Lieferando – Das Geschäft mit dem Liefergeschäft | #Unternehmensführung 🧠
Shownotes
C-LEVEL INTERVIEW | Von der Kundenakquise auf dem Sofa des Kumpels bis zum Milliardengeschäft. Joerg Gerbig, Mitgründer von Lieferando und COO von Takeaway.com, spricht über Lieferandos Entstehungsgeschichte. Dabei erklärt er, wie sich das Unternehmen gegen die Konkurrenz durchsetzen konnte, wie wichtig Top-of-Mind Awareness ist und welches Potenzial es noch im deutschen sowie internationalen Markt gibt. Du erfährst... ...wie es mit Lieferando losging ...wie sich Lieferando gegen Konkurrenten durchsetzen konnte ...wie das Geschäftsmodell und die Provisionsstruktur von Lieferando funktioniert ...wie die Kuriere bezahlt werden ...wie die Übernahme durch Takeaway ablief ...worauf es für einen Lieferservice bei der Außenwerbung ankommt ...wie groß Takeaway heute ist ...was die Zukunftspläne für Takeaway sind ➡️ Du konntest dir keine Notizen machen? Unser [digital kompakt+ Newsletter](newsletter.digitalkompakt.de) fasst dir für jede Folge die wichtigsten Punkte zusammen Diese Episode dreht sich schwerpunktmäßig um Unternehmertum: Denn getreu dem digital kompakt Motto "Lerne von den Besten" trifft sich Joel in freudiger Regelmäßigkeit mit den erfolgreichsten Unternehmer:innen aus der Startup- und Digitalwirtschaft. Egal ob Scale-up, Soonicorn, Unicorn oder erfolgreicher Mittelständler – in unseren Episoden zu Unternehmertum lassen dich die Besten hinter ihre Kulissen blicken und nehmen dich mit auf eine Reise zur Strategie, Entstehung und Entwicklung ihrer Firmen. __________________________ ||||| PERSONEN ||||| 👤 Joel Kaczmarek, Geschäftsführer digital kompakt 👤 Jörg Gerbig, __________________________ ||||| SPONSOREN ||||| 🔥 [Übersicht](https://www.digitalkompakt.de/sponsoren/) aller Sponsoren __________________________ ||||| KAPITEL ||||| (00:00:00) Vorstellung und Einführung ins Thema (00:06:27) Die Anfänge (00:15:51) Winner takes most (00:17:33) Provisionsstruktur (00:19:51) Bezahlung der Kuriere (00:26:53) Konsolidierungs-Game (00:38:05) Wie wurde Lieferando Teil von Takeaway? (00:40:24) Der Status Quo (00:44:45) Blick in die Zukunft (00:49:00) Außenwerbung und Marketinggags (00:54:58) Wo geht die Reise noch hin? __________________________ ||||| WIR ||||| 💛 [Mehr](https://lnk.to/dkompakt) tolle Sachen von uns 👥 Wir von digital kompakt streben die Verwendung einer geschlechtsneutralen Sprache an. In Fällen, in denen dies nicht gelingt, gelten sämtliche Personenbezeichnungen für alle Geschlechter.Transkript anzeigen
00:00:00: Hallo und herzlich willkommen zu einem neuen Deep Dive Podcast von Digital Compact.
00:00:11: Mein Name ist Gerhard Schmarig, heute geht es um das Thema Lieferando!
00:00:15: Da hab ich den lieben Jörg Gerbich da, der ist Geschäftsführer von Lieferando.
00:00:18: Wie man das von uns kennt in so einem Deep Dive?
00:00:19: Wir werden natürlich mal darüber sprechen.
00:00:21: wo steht Lieferondo eigentlich gerade?
00:00:22: also was es so?
00:00:23: Status quo und Sachen merken Umsatz Restaurants Mitarbeiter etc.
00:00:26: wir besprechen das Geschäftsmodell und die Strategie die man dort verfolgt Und natürlich auch ein paar Basics sprich Marketing Wettbewerbsbetrachtung oder auch Daten.
00:00:34: Also wir werden natürlich versuchen rauszukriegen.
00:00:36: Wo will man dann noch hin?
00:00:37: Was hat man noch für Potenziale Die man erschließen kann?
00:00:40: Ich darf heute mal aufmachen, lieber Jörg.
00:00:41: Mit einem freundlichen Dank weil für den geneigten Hörer und die geneigte Hörerin ist es vielleicht gar nicht mehr so transparent.
00:00:46: aber ich glaube das ist nicht selbstverständlich dass du heute hier sitzt Weil kleine Reise in die Vergangenheit als ihr gestartet seid.
00:00:51: Ihr seid ja damals in mich richtig ins Sinne Als your delivery gestartet.
00:00:54: was so in die Richtung gegen Catering-Dienstleistungen Für Firmen wenn ich mich richtig entsinne Und hab dann irgendwann dieses ganze Bestellthema aufgemacht.
00:01:00: Und es war halt so ihr wart ja mit irgendwie Rheingau Founders und dann finanziert unter anderem durch Dimon Venture quasi ein Akteur und ich war damals bei Gründerszene habe fleißig Artikel geschrieben Und mein Investor Team Europe war quasi Taufenheber, wenn man so will.
00:01:12: Gründer des direkten Wettbewerbers von euch erst Lieferheld und später Delivery Hero.
00:01:16: Ich glaube, so viel darf man sagen!
00:01:18: Ich schätze dir mal, es gibt in deinen Reihen auch heute doch Leute, die sind jetzt keine großen Fans von mir.
00:01:22: Von daher danke ich dir erstmal ganz herzlich, dass du heute da bist.
00:01:25: Nein, gar kein Problem.
00:01:26: Also ich hab das eher unemotionaler gesehen.
00:01:28: aber in der Tat war es natürlich so dass wir euch ein bisschen da eingeordnet hatten auf der Seite von Delivery Hero weil's nämlich derselbe Investor war.
00:01:35: Aber wie gesagt am Ende des Tages ist alles nicht kriegsentscheidend und ich hatte nie ein Problem vor allem nicht auch persönliche Ergebung gehabt Und daher gar kein problem und bin froh, dass du mich da eingeladen hast.
00:01:45: für den Podcast Interessanterweise vielleicht noch einen Kommentar.
00:01:48: Ich bin jetzt ein paar Tagen ehrlich gesagt gar nicht mehr Geschäftswürfel die deutsche Entität sogar Obwohl ich damals das deutscher Geschäft und zur Ausrichtung kann ich auch gleich noch mal ein bisschen was sagen von your delivery damals.
00:01:59: Wir hatten aber eigentlich nie sogenannte Länderchefs, obwohl wir dann irgendwann in mehreren Ländern aktiv waren war ich ja auch noch Geschäftsführer von Deutschland Aber wir waren immer so zentral aufgestellt dass wir das Ganze eigentlich immer über die Zentrale ausgesteuert hatten und gar keinen Länderchef gehabt haben.
00:02:13: Und jetzt haben wir uns vor kurzem entschieden, dass wir jetzt einen Ländercheft für Deutschland eben einstellen.
00:02:18: Denn oder die eher gesagt Katharina Hauke ist intern, er ward früher unseren Zellsbereich leitet und haben wir jetzt zur Geschäftsheulen für das deutsche Business gemacht.
00:02:27: Ich bin zwar in der Erholung sozusagen im Vorstand, und dadurch auch natürlich Unterschaftsberechtigt für Deutschland aber offiziell bin ich jetzt ein paar Tagen gar nicht mehr Geschäftsführer in Deutschland.
00:02:37: Ah, sehr gut.
00:02:37: Dann hast du ja aber einen guten Vogelblick, eine gute Perspektive von oben und man darf zu der Zeit früher auch noch mal sagen... Also ich war ja immer in der Situation wir haben halt irgendwelche Artikel geschrieben über die ganzen Themen.
00:02:46: Du wolltest natürlich Finanzierungsrunden alles immer zuerst haben Und dann hat man natürlich immer diese ganzen Gerüchte Küchen und mein Schmerz war damals immer dass ich halt... Das fragt mich viele so ah du hast aber schon gegen Lieferando geschrieben und so, ne?
00:02:56: Ich sag dir immer gesagt das ist doch nicht.
00:02:58: mein Problem war echt immer ich hab da nichts rausgekriegt!
00:03:00: Ich hatte immer asymetrische Informationslage Wenn ich Delivery Hero was gefragt habe.
00:03:03: zu einer Finanzierung kam halt irgendwie infos und bei denen halt nicht.
00:03:06: Und dann war immer so ein bisschen Spekulation dabei und ich erinnere mich an einen sehr legendären Rückflug vom HTGF Family Day aus Bonn.
00:03:12: Ich im Flieger, ohne es zu wissen, linke Seite neben mir Jojo Binnenbrücker, rechte Seite neben ihr hier die Kollegin wie heißt sie von eurem MNL-Geschäft?
00:03:20: Hilf mir!
00:03:20: Ich müsste das Wissen.
00:03:21: Wer hat damals hier den australen Dier mit euch nochmal gemacht?
00:03:23: Lydia Benkel Lydia Benko von damals, CFP.
00:03:28: Und die sozusagen euch M&A-seitig beraten hat und ich kann sagen es waren keine spaßigen ... ... für einen pötzlichen Minuten weil sie natürlich beide TAS haben.
00:03:36: Ey Alter!
00:03:36: Du hast nur ein Problem in unserer Company da und ich glaube ich konnte ihn ganz glaubhaft erklären.
00:03:41: Ich hätte gesagt hey du ich habe nichts gegen die und das war für mich oft so.
00:03:43: also für mich war sogar eher das ganze Thema Delivery Hero insofern rotes Tuch als dass ich da jedes mal unter Kommentaren um welche Feuerwehr gekriegt hab irgendwelche anonymen Vorwürfe und so.
00:03:51: Es gab auch eine Erführung von Delivery Heroes manchmal etwas kanntige Typen sag was mal so.
00:03:55: ja
00:03:55: Es war halt immer ein sehr emotionales Thema und gerade auch, das hatte ich ja glaube ich mal erzählt in der zweiten Finanzierungsrunde hatten wir überlegt, entweder mit DumaVenture zu gehen oder beziehungsweise Dia-Investion reinzunehmen.
00:04:08: Oder Team Europe hat uns dann für Duma Venture entschieden und so ist auch später der Lieferheld entstanden.
00:04:13: Dadurch war da natürlich eine gewisse Qualität da und das hat sich dann so ein bisschen hochgeschaukelt auch mit verschiedenen Rechtsstreitigkeiten.
00:04:19: wo wir aber am Ende in Nachhinein gesagt haben eigentlich war das alles bescheuert seine Energie so stark auf solche Sachen zu fokussieren.
00:04:25: ich glaube eigentlich kann man sagen im Nachhinal betrachtet hätte man das alles ein bisschen entspannter sehen müssen und sich einfach nur aus operative konzentrieren müssen.
00:04:33: Aber ich glaube für euch, wie gesagt war es vielleicht auch manchmal gar nicht so schlecht.
00:04:37: das Involvement von den ganzen Leuten die sich die Artikel mal durchgelesen haben war glaube schon sehr groß.
00:04:42: Ich hatte das Gefühl die meisten ... Kommentare waren zwar sehr negativ und teilweise auch Anfeindungen, aber nichtsdestotrotz... ... waren die Leute da in dem Thema immer sehr involviert.
00:04:50: Ja, in der Tat ich habe mal gelernt es gibt irgendwie so eine, ich glaube, ... ... neunzig-neuen-eins-Regel also Neunzig Prozent konsumieren nur ... ... Neun Prozent teilen und ein Prozent kommentiert ja?
00:04:59: Und wahrscheinlich war's da auch so!
00:05:00: In der Tat, ich glaub für Klicks war das wahrscheinlich gut fürs Nervenkostüm immer so lala weil er wirklich so dass ihr euch damals Abmahnungsschlachten geleistet habt ... ... und irgendwann glaube ich beide Seiten aufeinander zugegangen sind gesagt haben hey sowas macht eigentlich nur einer verteilreich ... nämlich die Anwälte.
00:05:14: Let's focus on the business und es ist ja auch gut gegangen, deswegen also... ... ihr habt ja auch Assets quasi getauscht, ... ... Geld gegen Kundenzugänge aber dazu später mehr.
00:05:21: Ich mein erzähl mal ein bisschen die Historie sonst mit y'all delivery,... ... kann man ja mal wirklich beim Urschleim heute ein bisschen anfangen?
00:05:25: Why not?
00:05:26: Ja gerne!
00:05:26: Also ich habe nach meinem Studium damals angefangen bei der Bank zu arbeiten.
00:05:30: So ganz typisch Investmentbanking.
00:05:32: das war so kurz vor der Finanzkrise wo man dann wirklich bis nach Mitternacht jeden Abend im Büro sitzt.
00:05:37: Und ich durfte dann auf Kosten der Firma, Auf Kosten der Bank Wenn ich länger als neun Uhr abends gearbeitet habe, durfte ich dann Essen bestellen.
00:05:45: Und das war eigentlich fast jeden Abend der Fall!
00:05:47: Dann hab' ich mir den Marktmann ein bisschen genauer angeguckt und hab' dann gesehen, dass es in Deutschland schon Pizza.de gab... Aber das ganze Thema eben, dass Mitarbeiter von Firmenbudget von ihren Firmen bekommen und dann dieses Firmbudget nutzen um Essen zu bestellen Das hat natürlich Pizza.De nicht abgedeckt und wir hatten damals gedacht, ja Pizza.DE ist schon so groß Es ist super schwierig die zu überholen oder da irgendwie ranzukommen.
00:06:08: aber wir haben gedacht, das ganze thema Firmenverpflegung oder beziehungsweise diese ganzen Mitarbeiter Verpflegungen, dass wir eben sagen können die Firmen geben den Mitarbeitern Budget wie bei Anwaltskanzleien Banken üblich und auch Werbeagenturen.
00:06:22: Und das dann im letzten Bestellschritt vielleicht nur ein Projekt oder eine Kostenstelle eingegeben wird und am Ende des Monats in Sammelrechnung erstellt wird.
00:06:29: Das ganze Thema hatten wir gedacht hat noch Platz in Deutschland.
00:06:32: Und so sind wir dann eigentlich gestartet mit dieser Funktion und interessanterweise ist es jetzt ein Thema, was für uns wieder spannender geworden ist, das wir jetzt auch mit Takeaway global wieder vorantreiben wollen also im Endeffekt dieses BTB-Thema.
00:06:45: Wir haben dann aber relativ schnell gemerkt dass eben das Thema nicht ganz so schnell skaliert wie der B to C Bereich.
00:06:51: Also wenn man direkt den Endkunden anspricht weil es gibt dem manche Firmen, wir hatten damals beispielsweise einer unserer ersten Kunden war damals Jung von Matt Da hatten wir damals ein Meeting mit dem Finanzgeschäftsführer und der hat dann direkt beim ersten Meeting gesagt, ja würden wir gerne nutzen aber nicht nur in Hamburg sondern auch in Berlin und Stuttgart.
00:07:10: Und wir hatten in Stuttgard beispielsweise noch gar keine Restaurants.
00:07:12: Dann ist quasi Kai also ich habe das ja damals dann mit zwei anderen gegründet also drei Geschäftsführere, drei Gründe und Kai ist dann quasi nach Stuttgart erstmal runtergefahren, hat eine Woche auf den Sofa beim Freund gepennt und hat dann erst mal die ganzen Restaurants für Stuttgarter akquiriert.
00:07:25: so gab es dann halt das eine extrem dass einer jetzt wie in dem Fall von was gesagt hat, ja machen wir sofort und bei allen Standorten.
00:07:31: Und das ist super!
00:07:32: Bei anderen Firmen war es dann nicht die Top-Prio.
00:07:35: Dann hat man mit der Office Manager gesprochen.
00:07:37: Das hat einfach super lange sich hingezogen bis dann mal wirklich ein definitives Jahr da war.
00:07:41: Es konnte ein halbes Jahr dauern oder manchmal gar nicht kommen.
00:07:45: So haben wir dann gemerkt dass es eigentlich einfacher ist über Google AdWords beispielsweise Kunden zu akkurrieren und damals noch zu wirklich sehr attraktiven Preisen.
00:07:54: Und dann haben wir auch relativ schnell gemerkt, dass die Kunden nicht nur einmal kaufen.
00:07:58: Weil das war so ein bisschen die Angst der Investoren, dass sie Kunden einmal kaufen und dann wieder zurückgehen zu den Restaurants.
00:08:04: Nee!
00:08:04: Sondern in Wirklichkeit halt wirklich mehrfach kaufen und wiederkehrende Kunden werden.
00:08:09: Es gibt dann eben einen Kundenlebenswert, der über dem steht was die erste Order dir bringt.
00:08:15: So haben wir dann gemerkt es ist vielleicht sogar attraktiver wäre voll auf das Privatruckengeschäft zu gehen.
00:08:19: Da habt ihr euch auch nach umbenannt, ne?
00:08:21: Also Your Delivery.
00:08:21: Ich weiß noch, die ist ja auch lange Zeit irgendwie YD-GmbH oder so ähnlich, glaub ich.
00:08:25: Die
00:08:25: Gesellschaft heißt sogar noch Your Delvery GmbH immer noch.
00:08:28: Ich weiss noch dann haben wir auch Gespräche gehabt damals auch noch mit seinem Kollegen, dem Sven Schmidt für damals noch...
00:08:34: Der ist nicht mein Kollege!
00:08:37: Beziehungsweise hatten wir dann mit mehreren Investoren eigentlich Gesprächen gehabt und dann hieß es also wenn er den Privatkundenmarkt angeht, your delivery is eigentlich kein guter Name.
00:08:46: Und dem haben wir auch zugestimmt, weil wir dann auch bei Google natürlich gesehen haben welche Schreibweisen dann teilweise benutzt werden um Jodlifries in den Google Browser einzutippen.
00:08:54: Bei so Mitis und so weiter Support.
00:08:56: Da haben wir gesagt okay im deutschen Markt brauchen wir einen deutschen Namen.
00:08:59: da haben wir uns dann mal ein Freitag oder ein Wochenende hingesetzt und haben überlegt welchen Namen.
00:09:04: dann haben wir so ein Brainstorming gemacht unter den drei Gründern?
00:09:07: Wir haben dann immer geguckt Welche Namen denn noch verfügbar sind als Domänen auf bei punktde.com und ich war eigentlich bei uns eher der Zahlentyp.
00:09:14: Ich weiß noch, ich bin da am Wochenende weggefahren und habe dann immer meine Freundin das Handy gegeben.
00:09:18: Und hab dann immer wenn mir eine Idee kam gesagt, kannst du mal nachgucken ob es den Namen noch mit punktde.com gibt?
00:09:23: Und Christoph und Kai meide beiden Mitgründer die waren dann im Büro und haben weiter Brainstorming gemacht und immer welchen einigermaßen meinen seachens guten Namen hatte, habe ich die angerufen und gesagt wie findet ihr das?
00:09:33: und die immer so ne ne ne.
00:09:35: und dann irgendwie kann man dann Lieferando in Sinn.
00:09:37: Und es gab's dann auch noch bei punktdehlen.com und dann hab ich die angerufen, und dann sagten sie jetzt auch zuerst so, hm, wissen wir nicht?
00:09:44: Dann riefen sie so fünf Minuten später zurück und meinten so, wir wollten Sie eigentlich sagen, weil du bist ja hier der Zahlentyp, befinden aber eigentlich Lieferando ganz geil!
00:09:51: Und so wurde es dann irgendwann Lieferandauer.
00:09:54: Naja, das war ja damals ... Irgendwann war's ja quasi verpönt.
00:09:56: Aber es gab eine ganze Phase, wo man viele Internet-Startups mit Do am Ende gegründet hat.
00:10:00: Am Jando war so ein Beispiel, was mir noch hängengeblieben ist und daher ... Es hatte ein bisschen Vorwärtsgewandheit und auch historische Klassekind drin quasi.
00:10:09: Gut, verstanden!
00:10:10: Umgestellt auf das Thema Endkunden?
00:10:12: Wie habt ihr dann weitergemacht?
00:10:13: Da stand wahrscheinlich Skalierung auf dem Plan.
00:10:16: Und irgendwann habt ihr in Berlin einen Wettbewerber gekriegt.
00:10:18: Paar Häuser weiter ungefähr.
00:10:20: Da ging die Marketingschlachten los.
00:10:22: Ich glaub, Pizza.de saß doch ... Niedersachsen oder so.
00:10:24: was kann das sein?
00:10:25: In
00:10:25: Braunschweig, lustigerweise mit dem Kauf von dem deutscher Geschäft von Deliver Hero.
00:10:30: Wo wir später nochmal darüber reden haben wir mittlerweile auch immer noch den Mietvertrag sozusagen auf unseren Büchern von dem Hauptsitz von pizza.de.
00:10:38: Das ist ein super Gebäude.
00:10:39: Wir hatten damals dann irgendwann auch einen ganz guten Draht zu Jochen Krote, dem Gründer von pizzer.de und war da auch eins, zwei Mal in seinem Hauptsitz in Braunschweig, so ein altes Burg an einem kleinen See oder Parkländer integriert.
00:10:52: also es ist wirklich sehr schön dort eigentlich.
00:10:54: Also die Marktlage war ja irgendwann so, es gab euch Lieferando.
00:10:57: Dann gab's Lieferheld für Deutschland.
00:10:59: Die haben dann relativ schnell quasi sich einen Dachverband aufgemacht mit Delivery Hero wo sie international agiert haben viel auch so.
00:11:06: vereinigte arabische Emirate wenn ich mich richtig entsinne aber auch was wie Mexiko.
00:11:09: also wirklich sehr sehr international.
00:11:12: und halt eben Pizza.de.
00:11:12: Die gefühlt schon seit zehn Jahren am Markt waren, die ja auch ganz viele... Ich weiß gar nicht ob das so viele der Kunden früher wussten.
00:11:18: die haben ganz viele White Label Shops eigentlich gebaut.
00:11:19: Das heißt wenn man irgendwie bei Pizzamax oder sowas seine Pizza bestellt hat Dann hat man quasi den White Label Shop von Pizza.de genutzt, die denen für dich zur Verfügung gestellt haben.
00:11:29: Das heißt, sie waren integriert und hatten noch ganz viele Speisekarten-Daten... ... die ihr natürlich als Newcomer teilweise nicht hattet.
00:11:34: Und das war ja lange so ein Business, weil er immer so... Ja wir haben acht tausend Restaurants, die nur siebentausend, jetzt haben wir zehntausenden und kriegt man die ganzen Speisekarten digitalisiert,... ...und dann gab es diese ganzen Battles mit hey hier sind die gleichen Rechtschreibfehler in den Speisekatten drin,... ...also man hat mit Absicht Fehler eingebaut damit wenn der Wettbewerber die auch hat, man ihm nachweisen konnte, ihr habt die kopiert und so.
00:11:51: also das war damals ein bisschen Wilder West wahrscheinlich oder?
00:11:53: Ja, in der Tat.
00:11:54: Also Pizzadee war mit Abstand der Größe damals und dann hat das die finanzierten Start-ups sozusagen Delivery Hero'n uns, die beide versucht haben da Gas zu geben.
00:12:05: Delivery Heroes in der Tarte irgendeine Holding... gemacht und dann mit online Pizza aus Scandinavien noch zusammengegangen.
00:12:12: In dem zugekommen, beispielsweise auch noch Niklas in die Firma Rhein, Niklas Özberg der heutige CEO.
00:12:17: Wir haben auch so ein bisschen versucht zu expandieren ins Ausland mit Lieferando damals.
00:12:20: wir hatten dann noch ein polnisches Geschäft irgendwann dazu gekauft.
00:12:24: In Österreich, in der Schweiz waren wir noch aktiv, in Frankreich.
00:12:26: aber wir haben auch relativ schnell gemerkt wir können nicht an allen Fronten kämpfen und der deutsche Markt war so umkämpft dass wir gesagt haben wir fokussieren uns am stärksten auf Deutschland.
00:12:35: Da war, wie gesagt, einiges zu holen in Deutschland.
00:12:38: Das Wachstum war dann auch super!
00:12:39: Was natürlich das Problem bei den Geschäftsmodellen an sich ist... Du hast was ich vorhin schon mal gesagt habe.
00:12:43: Du kaufst quasi Kunden über Marketingkandele ein.
00:12:46: Der hat sich in der Hochzeit vielleicht irgendwie um die zwanzig Euro gekostet, je nachdem, wie aggressiv du im Marketing herangegangen bist.
00:12:52: Die erste Bestellung mit der nimmst du aber nur zwei Euro ein.
00:12:55: Weil du hast einen Zwanzig-Euro-Wahnenkorben und kriegst darauf rund zehn Prozent Marge, sind zwei Euro.
00:13:00: Das heißt, im Endeffekt musst du die Kunden Akquise vorfinanzieren und was dann eben auch zur Folge hatte, dass du eben sehr hohe Verluste gemacht hast.
00:13:08: Noch schlimmer eigentlich sogar je besser das Geschäft lief, je stärker du gewachsen bist, je mehr Neukunden du reingekriegt hast desto mehr Kunden musstest du vorfinanzieren und desto größer wurden deine Verluste.
00:13:18: Was eigentlich auch dazu geführt hat, dass viele Investoren gesagt haben also macht so viel Verlust, verbrennt so viel Geld oder die öffentliche Meinung war ja ein bisschen das Geschäftsmodell wird nie profitabel.
00:13:28: aber ich glaube die Leute haben eben unterschätzt wie stark diesen Netzwerkeffekte sind und wie sehr diese Kunden zu wiederkehrenden Kunden werden.
00:13:36: Und wenn wir uns heute angucken, ist eben so dass diese ganzen Kundenkohorten von damals immer noch weiter bestellen und teilweise sogar die Orderfrequenz gesteigert haben.
00:13:44: Das heißt also was eigentlich von diesen alten Kundenkohorten Leute, die vielleicht weggefallen sind und nicht mehr bestellen aber die Kundenkoorden, die geblieben sind, bestellen so viel mehr wieder das es das sogar über kompensiert.
00:13:56: Und da sind wirklich superbeständige Kohorten und das hat man glaube ich damals noch nicht ganz so extrem Im Blick gehabt, wie stark eben diese Kunden gehorten sind und wie stark diesen Netzwerkeffekte sind.
00:14:08: Wie du über die Jahre mit deinem Bestandskunden oder auch mit deiner Markenbekanntheit aufbauen kannst.
00:14:14: Gut, verstanden.
00:14:15: Ich meine es ist ja auch nachvollziehbar.
00:14:16: also einerseits habt ihr quasi teure Akquisekosten die sich erst später refinanzieren.
00:14:20: Also ihr habt quasi hohen Working Capital Aufwand bis quasi Ihr Ertrags positiv seid plus eigentlich diese ganze Schlacht an der Sales Front dass man erstmal die ganzen Restaurants mit den ganzen Bestell- und Restaurantdaten reinkriegen muss plus sie sind ja wahrscheinlich auch relativ schnell wieder dicht gegangen.
00:14:34: was man so mitkriegt die meisten Restaurants scheitern in den ersten vier Jahren also das wahrscheinlich schnell noch mal karteileichen muss da dann wieder zwischen regeln er kriegt man glaube ich ein Gefühl gerade in dieser aufbauphase ein echt intensives Geschäft war.
00:14:45: Und es ist ja aber trotzdem so bei so Marktplatz-Themen, dass man immer sagt Winner takes it all!
00:14:49: Hat sich das so ein bisschen bewahrheitet?
00:14:50: Weil du hast ja auch gerade schon angedeutet, dass ihr später das Geschäft des Deutschlandgeschäfts von Delivery Hero übernommen habt... ...dass quasi der diejenige den den Markt besitzt, dass das wirklich so monopolistisch
00:14:58: ist?!
00:14:59: Also wir sagen in der Tat auch Winner Takes Most.
00:15:02: Du kannst immer noch Nischen besetzen, aber es ist schon der Tatso, dass diese Netzwerkeffekte von diesen Marktplatzmodellen schon sehr stark sind.
00:15:10: gewisse Kundenbasis und diese Kundenbasi ist refinanziert ja dann auch irgendwann deine Kostenbasis.
00:15:15: Wenn du sag mal, wir haben jetzt in Deutschland rund zehn Millionen Kunden und die sind halt wiedererkehrend viele von denen das heißt mit denen machen wir dementsprechend Umsätze oder Gewinne dass wir diese Gewinni eben auch reinvestieren können beispielsweise in Marken bekannt hat.
00:15:29: Das hast Du nicht wenn Du eben ganz am Anfang stehst da musst Du eben diese Kundenbase erst mal aufbauen.
00:15:33: Nichtsdestotrotz ist es so dass wir in Märkten ganz am anfang sind.
00:15:37: also als Beispiel wissen das der Leute in den meisten unserer continental europäischen Märkte zumindest einmal im Jahr Essen bestellen, die meisten noch bei Telefonen und in so einem Markt wie Deutschland.
00:15:51: haben in den letzten zwölf Monaten in Anführungszeichen erst fünfzehn Prozent der Bevölkerung über uns bestellt.
00:15:55: Wir sind aber in anderen Märkten, wie beispielsweise Holland schon um einiges weiter und da haben schon über dreißig Prozent der Bevölkerungen näher von der letzten zwelfen Monate vor uns besteldet.
00:16:03: Das heißt es gibt schon noch einen sehr großen Teil des Marktes, der bislang mit dem Telefon ist und das dauert eben seinerzeit bis der Markt sich dahin entwickelt.
00:16:11: und gerade in einem Markt wie Deutschland, der erst etwas später ins Rollen gekommen ist Da war das eben noch ein bisschen länger.
00:16:17: Wie gesagt, Holland ist da schon ein bisschen weiter voraus.
00:16:20: aber von daher ist es eben noch nicht so dass wir eben so stark im Markt sind, dass dann nicht noch potenziell andere Anbieter Platz
00:16:27: haben.
00:16:27: Gut, aber da sind wir ja mitten in eurem Geschäftsmodell drin.
00:16:29: Und dann mal Hand auf's Herz!
00:16:30: Ich hab zuletzt viele Gastropodcast auch gemacht und wer mir sehr an Erinnerung geblieben ist war Tim Rauer der wegen Modelle wie eures sehr aggressiv gewettert hat.
00:16:37: also er gesagt hat Ja das ist hier moderne Wegelagerei so nach dem Motto, dreißig Prozent kann sich kein Gastronom leisten.
00:16:43: Also dass das so euer Vieh sei damit ein Restaurant mit euch quasi ausliefern kann oder über euch Bestellungen bekommt.
00:16:48: Kannst du mal sagen also wie wirklich eigentlich eure Provision Strukturen gebaut sind?
00:16:52: Wie du das so wahrnimmst?
00:16:53: weil in der Tat ist glaube ich Restaurants ja ganz oft des Problemen die verdienen gar nicht so viel Geld über das Essen oder mehr über die Getränke und da ist natürlich ein Gericht wegzuschicken dann für die relativ teuer.
00:17:01: Im Endeffekt ist es bei uns so... Wir haben ja zwei verschiedene Geschäftsmodellen.
00:17:05: Das eine Geschäfts-Modell ist, du bist quasi als Restaurant bei uns gelistet und lieferst selbst aus.
00:17:10: Da nehmen wir ja keine dreißig Prozent sondern da sind es dreizehnt Prozent.
00:17:13: Da sehen so das der Gastronom eben dann noch selbst die Lieferung tätigen muss.
00:17:17: in dem Fall indem wir eben dreißige Prozent nehmen ist ja nicht nur so dass er Gastronomen da gelisted ist sondern eben auch dass wir die Liefungen übernehmen mit der eigenen Logistik.
00:17:26: um ganz offen zu sein und ich will für Öfflinge aufzahlen Wir sind nicht profitabel mit diesen dreißig Prozent.
00:17:31: Also obwohl wir dreißzig Prozent eben nehmen von dem Gastronom, in dem Fall indem wir die Logistik selbst übernehmen, sind wir nicht profitable.
00:17:39: Das heißt das Geschäftswahl rechnet sich für uns wenn man es prägen für dieses Modell betrachtet nicht.
00:17:44: Warum machen wir jetzt hier eigentlich logistisch anzubieten hat für uns natürlich auch Vorteile?
00:17:48: Wir können dadurch eben auch Läden wie beispielsweise McDonald's anbieten und es gibt natürlich auch viele Leute die bei McDonald's gerne bestellen und dadurch kommen wir noch mal schneller einen anderen Kundenstamm dran den wir ansonsten vielleicht nicht so schnell adressieren könnten.
00:18:01: Außerdem ist ebenso, das Zuschichtsrestaurant bekommt von uns in Deutschland mittlerweile fast hunderttausend Euro vermittelt.
00:18:06: Das Restaurant braucht durch uns eben keine eigene Webseite zu produzieren und kein eigenes Marketing zu machen.
00:18:13: Sie kriegen von heute auf morgen wie gesagt sehr viele Kunden zugespielt wenn man das alles zusammen rechnet.
00:18:18: Das sind doch überzeugende Vorteile.
00:18:20: Wir können natürlich auch keinen dazu zwingen, bei uns gelistet zu sein.
00:18:22: aber ich denke schon dass wir eben durch diesen extrem hohen Mehrumsatz und gegebenenfalls auch durch diese Logistikleistung Dinge anbieten die es halt dem Gastronomen ermöglichen sich auf das Kerngeschäft von ihm zu konzentrieren um das im Endeffekt zu sehen dass er gute Qualitäten der Küche leistet.
00:18:37: und für viele Restaurants geben wir da eben die Möglichkeit ohne großen Mehraufwand einen höheren Umsatz zu erzielen.
00:18:46: Ich
00:18:46: meine, ich muss ja auch gestehen immer wenn ich so über die Straßen fahre.
00:18:48: Gerade im Dunkeln, wenn's nass ist und dann sehe ich mal die mit ihren Orangenboxen auf dem Rücken... ...die tun mir ehrlich auch ein bisschen Leid diese Fahrer!
00:18:54: Und ich erinnere mich auch das es immer diese Kalkulation gab dass so'n Fahrer pro Stunde roundabout sechs Drop-offs machen muss.
00:19:00: In einer Stunde muss er es im Prinzip schaffen, sechs Gerichte auszuliefern damit der für die Firma eigentlich profitabel isst.
00:19:05: Wenn man dann mal sieht wie sich die Beine im Bauch stehen während sie in den Lokalen da auf ihr Essen warten wird das glaube ich sportlich.
00:19:10: Das war bei Fedora immer so ein Thema und damals auch noch bei Deliveroo das gefühlt jeden Monat mal ne Demo anstand wegen schlechter Bezahlung der Kuriere quasi.
00:19:18: Wie hat sich da die Situation bei euch verändert?
00:19:20: oder wie sieht es denn dabei bei euch aus?
00:19:21: Also wir sind von Anfang an einen anderen Weg gegangen, als die anderen im Markt teilnehmen.
00:19:26: Wir sind ja mittlerweile mit Takeaway in den twenty-fünf Marken aktiv und wir haben von Anfang angesagt, wir wollen ein guter Arbeitgeber sein auch für unsere Mitarbeiter und auch für unser Fahrradfahrer, in dem Fall für unseren Auslieferenden, Fahrradfahren.
00:19:38: Wir haben aber von Anfang An gesagt, wir wollten ihn eben auch als Angestellte auf unserer Payroll haben Und damit unterscheiden wir uns eigentlich von allen Marktteilnehmern global, die ich kenne.
00:19:48: Zumindest in den twenty-fünf Markten, in denen wir aktiv sind.
00:19:51: also alle größeren Anbieter in dem Markt haben in der Regel eigentlich die Mitarbeiter zwei und Mitarbeiter angestellt.
00:19:57: Wir haben von Anfang an gesagt vor allem aus drei Gründen wollen wir es nicht.
00:20:00: Also zum einen ist natürlich der rechtliche Aspekt.
00:20:02: Wir denken nicht dass das rechtlich legal ist eben wie als ein Mitarbeiter anzustellen oder beziehungsweise sehr schwer überprüfbar ob sie wirklich noch für anderen Leute Jobs übernehmen.
00:20:11: Von daher ist ein Recht hier.
00:20:13: Der zweite Punkt ist, wir denken auch, dass es eine ethische moralische Verpflichtung gibt gegen unseren Mitarbeitern.
00:20:18: Und als Gründer von Ursprünglich-Lieferando liegt mir das wohl unsere Mitarbeiter auch am Herzen und von daher schauen wir dazu schon zu, dass unsere Mitarbeiter eben faire Bedingungen haben.
00:20:26: Das heißt nicht, dass immer alles super läuft keine Frage!
00:20:29: Wir wachsen sehr stark, wachsen mit fast fünfzig Prozent auf Jahresbasis.
00:20:33: Von daher gibt's dann natürlich viele Sachen die auch mal schief laufen.
00:20:36: aber grundsätzlich ist das keine Absicht, schlecht machen für die Fahrer.
00:20:42: Im Gegenteil, wir versuchen eben unser Modell so aufzustellen dass die Fahrern dort gut aufgestellt sind.
00:20:48: und wenn man beispielsweise auch mal guckt Wir haben Umfragen bei unseren Fahrern global gemacht und da war es ebenso das weniger als fünf Prozent unserer Fahrer uns nicht empfehlen würden als Arbeitgeber.
00:20:58: Das ist glaube ich für einen Bereich wo die Fahrers ja nicht so eng mit der Firma verbunden sind ein super Wert.
00:21:03: Nichtsdestotrotz sind natürlich wie gesagt immer mal Themen, die dann auch teilweise in der Presse ausgeschlachtet werden.
00:21:08: Die vielleicht da nicht so rund laufen.
00:21:10: und der dritte Punkt was wir machen?
00:21:11: Wir denken schon dass wir damit ein höheres Qualitätslevel gegenüber dem Kunden erreichen können weil die Fahrer eben angestellt sind.
00:21:18: Wir können die instruieren, wir können die Marke auf die Straße bringen.
00:21:21: als freien Mitarbeiter kannst du den freien Mitarbeitern beispielsweise auch nicht zwingen das dir deine Marke trägt.
00:21:26: Und wir können halt auch sagen Du musst den Job jetzt annehmen.
00:21:29: Freie Mitarbeiter können theoretisch auch mal einen Job ablehnen ... haben eben auch da bessere Möglichkeiten mit festen Mitarbeitern.
00:21:39: Ja gut, da merkt man was man für ein Overhead hat und für PR-Kreuzfeuer dafür dass das eigentlich nur ein Business ist... ...was quasi deinen Angebotsvielfalt so subventioniert,... ...dass du da mehr Bestellbereite ermöglichen kannst.
00:21:49: also kann ich mich schon mal ausmalen.
00:21:51: Also wir haben in Deutschland mehr als vierenhalb Tausend Fahrer auf der Payroll.
00:21:54: Und das Schwierige ist ja auch, dass wenn man beispielsweise das Thema Payroll nimmt... ...das ist ja dann auch nicht eine Payroll wo jeder Monat das Gleiche für den Fahrer gezahlt wird,... ...sondern es ist auch so ein bisschen abhängig wie viele Schichten macht er im Monat,... ...dass er trotzdem teilweise den Fahrern überlassen.
00:22:07: Wenn sie weniger Schichten machen wollen können sich auch weniger schichten machen.
00:22:10: Dann gibt's Bonuszahlungen und so weiter und sofort.
00:22:12: Das heißt allein die Abrechnung ist ein Riesenaufwand.
00:22:15: ganz anders... ...wie wenn man Vierenhalbtausende Mitarbeiter hat, die sozusagen einfach immer dasselbe Gehalt bekommen.
00:22:21: Wir sind bewusst den Weg gegangen, weil wir eben auch wollen, dass unsere Fahrer versichert sind.
00:22:25: Dass wir Sozialabgaben für die Fahrer zahlen und wir denken auch, dass wir gehälter Zahlen in dem Bereich.
00:22:31: Also im Endeffekt zahlen wir über Mindestlohn je nach Stadt zehn elf Euro eine Stunde plus nochmal eine Kompensation pro ausgelieferte Bestellung, die bis zu zwei Euro pro Ausgeliefert bestellungen sein kann.
00:22:42: In der Regel machen die Fahrern, du hast vorhin mal sechs gesagt, Fahrten pro Stunde also sportlich schon eher wenn man zwei schafft im Monat hinweg pro Stunde und dann zahlen wir auch noch mal eine Kompensation, was Fahrräder oder Fahrradnutzung angeht.
00:22:56: Wir stellen die Fahrräde also wir denken schon dass wir gute Bedingungen schaffen.
00:23:00: Wie gesagt, nicht immer läuft alles perfekt.
00:23:02: Aber wir sind da schon sehr bemüht, gute Pingen zu schaffen?
00:23:04: Ich weiß nur damals hab ich gehört sechs Drop-offs müssten sein damit der theoretisch profitabel ist hochgerechnet also dann ist es quasi nicht der Möglichkeitenrahmen sondern der idealisierte wann die sich refinanzieren würden.
00:23:14: meine fairerweise muss man ja sagen bei eurem Interface meine ich gibt's mittlerweile auch Trinkgeldfelder das man sagen kann dem Fahrradtrinkgeld zahlen weil ichs trotzdem echt seit oft habe dass sie mich an der Tür nochmal bitten so nach dem Motto haben Sie etwas trinkgeld für mich was ich sehr befremdlich finde.
00:23:27: aber weil du meintest manche haben halt sozusagen eigenliefer dienste Das kann man auch mal gar nicht unterscheiden.
00:23:31: Für mich ist jeder, der ich da bestellt habe über Leverando ... für mich ein Leverandofahrer aber ganz oft kommt die dann irgendwie in schwarzer Jacke und kommt gar nicht von euch wahrscheinlich.
00:23:38: Also in der Tat ist es so, dass ein neunzig Prozent unserer Bestellungen deutschlandweit noch von den Restaurants selbst ausgeliefert werden und nur rund zehn Prozent oder sogar weniger als zehn Prozent der Bestellung von unseren eigenen Fahrern.
00:23:49: Obwohl wir vierund harteusend Fahrer auf der Payroll haben.
00:23:52: aber das hängt natürlich damit auch zusammen, dass wir nur in acht dreißig Städten mit unsere eigene Logistik aktiv sind.
00:23:57: Sei es in den größeren Städteln ist die Quote natürlich höher.
00:23:59: also wenn du Berlin bestellst ist die QUOTE natürlich höher.
00:24:01: Aber die Trinkgeldfunktion ist eigentlich auch ein gutes Beispiel.
00:24:04: Wir haben die Trinkellen Funktionen damals eingeführt was Gutes zu tun für die auslieferenden Fahrer.
00:24:10: Weil wir eben wollten, dass selbst wenn man kein Geld zu Hause hat die Fahrer dann vielleicht trotzdem Trinkgeld bekommen und auch um eben die kontaktlose Lieferung weiterzu ermöglichen weil jetzt gerade zur Corona-Zeiten natürlich kontaktlos ein großes Stichwort ist.
00:24:23: Trotzdem gab es da natürlich einen großen Aufruhr und es wurde erst mal behauptet das wir das Geld für uns einstecken und so weiter und sofort.
00:24:30: Wir haben keinerlei Vorteil dadurch für uns selbst.
00:24:33: Wir nehmen keine Provision bei dem Trinkgelt.
00:24:36: weiter an den Fahrer selbst, wenn es unsere eigenen Fahrer sind oder eben an den Lieferdienst.
00:24:41: Das Problem ist natürlich bei den neunzig Prozent der ausliefernen Bestellungen die die Restaurants selbst machen geht das natürlich zuerst mal an den Chef.
00:24:48: und dann ob liegt es natürlich dem Chef wie er das ganze verteilt.
00:24:51: aber ich vergleiche das immer so ein bisschen wie wenn du im Restaurant mit Kreditkarte zahlst und das Trinkgeld auf die Kreditgarten machst dann kriegt ihr auch erstmal der Chef und der Chef verteilt es dann unter den Mitarbeitern.
00:25:00: und so ähnlich ist es ja bei uns dann eben auch.
00:25:02: Und ich glaube, es beschwert sich halt keiner im Restaurant.
00:25:05: Dass er jetzt das Trinkgeld über die Kreditgarte gegeben hat und nicht weiß ob's dann am Ende bei der Bediensteten ankommt.
00:25:10: aber uns ist sowas teilweise echt ein großes Thema und ist dann auch extrem durch die Presse gegangen bis hin zu Politiker, die sich da sehr stark involviert haben.
00:25:18: Okay, da merkt man dass ihr schon irgendwie polarisiert ne?
00:25:21: Vielleicht auch manchmal so die deutsche Angst vor dem neuen und vor den digitalen also vielleicht ist doch was deutsches.
00:25:25: Ich habe auch manchmal gedacht ach ist es jetzt so einen Schritt um irgendwie die Gehälter der Fahrer sozusagen um den Faktor senken zu müssen?
00:25:31: oder?
00:25:32: Ich hab aber immer gedacht, nee kann eigentlich nicht sein.
00:25:33: Wahrscheinlich haben sie die sozusagen ihre Stundenlöhne da und sagen halt ... Also ich mein ist ja auch ein Qualitätsinvestment in die Fahrer-Affahrung weil eigentlich willst du sowas nicht dass einen Fahrer was zu einem Kunden hinbringt den an der Tür ein bisschen anbettelt auf gut Deutsch um Trinkgeld Weil das macht ja kein gutes Licht.
00:25:46: von daher Punkt verstanden Wie kam denn so diese ganze Übernahmegeschichte?
00:25:50: Eigentlich also es war ja so wieverheld hat damals pizza.de gekauft oder deliveryhero Was schon echt ein step war.
00:25:55: ich habe Hundertfünfzig Millionen Euro im Kopf Aber ich kann's auch falsch erinnern.
00:25:58: weißt Du vielleicht besser kriegst du die zahl noch zusammen war die publik?
00:26:01: Ich glaube, das war sogar über zweieinhalb Millionen.
00:26:03: Ich glaube, da waren ja in die zwei Bestandteile.
00:26:05: Aber ganz genau weißt du im Endeffekt auch nicht ... aber ich glaub es waren über zweieinhalb Millionen!
00:26:10: Also
00:26:10: das war ja irgendwann so ein Konsolidierungs-Game kann man ja sagen, ja?
00:26:13: Das heißt, du hast ja auch angedeutet ... Niklas Östberg kam eigentlich zu Delivery Hero, indem er das Vorbild in den Scandex damals gegründet hat und ich meine dass Markus Fuhrmann bei Delivery Heroes so einer der Kontaktmenschen war, der das auch um wir aufgetan hat, in Schweden.
00:26:25: Bei Schweden ohne Österreich glaube ich auch, also die waren glaube ich in Österreich geteilt und ich glaube, Niklas war erst Investor in dem schwedischen Business dann ist er später als Geschäftsführer da reingegangen, und dann sind die quasi zusammengegangen mit damals Lieferheld.
00:26:39: Und in dem Zuge wurde er dann, glaube ich, Co-CEO von dem kombinierten Business und hat dann quasi sein eigenes Business gekauft und war dann zusammen damals mit Fabian Siegel,
00:26:48: Buchchefsführer.".
00:26:48: Ich
00:26:48: glaube man darf auch sagen ... Auch wenn es noch dein Wettbewerber ist, war's ja schon ein Geschäftspartner.
00:26:52: Aber ich hab das so erlebt, dass Niklas irgendwie jemand ist der sehr viel Ruhe reingebracht hat, sehr viel Besonnenheit.
00:26:57: Ich glaub einen sehr fokussierter angenehmer Typ, auch sehr geerdet.
00:27:00: also man darf ja auch mal Kompliment an dieser.
00:27:02: Aber Nevertheless-Punkt war Konsolidierung.
00:27:05: A, der seine eigene Firma gekauft.
00:27:06: B gab es überall auf der Welt gefühlt.
00:27:08: Just Eat war ein Thema, die irgendwie zugekauft haben.
00:27:10: Takeaway hat zugekoft und ihr habt zugekorft.
00:27:13: Irgendwann ... Ihr seid ja mittlerweile auch Tochterunternehmen mit Livarando jetzt von Just Eat Takeaway?
00:27:19: Und habt von Delivery Hero das ganze Deutschlandgeschäft gekauft!
00:27:22: Was echt den Knall war.
00:27:24: In unserer deutschen Bubble denken wir immer, dass Deutschlandgeschäfte so riesig ist.
00:27:27: Da merkte man erst mal nie, für Delivery Heroes anscheinend gar nicht, habt ihr euch ja wirklich über gefühlt Jahre eine Marketingschlacht geleistet, wo irgendwie die U-Bahn voll geflastert waren.
00:27:37: Links Leverando rechts Lieferheld und so weiter und TV Spots und und und also vielleicht kannst du ja mal ein bisschen aus dem Nähkästchen plaudern wie eigentlich damals diese Übernahme zustande kamen.
00:27:44: In der Tat war es eigentlich so, dass wir in der Anfangsphase uns da sehr bekriegt hatten.
00:27:49: Aber dann irgendwann, wie du auch schon gesagt hattest, kam da ein bisschen mehr Ruhe rein mit Dicklas und wir haben es dann auch irgendwann zusammengesetzt und haben gesagt das macht ja eigentlich keinen Sinn.
00:27:57: Ich meine die Überlegungen, dass man da irgendwann mal zusammenarbeitet gab's eigentlich schon sehr früh weil man einfach auch gemerkt hat das macht eigentlich Sinn theoretisch den Markt zu konsolidieren, weil wir auch schon damals gedacht haben, dass es einen Winna-Takes-Mosk machen könnte oder ist und von daher gab's auch schon relativ früh Gespräche.
00:28:13: aber irgendwie dass dann nie geklappt.
00:28:14: zu den Zeiten, als da Niklas an Bord war.
00:28:17: Haben wir gesagt, lass auch einfach mal die ganzen Rechtsfreiigkeiten beilegen.
00:28:20: Das hat natürlich die Beziehung schon einmal sehr verbessert.
00:28:24: Dann hat, wie gesagt, Lieferheld oder Delivery Hero dann noch Pizza.de gekauft.
00:28:27: Wahrscheinlich dachten sie damals dass das quasi Game Over ist und der deutsche Markt quasi entschieden ist.
00:28:32: Pizza.De war zusammen mit Lieferheld damals glaube ich dann drei- oder vierfach so groß wie wir selbst als wir ja noch in Hollander also mit Jitze Takeaway zusammengegangen sind.
00:28:42: Nichtsdestotrotz haben wir halt gewusst wie groß das Geschäft alleine in Holland ist und haben gewusst, dass Deutsche Wachstum oder der deutsche Markt hat noch so viel Potenzial, dass da doch noch einiges möglich ist.
00:28:53: Ich glaube, ein Riesenvorteil von uns war eben auch, dass wir relativ schnell die Geschäfte integriert haben und auf eine Marke fokussiert haben in Deutschland.
00:29:00: Lieferando in dem Fall.
00:29:01: Und dann sehr stark in diese Marke investiert haben während dann eben auf der Lever Hero Seite die Marken parallel gelaufen sind also beispielsweise Pizza.de gab es dann Liefereld und später dann auf Fedora und ich glaube so im Nachhinein betrachtet selbst dann innerhalb dieser Marken gab's teilweise eine Konkurrenzsituation was sich so teilweise dann im Nach hineingehört hat.
00:29:21: nicht nur Wo gehen die Gelder hin?
00:29:23: Die Werbung, sondern teilweise auch welche Ressourcen.
00:29:26: Gehen wohin was IT-Weiterentwicklung und solche Dinge angeht.
00:29:29: weil also die Marken liefen nicht nur parallel sondern teilweise liefen auf verschiedene IT Systeme Und das ist natürlich dann hinderlich für das Wachstum von der Firma.
00:29:36: und so hatten wir dann eben die Möglichkeit Weil wir da uns wirklich auf eine Marke und eine Plattform in Deutschland konzentriert hatten dann wirklich das Wachstum halt zu beschleunigen und wiederzuwachsen wie die kombinierten Marken auf der Livro Hero Seite.
00:29:49: So konnten wir uns auch irgendwann einigen, dass wir eben das Deutschlandgeschäft von Livro Heroes übernehmen weil beide Seiten wussten eigentlich, dass es für beide Seiten letztlich nur den Weg gibt um irgendwann in Deutschland vielleicht auch mal Gewinne schreiben zu können Weil bisher einen Weg so weiterzugehen wäre auf Dauer für beide Saiten total unprofitabel gewesen.
00:30:10: Haben die euch gefragt oder habt ihr sie gefragt?
00:30:13: Im Endeffekt hatten wir, glaube ich immer mal wieder Gespräche.
00:30:16: Ich habe ein gutes Verhältnis zu Niklas beispielsweise.
00:30:18: Manu, der hält sich ab und zu mal, trifft sich auf einen Kaffee oder einen Lunch.
00:30:22: Und wie gesagt dieses Thema hing eigentlich immer über uns... ...und man hat das immer mal wieder angesprochen.
00:30:27: Dann gab es auch eins zwei Versuche die vielleicht nicht geklückt sind.. ..und dann irgendwann hat man dann nochmal gesagt jetzt muss man das wirklich noch mal angehen.... ....und irgendwann hat er sich da doch einigen können und das hat dann geklappt.
00:30:38: ich weiß gar nicht mehr von wem dann letztlich die Initiative in dem Fall ausging aber dadurch dass wir eh einen regelmäßigen Austauschkommunikation Austausch hatten.
00:30:46: Haben wir dann irgendwann gesagt, komm dann lass uns doch noch mal probieren und gucken wir mal was dieses Mal hinkriegen?
00:30:51: Und dann hat es in der Tat dann irgendwann mal geklappt.
00:30:53: Also ich meine, man muss ja dazusagen.
00:30:55: Ich war mal im Büro von Team Europe als eine der Finanzierungsrunden von Deliver Hero abgeschlossen waren und das ist kein Geheimnis.
00:31:01: wenn man ins Handelsregister guckt sieht man dass bei Deliver Heroes sehr viel sauber durchdrukturiert ist was Corporate Governance angeht aber auch einfach die Holdings sozusagen angeht.
00:31:09: Das heißt, wenn ich es richtig mitgekriegt habe von außen was damals so dass sie teilweise eigene GmbHs pro Finanzierung runter hat beziehungsweise ist es normal du Holdings hast wo unterschiedliche Investorenklassen drin hängen?
00:31:18: Und der Papierkram für eine Finanzierungs-Runde Deliver hero war eine Europalette voll.
00:31:22: Da stand wirklich eine Europalette mit Papier, no kidding.
00:31:25: Das waren glaube ich fairerweise wahrscheinlich fünfzig Exemplare für jeden Partner einzun nach dem Motto aber man hatte da schon ein Telefonbuch dicke wenn man eine Finanzierungsrunde abgeschlossen hat.
00:31:34: also es muss ja eigentlich auch ein tierischer Akt gewesen sein für euch dann bei den drei Marken für einen deutschen Markt raus zu kaufen und das ganze System zu konsolidieren also Marketing IT ganze People Organisation Geschichte.
00:31:45: wie habt ihr das denn gemacht?
00:31:45: Wie war das für euch?
00:31:46: Also für die ganzen rechtlichen Sachen haben wir natürlich sehr spezialisierte Anwälte durchkämpfen.
00:31:53: auf Marken und Produktseite haben wir einfach gesagt, wir müssen relativ schnell auf eine Marke gehen.
00:31:58: Und auch auf ein Produkt.
00:31:59: Das haben wir relativ schnell dann den ganzen Mitarbeitern kommuniziert und haben gesagt Wir ziehen das alles in Anführungszeichen auf die stärkste Marke weil Lieferando hatte die höchsten Werte was Top of Mind Brand Awareness angeht.
00:32:10: also sprich wenn ich quasi die Konsumenten frage welche Marke kommen dir zuerst im Kopf?
00:32:15: Wenn du an online Essen bestellen denkst da waren die Werte bei Lieferand um einiges höher wie bei den anderen Marken.
00:32:20: Deswegen macht das nur Sinn, alles auf Lieferantut zu ziehen und in dem Fall dann auch auf die Takeaway-Plattformen.
00:32:25: Weil die Take away Plattform von der Gesamtanzahl der Orders größer war und von daher war es einfacher eben das darauf zu ziehen weil wir gedacht haben dass das dann wahrscheinlich ist, dass die ganze Last eben da getragen werden kann.
00:32:35: und dann haben wir das also auf die take away Platform rübergezogen Und das ging dann auch wirklich sehr schnell.
00:32:40: Also wie haben im Endeffekt die ganze Migration vom Marken und auch der IT innerhalb von rund einem Monat vollzogen.
00:32:48: Ich muss dazu jedoch sagen, einen Monat nach dem letzten Approval der Transaktion.
00:32:54: Wir haben natürlich die Planung schon begonnen als wir die Unterzeichnung vorgenommen hatten in der Transakktion.
00:32:59: Das heißt es hat uns noch mal so rund ein halbes Jahr oder vier bis fünf Monate Planungsvorbereitung gegeben und dann wirklich die ganze Transaktions durch war.
00:33:07: Dann haben sie das aber innerhalb eines Monats durchgezogen und wir sind eigentlich auch verfechtert davon dass wir sagen Lieber migrieren wir so die Dinge sehr schnell und da kann es auch mal passieren, dass vielleicht ein paar Sachen nicht ganz sauber und gerade laufen.
00:33:18: Aber von dort an können wir dann eine Superbasis haben, das Geschäftsweiter voranzutreiben.
00:33:23: Also wir sind wirklich sehr stark dahinter her, dass wir wirklich Sachen dann noch integrieren, wenn wir sie übernehmen.
00:33:27: War damals eigentlich Public was ihr bezahlt habt fürs Deutschlandgeschäft?
00:33:31: Ja, das war Public.
00:33:32: Das ging am Ende dann weil da auch ein Teil in Aktien bezahlt wurde.
00:33:36: also dadurch wurde dann auch Delivery Hero Shareholder und dann zwischen Signing & Closing der Transaktion Der Aktienkurs noch nach oben ging ... haben wir am Ende dann, wenn man das so berücksichtigt... ... über eine Milliarde für das Geschäft bezahlt.
00:33:49: Da fühlt man sich manchmal ein bisschen komisch oder?
00:33:51: Du musst doch im Nachhinein denken der Moment früher waren wir noch so... Der Kollege fährt nach Stuttgart, schläft eine Woche auf der Couch um das Inventory aufzustocken und heute kaufe ich für ne Milliarde Deutschland-Geschäfte ein ist schon verrückter!
00:34:03: Ja ist total verrückt.
00:34:04: Also wenn man sich die Anfangszeit auch anguckt, ich weiß noch wir haben direkt nach der Finanzkrise gestartet und da haben damals erste Finanzierungsrunde die wir gemacht haben waren Business Angels unter anderem Mountain Partners oder auch der Michael Brehm war damals der erste der eingezahlt hatte und damals haben wir zweihundertzwanzig tausend Euro aufgenommen was für uns schon relativ viel Geld war das mit heutigen Finanzierungsrunden vergleicht.
00:34:27: Dann ist das eine ganz andere Dimension und wir haben damals auch eine Bewertung aufgerufen, die nachhinein absurd niedrig war.
00:34:34: Die erste Bewertungsrunde war irgendwie ... was zur heutigen Standards natürlich extrem niedrig waren.
00:34:41: aber damals waren die Zeiten dann irgendwie auch anders.
00:34:43: Aber es hat auch nicht unbedingt geschallt.
00:34:45: Wir sind dann glaube ich auch anders mit Geld umgegangen.
00:34:47: damals.
00:34:48: Also man geht da noch ein gewissen Bewusst damit Geld um.
00:34:50: Und zum damaligen Zeitpunkt gab's auch noch keine finanzierungsrunden oder größere Finanzierung wirklich in dem Bereich der online Lieferdienste.
00:34:58: und ich weiß noch erst ein Jahr später gab es, glaube ich eine Finanzierungsrunde bei Just Eat damals in Höhe von neun Millionen.
00:35:04: Neun oder elf?
00:35:05: Und da haben wir noch gedacht gibt's ja gar nicht einen neuen Million.
00:35:08: Das ist richtig viel Geld.
00:35:10: Und kurze Zeit später haben sich dann diese Finanzierungsrunden echt überschlagen.
00:35:14: also dann bis zum Börsengang hat der Livo Hero beispielsweise über eine Milliarde aufgenommen.
00:35:21: ganz andere Dimensionen und Zahlen.
00:35:23: Und wie du eben gesagt hast, wir haben dann das Deutschlandgeschäft für über eine Milliarde übernommen.
00:35:27: Jetzt haben wir ein kurzer Zeit später den Merger gemacht mit Just Eat und von nicht allzu langer Zeit auch die Akquisition von GrabHub angekündigt für über sieben Milliarden Dollar.
00:35:39: Das sind jetzt mittlerweile schon ganz andere Zahlen.
00:35:41: Also schon wirklich, wie du gesagt hast teilweise... Absurd, wie schnell sich das ganze Thema dann entwickelt haben.
00:35:47: Na
00:35:48: eigentlich müssen wir mal einen Schritt zurück machen!
00:35:49: Wir haben jetzt schon ein paar Mal gesagt dass ihr dann irgendwann Teil von Takeaway wurdet... Wie kam es denn zu der Entscheidung?
00:35:54: Ja, wir haben auch mit den verschiedenen Marktteilen immer Kontakt gehalten also in dem Fall auch zu Jitze und wir haben ja auch gemerkt...
00:36:01: Jitse Grön ist der Gründer von Take away.
00:36:03: ne?
00:36:04: Gründer Gründern von take away Der übrigens das Geschäftsmodell in Holland im Jahr zweitausend bereits begonnen hat Und sozusagen die erste Webseite selbst programmiert hat.
00:36:13: Die ersten vier, fünf Jahre ist da gar nicht viel passiert und dann irgendwann mit dem Breitband Internet ging es dann so ein bisschen los.
00:36:19: Aber dadurch dass er eben so früh gestartet ist konnte er dann relativ schnell einen gewissen Kundenstamm aufbauen und dann immer organisch wachsen.
00:36:27: also hier zum Beispiel mit Takeaway hat die erste Finanzierungsrunde erst zwölf Jahre später in zwei tausend zwölfs gemacht.
00:36:33: Die zweite Finanzierungsrunde von Jitze war um uns zu übernehmen in den Jahr twohundviertzehn.
00:36:38: Wir hatten auch schon einmal Kontakt gehabt und wir haben für uns gemerkt im Deutschlandgeschäft wie du auch vorher festgestellt hast, das sehr umkämpft gewesen.
00:36:46: Wir haben sehr viel Geld in Marketing und die Neukunden Akquise stecken müssen und wir haben gedacht es macht einfach Sinn mit jemandem zusammenheben diese Investitionen zu vollziehen also immer wieder neue Finanzierungsrunden zu machen ist auch einfach sehr anstrengend und ist teilweise eine achterbaren Fahrrad.
00:37:00: Also wir haben teilweise Momente gehabt wo wir weil die Finanzierungsrunden sich verzögert haben, dann war man noch intern.
00:37:07: Dann nochmal die Investoren um Finanzierungsrunden bieten müssten und das ist dann wegen so bitten müssen ja?
00:37:13: Weil kündigstens schon irgendwie ein Monat voran, dass es Geld vielleicht klappt werden könnte.
00:37:17: Da hast du da aber erst mal stille auf den Investoren-Calls Und dann soll in der letzten Minute, ich glaube, das dann doch mit dem Internet verdenken.
00:37:24: Da steht man auch nicht mehr so gut und von daher haben wir dann auch gesehen Es macht einfach Sinn, mit jemandem zusammen zu gehen, der eben auf weitere finanzielle Mittel hat.
00:37:32: Takeaway war in Holland schon sehr profitabel und konnten dadurch eben die Gewinne aus Holland.
00:37:37: in Deutschland investieren und zusätzlich hatte jetzt so mit Takeaway in Deutschland Geschäft, wo er auch schon sehr viel Geld investiert hat auf jährlicher Basis.
00:37:45: Und dieses Geld konnten wir weiter dann auch in die Marke Lieferando sprechen können.
00:37:49: Die Marke lieferando war schon weiter fortgeschritten wie Takeaway oder Lieferservice.de war die Markel von Takeaway da war es in Deutschland.
00:37:56: Von daher waren diese Investments, die wir tätigen können, dann auch viel effizienter als wenn wir das weiter in Liefaservice.De gesteckt hätten ... und es hat sich dann am Ende auch als gute Entscheidung herausgestellt.
00:38:06: Gib
00:38:06: uns doch mal einen kleinen Status quo sonst, also welche Rolle hast du jetzt in dem ganzen Just Eat Takeaway-Universum?
00:38:11: Und wie steht ihr eigentlich so da?
00:38:13: Also Märkte, Umsatzmitarbeiter, Restaurants...
00:38:16: Ja, wir sind bei den Piazzern mit Takeaway zusammengegangen, dann sind in dem Zuge meine beiden Mitgründer raus gegangen Kai und Christoph.
00:38:24: Ich bin dann Teil des Vorstands geworden und in den Jahr zwei Tausendsechzehn sind wir an die Börse gegangen.
00:38:29: In dem Zuge bin ich da auch Teil des Statutory Boards geworden, also handelsrechtlichen Vorstand.
00:38:34: Bin COO, also Chief Operating Officer zuständig für das operative Geschäft was bei uns das Thema Vertrieb, Customer Service und das Logistik-Thema ist über das wir vorhin auch schon gesprochen haben und dass in diesem Fall eben für alle Länder.
00:38:48: wie gesagt bis vor kurzem hatten wir eigentlich keine Länderchefs.
00:38:51: Was haben wir jetzt aber aufgeändert?
00:38:53: Wir sehen jetzt vor kurzem dann auch eben auch von einem Jahr danach der Transaktion.
00:38:56: in Deutschland sind wir dann mit Justi zusammengegangen und dann haben wir jetzt vor Kurzem eben die Transaktionen mit GraphUp in USA angekündigt.
00:39:04: Auf der Basis, wenn du jetzt GraphUp noch reinrechnest... Als wir die Transaktion angekündigt hatten und mehr als dreihundertsechzigtausend Restaurantpartner global sind in fünfzwanzig Ländern aktiv, mehr als Millionen aktive Kunden zu dem Zeitpunkt gehabt haben.
00:39:19: In zwei tausend neunzehn Proformer wenn diese Transaktionen an den USA die muss noch von deren Aktionären unter anderem geprüft werden.
00:39:26: Wenn die dann durchgeht, hatten wir in den Zwei Tausend Neunzehnten vermitteltes Bestellblumen an unsere Restaurantpartner von drei Zehn Komma Sieben Milliarden und darauf kriegen wir wie gesagt eine Provision.
00:39:35: das heißt der Umsatz selbst weil dieses Vermittelte Bestell Blumen ist nicht zwangsläufig unser Umsatz sondern Die Marge daraus.
00:39:41: unserer Umsatz war Dann In Zwei tausend neunzehn bei zwei Komma sieben Milliarden Euro was uns auch eben nur ein bisschen unterscheidet.
00:39:48: Wir sind profitabel Es sind eine der wenigen Player global gesehen oder einer der wenige größeren Player, die eben schon profitabel sind.
00:39:55: Wir haben auf Performabasis wenn man eben Grubhub damit reinrechnet im letzten Jahr rund vierhundert Millionen Euro EBITD dargemacht.
00:40:03: Das heißt das unterscheidet uns hauptsächlich deshalb weil wir eben dieses Hybrid-Modell haben, weil wir Marktplatzgeschäft haben was eben profitabel ist und andere Player die eben nur Logistik haben Die sind eben noch teilweise sehr verlustrechtig, weil diese Logistik eben zumindest was wir sehen kann in der Teil-Europa nicht unbedingt so profitabel
00:40:20: ist.
00:40:21: Also Herr Marketcap wo wir jetzt gerade sprechen im Oktober zwölfundzwanzig?
00:40:24: Ich
00:40:24: glaube irgendwo bei fünfzehn Milliarden jetzt gerade.
00:40:27: das bezieht aber auch nicht den Wert von GrabHub mit ein.
00:40:30: also sprich wenn die GrabHub Transaktion dann auch noch approved wäre vom Seiten der GrabHubShale oder unsere Aktionäre haben das schon durchgewunken vor Kurzem und wenn die anderen es noch durchwinken dann sind wir über zwanzig Milliarden.
00:40:41: Wie viele Mitarbeiter habt ihr über alle Entitäten hinweg?
00:40:43: Dann wären es rund zwanzigtausend Mitarbeiter, da sind aber die Fahrer nicht eingerechnet.
00:40:47: Also quasi ohne die Logistikfahrer werden wir dann bei zwanzichtausend Mitarbeiter.
00:40:51: Krass!
00:40:51: Also man merkt, ist schon ein ziemliches Schiff was mittlerweile da von euch gesegelt wird.
00:40:55: Ich hab ja übrigens gestaunt!
00:40:56: Habt ihr eigentlich manchmal Kartell-Themen?
00:40:58: Also gerade in Deutschland hätte ich gedacht wenn man irgendwie pizza.de, lieferservice.de Lieferando und Lieferheld quasi unter einem Dach hält dass das eigentlich kartellrechtlich schwierig sein müsste es sei denn... Man sieht so diese ganzen Bestellservice sind alle singulär.
00:41:11: also natürlich sage jede Telefonnummer jeder Flyer vom Restaurant ist quasi Marktanbieter.
00:41:15: dann bist du natürlich Wenn Du sagst fünfzehn Prozent haben bisher eigentlich nur bei euch bestellt Dann bist du relativ weit weg.
00:41:21: Aber wenn man jetzt mal rein online basierte Food Delivery sieht, wüsste ich nicht wo ich außerbei wollt hier in Deutschland noch bestellen könnte.
00:41:26: Ohne dass ihr es seid!
00:41:27: Also du hast ja schon eigentlich so ein bisschen gut beschrieben der größte Konkurrenz für uns ist immer noch das Telefon.
00:41:32: wie gesagt haben wir in Deutschland haben fünfzehn Prozent der Bevölkerung letzten zwölf Monaten über uns bestellt.
00:41:36: Wir wissen da siebzig bis achtzig Prozent der Leute generell Essen bestellen mindestens einmal im Jahr.
00:41:41: Du siehst auch eben dass es noch neue Anbieter gibt die in den Markt gehen.
00:41:46: Wenn wir die Stellung hätten, die du beschrieben hattest, dann würde sich wahrscheinlich keiner Trauen in den Markt reinzugehen.
00:41:50: Aber anscheinend gibt es immer noch Leute, die das machen.
00:41:52: und dann ist eben auch die Frage wie grenzt du den Markt ab?
00:41:55: Ist noch ein anderes Thema.
00:41:56: Ist es beispielsweise nur wirklich online Essen bestellen oder Essen bestellt generell?
00:42:01: Oder ist es eben auch vielleicht Supermarkt- oder Supermarktlieferungen oder auch Essen im Restaurant?
00:42:07: also da gibt's glaube ich nochmal viele verschiedene Abgrenzungen.
00:42:10: Damals war eben das Thema, dass es da festgelegte Kriterien vom Kartellamt gibt.
00:42:14: Das sind drei Kriterien, die du erfüllen musst.
00:42:17: Dass das Kartellamt den Fall prüft.
00:42:19: und das dritte Kriterium was eben die Umsätze der involvierten Entitäten waren.
00:42:23: damals haben wir nicht erreicht ... wurde dann das Thema eigentlich nicht weiter geprüft.
00:42:28: Gut, lass uns doch mal ein bisschen den Blick jetzt in die Zukunft sukzessive werfen.
00:42:31: also was für eine Strategie umtreibt euch eigentlich dieser Tage?
00:42:34: Also man merkt ja es ist gefühlt immer noch einen Konsolidierungsthema gerade... ...also you have to just eat in Großbritannien zugekauft Take away is quasi niländische Mutter trifft auf deutsches Unternehmen wo wir jetzt grade sprechen, RubHub USA.
00:42:45: Dann hast du auf der Gegenspieler Seite quasi sehr präsent natürlich so etwas wie Delivery Hero aber auch noch ein paar auf US Boden also Postmates, DoorDash.
00:42:52: solche Themen sind ja auch noch offen und Uber bemüht sich ja teilweise auch sehr intensiv oder ist ja immer mal wieder ein Gespräch, da was dazu zu kaufen.
00:42:58: Ist euer Game jetzt eigentlich nur noch das, was ihr habt an Know-How und an Plattformen auf möglichst viele Länder zu applizieren?
00:43:04: Und möglichst viel reinzuziehen?
00:43:06: Oder denkt ihr auch in andere Richtung neue Features, neue Geschäftsmodellarme... Was ist da euer Blick?
00:43:11: Also erstmal denken wir, dass unser Kerngeschäft noch ein Riesenwachstumspotenzial ist.
00:43:15: also ich habe ja vorhin diese fünfzehn Prozent genannt.
00:43:17: wenn wir Richtung siebzig bis achtzig Prozent gehen Da ist da schonmal noch einen riesengroßen Potenzial.
00:43:22: Und das ist jetzt nur für den deutschen Markt gesprochen.
00:43:24: Wir haben viele Märkte, beispielsweise in USA wo der Wert sogar noch unter zehn Prozent liegt.
00:43:28: also da sind wir sogar noch früher in der Entwicklung wie Deutschland.
00:43:31: es gibt natürlich auch andere Märkte wie England oder Englans größter Markt mittlerweile oder Holland.
00:43:36: Da ist das weiter fortgeschritten.
00:43:37: aber da ist noch ein Riesenpotenzial erstmal diese ganzen Leute für sich zu gewinnen und dann ist eben so die Leute bestellen momentan bei uns die wiederkennen Kunden dreizehnmal im Jahr Also man ist wahrscheinlich fünfhundert mal mindestens im Jahr.
00:43:50: Das heißt, wir haben doch einen riesen Potenzial nicht nur bei den Leuten die wir reinkriegen können sondern auch bei den Kontaktpunkten oder bei den Bestellungen pro Jahr.
00:43:56: Da hast du ein bisschen die Frage okay warum kriegen wir dann nur dreizehn pro Jahr ab?
00:44:00: Ich glaube du musst halt dann Kontaktpunkte eben wo es darum geht wann bestellt der Kunde essen.
00:44:04: da musst du eben da sein.
00:44:05: gibt er beispielsweise das was wir ganz am Anfang auch besprochen haben dass btb Modell beispielsweise beider Arbeit Mitarbeiterverpflegung in Anspruch zu nehmen?
00:44:13: Wir haben beispielsweise in Israel gemacht gerade in diesem Bitubi-Bereich und da bestellen die Leute beispielsweise wiederkehren Kunden weit über fünfzig mal im Jahr, eben weil die ganzen Mitarbeiter in Israel von den Firmenkunden als Incentivierung das Essen bezahlt bekommen.
00:44:31: Und da wollen wir so ein bisschen hin also den ganzen Bitubibereichen ein bisschen weiter ausbauen um eben die Orderverquenzen zu steigern.
00:44:37: ich glaube nicht dass wir jetzt dahin gehen.
00:44:39: was ja auch manchmal so diskutiert wird gibt es ja auch verschiedene Anbieter die dann noch Blumen liefern Arzneimittel usw.
00:44:46: Logistik ist, wie ich vorhin schon angesprochen habe.
00:44:48: Für uns in Koniental-Europa so unprofitables Geschäft eigentlich.
00:44:52: Deswegen macht es für uns keinen Sinn zum Logistikanbieter zu werden.
00:44:55: Wir wollen nicht logistikanbietern werden weil dann weiten wir einfach nur ein unprofitable Geschäft weiter aus Und eigentlich haben wir teilweise sogar Kapazitätsprobleme.
00:45:06: Von daher ist es nicht unbedingt unser Wunsch, unbedingt Logistikanbieter zu werden sondern wir wollen eigentlich präsent sein bei den Kontaktpunkten unserer Restaurants, unsere Kunden oder generell unseren Stakeholder in Bezug auf Essen und da gibt's vielfältige Möglichkeiten wo du dich dann noch in diese Value Chain eben integrieren kannst.
00:45:25: BtoB habe ich eben genannt und da gibts auch ein paar andere Anschlusspunkte wo wir uns involvieren könnten.
00:45:30: Ich weiß nicht mehr ob ihr es wart, aber ich erinnere mich.
00:45:32: Es gab ja auch mal so einen kleinen Marketing Gag das irgendeine Lieferplattform auf so Pornoseiten Werbung geschaltet hat.
00:45:39: Das war extrem günstig weil da keiner werben will.
00:45:41: also unwertiges Werbeumfeld eigentlich.
00:45:43: Aber der Case jemand der so eine Seite konsumiert hat hinterher Hunger soll total gut verfangen haben.
00:45:48: Also dass man so als ironische Einleitung in meine Frage
00:45:51: Ich glaube, dass es wahrscheinlich PR-mäßig sogar noch eine bessere Werbewirkung hatte.
00:45:56: Weil diesen Casecat echt fast jeder wieder in die Werbung selbst.
00:46:00: Aber ich glaube das war... Also wir waren's nicht.
00:46:04: Das war in USA!
00:46:05: Wir hatten aber auf der Werbeseite auch ein paar witzige Sachen.
00:46:08: Wir haben ja relativ stark am Anfang dann Außenwerbung gemacht.
00:46:11: Wir hatten einen sehr guten Draht zu Ströhr damals und haben dann ... weil die Livi hier war schon sehr stark im TV am Anfang, wir waren ja an der Außenwerbung gemacht.
00:46:17: Ich weiß nicht, ich kann es sich vielleicht auch erinnern.
00:46:20: Diese witzigen Plakate in Anfangszeichen witzig... ...ich film mit ihr Penne da war dann ein Teller mit Pennennudeln drauf oder Döner-Teller Versace und solche Sachen hatten wir ja damals.
00:46:33: Aber diese Sechstrichtung, das haben wir ausgelassen.
00:46:35: Nein aber die waren auch sehr gut hier nämlich auch so formatfüllend am Bahnhof Zoo und solche Geschichten.
00:46:39: also was bleibt ihr dann doch hängen?
00:46:40: Das war sehr kontrovers ehrlich gesagt.
00:46:43: Das war damals hatten wir die Möglichkeit am Bahnhofs Zoo da wurde gerade Gebäude umgebaut und da war eine Werbefläche verfügbar sechzig auf dreißig Meter beleuchtet.
00:46:52: Also tausend achtnett Quadratmeter.
00:46:54: Als ich das erst mal davor gestanden habe, hab ich auch gedacht wow das ist ja fiesig!
00:46:58: Und es ging noch von den Oeckel rum.
00:46:59: und dann haben wir uns auch gefragt was machen wir denn da drauf?
00:47:02: Also erst mal wollen wir uns das anmieten, aber wir haben viel in Außenwärmung gemacht damals und es war eben... was machen wir da drauf?
00:47:07: Und dann kam irgendwie der Vorschlag.
00:47:10: Das ist ja direkt am Bahnhof Zoo.
00:47:12: Sollen wir nicht einfach Burger draufpacken und sagen, wir rinden da vom Bahnhof zu!
00:47:18: eben auch so umgesetzt und wie gesagt, tausend achtnacht Quadratmeter beleuchtet.
00:47:22: Also es war wirklich riesig!
00:47:24: Und das gab aber einen relativ großen Aufruhr.
00:47:26: also die Lokalpresse hatte darüber berichtet.
00:47:30: der Bürgermeister von Charlottenburg hat sich aufgeregt.
00:47:32: andere Politiker, ich glaube der Pfarrer auch alle möglichen Leute haben sie aufgereckt.
00:47:37: wir haben's dann noch mal verlängert Wobei der Vermieter auch meinte, dass er in Zukunft alle Plakate zum Absegnen geben lassen wollte.
00:47:47: Also war relativ große Aufruhr!
00:47:49: Irgendeine Zeitung hatte sogar abstimmen lassen bei den Leuten, ob das Plakat runtergenommen werden müsste.
00:47:54: Und dann am Ende hat die Bildzeitung noch mal Christiane F., die die Protagonistin des Buches ist von wir Kinder vom Bahnhof Zoo, interviewt und sie sagte ... Das war in der Überschrift, ich musste schmunzeln als ich das Plakat gesehen hatte.
00:48:08: Dann war das ein bisschen abgesignet.
00:48:09: Wir haben nicht so groß an die Glocke gehängt, haben nachhinein auch eine andere Spende und dann auch Aktionen mit der Bahnhochsmission gemacht.
00:48:18: Ich hatte dann den Leiter der Bahnhofsmission noch mal gefragt, ob denn die ganzen Leute, die sich da immer beschwert haben jetzt über uns und unser Plakat.
00:48:25: Ob sie auch schon an der Bahnhof-Mission waren?
00:48:27: Und die war natürlich noch nie in der Bahnhaus-Mision.
00:48:30: Ich fand eben auch ganz interessant dass diejenigen, die es sich am lautesten beschwert hatten damals aber für oder gegen diese Situation rund um den Bahnhof zu eigentlich nicht wirklich was zu beigetragen
00:48:39: haben.
00:48:39: Da ist man wieder bei den neunzigneuen eins.
00:48:41: Und die eines, die dann schimpfen sind da sozusagen diejenigen, die wahrscheinlich selber gar nicht so viel delivern und... Ja aber krass!
00:48:46: Immer aus dem Nähkästchen.
00:48:47: weißt du noch was sowas kostet?
00:48:48: Wenn ich mir dreißig mal sechzig Meter buche im Monat?
00:48:53: Weiß ich ehrlich, das gar nicht mehr genau.
00:48:56: Ich glaube es ging damals immer auf zehn Tagesbasis oder zwei Wochenbasis.
00:49:00: Das war ein bisschen Last-Minute also es war eine Restverfügbarkeit.
00:49:04: Es dürfte so, ich glaube ... ... unter dem Wegsteigenbereich liegen oder so, aber ich weiß nicht mehr genau ehrlich.
00:49:11: Na gut dann erwähre ich das für meinen Podcast auch mal.
00:49:13: Das ist ja genauso zu sagen.
00:49:15: So Weekly Spending in Marketing!
00:49:17: Aber wie macht ihr das denn sonst?
00:49:19: Also wenn du gesagt hast euer Game ist momentan sehr stark dadurch geprägt dass ihr es schaffen müsst.
00:49:23: Leute die in der Essenssituation sind... ...die von den irgendwie was hast du gesagt, fünfhundertmal sind's und ihr kriegst zwei drei so wie war die Zahl?
00:49:29: also ihr kriegt einen Bruchteil dessen was geht.
00:49:32: Wie schafft dir das denn Marketingseitig da zu sein wo man sein muss wenn
00:49:36: Also eigentlich bei den ganzen Netzwerken und Marktplatzgeschichten hast du eigentlich so verschiedene Faktoren, die sich gegenseitig beeinflussen.
00:49:44: Eigentlich fängst immer mit der Vielfalt an.
00:49:46: das heißt du musst erstmal in einer Position sein, möglichst große Auswahl im Vielfall für die Kunden zu schaffen.
00:49:53: Das heißt du muss sehr stark selbst aktiv sein.
00:49:55: wirklich wir haben eine Riesen Salesforce die dann wirklich versucht immer wieder neue Restaurants auf die Plattformen zu bringen.
00:50:00: damit startet es.
00:50:00: Dann wenn du zum Marketing Punkt übergehst da ist es wirklich bei uns sehr stark Top of mind getrieben.
00:50:06: Also Essen bestellen ist sehr impulsgetrieben, das jetzt nicht so wie du kaufst ein Auto und dann vergleichst nur noch einen Monat lang Preise sondern wenn du Hunger hast, dann willst du innerhalb der nächsten Minuten Essen haben Und dann machst du nicht noch eine Suche von einem Monat oder vergleichest noch eine Stunde lang Preis oder so.
00:50:22: Davon abgesehen haben wir ja eh die selben Preise wie beim Restaurant selbst drin.
00:50:26: Von daher ist Essen sehr impulsgetrieben und das heißt Du musst im Kopf vom Konsumenten sein.
00:50:31: Und deswegen ist für uns eben so wichtig auch eine starke Marke zu sein, die im Kopf von Konsumenten verankert ist und die für das Thema Essenlieferung steht.
00:50:40: Weil du kannst auch eine Starke Markel sein aber du bist vielleicht nicht zwangsläufig dann... gleich bedeutend für Onlineessen bestellen.
00:50:46: Und da investieren wir sehr, sehr viel Geld in die Markenbekanntheit, Markenbildung und dann eben auch wenn Kunden dann suchen wollen nach Onlineessenbestellen muss sie eben auch da sein.
00:50:55: und das ist beispielsweise Google AdWords wo wir eben auch sehr sehr viel geld ausgeben.
00:50:58: oder dann eben Markenbildungen kannst du natürlich auch durch Onlinewerbung machen bei einer Werbung usw.
00:51:04: aber da bedienen wir eigentlich die ganzen Massenmedien.
00:51:07: Im Printbereich sind wir nicht so stark aktiv oder eigentlich gar nicht aktiv.
00:51:10: Aber am Endeffekt geht es viel um die Bereiche Performance, wenn derjenige Hunger hat und wir wissen er würde mich in Kauf tätigen oder markenbekannte Markenbildung.
00:51:18: Gut, dann weiß ich von wie mich mir das Geld für meine dreißigmal-sechzig Meter Posterwand hole, nämlich ich werde demnächst mal deine Marketingabteilung zur Podcastwerbung kontaktieren.
00:51:25: Hervorragend!
00:51:26: Gut, abschließend was glaubst du denn wo noch die Reise so hingeht?
00:51:29: Weil eigentlich wie gesagt diese Konsolidierung hält ja an.
00:51:32: Du hast gesagt hier mit dem Kollegen von Deliver Hero mit dem Niklas bist du eigentlich ganz gut per Du.
00:51:37: Also darf man irgendwann darauf warten dass ihr irgendwann mal so ein Giga verbund bildet euch zusammenschließt Oder was ist so deine große Vision?
00:51:43: also Ausschöpfungen der merkt er jetzt erst.
00:51:45: Und was ist dann aber so Big Picture?
00:51:47: Also ich glaube schon, das haben wir ja in den letzten... noch mal beschleunigend gesehen, dass die Konsolidierung irgendwie weitergehen wird.
00:51:53: Also wenn du mich vor drei vier Jahren gefragt hättest wo wir da stehen?
00:51:56: Ich meine muss mir überlegen das wir vorhin über Marktkapitalisierung oder Bewertungen gesprochen.
00:52:01: Wir haben da also ein Börsengang zu einer Bewertung von der Milliarde gemacht Wenn jetzt die Transaktion mit Grubhub abgeschlossen ist.
00:52:07: es ist über zwanzig Milliarden wert und das ist gerade mal vier Jahre her.
00:52:10: Das kann sein Das sind extreme Entwicklungen Und natürlich getrieben durch Konsolidarungen und Zukäufe auch teilweise.
00:52:16: Aber ich glaube nicht, dass wir da schon am Ende sind.
00:52:19: Das heißt, ich bin schon, dass die Konsolidierung global weitergehen wird.
00:52:22: Das ist auf jeden Fall ein Thema und ansonsten müssen wir als Unternehmen natürlich agil flexibel bleiben und auf neue Gebenheiten eben eingehen können oder auch nicht.
00:52:31: bei dem ganzen Logistik-Thema das haben wir eigentlich auch erst so seit Jahrzehnten wirklich aufgebaut innerhalb der Firma und sind aber jetzt auch schon in den meisten Städten der Größe ... nur Logistik anbieter, was die Logistikauders eben angeht.
00:52:42: Und so gucken wir uns dann auf verschiedenste Themenbereiche an.
00:52:45: wie gesagt bei manchen sagen war das nicht unser Ding wenn es darum geht vielleicht noch zusätzlich ... ... mal hier Artikel oder Blumen oder sowas auszuliefern und bei anderen Sachen müssen wir eben gucken dass wir dann auch dabei sind.
00:52:56: Aber es muss doch echt schwer sein in deiner Position zu sein.
00:52:58: Wenn du jetzt Geld investierst im Sinne von Markenbekanntheit Marketing und Kundenrandkaren Wie entscheidest du denn welchen Markt du damit benimmst?
00:53:05: Also da ist jetzt unterschiedliche Penetration.
00:53:07: also hast du gesagt UK sehr hoch Niederlande sehr hoch, USA sehr niedrig.
00:53:10: Deutschland und wieder zwischen.
00:53:11: Gehst du dann auf die Länder wo die Penetrierung noch gering ist?
00:53:14: Und versuchst ihr Markenbekannte damit Markt zu erschließen oder gehst du dahin wo Penetrierung hoch ist und versucht quasi die Impulskäufer eher zu kriegen?
00:53:21: Organisch jetzt mal einen Markt reinzugehen ist eigentlich sehr schwierig weil entweder gibt es da schon Anbieter die wirklich eine gewisse Größe haben sodass es eigentlich selbst für uns schwer wäre, da noch eine dementsprechende Marktposition aufzubauen.
00:53:34: Das heißt wir würden wahrscheinlich auch gar nicht mehr in Märkte gehen wo wir noch nicht aktiv sind und da würden wir uns dann eher im Märkte angucken die eine gewisse Größe haben damit wir auch sagen da könnte man dann auch profitabel sein oder eine gewissen Profitabilität erreichen und das muss ein Anbieter sein der wahrscheinlich eine Nummer eins ist.
00:53:50: oder wir denken dass hat das Potenzial Nr.
00:53:53: Eins zu werden und dementsprechen würde bei Akquisitionen vorgehen.
00:53:57: Was soll die Marketingausgaben bei uns in der Firma selbst angehen?
00:54:00: Da haben wir halt Vorstellungen, wie hoch die Intensität zu sein muss in den einzelnen Ländern.
00:54:04: Damit wir eben eine gewisse Markenbekanntheit bei der Masse aufbauen.
00:54:08: Unser Produkt ist auf jeden Fall ein Massenprodukt.
00:54:10: und da gucken wir eben, wie häufig?
00:54:12: Und wie viel Prozent der Zielgruppe?
00:54:14: Wie häufig erreichen wir im Monat mit unseren Marketingmaßnahmen also sogenannte GRPs, nennt sich das, im Marketingfach Deutsch.
00:54:21: Und da gucken wem, dass wir da das Level erreichen was wir denken, was notwendig ist in den Einzelnen Märkten.
00:54:27: aber generell kann man eigentlich sagen wir aktiv sind, wenn wir immer versuchen das Maximale rauszuholen um möglichst viele Neukunden für uns zu gewinnen.
00:54:36: Wenn wir eben denken dass wir nicht Nummer eins werden können in dem Markt langfristig oder mittelfristig dann würden wir wahrscheinlich eher aus den Markt heraus geben aber ansonsten würden wir gucken dass wir das maximale Markt erreichen werden.
00:54:46: Letzte
00:54:46: Frage von mir dreht sich noch so ein Thema Daten.
00:54:49: Also was habt ihr denn noch für Geschäftsmodelle oder gibt es Geschäfts-Modelle im Bereich Daten, die ihr heben könntet?
00:54:54: Also denkt ihr zum Beispiel auch über sowas nach wie Advertising bei euch auf der Plattform.
00:54:57: Weil man könnte ja irgendwie für Geschirrwerbung machen und andere Essensnahdinge.
00:55:01: oder denkt ihr auch über so etwas wie Werbekostenzuschüsse nach das Restaurant sich nach oben kaufen oder gibt's das vielleicht sogar schon?
00:55:06: Was ist denn so rund in dem Bereich Daten noch denkbar?
00:55:08: also erst mal dass Kundendaten an sich angeht.
00:55:10: da sind wir eigentlich sehr sensibel und vorsichtig.
00:55:13: Ich glaube, noch Möglichkeiten sind.
00:55:15: eben das Geschäftsmodell zu erweitern ist eben auch wenn ich mal weiß, dass es bei mir im Liefergebiet sehen Berlin.
00:55:20: Ich habe wahrscheinlich so vier Fünfhundert Restaurants die zu mir liefern, d. h. sich als Restaurant bei uns auf der Plattform zu positionieren und da den Restaurants nochmal Werbenmöglichkeiten zu geben.
00:55:29: Es gibt in der Tarteil ein Algorithmus, der bestimmt wo du gelistet bist innerhalb dieses Resultats der Vierhundertrestaurant und Du kannst Dich über gewisse Kosten dann pro Bestellung die wir Pro Bestellungen eben ausrichten.
00:55:41: diese Kosten Kannst Du dich danach weiter nach oben bieten.
00:55:44: Aber jetzt ist es super schwierig, beispielsweise für jemanden der auf Position dreihundert organisch ist sich dann auch Nummer eins zu bieten.
00:55:50: das wäre so extrem teuer weil du hast natürlich ... ein Kostenfaktor, der da potenziell dagegenläuft.
00:55:55: Weil wenn eben eine Kunde unzufrieden ist, weil er dann vielleicht beim Restaurant bestellt hat was eigentlich nicht soweit oben sein sollte von der Qualität, vielleicht von der Popularität und dann der Kunde eben unzuffrieden ist,... ...dann hast du eben vielleicht im Zweifel einen Kunden verloren.
00:56:08: Von daher muss man an Teilweise auch abwägen... ...und das darf man ja eben nicht nur als Einnahmequelle sehen!
00:56:13: Lieber Jörg es hat viel Spaß gemacht.
00:56:14: Fast schade dass wir das Gespräch erst ... ... zwanzig führen können und nicht schon mal irgendwie ... ... zweitausendzehn oder elf oder so.
00:56:19: aber vielleicht setzen wir das jetzt regelmäßig fort.
00:56:22: Und ja ganz lieben Danke dir, dass du so viel Infos geteilt hast und ja ich bin gespannt was ihr noch so tut in eurem Segment.
00:56:27: Ja hat mir auch viel Spaß gemacht und vielen Dank!
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