Zwölf klassische Fehler, die (fast) jede IT-Organisation macht | #ITProjektmanagement 💻
Shownotes
EXPERTENGESPRÄCH | In dieser Folge gehen wir auf die zwölf wichtigsten Fehler ein, die in IT-Organisationen auftreten können, wie man diese Fehler lösen kann und wie man sie im besten Fall von vornherein vermeidet. Du erfährst... ...worin die wesentlichen Herausforderungen einer IT-Organisation liegen ...wie du deine Produktentwicklung optimierst und kundenzentrierst ...wie du Abhängigkeiten vermeidest und Verantwortlichkeiten klärst ...Wichtiges zum Aufbau einer Innovationspipeline ➡️ Du konntest dir keine Notizen machen? Unser [digital kompakt+ Newsletter](newsletter.digitalkompakt.de) fasst dir für jede Folge die wichtigsten Punkte zusammen Diese Episode dreht sich schwerpunktmäßig um Digitalisierung: Sag hallo zu unserem Co-Moderator, dem Spryker-Gründer Boris Lokschin. Boris spricht mit Joel regelmäßig über IT-Projektmanagement und strategische Steuerung im IT-Bereich. Ob Startup oder Mittelständler in der Digitalisierung – in diesen Episoden erhältst du praxisnahe Lernanregungen und pushst deine eingestaubte IT-Beziehung zu einer wahren Tech-Romanze. __________________________ ||||| PERSONEN ||||| 👤 Joel Kaczmarek, Geschäftsführer digital kompakt 👤 Boris Lokschin, Gründer & CEO Spryker Systems __________________________ ||||| SPONSOREN ||||| 🔥 [Übersicht](https://www.digitalkompakt.de/sponsoren/) aller Sponsoren __________________________ ||||| KAPITEL ||||| (00:00:00) Vorstellungsrunde und Einführung ins Thema (00:02:13) Wesentliche Herausforderungen einer modernen IT-Landschaft (00:04:40) Ist gute Produktentwicklung auch ein IT-Thema? (00:06:31) Wie entwickelt man Produkte NICHT am Kunden vorbei? (00:08:52) Was sind monolithische Systeme und wie wirken sie? (00:11:55) Wie SAP und Lidl 500 Millionen Euro versenkt haben (00:15:56) Wie man interne und externe Systeme synchronisiert (00:22:14) Abhängigkeit von Systemen untereinander (00:24:39) Ownership: Verantwortlichkeiten müssen geklärt sein (00:28:11) Ambitionen richtig einschätzen lernen (00:34:02) Warum die Kosten und Einstiegsbarrieren steigen (00:38:11) Die Relevanz von Konstanten und Innovationen (00:42:23) Wie man sich an der Upside orientiert (00:45:38) Abteilungsziele versus Betriebsziele __________________________ ||||| WIR ||||| 💛 [Mehr](https://lnk.to/dkompakt) tolle Sachen von uns 👥 Wir von digital kompakt streben die Verwendung einer geschlechtsneutralen Sprache an. In Fällen, in denen dies nicht gelingt, gelten sämtliche Personenbezeichnungen für alle Geschlechter.Transkript anzeigen
00:00:00: Hallo und herzlich willkommen zu einem neuen Innovate or Diebe-Podcast von die Gitarre Kompakt.
00:00:12: Mein Name ist Schelke Schmarig, heute geht es wieder in die tiefen der IT-Welt mit dem guten Borus Lockshin.
00:00:16: Guten Morgen Boris!
00:00:17: Guten Morgen, hallo!
00:00:18: Wir sagen beide guten Morgen aber das ist schon... ...fünfzig
00:00:21: nur fünfzig, ne?
00:00:22: Das sind drei IT was man später auf
00:00:24: ist.
00:00:24: Ja genau da gelten andere Zeiten.
00:00:26: Auffachen ist vielleicht ein passendes Stichwort zu unserem Thema heute.
00:00:29: wir haben ja letztes mal verglichen wie IT in der alten und in der neuen Welt aussieht Und dieses Mal wollen wir klassische IT Projektfehler durchgehen, da hat man ja auch manchmal ein Böseserwachenden im schlimmsten Fall.
00:00:38: Kannst du es echt so sagen?
00:00:39: Also hast du wirklich zehn DCT-Fehler die dir immer wieder aufkommen?
00:00:42: Ja wahrscheinlich sogar mehr als zehn.
00:00:45: Aber ich glaube mal kann das schon einen dampfen.
00:00:46: Es gibt schon Dinge die einfach immer wieder vorkommen und die immer wieder in unterschiedlichsten Facetten und bei einem mehr oder anderen weniger aber schon sehr repetitiv sind.
00:00:54: Na gut ihr wer denn mal in die Tiefe tauchen könnten wir nochmal einen Satz sagen vielleicht doch fünf was eigentlich die wesentlichen Herausforderungen der IT-Landschaft heutzutage sind dass wir mal so einen kleinen Recap machen.
00:01:03: Genau, also wir haben ja in den vorherigen Folgen uns darüber unterhalten wie die Organisationen aufgebaut sind.
00:01:08: Was es für verschiedene Methodiken gibt letztes Mal insbesondere auch darüber welche Rollen vorkommen und wie der Unterschied zwischen so einer klassischen IT-Organisation ist versus eben einer digitalen.
00:01:18: Wie sind diese Organisationen incentiviert?
00:01:20: Welche Rollen kommen irgendwie traditionell gar nicht vor vs eine digitale Organisation umso mehr.
00:01:26: Ich glaube darauf aufbauen kann man eigentlich auch direkt in diese Fehler einsteigen, die man relativ häufig findet.
00:01:33: Ja ich glaube so dass erst und wirklich am häufigsten vorkommend ist das einfach Produkte-Dienstleistungen, die dann digital entwickelt werden oder komplett am Kunden vorbei entwickelt werden ja.
00:01:41: Das heißt so ein bisschen der Fehler, der letztes mal eben auch anklang Organisationen, die einfach keine nach außen gerichteten Rollen haben.
00:01:48: Dann eben nicht den Product Owner, da nehmen nicht zu sein die Leute sich um die Auswertung von Daten, BI... guck kümmern.
00:01:54: Da nehmen nicht die Produktmanager, ja, die dann Interviews führen sich über Personalsgedanken machen und Customer-Journeys sondern wirklich so klassische EDV-Abteilungen, ja?
00:02:02: Die immer nach innen gerichtet gearbeitet haben, nach innem Gericht gemanagt wurden und incentiviert und auch sozusagen Metrikseitig bewertet worden.
00:02:10: Das ist ein ganz häufiger Fehler.
00:02:11: da entstehen dann Produkte, Dienstleistung, die einfach... Für den Endkunden, egal ob das ein BtoB oder BtoC-Kunde ist einfach gar kein Mehrwert bringen.
00:02:19: Die de facto darauf abziehen dass man das was man heute macht genauso macht aber mit digitalen Anstrich und Das ist dann so eine Asset Verwertungssicht sehr häufig.
00:02:28: Man sich überlegt okay Was habe ich denn hier zur Verfügung?
00:02:31: Meine Flotte meine Läden in meiner IT Systeme?
00:02:34: So Was kann ich denn daraus irgendwie stricken?
00:02:36: wenn man dann hart rein fragt ja was hat der Kunde davon?
00:02:39: bekommt der kunde irgendwas besser schneller günstiger?
00:02:42: Dann gibt es darauf wenig bis gar keine Antwort.
00:02:45: Das heißt so nach innen gerichtetes Denken, versus eben hey lass uns vom Kunden rückwärts denken und überlegen was wollen wir eigentlich bauen?
00:02:51: jetzt unabhängig davon ob das unser Kerngeschäft ist oder nicht?
00:02:54: Habt ihr da selber machen oder einkaufen müssen oder die Plattform werden für jemand anderes wirklich vom Kundenrückwärtsgeld?
00:02:58: und dann was brauchen wir an Systemen und Organisationen?
00:03:00: Das sind ganz ganz häufige Fehler und der führt halt zu Projekten die einfach... nicht bestandsfähig sind im Markt.
00:03:05: Fährerweise ist es aber auch echt leicht, ne?
00:03:07: Also mir ging's auch so.
00:03:08: ich habe auch schon mal ein Produkt am Kunden vorbeientwickelt.
00:03:10: das ist ein Schmerz.
00:03:11: da muss man dazu sagen Ich bin irgendwie Design-Thinking erfahren.
00:03:13: ich hab das sogar früher unterrichtet.
00:03:15: ja also das kann einem trotzdem passieren wenn man dann manchmal so überzeugt ist von seinen Lösungen dass man so im Elfenbeinturm halt werkelt.
00:03:21: jetzt mag er der eine oder andere vielleicht fragen Ist das wirklich ein IT Thema.
00:03:25: also viele sehen vielleicht IT mehr als Umsetzer und weniger als diejenigen die in so einer Konzeption mit drin sind.
00:03:31: Produkt am Kunden vorbei entwickeln auch ein Konzeptionsthema.
00:03:35: Würdest du trotzdem sagen, es ist ein IT-Thema oder ein IT Problem?
00:03:38: Ja ich würde glaube ich einen Schritt zurückgehen und ich glaube sozusagen an der Definition des Begriffes Produkte arbeiten.
00:03:43: Ich glaube das ist tatsächlich dafür zu sagen, dass es stimmt ja und in diesem besonderen BtoB Kontext kommt es halt sehr häufig vor, dass das Verständnis davon was eigentlich das Produkt der Company ist bzw viel eher sogar was das Produkt nach vorne gerichtet ist oder sein sollte, ist halt ein falsches.
00:03:57: Also ganz häufig wird als Produkt das bezeichnet was irgendwie im Warehouse hängt oder liegt, versus sozusagen das digitale Produkt.
00:04:03: und ich glaube dass es so eine Kernerkenntnis einfach für die Unternehmen, wenn sie eben keine digitale Kompetenz haben und dabei sind das aufzubauen, das nach vorne gerichtet, sozusagen ihre Plattform, ihre Technologiekompetenz, sozusagen Ihre Datenkompetenz Das ist der Faktor des Produktes, das ist die Plattform ja oder das isst die App oder den Marktplatz Ja?
00:04:20: Der dann hoffentlich ihnen den Kundenzugang, den Sie heute hoffentlich noch haben sichert oder irgendwie im neuen Umfeld neun Kundenzugern gibt.
00:04:27: Und das ist das Produkt, das heißt ja auch Product Management.
00:04:29: Product Management heißt nichts.
00:04:30: Management des Einkaufs der Schrauben und der Turnschuhe bin ich irgendwie in Fashion unternehmen soll.
00:04:34: Management der digitalen Plattform, ja?
00:04:36: Das ist das Projekt, das ist ein Asset.
00:04:37: deswegen ja auch letztes Mal oder vorletzt mal haben wir glaube ich viel darüber gesprochen dass eben eine klassische IT eher so als Kostcenter gedacht wird versus eben als Profi-Center in einer Digitale Organisation weil dort entsteht Value die Plattform hat irgendwie einen Wert Ja und das ist mein digitales Produkt.
00:04:51: So wenn ich das natürlich nicht so sehe Auf die Frage zahlt man natürlich auch ein IT-Thema, also eine IT-Technologie, BI-Themer.
00:04:58: So wenn ich das nicht so sehe... Wenn ich immer noch glaube in meinem Produkt ist irgendwie die Schraube.
00:05:02: Alles andere ist nur der Online-Shop und das ist nur die IT und das alles austauschbar dann habe ich es halt schwer.
00:05:09: Dann werde ich aus der Denke auch nicht unbedingt rauskommen können.
00:05:12: Dann lass uns auch mal sagen, was man tun kann um dieses Problem zu vermeiden.
00:05:15: Wie kann ich verhindern dass ich mein Produkt am Kunden vorbei entwickle?
00:05:18: Ich glaube super wichtig ist erstmal überhaupt zu verstehen wer der Kunde ist und das gar nicht so einfach.
00:05:22: Wenn natürlich erst einmal gerade wenn ein Unternehmen etwas länger im Markt ist... sehr schnell dazu neigt zu sagen, ich kenne die Kunden ja super gut.
00:05:28: Ich mach das ja seit fünfzehn Jahren.
00:05:29: Und ich habe überlegt was ist denn in einer digitalen Welt der Kunde?
00:05:32: Wir dürfen nicht vergessen gerade im BtoB-Kontext, dass fast eben uns hier in Deutschland so groß und stark gemacht hat, häufig ja Mittelstand, hidden Champions, das sind Dinge, die ja primär durch Intransparenz entstanden sind.
00:05:43: Einfach Intransparent von Verfügbarkeit, von Preisen oder anderen Faktoren.
00:05:47: Das heißt eine transparente Welt, in der ich den Einkauf von weiß ich nicht Silikonisolation fürs Fenster sehr leicht irgendwie recherchieren kann, Google Amazon kann... auf Alibaba suchen kann, sehr leicht auch den direkten Zugang zu Herstellern bekommen.
00:05:59: Mit guter Logistik irgendwie sehr schnell die Produkte geliefert bekommen.
00:06:02: Da funktionieren dann die Welten ein bisschen anders und ich glaube... Wenn ich versuchen möchte, das zu vermeiden, dann soll ich mir vorher überlegen, was der Kunde für meinen Produkt nach vorne ist.
00:06:08: Der Gleiche, den ich jetzt schon kenne sind es vielleicht neue Kundencohorten in die ich reingehen kann.
00:06:12: Gerade wenn ich Hersteller bin habe ich die Möglichkeit, einen direkten Zugang aufzubauen für bestimmte Produktsortimente.
00:06:17: Wenn ich mir das überlegt hab und eine gute Definition von verschiedenen Personen das habe, dann ist glaube ich nichts wertvoller als einfach mit diesen Personen das in irgendeiner Art und Weise in Kontakt zu treten entweder sozusagen direkt über Interviews Gespräche oder Indirekte, denen ich schnell leichtgewichtig gegen Bauer verteste gewisse Hypothesen treffe, genauso wie ein Company-Bilder das auch machen würde.
00:06:36: Die wenigsten Company-Builder fangen ja an für irgendein Thema bei dem sie glauben die Mahnen zu sehen gleich irgendwas zu bauen oder meistens wird ja irgendeine Landingpage irgendwann hingestellt.
00:06:44: da wird so bisschen SEO, SEA drauf geschaltet.
00:06:46: dann guckt man ob das so ein bisschen so Fliegen und Bauernfängerei ist, dass sich überhaupt jemand verfängt für dieses Begriff.
00:06:51: und möchte jemand überhaupt Konflikts in einer Subscription kaufen jeden Monat?
00:06:56: Ist das überhaupt etwas Relevantes?
00:06:58: Oder ist es total Humbug?
00:06:59: So wenn man dann merkt naja da scheint die Mahn zu dazusagen und dann fängt man an, irgendwie ein Produkt zu entwickeln.
00:07:05: Und ich glaube das ist super wichtig und super relevant.
00:07:08: und wenn man das nicht macht, dann glaube ich hat man da ganz große Schwierigkeiten.
00:07:11: Ich glaube dieses Sprechen mit dem Kunden häufig auch sozusagen vielleicht auch an bestehenden Partnern Handelfachhandel vorbei Verständnis zu entwickelnd darüber was möchte der Kunde?
00:07:20: Welche Person oder welche Koordination habe ich da?
00:07:22: Das ist etwas womit man glaube ich auf jeden Fall anfangen muss weil ohne dass macht man es halt sehr ins Blende hinein
00:07:27: Also charmanterweise ein Problem, was sich verhältnisweise leicht oder zumindest klar lösen lässt.
00:07:31: So wie man einen klaren Weg hat.
00:07:33: Dann lassen wir uns mal in das Thema zwei abtauchen und vielleicht langsam an den Komplexität gerade auch ein Stück weit steigern.
00:07:37: Monolithische Systeme ist ja immer so ein schönes Stichwort wenn es um IT-Themen geht.
00:07:41: Was muss man sich darunter vorstellen?
00:07:43: Und was hat es für'n Impact auf eine Organisation
00:07:46: Wirklich?
00:07:46: ein zweiter großer Fehler ist, dass man eben versucht zu viel und zu komplex zu denken und zu machen.
00:07:50: Und das sozusagen dann in irgendwelchen monolithischen, häufig sozusagen Standards-Systemen bündelt.
00:07:54: Das heißt überlegen wir ja ich möchte irgendwie ein Problem lösen und dann schaut wirklich dieses jetzt häufig zitierte agile kleinteilige datengetriebene leicht zu vertestbare Vorgehen anzuwenden.
00:08:04: Versuche ich mir durch den Einkauf von einem großen System in einer großen Warnwirtschaft, in einem großen Shopsystem oder einem großen Product Management oder Content Management Tool.
00:08:12: Versuch' ich mir sozusagen das Leben künstlich erstmal schwerzumachen.
00:08:14: Häufig getrieben aus einer vermeintlichen Risikomanagement denken, naja ich kaufe jetzt erstmal irgendwas ein.
00:08:19: Das ist irgendwie etabliert das ist ja ein Standardssystem hat ganz viele Features also falsch kann es ja nicht sein und auch ganz viele bunte Logos auf der Webseite so.
00:08:25: und ja ich brauche vielleicht noch gar nicht alle Features aber die werde ich an jeden Fall in Zukunft brauchen.
00:08:29: So dann kaufe ich mir das ein stellen wir das hin und was dabei passiert ist eben ganz häufig erst mal sozusagen als Kern Effekt dass sich mich wieder sehr langsam mache weil ich einen großen System gekauft habe was ich nicht leicht und flexibel anpassen kann.
00:08:40: an sich veränden Markbedingungen sich verändern, ein Wettbewerb wie wünsche der Kunden neue Touchpoints, die weiß ist über die jemand irgendwie einkaufen möchte.
00:08:50: Das heißt es wird ganz viele Dinge geben, die man nicht vorher sehen kann.
00:08:53: Viel trauriger ist auch das sehr häufig gerade so im Ausschreibungsprozessen Systeme eingekauft werden ohne dafür klare Anforderungen und Stakeholder zu haben.
00:09:01: Da sehen wir ganz, ganz häufig den bekannten RFP mit seinen fünfhundert bis tausend Zeilen.
00:09:05: So dann fängt man an sozusagen in der Analyse diese Anforderung und dann versucht man mit dem Personas zu sprechen Features gewünscht haben und dann stellt man fest, naja es gibt die gar nicht.
00:09:14: Also das Unternehmen X hat sich zwar hier ganz viel zusammengeschrieben zum Thema Produktmanagement aber diese ganzen Workflows und Approvals und die Art und Weise wie Produkte editiert werden sollen Es gibt gar kein Stakeholder Ja?
00:09:23: Es gibt vielleicht einen zwei Leute die sozusagen im Category Management unterwegs sind oder zwei drei Werkstudenten die dort Produktdaten anreichern.
00:09:29: Das heißt es gibt keinen Stakeroller.
00:09:31: Die Wahrscheinlichkeit ist halt sehr groß.
00:09:32: Und das gleiche im Content-Management Bereich auch ganz häufig.
00:09:34: Das heißt man overingeniert Es gibt doch dem Griff sozusagen Future engineered.
00:09:38: Man versucht sozusagen Leute die nicht selber der Lösungen sind, versuchen Annahmen zu treffen über den zukünftigen Stakeholder.
00:09:44: So was passiert ist natürlich dass dann irgendwann kommt dann der Content Manager oder das Team oder der Product Manager und die werden sowieso alle scheiße finden, was vorher eigentlich gekauft wurde.
00:09:51: Die werden mit ihrem eigenen Expectations kommen und eigene Prozesse, eigene Feature haben wollen.
00:09:54: sondern hat man sich direkt irgendwie in Konflikt ins Haus geholt?
00:09:57: ja weil ein System einfach als gegeben gesetzt ist es schon mal ein schöner Nährboden für Austreten jeder Art warum irgendwas nicht gut funktioniert weil das ja ein Tool ist, das war schon vor mir da und es hat auch mein Vorgänger entschieden.
00:10:07: Also großum solitische Systeme führen A zu langen Projekten, B zu teuren Projekte und C eben dazu dass du einfach super steif und super unresponsiv bist auf irgendwelche Anforderungen.
00:10:17: Deswegen nicht so viel Future-Engineer, nicht so viele sozusagen anderen Treffen über Dinge die man doch gar nicht weiß.
00:10:22: Ja werde ich in zwei Jahren Produkte so managern werde ich diese Features brauchen im CMS oder wird mein Shop das und jenes können müssen sondern zur gegebenen Zeit dann schlank und kleinteilig auf auftretende Marktveränderungen reagieren, ist glaube ich so die Best Practice, die es da gibt.
00:10:37: Da können wir doch mal ein Beispiel aus der jungen Vergangenheit auch heranziehen.
00:10:39: Wenn ich mich richtig ins Sinne war es ja Lidl, dass mit SAP zusammen fünfhundert Millionen Euro versenkt hat?
00:10:45: Ich glaube das ist ein RAP-System, was die von denen
00:10:47: gekauft haben.
00:10:47: Genau!
00:10:47: Das ist mein RAP System und das ist schon irgendwie sehr substanzieller Betrag.
00:10:51: Da wird's wahrscheinlich eine Milliarde Facetten geben und glaubt man muss da auch differenziert draufgucken, was tatsächlich sozusagen der Wahrheit ist und was eher jetzt im Markt daraus gedreht wird.
00:10:59: aber ich glaube am Ende des Tages, ich glaube was erschreckend ist, wie weit man sozusagen kommt in so einem Projekt bis man sozusagen den Reißkleinen zieht.
00:11:06: Das wäre meine Frage sozusagen, das ganze Setup.
00:11:08: Warum muss man in fünfhundert Millionen versenken?
00:11:09: Warum sieht man nicht nach zwanzig versenkten Millionen, dass es in die falsche Richtung geht oder nach dreißig oder nach fünftig und warum muss sich erst ein so großer Betrag akkumulieren?
00:11:17: Da scheint ja sozusagen ein ganzes Set-Up und Netzwerk auch an Dienstleistern und anderen Leuten davon profitiert zu haben, vielleicht nicht unbedingt rechtzeitig die Fahne gehisst zu haben.
00:11:26: Dass da irgendwie was nicht in die richtige Richtung gilt.
00:11:28: Mal unabhängig davon wer da jetzt irgendwie missgebaut hat oder ob das vermeidbar war wenn du jetzt ein Lidl wärst.
00:11:34: Und sagen wir mal, es hätte den Fall jetzt nicht gegeben.
00:11:36: Du sagst ich möchte irgendwie einen RP bauen was sich über X Standorte ausbreiten lässt über X Länder soll dies das jenes können?
00:11:41: und sagst monologische Systeme sind problematisch.
00:11:43: also wir lassen mal SAP und Oracle irgendwie Otter Acht.
00:11:46: Was soll so jemand denn tun, um dieses Problem zu vermeiden?
00:11:48: Dass er ein monolithisches System einsetzt oder sogar baut.
00:11:50: Also ich glaube muss ein bisschen unterscheiden zwischen zwei Begriffen.
00:11:53: also sagen monolithische system ist erstmal sozusagen einfach der technischere begriff dafür dass sie einfach ein großes stück software habe einfach diesen großen klotz ja versus eben irgendwas sehr modulares und in einzelne bauteile zerlegbares.
00:12:04: ich glaube das muss man ab trennen oder sozusagen abgrenzen von dem begriff standardsysteme.
00:12:08: ich glaube schon ... dass nicht jeder Prozess in einem Unternehmen, ... ... und es ist besondere nicht zu sagen ... ... ein Backend-Prozesse unterliegt der permanenten Veränderung.
00:12:16: Beziehungsweise nicht permanenter Veränderungen... ...in einer gleichen Geschwindigkeit.
00:12:19: Es gibt natürlich irgendwie das... ...wie denn gibt's ja auch Standardssysteme?
00:12:20: Wenn ich mir an so was denke wie Finanzbuchhaltung,... ...Debatonmanagement vielleicht sogar auch Einkauflogistik.
00:12:25: Irgendwelche HR Themen.
00:12:27: Die haben bei Weitem nicht den Anspruch oder die Anforderung... ...die zehn Deployments pro Tag verändert angepasst... ...und permanent vertestset zu werden,... ...wie vielleicht eher kundenzentrischere Funktionalitäten.
00:12:37: Das heißt nicht, dass man die zehn Jahre belassen muss.
00:12:38: und dass man da nichts tun muss.
00:12:40: Vielleicht im Finanz-Liegelbereich noch seltener, beim Bereich Logistik einkaufen kann man sicherlich auch was tun vielleicht in einem Quartalsrhythmus oder einem halbjahres Rhythmus.
00:12:48: aber muss ich überlegen zuerst als eben großer Konzern was in den wirklich Standardprozesse wo ich eine relativ lange Haltbarkeitsdauer sehe ja wo ich mir auch erlauben kann maximal standardisiert dranzugehen und dann aber auch standardisiert heranzugehen also nicht sozusagen den Fehler zu machen naja ich kaufe jetzt ein Standardsystem und wenn ich dann so sagen das ist die große Frage die ich mir dann mal stelle bei solchen Projekten dann erwarte ich ja, dass es auch ein Standardsystem ist.
00:13:10: Das heißt meine Expektation wäre das sich mit verhaltenesmäßig wenig Customizing also wenig für mich speziell entwickelten oder angepassten Funktionalitäten durch die Tür kommen.
00:13:19: so wenn ich jetzt ein Standardssystem kaufe und trotzdem tausende von manntagen rein haue Dann bleibt natürlich die Frage offen okay was habe ich denn eigentlich tatsächlich da ... an generischer Business-Logik gekauft.
00:13:28: Das heißt, so ein Lidl oder auch andere Konzerne müssen sich hier eben sehr gut überlegen... ... was sind sozusagen Hypothesen über Prozesse die sehr nachhaltig sind,... ... wo es wahrscheinlich nicht viele Veränderungen gibt?
00:13:37: Da lieber dann Standards-Themen kaufen und die auch schlank und schnell einführen.
00:13:40: Also standardisiert ist das auch schnell, dann ist es auch kosteneffizient.
00:13:44: Und dann sich zu überlegen okay, wo habe ich denn jetzt Bauteile oder Baustellen bei denen ich mit großer Wahrscheinlichkeit weil sie sich gesetzliche Regeln ändern, weil sie vielleicht lenderspezifisch sind, weil Sie vielleicht Marktpreis irgendwie Dynamiken unterliegen.
00:13:56: relativ genau weiß, dass es nicht fünf oder sechs oder sieben oder acht Jahre konstant sein wird.
00:14:00: Und wenn ich dann so ein Projekt reinlaufe was dann schon von vornherein auf mehrere Jahr rausgelegt ist und wo ich de facto ein fertiges Pflichtnerv drunter implementiere, dann habe ich im Setup etwas falsch gemacht.
00:14:09: Ich muss mir sehr gut abgrenzen zwischen Standard vs Nicht-Standard und überlegen, wo hab' ich mehr Tempo drauf?
00:14:15: Wo hab'ich wenig Tempo darauf?
00:14:16: Das aber auch sauber konsequent einhalten.
00:14:18: Genau das passiert in der Realität häufig nicht.
00:14:21: Ich hab dann Standardprojekte die doch nicht so standardisiert sind.
00:14:24: Das System ist ein sehr spezifisches Beispiel.
00:14:27: Wenn es gleich viele Unternehmen gibt, die daran teilweise auch gepleite gehen.
00:14:30: Es war bei vielen schon so'n Genickbrecher-Thema gewesen.
00:14:33: Bietet uns aber... Also das zweite Problem bietet uns eine charmante Überleitung zum Dritten und da sollten wir immer überreden über Synchronisation also wenn man interne Systeme parallel laufen hat aber vielleicht gerade in Kontrast zu extern.
00:14:44: Ist das was wo du auch oft problematiken bemerkst?
00:14:47: Ja absolut!
00:14:47: Also dass grade im Kommissumfeld super relevant.
00:14:50: ich kann natürlich sozusagen beim Scopen meines E-Commerce Projekts relativ gut durch die Tür.
00:14:55: Ja, ich kann mir überlegen wie sieht mein Shop aus.
00:14:56: Ich kann vielleicht nochmal dann ein Implementierungspartner ins Boot holen und ich kann noch mal den kreativen Teil gut abgrenzen sagen okay da gibt es vielleicht jemand oder das ist vielleicht der gleiche wie die Implementierungspartner der sich sozusagen das Design kümmert um die UX.
00:15:07: So kompliziert wird's natürlich dadurch dass selbst in einer E-Commerce Plattform heute ja nicht isoliert im Markt steht, sondern ich habe natürlich diverse Anbindungen zu sogenannten Dritteranbietern.
00:15:16: Ich habe Integration mit Payment-Anbieter und Risiko, Managementlösung, Bonitätsprüfungen, Logistikern in einer externen Suche, externen Empfehlungsengine, Social Media Tool, Newslettertool und so, also können ganz schnell zehn bis zwanzig kleine Bubbles rund um eine Commerce-Plattform werden die allesamt ihre kleine Schnittstelle mitbringen in unterschiedlicher Qualität vielleicht von unterschiedlichen Leuten entwickelt oder irgendwie supportet mit auch ganz eigenen Timelines.
00:15:40: So eine Klassik, gerade so ein größeren Enkomusprojekt ist... Ich habe dann meine Lead-Agentur aber ich hab sozusagen keinen damit beauftragt eigentlich die anderen zehn Dienstleister mitzustellen oder die andere zehn Partner.
00:15:49: Der Payment Provider stellt da seine Spezifikationen bereit.
00:15:51: in der Geschwindigkeit, in der er ist Möchte ja der Logistiker testet hinterher dann im NTN-Test das dann, wann die Zeit dafür haben weil einfach keiner den komplett übergeordneten Hut.
00:16:01: man nennt es auch nicht Projekt sondern Programm.
00:16:03: Ich habe da ein Programm Einführung von eben dem neuen großen E-Commerce System für Joel.
00:16:08: dieses Programm steht eben aus mehreren Blöcken dass dann irgendwie das Commerce Thema hat vielleicht fürste parallel ein neues PIM ein Ja vielleicht gibt's sogar noch eine CMS Komponente.
00:16:15: das ist irgendwie ein neues Warehouse und das im Überblick zu behalten aufeinander abzustimmen diese ganzen Dienstleiste zu orchestrieren auch ja alle ihre eigenen Kontrakts haben, auch festzustellen wo ich eigentlich lücken habe.
00:16:26: Das ist eine Fähigkeit die ganz ganz ganz häufig fehlt weil die meisten das erste Mal sich oder das erste mal im großen Ziel sich mit dem Kommers Thema beschäftigen.
00:16:34: Das heißt du stellst dich dann halt hin selbst wenn du irgendwie einen internen Projektleiter assigned hast der da versucht Diagramme zu zeichnen und so rotem Fahrt zu determinieren Dann hat derjenige inhaltlich vielleicht nicht den kompletten Durchblick also kompletter Durchblick im Sinne von er macht es erst einmal oder das zweite Mal.
00:16:48: Er weiß gar nicht, also er versteht vielleicht inhaltlich nicht bis wann muss wer eigentlich was getan haben damit sinnhafterweise ja Partei X oder Y sozusagen wie beim Hausbau wenn irgendwie das eine Gewerk nicht fertig ist dann ist halt doof irgendwie an den Boden zu legen.
00:17:01: wenn derjenige der die Fußbodenheizung verlegt und doch gar nicht drin war so was kann ich natürlich nicht auf dem Gantt Chart lösen sondern ich muss verstehen hey wer muss rein?
00:17:09: Wer legt irgendwie ein Estrich?
00:17:10: Wer legt im Boden?
00:17:12: Wie lange trocknet irgendwas?
00:17:13: Und diese Art von Verständnis und dieser Art vom Projekt fehlt halt sehr häufig gerade den größeren Projekt.
00:17:19: Das ist auf jeden Fall ein ganz wichtiger Tipp sich, wenn man das nicht selber im Haus hat diese Komplenzen sich die definitiv einzukaufen.
00:17:25: Ist auch eine gute Position, die man gut einkaufen kann.
00:17:28: ja weil dafür gibt es viele Experten und viele gute Berater, die das einfach durchsteuern, durchsteuernd durchsynchronisieren und sie auch by the way die Accountability haben und auch die Power haben diese Dienstleistung anzusprechen ganz viele Projekte erlebt, bei denen dann die Dienstleister sich untereinander ausmachen lässt.
00:17:45: Und selbst bei maximaler Motivation und maximaler... Bereitschaft allen, ein Projekt zum Erfolg zu führen ist das natürlich super schwierig.
00:17:52: Weil keiner dem anderen hier reindiktieren kann.
00:17:54: Ich kann dich fragen, Gell?
00:17:55: Bis wann hast du deine Schnittstelle getestet?
00:17:57: und dann sagst du mir ja bis morgen.
00:17:58: Passt mir jetzt, wenn ich sage, ich kann's auch
00:17:59: heute."
00:17:59: Dann sagst Du nee, kann ich nicht.
00:18:00: Ich hab gar keinen Durchgriff.
00:18:01: Ich begann nicht deinen Auftrag geben.
00:18:03: Von daher ist das ganz häufiger Fehler der zu vermeiden ist.
00:18:06: Es
00:18:06: klingt doch nicht so trivial!
00:18:07: Kann man das wirklich so effizient steuern?
00:18:09: In meiner Erfahrung ist immer Projektmanagement mit je mehr Stakeholder, desto more paying... ...und desto mehr Verzögerung eigentlich.
00:18:15: also Das ist ja der pure Schmerz.
00:18:17: Was jetzt kann man steuern?
00:18:18: Also die gute Nachricht ist sozusagen, die Risiken bei sowas sind relativ klar.
00:18:24: selten was überraschendes dabei.
00:18:26: Also du musst dann die Übersicht haben, du musst sozusagen die Partnerin abstimmen, gibt irgendwie auch die Tools und die Methodiken das zu machen.
00:18:31: Das ist jetzt kein Rocket Science aber es ist einfach knallharte handwerkliche Arbeit ja?
00:18:36: Und dass wirklich auch nichts was in so einer Rolle gewickelt werden kann.
00:18:40: Ja also auch häufiger Fehler.
00:18:42: man sieht dann irgendwie den Joel in der Firma Y. Der hat eigentlich schon zweieinhalb Prozent zu tun.
00:18:47: Du hast jetzt die Rolle hier Preq Manager für das neue Replatforming Projekt sein und selbst bei aller maximale als Bereitschaft kannst du das nicht leisten, weil es ist halt ein Fulltime Job und eigentlich sogar mehr.
00:18:57: Du bist mit allen permanent da, du sitzt im War Room, idealerweise holst du die Partner alle irgendwie regelmäßig an den Tisch.
00:19:03: also man kann es steuern aber man muss vorher sich darüber klaren sein dass es Eine superkritische Rolle, vielleicht eine der kritischsten.
00:19:09: Wenn die fehlt dann ist es so wie wenn der Bauleiter eben nicht auf der Baustelle ist kann der Architekt zwar ein gutes Haus designt haben und die Dienstleister haben auch alle gute Materialien dran gekart und jeder möchte ja auch aber alle werden auch fleißig Rechnungen schreiben für die Stunden die sie leisten.
00:19:23: Aber am Ende steht dein Haushalt nicht weil einfach das Nichts sauber aufeinander abgestimmt
00:19:26: hat.
00:19:26: Na was ja bei dir anklang?
00:19:28: Das ist ja nicht nur ne Frage eigentlich von Synchronisation sondern da kann man wahrscheinlich viertes Thema daraus machen letztlich auch ne Frage von Abhängigkeiten.
00:19:34: Also was du gerade gesagt hast, Schnittstelle testen.
00:19:36: Kannst du das bis morgen machen?
00:19:37: Impliziert ja ich brauche das aus irgendeinem Grund weil irgendwas anders darauf aufbaut sind Abhängigkeiten quasi auch in der Form zu sehen dass man das neben der Synchronisation auch auf den Schwimm haben muss.
00:19:46: Was zahlt eigentlich auf was ein und was ist wie miteinander verheiratet?
00:19:48: Absolut!
00:19:49: Man kann so ganz einfaches klassisches Beispiel machen.
00:19:51: jetzt aus unserem Commerce-Umfeld.
00:19:52: Du hast sehr häufig externe Systeme in dem Produktdaten entstehen sogenannte PIM-System oder Product Management.
00:19:58: So du hast irgendwie eine Systeme sogenanntes OMS oder Management Da fließt die Bestellung rein sogar noch mal irgendwie.
00:20:04: System oder Services, in denen Preis-Logiken drin sind.
00:20:08: Was kostenpreis gerade BtoB Kontext hast du häufig sehr komplexe Preiskalkulationen und Preisbildungen.
00:20:13: So wie ein Systembau ist was eben nicht mit diesem Drittsystem sauber kommuniziert oder was dir selbst für den Test nicht die realen Produkte haben zur Verfügung stellt.
00:20:20: ja weil du hast irgendwie dein PIM Projekt verzögert oder das Team was im bereitgestellten PIM Tool hat noch gar keine Daten irgendwie erstellt.
00:20:28: So dann hast du natürlich ein Problem, dann testest du einen Shop-System oder ein Commerce-Ssystem in dem einfach die Daten nicht drin sind oder du mit irgendwelchen Demo-Daten testen musst ja was irgendwie fern ist von dem was du wirklich hast.
00:20:38: so eine Bestellung kommt zwar virtuell rein aber der Zahlungsanbieter ist nicht angebunden.
00:20:42: das heißt die Zahlung Mit der Kreditkarte vertestest du es auch nicht richtig.
00:20:45: Und irgendwie die Bestelle wird auch nicht an das Ordermanagement rausgegeben.
00:20:48: und so siehst du sein den end-to-end Test nicht, ob das Lager wirklich irgendwas im Päckchen tun würde, dass eben dem Jail schickt.
00:20:54: also von daher ja wenn sozusagen die Abhängigkeiten nicht klar geregelt sind, also das eine ist in Kommunikation aber das andere ist auch Bereitstellung von Daten, von Testdaten, von realen Daten oder auch ganz einfache Dinge wie zum Beispiel Infrastruktur.
00:21:06: Wenn ich über sowas nachdenke wie Hosting.
00:21:08: Ich brauche für alle Systeme heute irgendeine Form von hosting environment So habe ich jetzt den Vertrag mit dem Anbieter nicht geschlossen.
00:21:15: Schwierig, dann teste ich irgendwie auf dem Rechner des Developers der Agentur aber mal zu sehen wie schnell ist der Shop eigentlich wirklich?
00:21:23: Wie performant ist das?
00:21:24: Vielleicht auch mal ein Performance- oder Lasttest zu machen und zu sehen was passiert denn wenn ich mal so die Tausend oder Zehntausende oder hunderttausenden Besucher drauf jage dich eigentlich auch erwarte ja ist es immer noch schnell oder ist das nämlich die Grotten langsam?
00:21:34: Das funktioniert halt nicht.
00:21:35: Das heißt also es ist Koordinationen und Abhängigkeit eben insbesondere von Daten.
00:21:40: Gut, also beides ein Stück weit verheiratet lerne ich.
00:21:42: Also nochmal zusammengefasst erstes Thema Produkt am Kunden vorbei entwickeln.
00:21:46: zweites Thema monetische Systeme.
00:21:47: drittes schlechte Synchronisation.
00:21:49: viertes starke Abhängigkeiten.
00:21:51: Du hattest ja auch noch einen Punkt gesagt.
00:21:52: den kann man vielleicht auch zum eigenen Problem machen denke ich was du gesagt hast mit dem Thema Ohnachschip.
00:21:57: Also klang für mich jetzt so raus dass du sagst der Geist ist willig aber das Fleisch ist schwach sprich man hat gar kein Fleisch benannt Was dem Geiste da folgen soll?
00:22:04: Ist es eine häufige Problematik?
00:22:06: Also es tritt sehr häufig auf, also entweder das was ich vorhin gesagt habe dass du sozusagen ohne hast die eigentlich mehr eine Rolle sind und demjenigen der das prägt sozusagen der Sponsor wie man so schon sagt des prägts ist.
00:22:15: Dem ist halt nicht klar oder er spart einfach am falschen Ende.
00:22:18: ja da wird eben nicht der Produkt- oder präktverantwortliche gestellt ja und es gibt sozusagen nicht denjenigen der auch wie man soll sagen hundred percent accountable ist dafür.
00:22:24: Das natürlich schwierig weil ich am ende des tages in heutigen digitalen setups ... sehr viele verschiedene Gewerke oder Rollen zu koordinieren haben.
00:22:32: Wie gesagt, drittabhängigkeit, interne Abhängigkeiten, ganz viele interne Teams.
00:22:36: Ich habe irgendwelche Leute, die irgendwas testen.
00:22:37: Vielleicht auch aus dem Customer Service.
00:22:39: Ich hab Leute aus der Produktanlage, aus dem Product Management und ich hab Vertriebmarketing, die da drauf gucken müssen.
00:22:44: Wenn ich da keine Ohnerschip habe, wenn niemand sich sozusagen end-to-end verantwortlich fühlt, ja?
00:22:49: Wenn niemand da sitzt und sagt hey!
00:22:51: Das ist mein Baby, das ist sozusagen meine Plattform.
00:22:54: Da schiebe ich auch nicht den Schwarzen Pedern und her, sondern ich bin derjenige, der Leute hinterherläuft, der Dienstleister steuert und der am Ende gerne gemessen werden kann an den Business KPI's die hoffentlich so ein Projekt dann noch hat.
00:23:04: was auch immer das ist ob das jetzt Umsatz ist oder Marge
00:23:08: Kunden,
00:23:08: irgendwie Marktanteile oder Kunden-Happiness.
00:23:10: So dann ist es super, super schwierig so etwas durchzuzukommen.
00:23:13: Weil dafür ist die Komplexität heute in den allermeisten Projekten eben sehr, sehr groß wird noch mal künstlich größer gemacht durch die vorher benannten Fehler, ja große Anforderungen und nudelige Systeme das kann ich natürlich alles klein schneiden und mit einem sehr gielen, sehr MP Lasting vorgehen das Risiko senken.
00:23:28: aber wenn ich das nicht tue da ist üblicherweise ein ganz großer Block und dann habe ich keinen Ohner und dann sitzen halt zehn Leute.
00:23:34: Im besten Fall haben alle zwar einen guten Job gemacht, aber trotzdem passt das nicht zusammen.
00:23:39: Und im schlechten Fall ist einfach nichts passiert, ja?
00:23:40: Alle haben irgendwie gearbeitet und waren irgendwie da, aber dann hört man sowas wie... Ja ich dachte du wolltest das machen.
00:23:46: Ich dachte du!
00:23:47: Ich habe dir doch die letzte Woche die Mail geschickt.
00:23:49: Da war ich doch nur in den CC und hab solche Diskussionen.
00:23:54: Dann kommt eben nichts auf die Straße.
00:23:55: Wie oft passiert so was in der Praxis?
00:23:58: Sehr häufig.
00:23:59: Woran liegt das?
00:24:00: Du kannst noch nicht etwas Neues starten und eigentlich keinen in Vollverantwortlichkeit haben.
00:24:03: Es liegt daran, glaube ich, dass die Komplexität des Vorhabens massiv unterschätzt wird.
00:24:08: Das ist so ein bisschen wie vielleicht dieses Hausbeispiel auch ganz gut.
00:24:11: Da gibt es ja immer viele Leute, die dann versuchen sozusagen an dem Bauleiter oder den Projektleiter zu sparen und sagen, komm ich mach das selber!
00:24:16: Ich fahre jeden Tag raus auf die Baustelle.
00:24:18: Ich habe jetzt ganz viele Freunde, die in den letzten Jahren gebaut haben.
00:24:21: Die sagen irgendwie alle das Gleiche, das ist halt die komplette Hölle.
00:24:23: Am Ende lebst du auf dieser Baustellung bis jeden Tag dort.
00:24:25: Am ende wird trotzdem alles zwanzig-dresch prozent teurer.
00:24:28: Und wenn du nicht gerade selber Ingenieur bist und das irgendwie überblickst... verstehst du die Sachen auch nicht gut, dann managst du das einfach nicht effizient.
00:24:35: Und genauso ist es hier auch... Ich glaube viele, die jetzt mit dem Kommerz-Thema starten gehen ja noch ein bisschen zu leichtfertig ran und sehen dass er noch so als naja ... Das ist halt irgendwie ein Shop System oder eine Website.
00:24:46: How Hard Can It Be?
00:24:47: Ja!
00:24:47: So und dann verstehen sie eben nicht, dass der Core des Geschäfts nach vorne raus, dass das integriert ist mit zehn Drittanbietern mit deiner wahren Wirtschaft verheiratet, dass du da irgendwie nochmal fünfzehn ... parallele Verträge schließen musst, ja.
00:24:59: Mit der Agentur mit dem Design-Dienstleister... ...mit einer Firminiers-Vertester, mit dem Hoster,... ...mit den Payment Provider.
00:25:04: Also das ist sozusagen nicht nur technisch und technologisch,... ...sondern auch einfach administrativ superkomplexes, ja?
00:25:09: Und da kannst du eigentlich nur verlieren.
00:25:11: Dieses Geld was du dann versuchst einzusparen,... ...das legst du halt hinterher drei-, vier-, fünfmal drauf,... ...weil natürlich alle Dienstleister,... ...ohne dass sie dir etwas Böses wollen,... ...einfach wie gesagt fleißigere Rechnungen schreiben werden,... ...dann hast du in diesem Prekoordinator unnötig gespart,
00:25:23: ja?!
00:25:23: Hm,
00:25:24: mal ganz bodenständig gesprochen!
00:25:26: Es geht ja am Ende des Tages viel um Innovation und eine gewisse Ambition vielleicht auch, also so eine gewissen Ambitionsbereitschaft.
00:25:33: Kann das auch ein Thema sein was am Ende eines Tages zu einem Problem wird?
00:25:37: dass man das entweder gar nicht tut, also dass man diese Innovations- und Ambitionsentscheidung entweder garnicht trifft oder falsch trifft?
00:25:42: Da sehen wir sehr häufig.
00:25:43: Das passiert quasi schon vorher.
00:25:44: Also das ist dann tatsächlich erst mal noch gar nicht ein IT-Problem, sondern es ist so ein grundsätzlich strategisches Problem was zur Digitalisierung angeht.
00:25:51: Und das würde ich schon irgendwie in zwei Dritteln der Fälle mindestens sehen ja zumindest jetzt in den Szenarien wie auch unterwegs sind.
00:25:56: Was passiert konkret?
00:25:57: Ja Leute starten sowieso schon viel zu spät in die Digitalisierung in den meisten Verticals, also viel zu spät gemessen an dem was für ihre Prokategorie schon da ist.
00:26:09: Es gibt meistens dann sehr gute Digital-Wertbewerber es gibt vielleicht irgendwelche Marktplätze, es gibt Amazon immer oder fast immer für jeden Produktbereich.
00:26:16: Das heißt ich starte schon viel zu Spät und bin jetzt gar nicht in der Greenfield Case.
00:26:19: Was bedeutet das?
00:26:20: Das bedeutet ja dass es eine gewisse Mindestbarriere, einen gewissen Trashhold an Kunden Erwartungen gibt.
00:26:26: Der Kunde hat irgendwie schon gelernt oder den wurde beigebracht von jemand anderen was denn irgendwie Minimal Anforderung, minimale Features die ich erwarten kann eine minimale Geschwindigkeit der Seite an die ich mich gewöhnt habe, dass sich jeden Tag Dinge zurückschicken kann.
00:26:37: Wie muss eine Suche funktionieren?
00:26:38: Also diese technische und anforderungsseitige Hürde muss ich erstmal nehmen.
00:26:42: Ich habe auch eine Minimalanforderung im Hinblick auf Marketing und Online-Marketing, weil man darf nicht vergessen.
00:26:46: Der Kernskill, den sich die Leute ja auch aneignen müssen ist ja gar nicht irgendwie eine schönere Hose einzukaufen sondern Kunden Akquise und Kunden Retention zu lernen.
00:26:54: also wirklich Digital Custom Acquisition und Retention müssten ja eigentlich die digitalen Skills sein, die ich brauche.
00:27:00: so das heißt dazu gehört auch eben effizient mit Performance-Markten, Online-Markten, BI umzugehen in den allermeisten Verticals oder Industrien.
00:27:07: Die sind ja schon gut also insofern gut digitalisiert als dass ich ja nicht der erste bin, der auf irgendeinen Keyword bietet bei Google, Facebook, Amazon und Co.
00:27:14: Das heißt, auch da ist es ein relativ teurer Spaß.
00:27:16: So wenn ich dann jetzt diese ganzen Parameter zusammenbringe und sagen naja... ...ich habe einen Händler zum Beispiel der relativ spät schon startet mit die Klassierung allgemein,... ...der dann starte in einem schon vorhandenen Wettbewerbsumfeld bei dem Kunden eine relativ hohe Erwartung haben an Funktionalität, Technologie, Komplexität des Setups im Backend bis zu den hohen Marketing-Trashwood gibt.
00:27:34: Und dann gehe ich rein und möchte aber mit wenig Geld irgendwie einen kleinen Shop hinstellen.
00:27:38: Budgetiere komplett sozusagen am Markt vorbei also setze Budgets auf, die mir wirklich vor zehn Jahren mich hätte irgendwie noch mal nach vorne bringen können, aber bin einfach total unambitioniert.
00:27:47: Dann führt das meistens zunächst.
00:27:48: Da kann ich das Geld de facto sparen, weil das was sich der Bauer wird auf gar keinen Fall zum Erfolg.
00:27:52: Es muss nicht immer ein Budget ausgerichtet sein, häufig kann es auch ein Anforderungsthema sein.
00:27:56: Das heißt Ich baue de facto etwas, was absolut Standard ist.
00:28:00: Also man gibt so diesen Begriff so Custom Excitement, da gibts so Dinge mit denen überraschigen Kunden und sagt einem Kunde Hey!
00:28:05: Ja, der verkauft zwar das gleiche Produkt wie Firma X, Y und Z. Aber macht es halt besser schneller weiter?
00:28:11: Ich kann jetzt endlich über, weiß ich nicht, Voice kaufen oder... ...ich habe letztendlich eine coole Mobilapplikation.
00:28:16: oder hey die haben verstanden wie man super personalisiert... ...oder hey die liefern das schneller weil sie irgendwie eine smartere Logistik haben.
00:28:21: So wenn ich mir nichts überlege was irgendeine Form von Customized Heighten oder auch USP oder Differenzierung bringt sondern einfach nur... ...von zehn Websites so die Feature zusammen kopiere und klaue in meinen RFP.
00:28:31: Und da ich möchte ein Checkout VX und suche Y und Filter wie... So, dann baue ich natürlich einfach eins zu eins den Markt nach.
00:28:38: Das mache ich dann meistens.
00:28:39: ein paar Monate lang in der Zeit haben diejenigen, für die ich kopiert habe sich schon wieder weiterentwickelt und dann ist mein Ambitionslevel komplett falsch.
00:28:44: Und da muss man ja schon die Frage stellen oder die Frage geht dann auch noch ganz oben was wollt ihr eigentlich?
00:28:49: Also ist das ein Lippenbekenntnis?
00:28:50: Wollt ihr einfach mal einen System hinstellen um eines hinzustellen?
00:28:53: Oder habt ihr hier seriöse Ambitionen?
00:28:55: Wolt ihr Marktanteile gewinnt?
00:28:56: Wilt ihr auch online der Kategorie Lieder sein für das Produkt?
00:29:01: Von den Anforderungen, von der Budgetierung vom Team zu einem ganz ganz anders herangehen.
00:29:04: Also Team ist auch so ein Thema.
00:29:05: Dann sagen Leute wir wollen jetzt ernsthaft digitalisieren... fängst du an mit denen darüber zu sprechen, was dir den Plan für ein Team aufzubauen und sagen so okay wir haben jetzt hier für dieses nächsten zwei Monate haben wir jetzt hier zwei Planstellen bewilligt.
00:29:15: Dann sagst du ok Leute ganz ehrlich ja dann lasst es lieber so dann nimmt dieses Geld und kauft die zwei Leute eben von einer guten Agentur noch mal dazu weil das ändert gar nichts ne?
00:29:25: Das ist total unambitioniert!
00:29:27: Dass es nicht halb ist und nichts Ganzes!
00:29:29: Du wirst weder ohne schon mögliche Technik oder du wirst eigentlich nur der Agentur im Weg stehen Weil die zwölf Leute die auf der Agentursite arbeiten werden es total droh finden dass da irgendwie zwei mit einzufangen sind.
00:29:37: Also Ambitionslevel, budgetseitig oder skrup seitig muss richtig gesetzt werden und auch ausgerichtet sein an der Abzeit.
00:29:44: also ich muss mir auch überlegen das ist so die letzte Übung was es denn eigentlich ein relevantes Outcome ist.
00:29:49: um einem Beispiel was wir häufig setzieren mal hier anzubringen als ich angefangen habe mit E-Commerce vor fünfzehn Jahren und die ersten Händlerzonen kamen die Business Plane uns gezeigt haben und davon geträumt haben zehn Millionen online umzusetzen Das war viel.
00:30:00: ja also das galt als groß zehn Millionen online, das ist schon irgendwie super krass.
00:30:05: So dann irgendwie ein paar Jahre später war er relativ klein in Bereichen wie Fashion und
00:30:08: Co.,
00:30:09: dass wenn ich nicht die Ambition habe und am Horizont mal die hundert Millionen Umsatzmarke sehe, da werden sich viele Investitionen, die ich jetzt eigentlich tätigen muss im Custom Acquisition Retention Tech Online Marketing, werden sich nicht einmal auf den Papier refinanzieren lassen.
00:30:22: also der Business Case wird de facto nie fliegen.
00:30:24: Wenn ich jetzt heute darauf gucke ... wieder ja, Fashion, Elektronik irgendwie andere Bereiche.
00:30:28: Dann ist ja ganz häufig eigentlich die Milliarde mittlerweile die Größe.
00:30:31: Ja?
00:30:31: Wenn ich heute versuche im Fashionbereich loszulegen und ich habe nicht eine Ambition dort einen Milliarden Business draus zu machen online... dann werde ich alles was ich investieren müsste um mindestens auf Level X zu sein mit den entsprechenden Wartezeitbärbern.
00:30:43: Da werde ich nie in einen positiven Aruin irgendwie daraus ziehen.
00:30:45: Und das muss mich natürlich freue überlegen!
00:30:47: Das muss nicht immer so viel sein.
00:30:48: es gibt natürlich ganz viele Verticals wo ich mir deutlich weniger Euros trotzdem noch ein profitablen Case nach vorne raus bauen kann.
00:30:55: theoretisch, wenn ich das aber nicht mache.
00:30:56: Ja die sind drei Satz dann werde ich nie matchen.
00:30:59: ja, weil Investment ist ja immer relativ ne?
00:31:01: Ich kann sagen ich investiere jetzt eine Million Euro und es vielleicht für den Case bei dem ich irgendwie hundert Millionen Euro rausholen kann ja eine super super Wette.
00:31:08: Wenn ich irgendwie eine Million investieren muss um im besten Fall zwei raus zu machen, ist vielleicht keine so gute Wette, so dass muss sich schon noch tun.
00:31:15: Kannst
00:31:15: du nochmal ein bisschen plastischer machen warum diese Gap nochmal größer geworden ist?
00:31:18: also der Laie hört jetzt vielleicht zu und sagt sich nachher Moment Die Erstellungen für so einen Shop sind aber auch die gleichen.
00:31:23: Warum muss ich jetzt schon eine Milliarde Umsatz machen und nicht mehr irgendwie hundert Millionen?
00:31:27: Wenn ich damit halten will, ist das Investitionsvolumen so stark gestiegen.
00:31:30: Was macht da eigentlich quasi den Benchmark aus?
00:31:32: also woher kommt es Delta?
00:31:33: Also wir bilden sich dieses zwei Komponenten.
00:31:35: Die einfachere ist, was kostet es mich sozusagen Kunden heute zu akquirieren?
00:31:39: Wirklich so vereinfachtgesprochenes Online-Marketing.
00:31:41: So da Online-Marketing ja primär über Plattform passiert Google, Facebook, Amazon und Co.
00:31:47: Und diese Plattform schlauerweise natürlich alle als Marktplätze in ein Beta Modell unterwegs sind.
00:31:51: das heißt also de facto eine ganz klare Beta Logik unterliegen und Leute die irgendwie mit einem drei Händler einen blaues T-Shirt von Marker X verkaufen wollen dort die entsprechenden Keywords oder die entsprechende Lendingpages bewerben So dann wird natürlich das Facebook oder das Google oder Amazon denjenigen nach oben stellen, der einfach mir am meisten Geld gibt.
00:32:09: Und da ist natürlich immer mehr willige Gibt pro Kategorie und immer mehr sozusagen zur Auktion erscheinen und mitbieten wollen steigt natürlich der Preis.
00:32:17: Wer profitiert?
00:32:18: Natürlich die Plattformen verdienen sich dumm und dämlich wie man ja auch schön aus der Presse sehen kann was die sozusagen für Milliarden gewinne und welchen Wachstumsraten unterwegs sind.
00:32:28: Für dazu ist natürlich der Margin-Druck bei mir erst mal als Händler in dem E-Commerce Umfeld total zunimmt.
00:32:33: Das ist das eine.
00:32:34: und wie gesagt, da sind einige Branchen stärker von betroffen.
00:32:36: umso einzigartiger mein Produkt oder umso spezieller mein Produkt.
00:32:41: Umso einfacher habe ich es.
00:32:42: ja wenn ich irgendwas bewerbe was keiner hat dann kann ich natürlich mich leichter positionieren hab aber vielleicht wahrscheinlich auch den kleineren Markt zur Verfügung.
00:32:48: also umso generischer so ein Produkt ist umso schwieriger So dass das eine also Marketing oder Marketing und das andere ist, was ich vorhin eben gesagt habe die Erwartung des Kunden an Funktionalität.
00:32:58: Um das vielleicht so plastisch mal zu sehen nochmal einen persönlichen Beispiel am eigenen Beispiel.
00:33:01: als wir angefangen haben mit e-Commerce vor fünfzehn Jahren war es relativ simpel.
00:33:05: Da kamen die Leute und da war der Katalog auch nicht so lang.
00:33:08: dann haben sie dir den Printkatalog auf Tisch geklappt.
00:33:10: diese Produkte müssen auch online gezeigt werden.
00:33:12: meistens waren noch nicht einmal die Anforderungen da.
00:33:14: das Bilder da sind man wollte einfach nur sagen die Texte wenn du Bilder gesagt hast das war schon ein Customer Excitement Faktor, da waren Kunden schon begeistert.
00:33:22: Da hattest du nicht zehn Zahlarten und irgendwie fünfzehn Integrationen und hier Risiko-Management und Bonitätsprüfung oder Dresscheck im Checkout.
00:33:29: Ja also das ist eine Zahlart meistens auch noch auf Vorkasse weil alle Angst hat beschissen zu werden.
00:33:33: Also irgendwie ein Logistiker und aus die Maus.
00:33:35: ja es war ein relativ einfaches Setup und wenn du das Protokoll wirklich geliefert bekommen hast dann warst du der König.
00:33:40: Und heute hast du super viel an von was dir Suche angeht.
00:33:42: Du kannst irgendwie super viele Feature einbauen in die Art und Weise wie Produkte gezeigt werden und Autokorektur und Forschungsfunktion und kleine Bilder am besten anhand der Lagerbestände die Produkte nach vorne stellen.
00:33:53: Dann hast du Personalisierung, dann hast du super Filter und nicht nur den Desktop sondern X-Plattform.
00:33:59: Du hast nicht mehr einen Browser wie vor fünfzehn Jahren, sondern du hast irgendwie zehn Browser in verschiedene Versionen und du hast mobil, du hast responsiv.
00:34:05: Du willst vielleicht was an einem Voice Chatbot
00:34:08: etc.,
00:34:08: die weiß irgendwie Touchpoint machen?
00:34:10: Du hast zehn Logistiken angebunden.
00:34:11: unterdundend ja.
00:34:12: diese Konflikten sind natürlich zu wird natürlich primär auch wieder durch den großen erfolgreichen Spielermarkt getrieben, die sich das auch leisten können, die genau das Richtige tun nämlich permanent mit großen Teams dem Kunden immer wieder neue Dinge beibringen und vorsetzen im eigenen Interesse sagen hey guck mal hier Joel Eine noch bessere Suche.
00:34:28: oder guck mal hier, du kommst jetzt mit noch weniger Klicks zu deinem Kauf.
00:34:31: Oder du kriegst jetzt ja noch schöne Bonuspunkte und schönes Loyalty-Programm.
00:34:34: Du kannst jetzt auch per Sprache kaufen.
00:34:36: so und umso häufiger das passiert, umso mehr lernen wir natürlich als Konsument.
00:34:39: Und irgendwann wird das zu einer Basiserwartung.
00:34:41: ein schönes Beispiel glaube ich einfach für alle nachvollziehbar.
00:34:43: Wenn du sowas wie hat jetzt nichts mit IT zu tun.
00:34:45: aber wenn sowas eine kostenlose Rücksendung die glaube ich von Zerlando wirklich sehr stark in den Markt gepusht wurde dem Kunden beibringst dann wird es zum Standard und damit eben zu der de facto Mindesterwartung.
00:34:54: Dann hast du natürlich halt jederjenige startet und plötzlich irgendwie vierzehn Tage oder dreißig Tage Rücksendung anbietet und vier Euro neun Neunzig vielleicht haben will und nicht kostenlosen Versand hast du eben direkt eine Nachteil geschaffen, weil das nicht der Basis Erwartungen entspricht.
00:35:09: Diese beiden Faktoren Marketing und Feature steigen permanent und führen ihm dazu, dass sozusagen Kosten anfangs Investitionen und dann natürlich mit der Grundlogistik wird komplexer.
00:35:18: Und mehr Produkte, mehr Sortiment also gibt noch mehr Faktoren.
00:35:21: aber so das glaube ich nur die zwei größten Wesen.
00:35:23: Wenn
00:35:23: wir das Thema mal vertiefen ganz kurz weil irgendwie das betrifft sich relativ direkt Kannst du dir vielleicht mal erklären, wie ihr das eigentlich macht?
00:35:30: Weil ich meine, ihr seid ein Shopsystem oder ich darf euch eigentlich nicht Shopsystem nennen.
00:35:33: Ihr seid ja ein Commerce-OS, sagt ihr immer!
00:35:35: Also ihr stellt euch da hin und sagt wir sind jetzt kein Magento weil wir sind nicht irgendein steifer Laden der nach einer Struktur arbeitet und vorgibt sondern wir sind eigentlich stark modular Microservice getrieben usw.
00:35:46: Das heißt, du bist genau in diesem Windsturm drin dass du diesen ganzen Scheiß der irgendwie innovativ ist Ich will jetzt per Chatbot kaufen oder per Alexa oder keine Ahnung.
00:35:53: es muss irgendwie smartphone tauglich sein.
00:35:55: Das musst du mir alles liefern.
00:35:57: Wie macht ihr denn da... dass ihr diesen Innovationsgrad und diesen Investmentgrad irgendwie hinkriegt auf der Ambitionsseite.
00:36:02: Das ist eine
00:36:02: gute Frage, also ich glaube was uns sehr stark leitet und das hier da auch auf sich mapen kann... Ich glaube Jeff Bezos hat von Amazon das mal sehr gut definiert, dass das einfach bei einem permanent hohen Veränderungsdruck im Markt nicht so schlau ist zu versuchen all diese Variablen die sich halt permanent drehen und viele der Zahnräder sind ja auch ineinander greifend du drehst am einen Rad dann passiert irgendwo anders wieder etwas.
00:36:21: es ist nicht so Schlau zu versuchen diese zu managen sondern lieber für sein Geschäftsmodell die Konstanten zu führen Dinge die sich nicht verändern.
00:36:27: Also im Fall von Amazon haben die das sehr gut definiert und gesagt, hey... ...das ist irgendwie der geringer Preis oder der tiefstmögliche Preis.
00:36:33: Das ist eine große Produktauswahl und es ist eine gute schnelle Logistik.
00:36:36: Das sind die Cornerstones, das sind so die drei Konstanten.
00:36:38: Es ist nicht denkbar dass in zehn Jahren jemand kommt und sagt, ich möchte irgendwie das Doppelte fürs Produkt zahlen oder ich bin jetzt fein damit, dass es drei Tage später kommt.
00:36:45: Wie die Lieferung dann passiert?
00:36:46: Also wie wird sich ändern, ob da eine Logistike ist, ob das ein DHL ausliefert oder die eigene Flotte oder ob das die Drohne bringt oder so gebiehmt wird.
00:36:54: Das wird permanent mutieren, aber die Konstante ist eben die eigentliche Kunde erwartet.
00:37:00: Das ist in unserem Fall genauso oder in jedem Business muss man danach suchen.
00:37:04: das ist vielleicht für ein Lebensmittelunternehmen sowas wie frische, dass wird sich nicht verändern.
00:37:07: da wird keiner den Fisch für fünfzig Prozent Discount haben wollen aber der Fisch lag dann schon drei Tage.
00:37:11: also das ist wahrscheinlich die konstant an der man arbeitet.
00:37:13: Für uns sind es dann so Dinge wie im Time to Market ja oder irgendwie gute Aeroi ja so schnelle Aeroie oder eine gute Total Cost of Ownership.
00:37:21: ich kann nicht absehen dass den Kunden zu uns in zwei oder drei Jahren kommen und sagen hey zu Dann prägt jetzt doch wieder.
00:37:26: zwei Jahre dauert und nicht irgendwie innerhalb von hundert Tagen oder innerhalb von irgendwie fünfzig Tage auf die Straße kommt.
00:37:32: Ich bin fein damit, dass sie Gesamtkosten für diese Plattform steigen, ja?
00:37:35: Dass ich mehr Harte brauche, mehr Lizenzkosten, mehr Developer-Tage um Sie zu kastemalzen sondern wir gehen davon aus, dass so diese drei Parameter Arui TCO und Time to Market, die sind, die wir verbessern müssen.
00:37:45: Und um die ein langen Versuchst du dann quasi zu bauen.
00:37:48: also ich weiß nicht an welchen Touchpoints unsere Kunden oder die Kunde in unserer Kunden werden kaufen wollen in drei vier Jahren.
00:37:53: Ich weiß nur das unser Job ist es, enable, dass das eben maximal leicht ist diesen Touchbund anzubitten.
00:37:58: Das heißt dieses Thema API-first headless also Unabhängigkeit von dem Touchbond.
00:38:03: Dass das was uns treibt.
00:38:04: wir überlegen und sagen wie kann ich sicherstellen, dass man morgen irgendwie doch wearables auf einmal hot werden ja?
00:38:09: Dass man das schnell adaptieren kann, dass es nicht wieder zum zwei Jahresprojekt wird.
00:38:12: Wie kann ich sicherstellen, dass wenn der Markt morgens in Richtung geht in der Produktmanagement oder OrderManagement dann im externen System passiert, dass da die Leute nicht aufführen Spryker zu nutzen sondern einzelne Bausteine austauschen können?
00:38:22: Das sind dann Dinge, die uns eher von der Denke her treiben.
00:38:25: Also findet ihr Konstante in deinem Modell und versucht sozusagen um sie herum zu innovieren?
00:38:29: Letzte Frage zu unserem sechsten IT-Problemen der Ambitionsentscheidung.
00:38:33: Du hast gesagt man sollte sich an der Abzeit orientieren.
00:38:35: ich erlebe das seltenst.
00:38:37: also die meisten orientieren sich immer ja an der Downside, an den Kosten und haben auch schon eine gewisse Legacy die Sie mitschleppen.
00:38:42: was kann man tun wenn man solche Entscheidungen seiner Firma eigentlich sozusagen forcieren möchte also auch als Führungskraft?
00:38:49: Also ich glaube, das ist super wichtig.
00:38:50: Der Kollege Florian Halmer glaub ich hatte in diversen Podcasts auch schon sehr schön erklärt In den meisten digitalen Modellen genauso wie auch im Venture Capital-Umfeldfonds ist es eher wirklich die Suche nach den zwei drei Optionen, die mir hoffentlich mein Geld wieder zurück spielen vs eben das Management von Risiken.
00:39:09: Die Downside Protection bringt halt nichts weil die allermeisten im Markt also die wirklich die allemeisten starten ja schon aus der Hinterhand.
00:39:15: Das soll gar nicht so negativ klingen, aber sind halt dann nicht das Amazon oder nicht das Talando, haben nicht Best in Class Digital Talent zur Verfügung, haben den besten coolsten Standort, haben vielleicht nicht die Corporate DNA oder die Company-DNA, die sozusagen auch Leute anzieht, innovative Projekte denen bietet, haben wahrscheinlich nicht die Kapitalausstattung umso zu agieren.
00:39:35: Also das heißt ich starte schon mit einem Setter was erst mal gemessen an Market Leaders in meinem Vertical vielleicht nicht das allerbeste ist.
00:39:41: und jetzt kann ich natürlich überlegen Ich versuche, die Downside zu managen.
00:39:45: Genauso wie eben auch ein Phone und versuchen kann sich um die zwei drei vier Kampagnesipotfolie zu kümmern oder irgendwie einen Aktienmatchphone Manager.
00:39:52: ja der kann natürlich versuchen so die zwei Drei Aktien nochmal schnell abzuverkaufen wo er vielleicht nicht die allerbeste Marge hat.
00:39:57: oder ich versuche ihm tatsächlich in großer Geschwindigkeit die Zwei-Dreikracher zu finden.
00:40:02: Portfolio oder in meiner Company, also die zwei drei Ideen.
00:40:05: Die zwei drei digitalen Projekte.
00:40:06: gerade große Konzerne haben wir meistens nicht irgendwie das eine Projekt sondern haben ja durchaus viele digitale Initiativen.
00:40:12: wenn ich da die Chance habe mich auf das zu konzentrieren was die größtmögliche Abzeit verspricht Ja dass ist erstmal per se der richtigere Weg als mich eben sozusagen management technisch und auch kapitaltechnisch zu lange darum zu kümmern ob ich jetzt nochmal fünfzigtausend Euro mehr oder weniger verbrenne?
00:40:25: Die Frage ist uns sagen Was sind die Encentives?
00:40:27: Da muss man fairerweise sagen Das ist etwas was dann auch sehr häufig in Richtung Eigentümer der Companies geht, also gar nicht so sehr in Richtung der Manager oder in Richtung des C-Levels.
00:40:36: Sondern die Family Offices, die Private Equity Fonds und die Aktionäre müssen den Management richtige Incentives setzen.
00:40:41: Die müssen sagen, solange ich den Joel, egal wie super talentiert du bist daran messe, die einen EBD-Art auszieht, werde ich natürlich am Ende des Jahres immer versuchen Kosten zu katten.
00:40:51: Wir werden immer versuchen sozusagen die zwei drei Projekte doch schneller zu killen um dann nochmal die fünfzigtausend Euro hier und hundertfünfzigtaussend Euro da auf der EBDA Seite zu retten.
00:40:59: Würde es eigentlich sagen naja Meine Management Attention und irgendwie auch meine Investitionspriorität liegt eigentlich auf den zwei, drei Projekten die wenn sie funktionieren durch die Decke gehen.
00:41:09: Die mich dann wieder zum digitalen Liedermachern für meinen Bereich oder die mich zum digitalem Liedermachen in der Kundenkohorte an der ich interessiert bin.
00:41:16: Also richtige Incentives setzen ja durch Eigentümer der Companies weil das sehen wir eben ganz häufig Ich kann den allerbesten Digitalmanager holen so wenn in seinem persönlichen Arbeitsvertrag, Bonus Vertrag Jahresbonus die nicht digitale Transformation befeuern, dann ist es sehr schwierig.
00:41:36: Dann ist es auch komplett menschlich und auch nicht zu erwarten dass derjenige dann sozusagen gegen seinen Persönliches Interesse handelnd das Richtige für die Kampagnen tut.
00:41:43: Aber gutes Stichwort.
00:41:45: Was ist denn mit dem Faktor, dass es in solchen Betrieben gerade wenn sie größer sind immer unterschiedliche Abteilungen gibt?
00:41:49: Dann hat jeder Abteilung so ein eigenes Abteilungsziel und wir haben ja auch schon mal Kostzentra vs.
00:41:53: Profit-Center diskutiert gehabt heute ein bisschen angerissen letztes Mal etwas ausführlicher.
00:41:57: Ich stelle ich mir als einen Faktorf vor der so eine Problematik auch sehr stark ansteuert das du halt Abteiligungen hast die eigene Ziele haben die gar nicht auf so einem Gesamtziel irgendwie orchestriert sind.
00:42:06: Ja, das ist doof.
00:42:10: Und auch hier kommt wieder so zu sagen dass das Führungsteam ins Spiel jetzt nicht die Eigentümer sondern wirklich sozusagen Management.
00:42:15: also gerade wenn ich versuche zu digitalisieren, zu transformieren oder der Digitalisierung ein größeres Gewicht zu geben dann habe ich sehr häufig natürlich A- Alte Welt vs Neue Welt.
00:42:23: Ich hab Leute die vielleicht noch im klassischen Vertrieb unterwegs sind Telefon ja Kunden irgendwie Account Manager sind ja Die ihr ja alle noch Jahresziele, Jahresboni und Co.
00:42:32: haben und sie auch erreichen wollen.
00:42:33: Ich hab klassische Konflikte zwischen Sales & Market.
00:42:35: Ich habe Konflikte zwischen offline und online.
00:42:38: Ich habe EDV versus vielleicht digital IT, die unterschiedliche Tools, Methodiken, Systeme bauen.
00:42:44: Da ist es eine nicht delegierbare Aufgabe sozusagen für den Vorstand oder das Management sicherzustellen dass allen klar ist was eigentlich der KPI ist.
00:42:52: Und auch da muss ich mir dann eben genau die übergeordneten Metriken OKRs, KPI's, was auch immer überlegen die... Das kann vielleicht so etwas sein wie Was ist sozusagen der Prozent unserer digitalen Umsatzes?
00:43:02: Oder was ist sozusagen den Prozent der Durchdringungen in irgendeiner digitalen Zielgruppe, ja.
00:43:06: So werde ich das nicht mir vorher setze als Ziel und auch alle daran messe sondern jeder am Ende des Tages nach Hause geht und sagt naja... Ich habe mein Job zwar super gemacht aber der Kollege der sozusagen den Analogenvertrieb steuert hat natürlich ein ganz anderes Interesse.
00:43:19: er möchte gar nicht dass seine Außendienstleiter jetzt irgendwie alle nichts zu tun haben.
00:43:22: Der sieht eigentlich das Digitalisierungsteam als Gefahr für seinen persönlichen Bonus.
00:43:26: Das natürlich etwas was nicht gut ist.
00:43:27: ne so dass es häufig Verhaltenesmäßig leicht zu lösen, indem alle allein sind.
00:43:32: In dem ich auch ganz klar die Strategie vorgebe und allen den Benefit aufzeige.
00:43:38: Wir bauen jetzt eine Strategie, die Deine... Kunden und dein Accountmanager nicht aus dem Spiel bringen, sondern ihr sollt mehr Zeit haben um euch vielleicht auf größere Accounts zu konzentrieren mit die kleinen und mittleren.
00:43:47: Da wollen wir Self-Service Mechanismen schaffen ja?
00:43:49: Und auch die Zuteilung von Umsätzen oder Bruni kann ich ja auch darin austrichen sagen hey umso mehr deiner kleinen und Mittlere Kunde du in dieses Self Service Modell bewegst.
00:43:57: Auch das soll reinziehen.
00:43:58: deine Jahresincentives Ja auch Du sollts davon was haben weil es ist besser für uns als Company.
00:44:02: Wir haben eine bessere Marge mehr Geld zu verteilen hinterher.
00:44:05: Du hast mehr zeit dich auf die großen Accounts küssten kannst da wiederum herausholen.
00:44:08: also wenn ich dass nicht nicht orchestrieren und alleine, sondern dass man sich selbst überlasse.
00:44:12: Dann ist das etwas was meistens eben nicht gut ausgeht.
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