Nervensystem regulieren 2: Fokus und Ruhe über die Augen steuern | Luise Walther
Shownotes
Bis zu 60 Prozent der Neuronen im Gehirn sind damit beschäftigt, Daten aus den Augen zu verarbeiten. Kein Wunder also, dass sich über den Blick steuern lässt, in welchem Zustand dein Nervensystem gerade ist – nur nutzt das kaum jemand bewusst. In Folge zwei der Reihe mit Luise Walther, Expertin für neurozentriertes Training, geht es genau darum. Zwei Übungen, jeweils 30 bis 60 Sekunden: enger Fokus auf den Finger für den Tunnelblick, weiter Blick in die Ferne für die Entspannung – und der Wechsel zwischen beidem für die Regulationsfähigkeit. Wir sprechen darüber, warum die meisten Menschen nur ein bis zwei Mal 90 Minuten am Tag wirklich fokussiert arbeiten können, warum Feuerwehr, Polizei und OP-Teams mit diesen Übungen arbeiten – und warum nicht das Smartphone das Hauptproblem ist, sondern die Zeit in geschlossenen Räumen. Du erfährst... … wie du in 30 bis 60 Sekunden gezielt in den Fokuszustand kommst … welche Augenübung dich stattdessen zuverlässig herunterfährt … warum realistisch nur ein bis zwei Mal 90 Minuten echte Konzentration am Tag drin sind … warum Tageslicht für dein Nervensystem wichtiger ist als weniger Bildschirmzeit __________________________ ||||| PERSONEN ||||| 👤 Joël Kaczmarek, Gründer & Geschäftsführer digital kompakt 👤 Luise Walther, Expertin für neurozentriertes Training & Autorin __________________________ ||||| SPONSOREN ||||| 🔥 Übersicht aller Sponsoren __________________________ ||||| PLAYLISTS ||||| Lust auf mehr? Entdecke unsere Playlists mit weiteren spannenden Episoden zum Thema: __________________________ ||||| LEXIKON ||||| Du verstehst nur Bahnhof? Zu viel Fachchinesisch? Unser Lexikon hilft dir dabei, die wichtigsten Fachbegriffe zu verstehen: 🔹 Neurozentriertes Training - Neurozentriertes Training (auch Neuroathletik) ist ein Trainingsansatz, der nicht am Muskel, sondern am Nervensystem ansetzt. Grundidee: Wie beweglich, kräftig oder schmerzfrei wir sind, entscheidet das Gehirn – abhängig davon, wie klar es den eigenen Körper und dessen Bewegungen wahrnimmt. Über gezielte Reize für Augen, Gleichgewicht und Körperwahrnehmung bekommt das Gehirn mehr Informationen, stuft Bewegungen als sicher ein und gibt mehr Beweglichkeit und Kraft frei. Der Ansatz geht wesentlich auf den US-Amerikaner Dr. Eric Cobb zurück. 🔹 Neurotransmitter - Neurotransmitter sind Botenstoffe, mit denen Nervenzellen untereinander kommunizieren. Sie entscheiden mit darüber, wie wach, fokussiert, motiviert oder entspannt eine Person gerade ist. Bekannte Vertreter sind Dopamin, Serotonin, Adrenalin und Acetylcholin. 🔹 Zirkadianer Rhythmus - Endogener rund 24-stündiger Rhythmus, der physiologische Prozesse wie Schlaf-Wach-Zyklen, Hormonausschüttung und Stoffwechsel steuert. 🔹 Deep Work - Ein Zustand tiefer Konzentration, in dem komplexe Aufgaben ohne Ablenkungen effizient bearbeitet werden. 🔹 Sympathikus - Teil des autonomen Nervensystems, zuständig für die 'Kampf- oder Fluchtreaktion'. __________________________ ||||| KAPITEL ||||| (00:00:00) Wie unsere Augen das Nervensystem beeinflussen (00:03:29) Übung 1: Mit den Augen den Fokus trainieren (00:06:21) Übung 2: Mit einem weiten Blick entspannen (00:08:23) Übung 3: Zwischen Nähe und Ferne wechseln (00:09:38) Bildschirmarbeit und die Bedeutung von Tageslicht (00:10:30) Wie Licht unseren Schlaf-Wach-Rhythmus beeinflusst (00:11:57) Warum natürliches Tageslicht so wichtig ist __________________________ ||||| WIR ||||| 🧢 Ich bin übrigens Joël, der Macher dieses Podcasts. Ich bin ein Creator und Medienunternehmer, der für Wachstum und Vielfalt steht. Mein Vorgehen besteht darin, dass ich inspirierende und erfolgreiche Menschen interviewe, um von ihnen zu lernen und Wissensabkürzungen für dich und mich aufzutun. 👉 In meinem Podcast digital kompakt | Next Level geht es um das Thema Wachstum in den Bereichen Business, Lebensgestaltung und Gesundheit 👉 In meinem Newsletter fasse ich dir Jeden Freitag die besten Learnings aus meinen Podcasts zusammen sowie viele weitere Einsichten aus meinen Aktivitäten. 💛 Abonniere „digital kompakt | Next Level“ auf Apple Podcasts, Spotify & Co. Wenn dir die Folge gefallen hat, hinterlasse uns bitte eine Fünf-Sterne-Bewertung! 👥 Wir streben die Verwendung einer geschlechtsneutralen Sprache an. In Fällen, in denen dies nicht gelingt, gelten sämtliche Personenbezeichnungen für alle Geschlechter.Transkript anzeigen
00:00:00: ist immer so ein bisschen die Frage, wie können wir versuchen möglichst viel Natur und möglichst viele natürliche Bewegungen einfach an unseren Alltag zurückzubringen.
00:00:07: Und dann hat man ja bei der ersten Folge auch schon es immer so bis in die Frage.
00:00:10: wenn ich das Nervensystem regulieren will habe ich vielleicht Momente wo ich sage echt brauche jetzt mehr Fokus?
00:00:16: Dann gibt's aber Momente, wo ich so denke Wenn ich mit meinen Nichten auf dem Spielplatz spiele, wenn ich einen Coffee-Walk on Talk mache, dann will ich nicht den Fokus.
00:00:24: Dann will ich eher ein entspannteren Zustand haben und das können wir aber die Augen komplett steuern weil unsere Augen wieder über den Hirnnerv direkt mit unserem Gehirn verbunden sind und einen direkten Einfluss haben.
00:00:34: Also leider oder Gott sei Dank können wir Tageslicht noch nicht günstig herstellen.
00:00:39: auch die Tageslichtlampen ja das ist besser als im Dunkeln zu sitzen.
00:00:42: Aber Tageslicht vor allem für alle Leute die wirklich auch Schlafprobleme haben morgens mindestens zehn fünfzehn Minuten Tageslicht ist mittags entscheidendste und generell über den Tag so viel Bewegung bei Tageslicht wie möglich.
00:00:53: Also ich erstaune mal, wenn dann alle irgendwie ihre Laufeinheiten im Gym machen, wo auch ja wieder alles dunkel ist, wo ich so denke.
00:01:00: Modernatur hat uns einen perfekten Spielplatz da draußen zusammengebaut.
00:01:04: Nutzt den doch!
00:01:09: Hi five Leute hier ist Joel und ihr ändert euch vielleicht.
00:01:11: das letzte Mal schon habe ich mit der lieben Luise Walter dies Jahr Profi für Neurozentriertes Training darüber gesprochen.
00:01:17: Wie können wir eigentlich unser Nervensystem regulieren?
00:01:20: So, ich bin in der ersten Folge gemerkt.
00:01:22: Oha!
00:01:22: Ich habe voll schnell geredet.
00:01:23: Dann haben wir über Atmung gerede.
00:01:25: Wurde es schon ein bisschen besser und heute geben mir eine Etage höher nämlich zu den Augen.
00:01:29: Ich bin ja mal gespannt.
00:01:30: Erstmal, oh das ist so schön dass du da bist wieder.
00:01:32: Danke für die Einladung.
00:01:33: Ich freue mich sehr.
00:01:34: Was war jetzt die Augen mit dem Nervensystem zu tun?
00:01:36: Jetzt bin ich einmal gespannt wie in Plätze bogen.
00:01:38: Also generell hat ja jedes Teil, ist ja etwas Nervensystem mit dem Gern verbunden.
00:01:41: Deswegen könnte man jetzt eigentlich jedes Körperteil rauspicken.
00:01:44: Augen finde ich super spannend weil vor allem wenn wir uns die Bewegungssteuerung angucken, ja die meisten Daten tatsächlich über die Augen kommen.
00:01:50: also auch im Gehirn geht man davon aus dass bis zu sechzig Prozent der Neuron dafür verantwortlich sind die Daten aus den Augen zu verarbeiten.
00:01:57: und wenn wir jetzt mal überlegen wie unser Alltag stattfindet machen die Augen einerseits sehr viel weil die Reizdichte alleine irgendwie über die über das Handy, über ein Laptop, über Computer.
00:02:07: Über Fernseher kommt es natürlich extrem groß hat aber eigentlich nichts mehr damit zu tun wie wir evolutionär mal ausgelegt waren.
00:02:14: also der körper hat sich aber millionen von jahren weiterentwickelt und eigentlich perfekt auf die natur eingestellt.
00:02:19: in der natur selbst kritis sind sind die meisten von uns nicht mir ganz so sehr und nicht mehr ganz so viel weil ich das aber gar nicht so negativ sagen möchte sondern ist immer so ein bisschen die frage wie können wir versuchen möglichst viele natur und möglichst viele natürliche bewegungen einfach an unseren alltag zurück zu bringen.
00:02:35: Und dann hat man ja bei der ersten Folge auch schon ist immer so ein bisschen die Frage, wenn ich das Nervensystem regulieren will?
00:02:41: Habe vielleicht Momente wo ich sage echt brauche jetzt mehr Fokus, vielleicht auch gerade im Arbeitskontext, wenn nicht irgendwie falls dass Leute noch machen und nicht alles von einer KI sich zusammen fassen lassen Wenn ich Bücher lese oder wenn ich Paper lese, wenn mich in meinem Fall irgendwie Steuererklärung machen will, brauche ich wirklich Fokus.
00:02:56: Dann gibt es aber Momente, wo ich so denke Wenn ich mit meinen Nichten auf dem Spielplatz spiele, wenn ich einen Coffee-Bog und Talk mache, dann will ich nicht den Fokus.
00:03:04: Sondern will ich eher ein entspannteren Zustand haben.
00:03:07: Und das können wir über die Augen komplett steuern weil unsere Augen wieder über den Hirnnerv direkt mit unserem Gehirn verbunden sind und einen direkten Einfluss haben.
00:03:15: Das heißt, ich gebe dir mal ein Beispiel du kannst ja wieder und alle die Zuhörn mal überlegen welchen Zustand man jetzt gerade eigentlich haben.
00:03:21: will man eher Fokus oder will man mehr Entspannung?
00:03:24: Wir fangen mal mit Fokus an was leichter ist sich erst zu fokussieren zu gehen.
00:03:29: Das heißt, es gibt eine super einfache Möglichkeit wie man diesen Fokuszustand also wirklich diesen Tunnel den man ja oft auch so beschreibt wenn man in der Arbeit ist oder auch beim Sport mache ich das ganz häufig und ich sage okay ich will das um mich herum eigentlich ausblenden und jetzt voll im Moment sein.
00:03:43: dann nimmt man einfach ein Finger ich nehme jetzt einfach mal Zeigefinger und nehmt den vor das Gesicht so nah an die Augen heran, dass man den noch gut mit beiden Augen scharf sehen kann.
00:03:52: Wenn Leute das jetzt mitmachen, die eine Gleitsichtbrille haben müssen erfahrungsgemäß ihre Gleitzichtbrilla einmal absetzen und dann geht man wirklich so nah ran und schaut jetzt für mindestens dreißig Sekunden auf den Finger.
00:04:04: Blick springt nicht nach oben, nicht nach unten, nicht rechts oder links sondern Blick ist wirklich auf den Fingern.
00:04:09: Man darf entspannt weiter ein- und ausatmen.
00:04:11: ich achte jetzt mal bei dir drauf ob da überhaupt noch eine Atmung zu sehen ist.
00:04:15: Blick bleibt die ganze Zeit wirklich fokussiert auf dem Finger Blick springt nicht nach oben, nicht nach unten.
00:04:20: Man darf natürlich blinzeln, man darf natürlich zwingern und während man das macht passiert jetzt wirklich eine komplette Kette an Neurotransmittern die im Gehirn ausgeschüttet wird.
00:04:29: über diesen dauerhaften Fokus, über diese Nahfokussierung der Augen im Gehören unterschiedliche biochemische Prozesse stattfinden lässt, die unser Nervensystem in den Fokus überbringen.
00:04:40: Du darfst entspannt atmen bei dir sieht mir zum Beispiel die Atmung ist relativ flach also wirklich fokussiert über die Nase ein- und ausatmen.
00:04:48: Dreißig bis sechszig Sekunden geht ein Nervensystem automatisch in fokussiertem Zustand über.
00:04:53: Wir können im Schnitt, die meisten Leute können einmal bis zweimal neunzig Minuten am Tag wirklich fokassiert arbeiten.
00:05:00: Ich weiß viele auch wenn ich das im BGM Kontext oder so in Führungsseminaren mache sind sie dann immer so ja so ein Quatsch!
00:05:04: Ich kann acht bis zwölf Stunden fokusiert arbeiten, das funktioniert nicht genau danach zwei drei mal normal blinzeln.
00:05:10: Die meisten merken dann schon, dass sie so sagen okay es ist am Anfang extrem schwer.
00:05:15: Ich weiß als ich das die ersten Male gemacht habe, ich konnte das gar nicht dreißig Sekunden am Stück.
00:05:18: Ich hab gemerkt, dass ich dann ständig irgendwie die Augen mal nach rechts, mal nach links, mal gucken ahn was passiert auf meinem Laptop?
00:05:23: Was passiert auf mein Handy?
00:05:24: also das ist erstmal mental für viele am Anfang schwierig.
00:05:27: Es reichen sechzig bis neunzig Sekunden Und man kommt wirklich so langsam in diese Fokusphase rein.
00:05:33: Wichtig, Fokus ist ein bisschen wie die Gauss-Schöne-Normalverteilung.
00:05:36: das baut sich langsam auf bis die Neurotransmitter dann wirklich alle in ihre Funktion übergehen und sagen jetzt bin ich fokussiert, jetzt bin nicht kontrolliert.
00:05:43: Wir nutzen das beim Militär aber teilweise auch so technisches Hilfswerk Feuerwehrpolizei wo es wirklich darum geht auch bei Einsätzen zu sagen okay jetzt wirds bremstlich jetzt brauchen wir diesen maximalen Fokus.
00:05:55: Wir haben das jetzt getestet auch in Pflegeeinrichtungen aber beispielsweise auch im Krankenhaus wirklich zu schauen, okay jetzt geht's um eine OP.
00:06:02: Jetzt geht es nicht mehr irgendwie drum zu sagen hier nett zu schnacken sondern wirklich wie kann ich den Fokus halten?
00:06:07: Wir machen das mit Schülerinnen und Studierenden wirklich zu Schauen ok wie kann man diesen Fokus aufbauen?
00:06:13: nach neunzig Minuten langsam baut der Fokus wieder ab.
00:06:15: Das muss dann immer so ein bisschen wissen.
00:06:17: Man kann sich wirklich dieses Deep Work.
00:06:18: gibt es auch tolle Bücher zu dem Thema?
00:06:21: ist das eine einfache Möglichkeit?
00:06:23: Und das Gegenteil ist aber der Fall, dass können wir über die Augen aufsteuern.
00:06:26: Also statt diesen Tunnelblick einen weiten Blick.
00:06:29: Das heißt man sucht sich diejenigen, die jetzt zuhören idealerweise ein Fenster wenn man nicht irgendwie die Möglichkeit hat aus dem Fenster zu blicken, sucht mit den Punkte am weitesten entfernt es und lässt dann die Augen wirklich locker.
00:06:40: also so nen sogenannten Weiten oder weichen Blick.
00:06:43: Dass man nichts fokussiert sondern vielleicht auch so ein bisschen schaut was sehe ich in der Peripherie?
00:06:47: Was sehe ich rechts?
00:06:47: Was seh' ich links?
00:06:49: Selbe Spiel!
00:06:49: Auch das wieder.
00:06:50: dreißig Sekunden halten wieder entspannt ein und ausatmen, nicht die Luft anhalten.
00:06:56: Wenn man möchte wenn man jetzt in die Entspannung gehen will kann man auch die Ausatmung noch verlängern.
00:06:59: dann kombiniert man gleich schon Augen mit der Atmung und da passiert genau dasselbe innerhalb von dreißig bis sechszig Sekunden über diesen weichen Blick.
00:07:09: wenn man das in den Natur macht vielleicht sogar noch was Grünes sieht keinen Fenster hat, dann kann man das beispielsweise auch mit Naturvideos oder Naturfotos machen und so ein bisschen nachahmen weiten Blick auf den Naturfoto- oder Naturvideo.
00:07:22: Und der Körper fährt runter.
00:07:24: Hör ich jetzt grad schlafen können?
00:07:25: Ich
00:07:25: würde gerade sagen bei vielen merke ich tatsächlich die fangen an zu gähnen ist auch in Workshops immer so wo sich alle irgendwie mir gegenüber sitzen und versuchen das Gähne zu unterdrücken es völlig fein ist.
00:07:33: ein normaler Reflex zeigt nur dass du eine gute Regulationsfähigkeit hast.
00:07:37: Das mache ich auch mit ganz vielen Leuten wirklich zu sagen wenn man zwei drei Meetings hatte genau Gähnreflex.
00:07:42: der Körper reagiert.
00:07:44: Also auch da, wenn ihr zu Hause gerne müsst lasst das raus.
00:07:46: Gerne ist ja ein Zeichen davon dass man sich wohlfühlt.
00:07:50: Ich in meiner Bescheidenheit nehme das ja immer als Kompliment auf zu sagen ich schaffe einen Rahmen wo man sich wohl fühlt, wo ich häufig gerne und oft angegänt werde
00:07:59: Aufgepasst!
00:08:00: Du arbeitest im Marketing, im BtoB oder eCommerce und hast manchmal das Gefühl dass zwischen spannender Trend und wirklich umsetzbar noch ziemlich viel Luft ist?
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00:09:10: fährt das Nervensystem herunter, wir kommen in die Regulation.
00:09:13: Und dann aber... weil da bin ich mal ein bisschen kleinlich Ich habe relativ viele Klienten mit denen ich arbeite.
00:09:19: Die haben nicht einen Alltag wo sie sagen Sie haben entweder diesen krassen Fokus oder dieses Ich will total runterfahren und entspannen.
00:09:25: Sondern die müssen ganz oft schnelle Entscheidungen treffen, die müssen fokussiert sein.
00:09:30: Da hat aber wieder die Kommunikation gehen.
00:09:31: Das heißt ihr habt ganz oft so'n Wechsel aus diesen Zuständen.
00:09:36: Dann kann man die Übung miteinander kombinieren.
00:09:39: Man nimmt wieder den Finger vor die Augen, so daran dass man das scharf sehen kann.
00:09:43: Springt in die Ferne wirklich bis die Augen entspannt weich sind springt wieder auf den nahen Punkt bis ich den fokussieren kann springt wider in die ferne.
00:09:51: bei manchen dauert es tatsächlich eine Weile dass sie zwei drei Sekunden brauchen.
00:09:55: zwischen diesem Nah- und Fernwechsel hin und her zu switchen ist aber für viele die einfachste Möglichkeit Wieder schon eher Richtung Flow Zustand zu kommen.
00:10:04: also du müsstest wahrscheinlich noch ein bisschen näher ran gehen
00:10:10: Und das soll mich ausgleichen, oder was?
00:10:12: Das ist eher Ausgleichend.
00:10:13: Weil wieder wir haben ja nicht immer einen Zustand wo wir sagen maximale Anspannung, maximale Endspannungen sondern idealerweise sind wir so ein bisschen in diesem Flowzustand und trainieren unsere Regulationsfähigkeit also schnell hin und her switchen zu können zwischen diesen Zuständen und das kann man mit der Übung wunderbar trainiert.
00:10:30: außerdem die Augen für alle, die viel Zeit vom Handy verbringen oder irgendwie am Rechner verbringen.
00:10:34: Ist das eine schöne Möglichkeit?
00:10:35: Dass wirklich die Augenmuskeln über die Akkumulation und die Entspannung in die unterschiedlichen Bewegungsfähigkeiten mal gehen.
00:10:41: Ja, ich habe gelernt es gibt asiatische Länder da haben die Kinder zu nur neunzeig Prozent der Brille oder neunzig also wegen diesem dauernden Smartphone-Konsum.
00:10:48: Nicht nur Smartphone und Konsum.
00:10:49: tatsächlich zeigt sich vor allem was einen viel größeren Effekt hat ist die Zeit in geschlossenen Räumen.
00:10:54: Also wir verbringen viel weniger Zeit mit natürlichem Licht und natürlich dem Tageslicht.
00:10:58: das hatten viel größere Einfluss als nur das Smartphone an sich.
00:11:01: Okay, weil dann lass uns den Gedanken vielleicht noch mal zum Abschluss kurz vertiefen.
00:11:06: Ich finde es ja total plausibel mit dem Nah und Fern dass das irgendwie auf mein Nervensystem sich auswirkt, weil's auch so ein bisschen in den Gedanken hat ich schweife in die Ferne, ich kann eben sehr viel wahr?
00:11:15: ich kann ein bisschen beruhigt sein weil wenn was kommt merke ich es ja Oh, da ist was nah an mir dran.
00:11:20: Ich fokussiere mich darauf.
00:11:21: Das ist irgendwie intuitiv.
00:11:22: Jetzt hast du eben auch über Licht gesprochen?
00:11:24: Es gibt ja glaube ich diesen einen Sensor am Auge der auf der Unterseite ist das Sonnenlicht für uns irgendwie mit diesem zirkhardianen Rhythmus so ein sehr wichtiges Element ist um es zu regulieren.
00:11:33: welche Rolle spielt den Sonnenlicht-Tageslicht wenn ich mich dann auf meinen Nervensystem beziehe?
00:11:39: Also die Rezeptoren sind ja nicht nur auf der Untergeschicht, sondern die Netzhaut ist ja total spannend und emplional gesehen.
00:11:45: Es ist ja dasselbe wie das Gehirn.
00:11:47: Das Gehirnen entwickelt sich wirklich im Mutterleib und dann hat man quasi über den Szenen auf.
00:11:52: die Ausstülpung der Netzhau ist die Ausstützung vom Gehirne.
00:11:55: Und wir haben wenn die Sonne aufgeht, strahlt hier aus einem anderen Winkel, d. h., da werden andere Partien aktiviert und andere Fotoreceptoren auf der Netz-Haut aktiv und sagen A. Sonne geht auf, wir werden wach.
00:12:06: Sympathikos übernimmt und wenn wir aber zum Beispiel bei der Dämmerung wieder rausgehen, Sonne wird unterstrahlen die Sonnenstrahlung ja genau von der anderen Seite.
00:12:13: das heißt genau die anderen Bereiche auch der Netzhaut werden aktiviert.
00:12:16: Das heißt wieder über Millionen von Jahren hat sich diese Rhythmus aufgebaut dass sich unser Körper automatisch über Licht strukturiert.
00:12:23: Dann circa ein Jahr in Rhythmis also einen eigenen Tag unten acht Rhythmes beziehungsweise Wach- und Schlafrhythmus Aufbaut.
00:12:29: Das heisst wir wissen mittlerweile Wenn wir aufstehen, idealerweise immer zur selben Zeit brauchen wir innerhalb von neunzig Minuten dieses Tageslicht.
00:12:36: Damit der Körper wirklich in diese natürliche Hormon-Zirkulation kommt zu sagen okay Skottysur Level piekt nicht über es hoch und fällt wieder ab sondern wir haben gleichmäßigen Tagesrhythmus.
00:12:47: Auch spannende Studie damals gewesen, die haben tatsächlich geguckt selbst wenn ich viel am Handy bin.
00:12:51: Aber draußen am Handy mit einem wirklich Tageslicht nicht nur irgendwie von der Seite auf dem Balkon sondern wirklich dreihundertsechzig Grad Smartphone-Nutzung ist dann weniger geschädlich weil das Tageslicht für das Nervensystem einfach über diese Foto Rezeptoren so viele natürliche Reize auslöst.
00:13:06: Ich benutze manchmal so eine App mit einem Luxmeter, wo man Helligkeit messen kann.
00:13:11: Und man denkt immer in den Räumen einer hohen Helligkeit ausgesetzt... ...aber das ist dann wirklich so.
00:13:15: oder hast du vielleicht, weiß ich nicht?
00:13:17: hundert, zweihundert oder so.
00:13:18: Und es ist schon viel.
00:13:19: also manchmal eher dreißig bis fünftzig Luxe und dann gehst du raus.
00:13:22: oder sind das irgendwie sechzehntausend oder dreißigtausend?
00:13:25: Also wirklich segnifikant mehr!
00:13:26: Also leider oder Gott sei Dank können wir Tageslicht noch nicht günstig herstellen.
00:13:31: auch die Tageslichtlampen ja das ist besser als im Dunkeln zu sitzen.
00:13:34: aber Tageslicht vor allem für alle Leute die wirklich auch Schlafprobleme haben morgens mindestens zehn fünfzehn Minuten Tageslicht ist mittags entscheidendste und generell über den Tag Soviel Bewegung bei Tageslicht wie möglich.
00:13:46: alle irgendwie ihre Laufeinheiten im Gym machen, wo er auch ja wieder alles dunkel ist.
00:13:50: Wo ich so denke ... Mutter Natur hat uns einen perfekten Spielplatz da draußen zusammengebaut.
00:13:56: Nutzt den doch!
00:13:57: Alles klar gut also ich lerne viel an natürlichen Licht.
00:14:00: draußen unterwegs sein dann deine Übungen wo wir merken entweder für fokussieren oder für entspannen.
00:14:05: Ja bin ich immer gespannt nach Atmung nach Augen was als nächstes kommt.
00:14:09: vielen Dank schon mal
00:14:10: sehr gerne.
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