Ruppert Bodmeier erklärt, wie Innovation planbar wird | #Disruption 💡

Shownotes

EXPERTENGESPRÄCH | In dieser Folge unseres Deep Dive Wissen Podcasts sprechen wir mit Ruppert Bodmeier, Co-Gründer von Disrooptive, einer Innovationsberatung für Unternehmen, über Disruption und darüber wie diese Methode ein Unternehmen progressiver werden lässt. Du erfährst... ...was Disruption genau sein soll und sie Dir hilft, offen für neue Ansätze zu werden ...weshalb es wichtig ist, sich mit den Fehlern zu beschäftigen und wie aus Misserfolgen gute Produkte werden ...warum der Blick über den Branchenrand lohnt und was Matratzen und Autos gemeinsam haben ...dass die Effizienzlehre nicht für die Zukunft taugt ...wie Du einen Veränderungsprozess starten kannst und welche fünf Schritte Dein Team disruptiver machen ...was Rapid Innovation sein soll und wie du damit zukunftsweisende Produkte entwickelst ...warum Alltagserfolge wichtiger sind als das nächste große Ding ➡️ Du konntest dir keine Notizen machen? Unser [digital kompakt+ Newsletter](newsletter.digitalkompakt.de) fasst dir für jede Folge die wichtigsten Punkte zusammen Diese Episode dreht sich schwerpunktmäßig um Disruption: Und für unseren regelmäßigen Co-Moderator Ruppert Bodmeier gilt, dass Disruption ein Handwerk ist. Ein Handwerk, dass du auch zu deinem machen kannst – durch einfache Handgriffe und Werkzeuge, mit denen du für Herausforderungen im Handumdrehen innovative Lösungen entwickeln kannst. __________________________ ||||| PERSONEN ||||| 👤 Joel Kaczmarek, Geschäftsführer digital kompakt 👤 Ruppert Bodmeier, CEO Disrooptive __________________________ ||||| SPONSOREN ||||| 🔥 [Übersicht](https://www.digitalkompakt.de/sponsoren/) aller Sponsoren __________________________ ||||| KAPITEL ||||| (00:00:00) Vorstellung und Einführung ins Thema (00:08:25) Was ist Disruption (00:13:32) Für welche Branchen ist diese Methode sinnvoll (00:19:17) Wie implementierst Du eine disruptive Haltung (00:19:41) Diese 5 Sprints führen zu mehr Innovation (00:24:23) UX Patternbibliothek – ein Tool um Ideen zu sammeln (00:32:28) Wie funktioniert disruptives Prototyping __________________________ ||||| WIR ||||| 💛 [Mehr](https://lnk.to/dkompakt) tolle Sachen von uns  👥 Wir von digital kompakt streben die Verwendung einer geschlechtsneutralen Sprache an. In Fällen, in denen dies nicht gelingt, gelten sämtliche Personenbezeichnungen für alle Geschlechter.

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00:00:00: Hallo und herzlich willkommen zu einem neuen Deep-Dive-Wissen von Digital Compact.

00:00:12: Mein Name ist Jörg Kaczmarek, heute geht es um ein ganz spannendes Thema nämlich Disruption!

00:00:16: Da werden wir gleich erst mal fahren was das überhaupt ist.

00:00:18: man hat ja schon so ein bisschen das mit Startups assoziiert.

00:00:21: also disrupten heißt eigentlich dass bestehende kaputt machen neu aufbauen so ein bißchen Schubpeter wie sich eine BWL Gafs, das ist ja kreative Zerstörung.

00:00:28: da habe ich glaube die Nummer eins hier in Deutschland.

00:00:30: dafür den guten Rupert.

00:00:31: Guten Morgen Rupertt.

00:00:33: Ich

00:00:34: muss ja eher sagen, dass er eine Ehre ist.

00:00:35: Du bist ja hier bühnenberühmteils.

00:00:36: Ich hab dich jetzt schon einmal auf der K-Fünf erlebt und einmal im schönen Karlsruhe auf dem E-Commerce Forum.

00:00:41: Du musst ja schon Gruppis fast haben!

00:00:43: Die sind zu dir gepflegert.

00:00:45: Herr auf, herauf, ich werd schon ganz rot.

00:00:47: Nein also du bist ein sehr guter Vortragender und das was dort gesagt wurde... ...ist so spannend, dass ihr es auch mal gerne unseren Podcast Publikum nahe bringen möchte.

00:00:53: aber fang nochmal an zu erzählen wer du eigentlich noch bist und was du so tust.

00:00:56: Also erstmal nochmal vielen Dank für die Einladung, dass sie heute da bin.

00:01:00: Ich bin Gründer von Disruptive.com, also wir sind die Plattform für disruptive Innovationen und wir haben es uns einfach zur Aufgabe gemacht.

00:01:06: Innovationen, digitale Innovationen.

00:01:08: Disruptiven Innovationen!

00:01:10: Einfach Organisationen Menschen gründern Unternehmern beizubringen.

00:01:14: Wir sind der Auffassung dass das ein Handwerk ist, dass das wirklich ausnahmslos jeder lernen kann Dass das nichts mit Talent an sich zu tun hat Sondern dass man einfach gewisse Vorgehensweisen einhalten muss machen kann.

00:01:25: Und dann kommt man auf völlig andere Lösungen, völlig andere Ansätze Und die widersprechen allerdings von den Vorgehensweisen eigentlich so das, was heute der Status quo ist und die Regel ist.

00:01:36: Das bringen wir unternehmen bei oder führen wir für Unternehmen aus und das bringt jede Menge Spaß.

00:01:40: Machst du dich dann nicht irgendwann selbst obsolet?

00:01:42: Also wenn du es den Leuten beibringst kriegen sie das alleine hin.

00:01:44: oder brauchen die trotzdem immer einen Katalysator wie dich?

00:01:46: Also grundsätzlich gehen wir an Unternehmen hin und sagen, hey in Zeiten der Plattformökonomie musst du die Dinge total hinterfragen.

00:01:53: Du musst kundenzentrierter arbeiten und muss dich darin orientieren und Lösungsansätze entwickeln.

00:01:59: da kann ich natürlich dann nicht als Dienstleister oder Berater hingehen und sagen na aber für mich gilt das nicht sondern das was ihr am Grunde alle Organisationen brauchen.

00:02:07: die müssen dass selber können und auch Tag sein.

00:02:10: also es tun wir ganz Kunden zitriert überlegt, okay.

00:02:13: Wir helfen Unternehmen kürzester Zeit autark zu sein.

00:02:17: das kommt bei Unternehmen großartig an.

00:02:20: der Vorteil ist sie empfehlen uns massiv weiter.

00:02:22: Der Nachteil ist irgendwann brauchen Sie uns halt nicht mehr.

00:02:25: aber das soll ja nicht das Problem unserer Kunden sein sondern dass es unser Problem und müssen dann darauf andere Lösungen finden.

00:02:31: da haben wir schon einige Kniffe an denen wir eben arbeiten um einfach weiter Mehrwert für Unternehmen liefern zu können.

00:02:38: Ich habe ja festgestellt, ganz viele Menschen die Beratung machen versuchen eigentlich gerade nach Wegen wie man Software Tools bauen kann.

00:02:43: Die Beratungs-Elemente enthalten und ihnen anstatt großer Tagessätze bei einem Kunden in Vielzahl sozusagen eine kleine Summe auf einen langen Zeitraum zu geben.

00:02:51: also so nach dem Motto Viele Leute versuchen eigentlich Beratungen zu digitalisieren.

00:02:55: über Tools macht ihr das auch?

00:02:56: Also versucht ihr auch dass was ihr tut diese Disruption in ein Tool in den Service zu gießen, den ihr vielleicht den Partnern dir anfänglich beratet hinterher rein verkaufen könnt oder macht ihr Reimberatung?

00:03:06: Also es ist total witzig, dass du das ansprichst.

00:03:08: Wir machen aktuell wirklich Beratung aber wir arbeiten gerade an einem eigenen Web Services wo wir sozusagen das Framework was wir explizit dafür entwickelt haben.

00:03:16: Wir nennen das Rapid Innovation wo du in fünf Sprints eben innerhalb von zwei Tagen zu disruptiven Lösungsansätzen kommen kannst und das tun wir tatsächlich gerade so konzipieren, dass wir das als Webservice Unternehmen anbieten können.

00:03:27: Das heißt wir bringen Leuten das Handwerk bei.

00:03:29: Dafür bezahlen sie uns Handwerk dann, dass sie gelernt haben weiterhin effizient in ihrem Arbeitsalltag integrieren können.

00:03:38: Wollen wir denen sozusagen die Rahmenbedingungen mitgeben um eben das unaufgeregt und politisch zielgerichtet hinbekommen können.

00:03:46: Spannend wie viel seid ihr?

00:03:47: Zwei nur!

00:03:48: Aber das macht nichts.

00:03:49: also wir haben unter anderem einen Kooperationsvertrag mit einer anderen Agentur wo ich die Gründe seit mehreren Jahren kennen und über die können wir uns immer personell verlängern und beginn jetzt aber auch so die ersten Stellen aufzubauen.

00:04:00: Spannd und wo sitzt Ihr?

00:04:02: In Hamburg, im wunderschönen Hamburg in der Schanze.

00:04:05: Das ist eine gute Location.

00:04:05: da kann man ein gutes Hamburger Publikum mitnehmen hier so die Kaufmänner und hat Berlin auch einen Schlag Distanz.

00:04:11: Fein!

00:04:11: Was ist denn so dein Background?

00:04:13: Wie bist du denn zu dem gekommen was du heute tust?

00:04:15: Ich habe eine Webseite für unseren Abi-Jaggern gebaut.

00:04:18: Da kam ich irgendwie drauf Und ich kann mich nur an die Sechsfünfzig K-Mode im Zeiten erinnern wollen wo dieses Klieren kam.

00:04:25: ja Wir hatten einen eigenen Schulraum mit Computerraum und da war irgendwie dieses Internet.

00:04:29: Und ich hatte ein Kumpel, der eine Webseite war potestlich... ...und hat irgendwie so eine komische GIF-Animation und Count und so.

00:04:35: Ich dachte mir, das ist das Geist, was ich in meinem Leben gesehen habe!

00:04:40: Wenn ich keine E-Mail-Adresse hab, dann bin ich im Neanderthaler Und dann habe ich mich da reingefuchst und das habe ich unmittelbar gemerkt, dass es mir super viel Spaß gebracht hat.

00:04:48: Ich hatte auch gleich einen direkten Sinn, weil ich eben für den Abi-Jagen von uns das gemacht habe.

00:04:52: Man habe dann eine Riesenpassion von mir entdeckt und hab dann irgendwie auch früh gemerkt... ...dass man über das Web tatsächlich Geld verdienen kann.

00:05:01: Da bin ich natürlich als Gymnasiast und dann als Zivil total hellhörig geworden und da habe ich dann da

00:05:07: reingefuchst.".

00:05:08: Was hast du für Karriereschritte genommen?

00:05:10: Du bist ja glaube ich nicht gleich nach deinem Abi mit des Ruptefernstart gegangen

00:05:12: oder?!

00:05:13: Nee, das nicht.

00:05:14: Am Anfang war ich während meines Studiums selbstständig und hatte drei Webfirmen gegründet und eine lief ziemlich erfolgreich und die andere habe ich gegen die Wand gefahren.

00:05:24: Und als dann diese Lonely Rider-Zeiten und diese Goldkriegerstimmung um die zweitausend Erwände aus dem Internet rausgegangen, wo der neue Markt zusammengebrochen ist... wenn ich dann in die Autogruppe und habe da wieder ein, zwei Startups mitgearbeitet.

00:05:39: Und nein das ist ziemlich erfolgreich gibt es heute noch und das andere haben mir auch gegen die Wand gefahren.

00:05:44: Das heißt also immer irgendwie fuck ups und Erfolg ging immer Hand im Hand!

00:05:48: Ich kann einfach nur sagen dass ich eigentlich von meinen Misserfolgen immer mehr gelernt hab.

00:05:53: Von meinen Erfolgen habe ich eigentlich eher Träge und besser wisserisch gemacht.

00:05:58: Ich fand mich dann eher unausstehlich.

00:06:00: Die Misserfolge, da hab' ich eigentlich unglaublich viel Wissen rausgezerrt.

00:06:04: Es ist hart tut weh, niemand macht das gerne.

00:06:07: aber was man daraus ziehen kann wenn man da selbst reflektiert versucht irgendwie zu durchleuchten Das Wissen was ich jedes Mal generiert habe war denn das Fundament und die Grundsteinlegung für die Erfolge.

00:06:18: die dann immer danach kam war dann noch zweieinhalb Jahre bei der Retail-Agentur, wo ich die Digitalabteilung aufgebaut habe.

00:06:24: War für mich super spannend weil die eigentlich Interiördesign Schaufinstukonzepte machen.

00:06:29: das heißt anstatt mit dem SEA und dem SEO Experten war ich plötzlich mit Architekten am Tisch oder mit Interiödesign ein völlig ausgeflipptes Volk.

00:06:39: und die gehen halt an die Dinge völlig anders ran, denken anders über die Kunden nach versuchen irgendwie zu überlegen wir können Atmosphäre schaffen und solche Geschichten Und das fand ich halt alles super spannend.

00:06:48: Ich habe auf diesen Wegen ganz viele Dinge gesammelt und dann immer versucht, wie kann man das adaptieren?

00:06:54: Interpretieren?

00:06:54: für die Digitalbranche war da noch vier Jahre in der Digitalberatung, hab dort eine Service-Design Abteilungen aufgebaut... ...und bin seit mit den letzten Jahres mit dem Handwerk, was mir über diese fünfzehn Jahren im Digitalbereich beigebracht hat, gegründet.

00:07:09: und jetzt wollen wir eben dieses Handwerk anderen beibringen!

00:07:12: Und jetzt wollen wir natürlich mal zum Kern des Pugelskernes kommen.

00:07:16: Was genau würdest du denn eigentlich sagen, Disruption?

00:07:18: Wie definierst du das?

00:07:19: Also du hattest ja vorhin mal eingeleitet kreative Zerstörung.

00:07:22: ich weiß es ist der offizielle Terminus Ich finde ihn aber eher ekelhaft weil zerstörungen das ging zu negativ besetzt und ist irgendwie so grausam.

00:07:30: Wir sehen das eher anders.

00:07:32: Für uns ist es eigentlich mit dem Status quo brechen oder den Status quo hinterfragen, wenn du so willst.

00:07:37: Das ist für mich der Kern.

00:07:38: zu fragen was stimmt am Status quo heute nicht?

00:07:40: Was tut richtig weh und was sind echte Painpoints?

00:07:43: Und was hinterfrägt keiner?

00:07:45: und wo lohnt es sich mal genau hinzugucken?

00:07:48: In der Lösungsfindung das ist der zweite Aspekt, wo wir sagen Du musst immer out of the box denken.

00:07:52: Also wenn du innerhalb deiner eigenen Branche guckst dann wirst du nur zu null acht Fünfzehn Lösungen kommen Sondern dass was Unternehmen heute wirklich hinkriegen müssen Da ist ein Painpoint in meiner Branche.

00:08:04: Aber in der Lösungsfindung gucke ich mir alles möglich an, nur nicht aus meiner eigenen Branche, sondern ich gehe ganz bewusst in andere Branchen rein und versuche Unternehmen, innovative Unternehmen zu finden die ein ähnliches Problem auf eine intelligente Art und Weise gelöst haben.

00:08:18: Danach versuche ich das in Bausteine zu zerlegen.

00:08:21: also was zeichnet diese Lösung genau?

00:08:23: Und diese adaptiere ich und interpretiere dann für meine eigene Branche.

00:08:27: wenn dann das Innovation durch Rekombination... ausgeflippt ist, sondern das wird schon seit Jahrhunderten angewendet.

00:08:35: Es wird einmal halt nur nicht beigebracht, sondern wir sind in einem industriellen Zeitalter die werden maximal effizient beigebracht und eben wie du Dinge durchdeklinieren kannst aber die wird nicht beigebracht wie du andere Dinge miteinander verknüpfen kannst um wirklich neue Dinge hinzukriegen.

00:08:49: und dass es unsere Interpretation

00:08:51: Wie verkaufst du das?

00:08:52: Weil ich könnte mir vorstellen, eigentlich sehr goldgrieber Stimmung gerade bei all den Corporates die ratirisch Druck auf dem Kessel haben.

00:08:57: Also die müssen digitalisieren, den richtigen Kerngeschäft weg, die müssen innovieren.

00:09:01: Da kommen ja ganz viele Leute hin und das ist so ein bisschen... Fuzzy, also Innovation ist für mich ein schwammiger Begriff irgendwie.

00:09:07: Und Disruption klingt auch erst mal so oder jeder hat vielleicht eine andere Vorstellung?

00:09:12: Wie kriegst du das rübergebracht?

00:09:13: und dass das vor allem in Form von Profit-Center für die Leute irgendwann wird?

00:09:16: Dass das irgendetwas ist was sie monetär voranbringt und nicht nur irgendwas wo sie Geld ausgeben und die bunten Spinner sozusagen Posts an die Wand hauen?

00:09:23: Wir erhalten ganz gerne Impulsvorträge wo wir das in einer halben Stunde Druckbetankung machen, wo wir es mit einem ich sage jetzt mal witzigen unaufgeregten Plakativen Beispielen, wo wir wie explizit zeigen.

00:09:36: Wie kommt man auf innovative Lösungen?

00:09:38: Zeigen das an einem Beispiel von dem Geschäftsmodell.

00:09:39: Wir zeigen es am Beispiel von Marketing-Kommunikationen.

00:09:43: Wir zeigen das in einem digitalen Produktbeispiel an Zielgruppenansprache also etwas aus der operativen Praxis, wo wissen Unternehmen schlagen sich damit rum und zeigen, wie man mit völlig anderen Lösungen kommen kann.

00:09:53: Dann sind sie angefickt wenn du so willst.

00:09:55: Das ist ja geil!

00:09:56: Selbst in so biederen Branchen wie Matratzenbranche etc.

00:09:58: lässt sich das anwenden und neu denken.

00:10:01: Und was wir dann machen ist, dass wir das normalerweise in zwei Tagesworkshops dann einfach beibringen.

00:10:06: und wenn sie das selber anwenden und merken, boah, das hätte ich niemals gedacht, dass innerhalb dieser kurze Zeit auf diese innovativen Lösungsansätze kommen.

00:10:16: Das ist eigentlich so.

00:10:17: der Keim da schaffst du diesen Nucleus.

00:10:19: oder Leute sagen hey ich will gar nicht mehr anders arbeiten!

00:10:22: Das ist so spürbar besser.

00:10:24: So wollen wir das in unseren Arbeitsalltag jetzt dann integrieren.

00:10:27: Und dann beginnen die Leute aus Selbstmotivation und Eigenantrieb, das auch zu machen.

00:10:32: Das ist vielleicht die absolut wichtigste Botschaft, die ich immer Organisationen mitgeben können.

00:10:38: alle suchen dieses Erfolgsprojekt also wo wir es einmal schon mal gemacht haben unser Markt einschlägt und super erfolgreiches totaler Quatsch weil dann verschiebst du das über zwei drei Jahre?

00:10:47: Und wenn das Projekt nicht erfolgreich ist ...dann ist es völlig verbrannt das Thema.

00:10:52: Sondern du brauchst die Alltagserfolge, ganz simpler einfache Alltagserfolge.

00:10:55: Leute müssen merken eben keine Ahnung in zwei Stunden... ...komme ich zu viel besseren Ergebnissen als ich sonst gewohnt bin!

00:11:01: Wir haben eine kleine Initiative dadurch entwickelt, die haben wir live geschickt und die Interaktionsquote ist um zwanzig Prozent höher gegangen.

00:11:07: Also diese ganz schnellen, simplen Quickwins wo die Leute sofort merken, spürbeln ihren Alltag, es wird besser.

00:11:13: Das ist das was man eigentlich hinkriegen muss als Organisation weil dann tust du sozusagen Selbst- und Eigenmotivation ... anschieben, weil die Leute ein eigenes Interesse haben das auch zu machen.

00:11:22: Ist das was du tust denn wirklich ein tägliches Tool?

00:11:25: Also wenn dich das irgendwie an... Wenn ich ein neues Aufgabenfeld habe, ein neues Detail,... ...mache ich das im Tag täglichen oder mache ich das eigentlich nur, wenn ich jetzt so ein Projekt groß neu anlege,... ...wenn ich sozusagen so einen Grundstein lege und danach eigentlich Prozesse einziehe.

00:11:37: Wann, wann, wenn nicht das andauert oder eher bei großen Sachen?

00:11:40: Sowohl als auch tatsächlich.

00:11:41: also es ist das perfekte Tool um eben evolutionär in meinem eigenen digitalen Produkt wie zum Beispiel online Shop permanent weiterzuentwickeln.

00:11:49: Aber du kannst es auch anwenden, um eben völlig neue Geschäftsmodelle dir zu erarbeiten.

00:11:54: Für mich ist das gar nicht so sehr, ist das Alltag oder große Projekte sondern was sind die Themen mit denen ich mich rumschlage?

00:12:01: Und immer wenn ich ein Problem habe wo ich nicht weiter komme... ...es ist ein super Tool anzuwenden um eben auf völlig neue Lösungsansätze zu kommen.

00:12:08: Oder wo ich auch massiv unter Druck bin, wo ich merke ey!

00:12:12: Das ist immer wieder besser als unsere Konkurrenz.

00:12:14: Wir sind eigentlich total austauschbar, unsere Kunden merken überhaupt gar nicht, warum die bei uns kaufen sollten.

00:12:20: Immer wenn du mich mit solchen Problemstellungen rumschlägst, dann ist das eigentlich die perfekte Art und Weise.

00:12:25: Ist

00:12:25: es denn für alle Branchen anwendbar?

00:12:27: Können das konservative Unternehmen machen?

00:12:28: Könnten das Unternehmen machen, die was fertigen oder nichts fertigen?

00:12:31: Software

00:12:32: vs.,

00:12:32: was weiß ich, reine Beratung?

00:12:34: Kann das jeder machen oder ist das sozusagen auf einem bestimmten Bereich eingegrenzt?

00:12:38: Es kann wirklich jeder machen!

00:12:41: Ich glaube, die Leute müssen einfach mal aus dem eigenen Tunnel raus.

00:12:43: Egal mit wem ich spreche... Bei denen ist es immer am kompliziertesten!

00:12:46: Ja?

00:12:46: Ich rede mir eine Automobilbranche und sage, wow, die Textilbranche, hier haben sie ja einfach.

00:12:52: Und wenn du dann wieder mit einem Textiler redest, ja, die Automobilenindustrie, die sind sehr super einfach.

00:12:56: Die haben da ihre Produktionsstraßen nur und da haben Sie Ihre Roboter und Ihre Maschinen.

00:13:01: super easy aber wir arbeiten mit echten Menschen wo jeder Schnitt komplett anders ist.

00:13:06: Wir müssen nach Bangladeschen gehen, das ist super komplex.

00:13:09: Also das sind meine Erfahrungen nach Ausreden.

00:13:13: Es ist keine Frage von Branche, es ist eine Frage vom Themen.

00:13:16: Ehe wir dann mal gleich das Vorgehen genau nochmal auseinandernehmen und auch ein paar schöne Beispiele weil das macht ja den Spaß daran durchgehen.

00:13:22: Was sind denn so typische Vorurteile die man da im Prinzip zu bewältigen hat wenn du Disruption verkaufst?

00:13:26: Also das erste Vorurteil was alle haben alle meinen immer um zum Mars fliegen zu müssen.

00:13:31: also es geht überhaupt nicht darum was man mache.

00:13:33: jeder will das nächste iPhone erfinden das völlige Mumpets.

00:13:37: da muss man eine Sache sehen.

00:13:38: Heute gelten Facebook, Google als die Innovatoren.

00:13:42: Aber Google war die zwanzigste Suchmaschine.

00:13:45: Facebook war das fünfundzwanzigte soziale Netzwerk.

00:13:47: Wenn ich zu dir hingehen würde und sage hey!

00:13:49: Ich habe vor die fünundzwanzige Suchmaschinen zu können dann würde es ja nicht sagen Ja du bist ja aber ein Innovator hochzehnt.

00:13:54: Sondern es geht nicht darum was man macht.

00:13:56: Das heißt Es geht darum wie man's macht.

00:13:59: Das heisst Wie gehe ich an?

00:14:01: Und Neunzig Prozent der Zeit wird heute in den ganzen Unternehmen und in Innovationsabteilungen, alle Abteilung allgemein darüber liegt was machen wir.

00:14:10: Aber das sollte eigentlich nur zehn Prozent derzeit sein sondern einfach so hey was ist das verdammte scheiß Problem?

00:14:14: Und dass wir uns kümmern müssen und dann ist das Thema was abgehakt und da geht es nur noch wie kann ich mich inspirieren lassen?

00:14:21: Wie kann ich Dinge neu komplett verknüpfen und wie gehe ich das an?

00:14:24: Das heißt das ist die Kernfrage.

00:14:26: Weitere Vorurteile?

00:14:27: Meine Branche ist komplex, habe ich gelernt.

00:14:29: Ist das bei mir anwendbar?

00:14:30: wäre so ein Thema und die Leute denken zu groß?

00:14:32: hast du noch andere Faktoren, die wir so begegnen wo du sagst wenn ich die ausgeräumt hab dann fallen die Domino Steine.

00:14:39: Das ist die Effizienzlehre.

00:14:40: heute sitzt jemand vor der der von sich mit stolz sagt Ich bin absolut ineffizient und dadurch bin ich besser.

00:14:47: Es gibt wissenschaftliche Studien die zeigen Wenn du eine Aufgabe auf den Tisch bekommst und du fängst unmittelbar an diese zu bearbeiten, also diese klassische Selbstoptimierungslehre die wir überall gepredigt werden.

00:14:57: Dann sind die Ergebnisse nachweislich weniger kreativ sondern das Beste was man machen kann ist eine Aufgabe irgendwie in seinen Kopf reinbringen aber dann einfach mal zwei drei Tage sacken lassen Weil das Gehirn dann von alleine beginnt, Verknüpfungen zu all möglichen Dingen herzustellen.

00:15:12: Irgendwas was ich aus dem Alltag sehe weil ich irgendwie einen Artikel lese und plötzlich merke wie der H-Stop da steht etwas das könnte mir bei dem anderen Problem weiterhelfen.

00:15:20: und plötzlich stelle ich irgendwie Verknüpfungen her die sonst an den Tisch gefallen werden.

00:15:25: und das heißt heute muss man eigentlich viel mehr Effektivität den Menschen beibringt als Effizienz.

00:15:30: und mein Plakativ zum Beispiel immer Gutenberg Hätte der nach der Effizienzlehre, so wie sie heute gepredigt hätte, Mensch hier dazu gebracht schneller zu schreiben.

00:15:40: Aber was er gemacht hat... Er hat die Druckpresse von Münzbriegerung kombiniert mit Buchstammlettern und hat den Buchdruck erfunden.

00:15:47: Er war effektiv und hat dadurch irgendwas völlig Neues ins Spiel bringen können!

00:15:53: Ja, das ist ein schönes plagatives Beispiel.

00:15:54: Das stimmt mir jetzt auch manchmal so, dass ein Thema beschäftigt und auf einmal hat man das Gefühl um einen rum passiert es gleiche.

00:16:02: mehrfach also in mehreren Stellen siehst du auf einmal eine und dieselbe Sache die irgendwie zu deinem Thema passt.

00:16:06: also man hat immer so ne ganze selektive Wahrnehmung.

00:16:08: von daher kann ich mir lebhaft vorstellen Ich weiß in der Uni hat mir auch mal einen Kommiliton versucht den Unterschied zwischen effektiv und effizient beizubringen.

00:16:14: vielleicht kannst du das nochmal an einem Satz sagen was ist effiziente im Vergleich zu effektif?

00:16:18: Effizienz ist Dinge richtig zu tun schnell auf die Straße zu bringen ohne irgendwelche Zeitverluste oder sonst irgendwas.

00:16:27: Und Effektivität ist, die richtigen Dinge zu tun.

00:16:31: Das ist eigentlich der wesentliche Unterschied und wir beschäftigen uns ganz viel damit in die richtige Dinge anzustoßen Und Beschäftigung ist eigentlich weniger damit, wie man diese Dinge dann total effizient durchdekliniert, ausrollt und hochskaliert.

00:16:46: Okay, jetzt wollen wir's wissen!

00:16:47: Wie ist das Vorgehen um so was zu tun?

00:16:49: Du hast ja schon ein Stück weit das gesagt.

00:16:51: in Teile zerbrechen sich Anregung zu holen.

00:16:53: Wenn jetzt jemand vor dir steht und sagt Ja ich hab folgendes Thema da will dich unübertief sein... ...wie gehst du vor?

00:16:57: Was sind deine Bausteine?

00:16:58: Das was Menschen brauchen wenn sie sowas bekommen ist geistige Orientierung.

00:17:03: Heute bringst du die Leuten bei dass sie drei Jahre lang an einem Prozess halten Und wenn sie sich nicht dran halten, haust du ihn auf den Fingern und am nächsten Morgen gibt's irgendwie so, das funktioniert alles nicht.

00:17:12: Und dann sagst du hey hinterfrag mal dem Prozess komplett!

00:17:15: Und dann stehen die Leute da ja wie jetzt drei Jahre lang muss ich befolgen?

00:17:18: Wie soll ich ihn hinterfragen?

00:17:20: Da gehen mir die Leuten in Gerüst und wir sagen okay fünf Dinge musst du machen um das machen zu können.

00:17:25: In ersten Sprint, das sind fünf Sprints Wir nennen es Rapid Innovation.

00:17:29: Im ersten Sprinter überlegst du dir was sind die mit Abstand größten Pain Points Die Leute bei uns haben?

00:17:35: Und du nimmst in einem Pain Point Und gehst raus an den Markt und guckst dir alles mögliche an.

00:17:41: Nur nichts aus der eigenen Branche, sondern du gehst ganz bewusst in andere Branchen rein und gucks dir an wie andere innovative Lösungen ein ähnliches Problem gelöst haben.

00:17:51: Das ist der zweite Sprint.

00:17:52: In dem dritten Sprint zerlegst Du das?

00:17:55: In die Bausteine,

00:17:57: d.h.,

00:17:57: was zeichnet diese Lösungen aus, was macht sie aus, warum benutzen wir es so unfassbar gerne?

00:18:03: Und dann nimmst du diese Bausteine und das ist dann der vierte Sprint.

00:18:06: Und kombinierst die völlig neu, adaptiert und interpretiert diese für eigene Branche.

00:18:11: Diesen Lösungsansatz tuest du so schnell wie möglich in einem ersten klickbaren, anfassbarem Prototypen runterbrechen.

00:18:17: Tu es in einem fünften Schritt mit Kunden testen ob das etwas ist was sich Kunden wirklich vorstellen können zu nutzen.

00:18:23: Nach jedem Sprint produzierst Du Ergebnisse Und diese Ergebnisse nutzte um wieder in der Zukunft darauf aufzubauen.

00:18:31: Also wir gehen teilweise mit Unternehmen, gehen wir in Workshops rein, sammeln Paintpoints von Kunden und merken dann teilweise das parallel am gleichen Tag ein anderes Team auch an Paintpoints gearbeitet hat völlig losgelöst voneinander ja und wahrscheinlich kommen die sogar sehr ähnliche Ergebnisse.

00:18:47: Und irgendwo muss das in meinen Augen einfach zentral abgelegt werden und sagen, hey was sind die größten Pay-in Pons?

00:18:52: Die wir zurzeit haben bei unserer Kundengruppe für jeden verfügbar.

00:18:55: Was sind die Pay-In Pons mit denen wir uns jetzt mal deswegen in KUR eins beschäftigen wollen und lösen wollen und wie helfen wir Menschen vorgainsweisen mitzugeben damit sie das auch hinkriegen können weil es bringt ihr eigentlich in der Schule im Studium und im Unternehmen niemand dabei.

00:19:09: Ich hätte auch so eine Situation, wir suchen uns gerade ein neues Büro.

00:19:12: Ein bisschen gezwungenermaßen und haben vor, dann ein eigenes Studio einzubauen.

00:19:15: Weil das was wir tun, da bietet sich das ja an zu wohnen.

00:19:17: Und dann war unser Paintpoint das Büro ist ziemlich teuer wenn man sich in Berlin umguckt... ...und ich habe es gehabt.

00:19:22: also was ich gelernt habe gibt's ja auch ganz viele kleine Facebook Videos jetzt immer dass man sich manchmal langweilen soll oder dass man den Geist mal unbeschäftigt lassen soll.

00:19:29: In der Bahn, mal aus dem Fenster gucken und nicht aufs Handy oder ins Buch.

00:19:32: Und das habe ich auch gehabt.

00:19:33: Ich bin Essen holen gegangen, bin gelaufen, lief wieder zurück und auf einmal kam eine Idee... ...und da habe ich durch Zufall genau das gemacht was du zu sagen proklamierst aus einem anderen Bereich aus einer anderen Branche mir etwas abzugucken und zu übertragen.

00:19:43: Bei mir war es so, ich hab gedacht Moment, du könntest es doch machen wie bei Fußballvereinen die ihr Stadion von unserem Sponsor benennen lassen.

00:19:49: Habe ich sie gedacht?

00:19:50: Warum machen wir das nicht auch wenn's wie die HDI Arena oder den Signal Iduna Park gibt?

00:19:54: warum kann man da nicht irgendwie die keine Ahnung XYZ-Firma Studios von Digital Compact machen Bei jedem unserer Podcast den Namen des Unternehmens nennen und auch mal an irgendeinem Stellen erklären was dieses Unternehmen besonders macht dass wir unser Studio so benennen?

00:20:05: Wenn ein Problem damit wäre oder was ich mir schwierig vorstelle ist, wie kann ich so etwas denn planhaft tun?

00:20:11: Also bei mir war das wirklich so.

00:20:11: Es kam ja einfach durch Zufall sowieso ein Blitz vom Himmel.

00:20:14: viel mit des einen beim Spazieren gehen.

00:20:15: wenn du sagst man soll sich andere Branchen angucken und inspirieren lassen Wie finde ich denn das?

00:20:20: Wie bin ich in der Lage mir andere Dinge anzugucken und was für mein Geschäft mitzunehmen?

00:20:23: Möchte ich mal eine plackertiefen Beispiel schreiben dass wir für Axel Springer gemacht haben die haben einen Online-Shop wo sie Print-Abus verkaufen Und das wollten sie komplett neu hinterfragen.

00:20:33: Wir sind dann reingegangen, haben ein bisschen den Daten gewühlt und haben herausgefunden dass der durchschnittliche Warenkorb Null Komma Null ist.

00:20:40: Der ist nicht Null Koma Null sondern er ist Null Kumma Null Null.

00:20:43: Das heißt in hunderttausend Beispielen müsst du nicht ein einziges Beispiel finden wo jemand einen Bild am Sonntag oder einen Sportbildabo in einem Rutsch kauft.

00:20:51: macht einfach keiner!

00:20:53: Dann sind wir zur Tise hingegangen und haben gesagt okay gut was wäre wenn wir kein Warenkorb mehr hätten?

00:20:58: weil ihr stiftet offensichtlich keinen Mehrwert.

00:21:01: Also eine völlig unnötige Funktion, die war ein Korbübersichtseite ist eine völlig Unnötiges Seite, die niemand braucht.

00:21:06: was wäre wenn wir weglassen würden?

00:21:09: und wir sind dann eben rausgegangen im Markt und haben uns angeguckt wer löst denn direkt Verkauf?

00:21:16: besonders klar und besonders gut?

00:21:17: Und wir sind dann über ein Beispiel gesteupert von Bernie Sanders, also einem Gegenkandidat von Hillary Clinton.

00:21:23: Von den Demokraten als sie gewählt haben.

00:21:25: Wer ging Trump antritt und der hatte eine eigene Landingpage mit Spendenaufruf?

00:21:28: Der hatte so ein simples kleines Spenden-Widget wo irgendwie die zehn häufigsten Spendensum schon war.

00:21:33: Du hast einfach nur draufgeklickt und dann musstest du nur noch deine Adresseeingabe machen und da war nur das nötigste angegeben und dann warst du bei den Spenden und rechts daneben war ein super emotionales Video von Bernie Senders, der einen Argument nach dem anderen raus geschossen hat Und das ist ein perfektes Beispiel.

00:21:50: Das haben wir dann genommen und adaptiert und interpretiert eben für Axelspringer, nur als Axelsprenger mit diesem Problem zu uns kamen und wie diese Spenden-Widget aufgegriffen haben.

00:22:01: Dieses Beispiel haben wir vor zwei Jahren schon entdeckt gehabt.

00:22:04: Und was wir machen, wir nennen das eine UX-Pattern Bibliothek auf immer.

00:22:08: Wenn wir irgendwas finden, was super cool gemacht ist und ein Problem total clever löst dann halten wir das direkt unmittelbar fest, fügen es in unsere Bibliotäken zu... ...und wenn Axel Springer zu uns kommt mit einem Problem, dann machen wir keine Recherche!

00:22:21: Die ist abgeschlossen schon bevor das Projekt ist.

00:22:23: Wir recherchieren permanent einfach so, wenn wir uns weiterbilden, fortbilden lesen und das Einzige was wir uns angemündet haben besonders tolle Dinge, die uns ins Auge springen einfach zu dokumentieren.

00:22:34: Das war's!

00:22:34: Das kannst du problemlos in deinem Alltag gehen.

00:22:37: und als Axelspringer kamen sie mit unserer Bibliothek durchgegangen.

00:22:40: da kannst du dir vorstellen das sind so achtzig Patterns drin.

00:22:43: Und da sind wir über dieses Bernie Sanders Beispiel gesteuert und gesagt haben, das ist perfekt.

00:22:47: Das löst exakt das Problem mit dem sich Axis Springer rumschlägt.

00:22:51: Das greifen wir an!

00:22:52: Das haben wir dann umgemodelt was die Spendensumme ist für Bernie Sanders.

00:22:56: Das ist im Grunde die Prämie für eben ein Abo.

00:22:59: Niemand schließt heute den Abo ab wenn er nicht eine tolle Prämia bekommt.

00:23:02: Dann haben wir das eben ersetzt.

00:23:03: Wir haben das dann noch kombiniert mit der Art und Weise wie eins und eins Selbstkommunikation macht.

00:23:08: Dadurch dass das auch sehr politisch ist, weil unter dieser Plattform vier Verlagshäuser von Axelspringer drin sind haben wir dann noch die Grundlogiken von sozialen Profilen aufgegriffen.

00:23:17: So dass jeder Verlag so ein bisschen seine individuelle Gestaltung machen konnte und es ist ein perfektes Beispiel des Out of the Box gedachtes und wo die Recherche schon vor zwei Jahren stattgefunden hat.

00:23:28: Und spannende Frage wie gut das funktioniert?

00:23:30: Ich darf keine konkreten Zahlen sein, aber ich kann nur sagen dass sich die Einnahmen danach verdoppelt haben.

00:23:34: Wie

00:23:34: hast du diese UX-Pattern Bibliothek aufgebaut?

00:23:37: Ist das eine Wiki?

00:23:37: ist es ne Excel?

00:23:39: ist das irgendwie ein Ordner mit Sammlungsinhalten?

00:23:41: wie muss man das vorstellen?

00:23:42: Kurzfristig ganz pragmatisch das ist eine Keynote wo wir einfach achtzig Slides haben und einfach die gesammelt haben und wir machen einfach Streamcasts wo wir eben die Bewegungen dieser UX Patterns sehen damit wir diese Mechaniken verstellen weil wir einfach immer in User Flows denken also nicht den abgeschlossenen Features sondern dass man wirklich schon den ganzheitlichen Fluss erkennt.

00:24:02: Aber und das war das, was wir eingangs nochmal gemeint haben ... Arbeiten in einem Web-Service, wo man eben genau solche Bibliotheken super simpel einfach dokumentieren über Smartphone Pflegen hinzufügen kann.

00:24:12: Damit auch das sozusagen noch leicht dadurch suchbar wird.

00:24:15: Also deine Disruption ist sehr oft an so Design UX und solche Thematiken angekoppelt?

00:24:19: Nicht

00:24:20: nur sondern wir haben drei Biblioteken die wir es haben.

00:24:22: Das eine sind so UX Mechaniken.

00:24:24: Die zweite Bibliothek die wir haben ist ein Service Ansätze also besonders cleverer Services, die irgendwie Kunden in Kernfragen direkt weiterhelfen.

00:24:32: Und wir haben noch ne dritte eben für Geschäftsmodelle.

00:24:36: Das heißt einfach Unternehmen, die an der richtigen Stelle einfach Dinge hinterfragt haben was in der Branche denkt.

00:24:42: das ist absolutismus.

00:24:43: eines dieser Beispiele und ein Favorit von mir ist Leasing Time.

00:24:47: Das heisst eine Automobilbranche kann sich kein Experte vorstellen dass jemand nicht ein total individuell konfiguriertes Auto haben möchte.

00:24:54: nehmen alle als Standard an und dann bauen halt Automobilherstellern Autokonfiguratorne, die eine Milliarde Kombinationsmöglichkeiten erlauben.

00:25:03: Und dieses Leasing-Unternehmen hat nichts anderes gemacht als ein Nee?

00:25:06: Das sind da Fragen wir.

00:25:08: und haben dann einfach zweihundert komplett gleich konfigurierte Autos gekauft selber Farbe, selbe Motorisierung, selben Innenausstattung und dadurch konnten sie eine komplette Produktionsstraße kaufen und haben einen so großen Preisvorteil raushandeln können weil es für die Automobilindustrie natürlich viel leichter abbildbar ist dass sie vierzig Prozent Rabatt kriegen können.

00:25:30: Und diesen Rabatt haben Sie an Ihre Kunden weitergegeben und haben damit es geschafft, das aktuell am schnellst wachsende Leasingunternehmen zu sein in einer völlig gesättigten Branche um gleichzeitig um Längen billiger zu sein als selbst.

00:25:45: der zweitbilligste ließigen Anbieter.

00:25:47: Worauf sollte man da achten?

00:25:48: Wenn du sagst, fängst erst an, indem du dir deine Schmerzpunkte raussuchst dann gehst du hin und guckst an was der Markt macht.

00:25:54: also auf was für Elemente achtest du wenn du eine Marktbetrachtung gemacht hast und sagst das möchte ich jetzt zerlegen und auf mich übertragen.

00:26:00: Also einen Baustellen legen wir immer dann an wenn mir so ein kleinen Heurika-Moment haben wollen.

00:26:04: Man macht etwas und denkst wow das ist echt gut gemacht!

00:26:07: Dieses Moment finde ich cool.

00:26:09: und immer wenn das auftritt Dann stellen wir uns die zweite Frage halt stoppen, wer das war für unsere Bibliothek.

00:26:14: Und dann hinterfragen wir, dass ist das wirklich gut genug?

00:26:17: Wenn es gut genug ist... dokumentieren wir.

00:26:20: Aus Ende Amt mehr ist es gar nicht und jeder hat irgendwie so einen internen Qualitätsfilter, da gibt's nichts.

00:26:25: Ich zeige jetzt mal eine klassische Regel an der man sich orientieren kann nur wenn einem etwas besonders positiv einfach ins Auge stecht und jeder diese Momente mal, wo man sieht, hey das finde ich richtig gut gemacht.

00:26:35: Ich frage mich trotzdem ein bisschen auch gerade mal den vierten Schritt betrachtet, den du gesagt hast die Neukombination der Bausteine.

00:26:41: Kann man das wirklich, wenn man auch gerade wie du sagst vielleicht in so Prozessen schon seit Jahren verhaftet ist.

00:26:46: Dass man erst erkennt wow was ist irgendwie so wichtig dass ich diese bei der Baustellenzerlegung mir das festhalten sollte?

00:26:51: und b wie kombiniere ich es dann neu um etwas eigenes draus zu machen?

00:26:54: Das ist ja also.

00:26:55: ich glaube da dass man relativ viel Erfahrung für braucht oder vielleicht auch eine gewisse Zeit bis man das gelernt hat.

00:27:00: Das glatte Gegenteil ist der Fall.

00:27:01: wir haben fünf Zig Workshops durch und wir waren den Workshop schon drin wo einfach die Junior Designer die gerade erst eingestellt einen Impuls in die Gruppe reingegangen, wo ich wirklich im Geschäftsführer die Kinder heruntergefallen ist und gesagt habe wow warum bin ich da nicht drauf gekommen.

00:27:17: Wir hatten aber auch Workshops, wo irgendein Controller oder ein Finanzer irgendwas in den Raum reingeschmissen hat, wo dann Kreative gesagt hat das is es!

00:27:25: Und nur weil halt jemand mit einem anderen Blickwinkel auf dem Thema schaut und dadurch etwas in die gruppe reinschmeißen können kann.

00:27:31: dann zum Beispiel ein kreativer Sankt Boah das war jetzt für mich das hat so einen Knoten gelöst Das greife ich auf und tue das dann eben um Modeln.

00:27:38: Diese Momente finden überall statt und wir sagen halt immer, das ist ein Handwerk.

00:27:44: Das hat nichts mit Talent zu tun.

00:27:45: Es ist so eine kompontierte Fähigkeit eigentlich wie lesen schreiben rechnen.

00:27:50: nur die Leute dürfen sich nicht einbringen also hierarchielos und abteilungslos der industriellisierten Logik hat.

00:28:00: Denken wir, ein Financer kann nur finanzen, Controller kann nur Controller und Kreativer kann nichts mit Finanzen anfangen.

00:28:05: aber auch ein Kreativa muss eine Steuererklärung abgeben.

00:28:08: Auch im Finanza geht vielleicht gerne ins Theater pflegt sein Garten.

00:28:12: Also die Leute sind vielschichtiger Und wir merken immer wie ganzheitlich man auf einem Problem guckt also über unterschiedliche Facetten man auf ein Problem plickt und so ganzheitlicher bildet man einfach das Problem ab weil eine Person alleine kann gar nicht an alles denken.

00:28:27: Ja, ist eine schöne Lehre eigentlich.

00:28:29: Ich überlege mein eigenes Unternehmen gerade durch.

00:28:30: Das ist wirklich so.

00:28:31: man versucht Prozesse zu bauen und Effizienzen und Verantwortlichkeiten zu schaffen und eine Person macht dann eine Sache.

00:28:36: Und gleichzeitig hat man aber gemerkt ich weiß wir hatten mal einen Design-Thinking-Projekt wo es darum ging.

00:28:40: Wir haben Dinge zum Energie sparen und bei uns war das auch völlig verrückt eigentlich.

00:28:43: Wir hatten irgendwie eine Architektin, ein Software Designer mich als Medienfuzzi und der führte bwla.

00:28:50: Was die halt alle reinbringen ist halt völlig anders in einem Projekt als wenn's nur gleich geschaltete Menschen tun würden.

00:28:55: von daher echt Interessant.

00:28:57: Wie setzt ihr denn das Prototyping und das Testing um?

00:28:59: Hast du da Tipps für Menschen, die damit noch nicht so erfahren sind, macht dir sowas mit Papier, macht ihr kleine Software-Rototypen... wie weit geht ihr da?

00:29:06: Also um einen ersten Lösungsansatz eben ein Gefühl dafür zu bekommen ob das gut genug ist, dass machen wir auf Papier.

00:29:13: wenn wir zum Beispiel eine Mobile Konzept arbeiten uns überlegen wie sieht die Seite aus wenn jemand drauf kommt?

00:29:20: Wie funktioniert es, wenn sich jemand bedient?

00:29:22: Was kriegt er dann angezeigt?

00:29:23: Wie kommt er davon wieder weg, dass man das einmal ganzheitlich abbildet und es lässt sich technisch erst rein lösen.

00:29:29: Und dann hast du mehr oder weniger sechs, acht Prototypen und du kriegst ganz schnell raus.

00:29:33: so auch in der Gruppe, wenn die Leute dann eben Punkte verteilen

00:29:36: usw.,

00:29:38: was wirklich Potenzial hat, was die Leuten sofort anspringt.

00:29:41: und diese Dinge beginnen wir dann erst wirklich am Rechner in echte Screens zu verarbeiten.

00:29:48: und bei diesen, wenn wir echte Screens bauen also Klick Prototypen und Klicktamis da bauen wir auch auf UI-Kits auf.

00:29:54: Also das heißt dann gibt es einfach einen CD-Abbaten.

00:29:56: der sieht halt immer gleich aus weil er geht's noch nicht um kosmetische Themen sondern sollte natürlich ein bisschen gut ausschauen.

00:30:02: aber es geht vor allem erstmal darum.

00:30:03: funktioniert das so?

00:30:04: und da kriegst du total schnell Pals auf die Straße erst mal Zeichnereschlösen.

00:30:09: wenns gut genug ist tust Du es mit einer Standard UI kehrt dann mit einem Klick Prototypen umwande, dem Verprob zu mitkunden und wirklich nur dann wenn das alles gut läuft.

00:30:19: Dann kippst du es im Grunde in die Entwicklungsabteilung an.

00:30:22: Gut

00:30:22: also wer sich gerade noch fragt was ein CTA-Button ist Call to Action.

00:30:25: ich versuche manchmal den Übersetzer hier auch zu spielen.

00:30:28: nochmal Stichwort zum Thema Vorteile.

00:30:29: vielleicht kleine Rückfrage weil ich mir so kann mir der Gedanke während wir drüber sprechen haben die Menschen teilweise Probleme damit Ideen zu clown in Anführungsstrichen, also dass man sich woanders Inspiration holt für sein eigenes Feld.

00:30:40: Gibt es da Störgefühle oder finde ich das im Gegenteil sogar ganz geil?

00:30:43: Es gibt zwei Arten.

00:30:45: Clown ist Copycat Das ist eins-zu-eins Übernahme und darüber sprechen wir nicht sondern das halte ich eher für dem sich zu überlegen weil du überhaupt nicht weißt ob das wirklich funktioniert.

00:30:54: Funktioniert das von meiner eigene Zielgruppe?

00:30:56: Und am Ende ist ja nicht mal eine Differenzierung.

00:30:58: aber was total Usus und völlig normal ist Dass Du einfach einzelne Baustellen nimmst Diese aber eigentlich komplett anders interpretiert und anders in der Ausprägung eben macht.

00:31:08: Und das ist etwas, was völlig normal ist.

00:31:11: Also es ist dem nicht jedes Mal das Rad neu zu erfinden sondern ich nehme diese Räder die halt da sind versuche aber was völlig neues zu konstruieren.

00:31:20: Plakatives Beispiel Was hat ein Panzer mit einem Ski- und Fahrrad zu tun?

00:31:25: Die einzelne Bestandteile zusammen ergeben?

00:31:27: halt ein Schneemobil weil ich die Motorik von einem Panzer nehme, ich nehm den Griff vom Fahrrad und anstatt Wedern unten tu' ich Skier dran.

00:31:35: Und hab dann eigentlich ein völlig neues Produkt das sich aber aus Kombinationen steinen andere Produkte ergänzt wenn du so willst.

00:31:41: Ich habe zwar das Thema Ski in Anführungsstrichen geklaut, habe es aber völlig anders kombiniert und dadurch kommt was völlig anderes raus und dadurch schaffe ich wieder auch Mehrwert für dem Markt.

00:31:52: Also dieser berühmte Satz Good Artist, Copy Great Artist Steel oder so ähnlich.

00:31:57: Ich

00:31:57: glaube Picasso hat das gesagt.

00:31:59: Mark für Picasso funktioniert haben und hat sich im Alltag aber nicht so bewährt.

00:32:03: Okay also deine Lesart dessen ist leicht anders sondern es geht um adaptiertes Stehlen sozusagen, um Anpassungen, um Inspiration.

00:32:09: Du musst nochmal dieses Beispiel erzählen, das hat mir auch gefallen aus deinem Vortrag über Matratzen.

00:32:12: Das war eigentlich ein cooles Thema.

00:32:14: auch ich glaub dass war so ein Geschäftsmodellfaktor eigentlich mehr ne?

00:32:17: Ja, das ist ein großartiges Beispiel.

00:32:18: Das waren Matratzenhersteller in der Schweiz und wie alle Schweizer Unternehmen haben die sich halt natürlich mit viel zu hohen Kosten umgeschlagen ja also mit Immobilienkosten Arbeitskosten usw.

00:32:28: Und so fort und in der Summe war es dann so dass deren Standardmatratzen wenn du willst einfach viel zu teuer waren.

00:32:34: und jetzt nach der klassischen Effizienz und Organisationslehrer und der erste Impuls aller Unternehmungen wir müssen billiger werden Rabatte Wir müssen auch Bangladesche aushorzen und was weiß ich alles.

00:32:45: Dieses Unternehmen hat aber was völlig anderes gemacht, sondern sie hat einen Geschäftsführer aus der Automobilbranche eingestellt.

00:32:51: Jetzt kann man natürlich sagen Automobil-Branche und natürlich haben wir erst mal die Altforderung gelässt, das wurde der schon über Matratzen.

00:32:58: Der weiß nichts über Matrazen war aber ein Riesenvorteil in dem Fall weil er nicht wusste was nicht geht.

00:33:03: Was er aber schon wusste womit er umgehen kann ist nämlich mit einem viel zu hohen Preis.

00:33:08: Und er hat sich an das absolute Erfolgsmodell erinnert in der Automobilbranche, nämlich das Leasing-Modell.

00:33:13: Das Leasing Modell ist halt spannend und wenn du einen Dreier BMW nimmst, der irgendwie ca.

00:33:17: ca.

00:33:17: Euro kostet... ...was halt einfach nicht jeder sich leisten kann!

00:33:20: Nur ein Leasingvertrag bricht diese ca.

00:33:23: € rund in einem monatlichen Betrag von, sagen wir mal, ca.

00:33:27: euro.

00:33:28: Und dadurch wurde dieses sindhoffteure Auto plötzlich für völlig neue Zielgruppen erschwinglich, sondern dieses Grundprinzip hat er angewendet und dann eben adaptiert für die Matratzenbranche.

00:33:38: Indem er gesagt hat okay wir verarbeiten jetzt in jedem unserer Matratze einen Funkchip und wir gehen zur Hotellerie uns sagen den Wir schenken euch unsere Matratzten und ihr bezahlt uns nur noch nach Nutzung.

00:33:51: Das waren zwei Innovation auf gleichermaßen einmal auf der Kundenseite weil plötzlich fix kosten Also, tausend Matratzen für A-Fürhundert Euro, halbe Million Investment plötzlich in variablen Kosten umgewandelt wurden.

00:34:04: Also Investitionsvolumen erst mal null Euro und auf Herstellerseite war es auch eine große Innovation weil man muss wissen dass so ne Matratze zehn Jahre im Hotelzimmer bleibt.

00:34:14: also wenn mal jemand wieder scheiße liegt dann weiß er das Ding wahrscheinlich schon älter ist.

00:34:19: nur haben sich diese Einzelbeträge dieser Nutzung nach drei Jahren solange kommoliert dass sie in etwa dem ursprünglichen Fixpreis entsprochen haben, nur das sie an der Matratze sieben Jahre weiter verdient haben.

00:34:31: Gleichzeitig haben Sie es geschafft dadurch eine permanente monatliche Einnahmequelle zu kriegen unabhängig davon ob jetzt der Sommer wieder tierisch heiß ist, ob's Weihnachtsgeschäft funktioniert oder ob Rabattaktion ist oder nicht.

00:34:43: Und damit haben sie plötzlich planbare Umsätze.

00:34:46: Ja,

00:34:46: supergeiles Beispiel!

00:34:47: Das war mein Favorit in der Vortrag.

00:34:48: Ich fand dich richtig cool.

00:34:51: Man kriegt euch auch ein Gefühl, warum deine Vorträge interessant sind.

00:34:53: also von daher reg ich die Leute an sich mal das nächste Mal zu dir zu begeben ins Publikum.

00:34:58: Hast du abschließend noch ein paar Do's und Don'ts?

00:35:00: Was sind denn so richtige Killer im Projekt was du da tust?

00:35:03: Was sollt man gar nicht tun?

00:35:04: Was sollte man unbedingt tun?

00:35:05: Also wir hatten jetzt schon Hierarchiegetriebenheit, Abteilungen sozusagen... Man mischen und Effizienz waren so drei Themen.

00:35:12: gibt es noch weitere wo du Du sagst, das sollte man auf jeden Fall vermeiden oder das soll man unbedingt tun?

00:35:15: Klassiker.

00:35:16: Irgend ein Thema brennt, Geschäftsführer kommt, du bist blassig, wie du es aus deinem Projekt rausgesammelt musst und was anderes kümmern und dann bleibt dein Thema drei Tage lang liegen, nichts geht voran usw.

00:35:26: Wir plädieren immer zur Staffelstabübergabe

00:35:28: d.h.,

00:35:29: wir haben ja schon mal gesagt, es gibt fünf Prinz und das Ergebnis, was beispielsweise nach Sprint zwei ist, du selber arbeitest nicht mit dem weiter, was du dort erarbeitet hast.

00:35:39: So eine Register in den Sprint drei nimmst aber das Ergebnis von jemand völlig anderen.

00:35:44: Und das schult auf der einen Seite Empathie vermügen, also es schnell und einfach sich in die Blickwinkel anderer Menschen hineindecken zu können was ja irgendwie ein Vorteil ist wenn man an Kunden Denken muss, gleichzeitig sorgt es dafür dass die Dinge immer in der Luft bleiben.

00:35:58: Also jemand ist krank kein Problem der übergibt es.

00:36:00: Die Person weiß als geistige Orientierung fünf Schritte müssen wir gehen.

00:36:03: zwei sind schon gegangen.

00:36:04: das Ergebnis von Schritt zwei.

00:36:05: ich weiß was in Schritt drei erfolgen muss.

00:36:07: mache das und wenn die Person sozusagen vom Krankenwerk wieder kommt über gibt sie das wieder der personen Und die kann sich das angucken was in schritt drei passiert was für mich davon gut Fügt vielleicht noch etwas anders hinzu und gibt es dann weiter.

00:36:19: Gleichzeitig ist der vorteil des das Ergebnis immer eine Teamleistung ist.

00:36:23: Der eine hat eine UX-Mechanik beigebracht, der andere Person hat den Prototypen erarbeitet und jemand anderes hat jetzt wegen mir die Lösungshypothese formuliert.

00:36:32: Am Ende ist es eine Teamleistung weil wenn du was Neues etablieren möchtest, es gibt immer Gegenwind.

00:36:37: Und wenn nur eine Person das bearbeitet hat dann wird nur diese eine Person ausstehen.

00:36:41: Wenn aber fünf, sechs sich irgendwie mit eingebracht hatten und sich wieder damit entdecken und identifizieren Da kann man sicherstellen, dass viel mehr Menschen aufstehen und man muntert sich wie einfach ein Controller manchmal so'n Projekt freigeben kann.

00:36:55: Wenn er merkt, er hat selber einen Impuls damit

00:36:57: reingebracht.".

00:36:58: Das ist echt krass schlau aber es ist auch unfassbar schwer.

00:37:00: also ging mir so eigene Projekte loslassen und dann an andere übergeben das doch super hart!

00:37:05: Der Horror ja?

00:37:06: Und für mich war das auch super hart weil ich bin eigentlich auch so ein A- bis Z-Typ und am liebsten möchte ich die nur alleine rumwurstellen.

00:37:13: War für mich unfassberhard... geben zu können, vielleicht das heftigste was man lernen muss.

00:37:20: Aber wenn man dann einmal sieht was dabei Ergebnisse rauskommt und wieder Blickwinkel anderer einen selber schult und sagt ja ist es schade.

00:37:26: daran hätte ich gar nicht gedacht dass es total genial ist.

00:37:29: das greife ich direkt auf.

00:37:30: also wie viel Impulse man wieder zurück gibt.

00:37:32: mittlerweile bin ich enthusiast und kann gar nicht genug abgeben bin gespannt was Leute damit wieder damit machen und mir dann über wieder überlegen wie kann ich das wieder weiter verformen usw.

00:37:42: Und die Geschwindigkeit.

00:37:43: dies umfassbar schnell.

00:37:44: du bist viermal so schnell Und hast irgendwie viel mehr Zusammenhalt auch zwischen den Abteilungen.

00:37:49: Spannend!

00:37:50: Hast du noch andere Dos und Don'ts oder sind das so?

00:37:52: die wesentlichen Sachen, die man bei deinem Arbeitsweise beachten sollte?

00:37:55: Dokumentieren.

00:37:56: Niemand traut jemanden, der behauptet es ist mir beim Duschen gekommen ich saß auf der Toilette Ich habe was geraucht oder sonst irgendwas.

00:38:03: Sondern die Leute wissen wie bist du draufgekommen?

00:38:05: und da musst du knadenlos ehrlich und transparent sein.

00:38:08: Das ist das Problem.

00:38:09: Was mit dem wir es beschäftigen.

00:38:10: haben diese vier Unternehmen am Markt gefunden Die dass besonders clever machen?

00:38:14: das gefällt uns besonders an diesen Lösungen.

00:38:17: das haben wir so und so adaptiert Und interpretiert für unsere Branche.

00:38:20: So sieht das konkret raus und das haben Kunden dazu gesagt Weil auch ein Geschäftsführer oder ein Controller, die müssen das verstehen können.

00:38:28: Wie kamst du denn da drauf?

00:38:30: Gleichzeitig schafft es dass du einen roten Faden für jede Idee hast.

00:38:34: immer die gleiche Herleitungsgeschichte.

00:38:35: Das heißt du kannst komplette geistige Energie nur in innertliche Ausbringung und Entscheidung reinstellen und nicht mehr.

00:38:41: Ich muss jetzt die Herleitung kapieren bringt das irgendwie überhaupt was usw.

00:38:45: Und grundsätzlich ist es ja so, dass total häufig nur weil irgendwie der fünfte Schritt scheiße war Und das Ding halt irgendwie nicht gut ist, heißt es doch nicht dass alles was vorher passiert ist falsch war.

00:38:57: Sondern keine Ahnung.

00:38:57: nach siebzig Prozent hast du vielleicht vor allem die falsche Weggabelung genommen und bist auswischt nach links gegangen, hättest dann nach rechts gemüßt.

00:39:04: Aber wenn du's sozusagen simpel und einfach in bestehende Vorlagen einfach nur rein pflegst... Dann kannst du halt immer nur so lange zurückgehen, wie du merkst.

00:39:12: Jetzt hat es wieder eben Qualität.

00:39:15: Da fange ich wieder an was der Nachbuss das schmeiße weg und tu von dort aus in eine andere Richtung gehen und graf wieder auf auch das wieder.

00:39:23: Das ist viel besser und effektiver als wenn ich jedes mal alles wieder von einreise und wieder von null beginne.

00:39:30: Ein wirklich inspirierender, anregender Bereich in dem du tätig bist.

00:39:33: Und ich glaube wir haben den Leuten ganz viel Praxisessen beigebracht.

00:39:36: Wenn man mit dir arbeiten möchte was muss man tun?

00:39:38: wie kommt man an dich ran?

00:39:40: Einfach bei www.schrubdift.com, das ist unsere Webseite da wir nahezu auf jeder Seite in Kontaktformular man kann an dem gar nicht vorbeikommen einfach unverbindlich anschreiben.

00:39:49: Wir melden uns eigentlich innerhalb eines Tages, wir schicken gerne Zusammenfassungen wie das im Detail funktioniert.

00:39:54: Kann sich jeder ein Bild davon machen?

00:39:57: Wir sind total frei mit unserem Missen und wenn dann immer noch jemand sagt hey das finden wir spannend.

00:40:01: Dann telefonieren wir gerne Machen Vorschläge.

00:40:04: Wie könnte man das am Idealfall für die Organisation, wo man arbeitet mit dem Problem und sich beschäftigt am besten aufgreifen.

00:40:11: Herr Vorrang liebe Rupert.

00:40:12: dann danke ich dir ganz herzlich dass du auch heute so viel Wissen geteilt hast und bin sehr gespannt was du im nächsten Jahr dann sozusagen wenn wir uns in zwölf Monaten sprechen noch für geile Beispiele hast?

00:40:19: Ja

00:40:19: vielleicht sogar schneller als in zwelfen Monaten.

00:40:21: das wäre natürlich der Burner.

00:40:22: Stimmt!

00:40:24: Du musst ja schnell itterieren bei deinem Thema aber... So ist

00:40:26: es.

00:40:26: Ich wollte

00:40:26: nicht sagen, dass wir uns ein Jahr nicht sehen sondern ich bin mal gespannt was sozusagen da noch so reinfließt.

00:40:31: also vielen dank dir

00:40:32: gerne gerne.

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