Was ist ein Geschäftsmodell? | 🧠 Wissen
Shownotes
Die erste Ausgabe des gemeinsamen neuen Podcasts mit Florian Heinemann dreht sich um den Unterschied zwischen einer Geschäftsidee und einem Geschäftsmodell sowie die Umstände, die vom einen zum anderen führen. Doch benötigt es immer schon zu Beginn ein Geschäftsmodell? Und worauf kommt es bei dessen Entwicklung an? Im 45-minütigen Gespräch zwischen dem erfolgreichen Firmenbauer und Chefredakteur Joel Kaczmarek geht es dabei um Maßnahmen, mit denen sich eine verteidigbare Marktposition erlangen lässt, um die Auswahl der richtigen Zielgruppe, unterschiedliche Gründertypen sowie die Grundsatzfrage, was ein Geschäftsmodell attraktiv macht. Du erfährst... ...was ein Geschäftsmodell ist ...was ein gutes von einem schlechten Geschäftsmodell unterscheidet ...wie du ein Unternehmen aufbaust ...wie du Verteidigbarkeit für dein Business schaffst __________________________ ||||| PERSONEN ||||| 👤 Florian Heinemann, Venture-Experte | Gründer Project A 👤 Joel Kaczmarek, Geschäftsführer digital kompakt __________________________ ||||| SPONSOREN ||||| 🔥 Übersicht aller Sponsoren __________________________ ||||| PLAYLISTS ||||| Lust auf mehr? Entdecke unsere Playlists mit weiteren spannenden Episoden zum Thema: 🎧 Business Building __________________________ ||||| LEXIKON ||||| Du verstehst nur Bahnhof? Zu viel Fachchinesisch? Unser Lexikon hilft dir dabei, die wichtigsten Fachbegriffe zu verstehen: 🔹 Business-Building - Der Prozess des Aufbaus und der Entwicklung eines nachhaltig erfolgreichen Unternehmens. 🔹 Geschäftsidee - Ein Konzept für ein Produkt oder einen Service, der ein spezifisches Bedürfnis einer Kundengruppe anspricht. 🔹 Barriers of Entry - Hindernisse, die es neuen Unternehmen erschweren, in einen Markt oder eine Branche einzutreten. 🔹 Arbitrage-Modell - Ein Geschäftsmodell, das darauf abzielt, durch Ausnutzung von Preisunterschieden auf Märkten Gewinne zu erzielen. 🔹 Copycat - Ein Unternehmen oder Produkt, das auf der Nachahmung der Geschäftsidee oder des Geschäftsmodells eines anderen basiert. __________________________ ||||| KAPITEL ||||| (00:00:00) Zielsetzung der Podcast-Reihe (00:01:26) Geschäftsidee vs. Geschäftsmodell (00:04:56) Was ist ein viel versprechendes Geschäftsmodell? (00:11:16) Braucht es zu Beginn immer ein Geschäftsmodell? (00:15:36) Verteidigbarkeit eines Geschäftsmodells erzeugen (00:21:59) Der Faktor Geld bei Geschäftsmodellen (00:26:41) Einordnung von Copycats als Vorgehensmodell (00:37:33) Attraktive Zielgruppen identifizieren __________________________ ||||| WIR ||||| 🧢 Ich bin übrigens Joël, der Macher dieses Podcasts. Ich bin ein Creator und Medienunternehmer, der für Wachstum und Vielfalt steht. Mein Vorgehen besteht darin, dass ich inspirierende und erfolgreiche Menschen interviewe, um von ihnen zu lernen und Wissensabkürzungen für dich und mich aufzutun. 👉 Mit meinem Podcast digital kompakt zeige ich dir Wachstumsstrategien für dein (Digital-)Business, indem ich erfolgreiche Unternehmen und Expert:innen interviewe 👉 Mit meinem Podcast 5 Dinge mit 20 zeige ich dir, wie du persönlich wachsen kannst, indem ich inspirierende Menschen frage, was sind ihre 5 Dinge, die sie gerne schon mit 20 gewusst hätten 👉 In meinem Newsletter fasse ich dir Jeden Freitag die besten Learnings aus meinen Podcasts zusammen sowie viele weitere Einsichten aus meinen Aktivitäten. 💛 Abonniere „digital kompakt“ auf Apple Podcasts, Spotify & Co. Wenn dir die Folge gefallen hat, hinterlasse uns bitte eine Fünf-Sterne-Bewertung! 👥 Wir streben die Verwendung einer geschlechtsneutralen Sprache an. In Fällen, in denen dies nicht gelingt, gelten sämtliche Personenbezeichnungen für alle Geschlechter.Transkript anzeigen
00:00:00: So, herzlich Willkommen
00:00:03: an die Heißisch-Wirken-Flohe.
00:00:05: Moin moin!
00:00:06: Jetzt darf man dazu sagen mein allerletztes Videointerview mit dir war gefühlt für Gründerstehende damals
00:00:11: fünf Meter
00:00:12: weiter rechts aus einer Dachtarasse mit irgendwie Sonnenstuhl.
00:00:16: Schön dass mein erster sozusagen reiner Podcast jetzt auch mit dir ist und wir wollen uns ja so ein bisschen dem Thema Business bilden.
00:00:21: Naja das heißt was sind so die Faktoren die eigentlich ein erfolgreiches Geschäft... ausmachen.
00:00:27: Und da war das eben jedes
00:00:28: Mal irgendwie ein anderen Aspekt.
00:00:29: Sag doch mal zwei Sätze, was ist denn eigentlich so?
00:00:31: Deiner, dein Wunsch, deinen Erwartungshalt?
00:00:33: übermachst du so einen Podcast?
00:00:36: Ich glaube dass es das Schöne an einem Podcast ist man wählt sich leider ein bisschen komplizierter.
00:00:42: Das heißt ich glaube sehr stark eben an Formate wo man die Möglichkeit hat Gedanken und Gang ein bisschen stärker auszubreiten also nicht kurz in drei Sekunden, wie abzureißen.
00:00:54: Und ich glaube auch das Thema Business Building oder die verschiedenen Facetten davon sind es wert da sich ein bisschen eingehen damit zu beschäftigen.
00:01:02: und ich finde Podcasts für den Superformat gibt's auch hier von den Rockstars oder auch die Exchanges vom Jochen Krisch.
00:01:07: Da sieht man das sehr schön wo er eben auch sehen kann.
00:01:11: Da setzt man sich mal im Detail mit sowas auseinander und ich glaube dass ist das Thema Wert und das ist für das Thema auch angemessen Und ich glaube, das ist einfach besser dafür geeignet als ein Text.
00:01:27: Das ist doch fein!
00:01:27: Also es ist ja auch schon mal sozusagen
00:01:29: sehr schönes
00:01:29: Thema wie Dich dafür gewinnen
00:01:30: können,
00:01:31: weil Du hast ja ganz viel gesehen und als erstes Thema für unsere Business-Bilding haben wir uns was total Basickmäßiges ausgedacht.
00:01:38: Was ist eigentlich ein Geschäftsmodell?
00:01:40: Weil mir ging's irgendwie immer so ein bisschen so.
00:01:41: Ich habe relativ lange gebraucht um das zu verstehen obwohl es eigentlich was relativ banales ist.
00:01:46: Wie würdest du sowas definieren?
00:01:47: Geschäftsidee in Abgrenzung zu einem Geschäfts-Modell.
00:01:50: Eine Geschäftsidee ist eine Idee oder ein Konzept für ein Produkt- oder Service, wo man in irgendeiner Form einer Kundengruppe mit geartet sein mag, ob es Endkonsumenten sind.
00:02:03: Oder wie Tobi Kunden in irgender Form einen Service oder eine Dienstleistung oder ein physisches Produkt darbringt und da deren hoffentlich ein relevantes Problem für die löst.
00:02:20: Und das ist jetzt die Geschäftsidee oder das Geschäftskonzept.
00:02:24: und das Geschäftsmodell würde ich jetzt mal für mich so definieren, Abgrenzung dazu dass da kommt sozusagen noch die monetäre Komponente dazu.
00:02:34: Das heißt da wird quasi beschrieben wer zahlt denn im Rahmen dieser Geschäftsideen an wen nach welcher Logik Geld?
00:02:45: Ich glaube, man kann mit der Geschäftsidee starten ohne unbedingt immer schon ein Geschäftsmodell im Hinterkopf zu haben oder man kann auch das Geschäfts-Modell auf Basis einer Geschäftsidee ändern.
00:02:57: Merkt, dass gewisse Logiken mehr Sinn machen, je nachdem welche Erfahrung man macht.
00:03:03: Beides ist fein.
00:03:04: bloß ich glaube eine erfolgreiche Firma würde es nur geben letztendlich mit einem erfolgreichen Geschäftsmodell.
00:03:08: das heißt beides braucht man letztendlichen.
00:03:12: Ich habe ja auch so ein bisschen gemerkt, dass sich das irgendwie manchmal so ein bißchen überschneidet
00:03:15: bzw.
00:03:15: manche Leute reden irgendwie von einem Geschäftsmodell meint aber eigentlich eine Geschäftsidee und ungekehrt.
00:03:19: vielleicht
00:03:19: kann man jetzt mal so ein bspb beispielhaft machen.
00:03:21: also ich hab so ein bissel übernach gedacht zum Beispiel wenn man Deliver Hero nimmt wenn man sagt Da wäre die Geschäftsidee eigentlich.
00:03:27: Man vermittelt Bestellungen, also Essensbestellung über das Internet und es ist ja schon trotzdem ein bisschen schwierig zu verorten.
00:03:33: wo fängt jetzt der Geschäftsmodell an?
00:03:34: Du hattest auf bei Strähnung könnte ich sagen, es fängt irgendwo beim Sales an, beim Marketing.
00:03:39: Das ist irgendwie eine Produktumsetzungsfrage.
00:03:41: Also wo guckst du dann mal drauf?
00:03:43: Wenn ihr den Unternehmen anguckt wie verortet?
00:03:46: oder was ist Geschäfts-Modell?
00:03:47: Was sind so die Säulen
00:03:49: nach denen du da ausschallst?
00:03:50: Was
00:03:51: wir uns eigentlich immer anschauen, was ich mir anschaue ist die Wertschöpfungskette.
00:03:56: Die sozusagen dem zugrunde liegt... ...was für ein Problem da jetzt gelöst wird oder was für einen Service da erbracht wird und... Ich versuche eigentlich immer die in der Geschäftsidee so vorzustellen oder auch zu visualisieren.
00:04:09: Und ich will mir anschauen welche Bereiche der Wertschöffungskette wenn den damit abgedeckt oder erbracht dann kommt man natürlich relativ schnell in die, weshalb schau ich da so drauf?
00:04:22: Weil für mich natürlich ein Geschäftsmodell ja eher vor dem Hintergrund gesehen wird.
00:04:27: Nicht ist das für mich als Endnutzer interessant oder als Kundenkunde sondern für mich ist es ja mal eher aus dieser Investorenperspektive.
00:04:32: und da ist eigentlich diese Wertschöpfungskettenlogik ganz schön weil du da natürlich sehr schön sagen kannst wie verteidigbar ist denn die Erbringungen eines Services innerhalb einer gewissen Wertschöffungsstufe und wie viel Wettbewerb gibt's da und welche Zahlungsbereitschaft gibt es dann auch auf Seiten des Kunden?
00:04:48: und da bist du wieder bei einem Geschäftsmodell.
00:04:50: Das heißt, ich finde eigentlich die Wertschöpfungsketten-Logie ganz schön.
00:04:55: Hast Du eine Campiheise
00:04:56: eigentlich?
00:04:56: Dass du sagst, dass es irgendwie Faktoren gibt, weil sie meine Hurdles auf Eintrittspanien mit so einem schönen Englisch zu begriffen sind.
00:05:03: Barriers
00:05:03: of Entry
00:05:04: wäre jetzt irgendwie
00:05:05: eins Zahlungsbereitschaft
00:05:06: also Preispunkt wäre irgendwas Zielgruppe Ausrichtungen, aber gibt's da irgendwie drei, vier, fünf Sachen
00:05:10: auf die humanauge?
00:05:12: Also was... Kannst du mal nur sagen, was finde ich einem Geschäftsmodell schön?
00:05:17: Also das ist ein schönes Geschäft.
00:05:20: Das ist nicht unbedingt der richtige Begriff.
00:05:21: Aber wenn man sagt also was es ein vielversprechendes Geschäfts-Modell zeichnet sich häufig dadurch aus, dass man erstmal ein relevantes Problem löst für einen Nutzer oder für den Kunden und häufig geht eben sozusagen die Lösung eines relevanten Problems mit einer relativ hohen Zahlungsbereitschaft.
00:05:38: Wenn ihr ein irrelevantes Problem löst, zahlt dafür ja keiner.
00:05:42: Viel Geld.
00:05:43: Und das heißt also, was wir mal schön finden ist wenn du sozusagen sagst man hat eine relativ... Man löst ein relevantes Problem, was auch eine gewisse Dringlichkeit hat.
00:05:56: Das ist sicherlich auch etwas, was man sich gerne anguckt weil Dringigkeit geht immer damit einher, dass die Kunden wieder schnell entscheiden und eben im Bitubi Bereich Saleszyklen nicht so lang sind.
00:06:04: Dass eigentlich immer sehr schön.
00:06:05: eine hohe Relevanz.
00:06:07: häufig einhergehen
00:06:08: wir nach hohe Zahlungsbereitschaft.
00:06:09: Das stimmt natürlich leider nicht immer, weil wenn auch sie im anderen Leute das
00:06:14: Problem
00:06:14: was da relevant ist lösen können dann geht es eben häufig auf Kosten der Marge also die man jetzt sozusagen.
00:06:20: dass mit notwendigen und hinreichenden Bedingungen finde ich immer sehr schön an dem Zusammenhang.
00:06:26: Das Lösen eines relevanten Problems isst keine hinreichende Bedingung für eine hohe Zahlungsbereidschaft weil die quasi nur dann entsteht, wenn du nicht komplett austauschbar bist mit dem was du da anbietest und es nicht im anderen Anbieter gibt.
00:06:38: Es werden ja durchaus gerade in meinem Spezialbereich Werbet technologie treffen wir immer wieder auf diese Situation dass man hochrelevante Probleme löst aus Sicht des Kunden.
00:06:46: aber bei das zehn andere auch machen und Google und Facebook auch noch kostenlos hast du eben oder nahezu kostenlos?
00:06:53: Hast du eben häufig das Problem, dass trotzdem keine Zahlungsbereitschaft seitens des Kunden.
00:06:58: da ist hinreichende Bedingungen, aber eine notwendige Bedingung.
00:07:02: Und was wir uns auch noch anschauen häufig ist entsteht dieses Problem regelmäßig.
00:07:07: also das ist auch immer nochmal etwas was wir betrachten es jetzt keine harte KPI aber zumindest mal die Eigenschaft weil das ist ja eben das Schöne wenn du ein Problem hast oder einen Bedürfnis hast was regelmässig entsteht und regelmäßig befriedigt oder gelöst werden kann dann hat das halt den riesen Vorteil dass du in Kunden Beziehungen denken kannst und nicht in Transaktionen.
00:07:29: Das ist ja so ein bisschen das was du vor kurzem behandelt hast, was das Problem bei den Matratzen Start-up.
00:07:35: Wenn die Matratze einmal gekauft ist dann liegt der gemeine Deutsche da halt ein paar Jahre drauf rum und kauft halt keine Neue.
00:07:41: Das heißt man muss eigentlich einen Sortiment... kreieren, was idealerweise nicht nur die Matratze, den Matratzenverkauf einmal triggert sondern im Prinzip auch nachvollende oder in irgendeiner Form Verwandte verkäufe.
00:07:53: Das heißt was wir jetzt auf Geschäftsmodelle abstrakt übertragen wäre das sozusagen die Relevantes Problem lösen mit einer gewissen Dringlichkeit, was idealerweise häufiger entsteht weil du dann eben in Lifetime-Values denken kannst und wo wir die Erfahrung gemacht haben dass es eigentlich eine sehr schöne Sache ist, aus diversen Gründen und weil dadurch auch noch mal die Verteidigbarkeit des Geschäftsmodells häufig steigt.
00:08:19: Weil wenn du in einer bestehenden Kunden auch in der Wiederholungstransaktion sehr gut bedienst dann hast du halt eine Chance an gewisse Kundentreuen zu erzeugen.
00:08:30: und das Schamante an Wiederholungskäufen von treuen Kunden ist halt dass die in der Regel mit deutlich weniger marktenden Kosten belastet sind, als wenn du den Kunden immer wieder neu ranführen musst an eine Transaktion.
00:08:42: Und deswegen ist auch immer sozusagen unser Argument, wenn wir mit Gründern reden... Wir versuchen eigentlich Modelle nur dann zu skalieren, wenn die Kunden, die das derzeit nutzen eigentlich schon happy sind mit dem, was sie da an Service oder Produkt bekommen.
00:08:55: Weil nur dann hast du eine relativ hohe Wiederholungskauf-Wahrscheinlichkeit und nur das führt dann letztendlich dazu, dass deine Marketingkosten im Schnitt dann irgendwann runtergehen.
00:09:04: Das siehst Du über einem Zalando ja gerade sehr schön!
00:09:07: dass sie über sechs, sie acht Jahre einen sehr, sehr beeindruckenden Kundenstab aufgebaut haben.
00:09:12: Die immer wieder kaufen weil sie CM-seitig bedient werden aber einfach ein gutes Produkt ist und ein guter Service ist oder auch eine Boutou von unseren Freunden Auto Groups.
00:09:21: Siehst du das auch schon sehr schön?
00:09:22: Dass für die drei Jahre die jetzt unterwegs sind und echt beeindruckend Kundenstaben aufgebaut hat der auch regelmäßig kauft.
00:09:28: Und zumindest mal die Chance darauf zu haben.
00:09:32: im Geschäftsmodell ist aus unserer Sicht etwas Wichtiges.
00:09:38: Was wir uns dann auch noch anschauen, ist welche Zielgruppe wird damit bedient?
00:09:41: Ist das eine attraktive Zielgruppen.
00:09:43: Weil wenn du eine attrakative Zielgruppemedienst mit dem oder reichst... ...dann ergeben sich daraus auch andere Möglichkeiten.
00:09:52: Also wie du ja bei einem Amazon jetzt eben auch sehr schön siehst, du fängst als Retailer an und dann entwickelst du dich weiter zu einer Plattform und du gibst Bedienst bestehende Kunden eben nicht nur mit Büchern, sondern auch mit verschiedenen anderen E-Commerce Verticals.
00:10:05: Aber dann eben auch noch mit AWS und irgendwelchen I-Produkten und allmöglichen Services und Produkten auf Basis einer Kundeneziehung.
00:10:14: Und das wird natürlich umso spannender je besser sozusagen die Soziodimographie deiner Zielrufe ist.
00:10:21: Also das sind jetzt mal so ein paar beispielhafte Aspekte glaube ich über das ganz schön betrachten kann.
00:10:25: aber ganz wesentlich ist es natürlich auch bestehender Wettbewerb in einer Geschäftsidee.
00:10:35: und was glaube ich da noch mal wichtig ist, dass man nicht nur ganz konkret schaut wer macht jetzt genau das Gleiche wie ich?
00:10:42: Ich glaube das ist häufig ein Missverständnis was man auch begründet hat sondern es geht ja auch darum wer löst eventuell das gleiche Bedürfnis oder das gleiches Problem eventuell auch in der anderen Art und Weise.
00:10:53: Das ist eben auch nochmal ein relevanter Punkt, was manche übersehen.
00:10:57: Es geht ja nicht nur darum, wer macht ganz genau das Gleiche sondern auch wer löst vielleicht auf etwas andere Art und Weise das gleiche Problem weil die sind dann natürlich genauso konkurrent um die Zahlungsbereitschaft des Kunden.
00:11:08: aber ich denke mal dass es werden so paar Aspekte die ich mir auf jeden Fall anschauen würde.
00:11:12: bei einem Geschäftsmodell Und die Frage ist ja immer braucht man sofort einen Geschäfts-Modell oder reicht nicht erstmal eine gute Geschäftsidee ... entwickel ich mich dann in ein Geschäftsmodell rein.
00:11:23: Also so einen Facebook, wo es da auch nicht wie Sie Geld verdienen oder?
00:11:27: Ich habe gerade Movinga auch gedacht, die sind ja auch um hier als studentische Vermittlung von Studenten für Umzüge startet und mittlerweile sind sie irgendwie ein relativ kaltem
00:11:33: Segret her.
00:11:34: Aber das ist nochmal unser Schied!
00:11:36: Ich glaube, Movingas hat sich von Anfang an ein Geschäftsmodell und dann haben sie das Geschäfts-Model gedreht.
00:11:41: Es gibt ja durchaus, ein Facebook ist ja immer schon mit der Idee... Wir vernetzen anfänglich Studenten, aber es war immer die Idee wir vernetzten Menschen.
00:11:51: Dann hat sich das natürlich erweitern und verbreitern... Aber am Anfang war ja noch nicht so richtig klar aus diesen wir-vernetzenden Menschen wie kann man oder wie wird damit Geld verdienen?
00:12:01: Es war eigentlich klar wahrscheinlich wird das irgendein Werbenars Modell werden, aber wie genau kam mir erst Jahre später bei Google ja dass das gleiche, ich glaube AdWords ist zwei tausend eins.
00:12:11: oder was kam AdWord drei Jahre nach der Ökologie ungefähr.
00:12:17: Das heißt, und da war nicht klar Bies, die wollten eigentlich ein btb Suchservice werden.
00:12:25: Die Frage sozusagen ist es legitim mit etwas zu starten wo man noch nicht weiß wie man damit Geld verdient?
00:12:31: also das ist eine gute Idee Und ich glaube...
00:12:34: Ich würde dir erzählen, das ist so ein bisschen eine moderne Krankheit gewesen nach diesem Social Network Film von David Fincher wo irgendwie gefühlt die der dritte Berliner Gründer gesagt hat Ja wir sind für
00:12:42: Facebook.
00:12:42: Wir werden groß und wissen noch nicht was es wird.
00:12:44: aber
00:12:45: so wie sind da was dran?
00:12:46: Oder war das nicht so ein bißchen schon?
00:12:47: also ich finde dass der grad schmal
00:12:49: Da isst er grad schmall!
00:12:50: Du hast ja auch nur Reihe von Leuten die kommen zu einem und sagen Ja also ich hatte die Idee hier mit Facebook.
00:12:54: Das hatte ich auch schon, äh neunzehn neun neunzig Aber die Technologie war noch nicht soweit.
00:12:58: Die Menschen haben's noch nicht verstanden was ich da wollte Und da ist natürlich schon die Gefahr groß, sich in die Tasche zu lügen.
00:13:06: Also die meisten von denen, die sowas sagen, haben es wahrscheinlich auch einfach schlecht gemacht.
00:13:13: Ich glaube nicht alle mit einer Idee nicht erfolgreich waren zu früh sondern der weitaus größte Teil dieser Leute hat's einfach auch nicht... Aber nichtsdestotrotz, auch der Ansatz ist ja durchaus legitim und ich glaube gerade bei den signifikanten Companies das darf man immer nicht vergessen die dann irgendwo so den Durchbruch erreichen.
00:13:36: Bei denen ist es natürlich häufig so dass sie in sehr großen ... im Lösen von sehr großen Problemen denken... und dann irgendwann mal damit um die Ecke kommen, wie man damit eigentlich Geld verdient.
00:13:50: Aber genau!
00:13:50: Wie viele Prozent der Leute trifft das hier zu in Deutschland?
00:13:53: Wo auch kein Investor eigentlich bereit ist, was zu finanzieren, was so keinen Fussballfunk
00:13:56: hat?
00:13:57: Ja, statistisch ist es halt nicht so besonders wahrscheinlich.
00:14:00: Deswegen wird das ja auch nicht so einfach finanziert.
00:14:04: Ich glaube, man braucht schon als... Es gibt halt so, das merkst du ja auch.
00:14:08: ich glaube, dass sagen auch die Leute, die den frühen Larry Page und Sergi Brinn getragen haben Die sagen halt, die hast du halt getroffen.
00:14:15: Das waren halt verrückte krasse Typen und da sagst du okay, die sind in der Lage so was hinzubekommen.
00:14:22: Und das ist auch mein Argument immer ein bisschen nur weil etwas total innovativ und neu und abgefahren ist.
00:14:29: also ich glaube man muss schon sehr sehr talentierter Mensch sein um sowas dann in die richtige Richtung zu drehen.
00:14:37: Man muss halt anerkennen.
00:14:38: Auch die meisten Gründer müssen das anerkenn, dass es sich bei ihnen wahrscheinlich nicht um die John McNrose der Grunderszene handelt.
00:14:44: Die Älteren erinnern sich.
00:14:45: Der ist letztendlich mit irgendwie eineinhalb Stunden Training und... ... wahnsinnig vielen Frauen, Alkohol und Drogenkontakten... ... ist trotzdem sozusagen auf Platz eins der Welthangliste geschafft hat,... ... während den Ivan Lendl halt extrem hart dafür arbeiten musste.
00:14:59: Die meisten Menschen sind einfach im Ivan-Lendl-Bucket.
00:15:02: Also wir müssen halt... ... harter für Arbeiten spielen, trotzdem hässlich!
00:15:07: Und ich glaube da muss man sich eben sehr realistisch einordnen... ... bin ich sozusagen der brillante Gründer.... ...und ich glaube so ein bisschen Selbstheiligkeit.
00:15:18: also ich... Wo muss man das schon haben, ne?
00:15:21: Ich finde es
00:15:22: sehr lustig.
00:15:23: Mit John Meckner und die ganze Zeit Oliver Samba und seinen geschreien Ding.
00:15:28: Das ist ein sehr interessanter Vergleich von Oliver versus John Weggero.
00:15:32: Hätte was, wer da als Gewinner rausgeht...
00:15:35: Wie ist denn das, weil wir gerade auch so bisschen mal Verteidigtbarkeit geredet haben also Wiederkäufe.
00:15:39: klar
00:15:39: ist irgendwie so'n Indiz dass man da was hat Aber das ist ja
00:15:42: streng genommen schon
00:15:42: fast ein Symptom.
00:15:43: Dann
00:15:43: hast du ja schon fast geschafft,
00:15:45: dass du auf was akzeptiert
00:15:46: bist.
00:15:47: Wenn da jetzt irgendwie einen Jung-AWU-Lagrand zuhört und sagt, ich recherchiere mein nächstes Geschäftsmodell und will gucken ob ich die Eintrittsbarriere umsetzen kann selber aktiv, gibt es da etwas wo du sagst so wenn ihr das gelingt?
00:15:58: Ist so die Chance extrem viel höher das?
00:16:00: Kriegst er Hebeln?
00:16:01: Ja ich glaube also für mich ist eigentlich so eine so ein Ding wonach ich schaue und das ist Komplexität nach außen nicht so sichtbar hässliche Komplexität im Hintergrund, also Prozesskomplexität.
00:16:19: Das kann technologisch sein und das kann in dem man wahnsinnig viele Leute elegant anbindet was man da vorne gar nicht sieht ja?
00:16:25: Also deswegen viele Leute sagen ja Komplexitäten ist nicht so.
00:16:28: das was ich suche und ich sage halt eher wenn ich nach nachhaltig erfolgreiches Geschäftsmodell haben will bin ich freue mich eigentlich über Komplexkeiten der Wetscherfunkskette weil wenn ich das einmal hinbekommen habe, dann ist es natürlich etwas was verteidigbar ist.
00:16:43: Was anders, wonach mir sehr stark schauen sind Netzwerkeffekte.
00:16:47: Also sprich hilft es mir eine gewisse Größe oder Position erreicht zu haben, weil sozusagen mein Geschäftsmodell besser wird für den Endnutzer und auf der Kostenseite in einem sehr starken Maße, wenn ich im Prinzip viele Leute habe die an dem Geschäftsmodell in irgendeiner Form teilhaben.
00:17:06: Weil das natürlich auch wieder eine Eintrittsbarriere ist und ich glaube in der Frühphase des Internets hat man ja häufig sehr einfach auch Legion-Modelle gesehen wo er eigentlich eine ganz einfache Wertschöpfung hatte.
00:17:16: Also klick in, klick out bei einem Preisvergleicher oder sowas.
00:17:20: Und ich glaube wenn ihr jetzt mal anschaut wie hat sich ein Idealo weiterentwickelt?
00:17:23: Oder einen Ladenseile oder du sagst es waren Abitratmodelle Siehst du eigentlich bei allen die Tendenz, die Komplexität also die Wertschöpfungstiefe und damit auch die Kompleksitätsmodelle zu erhöhen um letztendlich auch die Verteidigbarkeit des Modells zu verbessern.
00:17:41: Und das ist eigentlich etwas wo wir sagen lasst uns das möglichst früh angehen weil das Schöne ist ja wenn du Komplexitäten
00:17:46: früh angehst
00:17:48: und das gut im Griff hast dann hast du einfach Lernerfahrungen voraus anderen Leuten die da eintreten.
00:17:54: Also deswegen ist es etwas wo ist für ein VC-Gut, also ein VC finanziertes Modell.
00:18:02: Weil VC-finanzierte Modelle sollen ja ein paar Jahre lang idealerweise sich nach oben entwickeln und dann sollen sie irgendwann verkauft werden.
00:18:09: Und damit das ein paar jahrelang verteidigbar ist hilft halt Komplexität.
00:18:13: Abitraschmodelle sind halt per Definition... Vielleicht
00:18:16: sagt man, dass es ein Abitrashmodell
00:18:18: ist?
00:18:18: Ja genau!
00:18:18: Also ein Abittrachsmodell basiert ja letztendlich darauf.
00:18:22: die Grundidee von Abitrage ist ja letztens, dass man sagt, man nutzt einen Markt in Effizienz die... nur temporär da ist.
00:18:31: Das ist ja quasi die Definition von Abitrage, also das kommt ja eigentlich so ein bisschen aus dieser Börsenfinanzwelt wo du quasi Abitrages zwischen Börseplätzen betreibst weil halt die IBM-Aktie in New York dreisend weniger kostet als in Frankfurt und dann machst du im Prinzip fünf Zehntel der Sekunde und dann wird dazwischen halt Abitraj betrieben.
00:18:52: So ist das ja ursprünglich mal sozusagen entstanden.
00:18:57: Viele Preisvergleicher machen das letztendlich natürlich auch.
00:19:00: Indem sie aus besserer Marktkenntnis, aus besserer Execution-Qualität im Online-Marketing in der Lage sind Klicks günstiger einzukaufen oder eben auf mehrere Shops zu verteilen und deswegen eine bessere Monetarisierung auf den Click zu erreichen als dass der einzelne Shop wäre.
00:19:18: Und das machen und die Differenz zwischen dem, was Sie für den Click-in bezahlen.
00:19:22: Was sie dann aus den Clickouts, die dann rausführen zu den einzelnen Shops der Lage sind, zu monetarisieren diese Differenzen.
00:19:30: Das ist dann eben der Abitraschallös.
00:19:32: Und tendenziell wird es halt schwerer bei einem sehr dünnen Modell also wo du letztendlich nur click ins und click outs handelst ... das lange zu erhalten.
00:19:48: Und deswegen hast du eben eine natürliche Tendenz, dann eben anzufangen was ich auch bei einem Trivago... ...dann hast du auf einmal einen Nutzerprofil wo du dann versuchst mehr Daten für den Nutzer zu erheben,... ...den Nutzer direkt auf die Seite zu bewegen nicht immer nur neu einzukaufen sondern quasi... Dann kannst du auch mal direkt Hotels buchen also wo du nicht mehr nur in Rainer Click-In-Click Out bist... ...sondern dem Nutzer Mehrwerte anzubieten die halt dazu führen dass du eine wirkliche Kundenbeziehung hast und nicht nur ein Click In Click Out.
00:20:13: Wenn man es mal so ein bisschen zusammenfasst, man hat irgendwie Netzwerkeffekte, kritische Masse.
00:20:18: Da würde ich jetzt mal so typischerweise an Marktplätze wie eBay zum Beispiel denken.
00:20:21: Das ist ja glaube schon so wenn du da sozusagen gewisse Lock-in-Effekten hast dass so einen Markt dann wo man dicht ist und per Definitionen in einem Geschirr zu vertreiben bist.
00:20:29: also die Geschichte Nutzverbindung in Form von Mehrwerten und Komplexität.
00:20:34: Was ich bei Komplexitäten auch noch ein bisschen überlege, ich dachte z.B.
00:20:36: jetzt an so eine Thermondung ... Heizungseinbau.
00:20:39: Das heißt,
00:20:39: die haben irgendwie ein
00:20:40: ewig langen Prozess... ... du musst erstmal
00:20:41: so Nutzer irgendwie akquirieren,... ... dann müsst ihr einen Heizungsbauer hinschicken... ... wahrscheinlich haben sie Algorithmen, die irgendwelche Geschichten noch berechnen
00:20:46: und so weiter und sofort.
00:20:47: Also
00:20:48: das nachzubauen ist ja sehr schwer,
00:20:50: aber meine Vermutung wäre... ... wachsen die da nicht eigentlich auch langsamer?
00:20:53: Und sind dadurch wie Sion attraktiver?
00:20:55: oder ist das so dass du nur am Anfang... ...so eine Huckel hast wo du viel Zeit investierst
00:20:59: und nach hinten raus...?
00:21:00: Ja also das ist natürlich der... ...das ist ja letztendlich ideal typische Fall der natürlich auch... bei Termondo ja so wie es aussieht eintritt, aber wo du sagst wenn du einmal die Komplexität hast dann entsteht dieser magische Hockey Stick wo jeder wie sie wieder aufschaut also wo man quasi sagt ich habe am Anfang eine ganz langsame Entwicklung oder so oder Rate.
00:21:20: Aber dann hab' ich die Secret Source sag mal immer so und dann hab ich die gefunden und dann geht die Post ab!
00:21:28: Und die Secret Sauce müssen natürlich andere Leute erstmal nachbauen.
00:21:31: Und gerade bei solchen Themen, die sich jetzt zum Teil in der Offline-Welt dann auch noch bewegen wie Heizungen.
00:21:36: Da ist es natürlich ganz schwer diese Secret Source nachzubauen.
00:21:39: Also da ist natürlich auch mal ein bisschen Storytelling dabei.
00:21:41: Das darf man nicht... ...darf und in der Welt des Startups gar auch nicht vergessen!
00:21:47: Aber das ist ja letztendlich die Idee ne?
00:21:48: Das heißt ich habe eine Komplexität, die meistere Ich.. ..und dann bin ich in der Lage den Hockey Stick zu kreieren.
00:21:57: Idealerweise.
00:21:58: Als ich mich einmal so ein bisschen frage ist Kannst du eigentlich
00:22:02: mit viel
00:22:02: Geld ein schlechtes Geschäftsführer sozusagen ausgleichen über den
00:22:05: langen Zeitraum?
00:22:07: Also ich denke zum Beispiel noch so ein bisschen hier an Pizza.de und Lieferheit damals.
00:22:12: Als die Verhältnis gestartet ist, war Pizza.De
00:22:13: sieben Jahre auf dem Markt, klarer Markführer
00:22:15: hatte gefühlt irgendwie... Die ganzen Großen hatten die sozusagen sogar Gewaltklebbelt eingebunden, aber dann erinnert der einigeinander gekauft, der Nachzückling!
00:22:22: Einfach nur, die haben eigentlich nur Geld drauf geschüttet.
00:22:24: Man hat so ein bisschen das Gefühl...
00:22:25: So jetzt die Pizza dir ist oder die Lieferhälze?
00:22:28: Die Lieferhilfe!
00:22:29: Also was den Böse wärme, die leiden weiß
00:22:31: ich mal gar nicht schnell an.
00:22:32: aber
00:22:33: Ich erinnere mich zu dem Kontext, dass auch immer jemand gesagt hat, so viel Geld erlaubt ihr Fehler zu machen und zu experimentieren mutiger zu sein.
00:22:39: Du kannst ja da einfach irgendwie erst einmal
00:22:40: andere Falle binden.
00:22:42: Ja, ich glaube wozu viel Geld halt sinnvoll ist oder hilfreich ist Man muss, wenn man Nachzügler ist natürlich in irgendeinem Markt, muss man halt eine Lernerfahrung nachholen.
00:22:59: Das kostet Geld das lässt sich nicht.
00:23:03: aber ich glaube man kann mit viel Geld alleine.
00:23:08: Das ist halt auch wieder keine hinreichende Bedingungen sondern im Fall von einem Lieferheld da war es eine notwendige Bedingung überhaupt den Markt reinzukommen.
00:23:19: Und ich glaube auch das Gleiche, wenn du jetzt siehst was ich in dem Modemarkt wurde.
00:23:25: Da brauchst du viel Geld wenn du da rein willst also zumindest mal wenn du eine gewisse Wachstumsgeschwindigkeit an Tag legen willst Das geht gar nicht ohne aber dass viele Geld alleine ist halt keine hinreichende Bedingungen sondern Du musst ja letztendlich trotzdem mal in einen strukturellen Funktions wegen Zustand kommen.
00:23:40: Das heißt also in einem Zustand wo du sagst Ich akquiriere ein Kunden dieser Kunde ist zufrieden mit dem Erstkauf Der hat eine gewisse Wahrscheinlichkeit, dass der noch mal kauft.
00:23:52: Und zwar ohne das ich ihn nochmal teuer einkaufen musste.
00:23:55: und dann fängt eben dieser Kunde an Deckungsbeitrag zu generieren und irgendwann bin ich halt in der Lage, dass er den Deckungsbeitrag über alle meine Kunden ausreicht um meine Gemeinkosten zu decken.
00:24:07: so und diesen Zustand muss ich ja mal irgendwann erreichen.
00:24:11: und es gibt glaube schon Reihe von Modellen gerade auch im E-Cover Bereich worum diese strukturelle Funktionsfähigkeit noch nicht gegeben ist.
00:24:20: Selbst wenn sehr, sehr viel Geld drauf geschmissen wurde.
00:24:23: und ich glaube ein Fehler darf man halt nicht machen.
00:24:26: Man darf seinen Geschäftsmodell nicht zu stark skalieren bevor man nicht zumindest mal eine Idee hat was die Hebel sind um überhaupt zu dieser strukturen Funktionfähigkeit zu kommen.
00:24:36: Und ich glaube den Fehler die manche machen im Gefühl man hätte jetzt sehr, Man sagt, ich skaliere sehr schnell.
00:24:45: Ich wachse sehr schnell und gleichzeitig versuche sozusagen im Hintergrund meine strukturelle Funktionsfähigkeit herzustellen, indem ich sage, ich habe das Richtige gesagt, die Mende, das richtige Produkt... Das ist aber zu dem Zeitpunkt noch nicht so.
00:24:57: Und das kann dann auch mal schief gehen, ne?
00:24:58: Und ich glaube wenn man sich diese Komplexitäten gleichzeitig zumutet oder schon ein bisschen so eine Erfahrung.
00:25:02: also deswegen sagen wir zb auch internationalisieren nicht bevor du nicht sozusagen wirklich dein Kerngeschäftsmodell zumindest mal in einem Land kapiert und im Griff hast.
00:25:14: Das heißt nicht, dass man unbedingt profitabel sein muss in einem land.
00:25:16: Man muss zumindest das Gefühl haben was müsste ich denn noch alles tun um in meinem Kernland profitabel zu sein bevor ich anfange zu skalieren?
00:25:24: Ich glaube was man schon sieht an einigen Modellen die skalieren halt ohne das richtig zu haben und das kostet manchmal wahnsinnig viel Geld.
00:25:32: also als visiv würde man sagen das schlägt auf die Kapitaleffizienz.
00:25:35: also letztendlich wieviel wert kreiere ich fürs eingesetzte Geld.
00:25:42: Und das ist hochgefährlich, weil ich glaube wenn man einmal dann da ist es viel Geld schnell wieder weg und dann kriegt man eben auch kein neues.
00:25:49: Klingt ein bisschen wie eine Zustandsbeschreibung der Kollegen Sammler
00:25:53: oder?
00:25:54: Da kann ich mir jetzt nicht... Viele Modelle brutal schnell expandiert
00:25:58: ohne alles zu kennen, so stichwort um vier zwanzig zum Beispiel Ganz sehr, sehr krasse Märkte
00:26:03: die da irgendwie anvisieren.
00:26:04: Also da kenne ich jetzt die Details zu wenig um da eine Aussage was nicht zur Humphill-Zwanzig zu treffen oder so.
00:26:11: aber klar das ist also generell ist natürlich jeder der schnell wachsen will wie zum Beispiel auch unsere Freunde von Rockhead Die sind... Da besteht tendenziell die Gefahr dass das so ist ohne dass ich mir einen Urteil erlauben könnte weil ich einfach die KPIs nicht im Detail kenne dass das da so ist.
00:26:32: Aber klar, auch die Gefahr ist übergroß!
00:26:34: Wollte ich nicht in Schulität bringen?
00:26:35: Das ist ja dann schon mal dein Ex-Arbeitsgeber.
00:26:37: Absolut!
00:26:39: Tott Zeit!
00:26:41: Was mich damit interessieren würde, weil es eigentlich ein guter Verbindungsstück ist, dieses ganze Thema Copycat... Wie beurteilst du denn das vor diesem Hintergrund?
00:26:49: Wenn man sagt, wenn wir uns ein bisschen bei der Geschäftsordnung geredet sind dann sozusagen Copycats zu produzieren eigentlich ein valides Modell?
00:26:57: Lernprozess ein bisschen abkürzt oder macht das eigentlich wieder keinen Sinn,
00:26:59: weil hier völlig andere
00:27:02: Situationen vorherrschen als zum Beispiel Unser.
00:27:06: Also für mich war immer diese Kopikett-Diskussion eigentlich eine nebensächliche... also für mich ist sozusagen die Eigenschaft eines Geschäftsmodells jetzt irgendwo anders schon gibt?
00:27:20: Oder nicht?
00:27:21: Das ist für mich eigentlich eine vernachlässigbare Eigenschaft des Modells weil ich sage mal im Vordergrund sollte hier eigentlich stehen, kommt da eine funktionsfähige Firma raus.
00:27:31: Also das ganze Wirtschaft besteht aus Koppiketz.
00:27:34: Aber was ist der strukturelle Nachteil eines Koppikkets?
00:27:42: Zumindest wenn du... dabei stehenbleibst.
00:27:44: Man kann ja auch sagen, Zalando war ein Kopikett von Saphaus.
00:27:47: aber wenn du mal guckst was macht Saphaus heute und was macht Zalanno heute dann würde ich mal sagen da ist Zalano mal um Längen strukturell besser aufgestellt und in allen Dimensionen.
00:27:58: oder kann man natürlich sagen Ja das sind trotzdem als Kopikette gestartet.
00:28:00: wo ich jetzt sage Das wird glaube ich der Leistung nicht ganz gerecht.
00:28:07: Aber ich meine dass Schamante an innovativen Geschäftsmodellen Wenn sie denn funktionieren ist für mich jetzt weniger der Fakt, dass sie irgendwie neu sind oder innovativ sind.
00:28:17: Sondern wenn es funktioniert und sie auch noch ein relevantes Problem lösen Sie verteidigbarer sind und tendenziell größer werden.
00:28:26: Aber das gilt halt, das darf man eben immer nicht verkennen Das ist ja kein Selbstzweck.
00:28:30: Also bei einigen Verfechter in dieser Debatte hatte ich immer so das Gefühl Ja wir müssen mehr innovativen modelen Man muss auch... Innovatives Modell ist natürlich schön wenn es ein relevantes Problem löst.
00:28:46: Man muss ja genau die gleichen Kriterien anlegen für die Beurteilung eines Geschäftsmodells, wie wir sie vorhin diskutiert haben.
00:28:52: und ich glaube das Schamante einem relevanten innovativen Geschäfts-Modell ist halt... Ich bin einer der ersten, der da reingeht, sprich ich durch laufe eine Lernerfahrung vor anderen, die wenn dem eine gewisse Komplexität zugrunde liegt mich in die Lage versetzt sozusagen hohes Maß an Verteidigbarkeit zu haben.
00:29:12: Das ist ja eigentlich das Schamante an der Innovation, aber das ist ja ein sehr hartes Kriterium was quasi die Qualität des Geschäftsmodells stützt, aber nicht irgendwie so.
00:29:23: ich möchte gerne innovativ sein.
00:29:25: und das per se hat jetzt schon den Wert weil ich glaube weiß noch mal ganz klar, ich meine es ist Innovationsmanagement eine Relevanz haben und zur Anwendung kommen.
00:29:40: Nur weil etwas neu ist, ist das noch lange nicht innovativ sondern innovativ ist etwas erst wenn es zu einer relevanten Anwendungen kommt.
00:29:52: Und ich glaube dann ist das Geschäftsmodell halt stärker finanziell aber auch mit ganz anderen Risiken behaftet.
00:29:59: Ich glaube was man immer nicht vergessen darf Sowas wie Google und Facebook wird halt von besonderen Menschen kreiert, das sind die meisten nicht.
00:30:11: Und auch innovative Geschäftsmodelle, die eine gewisse Relevanz haben
00:30:18: usw.,
00:30:19: wo man mit sehr viel Unsicherheit umgehen muss, braucht halt deutlich überdurchschnittlich talentierten Gründer.
00:30:28: Nur wenn das zusammenkommt ist es was Positives!
00:30:32: Wenn ein durchschnitt hier oder unterdurchsschnittlich begabter Gründer ein innovatives Modell verfolgt, kann man auch ketzerisch sagen ist das eigentlich ihr Ressourcenverschwendung.
00:30:43: Weil es wahrscheinlich besser gewesen wäre in Betrachtung oder sozusagen Bewertungen, fairer Bewertung, objektiver Bewertungs der Konstellation inklusive der handelnden Personen wenn er hat was nicht so innovatives gemacht hätte, was auch ein ordentliches Geschäft hätte werden können.
00:31:01: und ich glaube... Was will ich damit sagen?
00:31:03: Ich glaub die Copycat-Debatte sehr vielschichtig und sehr komplex.
00:31:08: Und nur weil etwas ein Komikett ist, ist es nicht per se positiv negativ weniger risikobhaftet
00:31:13: usw.,
00:31:15: weil's überhaupt nur der Startpunkt
00:31:16: ist.
00:31:17: Ich meine Moral immer aus dem Vorher, ich fand das immer relativ plump so dieses, wir Deutschen kriegen kein Facebook
00:31:21: und das ist eigentlich
00:31:21: langweilig!
00:31:22: Also ginge ich dir ja recht,
00:31:23: war ja so'n bisschen learning... Ja, vor allen Dingen auch nochmal diese Moraldiebatte, ne?
00:31:26: Das ist vielleicht auch noch mal ein ganz wichtiger Aspekt, dass er schön, was wir so ein bisschen Zeit haben beim Podcast.
00:31:31: Man darf ja eine Sache nicht vergessen, es gibt ja einen Patentrecht Und Patente werden ja vergeben für gewisse Innovationsgrade.
00:31:40: Da gibt es Patenten an den München und auch in der Europäischen Skilanz auch noch, die vergeben Patente auf Basis von Innovationshöhen und Relevanz usw.
00:31:49: Geschäftsmodelle werden da zumindest mal in Europa bewusst nach meinem Wissenstand ausgeschlossen – wieso macht man das?
00:31:56: Weil man eben sagt, der volkswirtschaftliche Benefit ist dann höher, wenn möglichst viele Leute ein Geschäftsmodell verfolgen.
00:32:06: Weil das für den Endkonsumenten und somit für die Gesamtszeit der Volkswirtschaft zu einer besseren Zu-mehr-Wohlstand führt.
00:32:14: Was macht einen Patent?
00:32:15: Ein Patent gewährt quasi in einem temporäres Monopol an Leute und Monopole sind ja eigentlich nie gut.
00:32:22: Einzige Ausnahme ist... Ich muss das einem Innovator gewähren, dieses temporäre Monopol und damit eine temporäre Überrendite.
00:32:31: Weil der sonst sein Geld da nicht reinstecken würde in die Forschung, die da zu dieser innovative Sache führt.
00:32:36: Das ist ja quasi das Argument, warum Pharma-Firmen für Medikamentenforschungen, die halt hoffentlich sehr aufwendig sind einen Patent bekommen also damit ein temporäres Monopol, damit sie in der Lage sind ihre Forschungskosten und das so wahnsinnes Risiko was damit verbunden ist das im Prinzip zurückzubekommen und mit sehr weiter Geld in den Forschung stecken.
00:32:54: Aber das ist ja der Grund für Patente, das gleiche gilt auch für die meisten Geschäftsmodelle.
00:33:00: Wenn du sagst, Schuhe verkaufen über das Internet.
00:33:02: Wenn man das patentieren würde... ...dass hätte dann von der Argumentation eher einen negativen volkszuschaftlichen Effekt.
00:33:09: Einsinnbar!
00:33:09: Wenn man sich jetzt hinstellt und sagt ich bau die Seite eins zu eins nach...
00:33:14: Aber das ist noch
00:33:14: mal was anderes?
00:33:15: Das oben im Abo und so, das
00:33:16: ist ja ganz schwierig.
00:33:17: Das ist nochmal etwas anders.
00:33:18: aber da wird dann auch... ...das ist dann aber kein... ...der Fakt, der daran negativ zu bewerten ist, ist nicht Der hat jetzt das Schuh über das Internet kaufen geklaut, die Idee.
00:33:33: Sondern der hatte halt Designs... Also er hat quasi das Copyright von jemandem verletzt oder das Urheberrecht von jemanden verletzst weil der da irgendetwas kreiert hat und dieses Design wurde geklautt.
00:33:47: aber dann muss man ja schon differenzieren.
00:33:49: Da geht es nicht um das Geschäftsmodell sondern da geht's sozusagen um geistiges Eigentum.
00:33:56: was da eben kreierte Das muss man schon sehr differenziert sehen.
00:34:02: Ist es dann sozusagen der Logik folgend, dass jetzt Innovation nicht als Selbstzweck
00:34:14: funktionieren sollte?
00:34:14: Sondern nur dann wenn das sozusagen Einstiegshöden schafft und irgendwie ein Top-Talent auf sowas sitzt.
00:34:20: Dann wäre ja die logische Konsequenz eigentlich das Kopi-Ketten.
00:34:23: also in dem Sinne von ich spare mir den ganze R&D auf Geschäftsmodell seit am Anfang indem mich einfach irgendwo nachbauen ein Stück weit.
00:34:31: Dann wär das ja der logischste Schritt.
00:34:32: Dann hätten ja der Sampler und Pro eigentlich sozusagen einen sehr ballinen.
00:34:37: Oder weil
00:34:37: die das Vorgangsmodell?
00:34:38: Nee, sehe ich nicht so.
00:34:39: Weil sozusagen wenn ich etwas Innovatives erfolgreich dann umsetze bin ich ja der Erste der diese Lernerfahrung macht und soweit.
00:34:49: Das heißt ich erarbeite mir dadurch einen Wissensvorsprung in den speziellen Themen.
00:34:54: Genau!
00:34:54: Und dem nachzubauen
00:34:55: wäre doch eigentlich nachzumachen.
00:34:57: Ja aber etwas oberflächlich... also deswegen schauen wir immer nach Komplexität hinten rum.
00:35:05: Also gerade solche E-Commerce Modelle mit irgendwelchen Eigenmarken und so weiter.
00:35:10: Da hast du ja eine erhebliche Komplexität im Sourcing, in der Herstellung usw.
00:35:14: Das sind Dinge die kann man von außen auch nicht einfach re-engineeren.
00:35:26: Insofern ist das nicht unbedingt ein perfektes Modell weil du natürlich trotzdem nur die Spitze des Eisbergs siehst von solchen Modellen.
00:35:40: Und gerade im E-Commerce Bereich, da gibt es so viel hinten rum was dann noch zu tun ist und auch das wird dort so technologisch, also wie Personalisierst du die Seite?
00:35:52: Wie machst du die User Experience auf der Seite genauso?
00:35:54: Wie verknüpftest du das mit einer App?
00:35:56: Das sind alles so Dinge... da kannst du jetzt nicht einfach von draußen rauf gucken und sagen, das baue ich jetzt mal eins zu eins nach oder bin ich da genauso gut.
00:36:03: Da gehört glaube ich mittlerweile einfach extrem viel mehr dazu als das was du auf der Oberfläche siehst.
00:36:12: Und ich glaube es kann ein Startpunkt sein sich mal anzuschauen wie machen die Leute das?
00:36:17: Aber ich glaube die guten Unternehmer fangen dann eben an sich auf Basis dessen weiterzuentwickeln neue Strategien zu entwickeln, neuen Modelle zu entwickeln.
00:36:27: Wie du sozusagen aus deiner bestehenden Audience, wie du die im Entweder besser bedienst oder eben ein neues Modell brauchst auf Basis dessen und das sind natürlich alles Möglichkeiten wenn du dich jetzt immer nur kopikettmäßig mit Mindset eins-zu-eins an einem Modell orientierst dann stehen diese Möglichkeiten halt gar nicht offen.
00:36:44: Und ich glaube dass ist nochmal ein sehr wichtiger Punkt Die guten Unternehmer, die Signifikanten daneben bauen, die entwickeln sich dann halt weiter daraus.
00:36:52: Die nehmen das als Basis und entwickeln sie sich halt weiter... ...und das sind ja eigentlich die Leute zumindest wo wir versuchen irgendwie zu investieren.
00:36:58: Das kann man natürlich nicht machen!
00:37:00: Ich finde es sehr nachvollziehbar.
00:37:01: ich glaube es gibt auch mal ein ganz gutes Gefühl warum man investieren eigentlich sehr sehr schwer ist weil man noch sehr sehr viele unterschiedlichen Sachen gucken muss.
00:37:06: Versorgung der Position an irgendwie schon Treten-Netzwerkefekte ein.
00:37:10: wie ist der Typ?
00:37:10: funktioniert er gut?
00:37:11: was sozusagen?
00:37:12: Was gibt's am Wettbewerb?
00:37:13: also ich find das ganz nachvollzieber
00:37:15: Das darf man hier vergessen.
00:37:16: Sie sind dann ja auch die Returns, ne?
00:37:18: Also Venture ist ja keine besonders gut performende Essigklasse.
00:37:22: und ob man das Problem jetzt damit löst, indem er mehr Risiko nimmt was ja so häufig so ein bisschen die Forderung ist weiß ich jetzt nicht, ob das der beste Weg ist weiß ich jetzt nicht.
00:37:32: Lass uns doch zum Abschluss mal, ehe wir die Leute hier sozusagen auf dem Weg zur Arbeit oder Römer, die das gerade hören in den Schlafen reden mit unseren Geschäftsmodellen.
00:37:39: Ich hoffe es macht einen auch so Spaß!
00:37:41: Ich finde es ganz spannend ehrlich gesagt.
00:37:43: Lassen Sie's mal zum Abschied
00:37:45: und zum Abschluß
00:37:46: noch ein bisschen was kurz über Zielbogen sagen?
00:37:48: Wohin kochst du?
00:37:49: Oder wenn ich glaube du hast eingangs gesagt, Zielbob ist für dich ein relevantes Thema, Komplexität hinten oben ist eins.
00:37:53: aber auch so an wen richtet sich das?
00:37:55: wie es dir wiederkocht, Bereitwilligkeit
00:37:57: zu sagen
00:37:59: Was ist eine Attraktive-Ziegruppe und
00:38:00: wo würdest du sagen, wonach guckst du da?
00:38:03: Ja also ich meine das sieht man auch an einem Apple wie so es ein Apple so gut aufgestellt hat im Vergleich jetzt sicherlich zu einem Android die ja auch super aufgestellt sind sozusagen als Betriebssystem oder Plattformen in dem Mobile Bereich.
00:38:16: aber was du halt schon siehst einen Apple Vereintheiten großteil der der mobile download app erlöse auf sich.
00:38:24: wieso?
00:38:24: weil halt die so zu demografie Die apple-produkte kaufen einfach eine sehr sehr attraktive ist sind Einkommen starke Sehr sehr einkommst starke zielgruppe die apple- Produkte kaufen und das natürlich immer etwas.
00:38:38: Das ist super.
00:38:38: also eine einkomststarke ziergruppe hilft Natürlich in vielerlei hinsicht weil Die hat das natürlich auch noch mal weitere Modelle erschließt.
00:38:47: Also wenn jetzt eine Otto-Glub sagt, sie machen dann Mediamodelle oder einen Amazon, ein Mediamodel auf Basis ihrer E-Commerce-Aktivitäten und als Zalando jetzt ja auch... Dann können Sie es ja deshalb vor allen Dingen machen weil sie halt eine attraktive Zikro publikieren.
00:38:59: Das gilt sowohl für Otto oder die verschiedenen Otto-Töchter.
00:39:01: Das geht aber auch für Amazon und das gilt für Zalano, die halt in der Lage sind relativ... starke Soziodynamie zu bedienen, Einkommensstark regional sozusagen eher ein Einkommen starken Märkten.
00:39:18: Leute die E-Commerce Transaktionen machen ja auch eher sich da im oberen Ende der Bevölkerungspyramide irgendwie abspielen und also einkompsmäßig und das ist natürlich immer super.
00:39:31: Das schauen wir jetzt an dann gucken wir uns an ist die Zielgruppe eine die digital erreichbar ist?
00:39:39: Also gibt es die Möglichkeit, die Zielgruppen digital anzusprechen.
00:39:45: Das hilft weil du natürlich schon durch die Vermeidung des Medien bruchst.
00:39:51: Also wenn du Zielgruppemoffline ansprechen musst es gibt Ausnahmen.
00:39:55: also wenn du schaust wirst ich HelloFresh oder Outfitories sind ja sehr erfolgreich damit ihre Zielgruppe auch in den Flughafen abzuholen.
00:40:01: So aber Tennis-Hilft.
00:40:03: das finde ich gerade am Anfang sehr stark wenn du das Digital machen kannst.
00:40:06: Das heißt also ist die Zielgruppe so zynographisch affraktiv kann ich sie digital erreichen.
00:40:12: Und es ist eine Zielgruppe, dass zum Beispiel auch so ein Modell wie Audi Benen oder sowas.
00:40:17: Wo du sagst, du richtest dich jetzt eigentlich an Leute die Hörgeräte nutzen sollen schwierig die jetzt die Gitarren zu erreichen, das heißt du musst dann quasi so ein bisschen indirekt über die Angehörigen gehen.
00:40:27: Die sagen, der hört schlecht und wie kriegst... also nicht so einfaches Problem.
00:40:30: oder auch Sachen, die sich an Kinder richten.
00:40:32: Da musst du ja hoffentlich die Eltern ansprechen oder auch die Kinder und die Kinder müssen da die Eltern überreden und so.
00:40:38: Also das geht alles aber das bringt...
00:40:40: Ist dann attraktiv wenn man es geknackt
00:40:42: hat?
00:40:42: Absolut!
00:40:44: Das ist wieder dasselbe.
00:40:45: Also suche ich nach dieser Komplexität Weil erstmal ist ja Komplexität ins Bohrkomplexität.
00:40:50: Aber wenn du hinbekommen hast, ist natürlich wieder verteidigbar.
00:40:54: So da natürlich sozusagen was auch immer sehr schön ist, wenn sich etwas international replizieren lässt.
00:41:03: Also sprich wenn diese Zielgruppe nicht nur am einen Markt vorhanden ist sondern wo man sagt ich kann in der Lage ein Muster, die Zielgruppen-Bearbeitung in verschiedenen Märkten sehr ähnlich durchzuziehen.
00:41:16: Ist hier auch etwas, was sehr schön ist.
00:41:20: Und dann, was natürlich auch hilft... Es hilft eher so eine Early Adopter, es geht ein bisschen an dieser Reichbarkeits-Thematik, das geht häufig miteinander her.
00:41:27: aber sind das Leute die eher offensinnt für neue Sachen und ausprobieren?
00:41:32: oder ist das etwas wo du irgendwie fünftig Kontakte brauchst und noch dreimal streicheln bevor sie anfangen um etwas zu nutzen?
00:41:38: Das spricht eher dagegen.
00:41:44: Was ist denn eigentlich so mit Firmenkunden
00:41:46: versus Privatkunden?
00:41:48: Also da schalten Sie ja manchmal die Geist haben, heißt ja auch so BtoB wird die nächste große Welle.
00:41:53: Einerseits attraktiv wenn man sie hat weil sie bleiben glaube ich lange, weil irgendwie sozusagen hohe Kosten für eine Firma bestehen, wenn sie sozusagen neuen dienstig implementieren.
00:42:02: auf der anderen Seite hat sehr offene Gassetszyklus.
00:42:05: Ja also gibt es glaube ich kann man keine klare Präferenz haben.
00:42:08: Ich glaube wir waren so vor ein paar Jahren noch eher so lieber BtoC End-Konsumenten ähnliche Kunden, aber das hat glaube ich eher was mit unserer DNA zu tun.
00:42:17: Wo du sagst, womit fühlst du dich jetzt wohl?
00:42:20: Also ich glaube wir haben uns halt eine ganze Zeit lang mit entkonsumenten oder entkonsementenähnlichen Kunden wohlgefühlt weil das einfach so ein bisschen die DNA auch hier in unserem Marketing und CRM Bereich und so weiter widerspiegelte.
00:42:37: Aber ich glaube, da kannst du kein klares Besser oder schlechter sagen.
00:42:40: Sonst kommt einfach drauf an hast Du die adäquaten Fähigkeiten in dem Team?
00:42:44: Oder wer auch immer das da bearbeitet um diese Zielgruppe gut zu bearbeiten?
00:42:49: per se muss man natürlich sagen ist es glaube ich unstrittig dass der btb-Bereich oder Wertschöpfungsketten im btbi Bereich tendenziell unter digitalisiert sind im Vergleich zum bitusiebereich.
00:43:04: und wenn Du die natürlich einmal geknackt hast also wir Wir haben ja auch in der Vergangenheit schon gemacht, das Ansprache.
00:43:09: Ey, bewegen uns schon tendenziell Richtung B-to-B lastiger Zielgruppen?
00:43:14: Wieso?
00:43:15: Weil das höhere Eintrittsbayern sind!
00:43:17: Und weil da natürlich auch mal tendenziell mehr Geld in der Wertschöpfungskette steckt.
00:43:21: Kannst
00:43:21: du sagen, müssen eigentlich Traumkunden sein?
00:43:22: Wenn sie hast bleiben so lange Ruhezahlungsbereitschaft...
00:43:25: Ja, so kann man es jetzt auch nicht sagen.
00:43:27: Das stimmt aber ist natürlich auch anspruchsvoll.
00:43:29: dann wenn da jemand anders kommt dann bewerten die das rational was da an neuen Services kommt und so weiter.
00:43:34: also ich glaube man kann nicht per se sagen dass die eine Gruppe besser ist als die andere.
00:43:38: Ich glaub man kann halt nur sagen das im B-to-B Bereich Tendenziell mehr Geld steckt, das kann man glaube ich einen Haken dran machen.
00:43:47: Und dass der Bito-V Bereich tendenziell noch unterdigitalisierter ist derzeit als der Bitos C Bereich.
00:43:52: Das heißt wenn man es schafft sozusagen sich dort Bereiche zu erschließen müsste es eigentlich tendenzielle attraktiver sein.
00:44:01: aber es hängt natürlich immer von der eigenen Fähigkeit und Kompetenzbasen ab.
00:44:03: wir werden uns merken auch schon tendenzieller eher da rein bewegen in diesen ganzen digitalen Infrastrukturbereich weil wir glauben dass man da wahrscheinlich nachhaltigere Firmen mit nicht ganz viel Geld aufbauen kann oder nicht ganz hohen Investments aufbauten können.
00:44:23: Und wir halten das Tennis-Hel für den besseren Investmentbereich perspektivisch, aber das erfordert natürlich ein sehr hohes Skillset, weil gerade irgendwelche B to B Sales Prozesse Können dann auch weniger Spaß machen, wenn man nicht so richtig weiß wie das geht.
00:44:41: Ich
00:44:42: habe gerade am Kopf den Zyklus wieder zu John McNenroh gemacht.
00:44:45: also all die John McNerroh können da daraus noch was gefunden?
00:44:48: Was war der
00:44:48: andere?
00:44:49: Ivan Lendl!
00:44:50: Die Ivan Lendi sind trotzdem hoffentlich auch etwas mitgenommen.
00:44:53: Hau noch was vergessen.
00:44:54: ansonsten würde ich sagen es ist ein spannender erster Podcast.
00:44:57: Ich danke dir ganz herzlich für deine Zeit und wir sprechen uns zum nächsten Mal wieder.
00:45:00: Da geht's auch wieder in Richtung Geschäftsmodelle und Bemessung.
00:45:05: More next time!
00:45:06: Absolut hat Spaß gemacht
00:45:07: Danke.
00:45:08: Over and out!
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