Roman Kirsch von Lesara | #Unternehmensführung 🧠

Shownotes

C-LEVEL INTERVIEW | Lesara ist eines der spannendsten deutschen E-Commerce-Unternehmen dieser Tage und hat für sich eine ganz spezifische Positionierungsstrategie gewählt. Im Unternehmer-Podcast Deep Dive führt Gründer und Geschäftsführer Roman Kirsch aus, welche Mechaniken sich damit verbinden, wo das Unternehmen steht und wie er die Strategie von Lesara verfasst hat. Du erfährst... ...was genau Lesara anders macht als andere Fast-Fashion-Anbieter ...Wichtiges über das Sourcen von Produkten in China ...wie Lesara mit Mobile-Commerce-Elementen arbeitet ➡️ Du konntest dir keine Notizen machen? Unser [digital kompakt+ Newsletter](newsletter.digitalkompakt.de) fasst dir für jede Folge die wichtigsten Punkte zusammen Diese Episode dreht sich schwerpunktmäßig um Unternehmertum: Denn getreu dem digital kompakt Motto "Lerne von den Besten" trifft sich Joel in freudiger Regelmäßigkeit mit den erfolgreichsten Unternehmer:innen aus der Startup- und Digitalwirtschaft. Egal ob Scale-up, Soonicorn, Unicorn oder erfolgreicher Mittelständler – in unseren Episoden zu Unternehmertum lassen dich die Besten hinter ihre Kulissen blicken und nehmen dich mit auf eine Reise zur Strategie, Entstehung und Entwicklung ihrer Firmen. __________________________ ||||| PERSONEN ||||| 👤 Joel Kaczmarek, Geschäftsführer digital kompakt 👤 Roman Kirsch, __________________________ ||||| SPONSOREN ||||| 🔥 [Übersicht](https://www.digitalkompakt.de/sponsoren/) aller Sponsoren __________________________ ||||| KAPITEL ||||| (00:00:00) Vorstellung von Lesara (00:04:45) Wie sourct man Produkte in China? (00:11:09) Die datengetriebene Produktauswahl von Lesara (00:17:30) Mobile Commerce und was es zu beachten gilt (00:24:05) Kennzahlen: Marge, Retouren, Warenkörbe, Wiederkäufe (00:29:22) Markenbildung und Leadeinkauf (00:36:18) Der Wettbewerb von Lesara (00:38:50) Der soziale Faktor von Sourcing in China (00:44:56) Investoren und Finanzierungsaspekte __________________________ ||||| WIR ||||| 💛 [Mehr](https://lnk.to/dkompakt) tolle Sachen von uns  👥 Wir von digital kompakt streben die Verwendung einer geschlechtsneutralen Sprache an. In Fällen, in denen dies nicht gelingt, gelten sämtliche Personenbezeichnungen für alle Geschlechter.

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00:00:00: Hallo und herzlich willkommen zu einem neuen Deep Dive Podcast von Digital Compact.

00:00:04: Heute geht es um Shopping!

00:00:06: Und da habe ich einen sehr, sehr spannenden Gast bei mir, stelle dich noch mal ganz kurz

00:00:09: vor.

00:00:09: Hey Servus, Jal Roman Kirsch Gründer und Schatz hier von Esara und ich glaube wir haben auch eine kleine Historie schon.

00:00:16: also bin seit glaube ich mit Leuten fünf Jahren im E-Commerce oder anderen Landen unterwegs und freue mich dass ich dabei sein kann.

00:00:22: heute

00:00:23: Ja, wir haben gerade festgestellt.

00:00:24: Unser erstes Mal um uns Kängeländen noch mit Kasakanda.

00:00:26: Also es ist eigentlich fast eine ähnliche Richtung.

00:00:27: So wurde dann von Fab gekauft und mancher sagt ja das so euer Geschäft, wenn sie jetzt macht ein bisschen Fab-ähnlich ist oder was Fab mal hätte werden sollen...

00:00:37: Ich glaube, da können wir auch noch ein bisschen darüber sprechen.

00:00:39: Aber ich glaube, wir haben mittlerweile einen ganz anderen Zielgruppe.

00:00:41: Aber ja, ich erinnere mich an das erste Mal.

00:00:43: Wir haben gerade schon gesagt es war arschkalt jetzt ist Sommer müssen die Handschuhe anziehen und die Akustik ist auch deutlich besser.

00:00:49: Stimmt!

00:00:50: Das war in unserem Hinterhof mit Handschuhen.

00:00:51: Das mit Handschuhe wusste ich gar nicht mehr, aber stimmt der Kälte zu viert vor allem.

00:00:54: Es waren noch gröneren Zeiten wo wir Mikro hatten was so ein kurzes Kabel hatte.

00:00:57: Da mussten alle sowie die Hühne auf der Stange im Abschnitt von fünf Zentimetern sitzen.

00:01:01: Das war sehr lustig.

00:01:02: Ist der Erfahrungstil immer ein bisschen so, Gründer können ja ihr Unternehmen am besten selber beschreiben.

00:01:07: Erklär doch mal so'n bisschen.

00:01:08: was sind die Dynamiken und die Funktionsweisen von Lesara?

00:01:10: Gerne!

00:01:11: Also Lesara ist im Grunde wir nennen es einen Agile Retail-Unternehmen.

00:01:14: als wir damals vor zweieinhalb Jahren angefangen haben.

00:01:17: Haben wir eigentlich versucht eine Antwort zu geben auf die Offline am stärksten und besten funktionierenden Unternehmen im Modebereich oder Mode und Lifestyle.

00:01:28: Und wenn du dir irgendwie so eine Klassische Pyramide anschaust, dann hast du oben im High-Endbereich deine Amanis und Guccis und Co.

00:01:36: Da hast du als Online-Equivalent einen Juke oder netter Portee.

00:01:40: Dann hast du den Full Price Segment.

00:01:43: Wenn du sagst was ist das Online-Iquivalenz in einem Karstadt?

00:01:45: Das ist absolut ein Salando!

00:01:47: Wir sind eigentlich in dem Segment wo du im Grunde... Value oder Fast Retail-Händler hast.

00:01:53: Das kann irgendwie eine Indie-Text Gruppe, eine H&M-Gruppe, ne Bestsellergruppe sein.

00:01:57: mit Viro, Moda, Jack & Jones New York haben Primark und die sind eigentlich extrem stark gewachsen weil sie vertikal integriert waren und das heißt im Grunde Fast Retails weil sie in ihrer Supply Chain Innovationen gemacht haben.

00:02:08: Das heißt sie haben irgendwie versucht die Sachen schneller zu bekommen, schneller auf Trends zu reagieren und gehören damit eigentlich zu dem schnellsten Wachstum der erfolgreichsten Unternehmen im Offline Handeln.

00:02:16: Und was wir uns gefragt haben ist, wenn man jetzt irgendwie so ein Primark oder eine Bestsellergruppe oder eine H&M-Gruppe online neu starten würde heute.

00:02:25: Wie würde es ausschauen?

00:02:25: Wie würde man versuchen schnell zu sein und versuchen auf Trends zu reagieren?

00:02:30: Und mit Lesar haben wir im Grunde die Antwort geliefert!

00:02:32: Für uns extrem spannend weil's mit das größte Segment unserer Meinung nach ist im Mode & Lifestyle Bereich und weil es da eine riesengroße Lücke gab vor allem an pure Online-Playern.

00:02:43: Das ist eigentlich im Kern das, was wir machen.

00:02:45: Warum bist du eigentlich bei dem Thema geblieben?

00:02:47: Ich sage ja immer schon mal so ein bisschen abschätzt.

00:02:49: Ich habe da von Florian Heidemann schon einen auf den Deckel gekriegt, EcoMers ist ja mittlerweile der Bundes-Schatzbrief der Internet-Szene.

00:02:54: Also relativ konservativ schwierig zu finanzieren.

00:02:56: also es gibt gar nicht so viele Akteure die noch viel Geld dafür kriegen.

00:02:59: und das Modell was du dir ausgesucht hast... Das ist ja mal muss man sagen operativ gesehen finde ich doch nochmal ein Ticken härter als andere weil du gerade diese Zyklen hast weil du eigentlich Einkauf und Abverkauf Marketing sehr fein aufeinander abstimmen musst.

00:03:11: warum hast ihr denn so ein Modell ausgesuchten?

00:03:13: Es ist eine gute Frage, das frage ich mich auch manchmal.

00:03:15: Nein, es ist schon operativ auf jeden Fall nochmal ein anderes Level für uns als zum Beispiel unser erstes, also mein erstes Unternehmen in Kassakanam wo du zumindest auf der Lieferandenseite halt ein paar Lieferanten klausen musstest, ein paar Designer und thats it.

00:03:30: hier müssen wir jetzt ja wirklich... relativ tief reingehen.

00:03:33: Wenn du direkt irgendwie beziehen willst, musst du ja auch ganz viele andere Prozesse mit Abbild- und Qualitätskontrollen, Einkauf-, Inspektionen vor Ort sein, Materialkenntnisse haben.

00:03:42: Das heißt natürlich noch mal da mussten wir extrem viel Wissen aufbauen, Lehrgeld zahlen.

00:03:47: Ich glaube für uns ist das Spannende daran gewesen es gibt gar nicht mehr so viele... Also ich glaub dann muss man auch fair sein und humble genug um zu sagen hey von meinem Background in meinem Kennenstand Ich könnte jetzt nicht eine coole App machen, weil ich bin kein Produktmenschauer und kein Attila.

00:04:03: Wir haben gesagt das ist das was wir gut können.

00:04:05: Auf der einen Seite ist es noch eine massive Gelegenheit online die bisher noch nicht aufgegriffen wurde.

00:04:13: Man kann über E-Commerce vieles sagen... Aber ich glaube, von der Nachfrage und vom Bedarf ist es noch mit die größte Industrie und auch eine relativ starke Wachstum.

00:04:22: Ich meine in der Markt wächst zwanzig-fünfundzwanzig Prozent jedes Jahr.

00:04:25: Und in dem Segment, in dem wir sind, Mobile Fairs mit einer Zielgruppe, die vielleicht noch online nicht so präsent war, noch deutlich international aufgestellt – da sind wir wahrscheinlich bei organischen Wachsungsraten von vierzig, fünfzig Prozent.

00:04:36: Was um jetzt auf deinen Bundesratsbriefvergleich zurückzukommen du dort vielleicht nicht hättest oder in anderen Industrien noch nicht hattest?

00:04:42: Also man merkt ihr, ihr seid ja in einem sehr speziellen Segment des E-Commerce.

00:04:45: Kannst du eigentlich mal so ein bisschen sagen?

00:04:47: für jemanden, der das nicht kennt und das noch nie gemacht hat?

00:04:50: Wie geht man denn davor wenn ich sage, ich möchte jetzt irgendwie... Ich glaube Kapuzenpolis für Frauen war der bestverkaufte Artikel im Jahr.

00:04:56: zwei Tausend Fünfzehn bei euch.

00:04:58: Hundertzehntausendmal.

00:04:59: Hab ich mir gerade bemerkt dieses Zimmer!

00:05:01: Wie

00:05:01: geht es vor, wenn ich so etwas in China beziehen möchte mit meiner eigenen Marke irgendwie besehen und dann verkaufen.

00:05:07: Man musste vielleicht ein bisschen ausholen, es gibt halt grundsätzlich im Modebereich und das ist auch was die Fast-Fast Retailer machen unterschiedliche Artenverprodukten.

00:05:16: Das ist natürlich immer deine Never Auto Stock Produkte, die immer funktionieren.

00:05:20: der Anteil ist irgendwie wenn du zum Beispiel bei einem H&M oder einem Bärschkaft von Sarah bist Dann hat das einen Umsatzantrag von fünfzig, sechzig, siebzig Prozent teilweise.

00:05:30: Die machen zwar Werbung und Marketing mit diesen Trends aber ein größter des Geschäftes wird halt mit Basics gemacht, ja.

00:05:35: Es funktioniert halt online nicht so stark aus mehreren Gründen.

00:05:38: aber der offensichtlichste ist wenn du irgendwie offline ein T-Shirt für ´四hiner Neunzig kaufen kannst und weißt es rentiert sich gar nicht online zu verkaufen.

00:05:47: das heißt bei uns ist allein schon aus dem Grund den Anteil von diesen trendigen Produkten die du halt sonst nicht so einfach bekommst halt deutlich höher.

00:05:54: Wie gehen wir vor?

00:05:55: Ich glaube dass war auch für uns eine Evolution zu erkennen Das Nicht nur das Thema Preis Für Die Leute Wichtiges sondern natürlich Wie schnell du im Grunde die aktuell nachgefragten Produkte anbieten kannst.

00:06:09: Und seitdem wir das vor knapp eineinhalb Jahren, also in den ersten zwölf Monaten unseres Unternehmens erkannt haben, sehr viel in das Thema Schnelligkeit investiert.

00:06:17: Es geht los natürlich bei diesem ganzen Thema Erkennung von Trends.

00:06:21: Wenn du dir mal irgendwie anschaust wie es noch offline gemacht wird da gehen Leute halt auf die Bread & Butter oder auf irgendeine Fashion Week in Berlin und Paris und unterhalten sich mit Marken Gibt's halt eine Cocktail-Party, dann wird über die neuen Trendfarben philosophiert.

00:06:35: Das zeigt noch wie das in der Old Economy gemacht wird.

00:06:38: Für uns gesagt haben wir es halt, wollen lieber enger am Kunden sein und schauen, okay, wo noch sucht da wirklich?

00:06:43: was sind Suchanfragen bei uns intern?

00:06:45: Was kommt bei Google Trends.

00:06:48: Was sind irgendwie die Hochranken Produkte bei anderen Händlern online ja Und haben im Grunde ein Tool gebaut, das am Anfang sehr rudimentär war mittlerweile nach einer oder anderthalb Jahren Entwicklung eigentlich schon sehr sehr aussagekräftig ist und Algorithmen bestückt, die halt für uns sehr gut vorhersagen können, was sich wahrscheinlich bei uns auch verkaufen wird.

00:07:08: auf die Idee, was ich theoretisch verkaufen könnte und diese Info alleine würde dir eigentlich nichts bringen.

00:07:13: Warum?

00:07:14: Weil du musst die Sachen ja auch organisieren wenn du nicht bei den Produzenten bist und zwar weißt was sich verkauft dann musst du halt warten bis ein Großcenter sonst jemand oder eine Agentie das anbietet.

00:07:22: wir haben halt versucht mit Lieferanten zusammenzuarbeiten die auch so ein bisschen zu erziehen dass sie halt Small Batches produzieren können.

00:07:29: das heißt nicht irgendwie wenn du normal in China bist geht es irgendwie bei tausend oder dreitausend Stückzahlen los also viel kleiner produzieren kann Und natürlich auch schnell innerhalb von fünf bis zehn Werktagen, was auch nicht der Standard ist.

00:07:40: Sondern dauert meistens neunzig Tage und noch ein paar andere Kniffe in das Supply Chain gemacht.

00:07:45: aber im Grunde funktioniert es so dass wir halt am Anfang sehr sehr datengetrieben auswählen und die Supply Chains so optimiert haben, dass wir innerhalb von zehn Werktage die Produkte dann liefern können.

00:07:54: Das ist eigentlich ein konstantes AB-Testing.

00:07:56: Was wir machen ist, wir sourcen natürlich irgendwie das Produktrisiko aus weil wo wir schon wissen, dass die Kunden das möchten oder was sich bei anderen Returnen bewährt hat.

00:08:06: Das heißt damit sourcen wir dieses Markteintrittsrisiko in Stilke mit aus und wir machen bei uns im Grunde konsistent AB-Tests weil wir bestellen ja nicht fünf oder tausend Produkte für diese Saison, sondern ein paar hundert.

00:08:17: Schauen wie es performt und dann das von den zehn Sachen, die wir beispielsweise antesten für Röcke, die zwei, die am besten laufen, da machen wir noch ein bisschen mehr von Nebenstil und Genalt.

00:08:26: All In

00:08:27: Kannst du ja nicht mal Einsatz sagen, wie kriegst du es hin?

00:08:29: Dass irgendwie dir ein asiatischer Hersteller der sonst viel größere Chargen macht in viel längerer Zeit.

00:08:33: Wie haste die den erzogen?

00:08:34: Das ist doch glaube ich gerade wenn du nicht dort vor Ort bist oder nicht in diesem Markt steckst, geht so leicht unter die Räder.

00:08:41: Klar!

00:08:41: Ich glaub was man aber nicht vergessen sollte das Land auch sehr sehr unternehmerisch geprägt ist.

00:08:46: und Klar gibt es diese großen Fabriken, die mit einem Linenfunk für Walmart produzieren.

00:08:52: Aber es gibt genauso die kleinen Unternehmer, die Start-ups, die dann gesehen haben das ganze Thema Produktion und Verkauf online funktioniert einfach anders als offline.

00:09:00: Und dafür müssen wir uns hier umstellen.

00:09:02: Ich glaube wir stehen da auch so ein bisschen auf diesen gigantischen Schultern von Normali Baba.

00:09:05: was ist das?

00:09:06: ... gefördert hat in den letzten fünf Jahren.

00:09:09: Aber der große Unterschied ist, dass du früher im Grunde ... ... hast ja eine Ladenfläche von... ...fünfzig Quadratmetern oder hundert in einem Tee-Di ... ...oder in einem Primarkula Sanzu und ... ...machst halt weniger Auswahl aber sehr hohe Quantities.

00:09:21: Weil alle vier Jahre mit ähnlichen Produkten bestückt werden müssen.

00:09:24: Online ist es im Grund genau das Gegenteil.

00:09:26: Du hast halt irgendwie ... unlimited shelf space gefühlt.

00:09:30: Kannst halt irgendwie fünfzehundertausend Produkte raufpacken, aber der Verkauf pro Produkt ist halt geringer und das darauf haben sich die Lieferanten natürlich auch ein Stück weit eingestellt.

00:09:38: Ist jetzt nicht so dass wir die ersten sind, die gesagt haben produziert man nur fünfzehn oder hundertstück?

00:09:43: mittlerweile gibt es aber machen die das für sich selbst verkaufen als dann über teamorantinärische Kunden.

00:09:48: und ich glaube wir sind aber die Ersten, die im Grunde das kombinieren mit dem Thema datengetriebene Auswahl und einfach schnell pushen in den Segment ... um da mit erfolgreich zu sein.

00:09:59: Ich meine, was ich ja unglaublich eigentlich finde ist bei einem Indie-Text ist so mein Kenntnisstand die brauchen zwei Wochen von ... ... sie Sourcen, Strickstrich Design suchen aus eine Kollektion und bringen sie in den Laden.

00:10:10: Und das ja dezentral über Europa hinweg... Das find' ich schon schwer beeindruckend, dass man es in zwei Wochen schafft.

00:10:16: Es muss bei euch wahrscheinlich ähnlich sein vielleicht sogar manchmal noch schneller.

00:10:19: wie schafft man sowas?

00:10:21: Genau, also ich glaube bei Indie-Texts dauert es ein bisschen... Also für den Mars Rollout dauert's ein bisschen länger.

00:10:25: Was die häufig machen ist sie haben ihre zwei drei Flagship Stores in Spanien besitzen dort eigene Fabriken und das ist quasi so eine Art Test Shop wo Sie halt innerhalb von zwei Wochen Sachen testen.

00:10:35: wenn sie wirklich Massenproduktion machen und das überall hinschicken dann dauert er schon seine zwei Monate zweieinhalb Monate was jetzt aber auch extrem schnell ist wenn du dir mal anschaust dass der ganze Handel seine zwölf Monate oder achtzehn Monatzyklen hat.

00:10:47: Und ansonsten Das ist ja das Spannende.

00:10:51: Du kannst viel Innovation machen, was die Storefront und was ein Consumer-Facing-Theme angeht.

00:10:56: Aber das wirklich interessant an diesem Geschäftsmodell ist eigentlich die Supply Chain, die halt auch Indie-Tex glaube ich sehr bis in den letzten Schritt verfeinert hat.

00:11:05: Und wo wir natürlich auch viel überlegen wie können sie irgendwie noch Smartdown oder Agila machen?

00:11:09: Kannst du eigentlich nochmal so ein, zwei Sätze sagen zu eurem Sourcing?

00:11:11: Weil du meintest ihr geht da Daten getrieben zum Beispiel über solche Sachen wie Google Trends vor.

00:11:15: Ich erinnere mich noch ich habe mal diesen Beitrag gesehen mit dem Rambazamba Typen bei Galileo das

00:11:18: glaube ich

00:11:20: wo es so war, ihr als der Online-Player gegenübergestellt mit diesen Hallen.

00:11:24: Wo du wirklich Rammsch und Verkaufswahre bekommst.

00:11:27: Man hat dich gesehen wie du durch China gegangen bist hier Google SEM.

00:11:31: Das heißt gerade die Frauen suchen rote Kleider oder Blümchen.

00:11:34: war das Thema damals.

00:11:35: Dann gehst du da hin und sagst meister ich will Blumen haben bis wann kann sie liefern?

00:11:39: Läuft das wirklich so ab dass ihr euch online das anguckt und dann ganz schnell rüberfliegt?

00:11:42: oder wie muss man sich das vorstellen?

00:11:43: Wir fliegen jetzt nicht rüber.

00:11:44: wir haben nämlich ein Team vor Ort.

00:11:45: und das heißt jetzt nicht so dass wir hier sitzen und rüber fliegen und kaufen sind alle knapp fünfzig Leute dort und es funktioniert so, dass wir hier vor Ort ein Team haben was im Grunde eher datengetriebene einkauft ja.

00:11:57: Und eigentlich jede Person hier jeder Einkauf verhiert seine zwei drei Kollegen auf der anderen Seite die halt wirklich dann die Lieferantenbeziehung managen.

00:12:05: Ja genau und welche

00:12:06: Daten nehmt ihr da?

00:12:07: Wo kommen sie her und wie verarbeitet?

00:12:08: das ist nämlich das wirklich Interessant, aber gleichzeitig eine Herausforderung.

00:12:12: Wenn man es erzählt, hört sich das relativ einfach an... ...aber de facto haben wir keine AN-Codes oder SKUs die wir matchen können,... ...weil wir schauen ja nicht okay diese Adidas-Sneaker bei diesen zehn Firmen verkauscht sich da und wir schauen... ...das sind ja häufig Kleider oder Röcke, die halt irgendwie keine Bezeichnung haben.

00:12:26: Das heißt, du kannst halt kein semantisches Matching machen.

00:12:30: Du kannst auch irgendwie nicht auf Ski oder AN-Basis die Produkte matchen.

00:12:34: Das ist im Grunde die Herausforderung, die wir haben wenn wir versuchen die Sachen zu aggregieren,... Datenwirbel.

00:12:40: Wir schauen uns natürlich zu Beginn an, was auf Makro-Ebene grundsätzlich gesucht wird bei Google Trends und bei uns.

00:12:47: Was für Kategorien?

00:12:48: Was für Produkte?

00:12:49: Das gibt uns eigentlich so ein bisschen die Idee, was ein Fokus ist zum Beispiel jetzt.

00:12:52: Die ist ja was.

00:12:53: Jumpsuits.

00:12:54: Ja also Jumpsuit wurde fast genauso euch gesucht wie Kleider.

00:12:57: Wenn ihr mal irgendwie online anschaut es gibt halt Millionen Kleider aber es gibt nur ein paar tausend Jumpsuits auch bei den meisten dann nicht mehr unter Kategorie.

00:13:03: da sind wir relativ und hätte ich schnell auf diesen Trend aufgesprungen, aber dann ist natürlich die Frage okay.

00:13:07: Ich weiß das nicht jump zu verkaufen?

00:13:09: Es muss rausfinden was für ein Jump zu.

00:13:10: Das funktioniert halt eher über Bilder.

00:13:12: Das heißt da schaust du natürlich an was es irgendwie sonst im Online-Handel unterwegs wird, was wird da irgendwie hoch gerankt, was halt?

00:13:19: viele Bewertung, viele Onlinehändler sortieren natürlich ihre Produkte nach Bestellern.

00:13:24: all solche Geschichten Kannst aber auch und da sind wir gerade dran, aber noch bei Weitem nicht final.

00:13:29: Das steht schon.

00:13:30: Was bei Weiten noch, wo wir ganz in den Anfangstadien sind ist im Grunde das ganze Thema Social Media Blogger Leute die bei Instagram posten weil da kommst du noch früher an die Themen ran die irgendwie gerade gelounscht werden und forciert werden Und dass es nochmal eine bisschen größere Herausforderung das zu match mal das sind noch weniger Möglichkeiten um das irgendwie zu strukturieren und zu aggregieren.

00:13:54: Weil wenn du jetzt zum Beispiel bei einer Webseite, die es anschaust, dann hast du zumindest die Unterkategorie, du hast eine Produktbeschreibung oder ein paar Keywords dazu ja, Materialen also was.

00:14:04: Also so einigermaßen sortiert!

00:14:06: Und wenn du das irgendwie bei einem Vlogger hast, dann hasst du das nicht.

00:14:09: Das heißt da musst du noch viel mehr investieren, um auf Basis von Image-Rignition zu arbeiten.

00:14:13: Okay, es

00:14:13: ist witzig.

00:14:13: Ich wollte das nämlich gefragt haben ob das nicht irgendwann darauf hinauslaufen muss dass man sich irgendein israeli sucht oder irgendeine israelische bude kauft die bilder erkennen kann aus irgendwie tumbler was weiß ich flicka und und interest.

00:14:22: Und dann sozusagen der sagt weiß ich nicht.

00:14:24: Echtzig Prozent der leute stehen gerade auf rote jumpsuits irgendwie so und zu viel auf rohser.

00:14:28: Also das ist gar nicht mal so unrealistisch dass ihr sowas macht

00:14:30: Oder?

00:14:30: Das wird in den nächsten paar monaten.

00:14:32: also wir werden natürlich daran arbeiten.

00:14:34: ich glaube auch dass Es auch im markt demnächst mal irgendwie lösungen in die richtung geben wird.

00:14:38: ja extrem spannendes thema.

00:14:39: Ich stelle mir das aber auch so ein bisschen vor, wenn du sagst.

00:14:42: Es gibt jetzt nicht... Also es sind ja No Name Brands.

00:14:43: Theoretisch kannst du ja auch was komplett Neues machen!

00:14:45: Du kannst dir sagen, jetzt machen wir mal irgendwie einen rosa Polo-Shirt mit blauem Kragen weil wir gemerkt haben, dass ist irgendwie der Case.

00:14:52: Das ganze Handling der Datenbank muss ja ein tierischer Aufwand sein.

00:14:55: Diese ganzen Volumen meintest SKUs da hast du ja irgendwie.

00:14:58: Also es gibt wahrscheinlich Sachen, die verkauft ihr einen Mal und dann nie wieder.

00:15:01: Und dann musst du sie in so einer Date

00:15:02: machen?

00:15:02: Hoffentlich

00:15:04: nicht.

00:15:04: Idealerweise nicht!

00:15:04: Aber erfahrungsgemäß müsst ihr da irgendwie... Man sagt ja sonst immer im E-Commerce je größer das Portfolio desto höher die Verkaufs-Verscheinigkeit.

00:15:11: also wenn ihr mal eine Sammlap-Präsentation anguckt von seinen Zalando-Klonen Da geht er immer auf SKUs und wie groß ist das Marken- und Produktportfolio?

00:15:19: Das ist bei euch denn schon durchaus komplex

00:15:21: Von den Anforderungen an Server und Speicherkapaziten So ist es schon eine Herausforderung.

00:15:25: Ich glaube, ich muss ein bisschen einschränken was die SKU Anzahl angeht.

00:15:28: Weil bei uns ist trotzdem noch das Thema Relevanz wichtig und du hast halt einen abnehmenden Grenzen nutzen was Reach angeht.

00:15:36: Teilweise sehen wir in all den Kategorien sogar dass die Leute zu überfordert sind, wenn sie zu viele Produkte haben.

00:15:41: Weil wir haben halt nicht die Orientierung mit Marken beispielsweise.

00:15:44: Das mag zwar sein, wenn du halt Traffic auf jede Marke hast und auf diese Marke bieten kannst dann hast du halt irgendwie... Wenn du fünf Hort Produkte von der Marke hasst das ist besser als wenn du nur hundert Produkte vom Markt hast weil dann kriegst du an den Markentraffic besser monetarisiert.

00:15:55: Es ist bei uns nicht ganz so bis in einem gewissen Grad aber schon ja bisschen im gewissen Grat.

00:15:59: es ist schon so und je mehr Produkte du hast desto höher ist auch die Komplexität.

00:16:02: klar.

00:16:03: Ich hänge noch ein bisschen mal diesem Gedanken was du meintest man geht eigentlich hin und kann sich Blogger und Fashionistas angucken.

00:16:09: Das ist ja eigentlich witzig, weil es stellt die ganze Modebranche so ein bisschen auf den Kopf.

00:16:13: Weil ich habe mich manchmal gefragt... Denkst du, okay.

00:16:15: Witzig!

00:16:16: Das scheint irgendwie gerade Trend zu sein, Querstreifen.

00:16:18: Dann siehst Du es bei zwei drei Läden.

00:16:19: Aber wenn Du Dir überlegst dass das irgendwie teilweise Messen sind wo Einkäufer hin rennen und wo eigentlich immer der gleiche Prüg an Leuten zusammenhängt dann ist ja eigentlich das Ironische, dass Trends und Nachfragen kreiert wird in dem Du ein Angebot zusammenbaust.

00:16:30: Weißt Du ich meine?

00:16:30: Ja.

00:16:30: Das ist ja bei Euch jetzt anders.

00:16:31: also Ihr seid ja eigentlich dezentralisierter Nachfrage-Recherche versus.

00:16:35: irgendjemand setzt sich hin und sagt das ist unser Lineup.

00:16:38: Jetzt kaufen wir einen.

00:16:39: Liebes P&C, Liebes Mintus was weiß ich...

00:16:41: Genau.

00:16:42: Und das ist, glaube ich, der spannende, weil es auch eine komplette andere Klasse an einen Anführungsstrichen entscheidet und nur einkäufern ist.

00:16:47: Wenn du halt irgendwie deine fünfzehn Jahre Erfahrung Mode-Experten hast, die dann irgendwie auf Messen gehen, dann treffen wir natürlich Bauchentscheidungen und sagen halt ja, ich glaub', dass jetzt irgendwie der Trend.

00:16:58: Ja?

00:16:58: Und bei uns sind die Leute, die einkaufen kommen halt weniger aus der Richtung, sondern müssen sich halt irgendwie mit Daten auseinander setzen.

00:17:05: Das ist halt eher vom Profiler eher ein... SCM-Experte als irgendwie ein Fünfzehn Jahre alter Moderexperte.

00:17:12: Klar, du brauchst noch ein bisschen Gefühl für Materialien und musst halt irgendwie natürlich verstehen warum es auch vielleicht funktioniert und ob das wirklich so eins zu eins übertragbar ist auf den Kunden.

00:17:20: aber das System nimmt die ja deutlich mehr ab und natürlich ist es schon nochmal eine spannende Entwicklung weil es halt vieles was bisher konventionell war in der Branche auf dem Kopf stellt.

00:17:30: Mobile First hast ihr für ihn auch gesagt?

00:17:32: Was ich so mitkriege, ist das ein bisschen der Hebel.

00:17:34: Ich hab mit einem der Angels in dem Bereich geredet und er meinte, wir haben uns das Thema angeschaut und hatten Sorge, kriegt man das hin?

00:17:39: Man muss den namensprichlichen Bodensatz der Gesellschaft auf mobiler Ebene total penetrieren neben Social.

00:17:45: Das sind die beiden großen Hebeln.

00:17:46: Das soll euch wohl aber ganz gut gelingen!

00:17:48: Was ist denn euer Vorgehen?

00:17:49: Wie macht ihr das?

00:17:50: Warum ist grundsätzlich wichtig?

00:17:51: Es müssen wir hier nicht thematisieren... Für mich war es eigentlich Augenöffnet, dass ich vor zwei Jahren Google hier im Haus hatte und war eine Sales-Präsentation wie die Suchbegriff überall wachsen.

00:18:01: Es war gleich das erste Mal, als ich der negative Zahlen gesehen hatte.

00:18:04: Und zwar bei den Search Impressions of Desktop.

00:18:06: Das heißt die sind im Unternehmen noch zwanzig-dreizig Prozent gewachsen... ...aber Search Impression of Desktop waren halt irgendwie minus zehn Prozent hier und je.

00:18:13: Das war das eine.

00:18:14: und dann war ich für einen unseres Jahr ein groß technisches Online-Unternehmen... ...habt ihr besucht vor Ort?

00:18:19: Und die hatten wirklich beim ersten Besuch von mir... Ich glaube so Hälfte, Hälften was online versus Mobile Marketing Guys anging ja!

00:18:27: Und beim zweiten Besuchen halbis Jahr später war es halt... die Desktop-Leute wurden gedownst und das Mobile-Team hat sich verfünffacht.

00:18:34: Und da haben, glaube ich über neunzig Prozent des Umsatzes über Mobile gemacht.

00:18:37: Und Asien ist natürlich ein bisschen voraus weil sie diese ganze Desktopphase übersprungen haben.

00:18:42: Aber ein Stückchen weit gilt es auch für unsere Kunden, weil viele von unseren Kunden hatten vielleicht zu Hause gar kein Rechner oder kein Laptop ja?

00:18:48: Und jeder hatte aber einen Smartphone!

00:18:50: Insofern ist das für uns auch extrem wichtig, weil die Ziehgruppe, die wir erreichen, die vielleicht ein bisschen preissensitiver ist, die hatte vorher teilweise keinen Laptopp... Kauft aber über Smartphone Nummer eins und Nummer zwei.

00:18:59: Das sind auch einfach Produkte, impulsgetriebene Produkte die du viel viel eher übers Handy kaufst mal auf dem Weg zur Arbeit oder an einer Bushaltestelle als irgendwie in tausend Euro Sofa.

00:19:09: Spannend!

00:19:09: Und das ist eigentlich für uns der spannende Moment.

00:19:11: gesagt okay wir müssen jetzt irgendwie Mobergars geben ich glaube so wirklich gekracked.

00:19:14: also da gibt es glaube ich wenige Unternehmen die halt wirklich schon... Cutting Edge sind, was irgendwie mobile angeht und ich würde uns jetzt auch nicht dazu nehmen.

00:19:21: Aber ich glaube wir machen zumindest unsere Hausaufgaben und wenn du dir anschaust... Ich glaub bis vor ein paar Wochen hat er dann nicht mal einen Bombrier oder eine Autogruppe.

00:19:27: Wenn du dir die App von denen ausschaust oder die Mobile Experience ist es auch noch sehr sehr Dann machst das lieber gar nicht Und ich glaube dass es auch spannend.

00:19:36: wenn du die top-fünfzig-sechzig online Händler anschauest dann haben wahrscheinlich nicht mehr die Hälfte eine wirklich coole App auch nicht eine gute Mobile-Experience, was irgendwie den Checker und die Payment Flow sind also etwas angeht.

00:19:46: Das heißt der ganze Traffic kann... dann hast du halt eigentlich doppelt so viel Traffic wenn ihr heftig schon mal wegfällt ja?

00:19:50: Für uns wäre mal sehr, sehr viel Zeit investiert um eine gute Experience auf mobilen Endgeräten sicherzustellen.

00:19:55: Es ist knapp seventy-fünf Prozent des Traffics über mobile Endgerädete, was auch schon ganz gut ist.

00:20:00: Wir haben noch nicht ganz so viele Umsätze das heißt die Conversion ist noch nicht da aber hat sich auch irgendwie extrem angenehret an die Desktop-Conversion Was auch spannend ist, weil ich muss dir vorstellen.

00:20:10: Jeder Mitarbeiter hier ist eigentlich den ganzen Tag am großen Rechner und einer der riesengroßen Herausforderungen die wir hatten ist dass wir gesagt haben wenn du irgendwie was desigienst als Produktmanager oder wenn du ihn nimmst Marketing-Ed Designs oder als Saitila irgendwie drauf arbeitest und du hast halt einen riesengroßen Screen, dann kommst du halt nicht dazu Mobile First zu denken.

00:20:29: Und haben jetzt sehr viel ausprobiert und getestet.

00:20:31: Wir sind auf ein Artikel gestoßen wo Facebook das Problem vor drei Jahren hatte oder für vier Jahre und die haben einfach die Facebookseite im Headquarter... auf Desktop ausgeschalten.

00:20:42: Das heißt, du konntest nur noch über dein mobiles Endgerät auf Facebook zugreifen und das fand man nicht ganz so hart.

00:20:47: Haben sie jetzt noch nicht so umgesetzt?

00:20:48: Aber wir haben jedem der irgendwie dran arbeitet Smartphones und Tablets zur Verfügung gestellt damit die halt wirklich ein paar Stunden am Tag wirklich damit arbeiten und somit auch coolere Ideen kommen.

00:20:58: Was

00:20:58: sind denn so die Hebel im Mobile-Bereich?

00:21:00: also geht es eigentlich eher um so Basic Geschichten dass man Produktaufbereitung gutwillig kriegt, dass man Vernetzung zwischen Produkten gut macht.

00:21:06: oder brauchst Du diesen ganzen fancy Kram?

00:21:07: muss Deine App jetzt irgendwie Sneak & Peek hören irgendwie mit Fischgesten arbeiten.

00:21:12: Was ist denn da eigentlich so?

00:21:13: der Casus knackst

00:21:15: du?

00:21:15: Ich glaube, das hängt doch stark von einer Zielgruppe ab.

00:21:18: Das kann man so wahrscheinlich nicht beantworten bei uns.

00:21:20: Es ist jetzt nicht so dass wir die neuesten coolsten Features integrieren müssen weil hier eigentlich eher eine breitere Zielgruppa ansprechen.

00:21:27: Bei uns ist der Altersdurchschnitt auch von achtzehn bis fünfeinzehnte komplett quer.

00:21:31: Das heißt wenn du dir ... Du musst halt eine Erbkriege, die trotzdem noch cool ist aber eine vierzigjährige Mutter erst einmal über das Handy gekauft hat, damit irgendwie kaufen kann.

00:21:40: Das heißt mit Swipe und Co ist da wahrscheinlich nichts.

00:21:43: Und dass eigentlich die Herausforderung ist, dass du ein abiles Erlebnis kreierst was auch für jemanden der es zum ersten Mal nutzt, sehr sinnvoll ist.

00:21:52: Ich glaube zwei Sachen auf die ich eingehen kann muss halt... Die eine große Herausforderung ist, dass du halt sehr bildlastig bist.

00:21:59: Wir haben jetzt auch in der App alle Texte und alles Wording rausgekickt.

00:22:02: Und wenn du wirklich projektive Informationen suchst, die dir zu finden... ...und das zweite, damit wir am Anfang zu kämpfen hatten, ist Crosshailing ein Riesenthema bei unserem Modell.

00:22:14: Da müssen wir schauen, dass die Leute halt, wenn sie kaufen, ein paar mehr Produkte kaufen, weil wir natürlich sehr... günstige preispunkte haben.

00:22:20: Das heißt, es ist für uns natürlich sinnvoll dass die Leute nicht nur einen neuen euren neunzig t-shirt kaufen und vielleicht fünf dann bis zu ein paar fünfzig euro wahren koppen.

00:22:26: macht das ganze für uns auch mehr Sinn von der logistischen abwicklung.

00:22:30: Wir haben irgendwie auf desktop sehr viel zeit zu Beginn investiert in verbesserte crossfelling um einfach den wahrenkop zu steigern extrem viel schwieriger auf Morwal und dann deshalb hatten wir auch dort zu kämpfen mit deutlich geringeren Warenkörpern, weil die Leute halt irgendwie das Produkt zwar kauft, im Commercial wird doch gut aber sie haben halt nicht noch zwei drei vier fünf andere Produkte gekauft.

00:22:51: Ich glaube da haben wir jetzt schon viel gemacht um auf einen besseren Weg zu kommen.

00:22:55: Das hat auch irgendwie viel gezogen.

00:22:57: Da ist noch viel mehr Potenzial.

00:22:59: Nicht auch für uns, aber ich glaube auch für die gesamte Branche.

00:23:02: Würde

00:23:02: es eigentlich Sinn machen in eurem Bereich so eine Zalando-Strategie zu fahren?

00:23:06: Dass man nicht einer App hat sondern zum Beispiel irgendwie fünf?

00:23:09: Weil du selber gesagt hast du was Junge und du hast alte...

00:23:11: Wenn wir Fünffort und Wickler hätten, dann würde das auf jeden Fall Sinn machen.

00:23:16: Ich glaube für die nächsten Jahre haben wir ein bisschen sehr stark in die Marke.

00:23:20: Und ich glaube wenn du dieses Brand Equity erst mal aufbaust, dann willst jetzt nicht nochmal parallel fünf andere Marken investieren.

00:23:25: Deshalb fokussiere wir uns sehr stark darauf erstmal nur eine sehr coole Mobile und App Experience für unsere Marke aufzubauen.

00:23:33: ob das irgendwie in drei, vier Jahren nochmal Sinn macht.

00:23:35: Gibt ja auch viele Beispiele wo es funktioniert hat.

00:23:37: ich muss aber sagen ist dass ich wenig Unternehmen kenne die wirklich unter verschiedenen Marken richtig große Brands aufgebaut haben, die funktionierte haben.

00:23:45: Ich glaube wenn du Zerlanur ansprichst da gab's ja auch dieses I-End Projekte mit dem Mesa was halt vielleicht nicht so gut funktioniert war einfach sehr schweres mehrere Organisationen und eine Organisation zu haben, wenn du halt nicht die Organisationsstruktur dafür hast.

00:23:57: Ich glaube zwar noch hat sich jetzt wahrscheinlich die Organisation strukturiert deutlich dezentraler und agiler aufgestellt bei uns.

00:24:01: wir müssen uns halt fokussieren dass wir irgendwie erstmal unsere Sache richtig gut machen.

00:24:05: Wollen wir mal so ein bisschen was du kennst dann eigentlich sagen?

00:24:07: Also das, was du sagen kannst.

00:24:09: Man sagt ja so'n bisschen im Fashion-Bereich hast du ja durchaus irgendwie über sechzig Prozent der Erstkäufer die nochmal wiederkommen bei dir.

00:24:16: Lass uns noch einmal so ein bißchen in die Klassiker durchreiten.

00:24:18: also wie viel hast Du Wiederkäufe oder einen Basket im Durchschnitt und was sind so die Referals?

00:24:23: typischerweise

00:24:24: Vielleicht grundsätzlich Unterschiede zwischen den Modellen.

00:24:26: ich glaube wenn nun ein Full Price Modell ist dann hast Du zum Einen Du hast einfach ein bisschen unterschiedliche Dynamiken.

00:24:32: Du hast natürlich eine geringere Marge Produkte weiterverkauft.

00:24:36: Das heißt, obwohl wir jetzt günstige Preispunkte haben, dadurch dass wir halt irgendwie drei oder vier Leute dazwischen ausschalten, dann haben wir ja nicht deutlich bessere Margen.

00:24:42: Gleichzeitig haben wir auch deutlich geringere Retourenquoten.

00:24:45: Warum?

00:24:45: Aus zwei Gründen.

00:24:46: A, weil die Retouremquote eigentlich eine negative Korrelation hat mit den Preispunkten.

00:24:51: Das heisst wenn du einen Schuh für hundert Euro bestellst und da irgendwas nicht dran sitzt, dann returnierst du den aber für neun, neun- neunzig oder vierzehn, neuneinzig kriegst du so nicht anders.

00:25:02: für den Preis in der Quali oder viel, viel schwieriger.

00:25:05: Und deshalb rätunierst du doch weniger und der Aufwand ist auch höher.

00:25:07: Das siehst du auch ein klein wenig bei Shopping Clubs und das heißt die haben irgendwie natürlich auch Produkte zu einem richtig guten Preis und da hast du auch geringe Rettournraten als bei Full Price Merchandise.

00:25:19: Das ist eine des Zweites warum die Rettourenquarte bei uns.

00:25:22: geringer ist es wir sind ja kein Multi Brand Store.

00:25:25: d.h.

00:25:25: wenn nur als Kundin oder Kunde einmal was in sage ich mal drei XL gekauft hast Und das hat dir gepasst.

00:25:33: Dann kaufst du immer wieder in dieser Größe und es passt dir immer, weil wir halt nicht irgendwie... ...fünfzig Marken haben und überall fällt halt diese Größe anders aus.

00:25:39: Das heißt, du musst halt nicht immer raten.

00:25:41: Das ist eigentlich so die Zweikunde.

00:25:43: Gleichzeitig ist es für uns natürlich auch ein bisschen komplexer oder wir müssen halt anderes Marketing machen können.

00:25:48: jetzt, weil niemand wacht jetzt auf und sagt ich möchte jetzt... ...rottes Kleid mit weißen Punkten und Google jetzt danach ja?

00:25:55: Jemand wacht auf und hat da irgendwie offline gesehen dass sich irgendwie eine bestimmte Marke gut verkauft und möchte halt irgendwie neu Produkt von der Marke haben, Google das und dann gibt es halt fünf Anbieter die darauf bieten.

00:26:05: Das ist sehr viel Transaktionsbasierter bei uns.

00:26:07: Es ist halt sehr sehr viel, wir nennen's halt Discovery oder Emotionsbasierte für uns eigentlich die Herausforderung die Leute auf die Seite zu bringen und die dazu zu animieren, zu stöbern genauso wie du offline irgendwie in... H&M G ist zu Beginn oder zum Kosten.

00:26:22: Weißt du nicht, was du genau kaufst?

00:26:23: Du weißt aber ich brauche einen Clid on Shirt.

00:26:25: und lass mich mal inspirieren weil es gibt jede Woche oder zumindest jeden Monat neue Produkte dort.

00:26:30: Und das bei uns auch die Herausforderung.

00:26:31: Jetzt bin ich ziemlich gut um deiner Punkt herumgekommen.

00:26:35: Achja ist ja etwas klart.

00:26:36: also die Naturprod ist jetzt nicht schlecht.

00:26:37: Aber kannst du mal so ein bisschen verorten grob wie...

00:26:40: Es hängt halt super stark vom Land ab, also Deutsch heißt natürlich Vorreiter.

00:26:42: Ich glaube du bist auf jeden Fall ohne jetzt genau Zahlen nennen zu können oder zu wollen bis auf jeden fall bei einer deutlich besseren Retourenrate als irgendwie Full Price-Ambiite.

00:26:51: wenn du irgendwie dir die Retourkorten von Shopping Clubs anschaust sie sind ja schon mal irgendwie fast die Hälfte und wir sind da wahrscheinlich noch ein bisschen... Die Hälfe von dem was irgendwie full price Liter haben.

00:26:59: Wir sind der ProLand wahrscheinlich noch besser unterwegs.

00:27:02: Wenn man es irgendwie wagenkörper angeht, kannst du ja eigentlich ganz gut schauen was ein durchschnittlicher Preispunkt auf der Seite ist.

00:27:08: Der ist irgendwo zwischen zwölf und fünfzehn Euro.

00:27:10: Das heißt super sportlich, super knackig.

00:27:12: Ja schwierig eigentlich dadurch ne?

00:27:13: Schwierig!

00:27:14: Auf der einen Seite schwierig wenn du nur Einzelpöster hast aber gleichzeitig versuchen wir natürlich auch wie ich gerade schon erwähnt hatte viel über Cross-Selling und Upselling zu machen und zuschauen dass die Leute mehr Produkte in den Wagenkorb legen.

00:27:25: Und im Schnitt legen die Leute sich mehr als drei Produkte in den Warenkorb, sodass du mindestens bei forty-fünf Euro plus

00:27:31: bist.

00:27:32: Immer ganz kurz zu dem ganzen Thema Wiederkaufsrate.

00:27:34: also du meintest ja die Kunst ist so ein bisschen die nochmal anzuträgern.

00:27:36: ich habe mich das gefragt.

00:27:37: ihr habt wahrscheinlich viele so Schnäppchenjäger als Kunden.

00:27:39: oft sind da es Leute die du jedes mal irgendwie antriggern musst.

00:27:42: oder haben diese einen natürlichen Rhythmus dass sie ihre fünften Seiten haben dieser jeden Montag abgrasen und versuchen

00:27:48: Ja, es ist halt nicht so wie der MyDealsTraffic.

00:27:51: Dass die Leute nur einmal zu dir kommen und nicht wieder.

00:27:54: Und MyDeal ist das Plattform haben!

00:27:56: Wir sind ein Grund für die Leute die Plattform.

00:27:58: Ich würde jetzt nicht sagen dass die Loyalität kleiner oder größer ist bei Leuten mit unterschiedlicher Preis-Sensitivität.

00:28:04: Das heißt wenn du dir einen eBay oder Amazon nennst... Auch wenn es andere Produktkategorien sind, sind dort ja auch eher die preisensitiveren Kunden.

00:28:13: Ja oder bei einem Medial.

00:28:14: und trotzdem haben die halt eine sehr große Followership weil sie halt grandstand ihr Versprechen delivern nämlich Good Value for Money & Great Service für Home Electronics und was.

00:28:24: Und genau das ist das Ziel bei uns dass wir als erstes stark daran arbeiten dass wird das was wir den Leuten zusagen und versprechen als USBs gut delivern können und damit im Grunde schaffen dass wir die Besuchsfrequenz irgendwie hochhalten.

00:28:37: Und neben Preis und dem Trendaspekt ist es auch ein Stückchen, weil die ist neu.

00:28:43: Das ist auch das was Offline sehr gut funktioniert wenn du halt ... Wir haben jetzt ein paar Sachen gesprochen, ich glaube einen Grund warum diese Fast Retailer sehr gut funktionieren sind.

00:28:52: Weil sie eigentlich alle zwei bis vier Wochen ihre Kollektion komplett austauschen.

00:28:56: Dadurch gehst du als Kundin in den Shop und hast halt komplett neue Produkte!

00:28:59: Und das hättest du nicht, wenn du einmal einer Saison nur irgendwie deine Produkte austauscht, weil dann bist du halt einmal drin gewiesen in einer Saison dann ist es langweilig.

00:29:07: Und genau das probieren wir auch, dass wir halt irgendwie versuchen nicht nur einen Schaufenster jeden Tag irgendwie zu entwickeln, sondern wir können ja noch mal ein bisschen personalisieren und so ein paar hundert Schaufenste jeden Tag neu zu entwickeln für unsere Kunden und dadurch die Besuchsrequenz und damit auch die Kaufrequenzen erhöhen.

00:29:22: Ich meine du hast es ja glaube ich gerade Brand Equity genannt.

00:29:24: also ich nehme jetzt mal Markenbewusstsein, Markenkindness... Das ist ja glaube schon Hebel bei diesem Thema.

00:29:29: und wenn man jetzt irgendwie sagt ... Chibo, wo ihr glaube ich meine Vermutung nach oft auch mit verglichen werdet ist.

00:29:35: Da hat man ja was Klares im Kopf und das ist ja prägnant.

00:29:37: Man kennt es, man geht da sowieso irgendwie wegen Kaffee.

00:29:39: Ich habe bei Lesara so ein bisschen das Gefühl... Ihr macht dann noch gar nicht so einen groß tamtam.

00:29:43: Also ich hab jetzt noch nicht irgendwie breite Ad-Kampagne an Litfastneulen gesehen oder irgendwie im TV.

00:29:48: also ich habe nicht das Gefühl dass ihr eure Marke bis hier in den Vordergrund stellt, was doch aber mit euren Case eigentlich sehr stark Sinn macht, oder?

00:29:54: Genau, deswegen hab ich auch gesagt das ist ja das was wir eigentlich im DSR mehr planen.

00:29:58: Also wir haben jetzt eine TV-Kampagne die nächste Woche losgeht.

00:30:00: Das heißt eigentlich gutes Timing Anfang Juni.

00:30:03: Das hab ich nicht gewusst es war

00:30:04: nicht abgeschoben!

00:30:06: Aber du hast schon richtig gesagt für uns war's halt so dass wir die ersten einhalb zwei Jahre eigentlich sehr stark Performance Marketing seitlich aufgestellt gewesen sind und ich glaube das würde ich auch jedem empfehlen dass man erstmal seine eigenen Kennzahlen kennt und dort auch ein bisschen dran feilt.

00:30:22: welche Kundensegment irgendwie einkaufen, was passiert dann?

00:30:26: Wie kriege ich eine gute Konversionoptimierung auf der Seite hin bevor man halt irgendwie mit der Schrottflinte anfängt ganz alles abzugreifen.

00:30:33: und das war für uns eigentlich die ersten zwei Jahre das Ziel.

00:30:36: Und jetzt sind wir auf einem Lab wo wir sagen wir machen TV nicht nur um neue Kunden zu akquirieren sondern um das ganze Thema Trustbuilding und Brand Equity Markenbekanntheit zu forcieren.

00:30:46: Und auch, um natürlich die Bestandskunden nochmal zu reaktivieren.

00:30:51: Ja weil wenn du am Anfang mit TV loslegst dann hast du Punkt zwei und Punkt drei weniger sondern nur Punkt eins mal Konkurrenzation wo es halt vielleicht nicht so, was halt vielleicht niemals so profitabel sein kann wie jetzt irgendwie online.

00:31:03: Wenn du halt noch einmal Punkt zwei oder Punkt drei mit dazu bekommst als positiven Effekt Online Marketing Setup passt, dann hat das natürlich auch ein positives Billow auf deinem Online Marketing setup.

00:31:14: Wenn du jetzt irgendwie TV machst aber deine Sam-Kampagne oder eine Facebook Kampagne sonst was nicht im Griff hast, dann verpufft der Effekt ein bisschen mehr als wenn alles schon aufgestellt ist gut läuft und gut geölt ist und du dann nochmal diesen Beschleuniger hinzugibst.

00:31:29: Also don't scale before you know what to scale?

00:31:31: Genau!

00:31:32: Hat Kojama zumindest gesagt glaube ich... Nur ist ja euer Segment, würde ich mal sagen.

00:31:37: Doch stark umkämpft und damit sehr teuer!

00:31:39: Wie macht ihr euren Liedeinkauf?

00:31:41: Was ist denn da so der Hebel?

00:31:42: Ich würd gar nicht sagen es ist online stark umkämpft.

00:31:45: Viele Offline-Unternehmen sind sehr stark im Bettbewerb offline.

00:31:49: Und wenn du dir anschaust von den Topfummenundzwanzig Textilhändler in Deutschland, sind irgendwie knapp siebzig, fummensiebzig Prozent in diesem Value oder Fast Retail bereicher.

00:31:58: Es sind online stark erwachsen.

00:32:00: viele von denen haben auch jetzt nicht die großen Ambitionen... ...online was zu machen, ne?

00:32:05: Das heißt irgendwie einen Primark oder ein Taco.

00:32:07: Oder auch selbst irgendwie den ganzen Versandtentler in dem Moment...

00:32:11: Aber rechte schon Otto an Salando!

00:32:12: Wenn du rotes Kleid eintippst oder so, da wirst du

00:32:14: ja spült.

00:32:15: Klar aber wir sehen uns gar nicht, wir haben eigentlich eine sehr sehr geringe Schnittmenge mit Salando weil die Leute, die halt irgendwie für Schnittfünfzig Euro im Kleid kaufen sind nicht die Leute die im Schnitt für fünfzehn oder fünftzehn Euro im Kleid kaufen.

00:32:26: das heißt wir segmentieren wahrscheinlich oder wir targeten noch ganz andere Leute.

00:32:30: Leute die dort kaufen würden würden ich ... würden weniger bei uns kaufen und andersrum.

00:32:33: Das heißt, deswegen sind wir dann nicht in so einem starken Wettbewerb plus... Wir bieten natürlich auch weniger auf Short-Tail also teures Kleid kaufen oder sonst was ja?

00:32:44: Und auch nicht auf Marken.

00:32:45: In Klammern, Semmels für uns sowieso kein riesengroßer Kanal Und wenn wir mit seinem Arbeiten, dann bieten wir eher auf long-tailig wie zum Beispiel günstiges Kleid für ein Abiball und bieten dann eher auf solche Sachen.

00:32:59: Und ansonsten investieren wir sehr viel stärker in Pushmarketing getriebene Kanäle.

00:33:05: Das heißt viel Display, viel bei sozialen Netzwerken, Datingportalen, Streamingportalen oder Gamingportalen also was.

00:33:13: Das ist

00:33:13: nicht relativ teuer als ich hab Display irgendwie mal als der Teuer Kängel.

00:33:16: Es kommt drauf an, wie gut du sie machst.

00:33:20: Was ich schon so ein bisschen das Gefühl habe ist also wenn ich mir jetzt eure Zahlen so angucke ja und meine Zahlen sind irgendwie im letzten Quartal fünfzehn Euro Umsatz gemacht.

00:33:28: es ist ja schon ziemlich stramm.

00:33:29: trotzdem gleichzeitig verbrennt ihr sicherlich in Haufenhaufen Geld wäre so mein Tipp Wie viele Märkte seid ihr eigentlich aktiv?

00:33:36: Ich würde mal tippen, Deutschland habt ihr extrem gut im Griff.

00:33:37: Erfahrungsgemäß ist es international immer ein bisschen schwieriger.

00:33:40: also wie beurteilst du denn so an welchen Punkt von so einer Kurve seid ihr gerade und wie hoch sind eure Erfolgswahrscheinlichkeiten?

00:33:46: Weil zu diesem dieses ganze Thema Cash Burn glaube ich ist doch schon nur so ein Thema bei einem

00:33:50: Modell oder?

00:33:51: Sagen wir's mal so, ich glaub wenn nicht in dreiundzwanzig Länder gegangen, wenn wir das Modell in unseren Kernmärkten nicht unter Kontrolle gehabt hätten.

00:33:58: Das heißt, klar du hast natürlich immer ein Risiko wenn du in neues Land gehst weil du nicht weißt ob alles genauso funktioniert und jedes Land ist auch ein Stückchen unterschiedlich.

00:34:07: Aber als wir vor knapp einem Jahr unsere ersten zwei internationalen Märkte aufgemacht haben mit Niederlande und Italien waren wir natürlich schon ein bisschen weiter in Deutschland Österreich-Schweiz Und ich glaube jetzt fast forward.

00:34:19: ein Jahr später sind wir hier auf einem relativ guten Level wo wir uns um die Themen die Du jetzt hingegen gesagt der genannt hast, nicht so einen riesen Kopf machen müssen und haben auch jetzt ganz gute Erfahrungswerte für Niederland und Italien nach einem Jahr.

00:34:33: Und das war auch irgendwie maßgebend um zu sagen, wir wollen letztes Jahr Q-IV noch einmal deutlich mehr Länder hinzunehmen.

00:34:42: Da machen wir uns keine Sorgen, dass wir uns übernehmen was die Anzahl Länder angeht und was die Komplexität angeht.

00:34:50: Wie ist das eigentlich?

00:34:50: Weil du gesagt hast, als ich dich eben noch dem SEM-Thema gefraht hat meintest du viel auf Fashion.

00:34:54: Ich habe immer gedacht dass ihr eigentlich also den Chibo zum Beispiel macht ja ganz viele Gartenartikel, Fitness und so ein Kram.

00:34:59: Seid ihr im Kopf stark auf Fashion abonniert und habt es andere gar nicht zu

00:35:03: tun?

00:35:03: Ja und nein!

00:35:04: Ich glaube unser Modell macht halt auch mit diesem USB Schnelligkeit sehr sehr viel Sinn für alles wo du halt Trends hast oder wo sie einen Stück Kriminalität hast.

00:35:14: Das heißt jetzt nicht nur im Modepreis wir haben auch Assessoires, wir haben halt irgendwie auch Schmuck Uhren, wir haben kaufende auch Schuhe.

00:35:22: Wir haben Smartphone-Cases.

00:35:25: also ich würde aber sagen wenn du dir jetzt irgendwie in Hohenemmert ja auch Homeprodukte und Sarah und Sarah Home, wenn dir das anschaust dann hast du eigentlich knapp neunzig Prozent Deckungsgleichheit.

00:35:37: was irgendwie das Produktportfolio angeht ist alles was sich gut eignet für einen Impulskauf wo du halt irgendwas mit einem bestimmten Lifestyle-Assozias und was halt irgendwie natürlich auch Sinn macht, aus China zu sourcen.

00:35:52: Aber dann müsstest

00:35:52: du dich für euch doch total anbieten so etwas zu machen oder nicht?

00:35:54: Genau also wir machen ja auch viel im Bereich Heimtextilien beispielsweise.

00:36:00: Wir machen auf vielen Bereichen Smartphone Cases als es war.

00:36:02: Das heißt da machen wir auch viel.

00:36:04: aber über drei Viertel des Umsatzes wird halt auch grundsätzlich online.

00:36:09: Bei online muss ich redet, wie dir noch das ganze Thema Elektronik ist, aber im Lifestyle-Bereich, im Bekleidungs- und Modubereich gemacht.

00:36:17: Das ist es auch bei uns so.

00:36:19: Du hast ja schon viele Wettbewerber genannt.

00:36:21: gegen wen siehst du eigentlich?

00:36:23: Musst du besiegen oder mit wem misst du dich eigentlich?

00:36:25: Es ist ganz spannend weil immer wenn wir gefragt werden wär's in unserer Wettebewerbung die richtige Antwort?

00:36:31: auf der einen Seite jeder und niemand.

00:36:34: Weil du willst ja die Leute geben und das Geld halt irgendwo aus Meistens nach offline und niemand, weil niemand halt mit diesem Modell genau im Markt vertreten ist.

00:36:44: Ich glaube auch weltweit.

00:36:45: Ich glaub war es halt online.

00:36:46: also wir haben ja viel über den Offline-Markt gesprochen aber ich würde das jetzt irgendwie nicht als Inspiration sehen und weniger als als Wettbewerb weil es dann keine pure Online Player sind.

00:36:58: Wenn du dir die Frage stellst wäre es eigentlich online sehr stark auf dieses auf dieses Kundensegment, dann auf diese USPs fokussiert.

00:37:06: Da sind das interessanterweise sehr viele Marktplätze mit einem starken Asia-Bezug.

00:37:12: Das sind teilweise... Ich glaube es hat angefangen vor ein paar Jahren, dass es auf Ebay und Amazon halt sehr viele chinesische Händler irgendwie angefangen haben zu skalieren.

00:37:21: Das ist aber auch viel neuer Player.

00:37:24: Sei es in den USA oder in dem Modesegment.

00:37:28: ein Dutzend fast an Unternehmen.

00:37:31: Xi'in, Semi-Dress Link, Bang Bros heißt es gibt sehr viele muss eigentlich nur den App Store durchgehen und die Top Hundert Apps im Bereich Shopping anschauen.

00:37:42: da findest du sicherlich Fünfzehn Zwanzig aus China oder aus dem asiatischen Markt die als Marktplätze gut funktioniert haben oder zumindest ... Traffic-seitig und Downloads- seitig gut funktionieren.

00:37:54: Vom Unternehmensmodell, vom Businessmodell selbst ist es aber ein ganz anderes Modell.

00:37:58: Es sind alles Marktplätze die halt einfach nur keine Großhändler oder kleine Händler connecten mit Entkunden.

00:38:03: Das heißt sie haben jetzt kein eigenes Inventorier, kein eigener Supply, sondern dieses sind eigentlich einen Marktplatz ja?

00:38:08: Eine Plattform und nicht ein Händlern was natürlich auch zum einen Vorteiler hat... Aber für die das Modell auch klare Nachteile für den Kunden nämlich du hast super lange Lieferzeiten musst irgendwie dann Zeugs von Zoll abholen teilweise weil's halt hängen bleibt.

00:38:20: Du hast natürlich das ganze Thema Qualitätskontrolle nicht, es kommen ja chinesische Größen an.

00:38:24: Du kannst halt nicht returnieren und sagen keinen Kunden-Service.

00:38:27: D.h.,

00:38:28: diese Unternehmen sollen sehr stark darin über ihre Preise und über die coolen Produkte als sehr vielen Neukunden oder Einmarkunden zu generieren.

00:38:34: aber dadurch dass sie nach dem Klick sehr vieles nicht kontrollieren können sind diese Unternehmen vom Customer Life Tambourine einfach von der Kundenzufriedenheit und von der Loyalität nicht so stark.

00:38:44: d.h.

00:38:45: viele von unserer Kommunikation geht auch daran zu sagen, dass wir ein Stück weit anders sind.

00:38:50: Lass uns doch mal ein bisschen in so sozial-moralische Dimensionen abtauchen.

00:38:55: Du sourcest viel in China, ich bin jetzt nicht so'n Riesenvieh in China Fan weil ich hab da immer das Bild von Popofarben und Flüssen, weil sie irgendwie ihre Färbestoffe reinpacken.

00:39:02: Wenn du irgendwie Plastik in der Hand hast denkst den ganz schnell mit Weichmachen und so'nem Kram.

00:39:06: Was löst denn so ein Thema bei dir aus?

00:39:07: Und wenn man's jetzt mal so dieses ganze Thema Arbeitsschutz denkt ist es ja jetzt zumindest nicht unkritisch.

00:39:11: Ja, ich find... Es ist lustig weil wir sind jetzt in dreiundzwanzig Ländern und das einzige Land wo immer wieder diese Frage kommt ist eigentlich Deutschland Weil ich glaube, entweder wie Leute... Ist das traurig

00:39:22: und nicht lustig immer mehr ehrlich ist oder?

00:39:24: Was?

00:39:24: Dass

00:39:24: andere Länder sich nicht hinterher fragen, wo sonst herkommen.

00:39:27: Wie es möglich ist, dass ein T-Shirt fünf Euro kostet.

00:39:29: Ja aber das ist absolut ein wichtiges Thema.

00:39:32: Und ich glaube kann noch gleich dazu im Detail reden.

00:39:34: Ich glaube nur grundsätzlich sehen wir das zumindest nicht ein Thema was jetzt wegen unserem Businessmodell uns... ... im besonderen Fragen sollt.

00:39:43: Ja, das könntest du auch in Adidas fragen oder in Zalando was halt irgendwie selbst produziert... ...oder ein Home for you zu.

00:39:49: also kann es eigentlich jedes Unternehmen im Handelfragen.

00:39:52: Ich find's interessant dass wir immer diese Frage gestellt haben bekommen weil wir im Grunde genau bei den gleichen Fabriken einkaufen.

00:39:59: So jetzt zum Thema China vs vielleicht anderen Produktionszellern.

00:40:03: glaube Jeder weiß, ein großer Teil von allen Produkten egal in welchem Preissegment kommt aus diesem Land.

00:40:09: Ich glaube China ist ein Riesenland.

00:40:11: das heißt genauso wie es dort nicht so gute Arbeitgeber gibt, gibt's auch gute Arbeit Geber unternehmen mit guten Bedingungen und nicht so guten Bedingung Unternehmen die sich halt irgendwie an den Umweltschutzauflagen halten und die sich nicht an welche halten.

00:40:22: Es gibt staatliche Getreuen genauso wie's in anderen staatlichen Getreue gibt oder auch nicht.

00:40:26: ich glaub was für uns der Vorteil ist.

00:40:29: wir sind halt direkt vor Ort Wir kaufen nicht über Mittelsmänner ein, wir haben keine Unterlieferanten was halt viele Firmen machen die irgendwie ihre Aufträge an Agenten geben und dann sagen ich will gar nicht wissen wo ihr das produziert, produziert es einfach.

00:40:43: Sondern wir sind direkt vor Ort besuchen jede Fabrik mit der wir zusammenarbeiten Absoluten Fokus auf Schnelligkeit, nicht nur auf Preis.

00:40:52: legen können sich eigentlich unsere die vor allem mit den wir zusammenarbeiten.

00:40:54: Unsere Produzenten und Fabriken gar nicht leisten das Ganze an irgendjemandem auszusorsten weil sonst würden sie halt diese Produktionszüge nicht schaffen.

00:41:02: Das heißt insofern sind wir ja nicht deutlich besser aufgestellt als neunzigfünfundneinzig Prozent des Marktes was irgendwie Transparenz angeht und was Kontrolle angeht.

00:41:12: Ich glaube auch hier noch ganz kurz jetzt das ganze Thema Arbeitsschutz ist glaub ich ein China.

00:41:17: Du hast eine Vierzigstunden-Woche, du hast irgendwie sehr starke Kontrollen auch von Regierungsseite.

00:41:22: Du hast Krankversicherung... ...du hast Arbeitslosungsversicherungen und du hast ähnliche Sozialstandards wie in einem normalen europäischen Land.

00:41:30: Das heißt halt weniger in anderen Ländern als Südostasien.

00:41:34: Das heißt überhaupt nicht im Bangladerspeichelsweise oder in Kampotscha oder sonstwo.

00:41:38: Insofern ist das hinwahrscheinlich was Arbeitsstandards angeht deutlich fortgeschrittener oder als viele andere Länder in dem asiatischen Raum ausgenommen, jetzt Taiwan und Korea.

00:41:50: Wenn der Fan ist, muss man mal sagen ich habe mich ja auch mit Fashion Experten schon unterhalten und es ist ja so ein bisschen so a- erschreckenderweise geht's immer weiter gehen.

00:41:56: Osten also China ist manchen schon zu teuer das heißt es geht irgendwie nochmal weiter vielleicht gewonnen über den Westen schon wieder raus und

00:42:02: die Leute also Early Stage gibt es schon viel vieles in Afrika interessant da war es also.

00:42:07: insofern Ist

00:42:09: für euch aber kein Thema den Standort dazu wechseln?

00:42:11: Nein, weil wie gesagt uns geht es nicht nur um den Preis sondern uns gehts um das ganze Thema Infrastruktur und Schnelligkeit und Transparenz und Standards.

00:42:20: und deshalb macht das für uns irgendwie am meisten Sinn.

00:42:22: Weil ich meine Punkt B, was ich bei dem Bereich so gehört habe ist wenn du eine bestimmte Markengröße erreichst also eine bestimmten Auflagenanzahl an Shirts hemmenden... Was weiß ich?

00:42:30: Dann kommst du um diese Segmenten gar nicht mehr herum muss man ehrlicherweise mal sagen klar hast du dann irgendwann auch so eine Frage was kostet so ein Item pro Stück?

00:42:36: aber was ich halt schon finde es bei Geschäftswohnern wie einem Primark, wie einem H&M und ich würde mal sagen auch bei euch da ist schon intrinsisch angelegt dass Preise so günstig sein müssen damit's überhaupt funktioniert ... so was eigentlich die Wahrscheinlichkeit, dass irgendwo einen Qualitätsmarkt stattfindet.

00:42:50: Sei es jetzt auf Arbeiter-Ebene, sei es auf Natur-, Umwelt, was weiß ich?

00:42:53: Also die Wahrscheinigkeit steigt ja schon ein bisschen.

00:42:55: Glaub' ich nicht!

00:42:56: Weil wenn du halt bestimmte Standards in dem Land tastst dann muss sich jeder diese Standard halten... ...was auch gut ist und das wird ja auch in vielen Ländern durchgesetzt.

00:43:04: Und wie gesagt, die gleichen Fabriken wo wir auch produzieren... ...produzieren auch für die ganzen Full Price Anbieter.

00:43:09: Insofern glaube ich nicht, dass das Besseren Preise dadurch zustande kommen, dass wir günstiger einkaufen.

00:43:15: Die besseren Preise kommen halt da durchzustanden das wir in der Supply Chain ein bisschen was anders machen.

00:43:20: Wir investieren jetzt nicht Millionen in irgendwelche Supermodels die unsere Produktprodukte anpräsentieren.

00:43:26: Wir haben keine Zwischenhändler und Agenten, wir haben jetzt keine teuren Offline-Fialen.

00:43:30: und dadurch dass wir zu Beginn versuchen zumindest smartart zu sein was die Produktauswahl angeht durch diese Daten getriebene Auswahl schaffst du es natürlich weniger Overstock zu kreieren den du beispielsweise abschreiben müsstest.

00:43:44: Das heißt, deine schlecht laufenden Produkte müssen ja immer subventioniert werden von den gut laufendem Produkt.

00:43:50: Indem du weniger schlechtlaufende und mehr gut lauffende Produkte hast, musst halt weniger subventionieren und kannst halt die gut laufenen Produkte zu einem guten Preis anbieten ohne dass du halt das Ganze in Anführungsstimmen günstiger einkaufen musst.

00:44:01: Noch ein weiterer Zusatz dazu... Dadurch, dass du halt weniger Abschreibung hast, weniger Wegwirfs bis auch deutlich effizienter was natürlich irgendwie deine Materialinfizienz angeht.

00:44:10: Du musst halt irgendwie weniger Material wegwerfen, musst halt weniger später abschreiben.

00:44:14: Wir haben halt wie gesagt keine Zwischenendler wo die Produkte durch die Weltgeschichte geschickt werden das heißt vom Carbon Footprint.

00:44:21: Das ist ein deutlich bestes Modell, ja!

00:44:24: Gut, finde ich sogar valide.

00:44:25: Also muss man ja mal sagen, das ist ja durchaus ein sehr anderen Case.

00:44:28: Du siehst einen als jetzt irgendwie noch und er seht es auch sicherlich nicht bei der unserer Home-Turf, Social Responsibility...

00:44:34: Aber es ist ein wichtiges Thema weil zum Beispiel auch für unsere Mitarbeiter sowohl dort als auch hier extrem wichtig und da versuchen wir halt extrem viel Transparenz zu schaffen und genau deshalb sind wir auch vor Ort gewesen.

00:44:45: Deshalb machen wir auch viel um einfach auch die in Anführungsstrichen die Verannten ins Licht zurück.

00:44:51: Und es ist ja eigentlich auch was Positives, wenn du Unternehmern vor Ort hilfst zu wachsen.

00:44:56: Lass uns doch zum Abschluss mal so ein bisschen... und dann bist du erlöst.

00:44:59: auf das Thema Finanzen noch eingehen?

00:45:00: Also ihr habt ja relativ viele Investoren oder so ein Mangrove

00:45:03: z.B.,

00:45:03: North Zone.

00:45:04: Woher habt ihr die ausgesucht?

00:45:05: Was ist denn da so'n bisschen der...die Strategie und wie wir gehst du davor?

00:45:08: Ich glaube für Leute, die halt grundsätzlich gründen wollen, ist es wichtig zwei, drei Sachen immer abzugen abzuklappern bei dem Song Client Reference Calls, wie die Leute sind.

00:45:19: Es gibt halt Hard Facts, wann auch wir die Leute ausgewählt haben.

00:45:22: Das ist halt das wir versucht haben für Institutionale Investor der dann jeder Runde mit hinzugekommen ist zu schauen okay ah was es irgendwie seine Pfandgröße?

00:45:33: Was ist das was er pro Unternehmen maximal deployen möchte?

00:45:38: und Natürlich das so zu strukturieren, dass nicht alle sofort an der ersten Runde die Diplote haben.

00:45:43: für dich und fürs Unternehmen.

00:45:45: Und auch für neue Investoren, die später einsteigen ist es wichtig, dass die Existierenden halt zumindest ihr Purater mitgehen oder sogar mehr machen.

00:45:52: Danach hat das natürlich einen harter Fakt, dass sie Leute genügend Firepower haben um noch zwei drei Runden mit Purata zu gehen.

00:46:00: Das Zweite sind das Thema Investmenthorizont weil im Gegensatz An einen Investoren, die wir haben, haben die institutionellen Investoren natürlich irgendwie ein Investment-Torizon in ihrem Fonds aufgesetzt mit eigenen LPs und Investoren.

00:46:12: Und die Fonds gehen halt alle sieben bis zehn Jahre und wenn du halt im ersten Jahr bist dann weißt du okay deine Investoren... Deine institutionelle Investoren die reinkommen, die erwarten halt irgendwie nur irgendwas in den nächsten sieben oder zehn Jahren ja?

00:46:26: Wenn das aber jemand ist der in Jahr fünf investiert, dann weiß er oh die erwartet es in den nächst zwei bis fünf Jahren was?

00:46:30: Das hilft hier eigentlich zumindest das bisschen einschätzen und einordnen zu können.

00:46:35: Das heißt, das waren eigentlich so die Hard Facts genauso wichtig bei uns wie Soft Facts.

00:46:39: wer will ins Board?

00:46:41: Wer ist eigentlich a nice guy to talk with?

00:46:44: ja und wer ist eigentlich eher unterstützend und low ego nenn ich es mal.

00:46:51: D.h.,

00:46:51: wer will jetzt nicht unbedingt beim Board Meeting immer das letzte Wort behalten und seinen eigenen Kopf durchdrücken und dann versucht eigentlich zu diskutieren sich einzubringen aber für Wohl des Unternehmens und nicht für sein eigenes.

00:47:04: Und danach haben wir eigentlich unsere Investoren ausgesucht, und sie sind extrem happy.

00:47:07: Ich kann sowohl jetzt irgendwie mangrove von Investorern seitlich größtenschauer oder sind als auch Norsen extreme fehlen.

00:47:14: Sehr sehr freundlich bei Norson sogar beides Ex-Entrepreneurs.

00:47:20: Das heißt das hilft einfach weil die Leute auch mal auf der anderen Seite waren.

00:47:24: Die erzählten ja nicht nur wie so ein Banker oder Finanzierler kommen da drei Prozent ebetämmen muss jetzt besser werden, Nächsten Mord.

00:47:32: Sondern verstehen auch das so ein Businessplan, den du in den ersten drei Jahren machst halt Businessplan ist ja aber nicht alles eins zu eins so eintreten musst und du halt noch viele, viele Volatilitäten hast.

00:47:42: dann war für uns halt noch wichtig dass neben den institutionellen Investoren hier halt ein Stückchen was ausmachen Auch Leute mit dabei sind die halt keine fixen Investment Horizonte haben.

00:47:52: Und zum Beispiel jetzt VIP-Shop oder wir haben auch Vorwerk bei uns dabei.

00:47:56: Die haben jetzt auch keinen, die kann noch theoretisch fünfzig Jahre investiert bleiben ja?

00:48:00: Oder hundert Jahre oder zumindest aber zehn, fünfzehn, zwanzig was das Ganze so ein bisschen ausbalanciert.

00:48:05: Was

00:48:05: meine Quellenlage angeht, raise dir auch irgendwie gerade wieder.

00:48:08: Was ich mitkriege so Bewertung zwischen dreißig und vierzig Millionen.

00:48:11: Das ist schon ordentlich stramm eigentlich.

00:48:12: also insofern finde

00:48:15: Die Investmentsumme, meinst du?

00:48:16: Ja ja, tschuldige

00:48:16: Bewertung.

00:48:18: Also ihr rastet gerade schon wieder fleißig zwischen drei und vierzig Millionen.

00:48:21: Da verbindet sich ein gewisser Anspruch.

00:48:23: Man muss auch mal so ein bisschen... Du hast ja Signalling auf beiden Seiten auch.

00:48:26: Wo geht denn da die Reise für euch hin?

00:48:28: Weil Klassiker ist immer zu sagen was ist euer Exit Case?

00:48:30: aber wie siehst du die nächsten fünf Jahre bei euch getaktet?

00:48:34: Man muss nicht immer einen Exit-Case haben.

00:48:36: also ich glaube wir wollen... Wir haben halt extrem Spaß daran das Unternehmen aufzubauen das Team aufzubauen hier und an etwas zu bauen, was halt wirklich viele in einer sehr großen Branche halt sehr viel Innovationen mitbringt.

00:48:48: Und ich glaube da sind wir halt noch sehr zu Beginn und es ist extrem spannend irgendwie bei einigen Punkten ganz vorne mit dabei zu sein.

00:48:55: Aber so überlegt, wie du schon was bei deinen Outinvest-Tonen auswahl.

00:48:59: Nein

00:48:59: genau, aber es gibt ja mal im Grunde drei Optionen.

00:49:03: Ich glaube eine Option ist halt immer dieses klassische Okay verkaufen sie halt an jemandem?

00:49:08: Das schließt mir bei uns absolut aus.

00:49:12: Das macht für uns keinen Sinn und wir wollen eigentlich auch... sehr, sehr lang im Unternehmen bleiben und das Unternehmen aufbauen.

00:49:19: Dafür sind wir schon ein bisschen zu teuer mittlerweile.

00:49:21: Und dann gibt es halt noch zwei Optionen am A einfach, private Unternehmen zu bleiben für einen längeren Zeitraum.

00:49:30: Das ist auch glaube ich eine gangbare Option weil du hast halt ein Unternehmen was halt sehr profitabel ebeter positiv sein kann.

00:49:41: Das dritte ist natürlich ein IPO den Händen des Unternehmers liegt, wie wir jetzt auch die letzten Monate festgestellt haben und was halt auch nicht immer die beste Option ist.

00:49:52: Also vor einem Jahr hätte ich vielleicht gesagt das sind immer die besten Optionen aber muss nicht so sein und ich glaube zwischen Option zwei und drei werden wir uns dann in vier oder fünf Jahren Gedanken machen ja aber vorher jetzt nicht.

00:50:03: Herr Vorrang, lass es doch als allerletzten Satz.

00:50:05: Vielleicht gibt's mal so eine Zukunftsperspektive?

00:50:07: Du hast ja ein sehr komplexes Modell gesucht was sehr schwierig ist gerade wenn man zu viele Märkte expandiert.

00:50:11: wir haben gesagt der Einkauf des Sourcing ist irgendwie komplexe Thema die Supply Chain ist ein komplexer Thema und das Marketing der Verkauf nach hinten weg.

00:50:19: Was würdest du sagen so abschließend warum hast du ein gutes Gefühl für die nächsten fünf Jahre dass euch das gelingt?

00:50:24: Ich bin mir extrem sicher das ist gut gelingen.

00:50:25: ich glaube wir können über viel Business-Modell Themen sprechen.

00:50:28: aber was mich eigentlich sicher macht das Team weil du weißt Dynamiken und sonst was schnell ändern können, aber ich glaube wir haben halt versucht eine Unternehmenskultur zu schaffen wo Leute sich konstant challengin stetig verbessern wollen.

00:50:41: Und wo wir halt irgendwie auch so gute Leistungen extrem belohnen.

00:50:44: und selbst wenn sich irgendwas an Rahmenbedingungen ändert und jetzt keine Ahnung der chinesische Markt vielmehr so teuer ist ja auf einmal dass es das wird trotzdem irgendwie einen guten Weg finden damit klarzukommen.

00:50:54: Ich glaube grundsätzlich sind wir in einem extrem spannenden segment.

00:50:57: Das A riesig ist wie gesagt knapp.

00:51:00: Das aufleihen Modehands sei nicht in dem Segment, wo wir sind.

00:51:04: Online sehr viel weniger, extrem schnell wächst und wir glaube ich auch etwas haben was in einem Historiansprache als Defendable Business Model angesehen wird weil wir halt viele Sachen entwickelt haben und aufgebaut haben die du halt nicht so einfach als Einzelcase kopieren kannst und nachahmen kannst.

00:51:20: aber vor allem in der Kombination halt und deswegen schauen wir mit voller Optimismus auf die nächsten fünf Jahre.

00:51:27: Stimmt, das ist wahr.

00:51:27: Komplexität hat nicht nur eine Nachteil, dass man sich so mit reisen muss oder kämpfen muss.

00:51:31: Wenn man es geschafft hat, hat man auch eine gute Position.

00:51:33: Super!

00:51:34: Dann danke ich dir ganz herzlich, dass du ihr so viel Zeit genommen hast.

00:51:36: Ich mache noch ein bisschen HR-Werbung für dich gefühlte, achtzig Prozent Frauenquote habe ich hier gesehen in dem Laden.

00:51:41: Also wer in diesem großartigen Team mitarbeiten will, ist da gut aufgehoben und dann danke ich Dir ganz herzlich.

00:51:46: Cool vielen Dank.

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