Signal Iduna: Transformation von Versicherungen | #Transformation 💻

Shownotes

EXPERTENGESPRÄCH | Ein Neuanfang bei Transform: in den kommenden Folgen nimmt uns der Versicherungskonzern Signal Iduna mit auf seinen Digitalisierungsjourney. John-Sebastian Komander, Head of Communication bei Signal Iduna, gibt in dieser Episode Insights, wie der Konzern sich gewandelt hat. Ein digitales Mindset, die Arbeit mit interdisziplinären Teams, sowie die Kooperation mit Startups sind fester Bestandteil der Unternehmenskultur. Ziel ist es, Lösungen anzubieten, die optimal auf die Bedürfnisse der Kunden angepasst sind. Denn Erfahrung alleine zeigt Unternehmen nicht, was der Kunde wirklich will. Du erfährst... …Strategien um Time to market zu verkürzen …Journeys als Learnings für Mitarbeiter …Agiles Arbeiten und den daraus resultierenden Vorteil für den Kunden …Optimierung von Services für die Zielgruppe ➡️ Du konntest dir keine Notizen machen? Unser [digital kompakt+ Newsletter](newsletter.digitalkompakt.de) fasst dir für jede Folge die wichtigsten Punkte zusammen Diese Episode dreht sich schwerpunktmäßig um Digitalisierung: Und dazu haben wir uns die Besten an Bord geholt: Mit Viessmann gefolgt von Signal Iduna haben wir zwei erfolgreiche deutsche Mittelständler, die als Paradebeispiele gelten, wenn es darum geht, ein bestehendes Erfolgsgeschäft digital zu transformieren. Dazu erzählen Mitarbeiter:innen aus unterschiedlichen Bereichen wie ihre konkrete Arbeit aussieht und geben damit eine Blaupause für andere, die sich digitalisieren wollen. __________________________ ||||| PERSONEN ||||| 👤 Joel Kaczmarek, Geschäftsführer digital kompakt 👤 John-Sebastian Komander, __________________________ ||||| SPONSOREN ||||| 🔥 [Übersicht](https://www.digitalkompakt.de/sponsoren/) aller Sponsoren __________________________ ||||| KAPITEL ||||| (00:00:00) Vorstellung und Einführung ins Thema (00:04:37) Signal Iduna vorgestellt (00:09:23) Signals - die Digitaleinheit (00:12:05) Zielgruppenorientierung am Beispiel Bäckerei (00:20:06) Vorteile von interdisziplinären Teams (00:23:55) Services optimieren dank Journeys (00:28:49) Digital Unit und Corporate verzahnen (00:38:45) Start-Ups als Chance für Großunternehmen __________________________ ||||| WIR ||||| 💛 [Mehr](https://lnk.to/dkompakt) tolle Sachen von uns  👥 Wir von digital kompakt streben die Verwendung einer geschlechtsneutralen Sprache an. In Fällen, in denen dies nicht gelingt, gelten sämtliche Personenbezeichnungen für alle Geschlechter.

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00:00:00: Hallo und herzlich willkommen zu einem neuen Transform Podcast von Digital Compact.

00:00:11: Mein Name ist Gerhard Schmarek und heute steht der große Wachwechsel an.

00:00:14: Und zwar haben wir uns ja entschlossen, wir wollen immer bei den spannendsten Unternehmen quasi am Puls der Zeit mithorchen... ...und haben deshalb für uns entdeckt dass wir nach Fisman mit denen wir super viele super tolle Folgen gemacht haben,... ...den wir nach wie vor super verbunden sind und auch immer mal mit einem Ohr und einem Auge unter die Haube schauen das wir uns jetzt überlegt haben.... ....mit Sigmar Iduna einen neuen Partner mit an Bord zu nehmen dessen Transformation wir auch begleiten wollen.

00:00:36: weil es ist ja auch spannend wenn man sich über Transformation Gedanken macht Mal unter unterschiedliche Auto-Haubens Mal ist es vielleicht ein Cabrio, mal ist es irgendwie ein Transporter und mal ist das was ganz anderes.

00:00:45: Aus der heutigen Folge nimmst du als Hörer also mit dass du einerseits mal ein bisschen Background kriegst.

00:00:49: zur Organisationssignal die Duna kennt man.

00:00:51: Versicherung okay trocken langweilig Denkt man am Anfang.

00:00:54: wenn man dann drunter schaut merkt man ist gar nicht so.

00:00:57: Also ja, ich bei fast allem im Leben so.

00:00:58: Aber hier sicherlich ganz besonders.

00:01:00: Und mit dem Sebastian haben wir heute einen ganz spannenden Gast insofern da als dass er ganz viele Berührungspunkte zu unterschiedlichen Bereichen der Organisation hat dazu gleich mehr.

00:01:07: und natürlich werden wir auch schon mal erste Learnings aus dem Digitalansatz von Signal Eduna mit aufnehmen.

00:01:12: das heißt Wir werden über die Produktentwicklung reden.

00:01:14: wir werden mal schauen wie kriegen sie eigentlich ihren Innovationsarm namens Signals untergebracht?

00:01:18: Natürlich kommen auch ein paar Sitze über das Thema agiles Arbeit.

00:01:21: So lieber Sebastian!

00:01:22: So viel zur langen Vorrede.

00:01:23: erstmal hallo und herzlich willkommen.

00:01:24: schön dass du da bist stelle ich dir noch ganz kurz vor

00:01:27: Danke für die Einladung.

00:01:28: und spannend auch noch mal, was du gerade gesagt hast.

00:01:31: Die Wachablösung von Fiesmann weil die Podcasts, die Transform-Podcast waren auch wirklich Sachen, die ich mir angehört habe als wir vor ein paar Jahren mit unseren Bemühungen gestartet sind und waren immer eine Inspiration zu gucken, was Unternehmen machen aus anderen Branchen.

00:01:46: Von daher freuen uns jetzt mit Signali Duna dabei zu sein und ja... Ich freue mich heute Rede und Antwort zu stehen!

00:01:53: Gut, also du hast große Fußstaffen auszufüllen.

00:01:55: Aber erzähl mal ein bisschen was von dir!

00:01:56: Wie bist du zum Unternehmen gekommen?

00:01:58: Was machst du da?

00:01:59: Was ist so dein Background?

00:02:00: Gerne ich bin ausgebildeter Kulturwissenschaftler Kulturwissenschaften, Journalistik und Politik-Wissenschaften studiert.

00:02:06: Erstmal sagen wir mal nicht so der klassische Versicherungsmensch.

00:02:10: Ich habe auch mit Versicherung sozusagen nichts in der Ausbildung oder wie auch immer gehabt.

00:02:14: Ganz ganz früh angefangen mich für Journalistika zu interessieren und dann Journalistica auch studiert zwischendurch mal so animateur gemacht und dann irgendwie zum Fernsehen gekommen und da ein bisschen mitgearbeitet.

00:02:25: Viva TV dem älteren Zuhörer wird es vielleicht noch was sagen mitgemacht und dann an irgendeinem Punkt gemerkt, das ist doch nichts für mich.

00:02:34: Und dann auf die dunkle Seite gewechselt in die Pressearbeit, in die PR und ja über einen Voluntariat in der Pressestelle, dann irgendwie in dieses Themenfeld reingerutscht.

00:02:42: Social Media kam gerade hoch Facebook

00:02:45: etc.,

00:02:46: das war so ... ... Jahrzehnte oder Jahrzehn?

00:02:48: Und dann bei der Versicherung gelandet mit dem Ziel, das machst du jetzt mal ein zwei Jahre.

00:02:53: Das ist ein erster guter Job.

00:02:54: Signal Iduna bin in Dortmund auch zu ungegangen.

00:02:57: Signal IDUNA in Dortmond natürlich ein großer Arbeitgeber irgendwas was man gut im Lebenslauf hat und da sozusagen gestartet für eine junge Marke die gerade aufgebaut wurde.

00:03:06: Zwei Tausend Elf war das.

00:03:07: Die Marke heißt SIOX steht für Signal Idunas Jung organisiert und vernetzt also X von Crossing und hat sich damals schon auf die Nutzung von Social Media konzentriert, also wir haben Facebook aufgebaut.

00:03:18: Wir haben Skype genutzt relativ früh übrigens schon damals irgendwie schwer mit dem Datenschutz zu vereinbaren weil Server in den USA und so weiter und sofort genau Facebook genutze haben uns wirklich da reingehängt haben Content produziert für unsere Fans etc.

00:03:32: Und haben versucht mit jungen Leuten zusammen über das Thema Versicherung zu sprechen Weil es ein wichtiges ist aber einfach nicht im Kosmos der jungen Menschen vorkommt und vielleicht auch viele der Vermittler die da draußen arbeiten, nicht unbedingt die Sprache der jungen Leute sprachen.

00:03:46: Und genau da dann... paar Jahre gewesen, Social Media gemacht, Kommunikation und Marketing.

00:03:51: Ganz viele Sachen weil wir ein ganz kleines Team waren, tolle Aktionen gemacht.

00:03:54: Und dann irgendwann nach fünf Jahren werden die Facebook-Seite mittlerweile bei knapp hundert dreißig tausend Fans und sagte ich dann mit, ich glaube fünfundreißig, dann reicht es irgendwann Kommunikations für die Zielgruppe sechzehn bis dreißzig zu machen.

00:04:08: Mit den Dreißigjährigen konnte ich mich noch so ein bisschen identifizieren beim Sechzehennährigen war ich definitiv raus.

00:04:13: der nutzte zurzeit schon andere Social Media Kanäle habe ich eine Zeit lang auch in der Personalentwicklung mitgearbeitet.

00:04:20: Und ja, dann vor jetzt gut drei Jahren bin ich in die Rolle in der CDO-Inheit, in der ich jetzt bin oder zumindest in die Einheit in der Ich Jetzt Bin gewechselt.

00:04:28: Die Signale DUNA hat im Jahr ein Chief Digital Officer berufen und ich bin mitgegangen mit ihm und hab das ganze Thema Kommunikation und Strategie da übernommen ...

00:04:38: hervorragend.

00:04:38: Ich finde so ein Background hilft immer, um so ein Stück weit auch die Organisation kennenzulernen und ich darf sagen, als ich die Gitarre kompakt gestartet habe, habe ich mir vorgenommen, dass ich kein Geld von Versicherern oder Banken nehme, weil es beides so segment ist, in dem ich auf den Tod nicht ausstehen kann.

00:04:49: Das heißt wenn ihr heute hier sitzt, dann macht ihr schon irgendwas richtig, wenn ich meine Vorsätze sozusagen über den Haufen werfe ja?

00:04:55: Das heißt wir hatten ja den Johannes Radt, den CDO von dem du gerade geredet hast, auch schon mal mit uns im Deep Dive... Und ich bin immer so einen Mensch, ich hangel mich immer so ein Stückchen ran, ich lerne irgendwie Leute kennen, ich versuche zu verstehen wie sie arbeiten und hatte den Eindruck, ihr seid jetzt sicherlich.

00:05:07: Das heißt, ich erwarte nicht immer irgendwie die hochgradig innovativen Dinge.

00:05:11: Ihr habt ja sozusagen in eurer Branche ... Die Branche an sich gilt ja so ein bisschen als eingestaubt aber ich hatte den starken Eindruck dass ihr das sehr stark aufbrecht und dass ihr sehr konsequenzhalt und auch Sachen lange macht und auch mal sozusagen den nötigen langen Atem mitbringt um die Sachen auszuprobieren plus Hands on Mentalität und einfach auch den Willen Innovation zu sagen umzusetzen.

00:05:29: So viel mal als Vorschusslobby, in dem musst du heute gerecht werden und in den folgenden Folgen.

00:05:32: also wir haben jetzt schonmal ein Stück weit verstanden was Du machst.

00:05:35: vielleicht sagen wir nochmal eins zwei Sätze zu eurer Organisation wie ihr so grob aufgestellt seid.

00:05:39: in besagten Podcast mit im Johannes kann man glaube ich auch mal Details nachhören.

00:05:42: aber wenn du so mit eigenem Worten wieder gibst wie würdest du sagen das Signal Iduna strukturiert wenn es auch um den Faktor digital geht?

00:05:50: wie du sagst, Versicherer irgendwo da oben in der Top Ten der deutschen Versicherung unterwegs.

00:05:54: Ein Allfinanzkonzern.

00:05:55: das heißt wir haben wirklich an ganz vielen Stellen unsere Produkte laufen klassische Versicherungen Finanzprodukte all diese Dinge eine große Krankenversicherung sparen auch private Krankenversicherung anbieten.

00:06:06: und im Bereich digital würde ich sagen hat es schon vor Ja, guten zehn Jahren eigentlich angefangen.

00:06:11: Dass man sich überlegt hat was kann man da eigentlich machen?

00:06:14: Weil jetzt muss man bei Versicherungen wirklich sagen rein vom Wortsinn her also etwas zu versichern ist ja dass ich sozusagen ein Versprechen dir gebe das ich irgendwie da bin wenn irgendwas passiert.

00:06:23: Ich versichere dir dass ich da bin und das es nicht mehr als ein Stück Papier.

00:06:27: und warum soll dieses Stück Papiere was jetzt von mir aus wirklich ausgedruckt ist Nicht auch als App funktionieren oder als digitaler Service?

00:06:34: weil das mehr tun wir nicht wäre.

00:06:35: Wir geben einen Versprechen dass wir etwas absichern dafür eine Gegenleistung vom Kunden.

00:06:40: Und da war relativ schnell klar, dass das ne Sache ist die gut zu digitalisieren is.

00:06:44: und die ganzen Startups Fintech, Intro Text

00:06:47: etc.,

00:06:47: die dann seitdem auch aus dem Boden gekommen sind haben eigentlich nochmal gezeigt, dass es eben da der richtige Weg iß.

00:06:53: ich hatte gerade schon über SIOX gesprochen.

00:06:54: Das war eigentlich einer so der ersten Ansätze auch viel digital zu machen also Beratungen über das iPad zumachen und Online Abschlüsse zu machen et cetera und das ganz auch ein bisschen verständlicher zu machen.

00:07:04: und daraus sind natürlich auch viele andere Dinge erwachsen.

00:07:08: IT macht an vielen Stellen, Services klar die vielleicht vor ein paar Jahren noch nicht so funktioniert haben.

00:07:14: Da ist das Stichwort Service dominierte Architektur also wirklich mit Microservices zu arbeiten die man neu orchestrieren kann wo man schnell auch neue Produkte bauen kann.

00:07:22: und jetzt in den letzten Jahren auch gerade in den letzten drei Jahren, wo wir mit einer neuen Strategie unterwegs sind.

00:07:28: Der Visionen zwanzig-dreinzwanzig ist im Bereich Digitalisierung einfach an ganz vielen Stellen was passiert.

00:07:32: deswegen ja freue ich mich jetzt auch so den Startschuss da geben zu können um ein bisschen etwas darüber zu erzählen was wir eigentlich machen

00:07:38: und so rein von den Abteilungen her.

00:07:40: also Signals ist ja irgendwie immer einen Begriff der bei euch fällt.

00:07:43: vielleicht kannst du mal sagen was es so euer Innovationspferd oder wie orchestriert ihr das?

00:07:48: Also, wir haben eigentlich fast schon Pferdestall.

00:07:50: Da sind auf jeden Fall viele Pferde die gerade rennen.

00:07:54: es gibt aber auch Pferden die eher so Arbeitspferde sind und große Lasten ziehen müssen.

00:07:58: also da ist vielleicht auch gleich irgendwie ein erster Ansatz die Idee der zwei Geschwindigkeiten.

00:08:04: ja ich glaube wir sind als Versicherung an den Stellen langsam und bedächtig wo es Sinn macht und wo wir dann auch langsam und betächtigt sein müssen nämlich wo es dann auch darum geht Menschen abzusichern voreilig eben Versprechungen zu machen, die man dann hinten raus nicht halten kann.

00:08:19: Da haben wir halt auch die Arbeitsferde, die sozusagen mit unseren Legacy-Systemen arbeiten und all diesen Dingen.

00:08:24: also alles das wo man vielleicht als Startup sagt, da haben wir nichts mitzutun.

00:08:28: Wir haben natürlich dann auch Kunden, die schon vielleicht seit vierzig Jahren bei uns sind Und eben auch Kundendatensätze Die schon seit vierzehn Jahren bei Uns sind.

00:08:35: Da sind wir vielleicht ein bisschen langsamer an anderen Stellen wenn es zum Beispiel um Produktentwicklung geht.

00:08:40: jetzt gerade in den digitalen Services nehmen wir Geschwindigkeit auf und haben sicherlich andere Rennpferd im Stall.

00:08:46: Also Signals ist sicherlich eines davon, es unser digitaler Ableger in Berlin.

00:08:52: Wir haben die Signals Open Studios in Berlin einen Ort wo wir mit anderen Leuten zusammen Co-Working-Environment sitzen, wo wir irgendwie unseren Venture Capital Fonds haben und in verschiedene Dinge investiert.

00:09:02: Wo wir aber auch sowas wie ein Pre-Seat-Programm haben, wo einfach junge Unternehmen die ganz am Anfang stehen wirklich mit Geld und Expertise unterstützen also verschiedenste Dinge hinmachen bis dazu dass wir jetzt ganz neu seit diesem Jahr einen Startup-Klein Modell haben, also wirklich Partnerschaften mit Startups machen um deren Produkte als großes Unternehmen zu nutzen.

00:09:21: Weil ich glaube da gibt es noch immer so eine Diskrepanz zwischen einem großen Konzern auf der einen Seite und einem Start up was ein Produkt auf die anderen Seite hat, die eben entsprechend zusammenzubringen und da kann Singles sicherlich super viel leisten.

00:09:32: Ein zweiter großer Teil und da sind wir dann in unserer Vision zwanzig dreiundzwanziger, also in der großen Gesamtstrategie sind unsere sogenannten Journeys.

00:09:40: Also wir haben Kundenreisen Teams, die sich um die Kundenreise kümmern installiert.

00:09:45: Das ist in zwei verschiedenen Bereichen.

00:09:47: es gibt einmal die Zielgruppen Journeys.

00:09:49: da geht es darum eine unserer Kernzielgruppen abzuholen zu überlegen was brauchen diese Kernziel Gruppen eigentlich?

00:09:55: Was ist denn wichtig?

00:09:56: Was sind die Probleme die sie haben?

00:09:57: das sind die Herausforderungen.

00:09:58: und dann gibt es Service Excellence Journeys, wo es darum geht.

00:10:02: Services die wir schon haben zu verbessern, zu digitalisieren schneller effizienter zu machen aber vielleicht auch neue Services aus dem Boden zu stampfen und da arbeiten jetzt gerade wirklich autonome Teams dran den man zwar sagt so da ist euer Ziel das sind eure KPIs.

00:10:15: Aber wie ihr jetzt dahin kommt?

00:10:17: Das ist dann dem agilen Team überlassen.

00:10:19: Und da kommen tolle neue Ideen toll neue services raus toll neue Produkte in kürzeren Zeiten.

00:10:24: also Wir haben einfach auch eine Time-to-Market Die mittlerweile bei kommt immer drauf an, was es ist.

00:10:30: Aber so bei sechs Monaten vielleicht dann nochmal liegt haben wir jetzt auch vor kurzem eine neue Journey gestartet die relativ schnell nach wenigen Wochen schon ihre ersten MVPs am Start hatte also an verschiedenen Stellen bedächtig und nicht so schnell an anderen Stellen dafür wirklich mit viel Beschleunigung unterwegs.

00:10:46: Okay, also haben wir schon mal ein paar Takeaways sozusagen gelernt.

00:10:49: Also auf der einen Seite habt ihr Signals wo ganz viel digitales Geschehen und Innovationen drin passiert?

00:10:54: Also Co-Working haben wir jetzt gehört VC, Preceed und auch so ein Stück weit der Geschwindigkeitsübersetzer wie bei einem Fahrrad wenn man quasi vom Eingang den nächsten schaltet dass man zwei Zahnräder angleicht nämlich einmal die große Kernorganisation und dann die jungen Startups Und demgegenüber diese Journeys von denen du gesprochen hast.

00:11:10: vielleicht vertief mir das mal ein stückweit also werden wir es schon verstanden.

00:11:12: Ihr habt eine Arbeitsweise die auf Agilität fußt also einerseits die Kultur der zwei Geschwindigkeiten.

00:11:17: Andererseits den Gedanken, man gibt ein Ziel von oben vor und wie dort hingekommen wird in den Teams verankert.

00:11:22: Jetzt hast du gesagt, einem mal als Zielgruppen, andererseits Service Excellence.

00:11:26: Wenn wir den Podcast mit dem Johannes auch mal Revue passieren lassen ... Ich erinnere mich, der hat so Sachen erzählt wie ihr redet mit Bäckereien was die so brauchen... Und dann kommen halt irgendwie so ganz kurile Produkte raus wo man gar nicht an Versicherung denkt.

00:11:37: oder im Startup-Bereich kann man ja auch sagen habt ihr zum Beispiel mit Zerg damals als einer der ersten quasi Versicherungskonzepte entwickelt für diese Mikromobilität.

00:11:44: also da Das ist quasi was bei euch dann so als Produktentwicklung da passiert.

00:11:47: Von daher wäre das erst, was mich auch mal vertiefen interessieren würde, mal zu lernen wie ihr diese Maßnahmen der Journeys genau aufsetzt.

00:11:54: Also wie es strukturiert?

00:11:55: Wie arbeitet ihr da?

00:11:58: Teams, die sich aus Signali Duna mitarbeiten.

00:12:01: Aber auch externen Experten zusammensetzen.

00:12:04: Die arbeiten ein halbes Jahr erst mal Off-Campus sozusagen im Moment noch in einem Co-Working Space aber vielleicht dann an anderer Stelle auch in einem unserer bisherigen Hauptverwaltungsgebäude.

00:12:14: Arbeiten sie gemeinsam an ihren Themen und wenn ich sage Gemeinsam sind die wirklich sozusagen in mehreren Räumen zusammen wirklich jeden Tag außer wenn Sie natürlich rausgehen zu Interviews.

00:12:24: das heißt sie sind aus ihren normalen Jobs in den Versicherungsbereichen oder was auch immer raus und sind für ein halbes Jahr eben in einem interdisziplinären Team.

00:12:32: Und entwickeln da gemeinsam diese Lösung Bei den Service-Customer Journeys, also der Service Exzellenz.

00:12:38: Da geht es wirklich darum vorhandene Services zu nehmen sich anzuschauen was kann man da besser machen?

00:12:42: Was kann man schneller machen?

00:12:43: Das kann man digitaler machen.

00:12:45: Also bestes Beispiel.

00:12:46: Bescheinigung.

00:12:47: jeder braucht eine Bescheidigung von seinem Versicherer für das Finanzamt.

00:12:50: Das hat vielleicht.

00:12:51: vorher musste man eine Mail schreiben anrufen.

00:12:54: Man muss sich damit auseinandersetzen und dann hat man's irgendwie zwei Wochen später per Post bekommen.

00:12:58: Das ist jetzt ne Sache die sich in weniger Klicks im Digital lösen lässt.

00:13:04: dieser Journeys relativ schnell aus dem Boden gestampft hat, jetzt kann man sagen gibt es an anderer Stelle sicherlich auch schon.

00:13:09: Wissen wir auch.

00:13:10: aber wir machen dann natürlich alles um unsere Kunden und auch unsere zukünftigen Kunden da perfekt irgendwie abzuholen.

00:13:15: Und wie ich schon sagte dabei großen Unternehmen gibt's halt immer noch mal einmal die Herausforderung Wie bindet man das an die vorhandenen Systeme an?

00:13:21: Weil ist es nochmal was anderes als wenn du ein neues System aus den Boden stammst dass du eben gucken musst wie die Daten miteinander ausgetauscht werden.

00:13:28: Zielgruppen Journeys, da gab es gerade das Beispiel mit den Bäckern.

00:13:31: Das Lebensmittelhandwerk ist eine unserer Zielgruppe, glaube ich jetzt an vielen... stellen auch Herausforderungen gegenüber und da können wir natürlich irgendwie helfen.

00:13:40: Also das beste Beispiel war, dass die um drei Uhr morgens bei Embecker standen und er erzählte von seinen Problemen und das waren völlig andere Probleme als sie sich vorher ausgemalt hatten, die ihr haben könnte.

00:13:50: Und daraus sind halt einfach neue Produkte entstanden zum Beispiel, dass man Themen arbeiten wo man sagt, man muss nicht unbedingt Geld zahlen um jemandem zu helfen sondern vielleicht hilft es indem man Werbemaßnahmen erhöht oder indem man dem Becker ein Food Truck zur Verfügung stellt während der Baustellenzeit irgendwie davorstehen kann, weil er über die Baustelle nicht erreichbar ist etc.

00:14:10: Also da gibt es wirklich verschiedenste Ideen, die wir da verfolgen.

00:14:13: eine der aktuellsten, die dann auch aus einer Journey entstanden ist und mittlerweile auch in einem eigenen Unternehmen unterwegs ist Pilot.

00:14:20: Pilot ist so ein digitales Cockpit für KMUs wo man wirklich viele Sachen mit steuern kann.

00:14:26: ganz ganz interessantes Startup haben wir zusammen mit den Company-Bilder Finnlieb gegründet und steht jetzt eigentlich auf eigenen Beinen und da wird man eben ausschauen das wird so wie so ein zentrale Plattform für Services werden, wo sich KMUs eben die vielleicht nicht das Geld haben alle Digitalisierung selbst durchzuführen oder ihren eigenen Atmen haben oder was auch immer Hilfe bekommen können.

00:14:45: Ich erinnere mich an dieses Beispiel mit dem Bäcker, weil ich ... Entweder warst du das oder Johannes, der mir erzählt hat, dass das Thema so war okay.

00:14:51: Vielleicht vertief man es noch mal für den Hörer und die Hörerin sozusagen, dass man das versteht?

00:14:55: Also, Bäcker hat eine Baustelle bei sich im Haus, hat weniger Kundenverkehr, will gegen sowas abgesichert sein.

00:15:00: Und dann hast du mir so erzählt, okay, man denkt da, man schiebt ihm einen Check unter der Tür durch und der sagt eigentlich nee, das löst mir gar nicht mein Problem!

00:15:05: Weil natürlich, mir bricht jetzt Umsatz weg, aber viel schlimmer ist Leute, die sich vielleicht, die mich sonst entdeckt hätten kommen jetzt nicht rein ... kauft hätten ist die Chance viel größer, dass er das regelmäßig tun.

00:15:17: Die verlier ich jetzt sozusagen nicht nur einmal initial sondern auf Dauer.

00:15:20: Wo du dann meintest ja okay, das heißt vielleicht es ist viel schlauer dem nicht den Check und in der Tür durchzustecken... ...sondern irgendwie einen Food Truck davor zu stellen,... ...dass er trotzdem verkaufen kann.

00:15:27: Vielleicht weniger Umsatz macht aber ein bisschen und die Kunden sozusagen an sich bindet.

00:15:30: also das fand ich interessant,... ...das ihr solche Ansätze fahrt.

00:15:33: Jetzt frage ich mich natürlich immer ein Stück weit wenn du sagst ok so ne Journeys sind interdisziplinäre Teams.... ....die werden aus ihrer Arbeit rausgenommen sitzen off-campus haben irgendwie da spannende Nutzerinterviews mal Hand auf's Herz wer will danach?

00:15:43: dann bin ich noch in die Kernorganisation zurück.

00:15:46: Ja?

00:15:47: Also definitiv ein Learning, dass man darauf gefasst sein muss gerade als großer Konzern.

00:15:53: Dass dann auch irgendwann eine Sog Wirkung kommt.

00:15:55: ja also das wenn man mit diesen ersten Dingen startet und vielleicht wird das ein oder andere noch ein bisschen kritisch beäugt weil man sagen naja aber haben wir bisher auch nicht so gemacht.

00:16:03: Und jetzt wollen wir die Kunden fragen ist es der richtige Weg?

00:16:06: Das ist vielleicht doch ein paar Jahre her gewesen.

00:16:08: Aber da haben wir auch zu der Zeitpunkt solche Dinge gemacht wo gesagt haben wir zeigen euch wie Design Thinking funktioniert das sind mittlerweile Dinge da das musst du einfach fast niemand mehr zeigen, weil ganz viele Leute haben Berührungspunkte damit gehabt.

00:16:19: Ganz viele Leute sind in diesen agilen Teams gearbeitet und sich vielleicht persönlich auch weitergebildet.

00:16:24: Wir haben jetzt Agile Coaches die aus der Organisation heraus entstanden sind uns Scrum Master.

00:16:28: das heißt da ist es schon so dass wir vor der Herausforderung stehen eben da auch die nächsten Schritte zu gehen.

00:16:34: also die Leute die in den Journeys waren die kommen zurück und sagen entweder ändert sich jetzt was in meiner jetzigen Funktion sprich wir werden hier agiler oder ich möchte wieder zurück in eine der Journeys.

00:16:45: Es gibt.

00:16:46: Das war für mich ein tolles Erlebnis.

00:16:48: Ich habe einen halben Jahr lang mit einem anderen Team zusammengearbeitet, ich hab neue Dinge gelernt und die möchte ich jetzt in meine Organisation tragen.

00:16:55: Da möchte ich mit meinem Team, mit dem ich in der Linie arbeite, entsprechend auch so weiterarbeiten.

00:16:59: Also viele der Leute, die in Journeys gearbeitet haben sagen, die Dailies, die wir hatten waren für mich immer Dreh-und Angelpunkt des Tages und die möcht ich jetzt auch in meiner Linienfunktion wiederhaben.

00:17:09: und lieber Chef wenn du nicht dabei bist dann muss ich mir was anderes überlegen.

00:17:13: also da diese Sogwirkung mitzugehen ist natürlich ein tolles Gefühl, dass du auch für die Leute, die es irgendwie initiiert haben zu sagen das kommt an und die Leute würden das einfach gerne so weitermachen selbst wenn sie nicht in diesen Journeys arbeiten.

00:17:25: Also da ist es schon so.

00:17:27: Definitiv ein Learning ist, dass wenn du damit startest dann musst du auch all the way gehen und wie du sagst auch einen langen Atem haben.

00:17:34: Und ich glaube das haben wir bei Signalintuna tatsächlich bewiesen, dass wir jetzt auch nicht nach vielleicht einem Fehlschlag oder vielleicht dauert mal etwas doch länger oder geht nicht in die richtige Richtung, dass man dann sagt okay dann lassen wir es jetzt sondern dass man sagt wir glauben an diesen Weg den wir eingeschlagen haben und denen wollen wir auch so weitergehen.

00:17:50: Aber Hand aufs Herz, wir fühlen hier mal ehrliche offene Gespräche.

00:17:54: Wie viel Prozent der Menschen verliert man auch?

00:17:55: Also gibt es auch Mitarbeiter wo du sagst okay die kommen hinterher zu mir und sagen wow war eine tolle Erfahrung.

00:18:00: aber ich habe dadurch gelernt das ist nicht meins Ich passe hier nicht mehr rein oder ich möchte so nicht arbeiten gibt's da auch weiß

00:18:06: Das ist tatsächlich sehr sehr gering.

00:18:08: Also es gibt definitiv Leute, die nach dem halben Jahr sagen das war ein tolles Erlebnis.

00:18:13: War sehr fordernd weil man halt eben wirklich sehr intensiv in diesem Team zusammenarbeitet und auch um die Themen ringt ja?

00:18:21: Und schaut wie man die Sachen an den Start bekommt und dann gibts eine Deadline und dann gehts los und so weiter sofort.

00:18:25: Die sagen aber auch ich bin froh wieder in meinen vorherigen Job zu kommen wo ich mich mit auskenne, wo ich mein Team zusammen habe und all diese Dinge die dann aber sagen ich will eigentlich die Beispiele, dass jemand jetzt sagt ich war in der Journey und möchte dann das Unternehmen verlassen.

00:18:43: Das ist mir zumindest nicht bekannt, dass es das jetzt in einer großen Zahl geben würde.

00:18:47: Dann lass uns doch mal das Thema Produktentwicklung noch weiter vertiefen.

00:18:50: Was waren sonst so Learnings, die ihr gemacht habt bei der Entwicklung neuer Produkte für einen Konzern?

00:18:54: Der auf der einen Seite seine Legacy managen muss also auf der anderen Seite quasi ein Erbe hat eine Altlast auch manchmal Also man kennt ja diese ganzen Geschichten auch dass so Banken und Versicherungen oft noch so Coboy Server und sowas haben plus hohe Verantwortung plus klar irgendwie stark reguliert etc.

00:19:08: pp.

00:19:08: Und auf der andern Seite aber innovativ sein möchte.

00:19:10: was habt ihr dabei noch gelernt?

00:19:12: Interdisziplinäre Teams auf jeden Fall helfen, dass die verschiedenen Bereiche des Unternehmens wenn sie miteinander sprechen relativ schnell merken das man eigentlich über ähnliche Dinge spricht.

00:19:22: aber vielleicht mit anderen Worten der IT geht immer so dieser Ruf voraus.

00:19:27: die Sachen nicht so schnell umsetzen zu können.

00:19:29: Wenn man einfach sagt, eben diese Legacy-Systeme sind zu groß und wir haben da gibt es nur noch ein Programmierer der diese Programmiersprache kann und der geht bald in Rente und all diese Dinge, die es an den Stellen gibt aber dass man dann doch sieht das Menschen sind, die sagen Wir wollen hier jetzt auch Gas gehen also wir wollen ja jetzt auch neue Services an den Start bringen Und wir sind in diesen Teams mit dabei und wir gehen da wirklich Hand in Hand mit den Produktentwicklern und der Regulatorik und den Datenschützern.

00:19:55: unser Umschnelles möglich ein gutes Produkt rauszubringen.

00:19:58: und da wo sie halt auch können, also da wo man wirklich sagt da kann jetzt Geschwindigkeit einen Tag gelegt werden.

00:20:03: Da tun Sie es dann auch.

00:20:04: eine Sache die bei uns natürlich nochmal ein Vorteil ist und da hatte ich gerade schon von Signals gesprochen von zum Beispiel dem Start-up client Partnerschaften einzugehen Produkte von Startups zu nutzen die vielleicht gar nicht an vielen Stellen an unsere Systeme angeschlossen werden müssen, sondern die Autark davon laufen können oder aber die Schnittstellen haben, die damit kommunizieren können.

00:20:24: Wenn es schnell gehen muss, wenn es schnelle Use-Cases sind und vielleicht erst mal ein Proof of Concept ist wo wir sagen wollen erstmal testen ob das funktioniert dann sind diese Art Partnerschaften eigentlich auch immer ein guter Weg.

00:20:35: Und ansonsten ändert sich halt auch die IT an vielen Ställen jetzt bei uns.

00:20:39: Die IT isst an vielen stellen sogar dem Rest des Unternehmens was zum Beispiel Agiles angeht voraus.

00:20:46: Also die arbeiten schon seit Jahren mit Scrum und Kanpanen, entwickeln neue Produkte

00:20:52: etc.,

00:20:53: auch da gibt es natürlich einfach einen Innovationsschub der sich jetzt immer wieder einsetzt.

00:21:00: Gibt es Fehler, die ihr gemacht habt?

00:21:01: Wo du hinterher sagst wow oder habe ich echt Lehrgeld gezahlt aber wenn nicht dankbar.

00:21:04: das kann ich irgendwie in der Zukunft immer anwenden?

00:21:07: Ich glaube Fehler in dem Sinne nicht.

00:21:09: also wir haben ein paar Learnings einfach gehabt wo wir gemerkt haben dass man umsteuern muss.

00:21:14: Das wäre vielleicht noch vor ein paar Jahren, hätte man an irgendeiner Stelle gesagt so jetzt ist hier Schluss.

00:21:20: Aber mittlerweile sind wir ja mehr dazu übergegangen zu sagen relativ schnell was zu testen das zu validieren und wenn es eben nicht so funktioniert wie wir uns das vorstellen dann eben auch eine Kehrtwende zu machen also bis hin zu einem Pivot dass man sagt Wir gehen in die falsche Richtung lass uns mal in eine andere Richtung gehen.

00:21:35: Ich glaube, was wir gelernt haben ist dass man eine gemeinsame Verantwortung für die Themen braucht.

00:21:40: Also das die Leute sich alle irgendwie dahinter stellen müssen also dass es gleichzeitig top down und bottom abkommen muss.

00:21:47: Also natürlich sagen das auch immer wieder... Das ist ja nicht nur bei uns so sondern der Vorstand hinter dieser Transformation stehen muss aber eben die Steuerung übernimmt, aber auch dann die Leute sozusagen bottom abmachen lässt.

00:21:59: Die Experten an ihren Sachen arbeiten lässt und dass man da dann eben begleitend dabei sein muss, dass man viel kommunizieren muss.

00:22:05: also wenn ich jetzt sagen müsste wir haben in der Vergangenheit Sachen gemacht, die wir jetzt besser machen, dann ist es definitiv das wir mehr darüber sprechen was wir im Unternehmen tun.

00:22:14: Also dass wir das Unternehmen auch mehr zu den Dingen abholen, die wird zum Beispiel als CDO Einheit machen.

00:22:19: Wir haben einen quaterlichen CDO Open Pitch Day wo unsere Projekte pitchen gerade beteiligt sind, wo wir gerade mit drin sind.

00:22:26: Wo wir sagen das ist spannend für uns um einfach den Leuten nicht das Gefühl zu geben hier da und wie er hier sondern Wir sind gemeinsam in dieser Sache, in dieser Transformation mit drin.

00:22:36: Könnt ihr diesen Prozess, wie ihr Agil arbeitet?

00:22:39: Kannst du die noch mal ein bisschen auseinander nehmen.

00:22:40: Lustigerweise ich hab mir auch gerade hier von dem Alexander Osterwalder den Business Model Canvas entwickelt hat so einen Buch gekauft wo es genau darum geht schnelle MVPs testen Ideen in Geschäftsideen überführen.

00:22:51: Wie macht ihr das?

00:22:51: was sind eure Techniken um schnell MVPs zu produzieren und agil zu arbeiten auf der Produktentwicklungsebene

00:22:57: also wir haben kein vorgefertigtes Toolset, wo wir jetzt sagen so du musst alles nach Scrum machen oder wir arbeiten hier nach Kanban.

00:23:05: Sondern im Endeffekt sucht sich jedes Team was an diesen neuen Produkten arbeitet ein Weg für den sie alle stehen können.

00:23:12: Sie haben natürlich externe Hilfe.

00:23:13: Wir haben Agile Coaches die uns dabei helfen.

00:23:15: Wir haben Scrum Master, wir haben UX Designer Die wir von extern holen, die wir aber auch intern mittlerweile ausbilden.

00:23:20: UX Researcher also an ganz vielen Stellen und sozusagen Menschen die das agile arbeiten schon länger betreiben und uns dabei unterstützen können, aber es liegt auch an jedem einzelnen selbst in diesen Teams das zu machen.

00:23:32: Also kein genaues Framework sondern vielmehr dass wir sagen wir teilen's in Phasen ein also am Anfang steht definitiv immer die Interview war so sagen wir müssen mit den Kunden sprechen und das ist vielleicht eine der großen Dinge die nicht nur wie sondern ganz viele Unternehmen für sich erkannt haben dass die Experten, die in den Unternehmen sitzen.

00:23:51: Experten in ihren Feldern sind.

00:23:52: aber sie sind halt einfach nicht die Kunden.

00:23:55: und dieses typische was wir gerne sagen na ja ich mach das seit zwanzig Jahren ich weiß doch was der Kunde will.

00:24:00: Das stimmt halt so eben nicht mehr und wir kommen eigentlich eher immer mehr dahin.

00:24:04: Und das war zum Beispiel das Beispiel von den Bäckern, dass wir sehr viel mit den Menschen reden.

00:24:08: Dass wir sehr viele abfragen und nicht nur vom Wegen... möchtest du Versicherung A oder B haben, gefällt dir die Farbe blau oder gelb besser?

00:24:16: Sondern dass wir tatsächlich tiefer reingehen und sagen erzähl uns mal wie dein Tag aussieht.

00:24:20: Erzähle uns mal, wie ein guter Tag wie ein schlechter Tag aussieht!

00:24:23: Erzähl uns was dich nachts wach hält und was dich auch glücklich macht und red mit uns drüber wo du das Gefühl hattest schonmal alleine gelassen worden zu sein.

00:24:32: Auch von Versicherung ja.

00:24:34: also Wir sind da auch sehr ehrlich mit uns selbst glaube auch dass wir wissen dass wir eine sehr wichtige Rolle in der Gesellschaft haben viele Risiken abfedern können, aber dass wir eben auch nicht bei allem dabei sind und dabei sein können.

00:24:46: Und das auch für viele Dinge auch ganz gegebenen sei es in der Regulatorik oder im Datenschutz.

00:24:51: also da gibt's auch viele Sachen die wir noch lernen.

00:24:53: Also es gibt keinen festgelegten Prozess.

00:24:55: wie wir dahin kommen sagen an vielen Stellen, dass wir schnellstmöglich einen Prototypen bauen müssen.

00:25:00: Böse gesagt war es am Anfang immer so die Leute lassen wir sehr schnell basteln mit Schere und Kleber, Papier und Stift.

00:25:08: Und Zeichnen und Kritzeln und Malen – das ist mittlerweile einfach auch ein ganz normaler Weg die Dinge zu machen also sehr schnell Prototypen zu bauen und dann eben auch mit der Hilfe des UX-Design etc.

00:25:20: sehr schnell einen ersten MVP zu bauen den wir dann wiederum mit den Kunden testen.

00:25:25: Da ist es so dass auch die Kunden – zumindest so erleben wir das – sehr viel Empfänglicher dafür sind früh mit reingeholt zu werden.

00:25:33: Also ich glaube auch da hat sie so ein bisschen einen Umdenken stattgefunden, die Leute sind schon bereit in einer grünen Phase mit Feedback zu geben wenn Sie merken dass Sie schlussendlich was davon haben.

00:25:43: Und

00:25:44: was sagst du, die Erfahrung bei dir?

00:25:46: Wie viel Prozent des, was man da produziert, wirft man weg.

00:25:48: Weil ganz viele, die jetzt zuhören können ich mir vorstellen haben entweder selbst schon mal etwas ausprobiert und dann passiert es ja ganz oft.

00:25:53: Man macht das so ein Jahr ist zahlt nicht quasi auf umsatzrelevantem Niveau ein und dann wird's wieder eingestampft.

00:25:59: wie war das bei euch?

00:26:00: Wieviel habt ihr für die Tonne produziert und wieviel konnten sie wirklich nutzen?

00:26:03: Also es wurde.

00:26:04: wenn man die jenis jetzt fragen würde dann ist es glaube ich von journey zu journey unterschiedlich aber es wurde natürlich schon für die tonne produziert, aber für die tonna hört sich jetzt immer erst mal schlimm an.

00:26:14: das ist jetzt nicht eine tonne wo was weggeschmissen wird sondern ist ne tone wo wir die dinge aufbewahren wo wir sagen das können wir irgendwann wieder rausholen.

00:26:20: Wenn wir es ein anderer stelle brauchen.

00:26:22: also glaube wir haben wirklich nichts weggeschmissen sondern wir haben eher dann gesagt so dass legen wir erstmal auf halbe das ist vielleicht nicht gerade der richtige zeitpunkt oder nicht die richtige zielgruppe oder nicht der richtige service an der richtigen Stelle, aber wegwerfen tun wir an sich nichts.

00:26:36: Wir gehen da schon sehr kurzfristig immer vor um es mal sozusagen.

00:26:41: also die Iterationsschleifen die wir drehen sind relativ Klein, also dass wir gar nicht so sehr dieses haben.

00:26:48: Das läuft jetzt ein dreiviertel Jahr oder ein Jahr und dann merken wir das läuft dann nicht richtig sondern wir gehen da eigentlich schon relativ früh dazwischen.

00:26:55: Also sehr von KPIs getrieben, das direkt zu analysieren funktioniert was funktioniert was nicht mit den Kunden zu vertesten?

00:27:02: Und dann hast du einfach auch nicht dieses Enttäuschungsmoment was du haben würdest wenn du dein Baby seit einem Jahr da stehen hast und du verstehst nicht warum funktioniert das nicht.

00:27:10: und warum klappt dies nicht, warum klappt das nicht?

00:27:12: Warum nimmt der Kunde das nicht an?

00:27:13: Du kriegst es eigentlich immer sehr schnell Feedback und hast dann gar nicht so dieses Kill Your Darling Problem, weil du vielleicht noch gar nicht die Chance hattest das als dein Darling zu sehen.

00:27:22: Weil es eben so schnell weiterentwickelt wird.

00:27:24: also wir produzieren nichts für die Mülltonne sondern eher für später oder fürs Learning.

00:27:30: Ja, ich meine es ist mir auch so eine Herzensangelegenheit das anderen die zuhören mit auf den Weg zu geben.

00:27:35: Das ist ja ein bisschen wie in der Wissenschaft ne?

00:27:37: Falls sie fizieren ist ja auch im Wert.

00:27:38: man muss ja nicht mehr nur verifizieren sondern mal zu wissen welche Wege aber auch nicht geht und warum nicht.

00:27:42: Ist ja bald mindestens genauso viel wenn nicht sogar mehr wert als das zu wissen wie man das macht.

00:27:46: Was jetzt als letzten Komplex mit dir gerne noch kurz besprechen würde, ist so Signals insgesamt.

00:27:51: Also mal zu verstehen wie ihr das aufgehangen habt und wie das sozusagen auch wirkt weil das beschäftigt sich nicht auch viele die sich mit Unternehmertum plus Digitalisierung beschäftigen.

00:27:59: man hat ja gerne diese Politikbildung oder auch dieses typische, die da drüben geben das Geld aus was wir verdienen es immer.

00:28:04: so ein Satz den ich gerne zitiere Wie ist das bei euch?

00:28:07: Wie orchestriert ihr einen digitalen innovativen Arm mit einem Bestandsgeschäft?

00:28:11: Erstmal haben wir's von Anfang an wirklich vermieden, das eine von dem anderen zu trennen.

00:28:17: Also ja wir haben gesagt Unser VC-Arm soll so frei wie möglich sein, weil das eben auch dann nur interessant für die möglichen Beteiligungen ist.

00:28:25: Dass sie sagen ich will jemand aus finanziellen Gesichtspunkten investiert und nicht ein strategischer Investor ist.

00:28:30: Das war sozusagen losgelöst.

00:28:32: aber alles andere von Signals haben wir eigentlich von Anfang an sehr nahe auch an die Organisation geholt.

00:28:37: Nicht räumlich.

00:28:38: also da haben wir die Trennung Signal Iduna sitzt in Dortmund und in Hamburg mit den Hauptverarbeitung und Signals sitzt in Berlin.

00:28:45: Also es war schon eine räumliche Trennung.

00:28:47: Aber zum Beispiel Studios haben wir klar mit dem Fokus gegründet zu sagen, wir wollen einen Ort schaffen wo Begegnung möglich ist.

00:28:53: Damit meinen wir nicht Begegenung innerhalb des Berliner Ökosystemes sondern Begegnung von allen die möchten, die dabei sein wollen und das können genauso auch die Mitarbeiter von Signale Duna sein.

00:29:04: und wir haben von Anfang an eigentlich sehr viele Events gemacht wo wir Startups und Mitarbeiter zusammen gebracht haben, wo wir auch viele Leute in Berlin haben arbeiten lassen, wir haben Kurse die in Berlin stattfinden.

00:29:14: Wir sagen aber auch jedem, wenn du in Berlin bist für einen Termin und du willst danach nicht direkt ins Hotel oder direkt zurückfahren.

00:29:21: Dann kommen noch mal in die Open Studios Arbeiter von da aus.

00:29:24: Wir haben schön großen runden Tisch im Eingangsbereich Da kann sich jeder hinsetzen er möchte es gibt Kaffee und WLAN umsonst Und dann geht das los.

00:29:32: also Es war nie so dass man das Gefühl hatte die da drüben und wir hier Sondern.

00:29:36: es gehört irgendwie von Anfang an dazu und ein Learning ist definitiv steht und fällt mit den Menschen die da arbeiten.

00:29:43: Die müssen Natürlich in erster Linie bei Signals, in Richtung des Ökosystems arbeiten die müssen sich damit auseinandersetzen.

00:29:51: Die müssen auch die Sprache sprechen aber sie müssen auch irgendwie andockfähig sein an das Unternehmen.

00:29:56: also man darf nicht das Gefühl haben wenn man mit jemandem von Signals im Raum sitzt dass die von einem anderen Stern kommen.

00:30:01: und das ist wirklich uns super geglückt.

00:30:04: wir hatten viel Zeit, da rein investiert auch die richtigen Leute zu finden für die verschiedenen dinge.

00:30:10: Die wir in berlin machen und das ist ein glaube ich der key learnings dass man sagt wenn du die richtige leute an dieser stelle hat dann findet diese entkoppelung auch nicht statt.

00:30:18: also das zum einen die menschen sind wichtig Kontext des Konzerns, aber auch im Kontext von Start-ups funktionieren.

00:30:24: und dann ist es sicherlich nochmal ein Ding das wir von Anfang an die Mitarbeiter der Signal Iduna dazu eingeladen haben einen Teil davon zu werden.

00:30:32: Von den Open Studios von Signals Sicht damit zu beteiligen und damit zu machen.

00:30:36: Angefangen bei der Eröffnungsparty wo viele Leute von Signal Idunna mit dabei waren bis hin zu Seminaren die wir gemacht haben Veranstaltungen für die Signal IdUNA in Berlin gemacht haben Veranstaltungen, die wir von Signals jetzt auch remote zum Beispiel für das Unternehmen machen.

00:30:52: Also da ist sehr viel Verzahnung.

00:30:53: ich glaube das ist wichtig und Signals hat auch ein Stück weit dafür gesorgt dass so die Signal Eduna wir nennen es immer so digitale Selbstvertrauen bekommen hat.

00:31:02: So, wir können das.

00:31:03: Also ne?

00:31:03: Wir sind als Signal Iduna vielleicht zumindest nicht so... ...als der Innovationstreiber bekannt gewesen, als wir mit Signals auch gestartet sind und das hat dem Ganzen vielleicht so ein erstes Gesicht gegeben.

00:31:14: also dass ist ein Learning definitiv, dass solche Leuchttürme wichtig sind.

00:31:18: aber du musst natürlich vorsichtig sein, dass du die Dinge auch vorsichtig aufbaust und nicht größer machst oder werden lässt, als sie eigentlich sind sondern Sie immer im Kontext des Gesamtunternehmens betrachtest und Sie da eben eine Rolle haben selbst wenn die Rolle eine sehr freie Rolle aber dann musst du sie halt auch frei arbeiten lassen.

00:31:34: Und das ist natürlich auch in einem Konzern nicht immer einfach, aber auch da muss man sagen hat die CDO-Einheit finde ich ganze Arbeit geleistet auch da wirklich das ein oder andere vom Unternehmen zu trennen, aber es dann auch wieder zum richtigen Zeitpunkt ran zu holen.

00:31:48: Also Investments sind eigentlich ein schönes Beispiel.

00:31:50: wir haben viele Investment so man sagt dass würde man jetzt nicht von der Versicherung vermuten.

00:31:54: Da hat es gerade das Beispiel Cirque genannt, mittlerweile ja Bird.

00:31:58: Wir haben aber auch so was wie Automation Hero die Sales-Automation machen, die uns an vielen Stellen dann auch helfen.

00:32:04: also es war ein klares Investment.

00:32:05: finanziell getrieben und hinten raus haben wir aber gemerkt An sich können sie uns auch an vielen Schnittstellen helfen Und jetzt ist daraus eben auch eine Partnerschaft entstanden.

00:32:13: Also tolles Team in Berlin sitzen mit verschiedenen Leuten die aus verschiedenen Ecken kommen Die aber auch alle andockfähig an den Konzern sind.

00:32:21: Was ich völlig verstanden habe ist Signals jetzt nur in Anführungsstrichen euer VC-Arm oder ist das auch, wo ihr eure ganze Digitalisierung drunter abbildet?

00:32:30: Eigentlich weder noch.

00:32:31: Also Signals VC ist unser Venture Capital Arm mit einem Hundert Millionen Fonds und wie ich gerade schon sagte sehr Aero Eye Driven also kein strategischer Investor sondern klar auf den Return ausgelegt.

00:32:44: Signals als Ganzes Mit den Open Studios, mit unserem Pre-Seat-Programm.

00:32:48: Mit dem Startup-Kleinprogramm.

00:32:49: was wir haben.

00:32:50: Mit Partnerschaften die wir eingehen ist nicht das was sozusagen Digitalisierung im Kern... Macht oder vorantreibt sondern viel mehr der Vernetzer das Kuckloch nach außen wenn man so will ja also irgendwie das Vergrößerungsklas auf die Start-up Szene zu gucken.

00:33:05: was gibt es für neue Produkte, was gibt's für spannende Partnerschaften.

00:33:08: Was sind wichtige Events?

00:33:09: Wo kann man dabei sein?

00:33:10: wo kann man mithelfen und auch als Partner als Versicherung natürlich reingehen?

00:33:15: wir sind nicht nur daran interessiert in... Dinge zu investieren sondern wir sind auch interessiert an Partnerschaften, gemeinsam Dinge hochzuziehen aber uns auch zu positionieren.

00:33:24: Also das was du gerade sagtest mit dem Thema Surk mit neuer Mobilität daraus ist halt einfach ganz viel auch entstanden also das fing als Investment an.

00:33:32: dann hat Kamsurking irgendwann auf uns zu und sagten naja wir haben grade überlegt wir müssen auch die Roller mal versichern.

00:33:37: so da waren wir natürlich schnell.

00:33:38: dabei haben innerhalb von wenigen Wochen ein Versicherungstarif aus den Boden gestampft und dann war aber auch klar dass wie das normalerweise wäre.

00:33:46: Du zahlst, ich weiß nicht, dreißig Euro fürs Jahr und dann hast du deine Versicherung so.

00:33:52: Das hilft aber im Start-up natürlich nicht weil die Zahlen Anfang des Jahres dreizig Euro sind diese dreizig euro weg.

00:33:57: Und dann haben wir angefangen uns da Gedanken zu machen.

00:33:59: Wie kann man sozusagen das Problem was dieses start up hat nämlich vielleicht nicht genug Kapital um dreizig EUR am Anfang des jahres zu zahlen Nicht dreizig Euro, sondern dreißig mal X. Lass uns das doch schauen ob wir das eher auf so eine pay per use Basis bringen können, sodass man vielleicht am Ende des Jahres trotzdem dreizig euro gezahlt hat aber dass eben über das Jahr verteilt war und daraus sind halt ganz viele Sachen entstanden.

00:34:20: Das heißt Signals ist eigentlich mehr ein erster Punkt um mit uns in Kontakt zu kommen um Partnerschaften zu schließen um neue Ideen zu entwickeln.

00:34:28: Aber die tatsächliche Entwicklung von neuen Produkt Digitalen Produkten, die findet dann bei uns im Kerngeschäft in diesen Journeys.

00:34:36: In Projekten

00:34:37: etc.,

00:34:37: statt die wir vorantreiben.

00:34:39: Es ist quasi immer nur so eine Art Katalysator also es kann quasi nicht alleine funktionieren sondern es schließt auf und die Befüllung der Pläne die man macht oder die Überlegungen die passiert quasi in diesem Journeys wie du das gerade beschrieben hast.

00:34:52: Es geht in beide Richtungen, also manchmal tritt eine Journey mit einer Idee an Signals heran und sagt schaut doch mal irgendwie ob es dazu ein passendes Start-up gibt.

00:35:00: Wir wollen jetzt Service XY machen und wir wissen nicht ob wir den selber machen sollen.

00:35:04: dann gibts sozusagen so einen Suchauftrag uns Signals geht los und überlegt sich gibt's da Startups die das schon abbilden können?

00:35:09: wie kann man mit denen in Kontakt treten?

00:35:11: was für Produkte haben die?

00:35:13: Wie kann man die ans Unternehmen anschließen?

00:35:14: Das ist sozusagen eigene Richtung.

00:35:15: Die andere Richtung wäre dass Signals... fällt ein Startup auf, weil wir investiert haben.

00:35:20: Weil wir auf einer Veranstaltung waren, weil man den Gründer kennt und der jetzt was Neues macht oder wie auch immer.

00:35:25: Und man geht dann von da aus auf die Journeys zu oder auf andere Bereiche des Unternehmens und sagt hier, Wir haben ein interessantes Start-Up, wollen wir das nicht mal versuchen anzuschließen?

00:35:34: Also es geht wirklich in beide Richtungen.

00:35:35: Was man jetzt vielleicht tatsächlich sagen muss ist Signals Das Innovationslabor, das war uns auch immer ganz wichtig.

00:35:42: Wir haben gesagt wir haben in Berlin kein Innovationslabour aufgebaut.

00:35:45: also da gehen nicht die Teams für drei Wochen hin und arbeiten an irgendeinem Prototypen sondern es ist wirklich eine Sache wo wir mit Startups in Kontakt kommen wollen.

00:35:55: Wir wollen in der Startup Ökosystem, wir wollen Mitleuten zusammenarbeiten Events machen und einfach in Austausch kommen und uns positionieren.

00:36:03: Und warum habt ihr das so bestimmt gemacht?

00:36:05: Also, es klingt so als hättet ihr einen guten Grund für gehabt ist nicht als euer Innovationslabor zu verpacken.

00:36:10: gab's dann strategischen Grund für oder war das einfach eine inhaltliche Entscheidung?

00:36:14: der grund ist eigentlich viel mehr dass wir die Expertise für viele Produkte und auch für Digitalisierung tatsächlich auch schon im haushaben Also dass wir auch an den Dingen, an denen wir auch schon vor unser Beginn der Transformation gearbeitet haben viele neue digitale Produkte entstanden sind.

00:36:29: Vielleicht nicht in der Geschwindigkeit, in der es jetzt ist aber das ist tatsächlich schon so passiert und es ging eigentlich nur mehr darum nochmal einen zusätzlichen Zugang zum Thema Startup zu finden und auch zur Arbeitsweise von Startups um da eben als Bindeglied zu funktionieren.

00:36:41: ja weil werden gerade zu beginnen auch da muss man sagen drei Jahre her, dass wir Signals gegründet haben.

00:36:46: Das ist sicherlich jetzt nochmal eine andere Sache aber zu Beginn war es wirklich so das sich der Start-up Mitarbeiter und der Konzernmitarbeiter ein bisschen beäugt haben.

00:36:54: Ja, was will er?

00:36:55: Was kann er?

00:36:56: Wo kommt der her?

00:36:58: Wie kann der schon Senior sein, obwohl er nur zwei Jahre gearbeitet hat?

00:37:01: und ich mach das seit zwanzig Jahren so.

00:37:03: Also da gab es vielleicht noch so Berührungspunkte die noch nicht so richtig geklärt waren ist aber mittlerweile auch eine andere Sache.

00:37:09: also Die Rolle von Signals ist sicherlich auch nochmal ne andere in den letzten Jahren geworden Hat man auch dargesehen sowas wie ein Start-up Kleint.

00:37:16: also wirklich die Produkte von Startups zu nutzen Ist auch jetzt erst neu dazugekommen.

00:37:19: wir gemerkt haben Es geht nicht nur darum immer Partnerschaften im Großen zu machen sondern auch mal einfach ein Produkt zu nutzen und da eben das ans Unternehmen anzuschließen.

00:37:27: Okay, also die Organisation lernt so'n bisschen mit aber wer orchestriert denn das Ganze eigentlich?

00:37:31: Also wer weiß okay Signals hat jetzt irgendwie sozusagen da einen Startup aufgetan.

00:37:36: gleichzeitig hat die interne Abteilung wie eine Idee.

00:37:38: Also wer ist da der Vernetzer auf beiden Seiten?

00:37:41: Das ist im Endeffekt wird es natürlich gesteuert vom Chief Digital Officer.

00:37:45: Also daher steht sozusagen über der CDO-Einheit und Signals ist ein Teil des CDO Einheit also sozusagen organisatorisch aufgehängt in das CDO einheit.

00:37:54: Das heißt, da ist auch die Verbindung.

00:37:55: tatsächlich mittlerweile ist dabei ein Netzwerk entstanden dass die Leute, die in Berlin arbeiten einfach viel in Konzernen unterwegs sind.

00:38:03: Also viele Leute kennen in Sitzungen mit dabei sind bei Veranstaltung mit dabei Sind Und man wirklich diese Vernetzung, die wir uns eigentlich alle immer wünschen nämlich Die leute, die es entscheiden können und die auch an die Expertise besitzen zu entscheiden, plötzlich anfangen miteinander zu reden.

00:38:17: Keine Berührungsängste mehr miteinander verspüren und einfach da in den Austausch kommen.

00:38:21: Koordinationen findet natürlich auch dann in den regelmäßigen Meetings die wir in der CDO-Einheit haben statt.

00:38:27: also wir versuchen alle sechs wochen im gesamteam zusammenzukommen wirklich einmal unsere themen auszutauschen, pitchen uns gegenseitig die sachen an denen wir dran sind.

00:38:36: Wo wir gerade arbeiten was die neuen investment sind was die neun startups mit dem wir partnerschaft machen was aber vielleicht auch die Produkte sind die grade im kerngeschäft entwickelt werden einfach um eine gemeinsame basis anwissen zu haben.

00:38:48: und da entstehen einfach viele neue dinge viele produkte wo wir sagen gibt es entweder eine Nied, den wir sehen als Signals oder es gibt irgendwie einen Bedarf aus dem Haus die sagen wir brauchen da irgendwie eine Verbindung und da passieren gerade viele tolle Sachen.

00:39:05: Ich glaube, man hat schon mal einen guten ersten Eindruck bekommen.

00:39:07: Wie ihr so tickt?

00:39:08: Wir haben viel gelernt durch Produktentwicklung wie ihr das macht, wie ihr Agil arbeitet und wie eure digitalen Arme funktionieren.

00:39:16: Da freu ich mich sehr darauf, dass wir mehr davon erfahren und von dir was über deinen Job hören.

00:39:19: Wir haben nicht so viele mit einer Rolle gesagt als Kommunikationschef.

00:39:22: Wenn man weiß wahrscheinlich und kriegt so mit du hängst an vielen Enden dran ... Ich will jetzt gar nicht Hans Dampfen allen Gast sagen.

00:39:28: Das wäre ein bisschen abwertend aber es ist schon so, dass man viele Fäden zusammenführt.

00:39:33: Da bin ich gespannt drauf, die mit dir zu betrachten.

00:39:36: Von daher schon mal für den Moment vielen Dank und ich freu mich aufs nächste

00:39:40: Mal!

Kommentare (1)

Fakten-Check

‧
Leider sieht die Realtät bei Signal Iduna anders aus. Statt einer "Sogwirkung" können die Mitarbeiter den agilen Weg mitgehen oder das Unternehmen verlassen (gemäß dem Vorstand in einer Betriebsversammlung) und werden jetzt gezwungen, sich auf eine Stelle in der neuen "agilen Organisation" zu bewerben, auch wenn sie schon 20 Jahre im Unternehmen sind. Der Chief Innvation Officer (im Podcast: Johannes) meint Versicherungen neu erfunden zu haben (siehe Artikel in t3n, Nr. 53, "Digitale Transformation in der Versicherungsbranche") und über allem zu stehen. Leitende Mitarbeiter kommen nicht mehr aus den eigenen Reihen, sondern von T-Systems, Netflix etc., die gar nicht wissen, worum es im Versicherungsgeschäft geht. Und es werden Millionen Euro für Berater ausgegeben, die kassieren und dann wieder weg sind. Das sollte man wissen, wenn man den Podcast hört .....

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