Desktop Commerce ist wie der stationäre Einzelhandel: er stirbt. | #Handelsstrategien 🛒
Shownotes
ANALYSE | Mobile First oder mobile Only ist das Credo vieler Branchen. Auch im Handel. In dieser Folge analysieren Joel, Alex und Jochen, inwieweit mobile Technologien den Markt beherrschen. Unsere E-Commerce Experten machen eine Bestandsaufnahme, beurteilen, wer seine Hausaufgaben gemacht hat und wer nicht. Außerdem sprechen die drei über Payment Systeme, die ein Stück vom E-Commerce Kuchen abhaben wollen. Du erfährst... ...welchen Stellenwert, das Geschäft mit Apps für Unternehmen darstellt ...was für Mobile Konzepte es neben herkömmlichen Online Shops gibt ...welches Interface für dich als Händler in Frage kommt ...wie Big Player Mobile Angebote umsetzen ...wie die Stationären sich dem Markt anpassen ...welchen Vorteil Mobile First Unternehmen haben ...welche Relevanz verschieden Payment Systeme haben ...wie Soziale Netzwerke den Markt aufmischen ➡️ Du konntest dir keine Notizen machen? Unser [digital kompakt+ Newsletter](newsletter.digitalkompakt.de) fasst dir für jede Folge die wichtigsten Punkte zusammen Diese Episode dreht sich schwerpunktmäßig um E-Commerce: Joel trifft sich regelmäßig mit den beiden E-Commerce-Experten Alexander Graf (Kassenzone, Spryker) und Jochen Krisch (Exciting Commerce, K5) um ihr Wissen zu bündeln. Gemeinsam nehmen die drei dich mit auf eine Reise zu spannenden Tiefenanalysen, Strategiediskussionen und Praxiseinblicken des Onlinehandels. Ein wahres Feuerwerk zwischen drei Experten, die scharfe Thesen formulieren und lebhaft miteinander diskutieren. __________________________ ||||| PERSONEN ||||| 👤 Jochen Krisch, Branchenanalyst, Gründer der K5 Konferenz und Macher von Exciting Commerce 👤 Joel Kaczmarek, Geschäftsführer digital kompakt 👤 Alexander Graf, E-Commerce-Experte, Macher von Kassenzone und Gründer von Spryker Systems __________________________ ||||| SPONSOREN ||||| 🔥 [Übersicht](https://www.digitalkompakt.de/sponsoren/) aller Sponsoren __________________________ ||||| KAPITEL ||||| (00:00:00) Vorstellung und Einführung ins Thema (00:01:52) Welche mobilen Angebote gibt es? (00:08:03) Stellenwert APP Geschäft (00:16:52) Mobile Applications der Big Player (00:21:55) Das Problem der alten Händler im Mobile Geschäft (00:40:59) Payment Anbieter greifen Shopping APPs an (00:46:04) Wie Soziale Netzwerke Produkte an Kunden bringen wollen __________________________ ||||| WIR ||||| 💛 [Mehr](https://lnk.to/dkompakt) tolle Sachen von uns 👥 Wir von digital kompakt streben die Verwendung einer geschlechtsneutralen Sprache an. In Fällen, in denen dies nicht gelingt, gelten sämtliche Personenbezeichnungen für alle Geschlechter.Transkript anzeigen
00:00:00: Hallo und herzlich willkommen zu einem neuen E-Commerce Crossover Podcast von Digital Compact.
00:00:12: Mein Name ist Gerhard Schmarig, wie immer bin ich heute begleitet von den beiden E-Commerzgerannten dem guten Alexander Graf und dem lieben Jochen Krisch.
00:00:17: Hallo ihr Bein!
00:00:18: Moin moin
00:00:19: hallo Schell.
00:00:20: So und heute geht es um das Thema Mobile.
00:00:23: Wir machen eine Bestandsaufnahme.
00:00:25: Wie wichtig ist mobile eigentlich mittlerweile geworden im Handel?
00:00:27: Dazu werden wir einmal alte Händler in Anführungsstrichen betrachten, sprich Unternehmen die in Zeiten gestartet sind als Mobile noch nicht first war sondern davor.
00:00:35: Wir werden mobilgestartete Unternehmen betrachten und auch mobile only.
00:00:39: das wären so unsere drei Achsen die wir mal ins Vergleich setzen und weil es ein relevanter Faktor ist auch den einen oder anderen Payment-Anbieter zum Abschluss hinbetrachten um mal einen Eindruck davon zu kriegen wie denn eigentlich diese Technologie kann man ja eigentlich sagen mittlerweile den Handel beherrscht.
00:00:53: So starten wir mal ganz basic, mobile also.
00:00:56: ich weiß nur als ich vor fünf Jahren digital kompakt startet habe, habe ich so als eine meiner Standard-Fragen.
00:01:00: Wenn ich Unternehmerinterviews hatte immer gesagt wie viel Umsatz macht ihr denn schon Mobile und was tut ihr da um das zu forcieren?
00:01:06: Gefühlt ist es ja heute quasi also gehört eigentlich dazu zur typischen Batterie.
00:01:10: damals konnte man das noch fragen Wie nimmt ihr das Sinn war?
00:01:12: Wie ist denn mobile wenn ihr euch mit Händlern unterhaltet mittlerweile angekommen?
00:01:16: Als Grundthema ist es sehr weit vorne.
00:01:18: Also natürlich würde niemand sagen, dass der Mobile nicht vorne mit dabei ist.
00:01:21: Die Frage ist ja wie sieht aber dann das Umsatzzeitig aus?
00:01:24: Wie sieht das konzeptionell aus?
00:01:26: und da würde ich sagen, da ist schon noch Gehörig Luft nach oben jetzt was man... also die Mobile Konzepte im Wesentlichen.
00:01:31: Handel ist ein Online Job mobil entweder abrufbar zu machen oder die app so zu gestalten dass der online shop noch sichtbar ist.
00:01:38: und mein verständnis von mobile ist schon das moderne mobile konzepte gar nicht mehr so viel mit shops zu tun haben müssen.
00:01:45: also sind entweder liefer services oder das sind irgendwelche stream angebote oder sonst irgendwas.
00:01:49: und da würde ich sagen ... ist schon noch eine große Lücke.
00:01:53: Oder Alex vielleicht kannst du dir mal sagen, wenn bei Spryker jetzt ein Kunde aufschlägt der sagt er hat irgendwie ein paar hundert Millionen Euro Umsatz im E-Commerce war bisher sehr stationär geprägt macht aber auch schon online und will jetzt mobile machen?
00:02:04: Was wären so die ersten Schritte die ihr mit dem gehen würdet oder ihm empfehlen würde?
00:02:07: Würdest du sagen eine App?
00:02:08: Würdest du sagen erstmal Webseite sozusagen mobil optimieren?
00:02:11: wie geht ihr an solche Themen ran wenn Kunden euch mit sowas behaligen?
00:02:14: Die Kunden behältigen uns ja dann nicht mit einem Beratungsauftrag, sondern die wollen etwas umsetzen.
00:02:19: Und die wissen eigentlich schon vorher was sie wollen.
00:02:21: Man muss da trennen zwischen BtoB und BtoC.
00:02:23: Im Bto C ist es ganz klar das fast jedes Projekt rund um dieses ganze Thema Mobile sich dreht dabei auch nicht immer zwingend um eine App.
00:02:29: dass es hängt so ein bisschen davon ab welcher Kategorie man unterwegs ist.
00:02:31: Das kann auch auf die mobil optimierte Webseite sein und im B to be ist es schon noch sehr oft entweder die Webseiten wenn's tatsächlich einen Commerce Kanal ist manchmal auch ganz andere Interfaces irgendwelche Hand Scanner oder direkt Anbindung die Maschinen, die gucken da gar nicht so genau auf das Thema Mobile versus Nicht-Mobile.
00:02:47: Wir sagen immer auch in verschiedensten Podcasts, dass wir davon ausgehen, dass das i aus eCommerce eigentlich im nächsten Jahr neben Sprachgebrauch verschwinden wird.
00:02:54: Das kommt ja eher aus einer Generation, die wir noch mit geprägt haben.
00:02:57: Da kommt ja noch T-Commerce, Television-Commerz – das kennt ihr natürlich auch noch ganz gut – dann Mobile und dann gab es noch ein paar andere Buchstaben vorweg.
00:03:05: Das geht glaube ich weg!
00:03:06: Und im BTC Bereich ist dann klar nicht die App aber eine mobile Variante.
00:03:11: und da erwartet man halt nicht heutzutage... ... dass das alles mobil auch funktioniert, weil ich... Es gibt ja kaum noch eine Kategorie für die es Sinn macht.
00:03:17: Für mich als Endkunde, außer es ist ein Investitionsgut überhaupt an den Rechner zu gehen und ich möchte das eigentlich relativ schnell auschecken können.
00:03:25: daran sieht man natürlich auch wie viel Instagram, WhatsApp und Co.
00:03:29: Den Markt verändern können.
00:03:30: Die Erwartung, dass ich finde ich irgendwo auf Link klicke direkt kaufen kann.
00:03:32: Die steigt natürlich permanent und da will ich dann auf dem Handy nicht auf einen Webshop kommen der für den Desktop gemacht ist.
00:03:38: deswegen Verschwindet es eigentlich aus den Diskussionen immer mehr?
00:03:40: Es war tatsächlich vor zwei, drei Jahren im Projekt noch viel intensiver.
00:03:43: Also Mobil versus Desktop versus native App.
00:03:45: und in letzten Projekten ist das eigentlich kein zentrales Thema mehr über das nachgedacht wird.
00:03:49: Das ist tatsächlich dieser Buchstab bevor dem Commerce verschwindet gerade.
00:03:52: Aber muss man echt hier so einen E-Tripsmandat buchen?
00:03:55: dann will man bei euch die Software über Spryker einkaufen.
00:03:56: also macht ihr nicht auch ein bisschen Beratung dass ihr sagt das Modul macht Sinn oder das nicht?
00:04:00: Also es gibt ja Kunden die wissen das in der Regel relativ gut selber.
00:04:03: Die haben Product Ownership und Produktmanagement.
00:04:05: oder haben wir auch schon eine Agentur also keine Brattung eine Umsetzungsagentur, mit der sie das dann machen.
00:04:10: Aber in der Spryker-Welt ist ja ne ganz zentrale Unterscheidung zu der klassischen Welt, die es vorher mit SAP Hybrids als Hilfsforz gab, dass die Menschen, die das kaufen und einsetzen, eine sehr, sehr genaue Vorstellung davon haben was sie eigentlich machen wollen oder was sie auch anders machen wollen als in einer Standardsoftware?
00:04:25: Und die beraten eigentlich uns!
00:04:27: Die sagen hey wir wollen das so und so machen.
00:04:29: Wir brauchen folgende Funktionalitäten zeig'n's doch mal was auch euer Robemap noch draufsteht.
00:04:33: Das finde ich schon cool was da ist.
00:04:35: aber wie siehts denn aus?
00:04:37: Thema künstliche Intelligenz beim Mobile.
00:04:39: Also da verändert sich die Rolle massiv, da sind wir quasi.
00:04:42: dann werden wir halt Infrastruktur vermieter und müssen genau das erzeugen und bauen was Kunden vorgeben.
00:04:49: Und da sind mir nicht mehr der Herr der Roadmap, die dann sagen okay aufgrund unseres Researchers, Herr Graf hat sich im Stillen Camerline folgende fünf E-Commerce Varianten ausgedacht so muss der Online Shop der Zukunft aussehen stellen wir jetzt über nächsten Sparkers damit einmal vor und dann klatschen alle.
00:05:03: So ist es nicht mehr!
00:05:04: Es hat sich einmal gedreht Und ihr seid ja aber vorne dran.
00:05:06: Also wenn ihr quasi so ein bisschen auch Labor Funktionalität habt, also eure Kunden kommen sagen was sie brauchen und ihr seid damit sehr dicht am Markt?
00:05:14: Was würdest du denn sagen?
00:05:15: ist mittlerweile mobile quasi Status quo?
00:05:18: Also was muss ich haben, wenn ich Händler bin um im mobilen Spiel zumindest wettbewerbsfähig
00:05:22: zu sein?
00:05:22: Auch
00:05:22: da hängt es wieder ganz stark davon ab wie sozusagen wie du dein Geschäftsgestalt bist und woher du kommst.
00:05:27: Wie hoch bisher dein mobiler Anteil ist aktuell sehen wir ja durch die Mobify-Aquisition von Salesforce.
00:05:33: Die haben Wochen in der kommuniziert worden ist, dass der Markt Richtung PWA steuert.
00:05:37: Also, dass du mobil neue Interfaces hast.
00:05:39: Das kann auch so was sein wie Frontastik.
00:05:43: Man entkoppelt im Grunde genommen die Systeme mit denen man einmal das Backend verwaltet und betreut und versucht dann mobil.
00:05:49: sich so AG wie möglich aufzustellen muss dann immer ein bisschen entscheiden.
00:05:52: wo pflegt man eigentlich so einen Content?
00:05:54: Und wo pflickt man die Produkte heute?
00:05:56: würde ich sagen, wenn du heute in die Entwicklungsabteilung reinschaust... ...die sich über aktuelle E-Commerce-Geschäftsmälle Gedanken machen müssen da was bauen dann wird da wahrscheinlich ein Großteil ohne das Thema PWA fliegen.
00:06:07: Und da gibt es zwei oder drei Anbieter am Markt.
00:06:09: Da bieten auch alle einen gewissen Standard an dass du quasi von Haus aus bei Spikers schon etwas mitbekommst.
00:06:13: aber wir müssen uns dann auch andocken an Lösungen wie Frontastik, wenn das von die vom Kunden gewählte Option ist um die Mobile Experience aufzubauen.
00:06:23: Sag mal für Leinen, was PWA eigentlich ist.
00:06:27: Es geht immer so ein bisschen darum dass du Merkmale die bisher nativen Apps vorenthalten war.
00:06:32: ja Lokalisierung zum Beispiel damit du die Supermärkte aus deinem Umkreis anbieten kannst das du das versuchst auch auf der normalen Webseite anzubieten.
00:06:40: Da gibt es mittlerweile neue Technologien, neue Architekturen die das ermöglichen.
00:06:44: dafür braucht man dann auch moderne Backend und Infrastruktur-Architektur wie sie dann Striker mitbringen.
00:06:48: Das geht dann mit alten Technologieren eben nicht mehr.
00:06:51: aber dass ist eine Ausprägung dieser sozusagen diese mobilen Revolution.
00:06:55: Es wird halt quasi vom Frontend schon also vom User aus gedacht und da wird sich dann überlegt okay Wie kann ich das am flexibelsten gestalten?
00:07:01: Und wie kann Ich das auch am sozusagen so aufbauen dass sich in Zukunft da ganz ganz viel Entwicklungspower reinlegen kann?
00:07:07: deswegen trennt man das.
00:07:09: Aber dann heißt also de facto heute im Mobile machen, dass ich gar nicht mehr nur eine Plattform ein Anbieter hab.
00:07:13: Sondern das ich quasi sogar mich aufteile.
00:07:15: Also was du gerade gesagt hast, ich pflege meine Daten woanders als vielleicht mein Content oder beziehungsweise Fronten liegt woanders, als meine ganzen Datenspeicher?
00:07:21: Ja macht ja auch Sinn weil ja die mobile Kaufexperienzen eine ganz andere sein muss und sein sollte als für den Desktop.
00:07:27: Jochen wie ist denn so deine Beobachtung vom Markt?
00:07:29: Was kriegst Du mit?
00:07:30: Wie viel Prozent am Umsatz macht Mobile eigentlich bei so relevantem Player mittlerweile aus?
00:07:33: Umsatz von Mobile macht relativ viel aus zwischen...also die Gut sind fünfzig bis achtzig sage ich jetzt mal, je nachdem.
00:07:40: Also glaube einen Zalander kommt auf achtzig Prozent Mobile-Anteil inzwischen allerdings unterscheiden die dann auch immer noch und die Zahlen kommen jetzt eigentlich erst raus wieviel Prozent auch über eine App läuft.
00:07:51: also die großen Player haben natürlich den Vorteil dass sie über Apps arbeiten können und dann die Experience nochmal anders und sehr viel Kunden genauer machen können.
00:07:59: und auch da kommen jetzt einfach schöne Zahlen also zu.
00:08:02: plus hat glaube ich veröffentlicht über hundert Millionen.
00:08:04: Otto hat veröffentlich wie viele habe jetzt nicht genau im Kopf Sie über die Mobile App machen.
00:08:10: Und Zalando hat auch mehrere Milliarden jetzt über die App und das sind ja mit die führenden App-Player, Amazon zählt dann noch mit rein und eBay natürlich.
00:08:20: Das ist für mich auch so ein bisschen der Knackpunkt an dem Mobile Thema, dass das Mobile ein großes Thema ist, dass viele mit der App nicht vorangekommen sind weil sie zum Teil zu klein sind oder eben die Experience eine ist, so dass man nicht unbedingt ne App sich runterladen will.
00:08:34: Deswegen kommen die Lösungen, die Alex beschrieben hat und werden gepusht.
00:08:38: nur ich bin da ein bisschen wie soll ich sagen unzufriedener als Alex ist Weil ich die Latte höher sehe, nicht im E-Commerce.
00:08:46: Da sind wir so in unserer eigenen Welt und einer eigenen Blase... ...und da finde ich das Standard relativ niedrig,... ...weil man immer sich nur anguckt was muss ein Online Shop können?
00:08:55: Wenn ich mir aber die Mobile Entwicklung insgesamt angucke,... ...dann seh' ich doch dass das rasant sich entwickelt hat.
00:09:01: Und dann muss man eben auch die WhatsApps mit reinnehmen, da muss man bestimmte Social Media Anbieter mit rein nehmen,... ...da muss man Tiktok mit reinnehmen und all das was da neuer Shopping Experience entstanden ist.
00:09:10: gern am Beispiel voran.
00:09:12: klar, was zum Beispiel nicht genutzt wird ist im Onlinehandel meistens die Location.
00:09:17: Dass man eben weiß wo der Nutzer sich befindet und dass es ein persönliches Gerät gibt.
00:09:21: Es gibt so ein paar Momente, die Mobile zusätzlich bietet, die man in seine Geschäftsmodelle mit einbauen könnte.
00:09:26: Und das wird noch nicht genutscht.
00:09:27: Man nutzt Mobile im wesentlichen Wahlweise als Kanal oder als Möglichkeit um dann sein bestehendes Geschäftsmobdel abzubilden.
00:09:34: Das ist meiner Sicht zu wenig!
00:09:36: Also da wird man auch extrem in Bedrängnis kommen, wenn Mobile Pure Player hochkommen.
00:09:41: Und das sind ja meistens Player die gar nicht so sehr vom Handel kommen sondern eher vom Liefer-Service her.
00:09:46: also Picnic haben wir glaube ich auch eine Ausgabe gemacht ist zum Beispiel Mobile First, Mobile Pure player nur mit der App Lebensmittel bestellen und liefern lassen dann eben auch das ganze Tracking und alles mit dabei hat.
00:09:56: Deswegen ist immer ein bisschen die Frage sieht man die Mobile Erfahrungen jetzt?
00:10:00: So zehn Jahre, Beginnrichtung zwölf, fünfzehn Jahre Was in der Zeit passiert ist?
00:10:06: Oder sieht man, wo ist gerade der Standard und was wird sich in den nächsten fünf oder zehn Jahren tun.
00:10:11: Und wenn man einfach sieht, dass das USA kommt, was aus China, von den asiatischen Anbietern kommt, dann bin ich sehr unglücklich eigentlich mit der Lage im ganzen Mobile-Com Ausbereich.
00:10:20: Siehst du das auch
00:10:21: so Alex?
00:10:21: Ja, was ist unglücklich?
00:10:22: Wir haben das im Vorgespräch ja schon erläutert.
00:10:25: Wir haben halt so ein klassisches Legacy-Problem.
00:10:27: jemanden der heute neu anfängt also ohne einen Geschäftsmodell was vielleicht bisher mal auf Filialen basiert hat oder auf einem Webshop Der hat ganz andere Möglichkeiten so eine Applikation zu entwickeln.
00:10:37: wir können natürlich auch die alten Händler schauen.
00:10:39: unser Landung gehört jetzt mittlerweile auch zum Altenhandels.
00:10:42: Eisen sind ja auch über zehn Jahre alt.
00:10:44: Die tun sich halt extrem schwer damit dieses riesige Sortiment sinnvoll für den Endkunden darzustellen.
00:10:51: Ich glaube, die größte Innovation in der Interface-Entwicklung Mobil war dieses Tortenmenü mit den drei Strichen.
00:10:58: Seitdem hat sich Gefühl nicht mehr so viel getan und wenn man das jetzt ausklappt bei Salando oder auch bei anderen Anbieter dann kommt eine Million Optionen.
00:11:06: Wo man sieht, da tut sich ein Produktmanagement Team schon total schwer... diese Logik, die man aus dem Shop kannte in die mobile Welt zu übertragen.
00:11:14: Und die Ampiter, die natürlich jetzt Jochen nennt oder meint also Wish und
00:11:17: Co.,
00:11:17: die eigentlich ohne diese Burger-Logik auskommen müssten, ohne diese drei Striche... Die ist viel natürlicher, die macht auch viel mehr Sinn in so einer Welt.
00:11:26: aber wenn ich jetzt in einem Workshop säße und über die Schulterschauer müsste bei den Leuten, die es so richtig verstehen von Salando und der Baudiu und sagen okay ihr machst das besser dann müsste man halt ganz viel wegschneiden.
00:11:36: und dieses Weg schneiden aus einer Legacy Sicht.
00:11:40: Das war schwer, deswegen kann ich mir gar nicht vorstellen was ein natürlicher Weg wäre jetzt einen Zalando oder ein Otto.
00:11:45: Vielleicht auch irgendwann eine Bautiu die heute ja noch den Goldstandard quasi darstellen in der E-Commerce Szene, denen zu helfen und da gebe ich auch ein Recht das ist natürlich ein bisschen enttäuschend.
00:11:54: sicher selber Ich kaufe ja auch ganz viel ein Mobil Ganz ganz schwer immer zum richtigen Produkt zukommen Und ich freue mich aber schon wenn PayPal integriert ist weil das für mich der schnellste Checkout ist.
00:12:02: Aber Ja es stimmt Es ist ein Stückchen enttäuschen und ich würde mich freuen wenn da Die Anbieter Nicht nur die deutschen Anbiete sondern europäischen Anbieten deutlich mehr experimentieren würden.
00:12:10: Vielleicht auch mit anderen Brands, wo sie einen Zugang zu einem Sortiment erlauben und dann eine komplett neuen Denke das was man früher mit Nischen Shops gemacht hat in der Seeowelt.
00:12:18: Ja da hat ja auch mal keine Ahnung exova.org und schlafcouch.com und worüber man probiert hat seinen Produkt Sortiment noch ein bisschen spitzer darzustellen.
00:12:27: ich glaube dass müsste man heute auch mobil machen.
00:12:29: Ich glaube das ist nicht mehr sinnvoll möglich Handelsperspektive, die vom Shop aus denkt im Radikal zu machen.
00:12:35: Und das müssten wahrscheinlich auch Leute machen, die nie einen Webshop entwickelt haben.
00:12:38: Das müssten Leute machen wie wahrscheinlich heute.
00:12:40: Ich möchte hier niemand so nahe treten aber wahrscheinlich zwanzig Jahre jung ist als wir, dass ich auf jeden Fall und die es satt haben eigentlich noch den Farbfilter, den Markenfilter ,den Preisfilter, dem großen Filter anzuklicken.
00:12:51: Insofern ja also in Enttäuschung kann nicht verstehen, aber wir befinden uns jetzt quasi in der Transformationsphase von Online-Händlern, von Desktop in die mobile Welt um diese Also fällt Ihnen genauso schwer, wie die Transformation von stationären Händlern hin zu online Händler.
00:13:06: Das
00:13:06: ist im Bezip des Bittere.
00:13:07: also dass wir das selbe nochmal erleben und dieselben Fehler und dann wird wieder ein neue Kanal aufgemacht oder du hast ja auch das was du am Anfang beschrieben hast.
00:13:14: es hier auch einen Grund warum wird Frontend und Backend getrennt?
00:13:17: weil Frontend einfach so viele Möglichkeiten jetzt bietet wie man seine Produkte in unterschiedlichste Kanäle einbindet und das kann von Sprachsteuerung bis Mobile Experience etc.
00:13:27: sein, also da habt ihr ja auch genügend Material wo er die Leuten zeigt welche Richtung man denken kann.
00:13:32: aber diese Kanaldenke ist halt das Problem.
00:13:34: dann sind wir wieder in derselben Problematik du machst Zusatzverursachtszusatzkosten bekommst aber nicht den Zusatzumsatz.
00:13:40: es heißt die Denke müsste eigentlich schon eher sein wie nutze ich's nicht als Kanal sondern wie nutz ich dass was an neuen Möglichkeiten da ist für neue Konzepte neu Nutzeransprache generell neue Geschäftsmodelle natürlich etablierten viel, viel schwerer als das Newcomer fällt.
00:13:54: Deswegen sieht man auch die Experience ist eine komplett andere.
00:13:57: also die Gedanken die sich in Picnic macht um ne tolle Food Shopping Experienzen nichts jetzt mal hinzubekommen sind komplett andere als dass ein etabrierter Macht der nur sein Onlineshop da überträgt.
00:14:07: und bei Wish ist es ähnlich, Wish ist halt dieser Dauerstream dass man eben sehr schnell scrollen kann und sich dann von den Fotos letztendlich inspirieren lässt Produkte zu kaufen oder draufzuklicken.
00:14:18: Also das ist eine ganz andere Logik.
00:14:20: Ich glaube auch, dass das Mobile die Chance bietet sehr viel konzentriertere spezialisiertere Konzepte zu fahren mit Vorauswahl.
00:14:28: Deswegen glaube ich, dass so ein Stitch Fix in USA oder Outfitterie in Deutschland besser geeignet ist um mobile erfolgreich zu sein weil sie einfach ein beschränktes Sortiment haben und sehr viel mehr mit VORAUSWAHL arbeiten und die eine ganz andere Experience letztendlich auch vermitteln.
00:14:44: Also man muss selbst in Amazon, muss man sehr kritisieren wie Amazon Mobile umgesetzt hat weil sie versuchen irgendwie alles in diese eine App zu prupfen und dann ist man irgendwann überfordert und da baue ich eben sehr drauf oder gucke mir einfach an was kommt da an neuen?
00:14:59: Mobile-Playern.
00:15:01: Wir haben die größten Beispiele genannt, im Prinzip müsste man dann immer noch auf China verweisen, die einfach diesen e-Commerce in Bezipien gesprungen haben, die von klassischem Handel dann gleich Richtung Mobile gegangen sind.
00:15:12: Dann haben wir halt die AliExpress Anbieter, Pindodo und wie sie alle heißen, die komplett andere User Experience haben.
00:15:19: Das lässt sich meistens nicht übertragen aber mein Punkt dabei ist eigentlich nur mobile bietet mehr Möglichkeiten.
00:15:25: Also glaube ich, das muss man sich bewusst sein.
00:15:28: Dass es so ist und da muss man sehr über seinen Schatten springen weil im Grunde... Ich vermittel sie immer so dass man sich Mobile nochmal neu erfinden muss.
00:15:35: Jeder Online-Händler und er muss einfach sehr klar sein was die Rolle?
00:15:39: Die für die Kunden biete.
00:15:41: und wie kann ich die Rolle mobile dann anders umsetzen?
00:15:43: Das ist in Bezug auf die Aufgabenstellung, die ich sehe.
00:15:45: Ich weiß doch was du meinst!
00:15:46: Ich habe mir dieser Tage die Nike App mal runtergeladen weil ich mir irgendwie die Laufklamotte gekauft hab im Shop.
00:15:51: Und das dir ja ganz gut machen ist dass sie ihren stationären Laden nehmen und dich sozusagen incentivieren die App zu benutzen.
00:15:56: Weil Du hast da nochmal anderes Angebot teilweise bezahl dienste Leistung und Da war es auch so dass du dann gefragt wirst welches geschlecht hast du?
00:16:02: Was hast du für eine Schuhgröße?
00:16:04: was für Sportarten beschäftigen Dich?
00:16:05: Aber im Ergebnis ist es so Ich krieg nach wie vor Frauenklamotten mitangezeigt, ich kriege Klamotte angezeigt von Sportarten die ich überhaupt nicht betreibe.
00:16:13: Von daher weiß was du meinst.
00:16:14: aber was mich bei dir interessieren würde ist... Du hast noch damals sehr intensiv beobachtet wie Zalando seinen Testing gemacht hat.
00:16:20: mobile es war ja so dass zalando gefühlt eine Hand voll oder ich glaube sogar ein paar mehr apps rausgeworfen hat an den kühlschrank quasi und hat geguckt welche kleben bleiben und du hast das damals sehr intensive begleitet.
00:16:30: also es ist ja eigentlich genau diese denke die du dir wünscht dass man sagt Ich denke alles neu, ich nehme Szenarien und versuch die in einer App umzusetzen.
00:16:38: Wie hat das gefruchtet?
00:16:39: Wie ist deine Beobachtung bei Zalando funktioniert?
00:16:43: Hat es einen Fortgang gehabt oder war das mehr zum Lernen?
00:16:46: am Ende ermündete es doch in einer großen Zalandu-App?
00:16:48: Na ja, ich war da auch sehr fasziniert.
00:16:49: Das war für mich genau der richtige Weg, den man geht.
00:16:52: Und Zalanto hatte damals ja alles ausgetestet ... gab an unterschiedlichen Stoßrichtungen, die man haben konnte und das mal gut, mal weniger gut umgesetzt.
00:17:01: Also hat man sich immer ein bisschen gewundert.
00:17:03: Das ist ja das Problem dann auch, dass man sehr verkopft angeht.
00:17:05: Dass man zwar sieht was machen die anderen oder was sind anderen Märkten da aber man geht nicht so sehr von den Nutzern aus sondern von den Funktionen und von dem Modellen die die anderen machen und versucht das dann umzusetzen.
00:17:15: also sie haben cool im Social Bereich gemacht.
00:17:18: Sie haben cool eher in dem lokalen Lieferbereich gemacht, sie haben Richtung Chat getestet und eigentlich alle Richtungen die man sich so vorstellen konnte.
00:17:26: das Problem dabei war Und ich glaube gar nicht so sehr, dass es jetzt an der konzeptionellen Schiene gescheitert ist.
00:17:32: Da kann man dazulernen und da macht man halt Fehler.
00:17:34: also zum Teil war's auch irgendwie eine komplett falsche Richtung gerannt hätte wir noch mal komplett umbauen müssen.
00:17:39: aber die Entscheidung die ein Zalando irgendwann getroffen hat ist lohnt sich das?
00:17:42: Lohnt sich der Vermarktungsaufwand den wir betreiben müssen um so ne App zusätzlich zu unserem Zaland ... und so unser Zalando App in den Markt zu bekommen.
00:17:50: Und das ist Geld, Marketinggeld,... ... dass natürlich direkt in die Bottomline fließt.
00:17:54: Das heißt wenn du Börsen notiert bist... ...und es war gerade als sie die Initiative gestarten haben,... ...als sie kurz nach dem Börsengang,... ...das sind sowohl im Plattformrichter marschiert... ...also auch im Mobile-Richtung,... ...wenn Du dieses Geld quasi dann in der Bottomline rechtfertigen musst,... ...dann tust Du Dich natürlich schwer, weil... ...Zalando ist Grunde ja gewohnt ein Thema durch Marketing großzumachen.
00:18:11: Aber es muss irgendwie eine Perspektive haben.
00:18:13: Und zu dem Schritt waren sie nicht bereit und das ist allgemein das große Problem im App-Bereich, dass das Marketing einfach unheimlich teuer
00:18:19: ist.".
00:18:20: So Vish ist gerade so durchgekommen, die konnten das App-Marketing nutzen als Facebook noch vergleichsweise günstig war und haben deswegen unheimliche hunderte von Millionen in den App-Marketing da gepusht um...
00:18:31: Nur Hunderte?
00:18:32: Nur Hundarte!
00:18:32: Ja genau.
00:18:33: Ähm aber ja sich nur unterscheiden jetzt ein bisschen zwischen Kundenstamm und aktiven Nutzer.
00:18:38: Aber sagen wir mal Sie haben fünfhundert Millionen Adressen, E-Mail-Adressen oder Accounts die sie jetzt halt nutzen können und die sind ja gerade so am Umdrehen vom Marktplatz hin zu einem Local Player mit lokalem Lagern und allem was damit zusammenhängt.
00:18:52: Und diesen Vorsprungen haben die genutzt in Bezug auf das was Zalando mit seiner TV Werbung im Jahr zwei Tausend Neun gemacht hat.
00:18:59: Das man einfach sich da einen Kundenstamm aufbaut oder eine App Nutzung also eine App Download Geschichte abbaut jetzt im Fall von Wich und dann weiter machen kann.
00:19:09: Und dazu war Zalano nicht bereit, deswegen ist das alles leider eingeschlafen.
00:19:13: der gängige Weg ist dann immer und dass es bei anderen auch zu sehen.
00:19:16: Dann nehmen wir halt das was er in Erfahrung gemacht haben mit in unsere Hauptapp rein.
00:19:19: Das Problem ist aber dabei dann auch tatsächlich dass Es einfach eine sehr überladene App sein wird und dass irgendwann nicht mehr klar ist wofür stets dann?
00:19:26: Und der andere Punkt den du angerissen hast oder Der generell einfach das manco ist es wäre ja alles super schön wenn diese Personalisierung Themen und die Filter themen wirklich funktionieren würden.
00:19:35: das ist worauf About You Bout, das hast du am Nike Beispiel jetzt beschrieben.
00:19:39: Aber das ist halt leider nicht so und da merkt man einfach immer auch noch die Schwäche und das bekommt niemand hin.
00:19:44: Das bekommt auch ein Amazon nicht hin, dass du wirklich das Gefühl hast, das ist jetzt nur mehr die Produktauswahl, die für dich relevant ist.
00:19:50: Der Vorteil ist ja deswegen macht ja auch einen Nike auf der App oder auch andere, dass Du da sicher gehen kannst.
00:19:55: im Grunde ist das immer derselbe Nutzer, dieselben Nutzerin die das macht.
00:19:59: Deswegen könntest du ja sehr viel stärker auch auf die Bedürfnisse eingehen, musst nicht immer die Sorge haben dass da noch jemand anders mitnutzt oder dass es irgendwie verfälscht wird.
00:20:07: also insofern... Das sind alles so Herausforderungen.
00:20:10: Nichtsdestotrotz plädiere ich's sehr dafür ein motorweil adäquates Konzept sich zu überlegen und das dann voranzutreiben.
00:20:18: Ihr Leben, hier ist noch mal Joël von Digital Compact und gerne möchte ich dir an dieser Stelle eine weitere Alternative in der aktuellen Marktplatzlandschaft mitteilen.
00:20:26: Und das mit einer echt spannenden Zielgruppe nämlich die junge Familie!
00:20:29: Wir sprechen hier von über sieben Millionen aktiven Kunden.
00:20:33: Denn der Partner auf den ich hier hinleite ist die MyToyz Group mit den Shops MyToiZ, Mirapodo & YoMonda – einer der größten Ecommerce-Player also in Deutschland.
00:20:41: Denn mit insgesamt über einhundertfünfzig Marktplatzpartnern sind die Mytoyz-Group in allen Sortimenten wie Spielzeug-, Fashion-, Schuhe und Home and Living zu Hause.
00:20:49: Ein spannender, neuer Kanal den du vielleicht bei deinen ECO-Mess Ambitionen bisschen noch nicht auf dem Zettel hattest aber dringend haben solltest!
00:20:55: Und das Team freut sich echt auf einen direkten Austausch über gemeinsame Partnerschaften.
00:20:59: deshalb wenn das für dich interessant ist dann schau dir das Partnerprogramm der MyToys Group jetzt einfach mal selbst an.
00:21:04: ich habe dir eine Weiterleitung eingerichtet unter digitalcompact.de slash mytoys.
00:21:09: natürlich verlinkt ihr es auch in den Show Notes und alle Sponsoren findest du ja sowieso immer.
00:21:12: du kennst dass auch auf unserer Sponsoren Seite unter digitalcompakt.de.
00:21:18: Ist es nicht, was Jochen gerade beschrieben hat Alex auch so das Kernproblem?
00:21:23: Was du grade gesagt hast?
00:21:24: alte Händler und Legacy und Altlast die machen natürlich solche Dinge nicht so gerne weil Zöpfe abschneiden immer viel Geld kostet oder Weil was Jochan gerade beschreiben hat diese ganze Entwicklung halt sehr sehr teuer ist man sich dann fragt stecke ich das nicht lieber in mein Kerngeschäft was gelernt ist wo ich relativ gut approximieren kann welche umsetzig erzeugte während dass andere eher noch so ist mit dem Fragezeichen in der Zukunft?
00:21:43: also Ich weiß gerade mobile war ja so auch mit aufkommen des iPhones dieses Jahr irgendwie jahrelang kommt jetzt der Durchbruch, der kommt jetzt und er kam halt lange nicht.
00:21:50: Und jetzt ist es doch da... Also das ist ja schon eine Wette die ich platziere!
00:21:53: Ist das nicht ein bisschen auch das Problem?
00:21:55: Also dass ich quasi qua denke, qua irgendwie Marketingplanung als großer gar nicht so einfach in der Lage bin diesen Weg zu gehen den so eine Mobile-First-Former easy gehen kann?
00:22:05: Ja, also aus meiner Sicht keine Wette.
00:22:07: Es ist total genauso klar wie wir vor wahrscheinlich fünf Jahren gesagt haben, der stationäre Einzelhandel hat ein riesiges Problem, er stirbt.
00:22:14: alle Änderhänder müssen sich verändern.
00:22:15: können wir heute mit Guter Gewissheit sagen, der Desktop eCommerce hat ein Problem.
00:22:21: Wer sich da nicht ändert und Richtung mobil oder wegen anderer Devices orientiert wird nicht mehr vorankommen.
00:22:26: Und deswegen ist es aus meiner Sicht keine Wette.
00:22:29: Das löst noch lange nicht das Problem was einen Salando oder andere Unternehmen heute haben auf der Legacy Denke rauszukommen.
00:22:34: Das zweite kostet viel Geld.
00:22:35: ja gute Applikationen kosten enorm viel Geld.
00:22:38: ich finde eine gutes Beispiel.
00:22:39: Es geht dabei aber nicht um Design.
00:22:41: Ein gutes Beispiel ist Picnic.
00:22:43: Picnic is ne ganz hässliche App.
00:22:44: Das ist wirklich nicht schön.
00:22:46: Es reduziert auf genau das, was ich brauche für den Lebensmittel einzuhandeln mit ein paar Tausend Artikeln die ich auswählen muss.
00:22:54: also kann man ja eins zu eins vergleichen mit der Rewe App oder mit dem Rewe Online Shop bei dem mich quasi durch die komplette Bananenkategorie noch durchklicken muss.
00:23:00: Das macht halt gar keinen Sinn und aus einer modernen... ... userfreundlichen Sicht.
00:23:06: Und jetzt kann man ja live, wirklich live gerade verfolgen wie sich ein Logistik unternehmen und ich glaube Flaschenposts ohne den jetzt zu nahezutreten sind waren jetzt auch gerade im Kassenzone.
00:23:16: Podcast ist ja im Wesentlichen einen Top-Logistiker der Getränke macht Wie sich die über diesen mobilen Ansatzrichtungen voll slash teilsortiment lehaben entwickeln.
00:23:25: das ist auf jeden fall möglich.
00:23:26: es tut wenn ich als unternehmen erkenne dass ich zu langsam werde in der adaption dieser trenz oder diese entwicklung dann muss ich auslagern.
00:23:34: da muss ich sagen okay ich schneide mir jetzt einen markt raus.
00:23:36: ich als a lando nehme jetzt mal österreich zum beispiel.
00:23:40: ich treffe immer österreich oder belgien als kleine merkel im deutschland.
00:23:43: ich nehme jetzt ma österreich und mach da den shop eigentlich zu Und zwinge mich als Unternehmen da neu zu denken und zu schauen, ob ich das gut durchhalten kann.
00:23:51: Oder vielleicht nach zwei Jahren besser bin, als ich vorher war mit einem hybriden Ansatz?
00:23:55: Das ist eine Möglichkeit, die braucht erst mal ein entsprechendes Management-Baggert.
00:23:59: Das Kanzerlando aber noch, weil es noch gründergeführt ist.
00:24:01: Ein angestelltes Management könnte das nicht.
00:24:03: Da geb' ich der Vorkommen recht, denn sie müssen diese Boddenleimoptimierung durchführen.
00:24:06: Aber Robert Gens könnte das noch entscheiden!
00:24:08: Ist gar kein Problem.
00:24:09: Ich könnte sagen, okay, ich verzichte auf diesen Deckungsbeitrag, den mir Österreich jetzt pro Quartal bringt ... Aber es ist wirklich eins zu eins, ändert mich diese Diskussion an die Themen.
00:24:20: Die wir auch in verschiedenen Aufsichtsrats und Beirats-Calls haben wo man dann schon merkt so Ja stimmt alles ja's kostet Geld.
00:24:27: Es ist vollkommen unsicher wann der Payback erzeugt wird.
00:24:30: wenn wir dieses Geld jetzt in unser altes Geschäftsmodell stecken In die Investitionen in Preise zum Beispiel also tiefere preise oder ein besseres Kassensystem Oder noch mal eine bessere Außenerbung ja erzeugten im nächsten vierzehn-zwanzig Monaten einen sicheren payback.
00:24:44: aber wenn ich diesen harten Schritt, jetzt diese Wette mit Österreich oder dieses wirklich radikale Nicht-Gedan, habe ich wahrscheinlich keine Daseinsberechtigung mehr in zwei drei Jahren.
00:24:52: Und deswegen muss man das einfach so... Ich glaube, da muss man genauso deutlich sagen wie ich es versuche auszudrücken auch wenn wir jetzt nicht die bessere Produktbinaturer als Salando wären.
00:25:00: und das ist, glaube ich, genau dass.
00:25:02: die Erkenntnis geht nicht um Besseres Produktmanagement.
00:25:04: Es ist ein bisschen Ansatz, wie setzt man das eigentlich auf im Gesamtunternehmen und wie hält man die Desktop-Leute?
00:25:11: Früher war es ja der Katalogleute, die genervt haben für die Online und heute muss man die desktop Leute so ein bisschen fernhalten.
00:25:15: Wie hält man sie eigentlich von dem Mobile Only Team weg?
00:25:18: Lass mir vielleicht noch ein kurzes Beispiel geben, wie's auch geht oder wie's anders geht.
00:25:23: also für mich immer eines der besten Beispieles Keller Sports, die einfach im Grunde auch zu klein sind für eine eigene App ... im Handelsbereich.
00:25:29: Die ist aber darüber gemacht haben, dass sie eine KellerSmiles-App... ... geluncht haben und da geht es eigentlich eher darum Punkte zu sammeln,... ... Aktivitäten zu belohnen, sportliche Aktivität zu belohhnen... ...und dann zu überlegen wie kann ich da mein Handelsgeschäft wieder reinbringen?
00:25:42: Und zum Beispiel so ein Anbieter wie KellerSports hat sich in den letzten Jahren komplett gewandelt,... ...haben sehr stark Richtung Kundenbindung gesetzt,... ...hatten Kundenbindungsprogramme so eine Art von Prime Programmen,... ...was für die sehr gut funktioniert gemacht... ....und haben von einem komplett anderen Ansatz.
00:25:54: Dann haben Sie natürlich eine andere Attraktivität für die Kunden,... Und können dann so Themen wie KellerSmiles, was mit vielen Fitness Apps verbunden ist.
00:26:02: So dass man einfach auch die Daten bekommt in die eigene App quasi einbinden kann und dann diese Aktivitäten belohnen kann.
00:26:08: Das ist jetzt um nur mein Beispiel zu geben, wie anders man auch denken kann und denken muss.
00:26:13: Und das finde ich einen sehr smarten Ansatz und auch einen Ansatz wo dann eine App erfolgreich werden kann weil man andere Motivation hat um das unter die Leute zu bringen aber trotzdem erstmal auf seinem eigenen Kundenstamm aufbauen kann.
00:26:25: Es ist natürlich für den Handelsunternehmen ist es sehr weit gesprungen weil alle immer erst mal danach suchen wie können sie denn mobile Umsatzanteile gewinnen oder Umsatzverlagern, umsatzmachend und bei Keller zum Beispiel ist es so dass sie Erst mal in Richtung Kundenbindung, Kundenaktivität.
00:26:41: Kunden Anknüpfungspunkte denken was gut ist weil gerade so ein Anbieter natürlich wenn die Leute nur zwei drei Mal im Jahr bestellen ja warum braucht es?
00:26:48: Warum soll er dann eine eigene App nutzen?
00:26:50: und was ist der Sinn und Zweck des Ganzen?
00:26:52: das heißt die Denke muss eine komplett andere sein.
00:26:55: ich muss ne andere Rolle Immobilienverständnis bei den Kundenspielen Und da finde ich das einen smarten Ansatz.
00:27:01: also ob der am Ende super ausgeht weiß man nicht.
00:27:04: aber sie bekommen regelmäßig Geld dafür Kapital um dass Thema weiterzuentwickeln.
00:27:07: Also gehe ich mal davon aus, dass es auch in den Finanzkennzahlen gut läuft und das ist für mich so ein wegenbeißendes Beispiel jetzt von dem bestehenden Player.
00:27:16: Aber guck mal Alex wenn ich hier deine Social-Aktivitäten verfolge dann krieg' ich ja mit, dass du vor kurzem im schönen Karlsruher warst bei den Kollegen vom DM, beim Christoph Werner Wenn der dich jetzt nach eurer Podcastaufnahme fragt, Herr Graf ... Sie reißen ja mit ihren zwei Kollegen am Podcast immer die Fresse auf.
00:27:32: Jetzt sagen sie mir noch mal, wie soll ich denn Mobile für DM machen?
00:27:34: Gehst du zu dem hin und sagst, machen so doch mal Slowenien irgendwie ihre ganzen Desktop-Umsätze zu.
00:27:39: Machen dann nur App, was sagst du dem?
00:27:41: Das ist wirklich ganz alte Welt sozusagen, weil man da noch stationär dabei hat.
00:27:45: Wenn du jetzt am Ruder wärst für DM die Mobile-Strategie zu verantworten, was würdest du da tun?
00:27:51: Erstmal ... sage ich nicht mehr was gemacht werden muss, sondern ich sag nur wie es gemacht werden musst.
00:27:56: Weil das Team von DM und insbesondere um Christoph Werner hat wahrscheinlich schon eine ganz eigene Vorstellung, wie man das Unternehmensmotto hier, bin ich Mensch?
00:28:03: Hier kaufe ich einen auch mobil umsetzen kann ohne Rabattdruck in der App zum Beispiel.
00:28:08: Das ist so ein USP den ihr haben.
00:28:09: Und tatsächlich so... Ich weiß nicht ob habt ihr die DM-App auf eurem Handy meinst?
00:28:14: Ich hab das hier vor dem Podcast tatsächlich mal gemacht.
00:28:16: Wisst ihr was ihr in dieser App findet?
00:28:19: Erleuchtet.
00:28:19: Erstmal hat die App ganz viele Downloads, ich bin ja im Android-Umfeld und da hat sie über eine Million Downloads mein DM und vier Komma acht Sterne also relativ gut.
00:28:30: Das muss dann eigentlich ein Mobile First Player sein.
00:28:32: das muss ja im Grunde schon so sein wie Fisch!
00:28:36: Für die M wäre es auch cool, sowas zu bauen.
00:28:38: Bisher hat der Online-Anteil nicht so eine hohe Relevanz mehr.
00:28:42: Man hätte das superkrass testen können.
00:28:43: Die App jetzt aber aufmache und dann sehe ich da ne Liste großer Kategorierad.
00:28:48: Ich halte euch mal das kurz in die Kamera.
00:28:50: Gucken ob sie ein bisschen scharf wird.
00:28:51: Das können Leute im Podcast nicht sehen?
00:28:54: Jetzt müsst ihr was sehen!
00:28:56: Ja,
00:28:58: so.
00:28:58: Und da sehe ich dann die Kategorien meine Produkte pflege Parfümen, Make-up Haare, Babykind Gesundheit, Haushalternährung, Tier ... Da kann ich auf die Produkte klicken und kommt in immer weitere Filter.
00:29:08: Bis ich quasi einmal zu dem Produkt runtergekommen bin.
00:29:11: Also, ich hab wahrscheinlich fünf Klicks bis sich auf einer Kategoriesite lande.
00:29:16: Macht eigentlich gar keinen Sinn!
00:29:17: aus der Argumentation, die wir bisher vorgebracht haben.
00:29:20: Aber... Und da muss man natürlich Christopher eine Recht geben!
00:29:23: Die App ist extrem gut bewertet.
00:29:24: Sie funktioniert für die Kunden, die DM heute anspricht.
00:29:27: Ihr habt das ganze Thema auch sehr cross-medial also im Wesentlichen durch ihre Schaufensterscheiben auch beworben.
00:29:33: Der klassische stationäre DM Kunde ist dort dran.
00:29:36: würde jetzt ein klassischer Picknick oder Flaschepostkunde das gut bewerten?
00:29:40: wahrscheinlich nicht.
00:29:40: Jetzt ist es so ein bisschen der Spagat.
00:29:42: So konzentriere ich mich auf die zwei, drei Millionen Kunden täglich die in den DM reinlaufen.
00:29:47: Die mir heute das Geld bringen oder konzentriere ich mich sozusagen auf die Lester-Schwestern.
00:29:52: Joel Jochen ... Wobei Jochen ja nicht so viel online bestellt hat er schon mal gesagt.
00:29:55: Es waren Joel und Alex, die sowieso keine Markenbindung zu DM haben, die einfach dort ihre Handcreme kaufen wo sie gerade sind.
00:30:02: Man kann Rossmann im Bahnhof sein, kann aber auch was anderes, der Kiosk sein.
00:30:06: So um da auf deine Frage zurückzukommen, in den Chefsessel setzen müsste?
00:30:11: Ja, dann würde ich sagen okay, fair!
00:30:13: Dann muss ich wahrscheinlich Klassische meine DM-App, genauso machen wie sie heute aussieht.
00:30:17: Vielleicht noch ein bisschen optimieren?
00:30:19: Wenn das den Kunden gefällt.
00:30:20: aber würde links daneben eine reine Onlinemarke aufbauen oder einen Pure Online Player kaufen der vielleicht nur ein begrenztes Sortiment von mir vermarktet aber dann die Jules und Alex richtig abholt.
00:30:32: Das wäre meine heute, nach der Diskothek haben wir jetzt ja noch keine DM-Strategie hier live im Podcast.
00:30:37: aber so würde ich da glaube ich rankommen und vielleicht machen sie das ja auch, das wissen wir gar nicht.
00:30:40: Wir haben nur nach DM gesucht, aber wir wissen ja gar nicht ob sie eine reine... vielleicht nicht sogar sowas schon machen.
00:30:46: Und das Gebäude in Karlsruhe, was sich da die M gebaut hat so eine klassische alte Firmzentrale also neue Firm Zentrale aber in dem vor Covid-Muster würde ich mal sagen heißt Dialogikum und vielleicht gibt es ja schon heute sich genau darüber Gedanken machen.
00:30:59: und jetzt müsste es Christoph's Aufgabe sein ein... Teil dieser Button-Line zu nehmen und sagen, okay stelle hier X Millionen ab über mehrere Jahre.
00:31:07: Und versuche mal in dieser Wishwelt den Instagram Kunden abzuholen.
00:31:11: Könnte sein dass das gut ist und gut funktioniert aber durch ein App Review.
00:31:15: ich glaube Jochen hat ja irgendwann angefangen mit diesem Thema so App Reviews irgendwie ein bisschen eingeschlafen bei Exciting Commerce Aber ein App-Review bei der DM App nach dem Maßstäben die wir gerade beschrieben hätte würde wahrscheinlich desaströs ausfallen.
00:31:27: Aber holen Sie doch nochmal ein Stück weit mehr ab Punkt verstanden, also auch mit schlauer Strategiefen oder schlaurer Gedanke.
00:31:33: Wie sähe denn die DM-App aus wenn Picnic die gemacht hätte?
00:31:36: Ja wie Picnic!
00:31:37: Ich hab Picknick.
00:31:38: Liefer bei mir nicht, sag den Reihenhänden.
00:31:40: Spumme mal einen Schritt zurück, wie ist denn Picknic entstanden?
00:31:43: Picknic ist ja nicht entstanden in dem sich da drei junge Studenten hingesetzt haben und gesagt haben wir müssen Lebensmittellieferung der Zukunft aussehen sondern das war das ehemalige Frethopper-Team.
00:31:51: die haben finanziell schon ausgesorgt und sie haben ein Jahr Zeit gehabt mit mehreren Dutzend Leuten um.
00:31:56: klar die haben das ganze Thema Lagerverwaltung natürlich auch selbst gemacht die haben ihre Elektrofahrzeuge mussten sie da irgendwie zusammen ... gelöten und diese Boxen da auch ein bisschen ein bisschen Einpassen sind sehr vertikaler Lieferlieferansatz, aber die Hälfte des Picnic Teams sind IT-Leute.
00:32:11: Die arbeiten also an den Prozessen und an der Applikation Und die haben sich genau gedacht wie möchten wir in Zukunft einkaufen?
00:32:18: Wie möchten wir unsere Lebensmittel halten?
00:32:20: und genauso müsste man sich ja auch im Drogeriebereich hinsetzen und überlegen bin ich als Kunde in Zukunft eigentlich noch bereit diese künstliche Trennung zwischen Supermarkt und Drogeri hinzunehmen.
00:32:29: das ist ja ein Modell.
00:32:30: Das gibt es gar nicht weltweit Drogerie-Konzept, wie wir das in Deutschland haben.
00:32:35: Das gibt es ja nur in wenigen Staaten so.
00:32:36: Gibt es diese Ausnahme?
00:32:38: In Deutschland auch in Zukunft sind Leute bereit eine andere Marke für ihre Drogeriefrodukte wahrnehmen zu wollen als für ihre Lebensmittelprodukte also für was sie essen wollen.
00:32:48: Es wäre Frage eins würde ich massiv hinterfragen ob das so ist.
00:32:51: wenn das aber so ist und Ich glaube dass das Drogeriekonzept noch Eine Lösung nach vorne hat würde ich mir im zweiten Schritt überlegen sind es auch noch die Kategorien die bisher in Drogarinen aktiv waren, also Gesundheit, Haushalt, Baby und Pflege.
00:33:04: Das sind glaube ich so die Kategorien über die Superbacke Sins oder ... besetzt ein anderer Anbieter diese Kategorien möglicherweise besser.
00:33:11: Wahrscheinlich würde ich mich konzentrieren auf Pflege und Gesundheit, den Rest den Anbieten überlassen die irgendwie mal einen Kerblech und Klopapier besser an den Endkunden schicken können als ich.
00:33:22: Und da würde ich dann meinen Sortiment ausbauen und sagen okay ich möchte nicht nur zwanzig Handcremes, ich möchte alle zweihundert relevanten dieser Welt und ich möchte vielleicht Jochen der Handcreme-Fetischist ist eine ganz andere Angebot bereitstellen als Joel.
00:33:36: so muss sich ran!
00:33:37: an die Produktmanwicklung und kommen dann mit verschiedenen Apps am Ende des Tages raus.
00:33:40: Also für verschiedene Kohorten muss mich dann entscheiden, welche Kohorte ist eigentlich die erste, die ich ansprechen will?
00:33:45: Und für die baue ich diese Lösung!
00:33:46: Das sind möglicherweise nur fünf Prozent der heutigen DM-Kunden und das ist halt das Problem in dieser Legacy.
00:33:50: Aber für diese fünf Prozent der Kunden habe ich dann vielleicht ein überragendes Produkterlebnis und auch ein überragenes Liefererlebnis.
00:33:57: Aber der Christoph Werner sagt doch bei mir im Podcast auch, dass da ein bisschen wie so einen DJ ... ... der zwei Songs miteinander überführt.
00:34:02: Du musst es irgendwie abmischen sozusagen rüber führen.
00:34:05: Dem verkaufst du jetzt?
00:34:06: Dass er für quasi fünf Prozent seiner Zielgruppe eine eigene App konzipieren muss in die er wahrscheinlich ... ... so und zu viel Millionen Euro Bottom Line reinsteckt!
00:34:13: Warum ist das relevant?
00:34:13: Weil ich nicht an diese DJ-Analogie glaube, die ist falsch.
00:34:16: Das ist der Fehler, den die meisten Legacyunternehmen machen und sagen, ich möchte eigentlich mein altes Modell jetzt mal Sortiment ausrichtung stationär oder nicht stationär mal vorkommen egal.
00:34:26: Ich möchte das eins zu eins überführen in einen neuen Kanal.
00:34:29: Aber dieser neuen Kanal hat ja diese Trennung nicht mehr zwischen Lebensmittel und Handcreme oder Zahnpasta und Lippenstift.
00:34:38: Der Kunde ist woanders, der muss ganz anders abgeholt werden.
00:34:41: deswegen sind es eben Zwei Songs.
00:34:42: Der alte Song, der hört irgendwann auf zu spielen.
00:34:45: also soweit würde ich die Analogie mitgehen.
00:34:47: ja Aber trotzdem wird er dir doch die Frage stellen Also du sagtest ja vorhin das ist für dich keine Wette Sondern es ist klar dass das kommen wird mit mobile.
00:34:57: aber wir reden über Zielgruppen eigentlich.
00:34:59: und was ja gerade passiert ist dass wir quasi jetzt animiert würden ... für eine Zielgruppe, die bei ihm wahrscheinlich noch relativ wenig Bewegung macht.
00:35:05: Eine große Wette zu platzieren.
00:35:07: Während er sagt ne ich gehe doch lieber hin und nehme meine schon kaufende Zielgruppen... ...und bepflastere die indem ich die App sozusagen nach denen ausrichtet?
00:35:13: Ist das so eine abwegeige Strategie?
00:35:14: Ja also wenn das die Strategie sein sollte und möglicherweise ist sie das es ist die Entscheidung für das sichere Ausscheiden am Markt.
00:35:21: diese Entscheidungen haben viele berühmte andere Unternehmerfamilien wie die Familie Schickerdanz auch schon getroffen.
00:35:26: Sie wäre also nicht revolutionär, sie wäre sogar nachvollziehbar.
00:35:29: Aber er kann natürlich auch sagen hier die Spin ja wohl alle.
00:35:35: Ich muss das Unternehmen mit... Ich weiß gar nicht, wie viele Leute die ... sechzigtausend Leute oder so.
00:35:39: Muss das hier in der nächsten Generation führen?
00:35:42: Wenn man aus dieser total nachvollziehtbaren Transformationsperspektive kommt, kann ich das alles nachvollziehen.
00:35:48: Aber ich habe mittlerweile eine sehr hohe Demut gegenüber der Geschwindigkeit, die sich verändert und gegenüber neuen Modellen.
00:35:56: Deswegen ist diese Aussage, dass ein neues Modell einen besserer, möglicherweise mobiler Player übernimmt, finde ich total ... Valide und da würde Christoph oder auch Raul Ostmann sagen, dass Unterlicht aber dem Winner-Spy ist.
00:36:08: Amazon hat es vielleicht gewonnen, aber das haben viele andere probiert und haben ganz viel Geld verbrannt.
00:36:13: Das darf man also nicht zu ernst nehmen!
00:36:15: Das ist ja das Argument der gestandenen Unternehmer die das immer aus dem eigenen Cash.
00:36:19: anstatt das dritte Golfhotel zu bauen müssen sie jetzt noch ein B to C Logistiklager aufbauen, das ist natürlich schwer... ... und auch eine harte Entscheidung, verstehe ich alles.
00:36:29: Aber die unterstellen das da diesen Winners bei ist?
00:36:32: Stimmt ja auch!
00:36:33: Bleiben ja auch viele liegen aber einer gewinnt trotzdem... ...und das ist halt eben nicht der Legacyplayer in der Regel.
00:36:37: Jochen wie siehst du das denn was unser zynischer Freund aus dem Norden hier so von sich gibt?
00:36:40: Ja weil das nicht zynisch, das meine ich genauso wie ich es gesagt habe.
00:36:43: Naja ich seh's ja im Zweifel immer noch extremer.
00:36:47: Das Problem dabei also dass das Problem ist ja das Problem was DM hat is ja nicht ein Mobile-Problem sondern ähm Die Läden.
00:36:55: Und wer will sich in Corona-Zeiten noch durch die engen Gänge zwängen und das machen?
00:37:00: Das heißt, mein Rad würde ja gar nicht anfangen bei der Mobile App sondern sich zu überlegen immer wieder zurückkommend ab welche Rolle will ich spielen und im Grunde die Hälfte der Läde zumachen bzw als Darkstores machen und von da aus lokale Lever Services anbieten?
00:37:16: Das wäre jetzt, also das wird sich wahrscheinlich nicht rechnen.
00:37:20: Weil die Läden dann doch noch in so guten Lagen sind.
00:37:22: aber man könnte sie ja auch in die Hinterhöfe oder auch immer verlegen wo jetzt auch andere Newcomer starten und dann hat man einen komplett anderen Ansatz und dann ist die Rolle eine andere.
00:37:32: dann spielt auch eine App eine größere Rolle Und dann könnte man aber andere Bedürfnisse angehen.
00:37:36: Man könnte zum Teil auch diese Ortemente anders ausrichten und es ist gar nicht gesagt Das ist ja eine reine Einkaufs- oder Händler-Division, die Alex jetzt beschrieben hat.
00:37:46: Es kann sein dass das TM im Norden eine andere Rolle spielt als im Süden, im ländlichen Raum eine andere Role als im Städtischen.
00:37:53: Das heißt danach könnte man es sehr ausrichten wenn man es lokaler letztendlich bauen kann.
00:37:58: Und ich finde auch, man kann Mobile schlecht ohne Logistik oder lasst letzte Meile denken.
00:38:04: Weil da wird letztendlich die Schlacht geschlagen.
00:38:07: Alle Mobile-Player, die jetzt kommen haben die letzten Meile sehr gut wahlweise im Griff und überlegen sich wie sie da Last Mile Services bauen können, die einfach über das hinausgehen was andere machen.
00:38:17: So muss man ein Picnic verstehen.
00:38:19: in diese Richtung geht Wisch jetzt mit in der neuen Ausrichtung.
00:38:23: die Playern kommt, haben das.
00:38:25: Haben zum Teil eigene Lieferflotten oder koordinieren zumindest liefer Flotten und ich glaube deswegen kann man es aus Sicht nicht so einfach machen und jetzt nur sagen wir muss eine schicke neue App aussehen und wie ist sie bewertet sondern die Frage wird immer sein welche Rolle hat diese App?
00:38:39: also kann ich Sie... Ist sie in den Lebensalltag der Nutzer integriert?
00:38:43: Das kann über Kundenbindung sein!
00:38:45: Ich würde sogar sagen ... einen DM oder auch den Drogerieanbietern zu gut erhalten, dass sie ja vieles in Sachen Kundenbindung über die App machen.
00:38:53: Und das ist so ein bisschen das was ich bei Keller Sports beschrieben habe aber schon eben viel länger und schon viel gelernte... ...und auf dem könnte man aufbauen.
00:39:00: Aber ich glaube nicht, dass man da unbedingt also manche haben schlechte Erfahrungen gemacht an einen Shopping-Angebot zu integrieren,... ...aber zum Beispiel einen Lieferservice Angebot zu integrieren wäre um einiges leichter.
00:39:09: Aber im Grunde darstimmig Alex zu Sie müssen halt sehr über den Schatten springen Und sie müssen im Bezip ein komplett neues Feld, neues Fass aufmachen und da auch erstmal Erfahrungen sammeln.
00:39:21: Aber auch da folge ich Alex Argumentationen und zwar nicht länderspezifisch sondern regionspezifisch.
00:39:26: was wäre denn?
00:39:26: Und DM zum Beispiel ist glaube ich nicht in allen Regionen gleich stark vertreten in Deutschland wenn man sich bewusst eine wo man unterpräsentiert ist raus sucht und sagt okay Da ist die eben nicht der Laden um die Ecke Sondern da ist dem der vergleichsweise schnelle Lieverservice wo man dann die Produkte aus der Kategorie bekommt.
00:39:46: Also auch da hätte man Testmöglichkeiten, das Problem und ich glaube es ist im Mobile noch viel stärker als im E-Commerce dass man mobile immer versucht nationale Konzepte auszurollen auf einmal Und das geht so nicht sondern alles was da jetzt auch entsteht entsteht lokal regional.
00:40:03: Auch ein Flaschenpost ist ein gutes Beispiel.
00:40:05: ein Picknick ist ein gutes Beispiel.
00:40:06: Das ist auf sehr beschränkten Raum wird das getestet ... ausprobiert und dann genutzt.
00:40:12: Also das ist eine andere Denke, dann?
00:40:15: Stimmt, das ist ein interessanter Gedanke mit dem Regional.
00:40:17: Man denkt wirklich hast du recht... Das ist eine gute Beobachtung, dass man bei App irgendwie immer dann denkt,... ...dass man alle mit treffen muss sozusagen.
00:40:23: Abschließend ich hatte es ja in der Einladungen auch mal angerissen,... ...lasst uns doch noch einmal ein, zwei Sätze über Payment auch verlieren weil,... ...das macht ja durchaus auch was aus und ich glaube Alex hat ja auch gesagt er freut sich wenn PayPal eingebunden ist in den Apps.
00:40:35: welche Rolle... Also, wenn Payback eingebunden ist und PayPal natürlich.
00:40:39: Hab ich PayPal gesagt?
00:40:40: Nee du hast PayPal gesagt aber es ist richtig ja.
00:40:45: Gut so viel zu meiner Neutralität.
00:40:46: da wird mit Payback zusammen einen sehr schönen Podcast produzieren Geschätzte Kollegen, aber back to topic.
00:40:52: Payment?
00:40:52: Welcher Relevanz ordnet ihr dem denn zu im ganzen Mobile Game?
00:40:55: Na ja es dreht sich da gerade.
00:40:57: also die Payment Anbieter wollen ausm Checkout raus und mit eigenen Apps selber in die Shopping-Sphäre einsteigen.
00:41:04: sag ich jetzt mal das sieht man bei Klanar sieht man's eigentlich mit am besten In Asien sieht man noch mehr bei Alipayum Bei anderen.
00:41:10: das möchte ich jetzt einmal ausklammern.
00:41:12: wenn man nur Klanars Beispiel nimmt Mit welcher Macht die versuchen jetzt eine coole in Anfangszeiten smooth shopping App in den Markt zu drücken.
00:41:21: Mehr noch im USA, weil da bei NowPayLater noch nicht so etabliert ist wie bei uns über Kauferfrechnung.
00:41:26: Da können sie es viel stärker nochmal an anderen Nutzen auch klar machen dass man sagt okay kauf doch mal bei irgendeinem Händler aber überleg dir dann wie du zahlen willst in unserer App indem du dann eben per Raten zahlst oder was auch immer.
00:41:38: also gibt's ja alle Möglichkeiten die man hat und im nächsten Schritt dann eben die Hände auch einbindet und dann wird man motiviert innerhalb der klaren App einzukaufen um das zu machen.
00:41:47: und das ist jetzt eine Wette erst Also ich würde es noch nicht sagen, dass sie durch sind.
00:41:51: Aber das ist schon ein Thema was man im Auge behalten soll weil je stärker einem Payment Anbieter ist und PayPal ist das andere Beispiel die kommen über Venmo ist ein Service den Sie gekauft haben wo man sich untereinander Geld überweisen kann Rechnungen teilen kann und solche Sachen machen kann kommen in den Markt Und auch da sind Sie einfach mit Ihrer App sehr nahe an der Zielgruppe dran und dann versuchen Sie natürlich wahlweise Gutscheine oder irgendwann eben auch Produktverkäufe einzubinden sodass das quasi dann die Shopping-Plattform ist.
00:42:20: Und die Frage ist jetzt aus Kundensicht betrachtet, aus Händlersicht ist es erst mal ganz weit weg als Thema und vielleicht ist das gar nicht so der direkte Wettbewerb?
00:42:27: Aber aus Kundensecht was ist einfacher?
00:42:29: Gehe ich in meine Payment App und kaufe da ein oder gehe ich in mein Amazon App und kauf da ein weil ich im Zweifel weiß in der Payment app habe ich mehr Anbieter Ich bekomme mehr Services, ich bekomme Schnäppchen, profitiere einfach mehr davon und deswegen finde ich das in einem Marktsegment dass man sehr genau beobachten muss.
00:42:45: Und um noch einen kurzen Schlenker zumindest nach China zu machen, weil Alipay jetzt ja gerade über die End Group an die Börse geht und auch Unterlagen veröffentlicht hat.
00:42:54: Dadurch hat man sehr viel mehr Einblicke bekommen.
00:42:55: Dann sieht man auch was... Ali Pay inzwischen ist, dass es eben nicht mehr eine Payment App nur ist.
00:43:01: Sondern das im Beziehenden Finanzdienstleister ist.
00:43:03: Du kannst Tagesgeld anlegen du kannst Versicherungen abschließen kannst alles mögliche machen.
00:43:08: Ali Pay versucht sich jetzt natürlich nicht so sehr an Shopping Dinge die über Aliexpress und über die Alibaba Services angelegt sind zu positionieren.
00:43:15: aber alles was so am täglichen Bedarf an Anwendungen da wäre, wollen die in die Payment App reinbringen.
00:43:21: Und deswegen ist das für mich wenn ich jetzt Richtung Mobile Zukunft denke schon etwas was man sich klar machen muss.
00:43:27: auch finde ich weil bestimmte Händler sehr naiv damit umgehen welche mit welchem Payment anbietern sie arbeiten wie weit Sie rein lassen und ein bisschen übersehen dass die im Grunde also wenn sie eine gute Marke haben in einer zunehmend mächtigeren Position sind einfach gerade mobile das Ding selber zu machen.
00:43:43: Das ging im Web nicht so schön, mobile geht das
00:43:45: Herr Graf, sehen Sie das auch so?
00:43:47: Ja also ... Ich hab deswegen auch Payback gesagt.
00:43:50: Das ist keine Payment-App, aber ein Loyalty-Programm-App.
00:43:54: und die erzeugen schon über ihren eigenen Marktplatz.
00:43:56: Der ist jetzt vielleicht für uns nicht täglich relevant, aber die haben dieses Thema.
00:44:01: hier kannst du mit Rabatten oder Arbeiten ganz tolle Angebote.
00:44:06: Das erzeugt natürlich im bestimmten Klientel eine extrem große Sogwirkung.
00:44:09: Sonst würden ja nicht einen großen Umsatz darüber hebeln.
00:44:12: Und das finde ich auch ein Beweis zumindest für diese Kohortenthese, dass da quasi ganz viele verschiedene Kundensegmenten im Markt unterwegs sind.
00:44:19: Für die vielleicht diese fünf Prozent Rabatt oder zwei Prozent Rabatte total wichtig sind, die dann über das Convenience-Argument von Amazon ausstechen.
00:44:25: Ich merke natürlich selber, dass ich einen Paypal viel öfter jetzt nutze, um mit Geld hin und her zu beweisen, aber für mich ist es jetzt noch kein Markplatz.
00:44:32: Das ist jetzt so ein bisschen natürlich Wissen Dritter wenn nicht darüber die Schulterschauer was passiert da?
00:44:36: Von AliPay und
00:44:37: Co.,
00:44:37: und Jochen hat er das ja gerade im Blog ja auch aufbereigt.
00:44:39: Ist wirklich extremens fehlenswert mal sich diese... Börsenunterlagen anzuschauen.
00:44:43: Also was ist eigentlich möglich und wie kann man dieses Nutzerfalten für sich ausnutzen?
00:44:47: Deswegen ja, also die These ist auf jeden Fall sehr valide!
00:44:51: Die sind schon sehr nah am Kunden.
00:44:53: Die könnten vielleicht sogar mal Amazon hier und da was abjagen, weil sie vielleicht einen noch besseren Filter über die Produkte legen könnten.
00:45:02: Es ist glaube ich in Deutschland noch ein bisschen weiter weg aber es gibt halt noch mehr von diesen Apps oder Nischenanbietern, die früher aus dem Affiliate-Bereich kamen wo es halt so Cashback-Kickbackangebote gibt.
00:45:12: Ja man spart indem man über diese App kauft kriegt man Teil der Affiliatgebühr zurück.
00:45:16: Da gibt's ja schon ein Zieggruppe für dafür geeignetes Nahanpayment dran.
00:45:19: deswegen Ich glaube, das ist möglich.
00:45:21: Ob es jetzt ein klarer Schaft, die ja auch schon ein etwas älterer Zahlungsmittelanbieter sind weiß ich nicht aber aus dem Versuch wert
00:45:28: also mir geht's ja vor allen Dingen auch darum zu verdeutlichen, dass man den Mobile Space nicht zu eng definieren sollte.
00:45:34: Man sollte nicht nur auf die Konkurrenz gucken und im E-Commerce quasi auf Mobile Shopping gucken sondern man sollte auch über die Grenzen schauen.
00:45:40: Und die eine Grenze ist ja Payment Die andere Grenze is wenn Facebook seine Shops und Instagrams und WhatsApp seine E-commerce Aktivitäten aufbauen oder Pinterest um nicht in nur einer Familie zu bleiben.
00:45:51: Die machen das auch.
00:45:52: also die versuchen jetzt quasi über die Social Media Aktivität einfach Produktumsätze näher anzubringen.
00:45:58: und aus meiner Sicht die größte Gefahr ist da, aus Sicht der bestehenden.
00:46:02: Die ganze Influencerwelle, die man ja auch mal versucht schon wieder als klein zu reden oder als abklingend zu definieren.
00:46:09: aber das sind Verkäufer.
00:46:10: wenn sie gleich einen Shop haben oder eine Möglichkeit um Payment und die Produktlieferung anzubieten dann sind die am nächsten dran am Kunden und es sind für mich so zwei Welten, die sich auftun.
00:46:21: Also schon bestehende Jenseits ist alles was wir sonst zu besprochen haben jetzt auch in der Ausgabe Die für mich da mit rein zählen weil mein Horror-Szenario anfangs zeigen ist immer lasst es bei Instagram klappen lasst den Shop da integrierbar sein, dann kann Instagram die bessere Plattform sein als Amazon.
00:46:39: Dann wäre die ganze Facebook-Instagramgruppe sogar eine Gefahr jetzt um quasi in der Mobile Welt der führenden Online-Shopping Anbieter zu werden.
00:46:47: Deswegen sehe ich das nicht immer nur als Gefahr für die Kleinen sondern auch die Großen.
00:46:51: Denn Amazon hat Mobile im Bezieh keine wirkliche Lösung, außer dass es das bestehende Angebot in eine App oder in eine mobile Umgebung verpflanzt.
00:47:00: Und das reicht im Grunde nicht.
00:47:02: Also Amazon hat keins dabei als eine mobile DNA und ... Die anderen haben das.
00:47:06: Die arbeiten eben über Streams, Feeds... ...die arbeiten jetzt über diese Live-Komponenten und die Experience ist einfach eine komplett andere.
00:47:14: Und die Leute sind das natürlich dann auch gewohnt!
00:47:16: Jetzt nicht die Alten.
00:47:17: Das werden wir ja freuen über DM.
00:47:19: Ist es nicht unbedingt alt?
00:47:20: Weil die Leute natürlich auch kaufen.
00:47:21: Es ist generationübergreifend weil man ja auch Kinder hat und braucht.
00:47:25: Also ich möchte sie stationär nicht älter machen aber das ist eine andere Klientel.
00:47:28: Ich finde, das Amazon hat das Problem noch viel krasser als die M. Weil wenn Amazon jetzt sieht, Live-Shopping funktioniert deutlich besser.
00:47:34: also was ist in China?
00:47:36: sehen irgendwelche Influencer, stellen Produkte vor und dann wird es gekauft.
00:47:39: Was ist Amazons Antwort bisher gewesen?
00:47:41: Wir kaufen einen Live Shopping-Ambit und integrieren ihn unsere App!
00:47:43: Noch ein weiterer Menüpunkt, noch eine weitere Reiter irgendwo in der App versteckt Und das hat jetzt letzten zehn Jahre schon überhaupt nicht gut funktioniert.
00:47:50: aber sie haben offensichtlich noch keine bessere Antwort gefunden was mir schon viel Hoffnung gibt und auch viel Zuversicht dass der Markt sich diesen Bereich nochmal aufbricht.
00:47:57: Web-Shop, Game hat Amazon gewonnen.
00:48:00: Aber genauso wie Kaufhof Karstadt irgendwann mal der größte Stationäreanbieter war, spielt das dann irgendwann keine Rolle mehr?
00:48:05: Und das ist ja eigentlich ganz cool!
00:48:07: Das ist eine gute Botschaft auch an die Hörer, dass man da, wenn man prokessiv rangeht und ohne in Anführungsstrichen Legacy dort denken kann... ...dass man da ganze Märkte wieder für sich neu erobern kann.
00:48:16: Also nehm ich aus unserer heutigen Folge ein Stück weit mit.
00:48:19: Desktop ist sozusagen das neue Stationär.
00:48:21: Ja leider.
00:48:24: Kannst du so machen.
00:48:25: Ha,
00:48:28: hervorragend.
00:48:28: Aber ich meine es waren ja viele spannende Denkanregungen drin also sowohl Apps regional zu denken und nicht national als Amazon sich mal zu fragen habe ich irgendwie mobiles Szenarien überhaupt im Griff weil die immer noch als Menüpunkt reinzufropfen finde auch interessant.
00:48:42: Ja der liebe Christoph Werner hat glaube ich auch ein bisschen was zum nachdenken bekommen.
00:48:45: Der Arme dem klingen heute bestimmt die Ohren der sei gegrüßt herzlich.
00:48:48: aber ja ist das viel Spaß gemacht?
00:48:49: haben wir noch etwas wichtiges vergessen?
00:48:51: Ich finde übrigens die M viel besser als Rosmann.
00:48:53: wollte ich hier nochmal sagen
00:48:56: Ob das jetzt noch hilft?
00:48:57: Ach
00:48:59: ja.
00:49:00: Gut, meine Freunde aus dem Norden und Süden.
00:49:03: Vielen Dank euch beiden auf bald!
00:49:05: Ich weiß gar nicht was soll ich noch sagen, Alex nachdem man hier so zynisch die armen Rossmänner... Was heißt denn jetzt
00:49:11: zynische?!
00:49:12: Ich finde wir geben hier eine Art Lebenshilfe, die kann man annehmen oder eben nicht.
00:49:16: Ja auch Ratschläge sind Schläge ne?
00:49:20: Macht's gut ihr Beinen!
00:49:21: Danke
00:49:22: also tschüss!
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