Funktioniert der Online Handel mit Elektronik? | #Branchenführer 🛒

Shownotes

C-LEVEL INTERVIEW | Das Thema unserer heutigen E-Commerce-Powwow-Runde: Elektronik. Wir sprechen mit den Top-Managern von Momox, Teufel und Lampenwelt über Targeting, Strategien für Amazon und digitale Formen des Geschäfts mit Elektronik. Du erfährst... ...warum sich E-Commerce und Elektronik nicht so gut vertragen ...welche Geschäftsmodelle online funktionieren ...warum Kundenbindung entscheidend ist ...wie Du mit Targeting und Loyalty Kunden erreichst ➡️ Du konntest dir keine Notizen machen? Unser [digital kompakt+ Newsletter](newsletter.digitalkompakt.de) fasst dir für jede Folge die wichtigsten Punkte zusammen Diese Episode dreht sich schwerpunktmäßig um E-Commerce: Gemeinsam mit Dominik Dommick, dem Geschäftsführer von PAYBACK lädt Joel regelmäßig zum Häuptlingstreffen der relevantesten Unternehmer:innen und Expert:innen im (Online-)Handel. Such dir einen Platz im Wigwam, folge den Strategiediskussionen und profitiere vom Praxiswissen der verschiedenen Häuptlinge. __________________________ ||||| PERSONEN ||||| 👤 Dominik Dommick, Handelsexperte | Geschäftsführer Payback 👤 Joel Kaczmarek, Geschäftsführer digital kompakt 👤 Oliver Merz, 👤 Rob Peters, __________________________ ||||| SPONSOREN ||||| 🔥 [Übersicht](https://www.digitalkompakt.de/sponsoren/) aller Sponsoren __________________________ ||||| KAPITEL ||||| (00:00:00) Vorstellung und Einführung ins Thema (00:04:10) Darum ist der Handel mit gebrauchter Elektronik schwer (00:07:22) Auf einen Blick: E-Commerce und Elektronik (00:10:39) Kunden kauften auch - was Kundendaten zeigen (00:12:23) Lampenwelt - welche Rolle spielt der Kanalmix? (00:17:56) Teufel - Kunden statt Trends (00:23:09) Welche Rolle spielen Kooperationen mit den Riesen? (00:26:59) Medimops - So bekommst Du Amazon in den Griff (00:32:56) Payback - Wie aus Kunden loyale Kunden werden __________________________ ||||| WIR ||||| 💛 [Mehr](https://lnk.to/dkompakt) tolle Sachen von uns  👥 Wir von digital kompakt streben die Verwendung einer geschlechtsneutralen Sprache an. In Fällen, in denen dies nicht gelingt, gelten sämtliche Personenbezeichnungen für alle Geschlechter.

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00:00:00: Lieber Jochen, lieber Sven.

00:00:01: Vielen Dank wieder für eure Gastfreundschaft und hallo und herzlich willkommen zu einem neuen e-commerce Podcast den ich zusammen mit dem schönen Pebeck mache.

00:00:16: Und zwar immer liebevolle e-Commerce Power Wow!

00:00:19: Ein Power Wow ist – das musste ich auch lernen damals – eine Zusammenkunft der großen Häublinge wo geraucht, getanzt und diskutiert wird.

00:00:25: Und die vier Häuptlinge, die hier heute auf der Bühne sind wollen mit uns über Elektronik sprechen.

00:00:30: Dominic und ich haben mal so ein bisschen eine Art Siegfried-und-Rollnummer zusammengestellt denn wir haben heute lauter weißer Tiger hier.

00:00:35: Sprich!

00:00:36: Wir haben einen Panel was sich ums Thema Elektronika dreht aber keiner verkauft hier eigentlich Elektronica zumindest so richtig.

00:00:41: Wir können mal auf der linken Seite anfangen.

00:00:43: also die Logos waren ja schon ein Stück weit eingeblendet.

00:00:45: Wir haben den Rob Pitas von Teufel die ja mit Lautsprechern und ganz viel Audio-Equipment, sagst du bestimmt gleich auch nochmal zwei Sätze zu, am Markt sind.

00:00:52: Viel mit Direktvertrieb.

00:00:54: Sind Lautsprecher jetzt Elektronik irgendwie schon?

00:00:56: Aber bei Elektronika denkt man ja wahrscheinlich eher ein bisschen so an Smartphone, Computer &

00:00:59: Co.,

00:01:00: Und ich finde es spannend dass wir mit dir mal eintauchen wie ihr so direkt Vertrieb macht.

00:01:03: Der gute Heiner ehemalige E-Bail Vergangenheit Wie auch Dominic mittlerweile Geschäftsführer von MOMOX.

00:01:08: Ich habe Heiner versprochen mit ihm fange ich an weil MOMOx verkauft gar keine elektronik mehr.

00:01:12: Das finde ich ja gerade spannend nämlich zu verstehen warum macht er das?

00:01:15: Was sind die Prämissen Wie funktioniert Re-Commerce und Elektronik?

00:01:18: oder beziehungsweise wie funktioniert er nicht?

00:01:19: Und da wird er uns mal seine Thesen teilen.

00:01:21: Und natürlich auch wie Verkaufter auf Amazon, weil Momoks ja wenn ich mich nicht völlig irre einer der größte, wenn ich sogar der größste Händler auf Amazon ist.

00:01:28: Dieser gute Herr hier, wie gesagt, ich habe das Vergnügen mit ihm zusammen bei unsere Powerhouse durchzuführen.

00:01:32: Dominic von Payback was viele nicht wissen.

00:01:34: Payback hat ja zum Beispiel auch einen eigenen Premium Shop wo sicherlich auch viel Elektronik gibt.

00:01:38: Das werden wir mal am Rande streifen, aber vor allem natürlich verstehen wollen.

00:01:41: Payback betreut ja zum Beispiel Medienmarkt, Zatonen, Cyberport im Online-Geschäft wie ihr eigentlich den online Markt für Elektronika wahrnehmt.

00:01:47: also da sind dann doch einmal ein gelber Tiger und nicht einen weißer drin.

00:01:50: Und natürlich das ganze Thema Marketing weil ihr habt ja auch eine große Marketingplattform.

00:01:53: so Und last but not least, ganz außen wird es an das Thema Lampen gehen.

00:01:58: Lampenfeld ist ja auch schon irgendwie Dauergast gewesen hier auf der K-Fünf und ich habe euch auch schon gelernt ihr versteht euch gar nicht so sehr als Elektronik sondern mehr als Home and Living.

00:02:07: Trotzdem hat man ja irgendwie Elektrizität, wenn man Lampen benutzt.

00:02:10: Also ihr habt auch... So

00:02:11: was drin?

00:02:12: Ja!

00:02:13: Mit Kerzenbetrieben.

00:02:14: Das heißt wir wollen natürlich bei euch verstehen wie ihr das Ganze so betreibt.

00:02:17: Das ist mal fürs Erwartungsmanagement heute.

00:02:18: Bis zwölf Uhr dreizig haben wir Zeit.

00:02:20: dann werden wir zur Mittagessen gerufen.

00:02:21: und Heiner, wie angedroht mit dir würde ich ja gerne anfangen.

00:02:23: Sag vielleicht einen Satz mal zu Momox, wie ihr sozusagen funktioniert und dann will ich ganz schnell verstehen warum ihr keine Elektronik mehr macht.

00:02:29: Genau, also MOMOX ist der weltgrößte Recomers-Händler.

00:02:33: Recommerce bedeutet das wir physisch von Endkunden an kaufen.

00:02:38: Gebrauchte Dinge haben ganz einfach mit der MOMOx App hier kaufen an, lagern das ein und verkaufen dann wieder über ganz verschiedene Plattformen.

00:02:47: Fünfzehn an der Zahl Joel hatte das eben erwähnt.

00:02:50: Wir sind größter Händler auf Amazon, wir sind auch größter händler Auf eBay aber vor allem verkaufen wir sehr viel über die eigenen Plattform.

00:02:56: Die dann heißen Mediumops Medien und ganz wichtig Juba für den Kleidungsbereich.

00:03:01: Und warum genau macht ihr keine Elektronik mehr?

00:03:03: Weil wir Geld verdienen wollen!

00:03:04: Also sagst du mir im Prinzip man kann mit Elektroniken zumindest keinen Gewinn machen, sonst aber kein Gewinn.

00:03:10: Genau das ist der Fall.

00:03:11: also hier sind natürlich etwas besonders.

00:03:12: ja Du hast genau richtig gesagt wir verkaufen keine Elektroneke.

00:03:16: Wir haben mal Elektronik angekauft und verkauft vor circa sechs Jahren.

00:03:21: Wir haben damit rumexperimentiert, auch deshalb rumeXperimentieren natürlich weil wenn man sich erst drauf schaut denkt man dass elektronik eine tolle Rekomers Kategorie ist und es gibt ja auch mehr oder weniger bekannte Wettbewerber von uns die auch elektronisch machen, die elektronische Ankäufe und elektronisches Verkaufen.

00:03:36: Als wir rumextperimentierten haben, haben wir festgestellt, die kategorie elektronischen hat einige Kriterien die dafür sprechen das Rekommers funktionieren kann.

00:03:46: aber es gibt vor allem Probleme.

00:03:48: Erstes Problem, was wir festgestellt haben ist Frequenz.

00:03:52: Jemand der ein gebrauchtes Handy

00:03:55: hat,

00:03:56: hat das nicht mehrere Male im Jahr sondern er hat dieses gebrauche Handy vielleicht alle zwei Jahre oder alle drei Jahre.

00:04:03: und selbst wenn dieser Mensch nach drei Jahren wieder ein gebauchtes Handi hat und übernacht denkt an wen er das verkaufen könnte dann ist es doch schwer über so einen langen Zeitraum des Wissen zu erhalten zwei oder drei Jahre eine gute Erfahrung mit uns gemacht hat.

00:04:16: Zweites Problem, was wir festgestellt haben ist so ein Elektronikprodukt ist auch im Ankauf noch relativ teuer.

00:04:24: Im Schnittkosten gebraucht das Handy noch hundertfünfzig Euro im Ankauf und bei einenhundertfünftig Euro gibt es immer mehr Menschen die anfangen preissensitiv zu werden.

00:04:33: Die dann einfach anfangen zu vergleichen welcher Ankäufer bietet mir welchen Preis?

00:04:39: Oder aber vielleicht darüber nachdenken dass eben selber auf eBay, Amazon oder anderen Marktplätzen auf dem Flohmarkt zu verkaufen.

00:04:48: Und als Reco-Messler sind wir eben nicht preisoptimierer sondern wir sind zeitoptimrierer.

00:04:53: Wir machen den Verkaufprozess wahnsinnig einfach und das ist unsere USP und eben nicht das Thema Preisoptimiere.

00:05:02: So, dann geht man auf die Verkaufsseite von uns und dann stellt man fest so ein geprauchtes Elektronikprodukt hat doch viele Herausforderungen auf der Technik Seite.

00:05:12: Das kann irgendwie Pixelfehler haben.

00:05:15: Man muss alle Software, die da drauf war sehr intensiv bearbeiten damit sie gelöscht wurde.

00:05:19: Die Batterie kann nur eine beschränkte Lebensdauer haben.

00:05:23: Und als professioneller Verkäufer will man natürlich dem Kunden eine optimale Erfahrung bieten.

00:05:27: Muss man also sehr, sehr intensif prüfen.

00:05:29: Dann kommt noch dazu die Halbwärtszeit.

00:05:30: eines ein Handys ist extrem kurz.

00:05:33: Also man muss sehr schnell die Artikel drehen, damit ja nicht das teuer angekaufte Handy hinterher noch die Hälfte wert ist.

00:05:40: Und die Faktoren haben dazu geführt, dass wir dann nach einigen Rumprobieren ausprobieren, austesten gesagt haben.

00:05:47: Elektronik ist nichts für uns.

00:05:49: Wir beschränken uns auf die Kategorien mit denen wir glauben das wir Geld verdienen können und inzwischen auch bewiesen haben, dass wer Geld verdient kann und treiben die Kategoryen.

00:05:59: Das sind eben CDs, DVDs Bücher und ganz neu vor allem

00:06:03: auch Fashion.

00:06:03: Wie lange habt ihr gebraucht bis du diese Punkte festgestellt habt?

00:06:06: Wie war eure Learning Journey?

00:06:07: Dreiviertel

00:06:08: Jahre ja!

00:06:08: Okay, das ist eigentlich relativ schnell.

00:06:10: Warum machen eure Wettbewerber das immer noch?

00:06:11: Weiß nicht verdient die Geld!

00:06:13: Dominik, sonst spiegeln uns mal deine Sicht.

00:06:15: Du musst mich mal korrigieren, ob ich es richtig wiedergegeben habe.

00:06:17: Mediamarkt, Saturn und Cyberpot ist die Welt wo ihr online quasi ein Blick rein habt.

00:06:21: Heine hat jetzt schon paar Sachen gesagt.

00:06:23: kriegst du nicht so schnell gedreht?

00:06:24: Preis-Sensitivität oder du musstest schnell drehen.

00:06:26: Preis-sensitativität beim Kunden ab einem gewissen Punkt.

00:06:29: Es kommen sich noch sowas wie Vergleichbarkeit hinzu.

00:06:31: also wenn ich mir jetzt Handys kaufe bin ich ganz schnell bei Idealo, hab preisdruck Margen druck.

00:06:35: Wie seht ihr denn dieses Thema Elektronik aus der Payback Warte?

00:06:37: Also erst einmal ist das sehr breite.

00:06:38: Das passt zu dem was du vorhin gesagt hast.

00:06:40: Was ist eigentlich Elektronikaßes Electro?

00:06:42: wir haben auch mit A.O.

00:06:42: zum Beispiel ein Partner sehr, sehr groß der deren eben eher weiße Ware macht.

00:06:46: Ist das jetzt Elektronik?

00:06:47: Ist es Elektro?

00:06:47: Was ist es?

00:06:48: Das ist das eine.

00:06:48: Der zweite ist dass die Margen-Situationen außer in bestimmten Pockets üblicherweise relativ schwierig sind und das glaube ich auch gerade der Wettbewerbdruck.

00:06:55: Man weiß wer's ist im Markt.

00:06:57: Der großen E-Commerce da grade im Elektroniker Bereich natürlich extrem hoch ist und dadurch ist es einen glaube ich sehr spezielles Segment, dass das in dem Wett bewerbsdruck schon ganz da angekommen ist wo andere vielleicht noch gar nicht sind wenn wir bei uns schauen wir haben wahrscheinlich also Ein Blick in so vermittelte Umsätze im E-Commerce von so drei Milliarden Euro im deutschen Markt alleine.

00:07:16: Das ist dann schon, großen Plattformen sind natürlich noch mal größer aber das ist denn schon was, was die Sicht angeht da ist der Elektronikbereich ungefähr dreißig Prozent davon.

00:07:23: also insofern sehen wir natürlich ein bisschen Bewegungen und Unterschiede im Bezug auf diese Pockets.

00:07:27: und ich glaube das interessanteste ist es gibt den Elektronickmarkt als das eine Produkt nicht, da ist ein Konrad halt völlig anders als einen Medienmarkt.

00:07:34: Völlig anders als den Teufel der in dem Bereich auch irgendwo ist und Strom fließt halt in den Lampen auf.

00:07:39: Was ist es genau?

00:07:40: Da geht's eigentlich schon los!

00:07:41: Und was verkaufst du solchen Partnern dann als Payback-Leistung?

00:07:44: also wir werden sicherlich nachher mal zu Marketing etwas sagen.

00:07:46: Da könnte ich mir vorstellen dass da was kommt.

00:07:47: und Loyalty das ist ja natürlich euer Kernthema.

00:07:49: aber warum kommen die zu euch mit so einem komplexen Produkt?

00:07:52: Ich glaube wenn man jetzt mal zu denen wirklich großen Plattformen schaut Dann sieht man ja das interessanterweise eine bestimmte Form von CRM Marketing Daten basierten Kundenansprache großen Reichweiten, alle mal ins Mobile hinein wo wir inzwischen mit zehn Millionen Apps im deutschen Markt sind.

00:08:05: Ist das auf der einen Seite total relevant ist und das zweite ist warum hat er Amazon Prime?

00:08:09: Also dass natürlich Loyalität-Wiederkehr Erkunde kennen mit Kunden agieren Im Gegensatz zu der ewigen Neukundengenerierung über Google halt dem eCommerce inzwischen ein riesen Thema ist.

00:08:19: Und das ist letztendlich das Angebot also das Angebote Marketing und Loyalitätsvorgehen.

00:08:23: Wenn man jetzt mal seinen Boot und Bittergeschäft anguckt Ist das bei Elektronik grob anders als jetzt zum Beispiel bei Nordsee oder bei, weiß ich nicht, den Reals dieser Welt?

00:08:32: Ist sozusagen sowas wie Food oder Supermarket.

00:08:35: Ist das anders als Elektronika oder fällt sich das... Ähnlich.

00:08:38: Die erste große Unterscheidung ist ja, und das ist von uns glaube ich nicht altbacken wenn wir nach wie vor sagen es gibt ein E-Commerce oder es gibt einen stationären Handel an uns sind Omni Channel Diskussionen nicht vorbeigegangen aber ich sehe sie noch nicht dass was ich halt sehe sind tatsächlich immer noch zwei relativ getrennte Felder.

00:08:51: das heißt nicht dass der Endkunde das nicht irgendwo als ein Commerce im Grunde wahrnimmt.

00:08:55: das heißt auch nicht dass viele Anbieter nicht beides tun.

00:08:57: Aber in Grunde ist das die erste große Unterschied.

00:08:59: und der zweite Unterschied ist dann eben was ist wo Unterschiede bestehen?

00:09:03: Und das Zweite ist dann was ist für den Segment?

00:09:05: Und da ist eben dieses sehr, sehr unterschiedlich geartete mit sehr verschiedenen Margensituationen versehene dessen Lampenweltmarge halt völlig anders als wenn du Laptops verkaufst.

00:09:14: Von der Vergleichbarkeit her bei den Kollegen bei Idealo kannst du halt jetzt das Laptop sofort suchen und dem Preisvergleich anstreben.

00:09:20: Das ist bei der Lampe in der Form nicht der Fall oder beim anderen Angebot oder beim Teufel zum Beispiel.

00:09:25: Also insofern hat es extrem mit dem jeweiligen Produkt noch mal innerhalb des Segmentens dann zu

00:09:30: tun.

00:09:30: Ihr habt ja auch mal so einen verrückten Scheiß, sage ich immer.

00:09:32: Liebevoll!

00:09:33: Dass ihr feststellen könnt, jemand der Bier kauft, kauft oft auch Windeln.

00:09:37: Man sollte dann Bier neben Windeln stellen?

00:09:38: Habt ihr solche Sachen für Elektronik auch schon, dass du so ein paar aus dem Hut zaubern kannst?

00:09:41: Also

00:09:42: das mit Bier und Windeln, das kenn'n ich selber noch nicht mal.

00:09:44: Das ist wahrscheinlich das was dich selbst ausmacht.

00:09:47: und beschäftigt beides.

00:09:51: Das Bier für die Kinder?

00:09:53: Insofern bei Elektronik, ja was können wir sehen?

00:09:55: also das was wir halt häufig sehen ist dass hochpreisiges Verhalten in einem Konsumasegment zu Hochpreisigen verhaltenen im anderen Konsumesegment führt obwohl die miteinander vielleicht gar nichts auf den ersten Blick zu tun haben.

00:10:04: Also wer Bioprodukte einkauft der kauft den hochwertigen Sprit.

00:10:08: bei Aral könnte man sagen es ist eigentlich fast Widersinnig, aber das hat einfach etwas mit der Hochpreisigkeit zu tun.

00:10:13: Und es gilt im Elektroniksegment in ähnlicher Form.

00:10:15: Das heißt ich kann interessanterweise aus Kategorien wie Körperpflegeprodukten oder Tiernahrung zur Hochpreistigkeit und so weiter auch eine gewisse Hochpreisckeit im Elektronicsbereich zum Beispiel ableiten.

00:10:25: Und das zweite was sich ableiten kann ist dass in Familien-Situationen ist auch immer so einer der großen in Familien Situationen die Elektronikkrodukt Settings etwas anders sind als jetzt zum Beispiel bei Singles und beim Mann und Frau sind sie sowieso anders.

00:10:36: wir haben uns gerade Heine und ich draußen über den Wife Acceptance Factor unterhalten von Elektronik, also ob die EFV mitspielt bei bestimmten elektronischen Produkten und das auch bereit ist im Wohnzimmer haben zu wollen oder nicht.

00:10:46: Also da ist natürlich auch Geschlechtsunterschied, Familiensituationen, Hochpreisigkeit oder Niederspreisigkeiten sind wahrscheinlich so die drei großen Kriterien und die kann ich dann über alle Kategorien quer anwenden.

00:10:56: Ich erinnere mich ja noch an die Reisergeschichten aus dem Jahr two-thousand elf zwölf glaube ich als rauskam dass viele online Shops wenn Mac User quasi auf den Shop geht die Preise irgendwie um zehn Prozent höher machen.

00:11:05: sprächer für deine These Okay, dann hol ich mir jetzt mal so ein Zweitgerät von Android.

00:11:11: Weil in die Ehe nicht verkauft mehr keins, ne?

00:11:13: Anyway!

00:11:14: Oliver, dich haben wir noch gar nicht namentlich vorgestellt.

00:11:16: Mehr Culpa erstmals erstelle also.

00:11:17: Ladies and Gentlemen, Oliver Merz sag uns doch bitte eins zwei Sätze was du bei Lampenwelt tust und was euch auszeichnet weil da müssen wir jetzt immer rüber roppen.

00:11:24: ihr seid ja fast mehr elektrik als elektronik gerne.

00:11:27: Also mein Name ist Oliver Merzt.

00:11:28: Ich bin Geschäftsführer und CFO bei der Lampenfeld.

00:11:31: Wir sind der führende online Spezialist zum Thema Lampemund Leuchten in Europa.

00:11:38: Fünfzehn Ländern aktiv, haben ein großes Sortiment etwa fünfzigtausend Artikel im Angebot für die unterschiedlichsten Anwendungsbereiche und auch Stilrichtungen.

00:11:48: Und haben Eigenmarken und arbeiten auch mit sehr vielen führenden Premium-Herstellern zusammen.

00:11:54: Jetzt habe ich aber euch überlegt, also ich richte gerade ein Büro ein, deswegen beschäftige ich mich mit Lampe.

00:11:58: Aber wenn ich jetzt nicht gerade so in diesem Bucket bin der sich mit so Bitoubisachen wie Zummtobel oder Ostrahm auseinandersetzt oder im hochpreisigen Segment die Arte Miede oder manchmal auch irgendwelche Bauhausleuchten dann ist ja euer Segment verhältnismäßig markenfrei, wenn ich mich nicht täusche, oder?

00:12:12: Ja!

00:12:13: Also erst mal bis gerne herzlich willkommen dass wir dir da bei deinem Büro weiterhelfen.

00:12:16: Sollte man hier auf der Bühne noch bestopfen.

00:12:19: Ich meine, das machen wir natürlich auch für gewährliche Kunden da.

00:12:24: Beratung und Lichtplanungen.

00:12:26: Das ist ein großes Thema für uns, dass wir nicht nur Artikel verkaufen wollen sondern neue Lösungen für den Kunden.

00:12:32: Deswegen haben wir einen großen Kundenservice mit Muttersprachlern besetzt für alle fünfzehn Regionen und Länder in denen wir tätig sind.

00:12:38: Und die sehen uns eher als der Startpunkt zum Thema Beleuchtung im Netz.

00:12:42: Das heißt jetzt nicht, dass wir nur ein Mass-Market machen wollen sondern wir haben auch die Premium Produkte bei uns im Angebot und es gibt sicher Bereiche, die sind repräsentativer.

00:12:51: Also da ich sage mal bei dir jetzt im Büro in der Eingangshalle, da willst du wahrscheinlich auch eher nochmal ein schöneres Produkt haben und hinten in der Abstellkammer brauchst du dann wiederum eine andere Lampe.

00:13:00: Wir sehen sehr wohl dass es da unterschiedliche Anknüpfungspunkte in unserem Sortiment gibt um verschiedene Bereiche abzudecken.

00:13:05: Und

00:13:06: was davon ist jetzt online Arfina?

00:13:08: Ist er so der Wagenfeldkunde für irgendwie vierhundertfünfzig Euro die Lampe, der den meisten Umsatzbeuys ausmacht?

00:13:13: oder sind das eher diejenigen, die sagen Ich kaufe eigentlich Licht nicht die Lamppe also das wo sozusagen non markig

00:13:19: ist?

00:13:20: Leuchten sind jetzt nicht günstig, kein günstiges Produkt und hochwertige Premiumhersteller.

00:13:25: Die sind dann auch schon relativ kostspielig.

00:13:26: Das heißt dass der Messmarktbereich größer ist als das was wir mit den Premium widern.

00:13:31: Warum ist es eigentlich so?

00:13:32: Das ist doch eigentlich nur Dioden die sportbüllig sind, Metall bisschen Kabel.

00:13:36: warum sie namentlich so teuer

00:13:38: haben?

00:13:38: Eigentlich gibt's da vier Dimensionen.

00:13:40: Das eine Thema ist das Thema Materialität aus welchem Material dieses Produkt hergestellt.

00:13:45: Wir haben Funktionalität, wir haben Technologie und wir haben auch Design.

00:13:48: Wenn du mal in Mailand auf der Lichtmesse gewesen bist, dann wirst du sehen wie viel Innovation es rund um das Thema Licht gibt was die Funktualitäten angehen aber auch zum Thema Design und Materialität.

00:13:57: So jetzt habe ich ja gelernt euer Segment ist sowieso gerade zumindest auf der Hersteller Seite so brutal im Umbruch weil LED wohl alles durcheinander geworfen hat.

00:14:03: also die sagten mir dass ist so wie wenn du in der Autoindustrie auf einmal mit einem Elektrofahrt zerkommst.

00:14:07: Wie verkauft ihr das?

00:14:08: Also wie sagt ihr ihr wollt so der go-to Ort für Lampen sein?

00:14:11: Ich würde sagen, dass ich eher so einen Home-Pfieren-Zwanzig als den Ausgangsort sehe.

00:14:14: Weil ich mir da neben der Lampe auch noch die passende Couch hole.

00:14:16: Also das was wir haben ist ein sehr starkes Sortiment und wir versuchen in jedem Subsegment die richtige Breite und die richtige Tiefe zu haben.

00:14:24: Wie gesagt für jeden Anwendungsbereich, jedes Stilrichtung und auch für jeden Geldbeutel.

00:14:28: Und wenn man dann so eine relative Breite sage ich mal hat... ...dann hat man natürlich die Möglichkeiten im Kanalmix diese unterschiedlichen Bedürfnisse relativ effizient auf unseren Shop zu bringen.

00:14:38: Arbeitet

00:14:38: ihr denn viel mit Eigenmarken?

00:14:39: eigentlich würde sich da vermutlich anbieten?

00:14:41: Im Messmarkt kenne ich jetzt weniger.

00:14:43: das spielt ja auch in einer Karten.

00:14:44: also wenn wir jetzt irgendwie die Lampe Lena hängt die kann es schwer bei Idealo vergleichen.

00:14:48: Ja, also in der Tat arbeiten wir auch viel mit Eigenmarken.

00:14:51: Der Leuchtenmarkt ist jetzt nicht dadurch charakterisiert dass man sehr viele Markenprodukte kennt, weil ich jetzt hier im Raum rumpfragen würde nennen wir mal fünf Marken im Beleuchtungsbereich dann fällt es den Leuten schwieriger als das im klassischen Consumer Electronics Bereich der Fall ist und sage ich mal alles was Richtung Mode und Beauty geht da sind Marken dann nochmal viel ausgeprägter.

00:15:11: Das heißt das ist da sehr stark um bestimmte Materialien, Funktionalitäten und Design geht zu unterschiedlichen Preispunkten.

00:15:19: Und das bietet natürlich uns auch eine Möglichkeit, dass mit unseren Eigenmarken zu besetzen.

00:15:23: Gut!

00:15:24: Mein zweites Favoritenprodukt rund um Audio, seid ihr hiermit treufelt?

00:15:26: Wie ist es bei euch?

00:15:27: Sag mal vielleicht ein oder zwei Sitze wie du als Person bei euch in der Firma funktionierst und euer Unternehmen... Ich habe ja gelernt, ihr seid ja Ur-Berliner und expandiert.

00:15:35: jetzt, ich lebe nach Holland und hilf mir wohin noch.

00:15:37: Wir werden gleich nochmal erzählen wir sind Ur-berliner.

00:15:40: trotz meines Exzentes ist wirklich der Fahrt seit neunundsehbzig am Start Und wir verkaufen im Endeffekt unsere eigene Produkte, die wir hier in Berlin entwickelt und ausgebracht haben übers Internet.

00:15:52: Das machen wir schon seit den Neunzigeren und das hat auch einen klaren Grund, weil wir selber natürlich auch das Feedback vom Markt haben wollen und somit die Produkte aufständig verbessern.

00:16:02: können.

00:16:03: Wenn wir es über Händler verkaufen, haben wir klare Vorteile.

00:16:05: ein Vorteil ist natürlich die Reichweite aber wir haben auch erfahren dass es sich wirklich lohnt direkt im Austausch mit den Kunden zu sein um somit wirklich das auszudenken zu entwickeln was vielleicht die große Marke nicht sehen wo es so einen Bedürfnis gibt im Markt.

00:16:18: bei Teufel mache ich Marketing-Vertrieb und Kundesservice und wie ihr seht dass das online aber auch über sozusagen Onlineplattformen die nicht von uns sind wie Amazon und Co.

00:16:28: etwas ist das bei dem Kunde ganz gut ankommt und somit künftig noch mehr ausländische Märkte sozusagen vorangetrieben wird.

00:16:35: Habe ich euch jetzt richtig mitgeschnitten?

00:16:36: Musst du mich sonst mal korrigieren, ihr verkauft eigentlich nur über euren online Shop primär oder macht ja auch Amazon-Geschäft?

00:16:41: Wir verkaufen hauptsächlich über unseren Shop aber wir haben immer das Ziel zu schauen wo unsere derzeitige Kunde und auch unsere potentielle neue Kunde gerne Einkaufen.

00:16:50: Und wenn man sieht, dass Amazon letztes Jahr siebzehn Milliarden Euro umgesetzt hat in Deutschland, siebzig Prozent über Vorjahr lag, dann kann man diese Plattform nicht ignorieren.

00:16:59: und wenn Leute aus Bequemlichkeit oder weil es in der Erbsung... Praktis ist, gerne da einkaufen.

00:17:04: Dann ist es für uns wichtig auch da unsere Produkte anzubieten.

00:17:07: Wir machen das aber natürlich auch selber in eigener Regie.

00:17:10: was bedeutet Amazon-Themenologie?

00:17:12: dass wir das über Marketplace machen.

00:17:14: Das hat verkaufen wir über die Plattform verschicken die Produkte aber selber und haben somit auch weiterhin den direkten Austausch.

00:17:22: Okay, also wenn ihr es Seller seid habt ihr ja auch mal den Faktor dass ihr auch den Preispunkt kontrollieren könnt.

00:17:26: Bei Rendoren ist man ja Algorithmen gesteuert.

00:17:28: Man kann uns Heiner bestimmt gleich noch ein paar schmutzige Tricks hier aus dem Hütchen zaubern.

00:17:32: Ich muss mal da spicken wir machen ja mit Payback auch diesen schönen Amazon Watch Report der jetzt im September wieder rauskommt.

00:17:36: Meine Zahlen die ich jetzt weil ich erzählen kann sind nur aus dem Q-Eins Achtzehn Also nicht mehr ganz so jung freulich.

00:17:41: Da macht er Amazon laut unserer Schätzung eins Komma sechs Milliarden Umsatz Im Elektronikmarkt und besaß damit sechzehn Prozent Marktanteil.

00:17:47: So uns hast du gesagt ihr seid konzentriert, also nehme ich schon mal mit.

00:17:50: Eins eurer Strategie-Elemente ist möglichst nah am Kundenseins serviceorientiert und die Produktkunden anzuentwickeln.

00:17:56: was macht das für euch jetzt wenn ihr das Produkt quasi kundener entwickelt der Kundenkanal aber oft ein anderer ist?

00:18:02: Also es ist ja schon eine gewisse Dominanz.

00:18:03: wir haben sie irgendwie mit sechs von zehn als dominant eingeordnet.

00:18:06: Amazon du sagtest auch ich muss da verkaufen wo mein Kunde ist.

00:18:09: das begibt dich natürlich in so Kräfteverhältnisse die du nicht immer kontrollierst.

00:18:12: Stimmt.

00:18:13: erstes muss ich dazu sagen dass es weiterhin hauptsächlich in unserem einen Online Shop passiert, da finden ... die meiste Umsätze starten.

00:18:21: Amazon hat einen kleinen Teil, aber der Teil ist natürlich schon auch wichtig zu beobachten hinsichtlich der Expansion und um auch zu schauen inwiefern die Möglichkeiten, die Amazon bietet, um Kunda-Quise zu machen sich auch in eine positive Richtung entwickeln.

00:18:36: Damit meine ich das.

00:18:36: wir alle wissen was Google anbietet wie für Leute über Google suchen beeinflusst werden und somit auch latent irgendwann uns vielleicht selber zu wissen über diese Beeinflussung irgendwo ein Produkt kaufen.

00:18:46: dass Amazon da ganz viel angestoßen hat und eine sehr große Anzeige-Advertiserplattform entwickelt hat, was sie sehr gut eignet für Lead-Generierung.

00:18:55: Wir machen keine Werbung vor Amazon.

00:18:56: natürlich, wir wissen alle das Sie gerne in unterschiedlichen Bereichen monetisieren wollen und Geld verdienen wollen.

00:19:01: aber es hat für uns neben der Transaktion auch den Vorteil um wirklich ganz viele Leute mit unserer Marke in Verbindung zu bringen.

00:19:08: ob die dann da kaufen ist natürlich unsere Überlegen aufgrund unserer Preispolitik.

00:19:12: Aber ist das nicht für jemanden wie dich?

00:19:14: In erster Linie einen Schmerz.

00:19:15: Du entwickelst sozusagen für teuer geltende Marke die für was steht, das machst du Kunden.

00:19:20: Und jetzt geht Amazon ja so wieder hin und kauft auch noch Google Traffic weg, diens bei sich dann intern wie der Teuer weiterverkauft?

00:19:25: Da ist ja dein Einkauf sogar noch teurer durch solche Geschichten!

00:19:27: Ja, teuer ist ein relativer Begriff weil im Endeffekt sehen wir wie die ARI sich pro Plattform entwickeln und das muss nicht immer teuer sein.

00:19:35: Und zweitens ist es...ja ich verstehe die Frage.

00:19:38: Natürlich will jeder lieber alles direkt verkaufen.

00:19:41: Adidas würde auch gerne sofort alle selber verkaufen, aber man hat natürlich auch was zu verlieren wenn man den Switch zur Radikar macht und wir haben gesehen das ab eine gewisse Größe.

00:19:50: es wichtig ist um bestimmte Fakten in Augenschein zu nehmen zum Beispiel dass sechzig bis siebzig Prozent der Elektronik immer noch offline gekauft wird.

00:19:57: Das ist der Grund dafür dass wir Stores eröffnen.

00:19:59: Dass viele Leute gern auf Amazon kaufen ist der grund dass wir da sind.

00:20:02: Wir können sagen ich schließe uns dafür ab wir machen alles selber.

00:20:04: Es gibt aber Leute aus Prinzip sagen Ich kaufe es im Store Ich kaufe es auf Amazon und auch diese Leute möchten wir gerne bedienen.

00:20:11: Und dann sind wir natürlich auch völlig in der Lage, um unsere eigene Strategie von aus in den Neunzigern zu revisieren ... neu zu gestarten.

00:20:19: Wenn ich es jetzt richtig verfolgt habe, habt ihr zum Beispiel ... ... im Jahr zweitausundfünfzehn glaube auch Raumfeld ... ... akquiriert?

00:20:24: Die ja sehr viel so in die Richtung machen.

00:20:25: Zweitausend

00:20:26: zehn!

00:20:26: Ah

00:20:26: ok fünf Jahre an der Neben.

00:20:28: Das ist sozusagen also in meiner Wahrnehmung bei euch so ein ... ... wachsendes Thema dieser ganzen vernetzte Gedanke.

00:20:32: Man sich jetzt so ein bisschen strategisch umguckt wenn du ... ... kennst das Thema besser als ich korrigiere mich gerne aber... ...wenn ich's richtig mitgekriegt hab bauen wir so Firm wie Sonos z.B.

00:20:39: auch an Kooperationen mit einem IKEA.

00:20:40: Das heißt wenn ich jetzt mir einen IKEA Möbel kaufe ... ...habe ich teilweise schon Schnittstellen in Richtung Sonos.

00:20:45: Denkt ihr auch in solchen Dimensionen dass ihr nicht nur ... Amazon als Plattform und als Kanal jetzt, sondern zum Beispiel auch irgendwie Möbelgeist.

00:20:51: Wie wir dir darüber sitzen?

00:20:52: Also wir denken sehr viel in Kooperation, vor Kurzem hatten wir Kooperation mit Rosenthal.

00:20:56: Es ist nicht nur im Elektronikbereich aber Rosenthar ein klassisches Porcelain-Manufaktur.

00:21:01: die haben einen Lautsprecher mit entwickelt um auch gegenseitig natürlich beide Kundengruppen ansprechen zu können.

00:21:06: und wie arbeiten ganz viele mit Third Party Technologien zusammen?

00:21:10: So Raumfort haben wir gekauft, das ist eine Berliner Firma.

00:21:12: Aber wir arbeiten natürlich auch mit Spotify, Spotify Connect mit Google Mit Amazon Und dann meine ich nicht Amazon an der Verkaufseite Aber Amazon mit Alexa.

00:21:22: Also unsere Lautsprecher haben auch die Fähigkeit, auf bestimmte Lautsprechungen mit Alexa über den Mikrofon zu kommunizieren.

00:21:29: Und das ist eigentlich schon aussergewöhnlich wichtig!

00:21:33: Auch für Firmen wie Sonos, die zusammen mit Bose früher unsere Gigante waren in der Brand.

00:21:37: Dann kam er aber an Samsung und LG, die auch so etwas gemacht haben.

00:21:40: Und jetzt gibt es Google und Amazon, die noch viel größer sind.

00:21:43: Man muss wissen als deutsches mittelständisches Unternehmen was man gut machen kann und was nicht.

00:21:48: Das stimmt mir dazu, Kooperationen in dem Bereich ist außergewöhnlich wichtig.

00:21:51: Was Sonos mit IKEA gemacht hat, das folgen wir natürlich auch.

00:21:54: Da ist es vor allem auch für Sonos in IKEA selber ein toller Experiment um zu sehen, wie die Kunde das annimmt und ob es fliegt.

00:22:00: So bevor Heiner gleich seine geheime Schatz mit Amazon-Strategien aufmacht, wie verhinderst du mit Teufel dass du nicht irgendwann so diener mehreren Herren wirst und irgendwie im Prinzip deine Verhandlungsmasse verlierst?

00:22:09: Wenn du sagst ach eigentlich muss ich mir in Spotify angucken.

00:22:11: Eigentlich ein Google vielleicht auch Möbel vielleicht auch einen Amazon Wie hältst du dich da unabhängig und entscheidungstauglich?

00:22:16: Also

00:22:16: wir schauen immer ganz gezielt was sich im Markt wirklich durchsetzt Und nicht jeder Trend setzt sich durch.

00:22:24: Wer vor langer Zeit auf der IFA war hat mal festgestellt das ist der nächste Hype.

00:22:29: Telefon mit Bildschirm, haben alle gesagt Bart.

00:22:31: Haben wir alle ein Telefon?

00:22:33: und festgestellt niemand will eigentlich der Andere sehen weh an das Telefonieren.

00:22:36: Das ist gestorben wie Mini-Disc und viele andere Trends.

00:22:39: Wir können uns natürlich nicht leistet um auf einen Trend zu setzen und dann festzustellen es setzt sich nicht durch.

00:22:44: Das hat beobachtet mir ganz genau was ich wirklich durchsetzt auch bei Alexa und bei Google Voice und aller anderen.

00:22:50: Um dann geziert für den Kunde eine Lösung auszudenken hinsichtlich Sound Usability und sein der es so noch nicht im Markt gibt.

00:22:58: Und so glauben wir, dass wir weiterhin immer dank des Zuhörens auch beim Kunde relevante Produkte auf den Markt bringen können die oft in Soul oder Silicon Valley nicht so gesehen werden weil es im Endeffekt immer entwickelt wird für die ganze Welt und das muss alle irgendwie gefällig sein und das funktioniert auch oft gut.

00:23:15: Aber es gibt viele, die trotzdem ein anderes Produkt wollen.

00:23:18: Und über diese Technologischiene mit dem echten Kundengedanke im Hinterkopf kann man wirklich sehr lange, sehr relevant im Markt sein!

00:23:24: So

00:23:24: Heiner jetzt hau mal einen raus.

00:23:26: du bist ja so als Spinning Heiner bekannt weil ihr so schnell dreht also ihr habt ja das selber schon gesagt wenn ihr mit MediMobz und Co.

00:23:32: aktiv seid.

00:23:33: kaum einer hat glaube ich das ganze Amazon Geschäftsso gut im Griff und kennt die Prozesse so sauber wie Du.

00:23:38: was sind so die fünf Hausarbeiten die man machen sollte?

00:23:40: Wenn jetzt einer der Herren hier am Tisch ist und Amazon als Absatzkanal für sich entdecken

00:23:45: vielleicht noch einmal weiter ausgeholt.

00:23:46: Wir sind da durchaus Verkaufskanal agnostisch, also wir verkaufen nicht nur über Amazon.

00:23:52: Wir verkaufen über die Verkaufskanäle wo wir Kunden finden.

00:23:55: Ich glaube das ist das erste wichtige Learning.

00:23:58: Man hat Produkte man hat Kunden und die Kunden sind präferiert natürlich auf der eigenen Webseite aber manchmal auch irgendwo anders zu finden und genau das nutzen wir aus.

00:24:06: dann die Entwicklung der eigenen webseiten ist natürlich bei uns im Fokus.

00:24:11: wer verkaufen auch des meiste unser Sortiment meiste unseres Umsatz, sowie bei Rob über die eigenen Webseiten.

00:24:17: Das rangiert so von dreißigvierzig Prozent bei Buch und Medien bis hin zu achtzig Prozent bei Kleidung.

00:24:22: Nichtsdestotrotz genau wie du es eben erwähnt hattest sind wir der größte Verkäufer weltweit auf Amazon und auch hier in Deutschland und auch in Deutschland der größten Verkäuer über eBay.

00:24:33: was macht uns da glaube ich so erfolgreich?

00:24:35: Ja ich will sie Butter aber die Fische haben!

00:24:37: Wir

00:24:37: hatten eben gehört preis ist in der Tat ein ganz wesentlicher Faktor.

00:24:43: Die Artikel, die wir über Amazon verkaufen sind sehr vergleichbar.

00:24:47: Wir haben keine Eigenmarken, wir schreiben nicht selber Bücher sondern wir verkaufen die Bücher, die auch von ganz ganz vielen anderen Angeboten werden.

00:24:54: und dann ist natürlich Amazon eine Plattform, die sehr preiskompetitiv ist.

00:25:00: Wir nutzen für die Preisfindungen eigene Systeme, eigene Algorithmen, weiterentwickeln, wo wir ganz viel testen.

00:25:09: Wo wir ausprobieren welcher Preispunkt funktioniert.

00:25:12: Wenn ich sage Testen heißt das halt immer algorithmisch.

00:25:15: Einmal so ist ein Plattform die sich sehr schnell verändert.

00:25:18: Wir verändern Preise für alle zehn Millionen Artikel oder vier Millionen unterschiedliche Artikel, die wir haben alle dreißig Minuten.

00:25:26: Wir berücksichtigen dabei ganz viele Faktoren.

00:25:29: natürlich berücksichtigend wird die Wettbewerbspreise Dabei.

00:25:32: wir berücksichten natürlich den eigenen Lagerbestand gegen Preise auf anderen Plattformen, die wir bedienen.

00:25:39: Und das Ganze machen wir nicht so, dass wir sozusagen grundsätzlich bei Amazon immer denjenigen der den günstigsten Preis hat nochmal einen Cent unterbieten – das wäre Suizid!

00:25:51: Sondern wir machen es so, für uns die Marge optimieren und gleichzeitig auch dem Kunden signalisieren auf MediMops würdest du den Artikel immer noch etwas günstiger kaufen können, weil wir berücksichtigen natürlich auch eben die Kosten, die wir haben über die unterschiedliche Vertriebskanäle.

00:26:08: Und die sind gerade bei Amazon besonders hoch.

00:26:10: Die sind auch bei eBay hoch und die sind auf den eigenen Plattformen nicht so.

00:26:14: Dann kommen ganz viele andere Dinge, die man bei Amazon berücksichtig darf oder muss.

00:26:19: Die Kommunikation mit der Plattform funktioniert dann besonders gut wenn sie hoch automatisiert ist.

00:26:25: Amazon eBay bieten da natürlich auch manuelle Interfaces an oder es gibt Dienstleister, die dann über Schnittstellen eigene Systeme mit Amazon Ebay anderen Plattformen verbinden.

00:26:36: in der Größenordnung, in die wir spielen.

00:26:38: Baut man das typischerweise alles selbst?

00:26:41: Und hat damit die maximale Flexibilität, eben das Angebot auch so darzustellen und die Artikel da zu stellen wie das zum besten Verkauf führt.

00:26:50: Vielleicht der dritte Punkt?

00:26:51: Der vierte Punkt ist in der Tat auch Darstellung der Artikel auf den Plattformen.

00:26:57: Da ist man bei Amazon typischerweise relativ stark eingeschränkt.

00:27:00: Amazon stellt die Beschreibung des Artikels dabei.

00:27:03: Bei eBay hat man mehr Möglichkeiten, wie man den Artikel darstellt, wie die Produktbeschreibungen zugestalten ist.

00:27:10: Probieren wir einfach wahnsinnig viel aus.

00:27:12: Wir testen ständig, was führt zu einer besseren Sichtbarkeit des Artikels auf der Plattform?

00:27:18: Was führt dazu, dass sich der Artikel besser verkauft?

00:27:21: Dazu gehört halt eben auch, dass jede Plattform bestimmte Merkmale hat.

00:27:24: bei Amazon ist es ja stark die Buybox, die da Umsätze treibt.

00:27:29: Ja, was für Strategien muss ein Hersteller anwenden um in der Buybox zu sein?

00:27:33: Preis ist ein ganz wichtiger aber eben nicht nur.

00:27:35: Verkäuferbewertungen sind weiterer wichtiger Faktor den man beobachtet und weiß nicht, ob ich schon fünf habe.

00:27:42: Aber das sind so die, die aus dem Bauch einfallen.

00:27:46: Vielleicht letzte Frage dazu.

00:27:48: Viele fragen sich ja, glaub ich auch und wenn ich es richtig verfolge ist Amazon aber relativ rigoros ob sie auf dem Marktplatz von Amazon teilnehmen können.

00:27:55: und das was du gerade skizziert hast.

00:27:56: Medium Ops ist für euch wesentlich günstiger in den ganzen Marketingkosten.

00:28:00: also ob man's hinkriegt auf einen Marktplatz vertreten zu sein und dann sich die Kunden trotzdem rüber zu robben mit ihren eigenen Shop.

00:28:05: geht das gut?

00:28:06: Wenn ja, was hast Du dafür Taktiken entwickelt?

00:28:08: Also das ist natürlich genau das was die Plattform nicht wollen.

00:28:10: Dominic und Ich waren bei eBay.

00:28:12: Natürlich will ebay nicht diesen Graumarkt.

00:28:16: nennt das dann eBay?

00:28:17: oder natürlich wie Amazon nicht, dass man die Kunden, die man sozusagen gewinnt.

00:28:21: Man gewinnst ja nicht wirklich, weil man macht nur die Transaktion über die Plattform und am Ende des Tages doch in den eigenen Shop bringt.

00:28:27: Auf der anderen Seite, das glaube ich, die Erfahrung macht jeder Händler, der eben über die Marktplätze verkauft, gibt es halt eben doch Kunden, sie feststellen Mensch da gibt's einen Verkäufer, der heißt UBAP oder da gibt ein Verkäuer, der heisst Mediumops.

00:28:40: wenn ich irgendwie diesen Brandname, diesen Shop Google lande ich da nicht irgendwie in einem anderen Shop.

00:28:46: Wie ist der Service?

00:28:47: In diesem anderen Shop finde ich vielleicht auch mehr Artikel, die mir gefallen, in diesem anderen shop als auf der Plattform und ich glaube jeder Verkäufer macht die Erfahrung dass das durchaus ein Teil der neuen Kunden, den man gewinnen kann im eigenen shop eben bedeutet.

00:29:02: heißt das, dass wir jetzt die über eBay abgewickelten Transaktionen, über Amazon-abgewickelten Transaktion danach mit E-Mails oder physischen Mails oder irgendetwas anderes bombardieren können?

00:29:12: Nein, können wir nicht.

00:29:13: Können wir es sogar explizit nicht untersagt auf den Plattformen?

00:29:17: Diesen Spillover Effekt gibt's aber auf jeden Fall

00:29:20: gut!

00:29:21: Kommen wir zum, sagen loyaltymeister zurück weil was wir gerade sagen wir uns ran gerobt haben war ja eigentlich Kundenbesitz und Kundenreaktivierung euer Kerngeschäft ist.

00:29:30: Wir sind sehr generalistisch unterwegs, wenn wir jetzt nochmal das Elektroniksegment uns wieder ins Gedächtnis rufen... Was würdest du sagen?

00:29:36: Wir stehen da eigentlich und sehr viele Leute hier im Raum wahrscheinlich vor dieser Frage wie krieg ich es hin in einer Amazon-Welt Kunden wieder zu mir kommen zu lassen die ich idealerweise auch schon kenne dass sich ein bessere Angebote unterbreiten kann?

00:29:46: Das ist ja so euer Asset!

00:29:47: Was ist dein Blick auf das Thema wenn man ganz spezifisch auch Elektronika im Kopf hat?

00:29:51: Ich

00:29:51: glaube das ist im elektronikbereich Eigentlich nicht spezifisch ist, sondern ich glaube dass das im Grunde gleich ist über die Segmenten hinweg.

00:29:57: Ich muss halt in der Lage sein den Kunden so gut wie möglich zu kennen.

00:30:00: Das heißt im Targeting in der Segmentierung wirklich möglichst gut zu treffen mit dem was ich tatsächlich auch anbiete und ich muss in der Lage sein ihnen so gut Wie möglich auch zu erreichen Das heißt, über die Vielzahl von Kanälen, die ja auch wieder kundenspezifisch sind.

00:30:13: Der eine ist einfach über Print zu erreichen und der nächste ist im Online-Bereich zu erreichen.

00:30:17: Der nächste ist per Mobile App besser zu erreichen, das ist ja auch noch mal wieder kundenspezifisch.

00:30:20: Also ich muss wissen was interessiert ihn?

00:30:21: Was wäre für ihn relevant und wo kriege ich ihn eigentlich am besten?

00:30:24: Und in diese Auswahl hinein muss ich dann ja irgendeinen Anreiz haben um zu sagen jetzt kommt doch mal wieder zu mir ob es jetzt im Elektronik oder im Fashion oder im Nahrungsmittelbereich ist.

00:30:32: Da ist natürlich eine Loyalty-Bepunktung ein relativ effizienter Weg das zu tun Weil der andere Weg, also wenn ich einfach nur sage das gibt es bei mir dann üblicherweise funktioniert es nicht besonders gut.

00:30:42: Also muss ich den Preis reduzieren und sagen hier gibts zehn Prozent WR Off oder zwanzig Prozent Off oder dreißig Prozent Of.

00:30:47: Das funktioniert aber ist wahnsinnig teuer.

00:30:48: Oder Ich nehme eine Loyalty-Werung die im Endeffekt deutlich günstiger ist als der Price Off Und Die auch gar Nicht Den jeweiligen Kauf Vergünstigt Sondern die ja eigentlich auch noch mal ne Wiederkehr irgendwie auslöst weil Dann wird vielleicht der Punkt wieder eingelöst mit dem Händler und so weiter.

00:31:01: und das ist letztendlich das Rezept dass man Egal ob in Elektronik oder an anderer Stelle glaube ich ganz gut einsetzen kann Um nicht den Kunden kontinuierlich, haben wir vorhin auch schon darüber gesprochen über Google zu reacquiren.

00:31:11: Ja, und das wird glaube ich immer wichtiger werden.

00:31:14: Das heißt du hast das erste große Bucket ist wie kann ich mich ein bisschen differenzieren im Verhältnis zu den großen Anbietern?

00:31:19: Dass es im Elektronikbereich auch wir unterschiedliche Strategien möglich wie wir es jetzt gerade gehört haben?

00:31:23: und der zweite Bucket is wenn ich ihn dann mal habe Wie gehe ich denn eigentlich mit ihm um?

00:31:26: Und warum wird diese Loyalitätswährung die Du erwähnt hast in einem Fall elektronik nur in den online Shops gehandelt und nicht in den stationären?

00:31:33: von Cyberport Mediamarkt Saton & Co.

00:31:35: zum Teil ist es ja so Die haben mir zum teil sogar eigene stationäre Reultiesysteme möchte ich jetzt nicht Nee, nicht genau kommentieren.

00:31:43: Aber im Grunde glaube ich, dass das der Druck des zu tun interessanterweise im Elektronikmarkt sogar fast im Online-Bereich noch größer wird.

00:31:49: jetzt aktuell... Das

00:31:49: soll dich nicht verstehen!

00:31:51: Warum das so ist?

00:31:51: Naja, warum hatten Emerson's wie vorhin schon gesagt?

00:31:54: Warum haben die an der Stelle Prime eingeführt?

00:31:56: Es ist einfach die Kundenbindung zu dem Ladengeschäft da weiß ich davor hin egal ob ich die Kaffeemaschine kaufen möchte oder den Föhn oder eben ein Smartphone Die ist aus meiner Sicht sogar noch stabiler als die Kunden Bindung zu der URL, die ich eingebe um das zu tun Die ist ja deutlich flüchtiger und damit ist eigentlich der Kundenbindungsaspekt im digitalen Bereich noch viel, viel relevanter als er das im Stationären immer schon gewesen ist.

00:32:17: Und dann ist natürlich ein Markt, der sehr unter Margendruck steht, da vorsichtig mit gewesen traditionell.

00:32:22: Und deswegen sehen wir jetzt erst ganz besonders Entwicklungen in die Richtung weil ich glaube ohne diese Zutaten reicht dieses Sandbook, den man sich herum bauen kann alleine aus dem Geschäftsmodell heraus nicht genau das zu tun was die Großen machen nicht aus sondern ich brauche zusätzlich innerhalb des Sandbooks auch noch Instrumente um dann eben Kundenbindung sinnvoll zutreiben.

00:32:40: Also ich will ja jetzt kein Eins-Nest legen, weil es sind ja deine Partner.

00:32:42: Aber da habe ich auch drüber nachgedacht, dass man sich online offensichtlich bei den genannten Elektronikmärkten überlegt hat, das die eigene Logitätsprogramme vielleicht gar nicht ausreichen.

00:32:50: heißt das eigentlich?

00:32:51: Dass ihr sozusagen wahrscheinlich unabhängig von Elektroniken aber dass ihr sozusagen auch darauf zielt so nach Prime eines der größten Soliditätsprogrammen auch im Web zu werden?

00:32:58: also Ich glaube das ist schon so.

00:33:00: zum Glück kann man glaube ich zahlenseitig auch relativ gut nachweisen, dass das so ist.

00:33:04: Das sehen wir auch bei einem großen Preisvergleich gefragt oder der gleiche in unserer Marktforschung stattfinden.

00:33:08: und dann siehst du was die Kunden sagen?

00:33:10: Was für Sie das relevanteste Kundenbindungssystem im Onlinebereich ist?

00:33:13: Und da stehen wir ganz oben weil die ... die anderen Kundenbindungssysteme online bereichern.

00:33:18: Wir wissen, wovon wir reden für sich ja von nun an... Die sind gar nicht mehr im Rest des Internets!

00:33:22: Die sind ja schon lost.

00:33:22: Also ich würde tatsächlich die These haben wer Prime Kunde ist der ist für große Bereiche des restlichen E-Commerce schon lost weil der Lock in Effekt so hoch ist.

00:33:31: und in dem Moment wo du ein demokratisches System hast das eine Vielzahl von Spaten, von Händlern, von unterschiedlichen Angeboten letztendlich zusammenfasst bist du da natürlich breiter aufgestellt?

00:33:40: Und da gehört es eben für den Kunden noch zum normalen Verhalten sich zu sagen Ich möchte jetzt Segment mir einen Händler suchen und in dem Segment eine Händlersuchen.

00:33:47: Das ist ja bei den großen Plattformen dann schon gar nicht mehr der Fall, weil die eigentlich davon leben dass man sagt egal was ich kaufe ich mache das immer exakt im

00:33:55: Prozess

00:33:56: mit Vor- und Nachteilen.

00:33:57: Ich würde grad sagen, du bist ja dann aber eigentlich eine Oligarchie.

00:33:59: Also du kannst ja immer nur einen großen aus einem Segment nehmen oder vielleicht noch Spezifikationen.

00:34:03: also den Medimax kannst du jetzt irgendwie nicht daneben stellen oder willst du vielleicht auch gar nicht?

00:34:06: Oder ne BP und Aral im Autobereich das ist sozusagen die Kehrseite der Metall.

00:34:10: Im stationären Bereich ist es ganz sicher so.

00:34:12: ich glaube im digitalen Bereich ist genau wie eben besprochen weil da sowieso dass alles flüchtiger ist.

00:34:16: das glaube ich nochmal anders und dann gerät einfach die Relevanz einer Marketingplattform einer hochfrequenten Marketingplatform viel mehr in den Vordergrund.

00:34:23: Dann ist man eher vergleichbar mit Google plus loyalty Aspekten oder mit Facebook plus Leute, das bergte man an der Stelle.

00:34:28: Okay du hast ja hohe Ziele sozusagen...

00:34:30: Nein ich meine die jetzt nicht in der Umsatzhöhe aber wir haben einunddreißig Millionen Kunden in Deutschland, kann man sich glaube ich mal cool vergleichen?

00:34:36: So Oliver machen wir mit dir den Schluss, es wird mich noch abschließend interessieren wo wir viel über Marketing gerettet haben wie ich auf Amazon verkaufe, wie ich meinen eigenen Shop versus Amazon austariere Wie macht man das für

00:34:44: Lampen?!

00:34:45: Also es ist eigentlich ähnlich auch das, was Rob gesagt hat.

00:34:48: Es gibt jetzt nicht den einen Kanal wo nur Lampen gekauft werden sondern es gibt eine Vielzahl an Einstiegsmöglichkeiten und Kanälen über die wir verkaufen.

00:34:55: deswegen sind wir da auch ein Stück weit agnostisch wobei wir sehen dass wir über unseren eigenen Shop am besten die Bedürfnisse abbilden können.

00:35:03: genau ja also einfach bei Lampen und Leuchten jetzt teilweise ein bisschen erklärungsbedürfniger sind, als das andere Produkte sind beispielsweise.

00:35:11: Okay, bei dir habe ich das Gefühl da muss ich noch mehr rauskitzeln aber ein anderer Mal weil wir haben ja im Sinne eines Veranstalters langsam einen Schicht machen.

00:35:17: letzte Frage an dich ihr habt doch einen Premienshop verkauft ihr eigentlich auch viel Elektronik?

00:35:19: Es ist

00:35:20: wahrscheinlich etwas geringer als... Ich hatte vorhin gesagt so grob dreißig Prozent im Premien-Shop Bereich ist glaube ich etwas niedriger weil sich da einfach historisch ausgebildet hat.

00:35:28: was kauft man dann in Premien?

00:35:29: und das sind dann eben doch sehr sehr häufig sehr haus als eine ganz stromlose fannige Artikel und Röbe Ja, alles

00:35:35: klar.

00:35:35: Dann ich danke ganz herzlich dem Publikum fürs Zuhören Jochen und Co für die Gastfondschaft und jetzt freuen wir uns alle aufs Mittagsessen.

00:35:42: Achso und euch natürlich auch herzlichen Dank!

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