Was 2026 wirklich zählt 🔮: Die Business-Predictions einflussreicher Frauen
Shownotes
Erfüllung schlägt Erfolg: 2026 wird zum Prüfstein für alle, die Business jenseits von Buzzwords und perfekten Plänen denken. Zehn führende Frauen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Unternehmertum teilen ihre Predictions für 2026 und warum Nähe, Verantwortung und Mut zu echten Entscheidungen zählen, während KI, Deep Tech und Agenten unseren Alltag umkrempeln. Du erfährst... …wie Karin Kuschik die Bedeutung von Erfüllung und Berufung im Business 2026 sieht. …warum Verena Pausder 2026 als das Jahr des Deep Tech-Durchbruchs betrachtet. …welche Rolle echte Begegnungen und psychologische Infrastruktur laut Vanessa Laszlo spielen. __________________________ ||||| PERSONEN ||||| 👤 Joël Kaczmarek, Geschäftsführer digital kompakt 👤 Karin Kuschik, Autorin, Speakerin, Performance Coach 👤 Verena Pausder, Entrepreneur & Angel Investor 👤 Sandra Schwedler, Coachin & Stellvertrende Aufsichtsratsvorsitzende FC St. Pauli 👤 Vanessa Laszlo, Leadership & Performance Consulting 👤 Carolin Durst, Professorin für Digital Marketing 👤 Saskia Meier-Andrae, General Manager eBay Deutschland 👤 Verena Schlüpmann, Gründerin K5 👤 Irène Kilubi, Gründerin & Geschäftsführerin brandPreneurs & brandFluencers 👤 Judith Andresen, Agile Organisationsentwicklerin, BERATUNG JUDITH ANDRESEN 👤 Miriam Wohlfarth, Serial Fintech Founder I CEO I Author I Supervisory Board Member __________________________ ||||| SPONSOREN ||||| 🔥 Übersicht aller Sponsoren __________________________ ||||| PLAYLISTS ||||| Lust auf mehr? Entdecke unsere Playlists mit weiteren spannenden Episoden zum Thema: __________________________ ||||| LEXIKON ||||| Du verstehst nur Bahnhof? Zu viel Fachchinesisch? Unser Lexikon hilft dir dabei, die wichtigsten Fachbegriffe zu verstehen: 🔹 KI - Künstliche Intelligenz, ein Bereich der Informatik, der sich mit der Schaffung von intelligenten Maschinen befasst, die wie Menschen arbeiten und reagieren. 🔹 Generative KI - Künstliche Intelligenz, die in der Lage ist, neue Inhalte wie Texte, Bilder oder Musik zu erzeugen. 🔹 KI-Agenten - Künstliche Intelligenz-Systeme, die spezifische Aufgaben oder Rollen übernehmen können, indem sie auf ein KI-Modell angewandt werden. 🔹 Deep Tech - Technologiesektoren, die auf wissenschaftlichen und ingenieurwissenschaftlichen Fortschritten basieren und oft komplexe Probleme lösen. 🔹 Defense Tech - Technologie- und Innovationsbereich, der Produkte oder Dienstleistungen für Verteidigung und Sicherheit entwickelt. __________________________ ||||| KAPITEL ||||| (00:00:00) Vorstellung und Einführung ins Thema (02:53:865) Bestsellerautorin Karin Kuschik (04:07:755) Business Inflluencerin Verena Pausder (06:04:832) St. Pauli-Aufsichtsratsvorsitzende Sandra Schwedler (08:08:338) Leadership-Sparringspartnerin Vanessa Laszlo (12:00:265) Marketing-Professorin Carolin Durst (14:28:784) eBay-Chefin Saskia Meier-Andrae (17:00:973) K5-Gründerin Verena Schlüpmann (19:48:120) Diversity-Expertin Irene Kilubi (21:47:328) Agile Coachin Judith Andresen (24:10:886) FinTech-Gründerin Miriam Wohlfarth __________________________ ||||| WIR ||||| 🧢 Ich bin übrigens Joël, der Macher dieses Podcasts. Ich bin ein Creator und Medienunternehmer, der für Wachstum und Vielfalt steht. Mein Vorgehen besteht darin, dass ich inspirierende und erfolgreiche Menschen interviewe, um von ihnen zu lernen und Wissensabkürzungen für dich und mich aufzutun. 👉 Mit meinem Podcast digital kompakt zeige ich dir Wachstumsstrategien für dein (Digital-)Business, indem ich erfolgreiche Unternehmen und Expert:innen interviewe 👉 Mit meinem Podcast 5 Dinge mit 20 zeige ich dir, wie du persönlich wachsen kannst, indem ich inspirierende Menschen frage, was sind ihre 5 Dinge, die sie gerne schon mit 20 gewusst hätten 👉 In meinem Newsletter fasse ich dir Jeden Freitag die besten Learnings aus meinen Podcasts zusammen sowie viele weitere Einsichten aus meinen Aktivitäten. 💛 Abonniere „digital kompakt“ auf Apple Podcasts, Spotify & Co. Wenn dir die Folge gefallen hat, hinterlasse uns bitte eine Fünf-Sterne-Bewertung! 👥 Wir streben die Verwendung einer geschlechtsneutralen Sprache an. In Fällen, in denen dies nicht gelingt, gelten sämtliche Personenbezeichnungen für alle Geschlechter.Transkript anzeigen
00:00:03: Der DeepTech-Bereich bricht jetzt richtig durch.
00:00:05: Dann wird da, ich glaube, die Post abgehen, große Finanzierungswunden und hoffentlich einen großen Schritt in Richtung europäischer Souveränität im Weltraum.
00:00:14: Live-Shopping in Deutschland wird massiv wachsen.
00:00:16: Der Markt ist noch jung, aber wir z.B.
00:00:19: eBay investieren
00:00:19: da massiv rein.
00:01:01: Anfang des Jahres ist ja traditionell die Zeit, in der alle plötzlich sehr genau wissen, wie die Zukunft aussieht.
00:01:06: Predictions überall.
00:01:07: Zu KI, Märkten, Führung, Arbeit und natürlich liegen viele davon daneben.
00:01:13: Aber genau deshalb sind Predictions ja so spannend.
00:01:15: Nicht weil sie die Zukunft vorher sagen, sondern weil sie zeigen, wie Menschen auf die Zukunft schauen, was sie für relevant halten, bevor sie Respekt haben und was sie vielleicht unterschätzen.
00:01:23: Und wir haben uns deshalb etwas Besonderes überlegt.
00:01:26: Wir lassen mehrere Menschen zu Wort kommen, die ich für sehr kompetent halte und trenne nach Geschlechtern.
00:01:31: Für diese Folge haben wir also Frauen aus ganz unterschiedlichen Bereichen gefragt, wie sie auf die Business-Welt-Zweißen-Sächsen-Zwanzig blicken.
00:01:38: Unternehmerinnen, Managerinnen, Wissenschaftlerinnen, Strateginnen.
00:01:41: Und dabei ging es uns nicht so sehr um die weibliche Perspektive als Label, sondern um die Realität, dass Frauen im Business oft mit anderen Rahmenbedingungen, anderen Erfahrungen und auch anderen Risiken umgehen müssen.
00:01:52: Das prägt ja den Blick nach vorn.
00:01:53: Also, lasst uns anfangen.
00:01:55: Das sind die Business Predictions-Zweitausendsechsundzwanzig von Frauen.
00:02:04: Ja, ja, ja, ist ja gut.
00:02:05: Kommt, wir legen los.
00:02:06: Gleich zu Beginn starten wir nämlich mit einer ganz spannenden Frau.
00:02:09: Und zwar folgt jetzt eine Stimme, die viele aus ihren Büchern oder auch Hörbüchern kennen.
00:02:14: Dafür hat sie nämlich schon goldene Schallplatten bekommen.
00:02:16: Und zwar... Karin Kuschik ist besteller Autorin der Bücher auf fünfzig Sätze, die das Leben leichter machen und jetzt jüngst erschienen fünfzig Fragen, die das Leben leichter machen.
00:02:25: Und Karin beschäftigt sich seit Jahren mit der Wirkung von Sprache, Haltung und innerer Klarheit.
00:02:30: Sie bringt dabei einen langjährigen Background aus dem Executive Coaching mit und weiß sehr genau, wie Kommunikation, Entscheidungen, Beziehungen und Führungen prägt.
00:02:39: Und genau deshalb ist ihre Business Prediction für twenty-sixundzwanzig so spannend.
00:02:43: Statt auf Märkte oder Technologien schaut Karin darauf wie wir künftig denken, sprechen und handeln sollten.
00:02:49: Damit Arbeit funktioniert.
00:03:03: Erfolg scheint ja längst nicht mehr so wichtig zu sein im Business, es geht um Erfüllung.
00:03:08: Der Beruf ist auch nicht mehr wesentlich, Beruf fun.
00:03:11: Darum geht es offenbar und viele wollen die in der Selbstständigkeit erreichen.
00:03:16: Ich will in die Sichtbarkeit, habe ich in fast jedem Speedcoaching gehört und ich trau mich nicht meinen Preis zu nennen oder ich kenne ihn gar nicht, allerdings auch.
00:03:26: Das Jahr wird also ein spannendes Jahr, denn da zeigt sich dann vermutlich, wer den Mut hat durchzustarten und das Business so richtig hochzuziehen und wer mit seinen Ideen eher runterfällt, weil vielleicht nur eine Mission da war oder nur eine Vision und das Know-how gefehlt hat.
00:03:45: Long Story Short, ich glaube, dass einige von ihrem Erfolg überwältigt sein werden, mehr vermutlich Struggle und aus Not womöglich zurückschwimmen und ein Trend hin zur Festanstellung würde mich als Reaktion darauf auch nicht wundern.
00:04:00: Also, meine Prognose, twenty-sixundzwanzig ist im Business ein Entscheidungsjahr.
00:04:08: Plötzlich versteht man, warum Karin Goldene Scheiplatten wie ihre Hörbücher bekommt, oder?
00:04:11: Eine Stimme wie Honig und Ideen, die wirklich nur so vor Erfahrung strotzen.
00:04:16: So, und machen wir weiter.
00:04:17: Meine nächste Gesprächspartnerin gehört zu den prägensten Stimmen der deutschen Startup- und Digitalszene.
00:04:23: Verena Pauster ist Unternehmerin, Investorin und engagiert sich seit Jahren dafür, wie wir in Deutschland Wirtschaft, Bildung und Innovation neu denken.
00:04:33: Und gerade weil sie so nah an Gründerinnen politischen Entscheidungsprozessen und technologischen Entwicklungen ist, lohnt sich ihr Blick nach vorn besonders.
00:04:40: Also, hier ist Verenas Business Prediction für.
00:04:49: Wenn man sich anguckt, was im Defensetech-Bereich passiert, ungefähr zwanzig Prozent des Venture Capitals, zwanzig, zwanzig ist schon in den Bereich geflossen.
00:04:57: Wenn man sich anguckt, was im Spacetech-Bereich entsteht, auch da Riesenunternehmen mit dieser Aerospace, der Exploration Company, Reflex Aerospace oder auch Augsburg Rocket Factory und vielen weiteren, dann wird da zwanzig, sechsundzwanzig, glaube ich, die Post abgehen, große Finanzierungsrunden werden wir sehen und hoffentlich einen großen Schritt.
00:05:18: in Richtung europäischer Souveränität im Weltraum.
00:05:21: Und DeepTech in general sozusagen, also ob das ein neuerer Robotics ist, Unternehmen in den eben genannten Bereichen, die FenceTech und SpaceTech, ob das Unternehmen im Energiebereich wie Proxima, Marvel, Fusion, Sunfire sind.
00:05:35: Also der DeepTech-Bereich bricht jetzt richtig durch.
00:05:38: Das sieht man auch daran, dass die Fonds verstärkt in diese Asset-Klasse gehen, dass überhaupt reine DeepTech-Fonds immer normaler werden, die Fonds größer werden.
00:05:48: Die Win-Initiative, also das und Versicherer direkt in Deep Tech Late Stage gehen, hoffentlich auch noch mal ein Boost bringen wird, also in Deep Tech Late Stage Funs.
00:05:58: Also all das stimmt mich sehr positiv, dass wir da ein echtes Deep Tech Wunder, zwanzig, sechs und zwanzig sehen werden.
00:06:04: Na, das macht doch durchaus Hoffnung für die Zukunft und beeindruckend, wie breit sich Verena auch auskennt.
00:06:09: Krass.
00:06:10: So.
00:06:10: und jetzt kommt eine weitere spannende Perspektive hinzu, und zwar von Sandra Schwedler.
00:06:15: Sandra ist Coaching, begleitet Führungskräfte in Transformationsprozessen und ist stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzende des FC St.
00:06:23: Pauli.
00:06:24: Sie kennt Entscheidungsdynamiken aus dem klassischen Unternehmenskontext und auch aus Organisationen, in denen Werte, Macht und Verantwortung besonders sichtbar aufeinandertreffen.
00:06:33: Und genau deshalb ist ihre Business-Prediction für die Jahr-Zwischen für die Jahr-Zwischen für die Jahr-Zwischen für die Jahr-Zwischen für die Jahr-Zwischen für die Jahr-Zwischen für die Jahr-Zwischen für die Jahr-Zwischen
00:06:39: für die Jahr-Zwischen für die Jahr-Zwischen für die Jahr-Zwischen für die Jahr-Zwischen für die Jahr-Zwischen für die Jahr-Zwischen für die Jahr-Zwischen für die.
00:06:42: Meine Business Prediction für es ist, dass die Kombination aus Wirkung und Effizienz zur zentralen Orientierungsgröße wird.
00:06:47: Auch es bleibt der Kostendruck hoch und der stetige Wandel setzt sich fort.
00:06:52: Die Phase, in der sich ineffizienten Großfläche durch Wachstum oder Kapital ausgleichen ließen, ist vorbei.
00:06:57: Effizienz ist damit keine Kühe mehr, sondern Voraussetzung, allerdings nicht im Sinne von Sparen um jeden Preis, sondern als konsequente Frage.
00:07:04: Wo ziehen wir mit begrenzten Ressourcen tatsächlich relevante Ergebnisse?
00:07:08: Gleichzeitig fragen Mitarbeiter deutlich stärker nach den Sinn ihrer Arbeit.
00:07:11: Und diesen Sinn finden sie immer weniger in Visionen oder Basswörts, sondern in der erlebbaren Wirkung ihrer Tätigkeit.
00:07:16: In der Frage, ob das, was sie tun, ein Unterschied macht.
00:07:19: Für Kundinnen, für die Organisation oder am besten Fall für gesellschaftliche Herausforderungen.
00:07:24: Das zusammenführt zu einem interessanten Paradoxon.
00:07:26: In der einer Zeit des dauerhaften Wandels entsteht Sicherheit nicht durch Stabilität, sondern durch Klarheit über Wirkung.
00:07:32: Wenn klar ist, wo Wirkung entsteht, wird entscheidend leichter.
00:07:35: Prioritäten lassen sich setzen, Verantwortung klären und Dinge auch bewusst weglassen.
00:07:39: Effizient Wirkung zur Erzählenschaft zur Orientierung, für Führungskräfte ebenso wie für Teams.
00:07:44: Der entscheidende Punkt ist, Wirkung und Effizienz lassen sich nicht mehr getrennt denken.
00:07:47: Wirkung ohne Effizient ist nicht nachhaltig.
00:07:49: Effizienz ohne Wirkung ist bedeutungslos.
00:07:51: Profitieren werden in den Jahren die Organisationen, die beides konsequent zusammen in ihr Handel integrieren.
00:07:57: Also ich weiß nicht, wie es dir geht, aber ich musste mir das wirklich mehrfach anhören, weil da steckt ja so viel Dichte drin und so viel Erfahrung auf so kurzem Raum, also vielleicht sputzt du auch nochmal zurück, wenn es dir wie mir geht.
00:08:08: So, aber wenn wir schon bei spannenden Perspektiven sind, dann machen wir in der Richtung doch gleich weiter.
00:08:13: Als nächstes hören wir nämlich eine Perspektive, die im Business oft unterschätzt wird, die Psychologische.
00:08:18: Vanessa Laszlo ist Diplompsychologin und arbeitet als Executive und Leadership Sparringspartnerin mit UnternehmerInnen und Top-Führungskräften mit Fokus auf, aufgepasst, High-Impact-Kommunikation, Performance und die Dynamiken hinter Entscheidungen.
00:08:32: Und genau deshalb ist ihre Prediction für den Jahr ist so spannend.
00:08:36: Sie schaut nicht nur auf Märkte und Trends, sondern darauf, wie Menschen in Machtpositionen tatsächlich handeln, unter Druck, in Konflikten, in Transformation.
00:08:44: Hier ist also Vanessa's Business Prediction für den Jahr.
00:08:49: Echt sein.
00:08:50: Ich glaube, echt sein wird irgendwann zu einer harten, ökonomischen Kennzahl, und zwar nicht aus moralischen, sondern aus neurologischen, systemischen und strategischen Gründen.
00:09:00: Ich meine, wir leben in einer hardcore spannenden Zeit.
00:09:03: Auf der einen Seite haben wir KI-generierte Texte, Bilder, Stimmen, werden mehr Glätte, mehr Perfektion, mehr Output als je zuvor.
00:09:11: Und gleichzeitig wird damit genau dieser Output auch total entwertet, weil er austauschbar ist.
00:09:16: Texte, Bilder, Stimmen und die damit einhergehende Expertise maximal mittlerer Tiefe, weil, was pychologisch damit passiert ist, es erzeugt einen massiven Shift in der Aufmerksamkeitsökonomie hin zu Signalen, die Maschinen eben nicht plausibel imitieren können.
00:09:31: Weil unser gutes, altes Säugetelgehirn darauf optimiert ist, Relevanz über Lebendigkeit zu erkennen und nicht über Perfektion.
00:09:39: Das heißt, wir reagieren am stärksten auf echte Menschen, auf echte Begegnungen, auf echte Regulationen, auf Microexpressions, auf... Die Stimmmodulation, die eben nur durch minimale Stimmungsschwankungen zustande kommt, auf spontane Regulierung auf unperfekte Dynamiken.
00:09:54: Und das sind Signale, die Maschinen noch nicht überzeugend produzieren, aber die sind entscheidend für Vertrauen, für unsere Risikoabschätzung, für Führungswirkung.
00:10:04: Von daher wird das Jahr in dem Organisationen begreifen müssen, wir können Technologie skalieren, aber keine Verbundenheit.
00:10:13: Wir können Prozesse automatisieren, aber keine Resonanz.
00:10:17: Während KI skaliert, wird echt sein knapp und alles was knapp ist, wird ökonomisch wertvoll.
00:10:23: Und damit einhergehen, tritt meines Erachtens noch was anderes zu Tage.
00:10:27: Organisationen globalisieren, beschleunigen, technisieren müssen sie auch, aber ihre psychologische Infrastruktur ist schon längst stehen geblieben.
00:10:34: Es fehlt schlichtweg die Fähigkeit, kollektive innere Komplexität so schnell zu führen, wie die äußere Komplexität wächst.
00:10:43: Und damit meine zweite Prediction unternehmen müssen, dass sie in was investieren, dass sie jahrzehntelang total ignoriert haben, nämlich psychologische Infrastruktur.
00:10:52: Führungskräfte, die ihre innere Architektur, also ihre Stressachsen, ihre Trigger, ihre Ampivalenz, ihre Energielevel, you name it.
00:10:59: Souverän steuern können, die erzeugen Signale, die KI nicht simulieren kann, nämlich regulierte präsente Echtheit, die Fähigkeit, innerlich sauber ausgerichtet zu sein.
00:11:09: Und wer in sich klar ist, führt andere Klare.
00:11:12: Und wer das nicht ist, kompensiert und das spürt im Zwischen jeder Organisation.
00:11:16: Weil wenn du nicht mehr mit Kommentationen beschäftigt bist, dann hast du einen echten Impact.
00:11:19: Dann kannst du die Dinge verändern, die veränderungswürdig sind.
00:11:23: Dann kannst du für schnellere Entscheidungen sorgen, für eine höhere Kooperationsfähigkeit, für weniger politische Reibungsverluste.
00:11:29: für resilientere Systeme.
00:11:31: Und am Ende vom Tag wird damit auch Peak Performance endlich neu definiert, nämlich nicht mehr über diese klassiker Stundenkloppen sich anpassen und Fassade, sondern über reflektiertes Bewusstsein, das in echt sein mündet.
00:11:44: Also Führungskrafte, die Tiefe vor Tempo setzen, die erzeugen letztendlich eine magnetische Wirkung.
00:11:50: Die Work schlägt Hard Work auch hier wieder.
00:11:52: Also in dem Sinne ihr Lieben, stay soft.
00:11:55: Also ich finde, da passen Vanessa und Sandra mit ihren Prognosen auch echt gut zusammen.
00:12:00: Und jetzt gehen wir mal in eine etwas anders gelagerte Welt, denn jetzt folgt eine Perspektive aus der Marketingforschung.
00:12:08: Caroline Durst ist Marketingprofessorin an der Hochschule Ansbach mit Schwerpunkt auf digitale Marketing, Konsumentenverhalten und datengetriebenen Strategien.
00:12:18: Sie verbindet also wissenschaftliche Analyse mit einem sehr praxisnahen Blick darauf, wie sich Märkte, Marken und Kaufentscheidungen tatsächlich verändern.
00:12:29: Und genau deshalb ist dieser Prediction besonders wertvoll, weil sie Hypes von belastbaren Entwicklungen trennt.
00:12:36: Hier ist Karros Business Prediction für.
00:12:37: es ist für es ist für es für es für es für es für es für es für es für es für es für es für es für
00:12:40: es für es für es für es für es für es für es für es für es für es für es für es für es für es für es für es für es für es für es für es für es für es für es für es für es für es für es für es für es für es für es für es für es für es für es für es für es für es für es für es für es für es für es für es für es für es für es für es für es für es für es für es für es für es für es für es für es für es für es für es für es für es für es für Und.
00:12:51: mit dem Aufkommen von KI-Agenten, also Systemen, die autonom recherchieren, vergleichen und Entscheidungen vorbereiten, wandert ein großer Teil der Customer Journey in einen Bereich, den wir nicht mehr sehen können, den sogenannten Dark Funnel.
00:13:02: Früher begann jede Recherche bei Google oder auf einer Webseite.
00:13:06: Heute beginnt sie im Inneren eines Agentensystems.
00:13:10: Chatchivity, Gemina oder Claude erstellen Shortlist, bevor wir Menschen überhaupt aktiv werden.
00:13:16: Und wenn ein Unternehmen in dieser maschinellen Vorauswahl nicht auftaucht, wird es später auch keine Rolle spielen im Entscheidungsprozess.
00:13:25: Aber, und das finde ich entscheidend, die finale Entscheidung, gerade im BtoB, die wird weiterhin menschlich bleiben.
00:13:31: Sie wird von Vertrauen, Wiedererkennung und persönlichen Erfahrungen bestimmt.
00:13:36: Und genau deshalb gewinnt die menschliche Interaktion wieder an Stärke.
00:13:40: Also offline und hybride Touchpoints werden zur neuen Vertrauensarchitektur.
00:13:45: Dort entsteht einfach das, was keine KI simulieren kann.
00:13:50: echte Beziehungen, soziale Evidenzen, emotionale Bindung.
00:13:53: Das heißt, KI-Agenten können sortieren, filtern und priorisieren, doch sie können nicht entscheiden, wem wir glauben.
00:14:00: Sie können keine Begegnung ersetzen, keine Reputationen fühlen und keine Verlässlichkeit spüren.
00:14:05: Daher mein Fazit, erfolgreiches Marketing.
00:14:10: Wir müssen sichtbar sein, wenn Maschinen filtern und relevant, wenn Menschen entscheiden.
00:14:16: Marken, die diese Brücke schlagen, werden im BtoB die Gewinner der KI-Ära sein.
00:14:22: Also, ich habe allein schon mit dem Wort Dark Funnel was Neues gelernt und ist ja wirklich spannend, was sich im Marketing so auftut, wo wir gleich zu einer weiteren Frau kommen, die sich da super anschließt.
00:14:32: Denn jetzt folgt eine Perspektive aus einem der zentralsten Marktplätze des digitalen Handels.
00:14:39: Saskia Maya André ist die Deutschlandschefin von eBay und verantwortet damit eine Plattform, auf der hunderttausende Händlerinnen und Millionen Kundinnen zusammenkommen.
00:14:48: Sie hat also einen sehr breiten Blick auf den deutschen Handel, vom Mittelstand über Recommerce bis hin zu Plattformökonomie und neuen Wachstumsmodellen.
00:14:55: Und genau diese Übersicht macht ihre Prediction besonders spannend.
00:14:59: Sie sieht früh, wie sich Angebot, Nachfrage und Händlerstrategien tatsächlich verändern.
00:15:04: Hier ist Saskia's Prediction für.
00:15:08: Ich glaube, AI-Assistenten wie ChatGPT werden zu echten Einkaufsorten werden, vor allem für standardisierte Produkte.
00:15:24: Das heißt, wir unternehmen, sie müssen einerseits an diesen AI-Empfehlungen sichtbar sein, sich andererseits aber auch überlegen, wie sie in Zukunft den direkten Kundenkontakt behalten und nicht nur zum anonymen Zulieferer der AI werden.
00:15:37: Ich denke, Defense-Strategien dagegen sind einzigeartige Ware, statt Austauschbarkeit, tiefer in die Wertschöpfungskategien und beim Shoppen für Entertainment und Erlebnisse zu sehen.
00:15:47: Was mich zum zweiten Punkt bringt, nämlich Live-Shopping als Entertainment Antwort.
00:15:51: Ich denke, Live-Shopping in Deutschland wird massiv wachsen.
00:15:55: Der Markt ist noch jung, aber wir zum Beispiel bei eBay investieren da massiv rein.
00:15:59: Live-Shopping ist halt die Entertainment-Schicht über dem reinen Klickkauf.
00:16:03: Du hast Host, du hast Storytelling, du hast Interaktion, Community.
00:16:06: Und ich glaube, Live-Shopping wird, zwanzig, sechsundzwanzig, eines der spannendsten Wachstumsfelder im deutschen E-Commerce und ein wichtiger Baustein, um Kunden und Kundinnen emotional an Plattformen und Händler zu binden.
00:16:18: Und dann zuletzt glaube ich, dass es mehr ... intra-europäischen Handel geben wird.
00:16:23: Wir haben einen Wegfall von dem Minimus-Grenzen in den Jahr und auch neuen Gebühren auf kleinen Sendungen von außerhalb der EU.
00:16:30: Die kommen und dadurch werden direkte Importe aus Asien weniger attraktiv.
00:16:34: Ich glaube, die wahren Ströme werden sich verlagern, mehr Händler, Lager und Fulfillment innerhalb der EU, mehr nationaler und europäischer Handel und weniger extrem günstige Direktbestellungen von weit weg.
00:16:44: Deshalb unterm Strich.
00:16:50: Live-Shopping und von einer deutlichen Stärkung des europäischen Handels.
00:16:56: Ach, ich finde das immer wieder spannend, was für Einsicht man aus einer solch globalen Position herausgewinnen kann.
00:17:01: Und wo wir schon im Handel sind, bleiben wir doch gleich dabei.
00:17:03: Denn jetzt kommt eine Stimme wirklich aus dem Zentrum der deutschen Handels- und E-Commerce-Community.
00:17:08: Verena Schlübmann ist Geschäftsführerin der KFIN Future Retail Conference, einem der wichtigsten Treffpunkte für Retail, Brands, Tech und Marktplätze im Dachraum.
00:17:18: Sie sieht das ganze Jahr überall so, welche Themen in der Branche wirklich Priorität bekommen und welche Halbs wieder verschwinden.
00:17:25: Und genau deshalb sind wir jetzt neugierig auf Ihre Prediction.
00:17:27: Sie speist sich nämlich aus unzähligen Gesprächen mit EntscheiderInnen, GründerInnen und HandelsmacherInnen.
00:17:32: Hier ist Verenas Business Prediction für twenty-sechsundzwanzig.
00:17:37: Ich würde meine Business Prediction für zwei sechsundzwanzig in zwei Teile splitten.
00:17:42: An erster Stelle steht für mich natürlich ganz klar die menschliche Komponente.
00:17:46: Schon in zwei fünfundzwanzig haben wir gesehen, dass dass zwischenmenschliche die Begegnungen immer wertvoller und wichtiger geworden sind, vor allem vor dem Hintergrund von mehr Digitalisierung, mehr KI, Automatisierung, überhaupt mehr technologischen Fortschritt.
00:18:00: Für mich wird Zwei-Sechsenszwanzig das Thema Begegnungen und echte Nähe nochmal deutlich relevanter, denn ich glaube, dass Menschen in diesen Unsicherungszeiten, in denen wir auch in den letzten Jahren schon waren, sehr viel psychologische Sicherheitssuchen, Menschen brauchen Orientierung, sie brauchen Vertrauen und das Gefühl gesehen zu werden.
00:18:20: Und deswegen glaube ich, dass zwei sechsundzwanzig die Unternehmen erfolgreich sein werden.
00:18:25: die zum einen nah an ihren Kundinnen dran sind und gleichzeitig aber auch ein hohes Vertrauensverhältnis innerhalb des Unternehmens haben.
00:18:33: Und das heißt für mich eben als echte Beziehungen aufbauen, Communities schaffen und das eben aber nicht nur als Marketingblabla zu verstehen, sondern als wirklich echte Mission mit Nähe zum Team und zum Kunden.
00:18:47: Und der zweite Teil meiner Prediction ist, dass ich sage, jetzt ist die Zeit, um wirklich ins Handeln zu kommen.
00:18:53: Gerade im Handeln.
00:18:54: Wir haben in den letzten Jahren viel an Unsicherheit, an Krisen, an Zurückhaltung.
00:18:59: Und wir haben aufgeräumt, wir haben analysiert.
00:19:02: Aber Zwei-Sixundzeig ist jetzt für mich der Moment, wo man einfach wieder echt ins Machen kommen muss.
00:19:08: Und ich bin ja ein großer Freund des einfach Machen auch mal im MVP-Modus zu sein.
00:19:13: Das heißt also nicht immer alles perfekt zu planen, sondern aus.
00:19:16: zu probieren und einfach entscheiden und loszugehen und das spricht ganz tief aus meiner Seele eben auch einmal auf den Bauch hören und gegebenenfalls muss man halt den Kurs dann mal anpassen auf dem Weg.
00:19:28: Daher gilt für mich ganz klar, zwei, sechsundzwanzig, now is the time.
00:19:32: Also ich glaube, man muss näher zum Menschen mit Mut zum Handeln verbinden und dann kann man zwei, sechsundzwanzig wirklich großartiges bewegen.
00:19:43: Ja, das klingt doch echt ein Strebenspferd, wieder ein bisschen mehr menschlichen Kontakt in die Welt reinzubringen, oder?
00:19:48: Und apropos Umgang miteinander
00:19:49: und miteinander verkehren,
00:19:51: meine nächste Gästin verbindet Wirtschaft mit Haltung.
00:19:53: Iren Kiloubi ist Diversity-Expertin, Beraterin und Unternehmerin und arbeitet mit Unternehmen daran, Vielfalt zu diskutieren und vor allem auch strategisch wirksam zu verankern.
00:20:03: Und gerade, weil sie sehr genau weiß, wo Organisationen heute noch blinde Flecken haben, ist ihr Blick auf die Business-Zukunft besonders relevant.
00:20:11: Das ist Irens Business Prediction for.
00:20:15: Wenn ich auf Business-sic-sic-sic schaue, sehe ich drei sehr konkrete Verschiebungen.
00:20:21: Erstens Vertrauen wird zur harten wirtschaftlichen Entscheidungsgrundlage.
00:20:24: ESG, CSRD, der AI-Akt, all das führt dazu, dass Unternehmen sich nicht mehr nur gut darstellen können.
00:20:32: Sic-sic-sic-sic zählt, ob Governance, Wirkung und Verantwortung nachvollziehbar abgesichert sind.
00:20:39: Wer keine belastbaren Standards und Referenzsysteme hat, wird es schwer haben, bei Investoren, Partnern und Talenten.
00:20:47: Zweitens.
00:20:48: Standards werden wichtiger als Visionen.
00:20:51: Visionen gibt es genug.
00:20:52: Was fehlt, ist Orientierung.
00:20:54: twenty-sechsen-zwanzig gewinnen nicht die Unternehmen, die am lautesten Zukunft versprechen, sondern die, die Maßstäbe setzen, an denen sich andere orientieren können.
00:21:04: Vergleichbarkeit schlägt Vision.
00:21:06: Referenz schlägt Narrativ.
00:21:08: Und drittens, Führung verschiebt sich von Sichtbarkeit zur Verantwortung.
00:21:12: Öffentlichkeit wird kritischer, Fehler werden teurer, Entscheidungen müssen erklärbar sein.
00:21:18: twenty-sechsten-zwanzig reicht Präsenz nicht mehr aus.
00:21:22: Führung bedeutet dann, Verantwortung zu tragen und Entscheidungen nachvollziehbar zu machen.
00:21:28: Kurz gesagt, twenty-sechsten-zwanzig wird Business leiser, aber strukturierter, verbindlicher und wirksamer.
00:21:37: Oh, das ist ein gutes Stichwort, denn wenn es darum geht, strukturierter zu werden, dann kann die nächste Dame, die uns ihre Prediction für den Weg gibt, garantiert helfen.
00:21:47: Und zwar ist das Judith an Dresden und damit hören wir eine Perspektive aus der Organisations- und Arbeitswelt.
00:21:53: Denn Judith ist Agile Coaching und begleitet Unternehmen dabei, Zusammenarbeit, Führung und Entscheidungsprozesse neu zu gestalten.
00:22:00: Sie arbeitet sehr nah an Teams und Führungskräften und zieht, wo agile Prinzipien wirklich helfen und wo sie in ihre Grenzen stoßen.
00:22:07: Und genau dieser Praxisblick macht ihre Prediction besonders spannend.
00:22:11: Hier ist also Judith's Business Prediction
00:22:24: für.
00:22:35: Neben dem radikalen Wandel von Geschäftsmodellen wird es entscheidend sein, Arbeit und Zusammenarbeiten in Zeiten von AI neu zu denken und vor allem wirklich neu zu machen.
00:22:46: Wer macht hier eigentlich was mit welchem Zweck und lässt sich das nicht direkt erklären?
00:22:50: und geht das nicht wirklich digital?
00:22:52: Dabei geht es nicht nur um Generative AI, sondern um Systeme, die Entscheidung, Vorbereitung, Prozesse, Steuern und Verantwortung neu verteilen.
00:23:00: Organisationen werden dabei sehr deutlich spüren, ob Führung im Alltag wirklich stattfindet, also ob Zielräume geklärt, Entscheidungen getroffen und Verantwortung übernommen wird oder ob sich die Organisationen hinter Modellentools und selbst Organisationsrhetorik verstecken.
00:23:16: Gleichzeitig wird Lernen zur Überlebensfrage.
00:23:18: Teams und Organisationen, die keine echten Ladenräume haben, um neue Formen der Zusammenarbeit, auch mit AI auszuprobieren, zu reflektieren und zu tun zu bringen, werden langsam, konfliktreich und erschöpft werden.
00:23:33: Unabhängig davon, wie effizient Sie auf dem Papier sind.
00:23:53: Ich drücke die Daumen, dass vielen gelingt, sich neu zu erfinden.
00:24:05: Ja, sich selbst neu zu erfinden, das klingt doch gut.
00:24:07: Passt auch super zu unserem Thema hier bei Digital Compact, nämlich Wachstum.
00:24:11: Und damit ihr das gut gelingt, sowohl Wachstum als auch sich neu zu erfinden, habe ich jetzt noch eine letzte Dame für dich parat.
00:24:16: Meine nächste Gesprächspartnerin gehört nämlich zu den prägensten Unternehmerinnen der deutschen Fintech-Szene.
00:24:22: Miriam Wohlfahrt ist Gründerin von RaidPay und Banksware und beschäftigt sich seit Jahren mit der Frage, wie Finanzsysteme, Plattformen und Mittelstand neu zusammenspielen können.
00:24:31: Sie hat mehrere Innovationszügeln beobachtet und selbst gestaltet.
00:24:34: Und genau das macht ihre Einschätzung für den Jahr für Jahr für Jahr für Jahr besonders relevant.
00:24:38: Hier ist also unsere letzte Prediction von der lieben Miriam.
00:24:41: Also, wenn ich aufs Jahrtausendsechsundzwanzig schaue, dann ist da schon der Eindruck, dass die großen Themen, das ist nicht der glänzende Hype, es ist eher so, dass es stärker eine Mittelpunkt rückt, welche realen und welche messbaren Auswirkungen KI tatsächlich haben kann.
00:24:57: Also, nicht dieses noch eine neue KI.
00:24:59: Jetzt denke ich, beginnt eine neue Phase, in der auch Investoren, auch Unternehmen und auch ganze Märkte, die möchten einfach Ergebnisse.
00:25:06: KI muss sich jetzt im Alltag beweisen, in Prozessen, in Produkten, in Abläufen.
00:25:11: die bislang eben selbstverständlich analog waren oder viel manuell und deshalb müssen sie jetzt einfach auch da wirklich verbessern.
00:25:17: Und entscheiden ist nicht mehr, ob man KI einsetzt, sondern welchen nachweisbaren Mehrwert sie schafft.
00:25:23: Weiterhin geht es also im Technologiebereich vor allem um Infrastruktur und echt große Substanz, also Dinge zu bauen, die verlässlich funktionieren und langfristig Wirkung haben.
00:25:33: Was bleibt, was halt auch langfristig funktioniert, was trägt wirklich Systeme, Infrastruktur, was löst wirklich Probleme?
00:25:41: Und ich glaube, es geht immer mehr Kapital in Technologien, die tief in die Industrieprozesse und in die Realwirtschaft eingreifen.
00:25:50: Also gerade im Energiebereich, Medizintechnik, Produktion, Raumfahrt.
00:25:54: Und natürlich im Westfalen schauen genauer hin, wer kann skalieren, wer verdient Geld?
00:25:58: Also es geht auch vielmehr darum, Profitabilität zu zeigen.
00:26:02: Es geht nicht mehr um Top-Level-Grosse wie früher.
00:26:05: Was auch noch zu sehen ist, dass eben Berlin als Start-up-Hauptstadt nicht mehr so dieses Zentrum ist, sondern es gibt halt so im Land mehrere Zentren.
00:26:14: Zum Beispiel Hypron, dort entsteht ein Riesen-Ökosystem für KI und angewandte München wird zunehmend zum Zentrum für Diebtech Raumfahrt, Verteidigung, Aachen hat, eine Dynamik im Bereich Robotik und Healthtech.
00:26:28: Und auch in Dresden ist halt viel mit dem Thema Halbleiter in Europa.
00:26:33: Also deshalb verteilt sich das ein bisschen.
00:26:36: Und in Fintech in meiner Welt, da ist eben auch so ... dass weniger junges Wildes entsteht.
00:26:42: Es geht also eher darum, Finanstechnologie in andere Produkte einzubetten.
00:26:45: Also im Bedded Finance, das sehe ich ganz stark, weil es halt einfach zum erinnerten Kundenverhalten passt, ist der Kunde.
00:26:52: Im Produkt, am richtigen Ort, zur richtigen Zeit haben will, was zu ihm passt.
00:26:55: Das passiert für Zahlungen, Konten, Kredite, Investments.
00:27:00: Das ganze Banking verlagert sich immer mehr auch in Plattformen und Geschäftsmodelle außerhalb der klassischen Bank.
00:27:07: Und die Bank ist quasi im Hintergrund.
00:27:09: Grund und supportet.
00:27:11: Also mein Gefühl, wir treten jetzt in der Phase, in der Technologie wieder ernst wird, mehr Fundament und daraus wird dann auch eine langfristige Veränderung entstehen.
00:27:20: Herr Vorragen, das waren Sie also unsere Business Predictions, von zehn tollen Frauen.
00:27:26: Und vielleicht ist es dir auch so gegangen, dass du in den unterschiedlichen Predictions durchaus Schnittmengen gehört hast.
00:27:32: Punkte, die mehrere gesagt haben, wo man sich einig war oder die aufeinander aufbauten.
00:27:35: Also, ich glaube, wir sind da an was Gutes dran.
00:27:38: Das neue Jahr macht uns Hoffnung und ich hoffe, du nimmst ganz viel für dich mit.
00:27:41: Und wenn du magst, diskutier doch auch mit uns.
00:27:43: Du könntest zum Beispiel bei Spotify fleißig kommentieren unter dieser Folge oder auch auf Link in uns schreiben.
00:27:48: Freuen wir uns immer drüber.
00:27:49: Ach so, und falls du natürlich auch noch die männliche Perspektive hören möchtest, dann hör unbedingt auch in unsere Business Predictions von den Männern rein.
00:27:55: Und ansonsten wünsch ich dir jetzt erst mal ein gutes neues Jahr, einen tollen Start und macht es im Jahr im Jahr und im Jahr.
00:28:04: Vielleicht gibt es ein Gedanken aus dieser Folge, den du mit in deinen Alltag nehmen
00:28:08: möchtest.
00:28:08: Etwas, das dich auf deiner eigenen Reise begleiten kann.
00:28:11: Weil diese Next Level Journey ist genau dafür da, dir beim Wachsen zu helfen und dabei Menschen und Perspektiven an die Seite zu stellen.
00:28:18: Und wenn du dabei bleiben willst, abonniere den Podcast.
00:28:21: Wenn du magst,
00:28:22: hilfe uns mit einer fünf Sterne Bewertung diese Gespräche noch sichtbarer zu machen.
00:28:26: Danke fürs dabei sein.
00:28:27: Bis zur nächsten E-Tapel.
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