Disruptionen finden und festhalten | #Disruption 💡

Shownotes

EXPERTENGESPRÄCH | Wenn man für einen Auftrag Ideen braucht, versucht man diese meist durch ausgiebige Brainstormings und Recherchen zu finden. Schließlich müssen die Ideen noch archiviert werden. Das kostet Zeit - Abhilfe schafft eine „Inspirationsbibliothek“. Was eine „Inspirationsbibliothek“ ist und wie man schon in wenigen Minute eine gute Idee haben kann, um ein Problem eines Kunden zu lösen, erfahrt ihr in diesem Podcast. Du erfährst... ...wie Du disruptive Ideen findest ...warum eine Inspirationsbibliothek hilfreich ist ...auf welchem Weg Ideen für neue Innovationsprojekte verfügbar gemacht werden ...die Kernelemente einer Innovationsbibliothek ...warum eine Innovationsbibliothek nicht unendlich groß sein darf ...weshalb langwierige Brainstormings jetzt der Vergangenheit angehören ...was ein typischer Anwendungsfall für eine Inspirationsbibliothek ist ➡️ Du konntest dir keine Notizen machen? Unser [digital kompakt+ Newsletter](newsletter.digitalkompakt.de) fasst dir für jede Folge die wichtigsten Punkte zusammen Diese Episode dreht sich schwerpunktmäßig um Disruption: Und für unseren regelmäßigen Co-Moderator Ruppert Bodmeier gilt, dass Disruption ein Handwerk ist. Ein Handwerk, dass du auch zu deinem machen kannst – durch einfache Handgriffe und Werkzeuge, mit denen du für Herausforderungen im Handumdrehen innovative Lösungen entwickeln kannst. __________________________ ||||| PERSONEN ||||| 👤 Ruppert Bodmeier, CEO Disrooptive __________________________ ||||| SPONSOREN ||||| 🔥 [Übersicht](https://www.digitalkompakt.de/sponsoren/) aller Sponsoren __________________________ ||||| KAPITEL ||||| (00:00:00) Vorstellung und Einführung ins Thema (00:02:08) Was ist ein typisches Szenario, bei dem eine Inspirationsbibliothek weiterhilft (00:03:14) Wie wird eine Inspirationsbibliothek erstellt? (00:11:30) Zusammenfassung: Die drei Kernelemente (00:13:51) Typischer Anwendungsfall __________________________ ||||| WIR ||||| 💛 [Mehr](https://lnk.to/dkompakt) tolle Sachen von uns  👥 Wir von digital kompakt streben die Verwendung einer geschlechtsneutralen Sprache an. In Fällen, in denen dies nicht gelingt, gelten sämtliche Personenbezeichnungen für alle Geschlechter.

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00:00:00: Herzlich willkommen zu einem neuen Innovation Hack Podcast von Digital Compact.

00:00:13: Mein Name ist Rupert Bodmeier, ich bin Co-Gründer von disruptive.com der Plattform für disruptive Innovation und in der heutigen Folge wollte ich euch zeigen wie man den administrativen Kram wie Recherchezeit mit Hilfe von Inspirationsbibliotheken auf ein absolutes Minimum reduziert.

00:00:34: In den vorherigen Innovation Hacks-Folgen habe ich unsere Inspirationsbibliotheken immer schon wieder mal erwähnt gehabt und ihr habt uns für die ersten beiden Folgen wirklich tolles Feedback gegeben, was uns natürlich wahnsinnig gefreut hat.

00:00:46: Und unter anderem kam eine Frage dazu ob wir das Thema Inspiration Bibliothek nicht einmal ein bisschen detaillierter erklären können wie warum wir das eigentlich gestartet haben?

00:00:54: Was der große Vorteil ist und wie man das aufbaut – und das machen wir doch super gerne!

00:00:59: Sehen wir denn draufgekommen?

00:01:00: Wir haben einfach mal ein Projekt von mir in der Vergangenheit hart getrackt.

00:01:05: Das heißt, wir haben nicht hart getrackt im Sinne von so viel Zeit hat ein Entwickler für dieses Projekt investiert und soviel einen Designers sondern wir haben wirklich die Zeiten hart geträgt mit was sich die Leute inhaltlich beschäftigen.

00:01:16: Und wir hatten vor einem Wettelauf im Sinne noch also wahrscheinlich fünfzig Prozent administrativer Gramm wie Präsentationen bauen, Recherche machen irgendwie auf die richtigen Ideen kommen und fünfzig prozenter Zeit eher so inhaltig arbeiten als wir dann alle Ergebnisse bekommen haben, hat es uns schon echt massiv geschockt.

00:01:32: Weil wir wirklich achtzig Prozent unserer Zeit damit verwendet haben irgendwelche Sachen zu suchen oder irgendwelchen Folien zu bauen oder in irgendwelcher Meetings zu setzen und ihr habt eigentlich nur zwanzig bis dreißig Prozent unsererzeit tatsächlich an der eigentlichen Idee gearbeitet.

00:01:48: Darauf basierend haben wir eben gestartet, okay wie werden mir denn all diese Zeitkiller die uns davon abhalten inhaltlich zu arbeiten?

00:01:56: Meetings, Präsentationen bauen, Recherche und so weiter und sofort.

00:01:59: Wie kriegen wir dann die auf ein absolutes Minimum reduziert?

00:02:02: und eine Initiative um das zu schaffen war eben die Einführung von Inspirationsbibliotheken.

00:02:08: Aber was ist denn so ein typisches Szenario, wo so eine Inspirationsbibliothek wirklich weiterhelf?

00:02:13: Ich glaube jeder von euch hatte doch schon mal diesen Moment, wo irgendein Kollege oder eine Kollegin auf den Zug kam mit irgendeinen Problem und dann ist nochmal dieses eine Beispiel da eingefallen das man doch letztens Mal gesehen hat.

00:02:23: Und dann öffnet man wieder verzweifelt einer dieser vierzig Tabs die man da irgendwie am Webbrowser aufhat und versucht noch einmal diese eine Website zu finden, die man doch erst vor vier Tagen mal gesehen hat.

00:02:33: Oder man beginnt da irgendwie nur mal wie wild in Google reinzuhäcken welche alten Mails ausfindig zu machen, wo vielleicht jemand mal Link rumgeschickt hatte.

00:02:42: Das sind so Klassiker die unglaublich viel Zeit fressen oder eben beispielsweise schnell und einfach neue Beispiele suchen um irgendwie auf neue Ideen zu kommen, wo man immer erst wenn man ein Problem bekommt hat beginnt Initiative zu ergreifen und zu recherchieren.

00:02:56: Und was wir als Ziel ausgerufen haben diesen ganzen Crampel dieses Tapps suchen.

00:03:01: diese sind im Google wieder rein hecken.

00:03:03: Wir versuchen in den alten Gehirnekapazitäten herumzukramen wie hieß das noch auf neue Gedanken kommen.

00:03:08: All diese Zeitbrecher, die wollten mir mit Hilfe von der Inspirationsbibliothek für immer eliminieren.

00:03:14: um diesen administrativen Kram den eigentlich niemand machen will endlich mal von der Backe zu bekommen haben wir vier Dinge gemacht.

00:03:21: erstens Wir haben gestartet, eine eigene Arbeitsvorlage zu erstellen.

00:03:26: Die haben wir folgendermaßen aufgebaut.

00:03:27: Wir haben im Grunde einen Querformat genommen.

00:03:29: DINAFIR haben dafür Apple Keynote – das ist die Präsentationssoftware als von dort von Microsoft Powerpoint genutzt – in diesem Format eine Folie aufgemacht und in diesen einen Folien-Format sammeln wir jedes Mal ein Screenshot von dem Webservice oder vom digitalen Produkt oder der Idee, die wir besonders inspirierend fanden.

00:03:49: Haben einen Textfeld geschaffen für eine kurz… Beschreibung, wo wir in zwei drei vier Sätzen runterschreiben was uns an dieser Idee oder an diese Lösung oder an dieser Lösungsidee so gut gefallen hat und ein zweites Text fällt wo immer geschwärmt.

00:04:01: Und wie kann uns das bei anderen Problemstellungen die wir in der Vergangenheit schon mal hatten irgendwie weiterhelfen?

00:04:06: Was für uns jetzt in diesem Zusammenhang einfach angewohnt haben ist immer wenn uns irgendeine Lösungs Auge sticht Wenn wir irgendwie einen cool Link bekommen will mir irgendwie im Web rum surfen Oder wenn wir den Fachbuch lesen und dem merken wow dass es echt cool gemacht.

00:04:20: richtig tolle Lösung haben wir uns jetzt einfach angewohnt schnell diese Arbeitsvorlage aufzurufen, schnell ein Screenshot zu machen kurz zu beschreiben was uns eigentlich getrickert hat warum es so begeistert hat und einmal kurz festzuhalten wie uns das zukünftig weiterhelfen kann.

00:04:34: Das hilft massiv nicht irgendwelche Gehirnkapazitäten für solche Themen zu verschwerenden im Sinne von hey wie hieß das nochmal?

00:04:40: etc.

00:04:41: So haben wir das von der Backe.

00:04:42: Wir haben das abgespeichert und können unsere Gehirnekapazitäten einfach wieder anderen Themen widmen und wissen alles sauber dokumentiert.

00:04:49: Das zweite, was wir gemacht haben ist.

00:04:51: Wir haben Routenpräsentation aufgebaut!

00:04:54: Was bedeutet das?

00:04:55: Wir haben nicht nur eine Arbeitsvorlage gemacht sondern wir haben im Grunde vier Präsentationsdateien geschaffen und jede Präszentationsdatei folgt einem inhaltlichen Thema Unsere vier Themen wo wir einfach Lösungsansätze und Ideen sammeln es einmal ansetzte die uns weiterhelfen tolle digitale Produkte zu bauen.

00:05:12: Das sind alles irgendwie Ideen die besonders coole Filter sind, die Menschen besonders helfen durch eine durch eine App eben durchzunavigieren, die irgendwie helfen, Dinge aufzubereiten.

00:05:23: Auf der Webseite.

00:05:24: jedes Mal wenn wir eine Idee haben, die auf diese Kernpunkte einset und uns helft zum Beispiel eine digitale App auf ein neues Level zu heben oder einen Online-Shop oder in der Web-Seite dann sammeln wir das in dieser Präsentationsdatei.

00:05:36: Die zweite Themenrichtung, die wir haben ist sind Digitale Services.

00:05:40: Das heißt, jedes mal wenn uns irgendwie ein cooler Service ins Auge sticht, der besonders clever gemacht ist wie z.B.

00:05:46: Thingstry, der ein Taskmanager ist der besonders cool aufbereitet ist oder ob es Shazam ist, das wo ich per Knopfdruck allerlei Kontext-Daten irgendwie sammle um eben herauszufinden was das für ein Song gerade ist.

00:05:57: Ob das beispielsweise CityMapper ist die mich in der Fremdenstadt von A nach B bringen und mir das in fünf bis sechs superplakativen Schritten aufbereitigt sind also immer etwas was mir bei bestimmten Problemsituationen an die Hand nimmt und einen schlauen Lösungsweg anbietet.

00:06:12: all diese Ideen die sammeln wir eben in der Route zwei digitale Service Ideen Route Nummer drei, beziehungsweise die dritte Präsentationsdatei.

00:06:20: Das sind alles Geschäftsmodelle, innovative Geschäfts-Modelle, die bestimmte Themen einfach super clever machen.

00:06:26: Da finden wir zum Beispiel einen Matratzenhersteller aus der Schweiz, die begonnen haben Funkchips in ihre Matratze einzubauen und das an die Hotelleriekette zu verschenken und sich nur noch danach bezahlen lassen wenn jemand darin übernachtet.

00:06:38: da ist ein Restaurant drin dass beginnt im Grunde ihre Abendessenveranstaltungen eher wie ein Theaterbesuch eben zu interpretieren für Theaterkarten mehr oder weniger verkaufen, sodass eben Reservierungen direkt in Cash umgewandelt werden.

00:06:51: Das ist ein Riesenvorteil weil sie im Grunde erst den Cash kriegen und dann ihren Material Einsatz eben für irgendwelche Essensthutaten mit Gemüse verrichten müssen.

00:07:00: das zum Beispiel in Philips Lightning drin dass sich im Grund von Unternehmen danach bezahlen lässt immer nur wenn die Leute Strom nutzen.

00:07:07: das heißt komplette Büro Einrichtung werden mit Lichtern ausgestattet und Lichtanlagen und Kunden zahlen nur wenn Sie diese Lichtanlage wirklich nutzen was natürlich Aspekten des Klimawandels und Nachhaltigkeitsaspekten super spannend ist.

00:07:19: Und immer wenn da richtig coole, schlaue Businessmodels oder Geschäftsmodellen uns auffallen dann halten wir diese in unseren Vorlagen fest und tun das in dieser dritten Präsentationsdatei eben mit einbauen um.

00:07:30: die vierte Route geht unter dem Aspekton nachhaltigkeit.

00:07:33: ich glaube mit dem Klimawandel es ist nur nie so wichtig geworden den Status quo zu hinterfragen Wertschöpfungsketten neu anzuschauen.

00:07:40: was gibt es denn heute schon für Lösungen am Markt?

00:07:44: richtig schlau machen, ob das Re-Cup ist die Wiederverwendung von irgendwie Kaffeebechern oder eben Verpackungen im online Handel.

00:07:51: Immer wenn uns solche Beispiele auffallen dann sammeln wir sie in unserer vierten Route.

00:07:55: Das Dritte, was wir gemacht haben ist, dass wir pro Inspirationsbibliothek eine Maximalbegrenzung eingeführt haben.

00:08:02: Das heißt bei uns liegt die bei fünfzig Stück.

00:08:04: das heißt Wir sammeln nicht mehr als Fünfzig Lösungsideen zu der Route Produktideen oder wir sammlen auch Nicht mehr als fünftig Beispiele von innovativen Geschäftsmodellen.

00:08:14: Warum begrenzen wir das?

00:08:15: Wir haben einfach gelernt, dass ab einfach einer gewissen Grenze Die Anzahl der Lösungsideen irgendwann mal auch einen beginnt Zu erschlagen.

00:08:22: Das heisst eine Inspiration.

00:08:23: Bibliotheken mit zweihundert Zum Beispiel guckt sich irgendwann mal niemand mehr ein, weil es so viele Möglichkeiten und Optionen gibt dass das einen förmlich erschlägt.

00:08:30: Das zweite was wir gelernt haben am Ende des Abends über alle Branchen hinweg nutzen wir eigentlich immer wieder so ca.

00:08:37: fünfzehn Lösungsideen.

00:08:38: da haben wir gemerkt wow diese Erfolgsprinzipien diese Lösungsmechaniken scheinen sich wirklich Branchenübergreifend sehr häufig einsetzen zu lassen.

00:08:46: Wir haben in der Regel irgendwie so Fünfzehnerfolgs-Prinzipien die sich immer auf ganz bestimmte Segmente irgendwie massiv weiter helfen sowieso in der Regel immer so zwanzig Erfolgsprinzipien, die sich eigentlich nur für einen ganz spezifischen Fall irgendwie einsetzen lassen.

00:09:01: Und das reicht dann auch völlig aus.

00:09:03: und ein weiterer Vorteil ist wenn wir es auf fünfzig begrenzen.

00:09:06: also nehmen wir mal an Wir haben ein einundfünfzigstes Beispiel gefunden und möchten diese hinzufügen.

00:09:11: Dann tun wir diese immer in einer separaten Warteliste aufführen und wir nehmen diese Lösungsideen nur auf Wenn wir dafür bereit sind eine andere Lösungsidee raus zu kicken damit wir nie über die Fünfzig drüber.

00:09:23: Das hat mehrere Vorteile.

00:09:25: Einmal es challenge die Lösungsidee ist sie wirklich gut genug, dass ich bereit bin von den Lösungen Ideen nicht bereits habe mich zu trennen das heißt Ich kriege damit ein Qualitätsfilter rein.

00:09:35: und das zweite is was es halt auch massiv weiter hilft Es hilft einem einfach immer auf der Höhe des Zeitgeist zu bleiben Denn egal wie genial eine Lösung Idee ist manchmal rennt sie einfach aus der zeit Ist nicht mehr aktuell oder technische Entwicklungen sind weiter gegangen.

00:09:48: Und da hilft dieser Ansatz einfach nicht mehr weiter.

00:09:50: und es hilft uns einfach Morast loszuwerden den ich über viele, viele Jahre mitzuschleppen und dagegen inhaltlich immer mehr auf der Höhe des Zeitgeist zu bleiben.

00:10:00: Jetzt habe ich euch ja schon die drei Kernelemente gesagt.

00:10:03: diese Pro Inspirationsbibliothek braucht ihr braucht eine klar definierte Arbeitsvorlage so dass alle Beispiele immer gleichaufbereitet sind.

00:10:10: Ihr müsst euch überlegen auf zu welchen Themen wollt ihr sammeln?

00:10:13: bei uns sind es halt digitale Produkte Services Geschäftsmodelle und Nachhaltigkeit plus Pro Inspiration Bibliotheken begrenzt ihr das auf fünfzig Stück.

00:10:21: wie ist Jetzt aber der Ablauf der Anwendung.

00:10:38: Dann steige ich in der S-Eins ein, dann sagst du okay jetzt musst du fünf Stationen mit der S.Eins fahren und du bist jetzt bei Station zwei drei, bei Station vier sagt es mir pass auf du musst gleich aussteigen, bei station fünf sagt es mich bitte aussteigend und jetzt gehst du auf die andere Seite und steigest eben in den Bus ein.

00:10:59: Und wir fanden diese Lösung so dermaßen krass gut gemacht weil ist im Grunde etwas komplexes In ganz kleine Schritte portioniert jeden einzelnen Schritt total plakativ aufbereitet hat Mit klaren Handlungsanweisungen und ich habe noch keinen Navigationsdienst gesehen mir das so einfach, so cool und so anfängertauglich aufbereitet.

00:11:17: Also haben wir es im Grunde ein Screencast gemacht, haben das in unsere Arbeitsvorlage reinkopiert.

00:11:22: ich habe eine Kurzbeschreibung gemacht dass sich mich total gut an die Hand genommen gefühlt hat, dass mir das einen Schritt für Schritt Anleitung aufbereitet wurde und nicht immer damit klar wusste was eigentlich Sache ist und wie was als nächstes kommt.

00:11:34: und wo kann uns das weiterhelfen?

00:11:36: Da ist mir spontan irgendwie bei komplexen Situationen wo ich nicht weiter komme oder einen Checkout im E-Commerce könnte man durch einem Aufsetzen oder eben Beratungsansätze, wo irgendwie Kunden nicht mehr weiter wissen wie sie was zu tun haben.

00:11:49: In all diesen Situationen würde uns das massiv eben

00:11:52: weiterhelfen.".

00:11:53: Das ist so ein klassischer Ablauf!

00:11:55: Wenn wir das dann eben runtergeschrieben haben überlegen wir uns noch in welche von den vier Inspirationsbibliotheken passt das rein?

00:12:01: Beispielsweise das haben wir unter Services gesetzt weil wir glauben es hat einen hohen Beratungskarakter.

00:12:05: In den Services waren schon fünftig drin.

00:12:07: Wir haben uns überlegt finden wir etwas in den bestehenden Fünfzig dass schlechter ist als den neuen Ansatz von CityMapper.

00:12:13: War in diesem Fall so, haben wir das eins rausgekickt und es hat uns schon in vielen Situationen bei Kundenthemen massiv weiter geholfen.

00:12:21: Das bringt mich auch schon zum nächsten Punkt.

00:12:23: Was ist denn dann so ein typischer Anwendungsfall, wo mir dann so eine Inspirationsbibliothek, wo so einen City-Mapper drin liegt einfach massiv weiterhelfen kann?

00:12:31: Ein Beispiel Kunde der zu uns kam war eine relativ bekannte Fashionmarke.

00:12:36: deren Herausforderung war dass sie im Grunde wie die Hipster kommuniziert haben Sie aber eigentlich so den Durchschnittsdeutschen angesprochen haben ist nicht sonderlich Mode affin kauft tendenziell eher Klamotten weil man halt eben was anzuziehen hat und das Problem was eigentlich deren Kernklientiles totale Berührungsängste zum Mode-Trends hat und auch nicht sonderlich viel damit anfangen kann oder auch nicht weiß, was jetzt ein tolles Outfit auszeichnet oder wie man dasselbe irgendwie sich so zusammen kombinieren kann.

00:13:04: Das heißt klassischer Fall, Marke kommuniziert an den Kunden vorbei.

00:13:08: Wie kann man diese Kunden dann besser abholen?

00:13:11: Wir sind mit dieser Herausforderung in unsere Inspirationsbibliothek reingegangen, haben uns die Beispiele angeschaut.

00:13:17: Die Recherche durch dieses Inspirierungsbiblothek hat uns keine fünf Minuten gedauert und ich bin dann tatsächlich über das Beispiel von CityMapper gestolpert und habe mir gedacht wow!

00:13:26: Diese haben echte Berührungsängste zum Modefragen wissen nicht wie man etwas kombiniert.

00:13:30: Das ist wie in der fremden Stadt wo man berührungsengst hat.

00:13:33: im Sinne von wo muss ich jetzt hier eigentlich lang?

00:13:35: also sind wir dann hingegangen haben gesagt diese Grund Die kann uns doch weiterhelfen.

00:13:39: und so wie CityMapper in fünf Schritten erklärt.

00:13:42: So kommst du von dem Hauptbahnhof zum Checkpoint Charlie, können wir das adaptiert und interpretiert auf die Fashionbranche umgemünzt als Beratungsansatzaufgreifen indem wir z.B.

00:13:51: sagen Wir haben hier ein total cooles Hipster Outfit-Foto Und jetzt erklären wir dir was eigentlich dieses Outfits so auszeichnet und erklären in Fünf Schritten was Du machen musst.

00:14:00: Das erste ist Du nimmst irgendeine einfarbigen dunklen Pulli.

00:14:04: Das tust du kombinierend an Zoom auf den Gürteln mit einem total fanzigen, bunten Gürtel zu machen um irgendeinen Augenmerk zu haben.

00:14:10: Das kombinierst du dann Zoom wieder zu nach Jeans er hat mit etwas pedozierten klassischen Jeans und so weit und sofort.

00:14:16: also können wir halt Leute die Angst haben vom Mode oder Bührungsängste haben die Angst nehmen und zu sagen das ist nicht Magic sondern dass es einfach kann man sich ganz simpel und einfach anleiten das kriegt ihr auch hin und so funktioniert und damit einfach die Bührungsengste zunehmen.

00:14:31: im Sinne von das könntest Du dir eigentlich auch Trauen anzuziehen.

00:14:34: und eigentlich hast Du von diesen Aspekten schon und möchtest du es eigentlich nicht mit diesen ein, zwei Klamotten ausprobieren.

00:14:39: Das hatte so hervorragend funktioniert und kam bei den Zielgruppen so großartig an.

00:14:44: Und dieser ganze Fall, dieses Kunde kam mit einem Problem.

00:14:47: Wir sind in die Inspirationsbibliothek gekommen da ist uns sofort was ins Auge gestochen.

00:14:51: das hat uns keine zwei Minuten gedauert.

00:14:53: früher haben wir für solche Ideen riesige Brainstormings gemacht haben recherchiert haben geguckt.

00:14:58: wer macht denn dass dadurch dass wir einfach immer begonnen haben Dinge festzuhalten die uns begeistern und diese dann als Startpunkt immer in die Inspirationsbibliothek gegangen sind, haben wir teilweise Lösungsansätze innerhalb von ein zwei Minuten, die wir ganz simpel im Kopf zusammen kombinieren können und uns dann einfach hier weiterhelfen können.

00:15:16: Ich hatte euch ja Eingangs versprochen, dass der administrative Karam sich massiv reduziert.

00:15:22: Das ein großer Zeitkiller, Recherche, Brainstorming, Aufbereitung

00:15:26: etc.,

00:15:27: das man den einfach auf eine radikal kurze Zeit runterreduzieren kann.

00:15:31: Ich kann nur sagen bei diesem Thema von dem Kunde, der bei uns ankam niemand musste dann mehr Recherches starten, niemand musste mehr Brainstorben, niemand mußte erstmal versuchen irgendwie out of the box zu denken.

00:15:42: Niemand brauchte erst mal neuen Input, den man im Gesicht von anderen Leuten holen musste, weil ja schon zehn, fünfzehn, zwanzig Leute in diese Inspirationsbibliothek reingearbeitet haben und die auf dem neuesten Stand waren.

00:15:52: Wir haben fünf Minuten gebraucht um einen ersten Ideenansatz runterzustribbeln den sofort alle gut fanden.

00:15:58: für so was haben wir früher mindestens eine Woche gebrauchten.

00:16:02: das zeigt einfach dieser Magie von wenn mehrere Gruppen in ein Zielkorridor reinarbeiten werden zu einem bestimmten Thema coole Beispiele Erfolgsprinzipien über verschiedenste Industrien sammeln können Diese, egal wie groß das Problem, egal die große Herausforderung.

00:16:18: Diese immer als Startpunkt nehmen um eben auf neue Gedanken und Ideen zu kommen wo wir schnell und einfach zu einem Problem was uns der Kunde gibt zum möglichen Lösungen die in den Inspirationsbibliotheken gesammelt sind.

00:16:30: Schnell und einfach Kombination herstellen können dass es so eine dermaßener Arbeitserleichtung.

00:16:36: Das gibt Menschen so dermaßend viel Sicherheit, weil sich jeder darauf verlassen kann dass man immer irgendwo was findet.

00:16:43: und ob man es glaubt oder nicht ich hatte noch nie ein einziges mal das Beispiel bei irgendwelchen Themen oder Problemen die uns Kunden gesteckt haben wo ich noch nicht in dieser Inspirationsbibliothek fündig geworden bin.

00:16:54: Insofern probiert es aus.

00:16:56: ihr werdet merken das erleichtert den arbeitsalltag so ungemein.

00:17:01: Man kann die dadurch freigewordene energie die frei gewordenen Gehirnkapazitäten, die freigewordene Zeit in das investieren.

00:17:09: Wofür eigentlich jeder von euch ihr eigentlich jeden Morgen aufsteht, nehme ich die Dinge zu verändern, inhaltlich zu arbeiten und die Welt ein Stück weiter voranzubringen.

00:17:18: Viel Spaß!

00:17:19: Und ich freue mich schon auf das nächste Mal.

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