Kryptowährungen & Blockchain: Radko Albrecht erklärt das Crypto-System | #FinTech 🏦

Shownotes

EXPERTENGESPRÄCH | In unserem Tech Breakfast hatten wir Bitbond-Gründer Radko Albrecht zu Gast, der ausführlich über die Hintergründe und die Zukunft von Crypto Currencies spricht. Etwa zu Fragen wie: Was war der Ursprungsgedanke von Bitcoin und woher kommt die Technologie eigentlich? Wie funktioniert die Blockchain? Du erfährst... ...wie die Blockchain funktioniert ...was es mit Kryptowährungen auf sich hat ...was sich hinter dem Konzept der Colored Coins verbirgt ...was ein Smart (Legal) Contract sind und wie diese mit der Blockchain umgesetzt werden ➡️ Du konntest dir keine Notizen machen? Unser [digital kompakt+ Newsletter](newsletter.digitalkompakt.de) fasst dir für jede Folge die wichtigsten Punkte zusammen Diese Episode dreht sich schwerpunktmäßig um FinTech: Disruption im Payment- und Banking-Sektor – und wo bist du? Durch die Digitalisierung entstehen rasant innovative und effiziente Geschäftsmodelle und neue Technologien mischen den Finanzsektor auf. Über all diese Entwicklung spricht Joel regelmäßig mit André Bajorat, den er immer liebevoll "Deutschlands FinTech-Papst" nennt, wozu die beiden auch regelmäßig spannende Gäste einladen. __________________________ ||||| PERSONEN ||||| 👤 Joel Kaczmarek, Geschäftsführer digital kompakt 👤 Radko Albrecht, __________________________ ||||| SPONSOREN ||||| 🔥 [Übersicht](https://www.digitalkompakt.de/sponsoren/) aller Sponsoren __________________________ ||||| KAPITEL ||||| (00:00:00) Vorstellungsrunde und Einführung ins Thema (00:04:35) Wie funktioniert die Blockchain? (00:13:08) Börsen & Wallets: Der Handel mit Cryptocurrencies (00:16:03) Das Konzept der Colored Coins (00:19:02) Smart Contracts und ihre Funktionsweise (00:21:57) Was ist ein Smart Legal Contract? (00:25:44) Wofür eignen sich Smart Contracts? __________________________ ||||| WIR ||||| 💛 [Mehr](https://lnk.to/dkompakt) tolle Sachen von uns  👥 Wir von digital kompakt streben die Verwendung einer geschlechtsneutralen Sprache an. In Fällen, in denen dies nicht gelingt, gelten sämtliche Personenbezeichnungen für alle Geschlechter.

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00:00:08: Ganz herzliches Willkommen von unserer Seite an euch alle.

00:00:10: Ich bin Joel, wenn ihr unseren Podcast von Digital Compact manchmal hört was ich euch natürlich wärmstens ans Herz lege dann ist das eine regelmeine Stimme die ihr hört.

00:00:18: Ratko war da auch schon mal zu hören in einer unserer ganz frühen Ausgaben.

00:00:21: Ich glaube so gefühlt.

00:00:23: Tech-Podcast Nummer zwei oder drei haben wir über Bitcoin geredet und Ratko ist totaler Bitcoin und Krypto Experte weil er hat mit Bitbond Den ersten kreditmarktplatz gegründet, in dem man wirklich mit Bitcoin Kredite geben kann.

00:00:40: Und ich habe mir damals noch seine Videos angeguckt.

00:00:42: Also schaut euch das auch mal an.

00:00:43: Ich finde es ganz interessant wenn man irgendwie so sieht dass wenig zu elanische Stricke hat teilweise ihre Sachen nach Kolumbien rüberverkaufen und dafür Bitcoin benutzen.

00:00:52: Das war im Prinzip wie ich auf Franco Aufmerksam wurde Und beim heutigen Tech Breakfast soll es natürlich nicht nur um Bitcoin gehen, sondern auch um Cryptocurrencies insgesamt.

00:01:01: Was können eigentlich die unterschiedlichen Currencies?

00:01:03: Also Yota, Ethereum ein bisschen auf.

00:01:05: was zu Blockchain?

00:01:06: Wie sind sie so entstanden?

00:01:07: Nämlich mal an, müssen wir auch etwas machen... Aber jetzt ist die Bühne deins!

00:01:11: Viel Spaß!

00:01:11: Legt los!

00:01:13: Vielen Dank.

00:01:13: ja vielen Dank erstmal für die tolle Einladung freue mich sehr hier sein zu können und freue mich natürlich immer wenn sich Tech Begeisterte Leute auch für das Thema Cryptocurrencies interessieren.

00:01:26: Von daher, ich würde einfach eine allgemeine Einführung machen also zwei drei Spezialthemen eingehen und dann können wir gerne in der Diskussion und Fragerunde daraus entstehen lassen.

00:01:38: Der erste Teil des Vortrags ist so eine allgemeine Einführung, die Blockchain-Technologie.

00:01:42: Also das ist die zugrunde liegende Technologie von Cryptocurrencies und Smart Contracts was auch ein sehr breiter Anwendungsbereich ist.

00:01:52: Und es spannende erst mal zu schauen wo kommt die Technologie eigentlich her?

00:01:57: Was ist der Ursprungsgedanke dieser Technologie gewesen?

00:02:02: Der Erfinder von Bitcoin hatte wie viele andere vor ihm auch das Ziel ein digitales Bargeld zu schaffen.

00:02:10: Und das ist etwas, dass es gar nicht so einfach den digitale Güter im weitesten Sinne kennen, das Konzept der Knappheit nicht.

00:02:19: Jeder kennt eine MP-III-Datei oder eine ganz normale Bilddatei.

00:02:23: Wenn ich die an jemanden weiterversende dann habe ich keine Kontrolle darüber ob diese Datei dann im Internet unendlich weiterverbreitet wird.

00:02:32: Das bedeutet Knabheit nicht vorhanden.

00:02:35: Dadurch eignen sich digitale Güter per se erst mal als Währung, denn Währungen haben in aller Regel eine Wertaufbewahrungsfunktion und da ist Knappheit eben ein wichtiger Aspekt.

00:02:49: Da digitale Güter diese Knapping nicht kennen die Herstellung von digitalem Bargeld immer an diesem Problem gescheitert.

00:02:58: Das Problem nennt sich auch das Doublespending-Problem, nämlich dass man digitale Güter mehrfach ausgeben kann und der Erfinder von Bitcoin hat dieses Problem zum ersten Mal technisch gelöst und er hat es gelöst indem er die Blockchain im Endeffekt erfunden hat.

00:03:13: Und der Lösungsansatz hier ist folgender Die Blockchain ist im Endefekt nichts anderes als ein öffentliches Transaktionsregister, indem jede einzelne Transaktion in einer digitalen Währung öffentlich einsehbar ist.

00:03:28: Man muss nicht zwangsläufig wissen wer die Identitäten hinter einer Transaktionen sind sondern im Infekt sieht man dort Kontonummern und das Pondant zu einer Konton nummer wie wir sie zum Beispiel so einem Girokonto kennen.

00:03:40: in der Kryptowelt ist die Adresse.

00:03:42: aber man kann sich jetzt wirklich analog vorstellen eine Währungseinheit habe in einer digitalen Währungen.

00:03:52: Und ich verschick die an jemand, zum Beispiel einen Joel weil ich was von ihm gekauft habe.

00:03:57: Dann wird diese Transaktion in der Blockchain festgehalten sozusagen ein weiterer Eintrag in dieser Liste mitgemacht wo sichtbar ist von welchem Konto auch welches Konto eine bestimmte Anzahl Währungs-Einheiten gegangen ist.

00:04:14: und das bedeutet wenn ich z.B.

00:04:16: alle meine Währunseinheiten ausgegeben habe Und ich möchte jetzt nochmal sein Geld ausgeben, was ich nicht habe.

00:04:24: Dann wird niemand diese Transaktion akzeptieren.

00:04:26: Denn jeder kann öffentlich verifizieren, was ist mein Kontostand auf der Adresse von der ich eine Transaktions tätigen möchte.

00:04:33: und durch diesen ganz, ganz simplen Schritt... Der technisch natürlich nicht so simpel ist wie das hier vereinfacht dargestellt habe aber durch die doch erstmal recht einfach anmutende Indie.

00:04:44: es ist so dass man eben keine kein Double Spending mehr hat.

00:04:49: Man kann Währungseinheiten, die nicht existieren, nicht mehrfach ausgeben und dadurch entsteht eben Knappheit und dadurch kann ein digitales Geld geschaffen

00:04:58: werden.".

00:05:00: Die Blockchain hat auch den Namen Distributed Public Ledger.

00:05:05: auf den Public Teil bin ich gerade eingegangen weil ich gesagt habe naja das ist ein Register das kann jeder öffentlich einsehen.

00:05:09: dann gibt es diesen Distribute Teil nämlich dass es ein verteiltes öffentliches Register und es ist deswegen verteilt typischerweise eine Kopie dieser Transaktionsregisters, was sich eben Blockchain nennt auf mehreren Tausend Rechnern weltweit gespeichert ist.

00:05:28: Im Falle von Bitcoin an diesem Beispiel zu erklären ist es so dass es mehr als zehntausend sogenannte Knotenpunkte auf englischen Notes gibt und jede dieser Nodes hat eine volle Kopie dieses Transaktion Registers nämlich der Blockchain.

00:05:44: im Falle der bitcoin blockchain ist es mittlerweile auch ein recht nennenswertes Datenvolumen.

00:05:48: Es sind so ca.

00:05:49: hundert-achtzig Gigabyte im Moment und das bedeutet auch im Umkehrschluss, dass diese Knotenpunkte, diese Notes nur noch von professionellen Betreibern am Laufen gehalten werden weil da Hundert-Achtzig Gigabit hat man jetzt natürlich nicht zum Beispiel aus einem Telefon oder selbst auch in einem herkömmlichen Rechner.

00:06:08: auch wenn die Speicherkapazität vorhanden ist gibt es wenige Leute die sozusagen ihre Festplatte mit der Blockchain vollladen.

00:06:16: Die meisten, die echte Notes betreiben das in Unternehmen, die sich darauf verlassen müssen selber ein vollwertige Kopie des Transaktionsregisters zu haben.

00:06:27: Das Schöne aber daran ist an dieser Verteilung dass dadurch diese Transaktionshistorie unfälschbar wird.

00:06:35: denn stellen wir uns mal vor, die Transaktionenhistorie werden nur auf einem Rechner zentral gespeichert normalerweise auch von zentralen Datenbanken kennen.

00:06:45: Dann gibt es hier ein Problem, nämlich dass man dieses Transaktionsregister relativ einfach abändern kann.

00:06:53: Also jemand könnte sich zum Beispiel unerlaubten Zugriff auf diese Datenbank verschaffen und dort eine Transaktion in der Historie abändern und dadurch im Grunde Geld aus dem Nichts für sich generieren.

00:07:06: Und das ist im Falle von Bitcoin Kryptokaronsies, also die nennenswerte Anzahl an Knuttenpunkte haben nicht möglich.

00:07:15: Denn ich müsste alle zehntausend Kopien dieses Transaktionsregisters zum gleichen Zeitpunkt abändern und das ist technisch nahezu unmöglich denn ich müsste wirklich auf alle einzelnen Computer- und Serverzugriff haben, die hier eine vollwertige Kopie gespeichert haben.

00:07:32: Und genau dieser Aspekt Distributed Aspekt, nämlich dieser Aspekt das es dezentral gespeichert ist macht es so fälschungssicher und eröffnet dann wie wir gleich noch sehen werden ein paar andere spannende Use Cases.

00:07:48: Jetzt ist es so dass häufig heutzutage vor allem in der Presse sehr viel von Blockchain gesprochen wird Kryptocurrencies, die da dranhängen.

00:07:57: Oft so ein bisschen vernachlässigt werden oder klein geredet werden weil man sagt naja das sind nur Spekulationsobjekte.

00:08:03: aber im Endeffekt ist der Wert in dieser verteilten Datenbank.

00:08:08: Aus meiner Sicht nur zum Teil richtig denn es gibt hier einen Thema diese dezentrale Datenbank wird nur solange funktionieren wie es für diejenigen die dieses Netzwerk am Leben erhalten und diesen Netzwerk Ressourcen beitragen, solange diejenigen auch einen finanziellen Anreiz haben das zu tun.

00:08:28: Denn die Transaktionen kommen auf eine bestimmte Art und Weise in dieses Netzwerk.

00:08:35: nicht jeder kann einfach sagen ich habe hier eine Transaktion gemacht und die dann in diese Datenbank hineinschreiben denn dann könnte man auch wiederum Währungseinheiten aus dem Nichts generieren sondern es gibt ein Prozess nennt sich Mining und darüber wird werden Transaktions in die Blockchain hineingeschrieben.

00:08:51: Jetzt ist es aber so, dass dieses Mining ressourcenintensiv ist und das wird eben nur dann ausgeführt wenn jemand auch dafür entlohnt wird.

00:09:00: Und dadurch gibt es einen sehr guten Grund dafür, dass es auf jeder Blockchain eine native, eine originäre digitale Währung gibt die einen Wert hat, die einen Marktpreis hat denn das ist die Entlohnung derjenigen wie diese Infrastruktur am Leben erhalten.

00:09:17: Und diese zwei Konzepte lassen sich nur sehr, sehr schwer voneinander trennen.

00:09:20: Auch wenn manche sagen naja die Währungen sind ja nur Spekulationsobjekte der eigentliche Wertin liegt in der Datenbank Ja kann man so sehen aber die Datenbank wird es in dieser Form in dieser verteilten und sicheren Form eben nur geben Wenn ein finanzieller Anreiz dazu da ist sie auch wirklich aufrecht zu erhalten.

00:09:38: Das Mining hat also einmal die Funktion neue Währungseinheiten zu kreieren und hat gleichzeitig die Funktion Transaktionen der Blockchain, also dieser dezentralen Datenbank hinzuzufügen.

00:09:49: Nur derjenige einen weiteren sogenannten Block gefunden hat, hat das Recht Transaktionen in die Blockchain hineinzuschreiben.

00:09:57: Ein Block kann man sich wirklich vorstellen wie so eine Box.

00:10:00: im Falle von Bitcoin hat diese Box ein Speichervolumen von einem Megabyte.

00:10:04: es gibt ca.

00:10:04: alle zehn Minuten einen neuen Block und derjenige meiner den nächsten block gefunden hat er hat das recht diesen Speicherplatz von einem megabyte mit Transaktion aufzufüllen auch dafür einen finanziellen Anreiz hat.

00:10:22: Denn für jede Transaktion, die auf dem Netzwerk stattfindet gibt es eine kleine Transaktionsgebühr.

00:10:28: und wenn ich jetzt der meiner bin, der sagen eine weitere Transaktionen, die gerade stattgefunden hat, aufnimmt und sie in den nächsten Blog reinschreibt dann bekomme ich die Transaktationsgebühr, die dieser TransaktION anhängt.

00:10:42: Ich werde deswegen so viele Transaktionen wie möglich aus dem sogenannten Mempool, das ist der Memory Pools.

00:10:48: Wie eine Warteschleife mit Transaktionen die noch nicht in die Blockchain hineingeschrieben worden sind.

00:10:52: Ich werde so viele wie möglich aufnehmen und in diesen Blog reinschreiben weil das für mich nochmal ein zusätzlicher finanzieller Anreiz ist.

00:10:59: Von der Ertragsverteilung ist es so dass der Blog den ich finde im Moment zwölfenhalb Bitcoins enthält.

00:11:09: Transaktionen, die ich in den Blog hineinschreibe sind bei den Transaktionsgebühren so wie sie im Moment liegen ungefähr bei ein anderthalb Megabyte.

00:11:16: Das bedeutet ich habe nochmal zehn Prozent mehr Ertrag durch die Transaktion Gebühren als meiner und das ist eben der finanzielle Anreiz hier Rechenleistung zur Verfügung zu stellen und die Blockchain sozusagen fortzuführen um das Transaktationsregister vorzuführen.

00:11:31: Die digitalen Währungen werden typischerweise auf Börsen gehandelt, die Logos hier sind es so einige Börsend wirklich nur beispielhaft.

00:11:39: Es gibt mehrere hundert zu bürsen wahrscheinlich mittlerweile weltweit wo man Bitcoins Ether Light Coins und andere digitale Währung gegen Fiatwährung, also Euro-Dollar-Fund usw.

00:11:51: handeln kann.

00:11:52: und das Interessante hier ist es gibt nicht klassische Börsentage oder Handelstage wie wir das zum Beispiel bei der deutschen Börse oder bei den New York Stock Exchange kennen sondern der Handel wird wirklich permanent stattfinden.

00:12:05: also wirklich vierundzwanzig Stunden am Tag, dreihundertfünfzechzig Tage im Jahr wird permanent gehandelt.

00:12:11: Also es sind einfach Internetplattformen wo man handeln können die keine Öffnungszeiten sozusagen kennen.

00:12:18: Gespeichert werden digitale Währungen, typischerweise in Wallets.

00:12:21: Diejenigen von euch die schon Coins besitzen, werden das kennen.

00:12:27: Das hier ist ein Screenshot von Coinbase.

00:12:29: Das ist eine der größten Consumer-Wallets weltweit und im Endeffekt ist es ja ähnlich wie ein Bankkonto.

00:12:35: Ich kann Einzahlung annehmen und ich kann Geld raus senden gibt es noch Funktionen auf der Blockchain, die über diese eine Zahlungsfunktion hinausgehen.

00:12:48: Der ursprüngliche Gedanke war ja wie gesagt digitales Bagel zu kreieren und das ist auch gelungen wie wir sehen.

00:12:54: aber die Transaktionen, die auf einer Blockchain stattfinden haben noch eine weitere sehr spannende Eigenschaft.

00:13:00: denn wenn ich zum Beispiel einen Bitcoin versende dann kann ich dieser Transaktion auch noch zusätzliche Informationen anhängen sogenannte Metadaten.

00:13:10: Und diese Metadate kann man für verschiedenste Zwecke nutzen.

00:13:14: Ich könnte zum Beispiel die Blockchain auch als einfachen Messaging-Service nutzen.

00:13:19: Also ich könnte sagen, ich sende dem Joel eine sehr kleine Menge Bitcoins die monetär gesehen im Endeffekt bedeutungslos ist vielleicht noch nicht mal ein Cent Aber ich nutze die Transaktion dazu um da zuzuschreiben Hi Joel wie geht's dir heute?

00:13:35: Das wäre jetzt vielleicht noch nie ganz so spannend denn es gibt genug andere Nachrichten.

00:13:39: dient zu Messaging Services.

00:13:41: Was aber doch ganz spannend daran ist, dass ich einen Nachweis hätte das sich diese Nachricht zu einem bestimmten Zeitpunkt einmal versendet habe.

00:13:50: Denn wie ich versucht hab zu erklären des Transaktionsregister das ist fälschungssicher.

00:13:55: also da kann man nicht einfach im Nachhinein etwas abändern.

00:13:59: Das bedeutet, wenn ich einen Nachweis darüber haben will, dass ich den Jewel zu einem bestimmten Zeitpunkt einmal eine ganz bestimmte Nachricht geschickt habe dann wiederum kann es ganz interessant sein das über die Blockchain zu tun denn dann hab' ich auf alle Zeiten diesen Nachweis und genau so entwickeln wir dann weitere Anwendungen fort.

00:14:19: Denn was ich auch tun könnte ist, ich könnte nicht einfach sagen, ich nutze das als Register um dort irgendwas einzutragen wie eine Nachricht.

00:14:26: Sondern ich könnte auch sagen... Ich mache jetzt eine Transaktion so dass sie noch ein anderes Asset repräsentiert und daher kommt auch das Konzept der Colored Coins.

00:14:40: vorhandenen Coin oder den einen sehr kleinen Bruchteil eines Coins und male denen an.

00:14:45: Sage, das ist jetzt nicht nur der nominale Wert in Bitcoin, den ich dort versende sondern dieser Coin ist gleichzeitig ein Eigentumsnachweis an einem anderen Vermögenswert Und diese andere Vermögenwerte könnte ein anderer digitaler Vermögungswert sein.

00:15:03: Das könnte eine Aktie sein.

00:15:04: Es könnte auch ein Gebäude sein.

00:15:06: Ich könnte einfach sagen dass es der Titel analog zu einer Zu einer Urkunde zum Beispiel oder zu einem papierbasierten Eigentumsnachweis, wo draufsteht.

00:15:15: Radkoralberecht ist.

00:15:16: der Besitzer des Grundstücks XS-Zylonenflurstück so und so mit dem auf dem Papier steht und ich dieses Papier Übertrage.

00:15:25: bei Grundstücken ist vielleicht nicht das beste Beispiel, weil dort gibt es noch das Grundbuch.

00:15:29: Aber ich könnte ein Eigentums-Titel haben wie einen Fahrzeugbericht zum Beispiel der den Nachweis an einem, also Eigentum an einem Fahrzeug erbringt ja.

00:15:37: So ein Titel könnte ich dadurch digitalisieren und könnte ihn sehr sicher transferieren an andere.

00:15:44: Das ist genau die Idee bei den Colour Coins dass man nämlich die Coins dazu verwendet Eigentumstitel an anderen Vermögenswerten, egal ob digital oder in der physischen Welt zu übertragen.

00:15:57: Und dann gibt es bei den Metadaten – bei den Calat-Cons noch eine dritte Anwendungskategorie Und dort geht es darum, dass ich nicht nur statische Informationen in die Blockchain reinschreibe.

00:16:09: Die dann einfach dorthin stehen und transferiert werden können sondern Ich kann da sogar Programm Code ausführen.

00:16:16: Also hier ist ein ganz ganz einfaches Beispiel wenn eine bestimmte Bedingung zutrifft Ein bestimmter Zustand der Welt eingetroffen ist Wenn x gleich y Dann führe die Aktion Z aus im Effekt so vielleicht eine der einfachsten Formen einer Funktion.

00:16:34: Und wenn ich die auf der Blockchain ausführe, dann hat das auch bestimmte spannende Eigenschaften, auf die ich jetzt noch ein bisschen genauer eingehe.

00:16:41: Denn diese Ausführung von Programmcode auf der blockchain nennt sich auch Smart Contracts und dieses Smart Contract haben bestimmte interessante Eigenschafte.

00:16:53: Eine der interessantesten und wahrscheinlich spannendsten Eigenschaften ist die Tatsache, dass dieser Code nicht veränderbar ist.

00:16:59: Das heißt wenn ich eine Funktion in die Blockchain hineinschreibe und sie von allen Knotenpunkten, die an dieser Blockchain teilnehmen ausgeführt wird dann ist es analog wie zu den Regisseeinträgen, die nicht abänderbar sind auch bei dem Programmcode so das dieser nicht mehr abänderbaar ist.

00:17:17: Ich könnte eine Funktion schaffen zum Beispiel eine Berechnung von etwas und kann mir sicher sein, sobald ich das veröffentlicht habe und dieser Code auf der Blockchain lebt wird keiner diesen Code stoppen können was sehr sehr mächtig ist.

00:17:36: Jetzt muss man bei Smart Contracts zwei Arten von Smart Contracts unterschreiten.

00:17:40: Denn der Begriff Contract-Vertrag impliziert, dass es sich in irgendeiner Form um einen Vertrag handelt.

00:17:46: Das ist aber leider nicht immer der Fall.

00:17:48: Der Name ist ein bisschen irreführend.

00:17:49: Es gibt den sogenannten Smart Contract Code und das bezeichnet einfach erst mal die Tatsache, da ich ein Programmcode habe – und das kann auch ein sehr, sehr simpler Programmcode sein – der auf der Blockchain ausgeführt wird.

00:18:02: Und dadurch bezeichnt man solche Programmcodes als Decentral Applications.

00:18:07: Also wenn wir zum Beispiel ein Word-Programm auf unserem Windows-Rechner ausführen, dann ist es eine zentral ausgeführte Applikation.

00:18:14: Dann führt mein Computer, den ich gerade auf dem Tisch stehen habe, dieses Software aus.

00:18:20: Dezentral wird die Applikitionen an, wenn sie von vielen Rechnern parallel ausgeführt wird und das ist genau bei Blockchain der Fall.

00:18:28: Vertrag bedeutet aber typischerweise dass mehrere Parteien involviert sind.

00:18:31: Ich kann dabei einen Smart Contract Code haben, der einfach sagt, zähle jetzt von hundert auf null runter.

00:18:38: Wenn ich das auf der Blockchain ausführen lasse, dann haben wir es schon mit einem Smart Contract zu tun.

00:18:42: Aber da sind nicht irgendwelche Parteien involviert sondern hat ein Programmierer einfach gesagt so ich will jetzt einmal dezentral von hundert auf null runterzählen lassen.

00:18:52: Sobald wir verschiedene Parteien involved haben sprechen wir von einem sogenannten Smart League-Contract oder zumindest sinnvoll dann, von einem Smart League Contract zu reden.

00:19:02: Denn dann haben wir das was wir klassischerweise unter einen Vertrag verstehen und nicht Vertragsparteien also mehrere Parteien einigen sich auf etwas zum Beispiel eine Eigentumstransfer und im gleichen Zug dann eine Zahlung als Beispiel sondern wenn man das auf einer Blockchain ausführt dann hat man es mit einem Vertrag im klassischen Sinne zu tun, der aber eben ausgeführt wird als dezentrale Applikation.

00:19:26: Denn die Smart League Contracts sind immer auch Decentral Applications weil sie auf der Blockchain existieren.

00:19:33: Damit das Ganze jetzt nicht ganz so abstrakt klingt können wir uns mal einen Beispiel ansehen.

00:19:38: nehmen wir mal an Wir machen eine Wette und wir wollen wetten in einer Gruppe mehreren Personen zum Beispiel alle die hier in diesem Raum sind.

00:19:46: Was ist die Temperatur?

00:19:49: Morgen in Berlin am Alexanderplatz um ein Uhr mittags.

00:19:53: So, jetzt kann... Wir in der klassischen Welt würden vielleicht jeder Blatt Papier nehmen.

00:19:57: Jeder schreibt seinen Namen drauf, sein Wetteinsatz und die Temperatur, die er glaubt, die morgen da sein wird.

00:20:04: Dann sammeln wir die Papiere ein.

00:20:07: Morgen um eins treffen wir uns halt einen Thermometer an die Luft und gucken dann okay wer ist am nächsten dran?

00:20:12: Der bekommt den Wettein Satz oder dann wird irgendwie bei den drei Leuten die Temperaturen genau getroffen haben dieser Wette Einsatz aufgeteilt.

00:20:21: Das kann man machen, das funktioniert in vielen Fällen auch.

00:20:24: In der Analogen wählt sie sehr gut.

00:20:25: allerdings ist so etwas auch zum Teil fehleranfällig.

00:20:28: jemand kann z.B die Zahl sehr uneindeutig auf das Papier geschrieben haben und dann streitet man sich darüber ja welche Zahl stand denn da jetzt eigentlich drauf?

00:20:39: Dann kannst passieren dass jemand seinen Wetteinsatz am nächsten Tag um einen noch nicht dabei hat und dann eigentlich nichts zu der Wette den finanziellen Beitrag leistet, den er eigentlich versprochen hat und so weiter.

00:20:51: Es kann zu verschiedenen Streitigkeiten kommen.

00:20:56: Bei einer einfachen Geschichte wie der Wette wäre das vielleicht nicht unbedingt der Fall.

00:20:59: aber ich denke mal jeder hat schon mal irgendwie Verträge miterlebt wo es hinterher zumindest mal nicht immer hundertprozentig reibungslos abging.

00:21:09: Wenn wir diese Wette jetzt auf die Blockchain bringen dann können wir im Endeffekt viele mögliche Streitfälle vermeiden.

00:21:18: Denn man könnte sagen, jeder der an dieser Wette teilnimmt signiert durch eine Transaktion das er in diese Wette teilnimmt und gibt a priori seinen Wetteinsatz rein.

00:21:30: Und wenn es Smart-Liege-Contract so ausgestattet ist dass man dann kein Zugriff mehr auf das Geld hat, dann ist in dem Moment wo man die Wette abgeschlossen hat sicher das Dälige der sie gewinnt auch sein seinen Gewinn bekommt.

00:21:47: Denn dadurch, dass diese Wette auf der Blockchain lebt kann man sie nicht mehr abändern.

00:21:51: Man kann nicht mehr da reingehen und sagen ich ändere das.

00:21:55: Das geht natürlich auch für Fehler.

00:21:56: also wenn jemand zum Beispiel sagen wollte morgen ist es dreizehn Grad hat aber zehn Grad reingeschrieben dann kann er auch diese Witte sozusagen seine Schätzung nicht mehr abbändern.

00:22:06: Er müsste vielleicht eine neue nochmal reinlegen Und der Code morgens, also am nächsten Tag die Temperatur beobachten und dann einfach vollautomatisch die Auszahlung an den Wettgewinner auszahlen.

00:22:19: Und in dem Moment gibt es da aber keine Änderbarkeit sozusagen mehr und es kann auch in dem Sinne kein Streit mehr darüber geben.

00:22:28: das bedeutet diese Wette wird dann hundertprozentig so ausgeführt wie sie einmal programmiert wurde.

00:22:37: noch eine Anmerkung Solche Smart Contracts lassen sich natürlich nur in vollständig quantifizierbaren Sachverhalten durchführen.

00:22:48: Sobald man qualitative Aspekte hat, wo menschliche Einschätzung geht dann kann man das nicht wirklich gut in Code fassen und auch nicht sagen Was ist jetzt der genaue Zustand der Welt?

00:23:03: Deswegen eignen sich solche Verträge zum Beispiel für Finanzwetten, wo man ganz eindeutig Kurse beobachten kann.

00:23:10: Also Preise von Wertpapieren, von Virustoffen, Aktien, anderen Währungen... Für solche Geschichten sind solche Smart Contracts z.B.

00:23:19: sehr gut geeignet.

00:23:20: Also überall wo man sehr klar quantifizierbare Sachverhalte hat die man eindeutlich und mehr oder weniger unstrittig beobacht haben kann.

00:23:29: Das können wir mal überspringen.

00:23:31: Das hier ist noch in dem Zusammenhang mit dem Smart Contract relevant, denn der Smart Contract hat einerseits den Vorteil dass man im Endeffekt dann den Vertragsparteien nachdem der Vertrag geschlossen wurde nicht mehr vertrauen muss.

00:23:47: Denn man weiß sozusagen ich muss jetzt nur noch dem Code vertrauen das er sauber ausgeführt wird.

00:23:52: andererseits ist es so einen Zustand der Welt beobachten möchten.

00:23:59: Und dieser Zustand hat ein Einfluss auf den Ausgang des Vertrages, dann müssen wir diese Informationen irgendwie da reinbekommen wie zum Beispiel die Temperatur in diesem Wettbeispiel und dafür gibt es das Konzept des sogenannten Oracles.

00:24:12: Das Oracle ist eine Schnittstelle zwischen dem Smart Contract, der auf der Blockchain lebt und einer externen Datenquelle.

00:24:18: Diese externen Datenquellen können Webseiten sein Das können Speicher sein, also Datenspeicher sein.

00:24:27: Es können Daten manchen sein wie Wolfram Alpha zum Beispiel was jetzt in dem Temperaturbeispiel sehr gut geeignet wäre denn bei Wolfram alpha kann man Temperaturen von verschiedenen Orten weltweit nachsehen.

00:24:40: Aber es wird hier eine gewisse Unsicherheit eingeführt, denn man könnte natürlich sagen dass einer der Vertragsparteien böse Absicht hat und jetzt versucht die Datenquelle zu kompromittieren.

00:24:50: Das heißt jemand könnte sich bei Wolfram Eifer einhecken und die Temperatur die dort für Berlin Alexanderplatz um einen Uhr mittags angezeigt wird manipulieren.

00:24:59: das bedeutet die Vertragsparteien werden sich typischerweise auf Datenquellen einigen, wo sie eine hohe Sicherheit haben dass die anderen Vertragsparteien diese Datenquelle nicht manipulieren können und keinen Einfluss auf diese Daten Quelle haben.

00:25:15: Das ist prinzipiell gut möglich.

00:25:17: im praktischen Sinne gibt es da glaube ich nicht so viele Probleme aber prinzipiel ist das ein mögliches Einfallstor für die Kompromittierung von so einem Vertrag.

00:25:26: Noch eine relativ spannende Anmerkung.

00:25:29: Wenn ihr solche Decentralized Applications mal selber testen wollt, dann empfehle ich euch zum Beispiel auf diese Seite zu gehen, dabs.ethacast.com und das ist ne Seite mit ner Liste von so relativ kleinen Decentalize Applications wo man selber relativ leicht teilnehmen kann.

00:25:46: Das ist teilweise Gambling, das ist teilweise wie ein Notarservice, wo man irgendwelche Informationen in den Blockchain reinschreiben kann.

00:25:55: Was man dafür im Endeffekt braucht ist, wenn wir uns jetzt ein Ethereum bewegen.

00:26:00: Das ist so eine der beliebtesten Blockchain heutzutage für Smart Contracts weil die darauf sehr stark optimiert sind.

00:26:05: Dann braucht man zum Beispiel Metamask.

00:26:07: das ist ein Browser Plug-in.

00:26:09: das installiere ich in meinem Chrome oder in meinem Firefox und dann kann ich darüber über meinen ganz normalen heckümmlichen Browser mit einem Smart Contract kommunizieren ohne dass sich irgendwie programmieren können muss, sondern ich habe da eine Schnittstelle sozusagen zwischen meinem ganz herkömmlichen Browser und der Blockchain die im Endeffekt diesen Smart Contract beinhaltet.

00:26:28: Und das etwas würde ich jedem empfehlen, der sich irgendwie generell für dieses Thema interessiert und jetzt nicht gleich anfangen möchte darum zu programmieren.

00:26:34: einfach erstmal solche Anwendungen testen.

00:26:40: Noch eine letzte Anmerkung so zu diesem Endeffek ein bisschen theoretischen Teil.

00:26:45: Bitcoin ist wie gesagt in erster Linie geschaffen worden, um eine digitale Währung zu sein und Bitcoin ist nicht besonders gut geeignet für diese Smart Contracts.

00:26:55: Bei Ethereum ist es anders.

00:26:56: Ethereum ist eine Weiterentwicklung von Bitcoin und Ethereum ist genau für den Zweck entwickelt worden im Grunde ein dezentraler Computer zu sein.

00:27:06: Und deswegen werden die meisten Smart Contract's, die heute eine gewisse Beliebtheit haben oder eine gewiss Verbreitung haben auch auf Ethereum programmiert weil sich das zumindest per heute so als die Standardplattform für Smart Contracts herausgebildet hat.

00:27:19: Aber es gibt viele, viele andere, die im Endeffekt Ethereum Konkurrenz machen und die dort eine Plattform sein wollen für Smart contracts.

00:27:29: Keiner hat bis jetzt geschafft so ein Scale zu erreichen in dem Sinne von Nutzaren oder Programmierern, die das verwenden.

00:27:36: aber es gibt auch gegenüber Ethereum technische Fortentwicklung, die teilweise vielleicht in einigen Aspekten sogar besser sind als die Theorem aber einfach noch nicht so die Marktliquidität erreicht haben.

00:27:48: Das hier können wir mal überspringen.

00:27:52: Noch eine recht wichtige Folie und ich glaube dann können wir wirklich schon übergehen.

00:27:59: Ich weiß nicht ob ihr diese Seite kennt, die heißt Coin Market Cap und das ist ne Liste aller Digitalen Währung nach Marktkapitalisierung.

00:28:09: Marktkapitualisierung ist einfach, wenn man alle Coins in einer digitalen Wärmung aufsummiert und mit ihrem Marktpreis bewertet, den die gerade an einer Börse hat, dann hat man die Marktkapitaalisierung.

00:28:20: Und bei Bitcoin ist es so dass das nach wie vor die digitale Währungen mit der höchsten Marktkapitalierung sind.

00:28:25: aber direkt danach kommt schon Ethereum mit ca.

00:28:36: mit Abstand die höchste Marktkapitalisierung hatte.

00:28:40: Aber im Zuge vor allem der Smart Contracts, deswegen bin ich auf das Thema so ein bisschen intensiver eingegangen weil das etwas ist was sich im Moment sehr massiv entwickelt.

00:28:48: und in dem Zuge dieser Entwicklung der Smart contracts ist Ethereum immer beliebter geworden und hat es im Sinne von Mark Kapitalisierung zu Bitcoin aufgeholt.

00:28:58: Es wird sehr spannend sein zu sehen, wie sich das Ganze entwickelt.

00:29:01: Denn Bitcoin bekommt aus technologischer Sicht sehr starke Konkurrenz.

00:29:07: dass es die meiste Abdeckungen gibt an Börsen, wo man Bitcoins kaufen und verkaufen kann weltweit.

00:29:13: Das Handelsvolumen ist sehr groß.

00:29:15: Wir können sehen, das ist das Vierundzwanzigstunden-Volumen.

00:29:18: Die Folie ist ungefähr letzte Woche erstellt worden.

00:29:21: Da war an dem Tag gerade das Handeltsvolumen bei circa sechzehn Milliarden Dollar.

00:29:25: Und bei Ethereum ist es nur noch die Hälfte davon bei ca.

00:29:29: sieben Milliarden Dollar.

00:29:32: Aber ich höre das Handelsvolumen in einer digitalen Währung, desto mehr Marktteilnehmer gibt es und desto schwieriger ist sie wegzukriegen.

00:29:40: Weil sehr viele Leute eben diese Währungen handeln.

00:29:44: Ich glaube aber dass sich so entwickeln wird, dass Bitcoin von sozusagen diesem prozentualen Vorsprung bei der Markkapitalisierung noch ein bisschen weiter abnehmen wird weil es eben so viel Konkurrenz gibt die technisch wirklich eine starke Fortentwicklung ist.

00:29:57: Da hinten her hat sich schon länger gemeld.

00:29:59: Noch

00:30:00: mal zu deiner vorherigen Ausführung.

00:30:01: Wie kann ich abschätzen, wie viel von dem Tradingvolumen dort Spekulation sind und wie viele echte Anwendungen wie zum Beispiel kommerzielle Anwendung oder Smart Contracts?

00:30:12: Das wird sehr schwer festzustellen sein denn... Ich kann zwar in die Blockchain nicht reinschauen und sehen das, sozusagen Ether von A nach B gegangen aber ich habe keine Möglichkeit festzustellend was ist der zugrunde liegende die Ratio hinter dieser Transaktion.

00:30:32: Wollte da jetzt jemand kaufen, weil er glaubt das der Kurs steigen wird?

00:30:36: oder hat da jemand gerade einen Smart Contract abgeschlossen und musste deswegen Ether transferieren?

00:30:41: Das wird sehr schwer abzuschätzen sein.

00:30:47: Leider kann man es gar nicht viel anders beantworten.

00:30:49: Ist eine valide Frage, die wird häufig gestellt.

00:30:52: leider gibt es nur keine richtig passende Antwort darauf.

00:31:09: Auch wenn man sich seit fünf Jahren mit dem Thema beschäftigt, entdeckt man noch täglich Neues.

00:31:14: Also es ist wie das Internet selber.

00:31:17: Es ist einfach eine breite Technologieplattform und man kann da beliebig tief einsteigen und wird fast nie bis zur Talsole kommen!

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