Momox, MyHammer, Wooga und Babbel in der Grown-Up-Runde | #Unternehmensführung 🧠
Shownotes
C-LEVEL INTERVIEW | Dieser Deep Dive wurde bei Momox aufgezeichnet. CEO Heiner Kroke hat zu seinem 15-jährigen Unternehmensjubiläum eingeladen und mit anderen erfolgreichen Unternehmern diskutiert, wie aus ihren Startups erfolgreiche Unternehmen geworden sind. Du erfährst... ...warum zu viel Selbstbewusstsein schadet ...weshalb Erfolgsgeschichten Achterbahnfahrten gleichen ...wie Gründer aus Krisen Erfolge machen ...welche Skills Gründer brauchen, um Unternehmer zu werden ...warum Netzwerke wichtig sind, um zu wachsen ...wie die fünf Ts Dein Unternehmen nach vorne bringen ...welche Rolle der Standort für den Erfolg spielt ➡️ Du konntest dir keine Notizen machen? Unser [digital kompakt+ Newsletter](newsletter.digitalkompakt.de) fasst dir für jede Folge die wichtigsten Punkte zusammen Diese Episode dreht sich schwerpunktmäßig um Unternehmertum: Denn getreu dem digital kompakt Motto "Lerne von den Besten" trifft sich Joel in freudiger Regelmäßigkeit mit den erfolgreichsten Unternehmer:innen aus der Startup- und Digitalwirtschaft. Egal ob Scale-up, Soonicorn, Unicorn oder erfolgreicher Mittelständler – in unseren Episoden zu Unternehmertum lassen dich die Besten hinter ihre Kulissen blicken und nehmen dich mit auf eine Reise zur Strategie, Entstehung und Entwicklung ihrer Firmen. __________________________ ||||| PERSONEN ||||| 👤 Joel Kaczmarek, Geschäftsführer digital kompakt 👤 Jens Begemann, 👤 Tilo Bonow, 👤 Markus Witte, 👤 Claudia Frese, __________________________ ||||| SPONSOREN ||||| 🔥 [Übersicht](https://www.digitalkompakt.de/sponsoren/) aller Sponsoren __________________________ ||||| KAPITEL ||||| (00:00:00)Vorstellung und Einführung ins Thema (00:05:33)Momox – Gründungshypothesen treffen auf Realität (00:10:35)Wie Erfolgsarroganz dem Wachstum schadet (00:15:53)Get big, stay big – Faktoren (00:20:56)Krisen als Innovationstreiber (00:25:45)Growth-PR-Strategien für höhere Aufmerksamkeit (00:37:56)So erobern Startups internationale Märkte __________________________ ||||| WIR ||||| 💛 [Mehr](https://lnk.to/dkompakt) tolle Sachen von uns 👥 Wir von digital kompakt streben die Verwendung einer geschlechtsneutralen Sprache an. In Fällen, in denen dies nicht gelingt, gelten sämtliche Personenbezeichnungen für alle Geschlechter.Transkript anzeigen
00:00:00: Hallo und herzlich willkommen zu einem neuen DeepDive-Podcast von Digitakompakt.
00:00:11: Mein Name ist Joel Katzmarek, heute geht es um Größe und Erfolg.
00:00:15: Unser Thema lautet Grownups, Erfolgsfaktoren für das Wachstum von Digitalunternehmen in der Gründermetropole Berlin.
00:00:22: So ein langer Titel!
00:00:22: Ich sage auch gerne Getting Big, Staying Big – mein Mantre für heute.
00:00:26: Und das ist eine ganz besondere Aufnahme, denn ich befinde mich nicht in unseren heiligen Hallen sondern in einer richtig charmanten schön schallgedämmten Danke des Lohainer Fabrikhalle wo das schöne Unternehmen MOMOX sitzt die mittlerweile wie alt geworden sind?
00:00:37: Fünfzehn stolze Jahre.
00:00:38: Was diesem Anlass haben wir uns hier mal versammelt, gleich zu sechs großer Aufschlag für große Themen und wollen darüber reden was uns alles groß macht.
00:00:46: Vielleicht fangen wir mit einer kurzen Vorstellungsrunde an.
00:00:48: Ladies First hab ich ja gelernt.
00:00:49: deswegen mal zu meiner Linken
00:00:50: Ja hallo Ich bin Claudia, ich bin Claudia Fräse ich bin die CEO von Mayhammer.
00:00:53: Schwingst
00:00:53: du auch manchmal selber den Hammer?
00:00:54: Bist du handwerklich begabt?
00:00:55: Nicht besonders.
00:00:57: Passt ja zum Geschäft!
00:01:00: Und ganz links außen eigentlich ein Podcaster-Kollege darf ich sagen der liebe Tilo.
00:01:03: Hallo Was machst du selber für Podcasts?
00:01:07: Erzähl doch mal Einsätze.
00:01:08: Ich seh dich immer fleißig, Inhalte produzieren.
00:01:10: Podcast heißt Business Class und dann geht es natürlich um die Führenden im Köpfe der Digitalwirtschaft.
00:01:14: Die ist ja unserem Herz sehr nahe und da geht's natürlich darum wirklich auch der Gesellschaft vor allen Dingen zu vermitteln welche Veränderungen gerade stattfinden.
00:01:20: Daher viel Neustadt findet und die Politik mehr und mehr unser Leben dort eingreift und reguliert ist natürlich wichtig dass er draußen noch verstanden wird was das alles bedeutet was wir hier jeden Tag so fabrizieren btb in btc Bereich und irgendwelche neuen Trends und Technologien auf uns zukommen.
00:01:33: So finde ich Podcasts ein gutes Medium, das auch in die breite Öffentlichkeit zu transportieren.
00:01:37: Das ist ja eine schöne Brücke für uns hier, weil wir haben ja auch digitale Köpfe und jetzt machen wir mal rechts außen weiter.
00:01:41: da sitzt jemand der mir potenziell helfen könnte meine russisch Kenntnis immer wieder aufzufrischen.
00:01:45: Der gute Markus!
00:01:45: Herzlich Willkommen!
00:01:46: Markus bitte gründer und CEO von Wabbel.
00:01:49: Und wie viele Sprachen sprichst du?
00:01:51: Zwölf
00:01:51: Nein
00:01:54: Programmiersprache mitgerechnet.
00:01:57: Sehr gut, sehr gut.
00:01:58: Und daneben ein alter Bekannter.
00:01:59: wir haben uns ja schon irgendwie gefühlt ganz oft gesehen und ich war in deinem Büro schon mit Kanzlerin Merkel das letzte Mal glaube ich.
00:02:05: lieber Jens schön dass du da bist sag doch auch ein paar Worte zu dir.
00:02:07: Ja
00:02:08: ich bin Jens Begemann Mit Gründer und CEO von VUGA Gut.
00:02:11: Was macht Fuga?
00:02:12: für alle, die es noch nicht kennt?
00:02:12: Ja, Fuga macht mobile Spiele und zwar nicht so für die klassische Gamer-Zielgruppe sondern... ...achtzig Prozent unserer Nutzer sind Frauen, Durchschnittsalter ist fünfundvierzig Jahre und die spielen unsere Spiele auf Tablets und Smartphones.
00:02:24: Sehr schön!
00:02:25: Und last but not least unser Gastgeber der gerade schon mal ein bisschen einen paar Worte gesagt hat aber jetzt mal ein paar mehr zu sich, nicht nur uns im Alter seiner Firma, sondern auch wer ist und was er macht.
00:02:33: Ich bin Heiner Grucke, CEO von MOMOX.
00:02:35: Was macht MOMOx?
00:02:37: Wir kaufen und verkaufen all die Dinge, die noch ein zweites Leben gebrauchen können!
00:02:42: Ich habe gelernt das heißt jetzt pre-loved Fashion wenn man Klamotten sozusagen... Ja
00:02:45: zum Beispiel.
00:02:46: Ist bei euch alles pre-laved?
00:02:47: Es gibt auch pre-love Books oder pre love CDs oder pre loves games
00:02:52: Aber reale Games keine virtuellen vom Handy
00:02:54: Die in der Schachtel.
00:02:55: Die
00:02:55: in da CD.
00:02:56: Das haben wir nicht gemacht in unseren zehn Jahren.
00:02:58: wo gab es ja Alles war digital.
00:03:01: Gut, lieber Heiner.
00:03:02: Da du heute so ein bisschen Gastgeber bist... Du bist heute Gastgebergpunkt?
00:03:05: Was hatte ich denn bewogen über Erfolgsfaktoren und Grownups zu reden?
00:03:09: Ist das wenn man älter wird, dass man zurückblickt?
00:03:11: Ja genau!
00:03:12: So kurz vor dem Sterbebett denkt man noch darüber nach was man heilt.
00:03:16: Also, MOMOX ist fünfzehn Jahre geworden.
00:03:18: Habe ich eben gerade gesagt.
00:03:19: MOMOx ist wahrscheinlich dadurch bekannt, dass wir manchmal nicht so bekannt sind?
00:03:23: Definitiv haben wir noch nie irgendwie eingeladen zu einem Roundtable und als Geburtstagsgeschenk haben wir uns gedacht, Mensch!
00:03:29: Wir könnten ja mal auch neue Sachen in die Richtung machen und wir laden mal zu einem Roundtable an.
00:03:33: Berlin ist glaube ich immer mehr bekannt als eine Internet- und Startup-Metropole.
00:03:39: Darüber vergisst man aber auch gerne das es Unternehmen gibt, die schon ein bisschen länger am Markt sind Und auch sehr erfolgreich im Markt sind.
00:03:45: Darüber fanden wir, es sollte man mal sprechen.
00:03:48: Genau und ich fand das auch spannend als du meintest so, ich habe hier einen Roundtable zu moderieren kannst du das nicht machen hab ich gleich gesagt wer kommt denn da?
00:03:53: Dann hast du gesagt der und der und die und die.
00:03:55: Und da habe ich mir genau gedacht dass das eigentlich für viele spannen ist und vielleicht immer über Berlin hinaus.
00:03:59: also werden heute sicherlich paar berlin Faktoren sagen.
00:04:01: aber mich freut auch wenn man irgendwie ein Detmold in Wattenscheid oder wo auch immer das eine oder andere mitnimmt.
00:04:06: Ich meine gibt ja auch kleine Orte wo große Unternehmen gerade mittelständler sitzen.
00:04:09: Aber straight rein, du hast dir als Thema vorgegeben Erfolgsfaktoren für das Wachstum.
00:04:13: So wenn du mal zurückblickst auf Momox, fünfzehn Jahre was würdest du denn sagen waren so eure Hypothesen mit denen ihr damals an den Start gegangen seid und was davon hat sich vielleicht auch bewahrheitet?
00:04:21: oder was war dann die kritischen Faktoren?
00:04:22: Also wenn man die Startup-Geschichte von Momox sich anschaut dann unterscheidet sie sich schon von vielen Startups wie man heute so kennt.
00:04:29: ja wir sind nicht mit dem großen Businessplan gestartet sondern wir sind sozusagen in unsere Gründung reingestolpert.
00:04:35: Die Idee war erstmal die eigene Familie über Wasser zu halten finanzieren.
00:04:39: Eigentlich auch ein schönes Ziel, ja einen profitables Unternehmen aufzubauen mit dem man sich selber finanziert kann.
00:04:45: Das hat geklappt!
00:04:46: Und wir haben aus dieser ursprünglichen Idee viel, viel mehr gemacht.
00:04:50: Wir sind heute ein Unternehmen, ein Tausend siebenhundert Mitarbeiter letztes Jahr, zwei Hundert Millionen Euro Umsatz in der Tat profitabel.
00:04:55: Ich glaube, wir konnten das erreichen weil es drei wichtige Kunden nutzen gibt die uns so über den Weg vom NOMOX begleitet haben und die heute aktueller sind denn je.
00:05:05: Das ist einmal das Thema Nachhaltigkeit.
00:05:07: Es ist zweite das Thema attraktive Produkte zu attraktiven Preisen.
00:05:11: und das dritte ist ganz einfach verkaufen.
00:05:13: Was heißt ganz einfach Verkaufen?
00:05:15: Ganz viele von uns haben gebrauchte Dinge zu Hause, die man nicht mehr täglich braucht.
00:05:19: Ganz viele davon sammeln sie dann irgendwo in der Ecke und sagen das verkaufe ich jetzt mal?
00:05:23: Irgendwann stellt man fest, dass müsste ich mal verkaufen.
00:05:26: Claudia and Ich waren bei eBay, haben da auch freudig über eBay verkauft oder später ich auch bei Ebay Kleinanzeigen oder bei Riccardo.
00:05:33: Wenn man arbeitet, macht man es auch.
00:05:34: Dann sagt man Mensch ist viel einfacher auf Ebay, Riccado und Ebay Klein-Anzeigen zu verkaufen als vom Flohmarkt zu gehen, das über irgendwelche anderen Kanäle zu machen.
00:05:43: Das stimmt auch.
00:05:43: aber warum ... sich dann immer diese Haufen in Kellern oder in Arbeitszimmern, wie gerade jetzt bei mir auch wieder.
00:05:49: Weil es eben doch kompliziert ist und wahnsinnig viel Zeit kostet irgendwie so ein Buch über zum Beispiel iberkleinerzeiten zu verkaufen.
00:05:56: Bei Momox ist es viel einfacher.
00:05:57: Nimmst du dir dein Handy?
00:05:58: Scanse mit unserer App den Barcode.
00:06:00: Wir sagen dir kaufen wir nicht, sagen dir sofort den Preis.
00:06:04: Wir zahlen das Porto.
00:06:05: Du schickst das ein, bekommst dein Geld und damit ist das Thema für dich
00:06:08: gegessen.".
00:06:08: Und das offensichtlich kommt doch bei vielen Kunden noch viel besser an, als dieses komplizierte Verkaufen auf Flow-Markt ebay Kleineanzeigen oder über die Internet auch so.
00:06:19: Gut
00:06:19: also ich merke du bist Überzeugungstheter.
00:06:20: wenn du Riccardo ebay und dann noch Momox machst Dann schimmert ein Handelsmann in dir.
00:06:24: Also ich versuch mal so Learnings abzuleiten.
00:06:26: Also ok Thema Nachhaltigkeit was irgendwie für Umwelt tun Was der Gesellschaft auch wieder rückzahlt Pricing Und was Du gerade gesagt hast war ja eigentlich Das ist eigentlich bisschen die klassische E-Commerce Denker auch verfügbarkeit Preis und vielleicht auch noch Service drum herum.
00:06:38: Jetzt habt ihr ein sehr physisches Business bei dir Jens, du hast ja auch damals WUGA gestartet.
00:06:42: Wenn ich mich richtig entsinne, dann ist das für World of Gaming oder World of Games?
00:06:45: Genau ganz genau Ja.
00:06:46: Bei dir ist es da ganz anders.
00:06:47: Du verkaufst Zauberstäbe und Schwärter Und die sind halt aber virtuell.
00:06:50: Also du hast uns dann
00:06:52: Und heute virtuelle Dekorationen.
00:06:54: Also unser erfolgreichstes Spiel heißt June's Journey und da ist einer der größten Erfolgsfaktoren, dass die Menschen ihre virtuelle Insel dekorieren und Dekorationen und Gegenstände kaufen.
00:07:03: Ja es ist alles sehr digital und nicht physisch und das funktioniert sehr gut, da wir die Einstiegshürden soweit gesenkt haben.
00:07:10: Das ist nicht nur Wuga, das ist die ganze Spielebranche.
00:07:13: als wir angefangen haben vor elf Jahren wenn du da spielen wolltest dann bedeutet das normalerweise den Kauf einer Konsole, am besten noch einen zweiten Controller, der das gleiche kostet.
00:07:24: Du hast mehrere Hundert Euro investiert und wenn du davor noch nie ein Spiel gespielt hattest dann brauchtest du auch erst mal mehrere Stunden bis du überhaupt verstanden hast wie das funktioniert mit den doppelt- und dreifachbelegten Tasten.
00:07:33: Und das war unsere Vision schon damals diese Einstiegshürde zu senken.
00:07:36: die Spiele sind kostenlos zunächst damals auf Facebook heute im Apple App Store oder Google Play.
00:07:40: man lädt die kostenlose herunter und dann kannst du spielen.
00:07:43: und die meisten Spieler ungefähr neunzig Prozent des Spieler geben auch nie Geld aus.
00:07:47: die ungefähr zehn Prozent die Geld ausgeben machen das dann freiwillig entweder weil sie uns was Gutes tun wollen oder weil sie die Zusatzfunktionen, die Sie damit kaufen können wirklich wertschätzen.
00:07:56: Aber es muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen.
00:07:57: also das zehn Prozent deiner Nutzerschaft quasi eigentlich nur dein ganzes Auskommen erwirtschaftet in den ganzen Umsätzen.
00:08:03: Ja, es ist schon so dass wir auch Werbeanzeigen innerhalb der Spiele haben.
00:08:06: Das haben wir vor einem Jahr schon mal gesagt.
00:08:08: das war ungefähr damals schon ungefähr ein Viertel des Umsatzes und das sind Werbevideos die wir aber auch dem Nutzer nicht aufzwingen oder der Nutzerin sondern die man sich anschauen kann.
00:08:18: und wenn man sich die anschaut bekommt man eine Belohnung im Spiel.
00:08:21: das heißt ich drücke auf den Knopf.
00:08:22: ich möchte jetzt eine Werbeanzahl gesehen dann läuft die dreißig Sekunden.
00:08:24: dafür bekomme ich dann eine virtuelle Währung innerhalb des Spiels.
00:08:27: und ja also es funktioniert über sehr große Nutzerzahlen.
00:08:30: Und was waren deine Hypothesen mit denen du damals in Mark gegangen ist.
00:08:32: Also einen haben wir gelernt, Barriers of Entry für den Nutzer sinken, sonst baut man Barriers Of Entry auf die Konkurrenz auf und damals für den Nutzern gesenkt.
00:08:39: Mit was von der Hypothese bist du in den Markt gegangen?
00:08:40: Und hast gedacht das kann funktionieren?
00:08:42: Ja also unser ursprünglicher Plan von Ende des Jahrhunderts, also das ist jetzt elf Jahre her... Das einzig was ich bewahrheitet war die Grundhypothese.
00:08:49: Diese Grundhypotese Spiele sind zwar schon ein großes Geschäft aber sie sind in der Gesellschaft noch nicht wirklich weit verbreitet.
00:08:54: Wir haben gesagt Spiele als Unterhaltungsform jeder spielt gerne.
00:08:57: Es ist uns angeboren als Menschen.
00:08:59: Wir wollen Spiele genauso weit verbereitet machen wie andere Formen von Unterhaltung, wie Musikvideo und die Hypothese hat sich bewahrheitet.
00:09:09: Alle anderen Annahmen damals waren falsch!
00:09:12: Was ja bei dir auch spannend ist finde ich, ihr seid ne Firma die ist sehr schnell gewachsen.
00:09:15: Sehr erfolgreich gewesen hat sehr viel Aufmerksamkeit gezogen.
00:09:18: Ich erinnere mich noch, ich glaube es war sehr richtig und sehr smart.
00:09:20: Sehr viel Geld investiert in schönes Büro und viele Mitarbeiterkultur.
00:09:23: Dadurch sind viele Leute in eure Räume auch gekommen und haben irgendwie diesen Spirit quasi aufsaugen können.
00:09:27: Das ist bei Games auch ein bisschen dankbar, kann man so eine schöne bunte Sachen an die Wände machen?
00:09:31: Und dann kam aber so einen Moment wo euer Erfolg... Ich will gar nicht sagen der Delle gekriegt hat, aber wo sich der Markt eigentlich radikal gedreht hat als dieses ganze Thema Facebook Gaming, Social Networks auf einmal auf dem Mobile ging die euch komplett neu erfinden musstet.
00:09:42: Wie habt ihr das eigentlich gemacht?
00:09:43: Ja, also es war schon auch mit unserer Schuld.
00:09:46: Also wir haben den Wechsel von lokalen sozialen Netzwerken wie Studiefahrzeits zu Facebook und dann von Facebook zum Mobil.
00:09:51: der hat sehr gut funktioniert.
00:09:53: Und dann waren wir extrem erfolgreich auf den mobilen Plattformen, waren man zu selbstbewusst.
00:09:57: Wir dachten alles was wir anfassen wird zu Gold und hatten auch so eine gewisse Erfolgsarroganz.
00:10:01: und gleichzeitig hat sich der Markt so verändert dass auf einmal diese Mundpropaganda und virale Verbreitung über Facebook wegfiel.
00:10:08: Facebook bereitete seinen Börsengang vor Beschloss, wie diese Verbreitung der Spiele Geld zu nehmen indem man Anzeigen schaltete und die Gratisverbreitung über Nachrichten an Freunde, die wurde quasi komplett abgeschaltet.
00:10:18: Und wir haben also uns total verzettelt unterschiedliche Zielgruppen ausprobiert, unterschiedliche Genre ausprobieren.
00:10:23: Wir hatten nicht genug Kompetenz in diesen Bereichen und waren wirklich zwei Jahre in Folge eigentlich sogar drei Jahre infolge, haben ja kein einziges erfolgreiches Spiel herausgebracht, haben unsere bestehenden Spiele vernachlässigt und gleichzeitig wurde der Markt härter.
00:10:34: Haben dann auch Verluste gemacht, haben Mitarbeiter entlassen.
00:10:38: es waren wirklich drei Jahre Kriseln.
00:10:40: Also bemerkt, groß zu werden ist gar nicht immer nur so einfach wie das von außen aussieht.
00:10:43: Hinterher wirkt es in Erfolgsgeschichte immer wie einfach zugefallen mittendrin.
00:10:47: Merkt man das manchmal ganz schön nach Tornado, oder?
00:10:49: Ja, das ist so.
00:10:50: also von Außen wenn man ab und zu auf Unternehmen guckt dann sieht das vielleicht aus wie eine gerade vom Staat nach oben in die Ecke als Erfolg.
00:10:56: aber ich glaube von innen in den aller allermeisten Unternehmen ist das wirklich ein Achterbahnfahrt und deswegen spreche ich da auch ganz offen drüber weil das wirklich sehr schwierig war zwischendurch von riesigem Erfolg zu großen Verlusten.
00:11:07: und jetzt in den letzten zwei Jahren geht es uns Das liegt schon daran, weil ich damals auch Fehler gemacht habe.
00:11:13: Zum Glück!
00:11:14: haben meine Investoren mir dann das Vertrauen geschenkt, dass ich die auch wieder selber korrigieren darf.
00:11:18: Das ist ja auch nicht oft
00:11:19: so.".
00:11:19: Einer hat gerade ganz bedächtig genickt als er meinte es keine Grade?
00:11:22: Absolut
00:11:22: nicht!
00:11:23: Ja also ich glaube, dass wir alle hier ins Total zustimmen können.
00:11:27: in jedem Unternehmen immer wenn jemand was startet kann Haufen schief gehen und geht auch schief.
00:11:32: Und diese Nahtoderfahrungen, die haben ganz an viele von uns, das ist dann überhaupt nicht lustig.
00:11:36: Krisen kannst geben ganz am Anfang und dann denkt ihr super jetzt geht's nach oben Jetzt wird nur noch alles erfolgreich aber Krisen kommen immer wieder.
00:11:43: unser Geschäft entwickelt sich wahnsinnig schnell.
00:11:45: Das, was heute super funktioniert, mag morgen gar nicht mehr funktionieren weil ein Partner etwas ändert und der Markt sich ändert.
00:11:52: Und das vernachlässigen wir gerne auch immer wieder.
00:11:55: man denkt dann ja Mensch ich bin so agil und ich pass mich an und erfülle mich ständig neu und man stellt in so einer Krisensituation fest wahrscheinlich nicht genug.
00:12:04: Gut,
00:12:04: also haben wir schon mal weitere Learnings.
00:12:05: Der Markt verändert sich, man muss agil bleiben und diese too big to fail Denke kann einem manchmal zum Bomorang werden.
00:12:10: Liebe Claudia jetzt müssen wir auch mal über Mayhemma in dem zu gereden.
00:12:13: Also ich habe eine ganz lustige Beobachtung gemacht als du hier reinkamst Und Jens hat dich begrüßt und meinte Ja!
00:12:17: Mayhemmer Da gab es ja immer so eine Phase was seinen Satz anfangen und er wollte beenden.
00:12:21: mit da waren ganz viele Yammer Mitarbeiter bei euch.
00:12:22: Ich hab bei dir so den Reflex gemerkt dass du meinest Ja stimmt und ach unten.
00:12:26: Also ihr habt ja auch ein bisschen Bumpy Ride durchaus hinter euch und seid gleichzeitig aber auch total bekannt und total geschätzte das was ihr tut.
00:12:33: wie hast du das denn erlebt?
00:12:34: Also ich würde einer hundert Prozent zustimmen, völlig normal.
00:12:37: Wir sind jetzt nächstes Jahr, fünfzehn Jahre alt, wir sind zweitausendfünf gegründet, zwei tausendsechs live gegangen und in der Zeit hat sich den Markt total verändert in alle möglichen Richtungen sowohl digital als auch der Handwerksmarkt und hat aber auch sich das Unternehmen ich weiß nicht dreimal selbst neu erfunden mindestens und das ist sicherlich nichts fertig, also da müssen wir noch ein paar Mal.
00:12:56: So ich bin jetzt seit sechs Jahren dabei und sofern kann ich über die Anfangsjahre nur das erzählen was ich von außen beobachte.
00:13:01: Ich kenne mein mal als Unternehmen aber schon seit.
00:13:03: Ich kenne die meisten meiner Vorgänger auch persönlich ganz gut.
00:13:07: Deiner Vorgänger, also Plural?
00:13:08: Da merkt man mal... Wie gesagt, es sieht nicht einfach von aus.
00:13:11: Die Idee grundsätzlich zu sagen ist es echt schwer einen guten Handwerker zu finden.
00:13:16: und also die Gründungsstory von Mayhemmer ist ja das wir sind schon sozusagen entstanden aus einem wirklichen Internet-Urgestein aus der Abaco.
00:13:23: Und Abaco ist so eine Firma, die in dem Jahr nineteen fünfundneunzig gegründet worden wurde Von einem der ersten Internet-Antrepreneure in Deutschland Ingo Endemann.
00:13:29: und er hatte sich so ein Schloss gekauft bei Neuss von seinem ersten Geld weil es an die Börse gegangen war brauchte halt Leute, um das zu renovieren und fand sie nicht.
00:13:36: Und daraus ist sozusagen Meier
00:13:37: meinstern.".
00:13:38: Dann hat er es aber relativ zügig verkauft – muss man ehrlicherweise auch sagen!
00:13:42: Nicht mehr so viel damit zu tun haben….
00:13:43: Aber der Punkt ist die Idee ist immer noch dieselbe.
00:13:46: Es ist wahnsinnig schwierig einen guten Handwerker zu finden... ...es ist intransparent, es ist total fragmentiert und die Leute sind jetzt auch nicht super Internet-Affin.
00:13:54: Sie gehen doch nicht immer ins Telefon und für Verbraucher oder Hausbesitzer einfach zu meinst immer noch das was wir tun.
00:14:00: Und egal wie das Geschäftsmodell dahinter und die Firma dahinter, und die Plattform dahinter oder eine App oder irgendwas anderes in der Zukunft.
00:14:07: Das wird immer unsere Idee sein.
00:14:09: Alles was da drunter ist hat sich
00:14:10: bei den Körpers verändert!
00:14:12: Tilo und ich haben ja gerade unsere Büros renoviert.
00:14:13: Also wir kennen ja, Handwerker mag grade ganz gut!
00:14:15: Ich glaube er hat ein bisschen das Glück dass seine Hausarbeit über welche am Start hatte.
00:14:18: also eigentlich euer Geschäfts-Zone muss ja gerade noch gefragter sein als vor paar Jahren vielleicht.
00:14:22: was würdest du denn aber in der Retrospektive sagen wenn du sagst Du hattest Vorgänger plural?
00:14:26: es war nicht immer einfach die Märkte ändern sich.
00:14:28: Das Problem was sie lösen ist eigentlich sinnvoll.
00:14:29: Was waren denn die Faktoren die dafür gesorgt habt?
00:14:31: Dass ihr trotzdem groß wurdet und bliebt mit allen ups & downs die man nimmt Und dass ihr heute auch noch sozusagen das machen könnt was ihr machen wollt?
00:14:39: Also ich glaube, es gibt so eine Handvoll Hardskill-Faktoren die du einfach drauf haben musst ab irgendeiner Wachstumsphase um einen Digitalgeschäft erfolgreich führen zu können.
00:14:49: In der Startup Phase ist das was anderes.
00:14:51: da brauchste vor allem Gründergeist und Energie und musst einfach los starten.
00:14:55: aber dann kommt ziemlich schnell so entweder du fällst oder du hast ne echte Chance und dann musst du wahrscheinlich relativ schnell anfangen dir ein kleines Set von Hardskills an Bord zu holen.
00:15:04: wenn du dich nicht selber hast schon... meistens nicht der Fall ist.
00:15:07: Das ist Acquisition, wo kriege ich meine Kunden her?
00:15:09: Es kann Vertrieb sein es kann Acquisitionsmarketing sein je nachdem was das für ein Geschäftsmodell ist.
00:15:13: aber du musst irgendwie deine Leute an Start kriegen.
00:15:16: Das is Plattform und Scaling, Tech Competence gerne kombiniert auch mit Kundenfokus also alles was UX ist und Operations.
00:15:23: Je nach dem was es ist.
00:15:24: wenn es ein entkundenorientiertes Geschäft ist glaube ich musste einfach irgendwann sehr gut seinen Kundendienst und das sind die Skills.
00:15:29: Es ist eigentlich ziemlich überschaubar.
00:15:31: Und dann musst du noch lernen, wie meine Firma ist.
00:15:33: Du musst halt irgendwie das Formale hinkriegen und dein Management Skill irgendein Level muss halt stimmen.
00:15:38: So, das sind die für mich unmittelbaren Faktoren, die man braucht.
00:15:41: Jetzt kommt da eigentlich was Wichtiges zu tun.
00:15:43: Das musst du halt haben!
00:15:44: Das ist irgendwie immer dasselbe.
00:15:45: Dann brauchst du aber etwas, das ist viel schwierig.
00:15:47: Du brauchst Produktmarkfit ein so tiefes Verständnis von dem, was du deinen Kunden anbieten und das dann auch monetarisieren möchtest, dass es einfach Sinn macht.
00:15:56: Da hinzukommen ist meistens zwei, drei Eterationen.
00:15:59: Und wie habt ihr das geschafft?
00:16:00: Also ich erinnere mich, bei euch gab es ja wirklich alle möglichen Themen.
00:16:03: Adverse Selektion war ein Thema Die guten Handwerke nutzen sie nicht die schlechten schon.
00:16:06: Dann habt ihr irgendwie auch mal probiert in Richtung Branchenbuch also was immer unterschiedliche Schmerzen gehabt.
00:16:10: Es ist auch echt nicht leicht was ihr da tut weil der Markt da kompliziert ist.
00:16:13: Wie habt ihr diesen Projektmarkt für den gekriegt?
00:16:15: Der Schlüssel dafür ist tatsächlich sich nicht zu schade zu sein und das geht von der Geschäftsleitung an in jedes Team Jeden Tag mit deinen Kunden zu reden.
00:16:23: Irgendwie sehr simpel aber irgendwie auch echt schwierig.
00:16:26: Wann hast du's letzten Mal mit einem deiner Kunden telefoniert?
00:16:28: In meinem Fall letzte Woche Dienstag, weil ich habe einen Auftrag.
00:16:32: Ich war mal ein eigener Handwerker aber wirklich mit denen reden die wissen das ja was sie brauchen.
00:16:36: Wir alle sind ja in so einer Digital-Bubble irgendwie auch drin und finden uns eigentlich ganz geil.
00:16:41: Aber das bewahrt uns nicht davor, mit den Leuten tatsächlich... Ich weiß nicht, telefonierst du mit Spielern?
00:16:47: Bestimmt
00:16:47: oder?!
00:16:47: Ja natürlich!
00:16:48: Wir hatten vor knapp zwei Wochen fünf unserer Spieler in Berlin zehn Tage lang.
00:16:54: Also wir haben einen Wettbewerb gemacht, unsere Spieler von Joons Journey.
00:16:57: Was habt ihr für versteckte Talente?
00:16:58: Die konnten Videos einsenden, wir haben dann Sieger gekürt und hatten fünf Leute da aus Brasilien, USA, Indonesien, Spanien und den Niederlanden.
00:17:07: Und die waren zehn Tage in Berlin, wir haben denen in Berlin gezeigt.
00:17:09: Die haben das Büro besucht.
00:17:11: Wir waren Abendessen, wir waren im den Gärten der Welt usw.
00:17:14: Das war wirklich inspirieren auch für die ganze Firma.
00:17:16: inspirierend weil das was wir machen ist ein digitales Produkt kann man nicht so richtig anfassen.
00:17:20: Wir haben da Millionen von Nutzer, die sind anonyme Zahlen, die man in dem täglichen E-Mailbericht sieht ja wirklich zu sehen wie die dann.
00:17:26: die kam bei uns ins Büro haben geweint weil sie ihre Idole treffen die sie aus unseren Community Aktivitäten kennen.
00:17:34: also es war für diese backstage bei ihrer Lieblings-Popgruppe zu sein.
00:17:38: Genauso war das, das war schon sehr inspirierend und ich glaube auch für die ganze Firma sehr emotional.
00:17:43: Und die Verständigung habt ihr mit Bubble gemacht?
00:17:46: Ja das ging dann in Englisch und Händen und Füßen.
00:17:48: Das waren so die Hauptwege das zu tun.
00:17:51: Speaking about bubble jetzt wieder bald um.
00:17:52: was hast du gesagt?
00:17:53: wie groß ist euer neue Space?
00:17:56: Elftausend Wir sind
00:17:57: im Moment siebenhundertfünfzig.
00:17:59: Der Neuspace wird bis zu tausend fassen.
00:18:01: in die Zukunft zu gucken ist ja mal schwierig, aber in der Vergangenheit war es immer so dass sobald wir eingezogen sind für schon abgesehen haben das jetzt nicht mehr lange reicht.
00:18:10: vielleicht hört das hier irgendwann auf dass man auch so an Leuten so stark wächst.
00:18:14: Aber das sehen wir dann.
00:18:15: Ich bin da ganz fasziniert, ich finde man neigt immer dazu von Außenfirmen zu unterschätzen oder ganz einfach manchmal auch zu überschätzen.
00:18:21: Bei euch habe ich noch so die Fotos von den Gründen an wie auf einer Brücke glaube ich stehen in der innerung... Ich glaube es waren drei, weil ich mich nicht täusche?
00:18:27: Das waren vier sogar!
00:18:28: Macht man sich gar keine Vorstellung.
00:18:30: und wie habt ihr das geschafft?
00:18:31: von vier Jungs auf ner Brücke zu?
00:18:33: irgendwie okay tausend Mitarbeiter können schon wieder eng werden?
00:18:36: Ja, geschafft ist so die eine Seite.
00:18:38: andere Seite ist.
00:18:39: wir haben halt auch eine ganze Menge Glück gehabt.
00:18:41: Ich glaub dass gilt für alle die hier in der Runde sitzen sonst wären wir nicht da.
00:18:45: So gerne.
00:18:45: Zu Erfolg und Überleben gehört immer eine ganze Menge Glück, reden wir gerne weg und sagen ja, wir haben das so bewirkt und haben das Richtige getan.
00:18:52: was das richtige ist weiß man noch mal erst nachher.
00:18:54: mein Mitgründer und unser CTO sagt man kann schon ganz schön viele Sachen falsch machen wenn man die richtigen Sachen richtig macht.
00:19:00: Was sind aber die richtungen Sachen?
00:19:02: Weiß man eben nachher.
00:19:03: Wir haben tatsächlich eine ganze menge von den sachen die sich also richtig rausgestellt haben richtig gemacht.
00:19:08: nicht alles natürlich auch da keine gerade Linie.
00:19:11: Wir haben unter anderem auch gelernt, dass Krisen sind wichtig sowie auf eine Art Krankheiten wichtig
00:19:17: sind.".
00:19:17: Wenn man nicht ab und zu mal eine Erkältung hat, dann lässt das Immunsystem nach.
00:19:21: Und wenn ich als Organisationen nicht ab- und zu ein bisschen unter Stress komme, dann werde ich auch nachlässig und zu langsam, dann fehlt so'n bisschen die Kante.
00:19:29: Das heißt, wenn ich nicht von außen ne Krise kriege weil der Markt sich dreht wird es irgendwann eng, weil ich einfach behäbig werde als Team.
00:19:36: Nochmal zurück!
00:19:36: Warum haben wir das geschafft?
00:19:37: Ich glaube ein wichtiger Faktor für uns war Anpassungsfähigkeit, die gar nicht so sehr an uns lag sondern daran, wir hatten einfach kein Geld.
00:19:44: So vier Jungs auf der Brücke ja genau... waren im Hinterzimmer einer Modelagentur.
00:19:49: Das hört sich extrem viel glamouröser an, als es tatsächlich war.
00:19:53: In der Groß-Bernstrasse in Kreuzberg.
00:19:55: das war jetzt kein großes Kino und wir hatten überhaupt kein Geld außer das eigene.
00:19:59: da ist man relativ flexibel wenn man merkt man reitet tote Pferde und das hat uns glaube ich am Ende gerettet weil gerade in unserer Industrie gab's ganz viele so Shooting Stars die man sah die unheimlich viel Sichtbarkeit und gar keinen Geschäftsmodell hatten dann ist auch schnell wieder vorbei.
00:20:13: das konnten wir uns schlicht nicht leisten.
00:20:15: Ein wichtiger Faktor, Kundenfokus ist dann einfach auch gar keine Wahl.
00:20:19: Wenn du eben nicht für Investoren arbeitest am Anfang sondern für Kunden von Tag eins bis zu da wo die Kunden sind und hörst auch zu weil davon hängt einfach mal hart eine Existenz
00:20:28: ab.
00:20:29: Tilo, dich hab ich mir bis zum Schluss bei deinem kleinen Ausred hier aufgehoben.
00:20:32: Also gefühlt bist du immer dabei?
00:20:34: Du machst gar nicht die ganzen Firmen oder bist bei ganz vielen dabei.
00:20:36: und was ja auch ganz charmant ist, mal zu merken wie hier manchmal Netzwerke entstehen.
00:20:39: also Heiner und Claudia kennen sich irgendwie von Ebay.
00:20:41: Jens und Du ward beide ganz frühe Yammer-Mitarbeiter.
00:20:44: also entstehen ja manchmal auch so Knoten.
00:20:46: wenn du jetzt mal Revue passieren lässt deine letzten zehn, zwanzig Jahre in dieser Branche wo du quasi die Seitenlinie machst du zuckst die Augen du bist doch schon lange dabei siehst du junger aus als ein Erfahrungsseitig bist Siehst du die Punkte auch so?
00:20:56: Wie nimmst du das wahr?
00:20:57: Was waren so die Faktoren dass du immer wieder gesehen hast, die aus kleinen Eiern große Hähne gemacht haben.
00:21:02: Also speaking of Knoten, ich glaube Jens erinnert sich das eher derjenige.
00:21:04: Er war nämlich eingearbeitet hat bei Jan-Wa davor vor achtzehn Jahren und war es siebzehn Jahre.
00:21:08: Und am ersten Arbeitstag insofern klar, also Netzwerke sind das absolut Entscheidende.
00:21:12: Man schaut allein wie viele Unternehmen aus den Mitarbeitern von Jan-Weil im Thema zu bleiben entstehen.
00:21:17: Sonst hätte ich nur Jens ist auch ein Christian Vollmann, der mit meinem Video danach gestartet ist jetzt mit Nehmen an sehr erfolgreich ist.
00:21:22: Da gibt's ja sehr viele Beispiele.
00:21:24: Insofern sind es auf einen die Netzwerken sich gegenseitig zu unterstützen wenn man schaut wo dann auch die Sammler dabei zu bleiben investiert haben Gründe die sie dann letztendlich auch hervorgebracht haben.
00:21:33: Und natürlich da auch aus Rollmodels entstehen, die ja auch wieder zurückgeben in der Community also beispielsweise Salando Gründer, die jetzt selber auch wieder als Investoren aktiv sind und das sind hier immer Kreise, die letztendliche hilfreichs sind und wo auf der einen Seite natürlich Rollmodel entsteht, wo andere wieder ein Beispiel hernehmen können.
00:21:47: Da guck mal, der hat es geschafft und er hat auch als kleiner Mitarbeiter irgendwo angefangen.
00:21:50: Das hat er selber ein erfolgreiches Unternehmen auf der anderen Seite, dass eben das Ökosystem dadurch auch funktioniert, dass es wieder zurückgibt.
00:21:55: Das ist ja einer der Faktoren, die Auto Silicon Valley groß gemacht haben, man um von Exit gemacht hat und denn selber als Business Angel wie der aktiv ist und insofern sind diese Dinge ganz entscheidend.
00:22:04: Und wenn wir über Role Models sprechen, auch Sichtbarkeit, dann ist natürlich immer das Thema am Anfang, wenn man zurückdenkt, ja wo haben wir im Jahr two-thousand sechs gegründet?
00:22:11: Wenn man da unten Journalisten gesprochen hat, gesagt hat Münchenbillen heißes Startup einen tollen Gründer und darum geht es halt, ich sage sagen sie mal anwenden sechs Minuten noch leben!
00:22:18: Da war ja null Offenheit, deshalb heute haben wir eine Luxusituation aber so viele Techblocks und jede Tagezeitung hat irgendwie den Digitalseite
00:22:24: etc.,
00:22:25: die Sichtbarigkeit ist ja heute nur ganz andere als noch vor dreizehn vierzehn Jahren auch hier so einem Standort und so einen Cluster zu bilden.
00:22:33: Eine sozusagen dann Netzwerke, auf der anderen Seite haben wir natürlich die Situation dass das auch internationales Talent uns ejectet wenn man daran denken an die Sichtbarkeit von Gründern von Soundcloud zum Beispiel oder ein Gründer von Go Euro
00:22:44: etc.,
00:22:45: also Leute die eigentlich gar nicht ursprünglich aus dem Ökosystem kommen aber natürlich sehen hey da passiert was?
00:22:49: Da sind Dinge sichtbar!
00:22:50: Das zieht solche Dinger an baut ja auch spannende Unternehmen auf Die nächsten Unicorns zieht auch mehr internationales talent an was für alle uns in der Runde unglaublich wichtig ist.
00:22:59: Wir sind auch natürlich das Thema Employer Branding, was den Standorten auch hilft zu sagen hey hier bist du nicht alleine.
00:23:04: Hier gibt es auch andere die aus Amerika, aus Indonesien und woher immer kommen.
00:23:08: Wenn so kommt ein Effekt zum anderen ist das Geld.
00:23:10: Das sind die Leute.
00:23:11: Es sind die Role Models die da sind.
00:23:12: Sind die Medien?
00:23:13: Und insofern sind diese Knoten sich so negativ an.
00:23:15: aber das löst Knotens und wird zu Netzwerken.
00:23:18: Und
00:23:18: jetzt musst du noch ein bisschen aus dem Nähkästchen plaudern.
00:23:21: Also ich erinnere mich an eine Geschichte, die ich für meinen Buch damals so wie bei Die Samvars recherchiert habe.
00:23:24: Thilo Bono steigt aus dem Flugzeug aus, ich glaube in Rom... ...die Wortworte, weil ich damals nur Lust hatte war und wie einen SMS-Gewitter erreichte ihn Oliver Samvar sagte... Die
00:23:32: erreicht mich öfters aber!
00:23:34: Nicht nur dich.
00:23:35: wahrscheinlich Sofort alles ausbuchen, MTV.
00:23:39: Wie war das?
00:23:39: Geht durch die Decke wie verrückt so sinngemäß.
00:23:41: Das heißt du warst eigentlich derjenige, der korrigiere mich wenn ich mich irre.
00:23:44: Der damals eine Powerpoint-Präsidion abgefilmt hat mit Musik von das Boot und zu den ersten Yamaha-Musiken quasi verkauft hat.
00:23:50: Und was ist das für ein Typ?
00:23:51: Ein Sammler zum Beispiel.
00:23:52: Was macht der um Wachstum, um Erfolgsfaktoren zu befördern?
00:23:55: Also diese Anekdote sind insofern interessant, weil sie eben auch zeigt was so typisch starken Gründe ausmacht.
00:24:01: Eben noch keine Angst vom Scheitern zu haben.
00:24:02: also damals war meine Aufgabe einfach mal alle Kanäle durchzutesten was könnte funktionieren und dann mal Videotext gab.
00:24:07: es gibt es heute überhaupt noch Videotex geschaltet, fünftausend Euro.
00:24:09: Fünftausende Euro in der Anzeige Badabravo, fünf tausende euro in verschiedenste Kanälen.
00:24:14: und eben fünftausende Euro auch immer bei im TV und Viva.
00:24:17: das könnt ihr euch vorstellen wenn wir einen Fernsehen anrufen ich habe nicht fünftaussend Euro hätte gerne ein Werbesmarkt gescheitet den wir jetzt mit dem Hörerbild aufhören.
00:24:23: Das gehört also auch viel über Zöngensarbeit.
00:24:25: Lass uns doch mal testen.
00:24:26: Und aus den Fünftausend können wir schnell auch mal fünf Millionen werden, wenn es funktioniert.
00:24:29: Das ist ja eine neue Denke die bei Partnern letztendlich auch wichtig
00:24:32: wurden.
00:24:33: und sofern warst du das viele Kredite natürlich wie du textest, aber nicht das Goldene vom Ei und viele andere Dinge auch nicht.
00:24:38: Aber die fünftausend Euro haben halt den Weg zu vielen, vielen Millionen, die dann in TV-Beteiligten gelandet sind, geebnet und da den vollen Fokus auf draufzusetzen und klar Entscheidungen auch zutreffen.
00:24:46: Den Weg denn auch zu gehen hilft?
00:24:48: Natürlich!
00:24:48: Insofern muss man sagen dass diese Fokussierung sich da auch nicht ablenken zu lassen und klar sein Weg zu gehen ein ganz entscheidender Erfolgsfaktor ist.
00:24:55: Als Per-Agentur kann man sagen, neuer Komplizier was in die Personalmanufaktur möchte.
00:24:59: per Jahr und nächste Woche kommt eine politische Partei.
00:25:01: und dann kommt ein Chemiekonzern sozusagen nein lieber die Nummer eins in der Nischung im klaren Fokus, in unserem Fall auf die digitale Wirtschaft für Unternehmer zu kämpfen, für sie die Fahne hochzuhalten das ist eben dann eine klare Positionierung.
00:25:12: wenn man für etwas steht wird auch an einen gedachten.
00:25:15: Mensch ist doch der der immer um wie die Startups groß macht oder die Unternehmer arbeitet etc.
00:25:19: Und die TechCampionist wird repräsentiert und das spricht sich rum.
00:25:21: da hilft natürlich wieder denn natürlich wo man sagt, Mensch das ist der, der steht für was.
00:25:25: Ist klar für etwas positioniert und es ist ganz ganz entscheidend sich da auch nicht zu verzetteln.
00:25:29: Und das frühen die Themen so schön gesagt.
00:25:30: Die Investoren haben wir aber das ganze zusammengefasst in diese fünf T's.
00:25:33: Also Team, Technologie, Traction, Timing natürlich auch ganz ganz wichtig und auch Territory also ist das Ganze auch natürlich global skalierbar.
00:25:40: Da haben sie ja auch die Investoren, die natürlich auch einen wichtigen Teil dazu beitragen, diese Dinge vorwärtszubringen wahnsinnig geändert.
00:25:46: Wenn man damals noch mal zehn, fünfzehn Jahre zurückschaut, hätte man das Venture aus Kapitalia, Venture-Kapitalia streichen können?
00:25:51: Das war eher so ein gibt es das Ding auch schon... In Amerika, dann machen wir das.
00:25:54: Heute hat sich das ja auch wahnsinnig geändert und Geld spielt ja eigentlich heutzutage... wenn eine gute Idee hat ein gutes Team und die Fünfte ist ein Jahrmaßen gut verargumentieren kann, also Geld ist heutzuter ja kein Problem mehr.
00:26:03: Jens, kann ich dir noch irgendeine Anekdote aus Sammerzeiten entlocken?
00:26:06: Hast du so Erfolgsfaktoren bei denen gelernt?
00:26:08: Ja, also dieses Thema Fokus was ja aus Tidus Anekdote gerade klar wurde das habe ich natürlich auch stark erlebt.
00:26:14: Also ich erinnere mich der gab es eine Zeit da hat Yamba ein Bitubi Geschäft gemacht.
00:26:18: Da haben wir uns also fokussiert und Sachen gemacht die im Grunde in der Webplattform wo man Klingeltune kaufen konnte für einen Panasonic Für Siemens für andere Und das Entkonsumentengeschäft und ungefähr genau zu dieser zeit wo dann TV explodierte war als also so dass eine Delegation aus Korea anreiste von einem koreanischen Handyhersteller und Olli mich glaube ich ne Stunde vorher sagte mir Ja, da kommen jetzt gleich diverse Leute für einen gesamten Tag Workshop.
00:26:41: Ich habe keinen Zeit, ich muss mich hier um TV kümmern und du machst das jetzt.
00:26:43: Maximal eine Stunde danach sind die wieder
00:26:45: weg.".
00:26:46: Das war also dann mein Job.
00:26:47: Olli kam kurz rein und sagte ja hallo?
00:26:49: Ich hab heute keine Zeit, das macht der Jens!
00:26:50: Diese Delegation war wie gesagt für den gesamten tag angereist.
00:26:53: nach einer stunde waren sie dann eben wieder weg Und das ist etwas wie ich mit meinen Partner nicht umgehen würde.
00:26:59: aber was diese extreme Fokussierung zeigt Das ist sicherlich eines der Dinge, die auch bei Wuga uns sehr geholfen haben.
00:27:05: Also Markus von Babbel hat gerade auch unter anderem das Thema Glück angesprochen und Tilo hat das Thema Fokus angesprochen.
00:27:09: Das waren weitest extreme wichtige Faktoren in dem ersten Jahr von Wuga.
00:27:13: Und man sieht daran eben auch, weil wir gerade ober Scheitern ihr gesprochenen Fehler machen wenn der Fokus-Unternehmer es nicht mehr da nicht immer wechseln.
00:27:20: Das haben wir ja klar gesehen.
00:27:22: Die Kundenbasis war da, man hat über Handy Musik und Spiele gekauft etc.. Wir haben weiter das Potenzial gehabt, Spotify zu werden mit den zugegängigen Bezahlungen und einem Drum und Dran.
00:27:31: Aber wenn natürlich der Drive der Gründe raus ist... ...und dann kommt ein Manager oder Investoren und übern denen sind es oftmals auch schwierig da wirklich das nächste Unicorn rauszumachen.
00:27:39: Wie machst du das denn eigentlich heute Tilo?
00:27:40: Wenn ein Unternehmen auf dich zukommt was vielleicht noch nicht Nummer eins in seinem Markt ist oder was auch noch nicht so bekannt ist und solltest du's groß machen.
00:27:46: also Aufmerksamkeit ist ja dann ein Ziel.
00:27:48: um größer zu erzeugen Hast du so eine Handwerkskasten die du dann zückst.
00:27:51: Also da gibt es keinen Standard und wir sind ja so ein bisschen das Berghain der Agenturen, weil jetzt sind wir ja nicht skalierbar.
00:27:56: Wir müssen ja auch gucken wen wir da reinlassen oder uns ran lassen.
00:27:59: Weil wir hier auch letztendlich eine Verantwortung haben für wem wir die Fahne hochhalten.
00:28:01: Insofern müssen wir natürlich immer schon wie ein Investor auch, für wen geben wir sozusagen unsere Stimme, unsere Ressourcen letztendig her?
00:28:07: Und was wir sehen ist dass natürlich das Thema Employer Burning mal wichtiger wird.
00:28:10: also jeder will um die besten Köpfe natürlich kämpfen.
00:28:12: Das ist Teil einer jeden Kampagne sich als gute Arbeitgeber dort zu positionieren.
00:28:16: Natürlich gerade auch die Unterscheidung bei schnell wachsen Unternehmen ist Ergebnis zu liefern.
00:28:21: Da hat keiner Zeit, erst mal sechs Monate und ein großes Kommunikationskonzept um zwanzig Workshops zu machen.
00:28:25: Dann geht es darum wann bin ich in der Bildzeitung?
00:28:26: Also da sind natürlich auch einfach gegenüber klassischen Unternehmen und wachsenden Unternehmen natürlich auch andere Faktoren die da sozusagen eine Rolle spielen.
00:28:33: Und heutzutage natürlich dreht sich der Markt insofern dass er eben nicht nur Journalisten als Zielgruppe habe sondern oftmals auch rührenden Entscheidungsträger, die sehr schnell dabei sind auf welchen Gesetzes oder Regulierungen einzufordern weil wir gerade an FinTech-Unternehmen reden.
00:28:44: Wir haben Situationen wo es darum geht im Speaking Opportunity sich auch natürlich bei Investoren auf Konferenzen investieren zu betreiben, Gitarren-Partnerschaften zu schließen.
00:28:53: Also die Stakeholder sind ja wirklich nicht nur die Kunden sondern es sind ja viele andere auch und insofern das mit den begrenzten Mitteln, die so ein Startup oder Highgross Company hat natürlich alles unter einen Hut bekommen werden.
00:29:03: Da spielt sich Social Media eine große Rolle, Reichwerten überlegt
00:29:06: etc.,
00:29:06: also da ist schon bunter Blumenstrauß.
00:29:08: und was ich immer vor allen Dingen sage, er seht nicht mal PR als Pressemitteilung, hetzt von einer Pressemiteilung zur nächsten, sondern schaut dass ihr wirklich hier eine gute Sichtbarkeit schafft und gerade auch den deutschen Gründen immer übrigens ein großer Unterschied zu den Amerikanern auf wirklich sich... selber auch den Personal-Brand des Führungsteams nach außen zu stellen.
00:29:22: Beim Endeffekt, Menschen interessieren sich für Menschen und das sozusagen etwas wo die deutschen Gründer manchmal etwas zurückhalten sind und sagen ich möchte mein Produkt für mich sprechen!
00:29:29: Das kann aber nicht sprechen ja?
00:29:31: Es ist immer ganz wichtig.
00:29:32: gerade wenn der Brand noch nicht so bekannt ist, interessiert man sich natürlich, wir sind eigentlich die Köpfe und glaube ich an die Köpfel.
00:29:37: Ich glaube mit dem Investorenwurzteam also ganz entscheidend.
00:29:39: es ist da draußen eben auch für Leute die mit den Kooperationen machen mit ihr arbeiten wollen.
00:29:42: Ist immer einfacher, wenn du von denen oder schon mal gehört hast oder gelesen hast oder gerade hier auch im deutschen Markt um Wind of Change von den Silicon Valley Companies gelernt.
00:29:50: Jens Wiesner ist eigentlich so beim Thema Geld.
00:29:52: Also Tilo hat ja auch schon gesagt, jetzt sieht das Geld auf der Straße ihr wart ja auch ein Dienst.
00:29:55: ich erinnere mich du hast in einem Interview mal zu mir gesagt andere Leute kamen zu dir und meinten bei der Firmbewertung hätten sie sich längst verkauft und wären nicht noch an Bord gewesen.
00:30:01: also solche Finanzierungsrunde habt ihr damals auch angezogen.
00:30:04: Wie wichtig war denn eigentlich der Faktor Investoren?
00:30:06: Weil Du auch gesagt hast du durftest den Change begleiten.
00:30:08: Ja das war damals extrem wichtig.
00:30:10: als wir damals angefangen haben von Anfang an klar Wir gehen hier in einen Markt es gibt weltweite Konkurrenz.
00:30:16: In den USA gab's eine Firma die hieß Singer Fisch, die hatten alle schon zweistellige Millionenbeträge.
00:30:22: Da können wir jetzt nicht organisch aus unserem eigenen Kesschloh herauswachsen, sondern es war von Tag eins aus klar, wir rauchen externe Investoren und haben dann als Gründer unser gesamtes Erspartes in die Firma gesteckt, kein Gehalt gezahlt und wir hatten noch eine Hundertfünfzigtausend Euro Startkapital.
00:30:36: das war so das erste halbe Jahr und dann haben wir es geschafft dass ein deutscher Investor Holzbrink Ventures damals investiert hat, fünfhundertausend Euro haben sie damals investieren.
00:30:44: Wir hätten lieber gerne Millionen gehabt aber das war damals einfach einen zu großer Betrag Euro Investment damals zu bekommen für eine Firma.
00:30:51: Wir hatten ein Produkt und waren so einen Monat weg vom Launch, aber damals eine Million Euro in dem Stadium zu bekommen war extrem schwierig.
00:30:57: heute fließen da schnell dann mal fünf in so einem Stadium.
00:30:59: Aber es war halt damals eben anders.
00:31:01: das hat uns dann ermöglicht im Grunde die nächsten sechs bis zwölf Monate zu finanzieren.
00:31:05: Dann haben wir gelauncht am ersten Juli zwei tausenden neun.
00:31:08: Da kommt jetzt der Faktor Glück ins Spiel.
00:31:09: ich glaube wenn wir bei Wuga alles ganz ganz genauso gemacht hätten aber sechs Wochen später wären wir wahrscheinlich gescheitert weil wir am ersten juli gelaunchen haben genau des Timing getroffen haben Und durch Glück, weil Facebook virale Verbreitung zu haben.
00:31:20: nach vier Monaten hatten wir sechs Millionen monatlich aktive Nutzer.
00:31:23: Durch virale Verbindung keinen Euro Umsatz aber sechs Millionen Monatliche aktiven Nutzer und genau in der Phase mit den fünf Millionen Euro Investment aus London bekommen.
00:31:30: Das war damals extrem selten so einen großen Betrag in so einer frühen Phase.
00:31:35: die Firma war ja gerade neun Monate alt.
00:31:37: ich glaube zwanzigste Oktober war das Geld auf dem Konto und am ersten November hat Facebook seine Plattform verändert.
00:31:41: ein paar Wochen später hatten wir dann statt sechs Millionen Nutzer noch zwei Komma Fünf.
00:31:47: Dieses Geld hat uns dann ermöglicht, uns zu verändern.
00:31:50: Neue Spiele zu entwickeln und nachhaltig erfolgreich zu werden.
00:31:54: Und das wäre damals ohne dieses Geld, ohne dieses Kapital nicht möglich gewesen.
00:31:57: Da hätten wir im internationalen Wettbewerb keine Chance gehabt.
00:32:00: Ist so ein bisschen auch eine Lehre dass man sein Haus nicht auf fremden Grund bauen darf wenn man so eine Erfahrung gemacht hat wie du?
00:32:05: Du meinst die Abhängigkeit von den Plattformen?
00:32:07: Ja, also es ist sicherlich so dass das eine große Abhängigkeit war.
00:32:11: Wir hatten Glück wie gerade gesagt wir haben ein paar, glaube ich, Entscheidungen auch richtig getroffen und wir haben beschlossen unsere Spiele auf Studi-For-Zett abzuschalten als das noch die Hälfte von unserem Umsatz war.
00:32:19: aber der Trend war so klar, dass Facebook gewinnen würde, dass das in dem Moment dann auch wieder Stichwort Fokus die richtige Entscheidung war.
00:32:26: Also ich glaube Plattform können schon extrem helfen, extrem beschleunigen.
00:32:30: Auch Apple und Google in den Anfangszeiten des AppStores waren ja so Königsma... die dann durch Featuring dafür gesorgt haben, dass einzelne Apps richtig groß geworden sind.
00:32:39: Insofern das war glaube ich schon richtig damals.
00:32:42: Inzwischen sind wir ein Grown-up und wir machen uns nicht mehr abhängig von einzelnen Plattformen sondern wir versuchen unsere Kundenbeziehung so direkt wie möglich zu halten.
00:32:50: Und natürlich gibt es unsere Spiele im App Store und auf Google Play.
00:32:52: Es ist quasi eine technische Notwendigkeit aber die Kundenbeziehungen, die Marke und die Art und Weise wie wir neue Kunden gewinnen ist direkt und nicht mehr Abhängig der Plattform.
00:33:00: Wie habt ihr denn mit Bubble den finanziellen Teil gekriegt?
00:33:01: Von der Modelagentur was sich immer noch wie ein Luxusproblem anhört, da im Hintergrund zu wohnen.
00:33:06: Zu tausenden von Quadratmetern jetzt?
00:33:07: Wir haben kurz vor der Finanzkrise in dem Jahr ist wiederum Timing auch eine kleine Runde geklost damals unter einer Million und haben dann irgendwann nochmal einen Kredit aufgenommen.
00:33:17: damit sind wir eigentlich durchgekommen.
00:33:19: Wir haben trotzdem später noch mehr Kapital an Bord geholt um flexibler und schneller zu sein.
00:33:25: für uns war Geld tatsächlich nicht der große Faktor.
00:33:28: Wir haben um auf über hundert Millionen Umsatz zu kommen, nicht viel Geld gebraucht.
00:33:33: Deutlich unter zehn.
00:33:34: Das liegt so ein bisschen daran dass wir in einem Sektor unterwegs waren der damals gar nicht so attraktiv schien.
00:33:39: Sprachen lernen das ist doch Bildung So e-Learning da dachte man an so CD-ROMs mit Macromedia Director Anwendungen.
00:33:48: das wollte einfach keiner machen.
00:33:49: Dadurch haben wir dann einen Western Nest gestochen was uns sehr weit gebracht hat.
00:33:54: Haben wir schon auf das richtige Pferd gesetzt?
00:33:56: Und wie habt ihr die Internationalisierung hingekriegt?
00:33:58: Weil ihr habt ja wirklich auch den Faktor, eure Kunden sitzen ja überall auf der Welt.
00:34:02: Das ging erst mal relativ organisch, weil wir naturgemäß mit mehreren Sprachen gestartet sind.
00:34:07: So innerhalb von Europa wunderbar!
00:34:09: Wenn man das schon international nennen kann... ...das ist ja eigentlich Windmarkt und fühlt sich eigentlich fast wie Heimatmarkt an wenn man es digital sieht.
00:34:16: Die Schallgrenze war im USA.
00:34:17: Konsumermarkt-USA War eine harte Nuss, war für uns auch klar.
00:34:21: Wenn wir das schaffen dann wird es einen riesigen Unterschied machen.
00:34:23: Das war unglaublich hart Ich glaube ich für alle die aus Europa im Konsumentenmarkt in den USA Eine Art von Marke bauen wollen, irgendeine Art von Absatz haben wollen, immer interessanter Reise.
00:34:33: Wie macht das denn eigentlich bei MOMOX?
00:34:34: Ihr seid da auch international aktiv oder einer?
00:34:36: Genau,
00:34:37: wir sind international aktiv.
00:34:38: Vielleicht noch mal referenzierend?
00:34:39: Wir haben eigentlich da eine schöne Parallele zu Bubble.
00:34:42: Es sind auch die ersten Jahre komplett eigenfinanziert gewesen.
00:34:45: Erst im Jahr fünf haben wir überhaupt Fremdeskapital gebraucht.
00:34:48: Finanzierungssumme, die wir insgesamt aufgenommen haben ein bisschen ähnlich wie Bubble.
00:34:52: Geld war nie der große Treiber.
00:34:53: ich würde sogar umgekehrt sagen das Geld was wir dann mal hatten hat uns als Organisation vielleicht auch ein bisschen überheblich und gleichzeitig zu risikofreudig gemacht was dann zur einer entscheidenden Krise dem Unternehmen geführt hat.
00:35:06: eine Stärke des Unternehmens ist, dass wir in der Tat auch sehr kostenbewusst sind.
00:35:09: Und auch sein müssen als Händler.
00:35:11: Im Kern sind wir natürlich Retailer, ja wie alle wissen Margen im Handel sind typischerweise gering und da kann man dann halt mit kleinen Fehlern schon mal die nächste Krise starten.
00:35:20: Internationalisierung haben wir komplett getrieben aus organischen Entwicklungen.
00:35:25: Wir haben nie die große Finanzierung gebraucht um nach Österreich zu gehen, um nach Frankreich zu gehen.
00:35:30: Das gleiche gilt für Diversifizierungen also in anderen Kategorien Kleidung.
00:35:34: aber auch dafür haben wir kein fremdes Geld aufgenommen sondern finanzieren all das Wachstum.
00:35:38: Und dann ist es so, dass wir uns auch noch ein
00:35:39: paar Händen kuscheln.
00:35:40: Jens hat gerade ganz bedacht genickt, als sie meinte Arroganz.
00:35:42: Ist das so ein bisschen, dass man Hybris kriegt?
00:35:44: Ja bei uns war es so.
00:35:46: wir waren dann so erfolgreich und so profitabel.
00:35:48: also das Bankkonto wuchs jeden Monat um einen siebenstelligen Betrag.
00:35:51: Und wir haben dann gedacht alles was wir anfassen wird erfolgreich und haben dann uns wirklich komplett verzettelt.
00:35:56: Also unsere eigentliche Kernzielgruppe Das was in der Branche Casual Games genannt wird also Leute die sich eigentlich nicht als Gamer begreifen Die haben mir dann verlassen und haben alles probiert also wirklich vom Shooter bis zum Rollenspiel rundenbasiertes Strategiespiel echtzeit.
00:36:09: Wir haben wirklich alles gemacht.
00:36:11: Zwei Hundert Mitarbeiter, die nur Neuspielentwicklung gemacht haben außerhalb unseres Kerngeschäfts und haben dann auch im Board-Meeting Gespräch geführt, teilweise getrieben durch unsere Investoren.
00:36:20: Unser Kontostand ist jetzt ja hier deutlich über zwanzig Millionen.
00:36:23: Was machen wir denn jetzt damit?
00:36:24: Und wenn man die Frage stellt was machen wir mit dem Geld?
00:36:27: das ist ein ganz großes Alarmzeichen.
00:36:30: Das hat zu unserer Krise geführt bis wir uns den Rückbesonnen haben auf unsere Stärken, die uns groß gemacht haben.
00:36:36: Du lachst, ob dir das auch bei Bubble?
00:36:37: Dass ihr gerade zwanzig Millionen habt und über die Klasse wacht.
00:36:40: Letzteres vor allen Dingen nicht!
00:36:41: Dass Investoren solche Diskussionen treiben ist ganz natürlich weil Investoren haben genau eine Sache.
00:36:45: Das ist Geld und das muss dann den Unterschied machen.
00:36:47: Da sind Unternehmer immer anders... kennen das Problem aus Diskussionen mit Investoren ganz gut.
00:36:52: Aber keine Ahnung, vielleicht haben wir zu viele Schwaben und Schotten im Wort die dann ihre Stereotypen zusammen einbringen?
00:36:58: Wir haben uns zum Glück die Frage noch nie gestellt.
00:37:00: Aber lerne ich daraus dass man sich manchmal für Investoren sogar auch ein bisschen schützen muss, dass die einen sozusagen mit diesem Hyper Growth auch manchmal eher in negative Richtung schieben können?
00:37:08: Absolut!
00:37:08: Ist ein zweischleitiges Ding.
00:37:10: du hast halt Leute die eine ganze Menge gesehen haben und eine ganze menge Muster mit einbringen können und sagen so das haben wir schon gesehen das ist normal das müsste jetzt kommen das hilft.
00:37:18: Es ist aber andererseits so, dass die schon anders auf ein Geschäft draufgucken.
00:37:22: Weil sie einfach auf einer anderen Größenordnung testen für die Organisation und es nicht so wichtig ob dein Geschäft überlebt, sondern die Frage ist wird das jetzt richtig groß oder nicht?
00:37:31: Und wenn es nicht richtig groß wird dann is auch egal!
00:37:33: Das sieht man als Unternehmer und als Team oft anders und sagt naja... Wenn ich mich hier auf was weiß ich zwanzig Millionen Umsatzeigen pendle, dann ist es jetzt auch nicht so schlimm.
00:37:42: Auch wenn man das nicht will.
00:37:44: klar der Plan geht woanders hin, aber man hat da einen anderes Risikoprofil.
00:37:47: halt wissen und im Kopf haben.
00:37:49: Wenn man jetzt mal so zurückguckt, also du hast ja eben Claudia für Mayhemmer gesagt eigentlich gibt es ein paar Hausaufgaben die man machen muss, haben sie sich verändert?
00:37:56: Also du hattest was wie Operations gesagt, du hast Namen Kunden dran sein gesagt, also eigentlich Klassiker.
00:38:00: auf eine Art ist das heute noch genauso wie als du angefangen hast oder als deine Firma begonnen hat oder merkst du schon auch Wandel.
00:38:05: Das hat sich total verändert.
00:38:06: Ich glaube auch, das wird sich weiterhin total verändern.
00:38:09: Zum einen glaub ich sind wir in den Arbeitsmethoden einfach moderner geworden.
00:38:13: alle nicht nur in den letzten zehn Jahren oder sogar wenn man ein bisschen länger noch zurückguckt ist ganze Thema von Agilem zusammenarbeiten diversen Teams und so weiter.
00:38:21: Das ist ja eigentlich eine Entwicklung letztendlich nicht acht oder zehn Jahre höchstens.
00:38:24: Und was heute standart es war vor zehn Jahren cutting edge und jetzt eigentlich noch vor acht Jahren.
00:38:29: Also insofern, das glaube ich hat sich total weiter verändert.
00:38:31: Technologien haben sich total wieder verändert.
00:38:33: Also Dinge für die man vor sehen nicht fünf oder zehn Jahren noch richtig lange programmieren musste.
00:38:38: Die konnten wir jetzt quasi einfach fertig runterladen wo der so holt es irgendwie hin und er macht ein paar Bausteine zusammen.
00:38:43: Andere Technogien, die ist noch gar nicht gegeben, kommen jetzt rein und es wird wieder verändern.
00:38:48: Die Devices haben sich mit Außenhaut von Wuga total verändert.
00:38:51: sind wir alle durch die Transformation vom Desktop zum Telefon gegangen.
00:38:59: Ich glaube nicht, dass wir davon ausgehen können, dass in zehn Jahren jeder noch ein Telefon hat.
00:39:03: Das ist die nächste große Transformation.
00:39:06: Was ist denn das nächste Device?
00:39:07: Mal gucken!
00:39:07: Die Dienste an sich im Kern werden dieselbe sein aber wie sie geliefert werden wird sicher sich verändern und das gleiche gilt für die Marketingkanäle.
00:39:15: Jeder kennt die Google-Geschichte so oder so.
00:39:17: Irgendwie war man immer irgendwann abhängig von Google und dann ist man irgendwie mit Strafen belegt worden, und es ist ein ganz tiefer Einschnitt in die Firmenfinanz.
00:39:25: Die Geschichte kann jeder erzählen.
00:39:26: So zwischen dem Jahr zwei Tausend neun und zwei Taussend vierzehn gefühlt sind wir alle mal gepandert worden.
00:39:31: Das merke
00:39:31: ich mir als Begriff gepandart werden, geil!
00:39:34: Das ist halt so, ne?
00:39:35: Du kannst da nicht davon ausgehen.
00:39:36: Da hab ich einmal sozusagen einen Knotenbrot erfunden und dann bleibt's auch so.
00:39:40: Es funktioniert das nicht!
00:39:42: Was ja bei der Nachaufzählung noch irgendwie eher wenn dann am Rande aufkam waren so People, Kultur, Team... Wie viel macht das denn aus von deinem Erfolg?
00:39:48: Ich mein man sagt ja auch mal heutzutage Generation YZ, ich komm schon an mir durch die Nahrung bei Baby Boomer wenste alles gibt.
00:39:53: also es heißt ja dass sie auch anspruchsvoll sind die jungen Menschen usw.
00:39:56: Also welche Rolle spielen denn die menschen dabei so groß zu werden wie ihr seid?
00:40:00: Es gibt diesen schönen Spruch Culture is everything else for breakfast, den würde ich sofort unterschreiben.
00:40:05: Agilität in Unternehmen reinzukriegen.
00:40:06: und jetzt nicht so Plattitude im Sinne vorne wo wir haben das Trump-Teams gebildet sondern die Agilitet im Kopf dass du Veränderung gut findest damit umgehst indem du direkte Kommunikationswege hast und indem du eine Kultur baust die direktes Feedback zulässt und die ermöglicht dass die jüngeren Leute die typischerweise sehr gut bis auf beiden Startups da sind sie Gründe aber jetzt in unserer Art unternehmen also in grown ups die jüngeren Leute sind meistens so die Mitarbeiter eher, sodass sie überhaupt selbstverständlich dir um die Ohren hauen.
00:40:35: Wir haben so ein ganz cooles Social Media Team und die erklären dann immer allen Leuten das Internet also mir Dinge von denen ich selber einfach nicht mehr weiß.
00:40:41: Ich benutze keinen Snapchat Und wir haben es auch jetzt gerade erst zum ersten Mal wirklich verstanden als ich auf der Demexro war in einem Vortrag hörte Aber das funktioniert ja nur darüber, dass du nie arrogant wirst und nie aufhörst mit den Leuten zu reden.
00:40:53: Genauso wie du mit deinen Kunden reden musst.
00:40:56: Und je größer man wird umso schwieriger wird's diese Offenheit irgendwie ne?
00:41:00: Wenn du vierzig Leute bist ist es irgendwie alles easy weil ihr kennt jeden und alle essen zusammen Mittag.
00:41:04: Wenn hundert Leute wirst, ist so ein Breaking Point und dann da war ich noch nicht aber ich glaube nach fünfhundert ist nochmal so'n breaking point.
00:41:09: Da musste Ebenen einziehen und dann haste plötzlich Besitzstandswahre und Möppchenaufsteller und die ganzen Typen... und das sobald man sieht muss.
00:41:18: dann verliert man die Geschwindigkeit, die wir alle brauchen.
00:41:20: Und diesen Spaß auch daran, diese Sachen einfach grundsätzlich in Frage zu stellen.
00:41:23: Wenn man das nicht mehr tut, dann hat man eigentlich schon verloren.
00:41:25: Das ist alles Kultur!
00:41:26: Ist es bei euch wirklich so wie sie aussagt mit diesem Brussellbruchstellen?
00:41:29: Dann in den hunderte Schaden?
00:41:30: Je nix aller...
00:41:32: Also die Sollbruchstellen habe ich mit diesen harten Größenzahlen so nicht erlebt.
00:41:36: Ich sehe da immer mehrere Faktoren, auch wo die Firma gerade steht wie sich die Firma bewegt und so weiter.
00:41:41: Von daher glaube ich nicht dass es jetzt genau die Hundert sind oder genau die fünftig oder fünfhundert.
00:41:45: Du kommst halt immer in andere Herausforderungen.
00:41:47: das ist halt auch als Gründerspannen wenn du da rein wächst.
00:41:50: wir haben ja jetzt auch hier zwei Modelle in der Runde.
00:41:53: das eine Modell wo man irgendwann die Profis rein holt und sagt so Es ist jetzt Zeit dass mal jemand macht jetzt auch kann was ich tatsächlich auch ehrlich gesagt jeden Morgen mich frage, sollte das jetzt mal jemand machen, der das auch kann?
00:42:05: Die Punkte die man eben verstehen muss sind genau die.
00:42:07: Was musst du möglichst frühzeitig abbinden und wo musst du aufpassen dass dir das nicht deine Kultur verhagelt?
00:42:13: Warum Kultur?
00:42:14: alles andere zum Frühstück ist ja, dass fast alle Entscheidungen aus Selbstverständlichkeit getroffen werden.
00:42:19: Das heißt, neunzig Prozent plus aller Entscheidungen die fallen in einem Unternehmen fallen.
00:42:24: Weil ist ja klar und das ist ja Klar ist genau Kultur.
00:42:27: Dadurch ist es so wichtig Und das frühzeitig zu erkennen wenn man uns das erste Mal macht Ist schon ein interessanter Rodeo.
00:42:33: Zusätzlich, was du noch gesagt hast, ich glaube auch nicht dass es sozusagen feste Mitarbeiterzahlen gibt ja die dann die Solbruchstelle sind.
00:42:39: Aber es gibt ein Läufer unterschiedliche Phasen.
00:42:41: Die Phase wenn man sich alle kennt und das in irgendwie zwanzig Leute ist eben anders.
00:42:46: Wenn man fünfhundert Mitarbeiter ist Und gleichzeitig gilt das aber auch für die Führungsmannschaft die Für zwanzich leute genau die richtige ist kann Genau die falsche sein für einen Unternehmen Was dann fünfundjahr Mitarbeiter groß ist unumgekehrt.
00:42:58: Das kann sich aber auch anders entwickeln.
00:42:59: das kommt eben auch wieder auf den Typ angeht der Adjustierst du deine Stärken und adjustierste, wie du mit der Organisation arbeitest über diese unterschiedlichen Phasen des Unternehmens?
00:43:10: Oder sagst du auch irgendwann könnte ich vielleicht aber es macht mir auch keinen Spaß.
00:43:13: Deshalb mache ich vielleicht lieber die Dinge, die mir Spaß machen und wo ich richtig gut drin bin.
00:43:19: Wird ihr eigentlich lieber manchmal gerne kleiner also macht das auch was.
00:43:21: mit dem Schlaf zusammen, der Schlafqualität und den Sorgen.
00:43:24: wäre das manchmal schöner kleiner wieder zu sein?
00:43:29: Man gewöhnt sich da dran.
00:43:31: Also man kriegt ja so eine Art von Hornhaut, was so Problemdimensionen angeht.
00:43:35: Der gefühlte Druck... Da gibt es immer so diese Buckel wo man dann plötzlich unter krassem Druck steht und denkt oh Gott, wie soll ich das bloß schaffen?
00:43:41: Dann normalisiert sich das aber wieder.
00:43:43: Das ist total erstaunlich, wie Menschen sich so anpassen können.
00:43:46: Soll ich auch so?
00:43:47: Werden wir wieder Kleiner nehmen!
00:43:48: Weil das könnte ich ja gar nicht mit den zwanzig Mitarbeitern.
00:43:50: Ich bin nämlich eben da keiner, der wahrscheinlich ein Unternehmen mit Zwanzig-Mitarbeiter führen könnte.
00:43:55: Könnte ich auch nicht mehr!
00:43:56: Aber hast du ja mal gekonnt?
00:43:58: Vielleicht kannst dich auch wieder ändern...
00:43:59: Also ist mir manischer als Gründer.
00:44:01: Ich bin da in der Tat mehr Manager als Gründer.
00:44:04: Und ich brauche sozusagen, um meine Stärken ausleben zu können dann auch gewissen personellen Unterbauch absolut.
00:44:11: So jetzt hatten wir ja auch Bauch angekündigt wie reden mal auch zwei, drei Sätze über den Standort Berlin und vielleicht kann man das eine oder andere auch nach Detmold übertragen?
00:44:16: Oder Darmstadt oder München oder was weiß ich nicht was.
00:44:19: Tilo, da bist du glaube ich ein guter Gesprächspartner.
00:44:21: Du bist ja quasi all-in gegangen hast einen richtig schönen Space euch hingebaut also wirklich nochmal drei Ebenen draufgelegt tolle Lage.
00:44:27: Man merkt Raum macht schonmal was kannst ja vielleicht mal ein, zwei Sätze zu sagen.
00:44:32: Und du bist ja aber wirklich auch so Berlin verhaftet und hast auch ganz viele Firmen die gerade aus dem Ausland kommen und den deutschen Markt kennenlernen wollen und dann hast du ja ganz viele Blicke- und Brillen auf, die du eigentlich
00:44:40: trickst.".
00:44:40: Der Raum ist im wahrsten Sinne das, wo die Kultur auch drin stattfindet.
00:44:44: Insofern ist natürlich schon die Frage welche Farben formen auch Meeting-Kultur?
00:44:48: Also bin ich eher Open Space oder Einzelbüros?
00:44:50: Was habe ich dafür für Möglichkeiten und auch die Kultur durch die Möblierung, durch das Layout eines Raumes zu helfen, dass ein Unternehmen wachsen kann und da auch die richtigen Räume für Rückrückzug zum Beispiel da sind, um sich da entfalten zu können.
00:45:02: In sofern spielt, denke ich, Raum.
00:45:03: Und wie der Raum gestaltet ist eine Möbelierung in ganz großer Rolle.
00:45:05: Sollte natürlich im besten Fall auch die Kultur befördern und unterstützen.
00:45:08: Wo magst du es gerade neue Räumen gezogen... hat sich komplett dazu Gedanken gemacht, wie der Space gescheitert sein muss.
00:45:14: Damit das Ganze funktioniert und das weitere Wachstum ermöglicht.
00:45:17: noch unsere Kollegen von Bubble natürlich auch.
00:45:19: Also insofern fließt schon mal mehr Gedankengehörnschmalz rein als im ersten Blick da vielleicht zu sehen ist.
00:45:25: Da muss man die Kollegen mitnehmen.
00:45:26: Sollte nicht Top-Dom entschieden werden gegen alle grüne Stühle oder war in die Wände pink.
00:45:30: Sondern es ist oftmals was wo ja auch die Kultur sich widerspiegeln sollte.
00:45:32: Insofern definitiv ein großes Thema.
00:45:34: Was andere Regionen angeht, ist wenn Deutschland immer sehr dezentral organisiert, alles in Paris stattfindet oder in UK, wo alles in London ist.
00:45:41: Und wir haben eben auch tolle Regionen wie Ostfersphalen mit Bielefeld wenn man uns mal Richtung Karlsruhe Heidelberg Stuttgart anschauen was da passiert also auch in Dunkeldeutschland passiert ja einiges leider nicht so sichtbar und da wird ja auch stark dran gearbeitet.
00:45:53: aber das sind natürlich auch Communities die wir nicht vergessen dürfen wirklich teilweise auch die nächsten Unicorns da sein werden und nicht nur in Berlin München und Hamburg.
00:46:00: Was den Blick des Internationalen angeht, natürlich sind unsere Kunden aus dem Silicon Valley, die hier Europa erobern wollen.
00:46:06: Und da ist natürlich auch das Thema Wachstum ein großes Zeichen.
00:46:09: und wenn Ausländische Unternehmen hier reinkommen, die erst mal niemand kennen und gar nicht wissen wie sie sich ja auch kulturell einzufinden haben.
00:46:14: Das ist gerade die Frage, was sind denn meine richtigen Partner?
00:46:16: Was sind die Start-up-Tech-Campbellies mit denen man kooperieren kann?
00:46:18: Wir sind Partnerschaften, die wir eingehen können.
00:46:20: Da gibt es natürlich Beispiele wie jetzt mein Uber, die einfach machen und dann damit an die Wand fahren weil Sie nicht der Kultur erstmal anpassen und sich den lokalen Gegebenheiten öffnen.
00:46:29: andere, wenn ich jetzt an Stripe und Shopify denke, die eine Kooperation zusammen machen.
00:46:33: Gemeinsam mit dem Markt dann in den Bereichen, wo es Sinn macht.
00:46:36: Insofern ist natürlich Kultur ja nicht nur die Frage im Unternehmen sondern auch die Frage, welche Kultur habe ich nach außen?
00:46:41: Also wie bin ich als Unternehmern auch im Markt gesehen sind?
00:46:44: Das ist ein Unternehmen das offen ist, der was sich ansprechbar hat, wo ich sagen kann, mit denen kann man auch reden.
00:46:48: Ja gerade wenn's jetzt auch so wie in Politik geht, kann man die einmal einladen zum Roundtable, beteiligen sie sich vielleicht mal im Gänzgebungsverfahren, was Mitgliedschaften in Verbänden und Vereinen angeht und sowas.
00:46:57: ein deutsche Start-up.
00:46:58: Da sind natürlich alle Themen, was auch viel über die Kultur eines Unternehmens aussagt.
00:47:02: Ob ich jetzt nur sage, bin auf mich fokussiert und Geld schäffeln oder ob ich Teil der Community bin und offen bin zu kooperieren.
00:47:09: Da sehen wir ja viele Corporates, die in Berlin ihre Salaratoren und Inkupertoren und Corporate-Venture-Fans eröffnen.
00:47:18: Wir müssen uns öffnen, wir müssen unsere Kultur ändern weil wir brauchen da auch die Zusammenarbeit mit den Startups, mit den Highgross-Companies.
00:47:24: Weil wir sehen das wird unser Zukunft sein, dass wir hier in jungen Gründen investieren.
00:47:27: Wir engagieren uns für Unternehmertum, für die nächsten Tech Heavyweights, die hier entstehen.
00:47:33: Und insofern ist da sehr viel Wind of Change, dass jede Gruppe so ein bisschen anders.
00:47:37: Sie wissen ja, in Bielefeld zum Beispiel ist es auch das Mezenantentum von der Familie Mohnen, die dort die Founders Foundation entstehen lässt und Heidelberg schwarzfamilien, die da viel macht und aufbaut.
00:47:46: Also die Regionen werden immer sichtbarer.
00:47:49: Dort entsteht sozusagen auch eine neue Offenheit, eine neue Kultur.
00:47:51: In Corporate sehe ich in den letzten Jahren, dass da viel mehr Offenhalt und kultureller Wandel stattfindet.
00:47:55: zur Arbeit mit dem Ministerium.
00:47:57: auch bei den Start-up selber.
00:47:58: Also da muss man schon sagen, dass gerade die, die etwas größer sind noch nicht mal Unicorn aber einfach wirklich in einer bestimmten Phase, sagen wir uns ab hundert Millionen Umsatz und weiter auch eine Verantwortung wahrnehmen und sich einbringen im Debatten wenn es darum geht Fachkräftemangel war ja vor ein paar Jahren Riesenthema her und dann ihre Meinung dazu kundtun und aktiv mitarbeiten wenn's darum geht Kooperationen einzugehen sich für die Community auch zu engagieren oder zurückzugeben.
00:48:17: Da passiert eine Menge und das sind viele kleine Rädchen die sozusagen dort zusammenspielen.
00:48:21: Jens, wie ist es bei dir?
00:48:22: Du konntest mir glaube ich zu jedem Zeitpunkt in der Firmengeschichte sagen.
00:48:24: Wie viele Nationen ihr bei euch in der Firma habt.
00:48:26: Tilo hat ja einen Punkt.
00:48:27: Es gibt diesen schönen Satz immer Berlin Mitte is not a valid Test Market weil schon irgendwie auch ein bisschen verrückt hier alles.
00:48:33: Aber hättest du so eine Firma wie Wuga auch in Köln aufbauen können oder in Hamburg oder irgendeine anderen deutschen Stadt?
00:48:38: Ich glaube nicht.
00:48:39: Also was wir für Wuga brauchten das war diese Mischung aus Technologie, Kreativität und Internationalität.
00:48:47: Das war für uns ganz wesentlich Und als wir damals gelauncht sind haben Wir haben in acht Sprachen gelongt mit acht Countrymanagern.
00:48:53: Also wir hatten acht Praktikanten und jeder von den Praktikantern war Country Manager Italien, Country Manager USA usw.
00:48:58: Für uns war Deutschland immer nur ein Markt von vielen.
00:49:01: also Berlin Mitte ist natürlich eine Belase die mit dem Rest von Deutschland wenig zu tun hat für uns aber immer ganz klar Deutschland ist weniger als zehn Prozent des Umsatzes Und wir gehen das von Tag eins global an.
00:49:12: und da war für uns schon sehr wichtig eben Mitarbeiter aus ganz ganz vielen Nationen zu haben auch divers zu sein ja nicht mit einer Gruppe heterosexueller deutscher Männer zu versuchen, Spiele für ein diverses internationales Publikum zu machen.
00:49:25: Und deswegen Internationalität war uns sehr wichtig, Technologie und diese Start-up, Kompetenz die Berlin hat und auch das Thema Kreativität also in Berlin gibt es ja doch wirklich wenn wir jetzt nicht einen Fettnäpfchen setzen.
00:49:34: deswegen vergleichen Berlin jetzt nicht mit anderen deutschen Städten.
00:49:37: aber es gibt auch sehr viele Künstler oder sehr viele.
00:49:39: denen ist eben jetzt nicht nur um das kommerzielle geht sondern den ist auch irgendwie Kunstform und vielleicht Spiele als Kunstform geht und diese Mischung war insbesondere damals schon sehr einzigartig in Deutschland.
00:49:50: Wie ist das bei euch andernso?
00:49:51: Also ich meine, es gibt ja ganz viele Faktoren die man aufziehen kann.
00:49:53: Universitäten... Ich habe sogar die Zeitzonen, hab' ich mal gehört wenn mein Investor entkreuzt nach Asien und USA hat Politiknähe, Personalverfügbarkeit.
00:50:00: Ganz viele kommen hierher wollen hier arbeiten mit sehr coolen Bars, da sind manche banale Dinge manchmal.
00:50:04: Merkt ihr dass das Berlin irgendwie so ein Erfolgsfaktor für euch war als Standort?
00:50:07: Wir sind sozusagen zufällig nach Berlin gekommen weil der Gründer einfach hier wohnte.
00:50:11: Es war nicht die große strategische Entscheidung Und wir waren auch über lange Zeit ein sehr deutsches Unternehmen.
00:50:16: also bis vor wenigen Jahren haben wir im Büro-Standort Nur Deutsch gesprochen.
00:50:21: Wir hatten keinen Mitarbeiter, der nicht Deutsch sprach.
00:50:23: Das hat sich dramatisch geändert.
00:50:24: Heute haben wir hier mal von Hundertfünfzig Mitarbeitern, zwanzig unterschiedliche Nationen beide Sprachen Deutsch und Englisch als Momox-Office-Sprachen.
00:50:32: Natürlich ist der Standort Berlin einer der Erfolgsaktoren weil einfach viele junge Talente egal ob aus Deutschland oder international nach Berlin wollen, weil zum Beispiel die Bars besonders cool sind.
00:50:43: Das Problem, was wir alle daran inzwischen sehen ist der Vorteil von Berlin nämlich dass Berlin Arm aber sexy ist.
00:50:50: Der schwindelt etwas weil es eben noch sexy ist aber vielleicht nicht mehr so arm.
00:50:54: Die Verfügbarkeit von Wohnraum doch gerade für Mitarbeiter die neu nach Berlin kommen eine echte Challenge wird.
00:51:00: Nicht nur Verfügbarkeits sondern auch der Kostenfaktor.
00:51:02: und Herausforderung ist Und grade dann immer wenn man Mitarbeiter eben nicht aus dem EU-Ausland hat die dann irgendwie eine Blue Card brauchen oder ähnliches wahnsinnig mit den Behörden kämpft.
00:51:10: Der große Vorteil, den Berlin über die letzten Jahre gehabt hat, schwindet doch zunehmend sehr.
00:51:15: Und wir rein uns etwas mehr in das Cluster der anderen Großstädte der Welt ein, wo Leben irgendwie teuer ist und trotzdem noch sexy!
00:51:24: Okay, genau das hat ja zu beigetragen.
00:51:25: Dass wir jetzt mit ihren Großunicorns hier haben, dass unsere Szene wirklich wahnsinnig durch die Decke geschossen ist.
00:51:30: Früher konntest du die Start-ups in einer Hand abzählen mittlerweile sind es Jahrhunderte und allein die Community an Mitarbeitern wie Noliks, wie für Mitarbeiter Salando
00:51:37: etc.,
00:51:38: alle in sich vereinen.
00:51:38: Das ist ja Wahnsinn.
00:51:39: was da auch an Talenten oder an Startup Universitäten entsteht Die Leute auch wieder ausbilden, die dann wieder selber auf den Mut fassen sag ich gründe jetzt Insofern bis ihr wirklich da wo wir zum Thema Netzwerk kommen Da werden sich ganz neue Netzwerke und neue Knotenpunkte die sozusagen entstehen Und ich sage mal bis auf jetzt im Flughafen der uns direkt nach San Francisco bringt und die Investoren wieder zurück, haben wir eigentlich alles was eine gute Suche ausmacht um noch erfolgreicher zu werden.
00:52:00: Mir ist es so auch lieber als vor zehn Jahren.
00:52:02: also natürlich ist das Auswirkungen hat im Wesentlichen auf wie teuer Büroraum ist und was man an Gehältern bezahlen muss bei den Gehätern wahrscheinlich Faktor zwei gegenüber vor zehn jahren und beim Büro haben eher so faktor drei bis vier.
00:52:13: Das ist natürlich ein großer Unterschied.
00:52:15: aber gleichzeitig ist Berlin so attraktiv.
00:52:17: Also wenn wir neue Mitarbeiter einstellen.
00:52:19: Wir suchen nicht in Berlin sondern für Berlin.
00:52:21: Also wir suchen wirklich weltweit und über die Hälfte unserer neuen Mitarbeiter in dem Moment, wo sie den Arbeitsvertrag unterschreiben sind.
00:52:27: Die im Ausland und leben eben nicht in Deutschland.
00:52:29: Und das ist schon eine Attraktivität, die besonders ist.
00:52:31: also gerade wenn man sehr spezielle Talente sucht in sehr speziellen Bereichen, da ist man eben nicht nur limitiert mit denen, die eben schon in Berlin leben.
00:52:38: gut
00:52:38: so viel für den moment.
00:52:39: wer wird als nächstes?
00:52:39: fünfzehn von euch?
00:52:41: Wir sind die gründungszahlen.
00:52:41: ihr seid wie alt zwölf Jens Zehn
00:52:44: und ein halb Jahre.
00:52:45: Okay, dann musst du aber dorthin?
00:52:46: Vierzehn also nächstes Jahr.
00:52:47: Bist
00:52:47: du der Nächste und du warst bei zwei...
00:52:49: Jetzt sind sie in den Sechsen.
00:52:50: Warte, warum nicht meine Stärke?
00:52:53: Gut!
00:52:54: Dann freuen wir uns beim schönen Mayhemmer dann auf unsere nächste Runde vielleicht.
00:52:57: Haben wir gern.
00:52:58: Bis dahin glaube ich, wenn Sie mal meinen Blog gucken, was mir alles mitgeschrieben habe, was irgendwie Erfolgsfaktoren sind ist ganz schön viel dabei gewesen eigentlich.
00:53:03: Kundenfokus, Nachhaltigkeit, Pricing, Verkaufen können, Product Market Fit, Too Big to Fail, Veränderungen wie Anstoßen, Einstiegshürden schaffen usw.
00:53:11: Also ich glaube es war einiges dabei.
00:53:13: für die Gastfreundschaft hier in den heiligen Hallen von MOMOX und euch anderen natürlich weiter einen tollen Input.
00:53:17: Vielen Dank!
Neuer Kommentar