Jochen Engert von Flixbus | #Unternehmensführung 🧠
Shownotes
C-LEVEL INTERVIEW | Mit der Liberalisierung des Fernbusverkehrs in Deutschland hat Flixbus einen massiven Aufwärtstrend erfahren und bildet nunmehr einen der relevanten Akteure innerhalb des deutsch-europäischen Nahverkehrs. Wir treffen Gründer und Geschäftsführer Jochen Engert, der uns seine Zukunftsperspektiven skizziert und die Komplexität seines Geschäftsmodells erläutert. Du erfährst... ...wie Flixbus funktioniert ...was das Geschäftsmodell des Busunternehmens so kompliziert macht ...ob es bald selbstfahrende Busse geben wird ➡️ Du konntest dir keine Notizen machen? Unser [digital kompakt+ Newsletter](newsletter.digitalkompakt.de) fasst dir für jede Folge die wichtigsten Punkte zusammen Diese Episode dreht sich schwerpunktmäßig um Unternehmertum: Denn getreu dem digital kompakt Motto "Lerne von den Besten" trifft sich Joel in freudiger Regelmäßigkeit mit den erfolgreichsten Unternehmer:innen aus der Startup- und Digitalwirtschaft. Egal ob Scale-up, Soonicorn, Unicorn oder erfolgreicher Mittelständler – in unseren Episoden zu Unternehmertum lassen dich die Besten hinter ihre Kulissen blicken und nehmen dich mit auf eine Reise zur Strategie, Entstehung und Entwicklung ihrer Firmen. __________________________ ||||| PERSONEN ||||| 👤 Joel Kaczmarek, Geschäftsführer digital kompakt 👤 Jochen Engert, __________________________ ||||| SPONSOREN ||||| 🔥 [Übersicht](https://www.digitalkompakt.de/sponsoren/) aller Sponsoren __________________________ ||||| KAPITEL ||||| (00:00:00) Vorstellung und Produkterklärung (00:04:29) Beziehung zu Busfuhrunternehmen: Qualitätskontrolle, Kostenteilung, Anbindung (00:10:25) Die zahlreichen komplexen IT-Systeme von Flixbus (00:13:08) Zur Preisgestaltung und -Strategie von Flixbus (00:15:04) Data-Warehousing und die Analyse von Daten (00:17:46) Über den Merger mit MeinFernbus und das Aus von DeinBus (00:21:53) Die Wettbewerbslage von Flixbus (00:27:59) Kennzahlen I: Zielgruppe und Marketing(quote) (00:31:33) Kennzahlen II: Warenkorb, NPS, Marge, Wiederkäufe (00:34:53) Die Rolle von Mobile und Bezahlverfahren bei Flixbus (00:39:20) Flixbus‘ Investoren und deren strategische Rolle __________________________ ||||| WIR ||||| 💛 [Mehr](https://lnk.to/dkompakt) tolle Sachen von uns 👥 Wir von digital kompakt streben die Verwendung einer geschlechtsneutralen Sprache an. In Fällen, in denen dies nicht gelingt, gelten sämtliche Personenbezeichnungen für alle Geschlechter.Transkript anzeigen
00:00:00: Hallo und herzlich willkommen zu einem neuen Deep Dive Podcast von Digital Compact.
00:00:04: Man hört es ein bisschen am Hintergrund rauschen, wir befinden uns auf einem Event und zwar der fabulösen NOAA-Konferenz.
00:00:09: Ich darf mich bei Marco Rotzineck dafür bedanken dass er mich einen sehr spannenden jungen Mann vorgestellt hat und ich empfehle euch allen zuhören dieses Event Wärmstens.
00:00:15: also die NOAA stehe ich noch mal ganz kurz vor!
00:00:17: Ja,
00:00:18: vor ein paar Jahren mit zwei Freunden zusammen Flixbus gegründet.
00:00:22: Wir sind irgendwann angetreten um einen Produkt zu schaffen das dem Menschen bewegt... ...dass wir so Wortwörtlich nehmen würden war uns damals noch nicht klar und sind damals aus ganz guten Jobs eigentlich raus gesprungen und haben gesagt wir probieren es jetzt einfach mal wenn der Markt schon liberalisiert wird weil man es uns garantiert ärgern wenn das Produkt funktioniert und wir es nicht gemacht haben.
00:00:39: von daher sind wir im Nachhinein sehr froh dass wir gesprungen sind.
00:00:42: damals und heute sind die Jungs mit den grünen Bussen
00:00:45: Okay ja sehr gute Jobs.
00:00:46: das heißt ihr wart böse Berater vorher oder?
00:00:49: Ein Teil von uns haben Beratung gemacht vorher, das stimmt.
00:00:51: Wir haben aber auch einen IT-Kollegen Daniel on Board der... Gut Microsoft ist jetzt nicht irgendwie Best Body von allen, aber auch Nichtberatungshintergrund hat's.
00:00:59: Okay
00:01:00: sehr gut!
00:01:00: Lass uns doch mal so ein bisschen das auseinander nehmen.
00:01:02: also ich glaube viele kennen ja dein Produkt eigentlich.
00:01:04: schnell erklärt ihr bietet Busse an und was man aber glaube ich vielleicht gar nicht so auf dem Schirm hat wenn man jetzt privater Nutzer ist Ihr besitzt jetzt nicht einen riesigen Frohpark, so verstehe ich das.
00:01:14: Sondern es ist ein bisschen was an Mowinger reitet dieses Modell der vertikal integrierten Marke mal sehr stark ab oder Rumble macht das ja auch in Karubi oder Thermondo.
00:01:22: ihr seid also eigentlich jemanden der diesen ganzen Prozess managt und verwaltet?
00:01:25: Und die Busse gehören aber eigentlich mal anderen.
00:01:26: Vielleicht kannst du dir mal in eigenen Worten uns kurz wiedergeben.
00:01:28: Ich kann ja viel erzählen wenn du da lang ist.
00:01:30: Im Prinzip stimmt das genau was Du gesagt hast.
00:01:31: Also wir haben tatsächlich original einen einzigen Bus und das sind nämlich unsere Filmen vor W-Bus.
00:01:35: Das ist auch grün Aber sonst kein einziger Bus bei uns in den Büchern.
00:01:38: Wir haben uns auch sehr früh dafür entschieden dass es keine gute Idee ist, weil wir sicher nicht gute Buskäufer und Betreiber sein würden.
00:01:46: Wir haben uns eher für ein franchiseartiges Modell entschieden.
00:01:49: Uns aber stärker die Wertschöpfungskette zu integrieren und uns um viele Teile davon zu kümmern, aber eben um den Betrieb und Investitionen und Wartungen nicht zu kümmern, sondern unseren mittelständischen Partnern zu überlassen.
00:02:01: Wir sind eigentlich alles, was die Marke und das Gesicht zum Kunden ist.
00:02:04: Und alles was dahinter steckt inklusive allen Fahrplänen den Abstimmung mit Behörden, die es natürlich in praktisch jedem Land in Europa in enger Form gibt.
00:02:11: Alles was an Technologie dahinter liegt, dass jedes Ticket läuft durch einen eigens von uns entwickeltes Buchungssystem.
00:02:17: Alles, was an Verspätungsmanagement außen rum passiert.
00:02:19: Das ist im Prinzip unsere Hardware und dann auch Software-Lösung dazu.
00:02:22: Also wir bauen das komplette Produkt, die komplette Customer Experiences von uns und machen dem Betrieb dann eben mit Partnern zusammen, die ein Stück weit nach einer Art Playbook des wir schreiben... das Produkt dann ausliefern, wenn man es so mag.
00:02:32: Also sehr stark runterdefiniert bis auf wie ist die Krawattenfarbe vom Fahrer?
00:02:36: Die kriegt er nämlich von uns.
00:02:37: und was kostet der Snickers auf der Snackliste und welche Ansage soll er denn machen, wenn er losfährt?
00:02:41: und wie begrüße die Fahrgäste und wie funktioniert der Check-in Prozess?
00:02:44: also sehr stark im Detail einfach das Produkt definiert weil's für uns essentiell ist dass wir eine einheitliche Kunden-Erfahrungen haben quer durch den ganzen Kontinent im Prinzip.
00:02:52: Also es darf keinen Unterschied machen, ob jemand in Barcelona in dem Bus steigt, in Berlin, in Amsterdam, in Wien oder in Sagrette und das haben wir mit unserem Partner eigentlich ganz gut geschafft und sind mittlerweile so groß dass wir mit ungefähr zweihundertfünfzig Partnern quer durch Europa arbeiten und die den Teil Bus quasi für uns übernehmen und wir alles außen rum bauen.
00:03:09: Einheitlichkeit hast du ja gesagt, ist ein bisschen Thema.
00:03:11: Also ich habe so ein bisschen den Eindruck... So hab' ich diesen Modellansatz verstanden, dass es halt wirklich genau darum geht.
00:03:15: Also Customer Experience ist immer das eine was ich höre und sozusagen Vergleichbarkeit also ein bisschen wie McDonald's wenn Du irgendwie in einen Markt gehst schmeckt der Hamburger genauso wie in deinem Heimatmarkt.
00:03:24: War das so geplant oder war das so ein bissel zufällige Entwicklung, dass dieses Geschäftsmodell jetzt so sukzessive zunimmt?
00:03:30: Also wir haben schon nicht relativ früh für uns entschieden, dass es wichtig ist einen einerlichen Markenauftritt zu haben.
00:03:35: Und am Anfang hat das mal vor allem so den Außenauftritt umfasst also sprich, dass die Website zu dem Produkt irgendwie auf der Straße passt.
00:03:42: Farbe ist natürlich irgendwie so das wesentliche Erkennungsmerkmal.
00:03:44: Die haben wir zwischendrin mal gewechselt weil wir zwei Unternehmen zusammengelegt haben.
00:03:47: aber Also erst mal vor allem der Außenauftritt.
00:03:50: und was ist so der erste Eindruck auf den Kunden?
00:03:51: Und sind dann über die Zeit immer stärker ins Detail gegangen, wie fühlt sich es an für einen Kunden.
00:03:56: Das ist glaube ich der Teil der sehr entscheidende ist... ...und der dann auch den Unterschied macht zwischen Ich schaffs wirklich eine Marke aufzubauen oder ich schaff's halt nicht.
00:04:03: Aus meiner Sicht ist das Thema Marke natürlich erklärnde viele Marketeers irgendwie.
00:04:07: Es hat viel mit Image und Brandbuilding und Kommunikation und sowas zu tun.
00:04:10: Ist auch wichtig aber es ist vor allem ganz viel Kundenerfahrung und das ist der Teil um den wir uns wesentlich kümmern und versuchen das zu beeinflussen.
00:04:17: Wie fühlt unser Produkt für den Kunden an, von ganz vorne.
00:04:20: Der hört das erste Mal davon bis zu.
00:04:21: Er ist mit uns gefahren und erzählt dann hoffentlich seinen Kumpels und Freunden und Familie irgendwie glücklich dass es eine geile Erfahrung war und irgendwie alle unbedingt mal ausprobieren sollen.
00:04:29: Wie ist denn das eigentlich für die Busfuhr-Unternehmen?
00:04:31: Also ich denke immer wenn der da irgendwie jemand so drei vier fünf so ne Buste hat oder auch wenn's nur einer isst er produziert ja eigentlich eine große Abhängigkeit für sich wenn er nur für euch fährt und der kann ja eigentlich richtig auch nichts anderes machen wenn ihr darauf gelabelt seid oder?
00:04:42: Das stimmt also dass die Fahrzeuge die die Partner für uns fahren sind quasi dreihundertfünfundsechzig Tage im Jahr für uns unterwegs.
00:04:48: Und diesen Bus kann er primär für uns einsetzen und normalerweise nicht für irgendwas anderes.
00:04:52: Jetzt ist aber meistens so, dass der typische Partner hat bestehendes Geschäfts.
00:04:55: Also die fahren schon Reisebusse, die fahren irgendwie Chartergeschäft, die fahren teilweise öffentliche Nahverkehr für die Stadt oder Region oder sowas... Wir machen nur einen Teil seiner Flotte aus.
00:05:05: Das heißt wir haben vielleicht zehn bis zwanzig Prozent seiner Kapazität.
00:05:08: der Flotte fährt er für uns und damit hat er jetzt nicht so sehr eine wirtschaftliche Abhängigkeit von uns.
00:05:13: Auf dem einzelnen Bus allerdings ist es so, dass das schon sehr stark auf uns zugeschnitten ist.
00:05:17: was aber machen kann und was eigentlich für die Fahrer auch super ist.
00:05:19: Die wechseln quasi zwischen verschiedenen Produkten.
00:05:21: Der fährt einmal irgendwie Färmbus und dann fährt da wieder Stadtbus Und dann fahrt immer wieder irgendwie ne Gruppe irgendwo hin und dann ist eigentlich ne ganz willkommene Abwechslung für die Aber schon noch eine große Herausforderung mit uns das zusammen zu betreiben weil es eine andere Anforderungen ist als das was sie typischerweise haben.
00:05:34: Und wie managst du die Customer Experience?
00:05:35: Wie weißt du, ob der wirklich seine grüne Krawatte trägt und ob das WLAN in so einem Bus funktioniert.
00:05:39: Weil ich habe gelernt, so die zwei Hauptfrostfaktoren sind Verspätungen, die man nicht ankündigt und nicht funktionieren des WLAN.
00:05:45: Wie managest ihr das also?
00:05:46: Wie könnt ihr sowas kontrollieren?
00:05:47: Also das stimmt tatsächlich!
00:05:48: Das sind die zwei großen Zufriedenheitstreiber bei uns.
00:05:50: Funktioniertes WLAN und ist der busspunktlich.
00:05:53: Wie managen wir?
00:05:53: Das sind glaube ich verschiedene Komponenten.
00:05:55: eines.
00:05:56: In dem Modell, in dem wir mit den Partnern arbeiten, ist es eine sehr starke Anreize... beinhaltet, die dafür sorgen dass der Partner gute Qualität liefert.
00:06:03: Ich muss dem nicht erklären das es einen Zusammenhang gibt zwischen guter Qualität Kundenzufriedenheit und Wiederbuchern und damit Umsätzen die passieren.
00:06:09: Und nachdem sie wir im Prinzip auf eine Art Umsatzverteilungsmodell mit den Partnern arbeiten ist das relativ offensichtlich dass sie einen starken Anreiz haben.
00:06:15: oder sind alles Unternehmer die auch ein Stolz mitbringen und ein gutes Produkt abliefern möchten.
00:06:19: Auf der anderen Seite haben wir zum Einen sehr viel Transparenz über das, was draußen passiert.
00:06:24: Wir haben jeden Monat dedizierte Kundenumfragen, wir haben jeden monatende Fünf- und teilweise sechsstellige Anzahl.
00:06:30: Kundenfeedbacks, die wir auswerten qualitativ und qualitiativ.
00:06:33: Wir sind sehr präzise auf welcher Strecke, welcher Bus, welche Fahrer, wie gut sein Job macht, wo das WLAN funktioniert, wo es nicht funktioniert.
00:06:40: also haben sehr viele Datenpunkte dazu und dann haben dann auch intern über die Zeit ein sehr starkes Qualitätsteam aufgebaut.
00:06:45: Also ein zentrales Team ist quasi mit den Daten arbeitet, die auswertet und da für uns Insights daraus generiert und dann wirklich auch operative Teams, die in der Fläche sind und mit dem Partnern zusammenarbeiten und kontinuierlich die Qualität verbessern.
00:06:56: Kannst du eigentlich ein bisschen was zu den Gebührenstrukturen sagen?
00:06:58: Also wie viel kriegt so'n Fahrer ab von dem Kuchen.
00:07:03: Der Fahrer an sich kriegt den Lohn von seinem... Bussen unternehmen.
00:07:05: Also unser Partner ist nicht der einzelne Fahrer, sondern sind in der Regel Unternehmen mit denen wir arbeiten die eben über schon eine Bestandsflotte an Bussen verfügen und dann ein Teil ihrer Busse einfach mit uns fahren und dann typischerweise von uns eine Art Minimumabsicherung kriegen.
00:07:18: das heißt sie laufen nicht in das volle Risiko dass keine mit dem Bus fällen und sich kein Euro daran verdienen, sondern wir haben typischer Weise eine Absicherung für die um den die Sicherheit zu geben.
00:07:26: Wir wissen was wir tun.
00:07:26: wir gehen da auch mit ins Commitment und auch selbst wenn wir mal ne Anlaufphase von einer neuen Linie haben einem stehen wir da irgendwie zusammen Und über die Zeit ist es so Umsatzverteilungsmodelle mit denen haben, dass sich auch an einer Kostenstruktur orientiert und das heißt der größere Teil der Umsätze landet auch bei den Partnern.
00:07:41: Weil im Prinzip bei uns das Thema Overhead also sprich unsere Leute unser Team Marketing Vertriebskosten Payment IT ist solche Themen, eben natürlich bei uns Land und das im Vergleich zu dem Produktionskosten.
00:07:52: Und irgendwie Busbetrieb ist quasi unsere Produktion immer noch der geringere Anzahl.
00:07:56: Also ist es so dass ihr solche Kosten sozusagen schon abzieht?
00:07:59: Also sagt ihr irgendwie wir hatten Marketing-Kosten X und Kunde-Service-Kosten Y Das alles abgezogen von den Einnahmen.
00:08:05: auf deiner Linie gibt's den Betrag und dann wird nach was weiß ich, vierzig, sechzig, whatever geteilt?
00:08:10: Ne wir ziehen sie nicht ab sondern unser Job ist aus unserem Anteil den wir aus dem Umsatz einbehalten sinnvolle Marketing und IT-Entwicklung und sowas zu machen, dass wir davon leben können.
00:08:20: Und am Ende auch der Partner natürlich von seinem Umsatzanteil leben kann.
00:08:23: Und dann arbeiten da an vielen Stellen zusammen um für beide Seiten das so effizient wie möglich zu machen.
00:08:27: also Beispiel Wir nutzen andere Flotten von den Partner mit als Werbemedien für uns Das heißt die Fahrenwerbung durch Städte für uns.
00:08:33: Andersrum ist es so dass wir sehr stark auch operativ teilweise mit dem Partner in die Planung gehen und gucken Wie kann ich denn deine Fahrerplanung optimieren?
00:08:39: Wie kann nicht vielleicht auch irgendwie Wartungszyklen mit ihr gemeinsam optimieren?
00:08:42: wie kann ich dein Bus einkaufen mit dir optimieren?
00:08:43: Also wir haben zum Beispiel Rahmenverträge mit allen großen.
00:08:46: Das ist der Partner von uns, geht zu einem der großen Busherstellern und sagt ich hätte gern ein Flixbus von euch.
00:08:50: Und dann kriegt er einen vorgefertigtes Angebot das genau unsere Spezifikationen hat.
00:08:54: Unsere Einkaufspreise, Rückkaufwert, die Finanzierungskonditionen alles einfach um das Thema Produktionskosten auch gemeinsam in dem Netzwerk dass wir aufgebaut haben zu optimieren.
00:09:02: Okay wow!
00:09:03: Das wäre nämlich so eine nächste Frage gewesen ob du mal sagen kannst wie viele Bus habt ihr mittlerweile angebunden?
00:09:07: Und bindet ihr eigentlich noch welche an und wenn ja wie ist das Prozedere?
00:09:10: Also mittlerweile sind es ungefähr tausend Busse quer durch Europa.
00:09:13: Und ja, wir binden noch neue an also sowohl um neue Partner die mit uns starten und neue Linien und neue Regionen entwickeln gerade erst kürzlich wieder Pressekonferenz in Sakrep gehabt um neue Linie in Osteuropa da auch quer durch die verschiedenen Länder zu Starten und mit dem Partner gemeinsam anzuschieben.
00:09:28: und das ist jedes mal auch für uns wieder ein cooler Prozess zu sehen.
00:09:31: Wir haben einen neuen Partner an Bord der quasi kauft sich typischerweise wirklich eine neue Busse.
00:09:35: also wir haben ne sehr junge Flotte und brandet die für uns kriegt dann Schulungen Training für den Unternehmer und für die Fahrer.
00:09:41: Und sie starten dann mit uns, das heißt wir haben zum einen neue Partner, zum anderen aber auch Bestandspartnern, die weiter mit uns wachsen und einfach noch mehr Flixbus in ihre Flotte ergänzen.
00:09:48: Und geht im Prinzip los aus der Idee oder dem Impuls heraus.
00:09:51: Wir haben eine neue Linie, die wir gerne fahren möchten, suchen dann dafür ein Partner wo wir sagen Der liegt auch geografisch so dass er die gut betreiben kann und bauen dann mit ihm gemeinsam das Geschäft auf.
00:09:59: Also schlagen ihm das vor Erklären ihm das alles stimmt es mit ihm ab Das ist operativ funktioniert und starten Dann die Linien in der Regel ganz großen Marketing Bohai und Presse usw.
00:10:07: Und optimieren das dann über die Zeit gemeinsam.
00:10:10: Ja, aber das stimmt!
00:10:10: Das habe ich auch schon beobachtet dass diese Busse überraschend modern alle wirken ja also man hat das ja.
00:10:14: wenn du deine Mutter oder deiner Oma davon erzählst dann sagen sie sind es nicht so in der Gammel schüsseln und dann kommen die da rein und denken so wow also die marken identität wird wirklich gut durchgehalten ist hochwertig.
00:10:23: mal dieses WLAN Thema.
00:10:24: also jetzt frage ich mich natürlich auch so ein bisschen das ganze thema IT wird dir bei euch hoch komplex sein?
00:10:29: Du hast am Anfang ja schon so ein bischen angerissen was ihr alles für Thema Verspätungsmanagement die Kommunikationserwicklung des Payment.
00:10:35: also dieses Modell hat ja den Vorteil in der Hand.
00:10:39: Aber zu den Kosten, dass du das natürlich auch verantwortest und dann irgendwie derjenige bist gelackt meint ist wenn es nicht klappt?
00:10:45: Ja Kannst du mal so ein bisschen skizzieren, was ihr da an IT eigentlich habt und wie ihr das so alles gestört bekommt?
00:10:49: Also es ist tatsächlich so dass wir viel mehr IT- und Tech Company sind als man so von außen sieht.
00:10:54: Und im Prinzip auch für uns irgendwann beschlossen haben, dass die Themen, die wir für Wettwerbskritisch halten und die man auch am Markt nicht wirklich kriegt, dass wir sie selber in Haus machen.
00:11:02: Das hat dazu geführt, dass heute unser IT Team größer ist als typischerweise die Teams von jedem anderen Busanbieter quer durch Europa.
00:11:09: Wie groß ist das?
00:11:10: Das Team ist mittlerweile hundert, zwanzig, hundredreißig Leute
00:11:12: groß
00:11:13: und irgendwie wächst ständig weiter.
00:11:14: Von daher ist es schon sehr zentral an dem was wir machen oder in unserem Geschäftsmodell und der Kern dessen was wir tun ist schon das Buchungssystem dass im Prinzip das Management von Kapazität also sprich den Plätzen im Bus treibt die Fahrpläne alle beinhaltet auch quasi Umlaufpläne von einzelnen Fahrzeugen drin hat.
00:11:31: Das ganze Preismanagement da drinnen passiert, auch dann ein Stück weit Optimierung über die Zeit passiert und natürlich irgendwie Buchung, Ticketing für den Kunden, die ganzen Informationen, die dem Kurs so verfügen gestellt werden darüber gemanagt werden und vielleicht um das... sondern die Komplexität irgendwie zu skizzieren.
00:11:45: Im Prinzip ist es ähnlich wie ein Airline Buchungssystem, nur dass die Airline von A nach B typischerweise strecken hat und wir haben halt von a nach f über bcde.
00:11:52: Und daraus ergibt sich natürlich eine Kombinatorik, die deutlich komplexer ist als das typischerweise ein Airlin-Buchungssystem in der Falle ist.
00:11:57: Was wird zusätzlich machen?
00:11:58: Du hast das kurz angesprochen.
00:12:00: Wir versuchen schon sehr viele Teile des Produkt auch noch mit Technologie zu kontrollieren und da Einfluss draufzunehmen.
00:12:05: Das heißt, wir haben in jedem Bus ein Navigationssystem.
00:12:07: In dem Fall ist es einen TomTom wo wir eine Schnittstelle dazu benutzen um wirklich Fahraufträge dahin zu pushen den Fahrrad zu sagen jetzt bist du an der Haltestelle als nächstes fest und bitte dahin und damit zum Einen immer zu wissen wo die sind seine Route quasi zu planen und zu checken und auch das Thema Verspätungsmanagement und Kundeninformation darüber zu steuern.
00:12:23: Das ist auch ein integraler Bestandteil von dem was wir tun.
00:12:26: Wir haben unser unseren Shop und die App uns weiter natürlich verknüpft mit einem sehr starken Online Datentracking mit Automatisierungslösungen, was in die verschiedene Marketingkanäle angeht.
00:12:36: Wir haben Automatisiungslösung für den Pricing Algorithmus an dem wir ständig weiterarbeiten und optimieren weil natürlich Preise von uns sind sehr zentraler Teil des Geschäftserfolgs oder Miserfolgs sind.
00:12:46: Wir werden uns da hin entwickeln, dass wir auch mit Beispiel Beacon-Lösungen arbeiten und das Leute wirklich auf den Meter genau wie die zum Bus navigieren können.
00:12:53: Die Wi-Fi Lösung in den Bussen ist im Prinzip von uns spezifiziert, also dass wir betreiben, die handeln dann auch die Mobilfunkverträge mit den großen Providern usw.
00:13:01: Es ist sehr viel Technologie, die da im Hintergrund passiert und arbeitet um am Ende wieder das Thema Customer Experience für uns so stark wie möglich kontrollieren zu
00:13:08: können.
00:13:09: wo du gerade gesagt hast, das Preis ist irgendwie bei euch so ein zentraler Hebel.
00:13:11: Ich habe ja immer den insgeheimen Verdacht, dass man irgendwie hingeht und es mit günstigen Preisen erhebelt bis man eine gewisse Größe hat und dann hebt man den Preis an, so würde ich's zumindest machen.
00:13:20: Also natürlich ist es so, dass aus einer Wettbewerbssituation heraus auch sehr stark auf dem Preisen sieht und Wett bewerb mit Bahnen anderen Busanbietern sonstigen Verkehrsmitteln am sehr starken Impact auf die Preise haben.
00:13:32: Am Ende preisen wir aber eigentlich auf die Zahlungsbereitschaft von den Kunden.
00:13:35: Und wenn ich irgendwo feststelle und das sieht man aus in Daten sehr schnell, dass mir Conversion kippt.
00:13:40: Dass wir quasi Buchungen kippen, dass sich Buchungskurven verändern weil ich mit dem Preis zu hoch oder vielleicht auch zu tief bin.
00:13:45: Im Prinzip ist es meine Maßgabe wie wir Preisesteuern und darauf versuchen wir zu optimieren.
00:13:49: Natürlich versuche ich das Maximum irgendwie rausholen und maximal viel Geld auf einem Bus oder einer Fahrt zu verdienen und dann gibt's halt viele verschiedene Faktoren die rein spielen.
00:13:56: Das ist natürlich ein Buchungszeitpunkt.
00:13:59: Es ist wie volles Englisch an der Bus.
00:14:00: was habe ich für eine Saisonalität?
00:14:02: über welchen Kanal kommt der Kunde?
00:14:05: im Prinzip endet in einem Wahrscheinlichkeitsmodell, wie hoch ist meine Wahrscheinlichkeit den maximalen Umsatz daraus zu holen?
00:14:10: und daher auch das ein sehr komplexes und extrem datengetriebenes Thema was am Ende auch wieder bei uns im IT Team hängt und landet um wirklich die ganzen Themen dann umzusetzen und darauf zu optimieren.
00:14:20: Ich hätte es gesehen, dass teilweise die gleiche Strecke zu unterschiedlichen Tageszeiten auch wirklich schon deutlich andere Preise bedeutet.
00:14:26: Also das hängt sozusagen mit Nachfrage und Auslastung zusammen.
00:14:28: oder was ist da so der Haupthebel?
00:14:30: Im Prinzip sind das die wesentlichen Treiber.
00:14:31: Es ist Nachfrage zu bestimmten Zeiten und wie du sagst kann tatsächlich die Fahrt am gleichen Tag früh- und nachmittag Faktor zwei oder drei unterschiedlich bepreist sein.
00:14:41: Zum einen glaube ich aus der Auserfahrungswerten heraus, wo wir wissen okay auf der Fahrt habe ich halt eine gewisse Nachfrage und zum anderen aber auch aus wirklich Live-Daten im Sinne von wie viel Traffic habe ich auf einzelnen Routen.
00:14:50: Wie viele Nachfragen habe ich da irgendwie gerade drauf?
00:14:51: Wo konvertiert mir was wie gut?
00:14:53: Und das ist ein System, das wir über die Zeit optimieren und was glaube ich auch schon für uns ein extrem relevanter Wettbewerbsvorteil ist weil es auf dem Level wo wir es mittlerweile betreiben draußen im Markt eigentlich keiner so macht und
00:15:04: kann.
00:15:05: Ich meine habt ihr da eigentlich auch eigene Spezialisten so Themen wie Data Warehousing irgendwie abbilden.
00:15:09: also mittlerweile mehrere Teams, die sich mit Daten beschäftigen und es ist so dass tatsächlich mehr Bereiche bei uns Daten getrieben sind, als man vielleicht auch wieder von außen sieht.
00:15:19: Also wenn das ganze Team das Angebotsplanung macht was hochkomplexes, was sich mit Verkehrsströmen beschäftigt und eben dieses ganze Thema Fahrplanoptimierung Betriebsoptimierungen Auch Lenkzeitausnutzung natürlich und so weiter beschäftigt.
00:15:30: Auch dafür haben wir eine eigene Software gebaut die das automatisiert und optimiert weil es am Markt nichts Passendes für uns gab diesen sehr stark datengetrieben auf historischen Daten, auf Marktdaten wie viele Nachfrage glaube ich dass es auf bestimmten Strecken gibt.
00:15:40: Das Marketingteam hat eine eigene Analyseabteilung die den ganzen Tag nur Daten analysieren und versuchen, daraus clevere Insights für uns zu finden um Marketing besser und effizienter zu machen.
00:15:49: Und natürlich Pricing das sehr stark Datengetrieben tickt!
00:15:52: Wir sind zunehmend dabei.
00:15:52: wir sind noch nicht fertig damit und ich glaube jede Firma die überhaupt sie ist fertig damit lügt aber wir kippen das alles in ein zentrales Data Warehouse rein dass wirklich alle im Unternehmen auf die gleichen Daten zugreifen die gleiche Definition von was es dieser KPI irgendwie haben und damit arbeiten können und haben dazu eben einen Team auch an Data Scientists die sich dann mit Automatisierungslösungen mit statistischen Modellen beschäftigen die dann für die Umsetzung zuständig sind.
00:16:16: Man blöd gefasst, wie managest du die alle?
00:16:18: Also machst du da irgendwie so OKA oder solche Geschichten um deinen Team auf Spur zu halten weil du hast ja viele Schnittstellen, die ineinander greifen müssen?
00:16:25: Ja aber wir haben tatsächlich... Wir kommen aus einer Situation wo du im Prinzip so eine Zurufkultur über den Tisch hast, weil du ein sehr kleines Team hast von zehn, fünfzehn vielleicht zwanzig Leuten und sind dann relativ schnell gewachsen Und du kommst dann überhaupt nicht mehr anders aus als wirklich klare Richtungen und Ziele für die Teams, um die Leute vorzugeben.
00:16:42: Formate zu definieren in denen sich auch Teams untereinander austauschen.
00:16:45: Meilensteine zu definierend und da auch einzelne Projekte festzulegen und sagen das sind die Themen, die passieren müssen.
00:16:50: Ihr arbeitet also zusammen mit den Bezüklern, in denen wir ein Review machen.
00:16:53: Also unterschiedlichste Philosophien und gerade was das Thema Zusammenarbeit mit IT angeht haben wir natürlich mit einem grundsätzlich agilen Umfeld und Arbeitsweise gute Erfahrung gemacht und auch mit dem Thema ein starkes Produktmanagement-Team zu ältert.
00:17:05: Wir haben wirklich einen Team, der sich dediziert darum kümmert im Prinzip Business Anforderungen aus den Fachbereichen in IT und Feature Requests zu übersetzen.
00:17:14: Und auch dieses Projektmanagement da außen rumzutreiben.
00:17:17: Am Ende die Idee des Kunden bei uns reinzutragen.
00:17:21: Im Prinzip sind sie der Anwalt des Kunden, die dafür sorgen müssen und sollen das für ein Kund am Ende die beste Lösung rauskommen.
00:17:27: Damit haben wir eigentlich ganz gute Erfahrungen
00:17:29: gemacht!
00:17:29: Ich finde das wirklich hoch spannender.
00:17:30: Also ich kann mir vorstellen, dass du eigentlich auch sehr viel interessantes Wissen bei dir in der Kampagne auf unterschiedlichen Bereichen versammelt hast wo bestimmt viele was Ähnliches machen.
00:17:38: also ich glaube es ist ja sehr gut übertragbar ob sie jetzt manchmal Preisfindung für ein Bus ist oder irgendwie für einen Umzug oder was weiß ich?
00:17:44: Ist ja dann einerlei!
00:17:45: Lass uns doch noch mal auch ein zwei Sätze sagen.
00:17:47: zu eurem Mercher also hast du schon gesagt, dass ihr mit meinen Fernbus fusioniert seid.
00:17:52: Also ich glaube, von meiner Wahrnehmung war das so.
00:17:53: Mein Fernbus hatte irgendwie so ein Fünfzig-Prozent-Marktanteil, ihr Fünfundzwanzig.
00:17:58: Die waren schon die bisschen größeren?
00:18:00: Ja also wir haben im Prinzip kommen aus einer Situation wo wir... uns zwei Jahre lang in dem Markt bis aufs Messer bekriegt haben und zwei Start-ups den Markt entwickelt haben.
00:18:09: Und mit Flixbus und mein Firmus wirklich zwei Teams, die es vorher einfach so nicht gab und zwei Unternehmen, die das vorher nicht gab, das Angebot aufgebaut haben und auch wirklich die Marktführerposition da jeweils gespielt hatten.
00:18:20: Zu diesem Zeitpunkt als wir uns zusammengesetzt haben mit dem Gründerteam.
00:18:24: dort war's so dass mein Finnbus tatsächlich deutlich eine ganze Ecke größer war als wir.
00:18:28: Wir etwas glaube ich stärker gewachsen sind in der Phase und wir uns dann irgendwann entschieden haben Jungs, lass mal irgendwie überlegen wie wir gemeinsam weitermachen.
00:18:36: Weil es eigentlich keinen Sinn macht dass wir eigentlich das gleiche Verständnis von dem Produkt haben und eigentlich die gleiche Vision was in den Markt passieren soll aber uns irgendwie so hart bekriegen oder sehr viel Ressourcen Energie und Geld darauf verschwenden.
00:18:47: Und dann haben dann in den Gesprächen auch festgestellt dass die Teams sehr komplementär sind.
00:18:52: also Wir haben sehr viel stärker nach Wachstum E-Commerce und ein Stück weit Aggressivität getickt.
00:18:58: und Das mein Firmasteam hat sehr viel Wert auf wirklich Präzisionen Wohl geplante Netze, sehr viel Produkt und das Thema Offline-Produktqualität irgendwie gelegt.
00:19:08: Und dann sprechen wir an die Teams auch aufgestellt und deswegen was extrem komplementär.
00:19:13: So kommt es um Kams dass wir heute einen Stand in München oder Berlin haben und ein großartiges Team, der sich jetzt gemeinsam darum kümmert nicht nur das in Deutschland zu machen sondern das Queerdeutsch Europa zu tragen!
00:19:22: Ich bin euch ja auch sehr dankbar, dass ihr das Grün und ich das Blau genommen habt.
00:19:24: Ich finde dieses Blau voll hässig, aber ich habe schon gelernt... Das ist so eine Fifty-Fifty-Ding.
00:19:28: Und Flix plus wahrscheinlich der internationalisierbare Name war meine Hypothese
00:19:31: Genau, also es gibt jetzt fairerweise... Es gibt so die Pair-Story wo Komfliktsbus her.
00:19:35: Die ist aber eigentlich nicht so richtig wahr sondern es ging primär darum was ist internationalisierbar und was funktioniert in verschiedensten Sprachen?
00:19:42: Und wo habe ich alle mögliche Domains die man sich ausdenken kann inklusive aller Typos.
00:19:46: und das hat so ein bisschen auch die Entscheidung damals dafür getrieben.
00:19:50: und jetzt im Nachhinein glaube ich war's auch die richtige und gute Entscheidung weil es wirklich einprägsam ist Und wir es eben, wie du sagst gut internationalisieren können.
00:19:56: und das wäre auch mit dem Markennamen mein Fernbus nicht gegangen oder nur sehr schwierig gegangen.
00:20:01: Wir fanden aber schon immer... Da war man ein bisschen neidisch irgendwie des Grün für unser Thema und die Busse natürlich irgendwie sehr cool weil's einfach sehr einprägsam glaube ich ist.
00:20:10: und auch zu dem Thema wir sind extrem umweltfreundliches Verkehrsmittel was viele nicht so aufm Schirm haben Aber unsere CO-Footprint ist besser als der von der Bahn Was das sehr gut transportiert und die grünen Busse mittlerweile halten, Begriffe viele Menschen quer durch Europa sind.
00:20:24: Das ich ein bisschen tragisch finde, wenn ich mich aber richtig entsinne derjenige der damals eigentlich so des Kippen dieses Urteils sozusagen angestoßen, das war glaube ich dein Fernbus, war das so?
00:20:33: Dein Bus!
00:20:34: Die sind ja dann irgendwie in unser Wend gegangen.
00:20:36: Hast du ein bisschen wissen was da wie das Problem war?
00:20:39: Also ich glaube das eine ist dass das Urteil beziehungsweise nicht nur das Urter sondern die Marktliberalisierung immer mit dem Urteil der Bahn gegen Daimbus, also dass die Bahn damals verloren hat zum Glück vermischt wird.
00:20:50: Ich glaube es hat nicht zwingend miteinander zu tun.
00:20:52: Also das hat irgendwann die Politik im Koalitionsvertrag, also damals schwarz-gelbe Regierung entschieden.
00:20:57: wir möchten diesen Markt liberalisieren hatten es im Koaltionsvertrag stehen dann ist ewig lang nichts passiert.
00:21:01: Zu der Zeit war Daimbus unterwegs mit einem sehr cleveren Konzept eine Art Busmitfahrzentrale zu machen natürlich ein Markt der unliberalisiert lange nicht so dynamisch werden konnte.
00:21:10: und ich glaube sie haben einfach aus dieser Position heraus So ein bisschen die Geschwindigkeit verpasst und unterschätzt auch, wie viele unserer Wettbewerber unterschätzen, wie dynamisch sich der Markt entwickelt.
00:21:20: und sind deshalb so aus der kleineren Position über die Zeit nicht so richtig rausgekommen.
00:21:25: Wir haben nach wie vor, glaube ich ein sehr gutes Produkt und dann sind da mit sehr viel unternehmerischem Geist- und Herzblut dabei.
00:21:30: Gibt
00:21:30: es hier noch?
00:21:30: Ich dachte, sie seien inservent?
00:21:32: Die waren zwischenseitig inserwent, gab aber quasi eine Rettung durch den externen Investor, sind immer noch unterwegs, immer auch auf Wettbewerb auf ein paar Strecken, aber eben lange nicht in die Größenordnung gewachsen, auf der es am Ende wirklich funktioniert.
00:21:43: Und kaufen macht keinen Sinn!
00:21:46: Ich glaube, wir haben bei uns viele interne Themen auf denen wir größere Hebel haben als uns dann damit.
00:21:52: andere organisch im Wachstum zu beschäftigen.
00:21:54: Aber trotzdem, wie beurteilt es sich in die Konkurrenzlage?
00:21:57: Ich sage mal was ich so mitgekriegt habe gibt's eigentlich sonst noch Postbus.
00:21:59: Was ja ehemals ein ADAC- und Postprojekt war?
00:22:02: dann ist irritierenderweise der ADAC ausgestiegen nicht die Post.
00:22:05: Vielleicht hast du da auch ein bisschen Background aber dann hat man noch einen Berlin-Linien Bus von der Bahn das Pondant, die natürlich immer eine intrinsisches Interesse haben.
00:22:11: würde ich jetzt theoretisieren sich da sich nicht selber als Geschäft zu cannibalisieren?
00:22:14: Wie beurtheitest du die Wettbewerbslage?
00:22:16: also ist tatsächlich so dass wir jetzt wenn man auf Deutschland schaut sind die beiden die Du genannt hast So noch die relevantesten Spieler.
00:22:23: Alle allerdings deutlich kleiner als wir, also wir sind eher Faktor zehn bis fünfzehn größer als sie und ich glaube sich tun Sie auch so ein bisschen in den Konzernstrukturen schwierig einfach in so einem dynamischen Markt mitzuhalten.
00:22:34: Auf der einen Seite ist aus dem ADAC Postkonglomerat eben nur noch die Post hervorgegangen was viel glaube ich mit dem Thema gelber Engelskandal beim ADAC zu tun hatte, die sich dann auf ihr Kerngeschäft besonnen haben.
00:22:45: Ich glaube man tut sich im Summe Konzernstrukturen, auch den entsprechenden Kosten, die dahinter liegen und gewisse Zwingen, die man hat sie je bahnen kann.
00:22:52: Die Ballisierung Kernbrut und so etwas ein bisschen schwieriger in unserem Markt mitzuhalten um die Geschwindigkeit mitzugehen.
00:22:57: Von daher glaube ich ist Konkurrenz natürlich an sich.
00:23:01: es ist gut weil es für den Kunden gut ist und uns nicht pausieren oder aufhören lässt sondern auch immer auftrapp hält.
00:23:07: Auf der anderen Seite muss man sich schon fragen warum sich zwei ja auch quasi Staatskonzerne im gleichen Markt im Wettbewerb gegenüber stehen und man da Steuergelder verschwendet Und die Bahn nicht mal ihr Kernprodukt so richtig im Griff hat und sich aber mit Bussen irgendwie beschäftigt.
00:23:20: Ich glaube, da wäre mehr Fokus auf das eigentliche Geschäft doch durchaus für alle Seiten irgendwie besser.
00:23:25: Da schau mal zur Seite Hieb!
00:23:27: Habt ihr mit denen eigentlich... also was habt ihr für den Verhältnis?
00:23:29: Mit dem habt ihr da viele Legal Issues?
00:23:30: Habt Ihr euch mal an Tisch setzt um euch unterhaltet Austausch oder ist es gar kein Verhältniss?
00:23:36: Ich glaube in Summe bewegt man sich ja im gleichen Markt.
00:23:38: Wir sprechen jetzt nicht nur mit anderen Busanbietern sondern auch mit verschiedensten anderen Verkehrsanbieter als auch mit der Bahn an sich Auch quer durch Europa mit verschiedenen Spielern da Kontakt und haben auch ein gutes Verhältnis mit BLB und Post.
00:23:51: Es ist nicht, dass wir uns in irgendeiner Form größer juristisch bekriegen oder sowas.
00:23:55: Es gibt auch gemeinsame Interessensgruppen und Gemeinschaften im Prinzip um so ein Stück weit das Thema und Produkt an sich voranzubringen.
00:24:01: Von daher ist es eher ein gesunder Wettbewerb und Austausch auf der Ebene.
00:24:06: Und glaube ich jetzt nicht was man vielleicht aus anderen Märkten kennt.
00:24:09: Prima auf juristischer Ebene irgendwie Streitigkeiten.
00:24:12: Wie siehst du denn so das internationale Wettbewerbsfeld?
00:24:14: Also ich würde mal tippen, Europa ist gerade so euer Kernziel.
00:24:18: USA hat natürlich die größten Margen und die größte Distanz als attraktivste Geschäft.
00:24:22: Da sehe ich immer nur diese Greyhound-Busse wenn ich mir irgendwie mal so ein Hollywoodstreifen ansiehe Ist das für euch auch ein Thema?
00:24:26: oder da ist gerade Europa eher so?
00:24:28: ja
00:24:28: Ich meine dadurch dass wir jetzt in quasi Zentraleuropa in den großen Märkten schon unterwegs sind kontinuierlich neue Länder dazu addieren.
00:24:35: Also Richtung Osteuropa kommen jetzt regelmäßig weitere Länder dazu, auch in andere Richtungen Nordics und so weiter.
00:24:41: wenn wir den Nächsten deutlich mehr machen ist natürlich für uns Europa erstmal der Kernmarkt und das worauf wir uns konzentrieren.
00:24:46: Es ist auch ausreichend komplex was die Internationalisierung angeht durch zig verschiedene Sprachen regulatorische Umfelder teilweise sogar immer noch Währungen Zeitzonen an der einen oder anderen Stelle.
00:24:56: von daher ist durchaus komplex.
00:24:58: ich glaube es gibt keinen wirklichen Grund warum das Produkt nicht Kontinent in Geografien funktionieren sollte.
00:25:03: und wie du sagst ist USA und Nordamerika an sich natürlich schon extrem spannend, weil auch das Zugsystem dort nicht wahnsinnig gut ist bzw.
00:25:11: quasi nicht existent ist.
00:25:13: Leute das Thema Bus irgendwie schon kennen wobei es gray und sicher so der Platz ist aber glaube ich ja auch was die Produktqualität und einfach den Standard dort angeht auch ein bisschen stehen geblieben ist und auch glaube ich einfach kein gutes Image hat.
00:25:28: Die Amerikaner stehen ja immer sehr auf Image-Marke, cooles Produkt und coole Features.
00:25:32: Und ich glaube schon dass wir da auch mit dem was wir machen oder wie wir es machen nochmal einen ganz anderen Aufsatz in den Markt haben können von der Beschäftigung uns dann natürlich mit.
00:25:39: Ich glaube auch es gibt quer durch die Welt viele Märkte wo eigentlich der Bus so das Rückgrat des Verkehrssystems ist.
00:25:45: Wo es eben überhaupt keine wirklichen Zugnetze gibt und deswegen riesige Busmärkte entstanden sind.
00:25:49: Die typische Weise viel größer sind als die in den europäischen Ländern und wir uns natürlich schon anschauen wo geht denn so die Reise hin?
00:25:55: Gerade Fokus Europa, aber perspektivisch natürlich auch viele andere
00:25:58: Länder.
00:25:59: Habt ihr schon irgendwie Eintrittsstrategien?
00:26:00: Dass ihr wissen wann ihr solche Märkte wollt und ob überhaupt?
00:26:03: Also ich würde jetzt nicht den Plan aus der Schublade ziehen und sagen das ist die Roadmap und dieses Land passiert in diesem Jahr oder diesen Monat Aber werden uns schon innerhalb der nächsten zwölf-achzehn Monate mit anderen Kontinenten beschäftigen Perspektivis Und eben fünf Jahre von heute sicher auf drei, vielleicht sogar vier Kontinenten irgendwie noch unterwegs sein.
00:26:21: Haben aber wie gesagt gerade in Europa einfach noch wahnsinnig viel zu tun und ist schon wichtiger erstmal das Kernprodukt um den Kernmarkt wirklich gut hinzukriegen und darauf konzentriert sich auch das
00:26:31: Team über.
00:26:32: Habt ihr da eigentlich irgendjemanden der das gleiche macht für ihr?
00:26:34: Das ihr frisch müsstet da nicht fast mover zu sein?
00:26:36: Ich glaube es ist schon langsam so dass wir auch schauen müssen, dass wir in bestimmten Ländern schnell genug sind weil natürlich Leute gucken und irgendwie schauen was so passiert ist und irgendwie etwas was wir so gemacht haben stand.
00:26:46: heute habe ich das nur sehr kleinen Ansätzen mal hier und da gesehen, aber es gibt jetzt keinen wirklich relevanten anderen Spieler der in einem Modell ähnlich wie unserem unterwegs ist.
00:26:56: Ist es zu irgendwie verwegen gedacht?
00:26:58: Aber habt ihr auch schon einmal überlegt dass man das Ganze mit so ein bisschen den Thema Delivery verbinden könnte weil Uber macht ja sowas teilweise auch, dass die sagen wir liefern irgendwie Sachen.
00:27:05: ich meine ihr habt riesige Busse.
00:27:06: wenn man sich diese Rampen anguckt was da reinpasst unten und wie also am Ende zeigt sind sie nicht sehr voll so etwas.
00:27:12: ist das irgendwie ein Thema für euch?
00:27:14: Also grundsätzlich glaube ich gibt's sehr viele Themen Produkt des Services, die man noch an das was wir gerade machen andocken kann und ergänzen kann.
00:27:20: Und wenn man so grundsätzlich über das Thema Ancillary Revenues, was ja für Airlines auch ein Riesending ist,
00:27:25: spricht
00:27:26: sie mir... Also brutal in den Kinderschuhen und haben noch sehr wenig davon was man machen kann gemacht bisher.
00:27:31: Und natürlich ist da so Logistik schon auch etwas worüber wir mal nachgedacht haben, wo wir auch einen kleinen Pilot laufen haben mit einer Kooperation auf der Strecke Hamburg-Berlin.
00:27:39: Was aber perspektivisch zum Beispiel auf grenzüberschreitende Linien extrem spannend sein kann weil da typischerweise die Logistika sehr teuer ist meistens irgendwie länger dauert und über unser Netzwerk eigentlich... und das sehr gut funktionieren kann.
00:27:49: Aber auch da heißt es wieder so, dass wir erstmal wirklich unser Kernprodukt so gut machen wollen, damit wir uns maximal wohlfühlen und dann eben nach und nach wirklich andere Themen addieren können.
00:27:59: Lass uns aber ein bisschen den Kennzahlen eintopfen!
00:28:01: Wer ist denn eigentlich so?
00:28:02: Habt ihr eine primäre Zielgruppe oder ist das Querbeat?
00:28:05: Also ich glaube generell kann man schon sagen... Typischerweise die Einstiegsschildgruppe eher jüngeres Publikum ist, eher studentisch und natürlich eher Leute mit einem kleineren Geldbeutel.
00:28:12: Also jemand der eher auf den Euro guckt und nicht so viel Geld für die Fahrt an sich ausgeben will sondern lieber einfach ich habe eine gute Zeit irgendwo dafür Geld ausgibt.
00:28:20: Das heißt es sind etwa sechzig Prozent zwei Drittel Erkunden würde sagen unter dreißig.
00:28:25: wir sehen aber schon dass je reifer die Märkte sind und je länger wir bestimmte Linien auch das wirklich einzelne Linien bedienen Die Zirkur beteiligt breiter wird.
00:28:33: also es kommen dann typischer Weise die Senioren nach die sagen Auf Zug und Umsteigen oder irgendwie selber Autofahren habe ich keine Lust.
00:28:39: Ich setze mich da rein ab, meine Ruhe, es kümmert sich jemand ums Gepäck ist alles sehr entspannt und bequem Und dann auch Familien dazukommen und wirklich eine sehr breite Zielgruppe wie mit dem Produkt erschließen.
00:28:50: Von daher glaube ich gibt's jetzt auch keine Zielgruppen wo wir sagen das ist eigentlich nicht unser Publikum.
00:28:54: Also klar die typischen Sehrgutverdiener würden eher würde ich eher nicht so direkt zu unserer Zielgruppezellen Wobei auch da wir Strecken haben kein adäquates Angebot gibt und München-Zürich ist irgendwie ein ganz schönes Beispiel, wo die Flüge entweder ausgebucht oder wahnsinnig teuer sind.
00:29:10: Die Bahnverbindung fürchterlich ist und wir einfach mit dem Bus das beste Produkt haben und auch da sehr viel Business Traveler.
00:29:16: Ja weil es mich so ein bisschen interessiert ist wie macht ihr eigentlich Marketing für das Thema?
00:29:19: Also ich weiß ja, ihr habt natürlich fahrene Billboards quasi mit euren Busunternehmen irgendwie da und ich könnte mir vorstellen dass sehr viel über Referals passiert.
00:29:26: aber was sind sonst eure Kanäle wie ihr das ganze Thema vermarktet?
00:29:30: Das war auch immer unser Verständnis, dass der Bus auf der Straße unser bestes Werbemedium ist und das Thema Weiterempfehlungen extrem wichtig für uns.
00:29:37: Ansonsten bespielen wir alle anderen Kanäle die man sich so vorstellen kann.
00:29:41: Wir haben ungefähr alles schon mal ausprobiert mit mehr oder weniger großem Erfolg.
00:29:44: Klar ist alles was online und mobilemäßig passiert für uns sehr sehr wichtig.
00:29:47: also wenn man ein sehr großes Performance Marketing Team.
00:29:49: Wir machen immer noch klassische auch SEO- und Google Optimierung.
00:29:54: Offline Themen, wenn wir dediziert in bestimmte Städter rein möchten.
00:29:57: Also wirklich Promotion Campaigns wo Teams von uns in Grün durch die Städte rennen und irgendwie Flyer verteilen einfach Promo machen.
00:30:03: Wir haben mit TV mehrfach experimentiert auch teilweise gute Erfahrungen gemacht Und wie gesagt alles schon irgendwie mal quer wird ausprobieren.
00:30:10: Am Ende ist wie du sagst vor allem entscheidend dass die Leute eine gute Erfahrung haben und das dann weiter erzählen.
00:30:14: Das für uns nach wie vor ein sehr wichtiger
00:30:15: Kanal.
00:30:16: Ich habe so das Gefühl, dass es zugenommen hat.
00:30:18: Dass man wieder mehr Offline macht.
00:30:19: Fliering ist auf einmal ein Thema und irgendwelche PowerPoint-Präsentationen.
00:30:23: Billboard out of home sind irgendwie so Themen... Wie ist denn bei euch die Quote?
00:30:26: Was habt ihr für eine Marketingquote?
00:30:27: Du müsst dir sehr viel Geld dafür ausgeben!
00:30:29: Ich würde ja tippen eher deutlich weniger wahrscheinlich als manch anderes Modell.
00:30:32: Ja wir sehen jetzt nicht so des Klassische.
00:30:34: ich muss ganz schnell wachsen.
00:30:35: E-Commerce Unternehmen.
00:30:36: Das erst mal die Hälfte vom Umsatz wieder in Marketing reinvestiert.
00:30:41: Ich glaube, wir haben eine gesunde Quote und das ist je nach Land- und Stadion von der Linie sehr unterschiedlich.
00:30:46: Also ich glaube in einem stabilen Szenario und im reiferen Markt werden wir uns eher im einstelligen Prozentbereich bewegen.
00:30:54: In anderen Märkten wo wir wirklich rein gehen und investieren es ist so dass wir schon auch massiv Geld in die Hand nehmen um Bekanntheit in gewissen Städten zu schaffen und wirklich das möglichst schnell hochzufahren weil am Ende wie gesagt die Busse sehr teuer sind und der Betrieb auch irgendwie sehr viel Geld kostet Und deswegen meistens einfach effizienter ist es am Anfang mit wirklich Geschwindigkeit im Marketing anzuschieben und so die Busse frühzeitig zu füllen.
00:31:13: Kannst du schon ein bisschen win-a-tacted all euch daraus?
00:31:15: Ja, schon!
00:31:16: Also das ist schon auch ein bisschen land grabbing game quasi und ich muss eine gewisse Marktposition und damit vor allem Relevanz aufbauen für den Kunden dass er sagt wenn ich irgendwo hin will dann denke ich irgendwie an euch und dann komme ich irgendwie da und komme mich dahin und schau mir an ob es bei euch einen Angebot gibt und das hat sehr viel mit größerem Ende auch zu
00:31:32: tun.
00:31:33: Kannst du das mal so ein bisschen verorten, die Klassiker?
00:31:36: Also was für eine Warenkorbgröße hast du üblicherweise bei Busthemen.
00:31:41: Ich sehe mir oft diese zehn-fünfzehn Euro Liga aber manchmal auch fünfzwanzigdreißig.
00:31:44: und wenn Netpromoter Scores so wichtig sind... Was ist da das Thema?
00:31:47: und Marge und Wiederkäufe?
00:31:49: Das sind ja so die Klasiker!
00:31:51: Also der
00:31:51: Warenkorb ist tatsächlich bei uns relativ klein weil natürlich die Tickets vielfach sehr günstig sind die durchschnittliche Distanz sich so in der Größe von drei bis vierhundert Kilometern bewegt.
00:32:03: Das heißt, dass viele Tickets kosten halt irgendwas in einer Größenordnung zehn, fünfzehn vielleicht zwanzig Euro.
00:32:07: das heißt, der Warenkorb ist auch etwa in der Ecke zwanzzig bis dreißig Euro im Schnitt und von daher es ist schon auch sehr transaktionsgetriebenes Geschäft und ich brauche schon sehr viele Kunden um das funktionieren zu lassen und darauf konzentrieren wir uns am Ende haben wirklich eine große Anzahl Menschen dafür zu gewinnen und zu begeistern Und das Thema Konsumrinadoss ist angesprochen.
00:32:26: Wir würden nicht den Aufwand treiben, was Qualitätsmanagement und einfach Produkterfahrung angeht, wenn wir nicht daran glauben würden dass das zentral ist für Wiederkaufraten.
00:32:34: Und wir sehen es auch, dass wir auf den Strecken wo wir sehr hohe Empfehlungsraten haben und hoch im Sinne von Achtzigfünfundundachtigprozent plus, was auch des Anspruchslevel einfach ist da zu sein, dass da die Gesamtekonomik besser für uns funktioniert.
00:32:48: Man sieht schon über die Zeit – und das ist in Deutschland sicher auch ein sehr Er hat kritisches Beispiel, aber dass die Menschen sich an den Standard gewöhnen und dann immer kritischer mit einem Produkt sind.
00:32:56: Und was das Thema Verkehr angeht in ein paar Sachen auch einfach nicht unter Kontrolle hat.
00:33:01: Bei uns ist natürlich auch Staus und sonstige Verspätungen, die dadurch induziert sind.
00:33:05: Aber wir uns halt einfach massiv Mühe geben, maximal viel Information rauszugeben, das irgendwie operativ gut zum Managern von uns darum zu kümmern.
00:33:11: Wir haben glaube ich schon in unserer Unternehmensgeschichte auf die harte Tour gelernt, was Murphy's Law bedeutet und man am Ende die Prozesse so bauen muss der letzte Age Case irgendwie abgefangen wird.
00:33:23: Und das ist was, was kontinuierlich passiert und was auch nicht aufhört, dass man sich um Produktqualität kümmern muss.
00:33:29: Wie gesagt wir sehen es sehr deutlich in den Zahlen, wenn die Produktqualitäten passen, die weitere Empfehlungsraten besser sind und da auch in Summe Strecken, Fahrten, Korridore für uns einfach besser funktionieren.
00:33:42: Also
00:33:42: wie viel Gewinn tragt ihr für euch davon?
00:33:44: Naja im Prinzip muss man sich es überlegen, also wenn ich quasi das gesamte Ökosystem unser Geschäftsmodell anschaue.
00:33:49: Hast du eine ganze Weile bist du mal deine Fixkosten sprich den Betrieb irgendwie deckst und ob da einer im Bus sitzt oder am zehn oder fünfzig macht für den Betrieb quasi keinen Unterschied.
00:33:58: Das heißt die frühen Tickets haben in dem Sinn wenn du drüber nachtengst hundert Prozent Marge weil die quasi meine Fixkostendecken Und später hinten raus, ab wann wird so was profitabel?
00:34:08: Also du brauchst in der Größenordnung mindestens mal fünfzig Prozent Auslastung im Bus, dass du überhaupt damit Geld verdienen kannst.
00:34:13: Und dann ist es im Prinzip nach oben offen weil jedes inkrementelle Ticket wirklich einfach komplett in die Marge reinläuft.
00:34:19: und am Ende glaube ich für uns zentral das wir natürlich als Plattform funktionieren und das funktioniert vor allem über Größe- und Skaleneffekt Und wir skalieren die Plattformen einfach auf mehr Volumen.
00:34:28: Aber am Ende muss es vor allem auch für unsere Partner funktionieren, muss für die ein Geschäft sein und da ist es v.a.
00:34:32: wichtig dass du den unteren Teil sprich die Produktionskosten so früh wie möglich gerecht
00:34:36: kriegst.
00:34:36: Aber das ist ja schon krass!
00:34:37: Dass der Bus halb voll sein muss damit sich das erst mal überhaupt ansatzweise rechnet.
00:34:40: Und ich meine das sagt ja selber... Die Aufwände sind sozusagen fix egal wie viele Leute drin sind und Du brauchst Skalierungen damit dich das rechnet.
00:34:47: also man merkt glaube ich viel Komplexität drinnen.
00:34:49: deswegen gibt's wahrscheinlich jetzt auch nicht so viele und wendern eher so Konzernen.
00:34:52: nah
00:34:53: Thema Mobile.
00:34:54: Es gibt ja sehr viele Start-up mittlerweile, die sagen Mobile First.
00:34:57: Und gerade wenn du sagst, du schielst auf Märkte wo Busse wichtig sind weil schlechtes Baden ist dann bist du glaube ich in so Ländern wie Indien und China vielleicht auch.
00:35:06: Die haben ja oft Desktop teilweise direkt übersprungen.
00:35:08: das heißt da ist es noch mal signifikanter.
00:35:10: Welchen Stellenwert genießt ihr denn bei euch mobile?
00:35:12: Und wie geht ihr daran?
00:35:13: Also ich glaub stückweit ist es so dass natürlich mobile ein extrem relevanter Kanal ist der sehr viel stärker wächst als alle anderen Kanäle.
00:35:19: Das ist bei uns genauso und man sieht man an an der App-Durchdrehung, die wir haben.
00:35:23: Wir haben mittlerweile ein paar Millionen Downloads von der App quer durch die Länder, in denen wir unterwegs sind.
00:35:27: Auch der Anteil des Traffics wird immer größer und die Conversion ist nach wie vor, wie es wahrscheinlich allen den meisten anderen draußen auch geht am Desktop noch etwas höher als Mobile.
00:35:37: Ich glaube bei uns ist der Mix noch ein bisschen diversifizierter weil wir mit unserem Produkt auch häufig in Märkten sind wo Leute gewöhnt sind im Cash und einem Kiosk quasi zu bezahlen.
00:35:45: das heißt für uns ist durchaus auch relevant Kanäle zu erschließen, wo Menschen die keine Kreditkarte haben keinen PayPal nutzen oder sonst irgendeine Möglichkeit online zu zahlen vielleicht nicht mal ein Konto haben und Ticket kaufen können weil das durchaus für uns in vielen Ländern und ich schaue jetzt gerade mal auch Richtung Italien Richtung Osterupper.
00:36:01: Gerade die unsere Zielgruppe sind.
00:36:02: von da haben wir neben unseren klar wichtigsten Kanälen Desktop und Mobile und unserer eigenen App ein sehr breites Vertriebsnetz aufgebaut.
00:36:09: also wir arbeiten mit über twenty fünfzehntausend Reisebruchs zusammen die Tickets vor uns verkaufen und die das aber auch über unser System tun.
00:36:15: Das heißt ja eine Art dedizierten Agenturzugang, buchen auf dem gleichen System und verkaufen aus unserem Frontend raus dann Tickets.
00:36:21: Und das ist für uns extrem relevant gerade eben in Ländern die wie du sagst eigentlich Desktop quasi überspringen und irgendwie eher mobile unterwegs sind aber teilweise halt noch eine sehr stark cash geprägte Kultur haben Und wir zum einen dafür sorgen, dass wir genug Outlets draußen haben und zum anderen aber auch daran arbeiten wirklich so mal cash-nahe Payment Arten anbieten zu können.
00:36:39: Sprich entweder über deine Telefonrechnung oder was wie eine Barzahlmöglichkeit wo ich mit einem Code nachher wieder in den Shop gehe und irgendwie damit zahlen kann.
00:36:46: Und wie gesagt von da ist für uns der Verkaufsmix noch mal differenzierter als zu sagen, es ist eigentlich nur mobile.
00:36:53: Das würde für uns nicht
00:36:54: funktionieren.".
00:36:54: Ich meine da merkt man ja auch wieder also diese ganzen Komplexitäten die darin stecken.
00:36:57: Wenn ich daran denke Niederlande hat irgendwie andere Kreditkarten, EC-Kartensysteme als England und als Frankreich als Deutschland.
00:37:03: Kann ich mich schon lieber vorstellen?
00:37:05: Bargeld in Bussen ist wahrscheinlich auch gar kein Thema für euch weil das wahrscheinlich so Fraudgefahr hat.
00:37:09: dann oder
00:37:09: Also wir verkaufen auch Tickets am Bus, das heißt der Busfahrer hat über die App dir von uns erkriegt und auch zum Check-in benutzt auch die Möglichkeit Ticket zu verkaufen.
00:37:16: Es ist schon ein Thema es ist kein wahnsinnig großer Kanal und wir versuchen natürlich auch die Leute möglichst in eine frühzeitige Buchung zu bringen weil's uns Planungssicherheit gibt, weil sonst auch natürlich ein Stück weit Cashcycle optimiert Und wie du sagst das Thema Fraud mit Bargeld natürlich deutlich einfacher ist als wenn du es online abwickelst.
00:37:32: aber es ist trotzdem relevant.
00:37:33: also ich habe trotzdem Menschen die halt sehr kurzfristig sagen ach ich schaffe irgendwie den Bus noch Ich renne da hin und kaufe dann beim Busfahrern einen Ticket Und das wollen wir einfach als Service schon und als Möglichkeit zur Verfügung stellen.
00:37:42: Was sind denn eigentlich so deine Learnings in Sachen Mobile?
00:37:44: Weil man hat es ein bisschen parallel, viele sagen irgendwie es ist schwer so Cross-Telling zu machen... ...und die User Experience ist ein Thema.
00:37:50: geschoppt wird mobile gekauft aber irgendwie desktop also stationär.
00:37:54: Hast du da irgendwie Learnings, die du mit anderen teilen kannst?
00:37:56: Ich glaube was man bei uns ganz krass sieht und nachdem wir die Analyse gemacht haben war ein Stück weit die Anfangsypothese auch.
00:38:01: aber hinterher ist dann irgendwann trivial dass wir auf den kurzen Strecken einen deutlich höheren Mobile-Anteil haben, weil Menschen öfter fahren.
00:38:09: Das heißt die Buchungskonvenience ist natürlich für die Leute relevanter, die sehr viel mit uns unterwegs sind was typischerweise auch kürzerin und Pendlerstrecken der Fall ist.
00:38:16: Das heisst wenn jemand über das Wochenende irgendwo hinfahren möchte und eine Strecke fünf bis sechshundert Kilometer, der fährt München Berlin um sich irgendwie ein cooles Wochenende in Berlin zu machen dann hat er eine höhere Wahrscheinlichkeit, dass er Desktop bucht.
00:38:26: Der sucht wahrscheinlich irgendwie mal ein Mobile, bucht dann aber am Ende bei uns eher über eine Desktop-Lösung.
00:38:31: Aber wenn ich Hamburg Berlin zum Beispiel anschaue was eine dreihundert Kilometer Distanz etwa ist da habe ich einen sehr sehr viel höheren App Anteil und sehr viel mehr Repeat User damit und ich hab natürlich auch eine viel engere Bindung und natürlich sind mir das die liebsten Kunden die direkt in unsere App buchen, aber es ist schon sehr stark auch getrieben durch den Use Case Und so versuchen wir auch unser Marketing zu steuern dass wir eben auf bestimmten Strecken dediziert stärker auf unseren Mobile und App Kanal abstellen getriebeneres Marketing machen.
00:38:57: Hier macht ihr doch mal ein cooles Wochenende in der und der Stadt, fahren wir nach Paris oder Wien oder London oder was auch immer und das sind dann eher aber auch Desktop-Kampagnen.
00:39:05: Wie ist denn eigentlich so eure Quote Mobile?
00:39:06: Also wie viel Mobile, wie viele Desktop buchen bei euch?
00:39:08: Wir sind trafikmäßig also deutlich über fünfzig Prozent mobile umsatzmäßig noch nicht da weil wie gesagt einfach einen conversionen Unterschied besteht.
00:39:18: Aber bewegen uns da auch in die Richtung.
00:39:20: Lass uns als abschließenden Themenbereich das ganze Thema Investor noch so ein bisschen behandeln.
00:39:25: Also wenn ich es richtig mitgekriegt habe, sind ja bei euch vor allem Holzbrink eineseits investiert dann als Strategie Daimler und jetzt habt ihr ja bei der Fusion dieses Thema noch etwas mit General Atlantic.
00:39:35: Vielleicht kann man mal die Strategie mit den Einzelnen durchdeklinieren.
00:39:38: also Holzbring ist relativ klar wie Sea Case Bei Daimlers hast du schon wieder so eine strategische Komponente.
00:39:44: Hilft euch das?
00:39:44: Was ist da so der Background dazu?
00:39:46: Ich
00:39:47: glaube wir sind bei dem Thema Investoren grundsätzlich durch das... den klassischen Startup-Lebenszyklus gelaufen von sehr frühen Angels, die an uns geglaubt haben und da sehr früh Geld investiert haben.
00:39:56: Zudann eine VC Runde in der damals Holzbring und auch Daimler dazugekommen sind und dann eher einer – ich glaube GA bezeichnet sich auch selber so als Growth Equity Investor – dazu gekommen sind und die auch ein Stück weit die Lebenszyklosphasen des Unternehmens widerspiegeln.
00:40:10: Und klar für Holzbringt wie du sagst das ist ein klassischer VC Case und die glaube ich sehr stark einfach an das Wachstum geglaubten Stand heute damit auch bestätigt worden.
00:40:18: Für Daimler ist es tatsächlich ein bisschen eine andere Geschichte und der erste Reflexe sind wir ja, Daimlar baut ja auch Busse deswegen sind die dabei.
00:40:25: Tatsächlich ist bei uns eine Einheit von Daimla beteiligt, die sich mit Mobility Services beschäftigt also eigentlich eine Tochter von der Financial Services Sparte Die gleichzeitig auch Themen wie Car to go, wie My Taxi, wie Black Lane usw.
00:40:40: Also die Investments treiben und sich sehr viel stärker mit dem Thema was passiert?
00:40:43: Mit Mobilität eigentlich Was sind die Trends dort?
00:40:46: Und an welchen Plattformen sollten wir irgendwie dabei sein und beteiligt sein, von uns auch wissen natürlich und irgendwie Beteiligung mitnehmen.
00:40:53: Um einfach stärker zu partizipieren an allen Trends, die in dem Thema Mobilität passieren.
00:41:00: Ich glaube das ist Daimler wie viele andere Autokonzerne auch aber dass sie das sehr gut machen sich einfach Gedanken drüberzumachen wo geht denn unser Produkt eigentlich hin?
00:41:08: was passiert denn?
00:41:08: wie sieht es in zehn oder zwanzig Jahren aus?
00:41:11: und womit muss ich mich jetzt beschäftigen?
00:41:12: und von daher der Antrieb.
00:41:14: Klar ist, die Nähe zu den Bussen ist für uns auch super da irgendwie einen sehr engen Draht zu haben.
00:41:18: Aber der Antrieb ist stärker drüber nachzudenken.
00:41:20: wird es irgendwann selbstfahrende Elektrobusse geben?
00:41:23: und wie sieht die Plattform aus?
00:41:24: Die sich da primär drum kümmert!
00:41:27: Und die Perspektive ist vor uns natürlich schon auch spannend weil wir damit sehr nah an frühen Technologieentwicklungen dran sind und auch der strategische Austausch da extrem wichtig ist.
00:41:35: und was man dazu sagen muss das war natürlich auch für unsere Partner damals, die vielfach auch Daimler und Mercedes Kunden quasi sind.
00:41:42: Also nicht nur im Privat-PKW sondern vor allem auf den Bussen ein Qualitätsschampel wo sie sagen okay wenn da Daimlers dabei ist dann habe ich da irgendwie Vertrauen rein.
00:41:49: Weil ich viele Mannbusse bei euch sehe will ich mehr oder?
00:41:51: Es ist ein wilder Mix.
00:41:53: also wir schreiben denen nicht vor was Sie für eine Marke fahren müssen.
00:41:55: aber wie gesagt... zu Daimler natürlich einen sehr engen Draht und freuen uns auch drüber, wenn die Partner da quasi ihre Busse beschaffen, weil es ein sehr gutes Produkt ist.
00:42:03: Aber wo du schon selber die selbstfahrende Busse ansprichst?
00:42:05: Ich meine, Daimlar testet ja sehr aktiv selbstführende Lkw in Nevada!
00:42:09: Ist das bei euch ein realistischer
00:42:10: Case?!
00:42:10: Es wird noch ein bisschen dauern.
00:42:11: Also es ist nicht zwei, drei Jahre entfernt aber ich glaube das in den nächsten fünf oder zehn Jahren mehr Schritte dahin passieren und dass den Markt radikaler verändern wird als wir heute wahrscheinlich absehen.
00:42:21: Und es wird gleichzeitig nicht mit einem Big Bang passieren und morgen fahren nur noch selbstfahrende Busse irgendwie bei uns durch die Gegend.
00:42:27: Ich glaube es ist eher ein Stück weit.
00:42:28: auch Übergangsphasen gibt wo der Fahrer plötzlich auf der Autobahn zum Beispiel Zeit hat sich mehr um die Fahrgäste zu kümmern weil er bussen Teil der Strecke einfach autonom fahren kann und für uns macht das natürlich das Modell noch attraktiver.
00:42:39: Ich glaube, ich für die Fahrer noch einen spannenderen Job schaffen kann.
00:42:42: Mich mehr um die Fahrgäste kümmern kann und mehr Service daraus leisten und bauen kann.
00:42:46: Und gleichzeitig aber auch ein Stück weit noch das Thema Sicherheit natürlich.
00:42:50: Und da glaube ich sehr stark daran nochmal verbessert wird.
00:42:53: Spekuliert ihr bei Daimler dann eigentlich so bisschen auf so'n MyTaxi-Case?
00:42:56: Dass die für euch mal irgendwie käufer werden oder ist das eher nicht so ein Thema?
00:42:59: Ich meine mein Tipp wäre dass es langsam ein bisschen teuer wird!
00:43:02: Also grundsätzlich glaube ich ist Daimler mal dabei, weil sie strategisches Interesse an dem Thema haben.
00:43:06: Und ob Sie dann zu irgendeinem Zeitpunkt die Entscheidung treffen okay das ist für uns so groß und wichtig und relevant geworden dass wir es gerne komplett haben möchten kann passieren?
00:43:14: Es ist aber nichts womit wir zum Start weg und auch jetzt eben gerade nicht größer spekulieren sondern worauf wir uns fokussieren ist wirklich... eine sehr coole, große und gute Company zu bauen.
00:43:25: Und was auch immer dann in diese Richtung passiert wird man über die Zeit sehen.
00:43:28: Das ist am Ende vor allem wichtig darum, was mit der Firma und dem Unternehmen und dem Team passiert.
00:43:32: Lass uns mal ein, zwei Sätze zu General Atlantic sagen!
00:43:35: Wenn ich so einen Namen lese... Da ist manchmal nicht soweit.
00:43:37: weg von Heuschrecke finde ich.
00:43:39: Die gehen also gerne hin konsolidieren indem sie eins, zwei oder drei Player zusammenlegen.
00:43:43: Dann muss halt irgendwas passieren das irgendwie teuer wieder weiterverkaufen.
00:43:45: Also oft hat man diesen Case dass dann an irgendeiner Stelle gespart wird um Marge rauszuholen.
00:43:50: Ist das so ein klüchter Unrecht oder ist das kein jetzt so fernes Szenario?
00:43:55: Ich
00:43:55: glaube, worüber du sprichst, es sind eher klassische PE-Fonds.
00:43:58: Ich glaube General Atlantic ist an der Stelle... Und das war für uns schon auch sehr, sehr zentral in der Art und Weise wie wir miteinander arbeiten.
00:44:04: Eher zwischen VC- und klassischem PE anzusiedeln...
00:44:08: Also PE meins Private Equity?
00:44:09: Genau!
00:44:10: Also ein Unternehmen vor die Stärker in Wachstum investieren und die typischerweise einfach ihre Returns aus Wachslumsunternehmen ziehen also die Investments auch in Facebook und Alibaba und Co gemacht haben und sich eher auf wachstumsgeschichten konzentrieren.
00:44:22: Das ist für uns in der In der Art über unser Geschäft nachzudenken und dann zusammenzuarbeiten sehr wichtig gewesen weil Wir, wie gesagt, glaube ich noch sehr am Anfang dessen stehen was wir noch machen können und da auch eine gemeinsame Perspektive und Vision geteilt haben.
00:44:36: Von daher ist das zum Glück nicht der Fall.
00:44:37: Ich glaube auch nicht dass es zu unserem sowohl Stadium als auch Unternehmen und Produkt gepasst hätte.
00:44:41: Also ich gebe dir recht.
00:44:42: Ich denke immer an diesen Private Equity Case.
00:44:44: die sind so ein bisschen dazwischen.
00:44:45: Ist das echt ganz gut getroffen?
00:44:46: Abschließend!
00:44:47: Was ist denn noch so geplant auf der Finanzierungsseite?
00:44:49: Ich meine ist das Modell sehr teuer.
00:44:50: plant ihr noch weiter Kapital aufzunehmen gerade wenn man in diese internationalen Märkte expandiert?
00:44:54: oder seid ihr da eigentlich so... Wie weit weg seid ihr nachzumögen von Break Even.
00:44:58: also Es ist schon so, dass in den Reifenmärkten einfach das Geschäft für uns funktioniert.
00:45:03: Also sowohl für uns als auch für unsere Partner und wir da auch am entsprechenden Cashflow haben um dieses Geschäft dazu zu betreiben.
00:45:09: Für uns ist das Thema Finanzierung immer eins, dass eine strategische Relevanz hat.
00:45:14: also habe ich irgendwo eine Möglichkeit schneller zu wachsen in irgendeinem Markt mir eine bessere Position zu sichern irgendwelche Themen zu einem gewissen Zeitpunkt einfach rechtzeitig zu realisieren und das kann dann wird es auch häufig auch nur mal Finanzierung involvieren.
00:45:28: Von daher ist das eher eine strategische Fragestellung als eine geschäftliche Notwendigkeit.
00:45:32: und klar, ich glaube in einer Phase wo du als Jungs-Unternehmen sehr stark wächst beschäftigst du dich eigentlich permanent mit Finanzierungen und irgendwie wie entwickelts was weiter?
00:45:40: Und wo macht's vielleicht Sinn und wo machts vielleicht keinen Sinn?
00:45:42: von daher ist es eine kontinuierliche Diskussion.
00:45:45: Super, danke dir ganz herzlich, dass du so viel Zeit erübrigt hast auf diesem, man darf es ja mal sagen, unbequem Benken, auf dem wir hier sitzen.
00:45:50: Das sind so geriffelte Boholzbohlen, wo haben der Arsch echt gut verdient irgendwann?
00:45:54: Sehr geil!
00:45:55: Ich glaube, wir haben viel Spannendes gelernt und viel Erfolg dann dafür weiter.
00:45:58: Cool,
00:45:58: danke!
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