Ex-Amazon-Chef Ralf Kleber: Das kleine 1x1 guter Führung
Shownotes
Fehler als Gold, Ehrlichkeit als Führungsansatz, reale Nähe statt Management-Phrasen – Ralf Kleber geht seinen Weg ohne Angst vor dem Scheitern. Von Fußballkabine bis Amazon-Geschäftsleitung zeigt er, wie echtes Zuhören Innovationen anstößt. Nicht der Applaus, sondern die Lektion im Misserfolg prägt seine Haltung. Wer neue Wege sucht, spürt Einsamkeit und Widerstand. Lebensfreude? Entsteht mitten im Handwerk, in echten Dialogen, im Scheitern und im Gelingen. Du erfährst... 1) Wie man mit Fehlern umgeht Fehler als wertvolles Gut betrachten und eine offene Fehlerkultur schaffen. Statt Bestrafung den Fehler analysieren und daraus lernen, um den nächsten Schritt zu verbessern. 2) Trainer sein ist eines der schönsten Dinge, die du tun kannst Als Trainer lernst du, Respekt und Aufmerksamkeit zu gewinnen, Spaß zu vermitteln und gleichzeitig eine ernsthafte Routine zu etablieren, die sowohl im Sport als auch im Leben wichtig ist. 3) Lerne zuzuhören Zuhören ermöglicht es, die Weisheit anderer zu extrahieren und von ihnen zu lernen. Introvertierte Stimmen zu Beginn eines Meetings zu hören, kann wertvolle Einsichten bringen. 4) Mit einem Kunden zu sprechen ist ein Riesengeschenk Kundenfeedback bietet eine Chance zur Verbesserung und Innovation. Es ist wichtig, aus Problemen zu lernen und die zugrunde liegenden Ideen zu erkennen. 5) Wenn du neue Wege gehst, rechne damit, dass du zumindest anfangs missverstanden wirst Innovation erfordert Mut, auch wenn sie zunächst auf Widerstand stößt. Es ist entscheidend, an der Vision festzuhalten und die richtigen Unterstützer zu finden. __________________________ ||||| PERSONEN ||||| 👤 Joël Kaczmarek, Geschäftsführer digital kompakt 👤 Ralf Kleber, Investor, Coach, Mentor, Tech Enthusiast, Ex Amazon Germany CEO __________________________ ||||| SPONSOREN ||||| 🔥 Übersicht aller Sponsoren __________________________ ||||| PLAYLISTS ||||| Lust auf mehr? Entdecke unsere Playlists mit weiteren spannenden Episoden zum Thema: __________________________ ||||| LEXIKON ||||| Du verstehst nur Bahnhof? Zu viel Fachchinesisch? Unser Lexikon hilft dir dabei, die wichtigsten Fachbegriffe zu verstehen: 🔹 Spezialist - Eine Person mit tiefgehenden Kenntnissen und Fähigkeiten in einem speziellen Fachgebiet. 🔹 Launch - Die Einführung eines neuen Produkts oder einer Dienstleistung auf dem Markt. 🔹 Digital Fotografie - Die Aufnahme von Fotos in digitalem Format statt auf herkömmlichem Film. 🔹 Elektroauto - Ein Auto, das von einem elektrischen Motor angetrieben wird, typischerweise mit Batterien. 🔹 Pressemitteilung - Ein offizielles Schreiben, das an die Medien gesendet wird, um Nachrichten oder Informationen zu verbreiten. __________________________ ||||| KAPITEL ||||| (00:00:00) Vorstellung & Einführung ins Thema (00:01:05) Umgang mit Fehlern (00:11:37) Sporttrainer sein ist das Schönste (00:13:47) Lerne, zuzuhören! (00:24:04) Mit einem Kunden zu sprechen ist ein Geschenk (00:37:08) Wenn du neue Wege gehst, musst du damit rechnen, missverstanden zu werden __________________________ ||||| WIR ||||| 🧢 Ich bin übrigens Joël, der Macher dieses Podcasts. Ich bin ein Creator und Medienunternehmer, der für Wachstum und Vielfalt steht. Mein Vorgehen besteht darin, dass ich inspirierende und erfolgreiche Menschen interviewe, um von ihnen zu lernen und Wissensabkürzungen für dich und mich aufzutun. 👉 Mit meinem Podcast digital kompakt zeige ich dir Wachstumsstrategien für dein (Digital-)Business, indem ich erfolgreiche Unternehmen und Expert:innen interviewe 👉 Mit meinem Podcast 5 Dinge mit 20 zeige ich dir, wie du persönlich wachsen kannst, indem ich inspirierende Menschen frage, was sind ihre 5 Dinge, die sie gerne schon mit 20 gewusst hätten 👉 In meinem Newsletter fasse ich dir Jeden Freitag die besten Learnings aus meinen Podcasts zusammen sowie viele weitere Einsichten aus meinen Aktivitäten. 💛 Abonniere „digital kompakt“ auf Apple Podcasts, Spotify & Co. Wenn dir die Folge gefallen hat, hinterlasse uns bitte eine Fünf-Sterne-Bewertung! 👥 Wir streben die Verwendung einer geschlechtsneutralen Sprache an. In Fällen, in denen dies nicht gelingt, gelten sämtliche Personenbezeichnungen für alle Geschlechter.Transkript anzeigen
00:00:03: Trainer sein, ist eines der schönsten Dinge die du machen kannst.
00:00:06: Den Introboard am Anfang wecken und entsprechen lassen weil der Introboard wird über die Dauer des Meetings leiser.
00:00:12: Die meisten Kunden rufen ja nicht bei einem Unternehmen an um dem Unternehmen zu sagen wie lieb sie das Unternehmen haben, wie toll alles ist sondern die rufen auch immer wieder irgendein Problem haben.
00:00:21: Schön dass wir so viele Akademiker haben aber wer fährt in den Bus oder die U-Bahn?
00:00:25: Oder wir bringen die Posts oder wir backen das
00:00:27: Brot?
00:00:48: Hi Five Leute, hier ist Joel und heute habe ich eine ganz tolle Person sowohl menschlich als auch unternehmerisch wirklich eine echte Größe.
00:00:54: Und zwar den lieben Ralf Kleber!
00:00:56: Ralf ist nämlich Ex-Amazon-Chef und wenn ich sage Chef also wirklich der war dreinzwanzig Jahre lang bei Amazon davon zwanzig jahre als Geschäftsführer sowohl von Dach am Anfang und dann immer mehr Länder Portugal Belgien Niederlande Schweden Also wahrscheinlich kein europäisches Land wo Ralf nicht schon mal Geschäftsührer an Sachen Amazon war.
00:01:13: Wunder ist aber auch ein echter Gutsmensch, also er unterstützt wie ich weiß zum Beispiel die Hacker School.
00:01:17: Er ist Beirat bei Andexer Natur und bei Vino.com.
00:01:20: Und als sie ihn gefragt hat was ist denn so deine Lebensmission?
00:01:22: Wofür stehst du heute?
00:01:23: gesagt Spaß haben!
00:01:24: Das ist das wichtigste im Leben und deswegen ich freue mich total darauf lieber Ralf mit dir heute Spaß zu haben und deine fünf Dinge kennst du dann.
00:01:28: Hallo
00:01:29: Super hier zu sein, danke schön Joel.
00:01:31: Danke für die schöne Anmoderation!
00:01:32: Ja das sind Spaß haben wir heute oder?
00:01:34: Das
00:01:34: ist doch ein gutes
00:01:35: Motto.
00:01:36: Auf jeden Fall, das machen wir.
00:01:37: also.
00:01:38: ich frage auch mal gerne am Anfang wie alt die Menschen sind dass wir so einen vielen kriegen wie weit die zwanzig zurückliegen.
00:01:42: magst du das teilen?
00:01:43: Ich habe gar kein Problem.
00:01:44: ich bin neunfünfzig und bin stolz drauf.
00:01:47: Also haben wir bald die viertzig sozusagen seit der Zwanzig voll.
00:01:50: Und ja ich hab immer neugierig Du komm noch mal rein Was ist so das erste was dir in den Sinn kam als dich gefragt habt Fünf Dinge mit zwanzig.
00:01:57: Fünf Dinger?
00:01:58: Meine Güte, echt!
00:01:59: Was macht sie denn drauf?
00:02:00: Welche fünf nehme ich denn?
00:02:02: Weil man will ja auch nicht so Altklub denken aber dann fällt einem doch das eine oder andere ein was man als junger Mensch komplett anders empfunden hat und ich sage mal im reifen Prozess des Berufsleben und des Privatlebens und des Familienlebens dann doch so ein bisschen anders gestaltet hat.
00:02:18: Und die Nummer eins, die mir einfiel für mich persönlich es mag für andere sehr viel anders sein war wie man mit Fehler umgeht weil ich sage mal du wirst irgendwie erinnere ich mich daran.
00:02:29: in der Kindheit hieß es immer mach ja keinen Fehler.
00:02:32: oder in der Schule haste für Fehler einen Punkt abgezogen bekommen.
00:02:35: und da ist immer so.
00:02:36: Du hast im Prinzip gelernt Fehler zu vermeiden.
00:02:40: Und erst im Laufe der Amazon-Zeit habe ich gelernt, Fehler als Goldenes Gut zu schätzen und ganz anders damit umzugehen.
00:02:49: Ja also natürlich hast du in einem Startup Amazon, also ich neuneinzig dazukommen war ein klassisches Start up ja Wilderhaufen unorganisiert aber hoch motiviert und hoch verschuldet.
00:03:00: Also klang wie jedes andere Start Up hat uns über Leben gekämpft war voller Ideen und hatte keine Fehlerkultur, natürlich nicht.
00:03:08: Also jeder der dazu kam dachte er ist die Lösung für das Problem oder der Schlüssel zum Erfolgen.
00:03:15: wäre es lieber positiv?
00:03:16: ich natürlich auch mich reingeschlossen und dann stellte erst über die Jahre fest dass wenn du es schaffst eine offene Fehlerkultur zu schaffen das heißt zuzuhören, einen Fehler zu verstehen und zu analysieren.
00:03:31: Nicht nach Bestrafung suchen, nicht den Suchen der dem Fehler begangen hat sondern dem Fehler richtig auf den Grund zu gehen dann bist du schon dem nächsten guten Schritt gewaltig näher gekommen.
00:03:42: Und das war der erste Gedanke der mir wirklich in Sinn kam.
00:03:47: Wenn ich nochmal ein Unternehmen führen würde Dann wäre das etwas worauf ich extrem viel wert legen würde.
00:03:55: Ja, spannend.
00:03:55: Weil ich hatte mich auch mal dabei... Ich weiß nicht wie es dir geht, aber gerade als Deutscher ist das ja auch so.
00:04:00: Weißt du?
00:04:01: Wir sind das Volk der Dichter und Denker, dann wird das Volkk der Ingenieure.
00:04:04: Bei beiden sind Fehler halt voll ungeheil, ne?
00:04:06: Beim Ingenieurin geht's um Leben oder irgendwie beim anderen einen Ruf was manchmal genauso wertvoll war wie das Leben.
00:04:11: Das heißt, ich versteh das mir jetzt auch mit dieser Sozialisation.
00:04:15: Wie waren denn deine privates Empfinden dazu?
00:04:17: Also es gibt ja eine berofliche Komponente bei Fehlern und es gibt auch wenn ich in meinem privaten Leben etwas falsch mache.
00:04:22: Ist das sozusagen mitgewachsen?
00:04:23: also hast Du auch so erlebt für dich okay?
00:04:25: Ich habe den Wert von Fehlern im Berufsleben erkannt, dass du ihn auch in deinem Privatleben übernommst.
00:04:29: Wahrscheinlich aber langsamer.
00:04:31: ich sage wahrscheinlich weil es wahrscheinlich besser wäre jemanden zu fragen meine Ehefrau, meine Kinder ja meine Freunde oder so wie die das empfunden haben.
00:04:41: Ich glaube da ist die Selbstwahrnehmung könnte ein bisschen irreführend sein aber es ist tatsächlich so dass ich muss zumindest sicherstellen dass es verstanden wird.
00:04:51: Fehler machen hat auch bei Amazon kein Spaß gemacht.
00:04:54: Du fährst nicht gerne, ich überziehe sehr zu ihr zum Chef Besos und sagst hey Jeff hallo Servus!
00:04:59: Ich habe einen Fehler gemacht der lacht dann auch nicht sondern du versuchst natürlich in aller Ernsthaftigkeit sozusagen und sehr faktisch einem Fehler auf den Grund zu gehen.
00:05:08: Habe ich das im Privatleben immer geschafft?
00:05:11: Ich glaube nicht.
00:05:12: ja weil die Fehler dem Privat Leben passieren sind ja oft auf der emotionalen Ebene und gar nicht so auf der rationalen Ebne wie in einem Unternehmen an.
00:05:21: Ich weiß nicht, ob ich da schlau- und gewieft genug war, denen auf den Grund zu gehen?
00:05:26: Ja ist eine gute Beobachter, das ist doch vollkommen recht!
00:05:29: Also, aber ich denke gerade darüber nach, wie es in so einer Firmenwelt ist, dass man dann auch manchmal emotionale Fehler macht aus irgendwie Dummheiten heraus
00:05:35: sehr viele... Sehr viele.
00:05:37: Ich glaube, die schönsten Fehler passieren aus Emotionen.
00:05:40: Denk mal daran wie viel Unternehmen das nicht geschafft haben mit der Innovation Schritt zu halten.
00:05:46: und meistens war es der Grund dass sie glaubten als besser zu wissen Und das ist eine Emotion.
00:05:52: Sie glaubten, sie haben ein besseres Geschäftsmodell und brauchen sich nicht um digitale Fotografie zu kümmern oder um das Elektroauto oder alles Mögliche.
00:06:01: Du kannst ja tausende Beispiele nennen.
00:06:03: Deswegen hatte Jeff das gute Motto, dass mir wirklich gut gefallen hat.
00:06:07: Er hat gesagt, schaut Leute kein Unternehmen besteht für immer!
00:06:13: Wir werden dafür bezahlt, unseren Stillstand so lang wie möglich hinaus zu zögern.
00:06:17: Und es geht nur in dem wir neue Ideen generieren.
00:06:21: Es geht nur indem wir experimentieren Fehler machen und dann brauchen wir einen guten Umgang miteinander weil ich glaube uns allen war von Anfang an klar dass neunundneinzig von einhundert Dingen die wir anpacken werden schief gehen.
00:06:34: ja ist jetzt Das sind sehr viele.
00:06:38: Du kannst das Internet aufmachen und nach den hundert schlimmsten Fehlern von Amazon googeln suchen, wo auch immer du unterwegs bist, da kommt was.
00:06:47: Und einige davon waren sehr, sehr teuer.
00:06:50: Die machen keinen Spaß, also nicht falsch verstehen.
00:06:53: Sondern die wurden auf sehr fachlicher Art ernst genommen und man hat sich nicht über die Personen unterhalten, die den Fehler gemacht haben oder warum sie den eventuell machen könnte sondern man sich darüber unterhalten was man aus dem Fehler noch machen kann.
00:07:09: Wie war denn so eine typische Reaktion?
00:07:11: Also ich habe gerade drüber nachgedacht Firephone, was glaubst du der Klassiker?
00:07:14: Der
00:07:14: Klassika für Logos.
00:07:16: Da hast du gar keinen Anteil bei dir gehabt und es war wahrscheinlich so ein Core-US Ding, fein raus aber wenn du jetzt Firephone verantwortlicher wärst... Wie war so eine typische Reaktion?
00:07:25: also wie liefst du diesen Austausch mit einem Jeff Bezos in dem Team ab?
00:07:29: Kindlicherweise durfte ich sogar beim Launch vom Firephone dabei sein und ganz ehrlich, wir waren alle überzeugt dass wir das beste Phone der Welt bauen.
00:07:37: Ich habe es nicht gebaut aber ich war natürlich nah genug daran um zu wissen was kommt als sie ins Endstadion ging und wir waren davon überzeugt, dass dem Kunden einen großen Gefallen tun würde und der Kunde war nicht unserer Meinung Was ganz häufig der Fall ist, im Übrigen.
00:07:55: Beim Firephone ist es halt da die Entwicklung eines Mobiltelefons nicht von heute auf morgen geht und auch hundert plus Millionen US-Dollar gekostet hat.
00:08:03: Es ist halt besonders sichtbar.
00:08:05: Ja aber bei anderen Dingen wie genauso schmerzhaft waren, das ist weniger sichtbaar.
00:08:10: Das Firephone, das Schöne war.
00:08:13: der Chefentwickler vom Firephone war weiterhin der ChefEntwickler FireAmazon.
00:08:17: Der ist jetzt der Chef von Blue Origin.
00:08:20: Er hat Amazon verlassen und er hat tatsächlich dann sich mit seinen Teams die Arbeit gemacht, hat gesagt was sind denn die Komponenten?
00:08:28: Von denen wir so überzeugt waren dass sie den Kunden unwiderstehlich, dass der Kunde sie unwiderstählig finden würde.
00:08:36: Und die haben wir dann genommen.
00:08:37: und da hat er dem Fire Stick gebaut unter anderem und das wurde des meist verkaufters Amazon Device ever weltweit.
00:08:45: Wenn du da irgendwie mal anrufen durftest in den USA und sagen Hallo, ja wir haben gerade eine halbe Million Euro auf dem falschen Marketingkanal versenkt.
00:08:52: Und das sind unsere Learnings waren Fehler.
00:08:55: Also wie es war so ne typische Reaktion?
00:08:57: Ablaus gab's keinen!
00:09:01: Meistens aber auch eine sehr sachliche Reaktion lassen, zusammensetzen und verstehen was passiert ist.
00:09:06: Was dann noch tatsächlich geschehen ist.
00:09:08: wir hatten ja glücklicherweise bei Amazon ein Format entworfen wie diese sachliche Auseinandersetzung nicht nur mit Fehlern sondern auch mit neuen Ideen Was mindestens genauso schwer ist, sich darüber zu unterhalten wie über Fehler.
00:09:23: Also wir haben uns einen Format gegeben mit dem wir uns darüber unterhalten haben das dies bei neuen Ideen wurde eine Pressemitteilen geschrieben um festzustellen klickt das Thema ja also ist es etwas das begeistert.
00:09:35: Und wenn es tatsächlich dann soweit war, dass man das Gefühl hat, es könnte ein Thema sein, das begeistert.
00:09:41: Dann dürfte man weitergehen und sozusagen sechs Seiten schreiben und das Ganze ein bisschen faktisch und kritisch untermauern.
00:09:48: Durch dieses Format war eigentlich jeder erstmal nicht gezwungen.
00:09:53: Jeder war in der Lage erst mal sechs Seiten zu lesen was passiert ist bevor dann darüber diskutiert wurde.
00:10:00: Das ist ganz witzig weil ich erinnere mich gerade an so eine alte Geschichte zurück.
00:10:03: Ich habe mein Investor kennengelernt.
00:10:05: Der hat sozusagen bei dem Ami angeheuert, also im amerikanischen Adventure Capital Unternehmen und hat dann ich glaube zehn Millionen Euro in den Boot interessiert.
00:10:13: So ist sie mit Krachow gegen die Wand gefahrt.
00:10:15: Dann ist er ins Büro gegangen und hat gesagt gut passt mal auf hier so und so.
00:10:19: Ich nehme an, ich darf meine Papiere nehmen und hier mein Schreibtisch aufräumen.
00:10:22: vielen Dank für die Chance.
00:10:24: Tut mir total leid!
00:10:24: Ich habe mein Bestes gegeben.
00:10:25: Und dann meinte der Chef sowieso nicht lassen weil ich gerade irgendwie einen Deal über zehn Millionen versenkt hab.
00:10:33: Glaubst du wirklich, jetzt wo ich gerade zehn Millionen deine Ausbildung investiert habe lass' ich dich gehen?
00:10:37: Ja.
00:10:37: Ich fand das so ein geiles Bild!
00:10:39: Aber es
00:10:39: ist ein gutes Bild.
00:10:40: Das trifft sehr gut.
00:10:42: Wenn
00:10:42: wir über Fehler reden da hängt ja ganz viel auch mit der Kindheit zusammen.
00:10:45: Wie mit einem umgegangen wurde wenn man was falsch gemacht hat.
00:10:48: wie war das bei dir so?
00:10:50: Also erstens ich hatte tolle Eltern, aber ich habe auch tolle Fehler gemacht.
00:10:55: Bei manchen war es auch gut dass mal eine Bestrafung in Anführungsstrichen stattgefunden hat.
00:11:02: das hat mein ja damals auch noch alles ein bisschen lockerer gesehen.
00:11:06: Ich glaube alles in allem hatten wir eine tolle Fehlerkundeltour glücklicherweise als Resultat daraus auch eine sehr harmonische Kindheit.
00:11:12: Also ich hatte ein toller Beziehung zu meinen Eltern und wenn es mein Glabs auf den Popo gab, dann habe ich das überlebt und der war definitiv nicht grundlos.
00:11:21: Wo bist denn groß geworden?
00:11:23: Keins ist lauter!
00:11:27: Ich bin auch Mitglied beim FCK.
00:11:31: Wenn du einen Fußballverein in deinem Herzen nimmst, kannst sie nicht aussperren weil er mal in die dritte Liga absteigt Sondern kannst gucken, ob du was dafür tun kannst.
00:11:39: Dass das nicht mehr vorkommt, konnte ich nicht.
00:11:41: Aber tatsächlich ist Fußball eines der prägendsten Kindheitserlebnisse.
00:11:46: Ich weiß es nicht mehr.
00:11:47: Ich glaube mit drei oder vier wurde ich ins Fussballdrecker gesetzt.
00:11:51: Aber nicht beim FCK, irgendein Vorstadtverein und dort wo mein Vater und seine Brüder gespielt haben.
00:11:57: Ich wurde dann auch nach zwei Spielen auf die Position gestellt, die meinem Vater gespielt hat.
00:12:00: Der wesentlich besser war als ich.
00:12:02: Das war ... Und hab dann tatsächlich bis zum heutigen Tag in meinem Herzen Fußball gegeben.
00:12:08: Ich war bis vor wenigen Jahren Jugendfußballtrainer, ja ich habe noch eine E-Jugend übernommen und die bis Ende C-Juge trainiert und dann auch in der B-Jung begleitet bin immer noch so ein bisschen Begleiter in Anführungsstrichen meiner Jungs.
00:12:22: Ja weil Fußballtrainer sein ist.
00:12:25: wenn du mich nach fünf Dingen fährst, dann ist das der zweite Sporttrainer oder Trainer sein ist eines der schönsten Dinge die du machen kannst.
00:12:34: Warum?
00:12:34: Weil all dein Business-Grenzkrams total nutzlos ist, wenn du in eine Kabine kommst wo zehnjährige Jungs drin stecken.
00:12:42: Ihre Schnurrsänke lübnotisieren und du ihn klar machen sollst wie man das nächste Spiel angeht.
00:12:48: Und dann brauchste nichts von Viererkette erzählen oder Mandeckung oder sauber hinten rausspielen.
00:12:54: Sondern du musst einen Weg finden überhaupt ihre Aufmerksamkeit ihren Respekt zu verdienen.
00:13:01: Du musst lernen ein Mittelweg zwischen trainieren, was tatsächlich ernsthaft ist.
00:13:06: Bei kleinen Jungs jetzt noch nicht so kritisch aber trotzdem du musst dem Sport ja eine gewisse Ernsthaftigkeit und Routine geben und den Spaß dabei nicht verlieren.
00:13:16: Das ist eine ganz spannende Überlegung.
00:13:17: ich habe mich das auch mal gefragt.
00:13:19: Ich weiß ich bin ein schlechter Lehrer also ich bin ungeduldig.
00:13:22: Glaubst Du?
00:13:22: Ja vielleicht höre ich mich auch Aber ich bin halt schnell und dadurch bin ich ungedulig.
00:13:28: Und ich hab mich immer gefragt welchen guter Coach, welcher guter Trainer So, was ist davon eigentlich brauche?
00:13:32: Ich habe mich dann immer gefragt.
00:13:33: So ein Jürgen Klopp!
00:13:34: Was macht den so magic?
00:13:36: Der hat ja natürlich eine Aura dieses menschliche.
00:13:40: und dann glaube ich... Also meine Vermutung war immer dass man den Menschen aufmerksamkeit zollen muss.
00:13:44: wenn die merken du meinst es ernst mit denen weißt du nach dem Motto der stelle ich jetzt nicht nicht auf weil du irgendwie über dich nicht leiden kann sondern er sieht bei dir etwas was dir fehlt und hilft dir aber auch das zurück zu gewinnen dass das so ne vertrauensbildende Maßnahme ist.
00:13:56: Total.
00:13:57: Aber... Nee nee da hast du schon ganz wichtiges Element.
00:14:00: Das zweite, was ich lernen musste, bleiben wir gerne bei mir ist eine Sprache zu benutzen die verstanden wird.
00:14:09: Ja das ist im Business übrigens genau das gleiche.
00:14:12: Es gibt ja viele die bei uns nicht man das Bullshit Bingo Firms benutzen und da wurde auch viel Witze drüber gemacht.
00:14:19: aber da steckt ein wahrer Punkt drin.
00:14:22: Die einfacher deine Sprache ist umso mehr hast du eine Chance verstanden zu werden damit welche Worte du wählst, wie lange deine Sätze sind und ob du ein drittes was ich auch lernen musste berücksichtigt.
00:14:39: also von den fünf Dingen ob du zuhören kannst ja weil ich sage mal du kommst natürlich im jungen Berufsleben.
00:14:49: Ich sag mal es sind die introvertierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Nachteil weil sie weniger auffallen.
00:14:56: Du gehörst, wenn du nicht introvertiert bist immer zu denen die schreien hier ich kann das.
00:15:02: ich mach dass ich will das ja und hast damit natürlich auch eine Chance ausprobiert zu werden.
00:15:09: über die Jahre lernst du dass es viel wichtiger ist zuzuhören weil um dich herum viel mehr Weisheit ist wie wahrscheinlich in dir selbst drin steckt und du durch Zuhörende Chance hast die Weisheit zu extrahieren.
00:15:24: Das war ein bisschen labortechnisch, aber im Prinzip versuchst du das ja als Manager und du stellst deine Art und Weise wie du Meetings machst komplett um.
00:15:33: Also zum Beispiel Jeff war kategorisch der Letzte der in einem Meeting gesprochen hat weil er wusste in dem Moment wo er anfängt zu reden stellt sich so einen abwartender Haltung.
00:15:44: okay was will er denn?
00:15:47: Was muss ich berücksichtigen?
00:15:49: Deswegen war es eigentlich eine goldene Regel sich so lange wie möglich im Meeting zurückzuhalten.
00:15:54: Oder ich habe ganz bewusst, wenn wir so ein Dokument gelesen haben versucht den introvertiertesten Mitarbeiter oder Mitarbeiterinnen die ich im Raum erkennen glaubte als erste sprechen zu lassen.
00:16:08: Joel was denkst du über diese Idee?
00:16:11: Was ist dir als erstes aufgefallen?
00:16:13: Ja sozusagen den Introvert am Anfang wecken und entsprechen lassen weil der Introvert wird über die Dauer des Meetings leiser, nicht lauter.
00:16:21: Ja der klappt irgendwann Laptop auf und macht E-Mail.
00:16:25: Für dich war es total geil, wie ist das bei dir selbst?
00:16:27: Warst du introvertiert, extrovertiert ambivertiert?
00:16:30: was war's bei dir?
00:16:30: Oha
00:16:30: furchtbar extroverted ja.
00:16:32: also furchttbar ja und zwar auf die klassische Art.
00:16:36: hier komme ich.
00:16:37: Ich bin die Lösung für jedes Problem.
00:16:39: Das hat mir vielleicht auch ein bisschen geholfen.
00:16:42: Ich glaube was bei mir den Schaden etwas geringer gehalten hat dass ich auch versucht habe Spaß zu haben.
00:16:51: Und wenn du extrovertiert bist und Spaß verbreiten willst, dann haben zumindest die auf deiner Spaßwelle Funken ein bisschen Spaß mit dir.
00:17:00: Und denken sie vielleicht okay, könnt sich ein bisschen weiter zurückhalten aber ich hatte kein Problem mit Extrovertiertheit.
00:17:09: Ich denke gerade genau darüber nach, weil du meintest Trainer sein ist ein Geschenk.
00:17:12: Wenn du es so vergleichst was waren Parallelen?
00:17:15: Was waren Unterschiede bei Trainer von jungen Menschen versus Führungskraften von älteren Menschen?
00:17:21: Also beides ist herausfordernd unglaublich und beides macht unglaublich viel Spaß und bei beiden kann man unglaublich viele für sich rausziehen.
00:17:34: Der große Unterschied ist ja als Chef in einem Meeting Hast du es relativ einfach?
00:17:41: Als Trainer in einer Spielersitzung hast Du es extrem schwer, weil Du bist derjenige der am Rand steht und ein Spiel von außen zu beeinflussen ist extrem schwierig.
00:17:54: Während ein Business-Prozess von innen zu beeinflussen, ist im Vergleich dazu relativ leicht.
00:18:00: Allein schon dem du mehr Ressourcen gibst aber du darfst ja nicht fünfzehn Spielausfälle bringen damit du noch einen Tor schießt.
00:18:06: Sondern du hast die elf, die da hast du auf den Platz und der links außen hört dich wahrscheinlich gar nicht mit deinem Gebrülle.
00:18:14: was brüllst du dem überhaupt zu?
00:18:15: Was er versteht... Die Anweisungen, die du am Spielfeld dran geben musst oder kannst sind definitiv anders als im Business.
00:18:25: Du hast nicht groß Zeit, Fehler-Analysen zu machen in der Halbzeit vielleicht ja dann kannst du auch die Korrektur.
00:18:31: deswegen hört man von Fußballkommentatoren oft diejenigen jetzt in die Kabine und werden anders eingestellt.
00:18:37: das ist tatsächlich so.
00:18:38: ja weil es sind deine fünfzehn Minuten wo den klarmachen kannst ob die über rechts oder links oder durch die Mitte stärker sind um was man dagegen tun könnte.
00:18:47: wenn wir jetzt mal ein Mix machen aus deinen beiden Punkten also der dritte war ja alleine zuzuhören Ist es als Trainer auch so, dass das Zuhören wichtiger ist?
00:18:55: Ja.
00:18:56: Also wenn du in der Kabine glaubst mit Monolog deine Mannschaft motivieren zu können dann bist du ein großartiger Trainer.
00:19:01: ja vielleicht irgendeinen glaubt er kannte das vielleicht oder konnte das vielleicht.
00:19:05: viel besser ist es wenn du an einen Punkt kommst wo du sagst Wie seht ihr das denn?
00:19:12: Und was glaubt ihr, was ist gut gelaufen und was ist schlecht gelaufen.
00:19:15: Du wächst sozusagen den einen oder anderen Spieler, weil die meisten sind Intro-Words in der jungen Mannschaft.
00:19:22: Den einen oder Anderen, der bereit ist A zu sprechen und dann B auch ein bisschen Verantwortung zu übernehmen.
00:19:28: Dem hören die andern noch deutlicher zu als dir als Trainer.
00:19:32: Wenn du die Punkte Handlungsanweisungen oder Hinweise sozusagen Vorschläge umwandeln kannst, dann bist du der ganzen Sache schon mal ein Schritt weiter.
00:19:45: Der Spiel kann es aber trotzdem in sechs Null verlieren!
00:19:47: Verspannend, wenn man denkt ja irgendwie immer das ist so Pep Guardiola-Style.
00:19:50: Dass du so ein Board machst und dann sagst hier guck mal da der Punkt bist Du und dann zack, zack... Ja
00:19:57: probiert es mal!
00:19:58: Da ist dir schon die halbe Mannschaft weggeschlafen bevor du überhaupt alle... Ich meine später natürlich.
00:20:04: je älter die Jungs werden umso mehr erwarten sie dass du auch multimediale arbeitest.
00:20:09: ich weiß mal ich hatte das große Vergnügen bei der Tafel Essen ausgegeben und in München ist Paul Breitner, einer der sich am stärksten.
00:20:17: Und da war der Paul Breidner an dem Tag neben mir eingeteilt sozusagen.
00:20:22: ich habe gesagt kannst du nicht die Kabineansprache machen?
00:20:24: für meine Jungs?
00:20:25: nochmal geguckt ob er den Mädchen hat er ganz toll gemacht ja richtig mit Leidenschaft und also nachdem Motto hört mich auf den Kleber spielt mit Herz verstanden.
00:20:36: Im Prinzip ist mir das ja recht.
00:20:38: Ich meine, je weniger du als Trainer tun musst dann mit deiner Mannschaft erfolgreich ist und funktioniert, dann kauf dir halt ein Liegestuhl oder einen Trink mit einem Schirmchen drin und genießt deinen Erfolg!
00:20:49: Und guck, dass da was Neues findest... Aber es kam leider nicht an.
00:20:54: Die Jungs waren halt zu jung.
00:20:55: Ja die haben mal gesagt, wir waren breit.
00:20:58: Wir essen der Opa lange so viel.
00:21:01: Da hätte ich ihn anderen gebraucht.
00:21:03: Wenn Toni Groß das gemacht hat wahrscheinlich, ne?
00:21:05: Toni Groß oder Muzyala jetzt.
00:21:08: Das sind natürlich... Jetzt sind ja auch viele ausländische Spieler große Idrohle.
00:21:13: Es gab es zu meiner Zeit nicht Fritz Walther.
00:21:17: Mir geht's ja immer so.. Ich attack mich bei einem ganz komischen Spagat den ich mache.
00:21:22: Ich bin einfach ein Handwerk und künstler.
00:21:26: Und wenn du aber wachsen willst, kommt halt irgendwann automatisch die Situation, dass du dich mehr alles machen kannst.
00:21:31: Dann wirst Du halt vom Gründer zum Manager oder Gründerin zur Managerin und ich tue mich damit immer schwer.
00:21:36: Ich habe mich dann irgendwann dabei ertappt, das ich gemerkt hab so, ah!
00:21:39: Die macht einfach das Handwerk zu viel Spaß ja?
00:21:41: Und ich suche dann immer nach so einer Rolle wo ich beides haben kann.
00:21:43: und die Frage an Dich ist wie hältst Du das denn aus?
00:21:46: also weißt Du dann zuzugucken... Ich habe gerade dieses Bild im Kopf wenn so Trainer immer so den Kopf bei so was ist denn wenn die selber noch den Kopf nach vorne nehmen weil sie den Ball reinköpfen wollen?
00:21:54: weiß was ich meine.
00:21:55: So dieses Feeling auch in der Arbeit genauso.
00:21:57: Und ob,
00:21:58: ja
00:21:59: und ob...
00:22:00: Wie habt ihr das?
00:22:01: Also ich gebe dir die Fußballseite zuerst.
00:22:04: auf der Fußball-Seite ist es furchtbar weil du bist absolut hilflos!
00:22:07: Natürlich kannst du dich im ersten emotionalen Moment verstehen wie man den Ball über's Tor ersetzen konnte.
00:22:15: aber auch da musst du ... wird deine Emotionen los und dann kannst du dir überlegen okay welche Trainingsseinheit könnte denn helfen die Jungs beizubringen, dass den Ball flach schießen eigentlich das erfolgsversprechende Rezept ist.
00:22:28: Auch wenn sie im Fernsehen die schöneren Torbore oben links unter der Latte oder im Winkel sehen.
00:22:33: Das kann man dann wieder übereinbringen.
00:22:36: Im Berufsleben funktioniert es dann komplett anders.
00:22:40: Und wie ist es hier ergangen mit?
00:22:41: Also warst du nicht manchmal auch verführt zu sagen wow jetzt probieren wir da diese neue Entwicklung aus?
00:22:46: hätte ich total Lust selber mir die Hände schmutzig zu machen.
00:22:49: Also, erstens glaube ich jedes Unternehmen das sich vom Start-up zum etwas erwachseneren Unternehmen.
00:22:55: Ich weiß ja nicht wo Amazon jetzt gerade steckt in seiner Entwicklung entwickelt wird feststellen dass du den Typ deiner Mitarbeiter deines Managements deines Chefs ändern musst.
00:23:09: entweder hält er sich mit Updates auf dem Laufenden oder du musst ihn mit Updates auf dem Laufen dann halten, oder du brauchst einen neuen Chef.
00:23:18: Ja weil du hast natürlich am Anfang Generalisten.
00:23:22: ja also ich weiß noch nicht, ich saß in Halberg-Mos in unserem ersten Büro und da haben sie das Telefon geklingelt.
00:23:26: hat um zehn habe ich gesagt hallo hier ist Amazon.
00:23:29: wie kann ich Ihnen helfen?
00:23:31: Da gehst du nicht vorbei und sagst oh das Telefon klingelt, das sieht aus von der Rezeptionistin oder vom Rezeptioenistin sondern du nimmst ab und fahrst was los!
00:23:40: Und dieser Generalismus ist auch sehr dienlich.
00:23:43: Aber dann brauchst du immer mehr Spezialisten.
00:23:46: Wenn die Generalisten, du brauchst Marketing musst dann doch irgendjemand her der schon mal PR gemacht hat oder jemand, der im Editorial eine Website anders gestaltet hat Kundendienst anders erfahren hat.
00:24:00: Und dann brauchst du im nächsten Schritt Mitarbeiter, die in der Lage sind, Spezialisten als Teams zu formen und zu führen.
00:24:08: Also Zielvorgaben, Zielkontrolle, Ansprache der Mitarbeiter.
00:24:13: So entwickelt sich das Schritt für Schritt weiter.
00:24:16: Am Schluss haste eigentlich meine Funktion – ich durfte in den ersten Jahren war ich immer im Weihnachtsgeschäft im Bad Hersfeld im Versandlager nach Backing gebackt.
00:24:25: Wir sind mir irgendwann gesagt haben, Ralf du bist lieb aber langsam.
00:24:31: Ich sag hey ich mach das doch gerne kann sein machst da ein.
00:24:35: ja ich hab mich dann den anderen Weg gesucht.
00:24:40: ich durfte dann immer noch im Customer Service E-Mail und Telefonanrufe entgegennehmen weil der festen Überzeugung war dass es wichtig ist für die DNA.
00:24:51: also mit einem Kunden sprechen ist ein riesengeschenk.
00:24:55: Kommt wieder übrigens.
00:24:56: Kunden haben nämlich echt tolle Ideen, das Problem ist es nicht immer ganz einfach zuzuhören und die Idee zu finden in dem was sie sagen.
00:25:05: ja weil die meisten Kunden ja das ist glaube ich nicht Amazon spezifisch sondern generell nicht bei einem Unternehmen an um den Unternehmen zu sagen wie liebste das Unternehmen haben wie toll alles ist ja und sondern die rufen auch weiter irgendein Problem haben.
00:25:19: Ja das heißt du hast dann tatsächlich jemand an der Strepper der sagt habt ihr noch alle Ich habe einen bestellt und das ist immer noch nicht da.
00:25:28: Und was macht mir?
00:25:29: Seid ihr nur ein inkompetenter Haufen
00:25:31: irgendwas?".
00:25:31: Ja, die große Kunst ist es aus diesem Problemschilderung herauszufiltern.
00:25:38: Ah okay, was war denn das Problem?
00:25:41: Wie ist dann das Problem entstanden?
00:25:43: Ist das ein einmaliges Problem?
00:25:46: Kann das nochmal entstehen?
00:25:47: wie oft kann das entstehen?
00:25:48: ja also was könnte daraus entstehen?
00:25:50: um wenn du das lernst sozusagen und das lernst du am besten im Dialog mit dem Kunden, dann hast Du auch wieder einen Inputzeller für Innovationen.
00:26:03: Nicht alles was der Kunde dir vorschlägt ist wahrscheinlich eine gelungene Innovation, ein paar Sachen musst Du schon selber finden.
00:26:10: aber es steckt sehr viel Verbesserungspotenzial drin.
00:26:13: und ich sage mal wenn man den einen Teil der Innovation sich ankommt, der mehr Evolution ist dann kannst du doch sehr viele deiner Programme, Ideensysteme, bestehende Devices also Geräte, kannst du verbessern wenn du den Kunden zuhörst.
00:26:31: Und ich glaube das gerade etwas ist was Amazon besonders gut konnte und hoffentlich auch noch kann.
00:26:38: Ich habe lustig die Tage auf der KFünfkonferenz habe ich einen Bekannten getroffen.
00:26:42: er meinte, ich hab ein der Top Verkäufer kennengelernt dieses Landes und er hat mir was als spannendes erzählt.
00:26:46: Das erzähl ich dir ja auch.
00:26:47: man.
00:26:47: er meint er Der ruft halt wirklich kalter Quiz um mich die ganzen Tag Leute an.
00:26:51: Ganz den Tag und der sagt, wenn die mich anschreien weiß ich kann denen was verkauft?
00:26:55: Ja!
00:26:56: Weil dann sind sie emotional, dann sind die engaged, dann haben die los.
00:26:58: Dann ist ja eine Emotion da.
00:27:00: Wenn die gleich gültig sind, dann weiß er euch verloren.
00:27:02: Das fand ich ganz geil irgendwie... Und jetzt überlege ich noch bei dem ganzen Thema.
00:27:06: man sagt auch immer so, wenn man andere führen können möchte muss man als erstes mal sich selbst führen können.
00:27:12: War dir das so in die Video gelegt dass du so mit Bodenständigkeit Leuten zuhören konntest und sie ihre Fehler machen lassen.
00:27:19: Nee, ich glaube das kann nicht verneinen.
00:27:23: Ich war ein ganz normaler Junge mit ganz normalen Fehlern, einen ganz normalem Lebensstil.
00:27:29: Ja, ich glaub da war nix Magisches dabei!
00:27:32: Mit Sicherheit mag ich ein bodenständiges Leben und mit Sicherheit hatte ich nie Probleme, alle auf Augenhöhe zu sehen.
00:27:41: Im Gegenteil also die Meetings, die irgendwie besetzt waren oder wo du das Gefühl hattest, da fehlt doch jemand.
00:27:51: Wo sind denn die, die tatsächlich den Job machen?
00:27:55: Die waren mir immer etwas befremdlich Und das ist auch gut so, glaube ich.
00:27:59: Weil man darf ja nicht vergessen natürlich hast du den Chef-Wissenschaftler von Jahrgangsbesten aus Oxford oder Harvard dir gegenüber sitzen.
00:28:10: aber du gehst auch nach Werner ins Lager und musst dich mit dem Packer drüber unterhalten warum wir immer noch zu viel Luft versenden in unseren Paketen und dafür Geld bezahlen weil die DHL den LKW zu schnell voll bekommt der Amazon FedEx oder warum er die Pakete auswerte, Herr Müß.
00:28:28: Das habe ich so fast alle genannt.
00:28:30: PS noch?
00:28:31: DPD hat auch gefilmt.
00:28:34: Ich kenn
00:28:34: sie noch alle.
00:28:35: Nee!
00:28:36: Und das musst du lernen sozusagen deine Sprache und deine Ernsthaftigkeit.
00:28:43: also du hörst Jeff Bezos nicht anders zu wie dem Arbeiter, den Kollegen der Kollegin im Lager, die einen Job macht.
00:28:53: Weil sie oder er der wichtigste Input für eine Fehleranalyse ist.
00:28:58: Die beginnt dort und deswegen musst du das lernen.
00:29:03: Das bin ich immer neugierig.
00:29:03: Du hast ja gerade von den Experten und Expertinnen geredet und den Generalisten.
00:29:08: Ich bin Generalist.
00:29:09: Heißt das für mich in der Logik?
00:29:11: Entweder muss ich immer ab einem bestimmten Zeitpunkt die Firma wechseln, wenn die Experten mal angekommen.
00:29:15: Oder heißt es, ich bin eigentlich verdammt Führungskraft zu werden und irgendwann zu managen, obwohl ich so gerne Handwerker bin und in der Bütte arbeite?
00:29:21: Ich denke beides!
00:29:23: Und das ist ja toll!
00:29:24: Das heißt du hast zwei Wege vor dir und musst dich nicht... fühlt sich nicht schon... das eine könnte ja ne Sackgasse sein, aber wer
00:29:30: weiß?!
00:29:31: Ich finde, man muss sich da nicht festlegen.
00:29:33: Bei mir war's mit Sicherheit die innere Stimme das Wohlfühlen, der Spaßfaktor.
00:29:39: Also wenn ich morgens auf die Arbeit gefahren bin und habe Metalliker gehört und laut mitgesungen dann wusste ich es wird ein toller Tag!
00:29:47: Ich freue mich auf das was kommt.
00:29:48: ja ich freue mich auch.
00:29:49: meine Kollegen.
00:29:51: Ganz ehrlich, ich glaube das kann dir auf beiden Wegen geschehen.
00:29:55: Wenn es abhanden kommt würde mir dringend überlegen ob das der richtige Weg ist und dann wirst du entweder feststellen deine handwerkliche Leidenschaft ist so groß dass du vielleicht noch einen Schritt mehr in die handwerkliche Richtung gehen musst weil die Sommer beide Seiten sind auch großartig.
00:30:11: ja wir brauchen doch nicht.
00:30:12: Gott sei Dank haben wir nicht nur Chefs aus dieser Welt sondern irgendjemand der auch macht oder über den Sachverständnis hat in einem Gebiet, in dem ich keinerlei Ahnung habe.
00:30:25: Ich könnte meine Heizung nicht reparieren.
00:30:27: Ich bin so dankbar dass es Menschen gibt die das machen wenn sie kaputt ist oder mein Auto oder sonstiges.
00:30:34: Wir haben uns ein bisschen in diese akademische Richtung drängen lassen.
00:30:40: Ja, aus guten Gründen.
00:30:44: So habe ich es wahrgenommen diese Nachkriegsgeneration die versucht hat wieder festen Boden unter die Füße zu bekommen und die ihren Kindern mitgegeben habt ihr soll das einmal besser haben.
00:30:56: Ich weiß nicht ob du den Satz mal zu Hause gehört hast.
00:30:58: ich hab ihn gehört Und dazu gehörte unter anderem, wenn du eine akademische Laufbahn einschlägst oder ein Studium machst dann bist Du gemacht.
00:31:08: Ja und das ist kein Vorwurf, ja das Pendel findet nie die Mitte aber das Pendeln ist sehr nach Richtung Akademie ausgeschlagen.
00:31:17: ich glaube wir müssen mit ein bisschen zurück pendeln und einfach verstehen schön dass wir so viele Akademiker haben aber wer fährt in dem Bus?
00:31:24: oder die U-Bahn, ja?
00:31:25: Oder wir brinken die Posts.
00:31:27: Oder wir backen das Brot!
00:31:28: Ich kann nur hundert Dinge nennen, die für die Gesellschaft extrem wichtig und wertvoll sind, denen wir neue Wertigkeit zukommen lassen
00:31:36: müssen.".
00:31:37: Da kommen wir nochmal zu deinen Punkten so.
00:31:38: Ich bin ein bisschen abgeschwäft hier aus Begeisterung heraus.
00:31:40: also dein dritter Punkt war Lerner zuzuhören.
00:31:42: Hast du einen Erweckungsmoment gehabt oder so eine Art Übung oder Fahrt, der dich dahin gefühlt hat?
00:31:47: Ja und zwar ein sehr, ich sag mal kraftvoller Fahrt.
00:31:52: Ja weil wenn ich mir eingestanden habe da hätte ich mal besser zugehört ja dann wären wir bestimmt während mir einige Fehler nicht unterlaufen.
00:32:08: Wäre das besser gewesen für meine Entwicklung weiß ich nicht?
00:32:11: Weil es ist natürlich auch sehr ernüchternd.
00:32:14: Dann gibt es den Punkt wo du zuhörst Aber du bist nicht dabei, also du bist anderer Meinung.
00:32:22: Ich gebe dir ein Beispiel.
00:32:23: als wir relativ früh gesagt haben Wir müssen unseren Shop zur Webseite für Marktplatzhändler öffnen ich kann dir sagen fünfzig Prozent!
00:32:35: Das waren, ich mache nagemisch nicht fest auf dem Wert.
00:32:37: Aber fünfzig Prozent der Mitarbeiter haben gesagt ne das ist der größte Fehler den das Unternehmen wie man es machen kann ja sich die Konkurrenz in den eigenen Laden holen was wissen wenn die viel besser sind als wir glücklicherweise waren die die auf der anderen Seite fester von überzeugt haben waren dass das ein guter Schritt ist dann gesagt Wenn die besser sind also wir Dann ist es unser Problem Nicht das Problem der Händler die Besser sind.
00:33:04: dann müssen wir an uns arbeiten, noch besser zu werden.
00:33:07: Ja?
00:33:08: Und aber es war so ein klassisches ... Du hörst zu!
00:33:12: Du verstehst das... Aber nicht notwendigerweise kannst du's mit Energie sofort in der Tat und in der Handlung... Das hat mich meine ganze Karriere lang begleitet.
00:33:27: Heute ist quasi einer der Kern-Elemente von Amazon.
00:33:30: Der macht Platz also krass.
00:33:34: Ich weiß nicht, ich habe keine aktuelle Zahl.
00:33:36: Aber ich glaube, ich hab mal gelesen, Schätzung zufolge sind sechshundertfünfzig Millionen Artikel kaufbar auf Amazon weltweit.
00:33:44: Zu meiner Zeit in Deutschland waren es auch schon über vierhundert Millionen ja die nur auf der amazon.de-Seite kauf bar waren.
00:33:50: So und
00:33:50: jetzt sind wir immer noch beim Thema Zuren eigentlich nämlich bei dem Punkt den vierten Punkt mit einem Kunden zu sprechen ist ein riesen Geschenk.
00:33:57: Fällt komischerweise trotzdem immer so schwer ne?
00:33:59: Das
00:33:59: ist sehr schwer!
00:34:00: Und ich bewundere den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Kundenservice, weil die das ja tagtäglich machen.
00:34:08: Ja?
00:34:09: Und ihre Energie daraus ziehen, dass sie dann tatsächlich Problemlösungen schaffen.
00:34:16: Wir haben eigentlich von Amazon.de gesagt haben wie wollen wir denn überhaupt erfolgreich werden?
00:34:24: war das ein Element wo wir gedacht haben da können wir uns ganz stark differenzieren den Kunden in der Mittelpunkt zu stellen, einen Telefonat nach sechzig Sekunden zu beantworten und auch zu messen ob du das tatsächlich gemacht hast.
00:34:38: Und viele andere Dinge die der Kundendienst bei Amazon anders macht als andere Kundendienste haben immer wieder dazu gefühlt dass alle gesagt haben oh wow!
00:34:46: Ihr meint es ja ernst ihr seid ja tatsächlich daran interessiert.
00:34:50: oder danke dass ihr mir geholfen habt.
00:34:52: ja weil über jedem Anruf steht als erstes Der Kunde, die Kundin, die gerade anruft.
00:34:59: Die haben ein Problem, löse es!
00:35:02: Und das wird ja gerne vergessen und dazu musste extreme Qualität haben dass dann daraus auch eine Chance entstehen kann besser zu werden im operativen im innovativen.
00:35:13: Das ist wieder ne andere Kunst.
00:35:15: Ja, ich meine ganz ehrlich ist es ja auch total geschichtstauglich.
00:35:18: Also ich erinnere mich an irgendein so eine Story das irgendwie in den USA... Ich mein das war sogar damals Anfangsbeser Silber Das einer geschrieben hat.
00:35:25: mir haben sie die Playstation von der Terrasse geklaut Die ich für meinen Sohn zur Weihnachten bestellte und als der hingefahrt, der einen hingebracht.
00:35:30: Deshalb ist ja priceless so ne Geschichte.
00:35:33: also
00:35:34: Das wurde dann immer schwieriger.
00:35:39: Aber natürlich ist Heiligabend oder der Vierundzwanzigste hier in Deutschland ein kritischer Zeitpunkt, aber auch da die Denke... Auch da hatte Amazon eine sehr eigene Denke.
00:35:50: ja weil ich sage mal du hast eine Fantasiezahl, zehn Millionen Zustellungen an dem Tag und neunundneinzig, fünf Prozent schaffendes In der Zeit rechtzeitig die Frage zu stellen, was ist denn zehn Millionen mal Null Komma Fünf?
00:36:10: Das war Amazon.
00:36:11: Weil wir haben nicht gesagt toll neun Neunzig Komma fünf Prozent sondern verdammt Was ist bei den anderen schiefgelaufen?
00:36:18: Wie können wir denn helfen, die anzuschreiben.
00:36:21: Ihr dürft euren Artikel stornieren.
00:36:23: Ihr kriegt natürlich eine Gutschrift.
00:36:24: Wir entschuldigen uns um diesen Schmerz.
00:36:27: Ja das ist ja... Wir haben immer gesagt Stelle vor dass jetzt das kleine Kind vom Weihnachtsbaum und die Eisenbahn oder die Barbie oder was auch immer ist nicht da.
00:36:36: Da fließen jetzt sie drinnen weil wir Nullkoma fünf Prozent versagt haben.
00:36:41: Ja, vor allem ist es ein Skali-Jungskran richtig viel.
00:36:44: Wenn ich das gerade nicht überschlagen habe sind das fünfzigtausend Bestellungen.
00:36:47: Aber es waren anfangs relativ wenig ja?
00:36:49: Weil da hast du vielleicht Zehntausend Zustellung an Heilige haben und dann könntest du sagen okay fünftig kommen vergiss es ja schick den Leuten einen Gutschein.
00:36:58: aber du musst dann dieses Prinzip Dingbeck anwenden und dich fragen ok schön dass wir nur zehntausend haben aber wir wollen ja nicht zehn tausend bestellungen am Weihnachten haben.
00:37:09: was ist denn wenn man mal eine Million Millionen, hundert Millionen haben.
00:37:12: Ja wie gehen wir denn damit um?
00:37:15: Wenn du jetzt sagst gibt den allen einen fünfzig Euro Gutschein.
00:37:18: ja wenn du das bei bei Hundert Millionen Bestellung machst naja
00:37:22: muss
00:37:23: ich mal aufs Planenkonto gucken.
00:37:26: Ja, ich bin ja eher so ein Starter-Bedut und da bedeutet er mit dem Kundenredaktion was ganz anderes.
00:37:31: Da heißt es ja fast eigentlich eher Bedürfnisse kennen damit man so ein Produkt anders entwickelt.
00:37:36: Und das finde ich manchmal euglich wie viele Unternehmen einen Produkt bauen, was nie ein Kunde gesehen hat!
00:37:41: Oder weißt du, wo man vielleicht so am Anfang geredet hat und nimmt dann so Strömung mit?
00:37:47: Aber redest eigentlich gar nicht so nah dran.
00:37:49: Die habt ihr denn bei euch so gehandhabt oder hattest du gar nicht viel Produktentwicklung?
00:37:52: Das kann natürlich auch sein!
00:37:53: Doch doch
00:37:53: da bist du schon nah genug dran.
00:37:56: Du bildest mir die Brücke zum Fünften.
00:37:58: Es ist nämlich wenn du neue Wege gehst musst du damit rechnen missverstanden zu werden.
00:38:05: Neue Wege ist Amazon sehr viel gegangen.
00:38:10: Das ging schon damit los, als ich zu Amazon kam.
00:38:14: Ich habe nicht Amazon gesucht!
00:38:17: Ich habe meine Zukunft in einem US-Tech Unternehmen gesehen und die Superstars waren damals Microsoft sind es immer noch Dell, Cisco ... das waren so die Stars auf dem Unternehmensmarkt.
00:38:29: weil die Apple Googles Amazons noch im Nirwana sozusagen.
00:38:35: Und mich grieft dann eben mein Headhunter an und hat gesagt, schau dir doch mal Amazon an!
00:38:40: Ja und Amazon nie gehört.
00:38:42: ja was soll das sein?
00:38:43: Ich guck auf die Website ich sag es ist ein Buchendler.
00:38:46: Was willst du mit einem Buchendlern?
00:38:47: Er hat gesagt ne sprich doch mal mit denen Die glauben sie sind Tech-Unternehmen.
00:38:53: und dann habe ich tatsächlich meine Interviews mit Amazon gemacht weil ich Neugierig war und die Quintessenz dessen was ich gehört hab War so auch die Quintessenz, wie Jeff das verpacken würde.
00:39:06: So ungefähr du ich habe keine Ahnung was wir machen werden.
00:39:11: Ich weiß nur es wird verdammt lange dauern und es wird extrem viel Geld kosten.
00:39:14: Ja Und ich hab gedacht so Das ist ein sehr klarer Verstand dessen Was geschehen muss.
00:39:22: ja weil des Das generiert eine ganz andere DNA, weil das Bewusstsein war von Anfang an da dass kein Mitarbeiter der zu dieser Phase zum Unternehmen kommt oder die Idee haben wird in die Zukunft schauen kann.
00:39:35: Ja das heißt alles was du machen kannst ist ein System zu bauen das einen bestimmten Fixpunkt hat.
00:39:42: Dazu hat Amazon den Kunden gewählt, dessen eine bestimmte Reaktionszeit berechnet um das Investitionsvolumen in einem kalkulierbaren Rahmen zu halten.
00:39:52: Aber dass dann auch bereit ist, das Ganze wieder einzustellen.
00:39:56: Ich gebe dir gerne ein Beispiel als der Kindle-Gelonstur des Lesegeräts, das digitale Lesengerät, das hat Jeffy New York gemacht.
00:40:05: Ja, so der All New Kindle wollte er auf der Bühne darstellen.
00:40:08: Und er hat es vor Tech-Journalisten gemacht, wie man das eben macht von der Fachpresse.
00:40:13: und was hat die Fachpresso gesagt?
00:40:16: Was ist das für ein Gerät?
00:40:18: Das ist schwarz-weiß, das blättert um kann tausend Bücher speichern.
00:40:22: ich kann keine Bilder machen, ich kann nicht ins Internet gehen.
00:40:24: Ich kann keine Filme gucken, kann keine Musik hören und Jeff hat versucht über einen längeren Zeitbaum zu erklären, dass ist ein Buch Und die Magie eines Buchs, man macht keine Bilder mit Büchern.
00:40:36: Man hört keine Musik mit Büchen und das war ein Sinnbild für the willingness to be misunderstood weil er von vornherein wusste dass das eventuell passieren würde.
00:40:47: es waren dann doch recht.
00:40:49: ich glaube eine Zeitung hat getitelt The Kindles Window.
00:40:53: ja weil sie gesagt haben Die erste haben das Gerät nach technischen Maßstäben beurteilt und zu Recht gesagt, es kann nichts.
00:41:00: Das sollte ja auch nicht können.
00:41:02: Glücklicherweise hatten wir uns unseren besten Buchkunden gesendet vorab zum Testen.
00:41:09: Und die haben alle zurückgeschrieben, oh wow!
00:41:12: Damit speichere ich locker zwanzig Kilo an Gepäck, weil ich es kein bisschen mehr mitschleifen muss.
00:41:17: Ich kann sofort nachbestellen am Strand und man kann toll drauf lesen, weil schwarz-weiß ist ein Umblättert an bestimmten Kurvor bietet.
00:41:25: Das ist so ein typisches Beispiel, wenn du das Bewusstsein hast.
00:41:29: Dass wenn du etwas Neues vorstellst, dass nicht nur Applaus auf dich sondern sehr viele sagen würden... Ein Online-Buchhändler, das braucht doch kein Mensch.
00:41:40: Und dieses Bewusstsein hat der ich in meinen zwanzig Jahren als Geschäftsführer eigentlich bei allem was wir gemacht haben.
00:41:46: Sag mal, was sind so die Techniken, die du entwickelt hast um damit umzugehen mit diesem Widerstand?
00:41:51: Weil... Ich habe auch gerade zu den Punkt vorgelesen, dass hab' ich gedacht, Story of my life.
00:41:55: Ja!
00:41:55: Ich sitze immer da und versuche die Leuten das zu erklären, dann denk mir so, meine Güte, es ist was so...
00:41:59: Mach das weiter!
00:42:01: Aber seid ihr bewusst, dass ein Teil der Leute Die wollen uns gar nicht erklärt haben.
00:42:07: Als ich anfing vor größerem Publikum zu reden, war ich oft sichtlich genervt weil mir Leute ja diese Interesse sozusagen ins Gesicht gezeigt haben.
00:42:20: Später ging ich in Veranstaltung rein.
00:42:21: das war mir vollkommen egal.
00:42:23: Ich habe meistens denen die gleich abschalten wollen eine Chance gegeben.
00:42:27: Ich hatte mich irgendwann dann angewöhnt zur T-Shirts meiner Lieblingsrockbands zu tragen.
00:42:33: Rocko, der jetzige Geschäftsführer macht das auch.
00:42:37: Aber ich hatte tatsächlich den Ab... Ich fing an in Frankfurt bei einer Bankenveranstaltung und da habe ich Appetite for Destruction ganz ein Roses-T-Shirt angehabt.
00:42:46: War sogar auf dem Konzert.
00:42:47: Um einfach den Leuten zu sagen, ich hab gleich gewusst, dass es ist ein Idiot ja, der stand da im Appetit für Destruction T-Shirts.
00:42:53: Gib ihnen eine Chance auszusteigen!
00:42:56: Und versuche die zu finden, die dabei halten willst.
00:42:59: Da ist deine Energie am besten aufgehoben.
00:43:01: Und das musste ich lernen, ja?
00:43:03: Weil am Anfang hatte ich natürlich das Bedürfnis alle sollten es toll finden und alle sollten dazu hören.
00:43:09: Das ist aber nicht so!
00:43:10: Ja, das sind die Realität.
00:43:11: Die Realität ist einer ist müd, der andere hat keine Lust.
00:43:14: Irgendjemand sitzt nur für vierzehn Minuten ab oder in dem Raum ist es gekühlt draußen.
00:43:20: Es gibt tausend Gründe warum da jemand drinsitzen könnte, der dich nicht toll findet und seine Idee nicht tollfindet.
00:43:27: Also bemühtig Versuche die zu finden, die tatsächlich Interesse haben und versuch mit denen in Dialog zu kommen.
00:43:34: Ja es
00:43:34: gibt ja dieses eine schöne Video.
00:43:35: da siehst du so ein Konzert das muss so einer Art Festival sein oder ist so ein Grasberg und dann steht er so einem bekloppt der der tanzt also total albern.
00:43:44: Das guckst du so zwei Minuten an des Trauerspiels?
00:43:48: Und dann stellt sich ein zweiter dazu.
00:43:49: Dann passiert etwas Spannendes.
00:43:51: Guck mal da guckt Tanzener II beklopt.
00:43:53: Es ist kein Spaß.
00:43:54: Ich glaube, eine Minute später waren es irgendwie zwei Hundert Leute so.
00:43:57: und was ist denn so deutlich?
00:43:58: macht ja dieses First-Follower-Prinzip?
00:44:00: Also wenn du den ersten hast der dir folgt dann ist sozusagen der wichtigste Schritt gemacht.
00:44:04: Deswegen finde ich's interessant dass du das erzählst.
00:44:06: Der erste hatte eine magische Ingredient.
00:44:09: Wie heißt das?
00:44:10: ein oder andere Zutat Spaß.
00:44:12: Ja, der hat das ja nicht gemacht weil er auffallen wollte.
00:44:15: Seine Motivation war... ich weiß es nicht!
00:44:17: Aber höchstwahrscheinlich wurde er einfach nur happy und hat seine happiness durch seinen Tanzstil Ausdruck verleiht.
00:44:24: Und ich glaube der Funke springt dann ganz schnell über.
00:44:29: Deswegen habe ich am Anfang gesagt Spaß ist eine der wichtigsten Zutaten für erfolgreiches Zusammenleben im Büro und damit meine ich nicht rein kommen und Witz erzählen sondern reinkommen natürliche Art und Weise miteinander umgehen.
00:44:45: Ich weiß nicht, was du meinst, ich hätte mal einen Arbeitsplatz.
00:44:47: da hab' ich mit jemandem zusammengearbeitet.
00:44:48: der war Graf.
00:44:49: Also wenn ihr den Namen ausgeschrieben hast gingen er so über drei Zeilen Und ich komm eines morgens in meinem Büro zieh so den Schreibtischstuhl weg und dann hat er so ein Rosa Labello-Stift genommen und mir Tesafilm so auf meinen Stuhl geklebt das der wie so ein Stift rausragte und es war so witzig, weil's doch völlig disparat war.
00:45:10: Ja, deswegen weiß ich echt was du meinst.
00:45:14: Gerade im Büro zusammenleben sind Kleinigkeiten, die tun ja nicht wirklich... Ich hab mal einen Mitarbeiter in der Gemeinschaftsküche angesprochen weil ich gerade meine Kaffeetasse in die Spülmaschine geräumt habe.
00:45:27: Also du rennst die Spielmaschine ein, ich so ja.
00:45:30: Die zu Hause rennen sie auch nicht von alleine ein?
00:45:33: Ich habe gesagt wir haben keine Zugefrau.
00:45:35: oder fühlst Du Dich nicht in der Leise?
00:45:38: doch das ist so anders als in meinem Unternehmen da ganz ohne Reinigung und ich so warum aber der der der Initialfunke ist?
00:45:46: wenn Du möchtest dass etwas im Geiste der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter lebt dann liebst Du einfach vor Dann kannst du hören, ob es gut oder schlecht finden.
00:45:58: Ob's kritisiert wird und verbesserungsfähig ist.
00:46:01: Aber lebst doch erst mal vor!
00:46:04: Und dann siehst du was daraus wird.
00:46:09: Wenn man wie Du die Karrierekleider maximal hochklettert... Man gibt immer so diesen schönen Spruch.
00:46:14: Je höher man steigt desto schärfer werden die Messer Und ich glaube, die gibt es schon auch.
00:46:19: Es ist jetzt nicht so dass das ein Klischee ist.
00:46:21: Wie bist du denn mit sowas umgegangen wenn du eigentlich auch in den eigenen Reihen Widerstand hast der vielleicht auch manchmal Macht getrieben ist?
00:46:28: Also das hast Du natürlich!
00:46:31: Das Berufsleben ist ein Wettbewerbsumfeld.
00:46:35: allerdings muss ich sagen habe ich sehr wenig... Vielleicht hab ich sie nicht gespürt dem Messer Und ich habe sie nicht gesehen.
00:46:44: Ja, vielleicht war es der CESA-Typ.
00:46:47: Ich gehe mal in so eine Art und gucke mal was passiert.
00:46:50: Nee, ich glaube wenn mich meine Wahrnehmung nicht getäuscht hat gab es das natürlich beim Kampf um Ressourcen ja aber nicht so sehr auf persönlicher Ebene.
00:47:02: und ich muss auch ehrlich sagen mit vielen mit denen die lange Zeit zusammengearbeitet haben Wenn wir uns sehen, ist das erste was wir tun.
00:47:10: Wir hacken uns immer noch, ja?
00:47:13: Was ja offensichtlich wieder zulässig ist oder zulässiger wird.
00:47:16: Oder mache ich immer noch viel privat- oder geschäftlichem Ideen.
00:47:20: Ja und es ist haltig für ein gutes Zeichen weil wenn du aus einer Firma ausscheidest und das Uf Gott sei Dank is er weg, des hörst du!
00:47:29: Und entweder war's nicht so laut oder ich hab das so nicht gehört sondern... Ich glaube einfach es war ein guter Schritt Irgendwann mal zu sagen so, jetzt mal einen neuen Besen her.
00:47:40: Neue Ideen, es ist eine neue Zeit und genug geklebert zu dem man ein anderes Spiel fällt.
00:47:47: Das hat glaube ich gut gepasst.
00:47:49: Okay also im Gegenteil eines Namens hast du sozusagen an deinem Stuhl geklebt.
00:47:55: Ich bin manchmal neugierig das man eigentlich in den Eltern so...
00:47:58: Die sind leider verstorben aber die waren mein Vater bei Wegzeugmacher im Industriebetrieb, aber auch sehr gern.
00:48:06: Der war handwerklich sehr begabt und hat aus handwerkelijkem Arbeiten sehr viel Befriedigung gezogen.
00:48:13: Der hatte auch unser Haus gebaut ja und den Teich und da war immer irgendwas.
00:48:20: Er war sehr happy.
00:48:21: Meine Mutter war also so Hauptkassiererin bei K-Stadt als im Einzelhandel.
00:48:26: Also sehr bodenständige Berufe, aber ich würde sagen mit einem sehr schönen Familienwertesystem.
00:48:35: Zusammenkochen, Essen, spazieren gehen, Fahrrad fahren und sonst was.
00:48:39: Das war über alle Jahre das Bestandteil.
00:48:42: also man hat gerne etwas zusammen getan und ich habe versucht und glücklicherweise auch eine Frau gefunden die das gleiche Wertessystem wir versuchen es auch in unserer Familie am Leben zu halten.
00:48:56: Geht's ja auch so dass du den Eindruck hast, dass irgendwie das Zusammenleben als Familie Früher leichter war, dass es heute viel anstrengender ist mit all den Medien.
00:49:04: Mit allem was auf einen einprasselt.
00:49:05: oder ist das so etwas Subjektives von meiner Generation?
00:49:09: Gute Frage!
00:49:10: Ich glaube ich würde mal keinen Urteil zutrauen.
00:49:12: ja also weil mit Sicherheit wenn du meinen Vater hier sitzen hättest und eben die gleiche Frage gestellt hätte hätte er eventuell in die gleiche Falltür fallen können.
00:49:23: Ja, weil damals gab es Feierzehnen auf und Radio war auf einmal überall verfügbar nicht drei Programme sondern kamen die privaten RTL-Kode zu.
00:49:33: Ich glaube das hat sich schon immer gewandelt Und ich glaube dass man persönlich schon immer herausgefordert war mit dem Wandel Schritt zu halten.
00:49:44: und dann muss man natürlich auch klar resümieren Es kann aber auch immer Fehler.
00:49:48: also bestimmte Dinge waren einfach falsch.
00:49:51: Ja und vielleicht ist die zentrale Funktion, die Mobiltelefon- und elektronische Kommunikation jetzt tatsächlich einnimmt.
00:50:01: Weiß noch vor fünfzehn Jahren wäre dir in einem Restaurant aufgefallen dass die eine Familie die Kinder fürs iPad setzt oder am Handy spielen lässt.
00:50:10: mittlerweile wenn du das nicht machst fälltst du schon auf.
00:50:14: ja weil du wahrscheinlich der einzige bist.
00:50:16: ich denke machen wir es einfacher.
00:50:19: Das, was man selbst beeinflussen kann sollte man so beeinflussend wie man sich das Bessere vorstellt.
00:50:26: Ich meine jetzt nicht banal gesagt schreibt euren Kindern Vorbild langsam im Netz sein sollen sondern vielleicht mal positiv formuliert zeig ihnen doch tolle Dinge die man im Netz machen kann ja die eben nicht auf den klassischen Social Media Plattformen stattfinden wo man nur brieselt wird.
00:50:44: Ja, mit Content.
00:50:45: Es gibt auch ganz tolle Sachen.
00:50:47: Und sei mal Reif jetzt haben wir ja sehr businessorientiert geredet.
00:50:49: wenn du nochmal so Big Picture machst auf dein Leben weil du auch gesagt hast Spaß ist so deine Triebfeder was würdest du sagen?
00:50:55: Ist die so im Wichtigsten in dem Leben?
00:50:56: Spaß!
00:50:57: Oder wodurch klickst du den?
00:51:00: Das ist ganz unterschiedliche Dinge.
00:51:02: Ich finde, es gibt so viele Quellen um Spaß zu haben.
00:51:06: Ja also für einige muss man etwas tun und ich gebe dir zwei Beispiele.
00:51:10: Ich kann nach vier Wochen Funkstille von meinem besten Kumpel sagen, da rührt sich auch nicht mehr.
00:51:17: Wahrscheinlich ist ja was schief gelaufen.
00:51:19: oder ich kann ein Telefon hören in die Hand nehmen oder eine E-Mail schreiben und sagen hey was los?
00:51:23: Vier Woche nix gehört.
00:51:24: machen wir mal wieder was!
00:51:27: Das eine könnte Spaß generieren, das andere könnte noch mehr Spaß vernichten.
00:51:33: So geht es eigentlich mit vielen Dingen.
00:51:36: Einfach mal machen!
00:51:37: Und einfach mal etwas initiieren, kann eine Quelle für Spaß sein.
00:51:44: Manchmal hast du einfach nur Glück bis zur richtigen Zeitpunkt und der richtigen Stelle umwirst vom Spaß mitgezogen.
00:51:50: aber ich glaube wenn etwas zu Erfolg führt dann ist es vor allem etwas zu tun das man gerne tut und es mit Menschen so machen die man mag.
00:52:01: Ich habe immer gesagt Mit Idioten arbeiten macht keinen Spaß, aber das ist natürlich viel zu hart formuliert.
00:52:08: Gut!
00:52:09: Ralf Kleber.
00:52:10: Nummer eins Wie gehe ich mit Fehlern um?
00:52:12: Nummer zwei Trainersein ist eines der schönsten Dinge die du tun kannst.
00:52:16: Nummer drei Lerne zuzuhören Ausrufe zeichnen.
00:52:19: Nummer vier Mit einem Kunden zu sprechen Ist ein riesen Geschenk.
00:52:21: und Nummer fünf Wenn Du neue Wege gehst Rechnen damit Dass Du zumindest anfangs missverstanden wirst Fühlt sich gut an Hört
00:52:29: sich super an.
00:52:30: Na gut, also ich seh schon.
00:52:31: Dann machen wir den nächsten Mal hier in ein paar Jahren fünf weitere Dinge mit dir, wenn du sagst, das ist eigentlich zehn?
00:52:36: Aber ja danke für diesen schönen Ritt!
00:52:38: Ja danke dir Joel und danke auch dass du dieses schöne Format hier vorherhältst.
00:52:46: Wow, das war ein inspirierendes Gespräch oder?
00:52:49: Denk dran jeden Freitag dem fünften Tag der Woche erscheint eine neue Folge.
00:52:53: Also
00:52:53: abonnier den Podcast unbedingt damit du keine Episode verpasst und teile ihn noch total gerne mit deinen Freunden oder Kollegen.
00:52:59: Und wo wir schon über fünf Dinge sprechen, eine Fünf-Sterne-Bewertung auf der Podcastplattform deiner Wahl hilft uns sehr damit noch mehr Menschen von diesen inspirierenden Geschichten profitieren können.
00:53:08: Nehmt doch kurz Zeit dafür!
00:53:09: Genauso wie für einen Besuch auf unseren Social Media Kanälen um Updates und exzessive Inhalte zu erhalten.
00:53:14: Die Links findest du in den Shownotes.
00:53:15: Wir freuen uns nämlich bei Deine Anregungen und Feedback zu zukünftigen Themen und Gästen.
00:53:19: So bis zum nächsten Mal.
00:53:20: Bleibt Inspiriert und neugierig dein Joel.
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