Den inneren Kompass ausrichten und intuitiv navigieren | #Achtsamkeit 🧘🏼‍♀️

Shownotes

INSPIRATION | Hochleistung hat keinen Wert – wenn die Sinnhaftigkeit verloren geht. Genau das aber kann schnell passieren, wenn man nur noch auf maximale Leistung getrimmt durchs Leben rennt. Das Gefühl für den eigenen Kompass, eigene Bedürfnisse und die eigene Intuition geht verloren. Wie schafft man es, trotz Hochleistung Ruhepausen einzulegen? Wie kann man sich weiter am inneren Kompass ausrichten? Der Psychologe und Schauspieler Bastian Michael erläutert dies anhand seines eigenen Lebenswegs. Du erfährst... ...welche Rolle Achtsamkeit im Hochleistungsbereich einnehmen kann ...inwiefern Kontext wichtig ist ...was passiert, wenn wir den inneren Kompass verlieren ...wie wir den inneren Kompass (wieder)entdecken ...welche Übungen zu mehr Bewusstsein helfen ...wie Hochleistung organischer wird ...warum Ruhepausen kreativer machen ➡️ Du konntest dir keine Notizen machen? Unser [digital kompakt+ Newsletter](newsletter.digitalkompakt.de) fasst dir für jede Folge die wichtigsten Punkte zusammen Diese Episode dreht sich schwerpunktmäßig um Achtsamkeit: Tief durchatmen und in den Bauch horchen! Auf deinem Weg in ein achtsameres Arbeitsleben begleitete dich bei uns regelmäßig Marina Löwe. Von ihr erfährst du in verschiedenen Folgen, welche Potenziale in dir stecken, wenn du Achtsamkeit als Haltung in deinen Berufsalltag integrierst. __________________________ ||||| PERSONEN ||||| 👤 Marina Löwe, 👤 Bastian Michael, __________________________ ||||| SPONSOREN ||||| 🔥 [Übersicht](https://www.digitalkompakt.de/sponsoren/) aller Sponsoren __________________________ ||||| KAPITEL ||||| (00:00:00) Vorstellung und Einführung ins Thema (00:01:51) Was hat der Kontext mit meiner Leistungsmotivation zu tun? (00:08:36) Wie Kontext prägt (00:13:27) Was passiert, wenn man den inneren Kompass verliert? (00:19:42) Wann haben neue Möglichkeiten einen Mehrwert? (00:31:33) Wie entdecke ich meinen inneren Kompass (wieder)? (00:35:13) Sinn vs. Kongruenz in der Work-Life-Balance (00:40:51) Wie findet man den eigenen Weg zu mehr Achtsamkeit? (00:46:59) Warum Achtsamkeit im Hochleistungsbereich wichtig ist (00:52:53) Übung: Bodyscan __________________________ ||||| WIR ||||| 💛 [Mehr](https://lnk.to/dkompakt) tolle Sachen von uns  👥 Wir von digital kompakt streben die Verwendung einer geschlechtsneutralen Sprache an. In Fällen, in denen dies nicht gelingt, gelten sämtliche Personenbezeichnungen für alle Geschlechter.

Transkript anzeigen

00:00:00: Hallo und herzlich willkommen zu Make It Mindful bei Digital Kompakt.

00:00:11: Diese Podcastfolge ist eine Special-Folge, denn diesmal quatsche nicht nur ich dir alleine in die Gehirnmuschel sondern ich habe einen extrem spannenden Gesprächspartner Bastian Michael.

00:00:21: Ich bin Marina Löwe, Talentteam und Unternehmensentwicklerin Und in dieser Folge erzählt uns Bastian wie er von hier und da mal Schule schwänzen am Ende in Berkeley und Harvard gelandet ist.

00:00:31: und vor allen Dingen wird der behaupten das Hochleistung Für sich genommen kein Wert hat.

00:00:36: Was er damit meint und was das mit dem inneren Kompass zu tun hat, der uns da aber hilft, klarzuhaben, was für uns stimmig ist und funktioniert und passt wie man den verlieren kann wenn man es oft genug wegdrückt und wie du ihn am Ende auch wieder freilegen kannst dass wir's doch heute mitnehmen können.

00:00:51: Am ende wird Bastian seinen Tipp teilen was er für sich macht um diesen inneren kompass wieder besser spüren zu können.

00:00:58: Daher wünsche ich dir viel Spaß bei dieser Folge.

00:01:01: Wir sitzen gerade im Wohnzimmer von Bastian in Siedelsbrunn mit... Blick so ein bisschen ins Tal rein und haben sogar deinen Arbeitgeber im Blick.

00:01:11: Das ist eine ganz spannende Aussicht, eigentlich ist es gerade zum Thema Achsamkeit und unter anderem Work-Life.

00:01:17: das war ja das worüber wir dieses Wochenende auch viel gesprochen haben.

00:01:20: Danke nochmal dass ich bei dir zu Besuchs sein

00:01:22: durfte!

00:01:22: Sehr gerne!

00:01:23: Und damit die Hörer wissen mit wenn wir eigentlich reden kannst du uns vielleicht mal so ein bißchen kurz mit auf die Reise nehmen die ich mir jetzt stückweit mit ihr erarbeitet habe.

00:01:32: wo kommst du eigentlich her?

00:01:34: Unterschiedlichen Stationen, die du im Arbeitsleben ... bisher mitgenommen

00:01:38: war.

00:01:38: Für welche Station würdest du gerne so ein bisschen mit jetzt

00:01:40: abgehen?

00:01:41: Also bei Leistung ist mir hängen geblieben, dass wir auch über Fußball gesprochen haben was noch nicht Arbeit ist aber wo man hängengeblieben ist das es da eine Einstellung schon mal ein Stück weit getriggert hat.

00:01:49: also gerne weil Schule-Fußball.

00:01:51: Ich glaube wo wir uns ja auch die letzten Tage so ein bißchen drüber unterhalten haben ist wie verschiedene Kontexte sich auswirken auch auf die eigene Leistungsmotivation.

00:01:59: und wenn ich in der Schulzeit einsteigen würde dann kann ich sagen die Leistungsmotivation noch nicht besonders stark ausgeprägt gewesen ist.

00:02:08: Ich glaube, wir haben auch kurz gesprochen vorgestern über die eine oder andere Schulstunde, die man mal nicht besucht hatte.

00:02:13: Ich wusste schon sehr früh was ich werden wollen würde.

00:02:16: also ich wusste glaub ich schon so mit vierzehn dass ich gerne als Schauspieler über die... Bühntoben möchte und genau, also wollte das für mich dann auch noch ein bisschen überprüfen.

00:02:24: Habtest du da auch im Schultheater irgendwie angegangen?

00:02:26: Damals haben wir sechseinhalb Stunden Faust I und Faust II gespielt im Goetheer.

00:02:31: Das waren damals sechs eineinhalb Stunden mit Pausen glaube ich.

00:02:35: Drei Pausen gab's.

00:02:36: Nee, nee, nee!

00:02:37: Das war dann später, das war mit siebzehn, glaub ich da.

00:02:40: Und genau also wenn ich da auf die Schulzeit zurückschau... Ich bin gerne zur Schule gegangen und hab auch die Sachen an denen ich irgendwie Vergnügen hatte glaube ich einigermaßen gewissenhaft und gerne gemacht.

00:02:50: aber vieles halt überhaupt nicht.

00:02:51: und ich wusste ich will Schauspieler werden, ich brauch eigentlich noch nicht mal Abitur Habe ich dann trotzdem gemacht, aber war eher so in meinem Vorgehen, dass ich geschaut habe, worauf hab' ich jetzt Lust?

00:02:59: Was hast du aus dem Fußball mitgenommen?

00:03:01: zum Thema... Wir haben ja das Thema Achtsamkeit gehabt für Bedürfnisse wahrnehmen versus Leistungs.

00:03:07: Anspruch und Forderung, also wie hast du das beim Fußball erlebt?

00:03:10: Eine ziemlich große Konkurrenz zwischen Bedürfnis- und Leistung.

00:03:13: Weil da schon ein Bedürfen ist, da war einfach auch gut unterwegs zu sein.

00:03:17: Spannenderweise fällt mir aber eine sich was ganz anderes glaube ich aus dieser Fußballepisode mitgenommen habe weil ich irgendwann das Angebot hatte zum Leistungszentrum eingeladen zu werden und auch den Verein zu wechseln.

00:03:27: Und es war so genau die Phase, ich glaub mit sechzehn wo dann diese beiden Räume für mich aufgegangen sind einmal zu gucken wie weit er's im Fußball tragen könnte und einmal aber auch an dieses Schauspielgeschicht ... die mir dann aber viel näher war.

00:03:39: Und dann habe ich mich irgendwie damals für Schauspiel entschieden, ... ... da fand ich damals irgendwie cooler und ... ... hab aber dann gemerkt... ... und da gab es echt eine Veränderung später in meinem Leben,... ... dass ich dann noch nicht mal zu den Probetrainings ... ... dann gegangen bin, zu denen ich eingeladen wurde beim Fußball.

00:03:52: Spannend!

00:03:52: Das müsste ich jetzt auch nochmal genau nachdenken, warum ich dann nicht hingegangen bin.

00:03:56: Und das hat sich irgendwann komplett verändert im meinem Leben.

00:03:58: Was hat glaube ich mit der eigenen Selbstwegsamkeitserwartungen noch einmal zu tun?

00:04:02: Dass ich später dann alle, wenn ich jetzt auf die letzten keine Ahnung ... fünf, sechs, sieben, acht Jahre schaue.

00:04:08: Keine Herausforderung mehr aus dem Weg gegangen bin und alle irgendwie angenommen hab'n... Und das hat mir total gut getan!

00:04:13: Und auch dann zu sehen was dann möglich wird.

00:04:15: Also du hast in der Schule teilweise Stunden gehabt wo du geschwänzt hast,... ...du hast im Fußball die Option gehabt auf Leistung zu gehen und da auch wirklich durchzustarten,... ...hatte es.

00:04:22: eine zweite Leidenschaft die so ein bisschen damit hinkommen ist war,... ...dann

00:04:24: ich als erste Leidenschraft beschreiben würde?

00:04:26: Wo dein

00:04:26: Herz dann mehr geschlagen hat genau und die so n bisschen überholt hat und.... Bei Baim.

00:04:31: was ich aber raushöre, also Fußball mit der Option auf Aufstieg oder Mehrgas geben und Schauspiel sechsundhalb Stunden Faust.

00:04:38: Denkt jetzt alles noch nicht so ganz nach.

00:04:40: Ich hab schon den größten Teil der Zeit auf der Couch gehangen Und bin eigentlich jemand der generell rumslautscht.

00:04:45: Ja auch das ist

00:04:46: spannend

00:04:47: Weil es da echt einen Unterschied gibt, wenn ich so auf die unterschiedlichen Lebensphasen schaue.

00:04:51: Und ja auch da wird schon irgendwie ein Ehrgeiz oder irgendwas vorhanden gewesen sein.

00:04:55: aber das war sehr ... Ich würd fast sagen lustorientiert also so auf Sachen, auf die ich richtig Bock hatte.

00:05:00: Also ich hab Bock

00:05:00: nenget auf Gas!

00:05:01: Ja genau, genau.

00:05:02: Okay,

00:05:02: das ist sich für Schauspiel entschieden.

00:05:05: und gestern hast du gesagt wir waren nämlich die letzten Tage hier schön durch Silesbrunnen im Wald spazieren und haben dabei schon sehr viele Themen angerissen.

00:05:13: Du hast gesagt damals war das Schauspilsurbis um die dreißig.

00:05:17: Was ist so dein Hauptmitnehmen aus dieser Zeit, was hat dir Schauspiel?

00:05:21: Er öffnet.

00:05:22: Ich bin erst auf der Schauspielschule und dann ist das Glück, dass auch nicht jedem Schauspieler zuteil wird direkt nach der Schauspielschule ins Fest-Engagement zu kommen.

00:05:30: Bin dann nach Marburg gegangen ans Theater.

00:05:32: Da hat es zweieinhalb Jahre gespielt und ich glaube was ich da jetzt in dem Themenkomplex, indem wir uns hier so ein bisschen ausgetauscht haben die letzten Tage auf dieser Ebene mit rausgezogen habe war wie wichtig es ist auch Chancen zu bekommen wo man sich zeigen kann.

00:05:46: weil ich weiß ich bin als junger Schauspiele als Schausspiel ausgekommen.

00:05:50: Bei unserer Schauspielschule gab es auch Konkurrenz.

00:05:52: Es war eine gesunde Form von Konkurrenten, wo man sich angestachelt hat und jeder Lust hatte immer noch einen Schritt weiterzugehen.

00:05:58: So mochte ich das auch.

00:05:59: Und am Theater in meiner Wahrnehmung zumindest, als ich angekommen bin, war ich der Neue, der vielleicht auch irgendwelche anderen Rollenanteile wegnehmen würde oder so ... Das haben mich damals sehr überrascht, dass mir das begegnet ist.

00:06:14: Ich bin nachher hingekommen und grüßt überall!

00:06:17: Da ist mir nicht an jeder Stelle diese absolute Freund- entgegen gekommen wieder und weiß dann, dass ich das erste halbe Jahr glaube ich auch immer nur relativ kleine Rollen gespielt habe.

00:06:28: Und es gibt natürlich auch die Haltung ist man sagt okay also auch dies daube auszufüllen und der Kommandant einen Unterschied mit machen.

00:06:34: aber was halt schwer ist in einer kleinen Rolle ist eine ganze Bandbreite zu zeigen von dem was möglich ist.

00:06:40: und dann war das eigentlich wieder ne zufällige Fügung weil jemand anders für die Hauptrolle vorgesehen für die buddenbrugs total schöne buddenbrucks inszenierung in marburg Und da ist der, für die Rolle vorgesehen wurde kurzfristig ausgefallen und dann gab es da einen Regisseur, der mich glücklicherweise gefragt hat oder mir die Rolle angeboten hatte ob ich die spielen möchte.

00:06:58: Das war eine total glückliche Fügung weil das war einer der Inszenierung wo alles zusammengekommen ist.

00:07:04: Es waren halt schöne Zeit.

00:07:05: aber wenn er nicht den Mut gehabt hätte mir damals diese Rolle zu geben... Dann wäre dieser weitere Weg dann nicht möglich gewesen, weil danach habe ich nur noch Hauptrollen spielen können und konnte mich da wirklich auf der Bühne so austoben wie ich mir das ursprünglich mal vorgestellt hatte.

00:07:19: Und witzigerweise hat sich mit den Bunnenbruchs... eigentlich dann sehr frühzeitig so ein Bogen, ich finde mich vollendet.

00:07:25: Irgendwas was mit Faust angefangen hat, wo ich irgendwie sowas wahrgenommen habe, wo es mich hingezogen hat.

00:07:29: Das hat sich mit Bunnenbruchs irgendwie vollendete weil diese Ahnung die ich dabei faust hatte, die hab' ich dann da im professionellen Kontext im Beruf nochmal wieder so vorgefunden und... Dann war damit irgendwie so n bisschen was gestillt.

00:07:40: Ich glaub das hat dann noch mal die Tür aufgemacht.

00:07:42: Einen der anderen Tracks, die ich dann auch in meinem Leben angegangen bin Und genau das war, hab´ich ne Frau kennengelernt in Marburg und vielleicht dann auch mal eine Jahre zusammen waren und ihre Mitbewohner damals, die hat Psychologie studiert und da waren wir immer irgendwie mit einem Gespräch.

00:07:55: Und irgendwie fand ich es total spannend also ursprünglich aus einer künstlerischen Perspektive heraus weil das künstlarische Schaffen dann immer so sehr selbstreflexiv aus dem eigenen schöpfen verstanden geht und da diese wissenschaftliche Perspektiven auf das menschliche erleben und Verhalten auch noch mal einzunehmen.

00:08:10: Vielleicht total spannend eigentlich ursprunglich als Inspiration für die künstlärische Arbeit.

00:08:14: Dann hatte mich ab und zu mal mit in die Uni geschleppt in Marburg zur irgendwelchen Vorlesung Da packt mich noch mal was.

00:08:21: Da ist dann die Tür aufgegangen, wie dann eine andere Welt nochmal aufgemacht hat, die auch spannend war und wo ich aber sagen würde, wo das Leistungsmotiv doch bei mir noch viel stärker angesprungen ist also es ja auch etwas worüber wir uns die letzten Tage irgendwie immer

00:08:35: wieder konzentrieren.

00:08:36: Genau!

00:08:36: Und das fand ich so spannend weil du für dich selber ja die letzten tage auch viel reflektiert hast Was sind das eigentlich für unterschiedliche Räume?

00:08:42: Das ist ja auch was mich reizt am Thema Achtsamkeit.

00:08:45: das verbindet mit, was hat es mit Hochleistung zu tun.

00:08:48: Und wie ist das Verhältnis?

00:08:49: Ist das ein Tanz?

00:08:50: Brauchtest du den Wechsel?

00:08:51: Bremst dich Achtsamkeit aus dieser Hochleistungen raus und deshalb passt deine Geschichte da so mega gut rein weil du gesagt hast ich habe eigentlich diese unterschiedlichen Phasen gehabt in meinem Leben.

00:09:00: also was so durchklingt als roter Faden ist.

00:09:03: Du guckst was sagt der Bauch und sagt des Herz Da packt mich was.

00:09:06: oder da hattest du mich irgendwie hingezogen und viel dem Gefühl gefolgt.

00:09:09: Also das Gefühl war eher für Schauspielers Fußball Das Gefühl an Psychologie ist etwas drin.

00:09:14: Was ist das?

00:09:15: Das zu erkunden.

00:09:16: Dann hast du gesagt, diese Studienzeit war so... Okay, Schalter umgelegt.

00:09:22: Und vielleicht kannst du das noch mal kurz wiedergeben?

00:09:24: Was ist im Studium bei dir passiert und wie würdest du das jetzt rückblickend auch beschreiben mit dem, wo du jetzt bist?

00:09:30: Ich glaube, was leistungsförderlich war zunächst war tatsächlich ein gewisses Maß an Angst weil ich war so lange raus aus dem schulischen Kontext ja schon und wusste überhaupt nicht kann ich das noch funktioniert es für mich studieren.

00:09:42: Angst oder auch?

00:09:43: Ja, war auf jeden Fall auch da am Anfang.

00:09:45: Wie werde ich mich da schlagen, weil's ein ganz neues Feld war.

00:09:47: Das große Klausur, das ich geschrieben habe war tatsächlich Statistik.

00:09:52: Wo wir auch immer einen einen Respekt vorhaben, wo ich dann aber relativ schnell gemerkt hab, ah nee, es liegt mir!

00:09:56: Es macht mir auch so ein bisschen Spaß und hab dann gemerkt, so aah ok, das ist eine sehr gute Note so möglich und weil wir ja viel uns ausgetauscht haben wie uns Kontext prägt... Ich glaube was dann echten entscheidenden Beitrag geleistet hat, war dass in meiner Lerngruppe eine junge Dame war die sehr leistungsambitioniert gewesen ist und die ganzen Stipendien und Möglichkeiten bekommen hat und ich irgendwann in der Lernruppe so gemerkt habe Eier spannend, also so wie sie da unterwegs ist das gelingt mir auch sehr gut.

00:10:22: Also wenn Sie jemanden rennen sehen und du hast gedacht aha...

00:10:25: Ja und ich habe gemerkt so dass was die abruft an Leistung kann ich auch sehrgut abrufen.

00:10:29: Das ist auf mehreren Ebene.

00:10:30: Ich glaube einmal war für mich total wichtig da jemand zu haben bei dem ich das erlebe und sehe.

00:10:34: Also

00:10:34: jemand geht vor in der Bruchleistung?

00:10:35: Genau genau und dann aber diese Selbstwirksamkeitsernehmen zu kommen zu merken Okay, manche Sachen check ich vielleicht sogar noch schneller und das fällt mir auch leicht.

00:10:43: Also auf dem Level irgendwie unterwegs zu sein.

00:10:45: Und dann kamen auch Unterstützung von den Professoren, wo ich dann auch gemerkt hab es war auch spannend wie das künstlerische Mir in der akademischen Welt total zuträglich gewesen ist weil ich hätte überhaupt nicht gedacht dass ich davon profitiere sondern das ist keine Ahnung was ich da gedacht habe aber dieses auf einmal total cool fand wenn ich irgendwelche Hausarbeiten nicht schriftlich gemacht habe Sondern als Kurzfilm oder so weil ich mir immer irgendwelchen Brücken gebaut habe Wie diese akademischer Herausforderung für mich auch einigermaßen angenehm und erträglich machen kann, weil ich das schon als sehr limitierend erlebt habe.

00:11:12: Diese Zeit in der Uni so sehr eng begrenzt gerade wenn man aus dem künstlerischen Bereich kommt wissen einfach zu replizieren die ganze zeit also dadurch das Gefühl Ich bringe kaum Eigenleistung.

00:11:23: Also ich gestalte nichts, sondern ich packe die ganze Zeit einfach was in meinen Kopf rein.

00:11:27: und da hab' ich mir versucht so wenigstens so Mini-Inseln zu bauen wo ich irgendwie dann noch etwas Künstlerisches reinbringe oder eigene Gedanken oder Ansätze entwickeln kann damit es für mich ein bisschen lebendiger bleiben konnte weil sonst hätte ich glaube nicht überlebt in dem System.

00:11:40: Ja

00:11:40: das ist mir gestern schon hängen geblieben dass du das beschrieben hast von wegen...ich wollte ja nicht nur wissen in meinem Kopf stopfen sondern ich wollte lernen und mein Ziel war alles zu verstehen.

00:11:49: also um's wegzunehmen Du hast in Berlin mit eins, null abgeschlossen?

00:11:53: Ich hab halt alles was es zu lernen gab.

00:11:56: Alles einmal verstanden!

00:11:57: Vor

00:11:57: dir das alles einmal verstehen.

00:11:59: und ich

00:11:59: mein zum einen muss man sagen klar du bist reißig gewesen als du angefangen hast und nicht wie jetzt häufig natürlich mit achtzehn oder siebzehnteilbar sehr die Bachelorstudiengänge anfangen aber eben auch weil's mich fasziniert hat dass du viel als Referenz genommen hast dein Bauchgefühl deine Intuition deinen inneren Antrieb und dir Sachen zu eigenes machen und gestalten zu können.

00:12:17: dann haben wir ja gestern über den Artikel gelesen der beschrieben hat Digitalisierung sich auf uns auswirkt, dass wir Wissen konsumieren können ohne Ende.

00:12:24: Kannst du das Schulsystem in Frage stellen und kannst ja alles nach googeln irgendwo?

00:12:27: Theoretisch ist es schon vorhanden.

00:12:29: warum dann noch lernen und das habe ich gestern auch gedacht dieses einfach nicht nur reproduzieren aufnehmen sondern sagen wie mache ich das zum Mime?

00:12:35: Wie kriege ich's hin, dass es wirklich verankert ist und nicht nur für die Klausur abrufbar?

00:12:39: Genau das hab' ich auf jeden Fall genau so gemacht, dass ich alles einmal verstehen wollte den kürzesten Weg gewählt habe, sondern immer alles angereichert hat mit Dingen wo ich wusste die würde ich mir für meinen weiteren Weg nochmal in mein Rucksack packen.

00:12:53: So das brauche ich für meinen Weg noch vielleicht und hab dann ja auch gerade in Berkeley später noch BWL-Soziologie, Philosophie mitgenommen also immer so geguckt in andere Bereiche rein und viel dann auf dem organisationalen Track mitgenommen und da echt immer viel rechts und links geschaut.

00:13:07: was ich aber spannend finde weil es ja auch ein Thema ist wo wir die letzten Tage viel drüber gesprochen haben so sehr oft die innere Stimme irgendwie gehört Nach dem Kompass.

00:13:15: Und ich habe ja auch in den letzten Tagen gesagt, das war eher so die Zeit, wenn ich auf meinen Lebens zurückblicke.

00:13:19: Weil ich auch sagen würde, dass ich dir sehr gut ausgebildet hatte, gerade im künstlerischen Bereich wo der aber eher sehr in den Hintergrund getreten ist.

00:13:27: Also wie hast du die Leistung abgefunden?

00:13:29: Du hast zwei Jahre in Berlin gehabt und dann bist du nach Berkeley gegangen... ...und hast da nochmal erweitert halt, wie du sagst, um BWL und Soziologie und Philosophie ne?

00:13:37: In welchem Modus warst du unterwegs?

00:13:38: also was war präsent und was war nicht mehr da?

00:13:40: Es war auf jeden Fall ein ziemlich hart ausgebilde Leistungsmodus in der Zeit, würde ich sagen.

00:13:46: Und es ist witzig dass sich später dann noch für den Forschungsaufenthalt in Harvard war und mein Mitbewohner war auch bei der Studienstiftung und wir dann abends manchmal da im Wohnzimmer saßen uns dazu ausgetauscht haben genau zu dem Thema was jetzt ja auch so ein bisschen unser Thema geworden ist wie Kontext halt prägt.

00:13:59: weil genau also das habe ich glaube ich gerade gar nicht gesagt dass ich irgendwann auch an der Studien Stiftung war und ich rede jetzt über einen Anteil.

00:14:04: also ich finde man kriegt unglaublich tolle Möglichkeiten und begegnet wirklich sehr anregende Menschen und es sind tolles Umfeld gibt's mega viele positive Anteile aber ein bisschen die letzten Tage auch mit den Anteilen auseinandergesetzt, die dann vielleicht auch ein bisschen herausfordernd sein können.

00:14:19: und um diesen Anteil zu beschreiben würde ich glaube ich sagen das halt die Referenzpunkte die du besitzt.

00:14:24: die ja dann sich auch aus diesem Umfeld heraus rekrutieren.

00:14:26: D.h.,

00:14:27: du nimmst diese starke Leistungsausprägung als Normalität, wenn du quasi da viel auf den Akademien bist, Sommerakademie und so in die verschiedenen Programme ... Und wirklich sowieso, ich weiß nicht, weil ich mal nachts aus dem Lab rausgekommen bin.

00:14:38: Und grade vorhin, glaube ich, rieche aus dem asiatischen Raum bis vier, fünf Uhr morgens noch in der Library saßen.

00:14:46: Dann hättest du das Gefühl, dass du da um zwei nach Hause gegangen bist, ach ... Mach Teilzeit!

00:14:49: Denk nochmal was ganz anderes auf... Das hat auf einer Ebene auch Spaß gemacht, aber auf der anderen Ebene sind dadurch ganz viele andere Räume viel enger geworden.

00:14:59: Und da würde ich sagen war die Achtsamkeit nicht besonders stark ausgeprägt.

00:15:02: also da war es irgendwann wirklich so... das sehr viel so wirklich optimiert war dass du keine Ahnung wenn ich irgendwo im Bus hingefahren bin noch wusst okay da habe ich dann die halbe Stunde und kann dann auch das und das vorbereiten und so das ist wirklich auch diese kleinen Zwischenräume wo ich jetzt wieder merke wie sinnvoll die auch sind auch man selbst reflektieren und so stattfinden kann ... die werden einfach sehr, sehr eng.

00:15:21: Und das würde ich auch sagen, dass ich das so erlebt habe... ...dass es quasi einen Wandernd von einem kleinen Erfolg zum Nächsten irgendwie gewesen ist,... ...also es gab eigentlich wenig was nicht funktioniert hat so auf dieser Ebene,... ...aber dass der Preis halt war, dass andere Räume viel enger geworden sind... ...auf Zeit mit alten Freunden und so.

00:15:36: Das ist alles ein bisschen im Hintergrund getreten weil...

00:15:39: Also was war das wo du rückblickend sagst?

00:15:41: Das hat's auch gekostet!

00:15:42: Einfach damit man sich auch Kosten nutzen bewusst ist.

00:15:45: Weil der Nutzen war super Hochleistungsumfeld extrem inspirierend, tolle Leute.... Du hast viel gelernt, es öffnet dir jetzt auch viele Türen.

00:15:51: Was sagst du rückblickend?

00:15:52: Hast du gekostet oder was hast du liegen lassen?

00:15:55: Also ich glaube das Wesentlichste wo ich echt Zugang zu verloren habe in der Zeit ist dass wir sich hier auf unseren Speziergängen auch so als inneren Kompass beschrieben haben.

00:16:03: So ein Stimmigkeitserleben und ich würde sagen es ist der wesentlichste Referenzpunkt den man sich selbst setzen sollte und was man kultivieren sollte bei sich den eigenen Kompas zu haben von dieser Warte aus die Entscheidungen, die irgendwie anstehen, betrachten zu können.

00:16:17: Das ist echt ein Hintergrund getreten und ...

00:16:19: Was passiert wenn er fehlt?

00:16:21: Man orientiert sich viel mehr an äußeren Punkten.

00:16:23: Auch wenn ich auf die Zeit zurückschau, ich bereue das nicht vollumfänglich weil es war der Weg den ich für mich gesehen habe um da so auf die Art und Weise durchzugehen und ich wollte auch diese Art und Weise dadurch gehen und es hat mir viele Möglichkeiten gebracht.

00:16:36: aber ich glaube es gäbe wesentlich zielführendere Möglichkeiten möglicherweise da durchzugehen.

00:16:42: Ich weiß nicht, ob ich auf einem anderen Weg so auf dieser Schiene erfolgreich hätte da durchgehen können, wenn ich ganz ehrlich bin?

00:16:47: Ich muss zu viel Aufwand dafür auch betreiben, glaube ich!

00:16:50: Also ich habe gemerkt, ich kann mit viel weniger Aufwand immer noch sehr gute Neistungen bringen.

00:16:54: Das war eine gute Erfahrung.

00:16:56: aber um die Garantie zu haben, immer unter den besten ein bis zwei Prozent mitzuschwimmen, hab' ich sehr viele mehr Aufwand betrieben also viele extra Meter so gegangen und das war ja nicht nur Uni, das waren ja auch viele Dinge, die dann doch rechts und links in der Zeit auch stattgefunden

00:17:08: haben.

00:17:08: Ich glaub', dass es ja auch was, was fair ist wo ich merke, dass gerade wenn ich eher mit Mitarbeiter-Ebene arbeite oder unteren Führungsebenen zu verstehen.

00:17:16: Wir sind hier ein Team und wenn du das wie einen Marathonfeld siehst... Wie sehr man sich im Kontext orientiert?

00:17:21: Also die, die vorlaufen.

00:17:23: der Vorstand, sagen wir mal, sind die im vordersten Feld.

00:17:26: die orientieren sich dann eher aneinander und sagen, da sind noch zwei vor mir.

00:17:30: Oder ich muss sehen der direkt hinter mir ist vom Hals halten.

00:17:33: aber dein Referenzpunkt ist ein ganz anderer.

00:17:35: Du orientierst dich halt an dem vordersten Feld in dem du mitläufst.

00:17:39: Da sind nur Hochleister Und guck.

00:17:40: selten glaube ich auf denen der so die dreißig Kilometer hinter dir gerade erst losgelaufen ist wohin gegen du vielleicht wenn du weiter hinten bist Dich auch fragen kannst.

00:17:49: das war so einen AHA-Effekt für mich damals mal in einem Seminar Wenn du den Waldlauf machst mit einer großen Gruppe stellst ich bewusst in die erste Reihe und sage, ich will als erster losrennen.

00:17:58: Als erster durchs Ziel, also das ist so ein Anspruch wie stehst du an?

00:18:01: Mittelfeld, das reicht mir!

00:18:02: Ich hole schon noch auf oder orientiere mich dann oder sagst du soll die anderen mal rennen.

00:18:05: Ich genieße den Lauf und für mich bedeutet Hochleistung kann nicht mehr genießen.

00:18:10: Und da es für mich auch wichtig zu sagen Das ist erstmal wertfrei Es ist erst einmal beobachten einfach nur Wie bin ich unterwegs im Leben?

00:18:16: Will dich immer vorne mitrennen, orientiere ich mich immer an den schnellsten Orientier ich mich an den langsamsten und sag nachher ne ich muss jetzt auch nicht ganz hinten laufen.

00:18:24: Es ist überhaupt nicht mein Feld, es ist relativ Schnurz gerade.

00:18:27: Ich spaziere meine deswegen auch weil das ist wie ich lieber durchs Leben gehe und das ist mir so ein bisschen hängen geblieben als du das beschrieben hast mit den Leuten, mit denen du gearbeitet hast sind halt alle durchgetaktet.

00:18:36: und auch wenn ich dich im Call grade erlebe oder am Rechner... Ich glaub' ich kenn wenig Leute!

00:18:44: Aber du quälst die Tastatür schon.

00:18:49: Und es wird alles ein bisschen schneller gepaced.

00:18:52: noch mal, wie die Podcast-Höre, die wir teilweise haben, die auch auf anderthalbfache Geschwindigkeit oder zweifacher gehen und sagen geht... Ich will einfach nur schnell mit den Input reinziehen!

00:19:01: Das ist spannend weil ich meine da war so viel langsamer geworden bin auf eine angenehme Art und Weise aber Da scheint noch was drin zu stecken.

00:19:09: Oder der Modus, also du hast ja gestern gesagt ... Du sprichst viel von Räumen?

00:19:12: Dass du auch in Räume zurückgehen kannst und so weiter.

00:19:15: Also, du hättest diesen Raum ja weiter bespielen können.

00:19:18: Du hättst dir drinbleiben können.

00:19:20: den Hochleistungen sagen von Berkeley ich war jetzt in Harvard für das Forschungsprojekt dann gab's die Option London Und es hätte ja dein Weg sein.

00:19:27: könnt ihr sagen Ich mach dieses Durchpasten weiter weil ich weiß jetzt einmal wie es läuft, ich kann das.

00:19:32: Jetzt sind die Türen offen und dann ist es der Klassiker Karriere, tap-tap-taptab bis oben und hast halt diesen Funktionsmodus einmal.

00:19:40: Da kam der Kompass irgendwann wieder ins Spiel.

00:19:42: Also was war der Punkt mit London oder Silesbrunnen?

00:19:45: Wie bist du hier

00:19:46: gelandet?!

00:19:47: Da fällt mir einen Satz ein den ein Kollege gesagt hat... ...und der ist manchmal finde ich sehr hilfreich glaube ich sich das vor Augen zu führen.

00:19:54: Was müsste passieren dass wenn du am Ende deines Lebens stehst und so auf dein Leben zurück schaust und denkst, äh das war ganz okay so!

00:19:59: Das war gut, dass ich da war irgendwie so ne.

00:20:02: Und als ich dir gerade so zugehört habe wie du diese Optionen ausgeführt hast, man hätte sie ja auch auf diesem Track einfach immer weiter gehen können.

00:20:10: Für mich persönlich, und ich glaube das muss nicht für jeden so sein.

00:20:13: Also für manche kann es bestimmt total erfüllend sein aber für mich wäre das eine relativ traurige Vorstellung habe ich gemerkt wenn ich dabei gerade zuhöre.

00:20:20: ja tatsächlich weil da war echt viele Sachen fehlen würden und das wär wirklich ein abarbeiten des lebens anhand von äußeren markierungen und Anerkennung so voraus.

00:20:28: und ich finde Anerkennen von außen auch total positiv also auch total wichtig tut auch gut.

00:20:32: überhaupt gar keine frage aber halt nicht wenns leitend ist, also Leiten sollte für mich der innere Kompass sein und es macht am eigenen erleben glaube ich auch einen großen Unterschied.

00:20:40: Da habe ich nämlich witzigerweise darüber nachgedacht.

00:20:42: jetzt springe ich nochmal kurz zurück als du gerade gesagt hast.

00:20:44: so in welchem Feld orientiert man sich?

00:20:46: Und da hat man schon den Atem entnacken und orientiert sich an den vorne.

00:20:49: Ich glaube an dem Punkt ist mir etwas gelungen selbst in der Phase wo ich sagen würde das war nicht so nur optimal wie ich unterwegs gewesen bin für mich selbst.

00:20:56: Was mir dabei gelungen ist, dass ich mich da wenig abhängig gemacht habe von anderen.

00:21:00: Ich hab eigentlich nie den Atem von anderen hinter mir gespürt oder wollte es auch nicht dem vor mir zeigen sondern da bin ich wirklich auch von mir ausgegangen und da war mein Motiv einfach immer das Maximale rauszuholen aber aus mir heraus.

00:21:13: Da hab' ich nicht nach rechts und links geschaut und auf andere geschaut.

00:21:15: Also

00:21:15: was ist meine Laufzeit?

00:21:17: Kann ich meinen Lauf

00:21:18: verbessern?

00:21:19: Ja genau!

00:21:21: Nicht nur so, dass wir vielleicht noch gesünder gewesen sondern wie kann ich den besten Lauf machen würde ich sagen.

00:21:25: Wie kann ich meine

00:21:26: Höchstleistung bringen?

00:21:27: Genau und wie kann die höchste Leistung dann auch tatsächlich eine Höchste Leistung sein?

00:21:32: Ja, weiß ich gar nicht.

00:21:33: Aber wäre vielleicht zu

00:21:34: sagen... So kann definiert man denn

00:21:35: dann höchstleistung?

00:21:36: Also ich glaube dass diese Seite die da in mir ausgebildet wurde hat glaube ich viel damit zu tun wie unser akademisches System einfach strukturiert ist.

00:21:42: und es war zum Beispiel wo mein ganzer Freundeskreis studierte früher die ja noch im Diplom waren.

00:21:46: da gab's glaub ich auch noch unterschieden da gab es mehr freie Räume.

00:21:49: mit der Umstellung auf Bachelor und Master ist also das jede Leistung z.B.

00:21:52: für ein Endergebnis zählt.

00:21:53: Das heißt du musst jede Klausur Es muss alles immer sehr gut sein also es gibt nicht mal irgendwas wo du... Kannst dich jetzt

00:21:58: einfach mal schleifen

00:21:59: lassen.

00:21:59: Genau!

00:22:00: Das System habe ich mir angeguckt Und ich wusste, ich will in dem System erfolgreich sein.

00:22:03: Weil ich wuste, ich würde danach Ballmöglichkeiten

00:22:06: haben.".

00:22:06: Ich will danach entscheiden, was ich mache.

00:22:08: Also dein

00:22:08: Antrieb überhaupt in die Höchstleistung zu gehen war eigentlich schon eine Intrinsische zu sagen, ich will Wahlmöglichkeiten haben.

00:22:13: Genau

00:22:14: und ich glaube das es am Anfang sehr gut war auch und Sinn gemacht hat und immer noch Sinn macht.

00:22:19: also weil die Freiheit hatte ich tatsächlich danach und ist es sehr schön.

00:22:22: aber ich glaube was geschieht oder bei mir geschehen ist wenn ich auf diesen Teil irgendwie zurückschaue dass ich mit dem System angeschaut habe für mich geguckt hab okay was braucht um da maximalen Erfolg drin zu haben und das dann einfach ausgeführt habe um da maximal irgendwie erfolgreich zu sein.

00:22:35: Es knüpft ein bisschen an, das was wir vorhin auch schon gesagt haben.

00:22:38: Bei mir zu dem Preis und es gibt wenige glaube ich die da auch anders durchgehen können aber ich glaube es sind wirklich wenige bei mir zu den preis dass ich viel rechts und links zur seite geschoben habe Und zum Beispiel viel öfter Verabredung abgesagt habe und gesagt, sorry, heute kann ich nicht.

00:22:51: Und so in Klausur-Vorbereitungszeiten... ...und echt viel zur Seite geschoben hab'.

00:22:55: Und was ich glaube ich unterschätzt habe ist dass wenn man immer wieder einfach Sachen zur Seite schiebt,... ...man das irgendwie auch in sein eigenes System hinein kultiviert.

00:23:03: Das du natürlich nicht mehr so in Kontakt mit bestimmten Aspekten bist,... ...wenn du die immer wieder zu Seite geschoben hast.

00:23:09: Da knüpft irgendwie ein bisschen das an, was deine Fragestellung gerade war.

00:23:13: Was es dann hier passiert wo wir jetzt hier im Wunsch... was hat dieser Ort damit zu tun und welche Rolle hat da London noch gespielt?

00:23:19: Weil ich würde sagen, es war so vor anderthalb Jahren dass ich das dann so sehr bewusst wahrgenommen habe.

00:23:23: Dass ich halt vieles immer zur Seite geschoben hab und sich dadurch weil wir das Thema innerer Kompass gerade hatten den Zugang... nicht mehr so klar ausgebildet hatte, wie ich das eigentlich von mir gewohnt war.

00:23:33: Und ich hatte immer gedacht okay es ist einfach so dass man immer einen Zugang dazu hat.

00:23:37: Das habe ich nie hinterfragt.

00:23:38: und dann aber zu merken nee natürlich wenn du dich ein bisschen davon entfernst... Ich war mir bewusster sich mich davon entfernen.

00:23:42: Es waren eine bewusste Entscheidung weil ich gesagt hab ok für eine bestimmte Zeit ordne ich mich jetzt einem anderen System unter um in dem Maxima erfolgreich zu sein und dann wieder die Wahlmöglichkeit zu haben das zu tun was ich machen möchte.

00:23:52: Und das habe ich ja gerade schon ausgeführt.

00:23:54: was dann aber passiert ist dass du die Entscheidungen zwar bewusst treffen kannst hab das dann auch wirklich.

00:24:00: Wenn man alles zur Seite schiebt, den Zugang ein bisschen verliert und dann weiß ich, dass ich mit einem guten Freund irgendwie durch Berlin spaziert bin und wir abends so darüber gesprochen haben, weil mich ein paar Sachen aus meinem Studium beschrieben, wo ich gesagt habe ne, mit klinischer Psychologie hab ich überhaupt nicht viel am Hut.

00:24:12: also ich hab in der Zeit ja für Siemens dann gearbeitet und war eher auf dem organisationalen Track unterwegs Führungskräfteentwicklung und Organisationsentwicklungen Und genau so klinische Psychologie hat mich nicht interessiert Weil mir das an der Uni als sehr diffizit orientiert immer entgegen gekommen ist.

00:24:28: Das hat, glaube ich dem wie auch in einem künstlerischen Umfeld dann irgendwie unterwegs war zu meinen Menschen im Weltbild überhaupt nicht gepasst.

00:24:34: Also da war echt eine große... Immer

00:24:35: auf das was fehlt und was nicht funktioniert?

00:24:37: Ja genau!

00:24:37: Und überhaupt so kategorial auf Menschen zu schauen, irgendwie dem pappen wir die Diagnose an die Stirn und so.

00:24:43: Das ist

00:24:43: eigentlich

00:24:44: normal.

00:24:44: Ja und im Praktikum auch dann mal miterlebt habe es ein Pflichtpraktikum Leute diese Diagnosen erhalten die sich dann auch fast voll umfänglich über diese Diagnose definieren und dann auch sagen ja wenn sie sich vorstellen ich hab die und die Störung irgendwie und es kann mir so absurd vor oder noch anders

00:24:58: sagen, ich bin.

00:24:59: Ich bin

00:25:00: depressiv.

00:25:01: Ja, genau das meine ich.

00:25:02: Dies

00:25:02: und das.

00:25:03: Also dir vollkommen identifizieren mit... Vollkommen identifiiert, assoziiert?

00:25:07: ...ich bin rückengeschädigt oder ich bin...

00:25:09: Genau was ich mir ja schon so witzig fand weil ich dann auch als Rückmeldung aufgegeben habe ich hab vorher mit den zehn Minuten vielleicht da irgendwo gequatscht.

00:25:15: ich hätte nicht sagen können sie sind depressiv also

00:25:17: hätte er sein können ich bin Marina und ich bin

00:25:20: genau und

00:25:21: Mutter und keine Ahnung was.

00:25:23: oder über deinen Job oder es ist auch die Frage so wie stellt man sich eigentlich vor und dass dann irgendwann das so ganz Krasser Teil deiner Person wird,

00:25:30: ne?

00:25:30: Genau.

00:25:31: Es geht nicht darum, das zu marginalisieren und auch das Leid, was damit verknüpft ist.

00:25:35: Das muss gewürdigt werden, aber es ist ein Anteil.

00:25:38: Spannend war für mich immer schon die Frage ... So habe ich mich in Rollen am Theater genährt.

00:25:42: In welchen Kontextbedingungen zeigt sich diese Symptomatik?

00:25:45: Was hängt da mit zusammen?

00:25:46: Dass man das nicht

00:25:48: auf

00:25:48: die Person attribuiert, sondern guckt, wie sieht das ganze Gefüge aus?

00:25:52: Ganz oft merkt man dann, dass es vielleicht nicht die beste Lösung dieser Symptomatik zu zeigen, In dem System ist es genau, was irgendwie

00:26:01: funktioniert hat.

00:26:02: Genau und ermöglicht dann finde ich auch ganz andere Wege wieder daraus zu treten.

00:26:05: Und das war ganz spannend als wir da in Berlin abends unterwegs waren.

00:26:07: Da waren sie dieser Freunde zu mir, ey Basin guck dir doch mal die Klinik da unten in der Nähe von Heidelberg an Die arbeiten genauso wie du oft so daherredest

00:26:17: Und

00:26:18: auf die gucken wir gerade,

00:26:20: weil das

00:26:21: ist das Stelios-Gesundheitszentrum.

00:26:22: Genau und es war kein Praktikum was ich noch hätte machen müssen.

00:26:24: aber ich habe mich dann entschieden da irgendwie das Praktikum zu machen um das nochmal kennenzulernen weil ich dann immer mehr davon gehört hatte und das gab's glaube ich so noch nie würde ich sagen dass sich an einem Ort waren also jetzt im professionellen Arbeitskontext zumindest oder so einen Konkurrenz und Resolanz erleben, irgendwie stattgefunden hat bei mir.

00:26:42: Also gerade auch vor dem Hintergrund was wir grade gesagt haben, auch so ein ganz anderer Blick Ressourcen orientiert stärker orientiert einfach unterwegs zu sein und halt nicht diesen defizitären Blick einzunehmen in das Gesundheitssystem.

00:26:54: Was berechtigterweise dann viele hier eher als ein krankmachendes System vielleicht beschreiben

00:26:58: würden.

00:26:59: Unser Krankheitssystem in Deutschland?

00:27:00: Genau da braucht es natürlich auch in der Kommunikation aber in der Arbeit und sich spielt es erst mal keine Rolle.

00:27:05: Da geht's wirklich ich mensch du Menschbegegnung erstmal und einfach drauf schauen.

00:27:10: Wobei, wer viel bei euch ankommt sind eigentlich die Leute, die gemerkt haben.

00:27:13: Ich habe so viel Energie rausgehauen für Sachen, dass ich nicht mehr geguckt hab ob genug Energie zurückkommt.

00:27:19: und jetzt bin ich an dem Punkt wo ich eigentlich merke... Die Ressourcen sind alle oder ich weiß eigentlich nicht mehr so richtig wie ich das bewältigen soll was ich so am Alltag vor mir sehe.

00:27:29: Ich brauche eine Auszeitung und ich nehme mir auch gerne Unterstützung dazu wieder auf die Beine zu kommen.

00:27:33: Das ist mir so hängen geblieben von der Mächte auch wenn sie im Video nochmal aufgegriffen hat.

00:27:37: Genau!

00:27:37: Und es ist also spannend weil Das hast du ja auch ein bisschen mitbekommen, den wir erleben und auf allen Ebenen durchbuchstabieren.

00:27:44: Auch auf Organisationsebene.

00:27:45: Also sehr selbstorganisiert zu sein von vielen im Feld.

00:27:48: Da ja auch ziemlich als State of the Art wahrgenommen wird und da viele von den DAX-Unternehmen hier vorbeischauen und sich angucken wie sind wir eigentlich so als Organisationen aufgestellt?

00:27:57: Wo die

00:27:57: Unternehmen vorbei kommen und sagen Herr Michael Sie haben gar keinen Chef, ihnen sagt keiner was sie machen müssen Wie kommt das dass sie ihre Überstunden für sich selber aufschreiben?

00:28:04: weil sie merken ich bin hier eher jemand der mich verlaut aber gegeistert ist Thema einarbeiten kann.

00:28:10: Aber es funktioniert total gut und bei ganz vielen.

00:28:12: das Frage, wie kann das bitte schön sein dass euch keiner sagt was ihr machen müsst?

00:28:17: Bzw.

00:28:18: auf einer Ebene bin ich vielleicht begeistert aber ich würde nicht das Wort begeisternd wählen weil das ist für mich so sehr flüchtiges.

00:28:23: Okay das war eher so chakka...

00:28:25: Genau ich habe sich einfach gut angefühlt und fühlte sich jetzt mit einem Jahr hier auch immer noch einfach gut richtig an und ich gehe gerne zur Arbeit und hab das Gefühl dass wir da echt zum Teil sehr sinnvolle Beiträge leisten.

00:28:36: ... bei allen Herausforderungen, die es natürlich da auch gibt.

00:28:39: Also das ist keine Zuckerwelt irgendwie... ... wo alles immer in jedem Moment gelingt?

00:28:44: Nee aber die Art und Weise wie dann mit Herausforderung umgegangen wird,... ...die ja mich selber eindruckt.

00:28:48: Das kenne ich auch aus einer anderen Organisation so nicht.

00:28:50: Ich habe das dann für mich erlebt und war dann sehr überrascht,... ...aber es macht für mich auf einer anderen Ebene auch Sinn,... ...dass ich sehr vielen Menschen in der Organisation begegnet bin,... ..."die ihren Weg genauso beschrieben haben".

00:29:00: Dass sie hierher angekommen sind und gemerkt haben so wow!

00:29:02: Das ist echt was Besonderes, da passt was.

00:29:03: Und das ist ja auch glaube ich das, was die ganzen Unternehmen anziehen.

00:29:06: weil irgendwas neben die dann auch war, was irgendwie so ein bisschen anders ist als es woanders vielleicht vonstatten geht.

00:29:10: Zwei damals nur im Praktikum, das waren glaube ich zwei Tausend Sechzehn und das waren ziemlich folgenschwere Praktikum, weil ich hatte eigentlich schon die Zusage für den Masterplatz an der Land School of Economics and Political Science und hatte auch Professoren gehabt, die mich da unterstützt haben und wieder ganzen Stipendien organisiert und alles.

00:29:26: und das war wirklich, ich glaub zwei Wochen oder so bevor's nach London ging und dann bin ich nach London rübergeflogen und es war ein cooles Masterprogramm Mega gute Professoren, die ich auch echt sehr gemocht und auch von der fachlichen Seite einfach echt sehr anregend.

00:29:40: Und da bin man zwanzig Leute aus achtzehn Nationen also ein spannendes Umfeld aber da hab' ich halt so gemerkt... Auch vor dem Hintergrund der Erfahrung hier bei Cystelius was mich mehr wieder connectet hat auf dieser Kompass-Ebene Die wir jetzt ja viel gesprochen haben.

00:29:54: Da habe ich so gemerkt so ey Moment mal Stimmt es hier überhaupt noch?

00:29:57: Oder ist das nicht einfach nur dieser Track, der sich eher an diesen äußeren Wegmarkierungen orientiert, schneller weiter und immer mehr Möglichkeiten auftun.

00:30:05: Und wo ich dann gemerkt habe... Für eine bestimmte Phase in meinem Leben war es extrem sinnvoll, mir mehr Möglichkeiten zu erarbeiten.

00:30:11: Das hat sich gut angefühlt und da habe ich mich dann aber gefragt so brauche ich eigentlich gerade noch mehr Möglichkeiten?

00:30:16: Was ist der Mehrwert an Möglichkeiten?

00:30:17: An Sicht ist das kein Mehrwert nur wenn du halt ein paar mehr Möglichkeiten brauchst.

00:30:21: Also eigentlich den Antreiber infrage gestellt

00:30:23: Genau!

00:30:24: Und wofür?

00:30:24: Als Zentrale ist... Ich hätte nicht mehr klar beantworten können Wofür brauchtest du jetzt grade...?

00:30:30: Weil mit dem Master hätte ich zum Beispiel nicht hier so gut andocken können.

00:30:34: Wärst du wieder in eine andere Richtung gelaufen?

00:30:35: Das wäre mir ja auf dem Organizational Track irgendwie geblieben, den ich jetzt hier witzigerweise auch lebe.

00:30:39: Ich bin ja gar nicht im therapeutischen Bereich tätig.

00:30:41: Da habe ich gemerkt... Also in London bin ich glaube ich gelandet.

00:30:44: mehr über das Umfeld, in dem ich mich bewegt hab weil wir darüber gesprochen haben dass man diesen inneren Kompass nicht mehr klar ausgebildet hat möglicherweise und es war aus dieser Welt geschaut so ein logical next step.

00:30:54: aber dann zum Glück habe ich mich gefragt ob ist es mein Schritt und das habe ich dir ja auch gestern erzählt dass ich auf diese ganzen Leistungen und Erfolge, Rechts- und Links- und Filmpreis und alles was da irgendwie so passiert ist.

00:31:04: In dieser ganzen Zeit habe ich gar nicht so ein Stolz erleben gehabt.

00:31:08: aber auf den Mut dann zu sagen obwohl ich da saß in London stand mit dem Mut gehabt zu haben zu sagen nee Moment mal, ich nehm mir jetzt ein bisschen Zeit.

00:31:15: Hab mir das ein paar Wochen überlegt.

00:31:16: aber dann zu sagen nee... Das ist nicht mein Schritt!

00:31:18: Ist ein cooler Schritt bestimmt, aber es halt einfach nicht meiner und dann geschaut hab okay was gibt's noch für Masterprogramme?

00:31:23: Und dann nochmal für den Master nach Wittenherdecke gegangen bin wo auch wieder viel mehr Konkurrenz besteht zudem auch wie hier gearbeitet wird und wo es auch so Querverbindungen gibt.

00:31:29: zum Teil hat für mich voll Sinn gemacht und das war echt die Entscheidung.

00:31:33: zwei Jahre her da bin ich wieder diesen Schritt zurückgegangen quasi auf meine Spur die ich so durch meinen Leben irgendwie gehen möchte und das fühlt sich seitdem total gut an.

00:31:42: Seit dieser Entscheidung kommt... Woche für Woche, Monat für Monat immer mehr in Tune.

00:31:47: Wo wir

00:31:48: ja auch sehr schmunzeln mussten über unsere Zusammentreffenen.

00:31:52: Wir haben uns im März auf der Mindful Leadership-Konferenz getroffen, die auch mit Wittenherdecke verbunden ist und von den Parallelen überwärmen beide Bezug zu Improteater, Achsamkeit und Meditation aber eben auch Business Kontext, Psychologie und Teamentwicklung.

00:32:05: für uns Kräfteentwicklungen war das ganze Wochenende für mich eigentlich auch so ein Dauerschmunzelt und AHA-Effekt wie viel da zusammengreift über Fokus auf Selbstwegsamkeit was so in den ersten Podcast-Folgen dran war, von dem Tod des jungen Boxers.

00:32:17: Wo ich gedacht habe an wie vielen Stellen sind wir eigentlich einen Ring gestiegen mit einem ganz klaren Ziel und Fokus?

00:32:23: Da gibt es ganz klare Regeln für Hochleistung!

00:32:25: Und diesen Punkt gar nicht zu finden.

00:32:27: wo ist das auch mal Zeit bis Handtuch zu schmeißen?

00:32:29: und wie viel bezahle ich eigentlich an Preis dafür dass sich diesen vierzehnten Kampf in Folge Sieglos aufgeben will zum Beispiel.

00:32:37: Also wie kann man aus dem Autopiloten, aus dem Mechanismen aussteigen?

00:32:40: Dann dass wir mehr sind als unser Kopf.

00:32:42: also wir haben eben nicht nur das Gehirn zwischen den Ohren sondern wie viel unser Bauch mit rein spielt vielleicht auch die Herzensangelegenheiten.

00:32:47: und da habe ich gemerkt es hat soviel Parallelen zu dem wie du dein Lebensweg eigentlich schreibst wieder in Kontakt zu kommen, zu dem Kompass, zu merken wenn ich lang genug im Modus war weg drücken, wegdrücken, weckdrücken.

00:32:57: für Hochleistung, Hochleistungen ist das gar nicht so wie Fahrradfahren wieder auf diesen Entspannungsmodus zu kommen sondern der ist dann teilweise weg dass es ein Automatismus wird.

00:33:06: Ich drücke das Bedürfnis nach Sport, nach Bewegung und nach Trinken.

00:33:08: Fällt mir auf, du trinkst immer noch relativ wenig teilweise.

00:33:12: Man muss nur ein paar Tage hier

00:33:14: sein.

00:33:15: Also wenn man einmal in diesem Work-Modus drin ist... ... Gewohnheiten eigentlich angeeignet hat, wie sehr das irgendwann zu einem selber werden kann.

00:33:22: Wo ich dann immer denke du hast es drei Jahre gehabt?

00:33:25: Was macht das mit Leuten die das zwanzig jahrelang

00:33:27: machen?

00:33:27: Ich hatte fünf Jahre, würde ich fast sagen.

00:33:28: Wo dich behaupten würde, wenn wir noch ein paar Tage hier bleiben würden, würdest du sehen, wie gut und achtsam und ausreichend ich mich mit einer Helder zwingte.

00:33:34: Du bist

00:33:34: ja jetzt auch wieder vielmehr auf dem Trip!

00:33:37: Ja voll.

00:33:38: Das war ganz spannend weil mein Fund ist wirklich glaube ich auch einen Beitrag geleistet hat... ...auf diesem Weg wieder in der Spur irgendwie unterwegs zu sein.

00:33:46: Und ich habe mir auch ganz gezielt und zwar seit der Entscheidungen, als ich von London weggegangen bin.

00:33:51: Bei allem angefangen meinen eigenen Kompass auszubilden und mich gefragt, was ist denn für mich?

00:33:55: Fühlt sich jetzt richtig an.

00:33:56: Und deshalb bin ich auch als ich nach Harvard gegangen bin.

00:33:58: War das eine total sinnvolle Entscheidung weil die war dann nicht getriggert dadurch dass es Harvard war sondern dass da ein länger als Professorin gearbeitet hat dieser Mala of Mindfulness auch den Titel mehr oder minder inoffiziell erworben hat und wo ich quasi mit dem Konstrukt noch mal viel mehr in Kontakt gekommen bin und das war dann auch hier so'n bisschen die Einflugschneise zur Mindfulness Leadership Konferenz Spiel verknüpft habe und so gemerkt hab, okay das passt auch mit diesem alten viel mehr zusammen.

00:34:24: Also da steckt eigentlich auch in den ganzen künstlerischen steckt sehr viel von den Mindfulness Konzepten.

00:34:29: Absolut!

00:34:29: Du hast ja auch Körperübungen beschrieben, Wahrnehmungsübung, dass es ganz viel Basis ist überhaupt erstmal in deinem Körper zu sein, den zu fühlen, zu spüren...

00:34:37: Und das ist jetzt für mich total schön weil da verbindet sich was von der Alten Welt mit der Neuen Welt, mit der Psychologie aber auch mit dem Business Kontext und aber auch Mit diesem Künstlerisch.

00:34:44: Genau dann haben wir hier noch die letzten Zügen.

00:34:46: gerade sich befindet diese zweijährige Mindfulness Leadership Bildung und sind immer so einwöchige Blöcke im Kloster.

00:34:53: Und neben dem, was man lernt oder weitergeben kann ist es auch eine spannende Reise die man dann selber irgendwie so wieder macht.

00:34:58: Ich kann glaube ich jetzt im Rückblick gar nicht sagen das hat so viel prozentualen Anteil an dieser Entwicklung gehabt um das andere soviel.

00:35:04: Ich glaub dass war grundsätzlich wieder diese Ausrichtung darauf zu hören okay was fühlt sich stimmig für mich an?

00:35:10: Das glaube ich ist entscheidend.

00:35:11: und als ich dann in der Entscheidung war dass ich mir diese vielen Möglichkeiten erarbeitet hatte und dann auch wirklich gucken konnte, wohin möchte ich jetzt weitergehen?

00:35:19: Was mich hier wieder sehr angesprochen hat als ich mit der Geschäftsführung in Kontakt stand.

00:35:23: Dass die gesagt haben wir besetzen keine Stellen, wir besätzen Menschen so und wir haben Lust, dass du hier zu uns kommst da passt was und sagt uns doch mal was du dir vorstellen kannst und wir zeigen dir hier was bei uns anliegt und dann können wir irgendwie gucken ob wir da auf eine gute Art und Weise zusammenkommen und zwar extrem... schöne Prozess, über den wir ja auch gesprochen haben jetzt hier in den letzten Tagen und wo ich auch nie gedacht hätte dass ich so meine ganzen verschiedenen Hintergründe an einem Ort so leben und eindringen kann.

00:35:50: So, ne?

00:35:50: Und es hat auch einen Wert.

00:35:51: Das stimmt dazu beides hier... Weil du das vorhin auch gesagt hast, wir sitzen hier im Wohnzimmer vorne ist der Balkon und der Blick hinten aus dem Serias.

00:35:58: Was

00:35:58: den Arbeitgeber vor der Nase macht, das Stress.

00:36:00: Genau!

00:36:01: Ja,

00:36:01: und es ist gut dass ich nach einem Jahr noch sagen kann, nee ich gucke da echt total gerne drauf.

00:36:05: Also für Unternehmen die sich fragen was können wir jetzt für Rückschlüsse daraus ziehen?

00:36:09: weil natürlich habe ich dich exemplarisch genommen bis quasi die Case Study würde aber sagen dass entweder in meiner Bubble so ist, dass ich mehr und mehr davon wahrnehme.

00:36:18: Ich hab's statistisch angeguckt und es scheint ein Trend zu sein, dass es mehr und Mehrfokus noch gibt, obwohl das schon länger ein Thema

00:36:25: ist.".

00:36:26: Die Sinnhaftigkeit muss da sein.

00:36:28: Das Verbundenheitsgefühl, also Community ist ein Riesenthema wo natürlich Firmen wie Google und Facebook das auf einer ganz extremer Art und Weise tun und sagen wir nehmen so Standorte wie Dublin oder andere wo die Leute halt zureisen aus aller Welt.

00:36:42: sie sind dann disconnected von ihrem normalen Umfeld Und wir packen hier in Dorf Wir kaufen ein paar Häuser und fast Straßenzüge auf und dann findet Sport Essen Hobby Filme gucken.

00:36:52: Also den ganzen Leben findet eigentlich mit dem Arbeitgeber statt.

00:36:55: Und was das so für Vornachteile hat oder wen das anzieht, ne?

00:36:59: Aber was mir so zwischen gerade Mitte zwanzig und ich glaube Ende dreißig auffällt ist dass das die Generation ist, die sehr sehr stark nach dem Sinn, nach der Passung sucht, die viel schneller in Frage stellt.

00:37:11: Sag mal meine Eltern sind vierzig Jahre in einem System mitgelaufen.

00:37:13: also meine Eltern werden zum Beispiel auch wenn sie in Rente gehen außer bei der Ausbildung ihr Leben bei einem Arbeitgeberg verbracht haben.

00:37:20: Und ich bin auch noch großgezogen worden mit erst die Arbeit, dann das Vergnügen.

00:37:23: Keine Lücken im Lebenslauf?

00:37:24: Keine

00:37:25: lücken im Lehmenslauf und es muss trinkend sein.

00:37:27: Wie länger du irgendwo beschäftigt bist, desto besser.

00:37:29: und geh doch zur Stadt in den höher gestellten Dienst, dann hast du was Dicheres!

00:37:33: Junge wie Du wieder aussiehst, Löcher in der Hose.

00:37:35: Das ist die Generation ... die diese Eltern erlebt hat, eigentlich mit sehr viel Kommitment.

00:37:40: Mit sehr viel Loyalität aber eben auch den Schmerzen, die man vielleicht gesehen hat in der Generation.

00:37:44: was hältst du danach aus?

00:37:45: Was trägst du auch mit in den Firmen?

00:37:48: wie viele Selbstentfaltung und wieviel Persönlichkeitsentwicklung findet da eigentlich statt dass die noch viel krasser sucht nach Stimmigkeit.

00:37:55: also es muss für mich passen Und wenn das nicht passt dann laufe ich wirklich nur noch ein begrenztes Zeitraum mit.

00:38:01: Dann hast Du natürlich auch noch die berühmten Weltreise auszeiten Die Digital Nomads die sagen Ich würde überall zu Hause sein um mich connecten, aber dass sich die Werteorientierung einfach so massiv innerhalb der Generation verschiebt und du eine Mischung hast.

00:38:14: Von Leuten, die noch dieses alte Weltbild im Kopf haben und die alte Haltung zur Arbeit bis hin zu den ganz jungen, mein Sohn ist ja jetzt sechzehn wo ich immer denke oh Gott!

00:38:21: Wie arbeits- und lebensfähig wird diese Generation sein?

00:38:24: Weil er sagt keiner muss so viel über Hause halten machen wie ich wo ich irgendwann denke wenn du hier ausziehst musst du lebenswehig sein.

00:38:29: das ist mein persönlicher Anspruch.

00:38:31: Aber wie schlimm es deine Freunde das nicht sind.

00:38:33: anscheinend.

00:38:34: also wie kriegt man das miteinander verkoppelt?

00:38:36: und das wäre noch eine Frage in Bezug auf die Arbeit bei Systeleos auch.

00:38:40: Was erlebst du bei den Leuten, die zu euch kommen?

00:38:42: Was ist das was Leute am ehesten diesen Zufluchtsort suchen lässt weil sie woanders etwas verloren haben was sie da offen wiederzufinden?

00:38:50: also ich finde eine Hypothese die man ganz aktuell bilden könnte auch vor dem Hintergrund wie du es gerade beschreibst dass glaube ich viele in ihrer Arbeit erleben dass sich vielleicht irgendwas von sich auch aufspalten müssen.

00:39:02: Weil sie irgendwelchen zielengerecht werden müssen, wo sie selbst vielleicht gar nicht so ein Konkurrenz erleben haben und das kann glaube ich über die Zeit relativ hohe Kosten verursachen in dem eigenen System.

00:39:11: Ich könnte mir vorstellen dass diese Kompass-Thematik auch eine Rolle spielt.

00:39:16: Wir haben ja viele sehr viele bei uns die aus einem Hochleistungsbereich kommen also aus der Wirtschaft und auch aus dem Spitzensport und es ist schon Klientel was hier viel vorzufinden ist.

00:39:26: Was mich immer total beeindruckt zu hören, dass wirklich ganz oft diese Rückmeldung kommt.

00:39:33: Auch Leute die schon mal woanders eine Klinikerfahrung hatten das hier echt für die was anderes geschieht und zu sehen was mit den Leuten passiert, die dann keine Ahnung vier oder sechs Wochen hier sind und das sehe ich ja eher wenn ich auch so in den Flühen unterwegs bin wie die ankommen und wie sie zum Teil wieder gehen.

00:39:47: also wo man sieht geht jemand durch echte Prozesse irgendwie durch Aber in vielen Fällen geht er auch wieder ganz anders.

00:39:54: Oder nehm ich die Menschen dann wieder so ganz anders?

00:39:57: Und das finde ich total beeindruckend!

00:39:58: Wenn man jetzt in Diagnosen denken würde, gibt es bei uns auch ein breites Spektrum...

00:40:03: Es geht gar nicht um die Diagnose.

00:40:04: wo du gerade so beschreibst fällt mir auf.

00:40:06: Sinn bedeutet ja gar nicht immer Ich rette die Menschheit oder wir arbeiten an einem Produkt was den globalen Hungersättig sind muss ja gar nichts mehr so groß sein sondern bei dir fällt auch immer wieder das Wort Konkurrenz.

00:40:18: also ist glaube ich eher diese Frage Kann ich den Dingen einen Sinn kann ich dem einen Sinn abgewinnen und Sinn kann ja auch sein.

00:40:24: Ich habe ein Job, der relativ repetitiv ist vielleicht aber den ich mache damit ich danach mich anderen Dingen widmen kann, was ja genauso legitim ist.

00:40:33: Also nicht jeder will ja permanent sich weiterentwickeln das muss man auch immer im Hinterkopf verhalten dass es auch nicht alles für jeden funktioniert.

00:40:39: aber ich glaube was mir immer wieder hängen bleibt bis dann auch dieser Umgang miteinander also selbst wenn's nicht rundläuft und sagt sehr oft bei uns erleben die Leute irgendwie einen anderen umgang eine andere Haltung zueinander.

00:40:49: Das wird auch aufgeschrieben.

00:40:50: Und was mir gerade noch auffällt wenn ich dir zuhöre und mir das Thema angucke was wir jetzt hier die letzten Tage und jetzt vor einigen hier auch im Podcast behandelt haben war ja viel dieses Stimmigkeitserleben weil du hast auch gerade nochmal so gesagt, Konkurrenz.

00:41:01: Und ich glaube das merkt man dass das bei uns ganz groß geschrieben wird sowohl im Umgang mit den Klienten Weil da würden wir ja auch nie sagen Wir sind die Experten und sagen dir genau was zu tun muss und dann geht es dir so und so Sondern es geht immer wieder um die Rückkopplung Auch das Stimmigkeit erleben Bei dem klienten abzuholen Ja!

00:41:17: Wir sind ihr Experten Und können bestimmte Angebote machen und Prozesse begleiten Aber der Experte dafür Was gut oder nicht Gut ist diese Expertise Die liegt halt beim Klientem.

00:41:26: Und das finde ich auch total wichtig, weil für mich persönlich war es immer so absurd, dass irgend ein Mensch dem anderen erzählen wollte was für den genau das Richtige.

00:41:33: Der Therapeut

00:41:34: schreibt dir was und sagt dir, was du machen sollst.

00:41:36: Dann

00:41:36: wird ja auch etwas anderes angeregt, weil dann kommst du wieder in eine gewisse Form von Abhängigkeit und denkst der andere macht das für dich.

00:41:42: Und bleibst

00:41:42: eigentlich in dieser hilflosigen

00:41:43: Art?

00:41:44: Genau!

00:41:44: Wenn du es aber so co-creativ machst und siehst okay... ...der Therapeut die Ärzte sind Experte für bestimmte Prozesse oder Angebote.

00:41:52: Aber was ich daraus mach' und was ich mir daraus auswähl', das ist meine Expertie.

00:41:55: So dann erwirbt man gleichzeitig auch wieder dieses Erleben.

00:41:58: Okay Ich hab da die Steuerungsmöglichkeit.

00:42:01: Das macht einen ganz großen Unterschied.

00:42:03: Und auch was ich glaube, was für viele Menschen Unterschiede macht.

00:42:05: Die hier andocken eine bestimmte Symptomatik ist es ja auch so das hatten wir vorhin dass die Leute sich mit dieser Symptomatik oft identifizieren.

00:42:12: einfach aber wenn man auf einmal so drauf schaut zum Moment mal in dem Symptomen Wenn man da anders drauf guckt, liegt ja eigentlich oft schon der Schlüssel drin.

00:42:20: Zu einem bestimmten Bedürfnis oder sowas.

00:42:21: dahinter steht also das gar nicht mehr nur als Problem zu sehen sondern als einen ersten Schritt.

00:42:26: egal wie viel Leid es habe ich ja vorhin auch schon gesagt damit verknüpft ist was auch zu würdigen ist und dass auch eine krasse Leistung ist was viele Menschen jahrelang in ihrem Beruf mitmachen oder sonst wo mit machen und immer weiter tragen Das ist ja auch nichts machen Es ist ne große Leistung.

00:42:39: aber dann zu gucken sich die Symptomatik anzuschauen In welchen Kontexten tritt es auf?

00:42:44: Wo ist es aufgetreten Informationen zu lösen.

00:42:47: Drinnen liegt und mittransportiert wird, das macht auch nochmal einen Unterschied dass man halt merkt so nee nicht mit mir ist irgendwas falsch sondern wenn man sich den Kontext anguckt macht das irgendwie Sinn, dass ich das irgendwann ausgebildet habe.

00:42:58: Was wir vorhin schon hatten.

00:42:59: Bestimmt möglicherweise nicht die beste Möglichkeit gewesen diesen Weg zu gehen aber es wird nachvollziehbar.

00:43:04: und dann von da aus zu gehen hat auch viel im Sinn zu tun.

00:43:07: Und

00:43:07: bleibst du in einem krank machenden System oder Kontext hängen?

00:43:11: Ist immer die Frage wieviel kannst du an dir selber drehen und wo?

00:43:13: braucht's auch eine Veränderung am Kontext?

00:43:15: Aber dafür brauchste erst mal wieder Kraft überhaupt was drehen zu können.

00:43:17: Ja

00:43:17: und der Spannende ist oft müssten die Veränderungen am Ende gar nicht so riesengroß sein wie man denkt weil man ja so Sorge hat oh Gott ich muss mein ganzes Leben

00:43:23: in Grenzen.

00:43:24: Manchmal sind es kleinere Dinge, als man denkt.

00:43:27: Und da noch mal kurz die Schleife zu Achtsamkeitsrück.

00:43:30: Also für mich ist Achtsammkeit definitiv Haltung und Praxis.

00:43:33: also das eine ist wie achtsam lau- schicht zum Beispiel meinen inneren Kompass bis hin zu dann der Praxis.

00:43:39: Wie mache ich das denn auch ganz praktisch?

00:43:40: Es braucht es damit der Kompas überhaupt Raum hat und dass Achtsamt aufmerksamkeitslenkung ist.

00:43:46: Dass du auch guckst wo lenke ich meine Aufmerksamkeit hin wenn Du so auf deine Lebensgeschichte guckest?

00:43:51: und auch das wo Du gesagt hast hier habe ich eine Weile weggedrückt Und gemerkt, irgendwann komme ich aus dem Wegdrück-Modus auch gar nicht mal mehr wieder per Knopfdruck so schnell raus.

00:43:58: Was ist für dich die Verbindung ganz persönlich noch einmal zwischen Achtsamkeit und dem inneren Kompass der Selbstwerksamkeit?

00:44:07: Also

00:44:07: wenn ich jetzt auf diese Zeit zurückschauniviert ein bisschen hier mit Wegdrücktzeit überschrieben habe dann würde ich sagen es ist eine Zeit in der ich sehr wenig in so einer Metaperspektive zu mir selbst gegangen.

00:44:20: Also das Leben hat sich darum orientiert, Anforderungen gerecht zu werden und Dinge zu erfüllen.

00:44:24: Und wir hatten auch vorhin irgendwann den Begriff Zwischenräume.

00:44:27: Die gibt's dann halt nicht mehr!

00:44:28: Dies aber braucht um zu sich selbst in so einer Metaperspektive zu kommen.

00:44:31: Du

00:44:32: warst ja maximal durchoptimierter

00:44:33: als die Busfahrt.

00:44:34: Ich

00:44:34: hoffe du hast die Toilettenpause nicht getaktet.

00:44:36: So wie beim Tatortreiniger...

00:44:39: Was macht der bei dem Tatort-Reiniger?

00:44:41: Wir sind eine Beratungsfirma wo die Stopover mitläuft wenn die Leute auf den Klo sind weil du hast noch ein gewisses Zeitgondengend am Tag für die Toilletten.

00:44:47: Okay, dann wäre der Weg zurück wahrscheinlich noch schwerer geworden.

00:44:51: Und das ist eine Zeit in der man ja quasi andere Dinge von außen wegdrückt aber auch Dinge von innen weg drückt.

00:44:57: also wenn sich irgendwas unstimmig anfühlt oder so... habe ich das auch weggedrückt, weil ich wusste dafür ist jetzt kein Raum.

00:45:04: wenn nicht dieses Ziel was ich mir da auch gesteckt hab gerade auf die Art und Weise erreichen möchte so.

00:45:09: Und da würde ich auch sagen dass es vielleicht nur der zweitbeste Weg gewesen, vielleicht gibt's einen besseren.

00:45:13: Da war keine große Achtsamkeit mehr weil diese innere Anbindung auch nicht mehr so stattgefunden hat.

00:45:18: für die eigenen Prozesse und diesen Begriff der jetzt ja viel gefallen ist dieses Konkurrenz oder Resonanz erleben Das hat nicht mehr eine große Rolle gespielt.

00:45:24: Da ist glaube ich Achtsamkeit echt eine Möglichkeit ... genau diese Dinge wieder zu kultivieren.

00:45:30: Weil wir eigentlich jetzt in der Rückschau beschrieben haben, da ist was wegkultiviert worden... ...was eigentlich schon mal da war und jetzt ist es wieder etwas mehr hinkultivierend geworden.

00:45:37: Und da war Achtsamkeit ein Baustein von.

00:45:40: Ich glaube das auch immer die Art und Weise wie man damit umgeht.

00:45:42: also ich würde mich auch dafür hüten zu sagen irgendeinen Weg ist der einzige richtige.

00:45:46: Aber für mich war das etwas, was ich wieder gebraucht habe und wollte.

00:45:51: Das Spannende ist für mich macht zum Beispiel total wenig Achtsamtkeitspraxis, dass ich mich jetzt jeden Morgen eine halbe Stunde oder so zehn Minuten hinsetzen würde, manchmal mache ich das.

00:46:00: Aber ich merke dadurch dass sich diese Praxis wieder in einer Zeit lang gelebt hat und überhaupt auch Aufmerksamkeit und Zeitressourcen auch wieder auf dieser Ebene gebracht habe, merke ich dass ich im Alltag wieder viel achtsamer bin also anderen gegenüber aber auch mir gegenüber und dass ich das zum Beispiel gar nicht so... Praktiziere und brauche so für mich, dass ich mich dann da immer hinsetze und dann meditiere oder so.

00:46:21: Das ist hilfreich!

00:46:22: Und es ist für mich auch ein sinnvoller Weg und das habe ich auch teilweise gemacht.

00:46:25: aber zum Beispiel Ellen Langer und Harbert die sagt immer wo ich nicht mitgehen würde aber sie sagte mal ihre ganzen Freunde hätten nicht so viel Zeit sich dann eine halbe Stunde hinzusetzen.

00:46:33: Das braucht's auch gar nicht.

00:46:34: Braucht einfach nur Neugier- und Offenheit für manche Dinge und ist ne Haltungsfrage eher... Aber wie gesagt Meditation finde ich gut, aber ist jetzt nicht was was ich ganz regelmäßig mache sondern eher zu merken in ganz vielen kleinen Alltagssituationen wieder viel wachsamer zu sein und aufmerksamer zu sein.

00:46:47: Und dass das einen Riesenunterschied macht, also nach außen und nach innen... ...und ich glaube wenn man das wieder mehr anlegt dann ist es auch wieder was sich kultiviert über die Zeit und das für mich war eine günstige Entwicklung.

00:46:58: Das

00:46:58: passt ja auch weil viele denken oh Gott jetzt muss ich den ganzen Praxis entwickeln und dieses jeden Tag ne Stunde suchen.

00:47:03: wer hat denn da Zeit für?

00:47:04: Witzigerweise hast du's ja gestern auch gemacht wird ein Produktivitäts-Tag d.h.

00:47:08: machst so ein anderthalb Stunden Slot und dann hast du dich die fünf Minuten auf dem Sitzack gehauen und quasi nix gemacht.

00:47:15: Was ist das für dich?

00:47:16: Gibt es ja auch viele Studien zu.

00:47:18: oder auch, wenn man sich historische Ereignisse anschaut, wo jemand großartige Ideen gehabt hat.

00:47:22: Weil das meistens nicht in dem Moment, wo die Person am Arbeitsplatz war oder im Lab uns gepowert hat sondern keine Ahnung.

00:47:29: unter der Dusche oder mitten in der Nacht kommen die großen Eingebungen.

00:47:32: Und jetzt, wenn ich mich zurück erinnere wie ich gestern auf diesem Sitzer gelegen habe da geht dann glaube ich einfach so ein anderer reichhaltiger associativer Raum auf, wo sich so Dinge verknüpfen lassen.

00:47:42: Also da lieg ich dann einfach und steuert es nicht mehr so aktiv sondern dann tauchen die Dinge eher so auf ist gar nicht so leicht zu verbalisieren glaube ich dieser Prozess.

00:47:50: aber in dem Moment wo man sich diese Ruhe nimmt fügt sich halt was zusammen und da verschaff' ich mir glaube ich dann wieder eine Klarheit.

00:47:56: Okay, was quasi für Prozessschritte dann notwendig sind.

00:47:59: Aber die tauchen dann eher auf und dann fühlt es sich auch organisch und stimmig an... ...und dann kann ich mich wieder hinsetzen und weiterarbeiten.

00:48:05: Ich glaube das war's gestern so

00:48:06: ein bisschen.

00:48:06: Ja und ich glaub dass ist das was ich am meisten mitnehme aus unserem Austausch.

00:48:11: dieses Hochleistung an und für sich ist ja was, was total gut ist.

00:48:15: Und feiern's wert weil ohne jemanden der vorläuft im Feld hast du auch kein nettes Feld überhaupt weiterzieht und sagt so das ist das was möglich ist.

00:48:22: wo du sagst mich hat inspiriert dass jemand in einer studien stiftung war.

00:48:25: ich konnte sehen so kann hochleistungen aussehen und das hatte ich überhaupt als inspirierter zu.

00:48:29: sagen kann und will ich das auf.

00:48:31: trotzdem zu sagen was braucht es nebenhochleistung damit du eben nicht nur im wegdrück modus bist weil du eventuell Sachen weg drückst wo du im ideal fand ich erst auf dem sterbebett.

00:48:40: aber irgendwann merk Ich meine, wer auf dem Sterbebett gefragt wurde in der Regel nie gesagt, ich wünschte, er hätte mehr gearbeitet.

00:48:45: Sondern es waren andere Dinge die die Leute bedauert haben.

00:48:48: rückblickend... mit der Frage, die dein Kollege auch gestellt hat.

00:48:50: Wenn du zurückgucken würdest was wären die Sachen wo du nachher sagen würdest?

00:48:54: Das war stimmig das war gut.

00:48:55: da bin ich stolz drauf und diese Zeitfenster sich zu haben und es kann je nach Taktung auch weniger sein als fünf Minuten aber zu verstehen dass wenn Sachen ihren Platz suchen müssen also das ist glaube ich so beschrieben dass die Sachen auf ihrem Platz gefallen sind in den fünf Minuten.

00:49:10: Du hast das notwendige getan und dann lässt du los und dann sortiert.

00:49:14: deinen Gehirn hat die Möglichkeit einmal über zum Beispiel den Nervous Vagus Informationen vom Körper mit reinzunehmen, also eben auch Bauchgefühl zu integrieren Intuition.

00:49:22: Was ja gestern in dem Film so gut dran kamen, den ich gleich noch erwähnen werde und das ist eigentlich das was nochmal... Hochleistung qualitativ besser machen kann, weil du eben nicht nur im Wissen konsumieren und rein pauken und reproduzieren bist sondern da wirklich Kreativität, Neuschaffung, Gestaltung stattfinden

00:49:39: kannst.

00:49:39: Ich würde sogar an einer Stelle noch radikaler formulieren ich würde sagen Hochleistungen an sich hat überhaupt keinen Wert, überhaupt nicht!

00:49:45: Weil es hat erst dann Wert wenn's mit einem konkreten wofür was für einen ein Wert besitzt, verknüpft ist.

00:49:52: Noch besser.

00:49:53: Weil ja, weil bei Hochleistungen an sich auch in bestimmten Bereichen kann vielleicht Anerkennung von außen bringen.

00:49:59: Aber das ist eine Anerkendung die glaube ich auch für die eigenen Prozesse gar nicht zuträglich ist.

00:50:03: Weil man sollte die Anerkennung aus den richtigen Gründen haben, weil dann wird auch was anderes in einem Ausgebildet.

00:50:07: Ansonsten

00:50:07: bist du Vorstand aber hast dich eigentlich nie gefragt wofür sitze ich hier oben außer für die Anerkernung von Außen?

00:50:13: und wenn man mit dem Vorstandstitel wegnimmt wie viel bin ich dann noch wert?

00:50:16: Ja genau, es wird was anderes einfach angelegt.

00:50:18: Und Hochleistung an sich hat für mich einen sehr hohen Wert wenn man klar hat wofür man das macht und muss ja auch nicht jeder machen also braucht's ja überhaupt nicht.

00:50:26: aber da ist das woför viel entscheidender als die Hochleistungen Als ich.

00:50:29: die Hoch Leistung ist dann eher ein Vehikel um etwas gestalt zu geben wofur man unterwegs ist.

00:50:33: so würde ich es beschreiben.

00:50:35: Dann hast du auch Leute und Freunde von außen die sagen wann machst Du das eigentlich alles?

00:50:41: Das war bei mir ja auch oft so... Du hast ein Kind, du machst die Jobs, du hast die Projekte dann liest du noch Bücher oder machst Fortbildungen.

00:50:48: So, wann machst denn du das eigentlich alles?

00:50:50: Aber das Ähnliche wie du zu sagen in dem Moment wo das Führ für mich klar ist, ist dass so eine hohe intrinsische Motivation, dass du auch gar nicht über Arbeitsstunden per se reden musst, sondern eher ... ist das für mich stimmig.

00:51:02: Passt das, mache ich aus den richtigen Gründen und dann kann Hochleistung auf einmal auch einen ganz anderen Stellenwert bekommen?

00:51:08: Also das für sich zwischendurch zu überprüfen bin ich im Autopiloten und mach einfach nur weil das jetzt der nächste logische Schritt war so wie London das für dich gewesen wäre oder weil mir das wofür klar ist Auf dem Film den ich übrigens noch hinweisen wollte Weil er wirklich krass alle Themen zusammengefasst hat die wir angerissen haben.

00:51:25: Der Film heißt Insai Also I-N-N S-A-E-I.

00:51:30: Das ist ein isländisches Wort und scheint zu stehen für seeing from the inside out, wenn ich es richtig im Kopf

00:51:37: habe... Ja unter anderem!

00:51:38: Ich glaube das Spannende war ja auch nicht mehr ganz zusammen irgendwie innere Ozean oder so.

00:51:43: Es ging sowohl um den Blick nach innen als auch um dem Blick nach außen

00:51:46: Und dass du von innen nach außenguckst und nicht nur des Außen wahrnimmst sondern immer diese Resonanz

00:51:51: In beide Richtungen haste.

00:51:52: und also die große Überschrift ist Intuition.

00:51:55: Also welchen Wert hat Intuition?

00:51:57: Und ist der vielleicht in einem westlichen Kulturkreis ein bisschen im Hintergrund getreten?

00:52:00: Was kann da drinstecken, was ja auch zu dem passt, was du grade gesagt hast.

00:52:03: Auch so die Resonanz des Körpers als Feedbackmechanismus bei Entscheidungen einzubeziehen oder halt nicht einzube ziehen.

00:52:09: Genau

00:52:10: und es werden alle Stationen abgeklappert, die Bastien so abgeklippert hat.

00:52:13: also ich habe ja auch die Berkeley Coaching Ausbildung gemacht und gemerkt gerade Berkeley Havert-Stanford sind sehr orientiert inzwischen auch das MIT auf... Ja eigentlich sagt niemand früher so'n bisschen der ESO oder Spirisszene-Zuruhandelt hätte weil es jetzt über hier in Forschung sehr greifbar geworden ist.

00:52:29: Weil das mit Leistungen so nahe verknüpft ist, also was hat Achtsamkeit oder Wahrnehmung unserer Intuition eigentlich mit unserer Leistung zu tun?

00:52:35: Wenn euch das interessiert, dann besorgt euch definitiv den Film!

00:52:38: Sehr schön, dann sage ich dir ganz herzlichen Dank in einer Kompassverstehen statt einfach nur Wissen und Dinge miteinander verknüpfen und unterschiedliche Räume offenhalten im Leben.

00:52:48: Das sind glaube ich die Schlagwörter, die ich am Ende mit rausnehme Und mag dir gerne das letzte Wort geben Tipp oder eine Übung, weil du sagst ich hab jetzt keine feste reguläre Praxis.

00:52:59: Aber du hast ja auch aus dem Schauspieler- oder Improteater viel Wenn du jemandem was Kleines mitgeben könntest, was er einfach im Alltag mal für sich machen kann Wo du sagest das hilft mir zum Beispiel immer mal wieder mit meinem inneren Kompass ein zu checken Was

00:53:11: gibst du dir mit?

00:53:12: Ich kann nur teilen vielleicht was mir einfach gut getan hat gerade aus der Beobachtung heraus dass ich was wir als diese Wegdrückphase beschrieben haben da nicht mehr so nah quasi an der eigenen Körperwahrnehmung gewesen bin, die zum Beispiel im Schauspiel extrem ausgeprägt war natürlich weil es ein Instrument ist und wo ich immer dachte das bleibt immer.

00:53:30: Das ist einfach Teil von mir und dann aber gemerkt habe oh wenn du die ganze Zeit nur am Schreibtisch sitzt und andere Sachen machst dann tritt das auch komplett in Hintergrund und da geht echt eine große Qualität verloren so und deshalb Da klopfe ich mir tatsächlich dann so ein bisschen auf die Schulter.

00:53:44: Bin ich da dann sehr geduldig geblieben und hab dann überlegt, okay was braucht's da?

00:53:48: Und habe dann zum Beispiel echt so ganz klassisch das ist wahrscheinlich vielen hier der Zuhörer auch im Begriff Body Scans gemacht einfach nur mal gelegen und in den Körper reingehorcht und irgendwann wieder gemerkt, ah spannend!

00:53:57: Okay es geht wieder bis in den See hinein und je nachdem wo du die Aufmerksamkeit hinlängst kannst du bestimmte Körpersensation wahrnehmen.

00:54:05: Also vielleicht

00:54:05: kannst du Body Scan einmal schon kurz praktisch erklären weil ich

00:54:09: eben... Okay für mich war es Und so habe ich für mich genutzt, einfach einen Weg quasi dem Körper wieder haben.

00:54:14: mehr wahrzunehmen und dadurch auch wieder Zugang zu dieser Informationsquelle zu bekommen, weil ich glaube schon ist da eine Menge Intelligenz in unserem System abgespeichert ist was wir oft nicht so zugänglich haben.

00:54:25: Also das

00:54:25: machst du ganz konkret?

00:54:26: Ich leg mich hin eigentlich sehr unspektakulär und fange an ein bisschen mit meiner Aufmerksamkeit verschiedene Körperregionen von innen zu bereisen und keine Ahnung ob es so klassisch ist wahrscheinlich ist sogar klassisch fange ich meistens beim Fuß an irgendwie bei einem linken

00:54:39: Zähn... also John Crenzen fängt bei den linken Zehen an, geht das linke Bein hoch

00:54:43: und bin ich offensichtlich Wenn man nicht

00:54:45: mehr von den Zehen bis hoch zur Lüfte.

00:54:47: Jeden Moment vom Zeh geht er wohin?

00:54:49: Also du fühlst erstmal in deine linken Zehen rein, der macht das in den forty-fünf Minuten über die Scanner klassisch aus dem MBSR kommen wirklich mit Fußsohle wahrnehmen, Ferse wahrnehmen die aufliegt dann deine Fusoberfläche Dein Schienbein, die Wade.

00:55:04: Also wirklich jeden kleinen Körperteil abgehen hier nach Themen wie viel Zeit man sich gönnt.

00:55:08: Kannst du natürlich auch im Turbo-Tempo machen, aber einmal sich von unten nach oben durchzuscannen, Schultern nacken... Wo ist Verspannung?

00:55:15: Auch da ohne Bewertungen einfach nur wahrnehmen fühlen beobachten meldet sich irgendwas

00:55:21: und das ist total spannend.

00:55:22: also ja offensichtlich bin ich da eigentlich dann unterwegs wann da auch so den Körper hoch.

00:55:26: und da fällt mir jetzt ein, weil Du sagst so Körperspannungen wahrnehmen.

00:55:28: Ich hätte überhaupt kein Bewusstsein davon dass mein Kiefer in dem Jan, sehr stark angespannt ist die ganze Zeit.

00:55:34: Hast du dich auch

00:55:35: verbissen?

00:55:35: Auf jeden Fall!

00:55:36: Und dass ich dann erst mal wieder ein Bewusstsein dafür bekommen habe... Wow!

00:55:40: Du kannst so in die Lösung gehen, dass der Kiefer sich wieder richtig löst.

00:55:44: Sobald du

00:55:45: es wahrnimmst, kannst du auch wieder loslassen?

00:55:47: Genau und das ging aber nicht von heute auf morgen.

00:55:49: Irgendwann hab ich erst mal wahrgenommen ... Wow!

00:55:51: Da ist ja ein bisschen Spannung drauf.

00:55:52: Und dann über die Zeit zu merken, wenn ihr da bewusst wahrnimmts, okay, ist angespannt, dann kannst du's ein bisschen lösen.

00:55:58: Und irgendwann merkst du auch, und dann merk' ich das jetzt auch eine Überschrift für unseren Austausch hier wie du auch das wieder kultivierst.

00:56:04: Dass du das gar nicht mehr bewusst immer steuern musst sondern, dass es wieder alleine locker wird.

00:56:08: Weil du

00:56:08: häufiger Kurze Check-ins hast du im Laufe des Zeigers.

00:56:11: Die Schultern sind schon wieder an den Ohren

00:56:13: passen?

00:56:13: Das macht auch alles so viel Sinn, wenn wir bei diesem Weg drücken sind.

00:56:16: Es braucht eine muskuläre Anspannung und Muskeln sind aber mit ganz vielen anderen Aspekten bis zur Emotion und so weiter und sofort irgendwie verkoppelt.

00:56:23: und da sich irgendwie auch wieder mit Wechselwirkungen auseinanderzusetzen und Auswirkungsbewusstsein zu entwickeln ist glaube ich auf der individuellen und auch auf der gesellschaftlichen Ebene sehr zuträglich.

00:56:33: Also ihr merkt schon Ich könnte mit Bassian fünf Stunden voll quatschen und wahrscheinlich sechs Folgen vom Podcast.

00:56:39: Ich hab das sehr genossen, mit dir den Austausch zu haben.

00:56:42: Ich hoffe, dass der eine oder andere beim Zuhören für sich auch so kleine Aha-Momente hat.

00:56:46: Weil das definitiv auch noch mal so dem Prozess zusammenfasst, den wir über die letzten Tage hatten quasi beim Wandelcoaching oder Wandercoaching, was ein bisschen ... sich automatisch mitergeben hat.

00:56:57: Wenn ihr Fragen habt, dann meldet euch gerne und ansonsten schließe ich diesen Podcast wie immer ab mit der Aussage und dem Aufruf auf deinen Arbeitsalltag Make it mindful.

00:57:10: Bis dann!

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.