Der Onlinehandel mit Fashion am Beispiel Amazon | #Branchenführer 🛒
Shownotes
C-LEVEL INTERVIEW | In diesem Podcast diskutieren Dominick undJoel die druckfrischen Zahlen zu Amazon aus digital kompakts neuem E-Commerce Germany Report: Was sich aus den Daten ableiten lässt und welche Möglichkeiten Händler haben, um ihre Sichtbarkeit zu erhöhen? Als Best practice Unternehmen gibt Tim Dressler von Johnny Urban einen Einblick in die Strategien, die gut funktionieren.
Du erfährst…
…welche Schwächen Amazon im Bereich Mode aufzeigt
…wie Händler erfolgreiche Verkaufsstrategien entwickeln
…auf welche Weise ein Produktaufbau funktioniert
…welche Entwicklungen im Modebereich auf Amazon zu erwarten sind
…wie wichtig die richtigen Suchbegriffe sind
…welche Rolle Werbung auf Amazon spielt
➡️ Du konntest dir keine Notizen machen? Unser digital kompakt+ Newsletter fasst dir für jede Folge die wichtigsten Punkte zusammen
Diese Episode dreht sich schwerpunktmäßig um E-Commerce: Gemeinsam mit Dominik Dommick, dem Geschäftsführer von PAYBACK lädt Joel regelmäßig zum Häuptlingstreffen der relevantesten Unternehmer:innen und Expert:innen im (Online-)Handel. Such dir einen Platz im Wigwam, folge den Strategiediskussionen und profitiere vom Praxiswissen der verschiedenen Häuptlinge.
||||| PERSONEN |||||
👤 Dominik Dommick, Handelsexperte | Geschäftsführer Payback
👤 Joel Kaczmarek, Geschäftsführer digital kompakt
👤 Yara Molthan, Senior Director Business Consulting bei Spryker
👤 Stefan Bures,
👤 Timm von Dressler,
||||| SPONSOREN |||||
🔥 Übersicht aller Sponsoren
Diese Folge entstand in Partnerschaft mit PAYBACK
||||| KAPITEL |||||
(00:00:00) Vorstellung und Einführung ins Thema
(00:05:27) Wie erheben wir die Daten für unseren Amazon Report?
(00:09:45) Kurzüberblick: Amazon Fashion
(00:18:54) Eine Brand mit Keywords optimieren
(00:23:22) Wie Kunden Amazon bewerten
(00:32:18) Best practice: Johnny Urban
(00:35:15) Strategien im Umgang mit Amazon
(00:42:59) Der Umgang mit Billigkonkurrenz
||||| WIR |||||
💛 Mehr tolle Sachen von uns
👥 Wir von digital kompakt streben die Verwendung einer geschlechtsneutralen Sprache an. In Fällen, in denen dies nicht gelingt, gelten sämtliche Personenbezeichnungen für alle Geschlechter.
Transkript anzeigen
00:00:00: Hallo und herzlich willkommen zu einem neuen e-commerce Power off von Digital Compact.
00:00:11: Mein Name ist Jörg Katzschmarek und heute sitze ich wieder mit dem guten Dominik Dommig.
00:00:14: Und tauche in die Tiefen des E-Commerce ein, hallo Dominik!
00:00:17: Hallo Joel So der geneigte Hörer nimmt heute ein paar spannende Dinge mit nämlich einerseits wenn wir ganz viel über Amazon sprechen weil wir einen spannenden Report rund um das Thema Amazon rausgegeben haben und dass es in diesem Report einen Deep Dive zum Thema Fashion gibt werden wir auch ganz viele über Fashion reden wo wir konkret vor allem so bisschen in den Bereich Taschen Rucksäcke und Co eintaufen wird.
00:00:34: Heute in großer Runde wie sich das für so ein Power immer gehört ja ist ja Häuptlings Treffen.
00:00:38: von daher sind nicht wenige die heutige sitzen fangen mal an uns alle fort.
00:00:41: Also Dominik, auch nochmal einen Satz kurz zu dir.
00:00:43: Was du machst, wer du bist?
00:00:44: Ich bin Dominik Geschäftsführer bei Payback in Deutschland.
00:00:47: Genau und ich kenne ja alle weil wir alle fleißig Punkte sammeln Und wir machen rechts mit der Dame weiter die gute Jara, die man bei uns ja auch schon hören konnte.
00:00:52: Ja mein Name ist Jaramoltern, ich bin Engagement-Lied bei eTribes Der führende Digitalberatung in Deutschland Und zu meiner Linken da geht es jetzt hier wirklich in die Welt der Taschen und noch viel mehr Lieber Tim stelle ich auch mal ganz kurz vor!
00:01:04: Ja genau ich bin Tim, Geschäftsührer der E-Complents GmbH.
00:01:06: Wir verkaufen sechs Marken auf Amazon.
00:01:08: Die größte davon ist eine Rucksackmarke, Johnny Arben und mit der sind wir aber jetzt auch über Amazon hinaus und auch auf Zalando und weiteren Plattformen aktiv.
00:01:15: Johnny Erwin klingt tatsächlich so aus Hamburg kommen?
00:01:17: Hattet irgendwie mal so ein mit Astra einen schönen Abend und habt dann irgendwie euch einen coolen Namen überlegt?
00:01:21: Ja, dann trifft das so ungefähr die Idee auch... Es soll ja natürlich dass Erwin es relativ plakativ soll schon für Stadtmenschen.
00:01:27: Ist es gedacht, die Idee ist aber tatsächlich in China entstanden als wir da auf der Suche nach einem Hersteller waren.
00:01:32: Okay, dazu später mehr.
00:01:33: und last but not least der gute Stefan von Methoda.
00:01:35: Auch ein herzliches Willkommen an dich!
00:01:37: Hi Stefan, Stefan Buchers ich bin Gründer von Methodar und wir helfen Brands letztendlich, sagen wir erfolgreich den Wandel der Zeit in Richtung Direct-to-Consumer zu schaffen.
00:01:45: Über dich müssen wir am Anfang gleich ein bisschen mehr sprechen, heil die Weile.
00:01:48: Wir haben einen Report rausgebracht da wie so zwischen den Zeilen haben wir da immer mal drüber geredet, wir haben das ja im letzten Jahr schon gemacht dass wir einen Amazon-Report entwickelt haben wo wir aufgezeigt haben Wie viel Umsatz macht eigentlich welche Kategorie?
00:01:59: Was glaube ich relativ unik ist weil es bisher am Markt so eigentlich nicht gibt und in diesem Jahr wollten wir das natürlich fortsetzen.
00:02:04: aber ambitioniert wie wir sind wollen wir das noch besser machen Und du bist ein wichtiger Baustell mit deinem Unternehmen dabei.
00:02:09: beschreibt einmal ganz kurz was Methode macht.
00:02:11: sondern tauchen wir mal ein unseren report der den schönen Namen eCommerce German die trägt, zu finden auch auf digitalkompakt unter digitalcompact.es-reports um immer unverholene Werbung reinzusetzen.
00:02:20: Sagen wir mal ein bisschen wie ihr arbeitet was euer Ansatz ist und dann robben wir uns rüber und erzählen mal was dieser Report genau leistet?
00:02:26: Sehr gerne!
00:02:27: Unser Hauptfokus ist letztendlich wie können vor allem Marken den neuen Wandlerichtung Direct to Consumer leisten?
00:02:33: und wie alle Hörer hier mit Sicherheit wissen befinden wir uns in der Plattform Ökonomie, die Plattform Gewinn.
00:02:38: Und dementsprechend als wir vor Jahren gesagt haben, Wir wollen die Brands dabei unterstützen diesen Trett mitzugehen war eine ganz wichtige Kompetenz erstmal zu sagen was müssen die Unternehmen aufbauen um diesen Wandel erfolgreich durchzuführen?
00:02:49: Für uns war es erst mal die Märkte zu verstehen und weil Emerson klar der größte Player in diesem online digital Bereich ist haben wie gesagt wir fokussieren uns sehr stark auf Emerson.
00:02:57: Haben dann vor einigen jahren angefangen Emerson zu durchleuchten.
00:03:00: Wie groß ist eigentlich Emerson?
00:03:01: Wie groß sind kategorien?
00:03:03: das im Teil zu verstehen.
00:03:05: erstens dazu übergegangen, dass wir gesagt haben eines der wichtigen Maßnahmen um wirklich erfolgreich zu sein auf Amazon ist auch Werbung und also neben sozusagen guter Content und Co.
00:03:14: zählt, natürlich auch das Werbereport war von Amazon richtig zu nutzen.
00:03:18: Deswegen beschäftigen wir uns damit sehr viel und darauf aufbauen.
00:03:21: letztendlich kommt auch das Thema Sichtbarkeit mit rein weil wenn ich schon Werbung schalte, wenn ich mich mit meiner Sichtbarigkeit auf einem Kanal beschäftige dann möchte ich auch objektiv gemessen wissen wie sichtbar bin ich denn eigentlich.
00:03:30: also mag dann Teil Werbung und am Ende auch zu schauen wo habe ich den Sichtbarkeitspotenziale?
00:03:34: Und das ist unser Thema Wie seid ihr als Firma so verortet?
00:03:37: Also, seid ihr mehr eine Beratung?
00:03:39: Seid ihr mehr einen Datenspezialist?
00:03:41: Seit ihr irgendwie eine Agentur?
00:03:43: Wie verortest du euch?
00:03:44: Super Frage.
00:03:45: Kriegen wir sehr oft gestellt und letztendlich sind wir eigentlich der Datenspezialist.
00:03:48: also Wir sehen uns als das Unternehmen was Daten liefern kann Was Daten analysieren kann Und was auch automatisierte Prozesse bereitstellen kann.
00:03:55: Wir glauben, dass die Zukunft ... wir haben von Anfang an gesagt, Daten sind der Schlüssel zum Erfolg in der heutigen Welt.
00:03:59: Und wir glauben daran das neben Daten zu haben, weil Daten sind komplex zählt, Daten zu automatisieren und wir beschäftigen uns gerade primär damit wie kann man aus Daten automatisiert Insights gewinnen oder eben Prozesse automatisiert wie Amazon Advertising?
00:04:12: Und dementsprechend, wir sind ein bisschen Berater vielleicht und ein bisschen Agentur aber das ist tatsächlich ein ganz kleiner Teil von uns.
00:04:19: So, und jetzt können wir mal wirklich in medias Res gehen.
00:04:21: Und mal fashion habe ich jetzt mal aufgeschlagen in unserem Report.
00:04:24: Seite Achtunddreißig wer sich den dann gekauft hat im Parallel sozusagen diesen schönen Podcast hört.
00:04:28: Nein Spaß beiseite damit man Gefühl aber dafür kriegt was dieses Dokument eigentlich so beinhaltet.
00:04:32: Ich glaube das ist eine ganz spannende Gesprächsgrundlage für das was wir heute besprechen.
00:04:35: also wenn man jetzt so ne Seite zum Beispiel zu Fashion aufmacht haben wir mal um wie ausgerechnet Wie groß es eigentlich der Gesamtmarkt in Deutschland?
00:04:40: Wieviel Umsatz macht fashion auf Amazon?
00:04:42: und dass immer fürs erste halb Jahr und dem Fall also Wir machen das auf Halbjahresbasis diese Reports all die weil wir gemerkt haben Datenaufwand ist doch höher, dass man das auf Quartalsbasis nicht schafft.
00:04:50: Für mich ist es aber auch ganz interessant, weil's immer so schon Ausreißerquartale gibt wie zum Beispiel Q-IV oder Q-Ists.
00:04:55: die sind ja schon mal speziell deswegen auf halbjahres Basis.
00:04:58: So jetzt schlage ich diesen Report drauf und kann zum Beispiel sehen Bekleidung macht irgendwie in Deutschland eine Marktgröße von thirty zwei sechs Milliarden Euro aus Von denen Amazon neun oder fünfzig Millionen besitzt und damit quasi zweikommernein Prozent am Gesamtmarkt.
00:05:10: Wir rechnen das dann auch um mit der Hilfe von der Uni Sankt Gallen.
00:05:13: Dass wir sagen okay was gibt's da eigentlich für einen Dominanzindex der sich daraus berechnen lässt?
00:05:16: Das heißt wir sagen zum Beispiel für das Thema Bekleidung betrachten wir Amazon jetzt als drei von zehn Dominant in Deutschland und vierzehn Prozent aller Bestellungen auf Amazon sind zum Beispiel im Bereich Fashion.
00:05:25: So, hier sind natürlich ganz viele Leute daraus, lieber Stefan die sich fragen wie kommen wir an diese tollen Zahlen?
00:05:29: Vielleicht kannst du ja mal so ein bisschen die Schatulle aufmachen und sagen wie ihr zum Beispiel arbeitet dass ihr solche Zahlen quasi mit uns erheben könnt.
00:05:35: Ich werde jetzt nicht ausholen, welche Methoden es ist.
00:05:37: Es gibt immer was zu vermessen.
00:05:38: Da gibt's nämlich zahlreiche die hoch und runter diskutiert werden.
00:05:41: Letztendlich gehen wir sehr stark über Bestsellerringe.
00:05:43: Das haben wir von Anfang an gemacht.
00:05:44: Wir haben gesagt Die bestselleringe sagen etwas über die Kaufhäufigkeit eines Artikels aus Und da wir recht gute Data Scientisten haben im Hintergrund, die dann auch irgendwann gesagt haben daraus kann man doch was machen Haben wir erstmal angefangen eine Struktur zu entwickeln.
00:05:57: Wie kann man denn in grober Richtung Kategorien auf Bestsella-Ringen vermessen?
00:06:01: das war so der erste Schritt mit.
00:06:03: wir kommen aus dem preisbereich preisdatenbereich.
00:06:05: Damit haben wir eigentlich auch die zweite wichtige Erkenntnis zu sagen, was steht denn an Umsätzen ungefähr hinter den Bestellungen.
00:06:10: Und nachdem wir dann festgestellt haben aber nicht alle Amazon Kategorien sind gleich strukturiert, haben wir zusätzlich jetzt noch die Sichtbarkeitsdaten von uns mit einbezogen und um letztendlich einen Vollüberblick über alle Kategorie zu ermöglichen.
00:06:24: Ja, ich meine das ist ein ganz lustiger Hinweis.
00:06:25: Weil zum Beispiel genau Johnny Urban's Kategorie was ja so in die Richtung Koffer-Taschen gehen würde war für uns zum Beispiel lange schwierig und da sind wir über diese Sichtbarkeitsbetrachtung gegangen.
00:06:34: Und es ist auch ganz interessant wenn man dann mal so einen Gefühl bekommt wer eigentlich wie viel Sichtbarkeit auf Amazon hat.
00:06:38: Also, das heißt wir haben zum Beispiel für Bekleidung jetzt auch mal aufgemacht.
00:06:41: Und es ist für jede Kategorie die wir betrachtet haben so dass wir sagen welche Mark hat eigentlich wie viel Sichtbarkeit?
00:06:45: Wie berechnet ihr denn das?
00:06:46: also wenn ich zb in den Report schaue sehe ich jetzt die Nummer eins Marke für Begleitung.
00:06:50: was Sichtbarigkeit auf Amazon angeht ist und wie Tommy Hilfiger mit dem Wert von hundert vier und ich wurde im Verlauf des Reports der Standung ganz oft gefragt Was ist denn das?
00:06:56: Hundertvier was oder was ist die Einheit?
00:06:58: oder wie berechnet dir das und was das für eine Einheit?
00:07:00: vielleicht erklärst du auch mal ganz kurz wie wir das gemacht haben.
00:07:02: Ich glaube, die Einheit ist schwer zu interpretieren.
00:07:05: Am Ende zählt die Höhe relativ zu den anderen.
00:07:08: Was tun wir?
00:07:08: Wir versuchen auf unserer Seite auch jetzt für die Advertising-Themen, die wir machen, die Relevanz von Keywordern einzuschätzen und würde jetzt mal behaupten das können wir relativ gut für das eCommerce & Amazon Universum.
00:07:18: Und auf dieser Grundlage – das ist schonmal die erste Grundlage um zu sagen bin ich denn überhaupt bei den richtigen Keyworder gelistet als Marke oder als Produkt?
00:07:25: erstmal aggregieren das hoch auf die Marke, aber am Ende betrachten wir natürlich die Produkte.
00:07:29: Das was wir tun ist... Wir schauen uns mit wöchentlichem Update des Keyword-Sets, schauen wir uns an wie sichtbar sind denn welche Produkte auf Amazon?
00:07:37: Auf den ersten zwei Detailseiten oder auf der ersten zwei Suchergebnisseiten und haben dann eine Schätzung wie relevant wie viele Klicks bekommt in welcher Artikel, an welcher Position.
00:07:46: Das machen wir sowohl für die Paid-Listungen als auch für die Organischen Listung Und daraus kann man relativ gut am ende dann aggregiert auf die marke ermittelt Wie sichtbar ist denn eine Marke?
00:07:57: Relativ zu den anderen.
00:07:59: Spannend, so.
00:08:00: wir nehmen gehen eigentlich mal so sehr in die Details was jetzt die Zahlen entgeht aber immer so einen kleinen Appetizer zu geben.
00:08:04: also es gibt noch ganz viele andere Dinge die wir in diesem Report gemeinsam erheben.
00:08:08: wie hoch ist der Deutschlandpreispunkt pro Kategorie, die Prime Abdeckungen, wir gucken auf vendor vs seller Also wie viel Marktplatzanteil hat jede kategorie?
00:08:14: und Und eigentlich ist es so, dass quasi jeder der heute hier in der Podcastrunde sitzt etwas zu diesem Report beigetragen hat.
00:08:20: Also Payback hat eine ganz tolle Marktforschung zum Beispiel erhoben und wird uns gleich auch noch sicherlich ein bisschen was zu den Marktzahlen insgesamt sagen.
00:08:26: Johnny Urban ist ja quasi hier produktseitig enthalten also ihr pusht die Zahlen die drinstehen nach oben und Jara mit E-Tribes hat irgendwie viele Analysen geschrieben.
00:08:34: wo wir uns fashion dieses mal als Deep Dive rausgesucht haben das heißt als wir das erste Mal den Report gemacht haben war so der Wunsch gebt uns mal bitte Anleitung.
00:08:41: Wir kriegen jetzt tolle Zahlen da wissen nicht was wir damit machen sollen.
00:08:42: Da haben wir uns überlegt was können wir tun um das zu gewähren und kam zu dem Ergebnis, dass wir gesagt haben Wir sollten uns wo mal einzelne Kategorien raussuchen Und da Vorgehensmodelle aufzeigen.
00:08:51: Das haben wir in der Ausgabe am Beispiel Fashion gemacht In der Hoffnung, dass man das natürlich auch übertragen kann.
00:08:55: Es hat sicherlich Besonderheiten des Faschensegment Aber vermutlich gibt es trotzdem auch Strategien die man übertragen kann So!
00:09:00: Da kam dann die gute Jahre ins Spiel und hat sich irgendwie in den Fashionbereich gewagt Mit irgendwie wirklich ich ziehe mal hier so durch sechs acht zehn Seiten schon mehr sogar wirklich tiefe Tiefe betrachtung über fashion.
00:09:11: Was waren denn so die besonderheiten?
00:09:12: Die du ausgemacht hast als du dir dass du das ganze Thema Fashion angeguckt hast.
00:09:15: Also insgesamt betrachten wir jetzt E-Trips ja natürlich auch noch andere Unternehmen, die sich mit Fashion beschäftigen.
00:09:21: Wir sind bekanntermaßen relativ eng verbunden mit About You das ist doch kein Geheimnis.
00:09:25: Tarek Müller gezählt zu uns und gesagt mal Gründungsvätern.
00:09:28: daher sind wir in dem Bereich auch mit Kollegen sehr gut ausgestattet so dass wir gemeinsam mit dem Team uns wirklich auch fashion beyond Amazon angeschaut haben.
00:09:36: also auch hier im Dieb der Fashion fokussieren wir uns nicht ausschließlich auf Amazon sondern gucken uns auch an welche Käufer schafft gibt es?
00:09:43: Welche Zielgruppen kann man eigentlich unterscheiden und wieso kaufen diese auf Amazon?
00:09:48: oder warum kaufen sie auch insbesondere nicht auf Amazon.
00:09:51: Wir haben das im Prinzip dann unterteilt, haben uns erst mal angeschaut okay ist Fashion und Amazon eigentlich ein Match oder ein Miss-Match?
00:09:56: Und haben dann zwei ausführliche Fallstudien dazu geschrieben zu den verschiedenen Vertriebs wegen die es auf Amazon gibt und auch wie verschiedene Fashionplayer das nutzen und welche Möglichkeiten es da so schon gibt.
00:10:06: Dazu kann Tim wahrscheinlich nachher auch noch ein paar spannende Insights bieten.
00:10:09: und dann haben wir uns aber auch nochmal ganz konkret angeschauht.
00:10:12: diese ganzen Themen Kundentypen also das, was ich eben schon angesprochen habe.
00:10:16: Wer kauft eigentlich auf Amazon und was bewegt den typischen Fashionkäufer?
00:10:21: Und ein Punkt der vermutlich auch vielen schon vorher klar war ist ganz klar im Fashion geht es ganz, ganz wie um Inspirationen.
00:10:27: Also der Fashion-Käufer hat einen deutlich geringeren oder einen bedeutlichen geringenden konkreten Shoppingbedarf.
00:10:33: Amazon ist ja typischerweise das... Der Kunde weiß ganz genau, was er möchte!
00:10:38: Man nutzt Amazon als Produktsuchmaschine.
00:10:40: Es gibt ein sehr, sehr konkretes Bedürfnis.
00:10:42: Fashion ist da anders Also auch früher, wenn man das mit dem Shopping-Bummel vergleicht.
00:10:46: Man läuft durch die Innenstadt eigentlich braucht man nicht sehr kleiderschlang gewillt über aber das kauft man dann doch irgendwie weil es gefällt.
00:10:52: und wenn man angesprochen wird irgendwie bedarfsweckende Impulse verleiten mich im Prinzip zum Kauf Und dass kann Amazon einfach nicht besonders gut.
00:11:00: nach wie vor also dieser wenig konkrete Bedarf.
00:11:03: damit tut sich Amazon einfach sehr schwer.
00:11:06: Außerdem kommt dazu was haben wir in unseren Fallstudien noch mal beschrieben?
00:11:10: Es ist nicht cool bei Amazon zu kaufen.
00:11:13: Also man identifiziert sich wahrscheinlich im Fashion so sehr und auch damit, wo man kauft wie in wenigen anderen Kategorien und bei Amazon zu kaufen.
00:11:21: das ist nicht womit man mal sagen kann, dass es ziemlich hip.
00:11:25: Von daher ist das definitiven Punkt der Amazoner weniger Indikaten spielt diese Kategorie auszubauen obwohl Amazon da auch sehr viel Ambitionen hat.
00:11:33: also man kann das ganz gut daran ablesen wo Amazon schon investiert.
00:11:37: Es wird zum Beispiel die Tokyo Fashion Week gesponsert Man investiert in Startups diesen ganzen Fashion aus einer Suchoptimierungssicht und so weiter mit optimieren sollen.
00:11:46: Aber trotzdem tut sich Amazon sehr schwierig nach wie vor, das liegt insbesondere daran dass es ein sehr starres Gerüst gibt.
00:11:52: also gerade dieses ganze Thema was ich eben schon angesprochen hatte wie Inspiration funktioniert auf einem typischen Suchergebnis Seite bei Amazon schon nicht gut Und dann auf der Produktdetail-Seite trotz Aplos Content usw.
00:12:05: ähnlich.
00:12:05: Da sind andere Player wie Zalando about you online viel besser aufgestellt viel stärker überlendingen pages arbeiten, die Influencer mit einbinden wo Outfits komplett gekauft werden können und dieses ganze Thema Inspiration Personalisierung usw.
00:12:21: viel besser gespielt wird.
00:12:23: Gut.
00:12:23: Ich erinnere mich auch, wir haben ja einen Beitrag von dem Marcel, der bei uns so Analyst ist.
00:12:28: Der hat ähnliches geschrieben, dass er Amazon in die Richtung Suchschlitz mehr verortet hat.
00:12:32: Was mich primär damit interessiert, können wir mal, bevor wir gleich zur Marktzahlen kommen, noch mal an die Tiefe gehen?
00:12:36: Tim, ich werd dich garantiert einmal Johnny heute nennen.
00:12:38: War nämlich schon mal vor ... Kann ich mit leben mittlerweile!
00:12:41: Entdeckt ihr euch da wieder, an dem was Yara gerade gesagt hat?
00:12:43: Also spielen eure Verkaufszahlen und eure Markenwahrnehmung sozusagen ähnlich das Bild wie Yaras gerade für Amazon skizziert hat?
00:12:49: Ja, ich hatte da jetzt so viele Ansatzpunkte gerade schon bei dem was Jara gesagt hat.
00:12:52: Ich nehme jetzt erstmal das mit dem Amazon ist nicht cool dass es von der Wahrnehmung her so ist.
00:12:57: Das war für uns ein bisschen eine Einstiegshilfe so gesehen weil halt viele Marken die in diesem Lifestyle-Rucksackmarkt unterwegs waren Eine ähnliche Ansicht hatten von Amazon als Plattform.
00:13:05: Die fanden Amazon halt nicht cool und dachten das würde der Marke schaden.
00:13:09: und und und Zumindest waren deswegen viele Wettbewerber damals im Jahr zwei tausendsechzehnt als wir das geschadet haben gar nicht auf Amazon aktiv.
00:13:15: Und wir hatten damals halt diesen Rucksacktrend entdeckt und dass ein Rucksacks viel mehr so ein Lifestyle-Produkt geworden ist.
00:13:21: Also Frauen steigen oben von Handtaschen auf Rucksäcke, es sind im Business Kontext, das ist vielmehr akzeptiert.
00:13:27: Wir hatten einfach eine Idee für einen coolen Alltagsrucksack den man als Jung Professional mit dem Fahrrad zu arbeiten oder mit der U-Bahn zur Arbeit benutzt und dann auch noch danach zum Sport gehen kann oder flexibel.
00:13:37: Und haben gesehen, dass Angebot da bei Amazon wirklich dünn ist.
00:13:40: Obwohl es ja schon Marken in dem Bereich gab und so.
00:13:42: aber dieser Coolness-Faktor sozusagen der hat diese Marken irgendwie davon abgehalten das zu verkaufen.
00:13:47: wir haben das aber ein bisschen nüchterner betrachtet und haben gesagt Ja!
00:13:50: Der Kunde is' da ne?
00:13:51: Wir müssen den Rucksack da anbieten wo der Kunde ist und nach einem Rucksacks so.
00:13:55: und ja deswegen sind wir so gesehen bei Amazon reingegangen und hatten's dadurch so ein bisschen leichter.
00:14:00: Und mittlerweile ziehen mehr und mehr auch große Marken nach, einfach weil sie sehen wie relevant dieser Markt Amazon ist.
00:14:05: Und natürlich mit dieser Anzahl an Kunden die Amazon in Deutschland hat es dann natürlich schon wieder ein bisschen cool.
00:14:09: Ihr habt natürlich auch einen sehr frühen Momentum genutzt.
00:14:11: da war der Markt nicht so überschwemmt?
00:14:13: Definitiv!
00:14:14: Der Einstieg war vor drei Jahren oder waren wir angefangen ungefähr war deutlich leichter als er jetzt wäre.
00:14:19: Ja, und da haben wir halt jetzt aktuell auch die Marken viel leer geht zu zahlen.
00:14:23: Man hat so ein bisschen im Zweifel verschlafen irgendwie auch Amazon als relevantes Kanal dennoch irgendwie mitzunehmen.
00:14:28: Kollegen wie ihr Pureplayer haben sich da schon sehr erfolgreich besetzt verstehen das Business einfach auch sehr gut wo sicher viele große marken Einfach weiterhin noch schwer tun weil es weit weg ist vom Kerngeschäft eine ganz andere Arte Zusammenarbeit ist.
00:14:40: Das Wendermodell ist extrem fordernd das Wendemodells aber trotzdem weiterhin Die Kooperationsmöglichkeit die die meisten Marken nach wie vor nutzen im Prinzip auch irgendwie auf der anderen Seite und könnt dann nochmal eure Vorteile viel besser spielen.
00:14:54: Ja, es hat sich bei Amazon in vielen Bereichen wirklich so ein Parallelsortiment gebildet.
00:14:58: also wenn ich jetzt in den Pikund-Kloppenburg einkaufen gehe sehe ich ganz andere Marken als wenn ich irgendwie bei Amazon nach meinem neuen Pullover suche.
00:15:04: und sowas sind Marken die hat man teilweise vorher noch nie gehört und die dann da war.
00:15:07: die Suchergebnisse dominieren Ja.
00:15:09: Typischerweise auch gerade im Fashion, wenn man sich da ... Ich behaupte mal, Sommerkleid sucht auf Zalando oder about June of Amazon?
00:15:17: Ist das vermutlich nicht so unterschiedlich auf about June-Zalando?
00:15:20: Auf Amazon bekommst du auf einer typischen Suchergebnisseite primär non-branded Produkte überhaupt nicht mal.
00:15:26: Also grade im Fashion ist in anderen Kategorien anders und auch grade dieses Saisongeschäft ist auch, glaub ich, einer dieser Faktoren, warum sich Amazon so schwer tut mit Fashion!
00:15:36: Weil Fashion ist ja saisonall getrieben.
00:15:38: Das Wendermodell ist insbesondere mit saisonalen Produkten sehr, sehr schwierig.
00:15:42: Es gibt ja jetzt verschiedene Programme mit den Amazon versucht dagegen zu steuern aber bis der Algorithmus im Prinzip verstanden hat wie häufig er ein Produkt bestellen muss ist die Saison in der Regel schon rum was für einen Fashionhersteller der seinen Sommerkleid drei Monate verkauft in der Saison einfach komplett kontraproduktiv ist.
00:15:59: Bevor uns Dominic gleich mal ein bisschen mit Marktzahlen abholt, kannst du mal sagen was es eigentlich sozusagen mit einer Marke macht?
00:16:04: oder wo sind die Unterschiede wenn du eine Brand gar nicht so sehr nach okay was ist jetzt Designig?
00:16:08: Was das angesagt ausrichtet sondern nach einem Suchschlitz.
00:16:11: Also schwarzer Rucksack Männer oder weiß ich nicht Frage Tasche Fahrradtasche in Pink oder aus LKW Folio oder sowas.
00:16:17: Ja, es ist so ein Mischmarsch.
00:16:19: Wenn man nicht nur den Bedarf stillen will sondern auch noch eine Marke sein will und einen höheren Preis als das günstigste was es da gibt vom Kunden verlangen will dann muss man irgendwie... den Faktorsuchschlitz kombinieren mit irgendwie Differenziatoren, die man dafür nutzen kann.
00:16:34: Und ja der Suchschliz war für uns insofern hilfreich und was wird viel gesucht?
00:16:38: Da geht es dann wirklich im große Keyboarder wie Rucksack-Damen... dass Damen an sich erst mal eine große Zielgruppe sind, die auch sehr relevant sind und unterrepräsentiert sind in den Ergebnissen.
00:16:47: Und da aber natürlich ein paar Eigenschaften, die einfach Pflicht sind so etwas wie ein Laptopfach oder sowas, das sind sozusagen die wichtigsten Sachen die man erkennen muss aus dem Suchschritts Und dann muss man sich aber auch überlegen, was ist irgendwie gesellschaftlich gefragt.
00:16:58: Also ja, was tragen die Leute letztendlich gerade auf der Straße so?
00:17:01: Rolltop-Rucksäcke waren das in unserem Fall, war das Ding so?
00:17:05: Das heißt wir wussten von der Straße quasi in Deutschland sind Rolltop Rucksäcken grade so angesagt und sind im Kommen.
00:17:11: Von Amazon wussten wir irgendwie, weil mehr Damen suchen danach oder ein Laptopfach muss das haben.
00:17:17: Und das Ganze kombiniert man dann.
00:17:19: weitere gesellschaftliche Punkte wie Nachhaltigkeit haben wir auch noch mit reingenommen, weil das ein größeres Thema ist.
00:17:23: Deswegen die Rucksäcke aus den recycelten PET-Flaschen und damit hat man dann einerseits irgendwie den Suchbegriff für den man das Produkt platzieren will und den man dabei im Kopf hat.
00:17:31: bei der Entwicklung muss aber tatsächlich den Kunden auch abseits von Amazon kennen und diese gesellschaftlichen Trends irgendwie mit einbauen.
00:17:37: Ich finde es ein super Punkt, den Tim da anspricht.
00:17:40: Weil ich glaube das ist auch so'n bisschen euer Erfolgsrezept oder auch so ne Best Practice for Amazon weil gerade im Bereich Fashion hast du ja eigentlich auch so wieder Inspiration.
00:17:48: Es geht um Fashion häufig darum auch Trends zu schaffen und Amazon auch mit den Daten die wird zum Beispiel Methode bietet.
00:17:55: Da geht's dann auch häufig eher darum das Bees zu füttern Okay was möchte der Kunde?
00:17:59: Und was können wir dem geben?
00:18:00: Deshalb dass so wie Du das beschreibst ist glaub ich So dieser Balanceakt zwischen Wir schaffenden Trend.
00:18:07: Und dennoch holen wir dieses Kunden-Wissen, was Amazon einfach zur Verfügung stellt über auch externe Tools wie dann Methoder wiederum.
00:18:14: Okay, Nachhaltigkeit ist ein Thema da wird nachgesucht und so weiter und man bedient quasi aus diesem Blumenstrauß eigentlich eine Nische.
00:18:20: Stefan lass uns doch mal diese kleine Seitentasche noch ein Stück weit abschließend vertiefen weil ich weiß ihr habt auch irgendwie... Ich hab immer Wot dazu gesagt aber sie heißt anscheinend VD.
00:18:28: also das ist eine Taschenmarke die sich vau.au.de schreibt.
00:18:30: Das hast du ja auch glaube ich ganz lustige Geschichte dass das euer wettbewerb darf man eigentlich sagen Tim ne?
00:18:34: So'n Stück weit?
00:18:35: Ja, genau.
00:18:35: Ich hatte irgendwie zwei Sachen dazu gesagt.
00:18:38: Einmal ist es natürlich unser Wettbewerb, weil sie auch Rucksäcke verkaufen.
00:18:41: Zwar ein bisschen anders, mehr Richtung Outdoor und so weiter... Aber dann habe ich da auch in meiner eigenen Familie einen Angriffspunkt mit der Marke.
00:18:48: Weil mein Nachname von Drestler hat ja die Initialen VOD so gesehen.
00:18:51: Und deswegen waren meine Eltern immer große Fans und hatten alle Rucksack in dieser Marke!
00:18:55: Da bin ich jetzt gerade am Kämpfen.
00:18:57: Gut Stefan also du reibst hier gerade ein bisschen Salz im offenen Wunden sag' ich mal?
00:19:00: Aber das ist also ... VODs zum Kunde von euch und dadurch kannst Du so ... seinen Markt sicherlich auch ganz gut verstehen.
00:19:06: Ist Amazon jetzt ein Player, der dir Daten liefert?
00:19:08: Dass man die quasi für Produktentwicklung und Platzierung wirklich gut nutzen kann.
00:19:12: also kriege ich sozusagen was er gerade gesagt hat mit.
00:19:14: es gibt Trends, es gibt Anforderungen.
00:19:15: Kann ich das ablesen an dem was auf Amazon passiert?
00:19:18: Ja klar!
00:19:19: Kann nicht das ab lesen wenn ich mich damit beschäftige.
00:19:21: Wir arbeiten jetzt mit VD tatsächlich nicht in Produkteentwicklungen zusammen Das ist ja auch nicht wirklich unser Fokus sondern eher im Advertising Bereich.
00:19:28: aber Es gibt einen ganz eigenen Bereich.
00:19:31: Das ist Analyse von Reviews, Analyase von Suchbegriffen und Ähnlichem.
00:19:35: Und wenn ich das analysiere dann kann ich sehr klar sagen was sind denn so... Was ist das Grundbedürfnis des Nutzers?
00:19:40: Also ich sage mal Rucksack und was ist das was ihn eigentlich?
00:19:43: aber was ihm gerade fehlt oder was er als Special Feature haben will und dass es zum Beispiel das Laptop fach und einfach aus der Erfahrung raus weiß man wie wenig Unternehmen eigentlich wirklich auf den Nutzer am Ende hören obwohl die die Transparenz Richtung Nutzer mittlerweile höher ist Ja, größer als den je.
00:19:57: Ja vielleicht dazu das Suchfeld gibt einem Infos und was gesucht wird.
00:20:01: aber letztendlich das was für uns entscheidend ist bei der Produktentwicklung ist eher was zeigt Amazon ein Ergebnis an?
00:20:05: Weil Amazon sortiert die Ergebnisse ja danach irgendwie wie oft kaufen Leute die dieses Produkt gesucht haben?
00:20:10: das was man meistens gekauft wird, ist ganz oben.
00:20:12: Das heißt dann versuchen wir anhand der Ergebnisse zu verstehen okay was sorgt dafür dass irgendwie dieser Rucksack jetzt der Mais gekaufte ist oder diese Rucksäcke?
00:20:19: und dann geht es in Richtung welche Farben werden gekauft?
00:20:21: Und natürlich noch viel spezieller welches Style?
00:20:23: aber deswegen die Suchergebnisse sind bei der Produktentwicklung quasi noch entscheidender als sie suchen.
00:20:27: Gut aber wie schon angedroht machen wir nochmal einen kleinen Exkurs in den Markt als Ganzes.
00:20:30: Dominik ihr seid dabei payback quasi spezialisiert auf Daten.
00:20:33: Ist ja so euer Haus-und Hofgeschäft Wir können ja auch mal sozusagen nen oberflächlichen Dip reinmachen in dieses Online Geschäft insgesamt.
00:20:38: also wenn man so unseren Markt den wir im Report auch haben, mal aufschlägt.
00:20:42: Da sieht man ninety-fünf Prozent aller Leute, die ihr teilweise in euren Umfrage-Panels befragt kennen Amazon.
00:20:46: Siebenundachtzig Prozent davon kennen sogar Prime und achtenvierzig Prozent der ninety-five Prozent, die Amazon kennen sind auch Kunden dort.
00:20:53: Und ich fand zum Beispiel schon auch ein interessanter Insight und da müsstest du ja als Loyalty Anbieter eigentlich Profi sein das Prime Kunden Amazon zum Beispiel deutlich positiver wahrnehmen als Non-Prime Kunden.
00:21:02: Ja, ich mein gut das ist natürlich ein Effekt der die spezifisch ist sondern der Grundsätzlich bei Loyalitätsprogrammen in der Fall ist.
00:21:07: Also ich glaube wenn du ein funktionierendes Loyaltätsprogramm hast egal ob es für einen einzelnen Shop, für den Honor Pure Player, für einen Offliner oder für einen Multi-Kanaligenhändler der Fall sind dann führen diese Loyaltärtsprogramme zu einer höheren Loyalität zu dem jeweiligen Händler.
00:21:22: Und damit genau natürlich zu diesem Ergebnis auch in der Marktforschung und das ist natürlich auch der Grund, warum ich das tue.
00:21:27: also warum tue ich das als Händl?
00:21:28: Warum schließe ich mich entweder einem solchen Programm an oder warum setze ich so ein Programm selber auf?
00:21:32: weil diese Bewertungen dann sich dieser Form beim Kunden positive verändern und dass natürlich eine höhere Bindung, eine höere Affinität und damit unter dem Strich letztendlich höhere Umsätze und eine Abgrenzung zum Wettbewerb Irgendwie triggert.
00:21:43: Also, dass man sagen, Leute, die tipps Programme tun was sie sollen?
00:21:46: Ja das ist die plumpe Antwort.
00:21:47: genau.
00:21:48: ich wollte ein bisschen weiter ausholen.
00:21:50: Gut also ich meine man kann ja auch mal vor weg nehmen.
00:21:52: wir haben durchaus auch versucht andere Marktplätze und Anbieter auch sozusagen zu Benchmarken gegen Amazon.
00:21:57: deswegen heißt das Ding auch E-Commerce Germany nicht Amazon Germany.
00:21:59: Das heißt wenn uns angeguckt auf einmal solche Dienste wie Ebay wie Zalando und mal Gebenchmarkt auf Amazon Und man sieht Amazon kommt schon im Großen und Ganzen am besten weg.
00:22:08: Vielleicht kannst du auch mal einen zwei Sätze sagen weil das finde ich schon mal ganz spannend ist eine schöne Gelegenheit wie ihr mit Daten eigentlich arbeitet.
00:22:13: Also das, was ich gerade zitiert habe ist ja so aus euren Online-Panels und dann gibt es ja noch euer Data Warehouse.
00:22:18: da kommen wir gleich zu.
00:22:18: Vielleicht fangen wir schon mal an nochmal ein zwei Sätze zu sagen, was ihr in Sachen Datenerhebung beim Kunden macht im Form von Umfragen?
00:22:24: Du hast es mir vorher genommen.
00:22:25: also im Endeffekt wir haben natürlich zwei Möglichkeiten über Handel per See Insights zu bilden Ein bisschen vergleichbar mit dem, was ihr auch dann auf den einzelnen Händer bezogen tut bei Methode.
00:22:34: Aber bei uns ist natürlich das eine ist Marktforschend-Befragung da haben wir große Voluminöse sehr gut funktionieren und seriöse Panels wo wir eben fragen können wie schätze ein Kunde im Marktsegment oder Handler oder Produkte oder Dienstleistungen oder dergleichen ein?
00:22:49: Und das zweite ist natürlich all das was dann bei uns tatsächlich durchdrungen wird an Umsatz und damit meinen wir also wo Payback Punkte gesammelt werden in Zusammenhang mit dem Kauf.
00:22:58: Das kann die vorgezeigte beim stationären Händler sein oder die genutzte App beim stationellen Händlern sein, oder natürlich auch das Online-Shopping.
00:23:04: Da sehen wir dann natürlich Kategorieübergreifend zum Teil auch, wie die Bewegungen sind.
00:23:08: Und warum ist das jetzt interessant?
00:23:09: Man wird uns im ersten Blick erst mal mit unseren großen klassischen Partnern verknüpfen und mit einem REWE, einem DM Aral Real untergleichen.
00:23:16: Das kann sich jeder vorstellen – das hast du einleitend ja auch so gesagt!
00:23:19: Wenn ihr in den Online-Bereich reinguckt, dann durchdringen wir im Brutto fünf Milliarden Umsatz im deutschen Markt.
00:23:24: Und wenn du da jetzt in den Fashionbereich reinguckst, dann ist es unser größter Bereich.
00:23:27: Das sind ungefähr dreißig Prozent als Einzelsegment dieser Durchdrängung.
00:23:31: Es sind über hundert Shops.
00:23:32: Dadurch habe ich einen Endemarkt.
00:23:34: noch mal nicht in der Beobachtung, wo ich frage sondern tatsächlich in der beobachtungen durch Kaufverhalten sehe.
00:23:39: Ja, und da haben wir interessanterweise bei Pebe gerade im Fashion-Segment wirklich für jede unterschiedliche Interessensgruppe von Frau oder Mann im Kaufen eine sehr große Breite.
00:23:49: Das geht jetzt mit dem neuen Partner Bauti Loos, wo wir uns natürlich sehr freuen.
00:23:52: Und das ist natürlich ein faszinierender Spanderplayer in diesem Bereich ist aber auch ein Asus, ein Otto, Bauer, Klingel, Spezialambit der Shigo, Marken, Nike, Adidas oder auch einen klassischen H&M.
00:24:02: und für die sehen dann verhalten und dann kannst du natürlich in den Fashion-Segment, also Entkundenverhalten.
00:24:08: Dann kannst du in so ein Segment reinschauen und sagen was passiert über die Jahre?
00:24:11: Wie entwickelt sich das?
00:24:12: Es ist unser größter Bereich, er wächst am schnellsten.
00:24:15: wir liegen bei Jahreswachstum über diesem gesamte hundert Fashion Shops Breite, die wir da fassen würden immer aber around about dreißig Prozent je von ihr Wachstum im Schnitt über eben diese Geschäfte hinweg.
00:24:25: Wir sehen zum Beispiel, was ich auch ganz interessant finde, wir haben so Warenkorbdurchschnitt auch wieder in absoluter Händlerbreite von hundredreißig Euro.
00:24:33: interessant finde ich.
00:24:34: Vielleicht auch so ein bisschen der Trigger den Zalando in den letzten Jahren im Fashionmarkt mal etabliert hatte.
00:24:39: Wir sehen zum Beispiel, dass die Rücksendekwoten im Fashionbereich über dieses gesamte Segment hinweg in den letzten drei vier Jahren rückläufig sind.
00:24:46: Das heißt wir kommen aus einer Marktsegment Schnitt, den wir sehen durchschnittshöhe von so in den Mitte der fünftiger Rücksendequote und die normalisiert sich wird es zumindest als Normalisierung bezeichnen.
00:24:57: ihr würdet mir wahrscheinlich rechte geben das ganz gut ist wenn's ein bisschen runter geht.
00:25:00: also es normalisiert sie so eine Richtung von wohingen das zurückgeht.
00:25:05: Sehr sehr unterschiedlich je nach Shop, sehr sehr unterschiedliche je nach spezifischem Fashion-Segment.
00:25:09: aber wir sind eben in der Lage so ein bisschen einen ganz breiten Marktaufrüster irgendwo zu machen und da sehen wir dass zum Beispiel läuft zurück.
00:25:16: Da müssen wir gleich noch mal tiefer drauf eingehen.
00:25:17: Aber was du gerade gesagt hattest, fast in so einem Nebensatz das bei euch Fession- und Dreißigprozent ausmacht ist ja auch mein interessanter Impuls zumal es bei Amazon grad mal vierzehn Prozent ausmach.
00:25:25: Also wenn man's mal über Hundertfünfzig Shops guckt sieht man wie relevant das ist und bei Amazon anscheinend noch gar nicht.
00:25:30: Während wir jetzt z.B.
00:25:30: unserem letzten Podcast so über Kücherhaushalt wohnen im größeren Sinne gesprochen haben mit Tomovirnzwanzig und Conox da ist der Amazon zum Beispiel relativ stark.
00:25:37: die machen zum Beispiel fast zwanzig Prozent aus.
00:25:38: also ganz interessanter Einblick.
00:25:40: Jetzt musst du nochmal sagen du hast eben so in deiner Aufzählung auch irgendwie Nike und Adidas erwähnt heißt dass wenn ich im Nike Shop irgendwie kaufe, dass ich da Payback Punkte sammelt.
00:25:47: Das heißt wenn du über die Payback App gehst oder der Payback Website gehst das du im Nike Shop Punkte sammelst.
00:25:51: ganz genau?
00:25:52: Betratet ihr euch eigentlich auch selber als Shop?
00:25:54: Da ihr ja so ein Premium Shop habt seid ihr seht ihr euch doch selber als Händler?
00:25:57: Ja ich meine das premium Angebot und das premium Segment ist natürlich nochmal eine ganz spezifische Betrachtung.
00:26:01: in dem Kontext sind wir shopper beim Grunde.
00:26:03: was den e-commerce angeht sind wir einen Marktplatz mit der Besonderheit eigentlich händler auf dem Marktplatz darzustellen, Brands dazustellen und weniger Produkte wie andere Markplätze das tun.
00:26:14: Ich glaube aber es ist trotzdem ein fairer Vergleich zu sagen, dass es eine Marktplatzdimension ist wo wir den Kauf auslösen in unseren Marktplatz-Destinationen, primär AppSecondairWeb Und eben der Trigger dafür ganz besonders die Brand selber ist und natürlich die Paybackpunkte die ich dann bei diesen Brands sammeln kann.
00:26:29: Tim, jetzt hat mir ja gerade schon hier das Reizthema bei Faschischlechthinnen retturen.
00:26:33: Jetzt hat er gesagt, er sieht das von fünfzig in Richtung vierzig Prozent sinken overall über alle Shops die ihr so betrachtet habt.
00:26:38: was sind eure Erfahrungen damit?
00:26:40: Ja, unsere Erfahrungen in erster Linie ist natürlich das.
00:26:43: Wenn wir über Amazon und Fashion reden, ist Amazon ja bis jetzt nicht so gut weggekommen?
00:26:47: Ein Vorteil den Amazon gegenüber den Fashion-Payern hat sind definitiv die Retourenquoten.
00:26:51: eben bei dem was Jara vorhin beschrieben hat dass es echt so ein Bedarfskauf ist man braucht etwas.
00:26:55: das hat man halt so gelernt wenn man früher die Digitalkamera brauchte.
00:26:58: genauso braucht man jetzt dann vielleicht seine Boxershots oder wobei da die Retourn eh niedrig sind aber vielleicht ein T-Shirt.
00:27:04: Kauft man das einfach bei Amazon?
00:27:05: Während man sich vielleicht mehrere Sachen bestellt, guckt ob die gefallen und wenn nicht habe ich direkt das Paket mit dem ich es wieder zurück schicken kann.
00:27:11: Da schickt man natürlich schneller was zurück.
00:27:12: Deswegen kann ich dazu sagen dass die Amazon-Rettourenquoten aus Herstellerhändler sich sehr angenehm sind.
00:27:18: also so vom Verhältnis muss man sich das vorstellen.
00:27:20: Bei uns jetzt.
00:27:21: konkret ist es bei Zalando ist die Retturkote viermal so hoch wie bei Amazon.
00:27:25: Kannst du konkrete Zahlen sagen?
00:27:27: Ja, bei Zalando sind wir über fünfzig Prozent.
00:27:29: Würdest du mir ja auch recht geben, dass es ein bisschen über den Markt-Schnitt wahrscheinlich ist?
00:27:32: Und bei Amazon sind wir da in einem Bereich zehn bis fünfzehn Prozent.
00:27:36: Multi-Homing ist ja so ein Faktor, den wir auch mit unseren Allysen aufgegriffen haben also eigentlich genau das was du gerade beschrieben hast Produkte auf mehreren Marktplätzen fehlbieten.
00:27:43: jetzt haben wir drei.
00:27:43: schon mal gesagt macht ihr noch weitere außer die drei?
00:27:46: Ja, also wir verkaufen bei unseren eigenen Shop.
00:27:48: Das machen ja die meisten.
00:27:50: so gesehen ist natürlich auch cool weil das einmal unsere Visitenkarte und es zeigt dass der Kunde der da einen kauft schon eine gewisse Bindung zur Marke hat.
00:27:56: dann sind wir international auf Marktplätzen wie Galaxos in der Schweiz noch unterwegs die da noch relevant sind Und haben letztes Jahr mit dem einzelnen Handel angefangen.
00:28:03: Da sind wir aber eher ein kleinen Boutique in guten Läden und fassen da gerade Fuß.
00:28:08: Wie muss ich mir das rein operativ vorstellen?
00:28:10: Wie sieht eure Organisation aus, wie viele Mitarbeiter habt ihr, wie macht ihr die Logistik?
00:28:13: weil ihr kriegt dann quasi Bestellungen aus irgendwie zig unterschiedlichen Quellen und müsst ihr irgendwie gehandelt kriegen.
00:28:18: Ja wir haben sehr klein angefangen... Das ist ja das gute an Amazon zum Start sozusagen dass man da relativ viele oder sehr viele Kunden erreicht mit relativ wenig Vertriebsaufwand.
00:28:29: jetzt ganz einfach gesagt Man stellt seine Produkte online, natürlich davon kauft es erst mal keiner.
00:28:33: Aber man erreicht da sehr viele Kunden.
00:28:35: im Vergleich zu einem stationären Vertrieb wo wir einen Händler nach dem anderen einzeln angehen müssen und dann hoffen das denen die Produkte gefallen und der, die in den Laden hängt, wo dann der Kunde sie sehen kann ist vom Personalaufwand viel größer als was wir bei Amazon gemacht haben.
00:28:48: Deswegen sind wir auch als Organisationen sehr schlank.
00:28:50: also wir haben jetzt elf Mitarbeiter und sind mit zwei Vertriebler unterwegs gerade.
00:28:55: Und wer packt die ganzen Pakete?
00:28:56: Wie löst ihr das?
00:28:57: Ja, da arbeiten wir mit Dienstleistern.
00:28:59: Also wir haben Logistik-Dienstleister.
00:29:00: also die Ware letztendlich wird in China gefertigt dann geht sie zu uns ins Lager und von uns im Lager geht es dann raus an die Amazon-Lega, Zalando-Liga, About You-Legal oder halt die einzelnen Einzelhändler.
00:29:10: Jara ist ... Johnny Irwin ist auch Kunde bei euch, muss man fairerweise dazu sagen?
00:29:14: Also in unserem Partner-Netzwerk.
00:29:16: Wir haben ja ein Expertennetzwerk bestehend aus Interpreneurpartner und Expertpartnern.
00:29:21: Da gehört Tim und sein Kollege Jonas zu unseren Interpreneurspartneren.
00:29:25: Wie siehst du denn ihr Unternehmen und die ganze Strategie?
00:29:27: Die Besonderheit ist, dass Sie von der Amazon Produktorientierung zur Marke gewachsen sind.
00:29:32: Eine ganz andere Richtung als viele andere.
00:29:34: Jemand, der analytisch denkt wie Du.
00:29:35: Wie beurteilst du das?
00:29:36: Also ich glaube, dass Tim mit Johnny Irm da echt einen starken Case gemacht hat.
00:29:40: Gerade auch dieses Sich von Amazon zur Marke entwickeln ist ja die Rolle rückwärts so ein bisschen... Da wirklich einen sehr guten Job gemacht!
00:29:47: Generell seid ihr da schon sehr gut aufgestellt.
00:29:49: also auch dieses ganze Thema Die Logistik von Amazon zu nutzen Auch in Kombination mit eurem eigenen Logistiktienstleister.
00:29:55: Das sind genau diese Punkte, die im Zweifel Profitabilität bei einem klassischen Fashion-Unternehmen oder auch euren Wettbewerb angangskonkret dann im Zweife schwierig machen wenn ihr dieses sauberen, gestreamleiten Prozesse habt.
00:30:08: Könnt ihr das viel besser abbilden als eine Logistik, die auf Lkw-Ladungen in Zentralläger ausgerichtet ist?
00:30:16: Dann auf einmal Endkundenbestellung abwickeln soll.
00:30:18: und auch das ganze Thema Kundenservice da ist BtoC einfach ja ne ganz neue Hausnummer für etablierte Unternehmen.
00:30:26: Und jetzt glaube ich so junges Unternehmen seid ihr mit den Anforderungen gewachsen was sich sehr gut entwickelt hat.
00:30:33: Jetzt hast du ja für deinen DeepDive bei uns ein Stück weit Entscheidungsbäume aufgemacht, weil ich glaube viele Leute jetzt zuhören und Fashion ist da halt irgendwie sehr spezifisches Segment.
00:30:40: Überlegen Sie sich aber, sollte ich mit Amazon arbeiten?
00:30:42: Ja oder nein?
00:30:43: So!
00:30:43: Da kann dieser Report irgendwie bisschen Insights geben, aber die Frage beantwortet er nicht, sondern muss man sich selber beantworten.
00:30:47: Ganz genau.
00:30:48: Und die Daten gibt es auch leider keine Pauschalösung.
00:30:50: also auch so wenn wir Gespräche führen das immer so.
00:30:52: ja jetzt Abacela oder Vendo kann man so wahrscheinlich beantworten.
00:30:55: Es kann auch ein Hybrid-Konzept sein, es kann auch sein vielleicht solltest du gar nicht direkt mit Amazon arbeiten weder im Seller oder vendor sondern du hast eigentlich ein sehr starkes Händlernetzwerk.
00:31:03: lass die das doch machen oder?
00:31:04: oder?
00:31:04: also es gibt da auch noch mal tausend Untervariation in Form einer Kooperationsmöglichkeit mit Amazon.
00:31:10: Fashion ist glaube ich ein richtig gutes Beispiel weil es eine sehr reife Kategorie ist wo schon sehr hohe Anforderungen auf Seiten der Kunden bestehen.
00:31:18: deshalb haben wir da die Möglichkeit gehabt auch im Deep Dive schon ganz gut aufzuzeigen wie positionieren sich denn da verschiedene Unternehmen.
00:31:25: Wir haben da im Prinzip als Seller Primus einmal aufgezeigt, Snox ähnlich aufgeschnellt stellt wie Johnny Urban auch ein Pure Player der mit Amazon relativ groß geworden ist also Socken die auf Amazon verkauft werden.
00:31:38: Seller Modell eignet sich dann immer dann, wenn du im Prinzip sehr stark bereits Kompetenzen in Haus hast mit dem ganzen Thema E-Commerce.
00:31:47: Du bist seit dem Cellermodell deutlich stärker noch in der Pflicht als ein Wendermodel, wenn es darum geht deinen Bestandsplanung durchzuführen das Angebot ganz gezielt selber auszusteuern und so weiter.
00:31:57: Das sind Aufgaben die übernimmt Amazon im Wendemodel.
00:31:59: dennoch tappen da auch viele Marken.
00:32:02: In die Falle würde ich das jetzt durchaus auch mal nennen, dass Amazon die Komplexität dieses Modells auch gerne in der Anbahnungsphase einer Kooperation herunterspielt.
00:32:12: So ja es ist alles einfach und so weiter und dann ist man doch überrascht welche Anforderungen da ab Tag eins an den Prinzip schon gestellt werden.
00:32:18: Und das Vendor-Modell ist einfach auch schon sehr stark durch Automatisierungsprozesse bei Amazon geprägt womit sich viele klassische Hersteller einfach sehr schwer tun.
00:32:27: Und was wir zum Beispiel auch am Beispiel von Tom Taylor einmal aufgezeigt haben im Report, ist die Möglichkeit beide Modelle zu kombinieren.
00:32:33: Also das Seller und das Vendor-Modell und das, was ich immer als Never Out of Stock Sortiment bezeichne also das klassische T-Shirt, was niemals außerhalb der Saison ist diese Produkte einfach über Amazon anzubieten weil das kann der Algorithmus sehr gut da funktionieren in die Prozesse und ja Saisonware über das Seler-Model mit einem gesonderten Logistikansatz entsprechend abzubilden um so beiden Welten zu kombinieren.
00:32:57: Dabei muss man aber auch wissen, das ist natürlich mehr auffahren und auch da wieder es lohnt sich bevor man da überhastet in eine Kooperation mit Amazon einstiegt noch mal einen Schritt zurückzugehen und auch wirklich zu sagen okay was sind eigentlich unsere Ambitionen?
00:33:09: Aber was sind auch unsere Fähigkeiten?
00:33:10: Was sind wir gewillt selber aufzubauen und wo verlängern wir uns im Zweifel?
00:33:14: Wie sind das bei dir Dominik?
00:33:15: Ihr beschäftigt euch ja auch viel mit Marken und Loyalität hat ja oft viel mit Marke zu tun.
00:33:19: Jetzt hast du ja so ein bisschen die Datenhaube geguckt, was ich bei dir rausgehört habe war Wachstum an allen Enden.
00:33:24: Merkst du trotzdem, also sagen wir mal so rum wenn Partner von euch führen die auch Diskussion eigentlich mit euch über Amazon ob sie da aktiv werden sollen oder kriegt ihr so eine Debatte gar nicht mit?
00:33:32: Naja, das sind ja so ein bisschen zwei Fragen die du stellst.
00:33:34: Eine ist Machen sich Händler im deutschen Markt?
00:33:36: Egal ob online oder offline Gedanken darüber welche Rolle Amazon spielt?
00:33:39: natürlich tun sie dass alleine aufgrund der Größe und der Relevanz die Amazon hat Und da kommt es zu sehr unterschiedlichen Einschätzungen dazu Die spezifisch sind die persönlich spezifik sind die marktsegment üblich sind usw.
00:33:51: Das absolut.
00:33:52: und ich glaube dann wenn man seine marke sei das eine produktmarke Oder sei das seine händlermarke ganz besonders im fokus und im wert stehen hat Dann sind diese sind natürlich die alle Formen von Plattformintegrationen nochmal wieder spezifisch irgendwie zu betrachten.
00:34:05: Weil dann bin ich natürlich, nutze ich die Plattform geradezu meine Marke zu stärken?
00:34:09: Seid ihr eines was grade gesagt Rolle rückwärts Beispiel?
00:34:11: das ist ja eher selten weil üblicherweise Marktplätze hier dazu tendieren dass sie die Marken eher also alle mal die Händlermarken eher reduzieren.
00:34:19: in der Wahrnehmung Das ist bei uns vielleicht ein bisschen anders, weil wir eher einen Händlermarken-Marktplatz sind.
00:34:24: Also insofern hast du das sehr unterschiedlich an der Stelle.
00:34:27: Aber nehmen wir mal den Händlermarkenorientierten.
00:34:29: Der sagt sich natürlich ich möchte meine Händlamarke herstärken und die Erfahrung mit mir als Händlerin oder als Shop.
00:34:34: Wenn ich das stationär schon tue und jetzt auch online tue dann möchte ich dass ich das da auch weiter transportiert.
00:34:39: Und wenn er sich gar nicht das transportiert sondern ich es eigentlich nur eine Zwischenschicht bin, die dann Produkte anbietet?
00:34:44: Dann hat das für mich natürlich einen anderen Wert, das ist auch interessant im Umsatz aber einen anderen wert Das Kauferlebnis zu gestalten, was ich auf Marktplätzen üblicherweise nicht kann.
00:34:53: Wenn ich eine Herstellermarke bin dann ist das Problem ein bisschen kleiner weil es im Wesentlichen um die Produktmarkenerfahrung geht und weniger um die Handelsprozess-Erfahrung dabei obwohl gerade bei so großen Herstellern wie wenn du dir anguckst beim Nike oder Adidas würde ich sagen dass das beginnt auch relevant zu werden.
00:35:09: Das Shop-Erlebnis, stationär wie Sie es leisten das wollen sie natürlich auch digital irgendwie transportieren.
00:35:14: und da ist eine reine Schuhtüb X Y Preis Punkt Z Listung in einem Marktplatz neben hundertfünfzig anderen auch nicht ganz das was diesen Makenanspruch erzeugt.
00:35:25: Und auch wenn wir bei Dominic anzuknüpfen, so in selektiven Distributionen-Strategien denken.
00:35:31: Also ich glaube gerade weil du gerade Nike und Adidas und so weiter angesprochen hast geht da ja immer stärker um exklusive Kollektion, diese Easy Kollektionen von Adidas.
00:35:40: Da geht es genau um Verklappung des Angebots.
00:35:43: Es sind verschiedene Distributionskandidaten die nur ganz exklusiv zur Verfügung gestellt werden.
00:35:47: Währenddessen werden eben durch das Detail schon gerade gesagt das Thema Multi-Homing.
00:35:51: im Hinblick auf Ubiquität ist es mir wichtig der Kunde soll überall dort mein Produkt kaufen können, wo er es kaufen möchte oder möchte einfach ganz gezielt eine gewisse Wahrnehmung, ein gewisses Umfeld was mit meinen Produkten irgendwie asoziert werden soll.
00:36:05: Also ich glaube das ist einfach ne strategische Entscheidung und da kennt ihr wahrscheinlich auch die ganze Klaviatur bei Payback, dass sich Variationen es dazu gibt?
00:36:12: Ja erstens Klavier Tour und zweitens Ich meine wir haben einundreißig Millionen Kunden im deutschen Markt was man auch merkt und mit hunderten von Partnern zu tun was man aufmerkt ist Das Strategie oftmals auch zwei sehr unter verschiedene Richtungen beinhalten kann in derselben Kampagne und das auch nicht falsch ist.
00:36:27: Weil du nämlich Segmente hast von Kunden, du auf dem einen Weg besser erreichst und zufrieden stellst und vielleicht auch auf dem zweiten.
00:36:33: Ich glaube gerade Digitalisierung führt auch dazu dass diese Alleingültigkeitsanspruchstrategien ich mache das nur so als Händler also als Hersteller oder dergleichen auch weniger erfolgreich versprechend sind aus unserer Sicht als dass ich bereit bin zu sagen ich mach das so Und so, aber dann jeweils richtig.
00:36:50: Na wo ich ja auch ein bisschen raus wollte mit meiner etwas verschwobelten Frage war... Deswegen hab' ich die nicht verstanden.
00:36:55: Komfort!
00:36:57: Ist ja so ein bisschen was ihr immer proklamiert und das es ja auch noch Alternativen gibt zu Marktplätzen.
00:37:02: Ihr verpackt das halt immer in der Richtung verbund also sicherlich ein bisschen eurem Geschäftsmodellverordnung verortet oder geschuldet.
00:37:07: Warum glaubt ihr denn daran?
00:37:08: Oder was glaubst du macht einen Verbundenenke zu einer spannenden Alternative?
00:37:11: Das muss ja gar nicht mal Oda sein's kann ja auch nur uns sein.
00:37:13: manchmal zu einem Amazon Ansatz.
00:37:15: Ich glaube, dass ein Händler verbunden wie wir das sind mehr Kolorität des einzelnen Händlers in sich trägt.
00:37:21: Alleiner als einen fast anonymer Marktplatz.
00:37:24: Das ist ganz sicher so.
00:37:25: Und dadurch ist natürlich irgendwo, wenn du sagst, du spannst zwei Pole auf und auf dem einen Pole ist der Händler, der sagt ich mach alles alleine!
00:37:31: Ich bin dafür groß und stark genug.
00:37:33: Auf dem anderen Pole ist er fast anonyme Marktplatz mit dem ich als Händlerkorporiere.
00:37:37: Dann liegen solche so ein Multi-Partnersystem wie wir das sind, liegt es wahrscheinlich in der Mitte und in der Tendenz glaube ich eher in Richtung des Händlers.
00:37:45: Ja, dieser Verbund lebt ja davon dass man sehr klar die unterschiedlichen Kolorete von Marke, von Händle, von Erfahrung usw.
00:37:52: sieht und erfährt und dass es nicht zurückgestellt wird.
00:37:55: Gleichzeitig hast du aber natürlich, das ist eine Plattitüde, aber es ist halt wahr, eben Investment in der Marketingreichweite, in den Funktionalitäten, in der Standardisierung die der Endkunde bis zum Gewissen gerade ja auch sucht weil er sich nicht jedes Mal wieder was anderes irgendwie angewöhnen möchte.
00:38:08: Hast Du die Vorteile des Verbundes?
00:38:10: Also gibt's nur wenig Deiner Alleinstellung auf und hast aber große Senergieeffekte im Verbund.
00:38:15: ich glaube das ist das was uns da ausmacht.
00:38:16: Ich meine, was bei Dominic ja so ein bisschen mitschwingt ist ja auch Kontrolle über die Markenerfahrung und Kontrolle den Verkaufsprozess.
00:38:22: Wie ist es denn bei euch wenn ihr viel über Amazon macht?
00:38:24: Es gibt ja auch gerne mal Asia-Konkurrenz, die irgendwie sehr aggressiv ist, was ich mir so hab sagen lassen.
00:38:28: Vielleicht kannst du mal aus einem Nähkästchen plaudern, was in eurem Segment da so passiert.
00:38:32: Da gibt's erstmal viel günstiges Angebot aus Asien definitiv und gerade das, was wir vorhin besprochen hatten mit dem Suchschlitz usw.. das sind die Sachen, wo asiatische Anbieter-Marken gut sind.
00:38:43: Die können sehen dasselbe Amazon.de wie wir, sehen dieselben Suchergebnisse und können dann dementsprechend was anbieten, was es da schon gibt.
00:38:49: Deswegen ist unser Vorteil, dass wir hier irgendwie im deutschen Markt sind und relativ schnell sehen wenn sich Trends bilden usw.
00:38:55: Da müssen wir halt sehr agil sein und sind dadurch immer ein Stück voraus.
00:38:59: aber so... Wir hatten jetzt konkret in unserem Fall das Problem, dass chinesische Fabriken fakes unserer Produkte hergestellt haben und die einfach über Amazon unsere Listings anhängen konnten, wo wir dann von Kunden Anschriften bekommen haben.
00:39:10: Ja warum dauert denn der Versand jetzt so lange?
00:39:13: Ich warte schon seit drei vier Wochen.
00:39:14: Wir hatten die Bestellung aber gar nicht in unserem System, haben uns gefragt ja wo hat er den bestellt?
00:39:19: sozusagen ne Und dann mit ein bisschen Nachforschung kam dann raus, dass es bei einem ganz anderen Anbieter aus China war.
00:39:25: Der dann bei uns im Listing hing und der das Produkt aus China direkt verschickt hat auch einen Johnny Urban Logo drauf gemacht hat usw.
00:39:32: Das ist halt einfach als Kopie darüber angeboten hat.
00:39:34: Da hat natürlich Amazon kein Interesse dran wie heißt recht nicht.
00:39:37: aber letztendlich sind wir diejenigen die dann die Bewertungen dafür abbekommen wenn das Produkt dann nicht die Erwartungen erfüllt?
00:39:42: Ja, das sind natürlich nicht so schöne Beispiele wo man auch hinterher sein muss und wo glaube ich Amazon auch hinter her ist aber es einfach so ein großer Marktplatz.
00:39:49: Es ist sehr schwer zu kontrollieren halt alles.
00:39:51: Wenn jetzt gibt ja ganz viele Debatten rund um das Thema Lesara kam das ja viel auf dass wie chinesische Unternehmen richtig die Umsatzsteuer abführen, dass sie nicht richtig verzollen, dass die Arbeitsbedingungen da schwierig sind usw.
00:40:01: Habt ihr irgendwelche Mittel gefunden euch dagegen zu schützen?
00:40:04: Vielleicht kannst du immer diesen Listingprozess ein bisschen erklären für den Laien was das bedeutet wenn du sagst jemand hängt sich an euer Listing an Aber gibt's Mittel das man sich überhaupt gegen wehren kann?
00:40:11: Ja, es ist schwierig.
00:40:12: Man muss halt immer aktiv sein so gesehen.
00:40:14: Es gibt die Amazon Brand Registry.
00:40:16: also wenn man der Markenbesitzer ist wie wir das in unserem Fall sind dann kann man das bei Amazon registrieren lassen und dann hat man zumindest eine Grundlage auf der man Amazon kontaktieren kann und sagen kann, hier läuft was falsch.
00:40:26: Hier wird gegen unser Markenrecht verstoßen oder das dauert dann in der Regel eine Weile aber dann wird da schon reagiert so.
00:40:32: Das ist jetzt in Betrugsfällen so, ne?
00:40:34: Wenn dann so Trigse rein, da kann man meistens wenig machen.
00:40:37: Oder sind wir auch nicht die Typen, die da hinter R gehen und sagen ja er hat aber hier zweihundert Plague-Bewertungen drin oder so... Damit müssen wir dann leben versuchen uns auf uns zu konzentrieren, ein gutes Produkt zu entwickeln und einfach dem Kunden super Angebot zu geben.
00:40:49: Also mit Johnny Urban ist so ein bisschen... Unser USP ist halt diese Mischung aus irgendwie angesagtem coolen Design zu einem echt fairen Preis auch wenn der bei Amazon definitiv über den Durchschnitt so gesehen liegt.
00:41:01: Und das Ganze noch mit der Nachhaltigkeit gepaart ... kippt es halt von diesen chinesischen Anbietern so nicht.
00:41:05: Und das gibt sehr viele Kunden, die sich dafür entscheiden und man muss halt... Das hast du ja in dem Report auch rausgearbeitet Jahre.
00:41:11: Man muss da schon ein bisschen seine Zielgruppe kennen, ne?
00:41:13: Wollen wir jetzt den der einfach nur auf die Funktion guckt?
00:41:16: ich brauche einen Rucksack wo ich am Tag die und die und diese Sachen reintourne und er soll möglichst günstig sein?
00:41:20: so Ja!
00:41:21: Diesen Kunden werden wir nicht profitabel bedienen können auf Dauer und das ist auch nicht der Kunde den wir wollen.
00:41:25: Wir wollen schon denen der Emotionen zum Produkt aufbauen kann und der das täglich gerne benutzt und der auch ein Produkt will was einfach in vielen Umfeldern cool aussieht.
00:41:34: Aber wie funktioniert das mit diesen Listings?
00:41:35: Das hätte ich ja gerne noch mal ein bisschen verstanden.
00:41:37: Also wenn du sagst, die Könste in euer Listing anhängen hier gibt doch eigentlich Produkte vor und wie schaffen die es dann dass sie trotzdem unter eurer Marke wahrgenommen werden quasi?
00:41:43: Ja grundsätzlich ist Amazonian offener Marktklasse.
00:41:45: sieht man letztendlich bei Marken wie Nike oder Adidas sieht man das noch stärker dadurch dass hier ihre Produkte an.
00:41:51: viele Händler vertreiben diese Hände die dann auf Amazon anbieten.
00:41:54: dann hat man halt so einen Nike Air Max Schuhe wo dann fünfzig verschiedene Händlern den anbietet und am Ende einer in diesem Einkaufswagen also in die Buybox kommt um dann Wenn jemand in den Einkaufswagen klickt, dann ohne es zu merken bei diesem Händler Koff.
00:42:05: Das ist da meistens der mit dem niedrigsten Preis so gesehen.
00:42:08: Also grundsätzlich kann jeder, der möchte bei Amazon quasi seinen Nike Produkt anbieten wenn er da angemeldet ist als Verkäufer und das ist letztendlich bei unserem Produkt genauso.
00:42:17: Wir haben natürlich die Pflege für die Listings machen, die ganzen Fotos und können das auch über diese Brand Regency kontrollieren.
00:42:23: aber letztendig kann jeder der so einen Rucksack hat, kann ihn da hochladen.
00:42:28: Wenn ich mich richtig hinsinn, dann war das ja Rossmann was immer in die Medien so gegangen ist mit Pippi in den Augen.
00:42:34: Dass Amazon irgendwie Graumarkt-Varier irgendwie quasi fördern würde und nichts gegen Fraud tut.
00:42:38: Hast du das Gefühl die tun da genug oder ist das schon berechtigt?
00:42:41: Ja, ich glaube sie tun auf jeden Fall was weil Sie wissen dass... Dass das irgendwie imitschädigend wäre und dass das auch Kunden davon abhalten würde, Markenartikel über Amazon zu kaufen.
00:42:50: Also wenn da in den Bewertungen von einem Markenprodukt steht, er habe ein gefälsches Produkt erhalten... ...und das steht dann in zehn Bewertung so, dann überlegt man sich ob man das Produkt dann wieder da kauft oder ob man es dann nicht doch lieber bei Zollando kauft auf, wenn's ein bisschen teurer ist.
00:43:01: Deswegen hat Amazon keine Trässe dran und tut da auch was sozusagen.
00:43:04: aber ich glaube Die Tiefen des Markplatzes sind sehr tief und es ist einfach ein so großes Angebot, dass es dafür Amazon schwierig ist manuell hinterherzukommen.
00:43:12: Deswegen werden dann natürlich Algorithmen entwickelt und aber da wird natürlich auch vieles übersehen wo man als Marke aktiv hinterhergehen muss um dagegen vorzugehen.
00:43:20: Eine Sache, die wir in der Payback-Umfrage hatten, war ja, Amazon ist extrem beliebt für die Qualität seiner Bewertung.
00:43:27: Also es ist zu sagen was Kundenresensionen angeht deutlich über so ein Zalando oder einem eBay.
00:43:31: Jetzt sagt er aber gleichzeitig dreieinhalb Faktbewertungen und ich glaube auch mal einen Spiegelthema dazu... Was beobertest du da?
00:43:36: Ist das wirklich so ein Problem auf Amazon?
00:43:39: Es gibt immer wieder Zahlen im Raum, jede zweite Bewerting im Internet gefälscht
00:43:43: usw.,
00:43:43: also da gibt's ja Hane büchende Geschichten.
00:43:47: Aber ich behaupte mal dass Amazon relativ gut schon ist.
00:43:52: Also zum Beispiel auch bei meinem alten Arbeitgeber hatten wir mal die Herausforderung, dass da auch angeschrieben wurden, dass wir bestimmte Bewertungen nochmal verifizieren lassen müssen weil sie noch veraltet sind.
00:44:02: also auch so wird es immer sehr stark darauf geachtet das neuere Bewertung mehr Gültigkeit haben als eine alte Bewertungsbewerbung.
00:44:09: Es gibt jetzt diese verifizierten Käufe Das wird sehr transparent dargestellt was von den sogenannten Wein-Bewertern also von Amazon ausgewählten Bewerter, die ein kostenfreies Produkt von dem Hersteller erhalten haben, bewertet haben.
00:44:23: Also Amazon versuchte die Transparenz auf der einen Seite sehr stark zu erhöhen und auf der anderen Seite auch konsequent zweifelhafte Bewertungen zu löschen.
00:44:31: also da wurde in den letzten Jahren viel gemacht und dann gab es auch mal eine Welle von Löschungen, die auch den einen oder anderen Herstellern oder Händler gerade getroffen haben behauptet man, dass Amazoner schon recht viel macht und gleich zu andern.
00:44:44: Ja das deckt sich auch mit unserer Erfahrung.
00:44:46: also da hat sich schon viel getan, Amazoner hat dann ein großes Interesse dran und hat auch da schon gehandelt.
00:44:50: es ist jetzt deutlich schwerer geworden da irgendwie Bewertungen auf die Plattformen zu bekommen als als Hersteller?
00:44:55: so gesehen Ja, aber selbst ich merke es ja im Kleinen.
00:44:58: Als ich mein Buch rausgegeben hab, gab's schon Bewertungen zu meinem Buch bevor der Veröffentlichungstermin da war.
00:45:01: Das fand ich irgendwie heiß.
00:45:02: Kannste jetzt mal auf Eifchen kommen?
00:45:03: Schlecht!
00:45:06: Hatte ich jemanden, der das Buch rezensiert hat, weil er einen Vorabdruck in einer Zeitung gelesen hat und fand den Vorabdrück scheiße und hat gesagt, das Buch ist kacke.
00:45:11: Und dann sprichst du gegen Eid und sagst, ohja, anyway.
00:45:14: Meine fünf Fake-Bewertungen mit fünf Stellen haben sie wieder rausgerissen.
00:45:17: Stefan, was du mir bestimmt mal beantworten kannst ist es natürlich auch spannend zu sehen Sichtbarkeit auf Amazon zu beeinflussen.
00:45:22: Also Tim hat ja eben gesagt das ist quasi wie eine riesige Auslage in die man sein Produkt legt.
00:45:26: also man hat gar nicht so viel Aufwand es viele Leute sehen zu lassen.
00:45:29: aber wenn wir jetzt hier auf der dem Exko wo wir gerade aufnehmen mal war gibt's jetzt auch mittlerweile große amazon media Stände wo man quasi angeregt wird Media Budget bei Amazon zu lassen.
00:45:39: Wie siehst Du denn so?
00:45:39: die Entwicklung von organischer Sichtbarkeitszugut kauft da und was kann man da so tun?
00:45:44: Ja, letztendlich ist es relativ einfach wenn man sich anschaut wie die Top-Position auf Amazon sich verändert haben über den letzten Jahre.
00:45:50: Wir hatten irgendwann und das war bei Google übrigens nicht anders Irgendwann.
00:45:54: bei Google gab's ganz viele organische Plätze oben Und die gabs auch bei Amazon.
00:45:57: am Anfang und im Laufe der Zeit ist da immer mehr Werbung erschienen.
00:46:00: So!
00:46:00: Das ist... Bei Google hat sich jeder daran gewöhnt und bei Amazon würde ich behaupten haben dass sie meist noch gar nicht so richtig wahrgenommen zumindest die Endkonsumenten.
00:46:07: Ich weiß nicht ob ihr bei Payback da irgendwie Analysen zu habt Aber so aus unserer Erfahrung kann man die also Die Headlines gibt ja die schönen Sponsor Brands oben oder früher Headline Search Ads, die ganz oben mit mehreren Anzeigenpositionen und mehrere Produkte featuren.
00:46:19: Die kann man relativ leicht als Werbung erkennen.
00:46:21: Und das sind mittlerweile eigentlich die ersten vier, sagen wir ungefähr vier Suchergebnisse, die mittlerweile Sponsored sind.
00:46:29: Dann kommt zwischendurch auch immer wieder was gesponsoredes.
00:46:31: Ich würde jetzt mal behaupten der typische Nutzer erkennt ihn nicht unbedingt zwingend immer.
00:46:35: Und was bedeutet das jetzt endlich, wenn man sich jetzt mal auch keinen neuen Logik, gab es bei Google auch schon.
00:46:39: Wenn man sich anguckt, was sieht der Nutzer, wenn er seinen Suchergebnis ein gibt?
00:46:43: Dann ist das halt als erstes bezahlte Werbung und dementsprechend – und auch alte Google-Weisheit – die oberen Plätze klicken am besten.
00:46:50: also alles kann man übertragen.
00:46:52: Dementsprechend kommt man darauf hin dass jetzt erstmal Sichtbarkeit ohne Werbung heute schonmal sehr schwierig wird.
00:46:58: Das heißt, die neuen Werbemöglichkeiten, die da sind müssen genutzt werden.
00:47:03: Wenn man als Brand nicht untergehen will und auf der anderen Seite werden sie auch recht aktiv genutzen gibt es viele Zahlen dazu wie sich der Markt entwickelt ist auf jeden Fall wahnsinnig steigend wie groß die Zahl am Ende immer ist.
00:47:11: ich glaube gerade in Bezug auf das Produkt Segment, wir sprechen über Fashion hier ist natürlich auch eine ganz spannende Sache.
00:47:18: Das zu betrachten denn ja der Algorithmus ist nicht gut in saisonalen Produkten und deswegen mehr oder weniger offiziell oder inoffiziell gibt Amazon auch raus.
00:47:26: gerade für solche Artikel lohnt sich natürlich Wärmung sehr stark Und das würde ich auch unterschreiben.
00:47:30: Wir sehen Der Algorithmos schafft es vielleicht in drei Monaten den Artikel einigermaßen einzuordnen.
00:47:34: dann ist wieder die Saison rum.
00:47:35: mit Advertising kriege ich das deutlich früherhin.
00:47:37: Saisonartikel nach oben zu bringen und Die artikel die ich immer im Sortiment habe Das ist nochmal eine andere Geschichte.
00:47:44: Aber die Artikel, die saisonal sind und kurz da sind, wo ich hohe Bestände habe oder abverkaufen will in kurzer Zeit... ...da führt aus meiner Sicht gar kein Weg dran vorbei!
00:47:51: Und in vielen Kategorien führt ohnehin kein Weg mehr an Werbung
00:47:53: vorbei.".
00:47:54: Ich kann das auch absolut bestätigen, Stefan.
00:47:55: Was du sagst?
00:47:56: Ich finde dennoch eine sehr interessante Entwicklung, wenn man sich so Amazon-Wertekomplex anguckt.
00:48:01: So bezeichnet es sich selber als das kundenszentrierteste Unternehmen der Welt, der kundische Demittelpunkt und so weiter und sofort.
00:48:07: Dennoch steht auf der anderen Seite natürlich die Börse, die in gewissen Profitabilitäten Druck aus Amazon ausübt.
00:48:13: Und diese ganze Media-Geschäft ist glaube ich auch bekanntermaßen für Amazon eine absolute Cashcow.
00:48:18: Und dennoch ist es ja, wenn wir uns was Kundensicht sieht ... Man verfälscht damit das Ergebnis der ersten Suchergebnisseite.
00:48:23: eine sehr interessante Entwicklung ist, wenn man das mal auf die Anfänge von Amazon oder auch so dieses Kunden versprechen.
00:48:28: Was irgendwo Amazon immer mitschwingend ein bisschen in Frage stellt?
00:48:32: Völlig richtig!
00:48:33: Das sehen wir genauso – auch wieder parallel zu Google eigentlich, die sich mit dem Thema viel auseinandersetzen mussten.
00:48:39: Ich glaube es bietet Chancen und Risiken zur gleichen Zeit.
00:48:42: Die Risiken sehe ich tatsächlich eher auf der Kundenseite, dass man das Kundenerlebnis verfälscht dadurch von Amazon-Sicht.
00:48:46: Da wird sich Amazon mit Sicherheit einige Gedanken zu machen.
00:48:49: Auf der anderen Seite gibt's für die Marken, die wir jetzt miterleben aus unserer Sicht eher größere Risiken auf diesen Zug nicht aufzuspringen.
00:48:56: Auf der anderen Seite kann man aber auch mit Werbung wieder sehr viel lernen, über wie funktionieren denn die eigenen Produkte?
00:49:01: Sei es ich Launche-Produkte... Über Werbung kann ich sehr schnell Feedback zu Produktlaunches bekommen.
00:49:05: Es gibt spannende Fälle, die Unternehmen, denen wir arbeiten, die mit schönen Koharten arbeiten, wo sie sagen, ich teste meine Launches vor Kufia bevor dann was wirklich kritisch wird um zu lernen ob die Produkte besser oder schlechter performen und vielleicht Rückschlüsse auf das Marktpotenzial zu berechnen.
00:49:19: Und die andere Sache ist tatsächlich auch, man muss unterscheiden zwischen dem was Amazon jetzt im Bereich Search tut.
00:49:24: Bonsort Ads, vergleichweise früher Google AdWords oder Google Ads heute und der DSP, die Amazon anbietet.
00:49:30: Das eine ist ja Ja ich verfälschte das Suchergebnis und das andere ist Ich nutze die Audience- oder die Ziergruppeninformation von Amazon Auch auf anderen Seiten da draußen Was auch Google und alle anderen Player da draußen machen.
00:49:42: Erklärst du dir das Pino mal kurz für den Leinenhörer?
00:49:44: Gerne.
00:49:45: Also letztendlich ist es so, wenn ich in der Suche erscheine dann habe ich natürlich Interesse in diesem Amazon universumsichtbar zu sein auf gewissen Begriffen die für mich relevant sind.
00:49:53: Wenn ich aber sage Ich hab vielleicht ein Produkt was ich launche oder ich hab vielleicht einen Deal bei einem Produkt und ich möchte dass in die deutlich breitere Masse bringen Dann kann ich auf Zielgruppendaten von Amazon zugreifen Und also zum Beispiel der Sportinteressierte, der Fahrradinteressierte könnte Interesse an Rucksäcken haben oder jemanden, der auf den Konkurrenzprodukten war.
00:50:12: Könnte sich ja auch für mein Produkt interessieren was vielleicht irgendwo bessere Features hat in irgendeiner Art und Weise... ...und ich glaube das ist ein Potenzial was Emerson tatsächlich noch hat, was uns in Zukunft noch sehr stark begleiten wird und wo noch glaube ich deutlich unterm Potential unter dem was es wirklich bringt am Ende auch für Unternehmen, wo Emerson liegt gerade.
00:50:32: Und DSP, Entschuldigung.
00:50:33: Ich soll das erklären?
00:50:33: Das ist Display!
00:50:34: Am Ende ist DSP ein Display-DSP.
00:50:36: Die Mannshelptatform ist ein Display Format wo ich entweder einen Produkt auf Amazon einfach an eine Zielgruppe außerhalb von Amazon bringe dann sehe ich auch zum Beispiel Spiegel Auf einmal das Produkt was ich vor bei Amazon gesehen habe.
00:50:48: das hat jeder mal mit Sicherheit schon mitbekommen.
00:50:50: ich surfe irgendwo und ich seh das Produkt nachher Und des Anderes kann aber auch, ich glaube Opel und Mercedes die haben alle schon Kampagnen außerhalb vom Amazon gemacht Aber mit den Zielgruppen da von Amazon im Hintergrund Wenn wir noch mal zu den, finde ich ganz interessant weil wir versuchen ja so ein bisschen den Marktüberblick uns anzuschauen.
00:51:05: Die Kollegen sind jetzt nicht hier aber an der Stelle... Total andere Strategie aus meiner außenbeobachteten Sicht, anderer Marktplatz.
00:51:11: Total andere Positionierungen als wir oder jetzt wie angesprochen Amazon beim Idealo zum Beispiel wo ja fast heilig die Listenplätze nach Kundeninteresse vergeben werden.
00:51:20: also wo ich mir hundertprozentig sicher sein kann wenn ich in Kategorie X gehe dass die ersten zehn Produkte exakt Nachkundeninteresse sortiert sind und absolut kein weiterer Interest irgendwie mit einspielt.
00:51:30: total anderes Vorgehen sehr sehr transparent sehr sehr verlässlich in dieser Dimension.
00:51:34: auch glaube ich einen interessanten Ansatz das in dieser Wertigkeit zu tun und für so wichtig zu halten.
00:51:38: Zumindest ist immer meine Beobachtung, wenn ich dort im Kreis nickt jeder kein Video-Podcast.
00:51:42: also insofern ich glaube das ist total anderer Ansatz und auch einer der zu dieser Glaubwürdigkeit wieder dieser Form der Preis orientiert kann ich mich darauf verlassen dass da eine glaubwürdige transparente irgendwie Darstellung nach preis und Kundeninteresse sortieren sozusagen stattfindet.
00:51:57: völlig andere ansatz auch glaube ich ganz erfolgreich genau dann für die Positionierung.
00:52:00: Aber ja, war absolut wichtig.
00:52:02: Weil auch aus meiner Sicht gefährdet dieses ganze Thema.
00:52:05: Sichtbarkeit wird teurer auf die Vielfalt im E-Commerce.
00:52:07: Also eigentlich ist das Schöne an E-Commers, dass auch so kleine Marken wie Johnny Irm, die haben richtig gutes Konzept als Nachhaltigkeit.
00:52:13: Ich weiß es ist ein gutes Produkt.
00:52:14: Seien wir mal ehrlich vor fünfzehn Jahren dieses Ding aufzuziehen weil ich sehr schwierig gefallen.
00:52:18: Ihr hättet super viele Kinken putzen müssen bei verschiedenen Boutiken um überhaupt mal diese Sichtbarkeits zu erreichen.
00:52:23: Das ermöglicht im Prinzip E-commerce.
00:52:24: jetzt wenn Sichtbarkeiten wieder teurer wird es natürlich für neue Konzepte.
00:52:29: Es ist schwierig, sich überhaupt dieses Publikum erst einmal zu dem Gegenüberzutreten.
00:52:34: Du hast dann natürlich wieder da wo das meiste Geld sitzt irgendwie... Da ist die Sichtbarkeit.
00:52:39: im Prinzip kann man sich kommerziell erwerben und dann führt es dazu geh ich kauf vielleicht nicht mehr den Nachreiting-Rucksack sondern den mit sehr kleinen Händen gefertigten.
00:52:48: also so ist es halt irgendwie ein bisschen traurige Entwicklung.
00:52:52: Also ich sehe diese Relevanzargumente auch dass das Amazons groß für Stärke war relevante Produkte gezeigt werden und deswegen die Kunden auch da suchen.
00:53:03: Aber ja, mit dieser Vielfältigkeit wenn es diese Werbung nicht gäbe dieses Sponsored Products dann würde man mit einem neuen Produkt auch gar nicht mehr irgendwie angezeigt werden weil es niemals dazu kommen wird dass irgendjemand das kaufen würde.
00:53:12: Deswegen kann man quasi nur darüber machen plus es wird auch langfristig so sein nur Leute das Buchen werden und die Preise bereit sind zu zahlen, die auch ein Produkt haben was entsprechend konvertiert so gesehen.
00:53:23: Also es werden nicht irrelevante Produkte dann oben angezeigt.
00:53:26: Es gibt auch einen Ranking Faktor dahinter der über den über das Gebot hinaus geht und so deswegen.
00:53:31: da gibts dann auch schon irgendwie Effizienzen die dazu führen dass trotzdem die relevanten Produkte in der Werbung sind.
00:53:37: Was ein echt interessanter Punkt ist, weil einfach nur Erwerbungen oben reinkaufen, die dann nicht konvertiert, weil das Produktangebot nicht interessiert, wenn wir es mal ganz simpel formulieren würde, einfach nur verwässern und gar nicht funktionieren.
00:53:49: aber auch nicht für den, der es bucht kurz und dann hört er damit wieder auf.
00:53:53: Also insofern, du hast recht es ist eigentlich ein selbst regulierendes System zumindestens im bestimmten Teil.
00:54:00: Ja klar!
00:54:01: Du hast es da nicht ganz so genau sortiert.
00:54:03: wirklich das was sich am meisten verkauft für dieses Keyboard ist auch ganz oben so gesehen durch den Preis mitbeinflusst, aber es wird auch nur relevante Ergebnisse mittelfristig oben geben.
00:54:13: Je kompetitiver der Markt und je mehr irgendwie Wettbewerber da drin sind, desto relevanter sind diese Ergebnisse dann wieder.
00:54:18: Und da ist natürlich Amazon an Angebotmangel nicht so gesehen, deswegen funktioniert das auch ganz gut.
00:54:24: Aber Stefan Verländer, die Dosis macht das Gift beim Thema Werbung?
00:54:27: Habt ihr Zahlen dazu?
00:54:28: wenn ich jetzt eine Kategorie mir angucke wie viel Prozent der Sichtbarkeit bezahlt sind und wieviel organisch?
00:54:34: Ja also... In dem Report haben wir uns vor allem auf organische Zahlen jetzt konzentriert.
00:54:38: Aber ja, wir schauen uns auch an wie die Werbeintensität in Märkten ist.
00:54:43: Wir wissen jetzt nicht hundertprozentig genau, wie viele von den bezahlten Angeboten auch geplickt werden.
00:54:49: Aber wie sind Werbeintensitäten?
00:54:51: Schauen wir uns prinzipiell schon an, auch um unsere Kunden einfach zu Benchmark und zu beraten vor allem im Laufe der Zeit und für die Zukunft.
00:54:57: Aber noch mal ganz kurz zu dem Thema eine Sache ja!
00:55:00: Wir haben uns auch den Qualitätsfaktor angeschaut.
00:55:02: und ja, wie bei Google gibt es auch bei Amazon Qualitäzfaktoren.
00:55:04: Und wir glauben dann auch, dass wird nicht ein Markt sein – das reichste Unternehmen gewinnt sondern am Ende ist es Emerson ist und das ist das Schöne des E-Commercees produktzentrisch.
00:55:12: Das heißt, das beste Produkt am Ende vorausgesetzt ich mache Werbung hat schon relativ gute Chancen, ist das Gute daran?
00:55:19: Ich meine, hast du dann so ein bisschen die Schatztour auch?
00:55:22: Den Willen, die Schastroh zu öffnen?
00:55:23: gibt es Mittel und Wege.
00:55:24: Die Positionierung auf Amazon im organischer Ebene zu beeinflussen.
00:55:27: Gibt's da irgendwie Hausaufgaben, die man machen muss?
00:55:29: Ja klar!
00:55:30: Es gibt ja dieses Thema Amazon SEO was viel banaler ist als irgendwie SEO jetzt bei Google oder so.
00:55:36: Du hast halt einfach relativ wenig was zu beeinflussen kannst.
00:55:39: Das ist natürlich ein Faktor womit dir erst mal bestimmst für welche Suchbegriffe dein Produkt angezeigt wird.
00:55:45: das ist letztendlich das was das ausmacht.
00:55:47: Wie hoch du dann letztendlich für das Keyboard angezeigt wirst, ist wie gut verkaufst du für dieses Keyboard.
00:55:52: Das heißt du musst schon zwischen deinen Suchbegriffen und dem Produkt ein guter Fit da sein so gesehen damit es auch funktioniert.
00:55:58: Ja, letztendlich ist das entscheidendste wahrscheinlich irgendwie um gut ranken zu können deine Conversion Rate zu optimieren und da sind ja der größte Faktor bei Amazon sind die Bilder.
00:56:08: Du musst über die Bilder den Kunden überzeugen dass das das Produkt ist was er kauft und deswegen machen das auch viele Amazon Agenturen aber auch Amazon Seller dass sie da viele USPs versuchen auf dem Bildern zu kommunizieren um halt den Kunden zu überzeugen, ja hier bin ich beim richtigen Produkt und wenn die Conversion Rate entsprechend gut ist dann kletterst du auch im Ranking.
00:56:25: Okay echt Bilder!
00:56:25: Ich hätte gedacht das irgendwie auch Bewertung eine Rolle spielen... Klar aber das zählt ja auch Zeit auch wieder auf die Conversion Rate ein.
00:56:31: also klar es einerseits klicken deinen Produkten mehr Leute wenn das irgendwie viele gute Bewertungen hat aber es verkauft dann auch besser.
00:56:37: und ne es geht da quasi auch wieder über die conversion rate.
00:56:40: Gut, ich glaube wir haben einen schönen Ritt gehabt.
00:56:42: Wir konnten sicherlich nicht alles beantworten aber mal einzutauchen in die Amazon-Welt mit einem Segment ganz fokussiert ist glaube ich echt interessant gewesen und danke dir auch für deine Praxis sozusagen oder eine Bereitschaft Praxis wissen zu teilen.
00:56:53: Und euch allen natürlich ganz vielen Dank auch für die Teilhabe an diesem schönen Report und was ihr tolle Dinge bei gesteuert habt.
00:56:58: Ja Ratja hat ja auch mit uns in den Podcast gemacht wo ein bisschen mehr über Amazon sagen.
00:57:00: welche Taktiken gibt es?
00:57:02: wie sollte man sich verhalten?
00:57:02: also Ich glaub fürs ganze Thema soll jetzt Zeller werden oder Wendorf weil weiß nur auf diesen podcast.
00:57:06: Wie gesagt für den moment sonst mal ganz herzlichen dank.
00:57:09: Jetzt müssen wir mal öfters machen, dass wir hier bunte Mischung bauen.
00:57:13: Lieben Dank!
00:57:13: Danke schön!
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