Trendscout: 5 Dinge, die ich gerne mit 20 gewusst hätte | Raphael Gielgen (Vitra)
Shownotes
In einer Welt, die sich rasend verändert, fragen sich viele: Wie bleibe ich relevant? Für Trendscout Raphael Gielgen lautet die Antwort – nie aufhören zu lernen. Raphael Gielgen erforscht als Trendscout des Designunternehmens Vitra die Zukunft der Arbeit und des Lebens. Sein eigener Weg führte vom Schreiner zur global gefragten Zukunftsexpertise – ohne Abkürzung, dafür mit enormer Neugier und Disziplin. Wir sprechen darüber, warum Leselust und Technologieverständnis heute über Karrieren entscheiden, wie kulturelles Gespür entsteht, warum Disziplin unterschätzt wird, weshalb er trotz aller Digitalisierung im Analogen verwurzelt bleibt – und was Scheitern mit echter Weiterentwicklung zu tun hat. Du erfährst... ...wie Raphael Gielgen als Trendscout die Zukunft der Arbeit weltweit erkundet. ...warum Lesen und Neugierde entscheidende Bausteine für Erfolg darstellen. ...welche Rolle Disziplin und Sprachenlernen in Raphaels Lebensweg spielten. __________________________ ||||| PERSONEN ||||| 👤 Joël Kaczmarek, Geschäftsführer digital kompakt 👤 Raphael Gielgen, Trendsout Zukunft der Arbeit __________________________ ||||| SPONSOREN ||||| 🔥 Übersicht aller Sponsoren __________________________ ||||| PLAYLISTS ||||| Lust auf mehr? Entdecke unsere Playlists mit weiteren spannenden Episoden zum Thema: 🎧 5 Dinge, die ich gerne mit 20 gewusst hätte __________________________ ||||| LEXIKON ||||| Du verstehst nur Bahnhof? Zu viel Fachchinesisch? Unser Lexikon hilft dir dabei, die wichtigsten Fachbegriffe zu verstehen: 🔹 Large Language Model (LLM) - Großes sprachbasiertes KI-Modell, das Texte erzeugt, versteht oder verarbeitet (z. B. GPT-Modelle). 🔹 Künstliche Intelligenz (KI) - Der Bereich der Informatik, der sich mit der Entwicklung von Algorithmen befasst, die menschliches Denken nachahmen. 🔹 Robotik - Ein interdisziplinäres Fachgebiet, das sich mit dem Design, der Herstellung und dem Einsatz von Robotern beschäftigt. 🔹 Physische KI - Integration von KI in physische Geräte oder Roboter, die in der realen Welt handeln (z. B. autonome Fahrzeuge). 🔹 Plattformökonomie - Wirtschaftsmodell, bei dem Plattformen als Vermittler fungieren und Angebot und Nachfrage zusammenbringen. __________________________ ||||| KAPITEL ||||| (00:00:00) Vorstellung und Einführung ins Thema (00:01:40) Punkt 1: Es lohnt sich mehr zu lesen und zu lernen (00:24:33) Punkt 2: Computer Literacy (00:31:21) Punkt 3: Ohne Herkunft keine Zukunft (00:45:05) Punkt 4: Sprachen in Verbindung mit Einfühlungsvermögen eröffnen dir neue Dinge (00:50:04) Punkt 5: Mit einem Hobby an der eigenen Disziplin und Haltung arbeiten __________________________ ||||| WIR ||||| 🧢 Ich bin übrigens Joël, der Macher dieses Podcasts. Ich bin ein Creator und Medienunternehmer, der für Wachstum und Vielfalt steht. Mein Vorgehen besteht darin, dass ich inspirierende und erfolgreiche Menschen interviewe, um von ihnen zu lernen und Wissensabkürzungen für dich und mich aufzutun. 👉 In meinem Podcast digital kompakt | Next Level geht es um das Thema Wachstum in den Bereichen Business, Lebensgestaltung und Gesundheit 👉 In meinem Newsletter fasse ich dir Jeden Freitag die besten Learnings aus meinen Podcasts zusammen sowie viele weitere Einsichten aus meinen Aktivitäten. 💛 Abonniere „digital kompakt | Next Level“ auf Apple Podcasts, Spotify & Co. Wenn dir die Folge gefallen hat, hinterlasse uns bitte eine Fünf-Sterne-Bewertung! 👥 Wir streben die Verwendung einer geschlechtsneutralen Sprache an. In Fällen, in denen dies nicht gelingt, gelten sämtliche Personenbezeichnungen für alle Geschlechter.Transkript anzeigen
00:00:00: Digital Kompakt.
00:00:01: Mit einem Moderator Joel Kaczmarek.
00:00:03: Los geht's.
00:00:16: Hi, five Leute, hier ist Joel.
00:00:17: Wir haben Wisdom Wednesday und ich habe einen ganz besonderen Gast, der mir heute verrät, was denn seine fünf Dinge sind, die er gerne schon mit zwanzig gewusst hätte.
00:00:23: Und zwar ist das der liebe Raphael Gielgen.
00:00:26: Liebevoll auch Rafa genannt.
00:00:28: Und der hat einen total geilen Job, der ist nämlich Trend Scout und macht sich darüber Gedanken, wie denn eigentlich die Zukunft der Arbeit aussieht, könnte man sagen.
00:00:35: Und er tut das für eine Firma namens Vitra.
00:00:37: Vielleicht kennt ihr die ja, das ist eine der bekanntesten Designfirmen, die es gibt.
00:00:40: Und Rafa ist halt wirklich auf der ganzen Welt unterwegs.
00:00:42: Von Asien bis USA in Europa, also ich glaube kaum ein Zentimeter dieses Planeten, den er noch nicht gesehen hat.
00:00:48: Und deswegen bin ich ja total neugierig, was der gute Rafa so mitgebracht hat.
00:00:51: Naja, erst mal schön, dass du da bist.
00:00:52: Hallo Rafa.
00:00:54: Junge, lange, lange haben wir uns nicht gesehen und gehört.
00:00:59: Doch wiedererkannt, sagt mein Vater immer.
00:01:00: Ja, ich hätte dich auch wiedererkannt, werde ich sogar angesprochen.
00:01:02: Verredst du mir eigentlich, wie alt du bist, von wo wir auf die zwanzig zurückgucken?
00:01:05: Ja, klar.
00:01:07: Ich bin sechsundfünfzig und ich arbeite seit vierzig Jahren.
00:01:11: Also ich habe in fünf Jahren mein Rentenbeitrittsalter erreicht.
00:01:16: Du sprichst mit einem Menschen, der am Ende seiner Erwerbsbiografie ist.
00:01:20: Ist das nicht sensationell?
00:01:22: Wobei ich mir nicht so richtig vorstellen kann, dass du in Rente gehst.
00:01:24: Ach so, doch.
00:01:25: Ich mag meine Arbeit.
00:01:28: Aber das Leben bietet natürlich auch sehr viel Möglichkeiten, Potenziale entfalten jenseits der Arbeit.
00:01:35: Das ist wahr.
00:01:36: Und was dann ist, das weiß ich nicht.
00:01:37: Aber ich kann mir beides vorstellen.
00:01:40: Jü, das ist ja ein ganz gutes Timing, dass wir mal eine Rückschau machen.
00:01:42: Fangen wir noch mal an.
00:01:43: Was ist das erste Ding, wo du sagst, das hätte ich gerne schon mit zwanzig gewusst.
00:01:47: Also ich glaube, das erste, was ich gerne gewusst hätte, dass es sich lohnt, mehr zu lesen, sich mehr zu informieren und nicht so in den Tag hineinzuleben.
00:01:58: Also ich war nicht faul, ich war damals auch fleißig, habe eine Ausbildung gemacht, mit zwanzig habe ich dann in der Schreiner-Reiner-Schreiner gearbeitet.
00:02:04: Aber das hätte ich gerne gewusst, dass jede Zeitung, damals zu der Zeit, war ja nur für sich, also Papier und jedes Magazin, was ich lese, am Ende der Grundstock meines Wissens ist, aus dem ich gestalten kann.
00:02:16: Das hätte ich gerne gewusst.
00:02:18: Aber wenn du das sagst, was denkst du da?
00:02:19: Also du denkst dann an Informationen, also an Nachrichten oder denkst du auch an Literatur?
00:02:23: Genau, eine einfach wissen, genau.
00:02:25: Ja, mit zwanzig bist du ja schon aus der Schule raus.
00:02:27: Also hättest du gesagt, Rafa, hättest du gerne mit zehn gewusst, ja, hättest du mal ein bisschen mehr angestrengt in der Schule, ja?
00:02:34: Dann hättest du vielleicht noch ein bisschen länger zur Schule gegangen oder hättest vielleicht eine Uni besucht, dann hätte ... Das ist total okay, wie es gelaufen ist, aber das ist eine sehr ehrliche Antwort auf deine Frage.
00:02:45: So und mit zwanzig war die Schule dann schon vorbei, nicht dass du trotz mit zwanzig bist ja dann schon ein bisschen älter und aufgeklärter.
00:02:52: und dann das hätte ich dann schon gerne gewusst.
00:02:55: Ich will nicht sagen, dass ich mit zwanzig vielleicht zum Handelsblatt gegriffen hätte, aber es gab ja durchaus tolle Magazine.
00:03:01: Und Zeitung, die ich mir dann hätte zu Brust ziehen sollen.
00:03:04: Und was wäre, also was sind so die Informationen, die du da gerne gezogen hättest?
00:03:07: Weil ich hab mal so diesen schönen Spruch vor dem, haben gehört, dass Nachrichten so sind für den Geist, wie Zucker für den Körper.
00:03:13: Also das ist manchmal...
00:03:14: Ja, ich glaub, das war Frederik Pferd.
00:03:16: Und dem Frederik Pferd sage ich, an der Stelle ist immer, man muss sich auch leisten können, keine Nachrichten zu lesen.
00:03:24: Also ich mag ihn sehr, er inspiriert mich sehr.
00:03:27: Da sind wir gegensätzlich am Magnum.
00:03:29: Das ist aber total okay, ja?
00:03:30: Ich weiß ja, was er meint.
00:03:32: Ich will das mal anders sagen.
00:03:34: Mit all den Informationen, die du aufnimmst, bist in der Lage, Kontexte abzubilden.
00:03:40: Aufgrund der Kontexte und auch der Insights bist du ja besser in der Lage, Dinge zu verstehen und zuzuordnen.
00:03:45: Und daraus kannst du Aktionen ableiten.
00:03:48: Und das ist ja am Ende wie ein großer
00:03:51: Schatz.
00:03:52: Also wie?
00:03:53: Ich hab jetzt in Shanghai Bände gesehen, der größte Enzyklopädie der Welt.
00:03:57: Da vier großen Schätze von China.
00:04:00: Die größte Enzyklopädie mit thirty-sechtausend Bänden.
00:04:03: Ey, sorry.
00:04:04: Selbst wenn man sieben reinschaust, der Micha gehste da nicht nach Hause.
00:04:07: Also meine These wäre, wenn ich das getan hätte, hätte ich in frühen Berufsjahren auf einen anderen Fundus an Wissen zurückgreifen können.
00:04:16: Und der hätte dann vielleicht andere Weichen gelegt.
00:04:21: So, das wäre die Antwort.
00:04:23: Und wie machst du es heute?
00:04:24: Also, wie lernst du heute?
00:04:26: Ja, heute lese ich wie ein Verrückter.
00:04:27: Ich investiere bestimmt zwölf bis zwanzig Stunden pro Woche.
00:04:30: Ich habe vier, habe Bloomberg abonniert, die New York Times, What's The Journey, The Atlantic, dann den Spiegel, das Handelsblatt und dann noch die anderen Reports, die es gibt.
00:04:40: Und ein Großteil meiner Arbeit besteht darin, die ganzen Bewegungen aufzunehmen, ich sage mal, zu lokalisieren.
00:04:49: Das, wo ich denke, wow, da hinter diesem Geräusch ist ein bisschen mehr, beiseite zu legen und später miteinander zu verknüpfen.
00:04:57: Das ist sogar ein essenzieller Teil meiner Arbeit geworden seit der Pandemie.
00:05:00: Was hat sich verändert bis zur Pandemie?
00:05:02: Hat alles das, was ich beobachtet habe, nur mit einem Gebäude zu tun.
00:05:06: Das hieß das Büro.
00:05:08: Alle kennen die Geschichte.
00:05:09: Zitat VP Real Estate Adidas Christian Scheier, das Büro hat das Monopol auf Arbeit verloren.
00:05:15: Und auf einmal musste ich meinen Kosmos ausweiten.
00:05:18: Und dann fand ja eine große Verschiebung statt.
00:05:20: Das heißt, es ist wichtig, in meiner Arbeit Wirtschaft zu verstehen.
00:05:24: Es ist wichtig, in meiner Arbeit Technologie zu verstehen.
00:05:27: Es ist wichtig, in meiner Arbeit Gesellschaft zu verstehen.
00:05:29: Und deshalb ist es wichtig, ziemlich viel zu lesen.
00:05:32: Und ehrlich gesagt, gestern hat ich ein Podcast.
00:05:35: Bei Hello Agile meinte er so, guck sie Netflix, habe ich gesagt, nee, habe ich keine Zeit für.
00:05:39: Erstens haben wir hier den Hof und zweitens die Zeit, die ich dann habe.
00:05:42: Ich mag auch ein bisschen zu trödeln, nichts zu tun.
00:05:45: Aber was dann mein, was mir den Kick gibt, ich will sagen, ich bin ein News-Junkie, aber ich genieße das morgen so von halb sieben bis um neun durch die Gazetten zu gehen.
00:05:57: Und sag mal, wie machst du das, wenn du jetzt mehrere Informationsangebote vor dir liegen hast, zu entscheiden, welche davon die relevanten sind?
00:06:03: Also, wo du eben gesagt hast, da steckt was dahinter?
00:06:06: Also, was du wissen musst, ich habe keine Newsletter.
00:06:10: Mein Google wird jeden Abend wieder auf Null gesetzt.
00:06:12: Das heißt, die Suche fängt jeden Tag von vorn an.
00:06:15: Warum tue ich das?
00:06:15: Ich habe es da so wie ein Förster, der seinen Wald betritt und der durch die Beobachtung lebt, also der immer noch seine Intuition trainiert.
00:06:25: Also mittlerweile weiß ich, wie die New York Times aufgebaut ist, wie Bloomberg aufgebaut ist.
00:06:30: Also ich würde mal sagen, ich habe eine gute erste Sichtungsgeschwindigkeit und gehe dann in die Themen rein.
00:06:36: Also ich lese kein Sport, ich lese da wenig Kultur, also kaum.
00:06:42: Dann hast du ein Überangebot an das ganze Thema Technologie und Wirtschaft.
00:06:45: Und so weiß ich schon, so ein bisschen, wonach du suchen musst.
00:06:48: Auch hier wieder beim Förster zu bleiben, schönes Bild, der den Wald betritt und angenommen, der beobachtet ihm im Sommer eine Wassersenke, wo das Wasser immer weniger wird, der schaut da immer wieder drauf.
00:06:57: Und so ein etwa funktioniert das bei mir auch.
00:06:58: Spannend.
00:07:00: Also ich meine, was ich aber bei dir gedacht hätte, wäre, dass du viel durch Gespräche lernst, weil du hast ja bei Zeitungen den Faktor, die Information ist ja gefiltert durch jemand anderen.
00:07:08: Okay, gibt jemand Beispiel?
00:07:09: Also wenn die Financial Times über diesen Gripen-Kampfjet schreibt, der in zwanzig Stunden autonomen Flug mit der Software von Helsing eine Million Flugstunden gelernt hat, kann das jetzt bewertet sein, wie es ist, aber dass eine Maschine in zwanzig Stunden eine Million Flugstunden lernt, das ist meine Information, wo du sagst, wow.
00:07:28: Dann ist mir eigentlich der Duktus des Journalistens auf Deutsch gesagt ziemlich egal, weil die Message ist eigentlich genau das Element.
00:07:36: Oder wenn du darüber liest, dass Saudi Arabien das erste Land ist, was in large language model in eigen arabischer Sprache ist, dann verzaubert mich das geradezu, wie das jetzt sein müsste, die ganzen alten Schriften in dieses Modell zu laden und dann über die Geschichte des Landes zu reden.
00:07:51: Also auch da wäre mir im Prinzip der Duktus des Journalistens egal.
00:07:56: Weil ich glaube, man muss zwei Sachen teilen.
00:07:59: Ich suche nicht nach Meinungen, ich suche nach Insights.
00:08:03: Und Insights sind ja quasi Feststellungen.
00:08:05: Das ist passiert.
00:08:09: Der Friedmann zum Beispiel, der für die New York Timesfield schreibt, bei ihm genießt ich auch gerne die Meinungen.
00:08:13: Und es gibt ein Drohapolek, Historiker und Ökonom.
00:08:17: Bei ihm mag ich auch sehr die Meinungen.
00:08:19: Hat aber damit zu tun, weil das so die Gedanken sind, die mir nahe sind.
00:08:25: Aber bei anderen, also wenn du das jetzt nicht gesagt hättest, jetzt ganz schön übernachgedacht.
00:08:28: Ich hab die Erfahrung gemacht, wenn ich in meiner Gilde sozusagen, in meiner Sphäre Artikel gelesen hab, dass ich die teilweise so richtig schlecht fand.
00:08:35: Also wo ich so dachte, Wahnsinn, ich kenn die Beteiligten das und das stimmt nicht, das ist irgendwie viel interpretiert, da hast du die Wertung drin.
00:08:41: Also wenn man mal selbst betroffen ist, finde ich merkt man das.
00:08:44: Ich will's mal anders beschreiben.
00:08:46: Ich hab relativ früh in der, also wie ich gestartet bin bei Vitra, ich bin ja nicht gelernter Forscher oder Analyst oder Ich hab ja Schreiner gelernt und kauft man das was.
00:08:57: Also ich hab jetzt keine methodische Ausbildung, das zu tun.
00:09:01: Und da war mir eins klar, wenn du das Gute sehen willst, musst du auch das Schlechte anschauen.
00:09:08: Die zweite These war, in der Sonne nicht den Schatten zu suchen.
00:09:12: Und das Dritte war, beim Betrachten im Rahmen deiner Profession hast du weder eine Moral noch eine Ideologie.
00:09:19: Weil im Verstehen, also natürlich hab ich Moral.
00:09:23: Ich würde mich nicht als Ideologe bezeichnen.
00:09:25: Aber natürlich habe ich eine Moral.
00:09:27: Aber in der ersten Suche, wenn du den Filter vor dir legst, dann hast du überhaupt keinen Muskel mehr, die dich irgendwo hinführt.
00:09:34: Ja.
00:09:35: Aber das ist jetzt meine ganz, also das ist jetzt meine, meine, das ist jetzt, ich sag mal, meine sehr persönliche Entscheidung, wie ich die Dinge tue.
00:09:43: Ich bin ja vor allem immer neugierig auf den zweiten Satz.
00:09:44: Also du hast gesagt, in der Sonne nicht den Schatten sehen.
00:09:47: Erzähl mal mehr, was du damit meinst.
00:09:49: Ja, dass es so oberkritisch wird und obersensibel und dann in den kleinteiligen Verfäls ohne das große Bild zu sehen.
00:09:55: Also ich gebe dir ein Beispiel.
00:09:57: Wie viele Gespräche führe ich jetzt?
00:09:58: Also ich arbeite zu achtzig Prozent für Vitra.
00:10:02: Vitra ist mein Deutschland, sagt man, der sogenannte Hauptarbeitgeber, heißt das steuerlich.
00:10:05: Und dann habe ich eine frei berufliche Selbstständigkeit, in der Kunden unterschiedliche Art einfach nur eine Einpreisung der Zukunft in ihr tun haben möchten.
00:10:16: Und da Pralle ich jetzt oft, ob das der Kontext Robotik ist, also physische KI oder KI, dass die Leute dann im zweiten Satz sofort sagen, um was mache ich?
00:10:27: So.
00:10:28: Und dann sage ich, okay, schauen Sie mal angenommen, ich hätte jetzt eine schwere Krankheit.
00:10:32: Dann wünsche ich mir vom Uniklinikum in Regensburg, dass die alle Potenzialen einer Technologie oder einer KI heben, damit ich wieder gesund werde.
00:10:40: So.
00:10:41: Okay.
00:10:42: Und das Zweite, was ich zu denen sage, ist, schauen Sie mal, wie viel Arbeit machen Sie heute, die einfach nur Monkey Business ist?
00:10:48: Arbeit, die überhaupt nicht ihre Potenzial entfaltet.
00:10:51: Ich bin natürlich bei Ihnen, dass Sie jetzt sagen, Sie haben Furcht, darum, dass Sie weniger Arbeit haben.
00:10:57: Aber ehrlich gesagt, das ist auch keine Arbeit, die man haben möchte.
00:11:01: Und das Potenzial ist ja, ich sage ja auch den Leuten, ich fühle mich jetzt am Ende der Werbsführer viel privilegiert, jetzt nochmal ganz andere Dinge zu tun.
00:11:08: Und das meine ich mit dem Schatten in der Sonne such.
00:11:11: So zu überzubewerten und überhaupt gar nicht.
00:11:14: Schau.
00:11:15: Wir diskutieren jetzt ja, diese Rechenzentren brauchen verdammt viel Energie.
00:11:20: Aber diese Infrastruktur der Wirtschaft ist nicht verhandelbar.
00:11:23: Dann lass es lieber die Energiefrage lösen.
00:11:26: Aber doch nicht, dass wir jetzt, dass wir selber, wenn das Google-Gebiet nicht stattgefunden hätte, weil einer gesagt hat, die schloten uns, die qualmen uns hier die ganzen Städte zu, was dann so war.
00:11:35: Aber heute sind wir aufgeklärt, dann haben andere Möglichkeiten.
00:11:38: Das meine ich damit, mit den Schatten in der Sonne zu suchen.
00:11:41: Das ist so ein bisschen Deutsch hätte ich jetzt aus der Hüfte gesagt, oder?
00:11:44: Ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, Und die Pandemie, also eins ist in unserem Land, passiert leider.
00:12:11: Wir haben das Vermögen verloren, miteinander hart in die Diskussion zu gehen.
00:12:17: Denn wir haben in der Pandemie, in dieser ganzen Diskussion, mit Freiheit und Impfen und wie auch immer, sind sogar, es ist familientuchzerrissen worden, stellen wir es.
00:12:28: Bis heute.
00:12:28: Und damit haben wir eine Art Grundordnung verloren.
00:12:33: Die
00:12:34: war... dass wir durchaus in die Debatte ging.
00:12:37: Also ich weiß noch bei mir im Dorf, und da habe ich auch noch einen guten Rat zu, die Urgrünen und die BUNDs und die Lunas, also die hatten sich dann Hartefeiz geliefert damals mit der CDU oder mit den Sozias in Anführungsstrichen.
00:12:53: Ey, aber das war total okay.
00:12:54: Und danach haben keiner was waren, warst du zusammen und hast ein Bier getrunken oder hast das Dorf mit gereinigt, was auch immer du gemacht hast, bis heute.
00:13:01: Aber da war ein Bruch drin.
00:13:03: Und das Krass ist, Dieser Bruch, der da entstanden ist, der hat jetzt dazu geführt, dass wir so hypersensibel geworden sind.
00:13:12: Wie so ein verletzter Muskel, also wo du einfach das Bein mal ruhen lassen müsstest oder was so immer, wo du gerade eine Krankheit hast.
00:13:19: Und darüber haben und das führte sogar dazu, dass das Brennglas noch präziser geworden ist.
00:13:24: Ja und ehrlich gesagt können wir es nicht gebrauchen und wir haben ja mittlerweile Podcast-Formate, die wirtschaftlich oder auch die Themen ansprechen.
00:13:34: Aber die dann nicht dazu aufrufen, dass wir uns diesen Themen stellen, sondern die eher dazu aufrufen, dass wir spalten.
00:13:40: Und das können wir uns überhaupt gar nicht leisten.
00:13:43: Also egal wer du bist, ob du hier in dem Land super vermögend bist, ob du nicht vermögend bist, ob du glaubegut nicht nützt, weil am Ende ist das unser Land.
00:13:52: Das macht überhaupt keinen Sinn, so zu sein.
00:13:54: Und sag mal, der Gedanke mit diesem in der Sonne nicht den Schatten suchen, also wie entscheidest du denn, wann man kritisch sein sollte und wann nicht, weil wenn wir jetzt nicht in diesen Modus verfallen wollen, dass man das kritische über sieht?
00:14:05: Ja,
00:14:06: das ist eine
00:14:07: schöne Frage.
00:14:08: Also erstens, jetzt habe ich natürlich Glück, dass in dem Bereich, in dem ich mich bewege, komme ich sehr selten an eine Grenze, wo es um ethische Grundsätze geht, wo es um Gesetze geht.
00:14:20: Also angenommen, ich wäre jetzt Jurist, also ich würde Trend Scout legal sein oder Trend Scout Texas oder Trend Scout Finance oder HR, da wäre das anders.
00:14:29: Braucht man gar nicht darüber reden.
00:14:31: Also da würde ich mal sagen, da läufst du, da würdest du regelmäßig gegen den mit Koppel, den den elektrifizierten Koppelzaun rennen, muss man so zu sagen.
00:14:40: So, die Situation habe ich nicht.
00:14:42: Ich würde sagen, mir begegnet diese Situation so zweimal im Monat.
00:14:46: Ich habe kritische Zeitgenossinnen auf LinkedIn, also die mir folgen oder auch in meiner Umgebung, die mich immer wieder darauf hinweisen.
00:14:53: Das schätze ich sehr.
00:14:54: Und da geht es ja gar nicht darum, mich nicht angreifbar zu machen.
00:14:58: Also das ist ja überhaupt gar nicht mein Ansinn.
00:15:01: Sondern ich lade dazu ein, also ich bin ein Freund davon, den Möglichkeiten rauben.
00:15:06: so größt wie möglich zu halten, eine lange Zeit, bevor man eine Entscheidung trifft.
00:15:11: Und ja, du hast recht.
00:15:12: Irgendwann musst du Haltung beziehen.
00:15:13: Irgendwann musst du Positionen beziehen.
00:15:16: Irgendwann musst du sagen, wofür du stehst.
00:15:17: Ja, das eine schließt das andere nicht aus.
00:15:20: Aber wenn du den Möglichkeitenraum reduzierst, wenn du den Paradox nicht erträgst, weil ... eben in dieser Gegensetzlichkeit, in diesem starken Kontrast entsteht die Spannung.
00:15:30: Und je enger du das machst, es hat keine Spannung mehr drin.
00:15:33: Ich denke gerade drüber nach, weil ich habe, vorgestern habe ich gerade einen Artikelnängeren im Manager-Magazin gelesen, da wurde so analysiert, wie die Wetten auf KI eigentlich finanziert sind.
00:15:44: Also wenn du diese ganzen Rechenzentren baust, wenn es nicht klappt, wenn du kein Geschäftsumlauf findest, was sehr weit trägt, wer zahlt dann eigentlich die Zeche?
00:15:52: Und es war halt sozusagen sehr bedenklich, weil selbst Versicherungsfonds ja mittlerweile da rein investieren.
00:15:56: oder du hast große Immobilien, Finanzierer, wo du normalerweise denken würdest, okay, die bauen Parkhäuser, Lagerhallen, Bürogebäude.
00:16:02: Nein, die bauen aber auch Rennzentren, also die kaufen eigentlich Chips.
00:16:05: Ja, genau, bauen jetzt Rennzentren, genau.
00:16:07: So, und das sind so die Momente, wo ich dann mich manchmal frage, Ab wann ist es sozusagen sinnhaft, sich über so was Gedanken zu machen?
00:16:15: Also da hat man eine große Allokation von Kapital mit einem Risiko.
00:16:18: Und wo sollte man eher den Möglichkeiten grauen Großhalt und eher innovativ denken?
00:16:22: Wow.
00:16:23: Also ja, jetzt muss man sagen, der Mensch ist auch schon mal ein Lump und ich übernue ein guter Mensch.
00:16:29: So.
00:16:30: Und diese KI-Wette, die ist sehr reizvoll oder andersrum.
00:16:35: Es gibt in dieser Welt der KI-Protagonisten vor allen Dingen aus der Hardware heraus, dieses Tempo setzen.
00:16:43: Und dann gibt es die anderen, bis zu den Glücksrettern, die gerne mitspielen.
00:16:48: Und dieses Mitspielen musst du dir leisten können.
00:16:51: Übrigens auch die an der Forefront, also die wirklichen Technologie- und Themenführer, die wissen das, also wenn du mit denen sprichst, ich habe mit denen gesprochen, die wissen das und die sagen, das ist ein Teil des Geschehens jetzt, das wir ein Teil... dass wir Abschreibung haben, sehr verkürzt gesagt so.
00:17:10: Aber wie konnte das entstehen?
00:17:12: Also auf der einen Seite ist das Gute daran, dass die Leute sagen, wir investieren diese Infrastruktur von morgen, damit wir andere Rechenleistungen haben für Klimaberechnungen, für dies, für das, I don't know.
00:17:23: Und auf der anderen Seite, natürlich auch, der springt über Leute mit drauf.
00:17:27: Aber das ist die Geschichte, da kannst du in die Geschichte der Menschheit zurückgehen, das hat es immer gegeben.
00:17:33: Wir sind halt nicht gut darin vernünftig zu sein.
00:17:38: Weißt du, wie?
00:17:39: ich habe mir gestern Abend einen Schnaps getrunken, einen wunderbaren Wald-Hinberg-Geist.
00:17:45: Wenn ich vernünftig gewesen wäre, hätte ich den gestern Abend nicht getrunken.
00:17:49: Das ist eine kleine Entscheidung.
00:17:50: Und dann gibt es die großen Entscheidungen, die wir gerade besprochen
00:17:52: haben.
00:17:53: Sag mal vielleicht so.
00:17:54: abschließende Frage zu deinem ersten Punkt, weil wir gerade über das Thema KI reden.
00:17:59: Ich denke öfters drüber nach, wie bringe ich der jungen Generationen bei, dass man Dinge noch lernen sollte?
00:18:05: Weil wenn du natürlich die KI alles fragen kannst, sagen die mal, Papa, was soll das hier?
00:18:08: Guck mal, fünf Sprachen und so weiter.
00:18:11: Wunderbare Geschichte, also zwei Dimensionen.
00:18:13: Die eine Geschichte ist wie folgt, am MIT in Boston, also eine der Unis, wo ich sag, wo ich immer gerne hinfahren würde.
00:18:22: Also wenn jetzt einer anruft, du musst jetzt morgen hin, dann ist klar, wann muss ich am Flughafen sein?
00:18:27: Die haben ein Programm meines Lebens gerufen.
00:18:28: Ich weiß gar nicht, wie lange das her ist.
00:18:30: How to make almost anything.
00:18:33: Und neunzig Prozent aller Studentinnen und Studenten belegen diesen Kurs.
00:18:37: Und zuerst ärgern die sich.
00:18:38: Weil jetzt angenommen, du studierst irgendwie eine Geisteswissenschaft, dann stellst du dir Fragen, warum muss ich lernen, wie eine Platine gelötet wird?
00:18:45: Wie wird ein Semiconductor gebaut?
00:18:48: Wie zersägisch ein Brett, wie schweiß ich eine Naht, wie mach ich eine Schraubverbindung?
00:18:52: Wollt ihr mich verarschen?
00:18:54: Aber das Wesen des MIT ist, dass jede Idee in einem Modell endet.
00:18:59: Also, dass du über ein physisches Modell deine Idee adressierst oder pizzt.
00:19:05: Und über das Machen passiert was in deinem Kopf.
00:19:09: Wenn du heute den Blogbeiträge siehst, gehst du von Studentinnen und Studenten, die die Erfahrung gemacht haben.
00:19:13: Da sagen die alle sensationell.
00:19:16: So jetzt kann natürlich die Idee immer T-Studieren.
00:19:18: Mein jüngerer Bruder, glaubt er ist so alt wie du, hat einen Kumpel, den Jan.
00:19:23: Jan hat vier Kinder, wohnt da wo man, also im Rheinland, wo meine Eltern wohnen, ist ein bisschen am Land.
00:19:29: Und was auch immer, also Jan hat seine Kinder zu allem mitgenommen, was er macht draußen.
00:19:34: Ob er sein Wohnmobil repariert, ob er einen Garten-Teich einlebt, es ist futzegal von der ersten Stunde.
00:19:40: Und der ist so überhaupt nicht helikoptermäßig.
00:19:43: Der hat auch die Säge liegen lassen und den dicken Hammer oder was weiß ich was.
00:19:47: Aber ich sag immer, wenn Jan mit seinem Wohnmobil unterwegs ist, im Tiefen Norwegen und die Karre verreckt, da können seine Kinder zwischen acht und vierzehn Jahre die Karre reparieren.
00:19:58: Also, ich glaube, das fängt auch mit Vorleben an und mit Möglichkeit, übrigens Möglichkeit geben.
00:20:04: Jetzt wohnst du in Berlin, da hat man ja nicht überall Also die Möglichkeit das zu tun, aber Rafa ist fest davon überzeugt.
00:20:11: Ich kenne das jetzt in Berlin nicht.
00:20:13: Das ist in Berlin sehr wahrscheinlich im Umkreis, da wo du jetzt wohnst, von zehn Kilometer viele Möglichkeiten gibt, genau das zu tun.
00:20:21: Also das eine High-Level ist immer die Geschichte, ja, also über diese Erfahrung, die andere ist die Jan-Geschichte, sei ein Jan oder eine Janine, so, und lass die immer ran bei allem, was du tust.
00:20:32: Und ich geb dir recht.
00:20:34: Also, man spricht ja auch, der Ford-CEO, dessen Name mir jetzt nicht mehr im Kopf kommt, der hat auf diesem Espen-Idea-Festival über die Essential Economy gesprochen, aber über die Ökonomie des echten Machens, also die, die auf physischen Assets basiert und nicht in irgendwelchen Softwarecodes oder Apps verschwindet.
00:20:52: Und ich war ja jetzt ja nur jüngst noch mal in China und du merkst es einfach, wie wichtig es ist, wenn das, wenn ein Land eine tiefen Struktur des Machens hat.
00:21:02: Japan.
00:21:02: Wunderbares Beispiel.
00:21:04: Übrigens, wir haben diese Tiefenstruktur auch, aber wir haben dieser Tiefenstruktur nie eine Lobby gegeben.
00:21:10: Und diese Tiefenstruktur mit ihren Verbänden wie den Handwerkskammern hat auch diese Rolle gar nicht wahrgenommen, also keinem zu nahe treten und hat dann genau dieser Tiefenstruktur ein Gesicht gegeben.
00:21:23: Und ich mache eine Wette mit dir.
00:21:25: Das kommt zurück.
00:21:27: Wir werden jetzt im ländlichen Raum.
00:21:30: Also wenn du damals in die EPI-Zentren, sag mal, du Pilgerst nach Berlin, ja, mit dem Maschinenraum oder zu Tum, in den Makerspace oder nach Bielefeld, so.
00:21:42: Wir Pilgern den Next aufs Land, weil dann eins passieren wird, durch den Preisverfall in den Technologien und ja damit verbundenen Zugänglichkeiten zu Menschen dort, wie mein Nachbar Hans, den könntest du bei der NASA reinschieben, der könnte alles machen.
00:21:56: Also wenn er eine Woche bei der NASA im Lab wäre, Könnt ihr jede Maschine bedienen?
00:22:00: Und das ist, glaubt, die nächste Welle, die uns erreichen wird.
00:22:03: Spannend.
00:22:04: Vielleicht nochmal Frage dazu.
00:22:05: Wie bist du nur eigentlich zu deinem Job gekommen, wo du so viel lesen kannst, wo du Trennscaught ist, wenn du eigentlich sagst, du hast eigentlich Tischlage gewesen.
00:22:11: Indem
00:22:11: du nicht liest, indem du nicht gelesen hast und du neugierig warst.
00:22:14: Nein, ich hatte ja die Geschichte jetzt schon zwölf Jahre.
00:22:18: Also Rafa, seinem alten Arbeitgeber, ging es damals nicht so gut.
00:22:21: Dann hat er gesagt, boah, bevor du jetzt mit dem die zweite Liga gehst, würdest du lieber gern weiter erste Liga spielen.
00:22:27: Also musst du noch einen Club suchen.
00:22:28: Ja, dann wusste es ja schon immer, Real Madrid, FC Bayern, München, da gibt es irgendwie Vitra.
00:22:33: Und die von Vitra sagten, Herr Raffa, da ist immer Platz für dich.
00:22:36: Bis hierhin.
00:22:37: Dann hat sich man ein Wettbewerbsverbot, konnte nicht direkt wechseln zu Vitra.
00:22:41: Und dann holte mich deiner Zeit der Ivo Leih von der Art Aqua, die machen so große, wasserwände, grüne Wände.
00:22:46: Das hatte Herr Raffa Lust, doch jetzt nur ein Jahr Zeit.
00:22:49: Da kommen doch zu uns, kannst ein bisschen Geld verdienen und so.
00:22:52: Ich weiß aber gar nicht, was ich mehr tun soll.
00:22:54: Dann meinte er, ja, hier gibt es genug zu tun.
00:22:56: Es endete dann so nach dem Motto Raffa.
00:22:58: Du gehst uns jetzt jeden Tag auf die Tüte, um uns zu sagen, was wir alles noch nicht gemacht haben.
00:23:03: Und wo noch was ist.
00:23:04: Wir wollen herausfinden, wie groß ist das eigentlich wirklich, was wir tun?
00:23:07: Oder sind wir nur selbst verliebt?
00:23:09: Und dann habe ich recht schnell rausgefunden, dass das eigentlich meine eigentliche Berufung ist, Dinge zu hinterfragen, auf den Kopf zu stellen und damit einem Unternehmen bei der Erneuerung zu helfen.
00:23:20: Genau.
00:23:21: Und dann musste ich ja in diesem einem Jahr nur mit Vitra.
00:23:25: Dazu kommt, dass wir gesagt haben, na, ich komme jetzt nicht für irgendeine Accountfunktion.
00:23:29: Da gibt es ja euch eine Spessere.
00:23:31: Ich würde gerne dafür kommen, lass uns das ausprobieren.
00:23:32: So ist das entstanden.
00:23:34: Und jetzt muss man fairerweise sagen, ich war dann schon alt, also vierundvierzig.
00:23:37: Da ist schon ein bisschen was gelernt, gelesen, da hat es schon Netzwerk.
00:23:40: Du fängst dich bei Null an.
00:23:42: Ja, aber dann hat das eine dann das andere ergeben und ich kam mir auch eine Zeit, da fing es gerade an, dass die Plattformökonomie im Silicon Valley laufen lernte und dass diese Unternehmen ihren wirtschaftlichen Aufschwung verbunden haben mit einem Ort, das war dann The Office.
00:23:59: Das heißt, es kam zu einer blühte Zeit des Büros in seiner letzten Variante in diese Welt dann rein und das war natürlich ein perfekter Match.
00:24:06: Was glaubst du, wo wärst du gelandet, wenn du schon früher mehr gelesen hättest?
00:24:09: Der hätte dein Leben sehr anders ausgesehen.
00:24:10: Aber ich bin Politiker geworden.
00:24:12: Wär ich jetzt im Deutschen Bundestag.
00:24:13: Oh Gott, das war nix.
00:24:14: Der war geil, oder?
00:24:16: Nee.
00:24:17: Also, natürlich ist das alles, wie es jetzt passiert, ist sensationell.
00:24:22: Aber ich glaube, hätte ich das früher gemacht, dann wäre es sehr wahrscheinlich als Architekt geendet, also geendet, wie sich das anhört, gelandet oder als Bauingenieur.
00:24:31: Hm, interessant.
00:24:33: So, na gut, okay, dein erstes Ding haben wir einen Haken hinter.
00:24:35: Was ist das Zweite, was du gerne mit zwanzig gewusst hättest?
00:24:37: Ja,
00:24:38: wie wichtig es ist, dass man Computer bedienen kann und sollte.
00:24:41: Also, heute wird man dazu Technology Literacy sagen.
00:24:45: Ich habe mich ja ehrlich gesagt mit zwanzig.
00:24:48: Null Komma Null für Gaming.
00:24:50: Gut, damals war das noch sehr, ich würde nur sagen, war Atari und Commodore C-Für und Sechzig.
00:24:56: Das war eine andere Zeit.
00:24:58: Aber ich habe mich damals Null Komma Null, Null dafür interessiert.
00:25:02: Null.
00:25:03: So und ich glaube ich bekam mein mein ersten e-mail-Account.
00:25:09: Da war ich, Alter, neunundzwanzig Wie ich den München bei Objekt vom angefangen hat.
00:25:16: Da hatte ich also doch statt privatsch und e-mail-Account haben wir glaube ich nie benutzt.
00:25:19: und da bekam ich mein erstes Notebook einen alten Toshiba Boi Junge, damit wird es heute könnte es den Flugzeug nicht betreten, weil es ist wie eine Waffe Genau.
00:25:29: und damit fing damals alles an.
00:25:32: also überlegte mal Der war von zwanzig bis war mal neun Jahre Detox.
00:25:37: Technology Detox.
00:25:38: Ich hab trotzdem überlebt.
00:25:40: Ja, aber es hätten wir geholfen.
00:25:42: Also ich hab im Nachhinein, spätestens ab der Rolle bei Vitra, sehr viel Zeit investiert, das alles zu verstehen und zu lernen.
00:25:53: Also die Mechanismen.
00:25:54: Wie
00:25:54: hast du das gemacht?
00:25:55: Ich hab ja keine Chance ausgelassen, auf irgendeine Technologiekonferenz zu gehen.
00:26:00: Ich weiß ja noch, also das erste Mal ... Beim MRT war dann Stanford, der Professor auf mich eingeredet.
00:26:07: Ich habe, wenn man sagen, siebzig Prozent, die haben nicht verstanden, aber nicht weil mein Englisch so mies war.
00:26:11: Ich wusste gar nicht, was da mir erzählt.
00:26:13: Da hat für immer nur Tizen gemacht, wie ein Geisteskranker.
00:26:15: Und abends im Bett habe ich dann auf Google alles nachgelesen, was der gemeint hat.
00:26:19: Und dann hat das, ich würde mal gesagt, das hat gedauert, vierzehn, fünfzehn, vielleicht bis Ende sechzehn.
00:26:24: Und dann würde ich mal sagen, ja... Prüfung bestanden.
00:26:29: Und dann ging das dann weiter.
00:26:30: Dann nehmen wir das Beispiel mit der KI jetzt.
00:26:33: Ich war vor drei Jahren an die KI und unser Leben kam am MIT mit einer Reisegruppe.
00:26:39: Dann haben die sofort losgelegt.
00:26:41: Dann war ich noch im Januar direkt auf das CES.
00:26:44: Und dann fing es da schon an, dass die KI implementierten, ich sage mal, von der Zahnwürste bis in den Kettabeller, Radlader oder Dampa.
00:26:52: Und von dem Tag an habe ich, glaube ich, jeden Tag bis auf Kinderkommunion meiner Neffen, Geburtstag, Weihnachten, Neujahr jeden Tag zu dem Thema gelesen.
00:27:01: Jeden Tag.
00:27:03: Also lesen und sozusagen dich leeren lassen, anleiten von anderen.
00:27:06: Waren so deine Fahre, um Technologie affiner zu werden?
00:27:09: Ja, ja.
00:27:11: Und auch, weißt du, wenn du egal, ich bin ja so einer, der dann, wenn er mit dem Auto irgendwo hinfährt, dann sehe ich irgendwie eine Fabrik oder irgendwas.
00:27:18: Ich meine, damals ging das ja nicht, da konntest du ja nicht irgendwie Internet, also da gab's das ja nicht.
00:27:22: Heute schau ich mir alles an.
00:27:25: Ich meine, meine Frau bringt das echt zu einen Rand der Verzweiflung, aber ich interessiere mich für alles.
00:27:31: Ich hatte ja letztes in der Zeit, lag ich ja im Krankenhaus, da war ich gerade raus mit Warenbeinbruch.
00:27:35: Ich hab in diesen dreizehn Tagen, wo ich im Uniklinium im Regensburg war, von der Seelsorge bis zum Dual-U-Selikopter, der Tag und Nacht fliegt, also ... mobile Herz-Lung-Maschine in Regensburg erfunden worden.
00:27:48: Wie ist die deutsche Luftrettung entstanden?
00:27:51: Wie funktioniert ein Schockraum?
00:27:53: Ich habe nichts ausgelassen.
00:27:55: Du bist dann am Rollstuhl rumgefahren oder was hast du jetzt zeigen lassen?
00:27:58: Ja, also nein, immer.
00:27:59: Also klar, die ganzen Leute, die nicht auf die Tüte gehen.
00:28:01: Aber ich war auf der einen Seite ein beliebter Patient für Studentinnen, Studenten, Medizinstudenten, die im Rahmen ihrer Ausbildung am Nesegespräche machen mussten.
00:28:12: Und habe dann jeden Kontakt, ob mich einer zum Röntgen brachte oder ob das Gespräch sowieso mit mir führte oder diese zu Operation, habe ich jedes Gespräch genutzt, Dinge zu erfahren.
00:28:25: Und dann natürlich nachgelesen im Zimmer, ne?
00:28:28: Dann hast du ja irgendwie eine Maschine gesehen am Gang, also dann wachtest du ja auch auf deinen Untersuchungen und dann siehst du ja auch erst mal das Leid.
00:28:34: Das ist ja dann auch tragisch.
00:28:35: Kleine Kinder und so mit den Eltern mit, poch, schützt mich jetzt noch.
00:28:40: Wenn siehst du die Gerätschaften, dann denke ich, die Spiker, dann guckst du amerikanische Unternehmen, was die alles machen.
00:28:45: Ja, jeder andere wird sagen, der Typ hat sie nicht mehr alle, aber sie ist am Straße bis zur Bewusstlosigkeit.
00:28:51: Was hast du daraus gezogen, zahlt es auf irgendwas bei dir ein oder ist das einfach nur Befriedung?
00:28:54: Ein
00:28:54: Krankenhaus, meinst du jetzt?
00:28:55: Ja,
00:28:56: diese Neugierde.
00:28:57: Ja,
00:28:57: hilft mir immer, hilft mir immer.
00:28:58: Ich würde mal sagen, gut, jetzt müsstest du fairerweise andere fragen, aber andere Leute würden sie wahrscheinlich sagen, wo ich kein Typen kenne, der sich so schnell ... in Themen rein denken kann.
00:29:09: Ich glaube, das ist es.
00:29:10: Ich bin nicht der, der so viel, ja, ich will mal sagen, ich weiß ja wahrscheinlich mehr wie der Durchschnitt, aber ich würde sagen, meine Superkraft ist, dass ich in wenigen Augenblicken mich in Themen rein denken kann.
00:29:22: Ich war bei John Deere mit Nils Müller im Werk für die Hexler.
00:29:27: Also, man muss so ein Mais-Hexler oder so ein Mähdrescher kosten so sechshundertfünfzig, siebenhundertfünfzigtausend.
00:29:33: Ein Mais-Hexler bis zu eine Million, das sind Hochleistungs-Ernte-Maschinen-Computer.
00:29:38: Und am zweiten Tag hatten wir Gespräche mit den ganzen Ingenieuren, also sehr unterschiedliche Dinge im Werk machen, die zwei Brücken.
00:29:45: Und ich habe mit denen über die Zukunft der Landwirtschaft diskutieren können.
00:29:49: Weil die natürlich, weil und jetzt wird es spannend und das ist erst die neue Zeit.
00:29:53: In der alten Zeit hatte eine Technologie eine Domainzugehörigkeit und wurde da genutzt.
00:30:00: Punkt.
00:30:01: Und das war wie ein geschlossenes Behältnis.
00:30:03: In der Zeiten, der wir jetzt sind, wirken mehrere Technologien gleichzeitig auf eine Domain wie auf die Landwirtschaft und geben der andere Möglichkeiten.
00:30:12: Das heißt, gut, Grundwissen über Landwirtschaft zu haben, wir sagen, schade das mal erst mal nicht, ja.
00:30:17: Also, den Kontext musste immer haben.
00:30:19: Aber das andere, ich will nicht sagen, da sind die dann auch blank, aber in dem anderen bin ich halt ziemlich gut.
00:30:25: und dann Das ist wie beim Zähnkampf.
00:30:27: Dann kompensierst du das, aber du bist auf jeden Fall ein interessanter Gesprächsbachter für dich.
00:30:31: Verstehe, also du übertrickst quasi deinen Wissen so auf andere Bereiche und kannst dann quasi transferieren, was du anwenden kannst.
00:30:38: Wenn wir nochmal auf diese Computer-Literacy drauf schauen, wie findest du denn aber eine gute Mischung?
00:30:42: Weil ich ertappe mich so dabei.
00:30:44: Vielleicht geht's ja auch so, wenn man halt viel mit diesen Geräten arbeitet, leidet ja der Rücken.
00:30:48: Man sportet nicht so viel.
00:30:49: Also manchmal ist man auch so ein bisschen Knecht der Technologie und man hat halt Auswirkungen.
00:30:53: Also erstes bin ich eine, der darüber liest.
00:30:55: Und der weder programmiert, noch irgendwie ein Rack zusammenbaut.
00:31:00: Und das andere ist, wenn er so wohnt, seh ich hier draußen, da wird er regelmäßig in den Positiven der Stärker gezogen, da bist du da draußen, in der ganz normalen Welt.
00:31:07: So ist das.
00:31:08: Also du hast eine Ausgleich, sozusagen, einen Analogen, wenn man so will.
00:31:11: Ja, genau.
00:31:12: Ich bin jetzt nicht wieder, ich bin nicht verloren.
00:31:15: Ich fühle mich schon geerdet oder ich stehe radikal mit einem Bein fest am Boden.
00:31:21: Komm, ja, hangeln uns weiter.
00:31:23: Also, zwei Punkte, haben wir schon was, das Dritte, was du gerne mit zwanzig Gebust hättest.
00:31:26: Ja, das ist wichtig ist, sich für die Geschichte zu interessieren und Museen alle Art zu besuchen.
00:31:32: Warum ist das wichtig?
00:31:33: Ja, das ist, ja, es gibt ja diesen Spruch, da können wir jetzt sofort ins Phrasenschwein, ein Zehner reinwerfen jetzt, oder fünf Euro, ohne Herkunft, keine Zukunft, aber da ist was dran.
00:31:48: Wenn man überlegt, die Vereinigten Staaten von Amerika werden nächstes Jahr zu hundertfünfzig Jahre.
00:31:53: Und angenommen, wie ich jetzt da in Shanghai war, war nicht ein Museum und hab mir Bronxer arbeiten, Kalligraphie angeschaut, Keramik.
00:32:01: Und dann stehst du vor Bronxer arbeiten, dann steht er dreitausendfünfhundert Jahre vor Christus.
00:32:06: Oder vor Textil arbeiten, dann denkst du, ey wow, schaut ja aus wie Misoni oder stehst vor Schuhen und denkst du, so sieht ja aus wie Prada.
00:32:13: Dann weißt du, da war doch was.
00:32:16: Ja, also.
00:32:17: Herkunft und Zukunft gehören irgendwie zueinander.
00:32:20: Und das andere ist natürlich auch die Historie.
00:32:23: Ich glaube, Goethe sagte mal, die Historie ist die magische Werkstatt Gottes.
00:32:28: Die Historie ist natürlich dann auch so ein Fenster, wo du so eine Zeitreise machen kannst und wo du Ableitungen für heute treffen kannst.
00:32:40: Ich war damals natürlich viel zu jung.
00:32:41: Also ehrlich gesagt, hätten mich meine Eltern ins Museum geschleppt oder Freundin oder Freunde hätte ich vielleicht auch nichts verstanden.
00:32:50: So braucht auch alles seiner Zeit.
00:32:52: Nichtdestotrotz, weißt du, du hast ja gefragt, wenn ich das gewusst hätte, dann wäre das mit Sicherheit, dann hätte ich mir das beherzigt.
00:33:05: Weil ich bin ja immer viel rumgekommen, aber ich habe erst spät angefangen, wenn ich in Städten war, mir doch das Beste, also einfach doch in die Museen so einzugehen.
00:33:15: Also über das Land.
00:33:17: oder was da sehr besonders ist.
00:33:19: Ich frage jetzt mal wie so ein völliger Banause, aber was ziehst du da raus, wenn du da irgendwelche Dachziegel aus Dreihundert vor Christus siehst oder irgendwelche Papyrusrollen oder Handwerk?
00:33:28: oder also was ist sozusagen der Impact auf dein Leben und der Genuss?
00:33:32: Geh mal kurz nach Japan, ne?
00:33:33: Also dieses Land lebt ja durch diese enormen Kontraste.
00:33:38: Also das heißt angenommen, du nimmst dich statt wie Tokio, dann stehst du in Shibuya Crossroads oder woanders in einem Bahnhof, in Shinagawa, Und sie ist verlauter, schwarzen, dunkel Mackeyfesuren, nichts mehr.
00:33:52: Und ich sagte, was ist hier los?
00:33:53: Wo wollen die alle hin?
00:33:55: Und dann gehst du um die Ecke und da ist ein kleiner Schrein oder ist ein kleiner Garten und der ist vielleicht nur acht Quadratmeter groß oder zehn.
00:34:03: Und dann macht es auf einmal nur noch... Ey, du kommst komplett runter.
00:34:11: Und das ist meine sehr einfache Beschreibung der Kontraste dieses Landes.
00:34:15: Der andere Kontrast heute wäre, du fährst aus Tokio raus, vielleicht forty-fünf Minuten im Zug und siehst die Papiermacher, die noch Handpapiermacher, du siehst die Könige des Denims.
00:34:29: und wo dieser Denim nur von Generation zu Generation übertragen werden kann, weil du da über, du kannst ja kein Tutorial zu machen oder die, die die Messer machen, dann musst du verstehen erstmal, wie du das Feuer legst.
00:34:44: Also da ist die erste Prüfung, du legst das Feuer.
00:34:47: Du legst diese Zweige oder Hölzlein so, dass der genau weiß, er wird diese Temperatur erzielen.
00:34:53: Aber da muss ich jetzt nicht glauben, dass der irgendwie ein Temperaturmesser ist.
00:34:56: Der erkennt das an der Farbe der Flamme.
00:34:59: Und gleichzeitig verlässt du das wieder und siehst dann, wie Technologie zugewandt dieses Land ist.
00:35:06: Und innerhalb dieser Kontraste, ja, also... Das eine ist so zu wissen, dass aus dieser tiefen Aufmerksamkeit, die du brauchst, etwas entstanden ist, was dem Land heute noch Ordnung gibt und dass das neue auch aus diesen tiefen Momenten, aus diesen tiefen Momenten basiert.
00:35:26: Also angenommen, ich werde jetzt im Ruhrgebiet ein Museum besuchen, welches die, das Zeitalter der Gastarbeiter und der Industrialisierung beschreibt.
00:35:35: Jetzt in meinem Kontext der Arbeit.
00:35:38: dann würde ich sehr wahrscheinlich die größte Lehrstunde im Kontext, welche kulturelle Kraft hatte Arbeit lernen, die New Work nie geschafft hat.
00:35:49: Weil die Verbundenheit, die die Bergleute zu dieser Zeit miteinander hatten, Generationen und Länder übergreifend, hat es so nie wieder gegeben.
00:35:59: Sogar in ihrer eigenen Sprache, in ihren eigenen Kots, in ihren eigenen Ritualen.
00:36:04: Das ist das, was du lernen kannst.
00:36:06: Oder andersrum, du bist im Prado, in Madrid.
00:36:10: Und, ist so geil, im Prado, in Madrid.
00:36:14: Im Sommer immer gut, ist schön klammätisiert.
00:36:16: Gibt's im Sutron Goya, den spanischen Maler, den ich jetzt ehrlich gesagt vorher nicht so kannte.
00:36:23: Und es gab Goyas schwarze Phase.
00:36:27: Genauso sieht das da aus.
00:36:28: Dann gehst du rein, ein bisschen schumrig.
00:36:30: Und da siehst du nur Bilder, die bitte nicht falsch verstehen.
00:36:34: ... das Elend dieser Zeit beschreiben.
00:36:38: Und da ich mir nicht diesen hier ... ... Audiohörer besorgt hatte, der Führer, ... ... habe ich mir einfach geguckt, ... ... im Podcast gibt es irgendwas über Goja, ... ... und dann fand ich von SWR eine Doku, ... ... wo einer was über Goja erzählt hat ... ... und ich bin einfach sitzen geblieben ... ... und war danach froh, dass ich da wieder raus war.
00:36:54: Ja?
00:36:55: Also worum ging's da, dass man einfach sieht, ... ... damals hat man ... ... diese ... ... diese Epoche, ... ... wo Menschen etwas ertragen mussten.
00:37:04: Also im wahrsten Sinne des Wortes ertragen oder eine biblische Prüfung, da war die Kunst des Medium, damit umzugehen.
00:37:12: Und jetzt überleg mal die Pandemie.
00:37:16: Und dreißig Jahre später, deine Kinder gehen mit ihren Kindern in einen Ort, wo die Pandemie aufbearbeitet wird.
00:37:24: Was haben wir draus gelernt?
00:37:25: Weißt du so?
00:37:26: Das ist immer so der Move, ja.
00:37:28: Aber es ist ja spannend, dass du quasi so nach Übertragungen suchst, lern dich daraus.
00:37:31: Dass du dir quasi Dinge der Vergangenheit anguckst und überlegst, was ist da heute sozusagen, was fehlt uns davon, was haben wir, was sind Entsprechungen, so gehst du vor?
00:37:38: Ja.
00:37:39: Und das ja auch nicht trainiert oder so, ne?
00:37:42: Dass irgendwann war, also ich bin ja damals, wenn ich, also ich, durch Wiederer fing ich an viel zu reisen.
00:37:48: Und da waren ja Länder dabei, ich würde sagen, die Hälfte habe ich dann das erste Mal betreten.
00:37:52: Und dann habe ich immer so, meine kleine Grundübung war immer... Wo kommt das Land eigentlich her?
00:37:56: Wie alt ist das?
00:37:57: Einwohnerdichte.
00:37:59: Wo kommt das BIP her?
00:38:00: Also wie groß und woher?
00:38:02: Kulturelle Prägung, Religion, so.
00:38:04: Wie so ein Schnellcheck.
00:38:05: So dass du so ein bisschen, natürlich nicht so wie einer, der eine Studienreise macht mit der Zeit.
00:38:12: Aber ich wollte da nicht blank hingehen.
00:38:14: Und übrigens auch das ist ja wichtig.
00:38:15: Ich habe ja vor Ort mit Menschen zu tun aus diesem Land.
00:38:19: Und dann ist es nie verkehrt.
00:38:21: Ein Grundmaß.
00:38:22: Also da hilft die Übertragung natürlich enorm.
00:38:25: Und sag mal, geht's dir wie mir, bzw.
00:38:28: vielleicht hast du auch ein schlaues Vorgehen als ich, ich ertappe mich dabei, ich brauche irgendwie immer so eine Art Tour-Guide.
00:38:32: Also wenn ich manchmal in so einem Museum bin und guckt mir die Dinge an, dann sprechen die noch gar nicht so sehr zu mir.
00:38:38: Es braucht ja irgendeine Form der Einordnung.
00:38:39: Normalerweise ist das ein Video, meistens ein Text, meistens ein Mensch.
00:38:42: Ja, ich bin offen für alles.
00:38:44: Also ich weiß gar nicht, wo... Also wie ich die Japan-Reisen gemacht hatte, also da ist natürlich klar, ein Guide ist genießt über ein Guide.
00:38:52: Aber du kannst ja leider nicht immer ein Guide haben.
00:38:55: Oder in dem Museum, wo wir jetzt waren, in Shanghai, ist ein Riesentrum.
00:39:00: Da habe ich auf die Tafel geguckt, wo ich es war.
00:39:02: Da bin ich nach Neigung gegangen.
00:39:04: Bronx bin ich reingegangen, weil die ganze Reise mit uns begleitet hatte.
00:39:09: Das war ja persönliches Interesse.
00:39:10: Da dachte ich, das ist ein guter Einstieg.
00:39:12: Dann bin ich ein Freund der Calligraphie.
00:39:14: Da bin ich schon alleine durch.
00:39:15: Also da sind wir halt ohne jetzt einen Guide durchgegangen.
00:39:18: Auch Keramik.
00:39:19: Aber wisst ihr wie das heute geht?
00:39:21: Du hältst dein Smartphone mit deinem GPT dran.
00:39:24: Du machst ein Bild.
00:39:25: Und Junge, dann kriegst du Dinge.
00:39:27: Ihr wisst nicht, wo der das ist.
00:39:29: Keine Ahnung.
00:39:30: Keine Ahnung.
00:39:32: Wie machst du eigentlich den Transfer hinterher?
00:39:34: Weil es gibt ja manchmal im Leben diese Situation, dass ... Man selbst etwas erlebt hat, etwas erfahren hat und hat sich dadurch verändert, kommt dann in sein Umfeld zurück, was aber in der Sekunde latent statisch war, das nicht diese Erfahrung gemacht hat.
00:39:47: Und wo ja dann, also speziell in der Job-Programm, das ist ja deine Aufgabe, diese Erfahrung zu transferieren.
00:39:51: Wie machst du das?
00:39:52: Ich würde mal sagen, ich habe über die Zeit unterschiedliche Radiosender aufgebaut, muss man sozusagen oder Sendungsformate.
00:40:00: Also eine Vielzahl von Kollegen von mir auf LinkedIn und dort teile ich alles das, was mich Also alles das was richtigen Bums bei mir gemacht hat, das stelle ich auf jeden Fall ein.
00:40:12: Dann gibt's mittlerweile eine Gruppe, eine Hello Rafa Gruppe bei WhatsApp, das sind glaube ich jetzt neunundfünfzig Leute drauf.
00:40:18: Die geht nun in eine Richtung, das heißt die Leute haben ich schick in den Briefkasten der Leute, Insights, mit einem kurzen Text dazu.
00:40:26: Ich sag mal, warum geht's, was habe ich entdeckt, warum könnte das interessant sein und ob... Die oder der, der das dann liest, habe ich ja gar keinen Einfluss drauf, aber die können es nicht kommentieren.
00:40:35: Die Gruppe ist eine reine Downloadgruppe.
00:40:38: Da sind auch viele Kolleginnen und Kollegen drin oder auch Kunden und Partner.
00:40:42: Dann gibt es natürlich meine Talk-Formate.
00:40:44: Ich habe, glaube ich, in der ersten Jahreshälfte zu drei tausend, zweihundert Menschen physisch und zu tausend, fünfhundert Menschen per Video gesprochen.
00:40:53: Da war dann immer irgendeiner von meinen Kolleginnen und Kollegen dabei.
00:40:57: Und so beträgst du das.
00:40:58: Weißt du, wenn du ... In Tokio, in Tokio in der Stadt morgens durch den Minisch reingehst, wo Geschäftsleute, die ersten Touristen, aber auch Stadtbewohner reingehen, um zu bitten, also zu beten, aber auch um zu bitten.
00:41:17: Ja, das kannst du natürlich, da kannst du ein Bild einstellen, aber du kannst diese Stimme natürlich nicht übertragen.
00:41:23: Was by the way gut ist, sonst, das wäre nochmal ein ganz anderes Bild von der Welt, wenn wir das alles ehemalige könnten.
00:41:29: Wie schaffst du es denn dabei, trotzdem verwurzelt und verbunden zu bleiben?
00:41:33: Also auch mit deiner Familie, mit deiner Heimat, nimmst du die zum Beispiel mit?
00:41:36: Also fährt deine Frau dann mit dir aufreisen oder bist du detached?
00:41:39: Nee, wir haben ja hier einen kleinen Hof mit vielen Tieren, denen kannst du nicht verlassen.
00:41:45: Und meine Frau würde auch nicht in den Flugzeug steigen.
00:41:48: Also hat sich das erledigt, aber sie hat kein Problem, dass ihr Mann das tut.
00:41:53: Und ich würde mal sagen, das Ganze hier hat schon eine sehr eigene Gravitationskraft und einen sehr starken Bezug zu sich selbst.
00:42:02: Sonst wird das hier draußen nicht funktionieren.
00:42:05: Also, dass hier draußen Bedarf einer hohen Verpflichtung.
00:42:10: Das ist kein Hobby.
00:42:13: Ich würde das mal bezeichnen, wie wenn du Kinder hast, die ich nicht habe.
00:42:17: Also, die, die auch die ersten sechzehn Jahre nicht aus seinem Augeapfel lässt.
00:42:20: So.
00:42:20: Oh, das weiß nicht wie lange.
00:42:22: Und das ist hier ähnlich.
00:42:23: Und dadurch entsteht nicht das... Also meine Herausforderung ist es nicht, dass das du gerade gesagt hast.
00:42:29: Es war man in den Anfängen.
00:42:31: Also in den Anfängen, weißt du so, in dieser Honeymoon-Zeit meines Jobs.
00:42:37: Da hast du schon gedacht, boah, alter, wieso lebst ich in Shanghai?
00:42:41: Wieso lebst ich in San Francisco?
00:42:43: Wieso lebst ich nicht in Boston?
00:42:47: Aber dann irgendwann ist das gut, dass irgendwann entdeckst du ja für dich, wo dein Platz ist.
00:42:52: Ja, aber das ist nicht meine Herausforderung.
00:42:55: Bist du dabei aber nicht einem der größten Risiken, die man in der Beziehung haben kann, ausgesetzt, nämlich asymmetrisches Wachstum?
00:43:01: Also, du wächst auf so einer Reise gigantisch, deine Frau hat das alles nicht mitgemacht, du hast dich verändert, kommst wieder nach Hause und...
00:43:08: Geile Frage, haben wir noch nie darüber nachgedacht, aber ich bezeichne meine Frau immer gerne als Indianerin.
00:43:14: Also, wir haben ja unter anderem Hunde aus dem Tierschutz, die zu uns kommen, weil die vom Tierheim oder von ihren Pflegestellen nicht so kollisioniert werden konnten, dass sie zu einer Familie konnten oder zu einem Hundebesitzer.
00:43:30: Und wenn ich der Trendscout bin, dann ist meine Frau genau die Art Hundeflüsterin, die das macht.
00:43:38: Und deshalb entsteht auch das nicht, was du da gerade sagst.
00:43:42: Und es ist natürlich auch, weil der Hof dann, also wenn jeder einen Seins hat, dann ist dieser Hof unseres und der hält es zusammen.
00:43:50: Angenommen!
00:43:51: Hypothetisch.
00:43:52: Meine Frau wie Juristin in Regensburg, in der Kanzlei.
00:43:55: Ja?
00:43:56: Und ich hätte diesen Job.
00:43:58: Und wir hätten eine Etagenwohnung oder ein kleines Haus am Regensburger Stadtrand.
00:44:04: Ja, da könnte die jetzt sein, dass wir jetzt nicht mehr zusammen sind.
00:44:07: Also die Wahrscheinlichkeit wäre da größer.
00:44:09: Aber so wie das jetzt ist, wir sind, ich glaube, dreiundzwanzig auf Heirats in der nächsten Woche.
00:44:13: Sag mal noch abschließende Frage zu deinem Geschichtspunkt.
00:44:16: Es gibt also diesen Satz History repeats itself.
00:44:19: Hast du eine Vorstellung, warum das so ist?
00:44:22: Also stimmt das überhaupt?
00:44:23: Beobachtet das auch, wenn du dir die Geschichten der Welt anguckst, dass du merkst, Sachen wiederholen sich in meinem Zyklen?
00:44:27: Ja, ich glaube, als wir mit dem Mensch zu tun, nehmen wir das ganze Drama, Liebe, Tod.
00:44:32: Da sind schon zwei Themen, das ist eine permanente Wiederholung.
00:44:34: Kriegfrieden, permanente Wiederholung, Sieg, Niederlage, permanente Wiederholung.
00:44:39: Verstehst du?
00:44:40: Oder nehmen wir die großen Erfinderungen.
00:44:42: Da ist natürlich immer wieder eine andere Erfindung, permanente Wiederholung.
00:44:45: Übrigens, ein gutes Buch liegt da vorne irgendwo.
00:44:48: Nichts als die Welt von Bruno Grunold beschreibt, glaube ich.
00:44:52: Aus zweieinhalb Tausend Jahren Geschichte Menschheit, die fünfzig, fünfzig epochale Ereignisse.
00:44:58: Übers auch da, kennst du ja auch Sternestunde Menschheit.
00:45:01: Stefan Zweig ist ja am Mindestens genauso ein Abräumer.
00:45:05: Na gut, seh ich und werde ich immer verlinken.
00:45:07: Komm, wir machen uns auf zu deinem vierten Ding.
00:45:09: Was hättest du als Viertes gerne mit zwanzig gewusst?
00:45:11: Sprachen.
00:45:12: Also ich hatte in meiner ... Achtenklasse, ich war in der Realschule Wernerstraße in Düren an dieser Stelle, schönen Gruß, falls auch einer mal war.
00:45:20: Damals noch eine kleine, eine reine jungen Realschule.
00:45:25: Und da hatte ich Französisch mit der Frau Rosenau.
00:45:29: Aber es lag nicht an ihr, ich war einfach in Französisch.
00:45:32: ein zentraler Fall.
00:45:34: Jetzt hatte ich eine spanische Mutter, das heißt, ich konnte zu der Zeit spanisch.
00:45:38: Wir sind auch als Kinder in die spanische Schule gegangen, also am Nachmittag drei Mal die Woche zur spanischen Schule, zwei Mal.
00:45:45: Wenn meine Mutter Deutsch mit uns zu Hause geredet, sonst hätten wir nämlich auch mit den Großeltern, mit den Deutschen, mit der Familie, Spanisch gequarkt.
00:45:50: Das war dann irgendwie meine Mutter zu dumm, als sie mit uns Deutsch geredet.
00:45:55: Aber in Französisch war das central.
00:45:56: Und die Frau Rosina hat dann irgendwann zu mir gesagt, nach meinem ersten Jahr, vielleicht wäre es einfach besser, dass ich was anderes wähle.
00:46:03: Aber da war ich viel Physik zu dumm.
00:46:06: Und ich sprach, kam ja nicht in Frage.
00:46:09: Und dann bin ich dann in den Kurs der Sozialwissenschaften gegangen.
00:46:11: Das war dann ein großes Sammelbecken.
00:46:14: Ach, mein älter und jüngeren Klassenkameraden.
00:46:17: Aber nachhinein war es ein perfekter Match.
00:46:20: Aber ich bedauere das.
00:46:21: Ich würde sehr gerne mehr sprachen.
00:46:25: Also, ich würde gerne meine empathischen Fähigkeiten mit dem Vermögen einer
00:46:32: Sprachkominion.
00:46:33: Schade
00:46:34: habe ich nicht.
00:46:35: Und so stotter ich mich durch die Welt in meinem Englisch.
00:46:38: Ich weiß aber, was du meinst, mir geht es oft.
00:46:40: Es gibt so viele Sprachen, die ich gerne können würde, aber immer wachsen sie in meinem Kopf auch durcheinander.
00:46:44: Als ich Russisch gelernt habe, habe ich immer französische Bausteine irgendwann reingesetzt und so.
00:46:48: Hast du es nie versucht, wieder Sprachen zu lernen?
00:46:50: Junge, ich wüsste da nicht mal.
00:46:52: Also, wenn ich jetzt grammatik zerlegen müsste.
00:46:55: wie das war, mit Adjektiv, Dativ, was wir sich finden, Dativ.
00:47:00: Ich wüsste gar nicht mehr, was das ist.
00:47:01: Ich habe aber mal gelernt, Dennis Bämmern, der eine Gründer von Studi.vz, hat mir hinterher mal erzählt, dass er total viele Sprachen lernt, jedes Jahr ein oder irgendein Stief.
00:47:09: Dennis war mit mir mein Schenzen.
00:47:12: Ja, ja.
00:47:14: Aber weißt du, was der ist?
00:47:15: Der Typ ist einfach Mörderschlau.
00:47:17: Also, es gibt ja, und ich glaube, das muss ja auch eingestehen, ne?
00:47:21: So, du musst einfach eingestehen, was ist dein Talent?
00:47:24: Und jetzt kann keiner sagen, ich hab keins.
00:47:26: Das gibt's gar nicht.
00:47:27: Es gibt immer eine innere Stimmung, es gibt immer Talent.
00:47:30: So, das war meines Nichts.
00:47:33: Ja?
00:47:34: So, es gibt Leute, wo ich denk, Alter, wie ich ist, Alter, sechs ... Ja, aber es ist okay.
00:47:40: Weil es am Ende musste zufrieden sein, mit dem, was der Herr Gott die gegeben hat.
00:47:44: Oder wer auch immer?
00:47:45: Ja Dennis hat mir mich beigebracht, der hat gesagt, du Joel, man musst Sprachen anders lernen.
00:47:49: Nicht so wie bei uns in der Schule, wo du sagst deutsche Vokabel, englische Vokabel, sondern du musst das so lernen wie ein Kind.
00:47:54: Bei einem Kind gehst du ja auch nicht hin und sagst das heißt das, in der Sprache und das heißt das, sondern du redest einfach mit dem und durch das erfahren und den Austausch lernst du.
00:48:01: Mach mal die Spielmaschine leer und dann weißt du aber man, ah okay, die Spielmaschine ist offensichtlich das und so.
00:48:05: Ich fand das teilendisch gelernt, wo ich dachte, what the heck.
00:48:07: Ja das glaube ich, genau.
00:48:08: Also da bin ich jetzt, das will ich jetzt unterschreiben und wenn ich jetzt angenehme Sprache lernen würde, glaube ich würde es genau so tun.
00:48:14: Aber ich meine, du müsstest für dich ja auch jetzt eigentlich dankbar sein, wenn man hier die neuen Airpods hat, die dir irgendwie live übersetzen und mit KI, also da geht ja schon was.
00:48:21: Hey, das ist jetzt wie mit meiner, ich habe ja immer gesagt, Leute haben mir gesagt, Rafa, was wünscht du dir?
00:48:25: Wie ich es noch kein GPT gab, habe ich sie immer gesagt, ich wünsche mir so ein BBA zu eine Knutschkuhel, wie was Star Wars, die mir hinterher rollt und mir alles erklärt.
00:48:32: Heute habe ich meinen GPT und kann alles knipsen, beschreiben, bekommen, weiß ja wie.
00:48:37: Ich habe gestern gesagt, das ist, wir können Dummheit bekämpfen.
00:48:42: So wie du eine Stämpfe oder jetzt eine Spritze gegen Krankheiten.
00:48:46: Wir haben jetzt die Möglichkeit, mir den GPTs dummheit zu bekämpfen, weil es Unwissenheit nicht mehr geben darf.
00:48:53: Das sehe ich eigentlich.
00:48:54: Ja.
00:48:55: Mir geht es oft aus, weil ich glaube, ich weiß, was du meinst, wenn man auch wie du gerne liest.
00:48:58: Ich sitze da manchmal da und denke mir so, oh, das ist ein schönes englisches Sprachbild, das ergänzt meine deutsche Sprache super und dann senke ich so
00:49:06: meine Güte.
00:49:07: Was wenn, wenn ich jetzt noch persisch könnte.
00:49:09: oder Russisch oder Italienisch, was muss das denn da für geile Sprachbilder geben, ja?
00:49:15: Aber gut, hilft ja nichts der Wehmut.
00:49:16: Ja, wie in Japan, wie die Baumschule, die Berichtigkeit kommt ja aus Japan, ja, und das hatte damit zu tun, dass man einen Baum, also das Umschulenbaum umgesetzt hat.
00:49:28: Und in Japan bereitet man den Baum ja darauf vor, dass man ihm schon Wochen vorher Umsticht, also die, mit dem Spaten, dass man die Wurzeln trennt, dass er sich da auch vorbereiten kann, sagte mir gestern Oliver Vogt.
00:49:42: So.
00:49:43: Und das habe ich nämlich auch noch nicht gewusst.
00:49:44: Und, und da kommt die Begrifflichkeit der Baumschule vorher.
00:49:48: Ich habe das nicht überprüft.
00:49:50: Aber nicht, dass der Lunk mich, da ist kein Lunk, nicht, dass er mich in der Pfanne hat, der gestern im Gilden, den, den jahrlich noch in den Boxer hat.
00:49:56: Also sprach, ja.
00:49:57: Und ich sprach ja genau aus dem Punkt, ihr mehr sprachen, du sprichst es, du besser verstehst du die Welt und die Dinge.
00:50:04: So, wenn ich richtig mitgezählt habe, eine Sache fehlt.
00:50:07: noch ein Ding.
00:50:08: Ich hätte nochmal anders an meiner einen Disziplin gearbeitet, aber das nicht so krampfhaft, sondern über ein Hobby, über ein Medium, über ein Sport der Disziplin verlangt, über das Erlernen eines Musikinstrumentes und vielleicht das Spielen einem Orchester oder von mir ist das Singen einem Chor, denn Ich will nicht sagen, dass ich undiszipliniert bin, aber dieses Maß an Disziplin, wie ich es ab und zu bei einer Familienunternehmerin oder Unternehmer vorfinde, die in einem hohen Alter vor mir stehen, mir tief in die Augen schauen, Handdruck geben und der dann, der dann, der dann, der dann, der dann, der dann, der dann, der dann, der dann, der dann, der dann, der dann, der dann, der dann, der dann, der dann, der dann, der dann, der dann, der dann, der dann, der dann, der dann, der dann, der dann, der dann, der dann, der dann, der dann, der dann, der dann, der dann, der dann, der dann, der dann, der dann, der dann, der dann, der dann, der dann, der dann, der dann, der dann, der dann, der dann, der dann, der dann, der dann, der dann, der dann, der dann, der dann, der dann, der dann Die Enkelkinder noch irgendwie managed, geschweigt in seine Familie.
00:51:14: Offen ist wie Neues.
00:51:15: Das bewundere ich.
00:51:15: Und ehrlich gesagt habe ich mich dem immer entzogen.
00:51:17: Aber nochmal, ich will nicht sagen, aber das ist ein ganz anderes Level.
00:51:22: Also, was genau ist es denn daran, wie diese Wiederkehr, was du mit Disziplin meinst oder dieses Dich auch durch unangenehme Sachen klemmen?
00:51:29: Was bewunderst du da?
00:51:31: Also das ist das Fokussieren, das nicht ablenken lassen, diese maximale Aufmerksamkeit oder Dinge, so die ganze Energie in eine Sache so zu bündeln, das meine ich damit.
00:51:46: Oder auch die Wiederholung, ne?
00:51:48: Ich hatte hier durch meinen Warenbeinbruch, also das ist alle super geworden, zwei Monate stand ich nur auf einem Bein, wir sind Flamingo und dann... Dann ging es wieder los, dann zu früh angefangen, ohne Krücken hin zurück.
00:52:01: Fakt ist, also Rafferland ist beim Sam in der Physiotherapie in Regensburg.
00:52:07: Und auf einmal musste Rafferl da jede Woche hin und musste Übungen machen.
00:52:10: Das ist nicht meins.
00:52:12: Aber es ist, also mir ist das bewusst.
00:52:17: Ich habe ja damals, also ich habe ja mal Triathlon gemacht, Langdistance, ich glaube bin vierzehn auf fünfzehn Marathons gelaufen.
00:52:23: Aber meine Kumpels, wenn die da ihr Trainingsbuch hatten und ihren Ernährungsplan, das habe ich nie gemacht.
00:52:28: Wow.
00:52:28: Und dieses Maß an Disziplin fehlt mir einfach.
00:52:32: Aber ich glaube, den Grundstern den legst du als Kind dafür.
00:52:34: Oh ja, Entschuldigung, als junger Mensch.
00:52:37: Es gibt Sachen, also da das ist, nach hinten raus wird es schwieriger, das zu tun.
00:52:42: Bist du ein bisschen so ein ADHS-Onkel, dass du einfach mal diese Abwechslung brauchst?
00:52:46: Ach so, habe ich nie untersuchen lassen, sagen mir schon mal Leute nach.
00:52:49: Also meine Familie hat mich damit nie konfrontiert.
00:52:52: direkt, also meine Brüder oder hier, Frau, Schwiegereltern.
00:52:57: Ich bin der Ablenker im Sinne des zwei Möglichkeiten, des Trödelns.
00:53:02: Einfach mal was zu tun, um so rumzutrödeln.
00:53:05: Weiß gar nicht, ob man das heute noch sagt.
00:53:08: Und das andere ist der Heiterung wegen.
00:53:10: Also so ein bisschen eigentlich auch Genussmännchen.
00:53:12: Ja, genau.
00:53:13: Aber eher wie so ein Bong-Bong.
00:53:14: Genau, ja.
00:53:16: Hier so wie ein Bong-Bong.
00:53:17: Wie es dann noch was ein Klümmchen ist.
00:53:19: Bong-Bong.
00:53:20: Das hat der alte Onkel gesagt.
00:53:23: Und du glaubst, mit einem Hobby in früheren Jugend hättet ihr das merkt?
00:53:27: Mit einem Hobby war es disziplinverlangt.
00:53:31: Nimm mal die Kumpels, die Judo gemacht haben.
00:53:34: Die Junge, die ich den heute noch vor dir bin, baum.
00:53:37: Ja gut, also Raphael Raffer-Gilgen, der Weltenbummler.
00:53:41: Punkt Nummer eins.
00:53:42: Es lohnt sich mehr zu lesen und zu lernen, um nicht zu faulen in den Tag hineinzuleben.
00:53:47: Punkt Nummer zwei.
00:53:48: Computer Literacy.
00:53:49: Es ist wichtig, Computer bedienen zu können.
00:53:51: Punkt Nummer drei.
00:53:52: Es ist wichtig, sich für die Geschichte zu interessieren und Museen zu besuchen.
00:53:56: Ohne Herkunft, keine Zukunft.
00:53:58: Punkt Nummer vier.
00:53:59: Mehr sprachenden Verbindungen mit Einführungsvermögen eröffnet ihr neue Dinge.
00:54:03: Punkt Nummer fünf.
00:54:04: Nutze ein Hobby, das Disziplin erfordert um an deiner eigenen Disziplin und Haltung zu arbeiten.
00:54:08: Also das würde ich einmal sagen, man sieht so ein gewisses Pattern in deinen Punkten, aber spaßig, weil es irgendwie ganz gut aufeinander einzahlt.
00:54:16: Findest du dich denn wieder drin?
00:54:17: Ja, war auch ein interessanter Talk.
00:54:19: nochmal so, wenn man das mal so Revue passieren lässt, was einem selber nochmal Orientierung gibt.
00:54:24: Na gut, dann bin ich mal gespannt, wenn wir uns vielleicht mit six und achtzig bei dir wiedersehen, was noch mal in dreißig Jahren dazugekommen ist.
00:54:29: Oh mein Gott.
00:54:29: Für den Moment auf jeden Fall vielen Dank und safe travels hier.
00:54:32: Pass auf dich auf.
00:54:33: Halt's im Beinbruch.
00:54:33: Hey, schönen Dank und bleibt neugierig.
00:54:36: Macht's gut.
00:54:36: Tschüss.
00:54:39: Danke fürs Zuhören beim Digital-Kompakt-Podcast.
00:54:43: Du merkst, hier ziehst du massig Wissen für dich und dein
00:54:46: Unternehmen
00:54:46: heraus.
00:54:47: Wenn du mit uns noch erfolgreicher werden möchtest, abonniere uns auf den gängigen Podcast-Plattformen.
00:54:53: und hey, je größer wir werden, desto mehr Menschen können wir helfen.
00:54:57: Also, erzähl doch auch deinen Kolleginnen und Kollegen von uns.
00:55:01: Bis zum nächsten Mal.
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