HipHop-Produzent: 5 Dinge, die ich gerne mit 20 gewusst hätte
Shownotes
Vielleicht kennst du den Spruch „5 Things I Wish I knew when I was 20“? In einem persönlichen Talk erfährst du 5 große Learnings, die Imran Abbas im Business, aber auch im Privatleben gemacht hat. Imran Abbas berichtet von entscheidenden Stationen im Leben, wie z.B. dem Studium, dem Einstieg ins Berufsleben, aber auch von Erfahrungen aus seinem Privatleben, die ihn zu dem gemacht haben, was er heute ist. Diese Episode gibt dir Anreize, Neues auszuprobieren und soll dir helfen erfolgreicher zu werden. Egal, ob du noch jünger als 20 Jahre bist oder älter. Du erfährst... 1) Lasse deine Angst vor Veränderung los 2) Finde im Inneren statt im Außen 3) Schließ nicht von dir auf andere 4) Pflege dauerhaft deinen Körper und deinen Geist 5) Versuche nicht, perfekt zu sein __________________________ ||||| PERSONEN ||||| 👤 Joël Kaczmarek, Geschäftsführer digital kompakt 👤 Imran Abbas, Künstler / Musikproduzent / Songwriter __________________________ ||||| SPONSOREN ||||| 🔥 Übersicht aller Sponsoren __________________________ ||||| PLAYLISTS ||||| Lust auf mehr? Entdecke unsere Playlists mit weiteren spannenden Episoden zum Thema: __________________________ ||||| LEXIKON ||||| Du verstehst nur Bahnhof? Zu viel Fachchinesisch? Unser Lexikon hilft dir dabei, die wichtigsten Fachbegriffe zu verstehen: 🔹 Musikproduktion - Der Prozess der Erstellung von Musik durch Aufnahme, Bearbeitung und Mischung von Audioinhalten. 🔹 Songwriting - Der kreative Prozess, bei dem neue Lieder geschrieben und die jeweiligen musikalischen und textlichen Ideen kombiniert werden. 🔹 Popmusik - Ein kommerziell orientiertes Musikgenre, das auf breite Massenwirkung angelegt ist und eingängige Melodien nutzt. 🔹 Veränderungsangst - Die Furcht vor Veränderungen im Leben, die oft mit Unsicherheit und Unbekanntem verbunden sind. 🔹 Kreativitätsblockade - Ein Zustand, in dem eine Person nicht in der Lage ist, kreative Ideen zu entwickeln oder umzusetzen, oft aufgrund von Druck oder Perfektionsstreben. __________________________ ||||| KAPITEL ||||| (00:00:00) Intro (00:01:03) Vorstellung des Gastes (00:13:14) Punkt 1: Keine Angst vor Veränderung (00:23:54) Punkt 2: Suche im Inneren anstatt Außen (00:35:20) Punkt 3: Schließ nicht von dir auf Andere (00:42:05) Punkt 4: Pflege deinen Körper und Geist (00:49:51) Punkt 5: Versuche nicht perfekt zu sein __________________________ ||||| WIR ||||| 🧢 Ich bin übrigens Joël, der Macher dieses Podcasts. Ich bin ein Creator und Medienunternehmer, der für Wachstum und Vielfalt steht. Mein Vorgehen besteht darin, dass ich inspirierende und erfolgreiche Menschen interviewe, um von ihnen zu lernen und Wissensabkürzungen für dich und mich aufzutun. 👉 Mit meinem Podcast digital kompakt zeige ich dir Wachstumsstrategien für dein (Digital-)Business, indem ich erfolgreiche Unternehmen und Expert:innen interviewe 👉 Mit meinem Podcast 5 Dinge mit 20 zeige ich dir, wie du persönlich wachsen kannst, indem ich inspirierende Menschen frage, was sind ihre 5 Dinge, die sie gerne schon mit 20 gewusst hätten 👉 In meinem Newsletter fasse ich dir Jeden Freitag die besten Learnings aus meinen Podcasts zusammen sowie viele weitere Einsichten aus meinen Aktivitäten. 💛 Abonniere „digital kompakt“ auf Apple Podcasts, Spotify & Co. Wenn dir die Folge gefallen hat, hinterlasse uns bitte eine Fünf-Sterne-Bewertung! 👥 Wir streben die Verwendung einer geschlechtsneutralen Sprache an. In Fällen, in denen dies nicht gelingt, gelten sämtliche Personenbezeichnungen für alle Geschlechter.Transkript anzeigen
00:00:00: Achtung, dieser Podcast kann süchtig machen.
00:00:03: Infos und Hilfe unter fünfdingemittzwanzigpunktde.
00:00:07: Hey diese ganzen Kalendersprüche, die stimmen ja alle, wer nicht wagt, der nicht gewinnt!
00:00:14: Es ist einfach so wenn du nicht ausprobierst und fünfhundertmal irgendwie Schei tast um beim fünfhundert-und ersten mal bei der Sache ankommst, wie funktioniert?
00:00:22: Wenn du diesen Weg nicht gehst, ja dann no chance.
00:00:25: Oft ist man so verkopft und so sehr mit Perfektion besetzt dass man denkt, hm, wenn ich das jetzt irgendwie mache Wenn das nicht funktioniert, dann ist es ja ganz schlimm.
00:00:36: Auch wenn meine Reputation ganz schlimm tatsache ist und wenn's nicht funktioniert bekommst du auch nur vier Leute mit.
00:01:02: Hi five leute hier ist Joel und ihr kennt das Spiel Spannende Person fünf Dinge die sie gerne schon mit zwanzig gewusst hätte.
00:01:08: Und heute ist das jemand mit einer spannenden bewegten Vita in der Musikwelt und zwar der liebe Imran.
00:01:13: Abbas war auch bekannt unter seinem Producer-Namen Abbas bzw.
00:01:17: unter mittlerweile aus dem Musikernamen Imran Denn der liebe Imran hat verschiedenes schon gemacht.
00:01:22: Der war Hip-Hop-Produzent, er war Songwriter und jetzt hat er sich auch mit einem eigenen musikalischen Projekt verwirklicht.
00:01:28: von daher war ich total neugierig mal zu horchen was sehr gute Mann denn schon so erlebt hat.
00:01:32: Er kommt aus einem kleinen Dorf in der Nähe von Hannover, lebt mittlerweile in Berlin, war aber auch länger in den USA, er wird gleich glaube ich schon mal erzählen mit wem man alles tolles schon produziert hat.
00:01:40: von daher Long story short, die Perspektive ist so spannend.
00:01:43: Da konnte ich nicht nein sagen als er meinte hey hast du Bock?
00:01:46: und dann habe ich gesagt ja klar let's go lass über fünf Dinge reden.
00:01:48: von daher lieber im ran.
00:01:49: schön dass du da bist moin moin
00:01:51: Grüß dich mein Lieber.
00:01:53: Ich frahe immer gerne die Leute bevor wir jetzt gleich mal erstmal dich ein bisschen kennenlernen.
00:01:57: wie alt bist denn Du eigentlich?
00:01:58: Ich bin sixunddreißig unglaublich aber ich bin
00:02:01: sich aber wie faszinierend.
00:02:03: Ja genau das ist tatsächlich der Subtext gewesen.
00:02:06: ich fühle mich ja nicht wie fünfzehn Aber wenn ich mir immer zurückdenke wie nach Berlin gekommen bin zwei tausend acht Ist das manchmal so, okay da war ich irgendwie Anfang zwanzig oder nicht mal zwanzzig und jetzt bin ich dreißig.
00:02:16: Unglaublich!
00:02:17: Aber ich fühle mich immer noch... Ich glaube vielleicht ist es auch die Musikindustrie, die hält einen mental auf jeden Fall jung.
00:02:21: Ich
00:02:22: glaube ab zehn Jahren darf man in Berlin sagen, man isst Berliner und nicht mehr zugezogen davon.
00:02:25: daher bist du darauf schon hinaus?
00:02:27: So ganz genau
00:02:28: Sehr gut.
00:02:29: Ja, erzähle mal so ein bisschen was von deiner Vita und deinem Werdegang bis hierher, dass wir dich man Ticken kennenlernen.
00:02:34: also ich hab dich jetzt hier so lapidar als Zipperproduzent anmoderiert hat selber Songs geschrieben.
00:02:40: das kann ja wie alles und nichts sein.
00:02:41: es kann ja von Dorfdisco bis Weltbühne ist ja da alles wahrscheinlich möglich.
00:02:45: Was war denn so deine Reise?
00:02:46: Ich
00:02:46: bin in den Jahr zwei tausend acht nach Berlin gezogen und habe bin aus einem kleinen Ort von Hannover quasi nach berlin gezogen Hab dort angefangen, so Learning by doing-mäßig Musik zu machen.
00:02:57: Und hab über MySpace dann ... ... in der Nachricht bekommen von einem Label hier in Berlin und die meine Produktion gut fanden.
00:03:05: Bin dann wie gesagt, nach Berlin gezogen und hab dann hier angefangen viele Hip Hop Künstler zu produzieren.
00:03:11: Und habe das Ganze bestimmt acht, neun Jahre hauptsächlich gemacht, viel hip hop produziert!
00:03:16: Die Künstlern, die man würde sagen in Deutschland auch ganz gut kennt, sei es ein Cool Savage oder ... Ein Haftbefehl, ein Kollege oder jetzt Narpatsche auch zum Beispiel.
00:03:29: Genau und hab dann irgendwann für mich aber auch festgestellt dass ich einen Talent fürs Songwriting hatte weil ich eigentlich so von meiner musikalischen Sozialisierung eigentlich aus dem Pop komme.
00:03:40: Ich bin riesiger Michael Jackson Fan.
00:03:42: dementsprechend habe ich immer Popmusik als Kind gehört Und hab dann angefangen Pop Songs zu schreiben Und habe über meinen Verlag damals dann angefragt, hey wäre es nicht möglich mal mit ein paar Pop-Künstlern auch zu arbeiten.
00:03:52: Das hat dann auch funktioniert und hab in den folgenden Jahren irgendwie für Künstler hier in Deutschland geschrieben zum Beispiel für so'n Nikos Santos oder Ray Garvey oder Michael Schulte.
00:04:02: Ich bin dann in den letzten paar Jahren immer wieder in USA gewesen.
00:04:06: Hab mit US-Künstlern gearbeitet, haben wir deren Alben dann auch hier und da mal produziert.
00:04:12: Auch im Hip Hop Bereich teilweise wie z.B.
00:04:15: Migros.
00:04:15: ich weiß nicht ob die Idee was sagen aber Jason Tarulu kennst du vielleicht?
00:04:20: Für den hab ich Kuh produziert.
00:04:22: Ja, genau und das waren so die letzten ... Das war erst mal schnell durch der letzten fünfzehn Jahre Und habt dann aber zuletzt vor ungefähr einem knappen Jahr ungefähr für mich beschlossen dass ich gerne auch an meinem eigenen Projekt arbeiten will was eigentlich schon immer mein Traum gewesen ist und habe das jetzt von einem halben Jahr bin ich da noch angegangen.
00:04:42: Wir können ja mal ein bisschen durchtauchen.
00:04:44: Also ich meine, es ist ja durchaus oberes Regal in was du da gegriffen hast.
00:04:47: Wie gelang dir das?
00:04:48: Dass du gleich für solche Leute produzieren durftest?
00:04:50: oder ist es manchmal so... Du hast die fünftigste Seite im Cover der CD irgendwie in dem Booklet mit... Weißt du was ich meine?
00:04:58: also ab wann is man denn produziert und ich habe das schon so verstanden.
00:05:00: Du hast ernsthaft Mucke mit denen gemacht und es ist nicht selbstverständlich dass man so einsteigt mit den.
00:05:05: Nö!
00:05:05: Also ich sag mal so, das entwickelt sich natürlich auch über die Jahre.
00:05:08: Ich mein als ich nach Berlin gezogen bin, habe ich hier natürlich erstmal geguckt, dass sich mit Leuten irgendwie connecte.
00:05:15: Von A nach B komme durch Zufälle Leute kennenlernen und in den ersten Jahren macht man auch so... würde ich jetzt einfach mal sagen, macht man viele Projekte.
00:05:23: Einfach um sie zu machen, macht mir auch mal Sachen für Null Euro oder für ganz kleine Budgets einfach um.
00:05:29: Ja, um dafür zu sorgen das quasi der Name ein bisschen die Runde macht und über die Jahre hinweg entwickelt sich das Ganze dann.
00:05:35: und ja ...die Künstler, die ich vorhin gesprochen habe Die kam dann über die Jahre hinzu.
00:05:41: und hier im Studio, in dem ich gerade bin aus dem ich diesen Podcast mit dir aufnehme.
00:05:46: In dem waren halt auch schon die ganzen Künstlerne hier so ein Regavis ständig hier eine Zoe Weas oder einen Apache hat ihr mit mir recorded.
00:05:52: Ein cooles Havasch war ständig.
00:05:55: Solche Sachen kommen einfach über die jahre zustande.
00:05:57: Sag mal wie nimmst du das Milieu wahr eigentlich wenn es um Hip-Hop geht?
00:06:00: Weil ich habe so den Eindruck gehabt dass sind oft Menschen die gewisse Unsicherheiten mit sich rumtragen oder die schlimme Dinge erlebt haben.
00:06:07: also das ist schon Ja, ich glaube bewegte Charaktere.
00:06:11: Die Menschen die Musik machen und vom Milieu her erlebe ich das... Also ich finde es hat manchmal so ein toxischen Touch von außen gesehen.
00:06:18: man hört halt viel über die Kriminalität dahinter Es hatte halt eine gewisse Grundaggressivität weil es geht ja glaube ich viel darum auch irgendwie Wut zu verarbeiten schlechte Dinge die einem passiert sind.
00:06:28: Wie ist es so im Auge des Sturms?
00:06:29: Im Auge der Sturm gut gesagt.
00:06:31: also es ist hundertprozentig so dass die Umstände die eine Person umgeben die Sorgen dafür also die beeinflussen maßgeblich auch dein verhalten.
00:06:41: so und ich habe ja verschiedene welten kennengelernt sei es so diese.
00:06:44: ich kann jetzt einfach mal die pop welt im vergleich zur hip hop welt und das stimmt schon in der hiphop welt ist auf jeden fall viel mehr wie solche sind denn deutlich mehr energie da ist da sind karaktere wie du gesagt hast die vielleicht viel mehr verarbeiten die aus schwierigeren milieus kommen und du merkst dass auf jeden Fall da ist eine aufgeladene stimmung.
00:07:03: das hörste auch in der musik da wird auch solches verarbeitet und das ganze Das ist nicht nur die Musik, die das Wieger spiegelt.
00:07:09: Sondern auch das Milieu und alles drumherum passt schon so.
00:07:14: Das unterscheidet sich schon maßgeblich zum Beispiel von der Popmusik.
00:07:18: Ich meine ich versuche es auch bewertungsfrei zu halten ja?
00:07:19: Ich will auch gar nichts sagen dass jeder Mensch der Hip-Hop Musik macht irgendwie einen psychischen Schaden hat oder sowas.
00:07:24: So will ich auch nicht gehen.
00:07:26: aber ich frage mich schon ob man sowas lange produzieren kann.
00:07:30: also Kann man das sein Leben lang machen oder hat es nur eine Phase wenn man in sowas arbeitet?
00:07:34: Also mit Sicherheit Leute die das ein lebenlang machen und einfach auch Aus Liebe zu Musik ist ein Leben lang machen.
00:07:41: Für mich war das so, dass ich im Laufe der Jahre festgestellt habe einerseits die Musik... ...dass ich mich wiederholt habe auf das Gleiche wiederproduziert habe und dann an den Punkt gelangen bin wo ich gesagt habe ok ich würde gerne mal was anderes probieren und andererseits auch in einen Alter gekommen bin wo es für mich... Ich meine du sprachst dir die ganzen Themen an schwierige Vergangenheiten zum Beispiel die dann verarbeitet werden in der Musik das ganze Milieu dementsprechend auch vielleicht ein bisschen aufgeladener ist.
00:08:10: Ich bin irgendwann in einen Alter gekommen, wo für mich andere Themen einfach relevant sind und wo es klar wurde okay ich habe Lust.
00:08:18: und doch ich hatte Lust und war inspiriert mich eine andere Richtung zu entwickeln aber es gibt mit Sicherheit hundertprozentig Leute die aus reiner Liebe zu diesem Genre ihr Leben lang das gerne machen.
00:08:31: Aber wie bereits am Anfang gesagt eine komplette Popkeule und dementsprechend lag das auch.
00:08:38: Ja, für mich war es eigentlich klar dass es irgendwann auch in diese Richtung gehen würde.
00:08:43: Wie ist denn das eigentlich wenn man professionelles Songwriter isst?
00:08:46: Weil ich stelle mir das gar nicht so einfach vor.
00:08:48: Wenn man Gefühle ausdruckt wofür Musik ja steht dann ist es ja einfach wenn man seine eigenen Gefühler ausgeht oder einfach vielleicht nicht aber es hat sozusagen eine gewisse Natürlichkeit.
00:08:58: Wenn du jetzt aber für jemand anderen Gefühle ausdrückst.
00:09:02: Also du bist es jetzt für den Iran, den Rey Gavi, der schreibt vielleicht ganz anders als irgendwie so ein Nexantas, den du gesagt hast, als irgendwie einen Jason Darul.
00:09:11: also wie gehst denn du daran?
00:09:14: Es kann auch manchmal einfacher sein für jemand anderen zu schreiben als für sich selbst das stimmt.
00:09:19: wenn du für dich selbst schreibst dann tauchst du in deine gefühlswelt ein und verarbeitest dass was dich in dem moment irgendwie beschäftigt.
00:09:26: Wenn man für sich selber aber schreibt oder auch produziert ist man viel, viel verkopfter.
00:09:32: Weil du hast einen Anspruch an dich selbst, vielleicht auch eine Perfektion und das führt dazu dass du wirklich alles zigfach überdenkst.
00:09:43: Wohingegen wenn du für jemand Anderen schreibst ist manchmal viel erleichternder ist für ihn zu schreiben weil So ein bisschen emotional, ich sag jetzt einfach mal an wie ein Schauspieler.
00:09:54: In so eine Rolle begibst dich rein fühlst du den etwas und einfach über etwas schreibst, wie du es dir vorstellst was vielleicht passen könnte ohne dir viele Gedanken zu machen.
00:10:04: Dementsprechend entstehen glaube ich auch vieles wirklich wirklich gute Songs gar nicht mit dem Gedanken daran oder ich schreibe gerade für mich einen richtig coolen Hit sondern die entstehen aus der Situation raus ohne sich großartig Gedanken zu.
00:10:19: Und wie gesagt, für jemand anderen zu schreiben ist dann manchmal genauso etwas.
00:10:23: Da macht man sich viel weniger Gedanken als wenn man für sich selbst schreibt!
00:10:26: Ich fand es ganz lustig.
00:10:27: Johannes Erding hat mir das mal erzählt, der hat gesagt so ja weißt du das ist auch die Wortwahl.
00:10:32: wenn ich für mich schreibe dann sage ich vielleicht dass er ein Freund und wenn ich das jetzt irgendwie für Udo Lindenberg schreiben würde dann würde ich vielleicht eher schreiben das ist eine Komplize.
00:10:42: So langsam klickte das dann aber da dachte ich trotzdem wow ganz schön anspruchsvoll Wenn wir nicht immer den gleichen Schreibst dich in dieses Dealer einzufinden ist gar nicht so einfach.
00:10:50: Ja
00:10:50: wobei ich meine in der modernen Popmusik Produktion, Songwritingwelt sieht es eigentlich eher auch so aus.
00:10:58: Also zumindest habe ich das so gemacht bisher und kenn's nicht anders.
00:11:01: Es ist jetzt nicht so dass du denkst ok schreib jetzt für diesen Künstler und das ist zwingend seine Wortwahl.
00:11:09: Wenn ich mich hinsetze um ein Songschreibe dann schreibe ich den so wie ich finde der gut ist.
00:11:14: Ich benutze die Worte und die Melodien die ich persönlich gut finde.
00:11:18: deswegen.
00:11:19: Hoffentlicherweise ist es ja dann auch so, dass die Künstler dann zu mir kommen weil sie mein Stil ja besonders gut finden als Songwriter oder als Produzent und der Künstlerin kommt dann wiederum wenn ihnen ein Song gefällt.
00:11:31: Kommt dann auch rein in dieses ganze Projekt.
00:11:35: der gibt dann den Song seinen persönlichen Touch.
00:11:38: Er würde vielleicht sagen, okay ich finde das richtig gut aber dieses Wort würde ich jetzt anders sagen.
00:11:42: So und jetzt kommen wir ja langsam mal zu deiner Musik bevor wir uns deinen fünf Ding widmen.
00:11:46: was ist denn so dein immer an Projekt?
00:11:48: Wofür stehst du denn musikalisch wenn es um dich geht?
00:11:50: Also mein Projekt ist rein.
00:11:52: jetzt Frage sage ich mal vom Sound her kann man das im
00:11:55: Pop
00:11:55: ansiedeln.
00:11:56: Es ist englischsprachig und dementsprechend passt das auch so gut.
00:12:00: heute zum heutigen Podcast.
00:12:02: Ich finde dass dieses Projekt dass ich überhaupt erst ein Projekt gemacht habe, entspringt so ein bisschen einer persönlichen Entwicklung.
00:12:09: Wo ich gemerkt habe ah das hat nicht ganz gepasst oder ah Das machst du deswegen und dementsprechend steht meine Musik für enorm authentische Themen Themen die mich selbst enorm befassen oder auch belastet haben in den letzten Jahren Und ich versuch die in der musik so authentisch und ehrlich wie möglich umzusetzen ohne dabei einen schwerfälligen Song zu machen, sondern währenddessen ist irgendwie auch zu schaffen.
00:12:39: Einen Pop-Song zu machen den man sich einfach anhören könnte ohne großartig auf die Lyrics zu achten.
00:12:43: aber für mich sind das nicht nur Pop- Songs sondern es geht wirklich um etwas.
00:12:48: Na gut dann bin ich ja mal neugierig was jetzt so deine fünf Dinge sind nach all dem Katzenleben die du da in unterschiedlichen Branchen schon geführt hast?
00:12:56: Ist dir schwer gefallen, die fünf Sachen zu finden oder ging das ganz leicht von der Hand?
00:12:58: Nein.
00:12:59: Das ging mir ganz leicht vor der Hand.
00:13:00: Es ging mir eher darum, ob ich mich wiederhole, dass fast das Gleiche ist, was ich aussage und da habe ich versucht nicht zu repetitiv zu sein.
00:13:12: aber schauen wir mal, ob mir das gelungen ist.
00:13:14: Sag mal an, was ist denn dein erstes Ding?
00:13:16: Das erste Ding ist keine Angst vor Veränderung.
00:13:20: Keine Angst vor Änderung, wenn das, worüber wir jetzt gerade gesprochen haben.
00:13:25: Du hast es gerade die Katzen neben genannt.
00:13:27: Die verschiedenen Karrierewege, die ich durchlaufen habe, sag' ich mal innerhalb von einer bestimmten eines Genres zu sein in ein anderes Genre so ein bisschen zu wechseln und dann aus der Position des Produzenten- und Songwriters auch nach vorne zu treten und zu sagen okay ich mach jetzt mein eigenes Projekt und gehe quasi ans Mikro selbst.
00:13:43: das ist hier alles immer mit Veränderungen verbunden Und besonders dieser letzte Schritt zu sagen herrlich gehe vom produzieren und Songwriting gehe ich quasi ans Mikro nach vorne.
00:13:55: Das ist eine riesige Veränderung und als ich beschlossen habe das Ganze zu machen, habe ich mich erstmal wirklich enorm schwer damit getan weil auf meinen Schultern enorm viel Erwartungen gelastet hat die ich mir selbst auferlegt habe.
00:14:10: Ich komme aus einer erfolgreichen Produzenten- und Songweiterkarriere und mache jetzt mein eigenes Projekt.
00:14:18: Dementsprechend sage ich einfach mal im Im pessimistischsten Fall kann es ja nur schlecht werden.
00:14:22: Das kann ja nicht ansatzweise so erfolgreich werden wie das, was ich bereits als Produzent und Songwriter gemacht habe Und... ...das hat mich lange beschäftigt und hat mich auch lange zurückgehalten.
00:14:33: Man malt sich dann alle möglichen Szenarien aus die irgendwie eintreten könnten Wie schlimm das Ganze sein könnte und das hält einen oft einfach zurück davor irgendwas zu verändern.
00:14:42: Was aber bei mir.. ..was ich festgestellt habe ist Wenn du diese Schritte dann gehst all dieser Szenario die man sich ausmalt können eventuell auch eintreten, aber die Reaktion darauf und wie schlimm sich das anfühlt ist nie so schlimm, wie man es sich vorstellt.
00:14:56: Und dementsprechend braucht man keine Angst vor dieser Veränderung.
00:15:01: Ganz im Gegenteil, Veränderungen sind essentiell und unglaublich wichtig um sich weiterzuentwickeln weil ohne dass man mal einen Schritt geht und was Neues ausprobiert findest du nie, nie heraus ob das jetzt wirklich so schlimm ist, wie Du es dir vorstellst und verbleibst sonst immer ausschließlich in Deiner reinen Fantasie, wie schlimm es dumm sein könnte oder wie gut es werden könnte.
00:15:22: Oder was auch immer ist das alles?
00:15:24: Genau ohne ohne Veränderung keine Entwicklung.
00:15:27: Was war denn so der Mut Spender für dich?
00:15:29: also Wie ist dir denn gelungen diese Angst loszulassen?
00:15:33: Also zuerst einmal würde ich sagen der Grund warum Ich überhaupt gesagt habe okay ich will diesen Weg gehen War dass man sagt immer, wenn die Not am größten ist dann erst ist man dazu gewillt etwas zu verändern.
00:15:49: Und bei mir war das so.
00:15:49: ich war kreativ in einem absoluten Loch irgendwann und habe richtig gefühlt okay ich will was verändern und hab mich aber erstmal wie gesagt sehr schwer damit getan etwas zu verändert weil man sich viele Gedanken darüber macht.
00:16:01: was denkt denn die Außenwelt etc.
00:16:03: etc.
00:16:04: und was mir enorm geholfen hat muss ich wirklich sagen ist es ist das lesen.
00:16:08: ich habe viel lektüre irgendwie, das Lesen ist für mich nicht etwas was dir sagt hey tu das und dann passiert es sondern du liest.
00:16:20: Und es regt irgendwas hinten im Kopf bei dir an und dann läufst du von mir aus durch den Tag und denkst so im Unterbewusstsein darüber nach und langsam lösen sich Prozesse bei dir und langsam stellen sich bei dir ein paar Erkenntnisse ein und du stellts vielleicht fest okay Das ist alles gar nicht so schlimm, wie ich mir das vorstelle.
00:16:40: Und das Schlimmste, was geschehen kann, ist gar nicht schlimm und vieles von dem, was ich mir ausmahle, ist nicht ansatzweise so, wie es am Ende kommen wird.
00:16:50: Ich hab für mich vieles davon tatsächlich aus dem Lesen.
00:16:53: Man entwickelt irgendwann auch eine Art selektive Wahrnehmung oder?
00:16:56: Also ich fand, wenn du ein Kind kriegst und kaufst dir eine bestimmte Kinderwagenmarke bei uns war das eine niederländische dann siehst du auf einmal nur noch Leute mit diesem Kinderwagen rum.
00:17:05: ... einem Thema beschäftigst, wo du sagst so ich denk grad über Selbstverwirklichung nach oder wie finde ich den Mut zu dingen?
00:17:13: Oder Pipapo übers Scheitern oder über Erfolg.
00:17:15: Dann findest du auch immer ganz viele Informationspieße, dann schiehst du im Kiosk, siehst die Zeitung dazu, du guckst, machst einen Fernseher an und da kommt eine Serie in den Freund, spricht dich drauf an
00:17:23: usw.,
00:17:23: also ich glaub... Da gibt's auch so ne gewisse... Ich glaube, es gibt so eine Art Code des Universums.
00:17:29: Dass du so ne Art Navi hast was dich da so durchführt.
00:17:31: Ich hab mit John Stulecky vor dem einen Buchautomann-Podcast dazu geführt und er das genannt.
00:17:34: So ist Navi des Universum.
00:17:36: Das Universum merkt du gibst immer die gleiche Adresse ein... ...und dann schickt's dir sozusagen bessere Routen dazu.
00:17:40: Mega gesagt!
00:17:41: Super gesagt!
00:17:42: Ich empfinds exakt genauso wirklich exakt genau so.
00:17:46: Bist du denn eigentlich mal auch richtig auf die Schnauze gefallen?
00:17:48: Dass das auch mal ge Grund gegeben hätte von Dingen Angst zu haben mit was die Veränderung angeht?
00:17:52: Nein und das ist ja das Absurde.
00:17:54: Oft ist es ja wirklich nicht etwas bei Leuten, bei mir zum Heißspiel.
00:17:59: Gibt es keinen richtigen Grund, wo man auf die Schnauze gefallen ist?
00:18:02: Sondern es ist alles im Kopf!
00:18:05: Und bei mir war's so... Es gab kein wirklichen Grund, bevor ich Angst haben muss, sondern es hat sich alles in meinem Kopf
00:18:10: abgespielt.".
00:18:14: Wahrscheinlich hat es auch viel mit Fremdwahrnehmung zu tun, weil wenn ich mir dich jetzt so vorstelle du hast irgendwie dieses ganze diesen Rolodex-Annamen für die du produziert hast, die erfolgreich sind.
00:18:23: Dann machst du deine eigenes.
00:18:24: und wenn's nicht funktionieren würde, würde man ja denken können ach das lief ja nur weil die Künstler gut waren und nicht weil der Typ gut war.
00:18:30: Ach guck mal er kann das doch nicht!
00:18:31: Das war Glück.
00:18:32: oder weißt du?
00:18:32: da malen sich ja die Leute die blödesten Sachen aus?
00:18:35: Und das ist aber gar nicht so...
00:18:38: Man denkt selber dass die Welt sich das so ausmalen würde umproiziert seine eigenen Gedanken auf andere Leute und denkt, dass das letzten Endes das ist was ein erwartet.
00:18:48: Genau diese von dir geäußerten Gedanken.
00:18:51: aber die Realität ist einfach der ganz andere.
00:18:53: Die Realität isst es also ganz unromantisch gesagt Das juckt die meisten leute einfach gar nicht und falls sie juckt dann juckte sie von zwölf bis mittag so und dann sind Sie wieder mit ihrem eigenkram beschäftigt.
00:19:05: dementsprechend Hey, diese ganzen Kalendersprüche, die stimmen ja alle.
00:19:08: Wer nicht wagt, der nicht gewinnt!
00:19:09: Es ist einfach so wenn du nicht ausprobierst und fünfhundert mal irgendwie Schei tast um beim Fünfhundert-und ersten Mal bei der Sache ankommst, die funktioniert.
00:19:17: Wenn du diesen Weg nicht gehst Ja dann no chance Du.
00:19:20: man muss sich wenn man irgendwas neues möchte Muss man irgendwas Neues ausprobieren
00:19:24: Ja auch ich hab so eine gewisse Serendipity steckt da auch drin.
00:19:26: Also, ich weiß nur ich hatte mal in meinem früheren Job habe ich einen Magazin geleitet und dann saß mein Investor mit mir und dann gab's immer so Joe Fixus oder auch so dreihundertsechzig Grad Feedback das heißt es wurde so durchgesprochen was du gearbeitet hast und das Feedback du zu bekommen hast und dann sagte man hier du deine Company hat das und das geschafft.
00:19:43: Und dann sagst du so, ja aber du weißt schon das es einfach nur Glück ist.
00:19:46: Weil uns hat der eine Kunde von sich aus angesprochen weil er halt irgendwie geldlos werden wollte.
00:19:52: Ja klar!
00:19:52: Aber der hatte dafür gearbeitet.
00:19:53: Glück findet dich.
00:19:54: also glück is mit dem Tüchtigen.
00:19:55: hätte der sich nicht so einen Namen gemacht wäre nicht irgendwann wenn die auch gesprochen worden?
00:19:58: Also deswegen dachte ich so ja scheiße der Penner hat vielleicht recht noch so ein Kalenderspruch dass Glück ist mit den Tüchtigungen.
00:20:05: Ja ist wirklich so.
00:20:07: Ich habe das wirklich immer mehr festgestellt dass jetzt die ganzen Kalendarsprüche Den wohnt auf jeden Fall irgendeine Wahrheit inne.
00:20:14: Die kommen nicht von irgendwo her.
00:20:16: Einfachere manchmal die Sachen sind, dass du zutreffend bist und einfachheit ist ja schwer.
00:20:19: Das wissen glaube ich viele Menschen nicht.
00:20:20: wie schwer einfach hat das.
00:20:21: Ja, stimmt.
00:20:23: Es gibt dir so diesen schönen Satz von... Wie hieß der?
00:20:26: Andrew Blinken war es glaube ich.
00:20:28: Tut mir leid, dass ich einen langen Brief geschrieben habe.
00:20:31: Ich hatte keine Zeit für einen Kurz.
00:20:33: Geil!
00:20:35: Und das ist wo ich denke, true words.
00:20:38: Also wahre Worte einfach.
00:20:41: Naja.
00:20:42: Hast du denn für dich, sag ich mal so ein ... Ein Modell gefunden nach dem Du Veränderung lebst?
00:20:47: Also wachst Du Dich zum Beispiel bewusst immer mal.
00:20:50: der eine sagt ja vielleicht Ich gehe öfters mein Restaurantsessen Dich nicht kenne oder bestellt auf der Karte was Neues Oder die andere geht hin und sagt Ja, ich lerne jedes Quartal einer neue Sache.
00:20:59: hast Du für Dich sowas auch etabliert?
00:21:00: Nee!
00:21:01: Ich hab kein Modell etabliert.
00:21:02: aber man lernt sich ja mit den Jahren immer besser kennen und man merkt wo es Situationen gibt, wo irgendein Teil in einem drin sich dagegen wehrt.
00:21:12: Weil er sich davor fürchtet oder weil's was Neues ist oder was auch immer.
00:21:17: und wenn ich in der Vergangenheit vielleicht dann gesagt hätte nee danke lass' ich merke jetzt sehr schnell.
00:21:23: okay das ist genau so eine Situation.
00:21:25: um bin viel viel eher dazu gewillt zu sagen doch ich mach das jetzt was solls?
00:21:30: Und das würde ich sagen is dass was mit den in den letzten Jahren dazugekommen deutlich höheres Bewusstsein für sich selbst.
00:21:40: Woher weißt du, wenn du Widerstand gegen eine Sache hast?
00:21:43: Dass du ihn hast aus Angst versus weil es dir vielleicht einfach nicht liegt.
00:21:47: Also das kann ja sein dass du innerlichen Widerstands spürst was du merkst.
00:21:50: Jetzt bin ich irgendwie gar nicht.
00:21:51: Okay.
00:21:51: Versus so... Ich werde schon mal neugierig aber ich traue mich nicht.
00:21:55: also sind ja unterschiedliche Gefühle.
00:21:57: Also quasi die Angst die einfach aus dem Kopf irgendwie entspringt obwohl sie keinen wirklichen Grund hat versus Das eigentliche Wissen, okay das ist eigentlich nicht meins.
00:22:05: Damit musst du ja auch keinen Gefallen.
00:22:07: Ja ganz ehrlich da gibt es ein ganz einfaches Wort was ich da finde am besten beschreibt und zwar Akzeptanz.
00:22:12: gewisse Dinge muss man akzeptieren.
00:22:14: Ich könnte unbedingt etwas wollen.
00:22:17: zum Beispiel keine Ahnung ich liebe ich liebe Fußball aber ich bin kein besonders talentierter Fußball.
00:22:23: das muss sich akzeptiert.
00:22:25: und gut das jetzt ein richtig einfaches Beispiel.
00:22:28: Aber innerhalb des Berufs gibt's auch Dinge wo man vielleicht feststellt Okay, ich will das gerne.
00:22:32: Aber es liegt mir einfach nicht und ich tue mir einen riesigen Gefall damit gewisse Dinge zu akzeptieren weil ich sie auch nicht kontrollieren kann.
00:22:39: Ich habe dazu eigentlich sogar eine Antwort auf meine eigene Frage Weil ich hab die Tage mich mit so einer Leseprobe von diesem Buch geholt.
00:22:45: Einhundert Eins Essays die dein Leben verändern werden heißt dass glaube ich seht ist immer in den Buchhandlung da irgendwie oben in den Bestseller Listen stehen und erstand so sinngemäß drin.
00:22:54: Du brauchst eigentlich keine Angst haben vor Dingen, die dir nicht passen.
00:22:58: Weil wenn's nicht deins ist, dann reagierst du mit Gleichgültigkeit und nicht mit Angst.
00:23:03: Das fand ich ganz interessant.
00:23:05: Ja.
00:23:05: Das war dran?
00:23:06: Ja voll!
00:23:07: Auch wenn dich jemand beleidigt mit irgendwas... Also wenn du denkst so das stimmt nicht, dann regierst doch gar nicht drauf.
00:23:14: Und wenn du überdenkst, warte mal, könnt ihr da recht haben?
00:23:16: So dann setzt es sich auf einmal in Gang.
00:23:18: Nein, du merkst das ja auch.
00:23:20: Egal ob man derjenige ist, der quasi... Beleidigung ist oder was man über eine Person sagt.
00:23:29: Wenn man aus irgendeinem Grund eine Wahrheit damit trifft, dann reagiert die Person immer.
00:23:34: Dann ist sie nicht still und reagiert immer weil sie sich innerlich ertappt fühlt.
00:23:40: Getroffen mit Hundebellen hat meine Mutter einfach
00:23:42: gesagt ... Genau so ist es!
00:23:46: Erspannend finde ich eine gute ... Ja, auch so ein gutes Mantra für Menschen.
00:23:50: Also lasst deine Angst vor Veränderungen los und lass dich drauf ein!
00:23:53: Was ist denn der zweite Punkt?
00:23:56: Such im Inneren anstatt Außen.
00:23:58: Das
00:24:00: ist ja tief...
00:24:01: Ja ich glaube das lässt sich aber enorm einfacher klären und zwar zum Beispiel auf dem Beruf bezogen.
00:24:08: wenn die äußere Bestätigung, die Welt, die die Bestätigung der Außenwelt, wenn das im Zentrum deines Belohnungssystems steht dann kontrolliert die Außenwelt dich auch komplett.
00:24:21: Wenn du aber etwas tust, wo was vollkommen intrinsisch ist und wo die Bestätigung von außen meiner Wegen zweit oder drittrangig ist Dann hast du erstens ein ganz anderes Maß an Motivation Und hast noch deutlich mehr Kontrolle über das ganze.
00:24:38: und ich finde also wenn ich auf mich selbst blicke Aber ich glaube in der Gesellschaft findet es oft wieder so Vieles von dem, was wir machen tun wir nicht zwingend unser Eigenwillen sondern tun das einfach weil wir uns erhoffen von der Außenwelt akzeptiert geliebt oder was auch immer zu werden.
00:25:00: Und natürlich kann man sich nie komplett frei von etwas machen und oft sind innen und außen überlappen auch irgendwann mal.
00:25:09: aber wenn einzig die Außenwelt bestimmt ist dann ist das problematisch weil darüber hat man absolut keine Kontrolle.
00:25:16: Dann bist du immer die ganze Zeit wie ein Segelbrot auf dem Meer.
00:25:21: Und das Wind kommt und dann mal dahin, noch mal dahinten.
00:25:24: Du hast halt keine Kontrolle!
00:25:25: Ja, es ist ganz lustig.
00:25:26: Weil ich denk grad an meinen Freund Jan Müller von Tokotronik, der mir mal sagte er nimmt demnächst mit irgendeinem Hip-Hop eine Folge auf und meint so ja, ich will mal gucken, ich hab' so ne Frage an den, mal schaumt der mir auf die Schnauze haut.
00:25:38: Ich will dir mal fragen warum's im Hip Hop eigentlich immer so arme Werte gibt?
00:25:40: Weil die Werte sind ja so arm!
00:25:42: Da gehts ja immer nur um Frauen-, Geld-, Autos-, Stärke-, Gewalt, sowas... Und es ist lustig, weil... Also du musst das ja eigentlich wirklich wissen.
00:25:50: Weil die Sphäre aus der Du kommst, die war ja quasi der Prototypen der externen Bestätigung.
00:25:56: Nämlich über diese ganzen Statussymbole und manchmal merkt man auch, dass einige von dem damit eigentlich mehr kokettieren.
00:26:02: Aber da hast du wahrscheinlich die Abgründer in dieser Richtung noch alle gesehen oder?
00:26:05: Ich
00:26:06: würde sagen, die kokettiert hundertprozentig damit.
00:26:09: Das ist auch Teil der Szene.
00:26:10: Diese Themen, Status zum Beispiel
00:26:13: etc.,
00:26:13: das sind alles Themen Beim Hörer auch das Ego so ein bisschen angehen.
00:26:20: Wenn du einen Song hörst, der voll nach vorne geht und wo es um keine Ahnung gibt's mal ganz platt gesagt wenns Es geht um Status, um wer der stärkste ist blablabla Dann hörst du diesen Song und fühlst dich währenddessen genauso stark!
00:26:32: Es geht auf dich über.
00:26:33: also kitzelt so ein Bisschen dein Ego Und ich finde das passt exakt zu dem was Du gerade gesagt hast.
00:26:39: man kokettiert damit aber es heißt nicht zwingend dass tatsächlich jeder Künstler auch exakt genau nur das ist.
00:26:49: Ich finde ja, wenn ich mal nachdenke Corona war da so ein schöner Ratgeber eigentlich weil du hast gemerkt Da sind mit einem Schlag die ganzen Kompensationen entzogen worden.
00:27:00: also diese ganze Bestätigung von außen war gar nicht mehr möglich.
00:27:03: und auch die Interaktion mit Außen Trinken, Sexy-Time.
00:27:07: Party, Konzerte, Sport ... Also das viel alles weg!
00:27:12: Du warst auf einmal wahrscheinlich in einer eigenen vier Wände und mit dir selbst ausgesetzt?
00:27:17: Und ich hab schon den Eindruck, dass das auch ein bisschen das Thema war, warum viele Leute so brutal getroffen waren von dieser Pandemie mal jenseits von die Angst usw.
00:27:27: Voll.
00:27:27: Wie ging's dir so in der Zeit?
00:27:29: Die Zeit selber war für mich jetzt gar nicht so schlimm muss ich eigentlicherweise sagen.
00:27:33: Aber so mein persönlicher, nennen wir es mal ... Keine Ahnung.
00:27:39: Der Moment wo ich für mich gemerkt habe, okay krass bei mir geht's grad nicht genauso weiter und ich will was verändern kam irgendwie nach Corona.
00:27:46: Und ich frage mich manchmal selber ob Corona so unterbewusst irgendwie sein ist dazu getan hat mit genau dem was du gesagt hast dass das irgendwie auf irgendwelche Ängste eingezahlt hat Dass dieses Gefühl alleine zu sein sich noch bestärkt hat oder dass man halt auch in der Zeit genau das, was du gerade gesagt hast.
00:28:07: Dass dieses Externe, dass alles ein bisschen weggefallen ist und dass es einem bewusst wurde, bewusst her wurde, dass vielleicht vieles von dem, was man irgendwie gemacht hat eigentlich extern war?
00:28:17: Und dann irgendwie merkt okay krass so glücklich bin ich grad gar nicht!
00:28:22: Kann durchaus sein... Ich kann's immer nicht zu hundert Prozent beantworten ob es Corona war oder nicht war aber irgendwie kann ich mir das durchaus vorstellen.
00:28:30: Ist deine Berufsrolle da nicht auch eigentlich prädestiniert gewesen?
00:28:33: Weil du hast ja wahrscheinlich sehr viel fremdbestimmt mit dem, was du gemacht hast.
00:28:38: Du hast immer darauf angewiesen, dass andere Leute das annehmen und damit etwas tun.
00:28:42: Ja voll absolut!
00:28:44: Und um noch so einen kleinen Schritt weiter zu gehen... Ich meine es ist genauso wie du es beschreibst aber ich habe besonders in der Zeit vor und um Corona mich enorm auf den US-Markt konzentriert.
00:28:58: Das bedeutet hier in Deutschland habe ich weniger zu dem Zeitpunkt mit Künstlern gearbeitet.
00:29:02: Und dann kam Corona, das heißt ich konnte auch nicht rüber in die Staaten.
00:29:06: Ich hab also sehr viel alleine im Studio gesessen und viele Leute mit denen ich dort gearbeitet habe, mit denen hatte ich eher sporadischen Kontakt den USA,
00:29:16: d.h.,
00:29:16: schickst du mal was per E-Mail an irgendwelchen USA?
00:29:19: Dann antwortet der oder er antwortete auch nicht!
00:29:22: Du bist enorm fremdgesteuert hast super wenig Kontrolle über diese Dinge noch weniger als wenn ich hier in Deutschland mit Künstlern gearbeitet habe.
00:29:30: Und das tatsächlich, dieses Gefühl von okay, ich hab absolut gar keine Kontrolle darüber.
00:29:34: Gepaart mit Corona und ein bisschen allein sein Fläch im Studio hat vielleicht bei mir so dieses Gefühl ausgelöst.
00:29:39: boy!
00:29:39: Ich will auf jeden Fall was verändern.
00:29:42: Weil ich glaube, wenn man irgendwann merkt... Okay, ich habe keine Kontroll über einen großen Teil meines Lebens nur die Arbeit ist ein gigantischer Teil des Lebens.
00:29:50: Ich glaube, das frustriert einen so dermaßen.
00:29:56: Man kommt definitiv an den Punkt und man sagt okay, das mache ich so nicht weiter.
00:30:02: Lass uns nochmal ganz kurz zu deinem Punkt kommen.
00:30:04: also suche im Inneren statt im Außen oder ich sage mal lieber finde in der Innenstadt im Außensein.
00:30:08: wie viel einbart sich es denn mit dem Thema Kunstbühne Publikum?
00:30:12: Weil das Brot des Künstlers ist ja oft der Applaus.
00:30:16: Ja absolut!
00:30:18: Definitiv Es ist schwer das Zu vereinbaren wenn man grob von oben drauf guckt.
00:30:25: Aber es gibt ein Musikproduzent, der ist schon etwas älter, der heißt Rick Rubin, der hat ein wunderbares Buch geschrieben, das heißt The Creative Act.
00:30:32: Rick Ruben ist ein Produzent, er hat produziert und geschrieben für Kanye West, Madonna
00:30:38: etc.,
00:30:38: also wirklich
00:30:39: eine Produzentengott.
00:30:40: Ja
00:30:40: genau kann man so sagen gehört wirklich zu den größten!
00:30:43: Und er schreibt in dem Buch, da geht's nicht explizit um Musik sondern um das Kreativsein dass bei einem Schaffensprozess das Publikum an aller, allerletzter Stelle kommen muss.
00:30:58: Weil ansonsten wenn das Publikum ganz vorne ist und wenn du fürs Publikums Musik machst dann ist die Kunst die Du kreierst ein Kompromiss.
00:31:07: und Kunst sollte im Idealfall ja kein Kompromisses sein sondern einen Ausdruck dessen was Du fühlst, was Du in dem Moment irgendwie empfindest.
00:31:15: Und im Idealfall gefällt das natürlich auch einer Masse.
00:31:19: und im Idealsfall überkreuzen sich dann in dem Fall Inneres oder Äußeres.
00:31:22: aber Und ich empfinde das auch so.
00:31:26: Ich glaube, wenn ich jetzt anfangen würde ausschließlich Musik zu machen mit dem Gedanken okay wie komme ich zu einem größtmöglichen Publikum?
00:31:36: Wie schaffe ich es so viel Applaus wie möglich von außen zu bekommen?
00:31:39: Dann würde ich mich so verrenken dass für mich was Musik und Kunst magisch macht Dass das vielleicht flöten gehen würde über eine gewisse Zeit.
00:31:50: Ja ich habe mich neulich mit meinem Freund Jens von Wir sind Heldner drüber unterhalten, er hat gesagt pass mal aufstelle ist ganz einfach wenn du Mucke machen willst gibt's zwei fahre fahrt.
00:31:59: eins ist Du versuchst so zu schreiben dass es möglichst vielen leuten gefällt dann bist du eigentlich immer so Trend Opfer Dann darfst du alle zwei wochen neuen trend adaptieren und musst eigentlich immer nur für ein algorithmus schreiben Mal überspitzt gesagt oder fahrzwei.
00:32:11: Du schreibst was in dir vorgeht nach deinen gefühlen drück sich aus.
00:32:15: da geht um selbstausdruck.
00:32:16: Man kann sein das ist der masse gefällt oder auch nicht man kann ja schon noch bisschen steuern Und ich finde das total plausibel, deswegen was du sagst.
00:32:23: Und dann gibt's ja trotzdem so Menschen die den Touch haben, dass das, was sie an inneren Gefühlen zu Papier bringen, auch gute Geschichten erzähler sind?
00:32:29: Genau!
00:32:30: Also wenn ich an so'n Ed Sheeran denke, was der manchmal für simple Worte wählt um Dinge zu erzählen... genau Das macht es ja dann irgendwie faszinierend.
00:32:36: und jetzt bin ich aber neugierig Wenn du sagest find im Inneren statt im Außen Wie gelingt dir das denn?
00:32:42: Mir gelingt das dadurch, dass ich meine eigene Musik über die Themen schreibe Die mich wirklich in den letzten ein zwei Jahren bewegt habe Orientiere mich auch vom Sound nicht an irgendeinem bestehenden Trend, sondern ich mache exakt das was ich persönlich mag.
00:32:58: Also mein Sound ist so ein bisschen Popmusik.
00:33:00: Ich bin auch mit Pop-Musik aufgewachsen aber ich liebe zum Beispiel so'n bisschen Retro Synthwave, was jetzt nicht zwingt der aller aller kommerziellste Sound ist.
00:33:11: und ich lass mich nicht davon beirren ob etwas sofort funktioniert oder ob es nicht funktioniert weil meine erste Single zum Beispiel die veröffentlicht habe Die hat ganz cool im Radio funktioniert, aber die hat zum Beispiel auch nicht besonders gut gestreamt.
00:33:23: Was ich aber auch nicht so... Wie gesagt, nicht besonders schlimm fand.
00:33:26: Ich komme ja wieder zum ersten Punkt zurück.
00:33:29: Man stellt sich alles immer viel, viel schlimmer vor als es ist.
00:33:32: Man denkt sich oh Gott was ist wenn jetzt das nicht so ein Riesenerfolg ist?
00:33:35: Das wird ja eine komplette Katastrophe für mich.
00:33:37: am Ende war's gar nicht schlimm.
00:33:39: Weil ich das Gefühl hatte Ja ich mach eigentlich genau das was ich machen will und Wenn das jetzt nicht das gewesen ist was irgendwie den riesigen kommerziellen Erfolg hatte dann ist das so.
00:33:49: wird es vielleicht irgendeine andere Nummer oder vielleicht auch keine, wird man sehen.
00:33:53: Aber ich versuche wirklich bei dem was ich mache immer darauf zu achten dass mir persönlich gefällt.
00:34:00: Flexibel zu bleiben auf eine gewisse Art und Weise weil mir gefällt auch sehr vieles muss ich ehrlicherweise sagen.
00:34:06: ja ich bin noch nicht komplett auf nur einer einzige Sache festgeschrieben aber die Maxime muss für mich immer sein okay das muss mir persönlich gefallen ist muss mich persönlich abholen das muss mich irgendwie berühren.
00:34:17: wenn mir das gelingt Und ich ist auch noch schaffe, etwas zu verarbeiten.
00:34:20: Was aus meiner Seele kommt?
00:34:21: Dann hab' ich schon das Gefühl, okay... ...ich bin mir treu geblieben und dann bin ich auch glücklich darüber!
00:34:26: Ich weiß nicht so richtig, ob ich wenn ich jetzt zum Beispiel etwas machen würde was mir gar nicht liegt aber das wäre erfolgreich.
00:34:33: Ob mich das jetzt glücklich machen würde.
00:34:35: Ich weiß es nicht.
00:34:36: Was wäre, wenn du was machst, was dich glücklich macht, was überhaupt nicht erfolgreich ist?
00:34:39: Nein, das habe ich ja gerade geschildert.
00:34:42: Das ist dir echt egal Herr Orgen?
00:34:43: Ja
00:34:44: natürlich nicht komplett egal, aber also Dadurch, dass ich merke.
00:34:49: Dass ich das mache was ich wirklich machen möchte ist es für mich weniger schlimm wenn es nicht sofort den riesigen Erfolg hatte weil Es bringt mir so viel Freude Es bringt mehr soviel positive Energie Das ich glaube dass ich das deutlich deutlich deutlich länger durchziehen kann als wenn ich etwas machen würde was mir eigentlich nicht wirklich gefällt.
00:35:13: Und die Eoni ist ja, wenn du was machst, wo du den Herzblut reinsteckst.
00:35:16: Die Energie überträgt sich.
00:35:17: Ja dann ist es lustigerweise oftmals auch Erfolg.
00:35:19: Ja
00:35:19: richtig!
00:35:20: Was ist
00:35:20: dein dritter Punkt?
00:35:22: Also ich habe mich schon mal glaube ich gesagt Wir sprachen darüber.
00:35:25: der dritte punkt ist schließlich von dir auf andere Denn deinen verstand spielt ihr oft verrücktes scenario vor.
00:35:32: Ich finde das ist eigentlich einer der wichtigsten punkte weil Man schließt so so so schnell von sich selbst auf andere und denkt dass die eigenen Gedanken auch die Gedanken der anderen wären.
00:35:44: Und das von mir vollen beschriebene Beispiel, wenn man etwas macht, egal ob es Musik ist oder ob man Fotograf ist und Videograph ist, man macht etwas und es ist nicht erfolgreich oder es funktioniert nicht so wie man möchte, denkt man ja erst mal im Worst Case, oh mein Gott!
00:36:00: Die ganze Welt wird über mich lachen.
00:36:02: Die Realität ist, dass die ganze Welt erstmal absolutes gar nicht mitbekommt.
00:36:07: und die paar Leute, die's mitbekommen, sie sehen sich das an und haben nach nach drei Minuten sind die beim nächsten Gedanken und that's it.
00:36:15: Und wenn man das sich nicht klar macht, dass die Gedanken der anderen nicht deine Gedanken sind dann läuft man Gefahr Dass die Angst die ein lebt einen dazu bringt gar nichts zu machen absolut gar nix zu machen.
00:36:29: und so war es lange bei mir.
00:36:30: ich habe zum Beispiel Ich hab dieses künstlerprojekt wirklich lange machen wollen aber hatte oft Hab oft von mir selbst auf andere geschlossen weil ich dachte ja wenn die das sehen an denken dir ach das ist der Produzent, der hat schon so viele erfolgreiche Sachen gemacht.
00:36:44: Ach und sein Projekt ist ja jetzt gar nicht erfolgreich.
00:36:47: Und habe deswegen gedacht, boah nee das wäre doch voll unangenehm.
00:36:50: und oh nee oder mache ich es doch nicht bla bla bla.
00:36:53: aber je schneller jemand begreift dass das komplett der Unfug ist desto schneller kann er sich davon freimachen und desto schneller kann er machen agieren und etwas in die Tat umsetzen weil am Ende ist das das aller wichtigste ins Machen kommen.
00:37:07: Es gibt ja eigentlich auch dieses schöne Zitat.
00:37:09: Ist der Ruf erst ruiniert, lebt sich es völlig ungeniert.
00:37:12: Und
00:37:14: das ist ja eigentlich ganz geil!
00:37:16: Der Inbegriff dessen was man möchte so ganz ungenieren einfach mal selbst sein.
00:37:20: und ich weiß auch genau was du meinst.
00:37:22: Mir ging's zum Beispiel oft in so Diskotheken so dass ich da stand schaute dann zu wohnte bei wie eine attraktive Frau von einem Typen angegraben wurde und ich stand da dachte so oh mein Gott Das ist ja sowas von plump und unintelligent.
00:37:38: Da hättest du sieben Wege gegeben, das schlauer zu machen?
00:37:41: Aber Sie fanden es total toll!
00:37:42: Ja ganz ungeniert ne?
00:37:44: Und in der Art gibt's ja tausend Beispiele.
00:37:46: also ich denke manchmal äh... Es ist wichtig dass der Podcast bis ins letzte Mühe optimiert ist und du merkst so nö die Leuten ist eigentlich nur wichtig dass die Akustik gut ist oder dass der Gast nahmhaft ist oder was weiß ich ne?
00:37:57: Also
00:37:58: Ja, voll.
00:37:59: Ist ganz interessant.
00:38:00: Was ist deine Ableitung?
00:38:03: Wie hat's deinen Handeln verändert als du das Bewusstsein darüber erlangt hast, dass andere anders ticken als du und einen Fehler machst, wenn du von dir auf sie schließst?
00:38:11: Das hat dazu geführt, dass ich einfach ins Machen gekommen bin.
00:38:13: Das war nämlich ... das große Problem dahinter ist, wenn Du genau das tust, von Dir auf andere zu schließen, hindert es Dich oft daran, irgendwas zu machen weil Deine Ängste, Deine Sorgen wie im Weg stehen.
00:38:26: Wenn Du das ablegst Und du schaffst das abzulegen, kommst jetzt einfach mal machen.
00:38:30: Und dann machst du und du stellst sehr schnell fest Du machst etwas und selbst egal ob es besonders gut oder nicht gut funktioniert Die Welt dreht sich weiter.
00:38:40: am nächsten Tag Gehts dir immer noch gut?
00:38:42: Du kannst immer noch Fröhlich aufstehen um fängst dann wieder an und machst das dann nochmal.
00:38:48: und Das festzustellen dass gibt einem so eine tolle energie weil man merkt all diese Hirngespinste die man vielleicht jahrelang mit sich rumgetragen hat, die einem im Weg standen.
00:39:02: Die gibt's alle nicht!
00:39:04: Und der einzige Weg irgendwie an einen Punkt zu kommen das du etwas machst sei es jetzt zum Beispiel ein Song oder von mir aus ja oder lass uns beim Song bleiben.
00:39:13: Ein Song findest, der da der Welt gefällt und der am Ende auch funktioniert ist indem du einfach ausprobierst.
00:39:22: Der erste wird nicht der Song sein der Zwingend, der Super Hit wird.
00:39:25: Vielleicht ist es der zwanzigste Song?
00:39:27: Who knows!
00:39:28: Aber wenn du den ersten Song nicht mal einfach mal rausbringst dann wirst du's niemals erfahren.
00:39:33: Ja das ist ganz interessant.
00:39:34: ne wie viele Leute beim Radio sagt man so versendet sich.
00:39:37: Das finde ich eigentlich ein ganz geiles Bild.
00:39:40: Ich denke an so eine Antenne die in den Äther irgendwie die Sachen schickt Und du denkst so, oh mein Gott.
00:39:46: Ich hab gerade gegen das Mikro gehauen und hab dann noch was abgerülbt und hab was voll Blödes danach gesagt.
00:39:51: Und du merkst, es hat einfach keine Arsch mitgekriegt oder die Dinger drehen sich weiter?
00:39:55: Ja, ist wirklich so!
00:39:56: Wie oft hört man denn Geschichten von sei es Musiker- oder Schauspieler, weil sie immer erzählen, ich habe so vieles ausprobiert und keinen Menschen als gejuckt bis es irgendwann jemanden gejückt hat.
00:40:07: Oft ist man so verkopft und so sehr mit Perfektion besetzt dass man denkt... Wenn ich das jetzt irgendwie mache und dass nicht funktioniert, dann ist es ja ganz schlimm.
00:40:17: Und auch für meine Reputationen ganz schlimm.
00:40:19: Ja.
00:40:19: aber tatsache ist so wenn's nicht funktioniert dann bekommst du auch nur vier Leute mit.
00:40:25: Also die große Masse wird nicht dort stehen und darauf warten dass Sachen die man macht nicht funktionieren.
00:40:32: Es hat manchmal fast auch ein bisschen deprimierend.
00:40:33: Ich habe mal irgendwie aufgeschnappt.
00:40:35: Ich glaube Du musst eine Botschaft, wenn wir ansieben, ich weiß gar neunmal wiederholen bis sie angekommen ist Das heißt, so ist theoretisch neunmal erzählen.
00:40:47: Hallo!
00:40:47: Ich bin im Rad und ich mach jetzt Musik.
00:40:49: Hey, hast du übrigens gewusst?
00:40:50: Ich mache jetzt Musik ... Übrigens, ich singe jetzt auch.
00:40:53: Nach neunten Mal ist es erst so halbwegs auf dem Radar der Leute.
00:40:57: Also das nimmt ihr aber auch irgendwie ganz viel Druck wie genau du sagst.
00:41:02: Und ich glaube wenn's dieses andere Extrem gibt, es gibt ja manche Menschen die kommen aus ihren Etiketten dann wiederum nicht raus.
00:41:08: Also wenn die immer auf die Schnauze geflogen sind, was weiß ich?
00:41:11: Was im Dschungel oder wie ihr wisst ganz oft so diese BCD-Promis.
00:41:15: Die ist ja durch die Klatschpresse bewegen.
00:41:17: Ich glaub da es dann schon auch so Manifestationen dabei.
00:41:19: Du manifestierst das dann dass du das eigentlich irgendwie willst und deswegen so festhält's weil... Ich glaube es ist schon so wie du sagst sich ausprobieren die Welt ist glaube ich sehr verzeint Und wenn man Fehler macht eigentlich auch her
00:41:32: und die welt ist auch ja sie sehr verzeichnet Das ist halt immer schön ausgedrückt.
00:41:35: aber wenn man es mal unromantisch sagen will Die Welt ist auch sehr doof, aber egocentrisch.
00:41:42: Man guckt sehr viel auf sich und man denkt das Universum dreht sich um ein was aber wiederum zufolge hat dass das was der nebenan macht sei es gut oder schlecht gar nicht so zwingend auf dem Radar stattfindet.
00:41:54: Und wenn dann auch mal kurz und daraus kann man schließen... Es ist alles nicht so schlimm!
00:41:59: Man kann sich ausprobieren, man kann auch mal versagen.. Das ist alles Nicht Schlimm.
00:42:05: Kommst du den vierten Punkt?
00:42:07: Genau, der geht nicht.
00:42:08: mini minimal weg davon und zwar körper und geist pflegen und bilden und das auch dauerhaft ansonsten verfliegt der effekt des ganzen.
00:42:20: also ich kann das mal leicht ausführen.
00:42:22: Ich habe die ersten, ich war nie besonders sportlich eigentlich meine gesamte jugend vor dem Rechen verbracht und haben Musik gemacht.
00:42:34: Und hab auch nie wirklich gelesen und versucht.
00:42:36: irgendwie, also unabhängig jetzt vom Studium und bla bla bla, habe ich mich ja auch nicht wirklich mit mir selbst befasst oder irgendwie gelesen oder was auch immer.
00:42:44: Hab dann aber irgendwann festgestellt okay sportlich, also gesundheitlich geht auf jeden Fall mehr, hab dann angefangen Sport zu machen.
00:42:50: Wie gesagt, hab in den letzten ein zwei Jahren angefangen wirklich viel zu lesen.
00:42:55: Ich stelle wirklich fest wie diese beiden Dinge Körper- und Geist wenn die einigermaßen im Einklang sind, wie sie dazu beitragen dass man in meinem Fall eine deutlich deutlich kreativere Person ist.
00:43:09: Ich versuch's mal bildlich zu sagen, wenn die Ideenwelt irgendwie... ...in meinem Kopf eine Tür hat und die verschlossen ist Wenn ich mein Körper um meinen Geist pflege und fit bin öffnet sich diese Tür sehr leicht Und die Ideien fließen einfach in mich rein und mir fällt vieles ein wenn ich das ganze wiederum nicht mache, und ich habe das jetzt zum Beispiel gemerkt in den letzten drei Monaten.
00:43:33: Ich bin ja vor drei Monaten Papa geworden und dementsprechend ist es ganz normal, dass Dinge einfach erstmal auf hier irgendwie links liegen bleiben.
00:43:41: Dementsprechend war ich jetzt drei Monate, hab' ich kaum Sport gemacht, hab auch nicht wirklich gelesen... Und ich hab direkt gemerkt wie ich im Kopf ein bisschen lettagischer geworden bin!
00:43:51: Ich hab's direkt gemerkt.
00:43:56: diese Dinge wieder aufgenommen habe für mich, hab ich gemerkt wie sie wieder einen positiven Effekt hatten.
00:44:01: Wie ich kreativer direkt war, wie ich energischer war und wie ich im Ganzen dann auch einfach eine deutlich deutlich angenehmere und ausgelegelichener Version von mir war.
00:44:12: Ich denke gerade an so Situationen die ich sehr regelmäßig hab wenn ich in Bahnen sitze... Und dann macht man euch Machinen Spaß.
00:44:19: Ich guck meistens durch die Gegend, ich versuch mir das zum Motto zu machen.
00:44:22: Wenn's eine lange Fahrt ist ... Oder ich arbeite auf dem Laptop meinetwegen auch mal.
00:44:25: Aber wenn ich mir angucke, wie viele Leute auf ihr Handy schauen im Zug?
00:44:31: Das ist fast immer hundert Prozent!
00:44:33: Also es ist ne totale Ausnahme.
00:44:34: Mal hat jemand vielleicht nen Buch oder ein E-Bookreader oder sowas.
00:44:37: Ja, toll.
00:44:38: Die gucken alle auf ihr Handi.
00:44:39: und was isst dann?
00:44:41: entweder so Chat-Social Media Stuff oder Video?
00:44:44: Und ich weiß schickweit, was du meinst, ich finde Video macht halt ... zu gewissen Teilen, die Fantasie kaputt.
00:44:50: Weil was du gesagt hast vorhin mit dem Lesen ... Ich glaub das meintest du mit dem Geist trainieren, dass es zum Hinterkopf arbeitet?
00:44:56: Ja, das meine ich.
00:44:57: Das passiert irgendwie anders als wenn du sozusagen schon so vorm Code kriegst durch Video.
00:45:01: Ja, ist richtig, finde ich auch.
00:45:03: Ich finde durch das Lesen selbst das Lautevorlesen irgendwas geschieht im Unterbewusstsein anders, als wenn es dir vorgetragen wird durch ein Video ganz genau.
00:45:14: Ja find' ich exakt genauso.
00:45:16: Und ich merke persönlich, wie ich enorm davon profitiert habe, körperlich fit zu sein und geistig fit zu.
00:45:24: Das Körperliche überträgt sich massiv auf das Geistige so.
00:45:27: Wie gesagt dieses Bild von wegen der Tür im Kopf ist, wo die Ideen dahinter sind und die es verschlossen haben.
00:45:35: Dadurch dass man Körper und Geist pflegt kommt man deutlich mehr Ideen durch diese Tür durch.
00:45:40: Das finde ich wirklich genauso!
00:45:42: Ich hab mich als deutlich kreativerer Menschen empfunden wenn ich fit bin.
00:45:46: Ich finde, man macht ja auch so Übertragungswissen auf einmal verfügbar.
00:45:50: Also... ...ich hab manchmal bevortragen!
00:45:53: Das ist auch so.
00:45:54: du erzählst was vor tausend Leuten und denkst so ja super, aber ich ja erzählt hat die damit gekriegt.
00:45:57: Ja Arschlecken!
00:45:59: Du erzählts zwei Minuten was?
00:46:00: Und dann erzählste eine
00:46:01: Sache?!
00:46:02: Und dann fangen Leute an so abzuschweifen.
00:46:04: Ah, warte mal der Imran hat gerade erzählt Songs schreibt mal als letztes fürs Publikum.
00:46:08: Wie mache ich das denn auf meiner Arbeit, wenn ich hier unsere Produktentwicklung mache?
00:46:12: Ja krass, das sind viel zu nah an dem Stimmt eigentlich.
00:46:15: Sollten wir da mal ... Weißt du?
00:46:16: Dann zack, passiert's dir beim Lesen?
00:46:18: oder wenn du Sachen konsumierst auch oder dich mit Leuten unterhältst, dann merkst du okay.
00:46:22: Die drei Dinger da hat es irgendwie gepinkt so.
00:46:24: und dann denkt man nochmal drüber nach ja.
00:46:27: Voll.
00:46:28: Was ist denn deine Routinen?
00:46:31: Also wenn du sagst, du machst Sport und turnierst dein Geist was machst du denn?
00:46:34: Meine eigentlichen Routien sehen so aus dass ich morgens mir immer nicht sehr viel aber ich sage mal zehn Minuten Zeit nehme zu lesen.
00:46:41: Aktuell lese ich der tägliche Stoiker.
00:46:46: Da ist einfach jeden Tag irgendein Zitat von einem Stoicker und das wird dann danach auch noch mal irgendwie ein bisschen aufgeschüsselt und erklärt, weil viele oft sind die Aussagen so ein bisschen verschlüsselt würde ich einfach mal sagen für unsere heutige Sprache was ich dann aktuell mache es nicht mehr so häufig aber ich hab's immer gemacht und ich werde jetzt in Zukunft auch wieder machen.
00:47:04: Dann setze ich mich an mein E-Klavier zu Hause Und spiele einfach irgendwas.
00:47:09: Manchmal kommen dann Ideen dabei raus Die zeige ich nicht dann auf meinem Aufnahmegerät, auf dem Handy und nehme mich vielleicht mit ins Studio.
00:47:16: Und für den Körper... Ich gehe zweimal die Woche ins Fitnessstudio ein weder Fitnessstudium oder Calisthenics irgendwas um quasi Körper-Muskelkraft irgendwie zu trainieren.
00:47:27: und einmal die Woche und das ist eigentlich mein absolut liebster Sporttag, die ich Fußball spielen.
00:47:32: Ah ja!
00:47:33: Fußball spielen draußen mit.
00:47:35: wir sind zwischen fünfzehnundzwanzig Leuten Und spielen neunzig Minuten und es wird Gas gegeben, du bist am Ende komplett im Eimer.
00:47:45: Aber du hast richtig was getan.
00:47:46: für ein Körper, für deine Kondition aber ist auch immer eine tolle Gruppe.
00:47:51: also das Gesamtpaket ist einfach so geil!
00:47:54: Wie schaffst du dir dabei nicht die Knie in den Arsch zu machen?
00:47:56: Also ich habe gemerkt wenn man das nicht regelmäßig vermittelt und älter ist, dann ruft schon hart ab.
00:48:00: Ja voll übertrieben.
00:48:01: Ich hab jetzt zum Beispiel gemerkt die ersten Male wo ich jetzt Nachdem meine Kleine auf die Welt gekommen ist, wieder zum Fußball gegangen bin.
00:48:09: Ich bin seit ungefähr einem Monat wieder beim Fußball dabei.
00:48:11: Weil das wollte ich unbedingt wieder machen!
00:48:13: Alter Schwede... Hey am nächsten Morgen hat mir alles weh getan weil man baut.
00:48:17: genauso wie du sagst, man baud halt so schnell dabei.
00:48:20: Übung macht
00:48:21: den Meister leid.
00:48:21: Ja, auf jeden Fall.. Die Knie haben sind zum Glück noch nicht im Arsch und ich hoffe es bleibt auf jeden fall auch so, weil es bereitet mich einfach so eine große Freude.
00:48:31: Das ist unglaublich Und ich glaube auch dass solche Dinge Also jedem würde ich empfehlen, mach bitte Sport.
00:48:37: Es tut so gut, Körper und Geist!
00:48:40: Und wenn du keinen Bock hast ins Fitnessstudio zu gehen – und ich verstehe es, weil ich persönlich finde Fitnessstudios auch ein bisschen den
00:48:45: Namen.
00:48:45: Ja, Todeslangweilig
00:48:46: ne?
00:48:46: Ja voll!
00:48:47: Dann such dir einen Sport der dir Spaß macht.
00:48:50: für einen ist das Fußball, für die anderen ist das Tanzengehen, für den nächsten ist irgendwie keine Ahnung.
00:48:55: Klettern... Ja,
00:48:56: manchmal ist es auch absurd.
00:48:57: Ich hab jetzt gerade ein befreundeter Unternehmer von mir, der macht einen Tischtennis-Startup auf der Uni.
00:49:02: Jetzt Tischtennishallen in Städten, die du bieten kannst, weil er gesagt hat ... Die Fläche, die Du dafür brauchst, ist super klein.
00:49:09: Es ist total beliebter Sport!
00:49:11: Also es gibt ganze Besorte Zahlen.
00:49:14: Wenn Du dir Tischtennes anguckst, gibt es mehr Leute Menschen, die in ihrem Leben schon mal Tischtenness gespielt haben als Fußball auf der Welt und ... Eigentlich ist es irgendwie auch logisch, weil Fußball war der beliebste Sport auf der Welt.
00:49:25: Aber ich kann ihn vielleicht nicht jeder praktizieren und in jedem Alter oder nicht jeder hat Spaß dran.
00:49:30: Was weiß ich?
00:49:31: Plus, es gab wo so Statistiken wie gesund das ist.
00:49:35: also ... Wie viel Zeit du aufwenden musstest um fit zu sein!
00:49:39: Und da ist Tischtennis weit vor Fußball.
00:49:41: Lustigerweise auch weit vorlaufen.
00:49:44: Da war ich ganz baffig.
00:49:44: Ich hab's jetzt nicht überprüft.
00:49:45: Vielleicht teile ich hier Fake News aber... fand ich zumindest mal interessant.
00:49:50: Von daher, na gut, wir hätten mir hier den lokalen Fußballverein suchen und dir jetzt bei deinem letzten Punkt lauschen, der noch fehlt wenn ich mich nicht verzählt habe?
00:49:57: Das ist richtig!
00:49:58: Wir sind beim Pünften angelangt.
00:50:00: Mit Sicherheit hast du diesen Punkt wahrscheinlich schon in vielen Folgen gehört aber für mich ist er so essentiell dass sich den nicht weglassen konnte und zwar versuch nicht perfekt zu sein.
00:50:13: Für mich war in der Vergangenheit Stand Perfektion immer für Qualität.
00:50:20: Ich habe Perfektion gleichgesetzt mit Qualität, je perfekter ich versuche zu sein, desto besser wird das Ganze und so diese Einstellung dazu habe ich jetzt über die Jahre massiv verändert und hab gemerkt dass Perfktion oft Kreativität einfach nur im Weg steht.
00:50:36: So ist einfach ein riesige Blockade zwischen der fließenden Kreativity.
00:50:42: man verläuft sich dann super schnell in irgendwelchen kleinen unwichtigen Details Oder jetzt mal, um auf Musik zu kommen.
00:50:50: Oft erschafft man ein Song so ein bisschen aus nichts und plötzlich hast du da was und es ist fast wie Magie!
00:50:56: Und du hast das Gefühl, oh krass dieser Akkorde mit dieser Melodie drauf, wow, das ist wunderbar... ...und dann fängst du an, mit dem perfektionistischen Gehör ranzugehen und an jeder Kleinigkeit zu schrauben und da nochmal etwas zu machen und da noch einmal und dann kommst du von dem Punkt dass du das Ding gar nicht mehr hören kannst weil du da fast... Du hast die Magie rausgearbeitet.
00:51:17: Also Perfektion steht Kreativität für massiv im Weg und gleichzeitig, das habe ich zum Beispiel auch erlebt sorgt Perfktion oft dafür wenn du zu sehr davon befallen bist.
00:51:30: Ich sage Befallen als ob es eine Krankheit wäre.
00:51:32: aber wenn du davon befallen bist sorgt es zu oft dafür dass du nie aus dem Tritt kommst weil du denkst du wirst deinen oder den Ansprüchen von irgendwem nicht gerecht weil's nicht perfekt genug ist.
00:51:45: Und das ist halt oft auch Quatsch.
00:51:46: Ja, das ist gut.
00:51:47: Das ist weise!
00:51:48: Ich habe so zwei Zitate gerade im Kopf.
00:51:50: Das eine was ich mal gelesen hab war Perfektionismus.
00:51:53: sind Unsicherheiten auf High Heels?
00:51:55: Das fand ich irgendwie ein schönes Bild.
00:51:57: Supergutes Bild ja.
00:51:58: Dass
00:51:58: hinter Perfekcionismus eigentlich für Unsicherheit steht... Und dann war ich neulich zu einem Stützelessen eingeladen und stand mit so einer geile Frau eigentlich, die ist irgendwie Galeristin.
00:52:08: Die ist irgendwie Chefküchen ... Eigentlich sollte ich mal einladen, wenn ich drüber nachdenke hier.
00:52:12: Die legt selber Pilze einen Gläsern, die verkauft so eingedrückt sind, voll abgefahren!
00:52:17: Dann meinte ich so, ja, handeln.
00:52:19: War ich da mit einer Galeristen zusammen?
00:52:21: Der Künstler hat seinen Werk hingestellt, aber das geht doch nicht.
00:52:24: Da ist dieses Jahr noch offen.
00:52:26: Dann bin ich zum Künstlern hingegangen und hab gesagt, du, das ist so.
00:52:30: Perfektionism ist for assholes.
00:52:33: Und da ist jetzt so der zurückgegangenste, der gesagt hat gesagt, er tut mir leid, der kürzter will das nicht.
00:52:37: Aber das geht doch nicht.
00:52:37: Der Koppeljahrer hat gesagt perfektionismus für Arschlöcher und damit war die Szene durch.
00:52:42: Ich fand es geiles Bild.
00:52:43: Perfekcionismus ist für Arschlöcher.
00:52:45: Kann man sich so mantraartig hinsetzen?
00:52:48: Find ich geil!
00:52:49: Ja, finde auch...ich find' auch was du gesagt hast oder das Bild, was du gerade so ein bisschen aufgezeichnet hast, dass das Unsicherheiten auf Highheels sind, bin ich mega zutreffend weil wenn unbedingt perfekt sein möchte, sagt das ja gleichzeitig aus.
00:53:03: Dass man Angst davor hat dem Menschen unperfekt gegenüberzutreten.
00:53:08: und wenn du angst davor hast Unperfekte und perfekt geht nicht.
00:53:13: aber und wenn Du Angst hast unperfect jemandem im gegen zu treten dann ist es eine Ausdruckung Sicherheit weil jeder von uns ist.
00:53:20: also wir sind alle nicht perfekt.
00:53:21: Wir machen alle Dinge die nicht perfekt sind außerdem Perfekt liegt oder allein schon gut Perfekt, lass mal dahin gestellt.
00:53:30: Aber gut legt ihr schon im Auge des Betrachters.
00:53:32: Ne?
00:53:33: Perfekte Braunerei anfangen!
00:53:35: Ist finde ich ein super gutes Bild was du da quasi gesagt hast.
00:53:41: Ich finde Perfktion ist ein ganz starker Ausdruck von Unsicherheit.
00:53:47: Na ja man traut sich vielleicht einfach nicht so zu zeigen wie man ist und versucht es immer noch weiter zu optimieren und zu schrauben.
00:53:51: Und ich denke gerade darüber nach... Was es eigentlich ist, weil bei mir ist es so ... Ich hab das abgelegt mit Perfektionismus.
00:54:00: Aber ich hab hohen Anspruch.
00:54:01: und was mich dann schon manchmal wohmt ist, wenn ich so ein Level ... Wo ich denke da geht noch einen Level drauf.
00:54:07: Da geht noch etwas drüber oder kommt noch was?
00:54:09: Wenn ich das nicht genommen habe.
00:54:10: Dann hab ich das Gefühl, ich hab nicht das Maximum daraus geholt.
00:54:14: aber
00:54:15: ich hab mir auch irgendwann angewöhnt zu sagen, es gibt diese Achtzigzwanzig-Logik.
00:54:19: Weil manche Sachen merkst du gar nicht mehr.
00:54:22: Ist richtig!
00:54:23: Und ich glaub auch, du hast total recht mit dem was du gesagt hast.
00:54:26: Wenn du so die letzten Sachen so peekst und tweekst dann wird's manchmal auch wenn es zu geil ist und zu rund... Ich hatte eine interessante Situation hier, wir sind ja gerade umgezogen und dann habe ich mir endlich mal so einen richtig schönen Werkstattschrank gebaut.
00:54:41: Ich hab ein ganzes Werkzeug mal in so einem Schrank getan mit so Schubladen alles schön sortiert und hab die Ketten sogar so die Kette dran gedruckt.
00:54:47: Und dann, ich lasse meine Schwiegermutter, dann zeigte ich das durch, guck mal hier mein Schrank, man macht es auf und zieht den Schubblad.
00:54:53: Da ist der Schraum, da das Werkzeug, da dass er das.
00:54:56: Dann guckt ihr mich an, meint's so... Ja, da steckt auch ein bisschen Autist in dir.
00:55:01: Ich fand das so witzig!
00:55:02: Weil ich dann auch so dachte ja krass es ist so deep Es ist sozusagen auf so einen Niveau gehoben.
00:55:09: Das ist auf die Leute schon wieder krankhaft oder gruselig oder unheimlich wirkt.
00:55:12: Dann hast du eigentlich auch nichts gewonnen.
00:55:13: Also in dem Fall ist okay weil jetzt habe ich für mich gemacht Ich freue mich jeden Tag darüber was ich meine Sachen finde Aber wenn du ein Produkt für draußen machst.
00:55:22: Du hast ja gerade die Achtzigzwanzigregeln angesprochen All diese Dinge Ich würde sagen die ganzen fünf Punkte, die ich jetzt hier genannt habe.
00:55:29: Man ist nie in der Lage etwas zu hundert Prozent umzusetzen und auch nennen wir es jetzt mal hohen Anspruch zu haben dieses Gefühl abzulegen etwas so gut wie möglich machen zu wollen.
00:55:39: das legt man natürlich auch nicht ab aber man entwickelt ein Bewusstsein und einen gefühl dafür ob man gerade wirklich etwas tut was der ganze Sache im positiven beiträgt oder ob man einfach nur ausgrund von Unsicherheit in den Perfektionismus grad schlittert und irgendwas in einem dafür sorgt, dass man das Ding jetzt doch nicht richtig zu Ende bringt oder dass man's zerdenkt was auch immer.
00:56:02: Und da für so ein Gefühl zu haben okay ist es gerade das?
00:56:04: Oder das?
00:56:05: Das ist glaube ich das Wichtige!
00:56:07: Jaa... Ich habe mich dabei ertappt wie ich grade so mein Vorgehen beschrieben habe, dass ich dachte ok das klingt aber doch perfektionistisch wenn man sagt, ich will mal mein bestes geben, dann geht noch einen Level drauf und da geht noch ein Level drauf.
00:56:14: Und ich glaub du hast genau recht, das ist so diese Ratio zu haben.
00:56:17: Genau
00:56:17: Tschüss ja, Battles.
00:56:18: Ab wann ist das nicht krigsentscheidend und gefechtsentscheiden?
00:56:21: Und wann ist es einfach nur noch so ...
00:56:23: Ja genau!
00:56:24: Die siebte Kirsche auf der Sahnehaube sozusagen.
00:56:27: Da ist es auch wieder ganz einfach getan mit dem Machen.
00:56:32: Je öfter man in die Praxis kommt Sachen auch mal unperfekt loszulassen.
00:56:37: Und zu merken, guck mal, das funktioniert doch den Leuten gefällt das so Es kommt Bewegung dadurch ins Spiel Dass du einsacher wirst.
00:56:43: beim nächsten Mal auch früher zu sagen er passt auf Das passt schon so.
00:56:48: Ich muss jetzt nicht alles zehntausendmal zerdenken!
00:56:51: Ich glaube, es gibt ja auch so viele Songs die in fünfzehn Minuten geschrieben werden, wo man's nicht denken würde, ne?
00:56:55: Ja also... Welt... Du hast glaub ich, wir erzählen hier nichts falsches Bauch, damit du hast ja vorhin Shape of You von Ed Sheeran angesprochen.
00:57:04: Ich glaub der wurde auch sehr schnell geschrieben.
00:57:07: Ich glaube Instagram, dass dir das Song schnell schreibt ehrlich gesagt.
00:57:09: Kann durchaus sein.
00:57:11: Der macht auch einen super entspannten Eindruck.
00:57:13: Also sowas wie was man über die Medien von ihm durch ihn über die mitbekommt, so ist es super entspannt.
00:57:18: Ja, finde ich auch.
00:57:19: Die Tage hab ich grad einen Short von ihm gesehen, wo er erzählt hat ... Es war mir gar nicht klar, dass der das geschrieben hat für Justin Bieber dieses Love Yourself.
00:57:29: And I wanna write a song.
00:57:31: und dann hat er wieder so erzählt halt, wie soll's in meinem Studio zusammen?
00:57:34: Ich hab keinen Bock, ein Song über irgendwas zu schreiben oder meine Gefühle.
00:57:37: Dann haben wir's aufgeschrieben, erste Zeile zacken, dann denkst du dir so boom!
00:57:43: Das sind ja so die Magic Moments.
00:57:44: Und daher...
00:57:45: Das klassisches Songwriting in one-on-one, exakt das was du denkst, genau so ist einfach aufschreiben.
00:57:53: Und das ist der Song.
00:57:54: Ist wirklich so!
00:57:56: Machst
00:57:56: Du das eigentlich mit Künstlern zusammenarbeitest?
00:57:59: Ist es so dass ihr so Stillarbeitsminuten habt?
00:58:01: und dann sagst du hier Ray halt mal jetzt kurz die Schnauze, du machst mal dreißig Minuten Ruhe und ich dreizig Minuten dann komm wieder zusammen oder liehst du eine Zeile vor und dann sagt er ne mach mir so, mach ma so.
00:58:11: wie läuft das ab mit Musikern?
00:58:12: Also es gibt ja grundsätzlich ganz viele Ansätze, wie man an Songwriting rangehen kann.
00:58:16: Einen den ich sehr mag ist da so ein bisschen so dass du den Song quasi aus dem Nichts kreierst.
00:58:24: Man hat sagen wir mal eine schöne Akkordbegleitung, Gitarre oder von mir aus ein Klavier oder schon eine Produktion die einigermaßen gut klingt und dann heißt das Mikro in der Hand.
00:58:33: Meistens hier das Schuh SM-Sieben B nimmt man in der hand drückt auf record Und dann singt man irgendwas, man hat gar keinen Gedanken vor.
00:58:42: Man hat keine Idee... Keine... Man hat gar nix vorher!
00:58:47: Man fängt einfach an und macht irgendwas.
00:58:48: Dann schaut man wo es einen hintreibt.
00:58:52: Das macht man ein paar Minuten lang und guckt mal was habe ich denn jetzt hier aufgenommen?
00:58:55: Für Melodien für Worte die so zufällig aus meinem Mund gekommen sind.
00:59:00: Und manchmal sind da Sachen dabei wenn man denkt krass das ist der Refrain den ich da gerade singe.
00:59:05: Ja ist wirklich so.
00:59:06: Und manchmal, wenn man im Raum ist, sagen wir mal mit einem Künstler.
00:59:10: Zum Beispiel ich noch da, dann hast du noch einen Song weiter und man ist zu dritt.
00:59:13: Dann machen das alle im Raum!
00:59:15: Dann liegt das Mikrodark.
00:59:16: jeder kann es nehmen.
00:59:17: Wenn er gerade irgendeine Idee hat oder so, einfach mal los singen möchte, Mikro nehmen, irgendwas rein singen... ...und dann hört man die verschiedenen Texte durch und schaut ob da irgendetwas dabei ist.
00:59:26: Das ist eigentlich mein liebster Ansatz.
00:59:28: Auf welchen Song, den du geschrieben hast bist du am stolzen?
00:59:33: Gut, man muss natürlich unterscheiden.
00:59:35: geschrieben vs produziert.
00:59:39: Ich glaube ich habe mehr Songs produzierten also die Kompositionen und Produktion gemacht als geschrieben zum Großteil Co produziert.
01:00:04: Da gibt es ein Song, der hieß Kiss Me.
01:00:07: Der war auch im Radio in den Airplay Charts und war ja auch recht hoch.
01:00:11: Und der Song ist von einer Produktion richtig geil geworden!
01:00:14: Auf dem bin ich von der Produktion wirklich stolz.
01:00:15: Das ist eine wirklich geil produzierter Pop-Song finde ich.
01:00:19: Und vom Writing her... ...finde ich... Ich habe für Michael Schulte einen Song geschrieben.
01:00:28: Es war, ich weiß nicht in welchem Jahr, eines seiner Radiosingles.
01:00:30: Der heißt State.
01:00:33: Und da fand ich weiter Refrain Unglaublich.
01:00:35: gut, der ist so simpel.
01:00:39: Aber es ist einfach ein unglaublich starkere Frauen auf dem weil ich immer sehr stolz.
01:00:43: Das sind zwei Songs von Künstlern die man hier und da mal wieder gehört hat.
01:00:49: Und dann gibt's auch Songs.
01:00:50: zum Beispiel habe ich mal einen Projekt gehabt das schon ein bisschen länger her aber dieses Projekt war so... Da hab' ich ausschließlich Produktionen gemacht und hab' mich mit Künstler dazu geholt und hab die quasi singen lassen.
01:01:02: die Ideen die ich hatte Das war noch, bevor ich selber gedacht habe.
01:01:05: Okay, ich sing jetzt selber!
01:01:07: Und da hab' ich ein Song... das war im Jahr two-thousand-neunzehn, das war so ein bisschen so eighties angelehnt und da haben wir so einen Song gemacht, den haben wir innerhalb von zwei Stunden gemacht.
01:01:16: Wirklich aus dem Nichts gezaubert.
01:01:18: Der heißt Jolie, der actie ist damals to the moon.
01:01:21: und diesen Song fand ich, es ist ein deutschsprachiger Song aber auch einer der wenigen Songs die ich auf Deutsch geschrieben hab weil auf Deutsch schreiben finde ich immer schwerer.
01:01:28: Auf den Song bin ich auch unglaublich stolz.
01:01:33: Und der Sänger da drauf ist, Edin heißt auch ein wunderbarer Sänger.
01:01:36: Das ganze Ding ist so gut gewesen!
01:01:39: Habt ihr Leuten noch sehr, sehr gut gefallen?
01:01:41: Ja geil Imran.
01:01:42: also haben wir hier am Ende noch ein bisschen Musik zum Auskundschaften und ich fasse nochmal zusammen.
01:01:47: Imrans fünf Dinge die er gerne schon mit zwanzig gewusst hätte erstens lasse deine Angst vor Veränderung los.
01:01:54: zweitens finde im Inneren statt im Außen.
01:01:57: drittens schließ nicht von dir auf andere.
01:01:59: Viertens, Körper und Geist solltest du dauerhaft pflegen.
01:02:02: Und fünftens, Versuche nicht perfekt zu
01:02:04: sein.".
01:02:06: Das ist eine coole Liste würde ich sagen!
01:02:07: Ja, klingt wie ein gutes Playbook finde ich.
01:02:10: Sollte ich mir selbst hier auch ein paar mal... ...sollte sich mir selbst irgendwo hinschreiben damit ich es nicht vergesse?
01:02:15: Ich habe mir ehrlich gesagt vorgenommen meinen Interview-Gästen mal... Also ich hab der Chef von MyPoster.de oder... ...der hat so... Da kannst du sozusagen selber Posterdesign.
01:02:25: Ich habe ja vorgenommen, ich werde mal gucken ob ich nicht Poster designe für meine Gäste mit ihren fünf Dingen.
01:02:29: Geil, das ist ne gute Idee.
01:02:31: Mal gucken!
01:02:31: Na ja gut so.
01:02:32: aber für den Moment lieber immer ein ganz ganz herzlichen Dank.
01:02:35: es war mein großes Vergnügen und viel Erfolg bei all deinen Projekten.
01:02:38: Dankeschön
01:02:43: Wow das waren inspirierendes Gespräch oder?
01:02:45: Denkt dran.
01:02:46: jeden Freitag dem fünften Tag der Woche erscheint eine neue Folge.
01:02:49: also abonnier den Podcast unbedingt damit du keine Episode verpasst und teil die noch total gerne mit deinen freunden oder Kollegen.
01:02:56: Und wo wir schon über fünf Dinge sprechen, eine Fünf-Sterne Bewertung auf der Podcastplattform deiner Wahl hilft uns sehr damit noch mehr Menschen von diesen inspirierenden Geschichten profitieren können.
01:03:05: Nehmt doch kurz Zeit dafür!
01:03:06: Genauso wie für einen Besuch auf unseren Social Media Kanälen um Updates und exzessive Inhalte zu erhalten.
01:03:10: Die Links findest du in den Shownotes.
01:03:12: Wir freuen uns nämlich bei Deine Anregungen und Feedback zu zukünftigen Themen und Gästen.
01:03:16: So bis zum nächsten Mal.
01:03:17: Bleibt Inspiriert und neugierig dein Joel.
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