Kanu-Weltmeister: Infinite Ziele, unbegrenztes Glück?
Shownotes
Vielleicht kennst du den Spruch „5 Things I Wish I knew when I was 20“? In einem persönlichen Talk erfährst du 5 große Learnings, die Erik Pfannmöller im Business, aber auch im Privatleben gemacht hat. Erik Pfannmöller berichtet von entscheidenden Stationen im Leben, wie z.B. dem Studium, dem Einstieg ins Berufsleben, aber auch von Erfahrungen aus seinem Privatleben, die ihn zu dem gemacht haben, was er heute ist. Diese Episode gibt dir Anreize, Neues auszuprobieren und soll dir helfen erfolgreicher zu werden. Egal, ob du noch jünger als 20 Jahre bist oder älter. Du erfährst... ...wie Erik Pfannmöller seine sportliche Disziplin in die Geschäftswelt überträgt. ...welche Rolle intrinsische Motivation und familiäre Prägung in Eriks Erfolg spielen. ...wie man durch strukturierte Zeitplanung beruflichen und privaten Erfolg balanciert. ...warum Erik auf die Wissenschaft vertraut und wie das seine Entscheidungen beeinflusst. ...wie das Verständnis für menschliche Gemeinsamkeiten Konflikte entschärfen kann. __________________________ ||||| PERSONEN ||||| 👤 Joël Kaczmarek, Geschäftsführer digital kompakt 👤 Erik Pfannmöller, Gründer & CEO Culture Code Foundation __________________________ ||||| SPONSOREN ||||| 🔥 Übersicht aller Sponsoren __________________________ ||||| PLAYLISTS ||||| Lust auf mehr? Entdecke unsere Playlists mit weiteren spannenden Episoden zum Thema: __________________________ ||||| LEXIKON ||||| Du verstehst nur Bahnhof? Zu viel Fachchinesisch? Unser Lexikon hilft dir dabei, die wichtigsten Fachbegriffe zu verstehen: 🔹 Vertrauensaufbau - Der Prozess, durch den Vertrauen zwischen Personen oder Gruppen geschaffen wird. 🔹 Leistungsdruck - Der Druck, der durch die Notwendigkeit entsteht, dauerhaft hohe Leistungen zu erbringen, oft auf Kosten der psychischen Gesundheit. 🔹 Start-up-Mentalität - Eine Denkweise, die von Innovation, Risikobereitschaft und schnellem Wachstum geprägt ist, typisch für junge Unternehmen. 🔹 Teamwork - Zusammenarbeit von Menschen, um ein gemeinsames Ziel zu erreichen. 🔹 Selbstoptimierung - Der Prozess, in dem eine Person ständig versucht, sich selbst zu verbessern. __________________________ ||||| KAPITEL ||||| (00:00:00) Vorstellung & Einführung ins Thema (00:10:02) Alles folgt dem Sog der Persönlichkeit (00:14:37) Sei unnachgiebig, aber smart (00:18:47) Infinite Ziele mit finiten Meilensteinen (00:25:59) Plane (Lebens)Zeitbudgets (00:30:12) Wir sind alle Erdlinge __________________________ ||||| WIR ||||| 🧢 Ich bin übrigens Joël, der Macher dieses Podcasts. Ich bin ein Creator und Medienunternehmer, der für Wachstum und Vielfalt steht. Mein Vorgehen besteht darin, dass ich inspirierende und erfolgreiche Menschen interviewe, um von ihnen zu lernen und Wissensabkürzungen für dich und mich aufzutun. 👉 Mit meinem Podcast digital kompakt zeige ich dir Wachstumsstrategien für dein (Digital-)Business, indem ich erfolgreiche Unternehmen und Expert:innen interviewe 👉 Mit meinem Podcast 5 Dinge mit 20 zeige ich dir, wie du persönlich wachsen kannst, indem ich inspirierende Menschen frage, was sind ihre 5 Dinge, die sie gerne schon mit 20 gewusst hätten 👉 In meinem Newsletter fasse ich dir Jeden Freitag die besten Learnings aus meinen Podcasts zusammen sowie viele weitere Einsichten aus meinen Aktivitäten. 💛 Abonniere „digital kompakt“ auf Apple Podcasts, Spotify & Co. Wenn dir die Folge gefallen hat, hinterlasse uns bitte eine Fünf-Sterne-Bewertung! 👥 Wir streben die Verwendung einer geschlechtsneutralen Sprache an. In Fällen, in denen dies nicht gelingt, gelten sämtliche Personenbezeichnungen für alle Geschlechter.Transkript anzeigen
00:00:06: Zomatert ihr nicht den Kopf?
00:00:08: Und das würde ich meinen Kindern gern sagen, was in der Zukunft passiert.
00:00:10: Denn es wird sowieso passieren!
00:00:12: Meinsteine sind wichtig und gut weil sie objektivieren die Themen.
00:00:15: Sie sind aber nur Hinweise Aber nicht notwendig für die Lebenszufriedenheit.
00:00:20: Alles hat Kosten und bei mir ist es die Kosten der Spontanität.
00:00:24: Ich als persönlicher Charakter habe aber Freude daran dass sich weiß was passiert.
00:00:29: Das heißt bin sehr geplant sehr analytisch sehr strukturiert und ich mag das durchs
00:00:33: Klug.
00:00:55: Hi, five Leute.
00:00:56: Hier ist Joel und ihr wisst ja immer bei fünf der zwanzig gibt es inspirierende Menschen die mir netterweise Lernabkürzungen bescheren indem sie mir sagen was sie denn gerne schon für fünf Dinge mit zwanzich gewusst hätten.
00:01:06: Und wie immer mache ich so dass sich am Anfang dich mal mit auf die Reise nehme mein Gast ein bisschen kennenzulernen weil ich finde das immer wichtig für den Vertrauensaufbau um Gefühl dafür zu bekommen.
00:01:15: Möchte ich dem eigentlich zuhören bei seinen fünf Dingen?
00:01:17: Ich kann dir sagen der Gast den ich heute habe Das möchtest du, weil der liebe Erik Fanmüller ist ein extrem geil strukturierter Mensch.
00:01:24: Der hat total hohe Werte und gleichzeitig aber auch ganz viele Theorie-Dinge verstanden hat.
00:01:29: Deswegen er schafft diese Dinge die er sich vornimmt umzusetzen.
00:01:33: Vielleicht liegt es daran dass er früher Leistungssportler war.
00:01:35: Er ist Weltmeister geworden im Kanu fahren.
00:01:38: wir reden gleich noch über sein beinahe Olympiaerlebnis Weil er drei Jahre lang die Weltrangliste angeführt.
00:01:43: dafür hat das nicht so Olympia geschaffen hat aber gesagt hey da habe ich viel daraus gelernt.
00:01:46: Und dann hat er zwei spannende Firmen gegründet ist jetzt dabei, Unternehmen dabei zu helfen eine geile Kultur aufzubauen.
00:01:52: Ihr merkt Erik hat ganz viele Ebenen die in ihm drin schlummern das technische das unternehmerische aber vor allem auch das sportliche.
00:01:59: und ich kann euch sagen ich kenne ihn schon der ganze weile.
00:02:00: ich glaube dass gibt es eine sehr gute Mischung.
00:02:02: ab.
00:02:02: von daher lieber erik hallo schön dass du da bist.
00:02:05: danke drill freut mich wie immer bei dir zu sein.
00:02:07: ja
00:02:07: ich habe ja schon angedroht.
00:02:08: das wird dich erst mal so zehn fünfzehn Minuten noch ein bisschen kennen lernen wollen.
00:02:11: ich weiß du hast zwei Brüder weil dann anderen oder kenn ich auch.
00:02:14: Ich glaub, Sport ist euch auch so ein bisschen in die Wiege gelegt.
00:02:17: Erzähl mal ganz kurz ... Was hattest du für eine Jugend?
00:02:19: Wie bist du dazu gekommen, dass du im Kanu sitzt und um Weltmeisterschaften fährst?
00:02:24: Ich sag immer, ich hab meine Jugend am Kanuboot verbracht.
00:02:27: Mehr Stunden auf... kalten Wasser im Gesicht als eigentlich mit Jugendlichen und einem Bier in der Hand.
00:02:33: Man muss dazu sagen, meine Mama war mal DDR-Masterin im Kanu Slalom die Schwester meiner Mama war immer Weltmeisterin mein Papa ist Vereinsvorsitzender geworden Und ich habe zwei große Brüder einmal acht und vier Jahre älter.
00:02:43: und weil die auf Wettkämpfen waren einer war mal Nationalmannschaft der andere hat sogar eine Olympian Medaille gewonnen musste Ich mit fünf Jahren schwimmen lernen weil meine Eltern Angst hatten dass sich untergehe wenn ich bitte ... am Wettkampf bin, obwohl ich noch gar nicht starten durfte.
00:02:57: Das heißt, ich bin vor der Kita.
00:02:59: von sechs bis sieben Uhr ... ... bin ich im Schwimmkurs gegangen, weil es einfach so wichtig war, dass sich sehr früh ... ... sehr gut schwimmen lernen konnte und dann... ... war's eigentlich ganz klar!
00:03:07: Ich meine unser ganzes Jugendliches Leben hat sich um den Sport gedreht.
00:03:10: Der Verein war fünfhundert Meter entfernt.
00:03:12: Wir waren bei allen Wettkämpfen dabei wie gesagt Vatervereinswortsitzende, Mama mittlerweile Trainer,... alle Brüder in der Nationalamitschaft.
00:03:18: Es war klar das ich als Jüngster.... Bock hab, früh damit zu machen.
00:03:22: Und ich war auch schon sehr früh dabei.
00:03:23: und das ist, wenn man sich so Profi-Sportkarrieren anschaut ... Wenn das Familienumfeld darauf getrimmt ist, dann ist es irgendwie klar, weil man sehr früh rankommt.
00:03:31: So ist es auch passiert, dass ich in der jüngsten Altersklasse mit zehn Jahren mein Abstand Deutscher Meister geworden bin auf Anhieb beim ersten Wettkämpfe.
00:03:39: Krass!
00:03:39: War das für dich unangenehm?
00:03:40: Also waren diese Fußstapfen, die dir ausgelegt wurden, für dich welche, die du vielleicht im Nachhinein gar nicht ausfüllen wolltest?
00:03:48: Das ist eine sehr gute Frage.
00:03:50: zu der Kompetitivität unter Brüdern.
00:03:52: Zum Glück hatte mein Bruder nicht unterschiedliche Disziplinen,
00:03:55: d.h.,
00:03:55: das eine war dem Paddel rechts und links und das andere waren die Kanadier wo man so dieses eine Paddel hat und manchmal kniet.
00:04:01: D.h.
00:04:02: wir hatten die gleiche Sportart sowas wie Leichtathletik und ich war Hürdenläufer und er war Weitspringer ungefähr.
00:04:08: Wir hatten unterschiedliche Diplinen und bei uns war es positiv weil meine Disziplin circa vier Prozent schneller war und ich gemerkt habe je älter ich wurde dass ich ihn irgendwann mit so sechszehn, siebzehn Jahren angefangen habe zu überholen.
00:04:18: Das heißt, es gab eine sehr schöne positive Kompetitivität.
00:04:22: wenn du aber die gleiche Sportart hast und die Brüder gegeneinander antreten dann kann das sehr negativ werden weil meist einer der unterliegende ist.
00:04:29: Und
00:04:30: was ist das für ein Leben?
00:04:31: Was du als Leistungssportler fühlst?
00:04:33: Weil... Es ist die ganze Zeit Verein Druck trainieren und auch unangenehmen.
00:04:37: Ist es aber auch irgendwie Kameradschaft, wonach fühlt sich das so an?
00:04:40: Für mich war's schon ein sehr durchstrukturiertes Leben.
00:04:44: Ich musste früh anfangen, ich war auf einer normalen Schule auf so einem naturwissenschaftlichen mathematischen Gymnasium und ich musste in der Freistunde, da habe ich zwei Stunden frei, sechszehn Jahre, hab' ich Krafttraining gemacht bin hin vor ein Metall gestemmt und dann konnte ich eine Stift nicht mehr halten in der nächsten Stunde.
00:04:58: Das heißt das war sehr, sehr organisiert.
00:05:01: Irgendwie kommt aus meiner Familie und das meine ich ohne Wertung, sondern dieses Funktionieren als Kind.
00:05:06: Das wurde mir irgendwie in die Wiege gelegt.
00:05:08: Für mich war immer die Funktion von Sachen wichtig.
00:05:11: Ich will so viel wie möglich trainieren, aber ich muss auch meine Schule schaffen.
00:05:14: Das Leben als Profisportler in der Schule bis ich achtzehn war, war sehr durchgedacht.
00:05:19: Ich hab wenig Zeit vergammelt.
00:05:20: Ich war jeden Tag mit coolen Leuten im Verein unterwegs und durfte Länder bereisen.
00:05:25: Mir wurde auf die Schulter geklopft, denn ich habe viele Goldmedelle nach Hause genommen.
00:05:29: Es war auch sorgenfrei!
00:05:31: Und dann kommt sozusagen mit achtzehn bin ich direkt nach der Schule ins Landesleistungszentrum, bin Sportsoldat geworden und bin zu Hause mit einem kleinen Mini damals den ich von dem Auto aus gestellt bekommen habe.
00:05:41: Mit siebzig PS war total stolz wie Bolle autovoll zuletzt das Snowboard drauf und da bin ich halt Richtung München gegangen und bin Profisportler geworden.
00:05:48: Dann wurde es schon noch ernster bisschen mehr Druck, dann ist man auch körperlich vielmehr an seine Grenzen gegangen und dann wird es schon wie ein Beruf!
00:05:56: Das hat nicht immer Spaß gemacht.
00:05:58: Aber ich will mich gar nicht beschweren, weil Leistungssportler seines absoluten Zergen freies Leben.
00:06:03: Ich höre bei dir gerade so raus ... Arnold Schwarzenegger hat ja immer erzählt, dass der von seinem Vater dieses Beuseful mitbekommen hat.
00:06:09: So heißt auch das zweite Buch von dem und ich hatte den Eindruck, der leidet da eigentlich auf der Art drunter.
00:06:14: Es ist ja auch was, wo mit so einem Charakter ein Stück weit entwertet wird, sondern nach dem Motto nur wenn du nützlich bist, bist du etwas wert?
00:06:19: Hast du das auch gespürt, dass du diesen Leistungsdruck ... Weil es geht auf die Kindheit zu verloren,
00:06:28: Beuseful ist ein Thema, weil das faktisch die Emotionen rausstimmt.
00:06:31: Es sind Themen nämlich viele Jahre, vielleicht sogar Jahrzehnte, zwanzig Jahre mit meiner Frau zusammengearbeitet haben.
00:06:36: Das Thema ... es gibt auch Emotione, die darf man noch zulassen.
00:06:41: Wir hatten immer das Thema nur wenn's wehtut gehts voran und wenn sie wehttut, dann tun wir einen drauf.
00:06:45: Und das war seine Schwartung, der am meisten trainiert hat und immer hart und es geht über Schmerzen.
00:06:51: in gewisse Art und Weise ist das so.
00:06:54: Mittlerweile habe ich aber verstanden, dass das im Geschäft in gewisser Art nicht so ist, sondern über Intelligenz und Füße.
00:07:02: Aber being useful ... Dazu kommen wir auch noch das Thema.
00:07:06: nur der Erfolg macht mich zu einem guten Menschen.
00:07:09: aber ich kann ein guter Mensch sein wenn ich nicht den direkten messbaren monetären Erfolg hab Und ich bin nicht weniger schlecht, wenn ich vierter werde bei irgendwas aber trotzdem was Gutes dabei getan habe.
00:07:23: Dann hat es einfach nicht geklappt oder es gab Zufall oder andere Dinge.
00:07:25: Ich bin gerade hellhörig geworden bei dem Wort Emotionen, weil so wie ich dich kennengelernt hab bist du einer der strukturiertesten Menschen die ich kenne.
00:07:31: Du arbeitest vielso mit Logik durch und hast dann unglaublich hohe Disziplin.
00:07:35: Wie ist denn das Thema Emotionen bei dir gelagert?
00:07:37: Weil auf mich wuchst du immer so ... Mit einem Herzschlag von, weiß ich nicht, Rohrpuls von fünfzig!
00:07:43: So sehr flett in den Emotionen also sehr grade...
00:07:46: Mein Rohrprilz ist nach sogar unter vierzig.
00:07:48: Da habe ich manchmal die Längung von der Apple Watch bekommen dass sich einen so niedrigen Herz schlack hat.
00:07:51: es liegt aber an meinem Sportlerherz.
00:07:54: Solange ich drüber nachdenke, über Emotionen zu sprechen, fällt mir schwer.
00:07:57: Insbesondere über negative.
00:07:59: Positive Freude gerne!
00:08:00: Ich hab immer gelernt, negative Emotion drückt sie weg und macht ein Training?
00:08:03: Das wird schon.
00:08:04: Und das ist auch ... Mittlerweile habe ich verstanden, das Emotion zu verstehen, dass Sie da sind, Sinn macht.
00:08:11: Man kann sich aktiv entscheiden, wie man damit umgeht.
00:08:13: Dass manchmal eine emotionelle Reaktion die Bessere ist als nicht zu machen oder in sich reinzufressen hängt für eine Situation ab.
00:08:20: Sag mal vielleicht so abschließende Frage zu deinem Werdegang die Businesswelt, in die du eingetaucht bist.
00:08:25: Wie viel kundest du von deinem Sportler da sein, da übertragen?
00:08:28: Weil ich kann dir mal so im Expressformat kurz beschreiben.
00:08:31: Deine erste Firma habt ihr Sportartikel verkauft also die MySportGroup hast du erfolgreich verkauft und deine zweite Firma war eine KI-Firma, die ihr dann auch in Richtung Kundendienst gedreht habt.
00:08:40: Und jetzt machst du schon deine dritte Firma wo du anderen Unternehmen dabei hilfst in der Form von Beratung wie man eine geile Kultur in einer Firma baut.
00:08:46: was davon hast du denn aus deiner Sportwelt mitgenommen?
00:08:49: Man muss dazu sagen, das war ja diese High-Tech-Ventscher finanzierte Welt.
00:08:52: Diese schnelle Startupwelt wo man jungen Leuten sehr viel Geld in die Hand drückt und die dann in schneller Geschwindigkeit und unglaublicher Arbeitsdisziplin und Output Dinge machen, die sonst für ein möglich gehalten werden.
00:09:02: In die Welt habe ich super reingepasst weil ich habe sehr hart, sehr strukturiert gearbeitet.
00:09:06: Ich hab eine sehr hohe Belastungsfähigkeit auch durch den Sport, war auch sehr fokussiert und deswegen habe ich voll reingepasst in dieses Startup.
00:09:13: Damals E-Commerce, wir haben sehr viel gearbeitet und coole Dinge gemacht.
00:09:17: Es gibt sehr viel Start up Mentalität die gehört zu sportlichen Werten.
00:09:22: Ehrgeiz, Growth Mindset, Fehlerkultur, Teamwork hatte Arbeit.
00:09:27: Es gibt aber auch zwei, drei Sachen.
00:09:29: wenn mein Gründer wird und ohne jetzt ins Detail zu gehen weil das ist kein Business-Podcast.
00:09:33: Das Thema selbst machen Selbstoptimierung als Sportler versus die Rahmenbedingung für eine Firma setzen.
00:09:39: Das ist ein ganz klares Mindsetthema.
00:09:40: Als Gründern musst du Rahmenbedinge setzen Und nicht selbst performen.
00:09:43: Du bist nicht der Mittelstürmer, der die Tore schießt Du bist die Die des Team Enabled.
00:09:48: Du bist ein Coach.
00:09:49: Und diese Transition vom Mittelstörmer zum Coach?
00:09:53: Die ist schwer.
00:09:53: Außerdem habe ich verstanden Dazu kommen wir noch nachher gleich Intelligenz und nicht harte Arbeit führt zum Ziel, sondern die Kombination von beiden.
00:10:02: Ist du ein guter Zeitpunkt um mal in deine fünf Dinger reinzutauchen?
00:10:05: Was ist das Erste, was du gerne schon mit zwanzig gewusst hättest?
00:10:08: Ich fang ganz philosophisch an.
00:10:09: Und zwar alles folgt dem Sog der Persönlichkeit.
00:10:13: Da geht's bei mir im Thema wie Zuversicht und Urvertrauen.
00:10:16: Irgendwie gibt es Themen... Die Steve Jobs damals schon gesagt hat.
00:10:23: Und wenn man ein bisschen Erfahrung hat, dann merkt man ich bin an einem Punkt weil ich vorher Entscheidungen getroffen habe.
00:10:27: Ich bin ein fester Verfechter von Determinismus.
00:10:30: was sich heute tue hat einen Effekt auf morgen hat einen effekt auch übermorgen und dann baue ich darauf auf und dann gibt es eine logische Kette die man rückverfolgen kann.
00:10:39: Was meine ich damit?
00:10:41: Dass ich heute Firmkultur mache Nachdem ich eine sehr starke Firmenkultur hatte, in meiner vorherigen Firma hängt irgendwie zusammen.
00:10:48: Dass ich da lebe wo ich jetzt lebe, nämlich... Ich arbeite sehr viel remote und lebe gerne in den Bergen weil ich immer noch sehr viel Sport mache.
00:10:54: Hat auch damit zu tun dass ich früher mal Sportler war.
00:10:56: Weil ich sozusagen damals die Persönlichkeit war.
00:10:58: Meine erste Firma hat Spotsachen im Internet verkauft als E-Kümmersfirma, weil ich mal Sportlar war Und der Sportler, ich war meine Familie sozusagen sehr sportlich war und habe mich jetzt entschieden oder nicht?
00:11:09: Das ist ja auch ne Frage.
00:11:09: es war einfach so!
00:11:11: Und wenn man jetzt Zurückblickt ist connecting the dots backwards ziemlich einfach.
00:11:16: Aber die vorwärtsgerichtete Sache hätte ich gerne gewusst, nämlich Erik.
00:11:18: Man trifft ja jeden Tag tausende Entscheidungen wirklich Tausende was essig?
00:11:22: Was ziehe ich an?
00:11:24: hier zieh meine Kinder auf?
00:11:25: welche Schule sollen meine Kinder gehen?
00:11:26: wie gehe ich mit meiner Partnerin um?
00:11:27: Wie bin ich sozusagen auf Arbeit?
00:11:29: entscheide ich mich diese Person oder die andere einzustellen?
00:11:31: irgendwie es alles was man tut so ein bisschen zurückzuführen Auf die eigene Handlung dem sorgt der Persönlichkeit und ... den Satz, den hat eine ganz tolle Business-Coachin zu mir gesagt.
00:11:41: Mit der ich mal nachdem ich zu viel gearbeitet habe... ... im Jahr zehnt und dreizehn, sich sagt du Erik entspann dich mal,... ... es folgt sowieso alles deiner Persönlichkeit.
00:11:48: Und jetzt, fünfzehn Jahre später sage ich,... ... das ist so ne Art Karma!
00:11:54: Und Karma ist wenn man nach zehn Jahren merkt... ...zu der Person hab' ich damals was gemacht... ...und zehn Jahre später in der nächsten Firma... ...ist sie die Person, die entscheidet weil ich damals nicht war... ...obwohl ich sie leider entlassen musste dass wir die Kundenbeziehung
00:12:05: kriegen.".
00:12:06: Das heißt, connecting the dots backwards oder es folgt sowieso alles im Sorgtpersönlichkeit.
00:12:11: Erik entspann dich mal!
00:12:12: Es wird passieren weil du hast gewisse Eigenschaften und du wirst die Entscheidung treffen.
00:12:17: aber zermater dir nicht den Kopf und das würde ich meinen Kindern gern sagen was in der Zukunft passiert denn es wird sowieso passieren.
00:12:23: Jetzt
00:12:23: können wir ja nochmal die Worte auseinander nehmen weil in Sprache schmeckt ja ganz viel drin.
00:12:26: Das ist jetzt zweite Baustein des Thema Persönlichkeit Und ich habe aus deinen Ausführungen so drüber nachgedacht Was formt denn eigentlich eine Persönlichkeit?
00:12:34: Oder ist sie schon da?
00:12:35: Also ich glaub, so ein Stück weit wenn wir auf die Welt kommen ist vieles schon angelegt in uns.
00:12:39: Aber als du gesagt hast ganz viele Menschen fragen sich wo bin ich in fünf Jahren?
00:12:42: Ich glaube den fällt manchmal auch schwer Persönlichkeit von Umfeldfaktoren zu unterscheiden.
00:12:48: also dann sind wieder Eltern die dich prägen Die Schule you name it gibt's ja ganz viele Einflussquellen.
00:12:53: Das heißt was ist denn so dein Blick auf das Thema Persönlichkeit?
00:12:55: Was würdest Du sagen?
00:12:56: wie bildet sie sich heraus?
00:12:58: Ich bin ein Freund von Studien und Wissenschaftlern.
00:13:00: Und nicht eigener Meinung, ich würde gerne den Coursera-Course The Science of Happiness empfehlen.
00:13:04: Dabei eine Studie zitiert, die sagt, das Charakter ist angeboren.
00:13:11: Gehner?
00:13:11: Wie baut sich das Gehirn zusammen?
00:13:13: Ist Biochemie ganz kompliziert?
00:13:18: Wer sind die Freunde von meinen Kindern?
00:13:27: vormt sich der Charakter, auch Umstände kommen sozusagen dazu.
00:13:31: Einfach durch die Lebenserfahrung.
00:13:33: Da kommt dieser Zehn-Prozent-Zufall weil Unfall, weil politische Krise ... Weil ich meine, steht ja immer vor die Wände.
00:13:40: Die hat meine Eltern verändert zum Beispiel.
00:13:42: oder jetzt das Thema KI.
00:13:43: Das heißt... Ich glaube fest daran, dass Charakter sich festfährt über die Zeit aber dauerhaft veränderbar ist.
00:13:51: Habe ich gerade richtig bei dir verstanden?
00:13:53: Dass du eher Studien glaubst als deiner eigenen Meinung?
00:13:55: Ja ganz fest!
00:13:57: Ich versuche, Studien zu finden.
00:13:58: Und wenn Forscher Dinge herausfinden, dann glaube ich an das was Forscher in einer Doppelwindstudie nachgewiesen haben als das, was ich fühle.
00:14:05: Ich glaube an Expertise!
00:14:06: Man sagt, wir hat Zehntausend Stunden etwas tun im Leben, da ist man Meister und ... ich bin eine believable Person, was Kanu-und Strömungen angeht mittlerweile vielleicht auch als CEO oder Geschäftsführer von Hightech Startups.
00:14:19: Diese Believability Derjenige weiß es, der hat's gemacht und er hat aufgeschrieben was seine positiven und negativen Sachen war.
00:14:27: In einer Studie ... dem glaub ich!
00:14:30: Man muss natürlich Dinge hinterfragen und es gibt eine Intuition.
00:14:33: Ich versuche aber sie immer mit Fakten zu hinterlegen.
00:14:36: Interessant, wie du das tippst.
00:14:38: Was ist dein zweites Ding?
00:14:39: Be relentless but smart.
00:14:41: Ich hab lange über die Formulierung nachgedacht.
00:14:43: mir ist keine bessere deutsche eingefallen Und jetzt würde ich gern diese zwei Wörter erklären.
00:14:46: Nämlich Relentless heißt so was wie unnachgiebig.
00:14:49: Klingt doch nicht so cool auf Deutsch, das heißt die extra Meile gehen hat trainieren.
00:14:54: ich kann immer noch eine Wiederholung mehr machen.
00:14:55: Ich kann auch ein E-Mail mehr schreiben be relentless just do it.
00:14:58: es gibt gern plan B du gehst nur den Plan A Du wirst auf den Berg steigen und du wirst es schaffen Und du kannst dich selbst nur weiter entwickeln wenn du deine eigenen Grenzen pusht.
00:15:08: Das ist relentlessness.
00:15:09: und auf der anderen Seite und ich nenne dass manchmal auch diese operative CPU in meinem Kopf oder die Froschperspektive.
00:15:16: Aus der Frosche Perspektive machst du einfach Dinge und dann gibt es aber auch die strategische CPU, oder die Vogelperspektiv, das ist die Smartness Und die ist vielleicht nur zehn bis zwanzig Prozent aktiv.
00:15:28: Aber die Hinterfrag sozusagen stellt die Rahmenbedingungen Die ist der Steuermann den den Kurs steuert sich parallel kontinuierlich in bestimmten Abständen zu fragen Ist das richtig?
00:15:39: Oder nicht dass für mich Total wichtig zu verstehen, dass es eben nicht ist.
00:15:44: Du musst viel arbeiten, sondern du musst smart arbeiten und dann wenn du weißt das es smart ist einfach mal Dinge wegschaffen.
00:15:50: Ist das dein Rezept für alles was du im Leben angehst?
00:15:53: Also bist du bei allem relentless oder wählst du auch Dinge aus wo du nicht relentless bist?
00:15:58: Es ist so ein bisschen wie im Sport Wenn du irgendwas erreichen willst Sag mal du willst Kanu Weltmeister werden Dann müsstest dir ja vier trainieren aber du musst dich auf einen Training des Richtige.
00:16:09: Und ich habe damals den Trainingsunstaff dann die Frage gestellt, warum trainieren wir dreißig Prozent unserer Sachen im Winter ausschließlich Grundlagen-Ausdauertraining?
00:16:17: So ganz langsames Training.
00:16:19: Die Antwort war, wollen wir das schon immer so machen?
00:16:21: und damit war ich nicht zufrieden.
00:16:22: Sondern ich habe mir die Frage gestellt was brauche ich in dem Wettkampf, worauf kommt es an?
00:16:27: gibt's Studien, die beweisen dass viel Ausdauer das macht und ich hab zuerst vertraut im ersten Schritt und ich habe einfach das nächste Jahr den höchsten Trainingsumfang gemacht im Ausdauerteaning hat mich aber nicht verbessert ... weder in der Wettkampffleistung noch sonst wie.
00:16:39: Da habe ich herausgekommen, dass ich einen Herzfehler hab und das... ...ich gar nicht so gut bin in den Ausdauer.
00:16:43: Und ich hätte hinterfragen sollen es gibt Sportlerprofile,... ...es gibt analytische und Nicht-Analytische.
00:16:48: Ich bin ja analytischer und ich habe im nächsten Jahr rausgefunden,... ...dass meine Stärke ist mir sehr lange, sehr konzentriert Videos von anderen Sportlern anzuschauen... ...und mich dann rein zu versetzen, wie der Sport funktioniert.
00:16:58: Somit kann ich mehr trainieren als andere weil es nicht mehr physisch sondern geistig ist.
00:17:03: Das ist ein typisches Beispiel für du musst nicht mehr Ausdauertraining machen, sondern du musst Die überlegen, worauf kommt's an?
00:17:09: Du musst die Technik und das Wasser lesen.
00:17:10: Ich hab mir Frame-for-Frame Bilder angeschaut, um vorher zu sagen, wenn das Boot und der Kanute so steht ... was wird passieren?
00:17:18: Und das ist dieser Smart-Teil!
00:17:19: Und ich glaub wieder passt fast alles im Leben.
00:17:22: Jetzt find' ich nur eine interessante Aussage zumal du ja zu deinem ersten Punkt alles vor dem Sorg der Persönlichkeit gesagt hast.
00:17:28: zu mir.
00:17:29: Das hat mir ne Frau gesagt, ne Coaching als ich mal irgendwie mit Überlastung tun hatte.
00:17:33: also da klang für mich das Thema Burnout ein Stück weit raus.
00:17:37: Ist dein zweiter Punkt nicht auch gut dafür geeignet, dich übers Ziel hinauszuschieben?
00:17:42: Was ich gemacht habe ist ... Ich hab mal Vollzeit studiert und war Weltranglistenführender an der Präsenz-Uni.
00:17:47: Da hab ich hundertzwanzig Stunden pro Woche mit absolutem physischen Training gemacht.
00:17:51: Und ich bin morgens aufgestanden, zwei Vorlesungen, Training abends noch gelernt für Prüfung.
00:17:57: Da bin ich an meiner körperlichen Leistungsgrenze gekommen.
00:17:59: Das hab ich gemerkt.
00:18:00: Ich wusste, ich mach das einen Semester noch.
00:18:03: Dann war ich fertig mit Grundschub.
00:18:06: weil ich danach Studienwechsel an eine andere Uni gehen wollte, Regelstudienzeit.
00:18:11: Und ich hatte das Mindset immer noch als ich meine erste Firma gegründet habe und dann Vater geworden bin und das zweite Kind unterwegs war.
00:18:17: Das wurde irgendwann zu viel, weil auch noch der Stress von einem nicht-profitablem Venture Capital finanzierten Startup dazu kam.
00:18:23: und ja... Ich bin da über meiner Leistungsfähigkeit gegangen und kann das Gehirn nicht mehr so positiv denken.
00:18:29: Dann kommt man diesen negativen Stress rein und der wenn er über lange Zeit anhält führt zu Burnout ist faktisch eine Depression, Männer nennen das nur cooler.
00:18:36: Weil sie sagen, ich bin cool und hab viel gearbeitet, aber ... Ich glaub, ich hab's noch rechtzeitig gemerkt.
00:18:41: Vielen Dank an meine Frau, weil sie hat gesagt, du musst zu professioneller Hilfe gehen.
00:18:45: Und ja, das war richtig!
00:18:47: Können wir den Punkt mal abhaken?
00:18:48: Ich bin gespannt auf deinen vierten.
00:18:49: Aber bevor der kommt, hast du einen dritten.
00:18:51: Wie lautet der denn?
00:18:52: Der heißt Infinity Ziele mit finiten Meilensteinen.
00:18:56: Und der ist angelehnt als Simon Sinek.
00:18:58: Was heißt das?
00:19:00: Infinite Ziele sind ... Da geht es um den Trend und die Tätigkeit.
00:19:05: Bei Finiten Meilenstein geht's auch um etwas zu erreichen, ich mache Beispiele.
00:19:09: Das eine ist, ich möchte in den nächsten vier Wochen fünf Kilo abnehmen.
00:19:13: Finites Ziel meilenstein.
00:19:14: das andere ist Living Healthy.
00:19:16: Das Eine ist wir brauchen zwölf neue Kunden.
00:19:18: oder Ich habe Spaß Dinge zu verkaufen Oder ich will fünftausend Kilometer pro Jahr Fahrrad fahren oder Ich will meine Leidenschaft am Fahrradfahren genießen.
00:19:27: Was ich verstanden hab und was nochmal das Prinzip kommt von Simon Sinek Nach dem einen Meinstein kommt der Nächste.
00:19:33: Und ich war mal Weltmeister und die Frage war, was kommt danach?
00:19:36: Danach kommt wieder Weltmeisters sein oder eine Olympiamedallie.
00:19:40: Du hast es vorhin kurz angesprochen.
00:19:42: Ich war Weltranglistenführende und bin dann ganz knapp weil nur ein deutscher Fahndurfter zu Olympia bin mit null Komma drei Sekunden an den Olympiaticket gescheitert und war unglaublich enttäuscht.
00:19:54: Die tiefsten Enttäuschen, die man sich vorstellen kann.
00:19:57: nochmal.
00:19:57: Ich bin in dem Jahr Weltranglisten führender geworden.
00:20:00: Wenn man jetzt sich überlegt Infinites Ziel.
00:20:03: Ich bin sportlich, ich bin erfolgreich... ...ich habe Spaß daran auf wilden Wasser durch Toro zu fahren oder ich will unbedingt zur Olympia weil mir das von der Gesellschaft so eingepflanzt wurde.
00:20:12: Bei dem einen kann nicht enttäuscht werden und bei den anderen werde ich enttäuscht.
00:20:17: Und jetzt vielen Leuten denen ich das sage die sagen ja Erik aber wenn du keine Ziele mehr hast dann und ich sag richtig Deswegen gehst du auch bei OKRs das Objective und die Key Results.
00:20:26: Und es ist nichts gegen Meilensteine zu sagen, Meilenstein sind wichtig und gut weil sie objektivieren die Themen.
00:20:31: Sie sind aber nur Hinweise Aber nicht notwendig für die Lebenszufriedenheit.
00:20:36: Das heißt dieses Thema geht um Lebenszufrittenheit.
00:20:38: und ich mache ein Beispiel Kinder kommen nach Hause haben eine schlechte Not in der Schule und ich sage okay Ob Du schlechte noten hast oder nicht Hauptsache Du bist versetzt Weil Du bist smart Du lernst, du bist neugierig und das ist was zählt.
00:20:51: Das infinite Ziel ist Life-Long Learning!
00:20:53: Und das ist auch so ein bisschen mit diesem Huzzle for Goods... So die Welt.
00:20:58: der Kapitalismus sagt dann so bisschen ja du musst jetzt aber ein cooles Auto fahren oder du musst einen Haus bauen und do what you love and the money will follow is mehr oder weniger das zugrunde liegende Thema.
00:21:07: mach Dinge dir Spaß machen und genieße den Moment anstatt zu sagen lebe in der Zukunft wenn du dir vielleicht mal das Out oder den House oder den Job die fünftausend Kilometer Fahrrad im Jahr geschafft
00:21:19: hast.
00:21:19: Ich weiß ganz gut, was du meinst?
00:21:20: Ich war in New York und ich war irgendwie in Saigon ... Also ich war ganz im Westen oder ganz im Osten.
00:21:25: Und in beiden gab's die gleichen Marken.
00:21:28: Die gleichen Luxusmarken, die dir sagten, wenn du mich kaufst, dann bist du was!
00:21:33: Dann hast du es geschafft.
00:21:34: Dann bist du glücklich.
00:21:35: Und den Leuten dabei zuzugucken, wie sie darauf hasseln, so ein Produkt zu besitzen.
00:21:42: Welchen Preis sie dafür aber zahlen?
00:21:44: Echt schade oder auf eine Art enttäuschen, dass ich dachte du bist am anderen Ende der Welt in beiden Richtungen und hier ist der gleiche Shit irgendwie am Wirken wie bei dir.
00:21:52: Warum folgen wir eigentlich diesen falschen Zielen?
00:21:54: Und jetzt denke ich mal nach bei deinem Punkt gerade mit den infiniten Zielen.
00:21:59: Also ein bisschen gedacht ob es nicht geschummelt ist wenn ich einen Ziel setze was sich nie verfehlen kann.
00:22:03: also hier lebenslanges lerne.
00:22:04: ich möchte mein Leben lang lernen so das brauchst einfach nur machen.
00:22:07: da gibt's ja gar kein Endzustand so richtig.
00:22:09: deswegen das möchte ich noch besser verstehen was dieses infinite für dich bedeutet.
00:22:14: Ich habe einen Freund und der verdient gutes Geld.
00:22:16: Und die haben mir jetzt überlegt, sie wollen sich jetzt Porsche
00:22:18: kaufen.".
00:22:19: Und er hatte die Wahl zwischen weniger arbeiten im Prozessleben oder mehr arbeiten und dann ein Porsche fahren.
00:22:25: Und ich persönlich hab ihm ganz klar gesagt du brauchst das Ding nicht weil es ist auch nachgewiesen dass materielle Dinge nach drei Monaten nicht mehr zum Glücksempfinden funktionieren sondern dass du das nächste brauchst.
00:22:36: Das Nächstes was anderes das mehr ist und meist teurer.
00:22:39: Und dieses Hassling führt einfach zu nichts, weil du nach dem Einzel kommt das nix.
00:22:44: Du kommst in ein Loch und kommst sozusagen nicht
00:22:47: weiter.".
00:22:47: Es ist aber eine Mindsetfrage.
00:22:48: Das heißt, du drehst es eigentlich nur herum.
00:22:50: Du sagst ich bin zufrieden wenn ich die Welt zum besseren Platz mache, weil durch wertorientiertes positives Verhalten mit einer Spezialberatungsfirma Konflikte auf der Welt verhindere und das Leben von Menschen positiv verändere.
00:23:03: Das wäre ein infinites Ziel!
00:23:05: Dass finitizier wäre... Ich brauche zwanzig Kunden Und das eine führt ja zum anderen.
00:23:11: Die Frage ist nur, was macht man persönlich als Motivation?
00:23:17: Also du hast so ein Higher-Good würde ich jetzt mal übersetzen.
00:23:20: So ein höheres Gut, dass du anstrebst und auf dem Weg zu diesem höheren Gut wo du aber vollkommen offen lässt wann das erreicht ist oder es eigentlich fast mehr in Zustand würde ich sagen als ein Ziel.
00:23:32: Es ist ein Zustand!
00:23:33: Das kann auch um Hobby sein Beim Fahrradfahren zum Beispiel.
00:23:37: Es gibt Leute, die sagen ich will zehn tausend Kilometer fahren und ich bin schon mit Leuten Fahrrad gefahren die sagen wir sind neunzig Kilometer super schön Berg und Tal also eine echt anstrengende fünf sechs stunden Tour.
00:23:47: der sagt Ich muss noch zehn Kilometer fahnen weil ich will mein Tageszieh schaffen.
00:23:50: das schafft für meinen Wochenziel nicht.
00:23:52: Und ich werde der Typ der sagst ich genieße den Sonnenschein und die warme Luft und ich Bin froh draußen zu sein?
00:23:58: Und es ist eigentlich egal ob ich an dem tag meine Kilometer schaffe oder nicht.
00:24:03: Und jetzt sagen viele, ja das ist ja laisse-faire und dann machst du gar nix mehr.
00:24:06: aber das ist halt nichts zu verwechseln mit.
00:24:09: wenn ich sage Ich will geschäftlich der beste Programmierer sein und ich habe Spaß daran zu programmieren Dann hab' ich gleichzeitig ein Mindset in dem ich mir Ziele setzen kann Mit.
00:24:18: ich will die Sprache lernen, ich wird das machen, ich will das schaffen.
00:24:21: Nur Die Meilensteine sind nicht für das Glücksempfinden Sondern das Glück empfinden passiert im Moment.
00:24:28: Das ist aber gar nicht so einfach.
00:24:29: Nee, das ist super
00:24:30: schwer Und da habe ich viele, viele Jahre falsch gemacht.
00:24:34: Ich komme ja aus dem Leistungssportbereich und ich war acht Wochen total fertig nach dieser verpassten Olympia Qualifikation.
00:24:40: aber dieses Ärgern ein Ziel nicht zu erreichen das ist eine Art von Energie und wenn man die negativ sieht dann es ist ein ziel nicht erreichen.
00:24:47: aber positiv kann man auch sagen ich hab so Spaß daran Sport zu machen Das finde ich gut und dass alleine reicht mir schon.
00:24:58: sehr genau wie es dir geht, weil alle Erfolg nicht alle.
00:25:01: Einige erfolgreiche Menschen, die ich erlebt habe können sich über ihrer Folge gar nicht freuen!
00:25:05: Die reißen irgendein richtig krasses Ziel und es wartet aber schon das nächste.
00:25:10: So hey, weißt du wenn du so den ersten großen Kunden gewonnen hast?
00:25:14: Dann freust du dich unfassbar.
00:25:16: dann machst eine Party abends mit deinem Team.
00:25:18: Beim zehnten feierst du schon nicht mehr.
00:25:20: Und beim hundertsten feierste auch nicht mehr.
00:25:21: und bei der Millionumsatz feierest du, bei den zehn Millionen aber irgendwie wer weiß... Und das hab ich bei ganz vielen Leuten erlebt, die erfolgreich sind.
00:25:28: Die es dann eigentlich gar nicht glücklich macht sich hohe Ziele zu stecken und die zu erreichen weil da immer die Frage ist was kommt denn danach?
00:25:34: Das ist dieses Paradoxon.
00:25:35: wenn man ein Ziel hat dass es schwierig zu erreichen und man arbeite darauf hin dann ist es unglaublich satisfying.
00:25:42: aber sobald du sie hast in dem Moment brauchst du das nächste ziel und wenn die Ziele immer zu schnell zu groß werden ist die Gefahr dass man sich in den Zielen verliert und nicht im Moment genießt.
00:25:54: Aber das Gefühl was Du beschreibst kenne ich Und das hab ich sogar selbst erlebt, weil irgendwann ist die Frage what's next.
00:25:59: Das
00:25:59: ist dein vierter Punkt?
00:26:00: Ich hab gedacht, ich mach was ganz Operatives und zwar plane Zeitbudgets und halte sie aktiv ein.
00:26:07: Ich würde sogar noch sagen, plane Lebenszeitbudgetes und halbe sie aktiv einen.
00:26:11: Warum ist da so wichtig?
00:26:12: Es gibt die Rush Hour des Lebens, das ist einfach so.
00:26:14: Und zwar meist mit Familie oder mit Karriere oder bei dem und vielleicht in einer Partnerschaft.
00:26:20: Und wenn man sich jetzt überlegt, ich habe vierundzwanzig Stunden am Tag, dreihundertfünfundsechzig Tage die Woche und mein rückwärts geht.
00:26:26: Wie viel schlafe ich?
00:26:27: Was brauche ich für Körperpflege?
00:26:28: Was brauchst du für Hygiene?
00:26:29: Was braucht es für normale Sachen?
00:26:30: Und welche Kategorien hab' ich denn da?
00:26:32: Dann gibt's eigentlich nur vier Kategorie.
00:26:34: Und zwar Arbeit, Partnerschaft, Familie – wenn man sie hat!
00:26:40: Wenn man keine Kinder hat dann ist das die eigene Familie mit Eltern oder sonst was oder Brüdern oder Geschwistern.
00:26:45: Ansonsten ist Familie ein Riesenthema mit eigenen Kindern.
00:26:48: Die vierte Kategoriöre ist Ich Und die fünfte Kategorie ist Zeitpuffer, aber die ist nur mathematisch.
00:26:53: Ich kam mit diesem Burnout in den Jahr zwölf drauf und seit dem Jahr zwentzwölf schreibe ich jeden Tag die Zeit auf, die ich mit Arbeit verringere weil Arbeit typischerweise das ist was alles überschattet sozusagen.
00:27:03: und was Arbeit mehr Familie?
00:27:04: nein habe keine Zeit.
00:27:05: wenn man es aber umdreht und sagt ich überleg mal viel ich arbeiten will und zwar pro Woche pro Monat runtergebrochen auf Jahresarbeitsstunden wieviel Urlaub möchte ich gerne haben?
00:27:15: dann hilft einem das.
00:27:16: und ich kann ja sagen Vater von drei Kindern und Start-up Gründer, nur da durchgekommen.
00:27:21: Nicht verrückt geworden wäre mehr Leute gesagt das geht doch eigentlich gar nicht weil ich ganz klare Zeitbudgets hatte.
00:27:27: es gibt Leute die sagen du musst Arbeit maximieren nur mit maximal Prinzip kommst du voran und ich sehe das anders.
00:27:32: be relentless but smart.
00:27:34: Und wenn Du jetzt ein Zeitbudget hast und da kann jeder seine eigene zeit festlegen manche wollen drei Stunden arbeiten am Park manche sechs manche acht und Manche haben einfach einen bestimmten Job Aber ist nicht zu planen führt dazu dass andere Dinge zu kurz kommen und deswegen is mein learning kleine Zeitbudgets.
00:27:48: Wenn ich vierzig Prozent des Jahres habe, aber schon fünfzig Prozent gearbeitet hab', dann muss ich irgendwie nachsteuern und halt weniger arbeiten oder ich muss mein Ziel anpassen?
00:27:56: Und jetzt kommt der Punkt zurück zu der Geschichte vorher mit dem Bekannten, der sich in Porsche gekauft hat.
00:28:00: Die Frage war eigentlich nicht will ich in Porsche oder nichts sondern will ich mehr arbeiten oder will ich mir mehr Zeit über meine Familie?
00:28:06: Weil arbeitest du mehr kannst du es leisten oder wird's das nicht?
00:28:09: Und meistens trifft man Entscheidungen die irgendwie zu Konflikten führen.
00:28:12: Naja es gibt so ein Konstrukt was ich mir überlegt habe.
00:28:15: Ich nenne es das prophylaktische Stressparadox.
00:28:17: Das ist cool, ne?
00:28:18: Und brauchen nur hochtrabende Namen und dann klingt's schon ein paar Sehgut!
00:28:21: Und zwar ist der Gedanke dahinter dass es manchmal vorkommt, dass du in dem Versuch Stress zu vermeiden indem du Dinge zum Beispiel sehr genau planst oder indem du Aufwände betreibst damit bestimmte Zustände nicht eintreten.
00:28:34: Du dadurch aber gleichzeitig Stress kreierst.
00:28:36: Also Beispiel.
00:28:37: Ich will von A nach B fahren, habe Angst es kommt dort ein Stau vor also druck ich mir irgendwie die Route aus und hab noch ein zweites Navigationsgerät mit falls mein Handy auffällt um sicher zu sein dass ich pünktlich ankomme.
00:28:47: Damit hast du schon mal definitiv Stress geschaffen in irgendeiner Form weil Du hast schonmal Aufwände erzeugt Während wenn du nichts davon gemacht hättest dann hättst du diesen definitiven Stress nicht gehabt und den ich komme in Staurein oder ich verfarbe mich vielleicht gehabt.
00:28:59: also unter Umständen Und ich denke gerade drüber nach ob deine Lebenszeitplanung nicht so ist Es gibt dir natürlich etwas, aber es hat auch einen Preis.
00:29:08: Also das Paradoxon daran ist du willst sozusagen etwas vermeiden und erzeugst dadurch aber was anderes?
00:29:13: Joel,
00:29:13: du bist einhundert Prozent richtig!
00:29:15: Alles hat Kosten und bei mir ist es die Kosten der Spontanität.
00:29:19: Ich als persönlicher Charakter habe aber Freude daran dass ich weiß was passiert.
00:29:24: Das heißt ich bin sehr geplant, sehr analytisch, sehr strukturiert Und ich mag das
00:29:28: durchs Klug.
00:29:28: Ist so Arbeitsducht gefährdet?
00:29:30: Ja
00:29:30: Definitiv aus meiner Sozialisation.
00:29:32: Ich war der vorhin gesagt, ich war auf Profisportlern ab Vollzeit studiert in Präsenz.
00:29:36: Ich habe da einen Startup gehabt und eine Familie und hab dann irgendwann auch erkannt das ist auch zu viel!
00:29:41: Und es ist besser wenn man ein faires ausgeglichenes Verhältnis hat weil nur dann kann man auch zufrieden sein.
00:29:47: Das funktioniert anders nicht.
00:29:48: jeder Mensch hat bestimmte Bedürfnisse und ich finde's gut sich über seine bedürfnisse klarzuwerden... ...ich habe das Bedürfenes Zeit mit meiner Frau zu verbringen Und die muss ich mir nehmen.
00:30:00: Ich habe das Bedürfnis, Sohn zu viel Zeit mit meinen Kindern zu verbringen und sich aktiv dazu zu entscheiden statt in diese Passive-Opferrolle will nicht
00:30:07: wieder.".
00:30:08: Dann kann man auch aktiv sagen, mein Bedürfenes ist ... Na gut,
00:30:12: komm!
00:30:13: Da machen wir mal vollständig hier.
00:30:14: ein Punkt fehlt ja noch?
00:30:16: Ich hab gedacht, der wird einfach und es ist eine Hommage an einem meiner besten Freunde.
00:30:20: Nummer fünf Wir sind alle Erdlinge.
00:30:23: Das muss ich erklären und das ist zum Schmunzeln gedacht.
00:30:25: Man versteht's aber gleich.
00:30:27: Das kommt an die Hobbits von den Halflings die auch manchmal Earthlings genannt werden.
00:30:32: Wenn man sich vorstellt, wir alle sind Menschen auf dieser Erde und wir alle ... sind aus falschen Blut und essen Wasser und trinken Wasser, gehen auf Toilette und müssen schlafen, dann hilft einem das andere Menschen besser zu verstehen.
00:30:44: Es geht um grundsätzliche Entmenschlichung im Sinne von... Menschen sind anders wegen einer anderen Hautfarbe, wegen der anderen sexuellen Orientierung, wegen des anderen Geschlechts.
00:30:53: weil sie dick sind, weil sie dünn sind, weiß ich die Haare blau oder rot färben Ob sie einen anderen Gott glauben oder nicht, wenn man sich überlegt und dieses Mindset erweitert.
00:31:03: Wir sind alle auf der Erde wir sind alle Menschen auf dieser Erde Dann kann man eigentlich positiver in die Zukunft sehen Und kann sich überlegen, die Menschen machen das ja gar nicht absichtlich.
00:31:12: Die sind nur Ergebnisse ihrer Sozialisationen.
00:31:15: Eigentlich sind wir alle Menschen und wenn alle eigentlich denken, dass sie Menschen sind und alle nach der goldenen Regel behandle dich nur so wie andere dich behandeln sollten behandeln dann würde es keine Gewalt mehr geben auf dieser Welt.
00:31:25: Ja, das Lustige ist.
00:31:25: ich hab gestern ein Gespräch geführt und zwar einen Freund von mir, der extrem international unterwegs ist sehr viel auf der Welt reist in anderen Ländern gelebt hat gearbeitet also da hatten sehr breiten Horizont Und hat etwas ganz Interessantes gesagt, wir haben uns im dritten unterhalten und er meinte so ja.
00:31:40: Der Dritte ist halt total anders als viele andere.
00:31:43: Ist okay dass der so ist es gar keine Frage.
00:31:45: Es ist nur trotzdem so wenn du dich in einer Gemeinschaft auffällst das du Trotzdem diese Angriffungspunkte manchmal brauchst weil wenn du dir eine bist der so totally different is komplex Das ist ja eine komplette Ordnung.
00:31:58: Aber it's sometimes comes at the price, das war so sein Aspekt.
00:32:00: So nach dem Motto mach dich trotzdem noch anknüffbar also sei anders aber sei noch andockbar an die anderen dass sie mit dir noch was relaten können.
00:32:08: wenn du halt bei allen Gesprächen sagst ah das interessiert mich alles nicht da bin ich komplett raus es war überhaupt nicht meine Welpipapo Hände abgewischt und weg dann hast Du halt nicht mehr diese Anknüpfung.
00:32:16: dann bist Du zwar du wie du bist und das ist auch okay Aber dann bist du nicht mehr connected.
00:32:21: und wir brauchen ja alle, der Mensch ist ein Rudeltier.
00:32:22: Wir sind eine Gemeinschaft.
00:32:24: Wir brauchen diesen gemeinschaftlichen Zugang.
00:32:26: Trotzdem haben wir unsere Einzigartigkeit.
00:32:29: Da so ne Mischung zu finden, find ich einen interessanten Punkt, der deinen fünften Aspekt erweitert?
00:32:34: Weißt du was ich meine?
00:32:35: Wir sind definitiv soziale Business.
00:32:36: Es gibt wenig Menschen, die nur mit sich klarkommen.
00:32:39: Wenn man sehr speziell ist wie du das sagst, hat man keine Anknüpfungspunkte.
00:32:43: Ich meine damit ... sozusagen ich treffe einen Menschen und die sind typischerweise anders.
00:32:47: Ich bin ja ins Ausland gezogen, ich lebe jetzt in Österreich und Menschen hier sind anders Und bin ich das erstmal positiv sehe und sage selbst wenn sie Anders sind dann haben sie eine andere Historie, ich kann sich verstehen.
00:32:58: Aber wir alle teilen etwas gemeinsam.
00:33:00: in jedem Konflikt ist ja einer der Lösungen zu sagen was haben wir gemeinsam?
00:33:04: So wurden künftige Menschen mit Freunden mit Partnern.
00:33:06: Was ist unser gemeinsames Ziel?
00:33:08: selbst wenn der Geiselnehmer mit dem Verhandler spricht Dann geht es darum Gemeinsamkeit und die einzige Gemeinschaft die alle Menschen auf der Erde zusammen haben.
00:33:15: Sie leben auf der erde Und ich weiß dass das sehr abstrakt.
00:33:18: aber wenn man versucht zu verstehen dann sollte eigentlich bis auf einige wenige menschen die wirklich böse sind.
00:33:24: Die kann man raus, find ich nicht
00:33:26: gut.".
00:33:26: Die meisten Menschen, das ist unvermögen keine Absicht.
00:33:29: Wenn sich versucht reinzusetzen und sagt, es ist ein Mensch der will eigentlich nur geliebt werden und positiv auf der Welt sein ... Das finde ich gut!
00:33:36: Und das hätte ich gerne mit zwanzig schon gewusst.
00:33:38: Ich hab mal eine ganz lustige Geschichte dazu gehört.
00:33:41: Es hat ne Coachin so erzählt, da ging's um Tiere.
00:33:44: Dann hatte sie gesagt, wenn ein Adler die Welt sieht, dann sagt er sich was steht ihr euch alles an?
00:33:49: Ist doch alles zu sehen, ihr braucht doch nur die Welt zu überblicken.
00:33:52: Wenn ein Regenwurm die Welt sieht, sagt er, was ist mit euch los?
00:33:55: Ihr könnt doch jederzeit eingraben und ihr seid geschützt.
00:33:57: Nimm irgendein Landtier, weiß ich einen Gepart ... Ich kann auch jederzeit loslaufen in alle Richtungen.
00:34:04: Die Moral von der Geschichte so ein Stück weit war, jeder schaut anders auf die Welt und alle geben ihr Bestes!
00:34:10: Und ich glaub, das steckt so in deinem Punkt drin.
00:34:12: Dass wenn jemand irgendwie den Fehler macht, sind wir ja mal schnell dabei, den Leuten eine böse Absicht zu unterstellen oder es kommt oft so ne Wut auf und hat auch viel mit Überforderungen dieser Tage zu tun.
00:34:22: Wenn du dir aber bewusst machst, du der oder die hat grad ihr Westes gegeben?
00:34:26: Aus irgendeinem Grund war's vielleicht nicht genug, vielleicht zugeregelte Wissenslage, vielleicht haben die Kräfte nicht ausgereicht, vielleicht whatever it is ... Dann sieht man die Welt natürlich einen Ticken anders als wenn man den Leuten irgendwie böse Abstich- oder Bösartigkeit unterstellt.
00:34:39: Das ist eine Sichtweise.
00:34:40: Irgendwie in uns drin, vielleicht auch biologisch, dass man sagt, er ist böse weil jemand der größer oder irgendetwas
00:34:46: tut ... Ist schwierig.
00:34:47: Nachgewiesen sind Babys Xenophob by the way, hat man rausgefunden.
00:34:50: Was heißt Xenophobe?
00:34:51: Feindlich gegenüber Fremderartigkeit.
00:34:54: Also ... Babies erkennen das schon.
00:34:57: Wer sieht aus wie ich?
00:34:58: Hautfarbe, Gesichtsform, Behaarung, whatever it is.
00:35:02: und es gibt Tests mit Babys die belegt haben als ... Sie fremden.
00:35:06: feindlich könnte man sagen von Geburt an.
00:35:09: Rodelverhalten vermutet man zu tun.
00:35:11: Also, dass wir ja eigentlich der Mensch in seiner Urform und seinem Urzustand war ja eigentlich eher nomadisch und gruppenbasiert, sprich Rudeltier?
00:35:20: Und dann hast du natürlich ein Rudel.
00:35:21: was du beschützt musst und wo du aufpasst das ist wenn ich das durchmische oder wenn ich auf andere Rudeln treffe was passiert dann?
00:35:26: Fragezeichen so um aus einem einer Quelle zu benennen es gibt dieses schöne Buch und das ist vielleicht einen schöner passenden Abschluss.
00:35:32: auch zu dem Punkt eine Erwartung für dich im Grunde gut von Rootgar Bregman.
00:35:36: Ich hab das mal gelesen, da führte er das aus und es dreht sich um diese Frage ist der Mensch im Kern gut oder schlecht?
00:35:44: Und der kommt halt über ... zu dem Ergebnis, nee, der ist gut!
00:35:48: Der ist im Kerngut.
00:35:49: Das freut mich.
00:35:51: Leid's das her.
00:35:51: Das
00:35:51: ist doch ein guter Abschluss, der Mensch ist im Kerngut.
00:35:53: Er meint nicht so auch wenn das schwierig ist eine Aktuellen Zeit zu folgen.
00:35:57: Ich
00:35:59: hab eine Sache festgestellt, wenn Menschen sich blöd verhalten.
00:36:02: Es ist entweder Unvermögen, Mangel an Informationen oder ... Das fühl ich einer der Hauptfedern Angst!
00:36:08: Meistens haben Leute vor irgendetwas Angst?
00:36:10: Oder fühlen sie sich nicht gesehen?
00:36:12: Also das Urbedürfnis des Menschen ist, dich gesehen zu fühlen.
00:36:16: und wenn irgendwie Angst oder das, wenn ein von diesen beiden Emotionen ... Auch was ganz Interessantes, was ich gelernt habe... Gefühle entstehen im Körper und erst wenn du die Gefühlen im Gehirn verstehst, dann werden sie Emotionen.
00:36:27: Also Gefühles sind im Körper, Emotions sind im Gehörn.
00:36:30: Wenn diese Emotion quasi getriggert werden entweder Angst oder Wut oder etwas Vergleichbares aus.
00:36:35: ich fühl mich unsicher oder ich fühle mich nicht gesehen.
00:36:38: Dann fangen die Leute an, ein komisches Zeug zu machen.
00:36:39: Das ist so mein Erfahrung.
00:36:40: Da machen die dumme Sachen, dann machen die unfähre Sachen, da machen die immer gemeine Sachen und wenn du die eigentlich wieder in diesen Zustand zurückführst, guck mal jetzt werd ich hier deinen Punkt!
00:36:47: Dann passiert eigentlich so Liebe.
00:36:48: Dann können dir die liebe Teilen, die eigentlich in ihnen intrinsisch angelegt ist.
00:36:51: also der Mensch ist im Kern lieb.
00:36:53: So Herr Erik Fanmüller dass wir nochmal so emotional werden mit dir auf den letzten Meter.
00:36:59: Wow, das war ein inspirierendes Gespräch oder?
00:37:27: Denk dran.
00:37:27: Jeden Freitag dem fünften Tag der Woche erscheint eine neue Folge!
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00:37:52: Die Links findest du in den Shownotes.
00:37:53: Wir freuen
00:37:54: uns nämlich bei Deiner Anregung und Feedback zur zukünftigen Themen und Gästen!
00:37:57: So bis zum nächsten Mal.
00:37:58: bleibt inspiriert und neugierig dein Joel.
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