Drehbuch für einen Börsengang – Teil 3: Der Abschluss | #Börsengang 📈

Shownotes

EXPERTENGESPRÄCH | In der finalen Folge der Podcast-Serie über den Ablauf eines Börsengangs sprechen Renata und Joel über den Abschluss des Börsengangs – von der Vermarktung bis zur Preisbildung und dem Läuten der Glocke. Du erfährst... ...wie die Vermarktung eines IPOs funktioniert ...alles über den Ablauf einer Roadshow ...wie die Preisbildung bei einem Börsengang funktioniert ...was du tun kannst, wenn der Börsengang misslingt ...welche Handelssysteme wofür gut sind ➡️ Du konntest dir keine Notizen machen? Unser [digital kompakt+ Newsletter](newsletter.digitalkompakt.de) fasst dir für jede Folge die wichtigsten Punkte zusammen Diese Episode dreht sich schwerpunktmäßig um Börsengänge: Unsicher auf dem Börsenparkett? Nicht mit uns! Gemeinsam mit unterschiedlichen Expert:innen der Deutschen Börse spricht Joel regelmäßig über alles rund um die Themen Börse, Börsengang und späte Finanzierungsphase (pre IPO). __________________________ ||||| PERSONEN ||||| 👤 Joel Kaczmarek, Geschäftsführer digital kompakt 👤 Andreas Zanner, 👤 Stefan Ries, 👤 Renata Bandov, __________________________ ||||| SPONSOREN ||||| 🔥 [Übersicht](https://www.digitalkompakt.de/sponsoren/) aller Sponsoren __________________________ ||||| KAPITEL ||||| (00:00:00) Vorstellungsrunde und Einführung ins Thema (00:03:16) Early Look und Pilot Fishing – Vermarktung eines IPO (00:10:37) Die Aufgaben eines Analysten (00:16:22) Wann gibt man den Börsengang bekannt? (00:22:26) Scheitern eines IPO und Verknappung von Anteilen (00:27:20) Wie funktioniert die Preisbildung bei einem IPO? (00:36:42) Roadshow und die Auswahl des richtigen Index' __________________________ ||||| WIR ||||| 💛 [Mehr](https://lnk.to/dkompakt) tolle Sachen von uns  👥 Wir von digital kompakt streben die Verwendung einer geschlechtsneutralen Sprache an. In Fällen, in denen dies nicht gelingt, gelten sämtliche Personenbezeichnungen für alle Geschlechter.

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00:00:00: Hallo und herzlich willkommen zu einem neuen Road to IPO Podcast von Digital Compact.

00:00:12: Mein Name ist Schalker-Schmarek und es geht in den Dritten und letzten Teil unseres Drehbuch für den Gang an die Börse.

00:00:17: Alle meine lieben Gesprächspartner kennen das jetzt schon, ja?

00:00:19: Weil wir zeichnen hier ein bisschen hintereinander auf muss man sich dreimal im Abstand von einer Stunde irgendwie vorstellen.

00:00:23: aber nevertheless spannendes Thema und ich glaube auch spannende Gesprächspartner und wer von euch noch nicht in die ersten Teile rein gehört sollte das mal nachholen.

00:00:29: erster Teil drehte sich sehr viel um regulatorik was man alles rechtlich quasi für Grundlagen legen muss.

00:00:34: zweites war so dass Bankenbusiness wie bringt sich eine Bank ins Spiel?

00:00:37: Was tut sie da denn?

00:00:38: Wie entwickelt Sie eine Equity Story?

00:00:39: Und wie entsteht eigentlich der Wertpapierprüfung?

00:00:41: Und heute in unserem dritten Teil soll es darum gehen, wie vermagte ich eigentlich einen Börsengang?

00:00:45: Wie entscheide ich mich welchen Börseplatz ich nutze und wie fühlt sich das dann eigentlich an wenn die Glocke klingelt.

00:00:50: So!

00:00:51: Glockelklingeln ist natürlich hier unsere Expertin wieder aus dem schönen Frankfurt dabei.

00:00:54: Die liebe Renata, grüß dich.

00:00:55: Hallo

00:00:55: Joel Ich freue mich natürlich auch im Drittenteil dabei zu sein.

00:00:58: Danke für die Einladung.

00:01:00: Mein Thema Glockelläuten Unternehmen beraten betreuen Wenn sie sich tatsächlich für die Börser entscheiden.

00:01:05: Das mache ich mit meinem Team hervorragend

00:01:07: und wir haben natürlich auch wieder unseren geliebten Anwalt und unseren geliegten Banker da Den Andreas und den Stefan, fangen wir wieder mit Andreas an.

00:01:13: Sagt doch noch einen kurzen Satz zu dir!

00:01:16: Grüß dich Joel, vielen Dank Andreas Zahnermannahme.

00:01:18: Rechtsverwaltung Partner bei CMS und dort für Kapitalmarkt recht zuständig und ich beschäftige mich eben insbesondere mit IPO secondary placements an der Börse.

00:01:27: Und lieber Stefan was treibt Beerenberg?

00:01:29: Was tust du dort?

00:01:30: Ja hallo Joel Ich bin tatsächlich immer noch bei Beerenwerk und da auch zuständig für alles was mit Aktienplatzierung zu tun hat also Börsengänge, Kapitalehöhungen, Aktienumplatzierung und macht das dort schon seit acht Jahren, insgesamt schon seit über zwanzig Jahren.

00:01:43: Ich darf ja wirklich mal an dieser Stelle auch euch ganz herzlichen Dank aussprechen.

00:01:46: es ist ja nicht selbstverständlich dass man mehrere Stunden seiner Zeit und gerade Anwälte da ist ja Zeit wirklich Geld im wahrsten Sinne des Wortes bei Bankern nicht weniger.

00:01:52: Ganz herzlich danken, dass ihr euch so viel Zeit nehmt und unseren Zuhörer hier helft und auch mir dieses Thema in der Tiefe zu verstehen.

00:01:57: So jetzt haben wir ja schon gesagt, jetzt sollts mal ins Eingemachte gehen eigentlich in die Vermarktung.

00:02:01: Das heißt wir haben jetzt schon die rechtlichen Grundlagen geklärt Wir haben eine Bank irgendwie ausgewählt für unseren Börsengang Und haben uns Gedanken gemacht wie so ein Equity Story aussieht die Nieder schreibt in einem Wertpapier-Prospekt.

00:02:11: Und lieber Stefan!

00:02:11: Vielleicht fangen wir jetzt mal an, den ersten Schritt zu sagen was für Investorentypen es eigentlich gibt die man dann anspricht mit seiner Equity Story.

00:02:18: Genau also grundsätzlich und das muss man ja auch schon zu einem sehr frühen Zeitpunkt den Kunden zeigen nämlich auch schon in der Pitch Situation über die wir schon gesprochen haben wo vermagte ich denn die Aktie?

00:02:27: Und da gibts Grundsätzlich die Kategorie institutionelle Investoren einerseits und private Investoren andererseits.

00:02:33: und die privaten kann man noch einteilen in Retail also Kleinanleger und dann vermögende Privatkunden oder Family Offices.

00:02:39: Ich würde jetzt mal Retail so ein Stück weit außen vor weil das bei Börsengen keine so große Rolle mehr spielt, eher untergeordnet.

00:02:46: Für uns speziell als Beerenberg sicherlich eine Stärke, dass wir eben auch die vermögen privaten Kunden ansprechen, die wir im Haus haben und die Family-Office, die eben auch über entsprechend hohe Liquidität und Vermögen verfügen und dort mit großen Tickets sozusagen, großen Orders aktiv werden können.

00:03:00: Was ist groß?

00:03:01: Groß ist durchaus, dass die eine Million, zwei Millionen Family-Office kann auch fünfzehn, fünfzeh Millionen machen.

00:03:07: Je nachdem wie viel Vermögen sie verwalten, also durchaus groß wie ein institutioneller.

00:03:10: Also eine DWS Union Fidelity oder so und das sind eben die anderen, die Institutionellen.

00:03:15: Und da gibt es die Unterteilung grundsätzlich zwischen den Long Onelies Wie wir die nennen und den Hedgefans und die Long Oneles wieder Name schon sagt, sind eher so diese Investoren Die ja auch langfristig orientiert sind, die Unternehmen über einen längeren Zeitraum begleiten wollen anhaftet, dass sie ebenso eher so die Quick Money Typen sind.

00:03:33: Aber das ist gar nicht so durchgängig sondern da gibt es auch sehr unterschiedliche Investorentypen und auch Hedgefonds gibt's teilweise mit langfristig orientierten Modellen arbeiten.

00:03:42: Und selbst wenn Sie kurzfristig Orientiert sind, die braucht man.

00:03:45: weil wenn man am Ende nach dem IPO Liquidität in der Aktie will dann braucht man ja auch Leute die bereit sind Aktien zu verkaufen.

00:03:51: Wenn man die nur zu denen tut, die sie halten dann würde da relativ wenig passieren.

00:03:55: Deswegen muss das eine gute Mischung sein.

00:03:57: Muss man aber als Unternehmer für Hedgefonds Angst haben?

00:03:59: Weil die kommen ja sonst immer so aufs Radar in Richtung Short gehen ne also irgendwie Lehrverkäufer machen eher auf fallende Kurse setzen ganz, ganz oft ist es eine berechtigte Sorge.

00:04:07: Das gibt's aber eben nicht durchweg Man muss die richtigen ansprechen.

00:04:10: Also ich will jetzt hier keine Namen nennen Aber diese Investoren die sowas schwerpunktmäßig machen Die kann man ja ausklammern Das ist ja bekannt wenn die auftauchen und da Druck ausüben und so sprechen, sondern man muss eben zu denen gehen die durchaus ein gutes Geschäftsmodell haben.

00:04:25: Die auch eher langfristig orientiert sind oder die in der Tat eben auch Liquiditätsbereitsteller sind sozusagen und das ist sowieso sehr wichtig bei diesem Thema.

00:04:33: Man muss die Leute einfach gut kennen!

00:04:34: Man muss wissen, in welche Sektoren investieren?

00:04:36: In welche Größenordnung wie vertrauenswürdig also wie lange halten?

00:04:40: Welche Größenordnungen brauchen sie?

00:04:41: Also es ist sehr viel Intelligence zum Investor, den man kennen muss.

00:04:45: Jetzt hattest du ja in unserem letzten Podcast bereits zwei relativ flustige Namen gesagt... und das Pilotfishing.

00:04:51: Ich mag manchmal diese englischen Begriffe darin, man hat sicherlich auch noch die Analystenpräsentationen, die wir mal aufgreifen sollten an dieser Stelle.

00:04:56: Sagt doch nochmal was das genau ist?

00:04:58: Und so die Zeitrahmen wie dann eigentlich der ganz Ablauf ist der Vermarktung.

00:05:01: also das geht eben zurück auf diesen mehrstufigen Vermarktsprozess in den auch immer mehr Leute reinkommen von außen.

00:05:07: Also diese early look wieder Name schon sagt sehr frühen Treffen mit Investoren die schon vierenhalb Monate vor dem eigentlichen Börsengang stattfinden.

00:05:14: Das sind in der Regel drei Tage.

00:05:16: da geht man nach London Frankfurt und Zürich um etwas zu sagen oder wenn man in den USA platziert, auch einen Tag nach New York.

00:05:22: Und da trifft man pro Tag die sechs bis sieben wichtigsten Investoren für dieses Thema das man da platzieren will.

00:05:29: Warum so früh?

00:05:30: Weil man eben zu einem frühen Zeitpunkt erste Reaktionen vom Investor haben will.

00:05:34: Auch so ein bisschen testend wie findet er das Management, wie findet der die Equity Story wo sie der Schwachpunkte welche Vergleichsunternehmen würde der sehen gibt ja schon vielleicht mein Gefühl potenziell wie an die Bewertung rangehen würde damit man das alles schon nehmen kann ob positiv negativ, um das in die nächsten vier Monate einfließen zu lassen.

00:05:51: Denn man will die Fehler ja nicht am Ende machen, sondern möglichst am Anfang und dank.

00:05:55: irgendwann kommen die Pilot Fishings – das ist wieder die gleichen Orte!

00:05:59: teilweise die gleichen Investoren.

00:06:01: Warum?

00:06:01: Weil man mit denen durchaus zwei, drei, vier Interaktionen haben will bis es tatsächlich zu der Platzierung kommt um so ein bisschen Vertrauensverhältnis auch aufzubauen und vielleicht ein paar Investoren zu finden, die in Lied gehen, die dann schon sagen hier wenn du kommst ich bin mir zehn Millionen dabei oder so.

00:06:15: das ist ein ideales Ergebnis.

00:06:17: Und auch wieder Rückmeldungen bekommen mehr über Financialsreden noch mehr Überbewertung reden Um vorbereitet zu sein für den Zeitpunkt wenn man dann wirklich rausgeht und Dann sieht man aber auch noch zusätzlichen paar neue Investoren.

00:06:27: also erste Runde würde ich mal sagen, fünfzehn bis zwanzig Investoren.

00:06:30: Early Look, Pilotfishing vielleicht zwanzich bis vierzig Investoren je nachdem wie man das steuern will und dann kommen die Analysten irgendwann an den Tisch.

00:06:38: Die Aktienanalysten, die dann an einem Tag alle von allen Banken auch zum Unternehmen kommen und dann einen ganzen Tag acht Stunden lang berieselt werden mit Informationen zum Unternehmen Mit einer meist hundertseitigen Präsentation.

00:06:52: Warum?

00:06:52: Weil erstens da sind ja die, die als erste rausgehen und mit Investoren sprechen wirklich im Detail über das Unternehmen sprechen und es vorstellen, auch die Bewertung erläutern.

00:07:02: Zum Zweiten muss man ihnen viel Informationen geben, dass sie wiederum alle ihre vierzig-, sechzig-sichtigseitigen Analyseberichte schreiben können.

00:07:11: Da brauchen die ja Futter dafür!

00:07:12: Deswegen werden diese einen Tag massiert mit Informationen.

00:07:14: Das ist ein ganz wichtiger Termin weil wenn die da rausgehen und nicht überzeugt sind von der ganzen Geschichte... kann man einpacken, weil das sind ja die Multiplikatoren in den Markt zu Investoren.

00:07:25: Und wenn die dann am meisten so... vier, fünf, sechs Wochen Zeit um ihre Reports zu schreiben.

00:07:31: Die werden dann veröffentlicht.

00:07:32: Vier Wochen vor dem eigentlichen Listing, vor dem Glockeleuten und zwei von diesen vier Wochen gehen die dann zur Investoren raus, treffen.

00:07:39: hunderthundertfünfzig Investoren vorbereitet darauf das dann in den letzten zwei Wochen des Unternehmens wiederum kommt und denen auch noch mal erklärt was sie alles Tolles machen Und dann wird der Kreis der Investoren eben unterbeteidigen am Markt auch immer größer und so hat man einen mehrstufigen Aufbau?

00:07:55: Wann genau ist so ein Pilotfishing, also zu welchem Zeitpunkt ungefähr?

00:07:58: Pilotfashing ist eher so zwei bis drei Monaten vor dem eigentlichen Börsengang.

00:08:03: Und was für Fragen werden bei diesen Look-Meetings und den Pilotfishers üblicherweise gestellt?

00:08:07: Gibt es da so Klassiker, was Investoren dann wissen wollen?

00:08:09: Ja!

00:08:09: Also das geht immer sehr stark in Wettbewerber.

00:08:12: Wir kennen denen und denen der macht doch das Gleiche.

00:08:14: warum seiten ihr da besser?

00:08:15: Warum überlebt ihr und warum kommt nicht der Große und überrollt euch solche Dinge?

00:08:19: Wachstum wenn das Unternehmen sehr stark wächst wie wollen die das sicherstellen dass das Wachstem weiterkommt?

00:08:23: Unternehmen die noch Die werden natürlich gegrillt darauf, dass sie dann in zwei Jahren hoffentlich mal profitabel sind.

00:08:30: Wie wollen die das erreichen?

00:08:31: Geht es über die Kosten?

00:08:32: geht es über das Wachstum und dass Sie dann irgendwann nicht mehr so viel investieren müssen um zu wachsen?

00:08:36: also wo kommt das her?

00:08:37: geht man unprofitable an die Börse?

00:08:38: kann

00:08:39: man machen Kann man machen.

00:08:40: allerdings muss man einen klaren Weg aufzeigen Dass man profitabel wird und zwar nicht irgendwann sondern möglichst in ein bis zwei jahren.

00:08:47: länger wird Es schwierig akzeptanz zu finden und diese runde der investoren da.

00:08:52: wenn die analysten reports draußen sind dies sehr wichtig weil die natürlich auch Preispunkte sammeln.

00:08:56: Also da geht es ja schon sehr konkret um Bewertung und zwei Wochen bevor dann wirklich das Management rausgeht, also zwei Wochen vor dem Börsengang muss man ja diese Preisspanne festlegen mit der dann die Aktien angeboten werden.

00:09:07: und diese Preispanne muss man eben idealerweise nicht einfach so würfeln oder irgendwo hinlegen sondern die muss man ableiten aus den Rückmeldungen die man von Investoren bekommen hat in dieser zweivöchigen Analysten-Rotshow.

00:09:18: Wenn jetzt jemand sich mit diesem Begriff Analysten noch nicht so auskennt, also man würde ja als Erstes denken Analyst, das kann man eher so aus dem Journalistischen.

00:09:24: Das ist jemand Neutrales der was schreibt?

00:09:25: Also da sind schon Rollen die bei euch als Bank angestellt sind, die das quasi durchanalysieren und einen Report rausschreiben und dann ein bisschen Pre-Deal Investor Education machen, also die schon mal aufschlauen.

00:09:35: Das heißt es sind Rollen bei euch.

00:09:36: Wichtig!

00:09:36: Das sind Rolln bei uns, sie haben eine sehr wichtige Funktion und das sind eben Leute in ihrem Sektor teilweise aus diesen Industrien kommen, also ich weiß nicht Hellscare zum Beispiel, da sind Ärzte Biologien, oder bei Capital Goods, die haben mal bei Maschinenbauern, Werkzeugmaschinenbauern gearbeitet.

00:09:54: Es sind Techniker, Ingenieure, die eben wirklich diese Industrien auch verstehen und die ein tiefes Know-how haben bei der Begutachtung dieser Unternehmen, die es dazu verkaufen gibt.

00:10:03: Gibt's ja so Rockstars irgendwie?

00:10:04: Ist das sozusagen so'n kleiner Greif?

00:10:06: Ja, es gibt durchaus... Zum Beispiel wir haben einen meines Erachtens der bekanntesten besten Immobilienanalysten, der wirklich alle Transaktionen mitgemacht hat.

00:10:15: Der Markt gehört wird dessen Meinung erzählt und denen die Leute einfach sehen wollen, wenn man im mobilen Bereich was macht.

00:10:21: Und so gibt es das für andere Sektoren auch.

00:10:22: Ist das ein Faktor nachdem man eine Bank sogar ausdrückt?

00:10:26: Das kann in der Tat eine Rolle spielen dass man beim Pitch dann gerade das Thema spielt und den Analysten positioniert damit man da auch wieder seine Chancen verbessert.

00:10:34: Bringst du ihn teilweise sogar mit zum Beispiel?

00:10:37: Das ist kompleinsmäßig nicht so einfach, weil die ja nichts hören und erfahren dürfen über z.B.

00:10:42: Zukunftszahlen oder andere Themen.

00:10:44: aber wenn man die nur zehn fünfzehn Minuten an den Tisch holt für ihren Teil nämlich zu erklären wie sie das Unternehmen positionieren und sehen und wie Sie die Equity-Story sehen dann ist das sehr hilfreich weil diejenigen ja am Ende eine große Rolle haben wenn es in diese PDI geht in diese Investor Education.

00:10:59: Und warum gibt es bei den Compliance-Regeln?

00:11:01: Also wenn das eigentlich so eine Art hochgebildeter Salesman von euch ist, die Vorhut, die man schickt.

00:11:06: Wer erlegt mir das auf?

00:11:06: Compliance Regeln?

00:11:07: Er ist eben gerade nicht ein Salesman.

00:11:09: Er ist ein unabhängiger Analyst der sich ein eigenes Bild machen soll von der Firma und dem Potenzial, dass diese Firma hat und der eben nicht zum Beispiel den Businessplan also die zahlenmäßige Planung des Unternehmens bekommen darf weil er sich selbst unabhängig davon im Bild machen kann wie sich das entwickeln kann und der dann auch nur beim Investor ernst genommen wird.

00:11:29: Also wenn ich da hingehen würde und dem Investor erklären würde, wie toll das Unternehmen ist würden die alle sagen es ja klar.

00:11:34: Weil der Ries, der will den IPO machen natürlich findet er das toll getrennt von diesem Corporate Finance-Bereich, kriegt viele Informationen die ich habe nicht und muss das eben aus seiner Sicht unabhängig beurteilen und insbesondere bewerten.

00:11:48: Und aus dieser Position und Unabhängigkeit heraus kriegt er auch seine Glaubwürdigkeit beim

00:11:52: Investor.".

00:11:52: Also es ist jetzt mehr sozusagen gelebte Praxis als dass jetzt was Juristisches dranhängt?

00:11:57: Wie kann man da sichergehen, dass das eigentlich jemand ist der in eurem Haus mit angestellt ist und du trotzdem diese Chinese Walls hat?

00:12:02: also wer garantiert mir das?

00:12:03: Naja ich darf zum Beispiel mit dem während des IPO Prozesses nicht kommunizieren.

00:12:07: Also ganz einfach, der darf von mir keine E-Mails bekommen.

00:12:10: Den darf ich nicht anrufen.

00:12:11: Es läuft alles über einen Filter sozusagen eine Compliance Abteilung die dann steuert wie die Informationen fließen in die ein oder andere Richtung.

00:12:19: Okay, also ihr sitzt dann sozusagen in den unterschiedlichen Gebäuden.

00:12:21: Das sowieso!

00:12:22: Nicht nur in unterschiedlichen Gebäuden sondern unsere Analysten sitzen alle in London.

00:12:26: Die sitzen auf einem isolierten Flur, alle im Großraumbüro und mit natürlich klaren Zugangsbegrenzungen... Also ich habe zum Beispiel mit meiner Karte keine Zugangsberechtigung in diesen Bereich.

00:12:36: Ich darf da nicht rein.

00:12:38: Okay aber dann kann es ja theoretisch auch passieren dass so ein Analyst Sachen anders sieht als du oder du sie vielleicht verkaufen

00:12:42: würdest?

00:12:42: Richtig genau und deswegen ist das ja so wichtig.

00:12:45: diese Analystenpräsentation, dieser Tag wenn die Analystien da alle zusammenkommen und vom Unternehmen erklärt bekommen was die Tolles machen.

00:12:52: Diese Präsentations bereiten wir natürlich auch mit dem Unternehmen zusammen vor.

00:12:55: Und das Ziel ist eben dass man die an diesem Tag überzeugt davon dass es eine tolle Geschichte ist.

00:13:01: Gibt's also Klassiker?

00:13:02: Haben sie so ne Art Checkliste die Sie durchgehen wenn sie Unternehmen aus der Sicht ansehen?

00:13:06: Checklist

00:13:06: in dem Sinne dass die natürlich auch verstehen wollen warum dieses Unternehmen mit ihrem Produkt gegenüber den Wettbewerb der Gewinner sein wird.

00:13:14: Das ist uns am Ende auf den Punkt gebracht.

00:13:16: Warum schaffen dies zu wachsen und profitabel zu sein?

00:13:19: Und die Reports, die rausgeben sind die hinterher öffentlich für jeden verfügbar?

00:13:23: kann man sich die kaufen?

00:13:24: gibt ihr die nur an Investoren raus?

00:13:25: wie läuft das?

00:13:26: Sind

00:13:26: nicht öffentlich verfügba die werden bei uns an einem festgelegten Kreis der Investoren die wir betreuen verschickt oder elektronisch zur Verfügung gestellt dass sie auch nicht daraus gespeichert werden können weiter benutzt werden können.

00:13:38: also das ist insofern auch ein reglementierter Prozess.

00:13:41: Wenn jetzt ein Journalisten furzi wie ich herkommt und Börsengang fände ich das mal ganz interessant.

00:13:45: Da habe ich auch keine Chance, so ein Ding mehr

00:13:46: anzugucken.".

00:13:47: Doch glaube schon dass man da irgendwie dran kommt wahrscheinlich?

00:13:49: Ich weiß es nicht wie aber ich würde es auch nicht ausschließen, dass man im Rahmen des Börsengangs da schon irgendwie drankommt.

00:13:54: Das können wir nicht kontrollieren.

00:13:55: also am Ende stellen wir sicher, dass das nur an die Leute kommt, die einen Zugang dazu haben dürfen.

00:14:00: was danach damit passiert ist außerhalb unseres...also Einflussbereiches.

00:14:04: Gut!

00:14:04: Und dann muss es ja irgendwann den Zeitpunkt geben wo man in Anführungsstrichen die Hosen runterlässt, wo man sagt wir wollen um den Börsengang angehen, das und das sind unsere Überzeugungen.

00:14:11: Wann Und wie geht man davor?

00:14:14: Genau, das ist in der Tat so.

00:14:15: Bis vier Wochen vor dem Börsengang ist im Grunde genommen alles nur in der Privat- oder Teilöffentlichkeit also sprich Early Look und Pilot Fishing wo halt schon ein eingegrenzter kleinerer Kreis dann mit allen bezogen wird.

00:14:26: Öffentlich wird es mit der sogenannten ITF Intention to Float vier Wochen vorm eigentlichen Listing.

00:14:31: Das ist der Zeitpunkt wo eben die Research Reports verschickt werden und zu Investoren gehen und wo's auch in eine Pressemeldung ein offizielles Announcement gibt des Unternehmens In allen Details.

00:14:41: wir wollen an die gehen, so und so viel Geld aufnehmen.

00:14:44: In dem und dem Zeitrahmen wird das passieren.

00:14:46: Das Unternehmen wird ein Stück weit vorgestellt.

00:14:48: Da ist halt noch nicht drin die Preisspanne und noch nicht die Bewertungsindikatoren usw.. Das kommt dann ja zwei Wochen später.

00:14:53: aber das ist dann quasi der Knopfdruck wo man sagt Jetzt geht es los.

00:14:57: Wie ist das Andreas?

00:14:58: Hat man da rechtliche Themen, also ich weiß bei Phones ist ja zum Beispiel so wenn die Raisen dürfen die das teilweise öffentlich nicht ankündigen weil dass mit US vs Europa zu tun hat und irgendwelchen Gleichberechtigungsregeln dann kannst du richtig Stress kriegen.

00:15:07: Hat man das bei Börsengägen auch oder ist das denn nicht so?

00:15:09: Ja in den sogenannten Publicity Guidelines ist die gesamte Kommunikation des IPOs geregelt.

00:15:15: sie muss dann immer mit den Juristen abgestimmt werden und viele Themen sind dann eben entsprechend zu veröffentlichen.

00:15:20: Man is Abstellung des Zulassungsantrags bei der Börse als auch weil man noch nicht notiert Nicht die Glocke geläutet hat im Übrigen auch ad hoc-pflichtig.

00:15:27: Also man muss Insiderinformationen dann eben auch veröffentlichen, also wissen manche nicht dass man schon vor dem Listing der Kapitalmarktkommunikation diese Adhoc-Publicität der sogenannten Unterworfen ist.

00:15:39: Da stellen sich viele Juristen jetzt keine komplizierten Themen aber man muss mit auf dem Verteiler sein damit man sieht was wird zu welchem Zeitpunkt und mit welchem Inhalt oder mit welchen Disclaimer veröffentlicht.

00:15:49: Ich meine, der ein oder andere hat den Begriff der Quiet-Period gehört.

00:15:52: Dass man zu gewissen Phasen ruhig sein muss.

00:15:55: Nichts sagen sollte über das Unternehmen, dann gibt es auch keine Interviews

00:15:57: etc.,

00:15:58: pp.

00:15:58: Wann wäre die?

00:15:59: Vielleicht haben wir einen Satz zur so kurz exkurshaft bevor wieder...

00:16:02: Gut ich weiß nicht ob der Begriff technisch zu verstehen ist Stefan.

00:16:05: Ich kenn's vor allem und hab jetzt gerade eine Frage gehabt von Börsen notierten Unternehmen deren Vorstände sind vollerweise in gewissen Perioden nicht mit Aktien handeln sollten.

00:16:13: also wer nächste Woche der Quartalsbericht des Unternehmens X veröffentlicht wird, dann solltet er Finanzvorstand vielleicht nicht ein paar Tage vorher Aktien verkaufen oder kaufen.

00:16:22: Also das sind so diese Stilstands- oder Stillhalteperioden.

00:16:25: Aber gibt es nicht auch richtig dezidiert Phasen, wo man auch öffentlich nichts sagt über seine Unternehmen?

00:16:29: Also habe ich sogar gehabt dass sich Leute dann interviewn wollte und die gesagt haben du tut uns leiden wir sind gerade in der quiet period.

00:16:33: Wir machen gerade keine Interview gar nix

00:16:34: Neu ja

00:16:35: eigentlich nur wenn sie natürlich gewisse phasen wo man also Beispiel bevor man eben diese itf natürlich raus gegeben hat wird der vorstand im zweifel auch nichts über seine konkreten Börsenpläne sagen.

00:16:45: Dann sagt er vielleicht man will ja teilweise dann schon aufmerksamkeit für das unternehmen erregen.

00:16:49: Investor Relations Agitur sofern man eine solche beauftragten möchte das ganz gerne.

00:16:53: aber dann wird an dem Vorstand gesagt naja sag jetzt nix über deine Börsenpläne.

00:16:56: Du kannst es ja jetzt als Optionen, das sind diese berühmten Sätze die wir in der Zeitung lesen, Börsengang ist eine Option aber wir halten uns alle Finanzierungsalternativen offen.

00:17:03: dann sagt er halt nichts konkret und ab dem Moment ITF intention to float weniger rechtlichen Erwägungen folgen sondern einfach um so ein bisschen den Spannungsbogen auch bis zum IPO aufrecht zu

00:17:12: halten.

00:17:13: Wobei ich glaube kommunikativ, bis der Prospekt öffentlich

00:17:15: ist, ist man

00:17:16: natürlich auch beruhigend von der Kommunikation, weil man sich nicht in Widersprüche verstricken will.

00:17:21: Also du hattest das ja schon in einen der Sitzungen gesagt und erwähnt dass letztlich alle Kommunikations gestreamt leint werden muss mit dem Prospekt.

00:17:29: also es muss am Ende des Tages dürfen keine unterschiedlichen Informationen im Umlauf sein und sollte alles letztendlich irgendwie auch mit dem prospect auch im Einklang stehen.

00:17:37: gut

00:17:38: gehen wir zurück in den Prozess also intention to float wie verändert sich dann Leben.

00:17:42: Was passiert dann?

00:17:42: Wie geht es

00:17:43: weiter?".

00:17:43: Vielleicht noch eine Bemerkung, wenn man diese Intention to Flow rausgibt und deswegen gibt's ja diesen mehrstufigen Aufbau der Vermarktungen sollte man sich schon relativ sicher sein.

00:17:52: dass man das dann auch so hinkriegt in der Bewertungsspanne und in dem dann verfügbaren Zeitraum ist schon wichtig weil sonst würde dieser ganze Aufbau vorne keinen Sinn machen nach dem Motto trial and error.

00:18:03: das solls eben nicht sein sondern da muss man sich sehr sicher sein.

00:18:06: und dann in der Tat fängt die heiße Phase an dann ist es öffentlich dann sind die Analysten unterwegs Und dann gibt es Tag für Tag.

00:18:12: Also die reisen dann durch Europa oder auch Amerika, treffen jeden Tag acht bis zehn Investoren und teilweise direkt nach ihren Meetings geben die erste Feedbacks – was haben sie für Fragen gestellt?

00:18:21: Wie gut oder schlecht fanden dies?

00:18:23: Wo sind Concerns?

00:18:23: Was sind gute Dinge

00:18:24: usw.?

00:18:25: Diese Feedbacks werden alle gesammelt, werden täglich abends dem Unternehmen und den Eigentümern zur Verfügung gestellt.

00:18:30: In der Regel gibt's dann auch jeden zweiten Abend in der zweiten Woche manchmal sogar jeden Abend dann Telefonate wo sich wieder alle Berater einwählen und das Management und so.

00:18:40: völlig transparent auch offengelegt, wie das Feedback aussieht.

00:18:43: Mit dem klaren Ziel dann nach diesen zwei Wochen die Preisspanne festzulegen.

00:18:47: Das ist wirklich ein ganz wichtiger Malston im ganzen Prozess weil da geht es ja dann wirklich um die Bewertung denn das sind dann am unteren und am oberen Punkt mal das Minimum oder das Maximum der Bewertungen die man kriegen kann.

00:18:58: Idealerweise natürlich wollen sie eher am obern Ende liegen als am untereren Ende oder mindestens in der Mitte und deswegen ist das eine ganz heiße wichtige Phase wo's auch rund um die Uhr viel Arbeit gibt.

00:19:07: also man testet schon relativ aktiv ab, was für eine Preisbereitschaft da

00:19:11: ist?

00:19:11: Genau.

00:19:12: Also der Analyst hat ja in seiner einen Teil des Research Reports auch ein Bewertungsteil.

00:19:17: Das heißt er nennt seine Vergleichsgruppe und macht seine DCF, macht diese ganzen Bewertungsverfahren und leitet daraus dann eine Bewertungenspanne ab.

00:19:24: Und in dieser Spanne kriegt man dann eben hoffentlich in dieser spannenden Rückmeldung Investoren die sich eher darunter legen.

00:19:30: Schon problematisch.

00:19:31: Eben wie gesagt aufgrund des Feedbacks sollte man dann innerhalb dieser Spanne die Preisspanne festlegen.

00:19:36: Ich freu mich, wenn du das die ganze Zeit machst.

00:19:39: Sieht ein?

00:19:39: Die eine Familie eigentlich mal?

00:19:40: Also wenn du sagst jeden Abend einen Calls oder einen zweiten dann irgendwie zwei Wochen da ganz oft Leute treffen.

00:19:46: Das hört sich als schon sehr zeitintensiv an.

00:19:48: Ja das ist so.

00:19:49: man muss die Bereitschaft mitbringen da Phasenweise auch immer rund um die Uhr zu arbeiten und Familie kommt dann auch auf zu kurz.

00:19:55: aber weil das alles so spannend ist und immer wieder herausfordernd und jedes Projekt an sich in Sicht zwar ein Ablauf ist aber trotzdem immer wieder neu.

00:20:03: ja ist es auch eben nie langweilig sondern immer wieder spannend und deswegen macht man es auch gerne.

00:20:07: Was würdest du denn sagen?

00:20:08: Also haben wir bisher schon die Bereiche gestriffen, sozusagen getroffen wo dann so ein Börsengang auch mal scheitern kann, wo man den dann irgendwie abblässt.

00:20:15: also ist das zu der Zeitpunkt nach diesen PDIIs dass man sagt oh, haben gemerkt preis spannend liegen wir voll daneben oder Bereitschaft ist total gering.

00:20:22: Ist das nur einer der Gelegbrecherzeitpunkte?

00:20:24: Ehrlich gesagt nach der ETF sollte das nicht passieren weil dann hat das Unternehmen extrem Reputationsschaden und ist auch auf eine gewisse Zeit zunächst einmal wahrscheinlich nicht mehr in der Lage so einen Schritt nochmal zu versuchen.

00:20:35: Bank ist es auch schlecht, sieht einfach schlecht vorbereitet aus.

00:20:38: Deswegen hatte ich das vorhin auch gesagt ja wenn man diese ETF macht dann sollte man relativ sicher sein dass man das durchkriegt und schon mal gute Indikation von ein paar großen Investoren haben.

00:20:46: wir finden's gut wir sind dabei dass man da ein gutes Gefühl hat.

00:20:49: trotzdem also wenn das passieren sollte dass man schief liegt dann gäbe es zumindest noch einmal einen Punkt das dann nochmal zu stoppen.

00:20:56: das wäre dann eben kurz bevor man die Preisspannung festlegt und dann rausgeht wirklich ins Angebot.

00:21:00: Das wiederum sollte man wirklich nur machen wenn man weiß man kriegt das auch hin.

00:21:04: kommt es vor, dass das mal nicht funktioniert?

00:21:06: Ja.

00:21:06: Kommt auch vor!

00:21:07: Weil dann was weiß ich plötzlich irgendwelche Markt-Dinge passieren die bei Investoren zu totaler Zurückhaltung führen oder weil dem Unternehmen vielleicht auch irgendeine Besonderheit passiert, die dann sehr negativ ist oder so... Also aber das sind wirklich eher die Ausnahmen.

00:21:20: Oder was auch mal passieren kann ist, dass man dann doch gezwungen ist nochmal die Struktur der Transfaktion anzupassen.

00:21:26: also man sieht das Interesse ist da aber nur zu einem niedrigeren Preispunkt als die Preisspanne.

00:21:31: Da hat man sich halt vertan.

00:21:32: Oder als Bank ist man vielleicht auch nicht gehört worden, also ich habe auch Situationen erlebt wo wir als Bank gesagt haben Wir würden nicht mit zehn bis fünfzehn rausgehen sondern mit acht bis zwölf.

00:21:42: dann war der Druck aber so massiv dass man gesagt okay da machen was aber ihr müsst euch bewusst sein.

00:21:46: Das kann auch schief gehen und dann muss die Bereitschaft sein, hinterher noch mal anzupassen und mit möglicherweise in der niedrigeren Weißspanne rauszugehen oder das Volumen ein bisschen runter zu fahren.

00:21:55: also spricht die Transaktion an des tatsächlichen Interesse im Markt anzupassen.

00:22:00: Wenn du sagst volume runterfahren was ist denn generell gut?

00:22:03: Ist es immer geschickter ein bisschen verknappen?

00:22:05: Also Apple ist ja zum Beispiel so eine Verknappung und es gibt ganz wenige iPhones am Anfang.

00:22:09: Es ist auch ein Zeichen von Premium.

00:22:10: oder sollte man eher eine gewisse Flow-Masse haben?

00:22:13: Wir reden jetzt über Ausnahmefälle.

00:22:15: Das passiert auch in der Tat sehr selten.

00:22:17: Aber wenn es passiert, dann sollte man gucken dass man so anpasst das der Investor sieht Man hat auf ihn reagiert.

00:22:23: also wenn die Mehrzahl der Investoren sagt er preis ist nicht zehn bis fünfzehn sondern acht bis zwölf und man geht dann so noch mal raus Dann holt man die Leute ab dann merken die okay Die haben mir zugehört Und wenn sie jetzt darauf eingehen bin ich auch dabei.

00:22:34: kleiner machen hängt häufig damit zusammen.

00:22:37: Es gibt da immer so einen sogenannten primary Teil Also eine kapitale Höhung und das Geld fließt ins Unternehmen.

00:22:42: und es gibt auch ein secondary Teil.

00:22:43: Da werden alte Aktien von den alten Gesellschaften verkauft.

00:22:46: Und da ist es dann meistens gut.

00:22:48: bei so einer Restrukturierung diesen secondary Anteil kleiner zu machen, also dem Markt zu zeigen passt auf Wir haben euch verstanden und wir zeigen als alteigentümer hier auch noch mehr Commitment.

00:22:57: Wir verkaufen also eher weniger als das was wir mal vor hatten und zeigen damit wir sind mit euch im gleichen Boot.

00:23:03: Wir bleiben doch noch größer Eigentüme als wir das vorhatten wenn ihr reinkommt zu der neuen Struktur.

00:23:08: Aber jetzt mal unabhängig davon Das kam vielleicht gar nicht so gut an.

00:23:11: in dem ganzen PDII-Prozess empfiehlt es sich viel zu floten oder gibt es sozusagen da eine Menge, wo du sagst soviel sollt schon sein.

00:23:18: Man sagt ja auch bei Finanzierungsrunde, erste Finanzierungsrunde, zwanzig bis dreißig Prozent nicht mehr.

00:23:22: wie ist das beim Börsengang?

00:23:23: Also ich würde jetzt weniger an der Prozentsaal aufhängen sondern mehr wiederum an diesem Mindestvolumen.

00:23:28: und das ist immer am Ende ein Resultante aus der Unternehmensbewertung.

00:23:31: also wenn ich einen Unternehmen habe dass nur zweieinhalb Millionen wert ist insgesamt und ich muss diese hundert Millionen erreichen dann kommt da eben als Resultat fünfzig Prozent Freeflow draus.

00:23:40: Wenn ich ein Unternehmen hab mehr als siebenhundert Millionen wert ist, platziert da eben nur entsprechend weniger.

00:23:46: Dann reicht es vom absoluten Volumen auch und dann ist der Freefloat halt ein bisschen kleiner bis auf die mindestens Freefloatsgrößen, die man ja erreichen muss.

00:23:53: Ich glaube das ist im Gränsche.

00:23:54: Wenn wir den sind, sind

00:23:55: das zu zwanzig Prozent?

00:23:56: Ja.

00:23:56: Die muss man ja erreichen.

00:23:58: Das sind so die Stellschrauben die man da hat.

00:24:00: Wie ist das Andreas?

00:24:02: Wir haben ja jetzt zum Beispiel gesagt, man kann irgendwie den Leuten entgegenkommen, denen man die Secondaries kleiner macht.

00:24:06: Man kann irgendwie zeigen, was man reguliert beim Preis nach sind so Lockup-Perioden auch so ein Thema mit dem man irgendwie was er glaube ich eher ein juristisches Thema ist, dass man als irgendwie fest schreibt, ist das auch etwas und man das irgendwie hebeln kann des Interesse der Investoren.

00:24:15: Ich denke schon also auf jeden Fall erwartet der Investor, dass nicht komplett Kasse gemacht wird und die Altaktionäre jetzt komplett aussteigen oder in der Regel gibt es immer Fälle und das auch möglich ist.

00:24:25: aber vor Prinzip her glaube ich muss es Stefan korrigier mich eine angemessene Mischung sein.

00:24:30: Man möchte eben dann den Investor, der sicherlich ein bisschen was verkauft hat.

00:24:33: Aber man möchte nicht dass er unkontrolliert am Tag zwei des Listings oder einen weiteren Armlisting irgendwie verkauft, sondern der hat dann eben ein Lockup und je nachdem wie groß die Portion ist, die ihr vielleicht nach sechs Monaten oder zwölf Monaten abgeben möchtet wird das auch versucht in einem organisierten Prozess zu machen und nicht irgendwie wild und unkondoliert über den Markt.

00:24:49: Deswegen ist der Lock up so wichtig?

00:24:50: Der ist ein Signal an dem Markt hier.

00:24:52: im Zeitraum von zum Beispiel sechs Monaten können keine weiteren Aktien in den Markt geschüttet werden, die den Kurs drücken würden.

00:24:58: Da habt ihr eine Sicherheit.

00:24:59: dass es nicht passieren wird, eine Schutzfunktion.

00:25:02: Gut.

00:25:02: Und dann kommt irgendwann die Stunde der Wahrheit, man legt sich auf den Preis fest?

00:25:05: Genau!

00:25:05: Dann ist halt diese Preisspanne draußen... ...dann ist das Management zwei Wochen unterwegs,... ...das Orderbuch ist offen, Investoren können Orders reinlegen und dann sieht man da auch wieder jeden Tag wie das Buch sich entwickelt.

00:25:15: Es wird auch wieder transparent dem Kunden mitgeteilt.

00:25:18: Und am Ende findet man in diesem Wasserfall, der sich dadurch ergibt, irgendwann den Preis wo man eben die meisten Orders hat und idealerweise mit einer sogenannten Überzeichnung den Preis Fest legen kann.

00:25:29: Weil man will ja nicht bei einem preisexten wenn wir einmal die Aktien verkauft haben, sondern eher Faktor-½ vielleicht sogar doppelt oder mehrfach.

00:25:37: Damit so eine Art Übernachfrage hat und man eher in den ersten Börsentagen Leute hat die nachkaufen statt das da schon Druck reinkommt und der Kurs eher nach unten geht.

00:25:45: Okay also ich habe sozusagen noch gar kein Preis, sondern ich fühle meine Auftragsbücher schon, die sagen dann im Prinzip Summen diese bereits sind zu investieren?

00:25:51: Genau

00:25:52: jeder Investor sagt Ich will zum Preis von X so einso viel Aktien oder so einensoviel Euro gerne zeichnen.

00:25:58: Und aus diesen ganzen Orders, das sind je nach Größe der Transaktion, sind das, weiß ich nicht, fünfzig, hundert, zweihundert, dreihundert Orders sozusagen und die reiht man dann alle auf quasi preislich abgestuft und sieht dann wo kriegt man das gesamte Volumen eben weg einmal oder mehrfach?

00:26:12: Dann ist das Buch irgendwann zu.

00:26:14: und dann guckt man eben macht einen Vorschlag als Bank, wo würde man den Preis festlegen und wem gibt man die Aktien?

00:26:20: Das ist ja auch so eine Frage, da sind dann eben zweihundert Ordas drin und die Frage ist dann wer kriegt die Aktie und wie viele?

00:26:26: der ganz am Ende abläuft.

00:26:27: Und wo noch entscheidet das?

00:26:28: Da gibt es viele Kriterien, also einerseits wir hatten das ja glaube ich in einem der anderen Podcast mal dass wir Long Onlys Hedge Fund und Private hat, dass man da eine vernünftige Mischung macht und eine Aufteilung und dann bei den Long Only's eben entscheidet die gut vorbereitet war, hat er mehrmals das Management gesehen, hat der frühen Order gegeben, war der preisensitiv oder nicht?

00:26:48: ist er am ersten Tag reingekommen unlimitiert oder hat er lange gewartet und kam erst am Ende als er gemerkt hat es schon heiß und das Ding läuft die man da festlegen kann.

00:26:57: Und vielleicht auch ein Stück weit, wie wichtig ist der nach vorne raus?

00:27:00: Wenn man nochmal Geld braucht und eine kapitale Höhung macht sind das Leute, die dann mit dabei sind und es weiter unterstützen.

00:27:05: Da kann man also viele Kriterien festlegen.

00:27:08: Wird er noch mal nachverhandelt?

00:27:10: Ja, also in der Tat ist der Vorschlag den die Bank dann macht.

00:27:13: Der wird dann schon noch mal verhandelt mit dem Management und den Eigentümern und kann auch dazu führen dass man sich meistens nach oben oder unten in der Regel nicht.

00:27:21: Man sich da nochmal nach oben bewegt.

00:27:23: Ich habe das einmal mitgemacht normalerweise als Anwalt daher nicht dabei und finde es schon sehr spannend im Gegensatz zu der manchmal landläufigen Meinung, dass man denkt naja alle sind immer nur daran interessiert den Preis zu treiben und die Bank auch hab ich das mal erlebt eingeredet hat, dass man lieber mit dem Euro weniger rausgeht weil man dann eben den und den Fonds drin hat der extrem langfristig orientiert ist.

00:27:45: Der stabil ist ja nicht gleich wegläuft wenn es mal Wind von vorne gibt und im Ratschlag ist da die Kampagne auch gefolgt.

00:27:50: Dann gesagt okay wenn ich dann den Investor mit so einem großen Steak gewinnen kann, dann gehe ich jetzt nicht auf zwanzig Euro sage ich mal sondern auf neunzehn Euro.

00:27:58: Also du verhandelst mit den Investoren gar nicht mehr großartig, weil du könntest eigentlich hingehen und kannst sagen, wir haben so viel Nachfrage.

00:28:02: Wenn du bereit wärst, fünfzehn statt zwölf zu zahlen dann wärst du drin ansonsten nicht?

00:28:07: In der Form so deutlich kann man es nicht machen.

00:28:09: das passiert vorher während des Buchbildings also da gibt's natürlich nicht genau wie das Buch gerade aussieht und bei welchem Preis man das machen könnte das darf man nicht nach draußen geben ist ja quasi wiederum an dieser Stelle schon eine Insiderinformation.

00:28:20: aber es gibt so gewisse Messages zur Buchentwicklung.

00:28:23: die erste wichtigste immer dass man sagt das Buch ist gecovert Also das Aktienvolumen ist verkauft.

00:28:28: Und dann wissen schon mal alle, dass es jetzt nicht die Frage ob das passiert oder nicht, sondern nur noch eine Frage.

00:28:33: Passiert's am unteren Ende?

00:28:34: Oder am oberen

00:28:34: Ende?".

00:28:35: Diese erste Message des Buches gecovert bezieht sich immer erst einmal auf das untere Ende.

00:28:38: Da wissen sie alle Am unteren ende der Spanne ist das Buch voll.

00:28:41: Die nächste Message, die man hinkriegen muss Bucks are covered through the entire range.

00:28:45: also er weiß jeder an jedem Preispunkt bis ganz oben ist das buch auch einmal voll und Dann fängt eben dieser Wettbewerb an Dass die Leute wissen.

00:28:52: okay Jetzt muss ich damit rechnen, dass Es über meinem Limit, was ich gegeben habe möglicherweise festgemacht wird.

00:28:57: Also muss ich mir noch mal überlegen, gehe ich nochmal hoch oder nicht?

00:29:00: Weil wenn ich nicht hochgebe, bin ich vielleicht nicht dabei!

00:29:02: Das ist genau diese Blackbox und diese Interaktion die da passiert, die dazu führt dass man den Preis dann Stück für Stück nach oben bekommt weil das wäre die Aufgabe der Bank am Ende auch dem Preis dann ein Stück weit zu optimieren.

00:29:12: deswegen früh buch füllen früh diese erste Message, idealerweise am ersten Tag.

00:29:17: Und dann über geschickte Interaktion auch den Preis optimieren.

00:29:20: am Ende und gar nicht wie du sagst ja ganz am oberen Ende vielleicht sondern wenn es irgendwo in der Mitte ist oder oberer Hälfte sind alle schon happy.

00:29:27: Wenn das Buch dann zu ist, dann ist jeder Investor drin.

00:29:30: Dann kann er seinen Preis nicht mehr verändern, sein Volumen nicht mehr ändern.

00:29:33: Dann muss er abwarten was die Verhandlungen mit dem Kunden ergeben haben ob er Aktien kriegt und wenn ja wie viele Aktien er kriegt.

00:29:40: Zu welchem Preis?

00:29:41: Weil der Preis ist für alle gleich.

00:29:43: darf man ein bisschen flunkern, dass man sagt wir sind schon durch die ganze Range voll.

00:29:47: Ist vielleicht noch bis zur Mitte gekommen?

00:29:49: Nee was machen... Ne, dann flunkert man auf keinen Fall.

00:29:51: Was man dann auch noch machen kann als dritte Nachricht ist das man die Preisspanne nochmal einengt.

00:29:56: also wenn man diese zweite hatte und es ist durch die ganzen Range gecovered dass man dann sagt Man hatte vor zehn bis vierzehn sag ich mal Dass man dann sacht Book is covered in the range twelve to fourteen.

00:30:05: Also da wissen die Leute dann von zwölf bis vierzen sind wir jetzt einmal voll Und dann kriegt man das so Stück für Stück nach

00:30:11: oben.

00:30:12: Gut, dann verhandelt ihr im Prinzip mit eurem Mandanten und man legt sich dann fest.

00:30:16: Und dann werden die im Prinzip zugeteilt?

00:30:18: Dann werden sie zugeteilt genau!

00:30:19: Und in der Nacht kann es irgendwann auch nachts oder bis morgens gehen muss es entschieden sein.

00:30:24: Am nächsten Tag geht dann die Pressemeldung raus erfolgreich gemacht zu dem und dem Preis und die Investoren werden von den zuständigen Aktienzähltsleuten morgens informiert darüber wieviel Aktien Sie bekommen haben.

00:30:35: Sind das diese Pre-IPO-Aktien dann – ich weiß als in den USA – die Börsengang im Techbereich losgingen?

00:30:41: Ich habe pre-IPO-Aktien gekriegt von Facebook und von dem, von dem.

00:30:44: Erfällt das in die Sparte?

00:30:45: Nee,

00:30:45: das ist was anderes!

00:30:46: Das sind ja dann tatsächlich die Aktien aus den Börsen gangen.

00:30:49: Das sind wahrscheinlich eher Aktien, die aus vorherigen Stockoptions oder Incentivierungsprogrammen fürs Management kommen.

00:30:55: Ja also ich glaube es ist eher in die Richtung.

00:30:58: Also es gibt auch keine Discounts dass man jetzt sagt wenn ich institutioneller Investor bin hab' ich zum Beispiel eine Preisspanne oder einen Preispunkt der Niedergäste.

00:31:04: Der Preis ist für alle gleich

00:31:05: Gut.

00:31:05: also im Prinzip gehe ich an die Börse und weiß schon, ich habe schon irgendwie etwas entsprechendes platziert.

00:31:10: Wie viel Prozent seines Volumes, was man dann vertreiben will macht mir schon auf diesem Weg.

00:31:14: Und wieviel überlässt man denn eigentlich den Anlegern die quasi wirklich am Markt kaufen?

00:31:17: Ja gut, also platzieren muss man zunächst mal das gesamte Volumen in dem Moment.

00:31:21: Wenn es buch zu ist, muss die Gesamtstückzahl der Aktien, die man da verkaufen will, verkauft sein.

00:31:25: und dann kommt eben irgendwann der Zeitpunkt, dass ja meistens am nächsten Tag, dass dann die erste Notiz eben ist, dann trifft man sich an der Börse auf ein Paket an der Händlerschranke und dann kommen da die Orders rein am ersten Tag.

00:31:36: Die Aktie ist ja dann handelbar und dann guckt der Makler, was da an Kaufen verkäufen ist und wo dann an dem Tag zu der Stunde oder Minute, der Clearing-Preis für das erste Ordervolumen ist.

00:31:45: Und dass es dann ja der eben erste Preis, der ausgerufen wird und dann wird die Glocke geleutet.

00:31:51: Dann sind alle drin!

00:31:51: Also dann sind die Investoren Teil des Geschehens, die im IPO eine Rolle gespielt haben aber auch alle anderen, die vorher vielleicht überhaupt nicht damit zu tun hatten.

00:31:59: Auch jeder Retail-Investor, jeder der dann Aktien kaufen will kann Aktien kaufen und die, die Aktien bekommen haben – das sind natürlich die einzigen, die dann zu dem Zeitpunkt Aktien verkaufen können.

00:32:10: Also muss man nochmal für den geneigten Line gelobt erklären, also wenn ich so ein volles Orderbuch habe ist im Prinzip mein Börsengang gegessen und dann muss ich eigentlich darauf spekulieren dass irgendjemand der bei euch gekauft hat gleich wieder verkauft, wenn ich jetzt als normalsterblicher mich an dem Ding

00:32:23: bezeichne.

00:32:23: Genau genau und das ich möglichst auch einen ersten Kurs habe, der höher ist als der, den ich festgelegt habe in diesem Orderbuch.

00:32:30: Dass man eine schöne Entwicklung dann hat am ersten Handelstag und deswegen muss man ja auch die Aktien idealerweise so zuteilen, an diese sogenannten Long Only.

00:32:39: Das hat man in der anderen Runde ja besprochen, eben Investoren die eher langfristig orientiert sind aber auch einen gewissen Teil gibt an Hedge Funds oder andere, die auch bereit sind wenn am ersten Tag der Kurs fünf Prozent oder was auch immer hochgeht ein paar Aktien zu verkaufen das Liquidität entsteht.

00:32:54: Jetzt haben wir den ganzen Punkt Roadshow eigentlich so fast im Galopp, ein bisschen liegen lassen bei dem ganzen Bookbuilding-Prozess.

00:33:00: Vielleicht kannst du ja nochmal ein bisschen beschreiben wie sich das so anfühlt was man da genau tut in diesen Wochen weil was ich mitkriege ist das ja so einer der intensivsten Momente die man dann als CEO CFO und verantwortlich an so ner Firma hat.

00:33:11: Auch viel Zeit die da aufgewendet wird.

00:33:12: wie gesagt Early Look drei vier Tage Pilot Fishing drei vier fünf Tage und dann diese Management Roadshow noch mal während des Angebots zwei Wochen in Europa und USA.

00:33:22: Und da sitzt man im stunden Takt vor immer wieder neuen Gesichtern, die man teilweise in diesen frühen Phasen schon mal gesehen hat – und dann eben das zweite oder dritte Mal sieht – aber dann auch eben wieder neue plus sogenannte Group-Meetings an jedem Tag.

00:33:34: In jeder Stadt gibt es morgens zum Frühstück oder mittags zum Mittagessen eine Gruppenveranstaltung wo sich... jeder anmelden kann und hinkommen kann.

00:33:41: Da sitzen dann halt auch von zehn bis fünfzig, sechzighundert bei großen Transaktionen Investoren.

00:33:47: Management präsentiert diese fünfundzwanzigseitige Präsentation, vierzig Minuten, zehn Minuten Q&A und dann gehen die raus ins Auto zum nächsten Investor.

00:33:55: so läuft das ab acht bis zehn Mal am Tag zwei Wochen lang jeden Tag in der anderen Stadt also sehr intensiv und deswegen muss es alles super vorbereitet sein.

00:34:04: Samstag-Sondag auch?

00:34:05: Nee das nicht!

00:34:06: Samstags-Sontag ist Ruhetag.

00:34:11: Also manchmal gibt es auch acht Tage nur sieben oder acht Tage, aber der längste Zeitraum ist zehn Tage.

00:34:15: Okay also merkt man mal, wenn man's gerade richtig gelernt hat so der essenziellste Teil eigentlich...

00:34:20: Das ist der wichtigste, was heißt der Wicht?

00:34:22: Der Wichtig ist vorne auch weil wenn man vorne nicht ordentlich arbeitet kann man da auch nicht die Preisspanne festlegen und muss ja auch wissen dass das dann funktioniert Aber im Sinne von Order-Taking und wirklich das Ding jetzt umsetzen und platzieren ist sicherlich die wichtigste Phase.

00:34:35: So Renata!

00:34:36: Erst Notiz, Glockeleuten.

00:34:38: Das ist ja das, wo ihr dann wirklich so Hardcore mit in Aktion seid.

00:34:42: Beschreibt doch mal ... Da ist er wirklich, wird sehr intensiv ne?

00:34:45: Wo seid ihr denn im ganzen Prozess vorher schon mal in Berührung?

00:34:48: und wie läuft es ab mit dem Glockeläuten?

00:34:50: und wie macht ihr das, was organisiert ihr, was bietet ihr da so?

00:34:53: Das ist eine kleine Celebration also ein kleiner Prozessionsmarsch und ganz viele Interviews Und ihr schmückt auch die Börse, dass der wirklich etwas Besonderes

00:35:00: Also auch der Handel an der Börse ist reguliert.

00:35:03: Das heißt, es ist nicht so dass man sich zu einer Party anmelden kann und macht eine Buchung und dann ist man auf dem Parkett und kann da feiern sondern es ist auch tatsächlich mit den Börsengang so das man im Vorfeld ein formales Verfahren durchlaufen muss und dieses formale Verfahren orientiert sich danach welches Segment oder welchen Markt ich mir aussuche.

00:35:21: als Unternehmen Hier in Frankfurt bieten wir zwei Marktzugänge an.

00:35:25: Wir haben einmal den EU-regulierten Markt das ist der General Standards and the Prime bei uns mit den zwei Segmenten.

00:35:31: Der Prime Standard ist das höchste Transparenzsegment hier an der Börse und es auch das Rekrutierungssegment für die Indizes, dazu kann ich vielleicht gleich noch mal ein bisschen mehr sagen.

00:35:40: Und unter diesem regulierten Markt gibt es hier in Frankfurt noch einen Börsenreguliertenmarkt, dass ist der Freiverkehr Open Market, den organisiert die Börser und gibt sich privatrechtlich Regeln für den Zugang.

00:35:55: Dieser Prozess ist vorgelagert, das heißt bevor die Party tatsächlich auf ein Paket stattfinden kann.

00:36:00: Es ist auch so dass man diese Anforderungen an den Zugang zu stellen sind an die Unternehmen müssen einfach durchlaufen werden und das Unternehmen entscheidet am Ende des Tages für sich erst mal und es wird sicherlich nicht irgendwie drei oder vier Tage vorher machen sondern in Zusammenhang mit der Bank welches Segment sie für das Richtige für sich halten.

00:36:19: Wenn man ein Unternehmen ist, was eine entsprechende Größenordnung hat und auch für sich eine Teilnahme in den Indizes der deutschen Börse anpeilt.

00:36:27: Dann wird es sinnvollerweise so sein, dass man sich für den Primestandard entscheidet.

00:36:32: Wenn man sagt, man ist ein kleineres Unternehmen will vielleicht oder kann vielleicht die eine oder andere regulatorische Vorgabe nicht erfüllen wie zum Beispiel EFAS Reporting dann muss man sich halt nach Alternativen umschauen Und dann ist es sicherlich richtig das man dann vielleicht irgendwie über eins unserer Segmenten im Freiverkehr

00:36:49: nachdenken.

00:36:49: Ich hab das ja eben so ein bisschen scherzhaft gesagt, ne?

00:36:51: Ihr seid ja jetzt mehr als irgendwie der Party-Organisator wenn dann hier die Poster aufgehangen werden und in den Glocke dahingestellt werden.

00:36:57: also man lernt schon es ist eigentlich am Ende des tagesten Entscheidungen für einen Börsenplatz und da wäre interessant auch mal zu verstehen wohinach man den auswählt.

00:37:04: also jetzt haben wir schon gelernt.

00:37:06: die Segmenten will ich ein Stück weit danach wie transparent ich sein will.

00:37:09: was sind denn noch weitere Faktoren um zu überlegen?

00:37:12: will ich jetzt Prime Standard durchs Scale auch irgendwie im Zugemal erwähnt?

00:37:16: Am ende ist es so dass letztendlich auch für Unternehmen entscheidend ist, wo erreichen sie ihre Investoren.

00:37:21: Und wo sind die Investoren bereit zu investieren?

00:37:24: Wenn die Bank keine Investoren reichweite hat, die auch bereit ist in Frankfurt zu handeln und in Frankfurt den IPO mitzubegleiten dann ist es schwierig wenn man das in Frankfurt macht.

00:37:34: Wir denken dass wir eine sehr gute Reichweite haben weltweit.

00:37:37: Das heißt wir sind angeschlossen an alle Finanzplätze weltweit und haben zweihundert Teilnehmer die hier unsere Infrastruktur angebunden sind so dass wir eigentlich weltweit alle Investoren erreichen können.

00:37:48: also das wird grundsätzlich irgendwie nicht Frankfurt das Problem sein.

00:37:52: Jetzt gibt es aber durchaus eben auch Themen bei Unternehmen, dass sie unterschiedliche Strategien verfolgen, warum Sie überhaupt einen Börsengang machen und da mag es so sein, dass die vielleicht irgendwie ein Markt sich erschließen wollen.

00:38:04: Da kann es durchaus sinnvoll sein, was man dann überlegt entsprechend seinen Börsengang dorthin zu legen oder dass man sagt, man muss nicht umgucken.

00:38:11: wo sind denn tatsächlich auch die Wettbewerber?

00:38:13: Wo ist die Peer Group?

00:38:15: Wo will ich mich gegen messen?

00:38:16: Das sind auch Fakturen, die dafür sprechen können.

00:38:18: am Ende des Tages.

00:38:20: Für den Handel als solchen ist entscheidend, dass ich einen geordneten Markt habe und dass ich ausreichend Liquidität habe.

00:38:26: Und quasi auch die Umsätze in der Aktie dann sichergestellt sind nach dem IPO.

00:38:31: Gut also Zugang zu Investoren-Liquidität.

00:38:34: verstanden macht es bei den marktsegmentenden Unterschied jetzt mal jenseits von der Regulierung und Transparenz welches ich für mich ausfehle was gibt's da sonst noch für Messfaktoren?

00:38:41: Welches Marktegment?

00:38:42: ich wähle

00:38:43: Also die Marktsegmente und insgesamt die Segmenten orientieren sich schon sehr stark.

00:38:48: Danach, was bin ich bereit an Transparenz zu zeigen?

00:38:51: Wie auch beim Prospekt geht es am Ende des Tages immer darum, dass man den Investoren also den potentiellen Anteilseignern ausreichend Informationen zur Verfügung stellt damit sie halt ihre Anlageentscheidung treffen können.

00:39:02: Anders als vorbörselig, wo ein Venture Capital Investor dann Private Equity Investor direkt mit dem Unternehmen sprechen kann ist es schwierig hier wenn mal irgendwie mehrere Millionen Investoren in einem Wert hat, dass man mit jedem einzelnen spricht.

00:39:16: Dass man muss standardisiert aufbereiten welche Informationen zur Verfügung gestellt werden.

00:39:20: das ist vorbörselig mit dem Prospekt der Fall und danach muss man halt einfach gucken dass man eine laufende Transparenz hat um das auch weiterhin geordnet zu verfügen zu stellen.

00:39:28: also Transparens ist eines der Punkte die wichtig sind.

00:39:31: dann ist natürlich eben aktiver Ansprache und Vermarktung und auch eine Ziel- und Profilschärfung bei einem Segment wichtig.

00:39:38: was will ich erreichen?

00:39:39: Welche Investoren paliche denn damit an?

00:39:41: welche Unternehmen sind am Ende des Tages auch da drin.

00:39:44: Also man wird sich als Unternehmen nicht in einem Segment Listen lassen wollen, wenn man sagt, da sind nicht die richtigen Piers mit denen ich mich auch vergleiche wo ich mich entsprechend repräsentieren möchte.

00:39:54: Ich meine man kann ja auch aufsteigen.

00:39:55: also wenn ich richtig erinnert habe ist der Rocket glaube ich auch aufgestiegen und jetzt gerade Wirecard.

00:40:00: also das heißt man kann auch wechseln hinterher nochmal.

00:40:02: Jetzt

00:40:02: vermischt du zwei Sachen in der Tat?

00:40:04: Also Rocket Ja bei Rocket gab es in der Tarte die Thematik dass sie zum Zeitpunkt des Birgengangs nicht IFS berichtet haben.

00:40:12: Das heißt, für sie gab es keine Möglichkeit in den regulierten Markt dem Börsengang zu machen.

00:40:16: deshalb haben Sie das mal einen Zwischenschritt gemacht und haben sich im Freiverkehr Listen lassen seinerzeit im Entry Standard und haben nachdem sie halt ihre Berichtspflichten entsprechend umgestellt haben ihr Reporting-Rechnungslegung.

00:40:28: auf IFRS sind sie halt mit einem Upgrade hoch gegangen.

00:40:31: Was du jetzt ansprichst Wirecard ist tatsächlich ein Index Thema.

00:40:34: ich hatte eben gerade angesprochen gehabt einer der Faktoren ist natürlich auch für Investoren.

00:40:39: viele Investoren investieren, nur losgelöst von Transparenzsegmenten in Wertpapiere wenn sie in entsprechenden Indizes vertreten sind.

00:40:47: Deshalb ist es natürlich interessant für Unternehmen und das sind im Regelfall dann die großen institutionellen Kapital-Sammelstellen, die große Tickets auch nehmen und da ist natürlich Interessant für Unternehmen, wenn Sie schaffen eben in entsprechender Indices auch aufgenommen zu werden.

00:41:00: Und BioCard ist in der Tat – das muss man vielleicht auch mal irgendwie mit dazusagen – es war ja ein kleiner Wert, der im neuen Markt anfängt die Jahre entwickelt hat und im größtmöglichen Marktsegment, dem Prime Standard.

00:41:14: Und eben im größтmöglichem Index hier an der Börse jetzt aufgenommen worden ist im DAX.

00:41:19: Er sagt nochmal für Line wie ich ja dann offensichtlich auch reiner bin was Indizes angeht, was genau so ein Indices wieder funktioniert macht glaube ich Sinn da mal Einsatz zu sagen?

00:41:25: Ja also Indices sind am Ende des Tages eine Benchmark wo verschiedene Unternehmen zusammengefasst werden und zusammen gefasst werden sie an bestimmten Kriterien die man sich als Indexanbieter gibt.

00:41:36: Und hier in Frankfurt ist es so bei unseren Indizes, bei unseren Auswahl-Indices.

00:41:40: Dass man eine Eingangszugangsvoraussetzung hat das ist die Zugehörigkeit zum Prime-Standard und darüber hinaus geht es eben darum dass ich eine entsprechende Liquidität habe und einen Umsatz auch an diesen Wertpapieren ist.

00:41:51: also spriches geht darum wie viel der Wertpapiere liegelistet sind.

00:41:55: insgesamt sind im Free Float weil nur diese Wertpapaiere werden berücksichtigt.

00:41:59: und wie viele Umsatz hab' ich in den Wertpappieren?

00:42:01: Das wird alles zusammen gemessen und dann entsprechend sortiert in den Indices.

00:42:05: Stefan, wie ist das denn wenn du mit deinem Mandanten so einen Börsengang vorbereitest?

00:42:09: Ist der Börsendplatz dabei in ein viel diskutiertes Thema?

00:42:13: Es wird natürlich die Frage gestellt an welchen Börsinplatz sollen wir dann idealerweise gehen.

00:42:18: Wir hatten auch mal eine Zeit da wurde es mit dem Blickwinkel betrachtet ob man vielleicht einem anderen Börsemplatz zum Beispiel eine höhere Bewertung bekommt oder ob man da ein besseres Handelssystem hat oder eine andere Indexwelt oder sowas spielt nach meiner Erfahrung in den letzten Jahren weniger eine Rolle und Intenten nähern sich diesem Thema eigentlich relativ vereinfacht.

00:42:38: Nämlich so, dass sie sagen, ich bin ein deutsches Unternehmen und habe hier meine Präsenz.

00:42:42: Ich hab auch hier wesentliches Geschäft.

00:42:43: Die Börse Frankfurt hat eine super Plattform, hat ne Indexwelt, hat nen tollen liquides Handelssystem... ...ich gehe in Frankfurt an die Börsee!

00:42:50: Also ich sag mal, die Frage wird eigentlich nicht wirklich gestellt sondern eher so bestätigend, dass man sagt nee das ist in der Tat für euch da richtige Börsenplatz?

00:42:56: Ich glaube es ist fast so'n bisschen umgekehrt wenn man als deutsches Unternehmen oder keine Ahnung Schweizer- oder österreichischer Unternehmen nicht an dem Heimatmarkt geht.

00:43:04: anderen muss man sehr gut erklären, warum man das macht.

00:43:07: Weil per se, wie du gesagt hast Renata hat ja der Investor, der investiert da per se ins Unternehmen und ins Management und natürlich will eine professionelle und tolle Handelsplattform was ihr habt so.

00:43:18: deswegen wird sich jeder fragen Warum gehen die woanders hin?

00:43:21: Deswegen um die Frage zu beantworten viel ehrlich gesagt weniger eine Rolle bis auf vielleicht ein paar Ausnahmen oder also bestimmte Sektoren wie zum Beispiel Biotech.

00:43:29: Da hören wir schon immer wieder mal die frage eher lauter dass man sagt Wo sollen wir denn hingehen?

00:43:34: Weil da eben auch so Dinge mitspielen, wie viele Unternehmen gibt es da als Vergleich an dem Börsenplatz.

00:43:40: Da gibt's sicherlich Marktplätze.

00:43:41: wenn man in Frankfurt anguckt wo es mehr bürsennotierte Biotechunternehmen gibt vielleicht dann auch mehr Investoren die sich sowas angucken und bereit sind dazu investieren.

00:43:49: das ist eine Diskussion die man da vielleicht führt.

00:43:51: aber das sind Ausnahmen.

00:43:52: Was genau meint ein Handelssystem ob das gut oder schlecht ist?

00:43:54: was hat damit auf sich?

00:43:56: letztendlich das ist die Handelsplattform, also jede Aktie und jedes Orderbuch ist am Ende des Tages läuft eben über das Handelsystem.

00:44:05: Und da ist es natürlich irgendwie wichtig dass dieses System robust ist, dass das neuen technologischen Anforderungen genügt und dass es halt eben schnell ist.

00:44:12: Wie seid ihr da aufgestellt?

00:44:15: Super!

00:44:16: Also wir hatten ja lange von der Infrastruktur her Xetra und haben jetzt bei Eurex schon auf T-Sieben umgestellt Technologie auch bestens aufgestellt.

00:44:26: Gab es jetzt nicht gerade kürzlich auch ein Update oder steht nicht mehr was an?

00:44:29: Ja.

00:44:30: Okay, also ich sehe gute deutsche Wertarbeit auf der Softwareseite.

00:44:33: Was habt ihr denn sonst für Services die Ihr Unternehmen eigentlich bietet?

00:44:36: Also was sind denn noch Faktoren wo man sagt damit könnt ihr irgendwie wuchern?

00:44:39: Also am Ende das interessanteste für Unternehmen ist halt wirklich ihre Wertpapiere liquide zu bekommen und Investurenansprache zu haben.

00:44:47: Und jetzt haben wir gehört vorbörselig.

00:44:48: es ist eher so dass man verhalten ist was retail Investuren auch angeht.

00:44:52: bei vielen Transaktionen werden retail ja so gut wie gar nicht mehr angesprochen.

00:44:56: retail is aber sicherlich eine investur Klasse, die Flow auch reinbringt in den Handel.

00:45:01: Das heißt man muss gucken dann am Ende des Tages dass man diese Investorengruppen, die es gibt dann auch im Handel entsprechend bespielt.

00:45:08: und wie macht man das?

00:45:09: In dem man halt eben mit Unternehmen Investor Talks veranstaltet Konferenzen veranstaltet.

00:45:14: wir haben hier in Frankfurt als Angebot für unsere Emitienten eine der größten Eigenkapitalkonferencen einmal im Jahr europaweit dies extrem etabliert wo Unternehmen sich vor Investuren und Analysten präsentieren können gut angenommen.

00:45:29: Wir haben ein breites Netz an Multi-Klärtoren mit unseren Capital Market Partnern, wo wir regelmäßig austauscht sind.

00:45:34: Wir versuchen kleine Unternehmen zu unterstützen.

00:45:37: das tun wir nicht nur börsenseitig für versucht natürlich auch in der IPO Pipeline Basisarbeit zu leisten und zu gucken dass Unternehmen schon im Wachstumsbereich vorbürslich im Rahmen ihrer Finanzierungsrunden von uns unterstützt werden.

00:45:51: wir haben das Deutsche Börsevention Network dafür gegründet und versuchen da Unternehmen mit Investoren zu verbinden auch da schon im Vorfeld Education mit den Unternehmen zu machen und sie auf diese Phase des Börsengangs entsprechend vorzubereiten, sie zu vernetzen in dem Markt.

00:46:06: Und dann Austausch zur Gewährleistung.

00:46:08: Wie gesagt am Ende des Tages die IPO Pipeline zu füllen.

00:46:12: Bei unserem neuen Börsensegment für kleine und mittlere Unternehmen schauen wir halt eben dass wir zusätzlich noch über Research-Dienstleistungen, die wir anbieten nochmal Aufmerksamkeit und Marketing auch für die Unternehmen betreiben um sie zu visualisieren.

00:46:25: also am Ende ist das Problem, sich wirklich dann auch im Markt attraktiv zu halten und spannend für Investoren zu bleiben.

00:46:33: Das sind so die Erkenntnisse, die wir haben.

00:46:35: Ich glaube, die ganz Großen sind da super aufgestellt und können das oft aus eigener Kraft heraus und haben auch Berater, die sie da wunderbar unterstützen.

00:46:42: aber unsere Erfahrung ist eben dass die kleinen Unternehmen ja schlechter aufgestellt sind und es hilft wenn man sie begleitet und eine Hilfestellung gibt und wie ihr halt mit unserem Label Deutsche Börse denken könnt, da auch einen guten Beitrag leistet.

00:46:56: Hab ich das richtig verstanden?

00:46:57: Dürft ihr dann bei dieser Banken-Roadshow auch helfen, dass die Investoren beisteuert oder seid ihr dazu Neutralität verpflichtet, dass ihr so was gar nicht tun dürfte.

00:47:04: Bei der Banken Roadshow!

00:47:06: Jetzt muss ich noch mal ein bisschen nachfragen.

00:47:08: Dürft ihr Investoren sozusagen mit in ihren Funnel reingeben, das ihr sagt?

00:47:11: Bei den Book-Bilding meins, genau.

00:47:13: Nee also das machen wir vielleicht dann wenn unsere Funktionalität Eric Plays mit genutzt wird wo wir einfach sagen Wir haben selber als Börse einfach einen Kanal auch zu bestimmten Investoren Gruppen logischerweise und den öffnen wir gerne Wenn die Unternehmen das möchten Als zusätzlichen Platzierungskanal Also schon im IPO Und hat man die Möglichkeit halt eben dass Xetra ordnet Buch schon vorbörselig auch zu nutzen, bei der Platzierung und eben unsere Investoren mit anzusprechen.

00:47:41: Und da auch schon eben die Kapitaleerhöhung im Zweifel II zu platzieren.

00:47:45: Gut, verstanden!

00:47:46: Jetzt müssen wir natürlich mit dir auch noch mal über Kosten reden.

00:47:48: also mussten die beiden Herren schonmal durch haben wir ja schon in den vorherigen Podcasts gelernt also schon mal anreist.

00:47:53: das muss ich deswegen anhört und du jetzt auch wie sind denn so Listing- und Zulassungsgebühren bei euch?

00:47:58: was muss man rechnen?

00:47:59: Was ist die Börse ein sozusagen selbst kostet?

00:48:01: Ja wir haben eine Komponente.

00:48:02: also im öffentlich rechtlichen ist es so dass wir dann natürlich nach den Vorgaben die für Gebühren grundsätzlich für öffentlich rechtliche Gebühren gelten die reglementiert sind und auch gucken müssen, dass das diesen Anforderungen genügt.

00:48:14: Wir haben daher eine Komponente, die halt kostenbasiert ist und eben noch eine zusätzliche Variable, die dem mit draufkommt.

00:48:21: Und man kann – ich sage jetzt einfach mal ne Spanne von fünfzehn bis neunzigtausend rund bewegen sich die Kosten je nach Transparenzsegment für den Zugang hier zum Kapitalmarkt.

00:48:31: Also für sozusagen den Start und dann nochmal laufende Kosten?

00:48:34: Wir haben da noch mal eine laufenden Gebühr, die ähnlich aufgebaut ist.

00:48:37: Also

00:48:38: auch in der Höhe

00:48:38: denn?

00:48:39: In der Höhhe also gedeckelt im regulierten Markt meine ich bei siebensebzigtausend.

00:48:43: aber das halt wirklich für die ganz großen mit was weiß ich dreistelliger Bio-Market Cap

00:48:48: Pro.

00:48:48: was dann?

00:48:49: Prüher Okay, gut.

00:48:51: Also ich glaube wir hatten wirklich einen wunden Ritt in drei Episoden.

00:48:54: also das ist wirklich mal ein umfangreiches Drehbuch da im Börsengang und ganz viel gelernt und ich danke euch natürlich allen dreien dass ihr so viel Zeit euch genommen habt b soviel erklärt habt und c auch mal vielleicht sogar transparenter weil es manchmal sein will ja sowie beim themapreise und genau ich hoffe dass wir ganz viele Leute dazu animieren können sich damit mehr auseinanderzusetzen und euch gilt mein herzlicher dank.

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