Interne Kommunikation: Alle Kolleg*innen für die Digitalisierung begeistern | #Transformation 💻
Shownotes
EXPERTENGESPRÄCH | Niemand kann etwas verstecken, wenn er auf einer Bühne Rede und Antwort stehen muss. Und genau deshalb ist interne Kommunikation in einem Unternehmen so wichtig. Es muss durch alle Ebenen offen miteinander kommuniziert werden, damit aus Fehlern gelernt werden kann. So kann auch Fehlern vorgebeugt werden – was unter Umständen richtig Geld spart. Joel und Sebastian beleuchten am Beispiel Signal Iduna, wie interne Kommunikation gelebt aussieht und welche Herausforderungen es gibt. Du erfährst... ...wieso interne Kommunikation so relevant ist ...mithilfe welcher Kommunikationsstruktur Signal Iduna arbeitet ...welche Tools und Formate für eine offenere Kommunikation geeignet sind ...warum es wichtig ist, zu filtern, was man kommuniziert ...wie man andere Mitarbeiter animiert, ihr Wissen und ihr Netzwerk bereitzustellen ...welche Rolle ein Open Pitch Day bei interner Kommunikation spielt ➡️ Du konntest dir keine Notizen machen? Unser [digital kompakt+ Newsletter](newsletter.digitalkompakt.de) fasst dir für jede Folge die wichtigsten Punkte zusammen Diese Episode dreht sich schwerpunktmäßig um Digitalisierung: Und dazu haben wir uns die Besten an Bord geholt: Mit Viessmann gefolgt von Signal Iduna haben wir zwei erfolgreiche deutsche Mittelständler, die als Paradebeispiele gelten, wenn es darum geht, ein bestehendes Erfolgsgeschäft digital zu transformieren. Dazu erzählen Mitarbeiter:innen aus unterschiedlichen Bereichen wie ihre konkrete Arbeit aussieht und geben damit eine Blaupause für andere, die sich digitalisieren wollen. __________________________ ||||| PERSONEN ||||| 👤 Joel Kaczmarek, Geschäftsführer digital kompakt 👤 John-Sebastian Komander, __________________________ ||||| SPONSOREN ||||| 🔥 [Übersicht](https://www.digitalkompakt.de/sponsoren/) aller Sponsoren __________________________ ||||| KAPITEL ||||| (00:00:00) Vorstellung und Einführung ins Thema (00:01:11) Interne Kommunikation bei Signal Iduna (00:08:02) Remotearbeit vs. Offene Kommunikation (00:10:21) Tools & Formate für interne Kommunikation (00:16:18) Interner Verkauf von Innovationen (00:22:42) Open Pitch Day bei Signal Iduna (00:27:00) Filtere, was du kommunizierst __________________________ ||||| WIR ||||| 💛 [Mehr](https://lnk.to/dkompakt) tolle Sachen von uns 👥 Wir von digital kompakt streben die Verwendung einer geschlechtsneutralen Sprache an. In Fällen, in denen dies nicht gelingt, gelten sämtliche Personenbezeichnungen für alle Geschlechter.Transkript anzeigen
00:00:00: Hallo und herzlich willkommen zu einem neuen Transform Podcast von The Guitar Compact.
00:00:11: Mein Name ist Joel Katzmarek und heute sitze ich wieder mit dem guten Sebastian Commander zusammen.
00:00:14: Und wir reden über interne Kommunikation und internes Verkaufen von Innovationen.
00:00:19: Das heißt, wenn du heute zuhörst wirst du also einerseits lernen wie hat Signal Iduna seine Kommunikationsstruktur aufgebaut?
00:00:24: rein von den Positionen, den Rollen in Departments?
00:00:27: Was kommuniziert man nach innen und warum eigentlich?
00:00:29: und natürlich auch welche Tools von Formate gibt es dabei auch mal auf Events eingehen sowie Wie kriegt man Leute eigentlich aktiviert und was sind dabei typische Probleme?
00:00:37: Das ist unser Roadmap für heute, was man mitnimmt.
00:00:39: Und wie schon angekündigt ... der Commander ist wieder an Bord!
00:00:41: Ja?
00:00:42: Wir sagen auch noch der Commander.
00:00:43: Wenn über Sebastian reden bei uns intern.
00:00:45: Schön, dass du da bist, herzlich willkommen.
00:00:46: Hi, Joel.
00:00:47: Danke schön.
00:00:48: Mit dem Namen Commander gibt man irgendwann den Vornamen ab.
00:00:51: Da kann man nichts gegenmachen.
00:00:52: Du hast diesen schönen Doppelnamen John Sebastian deswegen bei unserem allerersten Podcast mit dir.
00:00:55: Habe ich kurz gestockt, weil ich dich jetzt Sebastian vorgestellt hab und habe einen Schock im Kopf gekriegt.
00:00:59: Hast du ihn jetzt gerade falsch vorgestellt?
00:01:00: Ich dachte nee Quatsch.
00:01:01: John ist eigentlich nicht so.
00:01:02: deine Rufnahme ne?
00:01:03: Genau, ich hab ein Bindestrich-Namen bekommen bevor es irgendwie in Mode war.
00:01:06: Genau, John Sebastian.
00:01:07: Aber das Sebastian ist der Rufname und ja ... Der ging verloren mit dem Nachnamen?
00:01:11: Ja, mal kleine Anekdote!
00:01:12: Also wenn du mal Hiphop-er werden willst so Johnny Commander oder irgendwas in die Richtung gibst du bestimmt immer von daher.
00:01:17: Aber Hiphop is ein gutes Stichwort.
00:01:18: also manchmal muss man hier auch geschickte Worte und einen guten Flow haben, wenn es intern zur Sache geht.
00:01:23: Sag mal einen ganz kurzen Satz oder das können wir vielleicht als ersten Komplex aufmachen bei uns.
00:01:26: zu eure Kommunikationsstruktur.
00:01:28: Du bist Head of Communications.
00:01:30: wie habt ihr eure Kommunication aufgebaut?
00:01:32: rein von den Departments, von den Verantwortlichkeiten her
00:01:34: Gerne.
00:01:34: Als Head of Communications in der CDO-Einheit bin ich für alle Themen verantwortlich, die rund um Startups, Startup-Partnerschaften unsere Investments ins Startups digitalisierung und Innovation solche Dinge sich drehen.
00:01:48: wir arbeiten da als CDO Einheit auch an vielen Stellen sehr autark haben tolles Vertrauensverhältnis im Unternehmen zu den leitenden Personen aber auch zu unserer Presseabteilung weil das ist eben vielleicht auch eine Besonderheit.
00:02:00: es gibt eben diese traditionelle Pressabteilungen mit einem Tradition professionellen Pressesprecher, der für die Gesamtgruppe als Sprecher fungiert noch neben uns.
00:02:08: Und wir sind eben wenn man so will das Spezialteam für das ganze Thema Startup und Digitalisierung und tragen sowohl die Dinge, die wir machen nach innen als auch die Signaliduna sozusagen nach außen.
00:02:20: Also bist du auch ein bisschen Brückenkopf zu dir besagter Presseabteilung?
00:02:23: Ja so Vernetzer würde ich vielleicht sagen.
00:02:25: also bekommen viele Anfragen von Medien, die sich nicht mit der Signalidune als solches beschäftigen sollen eher mit Signals oder den Investments, die wir machen und da bin ich dann schon derjenige, der auch auf Anfragen reagieren kann.
00:02:39: Ich muss mich nicht an jeder Stelle immer mit unserer Presseabteilung abstimmen.
00:02:42: Ich tue das sehr gerne weil das natürlich wertvolle Tipps sind und Insights auch aus einer gesamtpolitischen Sicht sozusagen Gesamtunternehmenssicht.
00:02:50: aber es ist eben so dass wie gesagt ein sehr großes Vertrauensverhältnis da ist und es einfach so gesehen wird, dass wir als CDO Einheit Mit Signals mit den anderen Dingen, die Wir tun da eine Expertise haben um auch selber auf die Dinge antworten zu
00:03:01: können.
00:03:01: So, und jetzt können wir mal so ein paar Grundsatz-Sachen festlegen.
00:03:04: Also warum eigentlich interne Kommunikation so wichtig ist, wenn man das tut was ihr tut?
00:03:09: Weil ich hab ja auch in einem letzten Gespräch, was wir beide gemeinsam hatten schon gesagt dieser schöne fliegende Satz immer die da drüben geben das Geld aus was wir ausgeben Und was macht ihr da eigentlich?
00:03:17: Man staunt ja immer, man denkt immer man kommuniziert ganz viel und man merkt es irgendwie immer zu wenig.
00:03:22: Also zum Learning was ich hatte muss immer mehr kommunizieren weil ja auch ganz viel Potenzial in so einer Organisation schlummert also Wissen entweder zu Prozessen zu Inhalten zu Kontakten und so weiter und sofort.
00:03:31: Das heißt, wenn du jetzt mal niederschreibst was sind eure Hauptmotivatoren?
00:03:35: Warum ihr intern viel kommuniziert und wie geht ihr dabei grob vor?
00:03:39: Also vielleicht da so zwei Gesichtspunkte.
00:03:41: Einmal der Gesichtspunkt Signals, Signals als unsere Einheit die in Berlin sitzt, die natürlich jetzt nicht in den Hauptverwaltungsstandorten sitzt hat nicht ganz so viele Touchpoints.
00:03:50: natürlich im täglichen Leben da muss man einfach auch mal informieren was passiert eigentlich gerade?
00:03:54: woran arbeiten die Leute?
00:03:55: Gerade was sind vielleicht neue Investments etc.
00:03:57: damit zum Beispiel ein regelmäßiges Format wo wir einmal im Quartal unseren Open Pitch Day haben wo Leute von Signals per Video schalten oder aber auch live vor Ort irgendwie in die Haupt Verwaltung Standorte kommen mit den Leuten sprechen und wir einfach die Dinge vorstellen, an denen wir beteiligt sind.
00:04:11: Und das ist vielleicht auch noch mal wichtig!
00:04:13: Wir präsentieren das auch immer als etwas, an dem wir beteiligt sind, weil wir uns immer als Teil des gesamten Unternehmens fühlen.
00:04:19: Auch wenn wir das Ding vielleicht geleitet haben, auch wenn wir es gezogen haben oder die Idee bei Signals entstanden ist, ist es doch immer ein Gemeinschaftsprodukt.
00:04:26: Um das herauszustellen, ist glaube ich einfach auch einer der wesentlichen Punkte in der Kommunikation zu sagen Ich mache nicht Kommunikations für Signals sondern ich mach das für die Signal Iduna.
00:04:37: voranzutreiben, den Leuten zu zeigen.
00:04:39: Was passiert eigentlich an den ganzen verschiedenen Stellen im Unternehmen?
00:04:42: Das ist vielleicht die eine Seite und dann die andere Seite wirklich auch das Unternehmen mitzunehmen!
00:04:48: Was passiert gerade?
00:04:49: Was passiert nach außen.
00:04:50: Also wir haben einen Format, ein klassischer Newsletter den wir versenden der nennt sich Digup also so ein bisschen von ausgraben aber auch das digitale Update wo wir auch über Dinge informieren die vielleicht über den Tellerrand geblickt waren ja also nicht nur unsere Investment sondern was für andere spannende Themen gab es im Start-Up Umfeld.
00:05:06: und da einfach das Unternehmen mitzunehmen denen das Gefühl zu geben dass Signals ein Teil davon ist dass unsere digitalen Bemühungen ein Teil des Gesamtunternehmens sind und wir sozusagen gemeinsam in diesem Boot.
00:05:17: Ich glaube, das ist eine der Hauptaufgaben.
00:05:19: von Kommunikation, gerade wenn wir in diesem Change-Bereich sind.
00:05:22: Wo man die Leute eben auch an den richtigen Stellen anfassen will wo man sagt da kriegen wir euch da wissen wir das ihr motiviert seid dass ihr Bock habt das ihr mitmacht sehe ich auch als eine meiner Aufgaben.
00:05:32: also ich bin seit rund neun Jahren im Unternehmen verschiedene Dinge im Unternehmen gemacht und kennen halt auch den ein oder anderen.
00:05:39: Also es läuft auch viel darüber dass man bilateral mit den Leuten spricht.
00:05:43: was sind grade Themen die dich berühren?
00:05:44: Was macht dir gerade etwas aus?
00:05:46: Wo hast du gerade einen Pain?
00:05:47: Wo können wir eigentlich mal drüber sprechen?
00:05:49: wo können wir drüber schreiben und dann eben auch für Vernetzungen sorgt.
00:05:51: Also es ist natürlich so, sagen wir mal die klassische interne Kommunikation über ein Intranet vielleicht heutzutage auch über andere Medien wie Podcasts oder Videos aber das ist so das klassische.
00:06:01: und dann ist natürlich auch noch viel dieses Vernetzen das zusammenbringen von Leuten und das Reden tatsächlich also viel Kaffee trinken oder in irgendwelchen Videocalls hängen und sich auch über neue Dinge informieren, die auch im Unternehmen passieren.
00:06:14: Weil in so einem großen Konzern könnte man wahrscheinlich eine Tageszeitung mit neuen Informationen machen.
00:06:19: also die wäre vielleicht nicht für jeden super interessant jede einzelne Information.
00:06:23: aber ich glaube jeder würde seinen Teil rauskriegen.
00:06:25: da muss man natürlich fast schon eher filtern und sagen sowas Was erzähl man noch nicht?
00:06:29: Also vielleicht sollten wir dem Geneigten Hörer auch nochmal vorweg schicken.
00:06:31: Das haben wir in unserem Gespräch mit dir schon mal aufgegriffen, bei Signals unter dem Dach passiert ja bei euch so einiges.
00:06:36: Ihr habt diese Signals Open Studios das heißt ihr habt Co-Hacking Ansätze, ihr habt auch Geschichten wo ihr Kapital investiert also VC Eventual Capital, ihr macht Pre-Seat Aktivitäten und ihr habt so was ihr startup Klein Modell nennt.
00:06:47: also ihr seid quasi so einen Brücken Vermittler, Katalysator wie auch immer man sagen will wenn man mit Startups zusammen Kooperation startet und da quasi vielleicht einmal gemeinsame Projekte entwickelt oder Inhalte weil ihr ja parallel weil du auch noch diese so genannten Journeys habt, also einmal ausgerichtet auf Zielgruppen und einmal ausgerechnet auf eure Serviceexzellenz.
00:07:02: Dass ihr quasi kleine Taskforces habt, die versuchen einerseits den Zielgruppe, euren Kunden nahezu sein, andererseits die Art wie eure Services kommuniziert und umsetzt zu verbessern.
00:07:12: Das ist das Big Picture des Wrap-Up!
00:07:14: Jetzt haben wir gerade gesagt was der Sinn ist, warum ihr das macht?
00:07:17: Man muss euch manchmal filtern.
00:07:18: Wonach unterscheidest du denn von all dem, was du tust in welcher Intensität und mit wem du das vor allem auch kommunizierst?
00:07:24: Erstmal muss ich sagen dass du es grade wahrscheinlich in ... anderthalb Minuten besser beschrieben als ich je zuvor.
00:07:29: Was wir so machen, das muss sich mir dann im Nachgang nochmal anhören und mitschreiben.
00:07:33: ja wie filter ich was ich mache oder was nicht oder was wir grundsätzlich kommunizieren?
00:07:37: Ich glaube es muss immer ein Anknüpfungspunkt an die Arbeitswirklichkeit der Leser haben oder der Zuhörer.
00:07:43: also man muss überlegen wann kommuniziert.
00:07:45: man sagt manche einen Investment vielleicht direkt zu kommunizierten ist dann gar nicht interessant weil's darum geht dass Geld von A nach B geflossenes um man jetzt einem Unternehmen beteiligt ist.
00:07:54: wenn man aber beteiligt ist und das... das weiß ich, einen Börsengang macht oder so immer.
00:07:59: Dann ist es sicherlich ein anderer Impact auf das Unternehmen.
00:08:02: oder in unserem Fall wenn wir in Unternehmen investieren und wir merken dass is ein toller Case für eine Partnerschaft und wir gehen eine lohnende Partnerschaft für beide Unternehmen ein dann ist es sichere was mit mehr Leuten zu tun hat wo auch Leute im Unternehmen einfach ne andere Connection zu diesem Thema bekommen weil sie vielleicht in den nächsten Tagen und Wochen mehr darüber hören werden weil sie plötzlich damit zusammenarbeiten etc.
00:08:22: also wir schauen immer sehr gut dass wir nicht zu viel kommunizieren.
00:08:26: ja wir sind natürlich nicht die einzigen, die kommunizieren.
00:08:28: Es gibt auch neben uns noch andere Abteilungen, die sich damit beschäftigen und es gibt im Haus viele Initiativen, die natürlich immer in die wenigen Kanäle, die wir haben, rein wollen.
00:08:37: Wir wollen jetzt auch nicht die Leute mit Signalsthemen oder CDO-Themen überfrachten sondern dann sehr ausgewählt irgendwie in die Themen reingehen wo wir das Gefühl haben dass sie jetzt einen Impact auf das Unternehmen haben.
00:08:47: Was für Tools benutzt ihr denn zu kommunizieren?
00:08:49: Also ich hab gerade so, während du gesprochen hast auch überlegt.
00:08:51: Meine Frau war früher bei einem Unternehmen ... Die haben richtig noch so eine Unternehmenszeitung gehabt.
00:08:54: Das waren dann so vier, sechs Seiten oder sowas.
00:08:56: Oder vielleicht waren es auch mal zehn gedruckt die per Briefumschlag nach Hause geschickt wurden ja einmal im Monat also so richtig Old School.
00:09:03: Wie macht ihr das?
00:09:04: was sind eure typischen Kanäle und Tools auf denen ihr mit euren Mitarbeitern und Kollegen kommuniziert?
00:09:08: Also, wir sind da wirklich breit aufgestellt.
00:09:10: Das ist fast schon gefühlten Medienunternehmen.
00:09:13: Wir haben tatsächlich auch noch die klassische Mitarbeiterzeitung oder Zeitschrift viel mehr.
00:09:17: Die kommt regelmäßig raus als PDF kann man die downloaden.
00:09:20: Die liegt aber auch gedruckt in den Hauptverwaltungsstandorten?
00:09:23: Wir haben ein klassisches Internet wo wir sehr viel Bedarf sehen das in den nächsten Monaten und Jahren irgendwie anzupassen an die aktuellen Gegebenheiten.
00:09:32: Aber auch da... Man kann Videos reinladen.
00:09:34: Man kann Podcasts reinladend.
00:09:38: auf Initiative der Mitarbeiter, also gar nicht mal so sehr getrieben von uns oder der Pressestelle sondern einfach spannende Teams im Unternehmen die sagen wir wollen ein bisschen das Teilen, was wir eigentlich gerade machen.
00:09:48: Die Prototypen an denen wir arbeiten vorstellen
00:09:50: etc.,
00:09:51: also da nutzen wir dann verschiedene Medien.
00:09:54: Wir haben in den Journeys werden natürlich auch andere Kanäle genutzt wie der Slack Channel oder wie auch immer.
00:10:00: Das hat sich jetzt aber noch nicht so durch das gesamte Unternehmen gezogen.
00:10:03: Also da ist eigentlich noch so Hauptinformationsquelle sicherlich das klassische Internet.
00:10:06: Da passiert auch extrem viel Wenn auch ich der Meinung bin dass wahrscheinlich nach wie vor das Menü der Kantine die meist aufgerufene Seite ist.
00:10:14: Aber wir sehen auch an den Aufrufzahlen unseren Seiten, die wir als CDO Einheit haben.
00:10:18: Wo wir einfach Aktuelles drauf spielen dass da viel Interesse ist das einfach viel.
00:10:22: auch Rückmeldung kommen Die Leute Spaß daran haben die Sachen zu lesen, die kurzen Filme sich anzuschauen etc.
00:10:29: Und was wir bei Signal Iduna gerne noch machen ist tatsächlich die klassische Veranstaltung.
00:10:34: also jemand steht vorne und erzählt ein bisschen etwas was er so gemacht hat allerdings heutzutage mit sehr viel mehr Rückmeldung.
00:10:39: ja also auch der Vorstand der sich vielleicht einmal im Monat hinstellt um ein bisschen aus seinem aktuellen Berit zu erzählen hat dann Zuhörer die auch die Fragen zurückstellen und die vielleicht auch mal eine unbequeme Frage stellen und nur dann drauf eingeht.
00:10:52: das ist sicherlich ne Sache in den letzten Jahren auch durch die Gesamtstrategie und auch durch den veränderten Umgang mit Fehlern sich geändert hat, also dass man sehr viel offener in der Kommunikation geworden ist.
00:11:01: Dass man über alle Ebenen verteilt auch sehr viel mehr darüber spricht was man richtig gemacht hat vielleicht auch was man falsch gemacht hat.
00:11:07: Also wir haben auch die klassische Fuckup Night es hat auch schon ein paar mal stattgefunden relativ guten Anklang gefunden fanden die Leute im Nachgang echt toll das auch gestandene Manager gesagt haben.
00:11:17: wo haben sie denn auch schon mal etwas in den Sand gesetzt?
00:11:19: Und was hat auch nicht funktioniert?
00:11:20: Also diese Veranstaltungssachen sind Dinge ... indem wir gute Erfahrungen gemacht haben, weil es halt auch sehr... Also es gibt nichts wo du dich großartig verstecken kannst.
00:11:27: Wenn du vorne auf einer Bühne stehst oder in einem Skype-Call mit irgendwie fünfzig Leuten
00:11:32: sitzt.".
00:11:33: Jetzt hast du eben schon mal Slack angerissen?
00:11:34: Ich weiß.
00:11:35: Fist man, mit dem wir auch viel in dieser Reihe hier geredet haben die arbeiten zum Beispiel sehr intensiv mit Asana.
00:11:39: was habt ihr auf der technischen Ebene?
00:11:41: Weil ihr müsst ja als Konzern, der auch viel im Zimmer Datenschutz sich irgendwie Gedanken machen muss um ein bisschen genauer hingucken bei manchen Sachen.
00:11:47: Was benutzt ihr sonst noch für Tools?
00:11:49: Also wir benutzen Jira als Ticket Tool.
00:11:51: Das ist sicherlich also ein sehr, sehr umfangreiches Tool.
00:11:55: Ich glaube wenn man es bedienen kann das ist auch ein sehr mächtiges Tool jetzt vielleicht nicht ganz so benutzerfreundlich auf den nicht heavy-user ausgelegt wie jetzt zum Beispiel Asana oder Trello.
00:12:06: Aber es ist für unsere Dinge, die wir tun.
00:12:08: auch in der Softwareentwicklung und den Business-Themen funktioniert's echt gut.
00:12:12: also sicherlich braucht eine Einführung.
00:12:14: man muss einmal wissen wie man darin arbeitet.
00:12:16: aber wir haben damit gute Erfahrungen gemacht.
00:12:18: aber schauen uns natürlich immer um gerade unsere agilen Teams mit sehr vielen externen die drinnen arbeiten.
00:12:24: die bringen natürlich immer neue Ideen auch für Tools mit rein.
00:12:27: Also du sagtest grad schon Slack das ist natürlich auch ne Sache sehr viel von extern genutzt werden will und wo man dann aber immer sagen muss, naja wir haben halt hier auch einfach andere Datenschutzthemen als Versicherung.
00:12:39: Wir sind anders reguliert, wir müssen anders mit den Themen umgehen und wir können so sehr wie das auch an der einen oder anderen Stelle gerne aufgrund der Geschwindigkeit und der Effizienz tun würden, können wir einfach nicht jedes Tool mit hier reinholen.
00:12:52: Und was ist so mit Formaten?
00:12:54: Also du hast jetzt eben schon mal gesagt, ihr habt ein Newsletter.
00:12:56: Ihr macht Events in Zeiten von Corona sicherlich eher remote die Events mit Video.
00:13:00: also wäre vielleicht auch immer interessant danebensatz zu hören.
00:13:02: Was für Formate habt ihr sonst Leben gerufen wenn ihr sagt Kommunikation nach internen?
00:13:07: Wasserloch ist ja immer so ein bisschen bei den Menschen das Thema da wo man sozusagen isst, da will man die Information haben.
00:13:12: was sind eure Pondons und womit arbeitet ihr welchen Formaten?
00:13:15: als CDU Einheit der Open-Pitch-Stellen hatte ich gerade schonmal genannt dem wird tatsächlich jetzt remote durchführen.
00:13:20: mehr Leute dabei gewesen remote als vorher in Person.
00:13:23: Also das scheint Anklang zu finden im Remote und hat auch genauso gut funktioniert, also vielleicht an der ein oder anderen Stelle sogar besser funktioniert weil die Technik besser mitgemacht hat.
00:13:33: Und weil wir die Standorte miteinander verbinden können.
00:13:35: Wir haben natürlich immer die Herausforderungen mit Dortmund und Hamburg dass man wenn man eine Veranstaltung in Dortmund macht dann muss man sie eigentlich auch in Hamburg machen oder zumindest irgendwie live dahin streamen was wir uns natürlich auch immer wieder überlegen wie kann man eigentlich die standorte miteinander?
00:13:49: Also wir haben unseren Open Pitch Day as CDO-Unit, Wir machen es so dass die Vorstände im Rahmen unserer Gesamttransformation auch immer wieder aus ihren aktuellen Themen erzählen.
00:14:01: Dass sie sich für eine Stunde hinstellen und Fragen beantworten.
00:14:04: Das ist vielleicht genau so ne Wasserlochthematik wie du gerade ansprachst das man eben sich trifft und verschiedenen Themen diskutiert.
00:14:10: Das geht immer rei um bei den Vorständen.
00:14:12: also jeder ist dann einmal dran und ja steht Rede und Antwort was er grade macht und was gerade die Themen sind an denen er arbeitet.
00:14:18: ganz viele Formate, die sozusagen Wissensformate sind.
00:14:21: Die entstehen bei uns im Kulturprogramm und im Change-Programmen wo wir viele Inhalte vermitteln, wo wir aber auch erzählen was sind eigentlich neue Technologien
00:14:29: etc.,
00:14:30: also da passiert viel.
00:14:31: und dann gibt es natürlich noch die klassischen Sachen wie Betriebsversammlungen so dass das natürlich auch bei großen Unternehmen immer ein wichtiger Punkt wo man auch Agenda Setting betreiben kann und wo wir natürlich versuchen mit Digitalthemen dann immer mal wieder aufzutauchen wenn wir können
00:14:45: Ist ein gutes Stichwort, lass uns über Aktivierung reden.
00:14:47: Ich hab eingeleitete der Moderation gesagt, es geht auch um internes Verkaufen.
00:14:52: Ist das so, dass man diese Kommunikation stark benutzen muss?
00:14:56: Um Leute zu aktivieren und mit den Sachen, die man tut in Berührung zu bringen ... Wie gelingt das am besten?
00:15:03: Was sind deine Secret-Sources für Themen zu begeistern und zu animieren?
00:15:08: Ihr wisst ihr Netzwerk ihrer Erfahrungen mit einzubringen.
00:15:10: Also wir sind nach innen Versuchen wir sehr lauten Proud zu sein, ja also nicht jetzt übertrieben aber sagen schon mal was das Unternehmen eigentlich macht.
00:15:19: Also seid mal stolz auf das was sie erreicht und das was wir hier gemeinsam alle erreichen.
00:15:23: da gehen wir schon sozusagen mit gesister Flagge voran und sagen schaut mal was hier eigentlich Phase ist und was wir irgendwie gemeinsam an den Start gebracht haben.
00:15:31: und das zieht dann auch einfach Leute mit weil wenn du auch merkst dass die Sachen funktionieren dass man sich aber auch die Zeit dafür gibt auch die Erfolge zu feiern Dann willst du da auch Teil von sein und das das merkst du auch im unternehmen.
00:15:42: viele der Projekte, über die auch geschrieben wird oder über die einen Podcast entsteht.
00:15:46: Oder das ist immer dann auch Zulauf bekommen durch solche Sachen.
00:15:49: Dass einfach Anfragen kommen und sagen wie kann man denn an solchen Sachen mitmachen?
00:15:52: Wie komme ich in so ein Format rein?
00:15:53: Ich möchte beim nächsten Open Pitch Day dabei sein.
00:15:55: Also ich habe jetzt schon drüber nachgedacht den Open Pitsch Day wirklich so zu öffnen dass wir sagen er kann eigentlich jeder im Unternehmen seine Themen pitchen.
00:16:01: Warum soll es nur die CD-Oinheit machen?
00:16:03: hier arbeiten so viele Leute an irgendwelchen geilen Sachen gibt ihnen doch die Bühne.
00:16:06: also das Klassische was jetzt ja mehr und mehr ins Unternehmen drückt ist so eine Art Demodell und einfach sagt so du kannst dein Projekt vorstellen, du kannst deinen neues Tool vorstellen.
00:16:15: Du kannst vorstellen wo du gerade dran arbeitest und man hört auch schon von Unternehmen wo es zu sagen nicht mehr man nach Leuten suchen muss die danach teilnehmen sondern du sagst Ausschreibung ist eröffnend und eine halbe Stunde später sind alle slots dicht weil jedes Projekt sich vorstellen will.
00:16:29: soweit sind wir noch nicht.
00:16:30: ja aber wir sind auf dem Weg dahin und wir schaffen's eigentlich auch durch die Kommunikation viele Leute mitzunehmen durch diese sehr umfangreiche Feedback Kultur also auch damit verschiedenen Tools, wo du auch Rückfragen stellen kannst.
00:16:43: So ein bisschen auch am Puls des Unternehmens zu sein und zu verstehen was bewegt das Unternehmen gerade und da auch darauf reagieren zu können ist glaube ich eine der wichtigen Funktionen von Kommunikation.
00:16:51: Was ich eben sagte so durch diese einzelnen Gespräche auch Leute abzuholen zum Motivieren zu sagen hey lass uns doch mal über dein Thema sprechen lasst uns doch einmal dich ein Stück weit nach vorne zu nehmen.
00:17:00: also viele unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind auch wissen was sie können und wissen dass Sie gut sind möchten aber nicht so gerne drüber reden weil es so von der Art her eher ist dass man sagt wir machen das und ist auch alles in Ordnung, weil wir müssen jetzt nicht dafür gefeiert werden.
00:17:13: Und ich persönlich und auch in der Einheit sind dann schon der Meinung dass man die Erfolge auch feiern sollte also dass man sie auch publik machen soll.
00:17:20: Anders sind wir ein Stück weit nach außen.
00:17:22: Also da haben wir eigentlich von Anfang an so den David gegen Goliath Ansatz gefahren, also jetzt nicht irgendwie zu sagen Wir sind hier und jetzt geht es los und alles auf Stopp.
00:17:31: Jetzt kommt die Signal Iduna.
00:17:33: Im Endeffekt hat David ja auch nicht vorher geschrieben So Ich werf jetzt gleich einen Stein, ich werfe jetzt gleich ein Stein Sondern irgendwann hat Goliad das Ding an Kopf bekommen.
00:17:40: Das ist vielleicht auch das, wie wir es eher nach außen machen – nach innen.
00:17:43: aber dann schon tatsächlich zu versuchen die Transformations-Story, die an so ganz vielen verschiedenen Stellen geschrieben wird im Unternehmen mit den Menschen zu teilen und das hatte ich vorher schon gesagt geht's eigentlich fast mehr darum zu überlegen was kann man denn nicht erzählen weil das sonst bei dem einen oder anderen sicherlich ein Overload wäre wenn er jeden Morgen reinguckt.
00:18:01: und es sind drei neue Artikel zum Thema was haben wir gerade in der digitalen Transformation?
00:18:06: Weil wir hätten genug Material gefiltert werden.
00:18:09: Und ich sag mal so, ein Digitalisierungsthema ist ja gerne auch mal was für politisches Kapital.
00:18:14: also es geht ja ganz oft darum Sichtbarkeit zu kriegen dass einem Erfolge irgendwie attribuiert werden.
00:18:19: wie kriegt ihr das gesteuert?
00:18:20: Dass sowas nicht sich negativ auswirkt auf eure Organisationen.
00:18:24: Ich kann jetzt natürlich nicht in die Köpfe der Leute gucken aber das was ich schon sagte den Herzschlag des Unternehmens so ein Stück weit zu verstehen ist da glaube ich wichtig und einfach zu sehen wer ist gerade an welcher Stelle und kümmert sich um welche Themen?
00:18:35: Das ist immer auch einen Abwägen.
00:18:37: wo kann man stärker draufgehen, was bringt dem Unternehmen gerade eigentlich etwas?
00:18:41: Was bringt vielleicht auch den einzelnen Mitarbeitern die man damit motivieren will wie auch immer.
00:18:45: Und ja overall kann man schon sagen dass im Unternehmen so eine gesamtgute Stimmung für das ganze Thema Transformation ist also es gar nicht mal mehr so sehr dieses.
00:18:56: Man ist so ein Stück weit weggegangen von diesem Silo denken und man einfach jeder sagt so Mainz, Mainz Meins.
00:19:01: Und je größer Mainz wird desto besser ist das sondern man hat eher so dass das Gesamtbild im Kopf und geht so ein stückweit für die Sache.
00:19:09: also auch da müssen wir immer die Kirche im Dorf lassen.
00:19:12: das ist sicherlich auch nicht an allen Stellen so.
00:19:14: aber zumindest wie ich es immer wieder gespiegelt bekommen ist dieses wie wir es zum Beispiel in der CDU Einheit zu sagen Wir sind an Projekten beteiligt.
00:19:22: So gehen viele Leute an diese Sachen ran.
00:19:24: Also das ist eher jemanden zu finden, der sagt okay ich stelle mich vorne hin und ich kassiere die Lorbeeren.
00:19:29: Es ist eher die Schwierigkeit als jetzt irgendwie du hast drei Leute und jeder will die Lorbären haben.
00:19:34: Ich weiß nicht ob das so eine Mentalitätssache ist oder ob man bei Versicherungen eher etwas ruhiger mit solchen Sachen umgeht?
00:19:40: Ist es ein bisschen so dass man in eurem Segment so ein bisschen nach außen leise tritt weil man vielleicht auch gemerkt hat es fällt einem auf die Füße wenn man mal was falsch macht gibt's da irgendwie sozusagen so ne so eine branche Besonderheit
00:19:50: also zumindest ist das Thema Kommunikation im Finanz Sicherungsbereich schon so eine Sache, wo man nochmal immer einen Double Check macht.
00:19:58: Ja also bis dazu dass selbst wenn man gute Dinge tut, man immer überlegt ist es so eine Sache?
00:20:04: will man damit jetzt rausgehen oder wird einem hintenrum dann nochmal was ausgelegt?
00:20:08: im Sinne von das haben die aber nur aus dem und dem Grund gemacht.
00:20:11: Und war auch eine Sache die wir bei Singles gemerkt haben dass oft auch die Fragen kamen so ja gut Aber was wollt ihr denn eigentlich damit?
00:20:18: Warum seid ihr jetzt nach Berlin gekommen und genau diese fragen so nach dem Motto kaschiert ihr damit irgendwelche anderen Dinge indem ihr ein Innovationslabor nach Berlin gebracht habt und eben da zu sagen so nein nicht der Fall gewesen, sondern es ging darum das Unternehmen als ganzes nach vorne zu bringen.
00:20:34: Ich glaube da ist man schon als Versicherung oder auch als großer Konzern an sich natürlich immer ein bisschen vorsichtig, nicht mit allem rauszugehen weil man natürlich irgendwie bedenken hat dass es einem dann falsch ausgelegt werden kann.
00:20:46: aber auch da.
00:20:47: ich sprach vorhin schon vom Vertrauen im Unternehmen und es ist tatsächlich von meinem Gefühl ja so ein gesamtheitliches Ding das einfach sehr viel Vertrauen da ist für die Mitarbeiter für das was sie können und das was Sie machen der Umgang mit Fehlern mittlerweile ein anderer ist, das heißt auch da verändern sich Dinge und dadurch können wir glaube ich auch anders kommunizieren.
00:21:09: Was sind denn sonst so typische Fehler die du beobachtet hast wie man machen kann oder vielleicht vermeiden sollte?
00:21:13: Oder Probleme!
00:21:14: Vielleicht haben wir gar nicht viel als jetzt mal Probleme.
00:21:15: was ist bei interner Kommunikation wenn es ans Thema digital und innovativ geht zu der größte Schmerzpunkt worauf sollt man achten?
00:21:22: welche Strom schnellen?
00:21:23: also einmal Verständlichkeit Das merken wir definitiv an ganz vielen Stellen, dass man nicht einfach davon... ausgehen sollte, dass jeder alle Wörter versteht die gerade im modernen Business denglisch benutzt werden.
00:21:37: Also das ist definitiv eine Sache wo wir auch in unseren Veranstaltungen merken, wenn man nicht vorsichtig ist und sich da immer mit auseinandersetzt dann sind da so ein paar Klippen die man auch rammen kann.
00:21:47: also unser Open Pitch Day ist ein gutes Beispiel dafür.
00:21:50: Wir sind bei dem Namen geblieben aber es war schon so was der einen oder andere gefragt hat Was genau bedeutet denn jetzt open pitch day eigentlich?
00:21:57: Warum heißt das so?
00:21:58: und nachdem man's dann erklärt hat war es auch in Ordnung, weil wir gesagt haben Pitch ist eben ein bestimmtes Format und wir machen das offen.
00:22:03: Und es ist ein Tag an dem wir das machen.
00:22:05: also dann erklärt sich der Name irgendwann.
00:22:07: aber natürlich ist es so dass du nicht einfach von einer gemeinsamen Wissensbasis ausgehen darfst.
00:22:12: Das heißt du musst immer überlegen für was für eine Zielgruppe schreibst du das eigentlich oder für was die Zielgruppen produzierst du etwas und vielleicht auch Sachen dann etwas ausführlicher erklären.
00:22:20: wo du vielleicht für dich sagen würdest naja das war jetzt ein bisschen zu lang erklärt wird der andere vielleicht sagen der nicht mit dem Thema zu tun hat.
00:22:27: Mensch endlich hat mal Zeit genommen und das etwas umfassender erklärt.
00:22:31: Also, dass ist für mich so eigentlich das große Learning, man sollte nie von seinem eigenen Kenntnisstand ausgehen.
00:22:37: Und gerade bei Kommunikatoren ist es, glaube ich wichtig.
00:22:41: Die sind halt in vielen Themen irgendwie drin können Vernetzungen herstellen weil sie noch mit anderen Leuten gesprochen haben, weil sie irgendwas anderes gelesen haben Weil Sie da nochmal drinnen waren, weil die da nochmal zugehört haben und das gilt eben auch nicht für jeden.
00:22:52: also ähnlich wie wir das auch mit unseren Kunden und unserem Produkt machen Also immer mal mit dem geneigten Leser oder Zuhörer sprechen und sagen was verstellst du dir eigentlich vor?
00:23:01: Was hast Du aus dem Artikel rausgenommen?
00:23:03: Was Hast Du aus den Podcasts gelernt
00:23:04: etc.,
00:23:05: also da wirklich sich eine Rückmeldung holen ... wir nicht alle, natürlich nicht alle auf einem Wissensstand sind.
00:23:10: Und ich sag mal wie kriegst du so diese unterschiedlichen Markenwelten auch irgendwie abgebildet?
00:23:15: Weil ich sage mal Signal Iduna ist jetzt eher konservativ muss irgendwie für Werte stehen und Signals ist eher jung frisch innovativ.
00:23:22: Hast Du da manchmal Schmerz mit dass beide so ein bisschen unterschiedliche Brands sind?
00:23:25: Eigentlich nicht.
00:23:26: also eigentlich ergänzen die sich sehr gut.
00:23:29: Signal Idunna wenn du... Signals erwähnst und Signali Duna sozusagen im Hintergrund erwähnt, dann gibt das der Signals Marker nochmal eine gewisse... Substanz.
00:23:40: also so nach dem Motto das ist jetzt eben auch irgendwas was dahinter steht.
00:23:43: Also wir sagen, dass ja auch das Signals das Innovations Ökosystem der Signal Iduna ist.
00:23:48: Also dass wir halt wirklich sagen Wir sind ein Ökosesystem Was natürlich mit einem großen Partner im Hintergrund agiert was zwar frei agieren kann Auch in der Kommunikation aber eben nicht versteckt Dass es auch zu signal iduna gehört und andersrum ist Es auch so dass wir Natürlich eine signal iduner damit aufladen können, wenn wir es eben mit Signals in Verbindung bringen.
00:24:05: Also wir haben's auch schon gehabt dass ein Start-up sagte oh wir hätten aber eigentlich gerne dann das Signals Logo bei uns auf der Seite und ja das Signal Iduna Logo könnte auch drauf machen, aber das Signal Logo wäre dann in dem Fall das Wichtere weil wir ja mit euch die Partnerschaft gemacht haben.
00:24:17: also das ist tatsächlich eher so'n Ding dass sich gegenseitig befruchtet.
00:24:21: viele der Dinge die wir kommunizieren sind dann tatsächlich Signals Kommunikation.
00:24:26: also sei es jetzt Investments oder neue Veranstaltungen in den Open Studios oder so da dreht sich wirklich extra Plizid um Signals, da ist auch Signal Iduna sozusagen dann nicht wichtig.
00:24:35: Aber viele Dinge die wir dann bei Signal Idunna machen, da kann man dann Signals auch immer wieder mit reinbringen.
00:24:41: Wenn man eben sagt das es in Berlin mit den Kolleginnen und Kollegen da entstanden haben wird zusammen daran gearbeitet.
00:24:46: Und wir merken zum Beispiel jetzt in Startup Client als Beispiel dass der Name Signale Duna halt auch wirklich an vielen Stellen zieht, weil man eben wenn man sagt.
00:24:54: Man macht jetzt eine Partnerschaft für ein Unternehmen und das Unternehmenssignale DUNA und das hat vierzehntausend Mitarbeiter und fünf komma neun Milliarden Umsatz zwei tausend neunzehnten dann ist es schon in etwas andere Zahl für den Startup als wenn man das eben nicht im Hintergrund hat.
00:25:07: Das heißt Es ist zumindest bei mir nie so, dass ich so das Gefühl habe Für wen kommuniziere ich denn jetzt gerade?
00:25:12: Ich hab merkt es auch immer wieder Wenn ich spreche, das ist für mich eine Sache.
00:25:15: Das ist einfach für mich zwei verschiedene herangehensweise an eine Sache, nämlich das Gesamtunternehmensignal, die du nach vorne zu bringen und auch unsere Erfolge und Learnings zu kommunizieren.
00:25:26: Gut aber da sind wir eigentlich schon fast wieder in der Außenkommunikation.
00:25:28: Wir wollen heute die Innenkommunikation machen.
00:25:30: hast du sonst noch so typische Problembereiche herausforderung oder vielleicht auch Best Practices?
00:25:34: also wenn man jetzt mal zum Abschluss kommen du jetzt mal aufarbeitest was sind so die drei vier wichtigsten?
00:25:39: Dinge, die man beachten oder sein lassen sollte.
00:25:41: Also entweder im positiv- oder negativen Sinn, wenn es an interne Kommunikation geht.
00:25:44: Feedback zulassen also nicht nur senden sondern auch empfangen wirklich zu erspüren wie das Unternehmen gerade unterwegs ist.
00:25:52: was ist da wichtig?
00:25:53: Wir haben ganz tolle Menschen in den verschiedenen Abteilungen mit denen wir auch Themen challenge'n und wir sind eng an vielen Stellen auch mit unseren Geremien, mit unserem Betriebsreden einfach zu schauen Was sind so grade die Sachen, die eigentlich die Leute bewegen?
00:26:05: Manche Sachen sind sehr klar wo man sagt okay das verstehe ich dass zum Beispiel jetzt während Corona ist klar, dass es da viele Touchpoints gibt.
00:26:13: Dass viele sich da Gedanken drum machen wie geht's da weiter und so dann muss man nicht nach Themen suchen.
00:26:17: aber auch in so einer Phase zu sagen hier gehen aber noch Dinge voran die vielleicht nichts damit zu tun haben.
00:26:22: also da sehr gewählt um sich Themen rauszusuchen ich hatte das ja schon mal gesagt also eher zu filtern als jetzt so richtig nur rauszuhauen ist glaube ich ein Learning.
00:26:31: wir haben tolle Erfahrungen mit Formaten gemacht wo man eben Feedback bekommen kann also wo es eher einen Dialog Das definitiv eine Challenge.
00:26:39: Nach wie vor ist die Produktion von guten, qualitativ hochwertigen Content im Audio und Video Bereich.
00:26:47: also wenn man da gibt es ja zwei Möglichkeiten entweder man versucht das intern abzubilden und macht das entweder mit mehr Material und mehr Geld und es wird besser oder man macht eben sehr Hand am Arm mäßig, was auch seinen Charme haben kann.
00:27:03: Aber nicht auf Dauer.
00:27:04: oder man schaut eben dass man Agenturen und Videografen und ich weiß nicht weil es dazu holt dann muss man einfach einen Weg finden der für das Unternehmen passt und an vielen Stellen haben wir gute Erfahrungen mit so selbst produzierten Sachen gemacht, weil es einfach sehr real ist.
00:27:17: Also auch wenn da der Versprecher drin ist oder man merkt dass die Kameraführung jetzt nicht von einem Hollywood Regisseur irgendwie bedient wurde dann ist das schon ganz gut.
00:27:27: eine ein oder andere Stelle.
00:27:28: aber es gibt eben auch genauso Möglichkeiten wo man sagt, da muss jetzt einfach gut und hochwertig qualifizierter Content her, weil sie eben auch eine Sache ist, die eine entsprechende Bewandtnis fürs Unternehmen hat also Feedback sich einholen, nicht nur senden sondern auch sehr viel empfangen.
00:27:42: Also wir sind halt Kommunikatoren.
00:27:44: das bedeutet wir sind jetzt nicht Marktschreier sondern wir sind Leute die genauso zuhören wie sie senden.
00:27:50: und ich glaube dass ist einer der wichtigsten Punkte gerade in der internen Kommunikation weil man da sehr viel richtig machen kann aber auch mit den falschen Ausdrücken und den falsche Botschaften auch an einem Unternehmen schnell ... verunsichern kann oder eben auch dazu beiträgt, dass es jetzt nicht mehr dran glaubt... ...dass Sachen funktionieren.
00:28:08: Und bisher haben wir toll-toil-toi glaube ich an vielen Stellen das als Kommunikationsteam richtig
00:28:13: gemacht.".
00:28:13: Letzte Frage was ich so als du darüber erzählt hast auch noch gedacht habe ist betrachtet ihr eigentlich die Startups mit denen ihr zusammenarbeitet und eure Partner auch als Teil eurer internen Kommunikations?
00:28:22: Also habt ihr da auch Formate, dass wenn ihr mit Leuten eng zusammen arbeitet, dass ihr die auch regelmäßig abholt oder ist das eher nur so opportunistisch wenn's diesmal
00:28:29: ergibt?".
00:28:30: Wir haben tatsächlich das ein oder andere Mal auch schon mit einem unserer Startups zusammen Formate gemacht.
00:28:37: Bestes Beispiel war, als die E-Scooter nach Deutschland kamen dann eben auch nicht nur externe Presse groß zu machen und zu sagen Signali Duna als Investment irgendwie dabei.
00:28:46: Und als Versicherungspartner sondern eben auch intern die Leute abzuholen und so sagen okay hier schaut euch mal an das ist jetzt einer dieser e-Skooter die rollen jetzt ab nächster Woche irgendwie rum.
00:28:55: wir sind diejenigen die versichert haben So und so könnte sie entsperren so und so könnt ihr die fahren Das müsst ihr beachten super Resonanz bekommen für die Sachen dass ja einfach sagt wow wir erfahren Dinge die man vielleicht nicht bekommen hätte, wenn man eben nicht bei Singenei Duna arbeitet.
00:29:09: Also die Möglichkeiten, die wir haben dann tatsächlich auch zu nutzen, auch mit unseren Startups zusammen immer, wenn es da Möglichkeiten gibt Sachen zu machen, dann tun wir das.
00:29:17: anderes Beispiel weil jetzt vor kurzem Coach hab haben wir ein Investment auch getätigt und wir arbeiten gerade an so was wie OKA ist, dass wir sagen, wir wollen uns quaterlich sozusagen Ziele geben.
00:29:28: Und dann den Arbeiten bei Coachub machen die das eben auch.
00:29:30: Und einer von Coachup der sagt ich kann euch gerne mal in so einer Session etwas erzählen und wir haben ihn eingeladen und haben einfach eine Session erzählt, wie CoachUp das eigentlich macht also auch da die Startups nicht nur als Dienstleister zu verstehen um Produkte zu nutzen oder so sondern wirklich auch um Wissen zu teilen für das Unternehmen.
00:29:47: Herr
00:29:47: Voragen lieber Sebastian es hat wie immer viel Spaß.
00:29:50: Also unsere interne Kommunikation hat für heute dann mal ein Ende.
00:29:52: Ich hab ja gelernt, hier Inlandsflug und so soll Podcast lecker sein aber es gibt bestimmt noch weitere Gelegenheiten.
00:29:57: Vielen Dank schonmal dass du uns wieder mit auf die Reise genommen hast Und ich freue mich schon aufs nächste Mal mit dir.
00:30:01: sehr gerne.
00:30:02: vielen dank Joel.
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