5 Wege, wie die Multi-Channel-Falle umschifft wird | #Learnings 🛒

Shownotes

EXPERTENGESPRÄCH | Wie geht man als etablierter EinzelhĂ€ndler mit der zunehmend unvermeidbaren Digitalisierung um? Eine stets lauernde Gefahr ist, sich zwischen dem stationĂ€ren BestandsgeschĂ€ft und dem neuen digitalen Ableger zu verlieren. Ein Unternehmen, das eine gut funktionierende Balance zwischen diesen beiden GeschĂ€ftsteilen gefunden hat, ist Real. Daher haben wir Jan-Philipp Blome - CEO von Metro Markets - eingeladen. In dieser Folge von „HĂ€ndler helfen HĂ€ndlern“ erzĂ€hlt er von seinen Erfahrungen und gibt Tipps, wie auch Du die Multi-Channel-Falle vermeiden kannst. Du erfĂ€hrst... ...wie Real das Thema Digitalisierung angegangen ist ...wie du eine Balance zwischen StationĂ€r- und DigitalgeschĂ€ft findest ...ob du deine KanĂ€le eher ineinander verzahnt oder parallel fĂŒhren solltest ...was du beim Online-Marketing in Multi-Channel-Unternehmen beachten musst ...wo sich Online und StationĂ€r aus IT-Sicht unterscheiden ...welche Rolle der Faktor Finance spielt ...wie sehr du Online in dein BestandsgeschĂ€ft integrieren solltest ...welche Multi-Channel Values wichtig sind âžĄïž Du konntest dir keine Notizen machen? Unser [digital kompakt+ Newsletter](newsletter.digitalkompakt.de) fasst dir fĂŒr jede Folge die wichtigsten Punkte zusammen Diese Episode dreht sich schwerpunktmĂ€ĂŸig um E-Commerce: Dazu spricht Joel regelmĂ€ĂŸig mit den innovativsten HĂ€ndler:innen und Hersteller:innen des Landes, um dir konkrete Praxisbeispiele, ErklĂ€rungen und Handlungsempfehlungen fĂŒr die sich rapide wandelnde Handelslandschaft aufzuzeigen. Wir wollen nĂ€mlich nicht, dass du angesichts von Digitalisierung, Globalisierung, Marktfortschritt und der Coronapandemie deine Felle davonschwimmen siehst. Stattdessen versorgen wir dich mit dem Wissen der Besten – egal ob stationĂ€r oder online, Mittelstand oder Konzern, Traditionsunternehmen oder Startup. Denn nur gemeinsam sind wir in der Lage, diese großen Herausforderungen zu meistern! __________________________ ||||| PERSONEN ||||| đŸ‘€ Joel Kaczmarek, GeschĂ€ftsfĂŒhrer digital kompakt đŸ‘€ Jan-Philipp Blome, __________________________ ||||| SPONSOREN ||||| đŸ”„ [Übersicht](https://www.digitalkompakt.de/sponsoren/) aller Sponsoren __________________________ ||||| KAPITEL ||||| (00:00:00) Vorstellung und EinfĂŒhrung ins Thema (00:04:33) Verzahnte oder parallele KanĂ€le? (00:11:35) Wie unterscheiden sich StationĂ€r und Online aus IT-Sicht? (00:17:35) Online-Marketing (00:19:51) Sollte ich Online in die Bestandsorganisation integrieren? (00:24:52) Multi-Channel & Finance (00:28:20) Relevante Multi-Channel Values __________________________ ||||| WIR ||||| 💛 [Mehr](https://lnk.to/dkompakt) tolle Sachen von uns  đŸ‘„ Wir von digital kompakt streben die Verwendung einer geschlechtsneutralen Sprache an. In FĂ€llen, in denen dies nicht gelingt, gelten sĂ€mtliche Personenbezeichnungen fĂŒr alle Geschlechter.

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00:00:00: Hallo und herzlich willkommen zu einem neuen HĂ€ndlerhelfen-HĂ€ndlern-Podcast von Digital Kompakt.

00:00:12: Mein Name ist Gerhard Schmarek und heute widmen wir uns dem schönen Thema, was glaube ich viele HĂ€ndler da draußen beschĂ€ftigt.

00:00:17: Und zwar sprechen wir ĂŒber fĂŒnf Wege die typische Multi-Channel-Falle zu umschiffen!

00:00:21: Wir werden sich hier und da auch mal ein kleines Augenzwinkern dabei haben.

00:00:24: aber wer sich mit dem Thema Handel beschÀftigt und vielleicht einen BestandsgeschÀft hat?

00:00:28: Was es dann in Richtung Online zu transformieren gilt wird das Thema Multi Channel kennen, vielleicht auch schmerzlich kennen... im Bereich Handel, Marktplatz und mehr.

00:00:43: Und was er jetzt macht bei MetroMarkets sagt der bestimmt gleich mal selber.

00:00:46: So aber fĂŒrs Erwartungsmanagement.

00:00:47: das ist ja immer wichtig.

00:00:48: wir werden heute darĂŒber reden was Multi Channel eigentlich genau meint und was so die typische Fehlerwelt dessen isst.

00:00:53: und dann gehen wir auf fĂŒnf unterschiedliche Learnings bzw wie gesagt Wege ein wie man diese Probleme vermeidet.

00:00:59: als erstes werde ĂŒberreden wie man eigentlich das eigene Markenversprechen online ĂŒbersetzt.

00:01:03: Als zweites wird es um Tech- und Onlinemarkting Capabilities gehen Wie man die aufbauen muss wenn man wirklich ein erfolgreiches Online GeschÀft haben möchte.

00:01:10: Als Drittes sprechen wir ĂŒber die organisatorische Abbildung.

00:01:13: Das heißt, wie hĂ€nge ich das Ganze auf?

00:01:14: Bevor wir als Viertes ĂŒber typische Multichannel-Values reden... Also es ist ja nicht alles schlecht daran!

00:01:19: Man kann ja auch Gutes mitnehmen.

00:01:20: und nach hinten raus wagen wir dann nochmal an die Brille des Finances.

00:01:22: Nehmen wir da noch mal ein StĂŒck weit auf.

00:01:24: Das heisst, wenn wir mal sagen, wie wird eigentlich sozusagen so eine Finanzplanung aussehen, wenn man das in Richtung Digital schiebt.

00:01:29: So lieber Philipp, ich habe gelernt, auch wenn der Name doppelt Jan Philipp heißt.

00:01:32: Philipp is dein Rufname.

00:01:33: Schön dass du da bist und sag mal bisschen was du bei deiner neuen Stationen gerade machst.

00:01:38: Ja, erst mal vielen Dank fĂŒr die Einladung.

00:01:40: Was mache ich aktuell?

00:01:42: Ich bin seit zwei Jahren CEO von der Tochter der Metro-Gruppe, Metro Markets namentlich und wir bauen eine BtoB Marktplatzplattform mit dem Kernziel Kunden Horeca.

00:01:51: Horeka steht fĂŒr Hotel, Restaurant, Catering Companies mit einem europĂ€ischen Fokus.

00:01:55: das heißt wir wollen ja nicht nur Deutschland bedienen sondern fast ganz Europa.

00:01:59: davor war ich CEO von Real Digital.

00:02:01: Habt ihr das GeschÀft zusammen aufgebaut?

00:02:03: da ist schon ein bisschen Marktplatzerfahrungen gesammelt.

00:02:05: im BtoC Bereich Machen wir das Ganze im Mitschubi.

00:02:08: Ja, ich meine man darf ja auch sagen dass ihr das erfolgreich gemacht habt.

00:02:11: Also ich war ja viel beobachtet was ihr da getan habt als die Metro sich mit dem Thema beschÀftigt hat.

00:02:15: Die ganzen Verkaufsthemen auch auf kamen.

00:02:17: von den stationĂ€ren LĂ€den versus des Online-GeschĂ€fts hat man euch sehr genau auf die Finger geschaut und ich hab dir den Eindruck, ihr habt es gut hingekriegt an vielen Stellen also dass ihr es sehr gut verstanden habt einen online Angebot abzubilden was sehr anders funktioniert als das Offlineangebot was sozusagen auf die Eigenarten des Online Faktors eigentlich eingeht und ich glaube das ist ja ein ganz guter Stein des Anstoßes fĂŒr unser GesprĂ€ch heute.

00:02:36: vielleicht kannst du ja mal so zusammenfassen was du irgendwie unter Multichannel und seinen typischen Schmerzpunkten so verstehst.

00:02:42: Das Multichall-Thema ist ja jetzt kein Neues mehr, es ist jetzt eigentlich irgendwo ein bisschen altbacken, das gibt's seit fĂŒnfzehn Jahren.

00:02:48: am Ende geht sehr darum.

00:02:49: jede Marke hat irgendeinen Markenkern markenversprechen und ich glaube bei Rear kann man das wunderbar erklÀren.

00:02:55: jeder in Deutschland kennt wahrscheinlich den Realclaim einmal hin alles drinnen.

00:02:58: wie ĂŒbersetzt sich denn jetzt in die Online-Welt?

00:03:00: Ich glaube dass die Frage sieht man sie stellen muss und dann komme ich halt zu einem Marktplatz.

00:03:03: Wenn ich das klassisch machen wĂŒrde aus meiner stationĂ€ren Denke heraus, dann bin ich auf jetzt ein Online-Shop und bringe die Produkte, die in meinen Filialen habe auch online.

00:03:11: Weil dann hab' ich ja viel Einkaufs gemacht und vielleicht kann ich noch mehr einkaufen Und die Preise mĂŒssen natĂŒrlich auch ĂŒbereinstimmen weil sonst habe ich entsprechende Channelkonflikte Sieht schon ganz schnell viele Konflikte die aufkommen oder ich sag halt einmal hinten alles drin Ist eigentlich das beste Versprechen fĂŒr irgendeine Plattform wo man tatsĂ€chlich nicht nur zehn, zwanzig tausend Artikel kriegen kann sondern zehn,zwanzig Millionen oder mehr.

00:03:32: Das ist glaube ich das, was man unter Multi-Channel verstehen sollte.

00:03:35: Und man muss auch glaube ich verstehen so eine Multi-Chanel Excellence, bis zumindest mein Überzeugung kommt halt aus einer Channel Excellence.

00:03:41: Also so eine multi channel excellence heißt Ich muss im Kanal wettbewerbsfĂ€hig sein mit meinen Wettbeweber.

00:03:46: D.h.,

00:03:46: ich muss mal ein stationÀren GeschÀft wett bewerbsfÀhig sein.

00:03:49: aber im Online-GeschÀft muss ich auf wett Bewerbs fÀhig in der Experience sein.

00:03:53: Und das bedeutet dann meistens, dass man diese Channel auch sehr singulÀr managing muss.

00:03:58: Falls doch ganz unterschiedliche Herausforderungen zu lösen gibt um diese Channels Exzellenz zu erreichen.

00:04:03: Wenn ich so die Kollegen Alexander Graf oder Jochen Krisch bei mir aus dem E-Commerce Crossover anhöre, dann sagen dir immer es gibt eigentlich keine Multi Channel Excellence.

00:04:10: Oder sie haben bisher noch kein Beispiel von erfolgreichem Multi Channel gesehen sondern man mĂŒsste genau das tun was du gesagt hast dass quasi als einzelnen singulĂ€ren Kanal verstehen in denen man anders bespielt als ein stationieres GeschĂ€ft.

00:04:21: weil ich glaube was ja unterm Strich bei vielen HĂ€ndlern passiert ist die haben sich irgendwann mal ĂŒber die Jahre ein erfolgreiches stationĂ€res GeschĂ€ft aufgebaut merken jetzt der Kunden Strom verlagert sich Richtung online denken immer so in diese Richtung.

00:04:32: ach okay Ich zahne nicht miteinander, ich nehme das Beste aus beiden Welten mit.

00:04:36: Da ist man schnell bei Klick- und Kollektgeschichten oder im Laden bestellen und nach Hause liefern.

00:04:41: Das sind sozusagen die typischen Herangehensweisen ... Und ich lern jetzt von dir auch die Erfahrung gemacht beim Metro, dass ihr versucht dieses Markenversprechen online einzuhalten, dass sie es aber anders tut als offline und gar nicht so richtig verzahnt habt.

00:04:53: Hab ich das verrichtig verstanden?

00:04:54: Ja, ich glaube man kann dann im Laufe der Zeit schon natĂŒrlich gewisse Dinge verzahnen.

00:04:58: Ich glaube zum Beispiel was man verzahlen muss irgendwo.

00:05:00: du brauchst eine Kundeneidentie und der Kunde muss dann ĂŒber alle Businessmodelle eindeutig identifizierbar sein.

00:05:06: Und ich muss auch in der Lage sein irgendwie alle Daten an dieser IdentitÀt zu speichern.

00:05:09: das ist glaube ich super wichtig und daraus kann ich glaube ich auch sehr viel mehr wert generieren wenn ich all diese Daten an einer Stelle habe und dann fĂŒr Personalisierte Kommunikationen fĂŒr Recommendations-Edition Nutze.

00:05:20: aber ich muss im Kern sicherstellen dass ich verstehe was meine Wettbewerb bei einem Kanal und was muss ich dann fĂŒr eine Experience bieten, die WettbewerbsfĂ€higkeit ist.

00:05:28: Und jetzt tut man natĂŒrlich schon einen Fehler in der KlĂ€rung kommen sehr vom Wett Bewerb.

00:05:32: Ich muss eigentlich fragen, was muss sich eigentlich beim Kunden bieten?

00:05:34: In dem Kanal um ein Markenversprechen abzuliefern.

00:05:36: NatĂŒrlich schaue ich mir dabei Wett bewerber als irgendwo eine Inspirationsquelle an aber es muss natĂŒrlich auch darĂŒber hinaus irgendwo gehen.

00:05:42: Die Gefahr, die man halt machen kann und das habe ich immer in meinen PrÀsentationen wenn ich halt sage, ich muss dass alles verzahlen.

00:05:48: Mein Lieblings Beispiel ist dann immer ja wir mĂŒssen dieselben Promotions online und offline machen Offline Kasse, die halt irgendwo gebaut wurde vor fĂŒnfzehn Jahren damit sie zwischen sieben und zwanzig Uhr funktioniert.

00:06:00: Und dann nachlauf machen kann.

00:06:01: in online Checkout einbauen haben glaube ich viele Unternehmen gemacht und ich habe es auch mal gemacht.

00:06:06: aber Ich wĂŒrde sagen das ist der falsche Weg Weil damit werde ich nicht webbewerbsfĂ€hig.

00:06:10: Damit habe ich AbhÀngigkeiten, die man besser nicht schafft weil sie einen Langsam machen und das ist auch nicht das was der Kunde erwartet.

00:06:16: Der Kunde erwartet halt eine Online Promotion und es kann seinen Versandkosten frei.

00:06:20: Das sind Versand-Kostenmechaniken, das sind attraktive Preise kontinuierlich gar nicht dieses Up and Down wie man sich vielleicht im stationÀren Handel.

00:06:27: ten EDC

00:06:28: Kannst du normal prÀzisieren.

00:06:29: dein erstes Learning, was du meintest dass man so einen Markenversprechen nach online ĂŒbersetzen muss?

00:06:34: Weil mir kommt auch so dieses Beispiel in den Kopf das frĂŒher im Medienmarkt immer als Problem hatte.

00:06:38: Also es ist fairerweise schon echt eine Weile her aber ich erinnere mich die haben lange mit sich gekĂ€mpft weil sie halt eine Struktur haben die franchise mĂ€ĂŸig ist oder damals war das auf jeden Fall so und hat natĂŒrlich dann immer so ein Kanibalisierungsfaktor Dass die einzelnen Ladenbetreiber Sorge hatten dass online sie kanibalisiert oder dass man die Leistungsversprechen von online nicht einhalten kann.

00:06:54: Das hat geknirrscht.

00:06:55: Und was is denn jetzt in deiner Logik?

00:06:56: kein marken versp... was man online absetzt.

00:06:58: Also du hast ja gesagt, bei euch war das einmal hin alles drin.

00:07:01: Sprich Angebotsbreite und Tiefe war so der Faktor real.

00:07:04: aber was gehört denn noch dazu?

00:07:05: Es ist wahrscheinlich noch mehr gewesen als jetzt nur ein Claim den man online abbildet.

00:07:09: Hinter dem Claim steckt ja mehr!

00:07:10: Das ist ja schon ein wirkliches Versprechen.

00:07:12: große Auswahl attraktive Preise und ich glaube dafĂŒr stand in diesem Fall Real offline weil es gibt kein vergleichbares Modell was eine Ă€hnlich breiter Auswahl in Kategorien wie Haushalt, Spielwaren, Elektronik hat.

00:07:27: Online kann ich das noch nicht eins zu eins kopieren, sondern ich muss es halt neu denken.

00:07:30: Und online ist das Regal halt unhĂ€ltlich groß und dann muss ich das auch entsprechend abbilden und mir den Mechanismen schaffen online das grĂ¶ĂŸte Sortiment zu haben die besten Preise zu haben Die besten Services zu haben nah beim Kunden zu sein heißt dann meistens automatisch irgendwo, ich brauch Supermobile Experience.

00:07:48: Ich muss schnell ladende Website haben und gehe ganz schnell in technologische Fragestellungen eigentlich rein.

00:07:53: Von daher glaube ich der Claim, der sagt schon ziemlich viel und das kann man halt runterdeklinieren in verschiedene Dimensionen.

00:07:59: FĂŒr mich war das immer ĂŒberraschend, man kauft eigentlich ein und findet auch Autoreifen oder Playstation-Spiele.

00:08:04: Oder Lesematerial, Spielzeugklamotten usw.

00:08:07: Was ihr jemals an dem Punkt, dass ihr darĂŒber nachgedacht habt zu sagen wir machen sowas wie LEH angereichert um oder war von vornherein klar?

00:08:13: Ihr geht eher auf die versandtauglichen Produkte also auf das was sich online abbilden lÀsst wo man keine frische Themen hat, keine Liefergeschwindigkeitsthemen nicht so wie bei Food weil das genau der Faktor ist, dass man das Markenversprechen vielfalt aber auf die Kategorien verspricht sozusagen oder anwendet die man online auch einhalten kann.

00:08:28: Ich war jetzt automatisch gedanklich immer in dem Non-Food Bereich und in der Tat haben wir uns darauf fokussiert.

00:08:34: Und haben dann ganz parallel ein Team hochgezogen, was sich um das Food Thema gekĂŒmmert hat aber im R zu den Zeitpunkten ist elementellen Charakter weil dass er doch wieder ein ganz anderes GeschĂ€ftsmodell ist also auch online einfach ganz andere Customer Journeys hinterstecken.

00:08:48: Du hast auf einmal nicht einen zwei Artikeln waren Korb sondern vierzig fĂŒnfzig.

00:08:52: Der Kunde kommt nicht alle paar Monate sondern alle Wochen.

00:08:55: Das ist dann doch auch wieder eine andere Experience.

00:08:57: Auch in Learning-Buffer brÀuchte ich eine separate Entity, das ist ein separatisches GeschÀftsmodell.

00:09:01: Das kann ich irgendwo in Art einen Portal nenn ich es mal packen, in einer Webseite.

00:09:05: aber am Ende sind wir schon komplett unterschiedlicher Teams gewesen, Technologien gewesen mit denen wir das bedient haben und haben uns im ersten Schritt und das war der Hauptfokus und das ist auch das was am erfolgreichsten gewesen ist auf das Non Food Thema fokussiert.

00:09:18: Also muss man ja eigentlich sagen, dass bei dem Schritt euer Markenversprechen nach online zu transferieren.

00:09:23: Ihr gleichzeitig mit als Learning habt das sich mit dem markenversprechend online auch ein anderes GeschÀftsmodell und vielleicht sogar in den aufgefÀchertes GeschÀftsbild verbinden kann.

00:09:30: Habe ich es richtig verstanden?

00:09:31: Relativ schnell redet man ĂŒber andere GeschĂ€fts-Modelle weil im klassischen Handel reden werden wobei Einkauf verkauft Preise und darĂŒber verdienen wir unser Geld.

00:09:38: ĂŒber die Differenz in dem Online-GeschĂ€ft sind wir dann ganz schnell in das Thema Plattform gekommen, wo wir ganz andere Revenue Streams hatten und uns finanziert haben ĂŒber Provisionen, Financing Revenues, ĂŒber Advertising Revenus, die irgendwo noch on top kam.

00:09:53: Das heißt eine ganz andere Monetarisierungselemente.

00:09:56: Auf der anderen Seite kann man das auch wieder abstrahieren muss man fairerweise sagen.

00:10:00: Und solche Finanzierungsmodelle gibt es natĂŒrlich im Offlinehandel auch.

00:10:03: Da heisst es dann ganz klassischerweise Werbekostenzuschiff.

00:10:06: Gibt's auch Möglichkeiten Financing Optionen auszuwÀhlen?

00:10:10: mal Experience immer ein bisschen schwieriger online geht, ist halt alles ein bisschen reichungsloser und skalierbarer.

00:10:16: Klar du kommst in andere GeschÀftsmodelle rein.

00:10:18: dein Fokus kann sich halt auch verschieben.

00:10:20: ich glaube damit tun sich auch viele Leute schwer.

00:10:22: man möchte es ja alles gut planen und dann mache ich mein Jahresplan und meinen drei-Jahresplan, mein Midterm Planning oder Midterm Budget und dein Exekutieren wir so einen fĂŒnfjahres Plan.

00:10:32: Ich glaube klar man braucht eine Vision.

00:10:34: aber der Weg dahin ist hier alles anderer als gerade.

00:10:37: Du musst da schon eine gewisse FlexibilitÀt Unternehmer-Truman-Tat legen.

00:10:41: Das ist halt nicht so planbar wie ein klassisches GeschÀft, wenn ich halt acht und vierzig Filialen habe.

00:10:46: Da hab' ich ein relativ gutes VerstÀndnis davon, wie sieht die neunvierzigste aus?

00:10:50: Und wie ist der Prozess zu den Neunvierzigsten kommen?

00:10:52: Und dann kann ich noch sagen jetzt wird es spannend weil wir ĂŒber die LĂ€ndergrenze hinweg gehen aber auch da weiß ich ja eigentlich Bescheid.

00:10:57: Da habe ich nochmal paar andere Gegebenheiten.

00:10:59: Ich glaube in dieser Online Reise ist viel inkrementeller und viel schneller.

00:11:03: Das muss man halt auch irgendwo hinkriegen.

00:11:05: Logische Ableitung aus dem was du sagst ist ja das dann natĂŒrlich die KapazitĂ€ten dich aufbauen muss im Bereich Technologie und wahrscheinlich aber auch Marketing vermutlich ganz andere sind richtig.

00:11:14: Auf

00:11:14: jeden Fall,

00:11:15: was hast du denn da wahrgenommen?

00:11:16: also wie unterscheidet sich das denn wenn ich irgendwie stationÀr versus online wenn nicht quasi dahin gehe mit der Brille IT raufgucke mit der brille Marketing in Klammern Online Marketing.

00:11:25: Ich persönlich hab da natĂŒrlich auch eine Reise hinter mir, wenn du fĂ€ngst halt an mit gewissen Online-AktivitĂ€ten im klassischen Handelsunternehmen.

00:11:32: Und dann gibt's natĂŒrlich ne funktionale Organisation und dann redet man mit der IT oder ORC-DV Abteilung auf teilweise noch genannt.

00:11:39: Da gibts ja aber kein Softwareentwickler, da gibts Maximal Project Manager.

00:11:42: Dann stellst du relativ schnell fest... Aber ich rede jetzt irgendwie ĂŒber meine persönliche Erfahrung in den Jahr zwei tausend acht.

00:11:47: Dein Zwei Tausend Acht ist bei manchen des Zweitausendszwanzig.

00:11:49: von daher ist es schon okay!

00:11:50: Ja,

00:11:51: dann stellst Du halt relativ schnell.

00:11:53: fast das wird so nicht funktioniert.

00:11:55: Dann gehst du wahrscheinlich zur Agentur.

00:11:57: Dann stellst du fest, na eigentlich wÀre cool wenn wir die Kompetenzen in Haus hÀtten.

00:12:01: und so fÀngst du dann irgendwie wieder deinen eigenen Nucleus aufzubauen.

00:12:04: Ich glaube das komplexeste ist halt Du musst einmal Nucles haben Wenn du den hast denen dann grĂ¶ĂŸer zu machen Das ist auch eine Herausforderung Aber dies deutlich geringer als ĂŒberhaupt diesen Nuclas zu bauen.

00:12:14: Und am Ende brauchst du halt Tech-Kompetenz.

00:12:16: Wir haben jetzt beim Metro Market In vierundzwanzig Monaten HundertfĂŒnfzig Tech Leute, engineers product on a UXUI aufgebaut und zweintehren.

00:12:26: Und ich glaube das hat es co-acid weil das sind die Leute die ich brauche um das Produkt zu bauen, um das GeschÀft zu bauen.

00:12:31: Wenn wir da die richtigen Prozesse haben dann werden wir uns auch gewisse Schwankungen mark geÀndertes Nutzerverhalten EDC.

00:12:37: Dann sind wir in der Lage schnell zu reagieren.

00:12:39: wenn ich diese Leute habe FĂ€higkeiten.

00:12:41: Wenn ich das nicht habe und ich muss dann immer wieder irgendeinen externen Beauftragten, und ich hab gar nicht dieses Know-how, den ich glaube ich erstens sehr sehr abhÀngig und zweitens unglaublich langsam und aus meiner Sicht fehlt mir dann eigentlich das was mein GeschÀft ausmacht nÀmlich Ich bin nicht mehr der bestimmt wie ich etwas verkaufen kann.

00:12:55: Ich habe keinen Grip daran.

00:12:56: Mir fehlt eigentlich die Kernkompetenz.

00:12:58: Das ist ein bisschen die Techsicht, glaube es online Marketingssicht.

00:13:01: Es ist ganz Àhnlich, ich meine auch da.

00:13:03: Ich habe frĂŒher dann angefangen mit Agenturen zu arbeiten und dann arbeitete sich selber ein.

00:13:07: Dann stellste schnell fest dass das Modell oft mal wie Agenturen incentiviert werden gar nicht so zielfĂŒhrend ist mit einer Optimierung auf gewisse PPAs.

00:13:16: Dann optimierst du das?

00:13:17: Und dann kommst du in den Moment nach eigentlich mĂŒssen wir das jetzt inhausen.

00:13:20: Auch da ist dann dasselbe.

00:13:21: Da musst du irgendwann einmal den Weg gehen, das sind schmerzhaft.

00:13:24: aber wenn es dann hasst, dann hast du glaube ich auch da wieder die Assets, die du brauchst um zu skalieren im Haus.

00:13:29: und wenn du den Nukleus hast kannst du daran auch um den Nucleus herum relativ zĂŒgig weitere FĂ€higkeiten aufbauen.

00:13:36: Wir hÀngen zusammen Tech und Marketing.

00:13:38: Wenn ich mir heute meinen Marketing angucke, ich glaube da sind vier Teamleads.

00:13:41: der können drei von programmieren nicht alles aber die können zumindest palten sie können irgendwo Daten aus einer Datenbank kriegen.

00:13:46: das sind halt andere FĂ€higkeiten als die die du in einem klassischen Marketingorganisation im Handelsunternehmen erwarten wĂŒrdest.

00:13:53: Na, ich glaube wir könnten sowieso einen ganz eigenen Podcast machen zum Thema wie muss IT aussehen fĂŒr ein digitales Unternehmen.

00:13:59: Aber wenn du es noch mal runterberichtst was brauchst du quasi online?

00:14:02: FĂŒr eine andere Personalstruktur oder auch vorgehensweise im Bereich Tech als das vielleicht offline braucht?

00:14:08: also wir reden ja auch von so etwas wie schnell MVPs produzieren schnell Produkte vertesten Features hinzunehmen sehr vieles parallel machen viel viel zu kĂŒrzere Zyklen und so weiter und sofort.

00:14:17: dass heißt wie sieht denn da der Apparat aus?

00:14:18: oder was muss der apparat leisten?

00:14:20: vielleicht muss man so rum er fragen

00:14:21: In einem klassischen Handelsunternehmen ist an vielen Stellen die IT ja ein interner Dienstleister und wird als Kostcenter betrachtet.

00:14:28: Ob das richtig ist fĂŒr ein klassisches Handels-Unternehmen, das kann sich jeder derf sie fragen stellen?

00:14:33: Ich wĂŒrde sagen nein auch fĂŒr einen klassisches Handelsteam soll es nicht so sein.

00:14:36: aber in einem DigitalgeschÀft da will ich jetzt sagen hundertprozentig ist das falsch.

00:14:40: Da ist das Tech Team Das IT Team Das Product team Das Team was irgendwo das GeschÀft treibt.

00:14:45: Das Team war natĂŒrlich in engem Alignment mit den Stake Holdern aus Commercial Marketing Operations Team irgendwo den Wert treibt, das Produkteentwickel die Customer Proposition mitbestimmt und es geht eigentlich darum ja in kĂŒrzesten Literationen neue Dinge auszuprobieren.

00:15:01: Datenbasiert zu arbeiten.

00:15:02: Ich glaube dieses Datenbasierte Arbeiten ist auch super essentiell dass du das im Tech Bereich hast und du brauchst natĂŒrlich auf einmal Tech Teams die irgendwo nahe im Business sind und was ich klassisch aushandsunternehmen kann.

00:15:13: Business und Tech ist sehr weit auseinander.

00:15:15: in einem digital Unternehmen kann das nicht auseinander sein, also es ist eins.

00:15:18: Das muss hochgradig integriert

00:15:20: sein.".

00:15:20: Habt ihr

00:15:21: das auch in der FĂŒhrungsriege?

00:15:22: Also in der Corporate Governance abgebildet diese Tech-orientiertheit?

00:15:25: weil viele Unternehmen sehen ja zum Beispiel fĂŒr Tech Experten keine Vorstandsposten vor oder haben die nicht in ihrer GeschĂ€ftsleitung mit drin war und isst das bei euch?

00:15:32: Also wir hatten immer sehr starke Tech-Teams.

00:15:36: Das war mir bei Real sehr, sehr wichtig!

00:15:37: Da gab es halt zwei GeschĂ€ftsfĂŒhrer fĂŒhrerweise gekriegt und ich und die zweite nicht die Personen mit Tech Background.

00:15:43: aber ich wĂŒrde sagen zumindest ein grundlegendes VerstĂ€ndnis.

00:15:46: Und bei mir jetzt ist das genauso.

00:15:47: Jetzt sind da auch zwei Personen in der GeschĂ€ftsfĂŒhlung kein Tech-Manage, aber auf der Ebene drunter haben wir eine recht starkes Team und auch allein anzahlmĂ€ĂŸig im Leadership sehr viele erfahrene Tech Leute.

00:15:58: also erfahren muss ja nicht alt heißen.

00:16:00: Aber Leute, die halt schon digital businessmodell aufgebaut haben, aus einer Tech-Brille haben wir da an Bord.

00:16:05: Habt ihr eurer Tech-Kompetenz eigentlich nur lokal?

00:16:07: Da oder arbeitet die auch remote mit Tech Experten?

00:16:10: Hat natĂŒrlich eine gewisse Deliverydruck.

00:16:12: haben dann uns schnell ein kleines Team in DĂŒsseldorf aufgebaut, aber gleichzeitig mit Partnern in Osteruropa die erste Version der Plattform gebaut.

00:16:20: Haben dann aber nach und nach immer mehr Produktteams in Gessauß.

00:16:24: Seit ersten Zehnten haben wir ein Office in Palma und Mallorca Und so haben wir jetzt de facto die ganzen Teams im Haus, aber halt an zwei Standorten.

00:16:32: Und Palma ist fĂŒr uns jetzt attraktiver als Oster Europa weil von DĂŒsseldov kann man stĂŒndlich zumindest in nicht kurve Zeiten nach Palma fliegen und

00:16:42: hat da besseres Wetter als in Osteuropa.

00:16:45: Außer man steht auf SchneemĂ€nner bauen!

00:16:46: Gut, also wir fassen nochmal ganz kurz zusammen andere Tech-Anforderungen sehr viel mehr auf Geschwindigkeit ausgerichtet, auf Ausprobieren, viel, viel nÀher dran an der Wertschöpfung, also elementarer Bestandteil der Wertschöpfungskette gar nicht kostcenter sondern eigentlich quasi eher Produktkern.

00:16:59: wichtig aber auch sozusagen anderer HR Faktor und den gar nicht nur inhaus sondern auch remote abbildbar unverteilt ĂŒber Standorte.

00:17:05: wenn du noch mal ganz kurz den Blick auf online Marketing setzt weil ihr auch gesagt hast das sind andere Faktoren gefragt.

00:17:10: du hast vorhin erzÀhlt Deine Marketing-Hats können programmieren.

00:17:14: Was ist denn da als neue Anforderung hinzugekommen?

00:17:16: Also, das zum Beispiel so dass die sehr viel mit Rohdaten arbeiten mĂŒssen und die dann in unterschiedliche Tools quasi migrieren im Sinne von einem Data Warehouse.

00:17:23: oder woran liegt es, dass bei dir selbst die Marketingleute jetzt schon programmieren können?

00:17:27: Wenn ich jetzt mir eine klassische Marketingabteilung angucke, dann sind es eher Leute die aus einer visuellen Schule kommen und in der Online-Welt am Ende geht's ja um Daten getriebenes Optimieren.

00:17:35: Um das möglichst gut zu machen ist halt wichtig alle Datenquellen anzuzapfen, die Daten irgendwo an einer Stelle zusammenzubringen und dann wiederum nutzbar zu machen fĂŒr Optimierung im Targeting, fĂŒr Optimierungen im BDNEDT.

00:17:49: Marketing ist fĂŒr mich eigentlich immer dieser krasseste Beispiel weil da hast du echt teilweise klassische marketingleute.

00:17:56: Video wird ziemlich mit einem Chinesen in Raum setzen.

00:17:58: Wahrscheinlich wĂŒrden wir uns nicht verstehen, außer wenn wir Google Translate hĂ€tten und so Ă€hnlich ist es da glaube ich auch das ein krass unterschiedliche Welten, wenn jemand irgendwo fĂŒnfzehn Jahre Branding und generelle Themen kommt und die anderen kommen aus einer rein datengetriebenen Performance Sicht.

00:18:11: Das ist teilweise eine spannende Situation, die sich dann ergeben.

00:18:14: Aber du brauchst trotzdem beide bei euch noch, weil ich erinnere mich.

00:18:17: Es gab ja damals so den großen HH-Knalleffekt sozusagen mit Zalando als Zalanto irgendwie einen großen Teil seiner Marketingmitarbeiter entlassen hatte und keiner hat das richtig verstanden in der Sekunde oder es waren viele ĂŒberraschten stĂŒckweit und da war aber genau dieser Faktor sehr zentral dass sie gesagt haben Sie brauchen jetzt weniger People Umsetzung Power im Sinne von die Creatives erstellen sondern sie brauchen eigentlich Datenexperten.

00:18:38: diese Optimierung gesteuert kriegen So und deswegen fielen irgendwie ganz viele Personenprofile weg.

00:18:42: Wie ist denn bei euch diese Ratio zwischen alter Marketingschule und neuer datengetriebener Marketingschulle?

00:18:48: Jetzt heute, das ist wahrscheinlich so drei Viertel eher datengedrieben, eher analytisch ein Vierteln noch Leute die irgendwo kreativ aus der Branding kommen und Brandmanagement... auch drumherum machen.

00:18:59: Und ich glaube, das brauchen wir auch.

00:19:00: Ich glaube so eine MarkenfĂŒhrung ist ja nichts ganz triviales und das kann ich halt nicht nur mit Daten machen sondern brauche schon noch ein bisschen mehr.

00:19:07: aber ich glaube entscheidend ist diese seventy-fĂŒnf Prozent oder zwei Drittel das ist auch egal wie viel es genau in der klassischen Retail Marketing Abteilung gab's die gar nicht.

00:19:16: Das was man lernen muss was man dann aufbauen muss und dann wieder dazwischen diesen Welten die BrĂŒcken zu bauen.

00:19:21: Jetzt können wir eigentlich auch schon zu dem dritten Thema ĂŒberleiten, nĂ€mlich die organisatorische Abbildung.

00:19:26: Weil das was du gerade beschrieben hast, dass ihr einen markenversprechen Online anders umsetzt und auch mit einem anderen GeschĂ€ftsmodell als offline, dass Ihr dann dezidierte Tech- und Marketingcapabilities braucht, die anders aussehen als fĂŒr eine Offlinefirma lĂ€sst ja nahe legen... Das klingt fĂŒr mich sehr stark nach Greenfield!

00:19:40: Dass man sich halt ĂŒberlegen muss, integriere ich das in der Bestandsorganisation?

00:19:43: Mit aller Reibung, die das produziert?

00:19:44: oder versuche ich quasi so ein Beiboot zu bauen oder vielleicht ein komplett eigenes zweites Schiff sozusagen?

00:19:50: Was ist da dein

00:19:50: Learning?!

00:19:51: Ich habe jetzt, glaube ich beide Dinge erlebt und meine persönlichen Erfahrungen gemacht.

00:19:55: Es gibt keinen ganz einfachen Weg!

00:19:56: Und es gibt keinen schmerzfreien Weg.

00:19:58: Ich wĂŒrde immer den Weg wĂ€hlen des Byboots und das Bybot kann dann hoffentlich im Laufe der Zeit irgendwo grĂ¶ĂŸer werden, und ist irgendwann mehr als ein Bybot.

00:20:07: Du brauchst diese Geschwindigkeit die wir vorhin in Tech-Bereich angesprochen haben, die diese AgilitĂ€t, die möchtest du eigentlich auf andere Themen ĂŒbertragen?

00:20:15: Du brauchste eine Endkundenlogistik.

00:20:17: Normalerweise hast du keine Endkunde Logistik und wenn du so wie zu wie also in Haus logistik macht... macht jetzt auch einmal Endkunde Logistik, das ist halt was ganz anderes.

00:20:25: Und deshalb bin ich immer von einem Beiboot und je mehr wir uns auf den Kanal fokussiert haben, je mehr wie darauf optimiert haben desto erfolgreicher war das GeschÀft.

00:20:35: Das bringt natĂŒrlich neue Herausforderungen mit sich nĂ€mlich du musst ja irgendwo trotzdem operierst unter einer Marke Du kannst den About You Auto Ansatz wĂ€hlen, wo du noch eine neue Marke komplett aufbaust.

00:20:44: Aber wir haben es jetzt immer gemacht und hatten selben Marker.

00:20:46: Und das bringt natĂŒrlich dann schon auch nochmal gewisse Reibungen mit sich und ich habe ganz viel mit Transformationen, mit Change Management zu tun, mit ErklĂ€ren, mit Vermitteln.

00:20:54: Du musst immer wieder die BrĂŒcken bauen.

00:20:56: Das ist starke Leadership-Aufgabe ohne dass funktioniert's halt auch nicht!

00:21:00: Und was hast du sozusagen fĂŒr den Preis dafĂŒr gezahlt bisher?

00:21:02: Weil man kennt ja so diese Klassiker, die da drĂŒben geben das Geld aus.

00:21:05: Was wir verdienen und irgendwie warum dĂŒrfen die so innovativ sein und wie nicht?

00:21:10: also hattest Du mit solchen Reibungen zu tun wenn Du das nach dem Vorgehen gemacht hast.

00:21:13: ich mein jetzt gerade hast es ja auch so ein StĂŒck weit dass du einen Beiboot baust.

00:21:17: solche Erfahrungen habe Ich auch und ich kann die dann auch wenn man sich in die Situation reinversetzt.

00:21:21: Wenn ich in die Menschung versetzt kann ich viele Dinge davon verstehen.

00:21:24: Da gibt's halt Mitarbeiter Abteilungen Die haben starken Kostendruck verantworten vielleicht ein schrumpfendes GeschÀft.

00:21:30: und dadurch wird der Druck immer höher.

00:21:32: Und auf deiner Seite wird etwas Neues aufgebaut, woran investiert wird, dass das erst mal zum Konflikt fĂŒhrt, wĂŒrde ich sagen ist erstmal menschlich.

00:21:38: Die Frage ist halt wie weit lÀsst man das eskalieren?

00:21:40: Wie viel Zeit investiert man da rein so was aufzulösen?

00:21:43: Wieviel Zeit bringen wir den Leuten?

00:21:44: nun aus meiner Erfahrung?

00:21:45: Zeig mich solange du dann immer wieder Zeit miteinander verbringst, immer wieder Dinge erklÀrst kannst du eigentlich diese Konflikte auflösen auch wenn sie denn immer wieder einmal hochkommen.

00:21:53: aber die Leute oder was heißt Auflöseln ist vielleicht falsch, aber du generierst ein VerstĂ€ndnis fĂŒreinander weil ich meine die meisten Leute nehmen ja wahr sich herum passiert und wie sich die Welt verĂ€ndert.

00:22:02: Und dass es eine Notwendigkeit gibt, Dinge zu verÀndern.

00:22:05: Mein bestes Beispiel ist ich musste mal zu einem Betriebsrat und der Betriebesrat hat mir dann gesagt nachdem wir das alles vorgestellt hatten und alle waren in Sorge, das ist dann sehr kritisch weg.

00:22:11: Der Erinnerte sagt naja Herr Blumme hoffentlich sind wir nicht zu den Jahre zu spÀt.

00:22:15: Normalerweise erweitest du dann sehr kritische Fragen, die auch aus deren Position, wenn man sich reinpasst, sehr verstĂ€ndlich sind Und das zeigt dir, dass es auch ein VerstĂ€ndnis dafĂŒr gibt.

00:22:22: Deshalb glaube ich ist eine wichtige Aufgabe im Leadership an so einer Stelle, dass du nicht nur das neue Aufbau hast sondern du hast auch ne Verantwortung fĂŒr eine Transformation, fĂŒr ErklĂ€rung und fĂŒr Vermitteln.

00:22:32: Das kann nicht nur die Aufgabe des Digitalteams sein Ich glaub' es ist auch die Aufgabe Des Leaderships fĂŒrs klassische GeschĂ€ft FĂŒr die Gesamtorganisation!

00:22:38: Und wie machst Du's rein?

00:22:39: Formell Also wenn ich jetzt hingehe und sage, ich brauche eine zweite EntitÀt auf Es ist ja oft so ein Budgetierungsthema auch.

00:22:45: also eigentlich heißt es ja im Klartext Dass du quasi deine Innovationspipeline stĂŒckweit auszocken oder parallelisiert und muss dafĂŒr separate Budgets vorsehen.

00:22:53: Ist das was, wo du in der Nenner Vergangenheit gemerkt hast, dass man da viele Debatten und GesprĂ€che fĂŒhren muss mit einem Vorstand?

00:22:59: Mit den Abteilungsbereichen

00:23:00: usw.,

00:23:01: wie muss man sich so ein Prozess vorstellen?

00:23:03: Weil ich beleg mir gerade, wenn jetzt Hörerinnen und Hörern zuhören die eine Bestandsorganisation haben, die groß ist vielleicht im besten Fall grade noch erfolgreich lĂ€uft.

00:23:09: Der schwierigste Faktor zur Digitalisierung ist ja, wenn man gerade Erfolg hat und eigentlich keinen Bedarf sieht vermeintlich.

00:23:14: Und diese sich jetzt ĂŒberlegen mĂŒssen okay wir wollen unser GeschĂ€ft genau wie Philipp es jetzt sagt hier mal ausweiten mĂŒssen.

00:23:19: das jetzt als zweite Instanz aufbauen.

00:23:21: Wie mache ich das eigentlich?

00:23:22: Ich habe es halt sozusagen aus zwei Perspektiven erlebt, ich glaube bei Real haben wir sehr viel bottom-up gearbeitet und dann einfach einen kleinen Erfolg nach dem anderen generiert und damit auch irgendwo relativ zĂŒgig ein Lobby gehabt plus dann im CEO der das bedingungslos unterstĂŒtzt hat aber waren gleichzeitig auch durch das Wachstum so relevant relativ zĂŒglich dass dort die Konflikte ĂŒberschaubar waren.

00:23:47: Ich glaube jetzt in dem neuen Setup, wo wir von Null anfangen und eigentlich mit einer relativ hohen Geschwindigkeit was aufbauen wollen.

00:23:55: Haben wir da nochmal ein anderes Level an Diskussionen?

00:23:57: Da glaube ich ist es unabdingbar wenn du keinen Top-Level Support hast dann wirst du sowas nicht hinkriegen.

00:24:04: das muss.

00:24:04: wenn die Spitze das nicht kauft und das will es an der Stelle vorangeht und dementsprechend die Allokationen an Mitteln nicht unterstĂŒtzt dann wird echt schwierig.

00:24:13: Dann kannst du nur im kleinen Dinge tun und dir wieder Erfolg aufbauen, aber dann fĂ€hrst du nicht so viel Speed... ...auf die Straße, wie wir es jetzt gerade versuchen hinzukriegen.

00:24:22: Anderer Faktor aus Organisationssicht bevor wir abschließen auch mal ein bisschen ĂŒber Multichannel-Values noch sprechen?

00:24:27: Finance!

00:24:28: Ganz viele Unternehmen machen ja irgendwie so eine P&L seit einer langen Zeit haben jetzt aber so ein GeschÀft vor sich was wahrscheinlich dem sehr stark zu widerlÀuft.

00:24:35: Was ist dein Learning in diesem Bereich Finance gewesen?

00:24:38: Als erstes musst du dir ĂŒberlegen, wie die da eigentlich eine E-Commerce PNL aussieht oder eine Marktplatz PNl wenn wir mal einen Marktplatz reden.

00:24:44: Weil wenn ich eins zu eins meine Retail PN Struktur, die ich denke, meine Kostenstruktur, wenn ich die nehme und auf online transformiere in die Erwartung, die Ich daraus kenne das geht schief, ja habe ich selber erlebt.

00:24:54: Kenne ich aber viele andere, die das auch erlebt haben.

00:24:56: Die kamen aus ihrer Offlinewelt.

00:24:57: Und dann haben sie gesagt jetzt mĂŒssen wir digitalisieren Wir kennen unsere Kostenstrukturen Wir haben ja keine Ahnung ob er aufkrankt war ein Dritten der das fĂŒr uns macht?

00:25:04: Wir wissen ja, wie viel Geld wir verdienen.

00:25:06: Kennen wir aus in den Stores?

00:25:07: Da mĂŒssen wir auch, wieviel wir dem zahlen können.

00:25:09: und dann auf einmal stellen wir fest, dass wir online fĂŒr weniger verdienen, weil die Warenkopfstruktur anders ist, weil das Artikelzusammensetzung ganz anders ist.

00:25:18: Auf einmal geht das ganze Konstrukt nicht mehr auf!

00:25:20: Und dann kannst du halt einen anderen Verfahren haben wo du sagst ich gucke mir jetzt einfach an, wie wir sind eigentlich von relevantem Wettbewerbern die Strukturen aus Und daran orientiere ich mich.

00:25:30: Dann habe ich noch die Herausforderung, dass wenn das mal desĂ€ttig ein Markt in der desettigen Strukturen unterwegs bin, dann sind fĂŒr mich natĂŒrlich ganz andere Metriken wahrscheinlich relevant als in einem Markt wo es um Wachstum und wo es im Marktanteil geht.

00:25:43: Also die typische Diskussion, wann haben wir denn jetzt Abit-Contributions?

00:25:47: Wann verdienen wir denn wie viel Geld?

00:25:49: Die Freizeiher?

00:25:50: wollen wir jetzt Geld bringen oder wollen wir zum Marktanteile positiven Cashflow generieren, den ich wiederum mit Wachstem investieren kann?

00:25:56: Und so stÀrker ich normalerweise Wachse, wenn ich gewisse Mechanismen einmal im Griff habe umso mehr Cashflow produziere ich ja normalerweise in einem Modell.

00:26:04: Um dann wieder ein Wachstum investieren zu können.

00:26:06: Da helfen dir eigentlich auch Leute die aus dem Fall bei der Quartier oder aus dem Menschaktivitelbereich kommen, wenn du die in deinen Konzernstrukturen hast, die halt einfach verschiedene Strukturen kennen und nicht nur die pure Retail fĂŒr realisierte Einzelhandel.

00:26:20: Und das ist super wichtig weil sonst steuerst du gegen die falschen Ziele relativ zĂŒgig Und er versucht ganz schnell positiv zu sein was wahrscheinlich gar nicht so zielfĂŒhrend ist.

00:26:30: Habt ihr in der Vergangenheit sowas dann quasi mit ausgelagert komplett also.

00:26:32: es ist auch so ein Faktor dass man sagt so wie ich IT Marketing rĂŒberhebe eine separate EntitĂ€t mache ich das natĂŒrlich auch mit der Buchhaltung und mit dem ganzen Fall ins Thema.

00:26:41: Wir haben dann im Laufe der Zeit die Admin-Funktionen auch selbst aufgebaut, sowohl in real digital als auch beim Metro Market von Tag eins an.

00:26:49: Und auch Liegel ist nicht zu unterschĂ€tzen und ich halte das fĂŒr absolut essentiell.

00:26:54: Du hast andere Prozesse, andere Sichtweisen.

00:26:57: natĂŒrlich wenn es am Ende um Allokation vor den Mitteln geht, dann hast du eine Diskussion auf anderen Ebenen.

00:27:02: aber dass wir unsere Themen im Griff haben dafĂŒr ist es wichtig.

00:27:05: bei Liegel kann man auch noch mal erklÀren klassischen Handlers, bei dem geht es ja im Liegelbereich sehr viel um Risikominimierung.

00:27:13: Das Datenschutztee hat sich dann mit Datenschutz rund um Personalakten beschÀftigt und ist ein bisschen ketzerisch.

00:27:18: FĂŒr uns geht's halt um paar andere Dinge an der Stelle und wenn man das nicht unternehmerisch managt, dann wirst du halt nicht die Daten sammeln, die du brauchst, um vernĂŒnftiges Online-Marketing machen zu können Und automatisch hast du ein Wettbewerbsnachteil.

00:27:30: und natĂŒrlich wollen dann die relevanten Talent auch nicht bei dir arbeiten, wenn du die Daten nicht zur VerfĂŒgung stellst.

00:27:35: Deshalb haben wir von Tag eins an eigene AnwĂ€lte, die bei uns in den Teams sitzen wie kontinuierig mit dem Produktteams arbeiten, die verstehen, wie die Arbeitsweisen sind und halt ich fĂŒr absolut essentiell Finance genauso.

00:27:46: Ja, man merkt es klingt wie ein Teufelskreis der sehr schnell einsetzen kann und sich selbst verstÀrkt.

00:27:50: Letzter Punkt!

00:27:51: Wir haben jetzt natĂŒrlich das Wort Multi-Channel komm' noch in den Mund genommen weil wir die Problemwelten dessen ja skizziert haben.

00:27:56: aber es mag ja auch Vorteile haben oder Elemente die man daraus sichern kann.

00:28:00: also frĂŒher war ja nicht alles schlecht sozusagen und heute ist es besser.

00:28:03: was sind denn so Multi Channel Values?

00:28:05: Die du siehst die man durchaus auch betrachten und vielleicht verwenden sollte.

00:28:09: Wenn man ĂŒber Multi-Channel spricht, dann fĂ€llt den meisten Hörern wahrscheinlich sowas ein wie Click and Collect oder Order in Store Deliver Home oder Pickup in Store oder irgendwelche Themen.

00:28:20: Da habe ich persönlich jetzt schlechte Erfahrungen mitgemacht.

00:28:22: Du kannst die Dinge ja durchregrinieren du gehst ja nicht in Laden und dann in Laden wo du weißt dass da keine Tischtennisplatten oder große Gartengarnituren zu gibst beraten zu lassen, wie du dann online sowas kaufst oder das ist einfach nicht realistisch.

00:28:36: Click and collect ist meiner sich zumindest in den allermeisten Cases unlogisch.

00:28:40: ich glaube es gibt ganz spezielle Cases wenn du komplett vertikal integriert bist.

00:28:44: im DIY Bereich kann es auch glaube ich eine Relevanz haben aber in der breiten Masse hat es aus meiner Sicht keine Relevance.

00:28:50: die Tests die ich gemacht habe sowohl im Non-Food als auch im Lebensmittelbereich haben eigentlich dass immer auch untermauert wo man Wert generieren kann.

00:28:58: Wenn ich wiederum ĂŒber Daten an das Thema rankehe, Beispiel nehmen wir zum Beispiel in unserer Metro-Welt.

00:29:03: Metro hat ja jeder Kunde eine Metro-Karte.

00:29:05: Das heißt, wir haben einen riesen Vorteil.

00:29:07: Wir kennen unsere Offlinekunden und der Kunde ist identifizierbar.

00:29:11: Und wenn ich schaffe diese Identity in die Onlinewelt zu heben inklusive der ganzen Daten und dem Einkaufsverhalten dann logischerweise was hinter dieser Identity steckt, das kann ich glaube super monetarisieren viel raus lernen.

00:29:24: Und dann kann ich natĂŒrlich auch Dinge machen, dass ich wirklich online verhalten, eins zu eins offline Kaufverhalten zuordnen kann.

00:29:31: Kann man auch in kleinen Teams machen?

00:29:33: Da es halt Daten und Software getrieben ist, kann skaliert sein wunderbar!

00:29:37: Ich glaube da haben wir als Metro noch... Spannende Ideen, die wir machen können in den nÀchsten Monaten und Jahren.

00:29:42: Und das können fairerweise viele EinzelhÀndler nicht.

00:29:45: Also wenn du jetzt bei Payback bist oder ein anderen Loyalty-Programm oder dein eigenes Loyalte Programmas dann kannst du halt Àhnliche Dinge tun aber immer nur auf dem Teil der Kunden, die identifizierbar sind.

00:29:53: Aber das halbe ich zum Beispiel fĂŒr super spannend.

00:29:55: Oder ich glaube auch ganz gewisse Loyaltieschemes am Kanal ĂŒbergreifen.

00:29:58: Das ist auch problemlos möglich!

00:30:00: Das wollte ich euch gerade fragen, weil du hast ja bei Real die Payback-Erfahrung auch mitgenommen und also bin mir relativ sicher dass so Akteure wie ein DM einen Payback vor allem vor dem Hintergrund sieht ihre Kunden identifizierbar zu machen wenn sie quasi virtuell auf DM zugreifen.

00:30:15: oder den Prozess der Kundenkenntnis zu strukturieren.

00:30:18: Und ich meine, man ist ja immer so ein StĂŒck weit verfĂŒhrt die nĂ€chste Mitgliedskundenkarte zu machen.

00:30:23: Also es gibt genĂŒgend Beispiele, das sind nicht die Douglas-Karte.

00:30:27: Per Metro ist ja speziell.

00:30:28: da habt ihr quasi durch den Großhandelszugang ist das wie ein Gatekeeper gleichzeitig.

00:30:32: also da ist quasi die Kundenkenntniss gar nicht im Sinne von Loyalty auch gesehen sondern im Sinne vom Zugang zum Produkt.

00:30:38: eigentlich was ist denn da dein Blick?

00:30:39: Wenn ich jetzt jemand bin der noch kein Loyaltyschieben hat installiert eins selber aufsetzen mit Payback machen oder Deutschland-Kart und wenn es da noch draussen gibt, was ist da dein Blick drauf?

00:30:48: Am Ende lebt ja so ein loyalty System von der Relevanz.

00:30:51: Und das ist fĂŒr mich als Unternehmen dann irgendwo sinnvoll, wenn ich eine Kohrdurchdringung hinfriege muss ich mich halt fragen, ob ich als Standalone-Unternehmen das hinbekomme oder ob ich mich besser irgendeinem Programm anschließe.

00:31:04: Wenn ich mich dafĂŒr entscheide, ich möchte ein Programm anschließen und dann hast du die Partner genannt, die es hier in Deutschland gibt.

00:31:10: Ich halte das fĂŒr sehr wichtig wenn ich Multi Channel machen will, dass ich halt in der Lage bin irgendwo meinen Offline und mein Online Kunden zusammenzubringen und einen Blick auf diesen Kunden zu haben.

00:31:19: Mir bringt mir nicht das kann!

00:31:20: Kann ich auch ĂŒberzahlen relativ schnell?

00:31:23: Zumindest konnten wir es sowohl bei Real, da haben wir es ĂŒber Payback gemacht beim Metro eigenen Daten relativ schnell zeigen, dass so KanibalisierungsĂ€ngste halt Ängste sind und Theorien.

00:31:33: Und rein praktisch das sich nicht mit den Kundenverhalten deckt, sondern es ist immer da unsere Share-of-Wolle zu erhöhen wenn der Kunde mehr Touchpoints mit der Marke hat, wenn er in mehr Businessmodellen mit der marke interagiert, dass der Umsatz hier kunderlich steigt.

00:31:46: Aber es hat natĂŒrlich auch etwas mit Marketing zu tun, dass ich diese Dinge belegen kann, die zahlen ist eigentlich ein Seiteneffekt.

00:31:51: aber Ich glaube Es ist super wichtig, damit ich den Kunden zusammenfĂŒhren kann, weil ich verstehe wie der kunde sich kanalĂŒbertreifend bewegt Und das wiederum kann ich fĂŒr Marketing mĂŒssen.

00:31:58: Das ist fĂŒr mich, was ich jetzt als sinnvolles Element von der Multichannel-Strategie sehen wĂŒrde!

00:32:03: Habt ihr's damals so gemacht?

00:32:04: Ich glaub, die wesentlichen sind ja wirklich Payback-Deutschland-Card und wahrscheinlich noch Malz & Moore haben wir gefĂŒhlt vergessen.

00:32:09: Als wenn die drei Zentralen mir einfallen ... Und war es damals so als ihr bei real.de den Marktplatz aufgebaut habt, dass ihr eure Paybackentities dort auch genutzt habt?

00:32:17: oder war das da ein Sonderfall weil das stationÀre GeschÀft irgendwann verkauft werden sollte wurde.

00:32:22: Mittlerweile ist der Marktplatz in den HĂ€nden der Schwarzgruppe glaube ich.

00:32:25: Habt Ihr damals diese Bridge gebaut?

00:32:28: Ja, wir haben von Tag eins RĂŒcke gebaut zwischen On und Offline-GeschĂ€ft.

00:32:32: Und haben die auch immer weiter ausgebaut bis hin zu dass man dann online Punkte einlösen konnte und das war ein großes Esset glaube ich in den Gesamtkonstrukturen

00:32:41: Gut.

00:32:41: Lieber Philipp, es hat viel Spaß gemacht weil du auch sehr ehrlich glaub ich so ĂŒber deine eigenen Learnings und die Fehler und die Fallen, in denen man dann selber auch tappt ĂŒber die Jahre gesprochen hast.

00:32:49: Ich bin gespannt wie das mit den Metromarkets weitergeht da seid ihr ja fast eher softwarelastig unterwegs als handelsorientiert könnte man sagen.

00:32:56: aber ich glaube vieles was wir jetzt hier gesagt haben ist darauf auch applizierbar.

00:32:59: von daher bin ich mal gespannt und freue mich darauf noch weiter in Zukunft von deinem Wissenpartizipieren zu dĂŒrfen und dich ein bisschen aus der Ferne zu verfolgen.

00:33:05: also lieben dank dir!

00:33:06: Ja vielen Dank ich bin gespannt.

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