischen Grund, nicht mit uns am Ende zusammenzuarbeiten.

00:17:10: Und das ist quasi so, wo die Reise quasi hingeht.

00:17:14: Immer bei Handwerk ist immer so der Ding, das ist mal ehrlich, dass die immer so ein bisschen in die Schwanz kaffelt.

00:17:18: Also sagen die immer, willst du Rechnung oder willst du nicht Rechnung, Hammer?

00:17:21: So.

00:17:22: Ich glaube, das kommt immer krass drauf an.

00:17:24: Die gleiche Sorge hatten wir lustigerweise auch am Anfang.

00:17:27: Also mit dem Motel angefangen haben, weil wir halt eine Umsatzverteidigung bekommen.

00:17:31: Und da trennt sich am Ende auch schon so ein bisschen die Spreu vom Weizen.

00:17:36: Weil ein Betrieb, der so wirklich langfristig agieren möchte und langfristig auch ein Unternehmen aufbauen will, das jetzt nicht nur zwei, drei Handwerker ist, sondern vielleicht zwanzig, dreißig Mitarbeiter irgendwann hat.

00:17:49: Die wissen ganz genau, dass jeder Umsatz, der quasi über die Bücher läuft, sehr viel wert ist, wenn es darum geht, mal Finanzierung zu bekommen.

00:17:54: Auto-Leasing zu bekommen und so weiter.

00:17:57: Das heißt, am Ende des Tages, wenn du einen wirklich guten Betrieb bauen willst, bist du darüber incentiviert, alles über den Bücher laufen zu lassen.

00:18:04: Wenn du kurzfristig einen Betrieb baust, wo es nur darum geht, sich die Taschen voll zu machen, dann vielleicht, aber es gibt auch gewisse Gewerke, dass es ein bisschen einfach hat.

00:18:13: Beim Dach ist es schon sehr, sehr schwierig, weil die Leute sich in der Regel einen Kredit von der Bank holen und die wollen halt eine Rechnung, die müssen dann der Bank natürlich eine Rechnung schicken.

00:18:20: Das heißt also, es gibt so gewisse Dynamiken, die schon alleine dafür zu führen, dass es bei uns nicht so, also dass wir da eigentlich gar kein Problem mit haben.

00:18:27: Aber auch generell im Handwerk, die Handwerkskammern sind da jetzt schon nochmal ein bisschen aggressiver hinterher, dass wenn du wegen Schwarzarbeit angeschwärzt wirst, dass, da versteh ich keinen Spaß mehr.

00:18:38: Also, wenn auch teilweise Betriebe dichtgemacht einfach.

00:18:41: Man verrät sich ja meistens ganz schlecht über die Materialien, hab ich mal gelernt, ne?

00:18:43: Wenn du dann irgendwie einkaufst und dann sagen die hier, wie kann das sein?

00:18:46: Ja, ja,

00:18:46: ja, genau, richtig.

00:18:47: Richtig.

00:18:48: Mhm, gut.

00:18:49: Dreizig hast du gesagt.

00:18:49: Dreizig Partner habt ihr bis dato?

00:18:51: Genau.

00:18:53: Was ist so Roadmap für euch?

00:18:54: Also bleibt ihr erst mal nur in Anflugschlichen bei Dachdecker und macht nur das?

00:18:58: Oder sagt ihr, okay, nächste Woche kommt hier noch Elektrik dazu, übernächste das?

00:19:02: Also ich glaube, wir können jetzt erst noch sehr lange in Dachdecker-Gewerk bleiben.

00:19:09: Es ist tatsächlich das acht größte Gewerk, was wir in Deutschland haben.

00:19:12: Und es gibt insgesamt über fünfzehntausend Betriebe.

00:19:15: in ganz Deutschland, also die Dachdecker sind.

00:19:17: Wenn man ein Zimmer dazu nimmt, Zimmer und Dachdecker haben schon eine ziemlich hohe Überschneidung, dann ist man bei dreißigtausend Betrieben insgesamt.

00:19:23: Das heißt, man hat ja schon noch mal einiges an Masse, die noch abgearbeitet werden kann.

00:19:28: So werden so ungefähr tausend Betriebe gegründet im Jahr.

00:19:33: Im Dachhandwerk.

00:19:35: Und tausend im Jahr.

00:19:37: Wie viel schätzte werden im ganzen Gesamthandwerk jedes Jahr gegründet?

00:19:41: Fünfzehntausend?

00:19:44: Neunzigtausend.

00:19:44: Also das heißt schon mal mehr als man denkt.

00:19:46: Halt auch ein bisschen damit zu tun, dass man jetzt viele Betriebe hat, die dicht machen.

00:19:49: Also ich

00:19:49: frage es, wie viel geht wieder raus?

00:19:50: Nehmen wir halt super viele Betriebe, die natürlich jetzt auch wegen altersbedingtem Schließungen... Also viele finden einfach keinen Nachfolger, machen den Laden dicht und dann sind teilweise Mitarbeiter und sagen hey.

00:19:59: Da mach ich halt mal einen neuen Betrieb auf.

00:20:01: Das ist ja eine riesige Chance für dich, denn auch zu konsolidieren, dass du sagst, ich nehm jetzt mal irgendwie fünf von denen, ich weiß, dass die ihren Botrop gerade was Neues machen wollen.

00:20:08: Und bring die zusammen, weil... Ja, auf

00:20:10: jeden Fall.

00:20:11: Auf jeden Fall.

00:20:11: Auf jeden Fall.

00:20:12: Das ist Nachfragestellung.

00:20:13: Als du von uns erzählt hast, dass der Dauer der Telefon klingelt, wenn der Bernd dann aus Köln halt mal irgendwie den Zehnten nicht mehr annehmen kann, ist er vielleicht dankbar

00:20:19: aus... Ja, für dich ist es auch super, einfach so ein Netzwerk an Leuten zu haben, die sind wie die.

00:20:25: Also, was wir jetzt zum Beispiel einerseits sagen, weil du nach der Roadmap gefragt hast, eine so eine Roadmap-Agenda, die wir haben, ist um mehr lokale Events zu machen, weil das ist immer wieder eine Sache, die wir auch bekommen, als Nachfrage ist, hey, könnt ihr mich nicht mal mit irgendwie paar anderen Leuten aus meiner Region vernetzen, mit denen ihr auch zusammenarbeitet, weil, keine Ahnung, mich versteht halt sonst keiner.

00:20:44: Ich glaube, es ist auch so ein bisschen immer dieses typische selbstständigen Problem, was man vielleicht hat.

00:20:50: Und genau das ist auf jeden Fall bei uns eine große, große, große Sache.

00:20:54: Wenn das auch so eine Firma, so Shopify zum Beispiel, kennt man ja auch ganz gut, Shopify hat am Ende des Tages ein sehr ähnliches Geschäftsmodell wie wir gehabt, wie eCommerce Stores.

00:21:01: Und die haben den Community-Angle auch sehr, sehr gut gespielt am Ende.

00:21:04: Und ich glaube, dass da auch bei uns noch sehr, sehr viel drin

00:21:06: ist.

00:21:07: Ist ein weiter Step irgendwie von Handwerk zu Ding auch interessant.

00:21:09: Ich meine, wie lange habt ihr denn eigentlich gebraucht für die dreißig Form?

00:21:13: Sind's nicht dreihundert, wenn ihr so attraktiv seid?

00:21:15: Wir haben mit dem Modell angefangen letztes Jahr, Anfang letzten Jahres.

00:21:22: Und wie gesagt, wir haben gesagt, hey, wir wollen es sauber angehen.

00:21:26: Wir wollen schauen, dass wir ein gutes Fundament bauen, weil wir spielen ja hier mit der, also wir arbeiten mit der Existenz von Leuten.

00:21:32: So, das heißt, wenn wir irgendwie schlechte Arbeit machen, wirkt sich das halt auch direkt auf den Umsatz des Betriebes aus.

00:21:40: Aus einer Verantwortung haben wir gesagt, wir wollen es einmal sauber auf und jetzt quasi spawnen wir uns ein bisschen der Wachstums-Motor angegangen, kann man so sagen.

00:21:50: Also jetzt werden wir dabei nochmal mehr aufs Gas zu drücken, aber davor war es halt einfach immer sehr fokussiert auf Qualität, zu verstehen, was für Betriebe funktionieren.

00:21:58: gut, weil dann noch ist ein Profil.

00:21:59: suchen wir überhaupt, mit was für ein Profil können wir gut arbeiten, mit was für ein Profil vielleicht weniger gut.

00:22:04: Kennst du die?

00:22:04: Woher weißt du denn von außen, dass du sagst, alles klar, das ist ein Kracher der Typ oder der, der ist irgendwie in der Luftpumpe?

00:22:11: Sehr, sehr gute Frage.

00:22:11: Das weiß man von Anfang an meistens gar nicht.

00:22:15: Muss man ehrlicherweise sagen, man merkt schon in der ersten Woche zusammenarbeit schon sehr, sehr gut, weil man macht dann halt irgendwelche Sachen aus, sagt, hey, das sind die Sachen, die wir machen, das sind die Sachen, die du machst.

00:22:23: Man tritt sie eine Woche später und dann sind die Sachen gemacht bei den sehr guten, bei den nicht so guten halt eben nicht.

00:22:28: Und dann bist du mal eingeschauen, okay, das ist vielleicht jetzt nicht der... der am Ende des Tages super glücklich auch mit der Selbstständigkeit generell wird.

00:22:36: Also wir haben auch super oft Leute gehabt, die dann einfach gesagt haben, so hey, ich will es mal ausprobieren, haben sich das dann irgendwie mal Monat reingeguckt, haben gesagt, ach, ich weiß nicht, ob das wirklich was für mich ist.

00:22:46: Das spielen halt natürlich auch noch mal ein bisschen mit rein und das Filtern versuchen wir mal so früh wie möglich natürlich rauszufiltern, damit wir quasi nicht zu viele Ressourcen darauf verbringen.

00:22:52: Aber ich glaube, es gehört einfach dazu bei dem Modell, was wir haben und versuchen dann eher lieber Leuten, Das schmackhaft zu machen und zu sagen, hey, du kannst das machen und Leute lieber ein bisschen zu pushen und zu sagen, hey, mach's doch einfach.

00:23:05: Statt irgendwie das Gegenteil den Leuten das auszureden, was die Handwerkskammern tatsächlich schon häufiger mal machen.

00:23:10: Also, die Handwerkskammern machen ja eigentlich auch Gründungsberatung per se.

00:23:15: Und was wir da immer wieder hören, ist vor allen Dingen von so jüngeren Gründern, die so mein Alter sind, die dann sagen, ja, die haben wir gesagt, soll das mehr Erfahrung im anderen Betrieb sammeln.

00:23:25: Ich habe aber schon irgendwie alle möglichen Baustellen gemacht, die man so machen kann.

00:23:28: Ich lerne jetzt halt in meinem Betrieb nicht mehr wirklich irgendwas.

00:23:30: Und ich weiß, ich kann es ein bisschen besser machen, sogar als mein alter Chef, der in fünf Jahren in Rente geht.

00:23:35: Und die versuchen wir natürlich eher zu ermutigen und zu sagen, so, go for it.

00:23:41: ist für dich attraktiv, Ohnership oder sowas zu haben.

00:23:44: Also ich frage mich gerade, wenn jemand jetzt so out of business geht, quasi weil der Nachfolge fehlt, könntest du sagen, ich kaufe den Betrieb ab oder matchmake dich mit jemandem, der jung ist und so.

00:23:56: Ja, also wir gucken uns das jetzt gerade schon an.

00:23:59: Also einfach, weil es der Zufall so will, haben sich dann auch einfach so viele Betriebe über uns gemeldet, die halt eben nach dem Nachfolger suchen.

00:24:05: Weil ja, die auch gesagt haben, okay, ich arbeite mit den Jungen zusammen, gibt es nicht irgendjemanden, der meinen Betrieb kaufen will von denen.

00:24:09: Und es gibt jetzt schon so... paar Sachen, die man so sehen kann, wo Leute überlegen, okay, verkaufe ich jetzt einfach hier meinen lokalen Wettbewerber einfach auf, dann muss ich mir halt keine fünf Leute einstellen, sondern ich habe halt seine fünf Leute.

00:24:20: Das Problem ist, bei Handwerksbetrieben, es gibt halt oft kein Asset, was man kauft, weil es sehr selten wirklich ein wiederkehrendes Geschäft ist, ist halt ein Projektgeschäft.

00:24:29: Und das Einzige, was man sich als Asset kauft, sind in der Regel die Leute und die können einfach kündigen.

00:24:35: Und das ist auch der Grund, warum wir zum Beispiel keine Beteiligungen in den Betrieben nehmen.

00:24:38: Also, es ist halt erstmal so eine philosophische Sache.

00:24:40: Wir sagen halt quasi so, wir wollen, dass die einhundert Prozent weiterhin denen gehört, dass die unabhängig sind.

00:24:46: Wir wollen die gar nicht irgendwie an uns verhaften, dass wir sagen, wir haben jetzt irgendwie einen Prozentsatz in deinem Betrieb und du musst jetzt mit uns zusammenarbeiten, weil wir Teilhaber in deiner Firma sind.

00:24:55: Sondern wir wollen es wirklich, weil wir am Ende des Tages den Mehrwert bringen und denen dabei helfen, einen besseren Betrieb zu bauen.

00:24:59: Und ich glaube, das ist auch für die deutlich besser, weil ich glaube, sobald die das Gefühl haben, dass es nicht mehr Einhundert Prozent mein Betrieb.

00:25:08: Das ist schon eine große Motivation auch für die, diese Unabhängigkeit, Freiheit, das ist mein eigener Name, der da drauf steht.

00:25:14: Ich stehe dafür auch mit meinem eigenen Namen.

00:25:16: Ich

00:25:17: habe ein Freund der Handwerker, der hat mehrere Handwerksbetriebe gekauft und hat gesagt, der einzige, was wichtig ist, ist, dass sie mit ihrem Auto durch die Gegend fahren können.

00:25:23: Da steht er am Hinlauf.

00:25:24: Das ist sozusagen, darum geht es den.

00:25:26: Einhundert

00:25:26: Prozent, einhundert Prozent, das ist auch so.

00:25:27: Und das versuchen wir, den noch nicht wegzunehmen.

00:25:29: Deswegen haben wir auch nicht gesagt, wir kolonialisieren jetzt nicht, wie so ein N-Pal oder Fünf, die halt eine eine zentrale Brand sind, sondern wir haben gesagt, wir behalten die lokalen Brands der Betriebe einfach an.

00:25:40: Wir sind eigentlich, also es ist eigentlich fast gar nicht sichtbar, dass ein Betrieb bei uns arbeitet.

00:25:44: Außer, dass er deutlich professioneller arbeitet als seine Wettbewerber, aber das war's.

00:25:48: Aber es ist interessant, weil ich hab auch so an Termondo gedacht, die sehr mit Heizungsbau machen.

00:25:53: Warum war das für euch nie ein Thema, dass ihr sagt, wir machen sozusagen so eine Standardisierung, oder weil als Markengesichtspunkt ist es ja voll dankbar, wenn die wissen, alles klar, Händli hab ich schon mal gelesen, die machen ihr Werbung beim Super Bowl, so.

00:26:05: Warum seid ihr nicht gegangen?

00:26:06: Auch einfach, weil es eine Philosophie-Sache wieder ist, weil wir gesagt haben, wir wollen halt lieber die Lokalen.

00:26:12: Du kompetest gegen die lokalen Betriebe und wir haben gesagt, wir wollen nicht gegen die lokalen Betriebe kompeten, sondern wir wollen eigentlich, dass es mehr davon gibt.

00:26:20: Weil am Ende des Tages Handwerk, die Wahrscheinlichkeit, das Handwerk sich jetzt so mega krass groß konsolidiert und du nur noch, keine Ahnung, dreißig Betriebe in ganz Deutschland hast und die machen neunzig Prozent des Umsatzes, ist super gering.

00:26:31: Wahrscheinlich ist es mit immer so bleiben, dass Handwerk super klein, super fragmentiert ist.

00:26:35: und wir haben halt gesagt, wir wollen halt auf diese Masse gehen und sagen.

00:26:38: Und die enablen statt halt irgendwie zu sagen, wir kämpfen jetzt gegen die.

00:26:42: Wie viel

00:26:42: Ausschuss hat es denn?

00:26:43: Ich glaub, bis du dreißig hattest, also sind dreißig Kunden heißt das neunzig vorher probiert?

00:26:47: Nee,

00:26:47: so viele sind es dann tatsächlich nicht.

00:26:48: Also wir haben dann vielleicht jeder zehnte, der dann in den Oberfeld.

00:26:53: Aber sonst haben wir eigentlich ganz gut.

00:26:55: Also wir haben auch bis jetzt das ein einzigen Betrieb, mit der dann nicht mit uns weiter zusammengearbeitet hat.

00:27:00: Aber bis jetzt sind auch alle Betriebe, die wir gestartet haben, auch bei uns geblieben.

00:27:02: Das ist auch eigentlich ganz cool.

00:27:04: Wir haben am Anfang nur mit Monatsverträgen auch gearbeitet, weil wir gesagt haben so, wir wollen halt wirklich sehen, ob das funktioniert.

00:27:10: In dem wir sagen, die Haar können jederzeit aus dem Vertrag rauskommen.

00:27:13: Und dann sehen wir halt wirklich, ob es am Ende den einen Wert bringt oder nicht.

00:27:17: Genau, uns hat einfach niemand gekündigt und dann haben wir ihm gesagt, okay.

00:27:20: Kommt, wenn ihr schon bleiben wollt, kundet es halt mit Auftrag.

00:27:23: Okay, nice.

00:27:24: Und wer zahlt die Party bei euch?

00:27:25: Also wie hast du den Spaß für dich so finanziert?

00:27:28: Wir haben von Anfang an oder sehr früh mit Venture Capital finanziert.

00:27:32: Ich habe damals mit ... ... mit ... ... Zweiundzwanzig ... ... habe ich die Erster Angel Runde ... ... eingesammelt, damals von Julian Teike ... ... Refox Gründer ... ... da war mein Erster Angel ... ... hat damals auch ein supergroßes Privatsticket gemacht.

00:27:46: Ich glaube, wir haben vielleicht eine halbe Million ... ... oder sowas bei uns investiert ... ... von seinem privaten Geld um ... Also er war auch so der ängste Angel, den ich auch immer noch hab.

00:27:56: Er sitzt auch bei uns im Bord mittlerweile.

00:27:58: Er hat

00:27:58: bei einer halben Million auf den Finger geguckt.

00:28:01: Und genau dann haben wir einfach, wir haben insgesamt über dreißig Shareholder.

00:28:05: Also wir haben super viel über Angels gemacht.

00:28:07: Ich glaube, wir haben insgesamt zwei Millionen Euro, die ersten fünf Millionen Euro waren komplett über Angels.

00:28:11: Damit sind wir die ersten, also uns gibt es seit vierenhalb Jahren mittlerweile schon, damit haben wir die ersten zweieinhalb, fast drei Jahre gemacht.

00:28:21: Und haben dann, tatsächlich mal wie sie es gerastet, ungefähr ein halbes Jahr, nachdem wir das neue Modell gemacht haben, dann gesehen haben, Monetarisierung für Deutschland, wo sie deutlich besser als das vorher gemacht haben, nur die reine Software, irgendwie die dreißig Euro im Monat Software zu verkaufen, haben wir einfach gemerkt, es ist halt deutlich schwieriger auf hundert Millionen AR zu kommen.

00:28:40: Haben dann aber gesagt, wir holen uns halt einfach einen höheren Umsatz pro Betrieb raus, haben einfach deutlich attraktives Modell, du hast da trotzdem noch genauso viele Betriebe als Targetmarkt.

00:28:50: Und gehst quasi so rein, haben dann von TWENTY WC Stride aus UK und Base Tenen aus USA gegraced.

00:28:57: Das waren so ... ... drei Komma sieben, fünf Mio, die wir gegraced haben.

00:28:59: Vor ... Ich weiß nicht, wann müsste Juli ... ... zwei, vier ... ... zwei, drei, zwei, drei, zwei, drei, zwei, drei, zwei, drei, zwei, drei, zwei, drei, zwei, zwei, drei, zwei, drei, zwei, drei, zwei, drei, zwei, drei, zwei, drei, zwei, drei, zwei, drei, zwei, drei, zwei,

00:29:06: drei, zwei, drei, zwei, drei, zwei, drei, zwei, drei, zwei, drei, zwei, drei, zwei, drei, zwei,

00:29:08: drei, zwei, drei, zwei, drei, zwei, drei, zwei, drei, zwei,

00:29:09: drei, drei, drei, drei, drei, drei, drei, drei, drei, drei, drei, drei, drei, drei, drei, drei, drei, drei, Okay.

00:29:12: Ja, krass, weil ich meine, die Frage ist ja, geh ich für die Wachstumspotenziale, wenn du wie Simon die drin hast, dann musst du ja quasi ten X zurückzahlen.

00:29:21: Wenn ich jetzt mal so überschlage, also wenn wir mal sagen, wir Schnitt machst du zehn Prozent, die du sozusagen am Umsatz bekommst, du hast gesagt, hundertzwanzig.

00:29:27: bis zu zwei Hundert pro Mitarbeiter, pro Firma.

00:29:30: Also wenn jetzt eine Firma zehn Mitarbeiter hat und die machen zwei Hundert bis zu sagen bei zehn mal zwei Hundert K davon, zehn Prozent an dich, kommt schon ein bisschen was zusammen, aber dann musst du schon, musst du schon Scale reinbringen?

00:29:41: Naja natürlich,

00:29:41: sechs Prozent.

00:29:42: Einer Prozent, das ist auch unser Ziel.

00:29:43: Also unser Ziel war es auf jeden Fall nicht, für immer bei drei Speedtreben zu bleiben, sondern wir wollen auf jeden Fall, also wir müssen auch auf jeden Fall große Zahlen hoch, also wir müssen ihn... die über tausend Betriebe auf jeden Fall.

00:29:53: Und das kriegt man auch in Deutschland gleich ganz gut hin.

00:29:55: Das werden wir dann wahrscheinlich nicht komplett nur im Dachdeckerhandwerk machen.

00:29:58: Also ich gehe davon aus, dass wir schon irgendwann auch nochmal andere Gewerke reingehen werden.

00:30:02: Aber dafür haben wir noch ums Zeit.

00:30:04: Also jetzt ist mal das Ziel auf Hunder zu kommen.

00:30:07: Und dann schauen wir weiter.

00:30:08: Was ist denn so der Pfad?

00:30:09: Ich meine, ihr habt ja so ein bisschen Henne-Ei, ihr habt ja auf der einen Seite, dass ihr im Prinzip Nachfragearbeit beim Endkunden leistet.

00:30:15: Also, dass du schaffst, dass jemand Dachdeckerleistung haben will.

00:30:17: Und dann musst du ja eigentlich aber auch schaffen, dass du die Dachdeckerseite kriegst.

00:30:21: Also, ein bisschen wie so ein Marktplatz Henne-Ei.

00:30:23: Ja, es ist ein bisschen einfacher als Marktplatz, würde ich sagen, weil wir haben nicht dieses Problem von dieser Marktplatzliquidität, die man normalerweise hat.

00:30:29: Also, es ist mal ein gutes Verhältnis zwischen Zufall und Demand haben muss.

00:30:32: Sondern die, das passiert ja mal eins zu eins.

00:30:34: Also, das heißt, wir können konzentrieren uns ja darauf, dass der... Betrieb selber in seinem eigenen Namen die Kundengewindung hinbekommt.

00:30:41: Und man muss auch fairerweise sagen, also wenn man die Betriebe im Internet gut sichtbar macht, das ist halt einfach schon die halbe Miete.

00:30:50: Und das ist eine Sache, die auch über Zeit immer ein bisschen einfacher wird.

00:30:52: Also dadurch, dass wir es halt eben nicht über so eine Art Marktplatz machen, sondern halt die Betriebe lokal gut sichtbar machen.

00:30:58: Das ist bei Google gut gefunden, wenn du jetzt Dachdecker Berlin eingibst, dass du da in unserer Partner findest.

00:31:04: Das sind einfach so die wichtigen Sachen.

00:31:06: Und deswegen ist es für uns jetzt nicht so, also es ist nicht so eine große operative Herausforderung mit dem Hinei-Problem.

00:31:13: Für uns ist halt einfach eher so, wir konzentrieren uns darauf, einfach gute Partner zu bekommen.

00:31:15: Und den Rest kriegen wir eigentlich immer sehr, sehr gut hin, weil die Betriebe laufen alle schon ungefähr sehr ähnlich, die haben alle sehr ähnliche Probleme.

00:31:22: Und das halt.

00:31:23: das Schöne, wenn man halt alles in einem sehr nischigen Gewerk macht, ist halt so... was für dreißig Betriebe funktioniert, wird auch wahrscheinlich für den einundreißigsten Betrieb funktionieren.

00:31:33: Da muss es ganz geil sein, wenn man so ein Playbook hat, wo man da nicht nur so durch exerziert.

00:31:37: Aber wie machst du das jetzt, wenn du jetzt sagst, in den nächsten Jahres will ich hunderte Betriebe haben?

00:31:40: Was sind wir so das Vorgehen?

00:31:40: Wie findest du die?

00:31:43: Wir machen sehr viel über das Hochschirmidia natürlich, weil ich meine, das ist einfach junge Leute, viele junge Leute ranzuholen.

00:31:49: Wir machen tatsächlich jetzt mittlerweile deutlich, also auch einfach outbound, also das heißt, wir rufen einfach Betriebe an.

00:31:53: Wir achten dann halt einfach auf irgendwelche Sachen, wie die, wollen die sich jetzt in Bürokraft einstellen oder sowas.

00:31:57: Also, na ja, und gehen dann halt rein und... sagen halt, hey, du musst ja gar keine Brokraft einstellen.

00:32:01: Du kannst für einen deutlich kleineren Teil der Kosten deutlich mehr am Ende rausholen.

00:32:06: Und ja, diese beiden Sachen funktionieren eigentlich gerade bei uns am besten.

00:32:09: Es gibt auch super viele Sachen, die wir langfristig machen können.

00:32:11: Ich glaube, vor uns wird es halt so ganz cool, man die Meisterschulen anzugehen oder selber eine Meisterschule zu machen.

00:32:17: Aber das sind alles noch so sehr Zukunftsthemen.

00:32:20: Weil am Ende des Tages, ich glaube, was wir irgendwie hinbekommen müssen, ist so einen Betrieb gründen cool zu machen auf der gewissen Art und Weise und dann quasi der super offensichtliche, ja, der super offensichtliche, super offensichtliche Firma zu sein, war Partner, mit dem man zusammenarbeiten will, wenn man sich selbstständig macht.

00:32:39: Ähnlich wie, ich mache immer gerne die Shopify-Analogie, so wie, wenn du jetzt ein E-Commerce-Store startest, die meisten Leute einfach zu Shopify gehen.

00:32:47: Gut, das Offer muss halt so gut sein, dass es irgendwie wieder den Verstand wäre, das nicht zu machen.

00:32:51: Genau.

00:32:53: Was ist die Dimensionen, die Reihenfolge, in der ihr wachsen wollt, was die Dimensionen angeht?

00:32:57: Du kannst ja Art I sagen, wie jetzt mir Dachdeckerbetriebe attacke.

00:33:01: Art II kannst du sagen, ich will mehr Märkte, ich mach jetzt in Spanien, Portugal oder Polen dasselbe.

00:33:08: Oder Art III kannst du sagen, ich will neue Gewerke dazu nehmen.

00:33:11: Für uns ist erst mal neue Gewerke dazu nehmen,

00:33:13: der Punkt.

00:33:14: Also wir bleiben, also wir werden, also Stand heute, denken wir, dass wir sehr lange erst einmal in Deutschland bleiben werden, weil der deutsche Markt ist einfach gigantisch.

00:33:22: Leute unterschätzen immer, wie groß Handwerk eigentlich ist.

00:33:24: Das ist größer als die Autoindustrie, was reiner Umsatz angeht.

00:33:28: Und das heißt, sobald wir halt wachstumslimitationen im Dachdeckerhandwerk treffen, können wir oder werden wir auch auf andere Gewerke gehen können.

00:33:39: Ich vermute mal, dass das so in den nächsten ein, zwei Jahren passieren wird auch.

00:33:45: So schnell, schon.

00:33:46: Kann ich mir schon vorstellen.

00:33:47: Ich meine, man hat tausend Gründungen von den Tausend Gründungen.

00:33:49: hat man vielleicht, kriegt man vielleicht dreihundert wirklich mit.

00:33:52: Und von den dreihundert macht man dann vielleicht hunderthundertfünfzig.

00:33:56: Aber irgendwann wollen wir wahrscheinlich auch dreihundert, vierhundert, fünfhundert Betriebe im Jahr auskunden oder launchen.

00:34:02: Dann wird's halt schwierig.

00:34:05: Vor allem frage ich mich, ob du irgendwann an so Deckengefekt rangehst, wenn du quasi deine Betriebe untereinander, die du managest, dann alle um die gleichen Ad-Spendings bei Google irgendwie kämpfen oder die Suchtbacke, also die Auffindbacke halt.

00:34:18: Dann kann die Ballisierste dich ja auch so ein bisschen selber.

00:34:21: Ich glaube, wir haben uns auch schon mal geguckt, dass wir uns halt, bevor wir drei Hundert Betriebe haben, eigentlich nicht großartig.

00:34:26: passieren.

00:34:27: Also wir haben es auch jetzt nicht, wir haben jetzt nicht einen einzigen, ein einziges Problem damit.

00:34:31: Ich meine, gut, ist jetzt natürlich deutlich niedrigerer Scale, aber wir haben halt schon gemerkt, es wird halt erst so eine richtigen Herausforderung, wenn wir da auch eine Betriebe haben.

00:34:40: Und dann bin ich auch gespannt, weil die Nachfrage ist halt so hoch, dass viele Betriebe halt nicht mal, ansonsten die Pipeline, die sie haben, abarbeiten können, dass ich dann eher glaube, dass es, wie du es ja auch eingangs schon erzählt hast, dass es dann irgendwann eher dazu führt, dass die Betriebe eher miteinander kooperieren, statt gegeneinander zu arbeiten.

00:34:56: Ich stelle mir das so vor, dass du da unglaubliche so Economies auf Scale haben musst.

00:34:59: Du kannst den Einkauf, kannst du die genaue Ahrenpreise sozusagen, kannst die Preise runterdrücken.

00:35:04: Du kannst dir Kapazitäten, was Kunden nachfragen, hin und her schieben, wenn jemand mal kann oder nicht kann.

00:35:09: Du kannst Betriebe zusammenlegen

00:35:10: oder... Genau, richtig.

00:35:11: Genau, zusammenlegen.

00:35:12: Irgendwann kann ich mir auch vorstellen, kann es sein, dass Betriebe kapitalaufgebaut haben und sagen, ich will jetzt irgendwie... einen anderen Betrieb kaufen und wir haben irgendwo einen anderen, wo der sagt, ich will verkaufen, solche Sachen halt auch.

00:35:24: Weil es passt, dass am Ende des Tages auch wieder zusammen ist.

00:35:26: Das ist ja super, weil die arbeiten ja beide auf den gleichen Prozessen.

00:35:28: Was ist denn eigentlich so das Einzugsgebiet von so einem Dachdecker?

00:35:31: Also wie viel?

00:35:31: Geht sich Kilometer umkreisende Regeln.

00:35:33: Es kommt auch mal ein bisschen drauf an, ob man jetzt nur Bahnen oder in erländlichen Regionen arbeitet.

00:35:38: Also in ländlichen Regionen, das ist schon sehr häufig so, vierzigfünfzig Kilometer umkreis.

00:35:42: In Berlin ist es teilweise echt so, dass sie sagen, wenn ich länger als fünf vierzig Minuten fahre, dann gehe ich da nicht hin.

00:35:48: Also,

00:35:48: ich schreien in Berlin Erfolg und Tier wieder hin.

00:35:51: Und deswegen kann man das gar nicht so pauschalisieren, aber ja, also Pimal Darm kann man so vierzehn Kilometer sagen.

00:35:57: Und was würdest du sagen, was musst du im Gewerk ausmachen, dass das für euer Modell interessant ist?

00:36:01: Also müssen das immer hohe Preispunkte sein, weil so ein Dach ist ja wahrscheinlich schon zwanzigtausend Euro aufwärts, oder?

00:36:06: Ja, ja, auf jeden Fall.

00:36:06: Also es ist schon sehr schwierig, ein Dach zu sanieren, was nicht irgendwie mindestens fünfstellig ist.

00:36:12: Das ist einfach so ein bisschen, also der Grund warum wir das gemacht haben ist, weil wir so darüber nachgedacht haben, wenn wir einen Gewerk haben, vor allem das erste Gewerk, worauf wir uns konzentrieren, ist quasi kann man die Dienstleistung gut packagen.

00:36:25: Und so eine Dachsandierung kann man sehr gut sagen, hey du machst ja wieder Dachsandierung.

00:36:28: Die ist ungefähr immer gleich, man muss immer wieder sehr ähnliche Sachen machen.

00:36:32: Also man muss die Ziegel runternehmen, man muss die Dämmung neu machen, man muss wieder drauf machen.

00:36:38: Man muss in der Regel mittlerweile eine Solaranlage drauf bauen.

00:36:40: Das ist immer sehr ähnlich.

00:36:42: Das heißt, es ist deutlich einfacher, die Kundengewinnung für die Betriebe zu machen, wenn du so eine... Also, es ist gar nicht nur der Preispunkt, sondern eher, dass du es packagen kannst, was uns in dem Fall jetzt gerade erst mal wichtiger war.

00:36:54: Was du generell haben musst, ist, dass es eine gewisse Einstiegshürde gibt.

00:36:57: Wir haben schon gesagt, so meisterpflichtiges Gewerke schon sehr, sehr gut, weil ansonsten kann er auch irgendwie einen Versicherungsvertriebler sagen.

00:37:05: Handwerk ist geil, ich kann da gut Kohle verdienen, ich geh jetzt zum Handwerk.

00:37:07: Es ist halt deutlich schwieriger, es gibt mehr Punkte an denen es scheitern kann am Ende, dass es halt kein guter Handwerksbetrieb wird, als wenn man jetzt einfach mit einem Meister zusammenarbeitet.

00:37:17: Weil da kannst du dir eigentlich schon immer sicher sein, dass der handwerkliches Zeug komplett unter Kontrolle hat und dass dem da auch keiner was vormachen kann.

00:37:23: erstmal so schnell.

00:37:25: Genau, dass es genug Gründungen gibt.

00:37:27: Ich glaube, es erklärt sich auch so ein bisschen von selbst, weil es ja auch unser großer Wachstum-Zebel ist.

00:37:31: Also wir schauen halt, dass es, also wollen, schauen, dass es halt mindestens tausend Gründungen neben dem Gewerk gibt, damit es halt irgendwie attraktiv ist.

00:37:37: Ja, und da hast du halt auch mit Elektrik, SHK, schon nochmal auch größere Gewerke, wo es halt nochmal ein bisschen mehr Spaß macht, nur rein von der Anzahl der Gründungen her.

00:37:46: Genau, dann, ja, ich meine, dass mittlerweile bei allen Gewerken so, dass du halt irgendwie einen guten Engel über Tech und über Tech-Produkte finden kannst, über KI.

00:37:56: Ich meine, man weiß auch einfach, man werkt ein großes Thema, an dem geht das halt auch nicht spurlos vorbei.

00:38:01: So und die sagen halt auch irgendwie so ich will auch irgendwie irgendwas mit KI machen und ich kann auch mein Leben damit einfach machen.

00:38:07: Ich habe keine Ahnung wie und wir sagen halt irgendwie, es muss halt gute Möglichkeiten geben oder Applikationen, in denen wir halt KI anwenden können, weil das am Ende des Tages auch unser Business ist.

00:38:17: Wir sagen jetzt hier, also natürlich bei der Kapitalsuche sagen wir auch, wir sind natürlich KI, also auch sehr KI-heavy, aber am Ende des Tages sind wir, bauen wir jetzt halt kein eigenes LLM oder sowas, sondern das ist halt komplett Application Layer.

00:38:31: Wir implementieren das in dem kleinen Handwerksbetrieb, dass der mit KI auch wirklich gut arbeiten kann.

00:38:35: Das ist vielleicht statt vier Stunden von Angebot nur noch zehn Minuten Bauch.

00:38:38: Das ist eigentlich so der Key enge.

00:38:41: Genau das sind so die wichtigsten Themen und alles andere ist eigentlich nicht so zentral.

00:38:47: Weil dann müssen wir das Playbook ja eh noch mal bauen.

00:38:49: Und im High-Level sind die Playbooks auch alle sehr ähnlich, weil du hast immer wieder die Probleme, die reinlaufen.

00:38:54: Das ist immer am Anfang Kundengewinnung.

00:38:56: Dann ist es in der Regel, Kundengewinnung läuft gut.

00:38:58: Dann muss man schauen, wie kriegt Priorisierung von Aufträgen richtig hin.

00:39:01: Dann ist es immer, wie schaff ich es, dass meine, dass mir das operativ nicht um die Ohren fliegt.

00:39:06: Weil ich zu allen nämlich immer ja sage und dann muss ich halt auch delivern.

00:39:10: Dann ist es Mitarbeiter, weitere Mitarbeiter einstellen.

00:39:11: Und dann ist es in der Regel alles, was im Cash-Low-Management und Liquid... Liquidität an, so was angeht.

00:39:17: Das ist auch mal ein großes Problem bei Betrieben, vor allem, wenn sie anfangen zu wachsen.

00:39:21: Weil Handwerks schon jetzt nicht das beste Liquidity-Geschäft von fairer Weise sagen.

00:39:26: Weil?

00:39:27: Man hat einfach, also Privatkunden sind alles mal seine Hauptzielgruppe in der Regel.

00:39:32: Und wenn du nicht für Privatkunden arbeitest, dann arbeitest du für so irgendwelche größeren Bauherren, wo du teilweise gar keine Anzahlungen bekommst als Vertrieb.

00:39:38: Das heißt, du gehst halt teilweise in so zweihunderttausend Euro in Vorleistung.

00:39:41: Und wenn der Appleite geht, dann... Und das ist auch der, einer der Nummer eins Gründe, warum wir tatsächlich da gereinbar pleite gehen.

00:39:48: Irgendwelche Bauherden gehen die pleite gehen, die sie dann größere B-to-B-Projekte gemacht haben, die dann durchgefallen sind dadurch.

00:39:54: Kann man das versichern?

00:39:55: Kann man ja, aber machen die meisten natürlich nicht.

00:39:59: Weil was mich noch so interessieren würde ist, ich habe gerade gesagt Buchhaltung.

00:40:03: Ja, also das Eindruck gemacht ist doch ja auch ein großes Ding.

00:40:05: Also ich meine so ein Zephtes, so ein Lex-Office, Papierkram, Uname mit was es da alles an Anbietern gibt.

00:40:10: Ähm, die machen ja nur sowas.

00:40:12: Macht ihr sowas auch, dass ihr darüber nachdenkt, wenn ihr Software gebaut habt, dass ihr die noch mal externalizenziert, dass ihr gar nicht als zweites Modell quasi oder sagt ihr ne, bönn raus aus dem Software gehen.

00:40:23: Also,

00:40:24: es ist schon eine Sache, die über die wir zwischendurch mal nachdenken, aber jetzt gerade einfach kein Fokus ist, weil ich glaube halt, vor allen Dingen jetzt, gerade bei uns ist einfach Fokus aller wichtigste.

00:40:31: Und ich kann mir vorstellen, dass irgendwann wir mal auf die Software so gut sind, dass man einfach sagt, hey, warum treibt nicht einfach so die Software, die wird sich so auch schon gut verkaufen.

00:40:37: Aber ich, aktuell ist für uns... nicht wirklich relevant, weil wir sind ein relativ kleines Team noch, wir sind acht Leute.

00:40:47: Und wir konzentrieren uns halt absolut darauf, dass wir einfach erstmal mit dem, was wir haben, einfach mal Betriebe bauen können.

00:40:54: Und die Software ist natürlich ein Teil davon, dass wir es besser hinbekommen mit weniger Leuten, weil je besser wir die Software haben, desto einfacher ist die Zusammenarbeit mit den Betrieben.

00:41:03: Und sag mal, das ist so die Wettbewerbslage bei euch, deswegen gibt es noch der in dem Bereich aktiv ist.

00:41:09: Wir haben tatsächlich so ein, zwei Firmen, die nach uns, oder ich würde schon sagen nach uns, auch damit angefangen haben, die aber glaube ich ein bisschen andere Thesen haben, bzw.

00:41:20: einfach andere Herangehensweise.

00:41:21: Wir gehen da schon noch sehr softwarelastig dran und die sind teilweise schon nochmal eher so ein bisschen mehr,

00:41:27: ja,

00:41:27: ich würde sagen so sehr stark operativ.

00:41:31: Und wir glauben halt einfach, damit wir es wirklich scalable machen können, musst du die Software selber own und musst einhundert Prozent selber die Software bauen.

00:41:36: Fütter zu, dass du natürlich mehr Geld ausgibst und auch mehr Kapitalbedarf hast, weil Software bauen ist halt nicht günstig.

00:41:42: Aber ich glaube einfach, dass wir daraus am Ende des Tages eine deutlich größere Firma bauen könnten, als wenn wir jetzt keine eigene Software bauen würden und jetzt irgendeine Ex-Hander Software nehmen und auf den halt das quasi aufbauen.

00:41:53: Wir schon merken, dass wir sehr opinionated an den Weg gerade gehen, wie Betriebe gebaut werden.

00:41:59: Das heißt, wir gehen schon sehr stark rein und sagen, das sollte der richtige Prozess sein.

00:42:02: Und die Software können das teilweise gar nicht so richtig abbilden, die es heutzutage gibt.

00:42:05: Und wir sagen halt, okay, dann.

00:42:07: Das ist ja perfekt, dann bauen wir es halt selbst.

00:42:09: Wir kriegen, wir haben das sowieso an allen möglichen Datenquellen von den Betrieben angeschlossen.

00:42:12: Das heißt, wir können auch aber mit, dadurch mit KI einfach Sachen nochmal deutlich einfacher machen.

00:42:17: Das könnten wir, glaube ich, nicht, wenn wir jetzt einfach irgendwie eine andere Framcofter einfach lizenzieren würden.

00:42:21: Wie viele von den acht Menekens sind denn in Entwicklung?

00:42:23: Ähm,

00:42:25: aktuell sind wir dort zu dritt.

00:42:27: Das reicht?

00:42:28: Nee.

00:42:29: Ja, es ist auch gerade noch dabei, Entwickler einzustellen, also falls irgendjemand äh... Entwickler ist, meldet euch gerne bei uns.

00:42:37: Aber das ist gerade auch einer unserer größten Themen, also nochmals Entwicklungsteam, mehr in Tech zu investieren.

00:42:42: Aber bei uns ist es überall, gerade am Brennen, was das angeht, kann man sagen.

00:42:48: Jetzt mal eine abschließende Frage.

00:42:50: Wenn du jetzt mal in die Zukunft denkst, wenn jetzt hier der Jonathan Teig noch mal ein bisschen hat poppen und hier aufmacht und sagt, wünsch dir was, Jungs!

00:42:56: Was glaubst du, das sind eure nächsten wichtigen Schritte, die du nehmen willst?

00:42:59: Was sind so die Hypothesen, die du folgt?

00:43:01: Also, was wir jetzt gerade erst mal Beweisen müssen ist, dass es ein skalierbares Geschäftsmodell ist.

00:43:09: Und dass es auch wirklich wiederholbar ist, dass man es auch wirklich groß machen kann.

00:43:12: Danach steht vor unsere neue Finanzierungsrunde.

00:43:17: An nächstes Jahr.

00:43:20: Genau.

00:43:21: Und am Ende des Tages, ich will daraus eine super große Company bauen.

00:43:23: Und ich glaube, wenn man halt, wie sie annimmt, dann ist es normal, also da muss man einfach eine... Company bauen wollen die mindestens milliarde wert wird.

00:43:33: und das wir wollen halt auch noch mehr.

00:43:35: also das ist es nur noch so.

00:43:38: und weil ich will gewünscht ich generell wünsche mir dass europa deutlich mehr größere ambitioniertere firmen bauen.

00:43:43: und ich finde der einzige weg wenn man es machen kann es ist halt selbst irgendwie versucht zu versuchen.

00:43:49: genau

00:43:50: das ist nicht den dachdecker dazu.

00:43:53: Der hat einfach gesagt, ich soll mir mal einen richtigen Job suchen.

00:43:58: Also mittlerweile, dadurch, dass wir so nah an dem dran sind, was er macht, versteht er schon, glaube ich, sehr gut.

00:44:02: Also ich glaube, da will ich es auch ein bisschen entspannter.

00:44:03: Ich glaube, als ich meinen Eltern am Anfang erklärt habe, dass ich mich selbstständig mache.

00:44:06: Meine Eltern haben auch über einen Grund, dass sie in der Artikel erfahren, dass wir damals WC aufgenommen haben.

00:44:11: Da waren die erstmal so ein bisschen nervöser auf jeden Fall, kann man so sagen.

00:44:16: Aber mittlerweile sind die da, glaube ich, ganz cool mit, weil die sagen jetzt auch, okay, du machst das halt seit vierenhalb Jahren irgendwie.

00:44:20: Das

00:44:21: wär jetzt doch geil, wenn du auf dem Tisch sitzt und dann glaubst du, der Papa macht das Scheiße, musst du so machen.

00:44:28: Ich freu mich auch schon wieder auf Weihnachten.

00:44:30: Ich hoffe, wir werden wieder ausfragen, wie wir genau im Detail die Betriebe bauen.

00:44:33: Da würde ich wahrscheinlich sagen, ah, nee, die Sache kann man auch da und da das machen.

00:44:38: Aber ist das kein Kunde von euch?

00:44:40: Nein, mein Vater ist gar kein Dachdecker mehr.

00:44:42: Mittlerweile in Ruhestand kann man so sagen, als Dachdecker.

00:44:46: Dann kannst du ihn als Advisor hüssen.

00:44:48: Genau, richtig, richtig.

00:44:49: Also immer, wenn irgendwas ist, also vor allem wenn es irgendwie sehr handwerksspezifische Sachen sind, geht auch, klingt bei mir noch mal das Telefon.

00:44:57: Da kann er sich dich vorverstecken.

00:44:59: Na gut, Bastian, ich wünsche dir ganz viel Erfolg dafür.

00:45:02: Du hast ja hier ihre Ziele, wie ich lerne.

00:45:04: Und ja, kann ich nur unterstützen, wenn man das Handwerk vergrößert.

00:45:07: Das ist wichtig und wertvoll und schön.

00:45:08: Vielen Dank.

00:45:09: Freut mich, dass ihr

00:45:09: sowas macht.

00:45:10: Vielen Dank, weil ich es jetzt schätze.

00:45:13: Wow,

00:45:13: das war ein inspirierendes Gespräch,

00:45:15: oder?

00:45:15: Denkt dran, abonnier den Podcast unbedingt, damit du keine Episode verpasst und teile ihn auch total gerne mit deinen Freunden oder Kollegen.

00:45:22: Bis zum nächsten Mal.

00:45:22: Bleibt inspiriert und neugierig.

00:45:24: Dein Joel.

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