Wir wir uns in Krisenzeiten selbst retten mit Paul Kohtes | #Achtsamkeit 🧘🏼‍♀️

Shownotes

INSPIRATION | Turbulente Zeiten: Social Distancing und Covid-19 - Im Podcast erfährst Du, wie Du in Krisen achtsam mit Dir umgehst. Du erfährst... ...warum Krisen eine Chance sind …was hilft Krisen zu bewältigen …wie Dich meditieren bei der Krisenbewältigung unterstüzt …warum ein Perspektivwechsel hilft, sich in Krisen zurechtzufinden …wieso Lachen in schwierigen Zeiten die beste Medizin ist …warum die innere Stille Angst machen kann und wie Du sie ein Power verwandelst ➡️ Du konntest dir keine Notizen machen? Unser [digital kompakt+ Newsletter](newsletter.digitalkompakt.de) fasst dir für jede Folge die wichtigsten Punkte zusammen Diese Episode dreht sich schwerpunktmäßig um Achtsamkeit: Tief durchatmen und in den Bauch horchen! Auf deinem Weg in ein achtsameres Arbeitsleben begleitete dich bei uns regelmäßig Marina Löwe. Von ihr erfährst du in verschiedenen Folgen, welche Potenziale in dir stecken, wenn du Achtsamkeit als Haltung in deinen Berufsalltag integrierst. __________________________ ||||| PERSONEN ||||| 👤 Marina Löwe, 👤 Paul Kohtes, __________________________ ||||| SPONSOREN ||||| 🔥 [Übersicht](https://www.digitalkompakt.de/sponsoren/) aller Sponsoren __________________________ ||||| KAPITEL ||||| (00:00:00) Vorstellung und Einführung ins Thema (00:04:12) Der Weg zu den eigenen Bedürfnissen (00:06:19) Systemwechsel: Raus aus dem Hamsterrad (00:10:57) Wie Du Abstand zu Krisen gewinnst und den Humor nicht verlierst (00:18:33) Wieso der Weg zu den Gefühlen verunsichert, aber notwendig ist (00:21:53) Pauls Tip: so hilft Dir jetzt ein Perspektivwechsel __________________________ ||||| WIR ||||| 💛 [Mehr](https://lnk.to/dkompakt) tolle Sachen von uns  👥 Wir von digital kompakt streben die Verwendung einer geschlechtsneutralen Sprache an. In Fällen, in denen dies nicht gelingt, gelten sämtliche Personenbezeichnungen für alle Geschlechter.

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00:00:00: Hallo und herzlich willkommen zu Make It Mindful bei Digitalkompakt.

00:00:12: Sehr passend zu den aktuellen Umweltzungen, die der Coronavirus weltweit anstößt, tausche ich mich heute mit Paul Kotis darüber aus wie wir mit Achtsamkeit unser Wirtschaftssystem retten können.

00:00:22: Wir haben zwei Folgen, die ihr euch gerne auch zusammenhängt anhören könnt denn ich hab gerade mit Paul überlegt okay worauf wollen wir gucken das Thema könnte ein bisschen größer sein und dann gesagt okay warum nicht?

00:00:34: Die Frage wie kann ich mich retten und die Frage, wie kann das System retten?

00:00:38: Und

00:00:39: da ich gerade den Dr.

00:00:40: Otto Schama lese noch mal die U-Theorie habe ich ja gelernt jede Veränderung hängt davon ab, wie das Bewusstsein des verändernen Beschaffen ist.

00:00:50: von daher Paul wäre ja die Frage ob wir anfangen mit Wie Kann Ich Mich Retten?

00:00:55: Aber Bevor Wir Da Einsteigen Was sollten die Hörer eigentlich über dich wissen?

00:00:59: Also, was bringt dich zum Thema Achtsamkeit und zum Thema die Wirtschaft retten.

00:01:03: Wie kommst du dazu?

00:01:04: Ja das ist eine lange Geschichte.

00:01:07: Ich mich ja schon seit vielen Jahren mit Achtsamtkeit, mindfulness Meditationen und solchen Dingen beschäftige.

00:01:14: Schon in meiner Firma habe ich damit angefangen vor vielen Jahren.

00:01:17: Da war das allerdings noch nicht so resonant wie das jetzt überall ist.

00:01:21: da war es eher exotisch und immer auf der Grenze zum Esoterischen Wenn ich diese Entwicklung verfolge in den letzten Jahren, finde ich das ein erstaunliches Phänomen wie sich da so das Setting und das Bewusstsein geändert hat.

00:01:35: Heute kann man über solche Themen völlig unkompliziert sprechen sogar mit Vorstandsvorsitzenden.

00:01:40: die zucken nicht zusammen wenn sie das Wort Meditation hören.

00:01:45: Das ist eine große Veränderung.

00:01:47: Da kommen wir gleich nochmal drauf zurück weil das hat natürlich viele Auswirkungen.

00:01:51: Ja, und was ich bei dir spannend finde ist du kommst ja aus diesem absoluten Leistungsbereich auch.

00:01:56: Paul gehört zu den Innovatoren der Kommunikationsbranche, nämlich die PR-Agentur Pläon Clevis Kotis.

00:02:01: Da haben wir es gegründet, die anschließend auch Marktführer in Deutschland wurde.

00:02:04: Du hast von Aldi bis zur katholischen Kirche sehr diverse Unternehmen beraten.

00:02:09: Und ich habe gelesen in einem anderen Interview, dass so jahrelang wie du selber gesagt hast auch an der Cover gelaufen bist.

00:02:15: also Sended Meditation das eher Privatsache.

00:02:17: Was war denn ein eigener Zugang?

00:02:20: Ich leite hier eine sehr erfolgreiche PR-Agentur zu, ich fokussiere mich jetzt auch beruflich mehr auf das Thema Sennen und Achtsamkeit.

00:02:28: Na ja so was kommt ja immer von zwei Seiten.

00:02:31: Eine Seite ist der Druck also wenn es unangenehm ist dann versuchen wir das irgendwie zu ändern und auf der anderen Seite ist die Sogwirkung.

00:02:38: Also wenn ich irgendeine Idee habe was vielleicht gut sein könnte für mich oder was besser sein könnte Dann kommt daraus ne Sogwerkung.

00:02:45: Und so ist das von beiden Seiten gekommen einerseits der Stress und andererseits das Bewusstsein, da muss noch was anderes sein.

00:02:53: Und zwar was erfüllender ist und was jetzt nicht nur einfach aufhören heißt sondern in einer besseren Weise weitermachen können.

00:03:01: Das finde ich eine schöne Formulierung!

00:03:03: Nicht aufhör'n schöneren anderen Weise weitermachen.

00:03:08: Das ist ja das, was bei vielen Führungskräften die größte Herausforderungen zu sein scheint.

00:03:13: Mir begegnet schon, dass auch Geschäftsführer sagen, irgendwas passt hier für mich nicht mehr und für sich selber auf der Suche sind.

00:03:19: aber du hast das glaube ich auch schon mal beschrieben in einem Interview.

00:03:22: da ist gleichzeitig auch nur unter mich große Angst.

00:03:24: also das ist ja dieses System und das Spiel was ich kenne und da weiß ich auch darin bin ich gut.

00:03:29: Ich habe gelernt wie ich in dem system nach oben komme.

00:03:35: Wie komme ich denn jetzt dahin, aus diesem Spiel auszusteigen oder dieses neue schönere zu finden?

00:03:40: Wer das für dich funktioniert.

00:03:42: Ja, das ist eine einfache Spielregel!

00:03:44: Man muss es nur wollen wollen.

00:03:45: Das klingt simpel aber es ist auch simpel letztlich.

00:03:48: Aber wir sind nicht gewohnt so etwas überhaupt zuzulassen und deswegen brauchen wir leider manchmal ein Tritt oder einen Schubs- oder eine größere Krise So wie jetzt im Moment um Veränderungen zu ermöglichen.

00:04:02: Und das ist schade, aber mir geht es auch so.

00:04:04: Es ist nicht so dass ich mich ständig neu verändere und neu erfinde ohne dass da Druck ist.

00:04:09: Ja?

00:04:09: Das sind eben beide Seiten!

00:04:11: Und das wichtigste... Meister Eckhardt hat mal gesagt, du brauchst die Sehnsucht.

00:04:15: Die Sehmsucht nach dem was wirklich für dich wichtig ist.

00:04:20: Dann helfen die beiden Seiten.

00:04:24: Ja, ich kenne das ja auch wenn die Führungskräfte in den Seminaren sind und sie zum ersten mal bei sich selbst angekommen sind.

00:04:31: Und dann sagen wir, oh das ist ja toll dass es so was gibt!

00:04:35: Dann fahren Sie zurück in die Firma und sind total frustriert und sagen Das mache ich nicht mehr mit da steige ich aus.

00:04:42: Und das ist super schade weil dadurch gewinnen wir überhaupt keine Transformation sondern Da geht die einfach sozusagen mit sich alleine weiter.

00:04:52: Und da haben wir den Konflikt zwischen deiner Einführung, nämlich wie weit ist es für mich gut und wie weit das ist fürs System gut?

00:04:59: Das ist auch immer ein Konflekt weil ich natürlich auch selber jahrelang erfahren habe Ich fange mal bei mir an was mir gut tut.

00:05:06: Ja dass war nicht immer gut für das System.

00:05:08: Also wenn das was dir guttut am Anfang noch nicht gut ist fürs system Wie kommst du denn dann Von diesem punkt?

00:05:16: ich tu mir was gutes aber fürs system ist es noch nicht gut zu.

00:05:20: am ende ist es doch fürs system

00:05:21: gut.

00:05:22: Ja das ist die zentrale frage wie ändere ich das system?

00:05:26: und dann gibt es eben zwei wege dass auch wieder, dass ich mich ändere und das sagen auch viele führungskräfte die kommen dann zurück und kriegen dann von ihren mitarbeitern das feedback.

00:05:36: Ey, sagen Sie mal sie haben sich irgendwie verändert.

00:05:40: Ja und solche Sachen hören die dann das ist der eine Schritt ja.

00:05:43: und die andere Seite ist natürlich dass ich auch das System selber mit einer anderen differenziert hat mir ansehen darf Und nicht im Sinne eines Das ist so vorgegeben und das mache Ich jetzt oder ich lasse es sondern wenn ich da meinen gestaltungswillen und das war sich aus eigener Erfahrung Dass das geht Wenn ich den nutze und das meine ich mit dem Willen Dann kann da viel passieren, aber das ist eben eine andere Wille als den, den ich normalerweise als Führungskraft drauf habe.

00:06:10: Das ist dieser Macher-Wille.

00:06:13: Ich muss das irgendwie hinkriegen und das ist wieder Stress und Druck.

00:06:17: Sondern dieser Wille um den es hier geht, ist sozusagen eher ein... wie soll ich das sagen?

00:06:21: Eine Einladung!

00:06:26: Das sind wir bei Scharna.

00:06:29: Ja, das ist so zu sagen aus der Zukunft heraus die Dinge sich entwickeln lassen, entsteht auch ein Sog.

00:06:35: Ja das finde ich spannend weil du eigentlich gerade differenzierst zwischen diesem Macher und dem Gestalter.

00:06:40: wenn ich gestalte dann bin ich ja auch immer noch jemand der eine Wirkung hat auf seinen Umfeld.

00:06:47: Aber du hast das Wort auch schon fallen lassen, es hat eher was von Zulassen zu tun und was ich früher schwer beschreiben konnte für Leute die diesen Beruf nicht machen.

00:06:57: Was heißt das den Raumzuhalten?

00:07:00: Für eine Gruppe oder den Raum zu halten für den Coachee?

00:07:03: Das ist ja sehr... weich und für jemanden, der damit nichts anfangen kann.

00:07:08: Da habe ich mich immer gefragt wie kann man das erklären?

00:07:10: was das heißt den Raum zu halten damit Veränderung passieren kann?

00:07:14: Am besten ist natürlich eine direkte Erfahrung und da gibt es eine ganz simple Methode die schon vielfach erprobt ist und die heißt vor einem Meeting eine kurze Stille.

00:07:24: ob man das nur Meditation nennt oder Einstimmung oder Vorbereitung Ist gleich.

00:07:30: aber alle die das mitmachen bestätigen dass das Meeting, das dann folgt nach so einem Inhalten bevor es losgeht.

00:07:38: Das läuft völlig anders und da sind wir bei dem Raum von den du gerade gesprochen hast.

00:07:42: Da entsteht ob wir das wollen oder nicht, entsteht ein Raum in dem mehr Gemeinsamkeit möglich wird.

00:07:48: Und das ist anders als wenn sich da zwölf Egos zusammensetzen und jeder will da gewinnen!

00:07:53: Ja

00:07:53: obwohl das Spiel ja auch eine Zeit lang ganz interessant ist.

00:07:56: also...

00:07:58: Nein das ist nicht interessant weil das Krieg ist und das andere ist Spiel.

00:08:02: Das ist ein großer Unterschied.

00:08:03: Ja und es gibt ja irgendein... Irgendwozu hat das ja gedient, also wir machen die Dinge ja weil sie einem Zweck dienen und wir noch einen gewissen Nutzen oder Vorteil daraus haben.

00:08:14: Und dass was du sagst da bin ich völlig bei dir dieses hier treffen noegos aufeinander und ich versuche meinen punkt durchzubringen.

00:08:21: Ich bin in der Debatte anstatt im Dialog Aber durchaus was, wo wir mit aufgewachsen sind oder wo wir eine Zeit lang gesagt bekommen haben.

00:08:30: Wenn du das machst dann kommst du hier durch!

00:08:33: Das ist dein Überlebensziel.

00:08:34: Kulturbedingte Bewusstseinsstatus ist das ja?

00:08:38: Wir haben das so drauf und deswegen ist uns das nicht mehr bewusst dass das vielleicht okay ist oder dass da eine Änderung möglich ist.

00:08:45: Ja, ich bringe mal ein drastisches Beispiel vor vielen hundert Jahren die Sklavenhändler hatten nicht das Bewusstsein, dass sie da irgendetwas Schlimmes tun?

00:08:54: Das war wie wir heute mit Tieren umgehen!

00:08:57: Wir werden das in Zukunft auch mal sehen, dass wir heute den Tieren mit den Menschen mit den Sklafen umgehen.

00:09:03: Und da hatte man keine Bewusstseins für, das war einfach so, das waren Traditionen und das war auch in Ordnung.

00:09:09: Und so ist vieles, was heute im Business geschieht.

00:09:11: Ist natürlich in den letzten zwei Hundert Jahren entstanden oder hundertfünfzig Jahre und aus der autoritären Grundhaltung die dieses Jahrhundertjahr geprägt hat, ist das sozusagen dahinein gewachsen?

00:09:22: Und so sind Unternehmen eben tendenziell und je größer desto mehr autoritär strukturiert und geführt.

00:09:29: Was auch sehr erfolgreich ist will ich ja gar nicht sagen Ja aber irgendwann ist sozusagen diese.

00:09:34: die Phase dieser dieses Vorgehens ist irgendwann zu Ende Und da stehen wir vor.

00:09:39: Und das müssen viele Leute leidhaft erfahren?

00:09:43: Na ja, wir werden sehen!

00:09:44: Da sind wir wieder bei der Krise.

00:09:45: Das ist auch eine Chance.

00:09:46: Was für ne Chance siehst du gerade weil?

00:09:48: Du hast ja gesagt oh das Thema ist grade auch so ernst es sieht aus als ob man darüber nicht lachen kann.

00:09:53: was ist das wo Du sagst da dürfen wir auch gerne unseren Humor beibehalten oder da dürfen Wir auch gerne eine positive Perspektive auf diese Situation gerade überhalten.

00:10:02: dass mit dem humor passiert ja automatisch weil das ein dringendes Bedürfnis ist um Entlastung zu finden.

00:10:07: Wenn ich angespannt bin, ist Lachen eine tolle Entlastungspategie.

00:10:12: Und deswegen diese unendliche Fülle von verrückten Videoclips, die jetzt durch die Gegenteils dann rund im Corona haben... Die sind der Beleg dafür!

00:10:19: Wie wichtig das ist, dass wir in so einer Situation nicht nur Trübsalblasen oder uns Sorgen machen?

00:10:25: Ja, die brauche ich auch und kann mich aufmachen.

00:10:27: Aber wenn ich nur noch Sorgen habe, nur noch

00:10:29: Trübsalblase?!

00:10:31: Naja.... Man kann ja gleich aussteigen.

00:10:33: Da bist du wieder beim Bewusstsein, ne?

00:10:35: Also genau die Frage in was für einen Bewusstseinszustand müsste ich mich bringen damit ich jetzt gerade mit dieser Situation konstruktiv umgehe und auch kreativ?

00:10:47: Ja auch da gibt es ein sehr einfaches Rezept Das passt jetzt wunderbar.

00:10:50: das heißt nämlich Abstand halten.

00:10:52: So.

00:10:53: was meinst Du denn mit dem Abstand

00:10:54: auf der praktischen physischen Ebene?

00:10:57: probieren wir das ja geradeaus um uns nicht zu infizieren.

00:11:00: behalten wir Abstand physisch So, und das gleiche Grundprinzip gilt auch für unsere Bewusstsein.

00:11:04: Solange wir in unseren Bewusstseinen keinen Abstand haben sondern da drin verbickelt sind laufen wir dem Programm dass sich das Bewusstsinn dar selbst gebastelt hat.

00:11:14: laufen wir dem immer hinterher.

00:11:15: Sind wir gefangen an dieses Bewusstseits?

00:11:18: Erst in den Moment wo ich den Abstand habe dass ich sehe was ich denke Was für Gefühl ich habe was mein Körper so alles treibt erst wenn Ich der Abstand zu habe bin ich in der Lage eine Entscheidung zu treffen.

00:11:33: Das kann ich nur machen, wenn ich sage lasse ich so oder so?

00:11:36: Dann mache ich mir jetzt Sorgen was berechtigt sein kann!

00:11:41: Oder ich kann entscheiden.

00:11:42: wozu soll ich mir Sorgen machen?

00:11:43: lass es laufen.

00:11:45: aber wenn ich das nicht mehr entscheiden kann bin ich natürlich ein armes Schwein

00:11:49: und erlebe eine sehr große Diversität.

00:11:51: gerade Ich weiß nicht wie es dir geht.

00:11:52: also ich habe Geschäftsführer die sagen mein Laden ist dicht Jetzt schon Aber Es geht mir erstaunlich gut ich habe Eine unglaubliche Ruhe Gerade in mir, also mit dem Vertrauen auf.

00:12:04: Ich brauche mir gerade keine Angst und keine Sorgen machen bis hin zu den Geschäftsführern die natürlich auch noch versuchen alles zusammenzuhalten, die einen Umgang finden müssen mit den gangsten Ängsten, die ihnen natürlich auch entgegenschlagen von ihrem Umfeld und von ihren Mitarbeitern.

00:12:18: Also es ist ja grade ein sehr große Spannungsfeld.

00:12:20: und die eigenen.

00:12:21: Die eigene darf man nicht unterschätzen, sich auch Weltmeistern verdrängen.

00:12:24: deswegen... Ist das auch ein Punkt?

00:12:29: Wenn ich Abstand habe, kann ich meine Ängste erkennen.

00:12:31: Und wenn ich die erkennen kann ist es eine andere Umgehensweise damit als wenn sie subversiv da wühlen und sich austoben.

00:12:41: Ja, und es ist verdammt unangenehm.

00:12:44: Es ist ja nicht so dass ich mich seit gestern damit beschäftige aber... Auch im Begleiten bist du doch sehr konfrontiert noch mit.

00:12:50: Wie finde ich jetzt meinen Umgang?

00:12:52: Also, ich coache ja gerade auch die Führungskräfte und bekomme deren Ängste mit.

00:12:56: Und da hast du Recht!

00:12:57: Ich brauche gerade ganz extrem diese Auszeiten mit Abstand um wieder zu sortieren und zu sagen Moment was sind deine Ängsten?

00:13:04: Was ist meine?

00:13:05: Was mache ich damit?

00:13:06: Okay, ich nehme das wahr aber schmeiß mich da rein und bleib da hängen oder... Genau,

00:13:10: genau.

00:13:10: Es ist schon Training!

00:13:12: Ja, genau.

00:13:14: Und das ist der Punkt!

00:13:15: Wir haben in unserer Kultur für diese Form des Bewusstseins keine Strukturen und auch keine Erfahrungen und es bringt uns auch keiner bei.

00:13:25: Wenn wir wissen dass wir Zähne putzen, haben wir das irgendwann gelernt oder tun wir das?

00:13:29: Weil das keinen Sinn macht.

00:13:31: Aber wie wir unsere Bewusstsein trainieren und schulen, wer sagt uns das, wie das geht?

00:13:35: Nun ist Meditation eine der zentralen Methoden um das zu erkennen und zu sehen diese Zusammenhänge, die da sind.

00:13:42: Und das Spannende ist eigentlich, wenn man jetzt mal auf unsere Situation heute überträgt wir machen ja gerade alle gemeinsam eine riesige Meditationsrunde.

00:13:52: Ja!

00:13:53: Das stimmt.

00:13:53: Ist doch interessant und es tauchen die gleichen Dinge auf, die auch in einer etwas intensiveren strengeren Meditation auftauchen.

00:14:01: Alle die gleichen Aspekte nämlich das Grübeln, das Gedankenkarussell ,die Ängste, die Entsparnung... das Schöne.

00:14:09: Also das ganze Bandbreite taucht auf, wenn ich auf einmal abgekoppelt bin von dem rasenden Zug an den ich hänge.

00:14:16: Ja,

00:14:16: da stimmt und es ist ein ganz feiner Balance gerade mit Humor und respektvollem Umgang.

00:14:21: Es geht in dieser Situation natürlich auch um Menschenleben Und es geht natürlich um viele Schicksale.

00:14:26: Auf der anderen Seite du hast es schon gesagt brauchen wir manchmal einfach Humor um damit umzugehen und das siehst Du ja auch in den sozialen Medien.

00:14:33: es wird ja humorvoll viel Wahrheit rausgepackt wo viele sagen Das fühlt jetzt sehr interessant, wenn die Ehepartner sich nicht mehr mit den Geliebten treffen können.

00:14:42: Wenn sie plötzlich in der Wohnung zusammenhängen über Wochen und sich jetzt nicht aus dem Weg gehen können mit Sport- und Überstunden sondern sich auch mal angucken und miteinander auseinandersetzen müssen.

00:14:54: Und das war so eine Mischung da werden natürlich... Ich hab Flapsige Sprüche drüber gemacht, aber es ist ja durchaus sehr ernst und der allererste Punkt.

00:15:02: Gerade auch für die vielen Singles, die es weltweit gibt oder die allein stehenden, auch verwitwerten ... Ja, jetzt sitzt du da und bist gezwungen bei dir erst mal Hausaufgaben zu machen und aufzuräumen?

00:15:14: Weil wie willst du dich die nächsten Wochen nonstop beschäftigen?

00:15:17: Du kannst nicht nur Nachrichten gucken!

00:15:19: Also da gibt es glaub ich eine interessante Erfahrung, die jeder machen kann.

00:15:23: Es ist genauso wie du das geschildert hast, dass ich auf einmal da oft mich selbst zurückgeworfen bin und das bin ich nicht gewohnt.

00:15:29: Und fühle mich total allein.

00:15:31: aber das Phänomen was jetzt auftaucht ist ja genau so interessant nämlich dass auf einmal alle von der Verbundenheit reden Erstaunlicherweise gerade jetzt wo wir alle nicht verbunden sind außer elektronisch Ja und dass wir bewundern mit Italien auf dem Balkon singen und tönen und dass die vielen Solidaritätsadressen die überall durch die Welt gehen Das ist ein Phänomen, wie eng diese Einsamkeit von dir du gesprochen hast und die Verbundenheit aneinander gekoppelt sind.

00:16:05: Wenn ich das einmal erfahren habe, kriegt da auch mal eine Einsamkeit, die so ist und die ist manchmal brutal bekommt auf einmal auch ne andere Komponente wieder Und das wäre mir wichtig dass wir uns offen halten für solche Erfahrungen

00:16:21: Für die Erfahrung ein anderes Gefühl für diese Einsamkeit und den Abstand zu entwickeln?

00:16:26: Oder was meinst du mit...

00:16:27: Ja, die Einsamheit ist ja schon schwer genug zu ertragen.

00:16:31: Und wenn ich mich darin verfange und dann sozusagen mich selbst bemitleide oder in Schmerz vergehe wegen meiner Einsamigkeit oder im Wut-und Enttäuschung –was alles folgen kann– Dann ist das tragisch genug!

00:16:43: Wenn ich aber weiß, dass diese Einsammkeit hat eine andere Seite wie eine Münze zwei Seiten hat nämlich… und das ist die Verbundenheit.

00:16:50: Die finde ich da nur nicht in diesem Moment.

00:16:54: Ja, solange ich auf mich und meinen Elend konzentriert bin, fällt es sehr schwer verbunden hat zu erfahren.

00:17:01: Aber die vielen Kontakte über den sozialen Medien möglich sind auch eine Form der Verbundenheit.

00:17:08: Und diese beiden Aspekte zu würdigen hilft dabei, dass wir nicht einseitig abrutschen.

00:17:15: Auch nicht einseitig abrutschen auf die andere Seite, in die Verbundenheit.

00:17:18: Dass sie mich auflösen und sagen, ich bin jetzt nur was für die Welt

00:17:20: da.".

00:17:23: Ja, und das hat mich sehr gerührt, ein Gespräch mit einer Freundin aus Kanada, die mir beschrieben hat, dass sie in einem Apartmentgebäude wohnt und sich überlegt hat, ich schreibe kleine Zettel... Und schiebe die unter den Türen durch und da schreibe ich drauf, hey lieber Nachbarn.

00:17:39: Wir kennen uns zwar nicht aber wenn ihr mögt dann lasst uns am Sonntagabend um acht alle einmal kurz die Tür aufmachen und den Kopf rausstrecken.

00:17:46: wir kommen uns nicht näher Aber wir sehen einander zumindest mal und Am sonntag abend um eight gegen wirklich alle türen auf.

00:17:53: alle haben den kopf raus gestreckt und sagte Ich wusste gar nicht dass meine Nachbarin im achten monat schwanger ist und wenn die nach der gebot aus dem kranken Auskommen muss sie zwei wochen in karantäne haben wir die Nummern ausgetauscht, Handynummern haben eine WhatsApp-Gruppe gemacht und ich habe denen über den Flur zu gerufen.

00:18:09: Hey!

00:18:09: Und wenn ihr einkaufen müsst?

00:18:10: Wenn ihr irgendetwas braucht, ihr dürft nicht raus aber wir dürfen bitte sagt

00:18:15: Bescheid.".

00:18:16: Und sie sagt ... Die beiden haben angefangen zu weinen weil sie so eine Angst hatten jetzt alleine damit dazustehen.

00:18:22: das hat sie so gerührt und dass Fazit von meiner Freundin Laura war.

00:18:27: alles was ich tun musste war die Tür zu öffnen Und obwohl ich nicht nah sein konnte, konnte ich da sein.

00:18:32: Genau das ist ein schönes Beispiel von dem was ich versucht habe etwas abstrakt zu sagen.

00:18:37: Das hat gerade sehr angedockt an diese Geschichte vom gestern weil das hat wirklich ja darüber sprechen wir auch dieses fühlen.

00:18:45: also können wir zulassen dass die geschichten uns nicht nur kognitiv erreichen sondern das fällt mir in den letzten Tagen noch mehr auf dass man mehr führt.

00:18:53: Ja, das ist finde ich auch ein wichtiges Stichwort.

00:18:55: Das ist auch die große Chance jetzt und damit auch für gerade Verführungskräfte oft so unangenehm, dass mit diesem Für sich sein auf einmal auch eine höhere Sensibilität einhergeht.

00:19:07: Die ich vorher nicht so gespürt habe weil ich mit anderen wichteren Dingen beschäftigt war.

00:19:13: ja und auf einmal kommen solche Faktoren emotionale Betroffenheit Einsamkeit Traurigkeit Ängste Freude Schönheit, die tauchen auf einmal auf.

00:19:24: Und das ist für viele Menschen und ich weiß das aus eigener Erfahrung Wenn man so richtig drin ist eingespannt hat man da keinen Sinn für.

00:19:30: es ist wörtlich zu nehmen Es ist ohne Sinn und die Sinnlichkeit die wir jetzt im Moment erfahren können.

00:19:36: Das ist ein großes Ich finde dass ein sekundärer Krankheitsgewinn

00:19:40: Das finde ich total schön.

00:19:41: Diese Sinnlichkeit, ja so habe ich das Wort noch nicht in Zusammenhang gebracht!

00:19:46: Es ist eine Sinnlichkeit die diese Einsamkeit irgendwo auch wieder ermöglicht verrückterweise.

00:19:50: Ja

00:19:51: genau, dass sagen hier auch viele, dass sie auf einmal merken da steht ein Blumen im Zimmer, die hab' ich vorher nie wahrgenommen.

00:19:57: oder es sind viele kleine Beispiele, dann könnte man sagen früher hätte man gesagt ach das ist alles Quatsch, das is banal.

00:20:04: Ja und plötzlich bekommt man das eine Wichtigkeit, dass wir merken nein die Welt besteht eben nicht nur aus dem Machen, dem Tunen, dem Gewinnen.

00:20:12: Sondern die Welt bestät auch immer aus der anderen Seite, die ich als Führungskraft oder als Normalo überhaupt nicht gelernt habe in irgendeiner Form zu würden.

00:20:20: gehen vielleicht ein bisschen mal während der Urlaubszeit wo ich sage ja schon jetzt ist es entspannend, schon jetzt genieße ich das Meer oder die Berge Aber dann musst du wieder gut sein.

00:20:28: Ja,

00:20:28: eine kurze Auszeit aber bitte absehbar mit Ende und am besten in der Auszeit aktiv.

00:20:33: was machen?

00:20:34: irgendwas Extremes auf ein hohen Berg Parachuting keine Ahnung irgendwas mit Adrenalin am Besten weil dann bleibe ich ja im System wenn Du den Hörern einen Tipp geben könntest.

00:20:45: also einer ist natürlich dass sie mit Seven Mind Meditieren können denn Du bist ja die Stimme von Seven Mind Von der App Eine der Stimmen, das heißt man kann sich dich aufs Handy holen und dir folgen in den Meditation.

00:20:58: Also du hast ja schon gesagt gemeinsame Pause vor den Meetings bevor man losgeht.

00:21:02: aber wenn wir jetzt dann denken wie kann ich mich retten?

00:21:05: Ich bin Führungskraft oder Mitarbeiter oder jetzt auch gerade ohne Job wo kann nicht bei mir selber am besten anfangen?

00:21:13: was wäre dein praktischer Tipp was man jetzt grade für sich machen kann um vielleicht mit dem Thema Einsamkeit umzugehen?

00:21:18: Ich glaube es ist immer wieder die gleiche Frage eben wenn ich mich schlecht fühle dass ich immer wieder versuche, nochmal zu schauen.

00:21:28: Was ist die andere Seite davon?

00:21:30: Ja also das klingt ein bisschen naiv.

00:21:32: aber was ist das Gute da drin?

00:21:34: und das gilt jetzt auch für die ganze Krise und das geht auch für das jetzt, was wir erfahren, dass allein sein, dass mit sich selbst sich beschäftigen müssen Das ist erst einmal unangenehm.

00:21:43: Aber wir haben eben schon darüber gesprochen, das hat eben auch andere Aspekte Und die sind sehr, sehr positiv.

00:21:49: Die haben wir vorher nicht erlebt und erleben können weil wir beschäftigt waren mit anderen Sachen also immer wieder heran zu spüren und da brauche ich eine längere Perspektive.

00:22:02: in meiner Sicht und das erlebe ich ja und es wird dir auch so gehen denke ich bei Führungskräften in Krisenzeiten dann ist natürlich erstmal das große Elend kein Geld, Familienprobleme und alles was dazukommt.

00:22:14: So und irgendwann ist die Krise überwunden.

00:22:18: Und was sagen?

00:22:18: nach vielleicht ein paar Monaten oder vielleicht sogar erst nach ein paar Jahren, so sagen nahezu alle, soweit ich das beobachten konnte.

00:22:26: Sagen hinter, das war ganz wichtig dass ich in diese Krise geraten bin.

00:22:30: Das hat mir erst einen neuen Weg eröffnet.

00:22:33: Ja!

00:22:34: Das ist im Moment in der Krise.

00:22:35: das zu sagen... Ist das ein bedingter Trost weil es nicht hören will wenn ich da mittendrin sitze?

00:22:41: Aber trotzdem sich das immer wieder bewusst machen zu sagen Es ist für irgendetwas gut Ich kann das nur im Moment noch nicht herausfinden.

00:22:51: So wie jetzt diese ganze Corona-Elend, es ist für irgendetwas gut.

00:22:55: Die Sicherheit!

00:22:56: Ich kann es im Moment auch nicht sagen wofür aber das wird sich zeigen.

00:22:59: warten wir mal ab.

00:23:01: Warten was mal ab?

00:23:02: Ja eben und das ist die zweite Schlussfolgerung daraus dass ich den Dingen öfter Mal ihren Lauf geben lassen kann.

00:23:10: Das heißt ja nicht ,dass ich mein Leben in Lesse Faire verbringe sondern wie das im Sinn heißt das zu tun was dran ist und ich ergänze dazu, um das zu lassen was nicht dran ist.

00:23:26: Und woher weiß ich was nicht daran ist?

00:23:28: Das ist ja immer eine wichtige Frage!

00:23:30: Woher weiß sich etwas nicht dran isst?

00:23:32: Und da zeigt sich oft wenn kein Flow drauf ißt dann weiß ich dass es nicht dran hier wie mit der Technik heute die wir jetzt hier zusammen gebastelt haben.

00:23:41: Ja das hätte auch nicht funktionieren können aber es war dran es hat einigermaßen funktioniert ist vielleicht nicht optimal aber es hat funktioniert.

00:23:49: so es ist jetzt dran

00:23:51: Und wenn wir nicht zusammengekommen wären technisch, dann wäre das das Zeichen gewesen.

00:23:55: Sich selber retten ist noch nicht dran.

00:23:57: Genau!

00:23:58: Wir haben ja zwei Termine und Vorjagd versucht hinzubekommen, hat nicht geklappt, war nicht dran!

00:24:03: Du hast recht?

00:24:03: Ja!

00:24:04: Irgendwann versucht man irgendwas hin zu bekommen und merkt es klappt nicht, das will nicht.

00:24:09: Was machen wir als normaler Führungskraft?

00:24:12: Das setzt sich immer durch.

00:24:14: uns hätten Wände Gewalt an also jetzt nicht physische Gewalt sondern gegen mich selbst.

00:24:19: letztlich So, meine Idee ist sensibler zu wären dafür herauszufinden.

00:24:26: Was ist dran?

00:24:27: Was läuft?

00:24:28: Wo setze ich sozusagen mit dem Fluss und wo schwimme ich unnötigerweise versuche gegen den Fluss zu schwimmen?

00:24:35: Das mein ich nicht opportunistisch wie es vielleicht so klingt sondern im Gegenteil das mein ich klug clever!

00:24:41: Mit dem Fluß

00:24:41: du gehst

00:24:42: noch nicht dagegen.

00:24:43: ja die Spare viel Energie dabei.

00:24:45: Natürlich ist es manchmal unangenehm mit der Fluss zu gehen, weil ich nicht weiß wo dahin geht.

00:24:49: Und da fällt vielleicht nicht über im Wasserfall das Land für den Fluss nicht so angelehnt.

00:24:52: Das finde ich als Schömer auch nicht!

00:24:54: Aber das ist eben dann dran!

00:24:55: Sorry, es tut mir leid und wenn ich das überlebt habe...wenn ich das jetzt überlebte war, bildhaft, war das eine ganz wichtige Erfahrung.

00:25:04: Das ist das was du eben geschildert hast von Menschen die auf den hohen Berg steigen müssen.

00:25:07: Das is nördrisch anstrengend aber die sagen hinterall, dass war eine tolle Erfahrung.

00:25:12: Ja, vielleicht ist das gerade unser Allamount Everest?

00:25:16: Oder unser Flug zum Mond.

00:25:18: Ja, oder unsere Stromschnelle, wo wir durch müssen?

00:25:21: Wir werden das rückblickend wissen wie C-Stops zu schön gesagt hat.

00:25:24: You will know looking back how the dots connect.

00:25:27: Rückblickens sehen wir sich die Punkte miteinander verbinden und das finde ich einen schönen Abschluss für unsere Hörer aus dieser Folge.

00:25:34: Wir werden ja auch noch gucken wie wir das Wirtschaftssystem retten.

00:25:37: aber wenn ihr erst mal gucken wollt wie ihr euch selber retten könnt dann ist die erste Frage...

00:25:42: Guckt gerne.

00:25:43: Wenn sie selbst gerettet hat, kann ich beide Folgen hören.

00:25:46: Fängt an euch selber zu retten?

00:25:47: Dann seid ihr bereit für den Rest der Welt.

00:25:50: und dazu drei konkrete Tipps von Paul.

00:25:53: was ist die andere Seite also bei allem was gerade passiert auch damit zu sein ja also nicht zum machen sondern damit zu seien was es die andere seite von dem was gerade ist?

00:26:04: das zweite wie kannst du den dinging ihren lauf lassen und nur dass tun was gerade dran ist?

00:26:10: Und dazu braucht es eben den Zugang zum Gefühl und auch mal aushalten, dass das Handy in einem anderen Zimmer liegt oder aus ist.

00:26:16: Den Fernseher ausmachen und gucken wie kannst du dich mal nicht ablenken?

00:26:19: Und genau diese Dinge tun die Paul uns gerade ganz konkret mitgegeben hat.

00:26:25: Ich danke schonmal ganz herzlich!

00:26:28: Genau Wie kannst Du mehr

00:26:30: lassen?!

00:26:31: Sorry, ich hänge auch noch mal in meinem alten Muster und denke man muss ganz viel tun.

00:26:35: Aha, wer macht ja so die zweite Folge?

00:26:38: Ich lerne ja auch noch dazu von Folge zu Folge.

00:26:40: Ganz herzlichen Dank schonmal Paul dafür!

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