E-Food: Lebensmittel-Einzelhandel in der Online-Welt | #Branchenführer 🛒

Shownotes

C-LEVEL INTERVIEW | Das Thema unserer heutigen Folge: E-Food. Wir sprechen über Online-Supermärkte, Plattformbildung und digitale Formen des Lebensmittel-Einzelhandels. Du erfährst... ...warum Deutschland im Onlinehandel mit Lebensmitteln noch ein Entwicklungsland ist. ...wie es um die Onlinepenetration der deutschen Einzelhändler steht. ...warum der Onlinehandel mit Lebensmitteln in Deutschland noch gut und gerne 20 Prozent Potential hat. ...was man von Picnics Geschäftsmodell lernen kann. ...warum Amazon den Handel mit Lebensmitteln hierzulande noch nicht forciert. ...warum stationäre Lebensmittel-Einzelhändler kaum online unterwegs sind. ➡️ Du konntest dir keine Notizen machen? Unser [digital kompakt+ Newsletter](newsletter.digitalkompakt.de) fasst dir für jede Folge die wichtigsten Punkte zusammen Diese Episode dreht sich schwerpunktmäßig um E-Commerce: Gemeinsam mit Dominik Dommick, dem Geschäftsführer von PAYBACK lädt Joel regelmäßig zum Häuptlingstreffen der relevantesten Unternehmer:innen und Expert:innen im (Online-)Handel. Such dir einen Platz im Wigwam, folge den Strategiediskussionen und profitiere vom Praxiswissen der verschiedenen Häuptlinge. __________________________ ||||| PERSONEN ||||| 👤 Dominik Dommick, Handelsexperte | Geschäftsführer Payback 👤 Joel Kaczmarek, Geschäftsführer digital kompakt 👤 Udo Kiesslich, 👤 Frederic Knaudt, __________________________ ||||| SPONSOREN ||||| 🔥 [Übersicht](https://www.digitalkompakt.de/sponsoren/) aller Sponsoren __________________________ ||||| KAPITEL ||||| (00:00:00) Vorstellungsrunde und Einführung ins Thema (00:06:51) Wie stark ist der Lebensmittel-Einzelhandel im Online-Bereich? (00:11:47) Warum sind die stationären LEHs nur so wenig online unterwegs? (00:18:26) Was man von Picnics Geschäftsmodell lernen kann (00:25:52) Was macht Picnic besser als andere Lebensmittelhändler? (00:31:55) Blick in die USA und Zukunftsaussichten von Picnic in Deutschland (00:38:55) Warum kopiert noch niemand Picnic? (00:43:15) Steht Payback zwischen den digitalen und stationären Stühlen? (00:46:42) Warum forciert Amazon den Food-Sektor (noch) nicht? __________________________ ||||| WIR ||||| 💛 [Mehr](https://lnk.to/dkompakt) tolle Sachen von uns  👥 Wir von digital kompakt streben die Verwendung einer geschlechtsneutralen Sprache an. In Fällen, in denen dies nicht gelingt, gelten sämtliche Personenbezeichnungen für alle Geschlechter.

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00:00:00: Hallo und herzlich willkommen zu einem neuen Deep Dive Podcast von Digital Compact.

00:00:11: Mein Name ist Michael Schmarig und heute geht es wieder um das Thema Handel im Zuge unserer schönen Power-Reihe.

00:00:16: Ich habe ja schon zwei Folgen dazu gemacht mit meinem guten Freund, dem Dominik von Payback der sich gleich mal vorstellt und ich kann auch schon auf der Tonspur einen Satz dazu sagen.

00:00:24: also Power ist ein indianischer Begriff bedeutet im Prinzip die Zusammenkunft der Häublinge um irgendwie gemeinsam zu diskutieren und Pfeife zu rauchen.

00:00:31: Mal gucken ob uns heute auch der Kopf raucht.

00:00:33: Das soll nämlich um das thema Food gehen ganze Thema Online Plattformbildung wobei wir food so ein Stück weit mit leha Fokus glaube ich eher haben.

00:00:41: Wir werden eher über online Supermärkte reden als jetzt über Delivery.

00:00:45: Aber vielleicht machen wir auch mal den einen oder anderen kleinen Exkurs, zum Beispiel gesehen habe ihr seid ja sogar bei Nordsee mit euren Blauen Punkten richtig?

00:00:51: Absolut!

00:00:52: Vermehrt Restaurant Food in unterschiedlichster Formen

00:00:55: Dazu später mehr.

00:00:56: Aber sagt doch noch mal einen Satz zu dir, fangen wir bei der Vorstellung mit dir an, lieber Dominik?

00:00:59: Was du tust und wie Payback das Thema sich betrachtet.

00:01:02: Dominik bin ein Geschäftsführer bei Payback.

00:01:04: Dieses Thema, das werden wir gleich länger diskutieren.

00:01:07: im Endeffekt was uns interessiert und auch in dieser Reihe interessiert ist halt sich auseinanderzusetzen zu den verschiedensten Themen von Digitalisierung und Plattform.

00:01:14: Wir sind seit vielen Jahren denke ich eine Plattform als es noch nicht so hieß und da sind eben die verschiedenste Aspekte für uns interessant gerade in dieser Brücke zwischen klassischem Handel- und Onlinehandeln.

00:01:24: So und dann haben wir einen alten Bekannten dabei, den guten Udo.

00:01:26: Der hat ja schon ganz viel bei Digital Kompakt gemacht.

00:01:28: zum Thema Beauty und zum Thema Food.

00:01:30: Wie bist du eigentlich bei Beauty mit reingekommen?

00:01:32: Fällt mir so ein.

00:01:33: Ich verschenke natürlich auch mal zum Valentinstag Geschenke Und wir hatten auch im Sortiment immer viel Bio-Kosmetik Viel Fachkosmetika und ich war in meiner ehemaligen Zeit als Geschäftsführer Bei Eugenied Fresh Auch verantwortlich für den Einkauf Sodass da also auch das eine oder andere hängen geblieben ist.

00:01:49: Ich habe von dir bei unserem letzten Besuch eine Gesichtsmaske geschenkt bekommen, wo ich noch nicht weiß ob das nett war oder nicht so.

00:01:55: Zum Ballentschließtag?

00:01:57: Ja.

00:01:57: Was sogar kurzerweise... Also

00:01:59: koreanische Kosmetik ist nämlich der große Trend!

00:02:02: Gut, sag doch nochmal ein, zwei Sätze zu dir.

00:02:03: Also man kann ja schon raus hören wenn du früher Allianit Fresh gemacht hast dann hast du eine gewisse Affinität zu Supermarktprodukten und bist ja mit einer neuen Gründung sozusagen stückweit artverwandt unterwegs.

00:02:14: Genau!

00:02:14: Da bist du noch relativ jung und man gibt immer so einen Welpen-Schutz sozusagen das man sich einarbeitet.

00:02:18: Ersten

00:02:18: wundert Tage!

00:02:21: Also, dank für die Einladung.

00:02:22: Udo Kieslich war früher einige Jahre Geschäftsführer von All You Need Fresh.

00:02:27: Online-Supermarkt mit Vollsortiment und Abdeckungen in Deutschland.

00:02:31: Da ist sozusagen das eine oder andere Hängen geblieben.

00:02:33: Bin da Ende letzten Jahres ausgeschieden und mache jetzt seit Mitte diesen Jahres Collex.

00:02:38: Das ist ne Bestellplattform für Getränke von Cromacher, Coca Cola und Bitburger.

00:02:43: Ist im Bereich BITOPI also keine Gefahr für Picnic?

00:02:47: und freue mich hier sozusagen ein paar Gedanken beizusteuern.

00:02:51: Sehr gut, damit hat ja schon unseren dritten Teilnehmer gespoilert den Mann der Stunde, du bist ja glaube ich bei Kassenzone.

00:02:56: Habst du dann ein Abo oder so das man da unten über euch schreibt?

00:02:59: Götter war mein.

00:02:59: Kann

00:03:00: man sich da einkaufen?

00:03:03: Nee Alex ist ja geschäftstüchtig aber bei Content ist er immer so bissig.

00:03:06: also Picknick spannendes Unternehmen.

00:03:07: stelle dich doch mal ganz kurz vor was du tust.

00:03:09: vielleicht auch so ein zwei Sätze was du bisher so getan hast.

00:03:12: Ja, gerne.

00:03:13: Ich bin Frederik Knaut und Teil des deutschen Picknick-Gründerteams.

00:03:17: Wir sind ein Dreierteam, sind vor rund einem Jahr gestartet.

00:03:21: Ich habe davor hier in Berlin, daher kenne ich auch schon Udo zur Allunizzeit, parallel haben wir Kochzauber gemacht.

00:03:27: Wir haben Kochezepte entwickelt und den Kunden der Hauptzieggruppe jungen Familienrezepte und alle Zutaten richtig nach Hause geschickt das dann dreieinhalb Jahre gemacht an Lidl verkauft.

00:03:38: Davor habe ich bei Rocket gelernt, also ich komme aus der digitalen Szene.

00:03:42: Hab dann Food gemacht und mit dem Food-Stempel haben die Holländer sich dann, haben wir uns dann mal zusammengesetzt und ich war immer so auf der Suche nach dem Modell was in Deutschland auch funktionieren kann.

00:03:53: für mich war immer sowas all die damals gemacht hat mit dem Discountermodell wie sieht das eigentlich für online aus?

00:03:59: Und hab da bisher nichts gefunden.

00:04:01: Ich glaub, Picnic hat ein Modell gefunden was auf allen Ebenen die richtige Antwort findet.

00:04:06: und von einem Jahr haben wir angefangen und sind jetzt mittlerweile in zwei Städten unterwegs.

00:04:10: Den Start haben wir ganz erfolgreich schon mal hinter uns gebracht.

00:04:15: Drei Leute seid ihr im Deutschland-Organisation?

00:04:17: In der Gesamtorganisation sind wir zwanzig davon zweihundert Runner & Shopper.

00:04:23: Die Shopper sind bei uns diejenigen, die im Lager die Kundenbestellung zusammenstellen ... zum Kunden.

00:04:29: Und ansonsten haben wir dann auch Kundenservice, Einkauf, Marketing und so weiter sind so rund zwanzig Leute.

00:04:35: Okay aber immer die deutsche Organisation zu verstehen damit man mal so ein Gefühl kriegt wie euer Aufschlag hierzulande ist.

00:04:40: also drei Leute bearbeiten den deutschen Markt?

00:04:42: Wie sagen Sie das ist das Gründerteam...

00:04:44: Ja

00:04:45: Aber wir alleine machen das natürlich nicht sondern da

00:04:47: können

00:04:47: noch paar andere dazu Die Entscheidung warum wir uns als Gründertiemen bezeichnen.

00:04:53: Das Modell kommt zwar aus Holland aber wir haben ganz bewusst gesagt Der deutsche Markt ist extrem hart, was Lebensmittel Einzelhandel anbelangt und sagt ja so gerne, if you can make it there dann kann das überall funktionieren.

00:05:04: Hohe Supermarktdichte, extrem preisinsitive Kunden.

00:05:08: lasst uns nicht den Fehler machen, den einige schon gemacht haben einfach gleiches Modell- und ausländisches Team.

00:05:13: wir machen das hier so wie bei uns zu Hause sondern wir haben gesagt okay auch hier gehen wir noch mit dem steinigen Weg fangen bei null an verstehen den Kunden und das geht dann auch glaube ich am besten in einem deutschen Team und war auch glaube ich eine ganz gute Entscheidung von den holländischen Gründern, die das ja so initiiert haben.

00:05:29: Okay!

00:05:30: Udo, du bist ja immer der Numbug Cruncher.

00:05:32: Du kannst vielleicht mal anfangen, so ein Stück weit den LEH in Online-Kennzahlen oder durch Dringungen anzugeben?

00:05:38: Ich habe mich in Vorbereitung dessen auch schon mal einen Stück weit eingelesen was du auch so recherchiert hast.

00:05:42: zu dem Thema.

00:05:43: da hört man ja immer so Wachstumsquoten, zwanzig Prozent bis zwei tausend dreinzwanzig also dann müsste es eigentlich eine riesige Welle jetzt sozusagen geschoben bekommen.

00:05:51: gleichzeitig und dann lösche ich dich nachher mal zu lieber Dominik hat mir das Gefühl dass online bei den Stationären bisher eher so ein bisschen stiefmütterlich behandelt wird.

00:05:58: Was ist dein Blick auf die Online-Penetration von LEH, von Food im Onlinebereich?

00:06:04: Grundsätzlich bin ich da eigentlich sehr zuversichtlich und optimistisch.

00:06:07: Es ist ja so ein bisschen wie bei Astrix oder Obelix.

00:06:10: Frankreich besetzt ganz Geien.

00:06:12: Nein, ein tapfres Dorf leistet Widerstand.

00:06:14: Und das tapfere Dorf ist hier Deutschland.

00:06:17: Weil überall in Westeuropa, in USA, Asien ist ja die Penetration höher... ...und das Wachstum höher und der Markt weiter.

00:06:24: Das ist glaube ich schon richtig!

00:06:26: Also mal als Beispiel in den UK, je nachdem welche Quelle man nimmt und welches Jahr man schaut.

00:06:32: Haben die jetzt eine Marktpenetration von acht bis neun Prozent?

00:06:35: Der wagt in den

00:06:36: U.K.,

00:06:36: wächst mindestens um zehn Prozent jedes Jahr.

00:06:39: Da gibt es vier, fünf große Anbieter, die sind also deutlich weiter an Südkorea.

00:06:43: Die sind glaube ich schon bei über zehn Prozent Penetrationen.

00:06:46: Ich glaub USA sind drei, vier Prozent aber auch schnell wachsend so.

00:06:51: Und in Deutschland, je nachdem welche Statistik man nimmt und wie man rechnet sind es jetzt auf ganz Deutschland gesehen so grob ein Prozent.

00:06:59: Aber es wächst in den letzten drei Jahren jedes Jahr mindestens zwanzig Prozent und ist damit auch das schnellstwachsende Vertikel.

00:07:06: Es ist ja der größte Markt.

00:07:07: also wenn ich jetzt stationär mit reinrechne und wenn irgendein Vertikel ... Das größte Vertikel am schnellsten wächst dann würde ich sagen sollte man da mal rauf schauen.

00:07:17: Und vielleicht noch eine abschließende Bemerkung.

00:07:18: Also die Prognosen sagen alle, dass die nächsten Jahre das in Deutschland mindestens zwanzig Prozent wächst und ich sehe jetzt auch keinen Grund, auch dank Picnic und vielleicht auch irgendwelchen anderen Neueinsteigern, die noch kommen.

00:07:30: Warum das jetzt nicht der Fall sein sollte?

00:07:32: Und vielleicht nur ein interessantes Bemerkungen... Die meisten Konzepte konzentrieren sich ja auf Ballungsräume bzw.

00:07:38: Städte.

00:07:39: mit, sagen wir mal, zweihunderttausend Einwohnern Auf dem flachen Land gibt es meistens gar keine adäquaten Angebote.

00:07:45: Sondern wenn man das jetzt ein bisschen bereinigen würde oder sich hier in Berlin-Mitte auf die Straße stellt dann würde ich wahrscheinlich schon sagen dass der Anteil den Ballungsraum vielleicht schon eher so bei drei, vier Prozent ist.

00:07:56: Wenn man es punktuell betrachtet aber insgesamt wie gesagt der Markt wächst die Kundenbedürfnisse sind da Die ersten Konzepte sind da die gut funktionieren.

00:08:03: also ich sehe da jetzt eigentlich viel luft nach oben.

00:08:06: Ich meine wenn man sich alleine mal den type in traffic anguckt von bekannten supermarkten marken sowie edika oder rewe Der ist ja glaube ich signifikant haben, obwohl es gibt gar kein angebot.

00:08:14: und dann was zu kaufen Aber das wird super doll nachgefragt.

00:08:17: Also wie gesagt bei all die südall die nordmillionen trafik Obwohl sie noch gar keinen shop haben Kaufland genauso.

00:08:23: Die hatten mal einen Shop, haben sich zurückgezogen.

00:08:25: vielleicht kommen sie nochmal wieder weiß man nicht.

00:08:27: Lidl verkauft nur Non-Food.

00:08:29: EDK hat ja mehr als zehn Shops alles gut verteilt unheimlich viel Treffig aber vielleicht eine überadäquate Angebote.

00:08:36: wenn man jetzt mal bringen ist da in München und Berlin ausklammert.

00:08:39: also wie gesagt der treffig und die Nachfrage ist da.

00:08:42: Picknick ist das beste Beispiel dass die Leute da auch Interesse daran haben und auch gerne kaufen.

00:08:48: Das ist jetzt im Prinzip nur eine Frage der Zeit.

00:08:50: Kann man ja die Taschenrechner rausholen, irgendwie wenn man mit zwanzig Prozent wächst heißt das glaube ich dass sich alle vier Jahre irgendwas verdoppelt?

00:08:57: So da kann man ja hoch rechnen wo man dann im jahre-zwei-tausend-zwanzig fünfundzwanzzig dreißig steht.

00:09:04: Wie siehst du das?

00:09:05: Ihr seid ja mit einem ganz spezifischen Modell am Start.

00:09:07: Da kommen wir gleich zu aber... Ist das sozusagen richtig skizziert, dass so ein deutscher Markt vor dir liegt, der eigentlich wie so einen Selbstbedienungsladen ist?

00:09:14: Wo man jetzt nur zugreifen muss?

00:09:16: oder hat er da auch irgendwie schön geschraubt.

00:09:19: Also ich kann mich noch erinnern, im Jahr zwölf als wir angefangen haben damals mit dem ersten Food-Modell waren die Zahlen und ja die Aussicht genau die gleiche.

00:09:27: Da hieß es auch ein Prozent online und jetzt wächstes aber.

00:09:30: So viel hat sich in den letzten Jahren nicht getan.

00:09:32: Aus unserer Sicht gab es bisher eben auch noch nicht das Angebot, was wirklich jetzt signifikant uns nach vorne bringt.

00:09:37: Es kann sein dass mehr Search-Reffic gibt und die Leute ready sind aber ich glaube es gibt bisher noch nicht die Angebote, die so attraktiv sind.

00:09:44: Was wir mit Food meinen ist eben auch frische Produkte und jetzt nicht nur Trockenprodukte, die viele einfach über die Logistik lösen können sondern wirklich die etwas komplizierteren frischen Sachen, die gekühlten Sachen.

00:09:55: Das meint man ja mit Food.

00:09:56: Da haben wir bis her noch nicht so viele Angebote gesehen.

00:09:59: Und wenn man mit den Kunden spricht kriegt man auch das Feedback Die sagen, nee ich mach das noch nicht.

00:10:04: Es gibt ganz wenig Leute die das wirklich jede Woche machen.

00:10:06: Wir wollen ja den Supermarkt, den klassischen Wocheneinkauf ersetzen.

00:10:11: Da sind wir natürlich optimistisch.

00:10:13: Also wenn wir die Städte anschauen wo wir unterwegs sind da sehen wir auch schon glaube ich dass wir dann einen ganz guten Durchbruch geschafft haben.

00:10:18: Ich glaub die zwanzig Prozent sind auf jeden Fall machbar.

00:10:20: also die acht neun Prozent Das ist natürlich ein schönes Ziel Ja?

00:10:24: Sie fragen wie schnell das geht.

00:10:26: Gut, aber es ist ja eine ironische Situation.

00:10:27: Nachfrage ist da aber Angebot nicht.

00:10:29: Ich kann auch noch mal ein paar Zahlen reingeben zum Thema Amazon.

00:10:31: Wir haben ja diesen wunderbaren Amazon Watch Report seit Neuestem draußen den ich jedem hier ans Herz lege.

00:10:37: Die Gitarre kompakte E-Slash Reports Und da sind wir hingegangen, zusammen auch mit unseren Freunden von Payback und haben mal versucht zu beziffern und zu verstehen.

00:10:45: Da kamen wir im Prinzip zu dem Ergebnis das im Bereich Food-Amazon für rund umsatz macht was vergleichsweise homöopathisch ist für Amazon und eine Marktdominanz bei eins von zehn hat also super gering.

00:10:56: Durchschnittlicher Preispunkt lag bei Dreizehn Komma Vierundvierzig Euro, also auch nicht hoch.

00:11:00: Und wenn ich mir mal so anguckt, was sie verkaufen, bestätigt sich deiner These über Friedrich?

00:11:04: Die machen eigentlich fast nur Alkohol, Spirituosen und Tierfutter.

00:11:07: Also, so Wiskas in Konsorten sind da irgendwie ganz hoch im Kurs.

00:11:12: So das sozusagen als kleine Bestandsaufnahme.

00:11:15: Lieber Dominik ihr seid ja schon seit ganz ganz langer Zeit ... mit ganz vielen Supermärkten auch irgendwie zusammen oder auch so ein DM, was ja wenn ich mich richtig in der Gründungspartner bei euch war.

00:11:23: Hat ja auch gar nicht mal so unbeachtliches Food-Angebot.

00:11:26: Wie ist denn dein Blick auf dieses Thema?

00:11:28: Ihr habt ja eine ganze Balance also Real, Penny, Rewe und wie gesagt auch noch so ein paar wo es irgendwie mitschwimmt.

00:11:34: Also Tierfutter hat dem Prinzip mit Fressnapf.

00:11:37: Aral macht mittlerweile Food Sachen vor allem eher über Rewe, also Rewe to Go Kooperationen.

00:11:42: Woran liegt das dass die klassischen LEHs, die klassischen Supermärkte.

00:11:46: Die klassischen Stationären dieses Online-Geschäft bisher noch nicht so bedienen?

00:11:51: Ich kann selbe letztendlich auch nur in der Beobachtung von außen sagen, ich möchte mir auch nicht anmaßen da jetzt für Partner von uns zu sprechen aber im Grunde ist es natürlich eine Effizienzfrage.

00:11:59: also bin ich in der Lage das in der Kosteneffizienzen abzubilden und dann auch so zu skalieren und so zu entwickeln dass nicht nur der Kunde Spaß hat sondern ich als Händler dabei eben auch.

00:12:10: da müssen wir Bisher, glaube ich sagen das ist in Deutschland die große Skalierung und den großen Durchbruch.

00:12:16: In der Form noch nicht erreichen konnte.

00:12:18: Das ist glaube ich jetzt meine persönliche Meinung kein Zeichen davon dass es nicht kommen wird sondern einfach nur wie an vielen Stellen wenn sich Plattformen und Ökonomien entwickeln müssen am Anfang eben ein bisschen schwerfälliger läuft.

00:12:30: Es ist jetzt keinen Selbstgängermarkt und dann der Deutsche nochmal wenigsten aus der von dir vorhin beschriebenen Margen Situation usw.. Das geht dann in Spanien und Frankreich schon anders.

00:12:41: Da merkt man ja auch, dass es anders ist.

00:12:42: Zumindest in den margen Situationen die auch da

00:12:45: sind.

00:12:45: Welche Länder spielt Payback alles?

00:12:48: Wir sind inzwischen in elf Ländern, die hier für uns interessant in der Diskussion sind.

00:12:52: Wahrscheinlich eher die europäischen Deutschland, Italien, Polen und Österreich an den Stellen.

00:12:57: Die Situation ist eigentlich überall relativ

00:12:59: vergleichbar.

00:13:00: Da wollte ich ja darauf hinaus, ob das schon da irgendwie

00:13:03: so eine... Also was wir sehen, wenn man das Ganze nochmal wieder etwas breiter fasst, ist es das, was du in der Einleitung sagst, dass man kann Food ja eben noch mal wieder ganz anders verstehen.

00:13:11: Was wir bemerken, ist aus unserem Angebot kommen, dass sowohl ein online als auch ein stationäres Angebot ist, die CRM und Daten und Loyalität dann eben vermengt, dass das Food-Thema insgesamt interessanterweise kommt.

00:13:23: Also ich glaube es ist kein Zufall, dass wir eine Nordsee jetzt als Partner im letzten Jahr dazu bekommen haben, dass sie Lieferheld und Pizza.de dazugekommen haben auch im letzten Ja.

00:13:32: Wir haben gerade von ein paar Tagen in Berlin die ersten zehn Restaurants so als Pilot kleine Restaurants live genommen.

00:13:38: Ich glaube einfach der Foodmarkt insgesamt, wenn man hier noch einmal eine Ebene höher fasst dass dort, denke ich eben auch ähnliche Bewegungen kommen wie sie im klassischen Handel vorher schon der Fall waren.

00:13:49: Also das heißt auch da Plattformen, Digitalisierung, Daten, Marketing-CM auf einmal eine Rolle spielen mehr als es nur vor einigen Jahren der Fall war und die Bewegung ist ganz interessant zu sehen.

00:13:59: Okay, damit ich's richtig verstehe... Ich kann in Berlin teilweise einen kleinen Restaurants was jetzt gar keine Ketten sind eure Karte sogar benutzen?

00:14:03: Ganz genau!

00:14:04: Okay, also ist im Prinzip eine der Messages die du gerade hast.

00:14:07: Dass so dieses typische transaktionale Geschäft von Ware sich auch dahingehend beim Food-Bereich bemerkbar macht dass irgendwie im Prinzip warmes gekochtes geliefertetes Essen in diese Onlinefrequenzen reingeht?

00:14:17: Ich

00:14:17: meine man kann vielleicht wenn man es so ganz ganz simpel ausdrückt kann man vielleicht sagen das was wir im klassischen Handel sehen das eben algorithmische Systemische Verhalten von bestimmten Spielern eben auch dazu führen, dass insgesamt der Markt sich in diese Richtung entwickelt.

00:14:30: Das ist im Food-Bereich passiert.

00:14:31: Also die Systemlastronomie, wenn ich jetzt auf die Gastroseite gehe tut wahrscheinlich ähnliches für den Gastrobereich wie Amazon das für den Handel insgesamt zum Beispiel tut also einfach bestimmte Verhaltensweisen ausprägen, die dann dazu führen dass der Markt insgesamt sich in eine bestimmte Richtung bewegt.

00:14:46: Aber ist ja auch mal ein ganz interessanter Gedanke euch als CRM-Maßnahme zu verstehen.

00:14:49: also ganz viele Leute sehen da nur die Bonuspunkte und sehen so eine Art von Währung die ich für wiederholten Einkauf kriege das das quasi eine Wiederholung der Beziehungen zum Kunden ist und diese dazu reaktivieren.

00:14:59: Das ist eigentlich sozusagen für euch wahrscheinlich total normale DNA aber es kriegt man manchmal gar nicht so von außen mit Wobei ich trotzdem staune.

00:15:05: Ich hab mal geguckt, Statistik ist jeder Deutsche bestellt im Durchschnitt zweimal pro Jahr Essen nach Hause.

00:15:10: Da hast du wahrscheinlich Verzerrungen drin, weil ganz viele ländliche Regionen mit drin sind.

00:15:13: Aber seht ihr das in euren Zahlen?

00:15:15: Dass diese Frequenzen deutlich hochgehen?

00:15:16: Ich hatte ja vorhin gesagt die Partner sind neu.

00:15:18: Deswegen können wir jetzt die Historie über die letzten vier fünf sechs Jahre gar nicht aufspannen.

00:15:22: aber was wir sehen es ist wie unglaublich hochfrequent Im Verhältnis auch zu anderen transaktionalen Geschäften bei uns tatsächlich genau die Nahrungsmittelbestellung ist.

00:15:30: und damit meine ich jetzt eben nicht eure Art der Lieferung sondern sozusagen das warme schon verarbeitete Essen an der Stelle.

00:15:36: Und da eben auch dann Kundenbindung, Loyalität, CRM-Daten und dergleichen auf einmal anfangen eine Rolle zu spielen wie das wahrscheinlich vor ein paar Jahren noch nicht war.

00:15:45: Frequenz ist glaube ich ein gutes Stichwort, dass wir immer ein Stück weit eure Picnic-Philosophie aufarbeiten.

00:15:50: Also so einen Player wie Amazon wenn der jetzt um hier hingeht und sich in den Hohlfutsk kauft, wo er glaube ich ganz viele völlig überrascht worden ist an was?

00:15:56: Der online Riese holt sich stationär.

00:15:58: bei denen ist ja glaube ich immer so ein stückweit das Thema die wollen den Kundenzugang besitzen Und der es in sehr vielerlei hinsicht oft am leha geknüpft weil du da eine hohe Kauffrequenz hast.

00:16:07: So bisher und es klänge auch ein bisschen im Gespräch schon so an ist die Schwierigkeit immer Man kriegt das irgendwie margenseitig nicht hin, so Produkte die zwar hohe Frequenz sind aber nicht so teuer und vielleicht auch nicht gerade hochemissionale Produkte mit Logistik, mit Versand etc.

00:16:20: Pp gehandelt zu kriegen.

00:16:23: Warum gelingt euch das?

00:16:23: Was ist eure Secret Source, die gar nicht so secret ist wie der Publikum?

00:16:26: man kann sie trotzdem schwer nachmachen.

00:16:28: anscheinend oder eigentlich könnte man.

00:16:29: das können wir mal gleich darüber diskutieren.

00:16:31: was ist euer Zugang?

00:16:33: Ich hatte es ja vorhin schon erwähnt dass wir sind ja auf den wirklichen normalen Supermarkt Einkauf online abzubilden Und er beinhaltet... Der normale Deutsche geht zwei-drei Mal die Woche ... in den Supermarkt, das heißt eine sehr hohe Frequenz.

00:16:44: Kauft frische Lebensmittel, tiefgekühlt, Tiefgripizzaer, der kauft Drogerieartikel und genau das wollen wir alles bei uns anbieten.

00:16:50: Jetzt könnte man meinen dass wir sagen okay wir versuchen den Kunden darauf zu bringen eher große Warenkörbe oder vielleicht eher selten.

00:16:57: aber unsere Philosophie ist wir sagen nee wir wollen hohefrequenz weil hoheFrequenz bedeutet auch gute Kundenbindung und bedeutet auch dass wir fahren ja nach einem bestimmten Modell in der letzten Meile aus Wir nennen es Milchmannmodell wo wir dem Kunden sagen, pass auf.

00:17:12: Wir sind an denen und den Tagen genau zu der Zeit bei dir in der Straße.

00:17:16: Vorteil für den Kunden ist er hat vielleicht nicht so eine ganze große Auswahl aber er weiß exakt auf die Minute wann kommen wir eigentlich?

00:17:22: Und er bekommt eben auch die Lieferung gratis angeboten weil wir können diese ganzen Auslieferungen bündeln und sind dadurch deutlich effizienter.

00:17:29: Die Häufige der Kunde bestellt, das höher ist eben auch der Lieferquote die wir haben in der letzten Meile und das spart letztlich auch nochmal Kosten bei uns.

00:17:37: ein mal so einen Vergleich Wir liefern dreimal mehr aus in der Stunde, wie die anderen die Online-Lebensmittel ausliefern.

00:17:43: Die eher mit einem hohen Mindestbestellwert reingehen und eher auf einen hohen durchschnittlichen Warenkopf aus sind.

00:17:49: Okay also im Prinzip erster USP ihr bietet Lieferslots an man kann sich nicht selber aussuchen.

00:17:54: Ihr macht die Kette sozusagen enger dass man mehrere Drops machen kann, Dropoffs weil du die alle eng beieinander hast.

00:17:59: Exakt, genau.

00:18:00: Wenn man bei uns mal mitfährt, seid ihr auch alle herzlich eingeladen?

00:18:03: Udo ist es wahrscheinlich schon irgendwie mal ein Kognitur hinterhergefahren ... Mit dem Auto!

00:18:07: Ja, dann sieht man wir halten in den Straßen mittlerweile zwei, drei, vier, fünf Mal und das macht glaube ich so den Unterschied.

00:18:14: Bei dem anderen hält er erstmal an der Straße und dann fährt er nochmal irgendwie durch die Stadt zum nächsten Kunden.

00:18:20: Okay

00:18:21: Vielleicht kleine Ergänzung, auch ein charmanter Punkt wenn man die eigene Flotte hat und sozusagen immer im gleichen Kiez zum selben Tag um dieselbe Uhrzeit durch die Straße fährt.

00:18:30: Die Wagen sind ja auch beklebt mit Außenwerbung oder mit eurem Logo und das ist ja quasi wie fahren Außenwärbungen und das prägt sich natürlich bei jedem einen der in dem Kiez wohnt.

00:18:41: ob das jetzt eine Rewe ist oder eine Picknicks sei jetzt mal dahingestellt.

00:18:44: aber dass es natürlich auch ein großer Vorteil von eigenen Flotten Während der DHL-Wagen, da weiß man nie was da drin ist.

00:18:51: Logischerweise muss das von Anfang an eine Entscheidung gewesen sein, dass ihr so ne Flotte selber spielt?

00:18:55: Wenn ich es richtig gesehen habe habt ihr doch auch sehr spezifische Wagen, die auf selbstspezifischere Art befüllt oder?

00:19:01: Es ging los mit dem Ansatz okay wir stellen alles in Frage, wir fangen an beim Weißen Blatt Papier Wir entwickeln unsere eigene Supply Chain, wir überlegen uns wie wir die letzte Meile machen und dann irgendwann kam halt die Frage okay womit liefern wir eigentlich aus?

00:19:13: Gründer in Holland damals zu der Zeit haben nicht das perfekte Auto gefunden Und wir haben dann gesagt, okay wie würde das denn aussehen?

00:19:19: Haben mit den Prototypen angefangen und raus kamen sehr markantes kleines Elektroauto was nur ein Meter thirty-fünf breit ist.

00:19:27: Es hat da auch Vorteile für den innerstädtischen Verkehr wo wir die Straßen nicht blockieren.

00:19:32: unsere Kundenkisten mit dem wir auch ausliefern passen eins zu eins da rein.

00:19:36: Da ist es auch nicht irgendwie einen Zentimeter Platz an den Seiten sondern das ist wirklich optimal auf ausgelegt für unsere Logistik Kette.

00:19:43: Für den Fahrer hat es noch den Vorteil, er nimmt die Ware von der Seite.

00:19:46: Wenn man den DL-Boten mal beobachtet wie der so ausliefert, der klettert erstmal hinten rein und sucht sich dann seine Pakete zusammen... Bei uns ist es anders.

00:19:55: Der Runner macht das Rollo hoch, zieht die Kiste raus und geht zum Kunden.

00:19:59: Er ist deutlich effizienter, schneller und auch sogar bequemer für den Fahrer.

00:20:03: Deshalb haben wir das Auto entwickelt aus Effizienz- und Supplychaingründen.

00:20:08: aber was Udo sagt, dass mit Streuen müssen wir nicht sprechen weil wir haben ja unsere umfahrenden Litfastäulen.

00:20:14: Das hat natürlich auch noch mal einen schönen Effekt.

00:20:16: Wir haben also diese Milchmann Image Und das geht auch total auf.

00:20:19: Wir haben Kinder, die kommen rausgerannt, wenn sie das Auto sehen wollen, auf dem Beifahrer sitzt und mal eine Runde mitfahren... Echt?

00:20:25: Ja, ja!

00:20:26: Das kommt regelmäßig vor.

00:20:28: Fehlt

00:20:28: noch, dass hier so eine Lionawurst an einem Zweitzack lang

00:20:31: rüberweicht.

00:20:34: Ein Kollege bei uns erzählt immer von den Töchtern, die eben den Rewemann inzwischen als größten Freund haben und begeistert zu Tür laufen wenn es klingelt.

00:20:41: Und der ganze enttäuscht sind, wenn's ein anderer ist.

00:20:43: Also das ist absolut... Michmann ist glaube ich genau die richtige Metapher dafür!

00:20:48: Okay, aber wir wollen ja sozusagen dein Modell mal so als Blaupause irgendwie jetzt durchdeklinieren.

00:20:52: Also wir haben gelernt, Supply Chain optimiert, diese ganze Routengeschichte und Routenplanung neu gebaut.

00:20:57: Ihr seid auch sehr stark auf dem Thema Daten- und Personalisierung.

00:20:59: Wenn ich mir nicht täusche, stimmt das wirklich?

00:21:01: Dass ihr hier wenn ein Haushalt Kinder hat dann eine Packung Haribo mitbringt und Brekkies, wenn sie einen Haustier haben oder so ist es so?

00:21:07: Wir wissen ein paar Sachen, wir fragen den Kunden aber eigentlich relativ wenig ab.

00:21:11: Wir sagen, wir wollen dass der Kunde die optimale Shopping Experience hat.

00:21:15: in der App sieht man das Sprich, wir lernen irgendwann, welche Produkte kaufst du gerne ein.

00:21:20: Kaufst so die Visgas hast du vielleicht eine Katze und dann muss ich dir nicht das Hundefutter zeigen.

00:21:25: Gehst du nie auf die Kinderkategorie?

00:21:26: Dann interessiere dich das vielleicht auch nicht.

00:21:29: So Sachen lernen wir aufgrund des Kunden Nutzerverhaltens ganz klassisch.

00:21:34: Habt ihr eine eigene Abteilung für sowas, eine eigene BI-Abteilung, die solche Sachen quasi in Handlungen übersetzt oder wie muss ich mir das vorstellen?

00:21:40: Ja im Data Science Team in Holland Und die optimieren immer wieder die User Flows und schauen sich die Daten an.

00:21:47: Ja, letztlich sind das ja auch immer Experimente, die man fährt um zu gucken wie reagiert der Kunde darauf?

00:21:52: Das mussten wir in Deutschland, da sind wir immer noch dabei, wenn wir mit einem ganz anderen Sortiment angefangen, wieder bei Null anfangen.

00:21:58: Ein Beispiel, wie wir unser Sortiment erweitern, dann fragen die Holländer immer was da in Deutschland los.

00:22:03: Wir haben irgendwie siebzehn Sorten Kartoffeln In Holland im Vergleich sind es irgendwie drei oder vier.

00:22:09: Das entwickelt sich letztlich durch lokale Präferenzen.

00:22:12: Die Leute in Neues, wo wir unterwegs sind oder Männchen Glatbach kennen, dann schimpfen die Bauern aus der Region und wünschen sich diese Produkte, da nehmen wir sie mit auf.

00:22:18: Und das sind alles so Dinge, die sind dann noch mal lokal ganz anders.

00:22:22: Und die müssen einfach lernen!

00:22:23: Aber von der Logik her ist es dann doch wieder gleich.

00:22:26: Was ist mit so Services?

00:22:28: Ich hab mir sagen lassen, dass ihr auch drüber nachdenkt oder vielleicht macht das sogar schon mal Bücher zurück in die Bibliothek zu fahren oder irgendwie den Fund mitzunehmen oder DHL-Pakete auszutragen.

00:22:36: Gibt's auch sozusagen so eine Reverse Komponente bei euch?

00:22:39: In Holland fangen wir schon damit an, Roturenpakete mitzuneben.

00:22:42: Wir machen das jetzt im ganz, ganz Kleinen.

00:22:44: In Neues jetzt zur Weihnachtszeit da gibt's dann so ne Spendenaktion.

00:22:47: und nehmen wir dann Schuhkartons mit Geschenken für ... Kinder in Rumänien nehmen wir mit.

00:22:51: Das hat jetzt noch nicht so diesen Business Case unbedingt dahinter, aber letztlich fahren ja eh zum Kunden hin.

00:22:56: Wir nehmen schon Verpackungen mit und Pfand mit, warum nicht auch die Retoure von Zalando oder Amazon?

00:23:03: Das können wir ganz easy einfach noch mitnehmen.

00:23:06: Und in Holland fangen wir damit schon an, aber in Deutschland sind das so Themen, die kommen später ein bisschen größer sind.

00:23:11: Udo du hast doch sowas quasi auch gebaut!

00:23:14: Ist das nur ein Logistik-Game, also nur an Anführungsstrichen?

00:23:16: Es ist vor allem das.

00:23:17: Das ganze Streamline dass man viel Datenkompetenz hat und dann irgendwie die Rechenbarkeit hinkriegt, dass man bei niedriger Mindestbestellwert eine hohe Frequenz schieben kann.

00:23:25: oder was macht irgendwie Picnic besser, was vielleicht irgendwie vor ein paar Jahren als du noch bei Olli mit Fresh warst auch gerne gewusst hättest.

00:23:31: Also ich glaube international und national kann man sagen es gibt verschiedene Konzepte.

00:23:35: das kompakte Schlangemodell Da bekomme ich vielleicht noch mal auf zwei, drei Features zu sprechen.

00:23:40: Aber es gibt auch durchaus, ich sage mal, Gegenentwürfe und Crocado in UK ist ein gutes Beispiel.

00:23:46: Die haben zum Beispiel fünfzigtausend Artikel.

00:23:48: Riesen vollautomatisierte Lager.

00:23:51: Die aber auch eine andere Unternehmensgeschichte oder eine andere Historie.

00:23:54: In USA gibt's Fresh Direct, Peapot.

00:23:57: Die haben auch eher große Leger voll Automatisierung und so weiter.

00:24:02: aber die hat natürlich auch hohen Mindestbestellwert-Liefergebühren.

00:24:05: das heißt es ist eine Art Trade Off.

00:24:07: Es gibt ja nicht nur einen Autotyp sondern es gibt ein Ferrari und es gibt einen Skoda Und jedes Modell muss sich behaupten Das wird sich wahrscheinlich aus dem Lebensmittelmarkt ausprägen.

00:24:17: Was ich relativ fiffig finde und wo ich sage bin ich jetzt zum Beispiel selber nicht drauf gekommen ist hier dieses Konzept mit der letzten Meile mit der Kette.

00:24:26: Das ist ja am Prinzip auch so eine Art Same-Day-Konzept, könnte man sagen, mit relativ kurzer Volllaufzeit.

00:24:31: Kleinen Zeitfenster ist glaube ich ganz charmant.

00:24:33: Auch dieser Ansatz Mobile First beziehungsweise Mobile Only.

00:24:37: Man entwickelt also gar nicht mehr für Tablet oder Desktop sondern hat eine hohe Entwicklungskompetenz nur bei Mobile.

00:24:42: und zwei Sachen die man immer unterschätzt und die glaube ich auch der deutsche LEH unterschädzt ist wie viel Knowhow und IP sowohl in der Shop-Logik liegt eine Shop-Engine und in der Software für die Routensteuerung, für die letzte Meile.

00:24:58: Pickling macht ja auch Tag der offenen Tür, ist ja da relativ transparent.

00:25:01: Da könnt ihr eigentlich jeder vom deutschen LEH einfach reinlaufen, Fotos machen, gucken und sofort loslegen.

00:25:07: wenn es so einfach wäre... Du wirst

00:25:08: sich wundermärten.

00:25:09: jetzt am Wochenende tag der offene Tür.

00:25:10: Es waren einige da!

00:25:12: Aber also sagen wir mal so das ist sicher charmant und da kann man sich ja auch lernen wenn man noch nicht so viel Ahnung hat.

00:25:17: aber ich glaube die zwei wesentlichen Bausteine sind halt die Shop Engine und die Auswertungen der Daten von den Kunden zum Wohle der Kunden natürlich und halt die Rotensteuerungssoftware.

00:25:27: Weil das sind die zwei Effizienztreiber, dass die Leute relevante Produkte in ihrem Setup schnell finden, schnell auschecken also höhere Conversion, höhere Wiederbestellquote, NPS,

00:25:37: Kack,

00:25:38: Customer Lifetime Value was auch immer wir jetzt da betrachten wollen.

00:25:41: Und die andere Sache ist halt Effizienz auf der letzten Meile.

00:25:44: Wenn Picnic laut eigener Aussage dreimal effizienter ist als so manch anderer am Durchschnitt, sinken natürlich die Stückkosten und das können sie dann an den Kunden natürlich weitergeben.

00:25:54: Aber es gibt wie gesagt mehrere Ansätze ... Man muss es sich halt immer ein bisschen smart durchdenken.

00:25:59: Beispiel Rewe, die haben wir jetzt so'n vollautomatisches Lager bei Köln aufgemacht um eben ihre Vorfilmenkosten besser zu gestalten.

00:26:07: keine Substitute mehr Bestandsführung und so weiter.

00:26:09: man bestellt Coca Cola, man bekommt Coca Cola.

00:26:12: ja das ist ja schon mal großer Fortschritt.

00:26:15: Da muss man sehen, welches Konzept sich durchsetzt.

00:26:17: Aber auf jeden Fall hat man insgesamt wenig Spielraum, um Fehler zu machen beim Lebensmittel-Einzelhandel.

00:26:23: Da bleiben am Ende nicht wie bei AWS hier bei Cloud Services... ...vom von zwanzig oder dreißig Prozent Marge übrig.

00:26:29: Sondern es ist halt ein, zwei, drei wenn alles gut läuft und da darf man halt sich nie viel Fehler erlauben.

00:26:37: Wie ist mit dir?

00:26:38: Was nimmst du für eine Stimmung war an dem ganzen Markt?

00:26:40: Schauen Sie sich irgendwie die Revis & Pennies dieser Welt so was an weil ich meine fairerweise zu sagen, ich drehe jetzt mal den Lieferslott-Kanal um und biete an, anstatt mir die Auswahl zu ermöglichen.

00:26:50: Das ist ja noch kein Raketenwissenschaftler, das ist ja

00:26:52: kopierbar.".

00:26:54: Also natürlich trauen Sie sich das an!

00:26:56: Das wisst ihr wahrscheinlich mindestens genauso gut?

00:26:57: Und die haben auch ihre eigenen Konzepte und genau wie du gerade sagtest in Vorgehensweisen Lager Investments untergleichen.

00:27:02: also ich glaube dass es mit Sicherheit vom Thema her deswegen sitzen wir hier auch Ganz simpel gesagt mit Sicherheit vom Thema ja eines, das den Markt beschäftigt und wo der Markt versucht die Lösung dafür zu finden in der drinnen skalierbare Lösungen zu erzeugen.

00:27:15: Die ist nicht da!

00:27:16: zumindest ist es nicht im großen Stil da, vielleicht ist eben Kern da.

00:27:19: Beim großen Stiel ist sie noch nicht da und gar keine Frage.

00:27:21: also das ist wirklich relativ simpel zu beantworten.

00:27:23: aber was nicht simpel ist dann nachher die Mischung zu finden, die tatsächlich in großem Stil und nicht in zwei Städten sondern in zumindest der größeren Anzahl von deutschen Städte tatsächlich auch so zu funktionieren.

00:27:32: wir haben ja in Deutschland auch nochmal zusätzlich das Problem im Verhältnis zu anderen Ländern dass wir diese absoluten Mega-und Superstädte nicht haben.

00:27:38: wenn ich das jetzt in London machen würde dann hätte ich ja sofort achtzig Prozent des Marktes abgedeckt.

00:27:43: oder in Frankreich mit Paris das haben wir nicht.

00:27:45: Das macht es ja noch mal komplexer zusätzlich zu der Margin-Situation.

00:27:49: Also insofern, Ja aber schwer und ein bisschen schwer die Prognose zu machen.

00:27:53: du hast vorhin hochgerechnet ist das etwas was in zwei drei in fünf Jahren oder erst in zehn Jahren letztendlich bestimmte Relevanzen erzeugt?

00:28:00: da kann man immer viel Prognosen abgeben.

00:28:03: das ist ja dieser übliche Halbzeikel der dann am Anfang eine gewisse Ernüchterung hat.

00:28:07: jetzt haben wir glaube ich auch schon gehabt in Deutschland inzwischen also machen sie wieder zu gehen wieder raus.

00:28:12: Das ist ja aber üblicherweise kein Zeichen dafür, dass es dann nicht ein paar Jahre später umso stärker kommt.

00:28:17: Und ich glaube da macht man Fehler.

00:28:18: wenn man die Anfangsschwierigkeiten und die Ersten die noch nicht als Rezept gefunden haben, dann interpretiert er sich ja gut.

00:28:24: das ist halt ein Traum der wird so nicht kommen.

00:28:26: Das ist dann meistens nicht so.

00:28:28: ein paar jahre später passend auf einmal die Elemente zusammen und dann fährt das in einer ganz anderen Höhe.

00:28:32: Ich habe ja irgendwie vor kurzem vorm Chef von DM auch gelernt, dass sie ein bisschen wie DJ spielen.

00:28:37: Man weiß schon die Läden gehen runter und das Online geht hoch.

00:28:40: Und jetzt muss man aber abmischen, wann sozusagen ... Ja absolut!

00:28:43: Ich

00:28:45: meine, du sagtest das vorhin auch an ganz andere Stellen.

00:28:47: Ich habe eben gerade im Kopf darüber nachgedacht.

00:28:49: bei dem Stichwort Mobile First und Mobile Only ist ja auch eine ewig alte Diskussion mit der wir jetzt nicht hier erfunden.

00:28:55: aber da ist es ja auch so.

00:28:55: also wie mische ich zum Beispiel wenn ich einen Bestandsangebot hab jetzt völlig egal ob das Food oder irgendwas anderes ist wie mischig ab ein Kanal der halt noch sechzig-siebzig Prozent meiner Umsätze macht gegen den anderen Kanal von dem ich weiß dass er in zehn Jahren mit Sicherheit Dominierende ist Ganz sicherlich auch ein zu langen Zeitraum dafür gewählt.

00:29:13: Wie mische ich das ab?

00:29:14: Euer

00:29:14: Besitzer ist ja Amex, also ich tippe mal du bist auch relativ oft in den USA.

00:29:18: Was nimmst Du da für'n Bild wahr?

00:29:19: Also wenn dir die Walmart's dieser Welt anguckst hast Du da auch wie einen

00:29:22: Eindruck.

00:29:22: Ich war gar nicht in den USA und ich war ein paar Meter von hier bei Facebook vor ein paar... und da war das CMO von Walmart.

00:29:29: War ganz interessant, ein Runde.

00:29:31: Die erste These die er hatte zum Multi-Channelhandel, was ich merke ist wenn ich auf die Jahre zurückgucke die hier bisher hergekommen bin und das was ich euch jetzt heute erzählt wird immer weniger.

00:29:45: Da könnte man jetzt denken es liegt daran dass sie immer mehr merken wie schwer das ist.

00:29:48: dann im Gegenteil was er gesagt hat Vor ein paar Jahren habe ich eine unglaubliche Reigen und eine unglaublich breite von unterschiedlichen Maßnahmen, Learnings und Initiativen

00:29:57: und Piloten

00:29:58: usw.

00:29:58: mitgebracht und sagt was wir da nicht alles tolles Bundes machen.

00:30:01: Und inzwischen machen wir viel weniger aber dafür viel intensiver mit einer viel höheren Wertschöpfungstiefe, mit höheren konzentrierten Investment auch in diese wenigeren Maßnahmen.

00:30:10: also man könnte sagen anstelle zehn Ferkel durchs Dorf zu treiben dann lieber drei Säue.

00:30:15: Das hat er nicht gesagt, das sag ich jetzt.

00:30:17: Ich glaube dass das auch ein Kennzeichen dessen ist was wir vorher gesagt hatten.

00:30:19: also wenn halt Märkte aus dieser Ausprobierphase herauskommen dann beginnt sich das auch so ein bisschen zu konzentrieren.

00:30:25: man weiß eher was man da tun kann.

00:30:27: und da würde ich zumindest aus meiner Beobachtung sagen Walmart ist wahrscheinlich einer der wenigen der diese Omnikanaligkeit Multikanaligkeit in Amerika tatsächlich einigermaßen gut und geschickt spielt.

00:30:39: Und wenn der eben sagt, ich komme aus der Experimentierphase und bin in der Lage des Schmaler zu schieben und zu sagen das sind die drei vier fünf Sachen, die ich wirklich gut machen muss und da geht jetzt mein ganzes Investment rein.

00:30:47: dann ist es ein Zeichen dafür dass Märkte reifer werden.

00:30:50: Gut, machen wir mal wieder von USA zurück in die feinen Niederlande.

00:30:54: Seid ihr auch noch stark in so einer Experimentier-Phase oder habt ihr für euch schon jetzt einen Blueprint und wisst auch genau an welchem Tempo ihr das pro Stadt ausrollen könnt?

00:31:01: In Deutschland jetzt oder generell?

00:31:03: München-Gladbach war die erste Stadt nach unserer Pilotstadt Neuss.

00:31:08: Das war für uns wirklich spannend, daraus zu finden.

00:31:10: Klappt das auch in einem weiteren Standort, wo wir nicht ein halbes Jahr hatten, die Leute heiß zu machen und jeden einzeln auf der Straße anzusprechen.

00:31:18: Vielleicht ist München Gladbach ein Sonderfall aber ist nur doppelt so schnell gewachsen wie Neus.

00:31:24: Letzte Woche sind wir stolz drauf.

00:31:25: Ist die schnellste Wachsende Picnic statt überhaupt, Deutschland und Holland zusammen.

00:31:30: Das ist auf jeden Fall auch nochmal so ein weiterer Beweis, okay das kann auch in Deutschland mindestens genauso gut funktionieren.

00:31:35: Wenn nicht sogar noch besser!

00:31:36: Im Prinzip, wir haben eine ganz klare Strategie wie wir in so ne Stadt reingehen.

00:31:40: Bei Picnic kann man sich registrieren auch wenn wir noch nicht in der Stadt sind.

00:31:44: Wir gucken uns dann an okay?

00:31:45: Wie viele rote Punkte gibt es denn in so einer Stadt und Wenn ich in Gladbach waren sechs tausend Leute die sich angemeldet hatten bis zu dem Tag als wir die Tore geöffnet haben.

00:31:54: das hilft natürlich dann auch wieder züglich Kosten.

00:31:57: am Anfang verbrennen wir gar nicht so viel weil direkt schon mit einer hohen Stopptichte anfangen Und vorgelagert sind im prinzip ein paar kommunikationsmaßnahmen.

00:32:04: also wir kommunizieren Wir gehen jetzt in diese Stadt rein, dann bauen wir unser Netzwerk da auf.

00:32:09: Also wir gehen ganz klassisch dahin und sprechen mit der Wirtschaftsförderung, versuchen den Bürgermeister kennenzulernen und so die gut vernetzten Leute in der Stadt.

00:32:17: Das gehört wirklich zu unserer Arbeit.

00:32:20: Und das ähnelt schon dem wie wir auch in Holland die Städte aufgemacht haben was uns vielleicht bei der Ex-Masonen unterscheidet.

00:32:27: zu den anderen sind jetzt nicht so schnell in der geografischen Expansion.

00:32:31: Wir gucken, dass wir auf jeden Fall eine gute Penetration hinkriegen in den Städten wo wir aktiv sind und sagen also wir machen weniger Städte aber da richtig viel.

00:32:39: Da sehr intensiv.

00:32:40: dann und dann gehen wir die nächste Stadt.

00:32:42: Also wenn ich jetzt alle meine Hörer von digital kompakt aufrufe immer für Berlinscher-Lottenburg sich anzumelden dann bist du ab dem nächsten Monat auch da.

00:32:48: Ja

00:32:48: sehr gerne, sehr gerne!

00:32:49: Wir haben uns letztens mal Berlin angeschaut, Berlin ist schon knallrot.

00:32:52: Aber das würde ich auf lange Zeit nicht hingehen, ist mein Thema.

00:32:55: Also erstmal unser System ist so... Vollfilmencenter ist ein Kühllager in aktuellen Viersen und das definiert unser Spielfeld für den Moment.

00:33:03: Darum rum können wir dann unsere Hublocations rausfinden, aus einem Hub beliefern wir einen Liefergebiet mit rund hunderttausend Haushalten.

00:33:11: Wir können aber auch schon ein Hub betreiben mit vierzigtausenden Haushalten, dass es so die Range, die wir mit einem Standort machen können, davon haben jetzt zwei.

00:33:18: Lesara ist doch gerade im Begriff Platz zu gehen.

00:33:20: vielleicht kannst du da einen Vollfilment-Center übernehmen?

00:33:23: Also nur eine Kühlung

00:33:25: einbauen.

00:33:27: Und zertifizieren?

00:33:28: Ja, aber die wollen ja schon weitermachen oder?

00:33:31: Ist ja auch irgendwie ein Dramatischer Fall eigentlich.

00:33:33: Spaß beiseite!

00:33:35: Wie lange braucht ihr um ne Stadt hochzuziehen?

00:33:37: Ab

00:33:38: Unterzeichnungen, Mietvertrag schaffen wir vier Wochen.

00:33:43: Ich

00:33:44: werde natürlich verstehen wie schnell kommt ihr auf so einen Radar von den Revis und Co.

00:33:48: was halt auch wirklich Städteabdeckung etc.

00:33:50: angeht?

00:33:50: also Neues-Mönchengladbach ist jetzt noch nicht der Nabel der Welt.

00:33:54: Da müsste man jetzt mit den einzelnen Händlern in Neuestemirchen-Gladbach sprechen, was die dazu sagen.

00:33:58: Wir sprechen uns jetzt nicht offen darauf an.

00:34:00: Wir kriegen natürlich hier und da mal ein oder anderen.

00:34:03: wie gesagt beim Takt der offenen Tür hatten wir auch einige Marktleiter, die mal vorbeigeschaut haben und das auch offen so gesagt haben fand ich einfach ganz nett und haben uns so ein bisschen darüber unterhalten.

00:34:12: Ich glaube dass dauert noch ein bisschen bis der Einzelne Marktleitern das merkt aber darauf wird es wahrscheinlich irgendwann hinauslaufen.

00:34:20: Ich meine, es ist ja eine große Stärke, dass sie in der Lage sind, solche kleinen Städte zu penetrieren.

00:34:23: Das werden die Großen wahrscheinlich gar nicht schaffen wenn man die Okado-Modelle fährt.

00:34:27: Also das ist ganz interessant.

00:34:28: aber nevertheless ist ja die Frage wie schnell kannst du mit dem Thema wachsen?

00:34:32: Also in Holland sind wir aktuell, beliefern wir bei zweihunderttausend Kunden, sind in sechszig Städten aktiv und das hat jetzt so... Gibt's doch

00:34:40: auch zu viele in Holland!

00:34:41: Zu viele Städter?

00:34:41: Ja, hier ist die Frage, wie man stattfindet.

00:34:45: Die sechszigstädte werden glaube ich aus rund zwanzig Hubs beliefert können schon irgendwann die Geschwindigkeit erhöhen.

00:34:53: Wir gucken halt, dass die Qualität passt und von außen sieht das einfach aus.

00:34:57: aber einen freundlichen Runner wie er bei uns heißt zu finden ist nicht immer so einfach.

00:35:02: aktuell stellen wir zehn runner die Woche ein.

00:35:06: um zehn runner einzustellen muss man dreißig treffen und wir wollen natürlich auch dass sie lange bleiben.

00:35:10: das nehme ich schon sehr ernst.

00:35:11: Hauptkritikpunkt warum seid ihr noch nicht da oder da?

00:35:15: Das wir würden ja gerne nicht auf Kosten der Qualität.

00:35:18: Insofern, die anderen Leute müssen sich ein bisschen

00:35:20: gedulden.".

00:35:20: Warum macht euch noch keiner im großen Stil nach von den Großen?

00:35:24: Das ist eine sehr gute Frage!

00:35:25: Die Frage müsste man denen stellen aber aus meiner Sicht bin ich mir nicht sicher ob wir es überhaupt wollen.

00:35:31: Haben die wirklich in Interesse stark jetzt auf online zu gehen oder ist das nicht eher ne Verteidigung, die sie da fahren?

00:35:38: weil wenn man sich anschaut wie jetzt in einer Regierung sind wie zum Beispiel in Mönchengladbach Da gibt's wahrscheinlich irgendwie fünf rewe Märkte.

00:35:45: Die haben fünfe und neunzig Prozent Fixkostenstruktur in ihrer Filiale.

00:35:48: Wenn sie jetzt ihre Kundenrichtung online verlieren, wird damit automatisch ihr stazionärer Laden defizitär.

00:35:55: Insofern stellt sich mir die Frage wie groß kann die Motivation überhaupt sein, online zu gehen?

00:36:00: Weil Ihr bestehendes Geschäft funktioniert ja eigentlich so ganz gut!

00:36:03: Noch noch Ja aber letzten Jahre haben Sie eher beruhigt.

00:36:08: ist jetzt die Frage ob Sie das jetzt noch ändern wollen oder können?

00:36:12: bisher hat uns so noch keiner nachgemacht.

00:36:14: muss man die anderen fragen, warum noch nicht.

00:36:16: Was sind seine Portese, Udo?

00:36:19: Ich würde sagen, Riewe wird ja oft an Pranger gestellt.

00:36:22: Die haben vielleicht auch den einen oder anderen Fehltritt gemacht aber die haben erst mal so eine ganz ordentliche Plattform jetzt ein ordentliches Lager und ein Konzept also mehr als hundert Millionen Umsatz nach eigenen Auskünften.

00:36:33: ich glaube um deren Position werden sie beneidet von so manch andern?

00:36:38: und warum die Anderen großen zum Beispiel eine Rossmannen oder eine Lidl- oder eine Kaufland und auch Aldi Süd, Aldi Nord noch keine entsprechenden Konzepte und Plattformen in Deutschland am Laufen haben.

00:36:50: Die testen ja jetzt teilweise im Ausland.

00:36:52: Ich glaube das ist einfach eine Frage vom Einschätzung des Topmanagements und der Gesellschafta.

00:36:58: Also ein Teil der Gesellschaft da ist ja die Fraktion Ö-Siebzig.

00:37:02: Die verstehen das nicht und interessiert es auch nicht.

00:37:05: Und einen Teil der Manager haben das halt auch jahrelang nicht so ernst genommen.

00:37:09: Warum sollten sie da jetzt sagen wir haben uns komplett geirrt?

00:37:13: Aber wohin das führt, wenn man dann diese Kundenbedürfnisse?

00:37:15: Darum geht es ja.

00:37:16: Es ist gar nicht die Frage welches Modell sich durchsetzt und ob's da einen Markt gibt, sondern die Kunden wollen das ja.

00:37:22: Sonst würde der Markt ja nicht jedes Jahr am zwanzig Prozent wachsen.

00:37:26: Die Frage ist halt einfach eine Generations- und Managementfrage.

00:37:29: Und wenn man das eben nicht adäquat adressiert was auch immer jetzt das Modell isst, dann gibts hier diverse Beispiele.

00:37:35: also die Taxifunkzentralen haben ich reagiert.

00:37:38: Jetzt gibts mein Taxi.

00:37:40: Ich würde sagen, Kosmetik hat lange nicht reagiert.

00:37:42: Douglas hat auch relativ spät erst angefangen und sind jetzt stark am rumrodern.

00:37:47: Media-Markt Saturn hat es jahrelang ignoriert und rauf und runter und zurück.

00:37:51: Tut ihn wahrscheinlich heute sehr leid.

00:37:54: Insofern ist das eine Generations- und Managementfrage.

00:37:57: Am Anfang stand die Musikindustrie

00:37:59: immer.

00:37:59: Er hat

00:38:00: dann erzählt mein Lieblingszitat immer wird eh nix weil das ist ein emotionales Produkt.

00:38:04: wir brauchen doch allen Cover.

00:38:06: So wahnsinnig viele Cover haben wir alle nicht mehr zu Hause, wenn wir Musik hören.

00:38:10: Telefonbuch?

00:38:11: Ich glaube

00:38:11: auch... Wir sitzen hier auf dem Handelskongress und werden mal die letzten fünf Jahre der Präsentationen an sich angucken.

00:38:17: Jetzt sind sie immer gleich.

00:38:19: Da kommt dieses Internet und vielleicht bleibt es ja sieht ein bisschen so aus als ob's bleibt.

00:38:23: dann wird im Lange noch gehofft, dass die Bewegungen eben doch nicht so groß sind und die Veränderung doch nicht als völlig bei dir.

00:38:30: Und man sieht es eben Branche für Branche wie's dann irgendwann kippt wenn wir nicht schnell genug in der Digitalisierung tatsächlich auch sein eigenes Learning aufbauten.

00:38:37: das passt genau zu dem was wir vorhin gesagt haben eben bis ich in der Lage bin von Ferkeln die durchs Dorf treibe zu den großen und schwergewichtigen zu kommen.

00:38:44: das dauert dann eben auch ein paar Jahre und ist kein Hobby.

00:38:46: also so digitalisierung kann man sich glaube ich weder kaufen mit einfach viel Geld an einer hohen Qualität noch kann ich selbst hobby betreiben Und insofern hoffe ich dann, glaube ich lange Zeit ist es auch wahrscheinlich menschlich dass das einfach alles nicht ganz so sich verändern wird.

00:38:59: und da gibt's am Anfang ja auch immer genau die Indizien dafür.

00:39:02: Nein, das geht eben doch nicht so schnell.

00:39:03: und schaut mal.

00:39:04: Und da gehen wieder welche aus dem Markt raus.

00:39:06: Das klappt ja eben doch noch nicht, habe ich ja immer gesagt.

00:39:09: Guckt euch die Rücksendekoten an bei Zalando?

00:39:12: Das wird nie was werden?

00:39:13: mit diesen Returnquoten kann man überhaupt gar kein Geschäft machen.

00:39:15: Emerson hat gar keine Marge der wird nie etwas rauskommen.

00:39:18: Das hat man dann die ganze Zeit gehört.

00:39:20: Cover ging es los.

00:39:21: Ich glaube damit beruhigt man sich solange bis seine Tür klopft.

00:39:25: Hättet ihr Bock hier Paybackpunkte eigentlich auf euren Köffe zu verkaufen?

00:39:28: Dann fahren vielleicht auch die Mutti's bald mal mit!

00:39:29: Können wir mal drüber sprechen?

00:39:32: Auf dem Weg hierhin habe ich mich gefragt, wäre das nicht was für uns.

00:39:34: Das war

00:39:35: eigentlich ein Spaß, weil ich dich mal fragen wollte, was machst du denn eigentlich?

00:39:38: Weil du musst auch mit deinem Rehwiss... Ich stelle mir es mal so vor!

00:39:41: Du hast da irgendwie deine Beiratssitzung oder wie immer das bei euch irgendwie heißen mag und dann sitzen die da alle und du hast ja genau unten den gleichen Schmerz als die.

00:39:48: Du verdienst quasi dein Geld damit, dass du CRM machst.

00:39:51: Dass du Loyalty ankobelst und du bist auf der gleichen Brücke.

00:39:54: Also du bist auch auf der einen Seite mit eurer Pebeckseite online.

00:39:56: Auf der anderen Seite seid ihr sehr stark in dem ganzen Offline.

00:39:58: das ist für euch sehr markenprägend.

00:40:00: also wahrscheinlich noch mal mehr als online.

00:40:02: Was sagst du denen denn, wie gehst du damit um?

00:40:04: Mit diesem Bayes mit dem Abmischen das Ferkel zur Sau machen.

00:40:07: Wie reagiert ihr darauf?

00:40:08: Zum einen haben wir das Glück mit den Partnern, mit denen wir da seit vielen Jahren zusammenarbeiten, dass man nicht behaupten kann, dass die Digitalisierung nicht ernst nimmt sind ja auch nicht umsonst.

00:40:15: jetzt viele von den Namen schon gefallen dieses Ernst nehmen und sehr intensiv daran arbeiten.

00:40:20: zum anderen heißt dann digitalisierung für die auf wirklich online verkauft oder hat sich die da ganz anders runter?

00:40:25: Ich glaube sogar interessanterweise hat es viele jahrelang im wesentlichen online Verkauf geheißen.

00:40:29: ich persönlich glaube ja Digitalisierung der Fläche eigentlich noch eine viel größere Rolle spielt, die man über eine Plattform tatsächlich wie wir das sind auch realistisch vorantreiben kann.

00:40:39: Viel realistischer als es selber zu tun.

00:40:40: also als Händler kann ich glaube sehr klar online verkaufen.

00:40:44: aber ich glaube eine wirklich digitale Plattform im Store und auf der fläche dafür brauche einfach die Reichweite auf der anderen Seite und da ist es eben so wie es mit der Kundenkarte vor zwanzig Jahren auch gewesen ist.

00:40:54: Der Kunde möchte nicht sieben verschiedene Reichweiten mit aufbauen, sondern der ist ganz froh wenn es in irgendeiner Form konzentriert und konsolidiert wird.

00:41:01: Und wenn halt jedes Vertikel meint sich die Reichweite selber aufzubauen, denn das ist sehr oder unwahrscheinlich dass es von Kunden auch gemeint und mitgetragen wird.

00:41:09: Ich glaube, wir haben einen Partnerverbund der Digitalisierung sehr ernst nimmt.

00:41:13: Also mindestens die da kann man einen ausnehmen.

00:41:15: Der ARAL wird natürlich auch über die nächsten Jahre nicht unbedingt den Weg finden wie er Sprit online verkaufen kann aber für alle anderen hat das natürlich eine deutlich höhere Relevanz und das sieht man auch in den Maßnahmen Und insofern ist es einstätig könnte man sagen, wie auf dem Handelskongress auch eines der Themen das uns wahrscheinlich in unseren Zusammenkünften am meisten umtreibt.

00:41:34: Und wir können denke ich auch sagen ohne rot zu werden dass sich es in den letzten Jahren in allen messbaren Metriken, in Reichweiten und in Apps sind mit dem Verbund führend im Mobile Payment in Deutschland, dass wir da schon ein bisschen was auf die Kette gekriegt haben.

00:41:47: Aber was machen sie denn?

00:41:49: Rewe, okay ist aktiv.

00:41:51: Penny kenne ich gar nicht, gar kein Angebot.

00:41:53: DM sagt mir der Rausschmeißersong ist noch nicht am Laufen, er will noch nicht abmischen.

00:41:56: so also... Also ich habe jetzt heute gerade gelesen, hundert Millionen Euro Umsatz sollen sie schon online machen.

00:42:01: wenn man auf der Website guckt das weiß ich nicht mal aus.

00:42:03: Also ihre Kennsteilen sind rein stationär bedingt.

00:42:05: Fressnapf ist glaube ich so.

00:42:07: die haben auch eine Größe.

00:42:07: die müssen also wenn die nicht digitalisieren dann tut es ihnen langsam weh.

00:42:11: wer ist denn da bei euch so im Verbund der wirklich aktiv Digitalisierung im Sinne von Online Handel betreibt?

00:42:16: Na ja, ich meine den Gräber hast du genannt.

00:42:18: Den haben wir heute mehrfach genannt.

00:42:19: da ist es glaube ich genau passend zu dem Thema über das wir heute gesprochen haben.

00:42:23: die Verbundreichweiten Digitalisierung habe ich genannt.

00:42:25: Die haben wir ja gemeinsam mit unseren Partnern in der Form auch aufgebaut.

00:42:28: Ich finde den Drehall kann man eindeutig nennen Mit der Akquisitionen die sie gemacht haben mit Headmeister und ihrem Marktplatz Initiativen eine absolut ernstzunehmende Digitalisierung.

00:42:38: an dieser Stelle viele weitere Beispiele.

00:42:40: Also ich glaube schon, da passiert natürlich was.

00:42:42: und trotzdem ist es bei uns als Ausschnitt der Handelslandschaft den wir haben ein sehr exzellenter Ausschnitt.

00:42:47: aber als Ausschnittehandellandschaft ist das nicht so dass in diesem Ausschnitt jetzt auf einmal alles auf hundert Prozent schon digitalisiertes und drumherum sind die brachen Landschaften so ist natürlich auch nicht.

00:42:56: Aber ich denke, dass wir eben gerade auch im Austausch und im Gemeinsam da nochmal ganz andere Chancen haben den richtig großen Investoren in Digitalisierung und vorgegen etwas entgegenzusetzen.

00:43:06: Udo, wir haben ja einen Player jetzt gar nicht so stark bisher angesprochenes Amazon.

00:43:10: Also ein Gehens schon mal gesagt... ...fünfundzwanzig Millionen nach unserer Erhebung in dem Report Umsatz das ist ja noch nicht sehr viel.

00:43:16: Man hat so'n bisschen den Eindruck dass sich so'nen Amazon Fresh Prime Now, Pantry alle irgendwie auch so'ne bisschen gegenseitig in die Parade fahren.

00:43:21: also man experimentiert offensichtlich.

00:43:23: noch nehm ich da mal irgendwie mit raus.

00:43:25: Glaubst du, dass solche Plattformen irgendwie leha relevant werden können?

00:43:29: Weil was man im Beauty zum Beispiel sieht dass auf einmal Player um die Ecke kommen und dieses Segment bedrohen, wo man es überhaupt nicht erwartet hatte.

00:43:35: Dass das gar keine reinen Online-Druckerien sind sondern viel mehr Plattformen, die eigentlich hingehen ihre Frequenzsteiger in ihre Warenkörbe größer machen quasi mehr Customer Lifetime Value aus ihren Kunden rausziehen.

00:43:46: Warum scheint das bisher noch nicht bei Food so angekommen zu sein?

00:43:49: Na ja, vielleicht ist es so.

00:43:52: Ich habe da jetzt auch keine Insiderkenntnisse, dass Amazon in Deutschland erst mal unholt ist bei Food.

00:43:58: Die machen das was sie machen weiter aber haben ja auch keine neuen Standorte bei Fresh Eröffnet oder da irgendwas verkündet, weil sie wahrscheinlich erst mal genau überlegen, was wir mit ihrer zwanzig Milliarden-Akkquisition von Hohlfuts in USA machen.

00:44:11: Die haben in USA vierhundert Läden.

00:44:13: In London haben sie sechs, die hab ich mir mal angeguckt.

00:44:15: Das ist auch kein Blueprint für irgendwelche Pläne in Europa.

00:44:19: D.h.,

00:44:19: ich glaube, die konzentrieren sich jetzt erstmal auf USA.

00:44:22: und beim Thema Plattformökonomie bin ich mir relativ sicher, deswegen is das Thema Food ja auch so heiß?

00:44:28: Überall nur nicht in Deutschland hat der Frederik schon gesagt Ob da jeder jetzt einmal die Woche kauft oder zweimal ein Monat, kann man sich darüber streiten.

00:44:37: Aber es gibt ja kaum irgendwas, was höhere Frequenz erzeugt als Lebensmittel.

00:44:42: Also Wiederkaufquote ist extrem hoch und das hat fast Prime-Charakter.

00:44:46: Deswegen sind die in USA natürlich alle sozusagen auf der Palme, als Amazon Hohlfutsch gekauft hat, weil sie dachten, oha!

00:44:53: Jetzt kommen's auch in das Vertikel.

00:44:55: Alle großen Retailer, Walmart, Kroger haben alle Milliarden in die Hand genommen um da jetzt aufzurüsten.

00:45:02: Und der große Gorilla, der noch nicht da ist.

00:45:04: Der aber sicher die gleiche Logik hat und in Asien schon aktiv ist es ja Alibaba!

00:45:08: Die gucken halt das Thema Lebensbeding nicht so sehr an weil sie sagen sie mögen die Banane oder die Bananen sind hoch profitabel.

00:45:14: Sondern die gucken das an, weil sie sagen okay wenn ich irgendeine Plattform hab oder e-Food auf meiner Plattform selber anbiete.

00:45:20: Oder durch ein Marktplatzmodell oder was auch immer.

00:45:22: da gibt es verschiedene Ansätze.

00:45:23: dann kommen die Leute halt einmal die Woche rein.

00:45:25: Dann gucken die sich mit ihrem Log in einen.

00:45:28: Die erste Lasche ist dann halt non food.

00:45:29: Die zweite lasche ist Food.

00:45:31: Beispiel Real haben wir ja schon genannt.

00:45:33: Da ist der erste Laschel ist der Nonfood Shop.

00:45:35: Die zweite Lasche isst der Lebensmittelshop bei Amazon.

00:45:38: genauso Amazon kann man reingehen.

00:45:40: Zweite Lasche sind Amazon Fresh.

00:45:42: klickt man drauf alle Amazon die bisher bei Amazon kaufen und in der jeweiligen Raison sind, können Amazon freshbuchen.

00:45:49: Und deswegen ist Lebensmittel-LEH eFood so spannend für die großen Plattformplayer und dann eben auch für die Stationären, weil sie da halt reingehen.

00:45:57: Weil das halt Kundenbindung erzeugt.

00:45:59: Deswegen ist es eine große Gefahr für die stationären Player, wenn Sie da sozusagen keine adäquaten Angebote haben.

00:46:05: Dann wird's in ein paar Jahren verdammt teuer!

00:46:07: Da bleiben nämlich nur noch meine Mutter, die ist fünfundsiebzig geworden Die kauft dann für sich und ihren Vogel einmal die Woche noch ein paar Körner.

00:46:16: Aber den Großeinkauf macht die Familie mit Kindern oder der gestresste Doppelverbiner, dem macht er dann halt online und dann bleiben sie auf ihren Fixkost nehmt alle sitzen.

00:46:24: Total richtig was du sagst gerade Stichwort Kundenbindung.

00:46:28: da kommen wir glaube ich auch etwas zu sagen aus der Pehlwächssicht weil ich meine natürlich der Dreh-und Angelpunkt im Sinne der Hochfrequenz ist natürlich in einem Loyalitätsprogramm wie wir das sind oder Bonusprogrammen wie wir es sind immer der LEH bis zum Gewissen gerade noch Drogerie.

00:46:41: Und dann

00:46:41: kommen niederfrequentere Apartmen dazu.

00:46:43: und das ist natürlich insofern der Kern, wenn diese Verlagerungen stattfinden wie du sagst, dann ist es ein Faktor der Kundenbindung.

00:46:50: deswegen genau diesen Kern kennen wir schon seit zwanzig Jahren und er erfährt jetzt eine Digitalisierung.

00:46:55: Das eben auch nochmal als Bemerkung, wie wir es am Anfang gesagt haben Wenn wir uns die Frequenzen angucken bei einem Burger King der unser Partner ist, wenn wir uns den Frequenz angucken beim Pizza oder bei Lieferheld hier unsere Partner sind Jetzt bei Nordsee Food hat eben diese unterschiedlichen Aspekte und alle sind sie hochfrequent.

00:47:10: Das ist das Spannende daran, ja?

00:47:12: Und natürlich die Restaurants dann Stichwort Pilot was wir vorhin sagten.

00:47:15: also du hast halt in der Maslo Pyramide irgendwie Nahrung relativ weit unten.

00:47:19: Wir alle kommen da mehrfach am Tag auf die Idee dass es für uns jetzt gerade relevant ist häufiger als Socken Schuhe Fahrräder oder Fernseherkäufe und das führt zu diesen hohen Frequenzen.

00:47:29: Der absolute zentrale Kommers in Bezug auf die Frequenz und Frequenz macht Bindung.

00:47:34: Und Frequence ist natürlich auch ein Garant, danach eben wie du vorhin auch sagst das CM-Seitig damit weiter zu agieren.

00:47:41: Zurück zu meiner These!

00:47:42: Wenn Frequents quasi das Attraktive an dem Modell sind?

00:47:45: Ist es dann wirklich ein Logistik und ein CRM Play?

00:47:48: Mit Sicherheit auch.

00:47:49: Ich glaube die Leute gehen heute extrem oft in den Supermarkt.

00:47:51: was aber auch mit sich bringt ist eine sehr stark eingefahrenes Habbit was schwer macht, den Kunden davon zu lösen und zu sagen jetzt machst du nicht mehr das Habits sondern jetzt machst Du das ganze online.

00:48:02: Das spielt auch noch eine große Rolle.

00:48:04: also das merken wir selbst mit unseren Kunden, mit denen wir sprechen, mit dem müssen wir zum Teil echt lange Gespräche führen bis sie dann mal auf den Punkt kommen und sagen ja stimmt wenn ich mal so ein bisschen darüber nachdenke ist das wirklich die viel bessere Option?

00:48:14: Das ist nicht wie jetzt kaufst du den Fernseher online, genau der Fernsehen den du kennst sondern das ist scheinbar irgendwie noch viel mehr.

00:48:21: Wahrscheinlich alle von uns wissen blind, wo sie die Eier im Supermarkt um die Ecke finden und die passt da.

00:48:25: Das ist so ein langer Zeitgelehrtes Verhalten und das sehen wir als Herausforderung.

00:48:29: Ich glaube, da haben wir auch mit einer eigenen Customer Experience, die wir auch gebaut haben mit der App eine ganz gute Lösung gefunden, um es den Leuten extrem leicht zu machen.

00:48:38: Wir glauben auch, wenn wir uns andere Shops anschauen... Die sind doch sehr stark angelehnt an das klassische, wie kauf ich eine Hose?

00:48:45: Wie kaufe ich ein T-Shirt?

00:48:46: und weniger... ...wie sieht eigentlich mein normales Einkaufsverhalten aus.

00:48:50: Wenn ich die Butter, die immer jede Woche die gleiche ist Milch, Joghurt usw.

00:48:55: einkaufe, wo ich ja eine ganz andere Entscheidungssituation habe.

00:48:58: Dann will ich einfach sagen okay diese Woche wieder das Gleiche fertig.

00:49:02: Da haben wir so mit unserer App eine ganz gute Lösung gefunden.

00:49:05: Kann man da nicht fast, bei Mein Müsli heißt ja Abo neuerdings Lieferplan?

00:49:08: Das ist ja ein schönes Wort!

00:49:09: Kann ich nicht Lieferpläne für Toilettenpapier, Butter, Wasser und so einen Kram machen?

00:49:13: bei euch?

00:49:14: Darüber kann man mit Sicherheit nachdenken... Ist böse

00:49:18: Abo-Worte,

00:49:18: ne?!

00:49:19: Ja das Wort Abo sollte man möglichst selten in den Mund nehmen.

00:49:22: So was könnten wir theoretisch machen, haben die Kunden jetzt noch nicht so oft nachgefragt.

00:49:26: Für die Kunden ist es eh jede Woche... sind ja auch achtzig Prozent jede Woche die gleichen.

00:49:30: Heißt aber, zwanzig Prozent sind auch nochmal anders und innerhalb der Achtzig-Prozent ist das jetzt auch nicht so dass ich wirklich jede Woche gleichmäßig das Handpasta verbrauche oder gleichmäßig Toilettenpapier verbraache.

00:49:39: Und für den Kunde ist es so einfach bei uns den Warenkopf zu erstellen denn die brauchen so zwei drei Minuten wenn sie mal ein bisschen drin sind dann haben die ihren Wochen Einkauf erledigt.

00:49:47: Da den Abo-Gedanken, der wird es vielleicht noch mal ein bisschen vereinfachen.

00:49:51: Aber dann auch gar nicht mal so radikal.

00:49:53: Der Kunde soll ruhig einmal die Woche kurz die App öffnen und ...

00:49:57: Passt mit sowas wie ... Wie heißt das immer schön?

00:49:58: WKZ glaub ich ne Werbekostenzuschüsse.

00:50:01: Lässt euer Modell sowas zu wenn man im Sinne des Kunden handeln will.

00:50:04: also ... Im Stationären ist das ja so dass du irgendwie durch den Laden gehst Und dann hängt da irgendwie die Banner von whatever Doktor Edgar keine Ahnung Macht ihr sowas auch?

00:50:12: Sowas machen wir eigentlich nicht.

00:50:14: Also wir... Eigentlich okay

00:50:15: Ja, also was wir nicht machen... Wir wollen dem Kunden es dann wirklich leicht machen und er soll seine Produkte kaufen die er so haben will.

00:50:22: Was wir natürlich machen ist wir testen bestimmte Dinge.

00:50:25: da machen wir auch bestimmt mit einem oder anderen Hersteller mal aber nicht auf Kosten des Kunden.

00:50:31: Also würden ihn jetzt nicht irgendwie mit irgendwelchen Produkten oder Vorschlägen bombardieren wenn wir sagen das will er an der Stelle nicht haben.

00:50:37: eine Methik die wir uns auch immer anschauen Der Kunde sollte möglichst wenig Zeit in der App verbringen.

00:50:42: Ich glaube, solche Dinge würden die Zeit eher erhöhen als reduzieren.

00:50:45: Lieber oft und schnell... ...als selten und lange!

00:50:48: Wir

00:50:48: haben ja auch noch gar nicht UDOS-Einwurf eigentlich mal aufgegriffen, dass er gesagt hat das vor allem die Routenplanungssoftware und das ganze Shopsystem quasi so des Herzen habt ihr das selber gebaut?

00:50:57: Ja!

00:50:58: Hat der da recht?

00:50:58: ist das sozusagen so das Genickbrecherthema?

00:51:00: wenn man das nicht hinkriegt scheitert's und wenn man es gut hinkommt hatten wir eine echte Chance.

00:51:04: Also der Kunde gibt einem sehr schnell das Feedback Wenn diese Routensoftware nicht funktioniert im Sinne von du bist zu spät.

00:51:10: Damit ist der Kunde sofort unzufrieden.

00:51:12: Was auch eine extrem wichtige Rolle spielt, ist das Vorkasting in allen belangen Vorkastungen auf die einzelnen Produkte.

00:51:19: Das A und O muss man da richtig gut hinkriegen!

00:51:22: Wir sagen ja bestellen nur den Mengen bei unseren Zulieferern wie sie auch von den Kunden bestellt wurden.

00:51:28: Besonders frischen Produkten kriegen wir das auch super hin.

00:51:31: D.h.,

00:51:31: wir haben dann einen Bäcker, der backt uns für den nächsten Morgen genau die Anzahl an Drötchen, die die Kunden auch bestellt haben.

00:51:38: Vorteil ist, wir schmeißen am Ende des Tages auch nichts weg.

00:51:40: Der Kunde weiß sicher okay die Sachen kann man heute frisch an.

00:51:44: aber gerade da es ist vorkaussing elementar.

00:51:47: eine nicht vollständige Bestellung beim Kunden löst sofort genau und dann verlierst du im Zweifel den Kunden bei unses.

00:51:55: order completeness wichtigste kpi noch über on time sag ich mal aber on Time muss natürlich auch passen.

00:52:01: der kommt wieder auf Frequenz.

00:52:02: wenn die Kunden Vertrauen in diese Lieferkette verlieren sagen, da fehlt immer mal wieder was.

00:52:07: oder die sind immer mal fünf Minuten zu spät.

00:52:09: Dann kann ich machen das einmal zweimal.

00:52:11: aber irgendwann verliehe ich dann auch so die Lust daran und sage jetzt gehe ich wieder in Aldi oder Boch hin

00:52:17: Udo, sag mal was sind so die Faktoren da?

00:52:18: Also wir hatten jetzt Order-Complitness.

00:52:20: Du hast ja auch schon mal Austauschprodukte angeboten.

00:52:22: also ich bestärme meinetwegen den Apfelsaft und kriege dann Ohrsaft weil irgendwie über Spitz formuliert.

00:52:27: Naja, also wir hätten ja einen ähnlichen Gedankenansatz.

00:52:29: Wir haben das immer Perfect Order genannt.

00:52:31: Das war für uns im Prinzip die Order die bestellt wurde.

00:52:34: Genau die Mengen Und die Produkte die besteld werden werden dann auch ausgeliefert.

00:52:38: Also nicht nur dreimal Pancakes Dann kommen auch Dreimal Pancake in hier zwei.

00:52:42: Oder wenn ich Limetten bekäufe Da gibt es den ein oder anderen Anbieter der sagt akzeptieren sie auch Substitute, da kommen dann Zitronen.

00:52:49: Das kann bei manchen funktionieren aber es gibt halt immer ein Kunde der sagt nee ich wollte Limetten, ich wollte Kalperinia Party machen und helfen mir keine Zitrone oder ich wollte Zitroenresotto machen, da helfen wir keine Limetten.

00:53:01: Man bekommt das, was man bestellt.

00:53:03: Man bekommt es on time, man bekommt es unbeschädigt ... Man bekommt den Joghurt mit ausreichender Haltbarkeit also nicht irgendwie morgen abgelaufen oder den Käse morgen abgelaufen.

00:53:14: Man bekommt's idealerweise noch mit freundlichen Lächeln und der sympathischen Übergame.

00:53:18: da sind natürlich Last-Mal-Konzepte in eigen Regie von Vorteil.

00:53:23: Man wird vielleicht auch nochmal gefragt kann ich Pfand mitnehmen?

00:53:25: Vielleicht ein nettes Wort zum Hund oder zum Kind je nachdem was man sagt so Und dann klappt auch noch die ganze Abrechnung.

00:53:32: Schönes Beispiel ist, wenn ich einen Zwei-Nacht Gramm Steak kaufe das Naturprodukt und es wird dann abgewogen... Das weiß man ja vorher nicht genau und es sind dann zwei-nacht zwölf Gramm und die Zwölfgrammen kann man hier abrechnen, dass dann auch genau aufs Gramm abgerechnet und abgebucht wird.

00:53:46: Es ist eigentlich auch glaube ich eine Frage von Fairness.

00:53:49: Ja und da kriegt man nie Verschalen Man kriegt die Rechnungen und die ist auch übersichtig und alles ist komplett Dass man im Prinzip so wie Fredrik das gesagt hat, man kann sich darauf verlassen Man kriegt gute Qualität, man kriegt das, was man bestellt.

00:54:01: Weil dann fängt man nämlich an sein Einkaufsverhalten zu ändern.

00:54:04: Dann weiß man okay ich hab am Freitag gibt's irgendwie Party, dann bestelle ich nicht Mittwoch für Freitage oder was auch immer die Situation ist und dann kommt das auf!

00:54:12: Ich habe letztens Zuhause gesessen hatte bei Amazon Fresh für siebenundachtzig Euro bestellt für zwanzig bis zweinzwanzig Uhr Und dann kam es nicht um.

00:54:20: mein Kühlschrank war leer Es war Montagabend und ich hab dann halt selber gemerkt dass dann mein Unmut also exponentiell stieg.

00:54:27: Und das muss einfach klatten, weil sonst ist der Kunde mit großer Wahrscheinlichkeit weg.

00:54:31: Aber wenn er dann bleibt, dann ist es ja quasi eine Anuität von sagen wir mal fünfzigmal im Jahr und ich bestelle natürlich auch noch nächstes Jahr Lebensmittel übernächstes Jahr auch.

00:54:40: also die Anuität von einem treuen Lebensmittelkunden E-Food Kunden.

00:54:44: Die ist ja gigantisch!

00:54:45: Die Anuitet von einem Madratzenkäufer liegt ja bei zehn Jahren oder Möbel oder was weiß ich?

00:54:51: Die Anuity von einem Lebensmittelkäufe.

00:54:53: Ich glaube Okado hat man gesagt irgendwie so viertausend oder so was?

00:54:57: Also, irre hoch pro Jahr.

00:54:59: Und das dann mal x Jahren ist schon gewaltig.

00:55:02: Aber bei kleiner Marge halt ne?

00:55:04: Ja aber das ist ja für die Plattformökonomie nicht das ausschlaggebende Kriterium.

00:55:09: Das eher aktive Kunden, Traffic, Wiederkaufbote, MPS.

00:55:14: Wie sind so die Kunden?

00:55:15: Bei FOOT sind sie da echt wählerisch?

00:55:17: Zum Beispiel Bananen ist ein Fall.

00:55:18: Ich mag zum Beispiel eher gelb.

00:55:19: Es gibt andere, die mir um die grünen.

00:55:22: Die Fälle gibt es auch.

00:55:23: da kann man sich etwas einfallen lassen.

00:55:25: Du kannst Bananen nach Reifegrad anbieten.

00:55:28: Ist mit Sicherheit ein Thema, was wir uns anschauen?

00:55:30: Bananens sind da ein Extrembeispiel.

00:55:33: aber genau in solchen Problemen muss man sich auseinandersetzen.

00:55:37: Online hat viele Vorteile, hat aber an der Stelle auch die Herausforderung... Der Kunde kann ja selber das Produkt nicht aussuchen.

00:55:42: wenn er den Markt geht und keine gelben Tomaten sieht dann akzeptiert er das so oder es gibt kein Basilikum-Bäumchen.

00:55:47: Dann ist es halt nicht da.

00:55:49: online hat das bestellt damit das auch kriegen.

00:55:52: also bei euch ist ja sauer wenn ihr sozusagen gelbe Tomaten bringt.

00:55:54: Der sagt uns das.

00:55:55: Na klar,

00:55:56: und der Sauer ist

00:55:58: die meisten Kunden, die wir haben sind alle total nett.

00:56:00: Auch wirklich kein Spaß!

00:56:01: Das Verhältnis mit dem Kunden wird ganz stark über die Beziehung mit dem Runner geprägt.

00:56:06: Das heißt es ist auch wirklich ein persönlicher Kontakt da.

00:56:09: Er heißt jetzt Leon.

00:56:11: Das Feedback ist immer Leon war total freundlich hat mir schon erklärt die Bananen diesmal sind irgendwie so nur dass ihr Bescheid wisst.

00:56:18: oder dann kriegt der Kunde eine Gutschrift für die Banane weil sie ihn nicht gefallen haben vielleicht.

00:56:22: Aber wir müssen uns dann natürlich überlegen, wie kriegen wir das Problem gelöst.

00:56:25: Aber am Ende ist der Kunde trotzdem zufrieden weil wir viele Möglichkeiten haben den Kunden auch trotzdem bei der Stange zu halten und sagen okay die Banane war jetzt vielleicht nicht perfekt aber ansonsten bist du ja total happy und das ist auch das Gefühl von Kunden.

00:56:37: Wie ist denn das generell?

00:56:38: Also wenn ich bei eBay zum Beispiel was verkaufe oder bin ich mal Verkäufer Boah, was die von einem wollen.

00:56:42: Da krieg ich Brechreiz!

00:56:43: Also das für Ansprüche, bei Gebrauchprodukten muss man sich mal überlegen so... Das ist immer so mein Benchmark.

00:56:49: Wie ist das bei euch?

00:56:50: Sind die krass wählerisch?

00:56:51: also kommen da irgendwie Details?

00:56:53: Regen sie sich auf wenn ihr zu viel Plastik ansprälebt?

00:56:55: Regeln Sie sich auch wenn der Delle im Müsli ist oder im Joghurtbecher?

00:56:58: Regnen Sie sich auf, wenn die Bananen nicht die Farbe haben?

00:57:00: Reglen Sie sich aus, wenn der fünf Minuten später kam als avisiert?

00:57:03: Oder hat man dann noch irgendwie gerade weil das sozusagen noch nicht so gelernt ist und ein gewisses Entgegenkommen und Verständnis?

00:57:10: Wir nehmen das nicht als Aufregen wahr, sondern wir sind extrem stolz darauf wie viel Kommunikation mit dem Kunden stattfindet.

00:57:16: Auch das machen wir total gerne.

00:57:18: im Zweifel selbst wenn der Kunde sagt irgendwie nur Daumen hoch war alles super schicken wir nochmal einen Smiley zurück.

00:57:23: darüber freut sich der kunde wenn irgendwas ist.

00:57:25: Siebzig Prozent unserer Kundenbestellung werden jedes Mal bewertet.

00:57:28: Das machen die Kunden.

00:57:29: auch wenn sie zehnmal bestellt haben wird trotzdem noch mal die Bestellungen bewerteten auch wenn es irgendwie nur daum hoch ist Was wir am Anfang stark einfordern, ist Feedback geben.

00:57:36: Sagt uns wenn euch irgendwas nicht gefällt und das nehmen die Kunden so mit über die Zeit.

00:57:40: auch nach einem Jahr sind die Kunden jetzt haben wir schon mal die ersten dem Piloten schon einmal mitgemacht haben den ja dabei sind.

00:57:45: Die erste Kundin hat hier schon über hundert Bestellungen.

00:57:47: dass diese zweimal pro Woche kommt da schon mal hin bei den ersten Kunden.

00:57:51: die teilen immer noch mit uns alles was irgendwie ist aber sehr gut gemeint im Sinne von hey Jungs da könnt ihr mir nochmal bisschen was dran verbessern.

00:57:58: Okay, ich glaube jetzt haben wir schon ganz viel gelernt über das Thema.

00:58:01: Wer macht euch noch Angst?

00:58:02: Oder wem Benchmarkt ihr euch?

00:58:03: Wo guckt ihr hin?

00:58:04: Ist es ein Amazon?

00:58:05: Ist das irgendwie eine klassische LEH?

00:58:07: Wen schaut ihr da an?

00:58:08: Angst!

00:58:09: Wir gucken immer nur auf uns, wir konzentrieren uns nicht auf uns.

00:58:12: Ja okay, blablabla...

00:58:15: Ich glaube wie als deutsches Team gucken immer nach Holland.

00:58:17: Das ist für uns die Bench-Mark, weil amindest genau sie gleichen Erfolge feiern, wie wir das auch da geschafft haben.

00:58:22: Das ist wie im

00:58:22: Fußball.

00:58:26: Ja mittlerweile fast ne.

00:58:27: Das

00:58:29: war jetzt ein tiefer Stich in die deutschen

00:58:30: CWL.

00:58:31: Nein, wir gucken uns alle an!

00:58:33: Bisher ist es ja nicht so dass man vor irgendjemandem Großangst haben muss.

00:58:37: Wir schauen uns mit Sicherheit an.

00:58:38: was machen eher die Stationären gerade weil da sind ja neun-neinzig Prozent des Marktes die noch nicht online gegangen sind als die einen Prozent die heute anderen sind.

00:58:48: Gut Ich erspare dir die Fragen danach, wer euch mal kaufen wird und welches statt als nächstes kommt.

00:58:52: Sind so die Klassiker, die du schon kriegst?

00:58:54: Ja ja, die kommen.

00:58:55: Nein, hervorragend!

00:58:55: Ich habe ganz viel gelernt gerade... Also Frequenz nehme ich mit ist ein Thema.

00:58:59: Logistik-Fähigkeiten sind ein Thema aber auch CRM.

00:59:01: also ich hab' euch jetzt mal als CRM Tool noch mal intensiver kennengelernt.

00:59:04: Ich werde dich mal bisschen bearbeiten dass ihr immer was Non Fast Foodiges macht bei euch.

00:59:08: Macht ihr sowas auch?

00:59:08: Was gesundes warum?

00:59:10: Ein Natur.

00:59:11: Ja gut, da ist man

00:59:12: Bäcker.

00:59:12: In großen Teilen

00:59:14: usw.

00:59:15: hervorragend.

00:59:16: Dann danke ich euch ganz herzlich, bin gespannt wann eigentlich mal der rote punkt in berlin auf grün gesetzt wird und was hier bei euch noch passiert.

00:59:22: sowieso in sachen stationär versus online.

00:59:25: und du bist unser dauergast.

00:59:26: dich versuchen wir du kommst bald mit deinem kollex zu uns würde ich sagen gerne

00:59:29: vielen dank vielen dank

00:59:30: dankeschön.

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