So bringt Kienbaum Digitalkompetenz in Unternehmen
Shownotes
In dieser Episode beschreibt Mathias Weigert, Direktor bei Kienbaum Consultants International und Geschäftsführer der Unternehmer-Schmiede, wie sich Personalwesen, Unternehmensführung und Recruiting unter dem Vordach der digitalen Transformation verändern. Du erfährst... ...was Digitalkompetenz ist und wie ich sie in das eigene Unternehmen überführe ...wie lange der Prozess der digitalen Transformation dauert ...welche Tools dabei helfen können __________________________ ||||| PERSONEN ||||| 👤 Joël Kaczmarek, Gründer & Geschäftsführer digital kompakt 👤 Mathias Weigert, Direktor Kienbaum Consultants International & Geschäftsführer Unternehmer-Schmiede __________________________ ||||| SPONSOREN ||||| 🔥 Übersicht aller Sponsoren __________________________ ||||| PLAYLISTS ||||| Lust auf mehr? Entdecke unsere Playlists mit weiteren spannenden Episoden zum Thema: 🎧 Deep Dive __________________________ ||||| LEXIKON ||||| Du verstehst nur Bahnhof? Zu viel Fachchinesisch? Unser Lexikon hilft dir dabei, die wichtigsten Fachbegriffe zu verstehen: __________________________ ||||| KAPITEL ||||| (00:00:00) Vorstellungsrunde und Einführung ins Thema (00:04:11) Was ist Digitalkompetenz? (00:06:26) Wie stark basiert digitale Transformation auf Führungsmethoden? (00:08:34) Wie passt die Generation Y in neue Führungsmethoden? (00:14:29) Welche Methoden gibt es, um digital zu transformieren? (00:21:58) Wie lange dauert die Digitalisierung eines Unternehmens? (00:25:36) Best Practice: Tools, um Unternehmen zu digitalisieren (00:27:35) Wie findet man heutzutage (hoch)qualifizierte Mitarbeiter? (00:36:08) Gründen, beteiligen, kaufen – Wie sichert Kienbaum interne Innovationen? (00:41:28) Was macht Kienbaums „Unternehmer-Schmiede“? __________________________ ||||| WIR ||||| 🧢 Ich bin übrigens Joël, der Macher dieses Podcasts. Ich bin ein Creator und Medienunternehmer, der für Wachstum und Vielfalt steht. Mein Vorgehen besteht darin, dass ich inspirierende und erfolgreiche Menschen interviewe, um von ihnen zu lernen und Wissensabkürzungen für dich und mich aufzutun. 👉 In meinem Podcast digital kompakt | Next Level geht es um das Thema Wachstum in den Bereichen Business, Lebensgestaltung und Gesundheit 👉 In meinem Newsletter fasse ich dir Jeden Freitag die besten Learnings aus meinen Podcasts zusammen sowie viele weitere Einsichten aus meinen Aktivitäten. 💛 Abonniere „digital kompakt | Next Level“ auf Apple Podcasts, Spotify & Co. Wenn dir die Folge gefallen hat, hinterlasse uns bitte eine Fünf-Sterne-Bewertung! 👥 Wir streben die Verwendung einer geschlechtsneutralen Sprache an. In Fällen, in denen dies nicht gelingt, gelten sämtliche Personenbezeichnungen für alle Geschlechter.Transkript anzeigen
00:00:00: Hallo und herzlich willkommen zu einem neuen DeepDev-Podcast von Digital Compact.
00:00:11: Mein Name ist Schwelka Schmarek, heute geht es in das Thema Personalführung, Recruiting &
00:00:16: Co.,
00:00:16: denn ich spreche mit einer lange tradierten Beratung im Bereich Personalwesen und auch Führungen namens Keenbaum.
00:00:23: Kennt der eine oder andere vielleicht wie ich lernen durfte?
00:00:26: schon nach dem Zweiten Weltkrieg gegründet.
00:00:28: In den Internetjahren ist das schon Dinosaurier, also sehr viel Erfahrung, die dort drin schlummert.
00:00:32: Ich will heute natürlich mal nachvollziehen was dort so passiert?
00:00:35: Wie geht man eigentlich dieses Thema New Leadership an Generation Y Recruiting?
00:00:40: Da gibt es ja ganz viele Themen und da habe ich einen super spannenden Gesprächspartner heute.
00:00:43: Stelle ich dir mal ganz kurz vor!
00:00:45: Hallo Joel, vielen Dank dass ich heute dabei sein darf.
00:00:47: Matthias Weigert ist mein Name.
00:00:48: Ich bin Direktor bei Kienbaum und verantworte in der Geschäftsführung das Thema digitale Themen rund um das Personalwesen und bin gleichzeitig Geschäftsführer der Unternehmerschmiede eines gerade vor etwa anderthalb Jahren gegründeten Start-up im Bereich der Rekrutierung und dem Talentmanagement.
00:01:05: Guck mal, das ist ja richtig unternehmerisch.
00:01:07: Also nicht nur von der Bank zu gucken und trainieren sondern auch selber machen so mag ich das ja gerne.
00:01:11: Ich kann schon mal wegnehmen.
00:01:12: wir werden heute sicherlich ganz viel darüber reden wie Digitalisierung eigentlich so aussieht.
00:01:15: Das können wir einmal auf euch applizieren aber natürlich auch auf eure Kunden.
00:01:19: das heißt du bist hier wie ein superinteressanter Gesprächspartner weil ihr auch einen großen Erfahrungen Schatz hast was da draußen noch so passiert.
00:01:25: Ich weiß auch einige Leute die ich schon in Interviewen durfte dass du teilweise auch begleitet.
00:01:28: also das spricht er für dich.
00:01:30: So viel zum Thema Wertschätzung.
00:01:31: Jetzt wollen wir mal verstehen, was Kinenbaum genau macht und wie das gerechtfertigt ist, dass wir dich hier so wertschätzen.
00:01:37: Spaß beiseite!
00:01:38: Sag doch mal ein, zwei Sätze zu Kinenbomben, wie ihr genau aufgestellt seid, seit wann es euch gibt, was ihr tut.
00:01:42: für alle die das noch nicht kennen.
00:01:44: Gerne.
00:01:44: Also Kimom ist über siebzig Jahre alt, wir sind eine klassische Unternehmensberatung und Personalberatungen.
00:01:50: aktuell also befassen uns zum einen mit dem Thema Personalsuche das nennen wir Executive Search und das zweite ist das Thema Unternehemsberatungs, also das ganze Thema Beratung rund um die Bereiche Pipel und Organisationen.
00:02:02: Also wenn ich jetzt ein DAX-Unternehmen bin und brauche irgendwie einen CDO, so ein Chief Digital Officer dann komme ich zu euch und ihr rekrutiert mit ihnen im Prinzip?
00:02:10: Dann würden wir den rekrutieren und würden die Kompetenzen entsprechend aufbauen.
00:02:14: Wir gucken um welchem Umfeld muss dieser CDO arbeiten was sind die Verantwortungsfelder und würden dann entsprechend die Personen finden und besetzen.
00:02:23: Wie lange erhält euch jetzt das Digital-Thema schon in Atem?
00:02:25: Also wann habt ihr damit angefangen, es ist ja jeder gerade mit so einer Elefantenbüchse da draußen und sagt digitalisierung verändert alles.
00:02:30: Ich kann Ihnen dabei helfen!
00:02:32: Wie lange hält euch das schon in atem?
00:02:33: Digitalisierung muss man ja in zwei Richtungen denken.
00:02:36: zum einen wie du schon richtigerweise sagtest das Thema für unsere Kunden und dann Digitalisierung bei uns selber.
00:02:41: Fange ich mal bei unseren Kunden an.
00:02:42: Da hält es uns schon eine ganze Weile in Atem, weil das ganze Thema Change Management, Transformationsbegleitung natürlich ein Thema ist, indem wir sehr aktiv und sehr fokussiert auch beraten im Rahmen der People- und Organisationsausrichtung.
00:02:53: Und das Zweite ist die Digitalisierung für uns selber hält uns so circa seit zwei Jahren in Atmen.
00:03:00: Wir befassen uns mit dem Thema sehr intensiv intern.
00:03:02: Ich betrachte bei Digitalisierung ja immer unterschiedliche Bereiche.
00:03:05: Also ich finde zum Beispiel ein Element, bei dem ich mal gerne beginne ist so dieses ganze Thema Know-how.
00:03:10: Was ist eigentlich Digitalkompetenz?
00:03:12: Und was habt ihr denn für euch für einen Schlüssel entwickelt, was ihr als digital kompetent betrachtet wenn die Leuten dabei helfen zu digitalisieren?
00:03:19: Digitalisierung da geht es vor allen Dingen um das Neue und immer wieder das Ausprobieren.
00:03:23: Digitalisierung hat nicht nur etwas mit Technologie aus unserer Sicht zu tun sondern insbesondere mit neuen Verhaltensweisen, mit neuen Methoden die angewandt werden um einfach neue Ideen auch zu entwickeln.
00:03:33: Das ist für uns ganz klar das Thema Digitalisierung und dabei helfen aktuell unterschiedliche Technologien weiter, um einfach stärker auch neue Ideen da im Grunde umzuentwickeln.
00:03:43: Hast du mal ein paar Beispiele, was so als Methodiken, die irgendwie als digitalisiert gelten?
00:03:49: Man hat ja mal das Gefühl, die Leute tun immer so.
00:03:51: Es ist Digitalisierung unterwegs und jetzt machen wir alles anders als in den letzten zwanzig Jahren!
00:03:54: Ist ja eigentlich gar nicht so.
00:03:56: Teilweise hat es einfach sich nur beschleunigt und wie Du sagst durch manche Technologien noch einmal einen ganz anderen Spin bekommen... Was sind also typische Beispiehle, wie man heute Arbeitsmethoden versteht, die vielleicht irgendwie ein bisschen beschleünigt und verändert sind im Vergleich zu?
00:04:09: Also wir sehen ganz klar den Trend der kompletten Kundenzentrierung, der Nutzerzentrierungen.
00:04:14: Also da drauf zu schauen was braucht der Kunde wirklich?
00:04:16: Wie kann ich dort Methoden einsetzen um noch stärker auch Kunden intensiver verstehen zu lernen?
00:04:22: und da gibt es natürlich die Methode.
00:04:23: auch das ist ja in vielen deiner Podcasts schon auch thematisiert worden beginnt mit dem Thema Design Thinking also da ein konkretes Verständnis von zu kreieren.
00:04:31: Was sind wirklich die Kunden Herausforderungen Die Schmerzpunkte beim Kunden um dann vom Kunden zu denken und da Lösungen entsprechend zu entwickeln, sehr schnell zu entwickeln über das Thema Rapid Prototyping um dann immer wieder auch im Test mit Kunden diese entsprechenden Lösungen zu erarbeiten.
00:04:47: Das Ganze wird natürlich gestützt durch eine Technologieeinsatz.
00:04:51: Das kann sein, dass ich neue Wege zum Kunden erschließen will über Plattformen.
00:04:56: Dass sich ganz anders Daten auswerte die mir der Kunde zur Verfügung stellt um dann daraus neue Geschäftsmodelle tatsächlich auch zu kreieren.
00:05:05: Ja ich rede immer vielleicht mit Florian Heinemann und habe mir seitdem begonnen so eine Landkarte zu bauen was ich jetzt digital kompetent verstehe und da ist so IT-Technologie ein Thema und Daten.
00:05:13: also anscheinend bin ich ja schon mal ganz gut unterwegs und ich nehme mit Kundorientierung finde ich einen guten Punkt.
00:05:18: Ich meine Führung ist ja auch sowas bei euch starker Schwerpunkt ist.
00:05:22: Gibt es da im Umgang mit dem eigenen Team noch so Momente, wo du sagst digital kompetent ist jemand Kommandär und dann etwas bestimmtes tut also eine bestimmte Art der Führung?
00:05:31: Digital Kompetent Mitarbeiter in Freiräume gibt, Neues auszuprobieren.
00:05:37: Mitarbeiter fördert indem sie Dinge vielleicht sogar ausprobieren die ich als Führungskraft nicht unmittelbar verstehe.
00:05:43: Ich habe ein sehr schönes Beispiel von einem Online-Plattform wo der Chief Marketing Officer sagte viele dieser Performance Management Tools die dort sind und viele der Analysen die verstehe ich nicht.
00:05:53: Ich muss nur deren Auswirkungen verstehen um dann wieder neu handeln zu können also da auch diese Freirräume zu schaffen Vertrauen zu schaffen Menschen Mut zu geben diese kreative Kultur zu schaffen zu fördern, das ist glaube ich ein sehr wesentlicher Aspekt der modernen Führung und gleichzeitig das Ziel nicht aus den Augen zu verlieren.
00:06:10: Also bei aller Freiheit, bei aller Möglichkeit zu verstehen dass Digitalisierung eben dann doch kein und ich sage da immer sehr gerne kein Flashmob ist in dem wir alle nicht organisiert sind sondern es hat doch einen Ziel irgendwo aber dieses Ziel vorzugeben den Weg freizulassen.
00:06:24: Ich glaube das ist eine sehr schöne Beschreibung dessen.
00:06:26: Lass uns doch mal rüber robmen das ganze Thema Führungen.
00:06:29: Ich finde diese Numerierung jetzt nach Führung zwei Punkt null sagen ja viele dazu.
00:06:33: Ihr nennt das New Leadership, was genau bedeutet das alles für euch?
00:06:36: Wenn ihr sagt wir unterrichten euren Anführungsstrichen im Bereich New Leadership also als ich schon gesagt experimentierfreude Freiräume lassen geht es darum oder können auch noch weitere Elemente dazu?
00:06:45: Weite Elemente sind natürlich die ganze Agilität umgang mit schnelligkeit mit Geschwindigkeit mit dem ausprobieren und dahinter auch Methoden einzusetzen Die helfen stärker eben auch agil zu sein, immer wieder auch neue Dinge auszuprobieren.
00:06:58: Organisationen zu führen die kurzfristigere Zielperspektiven haben, kurzfristiger Zielhorizonte haben die einfach in ihrer Entwicklung dann deutlich schneller auch umgesetzt werden.
00:07:07: Das sind glaube ich ganz wesentliche Aspekte im Thema der Agilität.
00:07:10: New Leadership, bedeutet eben auch der Umgang mit unterschiedlichen Generationen in Organisationen.
00:07:15: wir haben nicht nur die jungen Wilden sondern eben auch die die schon etablierter sind und das ganze zu vereinen und die gemeinsam auszurichten.
00:07:22: Das ist glaube ich ein ganz wesentlicher Aspekt in diesem Thema New Leadership
00:07:26: Wo du sagst, neue Generationen.
00:07:29: Immer wenn ich mit solchen Leuten zu tun hatte ... Ich erinnere mich zum Bankenumfeld
00:07:32: z.B.,
00:07:32: die haben immer gestönt über diese Generation Y weil man eigentlich mal der Meinung war, also früher war ja in einer Bank zu arbeiten, zum Beispiel war eine Value.
00:07:39: Die Eltern wollten, dass mein Arzt wird anmeldet oder in der Bank arbeitet.
00:07:41: so und jetzt wundern sie sich alle das gar nicht mehr genügt.
00:07:44: und mittlerweile auf dem Trip ist man erwartet ganz viel.
00:07:48: Also ich habe einmal so gespiegelt bekommen, Generation Y erwartet viel es aber eigentlich gar nicht so willens viel zu geben wie viele Freiheiten haben.
00:07:55: Viele sagen ja auch, ich arbeite nicht mehr den Leben lang bei einer Firma.
00:07:58: Ist das gerechtfertigt?
00:07:59: Ist so dieses Bild der Generation Y oder wie fest du das irgendwie an?
00:08:02: Ich glaube, dass es in verschiedenen Perspektiven gibt.
00:08:06: Du nennst sie zum Teil die reflexive Generation.
00:08:08: Das heißt, du hast unterschiedliche Aspekte innerhalb der Generation y. Auf der einen Seite sicherlich die Leute, die stärker eine Balance wollen zwischen Arbeits- und Freizeit, die mehr Sinnhaftigkeit in der Arbeit suchen auf der anderen Seite aber immer noch die, die sehr viel arbeiten.
00:08:21: Und insofern gibt es nicht grundsätzlich die Generation Y. Ich glaube, es gibt dort eben diese Unterschiede.
00:08:26: aber es gibt auch die jungen Wellen und das zeigt sich ganz klar auch in den digitalen Einheiten, in denen wir arbeiten wo du wieder Leute hast, die stärker ein Selbstbewusstsein entwickeln, Mut haben unternehmerisch zu agieren und das vollzieht sich ganz automatisch dann eben auch in Unternehmen diesen Leuten bedienen, um einfach neue Geschäftsmodelle aufzubauen und im Umgang mit dieser Generation Y auch andere Wege des Leaderships brauchen wie ich eben schon sagte.
00:08:52: Einfach Wege die Mehrfreiheiten erlauben, um selbstbestimmte Arbeiten zu können.
00:08:58: Das ist sicherlich ein großer, großer Trend!
00:09:00: Was sind die Ansprüche, die eine Generation Y an einem New Leader stellt?
00:09:05: Freiheit haben wir jetzt gelernt.
00:09:06: Eine gewinne Flexibilität, Vertrauen ausprobieren wille... Ist das so das wesentliche Set oder gibt es noch weitere Dinge, die ich denen nicht mich stellen muss wenn ich Führungskraft bin und solche Leute im Prinzip gewinnen möchte?
00:09:16: Es gibt sicherlich auch das Thema Erfahrung und die Persönlichkeit.
00:09:19: Wir merken ganz stark dass nicht mehr nur dein Auftreten innerhalb des Unternehmens wichtig ist sondern auch viel stärker wichtiger wird.
00:09:26: was bist du eigentlich für ne Person?
00:09:28: Menschen folgen Menschen.
00:09:29: Und an der Stelle ist es eben wichtig, auch sich als Mensch darzustellen und zu verstehen was das für eine Person ist.
00:09:34: wie arbeitet sie aber wie lebt sie auch ansonsten?
00:09:36: Das ist glaube ich ein ganz wichtiger Aspekt in diesem Rahmen des New Leaderships zu verstehen Was bin ich und welche Menschen brauche ich um meine Ideen weiter nach vorne zu bringen?
00:09:45: also dass ist sicherlich ein großer und wichtiger Aspektern der ganzen Geschichte nicht nur auf den eigenen Arbeitsumfall zu fokussieren sondern eben auch zu gucken Wie bin ich als mensch wie agiere ich in sozialen Netzen beispielsweise über mich in diesen sozialen Netzen.
00:09:59: Wem folge ich, wie bewege ich
00:10:00: mich?
00:10:01: Also es geht mittlerweile auch viel um Reputation, höre ich daraus?
00:10:04: Es geht viel um reputation und viel um Meinung anderer.
00:10:06: wir sehen das immer wieder.
00:10:08: Wir liken Podcasts, wir finden Produkte, Käufer gut und wir haben da eine ganz andere Transparenz mittlerweile und ich glaube dass wird sich auch im Thema der Führungskraft von morgen einfach noch abbilden.
00:10:18: Der Führungskraft von heute abbildet, um eben ganz stark sich auch da abzugrenzen von anderen
00:10:23: Jetzt mal Hand aufs Herz, sodass ich mit vielen zu tun die aus dem Bereich Mittelstand stammen sicherlich auch den ein oder anderen Dachskonzern.
00:10:29: Wie sind wir in Deutschland eigentlich im Bereich so aufgestellt?
00:10:31: Also wenn du sagst New Leadership enthält all diese Dinge Generation Wild folgende Ansprüche hast du da so dass da irgendwie Welten aufeinander prallen oder ist dieses Bewusstsein mittlerweile schon durchgesickert zu diesen Leuten das man sich eigentlich verändern muss damit man auch Bestand hat oder eher nicht?
00:10:47: Ich glaube, dass da schon noch Welten aufeinanderprallen.
00:10:49: Das liegt einfach in der Natur, das früher eben Führung eine ganz andere Rolle gespielt hat in Organisationen.
00:10:54: Heute kommt das Thema Führungen auch ganz automatisch durch das Thema Digitalisierung.
00:10:59: aber ich glaube es ist in Teilen immer noch ein Digitalisierung mit Feigenblatt ist.
00:11:02: wir sehen und sitzen hier wundervoll neben Co-Working Space.
00:11:06: viele etablierte Unternehmen glauben einfach nur durch den Umzug in andere Räume sich auf dem Thema digitale Führungsmotivation einfach mit einzukaufen, mit einzubinden in ihr Konzept einfach noch nicht so ist.
00:11:17: Ich hatte eben auch hier das Gefühl wieder, wir haben unten einen etwas älteren Herrn gesehen.
00:11:21: um es einfach mal Führungskraft mit Krawatte kommt in ein Co-Working Space, wirkt für mich nicht nach digitaler Führungen sondern ist eher etwas wo ich erleben würde dass Leute auch ihr gesamtes Verhalten ändern und es nicht nur rein auf zum Beispiel den Rahmen der Arbeit beziehen, sondern es geht um den normalen Auftritt wie ich einfach auch üblicherweise im privaten bin.
00:11:43: Ich denke, es gibt aber auf der anderen Seite um da auch mal eine Lanze zu brechen.
00:11:47: Auch Führungskräfte die vielleicht älter sind vom Alter her, vom Lebensalter her, aber deutlich jünger auch im Kopf in ihren Verhaltensweisen sind und da eben auch sehr stark New Leadership-Verhaltensmuster aufzeigen.
00:11:57: also insofern gibt es nicht nur beides.
00:11:59: Aber ich glaube wir haben um auf deine Frage nochmal konkret zurückzukommen.
00:12:02: Wir haben immer noch einen großen Weg zu gehen.
00:12:05: Und wie kriegst du so eine Metamorphose dann in Gang?
00:12:07: Also, wie kriegest du solche Menschen gedreht, auch geistig und psychisch.
00:12:12: Wenn der Schmerz nicht groß genug ist, was ja bei manchen relativ spät kommt, aber sehr plötzlich hat man das Gefühl, dass der Veränderungswillen immer nicht so hoch ist.
00:12:19: Wie gehst du an solchen Menschen die auf der alten Schule noch pochen, irgendwie Digitalisierung ans Herz zu bringen?
00:12:24: Das
00:12:24: Thema Digitalisierung ist bei denen entweder schon vorhanden oder es beginnt zu entstehen weil man sich eben insgesamt mit der Umwelt beschäftigt.
00:12:32: Und da ist es ganz wichtig, einfach an ganz konkreten Beispielen aufzuzeigen wie Verhaltensveränderungen wichtig sind.
00:12:38: Zum Beispiel in dem erste digitale Projekte entwickelt werden und zwar direkt und unmittelbar mit Kunden um dann auch in dieses Kundenerlebnis zu kommen und da eben sehr stark auch im Thema Führung wenn wir das jetzt auf das Thema Führend beziehen wollen wiederzuschauen Wie funktioniert Führungs-Eben dann?
00:12:54: Auch in diesen eher kleineren Einheiten.
00:12:57: was kann ich daraus lernen?
00:12:59: Wie ist das Bedürfnis der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich dann in diesen kleinen Teams führen lassen?
00:13:04: Auch ausgerichtet um nach vorne gedacht.
00:13:06: Dann eben daraus auch lernen für sich selber.
00:13:09: also es geht ganz klar um das Thema Erfahrung sammeln.
00:13:12: Okay, also lerne ich daraus.
00:13:13: So als mein Take away sozusagen dieses Effekte sehen in Hand von kleinen Lerneffekten das schult einfach oder das trägt diesen Gedanken dass man auch sieht es hat Nutzen.
00:13:21: Das für Methodiken werdet ihr denn an?
00:13:22: Also du hast ja Design Thinking schon mal eingehens erwähnt.
00:13:25: wir alle die das nicht kennen das ist im Prinzip eine Methode die um Design angesiedelt ist Die eigentlich sehr iterativ arbeitet sehr nutzerzentriert und da immer versucht nahe Nutzerbedürfnissen dran zu sein.
00:13:35: gefühlt wird das ja gerade von jedem Dach irgendwie geschalt.
00:13:37: diese Methode, Design Thinking.
00:13:39: Was habt ihr noch für Ansätze?
00:13:41: oder vielleicht sagst du auch zu dem mal was wir damit arbeitet um genau diesen Lernprozess in Gang zu setzen?
00:13:46: Also also was wären dann noch Methoden außer Design Thinking und wie funktioniert es eigentlich?
00:13:49: Also einmal um auf deine Frage zurückzukommen Design Thinking setzen wir ein um konkret Erfahrung mit Kunden zu sammeln.
00:13:55: da bilden wir künstliche Situationen gehen raus auch direkt sprechen mit Menschen auf der Straße um einfach Bedürfnisse zu gewissen Themen aufzunehmen Nachdem wir diese Bedürfnisse aufgenommen haben, Lösungen zu erarbeiten, das machen wir in gemeinsamen Teams und entwickeln so eben ein vererstes Verständnis daraus was Design Thinking sein kann.
00:14:14: Und dann begleiten wir im Grunde genommen Organisationen auch in der Applikation dieser neuen Methoden, wenn es darum geht ihre eigenen Kundenbedürfnisse aufzunehmen und die zu verarbeiten.
00:14:26: Das ist also noch mal ganz konkret zum Thema Design Thinking.
00:14:30: Zum einen eine eher theoretisch ausgeprägte Labor-Situation um das Thema überhaupt zu lernen aber dort schon direkt mit Kunden zu interagieren später auch das Ganze in der Anwendung mit den echten Kunden vertiefen Interviews rauszufinden, was die eigentlichen Schmerzpunkte sind um dann Lösungen zu erarbeiten und diese Lösungen wieder zu testen.
00:14:50: Das ist mal ganz konkret zum Thema Design Thinking.
00:14:53: und da helfen wir als Coaches, da helfen unsere Mentoren als Coachys, um eben dann auch die Erfahrung einzubringen.
00:15:00: Was nutzen wir noch an Methoden?
00:15:01: Wir haben über das Thema Agilität gesprochen, Agiles führen also Möglichkeiten zu nutzen, sehr schnell in Sprints gewisse Dinge auszuprobieren.
00:15:12: Das Ganze zu dokumentieren auch über Business Model Canvas dann zu überführen in konkrete Kosten-Nutzenbetrachtung also nicht rein die qualitativen Überlegungen in den Vordergrund zu stellen sondern irgendwann eben auch zu sagen es hat auch einen unternehmerischen Aspekt diese Methode anzusetzen und dann eben die entsprechenden Überführungen herzustellen in konkrete Kosten-Nutzen, Relationen und daraus dann eben auch Business Proposals zu entwickeln.
00:15:37: Das sind Dinge wie wir helfen schnell Ideen zu entwickeln.
00:15:41: zum Thema Führung ist es sicherlich wichtig auch immer eine Erfahrung und erleben zu haben, also auch da Raum zu geben diese neuen Führungsmethoden auszuprobieren.
00:15:50: Diese neue Kultur auch der Offenheit zu leben sich selber eben auch mit dem Wissenstransfer nach außen zu beschäftigen und gleichzeitig aber auch zuzulassen dass dieser Zusammenarbeit wo es ist co-creation das wunderschöne wort englische Wort gemeinsam etwas zu erarbeiten eben auch in der Organisation selber zugelassen wird.
00:16:08: Ich habe mir mal angeguckt, was ihr so für Leerschwerpunkte in Anführungsstrichen bildet.
00:16:13: Also ihr habt ja diesen Learning Hub mit dem ihr glaube ich schuld, glaube ich das verstanden?
00:16:17: Da kommen wir gleich auch nochmal zu.
00:16:18: Ich hab gesehen dass ihr relativ viel den Thema Kommunikation und Konfliktmanagement aufmerksamkeit gebt.
00:16:24: Womit arbeitet ihr dort?
00:16:25: Weil ich kann mir schon vorstellen es ist immer konflikte birgt.
00:16:28: also man hat eine gewisse Politik in Unternehmen Innovationen ist immer ein gewisser Schmerz.
00:16:33: Wie geht ihr ran an das Thema Kommunication?
00:16:35: Kommunikation ist ja immer ganz wichtig und ich sage diesen ganz einfachen Satz.
00:16:39: Kommunikationsbeginn beim Empfänger, also immer das Empfängerverständnis auch zu generieren wirklich zu verstehen welche Personen habe ich vor mir wie bildig diese Personas?
00:16:47: was machen diese Menschen in ihrer beruflichen Umwelt?
00:16:49: Was machen sie in der privaten Umwelt um eben auch da sehr stark diese Menschen zu verstehen?
00:16:54: und dann haben wir ein vier Phasenmodell im Rahmen der kommunikation wo es einmal um das thema überhaupt geht Dinge neue Veränderungen zu verstehen zu übersetzen in etwas ich verstehe, also von dem Verständnis hergeneriert.
00:17:07: Ich weiß das da was Neues passiert hinzu wie relevant ist es für mich im Arbeitsumfeld?
00:17:13: Was bedeutet das für mich?
00:17:14: Wie kann ich das transportieren in mein Arbeitsum Feld bis ich dann es verinnerlicht habe und in diesem verinnerlichen dann auch Prozesse, Umsätze ohne drüber nachzudenken.
00:17:23: Das sind so diese vier klassischen Phasen der Kommunikation.
00:17:26: im Englischen, würden wir sagen, Understanding, Awareness, Translating and Personalizing.
00:17:31: also diese vier Stufen zu erreichen und da eben zu schauen wie kriege ich da meine Zielgruppe um die es geht?
00:17:37: Und die Personen, um die das geht, die ich gebildet habe mit welchen Botschaften muss sich die ansprechen?
00:17:43: und so die ersten zwei Phasend des Understandings und Awareness bezieht sich eher auf das Thema Kommunikations Und die zweiten Phrasen, Translating und Personalizing geht dann eher in Richtung Learning.
00:17:54: Also da zu verstehen wie kann ich auch Menschen umfelder schaffen?
00:17:59: Um eben auch Dinge auszuprobieren in eins-zu-eins Situationen zu lernen oder in größeren Teams zu lernen und das dann entsprechend auch gleich einzusetzen.
00:18:09: Das Thema Kommunikation hat dann wiederum abhängig von den Personals unterschiedliche Möglichkeiten, Medien wie ich an diese Gruppen rankomme.
00:18:17: Das kann auf digitale Weise sein, das kann aber auch sehr analog sein.
00:18:20: Gerade wenn ich über große Transformationsprojekte spreche ist es eben nicht immer nur wichtig gleich mit digitalen Kommunikationsmitteln auf Menschen zuzugehen sondern ist es auch wichtig zu verstehen wo sind diese Menschen heute?
00:18:32: und da ist es im Zweifel immer besser auch erst mal über analoge Wege zu kommen.
00:18:37: macht ihr auch solche Geschichten wie diese Rise-Profile, dass hier in euren Kunden viel da reingeht.
00:18:42: Was für Menschen sitzen soll eigentlich für mich?
00:18:43: Das sind ja Analysemethoden um irgendwie zu klassifizieren welcher Typ Mensch sitzt davor mit und was hat der für Bedürfnisse und Ziele?
00:18:50: Arbeitet die da viel damit?
00:18:52: Wir nutzen sie entteilen aber haben eben auch andere Methoden um einfach zu verstehen welche Menschen sitzen vor mir, wie kann ich die analysieren?
00:19:00: Wie kann ich sie abbilden?
00:19:01: und mittlerweile habe ich eben auch sehr viele Möglichkeiten zum Beispiel aus dem Analyse sozialer Profile im Internet zu schauen.
00:19:08: Was passiert da im Social Media Bereich so dass sich da eben zum Beispiel schauen kann auf einem Disc Profile.
00:19:15: Wie sind einzelne Persönlichkeitsmerkmale abgebildet um dann daraus abzuleiten?
00:19:19: Wie muss eine Kommunikation aussehen?
00:19:21: Was
00:19:21: sagt mir eigentlich deine Erfahrung?
00:19:22: Wie lange nimmt so eine Digitalisierung Zeit in Anspruch.
00:19:25: Sie hört ja nie auf, wird jetzt wahrscheinlich die erste Antwort sein aber wann ist der grobe Schnitt geschafft?
00:19:32: Die Digitalisierung hat, glaube ich, man jetzt mal auf der Unternehmensmodellseite auch ein bisschen schaut unterschiedliche Phasen.
00:19:38: Natürlich hast du vollkommen recht sie hört nie auf aber Schritte sind immer dann geschafft.
00:19:43: was wir erleben ist wenn es aus einem qualitativen Bereich in einen quantitativenbereich wechselt.
00:19:48: das heißt also auch da zu gucken wenn ich erste Schmerzpunkte bei Kunden aufgenommen habe um jetzt mein konkretes Beispiel zu geben und das Ganze in ein Business-Proposal überführe, erleben wir im Moment sehr stark bei unseren Kunden die Herausforderung dass doch viele dieser entwickelten Ideen am Ende nicht die Möglichkeiten der Skalierung bieten.
00:20:09: Das heißt also auch aus einer traditionellen Unternehmensperspektive dann schnell die Frage gestellt wird welche Erfolgsbeiträge leistet denn die Digitalisierung?
00:20:17: und spätestens dann stellen wir eben fest mit den Führungskräften die dann in diesen Einheiten sind dass es sehr stark darum geht, eben auch da quantitative Modelle dahinterzulegen um die Kostennutzenrelationen abzubilden.
00:20:28: Und ich glaube das sind Schritte wo die Digitalisierung eine neue Phase erfährt Und das sind in der Regel dann so anderthalb bis zwei Jahre.
00:20:36: Wobei wir merken, dass die Validierung der Kundenbedürfnisse, das ist natürlich nach zwei drei Monaten schon passiert und wird dann überführt aber dieses nachhaltige Messen des Erfolgs auch aus einer Traditionsorganisation heraus zu gucken.
00:20:49: welche Erfolgbeiträge werden denn wirklich abgebildet?
00:20:51: Das ist glaube ich etwas was längerfristig ist.
00:20:55: Ja, ich meine es ist ja ein relevanter Punkt.
00:20:56: Dieses Thema doesn't move the needle höre ich immer so neudeutsch dass manche Konzerne halt wie viel Umsatz in ihrem Bestandsgeschäft machen und Digitalisierung dann eigentlich wenig beiträgt.
00:21:04: also erstmal eine Kostenstelle Und dann dieses Thema zu haben.
00:21:07: okay was hilft mir das eigentlich?
00:21:09: wird das oft zum Problem?
00:21:10: Also man hat ja manchmal die Sorge dass vielleicht einige das so antesten.
00:21:13: Die machen mal design thinking denken so wow jetzt habe ich mein Papier Prototypen gebaut aber irgendwie passiert ja gar nichts.
00:21:18: und lass uns dann wieder sein Ist das ein Risiko?
00:21:20: Ich glaube das ist ein sehr valider punkt.
00:21:22: ich glaube Es ist ein risiko Und ich erlebe es aktuell sehr stark bei Medizinunternehmen, Medizintechnik-Unternehmen aber auch bei optischer Industrie.
00:21:30: Die jetzt so nach zwei Jahren Adobe Kickbox Prozess oder anderen Innovationsmethoden einfach festgestellt haben dass die Nachhaltigkeit der Erfolgsbeiträge diese Ideen entwickeln nicht gegeben ist und sich dann schnell die Frage stellen was ist denn der Ervolksbeitrag im Mittel- oder Langfristig?
00:21:50: Das noch vielleicht zu verstärken.
00:21:52: dieser Herausforderung ist natürlich dann der Finanzbereich, der die Frage sehr schnell aufbringt.
00:21:57: Wenn wir das Geld in ein Restrukturierungsprogramm gesteckt hätten, hätten wir jetzt einen Effekt in der Bilanz den wir messen können also auch da immer wieder die Frage der Kosten-Nutzenrelation zu stellen.
00:22:09: ich glaube dass es so die nächste Generation auch der digitalen Einheiten wird eben am Anfang auch sehr viel stärker schon auf die Wirtschaftlichkeit zu gucken.
00:22:18: deswegen glaube ich, ist das ein sehr, sehr valider Punkt auch das Risiko zu haben.
00:22:22: Dass es dann wieder eingestampft wird oder sich verändert in ein ganz normales Corporate Projekt überführt wird und dann einfach nicht mehr diesen Innovationscharakter hat.
00:22:31: Und ich merke sehr viel stärker im Moment diese Tendenz auch in Richtung Innovationskultur also Digitalisierung als Wort abgelöst wird vielleicht mit dem Thema Innovation.
00:22:43: Einfach weil man festgestellt hat dass Digitalisierung nur einen Hebel sein kann, um wirklich nachhaltig auch ein innovatives Geschäft zu entwickeln.
00:22:50: Und da merken wir eben sehr stark die Nachfrage nach der Strukturierung der Innovationen und damit verbundenen Schaffens der Kultur dieser Innovation.
00:22:59: Was für Tools setzt ihr ein?
00:23:01: Sowohl analog als auch digital.
00:23:02: Wir hatten jetzt schon so etwas wie Business Model Canvas.
00:23:05: Ihr macht bestimmt Scrumboards wenn ihr Agile Methoden irgendwie anwendet.
00:23:08: aber was gibt es noch so für Tools sowohl analog also auch richtig im technischen Bereich?
00:23:13: Wir setzen im Digitalbereich natürlich sehr viel auch auf die bekannten Apps, die uns helfen schnell Listen zu führen, Listen zu pflegen, To-Do-Listen zu pfegen.
00:23:22: Aber auch die Business Model Canvas zu überführen in digitale Applikationen und haben natürlich dann im analogen Bereich einen Spiegel dieser digitalen Instrumente.
00:23:31: Denn wie gesagt nicht alle nutzen diese digitalen Instrumente und digitalen Möglichkeiten sondern sind immer noch auch sehr stark analog Unterwegs unser Kunden und nutzen aber sehr gut auch diese Methoden, um es dann zu überführen.
00:23:43: Also von daher sind das Methoden die wir üblicherweise einsetzen im Rahmen der Nielenführung.
00:23:48: Das
00:23:48: ist mir noch ein bisschen zu schwammig.
00:23:49: Ich mag's immer ein paar Tools nennen gerne.
00:23:51: Die Technischen für Leute jetzt zuhören, die vielleicht gar nicht sich so bewusst sind was irgendwie Trello, Asana, Slack und Co.
00:23:57: So sind sie, die ich gerade genannt habe.
00:23:59: Sind eure Werkzeug oder was nimmt ihr noch?
00:24:01: Wir nutzen auch dann beispielsweise Wunderlist, um ganz konkret To-Do-Listen zu pflegen.
00:24:06: Aber auch die von dir genannten sind Instrumente, die wir einsetzen mit unseren Kunden gemeinsam.
00:24:10: Slack ist ein Instrument das sehr stark im Moment in digitalen Einheiten eingesetzt wird.
00:24:15: Wir sehen das Spiegelbild eher yammer zum Beispiel in Organisationen.
00:24:19: Ich versuchte es lange zu machen weil es einfach einen Spiegl der sozialen Medienkommunikation ist bei der eben auch immer so ein bisschen die Frage gestellt wird, ist sie wirklich so effektiv und effizient wie jetzt diese eher von dir erst genannten Instrumente.
00:24:34: Aber auch das sind natürlich Instrumerte, die wir einsetzen gerade aber in großen Corporates und da gibt es ganz unterschiedliche Erfahrungen in der Anwendung.
00:24:42: Ich wollte mich gerade sagen, da musste ich lachen.
00:24:44: Jämmer wäre mein Beispiel gewesen und ich habe manchmal so Konzern, die gesagt haben wir gucken uns jetzt Jämma an!
00:24:48: Wir machen das noch nicht oder wir gucken es uns an ob wir das machen sollten wo man als Kern-Digitalo vielleicht manchmal ein bisschen schmunzelt aber jeder fortschlägt erst mal willkommen.
00:24:58: Recruiting finde ich noch mal ganz interessant.
00:24:59: Also wir haben jetzt schon einen Ticken.
00:25:01: was gesagt über Generation Y, weil ihr die so ticken... Was muss ich denn eigentlich tun um als Arbeitgeber heutzutage noch Mitarbeiter zu finden?
00:25:08: Man hört ja irgendwie Generation Y von den Einteil der Dächern schreien und War for Talents vom anderen also dass man eigentlich schwer Mitarbeiter finden würde in Ballungszentren speziell.
00:25:16: Wie muss ich aufgestellt sein, um in digitalen Zeiten Leute für mich zu begeistern?
00:25:21: Der
00:25:21: erste Schritt ist, ich muss authentisch auftreten.
00:25:23: Das hängt natürlich immer davon ab, welche Menschen ich wirklich suche.
00:25:26: Suche ich Führungskräfte, suche ich Experten... Ich muss Zielgruppen fokussiert sein und vorgehen.
00:25:32: Also genau verstehen auch was meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die ich zukünftig an die Organisation binden will, was die motiviert Was die für ein Arbeitsumfeld brauchen und ich muss aktiv in den Communities dieser Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sein.
00:25:45: Das ist das ganze Thema, was wir in den Active Sourcing also auch da zu schauen wo sind die Leute wie kann ich in dieser Community eine Rolle spielen ohne dass sich sofort präsent bin nur als jemand der sucht sondern Ich muss auch einen Mehrwert für eine Community schaffen Und natürlich die richtigen leute auch kennen um dann wiederum in diesen communities eine Rolle zu spielen.
00:26:04: Wie lange dauert so im Schnitt, um irgendwie eine Digitalstelle?
00:26:07: Sag mal meinetwegen so ein Chief Detail Officer in einem Mittelständler zu besetzen.
00:26:10: Also sucht man da wirklich über Monate und Jahre oder ist da durchaus Lust im Markt.
00:26:15: das Menschen sagen, ich hätte Lust jetzt diese Herausforderung anzunehmen etwas eher Altradiertes auf Neuzutrimmen?
00:26:22: Mal so ne Daumenregel die wir immer sagen es ist ungefähr drei Monate Das heißt, wir können schon relativ schnell auch Funktionen besetzen.
00:26:30: Das hängt manchmal davon ab was noch für Altverträge sind.
00:26:33: ob ich noch Kündigungsfristen habe dann dauert es etwas länger aber in der Regel kann man schon sagen dass wir in drei Monaten eine entsprechende Stelle besetzt haben und die dann entsprechend auch umgesetzt wird.
00:26:42: Was wir allerdings feststellen ist gerade im digitalen Umfeld ist und da kommen jetzt so ein bisschen auch in das Spektrum sicherlich der Unternehmerschmiede erleben wir eben zwei unterschiedliche Profile grundsätzlich von Menschen.
00:26:52: zum einen suchen Organisationen Menschen extra von außen hinzukommen, um Digitalkompetenz mitzubringen.
00:27:00: Diese Menschen haben aber gerade wenn sie bei traditionellen Unternehmen anfangen häufig ein Problem die Stammorganisation zu verstehen und zu verstehen wie diese Stamm-Organisation tickt.
00:27:09: das heißt an der Stelle eben auch eine entsprechende Mentoring oder Coaching notwendig ist wenn wir diese Funktion besetzt haben den Menschen zu helfen in dieser Organisation anzukommen Und umgekehrt gibt es Stellen, die aus den internen Kandidatenpulen besetzt werden.
00:27:23: Die dann eben auch da Herausforderungen haben zu verstehen wie agieren Start-ups eigentlich?
00:27:27: Wie gehen die vor?
00:27:27: und um da eben auch konkreter nochmal denen zu helfen Methoden zu vermitteln braucht es eben auch gewisses Mentoring & Coaching.
00:27:34: Was sagt in deiner Erfahrung wer ist denn besser darin niemand zu digitalisieren?
00:27:38: ein externer oder interner?
00:27:40: Eine Antwort die du vielleicht nicht gerne magst aber ich glaube beide.
00:27:42: Du brauchst zum einen die Kompetenz des Unternehmens aus dem Kern heraus die Produkte zu verstehen die Kunden zu verstehen Lösung zu verstehen und auf der anderen Seite brauchst du die Kompetenzen vom Markt kommen, vom externen Markt kommen eher aus agilen Organisationen kommen.
00:27:56: Die Methoden angewandt werden denn es geht darum Erfahrung einzubringen ist nicht etwas was ich theoretisch erlernt habe sondern ich muss es wirklich in der Praxis schon mal umgesetzt haben was immer das digitale Vorhaben ist und dafür ist es entscheidend die richtigen Personen zu finden.
00:28:09: Was habt ihr denn für Prozesse und Methoden eigentlich, wenn du sagst?
00:28:12: Ihr könnt in drei Monaten solche Stellen besetzen.
00:28:14: Und es gibt schon irgendwie anspruchsvolle Herausforderungen beim Recruiting die man dort beachten muss.
00:28:19: Was hat sich für euch als besonders effizient erwiesen um Mitarbeiter zu finden?
00:28:22: Wir sind ja glaube ich jetzt nicht nur im Bereich Stellen anzeigen, das ist ja so...
00:28:25: Nein, also ich glaube die Zeit der Jobboards und Stellenanzeigen ist ein Stück vorbei.
00:28:29: Also was wir gemerkt haben ist zum einen ist es ganz klar der Zugang zu Communities.
00:28:33: Der Zugang über Meinungsbildner aber auch über unsere eigenen Kontakte eben die richtigen Menschen zu kennen um eben auch da gerade den persönlichen Fit abbilden zu können.
00:28:44: Darüber hinaus gibt es mittlerweile sehr viele junge Unternehmen, die auch im Performance-Marketing sehr optimiert beispielsweise Stellen anzeigen schalten.
00:28:52: So dass ich sehr fokussiert auch da Menschen ansprechen kann, die noch nicht in meinen Communities sind aber die ein relevantes Profil abbilden um möglichst schnell eben an die heran zu kommen.
00:29:02: und dann stellen wir fest was ein sehr authentischer Bewerbungsprozess ist der unheimlich viel Geschwindigkeit liefert ist dann der Einsatz moderner Instrumente.
00:29:11: Also wir setzen beispielsweise zeitversetzte Videointerviews ein, um Kandidaten kennenzulernen.
00:29:17: Dort werden um das nur ganz kurz zu vertiefen fünf Fragen gestellt in der Regel.
00:29:22: Du sitzt zu Hause am Computer und hast eine Kamera vor dir, du hast für eine Frage zwei Minuten Vorbereitungszeit.
00:29:33: Das ist ein sehr einfaches Verfahren.
00:29:35: So lernen wir eben Menschen kennen über ihr eigenes Linkenprofil hinaus, um einfach noch zusätzliche Informationen zu haben und gehen dann eben sehr stark weiter durch Skype-Interviews, einfach um Zeit zu sparen, um Geschwindigkeit zu halten, um auch relevante Kandidaten abzubilden.
00:29:52: aus diesen Bewegtbildern, persönlichen Kennlernen kommen dann erst in einer letzten Phase in die persönlichen Gespräche, denn am Ende.
00:29:59: Und das ist uns auch ganz wichtig geht es immer um das menschliche in dem ganzen Bewerbungsprozess.
00:30:04: also ich glaube nicht dass wir nur noch einen rein digitalen Bewerbung Prozess haben werden sondern am ende müssen sich auch Menschen in die Augen gucken Händeschütteln und einfach zu gucken ob's passt von der Chemie.
00:30:17: Ich habe auch dieser Tage gelesen von Unternehmen, die mittlerweile mit Chatbots rekrutieren.
00:30:21: Da reden die Bewerber erst im Roboter bevor der echte Mensch reinkommt.
00:30:25: Ist das nicht ein bisschen Gefahr für euch?
00:30:26: Dass ihr in diesem ganzen Prozess als unterkühlt wahrgenommen werdet?
00:30:31: Das ist eine valide Punkt, dass es sehr stark Technologie getrieben ist.
00:30:34: Die Frage ist immer welche Rolle spielen Chatbottes Wenn unsere Zielgruppe, und wir haben vorhin über Personas gesprochen.
00:30:39: Unsere Zielgruppen gewohnt ist auch im Verkaufsprozess wenn sie Produkte kaufen über Chatbots zu kommunizieren im Service-Prozess mit Chatbotz kommuniziert dann ist es naheliegend das auch im Recruiting Prozess einzusetzen und wird nicht als künstlich wahrgenommen.
00:30:53: Will ich aber eine Controllingfunktion vielleicht besetzen wo die Menschen sehr analog vorher waren.
00:30:58: angenommen jetzt mal dass sind analoge Menschen die dort besetzt werden oder in klassische Funktion dann wirken Chatbots sehr künstlich und sind kontraproduktiv.
00:31:06: Also auch da muss man immer genau hinschauen, um welche Zielgruppe geht es eigentlich?
00:31:10: Und wie kann ich das einsetzen?
00:31:11: Aber ein Risiko besteht selbstverständlich je mehr digitale Instrumente wir einsetzen, umso fühler wird es.
00:31:18: Ich persönlich, wir glauben dass uns die Instrumen, die wir einsetzten helfen schneller Entscheidungen zu treffen.
00:31:23: Das heißt, digitale Instrumente sind im Grunde genommen Hilfsmittel, um eine Entscheidung zu treffen.
00:31:29: Wir glauben, Instrumente keine Entscheidung treffen.
00:31:33: Ja, ich meine es ist ja auch ruhig.
00:31:34: Vorher haben wir Microsoft Accelerate da zusammengesessen bevor wir irgendwie mit Digital Compact to Range Rendition vorgezogen sind.
00:31:39: und ich weiß aber auch ein Start-up was genau diesen Ansatz gemacht hat mit den Videos.
00:31:43: und ich habe mich unbedingt zusammengesetzt und meinte ja wer macht denn das?
00:31:47: Also sich in eine Minute hinsetzen so einen Video aufzunehmen dass er auch ein bisschen strange Und man muss dann schon einsehen, dass man vielleicht selber schon überallt hat.
00:31:55: Der hätte zum Beispiel gesagt ja du Generation Snapchat für die ist das total normal!
00:31:58: Die finde das total toll, ja?
00:32:00: So muss man da wirklich anerkennen, dass sozusagen diese Digitalisierung beim Kunden sozusagen also bei dem den ich eigentlich rekrutieren möchte in seinem Daily Doing sofort geschritten ist, dass es für den total normal ist wirklich mit Chatbots und Videos irgendwie sich zu bewerben.
00:32:12: Es ist tatsächlich so, wir haben das als Rückmeldung auch bekommen von einem Kunden die hier bei euch schon mal waren wo wir die jungen digitale Unternehmer rekrutiert haben.
00:32:20: Die sagen es ist ein sehr authentischer Bewerbungsprozess es geht um digitale Unternehmen und dann der Einsatz digitaler Instrumente einfach eine sehr authentische Methode ist, um uns kennenzulernen.
00:32:32: Wichtig ist eben – wir haben ganz am Anfang ja auch über das Thema Kompetenzen gesprochen – die Neugier den Neues auszuprobieren.
00:32:38: Auch hier wieder wenn ich digitale Unternehmer rekrutieren möchte diese Neugie, auch wenn ich es vielleicht noch nicht gemacht habe mit Videointerviews zu arbeiten aber zumindest mal sich dem zu öffnen Was passiert da und wie wird das eingesetzt?
00:32:52: Das ist die Rückmeldung, die wir bekommen.
00:32:53: Und die einfach auch in diesem Prozess authentisch ist.
00:32:56: Wie gesagt es hängt immer davon ab wen ich rekrutieren will und in welcher Zeit ich den auch rekrutiere.
00:33:01: Magst du mal das Tool nennen, mit wem ihr arbeitet für diese Videointerviews?
00:33:04: Falls jetzt jemand zuhört und auch Lust hat es zu tun.
00:33:06: Was benutzt ihr da?
00:33:07: Wir arbeiten mit Zonru zusammen.
00:33:09: Das ist ein Anbieter der nicht an Deutschland ist.
00:33:12: Es gibt auch in Deutschland ansässige Anbeter vielleicht um das auch noch einmal zu nennen.
00:33:16: Viasto ist ein zweiter die auch Videos anbieten.
00:33:19: aber wir arbeiten mit Sonro zusammen.
00:33:20: Es liegt einfach daran dass wir auch in den USA gearbeitet haben für die Rekrutierung und sich als besser geeignet erwiesen hat auch dort international Videos aufzunehmen.
00:33:31: So, jetzt müssen wir mal zu euch rüberkommen.
00:33:33: Wir haben eigentlich viel gesagt was du den Markt angeht und was deine Beobachtungen sind.
00:33:36: Ihr habt ja die Verantwortung.
00:33:38: jemanden der irgendwie in nineteen fünfund vierzig gegründet wurde muss er selber beweisen dass er sehr berinnovativ ist das er das atmet was er da eigentlich predigt.
00:33:44: also nicht wie sagt man Wasser predigen weintrinken.
00:33:47: Wie macht ihr das?
00:33:48: Also wie stellt ihr sicher dass ihr selbst digital orientiert?
00:33:51: seid das hier so auf dem neuesten Stand seid dass das Verständnis da ist.
00:33:54: Die Kinbaumorganisation geht gerade durch einen sehr großen Wandel, wir haben neue Geschäftsbereiche geschaffen mit Stefan Grabmeier jetzt gerade seit erstem Ersten auch ein neuen Chief Innovation Officer etabliert der sich sehr stark dem Thema Innovation verschreibt und da eben auch immer wieder schaut wie können wir uns selber unsere Prozesse selber noch stärker an den neuen Herausforderungen ausrichten.
00:34:19: Parallel haben wir auch unterschiedliche Vehikel gebaut.
00:34:21: Wir haben früher so ein bisschen die Philosophie gehabt, wir können alles am besten selber öffnen und uns gerade sehr stark auch neuen Organisationen beteiligen uns in Teilen an Start-ups und gründen.
00:34:33: Und das ist dabei nicht natürlich besonders stolz drauf mit der Unternehmerschmiede eigene digitale Schnellboote um Methoden auszuprobieren, die wir vielleicht in der Stammorganisation nicht ausprobieren würden und fangen an, aus verschiedenen Elementen heraus die Digitalisierung zu betreiben.
00:34:48: Parallel muss man auch sagen dass die Kinemomorganisation sich sehr stark auf das Kerngeschäft wiederfokussiert und dann nicht zum Kerngeschäft gehörende Geschäftsbereiche eben auch erfolgreich weitergibt sodass wir uns wirklich rein auf das Thema People und Organisation und da eben insbesondere auf das thema Kulturveränderung fokussieren können.
00:35:05: Das
00:35:06: ist ja ganz lustig weil das sind immer so die drei Komponenten die ich eigentlich genau versuche abzufragen also Beteiligen Gründen kaufen.
00:35:12: Vielleicht schauen wir mal mit Beteiligten an, hier macht ja dieses Highland Pine Capital vielleicht ein schlaues Konzept.
00:35:18: hinter so einer Highland Piner als bestimmte Hochland-Pinie sind das irgendwie so hohe Bäume.
00:35:21: keine Ahnung muss ich sagen.
00:35:22: wie der Name zustande kommt ist vielleicht krasses Detail aber es ist immer ganz interessant wie man das aufbereitet.
00:35:27: also ihr beteiligt euch selber investiert?
00:35:30: Wie macht ihr denn das?
00:35:31: nach welchem Fokus?
00:35:32: auf was schaut ihr?
00:35:33: die Investitionen sind insbesondere im HR Tech bereicht sodass wir da eben uns angucken was kann uns auch helfen, als Kinemom-Organisation unser Stammgeschäft stärker zu digitalisieren.
00:35:44: Wo haben wir Lernfelder?
00:35:45: Die uns helfen können, auch zukünftig noch stärker technologiebasiert People und Organisationsberatung umsetzen zu können in allen Facetten.
00:35:53: Das ist momentan der Investitionsschwerpunkt, wo wir eben auch gucken welche konkreten Beteiligungen sind da eben interessant für uns?
00:36:00: Ja, ich hab mir die mal ein bisschen angeguckt.
00:36:02: Da hast du ja in der Tat recht.
00:36:03: Also For Scotty erkannt, die sogar mit dem haben wir auch schon mal experimentiert.
00:36:07: Das ist ja so in Richtung Recruiting von Techies.
00:36:09: Edition F ist mehr das ganze Thema Business-Plattform für Frauen und dann habe ich gesehen First Bird... Was waren das nochmal?
00:36:15: Was machen
00:36:15: die?!
00:36:16: Fußball ist ein Referral-Programm, das heißt also einen Mitarbeiter.
00:36:19: Empfehlungsprogrammen die eben sehr fokussiert technologiebasiert uns helfen in der Organisation selber die richtigen Talente zu identifizieren, die dann weiter Empfeilungen aussprechen können so dass wir da eben sehr gut über eigene Mitarbeiter und das ist die größte Quelle einer jeden Organisation neue Mitarbeiter gewinnen können.
00:36:38: Ich meine, das ist ja alles noch wirklich sehr kernbereichsnah.
00:36:41: Überlegt ihr auch Beteiligung einzugehen?
00:36:43: Wo Ihr vielleicht Know-how gewinnt was man dann in ganz anderer Weise wieder applizieren kann oder geht es wirklich immer um dieses Thema HR und Technologie?
00:36:49: Aktuell ist der Fokus sicherlich auf HR und Technology ausgerichtet weil da's einfach sehr stark unsere Themen sind.
00:36:55: weitergefasst wird es sicherlich irgendwann um das Thema Kulturveränderung gehen auch dass es sehr nah an unserem Kerngeschäft.
00:37:00: alle weiteren Themen muss man abwarten.
00:37:04: was interessant wird vielleicht an der Technologiseite
00:37:07: Mit welchem Ziel macht ihr das?
00:37:08: Ist der Gedanke, dass wir Know-How-Transfer, Know-how Rückfluss haben wollt.
00:37:12: Kann man es auch mal kaufen?
00:37:14: Ist hier das vielleicht übernehmend und dann dieses Know- how direkt in die Firma mit reinzieht?
00:37:19: Aktuell ist sicherlich der Fokus weniger auf das Thema sich hundert Prozent zu beteiligen und das Know- How einzuführen sondern eher zu lernen und durch die Beteiligungen da entsprechend Wissen zu transferieren einfach die Community auch zu erweitern.
00:37:32: ich glaube das ist der stärkste Fokus dort.
00:37:35: Bevor wir mal tiefer eintauchen, also in die Eigengründung vielleicht noch eine Frage zur Struktur.
00:37:39: Wie habt ihr das denn aufgehangen mit diese Investments-Geschichten?
00:37:42: Also wie viele Leute machen das?
00:37:44: Vielleicht kann sowas zu Ticketgrößen sagen oder welche Formvolumen ihr euch da aufgesetzt habt.
00:37:48: Wie ist es bei euch aufgehängt?
00:37:49: Ja, wir gehen in der Regel Minderheitsbeteiligung ein und sind eben auch da eher ausgerichtet an dem Thema Wissenstransfer was ich ja schon sagte.
00:37:57: Also Ticket größen sind nicht mehrheitsbetteiligt sondern eher minderheitsbitteiligt je nach Deal Größe Und wie ist es aufgehangen?
00:38:05: Es ist eine sehr kleine Organisationseinheit, die direkt von Fabian Kinbaum selber gesteuert wird.
00:38:10: Um da eben auch das Scouting zu betreiben, ist nicht in die breite Masse zu geben sondern eher sehr fokussiert und klein und fein ausgerichtet.
00:38:19: Guck dir trotzdem auch insgesamt am Markt ob es Objekte gibt, die ihr kaufen könntet für euer Thema.
00:38:23: oder ist das wirklich gerade gar nicht so ... weil du eigentlich gesagt hast, ihr wollt gar nicht viel selber machen, sondern manchmal auch eher vielleicht beteiligen.
00:38:29: Ist eher beteiligt und selbst gründen der Schwäppung.
00:38:33: Ich könnte mir schon vorstellen, dass es wenn es ein attraktives Target gäbe da auch eine Mehrheitsbeteiligung eingegangen werden würde oder uns komplett zu übernehmen.
00:38:41: Das hängt sicherlich davon ab welche Technologie dort im Vordergrund steht oder welche Produktinhalte.
00:38:46: aber soweit ich weiß sind da im Moment keine weiteren Ideen da.
00:38:51: So, ihr geht sogar lieber noch einen Schritt weiter.
00:38:52: Ihr gründet sogar selber und das ist ja eigentlich dein Bereich auch mit der Unternehmerschmiede.
00:38:56: Vielleicht kannst du ja mal sagen wie bei euch der Gründungsprozess aussieht?
00:39:00: Also was habt ihr noch gegründet außer der Unternehmer-Schmiedel?
00:39:02: und dann tauchen wir mal ein, was die eigentlich genau macht!
00:39:05: Also vielleicht gehen wir einmal kurz auf die Unternehmerschmiede.
00:39:07: Wir sind ursprünglich mal gegründet worden von Adventure und Keenbaum Adventure als Digitalisierungsberatung, sicherlich einigen Zuhörern Begriff, die gemeinsam mit Keenbaum die Unternehmerschmiedee gegründe haben.
00:39:21: Grund hierfür war im Grunde, um zu sagen, Adventure hat sich sehr stark mit dem Aufbau von digitalen Einheiten beschäftigt vor anderthalb Jahren.
00:39:28: Und Kinmarum hat das Thema Mensch sehr stark im Vordergrund gehabt und es ging immer wieder um die Herausforderung, die richtigen Menschen zu finden, diese digitalen Schnellboote, die die Traditionsorganisation bauen zu steuern und da die richtungen Menschen zufinden.
00:39:43: Das war im grund genommen die Geburtsstunde der Unternehmerschmiede weil wir gesagt haben Wir fokussieren uns auf das Thema im Rahmen der Digitalisierung traditioneller Organisationen und helfen die Teams aufzubauen, die dann diese Schnellbote steuern.
00:39:58: Das war der Gründungsprozess vor circa anderthalb Jahren – wir haben diese Hypothese aufgestellt zu sagen es braucht dieser Menschen und es braucht diese Teams und sie kommen nicht aus der klassischen Organisation sondern sie kommen eben aus einer Kombination aus traditioneller und kleinen Startups, die dann eben in der Lage sind auch sehr schnell mit diesen Startup-Methoden, die wir schon vorhin angesprochen haben das Geschäftsmodell bauen.
00:40:22: Das war so die Gründung der Unternehmerschmiede und sind da jetzt seit anderthalb Jahren eben auch sehr erfolgreich am Markt und besetzen eben dort diese Teams, die die Schnellbrote steuern.
00:40:35: Da tolle ich gleich mit dir noch tiefer ein.
00:40:36: Aber habt ihr noch andere Gründungsvorhaben, die ihr schon mal angetestet habt?
00:40:40: Dass sie sozusagen auch merkt, dass das wiederholt funktioniert oder fokussiert euch erst mal nur auf die Unternehmerschmiede?
00:40:44: Wir
00:40:45: fokusieren uns aktuell auf die unternehmerschmieder haben sicherlich auch noch andere Ideen, validieren auch gerade andere Hypothesen in der Ausgründung.
00:40:52: aber das sind so die Gründungen, die wir eigentlich als Kinemarm-Organisation im Schwerpunkt im Moment vorantreiben.
00:40:57: Und was war die Prämisse, mit der ihr die Unternehmarschmiede gestartet habt?
00:41:00: Also ist da wirklich der Gedanke wieder ein Know-how-Transfer gewesen.
00:41:04: Weil du auch gesagt hast, ihr macht manchmal Sachen, die in der Kernorganisation nicht machen.
00:41:07: Ist das vielleicht auch so'n Testfeld?
00:41:08: Ich finde immer ganz spannend diese Frage nach auf der grünen Wiese Gründen versus wie in der Organisation drin.
00:41:15: Beides hat irgendwie Vor und Nachteile.
00:41:16: Erfahrungsgemäß ist komplett extern zu Gründen, man sticken leichter.
00:41:20: Wie seid ihr daran gegangen?
00:41:21: Was war dabei euch der Gedanken?
00:41:22: Der Gedankel war sich ganz konkret auch neuen Methoden, neuen Profilen zu... auch außerhalb der eher traditionellen, du hast das ja auch schon gesagt, traditionelle Marke Kinbaum einfach neue Profile anzusprechen die sonst vielleicht gar nicht so sehr stark mit der Marke kinbaum Kontakt hatten vorher.
00:41:37: Kinbaum ist in einem gewissen Kundenkreis sicherlich sehr präsent Aber gerade bei den jüngeren, agileren Unternehmen weniger stark präsent um da eben auch sehr stark neue Ideen zu testen und neues Geschäft für uns aufzubauen ist die Unternehmerspiele gegründet worden.
00:41:53: Wir sind vorgegangen indem wir das eben auch auf der grünen Wiesnstück gegründe haben also uns bewusst diesen geschützten Raum gegeben haben um ein neues Geschäft aufzubauern Und zwar dort auch sehr kundenfokussiert eben vorzugehen, genau hinzugucken.
00:42:08: Was brauchen diese digitalen Einheiten wirklich an Menschen?
00:42:11: Was brauchen die Menschen wiederum in den digitalen einheiten als Rahmenbedingung und wie können wir sie am besten rekrutieren?
00:42:18: also haben dort genau diesen Ansatz auch genutzt geschützter Raum Ideen entwickelt mit dem Kunden gemeinsam verprobt und immer wieder dann verfeinert.
00:42:28: Und was ist hinterher bei rausgekommen?
00:42:29: Ich habe gesehen, ihr habt so ein Prozess.
00:42:30: Den fand ich ganz interessant aufgemacht.
00:42:32: So eine Fira Matrix, bei der ihr einerseits zwischen Menschen und Organisation unterscheidet und andererseits zwischen dem Aufbau und dem Ausbau.
00:42:38: also für mich klingelt nach einem iterativen Prozess, der eigentlich genau diese Verbindung zwischen der Mensch, der etwas tut in so ner Firma und das Konstrukt, was dahinter steht verbindet und das halt über Zeit hinweg.
00:42:49: wie arbeitet er?
00:42:49: Was ist euer Ansatz?
00:42:50: Unser Ansatz ist ganz klar auf den Menschen fokussiert.
00:42:54: Eingangs schon diese Menschen erwähnt, die da die digitalen Einheiten steuern.
00:42:57: Ich nutze da immer gerne dieses Bild des Schnellboots über das Team, dass dieses Boot steuert auf der Brücke steht Und das Ganze eben sich zusammensetzt aus Menschen, aus der Stammeorganisation auf der einen Seite und ergänzt um agile Profile aus der anderen Seite.
00:43:10: Das ganze braucht natürlich einen gewissen Rahmen denn das Schnellboot hat ein Bug und ein Heck und hat einen Boden.
00:43:16: Und das ganze nennen wir dann die Organisationen und das müssen wir verstehen.
00:43:19: wie groß ist das Schellboot?
00:43:21: Wie stark ist der Motor?
00:43:22: Wie schnell soll da Geschwindigkeit aufgenommen werden?
00:43:25: also Wir müssen immer an dieser Stelle verstehen wie es die Organisation aufgebaut oder aufgestellt muss man ja fast sagen im Aufbau um die richtigen Menschen zu finden für diese Organisationen.
00:43:35: In der Regel sind es Netzwerkorganisationen am Anfang, die sich und Product Owner bewegen, die diese Schnellboote ausmachen.
00:43:42: Und das ist etwas was für uns ein ganz entscheidendes Kriterium ist, um die richtige Menschen zu finden gerade wenn wir sie von außen besetzen, die dann eben auch uns schnell die Frage stellen in welchem Organisations-Setup arbeite ich denn?
00:43:53: Welche weiteren Rahmenbedingungen habe ich?
00:43:55: wie groß ist das Budget dass ich einsetzen darf auch um Ideen zu entwickeln, zu verproben vielleicht sogar Technologie mitzuentwickeln.
00:44:02: Das sind ganz wichtige Aspekte und das ist immer wieder dieser Bezug zwischen Mensch und Organisation, also dazu verstehen was brauchtet dieser Mensch dieses Team als Organisations-Setup um sich wohlzufühlen, um eben auch schnell und auch mehrwertbringend Ideen zu entwickeln?
00:44:17: Und dann in einer späteren Phase über die wir auch schon gesprochen hatten zu gucken, was passiert denn wenn diese Ideen skalieren?
00:44:23: Welche Profile brauche ich dann?
00:44:24: Welches Team brauche Ich denn auch?
00:44:26: welches Organisations-Setter brauche?
00:44:27: vielleicht, wenn es größer wird.
00:44:29: Auch gerade aus einer Corporate Perspektive grösser wird?
00:44:32: Na vielleicht können wir das ja noch weiter konkretisieren.
00:44:34: Wer ist denn euer typischer Kunde mit der Unternehmerschmiede und was sind so die ersten Schritte Wenn ihr mit dem im Prinzip in eine Zusammenarbeit geht?
00:44:41: Kunden sind klassische traditionelle mittelständische Unternehmen und dort werden wir in der Regel angesprochen, entweder von der Geschäftsführung vom Vorstand oder von denen für die Digitalisierung verantwortlichen Personen.
00:44:52: Die dann die Frage stellen was heißt Digitalisierung?
00:44:54: Für uns?
00:44:55: welche Menschen brauchen wir dafür und wie können wir diese Menschen aufbauen?
00:44:58: das sind unsere klassischen Kunden mit denen wir dann zuerst einmal überlegen was braucht es für Profile um eben auf der Menschseite des Thema digitalisierung weiter umsetzen zu können?
00:45:09: Was ich ja die ganze Zeit zu überlege ist, könntet ihr nicht auch ein Meter weitergehen und zum Beispiel dieses ganze Thema Akzeleratoren oder so Aufbau von ganzen Units in Unternehmen vorantreiben?
00:45:19: Also es gibt ja durchaus mittlerweile Firmen, die hingehen uns sagen wie z.B.
00:45:22: irgendwie einen Techstars Ja liebe Metro wir setzen für euch jetzt mal ein Accelerator um Wir stellen den ganzen Prozess für euch weil wir sind mit dem Recruiting erfahren Oder wir sind Mit startup Methoden erfahren können gut scan etc.
00:45:33: pp.
00:45:34: Wer das für euch nicht ein denkbares Betätigungsfeld dass ihr sagt genau solche Zässe übernehmt ihr für andere.
00:45:40: Das ist ein sicherlich wichtiges und richtiges Betätigungsfeld auch zukünftig.
00:45:43: Wir wollen uns erst mal im Schwerpunkt auf das Thema wirklich der digitalen Unternehmer fokussieren, wir merken dass es eben in dieser Welt unterschiedliche Form von Digitalisierung gibt.
00:45:51: Es gibt Acceleratoren, es gibt Inkubatoren , es gibt Innovationslabore also alles unterschiedliche Begrifflichkeiten.
00:45:58: die brauchen alle ja auch unterschiedliche Menschen die jetzt dann ganze steuern immer da wo's um die Unternehmer geht.
00:46:05: also die Ideen selber entwickeln selber aufsetzen da sind wir die richtigen und können auch sehr gut begleiten, da die Unternehmer zu finden um die entsprechenden Ideen weiterzuentwickeln.
00:46:15: Die Unternehmerteams muss man ja fast sogar sagen zu finden und zu besetzen.
00:46:18: Also werdet ihr eigentlich ein richtiger Ansprechpartner, wenn ich jetzt als Mittelständler sage.
00:46:22: Ich möchte mir gerne internes Venture Development aufsetzen, dass ich sage okay wir wollen auch Schnellboote ausprobieren dafür brauchen wir Unternehmer Wir brauchen irgendwie eine Struktur das wir vielleicht so in der Art Development Manager auf jedem Thema sitzen haben.
00:46:33: wäre das eher so einen Betätigungsfeld oder ist das auch schon irgendwie ein Schritt zu weit?
00:46:37: Das könnte ein Betätigungsheld sein.
00:46:38: da haben wir auch schon geholfen solche konkreten Ventures mit aufzusetzen Mit den entsprechenden Personen die dann diese Ventures steuern um die dann erfolgreich zu machen.
00:46:47: Das sicherlich und da eben auch immer wieder zu gucken, wie nah ist dieses Venture am Kerngeschäft der Organisation?
00:46:53: Und wie weit ist es entfernt?
00:46:54: Um dann eben zu schauen brauchen wir nicht auch Menschen aus der Stammorganisation selber, die das Wissen einbringen über Produkte, Über-Services, Überkunden, die Außenstehende gar nicht haben können bis hinzu dann die Methoden einzubringen, um Menschen hinzuzufügen, die diese digitalen Kompetenzen mitbringen.
00:47:12: Wie verortest du euch dann eigentlich mal im Vergleich zu eurem direkten Wettbewerb?
00:47:15: Also, du hast ja ganz richtig gesagt.
00:47:17: Ihr seid ja mehr in so einer Liga von, sag mal, KPMG, Roland Berger, BCG, McKinsey – das sind ja teilweise Vergleichsmomente.
00:47:24: Manche von denen sind sicherlich ein bisschen mehr wirtschaftsorientiert und andere vielleicht auch ein bisschen personalnah.
00:47:29: Was würdest du sagen ist da so eurer Ausgangsposition, vielleicht auch euer USP was ihr den voraus habt?
00:47:33: Als Kinorm sicherlich der ganz klare Fokus auf das Thema Personen- und Organisationen also der Fokus ganz klar auf diese beiden Themen Und als Unternehmerschmiede eben sehr fokussiert auch die Kenntnis in dem Digitale Umfeld.
00:47:47: Also was brauchen digitale Unternehmer, welches Umfeld brauchen sie?
00:47:50: Wo finden wir Sie und wie können wir sie eben auch schnell entwickeln?
00:47:54: Ist trotzdem auch das ganze Start-up-Segment für euch interessant.
00:47:57: Also aus meiner Wahrnehmung raus sind da so Unternehmen wie iPotentials, Dwight Crip, Career Team, Unternehmen die ihr da viel versuchen zu arbeiten.
00:48:04: ist es für euch interessant da ein Footprint zu gewinnen?
00:48:07: oder sagt ihr eher Mittelstand ist eure Komfortzone?
00:48:09: Mittelstand is sicherlich unsere Komfortzone.
00:48:11: wir sind weniger im Start up Bereich unterwegs.
00:48:13: also du hast eben iP Potentials angesprochen oder Career team die ja auch mittlerweile in Traditionenorganisationen setzen.
00:48:20: Wir sind eben sehr fokussiert auf traditionelle Organisationen weniger Vielleicht Late-Stage Startups, wo man sagt so sind schon durch die ersten Finanzierungsrunden gegangen und da sind wir sicherlich auch ein guter Ansprechpartner.
00:48:31: Da sind wir auch schon Ansprechpatner gewesen und haben erfolgreich besetzt.
00:48:34: aber mir ist eben wichtig nochmal auch vielleicht um eine Abgrenzung zu erzeugen Die Unternehmerschmiede ist nicht nur fokussiert auf das Thema Besetzung sondern eben auch auf das thema Aufbau von Digitalkompetenzen weil wir einfach daran glauben dass wir die leute die wir gefunden haben noch weiter aufbauen können.
00:48:51: Ich hatte ja eben schon das Beispiel mal genannt, wo wir sagen, wir haben jemanden aus der Stammorganisation.
00:48:55: Das heißt über Mentoren und Coaches würden wir dann eben auch zusehen dass die noch vielen Kompetenzen aufgebaut werden.
00:49:02: Gleiches gilt eben für Menschen, die wir eher aus dem digitalen Umfeld holen.
00:49:06: Die werden dann mit Mentoren und Coaches begleiten zu verstehen wie die Stammorganisation funktioniert um einfach auch so diesen Brückengänger diese beiden Welten zu vereinen.
00:49:14: das ist ganz klar das Ziel der Unternehmerschmiede eben da auch nicht nur die Neute zu finden dass es so für uns dieses Thema acquire und dann eben auch Kompetenzen aufzubauen in das Enablen und da eben dann auch neue Instrumente einzusetzen, wie beispielsweise ein Videotagebuch um noch mal stärker zu dokumentieren.
00:49:31: Wie so einen Aufbau einer Digitaleinheit eigentlich ausgesehen hat?
00:49:34: Was ist so ein Videotaagebuch das Interessant?
00:49:35: Ein
00:49:36: Videotaggebuch sind kurze kleine Videos die aneinander geschnitten sind und so ein bisschen den Aufbau der Digitalleinheit abbilden sollen.
00:49:43: unterschiedliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Team berichten einmal in der Woche kurz über eine Minute, anderthalb Minuten was sie erlebt haben.
00:49:51: Und das Ganze eben nicht so wie im YouTube einfach nur aneinander geschnitten sondern eben auch über eine entsprechende Moderation oder eine Redakteurin auch über Interviewfragen gesteuert sodass da eben auch der Aufbau des Wissens dokumentiert ist.
00:50:05: wir glauben sehr stark an bewegtes Bild.
00:50:08: Das fängt bei den Videointerviews an und geht eben auch über diese Videotagebücher.
00:50:12: Es ist ein, wie wir finden sehr schöner Weg, auch diese Fehlerkultur die ja so häufig auch genannt wird in digitalen Einheiten.
00:50:19: das heißt immer fail fast, fail cheap aber dieses Fail wird wenig dokumentiert um da eben eine Möglichkeit nochmal zu haben auch zu sagen wo haben wir Fehler gemacht?
00:50:28: Wie können wir da eben auch in der Zukunft versuchen die zu vermeiden?
00:50:31: Das Ganze eben aufbereitet in so einem Videoformat.
00:50:34: Damit machen wir sehr, sehr gute Erfahrungen.
00:50:36: Auch im Onboarding sicherlich ein schönes Thema um neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dann eben sehr schnell auch über den aktuellen Stand zu informieren.
00:50:43: Okay, das macht total Sinn.
00:50:45: Das ist auch mein letzter Fragenkomplex.
00:50:47: Wir haben ja diesen Learning Hub vorhin mal angeschnitten von Keenbaum wo ich gesehen habe dass zum Beispiel sehr viel Coaching-Fortbildung digital erfolgt hatte.
00:50:54: in Eindruck also da war von Webinarern die Rede von Onlineübungen und so weiter und sofort.
00:50:59: vielleicht kannst du dir nochmal ein paar Tools beisteuern oder sagen wie ihr arbeitet wenn ihr Leute weiterentwickelt?
00:51:03: Und Dokumentation finde ich da auch einen spannenden Punkt.
00:51:05: gerade Also wie macht ihr das technisch von den Methoden her und von den Tools dass ihr Leute Weiterbildet weiterentwickelt festhaltet.
00:51:14: Wir haben auch da wieder analog und digitale Instrumente natürlich die wir einsetzen.
00:51:18: Wir entwickeln, wir nennen das eine Lernreise in der Regel starten ganz klassisch einfach mit einer Aufnahme von den noch fehlenden Kompetenzen und gehen dann eben sehr fokussiert vor entlang dieser schon genannten Elemente des Design Sinking Lean Starter Business Model Canvas wo wir eben sagen wir führen dann eben anhand dieser sehr groben Prozesse ein fokusiertes Lernen Eine Lern Reise die wir bauen und diese ganze LernReise wird eben auch dokumentiert über LernForge im entweder einem digitalen Log oder sehr analog auch noch.
00:51:47: Das hängt jeweils davon ab, wie diese Lernreise aufgesetzt ist.
00:51:50: aber wir setzen da eben verstärkt aus einer Kombination aus online und offline einfach Elemente ein.
00:51:56: Wir arbeiten wenn wir im Offline Bereich sind mit Mentoren zusammen die selber digitale Unternehmer sind Die also sehr erfahren sind Auch im Aufbau von digitalen Einheiten, die unseren Mentis helfen auch sehr schnell die relevanten Erfahrungen aufzubauen.
00:52:10: Ich beschreibe das immer sehr gerne als wie so eine Reise, ich bin Reiseleiter und plane die Reise.
00:52:16: Und bei der Lernreise kenne ich mich vielleicht in verschiedenen Städten aus da kann ich dass selber das Wissen vermitteln und den anderen Städte kenne nicht weniger gut aus.
00:52:23: Da brauche ich vielleicht noch jemandem, der als Stadtführer dazukommt und das sind dann bei uns Experten, die sich dann in verschiedenen Feldern extrem vertieft auskennen entlang des Aufbaus der digitalen Einheit umsetzen.
00:52:36: Das dritte Element bei uns, das wir einsetzen sind digitale Lernprogramme, Webinare oder auch Zugang zu Online-Kursen.
00:52:43: Wir arbeiten zum Beispiel mit squaredonline zusammen und .native also einem Spinoff im Grunde von Avado und Google die sehr gut wie wir finden Lernenhalte aufbereitet haben beispielsweise in Performance Marketing oder im Digital Leadership die neben dem Kinbaum Learning haben auch eine gute Plattform bilden, um Inhalte zu vermitteln, digitale Kultur zu vermitteln.
00:53:06: Die auch unserer Philosophie folgend Videos einsetzen, um Lernerfahrungen zu nutzen – das sind Elemente, die wir einsetzen.
00:53:14: Das heißt also eine Kombination aus analogen und digitalen Instrumenten.
00:53:19: Ich würde das Dokumentieren gerne noch ein bisschen tiefer verstehen.
00:53:21: Muss ich mir das vorstellen, dass ihr mit Wikis arbeitet?
00:53:23: oder habt ihr so... Ich habe zum Beispiel von einem jetzt gerade gesagt bekommen die benutzen Google Docs, dass sie dann ganz viele Ordnerstrukturen haben und da Informationen ablegen.
00:53:31: ist das wie er arbeitet?
00:53:32: Oder gibt es noch andere gute Wege um Wissen was man erlangt hat und mit der Organisation teilen möchte zu dokumentieren?
00:53:38: Also das Wissen, dass wir dokumentieren wie gesagt abseits von den Lerntagebüchern.
00:53:42: Wo wir wirklich glauben, dass es der nächste Wirk ist auch die Lern-Tagebühcher vielleicht dann nur noch eine Vertiefung zu nutzen um zu tecken und nach verschiedenen Themen beispielsweise zu teken.
00:53:51: also wann habe ich das Video aufgenommen?
00:53:52: welcher Phase des Geschäftsmodells war dieses Learning?
00:53:55: Das ich generiert hab?
00:53:56: also auch da ein Suchalgorithmus zu finden denn nicht nur den Aufbau dieser digitalen Einheit dokumentiert sondern auch Möglichkeiten bietet nach Inhalten wirklich sehr konkret zu suchen um sich dann das in sehr kurzer Zeit anzuschauen.
00:54:10: Das sind Wege, die wir einsetzen.
00:54:11: Ansonsten sind wir selber auch mit Google Docs unterwegs und nutzen das als ein Weg, um Wissen zu dokumentieren.
00:54:17: Weitere Instrumente sind natürlich über To-Do-Listen das Ganze nochmal auch in der Umsetzung stärker zu steuern.
00:54:23: Das ist ein Instrument, den wir einsetzten
00:54:26: hervorragend.
00:54:26: Danke dir ganz herzlich, dass du uns auf diese Digitalisierungsreise gerade in Sachen Personal mitgenommen hast und es war wirklich sehr umfangreich.
00:54:32: aber ich finde auch sehr spannend mal zu verstehen wie das alles zusammenhängt, wie euer Blick darauf ist und dann danke ich dir ganz Herzlich für!
00:54:39: Vielen Dank Joel.
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