Drehbuch für einen Börsengang – Teil 1: Vorbereitung | #Börsengang 📈

Shownotes

EXPERTENGESPRÄCH | Diese Folge markiert den Auftakt eines Dreiteilers über den Ablauf eines Börsengangs. Du erfährst... ...wie du die Vorbereitung eines Börsengangs angehst ...welche Regulierungsaspekte beim IPO zum Tragen kommen ...wie Corporate Governance, Gesellschaftsstrukturen und Bilanzierung aufgelegt sein sollten ...worauf du dich bei der Due Dilligence einstellen musst ...welche Do's und Don'ts bei der Börsengangvorbereitung bestehen ➡️ Du konntest dir keine Notizen machen? Unser [digital kompakt+ Newsletter](newsletter.digitalkompakt.de) fasst dir für jede Folge die wichtigsten Punkte zusammen Diese Episode dreht sich schwerpunktmäßig um Börsengänge: Unsicher auf dem Börsenparkett? Nicht mit uns! Gemeinsam mit unterschiedlichen Expert:innen der Deutschen Börse spricht Joel regelmäßig über alles rund um die Themen Börse, Börsengang und späte Finanzierungsphase (pre IPO). __________________________ ||||| PERSONEN ||||| 👤 Joel Kaczmarek, Geschäftsführer digital kompakt 👤 Andreas Zanner, 👤 Stefan Ries, 👤 Renata Bandov, __________________________ ||||| SPONSOREN ||||| 🔥 [Übersicht](https://www.digitalkompakt.de/sponsoren/) aller Sponsoren __________________________ ||||| KAPITEL ||||| (00:00:00) Vorstellungsrunde und Einführung ins Thema (00:05:32) Regulierung und Rechtsformen: Wie bereitet man einen IPO vor? (00:14:42) Corporate Governance: Wie besetzt man den Aufsichtsrat? (00:19:31) Stock Options und der Ablauf einer Due Diligence __________________________ ||||| WIR ||||| 💛 [Mehr](https://lnk.to/dkompakt) tolle Sachen von uns  👥 Wir von digital kompakt streben die Verwendung einer geschlechtsneutralen Sprache an. In Fällen, in denen dies nicht gelingt, gelten sämtliche Personenbezeichnungen für alle Geschlechter.

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00:00:00: Hallo und herzlich willkommen zu einem neuen Road to IPO-Podcast von Dieter Kompakt.

00:00:11: Mein Name ist Schelke Schmarig, heute nehmen wir den Titel unseres Formats ganz wörtlich, denn wir schreiben quasi das Drehbuch für einen Gang an die Börse.

00:00:18: Das heißt ich hab mit der guten Renata, die kennen ja schon, hallo Renata!

00:00:21: Guten Morgen.

00:00:22: Hallo,

00:00:22: Joel.

00:00:22: Guten Morgen!

00:00:23: Zu dir gleich mehr?

00:00:24: Wir haben ja schon mal gesprochen mit Deliver Hero am Live-Beispiel sozusagen wie Börsengänge funktionieren und was das so anfühlt aus der Erleberperspektive.

00:00:32: Und dann habe ich ganz viele Fragen zum Thema Prospecting gestellt.

00:00:35: Was passiert da eigentlich?

00:00:36: Dann sind wir im Privatgespräch ganz viele Themen durchgegangen von irgendwie Ja, wie pitcht man das?

00:00:40: Wie macht man Bookbuilding?

00:00:41: Was ist eine Roadshow?

00:00:42: Da haben wir so überlegt okay Das sollte man als Drehbuch alles zu Audiospur bringen, zur MP III nicht zur Papier.

00:00:48: Und wen könnte man denn nachfragen?

00:00:50: So, jetzt fangen wir erst mal mit dir an, liebe Renata.

00:00:51: Sagt doch noch mal ganz kurz was du gemacht hast oder bisher und was deine Rolle eigentlich ist bei der Deutschen Börse?

00:00:56: Ja vielen Dank lieber Joelle!

00:00:57: Ich freue mich auch diesmal dabei zu sein um das Thema Börsen attraktiver zu machen für das Publikum und insgesamt da ein Stückchen mehr Öffentlichkeit für zu schaffen.

00:01:07: Mein Aufgabenbereich bei der Börsel ist letztendlich die Unternehmen zu unterstützen wenn sie sich entscheiden an die Börser zu gehen Sie zu betreuen vor, während und nach dem Börsengang.

00:01:16: Das heißt Wir haben verschiedene Initiativen und Maßnahmen das tun, sind aber auch verantwortlich für die regulatorischen Themen.

00:01:23: Also spreche ein Unternehmen was an die Börse will muss verschiedene regulatorische Anforderungen erfüllen und muss diese dann auch wenn es dann mal gelistet ist weiterhin liefern.

00:01:33: wir überwachen das ganze und betreuen die Unternehmen dabei

00:01:36: hervorragend, also genau deinen Home-Turf sozusagen.

00:01:39: Also eigentlich erzählst du ganz viel auf deinem Alltag was wir gleich hier besprechen und ich darf ja mal so den geneigten Zuhörer der ja nichts sieht von dem was wir tun, mal beschreiben.

00:01:46: Wir sitzen in einem super tollen Hochhaus im elften Stock.

00:01:48: Ich schaue über ganz Hessen gefühlt.

00:01:49: Also euch muss man echt mal besucht haben.

00:01:51: Muss man mal lebt haben die Börse.

00:01:52: Bevor man so Börsen gemacht macht, mal herfahren sich das angucken So, aber wie schon angedroht brauchen wir natürlich gewisse Expertisen wenn man einen Börsengang machen möchte.

00:02:00: Das eine ist glaube ich so im Bereich Banking das andere ist naheliegenerweise im Bereich Liegel also Anwälte und da haben wir zwei ganz spannende Vertreter hier.

00:02:07: auch mit der einen Kanzler habe ich schon mal gearbeitet.

00:02:08: deswegen fangen wir dir mal an lieber Andreas von CMS-Hasche Siegle und euer Berlin Headquarter ja mit dem York Zetsch euch ja schon einiges gemacht sagt einmal ganz kurz was ist CMS Hase Siegle?

00:02:17: Was machst du was dein Aufgaben hält?

00:02:19: Ja guten Morgen Joel.

00:02:20: zunächst Ich bin Rechtsanwalt und Partner bei CMS-Hasche Sieglerleiter des Kapitalmarktdezernat.

00:02:26: Beschäftige mich also mit der Beratung von Unternehmen und Banken bei Kapitalmarktransaktionen, insbesondere eben bei IPROS.

00:02:34: Spannend!

00:02:34: Wie lange machst du das schon?

00:02:35: Also Anwalt bin ich jetzt schon fast dreißig Jahre... ...und in Börsengänge mache ich seit Zeiten des neuen Marktes so achtundneunzig, zwanzig Jahre.

00:02:42: Okay, werde ich dich nach unserem Podcast mal ein paar guten Anwaltswitzen fragen.

00:02:45: Das mache ich immer mit anderen zu tun haben.

00:02:46: Ist gut.

00:02:46: Noch ein kleiner Snick Preview, wenn du mit Unternehmen zu tun hast die sich mit der Börse auseinandersetzen also im Börsengang natürlich.

00:02:54: Was sind das so für Unternehmen typischerweise?

00:02:56: Wie alt sind die?

00:02:56: was für so Umsatzgrößen siehst du da?

00:02:58: Hast du doch schon mal einen kleinen Voreinblick?

00:03:00: Ist bei uns ganz unterschiedlich.

00:03:01: wir beraten eigentlich alle Größenordnungen.

00:03:04: Wir beraten nicht nur die großen Unternehmen wir haben auch schon sehr große IPOs begleitet aber wir machen auch kleinere IPOs haben viele Wachstumsunternehmen traditionell viele junge Unternehmen die wir an die Börser begleiten.

00:03:14: Aber man kann da jetzt keinen bestimmten Schwerpunkt ausmachen

00:03:18: Gut.

00:03:18: Und wie gesagt, man braucht auch jemand aus dem Bankenbereich und deine Bank ist mich schon ganz oft begegnet und hat einen sehr guten Leumund im Bereich.

00:03:24: Wir sind gegangen lieber Stefan.

00:03:25: Er sagt doch mal ein, zwei Sätze Zerbeerenberg-Bank und was du so tust?

00:03:28: Das freut mich sehr Joel dass du das so wahrnimmst.

00:03:31: in der Tat sind wir glaube ich ganz gut unterwegs und haben eine hohe Wahrnehmung in dem was wir tun.

00:03:35: Ich bin bei Beerenberg zuständig für alles was mit Aktienplatzierung zu tun hat in der Dachregion Dort seit acht Jahren macht das insgesamt aber schon seit über zwanzig Jahren.

00:03:45: Und Beerenberg hat in der Tat in den letzten zehn Jahren eine sehr, sehr starke Wachstum-Story hingelegt.

00:03:50: Viele Leute eingestellt die das Geschäft verstehen und die eben Transaktionserfahrung haben.

00:03:56: So haben wir glaube ich jetzt wirklich in den vergangenen Jahren auch in dem Markt eine recht wahrnehmbare um nicht zu sagen führende Position eingenommen.

00:04:02: Okay ihr seid ja selbstbewusst, nicht schlecht darf man ja auch mal sein.

00:04:06: Starten wir nochmal gleich direkt ins Thema!

00:04:07: Also, wenn man sich für die Börse interessiert und ich denke lieber Andreas da haben wir beide so den Kickoff.

00:04:11: Dass das erste wo man sich wahrscheinlich auseinandersetzen muss wenn man in Börsengang anstrebt ist eigentlich so die ganze Vorbereitung.

00:04:17: Wo man ja relativ schnell in so regulatorischen Themen drin ist Corporate Governance, due diligence und Konsorten.

00:04:23: also fangen vielleicht mal mit der Regulatorik an.

00:04:25: Wenn es der erste Schritt beginnt was würdest du sagen sind so die Hausaufgaben die man machen muss?

00:04:29: Also zunächst mal brauche ich eine börsenfähige Rechtsform.

00:04:33: Die meisten Gesellschaften in Deutschland haben ja nicht die Rechtsform der Aktiengesellschaft, aber um an die Börse zu gehen, brauche eben entweder die Rechts- form der Aktiendesellschaft oder möglich ist auch eine sogenannte Kommanditgesellschaft auf Aktien.

00:04:46: Rechtlich sind beide Rechtsformen möglich.

00:04:49: Sodass das erste Schritt.

00:04:51: sicherlich ist dass man sich damit auseinandersetzt wann wechsle und mit welchen satzungsmäßigen Grundlagen, Geschäftsordnungen etc.

00:05:00: Was

00:05:01: ist denn sonst mit der SE?

00:05:02: Ich sehe immer mehr Unternehmen.

00:05:03: also ich glaube Zalando ist eine SE, Singles ein SE wenn ich mich nicht täusche...

00:05:07: Wie habe ich vergessen?

00:05:07: Joel da hast du recht man kann natürlich auch ran die Börse gehen!

00:05:10: Ich seh allerdings meistens immer noch die klassische AG.

00:05:13: ich weiß nicht wie es Stefan Wetter... Ist.

00:05:14: so absolut würde ich bestätigen.

00:05:15: AG ist immer noch das häufigste.

00:05:17: SE spielt da ne Rolle wenn's eben um Mitbestimmungsthemen geht.

00:05:20: ich glaub' da ist ne SE vorteilhafter als ne Aktiengesellschaft.

00:05:24: Und die KGA kommt immer ins Spiel, wenn es eine Familie ist oder wenn die Eigentümer bisher dann auch nach dem Börsengang noch die Kontrolle und die Mitbestimmung behalten wollen.

00:05:33: Aber insofern würde ich auch sagen, dass die Aktiengesellschaft jetzt immer noch eigentlich die häufigste Rechtsform.

00:05:38: Okay, das will ich noch genauer verstehen.

00:05:40: Was habe ich für Vorteile?

00:05:41: Was für Nachteile bei der jeweiligen Wahl der Formen?

00:05:44: oder ist es gar nicht so gravierend?

00:05:45: Also ich hab jetzt schon gelernt wenn ich Familienunternehmer bin, der irgendwie seinen fünftig Jahre lang aufgebotzt und nebenan die Börse bringe, bin ich eher bei der Kommanditgesellschaft.

00:05:52: Der Klassiker ist AG aber warum benutzen zum Beispiel ganz viel die SE, die jetzt eher aus dem Digitalbereich kommt?

00:05:56: was sind denn also die unterschiedlichen Eigenheiten?

00:05:58: Ich glaube Stefan hat's zurecht gesagt, dass ist die berühmte deutsche Mitbestimmung, die man dadurch etwas minimieren kann oder auch vermeiden kann.

00:06:04: Aber ich glaube die Gänge ist rechts von wie wie Stefan gesagt da ist eben die AG gerade auch weil wenn man keinen besonderen Grund hat, glaube ich für die KGA.

00:06:12: Wir haben die Merk-KGA.

00:06:14: Ich glaube, Fresenius ist auch eine KGA.

00:06:15: so es gibt einige.

00:06:17: DWS ist ja gerade sogar in die Börse gegangen, ehemalige Tochter der Deutschen Bank.

00:06:21: also man kann das natürlich mit anderen Rechtsform machen.

00:06:23: aber ich glaube für so das klassische Unternehmen dass vielleicht noch jung ist und es kein besonderer Grund hat diese nicht so investorenfreundliche Rechtsform der KGA zu wählen Für diesen Unternehmen bleibt dann schon die klassische Aktiengesellschaft die beste Rechtsform.

00:06:36: Du hast das Stichwort genannt, investorenfreundlich.

00:06:39: Das ist in der Tat natürlich immer der Blick, den man da drauf hat und in der tat es sicherlich am Investoren freundlichsten die AG weil die eben was mitbestimmung angeht oder kontrolle angeht klare verhältnisse schafft.

00:06:51: Und die anderen formen sind am kapitalmarkt auch akzeptiert und auch teilweise du hast beispiele genannt Andrea sehr erfolgreich unterwegs und deswegen auch machbar Aber eben immer aus einem speziellen blickwinkel heraus gewählt.

00:07:04: Renata, du hast ja ganz viel damit zu tun und wahrscheinlich in den frühen Phasen werden genau solche Fragen auch gestellt.

00:07:08: So die Erfahrung nach rüttelt das eine Firma stark durch?

00:07:11: Wenn man sowas ändert müssen sie stark umdenken ist es aufwendig oder ist das eigentlich gar nicht so ein Akt wie er vielleicht von aus?

00:07:16: manchmal wirkt

00:07:17: sich darauf vorzubereiten organisatorisch.

00:07:19: Ich glaube schon, dass das ein Schritt ist der gut organisiert werden muss und man sollte das nicht auf die leichte Hand nehmen.

00:07:26: Man braucht da einen gewissen Vorlauf diese ganzen Umsetzungen und diese ganze Planung auch letztendlich die Registereintragung und all das.

00:07:35: Das sind halt einfach Hausaufgaben, die man im Vorfeld gemacht haben muss und die sollte man ehrlicherweise irgendwie mit einem entsprechenden Vorlauf machen um dann nicht wenn es wirklich irgendwie spannend wird der IPO-Klanung und eines Prozesses tauchen immer noch verschiedene Themen auf, dann sollte man die Sachen, die man abhaken kann auch einfach so machen.

00:07:57: Ich meine, du gönnst mal einen Blick in die Praxis, Andreas!

00:07:59: Wie lange dauert es so was ungefähr?

00:08:00: Seine Rechtsform umzustellen, Sitzfirmen sind sicherlich ein Thema sein, Satzung... Was sind so Dos & Don'ts?

00:08:05: vielleicht auch das wir mal gefühlt kriegen wie viel Aufwand da eigentlich hintersteckt.

00:08:09: Also der Rechtsformwechsel an sich in die AG ist relativ schnell bewerkstelligt.

00:08:13: Man muss eben sich frühzeitig damit beschäftigen, wie soll die Satzung aussehen?

00:08:17: Der Rechts- vorm Wechselvorgang wird ja im Handlungsregistern eingetragen.

00:08:20: Ich muss einen Gesellschafterbeschluss fassen und dann hängt es ein bisschen am Registergericht, wie lange es dauert bis dann die neue Rechtsform eingetragend ist.

00:08:26: Aber ich muss mich vorbereiten was soll in dieser Satzung stehen.

00:08:30: Normalerweise ist die AG bei privaten Gesellschaften nicht so beliebt weil man im Gegensatz zur GmbH als auf den Vorstand durchgreifen kann, die im Anweisungen etc.

00:08:41: erteilen können.

00:08:42: Deswegen ist CGBH für die meisten Eigentümer das leichtere, das bessere Vehicle und deswegen muss man genau planen wann geht man in die AG?

00:08:49: Denn in der AG könnte man in der Satzung auch einiges regeln was die AG GmbH ähnlicher machen kann aber das wäre dann nicht kapitalmarktfähig.

00:08:58: also Beispielsweise Entsendungsrechte in den Aufsichtsrat.

00:09:01: Das könnte man satzungsmäßig regeln, dass einzelne Eigentümer das Recht haben aufsichtsräte zu entsenden und bestimmen wäre aber ein No-Go für den Kapitalmarkt.

00:09:11: Der Kapitalmarkt möchte die Gleichbehandlung aller Aktionäre.

00:09:15: Dasselbe gilt für Sonderrechte, die beispielsweise Finanzinvestoren sich häufig einräumen lassen also pre-IPO einräumen lassen dass sie irgendeine Perferenz haben an den Gewinnen eine Liquidation Preference haben für den Fall das es nicht funktioniert.

00:09:27: Das sind alles Dinge die müssen aus der Satzung beseitigt werden.

00:09:31: wenn ich eben an die Börse gehe.

00:09:33: Also da muss die Satzung vom Grundsatz der Gleichbehandlung bestimmt sein.

00:09:36: Das andere ist, dass man an der Börse schon gutiert, wenn Vorstand und Aufsichtsrat gewisse Kapitalien zur Verfügung haben.

00:09:42: Also ein genehmigtes Kapital wird üblicherweise dafür genutzt, das man die Aktie dann als Kaufwährung einsetzen kann, indem man das Kapital erhöht.

00:09:51: Man braucht keine Hauptversammlung dazu so eine Vorstand-Aufsichtsrate machen, dass, wenn es satzungsmäßig verankert ist, bedingt das Kapitel häufig für Stockoptions vorgesehen und für andere Finanzierungsmöglichkeiten also wichtig ist glaube ich als Überschrift wirklich festzuhalten, die kapitalmarktfähige Satzung keine Sonderrechte für einzelne Aktionäre vorsehen sollte.

00:10:10: Ist das ein bisschen der Grund auch, wenn du sagst es ist nicht kapitalmarktauglich?

00:10:14: Wenn man das so und so macht kann man ja mal ein Stück weit fragen was ist denn eigentlich der Grundgedanke einer AG dass man die favorisiert?

00:10:19: oder SE oder die Kommandiertgesellschaft als Börsenformen?

00:10:23: also warum tut man das eigentlich dass man diese konkreten Form nimmt und warum beschränkt man dieser Einflussnahmen.

00:10:28: Die Aktiengesellschaft ist eine gute Form von check and balance.

00:10:33: Ich habe verschiedene Organe, ich hab den Vorstand der Weisungsungebundenheit nach dem Aktiengesetz, der in seinen Entscheidungen frei ist.

00:10:41: Anders als der GmbH-Geschäftsführer, der weisungsunterworfen und gebunden ist im Hinblick auf die Gesellschafteversamung.

00:10:48: der Vorstand ist grundsätzlich frei.

00:10:50: Vorstand wird aber vom Aufsichtsrat bestimmt und gegebenenfalls auch abberufen.

00:10:55: kontrolliert, überwacht habe ich also ein weiteres wichtiges Organ als Überwachungsorgan den Aufsichtsrat.

00:11:01: der in der Regel ja auch so sollte es zumindest sein, nach dem Corporate Governance des Codex V von unabhängigen Leuten besetzt wird.

00:11:06: Die dann eben schon schauen, dass das beim Vorstand alles gut läuft.

00:11:10: und da habe ich noch die Hauptversammlung.

00:11:11: Das ist mir schon das Organ aller Aktionäre, die natürlich schon bei vielen Dingen in der jährlichen Hauptversamlung mitbestimmen können und Einfluss nehmen können.

00:11:20: Also ich glaube, das ist eine ganz gute Rechtsform, um das ein bisschen austariert zu haben.

00:11:24: Und

00:11:24: aus Kapitarmarkt sich?

00:11:25: Es ist ja so, dass man im Grunde genommen wechselt größeren Eigentümern zu ganz vielen Eigentümern.

00:11:33: Es kommen viele neue Eigentömer hinzu und die wollen natürlich möglichst, dass sie weitgehend gleiche Rechte haben wie die, die schon drin waren und nicht das die alteigentümer sich irgendwelche Rechte sichern und die anderen, die neu dazukommen und ja eher kleine Kleinstanteile dann nur haben da machtlos gegenüber sitzen und nichts machen können.

00:11:50: Das ist eigentlich so.

00:11:51: der Blick ein bisschen one-share-one-vote sagt man auch, dass eben hier die neuen Mitteigentüme auch nicht von den Alten quasi dominiert werden können.

00:11:59: bei allem

00:12:01: Und das ist auch nicht nur zur Beliebigkeit freigestellt, es ist tatsächlich so im Kapitalmarkt.

00:12:05: Wir brauchen vertretbare Wertpapiere die halt eben die gleichen Rechte haben damit sie auch untereinander fungibel sind also austauschbar auch sind.

00:12:13: sonst können wir auch keinen Handel gewährleisten.

00:12:17: Corporate Governance ist doch ein spannendes Stichwort auch an der Stelle.

00:12:20: Was brauche ich denn eigentlich für eine Besetzung in einem Vorstand und im Aufsichtsrat?

00:12:23: Wie gehe ich das an, wenn ich in der Vorbereitung bin?

00:12:25: Macht man das schon vor dem Börsengang alles komplett fertig?

00:12:27: beziehungsweise wann und wie geht man vor?

00:12:29: Worauf achtet

00:12:29: man?

00:12:29: Das

00:12:30: würdest du sagen ist das Prozedere

00:12:33: auf jeden Fall rechtzeitig vorm Börsengang wird nach meiner Erfahrung häufig unterschätzt also gerade des thema-Aufsichtsratsbesetzungen weil man ja gerade wenn man aus der GmbH kommt als Rechtsform hat man noch keinen Aufsichtsrat und muss dann eben erst noch einen Aufsichtsrat oder aufsichtsratsmitglieder finden.

00:12:49: Das sind immerhin drei Stück mindestens, das sollten kompetente Personen sein mit Kapitalmarkterfahrung.

00:12:55: nach meiner Erfahrung wird dieses Thema sehr häufig von Emittenten unterschätzt die sagen ja da habe ich schon ein aber mit dem hab ich schon einen beginnt auch das Problem weil es soll nicht ein Freund sein oder sonst jemand aus einem privaten vielleicht nur Familienmitgliedern nein sondern sollen wirklich unabhängige Personen sein.

00:13:11: Vorstandsbesetzungen genauso.

00:13:12: manchmal trifft man gerade im im Bereich junger Unternehmen die Situation an, dass es vielleicht nur einen Vorstand gibt.

00:13:18: Vielleicht noch keinen CFO juristisch möglich.

00:13:22: Alleinvorstand bei der Aktiengesellschaft geht aber Kapitalmarkt glaube ich in ein No-Go oder Stefan?

00:13:28: Absolut wirklich bestätigen Vorstand braucht man mindestens zwei typischerweise CEO und CFO Weil man in der ganzen Vermarktung immer zwei Dinge beleuchtet.

00:13:37: Das eine ist eher so Strategie, Positionierung, Wettbewerb, Markt – das macht der CEO oder Vorstandschef und dann natürlich im zweiten Teil die Zahlen.

00:13:45: Da muss eben einer dabei sein, der die Zahlen im Griff hat und dass den Investoren erklären kann.

00:13:51: Und in der Tat bei der Aufsichtsratsbesetzung sind wir auch manchmal früh einbezogen.

00:13:55: Weil die Leute uns dann fragen, habt ihr da möglicherweise Ideen oder Kontakt, den ihr uns zur Verfügung stellen könnt?

00:14:01: Der da passen würde zu unserem Unternehmen?

00:14:03: und unser Rat ist immer, dass man Leute reinholt, die eben auch unabhängig sind, die dem Unternehmen oder den Eigentümern nicht unbekannt sein müssen.

00:14:10: Die wollen ja ... wenn sie das Unternehmen an die Börse geben, auch nicht irgendwelche wildfremden Menschen damit reinholen können also durchaus bekannt sein aber eben unabhängig und die in irgendeiner Form einen Know-how auch mit in den Aufsichtsrat bringen.

00:14:23: Ein Techunternehmen sollte man holen, der auch im Techbereich tätig ist und Erfahrung hat oder ein klassisches Produktionsunternehmen in einem bestimmten Sektor sollte man hohlen, der da auch eine Erfahrung mitbringt.

00:14:35: Das ist der Rat, den wir an dieser Stelle

00:14:37: geben.".

00:14:37: Also es ist jetzt nicht so dass man hingeht und sagt zum Beispiel ich nehme mein Investorenboard und ändere einfach nur die Überschrift oder nimm irgendwie was hier nicht meine VCs die ich hatte oder meinen Beirat und wendel die einfach um sondern das sind in der Regel schon neu besetzte?

00:14:49: Meistens sind es schon Neubesetzte, weil's natürlich in der Allein-Eigentümer schafft oder wenns mehrere Mehrheitseigentüme gibt.

00:14:56: Ist das ja ein in sich geschlossener Kreis mit von Leuten die man kennt und die in der Tat möglicherweise nicht unabhängig sind?

00:15:03: Und am Kapitarmark gelten eben hier andere Gesetze und wird ein anderer Blickwinkel auch drauf geworfen und deswegen muss man das an dieser Stelle umorganisieren.

00:15:11: Renata kannst du mal einordnen wie mächtig so'n Aufsichtsrat eigentlich ist?

00:15:14: Wie viel Einfluss hat er wirklich?

00:15:16: Am Ende die Aufgabe eines Aufsichtsrates ist, den Vorstand zu überwachen und auch dem Vorstand bestellen.

00:15:22: Das ist die wichtigste Aufgabe.

00:15:24: Insofern hat es eine große Bedeutung.

00:15:27: Was sagt der Blick in die Praxis?

00:15:29: Wenn ich mich so umhöre, höre ich immer, dass das sehr männerlastig ist, hohes Alter, geringe Innovationsfreude ... Kann man da vielleicht auch Akzente setzen, indem man sich sozusagen Gedanken macht, dass man das ein bisschen overtieber macht?

00:15:41: Oder ist es eher eine sichere Bank?

00:15:42: wenn ich an die Börse gehe.

00:15:43: Dass ich sage ich nehme jetzt irgendein Silberrücken der das schon irgendwie bei drei anderen Boden macht und bin auf der sicheren Seite.

00:15:49: Ich glaube, das Wesentliche ist dass man sich jemanden sucht der Erfahrung mitbringt und Expertise auch mit bringt um das Unternehmen zu beraten.

00:15:58: Am Ende des Tages glaube ich es ist irgendwie dann nicht wichtig welches Geschlecht dahinter steht.

00:16:04: Ich glaube was wichtig ist für Investoren, dass sie das Vertrauen haben, dass jemand drüber sitzt wer das Unternehmen entsprechend auch beraten kann und begleiten kann.

00:16:14: Das ist das wesentliche und Wichtige.

00:16:16: Ich denke auch, das steht wirklich im Fokus.

00:16:18: Wenn am Ende dann darauf geachtet wird, dass vielleicht eine Frau in den Aufsichtsrat mit dazukommt... Das ist schon manchmal ein Blickwinkel muss man sagen.

00:16:26: aber wie gesagt am Ende ist es know-how und die Erfahrung, das ist das was zählt.

00:16:31: Was das Alter der Person angeht, gibt es da ja durchaus auch sich sehr schön ergänzende Altersstrukturen.

00:16:37: Also gerade ein junges Unternehmen, das von jungen Gründern und Vorständen dann geleitet wird hat oft auch einen Interesse daran eben gerade den eben zitierten Silberrücken mit rein zu holen weil sie ja auch drum geht Strukturen aufzubauen, sich zu professionalisieren und Erfahrung rein zuholen was eben so ein jungestynamisches Unternehmen möglicherweise in Haus noch nicht hat und deswegen ist es eine sehr schöne Ergänzung.

00:16:58: Gut, also ich lerne die Mischung machts.

00:17:00: Egal ob jetzt Geschlecht, Erfahrungslänge, Erfahrungstiefe oder Innovationsgrad.

00:17:06: Lieber Andreas wie ist das denn mit regulären Mitarbeitern?

00:17:08: Weil du auch Stockoptions schon angesprochen hast.

00:17:10: Mach' ich in dieser frühen Phase auch schon die ersten Gedanken rund um das Thema Aktienpakete für meine Mitarbeiter und wenn ja, wie setzt sich so was um?

00:17:17: Ja erlebe ich sehr oft.

00:17:19: Es ist ja so früher zu Zeiten des neuen Marktes, als ich mal mit dem Thema begonnen habe oder mich damit zum ersten Mal beschäftigt hab.

00:17:25: Da war das Standardprogramm, dass man Stockoptions für Mitarbeiter ausgegeben hat.

00:17:29: Das gelingt rechtstechnisch über ein sogenanntes bedingtes Kapital und muss dann gewisse Erfolgsziele definieren.

00:17:34: War damals eigentlich klar, dass wir es haben musste wenn man an die Börse geht.

00:17:39: Dann war es, glaub ich mal ziemlich lang out kann man fast sagen.

00:17:42: und jetzt in letzter Zeit erlebe ich aber wieder eine stärkere Nachfrage weiß nicht wie Stefan von der Bankenseite erlebt.

00:17:47: wir erleben schon sehr oft das auch pre-IPO also vor dem IPO schon ein wie auch immer geartetes Programm installiert wird.

00:17:53: da gibt's doch manchmal virtuelle Shares.

00:17:55: das ist dann im Grunde nichts anderes als ein Bonusprogramm dass die Mitarbeiter so Boni bekommen also nicht wirklich beteiligt werden sondern einfach besser bezahlt werden wenn der SharePrice steigt.

00:18:04: also man erlebt verschiedene Dinge.

00:18:05: man lebt aber auch noch klassische Stockoptions.

00:18:08: Wie erlebst du es?

00:18:09: Absolut.

00:18:09: Der Blick darauf ist einfach, dass man Interessen gleich schalten will zwischen Investoren die neu reinkommen und denen, die das Unternehmen steuern und bestimmen, wo's hingeht.

00:18:18: Und da ist der Blick ganz einfach.

00:18:19: Es sollen Interesse geschaffen werden, dass es gut läuft und wenn der Vorstand oder die Eigentümer eben auf der Unternehmenseite davon mit profitieren und die Investoren, die neu rein kommen dann hat man hier gleichgeschaltete Interessen und deswegen ist es ein sehr wichtiges Instrument.

00:18:33: Ich glaube, ein Thema, was doch auch mal aufkam, das habe ich im ganzen Umfeld von Facebook mitbekommen sind die Stimmrechte an den Anteilen.

00:18:38: Kann man die variieren lassen?

00:18:39: Weil wenn ich mich richtig in Sinne, hat der so einen Max Zuckerberg zum Beispiel gar nicht die Mehrheit der wirtschaftlichen Anteile aber die Mehrhalt der stimmrechtlichen Anteil, was ihn halt relativ mächtig macht in seinem Unternehmen.

00:18:48: Ist das ein Faktor oder habe ich das aus der Presse überbewertet gelesen?

00:18:51: Also in Deutschland, Stefan hat es ja vorhin gesagt haben wir eher so One Share, one vote für erfolgreiche Barsengänge dass man also nicht unterschiedliche Aktienklassen schafft.

00:18:59: Juristisch möglich wäre es.

00:19:00: Es gibt das Instrument der sogenannten Stimmrechtslosen-Vorzugsaktie, also man könnte auch in Deutschland ähnlich wie Zuckerberg gestalten aber ich glaube es ist nicht wirklich Kapitanmarktfake.

00:19:09: Das sei denn man hätte vielleicht mal einen solchen Milliarden IPRO wo das vielleicht irgendwie funktioniert und wo dem Investor nicht so wichtig ist dass es zwei Alleyklassen gibt.

00:19:18: Gut also ein bisschen ein amerikaner Phänomen verstanden.

00:19:21: dann gibts ja diesen ganz großen Bereich den ja Startups eigentlich auch schon kennen wenn sie eine VC Runde machen due diligence Also das Prüfen des Unternehmens auf Herz und Nieren.

00:19:30: Wie sieht es denn im Vorbereitung von den Börsengang aus?

00:19:32: Ist es da anders als bei der Finanzierungsrunde oder kann man sich das relativ ähnlich vorstellen?

00:19:36: Aus meiner Sicht ist es ja ähnlich, aber es ist schon was ganz anderes weil ich darf, wenn nicht vergessen, ich gehe nachher publik wie so schön heißt.

00:19:43: Ich bin also an der Öffentlichkeit.

00:19:45: Ich muss dem Kapitalmarkt Bericht erstatten.

00:19:48: Ich bin Gläsern, ich bin transparent als Unternehmen.

00:19:51: Nach dem Börsengang Und vor dem Bösengang bin ich noch privat.

00:19:55: Diese Due Diligence ist wirklich eine hervorragende Möglichkeit, aber alles nochmal auf den Prüfstand zu stellen.

00:20:00: Einer genauen Überprüfung zu unterziehen weil ich in der Phase ja noch die Gelegenheit habe Dinge zu reparieren.

00:20:06: und ich hab das sehr oft in meiner Praxis erlebt gerade auch im Bereich Liegel dass eben irgendwelche Dinge doch mal schief gegangen waren.

00:20:13: keine Leiche im Keller nichts bösartiges sondern einfach wo Dinge mal durch den Haus Juristen... Ich hab auch Fälle erlebt wo Notare was ganz falsch gemacht haben und wo man dann aber Und die hat man Gott sei Dank in der Regel bei der Juristerei, dass man Dinge reparieren kann.

00:20:28: Es dauert dann vielleicht mal einen Moment und man muss vielleicht auch noch mal irgendwie mit dem Handlersregister ein paar Behandelte Zeitverzögerungen zu gewärtigen bei der Reparatur.

00:20:37: aber man kann es eben noch reparieren und wenn man Publik ist, dann kann man es meistens nur noch sehr schwer reparieren oder es ist mit erheblichen Ufschädigungen verbunden.

00:20:45: Wenn man irgendwie sagen muss man hat was weiß ich die Tochtergesellschaft X nie rechtlich wirksam erworben dann ist das natürlich keine gute Nachricht am Kapitalmarkt.

00:20:52: Wenn ich das vorher feststelle, kann ich das wie gesagt in der Regel noch reparieren.

00:20:56: und eins ist mir in dem Zusammenhang auch wichtig Das Fazit eigentlich aus dem was ich gesagt habe ist diese due diligence im besten Interesse des emittenten.

00:21:03: es gibt viele emittente So oft erlebt in meiner Praxis, die erst mal zumachen.

00:21:08: Weil sie schon so sagen naja das ist jetzt der neue Anwalt der Kapital... Wir haben ja unseren Hausanwalt also ist es ja meistens.

00:21:13: wir kommen rein als Projektanwaltung für den IPO und wollen dann New Diligence machen und dann sagt er im Etonso Ja das stecken war das alles mal in den Datenraum bis auf den Vorgang X weil das erledigt ja gerade unser Hausanwald.

00:21:25: Bis dahin haben wir das erlädigt und dann stellt man plötzlich kurz habe ich auch schon erlebt vom IPO fest dass beispielsweise um ein wichtiges Patent immer noch gestritten wird.

00:21:32: Und da sage ich, je früher man das transparent in der Gruppe macht mit den Anwälten und dem IPO-Anwalt, desto besser ist es.

00:21:40: Weil er kann vielleicht auch noch helfen ... Zumindest ist es von vornherein allen beteiligten transparenten.

00:21:46: Wenn man kurz vor Torschluss mit so einer Geschichte um die Ecke käme, dass irgendeinen Patent rechtsstreit besteht, dann ist das schlecht.

00:21:52: Es ist im besten Interesse wirklich der Gesellschaft, früh damit anzufangen.

00:21:55: Das ist ein Sanity-Check, wirklich die Gelegenheit zu nutzen, die Dinge nochmal zu reparieren.

00:22:02: Magst du mal grob beschreiben, was so die Abschnitte sind?

00:22:05: Die man sich da anguckt und wie das genau abläuft.

00:22:08: Mein Kernpart ist natürlich die Legal-Diodilligence.

00:22:10: in der Regel wird die Legaldiodilligens auf der Grundlage von Anforderungslisten der Bankenanwälte und der Gesellschaftsanwälter erstellt.

00:22:18: also es wird ein Datenraum bestückt mit eben diesen rechtlichen Unterlagen.

00:22:22: weiteren gibt's aber eben auch noch eine Business-Diodilligence, die sich mit dem Geschäftsmodell befasst oder überprüft.

00:22:27: Wie tauglich ist das Geschäfts Modell?

00:22:28: Financial-Didilligence zahlen Text natürlich auch noch ist, steuerlich alles in Ordnung.

00:22:34: Business due diligence gehört ein bisschen zum Thema Geschäftsmodell

00:22:38: glaube ich.

00:22:38: Das IP ist dann bei business tendenziell drin.

00:22:41: also guckt man da wirklich so Sourcecode und das sind ja so Sachen mit.

00:22:44: ist es open source oder was du gerade gesagt hast Patente?

00:22:47: Also sind das die Themen die man da auch im ganzen Bereich?

00:22:50: Ja also das wäre sowohl legal man muss natürlich gucken dass das patent rechtsbeständig ist nicht angegriffen ist und aber natürlich auch von der Business-Sale.

00:22:58: Genau,

00:22:59: in der Regel gibt es dazu keine spezielle Dudille, das wird so einmal in dem rechtlichen Bereich mitgemacht.

00:23:04: Ausnahme ist wahrscheinlich eher wenn es um Biotec-Unternehmen geht oder Farmerunternehmen wo Patente eine besondere Rolle spielen.

00:23:10: da gibt's dann in der Tat manchmal sogar über einen externen Berater nochmal eine spezialisierte Kanzlei auch ne wirkliche Patentdudille.

00:23:16: Wie

00:23:18: lange dauert das ungefähr?

00:23:20: Wir haben noch gar nicht über den gesamten Zeitablauf gesprochen.

00:23:23: Ich sage mal, ein IPO kann man in einem halben Jahr schaffen.

00:23:25: das ist aber dann glaube ich schon auch ambitioniert.

00:23:27: also je nachdem wie die Gesellschaft aufgestellt ist wenn sie schon in der Rechtsform der AG ist vielleicht auch schon einen Datenraum aus einer anderen Transfaktion eingerichtet hat der eben nur noch abgedatet werden muss.

00:23:37: Deswegen, die due diligence ist so mit der erste Schritt.

00:23:39: Der beginnt wenn man gemeinsam immer da ist also ein halbes Jahr vorher mindestens aus meiner Sicht aber manchmal auch ganz klug Wenn man seinen anwalt schon hat für den IPO das dir vielleicht auch noch ein bisschen früher anfängt.

00:23:50: Also gerade wenn der gründer der vorstandes gefühl hat es gibt Ein thema was vielleicht genauer geprüft werden muss, was vielleicht schon Jahre zurückliegt.

00:23:57: Also ich habe zum Beispiel mal erlebt dass einer ein Notar tatsächlich GmbH-Geschäftsanteile, GmbHS-Geschefsanteile müssen Nortäle übertragen oder in Nortähler Form übertragene hat die falsch geteilt.

00:24:06: das heißt es waren die Eigentümer die eigentlich jetzt dachten sie wären es war nicht eigentüme geworden und das musste alles mit den damaligen Verkäufern geheilt werden.

00:24:13: Riesenprozesse ist aber gelungen Aber eigentlich nur deshalb gelungen weil der Auftrag sehr früh bei uns im Hause war, weil da einer schon sagte.

00:24:20: Damals ist so viel kompliziert, da umgeschichtet worden.

00:24:23: Das möchte ich eigentlich mal, dass ihr euch das anschaut und kommt.

00:24:26: Seine Nase war nicht falsch.

00:24:27: Haben wir da halt eine Fehler gefunden?

00:24:29: Und dann ist es natürlich schön wenn man noch ein bisschen Zeit hat bis zu dem geplanten IPO zur Reparatur.

00:24:34: Renata du siehst ja ganz oft was sagst Du wieviel der Unternehmen kriegen irgendwie Schmerz im due diligence Prozess oder ist das eher Formalität?

00:24:41: also Ich glaube das sind Standardprozesse.

00:24:43: Die Experten, die da involviert sind wissen was sie tun im Regelfall.

00:24:48: Bei uns ist es natürlich so dass wir diesen Prozess wenig mitbekommen von der Börsenseite.

00:24:53: also das heißt wir kriegen dann die ersten Gespräche entweder wenn man sich grundsätzlich mal informieren will im Zusammenhang mit einem Börsengang oder wenn schon der due diligence Prozess läuft, oder vielleicht auch schon abgeschlossen ist und der Prospekt schon in der Erstellung ist und sich das Unternehmen dann hier an der Börse mit einem Antrag vorstellig macht.

00:25:12: Das heißt also die due diligence Prüfung und Gestaltung sind wir nicht eingebunden.

00:25:17: Was sind denn sonst so Klassiker, die dir unterkommen bei Do Diligence?

00:25:20: Also die Problem-Klassiker.

00:25:21: Wo brennt am ehesten die Hütte?

00:25:22: Ist das so IP oder Vertragswerk?

00:25:24: Was sind da typische Faktoren?

00:25:26: Es ist unterschiedlich.

00:25:27: also IP kann schon natürlich ein Thema sein.

00:25:29: gerade wenn das Unternehmen vielleicht sogar dieses geistige Eigentum und die Patente braucht dann findet man schon manchmal dass irgendwas nicht ganz in Ordnung gelaufen ist.

00:25:38: aber es ist tatsächlich häufiger auch gesellschaftsrecht dass gesellschaftliche Dinge in der Vergangenheit nicht so gut gelaufen sind.

00:25:44: Das Gesellschaftsrecht ist deswegen auch ein bisschen blöd, weil das häufig Folgerung nach sich zieht.

00:25:48: Wenn zum Beispiel einen Aufsichtsrat ... was ich auch schon erlebt habe, nicht ordnungsgemäß besetzt wurde oder gewählt wurde.

00:25:55: Dessen Vorstandsbestellung ist ja damit auch unwirksam.

00:25:57: Das heißt, ich hab so einen Domino-Effekt und den hab' ich im Gesellschaftsrecht leider relativ häufig... Also da findet sich gerade wenn der Gesellschaft eben vielleicht sehr schnell gewachsen ist dann hat es vielleicht viele Finanzierungsrunden gegeben, Eigentümerwechsel.. Es hat vielleicht auch Wechsel in der Geschäftsführung gegeben.

00:26:13: man hat sich einfach im Schnellgang um die juristischen Dinge gekümmert Dinge stürzen, das Unternehmen ist wahnsinnig gewachsen und dann hat man juristische Dinge vielleicht ein bisschen schleifen lassen.

00:26:25: Und deswegen finde ich gesellschaftsrecht schon häufiger mal Themen.

00:26:29: Wobei das klingt so, Andreas vielleicht um es zu ergänzen als ob jeder jetzt ein Leiche im Keller hätte und die wird dann wirklich spült wenn das Unternehmen an die Börse will.

00:26:38: Ich glaube das ist sicherlich nicht so und es kommt immer ein Stückchen weit auch auf die Strukturen bei der Gesellschaft an.

00:26:43: ich glaube du hattest das erwähnt.

00:26:44: ich glaube wenn's wirklich junge Unternehmen sind und die Geschäftsmodelle vielleicht irgendwie erst vor kurzem aktiviert worden sind dass man da irgendeine andere Prioritäten hatte von der Gründungsphase und zur Etablierung des Geschäfts-Modells vielleicht von den Strukturen organisatorischen das hinten angestellt hat.

00:27:02: Ich glaube, es gibt natürlich aber auch an der Börse oder die Unternehmen, die sich für die Börsen interessieren, die größer sind und große Konzerne – da ist sicherlich irgendwie eine ganz andere Struktur.

00:27:13: Da muss man natürlich auch im Einzelfall gucken.

00:27:15: Aber ich glaube was wichtig ist, was man bei dieser Judilgence-Thematik mitnehmen kann, ist dass das Unternehmen sich intensiv insgesamt nochmal mit dem gesamten Inhausprozess beschäftigen kann.

00:27:26: Und zum Anlass nehmen kann sich zu überlegen, wie will man sich auch am Ende des Tages präsentieren an Kapitalmarkt und für den Investoren.

00:27:34: Das ist so die erste Möglichkeit zusammen mit der Bank und dem Beratern zu überleben, wie entwickelt man auch die Equity?

00:27:42: Insofern absolut richtiger Hinweis das Ganze wird ja nicht gemacht um Fehler zu finden sondern eigentlich um das Unternehmen so aufzustellen und vorzubereiten, dass man sicher ist, dass es am Kapitamark später auch gut verkaufbar und positionierbar ist.

00:27:56: Wenn auf dem Weg dahin irgendwelche Fehler gefunden werden dann kann man die eben auch sehr schön da noch vorher reparieren, dass mans nicht hinterher merkt.

00:28:03: aber die Absicht der Doudildons ist im Grunde genommen ja nur das Suchen nach der Bestätigung, dass dort alles in Ordnung ist und man dann auch eine attraktive Story am Ende verkaufen kann.

00:28:12: Also

00:28:13: das ist völlig richtig, was Renata und Stefan sagen.

00:28:15: Du hast es ja auch gefragt nach irgendwelchen Dingen ... Und die Weite, das will ich auch klar sagen, die weit überwiegende Zahl der Börsengänge, die ich begleitet habe waren tatsächlich problemlos in diesen Punkte.

00:28:26: Waren komplett in Ordnung.

00:28:27: Man hat gar nichts mehr.

00:28:28: Hat die Stecknadl umgedreht aber keine Leichen gefunden.

00:28:30: Das ist völlig wichtig.

00:28:31: So ist das für den Teil der Business- und Financial due diligence auch so.

00:28:35: Man würde in den Prozess gar nicht einsteigen wenn man beispielsweise vorher schon gesehen hat, dass das Unternehmen in den letzten drei Jahren, dass die Umsätze runtergegangen sind und die Profitabilität schlechter geworden ist.

00:28:46: Dann wird man sofort sagen okay dann braucht er einfach noch ein bisschen Zeit um zu zeigen, dass es wieder in die andere Richtung geht.

00:28:51: also auch da guckt man sich die Zahlen einfach nur mal an, dass man bestätigt ist, dass alles so ist und ob das Geschäftsmodell attraktiv für den Kapitalmarkt ist muss man eigentlich auch vorher schon wissen und überprüft aber eben nochmal die Positionierung welche Kunden bedienen?

00:29:05: In welchen Märkten ist man aktiv ... um da einfach positiv zu bestätigen, dass das alles auch spannend und attraktiv ist für Investoren.

00:29:12: Was kann denn jemand tun der jetzt sozusagen absehen kann?

00:29:16: Dass er sich für einen Börsengang interessiert... ...um diesen Prozess schon mal vorzubereiten?

00:29:20: also was kann ich denn irgendwie vorher schon erledigen damit so eine due diligence vielleicht reibungsfrei und schneller abläuft?

00:29:26: Auf jeden Fall die Unterlagen, die eine Rolle spielen können und darauf kann man ja auch als junges Unternehmen kommen.

00:29:31: Man kennt natürlich die judizischen Anforderungslisten vielleicht noch nicht im Detail, die auf einen zukommen.

00:29:36: Aber man weiß das natürlich von der Gründung ab gesellschaftsrechtliche Dokumente vorliegen sollten.

00:29:40: Natürlich in Businesspläne, die Jahresabschlüsse

00:29:43: etc.,

00:29:44: Steuererklärungen, dass man das wenigstens schon mal irgendwo geordnet bereithält.

00:29:48: In der Regel wird es heute ein virtuellen Datenraum gemacht Und das wäre natürlich, wenn man sich wirklich präparieren möchte und da gibt es ja auch sehr professionell Anbieter für virtuelle Datenräume.

00:29:56: Dass man also frühzeitig eben einen Datenraum schon bestückt und nicht erst anfangen muss die ganzen Unterlagen zusammenzusuchen.

00:30:03: Was Einstichwort genannt der Businessplan?

00:30:05: Das ist in der Tat aus der Erfahrung heraus etwas was nicht immer da ist und insofern auch mal nur raten kann dass man das frühzeitig angeht weil Wir als Bank in der Tat uns dann eben auch den Businessplan nach vorne raus angucken.

00:30:17: Eben nicht nur die drei Jahre zurück, sondern eben die drei bis fünf Jahre nach vorn.

00:30:22: Wie will das Unternehmen sich entwickeln?

00:30:23: Hinsichtlich Umsätze, Kosten und dann eben Profitabilität, die da rauskommt.

00:30:28: Und das sind in der Regel wirklich relativ komplexe integrierte Excel-Modelle Die wir uns dann genau angucken und schauen wie es das verlinkt von den einzelnen Verästelungen.

00:30:39: Da machen wir schon hier und da die Erfahrung dass das noch nicht da ist ein sehr zeitintensives Thema, deswegen kann man da nur früh den Hinweis geben so was auch rechtzeitig anzugehen.

00:30:49: Wofür brauche ich den Businessplan?

00:30:50: Ist das ein Thema wenn ich dann verkaufe an Investoren weil der mache eigentlich einen Prospekt, den ich baue?

00:30:55: oder ist das irgendwie für euch zum Verstehendes Modell?

00:30:58: Im Prospekt sind ja keine Zukunftszahlen drin, die dürfen da nicht drinnen sein.

00:31:01: Aber natürlich will ich an der Börse ja Zukunft verkaufen.

00:31:04: Das heißt, ich will ja nicht den Investoren sagen wie hat sich es in der Vergangenheit entwickelt?

00:31:07: Das wollen sie auch sehen und machen einen Haken dran.

00:31:09: das muss positiv sein.

00:31:11: aber viel mehr interessieren, die sich dafür wie wird sich das Unternehmen in den nächsten drei bis fünf Jahren entwickeln.

00:31:16: Das darf das Unternehmen auch nicht selbst dem Markt oder außen stehenden Teilnehmern sagen sondern das wird eben dann gemacht über die Analysten, die auch irgendwann ins Spiel kommen.

00:31:25: Da kommen wir später glaube ich nochmal drauf dass man eine gewisse Guidance gibt, wie sich das Unternehmen nach vorn herausentwickelt.

00:31:32: Und dafür schauen wir uns eben vor an, wie das Unternehmen das selbst sieht und wir plausibilisieren sozusagen ob es auch realistisch ist was die sich davor nehmen damit wir nicht etwas rausgeben was dann vielleicht in den nächsten Quartalen oder eins zwei Jahren plötzlich in ne ganz andere Richtung geht.

00:31:47: Gut, dann haben wir ja noch einen großen Blog vermutlich.

00:31:49: Da fallen immer so diese Worte wie IFRS und solche Geschichten also das ganze Thema Buchhaltung Finanzkennzahlen, also wie ich im Prinzip meine Zahlen organisiere.

00:31:58: Was brauche ich in dieser Liegel vorbereitenen Phase von dem Börsengang im Bereich Finanzkernzahlen?

00:32:03: Wenn ich an den regulierten Markt gehe, dann braucht man eben als Bestandteil des Prospekts drei Jahre historische Finanzabschlüsse.

00:32:11: IFRS Das ist aus meiner Sicht kein Wirtschaftsprüfer.

00:32:15: Aber doch auch eine große Herausforderung für die Unternehmen, wenn sie das noch nicht haben und nach HGB bilanzieren wird häufig unterschätzt.

00:32:22: aber das brauche ich eben um im regulierten Kapitalmarkt zu gehen.

00:32:26: Renata später ja noch etwas zu den einzelnen Segmenten sagen der Börse und wenn ich mit dem höchsten Transparenz-Level erreichen will für die Phase nach dem IPO dann brauchte ihm IFS Abschlüsse.

00:32:37: Was ist der Unterschied zwischen IFS und HGB?

00:32:41: Was verändert sich da?

00:32:43: Ich glaube, da sind wir alle nicht die Fachleute.

00:32:46: Das sind halt andere Bewertungsmaßstäbe und Richtlinien wie man Bilanzpositionen in die GV aufnimmt.

00:32:53: Stefan jetzt kommst du ins Spiel?

00:32:55: Da würde ich mich hier zurückhalten!

00:32:58: Ich würde auch sagen, ich meine HGB ist halt hier in Deutschland gesetzlich vorgesehene Rechnungslegungsvorgabe.

00:33:04: Das muss man machen und international eben wenn man Kapitalmärkte nutzen will.

00:33:09: Es ist einfach die internationale Rechnungsslegungs-Vorgabe

00:33:13: maßgeblich.

00:33:13: Vielleicht

00:33:13: kann man so einen Statement noch machen dass es eben Unterschiede gibt in den Finanzierungsverfahren und der Bewertungen von Vermögen und Schulden.

00:33:20: keine Ahnung sowas.

00:33:21: Aber

00:33:21: ich glaube da werden wir irgendwie zu ungenau.

00:33:23: Ja ja aber im Grunde ist eigentlich eher der Kommentar den Kapitalmarkt geht, wird man verglichen mit internationalem Unternehmen.

00:33:31: Und da ist IFRS eben der Maßstab, der Birnen mit Birnen vergleicht und eben nicht unterschiedliche Rechnungslegungen.

00:33:37: Gut also verstanden dann ist sozusagen IFRS ein Stück weit zu sehen als internationaler Standard, mit dem ich dann auch quasi vergleichend arbeiten kann.

00:33:44: Jetzt habe ich noch eine Frage an dich lieber Andreas.

00:33:46: das ist natürlich immer undankbar weil ich weiß es kann man eigentlich nicht sauber beantworten.

00:33:49: das Thema Kosten.

00:33:50: Also wer jetzt zugehört hat und denkt so ach du je Corporate Governance, an die ganzen Satzungsgeschichten.

00:33:56: Und du Diligence was das wieder kostet?

00:33:58: Ich mach nur die Anwälte reich also ich überspitze das jetzt mal ein bisschen.

00:34:01: ja zu deinem Leitwesen siehst mir nach wahrscheinlich kann man es nicht so sauber sagen was du etwas kostet.

00:34:05: aber vielleicht kannst du mal einen Gefühl geben was man vielleicht als kostengrobe Größe denken muss oder ob des modular aufgebaut ist wie das funktioniert.

00:34:13: Ja wir bauen das ganz gerne tatsächlich modular auf.

00:34:16: bei einem IPO gibt's so viele Bausteine gibt viele die notwendig sind.

00:34:20: Da haben wir gerade ja auch schon teilweise darüber gesprochen, aber es gibt natürlich Themen wie Stock-Option-Programme oder wenn eben der gesellschaftsrechtliche Formwechsel noch ansteht.

00:34:28: Wenn sehr viele Gesellschafter beteiligt sind und sehr viel VC ist dann ist das Thema Shareholder Management auch ein wichtiges was dann häufig auch jedenfalls von den Rechtsanwaltskanzleien gemacht wird.

00:34:37: also um's abzukürzen wenn man denn Issuer berät Prospekt wird übrigens auch von Anwälten geschrieben, vergisst man manchmal.

00:34:44: Ist ein ganz entscheidendes Modul und auch ein teures Modul weil es ein sehr aufwendiges Dokument ist.

00:34:51: Wird man sagen können dass sich das abspielt ich sag mal in der Range zwischen dreihundert und vierhundertfünfzig fünfhunderttausend Euro?

00:34:59: Ich meine wir haben jetzt gar nichts mal gesagt über In-House versus extern.

00:35:03: also was ich bei dir eigentlich jetzt rausgehört habe vielleicht fragt sich das der eine jetzt kann nicht mit meinem Inhausanwalt machen da lautet die Antwort vermutlich nein oder

00:35:10: Die lauten in der Tat nein, aber dafür können noch nicht mal wir anwälten.

00:35:13: Sondern es liegt daran dass sich als Marktstandard einfach etabliert hat das die beteiligten Rechtsanwaltskanzler ein sogenannte Liegel-Opinions und Disclosure Opinien abgeben.

00:35:23: Die Liegel opinion bestätigt, dass bestimmte Rechtsvorgänge rechtswirksam sind zum Beispiel die Kapitalerhöhung aus der dann der Börsengang sozusagen gespeist wird.

00:35:32: Und die Disclosure Opinion ist noch wichtiger.

00:35:34: deswegen schreiben die Anwälter auch den Prospekt weil damit sagen wir Anwält oder die die dem Prospekt geschrieben haben richtig und vollständig im Sinne des Weltpapierprospektgesetzes ist.

00:35:43: Und für diese Opinien haften wir natürlich auch als Anwälte, dann ist es klar, dass wir den Prospekt schreiben müssen oder ein Inhausanwalt daran scheitern würde ja gar keine solche Erklärung abgeben können und wollen.

00:35:58: Verstanden!

00:35:58: Also ich glaube naheliegend aber das man vielleicht für den einen oder anderen der über sowas nach sind

00:36:03: besprochen

00:36:03: hat hervorragend.

00:36:05: Dann ist das, glaube ich ein guter Einstieg, dass wir mal unseren Teil eins hier katten also die ganzen rechtlichen Vorbereitungen.

00:36:11: Das regulatorische Copped Governance hatten wir dieses Mal und beim zweiten Teil wird dann der gute Stefan sicherlich mehr Airtime haben.

00:36:18: da geht es ja um die richtig heißen Dinger Pitch Kriterien und wie man so eine Equity Story entwickelt.

00:36:22: Da freue ich mich schon sehr drauf und danke euch ganz herzlich für eure Teile habe!

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